With arrangements from DUBFORCE’s Ippei Tatsuyama and vocals contributed by Kyoko Abe, these records will please both Studio Ghibli fans and reggae fans.
Songs from “My Neighbor Totoro”, “Nausicaa of the Valley of the Wind”, and “Princess Mononoke” are arranged
with a sense of fun that can only be found in reggae while still maintaining their distinct character. Enjoy the world of Ghibli reggae with full comfort
With arrangements from DUBFORCE’s Ippei Tatsuyama and vocals contributed by Kyoko Abe, these records will please both Studio Ghibli fans and reggae fans.
Songs from “My Neighbor Totoro”, “Nausicaa of the Valley of the Wind”, and “Princess Mononoke” are arranged
with a sense of fun that can only be found in reggae while still maintaining their distinct character. Enjoy the world of Ghibli reggae with full comfort
Das GRAMMY-nominierte Trio PVA veröffentlicht ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum, „BLUSH“ Mitte Oktober auf Ninja Tune. Das Album der Südlondoner Band, das kurz nach ihrer 2020 beim Ninja Tune-Sublabel Big Dada (u.a. Yaya Bey, Young Fathers oder Diplo) veröffentlichten EP, „Toner“, erscheint, verbindet den Pulsschlag elektronischer Musik mit der rohen Energie eines lebensbejahenden Konzerts und offenbart mehr über das Trio, als sie bisher je preisgegeben haben. Die elf mitreißenden Tracks der Gruppe, bestehend aus Ella Harris und Josh Baxter (die sich Leadgesang sowie Synthesizer-, Gitarren- und Produktionsarbeit teilen) sowie Schlagzeuger und Perkussionist Louis Satchell, basieren auf einer Formel aus Acid, Disco, knallenden Synthesizern, der Befreiung des Dancefloors und kathartischem Spoken Word-Post-Punk.
PVA begann, als Harris und Baxter 2018 begannen, gemeinsam etwas zu machen, das sie als „Country-Friend-Techno“ bezeichneten. Ihre erste Show, eine Nacht namens „Narcissistic Exhibitionism“ im The Five Bells Pub in New Cross, fand nur zwei Wochen nach ihrem Kennenlernen statt. Der Abend wurde von Harris kuratiert und bot im Obergeschoss Malerei, Bildhauerei und Fotografie, während im Erdgeschoss Bands auftraten. Sie buchte PVA als Headliner. Einer ihrer ersten Songs, „Divine Intervention“, entstand, als Harris ihrer neuen Bandkollegin ihre Träume diktierte. Auf ihrem Debütalbum nehmen PVA die gleiche Energie aus der Live-Szene mit, während sie gleichzeitig eine ganzheitliche Welt voller Textur und Herz aufbauen. „BLUSH“ ist reich an schwergewichtigen Industrial-Beats, zerklüftetem Punk-Spirit und Momenten stiller Kontemplation durch Harris' poetische Lyrics. Das Album rennt unermüdlich vorwärts und verbindet Einflüsse wie Portishead, PC Music, Laurie Anderson und das kultige Rave-Pop-Duo The Pom-Poms mit Leichtigkeit. „BLUSH“ wurde während der verschiedenen Lockdowns geschrieben, eine Leidenszeit für eine Band, die es eigentlich gewohnt ist, die Grenzen ihres Sounds live auf der Bühne auszuloten. Diese Einschränkungen machten PVA aber nicht zu schaffen. Wenn überhaupt, fühlten sie sich durch die erzwungene Distanz in ihrem Songwriting gestärkt. Harris schrieb Gedichte und lernte, Musik zu produzieren, Baxter arbeitete mit anderen Künstler*innen als Produzent, und Satchell setzte sein Musikstudium an der City University fort und studierte unter anderem alte afrikanische Polyrhythmen.
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Doppel-LP, Coloured Vinyl in Tabaluga Grün. Gatefold."Wir schauen auf dieselbe Sonne und auf denselben Mond. Wir teilen uns dieselbe Erde, sind alle im selben Boot".So lauten die beiden ersten beiden Zeilen des Refrains von "Königreich der Liebe", der ersten Single aus dem neuen Drachenabenteueralbum "Tabaluga - Die Welt ist wunderbar". Zu mitreißend-anschwellendem, vielleicht ein bisschen an Elton Johns Hymne "Circle Of Life" erinnerndem Piano-Pop zeichnen Peter Maffay und seine Duett-Partnerin Stefanie Heinzmann (die hier ausnahmsweise auf Deutsch singt) in der kraftvollen Ballade das Bild von einer besseren Welt. "Es geht nicht um Farbe deiner Haut oder um das, woran du glaubst", heißt es in dem Lied weiter, und dann: "Komm, wir bauen ein Königreich mit Liebe auf dem Thron." Mit einer stärkeren Botschaft - und einem stärkeren Song - könnten die Feierlichkeiten zum vierzigsten Geburtstag des kleinen grünen Drachen kaum eingeläutet werden. 1983 erfand Peter Maffay die kindgerecht-kluge, wenngleich etwas stoffelige Figur zusammen mit Gregor Rottschalk, Rolf Zukowski und Helme Heine. Seither hat die liebenswerte Märchengestalt auf sechs Alben, mit zahlreichen Tourneen, einem Musical, einer Zeichentrickserie und einem Kinofilm immer wieder neue Generationen von Kindern und Eltern in Entzückung versetzt, aber auch zum Nachdenken gebracht.Denn Tabaluga steht für Unterhaltung mit einer klaren, positiven Botschaft. Auf dem neuen Album, so viel sei verraten, wird der ewige Drachenjunge zusammen mit seinen Freunden und der geballten Power der regenerativen Energien gegen die Klimakatastrophe antreten. Maßgeblich verstärkt wird Tabalugas Team erstmals von Lucy, einem schlauen, gemeinsam mit dem langjährigen Partner Volkswagen, entwickelten Glühwürmchen-Charakter. Tabaluga ist also definitiv so politisch relevant wie nie, und das, unterstreicht sein Mitschöpfer, sei auch dringend geboten. "Natürlich erzählen wir eine utopisch anmutende Geschichte", sagt Peter Maffay. "Aber zu dieser Utopie sehe ich keine Alternative. Wenn wir nicht mehr an die Zukunft glauben, dann geben wir uns selbst - und unsere Kinder - auf. Wir waren noch nie so gefordert, den Zusammenhalt zu stärken, wie jetzt".Für Peter Maffay (72) krönt das neue Tabaluga-Werk ein ereignisreiches Jahr. Am 18. August ist er erstmals im TV als neuer Juror bei "The Voice of Germany" zu sehen, und einen Tag zuvor startet - mit zwei Jahren Verspätung - endlich seine große Hallentournee.
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Das Duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts Gibt Es Seit 2014 Und Sie Verbinden Düstere Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücke Mit Sehr Ätherischen Vocals Und Schaffen So Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt.
Nach Ihren Ersten Ep&album-veröffentlichungen "lesser Man (diverse Pressungen 2014 - 2018, Soft Science / Nachtaufnahmen / Aufnahme + Wiedergabe / Nude Club) Und "yr Body Is Nothing" (diverse Pressungen 2016 - 2018, Dka Records / Nude Club), Ist - careful Nun Der Nächste Schritt - Vielleicht Noch Einen Schritt Weiter In Richtung Dunkelheit.
Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Der Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats (die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen) Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Haucht, Schreit Und Singt. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Das Album - careful Wurde Hauptsächlich In Massachusetts Geschrieben, Mit Einer Handvoll Synthesizern Und Einem Laptop. Für Muller Ist Ein Minimales Set-up Sehr Bedeutend In Diesem Prozess. Gemischt Wurde In Italien Mit Maurizio Baggio Von La Distilleria Studio.
Boy Harsher Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Er- Und Zu Beginn Des Jahres Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt. Es Folgte Eine Weitere Tour Durch Europa Und Zwei Us-touren, U.a. Mit The Soft Moon. Im Frühjahr Folgt Die Eigene Headline-tour Durch Europa.
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Premium-Edition: Buch + Doppel Coloured Vinyl 180gr in Tabaluga Grün + 2CD."Wir schauen auf dieselbe Sonne und auf denselben Mond. Wir teilen uns dieselbe Erde, sind alle im selben Boot".So lauten die beiden ersten beiden Zeilen des Refrains von "Königreich der Liebe", der ersten Single aus dem neuen Drachenabenteueralbum "Tabaluga - Die Welt ist wunderbar". Zu mitreißend-anschwellendem, vielleicht ein bisschen an Elton Johns Hymne "Circle Of Life" erinnerndem Piano-Pop zeichnen Peter Maffay und seine Duett-Partnerin Stefanie Heinzmann (die hier ausnahmsweise auf Deutsch singt) in der kraftvollen Ballade das Bild von einer besseren Welt. "Es geht nicht um Farbe deiner Haut oder um das, woran du glaubst", heißt es in dem Lied weiter, und dann: "Komm, wir bauen ein Königreich mit Liebe auf dem Thron." Mit einer stärkeren Botschaft - und einem stärkeren Song - könnten die Feierlichkeiten zum vierzigsten Geburtstag des kleinen grünen Drachen kaum eingeläutet werden. 1983 erfand Peter Maffay die kindgerecht-kluge, wenngleich etwas stoffelige Figur zusammen mit Gregor Rottschalk, Rolf Zukowski und Helme Heine. Seither hat die liebenswerte Märchengestalt auf sechs Alben, mit zahlreichen Tourneen, einem Musical, einer Zeichentrickserie und einem Kinofilm immer wieder neue Generationen von Kindern und Eltern in Entzückung versetzt, aber auch zum Nachdenken gebracht.Denn Tabaluga steht für Unterhaltung mit einer klaren, positiven Botschaft. Auf dem neuen Album, so viel sei verraten, wird der ewige Drachenjunge zusammen mit seinen Freunden und der geballten Power der regenerativen Energien gegen die Klimakatastrophe antreten. Maßgeblich verstärkt wird Tabalugas Team erstmals von Lucy, einem schlauen, gemeinsam mit dem langjährigen Partner Volkswagen, entwickelten Glühwürmchen-Charakter. Tabaluga ist also definitiv so politisch relevant wie nie, und das, unterstreicht sein Mitschöpfer, sei auch dringend geboten. "Natürlich erzählen wir eine utopisch anmutende Geschichte", sagt Peter Maffay. "Aber zu dieser Utopie sehe ich keine Alternative. Wenn wir nicht mehr an die Zukunft glauben, dann geben wir uns selbst - und unsere Kinder - auf. Wir waren noch nie so gefordert, den Zusammenhalt zu stärken, wie jetzt".Für Peter Maffay (72) krönt das neue Tabaluga-Werk ein ereignisreiches Jahr. Am 18. August ist er erstmals im TV als neuer Juror bei "The Voice of Germany" zu sehen, und einen Tag zuvor startet - mit zwei Jahren Verspätung - endlich seine große Hallentournee.
Italian duo Agents Of Time have been incredibly busy over the past few years, from releasing a string of classic singles – including their recent single for Afterlife, “The Mirage”, which earned more than five million views on Instagram – to remixing The Weeknd’s “Take My Breath”, which appeared on his recent Dawn FM (Alternative World). But the biggest news is here now – their second album, Universo, is ready. Elevating their trademark melodic techno with an exquisite pop-ness, Universo has found its ideal home with Kompakt, following their Music Made Paradise 2020 debut EP for the label. It’s a meeting of minds that makes perfect sense.
Andrea Di Ceglie and Luigi Tutolo, the two members of Agents Of Time, used their time during the pandemic to work on Universo, an album loosely conceptualised around their ‘personal universo’, a manifestation of the world Di Ceglie and Tutolo built both within and around their studio. This accounts for the sparkle and brightness of Universo – it’s full of personality, vim and vigour, the duo experimenting with their music, exploring its furthest corners. If you come to Universo expecting just another album of melodic techno, get ready to be pleasantly surprised – there’s a whole lot more going on here, and it’s all equally compelling.
After a typically poetic opening gesture – the swirling, synaesthetic, self-titled intro track – expectations are immediately blindsided with the two-step pop of “Fallin’”, sung with gentle clarity by guest Audrey Janssens, a dream of a song that harks back to the glory days of early ‘00s UK garage. “Interstellar Cowboy” is a confident, lithe, disco-fied strut; the gentle minor-key piano of “Liquid Fantasy” spirals into a gorgeously melancholy techno-pop epic, Vicky Who?’s voice rich with yearning. Janssens also reappears on the electro-swirl of “Poison”; “Dream Vision” revisits their single “The Mirage”, soft with sweeping strings, loaded with drama; “Part Of Life” sashays into view with a schaffel-stomp.
This rich variety throws the more dancefloor-focused tracks, like “Ciao”, into even starker relief – they’re more decisive, streamlined, yet rich with detail, chugging, Moroder-esque bass meeting strobe-lit synths that fire melodies out into the firmament. Universo feels texturally dense, but it still breathes, its sounds so tactile you want to reach out and grab them, its tunes so seductive you can’t get them out of your head. Universo is a fiercely beautiful album, brave in its spirit, a perfectly poised meeting-point of pop melody and stylish, lush techno: Agents Of Time in excelsis.
Das italienische Duo Agents Of Time war in den letzten Jahren unglaublich fleißig, von der Veröffentlichung einer Reihe klassischer Singles - darunter ihre jüngster Beitrag für Afterlife, "The Mirage", der mehr als fünf Millionen Aufrufe auf Instagram erhielt - bis hin zum Remix von The Weeknds "Take My Breath", der auf dessen aktuellen Album “Dawn FM (Alternative World)” erschien. Aber die bahnbrechendeste Neuigkeit ist erst jetzt endlich da - ihr zweites Album "Universo" ist fertig! “Universo" verbindet ihr Markenzeichen, melodischen Techno, mit einer besonderen Pop-Haltung und findet nach der EP "Music Made Paradise 2020" sein ideales Zuhause bei Kompakt. Eine Seelenverwandtschaft, die absolut Sinn macht.
Andrea Di Ceglie und Luigi Tutolo, die beiden Mitglieder von Agents Of Time, nutzten die Zeit während der Pandemie, um an "Universo" zu arbeiten, einem Album, das lose um ihr "persönliches Universum" herum konzipiert ist, eine Manifestation der Welt, die Di Ceglie und Tutolo in und um ihr Studio herum aufgebaut haben. Das macht den besonderen Glanz und die strahlende Helligkeit von "Universo" aus - es strotzt nur so von Persönlichkeit, Elan und Kraft, das Duo experimentiert mit Musik und erkundet auch noch deren entfernteste Ecken. Wer bei "Universo" nur ein weiteres Album mit melodischem Techno erwartet, wird angenehm überrascht sein - hier ist viel mehr los, und alles ist gleichermaßen spannend.
Nach einer poetischen Eröffnungsgeste - dem wirbelnden, synästhetischen, selbstbetitelten Intro-Track - werden mit dem 2-Step-Pop von “Fallin” alle Erwartungen sofort über den Haufen geworfen. Mit sanfter Klarheit von Gastsängerin Audrey Janssens gesungen, ist “Fallin” ein Traum von einem Song, der an die großen Zeiten von UK-Garage in den frühen 00er Jahre erinnert. "Interstellar Cowboy" ist ein selbstbewusstes, geschmeidig über den Laufsteg stolzierender Disco-Track; das sanfte Moll-Klavier von "Liquid Fantasy" entwickelt sich zu einem wunderbar melancholischen Techno-Pop-Epos, mit Vicky Who?’s Stimme voller Sehnsucht . Danach taucht auch Janssens Gesang auf dem Elektro-Wirbel von "Poison" wieder auf; "Dream Vision" greift die Single "The Mirage" auf, sanft und mit schwungvollen Streichern, voller Dramatik; "Part Of Life" dagegen ist ein echter Schaffel-Stomp.
All der Abwechslungsreichtum lässt eher tanzflächenorientierte Tracks wie "Ciao" noch deutlicher hervortreten - sie wirken noch entschlossener, stromlinienförmiger und dennoch reich an Details, pluckernde, Moroder-eske Bässe treffen auf stroboskopisch blitzende Synths, von denen aus die Melodien ins Firmament schießen. “Universo” fühlt sich textlich dicht an, aber es atmet trotzdem, seine Klänge sind so greifbar, dass man sie anfassen möchte, seine Melodien so verführerisch, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. “Universo” ist ein wunderschönes, mutiges Album, ein perfekter Treffpunkt von Pop-Melodien und stilvollem Techno: Agents Of Time in excelsis.
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Am besten immer schön zwischen alle Stühle setzen, das ergibt - nicht zwangsläufig, aber oft - die interessantere Musik. Und im Falle von Kuhn Fu definitiv die lustigere. Seit 2012 hat die Band um den Gitarristen Christian Kühn eine singuläre und sehr eigensinnige Form von Jazzrock (oder Rockjazz) entwickelt, zwischen Parodie und einer großen Ernsthaftigkeit, mit der sie gegen musikalische Scheuklappen anspielt. Kühns mit John Dikeman (Saxofon), Tobias Delius (Saxofon, Klarinette), Ziv Taubenfeld Bassklarinette), Sofia Salvo (Saxofon), Esat Ekincioglu (Bass) und George Hadow (Drums) international besetztes Ensemble spielt die vor Melodien und kompositorischen Ideen überbordenden Stücke, als ginge es ums Ganze. Die Komik, die in der Musik Kuhn Fus immer präsent ist, nimmt ihr nichts von ihrer Intensität. "Ich liebe tonale Musik", erzählt Christian Kühn. "Tonal gespielt und dann überspitzt, darum geht es, deswegen klingt es immer wieder mal parodistisch." Parodie - aber auch Klamauk. Auf Jazz Is Expensive erzählt Kühn das Märchen "Vom Fischer und seiner Frau" noch einmal neu und anders. Der Vortrag Kühns trägt sein Übriges bei: Mit forciertem deutschem Akzent wird auf Englisch die Geschichte zu einem modernen Märchen umgeformt. Hauptfigur ist der Fischer Marcel De Champignon, ein Hornspieler, der auf der Suche nach der perfekten Melodie ist - "the melody that makes millions". Diesen Wunsch soll ihm der Fisch erfüllen, "Bruno the Architect" der Name.
Mit einer Nonchalance, die fast unheimlich selbstverständlich daherkommt, bringt jeder Song auf A Modern Act die menschliche Natur auf den Punkt. Oder eher gesagt die Naturen, Plural, da jeder Song einer bestimmten "modernen" Person, Situation oder Beziehung gewidmet ist. Ultra-spezifisch und zugleich universell, das ist die Schönheit dieses Flickenteppichs aus unverhohlenen Beobachtungen.
Die ehrlichen und schnörkellosen Klavierballaden des ersten und letzten Songs legen sich wie eine zurückhaltende Klammer um die schrilleren Geschichten, die dazwischen erzählt werden. Das heitere und dunkle Long Blonde Hair weckt offensichtlich Erinnerungen an Stars mit wasserstoffblonden Haaren, die wir alle kennen und liebevoll verachten. Indoor Miners lässt uns genüsslich langsam in unseren eigenen Abstieg taumeln. Die verführerische Kombination aus Indie-Folk und Bombast, verpackt in sich wiederholenden Arrangements, lässt Hollywood Diamonds genau nach dem klingen, was es ist: Die scharfe Kritik eines Außenseiters an einer ausbeuterischen Industrie. Typisch für Collberg überlässt er es der eigenen Fantasie, die Leerstellen zu füllen, aber das Gerüst steht.
A Modern Act ist eine Sammlung autobiografischer Vignetten und Kurzgeschichten, die verspielt in persönlichen Befangenheiten schwelgen. In einem Anflug von kreativen Bewusstsein hat Collberg seine eigene kleine Gesellschaft erschaffen. Nicht immer schmeichelhaft widmet er sich dem, was glitzert, und dem, was düster ist. Anders als bei seinen früheren Werken standen diesmal alle Texte, bevor er die Musik komponierte. A Modern Act entstand im Januar 2021 und wurde in den folgenden Monaten zusammen mit Miccel Mohr (History of Sugar, Soho Rezanejad) in Kopenhagen, Dänemark aufgenommen und produziert, wobei Daily Tolliver (Molly Burch) an der Gitarre für den Titelsong "A Modern Act" mitwirkte.
Christian Naujoks' work has been heard and seen in a wide range of contexts, from nightclubs to concert halls, art venues and the theatre. He released three solo albums on Berlin-based label Dial Records. After his critically-acclaimed album "Wave" (2016), which has been praised as a contemporary masterpiece of ambient romance and "the most exquisitely melancholy thing he's done yet" (Pitchfork), followed by numerous collaborative projects with performance artist Ei Arakawa, filmmaker Loretta Fahrenholz and composer Ari Benjamin Meyers, among others, Christian Naujoks is back with a new record produced during his exhibition "Soft Mouth Data Service" at Galerie Max Mayer in Düsseldorf.
"A melodic, harmony-driven slice of laid back, surfer indie-guitar." Louder Than War - "Teenage angst has paid off well, DIVES are now ready to have it all." Guitar Girl Mag - "Catchy, vigorous surf-pop." - Nothing But Hope & Passion - DIVES sind zurück! Die drei Wienerinnen präsentieren nach ihrem gefeierten Debut-Album "Teenage Years Are Over" mit dem sie in die letzten drei Jahren über 150 Shows in 13 Ländern gespielt haben ihren neuen Longplayer. Zum Herbst veröffentlichen Dora de Goederen, Viktoria Kirner und Tamara Leichtfried ihre neues Album und verlängern so ein wenig den Sommer mit einem den Soundtrack zum Draußensein, Rollschuhfahren oder Herumcruisen mit offenem Verdeck. Inklusive klugen Lyrics und Statements gegen gesellschaftlichen Bullshit, Selbstsucht und Narzissmus. DIVES sind Rock'n'Roll-Zeitreisende - spielen mal gechillten Surfpop, mal energievollen Garagerock wie aus dem 70er-Roadmovie oder der Venice Beach-Nostalgie, packen dazu aber wichtigste Messages aus dem Jetzt: gegen jegliche Diskriminierung und für Gleichberechtigung und Menschlichkeit. Klug und zugänglich, tanzbar und zeitlos. Dass man zwischenmenschliche Konflikte, Statements gegen das Patriarchat und gegen Machoattitüden in eingängige Rock'n'Roll-Songs mit Hooks und Finesse verpacken kann, haben DIVES schon in der Vergangenheit bewiesen, machen das auch nochmal eindringlich im zweiten Album "WANNA TAKE YOU THERE".
"A melodic, harmony-driven slice of laid back, surfer indie-guitar." Louder Than War - "Teenage angst has paid off well, DIVES are now ready to have it all." Guitar Girl Mag - "Catchy, vigorous surf-pop." - Nothing But Hope & Passion - DIVES sind zurück! Die drei Wienerinnen präsentieren nach ihrem gefeierten Debut-Album "Teenage Years Are Over" mit dem sie in die letzten drei Jahren über 150 Shows in 13 Ländern gespielt haben ihren neuen Longplayer. Zum Herbst veröffentlichen Dora de Goederen, Viktoria Kirner und Tamara Leichtfried ihre neues Album und verlängern so ein wenig den Sommer mit einem den Soundtrack zum Draußensein, Rollschuhfahren oder Herumcruisen mit offenem Verdeck. Inklusive klugen Lyrics und Statements gegen gesellschaftlichen Bullshit, Selbstsucht und Narzissmus. DIVES sind Rock'n'Roll-Zeitreisende - spielen mal gechillten Surfpop, mal energievollen Garagerock wie aus dem 70er-Roadmovie oder der Venice Beach-Nostalgie, packen dazu aber wichtigste Messages aus dem Jetzt: gegen jegliche Diskriminierung und für Gleichberechtigung und Menschlichkeit. Klug und zugänglich, tanzbar und zeitlos. Dass man zwischenmenschliche Konflikte, Statements gegen das Patriarchat und gegen Machoattitüden in eingängige Rock'n'Roll-Songs mit Hooks und Finesse verpacken kann, haben DIVES schon in der Vergangenheit bewiesen, machen das auch nochmal eindringlich im zweiten Album "WANNA TAKE YOU THERE".
Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 haben Blodhemn unermüdlich daran gearbeitet, den Sound des Black Metal mit einem ausgeprägten Konzept und einer aggressiven Herangehensweise voranzutreiben. Alleiniges Mitglied Invisus hat wieder alle Instrumente gespielt und den Gesang für das vierte Blodhemn-Album beigesteuert. 'Sverger Hemn' ist das Ergebnis einer langen Produktionszeit und Songwritings. Das Album bleibt dem unverwechselbar aggressiven Blodhemn-Sound treu, aber auf einigen Tracks hat Invisus seine Komfortzone mit verschiedenen Arten von Gesang und Keyboards verlassen und so mit der Erforschung von Elementen und Themen experimentiert. Das Ergebnis ist eine grandiose Mischung aus Black Metal und Thrash, gewürzt mit Rock'n'Roll.
Auf Dark Essence! lim. Transparent Blue Vinyl.
Auf ”Complete Collapse”, dem sechsten Studioalbum der Band, verarbeiten Sleeping With Sirens das Leben in der heutigen Zeit und bringen es perfekt auf den Punkt. ”Wir finden uns mit der neuen Realität ab, in der wir leben”, erklärt Quinn. ”Die Dinge haben sich so schnell verändert, und wir tun alle unser Bestes, um das zu verarbeiten. Die Platte hat eine gewisse Schwere an sich, sowohl was den Sound als auch die Emotionen angeht. Wir versuchen herauszufinden, was los ist und wo wir hinwollen. Wir haben so viel
Stagnation erlebt, aber auch eine Menge Veränderungen, die nicht unbedingt zum Besseren waren. Wir merken jetzt, dass unsere Stimme und das, was wir sagen können oder sagen sollten, durch die Musik kommen muss. Es geht nicht darum, was man auf Instagram oder Twitter sagen kann, es geht darum, was man durch seine Arbeit sagt.”
Als Kodaline Anfang März 2022 die Bühne des gemütlichen, ausverkauften Olympia Theaters in Dublin betraten, spürten Sänger/Multiinstrumentalist Steve Garrigan, Bassist/Sänger Jason Boland, Gitarrist/Sänger Mark Prendergast und Schlagzeuger/Sänger Vinny May ein tiefes Gefühl der Erneuerung, ihrer Freundschaft, ihrer Brüderlichkeit und ihrer musikalischen Gemeinschaft.
Das geliebte irische Quartett spürte auch ein Gefühl der Befreiung. Zwei Jahre der pandemiebedingten Trennung voneinander und von dem Publikum, das sie sich seit 2011 akribisch aufgebaut hatten, hatten deutlich gemacht, wie wichtig diese symbiotische Beziehung wirklich ist.
Dieses Gefühl der Befreiung durchdringt auch ”Our Roots Run Deep”, das brandneue Live-Album von Kodaline mit 17 Tracks, das am 14. Oktober 2022 bei Fantasy Records erscheint. Produziert von Phillip Magee, einem irischen Weggefährten, bietet ”Our Roots Run Deep” einen Querschnitt der beliebtesten Stücke der Gruppe und drei aufschlussreiche Coverversionen in über 80 Minuten Musik.
”Dieses Album ist etwas, das wir schon sehr lange machen wollten, aber es ist auch etwas völlig Neues für uns”, erklärt die Band. ”Es ist eine akustische Show ohne Klicks, was im Grunde bedeutet, dass es sehr roh und ungefiltert ist. Wir wollten versuchen, die Energie und Atmosphäre des Abends so gut wie möglich einzufangen. Es war eine intime Show, die wir in einem unserer Lieblingsorte auf der Welt aufgenommen haben, in Dublin City, zu Hause in Irland.”
Barbara, die Frau ohne Gedächtnis, irrt durch die malerischen Straßen Hamburgs. Eine zwielichtige Hypnosesitzung und ein nichts ahnender Liebhaber bringen ans Licht, was sich hinter ihrer unschuldigen Schönheit verbirgt. Die Erlösung scheint in greifbarer Nähe, doch der Drang, weiteres Unheil anzurichten, ist unwiderstehlich... Erst der Tag entblößt das wahre Grauen: GIALLO COME IL GIORNO, das fünfte Genre-Album von MONDO SANGUE setzt dort an, wo die vielbeachtete Giallo-LP ROSSO COME LA NOTTE (2021) endete. MONDO SANGUE und ihre Leidenschaft für die Musik und das Kino der italienischen 1960/70er ziehen Kreise. Auf GIALLO COME IL GIORNO sind die Genreliebhaber und Italien(Be)kenner Bela B, Eric Pfeil, Dirk von Lowtzow und Rocko Schamoni auf schwarzem Gold vereint. Die Vinyl 10"-EPs, von Adrian Keindorf illustriert, sind inkl. farbigem Beileger, Texte und Downloadcode auf 444 Stück limitiert und handnummeriert. Über MONDO SANGUE Das Stuttgarter Duo MONDO SANGUE (Christian Bluthardt & Yvy Pop), gegründet 2015, produziert Cinematic Pop in Anlehnung an das italienische Genrekino der 1960/70er. Nach einem Ausflug in den Dschungel (L"ISOLA DEI DANNATI - Die Insel der Verdammten; Soundtrack zu einem fiktiven Kannibalenfilm, 2016), einem Ritt durch den Spaghettiwestern (NO PLACE FOR A MAN - Il Villaggio delle Donne, 2018) und einer Reise ins All mit dem Science?Fiction-Abenteuer VEGA-5 (Avventure nel Cosmo, 2020) feiern MONDO SANGUE das legendärste Italo-Genre, den Giallo, gleich zweifach: mit ROSSO COME LA NOTTE (2021) und GIALLO COME IL GIORNO (2022).
Die Musik von Surprise Chef basiert auf dem Hervorrufen von Stimmungen; ihre lebendigen Arrangements nutzen Zeit und Raum, um Klanglandschaften zu schaffen, die den Zuhörer in ihre Welt einladen. Der unverwechselbare Sound des Quintetts speist sich aus der Filmmusik der 70er Jahre, der funkigeren Seite des Jazz und den Samples, die die Grundlage des Hip-Hop bilden. Sie verschieben die Grenzen des instrumentalen Soul und Funk mit ihrem eigenen Ansatz, der durch unzählige Stunden im Studio, das Studium der Meister und - vielleicht am wichtigsten - durch die "Tyrannei der Distanz", die ihrer Musik eine einzigartige Perspektive diktiert, verfeinert wurde. Mit ihren ersten beiden Alben All News Is Good News und Daylight Savings haben sich die aus der Nähe von Melbourne, Australien, stammenden Musiker eine eingefleischte Fangemeinde erspielt und ihren Sound von ihrem Heimstudio aus in alle Ecken der Welt gebracht. Die Band ist nun bei Big Crown Records unter Vertrag und reiht sich damit in eine Reihe zeitgenössischer und klassischer Sounds ein, die die Musik von Surprise Chef seit ihrer Gründung im Jahr 2017 beeinflusst haben. Surprise Chef besteht aus Lachlan Stuckey (Gitarre), Jethro Curtin (Keyboards), Carl Lindeberg (Bass), Andrew Congues (Schlagzeug) und Hudson Whitlock - das jüngste Mitglied, das von der Percussion über das Komponieren bis zum Produzieren alles macht. Die selbsternannten "moody shades of instrumental jazz-funk" haben von allem etwas: druckvolle Drums, mitreißende Keys, eine Rhythmusgitarre, die man auf einer Studio One-Platte hören könnte, und Flötenlinien, die von einer Blue Note-Session stammen könnten. Aber wenn man einen Schritt zurücktritt und sich die Gesamtheit ihres Sounds und ihrer Herangehensweise anschaut, dann hört und sieht man eine Gruppe, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. In vielerlei Hinsicht verkörpert Surprise Chef die Redewendung "the benefits of limits". Ihre Möglichkeiten waren insofern begrenzt, als es in Südost-Australien nicht viele Leute gab, die instrumentalen Jazz/Soul/Funk machten oder darüber sprachen, geschweige denn Platten herausbrachten. So mussten sie ihren Sound und ihre Herangehensweise in einer Art kreativer Isolation entwickeln, in der sich ein kleiner Kreis von Freunden und gleichgesinnten Musikern gegenseitig befruchtete. "Da wir in Australien so weit weg sind, bekommen wir nur flüchtige Einblicke in die Ursprünge dieser Musik", sagt Stuckey. "Aber als wir ein Label wie Big Crown hörten, wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass man frische, neue Soulmusik machen kann, die nicht super retro oder einfach nur nostalgisch ist." Dieser Ansatz ist auf ihrem neuen Album Education & Recreation deutlich zu hören. Tracks wie "Velodrome" verbinden klobige Drums mit einer ohrwurmverdächtigen Synthie-Linie, die so klingt, als würde sie auf einer Ultimate Breaks & Beats-Compilation zu finden sein, während Nummern wie "Iconoclasts" zeigen, dass sie ein Händchen für die geschmackvolle Nutzung von Raum haben. Vom erdrückenden Intro von "Suburban Breeze" bis zum schwebenden, sanften Bop von "Spring's Theme" haben Surprise Chef ein Album zusammengestellt, das dich durch Höhen und Tiefen der Emotionen führt. Ein lebendiger, die Fantasie beflügelnder Sound! Dem weiten Spektrum dieser Instrumentalmusiksparte wird mit diesem neuen Album ein modernen Klassiker hinzugefügt.
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Zwei Tracks aus dem aktuellen Album von The Mobile Homes werden von zwei der Größten der Szene geremixt: 'Once Upon A Time I Was Handsome', geremixt von Pete Gleadall & 'The Sorrow Stays For Good', geremixt von Albin Myers.
Pete Gleadall hat mit Künstlern wie den Pet Shop Boys, George Michael, David Bowie, Robbie Williams, Madonna, U2, Kylie und Take That gearbeitet.
Albin Myers ist bekannt für seine Remixe und Arbeiten mit Künstlern wie AVICII, Foo Fighters, David Guetta & ODZ, um nur einige zu nennen, aber
aber auch für seine eigene Musik, die weltweit über Millionen von Streams hat.
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Mit seinem dritten Album als Peel Dream Magazine lockt Joseph Stevens in eine fabelhafte, zickzackförmige Welt, die er selbst entworfen hat. Auf Pad verzichtet er auf die unscharfe vorherige Glorie seiner Indie-Pop-Vergangenheit - hier zittert erst ein Vibraphon, stehen Streicher ebenfalls im Mittelpunkt. Der Vorhang hebt sich für einen opulentem Kammerpop und gibt den Blick frei auf Banjo. Glockenspiel. Farfisa. Und als er im Titeltrack des Albums ein Stöhnen ausstößt, wird klar, dass dies kein gewöhnlicher Auftritt ist. Pad ist ein konzeptionelles Werk über das Sich-Verlieren, wenn man nur noch sich selbst hat, und deutet auf eine aufregende neue Zukunft für Stevens' Pop-Song hin, indem es seine eigene Existenz neu interpretiert. Als Nachfolger des erfolgreichen Agitprop Alterna aus dem Jahr 2020 stellt Pad eine bedeutende soundtechnische Entwicklung für den 34-jährigen Songwriter dar, der im selben Jahr mitten in der Pandemie nach Los Angeles zog. Drumcomputer und Synthesizer aus den siebziger Jahren sind geblieben, aber er hat seine schnarrende Offset-Gitarre gegen eine Nylonsaite ausgetauscht und sich für einen sanften Barock-Pop-Sound entschieden, der von Bossa, Folk und seiner eigenen unheimlichen Mystik durchdrungen ist. Neben Vorbildern aus der Mitte des Jahrhunderts wie Burt Bacharach greift Stevens auf die kultisch geliebten Basteleien der Beach Boys aus den späten 1960er Jahren zurück und bietet eine surreale Melange aus alten Orgeln und gefundener Percussion sowie Harry Nilssons Songteppich The Point!von 1970. Pad klingt zwar wunderschön, hat aber auch eine gewisse Dunkelheit. Stevens spricht unsere generelle Ambivalenz gegenüber der Zukunft von allem, was wir kennen, an, teilweise beeinflusst durch seine Zeit in New York zu Beginn der Pandemie. In "Hiding Out" klagt er: Ich wandere an der Vernon Mall vorbei und hinauf zur Queensboro Bridge. Man gibt mir das Gefühl, zwei Fuß klein zu sein, aber das ist keine Art zu leben. Letzten Endes verfolgt Stevens einen Ansatz, bei dem der erste Gedanke der beste Gedanke ist, und lehnt sich an die fantastischen Elemente seiner eigenen Lebensgeschichte an. Pad ist ebenso archetypisch wie seltsam und verwischt genau die Grenzen, die es zu definieren versucht. Die Kunst ahmt das Leben nach, aber das Leben ahmt auch die Kunst nach - und die Ergebnisse können manchmal unvorhersehbar sein. Für Freunde von Sterolab, Beach Boys ca. Smile, High Llamas, Broadcast, The Lilys
Novelists FR sind zurück! Aber „Déjà Vu“ setzt sie die Messlatte höher als je zuvor. Mit einem Vibe der an Bring Me The Horizon erinnert, kreieren viele Songs einen Pop-zentrierten Ansatz zeitgemäßer Rockmusik mit Akzenten des modernen Metalcore. Das Resultat sind große Riffs und eingängige Refrains, die in „Smoke Signals“ und „Made By Design“ perfekt vermischt sind.
Auf „Déjà Vu“ gibt es fünf atmosphärische Interludes, die als angenehme Zwischenspiele inmitten der explosiven Songs, wie „Terrorist“, „Do You Really Wanna Know“ und „Lost Cause“ zu finden sind. Diese Zwischenspiele reichen von elektronischen Soundscapes („Mae“) über liebevoll gespielte klassische Gitarre („Erre“) hin zu beflügelndem Post Rock („Colas“).
Novelists FR halten 2022 noch immer ihren groovigen und druckvollen Metalcore Sound („Heretic“). Die Band zeigt immer noch ihre Gitarrenskills, die in kurzen Solopassagen durchblitzen und sich mitsamt der Synthesizer-lastigen Klangwelten perfekt in Szene setzen. Darüber hinaus sind es die elektronischen Elemente, die die Produktion des Albums unglaublich reich klingen lassen.
Viele Dinge haben sich geändert, aber es ist auch aufgrund von Tisches eingängigen Vocals, das Novelists FR ihr Level auf „Déjà Vu“ erneut angehoben haben und am Ende mit einer gewissen Leichtigkeit ihr stärkstes, überzeugendstes, sowie authentischstes Material überhaupt abliefern.
Ray Davies reifte als Songwriter, und hat ihren rauen
frühen British-Invasion-Sound mit anspruchsvolleren
Texten und einer durchdachten Produktion versehen.
Kinks Kontroversy ist voller kraftvoller Raver wie dem Hit
"Til the End of the Day" (der ein weiteres "You Really Got
Me"-artiges Riff verwendet) und das raue, von Dave
Davies gesungene Cover von "Milk Cow Blues", aber
aber auch Stücke wie das Calypso-Pastiche "I'm on an
Island". Weitere großartige Songs auf diesem
unterschätzten Album sind "Where Have All the Good
Times Gone?", die klagenden Balladen "Ring the Bells"
und "The World Keeps Going Round" sowie die von Dave
Davies gesungene Unabhängigkeitserklärung "I Am Free".
Die dreifache Grammy-Gewinnerin Hilary Hahn präsentiert Eclipse: ein Album, das ihre Rückkehr auf die Bühne feiert. Aufgenommen mit dem hr-Sinfonieorchester und seinem Chefdirigenten Andrés OrozcoEstrada, liefert die Geigerin Interpretationen von drei Werken, die mit universellen Emotionen aufgeladen sind und dennoch im musikalischen Erbe ihrer Komponisten verwurzelt sind: Dvořáks Violinkonzert, ein Meisterwerk aus der „slawischen Periode“ des tschechischen Komponisten, Ginasteras Violinkonzert und
Sarasates Carmen-Fantasie, eines der größten virtuosen Prunkstücke aller Zeiten.
Auch für Hahn markiert das Album eine Reihe musikalischer Meilensteine, vor allem aber ihre Rückkehr zur Aufnahme nach einem einjährigen Sabbatical und vielen weiteren Monaten künstlerischer Einsamkeit abseits der Bühne. „Ich habe das Gefühl, dass wir mit diesem Album etwas Wunderschönes in so schwierigen Zeiten erschaffen
haben“, sagt Hilary Hahn. „Nach dem Schlussakkord der Carmen-Fantasie fühlte ich mich, als hätte ich
einen enormen Perspektivwechsel durchgemacht. Durch etwas wirklich Herausforderndes gegangen und
gestärkt daraus hervorgegangen zu sein, als Musikerin verwandelt, zu allem bereit.“ Wie die Rückkehr
des Lichts nach einer Sonnenfinsternis (Eclipse). „Vieles kann eine künstlerische Entwicklung befeuern,
aber oft wird sie durch große Ereignisse in Gang gesetzt. Ich bin froh, dass dieser Schlüsselmoment hier
dokumentiert ist, dieses Ankommen, dieses neue musikalische Zusammenfinden.“
Vielleicht ist es der federleichte Groove von FORTUNA EHRENFELD, der die zuweilen tiefe Melancholie in Bechlers Texten in strahlende Freude in den Augen ihres Publikums umzuwandeln vermag.
Mit einem Konzert in der ausverkauften Kölner Philharmonie markiert die Kölner Indie Kult Band den vorläufigen Höhepunkt einer jungen Karriere, die gerade einmal vier Jahre vorher in den professionellen Musikbetrieb entlassen wurde. Was für eine Geschichte.
Gisbert zu Knyphausen rundet dieses Konzerterlebnis in gewohnt souveräner Intensität zu einem denkwürdigen Abend ab. Fortuna in unwiderstehlicher Bestform!
“I think it’s a mistake to equate ‘perfection’ with flawlessness. To be human is to be perfectly flawed,” Johanna Warren observes while describing the joys of analog recording. Her new LP Lessons for Mutants was tracked live with a band to two inch tape—a revelatory new way of working for Warren. “Tape forces you to commit to a performance, eccentricities and all. The little glitches and anomalies that we’re tempted to ‘correct’ are often what make a thing magical.”
Lessons for Mutants is the prolific songwriter’s sixth solo LP and her second for Wax Nine/Carpark Records. The album’s running theme of metamorphosis (the title of the closing track, “Involvulus,” is Latin for “caterpillar”) reflects major changes in Warren’s personal life: after a decade of relentless touring, as the world was closing its borders, the American multi-instrumentalist unexpectedly found herself quarantining in rural Wales, where she’s now permanently homesteading.
Though tracking for the new album began in New York in 2018 in tandem with the sessions for 2020’s Chaotic Good, the majority of Lessons for Mutants was recorded in the UK surrounded by sheep, cows and a forager’s paradise of wild edible plants—a far cry from the urban jungle of LA that Warren had most recently called home. The body of work that emerged from this dramatic about-face is Warren’s most dynamic to date, shapeshifting seamlessly from searing punk screams to sparkly psych-folk soundscapes, from the bootleg ambivalence of Dylan’s Basement Tapes to cosmic stoner grooves reminiscent of Black Sabbath’s acoustic moments.
“Sometimes I can relate to myself/ I disassociate more than I’d like to, but what can you do?” Warren croons in “Tooth for a Tooth,” a wistful piano ballad that conjures the grainy romance of some smoke-filled 1940s jazz club. This kind of to-the-bone lyrical honesty has always been one of Warren’s strong suits, but these latest reflections are especially unflinching. Being forced to stop touring brought no shortage of self-examination for Warren, who quickly came to view her history on the road as an addiction from which she’s been detoxing. This sentiment dances through opening track “I’d Be Orange,” a drum-driven indie rock number replete with Beatles-esque male backing vocals: “Thirst for power, hunger for fame/ Always was a junkie for pain,” Warren confesses. This exploration of masochistic ambition and artistic martyrdom overflows into grunge anthem “Piscean Lover”: “It’s alright, we’re not ok/ We burn out not to fade away.”
“There’s this unspoken rule in modern music—modern life, really—that everything needs to be Auto-Tuned and ‘on the grid,’” Warren concludes. “This record is an act of resistance against that. There’s beauty and power in our aberrations, if we can embrace them.”
CAUSTIC CASANOVA, die psychedelischen Heavy-Riffonauten aus Washington, DC nutzen auf ihrem fünften, das Gehirn schmelzenden Album die starke Kernkraft ihres hyperkinetischen Zentrums, um diverse Soundpartikel in die musikalische Wechselwirkung einzubinden und in einer kaleidoskopischen Heavy-Rock-Extravaganz explodieren zu lassen. Im Jahr 2005 als Trio gegründet, schlagen Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zaekner, Bassist und Sänger Francis Beringer sowie Gitarrist Andrew Yonki, mit CAUSTIC CASANOVA immer wieder neue Wege ein, um ihre ebenso packende wie unvorhersehbare Musik spannend zu verfeinern. In ihren Klangräumen verbindet sich sardonischer Noise-Rock und proggiger Sludge im Stile von BARONESS, RED FANG und TORCHE mit der gewaltigen Wucht der MELVINS, der Experimentierfreude von BORIS und flottem Gitarren-Heldentum sowie einem Hauch von verdunkeltem Post-Punk. Mit der Aufnahme eines zweiten Gitarristen in der Person von Jake Kimberley im Jahr 2019 machte sich das nunmehrige Quartett auf eine Abenteuerreise mit dem erklärten Ziel, das waghalsigste und rockigste CAUSTIC CASANOVA Album aller Zeiten zu erschaffen. Dabei nutzen die Amerikaner geschickt alle erweiterten Möglichkeiten, die sich aus ihrer Verstärkung mit einer zweiten Gitarre ergeben. Gleichzeitig unterstreichen die Vier auf "Glass Enclosed Nerve Center" auch all ihre bisherigen Stärken: Beringers straffer, melodischer Bass pumpt heftig die beiden heiß-bruzzelnden Gitarren auf, die den gesanglichen Dreiklang flankieren. Zaenkers flexibles Schlagzeugspiel treibt die fünf mäandrierenden Songs des Albums einfallsreich an und fühlt sich sowohl im swingenden Bill-Ward-Stomp als auch in der Hibbeligkeit des Math-Rock wohl. Langjährige Reisende in CAUSTIC CASANOVAs Fahrwasser dürfen "Glass Enclosed Nerve Center" als eine Art von berauschender Rückkehr empfinden, zu der auch das ehrgeizig ausufernde, 22-Minuten-Epos 'Bull Moose against the Sky' erheblich beiträgt, welches die gesamte B-Seite des Albums in Beschlag nimmt. Doch auch wer den massiven Sound dieser galoppierenden Psychedelic-Sludge-Büffel noch nicht kennt, bekommt hier herausragendes Songhandwerk und eine reiche lyrische Erzählkultur geschenkt, die jede Sekunde und unzählige Wiederholungen wert sind. Drei, zwei, eins... nun geht es rund!
CAUSTIC CASANOVA, die psychedelischen Heavy-Riffonauten aus Washington, DC nutzen auf ihrem fünften, das Gehirn schmelzenden Album die starke Kernkraft ihres hyperkinetischen Zentrums, um diverse Soundpartikel in die musikalische Wechselwirkung einzubinden und in einer kaleidoskopischen Heavy-Rock-Extravaganz explodieren zu lassen. Im Jahr 2005 als Trio gegründet, schlagen Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zaekner, Bassist und Sänger Francis Beringer sowie Gitarrist Andrew Yonki, mit CAUSTIC CASANOVA immer wieder neue Wege ein, um ihre ebenso packende wie unvorhersehbare Musik spannend zu verfeinern. In ihren Klangräumen verbindet sich sardonischer Noise-Rock und proggiger Sludge im Stile von BARONESS, RED FANG und TORCHE mit der gewaltigen Wucht der MELVINS, der Experimentierfreude von BORIS und flottem Gitarren-Heldentum sowie einem Hauch von verdunkeltem Post-Punk. Mit der Aufnahme eines zweiten Gitarristen in der Person von Jake Kimberley im Jahr 2019 machte sich das nunmehrige Quartett auf eine Abenteuerreise mit dem erklärten Ziel, das waghalsigste und rockigste CAUSTIC CASANOVA Album aller Zeiten zu erschaffen. Dabei nutzen die Amerikaner geschickt alle erweiterten Möglichkeiten, die sich aus ihrer Verstärkung mit einer zweiten Gitarre ergeben. Gleichzeitig unterstreichen die Vier auf "Glass Enclosed Nerve Center" auch all ihre bisherigen Stärken: Beringers straffer, melodischer Bass pumpt heftig die beiden heiß-bruzzelnden Gitarren auf, die den gesanglichen Dreiklang flankieren. Zaenkers flexibles Schlagzeugspiel treibt die fünf mäandrierenden Songs des Albums einfallsreich an und fühlt sich sowohl im swingenden Bill-Ward-Stomp als auch in der Hibbeligkeit des Math-Rock wohl. Langjährige Reisende in CAUSTIC CASANOVAs Fahrwasser dürfen "Glass Enclosed Nerve Center" als eine Art von berauschender Rückkehr empfinden, zu der auch das ehrgeizig ausufernde, 22-Minuten-Epos 'Bull Moose against the Sky' erheblich beiträgt, welches die gesamte B-Seite des Albums in Beschlag nimmt. Doch auch wer den massiven Sound dieser galoppierenden Psychedelic-Sludge-Büffel noch nicht kennt, bekommt hier herausragendes Songhandwerk und eine reiche lyrische Erzählkultur geschenkt, die jede Sekunde und unzählige Wiederholungen wert sind. Drei, zwei, eins... nun geht es rund!
Terence Etc., besser bekannt unter seinem Vornamen Terence Nance veröffentlicht sein Debütalbum "V O R T E X", am 19. August auf Brainfeeder. Terence, der sich an der Schwelle zur künstlerischen Form bewegt, ist vielleicht am besten für seine mit dem Peabody Award ausgezeichnete experimentelle Comedy-Sketch-Serie auf HBO bekannt: "Random Acts of Flyness". Aber er ist wirklich multidisziplinär. Er zeichnet. Er schreibt. Er singt. Er spielt Gitarre. Er baut Dinge. Er beherbergt in sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Vielzahl von Realitäten, die umherschwirren und nach Ausdruck und Gleichgewicht suchen. Und es ist dieser Wunsch nach Gleichgewicht - Gleichgewicht des Lebens, Gleichgewicht der Emotionen, Gleichgewicht der inneren Energien -, der sein Debütalbum "V O R T E X" hervorgebracht hat.
Das Album entzieht sich einer einfachen Kategorisierung, ist aber vom gleichen Experimentier- und Abenteuergeist geprägt wie Terence' Helden und Zeitgenossen, Künstler wie André 3000, Solange, Serpentwithfeet, Nelson Bandela, Standing on the Corner, Earl Sweatshirt, Nick Hakim und Moses Sumney und sogar der illustre Gründer von Brainfeeder, Flying Lotus. V O R T E X bezieht sich auch auf die Literatur von Louise Erdrich und Toni Morrison sowie auf die Zeichnungen von Ruby Amanze, deren Stimme auf dem Album zu hören ist.
Wenn es 2022 eine Platte gibt, die mehr Ideen in 41 Minuten presst, dann kann es nur 'Desperately Imagining Someplace Quiet' sein, das zweite Album der US-Indierocker DisQ. Das hyperaktive Zusammenspiel der kraftvollen und doch flinken Rhythmusgruppe um Bassistin Raina Bock und Drummer Stu Manley lässt die abenteuerlichen Kompositionen abwechselnd erden und in die Stratosphäre abheben, während Produzent Matt Schuessler mit neuen klanglichen Akzenten aus den Arrangements ein sich ständig wandelndes Kaleidoskop von Texturen und Stimmungen formt.
'A bedroom shrine to Pavement, Weezer, and Teenage Fanclub.' The Guardian (about DisQ's 2020 album 'Collector')
Wenn es 2022 eine Platte gibt, die mehr Ideen in 41 Minuten presst, dann kann es nur 'Desperately Imagining Someplace Quiet' sein, das zweite Album der US-Indierocker DisQ. Das hyperaktive Zusammenspiel der kraftvollen und doch flinken Rhythmusgruppe um Bassistin Raina Bock und Drummer Stu Manley lässt die abenteuerlichen Kompositionen abwechselnd erden und in die Stratosphäre abheben, während Produzent Matt Schuessler mit neuen klanglichen Akzenten aus den Arrangements ein sich ständig wandelndes Kaleidoskop von Texturen und Stimmungen formt.
'A bedroom shrine to Pavement, Weezer, and Teenage Fanclub.' The Guardian (about DisQ's 2020 album 'Collector')
”Omnium Gatherum” bietet mit seinen 16 Tracks ausweitläufigen Prog-Jams, schwindelerregenden PopNuggets, gummibeinigen Hip-Hop-Odysseen und reinen Thrash-Metal-Passagen sowohl für Gizzard-Fans als auch für Neulinge jede Menge Stoff zum Kauen.
Typischerweise verfolgen Gizzard-Alben ein einziges Thema oder einen Stil - zum Beispiel die Öko-Metal-Barrage von ”Infest The Rat’s Nest”, der New-AgeTrance-Pop von ”Butterfly 3000” oder die endlosen Garagen-Prog-Verrenkungen von ”Nonagon Infinity” -
ein Teil des Nervenkitzels von ”Omnium Gatherum” wiederum war für die Gruppe die Möglichkeit, neue Ideen zu entwickeln, ohne sich zu verpflichten, ein ganzes Album in dieser Richtung zu liefern.
Es ist der perfekte Einstiegspunkt für Neulinge und ein solider Leckerbissen für treue Fans. ”Omnium Gatherum” war als Kompendium unveröffentlichter Songs gedacht, die auf früheren GizzardAlben keinen Platz gefunden hatten, und schon bald schrieb und nahm die Gruppe neue Songs für das schnell wachsende Album auf. Die Tracks wurden im Gizz-Hauptquartier, aber auch in ihrem legendären, inzwischen verlassenen Clubhaus in der 253 Lygon Street aufgenommen.
Textlich sind die Themen vielfältig, doch die Sorge der Gruppe um das ökologische Wohlergehen des Planeten bleibt eine Konstante. Einige
Tracks kehren zu den Synthie-Psych-Visionen von ”Butterfly 3000” zurück, andere greifen die fiebrige Thrash-Metal-Attacke auf, die Gizzard auf dem 2019er Album ”Infest The Rat’s Nest” prägte.
Kinda Kinks ist das zweite Album der englischen Rockband the Kinks, das 1965 veröffentlicht wurde. Aufgenommen und veröffentlicht innerhalb von zwei Wochen nach der Rückkehr von einer Tournee in Asien. Das Album ist ein großer Schritt nach vorne in der Fähigkeiten von Ray Davies und der Band. Sie sicherten sich einen ersten Platz in den britischen Single-Charts mit "Tired of Waiting for You", das gesamte Album stieg auf #3. Ursprünglich veröffentlicht von Pye in Großbritannien am 5. März 1965 und jetzt von BMG auf schwerem
schwarzem Vinyl im Jahr 2022 wiederveröffentlicht.
Das Album enthält auch die Kult-Lieblingsstücke 'Look For Me Baby", "Come On Now", "Something Better Beginning" sowie sowie "Nothin' in This World Can Stop Me Worryin' 'Bout That Girl", mit dem sie in Sachen Ernsthaftigkeit ganz vorne in der der British Invasion in Bezug auf Ernsthaftigkeit und Komplexität, vor vor den Beatles oder fast allen anderen Mitbewerbern Konkurrenten Anfang 1965, aber das hinderte sie nicht dara zum bluesigen "Naggin' Woman" überzugehen.
Der niederländische Singer-Songwriter remme hat in den letzten zwei Jahren seiner Karriere sein Songwriting zu einem tiefgründigen Geschichtenerzählen entwickelt. Die warme, sanfte Stimme ist immer noch da. Die Songs handeln von der Liebe und den polarisierenden Momenten des Lebens, aber remme klingt mehr denn je angekommen in seinem Sound zwischen Powerballaden und Pop-Hymnen, die man laut mitsingen und noch lauter mitfühlen möchte.
Auf „Tread“ steigert Ross From Friends die komplexen und gefühlsbetonten Qualitäten seines Produktionsstils, die Mixmag bereits dazu veranlassten, seine „eigenwillige Fingerfertigkeit“ zu loben, die „nicht nur dein Herz schmerzen lässt, sondern auch direkt aus deiner Brust tanzt“. „Tread“ ist eine Platte, die gleichzeitig glatt und melodisch, aber auch hervorragend tanzbar, nostalgisch und doch brillant modern ist, mit Anspielungen auf Sounds und Stile, die nicht so sehr reflektiert, sondern durch Weatheralls Linse gebrochen und neu kontextualisiert werden. Genauso einzigartig wie die Musik auf „Tread“ ist die Art und Weise, wie sie entstanden ist. Frustriert von den Arbeitsabläufen im kreativen Prozess, die bei der Aufnahme von Hardware und Instrumenten über einen Computer entstehen - die ständige Notwendigkeit, die Aufnahme zu starten und zu stoppen, alles zu speichern und zu katalogisieren - beschloss Weatherall, seine eigene Software zu schreiben und zu entwickeln. Das daraus resultierende Plugin mit dem Namen „Thresho“, das über Abletons Max For Live-Plattform erhältlich ist, startet die Aufnahme, sobald das Audiomaterial einen benutzerdefinierten Schwellenwert erreicht, und stoppt sie, sobald dieser Schwellenwert unterschritten wird, wobei die resultierenden Clips automatisch mit Zeitstempeln gespeichert und indiziert werden.
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Nach der Veröffentlichung von "Acoustic Adventures -
Volume One", besteht der Großteil des zweiten Kapitels
aus schnelleren Stücken wie 'Black Sheep', dem
Allzeit-Live-Klassiker 'FullMoon' und 'Flag In The Ground'.
Aber SONATA ARCTICA wären nicht SONATA ARCTICA,
wenn sie auf Nummer sicher gehen würden: 'San
Sebastian' oder der Abschlusstrack 'Victoria's Secret'
schaffen es, ein völlig neues, erfrischendes Gefühl beim
Hörer zu verbreiten; ein Gefühl, das man natürlich am
besten vor einer Bühne erleben kann! Um diese
besondere Saga zu vollenden und endlich den
Startschuss für ihre nächste, mehrfach verschobene
"Acoustic Adventures"-Tour zu feiern, um die
Corona-geschüttelten finnischen und europäischen
Festland-Gemüter zu erheben. Aber erst einmal: Kommt
ins Wohnzimmer, lehnt euch zurück und folgt SONATA
ARCTICA auf ihrer abgespeckten, aber nicht minder
spannenden Reise in die Welt der akustischen Musik...!
- Limitierte orange-schwarz marmorierte 2LP im Gatefold Sleeve mit Etching auf Seite 4 und Downloadkarte
Brandneues Lambchop Album, das erste nicht in Nashville produzierte Album und beinhaltet mit 'Little Black Boxes' eine geniale Crossover-Hymne für Fans von "The Hustle" oder "Up With People"!
Kurt Wagner fand sich im schwülen Sommer 2021 in Minneapolis in einer stillgelegten Farbenfabrik wieder, die zum Proberaum umfunktioniert wurde, als noch jeder jeden als potenzielle Krankheitsquelle betrachtete. Er vertraute sich diesem Pianisten, Andrew Broder, und seinem genialen Produktionspartner Ryan Olson an. "Ryan und Andrew sind wie zwei Seiten meiner Persönlichkeit", sagt Wagner. "Und wenn man sie als Team zusammenbringt, repräsentieren sie mich." Es wäre das erste Mal, dass Wagner eine Lambchop-Platte von jemand anderem produzieren lässt - noch dazu von jemandem, der keinerlei Verbindung zum heiligen, alten Nashville hat. Es war in dieser stillgelegten Lackfabrik in Minneapolis, wo Wagner einen Haufen ausgebrannter Freaks beim Spielen ihrer Instrumente beobachtete, die ihn zum Schreiben von The Bible brachten. Die Sessions erinnerten ihn an die lange zurückliegenden Tage im Springwater Supper Club in Nashville, als er zum ersten Mal die Afterparty zu sich nach Hause holte. Aber vielleicht, weil er diesmal nicht derjenige war, der die Regeln für die Afterparty aufstellte, ist die Musik auf The Bible unberechenbarer als je zuvor auf einer Lambchop-Platte. Jazz geht über in Country, in Disco, in Funk und wieder zurück in Country. Dies ist Lambchops neues Album - geboren an einem neuen Ort, aber aus einem Prozess heraus, den er zuerst zu Hause in Nashville entdeckte und der ihm half, seine eigene Stimme zu finden. Amen. Dies ist "The Bible".
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Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.
Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.
"Expanding Senses" - der heftige Nachfolger von "Insanity" - bietet viel Abwechslung in den Songs. Es gibt die schnelleren Tracks voller Chops, und dann gibt es mittelschnelle Songs mit viel Gitarren-Crunch (ein neuer Aspekt von DARKANE). Und natürlich dürfen wir die Tracks nicht vergessen, die beides mischen und sich von brutal zu melodisch und wieder zurückbewegen, während sie auf dem Weg dorthin das atmosphärische Cyber-Gefühl einbauen.
"Expanding Senses" ist etwas weniger progressiv und chaotisch, sondern eher geradlinig. Das ist aber in Ordnung, denn DARKANE haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Songs konzentrierter, aber nicht zu einfach zu halten.
Andreas Sydow zeigt einen Gesangsstil, der eher an Slayers Araya erinnert, was perfekt zu den Songs passt.
Zu den herausragenden Tracks "Innocence Gone" und "Chaos vs Order" wurden zwei Videos produziert, die DARKANE einen weiteren Schub gaben. Diese beiden Songs werden immer noch bei den meisten Live-Shows gespielt.
Um "Expanding Senses" gebührend vorzustellen, absolvierten DARKANE ihre ersten größeren Tourneen, u.a. mit Testament, Behemoth, Death Angel und Marduk, und sie traten auch auf einigen Festivals wie dem Sweden Rock Festival und dem Wacken Open Air (Deutschland) auf. Auch in Japan und Israel waren sie erstmals zu Gast.
Die Jazzkantine hatte nie Berührungsängste beim Manövrieren zwischen den Genres, das neue Studioalbum "Discotheque" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Gründer und Bandleader Christian Eitner hat es geschafft, die vielköpfige Charaktertruppe im Kern seit fast 30 Jahren zusammenzuhalten. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste und Schlimmste, Aufregendste und Außergewöhnlichste aus allen Musikwelten erlebt. Und sie hat noch lange nicht genug. Wir müssen wieder tanzen. Wir müssen wieder singen. Und so taucht die Jazzkantine ein in die Welt der "Discomusik", die in ihren Ursprüngen vor 50 Jahren im Milieu des New Yorker Undergrounds viel diverser und innovativer ist, als man vermutet. Eine Melange aus ersten DJ-Techniken und neuen bombastischen Sound-Systemen bietet auf privat organisierten House Partys viel Raum zur Entfaltung der LGBT-Community. Noch heute erinnert alljährlich der Christopher Street Day an die Stonewall-Riots und somit an eine Zeit, als noch gleichgeschlechtlicher Tanz verboten ist. Vor allem David Mancusos "Loft" ist Anfang der 70er eine Keimzelle für den Disco-Sound, der erst viel später mit Hits wie "Stayin' Alive" und "Le Freak" zum internationalen Boom wächst - auch die Rolling Stones, Abba und Kiss springen bekanntlich später auf den Zug auf. Parallel verbinden aber auch Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Miles Davis und Chick Corea die Raffinesse des Jazz mit der rhythmischen Intensität des Funks zu "Fusion". Und Fred Wesley sagt: "Discomusic ist Funk mit einer Krawatte". Wie es sich für die experimentierfreudige Jazzkantine gehört, entsteht auf "Discotheque" ein Sound, den man "Disco Jazz" nennen könnte - alles im gewohnten Mix aus Funk, Soul und Rap. Songs, die Lust machen, die neun Musiker endlich wieder live auf der Clubbühne zu erleben.
"Layers Of Lies", aufgenommen im Winter 2004/2005, war das erste selbst produzierte DARKANE-Album. Ein neues Studio war gebaut worden und die Band verbrachte Abende und Wochenenden dort, um ihr viertes Album fertigzustellen.
Das Ziel war es, eine Mischung aus den früheren drei Alben mit einem brutaleren und futuristischeren Sound zu schaffen. "Wir wollten unseren Sound weiterentwickeln und dabei unserem Stil treu bleiben", erklärte Christofer in vielen Interviews.
Es wurde viel Arbeit in die Gesangsarrangements gesteckt und Andreas Sydow klang mit seinem aggressiven Gebrüll besser als je zuvor. Für das bombastische und doch eindringliche Intro "Amnesia Of The Wildoerian Apocalypse" wurden wieder einmal ein Chor und ein Orchester engagiert.
Blabbermouth schrieb in einem Review zu "Layers Of Lies":
"Songwriting-mäßig hält DARKANE die Dinge relativ einfach im Sinne von Strophe-Refrain-Verse, lässt aber nicht die Intensität für irgendwelche Flüster/Crooner-Strophen oder Crossover-Tracks sinken. Songs wie "Fading Dimensions" und "Secondary Effects" enthalten rasante Thrash-Tempi und einprägsame Refrains in diesem völlig synthetischen, aber seltsam ansprechenden melodischen Robotergeschrei... Letztendlich ist "Layers Of Lies" ein eingängiger, ansteckender, unwiderstehlicher, charismatischer Arschtritt von einem Album!"
Nach der Veröffentlichung von "Layers Of Lies" im Herbst 2005 produzierten DARKANE ein Video für den Track "Secondary Effects" und gingen anschließend auf ihre erste abendfüllende US-Tournee mit Fear Factory, Strapping Young lad und Soilwork, die für die Band sehr erfolgreich war.