"Live in Oberhausen", das zweite Live-Album von KANONENFIEBER, wurde während ihrer bis dato größten Headliner-Show in Oberhausen aufgenommen. 1.800 Zuschauer füllten die ausverkaufte Turbinenhalle II, um Teil der "Die Urkatastrophe"-Tour zu werden. Sechzehn der insgesamt zwanzig europaweiten Konzerte waren bereits Monate vor dem Beginn der Tour ausverkauft. Damit konnte die Band, die nur 2,5 Jahre zuvor ihre erste Liveshow gespielt hat, einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere setzen.In der Setlist finden sich nicht nur beliebte Songs des Debütalbums- "Menschenmühle" und der darauffolgenden EPs, sondern auch acht Tracks aus ihrer neuesten Veröffentlichung "Die Urkatastrophe".KANONENFIEBER über das Konzept von "Die Urkatastrophe": "Der Erste Weltkrieg beschleunigte den Weg in die Moderne und gilt als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts, das von Kriegen, Gewalt und Vertreibungen geprägt war. Etwa 17 Millionen Menschen, Soldaten und Zivilisten, verloren ihr Leben, große Teile Europas wurden zerstört und ungelöste Probleme hinterlas-sen, die zu weiteren gewaltsamen Konflikten führten. Dieses Album soll die Opfer des Ersten Weltkrieges dem Vergessen entrei-ßen. Mögen ihre Schicksale auch nach über 100 Jahren Mahnung sein für die nachfolgenden Generationen," erklärt Noise.Der Black und Death Metal von KANONENFIEBER soll nicht nur unterhalten, sondern anregen, sich weiterzubilden und das Bewusstsein gegen die Verherrlichung des Krieges schärfen. Denn im Krieg gibt es keine Gewinner. Alle verlieren - ihr Leben, ihre Seelen, ihre Menschlichkeit. Der Krieg wird oft abstrakt und anhand von trockenen Zahlen und Statistiken dargestellt. KA-NONENFIEBER wollen die Geschichten der Namenlosen und Gesichtslosen erzählen, um einen kleinen Einblick in ihre persön-lichen Schrecken und damit in das größte Grauen für die Menschheit als Ganzes zu gewähren. Krieg.Das Album erscheint in den folgenden Formaten: Ltd. CD+Blu-ray Digipak, Gatefold 2LP and Digital Album.
Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
Die irische Musikerin Maria Somerville kündigt ihr zweites Album "Luster" für den 25. April an. Es ist zugleich ihr Debüt bei 4AD. Mit dem Announcement erscheint die Single "Garden". Der Track taucht ihre sirenenhaften Vocals in einen Sound aus schwirrendem Feedback, luftiger Percussion und nostalgischen Gitarren, der Erinnerungen an die klassische 4AD-Phase heraufbeschwört. Bereits im letzten Jahr war der hypnotische Shoegaze-Track "Projections" erschienen, mit dem Somerville eine erste Spur in Richtung des Sounds ihres kommenden Albums gelegt hatte. Somerville wuchs im ländlichen County Galway an der bergigen und rauen irischen Westküste auf. Sie zog später nach Dublin, wo sie an ihrem Signature-Sound arbeitete: atmosphärischem Dreampop, der von der Landschaft ihrer Jugend geprägt bleibt. Die ätherischen Gitarrenklänge, spärlichen Rhythmen und elektronischen Ambient-Sounds hielt sie erstmals auf dem 2019 selbst veröffentlichten Album "All My People" fest, einem Werk, das knietief in Nostalgie und Sehnsucht watet. Erst als sie nach Connemara zurückkehrte, in ein Haus nicht weit von dem, in dem sie aufwuchs - und von wo aus man einen der größten Seen des Landes, den Lough Corrib, überblicken konnte - begann Somerville mit der Arbeit an Musik, die schließlich zum neuen Album "Luster" werden sollte. Während ihr DIY-Debüt Erinnerungen und Melancholie in nebligen Slowcore hüllte, zeigen die zwölf neuen Tracks eine Künstlerin, die sich des Weges, den sie eingeschlagen hat, viel sicherer ist. "I can see more clearly than I could before. I know now what"s true for me", singt sie passend in "Trip". Gestärkt durch die neue, alte Umgebung und ermutigt durch ihre Community, entwickelte Somerville wieder kreative Energien. Der Boden erwies sich im wahrsten Sinne als fruchtbar, als sie in lockeren Wohnzimmer-Sessions erste Demos aufnahm, die später u. a. mit J. Colleran und Ian Lynch (Lankum) ausgearbeitet und schließlich vom New Yorker Engineer Gabriel Schuman (Oneohtrix Point Never, Princess Nokia, David Byrne) gemixt wurden. Eine gewisse Popularität erreichte Somerville auch durch ihre "Early Bird Show" auf NTS Radio, wo sie seit 2021 zwei Mal die Woche ein Morgenprogramm hostet, in dem sie Musik zwischen Shoegaze und traditionellem irischen Folk vorstellt. Im selben Jahr unterschrieb sie ihren Vertrag bei 4AD, wo sie bislang zwei Compilation-Beiträge veröffentlichte und mit ihren Labelmates Dry Cleaning auf Tour ging. 2025 wird sie mit Band Shows auf der ganzen Welt spielen, darunter auch Konzerte in Deutschland.
Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpeler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
Die Violinistin Esther Abrami wirft auf ihrem Album "WOMEN" neue und erhellende Schlaglichter auf Komponistinnen. "Women" legt den Fokus auf die außergewöhnlichen Talente von 14 Komponistinnen aus unterschiedlichen Epochen und Genres und enthält neue Kompositionen der Oscar-Preisträgerinnen Rachel Portman und Anne Dudley sowie neue Arrangements von Werken historischer Komponistinnen wie Pauline Viardot, Chiquinha Gonzaga, Teresa Carreño und Ethel Smyth. Esther Abrami hat selbst einige dieser Stücke neu arrangiert und mit "Transmission" ein eigenes Orchesterstück für das Album komponiert. Im Mittelpunkt von "Women" steht die Weltersteinspielung von Ina Boyles Violinkonzert, eine poetische, spätromantische Komposition. Esther Abrami hat jedes Stück für das Album aufgrund einer besonderen emotionalen Verbindung zu den unterschiedlichen Frauen hinter der Musik ausgewählt: "Solange ich mich erinnern kann, war die einzige klassische Musik, die ich je gehört habe, von männlichen Komponisten geschrieben. Ich habe über 15 Jahre lang klassische Musik an renommierten Musikschulen studiert, aber in all den Jahren kein einziges Stück von einer Frau gespielt. Es war nicht so, dass ich sie diese Stücke aktiv vermieden hätte - sie waren einfach nicht Teil des Kanons. Ich fragte mich 'haben Frauen jemals klassische Musik komponiert?' und es stellte sich heraus, dass sie es taten, und ich entdeckte einen verborgenen Schatz. Ich verbrachte Monate mit Recherchen und tauchte in eine völlig neue Welt der Musik und faszinierenden Geschichten von Frauen ein, die im Schatten der Geschichte geblieben waren. Dieses Album ist meine Hommage an sie und eine Reise durch Jahrhunderte der Musik, erzählt durch die Stimmen von Frauen, die trotz aller Widrigkeiten komponierten, kämpften, lebten und schufen. Die Geschichten dieser Frauen inspirierten mich für meinen Karriereweg und zeigten mir wie wichtig es ist, dass zukünftige Generationen diese entdecken können. Ich hoffe, 'Women' kann eine neue Generation junger Mädchen dazu inspirieren, zu komponieren." Über ihre gesamte noch junge Karriere als professionelle Musikerin hinweg hat sich Esther Abrami dafür eingesetzt, Komponistinnen eine Stimme zu geben. In ihrem Podcast "Women in Classical" spricht sie mit einflussreichen Musikerinnen über ihre Karriere. Auch mit ihrer EP "Spotlight" mit dem Londoner "Her Ensemble", das ausschließlich aus Frauen und non-binären Musiker*Innen besteht, hat sie bereits wortwörtlich ein Schlaglicht auf Komponistinnen geworfen. "Women" führt diesen Weg konsequent fort und versammelt eine Reihe außergewöhnlicher Mitwirkenden, wie das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Dirigentin Irene Delgado-Jiménez, die Pianistin Kim Barbier, die Harfenistin Lavinia Meijer und das Esther Abrami Quintet."Ich bin unglaublich glücklich mit einem so großartigen Orchester und tollen Musikerinnen an einem so persönlichen Projekt zu arbeiten. Diese Kompositionen mit einem Orchester zum Leben zu erwecken, ist eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde."
Robson Ponte isn't just anybody. He is the namesake of Reinhard Voigt's first Kompakt 12", one of the label's first big hits. Timeless, cool and unforgettable, the way this snotty, dry football field beat pushes you forward, over it, this constant, almost stoic, mantra-like rap repetition - Robson Ponte, Robson Ponte,...
That was a good 25 years ago. So it's high time to celebrate a bicycle kick with a fitting run to the goal. None other than FC Kompakt centre-forward Juergen Paape has been hired for the remix return match. In the first few minutes of the match, Paape scores with two straight disco-techno crosses! Team captain Reinhard Voigt himself seamlessly follows in the footsteps of the original - dressed in a new, stylish black, white and red sound jersey, he keeps the ball in play with aplomb. From the stands, guest of honour Thore Pfeiffer comments on a hymn-like, sacred ambient lament with an appropriate timbre.
Including art print of the sleeve artwork by Mareena von Cube
Robson Ponte ist ja nicht irgendwer. Und schon gar nicht nur irgendein ehemaliger Spitzenspieler von Bayer Leverkusen, sondern der Namensgeber der ersten Kompakt-Maxi von Reinhard Voigt - einer der frühen, großen Hits des Labels. Zeitlos, cool und unvergesslich, wie dieser rotzig-trockene Bolzplatz-Beat nach vorne schiebt - darüber diese stete, fast stoisch mantrahaft gerappte Wiederholung - Robson Ponte, Robson Ponte,...
Gut 25 Jahre ist das nun her. Höchste Zeit also für einen Jubiläums-Fallrückzieher mit angemessenem Zug zum Tor. Kein Geringerer als FC-Kompakt-Mittelstürmer Jürgen Paape wurde für das Remix-Rückspiel verpflichtet. Der wirft sich gleich voll rein und versenkt schon in den ersten paar Minuten zwei geradlinige Disko-Techno- und eine gedribbelte Schaffel-Flanke aus 25 Metern ins Tor. Mannschaftskapitän Reinhard Voigt selbst knüpft nahtlos an das Original an - verpackt in ein neues, schickes Sound-Trikot in schwarz-weiss-rot, hält er mit souveräner Sicherheit den Ball im Spiel. Von der Tribüne aus kommentiert Ehrengast Thore Pfeiffer mit passendem Timbre ein hymnisch-sakrales Ambient-Lamento.
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Nach ihrem letzten Album GERMAN ENGINEERING ZWEI – auf dem Future, Mariah the Scientist,
Hunxho, Fridayy, Anycia und viele mehr zu hören waren – erobern sie mit ihrem neuesten Projekt LONDON’S CALLING, zusammen mit Dré Six, britischen Boden. Mit Kollaborationen mit 163Margs, Unknown
T und Morrisson festigt das Projekt ihre Verbindung zur britischen Szene.
Wenn man sich ”London’s Calling” anhört, das Album in voller Länge dieser Künstler ausBerlin und London,
ist es ein wirklich offensichtliches Team-up, wenn man darüber nachdenkt. Sie mögen beide Schwarz-Weiß,
sie stehen beide auf Minimalismus und sie sind beide verdammt einzigartig. Das 11-Track-Album klingt,
als wäre es so gedacht. Wunderschöne Melodien treffen auf Trap-Geschichten auf einigen der bisher progressivsten Produktionen von KitschKrieg. Die Leereder Musik lässt viel Raum für den ruhigen und intimen
Gesang einer der originellsten Stimmen Großbritanniens.
Dré Six singt über das Leben, das er kennt und hinter sich lassen will, ohne Filter, ohne Fake News. Eine
Welt der Zombies, die immer wieder das Produkt kaufen, das sie in Zombies verwandelt hat. Eine Welt, in
der man beim Schlafen weder Trainingsanzug noch Schuhe auszieht. Eine Welt, die süchtig macht, nicht
nur für die Nutzer.
Nach den letzten Jahren, die durch ein mit dem American Music Award und dem iHeart Radio Award ausgezeichnetes internationales Nummer-1-Album ”Impera”, das auch in Deutschland die Spitze der Charts
eroberte, eine RIAA-zertifizierte Platin- und eine UK-zertifizierte Gold-Single sowie eine massive Welttournee, die in dem rekordverdächtigen Kinofilm ”Rite Here Rite Now” verewigt wurde, welcher es bis auf
Platz 3 der deutschen Kino-Charts schaffte, geprägt waren, wird 2025 für GHOST das bisher geschäftigste,
ehrgeizigste und schlichtweg größte Jahr werden. Mit der Enthüllung von SKELETÁ, dem kommenden
sechsten Album der GRAMMY-gekrönten schwedischen Theatralik-Rock-Ikonen, und der heimtückischmelodischen Leadsingle „Satanized“ hat GHOST gerade erst die nächste Phase ihres unausweichlichen
Weges zur Weltherrschaft eingeleitet. Mit Hunderttausenden von bereits verkauften Tickets für den ersten
Teil einer weltweiten Arena-Tournee, bei der die Band zum ersten Mal als Headliner im Madison Square
Garden auftritt, ist GHOST bereit, das introspektivste und nach innen gerichtete Material der Bandkarriere
zum Leben zu erwecken - und das in einem angemessen grandiosen Stil: Auf der Tournee zu SKELETÁ
wird der neu getaufte Papa V Perpetua sein Debüt geben, der einer phantasmagorischen neuen Produktion
vorsteht, die verspricht, die Live-Rituale zu übertreffen, die den Debütfilm der Band, RITE HERE RITE
NOW, zum umsatzstärksten Hardrock-Kinoereignis der nordamerikanischen Geschichte machten
Nachdem man Hollywood-Star Jeff Goldblum in letzter Zeit im Kino-Erfolgsmusical ”Wicked“ und der
Netflix-Serie ”Kaos“ erleben durfte, meldet er sich jetzt mit seiner zweiten großen Passion als Jazzmusiker
und seinem dritten Album zurück! Für „Still Blooming“ hat er nicht nur wieder sein berühmt-berüchtigtes
Mildred Snitzer Orchestra zusammengetrommelt, sondern schaffte es auch, seine beiden „Wicked“-Kolleginnen
Ariana Grande und Cynthia Erivo sowie Hollywood-Superstar Scarlett Johansson für eine Mitwirkung begeistern.
Die drei Damen machen ihren Job als Sängerinnen wie erwartet fabelhaft, während Goldblum als cooler
Frontman, Pianist, Organist und einmal sogar Sänger die exquisite Mischung aus Songs aus der goldenen
Ära des Great American Songbook und groovenden Jazz-Instrumentals krönt.
Wie ein guter Hollywood-Film hat auch „Still Blooming“ nicht nur einen Star und diverse Co-Stars zu
bieten, sondern ist mit seinem augenzwinkernden, zeitlosen Charme auch die perfekte Verbindung aus
Gestern und Heute, Lebensfreude und Sentimentalität, Jazz und Pop.
Die Musik von Prima Queen ist offen, mitreissend, charismatisch und eine Welt für sich. Wenn man sich ihr grossartiges Debütalbum "The Prize" auf Submarine Cat anhört, möchte man in all seinen überschwänglichen, einfühlsamen Melodien eintauchen und in der Wärme der beneidenswerten Verbindung zwischen den beiden Musikerinnen baden, die den Kern der Platte bildet. Die 12 Songs von Louise Macphail und Kristin McFadden greifen auf das schillernde Pop-Gefühl von HAIM und Jenny Lewis zurück und sind von der Offenheit des Geistes geprägt. Sie sind von der Euphorie inspiriert, die Prima Queen im vergangenen Jahr auf der Bühne erlebte, als sie mit Olivia Dean, Dream Wife und Swim Deep tourten. Die beiden Frauen etablieren sich als scharfsinnige, erfrischend offene Songwriterinnen, die übergrosse Gefühle mit Anmut und Witz zum Ausdruck bringen.
We are excited to announce the release of the highly anticipated 7-inch single from the rising singer-songwriter Mei Watanabe, created in collaboration with Shinichi Osawa (MONDO GROSSO). This special release marks the debut of the track on vinyl, and it includes the previously unreleased Shinichi Osawa DJ edit on the B-side, making it a must-have for collectors and music lovers alike.
This new single, which reflects Mei Watanabe's exploration of questions about the uncertain world we live in today, was created through over six months of sessions between Watanabe and Osawa. Inspired by Osawa's artistry and music, the track features lyrics penned by Watanabe herself, showcasing her unique vision and voice.
Since its digital release last October, the song has been featured as a Power Play on FM NORTH WAVE and CROSS FM, among many others, and has been receiving significant airplay, generating excitement and buzz across the airwaves.
Ihr neues Album "The Darkest Place I've Ever Been", das Ende April 2025 erscheint, verspricht ihr bisher ehrgeizigstes und persönlichstes Projekt zu werden. Es taucht tiefer in die Selbstbeobachtung ein und behält dabei die rohe Intensität bei, die die Fans lieben gelernt haben.
Mit unermüdlichen Tourneen über Kontinente und Auftritten bei großen Festivals haben sich LANDMVRKS einen Ruf für ihre rasanten LiveShows aufgebaut, die das Publikum atemlos zurücklassen. Während sie sich auf dieses nächste Kapitel vorbereiten, beweisen sie weiterhin, warum sie eine treibende Kraft im modernen Metalcore sind, und führen ihr Genre in mutiges und unerforschtes Terrain.
Seit sie fünfzehn Jahre alt ist, steht Liv mit "Theatre Of Tragedy", und später mit "Leaves' Eyes" und unter ihrem eigenen Namen auf den großen und kleinen Bühnen in inzwischen über sechzig Ländern und verzaubert das Publikum mit ihrer engelsgleichen und facettenreichen Sopranstimme. Dabei stehen, sowohl für sie als Person als auch als Künstlerin, Authentizität und Herz immer an erster Stelle. Der Nachfolger des 2023er Erfolgsalbums "River Of Diamonds" wurde von Sascha Dannenberger produziert
Wie macht man als gefeierter Progressive-Rock-Musiker, der schon Dutzende von Alben produziert hat, ein Album, das anders ist als das, was man normalerweise erwartet? Eine Antwort ist, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die ebenfalls über jahrzehnte-lange Erfahrung und weltweite Anerkennung verfügen, ein paar Samen zu säen und dann abzuwarten, was passiert. Für das Projekt Cosmic Cathedral und das Debütalbum "Deep Water" hat Neal Morse genau das getan und sich mit Chester Thompson (Genesis), Phil Keaggy und Byron House zusammengetan. Ein Großteil des Albums entstand in Jam-Sessions, aus denen Mor-ses langjähriger Audiopartner Jerry Guidroz die besten Stücke zusammenstellte, wie zum Beispiel das 38-minütige Epos "Deep Water Suite". "Auch Time To Fly", so Morse, "entstand direkt aus einer dieser Jam-Sessions, bei der wir eine von Phils Ideen aufgriffen und zu viert weiter ausarbeiteten. Herausgekommen ist ein eher Groove-orientiertes Album, das Morse als eine Art "Prog meets Yacht Rock meets The Beatles" bezeichnet, mit einem unverkennbaren Jazz-Fusion-Einfluss: "Diese Jungs sind echte Groover: Selbst wenn sie Prog spielen, klingt es eher wie Steely Dan, aber wenn Phil und ich anfangen zu singen, klingt es wie The Beatles! Erhältlich als Limited CD Digipak, Gatefold 2LP & Digital Album.
"Live in Oberhausen", das zweite Live-Album von KANONENFIEBER, wurde während ihrer bis dato größten Headliner-Show in Oberhausen aufgenommen. 1.800 Zuschauer füllten die ausverkaufte Turbinenhalle II, um Teil der "Die Urkatastrophe"-Tour zu werden. Sechzehn der insgesamt zwanzig europaweiten Konzerte waren bereits Monate vor dem Beginn der Tour ausverkauft. Damit konnte die Band, die nur 2,5 Jahre zuvor ihre erste Liveshow gespielt hat, einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere setzen.In der Setlist finden sich nicht nur beliebte Songs des Debütalbums- "Menschenmühle" und der darauffolgenden EPs, sondern auch acht Tracks aus ihrer neuesten Veröffentlichung "Die Urkatastrophe".KANONENFIEBER über das Konzept von "Die Urkatastrophe": "Der Erste Weltkrieg beschleunigte den Weg in die Moderne und gilt als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts, das von Kriegen, Gewalt und Vertreibungen geprägt war. Etwa 17 Millionen Menschen, Soldaten und Zivilisten, verloren ihr Leben, große Teile Europas wurden zerstört und ungelöste Probleme hinterlas-sen, die zu weiteren gewaltsamen Konflikten führten. Dieses Album soll die Opfer des Ersten Weltkrieges dem Vergessen entrei-ßen. Mögen ihre Schicksale auch nach über 100 Jahren Mahnung sein für die nachfolgenden Generationen," erklärt Noise.Der Black und Death Metal von KANONENFIEBER soll nicht nur unterhalten, sondern anregen, sich weiterzubilden und das Bewusstsein gegen die Verherrlichung des Krieges schärfen. Denn im Krieg gibt es keine Gewinner. Alle verlieren - ihr Leben, ihre Seelen, ihre Menschlichkeit. Der Krieg wird oft abstrakt und anhand von trockenen Zahlen und Statistiken dargestellt. KA-NONENFIEBER wollen die Geschichten der Namenlosen und Gesichtslosen erzählen, um einen kleinen Einblick in ihre persön-lichen Schrecken und damit in das größte Grauen für die Menschheit als Ganzes zu gewähren. Krieg.Das Album erscheint in den folgenden Formaten: Ltd. CD+Blu-ray Digipak, Gatefold 2LP and Digital Album.
Yannis Philippakis von Foals veröffentlicht sein erstes Solowerk, eine Kollaboration mit dem verstorbenen legendären Schlagzeuger Tony Allen. Yannis & The Yaw" präsentieren die EP 'Lagos Paris London', die nach den Orten benannt ist, an denen sie geschrieben und aufgenommen wurde und an denen sie beide gelebt haben. Das fünf Tracks umfassende Werk wird am 30. August auf Transgressive veröffentlicht.
Im Jahr 2016 bot sich Yannis die Chance seines Lebens: eine zweitägige Session mit dem großen Schlagzeuger Tony Allen, den er für seine einflussreiche, genreübergreifende Arbeit mit Künstlern wie Fela Kuti, Sébastien Tellier und Jeff Mills sehr bewundert.
Als Yannis sich in ein verrauchtes 70er-Jahre-Studio in Paris begab, erwartete er, dass sie eine nostalgische Afrobeat-Platte aufnehmen würden. Doch es kam etwas ganz anderes dabei heraus. Die beiden entwickelten schnell eine intuitive Telepathie, die Musik entstand aus Jams und Loops, und die verschiedenen Berührungspunkte - Rock, Funk, Jazz, Dub und mehr - wurden durch die einzigartige Atmosphäre des Aufeinandertreffens zweier Kulturen und kreativer Köpfe ergänzt, deren Ausdruck durch das Musizieren im und für den Moment selbst befreit wurde.
Zusammen mit Tonys regelmäßigen Mitstreitern Vincent Taeger (Schlagzeug), Vincent Turrell (Tasten, Marimba) und Ludovic Bruni (Bass, Gitarre) entstand bei diesem ersten Treffen eine Handvoll fast fertiger Songs, die in einigen nachfolgenden Sessions weiter entwickelt wurden. Aufgrund von Terminproblemen und Corona-Einschränkungen wurden die Aufnahmen jedoch nie abgeschlossen, bevor Tony im April 2020 im Alter von 79 Jahren verstarb.
Yannis fühlte sich zutiefst verpflichtet, das Projekt zu vollenden, nicht nur als bittersüße Art, seinen alten Freund zu ehren und zu feiern, sondern auch, weil Tony so begierig darauf gewesen war, diese Songs mit der Welt zu teilen. Das Ergebnis ist die kommende Fünf-Track-EP 'Lagos Paris London' unter dem Dach von Yannis & The Yaw - ein Projekt, zu dem er in Zukunft zurückkehren möchte, um weitere Kollaborationen mit inspirierenden Musikern aus der ganzen Welt einzugehen.
- Ltd. 12" EP
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Web Web mit ihrem sechsten Album in sieben Jahren und mit einem neuen Touch. Mehr psychedelisch, mitunter krautiger als zuvor.
Dazu haben sich WEB WEB diesmal (wieder) in Originalbesetzung (ohne Max Herre) einen besonderen Gast ausgesucht: JJ Whitefield (The Poets Of Rhythm / Karl Hector & The Malcouns / Syrup), der den fantastischen Gitarrensound beisteuert. Seine Riffs sind manchmal funky wie bei den Poets Of Rhythm oder Syrup, oder psychedelischer wie bei Karl Hector & The Malcouns oder seinen vielen Live- und Studioaufnahmen mit Embryo. Die Soundfarbe seiner Gitarre gibt dem Album den Schub in die wunderbare Atmosphäre spaciger Jazz-Kraut Bands der Siebziger. Das Konzept des Albums sollte das exakte Gegenteil zum vorigen WEB MAX Album (WEB MAX II) darstellen: Wieder zurück zu den (WEB WEB-) Wurzeln, mit spontanen, improvisierten Stücken, Fragmenten, Ideen, die größtmögliche Freiheit und Live Spirit bedeuten. Und genauso unvorhersehbar und improvisiert war auch die Idee, JJ Whitefield mit ins Boot zu holen: Einen Tag vor der Session dachte sich Roberto Di Gioia: "JJ und ich leben seit jeher in München. Wir sind uns aber leider nie wirklich über den Weg gelaufen. Ich bin ein großer Bewunderer seiner Kunst, seiner Musik, seiner Art zu spielen. Er ist so inspirierend, weil er keine Kompromisse eingeht. Er spielt auf seine so eigene Art und Weise, er ist keine Kopie von irgendwem und irgendwas."
Die 14 Kompositionen entstanden an zwei Tagen, aufgenommen von Jan Krause (Beanfield) in München. Die energetische Live-Session ging über zweimal 10 Stunden, und alle - Roberto Di Gioia (Rhodes, Fender Precision Bass, Moog, Mellotron, Percussion), Christian von Kaphengst (Fender Precision Bass, Rhodes), Peter Gall (Drums, Percussion, Fender Rhodes), Tony Lakatos (Tenorsaxophon, Querflöte) - waren bis ins Mark "on fire". Dabei wechselten die Musiker die Instrumente, um einen vollkommen anderen Gesamtklang zu erzeugen: Kaphengst am Fender Rhodes klingt anders als Roberto, sein Spiel hat einen anderen harmonischen Aufbau, und Roberto am Bass kennt man von zahlreichen Max Herre Aufnahmen, oder von Till Brönners Album "Till Brönner", und natürlich auch bei dem von ihm produzierten "Let Yourself Be Loved" von Joy Denalane, das auf Motown Records erschienen ist.
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Rickets EP is the second 12” and tenth release from the label signed by the Valladolid artist Alf.
“The theme of this EP revolves around the hyperactivity that both the capitalist system and ourselves demand of us, thinking that this ultra-productivity will make us feel happy and fulfilled at some point, how we isolate ourselves in our small fortresses and see foreigners as viruses that must be eliminated or expelled.”
The 5 original tracks on this EP have been designed with few tracks but processed thoroughly to create a powerful atmosphere ready for the dance floor.
The technical side of this work is once again the work of Dan Böhler, who has mixed and mastered this album and has also given us a “house brand” remix of the title track of the EP. The visual work is by Marcos Abella.
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In den letzten 24 Jahren war Tunde Adebimpe vor allem als Mitbegründer, Co-Sänger und Hauptkomponist von TV On The Radio bekannt. Die mehrheitlich schwarze Art-Rock-Band überstand zwei Jahrzehnte des unbeständigen kulturellen Wandels und wurde zu einer der beliebtesten, beständigsten und einflussreichsten Gruppen der New Yorker Rockszene der frühen 2000er Jahre. Obwohl Tundes poetisches Songwriting und seine überragende Stimme im Mittelpunkt von TV On The Radio stehen, wird die Band immer eine Zusammenarbeit zwischen einer Gruppe von Musikern sein. Tundes persönliche Geschichte verläuft parallel dazu, er ist eine Art kreativer Polymath. Er ist Musiker, aber auch Illustrator und Maler. Er ist ein ehemaliger Animator und Stop-Motion-Filmemacher (Celebrity Deathmatch). Er ist ein Fernseh- und Filmschauspieler, mit Rollen in Jump Tomorrow (2001), Rachel Getting Married (2008), Spider-Man: Homecoming (2017), Twisters (2024) und Star Wars: Skeleton Crew (2024). Und jetzt ist er auch ein Solokünstler, mit seinem allerersten Soloalbum, "Thee Black Boltz". Das Album wurde von Tunde Abebimpe & Wilder Zoby produziert, mit Zoby als ausführender Produzent, mit zusätzlicher Produktion und Beiträgen von Jaleel Bunton & Jahphet Landis (von TV On The Radio) und anderen. Tunde hatte die Idee zu diesem Album im Jahr 2019, als TV On The Radio eine Pause einlegten. Zwei Jahre später, als sich die Welt von der Covid-Pandemie erholte, begann er ein Notizbuch mit Worten, Illustrationen und Ideen zu erstellen, das er als "Mixtape der Emotionen, die die Musik hervorrufen könnte. Eine Art Gefühlskarte" bezeichnet. Auf diese Weise beginnt Tunde die meisten seiner Projekte, und 2021 begann er, diese Ideen mit Hilfe des Multiinstrumentalisten Wilder Zoby (Run The Jewels), mit dem er sich in Los Angeles ein Studio teilt, in Musik umzusetzen. "Thee Black Boltz" ist kein TV On The Radio-Album. Aber die Aufregung, etwas alleine zu machen, entfachte in Tunde einen ähnlichen Funken wie in den frühen TV On The Radio-Tagen. Der Songwriting-Prozess ist derselbe, aber ohne seine TVOTR-Bandkollegen hatte Tunde "nicht dieses Gerüst, an dem er sich festhalten konnte. Das war sowohl beängstigend als auch aufregend". Das Herzstück des Albums ist sein Titel, eine Anspielung auf Tundes Neigung, über den Zustand des Menschen zu schreiben und zu singen, in all seinen Formen, unter all seinen großen und kleinen Stressfaktoren. Es ist seine Antwort auf das makroökonomische Unbehagen einer Welt nach der Pandemie, die sich auf einen gewalttätigen Autoritarismus zubewegt, und auf die persönliche Trauer, die durch den Verlust der letzten Jahre entstanden ist, insbesondere durch den plötzlichen Tod seiner jüngeren Schwester während der Aufnahmen zu diesem Album. "Thee Black Boltz" ist Tunde's verzweifeltes Festhalten an kleinen Momenten der Freude inmitten der Dissonanz und Traurigkeit, auf jede erdenkliche Weise. "Es war meine Art, mir einen Felsen oder eine Plattform inmitten dieses verdammten Ozeans zu bauen." Tunde schreibt in sein Notizbuch: "Die Funken der Inspiration/Motivation/Hoffnung, die inmitten von (und manchmal als Ergebnis von) tiefem Kummer, Depression oder Verzweiflung aufblitzen. Wie Elektronen, die sich in Gewitterwolken ansammeln und zusammenstoßen, bis sie einen Blitz abfeuern und einen Ausweg erhellen, wenn auch nur für eine Sekunde." Er fügt hinzu: "Außerdem ist es ein guter Name für eine coole Metal-Band, und ich denke, dass die meisten Leute mich als eine sehr coole Metal-Band bezeichnen würden."
Die vielleicht größte Herausforderung für jeden Musiker ist es, zu lernen, als Künstler zu wachsen und sein Repertoire zu erweitern und gleichzeitig eine kohärente, übergreifende Vision für die eigene Arbeit beizubehalten. Seit ihren Anfängen und über die Spanne von drei Alben hinweg haben Blackwater Holylight stets eine Aura, als ob die Mitglieder der Band sowohl den Raum als auch das Vehikel gefunden hätten, ihre emotionale Abwehr zu senken, indem sie ihre Position mit purer klanglicher Kraft verstärken. Diese anhaltend eindringliche und bezaubernde Qualität hat sich in einer Vielzahl von Ansätzen manifestiert. Gleichermaßen versiert in Doom-Riffs, narkotischen Neo-Folk-Melodien, lysergischen psychedelischen Streifzügen und zerklüftetem Art-Rock-Abrieb, decken Blackwater Holylight mit ihrem Arsenal an Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und Stimme ein breites Spektrum an Klangfarben ab. Auf ihrer neuesten EP If You Only Knew gehen Blackwater Holylight den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Letztlich ist "If You Only Knew" ein mutiger Schritt, der die Ungewissheit im Privatleben der Bandmitglieder widerspiegelt. der Bandmitglieder widerspiegelt.
Tribunal kehren mit ihrem zweiten Album "In Pentinence and Ruin" zurück, einer Elegie voller Trauer und Verlorenheit, die immer tiefer in den feierlichen Abgrund des Kummers hinabsteigt. Das Debüt "The Weight of Remembrance" von 2023 legte die Messlatte für die Kanadier hoch und wurde zu einer der bemerkenswertesten und am meisten gelobten Doom-Veröffentlichungen des Jahres, was Decibel Mag dazu veranlasste, das neue Album der Band in ihre jährliche Liste der am meisten erwarteten Veröffentlichungen aufzunehmen. Tribunal haben sich Zeit genommen und ein Werk von enormer Tragweite geschaffen, das in längst verlassenen Hallen noch lange nachhallen wird.
In Penitence and Ruin" hat sich zu einer vollwertigen fünfköpfigen Band und Live-Einheit entwickelt und bietet einen größeren Zusammenhalt und eine größere Reife, die das Wehklagen der Witwe mit düsteren Streichern, schaurigen Tasten und Schlagzeug, das wie die eiserne Glocke des Schicksals läutet, miteinander verwebt. Diese Elemente schmücken das monolithische Fundament aus erdrückenden Klageliedern und funeralen Melodien, die aus dem Mark der Trauer selbst gehauen sind. Die Dualität zwischen dem wehmütigen, leidenschaftlichen Gesang des Sängers/Cellisten Soren Morne und den gequälten Knurrlauten des Gitarristen/Sängers Etinne Flinn verbindet sich mit entschlossenem Schritt und schreitet voran in die Dunkelheit, auf einem Pfad, der nur durch das fahle Glühen einer fernen Klage erhellt wird.
Tribunal hath wrought a requiem most dire where beauty and ruin become one and in doing have forged a second album beyond expectations, progressive in its embrace of the penitent and eminently listenable as a scripture of loss. Like ivy upon the tombstone, 'In Penitence And Ruin' winds slowly but inexorably towards spectral grandeur and eternal oblivion.
Tribunal kehren mit ihrem zweiten Album "In Pentinence and Ruin" zurück, einer Elegie voller Trauer und Verlorenheit, die immer tiefer in den feierlichen Abgrund des Kummers hinabsteigt. Das Debüt "The Weight of Remembrance" von 2023 legte die Messlatte für die Kanadier hoch und wurde zu einer der bemerkenswertesten und am meisten gelobten Doom-Veröffentlichungen des Jahres, was Decibel Mag dazu veranlasste, das neue Album der Band in ihre jährliche Liste der am meisten erwarteten Veröffentlichungen aufzunehmen. Tribunal haben sich Zeit genommen und ein Werk von enormer Tragweite geschaffen, das in längst verlassenen Hallen noch lange nachhallen wird.
In Penitence and Ruin" hat sich zu einer vollwertigen fünfköpfigen Band und Live-Einheit entwickelt und bietet einen größeren Zusammenhalt und eine größere Reife, die das Wehklagen der Witwe mit düsteren Streichern, schaurigen Tasten und Schlagzeug, das wie die eiserne Glocke des Schicksals läutet, miteinander verwebt. Diese Elemente schmücken das monolithische Fundament aus erdrückenden Klageliedern und funeralen Melodien, die aus dem Mark der Trauer selbst gehauen sind. Die Dualität zwischen dem wehmütigen, leidenschaftlichen Gesang des Sängers/Cellisten Soren Morne und den gequälten Knurrlauten des Gitarristen/Sängers Etinne Flinn verbindet sich mit entschlossenem Schritt und schreitet voran in die Dunkelheit, auf einem Pfad, der nur durch das fahle Glühen einer fernen Klage erhellt wird.
Tribunal hath wrought a requiem most dire where beauty and ruin become one and in doing have forged a second album beyond expectations, progressive in its embrace of the penitent and eminently listenable as a scripture of loss. Like ivy upon the tombstone, 'In Penitence And Ruin' winds slowly but inexorably towards spectral grandeur and eternal oblivion.
Silver Vinyl. SPELLLING, das Projekt der in der Bay Area lebenden kalifornischen Künstlerin Chrystia Cabral, veröffentlicht mit "The Turning Wheel" den Nachfolger von "Mazy Fly" aus dem Jahr 2019. Das neue Album dreht sich um Themen wie menschliche Einheit, die Zukunft, göttliche Liebe und die rätselhaften Höhen und Tiefen des Karnevals namens Leben. Auf "The Turning Wheel" stellt sich SPELLLING der ehrgeizigen Aufgabe, ein Album mit einem 31-köpfigen Ensemble aus Musikern zu orchestrieren und selbst zu produzieren. Das Ergebnis begeistert mit einer großen Bandbreite an akustischen Klängen, die ihre Arbeit in eine neue, lebendige Dimension überführen. Das Album ist in zwei Hälften, Above und Below, aufgeteilt. Der Above-Teil wird von opulenten Streichern, warmen Banjoklängen und dem Fagott dominiert. Im Verlauf kippt die eher jubilierende, verträumte Stimmung ins Schaurige und Gothic-hafte. Diese Entwicklung wird durch SPELLLINGs Gesangsstil verankert, der das theatralische und folkloristische Herz ihres Songwritings betont. Eröffnet wird der Above-Reigen von der Klavier untermalten Lead-Single "Little Deer", die mit bezaubernden Vocals und 17 verschiedenen Akustikinstrumenten aufwartet. Verzerrte Synthesizerklänge geben dem Track eine skurrile Note, der von dem Frida Kahlo-Gemälde Wounded Deer inspiriert wurde, auf dem sich die Künstlerin selbst als Mischwesen aus Tier und Mensch darstellt.
Der Musikstil von Karg ist eine furiose, hysterische Mischung aus atmosphärischem Black Metal und einer großen Portion Post Rock, mit Einfl üssen aus Grunge, Shoegaze und Post Punk. Die Einfl üsse aus anderen Genres als dem Black Metal haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr entwickelt, waren aber in verkürzter Form von Anfang an vorhanden. Textlich ging es bei Karg immer um die melancholischen Seiten des Lebens, wie z.B. zerbrochene Beziehungen, verlorene Liebe, Entfremdung, Drogenmissbrauch, Verlust oder Selbstmordgedanken und Depressionen.
Smokie, die erfolgreiche englische Band! Gegründet im Jahr1970 - bis heute ein weltweiter Erfolg. Rock’n‘ Roll -Überlebende zu sein ist eine Leistung! Die Hitmaschine, die mit so vielen Silber-Gold und Platinauszeichnungen überschüttet wurde. Von „Living next door to Alice“- bis „Oh Carol“ -alle großen Hits finden sich auf dieser Doppel CD wieder. Der Spirit von Smokie ist bis heute geblieben und das Markenzeichen der Band begeistert noch immer.
L.A. Witch haben schon immer eine Aura müheloser Coolness ausgestrahlt, sei es in Form des Americana Noir und des lakonischen Back-to-Basics-Rock'n'Roll ihres selbstbetitelten Debüts oder des glühend strengen Abenteurertums ihres zweiten Albums "Play With Fire". Die Band - bestehend aus Sade Sanchez (Gitarre/Gesang), Irita Pai (Bass) und Ellie English (Schlagzeug) - begann als informelle Angelegenheit, aber die schwülen und betörenden, von Hall umhüllten Songs, die sie schufen, fanden beim Publikum Anklang und brachten das Projekt über den isolierten Raum von Freunden und Gleichgesinnten in Südkalifornien hinaus in die weite Welt. Auf ihrem neuesten Album "DOGGOD" geht das Trio über die bisherigen kreativen und geografischen Grenzen hinaus - das Material wurde in Paris produziert und die Tracks im Motorbass Studio in der Rue de Martyrs aufgenommen. "DOGGOD" erkundet ein breiteres klangliches Terrain, setzt ein größeres Arsenal an Sounds ein und erforscht größere existenzielle und kosmische Themen, ohne dabei den für die Band typischen Sinn für das Verbotene, das Verlassene und die Vorahnung zu verlieren. "DOGGOD" ist ein Weg, das universelle Rätsel der spirituellen Natur von Liebe und Hingabe anzugehen. "Ich habe das Gefühl, eine Art Dienerin oder Sklavin der Liebe zu sein", sagt Sanchez. "Ich bin bereit, für die Liebe zu sterben, indem ich ihr diene, für sie leide oder nach ihr suche - so wie ein treuer, ergebener Diensthund es tun würde." Der Titel des Albums ist ein Palindrom, das DOG und GOD zusammenfasst - eine Verherrlichung des Unterwürfigen und eine Subversion des Göttlichen. Es ist eine Anspielung auf die Reinheit von Hunden und eine Anerkennung ihrer bedingungslosen Liebe und ihres beschützenden Wesens, die im Widerspruch zu den verschiedenen abwertenden Assoziationen stehen, die mit dieser Spezies verbunden werden. "Es gibt diese symbolische Verbindung zwischen Frauen und Hunden, die die untergeordnete Stellung der Frau in der Gesellschaft zum Ausdruck bringt", erklärt Sanchez. "Und alles, was solche göttlichen Eigenschaften verkörpert, hat es nicht verdient, als Schimpfwort benutzt zu werden." Diese widersprüchlichen Erkundungen von Liebe und Unterwerfung manifestieren sich in der sanften und rauchigen Garagerock-Alchemie der Band, mit einer neu entdeckten Nutzung der disziplinierten Zurückhaltung und eisigen Instrumentierung des Post-Punk. Der Album-Opener "Icicle" zeigt, wie L.A. Witch aus dem Proto-Punk, der Psychedelia und den düsteren Riffs der 70er Jahre in die von Refrains durchtränkten Gitarren und den verlorenen Minimalismus von Joy Division und den frühen The Cure reist. Es wird eine Parallele zwischen romantischem Selbstmord und Märtyrertum gezogen, die sich im zweiten Song, "Kiss Me Deep", fortsetzt. Hier beschreibt Sanchez eine Liebe, die so rein ist, dass sie die Zeit übersteigt und sich über mehrere Leben erstreckt. Es ist ein Lied über Leidenschaft, vorgetragen mit dem weltlichen und verletzten Stoizismus der frühen Goth-Pioniere. Von dort aus geht die Band zur Leadsingle "777" über, einem Song über Hingabe bis hin zum Tod. Ein treibender Beat, ein treibendes, verzerrtes Riff und Sanchez' ätherischer Gesang vereinen sich zu einem Song, der sowohl düster in seinem Fatalismus als auch sinnlich in seiner treuen Leidenschaft ist. Auf dem gesamten Album "DOGGOD" weichen L.A. Witch nie von ihrer Muse ab. In "I Hunt You Pray" legt Pai einen hypnotischen Basslauf hin, während English einen zyklischen Krautrock-Groove einsetzt und Sanchez das Bild eines verlassenen Hundes am Straßenrand malt, der allein in der Nacht ist und sowohl als Jäger als auch als Gejagter lebt. Auf "Eyes of Love" macht sich die Band die meditativen Mid-Tempo-Wiederholungen, dekonstruierten Akkorde und esoterischen Betrachtungen über Liebe, Tod und Spiritualität zunutze, die Lungfish zu einer so beliebten Band gemacht haben. Es unterstreicht die Parallele zwischen der unerschütterlichen Liebe in den Augen eines Hundes und der Selbstaufopferung eines Erlösers. Auf "The Lines" nimmt die Band den treibenden Puls des Post-Punk und fügt dem Mix eine Extraportion Chorus hinzu. "Chorus ist ein moderner Effekt, der auf der Idee beruht, die leichten Tonhöhenunterschiede eines Chors nachzubilden. Es gibt eine schimmernde Qualität, die uns zurück zu diesem spirituellen, göttlichen Gefühl bringt", erklärt Sanchez. Gepaart mit dem Einsatz von Orgel und einer grüblerischen Moll-Melodie, beschwört der Song gleichzeitig das Heilige und das Sakrileg. Der Titeltrack "DOGGOD" hat vielleicht die größte Ähnlichkeit mit dem Material des Vorgängeralbums "Play With Fire", in den schlanken und gemeinen Gitarren auf eine raue Rhythmusgruppe und verträumten Gesang treffen. Aber während ihr vorheriges Album ein Aufruf war, seinen eigenen Weg zu gehen, bleibt "DOGGOD" dem "Bis dass der Tod uns scheidet"-Thema des Albums treu und geht sogar so weit, ein Maß an Unterwerfung zu beschreiben, das in gefährliche und ungesunde Gefilde übergeht, wobei Sanchez singt "hang me on a leash / `til I wait for my release". Letztendlich ist "DOGGOD" eine perfekte Verkörperung des Ansatzes von L.A. Witch. Es ist gleichzeitig romantisch und bedrohlich, ehrfürchtig und profan, eine Feier und ein Klagelied. Es spannt den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem es vertraute Klänge aufgreift und sie für die Jetztzeit aufbereitet. Aber es läutet auch eine neue Ära für die Band ein, die über die Kodachrome-Erinnerungen an das Amerika der Jahrhundertmitte hinausgeht und tiefer in den mittelalterlichen und gotischen Energien von Paris und darüber hinaus gräbt, während sie gleichzeitig ein besudeltes Herz erforscht.
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Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit „Entrance Music“ zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt „Magnolia“ von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara „Ish“ Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist „Entrance Music“ eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. „Entrance Music“ wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. „Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut“, sagt Okonski. „Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen.“ Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich „Entrance Music“ „ein bisschen weniger wie ‚auf den Straßen um 2 Uhr morgens‘ und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch“, sagt Okonski. „Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch.“
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Rarebell hat sich 12 Songs der 1980er ausgesucht, um sie mit befreundeten Musikern neu einzuspielen. Als Verbeugung vor den größten Hits einer Zeit, die für ihn ganz persönlich ein goldenes Zeitalter war. Der ehemalige Black Sabbath-Bassist Bob Daisley ist auf diesem Album zu hören. Dann Huff, der als Studiomusiker auf einigen der größten Alben der Popgeschichte zu hören ist, ist ebenfalls dabei, sowie Howard Leese (Heart) und Sänger Michael Voss (u.a. Casanova, Mad Max, Michael Schenker).
Die in Naarm/Melbourne ansässige Rockband Floodlights kündigt ihr drittes Album 'Underneath' an, das am 21. März 2025 über PIAS Australia veröffentlicht wird.
'Underneath' entstand inmitten ausgedehnter Tourneen durch Großbritannien und Europa, Australien und den USA, und wurde von einer surrealen Phase im Leben der Bandmitglieder geprägt - voller Premieren, der Erkundung neuer Orte und den bisher größten Gigs und Festivals.
Trotz der Vergänglichkeit ihres neuen Lebens auf der Straße erwies sich der Schreibprozess als eine äußerst intime Zeit, die von ruhigen, gemeinsamen Momenten der Kontemplation geprägt war. Die Songs, die dabei entstanden sind, repräsentieren einen Prozess der Abrechnung, der Katharsis und des Wachstums innerhalb der Gruppe. Sie verschmelzen die prägnanten gesellschaftlichen Reflexionen, für die sie bekannt sind, mit persönlicheren Meditationen über Trauer, Erinnerungen und Orte und geben schließlich den unzähligen Emotionen und Erfahrungen, die unter der Oberfläche schlummern, Gestalt. Mit ihren einhüllenden Alt-Rock-Klanglandschaften malen Floodlights auf 'Underneath' eine Metamorphose in Bewegung, während sie im Kern erforschen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.
Diese Show dürfen Sie nicht verpassen! Steffi Irmen, der Star des Theaters des Westens (Romeo & Julia / Ku'damm 59), schlüpft in ihre wohl kultigste Rolle: "Die Amme". Und diesmal erfahren wir die wahre Geschichte von Romeo und Julia - und das mit einer gehörigen Portion Humor. Steffi Irmen deckt auf, was Shakespeare uns verschwiegen hat, und sorgt dafür, dass kein Auge trocken bleibt.
Musikalische Highlights inklusive! Mit den größten Hits aus 35 Jahren der Erfolgs-Komponisten Peter Plate und Ulf Leo Sommer - von "Ich bin ich" bis "Vincent". Und natürlich dürfen auch brandneue Songs aus der Feder der beiden nicht fehlen.
Ein Highlight jagt das Nächste, und schon nach wenigen Minuten wird klar: Hier werden die Lachmuskeln trainiert!
Die Premiere steigt am 10.04.2025 - und dann heißt es jeden Freitag im Theater des Westens: "Lachen, weinen und staunen."
Und wenn Sie letztes Frühjahr keine Karten ergattern konnten: Achtung! Die Shows waren in 8 Minuten restlos ausverkauft! Also schnell sein, bevor wieder alles weg ist!
Lustigster Abend des Jahres garantiert - Seien Sie dabei!
Mit 'Ekko' legt die in Berlin lebende irisch-norwegische Künstlerin Tara Nome Doyle ihr drittes Album vor - eine Reise ins Unbekannte und in die Tiefen des eigenen Ichs. Auf dem Weg dorthin geht es um Schmerz, Abschied, Neuanfang und schließlich um Akzeptanz.
In nur 30 Minuten strahlt das Album eine bemerkenswerte Klarheit aus - nicht nur in seiner Kürze, sondern auch in seiner emotionalen Tiefe.
Tara hat 'Ekko' größtenteils selbst produziert und die musikalische Palette bewusst einfach gehalten. Sie arbeitete mit dem Grammy-prämierten Produzenten und Toningenieur Simon Goff (The Joker, Chernobyl) zusammen, um eine präzise, zurückgenommene Klanglandschaft aus Stimme, Klavier, Gitarre, Streichern, Mellotron und gelegentlichen analogen Synthesizern zu schaffen.
Von allen unabhängigen Plattenlabels der 1980er Jahre war él das einzigartigste und aufregendste. él existierte nur wenige Jahre und war doch paradoxerweise - angesichts seines bescheidenen kommerziellen Erfolgs - äußerst einflussreich. Für den Schriftsteller Jonathan Coe, einen der vielen Anhänger des Labels, war él "das große musikalische Geheimnis Großbritanniens". Diese "Best of"-Compilation, kuratiert von Label-Chef Mike Alway selbst, wird die Welt an die Größe von él erinnern.
Bernadette La Hengst ist die facettenreichste Protagonistin der sogenannten Hamburger Schule. Sie ist "die einzige deutsche Soulsängerin" (R. Jellen/Junge Welt), "Rebellische Lebenskünstlerin" (Der Freitag) und "Agitations- Chanteuse" (ihr Label Trikont). Sie veröffentlichte solo, mit ihrer Band Die Braut haut ins Auge und mit Projekten wie Die Zukunft oder dem Schwabinggrad Ballett seit 1988 knapp 20 Alben. Sie ist nicht nur eine großartige Songschreiberin und Musikerin, sondern auch Regisseurin, Chorleiterin, Radiomoderatorin und Femme de Lettres. Ihre Band Die Braut haut ins Auge war in den 1990ern "weder Diskurs-Pop noch Riot Grrrl oder Pop-Mainstream " (La Hengst) und damit zu unique für den großen Markt. Bernadette La Hengst ist stets zu Pop, zu Frau und zu eigen. Genau deshalb ist sie eine der interessantesten und wortgewaltigsten deutschen Texter:innen. Wer sonst kann so geschickt politische Diskurse als Liebeslieder tarnen, wie Bernadette es im Song "Dilemma" schafft. Einfach mal "Das Private ist politisch" umdrehen, dann geht das wunderbar. Oder eventuell autobiografische Themen in einen so tollen Text wie den titelgebenden "Warum ich so laut singen kann" umsetzen? Mit "Warum ich so laut singen kann" liegt nun erstmals eine umfangreiche Sammlung ihrer Songtexte vor. Der Band enthält 100 Lyrics sowie zahlreiche Erläuterungen zu ebenjenen.
Crystal clear vinyl. 'PO$T AMERICAN' is the second full-length album by Dead Pioneers. Written in February and recorded in July, it preempts the 2024 American election but wraps up the fears and frustrations as eloquently and, crucially, humorously as the band's 2023 self-titled debut. "Currently, we are amidst the gross existence of capitalism, colonialism, white supremacy and the many oppressive forces that have come to inform everything around us" says vocalist and songwriter Gregg Deal. "The title PO$T AMERICAN informs a collective disenfranchisement and disillusionment to the so-called American dream, while moving forward with hope of a desired designation of unity outside those that would use us for their own capitalistic power grab." The aural palate is broadly the same, but it feels expanded, stronger somehow: drawing on the confrontational writing of Rage Against The Machine, the unapologetic voice of Chuck D and Public Enemy, the storytelling of Johnny Cash, the evolution of IDLES, and punk stalwarts including Black Flag, Rollins Band and Dead Kennedys. Overall the resulting feeling across the new album is one of cautious optimism: "Although we didn't expect the political relevance to become more relevant, we have no illusions to the American dream, or to where we seem to be going. But we have hope that we can get to a better place for people to have what they need." It is an album that speaks to and for this precise time and place; that perhaps could not exist at any other time. It is an album for now.
35 Years of Evil Existence ist ein Live-Album, das die Essenz von ROTTING CHRIST einfängt. Von Klassikern wie "The Raven", "Demonon Vrosis" und "666" bis hin zu älteren Stücken wie "Among Two Storms" (1997) oder sogar "The Sign of Evil Existence" (1993) ist diese außergewöhnliche Performance, die in der Großartigkeit des Lycabettus Theaters in ihrer Heimat aufgenommen wurde, eine monumentale Hommage an ihre unermüdliche Reise über die Jahre.
Stell dir fast zwei Stunden heftige und unnachgiebige Hingabe vor, eine musikalische Pilgerreise durch ihre geschichtsträchtige Karriere - von den rauen, ursprünglichen Hymnen ihrer frühen Tage bis zur symphonischen und gotischen Grandiosität ihrer jüngsten Kreationen.
Erhältlich auf Vinyl, verewigt diese Veröffentlichung eine Nacht, in der rohe Emotionen und rituelle Intensität in einer Symphonie aus schwarzer Harmonie zusammenfielen. Brüder und Schwestern des Metals, erlebt den wahren Geist des Metals, wie ihn die legendären ROTTING CHRIST verkörpern.
35 Years of Evil Existence ist ein Live-Album, das die Essenz von ROTTING CHRIST einfängt. Von Klassikern wie "The Raven", "Demonon Vrosis" und "666" bis hin zu älteren Stücken wie "Among Two Storms" (1997) oder sogar "The Sign of Evil Existence" (1993) ist diese außergewöhnliche Performance, die in der Großartigkeit des Lycabettus Theaters in ihrer Heimat aufgenommen wurde, eine monumentale Hommage an ihre unermüdliche Reise über die Jahre.
Stell dir fast zwei Stunden heftige und unnachgiebige Hingabe vor, eine musikalische Pilgerreise durch ihre geschichtsträchtige Karriere - von den rauen, ursprünglichen Hymnen ihrer frühen Tage bis zur symphonischen und gotischen Grandiosität ihrer jüngsten Kreationen.
Erhältlich auf Vinyl, verewigt diese Veröffentlichung eine Nacht, in der rohe Emotionen und rituelle Intensität in einer Symphonie aus schwarzer Harmonie zusammenfielen. Brüder und Schwestern des Metals, erlebt den wahren Geist des Metals, wie ihn die legendären ROTTING CHRIST verkörpern.
Nach fünfundzwanzig Jahren Musikkarriere mit fünf Grammy-Nominierungen, zwei RIAA-zertifizierten Goldenen Schallplatten und der jüngsten Veröffentlichung von 'Desolation: A Heavy Metal Memoir', einer ehrlichen Reflexion über sein Leben in der Musik und darüber hinaus, befindet sich Mark Mortons kreative Energie auf einem Allzeithoch.
'Without The Pain', sein zweites Soloalbum, ist eine Hommage an seine langjährige Liebe zum Südstaaten-Rock und wurde von seinem langjährigen Weggefährten Josh Wilbur produziert. Auf dem Album als Features vertreten sind einige der größten Namen aus Americana, Rock und Country:
Der Outlaw-Country-Star Cody Jinks liefert zwei kraftvolle Songs, darunter das eindringliche 'Brother'; Blackberry Smoke-Frontmann Charlie Starr tut sich bei 'Come December' mit Americana-Superstar Jason Isbell zusammen, während Jaren Johnston (The Cadillac Three) beim Eröffnungstrack 'Hell & Back' eine Performance voller Hingabe liefert.
Der Country-Hitmacher Travis Denning - ein aus Georgia stammender Künstler mit einer früheren Nummer 1 in den US-Country-Airplay-Charts - arbeitet an zwei bewegenden Stücken mit, die beide subtile und zarte Gitarrentexturen aufweisen und eine andere Dimension von Mortons Songwriting zeigen.
Troy Sanders (Mastodon) singt bei 'Nocturnal Sun', einer donnernden Doom-Klage und dem schwersten Stück des Albums, während Blues-Gitarren-Phänomen Tyler Bryant sich mit Morton bei dem psychedelischen Blues-Rummel 'Forever In The Light' ein Gitarrenduell mit Feuerwerk liefert.
Für Fans von: Lamb of God, The Cadillac Three, Whiskey Myers, Travis Denning, Clutch, Brothers Osbourne, Blackberry Smoke, Black Stone Cherry, Lynyrd Skynyrd
MESSA, die 2024 ihr zehnjähriges Bestehen feiern, machen mit ihrem majestätischen vierten Album The Spin einen weiteren Schritt in Richtung Legendenstatus. Das Album nimmt seine Hörer mit auf eine atemberaubende Reise über den weiten Himmel ihrer kreativen Vorstellungskraft und über eine fesselnde Landschaft aus Stimmungen, Wendungen und Stilen. Basierend auf dem eklektischen, von der Band selbst definierten "Scarlet Doom"-Sound, erhebt sich The Spin, fällt, grübelt, beißt, tröstet und zerstört, während es sowohl mit instinktiver Magie als auch mit obsessiver, konzertierter harter Arbeit erklingt. Nachdem MESSA den Underground mit einem Triptychon von zunehmend unverwechselbaren und wundersamen Alben - Belfry (2016), Feast For Water (2018) und Close (2022) - zum Glühen gebracht haben, sind sie hörbar für die sprichwörtlich große Liga gerüstet.Die Vielseitigkeit von Messa war schon immer ein Faktor ihres Erfolgs; ihr charakteristischer "Scarlet Doom"-Sound absorbiert Einflüsse aus Jazz und Blues, Punk und Prog, Black Metal und Dark Ambient, aber ihre rastlose Experimentierfreudigkeit hat außerordentlich glatte und sichere Ergebnisse. The Spin" enthält ein weiteres neues Element, das in typischer Weise einen 80er-Jahre-Gothic-Rock-Vibe einfließen lässt. "Wir wiederholen uns nicht gerne und versuchen ständig, eine neue Sprache zu finden, um uns auszudrücken - ohne unsere Identität zu verlieren", betont die Band. "Diesmal haben wir uns auf ein Gebiet begeben, das wir noch nie zuvor erkundet haben, nämlich das Jahrzehnt der 1980er Jahre. Wir sind uns bewusst, dass viele Bands vor uns sich von dieser Ära inspirieren ließen, aber wir haben uns entschieden, unvorsichtig zu sein und uns davon zu lösen. Vor allem, weil wir uns darauf einlassen und hinterfragen, was wir tun. Wir sind sowieso kein Teil der 'dunklen Szene'. Der Einfluss für diese Platte geht eher auf den frühen Goth Rock/Dark Wave zurück als auf die späteren Ausläufer des Genres." Neben Sisters Of Mercy und Virgin Prunes nennt die Band Platten von Killing Joke, Mercyful Fate, Jimmy Page, Journey, The Sound, Boy Harsher und Vangelis als wichtige Einflussfaktoren für die Entstehung von The Spin.Verkaufsargumente/Treiber (Karriere-Highlights/Fakten/Marketing-Infos):- Massive Underground-Fangemeinde in Europa und Nordamerika - Ausgiebige Tourneen in Europa und Nordamerika- Auftritte auf allen wichtigen Festivals wie Hellfest, Roadburn, DesertFest, Northwest Terror Fest, Motorcultor, Brutal Assault u.v.m. - Release Show von "The Spin" auf dem Roadburn Festival (NL), wo das Album in voller Länge gespielt wurde. - Das letzte Album "Close" hat ca. 2,3 Millionen Streams auf Spotify erreicht.