Per och Olof finden ihre Stärke in der Einfachheit und im Minimalismus.Mit einem geradlinigen, direkten und sich oft wiederholenden Ansatz legt ihre Musik das Wesentliche frei und lässt es für sich selbst sprechen. Das mag nach Faulheit oder Naivität klingen, aber in diesem Fall geht es eher um Perfektion.Musikalisch lassen sich Parallelen zum Punk und zu Künstlern wie Kjell Höglund und I.B. Sundström ziehen, doch Per och Olof nehmen innerhalb der schwedischen Popmusik einen ganz eigenen Platz ein - einen, der den Hörer auf eine Weise fesselt und bewegt, wie es nur wenige andere schaffen.
Idas viertes Album wurde finanziert von Capitol, in 14 Studios aufgenommen, vom New Yorker Label Tiger Style veröffentlicht und ging im Jahr-2000-Trubel unter. Die 14 Songs von "Will You Find Me" sind ein unermüdliches Kompendium und Ode an Schlaf, Sex, nächtliche Gespräche und andere bettlägerige Aktivitäten. Diese erweiterte Deluxe Edition zum 25-jährigen Jubiläum kommt in der Vinylausgabe mit 34 Outtakes, alternativen Abmischungen, 4-Spur-Demos und Covers aus dem umfangreichen Fundus der Band, die sich thematisch über vier LPs verteilt. Das begleitende 24-seitige Booklet dokumentiert Ida's Major Label Album, das es nie gab, mit atemberaubenden Fotos und einem ausführlichen Essay von Douglas Wolk.
Transparent Cloudy Clear "This Water" Vinyl. Idas viertes Album wurde finanziert von Capitol, in 14 Studios aufgenommen, vom New Yorker Label Tiger Style veröffentlicht und ging im Jahr-2000-Trubel unter. Die 14 Songs von "Will You Find Me" sind ein unermüdliches Kompendium und Ode an Schlaf, Sex, nächtliche Gespräche und andere bettlägerige Aktivitäten. Diese erweiterte Deluxe Edition zum 25-jährigen Jubiläum kommt in der Vinylausgabe mit 34 Outtakes, alternativen Abmischungen, 4-Spur-Demos und Covers aus dem umfangreichen Fundus der Band, die sich thematisch über vier LPs verteilt. Das begleitende 24-seitige Booklet dokumentiert Ida's Major Label Album, das es nie gab, mit atemberaubenden Fotos und einem ausführlichen Essay von Douglas Wolk.
Nach einer Reihe von zunehmend elektronisch geprägten Veröffentlichungen, kehren Billow Observatory mit einer völlig ambienten, schlagzeuglosen Perle von einem Album zu den Soundgefilden ihres Debüts aus dem Jahr 2012 zurück. Indem sie den Zufall und die Zufälligkeit umarmen, erheben sich spektrale Gitarren, flirren und knistern in staubige Partikel, während das Konzept der Zeit in jedem Track aus dem Fenster geworfen wird. Eine zunehmend feindselige Gesellschaft trägt zweifelsohne zum Gefühl der Introspektion und der Suche nach dem ,Anderssein" bei. Grübelnd, unheimlich, und wunderschön, werden die Hörer mit einer sehr detaillierten Sammlung von Songs belohnt, die Visionen von sich langsam drehenden Kugeln hervorrufen die leicht aus der Achse geschleudert werden. Das Duo, bestehend aus Jason Kolb (Michigan, USA) und Jonas Munk (Dänemark), begann 2006 mit der Zusammenarbeit und schickte sich gegenseitig Tracks über den Atlantik, was schließlich zu einer Veröffentlichung führte. Was zunächst als Nebenprojekt begann, wurde langsam zur Haupttätigkeit der beiden Künstler. Inzwischen haben sie insgesamt vier Alben veröffentlicht. Ihre Musik hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und ein Level der Perfektion erreicht, das sonst nur Produzenten zugestanden wird, die schon seit Jahrzehnten im Geschäft sind. Billow Observatory stehen mittlerweile für Ambient-Musik auf höchstem Niveau.
m Herbst 2022 reiste Jerome Reuter, der luxemburgische Singer-Songwriter und Kreativkopf von ROME, erneut auf die grüne Insel, um dort einige entspannte Wochen mit seinen irischen Freunden zu verbringen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde viel getrunken und gelacht. Es entstanden aber auch Songs. Und am Ende der Reise erblickte eine weitere, faszinierende "Dublin Session" das Licht der Welt.
Wurden die Tracks der ersten Dublin Session noch im legendären "Sonic Studio" in der irischen Hauptstadt aufgenommen, zog man sich für die zweite Session bewusst in die grünen Hügel von Wexford County zurück, um in Brian Brodys "Ballycale Studio" vollkommen ungestört und ganz ohne Zeitdruck musizieren zu können. Alle daraus entstanden Lieder der "Dublin Session II" sind unveröffentlichte Neukompositionen, denen Dank renommierter, irischer Musiker der landestypische Folk-Sound innewohnt.
Auf "The Dublin Session II" verbindet sich auf fast schon ganz natürliche und vor allem sehr harmonische Art und Weise ROMEs ureigener Stil aus Proto-Folk mit dem Klang des Traditional Irish Folk. Hierfür rekrutierte Co-Produzent, langjähriger Freund und musikalischer Mitstreiter Brian Brody (Rack & Ruin) kurzerhand das Who-is-Who irischer Musiker wie Ronan O Snodaigh (Dead Can Dance, Kíla) am Bodhran, Eoin O Cionnaith (Van Morrison, Christy Moore) an den Uilleann Pipes, Matthew Hanaphy am Banjo und den Tin Whistles, Goshia Gasior auf der Violine und Andy Slowey am Bass.
Unter den Kompositionen befinden sich Lieder wie das eingängige, fast tanzbare "Hold the Line" oder das bitter-böse "The Tsarist Army", die einen Kontrapunkt zu melancholischeren Kompositionen wie "My White Rose" und "Muse of Fire" setzen. Nicht unbeeinflusst vom Kriegsgeschehen in Europa und den Zeichen der Zeit entstand so ein multilinguales Kleinod mit Liedtexten auf Französisch ("La Peau Dernière"), Deutsch ("An der Landwehr"), Englisch und Gälisch ("Eirigh Anois!" u.a.).
Totgeglaubte leben bekanntlich länger und so stellt man mit ROME fest: Der europäische Geist ist wohlauf!
Melancholische Gitarrenakkorde, ein introspektiver Gesang, und immer wieder bedrohliche und energische Ausbrüche mit Percussions und Stakkato. Zwischen intimem Songwriting und Soundtrack-inspiriertem Pathos bewegt sich Jerome Reuter, der nun, 2025, das zweite Jahrzehnt seiner Band ROME feiert.
Zwei Dekaden begleitet das Luxemburgische Bandprojekt ROME nun also die Europäische Tragödie. Und während sich die Alben der ersten zehn Jahre noch vor allem historischen Themen widmeten, treten in der nicht mindert produktiven Ära zwischen 2016 und 2025, die auf dieser neuen "Anthologie" dokumentiert wird, auch aktuelle und grundsätzliche philosophische Fragestellungen ins Zentrum. ROME orientierte sich immer am großen Bild. Im Songwriting deutlich inspiriert vom französischen Chanson, dem späten Johnny Cash und Nick Cave, wurden von Beginn an auch literarische Quellen verarbeitet, und werden sie nicht namentlich genannt (wie bei "The Secret Germany" Paul Celan), so schwingen sie doch zwischen den Zeilen mit, die Denker - nicht nur - des 20. Jahrhunderts. Philosophische und gar okkulte Aspekte werden auf den Alben reflektiert ("The Hyperion Machine", "Hall of Thatch", "The Lone Furrow", "Le Ceneri di Heliodoro"), doch immer wieder wird es konkret, sei es mit Blick auf die russische Invasion in der Ukraine ("Gates of Europe", "World in Flames") und grundlegende Konflikte, die mythisch gelesen werden ("Coriolan", "Hegemonikon"). Wiederkehrend ist das mythische Motiv der Sonne, so auch auf dem jüngsten Werk "Civitas Solis".
Mal als volles Band-Line-Up, mal als Singer-Songwriter, und immer wieder im Austausch mit anderen Musikern (etwa Nergal von Behemoth oder der schwedischen Punklegende Thåström), Jerome Reuter erfindet sich beständig neu, und arbeitet kontinuierlich an einer singulären Stimme in der gegenwärtigen Popkultur. Wie ein Januskopf zurückgewandt in die Zukunft blickend.
Die Schatten des Krieges verdunkeln Europa. Die 20er Jahre des neuen Jahrtausends erwecken beklemmende Erinnerungen an jene Zwischenkriegszeit einhunderte Jahre zuvor, aus der unweigerlich der Zweite Weltkrieg entstand. Nun steht die Ukraine in Flammen, täglich bedrängt von russischen Angriffen. Und Europa ist zerrissen in diesem Konflikt, der oft nur wie der Vorbote eines viel größeren Katastrophe wirkt.
Jerome Reuter hat mit seiner Band ROME die Musik als Mittel gewählt, Europas Schicksal zu kommentieren und zu verarbeiten. Seit 2005 schreibt er Lieder und Konzeptalben, die sich den Schlüsselmomenten der Geschichte widmen, ihre Mythen und Narrative reflektieren und kommentieren. Dabei behandelt er historische Themen aus einer künstlerischen Distanz, dekonstruiert Ereignisse und Ideologeme, betrachtet sie aus unterschiedlichsten Perspektiven und gibt sie uns als Frage zurück. Er wird vom mal melancholischen, mal wütenden Zeitzeugen zum teilnehmenden Beobachter, aus dessen individualsubjektiver Sicht die Dinge unmittelbar mit Pathos aufgeladen erscheinen. Mit ROME sollen wir erkennen, beobachten, erschauern und erschrecken, aber auch neu erstrahlen: "We walk in brightest Black towards the Sun".
Reuters Songwriting gleicht oft einer Reise, auf der sich visuelle Eindrücke mit persönlichen Gesprächen mischen. Als lese man in seinem Tagebuch nach einem turbulenten Tag, der persönlich reflektiert und schließlich in ikonische Metaphern gegossen wird. "Civitas Solis" soll ausdrücklich nicht als Konzeptalbum verstanden werden, wie wir es zuvor so oft von ROME erleben durften. Immer schien sich Reuter ganz jenen Themen zu verschreiben, ging in emotionaler Hingabe und Identifikation auf, nur um dann wieder Distanz einzunehmen, um das Geschehen aus einer neuen Perspektive und in anderem Licht zu betrachten.
Jerome Reuter ist ein Suchender auf den verschlungenen Wegen der Geschichte, getrieben von einer Sehnsucht nach Europa, dem Mythos, der Utopie - zwischen aufgeklärtem Manifest und irrationaler Festung. Als zentrale Metapher dient ihm diesmal Civitas solis, der "Sonnenstaat" aus der utopischen Schrift des Dominikaners Tommaso Campanella (1623). Darin wird der wirtschaftliche und politische Aufbau eines idealen Staates imaginiert - eine der ersten gesellschaftlichen Utopien. In der Welt von ROME kann dieses Modell höchst ambivalent gelesen werden, denn Reuter bewegt sich von jeher assoziativ zwischen Anarchismus und Traditionalismus.
Stilistisch bedient sich ROME auf "Civitas Solis" einer ungewöhnlichen Bandbreite - angelegt zwischen der Liedermacherkunst von Jacques Brel, Leonard Cohen und Townes van Zandt, kalten Dark Wave-Akkorden und akzentuierten Akustikgitarren. Das Wechselbad aus martialischen Hymnen und introspektiven Balladen kehrt zu zahlreichen Schlüsselmomenten aus zwanzig Jahren Bandgeschichte zurück und wie alle ROME-Alben wirft es vor allem Fragen auf. Provozierende Fragen. Was wird unsere Zukunft bringen? Und was bedeutet das für Europa? Uns bleibt nichts übrig, als in die Fern blicken, "standing on the Western Wall". Jerome Reuter ist ein "Man against Time" und mit ihm bezeugen wir den Sturm.
Wie macht man als gefeierter Progressive-Rock-Musiker, der schon Dutzende von Alben produziert hat, ein Album, das anders ist als das, was man normalerweise erwartet? Eine Antwort ist, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die ebenfalls über jahrzehnte-lange Erfahrung und weltweite Anerkennung verfügen, ein paar Samen zu säen und dann abzuwarten, was passiert. Für das Projekt Cosmic Cathedral und das Debütalbum "Deep Water" hat Neal Morse genau das getan und sich mit Chester Thompson (Genesis), Phil Keaggy und Byron House zusammengetan. Ein Großteil des Albums entstand in Jam-Sessions, aus denen Mor-ses langjähriger Audiopartner Jerry Guidroz die besten Stücke zusammenstellte, wie zum Beispiel das 38-minütige Epos "Deep Water Suite". "Auch Time To Fly", so Morse, "entstand direkt aus einer dieser Jam-Sessions, bei der wir eine von Phils Ideen aufgriffen und zu viert weiter ausarbeiteten. Herausgekommen ist ein eher Groove-orientiertes Album, das Morse als eine Art "Prog meets Yacht Rock meets The Beatles" bezeichnet, mit einem unverkennbaren Jazz-Fusion-Einfluss: "Diese Jungs sind echte Groover: Selbst wenn sie Prog spielen, klingt es eher wie Steely Dan, aber wenn Phil und ich anfangen zu singen, klingt es wie The Beatles! Erhältlich als Limited CD Digipak, Gatefold 2LP & Digital Album.
Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpeler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
Als Künstlerin, Sängerin, Songwriterin und Gitarristin hat Samantha Fish zahlreiche Auszeichnungen für
ihren einzigartigen Selbstausdruck erhalten (u. a. mehrere Blues Music Awards und eine GRAMMYNominierung), den sie durch explosive Riffs, eindringliche Rhythmen und mitreißenden Gesang vermittelt.
Ihr Talent wurde von keinem Geringeren als Eric Clapton erkannt, der sie einlud, bei seinem Crossroads
2023 in Los Angeles aufzutreten. Sie ist eine Festival-Headlinerin, die das Cover von Gitarrenmagazinen
ziert und international vor ausverkauften Häusern tourt. Fish beherrscht ihre kathartischen Shows mit ihrer
kantigen Stimme und ihrer unverblümten Slide-Gitarre.
Für ihr neues Album Paper Doll hat sich Fish mit dem legendären Produzenten Bobby Harlow zusammengetan. Mit der Hilfe der Co-Autoren Kate Pearlman, Jim McCormick, Anders Osborne und Harlow
hat sie ihre bisher stärksten Songs geschrieben. Ihre eklektische Sensibilität wurde in eine Reihe von Songs
kanalisiert, die sowohl emotional stark als auch wild entflammbar sind und dazu beitragen, ihre langjährige
Mission zu erfüllen, das Blues-Genre für ein völlig neues Publikum zu öffnen.
Beim vielfach gefeierten Album „The World’s Favourite Tenor Arias“ handelt es sich um eine Sammlung
beliebter Tenorarien aus den Opern „Carmen“, „La bohème“, „Turdandot“ und vielen anderen. Es wurde
1975 zum ersten Mal veröffentlicht und nun, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums, wieder neu aufgelegt.
Das Album wird zum ersten Mal seit 1984 wieder auf Vinyl veröffentlicht, und zwar in einem neuen,
remasterten HD-Sound. Als Grundlage dienten die Premaster-Bänder aus den Decca-Archiven, was den
historischen Aufnahmen eine neue, faszinierende Dimension verleiht.
Version: 180g Vinyl
Das 1984 erstmals veröffentlichte Album „Mamma“ ist eine Sammlung italienischer Volkslieder, arrangiert
und dirigiert vom amerikanischen Komponisten Henry Mancini, der selbst italienische Wurzeln hatte. In
seinen Anmerkungen zu der Platte erklärte Pavarotti: „Ich bin mit diesen Liedern aufgewachsen, wie viele
andere meiner Generation auch, und sie rufen den Klang meiner Kindheit wach“.
Das Album wird zum ersten Mal seit 1984 wieder auf Vinyl veröffentlicht, und zwar in einem neuen,
remasterten HD-Sound. Als Grundlage dienten die Premaster-Bänder aus den Decca-Archiven, was den
historischen Aufnahmen eine neue, faszinierende Dimension verleiht.
Version: 180g Vinyl
Die Verbindung von Musik mit Geschichten, Gefühlen und Situationen ist für Kugelmann essenziell. Vor allem aber spielt und komponiert er mit betörender Energie, und es gelingt ihm wie keinem anderen deutschen Kontrabassisten der Gen-Z-Generation, sein Instrument zur Front-Figur seiner Musik zu machen. "Life Score" präsentiert neun Geschichten, in klaren, präsenten Melodien, im groovenden, fl ießenden Rhythmus eines homogen klingenden Trios und auch in der Natürlichkeit melodischer Musik.
Wie macht man als gefeierter Progressive-Rock-Musiker, der schon Dutzende von Alben produziert hat, ein Album, das anders ist als das, was man normalerweise erwartet? Eine Antwort ist, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die ebenfalls über jahrzehnte-lange Erfahrung und weltweite Anerkennung verfügen, ein paar Samen zu säen und dann abzuwarten, was passiert. Für das Projekt Cosmic Cathedral und das Debütalbum "Deep Water" hat Neal Morse genau das getan und sich mit Chester Thompson (Genesis), Phil Keaggy und Byron House zusammengetan. Ein Großteil des Albums entstand in Jam-Sessions, aus denen Mor-ses langjähriger Audiopartner Jerry Guidroz die besten Stücke zusammenstellte, wie zum Beispiel das 38-minütige Epos "Deep Water Suite". "Auch Time To Fly", so Morse, "entstand direkt aus einer dieser Jam-Sessions, bei der wir eine von Phils Ideen aufgriffen und zu viert weiter ausarbeiteten. Herausgekommen ist ein eher Groove-orientiertes Album, das Morse als eine Art "Prog meets Yacht Rock meets The Beatles" bezeichnet, mit einem unverkennbaren Jazz-Fusion-Einfluss: "Diese Jungs sind echte Groover: Selbst wenn sie Prog spielen, klingt es eher wie Steely Dan, aber wenn Phil und ich anfangen zu singen, klingt es wie The Beatles! Erhältlich als Limited CD Digipak, Gatefold 2LP & Digital Album.
Web Web mit ihrem sechsten Album in sieben Jahren und mit einem neuen Touch. Mehr psychedelisch, mitunter krautiger als zuvor.
Dazu haben sich WEB WEB diesmal (wieder) in Originalbesetzung (ohne Max Herre) einen besonderen Gast ausgesucht: JJ Whitefield (The Poets Of Rhythm / Karl Hector & The Malcouns / Syrup), der den fantastischen Gitarrensound beisteuert. Seine Riffs sind manchmal funky wie bei den Poets Of Rhythm oder Syrup, oder psychedelischer wie bei Karl Hector & The Malcouns oder seinen vielen Live- und Studioaufnahmen mit Embryo. Die Soundfarbe seiner Gitarre gibt dem Album den Schub in die wunderbare Atmosphäre spaciger Jazz-Kraut Bands der Siebziger. Das Konzept des Albums sollte das exakte Gegenteil zum vorigen WEB MAX Album (WEB MAX II) darstellen: Wieder zurück zu den (WEB WEB-) Wurzeln, mit spontanen, improvisierten Stücken, Fragmenten, Ideen, die größtmögliche Freiheit und Live Spirit bedeuten. Und genauso unvorhersehbar und improvisiert war auch die Idee, JJ Whitefield mit ins Boot zu holen: Einen Tag vor der Session dachte sich Roberto Di Gioia: "JJ und ich leben seit jeher in München. Wir sind uns aber leider nie wirklich über den Weg gelaufen. Ich bin ein großer Bewunderer seiner Kunst, seiner Musik, seiner Art zu spielen. Er ist so inspirierend, weil er keine Kompromisse eingeht. Er spielt auf seine so eigene Art und Weise, er ist keine Kopie von irgendwem und irgendwas."
Die 14 Kompositionen entstanden an zwei Tagen, aufgenommen von Jan Krause (Beanfield) in München. Die energetische Live-Session ging über zweimal 10 Stunden, und alle - Roberto Di Gioia (Rhodes, Fender Precision Bass, Moog, Mellotron, Percussion), Christian von Kaphengst (Fender Precision Bass, Rhodes), Peter Gall (Drums, Percussion, Fender Rhodes), Tony Lakatos (Tenorsaxophon, Querflöte) - waren bis ins Mark "on fire". Dabei wechselten die Musiker die Instrumente, um einen vollkommen anderen Gesamtklang zu erzeugen: Kaphengst am Fender Rhodes klingt anders als Roberto, sein Spiel hat einen anderen harmonischen Aufbau, und Roberto am Bass kennt man von zahlreichen Max Herre Aufnahmen, oder von Till Brönners Album "Till Brönner", und natürlich auch bei dem von ihm produzierten "Let Yourself Be Loved" von Joy Denalane, das auf Motown Records erschienen ist.
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Yannis Philippakis von Foals veröffentlicht sein erstes Solowerk, eine Kollaboration mit dem verstorbenen legendären Schlagzeuger Tony Allen. Yannis & The Yaw" präsentieren die EP 'Lagos Paris London', die nach den Orten benannt ist, an denen sie geschrieben und aufgenommen wurde und an denen sie beide gelebt haben. Das fünf Tracks umfassende Werk wird am 30. August auf Transgressive veröffentlicht.
Im Jahr 2016 bot sich Yannis die Chance seines Lebens: eine zweitägige Session mit dem großen Schlagzeuger Tony Allen, den er für seine einflussreiche, genreübergreifende Arbeit mit Künstlern wie Fela Kuti, Sébastien Tellier und Jeff Mills sehr bewundert.
Als Yannis sich in ein verrauchtes 70er-Jahre-Studio in Paris begab, erwartete er, dass sie eine nostalgische Afrobeat-Platte aufnehmen würden. Doch es kam etwas ganz anderes dabei heraus. Die beiden entwickelten schnell eine intuitive Telepathie, die Musik entstand aus Jams und Loops, und die verschiedenen Berührungspunkte - Rock, Funk, Jazz, Dub und mehr - wurden durch die einzigartige Atmosphäre des Aufeinandertreffens zweier Kulturen und kreativer Köpfe ergänzt, deren Ausdruck durch das Musizieren im und für den Moment selbst befreit wurde.
Zusammen mit Tonys regelmäßigen Mitstreitern Vincent Taeger (Schlagzeug), Vincent Turrell (Tasten, Marimba) und Ludovic Bruni (Bass, Gitarre) entstand bei diesem ersten Treffen eine Handvoll fast fertiger Songs, die in einigen nachfolgenden Sessions weiter entwickelt wurden. Aufgrund von Terminproblemen und Corona-Einschränkungen wurden die Aufnahmen jedoch nie abgeschlossen, bevor Tony im April 2020 im Alter von 79 Jahren verstarb.
Yannis fühlte sich zutiefst verpflichtet, das Projekt zu vollenden, nicht nur als bittersüße Art, seinen alten Freund zu ehren und zu feiern, sondern auch, weil Tony so begierig darauf gewesen war, diese Songs mit der Welt zu teilen. Das Ergebnis ist die kommende Fünf-Track-EP 'Lagos Paris London' unter dem Dach von Yannis & The Yaw - ein Projekt, zu dem er in Zukunft zurückkehren möchte, um weitere Kollaborationen mit inspirierenden Musikern aus der ganzen Welt einzugehen.
- Ltd. 12" EP
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In den letzten 24 Jahren war Tunde Adebimpe vor allem als Mitbegründer, Co-Sänger und Hauptkomponist von TV On The Radio bekannt. Die mehrheitlich schwarze Art-Rock-Band überstand zwei Jahrzehnte des unbeständigen kulturellen Wandels und wurde zu einer der beliebtesten, beständigsten und einflussreichsten Gruppen der New Yorker Rockszene der frühen 2000er Jahre. Obwohl Tundes poetisches Songwriting und seine überragende Stimme im Mittelpunkt von TV On The Radio stehen, wird die Band immer eine Zusammenarbeit zwischen einer Gruppe von Musikern sein. Tundes persönliche Geschichte verläuft parallel dazu, er ist eine Art kreativer Polymath. Er ist Musiker, aber auch Illustrator und Maler. Er ist ein ehemaliger Animator und Stop-Motion-Filmemacher (Celebrity Deathmatch). Er ist ein Fernseh- und Filmschauspieler, mit Rollen in Jump Tomorrow (2001), Rachel Getting Married (2008), Spider-Man: Homecoming (2017), Twisters (2024) und Star Wars: Skeleton Crew (2024). Und jetzt ist er auch ein Solokünstler, mit seinem allerersten Soloalbum, "Thee Black Boltz". Das Album wurde von Tunde Abebimpe & Wilder Zoby produziert, mit Zoby als ausführender Produzent, mit zusätzlicher Produktion und Beiträgen von Jaleel Bunton & Jahphet Landis (von TV On The Radio) und anderen. Tunde hatte die Idee zu diesem Album im Jahr 2019, als TV On The Radio eine Pause einlegten. Zwei Jahre später, als sich die Welt von der Covid-Pandemie erholte, begann er ein Notizbuch mit Worten, Illustrationen und Ideen zu erstellen, das er als "Mixtape der Emotionen, die die Musik hervorrufen könnte. Eine Art Gefühlskarte" bezeichnet. Auf diese Weise beginnt Tunde die meisten seiner Projekte, und 2021 begann er, diese Ideen mit Hilfe des Multiinstrumentalisten Wilder Zoby (Run The Jewels), mit dem er sich in Los Angeles ein Studio teilt, in Musik umzusetzen. "Thee Black Boltz" ist kein TV On The Radio-Album. Aber die Aufregung, etwas alleine zu machen, entfachte in Tunde einen ähnlichen Funken wie in den frühen TV On The Radio-Tagen. Der Songwriting-Prozess ist derselbe, aber ohne seine TVOTR-Bandkollegen hatte Tunde "nicht dieses Gerüst, an dem er sich festhalten konnte. Das war sowohl beängstigend als auch aufregend". Das Herzstück des Albums ist sein Titel, eine Anspielung auf Tundes Neigung, über den Zustand des Menschen zu schreiben und zu singen, in all seinen Formen, unter all seinen großen und kleinen Stressfaktoren. Es ist seine Antwort auf das makroökonomische Unbehagen einer Welt nach der Pandemie, die sich auf einen gewalttätigen Autoritarismus zubewegt, und auf die persönliche Trauer, die durch den Verlust der letzten Jahre entstanden ist, insbesondere durch den plötzlichen Tod seiner jüngeren Schwester während der Aufnahmen zu diesem Album. "Thee Black Boltz" ist Tunde's verzweifeltes Festhalten an kleinen Momenten der Freude inmitten der Dissonanz und Traurigkeit, auf jede erdenkliche Weise. "Es war meine Art, mir einen Felsen oder eine Plattform inmitten dieses verdammten Ozeans zu bauen." Tunde schreibt in sein Notizbuch: "Die Funken der Inspiration/Motivation/Hoffnung, die inmitten von (und manchmal als Ergebnis von) tiefem Kummer, Depression oder Verzweiflung aufblitzen. Wie Elektronen, die sich in Gewitterwolken ansammeln und zusammenstoßen, bis sie einen Blitz abfeuern und einen Ausweg erhellen, wenn auch nur für eine Sekunde." Er fügt hinzu: "Außerdem ist es ein guter Name für eine coole Metal-Band, und ich denke, dass die meisten Leute mich als eine sehr coole Metal-Band bezeichnen würden."
Under the Malmin-moniker you’ll hear on “Med Ashild Vetrhus” original organic grooves and timeless tunes from three masters of the quite unheard ‘untamed, hypnotic, raw and chanting’ folk music of Rogaland: Olav Christer Rossebo, Anders Hana (also known from the bands Moha! and Naaljos Ljom) and vocalist Ashild Vetrhus. This record consists of traditional and spiritual music from the Rogaland region in Norway (in the south-west of the country, around the city Stavanger). The album includes upbeat ‘dance’ and nostalgic folk music with a religious touch here and there. The typical national and sometimes even regional instruments used on this record in addition to voice is: hardanger fiddle, langeleik (a zither-like instrument), microtonal mandolin and guitar, mouth harp and fiddle. The performers have learned the music directly from traditional sources, but most of the material on this record has derived from the study of archive recordings from the Ryfylke Museum (in the city of Sand).
Ingrid Schmoliner und Alex Kranabetter sind seit über einem Jahrzehnt tragende Säulen der improvisierten und experimentellen Musikszene in Österreich. Obwohl erstere vor allem als Pianistin und Sängerin und letzterer als Trompeter bekannt ist, verfügen beide über ein äußerst umfangreiches Klangspektrum. Schmolinger arbeitet konsequent mit der Klangregie, um lebendige psychoakustische und räumliche Effekte zu erzeugen, während Kranabetter regelmäßig Elektronik einsetzt, um seine Klangwelten in Solo- und Gemeinschaftskonstellationen radikal zu transformieren und zu erweitern. Vielleicht fängt kein anderes Projekt die ganze Pracht ihrer ästhetischen Tendenzen so ein wie ihr Duo ,drank", das im April 2025 sein herausragendes Debütalbum ,Breath in Definition" bei Trost veröffentlichen wird. Für drank scheint es keine Grenzen für Klanggebilde zu geben. Als Gäste mit dabei sind der bemerkenswerte Schlagzeuger Lukas König und die Sängerin Anja Franziska Plaschg (aka Soap&Skin). Ingrid Schmoliner: prepared piano Alexander Kranabetter: trumpet, electronics guest on GITTA - Lukas Koenig: marimba guest on BREATH IN DEFINITION - Anja Plaschg (Soap&Skin): voice
Ally Venable, die das letzte Jahrzehnt damit verbracht hat, sich ihren eigenen, einzigartigen Platz in der von Männern dominierten Welt des Blues-Rock zu schaffen, fordert auf ihrem kämpferischen sechsten Album "Money & Power" mehr von beidem - für sich selbst, für Frauen auf der ganzen Welt und für alle anderen, die denken, sie seien es nicht wert, einen Platz am Tisch zu bekommen. " 'Money & Power' ist ein starkes Statement, vor allem für Frauen", sagt die preisgekrönte texanische Revolverheldin über ihr neues Album
Der Musikstil von Karg ist eine furiose, hysterische Mischung aus atmosphärischem Black Metal und einer großen Portion Post Rock, mit Einfl üssen aus Grunge, Shoegaze und Post Punk. Die Einfl üsse aus anderen Genres als dem Black Metal haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr entwickelt, waren aber in verkürzter Form von Anfang an vorhanden. Textlich ging es bei Karg immer um die melancholischen Seiten des Lebens, wie z.B. zerbrochene Beziehungen, verlorene Liebe, Entfremdung, Drogenmissbrauch, Verlust oder Selbstmordgedanken und Depressionen.
Das 2012er Studioalbum "New York Connection" von Sweet wird neu veröffentlicht. Das Album wird zum ersten Mal auf farbigem Vinyl gepresst und als Sonderedition auf CD mit Bonustracks, die nicht auf der Originalveröffentlichung enthalten sind. "New York Connection" ist eine Auswahl von Stücken, die ursprünglich von anderen Künstlern geschrieben wurden, denen die Band aber unverkennbar ihren eigenen Sound verpasst hat.
First-ever vinyl release of the instrumentals! RSD25
Groove to the sounds of the Free Nationals like never before! Their self-titled album, Free Nationals, is finally getting an exclusive instrumental vinyl release. Fans can experience the full sonic landscape of their signature funk, soul, and R&B fusion with no distractions—just pure, smooth vibes and great music.
Pressed on 180g heavyweight black vinyl, this limited edition release offers pristine audio quality that showcases the musicianship and craftsmanship behind the album’s beloved soundscapes. Whether you’re a fan of their work with Anderson .Paak or just a lover of rhythm and soul, this release is a collector’s dream—an essential for DJs, audiophiles, and anyone who craves the instrumental heartbeat of this incredible record.
Das vierte Album des Frank Popp Ensemble auf Unique Records. Geschrieben. aufgenommen und produziert 2024 in Spanien. Wie beim Vorgänger sind diverse Gastsänger auf den il brandneuen Stücken zu hören.
Gerry Love, einst Leadsänger der legendären Teenage Fanclub, der laut Popp fast alle Lieblingsstücke der Glasgower Kult-Band geschrieben und gesungen hat. verleiht hier seine hinreißende Stimme einer orchestralisch-souligen Version von „Save", ein eher unbekanntes aber geniales Stück, welches Love 2004 für die Schotten schrieb. Gerard Love trug bereits mit einem Cover von Frank Popp's "The World Is Waiting" zur Under Covers' Compilation bei und hat nun auf Waves ein weiteres Mal wundervolle Arbeit geleistet.
Ein weiterer Held aus Popp's Plattensammlung ist Nicke Andersson. Früher Schlagzeuger bei den Death&Rollern Entombed, dann bis heute Sänger der unvergleichlichen Hellacopters und Mastermind hinter weiteren top Bands wie The Solution, Imperial State Electric, Lucifer, etc., ist auf „Caught In AWeb" zu hören. Ein Northern Soul Stomper in klassischer Magic Touch* Manie.
Emma Noble, eine aufstrebende Soul-Sängerin aus London singt auf dem girl-groupigen Soul-Anthem Unstoppable*. Die zweite Single-Auskopplung vom Album hat das Zeug zum nächsten UK-Floorfiller und wurde bereits Ende 2024 in Craig Charles Soul Show auf BBC gespielt und angepriesen.
Ein absoluter Ausnahme-Künstler ist J Mahon, der auf 5 Stücken des Albums zu hören ist und erheblich zum Album beigetragen hat. Seine zuckersüße Stimme funktioniert sowohl auf seinen Stücken, als auch bei _Going Going Gone". welches die erste Single-Auskopplung ist und durch die eingängigen Bläser-Hooks und J's androgyne Soul-Vocals an gewisse junge Motown-Künstler in den frühen 70s erinnern.
Audrey Ollesen aus Köln, eine alte Bekannte aus der rheinischen Mod-Szene. kam durch Zufall hinzu. nachdem Popp durch private Aufnahmen auf ihre Gesangs-Skills aufmerksam wurde. Auf .Co|mm|on Stranger* ist Audrey zum ersten Mal auf einem Tonträger zu hören.
Auf "Waves" vereint Frank Popp Northern Soul. Psychedelia, 90s Indierock und orchestralischen Soundtrack-Feel zu einem homogenen, überzeugenden Werk, was vielversprechend wirkt und sich verdammt gut anfühlt in einer nicht so rosigen Zeit. Wir sind alle gespannt...
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Die Runen sind geworfen - unser Schicksal ist besiegelt: Mit einem triumphalen Schlag beenden Elvenking ihre 'Reader of the Runes'-Trilogie auf einem schwindelerregenden, gekonnt auf dem Grat zwischen Hoffnung und Dunkelheit balancierenden Weg! Nur wenige Bands sind heutzutage in der Lage, eine so fesselnde Atmosphäre zu schaffen und einen direkten Zugang zu einer anderen Welt zu bieten, voller Geschichten, Wunder und erhebender Melodien. Dies ist nur möglich, weil Elvenking meisterhafte Spielleute und geschickte Geschichtenerzähler sind, die ihre Erzählungen von Leid und Trauer, von Hoffnung und mächtigen Zaubersprüchen wie die Nornen aus der nordischen Mythologie in unsere Welt tragen. Es gibt nicht viele Bands, die Heavy Metal so verstehen wie Elvenking: Sie liefern nicht nur bewegende Musik, sondern erschaffen auch ein ganzes Universum.
Reminiszenzen an Maiden, die frühen Blind Guardian, Skyclad oder In Flames sind in ihrer Musik nicht zu überhören, ohne der schieren Originalität dieser gewaltigen Songs etwas wegzunehmen. dieser gewaltigen Songs. Elvenking verstehen es immer besser, eingängige Melodien und gewaltige Refrains mit einer komplexen Fantasy-Atmosphäre und ausladenden Instrumentalparts zu kombinieren und erweisen sich langsam aber sicher als die natürlichen Erben auf dem Thron von Metal-Hochpriestern wie Helloween, Avantasia oder ihrem größten Einfluss Skyclad.
In ihren Legenden beschwören Elvenking das Gefühl einer anderen Welt herauf und entführen uns in ein Fantasy-Reich, in dem der Mond zu uns singt, seltsame Kreaturen im Sternenlicht baden und Magie allgegenwärtig ist. Nicht viele Bands sind noch in der Lage, das zu tun. wir vermissen die Art und Weise, wie Musik, und insbesondere Metal, einst konzipiert wurde", stimmt Aydan zu. die Zeiten, in denen das Entdecken und Teilen eine große Rolle spielte, ohne all die digitalen und Social-Media-Aspekte Elvenking schaffen hier Abhilfe - indem sie im Alleingang Magie und Wunder zurück in die Welt des Heavy Metal bringen.
Die Runen sind geworfen - unser Schicksal ist besiegelt: Mit einem triumphalen Schlag beenden Elvenking ihre 'Reader of the Runes'-Trilogie auf einem schwindelerregenden, gekonnt auf dem Grat zwischen Hoffnung und Dunkelheit balancierenden Weg! Nur wenige Bands sind heutzutage in der Lage, eine so fesselnde Atmosphäre zu schaffen und einen direkten Zugang zu einer anderen Welt zu bieten, voller Geschichten, Wunder und erhebender Melodien. Dies ist nur möglich, weil Elvenking meisterhafte Spielleute und geschickte Geschichtenerzähler sind, die ihre Erzählungen von Leid und Trauer, von Hoffnung und mächtigen Zaubersprüchen wie die Nornen aus der nordischen Mythologie in unsere Welt tragen. Es gibt nicht viele Bands, die Heavy Metal so verstehen wie Elvenking: Sie liefern nicht nur bewegende Musik, sondern erschaffen auch ein ganzes Universum.
Reminiszenzen an Maiden, die frühen Blind Guardian, Skyclad oder In Flames sind in ihrer Musik nicht zu überhören, ohne der schieren Originalität dieser gewaltigen Songs etwas wegzunehmen. dieser gewaltigen Songs. Elvenking verstehen es immer besser, eingängige Melodien und gewaltige Refrains mit einer komplexen Fantasy-Atmosphäre und ausladenden Instrumentalparts zu kombinieren und erweisen sich langsam aber sicher als die natürlichen Erben auf dem Thron von Metal-Hochpriestern wie Helloween, Avantasia oder ihrem größten Einfluss Skyclad.
In ihren Legenden beschwören Elvenking das Gefühl einer anderen Welt herauf und entführen uns in ein Fantasy-Reich, in dem der Mond zu uns singt, seltsame Kreaturen im Sternenlicht baden und Magie allgegenwärtig ist. Nicht viele Bands sind noch in der Lage, das zu tun. wir vermissen die Art und Weise, wie Musik, und insbesondere Metal, einst konzipiert wurde", stimmt Aydan zu. die Zeiten, in denen das Entdecken und Teilen eine große Rolle spielte, ohne all die digitalen und Social-Media-Aspekte Elvenking schaffen hier Abhilfe - indem sie im Alleingang Magie und Wunder zurück in die Welt des Heavy Metal bringen.
Kills Birds gehen mit einer Intensität an ihre Songs heran, die so greifbar ist wie keine andere junge amerikanische Rockband. Angeführt von Nina Ljeti, einer bosnisch-kanadischen Filmemacherin, die die Los Angeles Times als "L.A.s elektrisierendste neue Rocksängerin" bezeichnete, gehören zur Band noch Jacob Loeb (git), Fielder Thomas (bass) und Griffin Kisner (drums). Kills Birds' Gigs sind emotional und kathartisch. Fing das Debütalbum "Kills Birds" (2019) noch das Versprechen ihres Grunge-inspirierten Sounds und Ljetis unerschrockener Texte ein, trieb der Nachfolger "Married" (2021) ihre musikalische Chemie auf neue Höhen. Ihre unerbittlichen Songs führen zu elektrisierenden Liveshows, die ihnen jede Menge Lob einbringen. Kim Gordon nennt sie "hot as fuck".
Nach fünfundzwanzig Jahren Musikkarriere mit fünf Grammy-Nominierungen, zwei RIAA-zertifizierten Goldenen Schallplatten und der jüngsten Veröffentlichung von 'Desolation: A Heavy Metal Memoir', einer ehrlichen Reflexion über sein Leben in der Musik und darüber hinaus, befindet sich Mark Mortons kreative Energie auf einem Allzeithoch.
'Without The Pain', sein zweites Soloalbum, ist eine Hommage an seine langjährige Liebe zum Südstaaten-Rock und wurde von seinem langjährigen Weggefährten Josh Wilbur produziert. Auf dem Album als Features vertreten sind einige der größten Namen aus Americana, Rock und Country:
Der Outlaw-Country-Star Cody Jinks liefert zwei kraftvolle Songs, darunter das eindringliche 'Brother'; Blackberry Smoke-Frontmann Charlie Starr tut sich bei 'Come December' mit Americana-Superstar Jason Isbell zusammen, während Jaren Johnston (The Cadillac Three) beim Eröffnungstrack 'Hell & Back' eine Performance voller Hingabe liefert.
Der Country-Hitmacher Travis Denning - ein aus Georgia stammender Künstler mit einer früheren Nummer 1 in den US-Country-Airplay-Charts - arbeitet an zwei bewegenden Stücken mit, die beide subtile und zarte Gitarrentexturen aufweisen und eine andere Dimension von Mortons Songwriting zeigen.
Troy Sanders (Mastodon) singt bei 'Nocturnal Sun', einer donnernden Doom-Klage und dem schwersten Stück des Albums, während Blues-Gitarren-Phänomen Tyler Bryant sich mit Morton bei dem psychedelischen Blues-Rummel 'Forever In The Light' ein Gitarrenduell mit Feuerwerk liefert.
Für Fans von: Lamb of God, The Cadillac Three, Whiskey Myers, Travis Denning, Clutch, Brothers Osbourne, Blackberry Smoke, Black Stone Cherry, Lynyrd Skynyrd
"Otra", das siebte Studioalbum der norwegischen Avantgarde-Metaller IN THE WOODS... mag für all jene Hörer überraschend sein, welche die permanente Evolution der Band aus der südnorwegischen Stadt Kristiansand seit den frühen Neunzigern nicht weiter verfolgt haben. Die Songs auf "Otra" sind bemerkenswert eingängig und melodisch, wobei auch im aktuellen Sound von IN THE WOODS... immer wieder progressive Elemente und gelegentlich auch raue Erinnerungen an die harsche Vergangenheit der Norweger aufblitzen. "Otra" hebt sich von der Masse der Heavy-Veröffentlichungen durch seine herausragenden Kompositionen ab, die von jahrelanger musikalischer Erfahrung zeugen und mit einer täuschenden Leichtigkeit daherkommen. Inhaltlich erzählt "Otra" persönliche Geschichten aller beteiligten Musiker, die durch den namensgebenden Fluß verbunden sind, der sich 245 Kilometer lang durch den Süden Norwegens schlängelt und in der Heimatstadt der Band in den Skagerrak mündet. Den Namen IN THE WOODS... braucht man Freunden von Avantgarde und Black Metal kaum vorstellen. Ihre Eckdaten innerhalb der Szene sind wohlbekannt: Die Norweger zählen zu den Bands, die an der Entwicklung des nordischen Black Metal in den frühen Neunzigern beteiligt waren und den Sound eines starken Subgenres maßgeblich mitgeprägt haben. Ihr Erstlingswerk "Heart of the Ages" (1995) gilt zu Recht als einer der frühen Klassiker des Genres. Doch IN THE WOODS... haben sich nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht und stießen bereits mit den Nachfolgewerken "Omnio" (1997) sowie "Strange in Stereo" (1999) in neue Klangdimensionen vor. Nach einer langen Unterbrechung zwischen den Jahren 2000 und 2014 kehrten die Norweger mit dem neuen Sänger James Fogarty zurück, der bis zum Dezember 2021 am Mikrofon stand. Mit einer runderneuten Besetzung, unter anderem nun mit dem Sänger Bernt Fjellestad, nahmen IN THE WOODS... mit dem Album "Diversum" (2021) erneut eine Kursänderung vor. Mit "Otra" demonstrieren die mittlerweile aufeinander eingespielten Norweger die volle Stärke und künstlerische Reife von IN THE WOODS... in der dritten Inkarnation. Dieses spannende und packende Album steckt voller glorreicher Details und überraschender Wendungen, die sich nach und nach in vielen Durchläufen erschließen.
Originally released on CD only – those were the days – “Triola im Fünftonraum“ counts as one of the most iconic albums of the early Kompakt era. Experience this timeless masterpiece of lush electronica lovingly restored and remastered for the first time on vinyl – 21 years after its inception.
We found this review from back in the days that perfectly sums up what “Triola im Fünftonraum” is all about:
The press material for “Triola im Fünftonraum” made allusions to home listening, when the album is mostly about movement… in a car …preferably a fast one … on a muggy spring day.
This might catch followers of producer Jörg Burger off guard. Up until this point, the producer’s Triola tracks – limited to three consecutive appearances on Kompakt’s yearly Pop Ambient series and a spot on “Leichtes Hören Teil 1” – were free-floating ambient washouts (albeit wondrous free-floating ambient washouts) with no pulse. The album, on the other hand, is beat-driven. Though still resolutely ambient – more an update of Burger’s lushest Bionaut tracks, only fully engaging instead of mildly diverting.
The soft, synthetic hand drums and tranquil vapors of “Leuchtturm” from Pop Ambient 2003, remain untouched and begin the album. Two other tracks that might sound familiar receive dynamic overhauls, now supported with quick dance rhythms and additional layers of synth gauze; the whispy flute trills and lightly flickering keys of “AG Penthouse”, for instance, are melted into a churning rhythm and some singing keyboard vamps that resemble a relaxed take on Tangerine Dream’s suspenseful soundtrack work for “Thief” (minus the crazy guitars).
What really makes the whole thing glow is the manner in which the tracks are attached, flowing in and out of another, rising and cresting and receding, with supreme poise – even if its title provides no indication, the album is as much a travelogue as Carl Craig’s “Landcruising”, Morgan Geist’s “Driving Memoirs” and Model 500’s “Deep Space”.
These are some of Burger’s most inventive productions, a remarkable feat since he’s been doing this so long. Catch yourself in the right frame of mind and you’ll wonder if everything he has released has been one extended ramp-up to this. In this age, it’s also refreshing to have a purely ambient techno album with absolutely no connection to “Boards of Canada”.
In other words, it’s a landmark for both its label and its genre.
Andy Kellman
Copyright 2025 TiVo Corporation
Ursprünglich nur auf CD veröffentlicht – das waren noch Zeiten – zählt „Triola im Fünftonraum“ zu den ikonischsten Alben der frühen Kompakt-Ära. Dieses zeitlose Meisterwerk schwelgerischer Electronica erscheint nun 21 Jahre nach seiner Entstehung erstmals liebevoll restauriert und remastered auf Vinyl.
Wir haben diese zeitgenössische Rezension gefunden, die perfekt zusammenfasst, worum es bei „Triola im Fünftonraum“ geht:
Das Pressematerial für „Triola im Fünftonraum“ spielt auf das Zuhören zu Hause an, obwohl es in dem Album hauptsächlich um Bewegung geht … in einem Auto … vorzugsweise einem schnellen … an einem schwülen Frühlingstag.
Das könnte die Fans des Produzenten Jörg Burger überraschen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Triola-Tracks des Produzenten – beschränkt auf drei aufeinanderfolgende Auftritte in der jährlichen Pop-Ambient-Reihe von Kompakt und einen Platz auf „Leichtes Hören Teil 1“ – frei schwebende Ambient-Auswaschungen (wenn auch wundersame frei schwebende Ambient-Auswaschungen) ohne Puls. Das Album hingegen ist beatgetrieben, obwohl es immer noch entschieden Ambient ist – eher eine Aktualisierung von Burgers üppigsten Bionaut-Tracks, nur dass es voll und ganz fesselt, statt nur leicht abzulenken.
Die sanften, synthetischen Handtrommeln und die ruhigen Dämpfe von „Leuchtturm“ aus Pop Ambient 2003 bleiben unangetastet und bilden den Auftakt des Albums. Zwei weitere Stücke, die einem bekannt vorkommen könnten, erhalten eine dynamische Überarbeitung, die nun von schnellen Tanzrhythmen und zusätzlichen Schichten von Synthesizer-Gaze unterstützt wird; die flüsternden Flötentöne und leicht flackernden Tasten von „AG Penthouse“ zum Beispiel verschmelzen zu einem aufgewühlten Rhythmus und einigen singenden Keyboard-Vamps, die an eine entspannte Version des spannenden Soundtracks von Tangerine Dream erinnern, der für „Thief“ (ohne die verrückten Gitarren) verwendet wird.
Was das Ganze wirklich zum Leuchten bringt, ist die Art und Weise, wie die Tracks miteinander verbunden sind, wie sie ineinander fließen, ansteigen und ihren Höhepunkt erreichen und wieder abklingen, und das mit höchster Gelassenheit – auch wenn der Titel nichts darauf hindeutet, ist das Album ebenso ein Reisebericht wie Carl Craigs „Landcruising“, Morgan Geists „Driving Memoirs“ und Model 500s „Deep Space“.
Dies sind einige von Burgers einfallsreichsten Produktionen, eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, wie lange er schon dabei ist. Wenn man sich in die richtige Stimmung versetzt, fragt man sich, ob alles, was er bisher veröffentlicht hat, eine einzige Vorbereitung auf dieses Album war. In der heutigen Zeit ist es auch erfrischend, ein reines Ambient-Techno-Album zu hören, das absolut nichts mit „Boards of Canada“ zu tun hat.
Mit anderen Worten: Es ist ein Meilenstein für das Label und das Genre.
Andy Kellman
Copyright 2025 TiVo Corporation
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Mittlerweile im Melodic Death Metal verankert, war diese VÖ im Sommer 2000 noch eine weitesgehend brutal Thrash Metal Antwort für alle hungrigen Slayer & Co. Fans. Eine zugegebenermaßen diskussionswürdige These, obwohl stilistische Ähnlichkeiten durchaus vorhanden sind. Jedenfalls ist das zweite Album von THE HAUNTED der genialste Thrash-Vorschlaghammer seit Ewigkeiten. Mit feinmechanischer Präzision zerlegen die Nordmänner deine heimische Stereoanlage, lassen deine in den letzten Zügen liegenden Lautsprecher ein unbarmherziges Stakkatogewitter nach dem anderen ausspucken. Jetzt endlich als 25th Anniversary Edition wieder auf 'pech-schwarzem' Vinyl erhältlich.
Karma beginnt mit dem Verweis auf Schatten - den Opener von Licht. Eine Welt, die von ökonomischer Rationalität infiziert ist. Konsum, Ablenkung, Nebelkerzen, äußere Formen - die Menschen haben den Bezug zu sich selbst und zu ihrer Umwelt verloren. "Fühlst du nicht den einen Nerv, der richtig schmerzt, oder lässt der Schatten dich nur sehen, was er will?" Auf dem dritten Konzeptalbum dreht sich um das Prinzip Ursache und Wirkung. Wir werden sähen, was wir ernten. Im persönlichen Kontext, in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und dem Planeten genauso wie auf der Metaebene in politischen und globalen Kontexten. Hass hört nie durch Hass auf. Nur Mitgefühl, Respekt und Vertrauen können uns einander näherbringen. Nur Demut, Rechtschaffenheit und Bescheidenheit können uns helfen, die Erde als lebenswerten Planeten zu erhalten. Wenn wir nicht mehr wissen, wer wir selbst sind, können wir keine bewussten Entscheidungen treffen. Wenn wir nicht mehr wissen, wofür wir stehen, können wir keine eigene Position mehr einnehmen. Wenn alles wichtig ist, ist nichts mehr wichtig. "Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Ich nehme mein Leben in die Hand und fange neu an." KARMA ist deutlich. KARMA ist direkt. KARMA ist unumgänglich. TLUF halten der Gesellschaft den Spiegel vor und jedem Einzelnen. Musikalisch ohne Kompromisse. TLUF bringen auf KARMA ihren unvergleichlichen Sound erneut auf den Punkt.
Karma beginnt mit dem Verweis auf Schatten - den Opener von Licht. Eine Welt, die von ökonomischer Rationalität infiziert ist. Konsum, Ablenkung, Nebelkerzen, äußere Formen - die Menschen haben den Bezug zu sich selbst und zu ihrer Umwelt verloren. "Fühlst du nicht den einen Nerv, der richtig schmerzt, oder lässt der Schatten dich nur sehen, was er will?" Auf dem dritten Konzeptalbum dreht sich um das Prinzip Ursache und Wirkung. Wir werden sähen, was wir ernten. Im persönlichen Kontext, in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und dem Planeten genauso wie auf der Metaebene in politischen und globalen Kontexten. Hass hört nie durch Hass auf. Nur Mitgefühl, Respekt und Vertrauen können uns einander näherbringen. Nur Demut, Rechtschaffenheit und Bescheidenheit können uns helfen, die Erde als lebenswerten Planeten zu erhalten. Wenn wir nicht mehr wissen, wer wir selbst sind, können wir keine bewussten Entscheidungen treffen. Wenn wir nicht mehr wissen, wofür wir stehen, können wir keine eigene Position mehr einnehmen. Wenn alles wichtig ist, ist nichts mehr wichtig. "Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Ich nehme mein Leben in die Hand und fange neu an." KARMA ist deutlich. KARMA ist direkt. KARMA ist unumgänglich. TLUF halten der Gesellschaft den Spiegel vor und jedem Einzelnen. Musikalisch ohne Kompromisse. TLUF bringen auf KARMA ihren unvergleichlichen Sound erneut auf den Punkt.
Der junge Pollini mit Chopins Etüden Op. 10 & 25 - neu remastered - jetzt auch auf LP:
„Dieser Junge spielt besser als jeder von uns!“, kommentierte der legendäre Arthur Rubinstein das Spiel des 18-jährigen Maurizio Pollini. Es war das Jahr 1960 und Rubinstein saß in der Jury des Internationalen Chopin-Wettbewerbs, bei dem Pollini den ersten Preis holte. Mit einem Schlag lag dem jungen Pianisten die Musikwelt zu Füßen. EMI bot ihm einen Exklusiv-Vertrag an und noch im selben Jahr entstanden zwei Einspielungen: Chopins Klavierkonzert in e-Moll sowie die Etüden Op. 10 und 25. Doch ohne Erklärung untersagte Pollini die zweite Veröffentlichung und zog sich spontan aus dem Medienrummel zurück. Erst in reifen Jahren änderte Pollini seine Meinung, 2011 erlaubte er die späte Herausgabe. Zu Ehren des 2024 verstorbenen Pianisten erscheint die Einspielung von 1960 nun remastered und in hoher Auflösung.
LL COOL J veröffentlicht zwei neue Vinyleditionen. Zum einen „All World: Greatest Hits“, ein Kompilationsalbum von LL COOL J, das seine gesamte Karriere seit der Veröffentlichung seines Debütalbums
einfängt und zum anderen sein Album „Phenomenom“, das auf Platz 1 der Billboard 200 debütierte. Auf
der Platte „Phenomenon“ sind Hits, wie „Candy“ und „Phenomenom“ zu finden und auf dem „All World:
Greatest Hits“ Album findet man Hits, wie „Rock The Bells“, „Around The Way Girl“, „Mama Said Knock
You Out“. Beide Alben sind als 2LP erhältlich.
LL COOL J veröffentlicht zwei neue Vinyleditionen. Zum einen „All World: Greatest Hits“, ein Kompilationsalbum von LL COOL J, das seine gesamte Karriere seit der Veröffentlichung seines Debütalbums
einfängt und zum anderen sein Album „Phenomenom“, das auf Platz 1 der Billboard 200 debütierte. Auf
der Platte „Phenomenon“ sind Hits, wie „Candy“ und „Phenomenom“ zu finden und auf dem „All World:
Greatest Hits“ Album findet man Hits, wie „Rock The Bells“, „Around The Way Girl“, „Mama Said Knock
You Out“. Beide Alben sind als 2LP erhältlich.
Erfolg kommt selten über Nacht – so auch nicht bei MilleniumKid. Vor acht Jahren begann er, sich autodidaktisch das Produzieren von Musik beizubringen, verbrachte unzählige Stunden damit, sich als Singer-Songwriter und Produzent weiterzuentwickeln und veröffentlichte 2022 seine erste eigene Musik. Doch erst 2023 sollte sich für ihn alles ändern: Seine Single „Unendlichkeit" wird zum viralen Hit, steigt bis auf Platz 34 der Offiziellen Deutschen Singlecharts und ist der Beginn eines steilen Aufstiegs: Die folgenden Singles werden millionenfach gestreamt (allein „Vielleicht Vielleicht" hat über 60 Millionen Streams), seine erste Tour, bei der MilleniumKid zum ersten Mal überhaupt live auf der Bühne steht, ist sofort ausverkauft und im Sommer 2024 spielt er auf großen Festivals wie dem Deichbrand.
Den eigenen Schmerz herausschreien – die Songs von MilleniumKid haben etwas unglaublich Befreiendes. Die Stimmung ist oft düster, die Melancholie förmlich mit Händen zu greifen. Doch indem MilleniumKid seine Emotionen rauslässt, sie in gleißende Synthieflächen, treibende Produktionen und große Melodien kleidet, entfalten seine Songs eine befreiende Wirkung. Räume öffnen sich, und wo eben noch Schmerz war, kehrt so etwas wie Seelenfrieden ein. „Schmerz, Trauer und Sehnsucht sind drei Begriffe, die sich durch meine Lieder ziehen“, sagt MilleniumKid dazu, „Sehnsucht sollte man vielleicht etwas größer schreiben. Vielleicht ist die Sehnsucht sogar das Ergebnis oder die Voraussetzung für diesen Schmerz und die Traurigkeit, vielleicht ist es ein Pingpong-Spiel der Emotionen, die man in meiner Musik spürt.“