Das dritte Album von Nick Llobet und Micah Prussack, alias youbet, aus Brooklyn ist ein weitläufiges, warmes Gemisch aus Indie-Rock, Pop und experimentellen Klängen. Es zeigt eine Band, die weit über ihre Bedroom-Pop-Wurzeln hinausgewachsen ist und sich zu einer selbstbewussteren, komplexeren und lauteren Kraft entwickelt hat. Das Album, das in Bewegung entstanden ist und zwischen langen Tourneen Gestalt angenommen hat, spiegelt einen Moment ekstatischer Möglichkeiten und Entschlossenheit wider. Sowohl geschärft als auch expansiv, wächst youbet aus den Grenzen des Heimaufnehmens und des ,Bedroom Pop" zu etwas Robusterem, Lauteren und Unverwechselbarem, das ganz der Band eigen ist. Die vielfältigen Einflüsse des Duos - von den Beatles über Bernard Herrmanns schwindelerregenden Vertigo-Soundtrack bis hin zu Flamenco, den japanischen Noise-Rockern Boris und vielem mehr - legen sich in den Hintergrund, während die Band ihre eigene musikalische Sprache entwickelt. Die Co-Produzenten Katie Von Schleicher und Julian Fader runden das Album ab, wobei erstere glitzernde Synthesizer-Klänge und letzterer ein von Prussacks Bass untermaltes Schlagzeug-Fundament beisteuern. youbet zeigt, wie Llobet und Prussack bezaubernde musikalische und lyrische Ausdrucksformen miteinander verweben und das Ergebnis immer wieder neu formen.
Isle Of Men is the band led by guitarist Dirk Fryns, featuring Gunther Verspecht (Stash) and all-round keyboard maestro Tom Van der Schueren, Herman Temmerman (bass and production), Niels Delvaux (drums) and Sara De Smedt (backing vocals). They made an impressive debut in 2015 with the album ‘Voluntary Blindness’.
Here is what the press had to say at the time:
De Morgen ****: “Subtle night music that inhabits the same world as David Sylvian, The Blue Nile, Ray Lamontagne… an excellent debut.
Focus: *** “A fine Belgian debut with an album that willingly lets itself be enveloped by the quiet twilight of the night.
Het Nieuwsblad/GVA ***: “Refined, intimate songs carried by the deep voice of Gunter Verspecht”.
RifRaf: “An impressive nocturnal record for fans of, say, Talk Talk, Tindersticks, Nick Cave or Nick Drake. Welcome to the fragile world of Homo Melancholicus”.
Now, at last, there is an equally atmospheric and impressive follow-up with the album “The Soul Of Kindness”.
Venom wurde 1979 in Newcastle upon Tyne gegründet. Gegen Ende der New Wave of British Heavy Metal
erlangten sie Bekanntheit. Ihre ersten beiden Alben – „Welcome to Hell“ (1981) und „Black Metal“ (1982)
– gelten als prägend für Thrash Metal und Extreme Metal im Allgemeinen. Das zweite Album war so
einflussreich, dass sein Titel als Name für das Extreme-Metal-Subgenre Black Metal verwendet wurde. Von
Bands wie Metallica, Behemoth, Celtic Frost und Mayhem oft als wichtige Einflüsse genannt, zählen sie zu
den meistverehrten Bands ihrer Generation.
„Into Oblivion“ ist Venoms sechzehntes Studioalbum und präsentiert die langjährige Besetzung mit Cronos
(Bass/Gesang und Gründungsmitglied), Rage (Gitarre) und Dante (Schlagzeug). Es sind ihre ersten neuen
Aufnahmen seit „Storm The Gates“ aus dem Jahr 2018. Ihr neues Album umfasst dreizehn Songs im
typischen Venom-Stil: heavy, düster und eingängig. Es vereint ihren klassischen 80er-Jahre-Sound mit
einem moderneren, progressiveren Ansatz, ohne dabei jedoch die alte Energie und den unbändigen Elan
einzubüßen.
Masterful composer- improviser DoYeon Kim is an unparalleled practitioner of the Korean gayageum (a silk-string zither), and is also in possession of a purposeful vocal intensity. This is her debut album as a bandleader, featuring fellow master musicians Tyshawn Sorey (drums), Mat Maneri (viola), Henry Fraser (bass). Armed with an unlikely traditional instrument, flanked by three extraordinary improvisers, radiating a brash, acoustic strategy that simultaneously invokes folk universalism and a No Wave battle- stance, the Brooklyn- based virtuoso will drop a volcanic sonic statement with grand humanist goals on May 1. Kim mingles Korean lullabies, fervent interactions between drums and strings, and pure instrumental expressions of musical self. At times, she sounds like she can halt armies. Wellspring is a call for society to come together.
How the Seoul, South Korea- born 34- year- old came to be the centuries- old zither's leading (only?) practitioner of contemporary improvised music, reflects an expansive embrace of her own culture, her place in modern society, and her ascending recognition of music's liberatory power. DoYeon Kim 's teachers at Seoul National University recognized that her roving musical mind - less interested in ancient repertoire than in speaking to the modern world - needed challenges. America beckoned, with the New England Conservatory offering a non- ethnomusicological pathway via its Contemporary Improvisation department. It set off a process of analysing, absorbing, digesting, and, most of all, listening. Under the guidance of NEC instructor and legendary guitarist Joe Morris, in came the methodologies of Ornette, Braxton and Derek Bailey, to name a few.
Good Kid ist keine typische Rockband; sie sind wahrscheinlich der größte Indie-Act, von dem du noch nie gehört hast. Was als Projekt von fünf kanadischen Informatikstudenten begann, die sich von ihren Aufgaben ablenkten – Nick Frosst (voc), Jon Kereliuk (drums), Michael Kozakov (bass), David Wood (git) und Jacob Tsafatinos (git) –, entwickelte sich rasant zu etwas viel Größerem und einer riesigen globalen Community, die Menschen willkommen heißt, sich so zu zeigen, wie sie sind. Mit vier erfolgreichen EPs im Gepäck liefert Good Kids Debütalbum "Can We Hang Out Sometime?" die energiegeladenen Hooks und innovativen Riffs, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind, und wagt sich gleichzeitig mutig in neue Gefilde vor. Langjährige Fans finden hier die typischen Good-Kid-Kracher, die sie lieben, aber auch die Band, die in ihrem bisher rauesten Werk neue Soundfarben, Rhythmen und Wendungen erkundet. Produziert von Grammy-Preisträger John Congleton (St. Vincent, Wallows, Lana Del Rey) in Los Angeles.
Good Kid ist keine typische Rockband; sie sind wahrscheinlich der größte Indie-Act, von dem du noch nie gehört hast. Was als Projekt von fünf kanadischen Informatikstudenten begann, die sich von ihren Aufgaben ablenkten – Nick Frosst (voc), Jon Kereliuk (drums), Michael Kozakov (bass), David Wood (git) und Jacob Tsafatinos (git) –, entwickelte sich rasant zu etwas viel Größerem und einer riesigen globalen Community, die Menschen willkommen heißt, sich so zu zeigen, wie sie sind. Mit vier erfolgreichen EPs im Gepäck liefert Good Kids Debütalbum "Can We Hang Out Sometime?" die energiegeladenen Hooks und innovativen Riffs, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind, und wagt sich gleichzeitig mutig in neue Gefilde vor. Langjährige Fans finden hier die typischen Good-Kid-Kracher, die sie lieben, aber auch die Band, die in ihrem bisher rauesten Werk neue Soundfarben, Rhythmen und Wendungen erkundet. Produziert von Grammy-Preisträger John Congleton (St. Vincent, Wallows, Lana Del Rey) in Los Angeles.
Auf ihrem zweiten Album erweitern Psyché ihre einzigartige Mischung aus Groove und Psychedelia um eine subtile politische Dimension. In Psychés Vision dient ihre Heimatstadt Neapel als pulsierender Schmelztiegel, in dem Klänge aus Nordafrika und dem Nahen Osten auf die Echos ferner Küsten wie Brasilien und Kolumbien treffen. Ihr Sound bewegt sich zwischen Cosmic Funk und Desert Blues, Cumbia, Dub und Jazz und wird durch den Einsatz analoger Synthesizer und treibender Basslines getragen. Die LP gewinnt dank der Zusammenarbeit mit dem tunesischen Sänger Ziad Trabelsi und der türkischen Sängerin MERVE (Altın Gün) an internationaler und politischer Bedeutung. Psyché II ist die Essenz einer Reise durch Kulturen und Identitäten: ein Album, in dem die gegenseitige Befruchtung und ein nomadischer Geist die Grundpfeiler eines zeitgenössischen Sounds bilden – verwurzelt im Mittelmeerraum und gleichzeitig weltoffen.
b 02: Hurriya (We Must Resist) feat. Ziad Trabelsi
b 02: Hurriya (We Must Resist) feat. Ziad Trabelsi
[b] 02: Hurriya (We Must Resist) [feat. Ziad Trabelsi]
[b] 02: Hurriya (We Must Resist) [feat. Ziad Trabelsi]
[b] A2 | Hurriya (We Must Resist) [feat Ziad Trabelsi]
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Violator wurde 2002 in der brasilianischen Hauptstadt Brasília gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, eines der Aushängeschilder der postmillennialen neuen Welle des Old-School-Thrash-Metal zu werden. Die vierköpfige Band entstand aus der gemeinsamen Vorliebe der Mitglieder für genreprägende Acts aus der goldenen Ära der Szene in den 1980er Jahren. Sie mischten den unerbittlichen Stil der frühen Pioniere aus ihrem Land (Sepultura, Korzus) mit der amerikanischen Tradition (insbesondere den Genre-Titanen Exodus) und einer Prise Hardcore-Crossover. High Roller Records sind stolz darauf, vier Schlüsselveröffentlichungen der Gruppe auf Vinyl neu aufzulegen, wobei „Violent Mosh“ 2004 ihr erstes professionelles Werk auf dem brasilianischen Label Kill Again Records war. Nach einem Demo und einem Vierer-Split gab die Sechs-Track-EP den Ton an für das, was zwei Jahre später auf Violators Debütalbum „Chemical Assault“ folgen sollte. Beide Titel fangen die energiegeladenen Live-Shows ein, die sie sowohl alleine als auch als Support von internationalen Größen wie Destruction spielten. Apropos, auf der „Annihilation Process“-EP von 2010 konnte Sänger/Bassist Pedro Arcanjo nicht mehr nur den deutschen Frontmann Schmier oder Kreators Mille imitieren, während die Musik reifer wurde und Songs wie das ausgefeilte „Futurephobia“ haufenweise Potenzial erkennen ließen. Mit ihrem zweiten Album „Scenarios of Brutality“ (2013) löste die Band dieses Versprechen ein, indem sie ihren mittlerweile unverkennbaren Sound voll zur Geltung brachte, der das Flair eines neuzeitlichen Genre-Klassikers verströmt. Riff-lastig, mit intensivem Tempo und glaubwürdig Zorn und Wut durch etablierte Themen ausdrückend, die von gesellschaftspolitischem Bewusstsein und Doom-Mongering bis hin zu schlichter Thrash-Selbstreferenzialität reichen und mit rohen, aber kraftvollen Produktionen aufwarten, sind diese vier Platten äußerst wichtige Ergänzungen zum Genre-Kanon - Let the Violation Begin!
Mastered for vinyl by Christoph Brandes at Iguana Studios
Endlich ist es da, das lang erwartete zweite Album von GREEN DESERT TREE. Mit dem ersten Album "Progressive Worlds" hatte Green Desert Tree bereits 2019 bleibende Spuren in der Progwelt hinterlassen. Die Berliner Band um Mastermind Tim Sund (u.a. Keyboarder bei der Krautrock Legende Agitation Free) hatte bewiesen, dass sich aktueller Neoprog aus Deutschland in Sachen musikalischer Qualität und Originalität nicht hinter der internationalen Konkurrenz verstecken muss. Die Fachwelt hatte einen neuen Stern am Proghimmel wahrgenommen. Doch genau in dem Augenblick, als GDT im Begriff war die internationalen Festivalbühnen zu betreten, wurde der Band ein Strich durch die Rechnung gemacht: Corona. Diese unfreiwillige Unterbrechung aller Aktivitäten brachte dann auch ein paar personelle Veränderungen mit sich, so dass der bisherige Bassist Sascha Giebel zum Frontsänger avancierte und der italienische Bassist Francesco Beccaro neu zur Band hinzustieß. Das neue Album FIGHTING DRAGONS knüpft genau da an, wofür schon das Debüt so gefeiert wurde und besticht mit verpielt proggigen Keyboardintros, vertrackten Melodien, harten Gitarren, fantasievollem Storytelling, Satzgesang, symphonischer Größe, mikroskopischer Detailverliebtheit, klassisch anmutenden Passagen im Rockgewand und mitunter sehr druckvollen Parts. So handelt es sich bei den Songs des neuen Albums um eine Sammlung von Geschichten, die vom "Storyteller" erzählt werden. Dabei geht es zum Beispiel um eine Frau, die um ihren Bräutigam trauert, der am Vorabend der Hochzeit plötzlich spurlos verschwindet. Ein anderer Song handelt von einem computerspielsüchtigen Jugendlichen, der glaubt ein Ritter zu sein, der sein Königreich vor gefährlichen Drachen schützen muss. Was all diese Musik von GDT vereint, ist eine Qualität von Storytelling, die beispielsweise an Bands wie die frühen Genesis, Yes und Saga sowie an aktuelle Künstler wie Neal Morse und Steven Wilson erinnert, vereint mit einem Riesenspektrum an musikalischen Einflüssen und großer instrumentaler Virtuosität. Green Desert Tree wird nun zur Veröffentlichung des zweiten Albums "Fighting Dragons" endlich nachholen, was hätte schon längst passieren sollen, und zwar die deutschen Bühnen erobern und sich den Progfans in die Herzen spielen.
Manchmal hörst du eine Band, die sich gleichzeitig neu und vertraut anfühlt, und das lässt dich innehalten. TV Star ist so eine Band. In den letzten Jahren hat die fünfköpfige Band aus Seattle-Tacoma, Washington, still und leise an ihrer Stärke gearbeitet - EP für EP, Show für Show -, bis ihr lang erwartetes Debütalbum ,Music For Heads" rauskam und klar machte: Sie haben sich zu etwas Besonderem entwickelt. Eine Mischung aus jangly-psych, Garage-Grit und Soft-Focus-Tiefe; diese Songs leuchten von innen heraus mit einer beeindruckenden Originalität. In einer Zeit, in der so viel Musik in algorithmischer Gleichförmigkeit verschwindet, klingt TV Star trotzig menschlich. Auf den zehn Tracks der LP schärft die Band ihre Instinkte, die sie über die Jahre verfeinert hat - sie kombiniert zeitlose Pop-Sensibilität, psychedelisch angehauchten Jangle in der Tradition von The Brian Jonestown Massacre, punkige Rhythmussektionen und Vocals, die mit der Wärme von Mojave 3 dahinschweben, um etwas ganz Eigenes zu schaffen. Mit Music For Heads greifen sie nicht nur auf die Musik der Vergangenheit zurück, sondern treiben eine neue Welle voran. Die Band wurde 2020 aus der gemeinsamen Bewunderung für den Psych-Rock der 90er Jahre, klassischen Shoegaze und Alt-Country-Underdogs gegründet. Der Startschuss fiel, als jemand die Kassette ,Electriclarryland" der Butthole Surfers aus dem Jahr 1996 von der Wand nahm und auf den Track ,TV Star" zeigte. Was folgte, war weniger die Gründung einer Band als vielmehr die Entstehung eines kleinen Ökosystems. Ashlyn Nagel (Gesang, Keyboard), Bryan Coats (Gitarre), Che Hise-Gattone (Gitarre), Mark Palm (Bass) und Tucker Devault (Schlagzeug) brachten ihre eigenen Instinkte, Eigenheiten und musikalischen Hintergründe mit ein, bis die Songs schließlich nach allen gleichzeitig klangen. Aufgenommen in einer Reihe gemütlicher Studios im Nordwesten - The Unknown in Anacortes und ein paar Verstecken in Seattle - ist ihr Debütalbum ,Music For Heads" eine Mischung aus klirrender Gitarrenmusik, psychedelischem Pop und authentischem Indie-Rock, ohne sich ganz auf einen Stil festzulegen.
Diese erweiterte Ausgabe von „From A Page“ enthält die beiden CDs in einer Klappbox mit einem 16-
seitigen Booklet mit Liner Notes von Oliver Wakeman, einem Faltposter und fünf Kunstkarten.
und die erweiterte Ausgabe der 2LP von „From A Page“ wurde auf Halfspeedmastered 180-GrammSchwarzvinyl gepresst.
„From A Page“ ist ein Album mit Aufnahmen der Yes-Besetzung von „In The Present“ mit Chris Squire
(Bass), Steve Howe (Gitarren), Alan White (Schlagzeug & Percussion), Benoit David (Gesang) und Oliver
Wakeman (Keyboards). Die Songs wurden während der Sessions aufgenommen, aus denen schließlich das
Album „Fly From Here“ von 2011 hervorging, auf dem Geoff Downes nach Wakemans Ausstieg aus der
Band am Keyboard zu hören ist. Die 4-Song-Mini-LP „From A Page“ wurde 2019 veröffentlicht und enthält
Songs, die nicht auf „Fly From Here“ verwendet wurden.
Die 2-CD-Version von „From A Page“ enthält die ursprünglichen vier Songs sowie alternative Versionen von drei Songs aus „Fly From Here“ mit Oliver Wakemans Keyboard-Parts aus den ursprünglichen
Songwriting-Sessions und eine Studioversion des von Chris Squire geschriebenen Songs „Aliens“, der auf
der Tour 2008 gespielt wurde, auf Disc 1. Disc 2 enthält Demoversionen vieler Songs, darunter „Updraft“,
das die Grundlage für den Abschnitt „Army of Angels“ von „Into The Storm“ bildete, „Don’t Take No For
An Answer“, das nicht auf dem Originalalbum enthalten war, aber während der Sessions bearbeitet wurde,
und den Single-Mix von „To The Moment“, der zuvor nur auf Vinyl erhältlich war.
Seit nunmehr über zwanzig Jahren als Duo zusammen, setzen Hammock ihre bemerkenswerte Reihe klanglicher Entdeckungsreisen mit The Second Coming Was A Moonrise" fort. Der Titel fängt einen Moment der Entdeckung ein, als Byrd und ein Freund in seinen späten Teenagerjahren unter dem Einfluss von Psychedelika den Mondaufgang für die Wiederkunft Christi hielten. Byrd und Thompson, beide in erster Linie Gitarristen, haben festgestellt, dass ihre musikalische Verbundenheit immer stärker wird, während ihre gemeinsame Arbeit im Laufe der Jahre noch dramatischer und reichhaltiger wird, auf der Suche nach einem Gefühl von mitreißender, schimmernder klanglicher Ehrfurcht, das sich niemals einfach als etwas anderes als sich selbst zusammenfassen lässt. The Second Coming Was A Moonrise" setzt diese Empfindungen der Entdeckung fort und fühlt sich gleichzeitig wie eines ihrer intimsten Alben an, während es das reiche Gefühl von Erhabenheit erforscht, das sie im Gegenzug erschaffen können. Ein Großteil von The Second Coming" ist instrumental oder fügt nur wortlose Gesangssenken und Texturen hinzu, wenn auch immer mit Titeln, die bewusst gewählt wurden. Byrd greift mit Chemicals Make You Small" erneut auf seine drogenbefeuerten Fluchtversuche zurück, wobei zwei namhafte Gäste mitwirken: Wayne Coyne und Steven Drozd von The Flaming Lips, die Gesang und Keyboards beisteuern. Zu den weiteren wiederkehrenden Gastmusikern gehören der regelmäßige Mitstreiter Matt Kidd von Slow Meadow, der Streicher und Gitarre beisteuert, Matthew Doty von Deserta an Synthesizern und Gitarre, Christine Byrd von Lumenette mit engelsgleichem Gesang, Chad Howat am Keyboard und Bass sowie Jake Finch mit bemerkenswertem Schlagzeugspiel.
Colored Der kreative, kollaborative Ansatz führt dazu, dass Next To Die im Wesentlichen in zwei unterschiedliche Seiten unterteilt ist - Death und Groove - was in einem klanglichen Meisterwerk resultiert, das SIX FEET UNDER als Künstler erfüllt und gleichzeitig jedem Fan etwas bietet. Das Album wurde von Owen und Barnes produziert sowie von Mark Lewis in den MRL Studios in Nashville, Tennessee gemischt und gemastert. Es folgt auf Killing For Revenge von 2024. Es ist das dritte Album, das Barnes und Owen seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2017 gemeinsam geschaffen haben. "Wir sprechen nicht über lyrische Themen, wir schreiben jeweils das, was wir fühlen", erklärt Barnes. "Wir schreiben einfach das, was wir interessant finden." SIX FEET UNDER wurde ursprünglich als Nebenprojekt für Barnes während seiner letzten Jahre bei der Band gegründet, die er mitbegründet hatte: Cannibal Corpse. 1995 wurde es mit der Veröffentlichung des Debüts Haunted zu seinem alleinigen Fokus. Die aktuelle Besetzung - Barnes, Owen, Lead-Gitarrist Ray Suhy, Bassist Jeff Hughell und Schlagzeuger Marco Pitruzzella - bildet eine verheerende Einheit. Diese klangliche Zerstörung zeigt sich auf der Single "Unmistakable Smell Of Death", auf der Owen seine Blast- und Fast-Riffs mit dynamischen Pull-offs und Stopp-Passagen voll ausspielt. "Dieser Song entstand musikalisch, bevor ich überhaupt eine Idee für den Text hatte", sagt Owen. "Ich habe mein Riff-Archiv nach Blast- und Fast-Riffs durchsucht und sie mit einigen Pull-offs und Stopps auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Riffs im Mittelteil stammen aus meinem Archiv. Bei meinen Demos mache ich grobe Lead-Spuren, aber Ray macht die Leads immer viel besser." "Lyrisch schreibe ich hier aus der Perspektive eines Killers, der mit seinem Opfer spielt und es fesselt und wieder losbindet, um ihm die Möglichkeit zu geben zu kämpfen. Er unterschätzt die Fähigkeit des Opfers, sich zu wehren - und das Opfer gewinnt die Oberhand, spießt den Killer schließl
180g Black Der kreative, kollaborative Ansatz führt dazu, dass Next To Die im Wesentlichen in zwei unterschiedliche Seiten unterteilt ist - Death und Groove - was in einem klanglichen Meisterwerk resultiert, das SIX FEET UNDER als Künstler erfüllt und gleichzeitig jedem Fan etwas bietet. Das Album wurde von Owen und Barnes produziert sowie von Mark Lewis in den MRL Studios in Nashville, Tennessee gemischt und gemastert. Es folgt auf Killing For Revenge von 2024. Es ist das dritte Album, das Barnes und Owen seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2017 gemeinsam geschaffen haben. "Wir sprechen nicht über lyrische Themen, wir schreiben jeweils das, was wir fühlen", erklärt Barnes. "Wir schreiben einfach das, was wir interessant finden." SIX FEET UNDER wurde ursprünglich als Nebenprojekt für Barnes während seiner letzten Jahre bei der Band gegründet, die er mitbegründet hatte: Cannibal Corpse. 1995 wurde es mit der Veröffentlichung des Debüts Haunted zu seinem alleinigen Fokus. Die aktuelle Besetzung - Barnes, Owen, Lead-Gitarrist Ray Suhy, Bassist Jeff Hughell und Schlagzeuger Marco Pitruzzella - bildet eine verheerende Einheit. Diese klangliche Zerstörung zeigt sich auf der Single "Unmistakable Smell Of Death", auf der Owen seine Blast- und Fast-Riffs mit dynamischen Pull-offs und Stopp-Passagen voll ausspielt. "Dieser Song entstand musikalisch, bevor ich überhaupt eine Idee für den Text hatte", sagt Owen. "Ich habe mein Riff-Archiv nach Blast- und Fast-Riffs durchsucht und sie mit einigen Pull-offs und Stopps auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Riffs im Mittelteil stammen aus meinem Archiv. Bei meinen Demos mache ich grobe Lead-Spuren, aber Ray macht die Leads immer viel besser." "Lyrisch schreibe ich hier aus der Perspektive eines Killers, der mit seinem Opfer spielt und es fesselt und wieder losbindet, um ihm die Möglichkeit zu geben zu kämpfen. Er unterschätzt die Fähigkeit des Opfers, sich zu wehren - und das Opfer gewinnt die Oberhand, spießt den Killer schließl
Einar Solberg (Leprous) kehrt mit "Vox Occulta" zurück, seinem zweiten Projekt unter eigenem Namen und einem kühnen, schweren und symphonischen Statement, das in Zusammenarbeit mit dem begehrten Norwegian Radio Orchestra aufgenommen wurde. Solberg will sich als einer der epischsten Charaktere der experimentellen Musik etablieren: "Ich möchte als der cineastische Mensch im Prog gesehen werden", erklärt er. "Ich möchte das vollständig für mich beanspruchen. Dies ist ein sehr cineastisches Album, und genau das war mein Ziel."
"Stella Mortua", der Eröffnungstrack von "Vox Occulta", spiegelt diese klare Vision wider. Solberg singt zu klassischen Streichern, bevor sich eindringliche E-Gitarren-Akkorde hinzugesellen und der Sänger sich durch einen majestätischen Refrain kämpft. Von da an hat jeder Song seinen eigenen Charakter - "Medulla" betont sein gewaltiges, metallisches Riff und "Grex" ist eine fast 12-minütige Odyssee.
"Vox Occulta" wurde von Solberg und David Castillo co-produziert, der für seine Arbeit mit Opeth, Katatonia, Amorphis und anderen bekannt ist. Auf dem Album sind Schlagzeuger Keli Guðj\u00F3nsson (Agent Fresco), Violinist Chris Baum (Bent Knee), Gitarrist Pierre Danel (Novelists) und Bassist Jed Lingat sowie John Browne (Monuments) und Ben Levin (ex-Bent Knee) zu hören. Adam Noble, ehemaliges Mitglied von Biffy Clyro, war für den Mix verantwortlich.
"Vox Occulta" wird als limitierte CD-Digipak- und Gatefold-Weiß/Schwarz-2LP-Version sowie digital erhältlich sein..
Tarantula Nebula Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Inspiriert von Anna Tsings Buch aus dem Jahr 2015 ist Matsutake ,der Pilz am Ende der Welt", eine Metapher für die Möglichkeit des Lebens in kapitalistischen Ruinen. Matsutake ist eine stinkende Delikatesse, an deren Geschmack man sich erst gewöhnen muss, und ein Pilz, der weder kultiviert noch industriell gezüchtet werden kann. In einer Welt, die von Individualismus, Monokulturen und zusammenbrechenden Ökosystemen geprägt ist, gedeiht dieser Pilz in den Ruinen von künstlich angelegten Kiefernwäldern. Auf Musik und Kreativität übertragen, lädt uns Matsutake dazu ein, in Polyphonien, Flows und Experimenten zu denken, anstatt in einzelnen Basslines, eingängigen Vocals und Hitsongs. Mit Matsutake nimmt uns Bismut mit auf eine Reise weg von der Entfremdung, durch Neugierde hin zur (potentiellen) Unsterblichkeit und lädt uns dazu ein, das zu finden, was es zu retten gibt, anstatt zu erobern und zu zerstören.
Der Wiener SALAMIRECORDER präsentiert mit seinem aktuellen Album "Inside The Cage" wieder einmal stilsicheren 60s-Garage Sound. Nach seiner letzten LP auf Bachelor Records, die er noch mit seiner Band "The Hi-Fi Phonos" eingespielt hat, hat er für "Inside The Cage" zehn Songs zur Gänze allein mit 4-track Taperecorder aufgenommen. "If you have to describe the music, its probably like a weird slightly annoyed outsider but with a melting heart for love songs. A perfect shake between 60s Back from the Grave Garage punk and a little breeze of early trash mixtape Powerpop. or something... ...weird, loud, rocknroll noise!!!" (Elmar, Bachelor Rec.) Natürlich ist der 23-jährige SALAMIRECORDER viel zu jung, um selbst die weltverändernden Zeiten des Rock'n'Roll erlebt zu haben. Doch seine Persona als trägt dessen historisch aufsässiges Programm in sich. Stilprägend war dabei seine beim Skateboard-Fahren entwickelte frühe Leidenschaft für Genre-Größen der 2010er wie Ty Segall oder Bass Drum of Death. Dieser Tage ist Salamirecorder bestens vernetzt, aber weniger per Sozialen Medien als im echten Leben. Er genießt Respekt, sowohl bei Beat-begeisterten jungen Kids als auch bei ergrauten Szene-Altvorderen wie Wild Evil & The Trashbones oder den Jaybirds, spielt bejubelte Gigs mit seiner perfekt eingespielten Begleit-Combo The Hi-Fi Phonos und gehört als Schlagzeuger, Gitarrist und Sänger Bands wie Laundromat Chicks, Sux Sux Sux und Telebrains an. Als Produzent hat er neulich das Solo-Debüt von Vic Velvet auf Band gebannt. Das Analoge ist ihm dabei nicht bloß puristisches Glaubensprinzip, sondern eine ebenso praktische künstlerische wie - ja doch! - politische Entscheidung. In einer Welt endloser digitaler Möglichkeiten findet der Salamirecorder eine paradoxe Freiheit, indem er sich selber auch ein bisschen limitiert.
Das vierte Album von Big Harp, "Runs To Blue", kommt mit Songs über Fernweh und Verlust, Liebe zu den eigenen Kindern und zum Partner, der Akzeptanz des Älterwerdens und der gleichzeitigen Wehmut darüber, dass wir nie wieder so sein können wie früher, genau zum richtigen Zeitpunkt. Es ist, als würde man Stefanie Drootin und Chris Senseney eines Abends zu Hause besuchen und ihnen zuhören, wie sie lachend und weinend Geschichten aus ihrer Vergangenheit erzählen und Hoffnungen für die Zukunft schmieden. Nur Akustikgitarre, Bass und zwei Stimmen, die sich blind verstehen: "Runs To Blue" ist das schlichteste Album von Big Harp. Gleichzeitig ist es aber das emotional komplexeste – zwei lange verbundene Leben, verdichtet zu zehn offenen und berührenden Songs. Eine Momentaufnahme im Leben eines Paares, dessen Beziehung mit Musik begann und ihr bis heute treu bleibt. Es klingt nach Folkmusik, weil es genau das ist: eine ehrliche Sammlung von Erlebnissen, vertont mit schlichten Melodien, die man mitsingen und immer bei sich tragen kann – kleine Erinnerungen an die Vergangenheit, die den Weg ins Unbekannte weisen.
"Big Harp war schon immer eine der besten und am meisten unterschätzten Bands unter meinen vielen talentierten Freunden aus dem Umfeld von Saddle Creek. Ihre Musik verbindet authentische Americana mit dem rebellischen Punk-Ethos, mit dem wir alle aufgewachsen sind. Chris und Stef sind für mich Helden." – Conor Oberst
La Peste war Bostons erste echte Punkband und hat die Lücke zwischen der einflussreichen Proto-Punk-Szene der Stadt in den 1970er Jahren und dem College-Rock und Hardcore-Punk der 1980er und 1990er Jahre gefüllt. Diese Sammlung will die ganze Geschichte von La Peste erzählen und zeigt die unveröffentlichten Studio- und Loft-Aufnahmen der Band zusammen mit den beiden offiziell veröffentlichten Tracks. Diese Tracks stammen aus der Studio-Session, aus der die 7"-Single ,Better Off Dead" (die einzige offizielle Aufnahme der Band) hervorging, aus ihrer Session mit Ric Ocasek von The Cars aus dem Jahr 1978, aus einer Session in den Electro Acoustic Studios aus dem Jahr 1978 und aus 4-Spur-Loft-Aufnahmen, die 1977 von den Bostoner Punks Billy Dafodil und Dave Cola gemacht wurden. ,Wenn du dir ,I Don't Know Right From Wrong" anhörst, wage ich zu behaupten, dass du nicht mehr aufhören kannst, sobald du angefangen hast - stell dir vor, diese Songs wären verfügbar gewesen, als La Peste sie aufgenommen hat. Stell dir vor, die atomaren Songs dieses Trios hätten aus den Plattenläden und Autoradios in ganz Boston, an der gesamten Ostküste und in ganz Amerika gedröhnt. Ich habe kaum Zweifel, dass genau das passiert wäre, wenn diese Musik Ende der 70er Jahre auf Platte erschienen wäre. Stattdessen müssen wir uns damit begnügen, sie jetzt zu hören - und wow, was für ein Trostpreis! Alles auf diesem Album kommt aus den Lautsprechern geflogen, macht Spaß, ist intensiv und so voller kaum zu bändigender Energie, dass man sich fühlt, als hätte man sich gerade Koffein gespritzt. Johnny Angels Beschreibung von La Peste als ,Black Sabbath meets Wire" trifft jetzt voll ins Schwarze: große, fette, dreckige Riffs zu einem umwerfenden Beat. Zwischen Peter Daytons feuriger Gitarre und seinen kehligen Schreien, Mark Andreassons tiefem Bass und Roger Tripps kraftvollen Drums gibt es in ,I Don't Know Right From Wrong" so viel Klanggewalt, dass der Typ in der Maxell-Werbung dagegen wie eingeschlafen wirkt" - Marc Masters
"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.
"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.
Eine Sensation für Oscar-Peterson-Fans: ein unveröffentlichtes Konzert des Piano-Giganten mit seinem
Trio weltweit erstmals auf LP und CD!
Oscar Petersons Trio mit Bassist Ray Brown und Drummer Ed Thigpen gehörte zu den populärsten und
swingendsten Jazz-Formationen der 1960er Jahre. Besonders live waren die perfekt aufeinander eingespielten Musiker ein unschlagbares Team. Ein unveröffentlichtes Konzert aus der Glanzzeit des Trios entdeckte
Verve Records jetzt in seinem Bandarchiv: zwei Wochen begeisterten die Musiker im August 1960 das
Publikum in Baker’s Keyboard Lounge in Detroit. Die damals geplante Verve-Veröffentlichung des Konzertmitschnittes fand nicht statt und erfreut stattdessen jetzt, kurz nach Petersons 100 Geburtstag, seine
zahlreichen Fans.
Ausstattung LP: 140g, Gatefold-Sleeve mit ausführlichen Linernotes
CD: Mintpak, Booklet mit ausführlichen Linernotes
Drei Jahre nach seinem #1-Album „Reparatur“ meldet sich Josh. mit seinem vierten Studioalbum zurück. Auf „Wer singt dann Lieder für dich“ beweist der Wiener Singer-Songwriter und fünffache Amadeus-Preisträger erneut, wie er aus persönlichen Geschichten packende Popmusik schafft – mal leicht, mal melancholisch, immer mit einem Gespür für Timing, Humor und Gefühl. Seit seiner Kindheit spielt Josh. klassische Gitarre und war in Schulbands aktiv. Später studierte er sieben Jahre lang Jazz und Popularmusik, brach das Studium jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ab – seine Liebe zur Musik blieb davon unberührt. Heute spiegelt sich diese Erfahrung in einem Sound, der organisch, warm und zugleich überraschend facettenreich ist. Für „Wer singt dann Lieder für dich“ hat Josh. so viele Instrumente wie nie zuvor selbst eingespielt – von Gitarre über Bass bis zur Pedal-Steel – und damit jedem Song eine unmittelbare Nähe verliehen. „Es war das bisher entspannteste und lustigste, gleichzeitig aber auch das arbeitsintensivste Album“, sagt er über die Aufnahmen, die erneut in kongenialer Zusammenarbeit mit Produzent Florian Koch entstanden sind. Seit „Teilzeitromantik“ (2021) ist Koch stetiger kreativer Partner, musikalischer Direktor und Schlagzeuger der Band – eine bewährte Konstellation, die für klare Strukturen und kreative Freiheit sorgt. „Ich glaube, dass es ein Album ist, das wieder die Leichtigkeit des Nonsens gefunden hat“, so Josh., „Momente, in denen man lachen, feiern oder einfach man selbst sein kann, treffen auf nachdenkliche, melancholische Songs.“ Es ist die Momentaufnahme eines 39-Jährigen, der reflektiert – und dabei stets offen für das Absurde und Komische in den kleinen Dingen bleibt.
„Ich habe mir beim Schreiben der Songs keine Grenzen gesetzt“, sagt Josh. „Das spiegelt meine Persönlichkeit ziemlich gut wider: Ich bin jemand, der gern einen Schmäh macht, wie wir hier in Wien sagen – aber gleichzeitig auch immer wieder kämpfen muss und viel über Gefühle, Schmerz und all das nachdenkt.“ Das zeigt sich auf „Wer singt dann Lieder für dich“ in jedem Detail, sei es bei humorvollen Beobachtungen, nostalgischen Rückblicken oder in Songs über das Älterwerden und die kleinen Lebenskrisen („Was hat uns bloß so müde gemacht?“). Nach einem Livejahr 2025, das eine Tour durch Österreich und Deutschland, einen Headliner-Gig auf dem Donauinselfest vor 100.000 Fans sowie eine Support-Show für Robbie Williams umfasste, hat „Austropop-Darling“ (TZ) Josh. in diesem Jahr wieder viel vor: Im April und Mai ist er auf komplett ausverkaufter Solotour in Österreich zu erleben, im Anschluss folgen Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Im Sommer geht es gemeinsam mit Rian auf Open-Air-Tour durch Österreich.
Mit Taiga Trans legt das schwedische Kollektiv Fauna ein Debütalbum vor, das unmittelbar in seinen Bann zieht: ein hypnotischer Mix aus krautrockender Motorik, psychedelischer Ritualenergie und der pulsierenden Wucht eines nächtlichen Raves. Die neun Musikerinnen und Musiker erschaffen einen Klangraum, der gleichzeitig archaisch und hypermodern wirkt - ein Ort, an dem traditionelle Instrumente und elektronische Texturen ineinandergreifen und ein multisensorisches Musikerlebnis formen. Elektronische Windgeräusche, feine perkussive Muster, das sirrende Schnalzen einer Maultrommel und die flirrenden Linien des türkischen Saz treffen auf verzerrte Gitarren, tiefen Bassdruck und vier-Viertel-Grooves. Fauna verbindet diese Elemente zu einer energiegeladenen Soundreise, die sich jenseits kultureller und zeitlicher Grenzen bewegt. Die Wurzeln des Projekts liegen in freien Jams des Gitarristen Tommie Ek und Bassisten Ibrahim Shabo, dessen syrischer Hintergrund ebenso in die Musik hineinwirkt wie die französischen, finnischen, polnischen, schwedischen und türkischen Einflüsse der anderen Mitglieder. Vocals in gebrochenem Arabisch, Schwedisch und Französisch verstärken die tranceartige Wirkung der Kompositionen, ohne sich in eindeutige Bedeutungen zu drängen. Taiga Trans destilliert die improvisatorische Live-Energie der Band in acht verdichtete Stücke, die gleichermaßen clubtauglich wie spirituell aufgeladen wirken. Ein Album zum Abtauchen, zum Loslassen - und zum Wiederhören.
Wir denken gerne, dass unser Leben zu Geschichten geformt werden kann - klare Bögen, verständliche Bedeutungen, aber das Leben lässt sich nicht in Schubladen stecken. Stattdessen geht es unverblümt und ohne Entschuldigung weiter, ohne Rücksicht auf unser Ordnungsgefühl. El Ten Elevens ,Nowhere Faster", das 16. Album des Duos, entstand in diesem Unbehagen. In acht Tracks geht es nicht nur um das Nichts, sondern auch um Geschwindigkeit - diese seltsame Dringlichkeit, die uns vorantreibt, auch wenn das Ziel unklar bleibt. Das 33-minütige Album verlangsamt sich gerade so lange, um die schwierigen Fragen zu stellen: Wovor laufen wir weg und was glauben wir, überholen zu können? ,Nowhere Faster" entstand während der längsten Pause, die Kristian Dunn und Tim Fogarty in ihren 23 gemeinsamen Jahren von Tourneen und Aufnahmen gemacht haben, obwohl ,Pause" eigentlich nicht ganz richtig ist. Dunn ist bekannt dafür, dass er immer kreativ am Werk ist, und das hat er auch hier nicht aufgegeben. Stattdessen fing er an, nicht nur für einen, sondern für zwei Schlagzeuger zu schreiben, was Fogarty vor eine der größten Herausforderungen seiner Karriere stellte. Das Album ist auch eine Premiere für die Band, da es durchgehend echte Streicher und Klavier einbindet und damit die Klangpalette eines ihrer vielschichtigsten Werke noch erweitert. Nowhere Faster ist kein Rückzug in Nostalgie. El Ten Eleven setzt weiterhin auf Risiko und Neuerfindung. Das Album konzentriert sich weiterhin auf Fogartys treibendes Schlagzeugspiel und Dunn's bassgetriebene Experimente: Die ersten vier Tracks (,Seite A") zeichnen sich durch E-Bass aus, während die zweite Hälfte (,Seite B") zu akustischem Bass wechselt, der durch Pedale verarbeitet wird und so die emotionale Schwere des Albums subtil verändert. Letztendlich ist ,Nowhere Faster" ein Album über das Abrechnen - über Zeit, Ausdauer und die Ungewissheit, wie lange eine Band oder ein Leben dauern kann. Wir alle tasten uns an die Endlichkeit heran. Die Frage ist nicht, ob wir dort ankommen, sondern was wir auf dem Weg dorthin hören wollen. Zu welcher Musik werden wir tanzen, wenn sich der Boden unter uns zu verschieben beginnt? Wenn schon nichts anderes, dann vielleicht zu etwas, das wie ,Nowhere Faster" klingt.
Das Debütalbum von My New Band Believe entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Während eines Aufenthalts in einem chinesischen Hotel fühlte sich Cameron Picton plötzlich krank. In seinem delirierenden Zustand entstanden Bilder und Textfragmente, aus denen später Songs wurden - darunter auch der Ausdruck "My New Band Believe", der zum Projekt- und Albumnamen wurde. Picton empfindet den Titel zugleich als kitschig und brillant: eine bewusste Wiedervorstellung, ein Neuanfang, der zwischen Ich-Bezug und kollektivem Anspruch oszilliert. Als Bassist und zweiter Frontmann von black midi war Picton Teil einer Band, die für komplexe Strukturen und kontrolliertes Chaos stand. Nach deren Auflösung 2023 begann er ohne festen Plan mit Studioarbeiten. Aus dieser offenen Phase heraus formierte sich My New Band Believe, unterstützt von Musiker:innen wie Kiran Leonard, Caius Williams, Steve Noble, Andrew Cheetham und Mitgliedern von caroline. Das Album bewegt sich assoziativ durch unterschiedliche emotionale Ebenen. Klanglich setzt es überwiegend auf akustische Arrangements statt auf elektronische Effekte, bleibt dabei jedoch dynamisch. Einflüsse wie Bert Jansch oder Judee Sill sind spürbar. Songs wie "Actress" oder "Opposite Teacher" verbinden Zurückhaltung mit plötzlichen Ausbrüchen. "Target Practice" verwandelt Vigilantismus in eine theatralische Mitsing-Hymne, während "One Night" und "Heart of Darkness" intime, suchende Figuren zeigen. Picton gelingt es, diffuse Ängste in eindringliche, mehrdeutige Popmusik zu übersetzen.
Das Debütalbum von My New Band Believe entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Während eines Aufenthalts in einem chinesischen Hotel fühlte sich Cameron Picton plötzlich krank. In seinem delirierenden Zustand entstanden Bilder und Textfragmente, aus denen später Songs wurden - darunter auch der Ausdruck "My New Band Believe", der zum Projekt- und Albumnamen wurde. Picton empfindet den Titel zugleich als kitschig und brillant: eine bewusste Wiedervorstellung, ein Neuanfang, der zwischen Ich-Bezug und kollektivem Anspruch oszilliert. Als Bassist und zweiter Frontmann von black midi war Picton Teil einer Band, die für komplexe Strukturen und kontrolliertes Chaos stand. Nach deren Auflösung 2023 begann er ohne festen Plan mit Studioarbeiten. Aus dieser offenen Phase heraus formierte sich My New Band Believe, unterstützt von Musiker:innen wie Kiran Leonard, Caius Williams, Steve Noble, Andrew Cheetham und Mitgliedern von caroline. Das Album bewegt sich assoziativ durch unterschiedliche emotionale Ebenen. Klanglich setzt es überwiegend auf akustische Arrangements statt auf elektronische Effekte, bleibt dabei jedoch dynamisch. Einflüsse wie Bert Jansch oder Judee Sill sind spürbar. Songs wie "Actress" oder "Opposite Teacher" verbinden Zurückhaltung mit plötzlichen Ausbrüchen. "Target Practice" verwandelt Vigilantismus in eine theatralische Mitsing-Hymne, während "One Night" und "Heart of Darkness" intime, suchende Figuren zeigen. Picton gelingt es, diffuse Ängste in eindringliche, mehrdeutige Popmusik zu übersetzen.
Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt sind die lebenden Fuzz-Legenden Truckfighters mit brandneuem Material zurück und entfachen die Rockszene erneut mit ihrer rohen Energie.MASTERFLOW - das Gleichgewicht zwischen Disziplin und Freiheit. Eine vibrierende Resonanz auf mehreren Ebenen - Körper, Geist, Raum, Zeit und Publikum in perfekter Harmonie.Tauche ein in MASTERFLOW und lass dich von den donnernden Klanglandschaften mitreißen, die nur Truckfighters erschaffen können.Das neue Album entfesselt eine unerbittliche Welle aus fuzz-getränkten Hymnen, massiven Riffs und hypnotischen Grooves, die die Desert-Rock-Wurzeln der Band widerspiegeln und ihren Sound zugleich in neues, weitläufiges Terrain vorstoßen lassen.Ganz im klassischen Truckfighters-Geist ist die Musik auf MASTERFLOW sowohl dynamisch als auch reich an Variationen - sie wechselt mühelos zwischen erdrückender Schwere und ausgedehnten, psychedelischen Passagen. Von erdbebentiefem Bassfundament bis hin zu aufsteigenden, melodischen Spannungsbögen balanciert die Band meisterhaft rohe Kraft mit Feingefühl und Flow. Jeder Track atmet, entwickelt sich und trifft mit klarer Absicht - eine nahtlose Reise, angetrieben von Schweiß, Fuzz und dem rein verzerrten Geist des Rock 'n' Roll.Dieses Album ist gemacht für überfüllte Clubs, endlose Highways und Lautsprecher am Limit - ein klangliches Monolith, das noch lange nach dem Verklingen des letzten Tons nachhallt.Eine große Europa-Release-Tour startet Mitte April und zieht sich durch den gesamten Mai, bevor sie nahtlos in den Festival-Sommer übergeht. Ob im Studio oder live auf der Bühne: Truckfighters liefern ein unvergessliches, überwältigendes Klangerlebnis.
Das zweite Album des Duos aus Denver, Colorado! Shores of Scorpio fordert Sie nicht nur zum Zuhören auf - es fordert Sie dazu auf, sich mit dem auseinanderzusetzen, was Sie zu wissen glaubten. Das mit Spannung erwartete zweite Album des Duos Volores aus Colorado - Shelby und Nathen Maxwell (Bassist von Flogging Molly) - ist ein sehr persönliches Konzeptalbum, das Shelbys Entdeckung nachzeichnet, dass ihr leiblicher Vater nicht der Mann war, für den sie ihn gehalten hatte. Das Album wurde im legendären Sonic Ranch aufgenommen und markiert eine mutige emotionale und klangliche Weiterentwicklung der Band.
Orange Vinyl with exclusive illustrated notes/lyric insert ltd to 300 w/w.“Zimmerman conjures up a kind of Arcadian folk surrealism that is utterly his own” MOJO Never released before collection featuring Ian A Anderson & Maggie Holland recorded 72-80 is among Tucker’s finest - Free-ranging, Playful, Intimate - his Songpoet imagination unbound and in full bloom now on colour Vinyl for first time with (exclusive to this version) illustrated lyric insert with notes from Tucker.Recorded between 1972-80 this is the first ever release for ‘I Wonder If I’ll Ever Come True’ a stunningly beautiful, homegrown collection by Songpoet Tucker Zimmerman and friends. The range and depth is astonishing. From the heady surreal journey of ‘It All Depends’ Upon the Pleasure Man’, to the uplifting Gene Clark-esque 'So It Goes’, to some of his most beautiful & touching love songs in ‘Let’s Start Over Again’ & ‘Song’. Only one song has seen the the light of day before now - ‘Taoist Tale’ from his 1984 album ‘Word Games’. This recording from a decade earlier loses no power in its folkier stripped down style driven by Tucker’s strong narrative.
While living in bucolic seclusion in Belgium with Marie-Claire, Tucker invited visiting musicians (Derroll Adams, Wizz Jones, Maggie Holland, Dave Evans, Ian Anderson) into his home studio to play and live tape whatever songs he had at hand. Maggie Holland and Ian A Anderson feature, while Tucker found a freeing simplicity in just guitar, ’70s organ, bass and piano. We are so grateful to Ian A Anderson, who carefully kept and curated these recordings from 50 years ago. “Every time I would leave, Tucker would hand me another tape full of songs”. Ian worked with Tucker and ourselves to present this wonderful album. The collection is among Tucker’s finest - free-ranging, playful, intimate - his Songpoet imagination unbound and in full bloom. The ethos, the playing, the freedom, feels like Ronnie Lane’s time in the Welsh Borders. Unhurried, liberated, down-home and cosmic. Extraordinary music made among friends.
"Startling collection of intimate, home-recorded songs from the cult singer-songwriter adored by David Bowie and Big Thief alike.
When I first interviewed Tucker Zimmerman back in 2015 neither of us had any idea that, a decade later, he would be venerated by a new coterie of young fans, touring with maximal folk-rockers Big Thief and recipient of a concerted reissue campaign by the wonderful Big Potato Records. Last year I eulogised the “Arcadian folk surrealism” of his 1974 LP *Over Here In Europe but, if anything, this informal collection of intimate home-studio recordings is even better. Recorded between 1973 and 76 whilst living in Belgium and hosting such visiting folk musicians as Derroll Adams, Wizz Jones, Maggie Holland, Dave Evans, and Ian A. Anderson this is the kind of assured, organic freewheeling folk music that has the mellow, introspective rough-edged feel of some lost private-press LP, the kind rightly revered by Endless Boogie’s Paul Majors as “real people” music. A true find.” Andrew Male MOJO 4/5
“Here's a charming oddity: an unreleased album dating from the mid-Seventies by an American-born songwriter beloved of David Bowie and, more recently, Adrianne Lenker of the folk-rock band Big Thief. Zimmerman's a bohemian type who eschewed the big time for a life of gigging around Europe. He, his wife, Marie-Claire, and a handful of friends recorded these songs in seclusion in the Belgian countryside, and what songs they are. Slide On could have come from the Byrds when they discovered country music, Let's Start Over Again captures the dreamlike experience of being in love with unsettling clarity. This is a real unearthed gem.” 4/5 The Times
The sonic worlds of Devon Rexi and John T. Gast collide in a vital meeting between two singular mavericks!
Following two lauded EPs on cult label South of North, Amsterdam-based Devon Rexi prepare to release their much-anticipated debut album, recorded by and featuring elusive 5 Gate Temple devotee, musician and producer John T. Gast, whose acclaimed catalogue continues to flourish.
Devon Rexi is a trio made up of Nicola Reverda (Nicolini), Nushin Naini and Goya van der Heyden (La Rat). They’ve quickly carved out their own sonic world, traversing krautfunk, post-punk and psyched-up no wave, all laced with a dub-heavy experimental mentality. Breathstep captures the band’s bass-heavy incantations, ripe with melodic chaos and rhythmic improvisation, while devilish cackles and processed vocals flirt over a jukebox of dubbed snippets and sliced textures.
The introduction of John T. Gast as producer and collaborator pulls the Devon Rexi sound deeper into bubbling dub territory, while his own palette is stretched and pushed into new terrain. Though Gast has firmly cemented his singular sound over the last decade, this interconnected process marks new ground for all involved. The result is a supreme convergence of esteemed musicians and a wickedly fine debut collaborative record.
Breathstep finds its home on Bristol imprint Accidental Meetings, whose ever-evolving sound and wide-ranging discography continue to grow. The album was recorded over the last year across Amsterdam, Lisbon and London.
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Moumneh (Jerusalem In My Heart) und Oberland (Oiseaux-Tempête) festigen mit diesem Debüt-Studioalbum als Duo ihre langjährige Zusammenarbeit: eine überzeugende Synthese ihrer jeweiligen und gemeinsamen Sensibilität. Durch die Verschmelzung von elektronischen Klängen mit akustischen Instrumenten wie Bouzouki, Rababa, Clarineau und Saxophon, ergänzt durch Moumnehs arabischen Gesang, entsteht ein Album, das von Empörung und Klage über unsere suprematistische und rassistische Gesellschaft geprägt ist. Das Album verbindet vibrierende Elektronik mit akustischen Instrumenten wie Bouzouki, Rababa, Clarineau und Saxophon, gewürzt mit Moumnehs arabischem Gesang, und ist geprägt von Empörung und Klage über unsere supremacistische und genozidale politische Gegenwart. Radwan Ghazi Moumneh und Frédéric D. Oberland wechseln zwischen Sinnlichem und Unterdrücktem und schaffen mit ihrem Debütalbum eine poetische musikalische Verkündigung der verwandelten Realität und sozialen Amnesie. Diese sieben Titel entstanden in zweijähriger Zusammenarbeit und begannen als eine Reihe von Duetten, die Moumneh im Sommer 2023 im Studio Hotel2Tango in Montréal initiierte. Der arabische Titel von Eternal Life No End lässt sich wörtlich mit ,Eine dunkle, verfluchte Nacht, wie die Suchenden selbst" übersetzen. Das Album ist ein Aufschrei inmitten der Ozeane der Ungerechtigkeit, die die SWANA-Region überschwemmen und das Leben und die Visionen der Suchenden selbst heimsuchen. Der arabische Titel von Eternal Life No End lässt sich wörtlich übersetzen mit ,Eine dunkle, verfluchte Nacht, wie die Suchenden selbst" und das Album ist ein Aufschrei inmitten der Ozeane der Ungerechtigkeit, die die SWANA-Region überschwemmen und das Leben und die Visionen großer Bevölkerungsgruppen verfolgen. Wie Dante und Vergil in Dantes ,Inferno" zeichnen die Kompositionen von Oberland und Moumneh einen emotionalen Strudel nach, während Traumzeit in tranceartige Percussion und hypnotische Melodien einfließt und kollektive Dringlichkeiten kanalisiert, die sich durch Radwans Stimme und arabische Texte ziehen. Oberlands Passagen auf dem Saxophon und der Klarinette beschwören schamanische Beschwörungen des Bösen herauf, während Moumnehs Buzuk oft durch elektronische Bearbeitung und Schwärme mit stürmischer Trauer über sich entfaltende Tragödien untermalt wird. Eine Reihe von Instrumenten vervollständigt die Klanglandschaften: Daf (eine Rahmentrommel aus dem Nahen Osten) und Bongos, eine modifizierte elektrische Rababa, bebender Bass und andere synthetische Filigranarbeiten von Oberland. Eine Reihe von Instrumenten vervollständigt die breiteren Klanglandschaften: Daf (eine nahöstliche Rahmentrommel) und Bongos, eine modifizierte elektrische Rababa, bebender Bass und andere synthetische Filigranarbeiten von Oberlands Buchla- und Deckard's Dream-Synthesizern. ,Es ist in gewisser Weise ein Heilungsprozess", sagt Oberland über das Werk. ,Seit Beginn des Völkermords hatte ich eine komplette künstlerische Blockade und war unfähig, das auszudrücken, was die Menschen durchleben", erklärt Moumneh, der schließlich ,die Worte der Opfer" in seine Texte einfließen ließ. ,Es ist in gewisser Weise ein Heilungsprozess", sagt Oberland über das Werk. ,Seit Beginn des Völkermords hatte ich eine völlige künstlerische Blockade und war unfähig, das auszudrücken, was die Menschen durchleben", erklärt Moumneh, der schließlich seine Instrumente und seine Ausrüstung zusammenpackte und im Sommer 2024 nach Paris flog , um mit seinem langjährigen Freund ernsthaft an dem Album zu arbeiten. Die beiden hatten bereits mehrfach zusammengearbeitet, mit Oberlands Hauptband Oiseaux-Tempête und durch Moumnehs Arbeit als Jerusalem In My Heart und als Produzent/Toningenieur bei verschiedenen anderen Projekten. Eternal Life No End baut auf ihrer langjährigen Freundschaft auf, während Oberland und Moumneh auf neue Weise mit Energien und emotionalen Veränderungen umgehen, ihre Sensibilitäten verschmelzen und tiefere Resonanzen entdecken. , Wir haben Tag und Nacht zusammengearbeitet und gemeinsam klare Entscheidungen getroffen", erklärt Oberland. Dennoch übernahm er auch die Führung, um Moumnehs Stimme in diesen Kompositionen zur Geltung zu bringen - vier der sieben Titel des Albums enthalten Gesang. Das Duo tauschte gewissermaßen die Rollen und wagte sich an neue kreative Prozesse, wobei Moumneh offen Anweisungen von Oberland annahm und seine übliche Rolle als Hauptproduzent von Jerusalem In My Heart beiseite ließ. ,Squeal of Swine" und ,Dagger Eyes" eröffnen das Album mit einem doppelten Schlag in die Magengrube, während Handpercussion, tiefe Synth-Klänge und abprallende Buzuq- und Rababa-Klänge die Bühne für Moumnehs klagenden arabischen Gesang bereiten, der ein Meer von Krankheit widerspiegelt, das derzeit den Zustand der Menschheit überschwemmt. Auf dem Instrumentalstück ,A Dream That Never Arrived" verankert ein Lo-Fi-Beat mit Dancehall-Einflüssen überirdische Melodielinien vor dem Hintergrund eines elektroakustischen Sounddesigns in räumlich-zeitlicher Verschiebung. Eternal Life No End wird von einem audiovisuellen Essay zum elektronischen (und vokalen) Song ,The Serpent" begleitet, der von Oberland zusammengestellt und mit einer Super-8-Kamera in Montréal, Paris und Beirut gedreht wurde, einschließlich Aufnahmen von Gaza-Protesten in Paris und von Oberlands Auftritt beim 25-jährigen Jubiläum des Irtijal Festivals in Beirut. Die libanesische Grafikdesignerin, Druckgrafikerin und Kalligraphin Farah Fayyad steuert ein talismanartiges Kunstwerk mit ineinander verschlungenen Schlangen bei, das ebenfalls von diesem zentralen Albumtrack inspiriert ist.
,Fragments" ist das Debütalbum von Billy Fuller, Mitbegründer von Beak>. Obwohl es sich um ein Soloalbum handelt, ist es kein Soloalbum im herkömmlichen Sinne, das die Gedanken und Gefühle eines Künstlers während eines bestimmten Zeitraums widerspiegelt. Es ist ein Album, das einen längeren Zeitraum umfasst, da es Fragmente von Billys Schaffen in seinem Heimstudio aus den letzten Jahren zusammenfasst. Beim Anhören entsteht der Eindruck von Kunst, die manchmal eine bestimmte Vision verfolgt und manchmal einfach nur das Ergebnis von jemandem ist, der den Schaffensprozess im Moment genießt. Während der Pause von Beak> Anfang 2025 hat Billy seine gesammelten Kompositionen erneut angehört und festgestellt, dass sie einen gemeinsamen roten Faden und eine einheitliche Atmosphäre aufweisen. Jeder einzelne Track auf diesem Album wurde von Billy allein geschaffen, und seine Persönlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die 16 Tracks. Er vergleicht den Prozess der Zusammenstellung der Tracks mit dem Erstellen einer Kassettenkompilation für einen Freund, als er noch ein Kind war. Fragments ist stimmungsvoll, immersiv und völlig ungebunden. Auf dem gesamten Album spielt kosmisch angehauchte, hauntologische Electronica frei mit Melodien und findet emotionale Resonanz für unsere unvorhersehbaren Zeiten. Neu-artige Wiederholungen und motorische Grooves pulsieren unter verzerrten Electro-Texturen, und gelegentliche Spoken-Word-Passagen driften wie Übertragungen aus einer unbekannten Sendung herein und wieder hinaus. Gelegentliche Einblendungen psychedelischer Prog-Gitarren durchbrechen die dunstige Atmosphäre und bringen den Sound weiter in Richtung Fullers eigener Art von hypnagogischem Pop, der seltsam und doch zutiefst menschlich ist. ,Fragments" ist kein Album über Singles oder Trends. Es ist Musik aus Liebe zum Musikmachen, von einem Musiker, der seit über 25 Jahren ununterbrochen neue Musik produziert und veröffentlicht. Es ist ein selbstloser Triumph der musikalischen Freiheit. Billy Fuller ist vor allem als Gründungsmitglied, Songwriter und Bassist der Band Beak> bekannt. In den letzten 16 Jahren haben er und seine Bandkollegen vier Alben, zahlreiche Einzel-Singles, EPs und Soundtracks veröffentlicht, wobei Fullers Bass stets die treibende Kraft in ihren Kompositionen war und Beak> seinen charakteristischen Sound verlieh, der wie immer auf dem Bass aufbaut. Fuller hat im Laufe der Zeit auch an vielen anderen Projekten mitgewirkt. Im Jahr 2003 begann er seine 17-jährige Tätigkeit als Bassist von Robert Plant, spielte Bass auf dem Album ,Heligoland" von Massive Attack, wirkte an vier Alben von Baxter Dury mit und arbeitete außerdem mit Alicia Keys, Billy Nomates, Rachid Taha, Anika, Lucrecia Dalt, Tottenham Hotspur FC und vielen anderen zusammen.
Knumears sind sich bewusst, dass keine Band in einem Vakuum existiert. Sie sind die Verkörperung einer klanglichen Tradition, die über Jahrzehnte hinweg geprägt und geformt wurde und nur von denen weitergeführt werden kann, die sie wirklich schätzen. Ob man es nun Screamo, Skramz, Post-Hardcore oder anders bezeichnet - es ist ein Sound, der die wechselnden musikalischen Strömungen der Jahre überdauert hat und nun eine ganz neue Generation von Underground-Musikern beeinflusst. Das Debütalbum von Knumears, ,Directions", ist gleichermaßen Liebesbrief und Kartografieprojekt, das die tiefgreifende Geschichte einer komplexen Szene erforscht und gleichzeitig einen spannenden Entwurf für eine neue Szene schafft. Knumears sind nicht nur eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Freunde, deren Bindungen ebenso wichtig sind wie die Musik, die sie gemeinsam machen. Seit 2021 schreiben, touren und spielen die Knumears (Bassist Dante Garcia II, Schlagzeuger Frankie Lopez und Sänger/ Gitarrist Matthew Cole) ununterbrochen. Sie haben sich von ausverkauften lokalen Shows mit jubelnden, kletternden, schreienden und tanzenden Jugendlichen zu nationalen Tourneen entwickelt und stoßen im ganzen Land auf die gleiche begeisterte Resonanz. Doch abseits des Tourchaos fand die Gruppe gleichermaßen Wachstum in ihrem Privatleben, stärkte alte Bindungen zu den Daheimgebliebenen, entdeckte neue Verbindungen und kultivierte ihre eigenen Welten. ,Wir alle haben uns irgendwie selbst gefunden und neue Beziehungen aller Art geknüpft", sagt Cole und reflektiert über die Entstehung des Albums. ,Für jeden von uns gab es viele Veränderungen." Zunächst waren all diese persönlichen Umbrüche nicht gerade förderlich für das Schreiben eines neuen Albums. Die Band sollte mit dem legendären Produzenten/Toningenieur Jack Shirley (Deafheaven, Loma Prieta, Touche Amore) aufnehmen, aber der Prozess der Band fühlte sich etwas stagnierend an, bis es plötzlich nicht mehr so war: , Wir hatten alle große Schwierigkeiten, kreativ zu sein", erklärt Cole. ,Wir hatten alle in anderen Projekten ein Ventil gefunden, während wir versuchten, dieses Album zu schreiben. Aber ein paar Wochen vor unserer Zeit mit Jack setzten wir uns zusammen und schrieben im Grunde genommen das gesamte Album. Wir probten dreimal pro Woche, wahrscheinlich anderthalb Monate lang, und es floss praktisch aus uns heraus." Das Ergebnis ist ein Album, das außergewöhnlich eindringlich klingt - selbst für ein viszerales Genre wie Screamo. Knumears bedienen sich eines Sounds, der hyper-unmittelbar und dennoch notorisch schwer zu definieren ist: Er entwickelte sich aus dem Urschlamm des Hardcore der späten 80er Jahre und verdiente sich den Zusatz ,Post" im wahrsten Sinne des Wortes, bevor er sich in den 90er Jahren mit Bands wie Heroin, Pg. 99 und Orchid zu etwas noch Emotionalerem und musikalisch Chaotischerem entwickelte. Der Sound entwickelte sich weiter mit einem weiteren Boom in den späten 2000er/frühen 2010er Jahren, als Loma Prieta, Touche Amore und andere die Musik zu etwas Direkterem und manchmal sogar auf ihre eigene bissige Art Eingängigem verdichteten. Jetzt stehen Knumears und ihre Zeitgenossen an der Spitze der modernen Screamo-Landschaft.
Knumears sind sich bewusst, dass keine Band in einem Vakuum existiert. Sie sind die Verkörperung einer klanglichen Tradition, die über Jahrzehnte hinweg geprägt und geformt wurde und nur von denen weitergeführt werden kann, die sie wirklich schätzen. Ob man es nun Screamo, Skramz, Post-Hardcore oder anders bezeichnet - es ist ein Sound, der die wechselnden musikalischen Strömungen der Jahre überdauert hat und nun eine ganz neue Generation von Underground-Musikern beeinflusst. Das Debütalbum von Knumears, ,Directions", ist gleichermaßen Liebesbrief und Kartografieprojekt, das die tiefgreifende Geschichte einer komplexen Szene erforscht und gleichzeitig einen spannenden Entwurf für eine neue Szene schafft. Knumears sind nicht nur eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Freunde, deren Bindungen ebenso wichtig sind wie die Musik, die sie gemeinsam machen. Seit 2021 schreiben, touren und spielen die Knumears (Bassist Dante Garcia II, Schlagzeuger Frankie Lopez und Sänger/ Gitarrist Matthew Cole) ununterbrochen. Sie haben sich von ausverkauften lokalen Shows mit jubelnden, kletternden, schreienden und tanzenden Jugendlichen zu nationalen Tourneen entwickelt und stoßen im ganzen Land auf die gleiche begeisterte Resonanz. Doch abseits des Tourchaos fand die Gruppe gleichermaßen Wachstum in ihrem Privatleben, stärkte alte Bindungen zu den Daheimgebliebenen, entdeckte neue Verbindungen und kultivierte ihre eigenen Welten. ,Wir alle haben uns irgendwie selbst gefunden und neue Beziehungen aller Art geknüpft", sagt Cole und reflektiert über die Entstehung des Albums. ,Für jeden von uns gab es viele Veränderungen." Zunächst waren all diese persönlichen Umbrüche nicht gerade förderlich für das Schreiben eines neuen Albums. Die Band sollte mit dem legendären Produzenten/Toningenieur Jack Shirley (Deafheaven, Loma Prieta, Touche Amore) aufnehmen, aber der Prozess der Band fühlte sich etwas stagnierend an, bis es plötzlich nicht mehr so war: , Wir hatten alle große Schwierigkeiten, kreativ zu sein", erklärt Cole. ,Wir hatten alle in anderen Projekten ein Ventil gefunden, während wir versuchten, dieses Album zu schreiben. Aber ein paar Wochen vor unserer Zeit mit Jack setzten wir uns zusammen und schrieben im Grunde genommen das gesamte Album. Wir probten dreimal pro Woche, wahrscheinlich anderthalb Monate lang, und es floss praktisch aus uns heraus." Das Ergebnis ist ein Album, das außergewöhnlich eindringlich klingt - selbst für ein viszerales Genre wie Screamo. Knumears bedienen sich eines Sounds, der hyper-unmittelbar und dennoch notorisch schwer zu definieren ist: Er entwickelte sich aus dem Urschlamm des Hardcore der späten 80er Jahre und verdiente sich den Zusatz ,Post" im wahrsten Sinne des Wortes, bevor er sich in den 90er Jahren mit Bands wie Heroin, Pg. 99 und Orchid zu etwas noch Emotionalerem und musikalisch Chaotischerem entwickelte. Der Sound entwickelte sich weiter mit einem weiteren Boom in den späten 2000er/frühen 2010er Jahren, als Loma Prieta, Touche Amore und andere die Musik zu etwas Direkterem und manchmal sogar auf ihre eigene bissige Art Eingängigem verdichteten. Jetzt stehen Knumears und ihre Zeitgenossen an der Spitze der modernen Screamo-Landschaft.
Knumears sind sich bewusst, dass keine Band in einem Vakuum existiert. Sie sind die Verkörperung einer klanglichen Tradition, die über Jahrzehnte hinweg geprägt und geformt wurde und nur von denen weitergeführt werden kann, die sie wirklich schätzen. Ob man es nun Screamo, Skramz, Post-Hardcore oder anders bezeichnet - es ist ein Sound, der die wechselnden musikalischen Strömungen der Jahre überdauert hat und nun eine ganz neue Generation von Underground-Musikern beeinflusst. Das Debütalbum von Knumears, ,Directions", ist gleichermaßen Liebesbrief und Kartografieprojekt, das die tiefgreifende Geschichte einer komplexen Szene erforscht und gleichzeitig einen spannenden Entwurf für eine neue Szene schafft. Knumears sind nicht nur eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Freunde, deren Bindungen ebenso wichtig sind wie die Musik, die sie gemeinsam machen. Seit 2021 schreiben, touren und spielen die Knumears (Bassist Dante Garcia II, Schlagzeuger Frankie Lopez und Sänger/ Gitarrist Matthew Cole) ununterbrochen. Sie haben sich von ausverkauften lokalen Shows mit jubelnden, kletternden, schreienden und tanzenden Jugendlichen zu nationalen Tourneen entwickelt und stoßen im ganzen Land auf die gleiche begeisterte Resonanz. Doch abseits des Tourchaos fand die Gruppe gleichermaßen Wachstum in ihrem Privatleben, stärkte alte Bindungen zu den Daheimgebliebenen, entdeckte neue Verbindungen und kultivierte ihre eigenen Welten. ,Wir alle haben uns irgendwie selbst gefunden und neue Beziehungen aller Art geknüpft", sagt Cole und reflektiert über die Entstehung des Albums. ,Für jeden von uns gab es viele Veränderungen." Zunächst waren all diese persönlichen Umbrüche nicht gerade förderlich für das Schreiben eines neuen Albums. Die Band sollte mit dem legendären Produzenten/Toningenieur Jack Shirley (Deafheaven, Loma Prieta, Touche Amore) aufnehmen, aber der Prozess der Band fühlte sich etwas stagnierend an, bis es plötzlich nicht mehr so war: , Wir hatten alle große Schwierigkeiten, kreativ zu sein", erklärt Cole. ,Wir hatten alle in anderen Projekten ein Ventil gefunden, während wir versuchten, dieses Album zu schreiben. Aber ein paar Wochen vor unserer Zeit mit Jack setzten wir uns zusammen und schrieben im Grunde genommen das gesamte Album. Wir probten dreimal pro Woche, wahrscheinlich anderthalb Monate lang, und es floss praktisch aus uns heraus." Das Ergebnis ist ein Album, das außergewöhnlich eindringlich klingt - selbst für ein viszerales Genre wie Screamo. Knumears bedienen sich eines Sounds, der hyper-unmittelbar und dennoch notorisch schwer zu definieren ist: Er entwickelte sich aus dem Urschlamm des Hardcore der späten 80er Jahre und verdiente sich den Zusatz ,Post" im wahrsten Sinne des Wortes, bevor er sich in den 90er Jahren mit Bands wie Heroin, Pg. 99 und Orchid zu etwas noch Emotionalerem und musikalisch Chaotischerem entwickelte. Der Sound entwickelte sich weiter mit einem weiteren Boom in den späten 2000er/frühen 2010er Jahren, als Loma Prieta, Touche Amore und andere die Musik zu etwas Direkterem und manchmal sogar auf ihre eigene bissige Art Eingängigem verdichteten. Jetzt stehen Knumears und ihre Zeitgenossen an der Spitze der modernen Screamo-Landschaft.
Market East teilt endlich seine wichtigste Botschaft mit der Welt in Form seines Debütalbums ,French Street". Die Band, bestehend aus Kurt Cain (Gesang), Vincent John (Gesang, Bass, Gitarre und Keyboard) und Maxwell Perla (Gesang, Schlagzeug und Percussion), liefert ihre charakteristischen himmlischen dreistimmigen Harmonien über Arrangements, die noch nie so reichhaltig und fesselnd geklungen haben. ,French Street" ist extrem gefühlvoll und die Vocals sind üppig, als hätten die Zombies in Muscle Shoals aufgenommen. Die Texte sind poetisch und nostalgisch, da die Band Songs über ihre vergangenen ,goldenen" Jahre geschrieben hat. Damals hatten die Jungs nicht viel außer einander und ihrer gemeinsamen Liebe zur Musik. Sänger Kurt Cain lebte in einem kleinen Reihenhaus in North Philadelphia in einer fast verlassenen Gasse namens French Street. Hier trafen sich Cain, John und Perla jede Woche, um der Realität zu entfliehen und sich gemeinsam an der Musik zu berauschen. Sie entwickelten eine tiefe Wertschätzung für alles aus den 60er- und 70er-Jahren, von Simon & Garfunkel bis The Moments und allem, was dazwischen liegt. All diese Jahre später hat Market East ein eigenes klassisches Album geschaffen. Vom Barock-Pop des Titelsongs und dem mitreißenden Soul von ,Roses" bis hin zu den lateinamerikanischen Klängen von ,Echoes of My Heart" und den orchestralen Klängen von ,Everyday, Springtime" zeigt Market East ihre beeindruckende Bandbreite. Die Platte wurde in Philadelphia auf Analogband aufgenommen und von Market East und Eraserhood Sound produziert. Hol dir noch heute dein Exemplar dieses zeitlosen Klassikers.
Market East teilt endlich seine wichtigste Botschaft mit der Welt in Form seines Debütalbums ,French Street". Die Band, bestehend aus Kurt Cain (Gesang), Vincent John (Gesang, Bass, Gitarre und Keyboard) und Maxwell Perla (Gesang, Schlagzeug und Percussion), liefert ihre charakteristischen himmlischen dreistimmigen Harmonien über Arrangements, die noch nie so reichhaltig und fesselnd geklungen haben. ,French Street" ist extrem gefühlvoll und die Vocals sind üppig, als hätten die Zombies in Muscle Shoals aufgenommen. Die Texte sind poetisch und nostalgisch, da die Band Songs über ihre vergangenen ,goldenen" Jahre geschrieben hat. Damals hatten die Jungs nicht viel außer einander und ihrer gemeinsamen Liebe zur Musik. Sänger Kurt Cain lebte in einem kleinen Reihenhaus in North Philadelphia in einer fast verlassenen Gasse namens French Street. Hier trafen sich Cain, John und Perla jede Woche, um der Realität zu entfliehen und sich gemeinsam an der Musik zu berauschen. Sie entwickelten eine tiefe Wertschätzung für alles aus den 60er- und 70er-Jahren, von Simon & Garfunkel bis The Moments und allem, was dazwischen liegt. All diese Jahre später hat Market East ein eigenes klassisches Album geschaffen. Vom Barock-Pop des Titelsongs und dem mitreißenden Soul von ,Roses" bis hin zu den lateinamerikanischen Klängen von ,Echoes of My Heart" und den orchestralen Klängen von ,Everyday, Springtime" zeigt Market East ihre beeindruckende Bandbreite. Die Platte wurde in Philadelphia auf Analogband aufgenommen und von Market East und Eraserhood Sound produziert. Hol dir noch heute dein Exemplar dieses zeitlosen Klassikers.
In ,Osni the Flare", dem zweiten Teil von Tristan Allens mythischer Trilogie, zeigt der Komponist, Produzent und Puppenspieler, wie ein Sterblicher durch die Entdeckung des Feuers zu einer Gottheit wird. ,Osni the Flare" wurde über vier Jahre hinweg mit wortlosen Gesängen, Orgeln, Okarinas, einer Menge Spielzeuginstrumenten und einem ausgeklügelten Sounddesign aufgenommen und erzählt in vier akustisch und visuell beeindruckenden Akten von den Ursprüngen der Flamme und der Zeitlichkeit. Allen webt einen Schöpfungsmythos, der zwischen Schönheit, Schatten und wehmütiger Glut wechselt, und schafft so ein Portal zu einem sorgfältig gestalteten, emotional kraftvollen Klang und einer Geschichte, die durch ein fantastisches Reich hallen. Allen wurde in Saratoga Springs, New York, geboren und hat Kindheitserinnerungen an den Aufenthalt seiner Familie in Japan. Sein Weg führte ihn zu prägenden Begegnungen, darunter mit seinem Lehrer Andy Lorio, der das wachsende Interesse und Können des jungen Musikers am Klavier durch Improvisationstechniken förderte, und Amanda Palmer, die ihn mit 16 Jahren während eines Sommerprogramms am Berklee College entdeckte und seine erste Veröffentlichung durch Crowdfunding finanzierte. Nachdem er an der Berklee Klavier studiert, das Live-Elektronik-Kollektiv Nue mitbegründet, mit der Metal-Band Dent durch China getourt und zwei Solo-Klavier-EPs veröffentlicht hatte, zog Allen 2018 von Boston nach Brooklyn. Eine Anzeige auf Craigslist führte zu einer Puppenspielausbildung bei Mike Leach, der ihnen sechs Monate lang beibrachte, wie man eine Marionette richtig führt, was ihnen eine Stelle als Darsteller am renommierten Puppetworks Theater einbrachte. Diese harte Arbeit, zusammen mit dem Kontakt zu den Artefakten des Bread and Puppet Theater ihres Vaters und dem balinesischen Schattenspiel, brachte Allen zu ihrer kreativen Praxis: Komponieren für akustische Instrumente, elektronisches Arrangieren und Auftritte mit Puppenspiel. Osni the Flare erzählt einen Schöpfungsmythos, in dem die Titelfigur in einem Garten aufwacht und Äpfel von einem Baum pflückt. Von einem Loon herbeigerufen, macht sich Osni auf, den Baum vor der Kälte des Winters zu schützen. Als der Loon von einem Drachen verschlungen wird, wagt sich Osni in dessen Bauch und entdeckt dort Glut. Als er diese Glut dem Baum anbietet, entzündet sich dieser - der Ursprung des Feuers selbst. Iso, der Gott des Meeres, greift mit einer Flut ein, die Osnis Garten überschwemmt. Nach seinem Tod gelangt Osnis Seele in das Reich der Schatten, wo sie sich Tin und Iso anschließt und zur Gottheit des Feuers wird - Osni the Flare. Das Album klingt menschlicher und kindlicher als sein Vorgänger ,Tin Iso and The Dawn" und wechselt von der Perspektive der Götter als Beobachter zu der des ersten sterblichen Charakters in Allens Welt. Unterstützt durch neue Liebe, kanalisiert das Projekt Gefühle in Musik, die zu einem ganz eigenen Zauber wird. Wie Tin Iso beginnt und endet das Album mit Klavierklängen als Portal, das die Heimat repräsentiert, während Osni sich auf eine Reise durch drei Reiche begibt: das Land der Lebenden, das Zwischenreich und das Jenseits. Osni the Flare wurde fast komplett mit einem Aston-Kondensatormikrofon in Allens Wohnung in Brooklyn mit Blick auf den Cypress Hills Friedhof aufgenommen und besteht aus Spielzeugklavier und Flöten, Okarinas, Harmonium, Pumporgel, E-Bass und Kontrabass, Gadgets und einer umfangreichen Sammlung von Spieluhren und Glocken. Die Gesangsmelodie - inspiriert vom Summen seiner Partnerin Virginia Garcia Ruiz, das an Pans Labyrinth erinnert - war Allens erster Ausflug in den Gesangsbereich, wobei er eine Melodie ohne Worte verwendete, um den Zuhörern zu ermöglichen, die Protagonisten zu bleiben. Die Flöten wurden Note für Note akribisch aufgenommen, darunter balinesische Sulings, Fundstücke aus chinesischen Souvenirläden und vogelförmige Okarinas. Die Spieluhren wurden langsam aufgezogen, einzeln gesampelt und dann neu arrangiert und gestimmt, um Virginias Summen zu verdoppeln. Ein ausgedientes Casio SK-1 mit einem kaputten Lautsprecher wird mit einem Harmonium kombiniert, um Akkordtexturen zu erzeugen. Stundenlange Improvisationen, die durch Bastl Thyme und NanoVerb geleitet wurden, erzeugten lange, ausklingende Delays, wobei die besten Momente für Songs ausgewählt wurden. Feuergeräusche entstanden durch Fingernagelklicken auf Klaviertasten. Feldaufnahmen hielten das Zerlegen eines Klavieruntergestells, das Löschen von Kerzen und Geräusche aus einem Hospiz fest. Die Stimme des Drachen spricht Worte aus Allens erfundener Sprache. Die Melodie liegt oft im Bass - inspiriert von Goth und Gamelan - mit nach oben gerichteten Verzierungen. Der detailreiche Ansatz spiegelt eine Punktierung wider, die Allens Original-Artwork für das Albumcover ähnelt und durch ihre obsessive Arbeit kleine Teile zu einem großen Bild zusammenfügt - unter der Dusche, vor dem Einschlafen, mitten im Satz. Das Klavier wurde von der Toningenieurin Katie Von Schleicher bei Figure 8 Recording neu aufgenommen, gemischt wurde das Album von Paul Corley. Der technische Leiter Jim Freeman arbeitete vier Monate lang am Halsgelenk und fünf Monate lang an den Schultern der Basswood-Stabpuppe, die von Bruce Schwartz' Ballerina inspiriert ist. Freeman verbrachte Jahre damit, ein selbstgebautes LED-System zu entwickeln, um das Puppenspiel von der Bühne aus zu beleuchten, und sein unwillkürliches Pfeifen während der Arbeit wurde heimlich aufgenommen und ist im Schlussmoment zu hören. Die Herstellung der Puppen wurde von Miryam Moutillet und Lauder Weldon überwacht, die hybriden Köpfe wurden von Duygu Bayar Ekren entworfen. Seit der Veröffentlichung von Tin Iso im Jahr 2023 hat Allen in der experimentellen Puppenspiel-Community von New York City eine Heimat gefunden und wird von der Jim Henson Foundation und La MaMa unterstützt. ,Osni the Flare" steht für Tristan Allens kontinuierliche Weltgestaltung mit akribischer Kontinuität - viele bewegliche Teile, die in funkelnder Kohäsion präsentiert werden, wobei sich jede Komponente aus einer Idee entwickelt, wie eine Fantasy-Serie, die im selben Reich spielt. Das Album erreicht das, was sich Allens kindliches Ich beim Anschauen von Fantasy-Filmen vorgestellt hat: Musik, die nicht so klingt, als würden Menschen Instrumente spielen, sondern wie das Werk der fantastischen Welt selbst. Durch die Kunst des Puppenspielers, ,wahre Lügen zu erzählen", lädt Allen die Zuhörer ein, etwas Ursprüngliches und Unmittelbares zu erleben. Während Osni sich von einem Sterblichen zu einer Gottheit verwandelt, zeichnet das Album nicht nur den Ursprung des Feuers nach, sondern auch den Ursprung des Mythos selbst.
Nuevos Ríos ist das neue Projekt, das aus der Zusammenarbeit zwischen der legendären kolumbianischen Band Canalón de Timbiquí, angeführt von der unverwechselbaren Stimme von Nidia Góngora (Quantic, Ondatrópica, The Bongo Hop), und dem in Toulouse ansässigen Trio Reco Reco entstanden ist, das für seine Erkundungen tranceartigen Rhythmen aus Südamerika und darüber hinaus bekannt ist. Als neueste Kreation der pulsierenden kolumbianischen Szene, die sich durch vielfältige Hybridisierungen auszeichnet, bietet Nuevos Ríos einen atemberaubenden Einblick in die afro-kolumbianischen Traditionen der kolumbianischen Pazifikküste, ergänzt durch elektronische und verstärkte Elemente. Das Ergebnis ist beeindruckend: eine Odyssee, die nie von ihrem Kurs abweicht, Grenzen überschreitet und die Zuhörer auf die Entdeckung eines neuen Flusses voller gewundener Pfade mitnimmt. In dieser Musik spüren wir tropische Hitze, die verkörperte Kraft musikalischer Traditionen und den Schweiß europäischer Tanzflächen in einem einzigartigen Cocktail - sofort süchtig machend, manchmal introspektiv und immer unwiderstehlich tanzbar. Das Projekt entstand an den Ufern des Flusses Timbiquí und nahm durch die Begegnung zwischen Canalón de Timbiquí - der Gruppe, die von Maestra Nidia Góngora gegründet wurde, deren faszinierende und sofort erkennbare Stimme Projekte wie Quantic, Ondatrópica und The Bongo Hop geprägt hat - und Reco Reco, leidenschaftlichen Entdeckern tranceartiger Musik, insbesondere aus Südamerika, Gestalt an. Weit abseits der ausgetretenen Pfade, im Herzen der kolumbianischen Pazifikregion, fanden die beiden Gruppen auf natürliche Weise im Dorf Timbiquí zusammen, dem Ursprung der Musik von Canalón und von Nidia Góngora selbst. Durch eine Reihe von improvisierten Jam-Sessions im Erdgeschoss von Nidias Haus wurde die Verschmelzung ihrer Musik zu einem offensichtlichen Weg - geboren aus dem gemeinsamen Wunsch, aufmerksamen Zuhörern die Kraft dieser menschlichen und musikalischen Begegnung zu offenbaren. Dieses erste Kapitel, veröffentlicht bei ZZK Records - einem Label, das dafür bekannt ist, südamerikanische Juwelen zu entdecken (Son Rompe Pera, Nicola Cruz, La Yegros_) - wird von der einzigartigen Komposition und Klangfarbe von Nidia Góngora getragen. In den Tracks findet jedes Element des Ensembles seinen richtigen Platz: Die Kraft der kolumbianischen Pazifik-Percussion und die Poesie der Marimba de Chonta fesseln uns mit einem würzigen Gitarrenriff, das nie weit von Westafrika entfernt ist; die Stärke der Stimmen wird durch elektronische Texturen noch verstärkt, während sich Schlagzeug und Bass zu einem doppelten Motor für das gleichnamige Schiff Nuevos Ríos verbinden. Die Texte erzählen vom Alltag in enger Verbindung mit der Natur, rund um einen Fluss, der sowohl eine zentrale Verkehrsader als auch ein Kanal des Austauschs ist - ohne die harten Realitäten einer Region zu verschleiern, die von den internen Konflikten Kolumbiens gezeichnet ist. Und vielleicht ist diese Musik bereits eine erste Antwort auf einige dieser Wunden, in Form eines Rituals der kollektiven Feier. Das selbstbetitelte Debütalbum bietet eine einzigartige Perspektive auf das afro-stämmige Erbe der kolumbianischen Pazifikküste - ergänzt durch die Kraft verstärkter und elektronischer Musik. Man spürt die Wärme der Tropen, die Kraft der perkussiven und vokalen Traditionen und den Schweiß europäischer Tanzflächen, was zu einem unwiderstehlich hypnotischen und zum Tanzen animierenden Ergebnis führt.