Squarepusher bricht wieder alle Regeln!
Tom Jenkinson, alias Squarepusher, präsentiert Kammerkonzert – ein Feuerwerk aus messerscharfen, rasend schnellen Riffs, teuflischen Orchesterklängen und rasanten Wendungen, das Progressive, Ambient, elektronische und experimentelle Musik vereint.
Der einzigartige Hardcore-Rave-/IDM-Produzent, experimentelle Musiker und Schöpfer futuristischer Fusion-Formen blickt auf ein 30-jähriges Schaffen mit einer Vielzahl herausragender Alben zurück. Von dem furiosen Breakbeat-Acid und dem brachialen Live-Bass-Angriff auf "Feed Me Weird Things" (1996) über das selbsterklärende "Music For Robots" (2014) bis hin zum virtuosen Live-Showcase "Solo Electric Bass 1" (2009) und dem entrückten Concrète-Jazz von "Ultravisitor" (2004) – nur wenige zeitgenössische Musiker haben ein so breites Spektrum an Musik so souverän abgedeckt. Doch trotz dieser Bandbreite zeichnet sich sein 30-jähriges Schaffen vor allem durch zwei Dinge aus: Unberechenbarkeit und Regelbruch. Da sein neues Album "Kammerkonzert" auf Warp im Grunde ein Kammerkonzert ist, bei dem er alle Parts selbst spielt, kann man getrost sagen, dass er seit seinem kristallklaren Drum-&-Bass-Debüt für das Label im Jahr 1996, der EP "Port Rhombus", einen langen Weg zurückgelegt hat.
Mit "Kammerkonzert" beginnt für Squarepusher nach 21 Alben eine neue Ära als Komponist.
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- 1: Ice-Cold Shock Of Illusion
- 2: Shapes Of Newborn Warming Stars
- 3: The Red Door #1
- 4: Its Own Dimension
- 5: Within Dimension Behind Dimension
- 6: Inconclusive
- 1: The Road (Past The Beehive) To The River
- 2: When The Birds Flock Round My Head
- 3: Gold And Its Oxide
- 4: Bones Of Home, Fly East
- 5: The (Once Green) Red Door #2
,now i imagine a place not the same" ist eine Doppel-LP und ein neues Solo-Statement des Gitarristen und Komponisten David Torn, veröffentlicht bei Kou Records. Es kehrt zur rohen Energie seiner frühen Klangsprache zurück und treibt diese gleichzeitig mit der Klarheit jahrzehntelanger Erkundungen voran. Das Album ist gleichermaßen viszeral und schwerelos und konzentriert sich auf Torns langjährigen Dialog zwischen alternativen Stimmungen, Loop-Architekturen und berührungsempfindlicher Elektronik - eine Klangwelt, in der Melodie, Noise und Atmosphäre sich ständig ineinander verschmelzen. Als Pionier der E-Gitarren-Bearbeitung ist Torn weithin bekannt für seine Arbeit in Musik und Film, darunter langjährige Kooperationen mit dem Komponisten Howard Shore, Beiträge zu Filmen von David Cronenberg und einflussreiche Veröffentlichungen bei ECM Records, die dazu beitrugen, eine atmosphärische, filmische Sprache für die E-Gitarre zu definieren. Torn nähert sich jedem Stück als einer Form kompositionsorientierter Improvisation und behandelt alles in seiner Reichweite als musikalisches Material: Saiten, Tonabnehmer, Verstärker, externe Elektronik, Stimme, resonante Oberflächen und den physischen Raum selbst. Aufgenommen, gemischt und produziert von Randall Dunn und mit einem Schwerpunkt auf Unmittelbarkeit und physischer Präsenz eingefangen, wird die Gitarre Teil eines größeren Systems - Schaltkreise atmen, Delays wiederholen unvollkommene Erinnerungen, Töne regenerieren sich durch Berührung. Klänge entstehen durch Zufall, Geste und Intuition und werden dann durch aufmerksames Zuhören geformt, während sie sich entwickeln. Anstatt auf festgelegte Ergebnisse hin zu komponieren, lässt Torn die Form durch Feedback und Wiederholung entstehen und nimmt jeden Klang - ob beabsichtigt oder nicht - in einen sich ständig weiterentwickelnden musikalischen Körper auf. Indem er grundlegende Werkzeuge aus seinen prägenden Verarbeitungsjahren wieder aufgreift - alternative Stimmungen, Looping-Logik, Röhrensättigung - lehnt Torn Nostalgie ab und gewinnt stattdessen ihre Unmittelbarkeit als lebendiges Material zurück. Gleichzeitig intim und gewaltig fängt ,now i imagine a place not the same" einen Künstler ein, der seine einzigartige Sprache voll und ganz beherrscht: zutiefst melodisch, rigoros experimentell und verwurzelt in Vertrauen, Berührung und Elektrizität. Nicht als rückblickende Geste, sondern als gegenwärtige Erklärung bietet das Album eine kraftvolle Meditation über Vergänglichkeit, Erneuerung und das fortwährende Leben des Klangs.
Following on from 2024's ''Elektronically Minded EP' the father and son duo The Advent and Zein Ferreira return to CE for the second instalment. The pair turn in 3 stomping electro bombs aimed strictly at the dance floor. The EP is rounded off with a heady, trippy remix from CE head honcho Sync 24.
Cosmic Tribe Records proudly presents XTRICTLY ELEKTRO, a groundbreaking vinyl series dedicated to the raw energy and precision of Electro. This debut release brings together a stellar lineup of artists, including EC13, 5ZYL, Nachtwald, Spectrums Data Forces, Wicked Wes, and Calagad 13, each delivering their unique sonic signature to craft a dynamic and immersive listening experience.
Merging the razor-sharp precision of contemporary Electro with the timeless essence of its underground roots, this compilation offers a journey through deep basslines, intricate drum programming, and futuristic atmospheres. The result is a collection that not only pays homage to the genre’s pioneers but also pushes it into new, uncharted territories.
Trance Pandemic is back with new full cover EP - masterpiece of Dima Phase designer.
The musicians' solo sound is changing, they continue to search for themselves, thereby releasing without losing the atmosphere and drive in their music.
Komponente takes its rhythm from 707 drum machines and 80s synths, adds a TB 303 and wraps it in long pad melodies in Boston Dynamics.
In Acid Explorer, he builds electro-trance with the sound of a nuclear siren using Elektron machines and packs everything into his favorite voice presets from Korg. New and old music technologies are intertwined into one whole, giving birth to new sounds from the late 20th and early 21st centuries.
Kurilo continues to work with modern sound machines, drawing on the best and creating a smooth, even groove.
If you like trance synthesizers, mysterious melodies, then your choice is Eating Raoul, nothing more, a sound inspired by the New York night where Evgeniy currently lives.
Not From New York carries a different trip, but no less atmospheric, deep bass and acid accents - everything you need for a dense sound on your sound system, be it a club or rave party or a home sound system or headphones.
In general, although the release is different, it is united in one thing: atmosphere and melody.
Technics' SL-1200 turntable is back! This beautiful, matte black MK7 version is a direct-drive turntable with a 'coreless' motor that is lighter and more powerful than before. Thanks to its design, not only is it extremely reliable, but cogging issues should now be a thing of past. That means you can concentrate fully on doing what you do best.
SL-1210 MK7: Classic turntable with a modern look
Apart from its colour, the MK7 SL-1210 may look familiar, but it has a few new additions on board. This includes a microchip that comes from Blu-Ray technology and makes the turntable more accurate, also when scratching. It's possible to adjust the power as well as the braking time of the motor and, if you have a stylus that supports it, you can make use of 'reverse platter play'. Another change is the use of removable cables instead of fixed ones.
Die Technics 1200-Serie
Der originale SL-1200 wurde im Jahr 1972 als direktgetriebener Plattenspieler vorgestellt und erfreute sich sehr schnell einer außerordentlichen Beliebtheit. Er wurde weltweit ungefähr 3,5 Millionen Mal verkauft. Charakteristisch waren von Anfang an das hohe Antriebsmoment, die einfache Bedienung und die hohe Langlebigkeit. Er wurde sowohl von Audio-Enthusiasten als auch von DJs hochgeschätzt. Letztere verhalfen dem SL-1210 zum Kultstatus, gerade im Bereich der elektronischen Dance Music. Auch heute noch wird diese Modellreihe von DJs in aller Welt außerordentlich geschätzt.
Höchste Klangqualität getreu den Maßstäben der Technics Philosophie
Eisenkernloser Direktantriebsmotor für eine stabile Rotation und kräftiges Antriebsmoment
In einem direktangetriebenen Plattenspieler wird ein langsam rotierender Motor verwendet, der direkt mit dem Plattenteller verbunden ist und die Bewegung unmittelbar an diesen weitergibt. Das bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Das Gerät erreicht eine beeindruckende Umdrehungspräzision, ein extrem kraftvolles Antriebsmoment, eine hohe Zuverlässigkeit über die gesamte Lebensdauer und ist wartungsfrei. Lange Zeit wurden dem Direktantrieb kleine Unregelmäßigkeiten in der Rotation durch das sogenannte Rastmoment nachgesagt. Für den neuen SL-1210MK7 wurde daher ein neuer Direktantriebsmotor entwickelt, der mit einem eisenkernlosen Stator arbeitet und damit die Ursache für das Rastmoment vollständig behebt. Gleichzeitig erreicht die Antriebskraft der Rotormagnete im SL-1210MK7 ihr Optimum. Der Spalt zwischen dem eisenkernlosen Stator und den Rotormagneten wurde so verbessert, dass es dem Drehmoment des früheren Modells SL-1200MK5 ähnelt. Das gleichmäßige Rotationsverhalten und kräftige Antriebsmoment ermöglichen eine präzise und originalgetreue Klangqualität bei allen Schallplatten.
Der empfindliche Tonarm sorgt für eine hochpräzise Abtastung des Schallplattensignals
Der Tonarm, der die in der Schallplattenrille enthaltenen Musikinformation ausliest, ist eine statisch ausbalancierte Konstruktion in S-Form – typisch für Technics Modelle. Das Tonarmrohr besteht aus leichtem, hochfestem Aluminium, während die Lagersektion der kardanischen Aufhängung über ein gefrästes Gehäuse sowie hochpräzise Lagerelemente verfügt. Dies sorgt für einen hervorragenden Abtastvorgang mit einem Minimum an unerwünschten Nadelbewegungen selbst unter rauen Bedingungen, wie z.B. beim Scratching.
Zweischichtiger Plattentelleraufbau mit verbesserter Vibrationsdämpfung
Der Plattenteller des SL-1210MK7 besteht aus einer zweischichtigen Konstruktion. Vibrationsabsorbierender Kautschuk überzieht die gesamte Unterseite des Tellers, der aus einem Aluminium-Spritzguss gefertigt ist. Diese Verbundkonstruktion verhindert unerwünschte Resonanzen und bietet hohe Stabilität bei überragender Vibrationsdämpfung, wodurch die Schallplatte vor schädlichen Vibrationen gestützt wird. Das Ergebnis ist ein ungestörter, authentischer Klang.
Hochstabiles Gehäuse und effektive Dämpfungsfüße für umfassenden Vibrationsschutz
Das Chassis des SL-1210MK7 besteht aus einem sehr stabilen, extrem vibrationsarmen Gehäuse. Das Aluminium-Spritzguss-Chassis ist fest an einer Konstruktion aus ABS(Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer)-Kunststoff befestigt, das mit Glasfasern verstärkt ist. Die somit erreichte Zweischichtkonstruktion bietet eine Festigkeit und Vibrationsdämpfung auf höchstem Niveau und garantiert somit eine originalgetreue, dynamische Soundreproduktion.
Für eine optimale Dämpfung sorgen die Dämpfungsfüße aus einer Feder-Gummi-Konstruktion. Der hohen vertikalen Dämpfung steht ein sehr steifes Verhalten in der horizontalen Bewegung gegenüber. Diese Kombination sorgt für eine unkomplizierte Handhabung besonders beim Scratchen und für eine sehr gute Störfestigkeit – auch bei sehr hohen Schallpegeln.
Abnehmbares Netz- und Signalkabel für höhere Flexibilität
Die Netz- und Phonokabel des SL-1210MK7 sind abnehmbar, sodass sie, z.B. im Falle eines Defektes, schnell ausgetauscht werden können. Die vergoldeten Phono-Anschlussbuchsen sichern dabei beste Klangqualität und Kontakteigenschaften.
Hoher Bedienkomfort trifft auf innovative Funktionen
Anpassung des Start-/Abbremsmoments
Der SL-1210MK7 überzeugt mit innovativen Motorregelungstechnologien, die vor allem bei der neuesten Generation von Blu-ray-Spielern eingesetzt und perfektioniert wurden. Durch einen Microcomputer hält der Regler sowohl dem normalen Abspielvorgang als auch anspruchsvolleren DJ-Anwendungen wie z.B. dem Scratching problemlos stand. Zudem kann der Nutzer das Startmoment und die Abbremsgeschwindigkeit an seine individuellen Vorlieben anpassen.
Pitch-Funktion für eine präzise und stabile Feinregulierung der Geschwindigkeit
Die Umdrehungsgeschwindigkeit des SL-1210MK7 kann auf 33-1/3, 45 oder 78 U/min eingestellt werden.* Der Pitch-Einstellbereich liegt bei ±8%/±16%. Dies ermöglicht eine hochpräzise und stabile Feinanpassung der Geschwindigkeit sowie das perfekte Matchen z.B. zweier SL-1210MK7 Einheiten im DJ-Betrieb.
* Die Verwendung von 78 U/min wird über den Haupt-Ein-/Ausschalter aktiviert.
„Reverse Play” für maximale Kreativität
Werden die Geschwindigkeitstaste und die Start-/Stop-Taste gleichzeitig gedrückt, dreht sich der Plattenteller in die Gegenrichtung. Die Reverse Play-Funktion wird über den Haupt-Ein-/Ausschalter aktiviert. Dies eröffnet dem DJ neue, kreative Möglichkeiten. Dafür muss das Tonabnehmersystem allerdings für den Scratch-Betrieb ausgelegt sein.
Traditionelles Design – perfekt für den DJ-Einsatz
Nadelbeleuchtung dank heller, langlebiger LED
Bei der Teleskop-Nadelbeleuchtung kommen ein neuer Druckmechanismus sowie eine helle, langlebige weiße LED zum Einsatz. Zudem wurden der Beleuchtungsbereich sowie die Belichtungsintensität angepasst. Verglichen mit den Vorgängermodellen ist somit eine bessere Sichtbarkeit der Nadel gewährleistet – selbst in sehr dunklen Umgebungen.
Durchgängig schwarzes Design
Die Bedienelemente sowie der Tonarm des SL-1210MK7 sind in Schwarz gehalten. Gleichzeitig wurde die Form der Bedienelemente der früheren Modelle beibehalten. In Kombination mit der matten Textur des schwarzen Gehäuses strahlt der Plattenspieler einen coolen Chic aus. Die LED-Tastenhinterleuchtung kann individuell in blau oder rot angepasst werden.
Technische Daten SL-1210MK7:
Technologie zur Umdrehungskonstanz
Eisenkernloser Direktantriebsmotor
Hochpräzise Motorregelung
Konstruktion zur Vibrationsentkopplung
Vibrationsdämpfender Plattenteller
Steife Gehäusekonstruktion
Dämpfungsfüße mit Feder-Gummi-Verbund
Hochwertige Bauteile
Tonarm hoher Empfindlichkeit
Vergoldete Anschlussbuchsen
Technics Definitive Design
Aus der SL-1200 Serie entwickelt
Plattenlaufwerks-Sektion
Typ: Direktgetriebener Plattenteller
Umdrehungsgeschwindigkeiten: 33 1/3, 45, 78 U/min
Pitchbereich: ±8%, ±16%
Anlauf-Drehmoment: 2.2 kg・cm
Anlaufzeit: 0.7 s. aus dem Stand auf 33 1/3 U/min
Gleichlaufschwankungen: 0.025% W.R.M.S.
Rumpeln: 78dB (IEC 98A-bewertet)
Plattenteller: Aluminium-Druckguss
Durchmesser:332mm
Gewicht:ca. 1,5 kg (inkl. Gummi-Auflagematte)
Tonarm-Sektion
Typ: Universell, statisch ausbalanciert
Effektive Länge: 230mm
Überhang: 15mm
Spurfehlwinkel:
Innerhalb 2° 32' (an der äußeren Rille einer Langspielplatte (30cm/12")
Innerhalb 0° 32' (an der inneren Rille einer Langspielplatte (30cm/12")
Kröpfungswinkel: 22°
Tonarm-Höhenverstellung: 0 - 6mm
Bereich der Auflagekraft: 0 - 4g (Direkte Abtastung)
Gewicht des Headshells: Ca. 7.6g
Tonabnehmer-Gewichtsbereich:
ohne Zusatzgewicht 5.6 - 12.0g (14.3 - 20.7g (einschließlich Headshell))
mit Zusatzgewicht 10.0 - 16.4g (18.7 - 25.1g (einschließlich Headshell))
Bohrungsabstand der Tonabnehmermontage: JIS 12.7mm
Headshell-Kabelanschlüsse: 1.2mmφ 4-Pin
Anschlüsse
PHONO (RCA) x 1, Erdungs-Schraubklemme x 1
Allgemein
Netzspannung: AC230 V, 50 Hz
Leistungsaufnahme: 11 W (Ca. 0.2W Standby)
Abmessungen (B x H x T): 453 x 173 x 372 mm
Gewicht: Ca. 11.2kg
Zubehör:
Plattenteller, Gummi-Auflagematte, Staubschutzhaube, Single-Adapter, Gegengewicht, Hilfsgewicht, Headshell, Überhangschablone, Schraubensatz f. Tonabnehmer-Befestigung, Phono-Anschlusskabel, Erdungskabel, Netzkabel, Bedienungsanleitung
2024 Repress
Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.
Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).
Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.
Skatebård is one of the very best Classic Techno producers from Norway since the early 2000's - the distinction from others simply lies within his sense of melody, rhythm and live arrangements. The 2002 release "Skateboarding Was A Crime" on Tellektro had a clear thread of Detroit Techno and Electro, a craft and influence that also heavy club hitters "Conga", "Ta-Ta Arr" and "Emotional Bits" on Sex Tags Mania strongly carried. It's unarguably always a "classic touch" in his dance music, but still it always sounds like a Skatebård production - there is simply no blueprinting in true inspiration.
"Spektral LP" has been compiled and edited by DJ Sotofett with material from Skatebård's 2001-2005 recording archive. In short it's recordings nobody else cold get a hold of – fine tuned and restored into a synergetic and consolidated world of riding, mechanical and electronic funk - released on Skatebård's own Digitalo Enterprises.
Tracks "Seventh" and "Vaskemaskin" are both cymbal driven Techno cuts by the former metal drummer, one with chorded synth stabs growing in harmony, the other leaning on a dark sci-fi pad and a flipped vocal loop. There's a bit more of Skatebård's vocals on the beautifully robotic "Ei Anna Framtid", an alternate take of "Future" which Finlands Keys Of Life released in 2003. DJ Sotofett's mix of "Den Anarkistiske Anode" is nothing but a distorted head-schredding basement Techno blaster, while "Strengje", "Bassi" and "Spektral Elektro" punctuates the catchy Electro & Italo grooves Skatebård crafts so much better than most current producers.
Samuel L Session and Van Czar drop a four-track techno EP on Unrilis that showcases a deeper and more hypnotic sound with dystopian atmosphere and driving percussion. Rino Cerrone launched the Unrilis record label over 15 years ago, and part of the label's back catalogue is its iconic Rilis series. 2022 sees the relaunch of the Rilis series that has a focus on underground DJ tools with raw analogue sounds. The Rilis series was originally launched in 1999, and was restricted to a concept on only 10 releases, each pressing a limited run of vinyl. It was hugely popular with each one often selling out in only a week and picking up DJ support by people ranging from Jeff Mills to Richie Hawtin. Those first 10 releases were focused on Rino Cerrone's own music, but since his retirement from the industry, the revitalised Rilis series will welcome other artists whose sound matches the label's underground concept.
This latest release in the Rilis series features collaborative tracks by Samuel L Session and Van Czar who have previously teamed up for releases on other imprints ranging from Marco Bailey's MB Elektronics to Ben Sims' Hardgrooves. Both are also successful solo artists, Sweden's Samuel L Session being well-known for his headline DJ sets at clubs around the world, along with the music he has released via iconic imprints such as Slam's Soma, Shlomi Aber's Be As One, Len Faki's Figure and Emmanuel's ARTS plus his own imprints SLS, Cycle, New Soil, and Klap Klap Belgium's Van Czar is also an accomplished DJ who is well-established across Europe and he has also released music on respected record labels ranging from Kevin Saunderson's KMS Records as well as the classic imprint, Yin Yang.
'Air Raid' opens the release with its eerie pads, spine-tingling melody loop and machine-driven percussion. It's got a raw aesthetic with dramatic claps and snare fills that add to the building suspense.
'18-022' is a dark and stripped back track with modulating synth textures layered with fast-flowing high-end percussion. Its pounding kick drum and clap rhythms add rigid structure to its expansive atmosphere and dance floor focused groove.
'Route 200' has thrashing cymbals punishing claps and rippling pads that create a stripped back groove submerged in deep atmosphere. Rich with analogue textures and gritty sound design, its relentless energy is tailor made for club sound systems.
'Objectivism' closes out the release with it's funky bassline and bleeping melody. Whirling textures and fluttering percussion maintain an unrelenting tension that's driven forward by the pounding kick drum.
(en) Following their much acclaimed surprise debut, VERMONT's sophomore longplayer presented "another set that rewards deep listening" (AllMusic) and "a mix of simplicity and richness" whose result is "a feeling of spaciousness and a thrilling sense of weightlessness" (XLR8R). Stripping away even more percussion than on its predecessor, "II" saw Marcus Worgull and Danilo Plessow zooming in on ambience, texture and sonic cohesiveness, allowing "each electronic voice to come into focus" (Pitchfork). Now, "II REMIXES" puts the beat back into the mix, thanks to iconic artists DIXON, I:CUBE and WASSERMANN who each develop their own irresistible groove out of the immersive source material. As one of the album's most highlighted cuts, DSCHUNA gets the royal treatment by Innervisions head and internationally revered selector DIXON who proves his strong command of the dance floor with a hypnotic ride that surrounds the soaring sounds of the original with tribal- esque vocals. The instrumental version drops the chants, but retains the enchantment, all elegant rhythm and gorgeous strings. Versatile's I:CUBE, legendary producer and DJ in its own right, brings a distinctly Parisian touch to the spectral SKORBUT, whose sci-fi-imbued widescreen aura gets reimagined as laser-gun-wielding space funk machine. Meanwhile, Wolfgang Voigt aka WASSERMANN condenses PARADIGMA's roaming synths into pulsating trance swells on his stomping KRAUTRAMATRIK MIX.
(de) Nach einem hochgelobten überraschungsdebüt präsentierte VERMONTs zweiter Langspieler "ein weiteres Set fürs Tiefenho¨ren" (AllMusic) und "eine Mischung von Einfachheit und Reichtum" deren Ergebnis "ein aufregendes Gefühl von Weitläufigkeit und Schwerelosigkeit" (XLR8R) ist. Auf "II" verzichten Marcus Worgull und Danil Plessow nahezu gänzlich auf Perkussion und konzentrieren sich auf Ambiente, Textur und klanglichen Zusammenhalt, erlauben so "jeder elektronischen Stimme, in den Fokus zu rücken" (Pitchfork). Nun bringen die "II REMIXES" den Beat zurück ins Spiel, dank des Kult-Trios DIXON, I:CUBE und WASSERMANN, von denen jeder einen ganz eigenen Groove im Klangbad des Quellmaterials findet. Als eines der aufsehenerregendsten Stücke des Albums erfährt DSCHUNA fürstliche Behandlung seitens des Innervisions-Chefs und international gefeierten DJs DIXON der den Dancefloor mit einem hypnotischen Trip im Griff hält und die aufsteigenden Flächen des Originals mit tribal-esken Vocals verziert. Die Instrumental- Version lässt die Stammesgesänge weg, behält aber den Zauber, durch und durch eleganter Schub und prachtvolle Streicher. Versatiles I:CUBE, legendärer franzo¨sischer Produzent und DJ von ganz besonderem Format, entwickelt eine ausgeprägt "parisische" Note für das leicht gespenstische SKORBUT, dessen Science-Fiction-getränkte Weitwinkel-Aura als Laserpistolen- schwingende Spacefunk-Maschine neu imaginiert wird. Derweil kondensiert Wolfgang Voigt auf seinem antrittsstarken KRAUTRAMATRIK MIX die umherstreifenden Synthesizer von PARADIGMA zu pulsierenden Trance-Schüben.
The Gooiland Elektro compilation 'Unruhe' is a showcase of contemporary acid techno... spacey and trippy in the hands of Zarkoff and distorted and freaked out by Roberto Auser... but also rather industrial when done by FOQL or pushed to the extreme by The Untitled... this is acid as it should sound... edgy and daring tracks for illuminated heads instead of easy and boring sounds suitable for the masses... and as with all Gooiland Elektro releases this one is equally intense on the dance floor as with headphone playback...
Selected press quotes:
Guessing you all fancy a spot of electronic disturbia, in truth sounds like something the late Mr Peel would play before going off on a stroll around Maida Vale only to return to find his audience had gone somewhat hypnotically gaga, no surprise given you can feel your mind evaporating beneath its hypno grooving pulsars, a bit like putting your head in psych techno tumble drier and then switching the settings to bleach. This is heading down the release track via Enfant Terrible, from the Untitled this is the aptly titled 'sleep paralysis' the b-side in fact of a mini-set called 'unruhe' - a humungous mushrooming cosmic mind melter which we suspect many listeners may not necessarily emerge out of the other side with all their faculties in place. We suggest you hike up the volume for maximum damage and guaranteed oblivion. (The Sunday Experience)
- 2026 repress -
SHDW & Obscure Shape launch new label Mutual Rytm with powerful eight-track V/A "Federation Of Rytm I", featuring VIL & Cravo, Lars Huismann, Grindvik and more.
Favourites for many within today's modern techno landscape, Stuttgart-based pairing Marco Blasi and Luigi Urban, aka SHDW & Obscure Shape, continue to grow their profile and position as artists leading the current new wave of techno. Having launched their first label From Another Mind in 2014, releasing material from themselves alongside remixes from the likes of Rodhad, James Ruskin and Dax J, early December welcomes the arrival of a new project and a second imprint to the fold, Mutual Rytm.
Showcasing a new dimension of techno and electronic music, celebrating originality and innovation by combining timeless cuts from the past with cutting edge sounds of the present and the future, the label will serve as a breeding ground for new artists alongside established talent and legends from the scene. Opening the imprint in style, the label bosses head up the first-ever release and the first V/A "Federation Of Rytm I" as they welcome a selection of new and established talent.
"Since the beginning of the global pandemic, we have been diving deep into the roots of our music and working on the aesthetics of our sound. That's when we realized that now is the right time to start a new project which differs from FAM, in both musical and artistic direction. The project will showcase a new dimension that aims to channel the authentic perspectives of both established and up-and-coming talents. With our new label, we want to give all artists the opportunity of musical freedom and expression of their versatility as producers. It is an honour to accompany the young artists on their careers, to see them grow and to help them in their development as musicians." - SHDW & Obscure Shape
The duos rolling opener "Conquest Of Paradise" quickly sets the tone and builds to reveal a classy and slick offering, combining rich stabs with tough drums and sharp hats, while Invexis keeps the tempo high as he weaves escalating synths and pacy kicks across "Elektronenwind". VIL & Cravo combine on the jacking and lively "Apolonia Loop", as eerie synths work amongst warped vocals across a tweaked out peak-time effort, before Alarico keeps the energy levels up throughout the relentless funk of "I'm Into You".
The second half of the package sees Lars Huismann enter the fray with the no-nonsense, snaking grooves of "Hyper Dub", with Nicolas Vogler's "Sauva Bite" fusing hypnotic tones with straight regimented claps for an intense yet playful ride through sounds and sonics. "Your Dry Lips" switches up the aesthetic as Grindvik journeys down a wormhole of metallic percussion and warping low-ends, before closing the show with authority via Stigmata's grinding and menacing offering "Gestas".
“duo,” a collaboration between norwegian jazz heavyweight bugge wesseltoft and german house visionary henrik schwarz, is finally being reissued. it stands as one of the finest albums in the history of club music to so beautifully fuse jazz and electronic music. deep and experimental yet irresistibly melodic, this gem of a record possesses a captivating sensibility that draws in listeners of every kind. newly remastered by kuniyuki, this long-awaited reissue comes pressed on 180g vinyl. the refreshed artwork has been created by emerging japanese artist joji nakamura
happy 15th anniversary!
„Duo“, eine Zusammenarbeit zwischen dem norwegischen Jazz-Schwergewicht Bugge Wesseltoft und dem deutschen House-Visionär Henrik Schwarz, wird endlich neu aufgelegt. Es gilt als eines der besten Alben in der Geschichte der Clubmusik, das Jazz und elektronische Musik so wunderschön miteinander verbindet. Tiefgründig und experimentell, aber dennoch unwiderstehlich melodisch, besitzt dieses Juwel von einem Album eine fesselnde Sensibilität, die Zuhörer aller Art in ihren Bann zieht. Neu gemastert von Kuniyuki, erscheint diese lang erwartete Neuauflage auf 180-Gramm-Vinyl. Das überarbeitete Artwork stammt vom aufstrebenden japanischen Künstler Joji Nakamura.
Herzlichen Glückwunsch zum 15-jährigen Jubiläum!
Faitiche welcomes a new artist: Christina Kubisch belongs to the first generation of sound artists. Her practice ranges from performances, concerts, to works with video and visual art, but she is best known for her sound installations and electro-acoustic compositions.
TUNING brings together three pieces by Christina Kubisch from different periods of her oeuvre. What they have in common is the way they transform sound phenomena originally considered “non-music” into compositions.
Jan Jelinek: Gaming in Silence (2024) is the most recent work on this compilation. It’s a collage of electromagnetic waves, voice, and abstract sound textures. How did this combination come about?
Christina Kubisch: Gaming was commissioned as a fixed-media composition for the Sound Dome at ZKM Karlsruhe. Since Resonances: The Electromagnetic Bodies Project (2005), I’ve been making recordings in the old and new server rooms at the ZKM and in their permanent collection of historical computer games. Computer games like Asteroids (Atari, 1979) and Poly-Play (VEB Polytechnik, 1986) have specially generated analogue electromagnetic waves that interest me in particular on account of their density, rhythms and textures. I originally studied painting and to me the work of composition often feels like painting an abstract picture. I alter my source material as little as possible, layering and overlapping until a distinctive sound space emerges. In recent pieces, I sometimes combine magnetic waves with field recordings or live instruments. In Gaming it’s my recording of a Chinese song about silence.
JJ: Two persons walking through a street in Madrid (2004) is a recording from your Electrical Walks series. Here we should give a brief explanation of one of your best known works: participants in an Electrical Walk move through public spaces wearing prepared headphones that allow them to receive electromagnetic waves from their surroundings – for example from security gates, ATMs or neon signs. They discover a situation that normally is inaudible to the human ear and they can actively shape it by choreographing their movements. I really admire this piece, not least because there’s no clear dividing line between participants and artist. What exactly do we hear in Two persons walking through a street in Madrid (2004)?
CK: With this early work, I wanted to understand what is heard by people participating in an Electrical Walk in the same place but moving in different ways. The Spanish composer Miguel Alvarez-Fernàndez and I set off from opposite ends of a major shopping street in Madrid, met briefly in the middle, and then continued to the end. We both recorded our walks and I then layered them over one another. You might call it a work of electromagnetic conceptualism.
JJ: Diapason (2009 version) is an installation that plays a composition based on sounds from fifteen tuning forks. This setting is audible in the recording: there’s no dramatic arc, no beginning or end – instead, it recalls a piece of aleatoric music focussing on the decay phase. How did you come to make this work and could you tell us something about your compositional method?
CK: Diapason is part of a series of three pieces that deal with “non-instruments” or instruments that no longer exist: electrical mine bells used to send signals to the workers underground; a historical glass harmonica originally used for medicinal purposes; and tuning forks that were used by doctors to test people’s hearing. All of these methods are no longer in use. The sound of the tuning forks, audible only if held close to the ear, was recorded at the electronic studio at Berlin’s Technical University in such a way that even their decay remained audible. The frequencies range between 64 and 2048 Hertz and they can be adjusted at micro-intervals using small movable weights. The sequence and the duration of the pauses are dictated by chance and were not defined in advance. The 2009 version was created for an installation in the historic Holy Cross Church (Korskirken) in Bergen. Visitors could enter and leave the space at any time, deciding for themselves where and for how long they wished to listen to the sounds played back over an array of small loudspeakers placed on the floor of the apse.
Credits:
Gaming in Silence: commission of the ZKM/Hertzlab, Karlsruhe 2023
elektronic sound processing: Tom Thiel
sound engineering and mixing: Eckehard Güther
Diapason: produced at Elektronisches Studio of TU Berlin
rearrangement: Eckehard Güther
Christina Kubisch, published by Edition Christina Kubisch / Random Musick Publishing
image front: Transitionen 2021 by C. Kubisch, sonagrams of electronic waves (courtesy: Galerie Mazzoli Berlin)
image back: Diapason Tuning Fork, property of Folkmar Hein, Photo: Archiv Christina Kubisch
design by Tim Tetzner
mastered by Giuseppe Ielasi
Thanks to Miguel Álvarez-Fernández, Folkmar Hein, Dominik Kautz and Mario Mazzoli
- A1: Lose Your Self
- A2: Find Out The Hard Way…
- A3: Dead In The Water
- A4: Demons
- A5: The Flick Of A Switch I
- A6: I Can’t Keep My Hands Clean
- B1: It’s Ok
- B2: The Flick Of A Switch Ii
- B3: Shipwrecked!
- B4: Spaceship Earth (I. Avec Abandon)
- B5: Spaceship Earth (Ii. Angoscioso)
- B6: Spaceship Earth (Iii. Maestoso)
Enter Shikari melden sich mit ihrem bisher ambitioniertesten und emotionalsten Album zurück: "Lose Your Self", das achte Studioalbum der Band, erscheint überraschend und besticht durch eine furchtlose Verschmelzung von Post-Hardcore-Intensität, elektronischen Experimenten und politisch engagierten Texten. Aufbauend auf ihrem UK-Nr.1-Album "A Kiss For The Whole World" (2023) und mit einem noch stärkeren Fokus auf cineastische, club-beeinflusste Klangwelten, präsentiert "Lose Your Self" eine Band, die die Grenzen des Heavy-Sounds immer wieder neu definiert. Das Album wird mit Headliner-Arena-Shows in Großbritannien und Europa sowie Konzerten in Nordamerika und Australien unterstützt. Der Guardian verlieh der Tournee 2024 vier Sterne und bezeichnete das audiovisuelle Spektakel als "den Beginn des größten Kapitels von Enter Shikari".
Mango Glow Edition. Das experimentelle Berliner Trio ZAHN kehrt mit seinem bislang elektrisierendsten Werk zurück. Eine üppige Fusion aus Schwere, Elektronik und halluzinatorischen Farben. Monolithische Grooves treffen auf synthetischen Schimmer. PURPUR strahlt Spannung und Gefahr aus und pulsiert mit Tiefe und Dichte. Bekannt für ihren intensiven, treibenden Sound, der den unerbittlichen Marsch einer Welt am Abgrund widerspiegelt, vertieft das Trio ZAHN - Chris Breuer, Nic Stockmann und Felix Gebhard - seine klangliche Erkundung mit einem Album, das gleichzeitig elektronischer und rockiger ist als seine gefeierten Vorgänger. Purpur orientiert sich am lebhaften Cover des Albums - einer Explosion aus Trauben und Beeren, die seinen üppigen, farbenfrohen Sound widerspiegelt. Das Album verbindet kraftvolle Genres zu etwas Frischem und Elektrisierendem: schwere Fundamente treffen auf reichhaltige elektronische Texturen und schaffen Schichten aus Farbe, Komplexität und einem Hauch von halluzinatorischer Süße. Erneut in Gyhum mit dem Toningenieur Peter Voigtmann (ex-The Ocean, Death By Gong, Heads.) aufgenommen, tritt Purpur in die Fußstapfen der bisherigen Werke der Band, markiert aber auch einen mutigen Sprung nach vorne. Gastbeiträge von Fabian Bremer (Radare, AUA) und Kjetil Nernes (Årabrot) vertiefen das Gefühl der Unruhe und Faszination des Albums, während Magnus Lindberg (Cult of Luna) mit seinem Mix und Mastering dem Album die Tiefe eines unterirdischen Pulses verleiht - knackig, schwer und lebendig mit mikroskopischen Details. Während ,Adria" eine lebhafte Flucht durch Krautrock, Dark Jazz, Noise Rock und Post-Punk bot, zieht ,Purpur" die Zuhörer in eine dichtere, komplexere und eng verwobene Klanglandschaft. Das dritte Album der Band ist ein berauschender Wirbel aus synthetischem Puls und physischer Schwere - ein Album, das sich eher wie fermentiert als wie komponiert anfühlt.
- Ripples
- Driving To Austin
- Rewind
- Waiting For Sleep
- Fancy Free
- Water Montage
- Wake / The City / Sleep
- On Glass Ii
- In Motion
- Fancy Finish
- A Late Start
- Leaving Again
- Dazzling Showroom / Future City
- Winter Wave
- Swarm
- On Glass I
- Dap
- Ice Planet (Alt)
- Song From A Bedroom In Podunk Indiana
- Exiting
- Hi And Lo
- Sea Level
- Sequencer Sway
- Moonplay
- Aquarium
Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 ist die erste Veröffentlichung von Larrison, dem Pseudonym des bildenden Künstlers und Musikers Larrison Seidle aus dem Mittleren Westen. Larrison komponierte, programmierte und nahm alles komplett auf einem Casio CZ-5000 auf, während der guten alten Zeit der selbstgemachten Experimente und Entdeckungen in den frühen 90ern. Er lebte in einer Traumwelt, die er selbst erfunden hatte, mit Soundtracks aus Space-Age-Pop-Vignetten, gespickt mit hypnotischen, überschwänglichen, vielschichtigen Synthesizer-Melodien. Mit 26 Tracks, die alle neu restauriert und aus den Originalquellen gemastert wurden, erfindet sich Connecters Vol. 1 Song für Song neu, überwindet die Zeit und trotzt der vorbestimmten Vergessenheit dieser brillanten, diskreten Musik, die vor drei Jahrzehnten entstanden ist. Larrison Seidle wuchs in den 70er und 80er Jahren in Greenwood, Indiana, einem Arbeitervorort von Indianapolis, auf. Er stammte nicht aus einer Musikerfamilie, aber aus einem Haushalt, in dem Musikalität gefördert wurde. Sein Vater kaufte eine elektrische Orgel, in der Hoffnung, dass Larrison und sein älterer Bruder das Instrument lernen würden. ,Am Ende saß mein Vater einige Abende an der Orgel, improvisierte und spielte immer wieder dieses eine Lied, von dem ich mich noch an die ersten Takte erinnern kann", erinnert sich Larrison. Möglicherweise war es in diesem Moment, in dem es zwar keine formale Ausbildung gab, aber viel Ermutigung und Entdeckungsfreude, dass der Künstler seine ersten musikalischen Experimente machte. Diese Erlaubnis, sich auszuprobieren, sollte seine kreative Arbeit in den folgenden Jahren deutlich prägen. Während in Larrisons Elternhaus klassische Rockplatten leicht zugänglich waren, lieh sich sein Vater 35-mm-Dokumentarfilme aus der Bibliothek aus, um sie im Wohnzimmer zu zeigen, die alle mit skurrilen Instrumentalstücken unterlegt waren. Als Teenager nahm er John Carpenters und Alan Howarths Endthema aus ,Die Klapperschlange" mit einem kleinen Kassettenrekorder neben dem Fernsehlautsprecher auf und liebte Tangerine Dreams Beiträge zu Ridley Scotts düsterer Fantasy ,Legend". Seine Faszination für diese weitgehend textlosen, synthesizerbasierten Kompositionen führte zu einem eigenwilligen Verständnis davon, wie Musik nicht nur das ergänzt, was wir vor uns sehen, sondern auch das, was wir in den Tiefen unseres Bewusstseins erleben. 1985, als er dreizehn Jahre alt war, überzeugte Larrison seinen Vater, ihm ein Casio CZ-5000-Keyboard zu kaufen. Wie zuvor die Orgel war auch dieses Instrument eine Neuheit im Haushalt der Seidles. Erst nach seinem Highschool-Abschluss 1991 und dem Beginn seines Studiums an der Herron School of Art in Indianapolis entdeckte er den in das Casio integrierten Sequenzer und begann, seine Kompositionen auf Band aufzunehmen. ,Das CZ-5000 und sein 8-Spur-Sequenzer sind die einzigen Musikinstrumente, die ich benutzt habe. Es hat eine fast unbegrenzte Funktion zur Erzeugung neuer Klänge", erklärte Seidle. Während seiner Zeit an der Herron School of Art freundete sich Larrison mit seinem Kommilitonen und Klangkünstler Michael Northam an, den er bei einem Konzert auf dem Campus kennengelernt hatte. Nachdem Northam Larrison für die Musik von Severed Heads, Throbbing Gristle und Roger Doyle begeistert und damit seine Zuneigung und sein Vertrauen gewonnen hatte, überredete er ihn, nach Austin, Texas, zu ziehen, das in den frühen 90er Jahren für seine lebendige Kunst- und Musikszene bekannt war. Die beiden wohnten zunächst bei Northams Freund Daniel Plunkett, dem Herausgeber und Verleger von ND, einem einflussreichen Magazin, das sich von 1982 bis 1999 mit DIY-Musik und Tape-Trading beschäftigte. In seiner Blütezeit hatte ND Tausende von Lesern, und Plunkett verschickte die Ausgaben weltweit. In den letzten Monaten des Jahres 1993 und Anfang 1994 schrieb und nahm Larrison mit begrenzten Mitteln und grenzenloser Intuition eine Reihe von Songs mit seinem CZ-5000 in einer kleinen Wohnung nördlich der Innenstadt von Austin auf, bastelte eine farbenfrohe, illustrierte Beilage, in der einige Songtitel durch Linien oder Pfeile dargestellt waren, und gab sie an Plunkett weiter, damit er sie für ND rezensieren konnte. Diese einzelne Kassette mit dem Titel Connecters sic war eine von 1200, die im Laufe des Bestehens der Publikation bei ND eingereicht wurden und die Jed Bindeman, Mitbegründer von Freedom To Spend, 2020 erworben und fast wie durch ein Wunder entdeckt hat. ,Ich hatte große Schwierigkeiten, mir die Kassetten in dieser Sammlung anzuhören", gibt Bindeman zu. ,Aber dann legte ich Larrisons Connecters ein und dachte sofort: ,Wow! Was höre ich da?' Die Kassette war von Anfang bis Ende einfach fantastisch." Mit Musik von genau dieser Kassette und anderen Aufnahmen aus Larrisons Experimenten in den 90er Jahren ist Connecters eine Übersicht über Instrumentalmusik, die sowohl durch vielfältige konzeptionelle Strategien als auch durch spielerische Neugierde geprägt ist. Seidle arbeitete unter Bedingungen, die viele Musiker als Einschränkung empfinden würden, und entwickelte technisch innovative Ansätze, um die Klänge und integrierten Effekte des CZ-5000 zu modifizieren. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Wellenform, die Hüllkurve und die Tonart von Klängen mithilfe der Phasenverzerrungssynthese zu verändern und so im Grunde genommen Instrumente zu schaffen, während er Songs komponierte. Die Tracks zeichnen sich durch eine durchdachte impressionistische Vielfalt aus, die mal lo-fi, mal symphonisch klingt. Inmitten der Zerlegung und Verstärkung der Fähigkeiten des CZ-5000 gibt es auch einen geschmackvollen Rückgriff auf eine kindliche Interaktion und Erfahrung von Klang. Vielleicht ist es diese Erfahrungsqualität, die es so schwierig macht, Larrisons Projekt einfach als Ambient oder Elektronik zu verstehen. Sein Wille, die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu transformieren, hebt die daraus resultierenden Kompositionen auf eine persönliche Ebene und verleiht der Musik einen bezaubernden Sinn für Mystik. Connecters ist ein Beweis für eine künstlerische Vision, die sich nicht durch Grenzen einschränken lässt und keine Angst vor Informalität hat. Diese Aufnahmen, die dreißig Jahre nach ihrer Dokumentation auf magische Weise an die Oberfläche kommen, zeigen, wie personalisierte Produktionsmittel die Zeit ausdehnen und verkürzen können. Larrison lädt die Zuhörer ein, sich auf die Wunder der auditiven Vorstellungskraft einzulassen - eine Brücke zwischen visueller Erinnerung, emotionaler Resonanz und der grenzenlosen Möglichkeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Musik zu machen. Larrison's Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 wird am 3. April 2026 von Freedom To Spend als Vinyl- und Digitalausgabe veröffentlicht.
Savy Records celebrates its fifth year with Lumo, a new vinyl-only series built around the darker corners of the dance floor. The first edition gathers four artists whose productions move naturally through the night -- from tension and space to drive and release. The record opens with Andy Martin, a Mexican-Jamaican artist whose dub-infused ''Wicked Tune You Know'' nods to UK bass influences, with a percussive undertow and an addictively off-kilter synth line. Finnish favourite Sansibar makes his return to the label with ''Innerwelt,'' a twisted electro cut laced with acid paranoia and washed-out vocals, slightly unsteady but always in motion. On the flip, IDA -- fellow Finnish export and SAVY label founder -- keeps things tight with ''Electrostatic Rest,'' a straight-up electro roller built on clean drums and a classic electro bass, one to lock in the dancefloor groove with. Lewski closes with ''Glakk,'' a machinated, bass-heavy analogue banger, driving up the tempo as it heads up the peak time. Lumo presents a darker, deeper side of Savy: one that nods to the underground, and cut for purpose as a vinyl-only release.
- Stroboskop
- Gensher
- Diaabend
- Solex
- Alhambra
- Katamaran
- Atoll
- Butter
Das experimentelle Berliner Trio ZAHN kehrt mit seinem bislang elektrisierendsten Werk zurück. Eine üppige Fusion aus Schwere, Elektronik und halluzinatorischen Farben. Monolithische Grooves treffen auf synthetischen Schimmer. PURPUR strahlt Spannung und Gefahr aus und pulsiert mit Tiefe und Dichte. Bekannt für ihren intensiven, treibenden Sound, der den unerbittlichen Marsch einer Welt am Abgrund widerspiegelt, vertieft das Trio ZAHN - Chris Breuer, Nic Stockmann und Felix Gebhard - seine klangliche Erkundung mit einem Album, das gleichzeitig elektronischer und rockiger ist als seine gefeierten Vorgänger. Purpur orientiert sich am lebhaften Cover des Albums - einer Explosion aus Trauben und Beeren, die seinen üppigen, farbenfrohen Sound widerspiegelt. Das Album verbindet kraftvolle Genres zu etwas Frischem und Elektrisierendem: schwere Fundamente treffen auf reichhaltige elektronische Texturen und schaffen Schichten aus Farbe, Komplexität und einem Hauch von halluzinatorischer Süße. Erneut in Gyhum mit dem Toningenieur Peter Voigtmann (ex-The Ocean, Death By Gong, Heads.) aufgenommen, tritt Purpur in die Fußstapfen der bisherigen Werke der Band, markiert aber auch einen mutigen Sprung nach vorne. Gastbeiträge von Fabian Bremer (Radare, AUA) und Kjetil Nernes (Årabrot) vertiefen das Gefühl der Unruhe und Faszination des Albums, während Magnus Lindberg (Cult of Luna) mit seinem Mix und Mastering dem Album die Tiefe eines unterirdischen Pulses verleiht - knackig, schwer und lebendig mit mikroskopischen Details. Während ,Adria" eine lebhafte Flucht durch Krautrock, Dark Jazz, Noise Rock und Post-Punk bot, zieht ,Purpur" die Zuhörer in eine dichtere, komplexere und eng verwobene Klanglandschaft. Das dritte Album der Band ist ein berauschender Wirbel aus synthetischem Puls und physischer Schwere - ein Album, das sich eher wie fermentiert als wie komponiert anfühlt.
Blue Curacao Vinyl. Das experimentelle Berliner Trio ZAHN kehrt mit seinem bislang elektrisierendsten Werk zurück. Eine üppige Fusion aus Schwere, Elektronik und halluzinatorischen Farben. Monolithische Grooves treffen auf synthetischen Schimmer. PURPUR strahlt Spannung und Gefahr aus und pulsiert mit Tiefe und Dichte. Bekannt für ihren intensiven, treibenden Sound, der den unerbittlichen Marsch einer Welt am Abgrund widerspiegelt, vertieft das Trio ZAHN - Chris Breuer, Nic Stockmann und Felix Gebhard - seine klangliche Erkundung mit einem Album, das gleichzeitig elektronischer und rockiger ist als seine gefeierten Vorgänger. Purpur orientiert sich am lebhaften Cover des Albums - einer Explosion aus Trauben und Beeren, die seinen üppigen, farbenfrohen Sound widerspiegelt. Das Album verbindet kraftvolle Genres zu etwas Frischem und Elektrisierendem: schwere Fundamente treffen auf reichhaltige elektronische Texturen und schaffen Schichten aus Farbe, Komplexität und einem Hauch von halluzinatorischer Süße. Erneut in Gyhum mit dem Toningenieur Peter Voigtmann (ex-The Ocean, Death By Gong, Heads.) aufgenommen, tritt Purpur in die Fußstapfen der bisherigen Werke der Band, markiert aber auch einen mutigen Sprung nach vorne. Gastbeiträge von Fabian Bremer (Radare, AUA) und Kjetil Nernes (Årabrot) vertiefen das Gefühl der Unruhe und Faszination des Albums, während Magnus Lindberg (Cult of Luna) mit seinem Mix und Mastering dem Album die Tiefe eines unterirdischen Pulses verleiht - knackig, schwer und lebendig mit mikroskopischen Details. Während ,Adria" eine lebhafte Flucht durch Krautrock, Dark Jazz, Noise Rock und Post-Punk bot, zieht ,Purpur" die Zuhörer in eine dichtere, komplexere und eng verwobene Klanglandschaft. Das dritte Album der Band ist ein berauschender Wirbel aus synthetischem Puls und physischer Schwere - ein Album, das sich eher wie fermentiert als wie komponiert anfühlt.




















