Limitiertes Silber mit schwarzem Splatter Vinyl im Klappcover! Ein leeres Fotoalbum. Instinktiv blätterst du jede Seite durch, ob sich nicht doch irgendwo ein Fetzen deiner Erinnerungen, deiner Vergangenheit findet. Doch die Fotos sind längst herausgerissen oder verloren gegangen. Und doch spürst du etwas. Auf jeder Seite, die du aufschlägst, eröffnen sich Welten. Gedanken und Gedenken an Vergangenes macht sich in dir breit. Das Gefühl von Vergänglichkeit unterdrückst du, jetzt und hier ist alles ewig und für immer. Und mit geschlossenen Augen blätterst du weiter und fliegst an Orte, die wie Relikte aus deinem Leben aus der Landschaft emporragen. Es sind deine Orte und nur das Gedenken hält sie lebendig. "Memorial", ist das fünfte Album von RUSSIAN CIRCLES und balanciert von Metal beeinflusste Sounds mit nuancierten orchestralen Elementen. In den zwei Jahren nach der Veröffentlichung von ,Empros" war das Trio aus Chicago fast unaufhörlich weltweit auf Tour und traf dabei auf viele härtere Bands, deren Musik unnötig kompliziert schien. "Also machten wir uns auf, eine unkomplizierte, geradlinige, intensive, heavy Platte aufzunehmen" so Cook. "Unbewusst strebten wir nach dunkleren und düstereren Klängen. Wir wollten weg von der offenen Aufdringlichkeit." Auf der Suche nach dem optimierten Sound konzentrierte sich das Trio auf jeden einzelnen Song mit seinen eigenen emotionalen und musikalischen Eigenschaften. Und so fühlt sich "Memorial" fast so an, als würde man die Stufen der Trauer erklimmen und wieder hinabsteigen. Das Konzept wird durch die clevere Struktur des Albums unterstützt, da es an der gleichen Stelle endet in der es beginnt, und natürlich durch den Auftritt der Gastsängerin CHELSEA WOLFE, die mit ihrem ergreifend düsteren Gesang im abschließenden Titeltrack dem Album das angemessene Ende verleiht. Bis zu einem gewissen Grad sind die monolithischen, nebeneinander existierenden Stimmungen auf "Memorial" die Reaktion der Band auf die Verbreitung und den Einfluss der iPod Kultur und wie diese die Songwriting-Prozesse von Bands neuerdings beeinflusst. Heutzutage versuchen viele Musiker aus unvereinbaren Elementen einen Sound-Brei zusammenzurühren und die Ergebnisse klingen so ungenießbar, wie eine Mahlzeit nach Kochen mit verbundenen Augen. RUSSIAN CIRCLES hingegen umgehen klug und geschickt die Fallen der Genre Verschmelzung. "Ich möchte Bands mit einer breiten Palette hören," sagt Cook, "aber sie sollte diese seltsame Balance zwischen Bandbreite und Weite finden. Wir wollten ein Album mit mehr extremen Höhen und Tiefen. Ich hoffe, dass wir damit durchkommen, eine schizophrene Platte gemacht zu haben."
A definitive pillar of 90s R&B, the album made history by making Morrison the first British artist to have five Top 10 singles from a debut album, revitalising the UK R&B scene and proving that British artists could dominate the American urban charts. 3m copies sold worldwide special Orange marble to celebrate the 30th anniversary
Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 ist die erste Veröffentlichung von Larrison, dem Pseudonym des bildenden Künstlers und Musikers Larrison Seidle aus dem Mittleren Westen. Larrison komponierte, programmierte und nahm alles komplett auf einem Casio CZ-5000 auf, während der guten alten Zeit der selbstgemachten Experimente und Entdeckungen in den frühen 90ern. Er lebte in einer Traumwelt, die er selbst erfunden hatte, mit Soundtracks aus Space-Age-Pop-Vignetten, gespickt mit hypnotischen, überschwänglichen, vielschichtigen Synthesizer-Melodien. Mit 26 Tracks, die alle neu restauriert und aus den Originalquellen gemastert wurden, erfindet sich Connecters Vol. 1 Song für Song neu, überwindet die Zeit und trotzt der vorbestimmten Vergessenheit dieser brillanten, diskreten Musik, die vor drei Jahrzehnten entstanden ist. Larrison Seidle wuchs in den 70er und 80er Jahren in Greenwood, Indiana, einem Arbeitervorort von Indianapolis, auf. Er stammte nicht aus einer Musikerfamilie, aber aus einem Haushalt, in dem Musikalität gefördert wurde. Sein Vater kaufte eine elektrische Orgel, in der Hoffnung, dass Larrison und sein älterer Bruder das Instrument lernen würden. ,Am Ende saß mein Vater einige Abende an der Orgel, improvisierte und spielte immer wieder dieses eine Lied, von dem ich mich noch an die ersten Takte erinnern kann", erinnert sich Larrison. Möglicherweise war es in diesem Moment, in dem es zwar keine formale Ausbildung gab, aber viel Ermutigung und Entdeckungsfreude, dass der Künstler seine ersten musikalischen Experimente machte. Diese Erlaubnis, sich auszuprobieren, sollte seine kreative Arbeit in den folgenden Jahren deutlich prägen. Während in Larrisons Elternhaus klassische Rockplatten leicht zugänglich waren, lieh sich sein Vater 35-mm-Dokumentarfilme aus der Bibliothek aus, um sie im Wohnzimmer zu zeigen, die alle mit skurrilen Instrumentalstücken unterlegt waren. Als Teenager nahm er John Carpenters und Alan Howarths Endthema aus ,Die Klapperschlange" mit einem kleinen Kassettenrekorder neben dem Fernsehlautsprecher auf und liebte Tangerine Dreams Beiträge zu Ridley Scotts düsterer Fantasy ,Legend". Seine Faszination für diese weitgehend textlosen, synthesizerbasierten Kompositionen führte zu einem eigenwilligen Verständnis davon, wie Musik nicht nur das ergänzt, was wir vor uns sehen, sondern auch das, was wir in den Tiefen unseres Bewusstseins erleben. 1985, als er dreizehn Jahre alt war, überzeugte Larrison seinen Vater, ihm ein Casio CZ-5000-Keyboard zu kaufen. Wie zuvor die Orgel war auch dieses Instrument eine Neuheit im Haushalt der Seidles. Erst nach seinem Highschool-Abschluss 1991 und dem Beginn seines Studiums an der Herron School of Art in Indianapolis entdeckte er den in das Casio integrierten Sequenzer und begann, seine Kompositionen auf Band aufzunehmen. ,Das CZ-5000 und sein 8-Spur-Sequenzer sind die einzigen Musikinstrumente, die ich benutzt habe. Es hat eine fast unbegrenzte Funktion zur Erzeugung neuer Klänge", erklärte Seidle. Während seiner Zeit an der Herron School of Art freundete sich Larrison mit seinem Kommilitonen und Klangkünstler Michael Northam an, den er bei einem Konzert auf dem Campus kennengelernt hatte. Nachdem Northam Larrison für die Musik von Severed Heads, Throbbing Gristle und Roger Doyle begeistert und damit seine Zuneigung und sein Vertrauen gewonnen hatte, überredete er ihn, nach Austin, Texas, zu ziehen, das in den frühen 90er Jahren für seine lebendige Kunst- und Musikszene bekannt war. Die beiden wohnten zunächst bei Northams Freund Daniel Plunkett, dem Herausgeber und Verleger von ND, einem einflussreichen Magazin, das sich von 1982 bis 1999 mit DIY-Musik und Tape-Trading beschäftigte. In seiner Blütezeit hatte ND Tausende von Lesern, und Plunkett verschickte die Ausgaben weltweit. In den letzten Monaten des Jahres 1993 und Anfang 1994 schrieb und nahm Larrison mit begrenzten Mitteln und grenzenloser Intuition eine Reihe von Songs mit seinem CZ-5000 in einer kleinen Wohnung nördlich der Innenstadt von Austin auf, bastelte eine farbenfrohe, illustrierte Beilage, in der einige Songtitel durch Linien oder Pfeile dargestellt waren, und gab sie an Plunkett weiter, damit er sie für ND rezensieren konnte. Diese einzelne Kassette mit dem Titel Connecters sic war eine von 1200, die im Laufe des Bestehens der Publikation bei ND eingereicht wurden und die Jed Bindeman, Mitbegründer von Freedom To Spend, 2020 erworben und fast wie durch ein Wunder entdeckt hat. ,Ich hatte große Schwierigkeiten, mir die Kassetten in dieser Sammlung anzuhören", gibt Bindeman zu. ,Aber dann legte ich Larrisons Connecters ein und dachte sofort: ,Wow! Was höre ich da?' Die Kassette war von Anfang bis Ende einfach fantastisch." Mit Musik von genau dieser Kassette und anderen Aufnahmen aus Larrisons Experimenten in den 90er Jahren ist Connecters eine Übersicht über Instrumentalmusik, die sowohl durch vielfältige konzeptionelle Strategien als auch durch spielerische Neugierde geprägt ist. Seidle arbeitete unter Bedingungen, die viele Musiker als Einschränkung empfinden würden, und entwickelte technisch innovative Ansätze, um die Klänge und integrierten Effekte des CZ-5000 zu modifizieren. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Wellenform, die Hüllkurve und die Tonart von Klängen mithilfe der Phasenverzerrungssynthese zu verändern und so im Grunde genommen Instrumente zu schaffen, während er Songs komponierte. Die Tracks zeichnen sich durch eine durchdachte impressionistische Vielfalt aus, die mal lo-fi, mal symphonisch klingt. Inmitten der Zerlegung und Verstärkung der Fähigkeiten des CZ-5000 gibt es auch einen geschmackvollen Rückgriff auf eine kindliche Interaktion und Erfahrung von Klang. Vielleicht ist es diese Erfahrungsqualität, die es so schwierig macht, Larrisons Projekt einfach als Ambient oder Elektronik zu verstehen. Sein Wille, die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu transformieren, hebt die daraus resultierenden Kompositionen auf eine persönliche Ebene und verleiht der Musik einen bezaubernden Sinn für Mystik. Connecters ist ein Beweis für eine künstlerische Vision, die sich nicht durch Grenzen einschränken lässt und keine Angst vor Informalität hat. Diese Aufnahmen, die dreißig Jahre nach ihrer Dokumentation auf magische Weise an die Oberfläche kommen, zeigen, wie personalisierte Produktionsmittel die Zeit ausdehnen und verkürzen können. Larrison lädt die Zuhörer ein, sich auf die Wunder der auditiven Vorstellungskraft einzulassen - eine Brücke zwischen visueller Erinnerung, emotionaler Resonanz und der grenzenlosen Möglichkeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Musik zu machen. Larrison's Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 wird am 3. April 2026 von Freedom To Spend als Vinyl- und Digitalausgabe veröffentlicht.
Zum allerersten Mal auf Vinyl, präsentiert in einer cardboard single sleeve LP inklusive vierseitigem Einleger
mit einem Text von Hermann Conen.
Im Juli 1995 trafen sich Arvo Pärt und Manfred Eicher in der Frankfurter Festeburgkirche mit vier aufmerksamen Musikern – dem Geiger Vladimir Spivakov, dem Cellisten Dietmar Schwalke sowie den Pianisten
Alexander Malter und Sergej Bezrodny –, um eine Aufnahme zu realisieren, die sich ganz auf die Kompositionen “Für Alina” und “Spiegel im Spiegel” konzentriert. Das Ergebnis, das ECM New Series Album Alina,
nimmt sowohl in der Diskografie des estnischen Komponisten als auch im ECM-Katalog einen besonderen
Platz ein. “Für Alina”, geschrieben 1976, war für Pärt eine bahnbrechende Komposition und zugleich
symbolisch der Ausgangspunkt für die folgenden Werke. „Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, das alle Farben enthält“, sagte Arvo Pärt damals. „Nur ein Prisma kann die Farben aufteilen und
sichtbar machen; dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein.“ Zeitgenössische Rezensenten meinten,
dass das aufmerksame Verfolgen des Flusses von Alina die Wahrnehmung schärfe. Gramophone beschrieb
das Album als „die Stimme eines inneren Exils, in sich gekehrt und zutiefst persönlich, aber für jeden
zugänglich, der bereit ist zuzuhören. Die große Gefahr beim Hören von Alina besteht darin, dass vieles von
dem, was man danach hört, plötzlich wie Lärm wirkt – zu viel Lärm. Aber es ist ein Risiko, das einzugehen
sich lohnt.“
Esfand ist der letzte Monat des persischen Kalenders, der mit dem Nouruz-Frühlingsfest endet. Seit 2020 ist ESFAND auch eine Band - bestehend aus dem Iraner Rouzbeh Esfand und dem Neuseeländer Patrick Stewart. Ein Duo, das traditionelle iranische Folk-Elemente mit westlichen Beats und Vocal-Features bekannter exil-iranischer Künstler*innen zu etwas völlig Neuem verschmilzt. Ihr Debütalbum "Piltan" ist ein fulminant tanzbares Statement ohne Anflüge von Ethno-Kitsch. Pure Instinktmusik. "Wir haben die Samples ausschließlich aus musikalischen Gesichtspunkten ausgewählt. Das Folk-Element in unserer Musik ist groß, aber es ist nicht unsere Aufgabe, die Reinheit dieser Kultur zu wahren. Wir werfen iranische Traditionen nicht weg, wir behalten einfach die, die am besten passen. Am Ende des Tages sind alles nur Sounds." "Piltan" ist eine akustische Reise quer durch ein riesiges Land voller kultureller Eigenheiten: von den Zar-Ritualen aus dem Persischen Golf im Süden zum Reiter-Volk der Bachtiaren im Südwesten, bis hin zu den Qaschqai im Westen und zu den Kurden im nordwestlichen Iran mit ihren Derwisch-Ritualen. Die ersten beiden Songs haben ihren Ursprung in den repetitiven Rhythmen der Zar-Rituale, bei denen der Dämon Zar Personen in Form eines Windes befällt. Der Begleiter der zu behandelnden Person wiederholt bestimmte Phrasen immer wieder, um den Patienten in Ekstase zu versetzen. Auf die von Handtrommeln befeuerten Techno-Beats in "Bibi Saghi" folgen die düster-hektischen Synthie-Grooves von "O"seda". Ob der dunkle Dub von "Shawl" oder die maschinell stampfenden "Zar Bits" und "Without Foot, Without Head" - alle acht Songs sind raffinierte Produktionen auf höchstem technischem Niveau. Auf zwei Songs ist der Sänger und Perkussionist Habib Meftah vertreten (Rouzbeh: "Ich liebe seinen Instinkt für Songs!"). Auf "Shawl" gastiert Mohsen Namjoo, der sich ähnlich viel mit Folklore befasst hat und hier Texte der bekannten iranischen Dichter Daqiqi und Farrukhi Sistani singt. Aus einer jüngeren Generation stammt die Londoner Sängerin Misagh Moradi. Ihr "Without Foot, Without Head" basiert auf Texten des weltbekannten Dichters Rumi. Sich im Moment verlieren, sich dem Rhythmus hingeben, ganz unabhängig vom eigenen Hintergrund - das geht mit der jahrhundert- und grenzüberschreitenden Musik von ESFAND. Loslassen, abschalten, ohne Kopf und Füße zu kontrollieren. Darum geht es ESFAND. Übersetzt heißt es im Text von "Without Foot Without Head": "Oh du mit der anmutigen Taille, wirbele herum! Tanze weiter!"
Indigo Sparkes drittes Album "There Is A Light On The Horizon Line" auf dem eigenen Label Everwilde Records wurde von John Parish produziert, bekannt für seine langjährige Zusammenarbeit mit PJ Harvey, und mit renommierten Musikern wie Adrian Utley (Portishead) aufgenommen. Musikalisch zeigt sich Sparke von ihrer bisher weitläufigsten Seite. Die Intimität und emotionale Wucht der beiden Vorgänger, "Echo" (2021) & "Hysteria" (2022), treffen auf einen rohen, unmittelbaren und instinktiven Bandsound, inspiriert von 90er Alternative-Rock. Inhaltlich fängt es eine Künstlerin an einem Lebenswendepunkt als junge Mutter ein: zwischen altem und neuem Ich, solo und Familie, Intimität und Weite – und öffnet die Tür zu dem bislang ehrgeizigsten Kapitel ihrer Karriere.
"Ein kleiner, dunkler Stern voller Intimität und Intensität." – Pitchfork zu "Echo" in der Liste der besten unterschätzten Alben des Jahres 2021
Indigo Sparkes drittes Album "There Is A Light On The Horizon Line" auf dem eigenen Label Everwilde Records wurde von John Parish produziert, bekannt für seine langjährige Zusammenarbeit mit PJ Harvey, und mit renommierten Musikern wie Adrian Utley (Portishead) aufgenommen. Musikalisch zeigt sich Sparke von ihrer bisher weitläufigsten Seite. Die Intimität und emotionale Wucht der beiden Vorgänger, "Echo" (2021) & "Hysteria" (2022), treffen auf einen rohen, unmittelbaren und instinktiven Bandsound, inspiriert von 90er Alternative-Rock. Inhaltlich fängt es eine Künstlerin an einem Lebenswendepunkt als junge Mutter ein: zwischen altem und neuem Ich, solo und Familie, Intimität und Weite – und öffnet die Tür zu dem bislang ehrgeizigsten Kapitel ihrer Karriere.
"Ein kleiner, dunkler Stern voller Intimität und Intensität." – Pitchfork zu "Echo" in der Liste der besten unterschätzten Alben des Jahres 2021
Genieße jetzt die Musik aus der Emmy-nominierten PBS-Kids-Serie ,Carl The Collector"! ,Sound Spectrum: A Collection of Themes From Carl The Collector" präsentiert die einzigartige Musik von Eraserhood Sound aus Philadelphia. Auf 34 Titeln, darunter der unvergessliche Titelsong der Serie, bekommst du einen Vorgeschmack auf Funk, Soul, Rare Groove, Jazz, Samba, R&B, New Wave und mehr - alles im typischen Synth-&-Soul-Stil von Eraserhood Sound. Die bahnbrechende Serie, die Carl, einen autistischen Waschbären, und seine Freunde begleitet, ist eine der ersten großen Serien, in denen Figuren mit Autismus vorkommen. Serienschöpfer Zachariah OHora wusste, dass er eine einzigartige Musikkomposition brauchte, um das Potenzial der Serie voll auszuschöpfen. Er wandte sich an Eraserhood Sound aufgrund ihres italienischen Library-Music-Albums ,Ribelle Di Mare" und bat um einen ähnlichen Synth-&-Soul-Ansatz. OHora sagt: ,Ich wollte keine typische Kindermusik. Ich wollte nuancierte, emotional reichhaltige Musik, die von und für Plattenliebhaber gemacht wurde." Die Musik, die vollständig von Vincent John und Maxwell Perla komponiert, produziert und eingespielt wurde, fängt die raffinierte Soulfulness von Vince Guaraldis klassischen Peanuts-Soundtracks ein und klingt dabei dennoch absolut frisch und modern. Jeder Song auf dem Album stammt direkt aus Episoden der unvergesslichen ersten Staffel von Carl The Collector. Von funkigen Fuzz-Freakouts bis hin zu düsteren, introspektiven Balladen - genieße einige von Vincents und Maxwells liebsten musikalischen Momenten aus der Serie.
Ungeschützt, vollkommen verwirklicht und ganz und gar sein Eigen - Wesley Josephs lang erwartetes Debütalbum zeigt den Sänger, Songwriter, Produzenten und Regisseur von seiner selbstbewusstesten und verletzlichsten Seite und bringt die vielen Facetten seines kreativen Lebensweges zum Ausdruck. Das Ergebnis ist ,Forever Ends Someday": 13 Tracks voller Selbstreflexion und weitreichender Realitätsflucht. Auf dem Danny Brown-Feature ,Peace of Mind" hingegen überwindet Joseph seine Ängste und liefert eine basslastige Hymne voller Selbstvertrauen und Zuversicht. Auf ,July" arbeitet Joseph mit Jorja Smith zusammen, und die beiden performen einen freudigen Rückblick, aufgenommen in ihrer Heimatstadt Walsall, in dem sie sich daran erinnern, wie weit sie gekommen sind und was sie alles verloren haben. Joseph nahm sich drei Jahre Zeit, um sich aus dem Rampenlicht zurückzuziehen und seine Geschichte zu finden. Er entschied sich dafür, der Ehrlichkeit seiner Kunst nachzugehen, anstatt aus seiner Karriere Kapital zu schlagen - mit Höhepunkten wie einem ausverkauften Headliner-Konzert im Londoner KOKO und einer ausverkauften Nordamerika-Tournee. ,Ich habe das Album einfach wie ein Gefäß behandelt und ständig Dinge aus meinem Leben hineingeworfen", sagt er. Der Titel ,Forever Ends Someday" bezieht sich auf die vergängliche Schönheit des gegenwärtigen Augenblicks - ,die Vorstellung, dass Dinge, wenn man jung ist, ewig währen, aber dann wird man erwachsen und erkennt, dass die Jugend nur geliehen ist", erklärt Joseph. Die Titel des Albums spiegeln ehrlich die menschlichen Erfahrungen wider, sowohl die hellen als auch die dunklen Seiten. Aufgenommen in London, Walsall, Los Angeles und ,auf halber Höhe eines Berges in der Schweiz", holte Joseph ein Kernteam von Mitarbeitern und Co-Produzenten an Bord, um seine Vision während der drei Jahre des Schreibens umzusetzen. Er arbeitete eng mit dem Komponisten Nicholas Jaar (The Weeknd, FKA Twigs), der mehrere Tracks mit seiner Sensibilität für Soundscapes bereicherte, dem Produzenten Harvey Dweller (Loyle Carner, Joy Crookes), dem für den Mercury Prize nominierten Tev'n (Rina Sawayama, SBTRKT), A. K. Paul (Nao, Fabiana Palladino), Al Shux (JAY Z, Kendrick Lamar, SZA), Ryan Raines (Paul McCartney, Dominic Fike) und dem Produzenten Romil Hemnani (Brockhampton) zusammen. Von Walsall in die Welt hinaus zeigt ,Forever Ends Someday", dass Josephs Vermächtnis gerade erst begonnen hat.
In 25 Jahren Bandgeschichte kommt einiges zusammen. Über 180 Songs auf 14 Alben und einigen EP’s hat die Band im laufe der Jahre veröffentlicht. Mehr als 12 Stunden non stop Electro, Dance & Indierock. Auf dem 25 Years Album finden Fans die besten und erfolgreichsten Tracks der letzten 25 Jahre.
Insbesondere das 3 x 12“ Vinyl sollte viele Fans und Sammler ansprechen, da die meisten Tracks schon seit Jahren nicht mehr auf Vinyl erhältlich sind.
Oben drauf gibt es noch 3 exklusive nicht veröffentlichte Tracks auf diesem Album.
Sirens" resonate a lot in 2026. "Sirens" are everywhere right now, in the many fields of the human reign, sounding at its highest level ever... Pioneering Swiss DJ and electronic music producer Ripperton joins forces with Berlin-based singer, composer and passionate aural storyteller Joy Frempong (OY) to create a beautiful and deeply moving piece of electronic music. And after three years in the making, “Sirens” finally emerges. The roots of this collaboration however reach back more than a decade. Around 2010, Ripperton first encountered Joy’s first album with Oy after hearing it on Swiss national radio Couleur 3. Shortly after, he saw her playing live — a moment he describes as pure magic. So inspired, Ripperton approached her label with a request to remix her music. The label agreed, and in exchange, Joy promised to feature on one of his future productions. What began as a mutual artistic gesture quietly planted a seed and eventually, pretty much fifteen years later, that seed has fully grown. “Sirens” began as one of Ripperton’s nocturnal modular jams — exploring and playing around with pulsating sequences, pure analogue sound textures and fluid, hypnotic structures. The track was then elevated to an entirely new level by Joy Frempong’s deep, evocative lyrics and her celestial voice, transforming the song into something haunting and profoundly human. The song also grew on a shared work ethos rooted in patience, trust and refinement. A slow process, shaped by intuition and feeling rather than pressure. Listening over noise. The result is an emotionally charged composition that blurs the line between inner reflection and collective awareness — a sonic response to the sirens of our time.
Quotes: Laurent Garnier: “This is lovelyyyyy * “ Aera: “Love it! A brooding masterpiece. Simple yet multilayered, the real action is happening beyond the surface.” Acid Pauli: "This is really special. Like it a lot." Kalabrese: "Wonderful collaboration between two outstanding artists. Fresh sounds, deeper rauschen, beautiful vocals, hypnotic tribe. a bliss!” Vladimir Ivcovic: "Das ist so gut, aufrichtig, rein und kommt zum richtigen Zeitpunkt. Die Abwesenheit von Hysterie. Ich liebe es. Downcast Euphoria of the highest order und gerade. In der Tat wunderschön. Besonders Clouds Mix, gerade."
For almost two decades, Igor Škafar has honed a own unique sound. Warm and nostalgic, the Slovenian artist melts unctuous analogue tones with subtle percussive patterns. This palette is at the heart of Ichisan’s fifth appearance on Bordello A Parigi. An undulating and understated introduction ushers in “Erotika,” the cosmic gazing sounds of the 1970s and the turquoise waters of Balearic flowing as one. Swirling space synthlines are countered by punchy beats, fudgy basslines balanced by the gently rippling melody. The break offers new directions, drum patterns scatter before regrouping around those sunkissed scaling chords care of Škafar’s impeccable craftsmanship. The beats take on a disco snap for “Midnight House,” a smouldering snaking synthline unfurling itself to glorious heights. Bongos and toms support the sci-fi dipped keys of this seven-minute journey into the musical mind of Ichisan. Two tracks that offer a deep dive into the sounds of a truly singular artist.
Carrier’s debut album features eight elegantly rude arrangements that dance in negative space between Photek’s frictional syncopations, Rhythm & Sound’s dubwise minimalism, and Torsten Pröfrock’s fractured dynamics, bolstered on two tracks by contributions from Voice Actor and Memotone, summoning a noirish, jazzier frisson to his signature metrics and temporalities.
Since hard-snagging our ears and feet in 2023 with 12”s for FELT and his own eponymous label, Guy Brewer’s Carrier has become the go-to project for anyone who had almost given up on chasing these sorts of ultra-subtle but vitally distinctive new permutations in dance music. For the past two years, his unpredictable variations within a style have kept us all tip-toed and seat-edged with organisations of a finely chiselled percussive palette and smouldering ambient noise that distils the salient aspects and spirits of D&B, dub techno, electro-acoustic music, and trip hop with unique traction. In effect, he’s enacted a clear leap of imagination from previous work issued as part of Commix and solo as Shifted that only continues to reveal hallucinatory psychoacoustics on this first album detail.
»Rhythm Immortal« sees Brewer tilt the project into slower, resoundingly more atmospheric realms, better to luxuriate in the instinctive guile and integer-stepping style ’n’ pattern of his incredible sound. At the album’s poles, a vocal cameo by cult gynoid Voice Actor follows from Gavsborg’s on a preceding 7” single to ideally model his sound’s mutability and compatibility with trip hop forms, and Memotone helps seal the deal with a hovering glow lent to »Offshore«, whilst Carrier jostles the reins throughout with masterful control of his thing, crisply purposed to the album canvas. In that context, it’s perfectly adaptable to bodies both supine or in motion, ushering a hypnagogic sway with »A Point Most Crucial«, and hingeing around the slightest interplay of 16th-note hi-hat ruffles and recoiling reverbs on »Outer Shell«, or blissfully stepping on knife-edge 2-step on »Wave After Wave«.
The album conveys a deeply personal pulse and spiritual devotion to that kind of all-tension-no-release mode typical of so much music we love – from Kode9’s earliest re-factoring of Prince to Photek’s »Ni-Ten-Ichi-Ryu«, from T++/Dynamo and Traktor’s asymmetric dynamics to Burial’s shockout debut – refactored with a rare conviction in its unspoken powers to activate the eyes-shut imagination.
Nach zwei erfolgreichen Alben, einem umjubelten Auftritt in der Elbphilharmonie und der bisher größten Show auf der Fusion 2026 meldet sich Fuffifufzich mit neuer Musik zurück. "New Era" ist die erste Single aus dem dritten Album "New Era Same Error" (VÖ 19.03.2027) und markiert den Beginn eines neuen Kapitels.
Die Single erzählt vom Moment, in dem eine neue Liebe unverhofft ins Leben tritt - und von dem Aufbruch, der damit beginnt. Zwischen Vorfreude und Verlustangst bewegt sich der Song entlang treibender Gitarrenriffs und atmosphärischer Synthesizer und bringt auf den Punkt, worum es auf dem gesamten Album geht: "Jede neue Era wird gebaut auf dem, was war."
Musikalisch zeigt "New Era" eine hörbare Weiterentwicklung. Nach der Zeit der Bedroomproduction hat sich Fuffifufzich im Tonstudio neu aufgestellt: Jung TschoTschos (a.k.a. Johannes Aue) markante Synthproduktionen klingen tiefer und vielschichtiger als zuvor, ohne ihren Wiedererkennungswert zu verlieren.
Auch inhaltlich setzt die Single den Ton für das Album. "New Era Same Error" handelt von der menschlichen Fehlbarkeit - von der Erkenntnis, dass wir unser altes Gepäck überallhin mitnehmen, egal wie viele neue Erfahrungen wir sammeln. "New Era" fängt genau diesen Zwiespalt ein: die Euphorie des Anfangs und das Wissen, dass sich vertraute Muster wiederholen werden.
Begleitet wird Fuffifufzich auf dem Album von ihrem "Ältestenrat", einem eigens für das Projekt gegründeten Seniorinnenvokalensemble aus Berlin. In einer Branche, die ältere Stimmen oft in den Hintergrund rückt, ist das eine bewusste Setzung: "New Era" und das dazugehörige Album stellen die Erfahrung des Alters gleichberechtigt neben die Impulsivität der Jugend. Auf dem Album kommt zudem Lassie-Singers-Legende Christiane Rösinger zu Wort.
"New Era" ist ein erster Vorgeschmack auf ein Album, das sich mit Aufbruch, Veränderung und der Frage beschäftigt, wie viel Vergangenheit ein Neuanfang mit sich trägt. Ein Auftakt mit Haltung - und ein Versprechen auf mehr.
Nach zwei erfolgreichen Alben, einem umjubelten Auftritt in der Elbphilharmonie und der bisher größten Show auf der Fusion 2026 meldet sich Fuffifufzich mit neuer Musik zurück. "New Era" ist die erste Single aus dem dritten Album "New Era Same Error" (VÖ 19.03.2027) und markiert den Beginn eines neuen Kapitels.
Die Single erzählt vom Moment, in dem eine neue Liebe unverhofft ins Leben tritt - und von dem Aufbruch, der damit beginnt. Zwischen Vorfreude und Verlustangst bewegt sich der Song entlang treibender Gitarrenriffs und atmosphärischer Synthesizer und bringt auf den Punkt, worum es auf dem gesamten Album geht: "Jede neue Era wird gebaut auf dem, was war."
Musikalisch zeigt "New Era" eine hörbare Weiterentwicklung. Nach der Zeit der Bedroomproduction hat sich Fuffifufzich im Tonstudio neu aufgestellt: Jung TschoTschos (a.k.a. Johannes Aue) markante Synthproduktionen klingen tiefer und vielschichtiger als zuvor, ohne ihren Wiedererkennungswert zu verlieren.
Auch inhaltlich setzt die Single den Ton für das Album. "New Era Same Error" handelt von der menschlichen Fehlbarkeit - von der Erkenntnis, dass wir unser altes Gepäck überallhin mitnehmen, egal wie viele neue Erfahrungen wir sammeln. "New Era" fängt genau diesen Zwiespalt ein: die Euphorie des Anfangs und das Wissen, dass sich vertraute Muster wiederholen werden.
Begleitet wird Fuffifufzich auf dem Album von ihrem "Ältestenrat", einem eigens für das Projekt gegründeten Seniorinnenvokalensemble aus Berlin. In einer Branche, die ältere Stimmen oft in den Hintergrund rückt, ist das eine bewusste Setzung: "New Era" und das dazugehörige Album stellen die Erfahrung des Alters gleichberechtigt neben die Impulsivität der Jugend. Auf dem Album kommt zudem Lassie-Singers-Legende Christiane Rösinger zu Wort.
"New Era" ist ein erster Vorgeschmack auf ein Album, das sich mit Aufbruch, Veränderung und der Frage beschäftigt, wie viel Vergangenheit ein Neuanfang mit sich trägt. Ein Auftakt mit Haltung - und ein Versprechen auf mehr.
Das Remix Paket für Charles Petersohn’s Children Of Zu Zu EP glänzt durch seine Vielfalt zwischen jazzy Broken Beats und Afro/Deep House, mit Re-Works von Mary Olivetti, Moodorama, als420, Viktor Marek, The Greater Manchester Housing Authority und Charles Petersohn selbst.
“Der gemeinsame Wunsch, dass die Tracks der EP an die Idee anknüpfen sollen, dass ein Remix ein eigenes Kunstwerk sein kann, ist voll aufgegangen. Alle Mixe haben eine persönliche Handschrift, nutzen die Originals als Material, mit dem nach Herzenslust gespielt wurde. Ich bin sehr glücklich!” Charles Petersohn
Format: Vinyl 12“ Full Cover mit schwarzer Innenhülle und rundem Sticker
An’archives presents 'sensitive', a new album, and the first solo vinyl release, by Japanese keyboardist and synth player, Mitsuhisa Sakaguchi. A deftly assembled suite of glistening electronic tonalities, 'sensitive' is the latest in a lengthy run of excellent, idiosyncratic albums by Sakaguchi. A low-key yet productive artist, Sakaguchi has released banks of solo titles via his own Bandcamp page, and is also an in-demand improvisor for electronics: see, for example, recent collaborations with Yoshiki Ichihara ('TO(R)RI INFRANTA', 'Ftarri', 2025), Tatsuhisa Yamamoto ('non equal mad', self-released, 2020), and the - trio with Yamamoto and Uchihashi Kazuhisa ('self-titled', Modern Obscure, 2023).
'sensitive' is a startling album for many reasons, not least its rich attention to detail. Sakaguchi’s ear is sensitized to the complexity of electronic sonority, something he’s developed through decades of performance and improvisation, though he’s not limited to that language. “I mainly use multiple synthesizers and process the sounds with effects,” he clarifies, detailing his approach to his music. “I also use a lot of acoustic sounds such as field recordings and percussion; sometimes I also use sounds such as prepared piano.”
Indeed, you can hear this see-sawing balance between the electronic and acoustic written across 'sensitive' – see the activated cymbals that twist and stutter through the first half of “metatoxic”, which are soon replaced by a similar stream of burbling synth-flow. The opening “sensitive rot” folds field recordings into Sakaguchi’s electronic kit to such a degree that the differing forms dissolve into each other; on “green shrine”, the field recordings are more present, yet still poetically framed, taken as they are “from the mountains of my hometown, Yawata City, Kyoto,” Sakaguchi explains.
The tender balance achieved by Sakaguchi as he moves between practices, tonalities and temporalities helps manifest the guiding conceptual force behind 'sensitive', where Sakaguchi explores a cleansing reverie. “What I wanted to portray with this album was to create an album of sounds that shattered and reassembled my current ‘sense’ and ‘toxins’,” he nods, “along with the ‘nature’ around me. Electronic sounds, our bodies, the environment around us, and nature all blend.”
From there, Sakaguchi attempts a transformation, or transmutation – an alchemical process of exchange. “I am attempting to explore whether it might be possible for the sounds to come closer to each other,” he concludes, “or perhaps even to interchange places.” On the five pieces that comprise 'sensitive', you can hear this fusing and exchange. Inhabiting similar spaces as the music of Nuno Canavarro, Asmus Tietchens, Omit, and other like-minded visionaries, 'sensitive' traverses curious, quixotic terrain between electronic composition, electro-acoustics, and improvisation.
Auf ,Reflections Vol. 3: Water Poems" bringen Félicia Atkinson und Christina Vantzou ihre Freundschaft und ihre atmosphärische Kunstfertigkeit in einem feierlichen Fokus zusammen. Gesprochene Worte und orchestrale Fantasie fließen wie Nebenflüsse in einen einheitlichen Strom und ergeben eine Sammlung traumhafter Lieder und Klanglandschaften, die im Meer, im Himmel und in den Steinen verankert sind. Mit elektroakustischen Instrumenten, Gesang und Umgebungsgeräuschen lädt Water Poems die Zuhörer in einen unbewussten Raum ein, irgendwo zwischen alltäglicher Intimität und dem Geheimnis des Ozeans, aus dem alles Leben entsteht. Atkinson und Vantzou haben sich 2009 kennengelernt und seitdem immer mal wieder zusammengearbeitet, aber ein Konzert 2019 in der Philharmonie in Paris hat dieses Projekt richtig in Gang gebracht. Da beide jetzt an der Küste leben (Félicia am Ärmelkanal, Christina am Mittelmeer), wurde das Meer natürlich zu ihrer Muse. ,Das Meer wurde nicht als monolithische Postkarte betrachtet", erklärt Atkinson, ,sondern eher als eine Person an sich; eine Energie, ein Geheimnis, ein komplexer Charakter, dem wir als Menschen, die am Meer leben, jeden Tag begegnen." Im Dialog mit dem Land und der Küste nahmen ihre Sprache und ihre Klänge einen sakramentalen Charakter an. ,Ein feierliches Gefühl, ein Gefühl des Dienens, zieht sich tief durch dieses Album", bemerkt Vantzou, ,ich habe das schon einmal gespürt, aber hier, in der Zusammenarbeit mit Félicia, ist es stärker." Stimme, Atem und wässrige Texturen prägen den Ton des maritimen Mysteriums von Water Poems. Neu in Vantzous Praxis und seit langem ein prägendes Merkmal von Atkinsons Werk, gewinnen ihre gesprochenen Worte hier an relationaler Intimität, indem sie sich gegenseitig und die Uferpromenade ansprechen. Die Texte wurden über zwei Jahre hinweg gemeinsam zusammengestellt. Mit radikaler Unschuld lenken sie das Bewusstsein auf die verborgene Auftriebskraft und die unbewussten Strömungen, die durch das Leben fließen: ,Wie kann ein Boot schwimmen? Wie kann ein Flugzeug fliegen? Wie kann ein Körper schwimmen? Wie kann ein Mensch träumen?" Was mit nah aufgenommenen Stimmen und Feldaufnahmen begann, wurde um Synthesizer, Gongs und Metallophone, Klavier, Vibraphon, Rhodes, Gitarren und Mellotron erweitert. Das Gezeitenklavier des Eröffnungstracks ,Film Still / The Sea" zieht uns in die unbewussten Gewässer des Albums. Enthalten sind Feldaufnahmen, die Vantzou in Delphi in der Nähe des legendären Orakels von Pythia aufgenommen hat - ihr griechisches Erbe verleiht diesem Ort der Vorfahren eine zusätzliche Dimension. Dieser Track und ,Water Poems" als Ganzes sind Ausdruck unseres geologischen Erbes und rufen zum Schutz der Küsten und zu einer Vertiefung unserer Beziehung zu unseren Küsten auf. Ein Teil der Einnahmen aus dem Album geht an Arion, ein gemeinnütziges Naturschutzprogramm für das griechische Mittelmeer. Der langjährige Freund und Mitstreiter John Also Bennett hat bei ,Scorpio Purple Skies", dem kosmischen Finale des Albums, mit E-Gitarre, Lap-Steel-Gitarre und Gesang mitgewirkt. Diese üppige Instrumentierung passt super zu den Science-Fiction-Visionen und der feierlichen Atmosphäre des Albums. Water Poems wurde in The Old Carpet Factory, einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert auf der griechischen Insel Hydra, in der Villa Medici aus dem 16. Jahrhundert in Rom und in Les Dunes, Atkinsons Heimstudio in der Normandie, aufgenommen. Mehr als das historische Prestige dieser Orte war es die spürbare Geschichte ihrer Landschaft, die die Musik geprägt hat. Atkinson sagt, dass sie sich zu ,Orten mit seltsamer Anziehungskraft" hingezogen fühlten. In der Villa Medici ,haben Steine und Mineralien das gesprochene Wort beeinflusst", bemerkt sie. ,Wir beide legen Wert auf Gefühl, Atmosphäre und Klang", fügt Vantzou hinzu, ,was er hervorruft und was er bewirkt. In unserem Fall konzentrieren wir uns auf die grundlegenden Elemente: Wasser, Luft, Fels, Kosmos - allesamt lebenswichtig.» Von der Insel Kreta aus arbeitete Vantzou den finalen Mix fertig und tauschte dabei Dateien mit Atkinson aus. Immer noch mit der Küste verbunden, verlief der Mixing-Prozess geduldig und wurde von wichtigen Pausen geprägt. Water Poems spiegelt wider, was die Meeresbiologin Rachel Carson uns in Erinnerung ruft: ,Am Rande des Meeres zu stehen bedeutet, Wissen über Dinge zu haben, die so nahezu ewig sind, wie es das irdische Leben nur sein kann." Es zelebriert rituell dieses ozeanische Gefühl als wichtige Quelle der Gelassenheit und Intelligenz. In einer Welt, die von hitzigen Meinungen und ökologischer Vernachlässigung geprägt ist, lenkt Water Poems unsere Aufmerksamkeit auf ,die Quellen der Quellen". Damit schafft es Raum, um uns wieder mit unseren elementaren, animalischen Instinkten zu verbinden und uns auf tiefere Strömungen einzustimmen. Water Poems von Félicia Atkinson und Christina Vantzou ist der dritte Band von Reflections, einer Reihe zeitgenössischer Kollaborationen von RVNG Intl..
Wendy Eisenberg hat die letzten zehn Jahre als feste Größe der Independent-Musikszene und als Künstlerin von inspirierender Vielseitigkeit verbracht. Als Singer-Songwriterin, Improvisatorin und virtuose Gitarristin sind die Koordinaten ihrer Kunst ständig im Wandel, von Art-Rock über Jazz bis hin zu mitreißender freier Improvisation und ausdrucksstarker Folk-Musik. Mit Höhepunkten wie dem 2020 erschienenen Album Auto" und dem 2024 Free-Jazz-Album Viewfinder" hat sie sich einen Namen als ambitionierte Künstlerin gemacht. Nachdem sie die letzten fünf Jahre damit verbracht hat, in verschiedenen Bands, Genres und kreativen Herausforderungen zu experimentieren, und nach einer Phase der Selbstkonfrontation, die sie mit einem persönlichen Exorzismus vergleicht, hat Eisenberg einen Meilenstein erreicht. Die poetischen und formal gewagten Folksongs von Wendy Eisenberg sind ihre bisher klarste Vision. Die Songs begannen 2020 Gestalt anzunehmen, als Eisenberg aus West-Massachusetts wegzog, wo sie nach ihrem Studium am New England Conservatory in Boston einige Jahre gelebt hatte, und nach Brooklyn zog. Aus Sehnsucht nach der ländlichen Atmosphäre ihres früheren Zuhauses fühlte sich Eisenberg zu den warmen Klängen von Country und Folk hingezogen. Die Songs sind echte Folk-Lieder", sagt Eisenberg über ihr Album. Bei der Produktion geht es weniger darum, zu sehen, was die Gitarre leisten kann, sondern vielmehr darum, die inhärente Fremdartigkeit der Sprachen zu akzeptieren, die sie seit anderthalb Jahrhunderten spricht." Auf Wendy Eisenberg schafft die Künstlerin ihr eigenes Paradigma mit einem eng verbundenen Kreis von langjährigen Freunden und Mitwirkenden, darunter Bassist Trevor Dunn, Schlagzeuger Ryan Sawyer und Co-Produzentin Mari Rubio (more eaze), die für Pedal Steel, Synthesizer und Streicharrangements zuständig war. Die Aufnahmen fanden oft in Eisenbergs Haus statt und verliehen jeder Note eine wunderschöne Ensemble-Textur. Endlich war ich von Menschen umgeben, die mich akzeptierten", sagt Eisenberg. Viele der Songs auf diesem Album sind in diesem neuen Gefühl entstanden. Ich wollte, dass es unglaublich beruhigend wirkt, da es einige massive Veränderungen im Selbstverständnis und Selbstwertgefühl beschreibt. Es geht um Erleichterung."
Fantastisches Album mit 12 Liedern der Begena-Musiker Tafese Tesfaye, Admassu Fikre, Seyoum Mengistu und Alemu Aga. ""Die Begena ist eines jener seltenen Musikinstrumente, das seit über 5800 Jahren existiert. Faszinierend an ihr ist nicht nur ihr Alter, sondern auch die Tatsache, dass sich ihre Herstellung und ihr Verwendungszweck über all die Jahre hinweg nicht verändert haben. ... Während des Derg-Regimes, nach dem Sturz von Kaiser Haile Selassie, wurde sie nicht mehr als wichtig erachtet. ... Aber besonders in den letzten 15-16 Jahren hat es eine Renaissance erlebt. Es gibt viele, meist junge Begena-Spieler, von denen ich über 500 Schüler unterrichtet habe. Es gibt auch Begena-Bauer, die das Instrument für neue Schüler bauen. Das Interessante an diesem Instrument ist, dass die Musik, der Klang, der aus diesem Instrument kommt, die besondere Kraft hat, Menschen zur Konzentration, zur Ruhe und zum Nachdenken zu bewegen. Das ist eine besondere Qualität. Man muss kein Äthiopier sein, jeder kann es hören, es wird ihn automatisch zur Ruhe und Konzentration anregen."" – Alemu Aga (aus einem Interview mit Pit Budde für den WDR, Köln, 2008)
Emerging during the early stages of the recording industry in Japan, the ryūkōka style adopted western classical, blues & jazz elements into traditional and classical Japanese music.
This collection of 1920s & 30s ryūkōka recordings follows on from the Kouta Katsutaro tape we put out a couple of years back, and further captures the hauntingly unique sound of a cultural merging that was starting to reflect itself via popular song, ahead of the widespread influence of western pop music during post-war US occupation.
"Death Is Not The End are on a mission to expand the musical archive, with compilations of everything from Jamaican doo wop to pirate radio idents and adverts weaving new threads into the history of music. Longing For The Shadow: Ryūkōka Recordings, 1921-1939 goes back to the beginnings of the recording industry in Japan, and a style merging traditional Japanese forms with western pop and classical. Swooning orchestrations and prominent vocals capture some of the melodrama and bombast found in US and European music of the time, but beds of plucked and strummed instruments give an ordered elegance, tying it firmly to Hogaku tradition. Not much has been written about Ryūkōka, and a 2017 book by Hiromu Nagahara gives some clue as to why, arguing that although popular with the public, it was dismissed by critics both for its adoption of western sounds and its dwelling on Japanese traditional styles. Close to a century later, those are some of the qualities that make this compilation so fascinating." - The Quietus
Manche sagen, diese EP sei wie eine Reise durch das Universum.
Andere sagen, sie ist einfach nur geil produziert.
Und dann gibt’s noch uns, REEEF, und wir sagen: Warum nicht beides?
Die „Universe EP“ ist der Beweis, dass Melodic Techno nicht nur tief und emotional sein kann, sondern auch richtig gut sitzt – wie dein Lieblings-Hoodie nach drei Tagen Festival.
Wir haben alles reingepackt:
Universe: Der Titeltrack. Ein epischer Opener, der mehr Stimmung macht als dein Barista mit Burnout.
Humanity: Technofrontalangriff mit Betonwänden – für alle, die es ernst meinen mit dem Raven.
Never Say Never: Melancholie auf House-Basis. Für den Moment, in dem du denkst: „Vielleicht bleib ich doch noch bis Montag.“
Daydreams: Der Track für 6:42 Uhr, wenn draußen der Nebel aufzieht und du kurz überlegst, ob das Leben nicht doch ein Musikvideo ist.
Bumblebee: Direkt im Ohr, klebt wie Honig im Hirn – nur eben clubtauglich.
Kryptonite: Der große Absch(l)uss. Melodic House mit Pop-Einschlag – emotional, energetisch, kein guilty pleasure, sondern einfach pleasure.
Für DJs. Für Hörer. Für Menschen mit Geschmack und funktionierendem Basssystem.
Auf 12” Vinyl gepresst, liebevoll angeordnet, Spielzeit optimiert – so wie Oma früher die Tupperdosen im Schrank. Nur mit mehr Kickdrum.
Fazit: Diese EP braucht keine Hype-Formulierungen. Die Tracks sprechen für sich. Und wenn nicht, übernehmen wir das Mikrofon – laut, tanzbar und mit einem leichten Hang zur Selbstüberschätzung.
REEEF – Universe EP! Jetzt überall, wo es gute Musik gibt. Und bald auch bei dir im Plattenkoffer.
Wenn du zehn Jahre in die Vergangenheit reisen könntest, was würdest du deinem jüngeren Ich sagen wollen? Das war eine Frage, die sich Khruangbin selbst stellten, als sie sich dem zehnjährigen Jubiläum ihres Debütalbums näherten - dem einstigen Kultklassiker, der heute als genreprägend gilt: The Universe Smiles Upon You". Wenn wir zurückgehen und uns selbst sagen könnten, wie viel nach diesem Album auf uns zukommen würde, was würden wir feiern wollen?" fragte Laura Lee, Bassistin, Sängerin und Gründungsmitglied der Band. Stattdessen dachten sie: Lasst es uns noch einmal machen." The Universe Smiles Upon You ii" wurde vom 4. bis 6. Januar 2025 in derselben Familien-Scheune des Gitarristen Mark Speer aufgenommen, an denselben Tagen, an denen TUSUY vor zehn Jahren erstmals entstand. Obwohl die Bedingungen dieselben waren - Schmutzboden, brutal kalt, minimale Schalldämmung, alle Aufnahmen live - sind die Songs es nicht. Sie wurden neu angegangen, einige stärker verändert als andere, mit der eingefangenen Blitz-in-der-Flasche"-Energie des ursprünglichen Albums, während gleichzeitig entdeckt wurde, was diesmal einzigartig sein würde, in dieser Phase des Bandlebens. Das Ergebnis bewegt sich wie Wellen auf dem Wasser über zehn hypnotisierende Tracks, die Scheune erzeugt ein Gefühl von Weite, Gelassenheit und kreativer Freiheit, die nahegelegene Tierwelt ist hörbar (achtet auf die Vögel bei August Twelve ii"), ebenso das Knarren und Klappern der Scheune. Es ist ein Geflecht aus kleinen Bewegungen in nuancierten Arrangements, das langsam das neue Leben, die Geschichten und den Charakter von jemandem enthüllt, den man nach zehn Jahren wieder wie zum ersten Mal trifft.
Das Werk von JJJJJerome Ellis bewegt sich mühelos zwischen Stille und Möglichkeiten. Der schwarze, behinderte Künstler mit grenadischen, jamaikanischen und amerikanischen Wurzeln schafft mit Saxophon, Orgel, Hackbrett, Elektronik und Stimme atmosphärische Klanglandschaften. Improvisation ist der Kern - oft werden große Teile von Aufnahmen bearbeitet, um das Werk wie ein Marmorbildhauer freizulegen. Es ist eine expansive und interdisziplinäre Praxis, die es JJJJJerome ermöglicht, sich an jedes Medium und jede Form anzupassen, darunter aufgezeichnete Musik, Live-Theater und Performance-Kunst, Filmmusik, Spoken Word und Storytelling sowie multimediale/visuelle Werke, die Klang integrieren. Als Mensch, der stottert, fiel es ihm in der Kindheit schwer, sich mit dem Mund auszudrücken. Den Künstlernamen ,JJJJJerome" zu buchstabieren, rührt von der Erkenntnis her, dass das am häufigsten gestotterte Wort der eigene Name ist. Trotz einer kurzen Sprachtherapie als Kind - als er in der siebten Klasse zum Saxophon griff, machte es plötzlich Klick. ,Ich stottere immer noch beim Saxophonspielen, aber es ist anders." Als Künstler dreht sich sein kreatives Ethos nun um die Erforschung des Stotterns durch Musik, wobei er die Fähigkeit jedes Einzelnen, Zeit zu gestalten, näher erläutert. Er ehrt das Stottern durch Kunst. Er begann damit, zu CDs von John Coltrane und Billie Holiday auf dem Horn zu improvisieren. Aber als jemand, der sich gerne mit Grenzen auseinandersetzt, hat sich JJJJJerome seitdem zu einem versierten Multi-Instrumentalisten entwickelt, wobei jedes Instrument einen Wendepunkt darstellt, der neue Wege zu potenziellen Klangwelten ebnet. Seine Stimme wird zusätzlich von einer Ehrfurcht vor der Erde und den Vorfahren - sowohl menschlichen als auch anderen - geleitet. Aufgrund der familiären Verbindungen seiner Mutter zur Kirche und den unvergesslichen Geschichten seiner Großmutter, die als Pianistin und Organistin auftrat, hat JJJJJeromes jüngste Affinität zu Tasteninstrumenten eine bedeutende Gewichtung. Das kommende zweite Album ,Vesper Sparrow" (Shelter Press) ist aus dieser Verbindung zur schwarzen religiösen Tradition und zum Erbe entstanden. Es ist eine Fortsetzung der fortlaufenden Auseinandersetzung des Künstlers mit den Schnittstellen zwischen Musik und Klang, Stottern und Schwarzsein aus der Perspektive der Zeit. Das Album besteht aus zwei vollständigen Gedanken und dreht sich um ein aufgezeichnetes Stottern. JJJJJerome teilt die vierteilige Komposition ,Evensong" auf, indem er das Stottern in Teil zwei ausblendet und die Tracks drei und vier (,Vesper Sparrow" und ,Black-Throated Sparrow") dazwischen einfügt. ,Das Stottern wird zu einem strukturierenden Moment", erklärt er in Bezug auf die Möglichkeit, die entstandene Zeit zu füllen. Die Aussetzung wird somit zu einem integralen Bestandteil der musikalischen Sprache von JJJJJerome. Sowohl Stottern als auch Granularsynthese können Momente in der Zeit aussetzen und ,zu vielfältigen Arten des Verweilens, Durchquerens und Verbindens mit anderen in diesen Momenten einladen". Der Künstler greift auch auf Elemente der Pop-Produktion zurück - elektronische Texturen und Verzerrungen, die teilweise vom Indie-Rock inspiriert sind, sowie Spoken Word, Sampling und Audiomanipulationen, die aus der karibischen und afroamerikanischen Musik stammen.
Als Pionier der elektronischen Musik, vereint The Bloody Beetroots seit 2005 Elemente aus Electro, Punkrock und Dance zu einem unverwechselbaren, genre-übergreifenden Sound. Hinter dem Projekt steht der italienische Musiker und Produzent Sir Bob Cornelius Rifo, der mit Tracks wie „Warp 1.9“ (feat. Steve Aoki) und Alben wie Romborama, Hide und The Great Electronic Swindle internationale Bekanntheit erlangte. Jetzt kehrt „The Baddest Man in Electronic Music“ mit seiner neuen EP “FOREVER PART ONE” zurück. „Dieses Projekt ist mein Leben“, sagt Rifo. Und das spürt man in jedem einzelnen Beat. Keine Grenzen, keine Kompromisse. Stattdessen persönliche Geschichten, Gedanken und Momente, die The Bloody Beetroots über Jahre hinweg geprägt und geformt haben. „Dieses Release ist sowohl ein Danke als auch ein Statement. Denn in einer Welt, die Anpassung belohnt, glaube ich immer noch daran, dass wahre Rebellion darin besteht, sich selbst treu zu bleiben.“ - Sir Bob Cornelius Rifo Das ist The Bloody Beetroots. FOREVER.
FOREVER PART ONE erscheint als Digipak CD und auf limitiertem Grey Marble Vinyl.ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Werden: damit, was passiert, wenn man sich der verzerrten Version seiner selbst stellen muss - der Version, die durch Schmerz entstanden ist.
Immerse yourself in the golden age of German pop music! 60s Jukebox Hits Vol. 3 brings together unforgettable classics and catchy tunes that shaped an entire generation. This highquality vinyl edition brings the authentic spirit of the 1960s right into your home – nostalgic, danceable and full of good
vibes.
It features some of the most popular stars of the Schlager era: Ted Herold – the German ‘Elvis’ with rousing rock “n” roll hits Connie Francis – with her charming German-language hits Peter Kraus – the epitome of the teen idol of the 60s Peter Alexander – with his unmistakable charm and humour
A must for collectors, nostalgics and music lovers – perfect for cosy evenings or lively parties.
Das Avant-Rock-Sextett aus Beirut verschmilzt auf diesem großartigen Nachfolger seines gefeierten 2023er Debüts "Mais Um" Psych/Kraut, Improv/Skronk, Elektronik, Gothic und Jazzelemente mit traditionellem ägyptischem Gesang und moderner arabischer Poesie. Produziert von Radwan Moumneh (Matana Roberts, Sarah Davachi, Jerusalem In My Heart). Der Titel des zweiten SANAM-Albums ist ebenso vielversprechend wie die Musik der libanesischen Band. "Sametou Sawtan" bedeutet aus dem Arabischen übersetzt "Ich habe eine Stimme gehört". Spukhaft oder spirituell, wie auch immer man die Phrase liest, sie spricht von der Fähigkeit von Klang und Sprache, innezuhalten, Aufmerksamkeit zu stehlen und uns für den Moment zu öffnen. In ähnlicher Weise vermischt die Musik von SANAM zarte Rasereien und feuerverbrannte Balladen, indem sie frei fließende Rock- und Jazzgerüste mit der tief verwurzelten arabischen Tradition verbindet. Sie in vollem Flug zu hören bedeutet, in der Gegenwart gehalten zu werden und sich neu zu orientieren, um einen offenen Horizont zu eröffnen. Die Arbeit an "Sametou Sawtan" begann im Frühjahr 2024. Die ersten Ideen, die in den Tunefork Studios in Beirut entstanden, wurden im April während eines Aufenthalts in Beit Faris, einem mittelalterlichen Haus in der Küstenstadt Byblos, weiter ausgearbeitet. Das Sextett: Sandy Chamoun (Gesang), Antonio Hajj (Bass), Farah Kaddour (Buzuq), Anthony Sahyoun (Gitarre, Synthesizer), Pascal Semerdjian (Schlagzeug) und Marwan Tohme (Gitarren), wurde vom Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) unterstützt. Die letzten beiden Tracks des Albums sind Aufnahmen aus den Beit Faris-Sessions, während der Rest in den La Frette Studios in Paris während der Europareise der Band im Sommer 2024 aufgenommen wurde. Die Platte verarbeitet Gefühle der Distanz und der Entwurzelung. "In den letzten fünf Jahren hatte ich das Gefühl, dass jeder den Libanon verlässt", erklärt Chamoun. "Das Album handelt nicht wortwörtlich davon, sondern von der Vorstellung, dass dich etwas verlässt. Eine Distanz zu den Ereignissen, obwohl du in ihnen lebst, eine Distanz zu deinem Haus, obwohl du in ihm wohnst." Ob in der sehnsüchtigen Ballade "Goblin" oder dem langsam brennenden, autotune-überladenen Freakout von "Habibon", Sametou Sawtan fängt das Streben nach festem Boden in einer Welt ein, die diesen nur selten bieten kann . Das Album hat die hypnotisierende Intensität des SANAM-Live-Erlebnisses, während es der Musik Nuancen, Tiefe und eine enorme dynamische Bandbreite verleiht. Wie bei ihrem Debüt sind die Texte vieler Tracks entliehen, Worte, die in neue Kontexte gestellt werden, um die Gegenwart zu verarbeiten. "Hamam" interpretiert ein ägyptisches Volkslied neu. In "Hadikat Al Ams" treibt der krachende Hardrock-Stampfer den Text des zeitgenössischen libanesischen Schriftstellers Paul Shaoul an. Und sowohl "Sayl Damei" als auch der Titeltrack verwenden Gedichte des iranischen Dichters und bahnbrechenden Mathematikers Omar Khayyam aus dem zwölften Jahrhundert. "Wenn man etwas von Omar liest, fühlt man eine Verbindung zur Gegenwart", sagt Chamoun. "Das Gefühl, dass es keinen klaren Weg gibt." "Sametou Sawtan" enthält auch zwei Lieder mit Chamouns eigenen Texten, darunter den Opener "Harik". Es war die Keimzelle des Albums, geschrieben von Chamoun im Februar 2024, wobei die Band den Track um ihre Worte herum aufbaute. Es beginnt mit einem Schauder, zerfetzter Elektronik und einer keuchenden Stimme, die das Schlagzeug durchdringt, bevor sich die Band zu einem triumphalen Aufstieg aufschwingt. Es geht um Eintauchen in "ein unendliches Feuer", verrät Chamoun. Den Text zu "Tatayoum" schrieb sie allein, bevor sie ihn der Band vorlegte. Er spiegelt eine andere Art von Intensität wider, "eine Schleife, eine Besessenheit", wie sie sagt. Buzuq webt durch schwebende Elektronik und drängende Trommeln, während Chamoun arabische Worte rezitiert, die die Liebe beschreiben. Die unaufhörlichen Energien, die in diesen Tracks erforscht werden, sind nicht unbedingt negativ. Sie vergleicht deren Intensität mit der eines Schriftstellers, der in einem Gedankengang gefangen ist, im Guten wie im Schlechten. "Es geht nicht darum, deprimiert oder traurig zu sein", sagt Chamoun. "Es ist eine Falle, aber sie kann auch magisch sein." "Sametou Sawtan" wurde von Farah Fayyad mit ikonischen Grafiken und Design versehen.
Während oftmals zum Jubiläum eine Best of Hits-Sammlung veröffentlicht wird, erscheint von U96 zum 30jährigen das beeindruckende, neue Album “20.000 Meilen unter dem Meer”. Zusammen mit dem Kultschauspieler Claude-Oliver Rudolph entwickelten U96, eine bildund klang gewaltige Show.
Der Dritte Raum kehrt mit einem neuen Album ins Harthouse zurück: Hypnotischer Techno, abgefahrene SynthesizerReisen, verspieltes Sequencing und eine hochmusikalische Interpretation elektronischer Tanzmusik. Mit einer einzigartigen Mischung aus analoger Wärme und futuristischer Präzision erkundet dieses Album die Welt unterbewusster Muster, Traumlogik und körperbewegender Rhythmen. Einfallsreich und gleichzeitig clubtauglich erzählt Replacement Dreams eine Geschichte von Bewegung, Introspektion und klanglicher Transformation. Minimalistisch in der Form und doch reich an Klangtexturen, verbindet das Album mechanische Struktur mit traumhafter Abstraktion. Replacement Dreams ist ein konsequentes Techno-Statement. Dieses Album ist eine unerbittliche Reise durch hypnotisches Sequencing, präzise Drum-Programmierung und die unverwechselbare Wärme und Härte analoger Synthese – geschaffen für die dunkleren, intensiveren Momente der Nacht.
Der Dritte Raum kehrt mit einem neuen Album ins Harthouse zurück: Hypnotischer Techno, abgefahrene SynthesizerReisen, verspieltes Sequencing und eine hochmusikalische Interpretation elektronischer Tanzmusik. Mit einer einzigartigen Mischung aus analoger Wärme und futuristischer Präzision erkundet dieses Album die Welt unterbewusster Muster, Traumlogik und körperbewegender Rhythmen. Einfallsreich und gleichzeitig clubtauglich erzählt Replacement Dreams eine Geschichte von Bewegung, Introspektion und klanglicher Transformation. Minimalistisch in der Form und doch reich an Klangtexturen, verbindet das Album mechanische Struktur mit traumhafter Abstraktion. Replacement Dreams ist ein konsequentes Techno-Statement. Dieses Album ist eine unerbittliche Reise durch hypnotisches Sequencing, präzise Drum-Programmierung und die unverwechselbare Wärme und Härte analoger Synthese – geschaffen für die dunkleren, intensiveren Momente der Nacht.
Evelyne/Masao bring TESTPATTERN to Dark Entries for the label’s first foray into vintage Japanese electronics. Masao Hiruma and Fumio Ichimura’s project Testpattern is known for their release Apres-Midi, a cult slab of synthpop perfection released by Yukihiro Takahashi and Haruomi Hosono’s legendary Yen Records in 1982. While Hiruma and Ichimura parted ways following Apres-Midi, Hiruma’s musical endeavors would continue after meeting French/American model and vocalist Evelyne Bennu in 1984 at a café bar where she would sit and write poetry. Their collaborative efforts as Evelyne/Masao were fruitful, and the duo first performed together in June 1984 on a television program called TOKYO ROCK TV. The album TESTPATTERN comprises seventeen songs recorded in Hiruma’s home studio, which have never been released previously. The Evelyne/Masao duo continues building on the soundworld of Apres-Midi: lush, sophisticated electronics with intricate yet minimalist production. Tracks like “Sakuramochi” and “Bird Island” bear influence from Hosono most clearly, their soaring melodies revealing a subtly ironic redeployment of East Asian musical tropes. But TESTPATTERN is more than homage to Yellow Magic Orchestra. “Tabac” and “Le Soleil Se Leve” display oddball sensibilities closer to Sky Records icons Asmus Tietchens or Cluster. Elsewhere, the project shows affinity for the punkier ethos of continental DIY electronics, like on the quirky “Alien Go Home” and a positively skewed cover of “Singin’ in the Rain.” Bennu’s vocals provide a common thread through these explorations, as she alternates deftly between New Wave deadpan and unhinged chanson singer—check her waxing maximally Francophone on “Au Clair de Lune,” based on an 18th century French song. TESTPATTERN will be available on both double LP as well as CD, and includes a fold-out poster with liner notes with lyrics. This album is dedicated to Masao Hiruma, who passed away in 2011.
Comes with DL card & 2P insert / wrapped in shrink + a sticker
At long last, Takao is back with his long-awaited second album, seven years in the making. His 2018 "Stealth" was (and still is) a much-loved set, mixing elements of ambient and environmental music; with this new release Takao breaks free of the gravitational pull of these earlier influences and strides confidently forward. "The End of the Brim" jettisons some of the more abstract elements of his previous work, embracing a “universal listenability” and a more concrete intensity, with a focus on supple rhythms and strengthened senses of melodic development and harmonic sophistication. This musical growth can be linked with Takao’s admiration of composers Ken Muramatsu and Toshifumi Hinata, who are generally associated with commercial “production music” and easy listening. Another contributing factor is his private study with veteran keyboardist Ichiko Hashimoto of Colored Music. The ten tracks here include three vocal tracks, with three different singers (Yumea Horiike, Cristel Bere, Atsuo Fujimoto of Colored Music) and seven keyboard-led pieces. The vocal pieces are integral parts of the album’s flow, rather than typical “songs” driven by the name and personality of the singer. All of these factors, plus the veteran presence of engineer Hiroshi Haraguchi, known for his work with Haruomi Hosono, who mixed half of the album's tracks, along with the use of excellent old-school synths, aligned with Takao’s forward-looking vision, have combined to give us an album with a unique sense of timelessness. A spotlight illuminating future paths for pop music, available on CD/Vinyl LP/Digital, with English/Japanese lyrics, and liner notes by Yuji Shibasaki.
Ixona ist das zweite Album des Chicagoer Komponisten Conor Mackey unter seinem Pseudonym Lynyn. Lynyns meisterhafte instrumentale Elektronikkompositionen, die hauptsächlich mit Hardware erstellt wurden, greifen auf eine Vielzahl von Einflüssen zurück, darunter Drum and Bass, Dub-Techno und Acid, und tauchen den Hörer in eine Umgebung ein, die sowohl weitläufig als auch überraschend intim ist. Während komplexe Breakbeats durch körnige Texturen und pointillistische Schwärme huschen, entsteht dieser Ort, der kein Ort ist, und erstrahlt. Als klassisch ausgebildeter Musiker und Komponist hat Mackey mit einer Vielzahl von Partnern zusammengearbeitet, von Symphonieorchestern bis hin zu Popsängern. Er spielt Gitarre in der Avantgarde-Jazzband Monobody und hat mit seinen Labelkollegen NNAMDI und Warm Human von Sooper Records Platten produziert. Tagsüber schreibt er funktionale Musik, die von neurowissenschaftlichen Prinzipien geprägt ist, für eine spezielle Streaming-Plattform. Mit seinem Projekt Lynyn taucht Mackey tief in die glitzernden Details fein gearbeiteter Maschinenmusik ein: wie sich Cluster künstlicher Fragmente zu lebendigen Bewegungen zusammenfügen können. Mackeys Arbeit ist geprägt von den dichten, treibenden Feinheiten von IDM-Künstlern wie Aphex Twin und Squarepusher, deren Einfluss auf Lynyns Debütalbum lexicon (Sooper Records) aus dem Jahr 2022 deutlich zu hören ist. In den Jahren nach der Veröffentlichung von ,Lexicon" vertiefte sich Mackey in den Minimal-Dub-Techno der Jahrtausendwende von Künstlern wie Pole, Basic Channel und Deepchord. Das Album ,Loop-Finding-Jazz-Records" von Jan Jelinek hatte besonderen Einfluss auf Lynyns nächste Schritte. ,Es ist ein Album, bei dem man sich richtig in die Couch sinken lassen kann. Es ist extrem weitläufig, aber es fühlt sich sehr nah an - sehr eindringlich, aber gleichzeitig beruhigend", sagt er. ,Es gibt diese kleinen Vinyl-Klicks und -Knackser, und die Percussion besteht aus Mikro-Sounds, und dann gibt es diese Ebenen von Pads und Loops im Hintergrund. Auf Ixona habe ich versucht, diese Komponenten in den Stil zu integrieren, an dem ich seit Jahren arbeite."
Backspin's new release comes from Obscure Shape, delivering a deep and versatile techno EP that lives up to its title: 'Zwei Gesichter' (German for 'Two Faces'). Across five tracks, the EP explores the tension between raw force and emotional depth, marrying the label's Hardgroove roots with a more introspective edge.
The A-side presents Obscure Shape's first face: It opens with 'Zwei Seiten', a no-frills banger that hits with immediacy and drive. 'Im Angesicht Der Zeit', the single, leans into groove and movement, offering a more fluid, time-aware flow. 'Die Haut In Der Ich Wohne' pares things back into a minimalistic, loopinghypnosis, evoking the idea of inhabiting one's own skin. On the B-side, presenting the producer's second face, 'Spuren Des Werdens' features producer AMIYE and introduces more melody and saw synths, a reflection on growth and transformation. The closer, 'Von Hoffnung Getragen' - also a collaboration with AMIYE - lifts off with ethereal vocals and a bouncing rhythm, embodying the hope that carries us forward.
With the 'Zwei Gesichter' EP, Obscure Shape crafts a powerful narrative through groove, form and feeling, perfectly aligned with Backspin's evolving reinterpretation of early 2000s techno.
Bruce Dickinson, More Balls To Picasso. Sein klassisches Album von 1994 neu interpretiert und neu
aufgelegt!
Bruce sagt dazu: „Während ich meinen gesamten Katalog in Dolby Atmos abmischte, verspürte ich den
brennenden Wunsch, die Platte neu zu interpretieren und neu zu erfinden. ‚More Balls To Picasso‘ war
eine Herzensangelegenheit. Natürlich haben wir die Gitarren verstärkt und sogar neue hinzugefügt. Der
brasilianische Komponist Antonio Teoli steuerte atemberaubende Orchesterarrangements bei und fügte – als
einzigartigen Beitrag – am Anfang von ‚Gods Of War‘ einheimische Instrumente aus dem Amazonasgebiet
hinzu (die er selbst aufgenommen hatte, als er dort lebte!).
‚Shoot All The Clowns‘ profitiert von einer Bläsersektion unter der Leitung von Professoren des Berkeley
College of Music, und die gesamte Platte profitiert vom Mix von Brendan Duffey (The Mandrake Project),
ergänzt durch Anmerkungen von Shay Baby, dem ursprünglichen Vater des Albums.
Enthält zwei bisher unveröffentlichte Live-Studio-Tracks: ‚Gods of War‘ und ‚Shoot All The Clowns‘.“
With his new album 'Cruise Control', Satin Jackets presents a perfect musical soundtrack for relaxed moments that take us away from the stresses of everyday life. The title of the album is meaningful: 'Cruise Control' stands for the feeling of switching on the autopilot, leaning back and enjoying the journey to the fullest - an atmosphere that the album unfolds.
The album is a collection of singles that have been released over the last few years and are all interwoven at their core. Because no matter where you listen to the songs, they work, images arise in your head and your feet rarely stay still. Satin Jackets remains true to himself with his album sound, as he repeatedly receives feedback from listeners who appreciate the positive mood in his songs and which always puts them in a good mood.
The songs are first created in the producer's head and then develop together with the features, who add their own touch. For Satin Jackets, 'the most important thing is this immediate feeling that it fits musically and atmospherically'. This can also come out of nowhere, as was the case with David Bay and Small Black, who got in touch with the producer and it was an instant fit.
'There are always those magical moments when a song comes out of nowhere. Once I had an idea for a chord sequence that I couldn't get out of my head, but somehow that certain something was still missing. I then spontaneously asked a bassist friend of mine if he would like to play something to it - ten minutes later we had a hook that carried the whole piece. It's these unexpected, spontaneous inspirations that make the process so exciting.'
'Cruise Control' is more than just another album from Satin Jackets. It is an invitation to enjoy the moment and surrender to the music - a soundtrack that creates a good mood and takes us on a relaxing journey. So just switch on the autopilot again, put on your headphones and let yourself go.
Ready for take off?
Satin Jackets präsentiert mit seinem neuen Album "Cruise Control" einen perfekten musikalischen Begleiter für entspannte Momente, die uns vom Alltagsstress befreien. Der Titel des Albums ist vielsagend: "Cruise Control" steht für das Gefühl, den Autopiloten einzuschalten, sich zurückzulehnen und die Reise in vollen Zügen zu genießen - eine Atmosphäre, die das Album entfaltet.
Das Album ist eine Sammlung der Singles, die über die letzten Jahre erschienen und im Kern alle miteinander verwoben sind. Denn egal, wo man die Songs hört, sie funktionieren, es entstehen Bilder im Kopf und die Füße bleiben selten still. Mit dem Albumsound bleibt Satin Jackets sich treu, denn immer wieder bekommt er die Rückmeldung von Hörer:innen, die die positive Stimmung in seinen Songs schätzen und die immer wieder für gute Laune sorgt.
So entstehen die Songs zuerst im Kopf des Produzenten und entwickeln sich im Anschluss gemeinsam mit den Features, die ihre eigene Note mit einbringen. Für Satin Jackets ist es "das Wichtigste dieses unmittelbare Gefühl, dass es musikalisch und atmosphärisch passt". Das kann auch aus dem Nichts kommen, so wie bei David Bay und Small Black, die sich bei dem Produzenten meldeten und es sofort passte.
"Es gibt immer wieder diese magischen Momente, in denen ein Song quasi aus dem Nichts entsteht. Einmal hatte ich eine Idee für eine Akkordfolge, die mir nicht aus dem Kopf ging, aber irgendwie fehlte noch das gewisse Etwas. Ich habe dann spontan einen befreundeten Bassisten gefragt, ob er etwas dazu spielen möchte - zehn Minuten später hatten wir einen Hook, der das ganze Stück getragen hat. Es sind diese unerwarteten, spontanen Eingebungen, die den Prozess so spannend machen."
"Cruise Control" ist mehr als nur ein weiteres Album von Satin Jackets. Es ist eine Einladung, den Moment zu genießen und sich der Musik hinzugeben - ein Soundtrack, der für gute Stimmung sorgt und uns auf eine entspannte Reise mitnimmt. Von daher einfach mal wieder den Autopiloten einschalten, , Kopfhörer aufsetzen und fallen lassen.