Für seinen monumentalen „Ring“-Zyklus versammelte Karajan ein Weltklasse-Ensemble von Sängerinnen
und Sängern, die über einen neutralen Stimmklang verfügten und eine klare Deklamation des Textes boten.
Seine Berliner Philharmoniker waren mehr als fähig, dieser Herausforderung gerecht zu werden. Karajans
„Ring“-Zyklus hebt sich von anderen Einspielungen durch seinen geradezu überirdischen Ansatz ab, der auf
Schönheit, Lyrik und Struktur ausgerichtet ist.
Dieses außergewöhnliche Aufnahmeprojekt erscheint nun in der Original Source Series für höchsten audiophilen Klang; erstmals verwendet OSS als Quelle das originale Stereo-Masterband, ein Zweispur-Tonband.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Mehrspurbänder mit eigens für
die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und
geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere
Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie nie zuvor.
Veröffentlicht auf 180g-Vinyl und präsentiert in einer 3-LP-Box-Edition mit den originalen Covern und
Liedtexten, umfasst diese limitierte und nummerierte Ausgabe zusätzliche Fotos sowie Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Kerrigan are one of the most promising newcomers from Germany playing traditional heavy metal. The band was formed in Freiburg in 2019 by Bruno Schotten (guitars, bass) and Jonas Weber (vocals, guitars). The duo recorded a demo tape consisting of original compositions “Intruders”, “Force And Will” and “Heavy Metal 2020” plus a cover version of “Rest In Peace” by Wolf (UK). »Heavy Metal 2020« was later released by Fucking Kill Records on tape and vinyl (re-issued by High Roller). For their first full-length album »Bloodmoon«, Kerrigan inked a deal with High Roller Records. »Bloodmoon« was recorded with the help of session drummer Jonathan Döring, an old friend of the band, and received very favorable reviews in the metal press when it was released back in 2023. Together with Jakob on bass, Jonathan is now a regular member of Kerrigan. Three years after »Bloodmoon«, it’s time for the follow-up album by the name of »Wayfarer«. “Dreamy, melancholic and pretty versatile,” this is how guitarist and singer Jonas Weber describes the second Kerrigan album. For him, »Wayfarer« is more or less a direct continuation of »Bloodmoon«. Who knows, maybe Kerrigan have indeed achieved to write a modern heavy metal classic!
Kerrigan are one of the most promising newcomers from Germany playing traditional heavy metal. The band was formed in Freiburg in 2019 by Bruno Schotten (guitars, bass) and Jonas Weber (vocals, guitars). The duo recorded a demo tape consisting of original compositions “Intruders”, “Force And Will” and “Heavy Metal 2020” plus a cover version of “Rest In Peace” by Wolf (UK). »Heavy Metal 2020« was later released by Fucking Kill Records on tape and vinyl (re-issued by High Roller). For their first full-length album »Bloodmoon«, Kerrigan inked a deal with High Roller Records. »Bloodmoon« was recorded with the help of session drummer Jonathan Döring, an old friend of the band, and received very favorable reviews in the metal press when it was released back in 2023. Together with Jakob on bass, Jonathan is now a regular member of Kerrigan. Three years after »Bloodmoon«, it’s time for the follow-up album by the name of »Wayfarer«. “Dreamy, melancholic and pretty versatile,” this is how guitarist and singer Jonas Weber describes the second Kerrigan album. For him, »Wayfarer« is more or less a direct continuation of »Bloodmoon«. Who knows, maybe Kerrigan have indeed achieved to write a modern heavy metal classic!
Little is known about Em Vee, the elusive German editor and producer whose dusty vinyl crates have unearthed some of the most coveted disco and boogie reworks of the last decade. Born somewhere between the fading echoes of Berlin’s underground clubs and the hidden record shops of Hamburg, Em Vee’s story is as much about myth as it is about music.
From the funk fuelled hands in the air love bomb of Where Is The Love to the arms embracing body jam of Body to Body. On the flip the heavy disco balearic boogie monster, All Night Long takes it up a few gears before the rounding the EP off with the dramatic closer, Pleasure Island. Em Vee delivers an outstanding EP that covers all bases, that will no doubt appeal to late night disenfranchised Disco fiends.
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,Stürmische und kathartische Dark-Pop-Perlen", schrieb Gorilla vs Bear über Jessica Weiss' frühe Soloarbeiten. Die Sängerin und Songwriterin von Fear of Men bringt dieselbe lyrische Präzision und emotionale Intensität in ihr Soloprojekt New German Cinema ein. Es hat fünf Jahre gedauert, zwischen London und LA, aufgebaut aus nächtlichen Dateien, langen Stillephasen und der stillen Beharrlichkeit zweier Menschen, die versuchen, etwas Schönes von entgegengesetzten Enden der Welt aus zu vollenden. Produziert mit Alex DeGroot (Zola Jesus, Cate Le Bon), wirkt es sowohl forensisch als auch hingebungsvoll, das Produkt von jemandem, der die Katharsis nicht überstürzt. Pain Will Polish Me präsentiert sich sowohl einsam als auch verbindend, als wäre es aus Fernübertragungen zwischen zwei Traumzuständen entstanden. Weiss nennt es eine Meditation über Pop und den europäischen Arthouse-Autoren Rainer Werner Fassbinder. Es verfolgt, wie Intimität und Kontrolle ineinander übergehen, bis es unmöglich ist zu sagen, wo das eine endet. Die Songs handeln von den Teilen von dir selbst, die sich in der Liebe auflösen, und von den kleinen Gewalttaten, die damit einhergehen, wenn man bekannt ist. Sie bewegen sich durch klaustrophobische Beziehungen, Obsession, Hingabe, Zyklen des Leidens, die sich allmählich wie Hingabe anfühlen. Die Sprache ist Pop, aber das Gefühl ist etwas Fremderes, Kälteres, Innerlicheres. Die Songs bewegen sich im Schatten. Es ist ein Album darüber, sich selbst zu verlieren, um zu sehen, was übrig bleibt. Ein Dokument der Liebe als Besessenheit, Wiederholung, Überleben. Eine Meditation über die Liebe als Spiegel und Untergang, in Fragmenten gestaltet und dann zu einem Ganzen zusammengefügt.
Die experimentellen Hip-Hop-Legenden dälek kehren mit ihrem neuesten Album ,Brilliance of a Falling Moon" zurück. Der Titel stammt aus einem Abschnitt von Erik Larsons Roman ,In The Garden of Beasts" aus dem Jahr 2011. Das Album zeichnet ein feuriges Porträt des Lebens und Widerstands im faschistischen Amerika. ,Brilliance of a Falling Moon" wurde von Will Brooks (alias MC dälek) und Mike Mare konzipiert, komponiert und produziert und ist ein weitläufiges, kompromissloses Album, das den politischen Ton der Gegenwart widerspiegelt. Aufgenommen in den Deadverse Studios der Gruppe im Laufe der Jahre 2024 und 2025 aufgenommen, werden die Beats von ,Brilliance of a Falling Moon" von brutalen, staubigen Drum Breaks angetrieben und sind in eine bedrohliche, jenseitige Atmosphäre gehüllt. Brooks' Reime zielen auf alles ab, von der Unterdrückung von Informationen durch den Staat über den Kolonialismus bis hin zu Trumps Dämonisierung von Einwanderern, und sie brennen geradezu vor Empörung über den aktuellen Zustand der Welt.
Hurts Like Hell ist Charlotte Cornfields sechstes Album und das erste, das sie seit der Geburt ihrer Tochter aufgenommen hat - ein Wendepunkt für sie als Mensch und Künstlerin. Die wiederkehrenden Themen des Albums - persönliche Entwicklung und Erneuerung, die Beständigkeit der Liebe trotz Schwierigkeiten, Scham und Unbeholfenheit - haben dort ihren Ursprung. ,Diese Erfahrung hat mich aus mir selbst herausgeholt und mir eine andere Sichtweise auf die Dinge gegeben", sagt sie. ,Die Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit und Wildheit des Ganzen haben dazu geführt, dass ich mich weniger auf mich selbst konzentriere und mehr Abstand gewinne." Hurts Like Hell ist das offenste und stimmgewaltigste Album ihrer Karriere und auch dasjenige, an dem am meisten mitgearbeitet wurde. Cornfield zog sich in Philip Weinrobes Sugar Mountain Studio in Brooklyn zurück und wurde von einer kompletten Begleitband unterstützt, darunter El Kempner von Palehound, Bridget Kearney von Lake Street Dive, Adam Brisbin und Sean Mullins, mit wichtigen Beiträgen von Núria Graham und Daniel Pencer. Cornfield holte dann Feist, Buck Meek, Christian Lee Hutson und Maia Friedman als Gastsänger für das Album dazu. Das Ergebnis dieses Prozesses wird sofort in der Lead-Single ,Hurts Like Hell" deutlich, einem von Country-Klängen durchdrungenen Sehnsuchtslied, das Cornfield als ,eine Liebesgeschichte schüchterner Menschen" bezeichnet, wobei die Band Cornfields eigenwilligen Flow aufnimmt, als wolle sie das Herz ihrer Protagonistin wiegen. Dass der Song so verletzlich und so lebendig ist, ist eine Frage des Vertrauens zwischen Cornfield und ihren Bandkollegen, untereinander und in ihr Bauchgefühl. Ihr Sound liegt irgendwo zwischen Nashville Skyline und Harvest - eine warme, reichhaltige Antwort auf ihren verletzten, aber suchenden Ruf. Ein Großteil der Magie von Hurts Like Hell entsteht in dem Raum, den Cornfield für Harmonie schafft. Von Meek oder Hutson aufgegriffen, werden die Charaktere wie mit einem Pinselstrich zum Leben erweckt. Wenn Kempner oder Kearney hinzukommen, entsteht eine schillernde Facette der natürlichen, blitzartigen Chemie ihrer Band. In ,Kitchen" spiegelt Friedman Cornfields Erstaunen darüber wider, dass sie sich verliebt hat, und bringt die Emotion auf ihren ätherischen Höhepunkt. In ,Living With It" wird sie von Feist begleitet, die Cornfield über einen Gruppenchat für Mütter, die als Musikerinnen auf Tournee sind, kennengelernt hat. Cornfield ist mit den Narben ihrer Vergangenheit und der Hoffnung für die Zukunft zu diesem Album gekommen. Sie hat sich selbst von außen betrachtet und überlegt, was sie mit ihrer Musik nach der Geburt ihres Kindes erreichen will. Dabei war sie mutig genug, um Freiraum, Zeit und Hilfe von vertrauten und unerwarteten Quellen zu bitten - einem Gruppenchat, Songwritern, die sie bewundert, aber nicht persönlich kennt, Freunden, deren längst vergessener Song ihr den Refrain für einen neuen Song geliefert hat. Jedes ,Ja", jede Sprachmemo, jede geteilte Datei, jede offene Tür führte zu diesem Moment in Charlotte Cornfields Karriere. Nenn diesen Moment, wie du willst - eine Erweiterung, eine Wiedergeburt, ein Durchbruch - Hurts Like Hell ist groß genug, um ihm gerecht zu werden, und hat nichts von Cornfields Charme, Witz oder Dringlichkeit verloren. Es ist gleichzeitig eine Bestätigung ihrer Stellung unter den großen Singer-Songwritern ihrer Generation und die erste Formulierung ihrer Zukunft, egal welche Unsicherheiten und welche Liebe sie mit sich bringen mag.
Hurts Like Hell ist Charlotte Cornfields sechstes Album und das erste, das sie seit der Geburt ihrer Tochter aufgenommen hat - ein Wendepunkt für sie als Mensch und Künstlerin. Die wiederkehrenden Themen des Albums - persönliche Entwicklung und Erneuerung, die Beständigkeit der Liebe trotz Schwierigkeiten, Scham und Unbeholfenheit - haben dort ihren Ursprung. ,Diese Erfahrung hat mich aus mir selbst herausgeholt und mir eine andere Sichtweise auf die Dinge gegeben", sagt sie. ,Die Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit und Wildheit des Ganzen haben dazu geführt, dass ich mich weniger auf mich selbst konzentriere und mehr Abstand gewinne." Hurts Like Hell ist das offenste und stimmgewaltigste Album ihrer Karriere und auch dasjenige, an dem am meisten mitgearbeitet wurde. Cornfield zog sich in Philip Weinrobes Sugar Mountain Studio in Brooklyn zurück und wurde von einer kompletten Begleitband unterstützt, darunter El Kempner von Palehound, Bridget Kearney von Lake Street Dive, Adam Brisbin und Sean Mullins, mit wichtigen Beiträgen von Núria Graham und Daniel Pencer. Cornfield holte dann Feist, Buck Meek, Christian Lee Hutson und Maia Friedman als Gastsänger für das Album dazu. Das Ergebnis dieses Prozesses wird sofort in der Lead-Single ,Hurts Like Hell" deutlich, einem von Country-Klängen durchdrungenen Sehnsuchtslied, das Cornfield als ,eine Liebesgeschichte schüchterner Menschen" bezeichnet, wobei die Band Cornfields eigenwilligen Flow aufnimmt, als wolle sie das Herz ihrer Protagonistin wiegen. Dass der Song so verletzlich und so lebendig ist, ist eine Frage des Vertrauens zwischen Cornfield und ihren Bandkollegen, untereinander und in ihr Bauchgefühl. Ihr Sound liegt irgendwo zwischen Nashville Skyline und Harvest - eine warme, reichhaltige Antwort auf ihren verletzten, aber suchenden Ruf. Ein Großteil der Magie von Hurts Like Hell entsteht in dem Raum, den Cornfield für Harmonie schafft. Von Meek oder Hutson aufgegriffen, werden die Charaktere wie mit einem Pinselstrich zum Leben erweckt. Wenn Kempner oder Kearney hinzukommen, entsteht eine schillernde Facette der natürlichen, blitzartigen Chemie ihrer Band. In ,Kitchen" spiegelt Friedman Cornfields Erstaunen darüber wider, dass sie sich verliebt hat, und bringt die Emotion auf ihren ätherischen Höhepunkt. In ,Living With It" wird sie von Feist begleitet, die Cornfield über einen Gruppenchat für Mütter, die als Musikerinnen auf Tournee sind, kennengelernt hat. Cornfield ist mit den Narben ihrer Vergangenheit und der Hoffnung für die Zukunft zu diesem Album gekommen. Sie hat sich selbst von außen betrachtet und überlegt, was sie mit ihrer Musik nach der Geburt ihres Kindes erreichen will. Dabei war sie mutig genug, um Freiraum, Zeit und Hilfe von vertrauten und unerwarteten Quellen zu bitten - einem Gruppenchat, Songwritern, die sie bewundert, aber nicht persönlich kennt, Freunden, deren längst vergessener Song ihr den Refrain für einen neuen Song geliefert hat. Jedes ,Ja", jede Sprachmemo, jede geteilte Datei, jede offene Tür führte zu diesem Moment in Charlotte Cornfields Karriere. Nenn diesen Moment, wie du willst - eine Erweiterung, eine Wiedergeburt, ein Durchbruch - Hurts Like Hell ist groß genug, um ihm gerecht zu werden, und hat nichts von Cornfields Charme, Witz oder Dringlichkeit verloren. Es ist gleichzeitig eine Bestätigung ihrer Stellung unter den großen Singer-Songwritern ihrer Generation und die erste Formulierung ihrer Zukunft, egal welche Unsicherheiten und welche Liebe sie mit sich bringen mag.
In ,Osni the Flare", dem zweiten Teil von Tristan Allens mythischer Trilogie, zeigt der Komponist, Produzent und Puppenspieler, wie ein Sterblicher durch die Entdeckung des Feuers zu einer Gottheit wird. ,Osni the Flare" wurde über vier Jahre hinweg mit wortlosen Gesängen, Orgeln, Okarinas, einer Menge Spielzeuginstrumenten und einem ausgeklügelten Sounddesign aufgenommen und erzählt in vier akustisch und visuell beeindruckenden Akten von den Ursprüngen der Flamme und der Zeitlichkeit. Allen webt einen Schöpfungsmythos, der zwischen Schönheit, Schatten und wehmütiger Glut wechselt, und schafft so ein Portal zu einem sorgfältig gestalteten, emotional kraftvollen Klang und einer Geschichte, die durch ein fantastisches Reich hallen. Allen wurde in Saratoga Springs, New York, geboren und hat Kindheitserinnerungen an den Aufenthalt seiner Familie in Japan. Sein Weg führte ihn zu prägenden Begegnungen, darunter mit seinem Lehrer Andy Lorio, der das wachsende Interesse und Können des jungen Musikers am Klavier durch Improvisationstechniken förderte, und Amanda Palmer, die ihn mit 16 Jahren während eines Sommerprogramms am Berklee College entdeckte und seine erste Veröffentlichung durch Crowdfunding finanzierte. Nachdem er an der Berklee Klavier studiert, das Live-Elektronik-Kollektiv Nue mitbegründet, mit der Metal-Band Dent durch China getourt und zwei Solo-Klavier-EPs veröffentlicht hatte, zog Allen 2018 von Boston nach Brooklyn. Eine Anzeige auf Craigslist führte zu einer Puppenspielausbildung bei Mike Leach, der ihnen sechs Monate lang beibrachte, wie man eine Marionette richtig führt, was ihnen eine Stelle als Darsteller am renommierten Puppetworks Theater einbrachte. Diese harte Arbeit, zusammen mit dem Kontakt zu den Artefakten des Bread and Puppet Theater ihres Vaters und dem balinesischen Schattenspiel, brachte Allen zu ihrer kreativen Praxis: Komponieren für akustische Instrumente, elektronisches Arrangieren und Auftritte mit Puppenspiel. Osni the Flare erzählt einen Schöpfungsmythos, in dem die Titelfigur in einem Garten aufwacht und Äpfel von einem Baum pflückt. Von einem Loon herbeigerufen, macht sich Osni auf, den Baum vor der Kälte des Winters zu schützen. Als der Loon von einem Drachen verschlungen wird, wagt sich Osni in dessen Bauch und entdeckt dort Glut. Als er diese Glut dem Baum anbietet, entzündet sich dieser - der Ursprung des Feuers selbst. Iso, der Gott des Meeres, greift mit einer Flut ein, die Osnis Garten überschwemmt. Nach seinem Tod gelangt Osnis Seele in das Reich der Schatten, wo sie sich Tin und Iso anschließt und zur Gottheit des Feuers wird - Osni the Flare. Das Album klingt menschlicher und kindlicher als sein Vorgänger ,Tin Iso and The Dawn" und wechselt von der Perspektive der Götter als Beobachter zu der des ersten sterblichen Charakters in Allens Welt. Unterstützt durch neue Liebe, kanalisiert das Projekt Gefühle in Musik, die zu einem ganz eigenen Zauber wird. Wie Tin Iso beginnt und endet das Album mit Klavierklängen als Portal, das die Heimat repräsentiert, während Osni sich auf eine Reise durch drei Reiche begibt: das Land der Lebenden, das Zwischenreich und das Jenseits. Osni the Flare wurde fast komplett mit einem Aston-Kondensatormikrofon in Allens Wohnung in Brooklyn mit Blick auf den Cypress Hills Friedhof aufgenommen und besteht aus Spielzeugklavier und Flöten, Okarinas, Harmonium, Pumporgel, E-Bass und Kontrabass, Gadgets und einer umfangreichen Sammlung von Spieluhren und Glocken. Die Gesangsmelodie - inspiriert vom Summen seiner Partnerin Virginia Garcia Ruiz, das an Pans Labyrinth erinnert - war Allens erster Ausflug in den Gesangsbereich, wobei er eine Melodie ohne Worte verwendete, um den Zuhörern zu ermöglichen, die Protagonisten zu bleiben. Die Flöten wurden Note für Note akribisch aufgenommen, darunter balinesische Sulings, Fundstücke aus chinesischen Souvenirläden und vogelförmige Okarinas. Die Spieluhren wurden langsam aufgezogen, einzeln gesampelt und dann neu arrangiert und gestimmt, um Virginias Summen zu verdoppeln. Ein ausgedientes Casio SK-1 mit einem kaputten Lautsprecher wird mit einem Harmonium kombiniert, um Akkordtexturen zu erzeugen. Stundenlange Improvisationen, die durch Bastl Thyme und NanoVerb geleitet wurden, erzeugten lange, ausklingende Delays, wobei die besten Momente für Songs ausgewählt wurden. Feuergeräusche entstanden durch Fingernagelklicken auf Klaviertasten. Feldaufnahmen hielten das Zerlegen eines Klavieruntergestells, das Löschen von Kerzen und Geräusche aus einem Hospiz fest. Die Stimme des Drachen spricht Worte aus Allens erfundener Sprache. Die Melodie liegt oft im Bass - inspiriert von Goth und Gamelan - mit nach oben gerichteten Verzierungen. Der detailreiche Ansatz spiegelt eine Punktierung wider, die Allens Original-Artwork für das Albumcover ähnelt und durch ihre obsessive Arbeit kleine Teile zu einem großen Bild zusammenfügt - unter der Dusche, vor dem Einschlafen, mitten im Satz. Das Klavier wurde von der Toningenieurin Katie Von Schleicher bei Figure 8 Recording neu aufgenommen, gemischt wurde das Album von Paul Corley. Der technische Leiter Jim Freeman arbeitete vier Monate lang am Halsgelenk und fünf Monate lang an den Schultern der Basswood-Stabpuppe, die von Bruce Schwartz' Ballerina inspiriert ist. Freeman verbrachte Jahre damit, ein selbstgebautes LED-System zu entwickeln, um das Puppenspiel von der Bühne aus zu beleuchten, und sein unwillkürliches Pfeifen während der Arbeit wurde heimlich aufgenommen und ist im Schlussmoment zu hören. Die Herstellung der Puppen wurde von Miryam Moutillet und Lauder Weldon überwacht, die hybriden Köpfe wurden von Duygu Bayar Ekren entworfen. Seit der Veröffentlichung von Tin Iso im Jahr 2023 hat Allen in der experimentellen Puppenspiel-Community von New York City eine Heimat gefunden und wird von der Jim Henson Foundation und La MaMa unterstützt. ,Osni the Flare" steht für Tristan Allens kontinuierliche Weltgestaltung mit akribischer Kontinuität - viele bewegliche Teile, die in funkelnder Kohäsion präsentiert werden, wobei sich jede Komponente aus einer Idee entwickelt, wie eine Fantasy-Serie, die im selben Reich spielt. Das Album erreicht das, was sich Allens kindliches Ich beim Anschauen von Fantasy-Filmen vorgestellt hat: Musik, die nicht so klingt, als würden Menschen Instrumente spielen, sondern wie das Werk der fantastischen Welt selbst. Durch die Kunst des Puppenspielers, ,wahre Lügen zu erzählen", lädt Allen die Zuhörer ein, etwas Ursprüngliches und Unmittelbares zu erleben. Während Osni sich von einem Sterblichen zu einer Gottheit verwandelt, zeichnet das Album nicht nur den Ursprung des Feuers nach, sondern auch den Ursprung des Mythos selbst.
Maui Blue & Orchid Vinyl. Nachdem wir American Don mit (Steve) Albini fertiggestellt hatten, waren wir kurz davor, dass die Spannungen zwischen uns so groß wurden, dass wir uns trennen mussten. Ich (Eric) war überzeugt, dass wir bei den Aufnahmen die wahre Essenz der Songs verloren hatten. Es war keine einstimmige Entscheidung, mit Steve aufzunehmen. Wir haben das Album komplett mit Gitarrenloops geschrieben, und Team Storm & Stress wollte im Studio mit Pro Tools weitermachen, was sowohl zu dem passte, was wir machten, als auch zu dem, was wir erreichen wollten. Steve hatte gerade den großartigen A-Raum bei Electrical fertiggestellt, und Damon bestand darauf, dass wir dort die Drums aufnehmen würden. Er gab in dieser Frage nicht nach. Sobald wir dort ankamen, wurde uns klar, dass alle Songs, die wir mit unseren Pedalen in mehreren Overdubs geschrieben hatten, nur Mono-Gitarrenaufnahmen zuließen. Wir haben das Problem gelöst, indem wir die Songs zu einem einzigen Loop gespielt und alle Gitarren später überlagert haben, sodass ein volles Stereofeld entstand, das zu den grandiosen Drum-Aufnahmen von Steve passte. Dieser Ansatz hat unsere Spielweise total verändert. Das hat zwar magische Momente der Improvisation ermöglicht (Peter Criss Intro), aber als das Album fertig war, klang es aufgebläht und die Darbietungen waren träge. Ich war mir immer sicherer, dass der Sound des Akai Headrush und die Tempi, die er für Damon vorgab, das Herzstück dieser Songs waren. Ian stimmte mir zu. In einem gewagten letzten Versuch hatte ich die Idee, Greg Norman (der für Steve arbeitete!) anzurufen und ihn zu fragen, ob wir nach unseren nächsten Shows heimlich in sein Studio in S. Chicago kommen und das Album LIVE neu aufnehmen könnten. Es war ein riesiger Schritt, der niemals hätte funktionieren können, aber wie durch ein Wunder waren alle einverstanden, und wir versuchten es. Greg hat uns persönlich und professionell in unserer heißesten Phase eingefangen. Die Tempi sind schneller, und niemand hält sich zurück. Diese echten Live-Bänder zeigen die Songs genau so, wie wir sie auf Tour gespielt haben, wo sie zwischen Juni 1999 und Juli 2000 entstanden sind. Jetzt, 25 Jahre später, wurden die Greg-Norman-Aufnahmen entstaubt und digitalisiert. Mit Hilfe moderner Restaurierungswerkzeuge und dem Fachwissen von Sir Bob Weston konnten wir diese Aufnahmen zum ersten Mal neu abmischen und mastern. - Eric Emm, Bassist
Als Justin Morris 2019 nach einem Leben in North Carolina nach New York City zog, hatte er vor, das Gegenteil von dem zu machen, wofür die Leute normalerweise in die Stadt ziehen: seinen Traum aufzugeben. Seit seiner Kindheit war dieser Traum einfach: Songs schreiben, in Bands spielen, im ,Indie-Rock" leben. Aber als er für einen der größten Indie-Stars der Zeit Merchandise verkaufte, geriet diese Überzeugung ins Wanken. Von seinem Platz im Bus aus betrachtet, schien der Alltag auf Tournee nicht zu den faszinierenden Shows zu passen; Zugaben wichen einer Arbeitsrealität, die ihm die berufliche Seite von etwas zeigte, das er immer nur romantisiert hatte, und ihn fragen ließ, wo der Glanz geblieben war. Für seine naive Weltanschauung war die Kluft zwischen der Fantasie, ,es zu schaffen", und der Realität erschütternd. Wenn das ,der Traum" war, dachte er, musste er vielleicht überdacht werden. New York sollte ein Neuanfang sein, vielleicht sogar der Ort, an dem er einen anderen Beruf erlernen und die Musik hinter sich lassen würde. Doch weniger als einen Tag nach seinem Einzug in die Untermiete in Bushwick trat ein Mann mit einer Waffe seine Schlafzimmertür ein, zwang ihn auf den Boden und fesselte seine Hände mit Fernsehkabeln. In den Tagen nach dem Raubüberfall, in denen er nur noch durch Songs einen Sinn in den Dingen erkennen konnte, begann er wieder zu schreiben. Diese Songs wurden zum Beginn eines neuen Projekts, das er Sluice nannte. Sluice ist jetzt eine vierköpfige Band aus Durham, North Carolina - mit Morris an der Gitarre und am Gesang, Oliver Child-Lanning am Bass und verschiedenen Instrumenten, Avery Sullivan am Schlagzeug und Libby Rodenbough an der Geige - mit Companion, ihrem dritten Album und Debüt bei Mtn Laurel Recording Co. Es folgt auf Radial Gate aus dem Jahr 2023, das still geliebte Album, das Morris aufgenommen hatte, nachdem er aus New York geflohen war und sich mit dem damals noch unbekannten Child-Lanning in einem Haus in Hillsborough niedergelassen hatte, das er über Craigslist gefunden hatte. Dort nahm er Songs im Sylvan Essos Studio Bettys auf, während er als Zimmermann arbeitete. ,Companion" ist ein Album über das Dating, über das Verlieben zu den weitläufigen Refrains von Kenny Chesney und Alan Jackson. Der ,Begleiter" ändert seine Form: Manchmal hat er einen Namen (Sara, Bluey, Of Doe Eyes), manchmal ist er ein Hund, der morgens aus der Tür schlüpft, manchmal ist es Morris selbst, der sein Spiegelbild im Badezimmerspiegel sieht und murmelt: ,Junge, ich liebe dich." Manchmal sind es die Tischler, die Stadtbewohner, die Bandkollegen, die alten Tourkollegen, die wieder in sein Leben treten. In seinem sachlichen, ironiefreien lyrischen Stil, den Pitchfork einmal als ,eine Umerziehung in Aufrichtigkeit" beschrieb, wirken diese Menschen real, weil sie es sind. Und immer in greifbarer Nähe ist die Musik selbst, die Begleiterin, die fast verloren gegangen wäre.
"Nachpressung als limitiertes gelbes Vinyl! Das in Australien gegründete und in LA ansässige Duo VOWWS meldet sich mit „I'll Fill Your House With an Army“ zurück, ihrem bisher ehrgeizigsten und am besten umgesetzten Album.
„I'll Fill Your House With an Army“ (2025) ist der Höhepunkt der kühnsten Ideen der Band und zeigt, wie VOWWS, bestehend aus Rizz und Matt James, ihre charakteristische „Death-Pop“-Ästhetik vertiefen: eine genreübergreifende Mischung aus industrieller Elektronik, alternativem Rock, cineastischer Nostalgie und melancholischer Pop-Sensibilität. Co-produziert von Billy Howerdel (A Perfect Circle) und mit Gastauftritten von Josh Freese (A Perfect Circle, NIN, Devo) und James „Munky“ Shaffer (KORN), ist das Album eine Reise durch Sehnsucht, Entfremdung und die surreale Schönheit des Chaos.
Dieses Album zeigt perfekt die dynamische Bandbreite des Duos: von verzerrter Intimität bis hin zu gewaltigen Klangattacken reflektieren VOWWS ein zerbrochenes Spiegelbild des modernen Zustands - romantisch, aber desillusioniert, viszeral und doch seltsam erhebend.
Nachdem sie sich durch Touren mit den Deftones, Twin Temple und Poppy bereits eine kultige Fangemeinde erspielt haben und gerade einen bahnbrechenden Live-Auftritt im Golden Gate Park neben System of a Down und The Mars Volta absolviert haben, sind VOWWS bereit, ihr Vermächtnis mit dieser Veröffentlichung zu zementieren. Ihr künstlerisches Ethos, unbeugsam in einer Ära der Wegwerfbarkeit, hat sie auch in die Welt der High Fashion geführt, wo sie mit Comme des Garçons, Givenchy und Byredo zusammenarbeiten.
Dudley Perkins, aka Declaime, is a visionary wordsmith and sonic architect who has been a pivotal figure in the underground hip-hop scene since the mid-90s. Renowned for his introspective lyricism, intricate rhyme patterns, and innovative production techniques, he has consistently pushed the boundaries of the genre. Declaime's music is a fusion of soulful samples, jazzy undertones, and raw, unfiltered emotion.
His ability to seamlessly blend intricate beats with thought-provoking verses has earned him a dedicated following and critical acclaim. Throughout his career, Declaime has collaborated with a diverse range of artists, including Madlib, Oh No, Georgia Anne Muldrow, Flying Lotus, knxwledge, Aloe Blacc, Kankick, Saul Williams, Latoya Williams, Hudson Mohawk, Casual and many other notable names. His solo projects and collaborative efforts have left an enduring impact on the hip-hop landscape, inspiring countless artists and shaping the sound of future generations.Dudley has unveiled his latest 9-track album titled "Flatulent," set to be released on the esteemed Urbnet label. The album, produced by German beat maker and producer Der Brxwnsxn, highlights Declaime's signature blend of intricate rhythms, haunting samples, and ethereal melodies.
As Selofan's fifth studio album, Vitrioli, from 2018, is a testament to the tragedy of life. The Greek duo, Joanna Pavlidou and Dimitris Pavlidis, who recorded the album in the Fabrika Records home studio, continue on in their poetic, but heartbreaking, music set to a dance beat. Between languages (Greek, English, German, and Spanish), Selofan feels on the brink of mania with Vitroli. However, the madness is controlled, the songs are restrained hysterics that culminate into the alchemic perfection of the band's specific moody sound.
From synthpop to synthpunk elements, the twelve-track LP leads listeners through dark corridors and into haunted, empty beds. There is a resignation to a doomed destiny with Vitroli—a trait that connects all Selofan releases—as a bitter pain and loneliness that cannot, or will not, subside.
The album begins with "Give Me a Reason" whose lyrics feel universal in this day and age: Give me a reason, to get out of bed / I could just watch the ceiling instead. Its heartbreak is profound as bells and voice pads echo under Joanna's voice. The adjacent music video for the song was directed by Dimitris Chaz Lee, and the band describes the video as "depicting the fragile nature, conflicts, emotional demands, and vulnerability of each person in a relationship."
"Billie Was a Vampire" is a story about an undead creature who works at a nightclub followed by the urgency of "Black Box." Brass sounds moan against the fast beat and suggest a frenzied need to escape.
"I'm Addicted" became the second single for the LP. I am addicted, you are mine, Joanna demands of the lover. The music video, also directed by Dimitris Chaz Lee, depicts a clean, white photoshoot primed for the most beautiful creatures of the Athenian wave scene. Alex Macharias, from the legendary Greek band In Trance 95, acts as the photographer for the session, as the models pose and flail under the bright bulbs. The director states: "Addiction is a mental state, something inside all of us. It altered our perception and created a parallel world of avant-garde beings and flashy lights making us part of this everlasting bond."
While many have tried to emulate the ancient German (black)thrash sound, CRUEL FORCE brimmed with an authenticity that could not be denied, as well as songwriting that added to that noble tradition rather than lazily picking at its corpse. Their two successive albums, 2010's The Rise of Satanic Might and 2011's Under the Sign of the Moon, made CRUEL FORCE a certifiably CULT name in the international metal underground. Sadly, the band fell into a hiatus following that second album, but returned reinvigorated with the comeback 7" EP Across the Styx in 2022 and, a year later, the glorious full- length Dawn of the Axe at the hands of new label home SHADOW KINGDOM. Continuing to make up for lost time, CRUEL FORCE storm back with swords gleaming high on their fourth full- length, Haneda.
Where a line could be drawn between the band's "first era" of The Rise of Satanic Might / Under the Sign of the Moon, so continues this Second Era that began with Dawn of the Axe - one that harkens to the "Jurassic period" of heavy metal, when everything was rawer, less polished, and more energetic and powerful. As displayed by that pivotal predecessor, Haneda further proves that CRUEL FORCE are more so an old-style speed metal band, largely bereft of that blackened edge during their First Era. The tradeoff is that there's a prominent mysticism coursing through that speed, and the blue-collared aspect of Dawn of the Axe is now spit-shined to a lethal slickness that makes Haneda hit that much harder.
However, it must be stressed that, while it follows logically from Dawn of the Axe, Haneda is very much its own headspace, its own continuation of a still-vital aesthetic. At times more epic, exuding both more and different atmospheres, CRUEL FORCE here take the listener on a journey from old temples to desert planes, from deep jungles to mountain tops, and other mysterious locales beyond; indeed, the whole record is like a journey through mystical realms. Although no concept album, Haneda is very conceptual in its aesthetics, even down to its production: BIG and naturaltoned, from the guitars to especially the drums, everything here is as '80s and authentic as possible, underlining
In 1983 Nana Vasconcelos came into contact with a group of young musicians from Quebec City, who combined their association with the avant-garde with a visceral love for Africa and the Far East. The entire album encompasses the musicians' multifaceted music experience infused by a sense of spirituality and mystery - immersed in an ocean of rhythm with one shore in Brazil and the other in Africa. Ntsano is now available on CD for the first time, plus 180g vinyl with cutting and pressing by Pallas Group, Germany. The limited edition LP is presented in a gatefold sleeve with booklet & each copy is hand numbered. The audio has been transfered from original analogue tapes.
ADULT. kooperiert nicht. Seit über 25 Jahren verkörpert die dystopische Detroit-Synth-Punk-Institution, gegründet von Nicola Kuperus und Adam Lee Miller, unbeirrbare Frustration, Misstrauen und Beklemmung. Man könnte erwarten, dass sich die Kanten mit der Zeit abschleifen, doch ADULT. hat kein Interesse am Komfort eines Vermächtnisses. Noch nie klang die Musik des Duos so unmittelbar, so dringlich und so unverhohlen wütend wie auf dem abschließenden, kompromisslosen Kissing Luck Goodbye.Mit aufgerüstetem Equipment und einer neuen Klangbibliothek gebaut, ist das Material erdrückend dynamisch, lauter - und zugleich klarer. Kuperus' dominante Darbietung rückt im Mix stärker in den Vordergrund und skizziert ein Arsenal aus lebhaften, ätzenden Rufen, Sprechchören und Gedankensplittern. Lachen - ob in den Texten oder als besessene Präsenz - fungiert als Leitmotiv und verweist auf die bedrohliche Absurdität der modernen Zeit.,THE CHAOS IS WHAT THEY WANT", singt sie in ,R U 4 $ALE" - zugleich eine Absichtserklärung: einer brennenden Welt aus Gier und Unordnung mit trotzigem, meisterhaft zusammengebautem Chaos zu begegnen. ,Du hast in dieser Höllenlandschaft, in der wir gerade leben, zwei Möglichkeiten: kämpfen oder depressiv sein", sagt Miller. ,Beides ist okay. Aber, na ja, die Entscheidung war einfach."ADULT. ist bekannt für hochriskante Katharsis auf der Bühne und griff kürzlich auf seinen Backkatalog an Bassgitarren-Songs aus den 2000ern zurück, wobei sie die vorausschauende Anxiety Always-Ära erneut nachzeichneten - teils aus Notwendigkeit angesichts der heutigen politischen und technologischen Angsttemperatur. Die Reaktion war sofort spürbar: ,Wir waren in Paris, und die Kids sind von der Bühne gesprungen. Und ich dachte nur: Das ist großartig. Das ist irgendwie die Energie, in die ich wieder zurückwill", sagt Kuperus.Diese Erkenntnis fiel mit einer Reihe von Rückschlägen zusammen - Kuperus' Anfällen von chronischem Schwindel, dem Verlust ihres engen Freundes und Kollaborateurs Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, dem das Album gewidmet ist - alles unter dem drohenden Regime noch einmal erheblich verschärft. ,Wir dachten nur: Alles zerbricht. Wir zerbrechen. Wir sind kaputt." Dieses Gefühl hielt jedoch nicht an, denn letztlich waren sie viel zu sehr von Wut aufgeladen, um stillzuhalten. Die Stimmung vor Kissing Luck Goodbye waren vier Mittelfinger, die kerzengerade nach oben zeigten.Anstatt sich zurückzuziehen, konzentrierten sie sich auf den Prozess und überarbeiteten ihr Setup - inklusive der ersten neuen Mikrofone seit 20 Jahren. Hält man das Album an irgendeiner Stelle an, zählt man wahrscheinlich ein Dutzend Dinge, die gleichzeitig passieren, in seltsamer, schwindelerregender und dissonanter Harmonie. ,No One Is Coming" attackiert Untätigkeit angesichts des Faschismus - ,NO ONE IS COMING TO YOUR RESCUE". ,None of It's Fun" feuert mit atemloser Dringlichkeit, rasenden Glissandi und pointierten Zeilen wie: ,OH I AM TEARING MY GUTS OUT / LOOK AT ME_ DO YOU THINK THAT THIS IS AMUSING?"Eine geradlinige Basslinie und Kickdrum prallen im Abschlusstrack ,Destroyers" auf pulsierende Mantras, werden dann vollständig gesättigt und kakophonisch. Ihre jüngeren Ichs hätten den Song vielleicht sich selbst zerstören lassen, doch hier gelang es ihnen, die Lautstärke durch alle Extreme hindurch zu stabilisieren und Raum für ein eindringliches, abschließendes A-cappella zu schaffen: WE PAY THE PRICE FOR THOSE IN POWER EXPLOITING YOU EXPLOITING ME CONSUMING YOU CONSUMING ME SICK SICK SICK SICKENING IT IS US THAT ARE DEVOURED BY EVERYTHING I WILL EAT YOUR HATE
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DJ Support: Garnier, Opolopo, Worldwide FM, Marcia Carr, Bill Brewster, Timeout Moscow, Craig Smith, Delfonic, Tony Nwachukwu, Marcel Dettmann, DJ Rocca, Shuya Okino, Borrowed Identity, Titonton Duvante, Alex Attias, Rainer Truby, Sol Power All-Stars, Kyri R2, Robert Luis, Severino Panzetta, Lars Behrenroth, Kassian, Alkalino, Getdown Edits, Moodymanc, Gerd, Lea Lisa, Young Pulse, Mark de Clive-Lowe, Mark Grusane, Alex Barck….
International dance music heavyweight, producer and DJ Alexander Lay-Far returns with a powerful new chapter - Lay-Far Dance Orchestra (LFDO) - a fully-fledged live band project that reconnects him with his jazz-funk and fusion DNA while pushing dance music forward with unmistakable groove, musicianship and emotional weight. Formed in early 2024, LFDO is no nostalgia exercise. With Lay-Far at the helm as bassist, bandleader, composer, arranger and sound engineer, the orchestra has already been turning heads with explosive live performances, reinventing classic Lay-Far cuts, and now unveil their first album “Skybreak” with all new and original material written and produced by Lay-Far together with his bandmates and star guests, including Lipelis, Antoha MC and Seven Davis Jr. This work shows the departure from the predominantly electronic sound of Lay-Far's previous solo albums in favour of live instrumentation recorded to analogue tape and effortlessly bridging the gap between Jazz, Library Music, Disco-Funk, House, Broken Beat and Drum’n’Bass. “Skybreak” is dynamic, passionate, spiritual, cinematic, playful, heartfelt, life-affirming, dreamy and deeply romantic. Ultimately, there’s something profoundly romantic in recording and releasing such music in this day and age!
“Take Flight (Part 1)” is opening the album with style. It takes us on a beautifully orchestrated journey, blending the sensuality of Library Music with high-octane Jazz-Funk and raw b-boy breaks, propelled by breathtaking flute and Rhodes solos of Timur Nekrasov and Maxim Glonti. This aural symbiosis of “beauty and the beats” will become more and more prominent as the album unfolds.
It’s time for “Aquarius Love” created with the inimitable artist and vocalist Seven Davis Jr. (Secret Angels, Ninja Tune). In this composition cinematic soul and heavy jazz meet the restless energy of live drum & bass with deep and heartfelt vocals - timeless sound combined with a timeless message about love and life!
Next is “Head In The Clouds” - a theme for an imaginary rom-com, an ode to all the dreamers - sweet, light, naive and heartwarming. Space-Disco-Funk at its best!
“Where You From” is a fiery Soulful House number with heavy Afro-Latin influences recorded in collaboration with Lipelis. It’s full of Sun, joy and passion. Its irresistible rhythm is emphasised by funky octave bass, wah-wah guitar, catchy piano riffs, guitar solo by Lipelis and seemingly light conscious message delivered by Lay-Far and Maryag. Summer is here!
Now the album takes an unexpected twist in the form of “The Harp of Boom” which at first glance appears to be a classic-sounding Boom-Bap banger. Yes, It’s loud, raw, and gritty, yet it gradually evolves into something delicately-touching and deeply-soulful thanks to a memorable flute melody and lush string arrangement. Definitely recorded with tongue in cheek.
Next is “Feel The Moment” a remarkable collaboration with one of the most recognisable and distinctive Russian artists, singer, trumpeter and cultural icon Antoha MC. It’s a feel-good song, hopeful, life-affirming and bittersweet. A stylish excursion into Brit-Funk and Soviet Jazz-Fusion sound, drawing inspiration from the likes of Atmosfear, Light Of The World or Soviet Jazz bands like Allegro and Arsenal, but reimagining the influences through the modern West London broken beat lens.
The spectacular music journey continuous with “Take Flight (Part 2)” - it’s all about the deep infectious jazz-funk groove, heavy beats, rolling percussion and the glory of the soloing instruments - saxophone and flute by Timur Nekrasov, demonstrating the wide range of emotions from thoughtful and lyrical to restless and borderline vicious. One for freestyle dancing!
As the album draws to an end a vibrant musical triptych “Soul Constant” awaits, mixing together the deep and sensual mood of spiritual jazz with heavy syncopated drum’n’bass rhythms by Michail Fotchenkov, lush orchestration, expressive saxophone solos and the ending which can simply be described as “aural bliss”. It’s breath-taking!
A pleasant bonus is the exclusive version of “Where You From” by Lipelis himself, who is taking it into dub territories, further enhancing the rhythm section and enriching the song with his trademark playful synth flourishes and dreamy guitar solos for maximum effect (and appeal).
The album “Skybreak” by Lay-Far Dance Orchestra is the work of real artistry and craftsmanship with timeless sound that’s not only deeply-rooted but also forward-thinking.
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DYING VICTIMS PRODUCTIONS is proud to present ZERRE’s highly anticipated second album, Rotting on a Golden Throne, on CD and vinyl LP formats. From the cellars of Würzburg, Germany, ZERRE have been keeping the torch of old-school thrash metal burning while carving their own vicious path. Their sound draws on the razor-sharp aggression of classic Metallica and Exodus and the stomping groove of early Faith No More: no frills, no mercy. Their third full-length, 2024’s Scorched Souls, tore through the scene and earned critical acclaim for its searing riffs and unflinching energy. Now, ZERRE take a decisive step forward with Rotting on a Golden Throne. Darker, more overtly political, and more aggressive than its predecessor, this fourth full-length dives headfirst into the rot of power, corruption, and human decay – a brutal soundtrack for a world teetering on the edge. Onstage, ZERRE embody the chaos of their music: riff-driven assaults, breakneck tempos, and a raw intensity that leaves no room to breathe. On record, while those influences still remain, but the DNA has been splintered into something more unique and definitely more powerful: thrashing, yes, but within a crossover framework that feels titanic. The production is razor-sharp, but with ominous atmosphere to spare; the execution is even sharper, as the drumming especially pulses like a dread locomotive; and vocals spit forth venom, raging against a machine fatted by suffering. As the throne collapses, ZERRE deliver the anthem of its fall. Keep on Rotting on a Golden Throne!
BIG TIME again with Deekline and Aphrodite back on with the frnechies !! Don't miss that shit baby..... Be one of the rare who can spin this label:) Chack how sold out its everywhere ....
On his second album for Bruk, hoyah חיה continues to take an unflinching look at his Jewish identity while confronted with the heinous actions of the Israeli state. Echoing the name of his Refuge Worldwide radio show, he examines the shared histories of the Jewish diaspora across the Middle East and North Africa — from Morocco to Uzbekistan and everywhere in between. Can I Get A Chayah? is an honest attempt to explore what Judaism could become at a time when the culture faces an existential crisis.
The sonic approach hoyah חיה takes on Can I Get A Chayah? is central to the album's theme, as hard-gated processing on every sound creates a disorienting effect aiming for a kind of 'functional transcendentalism'. From the opening strains of preceding single '808s n Trance Gates' the jagged stop-start intensity of the samples sets a head-spinning tone for the album. The source material comes from across the aforementioned Jewish diaspora, challenging the nationalist idea of the single Jewish state.
Balancing beauty and aggression, hoyah חיה also reaches to a strong cast of collaborators to round out his cultural explorations. Principle among these is the late David German, the US-born guitarist and songwriter behind Silver Jews, whose repeated, bewildered mantras on 'Shalom Aleichem' embody hoyah חיה's own struggles with faith in the face of current horrors. Internationally celebrated Turkish-descent German musician Derya Yıldırım graces 'Talmuds' with her haunting vocal — a tribute to ancient Jewish mysticism that gets passed through the album's unrelenting sonic framework. On 'The Lock' Muha tackles African transcendentalism, while Rael pulls no punches with the questions he poses on the barbed 'This Song Has A Different Title But It Can't Be Published Here Because Of "Reasons"'.
With further prayer recitals on 'Lekha Dodi' and 'The Nose' and videos examining the psychedelic nature of reading the talmud and repetitive prayer movement shuckling, hoyah חיה has taken his research deep into the spirituality of his heritage at a time of crisis for Jewish identity. Naturally, Can I Get A Chayah? is not an easy listening experience, but neither is it a bleak one. There is beauty, mystery, complexity and nuance woven within the stark approach — an intentional, considered statement on a culture much deeper and wider than the barbaric acts of an unrepresentative group of twisted ethno-nationalists.
Mizery aus San Diego sind ein rebellisches Kraftpaket, das mit seinem Crossover-Hardcore-Sound für Aufsehen sorgen will. Mizery wurden 2014 mit ihrer EP ,Survive The Vibe" bekannt, gefolgt von ihrem 2016 erschienenen Album ,Absolute Light" (Flatspot Records). Mit ihren groovigen Rhythmen und dynamischen Live-Auftritten erregten sie schnell Aufmerksamkeit. Die Idee zu Mizery hatten die Kindheitsfreunde Jose Luna (Gesang) und Taylor Parker (Leadgitarre). Als die beiden den Schlagzeuger Cayle Sain trafen, wurde aus der Idee echt was. Bald darauf holten sie Miguel ,Mikey" Salazar am Bass dazu und begannen als Vierergruppe zu komponieren. Nach der Veröffentlichung des Albums tourten Mizery mit Genre-Größen wie Power Trip, Terror und Backtrack und nahmen Ahmad Ali am Bass auf, wodurch Mikey zur Rhythmusgitarre wechselte. Wie der Rest der Welt kam auch die Band während der Pandemie zum Stillstand, schrieb aber weiter Songs und war bereit, mit voller Kraft zurückzukommen. Im Dezember 2023 erschütterte der unerwartete Tod des Schlagzeugers Cayle Sain, der auch mit Twitching Tongues, God's Hate und GhosteMane auftrat, die Musikszene und brachte Mizery verständlicherweise zum Stillstand. Während sie ihre Trauer verarbeiteten und nachdachten, wussten die Mitglieder von Mizery, dass sie weitermachen mussten, und eine gefundene Aufnahme gab ihnen ein neues Ziel. Jose und Taylor entdeckten, dass Cayle die Vorproduktions-Demos, die sie ihm geschickt hatten, genommen und in einem professionellen Studio Schlagzeugspuren dafür aufgenommen hatte. Mit der Hilfe des Produzenten Taylor Young (The Pit) konnte die Band diese Schlagzeugspuren bekommen und sie für ihre selbstbetitelte EP verwenden. Die Mizery-EP, die am 20. März 2026 bei Flatspot Records erscheinen soll, ist ein offen politisches Album, das sich um Erneuerung und Reflexion dreht. In den sechs Tracks werden die Texte als Waffe eingesetzt, wie Jose erklärt: ,Es ist eine Reflexion einer Welt, die einige von uns sehen und andere ignorieren. Die Gewalttaten, die Angst vor Gewalt und die Auswirkungen von Gewalt." Die Songs weichen von einem geradlinigen Kurs ab und mischen mitreißende Rap-Gesangspassagen mit metallischen Riffs, einfallsreichen Grooves und einigen Überraschungen. Die Einflüsse stammen von Leeways ,Adult Crash", Merauders ,5 Deadly Venoms" und Only Living Witness' ,Innocents", kombiniert mit den Werken von Rage Against The Machine und P.O.D., die die Bandmitglieder in ihrer Jugend geprägt haben. Schon beim Opener ,Renegade Rhythm" wird klar, dass Mizery es ernst meint, wenn sie sich mit dem Zustand der Welt auseinandersetzen und dabei Musik machen, die im Kopf bleibt. ,The Weapon PT.II" ist der lauteste Track auf der EP und setzt auf Worte, um Veränderungen zu bewirken, statt auf physische Gewalt. Den Abschluss der EP bildet der selbstgerechte Song ,Eulogy" mit Gastgesang von Sammy Ciaramitaro von DRAIN. Der Song entstand als frühe Demo und war der einzige Track, für den Cayle programmierte Drums anstelle von Studioaufnahmen verwendet hatte. Um die Single zu vervollständigen, sprang Schlagzeuger David Stalsworth (Militarie Gun, Torena) bei den Aufnahmen ein und ist nun Mitglied von Mizery. Während manche die Veröffentlichung der EP als Triumph betrachten mögen, ist sie für Mizery ein Beweis für ihre Beharrlichkeit und zeigt, dass die Band bereit ist, in eine neue Ära einzutreten.
Mizery aus San Diego sind ein rebellisches Kraftpaket, das mit seinem Crossover-Hardcore-Sound für Aufsehen sorgen will. Mizery wurden 2014 mit ihrer EP ,Survive The Vibe" bekannt, gefolgt von ihrem 2016 erschienenen Album ,Absolute Light" (Flatspot Records). Mit ihren groovigen Rhythmen und dynamischen Live-Auftritten erregten sie schnell Aufmerksamkeit. Die Idee zu Mizery hatten die Kindheitsfreunde Jose Luna (Gesang) und Taylor Parker (Leadgitarre). Als die beiden den Schlagzeuger Cayle Sain trafen, wurde aus der Idee echt was. Bald darauf holten sie Miguel ,Mikey" Salazar am Bass dazu und begannen als Vierergruppe zu komponieren. Nach der Veröffentlichung des Albums tourten Mizery mit Genre-Größen wie Power Trip, Terror und Backtrack und nahmen Ahmad Ali am Bass auf, wodurch Mikey zur Rhythmusgitarre wechselte. Wie der Rest der Welt kam auch die Band während der Pandemie zum Stillstand, schrieb aber weiter Songs und war bereit, mit voller Kraft zurückzukommen. Im Dezember 2023 erschütterte der unerwartete Tod des Schlagzeugers Cayle Sain, der auch mit Twitching Tongues, God's Hate und GhosteMane auftrat, die Musikszene und brachte Mizery verständlicherweise zum Stillstand. Während sie ihre Trauer verarbeiteten und nachdachten, wussten die Mitglieder von Mizery, dass sie weitermachen mussten, und eine gefundene Aufnahme gab ihnen ein neues Ziel. Jose und Taylor entdeckten, dass Cayle die Vorproduktions-Demos, die sie ihm geschickt hatten, genommen und in einem professionellen Studio Schlagzeugspuren dafür aufgenommen hatte. Mit der Hilfe des Produzenten Taylor Young (The Pit) konnte die Band diese Schlagzeugspuren bekommen und sie für ihre selbstbetitelte EP verwenden. Die Mizery-EP, die am 20. März 2026 bei Flatspot Records erscheinen soll, ist ein offen politisches Album, das sich um Erneuerung und Reflexion dreht. In den sechs Tracks werden die Texte als Waffe eingesetzt, wie Jose erklärt: ,Es ist eine Reflexion einer Welt, die einige von uns sehen und andere ignorieren. Die Gewalttaten, die Angst vor Gewalt und die Auswirkungen von Gewalt." Die Songs weichen von einem geradlinigen Kurs ab und mischen mitreißende Rap-Gesangspassagen mit metallischen Riffs, einfallsreichen Grooves und einigen Überraschungen. Die Einflüsse stammen von Leeways ,Adult Crash", Merauders ,5 Deadly Venoms" und Only Living Witness' ,Innocents", kombiniert mit den Werken von Rage Against The Machine und P.O.D., die die Bandmitglieder in ihrer Jugend geprägt haben. Schon beim Opener ,Renegade Rhythm" wird klar, dass Mizery es ernst meint, wenn sie sich mit dem Zustand der Welt auseinandersetzen und dabei Musik machen, die im Kopf bleibt. ,The Weapon PT.II" ist der lauteste Track auf der EP und setzt auf Worte, um Veränderungen zu bewirken, statt auf physische Gewalt. Den Abschluss der EP bildet der selbstgerechte Song ,Eulogy" mit Gastgesang von Sammy Ciaramitaro von DRAIN. Der Song entstand als frühe Demo und war der einzige Track, für den Cayle programmierte Drums anstelle von Studioaufnahmen verwendet hatte. Um die Single zu vervollständigen, sprang Schlagzeuger David Stalsworth (Militarie Gun, Torena) bei den Aufnahmen ein und ist nun Mitglied von Mizery. Während manche die Veröffentlichung der EP als Triumph betrachten mögen, ist sie für Mizery ein Beweis für ihre Beharrlichkeit und zeigt, dass die Band bereit ist, in eine neue Ära einzutreten.
Two percussionists, one sound universe. With “All you can BEAT,” Double Drums serve up an energetic and surpri-singly versatile percussion album. The two exceptional musicians have been performing together on stage for 20 years now. In addition to numerous concerts in Germany, they have also performed throughout Europe and Asia.
Now Alex Glöggler and Philipp Jungk are celebrating their anniversary with a work that showcases their entire musi-cal range: from driving rhythms to a multifaceted soundscape to moments of great emotion. “All you can BEAT” is a tribute to everything percussion can be: powerful, delicate, wild, and touching at the same time.
On the one hand, there are rousing original compositions such as “One More Time” and “Hydra,” about which the rhythm artists say: "The music is inspired by the many-headed monster Hydra from Greek mythology. When it loses a head, two new ones grow back. Musically, new patterns or rhythmic elements are constantly being added, overlap-ping each other and pushing others into the background. The result is minimal music based on an energizing flow with a focus on the marimba."
Lush Life is the Sonar Kollektiv debut EP by German singer, songwriter and multi-instrumentalist Flo Naegeli.
Originally hailing from the Bavarian forests of southeastern Germany, Naegeli began his musical journey at the age of seven as a folk accordionist, later switching to electric guitar and developing a disciplined approach to songwriting and musicianship that led to formal music studies and a professional career. After moving to eastern Germany, he gradually stepped away from band projects to focus on solo work, embracing self-production tools to realise a sound that blends soulful songwriting with warm, organic instrumentation.
Written and largely recorded by Naegeli himself, Lush Life is a deeply personal yet accessible collection of songs reflecting on fatherhood, family relationships and friendship.
The Buenos Aires–based producer’s second album on Umor Rex can be read on at least two levels. The most direct traces its origin to the influence of environmental music, as well as to some pioneers of electronic music. The album was recorded in a single session, making extensive use of loops that were later edited and condensed into the six pieces that make up Pequeño clima doméstico. This working method responds to a playful approach that runs through Entidad Animada’s musical intentions, which often start from a specific genre or aesthetic and then filter it through his own language.
From a more conceptual perspective, the record proposes music as a tool capable of modifying the perception of a moment. Rather than closed songs, the album functions as a device that allows one to tune a state, transform a space, or alter a mood. In this sense, it engages with the idea of functional music not as a utilitarian background, but as a means to equalize time, slow the pace, and reconfigure the listener’s emotional climate.
All songs written and performed by Entidad Animada. Recorded in August 2025 in Buenos Aires, Argentina.
Field recordings and processed textures by Guazuncho.
Mastered by José D’Agostino at Moloko Estudio, Frankfurt, Germany. Cover photo by Diego Berruecos. Layout by Daniel Castrejón.
The breakthrough album. Enrico Rava's second solo record, recorded in Milan in January 1973 and released on the German BASF label, is nothing less than a cornerstone of Italian jazz-rock - the record that caught Manfred Eicher's attention and opened the doors to ECM. Rava himself has called it his breakthrough, and history proved him right.
The lineup is killer: John Abercrombie on guitar, Bruce Johnson on bass, Chip White on drums. Four musicians operating at the absolute peak of early seventies fusion energy - electric, cosmopolitan, burning with that particular fire that only existed in that brief window when jazz met rock and nobody knew the rules yet. Abercrombie, already on his way to becoming one of the most distinctive voices in electric jazz guitar, delivers some of his most ferocious early work here. White's drumming is relentless, pushing the music forward with an intensity that never lets up.
If Miles' Bitches Brew-era speaks to you, if Ian Carr's Nucleus gets you moving, if you know Sun Ra's Lanquidity and Don Cherry's Relativity Suite by heart - this is essential listening. Rava's vision was already fully formed: South American rhythms, Mediterranean warmth, free jazz ferocity, rock power - all flowing together without borders or categories. By the early seventies, Rava had absorbed everything - the New Thing, the European free scene, the electric revolution coming out of Miles' studio - and forged something entirely his own.
The seven tracks cover serious ground. "Bunny's Pie" introduces the music with an almost cosmic atmosphere of suspense, hovering in that liminal space before it trails off into the up-tempo vibrant frenzy of "Trial N. 5" - Abercrombie and Rava trading swirling solos at full intensity, the rhythm section locked in tight. "Dimenticare Stanca" moves from Rava's expressive balladic intro into pure funk, guitar and trumpet steering over the rhythmic drive with absolute confidence. The title track carries the lyrical feel and cadence of an Incan-Peruvian folksong - that cosmopolitan spirit made audible. "Fluid Connection" rides a funky bass riff into fusion heaven, with standout trumpet and guitar solos that build and release with perfect tension. "Cheerin' Cherry" pays homage to the great Don Cherry - Rava's spiritual mentor and fellow traveler in world music - exploring a North African soundscape that points toward the global jazz to come. Johnson's "Peace" closes the album with a minute and a half of serene, blissful calm - a moment of stillness after the storm.
This audiophile reissue - cut from the original masters, pressed by Pallas in Germany on 180gm vinyl, housed in a thick laminated hand-glued gatefold - does full justice to an album that remains a collector's holy grail.
Born in Douarnenez, at the far edge of Brittany (France), Komodor has quickly established itself as one of the most vibrant names in the French rock landscape. Their high-energy rock, fueled by fuzz, sweat, and vocal harmonies woven in the spirit of MC5 and T. Rex, immediately drew attention: Rolling Stone, Rock & Folk, Libération and Rock Hard Germany all praised the fiery impact of their debut album Nasty Habits (which sold over 2,000 vinyl copies). Since then, the quintet has mostly lived on the road: a long European tour, followed by the larger-than-life saga of Komodrag & The Mounodor, carrying them to stages such as Hellfest, Les Vieilles Charrues, and the Francofolies de La Rochelle, among many others.
Their second album, Time & Space, reveals a band in full metamorphosis. Without abandoning the explosive force that defines them, Komodor widens its scope: volcanic riffs, more sinuous grooves, mist-laden harmonies, psychedelic flashes… The energy is still wild, but more inhabited, more liberated, almost ceremonial at times. The record opens with two telling bursts: Bliss & Joy, a libertarian charge with the feel of a manifesto, and Soul Tricker, a rock incantation where trance overtakes sheer electric assault. Two sides of the same coin, pulled taut between urgency and enchantment.
On stage, Komodor remains a true shockwave, forged across European festivals (Freak Valley, Motocultor, Fête du Bruit, and more) and now awaited at the legendary Desertfest London. Their music feels made for such spaces: a visceral, flesh-and-amp kind of rock, drawing from the seventies’ heritage to speak even more vividly to the present. A band moving forward at full volume, without nostalgia or calculation, carried by a simple conviction: as long as the amps are hot, rock can still burn.
In short: Komodor is the band of friends from Douarnenez bringing pencil-and-paper rock into the streaming age while preserving its analog soul (with the album mastered at the legendary Miraval Studios), the smell of warm tubes, the grain of vinyl. With this second album, they hit harder, truer, and more vividly than ever.
Time & Space stands as a “must-have French rock record”, a tangible piece worth cherishing in any collection.
Born in Douarnenez, at the far edge of Brittany (France), Komodor has quickly established itself as one of the most vibrant names in the French rock landscape. Their high-energy rock, fueled by fuzz, sweat, and vocal harmonies woven in the spirit of MC5 and T. Rex, immediately drew attention: Rolling Stone, Rock & Folk, Libération and Rock Hard Germany all praised the fiery impact of their debut album Nasty Habits (which sold over 2,000 vinyl copies). Since then, the quintet has mostly lived on the road: a long European tour, followed by the larger-than-life saga of Komodrag & The Mounodor, carrying them to stages such as Hellfest, Les Vieilles Charrues, and the Francofolies de La Rochelle, among many others.
Their second album, Time & Space, reveals a band in full metamorphosis. Without abandoning the explosive force that defines them, Komodor widens its scope: volcanic riffs, more sinuous grooves, mist-laden harmonies, psychedelic flashes… The energy is still wild, but more inhabited, more liberated, almost ceremonial at times. The record opens with two telling bursts: Bliss & Joy, a libertarian charge with the feel of a manifesto, and Soul Tricker, a rock incantation where trance overtakes sheer electric assault. Two sides of the same coin, pulled taut between urgency and enchantment.
On stage, Komodor remains a true shockwave, forged across European festivals (Freak Valley, Motocultor, Fête du Bruit, and more) and now awaited at the legendary Desertfest London. Their music feels made for such spaces: a visceral, flesh-and-amp kind of rock, drawing from the seventies’ heritage to speak even more vividly to the present. A band moving forward at full volume, without nostalgia or calculation, carried by a simple conviction: as long as the amps are hot, rock can still burn.
In short: Komodor is the band of friends from Douarnenez bringing pencil-and-paper rock into the streaming age while preserving its analog soul (with the album mastered at the legendary Miraval Studios), the smell of warm tubes, the grain of vinyl. With this second album, they hit harder, truer, and more vividly than ever.
Time & Space stands as a “must-have French rock record”, a tangible piece worth cherishing in any collection.
New “Inversions” of drone rock pioneers Earth’s debut release. A collaboration between Dylan Carlson and Black Noi$e (Armand Hammer, Danny Brown, Earl Sweatshirt) formed in mutual respect and appreciation for one another. Both artists were intrigued by the creation of vast musical landscapes and the connection of music, with its ability to transport the listener. The music of Earth was recognised and celebrated for moving at a glacial pace and yet this new collaboration surprisingly saw Black Noi$e slowing things down even further.
The debut, which originally came out in 1991, notably featured Kelly Canary and Kurt Cobain on vocals on the tracks “A Bureaucratic Desire for Revenge Part 2” and “Divine and Bright”. Black Noi$e reimagines the original recordings with his experimental sensibility and innovative multi-instrumental, cross genre exploration. Applying contemporary electronics to the heavy droning bass and guitars and languid rhythms, this inversion oscillates and reverberates with a different kind of energy whilst simultaneously highlighting the much loved low slow and distorted properties of the original.
‘Extra Capsular Extraction’ was the first music Dylan made with Earth and his first time in a recording studio, which he recalls at the time as being “terribly exciting”. It also marked the first time collaborating with others and seeing it reified into a tangible object or product, a spirit that Dylan has carried through to the present. The original album is a document of a specific period and Dylan’s creative development. These inversions of Extra Capsular Extraction are, to quote Dylan, “an exciting way to reintegrate them into the present time and with my more expanded conceptions of musical endeavours”.
"Doom-metal innovators" Pitchfork.
"With guitars ramped up to the nth degree, but tuned to gut-wrenchingly low frequencies, Earth carved out a veritable canyon of pure molten drone, one which would have a profound influence on modern metal music." The Quietus
Multi-coloured vinyl LP or CD. For fans of Nektar, Van Der Graaf Generator and Progressive Rock! Formed in Germany in 1969, Nektar favoured extended compositions and concept albums over the constraints of pop. They were among the progenitors of the progressive rock movement of the 1970s as well as the jam-band scene that arose in the late 1990s. Their sound travelled well to the States, where they enjoyed Top 40 success with "A Tab in the Ocean" (1972) and "Remember the Future" (1973). Nearly 20 albums and a half-century later, the band's artistic and personal charisma has earned them masses of devoted fans. Now Nektar is broadening their horizons with the first in the "Mission To Mars" trilogy. Their first to feature new drummer Jay Dittamo, alongside longtime members Ryche Chlanda (guitars),Kendall Scott(keyboards), and original members Derek "Mo" Moore(bass) and Mick Brockett (visual environment).From the rocking title track "Mission To Mars" to the beautiful "I'll Let You In", Nektar covers all of the prog rock bases while venturing into some new melodic territories. Track listing: Mission To Mars; Long Lost Sunday; One Day Hi One Day Lo; I'll Let You In
"Gschnas" ist das vierte Voodoo Jürgens-Album.
Drei Jahre nach dem Meisterwerk "Wie die Noch noch jung wor" meldet er sich darauf als Popstar wider Willen zurück. Letztes Jahr gewann er für die Hauptrolle in Adrian Goigingers Kinohit "Rickerl" den österreichischen Filmpreis als bester Hauptdarsteller. Für die Alben davor gab es reihenweise Amadeus Awards, sprich Austro-Grammys und all seine Touren im gesamten deutschsprachigen Raum sind regelmäßig ausverkauft.
Nun war es Zeit für eine neue Standortbestimmung. Das Biotop "Beisl" war gestern. Gerade weil die zahlreichen Voodoo-Epigonen damit seit Jahren so gern haussieren gehen. Jetzt geht's um die weite Welt die da draußen wartet. Und die kleine da drinnen: die in der eigenen Seele. In Text und Sound geht es auf "Gschnas" für Voodoo um die eigene Autonomie, die Wiedergeburt der Inspiration, das freistrampeln von der typisch österreichischen Enge die einen nach unten drückt. Kurzum: es geht um alles. Mit welcher Energie er und seine on fire agierende Band dieses Husarenstück von einem Album reiten, mit welcher Spielfreude und welchem Selbstvertrauen hier ein Künstler neu denkt ohne dabei von sich erschlossenes aufzugeben und sich dabei selbst revitalisiert. Bist du (österreichisch für: nicht übel)! Dazu seine besten Melodien, seine wahrhaftigsten Texte, seine dringlichsten Performances, und eine Wolfgang Lehman (AKA Möstl)-Produktion, die für alle Involvierten nach Magnum Opus riecht. Das kann was. Und nicht nur das. Ein Album aus Zweifel geboren, für das es am Ende Faschingskrapfen regnet. Ein Album als Ereignis, in einer Zeit die sich selbst vergessen hat. Voodoo Magie die wirkt.
GAEREA ist nichts weniger als ein fantastisches Rätsel, tief verwurzelt in Extremen und leidenschaftlicher Hingabe. In weniger als einem Jahrzehnt hat das maskierte Kollektiv, das in der portugiesischen Stadt Porto gegründet wurde, unzählige dunkle Facetten des Metal getestet und präsentiert nun mit "Loss" sein fünftes Album sowie Debüt bei Century Media Records.
"Wir haben das getan, was wir immer getan haben - wir sind unserem Instinkt gefolgt", sagt der anonyme Sänger von GAEREA. "Doch etwas sagt mir, dass dieses neue Album Elemente hat, die sowohl unsere neuen als auch unsere alten Fans lieben werden - aber es ist nicht gerade genau das, was sie von uns erwarten."
"Loss" definiert GAEREA neu und verquickt Elemente aus ihrer Post-Black-Metal Vergangenheit mit eindringlichen Melodien zu raffinierten Klanglandschaften. Dabei schlüpft die Band aus dem kreativen Kokon, um sich in etwas ebenso Mitreißendes wie Unerwartetes zu verwandeln: Es gibt Klargesang. Es gibt Refrains, die so eingängig und leidenschaftlich sind wie die besten Rock- und Metal-Songs. Und doch ist es unverkennbar GAEREA.
Die maskierte und ritualisierte Bühnenpräsenz der Band ist nicht nur Teil einer Show, sondern ein integraler Bestandteil von GAEREA, der ihre musikalische Extremität auf ein philosophisches, avantgardistisches Level hebt. Ihre Uniformen bieten dabei eine gesichtslose und androgyne Leinwand, die es ihnen erlaubt, sich in vollkommen in ihre Performance zu stürzen, die nicht zuletzt durch eine gewisse Körperlichkeit in ihren Bann zieht. Trotz ihrer dunklen Präsenz versprüht die Band stets einen Hauch von Transzendenz und Positivität. Mit "Loss" verschmelzen GAEREA die Ästhetik des Extreme Metal, die Offenheit des Post-Rock und einen freigelegten, emotionalen Nerv zu einem neuen musikalischen Paradigma.
Das ist GAEREA.
"Loss" ist erhältlich als: Ltd. CD Digipak in O-Card, LP, Digital Album
Totally Enormous Extinct Dinosaurs is the musical project of British producer, singer, and songwriter Orlando Higginbottom. Known for his emotionally rich electronic compositions and playful visual aesthetic, he emerged in the late 2000s with a sound that merges dancefoor energy with melodic songwriting. His work spans house, techno, synth-pop, and experimental electronic music, and he has earned recognition for both his solo releases and his collaborations with artists across the electronic and pop landscape.
Trouble balances introspective songwriting with dance-foor energy, positioning itself as more than just a collection of club-ready singles. Key tracks include "Garden" which features Luisa Gerstein on vocals and "Tapes And Money" which incorporates Funkadelic's "One Nation Under A Groove" The album was well received, with favourable reviews from several well- respected music publications including the NME who decribed TEED as "one of the UK's most exciting young producers." It was also DJ Magazine's 'album of the year'
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HELP(2) ist die Neuauflage einer der beeindruckendsten Charity-Aktionen der jüngeren Musikgeschichte. Bereits 1995 schlossen sich die Größen der britischen Musikszene zusammen, um mit den Erlösen der gemeinsamen HELP-Compilation Kindern in Kriegsgebieten zu helfen. Auch 2026 ist die globale Lage verheerend. Inspiriert vom legendären Charity-Sampler HELP aus dem Jahr 1995 hat sich in Großbritannien erneut ein Community-Projekt formiert, getragen von einigen der wichtigsten Musikerinnen und Musiker unserer Zeit. Ziel ist es, in bewegten Zeiten einen würdigen Nachfolger aufzunehmen: HELP(2). Wie schon beim Original, an dem unter anderem Radiohead, Oasis, Portishead, The Chemical Brothers, Massive Attack und Blur beteiligt waren, bringt auch HELP(2) Menschen zusammen, um die lebenswichtige Arbeit von War Child zu unterstützen: schnelle Nothilfe, Bildungsangebote, spezialisierte psychosoziale Betreuung sowie Schutz für Kinder, die weltweit von Krieg und Konflikten betroffen sind. Das Album macht auf den dramatischen Umstand aufmerksam, dass heute jedes fünfte Kind auf der Welt in einem Kriegsgebiet lebt. Entstanden ist das neue Album während einer außergewöhnlichen Aufnahmewoche im November 2025 in enger Zusammenarbeit mit den Abbey Road Studios. Als Executive Producer fungierte der vielfach ausgezeichnete Produzent James Ford. HELP(2) vereint eine beeindruckende Liste internationaler Künstlerinnen und Künstler, darunter Anna Calvi, Arctic Monkeys, Arlo Parks, Arooj Aftab, Bat For Lashes, Beabadoobee, Beck, Beth Gibbons, Big Thief, Black Country, New Road, Damon Albarn, Depeche Mode, Foals, Fontaines D.C., Graham Coxon, Greentea Peng, Kae Tempest, King Krule, Nilüfer Yanya, Olivia Rodrigo, Pulp, Sampha, The Last Dinner Party, Wet Leg, Young Fathers - sowie viele weitere helfende Hände. Die kreative Leitung des Projekts liegt in den Händen des renommierten Filmemachers und Oscar-Preisträgers Jonathan Glazer und seines Teams von Academy Films, die sowohl die visuelle Umsetzung als auch die künstlerische Gestaltung von HELP(2) maßgeblich prägten. Sämtliche Erlöse des Albums kommen War Child UK zugute und unterstützen den Einsatz für Schutz, Bildung und die Rechte von Kindern in Konfliktgebieten weltweit. HELP(2) steht für Hoffnung - für Kinder, deren Leben durch Krieg zerstört wurde - und für die Kraft gemeinschaftlichen Handelns. Es ist ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität von Künstlerinnen und Künstlern für eine sicherere und gerechtere Zukunft. Denn kein Kind sollte jemals Teil eines Krieges sein.
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Kalipo kündigt sein fünftes Solo-Album mit Titelsong ‚Alles' auf Iptamenos Discos an!
Der in Berlin-ansässige Multinstrumentalist Jakob Häglsperger ist seit fast zwei Jahrzehnten einer der umtriebigsten deutschen Produzenten. Neben unzähligen Hits, sechs Alben mit seiner Band Frittenbude und vier von der Presse gefeierten Solo-Alben als Kalipo gründete er nebenbei 2020 - gemeinsam mit Local Suicide - die Band Dina Summer, ein weiteres Nebenprojekt welches seit dem international Wellen macht.
Mit über 30 Millionen Streams und weltweitem Radio-Airplay, verbindet sein Soloprojekt elektronische Intensität mit emotionaler Tiefe irgendwo zwischen Clubkultur und Indie-Ästhetik. Geradlinige, treibende, im Krautrock verwurzelte Beats treffen auf markante, von Electroclash, House und Techno der 2000er und 2010er Jahre inspirierte Melodien.
Mit fünf Soloalben und einem breiten Katalog von Remixen und Singles auf renommierten Labels wie Ki Records, Get Physical, Audiolith Records, Iptamenos Discos und Heimlich hat sich Kalipo einen festen Platz in der Szene erarbeitet. Seine Veröffentlichungen wurden unter anderem von Medien wie TAZ, Spiegel Online, Rolling Stone, Musikexpress, DJ Mag, Mixmag, Tsugi und Resident Advisor gelobt.
Das neue Album kommt mit einer ordentlichen Portion Darkness, schwebenden Gitarren und einem stampfenden Beat daher. Darüber singt Kalipo mal auf deutsch mal auf englisch lässig über das Loslassen von inneren Ängsten, Beziehungen und alltägliche Lasten. Ohne seine Fans zu verschrecken schafft er auch auf ‚Alles' wieder einen stimmigen Spagat zwischen Clubmusik und klassischen Songstrukturen.
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Die internationale Rocksensation The Hives, die beste Liveband der Welt und immer noch eure neue Lieblingsband, hat wieder einmal, schneller als erwartet, ein neues Werk geschaffen, wie man es noch nie gehört hat und wahrscheinlich auch nie wieder hören wird. Ihr siebtes Album 'The Hives Forever Forever The Hives' erscheint am 29. August auf dem ehrwürdigen Label Play It Again Sam. Ein neues Album voller Energie, Freude, Wut und Leben! Jeder einzelne Song eine Single, jede einzelne Single ein Hit, jeder Hit ein Volltreffer mitten ins Gesicht. Diese neue Meisterwerk entstand unter der Leitung des langjährigen Kollaborateurs Pelle Gunnerfeldt in Stockholm. Mike D von den legendären Beastie Boys ist als Gast vertreten und auch Josh Homme (Queens Of The Stone Age) stand mit Rat und Tat zur Seite.
The Hives, bestehend aus Howlin’ Pelle, Chris Dangerous, The Johan And Only, Nicholaus Arson und Vigilante Carlstroem, haben sich in über dreißig Jahren in die Annalen der Rockgeschichte eingeschrieben. Dank ihrer Erfolge füllten sie große Stadien und teilten die Bühne mit so monumentalen Acts wie AC/DC und den Rolling Stones. Die BBC bezeichnete sie als „Naturgewalt“, und der Rolling Stone kürte ihr Album 'Veni Vidi Vicious' zu einem der 100 besten Alben des Jahrzehnts. Mit Millionen verkaufter Alben, Platin-Auszeichnungen und zahlreichen Preisen - Grammys, MTV Awards, NME Awards - gelten sie als Titanen der Musikwelt. Oder wie Joe Strummer es gesagt hat: The Hives haben den Rock ’n’ Roll gerettet!
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