Das Album der Ungarischen Progressive-Extreme Metal Legende auf Vinyl mit Bonus!
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Blood Red Vinyl[25,17 €]
Wir präsentieren 'Prelude To Obscurity', einen ungeschliffenen Edelstein des brutalen Underground Death Metal, der nach 25 Jahren endlich ausgegraben wurde! Embalm stammen aus Wisconsin und gründeten sich 1995 während ihrer Highschool-Zeit - in der Ära von Ablated Records, Frozen Dawn CD-Compilations und IllNoiz Death Fest, um nur einige zu nennen.
Embalm schufen wahrhaft denkwürdige Grooves aus mittelschnellem, eingängigem und verdammt brutalem Midwest Death Metal, der auch die üblichen Einflüsse des schwedischen Death Metal und sogar einen Hauch von Harmonie im Stil von Dissection enthielt, was dieses Demo von jeder erzwungenen Retro-Nostalgie abhebt.
Obwohl Embalm nie internationale Bekanntheit erlangten, waren sie Teil eines größeren Netzwerks und konnten sich im Vorprogramm von Bands wie Rotted, Internal Bleeding und Incantation behaupten. Während sich diese Sammlung auf das Meisterwerk und tragische letzte Demo mit dem treffenden Titel "Prelude to Obscurity" konzentriert, werden Sicko-Freaks auch mit dem buchstäblich unmöglich zu beschaffenden ersten "Demo '95" verwöhnt, das die bösartigsten und düstersten Keller-Nekro-Aufnahmen bietet, die - obwohl primitiv und grausam - immer noch eine minimalistische Erinnerung an die wahre Underground-Demo-Kassettenkultur bewahren. Ebenfalls enthalten sind die beiden letzten Live-Tracks, die es leider nie ins Studio geschafft haben. Sie wurden nach "Prelude..." geschrieben und zeigen das wahnsinnige Genie der Band: für Dunkelheit, Slam und gequälte Leads.
Die Sammlung wurde von Arthur Rizk sorgfältig von den originalen DAT- und Kassettenbändern neu gemastert und enthält ein umfangreiches Zeitkapsel-Booklet mit Flyern, Ephemera, Zine-Rezensionen und Live-Fotos aus den vergangenen glorreichen Tagen des TRUE Brutal Death Metal! Ein Wegweiser für jede neue Band, die einen Einblick in das bewährte "brutale Zeug" sucht. Eine erstmalige Co-Veröffentlichung zwischen zwei modernen Underground-Titanen, 20 Buck Spin und Hospital Productions.
Black Vinyl[25,17 €]
Blood Red Vinyl
Wir präsentieren 'Prelude To Obscurity', einen ungeschliffenen Edelstein des brutalen Underground Death Metal, der nach 25 Jahren endlich ausgegraben wurde! Embalm stammen aus Wisconsin und gründeten sich 1995 während ihrer Highschool-Zeit - in der Ära von Ablated Records, Frozen Dawn CD-Compilations und IllNoiz Death Fest, um nur einige zu nennen.
Embalm schufen wahrhaft denkwürdige Grooves aus mittelschnellem, eingängigem und verdammt brutalem Midwest Death Metal, der auch die üblichen Einflüsse des schwedischen Death Metal und sogar einen Hauch von Harmonie im Stil von Dissection enthielt, was dieses Demo von jeder erzwungenen Retro-Nostalgie abhebt.
Obwohl Embalm nie internationale Bekanntheit erlangten, waren sie Teil eines größeren Netzwerks und konnten sich im Vorprogramm von Bands wie Rotted, Internal Bleeding und Incantation behaupten. Während sich diese Sammlung auf das Meisterwerk und tragische letzte Demo mit dem treffenden Titel "Prelude to Obscurity" konzentriert, werden Sicko-Freaks auch mit dem buchstäblich unmöglich zu beschaffenden ersten "Demo '95" verwöhnt, das die bösartigsten und düstersten Keller-Nekro-Aufnahmen bietet, die - obwohl primitiv und grausam - immer noch eine minimalistische Erinnerung an die wahre Underground-Demo-Kassettenkultur bewahren. Ebenfalls enthalten sind die beiden letzten Live-Tracks, die es leider nie ins Studio geschafft haben. Sie wurden nach "Prelude..." geschrieben und zeigen das wahnsinnige Genie der Band: für Dunkelheit, Slam und gequälte Leads.
Die Sammlung wurde von Arthur Rizk sorgfältig von den originalen DAT- und Kassettenbändern neu gemastert und enthält ein umfangreiches Zeitkapsel-Booklet mit Flyern, Ephemera, Zine-Rezensionen und Live-Fotos aus den vergangenen glorreichen Tagen des TRUE Brutal Death Metal! Ein Wegweiser für jede neue Band, die einen Einblick in das bewährte "brutale Zeug" sucht. Eine erstmalige Co-Veröffentlichung zwischen zwei modernen Underground-Titanen, 20 Buck Spin und Hospital Productions.
2TUF4U Records are proud to present UNDENIABLE GROOVES PT.5, the long awaited and fresh segment from the new series of Hot Garage Vybes, consisting of previously unreleased material from the likes of PEEKAY, with the Unreleased Remix of Tuff Jam’s Pepper Mashey “Happiness”,
newcomer DYNAMIC ESSENCE, and D.I.Y aka Karl Brown. Also Alex De Joncaire from Switzerland and Karl “Tuff Enuff” Brown meet again for their next rendition of GUNGO PEAS “Realizin” with Karl’s Caution Swing Dub). All tracks built for Underground Garage consumption. Watch out for the next series of releases soon to follow.
2TUF4U Records are proud to present UNDENIABLE GROOVES PT.6, the long awaited and fresh segment from the new series of Hot Garage Vybes, consisting of previously unreleased material from the likes of GUNGO PEAS (Alex De Joncaire from Switzerland & Karl “Tuff Enuff” Brown), from Santiago Chile debuting his 1 st release on the label HITCH 93. Flipping over on the B-sides, TUFF JAM feat. Pepper Mashey Remixed by UK DUBZZ aka Karl Brown and rounding off with the Bournemouth talent of DYNAMIC ESSENCE, all built for Underground Garage consumption. Watch out for the next series of releases soon to follow.
- 1-01: Kgb
- 1-02: Kontroll Pa Kontinentet
- 1-03: Tusen Draper Regn
- 1-04: Hjerteknuser
- 1-05: En For Orgelet, En For Meg
- 1-06: Bon Fra Helvete
- 1-07: Diamant Til Kull
- 1-08: Ompa Til Du Dor
- 1-09: Maestro
- 1-10: Sigoynerblod
- 1-11: Dieter Meyers Inst
- 1-12: Aldri Vodka, Violeta
- 1-13: Djevelens Orkester
- 1-14: Knekker Deg Til Sist
- 1-15: 170
- 1-16: Resistansen
- 1-17: Evig Pint
- 1-18: Begravelsespolka
- 1-19: Drom Videre, Violeta
- 1-20: Siste Dans
- 1-21: Die Polizei
Kaizers Orchestra präsentieren eine komprimierte, aber dennoch umfangreiche Sammlung ihres facettenreichen und charismatischen, musikalischen Universums. Das norwegische Sextett, geliebt für seine kathartischen Rocksongs zwischen New Yorker Jazzmelodien und osteuropäischer Volksmusik, mischte mit seinem Debütalbum 2001 (das meistverkaufte Rockdebüt in norwegischer Sprache) die norwegische Szene auf, erreichte mit jedem Album die #1, gewann haufenweise norwegische Grammies, feierte Erfolge und tourte in und durch Europa, u.a. bespielte es dreimal die Roskilder Hauptbühne. Die 21 Songs repräsentieren die Kaizers Orchestra-Essenz und das Beste aus 21 Jahren 'Ompa-Rock'. Derzeit geht ihr 2010er Hit 'Hjerteknuser' auf TikTok viral und beschert der Band ungeahnte, neue Aufmerksamkeit passend zu ihrer 'Greatest Hits' LP.
Clubs und subkulturelle Freiräume prägen Berlin seit Jahrzehnten und machen die Stadt zu einem Sehnsuchtsort für Menschen aus aller Welt. Legendär sind zum Beispiel die Treffpunkte des Punk- und New-Wave-Untergrunds der 1980er Jahre oder die Technoclubs aus den 1990ern. Die Party- und Konzertlocations sind dabei oftmals auch Zeugen der bewegten Geschichte der Stadt, erzählen vom Kalten Krieg oder dem Fall der Berliner Mauer. Dieses Buch ist ihnen gewidmet, darunter berühmte Diskotheken, geheime Treffpunkte der DDR-Opposition und subkulturelle Abenteuerspielplätze verschiedenster Couleur. Viele dieser Orte existieren heute nicht mehr oder haben eine ungewisse Zukunft. Sie berichten von einem Berlin, das es nicht mehr gibt, und davon, wie stark die Club- und Subkultur von Verdrängung betroffen ist.Tine Fetz hat 60 dieser "Places" in Illustrationen verewigt, ihre Geschichten hat Daniel Schneider aufgeschrieben.
Die Texte sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch abgedruckt.
Inhaltsverzeichnis
CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF:
– Radarstation auf dem Teufelsberg
– WOGA-Komplex
– Riverboat
– Big Eden
– Tanz-Arena Linientreu
STEGLITZ-ZEHLENDORF:
– Bierpinsel
TEMPELHOF-SCHÖNEBERG:
– La Belle
– Malzfabrik Schöneberg
– Dschungel
– Chez Romy Haag
– Metropol
– Drugstore
– Risiko
MITTE:
– Quartier Latin
– Tempodrom
– Tape Club
– Stattbad Wedding
– Tresor
– Elektro
– WMF
– E-Werk
– Bunker
– Tacheles
– Eimer
– Palast der Republik
– Exit
– Alextreff
– Sternradio
– Café Moskau
– Walfisch
– Kater Holzig
FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG:
– 90°
– Zodiak Free Arts Lab
– Horst Krzbrg
– Cheetah
– Festsaal Kreuzberg
– Cuvry-Brache
– Bar 25
– Maria am Ufer
– Ostgut
– Sport- und Erholungszentrum (SEZ)
– Samariterkirche
– Antje Øklesund
– Morlox
– Zukunft am Ostkreuz
PANKOW:
– Icon
– Klub der Republik
– Café Nord
– Knaack-Klub
– Werner-Seelenbinder-Halle
– Rundlockschuppen Heinersdorf
– Die Halle
NEUKÖLLN:
– Berliner Luft- und Badeparadies (Blub)
– Griessmuehle
TREPTOW-KÖPENICK:
– Arena
– MS Dr. Ingrid Wengler
– Insel der Jugend
– Spreepark
– Funkpark
LICHTENBERG:
– Rummels Bucht
128 Seiten
NOTHING MORE kehren mit ihrem langerwarteten siebten Studioalbum SPIRITS zurück, das am 14. Oktober erscheinen wird. SPIRITS enthält 13 Songs, die musikalisch zu den bis dato fokussiertesten, abenteuerlichsten und intensivsten Werken der Band zählen, wobei introspektive, philosophische Texte mit ungeschminkten, wuchtigen Hymnen vereint werden. Hierzu zählen die bereits erschienenen Auskopplungen "TURN IT UP LIKE", sowie die neue Single "TIRED OF WINNING", die sich aktuell in den Top 10 der Billboard Active Rock Charts befindet. Seit ihrem Debüt im Jahr 2003 haben NOTHING MORE mit den beiden #1-Singles "This is the Time (Ballast)" und "Go To War" Rock-Radio-Chartgeschichte geschrieben und haben mittlerweile bereits sieben Active Rock Radio Top-10-Singles in ihrem Repertoire. "SPIRITS" ist ein weiterer Beweis für ihre Kompetenz im Rock-Genre und darüber hinaus. Es dokumentiert die stürmische Zeit, die die Welt in den letzten zwei Jahren erlebt hat und fängt Themen wie Verzweiflung durch Isolation, die Spirale von Drogenmissbrauch, den Schmerz zerbrochener Beziehungen und das Überleben in der Selbstständigkeit ein, während es die Mission von NOTHING MORE zusammenfasst: Reflektieren, Provozieren, Inspirieren.
Smokey Vinyl[30,88 €]
Der australische Visionär von Woods of Desolation meldet sich mit "The Falling Tide" zurück, einem betörenden Crescendo aus atmosphärischem Black Metal und Post Metal-Elementen. Im Gegensatz zu anderen australischen Zeitgenossen, die für ihre rohe, ungeschliffene Härte bekannt sind, verfolgt Woods of Desolation einen anderen Ansatz und präsentiert die Schönheit und Eleganz des Genres mit ihren großartigen melodischen Passagen und ihrer strahlenden Aura.
Black Vinyl[27,94 €]
Der australische Visionär von Woods of Desolation meldet sich mit "The Falling Tide" zurück, einem betörenden Crescendo aus atmosphärischem Black Metal und Post Metal-Elementen. Im Gegensatz zu anderen australischen Zeitgenossen, die für ihre rohe, ungeschliffene Härte bekannt sind, verfolgt Woods of Desolation einen anderen Ansatz und präsentiert die Schönheit und Eleganz des Genres mit ihren großartigen melodischen Passagen und ihrer strahlenden Aura.
Es ist soweit: Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel und langem, ungeduldigen Warten auf die zweite Staffel der
Netflix-Serie, konnten Fans jetzt bereits mehrere Monate lang die zweite Season Bridgerton genießen. Neben der
für diese Zeit typischen klassischen Musik begleiten die Coverversionen aktueller Hits die mitreißende Handlung.
Wie schon in den ersten acht Folgen sind die Quartett-Versionen und -Interpretationen vom Vitamin String
Quartet, Kris Bowers und Duomo und die neu hinzugekommenen Künstler, Hannah V & Joe Rodwell, Midnite
String Quartet und Krisis Houston dabei und unterstützen den Soundtrack.
Erhältlich ist der Soundtrack ab dem 09.12.2022 als 2LPerhältlich.
Yellow Vinyl, Gatefold
Wäre Johannes Oerding nicht großzügig Gold- und Platin dekoriert, hätte er nicht über eine Million Platten und ebenso viele Konzerttickets verkauft und gehörte er nicht zweifellos zur Liga der erfolgreichsten Musiker des Landes - was wäre sein Plan B? Eine Frage, auf die der Hamburger nie eine Antwort hatte, weil er sich keine Alternative zurechtgelegt hat. Es mag starkes Songwriting sein, außergewöhnlicher Fleiß, seine Stimme, die unstillbare Liebe zur Livebühne, Charme oder einfach Glück - Oerdings PLAN A ist aufgegangen. Eine Tatsache, die ihm erst kürzlich richtig bewusst geworden ist. "Ich war ehrlich überrascht, als ich den Award für diese unglaublichen Verkaufszahlen bekommen habe. Ich hatte das nicht auf dem Zettel und hab erst mal geheult wie ein Schlosshund. In dem Moment hat etwas Klick gemacht." Dabei ist der Weg, den der 40-jährige Künstler zurückgelegt hat kein kurzer. Seit 2009 erarbeitet er sich jeden seiner Erfolge hart und erntete 2019 mit dem Platinalbum "Konturen" seine erste Nr. 1 in den Charts. Seine Fans gehen seit Jahren jeden seiner Schritte mit und feiern ihn nicht nur wegen der Radiohits, sondern wegen eines Lebensgefühls, einer Haltung. Es ist das Glas, das immer halbvoll ist, die unbändige Freude am Moment und das Wissen, dass der Johnny auf der Bühne auch der ist, den man in der Kneipe trifft. Umso interessanter ist es, sein kommendes Album PLAN A zu hören, denn er lässt hier, wie er selbst sagt: "noch mehr die Hosen runter". Die Brennweite hat sich geändert. Der Meister des Weitwinkels mit Goldsingles wie "Alles brennt", "Kreise" oder "An guten Tagen", die den Nerv ganzer Pop-Jahre getroffen haben, hat sich auf diesem Album mit Freunden, Familie, Beziehung und sich selbst auseinandergesetzt. "Meine Songs waren immer persönlich, aber diesmal habe ich mich gefragt, was uns menschlich und emotional macht. Es hat vielleicht mit der Zeit zu tun, in der wir seit zweieinhalb Jahren leben oder vielleicht liegt es am Älterwerden - jedenfalls habe ich mich mehr als sonst mit dem befasst, was direkt um mich herum passiert." Belegen lässt sich das mit Texten, die intensiver und zugleich lässiger sind und einer Experimentierfreude, die die Messlatte des letzten Albums locker ein Stockwerk höher legt. PLAN A enttäuscht niemanden, der die ersten Singles des Albums schon in der Playlist hat, aber spielt an anderer Stelle genüsslich mit Gospel, Blues, Country, Disco und 80er-Rock, macht High Fives mit Prince, Springsteen und Swift und zitiert tiefenentspannt Lindenberg, Lennon und Michael Jackson. Die einen wird das an Oerdings Anfänge erinnern, die anderen werden eventuell überrascht sein - aber alle werden ihn hinterher noch ein bisschen besser kennen: "Ich habe alles aufs Album genommen, was aus mir rauskam. Den Kopf auszuschalten und noch mehr nach innen zu gehen, hat einfach Spaß gemacht."Die bereits veröffentlichten Albumtracks haben das Licht am Ende des Tunnels schon mal angemacht: Beide Songs sind Johannes Oerding pur. "Plan A ist aufgrund der politischen Entwicklungen vielleicht ein bisschen untergegangen, aber live geht er umso mehr ab und Kaleidoskop mag ich bis heute sehr, weil er etwas ganz Starkes in mir auslöst. Und die Reaktionen auf den Song zeigen, dass er zur richtigen Zeit kam - ich höre oft, dass die Leute genau so einen Song gebraucht haben. Einen mit Happy End."
Wie ein Schneesturm unter einer Glaskugel Im Herbst 2003 erschien bei dem amerikanischen Indie-Label File 13 Records Martin Revs mittlerweile sechstes Soloalbum. Nachdem Rev bereits 2002 zusammen mit seinem musikalischen Partner Alan Vega und ihrem gemeinsamen Projekt Suicide mit dem Album "American Supreme" neue Wege beschritten hatte, setze sich diese Neuausrichtung auch in seinen Soloarbeiten fort. Klang das 2000er Werk "Strangeworld" noch wie ein aus der Zeit herausgelöstes, abstraktes Komposite aller musikalischen Einflusswelten Martin Revs, scheinen auf dem drei Jahre später veröffentlichten Album "To Live" auch kontemporäre Einflüsse hörbar zu werden. So kommen hier erstmals Gitarren-Samples zum Einsatz. "Der Sound von "To Live" war eigentlich einer, den ich schon seit ein paar Jahren live auf der Bühne benutzte. Die Inspiration kam nicht aus den 2000er Jahren, sondern wahrscheinlich aus einer viel früheren Zeit, obwohl ich nicht genau sagen könnte, woher. Es hängt auch mit der Rhythmus-Technologie zusammen, die ich verwendet habe." erinnert sich Rev. Die Anmutung dieses Sequence-gesteuerten und für die späten 1990er Jahre so typischen Industrial-Rocks scheint - zumindest für ein Rev-Album - ungewohnt und so fielen die Kritiken beim Erscheinen der Platte 2003 zunächst sehr gemischt aus. Wie bereits Anfang der 1970er Jahre als Suicide für ihren neuartigen Sound gleichermaßen gehasst und gefeiert wurden, polarisierte Rev mit seiner Musik auch 30 Jahre später noch immer. Doch auch wenn jene Tracks auf "To Live" weniger von Synthesizer-Drones und minimalistischen Keyboardfiguren geprägt sind als die vorherigen Platten, so sind dennoch alle Stücke des Albums getrieben von jener eigentümliche Formsprache, die Martin Revs Sound so prägnant und unverkennbar macht. Verhallte, sich überlagernden RhythmusSchleifen durchzogen von Revs sporadisch einsetzendem, zärtlich wie bedrohlichem Sprechgesang wachsen zu einem heftigen Schneesturm unter einer Glaskugel an, in dem verchromtes Glitzer und goldenes Konfetti wie wild durcheinander gewirbelt werden. Besonders beeindruckend ist dies auf dem Track "Gutter Rock" gelungen, das wie ein übersteuertes, hypnotisch betörendes Stück Lounge-Exotika anmutet. Und es ist speziell dieser Sound der Gegenpole zwischen harten Drummachine- und Gitarrensalven und dem Ungreifbaren von Revs Stimme, in dem mitunter auch jene Stimmung und Verunsicherung zu Beginn des neuen Jahrtausends zu hören ist, die insbesondere in eine Stadt wie Revs Heimat New York beherrschte, die erst zwei Jahre zuvor von den Ereignissen des 11. Septembers 2001 erschüttert wurde. So ist "To Live" ein widerspruchsvolles und schwer zu verdauendes Werk, das als vor allem als Kind seiner Zeit und Transition innerhalb Martins Revs Gesamtwerk einen ganz besonderen Platz einnimmt.
Oxo 86 sind zurück mit neuem Studioalbum. Ende Dezember gab es bereits erste Anzeichen, wie man unglaublicherweise den Vorgänger "Rien ne va Plus" doch noch toppen kann: "Dabei sein ist Alles!" ist schlichtweg ein Bernauer-Meisterstück geworden. Auch in konzertlosen Pandemiezeiten hat sich die Band ihren spritzigen Charme und einmaliges Händchen für sofort zündende Lieder bewahrt, wenngleich auch an Oxo 86 diese Zeiten in ihren Texten nicht spurlos vorbeigegangen sind. Aber keine Sorge: Von der ersten Note bis zum letzten Akkord gibt es 100 Prozent Oxo 86 pur. Und wenn es eine Band schafft auch...
Für Fans von Smerz, The Internet, Erika De Casier & Japanese Breakfast Es braucht ein starkes Selbstbewusstsein um seine Komfortzone zu erweitern. Bei der Künstlerin Gaisma scheint diese Ausweitung keine Grenzen zu kennen. Vom professionellen Tanz, über das DJ Leben in den Nacht Clubs, bis hin zu eigenen musikalischen Kompositionen und Produktionen. Die Disziplin mit der Alisa Scetinina aka Gaisma ihren Leidenschaften nachgeht, kommt nicht von ungefähr; aufgewachsen in Lettland wo sie sich in jungen Jahren dem Ballett verschrieb und schließlich in der Choreografischen Schule in Riga aufgenommen wurde. Mit 15 Jahren kam sie alleine nach Deutschland und nachmehreren Engagements u.a. in München und an der Stuttgarter Oper, entschied Alisa aus dem nichts Kunst zu studieren und live zu performen. Damit war der kreative Hunger noch nicht annähernd gestillt, es kam Cinematography hinzu, sowohl vor als auch hinter der Kamera, diverse Choreografie Arbeiten und eben ihre eigens produzierte Musik die Genreübergreifend in alle Richtungen fließen kann. Nach diversen Singles und zwei Alben auf Bandcamp, die ausschweifenden Techno sowie sanfte R'n'B Klänge beinhalteten, entschied die 27jährige die eigenen Produktionen beiseite zu legen und sich mit Paul Schwarz (Levin Goes Lightly, Karies, Human Abfall) zusammen zu tun um eine EP aufzunehmen und zu produzieren. Dabei herausgekommen ist "Mirrors of the Cosmic Cinema", eine musikalische Reise die Hörer*innen in träumerische Momentaufnahmen entführt. Die 5 Song starke EP überzeugt mit cleverem Songwriting rund um zwischenmenschliche Wahrnehmung und kleinen alltäglichen Geschichten. Durch technische Finesse scheint sich die Zeit beim Hören auszudehnen und lässt somit Realitätsflucht und kleine Gedanken Abenteuer zu. Eine Mischung aus Indie Bedroom-Pop, Contemporary R'n'B und einer brise psychedelic Soul wird verfeinert mit treibenden Rap Passagen und jazzigen Drums, das zeigt die Vielfalt und das Talent mit dem Gaisma Genres aufbricht und miteinander vereint.
Im September und Oktober 2021 begaben sich Steve Hackett und seine Band auf ihre erste Tour seit fast zwei Jahren. Dieses Mal brachten sie das legendäre Genesis-Live-Album 'Seconds Out' in vollem Umfang zum Leben, neben einer Reihe von Solo-Favoriten und Titeln aus Steve Hacketts jüngstem Studioalbum 'Surrender of Silence'. Aufgenommen und gefilmt in Manchester am 24. September 2021, zeigte sich die Band in unglaublicher Form, als sie Tracks wie 'Squonk', 'Supper's Ready' & 'The Lamb Lies Down on Broadway', sowie Solostücke wie 'Every Day' & 'The Devil's Cathedral' zum Besten gaben. 'Genesis Revisited Live: Seconds Out & More' ist ein brillantes Dokument der triumphalen Rückkehr der Band auf die Bühne. Erhältlich als Ltd. 2CD + Blu-ray sowie als Ltd. 2CD + 2DVD im Digipak, jeweils mit Bonusmaterial und 5.1 Surround Sound. Auch erhältlich als Ltd. Gatefold black 180g 4LP+2CD & LP-Booklet.
Crystal Water Vinyl[36,35 €]
Black Vinyl[34,66 €]




















