expected to be published on 30.03.2026
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expected to be published on 30.03.2026
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- 1: Fontainebleau! Forêt Immense Et Solitaire
- 2: Je L'ai Vue
- 3: Qui Ti Rimani
- 4: Dal Più Remoto Esilio
- 5: Del Consiglio Alla Presenza...Odio Solo, Ed Odio Atroce
- 6: O Figli, O Figli Miei...Ah, La Paterna Mano
- 7: Forse La Soglia Attinse...Ma Se M'è Forza Perderti
- 8: O Madre Mia, Che Fa Colei
- 9: La Mia Letizia Infondere
- 10: Oh! Ma Pensa, Che Non Puoi
- 11: Come Poteva Un Angelo
- 1: Il Foglio Dunque?
- 2: Quando Le Sere Al Placido
- 3: Di Me Chiedeste
- 4: L'ara, O L'avello Apprestami
- 5: L'infamie! Prenez Ma Vie!
- 6: Ah, Sì, Ben Dite
- 7: Pronti Siate a Seguitarmi
- 8: Sì, De'corsari Il Fulmine
expected to be published on 17.10.2025
Unter den zahlreichen Aufnahmen von Giuseppe Verdis Messa da Requiem zählt Herbert von Karajans Aufnahme von 1972 zu den am meisten bewunderten. Neben den Berliner Philharmonikern und dem Wiener
Singverein stehen ihm mit Mirella Freni, Christa Ludwig, Carlo Cossutta und Nicolai Ghiaurov vier der
besten Verdi-Interpreten seiner Zeit zur Seite.
Die neue audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er
Jahre in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen
Vierspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten.
Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr
Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und
Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie veröffentlicht. Begleitet werden sie von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons, außerdem erklärt ein Beitrag die genauen technischen Hintergründe.
expected to be published on 15.11.2024
60 Jahre nach Luciano Pavarottis erster Aufnahme für Decca veröffentlicht das Label zwei der beliebtesten
Alben des Jahrhundert-Tenors neu auf CD und farbigem Vinyl: „O Sole Mio“ und ”Arias by Verdi and
Donizetti”.
Arias by Verdi and Donizetti
Das 1968 aufgenommene Album „Arias by Verdi and Donizetti“ beginnt mit einer Auswahl von Arien
aus vier Verdi-Opern: „Luisa Miller“, „I due Foscari“, „Un ballo in maschera“ und „Macbeth“. Es folgen
Arien aus vier Opern von Donizetti: “Lucia di Lammermoor”, “Il duca d’Alba”, “La favorita” und “Don
Sebastiano”. Kaum je war Pavarottis Gesang natürlicher und vollendeter zu erleben als auf diesem Album,
gepresst auf gelbem Vinyl, in dem sich die Farben des prägnanten Covers widerspiegeln.
expected to be published on 26.07.2024
Claudio Abbado hat nur wenige Aufnahmen für EMI Classics (heute Warner) gemacht, darunter Mozarts Flötenkonzerte mit Emmanuel Pahud. Diese Live-Aufnahme von Verdis Messa da Requiem ist zweifellos eine bedeutende moderne Version des Werks. 2001 stand Claudio Abbado kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker, als bei ihm Magenkrebs diagnostiziert wurde.
Dennoch konnte er dieses Requiem von Verdi in zwei Konzerten von besonderer Bedeutung dirigieren, die eine bemerkenswerte moderne Interpretation des Werkes boten. Mit von der Partie waren ein herausragendes Solistenquartett, drei der renommiertesten Chöre der Welt und das berühmte Berliner Orchester. Nun erscheint diese Aufnahme als 2 LP-Set.
expected to be published on 10.11.2023
ears ago he started putting together some selections for a friend of his: Luca. The intention was to pick songs to be played during car rides, and like any other kind of ritual, this too would come with strict rules. You'd have to go throw the whole selection of 100 tracks without skipping, because every single one was important. Be it the sounds, the arrangement or its creativity, each track was there for a very specific reasons. It quickly became a monthly event which for several years evolved in a deep musical research without genre boundaries: Disco and psychedelic, soundtracks, library music, exotica, electronic and dance music, italo, new wave, pop or prog. Tracks of each and any historical period and provenance had been featured in this special compilations. But it wasn't always that easy to come up with the right piece and eventually Francesco started producing a few on his own to fill in the gaps. After six tracks, it was quite clear that there was a project developing, one in which he could finally experiment freely, leaving behind the rules that often come with dance tracks. Of course, no name could have been better than the one of his friend that had inspired everything And so L.u.c.a was born. Now, while preserving the same mind set, L.u.c.a is back with an album that embraces a new-hippie vibe, strongly pervaded by a mystical naturalism. This is a whole new universe in the making, where rumbling magmatic atmospheres evolve gradually in a journey through an idealist new world, celestial interludes revealing a full take over of nature, with a pervasive library feel that dates back to the great Italian masters, carrying on Edizioni Mondo's legacy.
Order now and we will order the item for you at our supplier.
- 1: PUMPHOUSE
- 2: WALK
- 3: IN THE COURSE OF
- 4: CLOSE VALUE
- 5: SMOKE
- 6: FLANNERY
Das selbstbetitelte Debüt von South 1998 (ehemals South) ist vielleicht das, was dem alten Label Jagjaguwar jemals am nächsten kam, Musik zu veröffentlichen, die sich auch bei, sagen wir mal, ECM Records wie zu Hause anhören würde. Spitzt die Ohren, und ihr werdet es hören - Pat-Metheny-artige, klare, ausgefallene Gitarrenklänge, die geduldig zu trägen, hypnotischen, an Steve Reich erinnernden mathematischen Sackgassen geschichtet werden; ineinandergreifende Hackbretter und Vibraphone, die fallen und wogen wie an einem seltenen Tag mit starkem Schneefall in einer Stadt im Süden; die leisen und selbstbewussten Gesänge von Patrick Phelan und Nathan Lambdin, untermalt von den gleichmäßigen Rhythmen des Schlagzeugers Tod Parkhill. Bei der Erstveröffentlichung bezeichneten wir das Projekt aus Richmond, Virginia, als ,Exegese der großen Ambient-Rock-Momente des 20. Jahrhunderts". Daran halten wir fest. Doch bei näherer Betrachtung und mit dem Rückblick auf fast 30 Jahre seit der Veröffentlichung der LP sind ihre kleinen, kniffligen Schätze erst richtig zur Entfaltung gekommen. Es fällt schwer, keinen Vergleich zu einer zeitgenössischeren Künstlergeneration anzustellen, wenn man ,South 1998" wiederentdeckt, das nun aus SEO-Gründen umbenannt wurde (wer hätte das damals gedacht!?!?). Der experimentelle Slowcore-Experimentalismus von Escho Records aus Kopenhagen und ML Buch; ein bisschen von den Vorreitern der Cloudrock-Szene (und Jag-Labelkollegen) Chanel Beads; eine ganze Reihe von Veröffentlichungen des angesehenen (und unterschätzten) norwegischen Labels Hubro. Aber es verdient auch einen Platz im Regal neben seinen zeitgenössischen ,Post-irgendwas"- und ,Pre-irgendwas"-Kollegen von damals - Tortoise, Bark Psychosis, The Sea & Cake. ,South" von 1998, ein unbestrittener Jagjaguwar-Klassiker, war an sich nie verloren gegangen, aber wir haben es für euch wiederentdeckt - zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl, als Teil unserer Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum.
expected to be published on 16.10.2026
Altsaxofonist Jackie McLean war 1959 bereits seit fast einem Jahrzehnt eine feste Größe der New Yorker
Jazzszene, als er für Blue Note als Bandleader aufzunehmen begann. Die gesamten 1950er-Jahre hindurch
hatte er sich an der Seite von Bebop-Legenden wie Miles Davis und Charles Mingus seine Sporen verdient.
Sein zweites Blue-Note-Album ”Swing, Swang, Swingin’” hält das schwungvolle Versprechen des Titels
voll und ganz ein. Mit Energie und Spielfreude führt McLean durch ein mitreißendes Programm. Als
einziger Bläser des Quartetts steht sein unverwechselbarer Sound ganz im Mittelpunkt: Sein markanter,
leicht herber Ton und sein ausgeprägtes Gespür für moderne Harmonik verleihen seinen leidenschaftlichen
Improvisationen eine besondere Strahlkraft. Neben Standards von Irving Berlin, Johnny Mercer oder Cole
Porter präsentiert McLean eine beschwingte Interpretation von Benny Golsons ”Stable Mates”, bevor das
Album mit seiner eigenen Blues-Komposition ”116th and Lenox” seinen Abschluss findet.
expected to be published on 16.10.2026
- 1: IT'S RAINING MEN
- 2: RHINESTONE COWBOY
- 3: GIRLS JUST WANT TO HAVE FUN
- 4: HEY YA!
- 5: I WANT IT THAT WAY
- 6: RIO
- 7: KOKOMO
- 8: FAME
- 9: THINK I'M IN LOVE
- 10: I'LL MAKE LOVE TO YOU
- 11: WE ARE THE WORLD (FEATURING TOO MANY PUNKROCKSTARS TO NAME HERE)
GOLD COLOURED VINYL[24,33 €]
SPIKE & THE GIMME GIMMES sind zweifellos die unterhaltsamste Coverband aller Zeiten. Die Band, die bis letztes Jahr noch unter dem Namen ME FIRST AND THE GIMME GIMMES umherreiste, hat sich den Titel Supergroup redlich verdient: Jedes der fünf Gründungsmitglieder konnte bereits auf eine ernstzunehmende Musikkarriere zurückblicken. Ursprünglich fanden Spike Slawson (Swingin' Utters), Fat Mike (NOFX), Chris Shiflett (Foo Fighters), Joey Cape (Lagwagon) und Dave Raun (Lagwagon) durch ihre gemeinsame Liebe zum Punk zusammen. Mittlerweile tritt die Band in wechselnder Besetzung rund um Sänger Spike Slawson auf. "Shit the Bed", das Debüt von Spike and the Gimme Gimmes, bietet genau das, was man von einer Veröffentlichung der Gimmes erwartet: sofort eingängige Songs und herausragendes musikalisches Können - ihre Versionen deiner Lieblingslieder musst Du einfach lieben. PUNKt. Alle Einnahmen aus der hochkarätig besetzten Version von "We Are the World", die hier als Abschluss des Albums enthalten ist, gehen an den Sweet Relief Musicians Fund, du bist also moralisch dazu verpflichtet, mindestens ein Exemplar zu kaufen. Falls die Unterstützung notleidender Musiker als Grund nicht ausreicht: Die fantastische Gruppe von Sängern, die für dieses Projekt zusammengekommen ist, besteht aus den Gimmes mit Spike, CJ, Swami, Pinch and Jake as well as Milo, Nikki Corvette, Tony Reflex, Har Mar Superstar, Dani Miller, Dickey Barrett, Robert "El Vez" Lopez, Stacey Dee, Greg Antista, Johnny Bonnell, Joe Principe, Jolie Holland, Darius Koski, Jesse Wagner, Eva Walker, Chaki Funk Wizard, Jim Lindberg, Efram Schulz, Matt Caughthran, Jon Snodgrass, Blag Dahlia & Miss Guy! Auf Europatour im Oktober/November 2026. EU exklusive braune Vinyl-LP sowie CD mit Falt-Booklet erhältlich.
expected to be published on 23.10.2026
SPIKE & THE GIMME GIMMES sind zweifellos die unterhaltsamste Coverband aller Zeiten. Die Band, die bis letztes Jahr noch unter dem Namen ME FIRST AND THE GIMME GIMMES umherreiste, hat sich den Titel Supergroup redlich verdient: Jedes der fünf Gründungsmitglieder konnte bereits auf eine ernstzunehmende Musikkarriere zurückblicken. Ursprünglich fanden Spike Slawson (Swingin' Utters), Fat Mike (NOFX), Chris Shiflett (Foo Fighters), Joey Cape (Lagwagon) und Dave Raun (Lagwagon) durch ihre gemeinsame Liebe zum Punk zusammen. Mittlerweile tritt die Band in wechselnder Besetzung rund um Sänger Spike Slawson auf. "Shit the Bed", das Debüt von Spike and the Gimme Gimmes, bietet genau das, was man von einer Veröffentlichung der Gimmes erwartet: sofort eingängige Songs und herausragendes musikalisches Können - ihre Versionen deiner Lieblingslieder musst Du einfach lieben. PUNKt. Alle Einnahmen aus der hochkarätig besetzten Version von "We Are the World", die hier als Abschluss des Albums enthalten ist, gehen an den Sweet Relief Musicians Fund, du bist also moralisch dazu verpflichtet, mindestens ein Exemplar zu kaufen. Falls die Unterstützung notleidender Musiker als Grund nicht ausreicht: Die fantastische Gruppe von Sängern, die für dieses Projekt zusammengekommen ist, besteht aus den Gimmes mit Spike, CJ, Swami, Pinch and Jake as well as Milo, Nikki Corvette, Tony Reflex, Har Mar Superstar, Dani Miller, Dickey Barrett, Robert "El Vez" Lopez, Stacey Dee, Greg Antista, Johnny Bonnell, Joe Principe, Jolie Holland, Darius Koski, Jesse Wagner, Eva Walker, Chaki Funk Wizard, Jim Lindberg, Efram Schulz, Matt Caughthran, Jon Snodgrass, Blag Dahlia & Miss Guy! Auf Europatour im Oktober/November 2026. Die goldige Vinylversion ist nur dem Indie-Handel vorbehalten!
expected to be published on 23.10.2026
You know the pattern: someone calls their album "Balearic," and you immediately expect chill-out terraces, pan-flute samples, and the umpteenth return of the Café del Mar sunset. Devi G. refuses this reflex almost maliciously. The title is a trick—an invitation to disappointment for those hoping for postcard exoticism. What is actually being negotiated here is erosion, but that of the body itself: the abrasion one inflicts upon oneself in the excess of the night, when partying turns into wear and tear, and a rush becomes a graze that only becomes visible in the morning. No backdrop, then, but a wound one has voluntarily acquired.
Instead of the usual Ibiza xylophones, Devi G. digs into the rift between idyll and wear. The result reads like a séance—less José Padilla, more as if Kevin Martin had re-recorded a Manuel Göttsching record on a dying four-track deck. The target area lies somewhere between the waterlogged ambient sketches of Huerco S. and the faded dub-afterglow of Actress, but Devi G. remains consistently on his own, grainier frequency.
Balearic Abrasions (title track) opens without haste, demanding almost without impatience: no motif, no rhythmic handhold, just a slowly tilting balance between warm texture and rough surface. The grain never feels forced—it is not a lo-fi costume, but an integral part of the statics themselves. Where other ambient producers strive for perfection, Devi G. consciously seeks the breaking point. Rhythm remains a tool, never an ambition. Those expecting quick resolution will be disappointed; those willing to listen will receive a depth effect that is rarely this vivid.
Exit Through Thee Gift Shop tips into harder territory: dub-techno reduction meets industrial edge, carried by a stoic kick drum that knows no mercy. Metallic textures slice through the sub-bass, while repetitive chords hypnotize like a defective loop. Central to this is a rare Terence McKenna recording, which functions less as spoken-word ornamentation and more as a disruptive spirit between memory and media archaeology. The title—Banksy reference included—turns this into a biting punchline: radical electronic abstraction positioned against the hyper-commercialized art world.
Morning Depth pushes the claustrophobia further, somewhere between post-industrial and deep-sea dub. The track refuses any peak-time logic, preferring to disintegrate into itself, subcutaneously, methodically. At the end, a casual, almost banal vocal sample (“i defiantly prefer chocolate”) breaks into the cool machinery—a small, profane fissure that makes the coldness of the rest of the piece all the more apparent.
Desiré Algorithmic is the album's most calculated moment: a stoic, repetitive bassline as a foundation, topped with fragile melody fragments that flash like glitches in faulty code. The title reads like a promise from nightlife—a figure that suggests much and delivers nothing, because behind the façade there is simply nothing, only simulation. The track carries exactly this principle: promise without substance, desire without body, just rendering. Only in the final third does a melancholic saxophone break into the sterile structure—organic, imperfect, and for that very reason more credible than everything before it. It is the moment in which the real briefly flashes through the surface of the dummy before it closes again.
All-inclusive Residue concludes the album as sedimentation rather than dramaturgy: dub-techno remnants, industrial patina, salty ambient surfaces that settle rather than compose. The refusal of consumption as a sonic principle—brittle, stubborn, with a gravity that lingers long after.
Verdict: Balearic Abrasions is not easy listening with a sea view, but an exercise in patience and friction. The restraint with which Devi G. avoids climaxes will frustrate some—for everyone else, that is exactly where the record's strength lies. No sunset. Rather, what remains on the rocks afterward.
expected to be published on 26.10.2026
expected to be published on 30.10.2026
- 1: C2H5OH (ALKOHOL)
- 2: PSYCHOKILLER
- 3: HANS IM GLÜCK
- 4: AUTONOME EINHEIT
- 5: MAGIC FINGERS
- 6: STÄDTE
- 7: TELESPIEL NR.23A - PHÖNIX
- 8: TANZLIED
- 9: LEBEN IN KRIEGSZEITEN
- 10: MONGOLOID
- 11: GUTE DINGE
Das rare German New Wave-Kultalbum von 1982 neu aufgelegt! Inkl. sagenhafter Versionen von "Psychokiller" (Talking Heads) & "Mongoloid" (Devo) sowie der ERNST-Originale "C2H5OH" & "Autonome Einheit" "Ernst entstand wegen der Talking Heads. Ernst ist keine typische Neue Deutsche Welle Band. Ernst kam nicht aus dem Punk. Ernst war auch kein Spaß-Produkt der Plattenindustrie. Ernst gab eine so eigenwillige wie charmante Antwort auf die Frage, wie New Wave in Deutschland klingen könnte. - Auf dem ersten, einzigen, unbetitelten und nun wieder veröffentlichten Ernst-Album von 1982 finden sich gleich mehrere Coverversionen der Talking Heads - ins Deutsche übersetzt, gesungen von Bassistin Dorle Bausinger. Die New Yorker hatten die Tübinger dazu inspiriert, eine New Wave Combo zu gründen. Auch ihre geniale Version von Devos "Mongoloid" steht dem Original in nichts nach. Die Band verstand sich aber nicht nur darauf, sich coole Musik aus Amerika anzueignen, sondern schrieb selbst sehr gute Songs wie "C2H5OH (Alkohol)" oder "Autonome Einheit". - Also veröffentlichten Ernst ihre Platte kurzerhand im Eigenvertrieb. "Wir schickten ein paar Exemplare ans Radio, und bestückten die Plattenläden in der näheren Umgebung, viel mehr unter-nahmen wir nicht." Beim Tübinger Plattenladen Rimpo waren die Verkaufszahlen so hoch, dass Ernst, das Album, mehrmals Platte des Monats wurde. Die knallblau-roten Cover füllten über Wochen ein ganzes Schaufenster. - Dennoch blieben die Band und ihr außergewöhnliches Album bis heute ein Geheimtipp. Ernst bekam nie die Anerkennung, die er verdient hätte. Zeit, dass sich das ändert." - Ulrich Gutmair (Kulturredakteur taz, Autor u.a. "Wir Sind Die Türken Von Morgen" (2023), "Die ersten Tage von Berlin" (2013)), 2026 aus den Linernotes zur Neuausgabe von ERNSTs "Ernst". Wiederhergestelltes original Artwork! Transparent rotes Vinyl in Glanzlack-Sleeve mit ausführlichen deutschsprachigen Linernotes und Fotos auf 6-seitigem, gefalztem 12"-Insert oder inside-out Digipak-CD (das Format erstmals überhaupt) mit den Linernotes in 28seitigem Booklet. Beide Formate sind in den Erstausgaben streng limitiert auf nur 500 Stück weltweit!
expected to be published on 30.10.2026
- 1: LIVING SHADOWS / IRON CURTAIN
- 1: 2LOC DO
- 1: 3COLD LAKE
- 1: 4FOR MORTY
- 1: 5THE SCREEMIES
- 1: 6FIFTY THREE
,The Long Ear" ist das Debütalbum von Noh Age _ Charmaine Lee (Parabolmikrofon, Feedback, Gesang), John McCowen (Kontrabassklarinette, Bb- Klarinette, Blockflöte) und Li-Chin Li (Sheng) bei Kou Records - live aufgenommen über drei Tage bei Brooklyn Recording im März 2026 live aufgenommen und von Randall Dunn (Sunn O))), Oneohtrix Point Never) produziert. Das Parabolmikrofon hat seine eigene Geschichte: ein Überwachungsinstrument aus dem Kalten Krieg , das dafür konzipiert war, aus der Ferne zu lauschen, um das zu orten und zu verstärken, was sonst unhörbar bleiben würde. Hier ist es nach innen gerichtet - nicht auf einen Feind, sondern auf den Klang selbst, der durch vier Vintage-Röhrenverstärker geleitet wird. Die Parabolantenne spürt Resonanzen auf, die durch den Raum übertragen werden, und stellt sich auf Frequenzen ein, die von Kontrabassklarinette, Sheng und Gesang erzeugt werden, bis sich eine Rückkopplung entlädt - ein vierter Interpreter mit eigener, unvorhersehbarer Wirkmacht. Das Ergebnis ist spektrale Musik in ihrer viszeralsten Form - verwurzelt in der Tradition von Gérard Grisey, Kaija Saariaho und Iancu Dumitrescu, doch herkommend von der Überwachungsstelle, dem Abhörposten, der Abhörleitung. In sechs Stücken, die auf kompositorischen Rahmenwerken aus zellulären Automaten und grafischen Partituren basieren, bewegt sich das Trio zwischen extremen Registerbereichen - CBC-Grundtöne gegen dichte Sheng-Cluster-Klänge , die kristallklaren Obertöne von Blockflöte und Mini-Sheng - während das Feedback durch all das wandert, sich verdichtet, auslöscht, wiederkehrt. Cover- und Rückseitengestaltung von Shintaro Kago - einem in Tokio ansässigen Manga-Künstler und Pionier der ,Ero-Guro"-Tradition, der international für seine Arbeit an Flying Lotus' ,You're Dead!" (Warp, 2014) bekannt ist. Aufgenommen, gemischt und produziert von Randall Dunn. Zusätzliche Synthesizer und Sounddesign von Randall Dunn. Gemastert von Ben Greenberg. Dolby-Atmos-Mischungen von Ben Greenberg. Schablonenschnitt von Paul Gold bei Salt Mastering.
expected to be published on 06.11.2026
Bei dem Album ‘November 89’ handelt es sich um eine Auswahl von sehr frühen GAS Stücken, die zum Teil noch in den späten 1980er Jahren entstanden sind. Sie wurden erstmalig 2008 als CD-Einleger in dem Kunst Bildband Wolfgang Voigt GAS auf Raster Noton veröffentlicht.
Ebenso wie bei den Fotos im Buch handelt es sich bei den Stücken um frühe Vorläufer-Werke,
die in den Folgejahren mit den Alben ‘Zauberberg’ und ‘Königsforst’ zum stilprägenden, audiovisuellen Gesamtkunstwerk aus hypnotisch-fokussierten Waldbildern und abstrakt-psychedelischem Soundrauschen aus Alphorn und Bassdrum werden sollten.
Nun gibt es das Album erstmalig auf Vinyl. Damit wird die bisherige GAS Vinyl-Serie um das bisher fehlende „Erste“ Album quasi vervollständigt.
Das Covermotiv nimmt direkt Bezug auf das 1999 erschienene Album Oktember. Das sehr hypnotisch-verdichtete Waldmotiv war Grundlage für einen der ersten Waldloops Oktember, die es über die Jahre zunehmend in internationale Galerien und Kunstspielstätten geschafft haben.
Teil der Album-Veröffentlichung November 89 sind 2 Siebdruck-Editionen (je 30 + 3A.P.)
Edition 1 - November 89 - 2026 / 30cm x 30cm Siebdruck, Klebeband auf Aluminiumplatte.
Edition 2 - November 89 - 2026 / 30cm x 30cm Siebdruck, Klebeband auf Papier.
Beide Editionen bestehen aus je 3 x 10 nicht priorisierten Farbvariationen.
Die Editionen sind exklusiv nur über Kompakt erhältlich.
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The album ‘November 89’ comprises a selection of very early GAS tracks, some of which date back to the late 1980s. They were first released in 2008 as a CD insert in the art book ‘Wolfgang Voigt GAS’, published on Raster-Noton.
Just like the photographs in the book, these pieces are early precursors that would evolve in the ensuing years with the albums ‘Zauberberg’ and ‘Königsforst’ into a style-defining, audiovisual “Gesamtkunstwerk” (total work of art) comprising hypnotically focused forest imagery and an abstract, psychedelic wash of sound created by alphorn and bass drum.
The album is now available on vinyl for the first time. This effectively completes the existing GAS vinyl series by adding the "first" album, which had previously been missing.
The cover art makes direct reference to the album ‘Oktember’, released in 1999. The highly hypnotic, dense forest motif served as the basis for one of the first ‘Oktember’ Waldloops (forest-loops) works that have increasingly found their way into international galleries and art venues over the years.
The ‘November 89’ album release includes two screen-print editions (30 copies + 3 A.P.s each).
Edition 1 - November 89 2026 / 30 cm x 30 cm Screen print and adhesive tape on aluminum panel.
Edition 2 - November 89 2026 / 30 cm x 30 cm Screen print and adhesive tape on paper.
Each edition consists of three sets of ten color variations, with no specific hierarchy among them.
These editions are available exclusively through Kompakt.
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After a six-year hiatus, Efdemin returns with POLY — his fifth studio album, released on the recently revived Berghain-affiliated label, Ostgut Ton.
As the title suggests, POLY explores multiplicity: of rhythm, texture, style, and emotion. Across eleven meticulously sculpted textures, the album weaves a multidimensional web of sonic references, nodding to the origins of techno while pushing resolutely into uncharted terrain. POLY feels like an afterglow—of decades on the dancefloor, of restless sonic exploration, and of a profound connection to the spaces and communities that have shaped Efdemin’s sound.
Over the course of 60 minutes we are taken through different territories and landscapes of sound. Mysterious and swirling, abstract and droning textures over at times fast and stoic rhythmic concepts. Sometimes the sunlight breaks into the opaque and mysterious soundscapes before the pulse is taken over and sucks us back straight into the club.
The overall tone of POLY is mild and playful, introvert and at times dreamy. The music is rich in sonic expression and breathes the spirit of musical concepts that have been refined over the course of decades. What Sollmann has condensed here feels like a culmination of his multilayered and polyphonic personality situated between Club, Museum, Studio and Academy.
The album cover features a striking photograph of a human ear by renowned German artist Isa Genzken. Known for her radical visual language, Genzken’s work here functions as a metaphor for deep listening. The ear symbolises the layered complexity and immersive quality of the music on POLY — an invitation to perceive sound in all its depth, fragility, and force and unlock it’s potential to unite different voices in a distorted reality.
Nach einer sechsjährigen Pause kehrt Efdemin mit POLY zurück – seinem fünften Studioalbum, das auf dem kürzlich wiederbelebten Label Ostgut Ton, dem in-house Label des Berghain erscheint.
Wie der Titel vermuten lässt, beschäftigt sich POLY mit Vielfältigkeit: von Rhythmus,Textur, Style und Emotionen. In elf Stücken webt das Album ein multidimensionales Netz aus klanglichen Referenzen, das auf zurückliegende Ansätze der Klubmusik verweist und gleichzeitig entschlossen in neues Terrain vordringt.
POLY wirkt wie ein Nachglühen – von Jahrzehnten auf der Tanzfläche, von unermüdlicher klanglicher Erkundung und von einer tiefen Verbindung zu den Räumen und Communities, die Efdemins Sound geprägt haben. Im Laufe von 60 Minuten werden die Hörer*innen durch verschiedene Territorien und Klanglandschaften geführt. Mysteriöse und wirbelnde, abstrakte und dröhnende Texturen über teilweise schnellen und stoischen rhythmischen Konzepten. Manchmal bricht das Sonnenlicht in die undurchsichtigen und geheimnisvollen Klanglandschaften ein, bevor der Puls wieder die Oberhand gewinnt und uns direkt zurück in den Klub saugt.
Der Gesamteindruck von POLY ist mild und verspielt, introvertiert und manchmal verträumt. Die Musik ist reich an klanglichem Ausdruck und atmet den Geist musikalischer Konzepte, die im Laufe von Jahrzehnten verfeinert wurden. Was Sollmann hier verdichtet hat, fühlt sich wie eine Kulmination seiner vielschichtigen und polyphonen Identität an, die sich zwischen Klub, Museum, Studio und Akademie bewegt.
Das Albumcover ziert die Nahaufnahme eines menschlichen Ohrs der renommierten deutschen Künstlerin Isa Genzken. Genzken´s Arbeit wirkt hier als Metapher für deep listening. Das Ohr symbolisiert die vielschichtige Komplexität und immersive Qualität der Musik auf POLY – eine Einladung, Klang in seiner ganzen Tiefe, Zerbrechlichkeit und Kraft wahrzunehmen und sein Potenzial zu erschließen, widerstreitende Stimmen in einer verzerrten Realität zu vereinen.
On Stock and ready to ship
- A1: THOMAS SCHUMACHER & A D.H.S. - AKSIJAN
- A2: TALLA 2XLC PRESENTS RRAW! - LOSING MY MIND
- A3: PETER PAHN - ENJOY INFINITY (Vinyl Mix)
- A4: THE ENVELOPER, HERBRIDO & KHATUNE - BEYOND PLACES THAT WE KNOW (Radio Edit)
- A5: PETER PAHN - ELVES ON FIRE (Vinyl Mix)
- A6: JAY QUANTA - KNOCK KNOCK (Radio Edit)
- B1: VOLGIN - RUSALKI (Radio Edit)
- B2: ANDY DÜX & OLIVER BACH - BRAINTICKET (TICKET TO YOUR BRAIN)
- B3: FELIX REICHELT, SMARTSIN - ECSTASY (Original Mix)
- B4: PETER PAHN - WIND ROSE (Vinyl Mix)
- B5: KARLO WANNY & THE ENVELOPER - ETERNITY (Radio Edit)
- B6: PETER PAHN - OPEN THE GATE (Vinyl Mix)
- B7: TALLA 2XLC - THE OASIS (RRAW! Remix)
Nach dem erfolgreichen Release der CD „Techno 2026“ im letzten Jahr folgt nun eine exclusive Vinyl-Ausgabe.
Diese Schallplatte ist kein simples Re-Release, sondern ein kuratierter Auszug aus dem ursprünglichen CD-Projekt: Die drei DJs haben jeweils ihre persönlichen Highlights ausgewählt und daraus diese exklusive Vinyl-Edition zusammengestellt.
Treibende Grooves, hypnotische Sequenzen und atmosphärische Spannungsbögen spiegeln den Sound wider, der bereits die CD zum Erfolg gemacht hat – nun verdichtet und veredelt für das Vinyl Format
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Woody Herman Shaw war ein US-amerikanischer Jazztrompeter, Flügelhornist, Kornettist, Komponist, Arrangeur, Bandleader und Pädagoge. Shaw gilt weithin als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Jazztrompeter und Komponisten des 20. Jahrhunderts. Das ursprünglich 1976 bei Muse Records erschienene Album „Love Dance“ gilt als eine der spirituellsten und zukunftsweisendsten Aufnahmen von Woody Shaw. Diese audiophile Neuauflage stellt den vollen Klangreichtum des Albums wieder her und fängt Shaws schwebende Trompetenlinien und das dynamische Zusammenspiel des Ensembles mit beispielloser Klarheit ein. Shaw leitet eine hochkarätige Besetzung – darunter Billy Harper, Steve Turre, René McLean, Cecil McBee und Joe Bonner – durch fünf ausladende Titel, die Modal Jazz, spirituelle Themen und Post-Bop-Intensität miteinander verbinden. „Love Dance“ ist ein Meilenstein in Shaws Diskografie und ein Muss für jeden Musikliebhaber – jetzt präsentiert mit der Tiefe und Detailtreue, die es schon immer verdient hat.
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- A1: Runaway
- A2: Eucalyptus
- A3: Tropic Morning News
- A4: New Order T-Shirt
- A5: Don't Swallow The Cap
- B1: Bloodbuzz Ohio
- B2: The System Only Dreams In Total Darkness
- B3: I Need My Girl
- B4: Lemonworld
- B5: The Geese Of Beverly Road
- B6: Lit Up
- C1: Alien
- C2: Humiliation
- C3: Murder Me Rachael
- C4: England
- C5: Graceless
- D1: Fake Empire
- D2: Smoke Detector
- D3: Mr November
- D4: Terrible Love
- D5: Vanderlyle Crybaby Geeks
Black Vinyl[32,98 €]
The National veröffentlichen mit "Rome" am 13. Dezember ein komplettes Live-Album mit 21 Tracks auf Doppel-Vinyl, als Doppel-CD und natürlich digital.
Das Konzert wurde am 3. Juni 2024 in Italien live (ohne Overdubs) aufgenommen wurde. Das Doppelalbum, welches von Peter Katis, einem langjährigen Begleiter der Band, abgemischt wurde, spannt einen Bogen über die mehr als 20 Jahre der Karriere von The National und zeigt, wie jeder Song auf der Bühne sein ganz eigenes und neues Leben entfaltet hat. Man muss diese Band live gesehen haben, die mittlerweile Stadien und große Arenen füllt. Warum das so ist, hört man auf "Rome". Aufgenommen in dem architektonisch beeindruckenden und nach dem berühmten italienischen Filmkomponisten benannten Veranstaltungsort "Parco Della Musica Ennio Morricone", zeigt die 21-Track-LP schillernde Versionen großer Songs wie "Bloodbuzz Ohio", "Don"t Swallow the Cap", "I Need My Girl", "The System Only Dreams in Total Darkness", "England" und "Fake Empire" - so wie Live-Interpretationen neuerer Tracks wie "Eucalyptus", "New Order T-Shirt", "Tropic Morning News" und "Smoke Detector". Die Band ändert ihre Setlist von Abend zu Abend, spielt Klassiker aus zwei Jahrzehnten und kombiniert diese mit Tracks aus den letzten Alben - kein Konzert ist wie das andere und beschert den Zuschauern jedes Mal im wahrsten Sinne ein einzigartiges Erlebnis. "Rome" ist geprägt von Raritäten wie dem Show-Opener "Runaway", "Lemonworld", "The Geese of Beverly Road", "Lit Up" und einer Tour-de-Force-Paarung von "Humiliation" vom von der Kritik gefeierten Album "Trouble Will Find Me" mit "Murder Me Rachael" von dem früheren Album "Sad Songs For Dirty Lovers". Als Zugabe gibt es in Rom die Wahlkampfhymne "Mr. November", "Terrible Love" von High Violet und das abschließende Fan-Singalong "Vanderlyle Crybaby Geeks". In ihrer Live-Kritik bezeichnete der Guardian The National als "eine die Ära definierende Band auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte... als dieses atemberaubende zweieinhalbstündige Epos zu einer gemeinschaftlichen Katharsis wird". Auch der Rolling Stone UK schrieb: "Es ist klar, dass die Band...ihren Platz an der Spitze seit einem Jahrzehnt verdient hat.... Eine Show, die einfach euphorisch ist und die Band auf einem neuen Höhepunkt sieht." Das Doppel-Livealbum "Rome" ist das Zeugnis dafür.
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As the tenth candle flickers atop the torta alla panna, Archeo Recordings play the Uno reverse card, breaking with tradition to give us a gift in celebration of its birthday: the first in a series of exquisite EPs on which the label's favourite contemporaries pay homage to past masters. Each re-polished gem is plucked either directly from the beatific back catalogue of the fine Florentine label or is at least Archeo-adjacent, perhaps a sign of future wonders to come. Like a musical version of Janus, who can be found at the heart of Bertoldo di Giovanni's frieze in the Medici villa, Archeo Recordings will continue to look forwards and backwards to provide sublime sounds for us all.
Pepe Maina officially joined the Archeo family in 2019 with the much-needed reissue of his 1979 masterpiece Scerizza (AR015), but his astounding music has been a constant companion to label head Manu for much longer. An inter-dimensional, multi-instrumental maverick, Maina weaves the frayed edges of prog rock, new age, organic jazz and global minimalism into a shimmering tapestry all of his own. The results are spread across fifty years and almost as many albums, largely self-released and always absolutely untarnished by commercial concerns.
Based in a small village in the hills of Brianza, just north of Milan, Maina translates the beauty of his surroundings into transformative tone poems, and the folkloric fusion of "The Infinite", originally released on his 2014 CD Tales From The Hill, is the perfect example of his practice. It opens with a recitation of Giacomo Leopardi's 1825s poem "L'Infinito" by famed Italian actor Vittorio Gassman. A leading figure in the romantic movement, Leopardi explores the idea of time and space within the natural world, and the peace that comes with an appreciation of the immensity of eternity. Manu, longtime digger and now a burgeoning producer, expands upon the original with tribal percussion, chirping electronics and a spheric bassline, folding Maina's elegant strings and gossamer pads into a new arrangement suited for a slow dance under the stars.
Unless you had a well-trained ear tuned to Italy's avant-jazz scene, chances are your first encounter with innovative flautist Roberto Aglieri came via the 2017 Archeo reissue of hisalmost untraceable LP Ragapadani (AR011). It's a true testament to Manu's digging credentials that he snatched this masterpiece out of the esoteric atmosphere and brought it attention it so richly deserved. A delicate union of digital synthesis and versatile flute - be it soft and silvery or
brilliant and clear - the 1987 album was a shapeshifting masterpiece, replaying scenes from Virgil, Verdi, Visconti and Pasolini with a neon glow. Quintessentially Italian, but uncanny and previously unimagined - Penthouse and Portico perhaps. Powered by a percolating prototechno sequence, cascading keys, hallucinogenic vocal snippets and a variety of tonal timbres from Roberto's reed, "Danza N. 1" long deserved the praise reserved for Jean-Luc Ponty's pinnacle, so many thanks to Manu for our collective introduction. The tall task of reinterpreting this particular paragon falls to Perugian polymath Daniele Tomassini AKA Feel Fly, whose peerless skills as both producer and musician have delighted DJs and dancers alike. Hot on the heels of his diverse and definitive remixes of Tony Esposito for AR027, Daniele delivers a radical rework of "Danza N. 1" perfect for both day rave sunshine and full moon party alike. Enhanced by snapping breaks and a rattling kick, the bassline gurgle emerges as a progressive powerhouse, laying the foundation for the trilling flute and circular keys to cast a psychedelic spell. As the slow-Goa revival picks up pace, this one is way ahead of the pack.
Archeo take us all the way back to the start of its story here - well almost. Though it bore the stamp AR001 (2015), this Radio Band reissue actually hit shelves months after Tony Esposito's "Je-Na' / Pagaia"; a false start perhaps but a true classic all the same. Radio Band were a group of DJs from Florence who all sailed the airways of Radio Fantasy in 1984 and whose one and only release was this super groovy slice of Italo-boogie. Following the example of Milanese DJs Band of Jocks but far surpassing their formulaic funk fizzle, Radio Band employed an intergalactic bassline, cosmic keys and that undeniably Italian style of rapping to deliver a sophisticated party-starter which even found its way to disco deity Ron Hardy. Back to the here and now, and if you've found yourself pumping an ecstatic fist to a supercharged Italian epic of late, chances are its from the mind of the mysterious Radiomarc. Operating on the ascendent Popcorn Groove imprint, this shadowy figure steers his country's lost classics into peaktime territories, finding a sweet spot between late Italo-disco, early Italo-house and contemporary cool. Pushing the tempo with a club-ready 4/4, setting the sequencer to stun and supplementing the original melodies with a series of synth riffs, the mystery producer send this one into orbit. Radio Band - Radio Rap - Radiomarc, the circle is complete.
Few have done more to develop cross-cultural musical exchange than Futuro Antico. A collaborative venture from musician, archeologist and ethnomusicologist Walter Maioli, keyboardist and tonal theoretician Riccardo Sinigaglia and multi-disciplinary artist and composer Gabin Dabiré, Futuro Antico formed in Milan in 1979, combining ancient international folkloric traditions with otherworldly electronics. The result is an arresting melange of Mediterranean, African and Asian instrumentation, mimicked by esoteric synth tones and hypnotic minimalism, which the group perfected on their acclaimed 1990 LP Dai Primitivi All'Elettronica. The meditative and transportive "Pan Tuning" belongs to their largely overlooked 2005 CD only release Intonazioni Archetipe, and has been amongst Manu's most loved tracks from the first moment he heard it. Who else is better placed to reshape this evocative opus into an immersive, transcendental dance floor journey than label favourites Mushrooms Project? The duo sows the original elements into a sprawling fifteen minute fusion of séance and science, at times propulsive with a ritualist rhythm of tuned percussion and crunching drum machine at others drifting off into ethereal ambience. Mushrooms Project continue to push the boundaries of the Afro-cosmic style, and this remix marks a new zenith.
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2024 Repress
A powerful addition to PATRICE BÄUMEL's steadily growing Kompakt catalogue, SPEICHER 89 is the third contribution to the series from the Dutch producer and former Trouw resident. Hitting dance floors in the wake of SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) and SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85), his latest 12" offering brings you a duo of massive belters, headlined by cyber-calypso manifesto DUM DUM and backed by techno string showdown SURGE. Both tracks nourish some serious bass drops while showcasing an artist invested in carefully crafted melody and impeccable flow - excellent material from a leading beatsmith and DJ who knows how to woo a crowd.
SPEICHER 89 ist die nunmehr dritte Scheibe vom holländischen Produzenten und ehemaligen Trouw-Resident PATRICE BÄUMEL in der Serie, mächtiger Zuwachs in seinem sich verdichtenden Kompakt-Katalog. Nach den Einschlägen von SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) und SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85) birgt auch die neueste 12" ein massives Set an Schiebern, angeführt vom Cyber-Calypso-Manifest DUM DUM und unterstützt vom grossen Techno-Streicher-Showdown SURGE. Beide Tracks züchten sich ein paar äußerst ernsthafte Bass-Momente heran, vergessen aber nicht den Künstler hinter der Welle, der stets auch in sorgfältige Melodiearbeit und reibungslosen Flow investiert - exzellentes Material von einem führenden Beatschrauber und DJ der weiß wie man mit einer Crowd umzugehen hat.
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In Zeiten, in denen Alle Mainstream sind, ist es nicht leicht ein Underground-Musiker zu sein. Vor allem, wenn man davon leben wollen muss. Der Leipziger Musiker Josen Bach ist so einer. Seit Jahren erfolgreich unter dem Radar!
Er verdient seine Brötchen als Schlagzeuger, als Theatermusiker und jetzt neu: Als Bandleader seiner eigenen Band DIE QUITTUNG. „Einfrieren“, so lautet der Titel des am 24.11. erscheinenden Albums, ist bereits das zweite Album von DIE QUITTUNG, allerdings das erste auf dem Berliner Label staatsakt.
Die Produktion für „Einfrieren“ ging während der Pandemie los und ist nun endlich pfannenfertig gemischt und gemastert. Selbstverständlich wird sein neues Label nun alles dafür tun, DIE QUITTUNG so breit wie möglich im Mainstream zu etablieren! Bald ist es vorbei mit dem Untergrundlegendenstatus. Nur noch mit Sonnenbrille zum Bäcker.
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Erstes Soloalbum des Queenryche Sängers Todd La Torre. Die durch die Pandemie verschobene Queenryche Tour bot Todd La Torre die Gelegenheit,das lang geplante Soloalbum zu verwirklichen. Todd tat sich mit seinem langjährigen Freund Craig Blackwell zusammen. Wie bei Queensrÿche's The Verdict spielte La Torre Schlagzeug und übernahm die Vocals, Blackwell spielte Gitarre, Bass und Keyboards. La Torre und Blackwell produzierten das Album selbst, zogen jedoch Queensrÿche- Produzent Zeuss hinzu. Gastauftritte von Jordan Ziff (Age Of Evil, Metalhead, Ratt) und Al Nunn. Insgesamt zeigt sich der Solo-Output vielseitig, ohne die progressive Basis von Queensryche zu vernachlässigen. Die Grundlagen sind allerdings mehr im klassischen Metal verortet und werden mit verschiedenen Einflüssen kombiniert. . Der Opener "Dogmata" oder "Vanguards Of The Dawn Wall" kommen mit mächtig Speed um die Ecke und mixen Heavy mit Speed und Thrash. "Pretender" erhält einen leichten epischen Touch und La Torre bewegt sich stimmlich in überraschende Höhen. Metallisch klassisch wird es mit "Hellbound And Down", dem starken "Vexed" und "Rejoice In The Suffering". Der progressive Part kommt bei "Darkened Majesty", "Apology" oder "Critical Cynic" zum Tragen. Die Balladenfreunde hören in "Crossroad To Insanity" rein.Zum Schluss gibt es mächtig dunkle Töne zu entdecken - "One By One . Craig Blackwells Gitarrenspiel setzt den Gesang von La Torre musikalisch perfekt in Szene. Todd findet sogar Vocals, die noch nie zuvor von ihm gehört wurden, wie auf dem Titeltrack und dem bestechenden "Vanguards of the Dawn Wall" zu hören ist. 2021 nur in den USA veröffentlicht, macht ROAR dieses Juwel nun endlich auch in Europa erhältlich, zusätzlich in 2 luxuriösen Vinyl Versionen. "Rejoice The Sufffering"ist ein herausragendes Opus von einem spät berufenen Sänger, der völlig losgelöst beweist, wie man eine wuchtig-moderne und vitale Metal Scheibe schreibt, arrangiert und produziert Für alle Queensryche Fans und Liebhaber des klassischen Metal.
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2024 Repress
Als Compilation-Reihe im Jahre 2001 gegründet um ein paar lose Fäden unserer Stammkünstler zu verknüpfen, hat sich SPEICHER inzwischen zu einem Garanten für fortgeschrittene Tanzklänge aus aller Welt weiterentwickelt der es KOMPAKT erlaubt, Musiker aus allen Bereichen des elektronischen Spektrums einzuladen und zu fördern. Für SPEICHER 85 präsentiert der Amsterdamer Tanzflurbeschwörer und produzierende Drahtzieher PATRICE BÄUMEL zwei hocheffektive Technoschieber die für jeden anspruchsvollen DJ auf der Jagd nach Momentum zur Waffe der Wahl avancieren werden.
In glühendem Rot gehalten, bringt SPEICHER 85 neues Material von keinem geringeren als PATRICE BÄUMEL, einem der meistverehrtesten Resident-DJs und Techno-Innovatoren aus dem legendären, leider inzwischen geschlossenen Amsterdamer Trouw Club. Aktiv seit den Mittneunzigern, verdiente er seine Produktionssporen auf so unterschiedlichen Labels wie Trapez, Get Physical oder Systematic, mit aktuellen Highlights wie dem exzellenten Remix für GusGus' OBNOXIOUSLY SEXUAL (KOMPAKT DIGITAL 044) im letzten Jahr, oder dem Labelsolodebüt auf Kompakt SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81), einem rauen und energetischen Werk das sich als bewusstseinsverändernde Maßnahme allererster Güte entpuppte.
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- 1: Intro
- 2: Absorbed
- 3: Masked Jackal
- 4: Arc-Lite
- 5: Skeleton On Your Shoulder
- 6: Sudden Fall
- 7: Shadow of a Lost Dream
- 8: The New Breed
- 9: Voyage to Eternity
- 10: Purple Haze
1986 veröffentlichten Bassist Ron Royce (Ron Broder), Gitarrist Tommy T. Baron (Tommy Vetterli) und Schlagzeuger Marquis Marky (Markus Edelmann) ihr erstes Demotape »Death Cult« mit Hilfe von Celtic Frosts Tom Gabriel Fischer am Gesang (Fischer war auch für die Texte verantwortlich).
Kurz darauf, Anfang 1987, unterschrieben Zürichs Avantgarde-Metal-Pioniere einen Vertrag mit Noise Records aus Berlin. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Bassist Ron Royce entschieden, selbst die Rolle des Leadsängers von Coroner zu übernehmen.
Schließlich buchte Karl-Ulrich Walterbach von Noise Records für Coroner Studiozeit im Berliner Music Lab Studio, damit sie ihr Debütalbum unter den wachsamen Augen von Harris Johns aufnehmen konnten. »R.I.P.« wurde im Juni 1987 veröffentlicht und erhielt ausgesprochen positives Feedback in der Presse.
1988 folgte auf Coroners Debütalbum »Punishment For Decadence« (diesmal produziert im Sky Trak Studio in Berlin, produziert von Guy Bidmead). Laut Gitarrist Tommy Vetterli war das eine natürliche Weiterentwicklung für die Band: „Wir haben uns mehr auf die Tiefe der Musik konzentriert, es war nicht mehr nur eine Demonstration unserer technischen Fähigkeiten. Die Band war ziemlich tight, definitiv tighter als auf unserem ersten Album. Insgesamt denke ich, dass die Platte etwas reifer ist. Es ging weniger darum zu zeigen: ‚Schaut her, wie gut wir spielen können‘, sondern der Fokus lag auf den Songs.“
Der herausragende Track auf dem Album ist „Masked Jackal“, ein Fanliebling bis zum heutigen Tage. Außerdem wurde ein Musikvideo zu dem Song gedreht, wie der Gitarrist erklärt: „Es ist das Stück, das auf dem Album heraussticht. MTV war damals für jede Band extrem wichtig. Deshalb ist ‚Masked Jackal‘ bis heute ein Favorit der Fans.“
»Punishment For Decadence« kam mit einem auffälligen Cover-Artwork daher (ein Gemälde mit dem Titel „Porte de L'enfer“), eine Idee von Schlagzeuger Marky: „Er kletterte mitten in der Nacht eine Leiter hinauf und fotografierte hier in Zürich das Artwork von Rodin. Das Plattenlabel fand jedoch, dass dieses Cover nicht ‚Heavy Metal‘ genug sei, also veröffentlichten sie für die zweite Pressung ein anderes Cover mit diesem Skelett, das Geige spielt. Jenes Motiv war eigentlich nur als T-Shirt-Design gedacht.“
Laut Tommy lief das Album in Sachen Verkaufszahlen ordentlich: „Anscheinend müssen die Verkaufszahlen befriedigend gewesen sein; sonst hätten wir wahrscheinlich nicht weitermachen können. Wir haben nicht viel Geld mit Coroner verdient, aber das Ganze hat viel Spaß gemacht. Wir konnten überleben und das tun, was wir lieben. Die Presse und andere Musiker mochten uns, aber wir erreichten niemals die breite Masse.“
Im Februar 2026 von Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY remastert und restauriert. Die Schneidearbeiten wurden von SST Germany auf Neumann-Geräten durchgeführt, um in jeder Hinsicht optimale Qualität zu gewährleisten. Die ultimative audiophile Ausgabe dieses zeitlosen Klassikers!
expected to be published on 09.10.2026
- B1: Cut N' Run
- B2: Drive You Crazy
- B3: Bigshot
- B4: I Did It Anyway
- B5: Favored Nation
- B1: Dogs of Laredo
- B2: Rise and Shine
- B3: That's the Kind of Fool I'll Be
- B4: Funky So N So
- B5: Long Ryder
Nach dem durchschlagenden Erfolg ihres selbstbetitelten Debüts legt „Rise and Shine“ die Messlatte noch höher – mit prägnanterem Songwriting, furchtloser Musikalität und jenem Feuerwerk auf den sechs Saiten, das zum Markenzeichen der Band geworden ist. Es ist ein Album, das die Tradition des Lone Star ehrt, ohne sich von ihr einengen zu lassen. Hätte das texanische Gitarrenspiel eine definitive DNA, würde sie dem gemeinsamen Werdegang von Moore, Moeller und Dayton sehr ähnlich sehen. Seit mehr als drei Jahrzehnten hat jeder von ihnen seinen eigenen Weg durch Blues, Rock, Country und Americana beschritten. Moore brachte schwebende, gefühlvolle Psychedelia zurück in den Blues; Moeller bereicherte die Austin-Szene mit messerscharfem Funk und wildem Saitenbending; und Dayton injizierte Punkrock-Adrenalin in das Herz des Outlaw-Country. Insgesamt haben sie sich zu einer der spannendsten Gitarrenbands entwickelt, die Texas seit Jahren hervorgebracht hat. Seit der Veröffentlichung ihres Debüts haben sich die Texas Headhunters mit ihrer furchtlosen Mischung aus Blues, Rock, Country-Soul und Roots-Musik breite Anerkennung verdient. SiriusXM spielte gleichzeitig drei Songs der Band in den Sendungen „Outlaw Country“, „Bluesville“ und „Little Steven’s Underground Garage“, wo sie zudem die begehrte Auszeichnung „Coolest Song in the World“ erhielten. Auch die Kritiker zeigten sich begeistert. „Guitar World“ und „Guitar Player“ lobten das Trio als „Triple-Guitar-Threat“, das „die Lone-Star-Tradition am Leben erhält“, während „No Depression“ ihre Liebe zum „rauen Barroom-Blues“ feierte. „Goldmine“ bezeichnete sie als „das Original“, The Alternate Root erklärte: „Kein Füllmaterial, nur Riffs“, American Blues Scene lobte ihre „Vollgas-Rückkehr zu den Wurzeln“, und Blues Rock Review fasste es einfach zusammen: „Jedes einzelne Mitglied ist ein meisterhafter Musiker, aber als Trio sind sie außergewöhnlich.“ Mit „Rise and Shine“ beweisen die Texas Headhunters, dass authentische texanische Gitarrenmusik immer noch am besten laut, locker und kompromisslos lebendig serviert wird. Formate: - CD im Mini-Gatefold Sleeve inkl. bedruckter Innenhülle - Yellow Rose Vinyl inkl. bedruckter Innenhülle
expected to be published on 09.10.2026
- 1: SCARCITY
- 2: ROSES & RIOT SHIELDS
- 3: PINS N' NEEDLES
- 4: GRATITUDE
- 5: UNDER THE INFLUENCER
- 6: WORKING THE WEAK
- 7: LEGAL HIGH
- 8: EMPIRE OF DIRT
- 9: VICTIM
- 10: BOOTS DON'T FIT
Ready to take our streets back? Kill the Colossi sind wohl eine der spannendsten neuen Bands aus England und haben mit ihrer (zuerst nur) selbstveröffentlichten Debut-CD "Braces for Impact" vor zwei Jahren sofort für weltweite Beachtung in der Szene gesorgt (mittlerweile auf Vinyl von Sunny Bastards erhältlich)! Kein Wunder die aggressive Mischung aus "in your face"-OI!-Shoutern und markanten Streetpunk-Melodien umrahmt von fetten Gitarrensound und wohlplatzierten Singalongs knallen alles weg. Vergleiche mit Kalibern wie "Lion's Law" machten schnell die Runde. Das Ox-Magazin schrieb zurecht: "KILL THE COLOSSI sind neben THE CHISEL die gegenwärtig wohl beste englische Oi!-Punk-Combo." Und selbst die Metalszene wurde auf die Band aufmerksam (Rock Hard 9/10) und bescherte der Band eine Einladung zum Kuhzi-Festival. Jetzt erscheint der Nachfolger "Roses & Riot Shields" und setzt den Weg von Kill the Colossi eindrucksvoll fort: Mitreißend-kraftvoller UK-Streetpunk/ Oi! mit ausgeklügeltem Songwriting und dem "gewissen Etwas", den man schwer in Worte fassen, dafür umso mehr im Herzen spüren kann! 10 neue Songs bei denen man übliche Klischees und abgenudelte Stereotypen vergebens sucht. Stattdessen sozialkritische Lyrics (Empire of the Dirt, Scarcity), wütende Bestandsaufnahmen über das verzerrte Spiegelbild der Gesellschaft (Working the weak), bis hin zu all dem neumodischem Scheiss, der manipuliert und beeinflusst (Under the Influencer; Legal High). Mit "Boots don't fit" schließlich gibt's eine unter die Haut gehende Hymne, die fernab der üblichen oft banalen Bekenntnisse gegen Rassismus viel tiefer in die Wunde sticht und deutlicher nicht sein kann! Jede Gesellschaft kriegt halt was sie verdient_"Kill the Colossi" dürfte mit diesem Album der Sprung in die nächste Liga sicher sein!
expected to be published on 02.10.2026
Ready to take our streets back? Kill the Colossi sind wohl eine der spannendsten neuen Bands aus England und haben mit ihrer (zuerst nur) selbstveröffentlichten Debut-CD "Braces for Impact" vor zwei Jahren sofort für weltweite Beachtung in der Szene gesorgt (mittlerweile auf Vinyl von Sunny Bastards erhältlich)! Kein Wunder die aggressive Mischung aus "in your face"-OI!-Shoutern und markanten Streetpunk-Melodien umrahmt von fetten Gitarrensound und wohlplatzierten Singalongs knallen alles weg. Vergleiche mit Kalibern wie "Lion's Law" machten schnell die Runde. Das Ox-Magazin schrieb zurecht: "KILL THE COLOSSI sind neben THE CHISEL die gegenwärtig wohl beste englische Oi!-Punk-Combo." Und selbst die Metalszene wurde auf die Band aufmerksam (Rock Hard 9/10) und bescherte der Band eine Einladung zum Kuhzi-Festival. Jetzt erscheint der Nachfolger "Roses & Riot Shields" und setzt den Weg von Kill the Colossi eindrucksvoll fort: Mitreißend-kraftvoller UK-Streetpunk/ Oi! mit ausgeklügeltem Songwriting und dem "gewissen Etwas", den man schwer in Worte fassen, dafür umso mehr im Herzen spüren kann! 10 neue Songs bei denen man übliche Klischees und abgenudelte Stereotypen vergebens sucht. Stattdessen sozialkritische Lyrics (Empire of the Dirt, Scarcity), wütende Bestandsaufnahmen über das verzerrte Spiegelbild der Gesellschaft (Working the weak), bis hin zu all dem neumodischem Scheiss, der manipuliert und beeinflusst (Under the Influencer; Legal High). Mit "Boots don't fit" schließlich gibt's eine unter die Haut gehende Hymne, die fernab der üblichen oft banalen Bekenntnisse gegen Rassismus viel tiefer in die Wunde sticht und deutlicher nicht sein kann! Jede Gesellschaft kriegt halt was sie verdient_"Kill the Colossi" dürfte mit diesem Album der Sprung in die nächste Liga sicher sein!
expected to be published on 02.10.2026
- 1: Herz mit Gebrauchsspuren
- 2: An Deiner Seite
- 3: Weltuntergang
- 4: Keine Altersvorsorge
- 5: Lied von der Freiheit
- 6: Generationen & Dämonen
- 7: Fleischgewordenes Chanson
- 8: Ich kann dich nicht mehr sehen
- 9: Bis nach Hause
- 10: Königin der Nacht
- 11: Ich geh nur schonmal voraus
Black Vinyl[25,84 €]
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
expected to be published on 11.09.2026
- 1: Herz mit Gebrauchsspuren
- 2: An Deiner Seite
- 3: Weltuntergang
- 4: Keine Altersvorsorge
- 5: Lied von der Freiheit
- 6: Generationen & Dämonen
- 7: Fleischgewordenes Chanson
- 8: Ich kann dich nicht mehr sehen
- 9: Bis nach Hause
- 10: Königin der Nacht
- 11: Ich geh nur schonmal voraus
Zitrongelbes Vinyl[25,84 €]
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
expected to be published on 11.09.2026
Eine junge, innovative Sängerin und Songschreiberin sorgt ab sofort auf dem Verve Label für einen mitreißenden Mix aus Soul, brasilianischer Jazz-Fusion, Funk, Mexican Bolero und House-Einflüssen. Die in Chicago
lebende Sparklmami eröffnet ihr Debütalbum mit den Worten “You’re listening to Sparklmami radio“, und
zieht sofort hinein in eine Welt jenseits klarer Genregrenzen. Nach den digitalen Singles “running“ und
„fajas“ (2024) wird hier erstmals die ganze Tiefe ihrer künstlerischen Vision hörbar.
Sparklmami versteht ihre Musik als Gesamtkunstwerk, erschafft ein eigenes Universum geprägt von markantem Styling. Die visuellen Elemente spiegeln sich auch musikalisch wider: “in this body“ lebt von einer
brodelnden Rhythmusgruppe, vielschichtigen Keyboard-Arrangements, warmen Bläsern und einer Stimme,
die mühelos zwischen Gesang und Spoken Word wechselt.
Sparklmamis Texte folgen diesem Prinzip: Themen wie Identität, Herkunft und Selbstfindung werden nicht
erklärt, sondern erfahrbar gemacht. Gerade darin liegt die besondere Kraft dieses Albums – verletzlich,
eigenständig und mit einer künstlerischen Handschrift, die Aufmerksamkeit verdient.
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- 1: JASONTOWN
- 2: MICROMINIATURE LOVE
- 3: BOY IN THE SANDBOX
- 4: SMILE AWHILE
- 5: RETURNING
- 6: PUPPETING
- 7: KILL THE ENEMY
2026 LP Pressung auf weißem Vinyl. Ursprünglich 1968 aufgenommen und für eine Veröffentlichung bei Sire Records vorgesehen, blieb Microminiature Love von Michael Yonkers, der Ikone des Outsider-Folk und Psych-Rock, unveröffentlicht, bis es 2002 von De Stijl Records wiederentdeckt und als limitierte, ausschließlich auf Vinyl erhältliche Auflage herausgebracht wurde. Damals hat die San-Francisco-Institution Aquarius Records es besser beschrieben, als wir es je könnten: ,Ein obskurer Visionär der späten Sechziger, der seiner Zeit weit voraus war, bekommt mit dieser LP-Neuauflage endlich die Anerkennung, die er verdient. Yonkers' Sachen waren anders als alles, was man damals (oder eigentlich auch heute noch) gehört hatte: abgedrehter Garage-Psych mit wahnsinnig genialen Texten und verrückter, von Acid durchdrungener Gitarre. Yonkers, eine legendäre Figur aus der Gegend um Minneapolis, baute seine eigenen Effektpedale, sägte seine Fender Telecaster auf die Breite eines Bretts herunter und spielte wie niemand sonst je zuvor. Mir fehlen die Worte, um das zu beschreiben. Es ist irgendwie eine Mischung aus reduzierten Black Sabbath, The Troggs, Pere Ubu und The Cramps??" Sub Pop veröffentlichte das Album anschließend auf CD und brachte 2011 eine limitierte Vinyl-Auflage heraus, die seit vielen Jahren vergriffen ist. Leider verstarb Michael Yonkers 2026 während der Planung dieser Neuauflage. Er war ein unglaublicher, wahrhaft einzigartiger Künstler und einer der liebenswertesten Menschen.
expected to be published on 14.08.2026
Mit Grumpy Pieces kehrt der Düsseldorfer Musiker Harmonious Thelonious alias Stefan Schwander mit einem Werk zurück, das seine langjährige Klangästhetik präzise destilliert und zugleich spürbar aufreibt. Wieder verbinden sich Pan-Afrikanische und Nahöstliche Rhythmuskonzepte, minimalistische Wiederholungsstrukturen und reduzierter Elektronik-Einsatz zu einem hypnotischen Sound - diesmal jedoch rauer, trockener und offener für Brüche als zuvor. Die acht Stücke wirken wie unter Spannung gesetzt: Melodien schaben über kantige Bassfundamente, scharfe Snare-Schläge durchschneiden das Gefüge, und trotz des klaren Groove-Fokus ist ständig ein nervöses Knistern präsent. Grumpy Pieces reflektiert eine Gegenwart voller politischer und gesellschaftlicher Reibung - ohne explizite Kommentare, aber mit einer Musik, die Reibung selbst zum Gestaltungsmittel macht. Während die A-Seite vergleichsweise direkt beginnt, öffnet sich die B-Seite zunehmend dem kontrollierten Zerfall, bis der finale Track "Dissolving" den Titel programmatisch umsetzt. Entstanden ist das Album in Schwanders Düsseldorfer Studio - intuitiv, unmittelbar, ohne große Bildschirm-Arrangements, eng verwoben mit seiner live-erprobten, tranceartigen Arbeitsweise. Grumpy Pieces ist kein Bruch, sondern eine Zuspitzung: ein kraftvoll verdichtetes, körperliches und zugleich unruhiges Album, das die charakteristische Handschrift von Harmonious Thelonious schärft. Tanzmusik mit Widerstand - und Biss.
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- 1: DAMN THOSE EYES
- 2: NEVER MIND THE BOTOX
Am 7. August 2026 veröffentlichen THE BOYS eine limitierte Doppel-A-Seite-Vinyl-Single bei Damaged Goods Records. ,Damn Those Eyes" und ,Never Mind the Botox" wurden letztes Jahr im The Planet Of Noise Studio in Limmared, Schweden, aufgenommen. Beide Songs stammen aus dem sechsten offiziellen Studioalbum von The Boys, das im Dezember 2026 erscheinen wird. Zusammen mit den Sex Pistols, The Clash und The Damned gehörten The Boys zur ersten Welle der britischen Punk-Explosion Mitte der 1970er Jahre. Ausgestattet mit einem Arsenal an Killer-Songs von Steel und Dangerfield wurden The Boys im Januar 1977 zur ersten britischen Punkband, die einen Plattenvertrag unterschrieb. Von der Musikpresse und ihren Zeitgenossen hoch geschätzt, führten ihre gut ausgearbeiteten Songs zusammen mit Steels und Dangerfields Liebe zu Harmonien dazu, dass sie als ,die Beatles des Punk" bezeichnet wurden, aber sie hätten genauso verdient mit den Ramones verglichen werden können (und sollen) - schnell, abwechselnd frech und augenzwinkernd, und herrlich hymnisch. Auf der neuen Single sind die ursprünglichen Gründungsmitglieder und das Songwriter-Team Matt Dangerfield und Casino Steel zu hören, zusammen mit den langjährigen Mitgliedern Chips Kiesbye & Kent Norberg (von der schwedischen Megaband Sator) sowie Martin H-Son (ex-Backstreet Girls). Der renommierte internationale Filmemacher und ehemalige Bassist von The Crybabys, Danny Garcia, hat einen Gastauftritt auf ,Never Mind the Botox" und hat außerdem Promo-Videos für beide Songs gedreht.
expected to be published on 07.08.2026
- 1: TWIN PLAGUES
- 2: HANDSOME MAN
- 3: THE BURNED DOWN DAIRY QUEEN
- 4: CLIFF
- 5: HOW CAN YOU LIVE IF YOU CAN'T LOVE HOW CAN YOU IF YOU DO
- 6: CODY'S ONLY
- 7: TOOTHACHE
- 8: BIRTHDAY SONG
- 9: ONE MORE LAST ONE
- 10: THREE SISTERS
- 11: GARY'S
- 12: GHOST OF A DOG
Random Vinyl. In einem langen und emotional anstrengenden Jahr, in dem ich drinnen war (allein, in meinem Fall), habe ich mich dabei ertappt, über Spiegel nachzudenken. Wie man es vermeidet, an den meisten Tagen zu viel Zeit vor ihnen zu verbringen. Eine Bestandsaufnahme des echten, physischen Selbst ist harte Arbeit, Arbeit, gegen die ich nicht gänzlich etwas einzuwenden habe, die für mich aber sofort gefährlicher wurde, als ich mit ansehen musste, welchen sehr realen Tribut Zeit, moderne Ängste, Isolation und Langeweile von mir forderten. Es schien einfacher, mich in eine nicht allzu ferne glorreiche Vergangenheit zu versetzen, die Erinnerung als Mittel sowohl zur Begeisterung als auch zur Heilung zu nutzen. Aber wo wir gerade von Aufregung sprechen: Ich stolpere gerne auf eine Band zu, die keine Agenda und keinen Zweck hat und deren Sound fast zufällig entdeckt wird. So habe ich Wednesday zum ersten Mal gehört. Die Band kam zu mir und ich weiß nicht mehr, wie oder warum. Sie tauchten einfach auf, als wären wir unser ganzes Leben lang aufeinander zugegangen. I Was Trying To Describe You To Someone prägte meinen Sommer 2020, und in Klang, in Geist, in den zentralen Themen und deren Umsetzung versetzte es mich zurück in eine Zeit vor der heutigen, was ich damals gebraucht hatte. Die Vergangenheit kann sich weniger höllisch anfühlen als die Gegenwart, wenn wir manchmal nicht ganz ehrlich zu uns selbst sind. Da ist dieser Trick der Nostalgie, mit dem ich in meinem eigenen Schreiben viel Zeit verbringe und der mich in meinem eigenen Leben etwas quält. Die sehr reale Vorstellung, dass Nostalgie sowohl ein nützliches Werkzeug als auch eine Waffe ist, wenn sie nicht mit etwas gepaart ist, das einer Art rigoroser Ehrlichkeit nahekommt. Aber wenn ich noch einmal auf all diese Ideen von Nostalgie und unseren alten, kniffligen, vergangenen Ichs zurückkommen darf, die tatsächlich Teil des Backsteinhauses sind, das unser gegenwärtiges Selbst ausmacht, dann hoffe ich, dass du, lieber Hörer, an diesem Album genau den Moment am Anfang von ,The Burned Down Dairy Queen", in dem Karly singt: ,I was hiding in a room in my mind / and I made me take a look at myself." Denn wenn du, so wie ich, Spiegel gemieden hast - sowohl metaphorische als auch echte -, dann wird das Album hier zu einem Leuchtturm, der hell durch die Dunkelheit meiner ansonsten dunklen und leeren Kammern hallt. So viele dieser Songs beschäftigen sich mit der Vergangenheit auf weit weniger romantische Weise, als ich es bisher getan habe, und ich sehnte mich verzweifelt nach der Neuausrichtung, die dieses Album bot. Also, ja, die Songs sind gut. Vielleicht kurbelst du an einem angenehmen Tag auf der richtigen Strecke in der warmen Jahreszeit die Fenster herunter und drehst die Lautstärke auf, wenn ,Birthday Song" richtig laut und zum Mitsingen wird. Vielleicht sitzt du nachts auf einem Dach, näher am Mond als du es auf dem Boden warst, und lässt dich von ,Ghost Of A Dog" durchschütteln und zu einer nächtlichen Erkenntnis treiben, die du in der Stille nicht hättest haben können. Aber selbst über all dem, über all den Freuden und der Gnade, die die Klänge dieses Albums bieten mögen, hoffe und glaube ich auch, dass es jeden, der zuhört, daran erinnern wird, dass wir eine Ansammlung vieler Reflexionen sind. Die alle Geduld verdienen. - Hanif Abdurraqib
expected to be published on 17.07.2026
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Mit Conal veröffentlichte Conrad Schnitzler 1981 eines der faszinierendsten Werke seiner produktiven Schaffensphase - ein Album, das seinen stetigen künstlerischen Aufbruch eindrucksvoll dokumentiert. Bestehend aus zwei rund 21-minütigen Tracks, entfaltet sich Conal wie ein vielschichtiges Klangpanorama: keine lineare Erzählung, sondern ein offenes Geflecht aus elektronischen Strukturen, Schichtungen und Übergängen. Schnitzler verdichtet hier unterschiedliche musikalische Ideen zu einer Art Momentaufnahme seiner kreativen Entwicklung - roh, präzise und kompromisslos. Die außergewöhnliche Klangqualität und komplexe Gestaltung lassen den Einfluss des Paragon Studios erahnen, das ihm ideale Bedingungen für seine visionäre Arbeit bot. Conal steht exemplarisch für Schnitzlers rastlosen Innovationsdrang - ein Schlüsselwerk elektronischer Musik, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
expected to be published on 10.07.2026







































