Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische und thrakische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul. Türkische Rhythmen und westliche Einflüsse verschmelzen zu einer immer tanzbaren Melange, die man mit einem Augenzwinkern als progressive Hochzeitsmusik bezeichnen könnte und für ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern sorgt. Das dabei entstehende kreative Chaos lässt einen dabei zu keinem Zeitpunkt vergessen, dass die einzelnen Bandmitglieder ausgezeichnete Instrumentalisten sind, die eine enorme Bandbreite an musikalischen Genres zu bieten haben - vom Jazz über Balkanmusik bis zu türkischen Standards. Gayda (Dudelsack), Klarinette, Tarogato, Saxofon, Akkordeon, Sousafon (ähnlich der Bass-Tuba), Zurna (eine Art türkischer Oboe), Perkussion und Schlagzeug dominieren die Klangästhetik, die durch Asli Dogans klare Stimme eine ganz besondere Ausdruckskraft erhält und die Sensibilität der Songs perfekt einfängt.
The Cinematic Orchestra haben eine ganz besondere Wiederveröffentlichung ihres Klassikers, „Ma Fleur“aus dem Jahr 2007, angekündigt. Es wird eine limitierte Version auf transparentem Vinyl geben welche drei Songs aus dieser Zeit enthält, die noch nie auf Vinyl veröffentlicht wurden; „Flowers“, „Talking About Freedom“ und „Colours“, und werden mit vier doppelseitigen Kunstkarten/Drucken geliefert: Seinerzeit wurde das Album für seine kühne Abkehr von den klanglichen Traditionen der Gruppe gelobt. In den Jahren seither wurde es kontinuierlich gefeiert, wobei Tracks wie „To Build A Home“ mit über einer halben Milliarde Streams bis heute ein riesiges Publikum erreichten. Die Band hat ausverkaufte Shows in einigen der prestigeträchtigsten Veranstaltungsorte der Welt gespielt, darunter die Royal Albert Hall in London, die Philharmonie de Paris, das Auditorium Parco Della Musica in Rom und das Sydney Opera House, außerdem waren Festivals wie Coachella, Glastonbury, Fuji Rock, Montreux und Sónar allesamt Gastgeber*innen für die beliebten Live-Auftritte der Band. Ihr letztes Album, „To Believe“ aus dem Jahr 2019, debütierte auf einem Karrierehoch auf Platz 19 der offiziellen UK-Album-Charts und war #1 in den UK-Vinyl-Charts.
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Der Begriff "Klassiker" mag überstrapaziert sein, aber er ist völlig angebracht bei den Reissues der beiden House-Alben aus Matthew Herberts umfangreichem Katalog, die auf Accidental erstmals als Triple-LP erscheinen. Das gefeierte "Bodily Functions" (2001) taucht in vielen "Album Of The Decade" Listen auf, während "Around The House" (1998) den Massstab für einen neuen, durchdachteren Ansatz in der Dance Music-Produktion setzte, der heute noch genauso knackig klingt wie damals. Beide Klassiker zeichnet eine unverwechselbare, zeitlose Qualität in Klängen und Worten aus, aus denen die Songs entstanden sind, wie die unverwechselbare Stimme von Dani Siciliano oder die langjährige Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Pianisten Phil Parnell, menschlicher Blutfluss, Küchenutensilien, Knochen, Haushaltsgeräte, Zähne und Laser-Augenoperationen. Tatsächlich galt Herberts mittlerweile legendärer Personal Contract for the Composition of Music (PCCOM), für den er heute berühmt ist, zu seiner Zeit als radikal.
- "Both albums are loaded with music of exceptionally high quality." - Pitchfork, 2002
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Über den Zeitraum von mehreren Wochen während des Lockdowns entstanden, präsentieren Nick Cave & Warren Ellis in dieser Woche ihr neues Gemeinschaftsalbum: Carnage – was zu Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel heißt. Cave beschreibt das Gemeinschaftswerk denn auch als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“ Obwohl die beiden schon viele Soundtracks zusammen komponiert und aufgenommen haben, und Ellis zudem seit geraumer Zeit Mitglied von The Bad Seeds ist, handelt es sich bei Carnage tatsächlich um den ersten Longplayer, den sie auch offiziell als Duo eingespielt haben.
„Die Arbeit an Carnage war eine komprimierte Phase intensivster Kreativität“, sagt Ellis, „denn es dauerte gerade mal zweieinhalb Tage, bis diese acht Songs in irgendeiner Form standen. Dann erst sagten wir uns: ‘Ach komm, lass uns doch ein Album machen!’ Das alles war also nicht sonderlich geplant.“
Das Klangspektrum der neuen Aufnahmen reicht vom düsteren, elektronischen Puls des Stücks „Old Time“ bis hin zum sehnsuchtsvoll-wunderschönen „Albuquerque“, einer klassischen Ballade, die auf einer kreisförmigen Klavierfigur basiert, überzogen mit hypnotischen Streicherparts. Insgesamt hat das Album eine etwas rastlose Energie, die Perspektive ist im Vergleich zum gefeierten Nick Cave & The Bad Seeds-Vorgänger Ghosteen eher nach außen gerichtet – wobei die beiden auch dieses Mal versuchen, die Grenzen des Songformats zu verschieben, immer wieder neu auszuloten, was ein Song eigentlich alles sein kann…
Während die eigentlichen Aufnahmen in recht kurzer Zeit stattfanden, waren die Songs von Carnage schon davor länger herangereift, in den ersten Lockdown-Wochen, die Cave damit verbracht hatte, „zu lesen, regelrecht zwanghaft zu schreiben und einfach nur auf meinem Balkon zu sitzen und über die Dinge nachzudenken.“ An ein Album dachten die beiden denn auch gar nicht, als sie zusammen ins Studio gingen, um zu jammen. „Das Album“, so Cave, „ist dann einfach so vom Himmel gefallen. Es war ein Geschenk.“
Carnage ist die Fortsetzung jenes kollektiven Improvisationsansatzes, auf den die beiden schon für Ghosteen gesetzt hatten – was Cave zugleich erlaubte, das klassische, eher narrativ strukturierte Songwriting hinter sich zu lassen. Als Rohmaterial dienen ihnen Textideen, die Cave zuvor über einen längeren Zeitraum verfasst und verfeinert; sie handeln zumeist von wenigen Kerngedanken und -themen, einzelnen Bildern und Metaphern, die er mit Worten umkreist. Die eigentlichen Songs entstehen dann in ausgedehnten Improvisations-Sessions im Studio: Anfangs sehe das so aus, wie Ellis berichtet, dass „da zwei Menschen im Raum sitzen und sich etwas trauen, indem sie erst mal einfach passieren lassen, was gerade passiert“. Ihre endgültige Form bekommen die Stücke daraufhin erst durch intensives Editieren und Filtern, wenn Musik und Text zu einer Art Klangcollage zusammenkommen. Das Element der Überraschung spielt bei jedem dieser Schritte eine zentrale Rolle, und mal geht alles ganz schnell – „Shattered Ground“, zum Beispiel, sei, so Ellis, „gleich im ersten Take fertig“ gewesen, während andere, wie beispielsweise der Titelsong, „sich erst kurz vor dem Abschluss der Mixing-Phase zu erkennen geben sollten.“
Wenn man bedenkt, dass Carnage in relativ kurzer Zeit entstanden ist, wirkt die enorme Bandbreite an Themen und Stimmungen um so beeindruckender, denn das Resultat klingt einerseits absolut eindringlich („Old Time“), andererseits auch zutiefst kontemplativ („Lavender Fields“). Wie sich die Stimmungen und Energien verschieben und überlagern, erkennt man auch daran, wie die beiden gewisse Zeilen, Refrains und flüchtige Bilder auf immer neue Weise in den verschiedenen Songs wieder auftauchen lassen, was dem Album insgesamt etwas Kaleidoskopisches gibt. In Songs wie dem aufrüttelnd-aufgebrachten „White Elephant“ und dem fast schon fiebrig-psychedelischen „Balcony Man“ kollidieren surreale Bildwelten, so dass die Zeilen nicht mehr wörtlich zu verstehen sind und an ihre Stelle etwas Suggestives, Impressionistisches tritt.
Die einzigartige kreative Chemie zwischen Cave und Ellis basiert auf einer langen gemeinsamen Geschichte, die sie als Kollegen und Solokünstler verbindet: Erstmals begegneten sich die zwei schon 1993, als Ellis die Geigenparts für einige Songs von Let Love In einspielen sollte, das achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds. Wenig später schaute Cave bei einem Konzert von Ellis’ Band Dirty Three in Brisbane vorbei – und landete schließlich auch selbst auf der Bühne, wo sie gemeinsam Interpretationen von Neil Youngs „Helpless“ und Roy Orbisons „Running Scared“ zum Besten gaben. „Damit fing das alles an“, erinnert sich Ellis, der schließlich selbst festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Auch beim 2006 gegründeten Bandprojekt Grinderman arbeiteten sie zusammen, was laut Nick Cave ein Ventil für „die beste Midlife-Krise war, die sich ein Mann wünschen kann“. In dieser Konstellation sollten sie zwei Alben aufnehmen, Grinderman 1 und 2, bis sie die Band dann 2011 wieder auflösten.
Seit 2005 haben Cave und Ellis zudem an etlichen Soundtracks für Film, TV und Theater gearbeitet – u.a. für The Road (2009) und Lawless (Die Gesetzlosen; 2012), beide entstanden unter der Regie von John Hillcoat, sowie für David MacKenzies Hell or High Water (2016) und Taylor Sheridans Wind River (2017). Das gemeinsame Erschaffen derart atmosphärischer Instrumental-Scores, wobei oftmals elektronische Loops von Ellis als Ausgangspunkt fungierten, über denen Cave am Klavier improvisieren sollte, hat ihre Arbeitsweise und ihr Songwriting nachhaltig geprägt.
Mit Carnage legen sie das nächste Kapitel ihres musikalischen Abenteuers vor: Ein Album, das quasi aus Versehen entstehen sollte, während des langen, weltweiten Stillstands der Pandemie-Monate. Die verschiedenen Stimmungen und auch das Rastlose an diesen Aufnahmen spiegelt die existentielle Ungewissheit wider, aber zugleich flackern auch immer wieder Momente der Ruhe auf, Augenblicke der meditativen Selbstbesinnung. Unterm Strich ist es ein Album, entstanden in und gemacht für diese unbeständigen Zeiten, das durchsetzt ist mit Augenblicken konzentrierter Schönheit. Aufnahmen, die ihre unumstößliche Zuversicht fast schon trotzig zum Ausdruck bringen.
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Mit "I May Never See You Again" veröffentlicht der iranische Komponist, Musiker und Virtuose der Kamanche-Geige, Saba Alizadeh am 08. Juli 2021 sein erstes Album auf dem neu gegründeten Hamburger Label 30M. Wie schon auf seinem Debütalbum "Scattered Memories" aus dem Jahr 2019 vermischt der 37-jährige Saba Alizadeh seine instrumentale Virtuosität mit sphärischer Elektronik, Samples persischer Musikinstrumente und Feldaufnahmen aus seiner Heimatstadt Teheran. Geboren 1983 in Teheran als Sohn des weltberühmten Tar- und Setar-Virtuosen Hossein Alizadeh, studierte Saba die iranische Kamanche-Geige mit Saeed Farajpoury und Keyhan Kalhor sowie Fotografie und später experimentelle Klangkunst mit Mark Trayle am California Institute of the Arts, Los Angeles. Geprägt von den konzeptuellen Herangehensweisen, wie sie dort gelehrt wurden, basiert Saba Alizadeh seine Musik auf iranischen Traditionen und Skalen, um sie im nächsten Schritt zu dekonstruieren und zu abstrahieren. Im Ergebnis begeistern die neun meist instrumentalen Tracks auf "I May Never See You Again" als klanglich ausdifferenzierte Meditationen über das Thema Erinnerung - einerseits wird die Glaubwürdigkeit und Belastbarkeit der eigenen Erinnerung musikalisch seziert, andererseits geht Saba Alizadeh z.B. in dem Track "Silences Inbetween" durchaus auch konzeptuell vor, wenn er die Atempausen der Stille in Reden von Diktatoren aus vergangenen Zeiten in akustischen Hallräumen so sehr verstärkt, dass diese Stille als Distortion hörbar wird. "Wie", fragt Saba Alizadeh, "hätte sich die Weltgeschichte verändert, wenn das Publikum in diesen Atempausen nicht andächtig geschwiegen, sondern aufbegehrt hätte?" Das Schweigen der Massen, davon berichtet "Silences Inbetween", ist also keineswegs bloß neutraler Klang oder Geräusch, sondern es besteht aus hochgradig aufgeladenen Schwingungen, die, an historischen Orten bis zur Unkenntlichkeit amplifiziert, von einer (nicht eingetretenen) Utopie berichten, einem anderen Verlauf der Weltgeschichte. Es ist in diesem Sinne vermutlich eine Fügung des Schicksals, dass sich Saba Alizadeh 2016 in Berlin mit Andreas Spechtl, dem Sänger der Band Ja, Panik anfreundete, kurz bevor Spechtl im Rahmen einer Artist Residency für ein einige Monate nach Teheran zog. Andreas Spechtl wurde im deutschsprachigen Raum vor allem dank seiner Songtexte berühmt, in denen er die Wörter ähnlich abstrakt dekonstruiert wie Saba Alizadeh die Musik. Auf "I May Never See You Again" kollaborieren Spechtl und Alizadeh auf den beiden Tracks "Phasing Shadows" und "Touch". Saba Alizadeh kollaborierte zudem noch mit der elektroakustischen Soundkünstlerin Rojin Sharafi, einer gebürtigen Iranerin, die mittlerweile in Wien lebt. Mit ihr komponierte Saba den Track "Hybrid". Nicht zuletzt wegen der anhaltenden Pandemie arbeiteten die beiden virtuell zusammen, indem sie sich Tonspuren über das Internet austauschten - auch daher der Titel "Hybrid". Mit seinen handverlesenen Kollaborationen und vor allem dank seines ausdifferenzierten Klangraums ist "If I Ever See You Again" bereits jetzt eines der herausragenden elektroakustischen Alben des Jahres. Beeinflusst von iranischer Harmonik, Musique concrète und ausgefeilter, zukunftsweisender Beat Science stehen die insgesamt neun Songs von Saba Alizadeh für einen unfassbar spannenden Akt gegenseitiger Inspiration - wenn sich iranische Skalen und westliches elektroakustisches Verständnis kraftvoll vereinigen.
Die Brüder Scott und Bryan Devendorf (The National), Ben Lanz (The National, Beirut) und Multi-Instrumentalist Aaron Arntz (Beirut, Grizzly Bear) sind mit Stirnlampen und Höhlenausrüstung ausgestattet und tauchen in einen somnambulen Raum ein. LNZNDRF's II wirkt wie eine trance-induzierende Massenhypnose. Aufgenommen in ausgedehnten, schamanistischen Jam-Sessions im Public Hi-Fi Studio in Austin, Texas im September 2019 und später bearbeitet, um dem Ganzen eine Form zu geben. Der Titelsong "Ringwoodite" mit seinen flinken, geschmeidigen und präzisen Drums ist ein sommerlicher Wunderkerzen-Song, der so schnell vorbeirauscht, dass einem schwindlig wird, wenn man seinen Spuren folgt. Es folgen das computerverliebte "Gaskiers" und die langsame Motorik-Hymne "Stowaway", die zwar klanglich nicht miteinander verbunden sind, aber LNZNDRF voll in den Kanon des seltsamen und unauslöschlichen Krautrocks einreihen. "II" scheint die Dystopie der Gegenwart ebenso zu beschwören wie das große Mysterium, das uns erwartet, wenn wir endlich die Barriere durchbrechen. Es wird keine Utopie sein, aber es wird zumindest etwas anderes sein. So heißt es im lysergischen Post-Punk-Stück "You Still Rip": "We'll live like fruitless trees towards endless breeze linked as we please, the burning bridges smolder in our wake."
Die meisten der für dieses Album ausgewählten Tracks sind Aufnahmen, die mit einem einfachen Stereo- (2-Track) Kassettenrecorder aufgenommen wurden. Die Situation im Studio sah dann ungefähr so aus: Drumcomputer (ohne Midi) und Sequenzer waren miteinander verbunden, liefen somit rhythmisch synchron. Die darin eingestellten Tonfolgen und Rhythmen wurden dann meist manuell mit Hilfe der Tastaturen auf die jeweilige gewünschte Tonhöhe transponiert. Oft wurden während dieses Ablaufs noch weitere Instrumente dazu live gespielt. Dabei wurden mit Hilfe eines Mischpults die Summe aller Tonquellen für die Aufnahme in einer Art "Live Recording" zusammengemischt. Da man bei einem Fehler immer wieder von vorne anfangen musste, und viele der Klänge nach dem Verstellen der Regler nur mit viel Akribie wieder hergestellt werden konnten, kamen mit der Zeit viele Kassetten zusammen, oft mit endlos langen und verschiedenen Versionen des gleichen Titels. Demo Tapes 1984-86 umfasst eine Auswahl aus den Anfängen der elektronischen Musik und merkwürdigen Klangwelten von Heiko Maile
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Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Dieses ausgegrabene Matthew Dear Album wurde ursprünglich nach seinem gefeierten Album Asa Breed (2007) aufgenommen. Für Fans von Beck, Bill Callahan/Smog, Bibio. In erster Linie kennt man den gefragten texanischen DJ und Elektronikproduzenten Matthew Dear seit über zwanzig Jahren als Grenzgänger der Clubmusik, der nur im erweiterten Sinne als Popmusiker aktiv ist. Auf seinem 'neuen' Studioalbum überrascht der US-Musiker jetzt mit ungewöhnlichen Klängen. "Preacher's Sigh & Potion: Lost Album" wurde vor zehn Jahren aufgenommen, aber das Material nie veröffentlicht. Inspiriert vom Gitarrenspiel seines verstorbenen Vaters und klassischen Country-Folk-Favoriten wie Emmylou Harris, wendete Dear an, was er über Techno-Arrangements wusste, um einen organischen, loop-zentrierten Sound zu erforschen, der bluesig, persönlich und verspielt ist und die Geschichte von Pop und Rock, den Twang von Country, den Aufbau und das Loslassen von Techno durcheinander wirbelt.
Wenn eine Band sich von ihrem langjährigen Klangbild löst und - wieder einmal - häutet, kann sie heute alles Mögliche sein. Großes Orchester oder Laptop-Projekt. Das Skizzenhafte kann neben dem Ausgefeilten stehen. Das Beeindruckende neben dem Unscheinbaren. Das Aufwändige neben dem Simplen. Die Frage ist nur: Will man das überhaupt? Und wenn ja: Zieht man das durch? Auf ihrem neunten Album "Talks Of Paradise" präsentieren Slut sich in einem ungewohnten und neuen Soundgewand. Die Gitarrenwände haben sie ersetzt, das Klanggewitter neu gedacht. Stattdessen gibt es analoge elektronische Töne, eine tiefe Transparenz und einige beinahe minimalistische Skizzen. Den hymnischen Indie-Sound ihrer früheren Alben gibt es immer noch. Das hört man unter anderem auf der Vorab-Single "For The Soul There Is No Hospital". Es geht aber nicht darum, zwanghaft etwas Neues zu versuchen. Oder um den Zweikampf Synthie vs. Gitarre. Vielmehr um das Abschalten von Automatismen. Um eine Suche nach dem Momentum. Auch wenn dabei anfangs ein Mosaik aus vermeintlich widersprüchlichen Eindrücken entsteht. Slut ist etwas bemerkenswertes gelungen: Eine etablierte Band aus Leuten und Freunden, die sich schon sehr lange kennen, hat sich entschieden etwas wirklich Neues zu wagen. Und das auf der gesamten Strecke. Tell your friends!
Blue Lab Beats sind momentan eines der gefragtesten Produktionsduos der Welt und stehen für einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben und in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen.
Ihre erste EP bei Blue Note enthält fünf großartige Tracks, darunter den Kracher “Blow You Away (Delilah)”.
Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Ein weiteres Highlight ist der Track “Nights In Havana”, der
Hörer/innen mit souligen Jazzfusion-Klängen und einem Solo des jungen Gitarristen Alex Blake in karibische Gefilde lockt. In der slicken Titelnummer “We Will Rise” setzt sich der Bostoner Saxofonist Braxton
Cook in Szene, der schon mit Rihanna und Solange Knowles auf der Bühne stand. Das letzte Wort auf der
EP hat in “Tempting (Dance 2)” schließlich der momentan omnipräsente Rapper Kojey Radical, der auch
auf dem neuen Album von Sons Of Kemet glänzt
180g schwarzes Vinyl, Cover auf 300g GC1 INSIDE/OUT, gefütterte Innenhülle, 2seitiges Insert, Downloadcode. Tony Conrads Konzept von Minimal Music als Maximalismus des Ausdrucks ist eine der Inspirationen für TRIALOGOS. Die Musik entsteht aus der Spannung zwischen den Beiträgen der drei Akteure Conny Ochs, Sicker Man und Kiki Bohemia, die aus unterschiedlichen musikalischen Subszenen stammen. Im Zusammenspiel ergeben sich so musikalische 'Trialoge'. Das Ergebnis sind kinematografische Klangflächen, die sowohl helle Interferenzen schaffen, als auch düstere, verzerrte Wirklichkeiten verbergen. Dabei wirken die Stücke des Debüt-Albums "Stroh zu Gold" hoch emotional. Sie sind das Ergebnis einer kollektiven Improvisation und Instant Composition, und eben keine Konstruktion. TRIALOGOS sind: Conny Ochs, Sicker Man and Kiki Bohemia. Conny Ochs ist längst fester Bestandteil der Exile-On-Mainstream-Familie. Zeugen sind seine Solo-Alben und natürlich die Kollaborationen mit Doom-Legende Scott "Wino" Weinrich. Tobias Vethake ist Multiinstrumentalist und Komponist. Als Komponist von Schauspiel- und Filmmusiken arbeitete er u.a. am Volkstheater Wien und dem Imperial War Museum London und schrieb Soundtracks u.a. für Muxmäuschenstill (D), Bye Bye Berlusconi (I) und Seance (US). Er ist auch Produzent und Co-Autor diverser internationaler Vero?ffentlichungen (z.B. Serengeti (US / Anticon), SchneiderTM (D / Editions Mego), Gregor Schwellenbach (D / Kompakt). Die Berliner Musikerin und Sängerin Kiki Bohemia produziert und veröffentlicht eigenes Material und kollaboriert mit internationalen Künstlern unterschiedlichster musikalischer Genres (z.B. Yann Tiersen, The Brian Jonestown Massacre, Blainbieter, The Crack-Up Collective). Echtzeitkompositionen, Live- Filmvertonungen, Musik fu?r Kunstinstallationen, Performances und Live-Ho?rspiele sind Zeugnisse ihrer Affinität zu experimentellen und aleatorischen Auffu?hrungsansa?tzen und Improvisation (u.a. Documenta Kassel 2012, Schauspielhaus Hamburg, Sophiensaele Berlin, Kater Holzig, Deutschlandradio Kultur).
BEC meldet sich mit ihrer sechsten EP auf Pan-Pots Second State zurück und nimmt die Zuhörer auf eine Reise mit, die anfangs von treibenden Grooves, verzerrten Vocals, ravigen 90s Synths, industriellen Klängen und kraftvollem Techno geprägt ist ("Pleasure Seeker", "The Truth"). Mit "Reaching Nirvana" zeigt BEC aber eine andere Seite und haut eine Nummer raus, die mit deepen und schwebenden Synths heraussticht. Pan-Pots UKW Mix des Titeltracks mit dem unverkenntlichen Sound des Berliner Duos rundet die Platte perfekt ab.
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Als Matthew E. White an dem Nachfolger seines zweiten Studioalbums arbeitete, wollte er seine Herangehensweise an das Songwriting neu erfinden, zumindest für eine Session. White versammelte eine vertrauenswürdige Truppe von sieben Musikern in Richmond, Virginia. Er dirigierte das Septett durch eine Reihe von lockeren, größtenteils gestischen Kompositionen. Die Klänge waren gewaltig, eine Reihe von Keyboards und Gitarren untermalten den Schwung einer ineinandergreifenden vierköpfigen Rhythmusgruppe. Aber die Ergebnisse passten nicht ganz zu der in Arbeit befindlichen Platte, so dass White die Jams auf Eis legte, bis die richtige Muse kam. Das war, wie sich herausstellte, Lonnie Holley, dessen wunderschön verwelkte Stimme bald eine Art kosmische Weisheit über Whites wartende Arbeit ergoss. Das Ergebnis - Broken Mirror: A Selfie Reflection - ist explosiver und eindringlicher als alles, was die beiden Künstler je gemacht haben. Aggressiv, aber ekstatisch, spielerisch, aber pointiert, ist Broken Mirror eine pointierte, aber einfühlsame Sozialkritik, unterlegt mit einem mächtigen Groove. Holley nahm seine Vocals über Whites Aufnahmen in nur vier Stunden auf. Als Visionär und intuitiver Texter hörte sich Holley 20 Sekunden an und proklamierte die Bilder, die die Klänge hervorriefen. Wenn ihm etwas gefiel, zog er ein Notizbuch zu Rate, das voller lyrischer Einfälle war, und sang dann komplette erste Takes zu Musik, die er noch nie gehört hatte. Abzüglich bescheidener Bearbeitungen und leichter Overdubs wurde Broken Mirror: A Selfie Reflection an Ort und Stelle fertiggestellt, ein Blitz, der einen Platz zum Einschlagen suchte. Holley und White mögen als unwahrscheinliche Kollaborateure erscheinen, da sie durch Jahrzehnte und Disziplinen getrennt sind, aber die beiden teilen tiefe Alabama-Wurzeln. Und was noch wichtiger ist: Holley und White betrachten Musik als ein unheimliches Gefäß für sonst undurchdringliche Vorstellungen von Trauer, Leid und Solidarität. Broken Mirror: A Selfie Reflection ist ein zeitgemäßer Appell an die Kraft der Zusammenarbeit, an verwandte Geister, die sich auch in überfüllten Räumen zusammenfinden.
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Dry Cleanings fiebriger Post-Punk klingt wie kein anderer Sound zurzeit. Bassist Lewis Maynard, Drummer Nick Buxton und Gitarrist Tom Dowse kennen sich schon eine kleine Ewigkeit und hatten schon diverse gemeinsame Bandprojekte zusammen. Die neue Band der Londoner entstand 2017 nach einem Karoke-Abend, bei dem sie Florence Shaw kennenlernten. Shaw, die vorher nie gesungen hatte, wurde zur Stimme der Band. Binnen weniger Monate entstanden die ersten Songs; die Texte handeln von Neurosen, seltsamen YouTube-Kommentaren und den normalen Dingen des Lebens. Shaw ist eine gute Beobachterin und eine Archäologin des Alltags. Der ungeschminkte Sound von Dry Cleaning bietet Shaws Geschichten dabei eine berauschende Klangkulisse. 2020 waren nach zwei EP-Veröffentlichungen und Touren durch englische Clubs Konzerte in den USA und Europa geplant, aber wegen der Pandemie saß die Band stattdessen im britischen Lockdown. Die Zeit nutzte man, um weitere Songs zu schreiben und das Debütalbum mit John Parish als Produzent in dessen Rockfield Studios aufzunehmen. "New Long Leg" wird die Musikwelt im Sturm erobern.
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Schlendergang und Sprint. Verweilen und Aufbruch. Melancholisch reminiszierend, aber den Blick stets vorwärtsgewandt - schon seit ihrer Gründung ziehen sich duale Gegensätze wie ein roter Faden durch das Schaffen der Hamburger Indie/Dreampop-Band Scotch & Water und genau in diesem Spannungsfeld schwingt auch ihr Debütalbum "Sirens". Das vierköpfige Ensemble spielt darauf gekonnt mit Schritttempo und Perspektiven seiner Hörer:innen und verspricht damit gleichermaßen Anklang bei Vinyl-Liebhabern erster Stunde, Zeugen des New-Wave- Revivals der frühen 2000er sowie Kindern des neuen Jahrtausends zu finden. Dabei verweben Scotch & Water zuversichtlich Einflüsse von Fleetwood Mac über Arcade Fire bis hin zu Bon Iver oder The War on Drugs zu facettenreichen und komplexen Klangwelten. Eine Zuversicht, die die vier selbstbewusst aus der Geschwindigkeit der Achtungserfolge ihres erst dreijährigen Bestehens schöpfen. Die vier funktionieren wunderbar in diesem Tempo, bremsen ihren Laufschritt dann aber doch zunächst, um auf diesen imposanten Start mit einem bestechenden Debütalbum zu antworten. Durchdacht, facettenreich und komplex präsentieren sich Scotch & Water auf "Sirens" denn nicht nur Albumtitel, sondern auch der Sound sind aufmerksamkeitserregend, lautstark.
Das in Texas ansässige Duo Balmorhea ist mit neuer Musik zurück! Nach einer intensiven fünfjährigen
Tournee-Phase haben die beiden Gründer von Balmorhea, Rob Lowe und Michael A. Mulle, eine Pause vom
Touren genutzt, um wieder gemeinsam zu improvisieren und zu experimentieren. Ihr neues Album The
Wind, inspiriert von Meditationen über die natürliche Welt und ihre Zerbrechlichkeit, einer alten Geschichte
über einen Heiligen, der den Wind in ein luftleeres französisches Tal trug, und Gedanken der Klimaaktivistin
Greta Thunberg, die den Atlantik auf dem Katamaran La Vagabonde überquerte, zeichnet eine Reise durch
eine beschwörende Klanglandschaft, die von Echos von Gebetsfahnen, die in einer Himalaya-Brise flattern,
einem alten Harmonium, einer Pfeifenorgel, einem Trio von Kontrabässen, Windspielen und betörenden
Gitarren- und Klavierinstrumenten berührt wird. The Wind markiert sowohl eine Rückkehr zu Balmorheas
ursprünglicher Konstellation als Duo als auch einen Neuanfang als ihr erstes Album, das bei der Deutschen
Grammophon veröffentlicht wird.
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Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
Jazz meets Dance... GoGo Penguin Remixed - ein logischer Schritt!
Das in Manchester ansässige Jazz-Trio hat schon immer akustischen Jazz mit der Energie und Seele
elektronischer Musik verbunden und in Clubs wie auf Festivalbühnen Rave-artige Zustände erzeugt. Jetzt
gehen sie diesen Weg auf einem speziellen Albumprojekt weiter und lassen ihre Musik neu erfinden.
Auf ”GGP/RMX” widmen sich angesagte Producer und Remixer wie Squarepusher, Machinedrum, James
Holden oder Clark den besten Tracks des Trios und katapultieren sie in neue Klanglandschaften.
Über zwei Jahre nach der Veröffentlichung von "Who Else" meldet sich das Berliner Duo Modeselektor mit einem ausschließlich aus eigenen Stücken bestehenden Mixtape "Extended" aus 27 neuen Tracks mit einer Gesamtlauflänge von rund 66 Minuten zurück. Angesiedelt im Spannungsfeld von Future Bass, Electro, Techno und Hip-Hop, widmen sich Gernot Bronsert und Sebastian Szary der Dekonstruktion von Musik-Genres, zerlegen diese in ihre atomaren Einzelteile und fügen sie nach Lust und Laune wieder neu zusammen. Als Gäste wirken Jackson & His Computerband sowie der legendäre Dub-Sänger Paul St Hilaire auf zwei Stücken mit. "Extended“ erscheint als CD und Tape. Darüber hinaus werden drei EPs ab Ende April im monatlichen Rhythmus veröffentlicht, die sich jeweils einem Track des Mixtapes mit Gesangsbeiträgen, Neuinterpretationen und Remixen widmen. Zudem hat der Tänzer Corey Scott-Gilbert eine choreografierte Interpretation von "Extended" kreiert, die in Zusammenarbeit mit Krsn Brasko und Tobias Staab in dem 60-minütigen Tanz-Video "Work" mündete, das begleitend zum Release des Mixtapes veröffentlicht wird.
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For Böser Herbst, Thomas Fehlmann returns to the sediment of ages, drawing from a similar lexicon of sounds to that used on 2018’s ‘1929 – Das Jahr Babylon’. Like that album, Böser Herbst was produced as the soundtrack to a documentary made by Volker Heise, ‘Herbst 1929, Schatten Über Babylon’, which offers historical insight to the third season of the television series Babylon Berlin. It adds yet another string to the bow of this most forward-thinking and creative artist, whose history takes in NDW (Palais Schaumburg), techno (3MB) and psychedelic ambience (The Orb), plus a clutch of gorgeous solo albums that explore wide terrain, from the dancefloor through supine home listening to compelling soundtrack work. Fehlmann’s approach here was to ‘capture’ samples of contemporaneous music, “picking up the dirt and dust of original 1920s archive sound and music excerpts and shaping the essence into this selection of tunes,” he recalls. After delivering the material to the editing room, Fehlmann “threw all the pieces up in the air, deliberately lost the overview in consequence, researched the atmospheric thread and assembled it for this album.” That explains the singular nature of the material here, and its ability to sit together so neatly and discretely, as its own entity. For Böser Herbst is a music box of possibilities, shadowed by its historical provenance, but never crudely beholden to it, rather “keeping the references only as a distant nod, a scent.”
It’s certainly an evocative listen, a cornucopia of textural pleasure and sensual, tactile assemblage. The spiralling, psychedelic cycle of “Karnickel” winds its way between the ears like thread to the needle; “Mit Ausblick” immerses the listener in deep, gaseous tones, only to be lifted into the air by the glassy drones of “Umarmt”. “Wunschwechsler” crackles with the unpredictability of weather systems while a guitar-like loop unspools across the horizon. Throughout, you can catch tiny tastes of the source material, but they’re pressed into greater service, Fehlmann using these sources for their evocative capacity and then saturating them with grain and rumble, abstracting outwards. It’s a music of temporal disjuncture and clairvoyant resonance, “speaking with the past – alert, distant and quixotic.”
Für “Böser Herbst“ schürft Thomas Fehlmann tief in den Sedimenten der Zeit und schöpft dabei aus ganz ähnlichen Klangquellen wie auf dem 2018 erschienenen Album “1929 - Das Jahr Babylon“. Auch “Böser Herbst“ wurde als Soundtrack zu der von Volker Heise gedrehten Dokumentation “Herbst 1929, Schatten über Babylon“ produziert, die den historischen Background der dritte Staffel der deutschen Fernsehserie “Babylon Berlin“ beleuchtet und dabei Archivmaterial mit Stimmen unterschiedlichster Zeitzeugen verknüpft. Das neue Album fügt eine weitere Saite zum Bogen dieses überaus voraus denkenden und kreativen Künstlers hinzu, dessen Geschichte NDW (Palais Schaumburg), Techno (3MB) und psychedelischen Ambient (The Orb) umfasst, plus eine Reihe von großartigen Soloalben, die ein weites Terrain erkunden, von der Tanzfläche über entspanntes Hören bis hin zu Soundtracks.
Fehlmanns Herangehensweise auf diesem Album war es, Samples aus jener Zeit "einzufangen", "den Schmutz und Staub der originalen 1920er Archiv-, Sound- und Musikaufnahmen zu sammeln und als Essenz in die einzelnen Tracks einfließen zu lassen", erinnert er sich. Nachdem Fehlmann das Material im Schnittraum abgegeben hatte, "warf er alle Teile in die Luft, verlor dabei absichtlich den Überblick, suchte sich dann einen atmosphärischen roten Faden und setzte alles wieder zusammen." Das erklärt die Einzigartigkeit des vorliegenden Materials und dessen Eigenschaft, sich fein säuberlich und gänzlich unangestrengt zu einer Einheit zusammenzufügen. “Böser Herbst“ ist eine Spieldose voll unbegrenzter musikalischer Möglichkeiten, umspielt von düsteren historischen Quellen ohne darin zu ertrinken – Fehlmann ging es stattdessen darum, "die Referenzen nur wie eine flüchtige Geste, wie eine Ahnung von etwas zu behandeln."
“Böser Herbst“ löst eine Vielzahl an unterschiedlichen Vorstellungen beim Hörer aus, es ist ein wahres Füllhorn an lustvollen Texturen und sinnlicher, taktiler Assemblage. Der spiralförmige, psychedelische Kreisel von "Karnickel" dreht sich in die Ohren wie ein Faden ins Nadelöhr; "Mit Ausblick" lässt den Hörer in tiefe, gasförmige Töne eintauchen, um anschließend von den transparenten Drones von "Umarmt" in die Luft gehoben zu werden. "Wunschwechsler" knistert mit der Unberechenbarkeit eines aufziehenden Unwetters, während sich ein gitarrenartiger Loop am Horizont abzeichnet. Überall kann man winzige Spurenelemente des Ausgangsmaterials erhaschen, aber sie werden in einen größeren Kontext gesetzt; Fehlmann benutzt seine Quellen nur als Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, die einzelnen Teilchen werden angereichert mit Struktur und Körper und schließlich abstrahiert wieder ins Außen gesendet. Es ist Musik, an der die Zeit sich bricht und in die Zukunft schaut wie in einen Resonanzraum: Musik, "die mit der Vergangenheit spricht - hellwach, mit aller gebotenen Distanz und voller Rätsel".
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Die GRAMMY-nominierte Band CHA WA veröffentlicht mit ,My People" eine neue Song-Kollektion, die aus der reichen und lebendigen Straßenkultur von New Orleans schöpft. ,My People" vereint zeitgenössische Klänge mit der Musik von Straßenparaden und der Mardi Gras Indianer-Gemeinschaft - einer Gruppe schwarzer New Orleaner, die mit ihrer Kleidung, ihrer Musik und ihrem Dialekt den indianischen Stämmen Respekt zollen. Vollgepackt mit einer lebendigen Ansammlung von New Orleans-Klängen und -Geschichten, schöpft diese Sammlung neuer Originalsongs aus den Grooves von New Orleans-Funkbands der 70er Jahre wie The Meters (besonders bei Stücken wie ,Wildman" und ,Bow Down") und nimmt deutliche Einflüsse aus der Geschichte der Stadt mit Brass-Band-Musik, Jazz, R&B, Hip-Hop, Rock, Soul und afrikanisch inspirierten Arrangements (einschließlich einer relaxten Coverversion von Bob Dylans ,Masters Of War" in diesem Stil). Cha Wa wurde von Bandleader Joe Gelini kurz vor der Veröffentlichung des 2018 erschienenen Debütalbums ,Spyboy" gegründet, das 2020 bei den GRAMMYs mit einer Nominierung für das beste regionale Roots-Album ausgezeichnet wurde. ENG The next generation of New Orleans music shares a bold vision for the future with a reverence for the past. It builds upon tradition to bring something unique to the world. The future of New Orleans music is Cha Wa, a Mardi Gras Indian funk band that takes the music of the streets into the 21st century, with guests like Alvin Youngblood Hart and Anjelika Jelly Joseph. On "My People", the band tries to "take the influence of Monk and Bo and Willie Tee [from the original Wild Magnolias] back in the day, when they were interpreting the music of their time - the deep funk, disco, Afrobeat and tinges of reggae," says drummer & bandleader Joe Gelini. "And we're also trying to interpret and write new music that we're inspired to play that's relevant to our generation, and our current social environment." "My People" feels like pure joy, a distillation of generations of New Orleans expression, but it also never fails to remind us how hard-won that joy was and still is: not least in the tense, funky and explosive title track, with its declaration "My people, we're still here." "Mardi Gras Indian songs are inherently songs about freedom," Gelini says. "And that struggle is as relevant today as it's ever been."
Tortoise's third full-length release, TNT, was written and recorded during a 10-month interval in 1997. This longer-than-usual writing/production schedule was purposefully undertaken by the group in the hopes of crafting an expansive, diverse, yet thematically coherent offering. Clocking in at 65 minutes, TNT builds upon the spare, instrumental framework of the group's first, self-titled album, and the extended edits, melodic adventures, and klangfarben of the subsequent full-length release, Millions Now Living Will Never Die. Further to this, Tortoise's interest in the possibilities offered by the remixing of tracks was realized within the actual production of TNT; individual elements, sections, or sometimes whole compositions mutate within the album's shifting framework. These techniques were suitably realized thanks in part to the use of non-linear digital recording and editing methods, the first example of such work for the group. In addition, many of the arrangements push the group's standard instrumentation into new territories with the inclusion of strings, woodwinds, and brass. The permanent addition of guitarist Jeff Parker (New Horizons ensemble, Chicago Underground Orchestra, Isotope 217) to the group's lineup should be noted; his unique contributions can be felt throughout the album. Tortoise's long-standing interest in electronic and computer music is revealed during the unbroken suite of tracks beginning with "In Sarah, Mencken, Christ, and Beethoven There Were Women And Men," and ending with "Jetty." Yet TNT remains very much a record produced by a group of musicians who enjoy presenting their material in a live context. To this end, the axis of drums-basses-guitars-keyb oards-mallets-percussion continues to provide both the backdrop and the inspiration for points of departure in style and sound.
Auf dem Album "Bach Mirror" geben der französische Pianist Thomas Enhco und Marimba-Spielerin Vassilena Serafimova bekannten und weniger bekannten Werken von Johann Sebastian Bach einen innovativen Klang
Nach einer fast sechsjährigen Pause und dem Auseinanderbrechen des audio-visuellen Trios, zu dem sich das Projekt über die Jahre entwickelt hatte, kehrt Origamibiro nun zurück. "Miscellany" bündelt eine Reihe an Arbeiten, die sich seit dem Release von Odham's Standard (2014) angesammelt haben. "Miscellany" umfasst eine abwechslungsreiche Mischung an Tracks, von elektro-akustischer bis hin zu orchestraler Kammermusik. Aufbauend auf dem einmaligen Style, für den Origamibiro bekannt wurde, verfolgt Hill weiterhin seinen DIY-Anspruch des Sampling und Komponieren, das auch heute noch eine zentrale Rolle in seinem kreativen Schaffen einnimmt. Die Erkundung der greifbaren Natur alltäglicher Objekte und Texturen - sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen Wohnung - markiert ein Thema, das einen hohen Stellenwert in den Arbeiten von Origamibiro genießt. Brombeersträucher aus dem Wald als auch Spielzeug-Eier aus Plastik werden mit chirurgischem Detail untersucht und mit dem Schmutz demolierter Klavierteile vereint, mit dem Ziel, neue und unerwartbare Klang-Potentiale zu entdecken. Obwohl sich Hill auf seine Anfänge konzentriert, hat er seine Palette an Instrumenten erweitert: Viola da gamba, Klavier, Zither, Klangschale, Glockenspiel, Drum-Machines und Gongs ermöglichen es Hill, eine weitaus breitere Klanglandschaft zu kreieren.
Die vierte Platte führt den Pfad des 2009-er Drittwerks „Foulest Semen Of A Sheltered Elite“ mit erneut druckvollem, aber nie zu poliertem Klang sowie eher andersweltlicher und unheilvoller denn frostig-rauer, aggressiver Stimmung – wie sie die ersten beiden THE RUINS OF BEVERAST-Platten „Unlock The Shrine“ und „Rain Upon The Impure“ noch dominierte – fort. Es fällt auf: „Blood Vaults“ ist weniger Black Metal als jemals zuvor bei THE RUINS OF BEVERAST, besitzt noch weniger Blast-Passagen als sein Vorgänger, bedient sich dafür häufiger einer spürbaren Death-Doom-Ästhetik.
“The rumors are true; Providence, Rhode Island is permeated with a mysterious energy”. So says Dave Litifreri, guitarist and vocalist of
Urdog. “Some of us focused this energy, learned to live with the ghosts and tell their story.” It’s a story chronicled on Long Shadows, the new Urdog retrospective on Rocket Recordings - the work of a mercurial band whose music may have been summoned from fog and ghosts, yet possesses considerable staying power beyond their brief time on the planet. “We were influenced by the horror of late-capitalism in general every day” says drummer and vocalist Erin Rosenthal, “This glued and glues us together, also love of bicycles, french fries and faerie folk. Big influences for me were Robert Wyatt, Incredible String Band, Dagmar Krause, but especially This Heat, Riot Grrrl and 90’s hardcore.” From such disparate inspiration came psychically heavy jams and wild improvisational voyages from this triumvirate which chart an instinctive and wild journey, drawing the interplanetary dots between early ‘70s freak-flag-waving transgressions and the folk-tinged frontiers of the early 21st century US underground. Mantric repetition, ceremonial ambience
and fuzz/wah tinged blowouts take equal prominence in this dreamlike realm. Drawing the interplanetary dots between the drone ’n’ klang of Amon Düül II and the cultish hallucinations of Sunburned Hand Of The Man, and replete with both an earthiness of approach and a powerful celestial intensity. “We used our intuitive connection to let three distinct voices be heard” reflects Dave. “There was no foundation; they supported each other. Once that is achieved, a vibe develops. Getting into the space of a song is something you can’t notate. We had the keys, but getting to the door was the trick. Some nights we got all the way through the roof to the stars.”
Arnau Obiols und KAYYAK haben sich erst letztes Jahr über ihre Freundinnen kennengelernt, die zufälligerweise Schwestern sind. Wie man sich vorstellen kann, dauerte es nicht lange, bis sich die beiden Schwäger zum ersten Mal im Studio trafen – begleitet vom Schweizer Bassist Jules Martinet, mit Vocals des südafrikanischen Sängers B’utiza und des mosambikanischen Sängers Tcheco (Teil der legendären Band Ghorwane, Real World Records).
Die Energie wurde während der Produktion der Songs zum Leben erweckt und resultierte in zwei großartige Originale. Folkloristische Tradition in moderner Komposition, akustischen Drums, Percussion mit Acid-Elementen, Echo-Feedback und psychedelischen Klängen, alles durchdrungen mit funky Basslines.
Zusätzlich gewannen sie Kalabrese und MLiR, auf der B-Seite ihre Remix-Künste beizutragen. Beides Künstler, die Arnau und Kay besonders am Herzen liegen.
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Kompakt welcomes 2021 with a new member that many of you will recognise. For over 3 decades, Orlando Voorn has been a force in dance music like few others. One of the first Dutch producers to establish a connection between Detroit and Amsterdam (check “Game One” his collaboration with Juan Atkins for Metroplex). He has recorded under a trove of alias that include Fix, Frequency, Format to name a few.
Orlando Voorn brings his extensive knowledge of Techno and House to the forefront for his Kompakt debut “Internal Destination”. We offer up the title track ahead of the 3 track EP’s February 19 release date. Spacial sounds connect perfectly together – the playfulness of the track feels like each moment is caught in mid-air but the beat keeps it all moving forward without hesitation. “Ride The Wave” rounds out this EP – an electro loop is serenaded by a funked up synth melody that jams to the drum in the most soulful of ways.
Kompakt begrüßt das neue Jahr mit einem neuen Familienmitglied, das dem ein oder anderen geläufig sein dürfte. Schon seit über 3 Jahrzehnten prägt Orlando Voorn die elektronische Tanzmusik wie wenige andere. Als erster holländischer Produzent werkelte er schon sehr früh an der Detroit - Amsterdam Achse (siehe "Game One" mit Juan Atkins oder die legendären Ghetto Brothers Releases mit Blake Baxter). Er hat unter unzähligen Pseudonymen wie Fix, Format oder Frequency Platten veröffentlicht, die heute Kultstatus haben.
Mit seinem Kompakt Debut "Internal Destination" zeigt er, dass seine Musik auch im Jahre 2021 tiefes Wissen verströmt und nichts an Relevanz eingebüßt hat. Der Titeltrack "Internal Destination" ist Groove pur. Räumliche Klänge verbinden sich perfekt miteinander - die Verspieltheit des Tracks fühlt sich an, als wäre jeder Moment in der Luft gefangen, aber der Beat hält alles ohne Zögern in Bewegung."Ride The Wave" rundet diese EP ab - ein Elektro-Loop wird von einer funkigen Synthie-Melodie begleitet, die auf gefühlvolle Art und Weise mit den Drums jammt.
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Der Hamburger Musiker und DJ RVDS schließt sich mit dem meditativen, ohrenschmeichelnden Klangkunstwerk "Moods and Dances 2021", einem musikalischen Geschenk aus einer Zeit, in der die Zukunft Vergangenheit sein wird, dem Label Bureau B an. Inspiriert von der sphärischen Exotik und den fantasievollen Elektroniksounds der Library Music, beschwört Richard von der Schulenburg Palmen, Pyramiden, Promenaden und Portale herauf, die vom Zentrum eines Holodecks aus beobachtet werden. Die Stücke nehmen uns mit auf eine Reise durch den wilden Geräte-Dschungel in Richards Privatstudio und lassen sich als Hommage an die Klang-Schattierungen in seiner Sammlung verstehen. Ob mit geschmolzener 303 auf dem Gipfel des Mount Acid, ob improvisierter Jazz auf den Fendertasten oder live mit Bühnen-Pathos, Richards Musik ist in jedem Fall eine eindringliche, allumfassende Erfahrung. Gut möglich jedoch, dass diese Erfahrung noch nie unmittelbarer war als auf seinem neuesten Werk.
Es ist das größte klassische Musikereignis der Welt, wird in mehr als 90 Länder übertragen und in Deutschland von mehr als 4 Millionen Menschen im Fernsehen und im Rundfunk verfolgt.Die Wiener Philharmoniker, für dieses Repertoire unstrittig das beste Orchester der Welt, präsentieren zum Jahreswechsel wieder ein heiteres und zugleich besinnliches Programm mit Walzern, Tänzen und Polkas aus dem reichen Repertoire der Johann Strauss-Dynastie und deren Zeitgenossen. Das Orchester möchte mit diesem Konzert allen Menschen einen Gruß im Geiste von Hoffnung, Freundschaft und Frieden übermitteln.Im Herzen von Wien, in einem der klangbesten und schönsten Klassik-Säle der Welt interpretiert, werden die Wiener Philharmoniker das Klassik-Jahr eröffnen, dieses Mal unter der Leitung des berühmten und exzellenten italienischen Dirigenten Riccardo Muti, dessen enge musikalische Zusammenarbeit mit dem Orchester bereits Jahrzehnte umspannt. Muti hat im Verlaufe seiner außerordentlichen Karriere die prominentesten Orchester der Welt, wie die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die New Yorker Philharmoniker und das Orchestre National de France dirigiert, hat aber zu den Wiener Philharmonikern ein besonders inniges Verhältnis. Er wird das interessante Programm des Neujahrskonzertes 2021 sicherlich mit italienischer "Grandezza" bereichern. Neben unsterblichen Hits wie dem "Frühlingsstimmen-Walzer" von Johann Strauss, dem "Kaiserwalzer", "An der schönen blauen Donau" und dem "Radetzky-Marsch", gibt es 2021 auch wieder zahlreiche Premieren beim Neujahrskonzert von entdeckenswerten Walzern und Polkas u.a. von Franz von Suppé, Carl Zeller, Carl Millöcker, Karl Komzák, Josef Strauss und Johann Strauss Vater.Ein eleganter, beschwingter Gute-Laune-Auftakt 2021 mit Klassik der Extraklasse!
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Das Belfaster Duo Bicep veröffentlicht sein heiß ersehntes zweites Album, „Isles“, auf Ninja Tune!
Zwei Jahre in Arbeit, erweitert „Isles“ die kunstvolle Energie des 2017 erschienenen selbstbetitelten Debütalbums von BICEP und vertieft gleichzeitig die Klänge, Erfahrungen und Emotionen, die ihr Leben und ihre Arbeit beeinflusst haben. Sie beschreiben „Isles“ als „eine Momentaufnahme“ ihrer Arbeit in dieser Zeit, wobei die Stücke so konzipiert sind, dass sie sich in ihren verschiedenen Durchläufen von der Aufnahme bis zur Live-Show und darüber hinaus entwickeln.
Der weltweit beliebte Sound von Bicep entstand, als ihr eigener rasanter Aufstieg im Musikbusiness begann. Nach dem Start ihres legendären FeelMyBicep-Blogs im Jahr 2008 entwickelte sich ihre simple Website, die stets neue Italo-, House- und Disco-Juwelen aus der Musikgeschichte präsentierte, zu einem durchschlagenden Erfolg, der regelmäßig über 100.000 Besucher pro Monat verzeichnete. Nachdem der Blog ein Plattenlabel und eine Clubnacht hervorgebracht hatte, wurde das Duo mit begehrten DJ-Sets, die die musikalische Vielfalt ihres Blogs widerspiegelten, auf die internationale Bühne gehoben. Nach den Erfolgen mit Produktionen für Throne of Blood und Aus Music wurden Bicep 2017 bei Ninja Tune unter Vertrag genommen, wo sie im darauffolgenden Jahr ihr umjubeltes, selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichten, das einen Top-20-Einstieg in die britischen Charts erreichte und in der Groove schaffte, was in der langen Geschichte des Magazins noch kein Release bewerkstelligen konnte: sowohl die Kategorie „Album des Jahres“ als auch mit „Glue“ die Kategorie „Track des Jahres“ zu gewinnen. Titel wie „Opal“ - und der bald folgende Four Tet-Remix - sowie die eben erwähnte Lead-Single "Glue" mit dem von Joe Wilson entwickelten Video wurden 2017 zu Meilensteinen der elektronischen Musik, wobei letzteres vom DJ Mag ebenfalls zum „Track of the Year“ gekürt wurde.
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Die Wiener Künstlerin Conny Frischauf verbindet in ihren Stücken Elemente aus Kraut, Leftfield Electronica und Synth Pop zu einer Musik, die Traditionen zwar spielerisch aufnimmt, diese jedoch gänzlich neu verhandelt und in einen gegenwärtigen, frischen Klang überführt. Nach Veröffentlichung der beiden EPs "Effekt & Emotion" (International Major Label, 2018) und "Affekt & Tradition" (Kame House, 2019) legt sie mit "Die Drift" nun ihr Debütalbum vor. Darauf gelingt es Frischauf experimentelle Soundstrukturen in den Mikrokosmos eines Pop-Songs zu einzubetten und daraus ein Album zu formen, das die klangliche Tiefe einer freien Musik besitzt und dennoch durch einen unwiderstehlichen Pop-Appeal auch auf einer sehr unmittelbaren Ebene funktioniert.
Der Wechsel der Jahreszeiten und auch der Wechsel des Lebens mit seinen Stimmungen und Gefühlen stehen hinter den Klängen des Projekts »XII«, mit dem Deutsche Grammophon neue Werke von innovativen und kreativen Musikern der Gegenwart präsentiert.
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“Bernie Says” ist das Debütalbum des in South London ansässigen Produzenten Jake Milliner.
Aufgewachsen in einem musikalischen Haushalt und geprägt durch die Golden Era,
hat sich Jake in den letzten Jahren mit seinem abgespaceten und souligem Sound unter Boom Bap Fans (einschließlich T-3 von Slum Village) einen Ruf als “One To Watch” erarbeitet. Außerdem hat es Jake bereits geschafft Medien wie Boiler Room, Clash Magazine und Afropunk auf sich aufmerksam zu machen.
Jake produzierte bereits für Künstler wie Barney Artist, Hawk House, Bubblerap, Lord Apex, Zilo, Musiq Soulchild und T-3 (Slum Village). Mit seine Debut Album “Bernie Says” tritt Jake nun selbst ins Rampenlicht. Aufbauend auf seinen Boom-Bap-Wurzeln erweitert Jake sein Klangspektrum auf “Bernie Says” um Jazz- und Boogie, mit viel Keys und einem Alfa Mist Feature auf der ersten Single “Reminisce“. Einige andere Pianisten der aktuellen Londoner Jazzszene haben Ebenfalls an dem Album mitgewirkt, können jedoch aus vertraglichen Gründen nicht genannt werden. Gesangstechnische bekommt Jake Unterstützung von ehemaliger Hawkhouse-Sängerin Bubblerap und befreundetem Rapper 25.
Mehrere Stücke des Albums werden von wichtigen Radio DJ’s bei BBC 6, Worldwide FM und NTS gespielt, darunter Marry Anne Hobbs, Tom Ravenscroft und Don Letts.
Das Artwork basiert auf einem Kunstwerk des Londoner Künstlers Stuart Ruel.
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We’re thrilled to have another legend of the underground on O.C.D. : Alex Martin.
A very well respected mainstay in the Spanish Techno scene, Alex’s career spans 3 decades under different production aliases and releases on seminal labels like F-Com, Klang Elektronik, PIAS, Cosmos Records, Minifunk, Boozoo, Pagoda Recordings, many of which are now sought-after collectors material.
Alex is a very good friend of the label since long and a while ago he shared with us his DAT archives filled with unreleased material from the early years of his career. It took us a while, but we are now ready to give him the rightly deserved space on our Secret Sun series.
This is the first volume of a collection of never heard before music from Alex Martin under some of his several aliases, retrieved from the vaults to be finally made available to the world.
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It’s 2020, the year Pop Ambient turns twenty-one years old, a spritely young adult waltzing out of its teenage joys and tears. Pop Ambient has always stood for a certain classicism and elegance, a kind of beatless music that’s diaphanous and hazy, gossamer and glittering. It’s a music that’s no less inviting for its slow pace and becalmed nature, with a different kind of tension bubbling under the surface. For twenty-one years, KOMPAKT co-founder Wolfgang Voigt has curated a series of peerless compilations that repeatedly find refreshing answers to a simple question – What happens when the dancefloor is empty, and everyone’s home to drift away?
As with many other Pop Ambient compilations, Pop Ambient 2021 offers a welcome platform to contributions from both old friends and new faces. It opens with the gorgeous, slo-mo drift of “Of A Vessel”, from new Kompakt signings Blank Gloss. Sending their music out into the world from their home in Sacramento, this duo makes music that’s featherlight and luscious, the muted chime of a guitar over here, the steady hum of a halatial drone over there; everything in its right place, and nothing overdone. The poise is all. Neozaïre (Tobias Sawitzki aka Noorden) and Seventh World (Juho Hietala aka Blamstrain) are our other two new voices, the latter closing (the CD version of) Pop Ambient 2021 with a long, lambent dreamsong, Neozaïre offering us two gaseous, morphing driftworks, “Vor den Toren Europas” and “In Verschwenderischer Fülle” (CD only), etched across with bell-like arpeggios.
Pop Ambient has always felt like a field for play for the KOMPAKT cognoscenti, and 2021 is no different, with Joachim Spieth collaborating with Pepo Galán on the sidereal visions of “Libration”, while Leandro Fresco teams up with Thore Pfeiffer on the lovely “Abejorro”. Pfeiffer also contributes two lovely solo miniatures of abstract longing. Yui Onodera calls in again, long distance, for their fourth Pop Ambient running, with the refracted, glinting lightscapes of “Cromo 5” and “Monochrome”, while there are also star turns from Max Würden, both solo and in Reich & Würden (with Luis Reichard), and Morgen Wurde, who drops by with the ‘ethereal drama’ of “Mittsommer”.
Pop Ambient gets the balance right: visions and soundscapes, long-distance communications and intimate asides, sweetness and light, drama and dreaming, all wrapped up in floral abstractions – a most beautiful distraction.
Wir schreiben das Jahr 2020, das Jahr, in dem Pop Ambient einundzwanzig Jahre alt wird – das entspricht etwa einem lebenshungrigen jungen Erwachsenen, der gerade aus den letzten Teenager-Freuden und Leiden herausgewachsen ist. Pop Ambient steht seit jeher für eine gewisse Klassik und Eleganz, beatfreie Musik, die, transparent und leicht verschwommen, zart und glitzernd leuchtet. Musik, die trotz ihrer Langsamkeit und ihrer sanften Natur unter Spannung steht, weil hier immer etwas unter der scheinbar ruhigen Oberfläche brodelt.
Einundzwanzig Jahre lang hat KOMPAKT-Mitbegründer Wolfgang Voigt diese einzigartige Compilation-Reihe kuratiert, die immer wieder neue Antworten auf eine einfache Frage findet: Wie füllt man die Leere nach dem Club?
Wie viele andere Pop Ambient-Compilations bietet auch Pop Ambient 2021 eine Plattform für die musikalischen Beiträge von alten Freunden und einigen neuen Gesichtern. Es beginnt mit dem wunderbaren Slo-Mo-Drift von "Of A Vessel" von Blank Gloss, einem neuen Kompakt Signing. Das Duo stammt aus Sacramento in Kalifornien und sendet von dort seine überaus leichte und sinnliche Musik in die Welt hinaus – ein zartes Zupfen an einer Gitarresaite hier, das gleichmäßige Dröhnen eines prunkvollen Soundscapes hier; alles ist hier am richtigen Platz und passiert ohne übertriebene Betonung. Gelassenheit ist alles. Neozaïre und Seventh World sind zwei weitere Neuzugänge. Hinter Seventh World steckt der finnische Produzent Juho Hietala aka Blamstrain, der (die CD Version von) Pop Ambient 2021 mit einem epischen, flackernden Traum names “Light The Waves Before Dawn“ beschließt, während Neozaïre, ein Seitenprojekt von Tobias Sawitzki aka Noorden, zwei gasförmige, sich immer wieder morphende und abdriftende Tracks abliefert: "In Verschwenderischer Fülle" (CD only) mit seinen glockenartigen Arpeggios und “Vor Den Toren Europas“.
Pop Ambient fühlte sich immer schon an wie ein Experimentierfeld für eingefleischte KOMPAKT-Künstler, und auch 2021 ist das nicht anders: zum Beispiel Joachim Spieth’s Kooperation mit Pepo Galán ("Libration") oder Leandro Fresco, der mit Thore Pfeiffer das liebevolle "Abejorro" produzierte. Pfeiffer steuert mit “Grape“ und “Center“ zwei weitere Solo-Miniaturen voller abstrakter Sehnsucht bei. Der japanische Klangkünstler Yui Onodera meldet sich mit den gebrochen-glitzernden Lichtlandschaften von "Cromo 5" und "Monochrome" bereits zum vierten Mal auf Pop Ambient zu Wort, während Max Würden sowohl solo, als auch als Teil von Reich & Würden (mit Luis Reichard) ebenso wie Morgen Wurde schon zu den Stars dieser Compilation gehört.
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Trends come and go, but our SPEICHER series has never been shy of releasing futuristic, renegade TRANCE. Though the hallowed grounds we inhabit may be on pause, we are always slaves to the rave.
Welcome the debut from SYCUM. An alias from a legendary Berlin musician who needs to remain faceless in order to let the music speak first. So let us dive in….
“The Dream” whispers to the early days of UK rave. Ecstasy encoded transmissions are sent via a galactical groove, set out to space amid a constellation of euphoric sounds that make shapes. “Decoded” is built on the foundation of relentless progression – layered with synth built sorcery of the most profound kind.
Trends kommen und gehen, aber unsere SPEICHER-Reihe hat sich nie davor gescheut, futuristischen, abtrünnigen Trance ans Tageslicht zu bringen. Auch wenn die heiligen Stätten, die wir normalerweise unser Zuhause nennen, zurzeit geschlossen sind – wir bleiben dem Rave Untertan.
Wir heißen das Debüt von SYCUM willkommen. Es ist das Pseudonym eines legendären Berliner Musikers, der gesichtslos bleiben muss, um zuerst die Musik sprechen zu lassen. Tauchen wir also ein…
"The Dream" flüstert von den frühen Tagen des UK-Raves. Ecstasy-codierte Übertragungen werden über einen galaktischen Groove gesendet, der sich inmitten einer euphorischen Klangkonstellation in den Weltraum begibt und dort Form annimmt. "Decoded" steht auf dem Fundament unerbittlicher Progression – Schicht um Schicht baut es sich auf einer Synthesizer-Zauberei der tiefgründigsten Art auf.
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