Das 1981 erschienene Debüt des legendären Pianisten von Eberhard Webers Colours Band und später der
Jan Garbarek Group, Freigeweht, präsentierte Rainer Brüninghaus als höchst originellen und eigenwilligen Klangmaler, begleitet von den ECM-Koryphäen Kenny Wheeler am Flügelhorn und Schlagzeuger Jon
Christensen sowie dem Oboisten Brynjar Hoff. In einer Besprechung des Albums aus dem Jahr seiner
Veröffentlichung führte die Frankfurter Allgemeine Zeitung des Pianisten Einflüsse und minimalistische
Gestaltungsgabe auf Steve Reich zurück und nannte Brüninghaus ”den phantasievollsten Verwender der
Minimal Art. (...) Er nutzt die Minimal Art weder als Ideologie noch als Rhythmusgruppenersatz, sondern
spielerisch-konstruktiv als Element, das man aufgreifen kann. Als brillanter Konturenzeichner der Themen
und als genialer Improvisator ist der Trompeter Kenny Wheeler der ideale Partner.” Jon Christensen verleiht
Brüninghaus’ lyrischen Themen, die von Wheeler und Hoffs kontemplativen Tönen eindrucksvoll untermalt
werden, kompromisslosen Antrieb. (Die Luminessence-Edition von Freigeweht erscheint in einem Tip-on
Gatefold und mit neuem Begleittext)
Das Album „The Acoustic Sessions“ ist das künftige Kultalbum von Thin Lizzy und ist im Grunde genommen
„Nirvana MTV Unplugged“, das den Lizzy-Katalog einem neuen und breiteren Publikum zugänglich macht.
Dieses einzigartige Projekt bietet den Fans die seltene Gelegenheit, die klassischen Hits von Thin Lizzy
wie nie zuvor zu erleben, wobei Lynotts bisher ungehörte Gesangsaufnahmen perfekt durch Bells frische
akustische Arrangements und Downeys dynamisches Schlagzeugspiel ergänzt werden. Das Album greift auf
Material aus der legendären Decca-Ära der Band zurück und präsentiert die Titel der ersten drei Alben von
Thin Lizzy in einem intimen, reduzierten Format, das sowohl langjährige Fans als auch eine neue Generation
von Zuhörern begeistern wird. Das Album enthält die allererste akustische Version von „Whiskey in the Jar“,
dem Song, der Thin Lizzy zu internationalem Ruhm verhalf. Diese Neuinterpretation eines klassischen Hits
ist ein Beweis für die anhaltende Anziehungskraft der Musik von Thin Lizzy und bietet eine neue Sichtweise
auf ihr Erbe, die sowohl zeitlos als auch zeitgemäß ist.
Der Vorgänger Meteora (1098352EY1) – in Triobesetzung – war inspiriert von der gleichnamigen klösterlichen Einsiedelei im Nordwesten Griechenlands. Gifts – eingespielt im Quartett der Weavers – ist eine Art Memoir der eigenen musikalischen Sozialisation. Die sensible Vertrautheit des Quartetts wirkt auf Gifts am deutlichsten im Schlusspunkt des Albums: "Echoes", das in flirrender Vagheit auf das traumschöne Larghetto aus Händels D-Dur-Violinsonate rekurriert und in der Bewegung zwischen Herkunft und Entwicklung, zwischen Reflektion und Projektion eindrucksvoll darauf verweist, dass Gifts nicht zuletzt auch ein spirituelles Album ist.
Das definitive Live-Album der polnischen Prog-Meister RIVERSIDE. Aufgenommen am 1. Juni 2024 im COS Torwar in Warschau, bildet "Live ID." den Höhepunkt des "ID.Entity"-Albumzyklus mit einer gigantischen Live-Performance von 12 Songs und über 110 Minuten Spielzeit. "Live ID." enthält nicht nur mitreißende Performances von Songs aus RIVERSIDEs aktuellem und hochgelob-tem Studioalbum 'ID.Entity' von 2023 (Chartplatzierungen: Deutschland: #4, Polen: #2, Schweiz: #6, Niederlande: #9 uvm.) wie "Landmine Blast", "Big Tech Brother" oder "Self-Aware", sondern greift auch Kataloglieblinge wie "#Addicted", "Panic Room" oder "Conceiving You" auf überzeugende Weise wieder auf und unterstreicht einmal mehr die einzigartige Position und Relevanz der Band innerhalb der aktuellen progressiven Musikszene. "Live ID." ist erhältlich als Ltd. 2CD+Blu-ray Digipak (die Blu-ray enthält Stereo und 5.1-Sound der Live-Show sowie ein spezielles "Behind the Scenes"-Feature), Gatefold 3LP auf 180g Vinyl mit 8-seitigem LP-Booklet oder als digitales Album.
Nach 6 jähriger Pause ist die Rockband Heisskalt wieder zurück. Dass die Fans das sehnsüchtig erwartet haben, merkt man nicht nur an den
Streamingzahlen, die in 6 Jahren Inaktivität beständig hoch waren, sondern auch an der kürzlichen Ankündigung der ersten Tour, die innerhalb
kürzester Zeit zu großen Teilen ausverkauft war und hochverlegt wurde.
Die Single "Wasser, Luft und Licht", mit der Heisskalt ihr kommendes Album "Vom Tun und Lassen" ankündigen, lässt keine Fragen offen und lädt mit
großem Ohrwurm-Potenzial direkt zum Tanzen ein. Doch wie es typisch ist für die Band, die zu den einflussreichten der letzten 10 Jahre im Deutschen
Band-Markt gehört, steckt dahinter auch eine tiefere Message:
"Es geht um einen Prozess des sich Gewahr werdens, dass alles irgendwie doch eins ist, auch wenn es für uns einfacher scheint, zu trennen und
voneinander zu unterscheiden. Wir atmen alle die selbe Atmosphäre, trinken das selbe Wasser, wärmen uns am selben Licht. Wenn wir uns als Teil
dessen erkennen, dann ist das ganz schön friedlich. Und es braucht Frieden."
Das definitive Live-Album der polnischen Prog-Meister RIVERSIDE. Aufgenommen am 1. Juni 2024 im COS Torwar in Warschau, bildet "Live ID." den Höhepunkt des "ID.Entity"-Albumzyklus mit einer gigantischen Live-Performance von 12 Songs und über 110 Minuten Spielzeit. "Live ID." enthält nicht nur mitreißende Performances von Songs aus RIVERSIDEs aktuellem und hochgelob-tem Studioalbum 'ID.Entity' von 2023 (Chartplatzierungen: Deutschland: #4, Polen: #2, Schweiz: #6, Niederlande: #9 uvm.) wie "Landmine Blast", "Big Tech Brother" oder "Self-Aware", sondern greift auch Kataloglieblinge wie "#Addicted", "Panic Room" oder "Conceiving You" auf überzeugende Weise wieder auf und unterstreicht einmal mehr die einzigartige Position und Relevanz der Band innerhalb der aktuellen progressiven Musikszene. "Live ID." ist erhältlich als Ltd. 2CD+Blu-ray Digipak (die Blu-ray enthält Stereo und 5.1-Sound der Live-Show sowie ein spezielles "Behind the Scenes"-Feature), Gatefold 3LP auf 180g Vinyl mit 8-seitigem LP-Booklet oder als digitales Album.
In seiner über 20-jährigen Karriere hat Pierre Lapointe, einer der produktivsten Singer-Songwriter der Frankophonie, 15 Alben veröffentlicht, ebenso
viele brandneue Shows kreiert und mit international renommierten Künstlern zusammengearbeitet. Sein neues Album, das von dem
unvergleichlichen Philippe Brault produziert und während der Pandemie geschrieben und komponiert wurde, ist vollgepackt mit neuen
Chanson-Klassikern, die Ihnen ein Lächeln auf die Lippen und Tränen in die Augen zaubern werden.
Das Bristoler Trio Waldo's Gift, eine elektrisierende frische Kraft in der neuen Welle britischer Experimentalmusik, veröffentlicht über das Ishmael Ensemble-Label Severn Songs sein Debüt. "Malcolm's Law" ist eine knisternde, maximalistische, unglaublich komplexe Gitarrenplatte. Während die Band aufgrund ihres Fokus auf Improvisation mit der aktuellen UK-Jazz-Explosion in Verbindung gebracht wird, gibt es hier Anklänge von Prog-Metal, Math-Rock und den intensiveren Enden von Squarepusher und Aphex Twin. "Wir schmuggeln Metal wie ein Trojanisches Pferd in Jazz-Lokale", lacht Vine. Es ist unglaublich, aber jeder Track ist ein einzelner Live-Auftritt, aufgenommen ohne Overdubs oder Extras. "So zu klingen wie wir, ist wie ein verschwitztes, chaotisches Durcheinander, kurz davor auseinanderzufallen. Wir sind alle am Limit dessen, was wir körperlich spielen können, und genau daraus entsteht der Spass."
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Bereite dich auf eine Odyssee der Seele mit THE GREAT OLD ONES' neuesten Werk, Kadath, vor. In diesem sieben Titel umfassenden Meisterwerk taucht die Band in Lovecrafts „The Dream-Quest of Unknown Kadath“ ein und führt den Hörer durch die zum Scheitern verurteilten Träume von Randolph Carter und seine Suche nach der schwer fassbaren, prächtigen Stadt, die ihm von böswilligen Göttern verwehrt wurde.
Auf seiner Reise durch die gefährlichen Dreamlands erlebt Carter Ehrfurcht und Schrecken zugleich - sein Weg ist geprägt von phantastischen Welten und kriechendem Chaos. Mit Kompositionen, die sowohl gewalttätig als auch atemberaubend schön sind, fängt Kadath die essentielle Gegenüberstellung von Terror und Wunder ein, unterstrichen durch die makellose Produktion von Francis Caste im Studio Sainte-Marthe. Jeder Track ist eine Mischung aus komplexen Melodien und furchteinflößender Intensität, die THE GREAT OLD ONES als herausragende Vertreter der Lovecraft'schen Black-Metal-Klangwelten festigt.
Wage zu träumen und lass dich von Kadath an den Rand des Wahnsinns und darüber hinaus führen!
Die Wilde Jagd veröffentlicht gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Metropole Orkest unter der Leitung von Simon Dobson das neue Album Lux Tenera - A Rite to Joy, eine Auftragsarbeit des Roadburn Festivals. In Lux Tenera, das am 21. April 2024 in Tilburg uraufgeführt wurde, verbindet Sebastian Lee Philipp, der kreative Kopf hinter Die Wilde Jagd, seine visionäre Musik mit den orchestralen Klangfarben des 50-köpfigen Metropole Orkests. Mit lyrischen Elementen auf Deutsch und Englisch sowie instrumentalen Besonderheiten wie Taiko-Trommeln und der historischen Carnyx führt das Werk die Zuhörenden in eine meditative Klangwelt voller Freude und Tiefe.
Die französische Singer-Songwriterin Laura Cahen zählt in ihrem Heimatland zu einer der wichtigsten Stimmen der Indie-Szene, nun kündigt sie ihr viertes Studioalbum 'De l'autre côté' für den 24. Januar 2025 an. Inspiriert von Künstlerinnen wie Laurie Anderson, Laura Marling oder Adrianne Lenker verbindet ihre Musik akustische und elektronische Elemente, um emotional reiche, selbstreflektierende Klanglandschaften zu schaffen. In Form poetischer Liebeslieder behandelt sie Themen wie Weiblichkeit, Ökologie, Homosexualität und Gleichberechtigung.
Dream Dance Vol. 53-96 fasst die stärksten Titel der ehemaligen CD Ausgaben zusammen.Diese 2 LPs in hervorragender Klangqualität sind ein begehrtes Sammlerobjekt, nicht nur für Liebhaber der Kultserie "Dream Dance".Diesmal mit dabei sind Cosmic Gate, Pulsedriver, Armin van Buuren, Fragma, Mark `Oh, Master Blaster, Michael Mind, Chicane, Swedish House Mafia, Kyau & Albert, Chris Campell und natürlich Dream Dance Alliance.Alle Titel in den langen Original/Extended, oder Club Mixen. Auch perfekt zum Auflegen im Club!
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Mit "Entangled in Chaos" griffen Morbid Angel nach ihrer Domination Tour von 1996 den erfolgreichen 70er-Jahre Kunstgriff des Live-Albums wieder neu auf. Mit 5 Songs vom grandiosen "Altar of Madness" und weiteren Hochkarätern der David Vincent-Ära, der singende Bassist verließ die Band kurz nach Tournee und LiveAlbum Produktion. "Entangled In Chaos" wurde unter Fans schon kurz nach VÖ als Best Of-Album mit Live-Atmosphäre wertgeschätzt und hoch gehandelt.
Mit seinem Mix aus Indie-Rock, Pop-Punk und elektronischen Einflüssen nimmt das Duo ALT BLK ERA auf ihrem Album "Rave Immortal" nicht nur
musikalisch von der ersten Sekunde Fahrt auf; auch in den dazugehörigen und detailverliebten Videos beginnt die wilde Party zwischen NirvanaPoster, Nine-Inch-Nails-Shirt und Pizza, bevor sich die sympathischen Schwestern aus Nottingham auf die Piste begeben. Alle 90er-Jahre-Musikfans dürften bei diesem Sound im Dreieck springen! Auch in puncto Gesang überzeugen ALT BLK ERA mit einer absoluten Einigkeit und
wechseln sich mit ihren Stimmen, die von der Klangfarbe herrlich unterschiedlich klingen, ab.
Chris Eckman is one of those songwriters with the alchemist"s touch. He"s proved it over the years as the songwriter of the Seattle rock folk band The Walkabouts, as well as across a lauded six album solo career. His songs have been recorded by Townes Van Zandt, Steve Wynn, Willard Grant Conspiracy (and others), and his last album, the spare, haunted Where the Spirit Rests, won the prestigious German Record Critics Award (Preis der Deutschen Schallplattenkritik) in 2021. Three and a half years later he"s back with The Land We Knew the Best, and new stories to tell.
FOR FANS OF: LITTLE RICHARD, BUDDY HOLLY.
Er war der King of Rock ́n ́Roll. Für viele ist er es bis heute. Vor 47 Jahren starb Elvis Presley am 16.08.1977 auf seinem Anwesen Graceland mit 42
Jahren. Seine Musik und seine einzigartige Bühnen-Performance machen ihn unvergessen. Diese LP - gepresst in transparentem Vinyl - beinhaltet
Live-Aufnahmen von 1974 und 1976 seinerbekanntesten Hits inklusive Love Me Tender, Steamroller Blues, Teddy Bear - Don't Be Cruel u.v.m.
A new album by four-piece band District Five from Zurich is always a good moment to reassess one’s own expectations. After Burnt Sugar 2022 and Pause 2023, Come Closer is the third album by Vojko Huter, Paul Amereller, Tapiwa Svosve and Xaver Rüegg, which mixes a wide range of references without ever being bothered by the commitment to one genre only. Imagine the band as something like a catalyst, through which its members constantly process what they are influenced by. And these influences are in constant motion: derived from the old-fashioned and amicable interest of collaboratively making music, the band comes together in their weekly ritual, dedicated to this synthesis of interests. At one point, this unrestricted game was called jazz, but even a generous concept can become too narrow. Which is why the genre remains an important influence, but not the only point of reference. Rather, its qualities are the root system from which everything else grows.
Case in point for this expansion of possibilities is the first track on Come Closer, which, and here comes a genre attribution after all, moves the album into the vicinity of dream pop. “Another One” centers the voice, evoking old and new memories alike. Accompanied by an adequately slowed-down guitar riff and rhythm, the musical framework remains stable before collapsing in a nervous, shimmering manner. Ready to be assembled anew. On the following seven tracks, District Five takes on this task, referencing post-punk motifs as well as progressive, meandering song structures. Condensed and expansive at the same time, driven by a desire for collective play.
This trusting cooperation between District Five’s members is ultimately the constant of Come Closer. Although the four musicians seem determined to find a different way to organize themselves as a band on almost every song, this conversational approach holds the album together on an intuitive level. And in the end, the only question that remains is: is it the members that influence the band, or is it the other way around?
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Four years have passed since Young Knives’ last studio outing – 2020’s aggressive and philosophical look at humanity’s propensity for hyper-violence, Barbarians – and during this time the band have taken a step to consider the changing of the world around them, their place in it, and the sometimes-futile pursuit of controlling what it is that we leave behind when we’re gone. Music fans will pick-up on the tongue-in-cheek use of the word "landfill" as an album title from a band that emerged during the post-indie-rock-revival of the 00s. But rather than dwelling on the derogatory landfill stick that has sometimes comes to beat them, Young Knives instead use this coming phase of their career to contemplate the nature of existence and how best to catalogue it through song. As lead singer and guitarist Henry Dartnall puts it, “it’s a record is about letting things go before they are taken from you, including the carefully curated images of ourselves. Embracing everything the world throws at you and not taking it to heart.”
Four years have passed since Young Knives’ last studio outing – 2020’s aggressive and philosophical look at humanity’s propensity for hyper-violence, Barbarians – and during this time the band have taken a step to consider the changing of the world around them, their place in it, and the sometimes-futile pursuit of controlling what it is that we leave behind when we’re gone. Music fans will pick-up on the tongue-in-cheek use of the word "landfill" as an album title from a band that emerged during the post-indie-rock-revival of the 00s. But rather than dwelling on the derogatory landfill stick that has sometimes comes to beat them, Young Knives instead use this coming phase of their career to contemplate the nature of existence and how best to catalogue it through song. As lead singer and guitarist Henry Dartnall puts it, “it’s a record is about letting things go before they are taken from you, including the carefully curated images of ourselves. Embracing everything the world throws at you and not taking it to heart.”
Beeinflusst von kanadischen Speed-Metal-Pionieren wie Anvil oder Exciter und der lokalen Thrash-Größe Razor aus Toronto, schickten sich Sacrifice aus dem Vorort Scarborough wenig später an, selbst Geschichte zu schreiben - das sechste Studioalbum, das sich passenderweise "Volume Six" nennt, ist nämlich extrem schnell und ungeheuer aggressiv und wird alte sowie neue Fans mit seiner Intensität die Patches von den Kutten pusten!
Beeinflusst von kanadischen Speed-Metal-Pionieren wie Anvil oder Exciter und der lokalen Thrash-Größe Razor aus Toronto, schickten sich Sacrifice aus dem Vorort Scarborough wenig später an, selbst Geschichte zu schreiben - das sechste Studioalbum, das sich passenderweise "Volume Six" nennt, ist nämlich extrem schnell und ungeheuer aggressiv und wird alte sowie neue Fans mit seiner Intensität die Patches von den Kutten pusten!
Die zweite LP des Duos aus Megan Louise und Johnny Jewel (Chromatics) wurde in LA und Palm Springs, Kalifornien, geschrieben und aufgenommen. Inspiriert von der ultralebendigen Welt der 1970er Giallo-Filme schrieben Desire den Soundtrack ihrer Träume mit ihren Lieblingsinstrumenten: Minikorg, Jupiter 8, 909, Mellotron, Simmons Rhythm Modules, String Machine, D-50, Fender Rhodes. Während House-Rhythmen die Grundlage ihrer Erzählungen bilden, ergänzen pulsierende Synthwave- und Daytime-Drama-Seifenopern die Farbpalette des Albums. Gesungen wird auf Englisch, Französisch und Koreanisch, was der Mischung noch mehr Dramatik verleiht. Durch all das hindurch gibt es den Optimismus des Kompasses der wahren Liebe, der uns durch all das Chaos navigiert, das das Leben zu bieten hat.
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Hooray for Boobies ist das dritte Studioalbum der Bloodhound Gang.
Zur Feier des25-jährigen Jubiläums des Albums wird es auf 180g-Vinyl in Splatter-Optik neu aufgelegt.
Das Album war ein großer kommerzieller Erfolg und hat sich weltweit über 4 Millionen Mal verkauft.
Das Album erreichte Platz 14 in den US Billboard 200 Charts und wurde in Deutschland, Australien und
Österreich zur Nummer eins.
Hooray For Boobies enthält fünf Singles: „Along Comes Mary“, ‚The Bad Touch‘, ‚The Ballad of Chasey
Lain‘, ‚Mope‘, und ‚The Inevitable Return of the Great White Dope‘. „The Bad Touch“ war ein großer
internationaler Hit, der in fünf Ländern die Nummer eins und in weiteren 10 Ländern die Top 20 erreichte.
Das Album enthält verschiedene Sketche zwischen den Songs. Der erste dieser Sketche mit dem Titel
„Mama’s Boy“ ist ein improvisiertes Telefongespräch zwischen Jimmy Pop und seiner Mutter. In „That
Cough Came With A Prize“ wird 15 Sekunden lang gehustet. „This Is Stupid“ ist ein willkürlicher Track,
der von dem Gesangsduo vorgetragen wird, das auch in ‚Right Turn Clyde‘ zu hören ist. „R.S.V.P.“ enthält
einen kurzen Monolog der erwachsenen Schauspielerin Chasey Lain. Und „The Ten Coolest Things About
New Jersey“ schließlich besteht einfach aus zehn Sekunden Stille!
Die Jubiläums-Trackliste enthält auch drei seltene Remixe: The Bad Touch (Eiffel 65 Remix), The Ballad
Of Chasey Lain (The Flirt Mix), Mope (The Pet Shop Boys Extended Remix).
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Der GRAMMY®-, BRIT-, Golden Globe- und Oscar-Preisträger Sam Smith feiert das 10-Jährige Jubiläum des Multi-Platin-Debütalbums „In the Lonely Hour“. Das 2014 veröffentlichte Album „In the Lonely Hour“ war der erste von vielen unglaublichen Meilensteinen und Erfolgen, die Sam Smith im Laufe einer herausragenden Karriere erreichen sollte. Das mit einem GRAMMY Award ausgezeichnete und mittlerweile 6-fach mit RIAA Platin zertifizierte Album wurde zum meistverkauften Debütalbum des Jahrzehnts. Das 10-Track-Projekt enthält die britischen Nummer-1-Hits „Money On My Mind“ und „Stay With Me“, sowie auch „I’m Not The Only One“, „Like I Can“ und „Lay Me Down“. Die Jubiläumsedition ist ab dem 02.08
überall erhältlich.
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Anlässlich des 25. Jahrestags der Veröffentlichung des legendären American Football-Debütalbums bringt Polyvinyl ein genreübergreifendes Coveralbum, das die Bedeutung und den weitreichenden Einfluss dieses Klassikers hervorhebt. Mit Coverversionen aller Songs von hochgelobten Künstlern wie Iron & Wine, John McEntire (Tortoise), Ethel Cain, Blondshell, Manchester Orchestra, Novo Amor, Lowswimmer, Yvette Young, u.a. Jedes Cover unterstreicht auf wunderbare Weise die Schönheit und Bedeutung dieses bemerkenswerten Slowcore-Debüts und bekräftigt gleichzeitig das anhaltende Interesse an dieser unerwarteten Welle kultureller Resonanz.
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I first saw Hugh and Jackson play together at Good God’s ‘Soft Future Piano Bar’ at the Sydney Opera House in 2017. That year was a fruitful year for the two as artists and for the Sydney music community in general. I remember that all of us, along with Greville and Brad, hosted a DIY party in a tunnel under a highway somewhere near Sydney Airport. Is that the same tunnel that Tunnel Dancers derived their name from? 7 years after that first meeting at the Sydney Opera House, Hugh and Jackson have released an album. Listening to these songs there is an audible patience and understanding between two musicians. They probably could have released something else a long time ago, but chose to wait - instead enjoying bowls of laksa on their lunch breaks and sharing long, quiet conversations at The Babylon Sauna & Spa. When the next warm bowl of noodle soup arrives on your table, how long will you let it sit before you dive in? Soup first or noodle first? If you learn from these songs, perhaps you will know to first observe the whole bowl. Observing in this way, the moment settles and hovers and remains for much longer than a moment.
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Einige nannten Studio, das Projekt der schwedischen Musiker Dan Lissvik und Rasmus Hägg, "das fehlende Glied zwischen The Cure und Lindstrom", Pitchfork hörte Durutti Column und Can, als das Duo sich als Teil einer sich locker entwickelnden Szene entfaltete - zunächst neben dem Label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) und später Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) - und den Boom der 2010er Jahre an der Schnittstelle von elektronischer und psychedelischer Musik, angeführt von Indie-Größen wie Caribou, Four Tet und Darkside, vorwegnahm. "West Coast, ihr bahnbrechendes Debüt aus dem Jahr 2006, fängt eine ferne Romantik der Balearen ein, die auf Krautrock, Disco, Dub und Afrobeat trifft, mit Pop-Lyrik aus dem New Wave, modernisiert von zwei Göteborger Kunsthochschulabsolventen. Sie zitieren DJ Screw, J Dilla und Joy Division sowie fühe 80s Live-DJ-Sets von Beppe Loda, DJ Mozart und Baldelli. Damals auf Vinyl gepresst in limitierter Auflage über ihr eigenes Information-Label und bis heute auf den meisten Streaming-Diensten nicht zu finden. Im Nachglühen des Albums im Jahr 2007 verschwanden Studio hinter einem Berg von Remix-Anfragen (darunter ein Remix für Kylie Minogue, der veröffentlicht wurde) und der Bürokratie des Labels. Eine erweiterte Version des Albums erschien unter dem Titel "Yearbook 1" auf CD und erreichte Platz 23 der Pitchfork-Jahresliste der Top-Alben des Jahres 2007. "West Coast" landete schließlich auf Platz 57 auf der "Best Albums of the Decade"-Liste von FACT Magazine.
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Hana Vus "kontemplativer Indie-Pop fängt die Desillusionierung des jungen Erwachsenseins ein", schreibt der NME. Ihre neue LP Romanticism unterstreicht dieses Gefühl als ein Coming-of-Age-Werk, das die Vergänglichkeit der Jugend betrauert und nach einem Sinn sucht. Die in LA geborene Songwriterin macht seit der High School Musik und hat bereits ein Debütalbum und mehrere EPs mit glühenden, grüblerischen Hymnen voller Abstraktion und Emotionen veröffentlicht. Bei ihren früheren Arbeiten hat Vu immer wieder Feedback erhalten, aber für die Entwicklung von Romanticism hat sie sich von der Außenwelt abgeschirmt, um ihre eigene Vision zu bewahren. Das Ergebnis ist eine einheitliche Sammlung von Songs, die vor Tiefe und Intimität nur so strotzen. Die üppigen und lauten Songs erinnern sowohl an gitarrenlastigen Indie-Rock der späten Achtzigerjahre als auch an futuristisch anmutende Synthie-Bass-Schichten. Sie pulsieren vor Bedeutung und schütteln sich vor Verspieltheit, getragen von ihrer kraftvollen, sonoren Stimme und unterstrichen durch das von der Romantik inspirierte Artwork der Platte.
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Mit ihrem Debütalbum "Songs From A Thousand Frames Of Mind" schafft es die in Virginia geborene und in Los Angeles lebende Songwriterin Kate Bollinger ihr Handwerk neu zu definieren und gleichzeitig zu verfeinern. Bollinger und ihre Band - zu der Jacob Grissom, Adam Brisbin, Matthew E. White (Sharon Van Etten, Hiss Golden Messenger, Mountain Goats) und Sam Evian (Cass McCombs, Blonde Redhead, Big Thief) gehören - bevorzugen das Eklektische, Melodische und Majestätische, wobei sie, inspiriert von Pop-, Rock- und Folk-Songs der 1960er Jahre, intime Lyrik mit klassischer Instrumentierung unterstützen. Es ist eine Sammlung von 11 Popsongs, ausgefeilt und doch rau mit einem unterschwelligen Punk-Geist, die das Leben, Beziehungen und das Erwachsenwerden thematisieren. Die Veröffentlichung folgt auf eine Reihe von Singles seit ihrer 2022 auf Ghostly International erschienenen EP "Look At It In The Light", auf Beiträge zu Projekten von Freunden (Drugdealer, Paul Cherry) und auf Tourneen mit Faye Webster, Liz Phair, Devendra Banhart und anderen.
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Eigentlich sollte 2024 für HÄMATOM ein unbeschwertes Jahr voller Highlights und unvergesslicher Momente werden. Die Band wollte auf der Erfolgswelle weiterreiten und ausgiebig ihr 20-jähirges Jubiläum zelebrieren. Doch all die Vorfreude - all die Pläne wurden im August 2023 vom Schicksal auf`s Bitterste zerstört, als plötzlich und völlig unerwartet WEST, Freund und Bassist der Band, starb.
In der darauffolgenden Zeit der Trauer wurde HÄMATOM schnell klar, dass man WESTs Verlust nur gemeinsam bewältigen kann. Um den Schmerz zu verarbeiten begab sich die Band ins Studio, schrieb einen herzzerreißenden Abschiedssongs und nutzte diese musikalische Arbeit schließlich als Startschuss für ein noch größeres Vorhaben: WEST mit dem neuen Album "FÜR DICH" das größtmögliche Denkmal zu bauen.
In den Folgemonaten stellten HÄMATOM alles auf den Kopf. Zum ersten Mal in der Bandgeschichte arbeitete man mit zwei Produzenten: Hannes Kelch und Julian Breucker verliehen dem neuen Album eine auffällig moderne und catchige Note, ohne die typische HÄMATOM Härte zu verlieren. Aus unzähligen Demos entstanden 14 Songs. Songs, die von Trauer und ihrer Verarbeitung erzählen, die aber auch Freude, Neuanfang und die Lust auf ?s Leben ausstrahlen. Bereichert werden mehrere Lieder von diversen, teilweise unerwarteten Features, die erst in den nächsten Monaten bekanntgegeben werden.
"FÜR DICH" - 3D PopUp colored Re-Vinyl:
Um der Besonderheit ihres neuen Albums Ausdruck zu verleihen und die Vinyl-Edition von "FÜR DICH" einzigartig zu machen, holten HÄMATOM den weltbekannten PopUp-Künstler Simon Arizpe ins Boot. Gemeinsam mit dem NewYorker entsteht in den kommenden Monaten ein noch nie dagewesenes Schallplatten-Kunstwerk, das den Betrachter beim Aufklappen der Vinyl in eine, aus visuellen Erinnerungen der letzten 20 Jahren kreierte HÄMATOM Welt, mitnimmt. Auch das musikalische Herzstück ist eine absolute Besonderheit, da jede Schallplatte durch die Verwendung von recycelten Vinyls zu einem farblichen Unikat wird.
Gracie Abrams veröffentlicht am 21.06.24 ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „The Secret Of Us“. Nach zwei gefeierten EPs war das letzte Album ”Good Riddance” (2023) das erste musikalische Statement in voller Länge – Gracies Definition von vertonter Poesie und intimem Pop - mit lebensnahen Texten und ganz viel Tiefgang. Wie auch schon der Vorgänger ist „The Secret Of Us“ wieder von Aaron Dessner (The National) produziert. Schon als Achtjährige zu ersten eigenen Songideen inspiriert, gab Gracie Abrams ihr erstes musikalisches Lebenszeichen Ende 2019 von sich. Für ihre ersten beiden EPs „Minor“ und „This Is What It Feels Like“ als Rising Star gefeiert, verzeichnen viele ihrer bisherigen Songs (u.a. „I miss you, I’m sorry“, „21“ und „Feels Like“) Streamingzahlen in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe. Für ihr letztes Album „Good Riddance“ wurde Gracie Abrams für einen Grammy in der Kategorie „Best New Artist“ nominiert. Zuletzt war Gracie Abrams als gefeierter Support Act auf einigen Taylor Swift Konzerten zu sehen.
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Die 10 Tracks auf CHAOS, dem ersten LUCKYME® Release der Londoner R&B-Künstlerin TYSON (Tochter von Neneh Cherry und Cameron McVie) wurden von ihrem Jugendfreund Oscar Scheller (Lady Gaga, PinkPantheress, Shygirl) mitgeschrieben und produziert. Das symbiotische Songwriting der beiden am selben Tag Geborenen erweitert den düsteren R&B und modernen Soul ihrer Vorgänger, dringt tiefer in die UK Basskultur (Breakbeats, Street Soul, Trip-Hop) vor und inkludiert eisigen 80er Synthpop und weitläufigen 00er R&B. Der Leadtrack "Grunge" featuret Wu-Lu (Warp Records), das Vinylformat enthält 3 exklusive Instrumentals.
TYSON ist seit Jahren in der Londoner Musikszene unterwegs und die Tochter der legendären Künstlerin Neneh Cherry und des Produzenten Cameron McVey (Massive Attack, Portishead, All Saints, Sugababes), die Schwester der Sängerin Mabel und Grossnichte der Jazzlegende Don Cherry. Ihr verschwommener, melancholischer Gesangsstil brachte ihr Kollaborationen mit Undergroundgrössen wie Dean Blunt, Leon Vynehall, Ezra Collective, Coby Sey und rRoxymore ein, auch ist sie auf Joy Orbisons Album "Still Slipping Vol. 1" (2021) zu hören. TYSON wurde von The Guardian als "One To Watch" gefeiert und erhielt starken Radiosupport von Annie Mac, Benji B, Lauren Laverne, Mary Anne Hobbs, Jamz Supernova, u.v.a.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Die Legion des finnischen Power Metal
Dragonknight ist eine neue Konzeptband, die von einem Haufen erfahrener finnischer Metal-Veteranen aus der Taufe gehoben wurde. Sie schmieden
gekonnt eine sanfte und frische Interpretation des klassischen nordeuropäischen Power-Metal-Stils, die sich durch erhabene Melodien, donnernde
Rhythmen und epische Orchestrierung auszeichnet und mit krachenden Riffs verschmilzt - eine unvergessliche Klangreise von legendärem Ausmaß.
Die elf hymnischen Kapitel des ersten Albums „Legions“ erzählen von herzzerreißenden Schlachten, willensstarken Kriegern und der Schönheit des
glorreichen Todes, aber auch von schief gelaufenen Schatzsuchen, Eroberungen und der inneren Kraft, sich im Angesicht der Not immer wieder aus
dem hoffnungslosen Loch der Verzweiflung zu erheben - hört, wie Armeen und Schwerter aufeinanderprallen, Seeschiffe knarren und die Flügel der
Schlangen sich erheben. Bist du bereit, dem Ruf der Drachenritter zu folgen, dich ihrer mächtigen Legion anzuschließen und, wenn dich ein solches
Schicksal ereilen sollte, FÜR METAL zu sterben?!
Diese neue (!) Compilation vereint klassische Radiosessions der TVPs, den Meistern des DIY-Post-Punk und Indie-Pop. Die Doppel-LP enthält zwei BBC-Sessions aus den 80er Jahren, die bei John Peel und Andy Kershaw aufgenommen und ausgestrahlt wurden, sowie ein sehr rares WMBR-Set von 1992 mit Coversongs von Buzzcocks, Raincoats und Daniel Johnston sowie bisher unveröffentlichten Songs (und als digitaler Bonus die WFMU-Session von 1993). "Catchy hooks and schoolboy wit are in abundant supply." Pitchfork Die großartigen DIY-Fähigkeiten der Television Personalities und ihr liebenswertes, klappriges Auftreten haben sie auf so manchen subversiven Trip geführt, sowohl auf Platte als auch bei Live-Auftritten. Aber es war das Radio, das sie zum ersten Mal der Welt vorstellte, in einem Wirbelsturm wiederholter Airplays. John Peel ließ Außenstehende überall in TVPs alternative Welt eintauchen. Und auf dem Höhepunkt des Punk parodierten sie bereits die neue Revolution, ihre Single ,Part Time Punks" wurde zu einem Peel-Hit, und die Nachfrage nach weiteren Songs führte schließlich zu einer Session im Jahr 1980. In den 80er Jahren war Daniel Treacy so zu einem begnadeten Geschichtenerzähler gereift, der die moderne Welt aus seinen eigenen, verschwommenen Blickwinkel beschrieb. Seine Songs waren liebenswert, sofort identifizierbar und witzig, klare, scharfe Beobachtungen von oft magischer Tiefe. Treacy wurde zu einer Inspiration und unverzichtbaren Alternative des üblichen (auf der Insel nicht soo schlechten) Radioprogrammes, eines Mediums, das die TVPs zum Ende der 80er Jahre so gut wie aufgegeben hatte. "Tune In, Turn On, Drop Out" fängt den Weg dieses Pilgers ins Pop-Nirvana ein, ein psychedelisches Wunderland, das von dunklen und grüblerischen Momenten gezeichnet ist. Gehört wie durch ein knisterndes, Vintage-Transistorradio, welches vielleicht sogar unter dem Kopfkissen versteckt ist, so dass diese Skizzierungen der Gesellschaft ganz nah und intim Daniel Treacy's Psyche zeigen. Limitierte Doppel-LP, klassisch schwarzes Vinyl, Linernotes, gratis DLC mit Bonustracks!
Faszinierend, energiegeladen und hypnotisch! Prepared - ein freigeistiges Trio, das in kammermusikalischer Besetzung unkonventionell und instinktiv Tanzimpulse weckt und den Hörer in einen tranceartigen Klangraum entführt!
Ein Pianist, der auf dem Flügel unablässig hämmert, klopft und zupft. Ein Klarinettist, der in den Tiefen seiner Bassklarinette mehr Bass als Klarinette spielt. Und ein Drummer, der wie eine gute Schallplatte immer weiterläuft und die Grooves fortwährend im Kreise dreht.
Drei Münchner Jazzmusiker, vereint in Ihren Gegensätzen. Wo der eine mit Quadro Nuevo argentinischen Tango, der andere mit Dreiviertelblut "folklorefreie Volksmusik" oder der dritte mit Moop Mama deutschen Hip-Hop spielt, lassen sie in ihrem neuen Projekt Prepared gemeinsam zyklische Motive und raffiniert geschichtete Muster in minimalistischen, aber höchst virtuosen Kompositionen zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk verschmelzen. Als hätte man Jonny Greenwood, Dawn of Midi, Nik Bärtsch und Steve Reich in einen Topf geworfen.
Line-Up:
Chris Gall • prepared piano
Flo Riedl • bass clarinet
Christoph Holzhauser • drums
The Recording: Für eine "state-of-the-art" immersive Musikproduktion wurde die Musik "live" in einem Raum ohne jegliche Overdubs aufgenommen. Dieses Album wurde mit erstklassigen 3D-Aufnahme- und Mikrofonierungstechniken für Dolby Atmos aufgenommen und von renommierten Toningenieuren gemischt und gemastert.
Recorded by Kseniya Kawko at Kyberg Studio, Munich, mixed by Kseniya Kawko at MSM Studio, Munich and mastered by Christoph Stickel at csmastering, Vienna
Format: Schwarzes Vinyl inklusive Downloadkarte
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