Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
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- North American version on CLEAR vinyl (2XLP) - Limited DOUBLE 180g Vinyl Edition (500 copies) with obi strip - Rare Dutch studio recordings, one of Art's last sessions before he passed away - Comes with insert/liner notes // Art Blakey (1919-1990) actually needs little introduction, the American Jazz drummer and bandleader made a name for himself in the 1940s & 1950s playing with contemporaries such as Miles Davis, Dizzy Gillespie and Charlie Parker. He is often considered to have been Thelonious Monk's most empathetic drummer (he played on both Monk's first recording session in 1947 and his final one in 1971). In the decades that followed Blakey recorded for all THE labels that mattered in the field of jazz (Columbia, Blue Note, Atlantic, RCA, Impulse!, Riverside, Prestige, Verve, etc.). His collaborations were numerous and include working with equally legendary artists such as Sonny Rollins, Max Roach, Chet Baker, John Coltrane_.and countless others.Art Blakey was a major figure and a pioneer for modern jazz, he assumed an aggressive swing drumming style early on in his career and is known as one of the inventors of the modern bebop style of drumming. His signature polyrhythmic style was amazing, exuding power and originality, creating a dark cymbal sound punctuated by frequent loud snare and bass drum accents in triplets or cross-rhythms. A loud and domineering drummer_but Blakey also listened and responded to the others in the band. He was an original, an important drummer you'd hear_and would recognize immediately.Art Blakey was inducted into the Downbeat Jazz Hall of Fame (1981), the Modern Drummer Hall of Fame (1991), the Grammy Hall of Fame (1998 and 2001) and was awarded the Grammy Lifetime Achievement Award posthumously in 2005. He was sampled and remixed by renowned acts such as Raekwon, Black Eyed Peas, A Tribe Called Quest, Digable Planets, Buscemi, KRS-One and Madlib.In the mid-1950s he and Horace Silver formed `The Jazz Messengers': a group that Blakey would perform and record with for the next 35 years. Originally formed as a collective of contemporaries_but over the years the band became known as an incubator for young talent that included artists such as Freddie Hubbard, Wayne Shorter, Cedar Walton, Chuck Mangione, John Hicks_and MANY others. Art Blakey went on to record dozens of albums with a constantly changing group of Jazz Messengers. Blakey's final performances were in July 1990. He died on October 16 of lung cancer. The legacy of Art Blakey and his band is not only the music they produced, but also the opportunities they provided for several generations of jazz musicians.Released on the legendary Dutch jazz label Timeless Records and one of his final recordings_on the album we are presenting you today (Chippin' In) you'll find ten sublime tracks recorded at Rudy van Gelder's Recording Studio in February 1990. Art Blakey passed away just 8 months after these tracks were cut and you can't hear any signs of him slowing down at all. For these specific recordings, The Jazz Messengers were expanded from its usual quintet or sextet into a septet and they showcase their energetic signature sound with remarkable style, musical knowledge, a dash of good humor and camaraderie you'd expect from a world class band who have entertained, thrilled and amazed for almost five decades. The line-up on these fantastic sessions includes non-other than Essiet Okon, Geoff Keezer, Dale Barlow, Javon Jackson, Frank Lacy, Steve Davis and Brian Lynch_impressive to say the least!Chippin' In sounds as successful, young and vibrant as ever! Expect supercharged hard bop with striking notes, no-holds-barred musicianship, high swinging solos, screaming choruses and plenty of solid virtuosity to spare. This electrifying set of tracks contains both originals and several eclectic versions of standards_making this release a bonafide hit and a must have for any self-respecting jazz fan or collector.
Das Schaffen von Kasper Bjørke hat sich im Laufe seiner Karriere ständig weiterentwickelt. Nach dem Debüt Album In Gumbo (2007) veröffentlichte er regelmäßig weitere Alben und EPs, beeinflusst von Post-Punk, Krautrock, Italo-Disco, Techno, House und Elektro sowie neuerdings auch Neoklassik und Ambient. Kasper hat mehr als 50 Künstler geremixt - als DJ ist er ausgiebig getourt und trat in einigen der legendärsten Clubs und Festivals auf. Nach The Fifty Eleven Project auf Kompakt (2018) und Nothing Gold Can Stay (2019) ist
das neue Album Sprinkles das achte Studioalbum von Kasper Bjørke.
Sprinkles klingt wie eine utopische Postkarte - abgeschickt in der Vergangenheit und mit Hoffnungen für die Zukunft. Verwurzelt in einem farbenfrohen Sound - gefüllt mit Licht und Wärme - verschmelzen die balearischen Vibes und Dream-House-Grooves mit Synth-Chören Gitarren, Fretless- und Acid-Basslinien und verflechten sich spielerisch zu einem klanglichen Bewusstseinsstrom; eine Fata Morgana der Vergangenheit und dessen, was sein wird. Die hypnotisierende Arbeit "Sprinkles" des bildenden Künstlers Luca Bjørnsten zeigt einen leeren, üppigen und bunten Garten mit einem großen, romantischen Springbrunnen und verkörpert perfekt das surreale Szenario, mit dem wir alle viel zu vertraut geworden sind. Das 13-Track-Instrumentalalbum folgt auf eine Reihe von Singles in diesem Frühjahr und Sommer und ist wie ein Hauch frischer Luft und ein dringend benötigter, warmer Sonnenstrahl.
LTD Edition inklusive 3 Bonustracks auf Vinyl!
The Cinematic Orchestra haben eine ganz besondere Wiederveröffentlichung ihres Klassikers, „Ma Fleur“aus dem Jahr 2007, angekündigt. Es wird eine limitierte Version auf transparentem Vinyl geben welche drei Songs aus dieser Zeit enthält, die noch nie auf Vinyl veröffentlicht wurden; „Flowers“, „Talking About Freedom“ und „Colours“, und werden mit vier doppelseitigen Kunstkarten/Drucken geliefert: Seinerzeit wurde das Album für seine kühne Abkehr von den klanglichen Traditionen der Gruppe gelobt. In den Jahren seither wurde es kontinuierlich gefeiert, wobei Tracks wie „To Build A Home“ mit über einer halben Milliarde Streams bis heute ein riesiges Publikum erreichten. Die Band hat ausverkaufte Shows in einigen der prestigeträchtigsten Veranstaltungsorte der Welt gespielt, darunter die Royal Albert Hall in London, die Philharmonie de Paris, das Auditorium Parco Della Musica in Rom und das Sydney Opera House, außerdem waren Festivals wie Coachella, Glastonbury, Fuji Rock, Montreux und Sónar allesamt Gastgeber*innen für die beliebten Live-Auftritte der Band. Ihr letztes Album, „To Believe“ aus dem Jahr 2019, debütierte auf einem Karrierehoch auf Platz 19 der offiziellen UK-Album-Charts und war #1 in den UK-Vinyl-Charts.
Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
Der Begriff "Klassiker" mag überstrapaziert sein, aber er ist völlig angebracht bei den Reissues der beiden House-Alben aus Matthew Herberts umfangreichem Katalog, die auf Accidental erstmals als Triple-LP erscheinen. Das gefeierte "Bodily Functions" (2001) taucht in vielen "Album Of The Decade" Listen auf, während "Around The House" (1998) den Massstab für einen neuen, durchdachteren Ansatz in der Dance Music-Produktion setzte, der heute noch genauso knackig klingt wie damals. Beide Klassiker zeichnet eine unverwechselbare, zeitlose Qualität in Klängen und Worten aus, aus denen die Songs entstanden sind, wie die unverwechselbare Stimme von Dani Siciliano oder die langjährige Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Pianisten Phil Parnell, menschlicher Blutfluss, Küchenutensilien, Knochen, Haushaltsgeräte, Zähne und Laser-Augenoperationen. Tatsächlich galt Herberts mittlerweile legendärer Personal Contract for the Composition of Music (PCCOM), für den er heute berühmt ist, zu seiner Zeit als radikal.
- "Both albums are loaded with music of exceptionally high quality." - Pitchfork, 2002
After two stellar Split EPs with Das Komplex, Brazilian sound wizard ROTCIV delivers his first Solo EP on Luv Shack Records. With 4 intricate original cuts and a Massimiliano Pagliara remix, the Elev8tion EP is a bold testament to modern EBM.
The titular track sets the stage with a firework of dramatic synths, brash elektro beats and a fluttering acid line, finding a perfect balance between dancefloor appeal and leftfield quirkiness.
Italian maestro Massimiliano Pagliara remixes "Elev8tion" in a straightforward fashion, opting for a percussion heavy drummachine pattern, a driving bassline and additional synth melodies, yet incorporating the original 303 to great effect.
On "Unbelievable", ROTCIV lays out a complex carpet of alternating arpeggios, heavily automated synth melodies and an array of weird vocal snippets, atop a minimalistic electronic drum track. "Muquifo", which literally translates to flophouse or dump (or shack?), is a slow burning breakbeat track with eerie strings and tripped out acid melodics, making it a hot contender for future afterhours.
"The Morning After" is a similarly low slung track, with a broken beat and a distinct industrial flair, yet the synth melodies strike a more hopeful chord and have an almost
Die weltbekannte Band aus Island ist mit ihrem elften Studioalbum, dem hoch emotionalen "Mobile Home", zurückgekehrt und veröffentlicht damit ihr erstes Album seit 2018. Das Kollektiv beweist einmal mehr die Meisterhaftigkeit, seine künstlerischen Grenzen zu erweitern, indem sie eines ihrer ambitioniertesten und kraftvollsten Alben seit Jahrzehnten veröffentlichen. Für ihr neuestes Album holten sich GusGus die VÖK-Sängerin Margrét Rán zur Hilfe, um ihren Stil zu erweitern und den Sound des Kollektivs so frisch wie immer zu halten. Das 9-Track-Album bietet eine Mischung aus elektronischem Rock, Ambient, Darkwave, Downtempo und Synthpop. GusGus besser denn je!
World-renowned group GusGus have returned with their 11th studio album, the highly emotive Mobile Home, marking their first album release since 2018. The collective once again prove their commitment to pushing their artistic boundaries as they release one of their most ambitious and powerful albums in decades. For their latest record, GusGus call on VÖK’s lead singer Margrét Rán to help expand their style, keeping the collective’s sound as fresh as ever. The 9-track album features a concoction of electronic rock, ambient, darkwave, downtempo, and synthpop.
After announcing a new album in October 2020, GusGus wowed fans with their first single “Higher,” offering a first taste of how VÖK’s impactful vocals mesh seamlessly with GusGus’ intelligent and powerful electronic production. “Higher” was soon followed up with the darker, downtempo “Stay The Ride” and the bright and energetic synth work on “Our World.” The three captivating singles each received equally remarkable music videos courtesy of founding members Arni & Kinski, the directing team known for working with the likes of Sigur Rós, Kiasmos, Ólafur Arnalds, Of Monsters and Men, and more.
Every track on Mobile Home doubles as a window into a futuristic dystopian world that has been overtaken by machines. A nod to the rise of technology and ever-growing uncertainty surrounding automation, the album explores themes of solitude, rebellion, science fiction, hedonism, pleasure, and anger. Swirling within this world is a disconnected, aching soul who is on the verge of slipping into complete dementia. Forgotten purpose and goals but continues to be driven by the hedonistic default program of material consciousness; sensually self-indulgent and engaged in the pursuit of pleasure alone. In Mobile Home, GusGus challenge themselves like never before, resulting in a wonderfully chaotic reflection of the ongoing war between soul and machine.
With Mobile Home, GusGus show the quality and sonic diversity of the singles pervades throughout the full LP, while preserving the melodramatic themes that tie its 9 tracks together. “Simple Tuesday” showcases the group’s aptitude for blending contemporary electronic production with pop sensibilities while keeping an optimistic tonality at the forefront. Meanwhile, “Love Is Alone” and “Original Heartbreak” offer a slower, more pensive take on synthpop, and evoke feelings of solitude and deep melancholia. “Silence” and “The Rink” boast some of GusGus’s more experimental production, each alternating between radio-ready vocal verses with inventive and exciting synth elements. GusGus closes Mobile Home with “Flush,” an instrumental score that leaves the listener riding high as they finish the LP.
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Jan Delay meldet sich mit seinem neuen Album zurück. “Earth, Wind & Feiern” ist voll Bass, Bumms und positiven Vibes: eine Platte für den Club in unserem Herzen.
“Earth, Wind & Feiern” ist Jan Delays fünftes Soloalbum und sein erstes seit 2016. Wie immer bei Jan Delay schöpft “Earth, Wind & Feiern” aus fünf Jahrzehnten Popgeschichte. Vor allem aber spielt die Platte im Hier und Jetzt. In ihr stecken Burna Boy und Stefflon Don, Daft Punk und Drake, Sly & Robbie und Meek Mill. Es gibt Afrobeats, Disco, Trap und Ska, sogar Stadiontechno und LatinX-Riddims.
“Earth, Wind & Feiern” ist eine Platte für den Club in unserem Herzen. Sie ist voll Seele und Bounce und positiven Vibes. Denn so bedrückend und komplex die Welt manchmal auch scheinen mag: Ein paar simple Wahrheiten werden nie von ihrer Gültigkeit verlieren. Wenn Hass herrscht, hilft Liebe ganz bestimmt. Und das Wichtigste ist, dass das Feuer nicht aufhört zu brennen. Jan Delay ist zurück, um es am Lodern zu
halten.
Das Phänomen POWERWOLF: Innerhalb der deutschen Heavy-Metal-Szene findet sich wohl kaum eine
andere zeitgenössische Band, deren Erfolgskurve seit vergleichbar langer Zeit derart steil nach oben zeigt,
was mithilfe der im vergangenen Jahr veröffentlichten opulenten Werkschau „Best Of The Blessed“ zum
15-jährigen Bestehen deutlich sicht- und hörbar unter Beweis gestellt wurde. Nun, nur rund 12 Monate
später, steht das achte Studio-Album unter dem Titel „Call Of The Wild“ in den Startlöchern, von dem
mit Fug und Recht behauptet werden darf, dass es neue Maßstäbe setzt!
Zeitsprung ins Jahr 2005. Bereits auf seinem Debüt „Return In Bloodred“ etabliert das Quintett um den
Lead-Gitarristen und Haupt-Songwriter Matthew Greywolf einen in dieser Form nie dagewesenen Stil, der
klassischen Metal melodischer Spielart mit erhabenen Orgelklängen und orchestralem Bombast vereint.
Alles an POWERWOLF, von den elaborierten Texten - die mal augenzwinkernd humorvoll, mal bitterböszynisch von Phantastischem und Historischem handeln - bis zur omnipräsenten sakralen Symbolik, nährt
die mystische Aura des Fünfergespanns, die über die folgenden Jahre mit jedem weiteren Werk an
Bedeutung gewinnen und auf unzähligen Touren in eine einmalige, nicht von ungefähr als
„Metal-Messe“ bezeichnete Liveshow übersetzt werden soll. Die süßen Früchte der eisernen Treue zu den
traditionellen musikalischen Wurzeln, bei gleichzeitiger konsequenter Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, ernten POWERWOLF aber nicht nur von den Bühnen ausverkaufter Konzertsäle aus, sondern
auch an der hart umkämpften Chart-Front. Dreimal gelang in den letzten Jahren der Sprung aufs
Treppchen der offiziellen deutschen Albencharts - zweimal davon auf die Pole-Position - und im
europäischen Ausland wurden die jüngeren Veröffentlichungen „Blessed & Possessed“ und „The
Sacrament Of Sin“ mit Gold, die Hit-Single „Demons Are A Girl' Best Friend“ gar mit Platin
ausgezeichnet.
Warum außer Frage steht, dass das am 16. Juli 2021 erscheinende Opus „Call of The Wild“ in Sachen
Popularität einen weiteren Quantensprung bedeuten wird, erklärt sich sowohl langjährigen als auch frisch
gewonnenen Fans schon im ersten Hördurchlauf wie von selbst: Gerahmt vom Eröffnungs-Titel ”Faster
Than The Flame”, der sich pointiert als „POWERWOLF in Reinkultur“ beschreiben lässt, und dem
großen Finale ”Reverent Of Rats” verströmen die elf enthaltenen Songs zwar stets Vertrautes, wagen aber
auf jedem Schritt des Wegs Weiterentwicklung in vielerlei Hinsicht. So mutet etwa das
unverschämt-eingängige ”Dancing With The Dead” regelrecht tanzbar an, während ”Alive Or Undead”
als Power-Ballade allererster Güte den Ruf des Frontmanns Attila Dorn als absolutem Ausnahme-Sänger
endgültig zementiert. „Call Of The Wild“, das sich einmal mehr als heißer Anwärter auf den
Chartstürmer-Titel ins Rennen stürzt, ragt anno 2021 als turmhohes Ausrufezeichen aus der
Musiklandschaft hervor und vermittelt wie kein anderes Werk das leidenschaftliche Credo
POWERWOLFs: Metal is religion!
- A1: Paradise (Stay Forever)
- A2: Go!Go!Style
- A3: Lady Blue
- A4: Midori Eyes
- A5: Breeze With U
- A6: The Lemegeton Bop
- A7: Knife & Crystal
- A8: Ego 24-7
- A9: Last Dance Xx
- A10: Sunset Song
- A11: To The Heart
- A12 17: 00
- B1: House Of Bliss
- B2: Headlights On The Shore
- B3 8: Th Street Rose
- B4: Leaving
- B5: End Of The World
- B6: Welcome
- B7: The Plateau
- B8: The Sarcophagus
- B9: Temple Of Tears
- B10: Idle Lands
- B11: Transit Empyrean
- B12: Transit Perdition
In Zusammenarbeit mit dem britischen Entwickler-Studio Kaizen Game Works veröffentlicht das Kölner Soundtrack-Label Black Screen Records im Frühjahr 2021 Barry "Epoch" Toppings funkigen "City-Pop meets Vaporwave"-Soundtrack zu dem von der internationalen Gaming-Presse gefeierten Open World Adventure Game Paradise Killer auf Vinyl. Barrys Toppings Soundtrack erscheint auf limitiertem 180g Crystal Clear Vinyl und kommt in einem von 80er Animes & City Pop-Alben inspirierten Artwork der deutschen Designerin Mizucat. Zudem enthält das Vinyl ein gefaltetes A2 Poster und einen Download Code. Die Sounds des Paradieses. Die Musik eines kosmischen Traums. Tracks einer anderen Realität. Das Tempo eines Verbrechens, dass alle Verbrechen beendet. Der Beat von lange verlorenen außerirdischen Göttern. Die Playlist des "Investigation Freaks". Lass dich von der Musik ins Paradies führen. Fühle die glühend heiße Sonne auf deiner Haut. Rieche unerträglich heißen Beton. Genieße den süßen Geschmack von Verbrechen, begangen, auf einer tropischen Insel in einer alternativen Realität. Erinnerst du dich daran, wie wir am Strand getanzt haben? Neben den paradiesischen Straßen? Du hast mir dieses Mix-Tape auf dem Dach deines Apartments gemacht. Wir haben den Mond angestarrt. Du sagtest, du würdest den Mond töten. Ich glaubte dir nicht. Wie falsch ich doch lag.
Das Wiener Duo TENTS präsentiert mit ihrem neuen Album exquisiten Art-Pop. Bisher für ihre Post-Punk-Anklänge bekannt, schlägt die Band mit 'Limbo' einen neuen Weg ein und liefert ein eindrucksvolles Pop-Statement. Die Songs ihres facettenreich produzierten Albums umgibt der Hauch einer "sophisticated coolness". Während am Beginn noch markante Gitarren und treibende Drums das Bild einer klassischen Band zeichnen, bewegt sich 'Limbo' nach und nach in stimmungsvollere Sphären aus Synthflächen und Drummachines, wie z.B. in 'Cold Bliss' oder dem pathosgeladenen Endstück ,Jitter'. Anstatt wie geplant für neue Aufnahmen ins Studio zu gehen - ein im Lockdown-Jahr schwieriges Unterfangen - richteten sich die beiden Musiker Clemens Posch und Paul Stöttinger in den eigenen vier Wänden ein und machten sich daran, das Album selbst zu produzieren. Die Auflösung vertrauter Formen wurde in dem ungewohnten Setting zur kreativen Triebfederr - der Albumtitel 'Limbo' spielt auf diesen Schwebezustand an. Tents überraschen mit perfekt arrangierten Stilelementen, die an die Hochblüte des Pop-Genres in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren mit Namen wie Talk Talk, Brian Eno oder David Bowie erinnern und überführen diese selbstbewusst in ein zeitgenössisches Hörerlebnis. Nur 150 Stück weißes Vinyl weltweit!
Clairo veröffentlicht ihr neues Album „Sling“. Nach Ihrer atemberaubenden Live-Performance von „Blouse“,
der ersten Single des Albums, verkündete sie bei der Tonight Show Starring Jimmy Fallon die Veröffentlichung des anstehenden Albums. Die Single wird bereits groß gefeiert, und die Pop-Welt kann ihr
neues Album kaum erwarten. V Magazine schreibt “...an almost renaissance affair effect....The layered
vocals, the consistently building music, the pleasant strings, all hallmarks of a strong record to come”.
Damit will sie beim großen Erfolg ihres Debutalbums „Immunity“ (2019) anknüpfen, welches Platz 51 der
amerikanischen Albumcharts erreichte und sogar den Boston Music Award für „Album of the Year“ gewann.
Bis heute zählt sie insgesamt über 3 Milliarden Streams und ihre Fans warten bereits gespannt auf neue
Musik der erst 22-jährigen, die unter anderem schon auf dem Coachella und Lollapalooza auftrat.
Mit „Sling“ zeigt sich Clairo nun von einer einfühlsamen Seite, die in Richtung von sanfter Folkmusik
geht: viele Akkustikinstrumente gepaart mit harmonischem, vielsagendem Gesang.
Das Album wurde gemeinsam von Clair und dem Grammy- und Golden Globe-prämierten Jack Antonoff
(Taylor Swift, Lana del Rey) produziert und enthält auch eine Kollaboration mit der ebenfalls Grammyprämierten Lorde, die beim Track „Blouse“ in den Background Vocals zu hören ist.
Das Album wird sowohl digital als auch physisch als CD und LP erhältlich sein.
Am 16. Juli veröffentlicht Fantasy Records “Layla Revisited (Live At LOCKN’)” der Tedeschi Trucks
Band - eine einmalige Live-Aufnahme des Derek & The Dominos-Albums “Layla and Other Assorted Love
Songs”, das mit Special Guest Trey Anastasio aufgeführt wird. Aufgenommen am 24. August 2019 auf
dem LOCKN’ Festival in Arrington, VA, fängt Layla Revisited die Tedeschi Trucks Band in ihrer besten
Form ein, wobei Anastasio die perfekte Ergänzung von Gitarrist Derek Trucks und Gitarristin/Sängerin
Susan Tedeschi darstellt.
Der Auftritt von Layla kam für die Fans völlig überraschend. Ursprünglich nur als ”Tedeschi Trucks Band
featuring Trey Anastasio” angekündigt, erwähnten die Künstler nichts von der Musik, die sie im Vorfeld
fleißig geprobt und geplant hatten. Aber die Verbindungen zwischen der Band und dem Album sind tief
in das Gewebe ihrer Existenz eingewoben. Angetrieben von zwei der größten Gitarristen des zwanzigsten
Jahrhunderts, Eric Clapton und Duane Allman, wurde Layla and Other Assorted Love Songs zufällig am
9. November 1970 veröffentlicht, dem Tag, an dem Susan Tedeschi geboren wurde. Später waren Chris
und Debbie Trucks solche Fans des Albums, dass sie inspiriert wurden, ihren erstgeborenen Sohn Derek zu
nennen. Jahrzehnte später war Trucks fünfzehn Jahre lang Mitglied der Allman Brothers Band und tourte
ausgiebig mit Clapton. Die Verbindung zwischen der Musik und den Interpreten ist so tief, dass sich dieses
Album fast schon vorherbestimmt anfühlt.
Das ursprünglch 1994 veröffentlichte Album ”Some Old Bullshit” der Beastie Boys kommt nun als Reissue
und stellt mehrere ihrer frühen EPs zusammen, die in den 1980er Jahren aufgenommen wurden.
Diese Aufnahmen präsentieren einen Sound, der sich radikal vom Beastie Boys-typischen Hip-Hop-Sound
unterscheidet. Stattdessen repräsentieren diese Songs die Rolle der Band in der frühen New Yorker HardcoreSzene. Das Album enthält auch aufgenommene Teile, die ursprünglich in Noise The Show zu hören waren,
einer beliebten Hardcore-Radioshow auf WNYU in New York, die frühe Aufnahmen der Beastie Boys spielte.
Die Vinyl kommmt auf 180g schwarzem Vinyl, als 1LP.
Im Jahr 2008 war Portugal. The Man seit etwas mehr als zwei Jahren eine Band und ritt auf einer kreativen Welle, wie man sie nur selten sieht. In den ersten zwei Jahren ihres Bestehens hat die Band drei Alben, eine EP und ein paar Singles veröffentlicht und dabei knapp 500 Shows gespielt. Die junge Band aus Alaska fuhr von Stadt zu Stadt, kaufte säckeweise Reis und gönnte sich nur selten etwas von ihrem Taco Bell-Feed The Beat-Geld. PTM waren engagiert. Sie beendeten die Tour im Dezember 2008 und anstatt eine dringend benötigte Pause einzulegen, trafen sie die Entscheidung, den Höhepunkt dessen aufzunehmen, was ihre Live-Performance geworden war. Sie fanden ein seltenes Juwel von einem Studio in den Vororten von Portland, und versammelten sich dort mit ihrem Live-Equipment und einer Handvoll Freunde mit Handkameras. Der langjährige Mitarbeiter und Filmemacher Graham (Baclagon) Agcaolli und der Tontechniker/Mixer Jacob Portrait (der später zu Unknown Mortal Orchestra stoßen sollte) halfen bei der Dokumentation. Sie spielten ihr komplettes Set einmal durch - ohne Nachvertonungen oder Overdubs - nur die Band in ihrer natürlichen Form. Ein paar Wochen später gingen sie ins Studio, um ihr nächstes Album, "The Satanic Satanist", aufzunehmen, und "Oregon City Sessions" wurde in ein Regal gestellt. Dort lag es über ein Jahrzehnt lang. Nur wenige sahen den ganzen Film. Die Band, ihr Manager oder Tour-Manager boten gelegentlich an, zu den Leuten nach Hause zu gehen und ihn für sie zu zeigen. Manchmal zeigte die Band auf dem Parkplatz eine Handvoll Songs für die lokalen Fans. Sie knüpften Freundschaften, aber wann immer sie gefragt wurden, war die Antwort: "Ja, wir werden das irgendwann veröffentlichen." Jetzt ist die Band seit über einem Jahr nicht mehr unterwegs, die mit Abstand längste Pause seit ihrer Gründung, und die Zeit scheint einfach reif. Hier ist "Oregon City Sessions", ausgegraben aus den Archiven. Unberührt, unverändert von dem Tag, an dem es fertiggestellt wurde. Es ist eine Zeitkapsel einer Band, die ihren Weg findet. Ein Schnappschuss von jungen, rohen Talenten, bevor sie Preise gewannen, bevor sie Millionen von Platten verkauften, bevor sie Headliner von Festivals waren. Nur ein paar Kids aus Alaska, die die Welt bereisen und Musik machen wollten.
2021 Repress
Erstmals auf Vinyl erhältlich: das hochgelobte Debütalbum "Spanish Breakfast" aus 2009 des französischen Produzenten Rone, u.a. auf #17 in den "Top 25 Records of 2009" bei Electronic Beats. Eine fantastische Melange aus Electronica, Ambient und Techno, gemastered von Rashad Becker, Dubplates & Mastering (Berlin), die massiven Support von Laurent Garnier, Optimo, Jean-Michel Jarre und Sasha erfuhr.
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
- A1: Ruperts Gruen
- A2: Haubentaucherwelpen
- A3: Tut Es Doch Weh
- A4: Ja, Roducheln
- A5: Abalonia
- A6: Fraukes Ende
- A7: Ufos Im Moor
- A8: Wolter
- A9: Pennen Bei Glufke
- A10 18: 09 Uhr. Mist, Verlaufen
- A11: Sohnemann Heinz
- A12: Eisenmann
- A13: Insel
- A14: Alles Bleibt Konfus
- A15: Kriechkotze
- A16: Drei Ecken, Ein Elvers
- A17: Monstermutter
- A18: Das Island Manover
- A19: Harm Rochel
- A20: Vormann Leiss
- A21: Schwan
20 Jahre TURBOSTAAT galt es Anfang 2019 zu Feiern - die Band beschenkte sich selbst mit dem üppigen Livealbum NACHTBROT! Die Alben drei bis sieben der Band charteten allesamt, zweimal davonTop 20 und 2020 "Utlande" erstmals sogar Top 10. Die Live-CD sowie die neue Vinylversion 2021 ist via Cargo erhältlich: Doppel-LP, weißes Vinyl, 140 gr, Klappcover mit 16-seitigen Foro-Booklet in LP-Format! "Rückblickend ist es leider nicht mehr zu beantworten, ob überhaupt jemand von uns zur ersten Probe erschienen wäre, wenn wir damals gewusst hätten, dass das automatisch bedeutet, für die nächsten zwei Jahrzehnte Verpflichtungen zu haben. Unser erstes Konzert spielten wir am 08.05.1999 als eine von drei Bands im Husumer Speicher. Marten war im Besitz eines 8-Spur Tape Recorders, dem Yamaha MT8X, mit dem wir, so gut es eben ging, im Juli 1999 im eigenen Proberaum ein Demo mit fünf Liedern aufnahmen..." Der Rest ist Geschichte, dauert nun schon 20 ereignisreiche Jahre und ist nachzuvollziehen auf "Nachtbrot", dem ersten Turbostaat Live-Album. Aufgenommen bei drei aufeinanderfolgenden Konzerten im April 2018 im Conne Island in Leipzig. Ihr langjähriger Wegbegleiter und Freund Moses Schneider produzierte das Album. "Nachtbrot" liefert eine Zusammenfassung der Bandgeschichte, zusammen mit den stets wichtigsten Bandmitgliedern: ihren Fans. Denn Turbostaat stammen aus einer Szene, in der das Agieren auf Augenhöhe Teil der Definition von Punk ist. Wie immer, seit 20 Jahren, verabschiedet sich Jan nach jeder Show mit dem gleichen Satz: "Danke euch, dass wir das hier machen dürfen".
Robert Schwarz’s background lies in both architecture and computer music. Across a handful of labels, he’s presented field recordings and experimental works, and he’s participated in exhibitions with some of Europe’s most prominent institutions for adventurous art practices. He is also the co-founder and curator of the Viennese festival ”PARKEN; Or, Live in the Park”, which aims to mediate experimental forms of music in public spaces and co-author of the works ”Los Bar”, ”Strookoffer” and ”Lax Bar”, a series of artist run spaces in Los Angeles, Brussels and Vienna.
Recently he presented a row of debut releases with new side projects like She Was A Visitor, Privat and Ausgsburger Messer.
Over the past decade, Egyptian-born, Barcelona-based DJ and techno producer Raxon, known to friends and family as Ahmed Raxon, has popped out a steady stream of twelve-inch singles, precision-tooled, for labels like Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul, and Ellum Audio. An alumni of Kompakt’s Speicher series – check the insistent, vibrating pulses of “The Ancient” and “Dark Light” on 2019’s Speicher 107 – with Sound Of Mind, Raxon has produced a long-awaited debut album that’s ready and aching both for the dancefloor and the boudoir, traversing the heat of the club and the warmth of the home.
“The idea of an album has always floated around in my head for the past few years,” Raxon confirms, “but it was never the right moment in my mind.” Instead, he’s been insistently pursuing his vision of deep, elegant techno, taking him from early DJ gigs in Dubai, including the legendary audio tonic night, then relocating to Europe on the recommendation of Herman Cattaneo, all the while allowing his experiences to inform and transmute his producer’s thumbprint. He’s an architect by training (though he gave architecture up for electronic music), which might explain why Raxon productions are so sturdy and well-designed; but remember also that architecture is a field filled with brave experimentation, something Raxon definitely draws on throughout Sound Of Mind.
Like many albums from the past twelve months, Raxon’s debut developed partly thanks to the unique social situation the planet has found itself caught within. “In the beginning of 2020 I started working on a few tracks with the album in mind,” he recalls, “with no idea of what’s to come in the next few months. As catastrophic as the situation was/is, I found myself in the studio; in a way the lockdown gave me that creative freedom in the studio, to try to tell my story through sound.” And indeed, there is something in the way of ‘life writing’ about Sound Of Mind, particularly in the way Raxon’s productions pay subtle homage, perhaps, to his formative listening experiences in the late nineties.
It’s no retro trip, but there’s plenty of variety here, and a few moments that’ll tickle the collective memory – see the prowling pulsations of the opening “Majestic”, the alien breakbeat action of “Vice” and “Journey Mode”, where the interstellar tones feel like Foul Play or Steve Gurley, the leaking gas and woozy keys that make “Droid Solo” so subtly destabilising, or the strobelight drones that sputter and flare throughout “El Multiverse”, where dappled organ tones fight it out with interdimensional transmissions, all sucked into the vortex of a late-night techno mantra. Beautifully sculpted, Sound Of Mind feels consummate, an elegant set that pulls Raxon’s vision into its sharpest focus. Alive with possibilities, it’s a fever dream of creativity.
In den letzten zehn Jahren hat der in Ägypten geborene und in Barcelona lebende DJ und Techno-Produzent Raxon, der Freunden und Familie auch als Ahmed Raxon bekannt ist, eine ganze Reihe von 12inch-Singles auf Labels wie Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul und Ellum Audio veröffentlicht. Wir kennen Raxon außerdem durch seinen Beitrag zur Kompakt Extra/Speicher-Reihe – man höre sich nur mal "The Ancient" und "Dark Light" auf dem 2019 erschienenen Speicher 107 an. Nun hat Raxon mit “Sound Of Mind“ sein lang erwartetes Debütalbum produziert, das sowohl für den Dancefloor als auch für die eigenen vier Wände geeignet ist und dabei sowohl die Hitze des Clubs als auch die Wärme des eigenen Zuhauses durchmisst.
"Die Idee eines Albums schwebte in den letzten Jahren immer in meinem Kopf herum", bestätigt Raxon, "aber es gab nie den richtige Moment." Stattdessen verfolgte er leidenschaftlich seine Vision von tiefem, elegantem Techno, die ihn von frühen DJ-Gigs in Dubai, einschließlich der legendären Audio-Tonic-Nacht, dann auf Empfehlung von Hernan Cattaneo nach Europa führte. Im Laufe dieser Zeit sammelte er unzählige Erfahrungen, die es ihm erlaubten, seinen Stil als Produzent mehr und mehr zu transformieren. Raxon ist gelernter Architekt (obwohl er die Architektur für die elektronische Musik aufgegeben hat), was vielleicht erklärt, warum seine Produktionen so robust und gut durchdacht sind; aber man sollte auch nicht vergessen, dass Architektur bestenfalls immer ein Feld mutiger Experimente ist, etwas, worauf Raxon in “Sound Of Mind“ definitiv zurückgreift.
Wie viele andere Alben der letzten zwölf Monate auch wurde Raxon’s Debüt von der einzigartigen gesellschaftlichen Situation, in der sich der Planet momentan befindet, beeinflusst. "Anfang 2020 habe ich angefangen, an ein paar Tracks für das Album zu arbeiten", erinnert er sich, "ohne zu wissen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen würde. So katastrophal die Situation auch war/ist, ich fand mich im Studio wieder; in gewisser Weise gab mir der Lockdown auch eine kreative Freiheit im Studio, um zu versuchen, eine Geschichte durch meinen Sound zu erzählen." Und in der Tat gibt es auf “Sound Of Mind“ so etwas wie eine "Lebensgeschichte", besonders in der Art und Weise, wie Raxon’s Produktionen eine subtile Hommage an seine prägenden musikalischen Erfahrungen in den späten Neunzigern darstellen.
Es ist fürwahr kein Retro-Trip, aber es gibt hier viel Abwechslung und ein paar Momente, die das kollektive Gedächtnis kitzeln werden - zum Beispiel der sich langsam heran pirschende Pulsschlag im Eröffnungstrack "Majestic", oder die außerirdischen Breakbeats von "Vice" und "Journey Mode", in denen sich die interstellaren Sounds ein wenig wie Foul Play oder Steve Gurley anfühlen. Dann das ausströmende Gas und die wummernden Tasten, die "Droid Solo" subtil destabilisieren, oder die Strobo-Drones, die in "El Multiverse" herum sprudeln und flackern, wo einzelne Töne einer Orgel mit interdimensionalen Transmittern um die Wette strahlen und schließlich in den Strudel eines nächtlichen Techno-Mantras gesogen werden. “Sound Of Mind“ fühlt sich formvollendet an, wie ein elegantes Set, das Raxon’s Vision verstärkt in den Fokus rückt. Ein Fiebertraum voller Kreativität und Möglichkeiten.
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Colored Vinyl[21,81 €]
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
Quietschbunte Indie-Pop-Tunes Nachdem das letzte Tune-Yards-Album "I can feel you creep into my private life" 2018 auf 12 Songs Themen wie Geschlechterteilung, Politik, Feminismus und die nach wie vor um sich greifende Umweltverschmutzung behandelte, hinterfragen sich Merrill Garbus und ihr langjähriger Mitstreiter Nate Brenner auf dem fünften Studioalbum "sketchy." selbst. "We had really been non-stop hustling," reflektiert Merrill, die zwischen 2009 und 2018 vier hoch gelobte Alben als Tune-Yards veröffentlicht hat, durchgängig auf Tour war und zusätzlich noch den Score zum surrealistischen Boots Riley-Film "Sorry To Bother You" kreierte. Ihre eigene Rolle in den von ihr so verhassten, eingefahrenen Systemen, lähmte Merrill, ohne Idee, wie sie nun weitermachen sollte. Inspiriert vom Buch der Beastie Boys und von Questloves "Creative Quest" machte sich das Duo daran täglich für mehrere Stunden in ihrem Proberaum zu jammen, um sich ähnlich wie Athleten vor einem Wettkampf zu trainieren. Dabei tauschten sie Computer-Samples gegen Live-Instrumente ein (Merrill an den Drums, Nate am Bass) und schon nach kurzer Zeit entstanden die ersten neuen Songs. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes und fröhliches Album mit Lyrics, die es in sich haben.
Tracks by T-Error, Das Muster, Holtz and Noamm.The Time Capsule project, also known as 808 Box, is a project created by Fundamental Records. The six boxes released in recent years include 56 records with over 300 tracks from artists from every corner of the world. Some warehouse copies have surfaced of the 10th Anniversary 808 Box, and these will be available individually. These are new copies in perfect condition, with the original sleeves printed with the images of the classic Roland TR-808.
180g schwarzes Vinyl, Cover auf 300g GC1 INSIDE/OUT, gefütterte Innenhülle, 2seitiges Insert, Downloadcode. Tony Conrads Konzept von Minimal Music als Maximalismus des Ausdrucks ist eine der Inspirationen für TRIALOGOS. Die Musik entsteht aus der Spannung zwischen den Beiträgen der drei Akteure Conny Ochs, Sicker Man und Kiki Bohemia, die aus unterschiedlichen musikalischen Subszenen stammen. Im Zusammenspiel ergeben sich so musikalische 'Trialoge'. Das Ergebnis sind kinematografische Klangflächen, die sowohl helle Interferenzen schaffen, als auch düstere, verzerrte Wirklichkeiten verbergen. Dabei wirken die Stücke des Debüt-Albums "Stroh zu Gold" hoch emotional. Sie sind das Ergebnis einer kollektiven Improvisation und Instant Composition, und eben keine Konstruktion. TRIALOGOS sind: Conny Ochs, Sicker Man and Kiki Bohemia. Conny Ochs ist längst fester Bestandteil der Exile-On-Mainstream-Familie. Zeugen sind seine Solo-Alben und natürlich die Kollaborationen mit Doom-Legende Scott "Wino" Weinrich. Tobias Vethake ist Multiinstrumentalist und Komponist. Als Komponist von Schauspiel- und Filmmusiken arbeitete er u.a. am Volkstheater Wien und dem Imperial War Museum London und schrieb Soundtracks u.a. für Muxmäuschenstill (D), Bye Bye Berlusconi (I) und Seance (US). Er ist auch Produzent und Co-Autor diverser internationaler Vero?ffentlichungen (z.B. Serengeti (US / Anticon), SchneiderTM (D / Editions Mego), Gregor Schwellenbach (D / Kompakt). Die Berliner Musikerin und Sängerin Kiki Bohemia produziert und veröffentlicht eigenes Material und kollaboriert mit internationalen Künstlern unterschiedlichster musikalischer Genres (z.B. Yann Tiersen, The Brian Jonestown Massacre, Blainbieter, The Crack-Up Collective). Echtzeitkompositionen, Live- Filmvertonungen, Musik fu?r Kunstinstallationen, Performances und Live-Ho?rspiele sind Zeugnisse ihrer Affinität zu experimentellen und aleatorischen Auffu?hrungsansa?tzen und Improvisation (u.a. Documenta Kassel 2012, Schauspielhaus Hamburg, Sophiensaele Berlin, Kater Holzig, Deutschlandradio Kultur).
- 1: Bonjour Klaus - Jeff Özdemir & Daniel Raymond Gahn 03:58
- 2: He's A Woman - Jeff Özdemir With Knarf Rellöm & Dj Patex 03:51
- 3: I Follow My Heartbeat - F.s.blumm & Jeff Özdemir 0:25
- 4: Saatler, Dakikalar Ve Saniyeler Gelip Geçiyor - Jeff Özdemir & Ertan Doğancı 02:29
- 5: Kleistpark - Vackrow 04:22
- 6: Love Letters - Jeff Özdemir & Joanna Gemma Auguri 03:31
- 7 52: Nd Street Und Dann Die Erste Rechts - Jeff Özdemir 05:14
- 8: Campagne (Band Version) - Désolé Léo 04:46
- 9: Disco - Beige Gt 03:40
- 10: Losin' - Jeff Özdemir & Zap 04
- 11: Complètement Perdu - Jeff Özdemir & Alexandre Thiercelin 02:18
- 12: Zu Viele Erinnerungen - Otto Von Bismarck 08:23
- 13: That's Not What Friends Are For - Jeff Özdemir's New Hard Drive 02:58
- 14: Bremerhaven, Das Kann Ich Dir Nicht Antun - Jeff Özdemir 03:26
- 15: The Day - Eng°N Featuring Jeff Özdemir 05:43
- 16: Güneș - Jeff Özdemir & Treetop 01:51
- 17: Bored - Elke Brauweiler & Jeff Özdemir 04
- 18: Die Quelle Von Hermidas - Jeff Özdemir With Elmer Kussiac 02:19
In the past years, the multi-instrumentalist, composer, producer and music enthusiast Jeff Özdemir had been focusing on organising the Live-Mixtape series in Berlin, inviting numerous artists to join him on stage for every single event. However, the year 2020 put an end to this for all the painfully obvious and obviously painful reasons. Undeterred, he instead put together the third instalment of the »Jeff Özdemir & Friends« series, working with singers, musicians and groups such as Knarf Rellöm & DJ Patex, F.S. Blumm, Joanna Gemma Auguri, Elke Brauweiler and Elmer Kussiac for an 18-track … Now, is this a compilation or an artist album? Well, why just either this or that when it can just be both at once? This is »Jeff Özdemir & Friends Vol. 3« after all, emphasis on »&«.
Released on Karaoke Kalk like its two predecessors from the years 2015 and 2017, respectively, »Jeff Özdemir & Friends Vol. 3« sees the man behind Kreuzberg’s 33rpm record store and the 33rpm Records label showcase his qualities as a people remixer, songwriter and versatile musician. He put together a collection of groovy tunes picking up on funk and afrobeat rhythms, introspective ballads, a musically channeled punk attitude, shoegaze sentiments, spoken word passages, drones, glockenspiel sounds, seriously fun experimentation and much more. Just like on the cover artwork - courtesy of Marion Eichmann, Özdemir’s favourite visual artist - everything here seems to discreetly exist for itself while being tightly connected to everything else at same time.
While artists like Ertan Doğancı, Désolé Léo, eng°n, F.S. Blumm and Zap have been long-term collaborators of Özdemir and were featured on previous instalments of the »Jeff Özdemir & Friends« series, new faces and forces also enter the mix. The melancholic »Love Letters« for example marks the first (though hopefully not last) collaboration with singer Joanna Gemm Auguri, while Knarf Rellöm & DJ Patex’s appearance has been dreamt of collectively but hasn’t been fully realised until now.
Whether it’s Désolé Léo’s French crooner soul, the lo-fi synth pop song »Bored« featuring former Commercial Breakup singer Elke Brauweiler or the many different sounds and styles presented under the name Jeff Özdemir: no decision is ever made between either that or this musical direction, but all are being joyfully enjoyed together. Thus, throughout its 70 minutes, the stylistic diversity of »Jeff Özdemir & Friends Vol. 3« does not once border on randomness. Instead, these sometimes very different songs are marked by a shared atmosphere - a direct result of these very different musicians approaching their studio time together less as a chance to make music but more of a chance to carefully listen to and interact with each other.
Just like you’d expect it from someone deeply connected with the local music community who also happens to run a record store, Özdemir is also the kind of person who’ll hand you the worn copy of a record he has just fished out from the bargain bin because he knows about its potential to change your life. The contributions by Vackrow (»Kleistpark«), Gebrüder Teichmann’s old band BeigeGT (»Disco«), and Otto von Bismarck (»Zu viele Erinnerungen«, produced by The Whitest Boy Alive’s Daniel Nentwig) do not even feature Özdemir, but are simply musical pearls that were (almost) lost in the shuffle of music history and unearthed for this very special occasion. That’s just what friends do, don’t they?
Blue Lab Beats sind momentan eines der gefragtesten Produktionsduos der Welt und stehen für einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben und in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen.
Ihre erste EP bei Blue Note enthält fünf großartige Tracks, darunter den Kracher “Blow You Away (Delilah)”.
Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Ein weiteres Highlight ist der Track “Nights In Havana”, der
Hörer/innen mit souligen Jazzfusion-Klängen und einem Solo des jungen Gitarristen Alex Blake in karibische Gefilde lockt. In der slicken Titelnummer “We Will Rise” setzt sich der Bostoner Saxofonist Braxton
Cook in Szene, der schon mit Rihanna und Solange Knowles auf der Bühne stand. Das letzte Wort auf der
EP hat in “Tempting (Dance 2)” schließlich der momentan omnipräsente Rapper Kojey Radical, der auch
auf dem neuen Album von Sons Of Kemet glänzt
"On June 18, Zappa’s historic, final American show will be released for the first time as the new live album, Zappa ’88: The Last U.S. Show via Zappa Records/UMe. The first posthumous archival release from the ‘88 touring band, the album features 29 unreleased performances including two additional performances from the same tour: Zappa’s wild interpretations of the Allman Brothers Band’s “Whipping Post” from the March 16 show in Providence, R.I. and Led Zeppelin’s “Stairway To Heaven” from the March 23 Towson, Md. show. The record is also notable for containing the first official release of the much talked about “The Beatles Medley.”
Zappa ’88: The Last U.S. Show will be released on 2 CD or as a 4LP 180-gram vinyl box. Fully authorized by the Zappa Trust and produced by Ahmet Zappa and Zappa Vaultmeister Joe Travers, the recordings have been newly mixed by Craig Parker Adams in 2020 from the 48-track digital master tapes. The shows were recorded using two Sony 3324 DASH PCM 24 track tape recorders synced together using a Lynx Time Code Module, thus providing 48 track recording capabilities. "
On "APHEXions", the Brussels pianist with French roots Dorian Dumont - key member of the electro jazz band ECHT! - is expressing his love for one of his greatest musical heroes: Aphex Twin. Contrary to what one would expect, there are no electronics involved in this album, but he carefully transcribes a wide selection of Richard David James' music to grand piano, giving the songs a whole new dimension. Rave classics like Polynomial-C and Xtal are being stripped to the core while on tracks like Nannou, Kesson Daslef or Fingerbibb he stays truthful to the minimalistic aesthetics from the original tracks.
As an accomplished jazz pianist, he improvises on the various themes and injects it with a tinge of blues here and there. As a result, this homage record captures both the simple beauty and the unruly complexity of Aphex Twin. But above all, it sounds like refreshing new music that immediately puts Dorian Dumont on the map as a solo pianist!
The battle against the plague has raged hard for over a year. Around the globe, dancefloors are empty, layers of dust and broken bottles strewn across them…the glowsticks have long faded to black. But the Cologne mothership KOMPAKT has managed to prevail, bringing inspiration and hope through the message of music to a decaying humanity.
The Reawakening is finally in sight. It is only fitting that New York’s Steve Moore (of Zombi, Gianni Rossi and Lovelock fame) makes his return to KOMPAKT now with this foursome. Especially as his last release for us, “Frame Digging” (KOM 415) directly preceded the start of the pandemic.
AUTO SEQUENCE START – the time arrived for us to press the reset button. The cycle has completed.
Der Kampf gegen die Seuche tobt nun bereits seit über einem Jahr. Rund um den Globus sind die Tanzflächen leer, Schichten von Staub haben sich darüber gelegt, zerbrochenen Flaschen liegen herum ... auch die Leuchtstäbe sind längst erloschen. Doch das Kölner Mutterschiff KOMPAKT hört nicht auf, der darbenden Menschheit Inspiration und Hoffnung durch die Botschaft der Musik zu bringen.
Das Wiedererwachen ist in Sichtweite. Umso passender, dass der New Yorker Steve Moore (bekannt durch Zombi, Gianni Rossi und Lovelock) nun mit dieser 4 Track Maxi sein KOMPAKT-Comeback feiert. Denn seine letzte Veröffentlichung für uns, "Frame Digging" (KOM 415), war direkt vor Beginn der Pandemie erschienen.
AUTO SEQUENCE START - die Zeit ist gekommen, den Reset-Knopf zu drücken. Der Kreis schließt sich.
PURPLE COLOURED VINYL
Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.
- 01: Idles – Damaged Goods
- 02: Tom Morello & Serj Tankian – Natural's Not In It
- 03: Helmet – In The Ditch
- 04 3: D X Gang Of Four Feat. Nova Twins – Where The Nightingale Sings
- 05: Hotei – To Hell With Poverty
- 06: Gary Numan – Love Like Anthrax
- 07: Gail Ann Dorsey – We Live As We Dream Alone
- 08: Herbert Grönemeyer Feat. Alex Silva – I Love A Man In A Uniform
- 09: Lonelady – Not Great Men
- 10: Jj Sterry – 5.45
- 11: La Roux – Damaged Goods
- 12: Everything Everything – Natural's Not In It
- 13: Dada Villa-Lobos – Return The Gift
- 14: The Dandy Warhols – What We All Want
- 15: Warpaint – Paralysed
- 16: Flea & John Frusciante – Not Great Men
- 17: The Sounds – I Love A Man In A Uniform
- 18: Hardcore Raver In Texas – Last Mile
- 19: Killing Joke X Gang Of Four – Forever Starts Now (Killing Joke Dub)
- 20: Sekar Melati – Not Great Men (Live Version)
Andy Gill begann mit der Planung einer Compilation zum 40-jährigen Jubiläum des stilprägenden Gang Of Four Debütalbums "Entertainment!" (1979), seine Witwe Catherine Meyer setzte nach seinem Tod 2020 die Arbeit fort und wandelte zusammen mit allen Beteiligten das Projekt in einen Tributsampler mit dem Titel "The Problem Of Leisure - A Celebration Of Andy Gill & Gang Of Four" um. Jede:r teilnehmende Künstler:in interpretierte einen Track nach Wahl aus Gang Of Four's 40-jähriger Karriere nach ihrem/seinem Gusto neu. Es beteiligten sich mehrere Protagonisten der internationalen Rock/Alternative-Szene, darunter Tom Morello & Serj Tankian (Rage Against The Machine), IDLES, Herbert Grönemeyer, Helmet, Gary Numan, Flea & John Frusciante (Red Hot Chili Peppers), Killing Joke, Warpaint, 3D aka Robert Del Naja (Massive Attack), La Roux, The Sounds, The Dandy Warhols, LoneLady, Hardcore Raver In Tears (aus China), Sekar Melati (aus Japan), u.v.m. Das Artwork steuerte der britische Kult-Künstler Damien Hirst bei. Das Doppelabum erscheint als 2CD Digipak, 2CD Casebound Book, 2LP Gatefold, limitierte MC.
Das hier ist unser Debüt-Album - „golden hour“. All unsere Erlebnisse, Gefühle, Seelen und Gedanken
zusammengefasst in elf Tracks auf einer Platte. Wir hoffen und glauben, dass das lange noch nicht zu ende
ist, dass das nicht alles ist.
Die Vinyl enthält ein 12-seitiges Booklet mit den Lyrics und Fotos von Lucio, die Platte in cremefarben
und ein beidseitig bedrucktes Poster.
The Boy With No Name - angelehnt an den kurzzeitigen Spitznamen des Sohnes von Travis’ Frontmann
Fran Healy - wird zum ersten Mal in seiner ursprünglichen Form auf Vinyl wiederveröffentlicht.
2007, zehn Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums hatten sich Travis auf ihrem 5. Studioalbum
der Welt der Beziehungen zugewandt, wobei sich insbesondere ”My Eyes” auf Fran Healy’s neugeborenen
Sohn bezog. Das von Nigel Godrich (Radiohead, Beck, Paul McCartney) und Brian Eno produzierte Album
bezeichnete Fran später als ”our most eclectic album”. Es enthielt den UK Top 10 Hit ”Closer” und schaffte
es in die Top 5 der UK-Charts. Von der BBC wurde es als das Werk einer Band gelobt, die es sich leisten
kann, Risiken einzugehen”.
Das Album erscheint als 2LP mit Gatefold-Hülle, bedruckter Innenhülle und Bonus 7”.
Spoon Records kündigt, die erste Veröffentlichung in einer Reihe von lang erwarteten Live Alben an: Can Live in Stuttgart 1975 - erscheint auf Vinyl, CD und digital am 28. Mai 2021.
Selbst wenn man glaubt Can zu kennen, inklusive aller Alben und den legendären Lost Tapes, gibt es hier immer noch vieles entdecken das einen überrascht. Diese Musik ist nie zweimal derselbe Fluss.
Das neue Album in fünf Teilen, Can Live in Stuttgart 1975 dokumentiert einen wichtigen und beeindruckenden Teil der Can-Geschichte. Da in den 70gern technische Pannen immer wieder die geplannten Live-Aufnahmen sabotierten, fehlten diese im Spoon Katalog. Nun wurden die besten Bootleg-Aufnahmen genommen und unter der Leitung von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und CAN Produzent/Toningenieur René Tinner durch die Mühlen der Technologie des 21. Jahrhunderts geschickt, um diese wichtigen historischen Dokumente in der bestmöglichen Qualität zu präsentieren. Gegründet 1967 und aufgelöst etwas über ein Jahrzehnt später, hat Can's beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen instrumentalen Texturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht. Die neue LIVE Serie offenbart eine völlig neue Perspektive auf die Band. Man kann vertraute Themen, Riffs und Motive hören, die auftauchen und durch die Jams surfen, aber es sind oft nur flüchtig wiedererkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. Man kann aber auch viel Musik entdecken, die es nie in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. Die Aufnahmen gehen in extremere Bereiche als Can’s Studioarbeit: von sanftem, ambientem Drift-Rock bis hin zu den berühmt berüchtigten "Godzilla"-Momenten. Und selbst wenn sich die Band Mitglieder von Minute zu Minute anpassen und dem Rhythmus hinterherjagen, kann man die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die sie alle teilten.
- "Can’s Live-Auftritte klingen wie eine epische Geschichte – ein Roman, der uns erzählt wird. Mit unterschiedlichen Kapiteln, wechselnden Stimmungen, Jahreszeiten und exotischen Landschaften." - Alan Warner
- A1: Sarah Vaughan - Summertime
- A2: Billie Holiday - God Bless The Child
- A3: Betty Carter - I Could Write A Book
- A4: Julie London - Cry Me A River
- A5: Chris Connor - Lullaby Of Birdland
- A6: Peggy Lee - Black Coffee
- A7: Lena Horne - Stormy Weather
- A8: Nancy Wilson - I Wish You Love
- B1: Anita O 'Day - Sing, Sing, Sing
- B2: Shirley Bassey - I've Got You Under My Skin
- B3: Dinah Washington - What A Difference A Day Makes
- B4: Etta James - At Last
- B5: Ella Fitzgerald - My Funny Valentine
- B6: Della Reese - Whatever Lola Wants
- B7: Rosemary Clooney & Perez Prado - Sway (Quien Sera) (Quien Sera)
- C1: Doris Day - Keep Smilin', Keep Laughin', Be Happy
- C2: Nina Simone - My Baby Just Cares For Me
- C3: Carmen Mcrae & The Dave Brubeck Quartet - Take Five
- C4: Aretha Franklin - Try A Little Tenderness
- C5: Shirley Horn - And I Love Him
- C6: Diana Krall - Straighten Up & Gly Right
- C7: Cassandra Wilson - Fragile
- D1: Terez Montcalm - Sweet Dreams
- D2: Melody Gardot - Baby I'm A Fool
- D5: Madeleine Peyroux - He's Got Me Goin
- D3: Youn Sun Nah - My Favorite Things
- D4: Stacey Kent - Quiet Nights Of Quiet Stars (Live)
Geschmackvolles Doppelalbum mit herausragenden Sängerinnen. Wenn es allein um die Vokalkunst geht, dann ist die Jazz-Welt fest in weiblicher Hand. Man denke nur an Billie Holiday, Ella Fitzgerald oder Nina Simone. Aber auch Sängerinnen jüngerer Tage, zum Beispiel Sarah Vaughan oder Diana Krall, beeindrucken nicht minder mit ihren verzaubernden Stimmen. Grund genug für das französische Label Wagram, die renommiertesten Sängerinnen der letzten Jahrzehnte mit auf einem Doppelalbum zu vereinen.
Alle Mann an Bord! Die weltbekannte Pirate Metal Drinking Crew ALESTORM nimmt euch auf ihrem
neuen Live-Album Live in Tilburg mit auf einen wilden, nassen Ritt durch die sieben Weltmeere! Mit
den ersten Sekunden des energiegeladenen ”Keelhauled” wird klar, dass ALESTORM eine der kreativsten
und einzigartigsten Live-Bands sind - und nach Tilburgs unglaublichem Live-Publikum von 3000 Leuten zu
urteilen, lässt die unvergleichliche Energie der Band niemanden stillstehen. Erfreut euch an ALESTORM‘s
Live-Show - mit jedermanns riesiger Lieblings-Gummiente und massenhaft Alkohol - ganz bequem von der
Couch aus! Hervorragend produziert und abgemischt vom renommierten Lasse Lammert, der bereits an
ALESTORMs Studioalben Curse Of The Crystal Coconut, No Grave But The Sea, und vielen anderen
beteiligt war, bietet Live in Tilburg eine packende Mischung aus ALESTORMs beliebtesten Hits wie ”Mexico”, ”Alestorm”, ”Hangover”, ”The Sunk’n Norwegian” und natürlich ”Fucked with an Anchor”. Das
Live-Album wird als splatterfarbene Doppel-LP mitSlipmat und Patch, sowie auf mintfarbenem und goldfarbenem Vinyl erhältlich sein. Die Special Edition von Live in Tilburg kommt in einer Holzbox, zusammen
mit einer CD+DVD, einem Mediabook und einer 7-inch Vinyl mit zwei brandneuen ALESTORM AkustikCoversongs! Live in Tilburg ist die Definition dessen, worum es bei ALESTORM geht - eine endlose
Quelle des stampfenden, riff-geladenen und piratenhaften Singalong-Spaßes. Ein Muss für alle lumpigen
Landratten!
1979 gelang mit der Single 'The Nips Are Getting Bigger' und dem Album ‚Get Wet' das erste Mal der Einstieg in die Top 20 der australischen Charts. Für die Single gab es nach Veröffentlichung in Großbritannien eine Platzierung in den Top 40 der Independent-Charts. Die Auskopplung 'Come Around' aus dem 1980er Album Espresso Bongo konnte sich ebenso in der australischen Hitparade platzieren wie '(Just Like) Romeo and Juliet', das jedoch auf keinem Album zu finden war. 1981 erschien das Platin-Album 'Cats and Dogs'. Die daraus ausgekoppelten Songs 'If You Leave Me', 'Can I Come Too?' und 'Too Many Times' waren die ersten Top-10-Hits der Band. 1982 ging Mental as Anything erstmals in den Vereinigten Staaten auf Tour. Dort entstand die Single 'I Didn't Mean to Be Mean', die von Elvis Costello produziert wurde. Mit dem Longplayer 'Creatures of Leisure' und weiteren Auskopplungen. 1985 erschien das Platin-Album 'Fundamental as Anything' mit den Singles 'You're so Strong' und natürlich 'Live It Up'. Für letztere Single gab es einen APRA Award in der Kategorie 'Most Performed Work' und einen 'Countdown Award' für die beste Single. Durch die Verwendung im Soundtrack zum Film 'Crocodile Dundee' wurde der Titel Ende 1986 auch in Europa populär und erreichte rund anderthalb Jahre nach seiner Veröffentlichung hohe Chartplatzierungen in Skandinavien, Deutschland, England, den Niederlanden, Spanien und Italien.
Die Doppel-LP enthält die größten Erfolge der Australier auf zwei farbigen LPs (Red & White Vinyl).
PURPLE COLOURED VINYL[18,03 €]
Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.
Schlendergang und Sprint. Verweilen und Aufbruch. Melancholisch reminiszierend, aber den Blick stets vorwärtsgewandt - schon seit ihrer Gründung ziehen sich duale Gegensätze wie ein roter Faden durch das Schaffen der Hamburger Indie/Dreampop-Band Scotch & Water und genau in diesem Spannungsfeld schwingt auch ihr Debütalbum "Sirens". Das vierköpfige Ensemble spielt darauf gekonnt mit Schritttempo und Perspektiven seiner Hörer:innen und verspricht damit gleichermaßen Anklang bei Vinyl-Liebhabern erster Stunde, Zeugen des New-Wave- Revivals der frühen 2000er sowie Kindern des neuen Jahrtausends zu finden. Dabei verweben Scotch & Water zuversichtlich Einflüsse von Fleetwood Mac über Arcade Fire bis hin zu Bon Iver oder The War on Drugs zu facettenreichen und komplexen Klangwelten. Eine Zuversicht, die die vier selbstbewusst aus der Geschwindigkeit der Achtungserfolge ihres erst dreijährigen Bestehens schöpfen. Die vier funktionieren wunderbar in diesem Tempo, bremsen ihren Laufschritt dann aber doch zunächst, um auf diesen imposanten Start mit einem bestechenden Debütalbum zu antworten. Durchdacht, facettenreich und komplex präsentieren sich Scotch & Water auf "Sirens" denn nicht nur Albumtitel, sondern auch der Sound sind aufmerksamkeitserregend, lautstark.
Die legendäre Münchener HipHop-Kultband Main Concept meldet sich zum 30-jährigen Jubiläum zurück. Drei Dekaden, drei Köpfe: MC und Frontmann DavidPe, Beatproducer Glam und DJ Explizit. Anlass genug, das Ganze mit einem neuen Album gebührend zu zelebrieren: Main Concept 3.0. Dabei machen sie ihrem Legendenstatus alle Ehre und liefern, souverän wie immer: lässig pumpende Boombap-Beats voller Seele, virtuose DJAction mit elegant platzierten Cuts und dazu eine lyrische, top aktuelle Gesellschaftsanalyse mit Witz und Verstand verpackt in pointierte Rhyme-Kaskaden. Main Concept in Bestform. Als Featuregäste sind die verehrten und geschätzten Münchner Homies Vier Zu Eins, Boshisan, Waseem sowie aus Bonn das fulminante female Flowtalent Die P am Start. Ein besonderes Schmankerl erwartet alle Fans der Freestyle-Kunst: eine Live-Session mit DavidPe's langjährigeren Cypher-Partnern Samy Deluxe und Roger Rekless. Der Pandemie geschuldet, kommt das Album erst im Frühjahr 2021. Doch um das Jubiläumsjahr nicht tatenlos verstreichen zu lassen, erscheint bereits im Dezember die erste Single mit dem gleichnamigen Titel "3.0".
- 1: Desert Something
- 2: The Other Rainbow
- 3: How Mellow The Sun
- 4: Transmissions I
- 5: Make It Rain
- 6: Transmissions Ii
- 7: The Conscious Stone
- 8: Atlas Daze
- 9: Beta Mourning Journal
- 10: Down To Dust
- 11: Devil's Diamond Memory Collection
- 12: Universe Keeps Places
Nach zwei Alben auf Morr Music erscheint das dritte Album der Münchner ALOA INPUT auf dem Wiener Label SILUH RECORDS. Der versponnen-psychedelische Krautpop-Entwurf mit Independent Folk-Anleihen wird konzeptuell erhöht und darf Liebhabern der Beta Band, Jane Weaver, späten Tame Impala oder Animal Collective nicht entgehen. ALOA INPUT ist im besten Sinne eine Experimental Pop Band. Das dritte Album der Band um Angela Aux, Marcus Grassl und Cico Beck (The Notwist, Joasihno) ist ein Konzeptalbum, hört auf den Namen "Devil's Diamond Memory Collection" und erscheint im Mai 2021. Fünf Jahre sind seit dem letzten Album von Aloa Input, der einstigen Speerspitze des "New Weird Bavaria", vergangen. Eine für die Band ungewöhnlich lange Zeit. Angela Aux, Marcus Grassl und Cico Beck verbrachten sie damit einen endlosen Strom an Demomaterial zu produzieren. Bei Sessions in Ateliers, Kinos und Kellerräumen in München, Mexico City und Montreal entstanden knapp 50 Stücke. Am Ende blieben 14 übrig, die im ersten Konzeptalbum der achtjährigen Bandgeschichte gipfelten. Das Thema? Die ,gefühlte Ewigkeit"! Jedes der 14 Lieder ist aus einer anderen, fiktiven Perspektive aus einem unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft erzählt, eine Rückschau auf die Fetzen unserer Zivilisation. ,Wir wollten eine Platte machen, die wir selber in 20 Jahren anhören würden und sagen, ja: So erschien uns damals die Zukunft". Doch wie lässt man eine Zukunft vor dem inneren Ohr auferstehen, die nur in unseren Gedanken existieren kann? Aloa Input haben auf ,Devil's Diamond Memory Collection" den richtigen Ton getroffen, irgendwo zwischen alienated und alltäglich. "Devil's Diamond Memory Collection" ist der Soundtrack für ein Science-Fiction-Szenario, das nicht als fortschrittsoptimistische Utopie oder bombastische Endzeitvision daherkommt, sondern als geradezu beiläufige Erkenntnis, dass wir längst in unserer Zukunft angekommen sind. 180gr Vinyl in festem Klappcover plus Download Code
LTD PINK PANTHER LP
Nach zwei Alben auf Morr Music erscheint das dritte Album der Münchner ALOA INPUT auf dem Wiener Label SILUH RECORDS. Der versponnen-psychedelische Krautpop-Entwurf mit Independent Folk-Anleihen wird konzeptuell erhöht und darf Liebhabern der Beta Band, Jane Weaver, späten Tame Impala oder Animal Collective nicht entgehen. ALOA INPUT ist im besten Sinne eine Experimental Pop Band. Das dritte Album der Band um Angela Aux, Marcus Grassl und Cico Beck (The Notwist, Joasihno) ist ein Konzeptalbum, hört auf den Namen "Devil's Diamond Memory Collection" und erscheint im Mai 2021. Fünf Jahre sind seit dem letzten Album von Aloa Input, der einstigen Speerspitze des "New Weird Bavaria", vergangen. Eine für die Band ungewöhnlich lange Zeit. Angela Aux, Marcus Grassl und Cico Beck verbrachten sie damit einen endlosen Strom an Demomaterial zu produzieren. Bei Sessions in Ateliers, Kinos und Kellerräumen in München, Mexico City und Montreal entstanden knapp 50 Stücke. Am Ende blieben 14 übrig, die im ersten Konzeptalbum der achtjährigen Bandgeschichte gipfelten. Das Thema? Die ,gefühlte Ewigkeit"! Jedes der 14 Lieder ist aus einer anderen, fiktiven Perspektive aus einem unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft erzählt, eine Rückschau auf die Fetzen unserer Zivilisation. ,Wir wollten eine Platte machen, die wir selber in 20 Jahren anhören würden und sagen, ja: So erschien uns damals die Zukunft". Doch wie lässt man eine Zukunft vor dem inneren Ohr auferstehen, die nur in unseren Gedanken existieren kann? Aloa Input haben auf ,Devil's Diamond Memory Collection" den richtigen Ton getroffen, irgendwo zwischen alienated und alltäglich. "Devil's Diamond Memory Collection" ist der Soundtrack für ein Science-Fiction-Szenario, das nicht als fortschrittsoptimistische Utopie oder bombastische Endzeitvision daherkommt, sondern als geradezu beiläufige Erkenntnis, dass wir längst in unserer Zukunft angekommen sind. 180gr Vinyl in festem Klappcover plus Download Code
- 1: Something New
- 2: Walking In The Wind
- 3: Dream Gerrard
- 4: Memories Of A Rock ’N’ Rolla
- 5: Love
- 6: Graveyard People
- 7: When The Eagle Flies
”When the Eagle Flies” war das vierte Studioalbum der Band in Folge, das die amerikanische Top Ten
Billboard Charts erreichte und Goldstatus erreichte. Traffic tourten, um das Album zu promoten, lösten
sich aber während der Tour 1974 auf.
Nun erscheint das Album als individuelles Re-Issue aus dem phänomenalen ”Traffic 2019 - The Studio
Albums 1967-74 Boxset.” Aus den Originalaufnahmen remastered und auf 180 g schweres Vinyl gepresst,
ist es ein Muss für jeden neuen oder erfahrenen Traffic-Fan.
”When the Eagle Flies” erscheint als Deluxe LP und digital.
Das von der Kritik gefeierte Comeback-Album der Go-Go’s aus dem Jahr 2001, ”God Bless The Go-Go’s”,
feiert sein 20-jähriges Jubiläum und erscheint neu aufgelegt in CD und Digitalformaten sowie erstmals als
blaue 140g Vinyl.
Die Deluxe-CD und die digitalen Versionen enthalten ein neues Cover und die Bonustracks ”I Think I
Need Sleep“ und ”King of Confusion.”
Mit Charlotte Caffey (Leadgitarre, Keyboards, Gesang), Belinda Carlisle (Leadgesang), Gina Schock (Schlagzeug,
Percussion, Gesang), Kathy Valentine (Bassgitarre, Gesang) und Jane Wiedlin (Gitarre, Gesang), war ”God
Bless The Go -Go’s” das erste Studioalbum der Band seit 17 Jahren nach ”Talk Show” aus dem Jahr 1984
und erreichte #57 der Billboard Charts. Das Album wurde von Paul Kolderie und Sean Slade (Radiohead,
Hole) produziert und featured Green Days Billie Joe Armstrong auf der Single „Unforgiven“, Rame Jaffee
(The Wallflowers, Foo Fighters) auf ”Here You Are” sowie Roger Manning (Jellyfish, Imperial Drag und
The Moog Cookbook) auf dem Track ”Daisy Chain.”
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
SCAR OF THE SUN aus Griechenland erheben ihre Stimme gegen soziale Ungerechtigkeit und verbinden
Wissenschaft mit energiegeladenem Modern Metal!
Auf Inertia vermitteln SCAR OF THE SUN ihre leidenschaftlichen Botschaften über große Herausforderungen und soziales Bewusstsein kombiniert mit wissenschaftlicher Thematik. Auf diese Weise besingen sie
eine der schwersten gesellschaftlichen Bürden: finanzieller Gewinn gedeiht auf Kosten der Menschlichkeit
und der Lebensgrundlagen von Individuen. Das instrumentale Intro „Hydrogen” heizt die Stimmung an,
bevor der Titeltrack „Inertia“ die musikalisch harte Seite des Albums präsentiert – die stürmischen und von
donnernden Drums getragenen Strophen münden in einen unbestreitbar eingängigen Refrain. Mit seinen
messerscharfen Riffs reflektiert „I Am The Circle“ kompromisslos und aufrichtig über die härtesten Aspekte des Musikerdaseins, während die „Quantum Leap Zero“-Trilogie sehr intensiv von den dramatischen
Ereignissen erzählt, die 2015 in Griechenland stattfanden: von Unterdrückung, Aufstieg und Revolution
sowie von der finalen Niederlage.
Inertia endet mit „Anastasis“ (griechisch für ”Auferstehung”), das vom furchtbaren Schmerz erzählt, einen
geliebten Menschen zu verlieren. Mit dem finalen Song fassen SCAR OF THE SUN diesen Schmerz
gekonnt in Worte und verwandeln die spürbare Verzweiflung in gefühlvolle Musik.
Das sechste Studioalbum von Traffic erhielt gemischte Kritiken der Musikpresse, dennoch sind Songs wie
”Evening Blue” und “(Sometimes I Feel So) Uninspired” Höhepunkte.
Nun erscheint das Album als individuelles Re-Issue aus dem phänomenalen ”Traffic 2019 - The Studio
Albums 1967-74 Boxset.” Aus den Originalaufnahmen remastered und auf 180 g schweres Vinyl gepresst,
ist es ein Muss für jeden neuen oder erfahrenen Traffic-Fan.
The Low Spark Of The High Heeled Boys” erscheint als Deluxe LP und digital.
Die zweite Veröffentlichung von Traffic im Oktober 1968, ihr selbstbetiteltes Album mit einer starken
Balance zwischen Dave Masons einfachen und unkomplizierten Folk-Rock-Songs und Steve Winwoods
komplexen und oft eindringlichen Rock-Jams, erreichte Platz 9 der UK Charts und Platz 16 der US Billboard Charts.
Nun erscheint das Album als individuelles Re-Issue aus dem phänomenalen ”Traffic 2019 - The Studio
Albums 1967-74 Boxset.” Aus den Originalaufnahmen remastered und auf 180 g schweres Vinyl gepresst,
ist es ein Muss für jeden neuen oder erfahrenen Traffic-Fan.
”John Barleycorn Must Die” erscheint als Deluxe LP und digital.
Der Inbegriff für des kommerziellen und künstlerischen Höhepunkts von Traffic, ”The Low Spark Of The
High Heeled Boys,” erreichte weniger als ein Jahr nach seiner Veröffentlichung Gold und erzielte schließlich
einen Umsatz, der über den von Platin hinausging.
Nun erscheint das Album als individuelles Re-Issue aus dem phänomenalen ”Traffic 2019 - The Studio
Albums 1967-74 Boxset.” Aus den Originalaufnahmen remastered und auf 180 g schweres Vinyl gepresst,
ist es ein Muss für jeden neuen oder erfahrenen Traffic-Fan.
The Low Spark Of The High Heeled Boys” erscheint als Deluxe LP und digital.
Die zweite Veröffentlichung von Traffic im Oktober 1968, ihr selbstbetiteltes Album mit einer starken
Balance zwischen Dave Masons einfachen und unkomplizierten Folk-Rock-Songs und Steve Winwoods
komplexen und oft eindringlichen Rock-Jams, erreichte Platz 9 der UK Charts und Platz 16 der US Billboard Charts.
Nun erscheint das Album als individuelles Re-Issue aus dem phänomenalen ”Traffic 2019 - The Studio
Albums 1967-74 Boxset.” Aus den Originalaufnahmen remastered und auf 180 g schweres Vinyl gepresst,
ist es ein Muss für jeden neuen oder erfahrenen Traffic-Fan.
- A1: We Are (Feat St. Augustine High School Marching 100, David Gauthier, Gospel Soul Children, Craig Adams, Braedon Gautier, Brennan Gautier & Autumn Rowe)
- A2: Tell The Truth
- A3: Cry
- A4: I Need You
- A5: Whacutalkinabout
- B1: Boy Hood (Feat Pj Morton & Trombone Shorty)
- B2: Movement 11
- B3: Adulthood (Feat Hot 8 Brass Band)
- B4: Mavis
- B5: Freedom
- B6: Show Me The Way (Feat Zadie Smith)
- B7: Sing
- B8: Until
Breites Lächeln, Unmengen von Charisma, Talent ohne Ende und sehr klug: Jon Batiste Der Instrumentalist,
Sänger, Tänzer und Künstler Batiste ist Bandleader in der Show von Stephen Colbert, Aktivist in der BlackLive-Matters-Bewegung, Julliard-Absolvent und nicht zuletzt Sprössling einer Musiker-Dynastie aus New Orleans. Vater, Onkel und allein 30 seiner Cousins sind Musiker. Seine Wurzeln liegen im Jazz, aber sein
jugendliches Temperament vereinigt diesen mit R&B, Soul, Rap und überhaupt allem, das in kulturellen Kontext mit seinem künstlerischen Ursprung steht. Heraus kommt ein bewegendes Album, mit er nun auch
in Europa für Aufsehen sorgen wird.
Die Irish Folk Punks von Dropkick Murphys sind mit einem neuen Album zurück, wütend, mitreißend und trotz aller Umstände lebensfroh wie eh und je. "Turn Up That Dial" ist das bereits 10. Album der Band aus Boston und wird am 30. April über das bandeigene Label Born & Bred Records erscheinen. Mit den elf Songs des Albums zelebrieren Dropkick Murphys die Liebe zur Musik und das erleichternde Gefühl, alle Sorgen wegblasen zu können, wenn man die Musik voll aufdreht. Vor 25 Jahren hätte es kein Bandmitglied für möglich gehalten, 10 Alben zu veröffentlichen und damit auf der gesamten Erde ausverkaufte Konzerte spielen zu können. Die Dankbarkeit, dass ihre Musik ihnen das ermöglicht hat, möchten sie auf "Turn Up That Dial" mit ihren vielen treuen Fans teilen.
- 1: Califia (Stone Rider) - Featuring Suzi Jane Hokom
- 2: The Bed
- 3: Sleep In The Grass - Featuring Ann-Margret
- 4: Leather And Lace - Featuring Nina Lizell
- 5: If It's Monday Morning
- 6: The Night Before
- 7: Bye Babe
- 8: Victims Of The Night - Featuring Ann-Margret
- 1: Chico - Featuring Ann-Margret
- 2: Hey Cowboy - Featuring Nina Lizell
- 3: No Train To Stockholm
- 4: Won't You Tell Your Dreams
- 5: Nobody Like You - Featuring Suzi Jane Hokom
- 6: Trouble Maker
- 7: What's More I Don't Need Her
- 8: Come On Home To Me
- 9: I Just Learned To Run
Erster Release der Light In The Attic Re-Issue Serie zu Ehren von LEE HAZLEWOOD mit Stücken von so essentiellen Alben wie ,Cowboy In Sweden". Mit Duetts mit Suzi Jane Hokom, Ann Margret und Nina Lizell. Extensive Linernotes und bisher ungesehene Photos. Mit seinem Schnurrbart und dem klingenden Bariton war LEE HAZLEWOOD einer der Stars der späten 60er Jahre. Obwohl er wahrscheinlich am bekanntesten wegen seiner Arbeit mit NANCY SINATRA ist (er schrieb ihren Megahit ,These Boots Are Made For Walking"), leistete HAZLEWOOD auch fernab dieser besonderen Glamourkönigin beachtliche Arbeit und fand später große Fans in BECK, SONIC YOUTH und JARVIS COCKER. Für den Record Store Day 2012 präsentiert Light In The Attic den Startpunkt einer Anthologie mit ,Singles, Nudes&Backsides", die LEEs beste Solosongs und Duetts seines Lee Hazlewood Industries Sublabels (LHI) versammelt. Die Serie wird sich Material von LHI widmen (das hier zum ersten Mal von den analogen Originaltapes neu gemastert wurde), zusammen mit LEEs Output bei anderen Labels, Raritäten, unveröffentlichten Schätzen und den Filmen von Torbjörn Axelman. Man muss nur das Cover anschauen: umringt von nackten Mädchen, die alle einen unechten Schnurrbart tragen, spielt HAZLEWOOD im Anzug leicht unsouverän den Playboy. Exakt wie dieses Photo zeigen auch die Songs einen gespaltenen Mann: er ist der zärtliche Romantiker, der gebrochene Loser und der zerfurchte Cowboy zugleich.
Tolle News für Fans von Suicide: Das New Yorker-Label Sacred Bones fördert das verschollene Album "Mutator" von Alan Vega zu Tage. Vegas Name ist ein Synonym für ungebremste Kreativität. Von den späten 1950er-Jahren über seine Zeit als Musiker beim legendären Protopunk-Duo Suicide bis zu seinem Tod im Jahr 2016 war Vega ständig am Schaffen (u.a. auch als Maler und Bildhauer). Dieser Prozess führte zwangsläufig zu einer Fülle von Material, das nicht sofort das Licht der Welt erblickte, als es aufgenommen wurde und bis heute im Vega Vault schlummert. Das Mitte der neunziger Jahre in Vegas NYC-Studio aufgenommene Album "Mutator" ist die erste in einer Reihe von anstehenden Veröffentlichungen aus seinem Privatarchiv. "Mutator" wurde mit Vegas langjähriger Partnerin Liz Lamere aufgenommen, die seit Beginn der 1990er-Jahre Keyboards und Gesang zu vielen seiner Aufnahmen beigesteuert hat und heute zusammen mit ihrem gemeinsamen Sohn Dante Vega Lamere den musikalischen Nachlass von Vega verwaltet. 2019 wurde das Album von ihr und Vegas engem Freund und Vertrauten Jared Artaud von The Vacant Lots im Vault entdeckt. Beide erkannten schnell das visionäre Potenzial, das in diesen Bändern steckte. Sie mischten und produzierten das Material, das jetzt erstmals als "Mutator" in Albumlänge vorliegt.
Mit .Maidan?g vero.ffentlicht die da.nische Post-Rock-Band BOUNDARIES am 23.04.2021 ihr Debu.talbum auf Vinyl. Der Longplayer ist ein hemmungsloses Rockalbum u.ber all die Ungestu.mheiten, die wir in uns und um uns herum aktuell erleben. Oder, um es mit den Worten der VISIONS zu sagen: BOUNDARIES sind .Weltschmerz zum Ho.ren?g. Dabei kombinieren die Da.nen das was sie am besten ko.nnen: Post-Rock mit neuen Einflu.ssen. Der Albumtitel .Maidan?g (gesprochen: /m...d..n/) beschreibt dabei eine Fla.che in oder bei einer Stadt, die fu.r o.ffentliche Versammlungen und Proteste genutzt wird, und soll auch musikalisch und inhaltlich genau diese Funktion u.bernehmen. Von aufreibenden Implosionen im Song "Harness" bis hin zur klaustrophobischen Einsamkeit im Track "Indefinite Hours", vermitteln BOUNDARIES eine breite Gefu.hlswelt, die in jedem von uns zu finden ist.
Sdban Records will reissue parts of the library serie 'A Special Radio ~ TV Record' released on the Belgian based Selection Records between 1976 and 1981 on vinyl. Sdban Records teams up with publisher Hans Kusters wo recently bought this catalog. Nonetheless, the first release will be a contemporary adaptation of the original concept by composer Reinhard Vanbergen (Das Pop, Rheinzand).
When Hans Kusters heard some music of Reinhard Vanbergen on the radio, he started dreaming of a new chapter. When asking Reinhard if he would be interested, Reinhard gladly accepted after finding out that one of the original composers from the Selection series, Rene Costy, had a very similar background, being a Belgian violinist and composer. It seemed like a perfect fit.
While respecting the concept of the past, Reinhard tried to give the record a modern touch, by simulating 10 geometric shapes, using immersive audio. With headphones on, you can detect the geometric shapes that move around your head in a little dance of their own. The mix of vintage and modern synths are an homage to the past while trying to give it something new and bring the concept into modern times. The new album, Selection 19 - Geometric Shapes opens the door to a new special radio and TV-records series, to continue in the same spirit from the past, but with an eye for the future.
HIGHLIGHTS 180g vinyl reissue of the mega rare Mexican-only Luiz Eça album from 1970 in facsimile artwork and remastered sound. The Brazilian pianist and founder member of Tamba Trio is accompanied here by a large group of top-notch Brazilian musicians including Joyce, Nana Vasdoncelos, Wilson Simonal and Claudio Roditi delivering an outstanding mix of energetic arrangements and delicate vocal harmonies. A samba jazz masterpiece. Exclusive RSD 2020 release. DESCRIPTION Tamba Trio (Helcio Milito, Bebeto Castilho and Luiz Eça) released their first LP in 1962 and quickly became one of the most popular bossa jazz combos out of Brazil. By the mid 60s the band would expand becoming Tamba 4 and Luiz Eça would record his first albums as a leader. Trained as a classical pianist, Eça's style was a mix of jazz and pop then blended into bossa resulting in a fresh and unique sound that evolved over the years towards an even more eclectic blend. "La Nueva Onda del Brasil" was recorded in 1970 by Luiz Eça accompanied here by " La Familia Sagrada", a large group of top-notch Brazilian musicians including Joyce, Nana Vasdoncelos, Zeca do Trombone, Mauricio Maestro, Claudio Roditi_ even Wilson Simonal joins the group on Jorge Ben's 'Pais Tropical'. The album was released years later on the tiny Mexican label RVV, run by Rogelio Villareal, also home to the very rare LPs by Primo Quinteto or Rozana in a similar vein. Villareal was the owner of the Camino Real hotels group and the RVV records were exclusively available for sale at the hotels premises, as souvenirs for visitors. The band spent some periods of time touring Mexico, performing at different Camino Real locations. The album distribution was very limited and never got a local release in their native Brazil (or anywhere else) making this LP a very sought-after record that has reached cult status among Brazilian music collectors Worldwide. "La Nueva Onda del Brasil" includes both standards and originals, all performed in a very free style, an outstanding mix of energetic arrangements and delicate vocal harmonies, a sort of very late and evolved bossa mixed with jazz, emphasizing the rhythmic elements with an afrosamba twist. A samba jazz masterpiece.
- A1: The Devil In Me 3:24
- A2: Hey Queenie 4:08
- A3: Betty Who? 3:57
- A4: You Can‘t Dream It 3:10
- B1: My Heart And Soul 5:13 (Long Version)
- B2: Get Outta Jail 3:18
- B3: Do Ya Dance 2:44
- B4: Isolation Blues 3:36
- C1: I Sold My Soul Today 2:37
- C2: Love‘s Gone Bad 4:35
- C3: In The Dark 3:08
- C4: Motor City Riders 3:54
- D1: Can I Be Your Girl 3:34 (Bonus Track)
- D2: Desperado 3:37 (Bonus Track)
black vinyl[24,33 €]
Denn leichtfertig würde die amerikanische Rocksängerin solche Superlative wohl kaum in den Mund nehmen. Suzis Begeisterung für ihr neuestes Werk hat viele Gründe, genau genommen 12. Denn exakt ein Dutzend Songs befinden sich auf The Devil In Me, auf dem vom Opener/Titelsong bis zum finalen ‚Motor City Riders‘ jede Nummer ein echtes Highlight ist. Die Gründe für Suzis bemerkenswerte Kreativexplosion: einerseits der Lockdown, der sie ab Frühjahr 2020 von ihrem gewohnten Tourleben abhielt, andererseits die erneute Kooperation mit ihrem Sohn Richard Tuckey, die bereits auf dem Vorgänger No Control glänzend funktioniert hat. Suzi: „Ab Frühjahr 2020 wurden fast 100 meiner Shows gecancelt, und auch Richard wäre eigentlich mit seiner Band unterwegs gewesen, wenn nicht alle Konzerte abgesagt oder verschoben worden wären. Also sagte ich zu ihm: ‚Wir sollten die freie Zeit nutzen, um neue Songs zu schreiben und uns von dem inspirieren lassen, was sich in der Welt derzeit abspielt.‘ Ich wusste, dass Richard und ich ein tolles Team sind, denn No Control war ein riesiger Erfolg und eine für uns ganz besondere
Scheibe. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass wir sie sogar noch übertreffen könnten. Doch alle, die The Devil In Me gehört haben, und diejenigen, die am Vorgängeralbum beteiligt waren, sagten uns: ‚Diese Scheibe ist noch stärker!‘“
DEATHSWARM aus Uppsala (Schweden) formierten sich 2017 um kompromisslosen, klassischen Death Metal für Fans von BOLT THROWER und DISMEMBER auf die Menschheit loszulassen. Drei der fünf Bandmitglieder kennt man auch von der schwedischen Kultband SARCASM. 2021 ist nun die Zeit für das zweite Album der Band. Neun neue barbarische Studiosongs, die in jeder Note den Vibe der Frühneunziger Death Metal Welle transportieren. Ein grandioses Stück schwedischer Death Metal Kunst.
For volume 86 in the Brazil45 series, we return with a pair of stellar 1970s Brazilian-Funk / Black Rio nuggets by two of the greats of the genre, Toni Tornado & Zeca Do Trombone.
'Sou Negro' (I'm Black) is taken from Toni Tornado's (aka Antônio Viana Gomes) sought after 1970 four-track compacto EP on Odeon Records. Already having had some experience in show business as a dancer in the 1960s, Toni started his musical career in 1970 and adopted the stage name 'Toni Tornado'. The influence of James Brown flowed through his music, with Toni becoming one of the first Brazilian artists (alongside Tim Maia) to introduce the soul and funk sound into Brazilian music. Together with other contemporary musicians and bands such as Banda Black Rio, Gerson King Combo and Cassiano, this new sound led to DJ's throwing soul parties. This unique Brazilian take on soul and funk (and later on disco) became coined as 'Black Rio'. A movement that celebrated pride in its Black identity and consciousness.
Zeca Do Trombone has an impressive repertoire which has seen him releasing a handful of solo albums and working with some of the greats of Brazilian music, such as Tim Maia, Ivan Lins, Joyce, and Luis Vagner. The track 'Coluna Do Meio' is taken from his 1976 collaboration project 'Zé Do Trombone E Roberto Sax' with saxophonist Roberto Sax, which additionally features the heavyweight Wilson das Neves on percussion. This catchy Wah-Wah guitar-led dancer has become a favourite with DJ's over the years and will continue to be championed for years to come.
- 1: Pm Production - Ocoasttemple
- 2: Aidons Antoine - Toupie
- 3: Fyoelk - Baiae
- 4: Different Fountains - Untitled Monday
- 5: Nobuo _ Actapulgite - S Wauters
- 6: Vdr - Treurspel
- 7: Liquid Puma - Decepticon
- 8: Bear Bones, Lay Low - Das Ist Kein Tier
- 9: Rick Shiver - Louizilla
- 10: The Revolving Eyes - Hostile But Friendly Power
- 11: Antoine 80 - Trancepause
- 12: Reymour - Cent Abus
For Böser Herbst, Thomas Fehlmann returns to the sediment of ages, drawing from a similar lexicon of sounds to that used on 2018’s ‘1929 – Das Jahr Babylon’. Like that album, Böser Herbst was produced as the soundtrack to a documentary made by Volker Heise, ‘Herbst 1929, Schatten Über Babylon’, which offers historical insight to the third season of the television series Babylon Berlin. It adds yet another string to the bow of this most forward-thinking and creative artist, whose history takes in NDW (Palais Schaumburg), techno (3MB) and psychedelic ambience (The Orb), plus a clutch of gorgeous solo albums that explore wide terrain, from the dancefloor through supine home listening to compelling soundtrack work. Fehlmann’s approach here was to ‘capture’ samples of contemporaneous music, “picking up the dirt and dust of original 1920s archive sound and music excerpts and shaping the essence into this selection of tunes,” he recalls. After delivering the material to the editing room, Fehlmann “threw all the pieces up in the air, deliberately lost the overview in consequence, researched the atmospheric thread and assembled it for this album.” That explains the singular nature of the material here, and its ability to sit together so neatly and discretely, as its own entity. For Böser Herbst is a music box of possibilities, shadowed by its historical provenance, but never crudely beholden to it, rather “keeping the references only as a distant nod, a scent.”
It’s certainly an evocative listen, a cornucopia of textural pleasure and sensual, tactile assemblage. The spiralling, psychedelic cycle of “Karnickel” winds its way between the ears like thread to the needle; “Mit Ausblick” immerses the listener in deep, gaseous tones, only to be lifted into the air by the glassy drones of “Umarmt”. “Wunschwechsler” crackles with the unpredictability of weather systems while a guitar-like loop unspools across the horizon. Throughout, you can catch tiny tastes of the source material, but they’re pressed into greater service, Fehlmann using these sources for their evocative capacity and then saturating them with grain and rumble, abstracting outwards. It’s a music of temporal disjuncture and clairvoyant resonance, “speaking with the past – alert, distant and quixotic.”
Für “Böser Herbst“ schürft Thomas Fehlmann tief in den Sedimenten der Zeit und schöpft dabei aus ganz ähnlichen Klangquellen wie auf dem 2018 erschienenen Album “1929 - Das Jahr Babylon“. Auch “Böser Herbst“ wurde als Soundtrack zu der von Volker Heise gedrehten Dokumentation “Herbst 1929, Schatten über Babylon“ produziert, die den historischen Background der dritte Staffel der deutschen Fernsehserie “Babylon Berlin“ beleuchtet und dabei Archivmaterial mit Stimmen unterschiedlichster Zeitzeugen verknüpft. Das neue Album fügt eine weitere Saite zum Bogen dieses überaus voraus denkenden und kreativen Künstlers hinzu, dessen Geschichte NDW (Palais Schaumburg), Techno (3MB) und psychedelischen Ambient (The Orb) umfasst, plus eine Reihe von großartigen Soloalben, die ein weites Terrain erkunden, von der Tanzfläche über entspanntes Hören bis hin zu Soundtracks.
Fehlmanns Herangehensweise auf diesem Album war es, Samples aus jener Zeit "einzufangen", "den Schmutz und Staub der originalen 1920er Archiv-, Sound- und Musikaufnahmen zu sammeln und als Essenz in die einzelnen Tracks einfließen zu lassen", erinnert er sich. Nachdem Fehlmann das Material im Schnittraum abgegeben hatte, "warf er alle Teile in die Luft, verlor dabei absichtlich den Überblick, suchte sich dann einen atmosphärischen roten Faden und setzte alles wieder zusammen." Das erklärt die Einzigartigkeit des vorliegenden Materials und dessen Eigenschaft, sich fein säuberlich und gänzlich unangestrengt zu einer Einheit zusammenzufügen. “Böser Herbst“ ist eine Spieldose voll unbegrenzter musikalischer Möglichkeiten, umspielt von düsteren historischen Quellen ohne darin zu ertrinken – Fehlmann ging es stattdessen darum, "die Referenzen nur wie eine flüchtige Geste, wie eine Ahnung von etwas zu behandeln."
“Böser Herbst“ löst eine Vielzahl an unterschiedlichen Vorstellungen beim Hörer aus, es ist ein wahres Füllhorn an lustvollen Texturen und sinnlicher, taktiler Assemblage. Der spiralförmige, psychedelische Kreisel von "Karnickel" dreht sich in die Ohren wie ein Faden ins Nadelöhr; "Mit Ausblick" lässt den Hörer in tiefe, gasförmige Töne eintauchen, um anschließend von den transparenten Drones von "Umarmt" in die Luft gehoben zu werden. "Wunschwechsler" knistert mit der Unberechenbarkeit eines aufziehenden Unwetters, während sich ein gitarrenartiger Loop am Horizont abzeichnet. Überall kann man winzige Spurenelemente des Ausgangsmaterials erhaschen, aber sie werden in einen größeren Kontext gesetzt; Fehlmann benutzt seine Quellen nur als Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, die einzelnen Teilchen werden angereichert mit Struktur und Körper und schließlich abstrahiert wieder ins Außen gesendet. Es ist Musik, an der die Zeit sich bricht und in die Zukunft schaut wie in einen Resonanzraum: Musik, "die mit der Vergangenheit spricht - hellwach, mit aller gebotenen Distanz und voller Rätsel".
Bill MacKay and Nathan Bowles’ debut is well titled: keys are what they play
and keys unlock things too. Their trad bonafides are balanced with
inquisitive playing that adds surprise as a formal songwriting and arranging
tool. Spirited 21st Century folk music made of equal parts bluegrass,
classical, country, gospel and improv.
‘Keys’ is, on first blush, a collection of guitar and banjo duets - but from the
opening moment, it is clear that Bill and Nathan’s agreed-upon duo is a
living organism, growing as it goes. Behind the stately figures of ‘Idumea’, a
19th Century southern hymnal played out on their stringed instruments, a
low organ drone hums persistently, signalling that this music, while coming
from traditional places, is asking more of itself, seeking sparks of inspiration
to light the path forward.
Bill and Nathan met a few years back, if time has any meaning. It didn’t
seem to at the time - after the first night they hung out, it seemed as if
they’d known each other for a while already. A year later, in 2018, they
were booked as a duo at Cropped Out. Preparing for the show involved a
correspondence exchanging lots of provisional ideas, thoughts and music
back and forth from Chicago to Durham NC, then dashing through the ideas
again on the festival grounds an hour before the show. From this seemingly
hectic preparation, their playing that night was remarkably serene, a
spiritual treatise clothed in the casual and natural manner of the proverbial
porch, or in this case, riverside-jam, as the stage literally straddled the edge
of the Ohio River. It was a stellar, simpatico first moment that asked for
more moments like it.
After several more sets the following year, they felt ready to roll tape (as the
saying goes) and chose to do so in Chicago, with Nick Broste at The Shape
Shoppe. Again, an easy rapport prevailed, allowing them to work through
their collected ideas quickly and freely, with the moments of spontaneous
decision that can come only with comfort and trust in each other’s presence.
Throughout ‘Keys’, Bill and Nathan propel their power-folk engine with intent
and feeling, joy and solemnity, as images of wariness, wonder, anger,
deliberation, forgiveness, trust and devotion rise up from the music and roll
it forward into the unknown, a place we can sense both players are happy
to go.
Eight of the ten songs featured are originals, with the other two coming
from different centuries to this one. The diversity of song is matched by the
instrumentation: in addition to Bill’s guitar and Nathan’s banjo, they add
voice, piano, percussion, pump organ, requinto and electric organ to the
richness and rusticity, the traditionalism and open space of the
compositions.
- A1: Huey Lewis & The News - The Power Of Love
- A2: Lindsey Buckingham - Time Bomb Town
- A3: The Outatime Orchestra Conducted By Alan Silvestri - Back To The Future
- A4: Eric Clapton - Heaven Is One Step Away
- A5: Huey Lewis & The News - Back In Time
- B1: The Outatime Orchestra Conducted By Alan Silvestri - Back To The Future (Overture)
- B2: Etta James - The Wallflower (Dance With Me Henry) (Dance With Me Henry)
- B3: Marvin Berry & The Starlighters - Night Train
- B4: Marvin Berry & The Starlighters - Earth Angel (Will You Be Mine) (Will You Be Mine)
- B5: Marty Mcfly With The Starlighters - Johnny B Goode
”Back To The Future” - erschienen 1985 ist für Fans klassischer 80er-Jahre-Filme eine feste Größe. Reisen Sie mit dem kultigen Soundtrack mit Songs wie ”Earth Angel”, ”Johnny B. Goode” und Huey Lewis & The News’ ”The Power Of Love” in die Vergangenheit.
Das Album ”Back To The Future” erscheint als LP.
Die GRAMMY-nominierte Band CHA WA veröffentlicht mit ,My People" eine neue Song-Kollektion, die aus der reichen und lebendigen Straßenkultur von New Orleans schöpft. ,My People" vereint zeitgenössische Klänge mit der Musik von Straßenparaden und der Mardi Gras Indianer-Gemeinschaft - einer Gruppe schwarzer New Orleaner, die mit ihrer Kleidung, ihrer Musik und ihrem Dialekt den indianischen Stämmen Respekt zollen. Vollgepackt mit einer lebendigen Ansammlung von New Orleans-Klängen und -Geschichten, schöpft diese Sammlung neuer Originalsongs aus den Grooves von New Orleans-Funkbands der 70er Jahre wie The Meters (besonders bei Stücken wie ,Wildman" und ,Bow Down") und nimmt deutliche Einflüsse aus der Geschichte der Stadt mit Brass-Band-Musik, Jazz, R&B, Hip-Hop, Rock, Soul und afrikanisch inspirierten Arrangements (einschließlich einer relaxten Coverversion von Bob Dylans ,Masters Of War" in diesem Stil). Cha Wa wurde von Bandleader Joe Gelini kurz vor der Veröffentlichung des 2018 erschienenen Debütalbums ,Spyboy" gegründet, das 2020 bei den GRAMMYs mit einer Nominierung für das beste regionale Roots-Album ausgezeichnet wurde. ENG The next generation of New Orleans music shares a bold vision for the future with a reverence for the past. It builds upon tradition to bring something unique to the world. The future of New Orleans music is Cha Wa, a Mardi Gras Indian funk band that takes the music of the streets into the 21st century, with guests like Alvin Youngblood Hart and Anjelika Jelly Joseph. On "My People", the band tries to "take the influence of Monk and Bo and Willie Tee [from the original Wild Magnolias] back in the day, when they were interpreting the music of their time - the deep funk, disco, Afrobeat and tinges of reggae," says drummer & bandleader Joe Gelini. "And we're also trying to interpret and write new music that we're inspired to play that's relevant to our generation, and our current social environment." "My People" feels like pure joy, a distillation of generations of New Orleans expression, but it also never fails to remind us how hard-won that joy was and still is: not least in the tense, funky and explosive title track, with its declaration "My people, we're still here." "Mardi Gras Indian songs are inherently songs about freedom," Gelini says. "And that struggle is as relevant today as it's ever been."
- A1: Gambit
- A2: Halt Mal
- A3: Hideo Ochi
- A4: Seemy 2
- A5: Bruuh
- A6: Opanke
- A7: Imani Yangu (Feat Imam Ally Salaam)
- A8: By Your Side
- B1: Go Thru Changes With Me
- B2: Okami 7
- B3: Slide Away (Feat Reginald Omas Mamode Iv)
- B4: Eddy St
- B5: I Hear Everything (Feat Kurt Wagner & Keshavara)
- B6: Tofu Break
- B7: It Takes Two To Tango
- B8: Azuki
Objets Trouvés
1 – ein Alltagsgegenstand, der zum Kunstwerk gemacht wird, indem der Künstler ihn findet, seiner bisherigen Funktion entledigt und ihn als Kunstwerk behandelt.
2 – ein Album von Twit One mit 16 Songs, inspiriert von verschiedenen Situationen und Sounds. Die Gästeliste wird geschmückt von Reginald Omas Mamode IV aus London, Kurt Wagner (Lambchop) aus Nashville und den Kölner Artists Keshavara und Imam Ally Salaam. “Objets Trouvés” ist Twit Ones drittes Soloalbum bei Melting Pot Music. Wenn wir seine Projekte mit Hulk Hodn (als Testiculo Y Uno), den Summers Sons (als Syrup), Lazy Jones (als Flatpocket), Count Bass D und Fleur Earth dazuzählen, dann blicken wir auf 10+ LPs zurück (LP steht für Longplayer; die Betonung ist uns wichtig, da wir jedes Twit One Album auf Vinyl releasen). 2009 startete Twit One das Beat-Game in Deutschland zusammen mit seinem Weggefährte Hulk Hodn. Twit One war Lo-Fi lange bevor Instrumental-Hip-Hop zu Coffeshop-Musik wurde (Wun Two und FloFilz können das bestätigen), obwohl er seinen Sound niemals mit einem solchen Begriff beschreiben würde. Heute spielt Twit One in seiner eigenen Liga und hat einen Ausdruck eigens für sein Genre geprägt: Cool Bap. Er ist ein Beats schaffender Tausendsassa, der Musik, Artworks und Videos kreiert. Er ist Musikkurator, DJ, Radiohost und betreibt einen Plattenladen (Groove Attack Recordstore in Köln). Auf der Suche nach „Beats to chill or study to“ wird man bei „Objets Trouvés“ nicht fündig. Bei einer Vorliebe für Musik, die ausdrucksvoll und vielseitig ist, eine Botschaft transportieren kann und ihre Wurzeln kennt, sollte „Objets Trouvés“ zum Standardrepertoire werden. Unterstützt von einem Team aus grandiosen Gästen – von Londoner MC/Sänger Reginald Omas Momade IV bis zu Kurt Wagner von den US-Alternativ-Rock-Ikonen Lambchomp – vereint Twit One Hip-Hop, Soul, Jazz und Funk wie nur er es kann. Untangiert von Trends und Moden ist sein Sound charakterisiert von Humor und kompromissloser Eigensinnigkeit, besonders empfehlenswert für Fans von Sun Ra, Dilla oder Moodymann (um nur ein paar der GOATS zu nennen).
Nur wenige Bands haben den französischen Pop im letzten Jahrzehnt so belebt wie La Femme, und 2021 kommen sie, um unser aller Leben besser zu machen. Paradigmes, ihr mit Spannung erwartetes drittes Album, bietet eine Verschiebung in der Art, wie wir die Welt sehen, einen kaleidoskopischen Wirbel in eine andere, lebendigere Dimension. Nach Psycho Tropical Berlin (2013) und Mystère (2016), die beide in Frankreich Goldstatus erreichten und ihnen hunderte von Shows auf der ganzen Welt einbrachten, verblüfft die in Paris und Biarritz ansässige Band auch mit ihrem neuen Album. Auf diesem Album hört man alles von Coldwave bis Yéyé, von Kraftwerk bis Velvet Underground, alles destilliert, sequenziert und psychedelisch aufbereitet, so dass es unverwechselbar nach La Femme klingt. Der Titeltrack ist ein fetziger, knisternder Elektro-Song, der den Geist von Flappern und Philosophen, Cabaret und Art Deco und Fritz Langs Meisterwerk Metropolis einfließen lässt, unterlegt mit einem Hauch lyrischer Melancholie. Paradigmes ist ein Album, das im Moment lebt, auch wenn dieser Moment gerade eine Herausforderung ist. Seine fantastischen Reisen werden zweifellos eine Flucht in eine Welt jenseits unserer eigenen ermöglichen
- 1: Not From This World
- 1: 2To Heal A Shape-Shifted Mind
- 1: 3Itself
- 1: 4A Lost Song
- 1: 5On Perd Sa Vie À Chercher Sa Place
- 1: 6Un Volcan Qui Pousse Les Os
- 1: 7De L'incapacité De Dire Au Revoir Aux Belles Choses
- 2: 1Behind The Unknow Is Where Magic Is
- 2: Eternal Conflicts
- 2: 3La Résilience Se Trouve À L'est
- 2: 4Hope Is By Nature
- 2: 5L'eternité Se Cache Dans Un Jardin Au Fond Du Mois D'août
- 2: 6Today Is The Journey
- 2: 7Toucher Le Temps Du Bout Des Doigts
THE EYE OF TIME ist das Solo-Projekt des französischen Musikers Marc Euvrie. Wesentlich geprägt wurde Euvries musikalische Entwicklung durch die DIY-Punk und Hardcore-Szene Frankreichs, obwohl er ebenso eine klassische Musikausbildung genossen hat. Mit 9 Jahren begann er Klavier zu spielen, komponierte mit 15 erste eigene Stücke und studierte später Cello am Konservatorium. Inspiriert durch Claude Debussy, Philip Glass, Eric Chopin, J.S. Bach, Michael Nyman als auch Godspeed You Black Emperor, A Silver Mt. Zion oder Portishead, fing Euvrie an, seine ganz persönliche Reflektion des komplexen Weltgeschehens in Musik zu übersetzen. Acoustic II ist das sechste Studio Album von Marc Euvrie, und sein zweites, das sich komplett auf Klavier & Cello konzentriert. Über den Entwicklungsprozess seines neuen Albums sagt Euvrie: "Klavier und Cello nahmen in den letzten Jahren einen immer wichtigeren Stellenwert in meinem kreativen Prozess ein. Nach Acoustic (2014) stieg in mir das Bedürfnis nach weiteren Akustik-Songs."
coloured vinyl[17,86 €]
Quietschbunte Indie-Pop-Tunes Nachdem das letzte Tune-Yards-Album "I can feel you creep into my private life" 2018 auf 12 Songs Themen wie Geschlechterteilung, Politik, Feminismus und die nach wie vor um sich greifende Umweltverschmutzung behandelte, hinterfragen sich Merrill Garbus und ihr langjähriger Mitstreiter Nate Brenner auf dem fünften Studioalbum "sketchy." selbst. "We had really been non-stop hustling," reflektiert Merrill, die zwischen 2009 und 2018 vier hoch gelobte Alben als Tune-Yards veröffentlicht hat, durchgängig auf Tour war und zusätzlich noch den Score zum surrealistischen Boots Riley-Film "Sorry To Bother You" kreierte. Ihre eigene Rolle in den von ihr so verhassten, eingefahrenen Systemen, lähmte Merrill, ohne Idee, wie sie nun weitermachen sollte. Inspiriert vom Buch der Beastie Boys und von Questloves "Creative Quest" machte sich das Duo daran täglich für mehrere Stunden in ihrem Proberaum zu jammen, um sich ähnlich wie Athleten vor einem Wettkampf zu trainieren. Dabei tauschten sie Computer-Samples gegen Live-Instrumente ein (Merrill an den Drums, Nate am Bass) und schon nach kurzer Zeit entstanden die ersten neuen Songs. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes und fröhliches Album mit Lyrics, die es in sich haben
- A1: The Devil In Me 3:24
- A2: Hey Queenie 4:08
- A3: Betty Who? 3:57
- A4: You Can‘t Dream It 3:10
- B1: My Heart And Soul 5:13 (Long Version)
- B2: Get Outta Jail 3:18
- B3: Do Ya Dance 2:44
- B4: Isolation Blues 3:36
- C1: I Sold My Soul Today 2:37
- C2: Love‘s Gone Bad 4:35
- C3: In The Dark 3:08
- C4: Motor City Riders 3:54
- D1: Can I Be Your Girl 3:34 (Bonus Track)
- D2: Desperado 3:37 (Bonus Track)
yellow/black vinyl![25,17 €]
Denn leichtfertig würde die amerikanische Rocksängerin solche Superlative wohl kaum in den Mund nehmen. Suzis Begeisterung für ihr neuestes Werk hat viele Gründe, genau genommen 12. Denn exakt ein Dutzend Songs befinden sich auf The Devil In Me, auf dem vom Opener/Titelsong bis zum finalen ‚Motor City Riders‘ jede Nummer ein echtes Highlight ist. Die Gründe für Suzis bemerkenswerte Kreativexplosion: einerseits der Lockdown, der sie ab Frühjahr 2020 von ihrem gewohnten Tourleben abhielt, andererseits die erneute Kooperation mit ihrem Sohn Richard Tuckey, die bereits auf dem Vorgänger No Control glänzend funktioniert hat. Suzi: „Ab Frühjahr 2020 wurden fast 100 meiner Shows gecancelt, und auch Richard wäre eigentlich mit seiner Band unterwegs gewesen, wenn nicht alle Konzerte abgesagt oder verschoben worden wären. Also sagte ich zu ihm: ‚Wir sollten die freie Zeit nutzen, um neue Songs zu schreiben und uns von dem inspirieren lassen, was sich in der Welt derzeit abspielt.‘ Ich wusste, dass Richard und ich ein tolles Team sind, denn No Control war ein riesiger Erfolg und eine für uns ganz besondere
Scheibe. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass wir sie sogar noch übertreffen könnten. Doch alle, die The Devil In Me gehört haben, und diejenigen, die am Vorgängeralbum beteiligt waren, sagten uns: ‚Diese Scheibe ist noch stärker!‘“
A quick, spontané voyage to the French Riviera ca. 1968, good times long before things went south, Organi’s “Parlez-vous Français?” is a woozy, tripping, soothing sojourn: DIY dream pop, hazy psychedelia, blurred-but-steady beats dripping down the golden boulevard, complete with mystical chants, a dash of half-remembered Franglais that goes down like some vintage eau-de-vie. There’s a fine massage waiting behind those venetian blinds. Pay half an hour, you’ll be relaxed and revived after 22 minutes. Très irrésistible when streamed, Organi’s haunting, hard-boiled French lesson is even better with that classique vinyl crackle in the mix.
Following the cinematic title skit with its bass loop appendix, Oakland-based producer and multi-instrumentalist Mike Walti (and his songwriting partner Maryam) aka Organi invites singer Jessica Bailiff along for the majestic entrée, an interpretation of Philamore Lincoln’s 1970 tune “The North Wind Blew South” (doesn’t it always?), adding anticon. heavyweights Jel and Odd Nosdam on synths and bass for à la mode enhancements and additional bric-à- brac.
Whereas the theme tune “Organi” comes with big drums, big organ, seductive overtones, pure hypnosis, “Whispers” is the soundtrack to some kind of psychedelic campfire tableau vivant: all brumeux, hazy, with spare guitar, Gauloises or Gitanes dangling, a glass of Bordeaux waiting on the dusty old amp, and featuring guest vocalists Yea-Ming Chen & Susy Borhan. It gets even more Parisienne after that: a French woman just knows how to look classic, even when all she’s got is some attitude, a ramshackle tambourine, a craving for old Sukia weirdness and those budget-couture “4 Dolla Jeans”...
Clearly in love with analog equipment, Organi turn The Vaselines’ “Slushy” into a slow- moving, bottomless lullaby – “... you'll never miss what you never had” –, and the femme fatale minimalism of “Stay The Night” is too magnétique and alluring: A fuckin’ sexy chanson, très léger and yet such a hard-knockin’ head-nod anthem, it’ll make you stay for sure, hungry for la petite mort.
Before the expansive denouement – a bank robbery in style: with bangs and a bucket bag (“Danger Walked In”) – the session gets super loose on “The Getaway,” head scarves and berets shimmering in the cabriolet, and featuring Jena Ezzadine on vocals & Headnodic on bass.
Mike Walti aka Organi is an Oakland-based musician and producer. A third generation Bay Area native, Walti has been running wyldwood Studios in Oakland CA for 10+ years (recording artists like Why?, Latyrx, Del, Dan The Automator, and Big Freedia, to name but a few). A longtime friend of Odd Nosdam, he loves to work with analog equipment (“We just love us some analog!” “Just listen to those relays purr...”). Recorded and mixed by Mike Walti at wyldwood, and mastered by Odd Nosdam.
Phoebe Bridgers veröffentlichte ihr Debüt 2017 als relativ unbekannte Singer-Songwriterin aus Los Angeles. Etwas mehr als zwei Jahre später ist sie eine international anerkannte Musikerin mit drei renommierten Werken unter der Haube: ihr Solo-Debüt "Stranger In The Alps", die boygenius-EP mit Julien Baker und Lucy Dacus im Jahr 2018 und Better Oblivion Community Center - eine überraschende Zusammenarbeit mit Conor Oberst 2019. Bridgers ist ein bemerkenswertes Talent und zugleich eine Künstlerin, die sich selbst und ihre kometenhaft wachsende musikalische Karriere mit ausreichend Humor begegnet. Das neue Album "Punisher" wurde zwischen den Sommermonaten 2018 und Herbst 2019 geschrieben und aufgenommen - die Songs offenbaren dabei einmal mehr Bridgers als unwiderstehlich kluge und gefühlvoll produktive Songwriterin unserer Zeit. Erneut arbeitete Bridgers - die auch als Produzentin die boygenius EP und das Better Oblivion Community Center-Album ko-produzierte - für die neuen Songs, wie auch für `Stranger In The Alps', mit Tony Berg und Ethan Gruska zusammen. Dabei fanden sich auch ihre eng verbundenen Musikerfreunde im Studio wieder ein - inklusive Bridgers Band bestehend aus Marshall Vore (Drums), Harrison Whitford (Gitarre), Emily Restas (Bass) and Nick White (Klavier) sowie Performances von Conor Oberst ("Halloween", "I Know The End"), Lucy Dacus ("Graceland Too", "I Know The End"), Julien Baker ("Graceland Too", "I Know The End"), Blake Mills ("Halloween", "Savior Complex" and "I Know The End"), Jenny Lee Lindberg ("Kyoto", "ICU"), Christian Lee Hutson ("Garden Song", "Halloween", "Savior Complex", "I Know The End"), Nick Zinner ("I Know The End"), den legendären Drummer Jim Keltner ("Halloween" and "Savior Complex") und Bright Eyes' Nathaniel Walcott an der Trompete ("Kyoto" and "I Know The End"). `Punisher' wurde wie zuvor auch `Stranger In The Alps' von Mike Mogis gemischt.
- A1: Paradise (Stay Forever)
- A2: Go!Go!Style
- A3: Lady Blue
- A4: Midori Eyes
- A5: Breeze With U
- A6: The Lemegton Bop
- A7: Knife & Crystal
- A8: Ego 24-7
- A9: Last Dance Xx
- A10: Sunset Song
- A11: To The Heart
- A12 17: 00 Under Red Skies
- B1: House Of Bliss
- B2: Headlights On The Shore
- B3 8: Th Street Rose
- B4: Leaving
- B5: End Of The World
- B6: Welcome
- B7: The Plateau
- B8: The Sarcophagus
- B9: Temple Of Tears
- B10: Idle Lands
- B11: Transit (Empyrean)
- B12: Transit (Perdition)
In Zusammenarbeit mit dem britischen Entwickler-Studio Kaizen Game Works veröffentlicht das Kölner Soundtrack-Label Black Screen Records im Frühjahr 2021 Barry "Epoch" Toppings funkigen "City-Pop meets Vaporwave"-Soundtrack zu dem von der internationalen Gaming-Presse gefeierten Open World Adventure Game Paradise Killer auf Vinyl. Barrys Toppings Soundtrack erscheint auf limitiertem 180g Curacao & Pink Doppel-Vinyl und kommt in einem von 80er Animes & City Pop-Alben inspirierten Artwork der deutschen Designerin Mizucat. Zudem enthält das Vinyl ein gefaltetes A2 Poster und einen Download Code. Die Sounds des Paradieses. Die Musik eines kosmischen Traums. Tracks einer anderen Realität. Das Tempo eines Verbrechens, dass alle Verbrechen beendet. Der Beat von lange verlorenen außerirdischen Göttern. Die Playlist des "Investigation Freaks". Lass dich von der Musik ins Paradies führen. Fühle die glühend heiße Sonne auf deiner Haut. Rieche unerträglich heißen Beton. Genieße den süßen Geschmack von Verbrechen, begangen, auf einer tropischen Insel in einer alternativen Realität. Erinnerst du dich daran, wie wir am Strand getanzt haben? Neben den paradiesischen Straßen? Du hast mir dieses Mix-Tape auf dem Dach deines Apartments gemacht. Wir haben den Mond angestarrt. Du sagtest, du würdest den Mond töten. Ich glaubte dir nicht. Wie falsch ich doch lag.
Nach seinem letztjährigen Livealbum „8: Kindred Spirits“, das anlässlich seines 80. Geburtstags erschien, legt der ungebrochen schöpferische Saxophonist Charles Lloyd jetzt mit „Tone Poem“ ein großartiges neues Studioalbum vor. Aufgenommen hat er es mit seinem Ensemble The Marvels, einem genreübergreifenden Quintett mit Bill Frisell an der Gitarre, Greg Leisz an der Pedal Steel Gitarre, Reuben Rogers am Bass und Eric Harland am Schlagzeug. Zu hören sind neun neue, dynamische Instrumental-Tracks, Lloyd-Originale sowie handverlesene Perlen aus den Federn von Ornette Coleman, Thelonious Monk, Leonard Cohen, Gabor Szabo und Bola de Nieve. Die Doppel-LP-Ausgabe von „Tone Poem“ erscheint - der Albumtitel legt es nah innerhalb der erfolgreichen audiophilen Tone Poet-LP-Serie von Blue Note Records, in der üblichen hochwertigen Ausstattung: 100% analoge Produktionsschritte vom Erste Generation-Masterband, Pressung in 180g Vinyl bei RTI, laminiertes Tip-On-Gatefold-Sleeve und wattierte Innenhüllen.
Nachpressung! Der Name FRIERSON mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Es war der Nachname von WENDY RENE, deren Werk 2012 von Light In The Attic zur Compilation ,After Laughter Comes Tears" zusammengetragen wurde. Und tatsächlich ist JOHNNIE FRIERSON ihr Bruder, ein weiteres Mitglied des Mittsechziger-Stax-Quartetts THE DRAPELS. Doch ,Have You Been Good To Yourself" wird für jeden, der den eher treibenden R&B von JOHNNIE und seinen Geschwistern erwartet, eine Überraschung sein. Die ultrararen Home Recordings sind eine Mischung aus Spoken Word, Folk und Gospel, die direkt auf Kassette aufgenommen wurden und von FRIERSONs religiöser Kindheit und seiner Karriere im Musikbusiness beeinflusst sind, die 1970 jäh unterbrochen wurde, als er als Soldat nach Vietnam gesendet wurde. Der Schatzsucher Jameson Sweiger fand ,Have You Been Good To Yourself" auf einer Zusammenstellung mit dem Titel ,Real Education" und unter dem Namen KHAFELE OJORE AJANAKU in einem Secondhandladen in Memphis, doch offensichtlich stammte die Aufnahme von FRIERSON. Die Tapes waren nicht weit gekommen: ursprünglich wurden sie in Eckläden und auf Musikfesten in der Umgebung von Memphis verkauft, wo FRIERSON weiterhin auftrat und eine Gospel-Radiosendung moderierte, während er hauptberuflich als Mechaniker, Hilfsarbeiter und Lehrer arbeitete. Die sieben Songs auf ,Have You Been Good To Yourself" sind offenkundig religiös; einige, so wie ,Out Here On Our World", sind durchdringend und eindringlich; andere, wie das selbstkritische ,Have You Been Good To Yourself" sind eher meditativ. Sie spiegeln die schwierige Situation wider, in der sich FRIERSON zur Zeit der Aufnahmen befand, verstört durch seine Zeit beim Militär und in tiefster Trauer um den frühzeitigen Tod seines Sohnes. ,Er war wirklich auf der Suche nach einer Antwort für sich", erinnert sich FRIERSONs Tochter Keesha in Andria Lisles Liner Notes. ,Und komponieren und Musik spielen waren seine Lösung". Remastert und zum ersten Mal professionell veröffentlicht, bleibt die Botschaft FRIERSONs, der 2010 verstarb, ungetrübt.
Nachpressung! Der Name FRIERSON mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Es war der Nachname von WENDY RENE, deren Werk 2012 von Light In The Attic zur Compilation ,After Laughter Comes Tears" zusammengetragen wurde. Und tatsächlich ist JOHNNIE FRIERSON ihr Bruder, ein weiteres Mitglied des Mittsechziger-Stax-Quartetts THE DRAPELS. Doch ,Have You Been Good To Yourself" wird für jeden, der den eher treibenden R&B von JOHNNIE und seinen Geschwistern erwartet, eine Überraschung sein. Die ultrararen Home Recordings sind eine Mischung aus Spoken Word, Folk und Gospel, die direkt auf Kassette aufgenommen wurden und von FRIERSONs religiöser Kindheit und seiner Karriere im Musikbusiness beeinflusst sind, die 1970 jäh unterbrochen wurde, als er als Soldat nach Vietnam gesendet wurde. Der Schatzsucher Jameson Sweiger fand ,Have You Been Good To Yourself" auf einer Zusammenstellung mit dem Titel ,Real Education" und unter dem Namen KHAFELE OJORE AJANAKU in einem Secondhandladen in Memphis, doch offensichtlich stammte die Aufnahme von FRIERSON. Die Tapes waren nicht weit gekommen: ursprünglich wurden sie in Eckläden und auf Musikfesten in der Umgebung von Memphis verkauft, wo FRIERSON weiterhin auftrat und eine Gospel-Radiosendung moderierte, während er hauptberuflich als Mechaniker, Hilfsarbeiter und Lehrer arbeitete. Die sieben Songs auf ,Have You Been Good To Yourself" sind offenkundig religiös; einige, so wie ,Out Here On Our World", sind durchdringend und eindringlich; andere, wie das selbstkritische ,Have You Been Good To Yourself" sind eher meditativ. Sie spiegeln die schwierige Situation wider, in der sich FRIERSON zur Zeit der Aufnahmen befand, verstört durch seine Zeit beim Militär und in tiefster Trauer um den frühzeitigen Tod seines Sohnes. ,Er war wirklich auf der Suche nach einer Antwort für sich", erinnert sich FRIERSONs Tochter Keesha in Andria Lisles Liner Notes. ,Und komponieren und Musik spielen waren seine Lösung". Remastert und zum ersten Mal professionell veröffentlicht, bleibt die Botschaft FRIERSONs, der 2010 verstarb, ungetrübt.
- A1: High Tide Or Low Tide
- A2: Slave Driver
- A3: No More Trouble
- A4: Concrete Jungle
- A5: Get Up, Stand Up
- B1: Rastaman Chant
- B2: Burnin’ And Lootin’
- B3: Iron Lion Zion
- B4: Lively Up Yourself
- C1: Natty | Dread
- C2: I Shot The Sheriff – Live At The Lyceum, London/1975
- C3: No Woman No Cry – Live At The Roxy, 1976
- D1: Who The Cap Fit
- D2: Jah Live
- D3: Crazy Baldhead
- D4: War
- E1: Johnny Was
- E2: Rat Race
- E3: Jamming – 12″ Mix
- E4: Waiting In Vain – Advert Mix
- F1: Exodus – 12″ Mix
- F2: Natural Mystic
- F3: Three Little Birds – Alternate Mix
- F4: Running Away
- G3: Is This Love – Horns Mix
- G4: Smile Jamaica
- H1: Time Will Tell
- H2: Africa Unite
- H3: Survival
- H4: One Drop
- H5: One Dub
- I1: Zimbabwe
- I2: So Much Trouble In The World
- I3: Ride | Natty Ride – 12″ Mix
- J1: Babylon System
- J2: Coming In From The Cold – 12″ Mix
- J3: Real Situation
- J4: Bad Card
- K1: Could You Be Loved – 12″ Mix
- K2: Forever Loving Jah
- K3: Rastaman Live Up
- K4: Give Thanks And Praises
- L1: One Love/People Get Ready – 12″ Mix
- L2: Why Should I
- L3: Redemption Song – Live At The Stanley Theatre, Pittsburgh, 1980
- G1: Keep On Moving – London Version
- G2: Easy Skanking
Eine neu überarbeitete ”Island Years”-Auflage des klassischen Bob-Marley-Boxsets, zum ersten Mal auch auf Vinyl. Mit Marleys vielen Klassikern von ”Concrete Jungle” über ”Redemption Song” bis hin zu seltenen 12”-Mixen, B-Seiten, jamaikanischen Singles und Alternates. ”Songs Of Freedom: The Island Years” erscheint als 6LP-Set.
Das 6LP-Set auf schwarzem Standard-Vinyl (180 g) enthält ein 20-seitiges Booklet mit seltenen Fotos,
mehreren Essays und Titelinformationen.
Despite having been one of the most devastating years in the history of electronic music culture, 2020 has also brought about some creative momentum for music producers worldwide. In the case of Space Echo, it presented an opportunity to complete their third EP for Luv Shack Records.
The energy fuelled “Cha-Cha” is a title track that boasts with all the elements we’ve come to expect from a Space Echo joint; uplifting live drums blended with a classic 4-to-the-floor beat, a funky syncopated bassline, motivational vocal chops and lots of grainy delay. This time however, the main theme is played by a live saxophone that seamlessly fits the formula by switching between rhythmic and melodic phrases throughout the track.
The B-Side takes us to the laid back funk that is “Another Dream”. This sombre slice of sunrise music is jam packed with lush rhodes, live bass and sax and quirky mellotron melodies to boot.
Polish sound wizard Das Komplex gives “Another Dream” the remix treatment, churning out an uptempo disco rendition that is meant to be played on balearic beaches and sweaty afterhours alike.
- A1: Various Artists - I Remember All My Lovers
- A2: Aeox - Gruft
- A3: Rouage - Rush Hour
- A4: Aeox - Fragile
- B1: Aeox - Kesseltreiben
- B2: Aeox - Bekifft
- B3: Various Artists - Dreierlei Fickblick
- B4: Cnm - Deform (Rmx)
- C1: Aeox - Guitarmad
- C2: Aeox - Culture Houze
- C3: Rouage - Fierce
- C4: Aeox - Ficken
- D1: Rouage - Touch It (Stellwerk Rmx)
- D2: Aeox - Denksport
- D3: Rouage - Syrinx (In Öl)
First released by Cazzo Film in 2001, ebo hill’s Bonking Berlin Bastards has long achieved the status of an underground punk porn classic. Like the Cazzo productions of director Bruce LaBruce, hill’s vision was both ahead of its time and a playful distillation of 90s and early-2000s Berlin Zeitgeist: queer, industrial, hypersexual, exhibitionist and fueled by electronic music. The story is told in large part by the soundtrack, to be released for the first time on Ostgut Ton sublabel A-TON. The music follows a group of squatters, punks and drag queens as they fuck, party and stumble their way through an empty city at the turn of the millennium. Approaching these themes more through location than plot, the film’s narrative freedom is also a narrative of freedom; between chance encounters and sex in public, atop the maze of roofs in the city’s former East, bent over bridges and moaning in ecstasy at oncoming traffic, pants down in telephone booths, packed into sex clubs, in the shadows of abandoned factories and techno clubs lost in time. Composed by improvisational techno trio AeoX and noise / industrial producer Rouage aka CNM (respectively), the music spans a broad range of appropriately pounding industrial, weird techno, noise, ultra-stoned ambient, improvised dub and electro. It’s a sonic spectrum that connects Berlin’s queer hardcore techno and squatter party scenes from which AeoX and Rouage emerged, drawing a direct line between the likes of Berghain-forerunner OstGut (a primary meeting point for the film’s cast & crew) to the more industrial, breakcore and noise- oriented independent party collectives and locations who provided multiple settings for the film, including Grüne Hölle and Stellwerk.
*Artists:* CNM / Rouage (Kathinka): Born in 1975 and raised in East Berlin. Co-organization of subcultural events since 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig and Barcelona. Experimental music, collaborations, exhibitions and audiovisual shows since 2000.
AeoX: Active between 2001 and 2007. Originally a quartet, then a trio, the group eventually shrank to two permanent members: Alex.E and Hanno Hinkelbein. The latter founded Null Records, where AeoX released two album and numerous EPs. They also released on Mental.Ind.Records founded by former OstGut resident Cora S. Musically, the group experimented with combining improvisational hardware techno, breaks, traditional instruments (guitar, clarinet, piano) industrial and metal.
Ursprünglich 2001 von Cazzo Film veröffentlicht, hat Bonking Berlin Bastards von ebo hill längst den Status eines Underground-Punk-Pornoklassikers erreicht. Wie die Cazzo- Produktionen von Regisseur Bruce LaBruce, war auch hills Vision seiner Zeit voraus und ein spielerisches Destillat des 90er- und Anfang-2000er Berlin-Zeitgeists: queer, industriell, hypersexuell, exhibitionistisch, angetrieben von elektronischer Musik. Die Geschichte wird größtenteils über den Soundtrack erzählt, der auf Ostgut Tons Sublabel A-TON zum ersten Mal veröffentlicht wird. Die Musik folgt einer Gruppe von Hausbesetzern, Punks und Drags, die ficken, feiern und durch die leere Stadt um die Jahrtausendwende streifen. Bonking Berlin Bastards erzählt diese Themen mehr über die Drehorte als über die Handlung. Die erzählerische Freiheit des filmischen Narrativs ist gleichzeitig eine Erzählung von Freiheit: Von zufälligen Begegnungen bis hin zu Sex in der Öffentlichkeit, auf Dächern im früheren Osten Berlins, sich über die Brüstungen von Straßenbrücken beugen, trotz und wegen des Verkehrs stöhnen, mit heruntergelassenen Hosen in Telefonzellen, in überfüllten Sexclubs, im Schatten aufgegebener Fabriken, zeitverloren in Technoclubs. Der Soundtrack wurde sowohl vom Improvisationstechnotrio AeoX als auch von Noise-/Industrial-Producer Rouage aka CNM komponiert und spannt einen weiten Bogen von explizit pumpendem Industrial, schräg klingendem Techno, Noise, ultra-stoned Ambient, improvisiertem Dub und Electro. Das musikalische Spektrum verbindet Berlins queere Hardcore-, Techno- und Hausbesetzer-Party-Szenen, aus denen AeoX und Rouage selbst hervorgingen und zieht dabei eine direkte Linie zwischen dem Berghain- Vorgängerclub OstGut (ein wichtiger Treffpunkt für die Darsteller und Crew des Films) und den eher Industrial-, Breakcore- und Noise-orientierten Independent-Partykollektiven und -Locations wie Grüne Hölle und Stellwerk, welche mehrfach als Drehort und Kulisse des Films auftauchen.
CNM / Rouage (Kathinka): 1975 geboren nd aufgewachsen in Ost- Berlin. Co-Organisation subkultureller Events seit 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig und Barcelona. Experimentelle Musik, Kollaborationen, Ausstellungen und audiovisuelle Shows seit 2000.
AeoX: Aktiv zwischen 2001 und 2007. Ursprünglich ein Quartett, dann ein Trio, dann verkleinerte sich die Gruppe auf zwei permanente Mitglieder: Alex.E und Hanno Hinkelbein. Letzterer gründete Null Records, auf dem AeoX zwei Alben und zahlreiche EPs veröffentlichte. Ebenfalls Veröffentlichungen auf Mental.Ind.Records, welches von der ehemaligen OstGut resident Cora S. gegründet wurde. Musikalisch kombiniert die Gruppe improvisierten Hardware- Techno mit Breaks, traditionellen Instrumenten (Gitarre, Klarinette, Klavier), Industrial und Metal.
- A1: Somebody Else Feat. Boy Matthews
- A2: Automatic Feat. Fiora
- A3: Latching Onto You Feat. Nazarene
- A4: Antibodies Feat. Cara Melín
- B1: World Beneath Feat. Swedish Red Elephant
- B2: Overnight Feat. Fiora
- B3: Rules Feat. Chenai
- B4: Make You Mine
- C1: Simpansi
- C2: Nightshift Feat. Fiora
- C3: Strange Without You Feat. Daramola
- D1: Call Me Feat. Hexe
- D2: Wait It Out
- D3: Adams Hill
Das zweite Tensnake-Studioalbum "L.A." erscheint nun endlich auf Vinyl. Benannt nach der Metropole an der US-Westküste, in der der Hamburger DJ und Produzent sechs Jahre lang eine Liebesbeziehung erlebte, huldigt Tensnake mit den 14 Tracks seine Liebe zum Pop, was sich besonders in dem Pointer Sisters-Cover "Automatic" widerspiegelt, das allein auf Spotify bereits über 5 Mio. Streams zählt und damit - nach seinem Klassiker "Coma Cat" (2010) - sein zweitmeistgestreamter Hit ist. Tensnakes Zeit in L.A. brachte ein exzellentes House-Pop-Album mit zahlreichen Vocal-Ohrwürmern und entspannten Instrumentals hervor.
With his new album, Year Of The Living Dead, Vienna-born and LA-based producer John Tejada finds a blissful extended moment of balance between the new and the familiar. Anyone who’s followed his career to date, which has included four previous albums for Kompakt, outings for storied labels like Plug Research, Playhouse and Cocoon, and numerous remixes and collaborations – most recently, his Wajatta duo with actor and musician Reggie Watts – will immediately sense the warmth and eloquence that Tejada brings to his gilded, pliant techno and electro hybrids. But there’s more here, too; an explorer’s glimmer in the producer’s eye, as he gets to grips with new ways of working and being, while offering a reflective opening for the listener, something echoed in artwork by graphic designer and ‘contemplative artist’ David Grey.
“The album was started using tools I was unfamiliar with, which became an interesting exploratory process,” Tejada says. “Staying away from the obvious and having to re-learn simple things was a fun challenge.” You can hear these new creative pulsions pushing the eight tracks on Year Of The Living Dead ever-forward; the album has an unique cast, and though there are trace elements of the genres Tejada has indulged previously, he’s never quite put them together this way before. There’s the dubwise glitter sprinkled across the moody opener “The Haunting Of Earth”, the kind caresses found amongst the deftly woven textures of “Sheltered”, and the churchy melancholy, all hymnal and golden, of “Echoes Of Life”.
Year Of The Living Dead also speaks obliquely to its moment, though Tejada works this implicitly, allowing the strange circumstances of 2020 to cast their inevitable shadow without being obvious or didactic. “The production process began right before lockdown and continued through what felt like a very serious time for all of us,” he recalls. “Not being able to see or touch our loved ones made me feel we are all like ghosts. We can observe from a distance but cannot really be there. We are isolated and alone.” And yet, Year Of The Living Dead’s tenderness offers an out for that anxiety and loneliness, its intimate immensities gifting the album a redemptive and compassionate core. Compact and glistening, Year Of The Living Dead sculpts unassuming beauty.
Mit seinem neuen Album “Year Of The Living Dead“ findet der in Wien geborene und in Los Angeles lebende Produzent John Tejada die richtige Balance zwischen Neuem und Vertrautem. Wer seine bisherige Karriere verfolgt hat, seine vier Alben für Kompakt, Beiträge für Labels wie Plug Research, Playhouse und Cocoon, zahlreiche Remixe und Kollaborationen wie zuletzt das Projekt Wajatta zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Reggie Watts, spürt sofort wieder die Wärme und Eloquenz, die Tejada in seine geschmeidigen Techno-Elektro-Hybride einbringt. Doch es geht auch noch einen Schritt weiter. Da ist dieses Aufblitzen des Entdeckers im Auge eines Produzenten, der sich mit neuen Arbeits- und Seinsweisen auseinandersetzt und dem Zuhörer gleichzeitig etwas sehr Offenes und Nachdenkliches anbietet, etwas, das im Artwork des Grafikdesigners und "kontemplativen Künstlers" David Grey nachklingt.
"Ich hatte angefangen, das Album mit mir noch unbekannten Tools zu produzieren, was sich zu einem interessanten Forschungsprozess für mich entwickelte", sagt Tejada. "Sich vom allzu Offensichtlichen zu trennen und einfache mal Dinge neu lernen zu müssen, war eine recht spaßige Herausforderung.“ Man kann diese neuen kreativen Impulse hören, die “Year Of The Living Dead“ auf einer Länge von 8 Tracks nach vorne treiben; das Album hat einen einzigartigen Ansatz, denn obwohl es Elemente der Genres gibt, denen Tejada zuvor gefrönt hat, hatte er sie doch noch nie zuvor so zusammengefügt wie hier. Da ist dieses dubbige Glitzern im atmosphärischen Opener "The Haunting Of Earth", die freundlichen Zärtlichkeiten, die man in den Texturen von "Sheltered" findet, und schließlich die heilige Melancholie im hymnischen "Echoes Of Life".
Auch “Year Of The Living Dead“ enthält Andeutungen auf die momentane Situation und erlaubt es, den seltsamen Umständen des Jahres 2020, ihren unvermeidlichen Schatten zu werfen, ohne dabei zu offensichtlich oder gar belehrend zu sein. "Der Produktionsprozess begann kurz vor dem (ersten) Lockdown und setzte sich in einer Zeit fort, die sich für uns alle als eine sehr ernste Zeit anfühlte", erinnert er sich. "Da wir nicht in der Lage waren, unsere Lieben zu sehen oder zu berühren, hatte ich das Gefühl, dass wir alle wie Geister sind. Wir können nur distanzierte Beobachter sein, aber wir können nicht wirklich anwesend sein. Wir sind isoliert und allein." Und doch scheint die Zärtlichkeit von "Year Of The Living Dead" einen Ausweg aus dieser Angst und Einsamkeit anzubieten, die grenzenlose Intimität des Albums enthält einen erlösenden und mitfühlenden Kern. Derart konsistent und schillernd formt "Year Of The Living Dead" eine unprätentiöse Schönheit.
Altın Gün return with a masterful album that widens their critically acclaimed exploration of Anatolian rock and Turkish psychedelic stylings to include dreamy 80’s synth-pop and dancefloor excursions. Yol (Road) brings together all vectors of the AltınGün experience and delivers their most compelling and individual album to date.
Amsterdam’s Altın Gün have built a strong reputation for melding past and present to make brilliantly catchy, psychedelic pop music, as seen with their Grammy-nominated second album, Gece. They are also a renowned live band with strings of sold-out shows on three continents, who have consistently brought a muscular groove to their recordings. Yol, their third album in as many years, excitedly continues these trends; while also digging in deep to unveil a new palette of sonic surprises.
Though it draws from the rich and incredibly diverse traditions of Anatolian and Turkish folk music, Yol is not just a record that reframes traditional sounds for a contemporary audience. The album often presents a textured, avant-pop sound as evidenced by the debut single "Ordunun Dereleri.” Mysterious and atmospheric, the track is a thrilling evolution for the band. It patiently coaxes the listener into a resonant soundworld of down-tempo electro beats, majestic synths and Erdinç Ecevit's yearning vocal of unrequited love.
The album also signals a very different approach in making and recording for the band. Singer Merve Dasdemir takes up the story: “We were basically stuck at home for three months making home demos, with everybody adding their parts. The transnational feeling maybe comes from that process of swapping demos over the internet, some of the music we did in the studio, but lockdown meant we had to follow a different approach.”
Yol displays a noticeable dreaminess, maybe born from this enforced time to reflect. And select elements of late 1970s or early 1980s “Euro” synth pop also shines through. This new musical landscape was nurtured by certain instrument choices; namely the Omnichord, heard on ‘Arda Boylari’, ‘Kara Toprak’ and ‘Sevda Olmasaydi’, and the drum-machine, an instrument that is key to the gorgeous closing number, ‘Esmerim Güzelim’. Dasdemir once more: “bass player Jasper Verhulst loved the song. He said, ‘it doesn’t sound like Altın Gün, this sounds like a Turkish kindergarten music teacher from the 1980s using an 808!”
As ever, the tracks are the result of a true group effort, with ideas on Omnichord, 808 and other elements - such as field recordings and new age-esque ideas - continually kicked about between the six band members. At a safe distance of course. The record also owes something special to its production team, the band working this time with Asa Moto (the Ghent-based producer-crew, Oliver Geerts and Gilles Noë) who mixed the record. Before this Altın Gün always recorded on tape with their own sound engineer.
It would be wrong to say that what made Altın Gün such a loved and successful band has been left to one side. The pressure-cookers ‘Sevda Olmasaydı’ and ‘Maçka Yolları’ are classic cuts from the band. And their signature employment of a dizzying array of ideas and approaches can be heard with the marked Brazilian feel of ‘Kara Toprak’ and ‘Yekte’. Cosmic reggae filters through the grooves of ‘Yüce Dağ Başında’, and there is a steaming version of ‘Hey Nari’ which gives the traditional composition by Ali Ekber Çiçek a kick onto the dancefloor.
But with Yol, Altın Gün have maybe patented their own magical process of reimagining and sonic path-finding, one probably not heard since the late 1960s and early 1970s British folkrock boom. Less of a reworking than a seduction, their recordings transport the listener to a world where the original songs never previously inhabited. Merve Dasdemir again: “After we worked on them, they got a whole new life of their own. Maybe we went a little bit too far (laughs).”
Vultures ist eine EP der schwedischen Stoner-Band Dozer. Aufgenommen in den Jahren 2004-2005 in den Rockhouse Studios in Borlänge, dienten diese sechs Tracks als Vorproduktions-Demos für das, was später das vierte Dozer-Album werden sollte, Through the Eyes of Heathens von 2005. Das Album erscheint nun zum ersten Mal auf Vinyl und im Digipack mit einem ganz besonderen unveröffentlichten Bonustrack, einer Coverversion des Sunride-Songs Vinegar Fly. Vultures ist eine echte Heavy-Stoner-Explosion, wie sie nur Dozer bieten kann. Das großartige Artwork stammt von Lowrider-Chef Peder Bergstrand.
Vultures ist eine EP der schwedischen Stoner-Band Dozer. Aufgenommen in den Jahren 2004-2005 in den Rockhouse Studios in Borlänge, dienten diese sechs Tracks als Vorproduktions-Demos für das, was später das vierte Dozer-Album werden sollte, Through the Eyes of Heathens von 2005. Das Album erscheint nun zum ersten Mal auf Vinyl und im Digipack mit einem ganz besonderen unveröffentlichten Bonustrack, einer Coverversion des Sunride-Songs Vinegar Fly. Vultures ist eine echte Heavy-Stoner-Explosion, wie sie nur Dozer bieten kann. Das großartige Artwork stammt von Lowrider-Chef Peder Bergstrand.
- 1: Introduction
- 2: I Can't Stand It
- 3: Damaged Goods
- 4: (You Gotta) Fight For Your Right (To Party!)
- 5: The Crystal Ship
- 6: Pump It Up
- 7: Love Is The Drug
- 8: Big Sky
- 9: Queen Bitch
- 10: Bike
- 11: Mirror In The Bathroom
- 12: E.m.i
- 13: The Lovecats
- 14: Drive My Car
- 15: Caught By The Fuzz
Die Hot Rats waren Gaz Coombes (Supergrass) und Danny Goffey die sich den Spaß machten Songs ihrer Jugend zu covern. Überwacht hat das Ganze dann noch Star-Producer Nigel Godrich. Neben Songs von Bowie, Kinks, Velvet Underground, Sex Pistols u.a. 2010 ging das Duo auf eine kurze Welt-Tour mit Stationen in NewYork, Mexico City, London, Paris oder auch Tokyo. Und hier wurde das lärmende Live-Vermächtnis des Duos festgehalten. 'Live In Tokyo' komm mit 15 Tracks, 180 Gr. Black Vinyl und seitlichem Obi-Strip wie sonst fast nur bei Japan-Releases üblich!
- 1: I Can't Stand It - Lou Reed
- 2: Big Sky - The Kinks
- 3: The Crystal Ship - The Doors
- 4: (You Gotta) Fight For Your Right (To Party!) - Beastie Boys
- 5: Damaged Goods - Gang Of Four
- 6: Love Is The Drug - Roxy Music
- 7: Bike - Pink Floyd
- 8: Pump It Up - Elvis Costello
- 9: The Lovecats - The Cure
- 10: Queen Bitch - David Bowie
- 11: E.m.i - Sex Pistols
- 12: Up The Junction - Squeeze
Die Hot Rats waren Gaz Coombes (Supergrass) und Danny Goffey die sich den Spaß machten Songs ihrer Jugend zu covern. Überwacht hat das Ganze dann noch Star-Producer Nigel Godrich. Neben Songs von Bowie, Kinks, Velvet Underground, Sex Pistols u.a.. 180 Gr. und Clear Vinyl ersetzen die längst vergriffene Doppel-10" zum RecordStore Day 2020.
You could think of the collection of tracks here as a library record of sorts, and each track inhabits its own universe. Tropical fits various moods and situations, and it could soundtrack any number of activities at home or on a dancefloor - whether real, imaginary, or hallucinated. Strangely enough, it sounds like it could have been constructed from obscure Italian library breaks, when instead every instrument has been played and panned, several times over, across magnetic tape.
The genesis of many of these tracks began when CV Vision moved to Berlin in 2014. His flat had a small chamber where he could fit a drum set, so he treated the walls with foam, and in true DIY style, dived headfirst into recording these tracks. It was the natural next step on an audio adventure that first began when CV Vision picked up the guitar in his teens, and a couple years later started recording with friends in his home town of Bayreuth. Fast forward ten years and here is his debut - a culmination of practising chops and learning instruments, mastering recording techniques and fine-tuning the CV Vision sound.
It’s a sound that condenses elements of acid rock, psych soul, library funk and new wave oddities into a movie soundtrack for your mind. It’s a journey from ‘60s west coast LSD-drenched excursions to ‘80s synth and post-punk mutations. Tropical is a plunge into another time, another music you can simply swim around in and explore.
Side A opens up with Tropical Tune In, which rides in on a clave and a warm wind, blowing a distinctly herbal aroma and recalling exotica dons like Les Baxter and Martin Denny. Following on with the aural equivalent of a sea breeze through your mind, Spaziergang am Meer blows away the cobwebs and conjures some nice library moments like Stringtronics or F eelings . Next, Ba_c_k(Lava) bounces out of a cold wave post-punk melting pot and crashes through the speakers like a blazed Zebedee, with some sweet eastern synths for added flavour, before the rolling bass licks of Der Böse Schamane take us into another dimension, landing somewhere between a psych rock freak out and a Black Ark dub session. Mr Maze channels the arpeggiators of synth outsiders like Mort Garson and Bruce Haack, creating a glorious interlock of robotic electronics and freakbeat vocals. The side comes to a close with the guitars of Der Strand (außer Rand und Band) letting loose like syrupy springs, and setting a languid mood like the bedroom scene in Bedazzled (1967 version). Side B kicks off with Parallel Universum, which comes through like a woozy krautrock workout, all ducking synths with big chord shifts to create an epic deranged beehive of a soundtrack. Im Land der Ameisen evokes the spirit if not the sound of White Rabbit, when logic and proportion have fallen sloppy dead, before waking up and wandering through the side alleys of Marrakech with the West Coast Pop Art Ensemble and the Electric Prunes, as Ritual (No. 4) blares out the speakers of passing tuk tuks. Ein Wasserfall plumbs the deep synth depths, like Raymond Scott in scuba gear, modular rack strapped to his back delivering oxygen as he swims between connector cables and seaweed forests through a watery underworld. Banana King sounds like a lost soundtrack to Donkey Kong or Mario Cart, if the cart radio was tuned into a synth
documentary hosted by James Pants, while Das Kloster am Berg takes the baton from Brenda Ray and her Naffi cohorts, all dubbed-out niceness and post punk swagger. The LP closes out with Tropical Drop Out, a dreamscape rather than a wake up call, coaxing you deeper into the trek across the desert of your mind.
And that’s Tropical in its essence: capsules from another time, snapshots of another sound, messages from another mind - all in the service of inducing the visions in your head.
written by Max Cole
- A1: Bad Bitch From Tokyo (Intro)
- A2: Aim For The Moon Feat Quavo
- A3: For The Night Feat Lil Baby & Dababy
- A4: 44 Bulldog
- B1: Gangstas
- B2: Yea Yea
- B3: Creature Feat Swae Lee
- B4: Snitching Feat Quavo & Future
- B5: Make It Rain Feat Rowdy Rebel
- C1: The Woo Feat 50 Cent & Roddy Ricch
- C2: West Coast Shit Feat Tyga & Quavo
- C3: Enjoy Yourself Feat Karol G
- C4: Mood Swings Feat Lil Tjay
- C5: Something Special
- D1: What You Know Bout Love
- D2: Diana Feat King Combs
- D3: Got It On Me
- D4: Tunnel Vision (Outro)
- D5: Dior
Am 15.01.2021 erscheint das posthume Debütalbum „Shoot For The Stars, Aim For The Moon“ des New Yorker Rappers Pop Smoke erstmals auf Vinyl. Das Album debütierte auf #1 der US Albumcharts und schaffte es auch in Deutschland auf #9 der Charts. Über 20 Wochen nach Release befindet sich das Album immernoch in den Top 5 der US-Albumcharts. Unter anderem sind 50 Cent, DaBaby, Lil Baby, Roddy Ricch, Future, Quavo und Swae Lee auf dem Album vertreten
- A1: Aussen (Feat Tre B Mal)
- A2: Opus 23 (Feat Hexia)
- A3: Brack St Twen (Feat Cole Collective)
- A4: 27 Secrets (Feat Bob Drew)
- A5: Mind No Ever No Xxx (Feat Hrafnhildur Melsted)
- A6: Flow (Marked Red) (Marked Red)
- B1: To The Bone (Feat Grand Ox)
- B2: San Remo (Feat Giovanni Dimachelli)
- B3: Juice Tonight (Feat Pernille Solberg)
- B4: Dorian (Feat Martin Stollmayr)
- B5: Thema Zwei (Feat Maral Moradi)
- B6: Spheres (Feat Room Trail)
- B7: Bolero Azul (Feat Las Abuelas)
- B8: I Thought Of Ian (Feat Ging Gang Gong)
„Lamberts Musik bricht gängige Hörgewohnheiten“ – Die Welt Lambert ist ein Unikat, und das nicht etwa nur etwa deshalb, weil er seine Musik versteckt hinter einer in
Sardinien handgefertigten Ledermaske zum Besten gibt und kein Zuhörer sein Antlitz bislang zu Gesicht bekam. Bereits mit seinem letzten Album “True” ist der Berliner Pianist und Komponist Lambert ganz anonym in die unterschiedlichsten musikalische Identitäten geschlüpft. „Die Miniaturen von Lambert, der ausschließlich mit Maske auftritt, zeugen von einem enormen Gespür für Melodien.“ – Rolling Stone Nun erscheint mit “False” bereits das fünfte Album des inspirierenden Künstlers für welches er für jedes einzelne Stück ein besonderes Alter Ego kreierte, um das Verwirrspiel um seine Identität perfekt zu machen.
Bei Lambert hat diese Verhüllung etwas poetisches, das sein meditativ impressionistisches Klavierspiel im
Niemandsland zwischen Klassik, Jazz und Pop noch etwas entrückter und verzauberter klingen lässt. Lamberts Welt ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch randvoll mit genialer Musik, die sich mit jedem
Titel neu erfindet. 14 neue Kompositionen mit 14 verschiedenen Gesichtern — so erweitert Lambert sein
musikalisches Schaffen um eine breite Fülle stilistischer Einflüsse.
- A1: Transhuman
- A2: Hamburg - Dusseldorf
- A3: Zukunftmusik (Radiophonique) (Radiophonique)
- A4: Specimen
- B1: Clone
- B2: To The Limit
- B3: Zufallswelt
- B4: Plant In Fever
- C1: Shifted Reality
- C2: Kreiselkompass
- C3: Data Landscape
- C4: Transhumanist
- D1: Sexersizer
- D2: Maschinenraum
- D3: Let Yourself Go
- D4: Let Yourself Go (Beatsole Remix)
There are few genres in which German artists play such a central pioneering role as they do in electronic music, be it techno, electropop, trance or rave. At the frontline for many years were Kraftwerk and U96, two absolute trailblazers of this musical direction. While Kraftwerk wrote international music history mainly in the 1970s with cult albums such as Autobahn (1974), Radio-Aktivität (1975), Trans Europa Express (1977) and Die Mensch-Maschine (1978), U96 had a profound influence on the global pop music, rave and techno scene of the 1990s with hits such as ‘Das Boot’, ‘Love Sees No Colour’, ‘Night In Motion’ and ‘Heaven’. Transhuman, scheduled for release on UNLTD Recordings on 30th October 2020, will feature a spectacular collaboration between U96 (Ingo Hauss
& Hayo Lewerentz) and Wolfgang Flür, Kraftwerk’s drummer in the years between 1972 and 1987 and therefore involved in the most seminal albums by the group from Düsseldorf.
This remarkable cooperation was first announced and implemented by two joint numbers on U96’s 2018 offering Reboot. Transhuman sees U96 and Wolfgang Flür develop their creative exchange across a full album, creating fascinating sonic worlds. The title song ‘Transhuman’ and an updated version of ‘Zukunftsmusik (Radiophonique)’ will be released as lead singles, including, as we’ve come to expect from U96, experimental video clips. That New York record label Radikal Records immediately secured the rights to the album for the US and Canada points to major interest in this project, not only on these shores but also across the Atlantic.
“Transhuman is a stylistic mélange of our different histories,” describe Wolfgang Flür and U96 masterminds Hauss and Lewerentz an offering that is spectacular in many respects, featuring, along with typical U96 tracks such as ‘Clone’ and ‘Specimen’, numbers such as ‘Transhuman’, ‘Planet In Fever’ and ‘Sexersizer’ that are inspired by Flür’s past. Notably, the content has been reduced to the sheer basics, in other words: sparingly used associative statements with deep, but at times also playful and mysterious messages that the listener feels rather than consciously registers. The lyrics are about the transformation of people through technology and our massive interference in life on our planet. Hauss: “Pieces like ‘Zukunftsmusik’ and ‘Transhuman’ don’t tell a story in the classic sense, they articulate emotions and associations in very few words, bringing to mind recordings such as Radio-Aktivität, Autobahn and Die Mensch-Maschine. In addition Transhuman, features a number of melodies created on the basis of computer algorithms, in other words fractal music which takes us even further back in history, to Klaus Schulze, Stockhausen, the electronics laboratories of the fifties and sixties and the musique concrete compositional technique.”
"Don't Turn Me From Your Door" - John Lee Hooker (g, voc), Earl Hooker, Eddie Kirkland (g), a.o
John Lee Hooker is not only a mystery but also an interesting man to study. Some, like the author Jacques Demêtre called the musician from Mississippi »the most raw and African of all blues players from a musical point of view«, while the critic Net Hentoff was awestruck by Hooker’s unfiltered power of expression that could scare the pants off a listener taken unawares. The numbers on this LP bear witness to the fact that Hooker’s musical language could stir one’s emotions deeply, even without the meaty 'boom boom'. Each title is like a raw diamond, which is intentionally uncut and is to be perceived with directness. With a stutter and a slur in his speech, the singer declaims his song over a twangy guitar, which is driven along by the rhythmic meter. A final farewell is taken sluggishly and sullenly in the forthright text of "You Lost A Good Man", and even a song without words ("Misbelieving Baby") ponders a question in a purely instrumental monologue. Apart from a dash of boogie ("Pouring Down Rain") Hooker avoids all manner of sweet sounds and harmonies. He remains austerely raw, mercilessly honest, occasionally unforgiving and denies all thoughts of any kind regarding going 'back to the roots'. This sound IS the root of it all.
This Speakers Corner LP was remastered using pure analogue components only, from the master tapes through to the cutting head. More information under pure-analogue.
All royalties and mechanical rights have been paid.
Recording: 1953 in Cincinnati (OH) and July 1961 in Miami (FL)
Production: Henry Stone
- A1: Diamond Ring
- A2: Blue Trash
- A3: Black Lung
- A4: The Recap
- A5: Boots
- A6: Spaghetti
- A7: Miss Mary
- A8: Broken Cowboy
- A9: That Bastard Son
- B1: Snakeman Pt1 & 2
- B2: Time For Crawlin
- B3: Fat Little Killer Boy
- B4: Heaven In A Wheelbarrow
- B5: In Hell I'll Be In Good Company
- B6: Honey You
- B7: Travellin' Man
- B8: Banjo Odyssey
ENDLICH....das Live-Album der Bluegrass/Folk-Helden mit 17 Songs! Vor über 6 Jahren entdeckten wir die vier Gentlemen von THE DEAD SOUTH aus Regina, Saskatchewan während der Canadian Music Week in Toronto sehr spät am Abend in einem eher spärlich gefüllten Club. Unsere Begeisterung wurde von einer Vertragsunterzeichnung begleitet und so veröffentlichten wir im November 2014 ihr Debütalbum "Good Company". Natürlich sind wir ziemlich stolz, dass wir eine Indie- Erfolgsgeschichte mit der Band schreiben konnten, die nun mit einem Doppel-Live- Album namens "Served Live" gefeiert wird. Natürlich ist die Idee nicht ganz neu, aber wenn es bei einer Band doch Sinn macht, dann bei The Dead South, denn ihre Live-Shows sind schon jetzt recht legendär und vor allem auf der Bühne zeigen sich ihre Stärken, die doch recht schwer auf einem Studioalbum zur Geltung kommen: unbändige Spielfreude, eine genre-sprengende Live-Dynamik, eine gute Prise Humor sowie ein sich gegenseitiges Pushen sind nur einige Attribute, die mir gerade so einfallen wollen. Die "Die-Hard-Fans" der Band werden natürlich nicht 100%ig zufrieden sein, da trotz lediglich drei Studioalben sicher der eine oder andere Song fehlt - mir vor allem _ÇÜGunslinger's Glory', aber dieser ist halt auch sehr lang. Auch sind einige ihrer Cover- Versionen von Bands wie den Animals, The Decemberists oder diverse Tradionals Teil ihrer Live-Sets, aber hier sollten es halt nur eigene Songs auf die Platten bzw. CDs schaffen. Die 17 Songs auf "Served Live" wurden auf 17 verschiedenen Shows mitgeschnitten, denn die Band wollte so vielen Fans wie möglich ein kleines Dankeschön sagen, aber leider hat Covid-19 diesem Unterfangen einen für uns bedeutenden Strich durch die berühmte Rechnung gemacht und es fehlen jegliche Deutschland-Shows, wohingegen USA (L.A., Seattle, Portland, Boston, Atlanta, Denver, NY), GB (Manchester, London, Newcastle, Portsmouth, Belfast, Dublin) und ihre Heimat Kanada (Edmonton, Halifax, Montreal) vertreten sind. "Served Live" ein unglaublich energetisches und authentisches Live-Dokument, das auch hiesigen Fans von The Dead South sehr viel Freude bereiten wird und ein warmes Trostpflaster für die Zeit des Wartens auf die nächste Tour.
Exzellente Compilation mit den Jahreslieblingen der britischen Rough Trade-Shops. Trotz der Pandemie und weiterer Herausforderungen bescherte uns das Jahr 2020 fantastische, neue Musik (oftmals politisch), die hilft, das Leben etwas erträglicher zu machen. Eine spezielle Ehrung het an Andrew Weatherall, der seit den späten 80ern stets Freund und Inspiration für die gesamte Rough Trade-Crew war. Featuring Andrew Weatherall, Jane Weaver, The Avalanches, Jeffrey Lewis, Viagra Boys, Bob Vylan, Soccer96, Bright Eyes, Jockstrap, Dry Cleaning, u.v.a. 36-Track-Doppel-CD. 20-Track-Doppel-LP.
3LP Neuveröffentlichung mit dem Original 8-Song Debut-Album + 25 unveröffentlichten Bonus Aufnahmen Random colour vinyl - limitiert auf 400 Expl. - incl. 28-Seiten Booklet Zum 30 Jährigen Jubiläum der Vibravoid erscheint nun der Band-Klassiker ,2001" aus dem Jahr 2000 als ,2001 - The Archive Collection" mit unveröffentlichten Aufnahmen aus den Jahren 1990-1996. Das Album ,2001" sollte jeder einmal gehört haben, wer es noch nicht kennt, wird unter Garantie sagen, es handelt sich um ein Top-Aktuelles Album einer ebenso aktuellen Band. Alles was in den letzten 20 Jahren im Rock hip und trendig war, findet man auf ,2001" wieder - bis zu besagter Schallplatte. Die Bandbreite des Albums ist fast wahnwitzig, wäre sie nicht ebenso brillant: Kraut-, Psychedelic -, Acid-, Garage-Rock, Pop und Experimental, Elektro und Ethno angelegt als breit angelegte Bewusstseinserweiterung im härtesten Stereo-Sound!
"On The Other Side" ist das lang erwartete Debütalbum des Londoner Künstlers Josh Edwards aka Blanco White. Mit drei bislang veröffentlichten EPs - "The Wind Rose" (2016), "Colder Heavens" (2016) und "Nocturne" (2018) - konnte Blanco White derart beachtliche Erfolge verzeichnen, die ihm monatelange Tourneen durch die ganze Welt ermöglichten. Josh studierte Gitarre in Cádiz (Spanien) und das andine Zupfinstrument Charango in Sucre (Bolivien), so verwundert es nicht, dass er Elemente der andalusischen und lateinamerikanischen Musik mit traditionellem Folk seiner Heimat verbindet. Das Album wurde hauptsächlich in London aufgenommen und von Josh selbst produziert. Für den Mix zeichnet sich Jake Jackson (Air Studios) verantwortlich.
Under the impression of the racially motivated murders on 19 February 2020 in Hanau, her hometown, the visual artist and musician Michaela Meise recorded the piece "Cemalim" by the Turk Erkin Koray in German translation. The production of the song was supported by the Städtische Galerie Nordhorn and the NS-Dokumentationszentrum München, both of which have included the work in their exhibition programmes this year.
Erkin Koray is a representative of the psychedelic Anadolu-Rock and published "Cemalim" as an arrangement in 1973. The original composer, Rafik Başaran, came from the Cappadocian town of Ürgüp, which is also mentioned in the song. "Cemalim" means, translated into German, "My darling Cemal", and is a lament for the dead. Meise wrote the German text based on the translation by Fatih Alasalvaroglu, who also comes from Hanau.
Besides the mourning of nine young people, solidarity with the relatives and friends of the murder victims is urgently needed. They have organised themselves in the "Initiative 19 February Hanau" - on their website you can find information about what support they would like to receive.
Most of the concert programme of the last two years included anti-fascist songs and was a reaction to the increasing right-wing populism. Folk songs, hits and chansons of the 1960s, published in July 2018 on the album "Ich bin Griechin" (Martin Hossbach), dealt with the experience of the Second World War, told of the longing to leave home or the experiences of a seasonal worker. The songs were composed by the anti-fascist Mikis Theodorakis, the musician Barbara, who survived the Shoah with her family in the underground, and George Moustaki and Alexandra, who crossed both national borders.
Unter dem Eindruck der rassistisch motivierten Morde am 19. Februar 2020 in Hanau, ihrer Heimatstadt, hat die bildende Künstlerin und Musikerin Michaela Meise das Stück »Cemalim« des Türken Erkin Koray in deutscher Übersetzung eingespielt. Die Produktion des Liedes wurde von der Städtischen Galerie Nordhorn und dem NS-Dokumentationszentrum München unterstützt, die beide das Werk in ihre diesjährigen Ausstellungsprogramme aufgenommen haben.
Erkin Koray ist ein Vertreter des psychedelischen Anadolu-Rock und veröffentlichte »Cemalim« im Jahr 1973 als Bearbeitung. Der ursprüngliche Komponist, Rafik Başaran, stammte aus der kappadokischen Stadt Ürgüp, von der auch im Lied die Rede ist. »Cemalim« bedeutet, ins Deutsche übersetzt, »Mein Liebling Cemal«, und ist eine Totenklage. Meise schrieb den deutschen Text auf Grundlage der Übersetzung von Fatih Alasalvaroglu, der ebenfalls aus Hanau kommt.
Neben der Trauer um neun junge Menschen ist Solidarität mit den Angehörigen und Freunden der Mordopfer dringend notwendig. Sie haben sich in der »Initiative 19. Februar Hanau« organisiert – auf ihrer Website finden sich Informationen, welche Unterstützung sie sich wünschen.
Meises Konzertprogramm der letzten zwei Jahre umfasste anti-faschistische Lieder und reagierte somit auf den zunehmenden Rechtspopulismus. Volkslieder, Schlager und Chansons der 1960er Jahre, erschienen im Juli 2018 auf dem Album »Ich bin Griechin« (Martin Hossbach), verarbeiteten die Erfahrung des Zweiten Weltkrieges, erzählten von der Sehnsucht, die Heimat zu verlassen oder den Erfahrungen eines Saisonarbeiters. Die Lieder stammten vom Antifaschisten Mikis Theodorakis, der Musikerin Barbara, welche die Shoah mit ihrer Familie im Untergrund überlebte, sowie von George Moustaki und Alexandra, die beide nationale Grenzen überschritten.
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Early summer 2019, João Lobo started recording his compositions at les Ateliers Claus in Brussels, with guitarist Norberto Lobo, bassist Soet Kempeneer and recording engineer Christophe Albertijn. The recording sessions were planned over the course of one week, however the job was mostly done in just a few takes. With the addition of some overdubs, the whole process was finalised in a spontaneous wave. It is too simplistic to define Joao Lobo’s compositions with one term, and the association of the album “Simorgh” with this ingenious partnership’s new creations, is inevitable.
While the mix of genres and styles may be easy to distinguish, the focus centres on the result of the mixing: a highly grooving and an occasionally paused and introspective music that seems out of time and out of space. It is difficult to grasp or define a specific period in time or a geographic origin in this fusion of references, as what you listen to is a bold creation of original and surprising elements. Drummers – such as João Lobo – employ a multi-layered concept in their music, weaving the different tracks into a linear wash of sound. He plays the song with the drum set while the other members fly in and out of the compositions, always gathering around their phoenix in order to attain enlightenment.
What João Lobo and many of his contemporaries are up to, can be explained through simple terms as a future exploration of the emotionally expressive possibilities of sound. It breaks away from the conventional order providing space for the discovery of a new order. Simultaneously it allows a more profound and broader expression of what the current reality of music is and represents. It was instantly clear for me that we had to share his music with our audience and create this medium for happiness.
This release is the trio’s debut record, which is the impetus for their personal development in the realisation that features João as a mentor in the creation process. The featured compositions highlight the musicians’ unique physical aspect to control their instruments and their hidden techniques that underlying these tracks. The result is an ongoing aural interplay. It was love at first sound.
This album is a co-release between Les Albums Claus and Shhpuma.
"From Nishinari Osaka Japan Weird Wild Obscure Spooky exotica burlesque toy junk Muzak Trash One Man Band music made with broken cassette desks and fucked up record players feat members of (Acid Mother Temple)" - VRR 20202 Vinyl LP, starker Karton, bedruckte Innenhülle, Download inklusive. Willkommen in der wilden obskuren und seltsamen Welt von DEGURUTIENI und seiner ONE MAN BAND. teuflisch exotischer Striptease Kinder Spielzeug Krach mit ausgedientes Tonbandgerät und zerbrochenen Plattenspielern mit Mitgliedern von ua Acid Mother Temple in einigen Songs. Dies hier ist eine Zusammenstellung mit älteren Songs (selbst Veröffentlichungen und auf kleinst Labels) und viele neue Songs die noch nie vorher veröffentlicht wurden. Ich dachte, es ist an der Zeit, dass die Welt etwas über DEGURUTIENI erfährt (ich hatte Wochen, bis ich seinen Namen richtig buchstabieren konnte, hahaha ) Er tourt ständig durch die ganze Welt (pre Covid-19) und tritt in regulären Konzertsälen sowie in Theatern, Kunstgalerien oder sogar auf der Straße auf. wenn man ihn zum ersten mal sieht ist es eine Lebens Erfahrung die man nicht wider vergisst und es bleibt ein großes Lächeln im Gesicht und ein verzerrtes Fragezeichen in deinem Gehirn. Alco Degurutieni wurde Ende der 60er Jahre im Nishinari Ghetto von Osaka geboren (Alco Degurutieni: Diese Zeit in den 1970er Jahren war eine harte Zeit für alle, einmal im Monat Unruhen auf den Straßen. Rot Licht viertel Prostitution und die Yakuza-Mafia waren uns vertraut. Diese Erinnerungen an ein jugendliches Chaos sind seitdem ein Katalysator für mein Peter-Pan-Syndrom.) Degurutieni schafft Harmonie durch Gegenüberstellung, indem er ihnen Melodie aus Chaos und Dekadenz aus Abfall extrahiert. Mit 13 Jahren bekam er seine erste Boombox und wurde der beste Kunde in seinem örtlichen Leih-Platten und Trödler laden. Er arbeitete sich durch alle Genres von den Beach Boys bis zum Black Sabbath. Ab 16 Jahren begann er, seine eigenen Songs mit den einzigen Dingen zu kreieren, zu denen er Zugang hatte; Müll, umgebaute Kinderspielzeuge und ein ausgedientes Tonbandgerät. All dies spielt noch heute eine wichtige Rolle in seiner Musik. Auf diesem Album findest du ,Acme in the afternoon, ein komplett Hit, Tom Waits Blues Jazz Burlesque, dann mit ,Blur Blur Blur, hörst du ihn super minimalistisch und verloren im All Blues, oder den unglaublichen ,Midnight Express' mit einem orientalischen Trash-Flair der dich in einen neuen Blade Runner film katapultiert, und Zigeuner Fanafare und Rock'n'roll in ,13th Floor City ' zusammen mit: Orchester du Belgistan (aus Belgien) oder mein favorit ,Dreaming party' das wie ein psychedelischer horror film Soundtrack daher kommt LINE UP Alco Degurutieni (mostly all instuments) aditional Musissians on the Album Jyonson Tsu (ACID MOTHERS TEMPLE) Machiko Kuniki (Sujiko Sumoguri) Akiyoshi Kajitani (MOHIKAN FAMILIES) Atsushi Sekitani Watanbe (BRO TÜRK,PATO LOL MAN) Naoya Takami (Ichibanboshi Crue) Kwandae Park (UMA UMA UMA) Akira Ohno Tadahiro Ishihara Keigo Matsunaga (Rock'n'TASUKE'Roll & THE CAPTAIN SWING,MOHIKAN FAMILY'S) Tom Manoury (Orchestre du Belgistan) Mbengue Ndiaga Jordi Grognard (YOKAI) Akiko Igaki (TAYUTAU,COLLOID) Kiri Mochida Takeo Touyama (PATO LOL MAN) Shuichi Hirose (HUMNED) Takeo Touyama (PATO LOL MAN)
- A1: Love, Money Pt. 2
- A2: Woof
- A3: Symbols, Tokens
- A4: Butterflies (Ft. Kaina)
- A5: Deep Down (Ft. Aaamyyy)
- A6: Tastes Like It Smells (Ft. Lala Lala, Kara Jackson, Qari)
- A7: Save
- B1: Wrecked (Ft. Nnamdi)
- B2: Goosebumps
- B3: Daytime But Darker
- B4: The Things I Thought About You Started To Rhyme
- B5: The Box (Ft. Joseph Chilliams)
- B6: You Come Around
- B7: Nothing Isn't Very Cool
- B8: Jupiter
Der in Kyoto geborene Multiinstrumentalist, Komponist und rappende Songschreiber Sen Morimoto veröffentlicht sein selbstbetiteltes zweites Album. Zu hören ist darauf nicht nur er, sondern ebenso die Hauptakteure der Indie-Szene seiner aktuellen Heimatstadt Chicago: Lala Lala, Nnamdï, Kaina, Joseph Chilliams, Qari sowie die nationale Youth Poet-Preisträgerin Kara Jackson als auch die japanische Elektro-Musikerin Aaamyyy. Die gesamte Produktion und Instrumentierung des Albums stammt von Morimoto selbst, das mit rhythmischen Verschiebungen, unerwarteten Harmonien, Arpeggios und schnell gleitenden Saxophon-Leads so reichhaltig wie eine Jon Brion-Produktion klingt. Seit der Veröffentlichung seines introspektiven Jazz-Rap-Debüts "Cannonball!" vor zwei Jahren war Morimoto sehr beschäftigt. Er tourte gleichermaßen mit seiner eigenen Musik als auch als Mitglied des hochgelobten Chicagoer Jazz-Kollektivs Reservoir durch die Welt und war außerdem mit Lala Lala und Kaina unterwegs. Zusammen mit ähnlich gesinnten Musikern wie Nnamdï und Glenn Curran betreibt SEN MORIMOTO seit 2016 das Chicagoer Label Sooper Records, das mit Veröffentlichungen wie Kainas Debüt "Next To The Sun" und Nnamdïs "Brat" im letzten Jahr auf sich aufmerksam machte.
- Limited edition, 180g heavy, weisses Vinyl, extra-großes, gefaltetes Booklet, Cover Sleeve mit Mittelloch auf der Rückseite
Die Geschichte Von Lambchop Ist Die Der Steten Veränderung Und Weiterentwicklung. Was Vor Fast 30 Jahren Im Keller Von Kurt Wagner Begann Und Von Ihm Selbst Scherzhaft Als most Fucked-up Country Band In Nashville' Bezeichnet Wurde, Hat Sich Inzwischen Nicht Nur Als Eine Der Dienstältesten Sondern Auch Innovativsten Bands Der Us Amerikanischen Musikszene Etabliert. Seit Jeher Verbinden Lambchop Unterschiedlichste Genres Wie Folk & Country, Mit Soul Und Urban Electronica Zu Einem Ganz Eigenen, Unnachahmlichen Sound. Kein Lambchop-album Klingt Wie Das Andere, Aber Jedes Klingt Immer Unverwechselbar Nach Lambchop. Nach Ihrem Wegweisenden Album - flotus (2016) Hat Die Band Aus Nashville Jetzt Ein Neues Album Für Den 22.03.2019 Angekündigt. Für this (is What I Wanted To Tell You)' Arbeitete Kurt Wagner Mit Matthew Mccaughan (bon Iver, Hiss Golden Messenger) Zusammen, Der Ihn Auch Als Teil Des Lambchop Live Ensembles Im April Auf Tour Begleiten Wird.
Im Sommer 2017 Machte Sich Wagner Auf, Über Die Blue Ridge Mountains In Richtung North Carolina, Zum Geburtstag Seines Langjährigen Freundes Und Chef Des Merge Labels: Mac Mccaughan. Dort Traf Er Auf Seinen Jüngeren Bruder Matt Mccaughan, Der Das Letzte Jahrzehnt Als Schlagzeuger Für Bon Iver Und Hiss Golden Messenger Verbrachte. Matt Und Kurt Kannten Sich Schon Viele Jahre, Aber Erst An Diesem Abend Beschlossen Sie Zusammen An Musik Zu Arbeiten. Wagner Schickte Mac Neue Songideen Und Mccaughan Schickte Wagner Synthesizer-stücke Zur Inspiration. Schließlich Gingen Beide Gemeinsam In Nashville Ins Studio, Pedal Steel Und Piano Und Der Harmonika Von Nashvilles Legende Charlie Mccoy, Die Diesen Schwarz-weißen Skizzen Leben Einhauchte.
Das Ergebnis Ist "this (is What I Wanted To Tell You)", Ein Album, Ergreifend Ehrlich, Atemberaubend, Wunderschön Und Überraschend. Aber Lambchop Sind Nicht Immer Nur Für Eine Überraschung Gut, Sondern Überraschen Immer Wieder Mit Verdammt Guten Songs. Wenn Kurt Wagner Etwas Zu Sagen Hat, Hören Wir Natürlich Hin, Das Sollten Sich Alle Zu Herzen Nehmen. Diese Platte Muss Man Einfach Hören!
Heute Gibt Es Die Erste Single Aus Dem Album: the December-ish You' Eine Verblüffende Mischung Aus Bewährt Emotionalen Slide-guitar Und Pianoflächen Alter Lambchop-schule Und Effektiven Pvc Pop Beats, Claps Und Samples, Über Die Kurt Wagner Die Melancholischste friday Night Fever' Ballade Der Dekade Croont.
“Bernie Says” ist das Debütalbum des in South London ansässigen Produzenten Jake Milliner.
Aufgewachsen in einem musikalischen Haushalt und geprägt durch die Golden Era,
hat sich Jake in den letzten Jahren mit seinem abgespaceten und souligem Sound unter Boom Bap Fans (einschließlich T-3 von Slum Village) einen Ruf als “One To Watch” erarbeitet. Außerdem hat es Jake bereits geschafft Medien wie Boiler Room, Clash Magazine und Afropunk auf sich aufmerksam zu machen.
Jake produzierte bereits für Künstler wie Barney Artist, Hawk House, Bubblerap, Lord Apex, Zilo, Musiq Soulchild und T-3 (Slum Village). Mit seine Debut Album “Bernie Says” tritt Jake nun selbst ins Rampenlicht. Aufbauend auf seinen Boom-Bap-Wurzeln erweitert Jake sein Klangspektrum auf “Bernie Says” um Jazz- und Boogie, mit viel Keys und einem Alfa Mist Feature auf der ersten Single “Reminisce“. Einige andere Pianisten der aktuellen Londoner Jazzszene haben Ebenfalls an dem Album mitgewirkt, können jedoch aus vertraglichen Gründen nicht genannt werden. Gesangstechnische bekommt Jake Unterstützung von ehemaliger Hawkhouse-Sängerin Bubblerap und befreundetem Rapper 25.
Mehrere Stücke des Albums werden von wichtigen Radio DJ’s bei BBC 6, Worldwide FM und NTS gespielt, darunter Marry Anne Hobbs, Tom Ravenscroft und Don Letts.
Das Artwork basiert auf einem Kunstwerk des Londoner Künstlers Stuart Ruel.
- A1: Party Your Body
- A2: Funky Melody
- A3: Come With Me
- A4: Dreaming Of Love
- A5: Girl I Love Ya
- B1: In My Eyes
- B2: I Wanna Be The One
- B3: For You
- B4: Pump That Body
- B5: Spring Love
- C1: Because I Love You
- C2: Children Of Tomorrow
- C3: You Re The One I Think About
- C4: I Ll Be By Your Side
- C5: Broken Hearted
- D1: I M Not Crazy
- D2: Kiss The Tears Away
- D3: Love Me For Life
- D4: Quireme Por Vida
Mancher könnte lästern, für eine Hit Collection von Stevie B. bräuchte man nur eine Single, und zwar eine einseitige, aber das ist ja gar nicht wahr. Zugegeben, weltbekannt wurde er mit - Because I love you' (und noch schräger sangen nur Johnny O. oder Mr. T), aber er hatte auch noch andere Hits. Und die sind alle mit drauf auf dieser feinen Sammler-Vinyl von Stevie B.s Hit Collection!!!!
- A1: Frank Wiedemann - Dream Hoarding
- A2: Sainte Vie - Hibernation
- A3: Mano Le Tough - Oblivion
- B1: Marc Piñol - Sooner
- B2: Adana Twins -Shadow Of Doubt
- B3: Axel Boman - Anywhere In The World
- C1: Echonomist - Cecil
- C2: Perel - Der Abend Birgt Keine Ruh
- C3: Michael Mayer - Hamstring
- D1: Rebolledo - Twenty Tears
- D2: Frank Wiedemann - Peter Pan Me
- D3: Robag Wruhme - If You Leave
“We have always been very fortunate to meet and know many talented producers. In recent years, we have been exploring those relationships with different remixes and collaborations, and every time something exciting came out. That’s why we started our Synchronicity project. To challenge ourselves making inspiring, fun and beautiful music.‘Synchronicity’ means "the simultaneous occurrence of events which appear significantly related but have no discernible causal connection. This very well describes how our path led to the place we are now – somewhere between the club and indie scenes.” – WhoMadeWho
KOMPAKT welcomes back Copenhagen’s WhoMadeWho. Tomas Barfod’s penchant for electronic music poetically juxtaposed with Tomas Høffding and Jeppe Kjellberg’s respective backgrounds in rock and jazz, gives their music an electrifying combination of sounds, merging a variety of influences to produce a unique sonic fingerprint that is emotive, irresistible and immensely satisfying.
Though we both have yet to strike a note together since the release of their 2012 full length “Brighter” (KOM 254), WhoMadeWho have been remarkably productive. With two full lengths, a DJ mix for Watergate’s series and releasing two of 2019’s most played out club tracks together with Rampa (Innervisions) and Artbat (Watergate Records), the trio have found themselves diving more and more into the world of electronic music, tapping into their goldmine of connections within the scene to spearhead an array of collaborations.
Synchronicity is all about ‘meaningful coincidences’ – bringing interpretation to bear on connections that have no actual causal relationship. It’s a canny concept to pin onto Copenhagen trio WhoMadeWho’s latest album, which sees them return to Kompakt for the first time since 2012’s Brighter.
This re-established connection helps us to understand the synchronicity at play, the way that the WhoMadeWho core ave built an album around collaboration with friends and peers, much as Kompakt is all about cross-connections and family. On Synchronicity, WhoMadeWho call on friends old and new – Michael Mayer, Echonomist, Adana Twins, Alex Boman, Robag Wruhme, Frank Wiedemann, Sainte Vie, Mano Le Tough, Marc Piñol, Rebolledo, and Perel is the cast list; WhoMadeWho direct the material, shaping it into one lovingly flowing gem of dance-pop glory.
There’s something particularly generous about hearing an album as all-inclusive and open-hearted as Synchronicity in the midst of the profound social and cultural shifts we’re currently experiencing. While some songs on Synchronicity were recorded together, in real time, such as the collaborations with Adana Twins and Rebolledo, most of them have taken place via long distance, thanks to the pandemic lockdown. But you don’t need to know who was where to understand either the magnesium-flare melancholy of “Sooner”, recorded with Piñol, which has you holding your breath with the gentle thrill of the song’s lush melody, or the stomping strut of the following Adana Twins collaboration, “Shadow Of Doubt”.
Elsewhere, there’s the stentorian robot voice at the heart of “Hamstring”, where they’re joined by Michael Mayer; the lustrous headsoak of “Twenty Tears”, a tender intervention by Rebolledo; the strip-light, slow-motion disco strut of “Cecil”, produced alongside Echonomist; or the glittering, arpeggio dreamwork that Perel helps sculpt into shape on “Der Abend birgt keine Ruh.”… Really, there’s so much to celebrate here, a panoply of pleasures. From pop revelations to dancefloor delirium to slow-burning brooders, Synchronicity is just that; a space for the joys of the unexpected to collide, and to be given meaning by their coincidental co-existence in WhoMadeWho’s beautiful world.
"Wir hatten immer schon das Glück, viele talentierte Produzenten kennenzulernen. In den letzten Jahren haben wir diese Beziehungen durch verschiedene Remixe und Kollaborationen vertieft und jedes Mal kam etwas Aufregendes dabei heraus. Aus diesem Grund haben wir unser Synchronicity-Projekt gestartet: um uns selbst herauszufordern inspirierte, lustige und schöne Musik zu machen. “Synchronizität” bedeutet das gleichzeitige Auftreten von Ereignissen, die scheinbar in einem signifikanten Zusammenhang stehen, aber keinen erkennbaren kausalen Zusammenhang haben. Das beschreibt sehr gut, wie unser Weg zu dem Ort geführt hat, an dem wir jetzt sind - irgendwo zwischen der Club- und der Indie-Szene". – WhoMadeWho
KOMPAKT freut sich über Rückkehr der Kopenhagener Band WhoMadeWho. Tomas Barfods Vorliebe für elektronische Musik im poetischen Kontrast zu Tomas Høffding und Jeppe Kjellbergs jeweiligem Hintergrund im Rock und Jazz macht ihre Musik zu einem elektrisierenden Konglomerat, in das verschiedene Einflüsse zu einem einzigartigen klanglichen Fingerabdruck verschmelzen: gefühlvoll, unwiderstehlich und immens befriedigend.
Obwohl wir seit der Veröffentlichung von "Brighter" (KOM 254) in 2012 keine gemeinsamen Dinger gedreht haben, waren WhoMadeWho in der Zwischenzeit bemerkenswert produktiv. Mit zwei Full-Length-Alben, einem DJ-Mix für die Watergate-Reihe und der Veröffentlichung von zwei der meistgespielten Clubtracks aus dem Jahr 2019 zusammen mit Rampa (Innervisions) und Artbat (Watergate Records), taucht das Trio mehr und mehr in die Welt der elektronischen Musik ein. Für ihre Kollaborationen greifen WhoMadeWho immer wieder auf ihre Goldgrube an Bekanntschaften innerhalb der Szene zurück.
Bei “Synchronicity” geht es um "sinnvolle Zufälle" - also um die Interpretation von Verbindungen, die keinen tatsächlichen Kausalzusammenhang haben. Es ist ein ausgeklügeltes Konzept, das dem neuesten Album des Kopenhagener Trios WhoMadeWho anheftet: Diese wieder hergestellte Verbindung hilft uns, die Synchronizität im Spiel zu verstehen; die Art und Weise, wie WhoMadeWho ein Album um die Zusammenarbeit mit Freunden und Gleichgesinnten herum aufgebaut hat: schließlich geht es auch bei Kompakt um Querverbindungen und Familie. Auf Synchronicity richten sich WhoMadeWho an alte und neue Freunde: Michael Mayer, Echonomist, Adana Twins, Axel Boman, Robag Wruhme, Frank Wiedemann, Terr, Sainte Vie, Mano Le Tough, Marc Piñol, Rebolledo und Perel stehen auf der Liste. Das Trio führt Regie und sorgt für den Feinschliff. Das Ergebnis: ein echtes Juwel aus Dance, Pop und Glorie.
Inmitten der tiefgreifenden sozialen und kulturellen Veränderungen, die wir derzeit erleben, ist es etwas Besonderes, ein Album zu hören, das so offenherzig ist wie “Synchronicity”. Zwar wurden einige Songs gemeinsam und in Echtzeit aufgenommen – etwa die Kollaboration mit den Adana Twins und Rebolledo – die meisten Sessions fanden aufgrund der Pandemie jedoch über größere Entfernungen statt. Letztlich muss man aber gar nicht wissen wer wo war, um die Melancholie von "Sooner" mit Marc Piñol zu verstehen und im sanften melodischen Rausch des Liedes den Atem anzuhalten. Auch die eher brachiale Energie der darauf folgenden Adana-Twins-Kollaboration , "Shadow Of Doubt" vermittelt sich eingehend über die soziale Distanz hinweg.
An anderer Stelle ertönt die schallende Roboterstimme im Herzen von "Hamstring", wo sich Michael Mayer zu ihnen gesellt; die schimmernden "Twenty Tears", einer zärtlichen Intervention von Rebolledo; der Zeitlupen- Disco-Nummer "Cecil", die zusammen mit Echonomist produziert wurde; oder der glitzernde Arpeggio-Traum, den Perel in "Der Abend birgt keine Ruh" in Form bringt.. Ja, es gibt tatsächlich einiges zu feiern: Von Pop-Enthüllungen über Dancefloor-Delirium bis hin zu Stücken, die sich ihre Zeit nehmen - Synchronicity bietet Platz für all das; das Album spendet Raum, in dem die Freuden des Unerwarteten aufeinanderprallen und durch ihr zufälliges Nebeneinander in der Welt von WhoMadeWho Sinn ergeben.
Vor 25 Jahren, am 25. September 1995, wurde die Tür zu einer neuen Ära aufgestoßen, die die Rockmusik sowohl in Deutschland als auch global nachhaltig beeinflussen sollte: Die Berliner Band Rammstein veröffentlichte an diesem Tag ihr Debütalbum ”Herzeleid”. Aus Anlass dieses Jubiläums geben Rammstein und Vertigo Berlin/Universal Music am 04.12.2020 limitierte und remasterte Ausgaben dieses innovativen und bahnbrechenden Erstwerkes auf CD und Vinyl heraus. Unter dem Titel ”Herzeleid (XXV Anniversary Edition - Remastered)” wird das Album mit seinem originalen Tracklisting als Einzel-CD samt aufwändigem Kreuz - Digipack in einem Deluxe-Schuber erhältlich sein, wohlgemerkt erstmals in remastertem HD-Sound. Außerdem wird eine Doppel-LP, ebenfalls im Schuber, mit 180 Gramm-Schallplatten in blauer Splattered Vinyl-Optik aufgelegt. Die komplett überarbeitete Verpackung mit zahlreichen neuen Komponenten stammt vom ursprünglichen Artwork-Designer Dirk Rudolph. Die Booklets sind zudem mit den Original-Bildern des Fotografen Praler ausgestattet. Beide CD- und LP-Editionen sind streng limitiert.
- A1: Untethered Angel
- A2: A Nightmare To Remember
- B1: Fall Into The Light
- B2: Barstool Warrior
- C1: In The Presence Of Enemies - Part 1
- C2: Pale Blue Dot
- D1: Scenes Live Intro
- D2: Scene One: Regression
- D3: Scene Two: I. Overture 1928
- D4: Scene Two: Ii. Strange Déjà Vu
- D5: Scene Three: I. Through My Words
- D6: Scene Three: Ii. Fatal Tragedy
- E1: Scene Four: Beyond This Life
- E2: Scene Five: Through Her Eyes
- F1: Scene Six: Home
- F2: Scene Seven: I. The Dance Of Eternity
- F3: Scene Seven: Ii. One Last Time
- G1: Scene Eight: The Spirit Carries On
- G2: Scene Nine: Finally Free
- H1: At Wit's End
- H2: Paralyzed
´Distant Memories - Live in London´ vereint ausgewählte Songs von DREAM THEATERs aktuellem Album ´Distance Over Time´ (2019) zusammen mit der vollständigen Aufführung von ´Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory´ (1999). An einem lang herbeigesehnten und fast schon als historisch zu bezeichnenden Abend in der Geschichte der Band entstand dieses bemerkenswerte Live-Album. Die Tour ´The Distance Over Time Tour: Celebrating 20 Years of Scenes From a Memory´ war ein Dankeschön an die Fans für ihre jahrzehntelange Wertschätzung und Liebe. Für die Band war ´die Tour in vielerlei Hinsicht wirklich unglaublich. Wir durften unsere neuesten Werke präsentieren, die von DT-Fans auf der ganzen Welt auf eine Weise aufgenommen wurde, für die wir unglaublich dankbar sind. Und die zwei Abende, die wir in London aufgenommen und gefilmt haben, gehörten definitiv zu den besten Shows der Tour.´ Petrucci fährt fort: ´Egal ob man die Gelegenheit hatte, diese Tour persönlich zu sehen und das hoffentlich großartige Konzerterlebnis noch einmal erleben möchte, oder ob man das Konzert zum ersten Mal auf Video genießt: ´Distant Memories´ fängt die Live-Energie sehr genau und sehr schön ein - ebenso wie die positive Aufregung, die wir alle im vergangenen Februar gemeinsam im Apollo verspürt haben.´ Er hebt das ´unglaubliche Touring- und Produktionsteam sowie unser großartiges Filmteam hervor, die allesamt perfekt abgeliefert haben und es uns ermöglichten, in bestem Licht präsentiert zu werden. Wir sind überaus stolz darauf, diese Veröffentlichung dank unseres talentierten Mix Engineers, unseres Regisseurs und Art Directors mit brillantem Sound sowie in visueller und künstlerischer Perfektion anbieten zu können.´ Die bedeutsame Performance ´Distant Memories - Live In London´ ist als Limited Deluxe 3CD / 2Blu-Ray / 2DVD 44-seitiges Artbook, Limited Edition 4LP + 3CD Boxset, Special Edition 3CD + 2Blu-ray Digipak, 3CD + 2DVD Mulitbox & als Digitales Audioalbum erhältlich.
Remastered Version des 1987 veröffentlichten Albums. Das Doppelvinyl enthält ausschließlich die Tracks von "Children Of God". Der beiliegende Hi Res Download Code enthält außerdem die Aufnahmen des Bonus Live Albums "Feel Good Now", das 2021 noch mal als Standalone Version auf Vinyl erscheint.
“Semilla” ist das Kollabo-Debütalbum von Multiinstrumentalist Pachakuti und Produzent young.vishnu. Pachakuti ist ein klassisch ausgebildeter Saxophonist und Pianist mit Hang zu Jazz und lateinamerikanischer Musik. young.vishnu ist Beatmaker, Arrangeur, Sampleologist und Gründer des Nima Composition Archive. Beide lernten sich vor 5 Jahren in Hildesheim kenn und freundeten sich auf einem gemeinsammen Raod-Trip ins Baskenland an. Pachakuti und young.vishnu gründeten eine neunköpfige Band namens Soularkestra die der Ausgangspunkt für ihr neues Projekt war. Auf “Semilla” vereint das Duo Hip-Hop, Jazz, Latin, Funk und Soul mit starken Botschaften zu Politik, Identität, Globalisierung und Neokolonialismus.
180g clear marbled vinyl + stamped sleeve + inside out printed cover
Mood of departure presents the 50th release of ORNAMENTS. "Roadmap" LP is crossing borders,
forests, mountains and deep atmospheres on a trip of finest electronics from the past and today
combined with recordings of destructions.
Some Previous here
Resident Advisor
German label Ornaments Music is putting out its 50th release, Mood Of Departure's Roadmap.
The album comprises twelve tracks of melodic ambient and trip-hop, and is due out next month. The LP will be pressed up on marbled vinyl on November 6th, while the digital album is slated for November 23rd release.
This summer, Ornaments Music put out Assemblage, a dub techno collaborative project from Paul St. Hilaire and Rhauder.
Groove MAG
„Man soll die Feste feiern wie sie fallen.” Hachja – 2020 ist wirklich vieles anders. Sogar manche Lebensweisheiten treffen in diesem Jahr nicht mehr zu, wie sie das noch letztes taten. Zum Glück dürfen wir uns aber über eines umso mehr freuen, über tonnenweise neue Musik. So feiert unter anderem Ornaments Music Release-Jubiläum. Das Berliner Label bereichert seit 2008 mit Künstlern wie Marko Fürstenberg, The Analog Roland Orchestra und Rhauder die Dubtechno-Sparte mit maßgeblichen musikalischen Beiträgen. Mit dem 50. Release Roadmap beschreitet Ornaments nun neue Wege und veröffentlicht ein emotionales Album, dass sich irgendwo zwischen Ambient und Electronica wiederfindet.
Mood Of Departure heißt die Person, die dieses Werk vollbracht hat. Wer dahinter steckt bleibt vorerst geheim. Nur soviel sei gesagt. Es ist nicht ihr erstes. Oder seines? Weil es nur spärliche Informationen über den/die Künstler*in gibt, stehen die einzelnen Stücke ohne Personenkult oder seitenlange Lobeshymnen an erster Stelle. Und wenn man mal ehrlich ist, gibt es schon genug Ablenkung in der heutigen Zeit. Durch das Intro des Albums, durch „Scan”, wird sofort deutlich, dass es sich hier nicht wie gewohnt um ein klassisches Dancefloor-Album handelt. Die Stimme der Sängerin, die auch in einigen weiteren der insgesamt zwölf Stücke vorkommt, verleiht dem Track eher Band- statt Producer-Charakter. Ein sanfter Ambient-Teppich aus luftigen Flächen und wiederhalendem Gesang wird durch simple aber präzise Hip Hop-Beats fortgetragen, und man ist nach dieser Einführung gespannt, was noch folgt.
Faze MAG
Mit dem Debütalbum „Roadmap“ von Mood Of Departure veröffentlicht das Label Ornaments sein 50. Release!
2008 startete das Label, das bekannt ist für sein marmoriertes Vinyl, mit einer EP von Marko Fürstenberg, Acts wie youANDme, Sascha Dive, The Analog Roland Orchestra, Steve Bug oder zuletzt Rhauder & Paul St. Hilaire haben hier auch ihre Spuren hinterlassen.
marbled blue & white vinyl
Mireia Records’ maritime-themed color-splash series “We'll Sea” hits edition number four. Gathered here we find an illustrious quartet of today’s most proficient captains of the night: Das Komplex (Steps, Love on the Rocks), Tecwaa (Höga Nord, Les Yeux Orange), Jacques Bon (Beats in Space, Mule, Smallville) and Achim Maerz (Don’t Be Afraid).
Hear satellites roaming the atmospheric edge of our planet as if it would be just another shore. Listen to breaking waves of light.
Stargaze while dipping toes in the sands of time.
Time to leave the planet - at least for the length of this record.
Videosphere, the debut album by Kompakt’s latest signing, the London-based artist Lake Turner (aka Andrew Halford), swoons into focus with “The Sunbird”, a teasing drift of lilting, ambient tones, riding out a submerged piston-pulse rhythm. Across its brief 109 seconds, it manages to traverse evocative terrain – something mythopoetic, something both humble and grandiose, a glimpse of the other behind the sky’s curtain. “I wanted to conjure up something resembling an ancient ceremony or death procession,” Turner nods. “Like a hymn to the surroundings of a faraway hill.” It’s both sky-bound and earthen, a ritual incantation to call in the music of the spheres.
Turner was introduced to the Kompakt family by his sometime collaborator Yannis Philippakis of Foals. He’d previously made music in post-punk and indie groups Great Eskimo Hoax and Trophy Wife, but Videosphere is the first time he’s fully articulated his own vision of electronic music, aside from one limited lathe-cut 12”, 2018’s Prime Mover EP, on Algebra. The lush ambient-disco-techno dreams of Videosphere were constructed and completed in his London studio and at his parents’ arable and sheep farm in Worcestershire, which might help explain the hazy, unhurried pastoralism of the album.
“There was a slight bittersweetness in finishing the record (in Worcestershire) as my parents were in the middle of selling my childhood home,” he sighs, before quipping, “on the plus, I ended up shearing a lot of sheep over the summer.” A student of archaeology and ancient history, Turner is no doubt carefully attuned to the twisting cogs of history and memory, and it’s no surprise that Videosphere has a nostalgic, melancholic cast; much of its beauty rests in the way it tugs, gently, at the heart strings – see the tear-stained cheeks of the lush, dappled “Honeycomb”, or the sweetly sad electro-roundelay of “No Way Back Forever.”
It’s not all drift-dream hypnosis, though – Videosphere is very much grounded in the now. ““No Way Back Forever” is a nod to the linear nature of time,” Turner explains by way of example, “and the tipping point of the world climate crisis that scientists have now declared.” Jayne Powell’s vocals are sent spinning through the song, wound like candyfloss; she takes centre stage on the techno hymnal title track, too. Throughout, there’s a sense of forward movement, despite the life stasis we find ourselves collectively bound by in mid-2020; there’s also a yearning for the communal, for community, that’s captured in the album title, a nod to an object Turner encountered at London’s Geoffrey Museum, “a television set in the shape of a spaceman’s helmet from the 1970s.”
“The vision I loosely had was to make an electronic record that had a communal warmth and almost ceremonial or ritual feel. I wanted to examine the relationship of our archaic minds in the trappings of the modern world,” Turner concludes. “What the Videosphere also symbolizes for me is the oneness of humanity and community, prevailing.”
Eröffnet wird "Videosphere", das Debütalbum von Kompakts jüngstem Signing, dem in London ansässigen Künstler Lake Turner (alias Andrew Halford), mit "The Sunbird" - einem herausfordernden Strom aus Ambient Sounds, die zu schweben scheinen, um sich dann in einen subtilen, maschinellen Rhythmus zu verwandeln. In gerade mal 109 Sekunden gelingt es dem Stück, ein gewaltiges Terrain abzuschreiten - etwas Mythopoetisches, bescheiden und grandios zugleich, gibt uns eine Ahnung davon, was sich hinter dem Himmel verbirgt. "Ich wollte etwas heraufbeschwören, das einer alten Zeremonie oder Totenprozession ähnelt", sagt Turner, "wie eine Hymne an die Umgebung eines weit entfernten Hügels." Himmlisch und irdisch zugleich, eine rituelle Beschwörung von Sphärenmusik.
Der Kompakt Label-Familie wurde Turner von dessen zeitweiligen Mitarbeiter Yannis Philippakis (Foals) vorgestellt. Zuvor hatte er in den Post Punk- und Indie-Bands Great Eskimo Hoax und Trophy Wife gespielt. Bis auf eine limitierte lathe-cut 12", der "Prime Mover EP" auf Algebra von 2018, artikuliert Turner mit "Videosphere" zum ersten Mal seine eigene Vision von elektronischer Musik.
Die üppigen Ambient-Disco-Techno-Träume von "Videosphere" hat Turner in seinem Londoner Studio und auf der Schaffarm seiner Eltern in Worcestershire produziert, was den nebulösen, gemächlichen und beinahe pastoralen Charakter des Albums erklären könnte.
"Es gab einen bittersüßen Moment als ich mit der Platte (in Worcestershire) fertig geworden war, da meine Eltern gerade dabei waren, das Haus meiner Kindheit zu verkaufen", seufzt er, bevor er witzelt, "das Positive war, dass ich im Laufe des Sommers eine Menge Schafe geschoren habe". Als Student der Archäologie und der Geschichte des Altertums ist Turner zweifellos mit den sich unaufhörlich drehenden Rädern der Geschichte und der daran geknüpften Erinnerungen vertraut, und es ist keine Überraschung, dass "Videosphere" einen nostalgischen, melancholischen Einschlag hat; viel von seiner Schönheit liegt in der Art und Weise, wie es einem sanft ans Herz geht - die Tränen benetzten Wangen von "Honeycomb" oder der ambivalente Elektro-Reigen von "No Way Back Forever".
Trotz allem hypnotischen Driften und Träumen - Videosphere ist sehr stark im Jetzt verankert. "`No Way Back Forever`ist eine Anspielung auf die lineare Natur der Zeit", erklärt Turner beispielhaft, "und auf den Wendepunkt der globalen Klimakrise, den Wissenschaftler gerade ausgerufen haben". Jayne Powells Gesang wirbelt dabei wie Zuckerwatte durch den Song und steht auch im Mittelpunkt des technoid hymnischen Titelstücks. Überall ist ein Gefühl der Vorwärtsbewegung zu spüren, trotz der Stagnation, in der wir uns Mitte 2020 kollektiv befinden; trotzdem existiert eine Sehnsucht nach dem Gemeinsamen, nach Gemeinschaft, die im Albumtitel eingefangen ist - eine Referenz an ein Objekt, dem Turner im Londoner Geoffrey-Museum begegnete, "ein Fernsehgerät in Form eines Raumfahrerhelms aus den 1970er Jahren".
„Die lose Vision, die ich hatte, bestand darin, eine elektronische Platte zu machen, die eine soziale Wärme und eine fast zeremonielle oder rituelle Atmosphäre ausstrahlt. Ich wollte die Beziehung unseres archaischen Geistes in den Fallstricken der modernen Welt untersuchen", so Turner abschließend. "Was `Videosphere` für mich auch symbolisiert, ist die Einheit von Menschlichkeit und Gemeinschaft, die am Ende obsiegt".
A very welcome reissue of this amazing LP. Beautiful deep Brazilian music that soothes the soul.. Tip!!
The self-titled debut by the duo Jaime & Nair is a revelation of all sorts. Released in 1974 on CID under the influence of albums like "Clube Da Esquina" it is an expressive album full of charm through a gesture of swing. It shows an overall dreamy lullaby vibe with subtle touches of Brazilian folk and features well-known artists such as Wilson Das Neves, Orlandivo or José Roberto Bertrami as studio musicians. The outstanding and largely hailed song 'Sob O Mar' brings us back to a pure Brazilian soft-bossanova-beat adorned by luscious orchestral arrangements. It became a popular DJ tune for those in the know after being comped in the fantastic "High Jazz" series in the early 2000s, gaining this album grail status among collectors worldwide. An essential addition to any serious Brazilian music collection.
Nach 6 jähriger Abstinez nach seinem letzten Projekt (Life Is Good), meldet sich Nas diesen Sommer
mit seinem neuen Album NASIR zurück. Das Album entstammt aus der Produzentenschmiede von
Kanye West und ist ein Produkt aus der vom Produzenten ins Leben gerufenen "Wyoming Sessions".
NASIR ist das vierte Werk aus den genannten Sessions und enthält ebenso wie die Vorgänger
("Daytona" Pusha T, "Ye" Kanye West, "KIDSSEEGHOSTS" Kanye West & Kid Cudi) sieben Titel. Das
Album ist mit hochkarätigen Gastauftritten von Puff Daddy, 070 Shake, Kanye West, Tony Williams und
The-Dream bestückt. Das Album ist bereits sein elftes Studioalbum und stieg auf Platz 5 der
Billboardcharts ein.
Der Wunsch nach Veränderung regt sich aus dem Inneren. Entweder man hört ihm zu - oder nicht. Aluna hat sich entschieden, zuzuhören. Nach dem vielfachen Lob der Kritiker als eine Hälfte des MultiplatinDuos AlunaGeorge etablierte die Grammy-ausgezeichnete Sängerin, Songwriterin und Produzentin auf ihrem Solo-Debütalbum ”Renaissance” ihren unbestreitbar charakteristischen und unberechenbaren Sound. ”Ich bin eine schwarze Frau, aber ich bin auch eine multikulturelle Frau, und ich habe an vielen verschiedenen
Orten gelebt und Erfahrungen gesammelt, und so dachte ich mir, das ist es, was ich mitbringen werde”, so Aluna. ”Renaissance” stellt den Höhepunkt ihrer Reise als ”schwarzes Mädchen aus einem damals ganz weißen, britischen Vorort” dar, zum Beginn einer regelwidrigen Revolution bei der sich festgefahrene Grenzen zwischen Kultur, Rasse, Geschlecht und Genre auflösen. Aluna war an jedem Aspekt des Albumprozesses beteiligt - vom Verfassen der Texte über Gesang, Schlagzeug- , Keyboard- und Gitarrenspiel bis hin zur Koproduktion von ”Renaissance” zusammen mit Singer/Songwriter Lido. Zusätzlich enthält das Album Feature-Beiträge von Princess Nokia, Jada Kingdom, SG Lewis, KAYTRANADA, Scott Storch, GRADES, Mr. Carmack und Rema. Mit über 2 Milliarden generierten Streams weltweit gehört Aluna zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des
Dance & Electronic Genres. Zudem arbeitete sie kürzlich mit Größen wie DJ Snake, Disclosure, Flume, Jungle, Popcaan, oder Cautious Clay zusammen.
- A1: Das Goldene Zeitalter - Don't Give Up Your Smile Today
- A2: Nu Art Quartet - Black Bandit
- A3: John Tinsey - Freedom Excelsior (Part 2)
- A4: Obie Jessie Quartet - Black King
- A5: Walt Bolen - Peace Chant
- B1: Genghis Kyle - Bakit Ba
- B2: Luna Brothers Trio - Mozambique
- B3: Hozan Yamamoto - Spotlight On Sapporo
- B4: The Milestones - Funk
From 1963 to 2014: "Peace Chant - raw deep and spiritual jazz" exhibits 51 years of music. A well matched anthology with sounds to dive into, hard rhythms to dance to and vocals to meditate on.
The Tramp Records crew has compiled 9 tracks in nice order and dramaturgy. Some tunes you might have never heard before unless you own one of the rare original vintage vinyl records. Peace Chant is released on two separate LPs with own catalogue numbers and on one CD. Some songs I can't get out of my mind:
The previously unreleased "Don't Give Up Your Smile Today" is opening the compilation. It's from Das Goldene Zeitalter, a band that didn't survive - but whose members had a huge influence on German jazz, soul, afrobeat and funk within the last years merging into groups like The Poets of Rhythm, The Whitefiled Bros., and The Malcouns. Boris Geiger aka. Bo Baral sings a Pharoah Sanders like tune, his voice deeply resonating, the rhythm section heavily grooving.
After the first three woolly recorded tracks Walt Bolen's "Peace Chant" with its dry and funky sounds with flute, two guitars and percussion is quite a pleasure to listen to. Organ and voice are Bolen's who used to play the keys in San Fernando Valley church when he was a child. "Peace Chant" was recorded for his own Ar-Que label in 1972 and is one of the few cuts with him as a leader. He has played sessions and clubs for years and today he is sitting at the church organ again.
This publication's oldest recording dates back to 1963: "Mozambique" by Luna Brothers Trio, a Caribbean and hypnotic instrumental. For my jazz trained ears it is rather unusual that the güiro (the gherkin played with a stick) is being played throughout the entire song. Heavily laid back cowbell, concas and timbales and the slightly detuned piano are wonderful! "Mozambique" sounds like from another star but its origin is Los Angeles, where the brothers Fred and Ricardo Luna had their night club band. You could imagine a bast skirt strip and at the same time the great Raumpatrouille (Space Patrol) landing on German B&W TV screens in 1966.
Hozan Yamamoto recorded crime jazz with the Japanese bamboo flute shakuhachi. He belonged to Tony Scotts "Music for Zen Meditation" in 1964, played with Ravi Shankar, avant-garde jazz bassist Gary Peacock and appeared at Donaueschingen Festival for contemporary music. Tokio university's open minded lecturer recorded the funky and modal "Spotlight on Sapporo" in 1972.
Continuing to make 2020 their own Tropical Disco are back with four tracks of joyous dancefloor fervour in the shape of Volume 19 of their well loved vinyl series.
The EP see’s a welcome return for the outrageously talented and regular contributor to the label Phased Groove. He is appearing alongside a debut for the equally revered Ziggy Phunk and a welcome return of Vagabundo Club Social on a release which is completed by a dynamite collaboration between Kikko Esse & Emanuele Del Carmine.
This is an EP punctuated by the jazzy flourishes that we have come to love from Tropical Disco which sit perfectly alongside a prodigious selection of disco edged funk.
Phazed Groove’s ‘In Motion’ is the perfect opener for this ever so stylish collection. Its dashing groove packs in everything from subtle guitar licks and disco flutes to gentle keys and an ever so sensual breathless female vocal which has likely beamed in directly from the 70’s. It’s a track which belies its laidback notions and is deceptively energetic. Expect this one to be played everywhere from Miami pool soirees to Mediterranean boat parties in the coming months.
Danish artist Ziggy Phunk has seen his star rise rapidly over the last couple of years on the back of a series of sublime releases. His track here ‘Vibes of Nola’ is as captivating as anything that he has produced to date. Built around some incredible keys its funk infused bassline gives it some genuine dancefloor guile.
Over on the flip Kikko Esse & Emanuele Del Carmine’s ‘Funky Tranky’ brings to mind some of Masters at Works jazzier moments as Nuyorikan Soul. Built round some wonderful live bass guitar playing its layers of sumptuous guitar and brass are a joy.
Closing the EP is an essential Latin-edged dance-floor gem in the shape of ‘Calabao’ from Colombia’s irrepressible Vagabundo Club Social. Acidic bass notes and filtered vocals add the grit here. It’s a track which you can expect to be ubiquitous on in the know dancefloors across the tail end of 2020.
Yet again Topical Disco raises the bar ever higher for contemporary disco.
Support across Mi Soul & House FM.
- A1: Jetzt Passt Auf
- A2: Wo Geht's Lang?
- A3: Hausmeister Thomas "D" (Lp Mix)
- A4: Großstadt
- A5: Ich Muss
- A6: 45 Fieber
- A7: Zerkratzt
- A8: Mikrofonprofessor
- A9: Fühl Dich Frei
- A10: Dumm, Das!
- A11: Ich Krieg Nie Genug
- B1: Jetzt Geht's Ab (Radio Edit)
- B2: Das Geschieht Dir Recht (Part 1)
- B3: S M.u.d.o. Ich Bin Halt So
- B4: Das Geschieht Dir Recht (Part 2)
- B5: Auf Der Flucht
- B6: Das Geschieht Dir Recht (Part 3)
- B7: Kartoffelclip
- B8: Spiesser
- B9: Hausmarke Ist
- B10: Böse
- B11: Is Ja Gut Jetzt
JETZT GEHT’S AB ist das Debütalbum der HipHop Formation DIE FANTASTISCHEN VIER und wurde am 27.08.1991 veröffentlicht.
Im Dezember 1988 kehrten Smudo und Thomas D, die Teil der größtenteils auf Englisch rappenden Combo The Terminal Team waren, von einem gemeinsamen Aufenthalt in den USA zurück, wo sie auch einige Auftritte absolviert hatten. Während ihre englischsprachigen Texte weitgehend belächelt worden waren, hatten sie für die deutschsprachigen Raps Anerkennung erhalten. Nach ihrer Rückkehr schlugen sie DJ Hausmarke und And.Ypsilon, die ebenfalls Mitglieder des Terminal Teams waren, daher vor, dass sie fortan konsequent als deutschsprachige Band auftreten sollten, was auf Zustimmung stieß.
Smudo hierzu:
„Ab diesem Moment übersetzten wir alles. Wirklich alles. Wir sagten nicht mehr „scratchen“, sondern „Platten kratzen“. Unsere Musik hieß natürlich nicht mehr Rap, sondern Sprechgesang. Es war eine Mission. Es diente unserer Selbstfindung.“
Bereits 1990 hatten Die Fantastischen Vier mit dieser neuen Ausrichtung einen Ruf als gute Liveband erlangt. 1991 schließlich folgte der Plattenvertrag.
”Jetzt geht’s ab“ stellte in der deutschen Hip-Hop-Szene, die überwiegend anglophone Texte schrieb, ein Novum dar und schaffte es auf Platz 22 der deutschen Musikcharts.
Seit 25 Jahren gehört das Berliner Duo zu den Pionieren und führenden Vertretern des emotional-melodischen House & Techno und legt nun mit "Dear Future Self" sein neuntes Album vor, geschrieben und produziert auf seinen globalen Touren von Neuseeland bis Berlin, mit Künstlerkollabos aus Island, Südafrika, England und Deutschland. "Das ist unser cluborientiertestes Werk bislang, viele der Songs wurden in den letzten 18 Monaten rund um den Erdball live getestet. Von wunderschönen Sonnenuntergängen am Strand bis zu Fabrikhallen, von grossen Festivals bis zu kleinen Clubs, nur die wirklich essentiellen Tracks schafften es auf das Album", so Booka Shade. Ein weiteres Must-Have für die zahlreichen Fans, das die sich immer weiter entwickelnde und verfeinernde Palette von Booka Shade um ein Juwel erweitert. Zusätzlich belegt das Duo seine Innovationsfreudigkeit mit dem "Dolby Atmos 3CD Audio Blu-ray" Format, für dessen Mix Kraftwerk-Mitglied Fritz Hilpert verantwortlich zeichnet, der bereits für seinen Surround Mix von Kraftwerks "3D - Der Katalog" 2017 für den Grammy nominiert wurde.
Erweiterte 25-Jahres-Reissue des Kollabo-Albums "Spinner" (1995) von Brian Eno und dem legendären Public Image Ltd.-Bassisten Jah Wobble, featuring Jaki Liebezeit (Can) on drums. Basierend auf dem Brian Eno-Soundtrack zu Derek Jarmans Filmtribut "Glitterbug" (1994), übergab Eno Stereo-Mixe der Sequenzen an Wobble, der diese mit Hilfe von Instrumenten ausschmückte und zu den "Spinner" Tracks verarbeitete. Das Resultat fusioniert eisigen Ambient mit einer Art psychogeografischem Funk. Physische Formate waren seit 15 Jahren nicht mehr erhältlich und enthalten nun die Bonustracks "Stravinsky" (ein Original aus Enos "Glitterbug" Soundtrack) und den brandneuen, exklusiven Jah Wobble-Track "Lockdown" auf CD und als LP-Download-Code.
Eric D. Clark
"Written in approximately 1996 or shortly thereafter & born of a night out on the town naturally!
...having been to hear Ranga Tikki (Ms. Codi from New Zealand) drop knowledge in Berlin's SO36: she'd
played the "I have a dream" speech orated by Martin Luther King;
...the mind stopped at "From every Mountain Top"! I walked back through the streets shouting that to myself
until entering the flat then started immediately on the song!
Written and produced: ERiC D. ClARk
publisher: SUBCURRENT Music lTd.
Hans Nieswandt:
Between 1996 and 2000 (and in some cases beyond), Cologne project Whirlpool Productions produced a lot
of music, both as a group and as solo artists, at the legendary Can Studio in Weilerswist, a small town about
20 kilometres south of Cologne. Much of this music has been released, most notable the international
classic „From: Disco To:Disco“; but some of the music never saw the light of day. These two tracks I
produced myself at some point shortly after my first solo album „Lazer Muzik“ and I’m super glad to get a
chance to finally release them - because there is the important cause of helping to save the Paloma Bar, a
place where I played times and always loved it - an experience I dearly hope to repeat many times more.
And because I always liked those two tracks a lot, they just never found their proper platform, for whatever
reasons. As I think they are quite fitting to the sound of the Paloma, I’m more than happy to support this
unique place with this humble contribution. Written and produced by Hans Nieswandt around 20 years ago
at Can Studio, Weilerswist. Original date unknown.
Lowtec & Marvin Dash:
"Es gibt ein paar Lieblingsclubs in Deutschland, kleine Clubs wie z.B. Paloma in Berlin oder Pudel in HH -
wo es nur um die pure Liebe zur Musik geht - wo keine Kompromisse eingegangen werden müssen in
Bezug auf Trackauswahl oder zu deepen Sets, weil das Publikum einfach versteht worum es geht.
Sozusagen das verlängerte Wohnzimmer... Bei gefühlt jeder 2. Platte fragt jemand nach einer Track ID, alle
paar Minuten bringt jemand etwas zu trinken...das wollen wir unterstützen." (Lowtec & Marvin Dash)
Marvin Dash – Lost in the Woods: Written and produced by Ronald Reuter in around 2010. Previously
unreleased.
Lowtec – Museum Of Natural History Of Life: Written & produced by Jens Kuhn, 2000. Previously
unreleased.
The invasion continues as We R The Aliens returns for its first Various Aliens compilation featuring some of the finest intergalactic cuts by way of Markus Sommer, Chklte, and your resident aliens. Boronas and
Snad kick off the A1 with a high-altitude MPC workout. Chklte picks up the pace with The Sway Effect, characterized by an infectious SH101 lead and a floor facing groove. Jakob Seidensticker and Melina
soundtrack the afterhours with the B1, an atmospheric minimal house cut. Finally, Markus Sommer brings us home with the multi-faceted Lost Love, a cheeky retro-reminiscent dancefloor burner.
Das für den GRAMMY nominierte Duo ODESZA und der bahnbrechende australische Produzent Golden Features veröffentlichen neues gemeinsames Album als BRONSON.
BRONSON wurde gegründet, als die ODESZA-Mitglieder Harrison Mills und Clayton Knight 2014 bei einem australischen Musikfestival auf Tom Stell von Golden Features trafen. Die drei teilten ihre gegenseitige Bewunderung für die Auftritte der jeweils anderen und blieben in Kontakt, indem sie Musik über Zeitzonen und Kontinente hinweg über Dropbox-Dateien und FaceTime-Anrufe austauschten. Das Aufeinandertreffen des Trios gipfelte in einem Treffen 2018, als die drei Künstler eine Woche in der abgelegenen Region von Berry in Australien verbrachten, um das aufzunehmen, was später das Debütalbum von BRONSON werden sollte. Wie aus den beiden ersten Singles hervorgeht, ziehen sich Elemente von Licht und Dunkel durch das zehn Songs starke Album, da das Oberthema von „BRONSON“ das dem Menschen innewohnenden Kampf von Licht gegen Dunkelheit widerspiegeln möchte. Die Platte kombiniert sowohl melodische Vocal-Songs als auch stimmungsvollere, tiefergehende Elektronika mit Gastbeiträgen von lau.ra (die, neben u.a. Nigel Godrich von Radiohead, Teil der experimentellen Rockband Ultraísta ist), dem gefeierten US-amerikanischen R&B-Sänger Gallant und dem britischen Produzenten Totally Enormous Extinct Dinosaurs (TEED). ODESZAs und Golden Features’ kombinierte Streamingzahlen reichen in die Milliardenhöhe und die beiden Acts haben jeweils mehrere Singles und Alben veröffentlicht, die mit Gold und Platin zertifiziert wurden. Die Künstler haben mit einer Reihe von renommierten Künstlern wie Sia, Charli XCX, Leon Bridges, Regina Spektor, Katy Perry und anderen zusammengearbeitet. Als hochgefragte Live-Acts haben die beiden Projekte zudem Millionen von Fans auf der ganzen Welt auf ihren jeweiligen Headline-Tourneen erreicht. ODESZA haben zudem legendäre Veranstaltungsorte auf der ganzen Welt ausverkauft, wie bspw. Die Verti Music Hall in Berlin, die Londoner O2 Academy Brixton, das Staples Center in Los Angeles und das Barclays Center in New York und waren Headliner auf Festivals wie Melt!, Coachella, Bonnaroo und Lollapalooza.
Das für den GRAMMY nominierte Duo ODESZA und der bahnbrechende australische Produzent Golden Features veröffentlichen neues gemeinsames Album als BRONSON.
BRONSON wurde gegründet, als die ODESZA-Mitglieder Harrison Mills und Clayton Knight 2014 bei einem australischen Musikfestival auf Tom Stell von Golden Features trafen. Die drei teilten ihre gegenseitige Bewunderung für die Auftritte der jeweils anderen und blieben in Kontakt, indem sie Musik über Zeitzonen und Kontinente hinweg über Dropbox-Dateien und FaceTime-Anrufe austauschten. Das Aufeinandertreffen des Trios gipfelte in einem Treffen 2018, als die drei Künstler eine Woche in der abgelegenen Region von Berry in Australien verbrachten, um das aufzunehmen, was später das Debütalbum von BRONSON werden sollte. Wie aus den beiden ersten Singles hervorgeht, ziehen sich Elemente von Licht und Dunkel durch das zehn Songs starke Album, da das Oberthema von „BRONSON“ das dem Menschen innewohnenden Kampf von Licht gegen Dunkelheit widerspiegeln möchte. Die Platte kombiniert sowohl melodische Vocal-Songs als auch stimmungsvollere, tiefergehende Elektronika mit Gastbeiträgen von lau.ra (die, neben u.a. Nigel Godrich von Radiohead, Teil der experimentellen Rockband Ultraísta ist), dem gefeierten US-amerikanischen R&B-Sänger Gallant und dem britischen Produzenten Totally Enormous Extinct Dinosaurs (TEED). ODESZAs und Golden Features’ kombinierte Streamingzahlen reichen in die Milliardenhöhe und die beiden Acts haben jeweils mehrere Singles und Alben veröffentlicht, die mit Gold und Platin zertifiziert wurden. Die Künstler haben mit einer Reihe von renommierten Künstlern wie Sia, Charli XCX, Leon Bridges, Regina Spektor, Katy Perry und anderen zusammengearbeitet. Als hochgefragte Live-Acts haben die beiden Projekte zudem Millionen von Fans auf der ganzen Welt auf ihren jeweiligen Headline-Tourneen erreicht. ODESZA haben zudem legendäre Veranstaltungsorte auf der ganzen Welt ausverkauft, wie bspw. Die Verti Music Hall in Berlin, die Londoner O2 Academy Brixton, das Staples Center in Los Angeles und das Barclays Center in New York und waren Headliner auf Festivals wie Melt!, Coachella, Bonnaroo und Lollapalooza.
Acoustic Resistance ist ein Projekt, das von den Musikern Julien Decoret (Joon Moon, Nouvelle Vague) und Julien Boyé (Gush, Nouvelle Vague) ins Leben gerufen wurde, wobei sie die riesige Instrumentensammlung nutzen, die sie auf ihren Reisen im Laufe der Jahre zusammengetragen haben. Die Band kreiert rhythmische, hypnotische Tanzmusik, die in ihrem Stil und ihrer Form an elektronische Musik anknüpft und gleichzeitig einen kritischen Blick auf die moderne Welt wirft.
Hey Existeers!
The new Pudel Produkte release has arrived!
This time, it’s more like a record for yellow press readers – due to the high celebrity density on the two tracks! First, there’s Richard Fearless. The guy has been on the “Mission Impossible” soundtrack and he was famous in New York and London as DEATH IN VEGAS. He composed the music on this record and recorded it together with the slackers of Circuit Diagram, which is why the project was aptly named DEATH CIRCUIT. That’s logical, that’s correct, excellent!
One track of theirs is called “Strom Dub”, and the full length of it has been pressed onto the A-Side of the record. It sounds like Synthesizer music usually sounds: Sexy and warm and cold. The tears of technology dripping onto your head for eight and a half minutes while the spirit of the 80s sneaks in through the back door.
Like the B-Side, this track is a grower, a slow creeper you’ll want to hear again and again. Ac-cording to science, this is just what the people need in these days of unhealthy acceleration. And yes, the B-Side: There’s the track “Teeparty am Waldbrand” which translates to “Tea Party at the Forest Fire”, and it features the fat-mouthed DAS BO and RALF KÖSTER. Trust us, it’s just as hard for native speakers to decipher what they’re saying, but we were assured there’s even a “political dimension” to the track, so I guess we’ll have to listen again. Soundwise it’s a beautifully clut-tered mess, a cold wave sprinkled with bizarre brittle that lures you out into nature.
Ah yes, Pudel Produkte – it’s still minority music from the planet of the apes for people that know where to go, and that is elsewhere than the others.
- A1: Americana
- A2: Lies Ft. Look Mum No Computer
- A3: Midnight Resistance
- B1: I Need You
- B2: Rent Boy Ft. Jay Jay Johanson
- B3: ?????? ????
- C1: L’avenir D’avant Ft. Diamond Deuklo
- C2: Mandala Ft. Ornette
- C3: On Sight
- C4: Fallling Apart Ft. Simone
- D1: Long Hair, Black Leather
- D2: On My Own Ft. Maxence Cyrin
- D3: Les Heures
Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
Salt Lake Citys Indie-Pop-Lieblinge Choir Boy melden sich nach vier Jahren mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums "Gathering Swans" zurück. Mit der emotionalen, kraftvollen und von Pop-Nostalgie durchfluteten Platte, treiben Choir Boy ihren unverwechselbaren Sound auf eine neue Ebene. "Gathering Swans" steckt voller mitreißendem Herzschmerz und zeigt die Band von einer zärtlichen, romantischen Seite. Choir Boy startete als das Projekt von Sänger Adam Klopp, mit ständig rotierenden Bandmitgliedern. Inzwischen haben Choir Boy eine feste Besetzung bestehend aus Klopps langjährigem Wegbegleiter und Bassisten Chaz Costello, dem Saxophonisten und Keyboarder Jeff Kleinman und dem Gitarristen Michael Paulsen. 2016 veröffentlichten Choir Boy ihr, von der Kritik gefeiertes, Debütalbum "Passive With Desire", auf welches 2018 die Single "Sunday Light" folgte. Nach einer Reihe von Tourneen mit Acts wie Cold Cave, Snail Mail und Ceremony begannen Choir Boy mit dem Schreiben ihres neuen Albums. "Gathering Swans" erweist sich als ein würdiger Nachfolger und baut auf Choir Boys mitreißendem Sound mit poppiger Sensibilität auf. Das Album überzeugt mit seinem berührenden "Choral-Pop"-Klang, der zu einem Markenzeichen von Choir Boy geworden ist. "Gathering Swans" ist kreativ, authentisch, leidenschaftlich und schrill. Hinter dem melancholischen, tief emotionalen Grundton von "Gathering Swans" zeigt sich eine helle und hoffnungsvolles Aussicht.
The 2018 Meakusma Festival in eastern Belgium saw the first
ever joint live performance by Dman and Roger 23. »222« sees
the recorded rehearsal takes for that performance edited and
enhanced, conjuring up an album that consciously swerves in
and out of concrete and dreamlike states, updating 90s-like
ambient house and techno with a cavernous and conceptual
stance. Over the course of twelve tracks and two locked
grooves, »222« brings concrete ideas to conclusions that are
as coincidental as they are intentional. It is this dichotomy that
drives the album, its experimental nature touching upon
simplicity and complexity in equal measure. Infused by a
desire to fully execute ideas or have the ideas reach their own
conclusion, »222« has an explicit album structure, giving
space to long stretches of echo-laden experimental
soundscapes and beats that are introspective yet forward,
while its short tracks break open the mold and reset attention.
This is an album made by two forces of underground club
music in Germany. Their shared knowledge informs it with a
sense of history while at the same time updating and
commenting on that same history. It uses house and techno
as a portal into more experimental terrain. The album’s cover
image is taken from the book »Das Hohe Venn - Bilder einer
Landschaft« by Willi Filz. All track titles make explicit reference
to villages and towns in the Eifel region in western Germany
and eastern Belgium. All rehearsals and recordings took place
in Saarbruecken, exactly 222 km from Eupen. Roger 23 has
been carving out his own particular club music niche since
1998. In recent years, his production work has shown an everexpanding interest in ambient and experimental music. Dman
used to run the legendary HD800 club in Mannheim, Germany,
a catalyst for electronic club music in the south of Germany
Hamburg-based Love-Songs’ newest output Nicht Nicht continues the band ́s striving to mesh defined grids with improvisatory snapshots to create their very own take on organic electronica. Since 2012, the electro-acoustic trio were able to explore the possibilities of their free-flowing interplay through the course of several EPs and the mini-album ‘Inselbegabung’, which was released on Kame House.
Now they are ready to submit their debut album Nicht Nicht on Bureau B. Meandering through it's seven-tracks "Nicht Nicht" contains the Trios most aerially shimmering tracks to date flanked by Tribal bouncers. Form, deform- and somewhere in between ...
ALLES IN ALLEM (LIMITED DELUXE BOXSET
Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
- A1: Mcflurry
- A2: Snake It
- A3: Fizzy
- A4: Rich List
- A5: Jobseker
- B1: Jolly Fucker
- B2: Routine Dean
- B3: Tied Up In Nottz
- B4: Big Dream
- B5: Blog Maggot
- B6: Tweet Tweet Tweet
- C1: Tarantula Deadly Cargo
- C2: Fat Tax
- C3: Slow One's Bothered
- C4: Revenue
- C5: Rochester
- D1: Tcr
- D2: Reef Of Grief
- D3: Bhs
- D4: Second
- D5: Obct
- D6: When You Come Up To Me
Das wohl wichtigste britische Duo dieser Zeit kehrt in den zwischenzeitlich verlassenen Heimathafen Rough Trade Records zurück und bittet nach dem Appetithäppchen English Tapas ohne Umschweife ans Buffet! Denn mit dem am 15. Mai erscheinenden All That Glue tischen Jason Williamson und Andrew Robert Lindsay Fearn ein wütendes Potpourri an Songs aus den letzten 7 Jahren ihres Schaffens auf - und halten damit wieder mal der gehobenen britischen Gesellschaft sowohl den Spiegel als auch den Mittelfinger entgegen. We call it: 22 Banger für ein Halleluja! Genauer: Langjährige Favoriten, B-Seiten, unveröffentlichte Tracks und Raritäten - alles natürlich handverlesen von der Band! Willkommen zurück Jungs und wohl bekomm's! Das Album erscheint als CD und LP. Außerdem gibt es eine limitierte deluxe Vinylausgabe in weiß mit extra ausführlichem Booklet.
ALBUM: I came up with the album title after watching a YouTube video by the channel "Watch Mojo" entitled "The Top Ten Dead Music Genres". In this video, they claimed that Synthpop is dead. Since everybody said I was a Synthpop artist, I was astonished to discover that the genre I play is considered "dead". It's relatively tongue in cheek because I don't believe any musical genre is dead and everything can be revisited and everything evolves. That being said, this is an album in which, at least musically, I am working within the boundaries of this genre, while at the same time starting to experiment with other, more modern sounds and concepts. Thematically, I tackle various topics: dysfunctional childhoods (Shortcut), heroic love in a dystopian nightmare (Billions of Years), self-destructive behaviour (Drink and Drive), unrequited, criminal love (House Arrest) and many others.
BIOGRAPHY: Glitter, glam and good vibes from the heart of Berlin! Stephen Paul Taylor (SPT) is a Canadian artist who went viral in David Bowie's old stomping grounds and has played hundreds of concerts, festivals and weddings all over Europe. He makes Synthpop-Art-Punk with undertones of New Order and Talking Heads.
Taylor was in Post-Art Synth-Folk duo, Trike, for five years before branching off into his solo project in 2014. Trike won a $20K award from "The Gong Show" (in Vancouver) in 2011, toured 22 countries, recorded an album in Denmark and Belgium and played hundreds of shows. Taylor then went solo and began playing all over Europe, from Denmark rooftops to weddings in East Germany. He gained a name for himself after achieving viral status and has continued to play all over Europe ever since. Well known for being a street musician, he essentially quit playing in the street in 2018 and focused exclusively on playing on the stage
His music is a blend of both old and new. A strong beat pulses beneath the catchy melodies and captivating lyrics float atop the whole ensemble. His bittersweet words often contrast the happy melodies within the music. He tackles unique subjects that reflect the 'ennui' our our current cultural climate. His newest album "Synthpop is Dead" is an ironic interpretation of the notion of musical genres actually "dying". Did Synthpop actually die or did it evolve? His new album also touches on other themes, from our dependance on fossil fuels to our addiction to self-destructive activities, like drinking and driving. The album uses healthy doses of humour to hammer down its themes
A year after going solo, SPT went viral with his song "Shi*t's F*cked" (His channel has 7.5 million views on YouTube) and appeared on many TV shows and well-known media outlets, from RBB to Arte to Comedy Central. He was also featured on Germany's "Das Supertalent" in 2016. He has 1.5 million listens on Spotify. He's been on the radio in Italy, Latvia, Canada and Australia, to name a few. He was also signed with Budde publishing and his racord label, "SPT Records" is a subsidiary of "Shitkatapult Records"
Dieter Bolle said his "80's influenced" music was "sehr geile" (very beautiful). Electric Six frontman, Dick Valentine, said he's "a firecracker".
Der in Berlin lebende Komponist und Produzent Ben Lukas Boysen meldet sich mit seinem bislang progressivsten Album zurück: Mirage ist ein wahrer Formwandler. Zuvor unter dem Alias Hecq bekannt, handelt es sich bei Mirage um den mit Spannung erwarteten dritten Longplayer, den Boysen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht, und Nachfolger zu den Alben Gravity (2013) und Spells (2016). Letzteres bescherte ihm nicht nur sehr viel Kritikerlob, sondern begeisterte auch die Fans und viele seiner Kollegen: Es gab u.a. Remixe von Max Cooper und Tim Hecker, während Jon Hopkins einen Titel von Spells zum Eröffnungstrack seiner Late Night Tales-Compilation machte. Wie schon auf seinen Alben Gravity und Spells, wird Ben im Verlauf von Mirage von mehreren Gästen unterstützt: Mit dabei sind unter anderem die Cellistin und Komponistin Anne Müller sowie der australische Saxofonist/Komponist Daniel Thorne. Beide sind auf dem ersten Vorboten "Medela" zu hören, der die Zuhörer*innen auf eine Reise durch kaleidoskopische Klangräume führt, in denen verschiedene Genres ganz spielerisch ineinander übergehen. Das geht so weit, dass man hinterher kaum noch sagen kann, was man da eigentlich gerade gehört hat: "Ich wollte experimentieren und versuchen, diese Aufnahmen mit 100% künstlichen Elementen zu verbinden. Dabei ging ich oftmals so weit, dass ein Instrument zu einer Abstraktion seiner selbst wurde, dass sich der Beitrag eines Musikers an einem Song eher wie ein zentraler DNA-Strang des Stücks anfühlt, aber nicht mehr wie eine deutlich erkennbare Spur." Insgesamt fühlt sich Mirage, wie im Titel bereits angedeutet, wie eine klangliche Illusion, eine vertonte Luftspiegelung an: Jedes Stück vereint Klänge und Techniken, die dermaßen bearbeitet und verändert wurden, dass sie wie überbelichtet wirken. Das allzu filzig wirkende Klavier von "Clarion" etwa, Daniel Thornes Saxofon auf "Medela", die einzelne Gesangsnote von Lisa Morgenstern, die sich im Verlauf von "Empyrean" in unterschiedliche Akkorde aufspaltet. Man kann diese Elemente durchaus erfassen, kann sie aber auch ohne weiteres übersehen - wie auch die beiden Klaviere von "Kenotaph", die man für ein einziges Instrument halten könnte. Genau genommen sind es zwei Instrumente, die sich in unterschiedlichen Räumen, ja sogar in unterschiedlichen Ländern befanden. Eins ist digital, das andere akustisch.
Seit einiger Zeit arbeitet die deutsch-brasilianische Künstlerin Gloria Endres de Oliveira, die auch als Filmemacherin (Musikvideos, Kurzfilme) und Schauspielerin (u.a."Babylon Berlin", "Die Pfeiler Der Macht", "Counterpart" und aktuell in Christian Petzolds "Undine" (Berlinale 2020)) aktiv ist, an der Verwirklichung ihrer musikalischen Vision. Zuerst gemeinsam mit spampoets im Duo Lovespells, seit letztem Jahr als Solo-Artist GLORIA DE OLIVEIRA. Nach Auftritten beim Further Festival und der c/o pop veröffentlichte sie in der zweiten Jahreshälfte 2019 die beiden EPs "La Rose De Fer" und "Lèvres De Sang" auf ihrem eigenen Label La Double Vie. Abgemischt im Hamburger Studio Cloud Hills Recordings, definieren sie Gloria de Oliveiras betörendes Soundspektrum zwischen Dreamwave, Ethereal und Goth Pop. Nun veröffentlicht das Kölner Label REPTILE MUSIC die Compilation der beiden EPs als "Fascination" (sprich Französich fa·si·na·syon) erstmals auf Vinyl und CD. Die LP beinhaltet die 10 original Songs der beiden EPs remastered und in neuer Reihenfolge, die 17-Track-CD-Version sowie das Digitale Album kommen mit zusätzlichen sieben Remixen von u.a.Gudrun Gut (u.a. Malaria, Monika Enterprises, Greie Gut Fraktion) Box And The Twins, Fragrance., Tellavision und The Wide Eye. Unterstützt wird die intime Atmosphäre ihrer Songs dabei durch eine entsprechende Visualisierung in bisher größtenteils selbstproduzierten Videos. Zur Vorabsingle "The Only Witness" erlaubt ab Anfang März der von der Hamburger Regisseurin Julia Ritschel aufwändig produzierte Videoclip einen weiteren faszinierenden Einblick in Gloria de Oliveiras universelles Kunst- und Klanguniversum. Parallel dazu wird GLORIA DE OLIVEIRA Ende März das US-Duo TEMPERS (DAIS/Secretly) bei fünf Konzerten ihrer anstehenden Deutschlandtour begleiten. Für Liebhaber von Cocteau Twins, Lebanon Hanover, Stina Nordenstam, Hilary Woods, introvertierter Marie Davidson Genres: Independent | Dreamwave | Synthwave | Ethereal | Electronica
Nach mehr als fünf Jahren sind Purity Ring zurückgekehrt, um ihr drittes Album anzukündigen. WOMB wurde vollständig vom Duo Megan James und Corin Roddick produziert und aufgenommen und wird am 3. April über 4AD veröffentlicht. Das neue Purity Ring-Album ist dabei eine Chronik der Suche nach Trost, der Suche nach einem Ruheplatz in einer Welt, in der so vieles außerhalb unserer Kontrolle liegt. Die auffallende Verletzlichkeit des Openers "rubyinsides" zeichnet einen Weg auf, der sowohl sehr persönlich als auch tief mit den uns nahestehenden Menschen verbunden ist - unseren Verwandten, ob sie nun von Natur aus oder aus dem Umfeld kommen. Während sich der Boden unter ihren Füßen verschiebt, helfen sich die Figuren auf dem Album gegenseitig, dem Tod, der Verzweiflung und anderen Veränderungen mit Widerstandskraft und Anmut zu begegnen. Die Suche gipfelt in "stardew", einer glitzernden, transzendenten Einladung, "einfach da zu sein, wo du bist" - die Art von kraftvollem Frieden zu erleben, die nur durch ein wirkliches Heimkommen gefunden werden kann. WOMB folgt auf das international gefeierte und höchst einflussreiche Debüt von Purity Ring im Jahr 2012 und Another Eternity im Jahr 2015. Damals lobte die New York Times die Songs als "nur wenige Schritte von den Radiohits von Sängerinnen wie Ariana Grande und Ellie Goulding entfernt", während Rolling Stone sie als "glänzenden Synthie-Pop plus kavernösem Hip-Hop" bezeichnete, und der New Yorker lobte das Duo für "kreativen Elektro-Pop, der ebenso warm und menschlich wie kalt und fremd ist, eine berauschende Kombination, die sich kühn futuristisch anfühlt".
- A1: The Mover A K.a. Marc Acardipane - The Emperor Takes Place (Nina Kraviz Vdoh Remix)
- A2: Marshall Masters A K.a. Marc Acardipane Feat. Delirio & Da Tmc - Don't Touch That Stereo (Gabber Eleganza Impossible To Remix)
- B1: The Phuture Project A K.a. Marc Acardipane - Escape From 2017 (Dasha Rush Remix/Dirty Mental Mix)
- B2: Rave Creator A K.a. Marc Acardipane - Bleep Blaster (Solid Blake Remix
Remixes V1[12,56 €]
Remixes V3[11,72 €]
Remixes V4[11,72 €]
Remixes V5[12,56 €]
Remixes V6[11,35 €]
Repress
The Godfather of Hardcore, Marc Acardipane, needs no introduction. His outstanding releases over the past 30 years speak for themselves. He has been instrumental in helping to create electronic music history, with countless well-known productions which have been unsurpassed by any other artist of this calibre. His timeless masterpieces have been and always will be heard at hardcore raves spanning the circumference of the Planet. With "9 Is A Classic", "Slaves To The Rave", "Pitch-Hiker", "Stereo Murder" and "We Have Arrived", just to name a few, he clearly proves who's the boss. "The Most Famous Unknown" is a well compiled collection of Marc's music, which showcases a mere portion of what he has composed and produced since the early nineties! The vinyl and digital selection of "The Most Famous Unknown" features remixes by Body Sushi a.k.a. VTSS & Randomer, Dasha Rush, Gabber Eleganza feat. Delirio, Jasss, Kilbourne, Minimum Syndicat, Nina Kraviz, Perc, Solid Blake, Stranger, Umwelt and VTSS, which all deliver excellent interpretations of tracks they have chosen to revamp. All original tracks have been re-mastered to the highest possible standard of quality.
Inspired by artists such as Steve Moore and Aphex Twin, the producer develops a sound that is both brooding and nostalgic, mixing expertly influences ranging from German techno to vintage horror and sci-fi soundtracks. To celebrate the 5th anniversary of his EP Hotline Miami II, Das Mörtal released a limited-edition vinyl of the EP on Record Store Day (April 13th) 2019 with three previously unreleased songs featured on the album. The object is eagerly awaited by the artist’s fans and its copies will disappear quickly.
5 years, after his debut „The Being Of The Beautiful“ (ILYA) was recommended „for every shelf “ by Das Filter, Philipp Priebe inaugurates his STÓLAR imprint and opens with an EP, that is acting as a prequel of sorts to his debut album. Titlecut „The Clouds All Form A Geometric Shape“ leads on the release, fusing dusty drum sounds, a funk infused bass line and hazy, ethereal pads while the focal stages ease in an amalgamation of resonant
acidting ed flutters, metallic chimes, wind instruments and a baroque dynamism from the rhythmic elements. „St.Peters“ opens the BSide next, laying focus on crunchy, swinging drums, choppy bass stabs and intricately unfolding resonant synth licks before an enchanting organ line is introduced to carry the groove for the rest of the composition. Kim Brown then round out the release with their take on „St.Peters“, reworking the original with their own twist , bringing the rhythmic elements to the forefront in the mix and introducing their own playful acid tinged bass hook ebbing and flowing amongst the original’s cinematic elements.
- A1: Africa Negra - Mino Bô Bé Quacueda
- A2: Africa Negra - Zimbabwe
- A3: Sangazuza - Sun Malé
- A4: Os Úntuès - Chi Bô Sá Migu Di Védê
- A5: Sum Alvarinho - M'konvètá Dédo
- B1: Conjunto Equador - Mad?
- B2: Tiny Das Neves - Cladênço Padê Cluço
- B3: Conjunto Mindelo - Taji Océdo
- B4: Africa Negra - Aninha
- C1: Pedro Lima - Nga Ba Compensadora
- C2: Sangazuza - Cortição
- C3: Os Úntuès - Piquina Piquina
- C4: Conjunto Equador - Meu Di Plôc?
- D1: Sum Alvarinho - Tólá Muandgi
- D2: Pedro Lima E Conjunto Os Leonenses - Esatela Licu
- D3: Agrupamento Da Ilha - Bô Gosa So Txi
"The two Portuguese-speaking African islands of Sao Tomé & Principe, located in the Gulf of Guinea, created an unique music called Puxa : a refined mixture of various musical components from both sides of the Atlantic Ocean. A blend of Semba, Merengue, Kompas, Soukouss, Coladeira patterns, often pushing forward with a voodoo-like energy, solid bass lines, delicate melodies and backing harmonies of the rich Sao Tomean melodic traditions. Very first compilation focusing on the golden age of these island’s sounds, the 16 tracks selected will surely set fire on all dance floors !
Léve-Léve is the first ever compilation devoted to music from São Tome and Principe, two small islands situated off the coast of Gabon in central Africa. The album unravels a story of liberation where the music of Africa, Europe and the Americas unify with a carefree spirit personified by a phrase the islanders use all the time: “léve, léve” (“take it easy”). With echoes of Angolan semba and merengue, of Brazilian afoxê, of coladeira from Cape Verde and dance music from the Caribbean, it is a sound fiercely proud of its island heritage, sung in local dialects and using distinctive local rhythms.
On this record you can hear the cultural and social history of São Tome and Principe, and how live music represented its beating heart. Once known as the “Chocolate Islands” (remarkably, these two tiny islands were the largest cocoa producers in the world, though now this title acts as a reminder of its colonial past), through the years leading up to independence from Portugal, music would be a fundamental voice of liberation and conviviality. Os Úntués were one of the first groups to make an impression, releasing a couple of 7 inches in Angola – the litmus test of success for any of the islands’ groups. They united unique rhythms and dances like socopé, puita and dança-congo – borne from the islands’ largely slave-descendant population – with the sound of pop music beamed in on the radio from Europe, even adding in a little bit of soukous and Brazilian instrumentation. Their main rivals were Conjunto Mindelo, who fused São Toméan rhythms with rebita, an Angolan style, to create high energy puxa, a truly original island rhythm.
From the mid-1970s, coinciding with independence from Portugal in 1975, the islands’ groups featured an even stronger African influence and nowhere was that more apparent than with Africa Negra. They would listen to the latest records from Gabon, Zaire and Cameroon, taking inspiration and trying out phrasing from the greats of Central African guitar playing, developing a devoted fan base off the islands, as well as on. A score of other bands would follow a similar musical path, with a few getting their dues overseas in Angola, Cape Verde, Portugal and across Africa.
Os Leonenses (led by the iconic Pedro Lima), Conjunto Sangazuza, Sum Alvarinho and Conjunto Ecuador were just some of the other bands that formed a lively home-grown music scene that lit up the islands’ bars and open-air shows from the 1950s through to the mid-90s. Regardless of class or age, they were responsible for keeping the population entertained come the weekend, with Sunday matinee shows the highlight of the week, the music not stopping from midday until midnight.
As a Portuguese island colony that was for many years populated with slaves brought from Africa, São Tome and Principe has much in common with other Lusophone countries and boasts a richly complex and idiosyncratic musical DNA. Whilst the musical tapestries of Angola and Cape Verde are well known, São Tome and Principe’s secrets were assigned to the islanders themselves. Until now."
“Media Burn” is the debut EP by TOTEM – 4 succinct slabs of industrial electronics and rhythmic noise forged in the spirit of hardcore punk. The project is loosely based on themes of media consumption, symbolism, illusions, and control. The artist embraces an austere process born of limited means: samples mangled beyond recognition and rearranged according to some obscure logic.
The results are self-described as “industrial skronk” – sculptures made entirely from audio debris that had another life, now twisted and repurposed by an unseen hand into something new and unfamiliar.
Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
Unter Evolution versteht man gemeinhin die allmähliche Veränderung der vererbbaren
Merkmale einer Population von organischen Strukturen von Generation zu Generation.
Überträgt man diesen Gedanken aus der biologischen Welt in die musikalische von Northern
Lite, so trägt jedes neue Album die signifikanten Merkmale seiner Vorgänger in sich, aber erfindet
dennoch den typischen Northern Lite Sound auf spielerische Art neu.
Evolution, das 13. Studioalbum von Northern Lite, gibt ihrem unstillbaren Drang nach Härte und
Geschwindigkeit Raum, ohne jedoch die existenzielle Notwendigkeit von Liebe zu verleugnen.
Sich ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst geworden, gehen Kubat, Bohn und Rödel, nun jenseits
der vierzig, schonungslos mit sich ins Gericht. Weder textlich noch musikalisch werden
Gefangene gemacht. Von zärtlich quecksilbrigen Pop Balladen, bis hin zu neuen Hymnen, die die
Kraft haben, ganze Generationen im Herzen zu verbinden, nimmt jeder Song des neuen Albums
seine Hörer mit auf eine Reise zu sich selbst.
Im Ergebnis bilden hier Inhalt und Form eine rauschhafte Koexistenz, die nur durch die
meisterhafte Präzision der musikalischen Ausführung noch Steigerung erfährt.
Raw Culture is back to torment your lives. This time we have the regret of having in our roster the ex ice skater Wosto.
Based In Hamburg he is putted his sign on some label such as Sign Bit Zero and he give is effort to some groups such as Fallbeil and Sauerstofff (with the duo Nostalgie Eternelle). Teerpappe is his own vinyl label where he released also solo records. This release Das letzte Nasenhaar EP is a collection of Kraut Break Beats with a strongly German and weird imprint. Borderline with noise.
Raw Ambassador had the task of cooking his version of Party Animal with the collaboration of the vocal cords of the same Wosto for a really original result, a dance floor killa.
The release will be available form 13th December in a limited series of 300 hand stamped vinyl.
Minimal, elegant and supercharged with latent energy, Cop Envy & DJ Plead’s ‘Hinged’ EP consists of 3 tracks written over the course of two Melbourne summer nights. Luscious drums, sparse melodic elements and midnight-hued atmospheric flourishes are masterfully sequenced for maximum DJ enthrallment and dancefloor enjoyment. The release exudes depth and a natural balance of both artists’ respective styles that belies their long-standing friendship :) :) :) Rounding off a year that saw well-received solo EPs from both Cop Envy and DJ Plead (on Hypercolour and Nervous Horizon, respectively), their collaborative debut ‘Hinged’ will be released digitally and as a limited hand-stamped 12” vinyl on Friday 8 November.
- A1: Thore Pfeiffer - Urquell
- A2: Max Würden - Diminish
- A3: Yui Onodera - Cromo 4
- A4: Joachim Spieth - Meteor
- B1: T Raumschmiere - Notre-Dame
- B2: Klimek - All The Little Horses
- B3: Morgen Wurde Feat Maria Estrella - Lässt Los
- B4: Markus Guentner - Clade
- C1: Thomas Fehlmann - Liebesperlen
- C2: Gen Pop - Iron Woman
- C3: Klimek - Requiem For A Butterfly
- C4: Leandro Fresco - Brenda
- D1: Max Würden / Pepo Galan - Stay
- D2: Leandro Fresco / Thore Pfeiffer - Neo
- D3: Thore Pfeiffer - Alles Bleibt Anders
- D4: Andrew Thomas - Song 9
- D5: Andrew Thomas - Sleep Fall
20 years of Pop Ambient. Already? One didn’t notice. It’s an anniversary which comes quietly. An anniversary with quiet tones.
In the spirit of the special restraint of pop-elegance, it has no reason to drawn attention to itself with a big „Tam-Tam“. Or better: „Bum-Bum“. The bass drum stays outside. Nevertheless, in fast-paced, overstimulated times of moving forward, it’s a joyful occasion to look back.
What strikes most by putting or listening to 20 years of pop ambient in a row is the central theme that holds together the dense aesthetic concept like the pearls of a necklace.
Floral beauty for digital naturalists. Music like flowers, that don’t wilt. Timeless. Ageless. But with all of the conceptual unity and resolution, Pop Ambient would not be Kompakt without the break, the friction, the expansion of musical boundaries in between tradition and innovation, in between conspiracy and the openness of the discourse.
Aestheticism, escapism, acting in the spirit of „nevertheless“. Swans drifting by, clouds pass over, everything is floating and: „Boredom is a stylistic device“ (Andy Warhol).
Pop Ambient Music is medicine against illnesses, that you don’t even suffer from. It’s giving everything, demanding nothing.
Musical lotus leafs, off which the virtual wastewater of our time is rolling like the reality is dripping off the matrix.
In this sense, we’re happy about the pop-ambient anniversary greetings from new and old companions like Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco aswell as contributions from T.Raumschmiere, Andrew Thomas and, after a long break, from friends from early days like Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 is released digital, as CD and of course as a chic double vinyl. Also included in the package: The whole distinctive cover-series as an art book of 44 pages. And for all of the old and young fans and collectors there is the Pop Ambient 2001 in a overhauled original version out on vinyl for the very first time.
Breath in. Breath out. Thank you.
Wolfgang Voigt, September 2019.
20 Jahre Pop Ambient. Schon? Hat man gar nicht gemerkt. Ein Jubiläum auf leisen Sohlen. Ein Jubiläum der leisen Töne. Und ganz im Sinne pop-eleganter Zurückhaltung, kein Grund, großes Tam-Tam zu machen. Oder besser gesagt: Bum-Bum. Denn die Bassdrum bleibt ja draußen. Dennoch freudiger Anlass genug, in reizüberfluteten, schnelllebigen Zeiten auf dem Weg nach vorne einen Blick zurück zu werfen. Wenn man 20 Jahre Pop Ambient Platten hintereinander legt / hört, sticht einem zunächst der sprichwörtliche rote Faden ins Auge und ins Ohr. Der Faden, der das dichte, ästhetische Konzept zusammenhält wie die Glieder einer Perlenkette. Florale Schönheit für digitale Naturalisten. Musik wie Blumen, die nicht welken. Zeitlos. Alterslos. Aber Pop Ambient wäre nicht Kompakt, wenn nicht bei aller konzeptionellen Ge- und Entschlossenheit, auch der Bruch, die Reibung, das Ausweiten musikalischer Genregrenzen zwischen Tradition und Innovation, zwischen Konspiration und Diskursoffenheit, inkludiert wäre. Ästhetizismus, Trotzdemismus, Eskapismus. Schwäne treiben, Wolken ziehen, alles fließt – und: »Langeweile ist ein Stilmittel« (Andy Warhol).
Pop Ambient Musik ist Medizin gegen Krankheiten, die man gar nicht hat. Gibt alles und verlangt nichts. Musikalische Lotusblätter, an denen das virtuelle Schmutzwasser der Zeit abperlt, wie die Realität an der Matrix.
In diesem Sinne freuen wir uns über pop-ambiente Jubiläumsgrüße von neuen und alten Weggefährten wie Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco sowie Beiträge von T.Raumschmiere, Andrew Thomas und nach langer Pause, von Freunden aus frühen Tagen wie Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 erscheint Digital, als CD und natürlich als schickes Doppelvinyl. Mit im Paket: Die gesamte unverwechselbaren Cover-Serie als 20-seitiges Kunstbuch. Und für alle neuen und alten Fans und Sammler, erscheint zeitgleich Pop Ambient 2001 erstmalig auch auf Vinyl, in generalüberholter Originalversion. Das Ganze gibt es zudem im schicken Jubiläumsschuber in limitierter Auflage und farbigem Vinyl, exklusiv erhältlich nur auf kompakt.fm …
Einatmen. Ausatmen. Danke.
Wolfgang Voigt, September 2019
Remastered[10,88 €]
The late composer, arranger, musician and record producer Nonato Buzar is a lesser known great (outside of Brazil). His legacy leaves behind a rich body of recordings, working with some of the cream of the Brazilian 60s and 70s music scene, such as Evinha, Elis Regina, Wilson Das Neves to name a few as well as Reggae legend Jimmy Cliff. The awesome organ driven dancer of ‘Cafuá’ is taken from Nonato & Seu Conjunto’s 'O Som E O Balanço De Nonato’ album from 1975 on Som records.
Mr Bongo re-issued José Roberto’s (aka Ze Roberto) ultra rare 'Lotus 72 D' 7” earlier in 2019. 'Crioula Multicolorida’ though not as scarce as ‘Lotus' is still a hard record to find and is equally as great. This anthemic ‘samba rock’ gem, with its amazing breakdown, originally appeared as the B-side of a 7” in 1974 on RCA Victor. It has since been a favourite amongst Brazilian DJs and collectors, featuring on the influential ‘Via Brazil’ compilation series and 'Brazilian Beats Brooklyn' collection on Mr Bongo.
Thousand Knives Of Ryuichi Sakamoto's Landmark First Solo Album From 1978 Issued On The Better Days Label And Featuring The Synth Classics "plastic Bamboo," "end Of Asia" & "thousand Knives" Is Reissued Outside Of Japan For The First Time In Decades.
Wewantsounds is proud to announce the release of Ryuichi Sakamoto's first solo album originally released in 1978 on the soughtafter Better Days label. Sakamoto was a member of Yellow Magic Orchestra at the time but the group hadn't released their first album yet. Featuring Sakamoto on a wide range of synthesizers and keyboards programmed by Hideki Matsutake, and accompanied by a few musicians including Haruomi Hosono and Pecker, "Thousand Knives" was a blueprint for the YMO sound and includes cult classics that were to become live favourites. Save for a small-scale release in 1982, this is the first time the album is being released on vinyl outside of Japan. Remastered from the original tapes by renowned producer and engineer Seigen Ono, the LP edition comes with original artwork including OBI and 4p insert with new introduction by Paul Bowler. 1978 was a key year for Japanese music. Haruomi Hosono, one of the country's most innovative musicians had just formed Yellow Magic Orchestra pursuing the sonic experimentation he had started with his solo album "Paraiso." The album, credited to "Harry Hosono and The Yellow Magic Band," had been recorded between December 77 and January 78 and featured both Ryuichi Sakamoto and Yukihiro Takahashi. Hosono quickly invited both musicians to form YMO but before the group could release their first album, Sakamoto entered the Nippon Columbia studios in April 1978 with a plan. Sakamoto had become an in-demand session musician after studying composition at the Tokyo University of Art and had played in many key albums of the time: Taeko Ohnuki's "Sunshower" and Tatsuro Yamashita "Spacy" to name just two famous albums. This led to an invitation by Hosono to feature on "Paraiso". A penchant for avant-garde and improvisation had gotten Sakamoto interested in Electronic Music early on and with “Thousand Knives”, he decided to get Hideki Matsutake on board as he had mastered the art of synth programming following a stint with Electronic Music pioneer Isao Tomita. “Thousand Knives” took several months to record as Sakamoto would be busy during the day with his session work and would only record at night. Named after Belgian-born poet Henri Michaux’s description of a mescaline experience, the album is a reflection on how synthesizer technology might come to change the face of music. The first side conceived as a long suite opens with the title track and a recitation of the Mao Zedong poem "Jinggang Mountain" filtered through a vocoder, before morphing into a mid-tempo synthpop instrumental. It is followed by "Island Of Woods", a ten minute track buzzing with insect-like synth sounds reminiscent of the tropical exotica of "Femme Fatale" on “Paraiso” (also featuring Sakamoto). Side one ends with "Grasshoppers," a beautiful acoustic piano melody underlined by a subtle synthesizer soundscape. Side two opens with "Das Neue Japanische Elektronische Volkslied," acknowledging the influence of the German sound spearheaded by Kraftwerk. The track features a mid-tempo metronomic beat skilfully intertwined with a Japanese folk sounding melody. The album ends with two catchy uptempo synthpop tunes in the form of "Plastic Bamboo" and "The End Of Asia," which both became staples of YMO’s and Sakamoto's live shows. Although "Thousand Knives" sold modestly upon release, it was hugely influential in setting the agenda for what was to follow. YMO's sound included various influences from its three members but there is no denying “Thousand Knives” paved the way for the group's Computer Music sound. Thousand Knives remains a fascinating insight into the making of a music revolution.
Mount Kimbie, WXAXRXP Session, 21/06/2019: Das erweiterte Live-Lineup von Mount Kimbie demonstriert hier hervorragend, wie sehr sich ihr Material 'on the road' weiter entwickelt hat. Aufgenommen für den WXAXRXP x NTS Event. Inklusive eines Gastauftritts von Mica Levi.
Zur Sommersonnenwende 2019 nahm Warp den Onlineradiosender NTS für ein ganzes Wochenende in Beschlag, um die Feiern zu seinem 30-jährigen Jubiläum zu eröffnen. Über 100 Stunden Programm mit Mixsets, Dokus, Live-Performances und Sessions des gesamten Warp-Artistrosters von Aphex Twin über Brian Eno bis Kelela samt Gästen wie Ryuichi Sakamoto wurden von hunderttausenden Fans weltweit live verfolgt. Jetzt knüpft Warp mit der Veröffentlichung der "WXAXRXP Sessions" an diesen Event an, einer Serie aus zehn 12" Vinylen mit Radiosessions aus 30 Jahren Labelgeschichte, von frühen Peel Sessions bis zum diesjährigen WXAXRXP x NTS Wochenende, allesamt in höchster Audio- und Design-Qualität. Feat. Boards Of Canada, Aphex Twin, Flying Lotus, Bibio, Oneohtrix Point Never, Mount Kimbie, u.v.a.
Black Truffle invite you to an evening of drunken revelry in the Batcave! After a chance meeting at a local supermarket in Poughkeepsie, New York, Joe McPhee and Graham Lambkin have performed together as a duo extensively in recent years, in addition to their joint work excavating some of the wildest tapes from McPhee’s archive for Lambkin’s now defunct Kye label. Live in the Batcave documents an evening the two friends spent together in the company of Joe’s brother Charlie and Lambkin’s son Oliver in November 2017 at Charlie’s house in Poughkeepsie. The LP captures seven increasingly drunken snapshots of the four shooting the breeze, playing flutes and whistles, drumming on anything at hand, and playing records.
Edited together in Lambkin’s distinctive style of lo-fi domestic tape collage, the multiple simultaneous cassette recordings of the shenanigans abruptly cut in and out and fall out of sync, creating disorientating, woozy echoes. Mics are bumped, stories are told, drinks are poured, text messages arrive, and AACM-esque flute jams are interrupted by violent bursts of laughter and wet-mouthed sound poetry. All the while, classic soul records play, initially in the background, but coming increasingly to the fore until the record culminates in a strangely moving free-associative singalong. Presented in a gatefold sleeve with extensive photographic documentation and liner notes from Joe McPhee, Live in the Batcave is a truly unique document that exists somewhere between free jazz, audio verité, performance art, and everyday life. File next to your copy of Das Kümmerling Trio. ‘Our music was born from the sounds of jazz, funk, soul, noise … sounds with no other reason so exist, except because they did, sounds which occurred like putting one step in front of the other to see if the way was clear to take the next step. The plan was, there is no plan, just start at the beginning, end at the end and party like it’s 1999’ – Joe McPhee
- Nothing Is Safe
- He Dead (Feat. Ed Balloon)
- La Mala Ordina (With The Rita) (Feat. Elcamino & Benny The Butcher)
- Club Down (With Sarah Bernat)
- Run For Your Life (Feat. La Chat)
- The Show
- All In Your Head (Feat. Counterfeit Madison & Robyn Hood)
- Blood Of The Fang
- Story 7
- Attunement (With Pedestrian Deposit)
- Piano Burning
There Existed An Addiction To Blood" ist das insgesamt vierte Album von Clipping und ihr drittes für Sub Pop. Es ist der Nachfolger des von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiertes Album ,Splendor And Misery" aus dem Jahr 2016. ,There Existed An Addiction To Blood" enthält die Singles ,Nothing Is Safe", ,Blood Of The Fang" und ,La Mala Ordina" (Feat. Benny The Butcher, Elcamino, The Rita), die von Clipping produziert, von Steve Kaplan gemischt und von Dave Cooley bei Elysium Masters in Los Angeles gemastert wurden. Das Album enthält auch Gastbeiträge von Ed Balloon, La Chat, Counterfeit Madison und Pedestrian Deposit. ,There Existed An Addiction To Blood" ist Clippings Interpretation eines neuen Rap-Splitter-Genres unter Zuhilfenahme ihrer einzigartigen Lupe. Clipping wenden sich auf dem neuen Werk intensiv dem Horrorcore zu, eines bewusst absurden und kreativ bedeutsamen Subgenres, das Mitte der 90er Jahre blühte. Einige der bemerkenswertesten Pioniere hießen Brotha Lynch Hung und Gravediggaz, aber es umfasst auch bahnbrechende Werke der Geto Boys, Bone Thugs-N-Harmony und die nahezu vollständigen Veröffentlichungen des klassischen ,Memphis cassette tape rap". Der wahrscheinlich subversivste und experimentellste Rap hat sich oft als ,Alternative" zu konventionellen Sounds präsentiert, aber Clipping verzerren das Ganze respektvoll in neue Konstellationen. ,There Existed An Addiction To Blood" absorbiert die hyper-gewaltigen Horror-Symboliken der Murder Dog-Ära, stellt sie aber in einem neuen Licht dar: immer noch dunkel getönt und düster, aber in einem seltsameren und lebendigeren Farbton. Wenn der traditionelle Horrorcore mit ,Blacula", dem populären Blaxploitationsfilm-Klassiker aus den frühen 70er Jahren, verwandt war, so ist das neue Output von Clipping analog zu ,Ganja & Hess", dem blutrünstigen Kultklassiker von 1973, der als unbesungenes Wahrzeichen des schwarzen Independent-Kinos gilt, dessen Score von Sam Waymon, Clipping als Inspiration zum Titel des Albums diente und auch Samples auf dem Track ,Blood Of The Fang" lieferte.ENG The science-fiction visionary Octavia Butler once declared that "there is nothing new under the sun, but there are new suns." The aphorism could apply to any art form where the basic contours are fixed, but the appetite for innovation remains infinite. Enter Clipping, flash fiction genre masters in a hip-hop world firmly rooted in memoir. If first person confessionals historically reign, the mid-city Los Angeles trio of rapper Daveed Diggs and producers William Hutson and Jonathan Snipes have spent the last half-decade terraforming their own patch of soil, replete with conceptual labyrinths and industrial chaos. They have conjured a mutant emanation of the future, built at odd angles atop the hallowed foundation of the past. Their third album for Sub Pop, There Existed an Addiction to Blood, finds them interpreting another rap splinter sect through their singular lens. This is Clipping's transmutation of horrorcore, a purposefully absurdist sub-genre that flourished in the mid-90s. If some of its most notable pioneers included Brotha Lynch Hung and Gravediggaz, it also encompasses seminal works from the Geto Boys, Bone Thugs-N-Harmony, and the near-entirety of classic Memphis cassette tape rap. The most subversive and experimental rap has often presented itself as an "alternative" to conventional sounds, but Clipping respectfully warp them into new constellations. There Existed an Addiction to Blood absorbs the hyper-violent horror tropes of the Murder Dog era, but re-imagines them in a new light: still darkly-tinted and somber, but in a weirder and more vivid hue. The album contains interludes with hissing recordings of demonic invasions, and guest appearances from Griselda Gang's Benny the Butcher and Hypnotize Minds horror queen La Chat. Other tracks feature contributions from noise music legends The Rita and Pedestrian Deposit. It all ends with "Piano Burning," a performance of a piece written by the avant-garde composer Annea Lockwood. Yes, it is the sound of a piano burning. There Existed an Addiction to Blood fits neatly into the broader scope of the band's career, which has seen them expand from insular experimentalists into globally recognized artists. Since the release of their first album in 2013, Diggs has won a Tony and a Grammy (both for his acting/rapping work as Thomas Jefferson and Marquis de Lafayette in Hamilton), as well as co-written and starred in 2018's critically hailed Blindspotting, while Snipes and Hutson have scored numerous films and television shows. Clipping's last album, the 2016 afro-futurist dystopian space opus Splendor & Misery was recently named one of Pitchfork's Best Industrial Albums of All-Time. Commissioned for an episode of This American Life, their 2017 single "The Deep" became the inspiration for a novel of the same name, written by Rivers Solomon and published by Saga Press. But their latest masterwork embodies what the band had been building towards - a work that finds them without peer. This is experimental hip-hop built to bang in a post-apocalyptic club bursting with radiation. It's horrorcore that soaks up past blood and replants it into a different organism, undead but dangerously alive. It is a new sun, blindingly bright and built to burn your retinas.
May not know Maedon, the artist formerly known as pulsewidthmod, but you will soon; she has been pulverizing select dance floors with live sets since her arrival in Brooklyn late summer of 2018. Shrouded in mystery, there is one thing known about her, she’s a wizard with the hardware driven by some fierce passion for the music.
After having toured across the country on her own, she released a 12″ EP with the highly-respected Detroit Underground. Now she is ready to bring her work to the next level with a hard-hitting EP that epitomizes her sound on Adam X’s legendary Sonic Groove label. The label, of course, is known for delivering some of the hardest and intricate records in EBM and industrial, having releases from Rebekah, Dasha Rush, and Orphx.
Against His Will opens with the uncompromising ‘Illusion’ and its all-out destructive energy. Industrious and unforgiving synths dominate this cut, while a riff shifts in and out of chaos. The unrelenting percussion almost calls out like demons, as if you’re making your way down the river Styx, but instead of a boat, you’re on a mechanical conveyor belt.
Tasked with the difficult job of following that opener is ‘Limited Hangout’ which ends up proving as powerful as the first. A bit more punchy, this track has more body to it, the percussion is enchanting, and through all the chaos you will be dancing and stomping.
Next up is ‘Special Report’ in an attempt to tame and focus the disarray. The track has less overall unpredictable texture, and more EBM flared body banging beats. Still an absolute powerhouse, it uses door-pounding percussion to drive it along with modulated synths and riffs generating a menacing presence.
‘Alchemy’ brings the proceedings to a close. The textured cut is a slow down to things. Well-thought-out and more EBM than industrial, it demonstrates Maedon’s dynamic range of skills. Rhythmic drum patterns sway the beat while swirling and electric modulations percolate and oscillate throughout. The dark stabs evoke an underground feel, and although the track evokes smokestacks and assembly lines, it is inherently primal.
- A1: Tom Flynn - The Future (Feat Amp Fiddler)
- A2: Frak - Bitter Drop
- A3: Mahony & Flogg - Nu Mai
- B1: The Martinez Brothers - Jam Joint
- B2: Sangre Voss - Onr Bad Mango
- B3: Roots Orchestra - Kalabuta
- C1: Big Strick - Spontaneous Combustion
- C2: Glen Lewis - Life Everlasting (Feat Njojo & Bongani - Dennis Ferrer's Passion Of C Dub)
- C3: Love Letters - Ducue (Xtended Dick Dub)
- D1: Dan Curtinb - Echozeichen
- D2: Brinton Mckay - Real Cool (Abe Duque Remix)
- D3: The Martinez Brothers - Mistakes
Die Martinez-Brüder Chris & Steven aus der New Yorker Bronx sind seit über 10 Jahren in der House-Szene aktiv. Seit 2011 haben sie eine feste DJ-Residenz auf Ibiza, legen auf renommierten Festivals wie Ultra, Time Warp oder Tomorrowland auf und kollaborieren für ihre eigenen Tracks mit Grössen wie Chic(!), Miss Kittin und Tiga. Sie betreiben mit Cuttin' Headz ein Label und gleichnamige Partynächte und legten 2014 dem Mixmag UK-Magazin einen exklusiven CD-Sampler bei. Grund genug für Fabric, sich das berüchtigte DJ-Duo zu packen und ihr erstes offizielles Mixalbum zu veröffentlichen. Dieses bestreiten die Brüder mit 23 erstklassigen Tracks, die von Chicago-Innovator Paul Johnson bis Detroit-Multiinstrumentalist Amp Fiddler reichen. Dazwischen steuern The Martinez Brothers mit "Jam Joint", "Mistakes" und ihrer Top-Kollabo mit NY-House-Legende Louis Vega ("Let It Go (TMB Alternate Version)") drei exklusive eigene Produktionen bei. Die DJ-freundliche Doppel-LP enthält 12 ausgesuchte Perlen, darunter von Mahony & Flogg, Roots Orchestra und zwei Exclusives der Martinez-Brüder.
Dies ist das vierte und bislang unveröffentlichte Album von Kapingbdi, einer sechsköpfigen Band aus Westafrika, die ihren Stil als "African Jazz-Funk-Rock from Liberia" bezeichnete. Es enthält eine exzellente Mischung aus afrikanischen und westlichen Elementen, mit spirituellem Herzen und dynamischen Grooves. Im Januar 1985 und unmittelbar vor ihrer Auflösung nahm die Gruppe neun Tracks für ein abgebrochenes LP-Projekt im Masterpiece-Studio in Detroit/ USA auf. Erst 2019 wurde die Musik sorgfältig vom Original-24-Track-Tape überspielt und remastered. Musik hat für Kapingbdi keinen eigenen Zweck, sondern dient zur Übermittlung einer Botschaft, geboren aus der Erfahrung und Perspektive Afrikas und für alle Menschen bestimmt.
Strangelove’s latest release turns left somewhere near the edge of the Atlantic, with Electricidade Estética” documenting a vibrant window into the musical landscape of 1980’s counter-culture Portugal. Compiling early un-issued works, DWART’s organic Ash-Ra Balearics meld with spikey Iberian electronics, coalescing around the floating beauty of ‘Mate’, reissued for the first time on vinyl. With emergent music technologies of the era enthusiastically adopted by Lisbon’s avante-garde, there was a collective desire by DWART and their contemporaries to push existing sonic boundaries;- Post new wave sounds melded with distinctive local sensibilities. Vítor Rua & Jorge Lima Barreto of the legendary Telectu (whom Antoñio currently tours with) were regular collaborators while composer/ guitarist Nuno Rebelo and guitarist/singer Bernardo Devlin feature throughout. Antoñio & Manuela Duarte’s search for an artistic language melded a continuing curiosity with aural and physical dualities: experimental pop integrated with performance art, mathematics sound-tracked on canvas, organic found sounds at ease alongside synthetic drum machines. The 9 songs found here document the early emergence of their own ‘Electricidade Estética’ (Big shouts to Invisible Cities & Steele Bonus- early champions of ‘Mate’) Vital Sales Points: Follow up to the labels previous releases - Frank Harris & Maria Marquez ‘Echoes’ and previous Portuguese release Lena d’Água ?- Jardim Zoológico
Mit ihrem dritten Album "Screamadelica" aus dem Jahr 1991 rechtfertigte die aus Glasgow stammende Band Primal Scream ihren soliden Ruf als eine der innovativsten Rockbands der Nineties. Die Scheibe gewann 1992 den ersten Mercury Music Award und wurde 1996 von der Zeitschrift Select als bestes Album der 90er Jahre bezeichnet. Die 20th Anniversary Collector's Edition von 2011 wird nun als 4CD Bookset neu aufgelegt. Enthalten sind: vier CDs (auf CD1 das komplett remasterte Album, CD2 stellt einen Live-Set von 1992 vor, CD3 glänzt mit 14 Remixes der vier Singles plus zwei Bonus-Tracks und CD4 ist die remasterte Version der legendären "Dixie Narco EP" von 1992). Mit 20-seitigem Booklet mit Photos von Grant Fleming/Kevin Westerberg sowie Interviews mit Bobby Gillespie, Andrew Innes und Andrew Weatherall über das Making Of dieses legendären Albums.
Death & Leisure is proud to announce the sophomore album from the very special Autumns.
6 tracks of raw sneering electronics. Coming out in spring.
Autumns is the solo project of Christian Donaghey, From Derry, Ireland, an outlet for electronic post-punk with a lethal pulse. After a brace of rough demos without preliminary hype, the project emerged fully formed on Karl O’Connor’s (aka Regis) illustrious label Downwards back in 2014, the youngest act in a new vanguard of artists that included the likes of Tropic of Cancer, DVA DAMAS and The Kvb.
– Extended Autumns biography here-
Autumns is the solo project of Christian Donaghey, From Derry, Ireland, an outlet for electronic post-punk with a lethal pulse. After a brace of rough demos without preliminary hype, the project emerged fully formed on Karl O’Connor’s (aka Regis) illustrious label Downwards back in 2014, the youngest act in a new vanguard of artists that included the likes of Tropic of Cancer, DVA DAMAS and The Kvb.
Preceding releases for Clan Destine Records, iDEAL Recordings and DKA Records have seen the project engaged in a rough trade of transgressive noise, dysfunctional metal dance and DIY punk angst, yet each of these milestones has represented a different proposition. 2016’s ‘A Product of 30 Years of Violence’ saw the project moving into vast glacial spaces after propulsive post-punk discord of 2015’s ‘Das Nichts’. 2017 presented a further progression into Autumns’ journey from his post-punk beginnings to producing some of the tautest and no bullshite electronic music around with the release of his debut album ‘Suffocating Brothers’ on Clan Destine Records. Gaining radio play from selectors like Trevor Jackson, Regis, Debonair and Giant Swan.
Alongside progressive appearances on cult labels the project has developed a notorious high-intensity live show, having played and toured with artists such as Silent Servant, Veronica Vasicka and Wire, performing to audiences from Los Angeles to Beirut, and Moscow to Berlin. Autumns’ has also ventured outside the typical music world by taking up projects such as performing alongside Samuel Kerridge at the 2016 edition of Paris Fashion Week for Downwards, creating a sound installation at Void Gallery, and improvising a desolate live score to David Lynch’s ‘Twin Peaks: Fire Walk With Me’. Earning Autumns a fierce reputation not only as a live act, but as a multi-disciplinary artist.
Following contributions to labels such as Amok Tapes, Touch Sensitive, Veyl (Maenad Veyl) and Earwiggle (Sunil Sharpe), as well as remixes for Strange Therapy, Infidel Bodies, and Clan Destine Records. 2019 see’s Autumns’ experimentation in the studio go much deeper, with the release of his sophomore album ‘Shortly After Nothing’ on Oliver Ho’s (aka Broken English Club) innovative ‘Death & Leisure’ label, alongside a heavy touring schedule, a collaboration with post-punk legend Eric Random, the launch of his radio show ‘Dyslexia Tracks’ on Dublin Digital Radio and more upcoming releases to surface throughout the year.































































































































































