Die unverbesserlichen Headbanger von LEATHER LUNG lassen die Party steigen! Der Fünfer aus Boston, Massachusetts hat das Flehen seiner enthusiastischen Fangemeinde nach einer vollen Dröhnung Boogie Metal erhört und legt mit "Graveyard Grin" endlich das Debütalbum vor. Die Neuengländer halten mit diesem Kracher aus Stoner Metal, Doom, einer Prise Sludge und einem eingängigen Kick die großen Versprechen, die ihre bisherigen EPs abgegeben haben: Angefangen mit "Reap What You Sow" (2014) und gefolgt von "Lost in Temptation" (2016), "Lonesome, On'ry and Evil" (2019) und "Dive Bar Devil" (2022) haben sich LEATHER LUNG bereits in die Herzen ihrer wachsenden Anhängerschar gespielt. Der wilde Haufen von langjährigen Freunden formierte sich in der Bostoner Punk- und Hardcore-Szene aus reinem Spaß an Doom und Stoner Metal. Anfangs als Vierer unterwegs erspielten sich LEATHER LUNG schnell einen exzellenten Ruf in der lokalen Szene und bald darauf quer durch die USA, zum Beispiel beim DesertFest New York und dem Psycho Las Vegas, sowie über ihre Veröffentlichungen sukzessive auch in Europa. Aufgebrezelt mit einem zweiten Gitarristen sind LEATHER LUNG inzwischen zu fünft und bereit, die Welt mit "Graveside Grin" zu erobern. Die Freaks von der Ostküste können es kaum erwarten, endlich wieder auf die Straße zu kommen, um erstmals eine globale Party zu feiern.
Ätherische Traumdüsternis mit einer Stimme, die so einzigartig ist, dass ein völlig neues Genre geschaffen werden musste, um alle vier Oktaven unterzubringen. Der "Ecto-Pop" von Happy Rhodes, der klassische Musik mit Synthesizer und akustischer Gitarre mischt, hat sich außerhalb des Bundesstaates New York nie richtig durchgesetzt, aber das hat die Gothic-Americana-Königin Marissa Nadler nicht davon abgehalten, "Where Do I Go" 2018 neu zu interpretieren. Sowohl das Original als auch das Cover sind hier in einer eleganten schwarz-silbernen Hülle mit geprägter Blindenschrift für Sehbehinderte untergebracht.
Die verdammt allergrößte Band des Universums ist zurück mit ihrem zweiten Album, offenbar direkt aus der Andromeda-Galaxie reingeschlittert! Intergalaktischer Lo-Fi-Garagenpunk! Bone (The Anomalys, Gitarre) & Jackie (The Jackets, Gesang & Schlagzeug) aka Plush Stuffed Huge Penis & Hungry Oversized Vagina veranstalten dieses Super Lo-Fi Trash Rock'n'Roll Bad Taste B-Movie Horros-SciFi-Sex-Märchen! Seit zehn Jahren verbreiten THE SEX ORGANS mit Hilfe ihrer menschlichen Sklavenfirma VOODOO RHYTHM RECORDS gnadenlos ihre Weltraum-Botschaft! Diesmal sind sie zu dem Schluss gekommen, dass die ganze Erde am Abgrund steht und es keine Hoffnung mehr gibt ... außer sich den Machenschaften der 'Sex Organs' überhaupt zu unterwerfen. In den 12 Manifesten dieser einzigartigen Platte zeigen sie uns, wie es richtig geht: "The ultimate soundtrack to the downfall" - Sex ist unvermeidbar... Als tiefschwarze Vinyl-LP mit bedrucktem Insert und DLC oder Gatefold-Sleeve CD mit 12seitigem Booklet erhältlich! Geschichte: The Sex Organs wurden 2014 von Bone (NL/The Anomalys) und Jackie (CH/The Jackets) gegründet und wurden sofort zu einem Kult-Act, der in ganz Europa auf den besten Garagenfestivals und Clubs spielte und eine Welle von Rock'n'Roll "Sexcitement" auslöste - genau dann, wenn es nötig war! Sie spielten auch in etablierten Museen, auf Film- und Comicfestivals, gingen auf Tournee in Kanada und wurden (stolz) aus dem Schloss Dracula in Transsylvanien verbannt (wahre Geschichte)! Die Sex Organs zu sein, mag eine Herausforderung sein, aber niemals langweilig!Die Sex Organs spielen wilden, schweißtreibenden Trash and Roll, der den Zuhörer Song für Song zu einem explosiven Höhepunkt treibt! Das ist so primitiv wie es nur geht - ein Stehschlagzeug, eine Gitarre und Texte über den sexuellen Zustand der modernen Zeit, in der wir leben!
Im nächsten Krisenjahr erzählt Das Feuilleton von düsteren Zeiten. ,Ab morgen bin ich unpolitisch" Post-Punk, der mit Gitarren und zäh durch hübsche Abgründe driftet. Das Debut in Session auf Tape (Bandmaschine von Mario Thaler/The Notwist aus Weilheim dafür ausgeliehen) von Tobias Siebert aufgenommen, legen die neun Stücke hypnotische Teppiche unter deutschsprachige Texte. Musikalisch wird gependelt zwischen Indiepop und Post-Punk. Avantgardistische Drums, völlig enthemmte Gitarren und unverstellte Vocals. Es werden Perspektiven eingenommen, Grenzen ausgelotet und es wird pointiert. Politik ist dabei nur eine Randnotiz, deren Auswirkungen auf das Handeln und die Vorstellung der Protagonisten gewaltig erscheint. Das Feuilleton knüpfen in vielerlei Hinsicht an die wieder in Mode kommenden 90er Jahre an. Energetische Gitarrenmusik in Dreierbesetzung. Stark komprimierte, vieldeutige Texte, mit deutlich lyrischem Anspruch. Zeitlos, gewagt und dabei kantig bis schroff. Irgendwo zwischen Fabel und Parole. Neu auf WINDIG (auch Klez.e, Cave To Cosmos etc.)!
Hinter dem Bandnamen Potato Beach versteckt sich ein Wiener Indie-Surf Kollektiv rund um Mastermind Jannik Rieß. Bislang gab es eine EP, die als Tape erschienen ist. Der Strand ist für alle da! "Back on the road, driving slowly, sipping coke" - Mit den ersten Zeilen auf "DIP IN" legt Jannik Rieß direkt ein Geständnis ab. Der deutsche Wahlwiener und Multiinstrumentalist hinter dem Musikprojekt Potato Beach, bekennt sich mit seinem Debüt zum Softdrink bei Einhalten des Tempolimits - und damit zur eigenen Kartoffeligkeit. Sympathisch! Potato Beach's durchaus nostalgischer Garage-Rock versucht gar nicht erst, dem Bravado und Machismo alter (The Kinks) oder neuer (Foxygen) Inspirationen nachzueifern. Rieß erzählt lieber seine eigenen Geschichten in der lähmenden Sommerhitze Wiens, irgendwo zwischen zu lang jung bleiben und zu früh alt werden. Die Platte braucht keine waghalsigen Salti vom Zehner schlagen, um in die Tiefe zu gehen. Vielmehr lädt sie uns dazu ein, mit baumelnden Füßen am Beckenrand tief ins Rot-Weiß der Freibadpommes zu tauchen. Schmeckt vertraut - und ziemlich lecker. So wabern simple, aber sorgfältig arrangierte Vintage-Riffs und schrullige Orgeln wie Hitzeschlieren am Horizont, wenn Rieß "Why are we feeling guilty for not doing anything?" oder "How can anyone go to work?" die blöden Fragen stellt, über die wir alle rätseln. Potato Beach's Selbstreflexionen sind am Puls der Zeit getaktet und sprechen dabei ganz ungezwungen 0,5 bis 2,5 Kartoffelgenerationen von der Pelle. So handeln sie nicht etwa von Heroin und Manic Pixie Dream Girls, sondern von Ghosting, Fernbeziehungen oder dem Gefühl der Einsamkeit unter Vielen. Potato Beach befreit den Küstenrock der 60er vom alten Rost und verleiht ihm mit ehrlichen, nachdenklichen und bodenständigen Anekdoten einen zeitgenössischen Anstrich. Dass Potato Beach mit "DIP IN" nicht dem Mackertum seiner Blaupausen folgt, ist kein Zufall. Nachdem Rieß' musikalische Vorbilder durch ihren Sexismus unhörbar wurden, sah er sich gezwungen, seine Lieblingsmusik selbst neu zu schreiben. Dass er das komplette Instrumentarium und den Gesang der 11 Tracks im Alleingang aufgenommen hat, zeigt: Dem ist das wirklich wichtig. Hingabe, Leidenschaft und Weltschmerz hallen jedenfalls deutlich hörbar aus dem Röhrenverstärker. Nur vereinzelt tauchen Vertraute Musiker:innen der Schwesterbands Peter the Human Boy oder Gardens auf, um ein Cello hier oder ein Keyboard dort einzuspielen. Die sind auch dabei, wenn die Freibäder Wiens warm genug werden, um die Platte live zu performen. Bis dahin sorgt "DIP IN" mit seiner warmen Melancholie für süße Tagträume vom Sehnsuchtsort Strand. "DIP IN" erinnert uns: Ob Potaetoe oder Potahtoh, every Body is a Beach Body!
Gut Ding will Weile haben und das trifft auch auf ATROPHY zu, die nun endlich ihr neues Album "Asylum" veröffentlichen!
"Asylum" ist der nächste Meilenstein in der Geschichte von ATROPHY.
Unter Beibehaltung des Tempos von "Socialized Hate" und des Grooves von "Violent By Nature" enthält das Album eine große Portion Heaviness, die dafür sorgt, dass das Album einem befriedigenden akustischen Tritt in die Fresse gleicht.
Der lyrische Fokus liegt nach wie vor auf den gesellschaftlichen Missständen, vom Aufstand bis hin zur Gehirnwäsche durch die großen Nachrichtensender und den offensichtlichen Folgen für die Menschen, die einfach nur um ihr Leben kämpfen.
Am 31. Dezember 1973 spielten AC/DC ihre erste Show im Chequers Nightclub in Sydney. Heute, 50 Jahre nach diesem Gig, sind sie veritable Rocklegenden, die Millionen von Tonträgern verkauft haben, aber nicht im Entferntesten daran denken, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Erst vor kurzem hat die Band ihre unzähligen Fans mit der Ankündigung der ‘POWER UP’-Tour, die sie im Sommer 2024 durch Europa führen wird, wieder in einen Freudentaumel versetzt.
Um das 50-jährige Thronjubiläum der Rock’n’Roll-Könige angemessen zu feiern, veröffentlicht Columbia Records/Legacy Recordings den Backkatalog der Band in wahrlich royaler Ausstattung: als goldene, limitierte Vinyl-Edition. Jeder LP dieser Sonderedition liegt ein Druck (30cm*30 cm) mit brandneuem AC/DC-Jubiläums-Artwork bei.
WHO MADE WHO – Dieses Album ist der offizielle Soundtrack zur Stephen-King-Verfilmung ‘Es begann ohne Warnung’ (OT ‘Maximum Overdrive)’. Es enthält neben Songs früherer AC/DC-LPs auch drei brandneue Tracks, darunter den Titelsong.
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Die 7fache Grammy Gewinnerin Kacey Musgraves veröffentlich mit ”Deeper Well” am 15. März ihr 5. Studioalbum. Mit der gleichnamigen ersten Single stellt Kacey wieder ihr großes Talent für eingängige Melodien gepaart mit in die Tiefe gehenden Texten unter Beweis. Schon in ihrem letzten Album, das die Spitze der US Charts erreichte, zeigt Kacey wie fließend die musikalischen Grenzen zwischen Pop, Americana und Country sind und hat sich somit weltweit eine riesige Fangemeinde erschaffen. In den USA schon ein Megastart wird sie mit diesem Album nun auch schnell den Rest der Welt erobern. Weltweite Touren- und Promotionbesuche sind schon angekündigt. Bestellen Sie jetzt!
Das zweite Album der Alternative-Pop-Band MUNA wurde bei seinem Erscheinen 2019 nur in den USA als sehr limitierte farbige Vinyl-LP veröffentlicht, was es zu einer begehrten Rarität macht. Das Album «Saves The World» enthält auch ihren erfolgreichsten Track «Number One Fan» und erhielt bei seiner Veröffentlichung begeisterte Kritiken, u. a. 4 und 5 Sterne von Rolling Stone, The Independent und Pitchfork, und wurde in vielen Listen der besten Alben des Jahres 2019 aufgeführt, darunter Billboard und The Guardian. Die Band, bestehend aus Katie Gavin, Josette Maskin und Naomi McPherson, ist nun bei Phoebe Bridgers Label (Saddest Factory) unter Vertrag und tourt weiter, zuletzt als Support für Harry Styles, The 1975 und Taylor Swift, sowie als Headliner bei eigenen Konzerten in den USA und Europa.
Das Album ist nachdenklicher, ruhiger und wenn man es so will auch erwachsener. Die Musik wurde übermüdet und gestresst im stillen Kämmerlein geschrieben, als die Kids endlich im Bett waren. Die Texte unter dem Eindruck wochenlanger Selbstisolation. Da war einfach kein Platz mehr für überschwängliche Wut. Dafür aber für Melancholie ("Denken & Danken"), ein Lächeln ("Gesichtsmuskelzerrung") oder Selbstreflektion ("Ernährungsberatung")
Fast sechs Jahre nach seiner letzten Solo-Veröffentlichung meldet sich 21 Savage mit seinem lang erwarteten neuen Studioalbum "American Dream" zurück. Das Album, das zwei Wochen in Folge auf Platz 1 der Billboard Top 200 Charts stand, setzt die Trap-Tradition des Rappers fort, fügt aber einige neue Elemente hinzu, darunter R&B auf dem Track "prove it" mit Summer Walker und Pop auf der Doja Cat-Kollaboration "n.h.i.e." Mit Featurings von Metro Boomin', The Weeknd, Young Thug, Travis Scott, Lil Durk und anderen fehlt es aber auch nicht an Hip-Hop-Elementen.
Fast sechs Jahre nach seiner letzten Solo-Veröffentlichung meldet sich 21 Savage mit seinem lang erwarteten neuen Studioalbum "American Dream" zurück. Das Album, das zwei Wochen in Folge auf Platz 1 der Billboard Top 200 Charts stand, setzt die Trap-Tradition des Rappers fort, fügt aber einige neue Elemente hinzu, darunter R&B auf dem Track "prove it" mit Summer Walker und Pop auf der Doja Cat-Kollaboration "n.h.i.e." Mit Featurings von Metro Boomin', The Weeknd, Young Thug, Travis Scott, Lil Durk und anderen fehlt es aber auch nicht an Hip-Hop-Elementen
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Das zweite Album der Alternative-Pop-Band MUNA wurde bei seinem Erscheinen 2019 nur in den USA als sehr limitierte farbige Vinyl-LP veröffentlicht, was es zu einer begehrten Rarität macht. Das Album «Saves The World» enthält auch ihren erfolgreichsten Track «Number One Fan» und erhielt bei seiner Veröffentlichung begeisterte Kritiken, u. a. 4 und 5 Sterne von Rolling Stone, The Independent und Pitchfork, und wurde in vielen Listen der besten Alben des Jahres 2019 aufgeführt, darunter Billboard und The Guardian. Die Band, bestehend aus Katie Gavin, Josette Maskin und Naomi McPherson, ist nun bei Phoebe Bridgers Label (Saddest Factory) unter Vertrag und tourt weiter, zuletzt als Support für Harry Styles, The 1975 und Taylor Swift, sowie als Headliner bei eigenen Konzerten in den USA und Europa.
"Ausgezeichneter Gruselrock! Allein die Songtitel: ,The Dead Won't Sleep", ,Forbidden Forest", ,At The Mountains of Madness" oder ,Stone Age Funeral"! Da krieg ich gleich gute Laune von, das sind die wichtigen Dinge im Leben. Musikalisch befinden wir uns ungefähr in 1970, und die Rockmusik wird irgendwie heavy & treibend und vor allem düster und unheimlich. Mountain Witch verschreiben sich auf ihrer zweiten Platte erneut diesem Sound, den Black Sabbath und andere in die Welt gerufen haben, und mit ihrem Vintage Equipment Wahn kommen sie so dicht dran, dass man es nicht für möglich hält, dass das eine neue Platte sein soll. Erfreulich finde ich, dass hier mehr gesungen wird als auf dem Debut ,Cold River", das steht den Songs ausgezeichnet und unterstreicht eben das eingangs erwähnte Gruselfeeling. Wer auch nur am Rande was hält auf alten Hardrock oder konsequenten Stoner, muss unbedingt reinhören. Absolutes Meisterwerk ist der gut sieben Minuten lange ,At The Mountains of Madness", der sich langsam aufbaut und eine recht eigene Note mitbringt, außerdem gruselt es mich hier am meisten, wenn kurz vor Schluss dieser Psychedelik-Part verhältnismässig weit raus rudert für Berghexen-Verhältnisse. Gut gemacht! Wer also auf alten Kram wie Witchfinder General, Legend, Manilla Road, epic 70ies Protometal oder neueren Kram wie Demon Head, Kadavar oder natürlich die erste Mountain Witch Platte steht, sollte unbedingt zugreifen, es hat eine Entwicklung im Songwriting stattgefunden, die ich so nicht vorhergesehen habe. An den Songs ist kein Gramm Fett zuviel, die sehnigen Songs hauchen einem wie ein Knochenmann in den Nacken, wenn der getragene Titelsong losgeht, verbreitet sich Nebel aus einem anderen Jahrhundert in meinem Zimmer und wenn ich Glück habe, nimmt er mich nicht mit oder löst mir das Fleisch vom Skelett. Das meine ich ernst! Der Chor! Top! ,Isle of Bones" wird dann so melancholisch, fast eisig, dass es ein perfekter, hypnotischer Rausschmeißer ist, der einen die Platte einfach nochmal umdrehen lässt!" Tobi Neumann
MIKE TRAMP ist wahrscheinlich der einzige Mensch, der jemals auf einem Album über Jolly Cola, die Beatles, Sauerkraut und Karate gesungen hat. So
geschehen auf "For første gang", das 2022 erschien und Mike Tramps allererstes Album in dänischer Sprache war.
Mit "Mand af en tid" tut er es wieder. Diesmal geht es in den Liedern um alles Mögliche, von Andy Warhols Fifteen Minutes of Fame bis zu Ingrid &
Lillebror, Muhammad Ali, Ole Olsen und Entenbraten. Und wieder geschieht das alles auf Dänisch. So zeigt Mike Tramp, dass es kein Spaß war, als er
zur Überraschung der meisten eine Platte in seiner Muttersprache veröffentlichte, nachdem er mehr als 45 Jahre lang auf Englisch gesungen hatte.
Die dänischen Lieder sind eine Möglichkeit, einige der Geschichten zu erzählen und die Erfahrungen zu teilen, die sich im Laufe seines Lebens
angesammelt haben.
"Viele von denen, die ich bei meinen Konzerten treffe, sind mir immer gefolgt, und wir sind fast zusammen aufgewachsen. Ich spüre, dass es für sie
etwas ganz Besonderes ist, wenn ich plötzlich auf Dänisch singe. Sie können sich in den Geschichten und Liedern wiedererkennen, weil ich über etwas
singe, das mir selbst etwas bedeutet. Ich bin ein erwachsener Mann, der von allem ein bisschen was probiert hat, aber ich bin immer noch da und
muss nicht dem neuesten Trend hinterherlaufen. Ich weiß, wer ich bin und stehe dazu. Deshalb konnte die Platte auch nicht anders heißen als "Man
of a time"".
Endlich wieder ein Lebenszeichen der legendären Indie-Rock-Band Grandaddy aus Kalifornien. Im Februar 2024 wird ihr brandneues Studioalbum „Blu
Wav“ via Dangerbird Records erscheinen. Kürzlich feierten Grandaddy ihr Schaffen mit einer Reihe von Wiederveröffentlichungen zum 20-jährigen
Bestehen, darunter das hochgelobte Sumday Twunny-Boxset, das von Pitchfork als „Best New Reissue“ ausgezeichnet wurde. Auf Wunsch der Familie
seines Freundes und Psychedelic-Pop-Kollegen Mark Linkous steuerte Lytle auch Gesang zu einem posthumen Sparklehorse-Album bei. Grandaddy
haben fünf offizielle LPs veröffentlicht, zuletzt 2017 das Album „Last Place“. Zu den Mitgliedern von Grandaddy gehören Jason Lytle, Aaron Burtch,
Jim Fairchild, Tim Dryden und der 2017 verstorbene Kevin Garcia.
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Die schöne Chrysantheme in ihrer Form mit schlichter, weißer Blütenfarbe wird auch Friedhofsblume genannt. Aufgrund ihrer Langlebigkeit wird sie gerne zur Dekoration von Gräbern verwendet. Für BLACK NAIL CABARET ebnet die Blüte der Chrysantheme den Weg für unser eigenes Porträt am Sterbebett. Der Sensenmann kommt zu uns allen. Die Aussicht auf das Ende verwandelt uns in angsterfüllte Gefäße. Wir könnten diese besser mit so vielen anderen Dingen füllen, aber die Furcht vor dem Tod durchdringt alles. Der Titel des sechsten Albums des ungarischen Pop Noire Duos, "Chrysanthemum", symbolisiert ein Aufbegehren gegen die Angst, aber auch Akzeptanz. BLACK NAIL CABARET bleiben durchaus auch ihrem Hang zur sexuell expliziten Provokation treu, doch die unterbewusste Angst vor dem Tod mit ihrer großen emotionalen Kraft, zieht sich metaphorisch als roter Faden durch "Chrysanthemum". Die Erotik der Ungarn bildet statt billiger Klischees ihre gelebte BDSM-Realität künstlerisch ab, die von hohen ästhetischen Ansprüchen geleitet wird. Musikalisch haben BLACK NAIL CABARET ihr herausragendes Songwriting auf "Chrysanthemum" weiter perfektioniert. Es gelingt dem Duo scheinbar mühelos, dunkle elektronische Klänge mit Elementen des Pop Noire zu vereinigen. Ihre Kompositionen stehen auf eigenen Beinen und benötigen keine elektronischen Spielereien, wodurch sich BLACK NAIL CABARET wohltuend abheben. Spätestens mit ihrem selbst veröffentlichten vierten Langspieler "Pseudopop" (2018) verschmolzen die Ungarn erfolgreich Kunst, Pop, dunkle Harmonien und kraftvolle Elektronik miteinander. Mit dem folgenden fünften Album "Gods Verging on Sanity" (2020) setzten BLACK NAIL CABARET ihren Siegeszug auch international fort. Der exzellente Ruf des Duos verbreitete sich rasch auch durch Mundpropaganda, und das trotz aller Einschränkungen durch die globale Pandemie. Endlich stehen die Sterne günstig, dass BLACK NAIL CABARET die Welt mit diesem dunklen Soundtrack über die Schönheit des Lebens erobern, was diese strahlend weiße Blume von scheinbarer Unschuld letztlich auch symbolisiert, deren Duft aber auch die ewige Macht des Todes verbreitet: "Chrysanthemum".
Australischer Rock-Glanz trifft auf 80s Sunset Strip! The Neptune Power Federation kehren mit ihrem sechsten Album zurück, einer Sammlung fieberhafter Night Stories, untermauert mit purem Rock! Die vertonten Kindergeschichten mit einem ausgesprochen US-Rock-Sound der frühen 1980er Jahre sind inspiriert vom unbeschwerten und rücksichtslosen Sunset Strip in LA. Und hier wendet sich die Band bei 'Goodnight My Children' auch dem Radiorock der späten 1970er Jahre zu. Die acht Tracks feuern mit purer Rock-Inbrunst, inkl. dröhnender Gitarrensoli und dem stets markant verlockendem und hypnotisierenden Gesang von Front-Lady Screamin' Loz Sutch. Dieses Album dürfte die bisher beste Vocal-Performance der Sängerin mit dem beeindruckenden Kopfschmuck sein.
Die Sessions waren organisch und intuitiv, ermöglichten es Sutch so, die klassischen Pop-Strukturen der Tracks zu erweitern. Perfekt zum Album-Thema, das eine Sammlung nächtlicher Geschichten symbolisiert, die, so schrecklich sie auch sein mögen, den Zuhörer in der fürsorglichen Umarmung von Sutch, der kaiserlichen Priesterin, zurücklassen. Und als zusätzlichen Bonus erhalten die Fans ein illustriertes Märchenbuch, das die Veröffentlichung begleiten wird.
Die Band wird Ende Februar / Anfang März auch Deutschland-Konzerte spielen und dabei u.a. in Hamburg das 'Hell Over Hammaburg'-Festival beehren.
Rock Hard (10/10 Pkt.)
"Wie starb Sid Vicious? Wo ist Richie Edwards? Wann kommt ein neues Guns-N´-Roses-Album? Was ist die wahre Identität von Jens Peters? In die Reihe der großen Mysterien des Rock fügt sich das Rätsel, warum THE NEPTUNE POWER FEDERATION in gottverdammten kleinen Clubs spielen, während die konzeptionell ähnlich gelagerten Ghost Arenen füllen. Mangelnde Vielfalt ist nicht die Ursache: Die Aussies packen rustikalen Rock´n´Roll, Düster-Doom und Schrägo-Psych ebenso in ihre knallbunte Wundertüte wie überlebensgroßes Musiktheater mit viel Pomp, Musical-Flair und Pop-Appeal. Die Songs stehen dem Durchbruch auch nicht im Wege. Sie sind entweder ziemlich gut, verdammt gut oder schlicht großartig. Manche tänzeln leichtfüßig im glamourösen Power-Pop-Gewand einher (´Let Us Begin´, ´Twas A Lie´), andere klingen, als würden Heart Black-Sabbath-Stücke interpretieren (´Lock & Key´). Wieder andere lassen New-Age-bewegte Queen auf die synthetisierten ZZ Top der Achtziger treffen (´Woe Be Father´s Troubled Mind´, ´Hariette Mae´). Viele lassen sich auf Anhieb mitpfeifen, wobei die Eingängigkeit nie auf Kosten der Tiefe geht. Vielmehr sind die Arrangements so detailverliebt und wendungsreich, dass es fast zu Tränen rührt. Doch kommen wir zum "unique selling point" der wahnwitzigen Truppe: dem intergalaktischen, Brautkleid tragenden Christbaum mit Hirschgeweih namens Screamin Loz Sutch. Dass sich die "Imperial Priestress" in den hochherrschaftlichen Gesangskreisen von Farida Lemouchi, Chrissie Hynde oder gar Ann Wilson bewegt, war bereits erwiesen. Der hochdramatische Titeltrack zeigt jetzt, dass sie nicht von dieser Welt ist. Kurz: Es gibt keinen Grund, warum TNPF nicht längst Megastars sind - außer einer großen kosmischen Ungerechtigkeit. Es ist an euch, diese zu korrigieren!"
Legacy (12/15 Pkt.)
"Die australische Ausnahmekapelle um Screaming Loz Sutch, ihres Zeichens Exzentrikerin und Frontfrau mit großartiger Stimme, legt das sechste Album auf den Tisch, und bereits nach dem ersten Hören ist klar: Das Ding könnte verdammt groß werden! Full Energy Rock'n'Roll spielst du nicht, ohne, wenn du es gut machst, an die Großen zu erinnern. Aber auch wenn die Dinos im Sound der Band präsent sind, wirken die Songs easy und frisch von der Leber weg gerockt ('Let Us Begin' und 'Lock & Key'). Manche Parts lassen einen fast unverschämten Pop-Appeal in den Rock'n'Roll tropfen und begeben sich auf Ausschweifungen in die psychedelisch poppige Ecke ('Woe Be Father's Troubled Mind'). Ein Stück, in dem die Musik mit einer überlebensgroßen Attitüde flirtet, was die Gitarrensoli vor dem beschwörenden Part schön ins Rampenlicht setzt. Danach die klassische Mitklatsch-Nummer, ab da mutiert die Platte langsam zum Überflieger ('Betrothed To The Serpent'). Am Ende strecken sich Musik und Songwriting und wachsen aus dem bisherigen, schon vielschichtigen Können der Band nochmals hinaus. Da trifft der Pop-Appeal auf gefühlvollen Blues-Sound und wird zu wuchtigem Siebziger-Rock. Das funktioniert bestens. Nicht zuletzt, weil die Instrumentalfraktion auf dem Album fast blind miteinander zu harmonieren scheint und Screaming Loz Sutch die Kunst vollbringt, die nötige Theatralik, das gewisse Quäntchen an Exzess und die genau dosierte Übertreibung in ihr Organ zu legen. Der Titeltrack legt davon erstaunliches Zeugnis ab! It ain't a long way to the top … anymore."
30 Jahre Metal: Drei Jahrzehnte lang hat Wade Black mit Bands wie Crimson Glory, Leatherwolf, Seven Witches, Leash Law und Chalice of Sin den Metal gelebt und international getourt. Wade, dem Veränderungen weder fremd sind noch Angst davor hat, ein Katalysator dafür zu sein, kündigt sowohl Neuerungen als auch einige sehr verlockende Teaser für die Dinge an, die im Jahr 2024 kommen werden. Geschmiedet aus über einem Jahrzehnt des gemeinsamen Schreibens, Aufnehmens und Tourens haben Wade und Rich einen Songwriting-Stil entwickelt, der nicht von dieser Welt ist - das ist auch der der Grund, warum sie den Namen Astronomica gewählt haben. Sie glauben, dass dies der beste Weg ist, um ihren Sound zu beschreiben. Ein Blick in die Zukunft: Sie freuen sich darauf, Musik zu machen, die das Herz, den Verstand und die Vorstellungskraft ihrer Fans anspricht - sie auf eine Reise zu weit entfernten Orten mitnimmt und sie dazu inspiriert, ihr Bestes zu geben! Sie bereiten sich auch darauf vor, ihren Fans eine super Live-Show zu bieten und freuen sich darauf, all ihre METAL-Fäuste in die Luft zu strecken, wenn die Band die Bühne dezimiert. See you soon!
Am 08. März 2024 erscheint Philipp Poisels Live-Album NEON ACOUSTIC ORCHESTRA auf Holunder Records, dass Anfang April unter der Regie von Produzent Frank Pilsl in der Motorworld in Metzingen aufgenommen wurde. Die Stücke stammen allesamt von Poisels 4. Studioalbum NEON (2021) und zeigen sich hier in breit orchestrierten Versionen, denen ein besonderer organischer Charme innewohnt. Der Musiker scharte zur Aufnahme nicht nur seine seit Jahren treue Band und Sängerin Alin Coen um sich, die schon seit PROJEKT SEEROSENTEICH dabei ist, sondern holte sich neben den Streichern auch einen Bläsersatz hinzu. So zeigen sich Poisels einfühlsame, einzigartige Stücke in Versionen, die nicht in Konkurrenz zum feinsinnig produzierten Album stehen, sondern nochmal einen ganz eigenen Kosmos öffnen. Dabei leben sie nicht nur von der Akustik des Live-Moments und der intensiven Darbietung, sondern auch von der spürbaren Begeisterung des Publikums, das hier einem der spannendsten und besten Musiker zujubelt, die das Land zu bieten hat.
Das lauteste Rock/Fusion-Instrumental-Power-Trio der Welt beschert uns ihr erstes Konzeptalbum: In DUCK flieht der Protagonist, eine Ente, vor einem Pinguinpolizisten nach New York, wo Aufreger und Gefahren auf ihn warten. Die Aristocrats - Guthrie Govan/Gitarre, Bryan Beller/Bass, Marco Minnemann/Schlagzeug - haben ein kaleidoskopisches musikalisches Universum erschaffen, in dem sie sowohl typische Genre-Pastiches als auch einfallsreiche neue Arrangements erforschen - einige davon überraschend gefühlvoll und sensibel -, um die Geschichte zu ihrem rasanten Ende zu führen. Und während ihre offensichtliche Virtuosität und die ihr innewohnende Absurdität wie immer vorhanden sind, wird sie nun in der bisher ambitioniertesten kompositorischen und klanglichen Produktion der Band eingesetzt. Die abwechslungsreiche Musik begleitet den Protagonisten von der Ente in einem Großstadt-Tanzclub ("Aristoclub") über den gewaltsamen Rauswurf aus einer Spelunke ("Hey, Where's MY Drink Package") bis hin zum düsteren Thema für seinen Pinguin-Verfolger ("Sgt. Rockhopper") und endet schließlich mit dem actiongeladenen Balkan-Fusion-Finale "This Is Not Scrotum", bei dem der Geiger Rusanda Panfili (Hans Zimmer Live) als seltener Aristocrats-Album-Spezialgast auftritt. Duck ist das erste neue Studioalbum der Aristocrats seit fünf Jahren und wurde und mit einem Original-Artwork von Lance Myers (Space Jam) versehen. Und es ist klar, dass die ARISTOCRATS ihre kollektive Kunstfertigkeit auf ein völlig neues, wenn auch absurdes, Niveau gebracht haben. Als Standard CD, CD Deluxe Package in Box mit USB-Stick mit Stunden an Bonus-Material, Schlüsselanhänger und mehr sowie Dopple-Vinyl-LP erhältlich!
Noch vor Klez.e und And The Golden Choir gab es bereits Delbo mit Tobias Siebert. Das dritte Album aus dem Jahr 2006 des damaligen Trios jetzt wieder erhältlich. Havarien sind Unfälle mit großen Folgeschäden. Bei Delbo davon betroffen: das Leben, die Liebe, das Finden der eigenen Identität. Mit dem dritten Album hat das Trio neue Wege gefunden, um dem Daseinsschmerz zu begegnen. Jetzt gibt es kein Verstecken mehr hinter Lärm und Wut, "Havarien" destilliert, was vom Noiserock bleibt, wenn dem Zusammenspiel von Gitarre-Bass-Schlagzeug der Krach genommen wird. Unglaublich, wieviel Schönheit sie freiräumen, ohne die Strukturen zu verändern. Deutscher Gitarrenpop funktioniert also auch ohne große Gesten und egomane Nabelschau. Ihre poetisch-abstrakten Texte haben Delbo dabei aus der Vergangenheit herübergerettet. Wann immer Bassist Daniel Spindler mit Sprechgesang seine Alltagsdämonen bannt, betreibt er auch bei uns Schadensbegrenzung.
The Rhythm Method veröffentlichten 2019 ihr Debütalbum und kündigen heute, vier Jahre später, den Nachfolger Peachy an, der am 8. März auf Moshi Moshi Records erscheint. Publikationen wie The Guardian, Dazed, Dork, i-D, Loud + Quiet haben die Band schon früh gelobt und sie mit Künstlern wie Pet Shop Boys und Squeeze verglichen. The Rhythm Method kehren nun mit einem völlig anderen Sound zurück, und, wie sie sagen, mit einem "zusammenhängenden Meisterwerk". Das neue Album, das von Bill Ryder-Jones produziert wurde und an dem auch Aoife Power von Whenyoung mitwirkt, ist das erste Mal, dass sie Musik in einem richtigen Studio aufgenommen haben. Es ist von dem Wunsch beeinflusst, das eigene Potenzial voll auszuschöpfen und sicherzustellen, „dass man es auf dem Sterbebett nicht bereut", so The Rhythm Method, die von Mike Skinner bis Michaela Coel gefeiert werden.
Über die neue Single „Have A Go Heroes“ sagt das Duo:
"Nach einem Gig in Hull im Jahr 2018 hatte Rowan einen psychotischen Anfall. Pech gehabt. Er machte (entgegen allen medizinischen Ratschlägen) mit einer kompletten UK-Tournee weiter. 'Have A Go Heroes' ist das Ergebnis davon.
Es ist eine Collage der britischen Regionallandschaft: Tankstellen, einsame Hügel, euphorische und mörderische Gedanken in einem."
Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
Die amerikanische Band SKELETAL REMAINS bereitet mit "Fragments of the Ageless" für Century Media einen weiteren Death Metal-Angriff vor. Die Besetzung mit Chris Monroy (Gitarre/Gesang), Mike De La O (Gitarre), Pierce Williams (Schlagzeug) und Brian Rush (Bass) verkörpert das Genre und geht dabei tiefer, dunkler und bis an die Grenzen der Brutalität. "Fragments of the Ageless' ist eine stampfende Platte aus purem Death Metal", sagt die Band. "Ein tyrannisches, blastlastlastiges Sperrfeuer aus schnörkellosen Riffs und Kompositionen. Alles an diesem Album ist verdammt brutal und direkt ins Gesicht." SKELETAL REMAINS schrieben 'Fragments of the Ageless' zwischen Europa- und US-Tourneen/Festivals u.a. mit Emperor, Morbid Angel, Mortician, Left to Die und Defeated Sanity. Die Songwriting-Sessions waren von einer No-Limit-Mentalität geprägt, bei der Kreativität und bekannte Genre-Rituale gleichberechtigt nebeneinander standen. Das Ergebnis war nicht nur ein definitives Death-Metal-Showpiece, sondern eine Evolution. "Wir haben einen Gang höher geschaltet und die technische Seite und die zunehmende Intensität verbessert, ohne die Eingängigkeit zu vernachlässigen", sagt die Gruppe. "Mit jeder neuen Platte streben wir danach, uns in unserer Musikalität und unseren Songwriting-Fähigkeiten zu verbessern. Auf der einen Seite haben wir an Dichte und Brutalität zugelegt, auf der anderen Seite haben wir ein paar Songs mit längeren und 'epischeren' Strukturen geschrieben." Die lyrischen Themen von "Fragments of the Ageless" umfassen Folklore, Science-Fiction, Geschichte und persönliche Kämpfe. Inspiriert wurden sie von dem eindrucksvollen Cover von Dan Seagrave (Entombed, Memoriam). Das Album wurde von der Band und dem Studioexperten Dan Swanö (Opeth, Incantation) koproduziert, der auch den Mix und das Mastering übernahm. Der Death Metal ist mit "Fragments of the Ageless" nicht tot. Er war noch nie tödlicher!
Aus Trondheim, an der kalten Küste Norwegens, haben VICINITY seit 2006 ihren Mix aus progressivem Metal, Melodien und ausgefeilten
Rhythmusmustern entwickelt. Mit ihrem dritten Studioalbum hat die fünfköpfige Band nun die perfekte Mischung für ihren Sound gefunden. "VIII" ist
ein ausgereiftes Progressive-Metal-Album mit einem frischen Ansatz in der Komposition.
Indem sie neue Einflüsse in ihren ohnehin schon reichhaltigen Schmelztiegel von Referenzen einfließen lassen, ist "VIII" eine Sammlung von
Progressive-Metal-Songs, bei denen die Norweger zu einem schwereren, prägnanteren Sound als bei den vorherigen Veröffentlichungen abdriften.
Das Endergebnis kann sowohl traditionellen Prog-Fans von Bands wie Threshold als auch Anhängern von neueren Acts wie Haken gefallen.
Gemischt wurde "VIII" von Øyvind Voldmo Larsen (Seventh Wonder, Circus Maximus, Withem) und gemastert wurde in den Fascination Street Studios
von Tony Lindgren (Ihsahn, James LaBrie, Leprous, Opeth).
PAWN PAINTERS, das sind vier junge Kerle aus dem bayerischen Schrobenhausen, die auf magische Weise Indierock, Postpunk und Spacerock miteinander kombinieren. Sie haben ihren spacigen, von Reverb geprägten Grundsound genommen und ihn schneller (Durchschnittstempo: 179,1 bpm), rauer und punkiger gemacht. Um diesen Charakter auf dem Album einzufangen, haben sie das komplette Album an zwei Wochenenden live im Proberaum aufgenommen. Es ist rough und ungeschönt, aber (eben) auch geradeheraus und lebendig.
Tauchen Sie ein in eine harmonische Mischung aus rauen Emotionen und musikalischer Brillanz. 'The Color Purple (Music From and Inspired By)' verspricht ein Hörerlebnis, das zutiefst nostalgisch und erfrischend neu zugleich ist. So trumpft das Album mit einem Ensemble auf, das seinesgleichen sucht - der für den Golden Globe nominierten Fantasia mit ihren gefühlvollen Melodien, Taraji B. Henson mit ihrer emotionalen Tiefe, Colman Domingo mit seiner fesselnden Energie, der für den Golden Globe nominierten Danielle Brooks mit ihrer kraftvollen Resonanz, H.E.R. mit ihrer zeitgenössischen Kunst und Hallie Bailey mit ihrem strahlenden Gesang. Und Musik von den Grammy-prämierten Songwritern des Musicals - Brenda Russell, Allee Willis und Stephen Bray. Doch hört die Magie nicht bei den zeitlosen Klassikern auf. Tauchen Sie noch tiefer ein und lassen Sie sich verzaubern von einem neuen Kapitel und neuer Musik von Alicia Keys, Jennifer Hudson, Mary J. Blige, Keyshia Cole, Coco Jones, Jorja Smith, Celeste, Mary Mary und October London sowie einer atemberaubenden Kollaboration von Usher & H.E.R. Von Liebe und Schmerz bis hin zu Widerstandskraft und Erlösung - diese Songs fangen die Essenz von 'The Color Purple' ein und ebnen gleichzeitig den Weg für eine neue musikalische Ära. Und für diejenigen, die einen modernen Twist suchen, gibt es Remixe von Missy Elliot featuring Megan Thee Stallion und Timbaland featuring Black Thought. So schlägt 'The Color Purple' auch eine Brücke zwischen Generationen von Musikliebhabern.
Letztes, viertes Album von Delbo aus dem Jahr 2008, Klez.e war bereits geboren, bald folgte auch And The Golden Choir, jeweils mit Tobias Siebert. Es erscheint rückblickend fast so, als wären Delbo seit ihrem Debut auf Suche gewesen. Jener Suche nach dem erlösenden Glückston, dem sie nun auf die Schliche gekommen sind. Noch losgelöster von Standards, aber inmitten neuer Eingängigkeit haben sie auf GRANDE FINESSE den richtigen Ton, die stimmige Gefühlslage und sich als ihr eigenes Phänomen gefunden. GRANDE FINESSE lässt mehr zu und von einigem ab. Piano, Streicher, und Bläser umspannen Welten und laden diese auf. Auf diese ihre Weise klingen Delbo so stilvoll und betörend wie Blonde Redhead, ohne ihre ureigene Dringlich- und Kantigkeit verloren zu haben. Damit bauen Delbo Poetisches, Melancholisches und im gleichen Atemzug Aufbauendes wie ein Amelie-Soundtrack zusammen, ohne den Lärm Sonic Youth'scher Art oder das Karate-ähnlich Kunstvolle missen zu lassen.
Am 11.08.2023, passend zum Jubiläum von 50 Jahre Hip-Hop, erscheint ”Hochkultur 2”, das neue Album vom Samy Deluxe. Mit der Single ”Roter Velour” hat Samy nicht nur einen sensationellen Auftakt in die Kampagne hingelegt sondern auch einen vielversprechenden Vorgeschmack auf ”Hochkultur 2” gegeben.
Passend zum Albumrelease findet am 13.08. die Blockparty Deluxe statt, in Samys hometown Hamburg.
Die Blockparty Deluxe wird die einzige Gelegenheit sein Samy 2023 live zu sehen und hat alles von Rap, Graffti, DJing bis zu Breakdance zu bieten.
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Bacao Rhythm & Steel Band, die mysteriöse Steel Pan Band aus Hamburg, hat sich weltweit einen Kultstatus erspielt. Mit einer Reihe von klassischen 7" Singles und drei hochgelobten Alben haben sie die Messlatte für sich selbst hoch gelegt, die sie mit diesem neuen Werk noch weiter nach oben schieben wollen. Auf ihrem vierten Album BRSB sind Bacao zurück mit mehr vom Gleichen, aber mehr vom Gleichen ist bei ihnen von Natur aus anders. Sie covern Songs aus verschiedenen Genres, von Megahits bis hin zu Underground-Songs, und machen sie sich mit ihrer einzigartigen Herangehensweise an die traditionellen Steel Pans aus Trinidad und Tobago zu eigen. Während ein Teil des Reizes eines neuen Bacao Rhythm & Steel Band-Albums darin besteht, herauszufinden, welche Songs sie covern, ist es ebenso faszinierend zu sehen, welche originellen Melodien sie ausgeheckt haben – denn dieses Album ist ebenso voller herausragender Originale. Der Opener des Albums, "In The Crosshairs", ist ein rauer und harter Midtempo-Kopfnicker, während "Grilled" und "Treasure Quest" das Tempo mit starken afrikanischen Funk-Einflüssen anziehen. Bacao geht mit "Hazy Memories", einem basslastigen Slowburner, der zwischen Hypnose und Hype wandelt, in die Tiefe. Diese Originale sind ein Beweis dafür, dass der Begriff "Coverband" ein Schuh ist, der niemals zu Bacao passen könnte. Und doch gibt es auch dieses Mal in der Tradition der Steel-Pan-Musik eine Reihe Coverversionen. Der große West Coast Hip Hop Einfluss wird offenbar mit Covers von Game & 50 Cent's "How We Do", Dr. Dre & Snoop Dogg's "Nuthin But A G Thang" und Tupac's "Got My Mind Made Up”, die alle eine neue Energie bekommen und sich für die BRSB Stahlbehandlung eignen. Mit ihrem Covern von Claudja Barrys Disco-Klassiker "Love For The Sake Of Love", die sie in eine synchronisierte Version umwandeln und sogar den Titel in "Love For The Sake Of Dub" ändern, fügen Bacao ihrem Lebenslauf einen weiteren zertifizierten Dance-Floor-Filler hinzu. Aus dem Bereich der zeitgenössischen Smash-Hits covern sie Drakes "Hotline Bling" und "Love$ick" von Mura Masa & A$AP Rocky. Dann gehen sie mit dem "Stranger Things Theme" einen sehr unerwarteten Weg, indem sie den Synthie-lastigen Titelsong der Hit-Show nehmen und ihm einen hypnotischeren Ton geben als dem Original. Wenn BRSB fertig ist, hat die Bacao Rhythm & Steel Band den Hörer auf eine Reise mitgenommen, die eine Vielzahl von Energien, Tempi und Stimmungen umfasst, aber alles unter einem Dach hält.
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Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
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Der amerikanische Musiker Bobby Keys war langjähriger Weggefährte und Saxophonist der Rolling Stones. Mit einer Pause in den 80ern war er seit 1969 bis zu seinem Tod in 2014 festes Mitglied der Live-Band und spielte auf Alben wie „Let It Bleed” (1969), „Sticky Fingers“ (1971) und „Exile on Main Street“ (1972). Neben den Stones spielte er u.a. auch für Eric Clapton, John Lennon und B.B. King. 1972 erschien sein einziges selbst-betiteltes Solo-Album unter der Mitwirkung von Ex-Beatles George Harrison und Ringo Starr. In den frühen 80ern nahm Bobby Keys über mehrere Jahre hinweg zusammen mit Ronnie Wood und Keith Richards unter der Leitung von Produzent Clive Hunt dieses Album auf, das über Jahre in dessen Archiv verschwand, jetzt wiederentdeckt wurde und nun endlich erscheint!
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Wir haben so großartiges Feedback zur Future Sounds Of Kraut Vol. 1 bekommen, also kommt hier Volume 2: 17 moderne Kraut-Elektronik-Tracks (9 davon exklusiv und vorher unveröffentlicht) inspiriert von Kraftwerk, Can, Neu!, Cluster, Harmonia, Klaus Schulze und vielen anderen. Kuratiert und zusammengestellt von Compost-Künstler Fred und Luna. Die Collage auf dem Cover wurde - wie schon auf Vol. 1 - exklusiv von der fantastischen Künstlerin Norika Nienstedt aus der Kraut-Metropole Düsseldorf gestaltet.
Gar nicht einfach oder im Grunde unmöglich, den Begriff "Kraut" stilistisch zu beschreiben. Dennoch begeben sich Compost Records und Fred und Luna auf eine Zeitreise, um die unterschiedlichen Elemente deutscher elektronischer Musik der 1970er- und 1980er-Jahre und ihre Auswirkungen auf die neuere deutsche und weltweite Musikszene zu entdecken.
Nach dem großen Erfolg von Volume 1 wurde umgehend ein Nachfolger gestartet, der stilistisch an seinen Vorgänger anknüpft und darüber hinaus - da dies eine der Grundideen der Reihe ist - das musikalische Spektrum Schritt für Schritt um neue krautige Elemente erweitert. Auf Volume 2 finden sich deshalb nun auch ein paar cluborientierte und experimentelle Tracks.
Compost und Fred und Luna wünschen viel Pläsier beim Krautifizieren!
Format: - Schwarze 2LP mit Content-Sticker inkl. 9 exklusiven/unveröffentlichten Tracks
DJ Quotes:
- "A great compilation with a unique approach!" - Hans Nieswandt
- "Amazing contributions from all the artist involved ! Love this album ! Thank you Fred & Luna !" - Peter Kruder
- "Very interesting compilation ... Great music" - Laurent Garnier
- "Superb in every way" - Nick Warren
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Sheherazaad ist eine US-amerikanische Komponistin und Sängerin, derenzeitgenössische Folk-Pop-Synthese, produziertvon Arooj Aftab, einer neuen Welle der klanglichen Innovation aus der Diaspora Teil wird. In der modernen Welt ist Migration omnipräsent. Sie durchzieht sämtliche Lebens- und Alltagsbereiche, steckt oftmals verschlüsselt in unseren Gewohnheiten. Während unzählige Menschen sowohl mental als auch körperlich mit nie da gewesener Aggressivität die Globalisierung vorantreiben, werden einst stabile "Genres" und Identitäten jeder Art zerlegt - aufgespalten und abgeschafft, überflüssig gemacht und wieder neu geboren. Alles migriert, alles ist in Bewegung. In genau diesem fluktuierenden Feld findet Sheherazaad Inspirationen für ihre Songs. Ihr Minialbum Qasr entstand während einer Phase der familiären Entfremdung. Auch die Trauer über einen Todesfall in der Familie und die rassistische Polarisierung ihres Landes, das plötzlich kaum wieder zu erkennen war, prägten die Aufnahmen. Der Titel des Albums bedeutet auf Urdu (der Nationalsprache in Pakistan und einigen indischen Bundesstaaten) so viel wie "Burg" oder "Festung". Und tatsächlich ist Qasr ein Monument: Es verkörpert die Last der Vertreibung, die widersprüchlichen Sog- und Anziehungskräfte der Diaspora - und das schreckliche Problem der Auslöschung, des Vergessens der eigenen Wurzeln. Um genau diese Art der Erfahrung geht es, um die Gewalt, die Hysterie, auch um die Romantisierungen, die damit einhergehen, wenn Sheherazaad klanglich eintaucht in jenes In-Between - ins Reich des Dazwischen. Die Aufnahmen fanden im Herzen von Brooklyn im Glass Wall Studio statt. Die unbeschreibliche Energie der nächtlichen Sessions speiste sich dabei vor allem aus der einzigartigen (und einzigartig internationalen) Konstellation der Mitwirkenden: u.a. mit dabei waren auch Basma Edrees (Ägypten), Gilbert Mansour (Libanon) und Firas Zreik (Palästina); gemastert von Heba Kadry (Björk, Ryuichi Sakamoto). Auf Qasr lädt uns Sheherazaad in eine betörende und vollkommen neue Klangwelt ein: in ein Reich der Musik, das genau genommen noch gar nicht von dieser Welt zu sein scheint. Zugleich lässt sie die Fackel der nomadischen Erfahrung auflodern, gibt auch diesem Feuer einen sehr viel prominenteren Platz. Insgesamt entwirft die Künstlerin mit diesem betörenden Album ihre eigene Festung. Denn sie will auch uns dazu ermutigen, unsere eigenen Festungen, unsere eigenen klanglichen König:innen-Reiche und unmöglichen Traumwelten zu entwerfen
Die Schweiz war schon immer ein fruchtbarer Nährboden für Extreme Metal. Messiah wurden 1984 gegründet und veröffentlichten zwei bahnbrechende Alben auf Chainsaw Murder Records, "Hymn To Abramelin" im Jahr 1986 und "Extreme Cold Weather" ein Jahr später. In den frühen 1990er Jahren unterschrieben Messiah bei Karl Walterbachs Label Noise Records und veröffentlichten drei weitere Alben in voller Länge: "Choir Of Horrors" (1991), "Rotten Perish" (1992) und "Underground" (1994), bevor sie getrennte Wege gingen.
Im Jahr 2018 beschlossen Messiah, sich in der Originalbesetzung ihrer Noise Records-Alben mit Andy Kaina am Gesang, Steve Karrer am Schlagzeug, Patrick Hersche am Bass und Bandgründer R.B. Brögi an der Gitarre zu reformieren. Aufwendige Re-Issues von "Hymn To Abramelin" und "Extreme Cold Weather" erschienen auf High Roller Records, bevor 2020 ein neues Studioalbum mit dem Titel "Fracmont" veröffentlicht wurde. 2024 folgt nun endlich "Christus Hypercubus", das Opus Magnus von Messiah.
Am 4. November 2022 ereilte das Schicksal den ehemaligen Messiah-Sänger Andy Kaina, der im Alter von nur 53 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Es war ein großer Schock für alle Beteiligten. Andys letzter Live-Auftritt mit Messiah fand am 20. November 2021 im Alten Capitol in Langenthal, Schweiz, statt. Gegen Ende des Jahres verließ Andy Messiah, weil er nach eigenen Worten "die Motivation verloren hatte, in der Band zu sein und sich auf andere Dinge im Leben konzentrieren wollte". Messiah und Andy Kaina blieben jedoch Freunde.
Messiah hatte sich aber bereits nach Andys Ausstiegsankündigung entschieden, die Band weiterzuführen. Marcus Seebach aus Chur wurde Ende 2021 der neue Messiah-Sänger. Kurze Zeit später begannen die Arbeiten an einem neuen Studioalbum. "V.O. Pulver renommierter Schweizer Plattenproduzent und derzeit auch zweiter Gitarrist bei Messiah und ich haben im Januar 2022 die Grundlagen für neue Songs geschaffen", erklärt Gitarrist und Gründungsmitglied Brögi. "Innerhalb von drei Wochen hatten V.O. und ich das gesamte neue Album geschrieben. Ich habe in dieser Zeit auch das ganze Konzept und die Texte entwickelt (bis auf einen Songtext, der von Marcus Seebach stammt). Es war wirklich eine sehr kreative Zeit."
"Wir haben es so gemacht, wie wir es immer machen", lacht Brögi, "wir haben die Songs für "Christus Hypercubus" einfach geschrieben und aufgenommen, ohne viel darüber nachzudenken, ganz spontan. Die Umstände waren dieses Mal allerdings etwas komplizierter, weil wir nicht alle zusammen im Proberaum waren, um das Material zu arrangieren. Das Schicksal schlug zu, da Steve Karrer aufgrund eines Skiunfalls sechs Monate lang nicht Schlagzeug spielen konnte. Insgesamt ist das neue Material härter und schneller als "Fracmont". Es gibt auch einen neuen Touch, der durch Marcus' Gesang entsteht, denn er ist in der Lage, diese hohen Schreie zu machen. Ich denke "Christus Hypercubus" repräsentiert unsere neue Situation sehr gut - es weht ein neuer Wind, aber wir haben nichts von den bewährten Messiah-Trademarks von früher verloren."
Hier und da tragen Songs wie das langsamere "Speedsucker Romance" oder "Christus Hypercubus" auch "progressive" Züge, was das Album interessant und frisch klingen lässt. "Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir alle Regeln für das Arrangieren von Beats ignorieren", schmunzelt Brögi. "Wir fügen einfach verschiedene Ideen zueinander, meist angeführt von den Gitarren. Deshalb werden wir wohl auch nie einen Rockhit schreiben. Früher war es reines Chaos, heute ist es strukturierter und professioneller."
Die Schweiz war schon immer ein fruchtbarer Nährboden für Extreme Metal. Messiah wurden 1984 gegründet und veröffentlichten zwei bahnbrechende Alben auf Chainsaw Murder Records, "Hymn To Abramelin" im Jahr 1986 und "Extreme Cold Weather" ein Jahr später. In den frühen 1990er Jahren unterschrieben Messiah bei Karl Walterbachs Label Noise Records und veröffentlichten drei weitere Alben in voller Länge: "Choir Of Horrors" (1991), "Rotten Perish" (1992) und "Underground" (1994), bevor sie getrennte Wege gingen.
Im Jahr 2018 beschlossen Messiah, sich in der Originalbesetzung ihrer Noise Records-Alben mit Andy Kaina am Gesang, Steve Karrer am Schlagzeug, Patrick Hersche am Bass und Bandgründer R.B. Brögi an der Gitarre zu reformieren. Aufwendige Re-Issues von "Hymn To Abramelin" und "Extreme Cold Weather" erschienen auf High Roller Records, bevor 2020 ein neues Studioalbum mit dem Titel "Fracmont" veröffentlicht wurde. 2024 folgt nun endlich "Christus Hypercubus", das Opus Magnus von Messiah.
Am 4. November 2022 ereilte das Schicksal den ehemaligen Messiah-Sänger Andy Kaina, der im Alter von nur 53 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Es war ein großer Schock für alle Beteiligten. Andys letzter Live-Auftritt mit Messiah fand am 20. November 2021 im Alten Capitol in Langenthal, Schweiz, statt. Gegen Ende des Jahres verließ Andy Messiah, weil er nach eigenen Worten "die Motivation verloren hatte, in der Band zu sein und sich auf andere Dinge im Leben konzentrieren wollte". Messiah und Andy Kaina blieben jedoch Freunde.
Messiah hatte sich aber bereits nach Andys Ausstiegsankündigung entschieden, die Band weiterzuführen. Marcus Seebach aus Chur wurde Ende 2021 der neue Messiah-Sänger. Kurze Zeit später begannen die Arbeiten an einem neuen Studioalbum. "V.O. Pulver renommierter Schweizer Plattenproduzent und derzeit auch zweiter Gitarrist bei Messiah und ich haben im Januar 2022 die Grundlagen für neue Songs geschaffen", erklärt Gitarrist und Gründungsmitglied Brögi. "Innerhalb von drei Wochen hatten V.O. und ich das gesamte neue Album geschrieben. Ich habe in dieser Zeit auch das ganze Konzept und die Texte entwickelt (bis auf einen Songtext, der von Marcus Seebach stammt). Es war wirklich eine sehr kreative Zeit."
"Wir haben es so gemacht, wie wir es immer machen", lacht Brögi, "wir haben die Songs für "Christus Hypercubus" einfach geschrieben und aufgenommen, ohne viel darüber nachzudenken, ganz spontan. Die Umstände waren dieses Mal allerdings etwas komplizierter, weil wir nicht alle zusammen im Proberaum waren, um das Material zu arrangieren. Das Schicksal schlug zu, da Steve Karrer aufgrund eines Skiunfalls sechs Monate lang nicht Schlagzeug spielen konnte. Insgesamt ist das neue Material härter und schneller als "Fracmont". Es gibt auch einen neuen Touch, der durch Marcus' Gesang entsteht, denn er ist in der Lage, diese hohen Schreie zu machen. Ich denke "Christus Hypercubus" repräsentiert unsere neue Situation sehr gut - es weht ein neuer Wind, aber wir haben nichts von den bewährten Messiah-Trademarks von früher verloren."
Hier und da tragen Songs wie das langsamere "Speedsucker Romance" oder "Christus Hypercubus" auch "progressive" Züge, was das Album interessant und frisch klingen lässt. "Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir alle Regeln für das Arrangieren von Beats ignorieren", schmunzelt Brögi. "Wir fügen einfach verschiedene Ideen zueinander, meist angeführt von den Gitarren. Deshalb werden wir wohl auch nie einen Rockhit schreiben. Früher war es reines Chaos, heute ist es strukturierter und professioneller."
Wo ein Krater liegt, muss es einen Vorfall gegeben haben. Etwas ist eingeschlagen oder ausgebrochen, wo jetzt Ruhe ist. 2012 spien Messer das fiebrige Debüt "Im Schwindel" in die brodelnde Begeisterung für Punk aus Deutschland und wuchsen zu einer prägenden Stimme im Post-Punk-Revival der Zehnerjahre. Was auf den letzten beiden Platten "Jalousie" (2016) und "No Future Days" (2020) noch wild wucherte, ist nun auf "Kratermusik" stärker begriffen und gibt zugleich Sicherheit für weiterführende Expeditionen. Die einzelne Idee ist jetzt schärfer konturiert als zuletzt, Kratermusik ein Album im Wortsinn: Jede Seite ein anderes Bild, eine andere Szene mit anderen Figuren, zusammengehalten von einem Einband, einer Motivwelt, einem Sound, der dieses Mal dicht, aber umso detaillierter ausfällt. An anderer Stelle lösen sich Stimmen auf: Pola Lia Levy, die lange schon eng mit der Band befreundet ist und gerade mit ihrer neuen Band Dews in den Startlöchern steht, spendet Harmonien, die im erst sachten, dann zunehmend mitreißenden "Im falschen Traum" mit dem Rest der Band verschwimmen. Im Space-Dub-Finale "Am Ende einer groszen Verwirrung" stimmt sie mit Joachim Franz Büchner in einen beherzten Singsang ein. Was hier tröstlich klingt, wirkt im vielstimmigen Spiegel zerrissen, wenn auch nicht zwingend unheimlich - sondern ähnlich faszinierend-ambivalent wie Mille Petrozza von der legendären Thrash Metal-Band Kreator, der mit einigen englischsprachigen Zeilen durch den wispernden Refrain am Ende des Wave-Epitaphs Grabeland schneiden darf. Messer bleiben also ambivalent, fragend und suchend, gerade wenn es um Krieg und Frieden oder die Zukunft des Planeten geht. Die Bewegung steckt schon im Titel: Das "Messer verwandte Wort" Krater, so Otremba, "ist vieldeutig, ein Wort, bei dem klar ist: Zu dem muss man sich verhalten. Das ist ein scharfkantiges, schroffes Wort." Im Krater steckt immer auch das Potenzial zur Explosion, im Frieden lauert der nächste Krieg. Im Vorrang des Ästhetischen ist die neue Platte aber ein typisches Messer-Album, auch in seiner gewohnten Überschreitung dessen, was Post-Punk sein kann. Vielfältiger klang diese Band nie, ihr Referenzsystem bleibt undurchschaubar. Parallel spülen die Pop-Gezeiten wieder eine (Neue) Neue Deutsche Welle an, doch Messer bleiben ihren eigenen Zyklen verpflichtet, befinden sich in ständigem Übergang: Metaphern nie ganz auflösen, Motive immer neu ausleuchten, Sounds nochmal anders aufeinander beziehen.
Viktoria Tolstoys ACT-Debütalbum »Shining On You« aus dem Jahr 2004 markiert aus heutiger Sicht einen wichtigen Moment in der Erfolgsgeschichte populärer Jazzstimmen aus Skandinavien. Die Musik für die Aufnahme schrieb Esbjörn Svensson, der zusammen mit Dan Berglund und Magnus Öström die Kern-Band bindet, welche wenig später als e.s.t. weltberühmt wurde. Das von Nils Landgren produzierte Album ist auch ein Treffen vieler Mitglieder der damals noch jungen ACT Family of Artists, die als Gäste an der Session teilnahmen.
Genau 20 Jahre später hat Viktoria Tolstoy für »Stealing Moments« die Idee des »familiären« Musikzierens wieder aufgegriffen. Die Kompositionen des Albums stammen von einer ganzen Reihe aktueller ACT Künstler, von denen viele auch schon an »Shining on You« beteiligt waren. Und auch Esbjörn Svensson ist auf besondere Art am Album beteiligt: Von ihm stammt die Instrumentalkomposition »Hands Off«, für welche seine Frau Eva nun einen Text verfasst hat. Dazu kommen Kompositionen, die langjährige Freunde und Weggefährten wie Nils Landgren, Ida Sand, Wolfgang Haffner, Cæcilie Norby, Lars Danielsson, Iiro Rantala und Jan Lundgren eigens für Viktoria Tolstoy und ihre Stimme geschrieben haben.
»Wenn du singst, geht die Sonne auf«, sagte Pat Metheny einst zu Viktoria Tolstoy. Ihre klare, kraftvoll strahlende Stimme ist der rote Faden, der alle Stücke auf »Stealing Moments« verbindet. Dazu kommt eine Mischung aus Energie und Leichtigkeit, die Viktoria Tolstoy als Person ausmacht und die sich durch die Musik auf die Zuhörer überträgt. Ihre Botschaft ans Publikum, in Anlehnung an den Albumtitel: »Lasst mich Euch ein bisschen Zeit stehlen, um dieser Musik zuzuhören.«
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der berühmtesten Vier aus Birmingham werden die "Erfinder" des Heavy Metal von dem prominent besetzten Tribute-Trio um Gitarrist und Sänger Zakk Wylde mit dem Doppelalbum "Doomed Forever Forever Doomed" erneut geehrt. Mit dieser liebevolle Hommage liefern die Amerikaner brillante Interpretationen von BLACK SABBATHs zweitem und drittem Album ab, also die klassischen Heavy Metal-Meisterwerken "Paranoid" (1970) und "Master of Reality" (1971).
ZAKK SABBATH wurden von BLACK LABEL SOCIETY-Gitarrist und Sänger Zakk Wylde gegründet, der auch als langjähriger Lead-Gitarrist von OZZY OSBOURNE und inzwischen auch noch von PANTERA bekannt ist. Nachdem ZAKK SABBATH anfangs mit wechselnden Mitgliedern nur live auftraten, fand die Band schließlich mit dem OZZY OSBOURNE- und ROB ZOMBIE-Bassisten Blasko und Joey Castillo am Schlagzeug (DANZIG, QUEENS OF THE STONE AGE) eine stabile Besetzung. Inspiriert durch das 50-jährige Jubiläum von BLACK SABBATHs selbstbetitelten Debütalbum, veröffentlichte ZAKK SABBATH im Jahr 2020 eine Hommage an diesen monumentalen Heavy Metal-Meilenstein unter dem Titel "Vertigo". Das Album wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen mit Lob überhäuft. Das Trio feierte einen weltweiten Erfolg, der sich in beeindruckenden Platzierungen in diversen Charts widerspiegelt: Das Album stieg auf Platz 5 in den US Hard Music Charts, Platz 7 in den Current Rock Albums Charts und Platz 27 in den Billboard Top Album Charts ein. In Frankreich gelang sogar ein Platz 1 in den Metal Album Charts und neben einem Platz 3 in den deutschen Album Charts sowie Platz 9 in den UK Top 40 Rock/Metal Charts finden sich weitere Einträge in anderen Ländern.
Die glühende Leidenschaft für Heavy Metal hat ZAKK SABBATH dazu getrieben, BLACK SABBATH mit dem Doppelalbum "Doomed Forever Forever Doomed" ein noch monolithischeres Denkmal zu errichten. Nicht allein Headbanger dürfen sich über fantastische Interpretationen dieser klassischen Songs freuen, die sicherlich zu den einflussreichsten und folgenreichsten zählen, die je von Menschenhand komponiert wurden!