Die gesamte Platte ist live eingespielt. Trotz diverser neuer
Arrangements fühlt sich jeder Song bekannt an, ist jedes
Stück angelehnt, eine Hommage an die originale Version.
Ein jahrzehntelang gereifter Hybrid aus genialem StudioSongwriting und einem einzigartigen Soundbild, durch
hunderte Live-Konzerte verfeinert. Laid back eingerappt und
mit der Energie, als performten die Vier direkt vor dem
Zuhörer auf der Bühne. Mit dabei ist natürlich die Durchbruch-Single Die Da?!? aus dem Jahr 1992, die die Band aus
Gründen über viele Jahre nicht mehr live spielte.
— 33 Jahre Bandgeschichte auf coloured Vinyl!
— Neuinterpreationen ihrer größten Songs - wie sie heute
klingen müssten
Krieg, steigende Energiekosten, Inflation. Eine politische Klasse und ein gespaltenes Land. Das Unbehagen nach dem Brexit, Akte nationaler Selbstbeschädigung und verhängnisvolle Realitätsfluchten. Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es jemals schlimmer da draußen?
Willkommen bei „UK Grim”. Das zwölfte Album der Sleaford Mods baut auf den einzigartigen, aufrührerischen Stärken früherer Alben auf und verfeinert sie gleichzeitig auf eine neue Weise. Es handelt sich um nichts Geringeres als eine Band und eine Stimme ihrer Generation, so wie es The Jam, The Clash oder Public Enemy zuvor waren.
Begonnen haben die Arbeiten zum neuen Album in den Lockdowns von 2021. Schließlich setzte man die Arbeit im JT Soars fort, dem Arbeitsraum und der Kreativzelle der Band, und vollendet „UK Grim“ dann im Heimstudio des musikalischen Kopfes Andrew Fearn. Das Album präsentiert die Band in ihrer makellosesten Wut, gepaart mit wilder Poesie. Nach „Spare Ribs“ von 2021 (ihrem dritten UK-Top-Ten-Album seit 2019 und ihrem bisher erfolgreichsten) ist es, wie alle ihre Platten, eine Diagnose der Krankheiten der Gesellschaft.
Obwohl „UK Grim“ größtenteils vor den Turbulenzen des Jahres 2022 entstanden ist, nimmt es die Erschütterungen einer Gesellschaft, die den Verstand verliert, auf unheimliche Weise vorweg, erzählt von einem Mann, der entschlossen ist, sich mit Heucheleien auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen eigenen. Die 14 Tracks klingen nach knarzigem Punk, widerspenstiger Elektronik und Elementen von Hip-Hop. Sie beschreiben die Realität in zu brutaler Unverblümtheit, um nur einfache Protestsongs zu sein. Sie sind zu Vinyl gewordene Wut, aufgekocht von den Großmeistern des pointierten Zorns – den Sleaford Mods! Wie bei den „Spare Ribs“ Kollaborationen mit Billy Nomates und Amy Taylor helfen auch bei „UK Grim“ Freunde aus: Florence Shaw von Dry Cleaning ist auf dem schaurigen „Force 10 From Navarone“ zu Gast. Williamson ist ein Fan der Band und sagt: "Sie erinnert mich wirklich an die frühen Sachen, die ich gemacht habe, einfach die Art und Weise, wie sie ein einziges Wort benutzt, um eine ganze Geschichte zu erzählen." Perry Farrell von Jane's Addiction rappt auf dem bizarren „So Trendy“, einem Song, von dem Williamson sagt, er sei "sehr vorsichtig... ein wirklich seltsamer Track“.
Seit ihrem Durchbruch-Album "Divide and Exit" von 2014 hatten die Sleaford Mods immer mehr Gelegenheit zum offenen Austausch, sowohl im In- als auch im Ausland. Sie sind eine unermüdlich arbeitende Band, die mit ihren minimalistischen Liveshows unter anderem 2021 in der 10.000 Zuschauer fassenden Nottingham Motorpoint Arena auftrat. Zu den weiteren Meilensteinen ihres Erfolgs gehören Auftritte im US-Late-Night-TV, Headliner-Auftritte auf Festivals und Chart-Platzierungen in ganz Europa mit „Spare Ribs”. Ein großer Bewunderer ist Iggy Pop, der der Band mit einer persönlichen Version des Drogenrausch-Grand-Guignols „Chop Chop Chop” Tribut gezollt hat.
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Krieg, steigende Energiekosten, Inflation. Eine politische Klasse und ein gespaltenes Land. Das Unbehagen nach dem Brexit, Akte nationaler Selbstbeschädigung und verhängnisvolle Realitätsfluchten. Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es jemals schlimmer da draußen?
Willkommen bei „UK Grim”. Das zwölfte Album der Sleaford Mods baut auf den einzigartigen, aufrührerischen Stärken früherer Alben auf und verfeinert sie gleichzeitig auf eine neue Weise. Es handelt sich um nichts Geringeres als eine Band und eine Stimme ihrer Generation, so wie es The Jam, The Clash oder Public Enemy zuvor waren.
Begonnen haben die Arbeiten zum neuen Album in den Lockdowns von 2021. Schließlich setzte man die Arbeit im JT Soars fort, dem Arbeitsraum und der Kreativzelle der Band, und vollendet „UK Grim“ dann im Heimstudio des musikalischen Kopfes Andrew Fearn. Das Album präsentiert die Band in ihrer makellosesten Wut, gepaart mit wilder Poesie. Nach „Spare Ribs“ von 2021 (ihrem dritten UK-Top-Ten-Album seit 2019 und ihrem bisher erfolgreichsten) ist es, wie alle ihre Platten, eine Diagnose der Krankheiten der Gesellschaft.
Obwohl „UK Grim“ größtenteils vor den Turbulenzen des Jahres 2022 entstanden ist, nimmt es die Erschütterungen einer Gesellschaft, die den Verstand verliert, auf unheimliche Weise vorweg, erzählt von einem Mann, der entschlossen ist, sich mit Heucheleien auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen eigenen. Die 14 Tracks klingen nach knarzigem Punk, widerspenstiger Elektronik und Elementen von Hip-Hop. Sie beschreiben die Realität in zu brutaler Unverblümtheit, um nur einfache Protestsongs zu sein. Sie sind zu Vinyl gewordene Wut, aufgekocht von den Großmeistern des pointierten Zorns – den Sleaford Mods! Wie bei den „Spare Ribs“ Kollaborationen mit Billy Nomates und Amy Taylor helfen auch bei „UK Grim“ Freunde aus: Florence Shaw von Dry Cleaning ist auf dem schaurigen „Force 10 From Navarone“ zu Gast. Williamson ist ein Fan der Band und sagt: "Sie erinnert mich wirklich an die frühen Sachen, die ich gemacht habe, einfach die Art und Weise, wie sie ein einziges Wort benutzt, um eine ganze Geschichte zu erzählen." Perry Farrell von Jane's Addiction rappt auf dem bizarren „So Trendy“, einem Song, von dem Williamson sagt, er sei "sehr vorsichtig... ein wirklich seltsamer Track“.
Seit ihrem Durchbruch-Album "Divide and Exit" von 2014 hatten die Sleaford Mods immer mehr Gelegenheit zum offenen Austausch, sowohl im In- als auch im Ausland. Sie sind eine unermüdlich arbeitende Band, die mit ihren minimalistischen Liveshows unter anderem 2021 in der 10.000 Zuschauer fassenden Nottingham Motorpoint Arena auftrat. Zu den weiteren Meilensteinen ihres Erfolgs gehören Auftritte im US-Late-Night-TV, Headliner-Auftritte auf Festivals und Chart-Platzierungen in ganz Europa mit „Spare Ribs”. Ein großer Bewunderer ist Iggy Pop, der der Band mit einer persönlichen Version des Drogenrausch-Grand-Guignols „Chop Chop Chop” Tribut gezollt hat.
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Die Versuchung ist groß, hoid als Sibylle Kefers "opus magnum" zu bezeichnen. Diese Sammlung von 13 Liedern ist ein eindrucksvolles, stimmiges und zugleich vielfältiges künstlerisches Statement der in Wien lebenden und arbeitenden Musikerin, eine Kulmination ihres ständigen Wachsens als Künstlerin. Die reichen Facetten von Kefers Zugang zu Musik, die Qualitäten und das ganze Spektrum dessen, was sie als Komponistin, Texterin und Instrumentalistin - Singer/Songwriterin oder Liedermacherin dafür als Beschreibung zu ungenau, zu eng - macht und zum Ausdruck bringt, macht diese Lieder aus ...hoid als seit 2020 entstandenes, geschriebenes und aufgenommenes Album ist eine Brücke, eine Klammer, für vermeintlich widersprüchliche Erfahrungen und künstlerische Reaktionen darauf. Unser aller spezieller Lebenssituationen durch die Corona-Pandemie, den unmenschlichen Krieg in der Ukraine und den drohenden ökologischen Kollaps sind sein so verunsicherndes größeres wie dynamisches Setting. Mit dem Sibylle Kefer in ihren Liedern nicht zuletzt Rücksprache hält, Fragen dazu stellt und Widerworte oder Anschlüsse sucht. Das Musikmachen, das Liederschreiben schon für sich ein Stück Normalität und Positionierung zugleich. So sehr Sibylle Kefer sich in diesen Liedern mit Ungleichbehandlung, Ungerechtigkeiten und Grenzüberschreitungen befasst, so sehr klingt dabei immer ihre prinzipiell positive, hoffnungsvolle Grundhaltung durch, baut sie immer bewusst "Hoffnungsanstöße" in ihre Lieder ein: "Damit man weiß, wogegen, woran, womit man arbeitet, es zu tun hat."Die Lieder des Albums hat Kefer dabei zunächst im home-recording aufgenommen und zu produzieren begonnen, sich dabei über das Schreiben der Texte und Musik hinaus ein zusätzliches Skill-Set erarbeitet. Da ein Wesen der Musik, des Musikmachens von Sibylle Kefer immer Zusammenarbeit und Austausch bleiben, fanden sich auch in der Immer-Wieder-Isolation der Pandemie Möglichkeiten, mit vielen befreundeten und geschätzten Musiker_innen zu arbeiten. Nicht zuletzt formierte Sibylle Kefer, selbst bei Ernst Molden & das Frauenorchester nicht wegzudenken, während der Arbeit an hoid ihr eigenes Trio, ihre Band. Mit E-Bassistin Sarah Brait und Schlagzeuger Chris Pruckner wird sie zukünftig (nicht nur) die Songs von hoid auf die Konzert-Bühnen bringen. Ganz zentral für die Fertigstellung des Albums die Arbeit mit Martin Siewert, gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten wurden die Lieder schließlich in ihre endgültige Form gebracht, in der sie nun auf hoid zu hören sind und darauf warten ihrem Publikum zu begegnen.
Rund 20 Jahre sind Dub Spencer & Trance Hill im Musikbusiness unterwegs und nach wie vor hungrig wie eine Raupe im Blätterwald. Vermeintlich dominierte dabei stets die Dub-Komponente, egal, ob sie humorvoll-intelligent mit Weihnachtsliedern, Spoken Words oder Italo Western vermischt wurde. Doch spielte immer auch das Elektronische, Psychedelische, der "Trance" eine wichtige Rolle im Schaffen der europaweit bekannten Schweizer Band. Nun endlich erhält diese Facette ihren gebührenden Platz auf dem neuen, zwölften Longplayer des Quartetts: "Imago Cells" heißt das Album und markiert eine Metamorphose. Aus dem Alten entsteht also das Neue, und so verschmilzt der Dub mit Elektronischer Tanzmusik oder besser: "Trancemusik"? Die Tracks stehen klar im Zeichen des Up-Tempos und laden zum Raven ein. Weiter ist auch das Klangbild noch bassiger und psychedelischer geworden, ohne jedoch den organischen Touch zu verlieren. So blubbern, echoen und grooven denn die acht Songs tierisch gut, klingen unverkennbar nach Dub Spencer & Trance Hill und zugleich versteht man, dass der einzige Weg das Neue ist. Ein wahrhaft magischer Augenblick, wie die Geburt des Schmetterlings.
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Following on from his remixes of Robert James' LP Battle Of The Planets, Berlin-based Klix goes in for the kill with four examples of club-friendly grooves that are big on dancefloor dynamics but also boast a delicate sensitivity to melody that's often left behind when it comes to the minimal/tech genre. Check, for instance, the distinctly understated acid undertow to 'Just Tell Me', balanced beautifully with lush, New Order-esque pads, or the almost imperceptible trails of flute left across the landscape of 'Satisfaction'. Best of all is probably 'Squanchy Thoughts' featuring Shibafu No Baga, the vocoders and synth lines rendering it like a post-rave Kraftwerk.
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"Bernhard von Siluh Records hat mich gebeten, einen Hype-Text über die neue BAD WEED-Platte zu formulieren, und ich fühlte mich zunächst geschmeichelt, hatte dann aber doch Zweifel... Wie kann ich euch dieses Powerpop-Juwel in wenigen Worten erklären und näher bringen? Es ist nicht nur das übliche Jangle-Pop-Ding oder noch schlimmer, nicht etwas, das man heutzutage "Garage-Punk" nennt, nein, Sir! Es ist echter Powerpop im Stil der 70er Jahre, aber wie mein Chef immer zu sagen pflegt: Man kann den Leuten nicht erzählen, wie großartig eine Powerpop-Platte ist - man muss sie sich anhören, am besten mit einem Getränk der Wahl in der Hand, und bald wird sie ihre Besonderheit enthüllen (oder auch nicht). Was liebe ich an BAD WEED, außer der Tatsache, dass sie die hübschesten Jungs der Welt sind, die - nachdem sie 20 Jahre lang in verschiedenen Bands gespielt haben - endlich gelernt haben, ihre Instrumente zu spielen? Es sind die Songs! Es geht nur um die Songs! Die erste Single aus dem Jahr 2015 war etwas anderes, man kann es sogar Garagenpop nennen, ihr Debütalbum vor ein paar Jahren und etwa 100 Shows später war nur der Anfang, hier ist ihr zweites Album mit dem schlichten Titel "II", das Talent, Songwriting-Fähigkeiten und Pop-Handwerkskunst zeigt! Einige dieser 12 Originalsongs erinnern mich an Alben/Bands, die längst vergessen sind, wie z.B. "If you ever pt. 1" könnte eine frühe THE FRESHIES-Single sein, "Breaking Lines" könnte von einer RUDI-Setlist sein oder "Who's gonna love me" klingt wie einer dieser THE COLD-Ohrwürmer. Die meisten Songs haben diesen 80er-Jahre-UK-Indie-Punk-Vibe, der direkt in mein Gehirn und mein Herz geht! Sie haben sogar die Frechheit, TOWNES VAN ZANDT zu covern - und schaffen es, dass es nicht so deprimierend klingt wie das Original, nur ein bisschen traurig vielleicht. Zu behaupten, dies sei ein Wohlfühlalbum, ist nicht ganz richtig, so einfach ist es nicht. Es ist eine Platte, die Lust macht, die Band in einem kleinen Club live zu sehen, eine Platte, die einen einfach lächeln lässt und an gute Zeiten erinnert. BAD WEED ist eine Band für die Hosentasche, eine Band, die man liebt und von der man Freunden erzählen möchte, aber nicht zu vielen, denn die Band sollte klein und in der Hosentasche bleiben und nicht in den Playlists von jedem Tom, Dick und Harry vorkommen_" (Elmar / Bachelor Records) "Debüt-Scheiblette von Wiens Blitzpopgroup. Mitreißender Powerpop-Punk mit ganz viel early UK- vs semi-modern Texas-Sound in den Venen. Buzzcocks , Exploding Hearts, The Jam, Bad Sports, Marked Men, .... Schweine-tight gespielte, tolle Melodien, die einen sofort abholen, bissi Saxophon hier und Orgel da!! Die Platte strotzt vor Energie und Spielfreude, findet einen steilen Breakeven zwischen Witz, Charme und Klassenbewusstsein. Stark!" (FLIGHT13)
Brandneue Dance-Hits deiner Lieblingskünstler für die intensiven Club-Momente in den frühen Morgenstunden. Zusammengestellt von Denis Stockhausen (KOMPAKT) zum 11-jährigen Jubiläum seiner renommierten Partyreihe "MY DEAR" im Gewölbe, Köln.
"My Dear,
ich möchte mich auf diesem Wege für deinen Besuch und diese unvergessliche Nacht in meinem Lieblingsclub bedanken. Mit Dir zu tanzen und dabei nicht nur das Gefühl für die Zeit, sondern auch alle störenden Gedanken loslassen zu können, war so erfrischend und kostbar für mein Seelenleben! Noch immer trage ich den einen oder anderen Ohrwurm und all die schönen Erinnerungen in meinem Kopf.
Der wilde Höhepunkt der Nacht hat so viel Spaß gemacht, doch je mehr sich das Ende des Raves abzeichnete und der Morgen langsam anbrach, desto wundervoller wurden Musik und Atmosphäre. Alles wirkte auf mich so befreit und wahrhaftig und ich hatte den Eindruck, dass es den Menschen um uns herum genau so ging. Es kam mir vor, als wären wir alle mit unserer Sehnsucht in diesen irren Rausch der Musik eingetaucht, um schließlich bedingungslos darin zu versinken. Selten hatte ich so intensive Glücksmomente auf einer Tanzfläche. Pure Magie!
Gut, dass eine Klubnacht auch ein Ende hat, sonst wäre mein Herz an diesem Morgen wahrscheinlich für immer verloren gegangen. So klingt der Soundtrack meines Lebens und ich brenne darauf, ihn wieder zu hören!
Bis bald und vergiss nicht: After The Rave Comes Sun (and after the sun comes rave again) !
Umarmung aus Köln"
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Sie sind die nächste Dimension der deutschen Rockmusik: Unter dem Namen UNIVERSUM25 hat sich mit Members von In Extremo, Eisbrecher, Fiddler‘s Green, Dritte Wahl und Slime eine ganz neue Formation zusammengefunden, um die apathische Menschheit mit ihrem kompromisslosen Hybridmix aus ElectroMetal und Punk-Rock aus dem Dämmerschlaf zu reißen.
Mit der packenden Coverversion des Ton Steine Scherben-Kultsongs „Der Traum ist aus“ legt die hochkarätige Allstarband nun ihre erste Single vor!
Harte Rockgitarren, atmosphärische Electronica und schonungslos offene Klartext-Lyrics, die den Finger in die Wunden eines Planeten am Rande der Selbstzerstörung legen: So klingt der dystopisch-faszinierende Soundkosmos von UNIVERSUM25. Hinter dem mysteriösen Namen verbergen sich niemand Geringere als Michael Robert Rhein (In Extremo), Rupert Keplinger (Eisbrecher, Antitype), Patrick „Pat“ Prziwara (Fiddler’s Green), Gunnar Schroeder (Dritte Wahl), Alex Schwers (Slime), sowie der renommierte Producer
Jörg Umbreit - gemeinsam hält die Formation der Welt mit ihrem wütenden Crossover aus Metal, Rock und Electronica einen Spiegel vor.
In den letzten Jahren verbreitete sich ein neues Musikgenre vor allem durch Streaming-Playlisten: »Lo-Fi Beats« sind ruhige instrumentale Hip-Hop-Stücke, die dank ihrer verrauschten, leiernden Ästhetik klingen, als kämen sie direkt von einer mehrfach überspielten Kassette.
L.Dre aus Los Angeles ist einer der Meister dieses Stils, doch auf seinem Album LoFi Symphony für Deutsche Grammophon hat er sich einer vollkommen neuen Herausforderung gestellt: Lo-Fi Beats mit hochqualitativen Aufnahmen klassischer Orchestermusiker:innen zu verbinden.
Der Produktionsprozess von LoFi Symphony gestaltete sich deutlich aufwendiger als bei einem üblichen Projekt in diesem Genre. In einem ersten Arbeitsschritt sampelte L.Dre die bekannten Stücke für eine
Rohversion eines Beats, dann wurde die »neue« Komposition transkribiert und einem Orchester aus ausgewählten Musiker:innen zur Neueinspielung vorgelegt.
Gerade die Spannung, die sich aus der Kombination von Lo-Fi-Ästhetik und Hi-Fi-Aufnahmen ergibt, macht LoFi Symphony so lebendig, interessant und innovativ. Streicheraufnahmen treffen auf Vintage-Sounds eines originalen Steinway-Flügels aus den
1920er-Jahren, auf das genretypische Vinylknistern und die charakteristisch gedämpften Drumsounds.
»Dies ist definitiv anders als alles, was ich je zuvor gemacht habe«, bringt er die Besonderheit dieses Albums auf den Punkt. »Ich glaube nicht, dass so etwas überhaupt schon mal gemacht wurde.«
Trench Dogs melden sich mit ihrem neuen Studioalbum 'Stockholmiana' zurück. Energiegeladener Rock'n'Roll mit Einflüssen von Punk- und Glam-Rock der 70er Jahre sind Programm. Klingt wie The Quireboys, Dogs d'amour, Johnny Thunders and the Heartbreakers, Faster Pussycat, Hanoi Rocks, Sweet oder L.A Guns!
Die kreativen Zentren von Obsequiae und Inexorum vereinen sich in der neuen, überragenden Band: Majesties. Für diejenigen, die mit den einzelnen Stücken von Majesties vertraut sind, wird der Sound des Debütalbums "Vast Reaches Unclaimed" eine weitere beeindruckende Ergänzung ihres jeweiligen Oeuvres sein und an die glorreichen Tage von Wrong Again und No Fashion Records erinnern.
Majesties erinnern an eine Zeit, in der Göteborg begann, Stockholm als unantastbare Stadt für schwedischen Death Metal in den Köpfen der internationalen Metalszene abzulösen. Sie haben das Gespür für die wütende Intensität des Death Metal und die mühelos befriedigende melodische Fähigkeit, die Alben wie "The Jester Race" und seine unmittelbaren Vorgänger zu sofortigen Klassikern machte. Die Mischung aus Dur-Melodien und Twin-Gitarren-Harmonien, die sich durch jeden Track schlängeln, schmücken die kraftvollen Riff-Eruptionen und den gequälten Gesang in einem Glanz von schimmernder Brillanz, der sich als ein berauschender Triumph erweist.
Ohne einen Hauch des Verfalls, den der Stil in einer Welt nach "Slaughter of the Soul" erfahren hat, ist "Vast Reaches Unclaimed" eine glühende Erinnerung an das, was war und was wieder sein wird. Majesties reanimieren den Leichnam des wahren Melodic Death Metal-Stils, der die Death Metal-Szene Mitte der 1990er Jahre sowohl spaltete als auch belebte, bringen ihn ins Jahr 2023, als wäre er nie weg gewesen, und klingen dabei so neuartig und aufregend wie eh und je.
- Debütalbum von Göteborg beeinflussten Melodic Death Metal
- Mit den kreativen Kernen der beliebten Obsequiae und Inexorum
- Cover-Artwork von Juanjo Castellano (Gates of Ishtar, Moondark, Varathron, The Black Dahlia Murder)
- FFO: In Flames, Eucharist, Dark Tranquillity, A Canorous Quintet, Gates of Ishtar, Iron Maiden, Ceremonial Oath, Obsequiae, Inexorum
Die kreativen Zentren von Obsequiae und Inexorum vereinen sich in der neuen, überragenden Band: Majesties. Für diejenigen, die mit den einzelnen Stücken von Majesties vertraut sind, wird der Sound des Debütalbums "Vast Reaches Unclaimed" eine weitere beeindruckende Ergänzung ihres jeweiligen Oeuvres sein und an die glorreichen Tage von Wrong Again und No Fashion Records erinnern.
Majesties erinnern an eine Zeit, in der Göteborg begann, Stockholm als unantastbare Stadt für schwedischen Death Metal in den Köpfen der internationalen Metalszene abzulösen. Sie haben das Gespür für die wütende Intensität des Death Metal und die mühelos befriedigende melodische Fähigkeit, die Alben wie "The Jester Race" und seine unmittelbaren Vorgänger zu sofortigen Klassikern machte. Die Mischung aus Dur-Melodien und Twin-Gitarren-Harmonien, die sich durch jeden Track schlängeln, schmücken die kraftvollen Riff-Eruptionen und den gequälten Gesang in einem Glanz von schimmernder Brillanz, der sich als ein berauschender Triumph erweist.
Ohne einen Hauch des Verfalls, den der Stil in einer Welt nach "Slaughter of the Soul" erfahren hat, ist "Vast Reaches Unclaimed" eine glühende Erinnerung an das, was war und was wieder sein wird. Majesties reanimieren den Leichnam des wahren Melodic Death Metal-Stils, der die Death Metal-Szene Mitte der 1990er Jahre sowohl spaltete als auch belebte, bringen ihn ins Jahr 2023, als wäre er nie weg gewesen, und klingen dabei so neuartig und aufregend wie eh und je.
- Debütalbum von Göteborg beeinflussten Melodic Death Metal
- Mit den kreativen Kernen der beliebten Obsequiae und Inexorum
- Cover-Artwork von Juanjo Castellano (Gates of Ishtar, Moondark, Varathron, The Black Dahlia Murder)
- FFO: In Flames, Eucharist, Dark Tranquillity, A Canorous Quintet, Gates of Ishtar, Iron Maiden, Ceremonial Oath, Obsequiae, Inexorum
Mit dem 2008 erschienenen Album „Gumbo“ fiel der Startschuss für Brenk Sinatras interna-tionale Producerlaufbahn. Vom JUICE Magazin zu einem der Top 20 besten Instrumentalalbenaller Zeiten gewählt, schaffte „Gumbo“ mit seinen brachialen und zugleich sehr souligen,sample-basierten Instrumentals den Sprung raus aus Österreich und rückte Brenk als Aus-nahmeproducer erstmals in den Fokus.Der Nachfolger„Gumbo II“erschien 2011 über das Kölner Label MPM, das mit Brenk Sinatra so-wie weiteren Ausnahmeproducern an Bord den wachsenden Hype um instrumentalen Hip-Hopmitzündete. Brenks kompromissloser, zweiter Part der Gumbo-Reihe katapultierte ihn kurzer-hand in die Riege der gefragtesten Beat-Produzenten Europas. Seither war auch der dritte undfinale Teil der Gumbo-Reihe in Planung, jedoch hinderten die immer mehr werdenden musi-kalischen Projekte und nicht zuletzt auch der Druck, die ersten beiden Albumteile zu toppen,Brenk an der Fertigstellung seiner Instrumental-Trilogie. Der Folder mit den dafür selektiertenInstrumentals wuchs auf weit über 100 Beats, wurde teilweise gelöscht und ständig in seinerZusammenstellung verändert, bis Brenk das gezielte Sammeln von Gumbo-Material 2017 vor-erst einstellte. Damals vollzog Brenk einen stilistischen Wechsel, der ihn weg von klassischen,Samplebasierten Beats hin zu jenen entspannten Trap-Hybriden führte, die heute als seinTrademark-Sound bekannt sind. Auch wollte sich das Mindset für die Fertigstellung von „Gum-bo III“ nicht einstellen und andere Projekte wurden vorgezogen, bis das Album komplett in denHintergrund rückte. Über die Jahre wurden Fans und Journalist*innen auf die Frage nach einemRelease Date immer wieder von Brenk vertröstet, „Gumbo III“ wurde zu einem sehnsüchtigerwarteten Phantomprojekt.
Fast Forward in das Jahr 2021: erstmals seit vier Jahren klickt sich Brenk wieder durch den Folder mit den einst für die „Gumbo III“ produzierten Interludes, musikalischen Skizzen undbereits fertiggestellten Beats. Mit einer neuen Label- und Verlagssituation im Hintergrund(2021 gründete Brenk das MusiklabelWave Planet Recordssowie den dazugehörigen VerlagWave Planet Publishing) fällt er den Entschluss, dass die Zeit für den Abschluss der Gumbo-Trilogie nun reif ist und Wave Planet Records zur neuen Heimat dieses Projekts werden muss.Danach folgt eine wochenlange und mühselige Wiederherstellung der in den Jahren 2012 bis2016 produzierten Instrumentals. Brenks Hauptaugenmerk war es, den musikalischen Spiritder Instrumentals unverändert zu lassen und den Sound nicht zu modernisieren. Aus heutigerSicht klingt das mit unzähligen Vinyl-Samples gespickte Chop-Gewitter auf der „Gumbo III“wie man es von Brenks früheren Beats kennt, anachronistisch und gerade dadurch erfrischendanders. Als einziges Update für die „Gumbo III“ Instrumentals wurden lediglich ein neuesMixing von Brenk sowie das Mastering seines hochkarätigen Producer-Kollegen Dexter zu-gelassen.Für die perfekte visuelle Ergänzung des Gumbo-Sounduniversums sorgt das verspielte, vorDetails strotzende Cover-Artwork von Cone The Weird, der bereits das markante Artwork zum„Gumbo II“ Album lieferte.Die Vollendung der Trilogie wird unter anderem mit einer ganz besonderen „Gumbo TrilogyBox“ zelebriert, die im Oktober 2022 erscheinen und das Herz jedes passionierten Sammlershöherschlagen lässt
Post-Punk-Ikone Brix Smith wird für ihre Arbeit mit The Fall, The Adult Net und The Extricated hoch geschätzt, aber auch nach vier Jahrzehnten in der Szene wagt sie sich immer noch mit der ihr eigenen Intensität an neue musikalische Horizonte heran und präsentiert ihr Solo-Debütalbum. Produziert von Grammy-Preisträger Youth (The Verve, Jesus & Mary Chain, Killing Joke), krönt Brix' scheinbar mühelos cooler Gesang eine explosive Mixtur aus Power-Pop, zackigen Garage-Rock-Riffs und klassischen Grunge-Melodien, die sie als eine Mischung aus The Breeders und Hole mit einer Atmosphäre, die 'sehr dystopisch kalifornisch' klingt, beschreibt. Zu ihren prominenten Featuregästen gehören Susanna Hoffs (The Bangles) und Siobhan Fahey (Bananarama, Shakespears Sister).
Post-Punk-Ikone Brix Smith wird für ihre Arbeit mit The Fall, The Adult Net und The Extricated hoch geschätzt, aber auch nach vier Jahrzehnten in der Szene wagt sie sich immer noch mit der ihr eigenen Intensität an neue musikalische Horizonte heran und präsentiert ihr Solo-Debütalbum. Produziert von Grammy-Preisträger Youth (The Verve, Jesus & Mary Chain, Killing Joke), krönt Brix' scheinbar mühelos cooler Gesang eine explosive Mixtur aus Power-Pop, zackigen Garage-Rock-Riffs und klassischen Grunge-Melodien, die sie als eine Mischung aus The Breeders und Hole mit einer Atmosphäre, die 'sehr dystopisch kalifornisch' klingt, beschreibt. Zu ihren prominenten Featuregästen gehören Susanna Hoffs (The Bangles) und Siobhan Fahey (Bananarama, Shakespears Sister).
Debut album by Ani Zinc, member of the Spanish experimental duo Diseño Corbusier and co-founder of the iconic record label Auxilio de Cientos. - First time reissue of this much sought-after record on the highly collectable Spanish experimental label Auxilio de Cientos. Formed in 1981, NEO ZELANDA was the way of expression of a woman, Ani Zinc, who since then began to experiment with vocal music, manipulated tapes or sound collages. As a child, radio had been her only contact with music. She received her first shock listening to 'Remember Love', the repetitive song by Yoko Ono. She later found out about Llorenç Barber, Spanish experimental music pioneer. After recording a single ("Paso Hambre") and several cassettes ("Radio-Sabotage", "Ese Lenguaje"), which helped her to gain international recognition, and the inclusion of her work in various contemporary cultural centers (Juan March Foundation, among others), her first LP saw the light of day in 1986 on her own label, Auxilio de Cientos (also home to Diseño Corbusier, pioneer Belgian EBM/Industrial band The Klinik, and the amazing compilations "Pas De Deux" and "Terra Incognita"). "Mix Zelanea" brings together part of her experimental work with voices and sound effects ('Si Esto Es Amor' or 'Il Drama'), together with new compositions, in which she is accompanied by some friends and welcomes the use of conventional instruments such as drum machines, keyboards, etc, resulting a richer and more diverse outcome ('Alemana Mix', 'Extenso Mundo Brillante', etc).
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Kaizers Orchestra bringen ihre Alben auf 180g Gatefold-Vinyl neu heraus. Remastered von den Originalproduzenten, explodiert ihr facettenreicher Balkan-Punk-Sound, klingt offener & lauter, hat mehr Punch & Dynamik und atmet Live-Energie & Schwung ihrer Kultkonzerte. Ihr Debüt 'Ompa Til Du Dor' (2001) gilt als Klassiker des norwegischen Rock, mischte die Musikszene mächtig auf, erreichte - wie alle K.O. Alben - die norwegische #1 und ist bis heute das meistverkaufte Rockdebüt in norwegischer Sprache.
Fredlös' selbstbetiteltes Debütalbum wird im Frühjahr 2023 veröffentlicht und enthält 9 dunkle, schwere und intensive Songs. Textlich ist das Album eine Reise durch das späte Mittelalter. Musikalisch ist es ein Mix aus Metal, Rock und Folk. Featuring Gitarrist Alex Hellid (ENTOMBED) & Gastsänger Erik Grawsiö (MANEGARM). Klingt wie Solstafir, Heilung, Myrkur oder Manegarm!
Wie so oft bei Deichkind geht es auf ihrem achten Studioalbum „Neues Vom Dauerzustand“ scheinbar um nichts – und doch um alles. Insofern passt es perfekt in eine Zeit, in der die Realität die Satire längst eingeholt und an Absurdität übertroffen hat. Und wie soll man auf eine derart groteske Wirklichkeit bitte angemessener reagieren als mit Überzeichnung in grellsten Farben und Klängen?
Auch wenn einem das Lachen im Hals stecken bleibt: Tanzen und Denken passen auf diesem Album perfekt zusammen.
Ihr neues Album „Neues Vom Dauerzustand“ ist bis zum Bersten gefüllt mit Punchlines sowie überwältigenden Sounds und Beats. Man kann in 2023 immer noch bestens zu Deichkind wippen, tanzen, ausgehen, durchdrehen. Und künftige Stehsätze wie „Gefährliches Halbgoogeln“, „Kids in meinem Alter“ oder „Auch im Bentley wird geweint“ werden uns noch lange begleiten.
Mit „Neues Vom Dauerzustand“ ist Deichkind ein Album gelungen, das mit bestechender Dringlichkeit neue Themenhorizonte erobert und in jeder Note absolut frisch und lebendig klingt.
„Neues Vom Dauerzustand“ erscheint auf dem bandeigenen Label Sultan Günther Music und enthält Gastbeiträge von u.a. Clueso, Fettes Brot und Drunken Masters
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Re-release for the first time on vinyl for this album originally from 2004 on Daft Records. “Behind The Sun” marked the return of Dirk Ivens after five years focused on other projects (The Klinik and Sonar). This time in collaboration with the Spanish musician Rafael M. Espinosa (Geistform) and with production skills of Eric van Wonterghem (Monolith, Insekt). All gained experience by Dirk shapes this album in a perfect way and the Dive-typical sobriety is not long in coming on every track with a sense of electronic menace, shown through a blaze of squeaks, hisses and subliminal aggressiveness. “Behind The Sun” is a first class work and Mr. Ivens once again confirms his exceptional position in the EBM-industrial scene.
Limited edition of 500 numbered copies on double orange vinyl record, gatefold and printed inner sleeves. Includes all original album tracks plus a bunch of extras taken from the “Frozen” EP recorded together with Diskonnekted, the complete “Lies In Your Eyes” EP and the rare song “Lost Horizon”.
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Erstpressung auf pinkem Vinyl. "Breaking The Balls Of History" ist das insgesamt zehnte Album von QUASI, das am zehnten Februar, zehn Jahre nach ihrer letzten Platte, erscheint. Drei Zehner, was sich mit den dreißig Jahren deckt, die sie zusammenspielen. Sam Coomes und Janet Weiss sind zu Ikonen des pazifischen Nordwestens geworden, und QUASI hat sich immer so beständig angefühlt - ihre dauerhafte Freundschaft so generativ, ihre Energie unendlich, jedes Album rauer und eingängiger und wilder und lustiger als das letzte. Aber wir haben uns geirrt, QUASI jemals für selbstverständlich zu halten. Eine Zeit lang dachten sie, dass das komplizierte "Mole City" von 2013 ihr letztes Album sein könnte. Sie würden mit einem großartigen Album abtreten und weiterziehen. Dann, im August 2019, krachte ein Auto in Janets Haus und brach ihr beide Beine und das Schlüsselbein. Dann kam ein tödlicher Virus über uns, und niemand wusste, wann oder ob Live-Musik, wie wir sie kannten, jemals wieder würde stattfinden können. "There's no investing in the future anymore", erkannte Janet. "The future is now. Do it now if you want to do it. Don't put it off. All those things you only realize when it's almost too late. It could be gone in a second." Während des Lockdowns standen die Straßen von Portland still, Flugzeuge verschwanden, wilde Tiere tauchten auf. Und mit der ausgelöschten Normalität kam ein unerwartetes Geschenk: ununterbrochene Zeit, Stunden am Tag, um Kunst zu machen. QUASI konnten nicht auf Tournee gehen, also hatten sie eine Idee: Sie taten so, als wären sie auf Tournee und spielten jeden Tag zusammen. Jeden Nachmittag verschanzten sich Sam und Janet in ihrem winzigen Übungsraum und kanalisierten die Verwirrung und Absurdität dieser fremden neuen Welt in Songs. Sie beschlossen, dass sie die Songs live und gemeinsam aufnehmen würden, um einen Moment einzufangen. Das unglaubliche Ergebnis dieser Sessions ist "Breaking The Balls Of History", aufgenommen in fünf Tagen und produziert von John Goodmanson. Hier sind zwei Künstler*innen in ihrer Blütezeit, jede*r ein menschlicher Fundus an musikalischem Wissen und Erfahrung, völlig unverwechselbar in ihrem Songwriting und Sound. In der QUASI-Form wird die Band alchemistisch noch größer als die Summe ihrer Teile. Mitten in einem katastrophalen sozialen und politischen Moment haben sie exquisite, melodische Songs geschaffen, die vor Wut, wildem Humor und Intelligenz nur so sprühen, angetrieben von einem großen, zerschundenen, pochenden Herzen. "A last long laugh at the edge of death", singt Sam zu Beginn des Albums, und dieser fröhliche Trotz - der genauso gut der Logbuch-Eintrag unserer Gegenwart sein könnte - gibt den Ton für die kommenden Songs an. Es klingt düster, und das ist es auch, weil es sich dem Moment stellt. Aber es ist auch eine Platte, die vor Energie, Vergnügen und Freude nur so strotzt.
Cornetist Don Cherry first rose to prominence as part of the revolutionary Ornette Coleman Quartet that turned the jazz world on its ear in 1959 when it arrived at the Five Spot Café in NYC. Though Cherry co-led the album The Avant-Garde with John Coltrane in 1961, it wasn’t until he signed with Blue Note in 1965 that he began his career as a leader with a run of fiery albums including Complete Communion, Symphony for Improvisers, and 1966’s Where Is Brooklyn? This last session was a highly interactive quartet date that featured Pharoah Sanders on tenor saxophone and piccolo, Henry Grimes on bass, and Ed Blackwell on drums. This Blue Note Classic Vinyl Edition is all-analog, mastered by Kevin Gray from the original master tapes, and pressed on 180g vinyl at Optimal. from Coleman's playful lyricism.
Moreover, the rhythm team of Ed Blackwell on drums and Henry Grimes on bass provides a scintillating underpinning for the music that is worth listening to all on its own. Sanders' mix of Coltrane's yearning long notes, Ayler's ghostly, fluttering wail, Coleman's fast, bumpy phrasing and his own manic bagpipe screams certainly separates the faint-hearted from the stayers on the opening Awake Nu. But the conversation between Sanders and Cherry is light, lyrical and engaging on The Thing, and the saxophonist even gets into a stubborn, Sonny Rollins-like repeating Latin vamp on There Is the Bomb. An unflinchingly quirky classic. (THE GUARDIAN)
Die AfD im Bundestag, zwei Jahre Pandemie und dann plötzlich ein furchtbarer Krieg direkt in Europa. ZSK liefern mit „HassLiebe“ den Soundtrack für alle, die sich trotz finsterer Zeiten nicht entmutigen lassen. Ein Album zum Durchhalten, zum Feiern und vor allem zum Rausschreien der ganzen Wut!
Mit dem siebten offiziellen Album "HassLiebe" setzen ZSK ihren Weg in alter Punkrock-Manier fort. Bekannt wurde die Band durch ihre starke politische Meinung in Songs wie "Antifaschista" und "Kein Mensch ist illegal" und auch mit ihrem neuen Longplayer setzen ZSK wieder ein deutliches Zeichen gegen rechts. In jedem Song klingt einerseits die Liebe zur Musik und andererseits ein kleines bisschen Wut mit. ZSK besitzen einen einzigartigen Stil, der gerade durch die Stimme Joshi einen extremen hohen Wiedererkennungswert hat und auch dieses Mal alle Fanschichten mitreißen wird.
Die AfD im Bundestag, zwei Jahre Pandemie und dann plötzlich ein furchtbarer Krieg direkt in Europa. ZSK liefern mit „HassLiebe“ den Soundtrack für alle, die sich trotz finsterer Zeiten nicht entmutigen lassen. Ein Album zum Durchhalten, zum Feiern und vor allem zum Rausschreien der ganzen Wut!
Mit dem siebten offiziellen Album "HassLiebe" setzen ZSK ihren Weg in alter Punkrock-Manier fort. Bekannt wurde die Band durch ihre starke politische Meinung in Songs wie "Antifaschista" und "Kein Mensch ist illegal" und auch mit ihrem neuen Longplayer setzen ZSK wieder ein deutliches Zeichen gegen rechts. In jedem Song klingt einerseits die Liebe zur Musik und andererseits ein kleines bisschen Wut mit. ZSK besitzen einen einzigartigen Stil, der gerade durch die Stimme Joshi einen extremen hohen Wiedererkennungswert hat und auch dieses Mal alle Fanschichten mitreißen wird.
Das Duo Tribunal aus Vancouver mag der breiten Welt noch unbekannt sein, aber das fesselnde Debütalbum "The Weight Of Remembrance" ist angeteten, das zu ändern. Im schwarzen Samtgewand des Gothic Doom Metal weben Tribunal düstere Geschichten von ultimativer Verurteilung, nicht enden wollendem Regen und einsamer Verzweiflung.
Mit dem klassisch ausgebildeten Cellisten/Bassisten/Sänger Soren Mourne und dem Gitarristen/Sänger Etienne Flinn bedient sich das Duo mit seinen ziegelsteinschweren, klassischen Doom-Riffs am klassischen Death Metal-Schwere wie z.B. My Dying Bride, allerdings gefiltert durch ein modernes Kaleidoskop. Der Sound ist mit Anspielungen auf die 80er und 90er Jahre sofort vertraut, klingt aber nie retro oder wie eine bloße Hommage. "The Weight of Remembrance" erweckt vielmehr das Gefühl eines sorgfältig komponierten Orchestersatzes, der zu einer bröckelnden, mit Moos bewachsenen Kathedrale passt. Die Vocals des Duos wechseln häufig zwischen geisterhaftem, klagendem Cleangesang, beißendem Kreischen im Black-Metal-Stil und furchteinflößenden Todesrufen.
Das Debüt von Tribunal ist eine unverzichtbare Ergänzung des modernen Doom-Kanons, der sich ausgehend von einer Basis aus erdrückender, tragischer Schwere und Verlorenheit in unendlich viele musikalische Richtungen entwickeln kann. In diesem Sinne hat "The Weight Of Remembrance" die vollendete Atmosphäre einer Band, die in Umfang und Ausführung ihrer Vision weit über ihr junges Alter hinaus ist.
Zu Falcos 40. Geburtstag im Jahr 1997, wurde Out of the Dark in seiner Wahlheimat - der Dominikanischen Republik - das erste Mal live gespielt. Wer den Song so schon vor seiner späteren Veröffentlichung hörte, konnte wohl kaum erahnen, wie sehr die bedrohlich klingende Soundsymbiose von Musik und Stimme im Zusammenspiel mit den dunklen Textzeilen bis heute - über 20 Jahre nach Falcos Tod - nachhallen würde.
Obwohl der Österreicher den Song bereits einige Jahre zuvor fertigstellte, könnte man meinen, er wäre erst im Moment unmittelbar vor seinem tragischem Autounfall 1998 entstanden.
Ein Liedtext, der fast mehr klingt, wie eine Prophezeiung eines Hellsehers.
So vorahnend, dass er bis heute als Grundlage für sämtliche
Spekulationen rund um die Umstände von Falcos Unfalltod dient.
Dem entgegenzustellen sei, dass der Song zumindest zum Teil von Produzent Torsten Börger geschrieben wurde und Falco selbst eine Geschichte über die Flucht in die Drogen, und nicht etwa Todes- oder Suizidgedanken, als übergeordnetes Thema des Songs angab.
In seinem letzten Interview sagte Falco dazu: „Out of the Dark ist autobiographisch – und auch wieder nicht. Es geht um Rauschgift. Ich schrieb den Text aus der Sicht eines Verzweifelten, von dem
die Droge Besitz ergreift, ohne dass ich selbst süchtig bin.“ – Falco im Interview mit der Zeitschrift Bunte (1998)
25 Jahre nach Falco’s Tod erscheint Out Of The Dark am 10.02.2023 als limitierte 10” Vinyl Edition
(Farbe: Glow In The Dark Transparent)
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Das Sony Classical-Debütalbum "Arctic" der international hochgelobten norwegischen Geigerin Eldbjørg Hemsing ist eine musikalische Reise durch die Arktis mit neuer Musik u.a. von den Star-Komponisten Jacob Shea ("The Blue Planet") von Bleeding Fingers Music und Frode Fjellheim ("Frozen"). Zusammen mit dem Arctic Philharmonic Orchestra zelebriert Eldbjørg Hemsing darauf die zerbrechliche und weithin unentdeckte Schönheit eines Ökosystems, das in einem beispiellosen Ausmaß vom Klimawandel bedroht ist. "Die Arktis wird oft als ein schroffer, unbewohnbarer Ort verkannt, dabei handelt es sich um eine Region von einmaliger Schönheit und voller Leben, die auf faszinierende Weise illustriert, wie alles in fragilen Kreisläufen zusammenhängt. 'Arctic' ist eine musikalische Reise durch diesen einmaligen, gefährdeten Naturraum", erklärt Eldbjørg Hemsing. "Ich möchte mit diesem Projekt den Menschen zeigen, wie großartig und schützenswert diese Landschaft ist und auf die Bedrohung durch den Klimawandel hinweisen, die Auswirkung auf uns alle hat." "Arctic" ist voller mitreißender Melodien und beeindruckenden orchestralen Klanglandschaften, die sich beim Anhören des Albums aufbauen, wie die atemberaubenden Lebensräume der Arktis im Lauf der Jahreszeiten. Für die musikalische Gestaltung ihres Albums hat die im norwegischen Valdres geborene Musikerin mit einer Vielzahl an Komponisten zusammengearbeitet und ein einmaliges Album kreiert, das amerikanische Filmmusik mit europäischer Klassik verbindet. So enthält "Arctic" neue Musik von den Filmkomponisten Jacob Shea von Bleeding fingers Music und Frode Fjellheim wie auch neue Arrangements von Melodien der Komponisten Selim Palmgren, Einojuhani Rautavaara, Henning Sommerro, Ola Gjeilo, Ole Bull, Edvard Grieg und James Newton Howard. Aufgenommen wurde das Album in Bodø innerhalb des norwegischen Polarkreises mit dem Arctic Philharmonic Orchestra. "Ich wollte einmalige, einprägsame Melodien mit einem malerischen orchestralen Klang verbinden, der dem großen Panorama der Arktis entspricht, um diese emotionale Geschichte zu erzählen. Entstanden ist eine sehr abwechslungsreiche Art Filmmusik für den Konzertsaal oder ein Soundtrack für eine innere Reise", sagt Eldbjørg Hemsing über die Musik von "Arctic". Das zentrale Werk des Albums ist die 20 Minuten lange "Arctic Suite" des amerikanischen Filmkomponisten Jacob Shea von Bleeding Fingers Music, der zusammen mit Hans Zimmer die millionenfach gespielte, ikonische Musik zu "The Blue Planet" geschrieben hat. In den sechs Teilen der "Arctic Suite" vertont Jacob Shea die einmaligen arktischen Naturphänomene und findet Melodien für "Frozen Worlds" im Winter, die "Aurora" in der Polarnacht oder den "Sunrise" in der Morgendämmerung des Polartages. Er gibt den Fischschwärmen im Malmström einen Klang in "Rush of Life" oder dem poetischen Pfeifen der "Polar Winds" und endet mit einem melancholischen Blick auf aktuelle Veränderungen in "Sea Ice Melting". Komponist Frode Fjellheim ist bekannt von seiner Arbeit zu "Frozen". Er entstammt den Samen, einem Volk, das bereits seit Jahrhunderten den europäischen Polarkreis bewohnt. Für seine Kompositionen "Under the Arctic Moon" und "The Return of the Sun" lässt er sich von den traditionellen Liedern der Samen, den "Joik", inspirieren. In "The Return of the Sun" singt er sogar eine dieser traditionellen Melodien. Die musikalische Reise durch die "Arctic" umfasst weitere neue und farbenfrohe Orchesterarrangements von Werken nordischer Komponisten wie das klangmalerische "Snowflakes" von Selim Palmgren, "Whispering" von Einojuhani Rautavaara, "Dawn" von Ola Gjeilo und "Vårsøg" von Henning Sommerro. "Vårsøg" ist eine bekannte Melodie in Norwegen und steht sinngemäß für die "Suche nach einem neuen Frühling". Das ursprünglich als Folk-Pop Song geschriebene Lied verkörpert damit die Hoffnung auf einen Neuanfang im Leben. Arrangeur Ben Palmer hat die Melodie in eine emotionale Hymne für Violine und Orchester gebettet.
Anfang Februar 2023 legt Knorkator nach: Nummer 5 von 10
Der amerikanische Sozialpsychologe und Professor für Psychologie am Knox College in Galesburg Frank T. McAndrew behauptet, dass sich mit zunehmendem Alter die Fähigkeit des Gehirns verschlechtert, subtile Unterschiede zwischen Akkorden, Rhythmen und Melodien zu machen. Die Alten raunten stets, dass sie mit moderner Musik nichts anzufangen wissen. Darum hat sich Knorkator entschieden, dem vorrangig alten Publikum auch das vor 15 Jahren erschienene 'Das nächste Album aller Zeiten' als großartig klingendes, herausragend anzusehendes Vinyl zu veröffentlichen.
DINA ÖGON ist wie eine Hummel - groß und flauschig und es sollte unmöglich sein, dass sie fliegt, aber sie tut es trotzdem - und zwar ganz einfach. Anna Ahnlund, Christopher Cantillo, Daniel Ögren und Love Örsan haben mit vierzig Fingern in unzähligen schwedischen Rock-, Jazz-, Soul- und Pop-Projekten, Aufnahmen und Tourneen und allerlei anonymer Projekte mitgewirkt. Untereinander haben sie in verschiedenen Konstellationen gespielt, sich gegenseitig unterstützt und in der einen oder anderen Form mehr als ein Jahrzehnt lang assistiert. Aber jetzt haben sie ein Quartett gebildet, das noch bemerkenswerter ist als all die Spielereien, an denen sie bisher beteiligt waren. Wenn so gestandene Musiker selbst einen Versuch wagen, sollte das nach den üblichen Methoden des Marketings eigentlich keine Sensation sein, aber das hier... nun, zum einen ist es so selbstverständlich großartig, zum anderen klingt das neue Album "Oas" genau wie die Summe dessen, was in den 2020er Jahren in Schweden musikalisch fehlt. Und für zu viele Jahrzehnte davor auch, könnte man hinzufügen, zumindest in dieser natürlichen Form. "Oas" sprudelt wie nur wenige Alben, aber ohne zu platzen. Es wird von ihrer Neugier zusammengehalten, sie durchstöbern so viele musikalische Ecken, ohne sich zu verirren, und das gekonnte Spiel schweißt es zusammen. DINA ÖGON prüfen alle Nährstoffe von schwarzer Musik und Pop, aber es ist keine prätentiöse Show, nur ein verdammt lohnender Hörgenuss.
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HEUT IST EIN GUTER TAG. Gegenwart mit Blick nach
vorn. Endlich. Es ist da, das neue Studioalbum: "Heut
ist ein guter Tag".
15 Songs mit geballten Fäusten und für immer Grinsen
im Gesicht. Positive Grundstimmung, ja. Aber kein
zahnloses Happy-Go-Lucky-Statement. Sondern: Wut,
Witz und WTF.
Das neue Album der DONOTS kommt zur richtigen Zeit.
Es ist nicht weniger als eine Wohltat. In ihren
besten Momenten kommt die Scheibe so nah an die
Live-Energie der Band wie keins ihrer vorherigen Alben.
An den entscheidenden Stellen aber ruht sie wie
selbstverständlich in sich und nimmt sich die Zeit, die sie
braucht, um ihre Wirkung voll zu entfalten.
HEUT IST EIN GUTER TAG verbeugt sich zeitgemäß
vor den Old School-Einflüssen der Band: Punk, Rock,
HC, Indie und Pop. Dabei hebt die Platte jedoch alle
Trademarks der DONOTS elegant auf das nächste
Level. Keine Wiederholungen, keine Kompromisse.
Natürlich wurden sämtliche Spielarten der klassischen
DONOTS Sportgitarre ausgelotet. Doch was auf früheren
Platten ähnlich, aber besser zu finden war, wurde sofort
verworfen.
So entstand in liebevoller Kleinarbeit ein Meilenstein der
Bandgeschichte. HEUT IST EIN GUTER TAG ist eine
weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Produzent und
Bandfreund Kurt Ebelhäuser, der schon für Alben wie
"Coma Chameleon" und "Lauter als Bomben"
verantwortlich zeichnete. Beim Mixing der Platte sorgte
das Jungtalent Michel Wern verlässlich dafür, dass HEUT
IST EIN GUTER TAG bei aller Vielfalt wie aus einem
Guss klingt
1000 Robota im Jahr 2022 sind, soviel sei verraten, immer noch Sebastian Muxfeldt, Jonas Hinnerkort und Anton Spielmann. Und was macht eine Band, die schon immer den Zeitgeist angeschrien hat, mit der hochfrequenten Gegenwart? Sie durch den Fleischwolf drehen und ihr die eigene Reflexion vorlegen, genauer: Ein neues Album. Es klingt gewaltig, intensiv und intim zugleich und strahlt eine utopisch finstere Wärme aus. 1000 Robota über das Artwork: Jede Platte ist physisch (per Hand) individuell von uns gestaltet worden. Kein Artwork sieht gleich aus. Durch Heißluft werden handelsübliche Supermarkttüten um die Albumhülle geschmolzen. Faktisch gibt es kein "grafisches Artwork", es ist physischer Natur und schafft sich seine ganz eigene Form, die zu immer wieder neuen, unberechenbaren Oberflächen, Kerben und Strukturen führt, zu einer zusammengeschmolzenen und übersehenen Welt. Wahrscheinlich unsere Welt.
Mit ihrem aktuellen Album "Gods Verging on Sanity" (2020) haben BLACK NAIL CABARET ein musikalisches Ausrufezeichen gesetzt. Obwohl die geplanten Touren der letzten zwei Jahren natürlich auch ein Opfer der Umstände wurden, ist es der Band allein durch Mundpropaganda dennoch gelungen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Dies bietet eine hervorragende Gelegenheit, um ein frühes Juwel ihrer Bandgeschichte in neuem Glanz erscheinen zu lassen:
Als Sängerin Emèse Árvai-Illes und Keyboarder Krisztián Árvai das Album "Pseudopop" im Jahr 2018 auf ihrem eigenen Label veröffentlichten, hatten sie bereits Kunst, Pop, dunkle Harmonien und aufregende Elektronik organisch miteinander verschmolzen. So vergab der ungarische Journalist Mariusz Bari (Planet Damage) die Höchstpunktzahl (10)/10 und schrieb: "BLACK NAIL CABARET waren schon immer auf dem Weg, sich selbst zu perfektionieren, und dieses neueste Album ist der perfekte Beweis dafür, dass sie weder den Anschluss noch die Kontrolle dabei verloren haben."
Was BLACK NAIL CABARET markant von anderen Bands in ihrem Genre abhebt, ist ein Faible für sexuell explizite Provokationen. Dabei gelingt es den Ungarn niemals peinlich oder schlüpfrig zu wirken, sondern ihre gelebte BDSM-Wirklichkeit mit hohem ästhetischen Anspruch künstlerisch abzubilden. Wer in den Rohrschach-Klecksen auf dem Albumcover einen Frosch sieht, sollte vielleicht noch einmal hinsehen.
In eigenen Worten klingt das bei dem Duo wie folgt: "'Pseudopop' ist die Gesamtheit aller musikalischen Einflüsse, die unsere Leben beeinflusst und geprägt hat", schrieben BLACK NAIL CABARET. "Unabhängig von der Stilrichtung haben wir einfach unser Köpfe frei gemacht, uns vom Genregedanken verabschiedet und losgelassen. Es ist ein Hybrid aus dem Chaos, das in uns beiden steckt, und wir möchten meinen, dass im Ergebnis dabei avantgardistischer, zeitgenössischer Pop mit dunklen elektronischen Wurzeln als herauskam."
Bei der Erstveröffentlichung hatte "Pseudopop" bereits fast alles, was ein außergewöhnliches, hervorragendes Werk ausmacht. Es fehlte dem Album lediglich die Reichweite, um auch international die verdiente Beachtung zu finden. Mit dieser Neuauflage durch Dependent mit sorgfältigem Re-Mastering und einem Bonus-Track wird endlich das verdiente Rampenlicht auf BLACK NAIL CABARET und "Pseudopop" geworfen.
Es kommt selten vor, dass eine Band mit ihrem bisher besten Werk ein comeback feiert, aber die finnischen ...And Oceans beweisen hier eindrucksvoll, dass "Cosmic World Mother" aus 2020 eine Symphonie stürzender Dämme kreativer Schleusen war, die in ein neues Gewässer, einen Ozean, wenn man so will, einbrachen.
Alles, was das erste Album seit 18 Jahren Pause von ...And Oceans gut gemacht hat - rasanter symphonischer Black Metal, berauschende Themen, die sich mit der Verbindung zwischen Philosophie und Übersinnlichem befassen, und das für ...And Oceans typisch abenteuerliche Songwriting - schafft "As In Gardens, So In Tombs" in den Schatten zu stellen und neu zu kontextualisieren. Es ist der Sound einer Band, die jedes Quäntchen Schwung mitnimmt und in jeder Hinsicht den Einsatz steigert.
Obwohl ...And Oceans noch nie ein Album zweimal geschrieben haben, klingt ihr neuestes Werk in vielerlei Hinsicht wie eine Gelegenheit für die finnische Gruppe, das, was sie begonnen hat, fortzusetzen und zu verbessern. Symphonischer Black Metal fühlte sich noch nie so spaßig, frei und fantastisch an!
FFV: Dimmu Borgir, Cradle of Filth, Limbonic Art, Children of Bodom, Emperor
Es kommt selten vor, dass eine Band mit ihrem bisher besten Werk ein comeback feiert, aber die finnischen ...And Oceans beweisen hier eindrucksvoll, dass "Cosmic World Mother" aus 2020 eine Symphonie stürzender Dämme kreativer Schleusen war, die in ein neues Gewässer, einen Ozean, wenn man so will, einbrachen.
Alles, was das erste Album seit 18 Jahren Pause von ...And Oceans gut gemacht hat - rasanter symphonischer Black Metal, berauschende Themen, die sich mit der Verbindung zwischen Philosophie und Übersinnlichem befassen, und das für ...And Oceans typisch abenteuerliche Songwriting - schafft "As In Gardens, So In Tombs" in den Schatten zu stellen und neu zu kontextualisieren. Es ist der Sound einer Band, die jedes Quäntchen Schwung mitnimmt und in jeder Hinsicht den Einsatz steigert.
Obwohl ...And Oceans noch nie ein Album zweimal geschrieben haben, klingt ihr neuestes Werk in vielerlei Hinsicht wie eine Gelegenheit für die finnische Gruppe, das, was sie begonnen hat, fortzusetzen und zu verbessern. Symphonischer Black Metal fühlte sich noch nie so spaßig, frei und fantastisch an!
FFV: Dimmu Borgir, Cradle of Filth, Limbonic Art, Children of Bodom, Emperor
"One Day" ist eines der energiegeladensten und komplexesten Alben der kanadischen Hardcore-Legende Fucked Up, obwohl es nur 10 Songs enthält. Fucked Up waren in der Vergangenheit eher für ihre epischen Auswüchse bekannt, von gewaltigen Konzept-Alben bis hin zu 12-stündigen Konzerten - es mag also überraschen, dass ihr sechstes Studio-Album ihr bisher kürzestes ist, geschrieben und aufgenommen innerhalb eines einzigen Tages - was dem Album auch den Titel gab. Man sollte nun aber nicht Spiellänge mit Substanz verwechseln: Der Sound der Band ist nur noch größer geworden, noch härter, mit noch dichterem Melodie-Dickicht. Das Album klingt vollmundig und unmittelbar, mit Musik, die brutal und leidenschaftlich rüberkommt, so wie sie nur Fucked Up machen können. Die Gitarren klingen gigantisch und die musikalische Abenteuerlust, die das epische, üppige "Dose Your Dreams" von 2018 kennzeichnete, ist auch hier sehr präsent. "One Day" ist ein unbestreitbares Werk der Zuversicht von einer Band, die weiterhin auf höchstem Niveau agiert und Musik macht, die garantiert ein Leben lang, und darüber hinaus, hält.
"One Day" ist eines der energiegeladensten und komplexesten Alben der kanadischen Hardcore-Legende Fucked Up, obwohl es nur 10 Songs enthält. Fucked Up waren in der Vergangenheit eher für ihre epischen Auswüchse bekannt, von gewaltigen Konzept-Alben bis hin zu 12-stündigen Konzerten - es mag also überraschen, dass ihr sechstes Studio-Album ihr bisher kürzestes ist, geschrieben und aufgenommen innerhalb eines einzigen Tages - was dem Album auch den Titel gab. Man sollte nun aber nicht Spiellänge mit Substanz verwechseln: Der Sound der Band ist nur noch größer geworden, noch härter, mit noch dichterem Melodie-Dickicht. Das Album klingt vollmundig und unmittelbar, mit Musik, die brutal und leidenschaftlich rüberkommt, so wie sie nur Fucked Up machen können. Die Gitarren klingen gigantisch und die musikalische Abenteuerlust, die das epische, üppige "Dose Your Dreams" von 2018 kennzeichnete, ist auch hier sehr präsent. "One Day" ist ein unbestreitbares Werk der Zuversicht von einer Band, die weiterhin auf höchstem Niveau agiert und Musik macht, die garantiert ein Leben lang, und darüber hinaus, hält.
Tape Es kommt selten vor, dass eine Band mit ihrem bisher besten Werk ein comeback feiert, aber die finnischen ...And Oceans beweisen hier eindrucksvoll, dass "Cosmic World Mother" aus 2020 eine Symphonie stürzender Dämme kreativer Schleusen war, die in ein neues Gewässer, einen Ozean, wenn man so will, einbrachen.
Alles, was das erste Album seit 18 Jahren Pause von ...And Oceans gut gemacht hat - rasanter symphonischer Black Metal, berauschende Themen, die sich mit der Verbindung zwischen Philosophie und Übersinnlichem befassen, und das für ...And Oceans typisch abenteuerliche Songwriting - schafft "As In Gardens, So In Tombs" in den Schatten zu stellen und neu zu kontextualisieren. Es ist der Sound einer Band, die jedes Quäntchen Schwung mitnimmt und in jeder Hinsicht den Einsatz steigert.
Obwohl ...And Oceans noch nie ein Album zweimal geschrieben haben, klingt ihr neuestes Werk in vielerlei Hinsicht wie eine Gelegenheit für die finnische Gruppe, das, was sie begonnen hat, fortzusetzen und zu verbessern. Symphonischer Black Metal fühlte sich noch nie so spaßig, frei und fantastisch an!
FFV: Dimmu Borgir, Cradle of Filth, Limbonic Art, Children of Bodom, Emperor
Am 27. Jänner 2023 erscheint "Einzelhaft" - Falcos erstes Studioalbum auf Vinyl, CD und MC in einer besonderen Deluxe Edition. 1982 auf dem kleinen Wiener Plattenlabel GiG Records veröffentlicht, gilt "Einzelhaft" als ein Meilenstein der österreichischen Popmusik und wird als Falcos bestes Album bezeichnet, wenngleich spätere Alben kommerziell erfolgreicher waren. Das Album klingt auch heute noch frisch, modern und zeitlos. Das Original-Album wurde von niemand geringerem als dem ursprünglichen Produzenten Robert Ponger re-mastered. Die Deluxe Edition beinhaltet darüber hinaus rare Versionen und Remixes von Songs aus dem Album "Einzelhaft". Auf der Doppel-CD ist zudem Falcos allererster Auftritt mit Live-Band als Solokünstler zu hören (Pop-Krone Konzert, 1. Nov 1982 in der Wiener Stadthalle).Besonderes Gustostück für Fans und Sammler ist die limitierte Einzelhaft Deluxe Edition auf Kassette.
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