Chris Hontos und Aaron Anderson sind sowohl als Nuke Watch als auch als ihre auf Samples basierenden Cousins Beat Detectives tätig. Die Detectives sind das, was The Beatnuts unter dem Einfluss einer experimentellen dissoziativen Droge produzieren würden, während Nuke Watch eine freie Improvisationsband ist, die keinen Grund sieht, zu quietschen, und an Vergnügen glaubt. Das neue Album von Nuke Watch, "Grave New World", ist ihr zehntes seit Beginn des Projekts im Jahr 2020. Diese Musik taucht ein, kollidiert und quillt aus einer Tasche heraus, der Sound einer elektrischen Welt, die sich selbst mulcht. Modulare Synthesizer breiten sich wie Cordyceps in Räumen voller Bass, Saxophon und Handtrommeln aus und hinterlassen einen neuen, verseuchten Raum: leuchtend, sicher und verrückt. Diese Musik wurde mit Instrumenten gespielt, ein Großteil davon komplett live. Die meisten Tracks sind Aufnahmen von Hontos und Anderson mit ein oder zwei weiteren Musikern, es handelt sich also größtenteils um Trio-Aufnahmen. Man ist versucht, Grave New World als Fusion zu bezeichnen, aber das trifft es nicht ganz. Otto Willbergs Bassspiel ist so versiert, dass es Giganten wie Percy Jones und Jaco heraufbeschwört, und Leonard King nähert sich dem Bass ein wenig wie jemand aus Felas Africa 70. Die drei verarbeiteten Blasinstrumente - Zack Stafford an der verarbeiteten Flöte, Christopher Farstad am MIDI-Blasinstrument und Cole Pulice am verarbeiteten Saxophon - bringen die Musik in die Nähe des Jazz, obwohl keine der Kompositionen der Band wirklich nach Jazz klingt. Outtakes aus der Star Wars Foley-Datenbank? Eine berührungsempfindliche Multimedia-Gewächshausausstellung, die von einer Kindergartengruppe übernommen wurde? Eine Zoom-Session mit Latenzproblemen, verursacht durch Musiker auf fünf verschiedenen Kontinenten? "Grave New World" könnte man als Weltmusik bezeichnen, in dem Sinne, dass, wenn man die Welt zu einem Trichter zusammenfalten, schütteln und alle auf einen Teller voller Menschen rutschen lassen würde, mit denen sie nicht aufgewachsen sind, sie am Ende vielleicht genau das hier produzieren würden. - Sasha Frere-Jones, 2025
Erstmalig überhaupt auf Vinyl erhältlich: "Blue Collar Sons", das zweite Album der schwedischen Streetpunker "City Saints"! 2012 gegründet machten sich die Ex-Mitglieder von Perkele und Chillihounds mit ihrer neuen Band schnell einen Namen in der Streetpunk/Oi-Szene mit ihrem explosiven Mix aus High-Energy-Punkrock, Oi! und von Bands wie Mötley Crew inspirierten R'N'R-Touch. Ihr Debüt "Kicking ass for the working class" ist mittlerweile zurecht ein Klassiker. Der nur ein Jahr später veröffentlichte Nachfolger "Blue Collar Sons" bewies mit Songs wie "Hooligan", "Punk, Rock & Oi!" oder "Working Class Rockers", dass die Göteburger ein besonderes Händchen für explosive Rough'n'Tough Hymnen haben, die sofort zünden! "The (City) Saints come marching in" war und ist kein leeres Versprechen! Nach mittlerweile 6 veröffentlichten Alben und ihrem erst vor ein paar Monaten veröffentlichten letztem Werk "EXPLOSIV!" darf man die City Saints getrost zu eine der großartigsten, schwedischen Streetpunk'n'Roll Bands bezeichnen! "Blue Collar Sons" erscheint limitiert auf classic black und multicoloured (clear w/ smokey dark blue) Vinyl!
Erstmalig überhaupt auf Vinyl erhältlich: "Blue Collar Sons", das zweite Album der schwedischen Streetpunker "City Saints"! 2012 gegründet machten sich die Ex-Mitglieder von Perkele und Chillihounds mit ihrer neuen Band schnell einen Namen in der Streetpunk/Oi-Szene mit ihrem explosiven Mix aus High-Energy-Punkrock, Oi! und von Bands wie Mötley Crew inspirierten R'N'R-Touch. Ihr Debüt "Kicking ass for the working class" ist mittlerweile zurecht ein Klassiker. Der nur ein Jahr später veröffentlichte Nachfolger "Blue Collar Sons" bewies mit Songs wie "Hooligan", "Punk, Rock & Oi!" oder "Working Class Rockers", dass die Göteburger ein besonderes Händchen für explosive Rough'n'Tough Hymnen haben, die sofort zünden! "The (City) Saints come marching in" war und ist kein leeres Versprechen! Nach mittlerweile 6 veröffentlichten Alben und ihrem erst vor ein paar Monaten veröffentlichten letztem Werk "EXPLOSIV!" darf man die City Saints getrost zu eine der großartigsten, schwedischen Streetpunk'n'Roll Bands bezeichnen! "Blue Collar Sons" erscheint limitiert auf classic black und multicoloured (clear w/ smokey dark blue) Vinyl!
Die verschollenen Originalaufnahmen des zweiten Cradle Of Filth-Albums erblicken endlich das Tageslicht! Aufgenommen 1995 im Original Line Up, welches auch das wegweisende Debüt »The Principle of Evil Made Flesh« einspielte, wurde diese Version aufgrund von Besetzungswechseln vor Veröffentlichung zurückgezogen.
Das neue Band-Lineup spielte dann das Album erneut ein, welches offiziell released wurde. Nun endlich nach 21 Jahren erscheinen die Original Aufnahmen plus zwei Bonustracks auf dem wiederbelebten britischen Extreme Metal Label Cacophonous.
»The Original Sin« bietet rohen, ungezähmten britischen Underground-Black Metal in seiner Urform.
Die verschollenen Originalaufnahmen des zweiten Cradle Of Filth-Albums erblicken endlich das Tageslicht! Aufgenommen 1995 im Original Line Up, welches auch das wegweisende Debüt »The Principle of Evil Made Flesh« einspielte, wurde diese Version aufgrund von Besetzungswechseln vor Veröffentlichung zurückgezogen.
Das neue Band-Lineup spielte dann das Album erneut ein, welches offiziell released wurde. Nun endlich nach 21 Jahren erscheinen die Original Aufnahmen plus zwei Bonustracks auf dem wiederbelebten britischen Extreme Metal Label Cacophonous.
»The Original Sin« bietet rohen, ungezähmten britischen Underground-Black Metal in seiner Urform.
Die verschollenen Originalaufnahmen des zweiten Cradle Of Filth-Albums erblicken endlich das Tageslicht! Aufgenommen 1995 im Original Line Up, welches auch das wegweisende Debüt »The Principle of Evil Made Flesh« einspielte, wurde diese Version aufgrund von Besetzungswechseln vor Veröffentlichung zurückgezogen.
Das neue Band-Lineup spielte dann das Album erneut ein, welches offiziell released wurde. Nun endlich nach 21 Jahren erscheinen die Original Aufnahmen plus zwei Bonustracks auf dem wiederbelebten britischen Extreme Metal Label Cacophonous.
»The Original Sin« bietet rohen, ungezähmten britischen Underground-Black Metal in seiner Urform.
Brainwave Music No. III was initially recorded live on October 30th 2021 as part of 10 Brain Wave - sound installation - performances by Ilpo Väisänen and Dirk Dresselhaus (die ANGEL) in the Life on a Leaf house, Turku, Finland.
The concept was based on an interactive system including brainwave interfaces that allowed the two performers to process the sounds of several semi-modular synthesizers via CV with their brain activities.
Brainwave Music No. III was initially recorded live on October 30th 2021 as part of 10 Brain Wave - sound installation - performances by Ilpo Väisänen and Dirk Dresselhaus (die ANGEL) in the Life on a Leaf house, Turku, Finland.
The concept was based on an interactive system including brainwave interfaces that allowed the two performers to process the sounds of several semi-modular synthesizers via CV with their brain activities.
Brainwave Music No. III was initially recorded live on October 30th 2021 as part of 10 Brain Wave - sound installation - performances by Ilpo Väisänen and Dirk Dresselhaus (die ANGEL) in the Life on a Leaf house, Turku, Finland.
The concept was based on an interactive system including brainwave interfaces that allowed the two performers to process the sounds of several semi-modular synthesizers via CV with their brain activities.
Sabrina Claudio's fifth studio album, Fall In Love With Her, marks a significant evolution in her musical journey. Known for her ethereal blend of R&B and pop, Sabrina Claudio delves deeper into personal narratives, offering listeners an intimate exploration of love, identity, and self-discovery.
This album follows her 2022 release, Based on a Feeling, where she emphasized authenticity and emotional resonance in her music. With Fall In Love With Her, Sabrina Claudio continues this trajectory, crafting songs that are both vulnerable and empowering. The lead single, "Need U to Need Me," exemplifies this, weaving themes of longing and self-worth into a sultry, atmospheric soundscape. Her introspective songwriting, combined with minimalist production, allows her vocals to shine, creating an immersive listening experience.
With a GRAMMY win to her name for her songwriting work on Beyonce’s Renaissance album & over 3B worldwide streams to date, Sabrina Claudio has firmly established herself as a standout in the R&B and Pop spaces.
1xLP, and includes a poster. Grab the vinyl today — and fall in love with her all over again.
Carrboro, NC’s inimitable synthesizer duo MARV follow up their well-received 2021 opus Keyboard Suite I with a second volume co-released by enmossed and Softer Recordings. As a (regrettably) posthumous release, Keyboard Suite II documents MARV in their fully matured state with melodies that eschew easy categorization and a much-expanded studio effects and processing palette. But the same dreamy languidity marking their previous releases remains, drawing us into their visions of a summer day spent in the shade, by a babbling creek. As a storm approaches from the distance - keyboards saturated by tape into distortion, bursts of noise from idiosyncratic electronics, aleatoric stuttering - MARV grants us an album’s worth of sonic sublimation.
Mit ihrem fünften Album kehrt das slowenische Trio Sirom zurück - und präsentiert ein klanglich wie thematisch weitreichendes Werk. In the Wind of Night... knüpft an das gefeierte The Liquified Throne of Simplicity (2022) an, geht aber neue Wege: melodischer, zugänglicher, ohne die hypnotische Tiefe und rhythmische Komplexität zu verlieren, die Sirom auszeichnen. Ana Kravanja, Iztok Koren und Samo Kutin verweben auf überlangen Tracks folkloristische Motive, dissonante Texturen und rituelle Klanglandschaften. Sie nutzen fast zwei Dutzend akustische Instrumente - viele davon selbst gebaut - und erschaffen so eine Musik, die sich jeder Kategorisierung entzieht. Die Stücke wirken wie Klangwanderungen durch imaginäre Landschaften, mal dicht und tranceartig, mal luftig und klar strukturiert. Das Album wurde live aufgenommen und spiegelt die kollektive Arbeitsweise der Band wider. Sirom bleiben dabei kompromisslos eigenständig - und sind heute eine der spannendsten Stimmen der europäischen Avant-Folk-Szene.
John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun werden erstmals erweiterte Ausgaben aller drei Soundtracks in einer Deluxe-Box von Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records veröffentlicht. Beim Anhören der aktuellen Halloween-Soundtracks fällt als Erstes der Teamgeist des Komponisten-Trios auf. Der mittlerweile berühmte Part mit der gestrichenen Gitarre in ,The Shape Hunts Allyson" aus Halloween wird, wie alle Gitarrenparts in der Trilogie, von Daniel Davies gespielt. John bezeichnet Daniel als den ,Abenteurer" der Gruppe und schreibt ihm zu, Sounds eingeführt zu haben, an die er selbst nie gedacht hätte. Cody, den sein Vater als ,musikalisches Genie" bezeichnet, ist eine ebenso wichtige Präsenz. Es ist seine ruhige, methodische Hand, die den Ideen, die entstehen, wenn diese drei zusammenkommen, Gestalt verleiht. Die Filmmusik für die neuen Filme mag sich um bekannte Themen drehen, aber sie ist auch klanglich viel vielfältiger und musikalisch gewagter als alles, was John 1978, als er den Originalfilm ,Halloween" komponierte, hätte schaffen können. Zusätzlich zu den einzelnen erweiterten Veröffentlichungen wird die ,Halloween Expanded Trilogy" als Teil eines limitierten Deluxe-Boxsets im 6xLP- und 3xCD-Format erhältlich sein. Diese Editionen enthalten exklusive neue Verpackungen und Artworks von Chris Bilheimer sowie ausführliche Liner Notes des Musikkritikers Brad Sanders, darunter exklusive Interviews mit John Carpenter und Regisseur David Gordon Green. Beide Box-Sets enthalten außerdem drei Sammlerposter von Creepy Duck, ein exklusives Posterdesign von Chris Bilheimer und ein luxuriöses Lentikular-Cover, das das Artwork zum Leben erweckt. Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 unveröffentlichte Musikstücke, während ,Halloween Ends" 10 neue Tracks hinzufügt und ,Halloween" ein komplett neues Artwork und eine neue Verpackung von Chris Bilheimer erhält. Für John-Carpenter-Sammler, Halloween-Komplettisten und alle Fans großartiger Filmmusik ist die ,Halloween Expanded Trilogy" ein unverzichtbares, wegweisendes Release.
Ramsay Midwoods Debütalbum "Shoot Out At The OK Chinese Restaurant" erscheint erstmals auf Vinyl - über 25 Jahre nach der ursprünglichen CD-Veröffentlichung bei Glitterhouse Records im Jahr 1999. Labelchef Reinhard Holstein beschreibt das Werk als seinen persönlichen Favoriten unter rund 800 Veröffentlichungen. Midwoods Musik verbindet traditionelle amerikanische Klänge mit einer eigenwilligen, lakonischen Erzählweise. Sein Gesang erinnert an Woody Guthrie und Levon Helm, seine Texte an die poetische Schrulligkeit eines Leon Redbone. Die Songs sind geprägt von Banjo, alten Klavieren und weiteren klanglichen Relikten, die eine Atmosphäre zwischen Folk, Blues und Americana schaffen. Inhaltlich bewegt sich das Album zwischen romantischen Rückblicken ("Feed My Monkey"), aphoristischen Lebensweisheiten ("Grass"ll Grow") und skurrilen Beobachtungen ("Alligator"s Lament"). Besonders hervorzuheben ist "Spinnin" on a Rock", ein Song über die Fantasie eines entlassenen Hafenarbeiters, erzählt in kindlich anmutenden Versen. Die limitierte Vinylauflage richtet sich an Fachhändler mit einem Faible für Außenseiterkunst und musikalische Unikate. Midwoods Werk ist kein Mainstreamprodukt, sondern ein eigenständiges, zeitloses Album mit Tiefgang und Charakter.
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
Wenn Sie von Hillsborough, North Carolina, auf der 1-85 nach Norden fahren und die Ausfahrt zur 58 East nehmen, erreichen Sie in fünfzehn Minuten Diamond Grove, ein kleines, nicht eingemeindetes Gebiet im Brunswick County, Virginia, am Meherrin River. Für die meisten Besucher gibt es dort nicht viel zu sehen - für Lebensmittel müssen Sie nach Lawrenceville und für Baumaterial nach South Hill fahren. Doch versteckt in diesem Fleckchen Virginia-Piedmont liegen die Überreste einer Milchfarm aus den 1740er Jahren, deren Haupthaus ein wunderschönes altes Gebäude mit zwei Etagen ist, das noch immer mit Seilbetten und allem Drum und Dran ausgestattet ist. Wenn man heute dorthin fährt, hört man in der Ferne Geräusche von jemandem, der in den vermieteten Nebengebäuden Sojabohnen und Baumwolle verarbeitet, von landwirtschaftlichen Reifen, die über Schotterstraßen knirschen, von quakenden Fröschen und von singenden Meisen: chick-a-dee, chick-a-dee. Aber wenn Sie zufällig im September 2023 vorbeigekommen sind, konnten Sie vielleicht Fiddle-Melodien hören, die von den Kiefern widerhallen, BBS-Geräusche in leeren Räumen und die Klänge von Weirs, die ihr zweites Album und ihr Debüt bei Dear Life Records aufnahmen: Diamond Grove. Weirs ist ein experimentelles Kollektiv, das aus der Musikszene im Zentrum von North Carolina hervorgegangen ist und zu gleichen Teilen aus Oldtime-Folk und DIY-Noise besteht. Die Auftritte von Weirs sind hierarchielos und umfassen zwischen zwei und zwölf Personen. Im September 2023 reisten neun von ihnen die US-58 hinauf, um sich im Wohn- und Esszimmer des Hauptgebäudes einer Milchfarm einzufinden, die noch immer im Besitz der Familie des Bandmitglieds und Organisators Oliver Child-Lanning ist, deren Verwandte seit Jahrhunderten dort leben. Die Besetzung von Weirs - weder endgültig noch besonders wertvoll - umfasst Child-Lanning, Justin Morris und Libby Rodenbough (seine Mitstreiter bei Sluice); Evan Morgan, Courtney Werner und Mike DeVito von Magic Tuber Stringband; sowie die treuen Andy McLeod, Alli Rogers und Oriana Messer, die bis tief in die Spätsommernächte spielten. Das Ergebnis sind die neun Tracks von Diamond Grove, aufgenommen mit einer provisorischen Signalkette, die aus geliehenem Equipment der gesamten Community zusammengestellt wurde. Das Weirs-Projekt begann als Tape-Experimente mit traditionellen Melodien, die Child-Lanning im Winter 2019 unter dem Namen Pluviöse aufgenommen hatte. Daraus entstand das erste Weirs-Album Prepare to Meet God, das im Juli 2020 in Eigenregie veröffentlicht wurde und eine Zusammenarbeit zwischen Child-Lanning und Morris während der COVID-Pandemie war. Die seltsamen Umstände dieses Debüts - eine gemeinschaftliche Tradition von Live-Songs, die isoliert voneinander aufgenommen wurden - werden durch Diamond Grove aufgehoben, ein Album, das in der unwiederholbaren Konvergenz von Menschen, Ort und Zeit verwurzelt ist. Auf dem neuen Album setzen Weirs ihre Suche nach dem besten Weg fort, sogenannte ,traditionelle" Musik weiterzuentwickeln, zu bewahren und zu befreien. Sie sind Songfänger, die Melodien sammeln, die kurz vor dem Vergessen stehen. Ihr wildes, Jahrhunderte umspannendes Repertoire klingt wie eine avantgardistische Jam-Session - eine Art Real Book für eine Szene, die sich mit Porch Jams, Big Blood, Amps for Christ und Jean Ritchie auskennt. Weirs fangen Songs ein, deren Interpretationskanon noch offen genug ist, um neben denen zu stehen, die sie zuvor gesungen haben, aber niemals über ihnen. Dies sind keine Versuche, definitive Versionen zu schaffen. Die Aufnahmen auf Diamond Grove fühlen sich eher wie Besuche als wie Überarbeitungen an. Und die Frage, die Weirs auf diesem Album stellen, ist nicht, wie sie einfach die Tradition ihrer Vorfahren fortsetzen können, sondern wie traditionelle Musik heute klingen könnte. Für Weirs könnte die Geschichte dieser Tradition weniger aus dem Folk-Revival stammen als aus der Musique concrète, weniger aus makellosen alten Meisteraufnahmen als aus etwas wie The Shadow Ring, wenn diese aus dem evangelikalen Süden kämen. Wenn man ,(A Still, Small Voice)" hört, spürt man, wie die Kraft der Hymne etwas Gleichwertigem weicht: den Dielen, dem Knistern des Feuers, dem Zubereiten und Essen von Mahlzeiten. Diese Spannung zwischen Bewahrung und Verfall ist das innere Leuchten von Diamond Grove. Nehmen wir ,Doxology l": Die Melodie von ,Old Hundred", einer Hymne aus der Sacred-Harp-Tradition, wird in MIDI umgewandelt, über iPhone-Lautsprecher abgespielt und in der Septemberluft neu aufgenommen. Für manche Revivalisten mag diese Hymne, gesungen mit der ganzen Pracht gefälschter Auto-Tune-Stimmen, blasphemisch klingen. Aber Ohren, die beispielsweise auf die Hyperpop-Produktionen der letzten Jahrzehnte eingestellt sind, werden sofort die spannungsgeladene Schönheit des digital verfremdeten Shape-Note-Gesangs verstehen. Dieselbe Spannung belebt ,l Want to Die Easy". Weirs' Version basiert auf der Aufnahme von A Golden Ring of Gospel, die in der Folkways-Sammlung Sharon Mountain Harmony verewigt ist. Die Melodien, Texte und Strukturen sind weitgehend unverändert geblieben. Aber die ,reine" Klarheit der Stimmen der frühen Aufnahme ist verschwunden. An ihre Stelle tritt der distanzierte Klang des Silos der Milchfarm, in dem Weirs ihre Version aufgenommen hat, dessen natürlicher Nachhall von zwei Sekunden die ursprüngliche Nähe ersetzt. Auf diese Weise wird der Klang des Aufnahmeortes selbst zu einem Teil der traditionellen Darbietung. Das Herzstück von Diamond Grove ist Weirs' Interpretation von ,Lord Bateman", einer Melodie, die Jean Ritchie als ,große Ballade" bezeichnete: Sie wurde gespielt, wenn die Arbeit getan war und der Tanzabend zu Ende war. Es ist ein Lied aus dem 18. Jahrhundert - so alt wie die Diamond Grove Farm - über einen gefangenen Abenteurer, der laut Nic Jones den Geist eines Errol-Flynn-Films verkörpert. Wie viele großartige und oft a cappella gesungene Interpretationen steht auch bei diesem ,Lord Bateman" die Stimme im Vordergrund und unterstreicht die Bedeutung des Geschichtenerzählens für das Zusammenkommen der Kinder. Neu ist hier der immense Bordun, der die Erzählung in ein unaufhörliches Gewebe elementarer Kräfte verwandelt. Es ist ein verschwommenes Murmeln kollektiver Saiten, das den Kanon von Ritchie und June Tabor ebenso bereichert wie Pelt's Ayahuasca oder Henry Flynt's Hillbilly Tape Music. Obwohl Diamond Grove nicht explizit von der alten Milchfarm handelt, auf der es aufgenommen wurde, kann es nicht umhin, ihr zu ähneln. Alte englische Balladen wie ,Lord Bateman" und ,Lord Randall" ergießen sich über Felder, die einst von der britischen Krone ,vergeben" wurden. Tragische Lieder wie ,Edward" taumeln über Tuscarora-Pfade und Baumwollfelder nach dem Bürgerkrieg. Hymnen wie ,Everlasting l" und ,Everlasting Il" fangen das Mondlicht ein, das seit Lord Bacons Rebellion durch doppelt gehängte Fenster fällt. Und die Nachtvögel trillern noch immer, und die Pflüge pflügen noch immer eine unkomponierte Musik, die darauf wartet, von zufälligen Ohren entdeckt zu werden. Diamond Grove ist in dieser Hinsicht Geschichte. Es ist ein Ort. Es ist Zeit. Es ist das Einfangen von Liedern, Lebendigkeit, Tonbandmanipulation. Wie der niedrige Damm, den das Wort ,Weir" andeutet, ist es eine Verteidigung gegen die Strömung. Es ist eine Verteidigung regionaler Lexika gegen massenproduzierte Umgangssprachen; eine Verteidigung gegen den Glauben, dass wir einfach zu einer einfacheren Zeit zurückkehren können; eine Verteidigung gegen die Vorstellung, dass Volksmusik ,rein" bleiben muss; eine Verteidigung gegen die Behauptung, dass ein Traum von der Zukunft, der in verlorenen Geschichten schlummert, unwiederbringlich verloren ist. Gegen all das verteidigt Diamond Grove traditionelle Musik, indem es sie so klingen lässt, wie die Komplexität der heutigen Zeit - weil es weiß, dass solche Musik und all die Geschichten, die in ihr stecken, auch in Zukunft eine Rolle spielen werden.
Summer Death ist das beliebte und gefeierte Debütalbum der Emo-/Punk-Lieblinge aus Philadelphia, Marietta. Nach mehreren Jahren der Vergriffenenheit sorgt diese zehnte Auflage dafür, dass der Kultklassiker nun wieder erhältlich ist.
Recursivity is a reflection on inspiration, derivations, cycles of life, environments, and the
consequence of time.
Written and produced by Maro Kariya
Artwork by Maro Kariya
Layout by Cookhouse Studio
Mastered & Cut by Tim Xavier at Manmade Mastering Berlin
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Supergrass kündigen die 20-Jahre-Jubiläumsausgabe von „Road to Rouen“ an, ihrem fünften Studioalbum,
das ursprünglich am 15. August 2005 erschien und Platz 9 der britischen Top 10 erreichte. Der Titel
bezieht sich sowohl auf die französische Stadt, in der es aufgenommen wurde, als auch auf das 1978er
Album „Road to Ruin“ der Ramones. Dieses Album markierte eine nachdenklichere Phase für die Band
und enthielt längere, orchestralere Kompositionen.
Es erntete viel Lob von Kritikern und erhielt 4- und 5-Sterne-Rezensionen von Publikationen wie The
Guardian, Mojo und Uncut. Das Album enthält die Singles „Low C“, „Fin“ und den Fan-Favoriten „St
Petersburg“, einen fesselnden und wunderschönen Track mit einem Hauch von John Lennons Einfluss. Es
ist wohl ihr persönlichstes Album und markierte eine Abkehr vom typischen, optimistischen Sound von
Supergrass. Diese neue, sanfte und introspektive Ausrichtung machte das gesamte Album zu einem Erfolg
bei den Kritikern. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums veröffentlichen wir eine erweiterte Neuauflage von
„Road to Rouen“ mit bisher unveröffentlichten Live- und Studioaufnahmen. Das Album wurde für 2025
komplett neu gemastert. Es erscheint am 3. Oktober als Gatefold-Doppelalbum in Petrol und Forest Green
mit bedruckten Innenhüllen und als Doppel-CD-Digisleeve, beide Formate mit einem 16-seitigen Booklet
mit Linernotes von Mark Radcliffe.
Perkele sind zurück! Erleben Sie die geballte Ladung Rock 'n' Roll - eine explosive Mischung aus dem rohen Spirit des Punkrock und der rohen Kraft des Heavy Metal. Ihr neues Album 'Theater' ist eine zeitlose Reise durch die Jahrzehnte: vom legendären Sound der 60er und 70er Jahre bis zum modernen Sound von heute. Doch dies ist mehr als ein musikalisches Feuerwerk. Es ist eine Bewegung. Perkele beweisen, dass die Ästhetik des Rock 'n' Roll lebt, atmet und sich weiterentwickelt. Die Songs sind eine Botschaft der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit, die in diesen chaotischen Zeiten mehr denn je gebraucht wird. Es ist ein Album für Träumer und Kämpfer, das Sie mitreißt, vereint und inspiriert. Machen Sie sich bereit: Das neue Album von Perkele ist Rock, der aus dem Herzen kommt
Perkele sind zurück! Erleben Sie die geballte Ladung Rock 'n' Roll - eine explosive Mischung aus dem rohen Spirit des Punkrock und der rohen Kraft des Heavy Metal. Ihr neues Album 'Theater' ist eine zeitlose Reise durch die Jahrzehnte: vom legendären Sound der 60er und 70er Jahre bis zum modernen Sound von heute. Doch dies ist mehr als ein musikalisches Feuerwerk. Es ist eine Bewegung. Perkele beweisen, dass die Ästhetik des Rock 'n' Roll lebt, atmet und sich weiterentwickelt. Die Songs sind eine Botschaft der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit, die in diesen chaotischen Zeiten mehr denn je gebraucht wird. Es ist ein Album für Träumer und Kämpfer, das Sie mitreißt, vereint und inspiriert. Machen Sie sich bereit: Das neue Album von Perkele ist Rock, der aus dem Herzen kommt
Wer seine 50-jährige Karriere verfolgt hat, kennt Vernon Reid als Künstler, der in allen Farben malt. Je nachdem, in welche Ära man eintaucht und welches Album auf dem Plattenteller liegt, findet man den New Yorker Universalgelehrten zwischen Jazz, Metal, Punk, Funk, Electronica und Hip-Hop pendelnd. Und das alles mit so vielseitigen Kollaborateuren wie Mick Jagger oder Public Enemy. Ein Künstler im Wandel und doch eine feste Größe, auf dessen Aussagen man bauen kann. “Hoodoo Telemetry”, sagt der 66-jährige über sein Werk, “ist wie ein Stück meines Geistes. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mit diesem Album zu beginnen. Diese Songs kommen aus unterschiedlichen Zeiten und Lebenssituationen. Einige Songs sind ganz neu, andere sind aus älteren Ideen, die ich wieder aufgegriffen habe, entstanden.
Plötzlich fand ich den Fokus und mir war klar das ich jetzt mit der Arbeit an diesem neuen Album anfangen muss.
Vinyl AudiophilAls Pavlov's Dog im vergangenen Jahr die Veröffentlichung des karriereübergreifenden Boxsets Essential Recordings 1974 - 2018 feierten, arbeitete die Band bereits hart an einem neuen Album mit Originalmaterial. Dieses Album, genannt Wonderlust, ist 2025 erschienen. Und das ein halbes Jahrhundert, nachdem ihre Debüt-LP Pampered Menial und der darauf enthaltene Hit „Julia“ Pavlov's Dog kurzzeitig zu den Lieblingen der Progressive-Rock-Szene der 1970er Jahre machte. Das neue Album ist ein äußerst kreatives Werk mit Songs, die auf intelligentem Songwriting, erstklassiger Musikalität und einem untrüglichen Gespür für das Dramatische aufbauen, das den Sound der Band über all die Jahre geprägt hat.
Pavlov‘s Dog wurde Anfang der 1970er Jahre in St. Louis, Missouri, gegründet und erlangte mit seiner einzigartigen Mischung aus Rock, Klassik und Folk Kultstatus. Ihr damaliger Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer: Bereits 1977 löste sich die Originalbesetzung auf. Leadsänger, Gitarrist und Hauptkomponist David Surkamp machte weiter und schloss sich 1990 mit seinem Gründungsmitglied Doug Rayburn zusammen, um das Album Lost in America aufzunehmen. Doch das zweite Kapitel in der Karriere von Pavlov Dog kam erst nach der Jahrtausendwende so richtig in Schwung, als eine talentierte Gruppe von Musikern der nächsten Generation das Erbe weiterführte. Unter der Leitung von Surkamp hat sich die Band in den letzten Jahren weiterentwickelt. Eine neue Welle des Interesses an Prog-Rock ermöglicht es ihr, regelmäßig zu touren. Die aktuelle Besetzung hat die ursprüngliche Version von Pavlov's Dog in puncto Langlebigkeit inzwischen weit übertroffen: Sängerin Sara Surkamp, Geigerin Abbie Steiling, Bassist Rick Steiling und Keyboarder Mark Maher bilden zusammen mit dem Gründer David Surkamp seit sieben Jahren den Kern der Band.
Bereits auf dem gefeierten Album Prodigal Dreamer aus dem Jahr 2018 vertreten, beweist dieses erfahrene Team von Musikern – mit Unterstützung von u.a. Schlagzeuger Steve Bunck und Gitarristen Phil Ring – nun auf Wonderlust einmal mehr sein Können. Schon beim ersten Hören sind die große Tiefe, Reife und Vision der elf Tracks spürbar. Einige Songs, wie der Opener „Anyway There's Snow“, bei dem Abbie Steilings wunderschöne Geige im Vordergrund steht, glänzen durch große Dramatik. Das von Streichern durchtränkte „Another Blood Moon“ ist ein weiteres Beispiel der für Pavlov’s Dog typischen, musikalischen Melancholie. Auf einem Album voller eindringlicher Gesangsperformances erreicht Surkamp hier wohl seinen Höhepunkt.
Dennoch sollte man nicht vergessen, dass Pavlov's Dog in erster Linie eine Rockband ist. Stücke wie das treibende „Mona“ und das knallharte „Collingwood Hotel“ treffen ins Schwarze. „Jet Black Cadillac“ klingt wie der Titel einer klassischen Rock'n'Roll-Nummer, doch der Song beginnt wehmütig. (Seien wir ehrlich: Pavlov's Dog klingt fast immer zumindest ein bisschen wehmütig.) Doch sobald der titelgebende Cadillac im Refrain auftaucht, erhebt sich der Song und das Traumauto fungiert als Mittel zur Flucht vor dem Blues. Hinzu kommen der freche Charme von „Solid Water, Liquid Sky“ und die Hardrock-Anleihen von „Can't Stop The Hurt“.
Besonders langjährige Fans, die mehr von dem wollen, was typischerweise „Prog“ ausmacht, können sich über die zweite Hälfte des Albums freuen. Auf dem von Abbie Steiling geschriebenen, instrumentalen Prunkstück „Calling Sigfried“ entfesselt die Band kurzerhand ihre gesamte musikalische Brillanz. Das Album schließt mit einem Trio von Songs, die Surkamp gemeinsam mit seinem früheren Songwriting-Partner, dem inzwischen verstorbenen Doug Rayburn, geschrieben hat. Von diesen verströmt vor allem „Canadian Rain” die abenteuerlichen Vibes des Progressive Rock der 1970er-Jahre mit zahlreichen Tempowechseln und einem elektrischen Slap-Bass-Solo wie aus heiterem Himmel.
Auf Wonderlust klingen Pavlov's Dog wie die Veteranen, die sie sind; diese Musiker sind schon lange genug dabei, um zu wissen, was sie tun. Doch gleichzeitig beweisen sie, dass ihre kreative Quelle immer noch sprudelt. Das langersehnte Wonderlust ist ein Album voller geschickt eingespielter, vollständig realisierter Rockmusik, bei dem Surkamp zeigt, dass er stimmlich keineswegs nachgelassen hat und, dass ein alter Hund doch ein paar neue Tricks lernen kann.
Gute Musik wie diese wird nie aus der Mode kommen.
Jeroen Search delivers Nautilus Lost, a forward-moving techno record built on precise, evolving structures and minimal repetitive rhythms. Somewhere beneath the surface, where sunlight barely touches and time loses its shape, lies a world once known... now forgotten. Faded memories echo in the currents -?? glimpses of colors, whispers of movement, shadows of a life beneath the waves. Dive into the unknown. Reclaim the forgotten. And awaken what sleeps beneath.
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Metroplex is proud to welcome Italian producers CEM3340 & 2030 to the label with the release of their new project "A Future Tribe"and their Machines Awake EP. This five-track release delivers a bold and immersive journey into electro, blending razor-sharp production with deep atmospheres and driving rhythms. Produced at their headquarters in Bari, the EP reflects both artists' precise craftsmanship and forward-looking approach to electronic music. With Machines Awake EP, CEM3340 & 2030 pay homage to the classic foundations of the genre while pushing it into new and exciting territory. Their sound aligns seamlessly with Metroplex's legacy of innovation, and we're thrilled to present this release as part of our ongoing commitment to groundbreaking electronic music. Machines Awake EP is available now across all major platforms.
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AniaraWL07 links up label mainstays Dorisburg, Efraim Kent, and Arkajo. Side A kicks off with Dorisburg & Efraim Kent's Wired to the Mainframe: a tightly wound, pulse-driven Tech House trip. Followed by X-Files Groove, which strips back the layers and tunnels into a darker, dub-laced transmission. Flip to Side B for Arkajo's two-part Consequence series. Consequence #1 locks you into rolling, UK-inspired rhythms, pushing forward with a warm yet propulsive energy. Consequence #2 turns the screws tighter, upping the BPM and unfolding into a tense, minimal workout where every hit and echo feel essential.
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Berlin musician and DJ Nastia Reigel presents her debut solo album, Identity, on Function's legendary Infrastructure New York imprint. Following a constant output of EPs on heavy-hitting techno labels like fabric, Rodhad's WSNWG and Token, and playing regularly at the likes of Berghain, Reigel now returns with new music that pushes deep into the core of her craft. She has honed and sharpened her sound into something sleeker and more uninhibited. Identity embodies the core of Nastia's production DNA, showcasing her as a powerful and precise engineer. These eight new tracks, mixed by herself, all offer something distinct and carry her unmistakable signature. Much like human identity itself, the album explores contrasting layers of tension, groove and mood, oscillating from hypnotic rollers to peak time intensity with ease. It is both a personal artistic statement and a DJ-ready techno toolkit for fans of Function and Sandwell District.
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DJ Steaw returns to the forefront with a sharp new Deep House EP, forthcoming onHouse Puff label.This project, available in vinyl for collectors and in digital format for everyone, showcases DJ Steaw's mastery of groove and atmosphere. The four tracks presented hereare true gems for lovers of authentic Deep House: deep, driving basslines intertwinewith soaring melodic pads and subtly percussive rhythms.Expect an immersive sonic journey, perfect for underground clubs as well as sophisticated chill-out moments. The release on House Puff is a guarantee of quality and a refined sonic aesthetic. An EP not to be missed for anyone who appreciates Deep House inits purest and most effective form.
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For those in the know…. it’s a ROLLER, and one of the songs included on his highly anticipated unreleased album, originally scheduled to follow up his monster classic “Moon Circuitry” with Mark de Clive-Lowe on Theo Parrish’s Sound Signature imprint a decade ago!
Still sounding as timeless and fresh as it did then, it lands in its new home of Love Universal Music, with beautiful labels and packaging designed by the multi-talented GE-OLOGY. Not to be missed. Limited Run.
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For the 7th release Primordial State welcomes "Exit To Tomorrow" to the family which is a new project by Elias Landberg (aka Skudge) and Daniel Andreasson. You can expect some flawless techno grooves.
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Eje Eje, the orbiting side project of Satellites founder and multi-instrumentalist Itamar Kluger, shares "Primordial Soup", his second album on Batov Records, stirring an even wider pot of influences from East to West that defies genre.
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Offthesky (Jason Corder) is experimental-ambient multimedia artist based in Denver, CO. He has been producing music, video art, audio software, and the occasional interactive sound sculpture, for over 20 years. He teaches private courses on generative music and occasionally lectures on various sound design topics at Denver University. He currently is the Audio Director at the Denver based videogame studio Dire Wolf. Over the years, he has worked with labels such as Home Normal, 12k's term, Facture, LAAPS, IIKKI and more. Over the years he has performed at Mutek, Decibel, Communikey and other festivals, sharing the bill with likeminded artists Pole, Matmos, William Basinski, and more.
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Living in the present is an album built around the work of American minimalist poet, Robert Lax (1915-2000) who is widely praised for his artistic concept of reduction, in which a pause becomes as important as the things said.
The album brings together the sound of Robert Lax reading his poetry, narrative field recordings by Nicolas Humbert and subtle yet imaginative timbres by Carina Khorkhordina (trumpet) and Miki Yui (electronics) who is also behind the final mixing of the album.
Living in the present is drawing from an archive of audio recordings originally made by film maker Nicolas Humbert while shooting a film on Robert Lax entitled Why Should I Buy A Bed When All That I Want Is Sleep?, ( Nicolas Humbert and Werner Penzel, Germany, 1999) The film was made on the Greek island of Patmos where Lax has lived withdrawn for 3 decades.
More than 25 years after the premiere of Why Should I Buy A Bed When All That I Want Is Sleep?, Humbert, Khorkhordina and Yui are revisiting the original audio material and patiently open worlds within worlds, pointing to new harmonic textures and isolating timbres, synchronizing different layers of time and traces of various locations into a new composition in its own right.
In some ways this album feels like an expansion of the work Humbert and Penzel did with Lax across six years, between 1993 and 1999, where they developed a unique intimacy in their textual-visual collaboration. On two long pieces, for each side of the album, “Where do i begin” and “One moment passes, another comes on” respectively – Yui’s electronics and Khorkhordina’s trumpet interweave beautifully with Humbert’s field recordings, in a manner that shadows the reflective reduction of Lax’s poetry. Indeed, it's no surprise that Lax’s poetry draws musicians into its orbit; it offers the curious a welcoming reduction in which only individual words and syllables represent the essence of language.
Lax’s poetry is notable for its qualities of near-stillness and its capacity to pause the reader’s thought, asking them to hold the sensuality of language for an extended, quietly revelatory moment. His readings on this album share a similar cadence, interested in settling with syllables, with single or several words, for an extended time.
Ultimately, Living in the present unfolds with unforced grace and poetics – one moment passes, then another comes on. (Jon Dale)
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The Alien Dub Orchestra is ragtag collective of Bavarian musicians, featuring members of The Notwist and G.Rag y los hermanos Patchekos. The cohort formed around the idea of performing the standards of the fabled Breadminster Songbook, aka the back-catalogue of lone dubman Elijah Minnelli. Minnelli is known for constructing wheezy, forlorn odes to his hometown, both as highly sought-after self-released 7" singles, and a critically-acclaimed debut album, ‘Perpetual Musket’ for FatCat Records, lauded by the likes of The Guardian, The Wire, and The Quietus. ‘The Alien Dub Orchestra: Plays the Breadminster Songbook’ finds group covering Minnelli’s cumbia-infused dub reggae with full band, playing an eclectic array of instruments including: guiro, accordion, melodica, sousaphone, trumpet and assorted percussion.
The tale begins in 2022, when Minnelli was invited to lend his unique dubbing style to a pair of remixes for The Notwist, and what followed was an ever-flourishing relationship between the Breadminster native and the wider Munich scene. The seeds of the Alien Dub Orchestra were sown during a support gig for The Notwist, where assorted musicians joined Minnelli for a encore, reinterpreting one of his dub remixes across woodwind, brass and assorted percussion.
“The idea of real, competent professionals playing something you’ve muddled together on a computer in a damp basement is quite overwhelming,” reflects Minnelli on the process, “hearing them interpret and improve these melodies is a real joy and privilege.”
Despite the non-traditional origins of the source material, the inherent musicality of Minnelli’s songwriting shines through across his releases, and this creative kinship is what attracted the Orchestra to reimagining his work. The first live collaboration led to recording sessions and further gigs, with the Orchestra building a full set of Minnelli’s music.
The resulting album puts forward the strongest case yet of the shared musical throughline between the acts, where cumbia, dub and folk sensibilities coalesce to something all together unique. The tracks are wrought new, with melodies fleshed out and broader instrumentation expanding the sonic possibilities of the compositions. The tactility of the tracks is perhaps best demonstrated on the gorgeous ‘Vine and Fig Tree’, with it’s layed vocals and expressive bassline returning as a cavorting sousaphone line. Elsewhere, fan favourite ‘SLATS’ sounds as if it was simply written to be performed this way.
To further instill the cylindrical nature of these collaborations, the entire second half of the album is made up of dub versions of the Orchestra’s renditions. For these dubs, Minnelli is joined by Raimund Wong, who had caught his ear with his ambitious live sets, a daisy chain of tape machines and FX pedals. Again, despite their differing creative processes, the two bonded over a shared love of dub music. Each dub was a one-take, with Minnelli riding the faders and Wong’s filters and FX supplying a sound that doesn’t seek to imitate dub, so much as it tries to be it’s own chaotic self. The droning, psychedelic hypnosis of ‘Pundit Dub’ stretches the material to a whole new realm that feels outside of anything else Minnelli has produced before, an ode to the benefits of recycling sound if ever there was one. The whole second half is a perfect closing note to an album that is undoubtedly a love letter to folk tradition, dub ideology and, most importantly, the joy of uninhibited collaboration.
Elijah Minnelli - voc, guiro, percussion
Philip Gross - accordion, melodica
Theresa Loibl - clarinet, melodica
Cico Beck - electronics, keyboards
Sascha Schwegeler - congas, steel drum, percussion
Micha Acher - sousaphone, trumpet
Markus Acher - drums, voc
Dub mixes performed live by Elijah Minnelli & Raimund Wong at Breadminster County Council Studios
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With the Scratch EP, Scottish techno powerhouse Gary Beck delivers four razor-sharp cuts that bring raw energy and dancefloor pressure to FJAAK's label CROWD. Known for his unmistakable grooves and stripped-down power, Beck presents a no-frills EP that bridges classic techno aesthetics with forward momentum. Opening with the single 'French System', the EP kicks off in full throttle. It's a propulsive roller built around tough drums, catchy synths, a female vocal leading the way and Beck's signature percussive tension. Title track 'Scratch' follows with a twitchy, angular rhythm that spirals around a fragmented vocal motif and bold machine-funk energy with tense breaks leading to ecstatic drops. On the record's flip side, 'How Do You Feel' keeps the level high, fusing jacking rhythms with a funky vocal and a Beck's heavy signature kicks. Finally, 'Eclipse' closes the EP pushing the energy into darker territories with relentless drive, its distorted pulse and industrial edge. This release marks a fierce debut on CROWD for Gary Beck - four no-nonsense weapons crafted for peak-time moments and the rawer corners of the club. A heavy-hitting addition to the label's catalog and a must-have for techno selectors with a taste for precision and punch.
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Ostinato as resistance: Rafael Anton Irisarri’s landmark work reimagined. Marking the tenth anniversary of the American composer’s critically acclaimed album 'A Fragile Geography', this new edition arrives renewed, both sonically and visually.
First released in 2015 (Room40) during a period of personal upheaval and creative reinvention, it endures as a testament to resilience, transformation, and the connection we hold with the places that shape us.
Written in the aftermath of a devastating theft, A Fragile Geography was born out of loss. Just days before a cross-country move to New York, Irisarri’s entire Seattle-based studio was wiped out. Instruments. Recordings. Archives. Gone without a trace. He arrived on the East Coast to an empty room and the daunting task of starting over.
“This album wasn’t just a record; it was a lifeline,” Irisarri reflects. “It became a way to process the emotional chaos that followed: uprooting, instability, and ultimately, the slow, intuitive rebuilding of a life.”
Composed and recorded in the rural woods of the Hudson Valley, the album took shape in seclusion, surrounded by nature, and through a process guided by improvisation. Embracing limitations, Irisarri wove textural layers of field recordings with half-remembered melodies from his Seattle years, piecing them together like fragments of memory. Tracks like “Displacement,” “Hiatus,” and “Persistence” juxtaposed haunting stillness with restless momentum, mapping an inner terrain of grief, catharsis, and rebirth.
Among its defining sounds is “Empire Systems,” a monumental centerpiece built around a simple four-chord progression, organ textures, and guitar drones. Gradually, the track expands into layers of immersive loops and thick, enveloping distortion that wash over the listener like a rolling wave. Often cited as the album’s most majestic passage, it captures Irisarri at his most sonically ambitious. With a harmonically saturated structure crafted from restraint and repetition, it remains one of his most recognizable compositions: an exercise in the art of maximal minimalism.
From the outset, “Reprisal” received praise from BBC’s Mary Anne Hobbs, who championed the track on her radio show. Her support played a key role in introducing Irisarri’s work to wider audiences and solidifying his place within the lineage of electronic, drone, and experimental sound artists. A slow-burning elegy, the piece emerges from a haze of distortion and sub-bass, with dense, unrelenting drones carrying a sense of mounting tension. Just as it seems to collapse under its own weight, flickers of guitar emerge like distant light through fog. It’s a meditation on dissonance, resolve, and the elusive possibility of release.
The closing track, “Secretly Wishing for Rain,” is steeped in saudade: a longing for Seattle’s dour grey skies, lush green landscapes, and desaturated sunsets. Through it, Irisarri mourns a vanished chapter of life bound to the city, a time documented in scattered mementos and cherished collections, now permanently gone. A reflection on what could never be recovered: an era lost to time. Julia Kent’s looped cello motifs added a melancholic warmth to the track, marking the first collaboration between the two artists and sparking a musical dialogue that would keep growing in the years that followed.
More than a career highlight, A Fragile Geography has laid the foundation for Black Knoll studio, which Irisarri rebuilt from the ground up. The studio has since grown into a creative hub for countless projects, with Irisarri engineering records for iconic music figures like Terry Riley, Ryuichi Sakamoto, William Basinski, MONO, Devendra Banhart, Grouper, Emeralds, Steve Hauschildt, Julianna Barwick, and many others. Carried by its lasting influence, the album has quietly captured the ear of a younger generation, its sound and emotional arc finding new listeners in unexpected corners.
The album’s new visual language was reimagined in collaboration with Mexico City–based designer Daniel Castrejón. Irisarri captured ghostly images at Gaztelugatxeko Doniene, a historic coastal site in Bermeo, Euskal Herria. Castrejón then treated the photographs with distressed textures and spectral overlays. The final artwork channels the rugged, elemental forces that shaped both the music and Irisarri’s aesthetic, renewing his ties to ancestral ground inspired by the Basque homeland of his bloodline.
Mastered by Stephan Mathieu with exceptional attention to detail, this anniversary edition uncovers every nuance in the sound design, enhancing clarity and presence. With each listen, new elements emerge, inviting discovery and reconnection.
“I don’t experience this album as a document of grief anymore,” says Irisarri. “I hear adaptation and I'm reminded that when everything falls apart, something meaningful, maybe even beautiful, can emerge.”
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