New Yorker Singer-Songwriter entdeckt den Westcoast-Sound. Das 2019 erschienene Album "The Unseen In Between" etablierte den amerikanischen Musiker Steve Gunn als einen Großmeister des US-Songwritings - mit seinem neuen Album "Other You" unterstreicht er nun diesen Anspruch. Gunn, der ursprünglich aus Pennsylvania stammt und mittlerweile in Brooklyn lebt, ist für die Aufnahmen zu seinem neuen Album an die Westküste gereist. Das passt perfekt, denn seine Musik ist der ideale Soundtrack für Roadtrips von der Ostküste an die Westküste des Landes. Sein fein destillierter Sound lässt sich dabei zwischen Roots Rock, Americana, Folk und Jazz treiben. Steve Gunn ist Traditionalist und Suchender zugleich. Zumeist geht er nur mit losen Ideen ins Studio, bei denen er am Anfang nie so genau weiß, wo sie ihn am Ende hinführen werden. Ähnlich gestaltete sich das auch dieses Mal. Sein sechstes Studioalbum "Other You" nahm Steve Gunn zusammen mit Produzentenlegende Rob Schnapf (Beck, Elliott Smith, Kurt Vile) in dessen Mant Studios in Los Angeles Ende 2020 und Anfang 2021 auf. Schnapf hat großen Anteil an der Entstehung dieses Albums. Er schüttelte nicht nur das Soundbett auf, sondern mischte auch Steve Gunns Stimme in den Vordergrund, um den poetischen Lyrics des Songwriters die richtige Bühne zu bieten. Mit Hilfe von befreundeten Musikern wie Juliana Barwick, Mary Lattimore, Bridget St. John, Jeff Parker, Bill MacKay, Ben Bertrand und dem Schlagzeuger Ryan Sawyer (TV On The Radio, Thurston Moore, Gang Gang Dance) entstand mit "Other You" ein Album, mit dem Steve Gunn nicht nur die Grenzen von Genres auslotet, sondern auch seine eigenen.
What a relief to escape the humdrum, to conquer one’s ennui, to spice up the too-long evenings stuck at home... Here’s a proposition: SEX-O-RAMA!!! Oh la la, such an aptly named compilation! Rascally El Vidocq this time dares to sway outside his comfort zone. Here humanity’s oldest obsession is tackled tastefully, with class. The selection is amusing, but ever well-meaning, for these songs are as stimulating to listen to as they are to dance to! Naturally, our intrepid collector had to roam beyond his habitual ‘50s and ‘60s, for the real sexual revolution did occur a tad later... A few seductive caresses of varying insistence (Michele Mercier, Geraldine), a few advances “in due and proper form” (naughty Prince Buster!), an eloquent series of moans and groans (Rita, Armando Travaioli, Noelia Noel), chance encounters (intransigent Jean Yanne)... not to mention a few exquisite parodies (Jacqueline Mayand and Bourvil, as drole as they are tender)... So hesitate no longer! Stop biting your lip! The sap is rising, as they say, so time for a change of ambiance... Time to slip on some SEX-O-RAMA!
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Erwachsen aus den frostigen, dunklen und grüblerischen Wäldern Sibiriens, formen sich NYTT LAND zu
einer der faszinierendsten und fesselndsten Stimmen der Folkmusik. Auf ihrem neuen Album Ritual (VÖ
6. August via Napalm Records), ziehen NYTT LAND den Hörer in eine Welt antik-perkussiver Instrumentierung und gesanglicher Tradition: Acht Songs auf Ritual erzählen Sagen von Göttern und Helden, die
vor Jahrhunderten geboren und deren Geschichten in Traditionen bewahrt wurden, dargeboten in einem
einzigartigen Klangerlebnis, das vom Duo selbst am besten als Shamanic Dark Folk beschrieben wird. Die
uralte schamanische Kultur von NYTT LAND wird in Songs wie ”U-Gra” deutlich, der auf der Legende des
sibirischen Eingeborenenstammes der Khanty basiert. Der Song erzählt die Geschichte der Schutzgeister
der Heimat des Stammes - düstere rituelle Gesänge zu Beginn des Songs erbitten die Geister, wohlwollend
zu ihrem Volk zu sein und ihnen zu helfen, das Land zu bewahren, auf dem der Stamm lebt. Eine atmosphärische, meditative Reise, begleitet von mitreißenden Percussions und dem unvergleichlich einzigartigen
Gesangslayering von NYTT LAND.
Ritual ist eine einzigartige Darbietung von schamanischem Dark Folk - inspiriert von NYTT LANDs authentischer, uralter sibirischer Kultur. Fans von Bands wie WARDRUNA, HEILUNG oder RUNAHILD sollten
sich bereit machen für das das Ritual!
Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische und thrakische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul. Türkische Rhythmen und westliche Einflüsse verschmelzen zu einer immer tanzbaren Melange, die man mit einem Augenzwinkern als progressive Hochzeitsmusik bezeichnen könnte und für ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern sorgt. Das dabei entstehende kreative Chaos lässt einen dabei zu keinem Zeitpunkt vergessen, dass die einzelnen Bandmitglieder ausgezeichnete Instrumentalisten sind, die eine enorme Bandbreite an musikalischen Genres zu bieten haben - vom Jazz über Balkanmusik bis zu türkischen Standards. Gayda (Dudelsack), Klarinette, Tarogato, Saxofon, Akkordeon, Sousafon (ähnlich der Bass-Tuba), Zurna (eine Art türkischer Oboe), Perkussion und Schlagzeug dominieren die Klangästhetik, die durch Asli Dogans klare Stimme eine ganz besondere Ausdruckskraft erhält und die Sensibilität der Songs perfekt einfängt.
Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
Mit seinem chartbrechenden 2018er Album ”For The Love Of Metal” hat DEE SNIDER, der legendäre
Heavy Metal Sänger und eine der absoluten Säulen der Popkultur, die Heavy Metal Welt um ihre eigene
Achse drehen lassen.
2021, drei Jahre später - mitten in einer der turbulentesten Zeiten seit Langem, kehrt DEE SNIDER mit
dem triumphalen Nachfolger ”Leave A Scar” zurück. Erneut produziert von Jamey Jasta und co-produziert,
gemischt und gemastert von Schlagzeuger Nick Bellmore, mischt die neue Platte einfangende Modernität
mit einer Dosis klassischem Heavy Metal - eine packende Kombination, die nicht nur langjährige Fans
begeistern wird.
Jeder der 12 Tracks auf ”Leave A Scar” untermauert nicht nur DEE SNIDERs Position als einen der
meistgefeierten Frontmänner aller Zeiten, sondern zeigt auch, dass seine Stimme und sein souveränes
Auftreten so stark sind wie eh und je. Wenn ”For The Love Of Metal” DEE SNIDERs Aufbruch in eine
neue Ära eingeleitet hat, dann setzt ”Leave A Scar” diese in Flammen.
Kulør is proud to present My Space – Kasper Marott’s 2nd record for the label following 2019’s luscious, longform Forever Mix EP.
The EP represents the latest addition to a diverse but uniquely crafted discography for the Danish producer, DJ and label owner. After scoring something of a mega-hit in 2018 with ‘Keflavik,’ released on Modeselektor’s Seilscheibenpfeiler label and named by Resident Advisor as “one of the biggest club records of the year,” Marott would use that momentum to launch the community-focused label Axces alongside close friend Alfredo92 and release a string of records representing some of Denmark’s finest producers. At the beginning of 2021 Marott released his debut album Full Circle, allowing a more complete picture of his distinctively melodic sound, one described by Pitchfork as “stimulating the imagination as much as the limbs… This is music for dancing but also music for dreaming.”
The four pieces that make up the My Space EP seem to take that last quote as a jumping- off point, oscillating between the beatless serenity of ‘Mosens Tone’, the unashamed force of ‘NV Laser’ and the shades in between on the opening title track and closer ‘Microfest’. Marott’s influences snake over one another, folding crisp percussion underneath his signature glassy textures and intimate field recordings alongside supersaw riffs. This fluid shape-shifting results in an EP that hints at different genres while confining itself to none.
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Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
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Der Begriff "Klassiker" mag überstrapaziert sein, aber er ist völlig angebracht bei den Reissues der beiden House-Alben aus Matthew Herberts umfangreichem Katalog, die auf Accidental erstmals als Triple-LP erscheinen. Das gefeierte "Bodily Functions" (2001) taucht in vielen "Album Of The Decade" Listen auf, während "Around The House" (1998) den Massstab für einen neuen, durchdachteren Ansatz in der Dance Music-Produktion setzte, der heute noch genauso knackig klingt wie damals. Beide Klassiker zeichnet eine unverwechselbare, zeitlose Qualität in Klängen und Worten aus, aus denen die Songs entstanden sind, wie die unverwechselbare Stimme von Dani Siciliano oder die langjährige Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Pianisten Phil Parnell, menschlicher Blutfluss, Küchenutensilien, Knochen, Haushaltsgeräte, Zähne und Laser-Augenoperationen. Tatsächlich galt Herberts mittlerweile legendärer Personal Contract for the Composition of Music (PCCOM), für den er heute berühmt ist, zu seiner Zeit als radikal.
- "Both albums are loaded with music of exceptionally high quality." - Pitchfork, 2002
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Minimal Force records presents Robert S' final release under this alias. With this 5 track record titled '2009/2021', we celebrate his work over the past 13 years and signify the end of a chapter. His energetic sounds have featured on well established techno labels and we are honoured to be the label he trusted to release his ultimate record.
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L’objectif are schoolmates Saul Kane (vocals, guitar) and Louis Bullock (drums) – who first formed a band together at the age of 12 – Ezra Glennon (bass) and Dan Richardson (guitar).
With each member picking up instruments as children, the young friends – none of whom are over the age of 17 – have a shared love of genres and musicians that belies their tender age: jazz funk, hip-hop, punk, post-punk, and almost everything in between. Also inspired by painters Basquiat and Francis Bacon, L’objectif seek excitement in the intellectually stimulating and subjective; finding thrill in the confusion.
With Saul having spent lockdown cocooned away in Leeds writing and recording demo upon demo in his home studio, and the band as a whole constantly refining their sound, L’objectif are finally ready to spread their wings for the very first time with their incendiary debut single on Chess Club, ‘Drive In Mind’.
Über den Zeitraum von mehreren Wochen während des Lockdowns entstanden, präsentieren Nick Cave & Warren Ellis in dieser Woche ihr neues Gemeinschaftsalbum: Carnage – was zu Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel heißt. Cave beschreibt das Gemeinschaftswerk denn auch als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“ Obwohl die beiden schon viele Soundtracks zusammen komponiert und aufgenommen haben, und Ellis zudem seit geraumer Zeit Mitglied von The Bad Seeds ist, handelt es sich bei Carnage tatsächlich um den ersten Longplayer, den sie auch offiziell als Duo eingespielt haben.
„Die Arbeit an Carnage war eine komprimierte Phase intensivster Kreativität“, sagt Ellis, „denn es dauerte gerade mal zweieinhalb Tage, bis diese acht Songs in irgendeiner Form standen. Dann erst sagten wir uns: ‘Ach komm, lass uns doch ein Album machen!’ Das alles war also nicht sonderlich geplant.“
Das Klangspektrum der neuen Aufnahmen reicht vom düsteren, elektronischen Puls des Stücks „Old Time“ bis hin zum sehnsuchtsvoll-wunderschönen „Albuquerque“, einer klassischen Ballade, die auf einer kreisförmigen Klavierfigur basiert, überzogen mit hypnotischen Streicherparts. Insgesamt hat das Album eine etwas rastlose Energie, die Perspektive ist im Vergleich zum gefeierten Nick Cave & The Bad Seeds-Vorgänger Ghosteen eher nach außen gerichtet – wobei die beiden auch dieses Mal versuchen, die Grenzen des Songformats zu verschieben, immer wieder neu auszuloten, was ein Song eigentlich alles sein kann…
Während die eigentlichen Aufnahmen in recht kurzer Zeit stattfanden, waren die Songs von Carnage schon davor länger herangereift, in den ersten Lockdown-Wochen, die Cave damit verbracht hatte, „zu lesen, regelrecht zwanghaft zu schreiben und einfach nur auf meinem Balkon zu sitzen und über die Dinge nachzudenken.“ An ein Album dachten die beiden denn auch gar nicht, als sie zusammen ins Studio gingen, um zu jammen. „Das Album“, so Cave, „ist dann einfach so vom Himmel gefallen. Es war ein Geschenk.“
Carnage ist die Fortsetzung jenes kollektiven Improvisationsansatzes, auf den die beiden schon für Ghosteen gesetzt hatten – was Cave zugleich erlaubte, das klassische, eher narrativ strukturierte Songwriting hinter sich zu lassen. Als Rohmaterial dienen ihnen Textideen, die Cave zuvor über einen längeren Zeitraum verfasst und verfeinert; sie handeln zumeist von wenigen Kerngedanken und -themen, einzelnen Bildern und Metaphern, die er mit Worten umkreist. Die eigentlichen Songs entstehen dann in ausgedehnten Improvisations-Sessions im Studio: Anfangs sehe das so aus, wie Ellis berichtet, dass „da zwei Menschen im Raum sitzen und sich etwas trauen, indem sie erst mal einfach passieren lassen, was gerade passiert“. Ihre endgültige Form bekommen die Stücke daraufhin erst durch intensives Editieren und Filtern, wenn Musik und Text zu einer Art Klangcollage zusammenkommen. Das Element der Überraschung spielt bei jedem dieser Schritte eine zentrale Rolle, und mal geht alles ganz schnell – „Shattered Ground“, zum Beispiel, sei, so Ellis, „gleich im ersten Take fertig“ gewesen, während andere, wie beispielsweise der Titelsong, „sich erst kurz vor dem Abschluss der Mixing-Phase zu erkennen geben sollten.“
Wenn man bedenkt, dass Carnage in relativ kurzer Zeit entstanden ist, wirkt die enorme Bandbreite an Themen und Stimmungen um so beeindruckender, denn das Resultat klingt einerseits absolut eindringlich („Old Time“), andererseits auch zutiefst kontemplativ („Lavender Fields“). Wie sich die Stimmungen und Energien verschieben und überlagern, erkennt man auch daran, wie die beiden gewisse Zeilen, Refrains und flüchtige Bilder auf immer neue Weise in den verschiedenen Songs wieder auftauchen lassen, was dem Album insgesamt etwas Kaleidoskopisches gibt. In Songs wie dem aufrüttelnd-aufgebrachten „White Elephant“ und dem fast schon fiebrig-psychedelischen „Balcony Man“ kollidieren surreale Bildwelten, so dass die Zeilen nicht mehr wörtlich zu verstehen sind und an ihre Stelle etwas Suggestives, Impressionistisches tritt.
Die einzigartige kreative Chemie zwischen Cave und Ellis basiert auf einer langen gemeinsamen Geschichte, die sie als Kollegen und Solokünstler verbindet: Erstmals begegneten sich die zwei schon 1993, als Ellis die Geigenparts für einige Songs von Let Love In einspielen sollte, das achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds. Wenig später schaute Cave bei einem Konzert von Ellis’ Band Dirty Three in Brisbane vorbei – und landete schließlich auch selbst auf der Bühne, wo sie gemeinsam Interpretationen von Neil Youngs „Helpless“ und Roy Orbisons „Running Scared“ zum Besten gaben. „Damit fing das alles an“, erinnert sich Ellis, der schließlich selbst festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Auch beim 2006 gegründeten Bandprojekt Grinderman arbeiteten sie zusammen, was laut Nick Cave ein Ventil für „die beste Midlife-Krise war, die sich ein Mann wünschen kann“. In dieser Konstellation sollten sie zwei Alben aufnehmen, Grinderman 1 und 2, bis sie die Band dann 2011 wieder auflösten.
Seit 2005 haben Cave und Ellis zudem an etlichen Soundtracks für Film, TV und Theater gearbeitet – u.a. für The Road (2009) und Lawless (Die Gesetzlosen; 2012), beide entstanden unter der Regie von John Hillcoat, sowie für David MacKenzies Hell or High Water (2016) und Taylor Sheridans Wind River (2017). Das gemeinsame Erschaffen derart atmosphärischer Instrumental-Scores, wobei oftmals elektronische Loops von Ellis als Ausgangspunkt fungierten, über denen Cave am Klavier improvisieren sollte, hat ihre Arbeitsweise und ihr Songwriting nachhaltig geprägt.
Mit Carnage legen sie das nächste Kapitel ihres musikalischen Abenteuers vor: Ein Album, das quasi aus Versehen entstehen sollte, während des langen, weltweiten Stillstands der Pandemie-Monate. Die verschiedenen Stimmungen und auch das Rastlose an diesen Aufnahmen spiegelt die existentielle Ungewissheit wider, aber zugleich flackern auch immer wieder Momente der Ruhe auf, Augenblicke der meditativen Selbstbesinnung. Unterm Strich ist es ein Album, entstanden in und gemacht für diese unbeständigen Zeiten, das durchsetzt ist mit Augenblicken konzentrierter Schönheit. Aufnahmen, die ihre unumstößliche Zuversicht fast schon trotzig zum Ausdruck bringen.
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Das Wiener Duo TENTS präsentiert mit ihrem neuen Album exquisiten Art-Pop. Bisher für ihre Post-Punk-Anklänge bekannt, schlägt die Band mit 'Limbo' einen neuen Weg ein und liefert ein eindrucksvolles Pop-Statement. Die Songs ihres facettenreich produzierten Albums umgibt der Hauch einer "sophisticated coolness". Während am Beginn noch markante Gitarren und treibende Drums das Bild einer klassischen Band zeichnen, bewegt sich 'Limbo' nach und nach in stimmungsvollere Sphären aus Synthflächen und Drummachines, wie z.B. in 'Cold Bliss' oder dem pathosgeladenen Endstück ,Jitter'. Anstatt wie geplant für neue Aufnahmen ins Studio zu gehen - ein im Lockdown-Jahr schwieriges Unterfangen - richteten sich die beiden Musiker Clemens Posch und Paul Stöttinger in den eigenen vier Wänden ein und machten sich daran, das Album selbst zu produzieren. Die Auflösung vertrauter Formen wurde in dem ungewohnten Setting zur kreativen Triebfederr - der Albumtitel 'Limbo' spielt auf diesen Schwebezustand an. Tents überraschen mit perfekt arrangierten Stilelementen, die an die Hochblüte des Pop-Genres in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren mit Namen wie Talk Talk, Brian Eno oder David Bowie erinnern und überführen diese selbstbewusst in ein zeitgenössisches Hörerlebnis. Nur 150 Stück weißes Vinyl weltweit!
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
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His last solo album for Beggars, Cascade came after a time of change for Peter Murphy. He had dissolved his longtime backing band and moved to Turkey with his family. After a year of soul-searching and re-discovery, the songs flowed. He said "It confirmed my belief that writing - like painting or any art form - comes from a very silent place that's not dependent on outside stimulus. It was like rediscovering the initial innocence and purity that's there when you join your first band." The album was written with Paul Statham and produced by Pascal Gabriel. It also contains guitar work by noted artist Michael Brook. The four bonus tracks added to Cascade are: Mercy Rain (production rough mix) Gliding Like A Whale (backing track) Sail on White (backing track) Wish (backing track)
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
HIRAES – die neue Melodic-Death-Metal Gewalt der Ex-Mitglieder von Dawn Of Disease
Nach der Auflösung von Dawn Of Disease steigt jetzt die furiose Melodic-Death-Metal-Gewalt HIRAES
mit ihrem Debüt wie ein Phoenix aus der Asche! Die deutsche Formation – bestehend aus Lukas Kerk,
Oliver Kirchner, Christian Wösten, Mathias Blässe und der stimmgewaltigen Britta Görtz (Critical Mess,
ex-Cripper) – veröffentlicht am 25. Juni 2021 ihr atemberaubendes, heiß ersehntes Erstwerk Solitary über
Napalm Records. Der erste Longplayer von HIRAES liefert eine aufregende und mitreißende MelodicDeath-Metal-Wucht und zeigt, dass der Fünfer schon jetzt eine ganz eigene, Identität hat. Das Konzept
der neu formierten Band basiert auf einer alles zerschmetternden Vocal-Attacke, intensiven Melodien und
elektrisierendem Gitarrenspiel, angeführt von Gitarrist Lukas Kerk als Haupt-Songwriter. Solitary feuert
ohne Zweifel den Startschuss für eine vielversprechende Zukunft ab! Denn dieser massive Melodic-DeathMetal-Angriff lässt keinen Raum für Schwächen und serviert eine aufregende Interpretation des Genres mit
hymnischen Melodien, mitreißendem Schlagzeug- und Gitarrenriffing sowie atemberaubenden Hooklines.
Gekrönt von der unverwechselbaren und vielseitigen Performance von Britta Görtz ist diese kraftvolle, neue
Formation mit ihrem Debüt ein Muss für Fans von Bands wie Insomnium, At The Gates, Arch Enemy und
Amon Amarth. Solitary wird auch als streng limitierte 1 LP Gatefold Silver erhältlich sein.
delving is a new project by Nick DiSalvo, best known as the frontman
of the heavy rock band Elder. Hirschbrunnen, his debut album, draws
from a wide swath of influences and sounds ranging from psychedelic
and krautrock to early electronic and ambient music, all while showcasing
the evocative melodies and songwriting he’s become known for.“I’m an almost obsessive songwriter,
working on music every day and
amassing a huge collection of song
fragments and ideas that often don’t
get the attention I’d like because of
the time I spend with my main band.
‘Thanks’ to this pandemic, I’ve had
plenty of time to pick up some of the
songs I’ve written over the past years
and finally make an album that I’ve
been telling myself forever I’d do.
From my earliest moments as a
musician, I have been obsessed with
home recordings, begging my parents
for a Tascam 4-track cassette
recorder for Christmas when I was
12 and making my own albums. delving
is a continuation of this creative
spirit: experimenting all on my own,
forgetting bands, fans and expectations
and making whatever music I
want to.
Hirschbrunnen - ‘stag fountain’ - is
the colloquial name of a large fountain
that presides over a large green
area near where I live. For me, it’s
been strange to see my world, which
normally consists of a fair amount
of travel and external stimuli, reduced
to one city, one district, one
block for so long. Frustrating as that
is, you might start to find inspiration
and surprising beauty in your
everyday surroundings that you
otherwise would have ignored. Just
as all the music I make is influenced
by my experiences, Hirschbrunnen is
a product of this unique and strange
time in which we all have been forced
to delve more deeply into our own
thoughts.”
Spoon Records kündigt, die erste Veröffentlichung in einer Reihe von lang erwarteten Live Alben an: Can Live in Stuttgart 1975 - erscheint auf Vinyl, CD und digital am 28. Mai 2021.
Selbst wenn man glaubt Can zu kennen, inklusive aller Alben und den legendären Lost Tapes, gibt es hier immer noch vieles entdecken das einen überrascht. Diese Musik ist nie zweimal derselbe Fluss.
Das neue Album in fünf Teilen, Can Live in Stuttgart 1975 dokumentiert einen wichtigen und beeindruckenden Teil der Can-Geschichte. Da in den 70gern technische Pannen immer wieder die geplannten Live-Aufnahmen sabotierten, fehlten diese im Spoon Katalog. Nun wurden die besten Bootleg-Aufnahmen genommen und unter der Leitung von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und CAN Produzent/Toningenieur René Tinner durch die Mühlen der Technologie des 21. Jahrhunderts geschickt, um diese wichtigen historischen Dokumente in der bestmöglichen Qualität zu präsentieren. Gegründet 1967 und aufgelöst etwas über ein Jahrzehnt später, hat Can's beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen instrumentalen Texturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht. Die neue LIVE Serie offenbart eine völlig neue Perspektive auf die Band. Man kann vertraute Themen, Riffs und Motive hören, die auftauchen und durch die Jams surfen, aber es sind oft nur flüchtig wiedererkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. Man kann aber auch viel Musik entdecken, die es nie in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. Die Aufnahmen gehen in extremere Bereiche als Can’s Studioarbeit: von sanftem, ambientem Drift-Rock bis hin zu den berühmt berüchtigten "Godzilla"-Momenten. Und selbst wenn sich die Band Mitglieder von Minute zu Minute anpassen und dem Rhythmus hinterherjagen, kann man die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die sie alle teilten.
- "Can’s Live-Auftritte klingen wie eine epische Geschichte – ein Roman, der uns erzählt wird. Mit unterschiedlichen Kapiteln, wechselnden Stimmungen, Jahreszeiten und exotischen Landschaften." - Alan Warner
Geschmackvolles Doppelalbum mit herausragenden Sängerinnen. Wenn es allein um die Vokalkunst geht, dann ist die Jazz-Welt fest in weiblicher Hand. Man denke nur an Billie Holiday, Ella Fitzgerald oder Nina Simone. Aber auch Sängerinnen jüngerer Tage, zum Beispiel Sarah Vaughan oder Diana Krall, beeindrucken nicht minder mit ihren verzaubernden Stimmen. Grund genug für das französische Label Wagram, die renommiertesten Sängerinnen der letzten Jahrzehnte mit auf einem Doppelalbum zu vereinen.
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Als Matthew E. White an dem Nachfolger seines zweiten Studioalbums arbeitete, wollte er seine Herangehensweise an das Songwriting neu erfinden, zumindest für eine Session. White versammelte eine vertrauenswürdige Truppe von sieben Musikern in Richmond, Virginia. Er dirigierte das Septett durch eine Reihe von lockeren, größtenteils gestischen Kompositionen. Die Klänge waren gewaltig, eine Reihe von Keyboards und Gitarren untermalten den Schwung einer ineinandergreifenden vierköpfigen Rhythmusgruppe. Aber die Ergebnisse passten nicht ganz zu der in Arbeit befindlichen Platte, so dass White die Jams auf Eis legte, bis die richtige Muse kam. Das war, wie sich herausstellte, Lonnie Holley, dessen wunderschön verwelkte Stimme bald eine Art kosmische Weisheit über Whites wartende Arbeit ergoss. Das Ergebnis - Broken Mirror: A Selfie Reflection - ist explosiver und eindringlicher als alles, was die beiden Künstler je gemacht haben. Aggressiv, aber ekstatisch, spielerisch, aber pointiert, ist Broken Mirror eine pointierte, aber einfühlsame Sozialkritik, unterlegt mit einem mächtigen Groove. Holley nahm seine Vocals über Whites Aufnahmen in nur vier Stunden auf. Als Visionär und intuitiver Texter hörte sich Holley 20 Sekunden an und proklamierte die Bilder, die die Klänge hervorriefen. Wenn ihm etwas gefiel, zog er ein Notizbuch zu Rate, das voller lyrischer Einfälle war, und sang dann komplette erste Takes zu Musik, die er noch nie gehört hatte. Abzüglich bescheidener Bearbeitungen und leichter Overdubs wurde Broken Mirror: A Selfie Reflection an Ort und Stelle fertiggestellt, ein Blitz, der einen Platz zum Einschlagen suchte. Holley und White mögen als unwahrscheinliche Kollaborateure erscheinen, da sie durch Jahrzehnte und Disziplinen getrennt sind, aber die beiden teilen tiefe Alabama-Wurzeln. Und was noch wichtiger ist: Holley und White betrachten Musik als ein unheimliches Gefäß für sonst undurchdringliche Vorstellungen von Trauer, Leid und Solidarität. Broken Mirror: A Selfie Reflection ist ein zeitgemäßer Appell an die Kraft der Zusammenarbeit, an verwandte Geister, die sich auch in überfüllten Räumen zusammenfinden.
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Dry Cleanings fiebriger Post-Punk klingt wie kein anderer Sound zurzeit. Bassist Lewis Maynard, Drummer Nick Buxton und Gitarrist Tom Dowse kennen sich schon eine kleine Ewigkeit und hatten schon diverse gemeinsame Bandprojekte zusammen. Die neue Band der Londoner entstand 2017 nach einem Karoke-Abend, bei dem sie Florence Shaw kennenlernten. Shaw, die vorher nie gesungen hatte, wurde zur Stimme der Band. Binnen weniger Monate entstanden die ersten Songs; die Texte handeln von Neurosen, seltsamen YouTube-Kommentaren und den normalen Dingen des Lebens. Shaw ist eine gute Beobachterin und eine Archäologin des Alltags. Der ungeschminkte Sound von Dry Cleaning bietet Shaws Geschichten dabei eine berauschende Klangkulisse. 2020 waren nach zwei EP-Veröffentlichungen und Touren durch englische Clubs Konzerte in den USA und Europa geplant, aber wegen der Pandemie saß die Band stattdessen im britischen Lockdown. Die Zeit nutzte man, um weitere Songs zu schreiben und das Debütalbum mit John Parish als Produzent in dessen Rockfield Studios aufzunehmen. "New Long Leg" wird die Musikwelt im Sturm erobern.
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Songs zu schreiben ist für Toby Whyle eine Selbstverständlichkeit, im Musikkosmos ist er seit langer Zeit ein bekanntes Gesicht. Neu ist die Erkenntnis, dass Songwriting für ihn einer der wenigen Wege ist, die grelle, schnelllebige Außenwelt auszublenden. "A Mood Of Its Own" ist der Anfang eines neuen Abenteuers, auf das sich Toby erstmals alleine begibt. Vorbehaltlos setzt er sich den Anziehungskräften von elektronischer Musik und Gitarrenpop aus, umkreist beide immer wieder knapp, lässt sich aber nie ganz fangen. Jeder Song folgt dabei einer eigenen Umlaufbahn, gewährt neue Einblicke in Tobys Gedankenwelten.
Der Titel "A Mood Of Its Own" entstammt einer Textzeile der ersten Single "No One Moves", mit der Toby gleich mal auf dem ersten Platz der Radio FM4 Charts landete. Der Song beschreibt eine Schreibblockade, die zweite Single "Quiet The Silence" begleitet das Auseinanderdriften zweier Menschen, "Pity" erzählt von Stolpersteinen und einem Neubeginn und "How It Feels" von der Suche nach Konstanten in einer schnelllebigen Welt. Auf seiner ersten Solo-EP zeigt Toby Whyle die volle Bandbreite seines Songwritings, lässt einen oft energiegeladen aber nachdenklich zurück. Gemeinsam mit Produzent Maximilian Walch hat Toby unterschiedliche Stimmungen eingefangen, auf das Wesentliche reduziert und eine verbindende Ästhetik geschaffen.
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Aufgewachsen in den sanften Hügeln von North Yorkshire mit Künstlern wie Nick Drake, Joni Mitchell, Joan Armatrading und Kate Bush, wurde Martens von der Kritik hochgelobtes Debütalbum ”Writing of Blues and Yellows” im Jahr 2016 veröffentlicht, als sie gerade mal 17 Jahre alt war, und auch der Nachfolger ”Feeding Seahorses By Hand” (2019) wurde ähnlich gelobt. Nun ist Billie Marten mit ihrem dritten Studioalbum ”Flora Fauna” zurück, das gemeinsam mit Rich Cooper in London aufgenommen wurde. Martens
neues Material verbindet die für sie charakteristische, gedämpfte und resonante Stimme mit einem schnellen Puls und einer reichhaltigen Instrumentierung, wobei ihre Inspirationen nun von den Krautrockern Can bis hin zu Broadcast, Arthur Russell und Fiona Apple reichen.
Basierend auf dem minimalistischen akustischen Folk-Fundament, mit dem sie sich einen Namen gemacht hat, ist ”Flora Fauna” ein reiferes, gefühlvolleres Album, das um ein starkes Rückgrat aus Bass und Rhythmus herum aufgebaut ist. Die Songs markieren eine Periode persönlicher Unabhängigkeit für Marten, in der sie gelernt hat, sich selbst zu nähren und sich von giftigen Beziehungen zu lösen - und ein großer Teil davon war die Rückkehr zur Natur: “The name Flora Fauna is like a green bath for my eyes. If the album was a painting, it would look like flora and fauna -it encompasses every organism, every corner of Earth, and a feeling of total abundance.”
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
SCAR OF THE SUN aus Griechenland erheben ihre Stimme gegen soziale Ungerechtigkeit und verbinden
Wissenschaft mit energiegeladenem Modern Metal!
Auf Inertia vermitteln SCAR OF THE SUN ihre leidenschaftlichen Botschaften über große Herausforderungen und soziales Bewusstsein kombiniert mit wissenschaftlicher Thematik. Auf diese Weise besingen sie
eine der schwersten gesellschaftlichen Bürden: finanzieller Gewinn gedeiht auf Kosten der Menschlichkeit
und der Lebensgrundlagen von Individuen. Das instrumentale Intro „Hydrogen” heizt die Stimmung an,
bevor der Titeltrack „Inertia“ die musikalisch harte Seite des Albums präsentiert – die stürmischen und von
donnernden Drums getragenen Strophen münden in einen unbestreitbar eingängigen Refrain. Mit seinen
messerscharfen Riffs reflektiert „I Am The Circle“ kompromisslos und aufrichtig über die härtesten Aspekte des Musikerdaseins, während die „Quantum Leap Zero“-Trilogie sehr intensiv von den dramatischen
Ereignissen erzählt, die 2015 in Griechenland stattfanden: von Unterdrückung, Aufstieg und Revolution
sowie von der finalen Niederlage.
Inertia endet mit „Anastasis“ (griechisch für ”Auferstehung”), das vom furchtbaren Schmerz erzählt, einen
geliebten Menschen zu verlieren. Mit dem finalen Song fassen SCAR OF THE SUN diesen Schmerz
gekonnt in Worte und verwandeln die spürbare Verzweiflung in gefühlvolle Musik.
Hugh Masekela, live at The Record Plant on 24th February 1974. This legendary South African-born trumpeter became a major star when he appeared at the Monterey Pop Festival in June 1967, and he had a smash hit with Grazing In The Grass the following year. This superb set was originally broadcast on KSAN-FM, and captures him at his infectious best.
Zwischen alternativem, modernem Metal und spürbarem Zeitgeist haben sich die US-amerikanischen Durchstarter TETRARCH in den letzten Jahren mehr als nur einen Namen in der Szene gemacht und sind längst über den Status eines Insider Tipps hinausgewachsen. Bereits das 2017 erschienene Debüt Freak wurde von der internationalen Presse und der Musikindustrie, als auch von Künstlern der Szene hoch gelobt und sicherte der Band eine einzigartige Position innerhalb des Genres.
Das 2021 erscheinende 10-Tracks starke Album Unstable manifestiert den Kometen-Status der Band und beweist deren musikalische Wandelbarkeit auf höchstem Niveau.
Der kommende Longplayer verliert keine Zeit, um die unkonventionelle, enorme Schlagkraft der Band unter
Beweis zu stellen und statuiert bereits mit dem Intro-Track „I’m not right“ ein explosives Exempel für neuartige Spielarten des modernen Metal. Die Zahlen sprechen für sich - die erste Single erreichte inzwischen über eine Millionen Streams auf YouTube - Tendenz steigend. Getragen von der beeindruckenden stimmlichen Varianz von Front-Shouter Josh Fore und den rasenden Riffs der Ausnahme-Gitarristin Diamond Rowe, bricht der Track zwischen puren Emotionen und einer beeindruckenden, neu-gedachten Hommage
an Genre-Größe der frühen 2000er.
Insgesamt liefern TETRARCH mit ihrer 2021er Veröffentlichung Unstable auf 10 Tracks und 37 Minuten
Spielzeit ein Paradebeispiel für starke Attitüde, pures Talent und triumphalen Modern Metal!
For Böser Herbst, Thomas Fehlmann returns to the sediment of ages, drawing from a similar lexicon of sounds to that used on 2018’s ‘1929 – Das Jahr Babylon’. Like that album, Böser Herbst was produced as the soundtrack to a documentary made by Volker Heise, ‘Herbst 1929, Schatten Über Babylon’, which offers historical insight to the third season of the television series Babylon Berlin. It adds yet another string to the bow of this most forward-thinking and creative artist, whose history takes in NDW (Palais Schaumburg), techno (3MB) and psychedelic ambience (The Orb), plus a clutch of gorgeous solo albums that explore wide terrain, from the dancefloor through supine home listening to compelling soundtrack work. Fehlmann’s approach here was to ‘capture’ samples of contemporaneous music, “picking up the dirt and dust of original 1920s archive sound and music excerpts and shaping the essence into this selection of tunes,” he recalls. After delivering the material to the editing room, Fehlmann “threw all the pieces up in the air, deliberately lost the overview in consequence, researched the atmospheric thread and assembled it for this album.” That explains the singular nature of the material here, and its ability to sit together so neatly and discretely, as its own entity. For Böser Herbst is a music box of possibilities, shadowed by its historical provenance, but never crudely beholden to it, rather “keeping the references only as a distant nod, a scent.”
It’s certainly an evocative listen, a cornucopia of textural pleasure and sensual, tactile assemblage. The spiralling, psychedelic cycle of “Karnickel” winds its way between the ears like thread to the needle; “Mit Ausblick” immerses the listener in deep, gaseous tones, only to be lifted into the air by the glassy drones of “Umarmt”. “Wunschwechsler” crackles with the unpredictability of weather systems while a guitar-like loop unspools across the horizon. Throughout, you can catch tiny tastes of the source material, but they’re pressed into greater service, Fehlmann using these sources for their evocative capacity and then saturating them with grain and rumble, abstracting outwards. It’s a music of temporal disjuncture and clairvoyant resonance, “speaking with the past – alert, distant and quixotic.”
Für “Böser Herbst“ schürft Thomas Fehlmann tief in den Sedimenten der Zeit und schöpft dabei aus ganz ähnlichen Klangquellen wie auf dem 2018 erschienenen Album “1929 - Das Jahr Babylon“. Auch “Böser Herbst“ wurde als Soundtrack zu der von Volker Heise gedrehten Dokumentation “Herbst 1929, Schatten über Babylon“ produziert, die den historischen Background der dritte Staffel der deutschen Fernsehserie “Babylon Berlin“ beleuchtet und dabei Archivmaterial mit Stimmen unterschiedlichster Zeitzeugen verknüpft. Das neue Album fügt eine weitere Saite zum Bogen dieses überaus voraus denkenden und kreativen Künstlers hinzu, dessen Geschichte NDW (Palais Schaumburg), Techno (3MB) und psychedelischen Ambient (The Orb) umfasst, plus eine Reihe von großartigen Soloalben, die ein weites Terrain erkunden, von der Tanzfläche über entspanntes Hören bis hin zu Soundtracks.
Fehlmanns Herangehensweise auf diesem Album war es, Samples aus jener Zeit "einzufangen", "den Schmutz und Staub der originalen 1920er Archiv-, Sound- und Musikaufnahmen zu sammeln und als Essenz in die einzelnen Tracks einfließen zu lassen", erinnert er sich. Nachdem Fehlmann das Material im Schnittraum abgegeben hatte, "warf er alle Teile in die Luft, verlor dabei absichtlich den Überblick, suchte sich dann einen atmosphärischen roten Faden und setzte alles wieder zusammen." Das erklärt die Einzigartigkeit des vorliegenden Materials und dessen Eigenschaft, sich fein säuberlich und gänzlich unangestrengt zu einer Einheit zusammenzufügen. “Böser Herbst“ ist eine Spieldose voll unbegrenzter musikalischer Möglichkeiten, umspielt von düsteren historischen Quellen ohne darin zu ertrinken – Fehlmann ging es stattdessen darum, "die Referenzen nur wie eine flüchtige Geste, wie eine Ahnung von etwas zu behandeln."
“Böser Herbst“ löst eine Vielzahl an unterschiedlichen Vorstellungen beim Hörer aus, es ist ein wahres Füllhorn an lustvollen Texturen und sinnlicher, taktiler Assemblage. Der spiralförmige, psychedelische Kreisel von "Karnickel" dreht sich in die Ohren wie ein Faden ins Nadelöhr; "Mit Ausblick" lässt den Hörer in tiefe, gasförmige Töne eintauchen, um anschließend von den transparenten Drones von "Umarmt" in die Luft gehoben zu werden. "Wunschwechsler" knistert mit der Unberechenbarkeit eines aufziehenden Unwetters, während sich ein gitarrenartiger Loop am Horizont abzeichnet. Überall kann man winzige Spurenelemente des Ausgangsmaterials erhaschen, aber sie werden in einen größeren Kontext gesetzt; Fehlmann benutzt seine Quellen nur als Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, die einzelnen Teilchen werden angereichert mit Struktur und Körper und schließlich abstrahiert wieder ins Außen gesendet. Es ist Musik, an der die Zeit sich bricht und in die Zukunft schaut wie in einen Resonanzraum: Musik, "die mit der Vergangenheit spricht - hellwach, mit aller gebotenen Distanz und voller Rätsel".
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Mira Lu Kovacs ist als vielfach ausgezeichnete Künstlerin und ihrer Mitwirkung in Projekten wie 5K HD, Schmieds Puls oder My Ugly Clementine eine zentrale Figur der brodelnden Wiener Indie/Songwriter-Szene. 2021 veröffentlicht sie erstmals ein Album unter eigenem Namen und unterstreicht mit ihrem einzigartigem Timbre und starkem Songwriting, dass sie - ganz in der Tradition von Ani di Franco, Aldous Harding oder Adrianne Lenker - zu den herausragenden Stimmen der Gegenwart zählt. Produziert wurde "What Else Can Break" von Aushängeschildern dieser "Zelle" in Wien, nämlich maßgeblich von Sophie Lindinger (My Ugly Clementine), in Teilen (bei "Stuck") Marco Kleebauer (Leyya, Oehl, Bilderbuch) oder der mehrfach Grammy-nominierte Yakob (bei "Pull Away").
Montreal art pop group Freelove Fenner release their long-awaited album, The Punishment Zone, on Moone Records. The 14-song collection is an exercise in pleasing sounds, diaphanous textures, and concise song structure. The group listened to a century's worth of experimental, often cacophonous sounds and reshaped it into a mellow pop music.
The group’s workshop is the strictly analog Bottle Garden Studio, a small room full of tape machines and homemade equipment that is integral to the group’s sound and process. Avoiding 21st century technology not out of any sort of snobbery or nostalgia but rather a desire to avoid the work habits inherent with contemporary tools, the band embraces the different results that come with a slower, more tactile process: the happy accidents; the absence of visual stimuli (no screens); the difficulty in attaining high gloss finishes.
Freelove Fenner have released two EPs, In the Bottle Garden (2009), and Pineapple Hair EP (2012); as well as the full-length album Do Not Affect a Breezy Manner (2013), all on Montreal’s Fixture Records. The Punishment Zone will be released on Arizona’s minimal art label Moone Records, joining an eclectic roster featuring artists like Tori Kudo, John Dieterich, Little Wings, Lithics, and others.
Die vierte Platte führt den Pfad des 2009-er Drittwerks „Foulest Semen Of A Sheltered Elite“ mit erneut druckvollem, aber nie zu poliertem Klang sowie eher andersweltlicher und unheilvoller denn frostig-rauer, aggressiver Stimmung – wie sie die ersten beiden THE RUINS OF BEVERAST-Platten „Unlock The Shrine“ und „Rain Upon The Impure“ noch dominierte – fort. Es fällt auf: „Blood Vaults“ ist weniger Black Metal als jemals zuvor bei THE RUINS OF BEVERAST, besitzt noch weniger Blast-Passagen als sein Vorgänger, bedient sich dafür häufiger einer spürbaren Death-Doom-Ästhetik.
Raymond Scott (1908-1994) was a renowned bandleader, composer and pianist from the 1930s to the 1950s. Many of his playful riffs, originally recorded from
1937 to 1939 by the Raymond Scott Quintette, are genetically encoded in every earthling, having covered by many artists while also being adapted for cartoons like Bugs Bunny, Daffy Duck, The Ren and Stimpy Show, The Simpsons and Animaniacs.
His Soothing Sounds for Baby (SSFB) trilogy showcased Scott as a pioneer of electronic music. His ambient minimalism ultimately became a source of inspiration for musicians like Terry Riley, Phillip Glass, Kraftwerk and Brian Eno. But SSFB couldn’t prepare the world for the exotic artifacts found on Manhattan Research Inc. MRI, first issued on Basta in 2000, contains 69 tracks recorded from 1956 to 1969—over two hours’ worth of Scott’s ground-breaking electronic work in adult dimensions. Forays into abstract musique concrete are heard alongside film soundtrack collaborations with a young pre-Muppet Jim Henson, and pan-galactic sonics seemingly beamed down from hovering UFOs. In addition, MRI presents some of the first TV and radio commercials to feature electronic music. MRI also features many of Scott’s instrumental inventions.
EUPHORIC STUDIES by Kamron Saniee ? SVS RECORDS SVS017
Positivity. Lucidity. Velocity. In his second solo release, Kamron Saniee presents six animated studies of concentrated, rhythmic electronica – Euphoric Studies – in search of an "everyday euphoria" for the sunlit hours.
The works are characterized by a playful yet incisive energy, harkening back to the exuberance of early 2000s post-techno experimentation. Bubbling synthesizer melodies and emergent textural grooves serve to guide listeners towards a lucid, stimulated state.
Saniee acknowledges his classical influences on the track 'Badinage', in which a theme by Marin Marais played back on the violin is repurposed and diffused into a radiating sonic tapestry.
On the 10-minute opus 'Rhythm Force', raining percussive elements and drifting, formant harmonies create a prolonged and invigorating environment. The use of overlapping meters in 'Amnion' creates a similarly buoyant energy.
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Stimulator Jones breaks new ground on his sophomore LP, La Mano. The Stones Throw affiliate heads over to Mutual Intentions for a novel instrumental record that expands a musical dialect built on his singular fusion of sounds. The artist explores the musical possibilities contained in his hands as he moves between keys, guitars, drums and wind instruments in arrangements that break down the intellectual barriers of genre for the corporeal intimacy of the soul.
Vital Sales Points:
The title track is already picked up and compiled by Gilles Peterson on Brownswood Recordings.
La Mano is Stimulator Jones first instrumental LP between two Stones Throw albums as a singer.¨
Scroll to next page for audio and artwork links + resources…
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Shouter Nathan James und Drummer Phil Beaver stellen die britischen Hardrocker Inglorious neu auf. Mit Danny De La Cruz (Guitar), Dan Stevens (Guitar), Rob Lindop (Keys) und Vinnie Colla (Bass), spielten sie das erste Mal in dieser Besetzung neue Songs ein. Das ganze geschah mitten im Covid-19 Lockdown in Cardiff. Mit Einhaltung von Abstandsregeln und hygienischen Bedingungen, schafften es die Mannen um Nathan James, die 11 Songs des Albums fertigzustellen. “The writing for this album was honestly the most pleasurable and relaxed experience I have had as a writer,” sagt Sänger Nathan James. “We had so much fun and made sure not to force the songs that weren’t working. One of my favourite songs, ‘She Won’t Let You Go,’ was actually written by Danny and myself before he was even in the band.” Soweit die Stimme der Band zum neuen Album, die Powerröhre James und seine Mannen wollen unbedingt wieder live auf die Bühnen der Welt....we (all) will ride (again) !
Ralph Heidel is one of the young musicians that represent the spirit of Berlin’s new musical ecleticism better than others. He is part of the avantgarde circles that mix modern jazz and contemporary classical music with elements of new electronica and experimental ambient music. This is the vibe of Germany's next generation.
Heidel creates a sonic universe that is unique. He takes the listener into a deep, atmospheric travel that stimulates emotions and feelings on a different level. Heidel brings together two worlds: what he learned at Musikhochschule München, Germany’s leading academy for classical music where he studied saxophon and composition and the moods happening in Germany's new electronic circles.
On „Relief“ Heidel created six songs. Except one, all of them are instrumental music. Partly composed and often improvised these sounds take the listener into Heidel's specific sonic universe. Raw beat structures, emotive horn lines, strong harmonical tensions and dramatic build ups. Heidel’s signature sound.
In fact Heidel is a multiple influenced artist with a strong personality that absorbs whats around him, connects it with his own wide artistic knowledge and fullfills it into magical musical moments.
Relief is the next step in what could become a longtime artistic career.
After a (very composed) debut album for string quartet and rhythm section for Kryptox (Moments of Resonance 2019), it was important for Heidel, to process current feelings of daily life.
Not just his cultural learnings, but also emotions connected to the hard COVID times and a lot of personal experiences.
Relief are six abstract, distorted patterns. Long deep transitions that lead into euphoric parts of sonic greatness. Heidel's sense for sound design and the soft tone of his saxophone phrases, add a personal note that is somehow alone in the current music scenario. Sampling his saxophone (reeds, keys etc.) to create very organic beats is one of the many techniques to create that special „Heidel“ sound. Also his calm and wide harmonies over disquiet, rough drums are part of his unique ambivalent, disrupted moods.
Most of this EP has been played by Heidel alone. For a few parts he was joined by musicians from the local scene. In fact besides his albums on Kryptox Ralph Heidel is very connected in Berlin’s current cultural playground: He creates music for underground performance art happenings in Neukölln as well as for new German theater (Volksbühne, Berliner Ensemble). Also German rapper Tarek from K.I.Z heard about Heidels string debut album, so they collaborated for an album, where Heidel reworked his record for stringquartet, piano, drums and bass.
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Dieses Album bietet alles, wofür die Fans Stunde Null lieben: Bombastische Rock-Hymnen, gefühlvolle Balladen sowie moderne Elektronik-Einflüsse. Und die Stimmen, die sich über die fehlende Härte auf „Alles voller Welt“ beschwerten, verstummen spätestens beim ersten der vielen Double-Bass-Gewitter.
2020 - ein Jahr der Absagen, Verbote und Einschränkungen. Doch Stunde Null hießen nicht Stunde Null, wenn sie nicht auch diese Situation als Chance für etwas Neues sehen würden. Denn während 2020 für viele ein Jahr des Stillstandes ist, machen Stunde Null einen gewaltigen Schritt nach vorne und präsentieren am 29.01.2021 ihr neues Album „Wie laut die Stille schreit“.
Hannah Williams hat weltweit Aufsehen erregt, als der Hip-Hop-Superstar Jay-Z auf "Late Nights & Heartbreak" ihre herzergreifende Stimme für den Titeltrack "4.44" auf seinem Album 2017 sampelte. Mit dem letzten Album 50 FOOT WOMAN, das auf dem Mailänder Imprint Record Kicks veröffentlicht wurde, gaben Hannah und ihre vorbildliche, in Bristol ansässige Band The Affirmations ein definitives Karrierestatement ab. Die limitierte Auflage der klaren LP ist weltweit auf 500 Exemplare limitiert!