With over 2 decades of formal exploration and exhilarating abstraction Get On is, somewhat surprisingly, only the fourth solo Pita full length. Peter Rehberg has always been vouched for pushing the very limits of the technology du jour, be it software or in recent years a complex modular set. Rehberg’s motives are one of unbridled exploration often resulting in extreme and exhilarating audio works.
Having spearheaded the contemporary electronic sound with his uncompromising explorations of noise, rhythm and extreme computer music, he has also worked with numerous experimental musicians in collaboration. Rehberg stands in the wake of a sonic revolution, once fringe, which transformed over time into the sound of a generation of experimental geeks and club freaks worldwide.
Get On follows on from the 2016 release Get In. As with other titles in his ‘Get’ series we have an unwieldy blend of noise, abstraction, gnarled rhythm and blurred melody. Both analogue and digital tools are deployed as a means of expressing something outside of everyday electronics. ‘AMFM’ launches proceedings with some delightfully disorientating ricocheting electronics setting off a subversive sonic spectrum. ‘Frozen Jumper’ presents some ugly skittering electronics which rotate into exquisitely mangled forms before launching into an unsettling euphoria. The last piece ‘Motivation’ is a towering sensitive work, simultaneously haunted and emotionally moving. Get On marks another monumental work in the ongoing evolution from one of the ground zero pioneers of contemporary radical electronic music. As uncompromising as ever this is Pita in his prime. Emotion rung from the most twisted of frames.
quête:ha ze
A bit of background on how this release came about: I was touring Australia & New Zealand and for one of the shows, I was performing in Melbourne, which is where Kloke is based. I finally got the opportunity to meet him in person for the first time ever, after many years of collaborations with him online and having supported/enjoyed a lot of his music.
I got to visit his studio where we worked on a tune together and afterwards, he was playing me some of the music he had been working on recently and I noticed that they were all in one big folder, where he explained that every time he works on music, he exports what he's done so far into this one folder with multiple versions/iterations of each track he does. There were 1000s & 1000s of files in this folder... ????
Of course, I was insistent on taking this folder away with me haha, and even though I didn't get everything off him, he was generous enough to give me a lot of what was in there. After the tour was done and I was back home, I listened through everything I had from him, which took weeks (if not months) of ploughing through it all, with the aim of putting together an album of my favourites and after a lot of back & forth between us, we were able to come up with this release, On Rhythm, which I'm really pleased with & I hope he is too!
Anyway, big respect to Kloke for consistently creating some amazing music, thank you to my girlfriend Marta who handled the design for this release & a special mention to Nergal who brought me to Australia & New Zealand, which led to me meeting Kloke in person, visiting his studio and then putting this release together.
- Death With Dignity
- Should Have Known Better
- All Of Me Wants All Of You
- Drawn To The Blood
- 4: Th Of July
- The Only Thing
- Carrie & Lowell
- Eugene
- John My Beloved
- No Shade In The Shadow Of The Cross
- Blue Bucket Of Gold
- Death With Dignity (Demo)
- Should Have Known Better (Demo)
- Eugene (Demo)
- The Only Thing (Demo)
- Mystery Of Love (Demo)
- Wallowa Lake Monster (Version 2)
- 4: Th Of July (Version )
Violet Vinyl[46,01 €]
Im März 2015 veröffentlichte Sufjan Stevens Carrie & Lowell - sein bisher persönlichstes Album. Das mit einer unerwartet klaren Vision präsentierte Album war eine Rückkehr zu Sufjans Folk-Wurzeln und zeichnete sich durch eine bewusste, sparsame Instrumentierung aus. Das Album war ein sofortiger Erfolg bei den Kritikern, und in den folgenden Jahren sollte sich die Musik unaufhaltsam in unsere Kultur einweben. Diese Deluxe-Edition enthält ein erweitertes Doppel-LP-Album mit sieben bisher unveröffentlichten Bonustracks, einem 40-seitigen Kunstbuch und einem neuen Essay von Sufjan. Diese Ausgabe bietet außerdem ein alternatives Cover: eine gerahmte Version des Original-Polaroids, das herausgezoomt wurde, um die in Kinderhandschrift geschriebene Bildunterschrift "Carrie & Lowell" zu zeigen, die den Ursprung des Albumtitels verrät (sie wurde von Sufjans Schwester Djamilah geschrieben). Das von Sufjan gestaltete 40-seitige Booklet enthält verschiedene Collagen alter Familienfotos aus vier Generationen, die mit Kunstwerken und Zeichnungen (zu den Themen Tod, Sterben, Trauer und dem Bundesstaat Oregon) sowie mit Landschaftsaufnahmen kombiniert wurden, die Sufjan vor über zehn Jahren auf einer Reise durch den Westen der USA gemacht hat. Das Originalalbum ist auf der ersten Disc, während die zweite Disc 40 Minuten an Extras enthält, darunter Demo-Versionen von "Death With Dignity", "Should Have Known Better", "The Only Thing" und "Eugene". Ausgedehnte Outtakes von 'Fourth of July' und 'Wallowa Lake Monster' sind ebenfalls enthalten, beide mit einer eher filmischen Stimmung. Das letzte Juwel ist das Original-Demo von "Mystery of Love", das von den ursprünglichen Carrie & Lowell-Albumsessions stammt, aber später für Luca Guadagninos Film "Call Me By Your Name" überarbeitet und neu aufgenommen wurde. Die vorliegende Demoversion enthält Sologitarre und Gesang mit leicht verändertem Text. "Carrie & Lowell" war das Ergebnis eines immens schwierigen Prozesses, in dem Sufjans Songwriting ihn nach dem Tod seiner Mutter im Stich ließ. Die seltene Übergabe der Produktionsaufgaben an Thomas Bartlett führte ihn schließlich aus einem Kreislauf kreativer Zweifel heraus. Im Ringen mit Dunkelheit und Verwüstung, Leben und Tod konnte Sufjan schließlich beginnen, der Schönheit und Hässlichkeit der Liebe einen Sinn zu geben. Sufjan ging mit dem Album auf Tournee und brachte seine Erkenntnisse persönlich mit seinen Zuhörern in Verbindung, so dass es zu einer Art Übergabe kam - die Songs wurden zu denen der Zuhörer und deren Leben, Verluste und Komplexität. Nach der Veröffentlichung des Albums wurde die Live-Tournee in ein Live-Album umgewandelt, das so überraschend feierlich und kathartisch ist, dass es zu etwas ganz anderem wird. Outtakes, Remixe und iPhone-Notizen wurden auf Sufjans "The Greatest Gift"-Mixtape veröffentlicht, ebenso wie eine Sammlung von "Fourth of July"-Versionen, die einen Moment des Albums aufgriffen und jede seiner Ecken und Kanten ausloteten. Zehn Jahre später geht diese Jubiläumsausgabe anders vor als diese anderen Schätze. Anstatt das Album zu dekonstruieren oder darauf aufzubauen und sein Vermächtnis fortzuführen, führt diese Ausgabe den Hörer zurück zu den Momenten, die zur Veröffentlichung des Albums führten und diese einschlossen. "Carrie & Lowell" wird noch einmal in seiner vollen Form präsentiert, zusammen mit einem Blick auf die verschiedenen Wege, die es hätte einschlagen können. Es gibt neue Ecken zu erforschen, fotografische Umsetzungen von Momenten, die zuvor nur lyrisch gemalt wurden, direkte Reflexionen des Schöpfers des Albums, eine subtil andere Gewichtung bestimmter Silben, die aus Sufjans Gedanken sprechen, kurz bevor er sie mit der Welt teilte.
- Death With Dignity
- Should Have Known Better
- All Of Me Wants All Of You
- Drawn To The Blood
- 4: Th Of July
- The Only Thing
- Carrie & Lowell
- Eugene
- John My Beloved
- No Shade In The Shadow Of The Cross
- Blue Bucket Of Gold
- Death With Dignity (Demo)
- Should Have Known Better (Demo)
- Eugene (Demo)
- The Only Thing (Demo)
- Mystery Of Love (Demo)
- Wallowa Lake Monster (Version 2)
- 4: Th Of July (Version )
Black Vinyl[46,01 €]
Im März 2015 veröffentlichte Sufjan Stevens Carrie & Lowell - sein bisher persönlichstes Album. Das mit einer unerwartet klaren Vision präsentierte Album war eine Rückkehr zu Sufjans Folk-Wurzeln und zeichnete sich durch eine bewusste, sparsame Instrumentierung aus. Das Album war ein sofortiger Erfolg bei den Kritikern, und in den folgenden Jahren sollte sich die Musik unaufhaltsam in unsere Kultur einweben. Diese Deluxe-Edition enthält ein erweitertes Doppel-LP-Album mit sieben bisher unveröffentlichten Bonustracks, einem 40-seitigen Kunstbuch und einem neuen Essay von Sufjan. Diese Ausgabe bietet außerdem ein alternatives Cover: eine gerahmte Version des Original-Polaroids, das herausgezoomt wurde, um die in Kinderhandschrift geschriebene Bildunterschrift "Carrie & Lowell" zu zeigen, die den Ursprung des Albumtitels verrät (sie wurde von Sufjans Schwester Djamilah geschrieben). Das von Sufjan gestaltete 40-seitige Booklet enthält verschiedene Collagen alter Familienfotos aus vier Generationen, die mit Kunstwerken und Zeichnungen (zu den Themen Tod, Sterben, Trauer und dem Bundesstaat Oregon) sowie mit Landschaftsaufnahmen kombiniert wurden, die Sufjan vor über zehn Jahren auf einer Reise durch den Westen der USA gemacht hat. Das Originalalbum ist auf der ersten Disc, während die zweite Disc 40 Minuten an Extras enthält, darunter Demo-Versionen von "Death With Dignity", "Should Have Known Better", "The Only Thing" und "Eugene". Ausgedehnte Outtakes von 'Fourth of July' und 'Wallowa Lake Monster' sind ebenfalls enthalten, beide mit einer eher filmischen Stimmung. Das letzte Juwel ist das Original-Demo von "Mystery of Love", das von den ursprünglichen Carrie & Lowell-Albumsessions stammt, aber später für Luca Guadagninos Film "Call Me By Your Name" überarbeitet und neu aufgenommen wurde. Die vorliegende Demoversion enthält Sologitarre und Gesang mit leicht verändertem Text. "Carrie & Lowell" war das Ergebnis eines immens schwierigen Prozesses, in dem Sufjans Songwriting ihn nach dem Tod seiner Mutter im Stich ließ. Die seltene Übergabe der Produktionsaufgaben an Thomas Bartlett führte ihn schließlich aus einem Kreislauf kreativer Zweifel heraus. Im Ringen mit Dunkelheit und Verwüstung, Leben und Tod konnte Sufjan schließlich beginnen, der Schönheit und Hässlichkeit der Liebe einen Sinn zu geben. Sufjan ging mit dem Album auf Tournee und brachte seine Erkenntnisse persönlich mit seinen Zuhörern in Verbindung, so dass es zu einer Art Übergabe kam - die Songs wurden zu denen der Zuhörer und deren Leben, Verluste und Komplexität. Nach der Veröffentlichung des Albums wurde die Live-Tournee in ein Live-Album umgewandelt, das so überraschend feierlich und kathartisch ist, dass es zu etwas ganz anderem wird. Outtakes, Remixe und iPhone-Notizen wurden auf Sufjans "The Greatest Gift"-Mixtape veröffentlicht, ebenso wie eine Sammlung von "Fourth of July"-Versionen, die einen Moment des Albums aufgriffen und jede seiner Ecken und Kanten ausloteten. Zehn Jahre später geht diese Jubiläumsausgabe anders vor als diese anderen Schätze. Anstatt das Album zu dekonstruieren oder darauf aufzubauen und sein Vermächtnis fortzuführen, führt diese Ausgabe den Hörer zurück zu den Momenten, die zur Veröffentlichung des Albums führten und diese einschlossen. "Carrie & Lowell" wird noch einmal in seiner vollen Form präsentiert, zusammen mit einem Blick auf die verschiedenen Wege, die es hätte einschlagen können. Es gibt neue Ecken zu erforschen, fotografische Umsetzungen von Momenten, die zuvor nur lyrisch gemalt wurden, direkte Reflexionen des Schöpfers des Albums, eine subtil andere Gewichtung bestimmter Silben, die aus Sufjans Gedanken sprechen, kurz bevor er sie mit der Welt teilte.
Wer glaubt, über die Diskografie des legendären Pianisten Sviatoslav Richter sei bereits alles gesagt, der
irrt. 60 Jahre lang schlummerten die Aufnahmen, die die Deutsche Grammophon 1965 bei den Festivals in
Tours und Luzern mitgeschnitten hatte, in den Archiven. Sie werden nun erstmals veröffentlicht, sorgfältig
restauriert von den renommierten Emil Berliner Studios. Wie viele Künstler hatte auch Richter das Gefühl,
im Konzert besser und freier zu spielen als im Studio. Diese ungeheuren Aufnahmen zeigen den Pianisten
auf dem Höhepunkt seines pianistischen Könnens. Und in der Tat erinnern sie an Van Cliburns Ausspruch:
„Das ist das gewaltigste Klavierspiel, das ich je gehört habe“. Richters Beethoven-Interpretationen sind
phänomenal. Die Deutungen der Sonaten Nr. 18, 27, 28 und 31 zeigen einen frappierenden, einen modernen
Ansatz, der kein Risiko scheut und den musikalischen Ausdruck in jeder Hinsicht auf die Spitze treibt. Die
Pianistin Elisabeth Leonskaja, eine Vertraute Richters, zeigte sich begeistert von der künstlerischen Freiheit,
der spieltechnischen Brillanz und der Liebe zur Musik, die sich in diesen Aufnahmen vermitteln. Das Album
ist digital, als CD und Doppel-LP erhältlich und enthält ein aktuelles Interview mit Elisabeth Leonskaja,
einen Essay von Jed Distler sowie editorische Anmerkungen von Markus Kettner. Zahlreiche, zum Teil
unveröffentlichte Fotos ergänzen die Edition.
- Life Rhythm
- Balance
- Joy Of Life
- Eternity
- Desert Move Feat. Shantel & Thomas Konstantinou
- Second Nature Feat. Dominic Miller
- Open Land
- Full Circle Feat. Bill Evans
- Silence And Sound
- Supernova
- Home
»Ich denke immer wieder aufs Neue darüber nach, wie ich mich als Schlagzeug-spielender Bandleader so positionieren kann, dass das Instrument eine tragende Funktion einnimmt, dies aber auf eine musikalische Weise geschieht und auf keinen Fall als Zurschaustellung von Virtuosität«, sagt Wolfgang Haffner. Diese Haltung zieht sich als roter Faden durch seine gesamte Karriere - und auch durch »Life Rhythm«, sein zehntes Album auf ACT.
Und obwohl Haffners Musik gängigen Vorstellungen virtuoser Schlagzeug-Leader ganz bewusst widerspricht, steht das Instrument diesmal besonders im Fokus. Ausgangspunkt dafür war Wolfgang Haffners allererstes Solokonzert im Jahr 2022 auf Schloss Elmau. Er erinnert sich: »Das war eine Wahnsinns-Herausforderung bei der ich auch vor der Entscheidung stand: Spiele ich jetzt eine Stunde Schlagzeugsolo? Natürlich nicht! Also habe ich habe eine Menge melodisch klingender Perkussionsinstrumente eingebaut, Passagen live geloopt, mit Echos und Delays gearbeitet – im Grunde wie im Studio, nur eben auf der Bühne.« All dies brachte Haffner dazu, sich noch einmal auf ganz intensive Art mit dem Thema mit dem Instrument zu beschäftigen, welches ihn sein Leben lang begleitet. Und so haben alle Stücke auf »Life Rhythm« diesmal ihren Ursprung, nicht wie sonst bei Haffner, am Piano, sondern am Schlagzeug.
Das Ergebnis dieses Prozesses kann man gleich zum Auftakt von »Life Rhythm« auf dem Titeltrack erleben: Das Stück basiert auf einem hypnotischen Groove, bei dem nicht die Becken, wie sonst im Jazz üblich, die Time angeben, sondern vor allem die Trommeln. Das dieser Groove direkt Phil Collins und besonders an dessen Stück »Take Me Home« erinnert, ist kein Zufall: Collins' Art, Drum-Parts zu elementaren Teilen des Songwritings zu machen, ist bis heute eine von Haffners größten Inspirationen. Und auch jedes weitere der elf sehr kompakten, Song-haften Stücke auf »Life Rhythm« öffnet eine eigene Welt des musikalischen Schlagzeugspiels: Mal mal trocken-reduziert mit Besen wie auf »Balance«, poppig bei »Joy of Life«, mit filigranen Becken-Grooves, dezenter Elektronik und Percussion auf »Eternity« oder minimalis-tisch bis kurz vor der Stille in »Silence and Sound«.
Das aus all diesen Stilistiken ein so stimmiges Ganzes ent-steht liegt daran, das Wolfgang Haffner diese im Laufe seiner Karriere bis in die Tiefe durchdrungen hat - an der Seite von stilbildenden Charakteren wie Al Jarreau, Chaka Khan, Pat Metheny, Jan Garbarek, Esbjörn Svensson, Nils Petter Molvaer, Albert Mangelsdorff, Ricardo Villalobos und vielen, vielen mehr. All diese Kollaborationen haben Wolfgang Haffners Voka-bular am Instrument und auch als Komponist geprägt und die da-mit verbundenen, unterschiedlichsten Stile sind gleichermaßen Teil seiner musikalischen Persönlichkeit.
Vielseitigkeit und höchste Musikalität sind auch die Eigen-schaften, die Wolfgang Haffner und seine Mitmusiker auf »Life Rhythm« verbinden. Die Basis bildet ein bestens einges-pieltes Trio zusammen mit Keyboarder Simon Oslender, selbst auch Drummer und Bandleader, und Thomas Stieger, einem der gefragtesten deutschen Bassisten in Pop wie Jazz. Dazu kommen Trompeter Sebastian Studnitzky, Mitstreiter Haffners seit seinem ACT-Debüt »Shapes« und der Finne Arto Mikälä, eine echte Entdeckung in Sachen Klangvielfalt an der Gitarre. Diese Band herausragender Allrounder erweitert Haffner um eine Reihe musikalischer Charaktere, die der Musik ihre ganz eigene Farbe verleihen: Nils Landgren, Freund und Weggefährte seit mehr als 20 Jahren, Saxofon-Ikone Bill Evans, Sting-Gitarrist Dominic Miller, Balkan-Beat-Star Shantel, Bass-Feingeist Nicolas Fiszman, Oud-Virtuose Thomas Konstantinou und Bruno Müller, einer der besten deutschen Jazzgitarristen.
»Life Rhythm«, sagt Wolfgang Haffner, »ist für mich eine Fortsetzung, keine Wiederholung«. Die Musik trägt mit ihrer Wärme, Kraft und Klarheit die charakteristische Handschrift, die Haffner mit seinen Alben und auf tausenden von Konzerten in mehr als 100 Ländern zum wohl populärsten Schlagzeug-spielenden Leader Europas gemacht hat. Und gleichzeitig ist es eine Evolution seiner Musik. Gut möglich, dass Haffners Erfolg genau darin begründet ist, dass seine Musik immer etwas Ver-trautes und etwas Neues beinhaltet und dass Haffner sein Publikum so immer »mitnimmt« im Fluss seiner Ideen - und in einem gemeinsamen »Lebensrhythmus«
- In A Mellotone
- Nica's Dream
- Green Dolphin Street
- Summertime
- Sometimes I'm Happy
- Who Can I Turn To (When Nobody Needs Me)
Im »Mellow Mood« benannten, fünften Kapitel der Serie kehrt Oscar Peterson nach dem solistisch bestrittenen Vol. 4 zu seiner Triobesetzung mit Sam Jones (b) und Bob Durham (dr) zurück. Es ist ein Album, auf dem der Kanadier in einigen Stücken die Giganten des US-Jazz feiert. So startet er mit Duke Ellingtons »In A Mellotone«, das er variantenreich und mit überbordender Physis interpretiert.
Die Horace Silver-Komposition »Nica's Dream« leitet er aus lyrischer Contenace zu improvisatorischem Sprudeln, Gershwins »Summertime« spielt er in einer vom melancholischen Melos gänzlich befreiten, nach seinen eigenen Worten »kühnen« Fassung. Mit »On Green Dolphin Street« greift er ein Thema aus dem gleichnamigen Film auf, entfaltet seine tänzelnden Tastengänge über dem Bordun von Jones, der gegen Ende auch ein wunderbares Solo liefert. Mit den abschließenden Stücken umspannt er einen weiten zeitlichen Rahmen: »Sometimes I'm Happy« führt in die Unschuld der Zwanziger Jahre zurück, »Who Can I Turn To« hingegen stammt aus den Sechzigern. Peterson hat es bereits für sein Soloalbum eingespielt, hier wird es nach einem verblüffenden Tempowechsel im Triogefüge ausgearbeitet.
Auf dem abschließenden Volume der Serie »Exclusively For My Friends« setzt Oscar Peterson mit seinen Kollegen Sam Jones (b) und Bob Durham (dr) noch einmal sehr unterschiedliche Glanzpunkte. Das überschäumende, vorwärtstreibende Titelstück kann seine Wurzeln im Gospel nicht verleugnen, kontrastiert wird es mit der schlichten und doch so tiefsinnigen Ballade »Emily«. Mit der Jobim-Komposition »Quiet Nights« (im Original »Corcovado«) demonstriert das Trio, zu welchem Feingespür es bei der Adaption der Bossa Nova fähig ist. Die ansonsten so träumerische Nummer wird hier mit rasant swingender Unbeschwertheit einer erstaunlichen Metamorphose unterzogen. Durch die Auswahl von »Sax No End« verbeugt sich Peterson vor dem europäischen Jazz: Die Komposition stammt vom belgischen Bigband-Leader Francy Boland und wird von Petersons mitreißendem, sehr muskulösem Spiel geradezu in Brand gesetzt. Zum Finale »When Lights Are Low« von Benny Carter: Über zehn Minuten gestaltet das Trio bedächtig und souverän diese versonnene Komposition, wobei Sam Jones mit seinen delikaten Begleitfiguren nochmals eine besondere Rolle zukommt.
handsigniert & nummeriert
Wir schreiben das Jahr 2025 und FEINE SAHNE FISCHFILET kündigen ihr neues Album „WIR KOMMEN IN FRIEDEN“ an:„Alle gegen alle, im Krieg mit sich und untereinander und natürlich immer exklusiv mit der alleinseligmachenden Offenbarung im Gepäck.
Jeden Tag passiert so viel, so viel Scheiße, so viel Dummes, aber auch immer die guten Sachen mit den Freundinnen und Freunden, der Familie, mit all denen, die noch nicht komplett im Arsch sind. Zeiten, in denen man sich nur umdrehen muss und einem die Idee für das nächste Lied an den Kopf geworfen wird. Und so erscheint am 30. Mai unser neues Album mit einer Menge neuer Songs. Wir kommen in Frieden. Das ist unsere letzte Warnung.“
Angetrieben durch ihren ureigenen Signature Sound - High Energy Melody-PunkRock mit Trompete – gelingt den fünf Musikern mit ihrem neuen Werk eine hinreißende Bestandsaufnahme und gleichzeitig Ausblick auf eine der ungewöhnlichsten Band-Karrieren der letzten Jahrzehnte dieses Landes, ein wilder Trip, der sie aus der vorpommerschen Provinz durch viele Irrungen und Wirrungen bis an die Spitze der deutschsprachigen Musikszene geführt hat.
Produziert wurde der Longplayer erneut von Philipp »Philsen« Hoppen, der auch schon bei Alben von Die Ärzte, Kraftklub, Deichkind und K.I.Z. seine versierten Finger im Spiel hatte.
- A1: Debris
- A2: Hotel Room
- A3: Whilst My Heart Breaks
- A4: Gone Is The Grace
- A5: For Montealegre
- A6: Tangent Mind
- A7: In My Wildest Dreams
- B1: Dying As A Note
- B2: Shame
- B3: In The Absence Of You
- B4: Tapestry
- B5: Long Term Parking
- B6: Decatur Bells
Der in Süd-London geborene und mittlerweile in Atlanta lebende Puma Blue - das Pseudonym von Jacob Allen - veröffentlicht sein Überraschungsalbum 'antichamber'. Es markiert eine klangliche Wende für Puma Blue, da er sich von der vollen Band abwendet und ganz auf obskure elektronische Texturen und akustische Instrumente setzt. Während sein bisheriges Material irgendwo zwischen Trip-Hop, Jazz und Electronica schwebte, hat 'antichamber' einen rohen und direkteren Ansatz beim Songwriting. Hauptsächlich getragen von der sanften Stimme Allens und akustischen Gitarren zeigt sich 'antichamber' verletzlich und von überwältigender Schönheit.
- A1: E.w.t.s.e
- A2: I Dragged Us In
- A3: Burn
- A4: Still Enough
- A5: Save Your Breath
- A6: Somewhere New
- A7: 10:26
- B1: If I Ever Wake Up…
- B2: Nightmare
- B3: Death Grip
- B4: Those Were The Days
- B5: Disappear
- B6: Solid Ground
Kurz nachdem True North ihr Debut Album “Out Loud” veröffentlichten, haben sich die Bandmitglieder schon wieder im Studio zusammengefunden und in den folgenden Monaten an gleich mehreren Songs gearbeitet. Mit ihrem ersten veröffentlichten Album, ihrem ersten Record Deal in der Tasche und ihrer ersten Tour im Rücken, war die junge Band voller Energie, Inspiration und neuer Erfahrungen, die True North’s Sound auf ein moderneres, perfektioniertes Level brachten.
Gitarrist Joel Ferber hat auch bei diesem Album die Produktion übernommen, und mit der Zeit hat sich eine Sammlung ihrer besten Arbeiten ganz natürlich zu ihrem zweiten Studioalbum gefügt. Der Titel “Either Way, The Sun’s Exploding” spiegelt eine gewisse, erzwungene Apathie der Bandmitglieder wider, so wie sie in ihren neuen Songs tiefer in ernstere Themen, musikalisch wie
textlich, eintauchen. Diese umfassen Herzschmerz, Angst, Demut, Selbstreflektion und die immer präsente Jagd nach Wachstum.
True North verbinden Elemente des Alt-Rock, Emo und Pop-Punk und kreieren einen einzigartigen Sound, der modern klingt und gleichzeitig nostalgisch werden lässt. Voll von eingängigen Melodien und emotionsgeladenen Texten.
- A1: Strange Little Consequence Carry The Blame
- B1: Be A Man Like I Loved You
Wenn drei visionäre Köpfe der elektronischen Musik aufeinandertreffen, entsteht ein Sound, der Grenzen sprengt. Demise Of Love ist das Projekt von Daniel Avery, James Greenwoods Ghost Culture und Working Men’s Club – eine Kollaboration, die aus gegenseitiger Wertschätzung und dem Streben nach neuen Klängen entstanden ist. Demise Of Love verbindet rohe Energie mit klanglicher Präzision. Das Ergebnis ist eine Fusion aus industriellen Klanglandschaften, pulsierendem Acid-House und melancholischen Melodien. Ihre Musik fordert heraus, fesselt und bleibt haften. Die EP, abgemischt von Alan Moulder, bringt das Beste der drei Musiker zusammen: Synthesizer, die den Raum aufbrechen, intensive Refrains und eine Soundästhetik, die sich nicht einordnen lässt. „Strange Little Consequence“ wechselt spielerisch zwischen Acid-Groove und monumental anmutendem Rock-Refrain. „Carry The Blame“ fängt die Weite des Detroit-Techno ein, „Be A Man“ verbindet Industrial-Punk mit düsterer Melancholie, und „Like I Loved You“ hebt mit hymnischem Gesang in elektronische Höhen ab. Auch inhaltlich geht die EP tief: Texte über Entfremdung, Kontrollverlust und die Suche nach Verbindung verleihen der Musik zusätzliche Schwere. Zeilen wie „Dead peasants excite you / Rewards of the plight fall / Into your hands“ aus „Strange Little
Consequence“ oder „Your ways are antiquated / And I’m bored now“ aus „Be A Man“ spiegeln das Unbehagen unserer Zeit wider. „Demise Of Love“ ist keine bloße Zusammenarbeit, sondern eine Verschmelzung dreier einzigartiger Klangwelten zu etwas völlig Eigenem. Hier trifft Innovation auf Emotion – kompromisslos, intensiv und von zeitloser Eleganz.
Swans kehren mit 'Birthing' zurück, dem neuesten Album, das im Laufe einer einjährigen Tournee 2023-2024 entstand.
'Birthing' wird über Mute und Young God Records veröffentlicht. Die Erstpressungen der Deluxe-Vinyl und CD enthalten eine Bonus-DVD mit Swans Live 2024 (Rope) The Beggar, einem Konzertfilm von Marco Porsia, der die letzte US-Tour der Band dokumentiert. Die DVD enthält außerdem 'I Wonder If I'm Singing What You're Thinking Me To Sing', eine Dokumentation von Christopher Nicholson über Michael Gira's Solotournee 2022.
'Birthing', das durch unerbittliche Improvisation und Live-Performance sowie neu komponierte Studiostücke verfeinert wurde, ist ein Zeugnis von Michael Giras kompromissloser klanglicher Vision. Die Songs, die als akustische Kompositionen begannen, wurden im Studio mit langjährigen Live-Mitgliedern und Kollaborateuren schrittweise erweitert und transformiert.
"Dieses Album, zusammen mit der kürzlich erschienenen Live-Veröffentlichung Live Rope, ist mein letzter Ausflug (als Produzent/Impresario) in die alles verzehrenden Klangwelten, die mich seit Jahren besessen haben. Wir werden in diesem Modus gegen Ende 2025 eine letzte Tournee machen, und das war's dann. Danach wird es mit Swans weitergehen, so lange ich dazu in der Lage bin, allerdings in einer deutlich reduzierten Form. Hinweise auf diese Richtung sind in einigen Momenten auf dem aktuellen Album zu finden. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Musik eine positive und fruchtbare Atmosphäre bietet, in der man träumen kann." - Michael Gira / Swans
Produziert von Gira, wurde 'Birthing' in der Soundfabrik Berlin aufgenommen, im Candy Bomber Studio von Ingo Krauss gemischt und von Doug Henderson bei Micro-Moose gemastert.
- The Withering Stench Of Hope
- Devoid Of Light
- Funeral Throne
- In Writhing Rapture
- Cancerous Bane
- Unending Hunt
- Ash Drapes The Earth
- In The Shade Of The Devil's Horns
- Triumphant Death
Obwohl ANTROPOMORPHIA für "Devoid of Light" insgesamt zweieinhalb Jahre im Studio verbrachten haben, verloren sie dabei nie ihre Vision aus den Augen: Nämlich eine Vielzahl von harten musikalischen Texturen, einschließlich fanatischer Aggression, misanthropischer und nihilistischer Texte mit dunklen Emotionen wie Wut, Verzweiflung und Schmerz zu dunklen und bedrückenden Klanglandschaften zu kombinieren. ANTROPOMORPHIA wurden 1990 im niederländischen Tilburg aus der Gruft gehoben. Als Pioniere ihres Genres wurden sie schnell zu einem Fundament der Death Metal Szene in den Niederlanden. Trotz gelegentlicher Unterbrechungen konnten ANTROPOMORPHIA ihren Status als Underground-Ikonen mit einer Reihe gefeierter Veröffentlichungen kontinuierlich festigen. Ihre kompromisslose Herangehensweise und der sich ständig erweiternde Malstrom musikalischer Texturen brachte einen stetig wachsenden Einfluss von Black Metal Elementen in die musikalische und visuelle DNA der Niederländer. Jetzt kehren ANTROPOMORPHIA mit "Devoid of Light" zurück und zeigen der Welt, dass sie immer noch danach dürsten, die Grenzen der Death Metal Szene zu überschreiten. Dreht die Regler auf 10 und lasst dieses monströse Album von der Leine!
- A1: Dave Watts Aka Kinglman - The Loop Jerk
- A2: Kiki Hitomi - Red Mustang
- A3: Kris Kemist - Casio Hiphop
- A4: El Fata - Boom Sound
- A5: Jura Soundsystem - On My Way (Dub)
- B1: Pupajim - Tidal Wave (Raggattack Disco Dub)
- B2: Noda Wolfers - Cabal Of Puppeteers
- B3: Speng Bond - Wha Mek
- B4: Namahage - Voidout Dub
- B5: Tiiu Helina - Muuri Dub
Jahtari label compilation full of all-new Outsider Dubs, Dancehall bangers and lots of cosmic low end, marking twenty years of Reggae oddness from Leipzig.
Vol. 5 is the first addition to the Jahtarian Dubbers series in over ten years, starting off with ‘The Loop Jerk’ by DJ and activist Dave Watts aka KingLMan (who sadly passed away in 2024).
Kiki Hitomi turns up the heat with ‘Red Mustang’, a raw but sweet PG 18-rated Japanese lofi Reggae gem, followed by ‘Casio HipHop’, an addictive synth & drum machine session by UK bedrock producer Kris Kemist (Reality Shock Records).
Singjay miracle El Fata brings the positive energy with ‘Boom Sound’, a synthie dancehall scorcher hot off the tape reels at Naram’s studio in the New Zealand bush, while Jura Soundsystem’s hypnotizing ‘On My Way (Dub)’ easily shifts gears into Sly & Robbie-mode.
Side B starts off with Pupajim’s prophetic ‘Tidal Wave’, produced by digi-reggae specialist Raggattack and coming in an epic extended Disco Dub version.
Melodica wizard Taka Noda (Mystica Tribe) and synth shaman Danny Wolfers (Legowelt) enter into deep magnetic communion with their Sacred Tascam tape deck on ‘Cabal of Puppeteers’, followed by DJ veteran Speng Bond chanting ‘Wha Mek’ over a spaced out depth charge by Jahtari co-founder Rootah.
Gameboy-whisperer DJ Scotch Egg (WaqWaq Kingdom, Seefeel) joins forces with disrupt and Dub trumpet black belt Pablo Volt (STA) for a mindbending journey going all the way from synth heavy Roots to Acid Jazz, on Namahage‘s ‘Voidout Dub’.
The voyage ends with a hazy and mystical Ambient Dub version of ‘Muuri’ by Finish singer Tiiu Helinä, with Tapes on keys – not to be missed!
All lovingly mixed by disrupt, coming with iconic artwork by Disko 69 (Doppeldenk).
- Peter Gunn
- Victims Of Society
- Insane Human Race (Feat. Tom Angelripper)
- Strange Ways
- Warmonger
- Sound Thrashing
- Metropolis
- Valley Of Suiciders
- Beautiful World (Feat. Nancy Kunze)
- Wicked Siste
Oxblood Vinyl[26,47 €]
High Roller Records präsentieren zum 10. Jahrestag von Frank Blackfires erstem Soloalbum "Back on Fire" eine remasterte Neuauflage mit neuem Artwork und zum ersten Mal auch eine Vinyl-Edition. Frank Blackfire als lebende Legende zu bezeichnen ist keine Übertreibung. Sein bahnbrechendes Gitarrenspiel bei den frühen Sodom und Kreator war für die Entwicklung des deutschen Thrash-Metal-Sounds maßgeblich. Während er nach der Jahrtausende in Brasilien lebte, gründete er die Band Mystic und nahm mit ihr zwei Demos auf, die den Grundstein für ein vollständiges Album legten, das allerdings lange auf sich warten ließ. "Es war eine Menge harter Arbeit, bis wir es veröffentlichten", sagt Blackfire rückblickend, während er tatsächlich an einem zweiten Soloalbum arbeitet. Die zehn Tracks von "Back on Fire" - darunter eine thrashige Interpretation von Henry Mancinis ‚Peter Gunn'-Titelmelodie als Intro und ein Gastauftritt von Sodom-Frontmann Tom Angelripper - zeichnen sich durch Franks charakteristische Gitarre und raue Stimme aus. Mit seinen etlichen Killer-Riffs in herausragenden Stücken wie ‚Victims of Society', ‚Warmonger' und ‚Valley of Suiciders' bleibt die Platte ein ein zeitloses, aber vergessenes Thrash-Juwel, das es wert ist, (wieder-)entdeckt zu werden.
- Violent Change
- Asylum
- Tyrants In Distress
- Social Fears
- Energetic Disassembly
- Argonne Forest
- Cimmerian Shadows
- Meltdown
Black Vinyl RE-MIX (LP)[30,88 €]
Re-Mix Golden Vinyl[30,88 €]
O-Mix Black Vinyl[30,88 €]
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
- Asylum (2024 Remix)
- Meltdown (2024 Remix)
- Tyrants (2024 Remix)
- Argonne Forest (2024 Remix)
- Energetic Disassembly (2024 Remix)
- BW115: (2024 Remix)
- Violent Change (2024 Remix)
- Rick On Parade (2024 Remix)
- Social Fears (2024 Remix)
- Cimmerian Shadows (2024 Remix)
- Instruments Of ... (2024 Remix, Bonus Song)
- The Eldritch (2024 Remaster, Bonus Song)
-O-MIX Silver Sinyl[30,88 €]
Re-Mix Golden Vinyl[30,88 €]
O-Mix Black Vinyl[30,88 €]
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
- Peter Gunn
- Victims Of Society
- Insane Human Race (Feat. Tom Angelripper)
- Strange Ways
- Warmonger
- Sound Thrashing
- Metropolis
- Valley Of Suiciders
- Beautiful World (Feat. Nancy Kunze)
- Wicked Sister
Black Vinyl[24,79 €]
High Roller Records präsentieren zum 10. Jahrestag von Frank Blackfires erstem Soloalbum "Back on Fire" eine remasterte Neuauflage mit neuem Artwork und zum ersten Mal auch eine Vinyl-Edition. Frank Blackfire als lebende Legende zu bezeichnen ist keine Übertreibung. Sein bahnbrechendes Gitarrenspiel bei den frühen Sodom und Kreator war für die Entwicklung des deutschen Thrash-Metal-Sounds maßgeblich. Während er nach der Jahrtausende in Brasilien lebte, gründete er die Band Mystic und nahm mit ihr zwei Demos auf, die den Grundstein für ein vollständiges Album legten, das allerdings lange auf sich warten ließ. "Es war eine Menge harter Arbeit, bis wir es veröffentlichten", sagt Blackfire rückblickend, während er tatsächlich an einem zweiten Soloalbum arbeitet. Die zehn Tracks von "Back on Fire" - darunter eine thrashige Interpretation von Henry Mancinis ‚Peter Gunn'-Titelmelodie als Intro und ein Gastauftritt von Sodom-Frontmann Tom Angelripper - zeichnen sich durch Franks charakteristische Gitarre und raue Stimme aus. Mit seinen etlichen Killer-Riffs in herausragenden Stücken wie ‚Victims of Society', ‚Warmonger' und ‚Valley of Suiciders' bleibt die Platte ein ein zeitloses, aber vergessenes Thrash-Juwel, das es wert ist, (wieder-)entdeckt zu werden.
- Violent Change
- Asylum
- Tyrants In Distress
- Social Fears
- Energetic Disassembly
- Argonne Forest
- Cimmerian Shadows
- Meltdown
-O-MIX Silver Sinyl[30,88 €]
Black Vinyl RE-MIX (LP)[30,88 €]
Re-Mix Golden Vinyl[30,88 €]
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
- Timing
- Unavailable
- Did You Know?
- Modern Spanking
- A Space Of Transit
- The Long Goodbye
- At Last I Am Free (Live)
"How do I know if my cat likes me?" ist die erste Zusammenarbeit der Organisten Ellen Arkbro und Hampus Lindwall mit der bildenden Künstlerin Hanne Lippard, eine existenzielle Meditation über die leeren Weiten unseres automatisierten Alltags. Das Stück entstand während Arkbro und Lippards Residenz 2023 im La Becque in La Tour-de-Peilz, Schweiz, Das Album persifliert die lähmende Ästhetik des Geschäftslebens, von der Warteschleifenmusik bis zum Onlinebanking. "How do I know if my cat likes me?" führt die Linie von Roberts Ashley von Roberts Ashley und Barry fort und hämmert auf die Klänge der Sprache ein, bis sie alle Bedeutungen durch angenehm betäubende Wiederholungen verdrängen. Die Platte zu hören ist, als würde man ein Captcha wieder und wieder lösen bis alle Zeichen zu Hieroglyphen verschwimmen, oder man findet sich in einem tautologischen Kundendienst-Argument verstrickt, nur dass man, nachdem man in der Sackgasse des Unsinns gelandet ist, eine unerwartete transzendente Schönheit findet, in der die Sprache von der reinen Funktion zur reinen Ästhetik umschlägt und vor Möglichkeiten schimmert. Selbst subtile Brüche in lyrischen oder musikalischen Mustern können eine grundlegende Veränderung in der Welt des Songs auslösen. Auf der gesamten Platte begründen strenger Formalismus und Minimalismus eine Erzählung. ,The Long Goodbye" stellt sich einen quälenden Dialog zwischen Bekannten vor, die sich nicht höflich voneinander lösen können: ,It's my pleasure!", stöhnt Lippard, die sich selbst antwortet: "Pleasure is all mine! / See you soon! / See you next time! / See you then!". Obwohl die Zeilen immer wieder dieselben wenigen Abschiedsworte wiederholen, akkumuliert sich eine geheimnisvolle Kausalität in den winzigen Variationen, die einen erzählerischen Bogen kreieren, weniger für die Figuren des Liedes, sondern für den Zuhörer, der sich mit Verzweiflung, nihilistischem Humor oder tiefer Dankbarkeit über die Fähigkeit der Kunst konfrontiert sieht. An anderer Stelle, als ,Modern Spanking" sich frei assoziierend von der Phrase "Online-Banking" in Richtung "breathing down your neck banking" und ,sexy but bankrupt banking" wandelt, wird eine ganze Welt oberflächlicher Vergnügungen ins Blickfeld gerückt. Während minimalistische Bewegungen in der Musik und der bildenden Kunst eine gewisse Situiertheit des Blicks fördern, erinnert ,Modern Spanking" an den glatten, reibungslosen Minimalismus eines gehobenen Einkaufszentrums: eine Menge wahlloser Passanten, die sich zwischen Sex und Geld, Fantasie und Realität, zerstreuter Aufmerksamkeit und intensiver Ablenkung befinden. In einer Welt wie dieser ist der Unterschied zwischen Bankgeschäften und Prügelstrafe zu vernachlässigen.




















