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GÜNTER SCHICKERT - SAMTVOGEL

Günter Schickert

SAMTVOGEL

12inchBB4751
Bureau B
15.11.2024

Dass in den späten 60ern und frühen 70ern des vergangenen Jahrhunderts sich in der deutschen Popmusik extrem viel bewegte und viel Neues entstand, pfeifen die Spatzen mittlerweile vom Dach. Zahllose Bücher sind bereits zum Thema 'Krautrock" erschienen, und viele LPs aus dem genannten Zeitraum sind wiederveröffentlicht worden. Günter Schickert hat in den 70ern nur zwei LPs veröffentlicht: "Überfällig" (Sky Records, 1979 / Bureau B, 2012) und "Samtvogel" (Brain, 1976). Exakt 50 Jahre nach Erscheinen der LP kommt der "Samtvogel" nun zurückgeflogen. Günter Schickert benutzte für "Samtvogel" ausschließlich Gitarren, Echogeräte und eine bescheidene Aufnahmetechnik. Das Album ist eine waschechte DIY-Produktion - in jeder Hinsicht radikal und dem damaligen Zeitgeist überhaupt nicht verpflichtet Diese Radikalität war es vielleicht, die es schwierig machte, ein geeignetes Plattenlabel für eine Veröffentlichung zu interessieren. Jedenfalls brachte Schickert "Samtvogel" 1974 zunächst einmal in einer Auflage von 500 Stück selbst heraus. Erst zwei Jahre später erschien das Album in einer weitaus höheren Auflage auf Brain. "Samtvogel" ist ein besonders wichtiges Album, weil es deutlich macht, was musikalisch in den 70ern alles möglich war Kein Zweifel: Das Album ist extrem, obwohl es musikalisch und spieltechnisch von hoher Qualität ist. Aber es entspricht eben keinem der damaligen krautigen Trends; und das ist wohl auch der Grund, weshalb es im kommerziellen Sinn nie erfolgreich war. Günter Schickert war mit seinen beiden, damals zu Unrecht unterbewerteten Alben "Samtvogel" und "Überfällig" im Gesamtkonzert der experimentellen deutschen Popmusik der 70er Jahre eine bemerkenswerte Ausnahmeerscheinung. "Samtvogel" war ein Wagnis, das zwar gelang, aber vielleicht erst heute, 50 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung so richtig geschätzt werden kann. Asmus Tietchens, 2024

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dovrebbe essere pubblicato su 15.11.2024

23,49
GÜNTER SCHICKERT - SAMTVOGEL

Günter Schickert

SAMTVOGEL

12inchBBLTD4751
Bureau B
15.11.2024

Dass in den späten 60ern und frühen 70ern des vergangenen Jahrhunderts sich in der deutschen Popmusik extrem viel bewegte und viel Neues entstand, pfeifen die Spatzen mittlerweile vom Dach. Zahllose Bücher sind bereits zum Thema 'Krautrock" erschienen, und viele LPs aus dem genannten Zeitraum sind wiederveröffentlicht worden. Günter Schickert hat in den 70ern nur zwei LPs veröffentlicht: "Überfällig" (Sky Records, 1979 / Bureau B, 2012) und "Samtvogel" (Brain, 1976). Exakt 50 Jahre nach Erscheinen der LP kommt der "Samtvogel" nun zurückgeflogen. Günter Schickert benutzte für "Samtvogel" ausschließlich Gitarren, Echogeräte und eine bescheidene Aufnahmetechnik. Das Album ist eine waschechte DIY-Produktion - in jeder Hinsicht radikal und dem damaligen Zeitgeist überhaupt nicht verpflichtet Diese Radikalität war es vielleicht, die es schwierig machte, ein geeignetes Plattenlabel für eine Veröffentlichung zu interessieren. Jedenfalls brachte Schickert "Samtvogel" 1974 zunächst einmal in einer Auflage von 500 Stück selbst heraus. Erst zwei Jahre später erschien das Album in einer weitaus höheren Auflage auf Brain. "Samtvogel" ist ein besonders wichtiges Album, weil es deutlich macht, was musikalisch in den 70ern alles möglich war Kein Zweifel: Das Album ist extrem, obwohl es musikalisch und spieltechnisch von hoher Qualität ist. Aber es entspricht eben keinem der damaligen krautigen Trends; und das ist wohl auch der Grund, weshalb es im kommerziellen Sinn nie erfolgreich war. Günter Schickert war mit seinen beiden, damals zu Unrecht unterbewerteten Alben "Samtvogel" und "Überfällig" im Gesamtkonzert der experimentellen deutschen Popmusik der 70er Jahre eine bemerkenswerte Ausnahmeerscheinung. "Samtvogel" war ein Wagnis, das zwar gelang, aber vielleicht erst heute, 50 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung so richtig geschätzt werden kann. Asmus Tietchens, 2024

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24,79
INDIGNATION MEETING - A MODEL WORLD LP

Indignation Meeting are punky rail fans from Leeds. 15-year-old Peter is the driver - he's the drummer and lead singer, writes most of the songs, and also plays bass and trumpet on the album. The rest of the crew is his dad Michael on guitar, Hugo on bass, and with Keith, Heather and Sally often along for the ride when they play out. Here at DGHQ we loved listening to their self-released debut album Trouble In The Shed so much we eventually released it on vinyl for the first time. They now have a second album! Vocalist/drummer Peter very kindly talks us through the (train) tracks_ * "The Trainspotting Song" - Now, as a train geek, I go out filming trains an awful lot, and one thing you can't help noticing whilst out in the wilds of Staffordshire or the moors of Lancashire are a whole load of unnecessary 'Private Land' signs. This song is my response_ * "The Talyllyn Railway" - The history of the Talyllyn Railway is a fascinating one that I've long since wanted to explore, due to its unique nature as the first railway to ever be taken over by volunteers. This is the result! * "The Middleton Railway" - As a volunteer at the Middleton Railway, I had felt that a song needed to be written for quite a while. However, our guitarist Michael, ended up beating me to it! * "A Model World" - It was late one night, and I was lying on my sofa, trying my hardest to gain an ounce of enjoyment from 'Hornby; A Model World.' It was proving quite hard, due to the alarming lack of substance in the programme, so instead I decided that its name was rather good, and could be the basis of a song explaining my 'model world.' And, well, here it is! * "The Fifth Black Five" - This song is dedicated to the railway preservationists of old, who spent countless hours in cold, damp, dreary sidings, all to make sure us future generations would be able to enjoy the smell of a steam train. Thanks guys! * "Case Study" - This song is a commentary on the sensationalisation of disasters, when there's a massive tragedy and people at home just sit in their comfy sofas, watching the news and drinking tea. We know what's going on, but we can just choose to turn off the TV and forget it ever happened and continue with our lives. It also relates to the dehumanisation of those disasters you experience in school, where you have to write essays on someone who's just become homeless. It seems quite heartless sometimes_ * "Loco Motives" - This song is a fictional story of a man's personal struggle with a railway company, and the drastic measures he took to fix them_ * "That Would Never Suit His Grace" - With model railways, you always seem to get a few people who can never be satisfied with a layout or a model - no matter how hard someone's tried, there's always something to improve on, and they're never nice about it either. This song is a reality check for them_ * "Small Black Shunter" - This is our second homage to Zounds - Electrification would never be truly complete without its B-side. And this B-side is the story of a little loco who wanted to see the world. * "Rhydyronen" - Slowly but surely, we're going to pick off all of the stations on the Talyllyn Railway. Starting where Abergynolwyn left off, this is the story of our second favourite station on the TR. * "Typically English Day" - This is an homage to Mark Astronaut, a true punk genius who was gone before his time. Although there were many songs we could've picked to cover, it only seemed right to punk up one of his most popular tracks, and one of the main ones that got me into the Astronauts in the first place - Typically English Day, a heart-wrenching tale of an elderly couple trapped in the middle of a nuclear war, following their last moments before their inevitable demise. * "Just For The Record" - There is too much misinformation in the media these days, and one case I found particularly egregious was the gross misrepresentation of the strikers, who aren't so evil as the media want you to believe_

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18,70
Toxaemia - Rejected Souls Of Kerberus

, INCANTATION,
Vier Jahre und zahllose Gigs später sind wir stolz, den Nachfolger des viel gelobten „Where Paths Divide“ aus dem Jahr 2020 der schwedischen
Old-School-Death-Metal-Legende TOXAEMIA zu präsentieren. Und zu sagen, dass „Rejected Souls of Kerberus“ ihr zweites und bisher gelungenstes
Studioalbum ist, wäre eine große Untertreibung. Für das Mixing und Mastering des Albums arbeitete der Fünfer erneut mit Dan Swanö zusammen, da
sowohl die Band als auch die Fans mit der Arbeit, die er bei Toxaemias letztem Album geleistet hat, äußerst zufrieden waren. Außerdem haben die
Schweden diesmal, wie schon beim letzten Mal, zwei Songs aus den Archiven ihrer alten Demos geholt: „Beyond the Realm“ und ‚Tragedies Through
Centuries‘. Auch ein Coversong ist zum ersten Mal auf einem Toxaemia-Album vertreten: Dismember und ihr „I Saw Them Die“. Das Ergebnis: ein
reiner schwedischer Death-Metal-Bastard. Kein Wortspiel beabsichtigt. Obwohl Toxaemia sich für einen moderneren Sound als auf dem letzten
Album entschieden haben, ist die Platte insgesamt härter ausgefallen. Die Band wollte auch sicherstellen, dass sie viel Abwechslung in das Album
bringt, um ihm die nötige Würze zu verleihen, um „Where Paths Divide“ zu übertreffen. Darüber hinaus wurde Freund und Gründungsmitglied Emil
Norrman zurück ans Schlagzeug geholt, um seinen eigenen, einzigartigen und sehr kernigen Toxaemia-Sound in den Mix einzubringen und „Rejected
Souls Of Kerberus“ zu einem Endergebnis zu machen, das jeden Fan von Death Metal begeistern wird.

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22,48
Toxaemia - Rejected Souls Of Kerberus

, INCANTATION,
Vier Jahre und zahllose Gigs später sind wir stolz, den Nachfolger des viel gelobten „Where Paths Divide“ aus dem Jahr 2020 der schwedischen
Old-School-Death-Metal-Legende TOXAEMIA zu präsentieren. Und zu sagen, dass „Rejected Souls of Kerberus“ ihr zweites und bisher gelungenstes
Studioalbum ist, wäre eine große Untertreibung. Für das Mixing und Mastering des Albums arbeitete der Fünfer erneut mit Dan Swanö zusammen, da
sowohl die Band als auch die Fans mit der Arbeit, die er bei Toxaemias letztem Album geleistet hat, äußerst zufrieden waren. Außerdem haben die
Schweden diesmal, wie schon beim letzten Mal, zwei Songs aus den Archiven ihrer alten Demos geholt: „Beyond the Realm“ und ‚Tragedies Through
Centuries‘. Auch ein Coversong ist zum ersten Mal auf einem Toxaemia-Album vertreten: Dismember und ihr „I Saw Them Die“. Das Ergebnis: ein
reiner schwedischer Death-Metal-Bastard. Kein Wortspiel beabsichtigt. Obwohl Toxaemia sich für einen moderneren Sound als auf dem letzten
Album entschieden haben, ist die Platte insgesamt härter ausgefallen. Die Band wollte auch sicherstellen, dass sie viel Abwechslung in das Album
bringt, um ihm die nötige Würze zu verleihen, um „Where Paths Divide“ zu übertreffen. Darüber hinaus wurde Freund und Gründungsmitglied Emil
Norrman zurück ans Schlagzeug geholt, um seinen eigenen, einzigartigen und sehr kernigen Toxaemia-Sound in den Mix einzubringen und „Rejected
Souls Of Kerberus“ zu einem Endergebnis zu machen, das jeden Fan von Death Metal begeistern wird.

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27,94
Various - This Is Retro Soul 1969-1979 (Black Vinyl)

Retro Soul entstand zu einem Zeitpunkt, als Soulmusik ihren Höhepunkt erreichte. Damals waren die Pioniere der 60er Jahre so weit gereift, dass sie die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts nutzen konnten, um eine unglaubliche Fusion zu schaffen, die R&B, Gospel, Funk und Jazz mischte, sie mit anspruchsvollen Arrangements ausstattete, die es den Zuhörern ermöglichten, in ihrer Tiefe zu schwelgen und zu ihrem Beat zu tanzen. Die 12 Titel auf 'This Is Retro Soul' sind ein Einstieg in diese mythische Welt, die Bilder von Schlaghosen, Halston-Kleidern, Cadillacs und Frisuren mit Umfang von Raumhelmen heraufbeschwört. Doch die Musik folgt keinen simplen Klischees, egal ob sie von internationalen Superstars wie Isaac Hayes und Millie Jackson, oder Kulthelden wie George Jackson bzw. Darrow Fletcher stammt. Auch hier klassisch, schwarzes Vinyl!

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22,48
THE	RUMBLE - STORIES FROM THE BATTLEFIELD

Am Morgen des Mardi Gras kann man sich an den kunstvollen Perlenarbeiten der Indianer erfreuen, wenn sie die Straße entlang tanzen, aber das erste, was man hört ist die Backline, bekannt als ,The Rumble". Mit sieben GRAMMY-nominierten Musikern ist The Rumble mehr als nur eine Band - es ist eine Gelegenheit, in eine ganz besondere Facette der Kultur von New Orleans einzutauchen. Bestehend aus Second Chief Joseph Boudreaux Jr. von den Golden Eagles, Trompeter Aurélien Barnes, Posaunist José Maize Jr, dem Bassisten TJ Norris, dem Gitarristen Ari Teitel, dem Keyboarder Andriu Yanovski und dem Schlagzeuger Trenton O'Neal, verbindet die Gruppe den kultigen New Orleans-Funk im Stile der Meters und der Neville Brothers - jedoch aktualisiert, modern und lebendig, wie es sich für die nächste Generation gehört - mit elektrisierenden Bläsern und der einzigartigen visuellen Pracht der Black-Masking-Karnevalstradition. Auf ihrem Debütalbum "Stories from the Battlefield" erheben The Rumble kühn ihren Anspruch als Fackelträger für die Entwicklung der Musik aus New Orleans - ein progressiver, treibender Sound, der die Konzerthallen in ganz Amerika füllt und gleichzeitig die einzigartige Tradition, die ihn prägt, fest im Griff hat. Die Musiker hier sind nicht nur Weltklasse, sie leben diese Tradition auch jeden Tag. Das zeigt sich in der gesamten Musik - von der Aufforderung ,do it for your people" in ,Take It Back" bis zur Erinnerung daran, dass man ein ,Herz aus Stahl" braucht, um zu überleben, im Titeltrack des Albums - diese Geschichten sind keine Fiktion.

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23,95
Peter Tosh - Bush Doctor LP

Peter Tosh

Bush Doctor LP

12inch5021732442512
Rhino
15.11.2024
disponibile anche

Red Vinyl[35,50 €]


"Bush Doctor," released in 1978 is now available on 1LP Red Recycled, is Peter Tosh's third solo album and his first under the Rolling Stones' record label. The album features collaborations with notable artists, including Mick Jagger and Keith Richards. Known for its fusion of reggae and rock elements, "Bush Doctor" includes tracks like the titular "Bush Doctor" and "(You Gotta Walk) Don't Look Back," which gained significant attention. This album continues Tosh's tradition of addressing social issues while also exploring themes of personal and collective healing through music, establishing him as a versatile and influential artist in the reggae genre

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dovrebbe essere pubblicato su 15.11.2024

35,71
Peter Tosh - Bush Doctor LP

Peter Tosh

Bush Doctor LP

12inch5021732442512
Rhino
15.11.2024
disponibile anche

Red Vinyl[35,71 €]


"Bush Doctor," released in 1978 is now available on 1LP Red Recycled, is Peter Tosh's third solo album and his first under the Rolling Stones' record label. The album features collaborations with notable artists, including Mick Jagger and Keith Richards. Known for its fusion of reggae and rock elements, "Bush Doctor" includes tracks like the titular "Bush Doctor" and "(You Gotta Walk) Don't Look Back," which gained significant attention. This album continues Tosh's tradition of addressing social issues while also exploring themes of personal and collective healing through music, establishing him as a versatile and influential artist in the reggae genre

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35,50
Kaz James - Sun Is Shining

Kaz James

Sun Is Shining

12inchKRUSHES001
Krushes
15.11.2024

DJ Support: Black Coffee, Keinemusik, Pete Tong, LP Giobbi, Villa Nova

Kaz James Launches new imprint krushes with ’Sun is Shining’

This summer cut thats already had the likes of Black Coffee, Keinemuzik, &Me, Pete Tong, LP Giobbi, Birds of Mind all heavily supporting.

In stock dal23.04.2026

13,66

Last In: 13 days ago
VARIOUS - LIKE SOMEONE I KNOW: A CELEBRATION OF MARGO GURYAN LP
  • Sunday Morning
  • Sun
  • Love Songs
  • Thoughts
  • Don't Go Away
  • Take A Picture
  • What Can I Give You
  • Think Of Rain
  • Can You Tell
  • Someone I Know
  • Love
  • California Shake

Auf dieser Tribute-Compilation finden sich Interpretationen von Margo-Guryan-Songs von TOPS, Rahill, Clairo, June McDoom, MUNYA und Kainalu, Frankie Cosmos und Good Morning, Kate Bollinger, Pearl & The Oysters, Bedouine und Sylvie, Empress Of, Barrie, und Margo Price. Die meisten unserer Geschichten über Kultmusiker, die ein oder zwei Alben machen und dann zu verschwinden scheinen, sind von Trauer, Verzweiflung und ausgefranstem Ehrgeiz umrahmt. Nicht so bei Margo Guryan, einer begeisterten Jazz-Ausnahmeerscheinung, die Popmusik verachtete, bis sie 1966 „God Only Knows“ hörte, das ihr ein Fenster zu den Wundern öffnete, die diese Musik-Form enthalten konnte. Nur zwei Jahre später veröffentlichte sie auf dem Album „Take a Picture“ ihre eigenen kleinen Popsinfonien und erntete dafür großes Lob und hohe Erwartungen. Aber da sie sich bereits von dem Posaunisten Bob Brookmeyer hatte scheiden lassen, lehnte sie es ab, ein Musikerleben zu führen und auf Tournee zu gehen oder auch nur darüber zu sprechen. Ihre Zurückhaltung führte dazu, dass „Take a Picture“ bald in den Regalen der Discounter und letztlich in den Mülleimern landete. Sie schrieb weiterhin Songs und nahm noch jahrelang auf, arbeitete sogar mit der Band von Neil Diamond zusammen, aber meistens schien sie mit ihrem relativ privaten Leben zufrieden zu sein. Wie es sich für eine so atemberaubende und subtile Musik gehört, erlebte die 2021 verstorbene Guryan in den letzten sechs Jahrzehnten mehrere Wiederauferstehungen. Und jetzt geschieht es wieder: Kurz nachdem ihre fast geflüsterte und liebeskranke Hymne „Why Do I Cry“ sie 2021, im selben Jahr, in dem sie starb, zum TikTok-Star machte, startete die Numero Group eine Wiederveröffentlichungskampagne, aus der 2024 das hochgelobte Set „Words and Music“ hervorging. Und jetzt haben ein Dutzend Künstler - von denen keiner geboren war, als „Take a Picture“ entstand - das gesamte Album (plus einen Bonustrack) für „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ neu interpretiert. Empress Of, Margo Price, Clairo, June McDoom: Sie alle bestätigen Guryans Schärfe als Songwriterin und die Brillanz eines Albums, das den Werbezyklus, den Guryan vor so langer Zeit ablehnte, bei weitem übertroffen hat. Guryan wurde in einer weitläufigen Familie in Far Rockaway geboren, als der Ort noch größtenteils von Bäumen umrahmt war. Während ihres Kompositionsstudiums an der Boston University stolperte Guryan in einen Auftritt als Pianistin zwischen den Konzerten des Miles Davis Quintet, unterschrieb einen Vertrag als Songwriterin bei Atlantic Records und verpatzte eine Session mit Nesuhi Ertegun. Aber sie war nicht darauf aus, ein Gesangsstar zu werden. 1959 ging sie an die Lenox School of Jazz in den Berkshires, um für Ornette Coleman und Don Cherry zu schreiben, die Aufmerksamkeit des Dozenten Max Roach zu gewinnen und in Gunther Schuller einen langjährigen Mentor und Freund zu finden. Sie wurde eine versierte Texterin und schrieb nicht nur für Coleman und Nancy Harrow, sondern auch für Harry Belafonte und Gary MacFarland. Aber es war die spätere Begegnung mit den Beach Boys, die Guryan die Tür zu „Take a Picture“ und einer Reihe anderer großartiger Songs öffnete, von denen viele auf „Words and Music“ erschienen sind. „Take a Picture“ ist eine ausgefeilte Bestandsaufnahme der Romantik und Unentschlossenheit der Mittzwanziger, vom koketten Treiben in „Sunday Morning“ und der Verliebtheit in „Can You Tell“ bis zur verzweifelten Hilflosigkeit in „What Can I Give You“. Ihre ewig weiche Stimme, ihre kühne Songkunst und ihre völlige Offenheit: Guryan machte 1968 und darüber hinaus gewagte Musik, egal wie sanft sich diese Klänge zu bewegen schienen. „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ unterstreicht die Stärke von Guryans Liedern, indem es einem Dutzend verschiedener Künstler erlaubt, sie auf ihre eigene Reise mitzunehmen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist immer deutlicher geworden, wie gut Guryan war, wie stabil ihre Lieder inmitten der wechselnden Geschmacksrichtungen. „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ ist eine absolute Bestätigung, ein Zeugnis für die anhaltende Relevanz und Brillanz von Guryans Arbeit. Ein Teil des Erlöses dieses Albums wird für die Bereitstellung von und den Einsatz für erschwingliche reproduktive Gesundheitsdienste gespendet.

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23,95
Various - Peace Chant Vol.7 - Private Jazz Germany 1970-1987 LP 2x12"

Diese wegweisende Zusammenstellung setzt die Entfaltung teuflisch obskurer, aber kulturell und künstlerisch wichtiger Aufnahmen fort, die verborgen waren und am Rande des Verfalls schwebten. Zum ersten Mal präsentiert Tramp Records eine "rein deutsche" Version der Peace Chant-Reihe mit Linernotes in deutscher Sprache und einem Download-Link zur englischen Übersetzung.

Ende der 1960er begannen viele deutsche Musiker damit zu experimentieren, Jazz, Rock, Pop, elektronische und Weltmusik mit einem härteren, aggressiveren Sound zu verschmelzen. Ursprünglich "kosmische Musik" genannt, sollte die Bewegung dem Kaleidoskop von Klängen weichen, das heute als Krautrock bekannt ist. Insbesondere die Phase zwischen den Mitt-70ern bis Mitt-80ern war eine äusserst fruchtbare Zeit. Obwohl sich die Peace Chant-Reihe hauptsächlich auf Amateurbands, Privatpressungen und verschollene Acetatplatten konzentriert, haben viele der vertretenen Künstler ihre Spuren in der deutschen und internationalen Musikszene hinterlassen und mit vielen der Giganten der Bewegung gespielt. - Joel Ricci, August 2024

Sämtliche Titel erscheinen zum ersten Mal auf LP-Vinyl. Schwarzes Vinyl im Gatefold mit detaillierten Linernotes, unveröffentlichten Fotos und Download-Code.

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28,78

Last In: 17 months ago
Delain - Dance with the Devil

Delain

Dance with the Devil

12inch810137300504
Napalm Records
08.11.2024

Die neue EP der Melodic Synth Metal-Pioniere - mit zwei brandneuen Tracks und weiteren spannenden Überraschungen!
Nach ihrem Erfolgsalbum Dark Waters (2023, #9 der offiziellen deutschen Albumcharts) veröffentlichen die Melodic Synth Metal-Pioniere DELAIN
diesen Herbst ihre neue EP, Dance with the Devil.
Die Platte erscheint über Napalm Records und enthält neben zwei brandneuen Songs weitere spannende Überraschungen, die kein Fan verpassen
sollte! Dance with the Devil vereint Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und präsentiert die Kraft des neu formierten Lineups in einem vollen,
modernen Sound, der die Vorfreude auf all das schürt, was von der Band um Gründer und Mastermind Martijn Westerholt zu erwarten sein wird.

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25,17
SPOON - THEY WANT MY SOUL LP 2x12"

Heute, genau 10 Jahre nach dem ursprünglichen Release, veröffentlicht Matador Records ein Re-Issue des populären achten Studioalbums von Spoon, "They Want My Soul". Es ist ab sofort auf allen digitalen Plattformen verfügbar und erscheint am 08. November auch als Doppel-LP und Doppel-CD. Neben den zehn Originaltracks - inklusive der Band-Klassiker "Inside Out", "Do You" und "Rent I Pay" enthält die Deluxe-Version elf Demos und Alternate Versions, die bislang fast alle unveröffentlicht sind. Die Wiederveröffentlichung unterstreicht den herausragenden Platz des Albums in einer beeindruckenden Diskographie und bietet Einblick in eine der prägenden Phasen der Spoon-Geschichte. "They Want My Soul" folgte 2014 auf "Transference", ein von der Band selbst produziertes Album, nach deren Veröffentlichung sich die Band erschöpft fühlte. Als "Transference" herauskam, waren sieben Alben in 14 Jahren erschienen und Spoon hatten sich beständig auf Tour befunden. Der ungewohnte Sound des Albums machte es dem Publikum zudem schwer und obwohl es ihre bis dahin erfolgreichste Platte wurde, blieb es um die Veröffentlichung insgesamt relativ ruhig. Es folgte eine Bandpause. Und 2014 dann schließlich die Rückkehr mit "They Want My Soul", das sie mit Joe Chiccarelli (Strokes, White Stripes) aufnahmen - und mit Dave Fridmann, dem visionären Produzenten von Flaming Lips, MGMT oder Low. Die Arbeit mit Fridmann, der für seine maximalistisch-psychedelische Herangehensweise bekannt ist, scheint erst mal keine allzu offensichtliche Wahl, erwies sich dann aber schnell als außerordentlich fruchtbar. Nicht zuletzt entstand so "Inside Out, der heute meistgestreamte Song der Band überhaupt. Aus klanglicher Sicht ist "They Want My Soul", das vielleicht das strahlendste Album, das Spoon je gemacht haben. Umso interessanter ist es, nun ergänzend die Demos hören zu können, die zu diesem Album führten und die in dieser Deluxe-Edition enthalten sind.

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28,78
KLONE - THE UNSEEN

Klone

THE UNSEEN

12inchPELV269
Pelagic Records
08.11.2024

Die französische Alternative Art-Rock-Band Klone kehrt mit ihrem 10. Album "The Unseen" zurück und treibt ihren ohnehin schon üppigen Sound in schwindelerregende, magische Höhen. "The Unseen" ist eine kühne neue Reise durch eine einzigartige und doch kontrastreiche Klanglandschaft, eine immersive, traumhafte Erfahrung, die von der Bedeutung von Dingen spricht, die auf den ersten Blick keine Bedeutung zu haben scheinen. Emotional wie konzeptionell haben Klone wieder einmal neue klangliche Wege beschritten und ihren charakteristischen doch weiten Sound ausgebaut. Seit der Veröffentlichung von "Le Grand Voyage" im Jahr 2019 sind die französischen Post-Prog-Metal-Art-Rocker Klone weltweit zu neuen Höhen aufgestiegen, tourten in Europa, den USA, Australien und Mexiko an der Seite von Bands wie Devin Townsend, Leprous, Riverside, Pain of Salvation und Gojira und begeisterten die Festivalbesucher beim Hellfest 2024, Prog Power USA, Midsummer Prog und Cruise to the Edge. Nach ihrem phänomenalen Album "Meanwhile" aus dem Jahr 2023 ist das Album ein neues Meisterwerk in Sachen Performance und Produktion, bei dem Klone ihre jahrelange Erfahrung voll auspielen. Mit jedem Mitglied und jedem Instrument, das bis an seine Ausdrucksgrenze getrieben wird, hat das Album eine Kraft und Intensität, die sich, obwohl sie manchmal rau ist, gleichzeitig natürlich, kohärent und einheitlich anfühlt, da sich die Band von Motiv und Melodie als Einheit bewegt, Wie immer geleitet von der unverwechselbaren Stimme und Vision von Yann Ligner. Mit 25 Jahren Musik im Rücken scheint es passend, dass "The Unseen" auch die 10. vollständige Veröffentlichung von Klone ist. Das Album ist ein Meilenstein, welches Reflexionen über die Vergangenheit als Mittel nutzt, um die Schönheit der Gegenwart zu würdigen, wobei die Band ihre gemeinsame jahrzehntelange Kreativität und Zusammenarbeit nutzt, um aufschlussreiche neue Perspektiven für das Hier und Jetzt zu bieten.

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dovrebbe essere pubblicato su 08.11.2024

19,96
KLONE - THE UNSEEN

Klone

THE UNSEEN

12inchPELVC269
Pelagic Records
08.11.2024

Die französische Alternative Art-Rock-Band Klone kehrt mit ihrem 10. Album "The Unseen" zurück und treibt ihren ohnehin schon üppigen Sound in schwindelerregende, magische Höhen. "The Unseen" ist eine kühne neue Reise durch eine einzigartige und doch kontrastreiche Klanglandschaft, eine immersive, traumhafte Erfahrung, die von der Bedeutung von Dingen spricht, die auf den ersten Blick keine Bedeutung zu haben scheinen. Emotional wie konzeptionell haben Klone wieder einmal neue klangliche Wege beschritten und ihren charakteristischen doch weiten Sound ausgebaut. Seit der Veröffentlichung von "Le Grand Voyage" im Jahr 2019 sind die französischen Post-Prog-Metal-Art-Rocker Klone weltweit zu neuen Höhen aufgestiegen, tourten in Europa, den USA, Australien und Mexiko an der Seite von Bands wie Devin Townsend, Leprous, Riverside, Pain of Salvation und Gojira und begeisterten die Festivalbesucher beim Hellfest 2024, Prog Power USA, Midsummer Prog und Cruise to the Edge. Nach ihrem phänomenalen Album "Meanwhile" aus dem Jahr 2023 ist das Album ein neues Meisterwerk in Sachen Performance und Produktion, bei dem Klone ihre jahrelange Erfahrung voll auspielen. Mit jedem Mitglied und jedem Instrument, das bis an seine Ausdrucksgrenze getrieben wird, hat das Album eine Kraft und Intensität, die sich, obwohl sie manchmal rau ist, gleichzeitig natürlich, kohärent und einheitlich anfühlt, da sich die Band von Motiv und Melodie als Einheit bewegt, Wie immer geleitet von der unverwechselbaren Stimme und Vision von Yann Ligner. Mit 25 Jahren Musik im Rücken scheint es passend, dass "The Unseen" auch die 10. vollständige Veröffentlichung von Klone ist. Das Album ist ein Meilenstein, welches Reflexionen über die Vergangenheit als Mittel nutzt, um die Schönheit der Gegenwart zu würdigen, wobei die Band ihre gemeinsame jahrzehntelange Kreativität und Zusammenarbeit nutzt, um aufschlussreiche neue Perspektiven für das Hier und Jetzt zu bieten.

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dovrebbe essere pubblicato su 08.11.2024

23,95
Primal Scream - Come Ahead LP 2x12"
disponibile anche

Black Vinyl[17,61 €]

Red Vinyl[34,24 €]


Come Ahead ist das 12. Album von Primal Scream. 11 neue Songs, mit denen Bobby Gillespie sich darauf
vorbereitet, einige der persönlichsten Songs der Bandkarriere zu veröffentlichen.
Der Songwriting-Prozess für Come Ahead begann 2019. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bobby Gillespie noch
keine Ahnung, ob er noch einmal ein Album von Primal Scream machen würde. Zum ersten Mal kamen
die Texte vor der Musik. Die Geschichte kam zuerst. Bobby schrieb allein, mit einer Akustikgitarre. Die
Ideen flossen schnell, in langen Inspirationsschüben. Dieser Prozess, zusammen mit der Ermutigung durch
Produzent David Holmes, bot einen neuen Einstieg. In Zusammenarbeit mit Holmes und Primal ScreamGitarrist Andrew Innes wurden die Come Ahead-Sessions in Belfast, London und Los Angeles durchgeführt.
„Ich bin sehr aufgeregt über dieses Album, so als würde man seine erste Platte machen. Wenn es ein
Gesamtthema für Come Ahead gäbe, wäre es vielleicht ein Konflikt, ob innerlich oder äußerlich. Der Titel
ist ein Begriff aus Glasgow. Wenn jemand droht, mit dir zu kämpfen, sagst du: ‚Komm schon!‘ Es erinnert
an den unbezwingbaren Geist der Glasgower, und das Album selbst vermittelt diese aggressive Haltung und
Zuversicht. Sie haben da oben ein Wort dafür: gallus. ‚Come Ahead‘ ist auch ein ziemlich frecher Titel.“
Bobby Gillespie

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dovrebbe essere pubblicato su 08.11.2024

34,87
Keshavara - III LP

Keshavara

III LP

12inchPCR091LP
PAPERCUP RECORDS
07.11.2024

Keshavara tragen prächtige Schnurrbärte, verwegene Kopfbedeckungen und sprechen ein abenteuerliches Patois aus Englisch, Hindi, Deutsch und Gibberish. Auf ihrem neuen Album "III" kreieren die Kölner um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Klänge, wie andere Leute Drinks mixen, nachdem sie schon drei genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-not-Dub-Exkursionen werden nach Augenmaß miteinander kombiniert und wild geschüttelt. Zuckersüß mäandernde Melodien, entlehnt einem fantastischen Niemandsland in der Grenzregion zwischen exotischen Library-Kompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich auch in den Tonstudios des funky Beirut der Mittsiebziger Zuhause gefühlt hätte. Das Ergebnis sind mit surrealistischem Zuckerrand gekrönte Cocktails mit der Wirkung einer halluzinogenen Götterspeise. Musik, die schillert und flirrt, wie eine Fata Morgana in der Wüste. Keshavara klingen in einem Moment, als hätte Ennio Morricone einen Bollywood-Film vertont, und im nächsten wie ein von Curt Boettcher produzierter Eden-Ahbez-Song, oder - nicht ganz so spinös aber nichts desto weniger fantastisch - als hätten Khruangbin und Sven Wunder endlich ein gemeinsames Album aufgenommen. In den glanzvollsten Momenten fügt sich das alles wie von magischer Hand zusammen und kulminiert dann in Songs wie "Spiegelmann" und "Tableau Vivant" - fantasmorgiastischen Partys voller transkultureller Clashes, die uns Hörer dazu einladen, sie in farbenprächtige Gruppenchoreografien zu überführen.
War das Debüt von Keshavara noch ein Solo- und der Nachfolger "Kabinett der Fantasie" im Kern ein Duo-Album, so sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbstproduzierten, schlicht "III" betitelten dritten Album endgültig zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen … und zwar um eine alte Farfisa-Orgel herum, die eines Tages als Geschenk im Proberaum gelandet ist: Ein, auf sämtlichen Songs mal mehr, mal weniger präsentes UFO aus einer Zeit der Slow-Jams, Live-Takes und des exzessiven Space-Echo-Einsatzes. Sein analoges Blubbern und sein wabernder Funk rollt dem warmen, organischen Bandsound den roten Teppich aus, und verpasst ihm einen zärtlichen Schubs Richtung 70er. Erfrischenderweise kommt er dort niemals so richtig an, sondern bleibt immer im Fluss. Denn das eigentliche Ziel der halldurchtränkten Korridore dieses Albums ist stets der Weg, genau genommen der kunstvoll gezimmerte Holzweg, der phantastische Irrpfad. "III" ist eine Reise, auf der Zeiten und Orte keine Fixpunkte sind, sondern austauschbare Koordinaten eines augenzwinkernden Vexierspiels. Da ist es nur folgerichtig über "Indische Götter im Sauerland" zu singen. Dass ungeachtet der Nostalgie, die alle neun Songs durchweht wie ein warmer Mittelmeerwind, niemals Sentimentalität aufkommt, ist nicht zuletzt diesem Humor geschuldet.
Die ätherischen Drones, sanft nuschelnden Akkorde und geisterhaft seufzenden Soundschwaden, die Keyboarder Benedikt Filleböck seiner altersschwachen Farfisa bevorzugt in den ruhigeren Momenten und den Instrumentalnummern des Albums entlockt, bilden einen stimmungsvollen Kontrast zu den beiden anderen Säulen des Keshavara-Sounds: Christopher Martins leichtfüßig hüpfenden Bass-Dreiecken und Keshavs sonnendurchfluteten Gitarren-Ornamenten. Im Zusammenspiel mit Niklas Schneiders crispen Drumbeats entsteht ein Fundament, mit dem die kaleidoskopischen Texturen und Melodien vollständig verschmelzen.
Das Ergebnis ist das bisher homogenste Album des Quartetts. Mit "III" erweisen sich Keshavara als gewiefte Soundalchemisten und Weltenwanderer, als eine softe Macht, deren Stärke sich aus ihrer enormen Musikalität, ihrer Fabulierlust und ihrem surrealistischen Witz speist.

pre-ordina ora07.11.2024

dovrebbe essere pubblicato su 07.11.2024

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Blueboy - The Bank Of England

2024 Repress
"You've got to listen to this band, you'll really like them, I know." A Colourful Storm presents the first-time vinyl issue of one of the true treasures of modern pop music: Blueboy's The Bank Of England. The group of Paul Stewart, Keith Girdler, Cath Close, Ian Gardner and James Neville are Sarah Records royalty alongside The Field Mice, Heavenly, The Wake and The Orchids, and this is the final recording from arguably the most beautiful, afflicted band of 90's indie-pop and DIY. Mastered from the original recording tapes with assistance

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