,Our Final Album - Vol. 1" ist das vierte Album von Glenn Morrow's Cry For Help und zeigt die Band aus Hoboken, New Jersey, auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität. Obwohl der Titel einen Abschied suggeriert, präsentiert das Album eine lebendige und vielseitige Sammlung von elf neuen Songs, die von klassischem Gitarrenrock über gefühlvolle Balladen bis hin zu Bossa-Nova- und Soul-Einflüssen reichen. Angeführt wird die Band von Glenn Morrow, einer Schlüsselfigur der unabhängigen US-Musikszene, der als Musiker, Journalist und langjähriger Betreiber des Indie-Labels Bar/None Records bekannt wurde. Gemeinsam mit Bassist Mike Rosenberg, Gitarrist Ric Sherman und Schlagzeuger Ron Metz greift Morrow auf jahrzehntelange Erfahrung in der traditionsreichen Hoboken-Musikszene zurück. Aufgenommen wurde das Album erneut im Magic Door Studio von Produzent Ray Ketchem, der besonders das Gespür der Band für eingängige Melodien und starkes Songwriting hervorhebt. Unterstützung erhält die Band diesmal vom renommierten Keyboarder Andrew Burton, dessen Beiträge den Songs zusätzliche Tiefe und Klangfarben verleihen. Musikalisch verbindet ,Our Final Album - Vol. 1" kraftvolle Rocksongs wie ,That's That", ,Beatle Bones" und ,Into Something New" mit nachdenklicheren Momenten wie ,Stop Your Crying", dem Bossa-Stück ,Boom Boom" oder dem souligen ,Let's Stay In Bed". Dabei ziehen sich Glenn Morrows persönliche Geschichten, Lebenserfahrungen und eine leichte Melancholie durch das gesamte Album. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches, warmes und zeitloses Rockalbum, das die Stärke einer Band zeigt, die auch nach vielen Jahren nichts von ihrer Leidenschaft verloren hat.
Picture Disc: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren Weg in
die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an ehrlichen
und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard, Mike Fuentes [Schlagzeug, Percussion], Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado [Bass] – bleibt
dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu. Das Album
erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie „The Divine
Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer brandneuen Picture Disc mit
dem Cover-Artwork zurück.
Standard White LP: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren
Weg in die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an
ehrlichen und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes [Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard], Mike Fuentes [Schlagzeug, Percussion], Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado
[Bass] – bleibt dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu.
Das Album erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie
„The Divine Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer Neuauflage der weißen LP zurück.
Picture Disc: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren Weg in
die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an ehrlichen
und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard, Mike Fuentes Schlagzeug, Percussion, Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado [Bass] – bleibt
dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu. Das Album
erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie „The Divine
Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer brandneuen Picture Disc mit
dem Cover-Artwork zurück.
Standard White LP: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren
Weg in die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an
ehrlichen und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes [Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard], Mike Fuentes [Schlagzeug, Percussion], Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado
[Bass] – bleibt dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu.
Das Album erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie
„The Divine Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer Neuauflage der weißen LP zurück.
Das im Oktober 1957 aufgenommene Album “Sonny Clark Trio” sticht aus zweierlei Gründen aus der
Blue-Note-Diskografie des Pianisten Sonny Clark (1931-1963) heraus. Einerseits, weil er sich nicht wie
auf seinen anderen Alben für das Label mit einem Quintett oder Sextett präsentierte, sondern im Trio mit
dem Bassisten Paul Chambers und dem Schlagzeuger Philly Joe Jones. Zum anderen, weil er darauf keine
Eigenkompositionen spielte, sondern auf subtile Weise erstmals ausschließlich Standards aus dem Great
American Songbook und Werke führender Jazzkomponisten jener Zeit interpretierte. Das Album kam bei
den Fans und Kritikern so gut an, dass Clark im Dezember 1957 und im November 1958 nach demselben Muster mit zwei anderen Trio-Besetzungen zusammenarbeitete. Aus unerfindlichen Gründen sollten
diese Aufnahmen jedoch erst lange nach Clarks Tod veröffentlicht werden - und zunächst auch nur in Japan.
Nun erscheinen die kompletten Aufnahmen zusammen mit alternativen Takes des Albums “Sonny Clark
Trio” auf einer Doppel-LP innerhalb der audiophilen Blue-Note-Tone-Poet-Serie unter dem Titel “The Art
of the Trio”. Die Veröffentlichung kommt in einer luxuriösen Tip-On-Gatefold-Hülle daher und enthält ein
Booklet mit neuen Liner Notes von Syd Schwartz, den Original-Liner Notes von Ben Sidran und Bob Porter
sowie bisher unveröffentlichten Fotos von Francis Wolff.
Starcleaner Reunion ist eine schnell aufstrebende neue Band aus alten Freunden, die in NYC leben. Sängerin Jo Roman, die Gitarristen Pat Drummond und Neil Torman sowie Bassist Adam Kenter machen schon seit ihrer gemeinsamen Highschool-Zeit in New Jersey in verschiedenen Besetzungen gemeinsam Musik. Im Jahr 2022 fand die Band in NYC zusammen und hat seitdem eine Reihe von ausverkauften Konzerten in NY gespielt, die begeistert aufgenommen wurden, sowie landesweite Tourneen mit TOPS, This is Lorelei und anderen absolviert. Ihre erste Vinyl-Veröffentlichung, eine 10"-EP bei Take Care Records, erschien im Jahr 2025 und war sofort ausverkauft. Die Vorfreude auf ihr Debütalbum ,Umbrella" ist groß, da sie für 2026 noch bedeutendere Auftritte und Tourneen planen, darunter das Psychfest in Austin, das Total Bummer Fest in Brooklyn und Termine an der Westküste mit Blondshell.
Starcleaner Reunion ist eine schnell aufstrebende neue Band aus alten Freunden, die in NYC leben. Sängerin Jo Roman, die Gitarristen Pat Drummond und Neil Torman sowie Bassist Adam Kenter machen schon seit ihrer gemeinsamen Highschool-Zeit in New Jersey in verschiedenen Besetzungen gemeinsam Musik. Im Jahr 2022 fand die Band in NYC zusammen und hat seitdem eine Reihe von ausverkauften Konzerten in NY gespielt, die begeistert aufgenommen wurden, sowie landesweite Tourneen mit TOPS, This is Lorelei und anderen absolviert. Ihre erste Vinyl-Veröffentlichung, eine 10"-EP bei Take Care Records, erschien im Jahr 2025 und war sofort ausverkauft. Die Vorfreude auf ihr Debütalbum ,Umbrella" ist groß, da sie für 2026 noch bedeutendere Auftritte und Tourneen planen, darunter das Psychfest in Austin, das Total Bummer Fest in Brooklyn und Termine an der Westküste mit Blondshell.
Some recordings herald the future in ways that are impossible to see in real time. Teodros Makonnen With His Organ (ቴዎድሮስ መኮንን ከኦርጋኑ ጋር), by the artist Teodros Makonnen, also known as Teddy Mak, is one of those. Today, electronic sounds, synthesizers, and digital production are taken for granted in Ethiopian music, but in the early 1980s, they were novelties that polarized opinion. Even to this day, the story of Teodros Makonnen’s legacy has never been properly told. He played a decisive role in defining the sound of the digital era of Ethiopian music that emerged in the 1980s and beyond, both as a keyboard player and as a producer, songwriter, performer, and sound designer.
Ethiopian music was at a crossroads in the early 1980s. Much like music in the rest of the world, technology and automation heralded either a quantum leap in musical development or the annihilation of musicianship, depending on who you’d ask. The changes were incremental nonetheless, but with the benefit of hindsight one can clearly see that the changes meant different things in different contexts. Drum machines and electric organs came to replace many hotel bands because, all of a sudden, one musician could control drums, melody, and accompaniment. Teodros was one of the first musicians in Ethiopia to explore the possibilities this opened up.
Teodros’ father, Captain Makonnen Beri, was a chief pilot at Ethiopian Airlines and a music enthusiast at that. This would prove important to his development, as Makonnen brought back a piano from Germany, which would lead to the first steps in Teodros’ long musical career. Captain Makonnen’s work as Head of Flight Operations and as a pilot exposed him to the wider world that was far from commonplace for most Ethiopians. In a house where music captivated the whole family, the piano gave Teodros’ talent an outlet. Not only was a piano at home rare in Ethiopian households, his father also brought an Indian teacher to their home to teach Teodros and his brother, Captain Samuel Makonnen, music theory (solfeggio or ear training) and piano. Teodros and his youngest brother, the late great Dereje, a member of both the legendary Ibex Band and the Ethiopian reggae group Dallol, took up music from that point onward, with Teodros beginning to develop his proficiency at the age of eight. His father encouraged him to practice tirelessly at home, and Teodros later received musical schooling at the German School in Addis Ababa. His obvious talent led to studies and formal education at the Yared School of Music, followed by continued studies in American jazz at Northern Virginia Community College in Virginia. Teodros cut his teeth professionally in his mid-teens, not only as a keyboardist, but also as an arranger for the Wabi Shebelle and Dahlak bands in the 1970s. He mastered electronic sequencing early, rising to prominence through the midnight recording sessions held during the military curfew. The pressures imposed by the curfew required precise and disciplined recordings, and Teodros delivered just that. This, in turn, led to collaborations with iconic artists such as Mulatu Astatke, Aster Aweke, Menelik Wossenachew, Tilahun Gessesse, Mahmoud Ahmed, and Alemayehu Eshete. In those days, he sat in as a keyboardist with the Dahlak Band when Dawit Yifru took a hiatus to study in Russia, and also with the Ethiostar Band. He secured a residency at the Wabi Shebelle Hotel with the Shebele Band, together with Zelalem Tadese (drums), later succeeded by Elias Bekele, Mulugeta Hailu (bass), Teferi ‘Bibisha’ Mengesha (guitar), Kumelachew G/Selassie (trumpet), and Teshome Deneke (saxophone). A friendly competition developed between the bands associated with the Ras Hotel (the Ibex Band), Ghion Hotel (the Dahlak Band), and Wabi Shebelle Hotel (the Shebele Band). The music scene at Wabi Shebelle saw teenagers commanding the spotlight in an industry otherwise dominated by musicians of an older generation. At the Wabi Shebelle Hotel, Teodros met a diplomat from Saudi Arabia and later visited him at his home in Addis Ababa, a meeting that had unexpected musical consequences. The man owned a Yamaha double-deck keyboard. That evening, they recorded Teodros Makonnen With His Organ (ቴዎድሮስ መኮንን ከኦርጋኑ ጋር) in one take. This recording, a cornerstone in the early digital sound of Ethiopian music, came about almost by chance, simply because Teodros got the opportunity. Traditional Ethiopian songs were cast in a wholly electronic style. Once freed from backing duties, Teodros’ keyboards could explore dreamlike soundscapes that took Ethiopian music in new directions. Even though the cassette contained well-known Ethiopian songs, they were given highly original arrangements, performed on an electric organ with drum machine backing and rhythm patterns that left the listener with suggestive, lingering sounds. “Libesh Kabashen” (also known as “Anchi Bale Game”) and “Odu Gol Golesa” wrap you in the very stuff that dreams are made of. Originally released on cassette only, this recording exudes a mystique that surpasses even some of the most obscure Ethiopian recordings of the day. It remained more or less unknown outside of Ethiopia until now. Some of the tracks, like “Addis Fikir,” are permeated with an almost naive buoyancy, free-floating sounds that lost contact with the ground the moment they were conceived. Others, like “Meche New Hageren Yemayew” and “Lelitu Alnega Alegn,” carry a moodier, quirkier timbre, with pulsating rhythms in the background. Yet even the darker pieces contain an unmistakable wave, something essentially Ethiopian. If most recordings of Teodros’s contemporaries at the time were teeming with atmosphere, his songs seem instead at home in the stratosphere, almost ethereal. Some of the music here could be filed under “lullabies,” were it not for the recurring, almost brooding feeling that engulfs the listener on the aforementioned tracks. You could easily be forgiven for drifting into a blissful haze as the music washes over you.
Up to the advent of electronic music production, Ethiopia was totally dominated by big bands on the one hand, and small groups on the other. The former were tied to large institutions such as the military, the latter emerged from the entertainment industry, in hotel bars and nightclubs. These groups were commercially driven, and bands ultimately had to foster a mercenary approach to employment, albeit not to the passion for music. In the light of this, Teodros’ musical legacy can be seen in two ways. On the one hand, he is a key player in Ethiopian music from the 1970s onwards, leaving an indelible mark through hundreds of compositions and arrangements, including soundtracks for numerous documentary films and advertisements for different companies. On the other hand, the way he and others employed electronics brought Ethiopian music onto a fork in the road.
The replacement of traditional instruments with electronic equipment was seen as impending doom by some. Others, like Teodros, saw new avenues for performance, production, and creativity. Just as later producers like Abegasu Shiota of Admas, Teodros was a trailblazer who opened paths that it took Ethiopian music as a whole more than a decade to rush into. The hotel scene had already been pushed toward electronic music by financial necessity and cost-cutting. Today’s revived global interest in Ethiopian music from the seventies and eighties, alongside a broader resurgence, has changed the reasons for using digital means of music production. They have become tools for musical dreaming. This is where the dreaming began.
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The legends of the golden era of Italian soundtracks and library music go by many names, but the backbone of that era’s definitive sonic identity is most often identified as I Marc 4 (also known as Marc 4 or I Marc Quattro). While the moniker might be less familiar to the uninitiated, it is a simple acronym derived from its founding members: Maurizio Majorana (bass), Antonello Vannucchi (organ), Roberto Podio (drums and percussion), and Carlo Pes (guitar). The number “4” serves to highlight.
Following earlier appearances on Time Horizon IV and a remix for Pushlock's "Journey at the end of the Brain", Low End Activist returns to further cement his link with XCPT — this time with a full-length that extends into a shared message.
It’s a record that deals in pressure and placement where the rhythms carry weight without dominating, allowing tones to dissolve at the edges. Space isn’t decorative here, it’s structural — carrying as much intent as the low-end itself.
A respectful and meticulous approach emerges in the spectral handling of samples — spooked, finely cut, and quietly rooted in a jazz-derived sphere.
The album stays locked into its own logic of reduction, control, and tension. What emerges is a fluid listening experience less about peaks, more about persistence, 8 Tracks spanning the various palette of bass music through the art of good sampling; both for the floor but also for intimate momentum of introspection. A Journey into the sound merging the new with the old school.
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Zuhause ist kein fester Ort. Es ist ein sich wandelnder Begriff, der in der Geborgenheit des Mutterleibs beginnt und sich dann in die Sicherheit der elterlichen Arme verlagert. In der Kindheit erweitert er sich auf Klassenzimmer und Freundschaften. Im frühen Erwachsenenalter entdecken wir unsere Unabhängigkeit und fangen an, Räume zu schaffen, die nur uns selbst gehören. Bei der Vorstellung eines ,Zuhauses für immer" geht es weniger um Beständigkeit als vielmehr um einen Rückzugsort. Dort fallen alle Masken ab, und wir finden zu unserem wahren Selbst. HOME ist ein Album, das auf der einzigartigen Chemie zwischen den Outer-World-Mitgliedern Kenneth Close (Positive No) und Tracy Wilson (Dahlia Seed, Ringfinger, Positive No) basiert - eine farbenprächtige Liebessprache, die synthetische Klänge und Samples mit Schlagzeug, Gitarre, Bass, Keyboards und Gesang überlagert und so die Grenze zwischen moderner Technologie, einer gemeinsamen Geschichte und einer einheitlichen emotionalen Wahrheit verschwimmen lässt. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Albums ,Who Does the Music Love?" hat sich Outer World von einem Duo zu einer sechsköpfigen Band entwickelt, wobei ,HOME" sich wie der Soundtrack zu einem imaginären Spionagefilm anhört: hochdramatisch und spannungsgeladen, mit verhedderten Bettlaken als Höhepunkt. Hier gibt es keine Grenzen zwischen den Genres, es findet ein Dialog statt zwischen: ,Outernational"-Grooves, italienischen Western-Soundtrack-Komponisten, Hazlewoods Twang-Gitarren, Spectropop-Beat-Girls der 60er, Lagos-Highlife, zeitgenössischen klassischen Chorarrangements, isländischer Avantgarde, Bond-Bösewichten, Kunstobjekten aus der ersten Punk-Ära, östlicher Philosophie und der Kunstschule in Athens, Georgia, in den 80ern - all das ist darin enthalten, verwoben zu einer einzigartigen Stimme.
Das Studio in der 122 West Loveland Avenue war für Steve Okonski, den Leiter seines gleichnamigen Trios Okonski", kein unbekannter Ort. Seitdem sich das Label Colemine in Loveland, Ohio, niedergelassen hat, war es Gastgeber für eine Reihe von Bands, die auf der Durchreise waren, darunter auch Durand Jones and the Indications, zu denen alle Mitglieder dieses Trios Verbindungen haben. Nachdem er sich im Winter 2020 etwas Zeit genommen hatte, lud Okonski, der ursprünglich als klassischer Pianist ausgebildet wurde, Michael Isvara Ish" Montgomery und Aaron Frazer ein, an einem Album zu arbeiten, das ursprünglich als beatgetriebene und vollständig komponierte Trio-Instrumentalstücke geplant war. Nachdem diese erste Session mit einigen Improvisationen abgeschlossen war, wurde im Sommer 2021 eine zweite Woche gebucht, um zu versuchen, noch mehr von dieser spontanen Energie einzufangen. Während dieser Session wurden alle Stücke improvisiert und live auf einem Tascam 388 während mehrerer später Nächte im Colemine-Hauptquartier aufgenommen. Sie waren so strukturiert, dass die kollektive Intuition der Gruppe die Melodien und den Verlauf der Musik voll und ganz prägen konnte. Das Album beginnt mit Runner Up", wo eine triumphale und doch melancholische Melodie am Klavier zu einem zurückhaltenderen B-Teil überleitet, der von Schlagzeug und Bass von Frazer und Montgomery getragen wird. Auf deiner Reise durch den Rest des Albums begegnest du einer Fülle von hervorgerufenen und erforschten Emotionen. Die Ruhe, die man empfindet, wenn man nach Mitternacht eine mondbeschienene Straße entlanggeht, die Verbindung zu einer Person, die nur für einen Moment oder ein ganzes Leben in deine Welt tritt, und die Nervosität und Katharsis, die man spürt, wenn man sich auf eine neue, unbekannte Reise begibt. Magnolia" endet mit Sunday", einem Titel, der spät in der Nacht am Ende ihrer ersten Aufnahmesession aufgenommen wurde. Ohne die Spontaneität von Sunday" wäre der Rest von Magnolia" wahrscheinlich nie zustande gekommen. Magnolia" entstand aus dem Herzen und dem Geist derer, die in jenen späten Nächten in Loveland im Studio waren. Es ist der Höhepunkt einer emotionalen und künstlerischen Befreiung, die erst möglich wurde, als die Band sich an ihre Instrumente setzte und gerade deshalb ist das Album introspektiv, meditativ, spirituell und neuartig.
Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit "Entrance Music" zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt "Magnolia" von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara "Ish" Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist "Entrance Music" eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. "Entrance Music" wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. "Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut", sagt Okonski. "Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen." Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich "Entrance Music" "ein bisschen weniger wie ,auf den Straßen um 2 Uhr morgens' und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch", sagt Okonski. "Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch."
Drums und eine Bassline. Das Rückgrat eines Grooves. Das Fundament der Tanzmusik. Drum & Bass ist
ein Genre, das die elektronische Musikproduktion in neue Sphären geführt hat. Hier präsentieren wir eine
Auswahl einiger der größten Künstler*innen, die diesen Sound jemals geprägt haben.
Calibre interpretiert die Songs von Totally Enormous Extinct Dinosaurs und Bo Saris neu – mit einer
Geduld, Präzision und einer federleichten Hand, die ihn zu einem der angesehensten Produzenten der elektronischen Musik gemacht haben.
Blu Mar Ten interpretiert Erykah Badus zeitlosen Klassiker „On & On“ neu und hebt dessen spirituelle
Essenz auf ein neues Niveau. Tiefe trifft auf filigrane Percussion und Sounddesign und haucht einem
berühmten Klassiker neues Leben ein.
Zum Abschluss präsentieren wir die 7“-Version von Adam Fs „Circles“, einem Musikstück, das nach wie
vor zu den prägenden Werken der britischen Tanzmusik zählt. Limitierte Auflage. Folge dem Sound.
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Das Branford Marsalis Quartet und Sängerin Dianne Reeves veröffentlichen mit „Dedicated To You“ eine
außergewöhnliche Hommage an John Coltrane zum 100. Geburtstag der Jazz-Ikone. Gemeinsam mit
Dianne Reeves präsentieren der legendäre Saxofonist, Pianist Joey Calderazzo, Bassist Eric Revis und
Schlagzeuger Justin Faulkner neue Interpretationen jener sechs Standards, die 1963 auf dem berühmten
Album ”John Coltrane and Johnny Hartman” (Impulse! Records) erschienen. Ergänzt wird das Repertoire
durch instrumentale Neuinterpretationen ausgewählter Coltrane-Kompositionen wie „Central Park West“,
„26-2“ und „Big Nick“, die das Album zu einer facettenreichen Hommage an einen der einflussreichsten
Musiker der Jazzgeschichte machen. Das Album verbindet höchste musikalische Virtuosität mit emotionaler
Intensität und zeigt eindrucksvoll, wie zeitlos Coltranes Musik bis heute geblieben ist.
Die britischen Pioniere des Progressive Alternative Metal, Haken, kehren mit der EP *In a Fever Dream* zurück - ihrem ersten neuen Material seit dem von der Kritik gefeierten Album *Fauna* aus dem Jahr 2023 -, das den Beginn eines spannenden neuen Kapitels für die Band markiert.Die gemeinsam mit George Lever (Loathe, Sleep Token) produzierte EP präsentiert einige der bisher emotional direktesten und kraftvollsten Stücke von Haken. Für zusätzliche Tiefe sorgen die renommierten Musiker Adam "Nolly" Getgood (Periphery) und Bryan Beller (The Aristocrats, Joe Satriani), die sich den Basspart auf den fünf Titeln der EP teilen.Die EP mit dem markanten Cover-Artwork von Vaxo Lang wird als limitierte CD-Digipak-Edition, als Deep Blood Red Vinyl LP und als digitales Album erhältlich sein.
Im Laufe des Jahres 2026 hat das Jazz-Piano-Trio Okonski (Steve Okonski am Keyboard, Aaron Frazer Bandkollege von Durand Jones and the Indications am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara Ish" Montgomery) nach und nach eine Vielzahl von Singles veröffentlicht, um die Fans bis zum mit Spannung erwarteten Album LP3" im Jahr 2027 bei Laune zu halten. Die Tracks zeigen vielfältige Einflüsse und beinhalten Kollaborationen mit Künstlern wie dem Saxophonisten Cochemea und der Harfenistin Rachel Kitchlew. Zum Abschluss dieser Single-Reihe hat Colemine Records eine limitierte Auflage von Kassetten gepresst, die alle neuesten Tracks sowie ein paar Bonus-Live-Stücke enthalten. Die hochgelobte EP Trio Session Demos" der Band wurde auf die B-Seite der Kassette gepackt damit sind diese vom Hip-Hop inspirierten frühen Aufnahmen zum ersten Mal physisch erhältlich. Anfang 2025 veröffentlichte Okonski ihr zweites Album Entrance Music" und erntete dafür großes Lob. Das Spiritual-Jazz-Album wurde von Rolling Stone, BBC, Billboard, KEXP und unzähligen anderen gelobt und wurde bereits über 10 Millionen Mal gestreamt. Das Trio hat kürzlich ein ausverkauftes Konzert in LA absolviert und bricht diesen Herbst zu seiner ersten Tour durch Großbritannien und die EU auf. Von Okonski ist in den kommenden Jahren noch viel mehr zu erwarten.
Orangefarbenes Vinyl, limitert auf 200 Exemplare. Wer diese Doris ist, die winzige? Sie weiß Bescheid, sie scheut sich nicht; haut dir Worte um die Ohren, scharfkantig mit einem Lächeln. Beleuchtet auf dem Weg Bilder, von denen du nicht weißt, wie sie dahin gekommen sind; sie wirken so vertraut, weil sie nachts im Fernseher liefen, wenn du ihn vor dem Einschlafen nicht ausgeschaltet hast. Jetzt bist du da gelandet wo es weh tut und sich dennoch gut anfühlt: Im süßen Wasser des Debütalbums der Tiny Doris "In den Dosen". Im Zusammenkommen vieler musikalischer Einflüsse, zelebriert die Tiny Doris ein fragmentiertes Musikerlebnis mit Fokus auf scharfer Artikulation und verführender Melodik, in Bewegung zwischen Dada, Noise, Art-Pop, Garage und dem, was nach Punk kam. Während ihre Texte genauso überzeugen wie verwirren, während das Schlagzeug in stoischer Schlacksigkeit die Basis für schräge Gitarre und einem ausgefeilten Bass liefert und der Gesang mit Überzeugung Gefühle von Nostalgie und Verlangen vermittelt, zementiert sich ein einzigartiger Sound wie ihn dir nur eine winzige Doris liefern kann.
Gelb/orangefarbenes Corona-Vinyl. Limitiert auf 500 Exemplare. Man soll - nein, man darf nie aufgeben. Kaum wurde diese elementare Lebensweisheit eindrücklicher und musikalisch druckvoller umgesetzt als auf dem 9. Studioalbum URANUS OMNIBUS SANCTUS der nun schon legendären, europaweit umjubelten und hochdekorierten SPACELORDS. Die Reise zur Vollendung dieser satt klingenden Produktion verlief durch einen wahren Asteroidengürtel persönlicher Schicksalsschläge und technischer Beinahe-Katastrophen, die der Stammbesatzung des Stoner-Orbiters -Matthias ,HAZI" Wettstein (Gitarre),Marcus ,MUDGE" Schnitzler (Schlagzeug) undEkhard ,AKEE" Kazmaier (Bass)- ein Äußerstes an Überlebenswillen, Durchhaltevermögen, Freundschaft, Fantasie und technischer Finesse abverlangten. Dank des eingangs formulierten Mottos wurde diese außergewöhnliche Reise jedoch zu einem weiteren Meilenstein auf dem Weg zum vollendeten, unverwechselbaren SPACELORDS-Sound-Nirwana.
Auf Illusion Suite ist ”der Zauber leise”, wie Down Beat es 1974 in einer Rezension des Albums ausdrückte.
”Es schleicht sich an einen heran und trifft auf subtile Weise ins Ohr. Dinge, die erst an einem vorbeigehen,
springen Stück für Stück aus der Faktur hervor. Dieses Album präsentiert Stanley Cowells frischen
pianistischen Ansatz auf direkteste und präziseste Weise”. Auf dem Album – Cowells einzige Aufnahme
für ECM – wird das Trio des Pianisten durch Stanley Clarke am Bass und Jimmy Hopps am Schlagzeug
ergänzt.
BLUE NOTE ESSENTIALS heißt die neue LP-Serie, die Klassiker des Labels erstmals kompromisslos
preiswert aber ohne Abstriche bei der Fertigung präsentiert (140g-Optimal-Pressung, Hi-res-Master, OriginalCover). Ein ganz besonderes Album erscheint innerhalb der Serie jetzt als limitierte Auflage in blauem Vinyl:
”Blue Train”.
Am 15. September 1957 nahm John Coltrane in Rudy Van Gelders Studio in New Jersey sein erstes
großes Meisterwerk auf. Es blieb das einzige Album des legendären Saxofonisten als Bandleader für Blue
Note. Inspiriert vom bluesigen Titelstück präsentiert das Album auf fünf Stücken ein hochkarätig besetztes
Sextett mit Lee Morgan (Trompete), Curtis Fuller (Posaune), Kenny Drew (Piano), Paul Chambers (Bass)
und Philly Joe Jones (Drums). Ein Meilenstein des Hard Bop.
Ursprünglich 1961 veröffentlicht, erscheint diese neu remasterte Ausgabe von „The Hawk Relaxes“ des
Tenorsaxophonisten Coleman Hawkins nun im Rahmen der neuen Moodsville Acoustic Sounds Reihe. Mit
Ronnell Bright (Klavier), Kenny Burrell (Gitarre), Ron Carter (Bass) und Andrew Cyrille (Schlagzeug) gilt
das Album als eines der besten Alben aus Hawkins’ später Schaffensphase. Diese Neuauflage erscheint auf
180-Gramm-Vinyl, gepresst bei QRP, mit vollständig analogem Mastering von den Originalbändern und in
einer Tip-On-Hülle.
Das aus Benton Harbor, Michigan, stammende Trio The Three Sounds - bestehend aus dem Pianisten
Gene Harris, dem Bassisten Andy Simpkins und dem Schlagzeuger Bill Dowdy - gehörte zwischen 1959 und
1962 zu den kommerziell erfolgreichsten Zugpferden von Blue Note Records. In dieser Zeit veröffentlichte
das Soul-Jazz-Trio sieben eigene Alben bei dem Label und begleitete auf zwei weiteren die Saxofonisten Lou Donaldson und Stanley Turrentine. Nach einigen Aufnahmen für die Labels Verve, Mercury und
Limelight kehrten The Three Sounds 1967 mit einem neuen Schlagzeuger und einem leicht modifizierten
Sound zu Blue Note Records zurück. Auf dem Album “Soul Symphony” arbeitete das Trio - nun mit
Henry Franklin am Bass und Carl Burnett am Schlagzeug - mit einem von Monk Higgins arrangierten
und geleiteten Orchester zusammen. Höhepunkt des groovigen Albums ist das 25-minütige Titelstück, ein
wahres Soul-Jazz-Opus , das wie alle anderen Kompositionen des Albums aus der Feder von Monk Higgins
stammte.
Diese Ausgabe des 19. Studioalbums „Magnification“ von Yes wurde mit halber Geschwindigkeit auf Lackplatten geschnitten und auf zwei 180-Gramm-LPs gepresst, um eine äußerst detailreiche Wiedergabe zu
gewährleisten. Sie ist in einem Gatefold-Cover mit neuem Artwork verpackt, das auf den Originalentwürfen
von 2001 basiert.
„Magnification“ der Progressive-Rock-Legenden Yes, das ursprünglich im September 2001 erschien, war
ihr erstes Studioalbum mit Orchesterbegleitung seit „Time and a Word“ aus dem Jahr 1970. Mit Orchesterarrangements des Komponisten Larry Groupé, eingespielt vom San Diego Symphony Orchestra, enthält
„Magnification“ den Titelsong, „Don’t Go“ und „In The Presence Of“, die auf ihrer „Yessymphonic Tour“
zur Promotion des Albums zu hören waren, während bei „Give Love Each Day“ Bassist Chris Squire den
Gesang übernimmt.
Dies ist das letzte Yes-Studioalbum mit Jon Anderson als Sänger und – da kein Keyboarder dabei ist
– das erste, auf dem nur vier Mitglieder von Yes zu hören sind.
Diese neu remasterte Ausgabe des Albums „The Frank Wess Quartet“ des Tenorsaxophonisten Frank Wess
erscheint im Rahmen der neuen Moodsville Acoustic Sounds Reihe. Das Album, das ursprünglich 1960
veröffentlicht und in den berühmten Studios von Rudy Van Gelder in New Jersey aufgenommen wurde,
umfasst außerdem Tommy Flanagan (Klavier), Eddie Jones (Bass) und Bobby Donaldson (Schlagzeug).
Diese Neuauflage erscheint auf 180-Gramm-Vinyl, gepresst bei QRP, mit vollständig analogem Mastering
von den Originalbändern und in einer Tip-On-Hülle.
Diese neu remasterte Ausgabe von „The Red Garland Trio + Eddie ‚Lockjaw‘ Davis“, auch bekannt als
„Moodsville Volume 1“, erscheint im Rahmen der neuen Moodsville Acoustic Sounds Reihe. Auf dem
Album, das ursprünglich 1960 veröffentlicht und in Rudy Van Gelders Studio in New Jersey aufgenommen
wurde, sind Red Garland (Klavier), Eddie „Lockjaw“ Davis, Sam Jones (Bass) und Art Taylor (Schlagzeug)
zu hören. Diese Neuauflage erscheint auf 180-Gramm-Vinyl, gepresst bei QRP, mit vollständig analogem
Mastering von den Originalbändern und in einer Tip-On-Hülle
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Chopping Mountain, das neue Album von Ibibio Sound Machine, ist die bislang deutlichste Umsetzung der langjährigen Mission des Londoner Kollektivs, Liebe, Einheit und Widerstand durch Musik zu fördern. Es ist das sechste Album der Band in voller Länge und das erste, bei dem Max Grunhard seit ,Doko Mien" aus dem Jahr 2019 als Produzent mitwirkt. Nach ihrem von Hot Chip produzierten Durchbruch ,Electricity" (2022) und dem düstereren, clubbigen Einschlag des von Ross Orton produzierten ,Pull the Rope" (2024) fühlt sich ,Chopping Mountain" an, als stamme es direkt aus den Herzen und Erfahrungen der von Eno Williams und Grunhard angeführten Band. Williams ist wie immer eine Sirene - eine Frontfrau, wie sie nur einmal in einer Generation vorkommt, deren Ruf, sowohl auf die Tanzfläche als auch nach einer besseren Zukunft, unmöglich zu widerstehen ist. Wie sie das macht, ist ein Rätsel. Nimm zum Beispiel einen Song wie ,Return to Sender". Inspiriert von einem Autounfall, bei dem sie spürte, wie ihr das Lenkrad buchstäblich aus den Händen sprang - was sie mit ,einem spirituellen Angriff durch unsichtbare Kräfte" verglich -, ist der Track ein kraftvoller, kathartischer Rager, ein Ganzkörper-Workout und eine lautstarke Ablehnung des Bösen in mehreren Sprachen, Englisch und ihrer Muttersprache Ibibio. Sie ist natürlich kaum allein am Fuße des ,Chopping Mountain". Ibibio Sound Machine - Grunhard (Saxophon, Keyboards), Alfred Bannerman (Gitarre), PK Ambrose (Bass, Keyboards), Joseph Amoako (Schlagzeug), Afla Sackey (Percussion), Scott Baylis (Trompete, Keyboards) und Tony Hayden (Posaune, Synth) - sind übernatürlich eingespielt und schöpfen aus ihren Wurzeln und Inspirationen in Highlife, Disco, Afrobeat, Funk, Post-Punk und Electropop, um um ihre Stimme herum gewaltige Klangkathedralen zu errichten. Vor dem Hintergrund einer entmutigenden Welt bleiben Ibibio Sound Machine hoffnungsvoll, auf der Suche nach Bewusstsein und Verbundenheit. Sie setzen den Weg fort, den sie erstmals auf ,Pull the Rope" eingeschlagen haben: Viele Songs auf ,Chopping Mountain" entstanden aus Jam-Sessions, bei denen sie sich auf einen Groove, ein Instrument oder einen Text konzentrierten. Auf ,Concept of Love" formen sie einen Afro-Disco-Song, auf ,Love" vertiefen sie das Konzept und liefern ein ätherisches Stück Highlife. Bei ,Give Me Peace" ist sogar Dele Sosimi von Fela Kutis Egypt 80 zu hören. Diese berauschende Mischung aus unterschiedlichen Stilen und Herkunftsorten verschmilzt über das gesamte ,Chopping Mountain", wobei die Songs darin vereint sind, dass sie die schärfsten Werkzeuge sind, die Ibibio Sound Machine im gegenwärtigen Moment einsetzen können. Sie stellen den Kampf um Freiheit als einen gemeinschaftlichen dar. Der Weg zur Befreiung ist lang und beschwerlich, aber er ist nicht ohne Freude - hier ist ein Album, das vor ihr nur so strotzt.
Die Shubert Alley ist eine Straße im Theaterviertel von Manhattan in New York City und gilt als Zentrum
der Broadway-Theater. Für sein Album “Swings Shubert Alley” griff der Sänger Mel Tormé 1960 natürlich auf das Repertoire der vielen bekannten Kompositionen zurück, die Cole Porter, Stephen Sondheim,
Leonard Bernstein, Harold Arlen und andere Koryphäen des Genres für Broadway-Aufführungen geschrieben
hatten. Obwohl er dabei auch einige etwas balladeskere Nummern interpretiert, ist die allgemeine Stimmung von ungezügelter Begeisterung geprägt. Dazu trägt nicht zuletzt das fulminant swingende, elfköpfige
Orchester des Pianisten und Spitzen-Arrangeurs Marty Paich bei, mit dem Tormé hier so meisterhaft um
die Wette eifert. Die agile Band, in der hochkarätige Solisten wie der Altsaxofonist Art Pepper und der
Posaunist Frank Rosolino spielen, wird von dem Bassisten Joe Mondragon und dem Schlagzeuger Mel Lewis
angetrieben.
Bilderbuch – Schick Schock (10 Year Anniversary Gold Edition)
Der Klassiker des Austro-Pop. Streng limitiert auf 2000 Stk. 180g Gold Vinyl Edition.
Mit Schick Schock erfanden Bilderbuch 2015 ihren unverwechselbaren Sound, der die Band zu einer der
prägendsten Stimmen des deutschsprachigen Pop machte: federnde Funk-Bässe, exzentrische Gitarren,
bouncige Hip-Hop-Grooves, große Popmelodien und Texte zwischen Dada, Dekadenz und österreichischem
Schmäh.
Das Album enthält zwölf Songs, darunter auch die Hits „Maschin“, „OM“, „Spliff“ und der Titeltrack
„Schick Schock“.
Ein essenzieller Bilderbuch-Release für Fans, Sammler und jede gut sortierte Indie- und Pop-Abteilung.
Wer wissen möchte, weshalb Sister Rosetta Tharpe (1915-1973) bis heute als die “Godmother of Rock and
Roll” und “Original Soul Sister” gefeiert wird, muss nur ihr bahnbrechendes Album “Gospel Train” aus dem
Jahr 1956 hören. Wie keine andere verstand sie es, die Intensität des Gospel mit bluesigen Phrasierungen
und rhythmischem Drive zu verbinden. Dadurch schuf sie die musikalischen Grundlagen, die den frühen
Rock ’n’ Roll und die spätere Popmusik prägen sollten. Bei den Aufnahmen für “Gospel Train” ließ sich
die E-Gitarristin mit der kraftvollen Stimme von einer Band mit Jazzmusikern wie dem Bassisten George
Duvivier und dem Schlagzeuger Panama Francis sowie dem Gospel-Vokalquartett The Harmonizing Four
begleiten. Das Repertoire, eine Mischung aus selbst komponierten Spirituals und Gospel-Standards, wird
von Sister Rosetta Tharpe mit der für sie typischen Leidenschaft und rhythmischen Vitalität vorgetragen.
Das Indie-Pop-Trio almost monday aus San Diego – Dawson Daugherty (Gesang), Cole Clisby (Gitarre)
und Luke Fabry (Bass) – präsentiert mit „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ bereits sein zweites
Album.
Die 13 Songs verbinden die energiegeladene Leichtigkeit der Band mit einer neuen emotionalen Tiefe. Nach
intensiven Tourneen und persönlichen Höhen und Tiefen entstand ein Album über Freude, Verlust, Freundschaft, Nostalgie, Dankbarkeit und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.
Musikalisch entwickelt die Band ihren Sound weiter und arbeitete dafür mit Simon Oscroft und Chase
Lawrence zusammen. Zu den Highlights zählen die Singles „leaving is easy“, „no more regrets“, „french
kids“ und „better late than never“. Die erste Single des neuen Albums „No More Regrets“ ist bereits im
Mai erschienen und hat auch in Deutschland schnell die Airplay Charts erobert.
Nach dem vorherigen #1-Hit „can’t slow down“, einer ausverkauften Welttournee und Auftritten bei Lollapalooza, BottleRock und Outside Lands knüpfen almost monday mit ihrem neuen Album an ihre bisherigen
Erfolge an.
Purple Vinyl, inkl. Poster. The Black Wizards, das in Porto beheimatete Trio bestehend aus Joana Brito (Gitarre/Gesang), José Gomes (Bass/Gesang) und Helena Peixoto (Schlagzeug), kündigt sein neues Album ,Force Majeure & The Acts of God" an, das am 4. September über Hassle Records erscheinen wird. Force Majeure & The Acts of God ist von einem dunklen Humor geprägt. Der Titel bezieht sich auf den juristischen Begriff für unkontrollierbare oder nicht beeinflussbare Umstände und spiegelt damit das Chaos wider, das die Entstehung des Albums begleitet hat. Gleichzeitig deutet er auf den verschmitzten, widerständigen Geist der Band hin.Das Album entstand in einer Zeit, in der politische Landschaften weltweit zunehmend ins Chaos abzugleiten schienen. Es kanalisiert Frustration und Dringlichkeit, ohne dabei in Hoffnungslosigkeit zu verfallen. Für die Texte ließ sich Frontfrau Joana Brito von Büchern über Politik, Geschlechterrollen und toxische Männlichkeit inspirieren. Diese Themen finden sich in Songs wieder, die sich kritisch mit leerer Führung und gesellschaftlicher Spaltung auseinandersetzen. Besonders ,Killing The Buzz" durchschneidet das politische Spektakel mit scharfem Humor und energiegeladenem Punk-Spirit. Musikalisch markiert Force Majeure & The Acts of God einen deutlichen Wendepunkt für die Band. Anstatt den ausufernden Klangnebeln ihres früheren Heavy-Psych-Sounds zu folgen, setzen The Black Wizards nun auf einen kompakteren, raueren und direkteren Ansatz. Das Album vereint die Attitüde des Garage Rock, die nervöse Spannung des Proto-Punk und einen unaufhaltsamen rhythmischen Antrieb. Getragen wird dies von Britos kantigem und durchsetzungsstarkem Gesang, den rauen Gesangsantworten von José Gomes sowie dem kraftvollen Schlagzeugspiel von Helena Peixoto. Aufgenommen wurde das Album während einer intensiven fünftägigen Session mit Cooper Crain in Porto. Das Ergebnis lebt von Dringlichkeit, ungeschliffenen Kanten und einer explosiven Live-Energie.
Nachdem sie jahrelang durch's Netz, durch Köpfe und Herzen geisterte, hier nun endlich das Debüt-Album, auf dem die mittlerweile in Berlin ansässige Formation ein graziöses Kleinod liefert, das Melancholie und Aufbruchstimmung in sich vereint und mit seiner wundervollen Inszenierung sofort unter die Haut geht. Voodoo Beach liefern mit »Wonderful Life« Postpunk / Noiserock auf höchstem Niveau. Ähnlich wie Karies, Die Nerven, Friends Of Gas oder Messer, haben sich Voodoo Beach durch 90er Jahre Noiserock prägen lassen und vermengen diese Einflüsse mit offensichtlicher Liebe zu Postpunk und Shoegaze. Harte Anschläge treffen auf durch den Äther wabernde Gitarren-Riffs, walzende Basslines und packendes Drumming. Faszinierend die Chords der Gitarre mit einem manchmal leicht nahöstlichen Touch, aber immer im Postpunk-Noiserock-Psychedelic-Modus. Darüber thronen die verrauchten Vocals von Sängerin Heike Rädeker, deren vorgetragene Texte so ehrlich sind, dass sie weh tun. Mit Hendrik Otremba (Messer) und John Moods (Fenster) konnte die Band tolle Gastbeiträge für das Album gewinnen. Eine der Platten des Jahres!
Mit ihrem neuen Album Nine setzt das aus Chicago stammende Post-Metal-Trio Russian Circles seine bedächtige Weiterentwicklung und disziplinierte Verfeinerung fort. Dabei besinnen sie sich auf ihre Stärken und erweitern zugleich die Grenzen ihres Klangspektrums. Dies ist eine Band ohne Radio-Hits. Es gibt keinen Konsens unter Fans darüber, welches ihr bestes Album ist. Was bleibt, ist der Ruf nach Beständigkeit und Qualität - ein Ruf, der sie zu einer der weltweit bedeutendsten Bands im Bereich des instrumentalen Heavy Rock gemacht hat. Auch wenn sie betonen, dass ihre Musik aus einer Vielzahl unterschiedlichster Einflüsse schöpft, lässt sich sagen, dass sich die experimentierfreudige Vielfalt von Russian Circles zu einem unverwechselbaren, einzigartigen Sound entwickelt hat. Obwohl die Mitglieder von Russian Circles mittlerweile über das ganz USA verstreut leben - Gitarrist Mike Sullivan in Los Angeles, Schlagzeuger Dave Turncrantz in Chicago und Bassist/Keyboarder Brian Cook auf Vashon Island bei Seattle -, haben sie für Nine ihre jeweiligen Standorte musikalisch miteinander verwoben. Die sieben gewaltigen, fast seismischen Titel wirken wie Soundtracks zu den Herausforderungen und Tragödien des modernen Lebens. "Unsere Musik ist ein gemeinsamer Prozess der Versöhnung, der Orientierung und der Reflexion über das Älterwerden - sowohl als Individuen als auch als kreative Einheit. Das Leben hat reale räumliche Distanzen zwischen uns geschaffen, doch die Band bildet weiterhin unseren gemeinsamen Mittelpunkt. Diese kreative Zusammenarbeit ermöglicht es uns, den Lauf der Zeit zu erfassen und zugleich voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken", erklärt die Band. Während frühere Alben beim Erkunden verschiedener musikalischer Gefilde fast spielerisch wirkten, ist Nine das Zeugnis einer Band, die ihr Terrain genau kennt und ihre Position in dieser vielfältigen Klanglandschaft festigt.
"There Near" ist das sechste Studio-Album, das DINOSAUR JR. seit ihrer gefeierten Wiedervereinigung vor 20 Jahren aufgenommen haben. Zwar gab es seit "Sweep It Into Space" vor fünf Jahren einige Live Veröffentlichungen und Archivsammlungen, doch nichts kommt an ein komplett neues Album voller frischer DINO Songs heran. Und auf "There Near" stehen sämtliche Regler auf Anschlag. Das Album entstand in kurzen, intensiven Arbeitsphasen über den Zeitraum eines Jahres hinweg in den Bisquiteen Studios in Amherst. Aufgenommen wurde es nahezu vollständig vom Kerntrio der Band: Schlagzeuger Murph, Bassist und Sänger Lou Barlow sowie Gitarrist und Sänger J Mascis. Unterstützung kam lediglich durch einige Piano- und Orgelparts von Ken Mauri. Das Ergebnis entfaltet von Anfang bis Ende eine enorme Wucht. Der Gitarrensound von Mascis klingt auf "There Near" noch ursprünglicher und animalischer als gewohnt, was möglicherweise auch an einem kürzlich erworbenen Mesa Boogie MK 1 Verstärker aus den 1970er Jahren liegt. "Ich habe denselben Verstärker gekauft, den Chris Dixon hatte, als wir unser erstes Album aufgenommen haben", erklärt Mascis. "Chris hat uns damals bei sich zu Hause mit genau diesem Amp aufgenommen. Er hat einen wirklich interessanten Klang, den ich schon lange nicht mehr hinbekommen habe. Genau zu diesem Sound wollte ich auf diesem Album zurück. Die ROLLING STONES begannen in den 70ern Mesa Boogies zu benutzen, nachdem sie SANTANA damit gehört hatten. Danach machten es THE CLASH nach und so weiter. Mit den späteren Modellen wurde der Sound zunehmend Metal-lastiger. Aber der MK 1 klingt wie ein aufgemotzter Fender. Man hört immer wieder, dass Rick Rubin Bands dazu bringt, ihr erstes Album zu hören und zu sagen: Lasst uns wieder zu diesem Sound zurückkehren. Also habe ich mir seinen Rat einfach selbst gegeben." Auf die Frage nach der oft schwer greifbaren Bedeutung seiner Texte antwortet Mascis: "Wenn ich einen Song schreibe, weiß ich oft selbst nicht genau, worum es darin geht. Ich schätze, die Bedeutung zeigt sich irgendwann von allein. Ich verwende einfach die Worte, die funktionieren. Vieles wird auch von irgendeinem esoterischen Kram beeinflusst, den ich gerade lese. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Mich nervt es, dass Spotify inzwischen alle Songtexte anzeigt. Wo bleibt da der Spaß?" Mit "There Near" setzen DINOSAUR JR. ihre Reihe von mittlerweile zu Klassikern mutierten Alben fort. Die neuen Songs dürften mit ihren gewaltigen Riffs live ebenso eindrucksvoll funktionieren wie die Klassiker des Bandschaffens. Bis die Band wieder auf der Bühne zu erleben ist, wird "There Near" ein treuer Begleiter sein. Je näher, desto besser.
Splatter Vinyl, exklusiv via 375 Media. "There Near" ist das sechste Studio-Album, das DINOSAUR JR. seit ihrer gefeierten Wiedervereinigung vor 20 Jahren aufgenommen haben. Zwar gab es seit "Sweep It Into Space" vor fünf Jahren einige Live Veröffentlichungen und Archivsammlungen, doch nichts kommt an ein komplett neues Album voller frischer DINO Songs heran. Und auf "There Near" stehen sämtliche Regler auf Anschlag. Das Album entstand in kurzen, intensiven Arbeitsphasen über den Zeitraum eines Jahres hinweg in den Bisquiteen Studios in Amherst. Aufgenommen wurde es nahezu vollständig vom Kerntrio der Band: Schlagzeuger Murph, Bassist und Sänger Lou Barlow sowie Gitarrist und Sänger J Mascis. Unterstützung kam lediglich durch einige Piano- und Orgelparts von Ken Mauri. Das Ergebnis entfaltet von Anfang bis Ende eine enorme Wucht. Der Gitarrensound von Mascis klingt auf "There Near" noch ursprünglicher und animalischer als gewohnt, was möglicherweise auch an einem kürzlich erworbenen Mesa Boogie MK 1 Verstärker aus den 1970er Jahren liegt. "Ich habe denselben Verstärker gekauft, den Chris Dixon hatte, als wir unser erstes Album aufgenommen haben", erklärt Mascis. "Chris hat uns damals bei sich zu Hause mit genau diesem Amp aufgenommen. Er hat einen wirklich interessanten Klang, den ich schon lange nicht mehr hinbekommen habe. Genau zu diesem Sound wollte ich auf diesem Album zurück. Die ROLLING STONES begannen in den 70ern Mesa Boogies zu benutzen, nachdem sie SANTANA damit gehört hatten. Danach machten es THE CLASH nach und so weiter. Mit den späteren Modellen wurde der Sound zunehmend Metal-lastiger. Aber der MK 1 klingt wie ein aufgemotzter Fender. Man hört immer wieder, dass Rick Rubin Bands dazu bringt, ihr erstes Album zu hören und zu sagen: Lasst uns wieder zu diesem Sound zurückkehren. Also habe ich mir seinen Rat einfach selbst gegeben." Auf die Frage nach der oft schwer greifbaren Bedeutung seiner Texte antwortet Mascis: "Wenn ich einen Song schreibe, weiß ich oft selbst nicht genau, worum es darin geht. Ich schätze, die Bedeutung zeigt sich irgendwann von allein. Ich verwende einfach die Worte, die funktionieren. Vieles wird auch von irgendeinem esoterischen Kram beeinflusst, den ich gerade lese. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Mich nervt es, dass Spotify inzwischen alle Songtexte anzeigt. Wo bleibt da der Spaß?" Mit "There Near" setzen DINOSAUR JR. ihre Reihe von mittlerweile zu Klassikern mutierten Alben fort. Die neuen Songs dürften mit ihren gewaltigen Riffs live ebenso eindrucksvoll funktionieren wie die Klassiker des Bandschaffens. Bis die Band wieder auf der Bühne zu erleben ist, wird "There Near" ein treuer Begleiter sein. Je näher, desto besser.
Der finnische Sänger Bobby Oroza veröffentlicht sein Debütalbum This Love bei Big Crown Records. Das Label aus New York City ist bereits Heimat von Bands wie Lee Fields & The Expressions, The Shacks und El Michels Affair. Bobby ist in Helsinki geboren und in einer Musiker- und Künstlerfamilie aufgewachsen. Zu Bobbys Glück hatten seine Eltern eine große Plattensammlung mit frühem Jazz, Blues, Motown-Hits, Gospelchören und Doo-Wop-Gruppen wie The Drifters und The Clovers, aber auch Alben aus Brasilien und Afrika, Folksongs aus Nord- und Südamerika von Bobbys Mutter und Salsa-Musik aus New York. All diese Einflüsse sind heute in Bobbys Musik hör- und spürbar. Auf Kuba studierte er monatelang intensiv Schlagzeug und Gesang. Mit Cold Diamond & Mink, der Hausband von Timmion Records, bestehend aus Bandleader Jukka Sarapää, Sami Kantelinen und Gitarrist/Komponist Seppo Salmi, bildet er ein brillantes Quartett, mit dem er seine Vision in Musik umsetzt. CD&M liefern mit ihren LoFi-Instrumentals die perfekte Untermalung für Bobbys verrauchte Tenorstimme, die Herzen brechen und schmelzen lässt. Der bereits 2016 als 7" Single veröffentlichte Titelsong "This Love" ist längst zum Hit in Lowrider-Kreisen geworden und wurde auf "Hat Trick" von Odd Future Rapper Earl Sweatshirt gesamplet. Der Song ist mit seinen harten Drums, den wilden Riffs, dem vergrabenen Bass und Bobbys verhaltenem, aber intensivem Gesang ein Muss für Soul-Sammler und hat sich als 7? mehr als 3.000 Mal verkauft. Der Song "Your Love Is Too Cold" ist ein Stomper, der Soul-Grooves früher Motown-Stücke mit Gitarrenriffs aus einem Funk-Soundtrack von James Brown mischt und schon jetzt weltweit auf allen Soul-Partys schwer angesagt ist. Bobby hat einiges für die Tänzer im Publikum in petto: Stücke wie "Lonely Girl" und "Falling in Love" sind Verneigungen vor dem Northern Soul, "Keep On Believing" liefert Jazz-Funk wie aus den Siebzigern. Aber "This Love" wendet sich vor allem an die Balladenliebhaber, die voller Sehnsucht in die Nacht schauen. Mit Songs wie "Alone Again", "Down On My Knees" und "Deja Vu" beschwört er eine intensive, leicht abgründige Sinnlichkeit. Eine einzigartige Spielart von Soul, made in Finland.
Piece of Me, das zweite Album von Lady Wray, ist so etwas wie eine Heimkehr für Nicole. Während ihr Solo-Debüt Queen Alone aus dem Jahr 2016 mehr in Richtung Soul und R&B mit einem Hauch von HipHop tendierte, ändert sich dies bei diesem Album. Es ist immer noch R&B mit den Texturen von analogem Soul, doch zeichnet sich ein starker HipHop-Einfluss ab, der Nicoles Schaffen für die Zukunft definieren wird. Boom-Bap-Drums und deepe Basslines stehen im Vordergrund und bilden den perfekten Hintergrund für Lady Wray, die sich auf ihrer bisher persönlichsten Sammlung von Songs mit dem Guten, dem Schlechten, dem Schwierigen und dem Freudvollen auseinandersetzt. Der Titelsong Piece of Me, der seit seiner Veröffentlichung 2019 bereits zum Klassiker geworden ist, handelt von den Menschen in deinem Leben, die mehr brauchen, als du zu geben bereit bist. Dieses Stück und die B-Seite der 7" Come On In waren die ersten Songs, die für dieses Album aufgenommen wurden - als Nicole im achten Monat schwanger mit ihrer Tochter war. Ihre Stimme ist so kraftvoll, so rau bei diesen ersten Songs, erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, wie sie aufgenommen wurden. Und noch verrückter ist es, zu wissen, dass sie sie alle in einem einzigen Take aufgenommen hat. Ihr langjährige Mitstreiter und Produzent Leon Michels entwirft das musikalische Fundament gekonnt zurückhaltend, um Lady Wray ausreichend Raum zu geben. Während die energiegeladenen Songs Under The Sun und Through It All mit Sicherheit zu Hits werden, die Lady Wray wieder mit ihrer R&B-Fangemeinde aus den 90ern connecten, zeigt Where Were You, wie ihre Jugendjahre wirklich waren. in dem poetischen und kraftvollen Beauty In The Fire setzt sich Nicole mit den Spannungen zwischen den Ethnien in Amerika auseinander und lässt sich im Showstopper Thank You stark von ihrem Glauben und ihrempfindet und in Joy & Pain feiert sie die Höhen und Tiefen des Lebens. Im Jahr 2021 ist es eher selten, ein eklektisches und doch zusammenhängendes Album ohne ,Ausreißer" zu hören - aber genau das ist Piece Of Me. Die bewährte Chemie zwischen Lady Wray und Leon Michels hat unbestreitbar das nächste Level erreicht, dieses Album ist ein Zeugnis ihrer Entschlossenheit und Hingabe.
Nachdem Elvin Jones 1963 gemeinsam mit dem Bassisten Jimmy Garrison, seinem langjährigen Partner aus dem John Coltrane Quartet, für Impulse! Records das Septett-Album “Illumination!” eingespielt
hatte, legte der Schlagzeuger 1965 mit “Dear John C.” sein erstes Album als eigenständiger Bandleader
bei dem Label vor. Obwohl das Titelstück des Albums natürlich eine Hommage an Coltrane war, legte
Jones großen Wert darauf, eine gewisse Distanz zur modalen Musik zu schaffen, die er seinerzeit mit dem
Quartett des Tenorsaxofonisten spielte. Dies tat er zum einen durch die Zusammenstellung des Repertoires,
das neben Stücken von Charles Mingus, Duke Ellington sowie Charlie Parker und Dizzy Gillespie auch einige
klassische Popsongs umfasste. Zum anderen besetzte er sein Quartett nicht mit einem Tenorsaxofonisten,
sondern mit dem Altsaxofonisten Charlie Mariano, der sich zuvor in der West-Coast-Szene einen Namen
gemacht hatte