LOVE, das neue – und möglicherweise letzte – Album von Dexys Midnight Runners, ist eine leuchtende Sammlung zutiefst persönlicher Geschichten aus Kevin Rowlands Leben: über Familie, Liebe und die Schicksalsschläge des Daseins. Songs aus drei Jahrzehnten treffen auf brandneues Material – von der irischen Einwanderer-Kindheit über einen Brief an seine Enkelkinder bis zur Zeit mit einem sterbenden Elternteil. Liebeslieder im weitesten Sinne, jenseits gängiger Pop-Romantik: keine Wird-sie-wird-sie-nicht-Romanze, sondern etwas Tieferes, das die volle Bandbreite menschlicher Beziehungen und Emotionen abbildet.
„Ich dachte plötzlich: Das sind alles Liebeslieder – nur eben verschiedener Art", sagt Kevin Rowland über die Entstehung des Konzepts. „Da wusste ich: Es muss LOVE heißen." Ein Liebesleben in Songform, erzählt von jemandem, der mit seiner wunderbaren Autobiografie Bless Me Father bereits gezeigt hat, wie offen er über sein Leben sprechen kann.
LOVE ist zugleich das erste Album unter dem vollen Namen Dexys Midnight Runners seit Don't Stand Me Down (1985). Produziert von David Holmes – langjähriger Fan und Wegbegleiter der Band –, mit Songwriting-Unterstützung der langjährigen Weggefährten Sean Read, Mike Timothy und Jim Paterson sowie Streichern von Brian Irving.
"Psychedelia in White", das dritte Album des ehemaligen Nick Cave and the Bad Seeds-Mitglieds Mick Harvey und seiner langjährigen musikalischen Partnerin Amanda Acevedo, knüpft an ihr 2023 erschienenes Duett-Debüt Phantasmagoria in Blue an.
Das überwiegend aus Eigenkompositionen bestehende Album bewegt sich zwischen Mystik, Mythologie, Liebe und Verlust. Mit vielschichtigen Arrangements und opulenten Klangtexturen erkundet das Duo neue, experimentellere musikalische Räume. Traumartige Bilder und mythologische Motive verbinden sich mit einer persönlichen Botschaft der Hoffnung und der Sehnsucht nach einem Ausweg aus dem Chaos der Gegenwart.
Zu den Höhepunkten zählen „Perfect Storm“, entstanden in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Komponisten Peter McNestry, „Song for Aurora“, eine Glam-Rock-Hommage an Marc Bolan und T. Rex, sowie „The Greatest Delight“, inspiriert von Acevedos Visionen von Schattenwesen und jenseitigen Liebenden.
Die australischen Rockband Airbourne war noch nie dafür bekannt, klein zu denken. Auf ihrem
sechsten Studioalbum, der nach der Band selbst benannt ist, hat sie sich allerdings noch mal selbst übertroffen. Airbourne – ein Name, der zum Synonym für bombastischen, biergetränkten, gefährlichen und sexy Rock’n’Roll geworden ist. „Dieses Album vereint alles, wofür wir stehen, in einem einzigen Werk“, erklärt Ryan den Titel. „Es ist das beste Album, das wir überhaupt machen konnten.“
Zusammen mit dem starken Produktionsteam aus Brian Howes (der 2013 "Black Dog Barking" produziert hat) und dem Toningenieur Mike Fraser (der an „Breakin’ Outta Hell“ von 2016 und „No Guts. No Glory.“ von 2010 mitgearbeitet hat), machte sich die Band im Music Farm Studio im „Dschungel“ außerhalb von Byron Bay an die Arbeit. Der Komplex verfügt über das originale Neve-Mischpult aus den Alberts Studios, auf dem Bands wie AC/DC, Rose Tattoo und The Angels ihre wegweisenden frühen Alben aufgenommen haben.
Das Ganze präsentiert sich in einem sorgfältig gestalteten Paket, gemischt von Zakk Cervini (BMTH, Architects), das die Leidenschaft, das Feuer und die schweißgetränkte Gefahr einer Band auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte einfängt, komplett mit Schlagzeug, das wie Kanonen knallt, und Gitarren, die wie Kreissägen schneiden.
„Alive After Death“ und „Send Me To Rock’N’Roll Heaven“ sind eine Hommage an die verstorbenen Idole der Band; letzterer Titel bezieht sich auf Lemmy, Doc Neeson von The Angels, John Bonham, Bon Scott, Little Richard und weitere. Joel schrieb den Text zum mitreißenden „Alive After Death“ eines Abends im Tourbus, als er darüber nachdachte, wie die Musik dieser Legenden sie unsterblich macht. An anderer Stelle gibt es Geschichten von unterwegs („Bogota“), Songs über Trotz und Nicht-Aufgeben („Last Man Standing“, „Hell’s Got No Vacancy“, „Gutsy“) und noch mehr Sex („Sky High“). Jetzt müssen Airbourne nur noch auf die Bühne zurückkehren, in der Gewissheit, dass sie ihr bestes Album aller Zeiten mitbringen.
Nein, neu im Geschäft ist El Michels Affair nicht. El Michels hat hart gearbeitet, in unzähligen mitternächtlichen Studiosessions und auf einer Welttournee für den Wu-Tang Clan. Und eins ist klar: Die Band ist dabei auf eine gute Art gealtert. Nachdem es 2005 wie aus dem Nichts mit dem Instrumentalalbum "Sounding Out The City" aufschlug, hat sich das Studio-konzentrierte Kollektiv, angeführt vom Multiinstrumentalisten und Komponisten Leon Michels, Fans auf allen Kontinenten erspielt. Die Gruppe ist für ihre schwelgerischen Soul-Instrumentals bekannt, aber auch für ihre Wu-Tang-Covers, wie die explosive Reaktion auf ihre zwei Alben "Enter The 37th Chamber" (2009) und "Return To The 37th Chamber" (2019 beweist. Das alles ist aber längst Geschichte, denn das rundeste und reifste Album der Band mit dem passenden Titel "Adult Themes" beweist, welche neuen instrumentalen Höhen sie erklommen hat. Das Album, das Michels als "Soundtrack für einen imaginären Film" beschreibt, ist eine Sammlung von opulenten, abgründigen, komplexen und oft sehr funkigen Stücken, die die Ohren zum Schwingen und die Köpfe zum Nicken bringen.
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Noch bevor Brian Eno dies tat, schuf Mort Garson zurückhaltende Musik. Garson, der an der Juilliard School ausgebildet wurde und in der Nachkriegszeit als Session-Musiker tätig war, komponierte Lounge-Hits, schrieb die Musik zur Mondlandung von 1969 und schuf opulente Arrangements für Doris Day sowie die sehnsuchtsvollen ,Countrypolitan"-Streicherbegleitungen für Glen Campbells ,By the Time I Get to Phoenix". Mitte der 1970er Jahre fegte eine Naturgewalt über die kontinentalen Vereinigten Staaten hinweg, die alle Schichten unabhängig von Rasse und Klasse durchdrang und sich in unseren Köpfen, unseren Häusern und unserer Kultur festsetzte. Es war weder ,Der Exorzist", noch ,Goodbye Yellow Brick Road" oder gar Schlaghosen, sondern ein Buch mit dem Titel ,Das geheime Leben der Pflanzen". Das Werk des Okkultisten/ ehemaligen OSS-Agenten Peter Tompkins und des ehemaligen CIA-Agenten und begeisterten Wünschelrutengängers Christopher Bird schoss an die Spitze der Bestsellerlisten und breitete sich wie Kudzu über das Land aus, bis es zu einem Phänomen wurde. Scheinbar über Nacht blühte das Geschäft mit Zimmerpflanzen in voller Pracht auf, und photosynthetische Eukaryoten aller Gattungen hingen an den Wänden, thronten über Bücherregalen und sonnten sich auf sonnigen Fensterbänken. Die wissenschaftlichen Ansätze hinter ,Secret Life" waren fadenscheinig: Pflanzen können unsere Gebete hören, sie sind Lügendetektoren, sie sind telepathisch, in der Lage, Naturkatastrophen vorherzusagen und Signale aus entfernten Galaxien zu empfangen. Doch das hielt Millionen Menschen nicht davon ab, ihre neuen Pflanzen zu kaufen und zu pflegen. Die vielleicht verrückteste Behauptung des Buches war, dass Pflanzen auch Musik mögen. Und ganz gleich, ob Sie eine Schlangenpflanze, einen Spargelfarn, eine Friedenslilie oder was auch immer bei ,Mother Earth" auf der Melrose Avenue in Los Angeles erwarben (oder eine Simmons- Matratze bei Sears kauften) - Sie nahmen auch ,Plantasia" mit nach Hause, ein Album, das speziell für sie aufgenommen wurde. Mit dem Untertitel ,Warm Earth Music für Pflanzen _ und die Menschen , die sie lieben" war es voller idyllischer, charmanter, kiff-freundlicher und entschieden unwissenschaftlicher Melodien, die auf einem neumodischen Gerät namens Moog eingespielt wurden. Das Album erlangte Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung eine enorme Kult-Anhängerschaft. Die Neuauflage von Sacred Bones aus dem Jahr 2019 trug dazu bei, ,Plantasia" einem breiteren weltweiten Publikum bekannt zu machen, und bescherte Garsons ungewöhnlichem Meisterwerk ein bemerkenswertes zweites Leben. Was einst ein seltsames Relikt der Pflanzenbegeisterung der 1970er Jahre war, ist zu einem geliebten Evergreen geworden, der von einer neuen Generation von Hörern wiederentdeckt und neu geschätzt wird und weit über seinen ursprünglichen Moment hinaus gedeiht, wobei er sich von einer obskuren Kuriosität zu einem geliebten Kultklassiker und einem Meilenstein des Streaming-Zeitalters entwickelt hat. Nun, 50 Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung, markiert ,Plantasia" von Mother Earth einen bedeutenden Jubiläumszeitpunkt. Ein halbes Jahrhundert später hallt es weiterhin nach - eine bleibende Erinnerung an Mort Garsons Fähigkeit, das Synthetische seltsam lebendig und das Skurrile auf merkwürdige Weise tiefgründig wirken zu lassen.
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“La Conga Vieja” channels the spirit of the Nickodemus, Quantic and Tempo’s evergreen hit “Mi Swing Es Tropical” - a driving 4/4 groove built on Afro-Latin percussion, salsa piano, and punchy horn lines. What started as an improvised moment at a Puerto Rico show playing a borrowed, decades-old conga became the foundation for this uptempo dancefloor cut. Featuring vocals from Puerto Rican poet Flaco Navaja and trumpet from Carlos Sarduy, the track blends classic Latin rhythms with modern club sensibility. Perfect for DJs moving between tropical, house, and global sets. Includes a bonus beat, radio edit, and instrumental.
This release pairs 'In the Heights' standout Flaco Navaja with Grammy Award–winning trumpeter Carlos Sarduy (Chucho Valdés), delivering a globally rooted, crossover-ready sound. The track comes from internationally respected producer/DJ Nickodemus, whose catalog spans five albums and 11 Turntables on the Hudson compilations, backed by strong digital metrics (52k+ followers, 704k+ monthly listeners, 300M+ streams), including “Mi Swing Es Tropical” (63M+) and multiple other high-performing tracks. The release also features Italian percussionist Gabriele Poso, whose catalog has surpassed 10M+ streams. Nickodemus tours globally to consistent demand, with strong listenership across the USA, France, Spain, Germany, UK, Netherlands, Mexico, Italy, Canada, and Australia. Supported by press in Billboard, Rolling Stone, Complex, The FADER, and Paste, plus global radio (BBC 6, FIP, RFI, KCRW, KEXP).
c 03: La Conga Vieja (Radio Edit) feat. Flaco Navaja & Carlos Sarduy
[d] 04: La Conga Vieja (Rado Edit Instrumental) [feat. Flaco Navaja & Carlos Sarduy]
[c] 03: La Conga Vieja (Radio Edit) [feat. Flaco Navaja & Carlos Sarduy]
[d] 04: La Conga Vieja (Rado Edit Instrumental) [feat. Flaco Navaja & Carlos Sarduy]
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"There Near" ist das sechste Studio-Album, das DINOSAUR JR. seit ihrer gefeierten Wiedervereinigung vor 20 Jahren aufgenommen haben. Zwar gab es seit "Sweep It Into Space" vor fünf Jahren einige Live Veröffentlichungen und Archivsammlungen, doch nichts kommt an ein komplett neues Album voller frischer DINO Songs heran. Und auf "There Near" stehen sämtliche Regler auf Anschlag. Das Album entstand in kurzen, intensiven Arbeitsphasen über den Zeitraum eines Jahres hinweg in den Bisquiteen Studios in Amherst. Aufgenommen wurde es nahezu vollständig vom Kerntrio der Band: Schlagzeuger Murph, Bassist und Sänger Lou Barlow sowie Gitarrist und Sänger J Mascis. Unterstützung kam lediglich durch einige Piano- und Orgelparts von Ken Mauri. Das Ergebnis entfaltet von Anfang bis Ende eine enorme Wucht. Der Gitarrensound von Mascis klingt auf "There Near" noch ursprünglicher und animalischer als gewohnt, was möglicherweise auch an einem kürzlich erworbenen Mesa Boogie MK 1 Verstärker aus den 1970er Jahren liegt. "Ich habe denselben Verstärker gekauft, den Chris Dixon hatte, als wir unser erstes Album aufgenommen haben", erklärt Mascis. "Chris hat uns damals bei sich zu Hause mit genau diesem Amp aufgenommen. Er hat einen wirklich interessanten Klang, den ich schon lange nicht mehr hinbekommen habe. Genau zu diesem Sound wollte ich auf diesem Album zurück. Die ROLLING STONES begannen in den 70ern Mesa Boogies zu benutzen, nachdem sie SANTANA damit gehört hatten. Danach machten es THE CLASH nach und so weiter. Mit den späteren Modellen wurde der Sound zunehmend Metal-lastiger. Aber der MK 1 klingt wie ein aufgemotzter Fender. Man hört immer wieder, dass Rick Rubin Bands dazu bringt, ihr erstes Album zu hören und zu sagen: Lasst uns wieder zu diesem Sound zurückkehren. Also habe ich mir seinen Rat einfach selbst gegeben." Auf die Frage nach der oft schwer greifbaren Bedeutung seiner Texte antwortet Mascis: "Wenn ich einen Song schreibe, weiß ich oft selbst nicht genau, worum es darin geht. Ich schätze, die Bedeutung zeigt sich irgendwann von allein. Ich verwende einfach die Worte, die funktionieren. Vieles wird auch von irgendeinem esoterischen Kram beeinflusst, den ich gerade lese. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Mich nervt es, dass Spotify inzwischen alle Songtexte anzeigt. Wo bleibt da der Spaß?" Mit "There Near" setzen DINOSAUR JR. ihre Reihe von mittlerweile zu Klassikern mutierten Alben fort. Die neuen Songs dürften mit ihren gewaltigen Riffs live ebenso eindrucksvoll funktionieren wie die Klassiker des Bandschaffens. Bis die Band wieder auf der Bühne zu erleben ist, wird "There Near" ein treuer Begleiter sein. Je näher, desto besser.
Splatter Vinyl, exklusiv via 375 Media. "There Near" ist das sechste Studio-Album, das DINOSAUR JR. seit ihrer gefeierten Wiedervereinigung vor 20 Jahren aufgenommen haben. Zwar gab es seit "Sweep It Into Space" vor fünf Jahren einige Live Veröffentlichungen und Archivsammlungen, doch nichts kommt an ein komplett neues Album voller frischer DINO Songs heran. Und auf "There Near" stehen sämtliche Regler auf Anschlag. Das Album entstand in kurzen, intensiven Arbeitsphasen über den Zeitraum eines Jahres hinweg in den Bisquiteen Studios in Amherst. Aufgenommen wurde es nahezu vollständig vom Kerntrio der Band: Schlagzeuger Murph, Bassist und Sänger Lou Barlow sowie Gitarrist und Sänger J Mascis. Unterstützung kam lediglich durch einige Piano- und Orgelparts von Ken Mauri. Das Ergebnis entfaltet von Anfang bis Ende eine enorme Wucht. Der Gitarrensound von Mascis klingt auf "There Near" noch ursprünglicher und animalischer als gewohnt, was möglicherweise auch an einem kürzlich erworbenen Mesa Boogie MK 1 Verstärker aus den 1970er Jahren liegt. "Ich habe denselben Verstärker gekauft, den Chris Dixon hatte, als wir unser erstes Album aufgenommen haben", erklärt Mascis. "Chris hat uns damals bei sich zu Hause mit genau diesem Amp aufgenommen. Er hat einen wirklich interessanten Klang, den ich schon lange nicht mehr hinbekommen habe. Genau zu diesem Sound wollte ich auf diesem Album zurück. Die ROLLING STONES begannen in den 70ern Mesa Boogies zu benutzen, nachdem sie SANTANA damit gehört hatten. Danach machten es THE CLASH nach und so weiter. Mit den späteren Modellen wurde der Sound zunehmend Metal-lastiger. Aber der MK 1 klingt wie ein aufgemotzter Fender. Man hört immer wieder, dass Rick Rubin Bands dazu bringt, ihr erstes Album zu hören und zu sagen: Lasst uns wieder zu diesem Sound zurückkehren. Also habe ich mir seinen Rat einfach selbst gegeben." Auf die Frage nach der oft schwer greifbaren Bedeutung seiner Texte antwortet Mascis: "Wenn ich einen Song schreibe, weiß ich oft selbst nicht genau, worum es darin geht. Ich schätze, die Bedeutung zeigt sich irgendwann von allein. Ich verwende einfach die Worte, die funktionieren. Vieles wird auch von irgendeinem esoterischen Kram beeinflusst, den ich gerade lese. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Mich nervt es, dass Spotify inzwischen alle Songtexte anzeigt. Wo bleibt da der Spaß?" Mit "There Near" setzen DINOSAUR JR. ihre Reihe von mittlerweile zu Klassikern mutierten Alben fort. Die neuen Songs dürften mit ihren gewaltigen Riffs live ebenso eindrucksvoll funktionieren wie die Klassiker des Bandschaffens. Bis die Band wieder auf der Bühne zu erleben ist, wird "There Near" ein treuer Begleiter sein. Je näher, desto besser.
Piece of Me, das zweite Album von Lady Wray, ist so etwas wie eine Heimkehr für Nicole. Während ihr Solo-Debüt Queen Alone aus dem Jahr 2016 mehr in Richtung Soul und R&B mit einem Hauch von HipHop tendierte, ändert sich dies bei diesem Album. Es ist immer noch R&B mit den Texturen von analogem Soul, doch zeichnet sich ein starker HipHop-Einfluss ab, der Nicoles Schaffen für die Zukunft definieren wird. Boom-Bap-Drums und deepe Basslines stehen im Vordergrund und bilden den perfekten Hintergrund für Lady Wray, die sich auf ihrer bisher persönlichsten Sammlung von Songs mit dem Guten, dem Schlechten, dem Schwierigen und dem Freudvollen auseinandersetzt. Der Titelsong Piece of Me, der seit seiner Veröffentlichung 2019 bereits zum Klassiker geworden ist, handelt von den Menschen in deinem Leben, die mehr brauchen, als du zu geben bereit bist. Dieses Stück und die B-Seite der 7" Come On In waren die ersten Songs, die für dieses Album aufgenommen wurden - als Nicole im achten Monat schwanger mit ihrer Tochter war. Ihre Stimme ist so kraftvoll, so rau bei diesen ersten Songs, erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, wie sie aufgenommen wurden. Und noch verrückter ist es, zu wissen, dass sie sie alle in einem einzigen Take aufgenommen hat. Ihr langjährige Mitstreiter und Produzent Leon Michels entwirft das musikalische Fundament gekonnt zurückhaltend, um Lady Wray ausreichend Raum zu geben. Während die energiegeladenen Songs Under The Sun und Through It All mit Sicherheit zu Hits werden, die Lady Wray wieder mit ihrer R&B-Fangemeinde aus den 90ern connecten, zeigt Where Were You, wie ihre Jugendjahre wirklich waren. in dem poetischen und kraftvollen Beauty In The Fire setzt sich Nicole mit den Spannungen zwischen den Ethnien in Amerika auseinander und lässt sich im Showstopper Thank You stark von ihrem Glauben und ihrempfindet und in Joy & Pain feiert sie die Höhen und Tiefen des Lebens. Im Jahr 2021 ist es eher selten, ein eklektisches und doch zusammenhängendes Album ohne ,Ausreißer" zu hören - aber genau das ist Piece Of Me. Die bewährte Chemie zwischen Lady Wray und Leon Michels hat unbestreitbar das nächste Level erreicht, dieses Album ist ein Zeugnis ihrer Entschlossenheit und Hingabe.
That sound reaches a new height with her fourth solo record, Fireflies. Recorded with producer Tony Braunagel in Nicole's hometown of Kansas City, it's not just a record about roots -- it's about the growth that occurs when reflection, resilience, and real artistry all combine. From nostalgic tracks like "Take Me Back" (featuring North Mississippi Allstars' Luther Dickinson) to empowered anthems like "Gaslight" and "Tug of War," Fireflies burns bright, deepening Danielle Nicole's exploration into soul, R&B, and the rich tapestry of American roots music.
Bristol’s Friendly Records mark 10 years with a special compilation in aid of War Child - raising vital funds for children affected by conflict.
The record brings together standout tracks from recent Friendly Records 7” releases supporting War Child, featuring Portishead, PJ Harvey, IDLES, Sleaford Mods, Hot Chip, Beak and more!
Also includes tracks from Friendly Recordings releases by Christian Madden And The Enemy Chorus, Floating World Pictures, Nick Craft, Claude Cooper & Brain Fog and ZEE.
exclusive artwork by David Shrigley.
Every purchase will help War Child UK protect, educate and stand up for the rights of children living through war.
Bristol’s Friendly Records mark 10 years with a special compilation in aid of War Child - raising vital funds for children affected by conflict.
The record brings together standout tracks from recent Friendly Records 7” releases supporting War Child, featuring Portishead, PJ Harvey, IDLES, Sleaford Mods, Hot Chip, Beak and more!
Also includes tracks from Friendly Recordings releases by Christian Madden And The Enemy Chorus, Floating World Pictures, Nick Craft, Claude Cooper & Brain Fog and ZEE.
exclusive artwork by David Shrigley.
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Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.
Der Mann hinter der Maske, Jonathan Bree, kehrt mit seinem sechsten Studioalbum "Don't Call It Love" zurück. "Don't Call It Love" kommt als Doppelalbum mit 17 Songs und ist ein erotisches Konzeptalbum, das sich mit Sexualität auseinandersetzt und Kollaborationen mit Frauen aus den Bereichen Musik, Film, Fotografie und Tanz enthält. "Don't Call It Love" klingt wie der düstere Soundtrack zu einer versteckten, mit Samt ausgekleideten Bar in einem schummrigen Keller - mal verspielt und verführerisch, mal beunruhigend und provokativ. Brees neue Songs setzen sich mit dem gesamten Spektrum der Sexualität und ihrer emotionalen Last auseinander - ein Album, das sich weigert, wegzuschauen, und sein Herz buchstäblich auf der Zunge trägt. Fans haben diesen neuen Sound bereits mit den düster-nostalgischen Klängen von New Order und Siouxsie & The Banshees verglichen, wobei Brees musikalische Entwicklung über die Jahrzehnte hinweg endlich ihr von den 80ern durchtränktes, melancholisches Ziel erreicht hat: ein melodramatisches Meisterwerk raffinierter Sleaze-Musik. Jonathans charakteristische Orchesterarrangements sind nach wie vor vorhanden und verbinden diesmal eine karge, düster angehauchte Noir-Ästhetik mit filmischer Instrumentierung und seinem grüblerischen Bariton. "Don't Call It Love ist zudem Jonathans bisher kollaborativstes Album, auf dem eine außergewöhnliche internationale Riege von Frauen einige der entscheidenden Momente des Albums mit ihren einzigartigen Stimmen bereichert. Die bei den Fans beliebte Princess Chelsea kehrt für drei beeindruckende Songs zurück ("Live To Dance", "Part Time Love", "Slow"); Neuseelands bestgehütetes Musikgeheimnis Rachel Clarke bewegt sich bei "Savour My Love" von intimer Zurückhaltung zu schwindelerregender Intensität; die französische Fotografin und Künstlerin Eloïse Labarbe-Lafon liefert auf "Chameleon" eine charaktervolle Gesangsdarbietung, die an die Tradition von Jane Birkin anknüpft; während die französische Musikerin und Schauspielerin Adah Dylan auf dem Titeltrack zu hören ist und den Leadgesang mit direkter, schnörkelloser Klarheit trägt: "don't call it love_ when we fuck." Für einen Künstler, der bereits sechs Alben veröffentlicht hat, gibt es hier eine Reihe von Premieren - sein erstes Doppelalbum, sein gitarrenlastigstes Album, sein kollaborativstes und sein bisher kompromisslosestes konzeptionelles Werk. Es wird nicht jedem gefallen, und es ist klar, dass Bree kein Interesse daran hat, es abzuschwächen. Wie er es ausdrückt: "Als ich meiner Mutter davon erzählte, schlug ich ihr vor, dieses Album vielleicht lieber auszulassen."
Nichts ist so beständig wie der Wandel. Kaum eine Band verkörpert diesen Gedanken derzeit so konsequent wie Musa Dagh. Die Formation um Aren Emirze bewegt sich seit dem selbstbetitelten Debüt von 2021 durch die Zwischenräume von Noiserock, Alternative und Post-Hardcore - laut, sperrig, emotional aufgerissen und zugleich getragen von einem feinen Gespür für Dynamik, Atmosphäre und Melodie. Der Bandname verweist dabei auf den historischen Kontext des armenischen Genozids und bildet einen leisen, aber prägenden Resonanzraum im Selbstverständnis der Gruppe. Von Anfang an wirkt Musa Dagh weniger wie eine klassische Band als ein offener Prozess. Keine feste Konstruktion, sondern ein Zustand permanenter Bewegung. Unterschiedliche musikalische Erfahrungen, Persönlichkeiten und Energien treffen hier aufeinander, verschieben sich gegenseitig und erzeugen genau daraus jene Spannung, die zum Kern dieser Musik geworden ist. Schon die ersten Aufnahmen entstanden aus dieser Offenheit heraus. Begegnungen und Arbeitsphasen mit Thomas Götz, Sascha Madsen und Aydo Abay wirkten dabei weniger wie klassische Kooperationen, sondern eher wie Reibungsflächen, die den Sound immer wieder neu ausrichten. Musa Dagh klangen nie nach Stillstand - jede Verschiebung öffnete neue Räume. Mit "Endurance" tritt die Band nun in eine neue Phase ein. Die Veränderung wirkt nicht wie ein Bruch, sondern wie eine Erweiterung dessen, was Musa Dagh immer ausgemacht hat: Bewegung, Offenheit und Transformation.
Silbernes Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Nichts ist so beständig wie der Wandel. Kaum eine Band verkörpert diesen Gedanken derzeit so konsequent wie Musa Dagh. Die Formation um Aren Emirze bewegt sich seit dem selbstbetitelten Debüt von 2021 durch die Zwischenräume von Noiserock, Alternative und Post-Hardcore - laut, sperrig, emotional aufgerissen und zugleich getragen von einem feinen Gespür für Dynamik, Atmosphäre und Melodie. Der Bandname verweist dabei auf den historischen Kontext des armenischen Genozids und bildet einen leisen, aber prägenden Resonanzraum im Selbstverständnis der Gruppe. Von Anfang an wirkt Musa Dagh weniger wie eine klassische Band als ein offener Prozess. Keine feste Konstruktion, sondern ein Zustand permanenter Bewegung. Unterschiedliche musikalische Erfahrungen, Persönlichkeiten und Energien treffen hier aufeinander, verschieben sich gegenseitig und erzeugen genau daraus jene Spannung, die zum Kern dieser Musik geworden ist. Schon die ersten Aufnahmen entstanden aus dieser Offenheit heraus. Begegnungen und Arbeitsphasen mit Thomas Götz, Sascha Madsen und Aydo Abay wirkten dabei weniger wie klassische Kooperationen, sondern eher wie Reibungsflächen, die den Sound immer wieder neu ausrichten. Musa Dagh klangen nie nach Stillstand - jede Verschiebung öffnete neue Räume. Mit "Endurance" tritt die Band nun in eine neue Phase ein. Die Veränderung wirkt nicht wie ein Bruch, sondern wie eine Erweiterung dessen, was Musa Dagh immer ausgemacht hat: Bewegung, Offenheit und Transformation.
This Mirror Weighs a Ton, Interpol’s first album in four years and debut for Partisan Records, finds the band turning inward while continuing to move forward. Across the record, reflection, distortion and perception become a lens through which familiar shapes are refracted into something slightly alien, as if seen through a different kind of light.
Produced with Grammy- and Oscar-winning Andrew Wyatt (ROSALÍA, Charli xcx) and mixed by Dave Fridmann, the album introduces vibrant new textures into Interpol’s world. Synthesizers, strings, acoustic guitars and percussion are integrated into the fabric of the songs, expanding the palette while revealing colors already latent within it. Nothing feels imposed. Instead, the additions deepen the band’s language of restraint, atmosphere and tension. At its center remains the creative relationship between Paul Banks, Daniel Kessler and Sam Fogarino, a partnership now approaching three decades and defined by intuitive alignment and momentum that continues to generate new possibilities. The result is an album that feels expansive, uncanny and alive with forward motion, not a reinvention but an evolution that allows Interpol to continue transforming without losing their identity.
“This Mirror Weighs A Ton” / “See Out Loud” is a study in duality, with Interpol moving fluidly between familiarity and departure. The title track unfolds from a skeletal progression into something vast and textural, built from warped bass, a wordless female voice and a sense of motion that feels tidal, bending the band’s familiar language into somewhere more expansive and unfamiliar. By contrast, “See Out Loud” carries the DNA of Interpol’s earliest work, sharp, propulsive and direct, while complicating it through layered vocals, shifting perspectives and a rare lead vocal turn from Kessler. Both tracks reflect the interplay between structure and spontaneity that defines This Mirror Weighs a Ton, expanding Interpol’s world through fresh textures while keeping the instinctive chemistry between Banks, Kessler and Fogarino at the center.
The double single is accompanied by two visualizers directed by Nick Steinhardt.
Als wir zuletzt von Marci (alias Marta Cikojevic von der Soft-Rock-Band TOPS aus Montreal) hörten, tanzte sie auf ihrem 2022 erschienenen Album ,Marci" den Schmerz weg. Vier Jahre später kehrt Cikojevic mit ,Mask Lady and Late Night Girl" zurück - einem Album voller Hymnen für Partygirls für die Zeit, wenn die Party vorbei ist, vorgetragen mit Liebe und Mitgefühl für die guten Zeiten und die schönen Erinnerungen. Erneut in Zusammenarbeit mit ihrem TOPS-Bandkollegen David Carriere entstanden, enthält ,Mask Lady" Elemente, die sowohl von den chaotischen Pop-Girls der Y2K-Ära wie Uffie und Kesha als auch von Cikojevics Liebe zu Powerballaden-Sängern der 80er wie White Snake und Def Leppard inspiriert sind, zusammen mit den Vintage-Synthesizern, die ,Marci" eine warm-futuristische Ästhetik verliehen. Glam-Metal-Einflüsse treten bei ,Chaotic Princess" in den Vordergrund, geschrieben und produziert mit Mike Silver (CFCF), einem über-die-Spitzen-gehenden, gitarrenlastigen Knaller über eine verrückte Nacht, in der Cikojevic einen Polizisten anfleht, sie nicht ins Gefängnis zu bringen - Eddie Van Halen auf dem Beifahrersitz, Britney am Steuer.
Graham Hunt kann einfach nicht aufhören, Alben aufzunehmen. Seit 2019 hat der in Madison, Wisconsin, lebende Songwriter ein umfangreiches Repertoire an einzigartiger Musik zusammengetragen - in einem Tempo, das nur von der Qualität der Werke selbst übertroffen wird. Nun, bereits bei seinem sechsten Album ,American Pyramid", hat Hunt sich aus seiner Komfortzone herausgewagt, die bodenständigen, computerorientierten Experimente seiner früheren Arbeiten hinter sich gelassen und stattdessen Minnesotas legendäres Pachyderm Studio mit einer neunköpfigen Band, um zu versuchen, eine andere Seite seiner grenzenlosen Kreativität einzufangen. Das Ergebnis ist ein Album, das musikalisch und textlich neue Wege geht, wobei Hunt mit seinem surrealistischen Ansatz sowohl die Traditionen des amerikanischen Indie-Rock als auch die beunruhigende Distanziertheit der amerikanischen Erfahrung selbst seziert. Zusammen mit einer Reihe von Multi-Instrumentalisten aus früheren Besetzungen seiner Live-Auftritte zog Graham ins Pachyderm Studio, den berühmten Aufnahmestandort unzähliger Kultalben, von Nirvanas ,In Utero" und PJ Harveys ,Rid of Me" bis hin zu neueren Alben wie ,Sugaregg" von Bully oder ,Once Twice Melody" von Beach House. Die Session erwies sich als fruchtbar, da die meisten Songs, die es auf ,American Pyramid" schafften, jene maximalistische Ambition ausstrahlen, die in Grahams meisterhaftem Songwriting offensichtlich ist - doch nachdem er nach Hause zurückgekehrt war, wurde Hunt von noch weiterer Inspiration erfasst - und das Album schwelgt in der Dualität beider Prozesse. Tracks wie der bei Pachyderm aufgenommene Rave-up ,Riverboat Blues" gehen nahtlos in die zu Hause aufgenommene Musik wie ,Dust Underwater" über, wobei beide in eskapistische Fantasien abdriften, in denen lebhafte Produktionselemente die surreale Erzählung untermalen. Oder anderswo bietet der Album-Highlight ,Getting Older" einigen von Hunts unmittelbar befriedigendstem Gitarrenpop und die bodenständigsten Texte auf ,American Pyramid". Die Fähigkeit, so viele verschiedene Klänge, Emotionen und Stimmungen zu vereinen, macht Graham Hunt zu einem so besonderen Songwriter. Nur sehr wenige würden es überhaupt versuchen, Westerberg-artigen Everyman-Rock mit gonzoartigen, autotune-bearbeiteten Gesangspassagen oder psychedelischen lyrischen Abstraktionen mit offenherzigen Gedanken über den unaufhaltsamen Lauf der Zeit zu kombinieren - und noch weniger könnten das so umsetzen, wie Hunt es auf ,American Pyramid" tut.
This Mirror Weighs a Ton, Interpol’s first album in four years and debut for Partisan Records, finds the band turning inward while continuing to move forward. Across the record, reflection, distortion and perception become a lens through which familiar shapes are refracted into something slightly alien, as if seen through a different kind of light.
Produced with Grammy- and Oscar-winning Andrew Wyatt (ROSALÍA, Charli xcx) and mixed by Dave Fridmann, the album introduces vibrant new textures into Interpol’s world. Synthesizers, strings, acoustic guitars and percussion are integrated into the fabric of the songs, expanding the palette while revealing colors already latent within it. Nothing feels imposed. Instead, the additions deepen the band’s language of restraint, atmosphere and tension. At its center remains the creative relationship between Paul Banks, Daniel Kessler and Sam Fogarino, a partnership now approaching three decades and defined by intuitive alignment and momentum that continues to generate new possibilities. The result is an album that feels expansive, uncanny and alive with forward motion, not a reinvention but an evolution that allows Interpol to continue transforming without losing their identity.
“This Mirror Weighs A Ton” / “See Out Loud” is a study in duality, with Interpol moving fluidly between familiarity and departure. The title track unfolds from a skeletal progression into something vast and textural, built from warped bass, a wordless female voice and a sense of motion that feels tidal, bending the band’s familiar language into somewhere more expansive and unfamiliar. By contrast, “See Out Loud” carries the DNA of Interpol’s earliest work, sharp, propulsive and direct, while complicating it through layered vocals, shifting perspectives and a rare lead vocal turn from Kessler. Both tracks reflect the interplay between structure and spontaneity that defines This Mirror Weighs a Ton, expanding Interpol’s world through fresh textures while keeping the instinctive chemistry between Banks, Kessler and Fogarino at the center.
The double single is accompanied by two visualizers directed by Nick Steinhardt.
Die acht Jahre, die I've Missed You All These Years geprägt haben, waren von tiefgreifenden Veränderungen geprägt: Sera Cahoone verlor innerhalb kurzer Zeit ihre beste Freundin, ihren Vater und ihren Hund. Aber bei diesem Album geht es ganz und gar nicht um die Dunkelheit; es geht darum, was passiert, wenn der Sturm vorbei ist, um den Moment, in dem du nach einem dunklen Winter wieder in deinen Körper zurückfindest. Dieses Gefühl der Leichtigkeit kommt deutlich zum Ausdruck in dem Klavier und der E-Gitarre, die in ,Say Something" zum Leben erwachen, sowie in dem komplexen Porträt von ,Hits Right". I've Missed You All These Years fängt den Klang einer ekstatischen Zusammenarbeit zwischen außergewöhnlich talentierten Freunden ein. Man hört es im Barroom-Swing von ,Pulling Up Roots", im Seufzer einer Pedal Steel in ,Not How I Had Hoped", im luftigen Falsett von ,Say Something". Es ist ein Album darüber, Trost in der Gemeinschaft zu finden; darüber, sich selbst wiederzuentdecken, indem man sich mit den Menschen verbindet, die man liebt. Auf ihrem sechsten Album hat Cahoone ihre Kräfte voll im Griff. In seiner Fähigkeit, Verlust und Verbundenheit in einer Hand zu halten, ist I've Missed You All These Years triumphierend, eine Feier des Lebens, die in dem Wissen um dessen Vergänglichkeit verwurzelt ist. Als Ergebnis eines Lebens, das sie mit dem Aufführen und Produzieren von Musik verbracht hat, durchquert das Album Blues, Folk, Pop und Country und erinnert in einem Song an Loretta Lynn und im nächsten an Lucinda Williams. Es ist ein Zeugnis der Kraft, die Kreativität und Gemeinschaft mit sich bringen, ein Porträt einer Künstlerin, die sich selbst vollkommen kennt.
Alex Warren returns with his highly anticipated sophomore album, WILDCHILD, following the success of his critically acclaimed debut You’ll Be Alright, Kid, which featured the chart-topping, record-breaking hit “Ordinary” and established Warren as one of music’s biggest global breakout stars. Inspired by the nickname his late father gave him growing up, WILDCHILD is Warren’s most vulnerable but also most joyous work to date — a raw, cinematic collection exploring grief, growth, love, and self-discovery. Blending heart-stopping ballads with infectious pop anthems, the album captures Warren at his most honest yet, pairing deeply personal storytelling with soaring vocals and expansive production. Featuring recordings of his father’s voice woven throughout the project, WILDCHILD offers an intimate portrait of an artist moving from heartbreak toward healing.
Alex Warren returns with his highly anticipated sophomore album, WILDCHILD, following the success of his critically acclaimed debut You’ll Be Alright, Kid, which featured the chart-topping, record-breaking hit “Ordinary” and established Warren as one of music’s biggest global breakout stars. Inspired by the nickname his late father gave him growing up, WILDCHILD is Warren’s most vulnerable but also most joyous work to date — a raw, cinematic collection exploring grief, growth, love, and self-discovery. Blending heart-stopping ballads with infectious pop anthems, the album captures Warren at his most honest yet, pairing deeply personal storytelling with soaring vocals and expansive production. Featuring recordings of his father’s voice woven throughout the project, WILDCHILD offers an intimate portrait of an artist moving from heartbreak toward healing.
Eighteen months on from the runaway success of The Only Place I Know — the debut that crashed in at #1 on the ARIA charts and #2 on the ARIA Vinyl Chart — Lake Macquarie's Surf Trash are back, and they're not watering it down. Their sophomore album No Chaser lands neat, on the rocks, no apologies: ten tracks of melodic surf-pop-punk hammered out by a band that has clearly spent the last year sharpening every edge.
It's a record you can hear the kilometres in. Between The Only Place I Know and now, Andrew Scott, Lachlan Jackson, Patrick Russell and Nick Scott have torn through a sold-out national run, criss-crossed the UK and Europe, and made a habit of leaving rooms louder than they found them. No Chaser carries the dust from all of it — bigger choruses, leaner production, a touch more bruise underneath the gloss. There's still that windows-down, salt-on-the-windscreen feel that made the debut impossible to ignore, but it's wired into songs that swing harder and cut deeper. Less wistful afternoon, more last-light drive home with the volume creeping up.
The four-piece make melodic surf-pop-punk that sounds great turned up loud — driving in your mate's car on the way back to the beach. Their debut, The Fire Note wrote, "delivers a dynamic debut… blending raw energy, introspective depth, and timeless indie rock flair." Manchester World called their first show on UK soil "epic… high energy and great song after great song," and the live reputation has only grown since: a band that's earned every inch of the ceiling it now hits.
No Chaser is the sound of them no longer waiting for permission. Singalong harmonies, fast tempo changes, good old-fashioned rock 'n' roll with a sense of urgency.
Andy Bell, Erasure-Frontmann und Electro-Pop-Legende, veröffentlicht mit "Extended Blue" sein Solo-Debütalbum "Electric Blue" (2005) als limitierte Deluxe-Edition auf dreifarbig-blauem Vinyl neu. "Electric Blue" - samt den Duetten mit Claudia Brücken (xPropaganda) und Jake Shears (Scissor Sisters) - wurde gemeinsam mit Manhattan Clique geschrieben und produziert, einem Duo, das zwei Jahrzehnte lang die Welt der Pop-Dance-Club-Remixe dominierte und mit Weltstars (Katy Perry, Britney Spears, Lady Gaga, OneRepublic, Moby) und wegweisenden Electronic-Acts (The Human League, Soft Cell, OMD, The B-52s und natürlich Erasure) zusammenarbeitete.
Die Deluxe-3LP enthält zudem sämtliche Bonustracks & B-Seiten der "Electric Blue"-Sessions erstmals auf Vinyl. Das Deluxe-Booklet kommt mit ausführlichen Liner Notes des Classic Pop-Autors John Earls samt Interviews mit Andy Bell und den Manhatten Clique-Produzenten Philip Larsen & Chris Smith, sowie unveröffentlichten Fotos aus der 2005er Session mit dem renommierten britischen Fotografen Tim Flach. Bei Erasure- und Electro-Pop-Fans zählt "Electric Blue" weithin als 'verlorenes Juwel', da kurz nach Veröffentlichung das damalige Label Sanctuary Records zusammenbrach und dieses herausragende Album sein Potential nicht vollständig ausschöpfen konnte.
Eine streng limitierte Erstauflage der 3LP enthält zusätzlich die CD "Extended Blue" mit dem identischen Tracklisting des Vinylformats.beitete.
Die renommierten Gitarristen Steve Hackett und Steve Rothery freuen sich, ihr lang erwartetes gemeinsames Album "The Roaring Waves" vorzustellen. Sieben Instrumentalstücke, die von gekonnt-absurd bis brillant-erhaben reichen, aber alle ein gemeinsames Thema haben: die Tiefe des Meeres. Rothery erklärt: "Im Winter konnte man bei stürmischem Wetter das Rauschen der Wellen hören. Whitby war ein sehr inspirierender Ort zum Leben, ein sehr poetischer und kraftvoller Ort, um aufzuwachsen. Ich denke, dieses Album ist eine Möglichkeit, einige dieser Erinnerungen und Emotionen darüber auszudrücken, was das Meer für mich bedeutet hat." "The Roaring Waves" entstand über einen Zeitraum von fast acht Jahren, obwohl die ursprüngliche Idee, gemeinsam ein Album aufzunehmen, bereits drei Jahre zuvor entstanden war. Aufgrund ihrer jeweiligen Tagesjobs und Tourneepläne konnten sie jedoch monatelang nicht zusammenarbeiten. Die Aufnahmesessions im Racket Club und in ihren jeweiligen Heimstudios brachten jedoch eine Fülle an Kreativität hervor. "Unser Ansatz war ein bisschen old school, so wie die Idee, dass Freunde sich in der Garage treffen, um zu spielen und zusammen abzuhängen", sagt Hackett über ihre Herangehensweise an Kreativität. Derzeit handelt es sich um ein Einzelalbum, da keiner der beiden Gitarristen Zeit für Live-Auftritte aufbringen kann, geschweige denn daran denkt, gemeinsam ein weiteres Album aufzunehmen. Während die Gezeiten kommen und gehen, blicken alle Gesichter auf den leeren Horizont und warten darauf, dass ein letztes Schiff an Land gebracht wird, um endlich nach Hause zurückzukehren. "The Roaring Waves" wird als limitierte CD & Blu-ray Mediabook mit Dolby Atmos-Mixes von Andy Bradfield sowie als Gatefold 180g LP & LP-Booklet erhältlich sein, das von Miles Showell in den Abbey Road Studios mit Half-Speed Mastering gemastert wurde. Das Album wird auch als Standard-CD-Jewelcase und digital erhältlich sein.
Auf ihrem neuen Album "Bruch" mit Oslo Philharmonic unter der Leitung von Gergely Madaras präsentiert die für ihre kreativen Repertoirekonzepte bekannte Geigerin Eldbjørg Hemsing neben Max Bruchs Violinkonzert auch die eigentlich für Viola und Orchester geschriebene Romanze op. 85 sowie ein neues Arrangement von "In der Nacht" op. 72 für Solovioline und Orchester. Die Aufnahme dokumentiert Hemsings langjährige Auseinandersetzung mit einem der großen romantischen Standards des Violinrepertoires. Bereits als Kind hat Hemsing das Werk mit Oslo Philharmonic zum ersten Mal aufgeführt, jetzt sieht sie ihre Interpretation als reif für eine Aufnahme. "Das Bruch-Violinkonzert ist für mich ein lebenslanger Begleiter, ich bin praktisch mit dem Stück aufgewachsen. Das bemerkenswerte ist, wie viele Farben, Emotionen und Bedeutungsebenen sich im Lauf der Jahre für mich erschlossen haben. Ich denke, dass ich jetzt einen Zugang zum Werk habe, der eine Aufnahme rechtfertigt", erklärt Eldbjørg Hemsing. Bekannt für ihren ausdrucksstarken Ton und ihre technische Präzision, stellt Eldbjørg Hemsing in ihrer Interpretation die gesangliche Qualität des Werkes in den Mittelpunkt und arbeitet seine unterschiedlichen Charaktere klar heraus. Dabei erscheint ihr die Balance zwischen Virtuosität und musikalischem Ausdruck in Bruchs Werk von besonderer Bedeutung: "Was ich an diesem Konzert am meisten liebe, ist seine Wärme und seine zutiefst menschliche 'Stimme'. Bruch verstand die Violine auf ganz natürliche Weise. Das Konzert ist zwar virtuos, doch die technischen Herausforderungen stehen immer im Dienst der Musik. Genau das macht es für mich so besonders: Es erlaubt der Violine nicht nur zu glänzen, sondern wirklich zu singen. Jeder Satz eröffnet dabei eine eigene Welt. Dabei ist der zweite Satz für mich das Herzstück des Konzerts, erfüllt von Zärtlichkeit und einem Gefühl von Ruhe", so Eldbjørg Hemsing. Ergänzt wird das Programm durch zwei Werke, die Bruchs lyrische Klangsprache weiter bele
Big Crown Records is proud to present the debut full length offering from Les Imprimés, Rêverie. The stirring and ethereal sounds of Les Imprimés have been making fans of anyone who hears them since their first 7" single hit the speakers. Morten Martens is the man behind the band. Born, raised, and working in Kristiansand, Norway, he keeps a low prole while making his heart felt, highly infectious, and unique music. This album is a long time coming for Martens and it is sure to make him a name to be reckoned with. The first thing you notice listening to Les Imprimés is the high level of musician-ship. Martens plays nearly every instrument on the recordings and handles the production and arranging. He has been making records for decades, winning a Spellemann Award (aka, the Norwegian Grammy) in 2006 for producing a HipHop album as well as getting nominations across three other genres. While awards and accolades speak to the level of his talent, this new album really shows who he is an artist on his own terms. Moving away from being a hired gun on the touring scene naturally led him to start doing more studio work. Slowly collecting gear and getting more experi-ence behind the boards he built his own studio on the island of Odderoya and was making a living playing with and recording other people's music. As the story goes, after those sessions would end he would work on his own project into the wee hours of the night. From these late night sessions, Les Imprimés was born and Rêverie began to take shape. However, "it wasn't until COVID, when things locked down, that I was really able to nd the time to focus on Les Imprimés" Morten says about creating and leading his own solo project. "It was a scary time. But I knew I had to do something with it." He took the sum of his inuences, combined them with his own vibe and got busy writing the music, playing the instruments, and singing the songs. "It's soul music, but I don't exactly have the soul voice," Morten explains humbly. "But I do it my own way, in a way that's mine. "It is his sound, his fingerprint, his sensibility, that makes his music hard to put in a box. The album showcases both Martens' range and his ability to make a cohesive album. The lead single "Falling Away" starts with a raw drum break and turns into a lushly arranged tune that paints the picture of love when it slips away. On "Still Here" he professes his resilience through life's twists and turns over a thundering track that puts a new spin on the B side ballad genre. Songs like "You" and "Our Love" mix tones from 60s and 70s Soul with arrangement nods to Doo Wop records while Martens' lyrics and delivery leave you singing the melodies long after they finish. "Love & Flowers" finds Martens in a moment of clarity with a song that ts the niche sub genre of happy break up tunes, the four on the floor track will move the dancefloor or while the message will resonate with anyone who put too much effort into the wrong situation in their lives. However, it is songs like "Muse" and "Chess" that really encapsulate the uniqueness of Les Imprimés as they push the boundaries of genre, one a profession of love for music and the other a cover of an electronic record respectively. Martens' lyrics, emotion, and delivery truly make the whole thing come together and stand out from any of his peers. There's an infectiousness and a pop sensibility in the writing that is done with the utmost class and taste giving Les Imprimés the rare quality of immediate attraction that only deepens the more you listen.
Am 28.08.2026 veröffentlichen IL CIVETTO ihr neues Album „Träume aus Lava“ – ein kraftvolles Plädoyer
dafür, wieder an die eigenen Träume zu glauben und Veränderung zu wagen.
Zwischen Hoffnung und Zweifel, Melancholie und Aufbruch verbindet das Berliner Fusion-Pop-Quintett
tanzbare Sounds mit gesellschaftlicher Haltung. Inspiriert von Sehnsucht, Fernweh und der besonderen
Energie Marokkos entstand ein Album über die Kraft von Visionen – Träume, die nicht naiv sind, sondern
etwas in Bewegung setzen und sich wie ein Lavastrom unaufhaltsam ihren Weg bahnen.
Nach vier Alben und Auftritten auf Festivals wie Deichbrand, SWR3 New Pop und Montreux Jazz Festival
präsentieren IL CIVETTO mit „Träume aus Lava“ ihr bislang nachdenklichstes, kämpferischstes und zugleich hoffnungsvollstes Werk.
„Träume aus Lava“ erscheint als CD im Digisleeve sowie als limitierte rot-schwarze Vinyl im Gatefold.
Nachdem Elvin Jones 1963 gemeinsam mit dem Bassisten Jimmy Garrison, seinem langjährigen Partner aus dem John Coltrane Quartet, für Impulse! Records das Septett-Album “Illumination!” eingespielt
hatte, legte der Schlagzeuger 1965 mit “Dear John C.” sein erstes Album als eigenständiger Bandleader
bei dem Label vor. Obwohl das Titelstück des Albums natürlich eine Hommage an Coltrane war, legte
Jones großen Wert darauf, eine gewisse Distanz zur modalen Musik zu schaffen, die er seinerzeit mit dem
Quartett des Tenorsaxofonisten spielte. Dies tat er zum einen durch die Zusammenstellung des Repertoires,
das neben Stücken von Charles Mingus, Duke Ellington sowie Charlie Parker und Dizzy Gillespie auch einige
klassische Popsongs umfasste. Zum anderen besetzte er sein Quartett nicht mit einem Tenorsaxofonisten,
sondern mit dem Altsaxofonisten Charlie Mariano, der sich zuvor in der West-Coast-Szene einen Namen
gemacht hatte
Jascha Heifetz gilt als einer der prägendsten Geiger des 20. Jahrhunderts. Für María Dueñas (»Dueñas war
schlichtweg fesselnd« - New York Times) ist er seit ihrer Kindheit eine konstante künstlerische Inspiration
und Bezugsperson. Mit ihrem neuen Album ’Homage to Heifetz’ folgt sie diesen Spuren und stellt Werke
in den Mittelpunkt, die eng mit dem Vermächtnis von Heifetz verbunden sind. Aufgenommen mit Gustavo
Dudamel, der für Dueñas eine weitere Inspirationsquelle nicht nur »als fantastischer Musiker, sondern
auch als wunderbarer Mensch« darstellt, und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra in den berühmten
Abbey Road Studios in London, finden sich unter anderem Korngolds Violinkonzert und Lalos Symphonie
espagnole auf dem neuem Album. Ergänzt wird das Programm durch Miniaturen von Debussy und Ponce,
die bewusst an die Tradition Heifetz’ anknüpfen. So entsteht ein Album, das Heifetz’ Vermächtnis würdigt
und zugleich die eigene künstlerische Stimme von María Dueñas hervorhebt.
»Dark Hours« war 2009 eine freudige Überraschung, da viele Bands mit zunehmendem Alter es häufig ruhiger angehen lassen. Nicht so die Schweden: Mit düsteren Untertönen wird eine Energie entfacht, die zeigt, dass die Band ihren eigenen Weg aus modernem Power Metal mit melodischen Zwischenspielen weiter ausbaut.
Bereits beim ersten Hören erkennt man, was diese erfahrenen Musiker zu bieten haben, besonders wenn man die klassischen Heavy-Metal-Merkmale mag: düster, melodisch, eingängig und böse.
Sechs Jahre nach ihrer Auflösung beschenken 16 Horsepower ihre Fans mit einer ganz speziellen Songsammlung. "Yours, Truly" besteht aus zwei CDs. Die erste ist ein klassisches Best-Of-Album, zusammengestellt via Internet von Fans und Musikliebhabern auf der ganzen Welt, die jeweils ihre zehn Lieblingssongs der US-Alternative-Country-Band zur Abstimmung brachten. Die zweite CD wiederum enthält 13 Songs, die bis dato nie auf einem offiziellen Album erschienen waren: B-Seiten von Singles, Demoversionen, Radio-Sessions - alles Aufnahmen, die selbst Die-Hard-Fans der Band nicht in ihrem Fundus haben. Dazu gibt es ein 16-seitiges Booklet mit Fotos und Songtexten.
Mit "Hoarse" legten 16 Horsepower 2000 ein Live-Album der Extraklasse vor. Die elf Songs, aufgenommen 1998 in Denver und Paris, zeigen die Band auf der Höhe ihres Schaffens, mehr noch, die hier zu hörenden Versionen der Songs ihrer Studioklassiker "Low Estate" und "Sackloth"n"Ashes" sind nahe der Perfektion. Was für eine Kraft, was für eine Wucht! Von dem von David Eugene Edwards" Akkordeon dominierten Intro des Openers "American Wheeze" braucht es keine zwei Minuten, bis die Band die Hölle losbrechen lässt. 16 Horsepower waren anno 1998 eine Maschine, die alles niederwalzte - nicht brutal, aber immer gewaltig. Dabei blieben sie stets filigran, beherrschten auch die leisen Töne (man höre nur "Bad Moon Risin""!) in gleicher Souveränität wie das volle Brett. Neben dem CCR-Cover gibt es Gun Clubs "Fire Spirit" sowie ein fulminante Version von Joy Divisions "Day Of The Lords". Wer die Band jemals live erlebt hat, weiß um die Magie solcher Momente.
Mit "Olden" liegt eines der wichtigsten Frühwerke von 16 Horsepower wieder vor - erstmals als Oxblood Vinyl Edition. Die Sammlung vereint die ersten beiden Studio-Sessions von 1993/94 und zeigt die Band in ihrer rohsten, intensivsten Form. Klassiker wie "American Wheeze", "South Pennsylvania Waltz" oder "I Seen What I Saw" erscheinen hier in ihren ursprünglichen, ungezähmten Fassungen und werden durch rare, bislang unveröffentlichte Aufnahmen ergänzt. Dazu kommen Live-Mitschnitte aus dem Mercury Café in Denver, die die hypnotische Bühnenpräsenz der frühen Band dokumentieren. Olden ist damit nicht nur ein essenzielles Dokument der "Denver Sound"-Geburtsphase - sondern auch ein zentrales Werk für eine neue Generation von Hörern.
Schwarzes 180g Vinyl im Gatefold Sleeve! Die Innenhülle kommt im schwarzen Doppel-Druck mit UV-Spotlack. LP mit 16-seitigem 12" Booklet und Downloadcode. "Do To The Beast" ist das erste neue Album von THE AFGHAN WHIGS seit eineinhalb Jahrzehnten. Gegründet 1988 in Cincinnati, Ohio, war die Band mit ihrer wilden, stürmischen Mischung aus Alternative Rock, klassischem Soul und den Obsessionen ihres Frontmanns Greg Dulli ihren Zeitgenossen immer mindestens eine Nasenlänge voraus. Das neue Album ist somit sowohl eine Heimkehr - zum Label Sub Pop, das die Band 1989 als ersten Act unter Vertrag nahm, der nicht aus Seattle bzw. dem Nordwesten kam und die beiden Alben "Up In It" (1990) und "Congregation" (1992) veröffentlichte - als auch ein Blick in die Zukunft einer der anerkanntesten Rock Bands der letzten 25 Jahre. "Do To The Beast" ist damit ein angebracht wilder Titel für die vielleicht intensivste, kathartischste Platte in der Karriere von Greg Dulli und sorgt für frischen Wind im AFGHAN WHIGS-Kanon: Da gibt es die brutale Selbstprüfung von "Gentlemen" (1993), die Film Noir Erzählung von "Black Love" (1996), den Überschwang von ,1965" (1998). "Do To The Beast" versprüht ein galvanisiertes musikalisches Spirit und rhythmisches Gewicht, das inmitten des Aderlasses Transzendenz und Hoffnung suggeriert. Aufgenommen zwischen L.A., New Orleans, Cincinnati und Joshua Tree - eine Landkarte der aktuellen und vergangenen Heimatstätten der Band - wartet das Album mit den AFGHAN WHIGS Gründern Greg Dulli und John Curley auf, zusammen mit der Kernband aus den Gitarristen Dave Rosser und Jon Skibic, dem Multiinstrumentalisten Rick Nelson und Schlagzeuger Cully Symington. Außerdem mit dabei: der Soul-Bilderstürmer Van Hunt, Marc McGuire (EMERALDS), Johnny "Natural" Nagera (der Musical Director von USHER), Alain Johannes (QUEENS OF THE STONE AGE, ARCTIC MONKEYS), Clay Tarver (BULLET LAVOLTA, CHAVEZ), Dave Catching (QUEENS OF THE STONE AGE, EAGLES OF DEATH METAL).
In 2023 we began our hugely successful 80s 12” series on CD – a year-by-year journey through the greatest 12” singles from the decade, and in 2024 we presented a selection of tracks from 1980-1982 as the first volume in our collectible vinyl boxset series, followed by Volume Two celebrating 1983-1984 in 2025.
This year, Now Music is proud to announce the third instalment in this essential collection, NOW Presents…12" 80s: Volume Three: 1985-1986, as a stunning 5-LP boxset. A limited edition and numbered set with each of the 5-LPs pressed on a different colour vinyl – red, yellow, blue, hot pink and lime green – to be released on July 17th, 2026, and for many of these tracks this marks the first time back on vinyl since their original 12” release!
Opening with one of the decade’s most powerful rock anthems, Queen’s ‘One Vision’ appears in its Extended Version, ahead of Eurythmics’ euphoric ‘There Must Be An Angel (Playing With My Heart)’ in the Special Dance Mix and Dead Or Alive’s irresistible ‘You Spin Me Round (Like A Record)’. Side A closes with Frankie Goes To Hollywood and the epic ‘Welcome To The Pleasuredome (An Alternative To Reality)’. Flip the LP over for more iconic 12” versions from 1985, beginning with Tears For Fears and the UK Extended Version of ‘Shout’, alongside Go West’s ‘We Close Our Eyes (The Total Overhang Mix)’, the massive soundtrack hit ‘Don’t You (Forget About Me)’ from Simple Minds and Arcadia’s sophisticated ‘Election Day (Consensus Mix)’.
LP2 opens with four defining tracks that perfectly capture the electronic and cinematic sound of the mid-80s. Paul Hardcastle’s groundbreaking hit ‘19 (The Destruction Mix)’ leads into two instrumental classics: Harold Faltermeyer’s ‘Axel F’ and Jan Hammer’s ‘Miami Vice Theme’, both featured in their Extended Versions, before Propaganda’s peerless ‘Duel (Bitter-Sweet)’ closes the side. Side B showcases some of the era’s biggest dancefloor favourites, from Mel & Kim’s ‘Showing Out (Get Fresh At The Weekend)’ and Gwen Guthrie’s enduring club anthem ‘Ain’t Nothin’ Goin’ On But The Rent’, to Aretha Franklin’s ‘Who’s Zoomin’ Who?’ in its Dance Mix and the soul-pop brilliance of Loose Ends’ ‘Hangin’ On A String (Extended Dance Mix)’.
LP3 brings together some of the decade’s most beloved pop and rock crossover hits. Side A opens with the powerhouse pairing of Philip Bailey and Phil Collins on ‘Easy Lover (Extended Dance Remix)’, followed by Bonnie Tyler’s dramatic ‘Holding Out For A Hero (Club Mix)’ and Pat Benatar’s classic ‘Love Is A Battlefield (Extended Version)’. Stephen Duffy’s infectious ‘Kiss Me (Mixe Plural)’ precedes The Human League’s U.S. #1 ‘Human (Extended Version)’. Over on Side B, Duran Duran lead with the ‘Extended Mix’ of ‘Notorious’ before a run of timeless dance-pop including Sly Fox’s ‘Let’s Go All The Way’, Jellybean’s ‘Sidewalk Talk’ and Maria Vidal’s ‘Body Rock’, culminating with Ashford & Simpson’s club classic ear-worm ‘Solid (Special Club Mix)’.
LP4 opens with huge examples of sophisticated synth-pop and dance-floor innovation from 1986. Pet Shop Boys’ era-defining ‘West End Girls (Dance Mix)’ is joined by New Order’s influential ‘Bizarre Love Triangle (Extended Dance Mix)’. Up next, Red Box’s pure-pop of ‘For America (Bazooka Mix)’ and Nick Kamen’s breakthrough hit ‘Each Time You Break My Heart (Extended Version)’. The reverse side celebrates some of the biggest floor-fillers of 1986 – all in their 12” Versions, beginning with The Communards with Sarah Jane Morris and their unforgettable #1 version of ‘Don’t Leave Me This Way’, alongside Bronski Beat’s ‘Hit That Perfect Beat’, Bananarama’s global smash ‘Venus’ and Five Star’s ‘Can’t Wait Another Minute’ in its ‘M&M New York Remix’ form.
The final LP opens with a side packed with some of the most enduring dance-pop and of the era. Whitney Houston’s ‘How Will I Know (Dance Remix)’ is followed by Steve Winwood’s uplifting ‘Remix’ of his massive hit ‘Higher Love’, the celebrated ‘Shep Pettibone Remix’ of Level 42’s ‘Lessons In Love’ and Bryan Ferry’s elegant and atmospheric ‘Slave To Love (12" Remix)’, whilst over on the final side some of the years’ most distinctive and innovative sounds are showcased: Big Audio Dynamite’s genre-blending ‘E=MC2 (12 Inch Remix)’ and Furniture’s cult classic ‘Brilliant Mind (12" Mix)’ feature alongside Talk Talk’s majestic ‘Extended Mix’ of ‘Life’s What You Make It’, and to close this superb collection, the full ‘Extended Version’ of Spandau Ballet’s powerful ‘Through The Barricades’ provides a fitting finale, bringing together 42 essential 12” versions from 1985 and 1986 across five superb LPs.
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Die Big Boys begannen ihre Karriere in der Punk-Szene von Austin Ende der 1970er Jahre. An der Spitze der Band stand der gelegentlich als Frau verkleidete Randy ,Biscuit" Turner, begleitet von Tim Kerr an der Gitarre, Chris Gates am Bass und einer Reihe von Schlagzeugern - der bekannteste unter ihnen ist Rey Washam (Scratch Acid). Im Gegensatz zum Rest der damaligen frühen Hardcore-Szene scheuten sie sich nicht, von superschnellen Tempi abzuweichen und stattdessen auf netten White-Boy-Skate-Funk zu setzen. Abgesehen von den Funk-Einflüssen spielte die Band zeitweise eine frühe Form des Post-Punk, nicht unähnlich ihren Zeitgenossen The Minutemen. Dank ihrer Teilnahme an einigen der ersten ,Skate-Compilations" des Thrasher-Magazins waren die Big Boys bei der neuen Skate-Punk-Szene der 80er Jahre enorm beliebt. Sie waren auch dafür bekannt, das Publikum zum Mitmachen zu animieren und so die Barrieren zwischen Künstlern und Zuschauern abzubauen. Sie coverten sogar Kool & the Gang und ließen sich nie beirren, wenn sie sich auf musikalisches Neuland wagten. Also, Leute, gründet jetzt eure eigene Band!
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Die Compilation vereint ikonische Tracks aus Tarantinos gesamtem filmischen Werk: von Pulp Fiction über Kill Bill bis Once Upon a Time in Hollywood. Mit dabei sind musikalische Größen wie Dick Dale, Johnny Cash, Joe Tex, The Coasters, The 5.6.7.8"s, Dee Clark, Keith Mansfield und viele mehr. Tarantino Sounds entführt in eine Welt aus Surf-Rock, Soul, Rockabilly und Retro-Vibes - genau wie Tarantino sie liebt und inszeniert.
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Die Deluxe-Vinyl-Edition des letzten Albums von TBF. Enthält die zwei LPs (Horrorful Heights) plus eine weitere LP (Horrorful Offal) in einem schönen Schuber mit Stanzung sowie eine Download-Karte. Diese besondere Deluxe-Ausgabe vereint "Horrorful Heights" mit dem begleitenden Bonus-Album "Horrorful Offal" (11-Song-Extra-Album mit Outtakes und Sessiontracks). Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
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