Am 27. Jänner 2023 erscheint "Einzelhaft" - Falcos erstes Studioalbum auf Vinyl, CD und MC in einer besonderen Deluxe Edition. 1982 auf dem kleinen Wiener Plattenlabel GiG Records veröffentlicht, gilt "Einzelhaft" als ein Meilenstein der österreichischen Popmusik und wird als Falcos bestes Album bezeichnet, wenngleich spätere Alben kommerziell erfolgreicher waren. Das Album klingt auch heute noch frisch, modern und zeitlos. Das Original-Album wurde von niemand geringerem als dem ursprünglichen Produzenten Robert Ponger re-mastered. Die Deluxe Edition beinhaltet darüber hinaus rare Versionen und Remixes von Songs aus dem Album "Einzelhaft". Auf der Doppel-CD ist zudem Falcos allererster Auftritt mit Live-Band als Solokünstler zu hören (Pop-Krone Konzert, 1. Nov 1982 in der Wiener Stadthalle).Besonderes Gustostück für Fans und Sammler ist die limitierte Einzelhaft Deluxe Edition auf Kassette.
Mask Of Prospero melden sich mit ihrem zweiten Longplayer 'Hiraeth' zurück! Das Album ist eine kraftvolle Mischung aus Metalcore und modernem Progressive Metal. Klingt wie Architects, Tesseract oder Textures.
Das Duo Tribunal aus Vancouver mag der breiten Welt noch unbekannt sein, aber das fesselnde Debütalbum "The Weight Of Remembrance" ist angeteten, das zu ändern. Im schwarzen Samtgewand des Gothic Doom Metal weben Tribunal düstere Geschichten von ultimativer Verurteilung, nicht enden wollendem Regen und einsamer Verzweiflung.
Mit dem klassisch ausgebildeten Cellisten/Bassisten/Sänger Soren Mourne und dem Gitarristen/Sänger Etienne Flinn bedient sich das Duo mit seinen ziegelsteinschweren, klassischen Doom-Riffs am klassischen Death Metal-Schwere wie z.B. My Dying Bride, allerdings gefiltert durch ein modernes Kaleidoskop. Der Sound ist mit Anspielungen auf die 80er und 90er Jahre sofort vertraut, klingt aber nie retro oder wie eine bloße Hommage. "The Weight of Remembrance" erweckt vielmehr das Gefühl eines sorgfältig komponierten Orchestersatzes, der zu einer bröckelnden, mit Moos bewachsenen Kathedrale passt. Die Vocals des Duos wechseln häufig zwischen geisterhaftem, klagendem Cleangesang, beißendem Kreischen im Black-Metal-Stil und furchteinflößenden Todesrufen.
Das Debüt von Tribunal ist eine unverzichtbare Ergänzung des modernen Doom-Kanons, der sich ausgehend von einer Basis aus erdrückender, tragischer Schwere und Verlorenheit in unendlich viele musikalische Richtungen entwickeln kann. In diesem Sinne hat "The Weight Of Remembrance" die vollendete Atmosphäre einer Band, die in Umfang und Ausführung ihrer Vision weit über ihr junges Alter hinaus ist.
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Die Meister des hymnischen Rock'n'Roll Black Star Riders sind stolz, ihr neues Album mit dem Titel »Wrong Side Of Paradise« ankündigen zu können. Das Album mit 11 Tracks wurde im Herbst 2021 im Studio 606 in Northridge, Kalifornien und Toochtoon Sound in Redmond, Oregon mit dem Produzenten und langjährigen BSR-Mitarbeiter Jay Ruston aufgenommen.
Mit Ricky Warwick (Leadgesang/Gitarre), Robert Crane (Bass), Christian Martucci (Gitarre) und Schlagzeuger Zak St. John veröffentlicht die Band 2022 ihre erste Single und ein Video mit dem Titel »Better Than Saturday Night« (mit Backing Vocals von Joe Elliott von Def Leppard). Das Video zeigt eine blitzschnelle Performance der viermaligen UK Top 25 Band und lässt den Betrachter ein Standard-Rockvideo-Klischee vermuten, bevor es mit dem Auftritt der rauen Roller Derby Dolls auf den Kopf gestellt wird.
Über das Album sagt Ricky: »Ich bin sehr stolz auf dieses Album, Black Star Riders fünfte Veröffentlichung und die erste mit unserer neuen und aufregenden Beziehung zu Earache Records. Wie alle BSR-Alben ist auch ›Wrong Side Of Paradise‹ eine hymnische Absichtserklärung, angetrieben von wilden Gitarren und donnernden Drums. Ich kann nur über meine eigenen persönlichen Erfahrungen schreiben, über meine Familien, meine Freunde und darüber, wie ich eine Welt sehe, die sich schneller verändert, als wir sie begreifen können. Davon abgesehen glaube ich fest an die Kraft der Positivität, etwas, das in diesem Album widerhallt
Die Meister des hymnischen Rock'n'Roll Black Star Riders sind stolz, ihr neues Album mit dem Titel »Wrong Side Of Paradise« ankündigen zu können. Das Album mit 11 Tracks wurde im Herbst 2021 im Studio 606 in Northridge, Kalifornien und Toochtoon Sound in Redmond, Oregon mit dem Produzenten und langjährigen BSR-Mitarbeiter Jay Ruston aufgenommen.
Mit Ricky Warwick (Leadgesang/Gitarre), Robert Crane (Bass), Christian Martucci (Gitarre) und Schlagzeuger Zak St. John veröffentlicht die Band 2022 ihre erste Single und ein Video mit dem Titel »Better Than Saturday Night« (mit Backing Vocals von Joe Elliott von Def Leppard). Das Video zeigt eine blitzschnelle Performance der viermaligen UK Top 25 Band und lässt den Betrachter ein Standard-Rockvideo-Klischee vermuten, bevor es mit dem Auftritt der rauen Roller Derby Dolls auf den Kopf gestellt wird.
Über das Album sagt Ricky: »Ich bin sehr stolz auf dieses Album, Black Star Riders fünfte Veröffentlichung und die erste mit unserer neuen und aufregenden Beziehung zu Earache Records. Wie alle BSR-Alben ist auch ›Wrong Side Of Paradise‹ eine hymnische Absichtserklärung, angetrieben von wilden Gitarren und donnernden Drums. Ich kann nur über meine eigenen persönlichen Erfahrungen schreiben, über meine Familien, meine Freunde und darüber, wie ich eine Welt sehe, die sich schneller verändert, als wir sie begreifen können. Davon abgesehen glaube ich fest an die Kraft der Positivität, etwas, das in diesem Album widerhallt
Die Meister des hymnischen Rock'n'Roll Black Star Riders sind stolz, ihr neues Album mit dem Titel »Wrong Side Of Paradise« ankündigen zu können. Das Album mit 11 Tracks wurde im Herbst 2021 im Studio 606 in Northridge, Kalifornien und Toochtoon Sound in Redmond, Oregon mit dem Produzenten und langjährigen BSR-Mitarbeiter Jay Ruston aufgenommen.
Mit Ricky Warwick (Leadgesang/Gitarre), Robert Crane (Bass), Christian Martucci (Gitarre) und Schlagzeuger Zak St. John veröffentlicht die Band 2022 ihre erste Single und ein Video mit dem Titel »Better Than Saturday Night« (mit Backing Vocals von Joe Elliott von Def Leppard). Das Video zeigt eine blitzschnelle Performance der viermaligen UK Top 25 Band und lässt den Betrachter ein Standard-Rockvideo-Klischee vermuten, bevor es mit dem Auftritt der rauen Roller Derby Dolls auf den Kopf gestellt wird.
Über das Album sagt Ricky: »Ich bin sehr stolz auf dieses Album, Black Star Riders fünfte Veröffentlichung und die erste mit unserer neuen und aufregenden Beziehung zu Earache Records. Wie alle BSR-Alben ist auch ›Wrong Side Of Paradise‹ eine hymnische Absichtserklärung, angetrieben von wilden Gitarren und donnernden Drums. Ich kann nur über meine eigenen persönlichen Erfahrungen schreiben, über meine Familien, meine Freunde und darüber, wie ich eine Welt sehe, die sich schneller verändert, als wir sie begreifen können. Davon abgesehen glaube ich fest an die Kraft der Positivität, etwas, das in diesem Album widerhallt
In den 1990er-Jahren war Chris Eckman das erste Mal in Harney County, nachdem er die Memoiren des Schriftstellers William Kittredge gelesen hatte. Während Kittredge die Breitwandlandschaft dieses Wüsten-Countys im südöstlichen Oregon feiert, kritisiert er gleichzeitig den rücksichtslosen Verbrauch der Landschaft durch mehrere Generationen Viehzucht seiner Familie. Es ist ein Buch über gescheiterte Träume an einem Ort rauer Schönheit. Nach der Rückkehr von dieser ersten Reise schrieb der Walkabouts-Frontmann den Song "Death At Low Water", der auf dem Chris-&-Carla-Album "Life Full Of Holes" landete. Ein Vorgeschmack auf "Harney County", das Eckman ganz diesem Landstrich gewidmet hat. Er folgt dabei eben jenem Gefühl von Rauheit und Zurückhaltung, das Kittredge in seinem Buch beschreibt. Ursprünglich wollte Eckman, dass das Album wie ",Nebraska" als Dubalbum" klingen sollte. Das ist nicht ganz gelungen, aber für die Geschichten gibt es nun umso mehr Raum zum Atmen.
Wer liebt Belle and Sebastian nicht? Springt dein Herz auch jedes Mal, wenn du ihre Musik hörst? Hast du dich auch zum ersten Mal in Belle and Sebastian verliebt, als du "If You"re Feeling Sinister" auf Repeat gehört hast und hat dieser Song danach auch dein Leben verändert? Wenn du Belle and Sebastian liebst, war "A Bit of Previous" von 2022 ein kleines Geschenk für dich. Belle and Sebastian haben uns bereits eine Fülle von Klassikern geschenkt, so dass man angesichts des Outputs des letzten halben Jahrzehnts, verstreut über EPs, Soundtracks und ein Live-Album (das gleichzeitig eine Greatest Hits-Sammlung war), annehmen könnte, es sei nichts mehr im Tank und es sei an der Zeit, den Tourbus für ein paar Album-Jubiläumsshows anzuwerfen. Aber das wäre ein Irrtum. Wie sich herausstellte, verbrachte die Band die trostlosesten Zeiten der Pandemie miteinander, nutzte die Situation und die Einsamkeit für neue Musik. Sie verwandelten diese Energie in Freude und in einen Herzschmerz, der jeden Moment durchschimmert. Als Zentrum diente ein Raum, der früher eigentlich für den Versandhandel bestimmt war und nun die neue Kreativzelle der Band ist. Aufgenommen in denselben Sessions wie der Vorgänger "A Bit of Previous", fühlt sich das neue Album "Late Developers" nicht wie eine Sammlung von weniger guten Songs an, die nicht gut genug waren, um auf das auf das erste Album zu kommen. Vielmehr ist es ein Beweis für die ungezügelte Kreativität, die die Band während der Aufnahmen entfachte und die das letzte Album nun ergänzt. Während man in einer Album-Info gerne versucht Musik mit markigen Worten zu beschreiben, entzieht sich "Late Developers" den Genres und schwebt zwischen den Welten. Belle and Sebastian hatten schon immer ein Händchen dafür, Musik und Texte so zu kombinieren, dass sie die chaotische Welt der menschlichen Empfindungen perfekt einfangen - ein Soundtrack des Lebens. Und es gibt eine gewisse Leichtigkeit auf "Late Developers", die einen daran erinnert, dass man hier den Experten in Sachen Gefühlswelten zuhört. Stuart Murdoch ist einfach ein meisterhafter Beobachter und Geschichtenerzähler. Es ist bemerkenswert, dass eine Band mit einer derart langen Karriere Musik machen kann, die sich nicht nur unmittelbar anfühlt, sondern auch zwei aufeinanderfolgende Alben, die klingen, als wären Belle and Sebastian auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. "Late Developers" ist ein überzeugendes Beispiel dafür, dass Belle and Sebastian stets auf der Suche nach der perfekten Melodie sind, um uns immer wieder aufs Neue zu verzaubern und um klarzumachen, warum wir uns damals auf den ersten Blick in diese Band verliebt haben.
Wer liebt Belle and Sebastian nicht? Springt dein Herz auch jedes Mal, wenn du ihre Musik hörst? Hast du dich auch zum ersten Mal in Belle and Sebastian verliebt, als du "If You"re Feeling Sinister" auf Repeat gehört hast und hat dieser Song danach auch dein Leben verändert? Wenn du Belle and Sebastian liebst, war "A Bit of Previous" von 2022 ein kleines Geschenk für dich. Belle and Sebastian haben uns bereits eine Fülle von Klassikern geschenkt, so dass man angesichts des Outputs des letzten halben Jahrzehnts, verstreut über EPs, Soundtracks und ein Live-Album (das gleichzeitig eine Greatest Hits-Sammlung war), annehmen könnte, es sei nichts mehr im Tank und es sei an der Zeit, den Tourbus für ein paar Album-Jubiläumsshows anzuwerfen. Aber das wäre ein Irrtum. Wie sich herausstellte, verbrachte die Band die trostlosesten Zeiten der Pandemie miteinander, nutzte die Situation und die Einsamkeit für neue Musik. Sie verwandelten diese Energie in Freude und in einen Herzschmerz, der jeden Moment durchschimmert. Als Zentrum diente ein Raum, der früher eigentlich für den Versandhandel bestimmt war und nun die neue Kreativzelle der Band ist. Aufgenommen in denselben Sessions wie der Vorgänger "A Bit of Previous", fühlt sich das neue Album "Late Developers" nicht wie eine Sammlung von weniger guten Songs an, die nicht gut genug waren, um auf das auf das erste Album zu kommen. Vielmehr ist es ein Beweis für die ungezügelte Kreativität, die die Band während der Aufnahmen entfachte und die das letzte Album nun ergänzt. Während man in einer Album-Info gerne versucht Musik mit markigen Worten zu beschreiben, entzieht sich "Late Developers" den Genres und schwebt zwischen den Welten. Belle and Sebastian hatten schon immer ein Händchen dafür, Musik und Texte so zu kombinieren, dass sie die chaotische Welt der menschlichen Empfindungen perfekt einfangen - ein Soundtrack des Lebens. Und es gibt eine gewisse Leichtigkeit auf "Late Developers", die einen daran erinnert, dass man hier den Experten in Sachen Gefühlswelten zuhört. Stuart Murdoch ist einfach ein meisterhafter Beobachter und Geschichtenerzähler. Es ist bemerkenswert, dass eine Band mit einer derart langen Karriere Musik machen kann, die sich nicht nur unmittelbar anfühlt, sondern auch zwei aufeinanderfolgende Alben, die klingen, als wären Belle and Sebastian auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. "Late Developers" ist ein überzeugendes Beispiel dafür, dass Belle and Sebastian stets auf der Suche nach der perfekten Melodie sind, um uns immer wieder aufs Neue zu verzaubern und um klarzumachen, warum wir uns damals auf den ersten Blick in diese Band verliebt haben.
Selva Discos returns to the LP reissue game with a bang – by giving a new life to the stunning and very sought-after Memória das Águas album by Fernando Falcão. Originally recorded in 1979 in Paris but only released independently in Brazil in 1981, the album comes complete with genre-hopping explorations that swirl around ambient soundscapes, lively jazz, experimental-leanings, Afro-rhythms and a unique blend of Latin grooves and French pop with a Brazilian accent, but it also comes with a story as deeply unique as the music.
To make a long story short, after participating in the political movements against the military regime in 1968 in Brazil, Fernando Falcão left the country and moved to France, where he lived in exile for 15 years. There, after working in music, acting, and sculpting, he involved himself in Jérôme Savary's legendary Grand Magic Circus, where he met his first wife, Valérie Kling. It was from this relationship that a partnership began between the musician and his father-in-law, the artist François-Xavier Lalanne, who guided Falcão in the process of inventing sound sculptures such as the balauê – a horizontal version of the berimbau string instrument whose sound was influenced by a water stream (since there was a hose soaking parts of the balauê wet during the performances). Much of this exploration and experimentation resulted in the album Memória das Águas.
The album still sounds like little else from the time. As audacious and experimental as it is seamlessly listenable, it takes in immersive textures one moment before breaking out into Fela Kuti-esque brass-soaked grooves the next. It’s ultimately a record that captures the spirit and rhythm of Falcão’s homeland combined with the lush production and art-pop approach associated with his exiled home; It’s a polished, well executed and glistening record. Its fusion of African, Brazilian, jazz, pop, classical and avant-garde collides to create a record that spans as many continents as it does genres.
Remastered from the original master tapes, not only the sound but the artwork of Memória das Águas was completely and faithfully restored. Also, the reissue comes with unprecedented liner notes featuring rare photos of the musician and his sound sculptures plus articles that help to explain who Fernando Falcão was and where Memória das Águas sits among other staples of Brazilian music, including one from DJ and selector John Gómez – who helped to connect Selva Discos' Augusto Olivani with Diana Lion, Fernando Falcão's daughter (since the musician died in 2002), for this project. After Memória das Águas, Selva Discos will also reissue another long lost Fernando Falcão LP album – Barracas Barrocas.
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MUSICIANS ON EVERY LOSER: TAYLOR HAWKINS (FOO FIGHTERS), ANDREW WATT (GRAMMY® AWARD WINNING PRODUCER), DAVE NAVARRO (JANE’S ADDICTION), CHAD SMITH (RED HOT CHILI PEPPERS), TRAVIS BARKER (BLINK 182), STONE GOSSARD (PEARL JAM), JOSH KLINGHOFFER (RED HOT CHILI PEPPERS, PEARL JAM), CHRIS CHANEY (JANE’S ADDICTION), ERIC AVERY (JANE’S ADDICTION), DUFF MCKAGAN (GUNS N' ROSES)
ABOUT IGGY POP
Iggy Pop is a singer, songwriter, musician, author, record producer, DJ, and actor whose epic body of work has earned him both worldwide critical acclaim and fanatic cult success
Credited as “The Godfather of Punk”, spearheading the ‘70s punk and ‘90s grunge movements
MUSICIANS ON EVERY LOSER: TAYLOR HAWKINS (FOO FIGHTERS), ANDREW WATT (GRAMMY® AWARD WINNING PRODUCER), DAVE NAVARRO (JANE’S ADDICTION), CHAD SMITH (RED HOT CHILI PEPPERS), TRAVIS BARKER (BLINK 182), STONE GOSSARD (PEARL JAM), JOSH KLINGHOFFER (RED HOT CHILI PEPPERS, PEARL JAM), CHRIS CHANEY (JANE’S ADDICTION), ERIC AVERY (JANE’S ADDICTION), DUFF MCKAGAN (GUNS N' ROSES)
ABOUT IGGY POP
Iggy Pop is a singer, songwriter, musician, author, record producer, DJ, and actor whose epic body of work has earned him both worldwide critical acclaim and fanatic cult success
Credited as “The Godfather of Punk”, spearheading the ‘70s punk and ‘90s grunge movements
YUKU's fourth record in what's becoming a increasingly sought after vinyl-only series of anonymous white labels brings the mysterious Kliptown alias back for a solo release. Extremely fun and versatile 130-140 bpm broken beat weapons.
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Exklusive Wiederveröffentlichung von 'The Somberlain', dem klassischen Debütalbum der schwedischen Melodic Black/Death Metal Band Dissection, das ursprünglich in den Unisound Studios aufgenommen und 1993 veröffentlicht wurde. Die neu gemasterte Version von Dan Swanö, dem ursprünglichen Tontechniker, lässt diesen Black Metal Meilenstein besser als je zuvor klingen!
Exklusive Wiederveröffentlichung von 'The Somberlain', dem klassischen Debütalbum der schwedischen Melodic Black/Death Metal Band Dissection, das ursprünglich in den Unisound Studios aufgenommen und 1993 veröffentlicht wurde. Die neu gemasterte Version von Dan Swanö, dem ursprünglichen Tontechniker, lässt diesen Black Metal Meilenstein besser als je zuvor klingen!
Die "Blue Record" EP enthält 5 Songs: die beeindruckenden Akustikversionen von drei Songs des 2013er Albums ,II" sowie zwei fantastische Coverversionen, "Swing Lo Magellan" (DIRTY PROJECTORS) und "Puttin It Down" (BECK). "Ich habe erst im letzten Jahr damit angefangen, Akustikgitarre zu spielen. Die Idee, dass eine Gitarre Sound in Elektrizität übersetzt und es dann richtig laut wird, mochte ich schon immer. Ich dachte, dass die Akustikgitarre vielleicht ein bisschen zu niedlich für mich ist. Doch nachdem uns einige Gelegenheiten geboten wurden, Akustiksets zu spielen, um die neue Platte zu promoten, habe ich beschlossen, das Ganze als Herausforderung zu betrachten und zu versuchen, akustisch zu spielen und dabei nicht langweilig zu klingen. Schließlich fand ich es schon immer toll, wie Arthur Lee akustisch spielt und fragte mich, ob ich das wohl überzeugend hinbekommen könnte. So wurde ich praktisch durch ein paar Radiosessions dazu gezwungen, mir die Akustikgitarre anzueignen und beschloss, ein paar Songs akustisch aufzunehmen und zu veröffentlichen, weil den Leuten das anscheinend gefiel. Alles wurde in meinem Keller mit nur einem Mikro direkt auf Band aufgenommen." - Ruban Nielson, UNKNOWN MORTAL ORCHESTRA ENG "I only started playing the acoustic guitar last year. I'd always preferred the idea that the guitar converts a sound into voltage and then becomes really loud. I thought the acoustic guitar was a little bit too twee for me or something. But after being offered some opportunities to play various acoustic sessions to promote the new record, in situations where it wasn't possible to record the whole band, I decided to treat it like a challenge to try and play acoustic and not have it be lame. After all I was really into Arthur Lee's ability with an acoustic and started wondering if I could make it sound convincing. Anyway, after being somewhat forced to develop some skill on the acoustic through these various radio sessions and things like that I decided to record some songs acoustically and release them since people seemed to be liking the way I was doing it. Everything was recorded straight to tape in my basement with a one mic set up." - RUBAN NIELSON, UMO
[a] 1 SWIM AND SLEEP (LIKE A SHARK) [ACOUSTIC VERSION]
[b] 2 FADED IN THE MORNING [ACOUSTIC VERSION]
[c] 3 SO GOOD AT BEING IN TROUBLE [ACOUSTIC VERSION]
Stella Sommer, das ist diese Frau, die so zwingend nach Stella Sommer klingt Nach vier Alben mit ihrer Band Die Heiterkeit und zwei Soloplatten übertrumpft sie sich mit ihren 24 neuen Songs auf "Silence Wore a Silver Coat" nun selbst. Auch, was das schiere Volumen, die immer dichtere Stimmung ihres sehr eigenen Universums angeht, an dem sie mit diesem Doppelalbum mit vehementer Konsequenz weiterbaut. Wie bei ihren vorherigen Solowerken ist es auch auf ihrem neuen Album ihr glänzender, dunkel changierender Gesang, der vor wildwachsenden Klanglandschaften leuchtet und ihre stimmliche Ausnahmestellung in Deutschland bestätigt. Immer noch gilt: So hoffnungslos schöne und attitüdelos stolze Popmusik schreibt sonst niemand in diesem Land. Wir hören einmal mehr eine große Songschreiberin und Arrangeurin, die ihre Kunst mit leichter Hand beherrscht, und damit ein gänzlich unangestrengtes, kalkülfreies Meisterwerk schafft. Zum ersten Mal hat Sommer ihr Album mit der ihr eigenen beiläufigen Souveränität auch selbst aufgenommen und produziert, denn warum sollte man das nicht tun, wenn man es kann. "Northern Dancer" und "Was Passiert Ist", ihre beiden jüngsten Werke, solo und als Die Heiterkeit, waren in sich geschlossene, durchkomponierte Alben - dramaturgisch fein konstruiert folgten sie beim Hören wie ein kooperatives Wildpferd am hängenden Führstrick ihrer Erschafferin.
I Prevail haben sich als die Vorreiter ihres Genres etabliert. Das neue Album, das erneut von Tyler Smyth produziert wurde, bietet die Art von stadiontauglichen Riffs, die einem die Zähne aus dem Zahnfleisch
klappern lassen, und unvergessliche, äußerst eingängige Melodien, die sich wochenlang im Kopf festsetzen.
Außerdem mischt die Band abwechselnd geschriene Vocals, die klingen, als wären sie aus den Tiefen der Hölle gekrochen, mit hochfliegenden, gefühlvollen Vocals und zu Herzen gehenden, intimen Texten, die so tief gehen, dass sie das Mark treffen. Das Endergebnis ist ein Album, das den Hörer auf sehr persönliche Weise berührt.
I Prevail haben sich als die Vorreiter ihres Genres etabliert. Das neue Album, das erneut von Tyler Smyth produziert wurde, bietet die Art von stadiontauglichen Riffs, die einem die Zähne aus dem Zahnfleisch
klappern lassen, und unvergessliche, äußerst eingängige Melodien, die sich wochenlang im Kopf festsetzen.
Außerdem mischt die Band abwechselnd geschriene Vocals, die klingen, als wären sie aus den Tiefen der Hölle gekrochen, mit hochfliegenden, gefühlvollen Vocals und zu Herzen gehenden, intimen Texten, die so tief gehen, dass sie das Mark treffen. Das Endergebnis ist ein Album, das den Hörer auf sehr persönliche Weise berührt.
Die mysteriöse Atmospheric Death-Doom-Band JADE entfesselt mit 'The Pacification Of Death' unergründliche Tiefen in klangvoller Verderbtheit sowie atmosphärischer Dunkelheit. Mit unheimlicher Finsternis und überwältigendem Riffing haben Jade ein erstklassiges Genre-Debüt aufgenommen.
Aufgenommen, gemischt und gemastert von Javi Félez in den Moontower Studios, Barcelona (Graveyard, Teitanblood, Foscor, etc.) sowie erstaunliches handgemaltes Artwork des Zeichners Adam Burke (Loss, Occultation, Vektor, Evoken, etc.).
Powermetal:
"...Das Cover weist schonmal in eine gute Richtung, da es auch recht viel Ambiente mit sich bringt. Als ich dann in "Pacification Of Death" eintauchen konnte, wurde trotzdem die Frage nach dem Genre nicht endgültig geklärt. Einerseits fühlt man sich in einigen Momenten an Death Metal erinnert (jedoch nicht der alten Schule aus den USA), viel öfter klingt das jedoch noch Black Metal, aber lässt sich auch hier nicht komplett einordnen. Doch wozu das ganze Geschwafel um das Genre, wenn wir es hier mit einem wirklich hochklassigen Album zu tun haben. Das Trio hat ein Brett eingespielt, das sich nicht so ganz einordnen lässt und das ist auch gut so, denn dadurch wird es spannend. Sechs Kompositionen finden sich auf dem Album und diese sind auch in sich recht abwechslungsreich..."
Rap für Erwachsene? Kann doch jedes Kind! Und ein ganz bestimmtes Nashorn kann das auch: DIKKA
– das rappende Rhinozeros kommt auf seinem Debütalbum „Oh Yeah!“ mit jeder Menge wilder, frecher
und lustiger Songs für starke Kinder. Groß, grau, gutgelaunt, mit dickem Bauch und ordentlich was in der
Birne stellt DIKKA sich dabei nicht auf die Seite der Eltern, sondern nimmt die kleinen Hörer an die Hand
und geht gemeinsam mit ihnen mal den wirklich wichtigen Fragen des Lebens nach
Warum werden irgendwann selbst der leckerste Oma-Kuchen, die knusprigen Pommes und der Ketchup zu
Kakka? Weshalb denken Mama und Papa eigentlich, dass sie alles besser wissen und man immer Hilfe
braucht, wenn man es doch eigentlich längst alleine kann? Wieso immer rosa für Mädchen und blau für
Jungs und nicht mal Grau als Lieblingsfarbe? Und wie sagt man jemandem wohl am besten, wie lieb man
ihn hat?
Aber DIKKA kann noch mehr: Eine Hymne auf alle Superpapas singen zum Beispiel. Das Abendbrot
schon morgens essen oder auf dem Bügelbrett surfen. In Rosinen baden und mit einem Kopfsprung im
Salat landen. Auf dem Flohmarkt ein paar Flöhe kaufen und rückwärts zum Späti an die Ecke laufen, um
dort ein extragroßes Eis zu schlecken. Mit dem Rad zu entspannten Beats durch den Kiez rollen, dass es
jeder sieht – mit schimmerndem Schutzblech, klingelnder Klingel und vor allem mit Helm, denn der schützt
schließlich die Melone. Klare Sache!
„Oh Yeah!“ beinhaltet Songs mit MusikerInnen wie LEA, Sido und Mark Forster.
Ab dem 09.12.2022 auch als LP erhältlich.
Musikrichtung: Musik (Kinder)
Die "Blue Record" EP enthält 5 Songs: die beeindruckenden Akustikversionen von drei Songs des 2013er Albums ,II" sowie zwei fantastische Coverversionen, "Swing Lo Magellan" (DIRTY PROJECTORS) und "Puttin It Down" (BECK). "Ich habe erst im letzten Jahr damit angefangen, Akustikgitarre zu spielen. Die Idee, dass eine Gitarre Sound in Elektrizität übersetzt und es dann richtig laut wird, mochte ich schon immer. Ich dachte, dass die Akustikgitarre vielleicht ein bisschen zu niedlich für mich ist. Doch nachdem uns einige Gelegenheiten geboten wurden, Akustiksets zu spielen, um die neue Platte zu promoten, habe ich beschlossen, das Ganze als Herausforderung zu betrachten und zu versuchen, akustisch zu spielen und dabei nicht langweilig zu klingen. Schließlich fand ich es schon immer toll, wie Arthur Lee akustisch spielt und fragte mich, ob ich das wohl überzeugend hinbekommen könnte. So wurde ich praktisch durch ein paar Radiosessions dazu gezwungen, mir die Akustikgitarre anzueignen und beschloss, ein paar Songs akustisch aufzunehmen und zu veröffentlichen, weil den Leuten das anscheinend gefiel. Alles wurde in meinem Keller mit nur einem Mikro direkt auf Band aufgenommen." - Ruban Nielson, UNKNOWN MORTAL ORCHESTRA ENG "I only started playing the acoustic guitar last year. I'd always preferred the idea that the guitar converts a sound into voltage and then becomes really loud. I thought the acoustic guitar was a little bit too twee for me or something. But after being offered some opportunities to play various acoustic sessions to promote the new record, in situations where it wasn't possible to record the whole band, I decided to treat it like a challenge to try and play acoustic and not have it be lame. After all I was really into Arthur Lee's ability with an acoustic and started wondering if I could make it sound convincing. Anyway, after being somewhat forced to develop some skill on the acoustic through these various radio sessions and things like that I decided to record some songs acoustically and release them since people seemed to be liking the way I was doing it. Everything was recorded straight to tape in my basement with a one mic set up." - RUBAN NIELSON, UMO
[a] 01. SWIM AND SLEEP (LIKE A SHARK) [ACOUSTIC VERSION]
[b] 02. FADED IN THE MORNING [ACOUSTIC VERSION]
[c] 03. SO GOOD AT BEING IN TROUBLE [ACOUSTIC VERSION]
Die Musik von Surprise Chef basiert auf dem Hervorrufen von Stimmungen; ihre lebendigen Arrangements nutzen Zeit und Raum, um Klanglandschaften zu schaffen, die den Zuhörer in ihre Welt einladen. Der unverwechselbare Sound des Quintetts speist sich aus der Filmmusik der 70er Jahre, der funkigeren Seite des Jazz und den Samples, die die Grundlage des Hip-Hop bilden. Sie verschieben die Grenzen des instrumentalen Soul und Funk mit ihrem eigenen Ansatz, der durch unzählige Stunden im Studio, das Studium der Meister und - vielleicht am wichtigsten - durch die "Tyrannei der Distanz", die ihrer Musik eine einzigartige Perspektive diktiert, verfeinert wurde. Mit ihren ersten beiden Alben All News Is Good News und Daylight Savings haben sich die aus der Nähe von Melbourne, Australien, stammenden Musiker eine eingefleischte Fangemeinde erspielt und ihren Sound von ihrem Heimstudio aus in alle Ecken der Welt gebracht. Die Band ist nun bei Big Crown Records unter Vertrag und reiht sich damit in eine Reihe zeitgenössischer und klassischer Sounds ein, die die Musik von Surprise Chef seit ihrer Gründung im Jahr 2017 beeinflusst haben. Surprise Chef besteht aus Lachlan Stuckey (Gitarre), Jethro Curtin (Keyboards), Carl Lindeberg (Bass), Andrew Congues (Schlagzeug) und Hudson Whitlock - das jüngste Mitglied, das von der Percussion über das Komponieren bis zum Produzieren alles macht. Die selbsternannten "moody shades of instrumental jazz-funk" haben von allem etwas: druckvolle Drums, mitreißende Keys, eine Rhythmusgitarre, die man auf einer Studio One-Platte hören könnte, und Flötenlinien, die von einer Blue Note-Session stammen könnten. Aber wenn man einen Schritt zurücktritt und sich die Gesamtheit ihres Sounds und ihrer Herangehensweise anschaut, dann hört und sieht man eine Gruppe, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. In vielerlei Hinsicht verkörpert Surprise Chef die Redewendung "the benefits of limits". Ihre Möglichkeiten waren insofern begrenzt, als es in Südost-Australien nicht viele Leute gab, die instrumentalen Jazz/Soul/Funk machten oder darüber sprachen, geschweige denn Platten herausbrachten. So mussten sie ihren Sound und ihre Herangehensweise in einer Art kreativer Isolation entwickeln, in der sich ein kleiner Kreis von Freunden und gleichgesinnten Musikern gegenseitig befruchtete. "Da wir in Australien so weit weg sind, bekommen wir nur flüchtige Einblicke in die Ursprünge dieser Musik", sagt Stuckey. "Aber als wir ein Label wie Big Crown hörten, wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass man frische, neue Soulmusik machen kann, die nicht super retro oder einfach nur nostalgisch ist." Dieser Ansatz ist auf ihrem neuen Album Education & Recreation deutlich zu hören. Tracks wie "Velodrome" verbinden klobige Drums mit einer ohrwurmverdächtigen Synthie-Linie, die so klingt, als würde sie auf einer Ultimate Breaks & Beats-Compilation zu finden sein, während Nummern wie "Iconoclasts" zeigen, dass sie ein Händchen für die geschmackvolle Nutzung von Raum haben. Vom erdrückenden Intro von "Suburban Breeze" bis zum schwebenden, sanften Bop von "Spring's Theme" haben Surprise Chef ein Album zusammengestellt, das dich durch Höhen und Tiefen der Emotionen führt. Ein lebendiger, die Fantasie beflügelnder Sound! Dem weiten Spektrum dieser Instrumentalmusiksparte wird mit diesem neuen Album ein modernen Klassiker hinzugefügt.
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Yellow Vinyl, Gatefold
Wäre Johannes Oerding nicht großzügig Gold- und Platin dekoriert, hätte er nicht über eine Million Platten und ebenso viele Konzerttickets verkauft und gehörte er nicht zweifellos zur Liga der erfolgreichsten Musiker des Landes - was wäre sein Plan B? Eine Frage, auf die der Hamburger nie eine Antwort hatte, weil er sich keine Alternative zurechtgelegt hat. Es mag starkes Songwriting sein, außergewöhnlicher Fleiß, seine Stimme, die unstillbare Liebe zur Livebühne, Charme oder einfach Glück - Oerdings PLAN A ist aufgegangen. Eine Tatsache, die ihm erst kürzlich richtig bewusst geworden ist. "Ich war ehrlich überrascht, als ich den Award für diese unglaublichen Verkaufszahlen bekommen habe. Ich hatte das nicht auf dem Zettel und hab erst mal geheult wie ein Schlosshund. In dem Moment hat etwas Klick gemacht." Dabei ist der Weg, den der 40-jährige Künstler zurückgelegt hat kein kurzer. Seit 2009 erarbeitet er sich jeden seiner Erfolge hart und erntete 2019 mit dem Platinalbum "Konturen" seine erste Nr. 1 in den Charts. Seine Fans gehen seit Jahren jeden seiner Schritte mit und feiern ihn nicht nur wegen der Radiohits, sondern wegen eines Lebensgefühls, einer Haltung. Es ist das Glas, das immer halbvoll ist, die unbändige Freude am Moment und das Wissen, dass der Johnny auf der Bühne auch der ist, den man in der Kneipe trifft. Umso interessanter ist es, sein kommendes Album PLAN A zu hören, denn er lässt hier, wie er selbst sagt: "noch mehr die Hosen runter". Die Brennweite hat sich geändert. Der Meister des Weitwinkels mit Goldsingles wie "Alles brennt", "Kreise" oder "An guten Tagen", die den Nerv ganzer Pop-Jahre getroffen haben, hat sich auf diesem Album mit Freunden, Familie, Beziehung und sich selbst auseinandergesetzt. "Meine Songs waren immer persönlich, aber diesmal habe ich mich gefragt, was uns menschlich und emotional macht. Es hat vielleicht mit der Zeit zu tun, in der wir seit zweieinhalb Jahren leben oder vielleicht liegt es am Älterwerden - jedenfalls habe ich mich mehr als sonst mit dem befasst, was direkt um mich herum passiert." Belegen lässt sich das mit Texten, die intensiver und zugleich lässiger sind und einer Experimentierfreude, die die Messlatte des letzten Albums locker ein Stockwerk höher legt. PLAN A enttäuscht niemanden, der die ersten Singles des Albums schon in der Playlist hat, aber spielt an anderer Stelle genüsslich mit Gospel, Blues, Country, Disco und 80er-Rock, macht High Fives mit Prince, Springsteen und Swift und zitiert tiefenentspannt Lindenberg, Lennon und Michael Jackson. Die einen wird das an Oerdings Anfänge erinnern, die anderen werden eventuell überrascht sein - aber alle werden ihn hinterher noch ein bisschen besser kennen: "Ich habe alles aufs Album genommen, was aus mir rauskam. Den Kopf auszuschalten und noch mehr nach innen zu gehen, hat einfach Spaß gemacht."Die bereits veröffentlichten Albumtracks haben das Licht am Ende des Tunnels schon mal angemacht: Beide Songs sind Johannes Oerding pur. "Plan A ist aufgrund der politischen Entwicklungen vielleicht ein bisschen untergegangen, aber live geht er umso mehr ab und Kaleidoskop mag ich bis heute sehr, weil er etwas ganz Starkes in mir auslöst. Und die Reaktionen auf den Song zeigen, dass er zur richtigen Zeit kam - ich höre oft, dass die Leute genau so einen Song gebraucht haben. Einen mit Happy End."
Voller Zorn und brennendem Hass, doch gleichzeitig auch erfüllt vom prallen Leben und mit Momenten erstaunlicher Schönheit - IMHA TARIKATs drittes Album "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" deutet seine internen Widersprüche und Konflikte bereits im Titel an. Das Album ist um einen Kern aus typisch deutschem Black Metal entstanden, der ebenso präzise wie trocken und humorlos auf jeglichen Bombast und die oft folkloristischen Untertöne seines nordischen Gegenstücks verzichtet. Dabei stößt IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Vordenker Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât erneut mit seinen einzigartigen Kompositionen auch in tiefere Schichten und unerforschte Dimensionen vor. Während er seinem körperlich schwer fordernden Gesangsstil noch mehr brutal die Kehle zerfetzende Ansätze hinzufügt, bilden ein furioses Drumming sowie das unerbittliche Peitschen von frostig klirrenden Gitarrensaiten das mal eiskalte und dann wieder glühend heiße Fundament von IMHA TARIKAT. Doch während sich Yilmaz' Songs durch die schwarze Leere des Alls winden und drehen, tauchen aus dem Nichts überraschend strahlende Momente und Soli auf, die ihre Ursprünge eher im Heavy Metal, hartem und okkultem Rock und sogar einer Messerspitze Punk haben. Textlich funktionieren IMHA TARIKAT weiterhin als eine Art von verschlüsseltem Tagebuch, in dem Yilmaz seine persönlichen Erfahrungen, sein menschliches Wachstum und seine Faszinationen festhält: "Ich habe mich buchstäblich in den Wahnsinn getrieben, um eine absolut authentische Erfahrung zu erschaffen", beschreibt der Sänger und Gitarrist den Aufnahmeprozess von "Hearts Unchained". Von daher liegt es nahe, dass "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" von inneren Konflikten, seelischem Leid, eskalierenden Emotionen, aber auch von Katharsis und Erlösung handelt. Der brutale schwarze Sound von IMHA TARIKAT war von Anfang an auch als eine Art von emotionalem Druckventil für den Bandgründer Kerem Yilmaz konzipiert. Seine brennende musikalische Leidenschaft zeigt sich ebenso in der rasanten Entwicklung, die Yilmaz' Songwriting mit jeder neuen Veröffentlichung offenbart und das in mehrere Richtungen gleichzeitig expandiert. Während bereits die erste EP "Kenoboros" 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterließ, eroberte die Band auf dem folgenden Demo "Son Mistisizm" (2018) hörbar neues Terrain. Mit dem 2019er Debütalbum "Kara Ihlas" und ihrer folgenden Black Metal Supernova "Sternenberster" (2020) erreichten IMHA TARIKAT dann neue Höhepunkte. Es passt ins Bild, dass es den Deutschen mit "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" gelingt, einen weiteren Gipfel zu erklimmen. IMHA TARIKAT sind drauf und dran, die Welt in schwarze Flammen zu setzen und "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" ist der Funke, der alles entzündet. Bevor alle Gefühle zu Asche und Schlacke zerfallen, lasst sie lieber brennen!
Voller Zorn und brennendem Hass, doch gleichzeitig auch erfüllt vom prallen Leben und mit Momenten erstaunlicher Schönheit - IMHA TARIKATs drittes Album "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" deutet seine internen Widersprüche und Konflikte bereits im Titel an. Das Album ist um einen Kern aus typisch deutschem Black Metal entstanden, der ebenso präzise wie trocken und humorlos auf jeglichen Bombast und die oft folkloristischen Untertöne seines nordischen Gegenstücks verzichtet. Dabei stößt IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Vordenker Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât erneut mit seinen einzigartigen Kompositionen auch in tiefere Schichten und unerforschte Dimensionen vor. Während er seinem körperlich schwer fordernden Gesangsstil noch mehr brutal die Kehle zerfetzende Ansätze hinzufügt, bilden ein furioses Drumming sowie das unerbittliche Peitschen von frostig klirrenden Gitarrensaiten das mal eiskalte und dann wieder glühend heiße Fundament von IMHA TARIKAT. Doch während sich Yilmaz' Songs durch die schwarze Leere des Alls winden und drehen, tauchen aus dem Nichts überraschend strahlende Momente und Soli auf, die ihre Ursprünge eher im Heavy Metal, hartem und okkultem Rock und sogar einer Messerspitze Punk haben. Textlich funktionieren IMHA TARIKAT weiterhin als eine Art von verschlüsseltem Tagebuch, in dem Yilmaz seine persönlichen Erfahrungen, sein menschliches Wachstum und seine Faszinationen festhält: "Ich habe mich buchstäblich in den Wahnsinn getrieben, um eine absolut authentische Erfahrung zu erschaffen", beschreibt der Sänger und Gitarrist den Aufnahmeprozess von "Hearts Unchained". Von daher liegt es nahe, dass "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" von inneren Konflikten, seelischem Leid, eskalierenden Emotionen, aber auch von Katharsis und Erlösung handelt. Der brutale schwarze Sound von IMHA TARIKAT war von Anfang an auch als eine Art von emotionalem Druckventil für den Bandgründer Kerem Yilmaz konzipiert. Seine brennende musikalische Leidenschaft zeigt sich ebenso in der rasanten Entwicklung, die Yilmaz' Songwriting mit jeder neuen Veröffentlichung offenbart und das in mehrere Richtungen gleichzeitig expandiert. Während bereits die erste EP "Kenoboros" 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterließ, eroberte die Band auf dem folgenden Demo "Son Mistisizm" (2018) hörbar neues Terrain. Mit dem 2019er Debütalbum "Kara Ihlas" und ihrer folgenden Black Metal Supernova "Sternenberster" (2020) erreichten IMHA TARIKAT dann neue Höhepunkte. Es passt ins Bild, dass es den Deutschen mit "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" gelingt, einen weiteren Gipfel zu erklimmen. IMHA TARIKAT sind drauf und dran, die Welt in schwarze Flammen zu setzen und "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" ist der Funke, der alles entzündet. Bevor alle Gefühle zu Asche und Schlacke zerfallen, lasst sie lieber brennen!
Ich hasse Musik
Im Dezember 2022 wird das 4. von 10 großartig aufgebrezelten Vinyls einer historisch wertvollen Schallplatte wiedergeboren.
Zur Vorgeschichte: Im März 1857 gelang es einem Franzosen ein Kinderlied mit Hilfe eines großen Trichters einzufangen und mit einer Membran, die die Schwingungen auf eine Schweineborste übertrug, auf eine rußgeschwärzte Walze zu kratzen. Im Januar 2003 gelang es Deutschlands meister Band der Welt Knorkator 12 Lieder in nur 76 Minuten unterzubringen und auf jenes Polyvinylchlorid zu bannen. Es sieht aus wie das beste Gut und es klingt wie ein Tabellenführer.
Jordsjø ist ein Duo aus Oslo, Norwegen, inspiriert von alten Horrorfilmen, deutscher Synth-Musik der 70er, schwedischem Prog, Fantasy-Romanen und der norwegischen Natur. Auf 'Jord Sessions' gibt es ein grundlegendes Thema von Entfremdung, Wurzeln und Träumen - mit einem organischen und dynamischen Sound, der Assoziationen an 70er Prog weckt, mit Spuren von elektronischer Musik und Folk. Viel Flöte, Gitarren und eine große Auswahl an Vintage-Synthesizern verleihen dem Album einen warmen Vintage-Sound, während es immer noch frisch und interessant klingt. Die Band besteht aus Multiinstrumentalist Håkon Oftung (Tusmørke, Black Magic) und Schlagzeuger Kristian Frøland.
CD sowie eine kleine Auflage Coloured Vinyl!
Verschwimmende Traumchroniken Ein Martin Rev Album ist stets eine unberechenbare Überraschung. So verwunderte das 2003er Werk "To Live" mit dem erstmaligen Einsatz schroffer Gitarren statt Synthesizer-Kompositionen und auch wenn Rev auf dem Folge-Album "Les Nymphes" aus dem Jahr 2008 zu seinen traumverhangenen Melodie-Miniaturen zurückkehrt, ist die Platte in ihrer Konsequenz noch einmal radikaler. War Martin Revs Oeuvre zumeist von einem durch und durch minimalistischen Ansatz geprägt, machen die Stücke auf "Les Nymphes" im Vergleich einen fast opulenten, überbordenden Eindruck. Bereits nach den ersten Sekunden des Openers "Sophie Eagle" hat man den Eindruck, eine riesige Sound-Welle aus sich überlagernden Echo-Schleifen, Rhythmus-Loops und Phasenverschiebungen, auf der Melodie-Fragmente und Revs sporadisch auftauchende Stimmenfetzen wie Schaumkronen treiben, würde einen davon schwemmen. Auch die in der kontemporären Clubmusik zu verortenden Verweise, die sich erstmals auf dem Vorgänger "To Live" andeuteten, finden hier ihre Fortsetzung. So hört man auf "Triton" und dem Titelstück "Les Nymphes Et La Mer" auch jene, ob ihrer Härte teils befremdlich anmutenden Gitarren-Samples wieder, die das vorige Album dominierten. Alle anderen Tracks auf "Les Nymphes" sind jedoch vor allem von einer unterkühlten, traumartigen Slow Rave und PostIndustiral Atmosphäre geprägt, die in ihrer dreidimensionalen Breitband-Klanglichkeit mitunter an Werke von Coil erinnern. "Die Ähnlichkeiten von "Les Nymphes" mit House und Dance waren natürlich offensichtlich, obwohl ich nicht speziell danach gesucht habe. Es war wahrscheinlich das erste Werk, das ich von Anfang bis Ende am Computer fertiggestellt habe. Viele der Tracks wurden digital aus interaktiven Programmen und nicht mit Outboard-Geräten erstellt. Die Atmosphäre und der Sound wurden durch viel Lektüre in der griechischen Mythologie inspiriert sowie dem Studium der gleichen Geschichten in verschiedenen Sprachen. Wahrscheinlich war mein mehrjähriger Aufenthalt in Montreal ein starker Einfluss, da es eine französischsprachige Umgebung ist und es in allen Buchläden eine große Auswahl an klassischer Literatur in Französisch und anderen Sprachen gibt." so Martin Rev. Speziell jene Inspiration, die sich aus kulturellen Mythologien speist und auf "Les Nymphes" zu einer, sämtliche Realitäten verschwimmenden Traumchronik wird, macht das Album so anziehend. Man fragt sich mitunter, wie ein ätherisches House oder Techno Album unter Revs Regie klingen würde. Einmal mehr beweist auch dieses Werk die Kompromisslosigkeit, mit der Martin Rev arbeitet und seiner Bereitschaft, stets Risiken einzugehen unter der konsequenten Verweigerung sich nur an einer Ästhetik allein abzuarbeiten. "Les Nymphes" ist fraglos das Album eines Künstlers, der immer auf der Suche ist.
Das neue Album ‚Untamed‘ der französischen Sleaze Rock-Formation BlackRain ist ein ebensolcher Fall. Obwohl mit ihren sechs bisherigen Ver-
öffentlichungen bereits etabliert und auch auf Tourneen (unter anderem mit Europe, Alice Cooper, Scorpions oder Steel Panther) sehr erfolgreich,
legt das Quartett um Sänger Swan jetzt ein Werk vor, das in jeder Hinsicht neue Qualitätsstandards setzt. „Wir lieben den kraftvollen Sound, die
knalligen Drums, diese tolle Mischung aus catchy Melodien und Aggressivität, die ‚Untamed‘ von Beginn an durchzieht“, freut sich Bassist Matthieu de la Roche und benennt auch gleich den Produzenten der neuen Wertarbeit: Hannes Braun, Frontmann der deutschen Hardrocker Kissin`
Dynamite und auch als Tonmeister eine feste Größe. De la Roche: „Hannes sagte zu uns: ´Ich liebe eure Songs, mich begeistert eure Show, ich
weiß genau, wie eure nächste Scheibe klingen sollte!` Dank seiner Hilfe haben wir exakt den Sound gefunden, den wir seit zehn Jahre suchen.“
Veröffentlicht wird ‚Untamed‘ am 25. November 2022 über Steamhammer/SPV. Man sollte sich den Termin im Kalender rot anstreichen!
DAS ORIGINAL ALBUM VON 1997 INKL. SPECIAL-BONUS: "LIVE IN HAMBURG 1997" MIT 9 TRACKS. ZUM ERSTEN MAL AUF VINYL! Nach einer längeren Veröffentlichungspause erscheint im Juli "97 das vierte Album produziert von Hans Platzgumer im legendären Black Box Studio in Frankreich. Wandel und Weiterentwicklung sind der Platte anzuhören, obgleich sie noch immer eindeutig nach Tocotronic klingt. Doch in den Texten wird Abstand genommen von der "Ich"-Litanei früherer Platten,das "Du" kommt stärker zu seinem Recht. Die Songs sprechen von Entfremdung, von sich voneinander entfernenden Menschen, von der Sehnsucht nach Freundschaft. Im Songwriting sind gesungene und instrumentale Teile stärker ineinander verwoben, der Aufbau der Songs folgt einer Dramaturgie, die in enger Korrespondenz zum Text steht. Dirk von Lowtzows Gesang ist ausgefeilter denn je, in der Melodiesetzung, wie in der Phrasierung, wie auch in der Aufnahme. "Es Ist Egal, Aber.." ist der Abschied von den einfachen musikalischen Laut-Leise-Lösung; Tocotronic verfeinern den Umgang mit ihren musikalischen Mitteln - manche sprechen da gern von Reife.
EERIE WANDA ist das Projekt der niederländisch-kroatischen Musikerin Marina Tadic, die mit ,Internal Radio" ihr drittes Album veröffentlicht. Die bildende Künstlerin und Musikerin wird auf dem neuen Album von ihrem Partner Adam Harding (DUMB NUMBERS, KIDBUG) und der Produzenten-Legende Kramer (GALAXIE 500, UNREST, WEEN, DANIEL JOHNSTON) unterstützt. Auf diesen elf Songs wird deutlich, dass Tadic zu der Künstlerin wird, die sie gerne sein möchte und nebenbei noch einige Dämonen austreibt: ,This album is different than anything else I've made. I think I have entered a new chapter. Hope you enjoy." Während ihre früheren Alben eher auf beschwingten, gitarrenbetonten Indie-Pop ausgerichtet waren, klingt ,Internal Radio" wie eine experimentellere, jenseitige, ernsthafte, erwachsene Angelegenheit, die sich in sensibles, emotionales Terrain wagt. Die intimen, persönlichen Songs spiegeln die Einsamkeit wider, die viele von uns in den letzten Jahren empfunden haben, und erinnern an Künstler wie LIDA HUSIK und EDITH FROST.
Vielen erscheint Istanbul als ein von Mythen und Traditionen umrankter Sehnsuchtsort, andere betrachten es als Symbol für wirtschaftlichen Fortschritt. Seit den Gezi Park-Protesten 2013 sieht Westeuropa in der pittoresken Metropole am Bosporus mehr als die Hagia Sofia und andere Kulturdenkmäler. Der Gitarrist Erkin Cavus verbrachte viele Jahre seines Lebens in der riesigen, hochverdichteten und oft hektischen Stadt. Hier hat er Karriere gemacht, an der Seite berühmter Künstler gespielt, ehe er vor rund vier Jahren nach Deutschland zog. Nun setzt Cavus, zusammen mit Reentko Dirks, dem historischen Istanbul ein klingendes Denkmal. Inspiriert von Bildern des berühmten Fotografen Ara Güler (1928-2018), der als einfühlsamer und detailverliebter Beobachter zum Chronisten des Lebens seiner Heimatstadt wurde. Seine Aufnahmen des mittlerweile verblassten, teils unwiederbringlich zerstörten Istanbul und der ehedem höchst unterschiedlichen Stadtteile hängen längst in Museen. Bei der Entwicklung des Repertoires für Istanbul 1900 hat sich das Duo bewusst Zeit genommen. Der stärkste kompositorische "Flow" entwickelte sich in den Wochen vor dem Studiotermin. Die individuelle Form der Stücke, die absichtsvoll konkrete Jazz- wie traditionellen Bezüge vermeidet, "hat sich ungeplant entwickelt", so Istanbul 1900 ist eine atmosphärische Hommage, die mitunter nachdenklich klingt, dann wieder zarte Leichtigkeit suggeriert. Angesichts des Themas Vergänglichkeit und des Umstands, dass Erkin Cavus seiner Heimatstadt nicht ganz freiwillig Adieu sagen musste, ist ein Hauch Melancholie sicher keine Überraschung. Gleichwohl vermeiden die beiden Musiker jedes dramatische Pathos. Ihre Töne zeichnen, ganz im Geist der Schwarzweißa-Fotos Ara Gülers, feine Schattierungen. Selbst wenn sie in "Moda" schwungvoll das Nachtleben der großstädtischen Bohème oder in "Pera" die Dynamik in Straßencafés und -kneipen nach Feierabend imaginieren. Insgesamt entwickelt Istanbul 1900 einen sehr eigenen, subtilen Zauber, den man so nur selten erlebt. Ganz wie die Stadt, die an der Schnittstelle von Orient und Okzident Welten verbindet.
FORTUNA EHRENFELD sind aus der deutschsprachigen Indie Szene nicht mehr wegzudenken. Martin Bechler hat sich mit seiner eigenwilligen Poesie ein eigenes Genre geschaffen und zieht mit unverbrauchter Gelassenheit einen nach dem anderen Pfeil aus dem Köcher.
Mit 'Solo I.' liefert er sein kleinstes aber auch sein klarstes Album ab.
Für die Freunde der schwebenden Fortuna Klavierballaden ist diese Platte der (zweite) Himmel!
Jetzt endlich auch als Vinyl erhältlich!
Viele Songs der Sportfreunde Stiller sind Klassiker und aus der deutschen Musikwelt nicht mehr wegzudenken: „Applaus, Applaus!“, „Ein Kompliment“, „Wunderbaren Jahren“.
Jetzt kommt also „JEDER NUR EIN X“, gesprochen Jeder nur ein Kreuz – das achte Album der Münchner
Band, sehnsüchtig erwartet von Fans und Followern.
Thematisch werden viele Facetten der Sportfreunde Stiller vereint: Der Sport, der Humor, die Haltung,
sowie Lieder, die einfach nur den Moment feiern wollen. Und wie klingt das? – Die ungehobelten Gitarrenbretter, mit denen die Sportfreunde zu Beginn ihrer Karriere das Publikum gegen die Wand klatschten, sind
weniger geworden. Das Album beginnt stattdessen mit Soundtüfteleien und Akustikgitarre, mit Off-Beats
und Bläsersounds. Und doch ist der erste Song „I’M ALRIGHT!“ – zugleich die erste Singleauskopplung
– 100 Prozent Sportfreunde Stiller. „I’M ALRIGHT!“ macht Lust auf mehr: auf der Oberfläche d ie pure
Lebensfreude – und ein paar Ebenen tiefer eben doch ein Nachdenken über die Welt.
Ohne die Möglichkeit, live aufzutreten und auch privat von den vielen Einschränkungen betroffen, verlagerte sich der Fokus von DISILLUSION in den letzten zwei Jahren voll und ganz auf die Band sowie auf die Aufnahme ihres vierten Albums "Ayam". Der Effekt ist hörbar: "Ayam" klingt tiefer, noch vielschichtiger und ausgereifter als seine hochgelobten Vorgängeralben. Der Detailreichtum in der Musik der deutschen Avantgardisten ist jedoch nie ein bloßer Selbstzweck, sondern die Komplexität dient immer dem Song und dem "Malen" von Bildern für das große Kopfkino. Während DISILLUSION enger zusammenrückten, kamen auch alte Gewohnheiten auf den Prüfstand. Um etwas Neues auszuprobieren, überließ die Band den Mix ihres neuen Albums erstmals anderen Händen und Ohren als den eigenen. Die Wahl fiel auf den renommierten Produzenten Jens Bogren (OPETH, KATATONIA, MOONSPELL), was sich einmal mehr als wahrer Glücksgriff entpuppte. Die geradezu magische Fähigkeit des Schweden, die Eigenheiten einer Band deutlich herauszuarbeiten, verlieh DISILLUSIONs ohnehin schon einzigartigen Sound einen hörbaren Feinschliff. So wurde beispielsweise der Gesang in ein klangliches Rampenlicht gestellt. DISILLUSION gründeten sich im Jahr 1994 in Zwickau um Sänger und Gitarrist Andy Schmidt herum. Die Ostdeutschen schafften das seltene Kunststück, sich bereits mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Back to Times of Splendor" im Jahr 2004 einen exzellenten Namen im Bereich des progressiven Melodic Death Metal zu erwerben. Mit dem folgenden Langspieler "Gloria" (2006) gelang der Band ein Quantensprung und eine rasante Evolution in mehrere Richtungen gleichzeitig. Als zuletzt "The Liberation" im Jahr 2019 erschien, beschrieben Kritiker das Album als logische Fortsetzung von "Back to Times of Splendor". In den Songs spiegelten sich 15 Jahre zusätzliche Erfahrung in Andy Schmidts musikalischer Entwicklung wider. "The Liberation" kombinierte die besten Qualitäten von DISILLUSION: Das perfekte Zusammenspiel von massivem Metal verschmolz mit Momenten purer Euphorie aber auch ruhiger Introspektion, die eine klangliche Achterbahnfahrt voller leidenschaftlicher Emotionen erzeugte. Mit "Ayam" segeln DISILLUSION erneut zwischen den Sternen zu neuen Konstellationen der harten Gitarrensounds. Dabei bleiben die deutschen Avantgarde-Pioniere ihrem generellen Kurs treu, werfen aber auch immer wieder den Anker aus, um funkelnde neue Klangwelten zu erkunden. "Ayam" bietet eher eine aufregende Evolution als radikale Revolution. Dieses Album ist ein goldenes Ticket für die außergewöhnliche musikalische Reise des Lebens. Kommt alle an Bord, Anker hoch und Leinen los!
Auf dem dritten Album von Ghost Funk Orchestra klingt jeder Song wie der Soundtrack zu einer Szene aus einem imaginären Film. Die Musik könnte einem romantischen Drama, einem Action-Thriller oder einer modernen Variante eines klassischen Film Noir entstammen. Der sparsame, kaskadenartige Gesang unterstreicht die üppige instrumentale Orchestrierung, komponiert, gespielt, arrangiert und produziert von Multi-Instrumentalist Seth Applebaum. Er nutzt die klanglichen Mittel der Exotica aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts und die der prägnanten Pop-Orchester, die die Hitparaden der 60er und frühen 70er Jahre dominierten. Er vermischt Eindrücke aus dieser vergangenen Ära mit dem Ausdruck seiner aktuellen Erfahrungen als junger Filmemacher im 21. Jahrhundert, wobei er Einflüsse wie Sharon Jones & The Dap Kings und Antibalas aufgreift. A New Kind of Love referenziert die Vergangenheit, ohne zu versuchen, sie nachzubilden. Das 10-köpfige Ghost Funk Orchestra erweckt sein Material zum Leben und läutet mit diesem anspruchsvollen Werk die neue Ära der Band ein.
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Das fünfte Turnover Album Myself In The Way. Der Titelsong kommt mit Gastgesang von Brendan Yates von Turnstile. Myself In The Way entstand aus dem Wunsch von Turnover, ihren Sound weiterzuentwickeln, wobei jedes Werk experimenteller ist als das vorherige. Aber es ist auch ein Nebenprodukt des Wachstums der Band, sowohl als Individuen als auch als Kollektiv. Ausgestattet mit einer Fülle neuer Möglichkeiten, sich kreativ auszudrücken, hat sich die Band der Herausforderung gestellt, ihr bisher ehrgeizigstes Werk zu schaffen. Myself In The Way wurde von Frontmann Austin Getz zusammen mit Will Yip produziert und klingt weitläufiger als alles, was die Band bisher gemacht hat, wobei sie diesmal besonders auf das Sounddesign geachtet haben. Bassist Danny Dempsey hat das Cover-Artwork selbst gemalt, und der langjährige Tour-Gitarrist Nick Rayfield hat einige Songs beigesteuert, um dem Album zusätzlichen Schwung zu verleihen. Das Album enthält auch Gastauftritte von Kollegen und Freunden wie Bre Morell von der in Austin ansässigen Band Temple of Angels auf dem Track Ain't Love Heavy und Brendan Yates von Turnstile auf dem Titeltrack. 2019 veröffentlichten Turnover ihr viertes Studioalbum Altogether das als "ihr bisher schrägstes und zugänglichstes" bezeichnet wurde und die herausragenden Tracks Plant Sugar und Much After Feeling enthält. 2017 wurde ihr gefeiertes Album Good Nature veröffentlicht, das den Hit Super Natural enthält.
Das fünfte Turnover Album Myself In The Way. Der Titelsong kommt mit Gastgesang von Brendan Yates von Turnstile. Myself In The Way entstand aus dem Wunsch von Turnover, ihren Sound weiterzuentwickeln, wobei jedes Werk experimenteller ist als das vorherige. Aber es ist auch ein Nebenprodukt des Wachstums der Band, sowohl als Individuen als auch als Kollektiv. Ausgestattet mit einer Fülle neuer Möglichkeiten, sich kreativ auszudrücken, hat sich die Band der Herausforderung gestellt, ihr bisher ehrgeizigstes Werk zu schaffen. Myself In The Way wurde von Frontmann Austin Getz zusammen mit Will Yip produziert und klingt weitläufiger als alles, was die Band bisher gemacht hat, wobei sie diesmal besonders auf das Sounddesign geachtet haben. Bassist Danny Dempsey hat das Cover-Artwork selbst gemalt, und der langjährige Tour-Gitarrist Nick Rayfield hat einige Songs beigesteuert, um dem Album zusätzlichen Schwung zu verleihen. Das Album enthält auch Gastauftritte von Kollegen und Freunden wie Bre Morell von der in Austin ansässigen Band Temple of Angels auf dem Track Ain't Love Heavy und Brendan Yates von Turnstile auf dem Titeltrack. 2019 veröffentlichten Turnover ihr viertes Studioalbum Altogether das als "ihr bisher schrägstes und zugänglichstes" bezeichnet wurde und die herausragenden Tracks Plant Sugar und Much After Feeling enthält. 2017 wurde ihr gefeiertes Album Good Nature veröffentlicht, das den Hit Super Natural enthält.