Während 13 YEAR CICADA ihre ersten beiden Alben auf den Punkt geprobt und innerhalb einer Woche aufgenommen haben, erlaubte das dritte Album HAHA GRAVITY einen sanfteren kreativen Prozess, bei dem zwischen Aufnahme, Schreiben und Überdenken hin und her gewechselt wurde. Das Verfassen von Texten und Themen auf dem Album wurde zu einem kollektiven Prozess, der sich um die Umverteilung von Reichtum und den Widerstand gegen die Machtkonzentration dreht. GTA und Klassenkampf, an einem Ort leben und vertrieben werden, die Trickle-Down-Ideologie und die Arbeit in einem Restaurant sind alle miteinander verbunden. Zu Hause zu bleiben und während der Pandemie zu lesen, hat ihnen gut getan. 13YC wollen Teil des großen Kampfes sein. Es gibt kein "Ende der Geschichte" - die Zukunft wird anders aussehen. Das Bestreben, radikale Träume zu verwirklichen, braucht heute phantasievolle, mitreißende Musik. Alle drei Musiker/Innen von 13 YC haben einen Jazz-Hintergrund, dem sie schon früh in ihrer Karriere entkommen sind - nicht, weil sie das Genre nicht lieben, sondern weil es ihnen wichtig erschien, Teil einer weniger elitären und mehr DIY-Szene zu werden (ok, manchmal machen Moshpits auch einfach mehr Spaß als Stühle) . haha gravity" wird ihr drittes Studioalbum sein, das in einer Dreieckskooperation zwischen Gandula, tomatenplatten und Blaublau Records erscheint.
Search:die liebe
Novelists FR sind zurück! Aber „Déjà Vu“ setzt sie die Messlatte höher als je zuvor. Mit einem Vibe der an Bring Me The Horizon erinnert, kreieren viele Songs einen Pop-zentrierten Ansatz zeitgemäßer Rockmusik mit Akzenten des modernen Metalcore. Das Resultat sind große Riffs und eingängige Refrains, die in „Smoke Signals“ und „Made By Design“ perfekt vermischt sind.
Auf „Déjà Vu“ gibt es fünf atmosphärische Interludes, die als angenehme Zwischenspiele inmitten der explosiven Songs, wie „Terrorist“, „Do You Really Wanna Know“ und „Lost Cause“ zu finden sind. Diese Zwischenspiele reichen von elektronischen Soundscapes („Mae“) über liebevoll gespielte klassische Gitarre („Erre“) hin zu beflügelndem Post Rock („Colas“).
Novelists FR halten 2022 noch immer ihren groovigen und druckvollen Metalcore Sound („Heretic“). Die Band zeigt immer noch ihre Gitarrenskills, die in kurzen Solopassagen durchblitzen und sich mitsamt der Synthesizer-lastigen Klangwelten perfekt in Szene setzen. Darüber hinaus sind es die elektronischen Elemente, die die Produktion des Albums unglaublich reich klingen lassen.
Viele Dinge haben sich geändert, aber es ist auch aufgrund von Tisches eingängigen Vocals, das Novelists FR ihr Level auf „Déjà Vu“ erneut angehoben haben und am Ende mit einer gewissen Leichtigkeit ihr stärkstes, überzeugendstes, sowie authentischstes Material überhaupt abliefern.
Der niederländische Singer-Songwriter remme hat in den letzten zwei Jahren seiner Karriere sein Songwriting zu einem tiefgründigen Geschichtenerzählen entwickelt. Die warme, sanfte Stimme ist immer noch da. Die Songs handeln von der Liebe und den polarisierenden Momenten des Lebens, aber remme klingt mehr denn je angekommen in seinem Sound zwischen Powerballaden und Pop-Hymnen, die man laut mitsingen und noch lauter mitfühlen möchte.
Steve Howes (YES) kreative Leidenschaft hat ihn auf eine lebenslange Reise auf Pfaden geführt, die von Jazz, Blues und Klassik bis hin zu Folk, Bluegrass und Rock reichen. Seine produktive Solokarriere entzieht sich einer einfachen Kategorisierung und macht jedes neue Album zu einem Vorstoß in ein neues Genre, das stets seine unverwechselbare Handschrift trägt. Jedes seiner Alben spiegelt die Erkenntnisse wider, die er auf seinem Weg gesammelt hat, und treibt ihn mit Studiotechnik und Virtuosität immer weiter voran. 'Lunar Mist', Steves zweite Zusammenarbeit mit seinem Sohn Virgil, setzt die Reise fort, die von der Liebe und der Energie seiner Frau Jan und ihrer Familie, seiner Leidenschaft für die Gitarre und natürlich von seinem unermüdlichen Drang, Musik zu machen, angetrieben wird. Erhältlich als limitiertes CD-Digipak, 180g Black LP+CD & als Digitales Album.
COLD GAWD ist der Name, unter dem der in Kalifornien lebende Multiinstrumentalist Matt Wainwright stürmische, verletzliche Shoegaze-Musik mit offenen Stimmungen und R&B-Melodien kreiert. Inspiriert von diesen Klängen, präsentieren COLD GAWD eine verfeinerte, modernisierte Version des Genres. Das insgesamt zweite Album der Band, "God Get Me The Fuck Out Of Here", nahm im Winter 2020 Gestalt an, während Wainwright lange Solo-Schichten in einem Coffee Shop in Chicago arbeitete. Angetrieben von dem Traum, in seine Heimatstadt Rancho Cucamonga zurückzukehren und alte Freunde aus früheren Hardcore-Bands wiederzutreffen, verkroch sich Wainwright mit seiner begehrten rosa Jazzmaster, einer Reihe von Effektpedalen und einem Laptop und schrieb das gesamte Album in einem Monat. Im März 2021 zog er zurück in den Westen ins Inland Empire, wo er bei Gabe Largaespada im Open Ocean Sessions zum Aufnehmen und Abmischen buchte. Obwohl er jedes Instrument selbst einspielte, haben die Ergebnisse das lebendige Gefühl einer geübten Live-Band (was COLD GAWD jetzt sind, da sie zu einer sechsköpfigen Band angewachsen sind). Kaskadenartige Gitarrenwände wirbeln, wallen und plätschern, umrahmt von versunkenen Rhythmen und Wainwrights entfernter, geschlagener Stimme, die in violetten Dunst gehüllt ist. Wainwright nennt die thematischen Gemeinsamkeiten zwischen Shoegaze und R&B als zentrale Muse, die beide obsessiv auf Liebe, Lust und Sehnsucht fixiert sind, in abwechselnd grandiosen und molligen Formen. Textlich schwankt das Album zwischen schräg und verzweifelt, sehnsüchtig und resigniert - mit Ausnahme von "Comfort Thug", einem grüblerischen, größtenteils improvisierten Spoken-Word-Stück, das durch den bemerkenswerten Mangel an schwarzen Musikern im Shoegaze inspiriert wurde. COLD GAWD ist hier, um das zu ändern. "God Get Me The Fuck Out Of Here" kanalisiert Unwohlsein und Melancholie in hauchdünne, energiegeladene Hymnen über Flucht, Veränderung und Introspektion. Das erdrückende Schlussstück "Passing Through The Opposite Of What It Approaches" wabert und schwebt wie drohende Gewitterwolken, unter denen Wainright singt (und sein Bandkollege Arturo Ramirez schreit), was einem Mission Statement so nahe kommt, wie es das Album bietet: "leave what you know / and get grown / everyday / remember / why you left".
COLD GAWD ist der Name, unter dem der in Kalifornien lebende Multiinstrumentalist Matt Wainwright stürmische, verletzliche Shoegaze-Musik mit offenen Stimmungen und R&B-Melodien kreiert. Inspiriert von diesen Klängen, präsentieren COLD GAWD eine verfeinerte, modernisierte Version des Genres. Das insgesamt zweite Album der Band, "God Get Me The Fuck Out Of Here", nahm im Winter 2020 Gestalt an, während Wainwright lange Solo-Schichten in einem Coffee Shop in Chicago arbeitete. Angetrieben von dem Traum, in seine Heimatstadt Rancho Cucamonga zurückzukehren und alte Freunde aus früheren Hardcore-Bands wiederzutreffen, verkroch sich Wainwright mit seiner begehrten rosa Jazzmaster, einer Reihe von Effektpedalen und einem Laptop und schrieb das gesamte Album in einem Monat. Im März 2021 zog er zurück in den Westen ins Inland Empire, wo er bei Gabe Largaespada im Open Ocean Sessions zum Aufnehmen und Abmischen buchte. Obwohl er jedes Instrument selbst einspielte, haben die Ergebnisse das lebendige Gefühl einer geübten Live-Band (was COLD GAWD jetzt sind, da sie zu einer sechsköpfigen Band angewachsen sind). Kaskadenartige Gitarrenwände wirbeln, wallen und plätschern, umrahmt von versunkenen Rhythmen und Wainwrights entfernter, geschlagener Stimme, die in violetten Dunst gehüllt ist. Wainwright nennt die thematischen Gemeinsamkeiten zwischen Shoegaze und R&B als zentrale Muse, die beide obsessiv auf Liebe, Lust und Sehnsucht fixiert sind, in abwechselnd grandiosen und molligen Formen. Textlich schwankt das Album zwischen schräg und verzweifelt, sehnsüchtig und resigniert - mit Ausnahme von "Comfort Thug", einem grüblerischen, größtenteils improvisierten Spoken-Word-Stück, das durch den bemerkenswerten Mangel an schwarzen Musikern im Shoegaze inspiriert wurde. COLD GAWD ist hier, um das zu ändern. "God Get Me The Fuck Out Of Here" kanalisiert Unwohlsein und Melancholie in hauchdünne, energiegeladene Hymnen über Flucht, Veränderung und Introspektion. Das erdrückende Schlussstück "Passing Through The Opposite Of What It Approaches" wabert und schwebt wie drohende Gewitterwolken, unter denen Wainright singt (und sein Bandkollege Arturo Ramirez schreit), was einem Mission Statement so nahe kommt, wie es das Album bietet: "leave what you know / and get grown / everyday / remember / why you left".
Tini Trampler & Playbackdolls senden genre-transzendente, deutschsprachige Chansons aus der utopischen Zukunft als kosmopolitische Folklore ins Jetzt!
Tini Trampler & Playbackdolls sind bekannt für ihre lebensfrohen, tanzbaren & politischen Lieder, die mit Herz, Empathie und Phantasie zu geistigen Rebellionen führen. Ihre 'Chansons 2084' sind Liebesbriefe aus einer utopischen Zukunft an die Gegenwart im poetischen, deutschsprachigen Wortgewand à la Hildegard Knef und Marlene Dietrich. Vaudeville kulminiert mit wienerischem Blues, Folklore, Rumpelrock à la Tom Waits, Ragtime und Reggae zu hochemotionalen und tanzbaren Chansons.
180gr. Vinyl limited 100 copies in blood-black haze Color, 350gr Heavy Weight Hardcover, sowie A2 Poster, Download-Code und Textbeiblatt. Fast genau 2 Jahre nach der Veröffentlichung des Debut ''Unsere Strassen Unsere Lieder'' erscheint nun mit ''Skinhead Party'' das zweite Album der Oi! & Streetpunk Band. Und schon nach den ersten Klängen und Gesängen dürfte klar sein: Nicht nur der gleichnamige Titelsong hat dabei locker das Zeug zum Gassenhauer zu werden….BIERTOIFEL hauen hier eine Hymne nach der anderen raus und gehören mit dieser Scheibe neben den Gewohnheitstrinkern wohl derzeit zur Speerspitze deutschsprachiger Oi!-Musik. Parole Spaß, Zusammenhalt, Leben am sozialen Rand in einer Subkultur, wilde Nächte und Oi!Oi!Oi! bis hin zur Liebeserklärung an alle Renee´s….Biertoifel besinnen sich auf alte Tugenden textlich und musikalisch…besingen das was für viele vom Way of Life in den letzten Jahren abhanden gekommen ist. Fette Bassläufe und Gitarrenmelodien paaren sich mit dem Biertoifel typischen Wechsel aus rauhen und melodischem Vocals der beiden Sänger, Mitgröhlrefrains und ""Fäuste bzw Humpen hoch"-Perlen inklusive . Und wer als besonderes Bonbon "Oi-Konzert" von den ehemaligen Mainzer Droogs "Springtoifel" covert, hat eh alles richtig gemacht.
2020 veröffentlichten Provinz ihr Top-5-Debütalbum "Wir bauten uns Amerika", wurden in der Folge erst zum "Besten Newcomer" (2020) und im Jahr darauf gleich zur "Besten Band" bei der 1LIVE Krone gewählt, sammelten über 200 Millionen Streams und begeisterten die deutsche Musiklandschaft durch die Bank weg. Nun freut sich die Ravensburger Band, die Veröffentlichung ihres zweiten Albums bekannt geben zu dürfen. Es heißt wie die jüngst veröffentlichte erste Single, "Zorn & Liebe" und erscheint am 16. September 2022 .
Nicht nur der Titel der ersten Single, auch ihr Sound gab bereits einen guten Hinweis auf das nächste Album: Provinz erweitern ihre angestammten Klänge - handgemachte Instrumentierungen, Coming-of-Age-Thematiken, die unpolierte Direktheit der Texte und der fieberhaft dahingeschmetterte Gesang von Frontmann Vincent - um stärker durchproduzierte Elemente, schwebende Synthie-Klangflächen etwa, tanzbare Beats oder Sequencer-Effekte, wie man sie erstmals in ihrem Song "Großstadt" (2021, von der EP "Zu spät um umzudrehen") hören konnte. Daneben gibt die Band weiterhin ihrer Lust an der Kollaboration Raum, die im vergangenen Sommer mit "Liebe zu dritt" an der Seite von JEREMIAS und MAJAN ihren Anfang nahm, zuletzt mit Nina Chuba in "Zorn & Liebe" ihre Fortsetzung
fand und auf dem kommenden Album weitere hochkarätige Feature-Gäste bereithält
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
"Let The Lights On" ist die erste Single aus dem mit Spannung erwarteten zweiten Album der Nordlondoner Band Sorry. Das Album folgt auf das von allen Seiten gefeierte Debüt „925" und erscheint am 07.10.2022.
"Let The Lights On" wurde von Charlie Andrew produziert und wird von einem von MILTON & FLASHA gedrehten Video begleitet. Über den Song sagen Sorry: "Es ist ein lustiges Liebeslied für den Club. Ein bittersüßer Track für uns. Er handelt davon, dass man ehrlich sein und Dinge direkt sagen will, obwohl einen das am Ende auch ruinieren kann. Wenn du ein Licht hast, lass es nicht ausgehen... manchmal muss man Dinge zurücklassen, aber es ist schwer, das zu tun. Wir haben versucht, es ein bisschen ironisch zu machen, indem wir die Dinge sehr klar und direkt sagen. Es ist der letzte Song, den wir für das Album geschrieben haben, und er entstand, als wir versuchten, etwas Schwungvolleres für das Album zu finden. Er begann als tanzbarer Song mit treibendem Bass und Schlagzeug und wurde poppiger, als wir ihn mit der Band spielten und aufnahmen."
Rund 135 Jahre umspannt das Repertoire von Igor Levits neuem Album "Tristan": die Zeit von etwa 1837 bis 1973. Ganz unterschiedliche Genres treffen aufeinander; nur eines der Werke wurde ursprünglich für Soloklavier geschrieben. Levits Annäherungen an existenzielle Grenzerfahrungen - den Tod in "Life" (2018), die Begegnung mit dem Spirituellen in "Encounter" (2020) und jetzt, in "Tristan", die Verbindung von Liebe, Tod und Erlösungsbedürftigkeit - bringen es mit sich, dass wiederum nicht allein Meisterwerke für sein Instrument im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem Kompositionen, in denen gewisse thematische Assoziationen eine möglichst persönliche Gestaltung finden. Dabei kreisen Levits eigene Gedanken bei "Tristan" weniger um die Liebes- und Todesthematik als solche, sondern vielmehr um Erlebnisse der Nacht und des Nächtlichen - als dunkle Gegenwelt zum bewussten Handeln bei Tage. Psychische Ausnahmezustände geben den Ton vor: "Die Nacht hat so viele Gesichter. Sie kann Zuflucht und Kontrollverlust bedeuten, sie steht für Liebe und Tod, und sie ist die Zone tiefer Ängste", sagt Levit. "Im Adagio von Mahlers Zehnter Sinfonie gibt es den berühmten Aufschrei des dissonanten Schmerzensakkords, und Wagners 'Tristan und Isolde' inszeniert geradezu eine Art emotionale Kernschmelze. Alle wesentlichen Geschehnisse des Stücks spielen sich in der Nacht ab. Auch Hans Werner Henze spricht in seinen Erinnerungen an die Entstehungszeit von 'Tristan' von Alpträumen und traumartigen Halluzinationen." Henzes "Tristan - Préludes für Klavier, Tonbänder und Orchester" - ein schwärmerisch-raffinierter Hybrid aus Soloklavier, Elektronik, Konzert und Sinfonie - bildet das Herzstück des Albums. Es ist die erste Orchesterproduktion Levits überhaupt. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst hatte Levit das suggestive Werk, von dem bisher nur die kompromissbehaftete Aufnahme unter Leitung des Komponisten greifbar war, bei den Salzburger Festspielen als auch mit dem Gewandhausorchester in Leipzig aufgeführt; im Zusammenhang mit den Leipziger Konzerten entstand 2019 die vorliegende Aufnahme.Franz Liszts dritter Liebestraum ist heute als sentimentaler Show-Stopper aller Klavierpoeten bekannt. Dabei ist auch dieses Nocturne in As-Dur durchaus tragisch grundiert. Zurück geht es auf ein Kunstlied Liszts auf Verse von Ferdinand Freiligrath (1810-1876). Der Beginn des Gedichts lautet: "O lieb', so lang du lieben kannst!, O lieb', so lang du lieben magst!, Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst!"Nächtlich Verzweifeltes auch bei Mahler: Ende Juli 1910, mitten an der Arbeit am ersten Satz seiner Zehnten, erfuhr der Komponist von einer Affäre seiner Frau. Igor Levit spielt dieses Adagio in einer wenig bekannten Klaviertranskription des schottischen Komponisten Ronald Stevenson, für dessen große "Passacaglia on DSCH" er sich zuletzt so stark eingesetzt hat. Erst in "Harmonies du Soir", der elften der 12 "Études d'exécution transcendante" von Franz Liszt, scheint, bei aller Verdichtung pianistischer Majestät, eine Versöhnung auf. Die am Ende des Programms erklingenden "Abendklänge" bilden das friedliche Gegenstück zu den Ekstasen und Alpträumen, die den Nachtgeweihten bei Wagner oder Mahler widerfahren.
Limitierte Loser Edition, gepresst auf "Misty Kiwi Fruit Green" farbiges Vinyl. "When The Wind Forgets Your Name" ist das erste neue Built to Spill -Album seit der Veröffentlichung von "Untethered Moon" aus dem Jahr 2015 und das achte Studioalbum dr langlebigen Band um Mastermind Doug Martsch. Es wurde von Martsch produziert, von Martsch, Lê Almeida, Joao Casaes und Josh Lewis gemischt und von Mell Dettmer gemastert. Das Cover Artwork wurde von dem Comiczeichner Alex Graham (Dog Biscuits; Fantagraphics Books) gestaltet, der auch den fünfzigteiligen Comicstrip für das Klappcover des Albums illustriert hat (erhältlich mit den CD-, LP- und MC-Ausgaben des Albums). Seit 1992 wollte Doug Martsch, Gründer von Built to Spill, dass seine geliebte Band ein gemeinschaftliches Projekt ist, eine sich ständig weiterentwickelnde Gruppe von unglaublichen Musikern, die gemeinsam Musik machen und live spielen. Nach mehreren Alben und EPs auf Independent-Labels stand Martsch von 1995 bis 2016 bei Warner Brothers unter Vertrag. In dieser Zeit nahmen er und seine wechselnden Mitstreiter sechs unbestreitbar großartige Alben auf - "Perfect From Now On", "Keep It Like A Secret", "Ancient Melodies Of The Future", "You In Reverse", "There Is No Enemy", "Untethered Moon". "When The Wind Forgets Your Name" setzt nun die Erweiterung des Built to Spill -Universums auf neue und aufregende Weise fort. Im Jahr 2018 brachten Martschs Glück und seine Intuition ihn mit dem brasilianischen Lo-Fi-Punk-Künstler und Produzenten Le Almeida und seinem langjährigen Mitstreiter Joao Casaes zusammen, beide von der psychedelischen Jazz-Rock-Band ORUA. Als Martsch ihre Musik entdeckte, verliebte er sich sofort in sie und bat sie bei Built to Spill mitzumachen, als er eine neue Begleitband für Auftritte in Brasilien brauchte. Die Auftritte in Brasilien liefen so gut, dass Martsch, Almeida und Casaes beschlossen, 2019 weiter zusammen zu spielen und durch die USA und Europa zu touren. Bei Soundchecks erlernten sie neue Songs, die Martsch geschrieben hatte, und als die Tournee zu Ende war, nahmen sie die Bass- und Schlagzeugspuren in seinem Proberaum in Boise auf. Nachdem sie nach Hause geflogen waren, begann Martsch selbst mit dem Overdubbing von Gitarren und Gesang. Das gemeinschaftliche Abmischen fand während der Pandemie übers Internet statt, in dem die Tracks hin und her geschickt wurden. Herausgekommen ist "When The Wind Forgets Your Name", eine komplexe und schlüssige Mischung aus den unterschiedlichen musikalischen Ideen der Künstler. Neben den poetischen Texten und Themen von Built to Spill sorgen die Experimente und die Liebe zum Detail für ein Album voller einzigartiger, lebendiger und zeitloser Klänge.
- A1: Primal Scream - Higher Than The Sun (Higher Than The Orb) (Higher Than The Orb)
- A2: Critical Rhythm - It Could Not Happen (Feat Jango Thriller & Vandal - Essential Trance Hall Mix)
- A3: Sheer Taft - Cascades (Hypnotone Mix)
- A4: History - Afrika (Feat Q-Tee - Love & Laughter Remix)
- B1: The Grid - Floatation
- B2: Saint Etienne - Speedwell
- B3: One Dove - Fallen (Album Version)
- C1: Transglobal Underground - Temple Head (Pacific Mix - Airwaves)
- C2: Massonix - Just A Little Bit More (Electro Instrumental Mix)
- C3: Elsi Curry - U Make Me Feel (Running Water Aka Workhouse Mix)
- C4: Family Sensation - I Don't Even Know If I Should Call You Baby (Marshall Jefferson Symphony Mix)
- D1: Bbg - Snappiness
- D2: The Aloof - Never Get Out The Boat (The Flying Mix)
- D3: Moodswings - Spiritual High (The Moodfood Megamix)
Mit ihrem Berlin-Umzug Mitte der 1970er Jahre wollten David Bowie und Iggy Pop nicht nur für einige Jahre den Lebensmittelpunkt ins Zentrum Europas verlegen, sondern auch musikalisches Neuland erkunden. Auf ihren Trips nach Paris oder Warschau ließen sie sich von neuer, europäischer Musik inspirieren die so ganz konträr zu der grassierenden Disco-Welle in den USA war. 16 dieser Tracks sind nun von St. Etienne's Bob Stanley und Jason Wood (u.a. 'English Weather') zu einer Compilation zusammengestellt worden, die einen Einblick in die europäische Elektronik- und Krautrock-Szene gibt, von der sich vor allem Bowie inspirieren ließ. Passend benannt nach einem von Bowie's Liebelings-Bars in Berlin, kommt 'Cafe' Exil' mit Tracks von Amon Düül II, Faust, Michael Rother, Brian Eno, Soft Machine, Cluster oder auch der Jan Hammer Group! Die Doppel-Vinyl kommt mit dem Edgar Froese-Bonustrack 'Epsilon In Malaysian Pale'! Natürlich mit umfangreichen, sehr informativen Liner Notes zu allen Tracks!
,Four" überrascht mit einem nuancierteren und reiferen Psychedelic-Sound, während gleichzeitig der für Fabienne typische zackige French Pop trifft 60's-Garage Stil beibehalten wird. Es gibt eine Vielzahl von Instrumenten, insbesondere das Mellotron funktioniert als willkommene Ergänzung bei vielen Tracks. Die zeitgenössischen Originalkompositionen ,I'll Never Be Lonely Again" und ,See How They Run" sind meisterhaft für Fabiennes unverwechselbare Art kreiert worden, und beide zeichnen sich durch einen starken 60's Groove aus, der mit ihrem charakteristischen Sound in Einklang steht. Wie bei jeder Fabienne Delsol LP werden sorgfältig ausgewählte Cover von Fabiennes zarter Stimme liebevoll interpretiert: ,Follow Me" von Lyme & Cybelle ist ein wunderbarer Garage-Folk-Ausflug und ,Face", der Eröffnungstrack des zweiten Albums von The Human Beinz, kommt als atemberaubende Interpretation. Fabienne einen ,Spare Parts" Album-Track in Angriff nehmen zu hören ist keine Überraschung, immerhin ist sie ein lebenslanger Status Quo Fan und ,When I Awake" als zurückhaltend funkelnde Fassung gibt es so nur von ihr. Der Höhepunkt ist Francoise Hardys schwelender französischer Klassiker ,J'ai Fait Du Lui Un Reve" der hier üppig ätherisch, mit starker Emotion und langsam aufbauenden Tonschichten neu interpretiert wird.
Savage Grounds lands on She Lost Kontrol with a 7 track EP, Hidden by the Night. For the first time, the voice of Kleio Thomaïdes joins Savage Grounds members Florin Büchel (Synthesizers) and Daniele Cosmo (Drum Machines). The result is an attractive, intense record with some nuances that will surely make the old nostalgics of Krilian Camera and Simona Buja's voice squeak their eyes. The record reminds us the heartbeat of Italian darkwave, the angularity of German basements, the youthful despair of French coldwave. But it’s more than that because it’s a very personal kind of darkness. The exasperated atmospheres seem to resonate on both sides of the record, with the due differences between the darker-wave elements of the record and the more proto-ebm ones. All these songs are almost ‘goth love protest songs’: they all have the gloominess of the pre-disappointed, of the already-disgusted, of the unrelentlessly bleak against a freezing, sparse, ethereal electronic landscape. The voice by Kleio Thomaïdes is so fascinating because... more credits released March 15, 2022 SLK016 Savage Grounds are Kleio Thomaïdes (Voice), Florin Büchel (Synthesizers) and Daniele Cosmo (Drum Machines). Recorded between Zürich and Geneva, 2020/2021 Composed and recorded by Savage Grounds. Lyrics by Kleio Thomaïdes and Daniele Cosmo. Mixed by Florin Büchel. Mastered by Andrea Merlini. Photography by Erika Marthins Artwork by dudegraph - Michelangelo Greco Executive producer: Giovanni Rispoli & Carmine Staiano
- 1: Tanya Stephens - Welcome To The Rebelution
- 2: Au Pairs - It's Obvious
- 3: X-Ray Spex - Identity
- 4: Fea - Mujer Moderna
- 5: The Bags - Babylonian Gorgon
- 6: Fértil Miseria - Visiones De La Muerte
- 7: Crass - Smother Love
- 8: Rhoda With The Special Aka - The Boiler
- 9: Jayne Cortez And The Firespitters - Maintain Control
- 10: Skinny Girl Diet - Silver Spoons
- 11: Big Joanie - Dream No 9
- 12: Malaria! - Geld
- 13: The Slits - Spend, Spend, Spend
- 14: Poison Girls - Persons Unknown
- 16: Bush Tetras - Too Many Creeps
- 17: Grace Jones - My Jamaican Guy
- 18: Patti Smith - Free Money
- 19: Tribe 8 - Checking Out Your Babe
- 20: Cherry Vanilla - The Punk
- 21: Blondie - Rip Her To Shreds
- 22: Sleater-Kinney - Little Babies
- 23: The Selecter - On My Radio
- 24: Mo-Dettes- White Mice
- 25: Shonen Knife - It's A New Find
- 26: The Raincoats - No One's Little Girl
- 27: Vivien Goldman - Launderette
- 28: Zuby Nehty - Sokol
- 29: Neneh Cherry - Buffalo Stance
Da die Geschichtsschreibung von Punk eine überwiegend männliche ist, war eine "Rache der She-Punks" längst überfällig. Verfasst wurde diese feministische Abrechnung von keiner geringeren als der Post-Punk-Pionierin Vivien Goldman, die aufgrund ihrer Arbeit als Musikerin und Musikjournalistin eine Insider-Perspektive besitzt. Entlang vier Themenfeldern - Identität, Geld, Liebe und Protest - begibt sich die "Punk-Professorin" auf die Suche nach empowernden Momenten, die Punk speziell für Frauen birgt. Inspiriert vom Buch (die deutsche Übersetzung erschien 2021 im Ventil Verlag) hat Vivien Goldman die vorliegende Compilation neu zusammengestellt und mit Liner Notes versehen.
- 1: Gabi
- 2: Moneymaker Lady
- 3: On Tour
- 4: Lucifer
- 5: Maiplatz 3
- 6: Liebe Ist (Das Kotzlied)
- 7: Der Dumme
- 8: I Rgendwohin
- 9: Autogrammstunde
- 10: Scheissegal
- 11: Arbeitslos
- 12: Ich Hätte Da Ne Frage
40th Anniversary Edition
-erste Wiederveröffentlichung dieser vergessenen Hardrock- und
Deutschrock-Perle aus dem Jahr 1982 -inklusive der raren 7“ Single von 1980 -aufgenommen im Olympia Studio, München (Amon Düül II, Oktagon, Zoff) Krautrock- und Heavy Metal-Sammler wissen es schon lange: Viele verborgene Schätze findet man in den regionalen Szenen der Siebziger und Achtziger. So sind die meisten raren Singles und Alben der NWOBHM (New Wave Of British Heavy Metal, 1978-1984) von lokalen Acts, um bei Auftritten und im ansässigen Plattenladen etwas verkaufen zu können. Auch in Deutschland kann man fündig werden. Golden Core haben wie immer tief gegraben uns sind dabei auf Limerick aus Pirmasens gestoßen.
Limerick wurden 1978 gegründet und durchlebten bis zur Aufnahme
ihrer ersten Single „Hard Work“ / „Alaska Nights“ aus dem Jahr 1980
einige Besetzungswechsel. Diese Rarität, hier als Bonustracks zu finden, zeigt bereits mit der rockenden A-Seite, dass die jungen Herren dem Hardrock durchaus zugewandt waren, während die Rückseite an einige der damaligen Glamhelden erinnert. Eine durchaus gelungene und gerade heute sehr spannende Visitenkarte! Der Saarländische Rundfunk wurde auf Limerick aufmerksam und so spielte man 1981 beim Schülerfestival des SR1 (u.a. mit Thomas Orner) auf dem Johanner Markt und wurde vom Kultmoderator Manfred Sexauer unterstützt. 1982 teilte man sich in Saarbrücken bereits die Bühne mit Größen wie Kim Wilde, was die SWR-Sendung „Glaskasten“ auf den Plan lief, wo man in Folge mehrfach auftauchte. Der überregionale Erfolg winkte bereits, was auch Ralf Siegel nicht verborgen blieb, der sich für die Produktion einer LP einsetzte. Die LP „On Tour“ wurde in den Olympia Studios in München aufgenommen und enthält 12 deutschsprachige Eigenkompositionen. Das teilweise
durchaus harte und ruppige Material wurde 1982/1983 u.a. als Special
Guest der Climax Blues Band und der Teenie-Stars Speedy (CD/ LP-Wiederveröffentlichung auf Golden Core) vorgestellt. Vierstellige Besucherzahlen waren bei Limerick keine Seltenheit mehr. Außerdem
durfte man im bekannten Quartier Latin in Berlin auftreten. 1984 zerfiel
die Band, ohne sich offiziell aufzulösen. Beide Gitarristen wechselten zur Metalband Steel. Seit 2013 sind Limerick wieder im LP-Line Up aktiv und haben, erneut regional, eine neue Single veröffentlicht. „On Tour“ ist eine vergessene Perle des deutschen Hardrock, teilweise mit 70s-Schlagseite.
Vergleiche mit einigen Raritäten der NWOBHM sind nicht von der Hand zu weisen, auch wenn Limerick den Heavy-Pfad hier und da auch verlassen und dann perfekten Deutschrock bieten. Die LP und die Single wurden von Patrick Engel (Metal Blade, High Roller Records etc.) überspielt und von Neudi restauriert und remastert.




















