Christmas Crooners vereint die schönsten Weihnachtsklassiker, interpretiert von den größten Stimmen des Goldenen Zeitalters der Unterhaltungsmusik. Mit Legenden wie Elvis Presley, Frank Sinatra, Nat King Cole, Dean Martin, Bing Crosby und Eartha Kitt sorgt diese Sammlung für die perfekte Mischung aus festlicher Nostalgie und zeitloser Eleganz. Ein stimmungsvoller Soundtrack für die Weihnachtszeit, der Wärme, Charme und die Magie klassischer Crooner-Klänge in jedes Zuhause bringt. Erhältlich als exklusives Transparent Red Vinyl.
Semiratruth ist ständig in Bewegung. Der in Brooklyn lebende, in Chicago geborene Elektronik-Künstler reist von Bühne zu Bühne und pendelt zwischen unterschiedlichen Underground-Musikszenen - von den USA über Guatemala bis in die Niederlande -, Synthesizer und Sampler im Gepäck, als wären sie ein Teleportationsgerät. Auf der Bühne lenkt er intuitiv die Energie im Raum und scheint den kollektiven Herzschlag des Publikums mit einem universellen Metronom zu synchronisieren. Mit einem Tisch voller Elektronik-Geräte klopft er ganz beiläufig klangliche Portale in eine andere Welt auf. Semiras sich ständig wandelndes Umfeld und ihr eigener gelebter Schwung sind auf ihrer neuen LP ,S!M" zu hören, die am 25. September über das vielseitige Chicagoer Label Sooper Records erscheint. ,S!M" schafft eine einzigartige Balance: Der kompositorische Minimalismus von Acid, Juke und Baile Funk schlängelt sich in industrielle Klanglandschaften, um dann durch experimentelle und melodische Improvisationen ins Licht gerückt zu werden, die an Cosmic Synth und Spiritual Jazz der 1970er Jahre erinnern. Das Selbstbewusstsein, mit dem Semiratruth diese klangliche Dualität nutzt, spiegelt sich in den Themen ihres schwindelerregenden instrumentalen Multiversums mit 20 Tracks wider. Disharmonische Stimmen von Gedanken und Gefühlen, Sehnsucht und Hingabe, Hinterfragen und Träumen - all das findet Harmonie in Semiras Welt, in der unterschiedliche Realitäten gleichzeitig existieren. Jeder Track ist ein Universum, das sich in einem Existentialismus ergeht, der zu gleichen Teilen aus Freude und Schmerz besteht - eine Aufforderung, den Kosmos mit Kopfhörern zu ergründen oder ihn auf der Tanzfläche auszuleben. Semiratruths bisheriges Werk und vergangene Live-Auftritte haben dem Künstler einen Ruf für seine lyrische Gewandtheit eingebracht, doch ihre Leidenschaft für instrumentale Arrangements ist in all ihren bisherigen selbstproduzierten Werken zu hören. Auf ,S!M" richtet Semira den Fokus ganz einfach auf die Sounddesign-Aspekte ihrer Kunst. Tracks wie ,Atitlán", benannt nach Guatemalas großem See, zeigen Semiratruths disziplinierte kompositorische Stärke. In seiner Mikrotonalität sehr intim, breitet sich ein sich langsam wandelndes Synth-Pad aus, während Spritzer maschineller Töne die Mehrdeutigkeiten des Lebens zwischen den Noten melodisch zum Leben erwecken. Diese Zurückhaltung steht in krassem Kontrast zu Tracks wie ,Blood Moon Eclipse" und ,we gotta GO!", in denen dröhnende Kick-Drums den Hörer in den Rhythmus des Stadtlebens katapultieren. In jedem Moment könnte Semiratruth überall sein. Wo auch immer Semira nicht ist, füllt ihr Geheimnis die Leere. Ihr Schatten-Ich stürzt sich in ein pulsierendes Publikum von NYC-Fans, während sie die Lautsprecher mit einem Fingertipp zum Beben bringen. Im selben Moment wird ihre Geschichte zum Mythos in den Chicagoer DIY-Szenen, aus denen sie hervorgegangen sind. Genau in derselben Sekunde schwärmen Farm-Core-Songwriter hinter der Bühne eines Folk-Festivals von ihrer neu entdeckten musikalischen Obsession und rufen aus: ,Semira ist die WAHRHEIT!" Wie Semira es ausdrückt: ,All diese S!Mulationen und Zeitachsen finden S!Multan statt. Je tiefer du eintauchst, desto seltsamer wird es."
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ERSTMALS AUF VINYL! ,The Ex verbinden provokante, leidenschaftlich vorgetragene Texte mit schneidenden, abgehackten Gitarrenriffs und kargen Schlagzeugmustern. Steve Albinis Aufnahme fängt Letzteres mit roher, ungefilterter Klarheit ein. Dies ist das einheitlichste und stimmigste Album von The Ex seit Jahren und ein hervorragender Einstieg in ihren einzigartigen und kompromisslosen Sound." Aufgenommen von Steve Albini bei Electrical Audio, Chicago, USA, 14.-20. Juni 1998. Titel & Coverfotos: John Corbett. THE EX sind: Katrin (Schlagzeug, Gesang) Terrie (Gitarre) Andy (Gitarre) Luc (Bass) G.W. Sok (Gesang)
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Gary Bartz und das neue Londoner Ensemble Your Brother’s Keeper präsentieren mit "Where Rivers Meet" ein tiefgründiges und intuitives Studioalbum, das die seltene Begegnung zweier Generationen von Jazzmusikern einfängt. Das Album, das pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum von Brownswood erscheint, vereint Bartz' Tradition mit der jungen, pulsierenden Szene Londons. Das Ergebnis ist Musik, die sich mit Offenheit und Intensität entfaltet, getragen von tiefem Zuhören und gemeinsamer Improvisation.
Im Zentrum des Projekts steht Bartz, eine der einflussreichsten Vertreter des modernen Jazz. Der Saxophonist, dessen Karriere sich über mehr als fünf Jahrzehnte erstreckt, machte sich einen Namen durch Auftritte mit Charles Mingus, Max Roach und Art Blakey, bevor er sich Miles Davis in dessen elektrisierender Phase der frühen 1970er-Jahre anschloss. Mit seinen gefeierten Aufnahmen mit der NTU Troop wurde er schnell zu einer prägenden Figur des Spiritual Jazz und schuf ein Werk, das Generationen von Musikern und Zuhörern gleichermaßen begeistert. Sein Spiel – lyrisch, tiefgründig und unverkennbar gefühlvoll – zählt nach wie vor zu den markantesten Stimmen des Jazz.
Das Album markiert zudem die Gründung von Your Brother’s Keeper, einem neuen Kollektiv um Schlagzeuger und Produzent Jake Long (Maisha), dessen musikalischer Dialog und die Improvisation tief in der Musik verwurzelt sind. Mit Ali MacSween (Piano, Synthesizer, modulare Effekte), Axel Kaner-Lidstrom (Trompete), Twm Dylan (Kontrabass), Tim Doyle (Percussion) und Chelsea Carmichael (Tenorsaxophon) sowie Long am Schlagzeug spiegelt die Gruppe eine Szene wider, die den Sound des zeitgenössischen Jazz im letzten Jahrzehnt maßgeblich geprägt hat.
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Erweiterte Deluxe-Jubiläumsausgabe von "The Fallen By Watch Bird", das neben dem Originalalbum auch das Kompendium "The Watchbird Alluminate" enthält, alternative Versionen und Neuinterpretationen von u.a. Demdike Stare, The Focus Group, Anworth Kirk und Emma Tricca. Seit der ursprünglichen Veröffentlichung vor 15 Jahren hat sich Jane Weaver zu einer der markantesten und experimentierfreudigsten Stimmen aus UK entwickelt und eine Reihe von gefeierten Alben veröffentlicht, darunter "The Silver Globe", "Modern Kosmology", "Flock" und "Love In Constant Spectacle". Es ist ein psychedelischer Femme-Folk-Rock-Teppich, der Einflüsse aus dem osteuropäischen Kinderkino, deutschen Kunstmärchen, der TV-Musik der 70er Jahre und elektronischen Soundtracks der 80er Jahre aufgreift. Dieses konzeptionelle Album, das von Synths und Mystik durchdrungen ist, verwebt Bilder von abwesenden Seeleuten, Telekinese, Tierbotschaften und weißer Magie mit heidnischen Themen wie Tod und Wiedergeburt. Ein prägendes Meisterwerk aus ihrer ständig wachsenden Diskografie, das ihre Reise von ihren folkloristischen und poporientierten Anfängen bis hin zu den psychedelischen Synth-Pop-Experimenten von heute dokumentiert. Das Album umfasst sieben Kapitel und enthält Beiträge von Septième Soeur Wendy Flower vom Folk-Pop-Duo Wendy & Bonnie, das 1969 das Album Genesis veröffentlichte, Lisa Jen, der walisischen Sängerin auf Gruff Rhys' Candylion, der verstorbenen amerikanischen Folk-Pop-Sängerin Susan Christie und dem bosnischen Folk-Musiker und Violinisten Behar. Als Extra setzt "The Watchbird Alluminate" die Reise fort, indem es in Drone, Psychedelia, Folk und weitere Klanglandschaften eintaucht. Einzel-CD oder limitierte 2LP-Edition in Marineblau und Cremefarbenem Vinyl, Gatefold-Sleeve + Obi-Streifen & DL-Karte.
Backup '25 ist kein konzeptuelles Album - es ist ein musikalisches Tagebuch. frytz bündelt die Songs eines Jahres: Momente, die bereits millionenfach gestreamt wurden, und neue Tracks, die sie erstmals zusammenfassen. Jeder Song für sich, zusammen das Bild eines Jahres. Highlights wie "Hals über Kopf" mit Dominik Hartz - bereits über 7 Mio. Streams - oder "allein mit dir" mit dem Geschwister-Duo Bruckner zeigen, wie stark frytz in der deutschsprachigen Indie-Szene vernetzt ist und wie natürlich diese Kollaborationen klingen. "Blicke kreuzen" mit über 3,4 Mio. Streams und "Tanzen ja ok" mit 2,5 Mio. unterstreichen, dass das Album weit über ein reines Sammelprojekt hinausgeht. frytz hat sich mit Playlist-Covern und Platzierungen auf allen großen DSPs - darunter Wilde Herzen, Popland und Deutscher Indie - sowie Radioplays bei BR Puls, Deutschlandfunk Nova, Fritz und DASDING als eine der stärksten Stimmen im deutschsprachigen Indie-Rap etabliert. Backup '25 ist der Beweis dafür.
This is both a blueprint and a definitive masterpiece. Effortlessly transcending eras and genres, Terumasa Hino continues to captivate audiences around the world.
His sound and presence are truly top of the tops. Long before Japanese jazz was labeled as “Wa-Jazz”, and even before the rare groove movement emerged, Hip Seagull has been shaking dance floors, stimulating listeners, and fascinating collectors alike. Since his debut album Alone, Alone and Alone, Terumasa Hino has remained at the forefront of the scene, consistently delivering works that can be called masterpieces in every era. Among them, this 1978 recording stands out as one of his signature achievements.
From the epic title track “Hip Seagull”, which unfolds from a mystical intro into a jazz-funk journey, to the mellow and cosmic “This Planet Is Ours,” the album is filled with tracks imbued with a truly unique atmosphere.
This is both a blueprint and a completed form. Hip Seagull continues to enchant the past, present, and future alike.
Allison de Groot ist eine Clawhammer-Banjo-Spielerin aus Winnipeg, Kanada, deren Schaffen die Old-Time-, Bluegrass- und Folk-Traditionen umfasst. Als Preisträgerin des Steve-Martin-Preises für herausragende Leistungen im Bereich Banjo und als Nominierte für die Auszeichnung ,Instrumentalistin des Jahres" der Americana Music Association ist sie wohl vor allem für ihr Duo mit der Geigerin Tatiana Hargreaves bekannt, dessen Alben ,Hurricane Clarice" und ihr selbstbetiteltes Debütalbum Anerkennung seitens der IBMA, der Canadian Folk Music Awards und der JUNOs fanden. Rich Ruth ist ein in Nashville ansässiger Multi-Instrumentalist (geb. Michael Ruth), der bei Third Man Records aufnimmt. Seine Soloalben schöpfen aus Ambient, Spiritual Jazz, Minimalismus und synthgetriebenem Post-Rock - Kompositionen, die mit sich wiederholenden Drones und Synthesizern beginnen und sich durch Zusammenarbeit weiter entfalten. Er ist zudem ein Drittel von ,Shrunken Elvis", einem Trio aus Nashville, das aus langen Autofahrten durch Europa und winterlichen Jam-Sessions hervorgegangen ist und Ruth mit dem Pedal-Steel-Gitarristen Spencer Cullum sowie dem Gitarristen Sean Thompson in einem gemeinsamen kreativen Raum vereint, in dem Intuition Vorrang vor Ehrgeiz hat. Ihr vielbeachtetes, selbstbetiteltes Debüt erschien im Jahr 2025. Die beiden kamen zusammen, als Ruth im Begriff war, ein Soloalbum für de Groot zu produzieren. Im Laufe von etwa einem Jahr in Ruths Studio in Nashville veränderte sich das Projekt still und leise: Die beiden begannen gemeinsam zu komponieren, und das Ergebnis ist ebenso sehr von Raum und Prozess geprägt wie von der Melodie. De Groots Clawhammer-Banjo durchläuft Loops und Delays und wird dabei mit Ruths Synthesizer- Arrangements so kombiniert, dass die haptische Unmittelbarkeit akustischer Instrumente mit den umhüllenden Eigenschaften der Elektronik in Einklang gebracht wird. Patrick M'Gonigle steuerte durchgehend Violinen- und Streicharrangements bei, während Shrunken-Elvis-Bandkollege Spencer Cullum bei mehreren Titeln seine Pedal-Steel-Gitarre einbringt und der Klangpalette des Albums eine weitere Ebene atmosphärischer Tiefe verleiht. Kurz nach Fertigstellung des Albums präsentierte die Gruppe das Material erstmals live beim Big Ears Festival als einen der Überraschungsauftritte der Veranstaltung - ein reduziertes, minimalistisches Set, das den Geist der Aufnahmen widerspiegelte. Das Album fängt zwei unterschiedliche musikalische Stimmen ein, die weniger einen gemeinsamen Nenner als vielmehr eine neue, gemeinsame Sprache finden.
Das im März 1983 veröffentlichte Album *Magical Ring* ist das siebte Studioalbum der irischen FolkGruppe Clannad und markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der Band – weg
vom traditionellen keltischen Folk hin zu jenem atmosphärischen Klang, der später einen Großteil ihres
internationalen Erfolgs ausmachen sollte. Das Album verbindet Lieder in irischer Sprache, traditionelle
Melodien und eine moderne Produktion zu einem facettenreichen und stimmungsvollen Hörerlebnis.
Der herausragende Titel des Albums, das eindringliche „Theme from Harry’s Game“, entwickelte sich
zu Clannads Durchbruchshit; er erreichte Platz 5 der britischen Single-Charts und machte ein breiteres
Publikum mit dem unverwechselbaren Sound der Band bekannt.
Zu den weiteren bemerkenswerten Stücken zählen „Newgrange“ – ein bei Fans beliebter Song, der den
ätherischen Gesang und die vielschichtigen Arrangements der Band zur Geltung bringt – sowie „I See
Red“, eine seltene Coverversion, die ebenfalls als Single in die Charts gelangte. Das Album selbst erreichte
Platz 26 der britischen Album-Charts; es war Clannads erster großer kommerzieller Erfolg und legte den
Grundstein für spätere Klassiker wie *Legend* und *Macalla*.
Diese Veröffentlichung ist Teil der farbigen Vinyl-Serie zum 40-jährigen Jubiläum von World Circuit. „Moussolou“ ist das Debütalbum der malischen Sängerin Oumou Sangaré; es wurde 1989 aufgenommen und 1991
veröffentlicht. Der Titel bedeutet auf Bambara „Frauen“ und verweist von Anfang an auf das zentrale
Thema des Albums. Viele der Lieder basieren auf Sangarés eigenen Erfahrungen als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft, in der Polygamie nach wie vor praktiziert wird. Ihre Texte behandeln Themen wie
Liebe, Ehe, Unabhängigkeit und Frauenrechte mit einer Direktheit, die sowohl mutig als auch bahnbrechend
war.
Auch die Musik war ebenso revolutionär wie die Thematik. Verwurzelt in den kraftvollen, pulsierenden
Rhythmen des traditionellen Wassoulou-Sounds und geprägt durch das brillante Kamalengoni-Spiel von
Bénogo Diakité, modernisierte „Moussolou“ diese Traditionen mit zeitgenössischen Arrangements und einer
Instrumentierung, die bei einer neuen Generation von Hörern in Mali und ganz Westafrika Anklang fand.
Das Album, das sowohl tiefen Respekt vor der Tradition als auch einen unverkennbar modernen Geist zeigte,
entwickelte sich rasch zu einem großen Erfolg und begründete Sangarés Karriere, als sie noch sehr jung
war.
Die Mischung aus kultureller Authentizität und furchtlosem Eintreten für ihre Überzeugungen machte
„Moussolou“ zu einem Meilenstein der afrikanischen Musik und der Weltmusik; es legte den Grundstein
für Sangarés anhaltenden Ruf als eine der gefeiertsten Künstlerinnen des Kontinents und als starke Stimme
für Frauenrechte.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von World Circuit Records erscheint dieses kraftvolle und einflussreiche
Debüt nun neu auf transparentem, türkisfarbenem Vinyl. Die Veröffentlichung enthält zudem ein farbiges
Booklet mit den Liedtexten auf Englisch und Französisch.
Das Album führt seine genreübergreifende Mischung aus Indie, Punk, Rap und Alternative in gewagte neue Gefilde. Es beschäftigt sich mit Identität, Verbundenheit, Selbstwertgefühl und Zugehörigkeit und ist sein bisher ambitioniertestes und persönlichstes Statement, vorgetragen mit der emotionalen Ehrlichkeit, der rastlosen Energie und der ansteckenden Lebensfreude, die ihn zu einer der originellsten Stimmen der britischen Musikszene gemacht haben. Als Gewinner des Ivor Novello Rising Star Award wurde sein von der Kritik gefeiertes Debüt von BBC Radio 1 (2x B-List, 2x Hottest Record, 3x Record of the Week) und Zane Lowe unterstützt. Starke digitale Präsenz (20 Millionen Streams in den letzten 12 Monaten, 550.000 monatliche Spotify-Hörer) und anhaltendes Wachstum in den sozialen Medien (Instagram, TikTok +20.000). Support-Tourneen mit Franz Ferdinand, The Streets, 5SOS und Bastille sowie ausverkaufte Konzerte in der Scala und im Electric Ballroom. Präsenz in der Gaming-Szene (EAFC ’26, Fortnite-Emote 2026) und umfangreiche Unterstützung durch große DSPs (Spotify-Out-of-Home-Werbung in London/New York).
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
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Mit"XXX" feiert die Istanbuler Kultformation BaBa ZuLa ihr 30-jähriges Bestehen und unterstreicht eindrucksvoll ihren Status als eine der innovativsten Stimmen der internationalen Psychedelic- und World-Music-Szene. Seit ihrer Gründung verbindet die Band anatolische Musiktraditionen mit Psychedelia, Dub, elektronischen Klangwelten, Improvisation und experimentellen Songstrukturen. Auf ihrem neuen Album schaffen BaBa ZuLa erneut einen unverwechselbaren Kosmos aus hypnotischen Saz-Klängen, treibenden Rhythmen und vielschichtigen Klanglandschaften. Inhaltlich widmet sich die Band Themen wie Natur, Erinnerung, gesellschaftlichem Wandel und kultureller Identität. Die kompromisslose künstlerische Haltung und die kontinuierliche Weiterentwicklung haben BaBa ZuLa weit über die Grenzen der Türkei hinaus zu einer prägenden Größe gemacht. XXX präsentiert die Band fokussierter denn je und dokumentiert eindrucksvoll, warum sie seit Jahrzehnten als Wegbereiter des modernen türkischen Psychedelic-Sounds gilt.
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Hailing from the West side of St. Louis, Missouri, Mikahl Anthony’s sonic roots spread far across the global Alt-Soul / Hip-Hop scene. A highly soughtafter multidisciplinary artist (who has collaborated with the likes of Mick Jenkins, Chance The Rapper, Joey Purp, Smino and more), as well as being a founding member of Chicago’s THEMpeople collective, he now prepares to unveil his masterful full-length debut Muse via R&S Records.
Accompanied by several beautiful, self-directed film pieces, Muse is a record with storytelling at its core. Interspersed with commentary from a range of sources telling their stories to Mikhal, whilst collaboratively analysing their personal experiences, it speaks a candid and honest narrative, which reinforce the heartfelt lyrics within. With the project’s name anchored around a dual meaning acronym (1. Ms. Using sensual energy and 2. Making use of seclusion every day). The record is an audio version of docufilm, that creatively interprets the idea of self-therapy, an internal/interpersonal reflection of life experiences that serendipitously connect to Mikahl’s personal romantic relationships. Mikahl explains: ‘I wanted to use a unique style of songwriting, arrangement and filming with the intention of soundtracking my self-development/maturation process’.
On the project’s lasting impression on the listener, Mikahl elaborates ’The exploration of inner truth and vulnerability is key to the future of good music. I want this project to act as symbolism that highlights the mantra that honest approaches and authenticity still has the most value. I also want people to see how important the use of community is when you can connect them to your subject matter...I'd like my audience to observe and engage in their own self-reflections, approaches by way of listening or interacting with the story.’
Drifting to an elevated state of consciousness, Muse is a deeply intoxicating and engrossing listening experience from front to back. From the sliding, kaleidoscopic shadows of opening track ‘La Flare’, via the trepidation-laced atmosphere of ‘Polyamorous’ and the hazy, reverb drenched saxophone notes of LP closer ‘Eddie Kane’ - Mikahl channels moments of joy and pain, infused with spirit enriching instrumentation and gritty textures.
Visual stimuli play an integral role within Mikahl’s music. His songs represent transparency and openness dipped in funk. Layers of soft velvety vocals emerge from jazz harmonies, trap rhythms, and social commentary sourced from voiceovers/excerpts. His creations are the musical representation of documentary films. His art is imagery embodied.
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Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.
Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.
Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.
Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.
Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.
Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.
Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.
Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.
,fantastische Songs" - The Sunday Times ,hypnotisch und eingängig" - Brooklyn Vegan ,7ebra sind auf lange Sicht dabei" - So Young Magazine Es gibt keinen Fahrplan für die Mitte bis Ende der Zwanziger, und auf ,How to Land a Plane" verwandeln die schwedischen Zwillingsschwestern Inez und Ella Johansson von 7ebra diese Ungewissheit in ihr bisher fesselndstes Werk. Das zweite Album des Duos aus Malmö erkundet die Unsicherheiten, Frustrationen und stillen Absurditäten des frühen Erwachsenenalters durch ihr bisher direktestes und weitreichendstes Songwriting. Aufbauend auf dem eindringlichen Minimalismus ihres gefeierten Debüts ,Bird Hour" aus dem Jahr 2023 verbindet das neue Album mitreißende Hooks, summende Synthesizer und treibende Rhythmen mit scharfsinnigen Beobachtungen über Identität, Arbeit, Beziehungen und den Druck, in einer zunehmend unwirtlichen Welt seinen Weg im Leben zu finden. Geschrieben im Anschluss an ausgedehnte internationale Tourneen und gemeinsam mit Produzent Jens Lindgård gestaltet, fängt ,How to Land a Plane" eine Band ein, die in ihr Selbstbewusstsein hineinwächst, ohne dabei die Verletzlichkeit zu verlieren, die sie ursprünglich auszeichnete. In Songs, die dunklen Humor, Selbstreflexion und spätkapitalistische Ängste miteinander verbinden, verwandeln 7ebra persönliche Kämpfe in hypnotischen, emotional mitreißenden Indie-Pop. Im Kern ist das Album ein Zeugnis der einzigartigen kreativen Verbindung der Schwestern, zweier Stimmen, die sich verflechten, gegenseitig herausfordern und unterstützen, und bestätigt 7ebra als eine der markantesten und spannendsten Bands, die in den letzten Jahren aus der schwedischen Indie-Szene hervorgegangen sind.
,fantastische Songs" - The Sunday Times ,hypnotisch und eingängig" - Brooklyn Vegan ,7ebra sind auf lange Sicht dabei" - So Young Magazine Es gibt keinen Fahrplan für die Mitte bis Ende der Zwanziger, und auf ,How to Land a Plane" verwandeln die schwedischen Zwillingsschwestern Inez und Ella Johansson von 7ebra diese Ungewissheit in ihr bisher fesselndstes Werk. Das zweite Album des Duos aus Malmö erkundet die Unsicherheiten, Frustrationen und stillen Absurditäten des frühen Erwachsenenalters durch ihr bisher direktestes und weitreichendstes Songwriting. Aufbauend auf dem eindringlichen Minimalismus ihres gefeierten Debüts ,Bird Hour" aus dem Jahr 2023 verbindet das neue Album mitreißende Hooks, summende Synthesizer und treibende Rhythmen mit scharfsinnigen Beobachtungen über Identität, Arbeit, Beziehungen und den Druck, in einer zunehmend unwirtlichen Welt seinen Weg im Leben zu finden. Geschrieben im Anschluss an ausgedehnte internationale Tourneen und gemeinsam mit Produzent Jens Lindgård gestaltet, fängt ,How to Land a Plane" eine Band ein, die in ihr Selbstbewusstsein hineinwächst, ohne dabei die Verletzlichkeit zu verlieren, die sie ursprünglich auszeichnete. In Songs, die dunklen Humor, Selbstreflexion und spätkapitalistische Ängste miteinander verbinden, verwandeln 7ebra persönliche Kämpfe in hypnotischen, emotional mitreißenden Indie-Pop. Im Kern ist das Album ein Zeugnis der einzigartigen kreativen Verbindung der Schwestern, zweier Stimmen, die sich verflechten, gegenseitig herausfordern und unterstützen, und bestätigt 7ebra als eine der markantesten und spannendsten Bands, die in den letzten Jahren aus der schwedischen Indie-Szene hervorgegangen sind.
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.