Der britische Singer-Songwriter James Bay ist nicht zurück zu halten: Am 8. Juli veröffentlicht er sein lang-ersehntes drittes Studioalbum „Leap“ und springt voller Mut ins Kalte.
Mit ganzen zwölf Songs berührt er Herzen weltweit und macht seinem Gold-ausgezeichneten Debütalbum „Chaos and the Calm“ ehrwürdige Konkurrenz. Auch ihn rissen die letzten Jahre mit – persönliche Umstände, die Pandemie, Ängste, Selbstzweifel: Alles Gefühle, die er eigentlich nie so teilen wollte oder konnte waren auf einmal die neue Normalität. Mit „Leap“ wagt er jedoch nun den Absprung und verarbeitet das Geschehene mit motivierenden, hoffnungsvollen und von Liebe geprägten Songs.
Spätestens seit seinem Top 10-Hit „Hold Back The River“ ist James nicht mehr zu unterschätzen und zählt mehrere BRIT Award Auszeichnungen, GRAMMY Nominierungen, sowie den deutschen ECHO-Preis der Kategorie „Best International Newcomer“ zu seinen vielen musikalischen Erfolgen.
2022 setzt er den Hut wieder auf; James Bay ist zurück!
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Blaue Vinylversion! Exklusiv für den Indie-Handel! Vona Vella (Izzy Davis und Dan Cunningham), die Antwort von Leicestershire auf Jane Birkin und Serge Gainsbourg, veröffentlichen diesen Sommer ihr gleichnamiges Debütalbum über Strap Originals. Zwölf sensationelle Indie-Perlen, die die Kunst des Duos sonnige Gitarrenklänge mit poetischern Texten zu kombinieren, die nicht immer so niedlich sind, wie sie auf den ersten Blick klingen. Vona Vella" wurde im Albion Rooms Studio von The Libertines in Margate aufgenommen und von Jason Stafford (Jamie T, Sports Team, The Libertines) und Vona Vella produziert. Alle zwölf Tracks des Albums wurden von dem Duo gemeinsam geschrieben: Dan an der Gitarre und am Klavier, Izzy an der Gitarre und der Flöte... und Jake Bott am Schlagzeug. Nachdem sie letztes Jahr als Support für die Libertines, Tim Burgess und Morcheeba und letzten Monat für Peter Doherty auf Tournee waren, traten Vona Vella auch bei The Great Escape in Brighton auf. Weitere Headline-Shows und Festivalauftritte werden in Kürze bekannt gegeben. Vona Vella besteht aus den einundzwanzigjährigen Singer-Songwritern und Multiinstrumentalisten Izzy Davis und Dan Cunningham. Die Band wurde offiziell im Herbst 2020 gegründet, nachdem Ross Godfrey von der Band Morcheeba ihre (damals noch unveröffentlichte) Single "Sun" gehört und beschlossen hatte, sie zu remixen. Nach der Veröffentlichung erwies sich der Song als sofortiger viraler Hit und wurde über 1 Million Mal gestreamt. Anfang 2022 veröffentlichten Vona Vella ihre Debüt-EP "Go Outside Forever", die von keinem Geringeren als Paul Heaton (Housemartins, Beautiful South etc.) in den höchsten Tönen gelobt wurde. Im Januar dieses Jahres wurde ein Remix des Titeltracks der EP, "Go Outside Forever", im äußerst erfolgreichen Videospiel NBA2K23 verwendet.
Blaue Vinylversion! Exklusiv für den Indie-Handel! Vona Vella (Izzy Davis und Dan Cunningham), die Antwort von Leicestershire auf Jane Birkin und Serge Gainsbourg, veröffentlichen diesen Sommer ihr gleichnamiges Debütalbum über Strap Originals. Zwölf sensationelle Indie-Perlen, die die Kunst des Duos sonnige Gitarrenklänge mit poetischern Texten zu kombinieren, die nicht immer so niedlich sind, wie sie auf den ersten Blick klingen. Vona Vella" wurde im Albion Rooms Studio von The Libertines in Margate aufgenommen und von Jason Stafford (Jamie T, Sports Team, The Libertines) und Vona Vella produziert. Alle zwölf Tracks des Albums wurden von dem Duo gemeinsam geschrieben: Dan an der Gitarre und am Klavier, Izzy an der Gitarre und der Flöte... und Jake Bott am Schlagzeug. Nachdem sie letztes Jahr als Support für die Libertines, Tim Burgess und Morcheeba und letzten Monat für Peter Doherty auf Tournee waren, traten Vona Vella auch bei The Great Escape in Brighton auf. Weitere Headline-Shows und Festivalauftritte werden in Kürze bekannt gegeben. Vona Vella besteht aus den einundzwanzigjährigen Singer-Songwritern und Multiinstrumentalisten Izzy Davis und Dan Cunningham. Die Band wurde offiziell im Herbst 2020 gegründet, nachdem Ross Godfrey von der Band Morcheeba ihre (damals noch unveröffentlichte) Single "Sun" gehört und beschlossen hatte, sie zu remixen. Nach der Veröffentlichung erwies sich der Song als sofortiger viraler Hit und wurde über 1 Million Mal gestreamt. Anfang 2022 veröffentlichten Vona Vella ihre Debüt-EP "Go Outside Forever", die von keinem Geringeren als Paul Heaton (Housemartins, Beautiful South etc.) in den höchsten Tönen gelobt wurde. Im Januar dieses Jahres wurde ein Remix des Titeltracks der EP, "Go Outside Forever", im äußerst erfolgreichen Videospiel NBA2K23 verwendet.
Zwölf lange Jahre nach ihrem letzten Album 'Declaration of Dependence' kehrten Kings Of Convenience 2021 endlich mit einem neuen Album zurück. 'Peace Or Love' heißt der vierte Longplayer des norwegischen Duos, bestehend aus Eirik Glambek Bøe und Erlend Øye und sie bleiben ihrem unverwechselbar-unaufgeregten Sound treu: Akustische Gitarren treffen auf ruhigen Chorgesang. Jetzt wieder erhältlich als LP!
Spezielle limitierte Tour-Edition auf Pink Vinyl: Die legendäre Zusammenarbeit zwischen Meisterpercussionist Bonjo Iyabinghi Noah und Kultproduzent Adrian Sherwood mit ihrem ersten neuen Studioalbum seit zwölf Jahren.
- "A Trip To Bolgatanga is easily AHC's most accessible, vivid approximation yet of Brian Eno's fabled 'vision of a psychedelic Africa'." - MOJO****
- "An act of cultish proportions, African Head Charge have been compared to Sun Ra for their same ability to head into the unknown." - Echoes
- "Charged with positivity, the album’s a tonic for troubled times." - DJ Mag
Für den Podcast Klenk + Reiter, in dem der Chefredakteur des FALTER, Florian Klenk, mit dem Gerichtsmediziner Christian Reiter seit 2022 über Unfassbares aus der Welt der Gewaltverbrechen und der damit verbundenen Sterblichkeit spricht, schrieb Ernst Molden zwölf Lieder. Songs vom Seziertisch, aus der Unterwelt, vom Tatort und aus dem Versteck. Es sind zwölf gesungene Krimis, von der melancholischen Sorte. Denn es hilft nichts: am Ende noch so faszinierender Verbrechen bleiben die Scherben der Gewalt, das Leid, die Klage.Ernst Molden schreibt: vor 35 jahren hat mich eine wiener tageszeitung ausgesandt, um polizeireportagen zu schreiben. heuer hat mich eine wiener wochenzeitung ausgesandt, um mord- und mörderballaden zu schreiben. es war wie eine heimkehr. für den, mein vater hätte gesagt: hochinteressanten podcast KLENK + REITER, in dem der chefredakteur des Falter., Florian Klenk, mit dem gerichtsmediziner CHRISTIAN REITER schon seit dem vorjahr über unfassbares aus der welt der gewaltverbrechen und der damit verbundenen sterblichkeit spricht, durfte ich zwölf lieder schreiben. das sind songs vom seziertisch, aus der unterwelt, vom tatort und aus dem versteck. es sind zwölf gesungene krimis, wobei, eher von der melancholischen sorte. warum? es hilft nichts: am ende noch so faszinierender verbrechen bleiben die scherben der gewalt, das leid, die klage.diese lieder werden, eines nach dem anderen, in den zwölf kommenden folgen der zweiten podcast-staffel KLENK + REITER veröffentlicht. das dazugehörige album mit dem schlüssigen titel MÖADANUMMAN ist nach ende der podcast-staffel.im handel erhältlich.
Red Vinyl[26,93 €]
Black Vinyl
In jedem ernsthaften Gespräch über Death Metal muss der Name Vomitory auftauchen. Nach ihrer Gründung im Jahr 1989 veröffentlichten sie zwischen 1996 und 2011 acht der besten Alben, die das Genre je hervorgebracht hat. 2013 trennte sich das Quartett. Der Ruhestand der Band war jedoch nur von kurzer Dauer: 2019 kehrten sie auf die Bühnen zurück, um ihr 30-jähriges Bestehen zu feiern, und jetzt veröffentlichen sie ihr erstes neues Album seit zwölf Jahren, das monströse "All Heads Are Gonna Roll". Es bietet den klassischen Vomitory-Sound mit einigen neuen Wendungen und ist alles, was sich die treuen Fans erhofft haben, denn die Band hat sich Zeit gelassen, bevor sie sich dem Album widmete, anstatt es zu überstürzen. "Wir haben uns nicht unter Druck gesetzt gefühlt, es ging vielmehr darum, eine Entscheidung zu treffen, ob wir als Band weitermachen, d.h. neues Material veröffentlichen, oder die Band einfach wieder zu Grabe tragen", erklärt Schlagzeuger Tobias Gustafsson. "Wir haben erst mal nur zum Spaß ein paar Songs geschrieben, um zu sehen, ob wir es noch 'drauf haben', bevor wir die endgültige Entscheidung getroffen haben, weiterzumachen und ein neues Album zu machen."
Black Vinyl[26,93 €]
Red Vinyl
In jedem ernsthaften Gespräch über Death Metal muss der Name Vomitory auftauchen. Nach ihrer Gründung im Jahr 1989 veröffentlichten sie zwischen 1996 und 2011 acht der besten Alben, die das Genre je hervorgebracht hat. 2013 trennte sich das Quartett. Der Ruhestand der Band war jedoch nur von kurzer Dauer: 2019 kehrten sie auf die Bühnen zurück, um ihr 30-jähriges Bestehen zu feiern, und jetzt veröffentlichen sie ihr erstes neues Album seit zwölf Jahren, das monströse "All Heads Are Gonna Roll". Es bietet den klassischen Vomitory-Sound mit einigen neuen Wendungen und ist alles, was sich die treuen Fans erhofft haben, denn die Band hat sich Zeit gelassen, bevor sie sich dem Album widmete, anstatt es zu überstürzen. "Wir haben uns nicht unter Druck gesetzt gefühlt, es ging vielmehr darum, eine Entscheidung zu treffen, ob wir als Band weitermachen, d.h. neues Material veröffentlichen, oder die Band einfach wieder zu Grabe tragen", erklärt Schlagzeuger Tobias Gustafsson. "Wir haben erst mal nur zum Spaß ein paar Songs geschrieben, um zu sehen, ob wir es noch 'drauf haben', bevor wir die endgültige Entscheidung getroffen haben, weiterzumachen und ein neues Album zu machen."
Gut drei Jahre sind seit ihrem letzten Album "Bleiben oder gehen" vergangen, da melden sich Feine Sahne Fischfilet bereits mit neuem Material aus dem Studio zurück. "Sturm & Dreck" heißt das mittlerweile fünfte Studioalbum der Mecklenburg-Vorpommern-Punks. Einen ersten Vorgeschmack auf die Platte gibt es bereits mit dem Song "Zurück In Unserer Stadt". Insgesamt haben die sechs Jungs zwölf neue Songs für "Sturm & Dreck" aufgenommen, in denen sie sich wieder einmal sowohl persönlichen als auch politischen Themen widmen. Das ist bei Feine Sahne Fischfilet allerdings meist nicht zu trennen, schließlich engagiert sich die Band bereits seit geraumer Zeit politisch, zum Beispiel gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft.
Nachdem sich The BossHoss kürzlich in ganz neuer Stärke zurückgemeldet haben, stehen die Berliner Country Rock-Outlaws nun wieder voll unter Strom! Gemeinsam hat das Septett seine Stahlrösser aufgetankt, um es nun als „Electric Horsemen“ auf seinem 10. Studioalbum so richtig krachen zu lassen!
Gute fünf Jahre mussten ihre Fans nach dem letzten Longplayer, der 2018 releasten Top 1-Scheibe „Black Is Beautiful“ auf ein neues Album warten – jetzt endlich hat das Warten ein Ende! Auf „Electric Horsemen“ bleiben The BossHoss sich und ihrem typischen High-Voltage-Sound treu, haben aber auch einige ganz neue Stilelemente mit dabei, die man definitiv nicht von der Formation um Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer erwartet hätte. Auf dem zwölf Tracks starken Longplayer stellt die Formation nun einen energiegeladenen Hybrid-Style irgendwo zwischen funkelndem Las Vegas-Glam, tanzbarem Studio 54-Groove und geerdetem Country Rock vor.
Natürlich haben die elektrischen Reiter auf ihrem neuen Album wieder jede Menge kompromissloser LiveBanger für die kommende Sommer-Tour im Gepäck. So wie den funkensprühenden Glamrock-Bootyshaker „Dance The Boogie“, das treibende Hillbilly-Metal-Brett „Nice But No“, den packenden Feelgood-Ohrwurm „Ride With Us“ oder die kraftvolle Country-Hymne „Best Friends Forever“.
Erdling lassen die Bestie von der Leine! Nur ein gutes Jahr haben die Deutsch-Rocker gebraucht, die erneuten Lockdown-Repressionen zu überwinden und mit ihrem neuen Album „Bestia“ zurück ins Rampenlicht zu stürmen. Eine Hymne wie die Single „Freiheit“ kommt in Anbetracht der vergangen drei Jahre natürlich nicht von ungefähr und wird vielen aus der Seele sprechen. Episch, emotionsgeladen, mitten auf die Zwölf rockt sich das Quintett um Erdling-Frontmann Neill Freiwald durch zehn brandneue Lieder und lässt neben dem regulären Album noch einige zusätzliche Bestien aus dem Zwinger.
2LP+2CD+Booklet[100,80 €]
180 g black Vinyl
Die legendären Jethro Tull melden sich nach ihrem Top-10-Album 'The Zealot Gene' von 2022 mit ihrem 23. Studioalbum 'RökFlöte' zurück. Zwölf Tracks erinnern die Welt an den kultigen Sound, den die legendäre Band in die Rockmusik einbrachte, aufgenommen mit der aktuellen Tull-Besetzung von Ian Anderson, David Goodier, John O'Hara, Scott Hammond und Joe Parrish James. Präsentiert in zwei Deluxe-Formaten: Ltd. Deluxe dark red 2LP+2CD+Blu-ray Artbook inkl. 2 Kunstdrucken, und außerdem als Ltd. Deluxe 2CD+Blu-ray Artbook, beide mit ausführlichen Liner Notes inkl. einer CD mit Demos und einer Blu-ray mit Dolby Atmos, 5.1 Surround Sound und alternativen Stereomischungen von Bruce Soord (The Pineapple Thief), sowie einem ausführlichen Interview mit Ian Anderson. Auch erhältlich als Special Edition CD Digipak, Gatefold black 180g LP & LP-Booklet und digitales Album (einschließlich räumlicher Audioversionen).
LP[25,00 €]
180 g black Vinyl
Die legendären Jethro Tull melden sich nach ihrem Top-10-Album 'The Zealot Gene' von 2022 mit ihrem 23. Studioalbum 'RökFlöte' zurück. Zwölf Tracks erinnern die Welt an den kultigen Sound, den die legendäre Band in die Rockmusik einbrachte, aufgenommen mit der aktuellen Tull-Besetzung von Ian Anderson, David Goodier, John O'Hara, Scott Hammond und Joe Parrish James. Präsentiert in zwei Deluxe-Formaten: Ltd. Deluxe dark red 2LP+2CD+Blu-ray Artbook inkl. 2 Kunstdrucken, und außerdem als Ltd. Deluxe 2CD+Blu-ray Artbook, beide mit ausführlichen Liner Notes inkl. einer CD mit Demos und einer Blu-ray mit Dolby Atmos, 5.1 Surround Sound und alternativen Stereomischungen von Bruce Soord (The Pineapple Thief), sowie einem ausführlichen Interview mit Ian Anderson. Auch erhältlich als Special Edition CD Digipak, Gatefold black 180g LP & LP-Booklet und digitales Album (einschließlich räumlicher Audioversionen).
Das neue Album "Risiko" von Steiner & Madlaina ist einmal mehr eine sehr persönliche Angelegenheit, die sie aber hin und wieder mit einem rotzigen Statement gehörig aufmischen. Nora und Madlaina haben sich für die Aufnahmen der zwölf Songs des neuen Albums neun Tage lang mit ihrer Band in das französische "Black Box Studio" in der Normandie zurückgezogen. Dort wurden alle Takes live eingespielt und zusammen mit Giuliano Sulzberger produziert.
"Die Aufnahmen zählen zu den besten Zeiten, die wir als Band erlebt haben", sagen Nora Steiner und Madlaina Pollina über ihr bereits drittes Album. Genau DAS hört man aus jedem der zwölf Songs heraus. Ob es damit das beste Album ist, das sie je gemacht haben? Die Entscheidung überlassen sie anderen.
Der Vorgänger "Wünsch mir Glück" landete in ihrer Heimat auf Platz 2 der Album-Charts - in Deutschland wurde es Platz 32. Gehen wir also am Ende ruhigen Gewissens mal ins "Risiko" und sagen: Dieses Album würde sich wirklich gut auf der 1 machen. Ob in Deutschland oder der Schweiz? Ach, warum nicht in beiden Ländern?
Eco Coloured Edition
Elena Tonra ist zwar keine passionierte Schwimmerin, aber der Sound auf dem neuen Daughter Album "Stereo Mind Game" klingt wie ein Ozean, in den man eintauchen möchte. Das dritte Album der britischen Band, gleichzeitig das erste Studioalbum seit sieben Jahren, setzt sich damit auseinander, was es bedeutet, von geliebten Menschen und auch von sich selbst getrennt zu sein - ein komplexes Thema. Daughter, das Trio bestehend aus Elena Tonra, Igor Haefeli und Remi Aguilella - wurde 2010 gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Studioalben, "If You Leave" (2013) und "Not to Disappear" (2016), und dem Videospiel-Soundtrack Music "From Before the Storm" (2017), beschlossen sie, eine Auszeit voneinander zu nehmen. Kurz zuvor jammten sie allerdings noch gemeinsam in Los Angeles, zwischen einer Support-Tour für The National und ihren ersten Headline-Shows in Südamerika. Hier begann die Arbeit am neuen Album. Danach herrschte erst einmal Stille - als Band und untereinander. In den nächsten Jahren, in denen die Mitglieder an ihren eigenen Projekten arbeiteten, darunter auch Tonras Soloplatte als Ex:Re, trafen sich Daughter gelegentlich zum gemeinsamen Schreiben in Studios in London, Portland und San Diego, wo Haefeli 2019 für sechs Monate lebte. Die zentrale romantische Figur der Platte ist jemand, den Tonra dort kennengelernt hat, als sie aus London zu Besuch kam. Sie teilten eine bedeutende Verbindung, aber sie wusste, dass der Atlantik zwischen ihnen liegt. Daughter begann 2021 konkret mit den Aufnahmen für die zwölf Songs des Albums. Haefeli, der in Bristol lebt, traf sich mit Tonra in den Middle Farm Studios in Devon. Aguilella, der in Portland, Oregon, lebt, nahm seine Schlagzeugparts im Bocce Studio in Vancouver, Washington, auf. Haefeli produzierte eine Reihe der Songs, während Tonra "Junkmail" produzierte. Den Rest haben sie gemeinsam produziert. Die Sehnsucht, physische Entfernungen zu überwinden, ein Gefühl, das sich während der Pandemie noch verstärkt hat, ist in viele dieser Stücke eingeflossen. Auf "Wish I Could Cross the Sea" hören wir Sprachnotizen von Tonras junger Nichte und ihrem Neffen, die in Italien leben. "(Missed Calls)" enthält eine weitere Sprachnotiz, in der ein Freund einen Traum beschreibt. Gefüttert mit einigen modularen Effekten, klingt er geisterhaft eindringlich. Diese Nachrichten, Versuche einer Verbindung von geliebten Menschen, die man nicht sehen kann, "können einen aus dem Brunnen ziehen", sagt Tonra - aber nur, wenn man den Hörer abnimmt. Wenn man andere hereinlässt, kann Schönheit entstehen. Tiefes Gefühl kommt von den Bögen des 12 Ensemble, dem in London ansässigen Streichorchester, das bei vielen Stücken des Albums zu hören ist. Die von Haefeli und Tonra arrangierten und von Josephine Stephenson orchestrierten Stücke wurden, passenderweise, im The Pool aufgenommen, einem Raum in Bermondsey im Süden Londons, der eine ehemalige Badeanstalt war. Ein Blechbläserquartett verleiht auch "Neptune" und "To Rage" eine wohlig klangliche Wärme. Während Daughters frühere Arbeiten ihre Kraft in ihrer entwaffneten und emotionalen Ehrlichkeit fanden, handelt "Stereo Mind Game" von gegensätzlichen Gefühlen. "Es geht darum, nicht in absoluten Kategorien zu arbeiten", sagt Haefeli. Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem sie die dunkelsten Emotionen darstellten, haben Daughter ihr bisher optimistischstes und ein fast schon strahlendes Album aufgenommen.
Für viele Musiker ist der Schritt aus dem Kollektiv ein riskantes Manöver: Wie nämlich nehmen Band und Publikum die Entscheidung auf? Hendrik Otremba, Sänger der Gruppe Messer, stellt nun sein Soloalbum vor. Er hat es Riskantes Manöver genannt - aber nicht aus dem genannten Grund. Längst hat er sich als eigenständiger Künstler etabliert, hat als Maler, Autor und Performer stets auch zur Identität von Messer beigetragen, die gerade obendrein an einem neuen Album arbeiten - dieses Soloalbum kündet also nicht von Zwist. Wenn etwas verblüfft, dann vielleicht eher, dass Otremba nicht erneut in ein neues Medium aufbricht, sondern dorthin zurückgeht, wo alles anfing: zu den eigenen Songs, die bisher im Verborgenen lagen. Riskantes Manöver ist dabei kein Aufguss des Bekannten, aus Ennui oder Eitelkeit. Viel eher tritt der Songwriter Hendrik Otremba an die Öffentlichkeit, der sich parallel zu Messer entwickelt hat. In den vergangenen zwölf Jahren nimmt er Demos auf, experimentiert, geht intuitiv vor und findet zu einer eigenen Sprache, aus der er nun mit zwei engen Freunden ein Album ausgearbeitet hat: Multi-Instrumentalist Alan Kassab, ein Schulfreund Otrembas, und Kadavar-Schlagzeuger Christoph 'Tiger" Bartelt, schon Produzent des Messer-Debuts. Gemeinsam nähern sie sich den Demos wie einem Skript und schaffen so eine Art auditiven Autorenfilm. Im Zentrum steht eine kreative Vision, die von virtuosen Technikern und begnadeten Darstellern umgesetzt wird - neben der Kern-Crew gehören dazu Stella Sommer, Alex Zhang Hungtai (Ex-Dirty Beaches), der Otremba überhaupt erst dazu inspirierte, ein eigenes Album zu schreiben), Gregor Schwellenbach, Friedrich Paravicini, Dominik Otremba (aka Performance) - aber auch Tochter Hedi und mehr als ein Dutzend weitere Kreative zwischen Indie-Adel, Hochkultur-Bagage und Jugendfreunden. Doch nicht nur durch sein Casting-Gespür und weitere direktive Entscheidungen überzeugt Otremba, sondern vor allem mit Musik, die durch ihre Weite und einen eigensinnigen erzählerischen Ansatz gar filmisch wirkt: Als zarter Chansonier schleicht Otremba durch die Streicherschluchten von New York II, geifert als Apokalyptiker in Nektar Nektar vor Blastbeat und heulendem Saxofon, findet in der sinophilen Klavierballade Bargfeld aber auch zu Ruhe und Intimität. Brachialen Proto-Industrial und dröhnenden Goth meistert Otremba ebenso wie epischen Pop oder Großstadt-Country; hier öffnet ein Musik-Enthusiast sein vielseitiges Portfolio, in dem er als Sänger und Performer zugleich eine neue Bandbreite entwickelt. In sein Rollen-Inventar führt Otremba zudem die Figur "66 ein, ein "Zeuge des zivilisatorischen Niedergangs" und eine Art Erzählstimme, durch deren Perspektive wir auf das von Katastrophen und Verlassenheit geprägte Geschehen des Albums blicken. Otremba tritt als "66 maskiert auf, zu sehen etwa auf dem Cover der Riskantes Manöver Doppel-10-Inch. Was die Bandagen bedeuten, bleibt unklar - ein weiterer, rätselhafter Eintrag in Otrembas Privatmythologie, bestehend aus Namen, Zeichen, Bildern, die sich durch sein gesamtes Werk erstrecken. Riskantes Manöver öffnet darin nicht nur eine neue Facette, der Titel fasst zugleich das Ethos eines Arbeitens zusammen, "das nicht auf Relevanz oder Erfolg gepolt ist". Gerade, wenn dabei immer wieder Gegensätze vereint werden müssen, die an dem Menschen dahinter zerren: "Das riskante Manöver ist mit den Widersprüchen zu leben und sie im eigenen Schaffen stattfinden zu lassen. Lust und kreative Ambition als was Positives zu begreifen in einer Situation, wo das, was ich sehe, eigentlich für das Gegenteil spricht, abgründig, negativ, dämonisch ist." In diesem Sinne ist hier ein Monolith von einem Album geschaffen, der sich zugleich machtvoll und zart aufstemmt, wie es im Untertitel der Platte heißt: "gegen die Verachtung der Gegenwarth"! - Sebastian Berlich
Krieg, steigende Energiekosten, Inflation. Eine politische Klasse und ein gespaltenes Land. Das Unbehagen nach dem Brexit, Akte nationaler Selbstbeschädigung und verhängnisvolle Realitätsfluchten. Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es jemals schlimmer da draußen?
Willkommen bei „UK Grim”. Das zwölfte Album der Sleaford Mods baut auf den einzigartigen, aufrührerischen Stärken früherer Alben auf und verfeinert sie gleichzeitig auf eine neue Weise. Es handelt sich um nichts Geringeres als eine Band und eine Stimme ihrer Generation, so wie es The Jam, The Clash oder Public Enemy zuvor waren.
Begonnen haben die Arbeiten zum neuen Album in den Lockdowns von 2021. Schließlich setzte man die Arbeit im JT Soars fort, dem Arbeitsraum und der Kreativzelle der Band, und vollendet „UK Grim“ dann im Heimstudio des musikalischen Kopfes Andrew Fearn. Das Album präsentiert die Band in ihrer makellosesten Wut, gepaart mit wilder Poesie. Nach „Spare Ribs“ von 2021 (ihrem dritten UK-Top-Ten-Album seit 2019 und ihrem bisher erfolgreichsten) ist es, wie alle ihre Platten, eine Diagnose der Krankheiten der Gesellschaft.
Obwohl „UK Grim“ größtenteils vor den Turbulenzen des Jahres 2022 entstanden ist, nimmt es die Erschütterungen einer Gesellschaft, die den Verstand verliert, auf unheimliche Weise vorweg, erzählt von einem Mann, der entschlossen ist, sich mit Heucheleien auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen eigenen. Die 14 Tracks klingen nach knarzigem Punk, widerspenstiger Elektronik und Elementen von Hip-Hop. Sie beschreiben die Realität in zu brutaler Unverblümtheit, um nur einfache Protestsongs zu sein. Sie sind zu Vinyl gewordene Wut, aufgekocht von den Großmeistern des pointierten Zorns – den Sleaford Mods! Wie bei den „Spare Ribs“ Kollaborationen mit Billy Nomates und Amy Taylor helfen auch bei „UK Grim“ Freunde aus: Florence Shaw von Dry Cleaning ist auf dem schaurigen „Force 10 From Navarone“ zu Gast. Williamson ist ein Fan der Band und sagt: "Sie erinnert mich wirklich an die frühen Sachen, die ich gemacht habe, einfach die Art und Weise, wie sie ein einziges Wort benutzt, um eine ganze Geschichte zu erzählen." Perry Farrell von Jane's Addiction rappt auf dem bizarren „So Trendy“, einem Song, von dem Williamson sagt, er sei "sehr vorsichtig... ein wirklich seltsamer Track“.
Seit ihrem Durchbruch-Album "Divide and Exit" von 2014 hatten die Sleaford Mods immer mehr Gelegenheit zum offenen Austausch, sowohl im In- als auch im Ausland. Sie sind eine unermüdlich arbeitende Band, die mit ihren minimalistischen Liveshows unter anderem 2021 in der 10.000 Zuschauer fassenden Nottingham Motorpoint Arena auftrat. Zu den weiteren Meilensteinen ihres Erfolgs gehören Auftritte im US-Late-Night-TV, Headliner-Auftritte auf Festivals und Chart-Platzierungen in ganz Europa mit „Spare Ribs”. Ein großer Bewunderer ist Iggy Pop, der der Band mit einer persönlichen Version des Drogenrausch-Grand-Guignols „Chop Chop Chop” Tribut gezollt hat.
Krieg, steigende Energiekosten, Inflation. Eine politische Klasse und ein gespaltenes Land. Das Unbehagen nach dem Brexit, Akte nationaler Selbstbeschädigung und verhängnisvolle Realitätsfluchten. Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es jemals schlimmer da draußen?
Willkommen bei „UK Grim”. Das zwölfte Album der Sleaford Mods baut auf den einzigartigen, aufrührerischen Stärken früherer Alben auf und verfeinert sie gleichzeitig auf eine neue Weise. Es handelt sich um nichts Geringeres als eine Band und eine Stimme ihrer Generation, so wie es The Jam, The Clash oder Public Enemy zuvor waren.
Begonnen haben die Arbeiten zum neuen Album in den Lockdowns von 2021. Schließlich setzte man die Arbeit im JT Soars fort, dem Arbeitsraum und der Kreativzelle der Band, und vollendet „UK Grim“ dann im Heimstudio des musikalischen Kopfes Andrew Fearn. Das Album präsentiert die Band in ihrer makellosesten Wut, gepaart mit wilder Poesie. Nach „Spare Ribs“ von 2021 (ihrem dritten UK-Top-Ten-Album seit 2019 und ihrem bisher erfolgreichsten) ist es, wie alle ihre Platten, eine Diagnose der Krankheiten der Gesellschaft.
Obwohl „UK Grim“ größtenteils vor den Turbulenzen des Jahres 2022 entstanden ist, nimmt es die Erschütterungen einer Gesellschaft, die den Verstand verliert, auf unheimliche Weise vorweg, erzählt von einem Mann, der entschlossen ist, sich mit Heucheleien auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen eigenen. Die 14 Tracks klingen nach knarzigem Punk, widerspenstiger Elektronik und Elementen von Hip-Hop. Sie beschreiben die Realität in zu brutaler Unverblümtheit, um nur einfache Protestsongs zu sein. Sie sind zu Vinyl gewordene Wut, aufgekocht von den Großmeistern des pointierten Zorns – den Sleaford Mods! Wie bei den „Spare Ribs“ Kollaborationen mit Billy Nomates und Amy Taylor helfen auch bei „UK Grim“ Freunde aus: Florence Shaw von Dry Cleaning ist auf dem schaurigen „Force 10 From Navarone“ zu Gast. Williamson ist ein Fan der Band und sagt: "Sie erinnert mich wirklich an die frühen Sachen, die ich gemacht habe, einfach die Art und Weise, wie sie ein einziges Wort benutzt, um eine ganze Geschichte zu erzählen." Perry Farrell von Jane's Addiction rappt auf dem bizarren „So Trendy“, einem Song, von dem Williamson sagt, er sei "sehr vorsichtig... ein wirklich seltsamer Track“.
Seit ihrem Durchbruch-Album "Divide and Exit" von 2014 hatten die Sleaford Mods immer mehr Gelegenheit zum offenen Austausch, sowohl im In- als auch im Ausland. Sie sind eine unermüdlich arbeitende Band, die mit ihren minimalistischen Liveshows unter anderem 2021 in der 10.000 Zuschauer fassenden Nottingham Motorpoint Arena auftrat. Zu den weiteren Meilensteinen ihres Erfolgs gehören Auftritte im US-Late-Night-TV, Headliner-Auftritte auf Festivals und Chart-Platzierungen in ganz Europa mit „Spare Ribs”. Ein großer Bewunderer ist Iggy Pop, der der Band mit einer persönlichen Version des Drogenrausch-Grand-Guignols „Chop Chop Chop” Tribut gezollt hat.
In den zwei Jahrzehnten ihrer Karriere hat die Norwegerin Ane Brun einen weiten Weg zurückgelegt, seit sie auf den Straßen Barcelonas die Lieder anderer Leute vorgetragen hat. Heute ist sie eine beliebte Singer-Songwriterin mit zehn Studioalben und zahlreichen Auszeichnungen. Mit ihrer einzigartigen, ausdrucksstarken Stimme und ihrem intuitiven Gespür für Melodien setzt sie die hohe Kunst der Coverversion fort. In Bruns Händen werden selbst Songs, die sich unantastbar anfühlen, näher gebracht und in einem neuen und intimen Licht gezeigt. Ob sie nun Beyoncés Siegeszug "Halo" mit einem Cello-Arrangement von Linnea Olsson neu interpretiert oder Radioheads "How To Disappear Completely" eine gespenstische Zerbrechlichkeit verleiht - sie taucht unerschrocken ein, sucht den emotionalen Kern eines jeden Songs und arbeitet sich von dort aus vor. Portrayals versammelt zum ersten Mal zwölf von Bruns beliebtesten Coverversionen sowie eine bisher unveröffentlichte Version des Rodgers & Hart-Standards "Blue Moon". Bruns Bearbeitungen, die insgesamt über 250 Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurden und in Filmsoundtracks, Werbespots und bahnbrechenden Fernsehserien wie "Normal People" und "Peaky Blinders" zu hören sind, bewegen sich auf zarte, unvergessliche und oft verblüffende Weise. Portrayals ist die erste in einer Reihe geplanter Veröffentlichungen im Jahr 2023, um das 20-jährige Jubiläum ihres Debütalbums Spending Time With Morgan zu feiern. "Covers sind ein wichtiger Teil meiner Karriere", sagt Brun. "Es ist fast eine eigene Karriere. Es hat seine eigene Dynamik. Ich wollte das feiern, indem ich diesen Songs ihren eigenen Raum gebe."
Rund 20 Jahre sind Dub Spencer & Trance Hill im Musikbusiness unterwegs und nach wie vor hungrig wie eine Raupe im Blätterwald. Vermeintlich dominierte dabei stets die Dub-Komponente, egal, ob sie humorvoll-intelligent mit Weihnachtsliedern, Spoken Words oder Italo Western vermischt wurde. Doch spielte immer auch das Elektronische, Psychedelische, der "Trance" eine wichtige Rolle im Schaffen der europaweit bekannten Schweizer Band. Nun endlich erhält diese Facette ihren gebührenden Platz auf dem neuen, zwölften Longplayer des Quartetts: "Imago Cells" heißt das Album und markiert eine Metamorphose. Aus dem Alten entsteht also das Neue, und so verschmilzt der Dub mit Elektronischer Tanzmusik oder besser: "Trancemusik"? Die Tracks stehen klar im Zeichen des Up-Tempos und laden zum Raven ein. Weiter ist auch das Klangbild noch bassiger und psychedelischer geworden, ohne jedoch den organischen Touch zu verlieren. So blubbern, echoen und grooven denn die acht Songs tierisch gut, klingen unverkennbar nach Dub Spencer & Trance Hill und zugleich versteht man, dass der einzige Weg das Neue ist. Ein wahrhaft magischer Augenblick, wie die Geburt des Schmetterlings.




















