Just when you thought Kevin Richard Martin's music couldn’t go any slower, lower or deeper, Sub Zero emerges. A slow-motion excavation of drug-tech, dub, dreamy noise and frozen ambience, the album gradually mutates into hypnotic pulsations and melodic melancholia. It is arguably Martin’s most striking release to date under his given name.
Originally released digitally on Bandcamp only in the depths of winter 2022, amid the final year of the COVID-19 pandemic and Russia’s initial invasion of Ukraine, this desolate epic went on to become KRM's best-selling digital album on the platform. With persistent demand for a vinyl pressing and a full DSP release from fans, Martin thought the time was right for Sub Zero to finally surface in its full glory: remastered and paired with fresh new artwork.
Unnervingly, the album is as beautiful as it is solemn, as glacial as it is relentless, and as subtle as it is terrifying. A trip into a sonic abyss, with a tour of a philosophical void, it’s to my ears, KRM’s most seductive work yet, and also his most emotionally resonant. Martin expertly balances tear-jerking motifs with heavier than hell rhythmic weight. With its melodic fog, eternal drones and eerie atmospherics, the peripheral throb of distant kick drums, the heartbeat punctuation of cavernous subs and the snowstorm blizzard of fuzz absolutely envelopes the mind, whilst crushing the soul.
In terms of lineage, Sub Zero might recall a more paranoid Porter Ricks, a dystopian GAS, or a brutally dubbed-out Pan Sonic. Most fitting, however, is its kinship with the deepest dub terrain Martin previously explored on In Blue, The Bug’s acclaimed 2020 collaboration with Dis Fig for Hyperdub, where he obsessively probed subaqueous pulses and low-end modulations.
Sub Zero is possibly the most minimal, desolate, and deviant dub record yet released on Martin’s PRESSURE label. It marks the point at which dub disappears into its own effects trails. Dub music capturing frozen moments in time. Dub as an addictive painkiller, that sounds both sacred and ocean deep.
Search:wen
"Originally released in 1979 on Sly & Robbie's Taxi label, this album was Black Uhuru's second LP. Recorded at Channel One it set forth a new sound in recorded music technology. The songs blend into dub versions and the mixing is simply stunning. The track Shine Eye Gal also features guitarist Keith Richards"
(but hey, nobody's perfect).
"Hear the meticulous song writing of Michael Rose, joined by Puma Jones & Duckie Simpson, to complete the vocal line-up.
Sly & Robbie and the Taxi Gang created a sublime sonic masterpiece at Channel One studio in Jamaica. They were at their absolute peak of their powers, before being launched as global superstars with Grace Jones.
Black Uhuru went on to be an extremely popular live outfit, touring endlessly around the world, breaking down barriers and making new inroads to territories previously unknown to Jamaican artists.
This Classic reissue is a must for all reggae collectors."
Like it or not, we switched it up — remixed Lisopylka Records into Lisosmuha. New release, new label.
A1? Every Ukrainian DJ will recognize the source instantly. Late to Emulate sparked the whole LIS001 story, and a ghost of that idea still lives in the first release. Hear it? Numero Cero was meant to be raw, but the atmosphere shaped it into something more deliberate. Hay Rumores? Svzz went fully loco while writing Papay — and you can tell.
Play it loud!
- Sidestepping
- You Have Been Blessed
- Visiting Dust Bunnies
- Arrivederci Back Pain
- Don't Answer (When They Call)
- Tyres
- Spotless
- Chef's Hat Renaissance
Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt hat sich EXEK ganz leise zu einer der faszinierendsten Bands der Welt entwickelt, die sich von Album zu Album verändert und weiterentwickelt und sich nach und nach geöffnet hat, ohne jemals diese seltsame, unergründliche und insgesamt essentielle Eigenschaft zu verlieren, die sie so großartig gemacht hat - so EXEK-mäßig. Nun bringt die Post-Punk-Band aus Melbourne - Sänger und Chefarchitekt Albert Wolski, Gitarrist Jai Morris-Smith, Schlagzeuger Chris Stephenson, Synthesizer-Spezialist Andrew Brocchi, Trompeterin und Sängerin Valya YL Hooi und Bassist Ben Hepworth - ihr siebtes Album und erstes für DFA raus: ,Prove The Mountains Move". Es ist, wie Wolski sagt, ,ein bisschen epischer" als alles, was er bisher aufgenommen hat, ein üppiges und unverhohlen melodisches Set surrealistischer Popmusik, das sich in Widersprüchen suhlt. ,Dieses Album ist in seiner Machart experimentell", sagt Wolski, ,aber es klingt nicht unbedingt experimentell." Dafür gibt es einen guten Grund. Die Arbeit begann an einem kalten Nachmittag im Juni 2023, als Wolski und Stephenson sich in den Pelican Refill Studios in Melbourne trafen, um die Drums aufzunehmen - das erste, was sie immer machen. Danach ging Wolski alleine nach Hause und fing an, die aufgenommenen Beats und Breaks durchzugehen, wobei er sich von den Drum-Sounds zu Melodien und Basslines leiten ließ, Loops und Layers erstellte und so die Grundlage für ,Prove The Mountains Move" schuf. ,Ich fühle mich wohl dabei, alleine wie ein verrückter Wissenschaftler herumzutüfteln", sagt er. ,Ich habe es auch genossen, ohne klare Absicht auf Aufnahme zu drücken. Meistens führte mich das in eine interessante Richtung, die mein Bewusstsein wahrscheinlich nicht gesucht hätte." Und doch gelangte Wolski irgendwie zu seinem direktesten Werk seit Beginn des Projekts, neu inspiriert von der Klarheit und Prägnanz des Mainstream-Pop, der starken und unbestreitbaren Anziehungskraft einer einfachen Gesangsmelodie. Nachdem die berühmt-berüchtigten strengen COVID-Lockdowns in Melbourne beendet waren, wollte er einfach draußen bleiben. ,Die Arbeit an neuer Musik trat gegenüber dem Feiern mit Freunden in den Hintergrund", sagt er. ,Und diese Partys waren voller großer Hits als Soundtrack - Sachen, die ich selbst nicht wirklich hörte, Sachen, denen ich seit meiner Jugend nicht mehr begegnet war. Aber in den frühen Morgenstunden des Sonntags klingt ,Alive" von Pearl Jam, als würde man mit Gott sprechen. Genauso wie ,All I Wanna Do" von Sheryl Crow und ,Feel" von Robbie Williams. Krautrock und Dub waren immer noch in meiner DNA, aber die Musik, die ich zu machen begann, war vielleicht etwas unbeschwerter und vielleicht auch etwas emotionaler." Das heißt nicht, dass man hier Spuren von Eddie Vedder in Wolskis Gesang erwarten sollte, aber die Einsätze fühlen sich auf ihre eigene Weise ähnlich an - so klingt es, wenn EXEK wirklich alles geben. Nimm zum Beispiel die schwebenden Synthesizer des Openers ,Sidestepping" oder die gewaltigen Gitarren von ,Arriverderci Back Pain", die pyrotechnischen Klavierklänge von ,Don't Answer (When They Call)" oder die Bowie-artige Melancholie von ,You Have Been Blessed". Die Arrangements wirken offener, der Sound fokussierter. Es fällt nicht schwer, Wolski zu glauben, wenn er sagt, dass er viel Zeit damit verbracht hat, seine Mixe von ,Prove The Mountains Move" mit einigen der wichtigsten Alben, die je aufgenommen wurden, darunter ,Abbey Road", zu vergleichen. Aber alles ist relativ. Und textlich bleibt Wolski weiterhin verschlüsselt. ,Jeder Song ist eine Vignette in einem abstrakten Milieu, sei es ein experimentelles Chiropraktik-Geschäft am Flughafen oder spärlich bekleidete Kreaturen aus Staub in einem Food Court. Egal wie verrückt das auch sein mag, es gibt Themen und Motive auf dem gesamten Album, sowohl textlich als auch musikalisch, die sich in verschiedenen Songs widerspiegeln und aufeinander Bezug nehmen." Diese Dissonanz zwischen direkt und indirekt, glatt und strukturiert, schattig und glühend, verrückt und ausdruckslos ist die treibende Kraft im Herzen dieser Songs, seiner bisher besten.
- A1: Intro
- A2: Liebe Brutal
- A3: Ich Mach Es Kaputt
- A4: Vielleicht Bin Ich Dumm Feat. Saló
- A5: Warmes Bier Feat. Resi Reiner
- A6: Wenn Ich Untergeh
- A7: Immer Wenn Du Trinkst
- B1: Mama
- B2: Was Liebe Ist
- B3: Schmetterling Feat. Mc Windhund
- B4: Keine Zeit
- B5: Kleiner Stern
- B6: Menschen Feat. Fatoni
- B7: Vom Ende Der Einsamkeit
2026 Repress
MOLA - fierce gutter pop, bittersweet ballads and roaring indie anthems oscillating between heartbreak, chaos and radical connection. On Liebe Brutal (out 26.09.2025), raw emotion meets sharp irony, Italo-drama meets pogo energy. Isabella Streifeneder and producer Markus Harbauer deliver their most direct, dynamic and vulnerable record to date - brutally honest, brutally beautiful.
- 1: The Ancient Ones
- 2: Apocalyptic Nightmare
- 3: The Following Century (Darkland Ii)
- 4: Rhetorical Dictums
- 5: In Memory
- 6: Broken Illusions
- 7: Retributive Strike
Dass es jede Menge deutsche Thrash-Legenden gibt ist ja nun kein Geheimnis ... Aber statt sich immer nur die alten Standards reinzutun, sollte man sich lieber mal mit einer Underground-Perle beschäftigen, die der eine oder andere von euch kennen sollte: Necronomicon! Noch nie gehört? Tja... Das Leben als Thrasher hätte so schön sein können, wenn...ja, wenn Necronomicon Mitte der 80er nicht so ein Pech mit ihrem Label Scratchcore gehabt hätten... „Apocalyptic Nightmare“ von 1987 wurde hierzulande erstmal großflächig und schändlich ignoriert. In den Staaten, in Südamerika und in allen Skandinavischen Ländern wurde das zweite Album der Baden-Württemberger dagegen mächtig abgefeiert – und dass man in diesen Ländern was von guter Musik versteht, ist ja wohl klar. Sänger Freddy braucht den Vergleich mit Destructions Schmier nicht zu scheuen, und der Gitarrensound auf „Apocalyptic Nightmare“ ist schon des Öfteren mit den frühen Celtic Frost verglichen worden. Während ein kleines, obskures Label Necronomicon damals den Start versaut hat, werden High Roller Records es besser machen – und zwar mit der Deluxe-Re-Edition von „Apocalyptic Nightmare“! Mit dem Signing bei High Roller geht für die Band endlich eine echte Odyssee zu Ende!
- Infinité
- Amaro
- A Different Light
- Le Styx
- Le Château
- Les Vagues
- Cérémonie
- George Sand
- Washing Machine
- La Bête En Colère
- The Pine On The Corner
Auf ihrem dritten Album ,Amaro" lädt uns Bibi Club dazu ein, uns den dunklen Bestien zu stellen, die uns unter der Oberfläche verfolgen, und uns der therapeutischen Kraft eines starken Lebenswillens hinzugeben. Es erkundet das sensible Spektrum zwischen dem Hier und Dort und verweist auf Liebe, Natur und Gemeinschaft als verbindendes Ziel. Die Songs zeichnen eine Karte einer eigenen Welt und folgen dabei dem Weg, den die Bibis in den letzten Jahren eingeschlagen haben. Nun verlassen wir das Wohnzimmer und tanzen in einem mentalen Raum, der mit Trauer und Angst in ihrer rohesten Form überladen ist. Nach dem Tod zweier geliebter Menschen im letzten Jahr hallt das Mantra ,Ich möchte lieben, ich möchte leben" intensiv in jeder Melodie nach; wenn das Herz ein Ort ist, der niemals stirbt, müssen wir es so schnell wie möglich erreichen. Inspiriert von unvergesslichen künstlerischen Begegnungen, Tourneen mit Blonde Redhead und Circuit des yeux sowie einer Zusammenarbeit mit Calvin Johnson präsentiert sich Bibi Club nun mit Avant-Pop und Electronic Body Music mit Elementen von Dark Wave und Neofolk, wobei gleichzeitig barocke Klänge mit Cembalos, Trompeten und auswendig zu lernenden rituellen Gesängen einfließen. Unterstützt von einer fürsorglichen Community, darunter der Saxophonist und Aktivist Dimitri Milbrun (George Sand) und die Singer-Songwriterin Helena Deland (A Different Light), ermöglicht Amaro Bibi Club, sich sowohl in intimer als auch in kollektiver Hinsicht zu definieren.
- Punkrock Lebensberatungstermin
- Der Demagogische Wandel
- Kiezblock (Feat. Chris Kotze)
- Wenn Ich Mal Groß Bin
- Auf Der Suche
- Weißt Du Noch
- Plattensammlung
- Swipe Leben
- Streit Mit Dings Gpt
- Wassereis
White Vinyl[22,48 €]
ULI SAILOR -> File under: Punkrock am KlavierNach über 30 Jahren auf Bühnen zwischen Punkkeller und Festivalhauptbühne bringt Uli Sailor nun sein erstes Piano Solo-Album heraus. ,Besser Anders" ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Arbeit - zehn Songs voller Energie, Melancholie und Haltung. Produziert wurde das Album halb in Berlin von Thies Neu, halb in Köln von Tobias Röger (Wohlstandskinder, Udo Lindenberg, Slime).Musikalisch schlägt Uli eine Brücke zwischen Indie-Rock und Punk, bleibt dabei aber weit entfernt von weichgespültem Pop. Klavier, Cello und Gesang treffen auf kantige Arrangements und Texte, die irgendwo zwischen Tagtraum und Knochenfabrik liegen - poetisch, wütend, reflektiert. Themen wie Gentrifizierung, digitale Entfremdung und die unerschütterliche Liebe zum Punk ziehen sich durchs ganze Werk.,Besser Anders" ist ein Album gegen die Austauschbarkeit. Kein KI-Produkt, keine Routine - sondern Handarbeit, Schweiß und Herzblut. Uli zeigt, dass Punkrock auch mit Klaviertasten funktionieren kann, solange man das richtige Maß an Wut, Humor und Zärtlichkeit mitbringt.Patrick Reerink (GUTS PIE EARSHOT) sorgt auf dem Album für die Cello-Parts. ,Kiezblock" entsteht gemeinsam mit Chris Kotze (KOTZREIZ), unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Chor von Freund*innen - unter anderem Dead End Kids, Berlin Blackouts, Von.Orten und Töff Malstroem. In ,Der demagogische Wandel" greift Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzt ein Solo, das hängen bleibt. Das macht ,Besser Anders" zu mehr als einem einsamen Solo-Projekt, sondern ein kollektives Statement mit Haltung.Mittel-Version (2600 Zeichen)Sommer 2025: In einem Berliner Proberaum sitzt ein Mensch und macht das, was er am liebsten tut - Musik. Dieser Mensch heißt Uli Breitbach, besser bekannt als Uli Sailor. Seit über 30 Jahren ist er kreativer Arbeiter, mal euphorisch, mal verzweifelt, und nach zwei Jahren intensiver Arbeit erscheint nun sein erstes Solo-Album: ,Besser Anders".Was wie eine klassische Musikerbiografie klingt, steht im Kontrast zur Gegenwart. Während Künstliche Intelligenz längst komplette Bands ersetzt, bleibt Uli Sailors Musik das Gegenteil davon: handgemacht, ehrlich, mit hörbarem Herzblut. Uli geht auf die 50 zu und bringt sein Debüt erst jetzt heraus - nach Jahrzehnten als Teil verschiedenster Bands wie den Skatepunks D-SAILORS, den Indierockern TUSQ und der legendären Deutschpunkband TERRORGRUPPE.Nach deren Ende wagte Uli ein ungewöhnliches Experiment: Punksongs seiner Jugend auf dem Klavier - unterstützt von Cello. Was zunächst abwegig klang, traf einen Nerv. Seine Konzerte führten ihn in kleine Clubs ebenso wie auf große Bühnen - vom Sisyphos über Rock am Ring bis zur Volksbühne. Egal ob Punkkneipe oder Festival: Uli Sailor funktioniert überall.2024 folgte die EP ,Für immer jung", fünf eigene Songs zwischen Wut und Sentimentalität, die von Kritikern durchweg gelobt wurden. Jetzt also das Album. ,Besser Anders", das am 27. Februar 2026 erscheint - zehn Songs, produziert zur Hälfte von Thies Neu (SHIRLEY HOLMES, DYSE, DEAD END KIDS) in Berlin und von Tobias Röger (WOHLSTANDSKINDER, SLIME, UDO LINDENBERG) in Köln.Musikalisch wagt Uli den Schritt vom Piano-Punkrock hin zu einem Mix aus Indie und Punk, ohne dabei seine Haltung zu verlieren. ,Sellout?", mögen manche rufen. ,Hört doch erst einmal rein", wäre die passende Antwort. Denn ,Besser Anders" ist weit entfernt von weichgespültem Befindlichkeits-Pop. Die Texte bewegen sich zwischen Tagtraum und Knochenfabrik, kraftvoll, poetisch und differenziert. Uli Sailor benennt Missstände, bleibt aber empathisch, reflektiert und wirkt nie platt. Es ist ein vielseitiges, eigenständiges Album mit Songs über Gentrifizierung, digitale Abhängigkeit, verblühende Liebe und die unerschütterliche Kraft des Punk.Patrick Reerink von GUTS PIE EARSHOT steuerte die Cello-Parts bei. Mit Chris Kotze (KOTZREIZ) entstand eine gemeinsam geschriebene Anti-Gentrifizierungshymne, unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Backgroundchor, der sich gewaschen hat: Mitglieder von Berlin Blackouts, Dead End Kids, Von.Orten und Töff Malstroem. Bei ,Der demagogische Wandel" wiederum griff Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzte ein Solo, das man so schnell nicht vergisst. ,Besser Anders" ist damit weit mehr als ein Solo-Album - es ist ein Gemeinschaftswerk mit Haltung.Vielleicht wird Uli Sailor keine Millionen Klicks erzielen. Aber das ist gut so. Dieses Album ist kein Algorithmusprodukt, sondern das Ergebnis ehrlicher Handarbeit, Leidenschaft und einer großen Liebe zur Musik. Punkrock bleibt hier der rote Faden - anders, besser, echt.
ULI SAILOR -> File under: Punkrock am KlavierNach über 30 Jahren auf Bühnen zwischen Punkkeller und Festivalhauptbühne bringt Uli Sailor nun sein erstes Piano Solo-Album heraus. ,Besser Anders" ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Arbeit - zehn Songs voller Energie, Melancholie und Haltung. Produziert wurde das Album halb in Berlin von Thies Neu, halb in Köln von Tobias Röger (Wohlstandskinder, Udo Lindenberg, Slime).Musikalisch schlägt Uli eine Brücke zwischen Indie-Rock und Punk, bleibt dabei aber weit entfernt von weichgespültem Pop. Klavier, Cello und Gesang treffen auf kantige Arrangements und Texte, die irgendwo zwischen Tagtraum und Knochenfabrik liegen - poetisch, wütend, reflektiert. Themen wie Gentrifizierung, digitale Entfremdung und die unerschütterliche Liebe zum Punk ziehen sich durchs ganze Werk.,Besser Anders" ist ein Album gegen die Austauschbarkeit. Kein KI-Produkt, keine Routine - sondern Handarbeit, Schweiß und Herzblut. Uli zeigt, dass Punkrock auch mit Klaviertasten funktionieren kann, solange man das richtige Maß an Wut, Humor und Zärtlichkeit mitbringt.Patrick Reerink (GUTS PIE EARSHOT) sorgt auf dem Album für die Cello-Parts. ,Kiezblock" entsteht gemeinsam mit Chris Kotze (KOTZREIZ), unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Chor von Freund*innen - unter anderem Dead End Kids, Berlin Blackouts, Von.Orten und Töff Malstroem. In ,Der demagogische Wandel" greift Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzt ein Solo, das hängen bleibt. Das macht ,Besser Anders" zu mehr als einem einsamen Solo-Projekt, sondern ein kollektives Statement mit Haltung.Mittel-Version (2600 Zeichen)Sommer 2025: In einem Berliner Proberaum sitzt ein Mensch und macht das, was er am liebsten tut - Musik. Dieser Mensch heißt Uli Breitbach, besser bekannt als Uli Sailor. Seit über 30 Jahren ist er kreativer Arbeiter, mal euphorisch, mal verzweifelt, und nach zwei Jahren intensiver Arbeit erscheint nun sein erstes Solo-Album: ,Besser Anders".Was wie eine klassische Musikerbiografie klingt, steht im Kontrast zur Gegenwart. Während Künstliche Intelligenz längst komplette Bands ersetzt, bleibt Uli Sailors Musik das Gegenteil davon: handgemacht, ehrlich, mit hörbarem Herzblut. Uli geht auf die 50 zu und bringt sein Debüt erst jetzt heraus - nach Jahrzehnten als Teil verschiedenster Bands wie den Skatepunks D-SAILORS, den Indierockern TUSQ und der legendären Deutschpunkband TERRORGRUPPE.Nach deren Ende wagte Uli ein ungewöhnliches Experiment: Punksongs seiner Jugend auf dem Klavier - unterstützt von Cello. Was zunächst abwegig klang, traf einen Nerv. Seine Konzerte führten ihn in kleine Clubs ebenso wie auf große Bühnen - vom Sisyphos über Rock am Ring bis zur Volksbühne. Egal ob Punkkneipe oder Festival: Uli Sailor funktioniert überall.2024 folgte die EP ,Für immer jung", fünf eigene Songs zwischen Wut und Sentimentalität, die von Kritikern durchweg gelobt wurden. Jetzt also das Album. ,Besser Anders", das am 27. Februar 2026 erscheint - zehn Songs, produziert zur Hälfte von Thies Neu (SHIRLEY HOLMES, DYSE, DEAD END KIDS) in Berlin und von Tobias Röger (WOHLSTANDSKINDER, SLIME, UDO LINDENBERG) in Köln.Musikalisch wagt Uli den Schritt vom Piano-Punkrock hin zu einem Mix aus Indie und Punk, ohne dabei seine Haltung zu verlieren. ,Sellout?", mögen manche rufen. ,Hört doch erst einmal rein", wäre die passende Antwort. Denn ,Besser Anders" ist weit entfernt von weichgespültem Befindlichkeits-Pop. Die Texte bewegen sich zwischen Tagtraum und Knochenfabrik, kraftvoll, poetisch und differenziert. Uli Sailor benennt Missstände, bleibt aber empathisch, reflektiert und wirkt nie platt. Es ist ein vielseitiges, eigenständiges Album mit Songs über Gentrifizierung, digitale Abhängigkeit, verblühende Liebe und die unerschütterliche Kraft des Punk.Patrick Reerink von GUTS PIE EARSHOT steuerte die Cello-Parts bei. Mit Chris Kotze (KOTZREIZ) entstand eine gemeinsam geschriebene Anti-Gentrifizierungshymne, unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Backgroundchor, der sich gewaschen hat: Mitglieder von Berlin Blackouts, Dead End Kids, Von.Orten und Töff Malstroem. Bei ,Der demagogische Wandel" wiederum griff Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzte ein Solo, das man so schnell nicht vergisst. ,Besser Anders" ist damit weit mehr als ein Solo-Album - es ist ein Gemeinschaftswerk mit Haltung.Vielleicht wird Uli Sailor keine Millionen Klicks erzielen. Aber das ist gut so. Dieses Album ist kein Algorithmusprodukt, sondern das Ergebnis ehrlicher Handarbeit, Leidenschaft und einer großen Liebe zur Musik. Punkrock bleibt hier der rote Faden - anders, besser, echt.
- 1: Running
- 2: Soul Woman
- 3: Golden Sun
- 4: You’ll Never Know
- 5: Flow
- 6: Speak To Me
- 7: Pick Up The Pieces
- 8: When All Is Said And Done
- 9: Seasons
- 10: I Thank You
Clear Vinyl in limitierter Auflage von 1500 Stück. Die renommierte US-niederländische Gospel-Soul-Künstlerin Michelle David & The True-tones läuten mit ihrem neuen Album ,Soul Woman", das am 27. Februar 2026 bei Record Kicks erscheint, ein neues Kapitel ein. Aufbauend auf dem von Kritikern gefeierten Album ,Brothers & Sisters" aus dem Jahr 2024, das die Komplexität der Welt widerspiegelte, wendet sich die neue LP ,Soul Woman" nach innen - eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit Identität, Heilung und spiritueller Widerstandsfähigkeit. ,Wie kann ich andere bitten, sich Zeit zu nehmen, um über ihr Leben nachzudenken, wenn ich das selbst nicht tue?", fragt Michelle David. Dieser Geist der Selbstreflexion und Erneuerung steht im Mittelpunkt von ,Soul Woman" - einem Album, das Verletzlichkeit zulässt und gleichzeitig Stärke ausstrahlt. Musikalisch verfeinert ,Soul Woman" die charakteristische Mischung der Band aus Gospel, Soul und Vintage-Rhythm & Blues und schöpft dabei aus einer breiteren Palette von Einflüssen. Anklänge an Curtis Mayfield, Bobby Womack und The Four Seasons pulsieren durch die Grooves, während das Gospel-Feuer der Blind Boys of Alabama und die fröhliche Ausstrahlung von Diana Ross & The Supremes dem Album sowohl Schwere als auch Glanz verleihen. Im Mittelpunkt steht Michelle Davids unverwechselbare Stimme - rau, warm und voller Entschlossenheit -, umhüllt von reichhaltigen, analog geprägten Arrangements ihrer langjährigen Mitstreiter Paul Willemsen (Gitarre, Bassgitarre), Onno Smit (Gitarre, Bassgitarre) und Bas Bouma (Schlagzeug). Gemeinsam stehen Michelle David & The True-tones an der Spitze der Retro-Soul-Szene - sie verbinden zeitlose Grooves mit moderner Dringlichkeit, unerschütterlicher Authentizität und herzlicher Leidenschaft. Eine Stimme, geboren in der Kirche, geschliffen auf der Straße. Michelle David wurde in New York geboren und wuchs in der Kirche auf. Mit nur vier Jahren begann sie zu singen und trat mit fünf Jahren ihrer ersten Gruppe, The Mission of Love, bei. Ihre kraftvolle Stimme führte sie um die ganze Welt, wo sie in gefeierten Broadway-Produktionen wie Mama, The Sound of Motown, Glory of Gospel und Mahalia mitwirkte und mit Legenden wie Diana Ross und Michael Bolton Aufnahmen machte - alles bevor sie ihre gefeierte Reise mit The True-tones begann. Gemeinsam haben Michelle David & The True-tones sieben von der Kritik gefeierte Alben veröffentlicht und die Bühnen Europas erobert, von Pinkpop über North Sea Jazz bis hin zum London Jazz Festival. Die Band ist bekannt für ihre mitreißenden Live-Auftritte, hat von Spanien bis Skandinavien Standing Ovations erhalten, ist in großen Fernseh- und Radiosendungen aufgetreten und hat sogar bei den Olympischen Winterspielen 2022 gespielt. Ihre Aufnahmen wurden ebenso gelobt: The Gospel Sessions wurde für einen Edison Award (das niederländische Pendant zum Grammy) nominiert, während Truth & Soul aus dem Jahr 2020 von Craig Charles' BBC Radio 6 Music zum Album des Jahres und von FIP (Radio France) zum Album des Monats gekürt wurde. Ihr jüngstes Album, Brothers & Sisters (2024), markierte ihr Debüt bei Record Kicks und wurde zu einem Durchbruch - gefeiert von Rolling Stone France, KEXP, Jazzthing Magazine (Deutschland), De Volkskrant (Niederlande) und BBC 6 Music. Ein Zeugnis der zeitlosen Kraft des Soul: Mit ,Soul Woman" bieten Michelle David & The True-tones mehr als nur eine neue Platte - es ist ein musikalisches Zeugnis der Widerstandsfähigkeit, eine Feier des spirituellen Wachstums und eine Bekräftigung der Fähigkeit der Soulmusik, zu heilen, zu verbinden und zu inspirieren. Gleichzeitig in klassischen Traditionen verwurzelt und neue Wege beschreitend, ist dies zeitgenössischer Soul vom Feinsten. Für Fans von Durand Jones & The Indications, Thee Sacred Souls, Jalen Ngonda, Sharon Jones & The Dap-Kings, Lee Fields, Mavis Staples.
- LP 1: A Fever You Can’t Sweat Out (20Th Anniversary Remaster) A1. Introduction
- A2: The Only Difference Between Martyrdom And Suicide Is Press Coverage
- A3: London Beckoned Songs About Money Written By Machines
- A4: Nails For Breakfast, Tacks For Snacks
- A5: Camisado
- A6: Time To Dance
- A7: Lying Is The Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off
- A8: Intermission
- B1: But It’s Better If You Do
- B2: I Write Sins Not Tragedies
- B3: I Constantly Thank God For Esteban
- B4: There’s A Good Reason These Tables Are Numbered Honey, You Just Haven’t Thought Of It Yet
- B5: Build God, Then We’ll Talk
- LP 2: A Fever You Can’t Sweat Out (Demos) C1. The Only Difference Between Martyrdom And Suicide Is Press Coverage (Demo)
- C2: London Beckoned Songs About Money Written By Machines (Demo)
- C3: Nails For Breakfast, Tacks For Snacks (Demo)
- C4: Camisado (Demo)
- C5: Time To Dance (Demo)
- D1: Lying Is The Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off (Demo)
- D2: But It’s Better If You Do (Demo)
- D3: I Write Sins Not Tragedies (Demo)
- D4: I Constantly Thank God For Esteban (Demo)
- D5: There’s A Good Reason These Tables Are Numbered Honey, You Just Haven’t Thought Of It Yet (Demo)
- D6: Build God, Then We’ll Talk (Demo)
Die Standard-Doppel-LP-Version enthält das Remaster zum 20-jährigen Jubiläum und die A Fever You Can't Sweat Out (Demos).
Nach ihrem aufsehenerregenden Auftritt beim When We Were Young Festival in Las Vegas feiern Panic! At The Disco weiterhin die zwei Jahrzehnte seit der Veröffentlichung ihres bahnbrechenden, mit Mehrfach-Platin ausgezeichneten Debütalbums mit der Ankündigung der A Fever You Can't Sweat Out (20th Anniversary Deluxe) Edition.
Das wegweisende Album, hervorgehoben durch den neu mit Diamant-Status ausgezeichneten Hit „I Write Sins Not Tragedies“, katapultierte die Band aus Las Vegas zum Rock-Star-Ruhm und etablierte sie als eine der prägendsten Acts ihrer Generation.
Entdeckt von Pete Wentz von Fall Out Boy, als die Bandmitglieder noch Teenager waren, explodierten Panic! At The Disco mit der Veröffentlichung von A Fever You Can't Sweat Out im Herbst 2005 in die Musiklandschaft. Das Album erreichte die oberen Ränge der Billboard 200 und feierte Mehrfach-Platin-Erfolge.
Die Breakout-Single der Veröffentlichung, „I Write Sins Not Tragedies“, wurde zu einem der bekanntesten Songs dieser Ära, erreichte die Top 10 der Billboard Hot 100 und wurde ein Radiohit in verschiedenen Formaten. Die ikonische Hymne findet weiterhin großen Anklang bei Musikfans und erhielt kürzlich eine RIAA Diamant-Zertifizierung für über 10 Millionen Streams/Verkäufe.
Angetrieben von Hymnen wie „Build God, Then We’ll Talk“, „The Only Difference Between Martyrdom And Suicide Is Press Coverage“ und „Lying Is The Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off“, hat das Album bis heute Verkäufe von über 5 Millionen Alben und fast 4 Milliarden globale Streams generiert.
- 1: Roses
- 2: Paper And Stone
- 3: Robin's Egg (Feat. I'm With Her)
- 4: Singing Saw
- 5: In Your Ocean
- 6: Defiance, Ohio
- 7: Wait Up (Feat. I'm With Her)
- 8: Grace Notes
- 9: Dates And Dead People
- 10: Half Measures
Die Indie-Folk-Ikone Sam Beam, auch bekannt als Iron And Wine, bringt ein neues Studioalbum raus, das voll mit wunderschöner, natürlicher Americana ist, darunter zwei Kollaborationen mit dem weiblichen Folk-Trio I'm With Her. „Ich wollte schon immer diesen Titel verwenden", sagt Sam Beam über „Hen's Teeth“, sein achtes Album in voller Länge und sein sechstes für Sub Pop Records. „Ich liebe ihn einfach. Für mich steht er für das Unmögliche. Hühnerzähne gibt's nicht. Und genau so fühlt sich dieses Album an: wie ein Geschenk, das es eigentlich nicht geben dürfte, aber doch da ist. Eine unmögliche Sache, aber sie ist real."
„Hen's Teeth“ und sein vorheriges Album „Light Verse“ sind so was wie Geschwister. Sie wurden während derselben Sessions nach einer einjährigen Pause mit derselben Band im Waystation Studio in Laurel Canyon aufgenommen. „Wenn ich gerade richtig in Schreiblaune bin und die Band mich dort abholt, wo ich gerade stehe, treiben sie mich zu etwas, das ich mir nicht hätte vorstellen können. Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem Spontaneität für mich viel wichtiger ist. Ich muss nicht mehr so viel beweisen wie früher. Ich bin viel freier und liebe es mehr denn je, Musik zu machen. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Man betet einfach um Glück und gibt sein Bestes." In diesem Fall wurden die Gebete erhört und das Glück schlug voll zu. Die Musiker fanden so schnell zueinander und inspirierten sich gegenseitig so sehr, dass sie Songs oft in nur wenigen Takes aufnahmen, manchmal zwei oder drei pro Tag. Die beiden Alben können daher als zweieiige Zwillinge betrachtet werden: Sie teilen sich die DNA und ergänzen sich, haben aber unterschiedliche Identitäten und zeichnen sich ebenso durch ihre Unterschiede wie durch ihre Gemeinsamkeiten aus. Die Welt von „Hen's Teeth“ ist erdiger, dunkler, robuster und greifbarer als die von „Light Verse“. Die Songs haben Titel wie “Roses", “Robin's Egg", “Dates and Dead People" und “Singing Saw". “Run into the one you love forever / Laugh into each other's empty mouth", singt Beam in “Roses", dem ersten Titel des Albums. Es ist einer von mehreren Songs, in denen Liebende so tief miteinander verbunden sind, dass sie physisch verschmelzen. “Paper and Stone" erinnert daran: “But for the time we fell in two / You'd be me and I'd be you / One crust of bread could fit in our mouths / You'd breathe in and I'd let it out." Und in “In Your Ocean" finden wir Beam betend: “Praying for dry ground / Though I only want to drown / When I find myself swimming in your ocean".
- 1: Vanishing Point
- 2: K56
- 3: Every Town
- 4: Here Comes The Snow
- 5: Particles & Waves
- 6: Avenue A
- 7: Astronauts
- 8: Far From The City
- 9: Streams
- 10: Light Song
Cranes is a dream pop/shoegaze band formed by siblings Alison and Jim Shaw who rose to stardom following a world tour with the Cure in 1992. After the influential Dedicated label folded in 1998 they went on a two-year hiatus after which they se up their own label Dadaphonic. Here, they released three studio albums between 2001 and 2008, of which this record is their penultimate. This record, as any other on their label, strikes the perfect balance between their typical 90s alt rock underpinnings and modern electronica. Downtempo beats and swirling effects combined with jangly guitars and Alison Shaw's mysterious vocal presence make for a deep and subdued album, in the best way possible. Fans of the band have been requesting a vinyl release for quite a while now and to them we say: ask and you shall receive. Particles & Waves is available on vinyl for the first time as a limited edition of 1000 individually numbered copies on Crystal Clear, Blue & White Marbled vinyl.
- Open Sea
- Bill Gates
- Open Heart
- Strong Suit
- Harbours
- Pourlavie
- Summer Solistice
- Swarm Of Birds
- Truly
rot/schwarzes Marble Vinyl. Offensichtlich parkverliebt_ eine musikgewordene Parksituation: Du schlenderst langsam durch das zerbrechliche Idyll inmitten der Stadt, die Luft ist kalt und klar, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Hochgewachsene Bäume spannen den Raum auf, gedämpfter Stadtlärm mischt sich mit dem Rascheln der Blätter, mehr oder weniger verwirrte Tiere sehen aufmerksam in Deine Richtung. Du setzt Dich auf eine Parkbank, hältst inne und fängst an Dich darüber zu freuen, wie schön das alles eigentlich ist. ParkWalkers emopop/slowcore sound ist bestimmt durch zwei cleane Gitarren (Hannes & Nicola), eindringliche Basslinien (Arnaud), entspannte Drums (Armin) und der warmen Stimme von Nicola. Melodien, die hängen bleiben, in meist klassischer Songstruktur. Die lieben 90er oder Nullerjahre lassen grüßen, vielleicht fällt einem American Football, Snow Patrol ein oder fühlt sich an Death Cab for Cutie und Weakerthans erinnert. ParkWalker haben sich 2018 gefunden, und leben verteilt in Berlin, Stuttgart und Karlsruhe. Klar in der DIY-Szene verwurzelt haben sie viele Stunden auf Bühnen im In-und Ausland mit verschiedenen Formationen verbracht, u.a. Tidal Sleep. Nach ihrem Debüt "Distant Phenomena" im Jahr 2021 ist für Herbst 2025 das zweite Album "The Extra Mile" bei This Charming Records geplant. Das Album wurde in den RAMA Studios aufgenommen und von Christian Bethge (z.B. Messer) produziert und gemastert
- Marathon
- As The Earth Turns
- Peacemaking
- Safety
- Rare
- Port Authority
- The Sound
- Sabotage
- June
- Night & Day
- May This Rain
- Channels
- Miami
Maria BC ist mit ihrem dritten Studioalbum und zweiten Release bei Sacred Bones zurück: "Marathon". Entstanden aus einem Gefühl der Dringlichkeit, masochistischer Entschlossenheit und Ausdauer, zeigt Marathon, was es heißt, weiterzumachen, egal ob man sich wehrt oder einfach nur überlebt - man ist auf lange Sicht dabei. Auf diesem Album beschäftigt sich Maria BC mit Themen wie Widerstand, Umweltzerstörung, persönliche Umbrüche und Zerstörung, die alle mit musikalischer Kraft und Energie verflochten sind. Während sich ,Spike Field" aus dem Jahr 2023 wie ein langer Atemzug anfühlte, ist ,Marathon" eine dynamische Erkundung von Ausdauer, Vorwärtsstreben, Widerstand, Beobachtung und Überleben. ,Für dieses Album habe ich mich entschieden, weniger Zeit mit der Produktion und Aufnahme zu verbringen und mehr Zeit mit dem Songwriting", erklärt Maria BC. ,Das Ergebnis ist meiner Meinung nach thematisch konsistenter, textlich prägnanter und präziser - ich wollte etwas Dynamischeres und Abwechslungsreicheres schaffen." Auf einer Mikroebene analysiert "Marathon" unsere Existenz - wie sie von persönlichen Ambitionen, Entschlossenheit und unserem Wunsch, das Beste aus unserem Leben zu machen, angetrieben wird. Auf einer Makroebene analysiert Maria BC die zerstörerischen, ausbeuterischen Energiesysteme, die unsere Welt antreiben: ,Maschinen, die um jeden Preis weiterlaufen, bis sie sich selbst zerstören", wie sie es beschreibt. Das Album, das an der Westküste geschrieben und aufgenommen wurde, ist sowohl weitreichend als auch unmittelbar und reicht klanglich von luftigen Akustiksongs bis hin zu glitchigen, verzerrten Tracks, die Chaos und Desillusionierung vermitteln, während gleichzeitig eine lyrische Linie beibehalten wird. In seinen dreizehn Songs scheut "Marathon" keine schwierigen Themen wie Grausamkeit und Mitschuld, Verlust und Zerstörung. Aber es hält hoffnungsvoll an Verbindung, Intimität und Einmischung fest. ,Manchmal, wenn ich Songs schreibe, stelle ich mir vor, dass die Stimme, die singt, eine Art Geist ist", sagt sie. ,Jemand von oben oder unten, der uns warnend zuruft: ,So könnt ihr nicht weitermachen.`" Letztendlich erzählt "Marathon" eine Geschichte von Beharrlichkeit, nicht nur von einem Leben, sondern von vielen, die sich über Raum und Zeit auf einer zerbrechlichen Erde entfalten.
- Conversational Excess
- Creep Meter
- Bang Your Chain
- Vhs Motherfucker
- Milk And Bones
- Born Dumb
- Cold Roller
- Infinity Upgrade
Aaron Warren und Bjorn Copeland machen seit 1999 zusammen Musik: neun Jahre als Flaccid Mojo und 26 Jahre als Black Dice. Diese Zusammenarbeit ist wie eine Wanderung durch die verwüstete Landschaft der zeitgenössischen Musik. Indem sie Dummes, Gedämpftes und Verbrauchtem stapeln, schaffen die beiden immer wieder unausgewogene, atemberaubende Mutantenkonstruktionen. Das neueste Beispiel dafür ist ,Loose Jacks", das zweite Album von Flaccid Mojo. Es besteht aus kostenlosen Handy-Apps, fragmentierten YouTube-Videos und Elektronik mit zerbrochenen Bildschirmen - den verbrannten und zerknitterten Überresten des Streaming-Industriekomplexes. ,Loose Jacks" ist das breite, hysterische Grinsen, wenn man in den letzten Tagen einen Schatz findet. Die Songs von Flaccid Mojo sind für Live-Auftritte gemacht, mit einem modularen Arsenal an Rhythmen, Stabs und Payoffs, die alle bereitstehen. Das ist ihre Art, das Physische in den Mittelpunkt zu stellen und sicherzustellen, dass die körperlichen Vorgaben der Komposition jedes Songs diese Befehle an alle im Publikum wiederholen. Die Befriedigung eines Loops, der so lange läuft, bis er dir im Blut liegt, die Bassline, die zu einem Stoß geformt ist, der Snare-Hit, der so scharf ist wie der Ellbogen eines Fremden. Man kann sich wie ein Geist fühlen, der durch die Platte einer anderen Band schwebt, aber Loose Jacks ist wie eine Mauer, eine schwere Decke, starke Hände, die dich auf einen Haufen von Körpern heben. Es ist eine befreiende, unspirituelle Erfahrung. Eine fleischliche. Wie schon ihr Debütalbum ,Flaccid Mojo" (veröffentlicht 2022 bei Castle Face) wurde auch ,Loose Jacks" von Chris Coady aufgenommen, der seit den Neunzigern bei Black Dice-Konzerten dabei ist. Es ist toll, mit Leuten zu arbeiten, die es kapieren und nicht über Tonarten oder ,das Raster" diskutieren. Ähnlich wurde ,Loose Jacks" von Sarah Register gemastert, deren Band Talk Normal sich eine Wand mit dem Proberaum von Black Dice teilte. Für Fans von Chrome, Men's Recovery Project und den Chemical Brothers.
- 1: O.c. Life
- 2: 10
- 3: Yur 2 Late
- 4: Everyday
- 5: One Shot
- 6: Falling Out
- 7: Surfside
- 8: It's Doing Something
- 9: Fast
- 10: Section 8
Rikk Agnew's All by Myself is one of those records that feels like a secret you're lucky to stumble upon -- a raw, weird, totally personal snapshot of a restless artist at a pivotal moment. Originally released in 1982 on Frontier Records, the album stands apart from most of what was coming out of Southern California at the time, even though it was born right in the middle of the exploding hardcore punk scene. By 1982, Rikk Agnew was already a big deal underground. As the guitarist for Adolescents, he helped shape the sound of Orange County hardcore with sharp riffs, surf-inflected melodies, and a sense of urgency that became hugely influential. He also played in bands like D.I. and later Christian Death, moving fluidly between hardcore punk, post-punk, and darker, more experimental territory. Agnew wasn't just a fast, aggressive guitarist -- he was a songwriter with range, curiosity, and a strong DIY instinct. All by Myself lives up to its title in the most literal way. Agnew recorded the album largely on his own, playing all the instruments and handling vocals himself. Instead of delivering another straight-up hardcore record, he went inward. The result is a lo-fi, home-recorded collection of songs that blend punk energy with new wave, post-punk, psychedelic touches, and even moments of pop sensitivity. It's rough around the edges, but that's exactly the point -- the album feels intimate, unfiltered, and honest. In the early '80s, Southern California punk was loud, fast, and often confrontational. Bands were pushing against the mainstream and even against each other, racing toward more extreme sounds. While All by Myself shares that DIY spirit, it doesn't fully play by hardcore rules. The tempos shift, the moods wander, and the songs feel more like personal experiments than scene anthems. That made the record a bit of an outlier at the time -- but also what gives it lasting appeal. Frontier Records was the perfect home for a release like this. The label was known for supporting artists who didn't quite fit into neat categories, and All by Myself captured that ethos perfectly. Today, All by Myself is often seen as a cult classic. For fans of early punk, post-punk, or anyone interested in the roots of DIY recording culture, this album is essential listening
- M'lover
- Hey Big Star
- Say Yeah
- Can't Let Go, Juno
- Ode To My Next Life
- Who'd You Kill
- Statues In A Gallery
- Why Don't You Answer Me
- Flame On Flame (A Slow Dirge)
- Honeybody
- Comin' To You
- Harpsi Chords
- M'lover (Demo-Arigato Version)
- Hey Big Star (Demo-Arigato Version)
- Say Yeah (Demo-Arigato Version)
- Can't Let Go, Juno (Demo-Arigato Version)
- Ode To My Next Life (Demo-Arigato Version)
- Who'd You Kill (Demo-Arigato Version)
- Statues In A Gallery (Demo-Arigato Version)
- Why Don't You Answer Me (Demo-Arigato Version)
- Flame On Flame (A Slow Dirge) (Demo-Arigato Version)
- Honeybody (Demo-Arigato Version)
Jubiläumsedition inklusive dem Original Sonderlust Album und einer zweiten Disc mit zwei brandneuen, unveröffentlichten B-Seiten und einer ,Demo-arigato"-Version von Sonderlust mit frühen Demos jedes Songs. Die Doppel-LP erscheint auf farbigem Vinyl: "Bone Vinyl" (LP1) und "Gold Vinyl" (LP2). Vor zehn Jahren war Kishi Bashi nach jahrelangen Tourneen zu seinen gefeierten Alben ,151a" und ,Lighght" kreativ und emotional ziemlich ausgelaugt. Die orchestrale Ausgelassenheit, die seinen Sound früher geprägt hatte, begann zu verblassen, was ihn dazu brachte, seinen künstlerischen Zweck zu hinterfragen. Aus dieser Erschöpfung entstand ,Sonderlust" (2016), eine sehr persönliche Neuerfindung, die von Verletzlichkeit, analoger Wärme und spiritueller Ehrlichkeit geprägt ist. Ishibashi verzichtete auf kunstvolle Violinen-Loops und setzte stattdessen auf Vintage-Synthesizer und reduzierte Texturen, wodurch ein Album entstand, das vor souliger, menschlicher Energie nur so sprühte. Songs wie ,Say Yeah", ,Honeybody" und ,Ode to My Next Life" fingen sowohl den Schmerz als auch die Freude der Selbstfindung ein und verankerten seine üppige Fantasie in gelebter Erfahrung. Jetzt, mit seiner Neuauflage zum 10-jährigen Jubiläum, steht Sonderlust als ein entscheidendes Werk da - in dem Kishi Bashis schillernde Verspieltheit der Selbstbeobachtung und Verbundenheit Platz machte. Die Neuauflage zeigt ein überarbeitetes Artwork des ursprünglichen Cover-Künstlers Ssin Kim, das Wachstum und eine neue Perspektive symbolisiert. ,Wenn man jünger ist, kann die Welt überwältigend wirken", reflektiert Ishibashi. ,Mit zunehmendem Alter beginnt man, seinen Platz darin zu sehen." Was als Album über Liebeskummer begann, ist zu einer zeitlosen Meditation über Empathie, Kreativität und die bleibende Schönheit des Menschseins geworden.
Auf ihrem achten Album "Nothing's About to Happen to Me" erzählt Mitski, musikalisch unterstützt von ihrer Band und einem Orchester, eine vielschichtige, verrätselte Geschichte, in deren Mittelpunkt eine Frau steht, die zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus lebt. Außerhalb ihres Zuhauses ist sie eine Außenseiterin; innerhalb ihres Zuhauses ist sie frei. Mitski schrieb alle Stücke auf "Nothing's About to Happen to Me". Das Album, produziert und aufgenommen von Patrick Hyland und gemastert von Bob Weston, setzt die musikalische Linie von "The Land Is Inhospitable and So Are We" (2023) fort. Eingespielt wurde es live von Mitskis Tourband The Land. Die Orchesteraufnahmen, arrangiert von Drew Erickson fanden in den Sunset Sound und TTG Studios statt, die Tontechnik übernahm Michael Harris. Mitski ist "die faszinierendste und geheimnisvollste Musikerin des Indie-Rock" (Rolling Stone), die sich "immer wieder auf brillante und wunderbare Weise weiterentwickelt" (NPR Music). Im Laufe ihrer Karriere hat sie bislang sieben Alben veröffentlicht, vier davon erreichten Goldstatus. Ihr Stück "My Love Mine All Mine" ist ein Welthit und erreichte Vierfach-Platin. Zu Mitskis vielfältigen Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zählen zwei Co-Writing-Beiträge für das aktuelle Florence and the Machine-Album "Everybody Scream", sowie eine Zusammenarbeit mit David Byrne und Son Lux für den Oscar-nominierten Film "This Is A Life". Derzeit schreibt sie Musik und Texte für die Musical-Adaption von "Das Damengambit". Ihre Konzerte, die Variety als "faszinierende Bewegungsstudie" bezeichnet hat, wurden auch als "hochstilisiert, brillant umgesetzt, supercool" (Philadelphia Inquirer) und "ungewöhnlich, rätselhaft und absolut fesselnd" (The Guardian) beschrieben. Ihr erster Konzertfilm "Mitski: The Land" lief im Oktober 2025 in über 600 Kinos weltweit und festigte ihren Ruf als "eine der wenigen Indie-Stars, die sich den großen Durchbruch verdient haben" (Uproxx). Er erschien zeitgleich mit dem Live-Album "The Land".
Auf ihrem achten Album "Nothing's About to Happen to Me" erzählt Mitski, musikalisch unterstützt von ihrer Band und einem Orchester, eine vielschichtige, verrätselte Geschichte, in deren Mittelpunkt eine Frau steht, die zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus lebt. Außerhalb ihres Zuhauses ist sie eine Außenseiterin; innerhalb ihres Zuhauses ist sie frei. Mitski schrieb alle Stücke auf "Nothing's About to Happen to Me". Das Album, produziert und aufgenommen von Patrick Hyland und gemastert von Bob Weston, setzt die musikalische Linie von "The Land Is Inhospitable and So Are We" (2023) fort. Eingespielt wurde es live von Mitskis Tourband The Land. Die Orchesteraufnahmen, arrangiert von Drew Erickson fanden in den Sunset Sound und TTG Studios statt, die Tontechnik übernahm Michael Harris. Mitski ist "die faszinierendste und geheimnisvollste Musikerin des Indie-Rock" (Rolling Stone), die sich "immer wieder auf brillante und wunderbare Weise weiterentwickelt" (NPR Music). Im Laufe ihrer Karriere hat sie bislang sieben Alben veröffentlicht, vier davon erreichten Goldstatus. Ihr Stück "My Love Mine All Mine" ist ein Welthit und erreichte Vierfach-Platin. Zu Mitskis vielfältigen Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zählen zwei Co-Writing-Beiträge für das aktuelle Florence and the Machine-Album "Everybody Scream", sowie eine Zusammenarbeit mit David Byrne und Son Lux für den Oscar-nominierten Film "This Is A Life". Derzeit schreibt sie Musik und Texte für die Musical-Adaption von "Das Damengambit". Ihre Konzerte, die Variety als "faszinierende Bewegungsstudie" bezeichnet hat, wurden auch als "hochstilisiert, brillant umgesetzt, supercool" (Philadelphia Inquirer) und "ungewöhnlich, rätselhaft und absolut fesselnd" (The Guardian) beschrieben. Ihr erster Konzertfilm "Mitski: The Land" lief im Oktober 2025 in über 600 Kinos weltweit und festigte ihren Ruf als "eine der wenigen Indie-Stars, die sich den großen Durchbruch verdient haben" (Uproxx). Er erschien zeitgleich mit dem Live-Album "The Land".
2026 Repress
Ob Krypto-Mensch oder Krypto-Substanz, es wird auf jeden Fall eine verhängnisvolle Affäre. Molas Musik ist die ungeschönte Antithese zu einer rosaroten Welt.
Sie feiert sich kaputt, zieht dich mit in ihr inneres Chaos und verzichtet auf übliche romantisierende Verklärungen der unbarmherzigen Orientierungslosigkeit, die einen nach der letzten Kippe auf dem Nachhauseweg einholt.?Das Album erzählt düster und doch fragil von kompromisslosen Autopilot Nächten die uns vereinen und trennen. Temporär reduziert intim, um dann in ikonischem 80er "Purpel Rain" Pathos zu eskalieren, illustriert MOLA das Gefühlschaos, das der innere Dialog von linker und rechter Gehirnhälfte in ihr auslöst.
Bei MOLA werden alle Erfahrungen misstrauisch auf links gedreht, um zu sehen was sich hinter der alltagstauglichen Fassade verbirgt. Sie kehrt ihr Inneres nach außen und spricht an was sie verletzt - unverzerrt, nicht übertrieben, nahbar.?MOLA beschreibt die eigenen Tiefschläge mit trotzigem Selbstbewusstsein, ohne sentimentaler Glasur.
"Schnee im Sommer" könnte ein Album einer 80er Jahre Punkrockband mit Liebeskummer sein, aber auch einer Alternative Band aus den 90ern kurz vor ihrem Urlaub in einer Betty Ford Klinik.
- Opambuo International Band Of Ghana - Show Me Your Love (Afrocat Edit, 2025)
- Ashanti Afrika-Jah Int. Band Of Ghana - Aluluya
- Afro Funk - Farewell To Ibusa (Afrocat Edit, 2025)
- Bezunesh Bekele - Aha Gedawo
- Mulatu Astatke - Munayé (My Muna)
- Mulatu Astatke & Tilahun Gessesse - Lanchi Biye
- Alèmayèhu Eshèté - Mèkèyèrshin Salawiq
- Tesfa-Maryam Kidane - Yetesfa Tezeta
- Seifu Yohannes - Ebo Lala
"Lost Tracks: Accra To Addis" wurde von Afrocat zusammengestellt, seit 25 Jahren als DJ, Musik-/Kulturkuratorin, Radiomoderatorin der "Blaxploitation Lounge" (Totally Radio) und Abenteurerin tätig ist. Sie reiste nach Ghana und Äthiopien, um die Vielfalt der Vintage-Sounds zu erkunden und den Geist der ersten Revolutionsära Afrikas wiederzubeleben, in der Unabhängigkeit, Fortschritt und die Gleichstellung aller Menschen im Vordergrund standen – in diesem mitreißenden, funkigen und tiefgründigen Soundtrack, geprägt von Ethio-Jazz, Highlife, Gospel, afrikanische Polyrhythmen und psychedelischen Klängen. Aus der Idee eines Samplers entstand schließlich ein eigenes Plattenlabel: Lost Tracks Records ist unter Vertrag und hat einige fantastische Releases, internationale Live & Club-Events sowie Kollaborationen in petto. Als eine der wenigen schwarzen, weiblichen Labelinhaberinnen der Branche ist dies eine Stimme, die gehört werden muss. Freut euch auf die Entdeckung internationaler Disco-Klänge, Deep Funk, Blaxploitation, Dancefloor-Jazz und intergalaktische, afro-futuristische Klangabenteuer!
MAN ON THE RUN stammt aus dem Amazon-MGM-Studios-Dokumentarfilm Man on the Run – The
Story of Paul McCartney and Wings, inszeniert vom Oscar-Gewinner Morgan Neville. Die Musik spiegelt
McCartneys Jahre nach den Beatles wider, in denen er sich zahlreichen Herausforderungen stellte und
einen weiteren jahrzehnteprägenden Soundtrack schuf. Dieses Set enthält sowohl weniger bekannte als
auch zeitlose Favoriten aus McCartneys Solokarriere – von seltenen Demos und unveröffentlichten Stücken
bis hin zu obskuren Live-Aufnahmen. Dieses Album fasst viele der operativen Aufnahmen des Spielfilms
erstmals auf Vinyl zusammen – darunter bisher unveröffentlichte Titel wie ’Live and Let Die (Rockshow)’,
’Gotta Sing Gotta Dance’ und ’Arrow Through Me (Rough Mix)’.
- In | A Lake
- Where's | My Phone?
- Cats
- If | I Leave
- Dead | Women
- Instead | Of Here
- I'll | Change For You
- Rules
- That | White Cat
- Charon's | Obol
- Lightning
Auf ihrem achten Album "Nothing's About to Happen to Me" erzählt Mitski, musikalisch unterstützt von ihrer Band und einem Orchester, eine vielschichtige, verrätselte Geschichte, in deren Mittelpunkt eine Frau steht, die zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus lebt. Außerhalb ihres Zuhauses ist sie eine Außenseiterin; innerhalb ihres Zuhauses ist sie frei. Mitski schrieb alle Stücke auf "Nothing's About to Happen to Me". Das Album, produziert und aufgenommen von Patrick Hyland und gemastert von Bob Weston, setzt die musikalische Linie von "The Land Is Inhospitable and So Are We" (2023) fort. Eingespielt wurde es live von Mitskis Tourband The Land. Die Orchesteraufnahmen, arrangiert von Drew Erickson fanden in den Sunset Sound und TTG Studios statt, die Tontechnik übernahm Michael Harris. Mitski ist "die faszinierendste und geheimnisvollste Musikerin des Indie-Rock" (Rolling Stone), die sich "immer wieder auf brillante und wunderbare Weise weiterentwickelt" (NPR Music). Im Laufe ihrer Karriere hat sie bislang sieben Alben veröffentlicht, vier davon erreichten Goldstatus. Ihr Stück "My Love Mine All Mine" ist ein Welthit und erreichte Vierfach-Platin. Zu Mitskis vielfältigen Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zählen zwei Co-Writing-Beiträge für das aktuelle Florence and the Machine-Album "Everybody Scream", sowie eine Zusammenarbeit mit David Byrne und Son Lux für den Oscar-nominierten Film "This Is A Life". Derzeit schreibt sie Musik und Texte für die Musical-Adaption von "Das Damengambit". Ihre Konzerte, die Variety als "faszinierende Bewegungsstudie" bezeichnet hat, wurden auch als "hochstilisiert, brillant umgesetzt, supercool" (Philadelphia Inquirer) und "ungewöhnlich, rätselhaft und absolut fesselnd" (The Guardian) beschrieben. Ihr erster Konzertfilm "Mitski: The Land" lief im Oktober 2025 in über 600 Kinos weltweit und festigte ihren Ruf als "eine der wenigen Indie-Stars, die sich den großen Durchbruch verdient haben" (Uproxx). Er erschien zeitgleich mit dem Live-Album "The Land".
- Car Anymore
- Even Mountains Erode
- Arrow
- Tricks
- Scammer
- Heaven2
- Anywave
- Does This Go Faster?
- This City
- Wyoming Dirt
Das vierte Album und Sub Pop-Debüt von Lala Lala, alias Lillie West, ist ein kraftvoller, warmer und mit Ohrwürmern gespickter Indie-Pop-Kracher für Fans von Jay Som, Porches, Dehd, Angel Olsen und Alex G. Lillie West hat ihre Musik immer aus dem Bedürfnis heraus gemacht, ständig in Bewegung zu sein. Als sie aber kürzlich den Wunsch verspürte, sich niederzulassen, hat sie gemerkt, dass Beständigkeit Kreativität fördern kann. Diese Entwicklung ist der Antrieb für einen Großteil ihres neuen Albums "Heaven 2". Viele Jahre lang lebte West in Chicago, wo sie Lala Lala als Teil der Indie-Szene der Stadt etablierte und mehrere Alben auf Hardly Art veröffentlichte. Diese Alben, "The Lamb" und "I Want the Door to Open", waren kraftvolle Statements einer neugierigen Künstlerin: eingängige Gitarren-Pop-Songs über das Feststecken in den Höhen und Tiefen des Lebens, den Kampf, nüchtern zu bleiben, die Stadt zu verlassen, sein Leben in die Luft zu jagen. West verließ Chicago, um nach mehr zu suchen, und schrieb dabei ihr neues Album "Heaven 2". Auf ihrer Reise landete sie in New Mexico, wo sie in Taos fernab der Zivilisation lebte. "Es war sehr herausfordernd, eiskalt und voller giftiger Tiere. Aber es ist immer noch der schönste und magischste Ort, an dem ich je gewesen bin, und ich träume ständig davon", sagt West. Anschließend zog sie nach Island, wo sie zwei Jahre lang mit Unterbrechungen lebte, wobei sie die Unterbrechungen in London verbrachte, wo sie aufgewachsen war. Schließlich kam sie nach Reykjavik, wo sie sich in der Musikszene einlebte und ein Instrumentalalbum ("If I Were A Real Man I Would Be Able To Break The Neck Of A Suffering Bird") veröffentlichte, bevor sie nach Los Angeles ging, wo sie sich verliebte und sich niederließ. L.A. ist ein guter Ort zum Leben, schon allein deshalb, weil, wie West sagt: "Wo auch immer du hingehst, dort bist du. Ich wünschte, es gäbe eine coolere Art, das auszudrücken." Zum Glück gibt es die: Dieses Thema, überall Schönheit und Erfüllung zu finden, zieht sich durch "Heaven 2". In ,Even Mountains Erode" singt West: , "There are symbols and signs, you're missing your life". West ermutigt sich selbst und uns, langsamer zu werden. Innezuhalten und den Duft der Blumen zu genießen. West hat das Album zusammen mit Melina Duterte von Jay Som produziert, die mit ihrer kraftvollen Stimme einen starken Kontrast zu Wests warmem, rundem Gesang bildet. Die Beziehung zwischen den beiden war telepathisch, und das Ergebnis ist ein mutiges und selbstbewusstes Album. Duterte und West spielten fast alle Instrumente des Albums selbst, mit ein paar wichtigen Gästen wie Sen Morimoto am Saxophon im Eröffnungstrack "Car Anymore" und einer Bridge, die Aaron Maine von Porches für den Titeltrack ,Heaven 2" geschrieben hat. Bei "Catharsis" geht es nicht nur um den Schmerz, sondern auch um die Befreiung, die man erlebt, wenn man sich davon befreit. Und so gibt es auch Momente kühner Freude auf dem Album. "Arrow", das Samples der französischen Electro-Pop-Band La Femme enthält, ist schnell, und seine Schnelligkeit und Freude fühlen sich an, als würde man auf etwas zulaufen und nicht davonlaufen. "None of this was supposed to happen", singt West. Aber es ist passiert. "Es ist so eine grundlegende spirituelle Sache", sagt West, ,Widerstand ist die Wurzel allen Leidens, und ich dachte, ich könnte den Verlauf meines Lebens bestimmen." Natürlich konnte sie das, wie alle anderen auch, nicht. Wohin man auch geht, man ist immer da.
- A1: Gib Mir Was Echtes 4:04
- A2: Liebe Auf Den Letzten Blick 3:07
- A3: Freier Fall 2:36
- A4: Verrückter Sommer 3:18
- A5: Kissenmeer 3:01
- A6: Immer Wenn Du Nicht Da Bist 2:48
- A7: Minimum 2:53
- B1: Ballon 2:55
- B2: Dieses Leben 3:14
- B3: Plattenladen 2:43
- B4: Clueso, Chapo102 Jedes Jahr 2:54
- B5: Luft 2:11
- B6: Deja Vu 3:14
- B7: Spinner Finden Sich 4:06
Seit über einem Jahrzehnt ist THE NEAL MORSE BAND eines der beständigsten und einheitlichsten Kollektive des Progressive Rock. Mit "L.I.F.T.", ihrem neuesten Studioalbum und dem ersten seit "Innocence & Danger" aus dem Jahr 2021, kehren Neal Morse, Mike Portnoy, Eric Gillette, Bill Hubauer und Randy George mit einem Werk zurück, das sowohl Reflexion als auch Inspiration verkörpert. "L.I.F.T." wurde unter Zeitdruck während einer Phase großer Veränderungen geschrieben und aufgenommen und fängt die kreative Chemie der Band in ihrer instinktivsten und inspiriertesten Form ein.
Konzeptionell setzt "L.I.F.T." die Tradition von NMB fort, Geschichten mit spirituellen Themen zu erzählen, und kombiniert emotionale Tiefe mit der für die Band typischen progressiven Rock-Größe. "Ich würde sagen, es ist die Reise eines spirituellen Helden", erklärt Morse. Auf "L.I.F.T." klingt NMB sowohl revitalisiert als auch vereint. Das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Mitgliedern und die Lebendigkeit der Songs sorgen für ein neues Gefühl von Ausgewogenheit und Spannung. "Wenn alle an einem Strang ziehen und sich dafür begeistern, geht es schnell voran", sagt Morse. "Dank der Arbeit aller, einschließlich Rich, haben wir das meiner Meinung nach wirklich geschafft. Ich glaube, wir haben hier etwas ganz Besonderes geschaffen."
"L.I.F.T." wird als limitiertes 2CD-Digipak (inkl. Bonus-CD mit Instrumentalstücken), Standard-CD-Jewelcase, Gatefold-2LP und als digitales Album erhältlich sein.
- 1: The Star Of Beshaan
- 2: Pandora’s Box
- 3: Hold High The Flame
- 4: Children Of Tomorrow
- 5: Trial By Fire
- 6: Starflight
- 7: Dead Man’s Gold
- 8: Treachery
- 9: The Son Of Odin
- 10: The Star Of Beshaan
- 11: Pandora’s Box
- 12: Hold High The Flame
- 13: The Son Of Odin
- 14: Winds Of Time
- 15: Treachery
- 16: Playing With Fire
- 17: Dead Man’s Gold
- 18: Born Loser
- 19: Deal With The Devil
- 20: Chariot Of The Gods
Auch wenn die NWOBHM zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Elixirs »The Son Of Odin«, im Juli 1986, bereits Geschichte war, zählt das Album zu den besten Alben der Bewegung. Mit einer neuen Fassung ihrer hoch gelobten Single ‘Treachery (Ride Like The Wind)’, viele Jahre nach der ursprünglichen 7“, wurde »The Son Of Odin« vom englischen Terrorizer-Magazin als eines der Top 20 Power-Metal-Alben gekürt, während es das Sweden Rock im April 2010 als „Album-Klassiker des Monats“ auswählte. Elixir starteten 1983 in London. Die fünf Musiker nannten seinerzeit das erste Album von MSG sowie »British Steel« von Judas Priest sowie neuere Bands wie Mercyful Fate und Queensryche als ihre Haupteinflüsse. 1985 erschien die Debüt-Single ‘Treachery (Ride Like The Wind)’, die im Kerrang! von keinem Geringeren als Ronnie James Dio in einem Gastbeitrag abgesegnet wurde, was die Band anspornte, ihr erstes Album in Angriff zu nehmen. Das Resultat war »The Son Of Odin«, aufgenommen im Januar 1986 im The Lodge Studio von The Enid und sechs Monate später abgemischt. Nahezu überall folgten überschwängliche Kritiken, nicht zuletzt im Metal Forces, wo Dave Constable zu Protokoll gab: „Eine selbstfinanzierte LP, die so manche Veröffentlichung eines Major-Labels in den Schatten stellt.“ Constable resümierte: „Ich höre mir lieber »The Son Of Odin« an, als die hundertste Version von »Turbo« oder »Somewhere In Time«.“ Die 40th Anniversary Edition dieses unsterblichen NWOBHM-Klassikers beinhalt zusätzlich zum regulären Album die vollständige Session, von der die ‘Treachery (Ride Like The Wind)’-Single stammt, genauso wie das vorangegangene Demo und die BBC Friday Rock Show Session. Zudem erzählen aktuelle Interviews mit Gitarrist Phil Denton und Manager Seymour Mincer erzählen die Geschichte des Albums.
From out of nowhere comes a unique collaborative album from Edvard Graham Lewis (WIRE) & Mark Spybey (ZOVIET FRANCE). Mixing lush electronic rhythms, sonic collage, ambient soundscapes and manipulated field recordings, these six compositions form an album with a strong identity. That this is such a vital and fertile partnership should come as no surprise. After all, both men have made careers out of creating confidently questing musics. Lewis with Wire, He Said, Hox, Dome etc. and Spybey with Dead Voices on Air, Beehatch, Altered Statesmen, Zoviet France and so on. This new album however, is something different again: experimental, yet tightly focused, and not averse to the groove or the sly hook. The pair met via an appearance on a podcast in November 2022, hosted by cEvin Key of Skinny Puppy. They hit it off immediately. “We did a live chat with Graham - which I think, went on for about three days” jokes Spybey. It was Spybey who first broached the idea of collaboration. “It was a bit like shy bairns get nowt: I just said ‘maybe we should make something together.’” And so, with no plan other than to see what might develop, the duo began to assemble the compositions at long distance. Indeed, Lewis and Spybey only met in the real world after the album had been completed. “Mark sent half a dozen tracks in a stereo mix,” says Lewis. “And I looked at the ’topography’, to see where the spaces might be. So then I’d add to those areas. But then, when do you take it away? Sometimes you let it drop off a cliff, land in the shingle, and it gets washed out to sea again.” The process moved at a pace. “Almost everything each of us brought, ending up being incorporated in some way.” Says Spybey. “We didn’t really go down any cul-de-sacs.” As Lewis observes “We have such a sympathetic tone.” Full of inventive sonics that draw on both men’s previous work, ‘Lewis/Spybey’ offers up a richly detailed soundworld
Nachdem Ásgeir jahrelang mit Übersetzern wie John Grant zusammengearbeitet und die Poesie seines Vaters, Einar Georg Einarsson, vertont hat, betritt er nun neues Terrain: Zum ersten Mal in seiner langen und gefeierten Karriere hat er die Texte komplett selbst verfasst.
Ásgeir wird seit Langem für seinen detailreichen Folk-Pop, die opulente Produktion und sein sehnsüchtiges, gefühlvolles Falsett gefeiert. „Julia“ markiert eine Wende – nicht nur hin zu lyrischer Eigenständigkeit, sondern auch zu kathartischer Direktheit, mit Songs, die nicht nur meisterhaft vorgetragen, sondern auch durchlebt wirken. „Das war irgendwie das erste Mal, dass ich die Texte völlig allein geschrieben habe“, erzählt er. „Es war beängstigend. Ich versuche immer noch, mich darin zu finden. Aber ich habe versucht, mich zu öffnen, und habe in diesem Prozess viel gelernt. Es war auf jeden Fall therapeutisch für mich.“
Dieses neue Gefühl der Verletzlichkeit zieht sich durch die zehn Stücke des Albums, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren geschrieben und aufgenommen wurden. Viele der Songs entstanden zunächst auf der Gitarre, wobei Ásgeir auf Schlichtheit setzte und Melodie, Klarheit und Bedeutung in den Vordergrund stellte. Die Produktion, gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Guðm. „Kiddi“ Kristinn Jónsson entwickelt, bleibt organisch und zurückhaltend – und gibt so Ásgeirs Stimme, und vor allem seiner Stimme als Songwriter, den nötigen Raum.
Der aus Nashville stammende Cellist Nathaniel Smith, den Ásgeir als „Zauberer“ beschreibt, steuert hier und im gesamten Album atmosphärische Klangteppiche bei. Mit improvisierten Melodien verleiht er den Stücken Leben und Tiefe – auf eine Weise, die Ásgeir sich zuvor nicht vorgestellt hatte.
- A1: Jason Mill's
- A2: Halo
- A3: Devil
- A4: P O (Ft. Black Thought)
- A5: Clover (Ft Joey Valence & Brae)
- A6: Stigma
- A7: C O.p
- A8: Start 2 Finish - S T.f (Ft. Dmx)
- B1: Scary Merri
- B2: Cell Block Freestyle / Cd On
- B3: Flakka (Ft Mf Doom)
- B4: Misogynistical
- B5: Life 4 A Life (Ft Pusha T)
- B6: Everyone Knows ) (Ft Rza)
- B7: Scrambled Eggs - Tbc ( (Ft Ogi)
Jason ".idk." Mills' neuestes Projekt, Even The Devil Smiles, ist eine fesselnde Reflexion über Überleben, Transformation und die Schicksalsmomente, die seinen Weg für immer verändert haben. Ausgehend von seiner eigenen Geschichte der Inhaftierung und einer entscheidenden Wendung des Schicksals, die es ihm ermöglichte, seine Freiheit vorzeitig wiederzuerlangen, lässt er diese gelebte Erfahrung in ein Werk einfließen, das sowohl eindringlich als auch unerschrocken ehrlich wirkt. Durch seine lebhafte Erzählweise behandelt er Themen wie Verrat, spirituelle Konflikte und Widerstandsfähigkeit. Jeder Track pulsiert vor der Spannung gelebter Erfahrungen und fängt die Herausforderungen, Entscheidungen und Durchbrüche ein, die seinen Weg geprägt haben. Getreu Mills' multidisziplinärer Vision ist ,Even The Devil Smiles" mehr als nur Musik. Es präsentiert sich als kulturelles Artefakt, das eine Brücke zwischen der Mixtape-Ära des Hip-Hop und zeitgenössischem Design und hoher Kunst schlägt. Das Ergebnis ist ein Projekt, das die Härte und Unmittelbarkeit des rohen, Hardcore-Rap in sich trägt und sich gleichzeitig als Sammlerstück positioniert, das über die Musik hinaus Resonanz findet und Zuhörer und Trendsetter gleichermaßen einlädt, sich sowohl mit einer zutiefst persönlichen Erzählung als auch mit einem bleibenden kulturellen Statement auseinanderzusetzen.
For the next SlapFunk outing, the Amsterdam stronghold welcomes fellow Dutchmen Malin Genie and Frits Wentink for a joint adventure down synth-lane.
A 4-tracker crafted in the depths of the underworld: gritty, wall shaking frequencies stay true to the SlapFunk style whilst pushing their best foot forward. On all 4 tracks, techno influences run deep, relying on hypnotic builds for a no-thrills experience powered by two of the most revered producers of the modern era. The duo went all out, flexing their knowledge for a release built for any dancefloor ready to blend both the past and the future.
Trademark sounds-- a Blood Meal for anyone looking to get the function jumping.
- A1: Tomorrow
- A2: T.m.t. <3 T.b.m.g
- A3: Matter Of Opinion
- A4: Victims
- A5: For A Friend
- B1: Never Can Say Goodbye
- B2: Lovers And Friends
- B3: Hold On Tight
- B4: If I Could Tell You
- B5: C Minor
- C1: I Just Want To Let You Know
- C2: Scat
- C3: 77 The Great Escape
- C4: I Do It All For You
- C5: Zing Went The Strings Of My Heart
- C6: When The Boy In Your Heart Is The Boy In You Arms
- C7: Piece Of Saxophone
- D1: Tomorrow (Stephen Lipson Extended Version)
- D2: There’s More To Love (Jalapeno Mix)
- D3: Never Can Say Goodbye (San Paulo Mix)
Black Vinyl LP[24,16 €]
Red Vinyl
The Communards’ sophomore album ‘Red’ consolidated the genius of the musical partnership between Bronski Beat singer Jimmy Somerville and pianist Richard Coles. Fusing synths and hi-NRG production with lush string and horn arrangements, The Communards straddled pop and the political, the album’s themes set against the political unrest and moral panic of late 80s Britain. A global smash upon its release, this remastered and expanded 35Th Anniversary Edition features an extensive array of B-sides, live tracks, demo versions and remixes, including classic mixes by legendary 80s club doyens Shep Pettibone, Clivilles & Cole (better known as C&C Music Factory) and a euphoric new 2022 remix of ‘Never Can Say Goodbye’ by UK outfit The 2 Bears (Hot Chip’s Joe Goddard and DJ Raf Rundell). Available on Deluxe Double CD , Collector White & Red Double Vinyl , Black Vinyl. All editions remastered , with new sleeve notes.
- Feed (Feat. Deathbyromy)
- Nice Guy (Feat. Ekoh)
- Reject Vampirism (Interlude)
- Hostage (They Will Not Erase Us)
- The Resistance
- 6: Shots Left
- The Rain
- Singing Along
- Lost Souls
- Die Alone
- Murder Scene (Feat. Magnolia Park)
- Mad (Feat. Ice Nine Kills)
- The End Of Us (Feat. Black Veil Brides)
End of Us, ist das 13 Tracks umfassende Debütalbum von TX2, mit Features von DeathbyRomy, Ekoh, Magnolia Park, Ice Nine Kills und Black Veil Brides. Die Wahrheit ist simpel: TX2 polarisiert. Es gibt Kräfte in dieser Welt, die versuchen, das zu zerstören, wofür gekämpft und was hart erkämpft wurde, und zu einer Zeit zurückzukehren, in der die Menschen ihr wahres Ich versteckten. Es gibt Künstler wie TX2 - den Anti-Ronald Radke -, die dir zeigen wollen, dass du in diesem Kampf gegen den Hass nicht allein bist. TX2 hat Politiker namentlich genannt, schwenkt auf der Bühne eine Trans-Flagge, thematisiert in seinen Songs Waffengewalt, Essstörungen, Trauer und Depressionen und verspottet die Gatekeeper, die offensichtlich noch nie einen Punk-Song gehört haben. Der Sänger ist bereit, mit seiner Musik ein wenig Chaos zu verursachen, wenn es nötig ist, um die Aufmerksamkeit auf wichtige gesellschaftliche Themen zu lenken. So hat TX2 unter seinen Fans eine Bewegung ins Leben gerufen, die als ,X Movement" bekannt ist und deren Ziel es ist, das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schärfen und einen sicheren Raum für diejenigen zu schaffen, die jemanden zum Reden brauchen. In den letzten 24 Monaten tourte TX2 um die Welt, trat mit Ice Nine Kills, Hail the Sun, Dark Divine, tiLLie, In This Moment, Magnolia Park, Warped Tour & Summer of Loud Tour auf, wurde auf SiriusXM Octane gespielt, erreichte über 1 Million monatliche Hörer, gab über 50.000 Autogramme und erhielt 42 Millionen Likes auf Tik Tok. End of US ist ein lauter, unverblümter Aufruf zum Handeln. Beherzigen Sie den Aufruf oder treten Sie beiseite.
And another new volume of the Meeting Of The Minds series is here, with 4 new collaborations I've done with other producers in the jungle scene!
"Casual Loop" is a collaboration that me & Submerse started working on in 2023 but it was another one of the tracks that I had lost due to my computer being stolen in early 2024, & I hadn't fully backed up everything I had done for a few months, including this track. This meant I had to re-do a lot of the work I had done with what Submerse had started but I was lucky enough to get it near identical to how it was sounding and ready for release. Submerse has been on Future Retro London a few times, with his EP release (FR033) & a track featured on the atmospheric VA EP (FR049) that came out late last year, I'm a huge fan of his musicality & his melodies, which made this track really fun to work on, even with all the obstacles faced!
My first interaction with Quaad goes way back to 2013, when he asked me for a guest mix for a radio show called The After Party that was on C89.5FM in Seattle (which is still up on my SoundCloud for anyone curious) and then before he started his current label (Heavy Sounds), he had started a label with Wetman called Vivid Recordings, which he was sending me the releases on (but I think in standard fashion, I kept forgetting to check them!). But it wasn't until 2022 when me & Dwarde played in Seattle with him and I saw his live Amiga set where he was playing a lot of his own music, & from then on, I was better aware of what he was doing & I got to hang out with him & know him a bit better, which is when I then fully started following what he was doing. Then eventually, we ended up doing a track together (he also uses FL Studio, just like me) and "Judge Dredd" is the end result of that.
Samurai Breaks is also someone that I've known of for a long time but didn't really properly connect with until recent years where I saw what he was doing with his label Super Sonic Booty Bangers, which also does events in Sheffield which I played for in 2024. It was quite an interesting collab because I don't think many people would have necessarily expected our styles to really gel well together but I think we managed to hit a nice midpoint between his craziness & mine haha
Fixate is most likely another person that people would not have anticipated as someone that I would collaborate with, mainly because the style of tune people know him for is more tied with the footwork/halftime sound that became popular in the 2010s, as well as his output as 1/2 of dubstep duo Leftlow, but he has made some jungle in the past & I'm always down for the challenge of stepping outside of my comfort zone to work with people who are not mainly based in the newskool jungle scene but have an appreciation for it. I found out about him through the releases he had on Exit Records from 2015 onwards, plus he was also a part of Richie Brains (the project in 2016 involving many artists forming a loose collective) so I was aware of what he was doing but I properly got to know him from when I went bowling with him, Dwarde & LMajor back in 2022 and then he sent me something to work on early last year (another FL Studio producer btw!), which I took my sweet time in starting it but eventually got done & here we are! And for those wondering, the track title (May Contain Traces) alludes to me & Fixate's shared allergy towards nuts (although his is a lot more severe than mine), which was the only thing I could think of to name the track after when it came down to it!
- Ride It Like You Stole It
- Gotta Let 'Em Go
- Im A Radical
- Beer Bikes And Punkrock
- Shadow Boxer
10" EP + DIY Fanzine Schwedens enthusiastischste Katastrophentouristen, The Sensitives, sind zurück mit einer neuen 10" EP, Ride It Like You Stole It - fünf Songs und eine Mischung aus Punkrock, Ska, Rock'n'Roll und Folk, die einen Optimismus versprühen, den man nur bekommt, wenn man zu viele Tourneen überlebt hat. Auf jedem der Tracks sind Gastmusiker*innen zu hören, welche die Band irgendwo auf ihrem langen, chaotischen Weg getroffen haben. Diese Freund*innen aus verschiedenen Szenen und Ländern verwandeln die EP in eine laute Feier der Gemeinschaft, der Zusammenarbeit und der Magie, sich gegenseitig zu helfen, anstatt so zu tun, als hätte man alles im Griff. Die EP kommt zusammen mit einem von der Band erstellten Fanzine, welches Songtexte, Akkorde und Geschichten aus dem DIY Alltag der Band enthält. So geht es um lange Nächte, gerissenen Saiten und immer wieder um kaputte Transporter. Trotz des Chaos ist es eine unmissverständliche Liebeserklärung an das Selbermachen. Aufgenommen, gemischt und gemastert wurde die EP von der Band zusammen mit ihrem Tour-Tontechniker Mattias. Das Fanzine wurde von Johanna gestaltet, die schon seit Ewigkeiten mit The Sensitives auf Tour ist - sie verkauft Merchandise, spielt und singt auf der Bühne und im Studio, macht Fotos und Videos und tausend andere Dinge. Ihr wisst schon... DIY: Wenn etwas zu tun ist, hat es wahrscheinlich schon jemand mit Klebeband und Kaffee erledigt....
- Strom
- Mindestens Mozart
- In All Diesen Jahren (Feat. Elfmorgen)
- 54: 31° N 13.08° O // Koordinatensong (Feat. Soab)
- Eisberg
- Hinterland (Feat. Lewia, Grundhass, Von Grambusch, Sokae, Schrammen, Dorfterror)
- Immer Für Dich Da
- Land In Sicht
- Juno
- Fertig
Während das musikalische Fundament die Einflüsse aus Nordamerikanischem Pop-Punk aufnimmt und zu einem eigenen Sound weiterentwickelt, stechen insbesondere die klare Haltung und tiefe persönliche Momente in den Texten heraus. Entstanden ist ein Punk/Rock Album, das nicht nach 20ern und Jugendbewegung klingt, sondern nach neuen Perspektiven, nach späten 30ern - menschlich und politisch. Seit Erscheinen des BLAUFUCHS Debüt-Albums vor rund 4 Jahren hat sich in der Welt viel verändert und wenig verbessert. Diese traurige Abwärtsspirale findet sich – mal drastisch und direkt, mal dezent akzentuiert – in allen Texten von „Bis jetzt ging alles gut“ wieder, das trotz Anflügen von Resignation auch stets einen Funken Hoffnung auf Besserung vermittelt. Blaufuchs betrachten nicht nur den gesellschaftlichen Wandel – sie sind selbst auch einer ständigen Veränderung ausgesetzt. Ihr zweites Album ist ein Stück weit auch ein Neubeginn mit einigen Neubesetzungen im Verlauf der letzten Monate. Hale Winter übernahm den Bass von Marisa, Jan Schlagowski das Schlagzeug von Alex Veth und mit Jan Jurat stieß ein weiterer Gitarrist zur Band. Den Blaufuchs Sound verändern die neuen Einflüsse nicht gravierend, die Drums werden ein Stück härter, die Gitarren etwas filigraner, aber die Handschrift von Hauptsongwriter John Hofmeister verbindet nach wie vor den amerikanischen Gesamtsound mit den deutschen Texten von Johannes König. Dennoch verzögerte sich die Entstehung des Albums durch die Umbesetzungen um mehrere Monate, was laut Johannes König auch nötig war: „Mir und John war extrem wichtig, dass auf dem Album auch Einflüsse unserer „Neuen“ zu hören sind, die uns live teilweise schon seit Jahren unterstützen.“ Aufgenommen wurde „Bis jetzt ging alles gut“ in den Limetree Studios in Ilsede und produziert von Sören Kucz und Gitarrist John Hofmeister. Mit „Fertig“ setzt die Platte einen extrem persönlichen Schlusspunkt und König wird hier deutlich direkter: „Den Druck, der mit der Verantwortung in der eigenen Familie, im Job und auch in der Band zusammenkommt, trifft im Alltag oft auf ein Männlichkeitsbild, in dem wider besseres Wissen versucht wird, Dinge alleine zu regeln.“
- Kill The Candle
- Big Hips
- Shape Of An Angel
- All Monsters Go To Heaven
- Blue Ridge Mtns
- Anesthetic
- Return To Sender
- Whispers In The Fog
In der Welt von MX LONELY sind Monster echt vielschichtige Dinger. Das sind die Wesen, die wir uns als Kinder vorgestellt haben und die im Dunkeln lauern; die allzu realen Bösewichte, die ihre Macht missbrauchen oder sich mit dem Leid anderer die Taschen füllen; die Laster und Fehler, mit denen wir unser ganzes Leben lang kämpfen, und das, was wir werden können, wenn wir in ihrem Griff sind. Auf ihrem ersten Album ALL MONSTERS sucht die in Brooklyn ansässige Band in dunklen Ecken, bricht Türen auf und exhumiert diese Monster mit einem schweren, düsteren Alternative-Rock-Sound, der gleichzeitig von Schönheit durchzogen ist. Als ihre erste komplett selbst aufgenommene Veröffentlichung zeigt ALL MONSTERS die Band - Synthesizer/Sänger Rae Haas, Gitarrist Jake Harms, Bassist Gabriel Garman und Schlagzeuger Andy Rapp - wie sie einen lebendigen, unmittelbaren, analogen Sound einfangen, der das Gefühl ihrer Live-Show verkörpert und gleichzeitig ein längeres und nuancierteres Erlebnis schafft als je zuvor. Für die Zukunft wollen sie weiter auf Tour gehen und eine Community aufbauen, die auf gegenseitiger Katharsis basiert. ,Ich denke, das ist sozusagen die Manifestation oder das Gebet darin, dass jeder den Raum und die Werkzeuge hat, um seine eigenen Monster zu bewältigen", sagt Haas. Obwohl sie sich der Selbstreflexion verschrieben haben, wollen MX LONELY letztendlich andere in ihre Welt einbeziehen.






































