Nach einem super Jahr mit Auftritten mit LCD Soundsystem in den USA und einer Reihe abgefahrener Festivals in Großbritannien und Europa, machen Mermaid Chunky den Sack zu mit einer richtigen Double-A-Side-Remix-12"-Platte für DJs, die noch an Schallplatten glauben. Zuerst bringen die New Yorker Legenden Justin Strauss und W. Andrew Raposo von Midnight Magic ,céilí" ins Haus, tauschen barfüßige Felder gegen die Schweißboxen des Big Apple, es klingen Dur-Akkorde, alle sind ein bisschen wild. Auf der anderen Seite gibt es die Version von Peach von ,chaperone", ein Rhythmus-Ausbruch, der die chaotische Euphorie des Originals in House-Musik-Manna verwandelt: kalte Maschinen, warme Herzen, kein Schlaf.
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KANONENFIEBER: "In der Schule lernen wir, dass Krieg etwas Schlechtes ist. Vom Prager Fenstersturz bis zur Ermordung des Thronfolgers in Sarajevo - Krieg bedeutet immer Gewalt. Wir hören von politischen Spannungen, gewagten Feldzügen und zermürbenden Materialschlachten. Untermauert wird all das von Zahlen, so gewaltig und abstrakt, dass sie beinahe irreal wirken: 17 Millionen Tote allein im Ersten Weltkrieg.
Wenn sich der Pulverdampf vom Schlachtfeld verzogen hat, bleiben nur noch Tote zurück - keine Menschen. Doch wer war der Mann, der erschossen im Granatentrichter liegt? Wer war der kaum 17-jährige Junge, der nach einem Minentreffer im Unterstand erstickte, schreiend nach seiner Mutter? Wer war der Feldwebel, der Fahnenjunker, der Pionier - der einfache Soldat, der innerhalb weniger Sekunden sein Leben und seine Identität verlor? Ein einzelnes Schicksal, das im Schatten des "großen Ganzen" so winzig erscheint, dass es kaum Beachtung findet.
Genau hier setzt Soldatenschicksale an.
Von der Landung der Amerikaner an der Westfront über den erbarmungslosen Winterkrieg im Osten bis hin zu den Kämpfen auf und unter der Wasseroberfläche der Nordsee - es geht um Menschen. Um Stimmen. Um Geschichten, die in Vergessenheit geraten. "Soldatenschicksale" versammelt überarbeitete Fassungen von "Yankee Division" (2022), "Der Füsilier" (2023) und "U-Bootsmann" (2023) sowie zwei neue Stücke, die als "Skagerrak" fungieren.
Skagerrak. Die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs.
Nach jahrelangem Wettrüsten zwischen dem Deutschen Kaiserreich und Großbritannien ist es am 31. Mai 1916 so weit: zwei Großmächte prallen aufeinander. In den Songs "Z-Vor!" und "Heizer Tenner" wird der Untergang des Kleinen Kreuzers SMS WIESBADEN geschildert, erzählt aus der Sicht eines Marinemelders und eines Heizers. Artillerie, Flammen, Maschinenlärm - und mittendrin: zwei Männer, die Teil einer Geschichte werden, die keiner überlebt."
Ltd. CD Mediabook, Ltd. Gatefold LP & LP-Booklet, LP, Digital album.
Black Vinyl[24,16 €]
Mit ihrem neuen Werk "Liturgy of Death" bekräftigen MAYHEM ihren Status als kompromissloseste Kraft des norwegischen Black Metal. Nach vier Jahrzehnten des Exzesses hat die Band einen neuen Höhepunkt erreicht: schneller, heftiger und finsterer als alles andere in ihrem bisherigen Schaffen. Das Album entfaltet sich als unerbittliche Meditation über den Tod in all seinen Erscheinungsformen - existentiell, spirituell und absolut. Vom wütenden Chaos von "Despair" und "Funeral of Existence" bis zur düsteren Erhabenheit von "Ephemeral Eternity" und "Aeon's End" zieht jeder Track den Hörer tiefer in ein Ritual des Elends und der Transzendenz hinein. "Propitious Death" und "The Sentence of Absolution" verbinden Brutalität mit einer bedrohlichen Atmosphäre, während "Life Is a Corpse You Drag" und "Sancta Mendacia" keinen Zweifel daran lassen, dass Mayhem nach wie vor unübertroffen darin sind, Verzweiflung in Klang umzusetzen.
Mit Necrobutcher, Hellhammer, Attila, Teloch und Ghul, die enger denn je zusammenarbeiten, präsentiert "Liturgy of Death" eine Band, die sich nicht mit ihrem Erbe zufrieden gibt, sondern entschlossen ist, die Grenzen des Extremen selbst zu erweitern. Das Ergebnis ist ein gnadenloses Album - düster, schnell und unerbittlich -, das Mayhem in ihrer gefährlichsten und vitalsten Form einfängt. Vierzig Jahre nach ihrer Gründung in Langhus verkörpern MAYHEM weiterhin das Chaos und beweisen einmal mehr, dass der norwegische Black Metal eine Kraft ohne Ende ist.
clear-black marble Vinyl[63,45 €]
Mit ihrem neuen Werk "Liturgy of Death" bekräftigen MAYHEM ihren Status als kompromissloseste Kraft des norwegischen Black Metal. Nach vier Jahrzehnten des Exzesses hat die Band einen neuen Höhepunkt erreicht: schneller, heftiger und finsterer als alles andere in ihrem bisherigen Schaffen. Das Album entfaltet sich als unerbittliche Meditation über den Tod in all seinen Erscheinungsformen - existentiell, spirituell und absolut. Vom wütenden Chaos von "Despair" und "Funeral of Existence" bis zur düsteren Erhabenheit von "Ephemeral Eternity" und "Aeon's End" zieht jeder Track den Hörer tiefer in ein Ritual des Elends und der Transzendenz hinein. "Propitious Death" und "The Sentence of Absolution" verbinden Brutalität mit einer bedrohlichen Atmosphäre, während "Life Is a Corpse You Drag" und "Sancta Mendacia" keinen Zweifel daran lassen, dass Mayhem nach wie vor unübertroffen darin sind, Verzweiflung in Klang umzusetzen.
Mit Necrobutcher, Hellhammer, Attila, Teloch und Ghul, die enger denn je zusammenarbeiten, präsentiert "Liturgy of Death" eine Band, die sich nicht mit ihrem Erbe zufrieden gibt, sondern entschlossen ist, die Grenzen des Extremen selbst zu erweitern. Das Ergebnis ist ein gnadenloses Album - düster, schnell und unerbittlich -, das Mayhem in ihrer gefährlichsten und vitalsten Form einfängt. Vierzig Jahre nach ihrer Gründung in Langhus verkörpern MAYHEM weiterhin das Chaos und beweisen einmal mehr, dass der norwegische Black Metal eine Kraft ohne Ende ist.
Kein zeitgenössischer Italiener war in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als Instrumentalkomponist so erfolgreich wie Ottorino Respighi mit seinen vierstimmigen symphonischen Gedichten „Fountains Of Rome”,
„Pines Of Rome” und „Feste Romane”. In diesen Werken erlebte die Programmmusik eine großartige
Wiederbelebung. Besonders bemerkenswert ist Respighis Kunst der Instrumentierung, mit der er Orchestermusikern wie Richard Strauss und Maurice Ravel Konkurrenz machte. Er bediente sich einer aus
vielen Quellen destillierten Musiksprache, einer Art „Euro-Impressionismus“, der modernistische Einflüsse
nicht ausschloss.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
London Symphony Orchestra, Claudio Abbado
Strawinsky: Petruschka (Original Source Series #10)
Petruschka ist eines von drei Balletten, die Igor Strawinsky während seiner „russischen“ Periode komponierte. Mit Petruschka zeigte Strawinsky seine neo-folkloristische Seite und brachte eine bunte Straßenmenge mit einem Zauberer und seinen Puppen, Händlern und Mumien auf die Ballettbühne. Damit zeigte
er der Welt, dass Jahrmarkt und klassische Musik kein Widerspruch sind.
Dies ist eine der wenigen Produktionen der DG, bei der parallel digital auf 2 Spuren und analog auf 8
Spuren aufgenommen wurde. Durch die Verwendung des analogen 8-Spur-Masters ist diese Aufnahme nun
zum ersten Mal in rein analoger Form erhältlich.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche und Verzerrungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Swiss artist Lukas Traxel releases his powerful debut album One-Eyed Daruma on We Jazz Records, March 10. The trio features Traxel on double bass, Otis Sandsjö on sax and Moritz Baumgärtner on drums. Compact, deep, and organic to the bone, Traxel & co's sound echoes the innovations of rhythmically driven avantgarde jazz while keeping things moving at all times. There's both drive and freedom to this sound.
ONe-Eyed Daruma features eight new compositions by Traxel, who crafted the outline for the album while dealing with the loss of his father. The group came together after an open invitation from the Zurich jazz club Moods to present a new group. The trio of Traxel, Sandsjö and Baumgärtner creates a full, symphonic, and powerful body of sound despite the instrumentation without a harmony instrument. The trio functions as a collective where the boundaries between composition, melody, and accompaniment are in flux, while keeping the common goal of creating new music together in sight at all times. Traxel reports that after playing bass in various groups with guitar and/or piano, he wanted to create a counterpoint of sorts with his new group and specifically go about it with a more sparse setup. As One-Eyed Drama proves, the idea behind the trio dynamic is a strong one and the unit makes use of their extra space in creating evocative, moody, swinging creative jazz with a distinguishable fingerprint of its own.
Lukas Traxel says:
"The process of composing this music while dealing with the loss of a loved one resulted in a writer's block at first. The notes would just not flow out of my pen until I noticed a mysterious-looking figure in the right upper corner of my piano. It was a daruma, an eyeless figure that in the Japanese tradition brings luck and prosperity. According to the myth, the first eye must be drawn onto the figure while expressing a wish. The second eye can be added only if the wish comes true. My daruma is meant to stay one-eyed as my wish, strongly connected and intertwined with my now gone father, is not meant to be fulfilled. The feeling of unfulfillment and imperfection of life serves as a common thread throughout this album, right down to its title. In a similar fashion, a composition remains incomplete until it is interpreted by musicians, and given form as music. That being said, for me playing together with this trio symbolises the upside: the sense of fulfillment in music and life.
Our musical influences include the American composer and singer Caroline Shaw, Swiss pianist Colin Vallon's trio, and composer/singer-songwriter Gabriel Kahane. In addition, I have listened a lot to the trio albums of Jimmy Guiffre and Sonny Rollins. Besides that, my musical heroes like Charlie Haden, John Coltrane, and Keith Jarrett always flow into the music. Another very important influence in the music is the work of American visual artist Agnes Martin, in whose works the imperfection of a multiplicity of repetitions results in a lively big whole in the end. (See "Wild Flower")
Live, the trio takes a lot of freedom in interpreting this music, yet we have a deeper, almost pop-like attitude towards the live performance as an experience. For me it's always important to build a strong narrative with the band while on stage."
One-Eyed Daruma by Lukas Traxel is released on 10 March 2023 by We Jazz Records on LP/CD/digitally. The LP edition is shelved in an inside-out sleeve and pressed on white vinyl. The CD is housed in a cardboard digisleeve with UV lacquer finish.
"Tranquilizer is, Ambience by force" - Oneohtrix Point Never
"Tranquilizer" klingt nicht nach Beruhigung, sondern nach Wiederauftauchen. Daniel Lopatin verurteilt nicht unser Bedürfnis nach Flucht, sondern erkundet vielmehr, was danach passiert. Sein neues Album zeichnet eine Bewegung von schwereloser Ruhe hin zu etwas Bodenständigerem nach – keine Heldenreise, sondern der notwendige Kreislauf von Rückzug und Rückkehr, der uns in einer ebenso überwältigenden wie banalen Welt den Verstand bewahrt.
Wir stürzen aus der triefenden Glückseligkeit von "Lifeworld" in die traurige Melancholie von "Cherry Blue" und die spastischen Grooves von "Rodl Glide". Wie immer bei OPN kollidiert das Reale mit dem Unwirklichen. Wer genau hinhört, hört das Kratzen von Fingern auf einem Griffbrett, einen Stein, der über einen Kerkerboden gleitet, das Quietschen einer sich öffnenden Tür. Lopatins Musik war nie ein abstraktes Farbfeld; sie hat Gewicht, Kanten, Schatten. Während "R Plus Seven" nur aus kristallinen Arpeggiatoren bestand und "Garden Of Delete" ein fieberhaftes Erbrechen gurgelnder Synthesizer war, fühlt sich "Tranquilizer" an, als würde man aus einem Traum fallen, den man noch berühren kann.
2026 Repress
Do you know what time it is It's debut o'clock. Emitting his first material for Pampa, it's &ME - craftsman of all things deep and sturdy, at the same time connoisseur of emotive touch and virtuoso of sure instincts, one of the scene's central characters for a good amount of years now and one of the main figures of Berlin's Keinemusik-crew. The man has been hitting the bulls eye of public perception several times in the past, meeting everything it takes to get a crowd going with an intent on the detail when it comes to his arrangements and sound. These new two cuts seem nothing less than the essence of his abilities.
There is "In Your Eyes", the name lending A side to this EP, showcasing a rather pensive mood. It's just a few bars for the compound of kickdrum, tuned hi-hat tambourine and shimmering background noise until the first chords of an improvised piano-piece are tenderly laid upon the beat. Add a synth-motive coming back and forth and you'll have the main ingredients to this - in every sense of the word - floor-moving tune. Accordingly, the arrangement won't aim for an all too obvious sensationalism and rather opts for a flowing and intertwining call and response of its elements, ultimately resulting in a staggering impact anyway.
In comparison, "As Above So Below" on the flipside is adding a fair amount of emphasis. It unfolds in a dry and dense sounding beat-architecture that's suspense-packed with shaker sounds and subtextual field recordings. Most certainly, a slip-proof ground for this tune's centre-piece, a scale-riding synthbass sparking an almost anthemic trigger for floor-ecstasy. While details like subtle reverberating tapping and sparkling ambient textures sound like recorded deep down in a dripstone cave, the overall energetic layout pushes relentlessly to the heights of peaktime-grandeur. There you have it: "As Above So Below" - this tune works on every level.
Supercoole Debüt-7"-Single von Marco Benevento, einem echten Klaviervirtuosen, der schon seit seinem siebten Lebensjahr spielt. Seine Karriere hat ihn schon oft um die ganze Welt geführt, wodurch er eine umfangreiche Diskografie und einen Ruf als gefragter Session-Musiker aufgebaut hat. Leon Michels, Mitbegründer von Big Crown und Grammy-Gewinner, hat Marco zum ersten Mal während der Aufnahmen zum Album ,Adult Themes" von El Michels Affair ins Boot geholt. Seitdem hat er sein Talent in unzähligen Big Crown-Projekten eingebracht. Außerhalb des Labels ist Marcos unverwechselbarer Stil unter anderem auf Alben von Clairo, Kevin Morby und Freddie Gibbs zu hören. Aber genug davon, was er für andere gemacht hat - diese Veröffentlichung zeigt Marco von seiner besten Seite: Er macht sein eigenes Ding und das richtig gut. Die A-Seite ,Frizzante" ist pure Feierlichkeit, eingefangen auf Vinyl, die darauf wartet, von der Nadel befreit zu werden. Es ist ein energiegeladener, gut gelaunter Kracher, bei dem Marco Melodien mit sich selbst über einem unerbittlichen Groove austauscht. Von der ersten Note an zieht dich der mitreißende Topline-Riff in seinen Bann und macht Platz für kaskadenartige Klavierläufe, üppige Bläserarrangements und Schichten von E-Piano und Synthesizern, die die Energie immer weiter steigen lassen. Es gibt keine Pause, keine Entspannung - nur einen richtigen Soul-Jazz-Tanz. Auf der 2. Seite zeigt Marco mit ,Turnadot" eine ganz andere Seite seines Sounds, zusammen mit der italienischen Sängerin Marianne Mirage. Der Song ist eindringlich schön und filmisch und passt perfekt zwischen Portishead und Serge Gainsbourg. Mariannes Gesang schwebt über Marcos perfekt ausgewogenem Arrangement - seine Produktion ist sowohl zurückhaltend als auch ausdrucksstark und macht den Song universell fesselnd, unabhängig davon, ob man Italienisch spricht oder nicht.
- A1: Nirvana – Nova Sketch 1 48
- A2: Pyranha– Clepsydre 7 04
- A3: Fifty Foot Hose– Rose 5 08
- A4: Us '69– Never A Day Goes By 4 50
- B1: Keith Christmas– Foothills 3 59
- B2: East Of Eden – Goodbye 5 46
- B3: Christopher Salt– Acid Jam 3 34
- B4: Kaleidoscope – Keep Your Mind Open 2 16
- C1: Peter Bardens– Don't Goof With A Spook 7 21
- C2: Trees – She Moved Thro' The Fair 8 07
- D1: The Rationals– Glowin 4 12
- D2: Michele– Blind As You Are 2 48
- D3: Gwydion– The Sungod 4 20
- D4: Mad River – Wind Chimes 7 18
Powerfull nice grooves from a series that might be beer named: "Acid folk renaissance " – as most of the work here come from the 70s, and a lot from those great years of the UK and US scene where it also seemed like there was plenty of folk in the music as well! A few of these cuts are downright acid , and all are filled with great instrumenta&on – in an approach that's a nice change from some of the more familiar Brit and US manners of the same genera&on. The &tles include, among the others: Nirvana’s Nova Sketch , Fi.y Foot Hose’s Rose, Pyranha ‘s Clepsydre , Kaleidoscope’s Keep your mind open, and more .
,BMB x OBI II" ist die Fortsetzung der super begehrten Zusammenarbeit zwischen Minnesotas Afro-Psych-Powerhouse Black Market Brass und dem jungen, visionären Talent Obi Original. Beide Seiten zeigen die rohe, hartnäckige Haltung, für die die beiden Künstler einzeln bekannt sind, mit einer Songauswahl, die ein breiteres Spektrum abdeckt als die erste Ausgabe. Obi Original zieht eine direkte Linie zwischen dem Godfather of Soul und dem Vater des Afrobeat und führt das raue 10-köpfige Ensemble auf eine Weise, die an die Bühne von Zaire '74 erinnert. Diese Tracks hauen rein, bleiben heavy und entschuldigen sich nicht dafür. Die A-Seite, ,If I Do My Own", ist Funk. Dieser Track ist schwer auf der Eins und zeigt Obis Bandleitung à la James Brown; wenn man ihn nur tanzen sehen könnte in der Gesangskabine. Gestapelte Blasinstrumente, ein Anführer, der Befehle brüllt, und eine Rhythmusgruppe, die nicht aufhört, führen die Zuhörer ins Land des Get-Down. ,If I Do My Own" ist ein Track, der die Tanzfläche zum Beben bringen wird, mit Bläsern und Gesangshooks, die dir noch lange nach dem letzten Aufruf im Kopf herumschwirren werden. Die B-Seite ,I No Be (Colonizer)" lässt in keiner Weise nach. Mit diesem Song kehrt BMB jedoch zu seinen polyrhythmischen Wurzeln zurück und schafft ein vielfältiges Geflecht aus Zeitgefühl, Metrumkonstruktion und rhythmischer Betonung. Diese Herausforderung wird durch Obis von Ebo inspirierte Texte und Hornmelodien gemeistert, die sich um den Gesang winden, anstatt nur als Hintergrund zu dienen. Kraftvoll, schnörkellos und roh hält sich das Trio nicht zurück, wenn es diesen Rhythmus-Break liefert, der den Song in einen unerbittlichen Four-on-the-Floor-Vamp mit einem auf 11 gedrehten Gitarrensolo verwandelt, das dich aus den Schuhen tanzen lässt.
After Differently (released in 2024), The Tighters (Roots Reggae) are back with a
new showcase album: Lovely Love — a celebration of unity, spirituality, love, and
freedom.
Side A brings together the vocal versions, while Side B features the dubs. The album was mixed and dubbed by Roberto Sánchez at A-Lone Ark Muzik Studio (Spain) and mastered on tape by Dr Charty at Bat Records Studio (France).
Recorded at Jah Jazz Studio with Julien “Yout” Barker, Lovely Love captures all
the spontaneity and strength of the band.
The album unfolds like a spiritual and emotional journey: from the meditative
Countryside to the love song Lovely Love, and the radiant Worship the Sun. The high point comes with Africa Will Rise, a true freedom anthem performed by the legendary Jamaican duo Keith & Tex (on the Lovely Love riddim).
After their acclaimed collaborations with Oku Onuora (Balance) and Jah Myhrakle
(He is Haile) in 2025, The Tighters continue their path with this new opus, asserting
their identity within the international reggae scene.
A sincere album, blending rich musicality with a powerful, deeply relevant message.
- Then A Valley
- Graze The Bell
- No Deeper
- Offering
- Will We Be There
- All This Has To Give
- Rush Creek
- Being Flowers
0747742387647[30,88 €]
"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.
Was also geschieht, wenn Paris und Havanna aufeinandertreffen? Die beiden Künstler tauchen tief in die kubanische Tradition ein und spielen zugleich mit klassischen Formen. Dabei rufen sie eine Epoche in Erinnerung, die Roberto nur allzu gut kennt – die des frühen 20. Jahrhunderts, als sich spanische klassische Musik und kubanische Rhythmen vermischten und das entstehen ließen, was später Danzón und Danzonete genannt wurde. Fonseca und Segal fügen dem eine Prise Improvisation hinzu – und damit Moderne.
Man sucht diese Musik nicht, und man hört sie auch nicht, um sie zu analysieren – sie kommt zu einem. Ihre Subtilität überrascht, weil sie in Bildern spricht. Das melodische Wechselspiel kitzelt die Wahrnehmung, zieht einen in die Außenwelt und umhüllt einen, während es zugleich im Inneren weiterlebt. Es ist eine Welt aus Echos und Erinnerungen, ein Wirbel aus Ideen und Gefühlen, die sich ständig erneuern und immer neue Bedeutungen finden.
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz allgegenwärtig scheint – sowohl in der Musikindustrie als auch in unserem Alltag –, erinnert uns diese Musik daran, dass das Geheimnis nicht darin liegt, zu kontrollieren, hinzuzufügen oder die Schöpfung für sich zu beanspruchen, sondern vielmehr darin, zu dekonstruieren, wegzulassen und Raum für Klarheit zu schaffen. Das Geheimnis besteht darin, den kreativen Prozess zu seinem Wesenskern zurückzuführen – Nuit Parisienne à La Havane tut genau das. Es ist ein Album, das nicht um unsere Aufmerksamkeit bittet, keine Rezensionen erwartet und keine Analyse einfordert. Es will gefühlt werden – vielleicht sogar betrachtet – wie eine Abfolge von elf Kurzfilmen, die sich vor unseren Augen entfalten. Es liegt an uns, die Bilder in unserem Geist schweben zu lassen, sie aufzunehmen und schließlich wieder verschwinden zu lassen.
Diese fünftägige Improvisationssession führt uns durch höchst unterschiedliche Genres: von kubanischen Rhythmen verschiedener Epochen über französisches Chanson, klassische Musik, afrikanische Rhythmen bis hin zu östlichen Einflüssen. Sie stellt die Frage: Was wäre, wenn auch die Musik mit den großen Herausforderungen der modernen Welt konfrontiert würde?
Auf ihrem dritten Album bei Oh Boy Records und ihrem fünften seit Beginn ihrer Karriere vor einem Jahrzehnt stellt Emily Scott Robinson erneut ihre Meisterschaft als Performerin und Geschichtenerzählerin unter Beweis. Mit Appalachia - aufgenommen in den Dreamland Recording Studios mit dem Grammy-nominierten Produzenten Josh Kaufman - öffnet sich Robinson für Experimente und singt mit ihrer kristallklaren Stimme über Widerstandsfähigkeit, Liebe, Trauer und Hoffnung. Robinsons Talent ist keine Überraschung - sie ist mittlerweile eine erfahrene Tournee-Künstlerin, sowohl im In- als auch im Ausland. Ihre Alben ,Traveling Mercies" (2019) und ,American Siren" (2021) landeten jeweils ganz oben auf den Jahresendlisten ,Best Country and Americana Albums" des Rolling Stone und ,10 Best Country Albums" von Stereogum. Sie wurde von der Washington Post, Billboard, American Songwriter und No Depression gelobt und erreichte mit ihrem Song ,Let 'Em Burn" Platz 19 der NPR-Liste ,100 Best Songs of 2021". Es war ihre 2020 veröffentlichte Single ,The Time for Flowers", eine Hymne der Hoffnung, die sie zu Hause inmitten der globalen Pandemie aufgenommen hatte, die die Aufmerksamkeit von Oh Boy Records auf sich zog, dem 1981 von John Prine gegründeten Independent-Label. Robinson ergriff die Gelegenheit, sich dem freigeistigen und beliebten Plattenlabel anzuschließen, das das Erbe ihres Helden weiterführt. Robinson ist überzeugt, dass die Songs auf ,Appalachia" die besten sind, die sie je geschrieben hat - sie singt über ihre an Demenz erkrankte Großmutter, einen Saloon voller schillernder Charaktere, in dem nur Bargeld akzeptiert wird, und über ihre Dankbarkeit für das Leben trotz aller Schwierigkeiten. Das Album enthält ein Duett mit dem Grammy-Gewinner John Paul White, das die Liebe feiert, die mit Narben und Alter einhergeht, sowie eine Hymne für alle, die jemals gescheitert sind oder hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. ,Es gibt etwas, das ich bei jeder Platte, die ich mache, tue", sagt sie. ,Ich verwebe ein Gebet darin und bitte darum, dass all diese Songs ihren Weg zu allen finden, die sie brauchen. Ich bitte diese Songs, von Nutzen zu sein, den Menschen zu helfen, Freude zu finden und zu erleben."
- 01: Rabbitt - For You Intro
- 02: What Would I Do A Kalapana Tribute - Franskiiz Lelz
- 03: Crownflower Feat. Daju - Lucky Roux
- 04: M.i.a. - Mayakea
- 05: Fly Feat. Maddmatt - Keilana
- 06: Return Of The Mack Feat. Dj Technique - Chante
- 07: Kaululani - Lina Robins
- 08: Chinatown Feat. Grant Naauao - Svnslaav
- 09: Aubergine - Holden-Mandrial Santos
- 10: Ste Original - Malu
- 11: Pikake - Izik
Compilation of contemporary Hawaiian music on Aloha Got Soul. Inspired by a 1970s compilation series that featured emerging talent from the Hawaiian Islands, Aloha Got Soul’s Mix Plate provides a snapshot of what Hawaii sounds like today. This is the second installment in the ongoing series.
- Spandrel?
- Pitch Black
- Oil/Too Much
- Closer To Midnight
- Body/Prison
- Lies?
- Eyes/Not Enough
- The Lungs Of A Burning Body
- Xyz/Labyrinth
- Black Hole
In der Evolutionsbiologie beschreibt der Begriff ,Spandrel" die Merkmale eines Organismus, die nicht fürs Überleben wichtig sind und keinen offensichtlichen Zweck haben. Das Wort kommt aus der Architektur und bezeichnet die dreieckigen Räume in den Ecken eines Bogens: kleine ästhetische Elemente, die für Symmetrie sorgen und Grenzen markieren. Die Musikerin und Sängerin Evita Manji stellt auf ihrem Debütalbum eine undurchsichtige Frage und fragt sich angesichts eines großen Verlusts, welche Teile von uns zum Durchhalten beitragen und welche vielleicht nur Deko sind. Ihre Tracks, die aus den Dämpfen zeitgenössischer Clubmusik, Barock-Pop und experimentellem Sounddesign zusammengesetzt sind, sind für Manji eine Möglichkeit, ihre Beziehung zur Welt im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen zu untersuchen, Kontrollsysteme zu zerlegen und die Vernetzung hervorzuheben. Manji ist seit einigen Jahren eine ätherische Präsenz in der Szene und arbeitet als Soundkünstler und Kreativdirektor mit zahlreichen Künstlern zusammen. Letztes Jahr starteten sie ihre eigene Plattform myxoxym, wo sie zwei Singles aus ,Spandrel?" veröffentlichten und eine ambitionierte Fundraiser-Compilation mit Rainy Miller, Palmistry, Cecile Believe und anderen zusammenstellten, um Geld für den griechischen Tierschutzfonds ANIMA zu sammeln. Manji trat weltweit auf Festivals wie Unsound, Lunchmeat und Rhizom auf, spielte in Clubs in Berlin und London und wurde ausgewählt, die Plattform Shape+ im Jahr 2022 zu vertreten. Diese Erfahrungen fließen in ,Spandrel?" ein und helfen ihnen, ein komplexes künstlerisches Gewebe zu weben, das weit unter die Oberfläche des Daseins blickt und versucht, das Unheil des globalen Klimawandels mit Themen wie Selbstverwirklichung, Liebe und körperlicher Autonomie in Einklang zu bringen. Das Album beginnt mit dem Titeltrack, einer einleitenden Zusammenfassung, die die Zuhörer auf das vorbereitet, was sie gleich hören werden. Manjis Gesang schwingt mit einem eingestöpselten Gefühl kybernetischer Melancholie und filtert die Flut von Rhythmen und harmonischen Themen der Welt zu geschmeidigem, clubtauglichem Pop, der von ihrer fortschrittlichen Klangwelt getragen wird. Von dort aus werden wir in die Traurigkeit des atmosphärischen Klagelieds ,Pitch Black" hineingezogen, einer Meditation über den Tod, die tiefe Bässe unter Schichten von choraler Glückseligkeit versinken lässt und an die Kirche und die Tanzfläche erinnert, ohne die Kraft der beiden gegensätzlichen Elemente zu opfern. Ihre Dunkelheit wird in ,Oil Too Much" von innen nach außen gedrängt, einem Kommentar zur Ölindustrie aus der Perspektive des Tierreichs, der gleichzeitig als neonfarbener Ausdruck der zeitgenössischen Depression dient. Aber in ,Body/Prison" klingt Manji am offensten, spricht ehrlich über die dunkelsten Momente ihres Lebens und gesteht ihre tiefsten Gefühle über sengende, von Trance inspirierte Synthesizer und groteske Percussion. ,Spandrel?" ist ein Album, das Zeit braucht, um sich zu entfalten, und Manjis Themen hallen durch eine Geschichte wider, die älter ist als die Popmusik. Es ist tragisch, romantisch und poetisch und weigert sich entschieden, sich von den drängendsten Themen unserer Zeit abzuwenden.
HEAVYSAURUS, das ist Metal für die ganze Familie. Vom Wacken:Open:Air bis ins Kinderzimmer - vier Dinos und ein Drache erobern mit ihrer Musik ganz Deutschland. Die Mission: Metal und damit Musik Kindern näher zu bringen - und zwar mit Herz, jeder Menge Riffs und Haltung. Mit dem neuen Album "Metal", das am 30.01.2026 erscheint, haben Heavysaurus einmal mehr bewiesen, dass es keine Altersgrenze braucht, um ein waschechter Headbanger zu sein!
"Metal" ist mittlerweile das 4. Heavysaurus-Album und hier ist der Albumtitel Programm, denn jeder Song der insgesamt 15 Tracks ist ein kleines musikalisches Abenteuer und macht es sich zur Aufgabe Metal für alle Generationen zu öffnen. Ob Heavysaurus ihrem Publikum von 3- bis 11-Jährigen von Irosauriern, karibischen Rock-Haien oder Baumhaus-Abenteuern erzählen - eines ist sicher: die Liebe zum Detail, der große Respekt vor dem Genre selbst und das gepaart mit einer guten Portion augenzwinkerndem Humor.




















