Mit "Faust IV" veröffentlichte die Krautrock-Formation 1973 ihr zugänglichstes und zugleich widersprüchlichstes Werk. Nach zwei radikal experimentellen Alben und dem surrealen "Faust Tapes"-Sampler wagte die Band den Schritt ins professionelle Studio - und blieb dennoch ihrem anarchischen Geist treu. Entstanden in Virgin Records" "The Manor"-Studio, kombiniert das Album neue Aufnahmen mit Fragmenten früherer Sessions. Der Opener "Krautrock" parodiert den Genrebegriff mit hypnotischem Motorik-Groove und klanglicher Raffinesse. "The Sad Skinhead" überrascht mit Reggae-Anklängen und ironischen Texten, während "Jennifer" als frühes Dream-Pop-Vorbild gilt - schön und verstörend zugleich. Die zweite Albumhälfte zeigt Faust in freier Form: Elektronische Experimente, jazzige Improvisationen und dadaistische Klangcollagen wechseln sich ab. Der Abschluss "It"s A Bit Of A Pain" vereint akustische Melancholie mit elektronischer Störung - ein Sinnbild für Fausts kreative Widersprüche. "Faust IV" ist ein vielschichtiges Dokument einer Band, die sich nie festlegen ließ.
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- A1: Frogs
- A2: Wild God
- A3: O Children
- A4: From Her To Eternity
- B1: Cinnamon Horses
- B2: Tupelo
- B3: Conversion
- C1: Bright Horses
- C2: Joy
- C3: I Need You
- C4: Carnage
- D1: Red Right Hand
- D2: Papa Won't Leave You, Henry
- D3: Into My Arms
- D4: As The Waters Cover The Sea
Live God“ ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Wild God UK- und Europatournee 2024 von Nick Cave & The Bad Seeds.
Auf 15 Tracks fängt das Album die transzendente Atmosphäre jener unvergesslichen Shows ein, die laut Nick Cave selbst „ein Gegenmittel zur Verzweiflung“ waren.
Die Trackliste enthält Live-Versionen des kompletten, hochgelobten Studioalbums WILD GOD (2024) sowie beliebte Klassiker wie „Papa Won’t Leave You, Henry“, „From Her to Eternity“ und „Into My Arms“.
Doppel-LP, gepresst auf schwarzem Vinyl und präsentiert in einem hochwertigen Tip-On-Gatefold-Cover mit Spot-UV-Glanz auf den Innenseiten. Das Vinyl befindet sich in bedruckten Innenhüllen in Vollfarbe mit bedruckten Labels auf dem Vinyl selbst.
- Candy Sagt (Vogerlmischung) - Candy Says
- Kerstin Sagt - Caroline Says
- Lisa Sagt - Lisa Says
- Stefanie Sagt - Stephanie Says
12" splattered Vinyl EP incl. Beiblatt, Bierdeckel und DLC Im Jahr 2015 lieferte die Rockgruppe Die Buben im Pelz einen gewagten musikalischen Stunt ab: die Übertragung des hünenhaften rockgeschichtlichen Referenzalbums The Velvet Underground & Nico ins Wienerische Idiom. Ein mutiger Versuch, der mit einem heftigen Bauchklatscher und darauffolgender, noch schmerzhafterer Schadenfreude des Publikums hätte enden können. Aber nein, die Buben haben ihre Sache wirklich sehr, sehr gut gemacht und ihrerseits ein Referenzalbum der lokalen Wiener Rockmusik vorgelegt. So groß war die Freude über die gelungene Immigration von Lou Reeds New York ins heutige Wien, so anhaltend die Begeisterung für das Oeuvre des amerikanischen Meisters, dass 2023 auch dessen Album Transformer dem Regelbuch für große Coverbands entsprechend für das einheimische Publikum verwandelt wurde. Nun folgt mit dieser köstlich verpackten EP ein finaler Nachschlag, eine Erweiterung zum dreigängigen Menü sozusagen. Und ein mehr als gelungener Abschluss einer nahezu epischen Hommage an eine der wichtigsten Bands und einen der größten Songwriter der Rockgeschichte. Nun befinden wir uns in der letzten Runde: noch einmal VU/Reed, diesmal in Form einer Vinyl-EP. Vier Songs von Frauen, deren Leben irgendwann ins Nicht-ganz-so-Gute abgebogen ist. Vier menschliche Tragödien, zeitlos, poetisch, fundamental traurig mit einem kleinen Funken Hoffnung. Noch einmal Warhol, denn: was sollte man denn einem thematisch so stringenten Tonträger sonst für ein Cover schenken? Noch einmal Kulinarisches: die Campbells-Suppendose natürlich, neben der Banane ein weiteres weltberühmtes Tribut Warhols an das kulinarische Alltagsleben. Aber: wie übertragen wir das ins Wienerische? Eigentlich ganz einfach: indem wir uns aus dem Sortiment des Lokalmatadors, also der Firma Inzersdorfer, versorgen. Die Inzersdorfer-Konservendose, diese Ikone der österreichischen Konsumkultur und Lebensmittelindustriegeschichte ist ein mehr als geeigneter Ersatz für die amerikanische Tomatensuppe. Genauer gesagt: passt. Wie die Faust aufs Strizziauge. Köstlich! Der Grafikdesigner Peter Hirth hat zwei historische Inzersdorfer-Dosen zu einem wunderbar geschmacksintensiven Coversujet verarbeitet. In der Kunstdruckinstitution Quint Screen Print in 1230 Wien wurden daraus im händischen Siebdruck eine farbenprächtige Hommage an die seriellen Arbeiten Warhols aus den 1960er und -70er Jahren gefertigt. Farblich perfekt abgestimmt wurde dazu das Vinyl, klarerweise ebenfalls aus heimischer Produktion. Da haben die Fachleute bei in 8350 Fehring wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Und der geschätzte Musikerkollege Austrofred wiederum hat zwischen zwei Festivalaufritten Zeit gefunden, über einem schönen Teller Gulaschsuppe meditierend einen Begleittext zu verfassen, der keine kulturhistorischen Fragen offen lässt. Weder in musikalischer noch in kulinarischer Hinsicht. Mahlzeit!
- Murder On The Santa Express
- Christmas Train
Indignation Meeting präsentieren ,Murder On The Santa Express", einen brandneuen Song, der die zur Jahreszeit passende Geschichte eines verärgerten Eisenbahnarbeiters erzählt. Zu einem eingängigen Punk-Riff und einem Refrain, den man mitsingen kann, erzählt der widerwillige Weihnachtsmann von seinen Erfahrungen mit den jährlichen Santa Specials, wobei seine Frustration immer größer wird, bis der Satz ,it was murder..." (es war Mord...) von einer klischeehaften Metapher zur grausamen Realität wird. ,Murder..." ist die freche Seite der Single; um die Stimmung ein wenig aufzulockern, gibt es mit ,Christmas Train" die nette Seite, eine neue Version des ältesten Songs von Indignation Meeting, der geschrieben wurde, als Frontmann Peter gerade einmal sieben Jahre alt war! Die neue Single ist bei Damaged Goods Records auf kohlefarbenem 7"-Vinyl (ok, das ist schwarz!) mit vollfarbigem Insert erhältlich. Dies ist die zweite Single von Indignation Meeting nach ,That Leeds Feeling" (Eigenveröffentlichung 2023), wobei die Alben ,Trouble In The Shed" (2023) und ,A Model World" (2024) ebenfalls in allen Formaten erhältlich sind.
Erleben Sie die rohe Kraft und den rebellischen Geist eines der maßgebenden Alben des Hardrock, jetzt
gepresst auf makellosem 2LP-Standard-Schwarzvinyl. „Slave to the Grind“ erschien ursprünglich 1991 und
markierte Skid Rows Entwicklung vom straßentauglichen Glam Metal hin zu einem härteren, knallharten
Sound, der die Härte und Dringlichkeit der Ära einfing.
Mit Hymnen wie „Monkey Business“, „Slave to the Grind“ und „Wasted Time“ vereint diese Platte wilde
Riffs, kraftvollen Gesang und eine kompromisslose Haltung – und festigt so Skid Rows Platz in der Rockgeschichte. Das Doppelvinylformat liefert einen raumfüllenden Sound und präsentiert jedes glühende Solo
und jeden donnernden Schlagzeugschlag mit der Wärme und Tiefe, die nur Vinyl bieten kann.
Diese Edition in einer auffälligen Klappcover-Hülle mit dem legendären Original-Artwork ist ein Muss für
Sammler und Fans, die das Album, das auf Platz 1 der Billboard 200 debütierte und das Erbe der Band
neu definierte, noch einmal erleben möchten.
„Tell ‘Em I’m Gone“ wurde in Zusammenarbeit mit der Legende Rick Rubin produziert und zeigt Yusuf,
wie er einige seiner bluesigeren Einflüsse erkundet. In vielerlei Hinsicht knüpft das Album an „Foreigner“
und „Numbers“ an, da er seinen bekannteren Folk-Sound vorübergehend beiseitelegt, um sich anderen
musikalischen Traditionen zuzuwenden, die ihn maßgeblich geprägt haben. Eingefleischte Fans wissen
vielleicht, dass Leadbelly schon immer einer von Yusufs Lieblingskünstlern war, und zum ersten Mal wird
dies in seiner Musik deutlich spürbar.
Neben Eigenkompositionen enthält „Tell ‘Em I’m Gone“ eine Reihe von Coverversionen von Songs, die
Yusuf am Herzen liegen, wie Edgar Winters „Dying to Live“ und Luther Dixons/Al Smiths „Big Boss Man“.
Sogar eine bluesige Neuinterpretation von Jimmie Davies/Charles Mitchells „You Are My Sunshine“ ist
dabei.
(Eingeweihte Fans wissen, dass Leadbelly schon immer einer von Yusufs Lieblingskünstlern war, und zum
ersten Mal wird dies in seiner Musik deutlich.) Klanglich besticht das Album durch kraftvolle Grooves und
schlichte Arrangements, die authentisch für das Blues-Genre wirken, doch Yusufs einzigartige musikalische
Handschrift ist unverkennbar.
Das Albumcover wurde von Yusuf entworfen und vom Künstler William Stout illustriert. Es unterscheidet
sich von der Sony Legacy-Veröffentlichung, die ein Foto von Danny Clinch verwendete.
Carlo Maria Giulini, Chicago Symphony Orchestra
Mussorgsky: Bilder Einer Ausstellung / Prokofieff: Symphonie...
Eine Ausstellung zu Ehren seines Freundes, des Malers Victor Hartmann, inspirierte Mussorgsky 1874 zu
seinem Klavierzyklus. Eine Art „Ich-Erzähler“ wandert durch eine Galerie und betrachtet zehn Gemälde.
Ravel hat den Zyklus 1922 für Orchester arrangiert. Die Aufführung von Giulini gilt weithin als Referenzaufnahme.
Prokofieff schrieb seine Sinfonie Nr.1 im Ersten Weltkrieg. In Klang und Form ist sie besonders: nur
fünfzehn Minuten Spielzeit ist sie klassisch im Duktus, von Vitalität nur so strotzende und eine reizvolle
Hommage an die Musik der Wiener Klassik.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkarton.
Martha Argerich, Mstislav Rostropovich
Chopin: Sonate Op. 65, Polonaise Op. 3 / Schumann: Adagio &...
Chopins Cellosonate op. 65 stammt aus den Jahren 1845/46 und vereint alle Reize seines Klavierwerks.
Mit einem erstaunlichen Verständnis für den Charakter des Cellos vergisst man, dass seine schöpferischen
Ideen anfangs pianistischen Ursprungs waren.
Schumann schrieb nur wenige Werke für Cello und Klavier, aber diese wenigen sind von herausragender
Bedeutung: das Adagio und Allegro op. 70 von 1849 ist charakteristisch für Schumanns Mischung aus
Melancholie und Natürlichkeit. Ein tiefgehendes Verständnis für einander und große Harmonie kennzeichnen diese außergewöhnliche Aufnahme von Argerich und Rostropovich.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Zum 100. Geburtstag der unvergessenen Hildegard Knef erscheint eine außergewöhnliche Hommage: die
hochwertige Doppel-LP „GROSSE ERFOLGE & RARITÄTEN“. Auf 28 sorgfältig ausgewählten Titeln
entfaltet sich ein faszinierender Panorama-Blick auf ihre größten Highlights, bewegendsten Balladen und
charmantesten Geheimtipps – ein musikalisches Porträt voller Eleganz, Tiefgang und Persönlichkeit.
Diese exklusive Edition präsentiert sich in wunderschönen Vinylfarben, ist streng auf 1.000 Stück limitiert und einzeln nummeriert – ein echtes Sammlerstück für Liebhaber und Neuentdecker gleichermaßen.
Ein klangvolles Stück Musikgeschichte – und eine liebevolle Verneigung vor einer der größten deutschen
Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
After Hours ist ein Album aus dem Jahr 1957 von den Prestige All Stars unter der Leitung des Trompeters
Thad Jones. Mit dabei sind außerdem Frank Wess (Flöte, Tenorsaxophon), Mal Waldron (Klavier), Kenny
Burrell (Gitarre), Paul Chambers (Bass) und Art Taylor (Schlagzeug). Das Album enthält vier Titel, die
alle von Mal Waldron komponiert wurden. Diese Neuauflage des Albums erscheint als Teil der Original
Jazz Classics Series auf 180-Gramm-Vinyl, gepresst bei RTI, mit vollständig analogem Mastering von den
Originalbändern bei Cohearent Audio und einem Stoughton Tip-On-Cover.
Das 1967 veröffentlichte Album "Jazz Raga" ist mehr als nur ein Album - es ist ein furchtloser Sprung in unbekanntes musikalisches Terrain. Gábor Szabó, der ungarische Jazzgitarrist, der für seinen grenzüberschreitenden Stil bekannt ist, liefert mit diesem Meisterwerk eines der faszinierendsten Alben seiner Karriere in diesem Genre. "Jazz Raga" vereint Jazz, Rock, psychedelischen Folk und östliche Einflüsse - mit Sitar-Melodien und lateinamerikanisch angehauchten Rhythmen, die dem legendären Funk-Schlagzeuger Bernard Purdie zu verdanken sind - und lässt sich keiner Kategorie zuordnen. Es ist eine hypnotische Fusion, in der europäische Tradition auf den Gegenkulturgeist der 60er Jahre trifft, alles verbunden durch Szabós unverkennbaren Gitarrensound. Vom verträumten Groove von ,Walking On Nails" über die wirbelnde Mystik von ,Mizrab" bis hin zu seiner eindringlich originellen Interpretation von ,Paint It Black" der Rolling Stones schafft Szabó eine Klanglandschaft, die sowohl gewagt als auch zutiefst gefühlvoll ist. Sein Spiel ist elektrisierend - voller ungewöhnlicher Akkorde, fließender Improvisationen und einer ganz eigenen Stimme. Auch Jahrzehnte später ist ,Jazz Raga" noch immer ein Meilenstein kreativer Freiheit und globaler Einflussnahme - ein Muss für alle, die Musik suchen, die Grenzen und Erwartungen überschreitet. Wenn Sie diesen Kultklassiker noch nicht kennen, ist es jetzt an der Zeit, dass Gábor Szabó Ihren musikalischen Horizont erweitert. Neuauflage auf 180-g-Vinyl.
Die dänischen Rock-Giganten VOLBEAT – Michael Poulsen (Gesang, Gitarre), Jon Larsen (Schlagzeug)
und Kaspar Boye Larsen (Bass) – haben mit ihrem neunten Studioalbum „God Of Angels Trust“ erneut
bewiesen, warum sie zu den größten Rockbands unserer Zeit zählen. Das am 6. Juni 2025 erschienene
Album begeistert mit einer kraftvollen Mischung aus eingängigen Melodien und metallischer Energie.
Mit „God Of Angels Trust“ haben Volbeat, die als nicht-amerikanische Band einen Rekord von zehn
Nummer-1-Hits in den Billboard Mainstream Rock Charts halten, alle songwriterischen Regeln über Bord
geworfen und neue kreative Wege eingeschlagen. Entstanden in nur fünf Wochen, beeindruckt das Album
durch seine Tiefe, Vielseitigkeit und den unverkennbaren Volbeat-Sound.
Nach der Veröffentlichung ging die Band auf erfolgreiche Welttournee und begeisterte Fans weltweit mit
den neuen Songs und ihren bekannten Klassikern. Nun erscheint das Album als limitierte Picture Vinyl.
- Scream, If You Want To Go Faster
- Grand Prix
- Hot Wheels
- Two For The Road
- Interceptor
- Silver Shadow
LTD BLUE 10" VINYL[27,94 €]
Anfang 1996 veröffentlichte The Wedding Present "Mini" über Cooking Vinyl Records, eine EP mit sechs Titeln, deren Songs alle einen Bezug zum motorisierten Fahren hatten. Fast dreißig Jahre später hat David Gedge dieses Konzept wieder aufgegriffen! "Maxi" enthält sechs weitere Stücke, deren Titel/Inhalte sich alle auf diese Thema beziehen. Maxi erscheint über Clue Records und folgt kurz nach der Veröffentlichung von 40 - der Zusammenstellung, die den komplexen und faszinierenden Katalog von The Wedding Present in einem Box-Set mit vier Vinyl- und/oder vier CDs widerspiegelt. Der letzte Titel der Compilation ist "Hot Wheels" - ein Song, der nun auch auf Maxi zu finden ist, zusammen mit fünf weiteren Stücken. Obwohl Maxi dem gleichen Konzept wie Mini (1996) folgt, klingt The Wedding Present 2025 deutlich größer. Dies ist wirklich eine Band in ihrer kreativsten Phase, die sowohl die Grenzen ihres eigenen Stils/Sounds als auch die Erwartungen der Zuhörer erweitert, während die Texte auf provokative Weise Bilder zeichnen, wie es nur David Gedge kann. "Wie ich in meinen Sleeve Notes zu 40 gesagt habe, wurden die Songs, die wir für Maxi aufgenommen haben, relativ schnell geschrieben, weil ich mich besonders inspiriert fühlte, sowohl textlich - durch Situationen in meinem Leben - als auch musikalisch - durch das Schreiben mit der damals neu hinzugekommenen Rachael. Die daraus resultierenden Tracks wirken größer angelegt und stimmungsvoller als alles, was wir seit langem gemacht haben ... und sie sind dank der neuen Rockqueen von The Wedding Present und ihrem Arsenal an Gitarren und Pedalen auf jeden Fall temperamentvoller!" (David Gedge). Transparente Vinyl-10" oder CD im Digipak.
- A1: Abenteuerland 6 23
- A2: Ich Lieb’ Dich (Egal Wie Das Klingt) 4 17
- A3: Leben 5 42
- B1: Nur Zu Dir 4 13
- B2: Ganz Egal 4 38
- B3: Daß Es Dir Leid Tut 4 26
- B4: Kowalski V (Das Problem) 0 32
- B5: Ein Graues Haar 4 32
- C1: Es Tut Weh 4 48
- C2: Wut Im Bauch 4 22
- C3: Ruhe 4 54
- C4: Ungeheuer 4 26
- D1: In Gedanken 3 56
- D2: Merlins Reise 3 42
- D3: Never-Neverland (Abenteuerland) 6 21
- D4: I Love You (Ich Lieb’ Dich) 4 13
Nach einer legendären Tribute-Performance bei den VMAs vereint sich Aerosmith mit YUNGBLUD auf
„One More Time“, das am 21. November bei Capitol Records erscheint. Die 5-Track-EP enthält Vocals
von Steven Tyler und YUNGBLUD, darunter 4 neue Songs, die von Steven Tyler, Joe Perry, YUNGBLUD
und Matt Schwartz geschrieben wurden, sowie eine neu interpretierte Version des Aerosmith-Klassikers
„Back In the Saddle“.
Musician and visual artist by day, bat researcher by night: Mathilde Nobel brings both worlds together on her new album Guadirikiri on Nous'klaer Audio. Unlike the first album, Guadirikiri features (almost) no vocals. Instead, its compositions took shape through Mathilde's deep fascination for bats. Creatures that, much like her, navigate and make sense of the world through sound. By night, Mathilde travels across the Netherlands to study their calls, movements, and patterns. Using ultrasonic detectors and thermal cameras, she's been gathering and archiving recordings and visuals, gradually building what she calls an orchestra of bats - shaping and inspiring what became Guadirikiri.
Come Back Down, das neue Album des experimentellen Pop-Duos Total Wife aus Nashville, entstand am Rande des Schlafes. Wenn die Komponistin und Produzentin Luna Kupper während nächtlicher Mixing-Sessions einzuschlafen begann, folgten ihr die Songs in den Zwischenraum zwischen Traum und Wachsein. Wie Dale Cooper in Twin Peaks wachte sie mit einer neuen Perspektive auf das Puzzle auf, das sie gerade zusammensetzte. ,Ich bin eine psychologische Mixerin - ich versuche mir vorzustellen, wie jemand den Klang erlebt, anstatt mich darauf zu versteifen, all diese verschiedenen Töne zu erzeugen und all diese Geräte zu benutzen, um einen bestimmten Klang zu erzielen", sagt Kupper. Und wie eine Spirale vom Wachleben in den Traum sind die Songs auf Come Back Down endlos selbstreferenziell und bauen aus einem einzigen Punkt ganze Universen auf. Kupper hat alle ihre Synthesizer verkauft, um die Miete zu bezahlen, bevor sie mit der Arbeit an dem Album begann, und so wird jeder anorganische Klang stattdessen aus Samples der eigenen Arbeit der Band aufgebaut. Eine Gitarre in einem Song kann in dem nächsten Song neu verarbeitet und als Synthesizer verwendet werden, während überall auf dem Album Gesangs-Samples aus einem einzigen unveröffentlichten Cover von Elliott Smiths ,Between the Bars" verwendet werden. Als Hommage an diesen Prozess hätte das Album beinahe den Namen ,The Julia Set" bekommen, nach der mathematischen Gleichung, die sich immer wieder selbst speist und wunderschöne fraktale Bilder erzeugt. Die Absicht war, etwas Komplexes, aber Zugängliches zu schaffen; experimentell, aber präzise und ohne Abstraktion. Auch in ihren Texten ist die Texterin und Sängerin Ash Richter so direkt wie eh und je. Sie griff auf ihre Erfahrungen mit der Isolation während der Pandemie zurück, um über Verbindung und Trennung zu schreiben, und nutzte ihre Texte als Mittel für die Kommunikation, die im Alltag fehlte. In dem hochfliegenden, shoegazigen Track ,peaches" wurde ein Sturm, der die Absage einer Aufnahmesession erzwang, zur Metapher für emotionale Distanz. ,still asleep" erzählt von Richters Euphorie nach der ersten Tournee von Total Wife und beobachtet, wie diese sich allmählich in Paranoia verwandelt. ,Danke, Vollmond, mein Herz ist übervoll", singt sie, bevor sie fragt: ,Gibt es so etwas wie zu viel Glück?" Die Erfahrung der Isolation veranlasste Richter, an ihre Kindheit zurückzudenken, eine Zeit, die für sie von Einsamkeit und Spielen in der Natur geprägt war - auf Bäume klettern, Matschkuchen backen, sich im Wald verlaufen. In Tracks wie ,in my head" und ,second spring" nutzt sie Bilder aus der Natur, um sich an diese Zeit zu erinnern und eine Verbindung zu ihrem einsamen inneren Kind herzustellen. ,Ich fühle mich mit transzendentalistischer Literatur und magischem Realismus verbunden - dem Versuch, Dinge auf konkrete Weise zu vermitteln, aber mit einem Element von Psychologie und Mysterium", sagt sie. Richter und Kupper, Freunde aus der Highschool, gründeten Total Wife im Jahr 2016 und zogen 2020 von Boston nach Nashville. Beide sind sowohl bildende Künstler als auch Musiker, was sie durch vielschichtige und zielgerichtete Visuals in ihre Arbeit mit Total Wife einfließen lassen. Eine DIY-Ader prägt alles, was sie tun - von der Gestaltung ihrer eigenen Kunstwerke und Musikvideos über die Aufnahme ihrer eigenen Musik bis hin zur Veröffentlichung von Kassetten über ihr Label Ivy Eat Home und der Ausrichtung von Hauskonzerten in ihrem Keller, den sie Ryman 2 getauft haben. In Nashville haben sie sich in einer schrägen Szene niedergelassen, die unter dem Parkett der Plattenindustrie lebt, einem Bienenstock kollaborativer und kreativer Energie, der sie begeistert hat, die Stadt ihr Zuhause zu nennen. Kurz nach ihrem Umzug nach Nashville haben sie auch zum ersten Mal eine Live-Band zusammengestellt, bestehend aus Ryan Bigelow, Sean Booz und Billy Campbell, die ihrem kreativen Prozess eine Portion Spontaneität und Lebendigkeit verleiht, die sich auch in Come Back Down widerspiegelt.
- To The Source
- Consolation
- Crossroads
- Zaubertrank Für Eliane
- Call The Good Spirits
- Chutes And Ladders
- Riding On Eagles' Wings
- The Embracing Dimension
- Peace
Mit To The Source öffnet Christoph Stiefel einen Raum, in dem Musik nicht nur gehört, sondern erlebt wird. Jeder Ton seines Soloalbums auf dem Klavier ist wie ein Atemzug - bewusst gesetzt, tief empfunden und voller Resonanz. Die Aufnahmen entstanden in zwei akustisch sensiblen Räumen, in denen Klang und Stille gleichberechtigt miteinander kommunizieren. Stiefel spielt nicht, um zu beeindrucken - er spielt, um zu berühren. Die Musik entsteht intuitiv, fließt durch ihn hindurch, ohne Plan, aber mit voller Hingabe. Nebengeräusche wie Atmen oder Rascheln sind keine Makel, sondern Zeugnisse eines echten Moments, eines Menschen, der sich ganz dem Klang hingibt. To The Source ist ein musikalisches Bekenntnis zur Reduktion, zur Essenz, zur Wahrheit. Es ist ein Album, das nicht erklärt, sondern fragt - und dabei tief bewegt.
Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.
Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.
Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.
Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).
Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex (Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!
Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.
Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.
Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.
Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.
Der Klagegesang wird mich immer umwehen.
– Hendrik Otremba
- No More Lies
- I Should Have Asked Your Name
- Stood Out In The Storm
- Everywhere I’m Searching
- Losing It All To The Blues
- What Have We Done
- Did You Think That I Was Lost?
- What If
Previously we’ve mentioned influences from the 1970s self-reflective work of Nick Drake & John Martyn to the lovelorn tragedy of troubadours such as Elliott Smith and Jeff Buckley creating a fusion of 1960s/70s folk and blues.
Now Cardiff-based indie folk singer-songwriter Ivan Moult returns with his most personal work to date, Stood Out In The Storm, due to be released on November 7th through Bubblewrap (home to The Gentle Good). The album follows the acclaimed Songs From Severn Grove (2023), which drew praise for its warmth, intricacy and timeless songwriting, cementing Ivan’s reputation as one of Wales’ most compelling contemporary voices.
While Songs From Severn Grove captured moments of renewal and joy - written in lockdown and
during the early days of fatherhood - its follow-up takes a braver, more vulnerable step. Stood Out
In The Storm was written in the aftermath of a personal crisis and charts Ivan’s gradual process of
healing and recovery. The record traverses darkness and light, despair and resilience, offering a
deeply honest exploration of fragility, survival and hope.
Ivan’s signature sound remains at the core: a seamless blend of 1960s/70s folk and blues infused
with modern textures, drawing influence from John Martyn, the late great Terry Reid and Ry
Cooder. On Stood Out In The Storm, that familiar intimacy is expanded with a greater presence
of guitars and organs, adding new depth and urgency to the sound. As with his previous records,
Ivan wrote, played, recorded and mixed the album at his Cardiff home studio, and the record sits
as a companion piece to Songs From Severn Grove.
Over the years, Ivan has gained support from BBC Radio 6 Music, BBC Radio Wales and KLOF
(Formerly Folk Radio UK), earned festival slots at Cornbury Festival, Festival of Voice and Sŵn,
and shared stages with the likes of This Is The Kit, Becca Mancari and Willy Mason. Now, with
Stood Out In The Storm (out November 7th), he offers his most powerful and affecting work yet –
an album born of struggle, but defined by resilience.
“Exquisite”- Folk Radio UK
“Beautiful” - Huw Stephens, BBC Radio
“Utterly wonderful” - Adam Walton, BBC Radio Wales
”There is a wonderful delicateness that resonates through Ivan’s heartfelt lyrics, deamy music and vocals. Ivan is able to take listeners on their own journey of growth through his soft melodies and blissful atmosphere”
- Amplify The Noise




















