Nap Eyes' metamorpher fünfter Longplayer versammelt neun faszinierende Songs, die in den vier Jahren seit "Snapshot of a Beginner" aufgenommen wurden. "The Neon Gate" enthält klassische Themen (das unruhige Zusammenspiel von Physik und Philosophie, umherwandernde Meditationen, Selbstbefragungen, Öffnungen der Surrealität, Videospiele), aber auch Anzeichen für abweichende Impulse in Richtung nichtlinearer Abstraktion und improvisierter Komposition in Langform (was zu ihren bisher diskursivsten, dekonstruiertesten und delikatesten Liedern führt) und erzählerischer und lyrischer Formalität (einschließlich der Adaptionen von dornigen Gedichten von Alexander Puschkin und W. B. Yeats), die den Eindruck vermitteln, dass sich Nap Eyes ebenso gewandelt haben wie ihr Verständnis davon, was ein Lied ist, was es kann und wohin es gehen könnte.
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"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
Coming together as Raz & Afla, Raz Olsher and Afla Sackey converge worlds through their dynamic fusion of electronic and traditional African rhythms, forging a path that is as bold as it is innovative. Rooted in their deep-seated passion for music and cultural exploration, they seamlessly blend their distinct musical backgrounds to create a unique sonic landscape that captivates audiences worldwide.
Raz Olsher is a visionary producer and composer known for his boundary-pushing electronic soundscapes, bringing his expertise in blending diverse musical elements to the duo. His meticulous attention to detail and penchant for experimentation form the foundation upon which Raz & Afla's sound thrives.
Already part of the Wah Wah 45s family with his band Afrik Bawantu, Afla Sackey is an esteemed percussionist and vocalist with roots tracing back to Ghana. He infuses the duo's music with rich traditional African rhythms and melodies. Afla's virtuosity on percussion instruments and his soulful vocals add a visceral, organic dimension to their compositions, creating a mesmerising auditory experience that transcends cultural boundaries.
Together, Raz & Afla defy genre limitations, seamlessly weaving together electronic beats, Afrobeat grooves, and intricate percussive textures. Their music resonates with a deep sense of cultural authenticity and a forward-thinking approach that pushes the boundaries of contemporary music.
Following on from their critically acclaimed full length debut The Cycle, and its subsequent remix project, their sophomore LP, Echoes Of Resistance, finds the duo remaining committed to exploring new sonic territories and creating music that speaks to the universal language of rhythm and melody. Once again, they invite listeners on a journey that celebrates the beauty of cultural exchange and the power of music to inspire and unite.
From more politically conscious cuts like the singles What's Going On? and We Taya, and On Da Phone, which deals with addiction to social media, to dealing with more personal and social issues on songs like ENo Be Me and Ano Be Mumu, Raz & Afla's music is something for the mind, body and spirit, as well as the feet.
There are moments of pure euphoria and unadulterated joy too though, as tracks like Mon Ni Fere, Voodoo Zeezee and Baby Moo inspire elated, tribal dance floor pleasure, and there's still time for a little, good old fashioned loving as Shikor Shikor conjures up the raw emotions of care and affection whilst delivering a hypnotic beat and instantly irresistible vocals from Afla Sackey.
With a growing discography that includes critically acclaimed releases and collaborations with musicians from around the globe, Raz & Afla continue to carve out their place in the international music scene. Their electrifying live performances are celebrated for their energy and the profound connection they forge with audiences, making every show a vibrant celebration of musical diversity and harmony.
Der Thrash-Anteil wurde bis fast auf null reduziert, dafür
zeigte man schonungslos, dass man in den vergangenen
Monaten erneut Fähigkeiten dazugewonnen hatte. Die damals
immer noch junge Band spielte auf einem Niveau, welches
im europäischen Heavy Metal beispiellos war. Nur in Amerika
lieferten Watchtower oder Dream Theater ähnlich kompliziert
arrangiertes Material. In guter Rush Tradition findet man auf
„Steps“ einen langen Song auf der A-Seite (25 Minuten!),
während die B-Seite fünf Tracks und ein Outtro aufweist. Das
Stück „Corridors“ ist ein weiteres Beispiel für die unfassbaren
Fähigkeiten der jungen Musiker. „Steps“ ist insgesamt
eigenständiger als „Life Cycle“, welches noch stark an
Watchtower erinnerte. Durch den Gesang von Franz Herde, der
beim Nachfolger nicht mehr zu hören war, schließt sich hier
das erste Kapitel von Sieges Even.
Aufgenommen wurde „Steps“ 1990 in den Lakeside Studios
von Charlie Bauerfeind, der als Produzent heute bekannt ist.
Trotz des anspruchsvollen Materials war das Album ein Erfolg.
Heute findet man „Steps“ in vielen Listen, wenn es um die
wichtigsten Prog-Metal- oder Progrock-Alben geht. Es war seit
den Originalpressungen auf Steamhammer/SPV nicht mehr
erhältlich! CD und LP wurden separat gemastert, damit jedes
Medium den bestmöglichen Klang entfalten kann.
In vielen nordischen Mythen verfügen Stimmen über magische Kräfte. Unter dem Namen WHISPERING VOID erforscht und verkörpert ein Kollektiv renommierter Musiker von Norwegens Westküste auf ihrem Debütalbum "At the Sound of the Heart" diese alten Traditionen. Alle Bandmitglieder brachten einen Teil ihres musikalischen Hintergrunds in WHISPERING VOID ein: Die unverwechselbaren Stimmen von WARDRUNAs Lindy-Fay Hella und ihrem männlichen Gegenpart Kristian "Gaahl" Espedal ziehen Zuhörer mit einer enormen Bandbreite an Techniken und Tönen unwiderstehlich in ihren Bann. Gitarrist Ronny Stavestrand und ENSLAVED-Schlagzeuger Iver Sandøy kombinieren auf "At the Sound of the Heart" unter anderem Ambient, psychedelischen Prog und Rock mit Klängen aus dunklem Folk und Metal zu etwas, das im Kern nordisch klingt, aber über die vielen bereits erforschten Sounds hinausgeht. Der kreative Funke, der das Feuer von WHISPERING VOID entfachte, kam aus einer langen Zeit musikalischer Experimente von Ronny Stavestrand. Der Gitarrist hatte viele Jahre in der legendären Underground Black Metal Band TRELLDOM des herausragenden Sängers Kristian "Gaahl" Espedal verbracht. Espedal war mit GORGOROTH zu notorischem Ruhm gelangt und hat inzwischen mit GAAHLS WYRD einen weiteren eigenen Kanal für seine Kreativität etabliert. Daher lag es für Stavestrand nah, Espedal um dessen Mitwirkung bei WHISPERING VOID zu bitten. Der Sänger stimmte zu und als bei der gemeinsamen Erkundung neuer Klangdimensionen der Bedarf nach einer weiblichen Stimme aufkam, war Gaahl aufgrund seines früheren Mitwirkens bei WARDRUNA sofort bewusst, dass die charakteristische, kraftvolle Stimme von deren Frontfrau Lindy-Fay Hella, die sie auch in ihren eigenen Projekten einbrachte, perfekt zu WHISPERING VOID passen würde. Zum Glück folgte die Sängerin gerne dem Ruf des Duos. Das Quartett wurde schließlich durch Iver Sandøy als Schlagzeuger und Bassist komplettiert, der sein makelloses musikalisches Feingefühl und Timing schon vor einigen Jahren in den Dienst von ENSLAVED stellte, und sich zuvor bereits mit der progressiven Band EMMERHOFF & THE MELANCHOLY BABIES einen Namen gemacht hatte. Das Ergebnis ihrer kollektiven Studioexperimente und ihres kontinuierlichen Austauschs ist eine einzigartige Mischung aus den diversen Einflüssen, welche die Bandmitglieder repräsentieren.
Norwegian pianist Eyolf Dale’s lateral approach to composition is given full range on his beautiful new album. Featuring his trio with the Norwegian Radio Orchestra, conducted by Edition Records artist Japanese maestro Miho Hazama, The Space Between Two Notes is a nuanced investigation of sound and space.
Eyolf Dale, the renowned Norwegian pianist and composer, releases his latest album, The Space Between Two Notes, his 7th album released under Edition Records. This new album elegantly reimagines selections from Dale's celebrated trio albums, Beingand The Wayfarers, with rich orchestral arrangements featuring the Norwegian Radio Orchestra, conducted by fellow Edition artist, Miho Hazama.
The Space Between Two Notes explores a mesmerising blend of jazz and classical music, harmoniously integrating the intimatedynamics of a trio with the grandeur of an orchestra.
The album is an exploration of musical intervals—the nuanced spaces between notes—which shape the auditory landscapes of Dale’s compositions. This approach sets it apart from traditional jazztropes, which often emphasize vertical structures, like chords and melodies. Dale, however, crafts his music horizontally, focusing on the relationships and distances between sounds.
Eyolf Dale’s approach to music is profoundly influenced by his rich musical upbringing and an early fascination with the varied textures of sound: from the intricate works of Pat Methany to the vibrant tones of Norwegian jazz. This diverse background informs his unique musical language, which is not confined by genre but instead resides in the intriguing liminal space between established musical traditions.
The album features not only Dale's pianistic finesse but also the empathetic interplay of his trio, including Audun Kleive on drums,whose sensitive accompaniment ensures the music's purity of expression. As Eyolf points out "One of the most challenging aspects, in my opinion, of blending classical and jazz elements lies in the delicate balance of the drummer's cymbals.” Together,they achieve a unity of sound that transcends the sum of its parts, further enriched by the poised bass playing of Per Zanussi andthe orchestral collaboration. This synergy allows the music to unfold naturally, each note and silence carefully articulated to communicate more than mere melody.
Limited Edition Orange Coloured Vinyl.
Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
Aus den Tiefen von Post Punk, Cold Wave und Dancefloor meldet sich Levin Goes Lightly mit neuem Album zurück: Numb ist der Titel des mittlerweile fünften Longplayerst. In den für ihn so charakteristischen schrägen Bildern erzählt Levin Goes Lightly von toxischen Beziehungen, dunklen Lebensabschnitten und der großen Liebe. Der melodische Gesang wechselt zwischen Deutsch und Englisch, das musikalische Grundgerüst sind treibende, elektronische Beats, kühle Synthesizer, und gleichzeitig warme Orgeltöne und wavige Gitarrenparts. Im Song "Headbanging" fragt er "Is it beautiful when it"s sad? / Ist es so schön, weil es so traurig ist?" - und liefert doch selbst den Beweis, dass bittersüße Traurigkeit schön und trotzdem sehr tanzbar sein kann. Die Songs handeln von tief im Meer lebenden Liebenden (oder Seeungeheuern?), die gemeinsam nur zum Licht streben oder die so lange in die Sonne blicken, bis sich ihnen ein gemeinsamer Fleck ins Auge einbrennt - "damit man sich an diesem Fleck für immer erkennt". Darüber, dass man einsehen muss, dass man selbst das Chaos ist, auch wenn man noch so sehr dagegen ankämpft und über Hände, die nur dann nicht taub sind, wenn sie den andern berühren. Engel, die doch nur schrecklich sind und sich auflösen im Rausch. Levin Goes Lightlys Musik ist sophisticated und treibend, seine Auftritte immer schweißtriefend und glamourös. Bei einigen Songs denkt man an die frühen New Order, Boy Harsher oder Grauzone und an die Wärme von Beach House. Das Songwriting ist wie bei den vorherigen Alben geprägt von musikalischer Vielseitigkeit und tiefgründigen, aber auch merkwürdigen Texten. Mit seinen melancholischen Melodien, oft begleitet von kraftvollen Beats, gelingt es ihm tiefe Emotionen einzuweben. Über fünf Alben hat er seinen Sound weiterentwickelt: Vom Lo-Fi zu Postpunk, von Englisch zu Deutsch und wieder zurück. "Numb" ergänzt seinen musikalischen Kosmos um Stücke, die sich nun wieder eher beim düsteren Dance- und Electronic-Sound eines John Maus ansiedeln. Die von ihm entworfenen Klangwelten sind dabei immer treibend und hypnotisch - eine Art Cold Wave, bei dem einem warm ums Herz wird.
- Bakerste Benk - Bjorn Eidsvag
- Langt Innpa Ville Heii - Sondre Bratland
- Lektie Fra Alle Helgens Messe - Nordstrand Kirkekor
- Een Dobbel Deylighed - Erik Bye
- Akk Mon Min Vei Til Kanaan - Skruk/Varsog
- Kilden - Ragnar Vigdal
- Pa Karl Johan - Det Norske Kammerkor Og Ytre Suloens Ja
- En Salme Fra Fordomte
- Haveprat Bjorn Eidsvag
- Da Barna Forsvant - Sigvart Dagsland
- Mitt Hjerte Hamrer Og Hamrer - Kari Bremnes
- Han Rakk Ikke A Elske - Jorn Simen Overli
- Slipp Mine Floyter Fri - Skruk Og Altiplano
- Nærmere Deg, Min Gud - Ole Paus
- Festung Europa - Sigvart Dagsland
- Min Dod Er Mig Til Gode - Iver Kleive Og Knut Reiersrud
- Scene I Skogen - Kari Bremnes
- Dilelol - Amel Kthyer, Halla Bassam/Eva Dahlgren
- Weakness (Is A Thing Called Man) - Knut Reiersrud
- The Carmel Of My Soul - Rim Banna
- Earth - Mahsa Vahdat Og Mighty Sam Mcclain
- Kyrie
- Summer Came With You - Maria Solheim
- Vær Her For Meg - Ellen Sofie Hovland
- Grat Og Dans - Solveig Slettahjell/Tord Gustavsen
- My Ruthless Companion - Mahsa/Marjan Vahdat/Kronos Quar
- Every Child Is A Prophet - Haneen Ayoub/Marthe Valle
- Hjerterota - Sarah Camille
- Me Va Samen - Randi Tytingvag Trio
- Inst Inni Meg - Tuva Syvertsen/Andreas Utnem
- Uprovde Friheter - Maria Mohn
„Misfits“ ist das siebzehnte Studioalbum von The Kinks, das im Mai 1978 veröffentlicht wurde. Die
Aufnahmen begannen im Juli 1977 im KONK-Studio der Band in London und etablierten weiterhin die
Mainstream-Rockrichtung, die 1977 mit Sleepwalker eingeführt wurde. Das Album markierte eine Zeit
bedeutender personeller Veränderungen: Der langjährige Bassist John Dalton verließ die Band nach der
Veröffentlichung von Sleepwalker, ist aber immer noch auf mehreren Stücken zu hören, die während dieser
Aufnahmen entstanden. Er wurde nur für ein Album durch Andy Pyle ersetzt. Das Album war auch das
letzte, auf dem der Pianist John Gosling zu hören war.
Die Singles und herausragenden Stücke – „Misfits“, „Rock ’n’ Roll Fantasy“, „Live Life“ und „In a Foreign
Land“ – behandeln Themen wie Entfremdung, Widerstandskraft und die Kämpfe des Alltags. Kritiker
lobten das introspektive und oft ergreifende Songwriting und die Texte und erkannten das Album als eines
der nachdenklichsten und persönlichsten Werke der Band an.
Misfits nimmt in der Diskographie der Kinks einen wichtigen Platz ein und zeigt ihre anhaltende Relevanz
und Anpassungsfähigkeit in der sich verändernden Musiklandschaft der späten 1970er Jahre. Das Album
wurde von allen Original-¼-Zoll-Bändern neu gemastert.
In vielen nordischen Mythen verfügen Stimmen über magische Kräfte. Unter dem Namen WHISPERING VOID erforscht und verkörpert ein Kollektiv renommierter Musiker von Norwegens Westküste auf ihrem Debütalbum "At the Sound of the Heart" diese alten Traditionen. Alle Bandmitglieder brachten einen Teil ihres musikalischen Hintergrunds in WHISPERING VOID ein: Die unverwechselbaren Stimmen von WARDRUNAs Lindy-Fay Hella und ihrem männlichen Gegenpart Kristian "Gaahl" Espedal ziehen Zuhörer mit einer enormen Bandbreite an Techniken und Tönen unwiderstehlich in ihren Bann. Gitarrist Ronny Stavestrand und ENSLAVED-Schlagzeuger Iver Sandøy kombinieren auf "At the Sound of the Heart" unter anderem Ambient, psychedelischen Prog und Rock mit Klängen aus dunklem Folk und Metal zu etwas, das im Kern nordisch klingt, aber über die vielen bereits erforschten Sounds hinausgeht. Der kreative Funke, der das Feuer von WHISPERING VOID entfachte, kam aus einer langen Zeit musikalischer Experimente von Ronny Stavestrand. Der Gitarrist hatte viele Jahre in der legendären Underground Black Metal Band TRELLDOM des herausragenden Sängers Kristian "Gaahl" Espedal verbracht. Espedal war mit GORGOROTH zu notorischem Ruhm gelangt und hat inzwischen mit GAAHLS WYRD einen weiteren eigenen Kanal für seine Kreativität etabliert. Daher lag es für Stavestrand nah, Espedal um dessen Mitwirkung bei WHISPERING VOID zu bitten. Der Sänger stimmte zu und als bei der gemeinsamen Erkundung neuer Klangdimensionen der Bedarf nach einer weiblichen Stimme aufkam, war Gaahl aufgrund seines früheren Mitwirkens bei WARDRUNA sofort bewusst, dass die charakteristische, kraftvolle Stimme von deren Frontfrau Lindy-Fay Hella, die sie auch in ihren eigenen Projekten einbrachte, perfekt zu WHISPERING VOID passen würde. Zum Glück folgte die Sängerin gerne dem Ruf des Duos. Das Quartett wurde schließlich durch Iver Sandøy als Schlagzeuger und Bassist komplettiert, der sein makelloses musikalisches Feingefühl und Timing schon vor einigen Jahren in den Dienst von ENSLAVED stellte, und sich zuvor bereits mit der progressiven Band EMMERHOFF & THE MELANCHOLY BABIES einen Namen gemacht hatte. Das Ergebnis ihrer kollektiven Studioexperimente und ihres kontinuierlichen Austauschs ist eine einzigartige Mischung aus den diversen Einflüssen, welche die Bandmitglieder repräsentieren.
Die britische Sängerin, Songwriterin, Multi-Instrumentalistin und Produzentin Fabiana Palladino veröffentlicht am 5. April 2024 ihr selbstbetiteltes Debütalbum bei Paul Institute / XL Recordings. Das Album entstand nach dem Ende einer langen Beziehung und setzt sich mit komplexen Fragen zu Liebe und Einsamkeit in Beziehungen auseinander. Das Ergebnis sind 10 Songs, die sich von den großen R&B-, Soul-, Pop- und Disco-Studioproduktionen der 80er und 90er Jahre inspirieren lassen, gefiltert durch einen modernen Blinkwinkel. Es ist eine intime Platte, die die Toughness und Weiblichkeit von Janet Jackson auf ihrem 1986er Album "Control" und Annie Lennox" bei "DIVA" ausstrahlt, das klassische Songwriting von Kate Bush und Joni Mitchell aufgreift und die romantischen Motown-Duette von Marvin Gaye und Tammi Terrell unterläuft, um die Normativität in Beziehungen zu hinterfragen. Das von Palladino selbst geschriebene und eigenproduzierte Album enthält Beiträge von renommierten Musikern und engen Freunden, darunter vom Mitbegründer des Paul Institute, Jai Paul, dem legendären Session-Bassist Pino Palladino (Fabianas Vater), ihrem Bruder und Yussef Dayes-Bassisten Rocco Palladino, dem bekannten Schlagzeuger Steve Ferrone sowie Streichern von Rob Moose. Fabiana Palladino hat in den letzten Jahren als gefragte Session-Musikerin für Acts wie Jessie Ware, Sampha, SBTRKT oder Laura Groves gearbeitet, während sie in ihrer eigenen Musik intensiv nach Pop-Perfektion strebt. Im vergangenen Jahr war sie Teil von Jai Pauls Band für sein lang erwartetes Live-Debüt, sowie Support-Act der gefeierten Shows.
- Heart Of Tin
- Aberfan
- Movement
- Richard E Grant
- Salvation Xl
- Taking Stones To Joe’s House
- Double Island
- At The Lake Ft. The Golden Dregs
- Flight
- Bluff
In Cornish slang it is said that things get done ‘dreckly’; that is, not now, not necessarily tomorrow, but, at some indefinite point...in the future...soon...
Fitting then that when Bristol’s Langkamer decamped to their de facto home-from-home in the picturesque south-west seaside town of Falmouth to record their third album in as many years (with an EP thrown in there too) - there was no particular need to rush things: “The process was much slower and more considered for Langzamer.”, drummer/vocalist Josh Jarman explains: “The first two albums felt pretty urgent, and each was finished in about 6 months, but this one feels a lot more deliberate. It’s taken us two years to get this done.”
Equally fitting too that Langzamer kicks off proceedings with ‘Heart of Tin’: the first bars are languidly lugubrious, so deliciously plucked-out and scuzzed-up that they linger in the air like passing smoke, magically, slowing time down to their own assured and steady will. And in so much time, that also feels like no time at all, comes an opening line of such stark, disarming confessionalism as might be found in the David Berman/Silver Jews songbook: “Do you want the good news or the bad news first? // They’re both bad news, but the bad is worse” It’s Langkamer in a nutshell: embattled, heart-on-sleeve Slacker Rock slaked with twinges of fret-sliding Americana, yet deeply embedded in the folk mythologies, colloquialisms and experiences of the band’s West Country roots.
Throughout Langzamer, confronting the listener again and again is this conflict between the band’s breezy, melodic charm, and the threat of something more sinister lurking in the undergrowth. While those more familiar with Langkamer’s oeuvre to date will have already come to know and love their often self-deprecating yet witty lyricism, the songs on Langzamer take this trademark ebullient gloominess to more challenging plains: “Principally this is an album about grief, and everything that entails...” explains Jarman. “in a sense death brought these songs to life.”
This thread is felt no more so than on ‘Salvation XL’. Inspired by a “particularly bad batch of food poisoning I had in Morocco”, Jarman explains, and beginning with the memorable opening line, “Jesus came to me a Burger King in Marrakech”, the band wind their way through the ‘big topics’: death and God.
“This trip was shortly after a few of my friends had passed away, and I think a lot of my thoughts and actions at that time were being influenced by my grief without me realising it.”, he explains, “Whenever I dwell on grief, and how death has given my life a new context, I come back to that. The ongoing battle between agnosticism and atheism. I wasn’t raised in a very strict religious home, but I come from a long line of methodists, and it’s interesting to think about the way theism and religion have shaped my life without me knowing it. I think that’s being channelled on this album a lot. The uncertainty that comes with disbelief.”
Our collective mortal frailties are also felt on lead single ‘Richard E Grant’. With a trademark bittersweetness, a track that begins as an appreciation of the actor’s humorous social media presence unfolds as a study on “finding healthy coping strategies to deal with loss.”. Elsewhere, ‘At The Lake’ - to the tune of mournful, folk-like balladry - explores binge-drinking culture and the troubled association between unhealthy behaviour and creativity. The listener is left in no mind as to the meaning behind the references to James Joyce and Janis Jopin as “souvenirs stolen from the dark”.
With themes as weighty as these strewn across the album’s 10 tracks, It seemed like a particularly astute move then for the band to personally approach Ben Woods, founder of the Golden Dregs, to assist on production duties. Not only would the delicate intimacies of Woods’ main project - see 2023’s On Grace & Dignity for reference - add an appropriate moodiness, but Woods was also born and raised in Cornwall, where the album was recorded; amidst “eating pasties” and breaks by the sea, Woods and the band transformed the vaults underneath iconic Falmouth venue The Cornish Bank into a makeshift studio for a weeks’ worth of recording. Occasionally friends would drop by to lighten the load; Zander Sharp tracking violin on ’Double Island’ and ‘Flight’; Josh Law and Ben Sadler of Breakfast Records labelmates Getdown Services, both of whom contribute to the soul-stirring ‘mountain’ chorus on ‘Aberfan’.
When compared to the brightness of 2023’s The Noon and Midnight Manual, Woods’ influence on the record seems indisputable. On the aforementioned ‘At The Lake’, for instance, which features backing vocals from Woods. Or, most acutely, on the piano strains of harrowing closer ‘Bluff’, a track with such chilling, spectral severity as to effect the band’s most heartbreaking effort to date. While it’s particularly sombre note on which end proceedings, it's also an appropriate one: Langzamer bravely stands tall as their most restrained, matured, and sincere collection to date. And almost by virtue of its impeccable honesty, those moments of sunshine-joy that creep through the cracks feel that much more golden.
Chita, the third album proper by Japanese guitar pop trio Usurabi, is their most elegant, stylish confection yet. Over the past four years, Toshimitsu Akiko (vocals, guitar), Kawaguchi Masami (bass) and Morohashi Shigeki (drums) have been recording, playing live, and releasing songs of rare melodic warmth, centring Toshimitsu’s unique musical vision, where melancholy and joy can co-exist, a split-second flick of her wrist switchblading the guitar from languorous sweetness to overloaded rock action.
Chita expands on the smartly sculpted pop and rock songs found on their previous albums, Remains Of The Light (2021) and Outside Of The World (2023), while infusing the music with more of the rough- housing energy that also coursed through the live CD, Once In A Red Room, they self-released in January 2024. There’s still a through-line, of course, that connects the music here to Toshimitsu’s earlier groups, Doodles and Animone, but Chita feels more deeply like a sussed, sharp take on the crumbling edges of sixties psychedelic folk and rock: the harmonica that blasts through the opener, “Bansho”, is pure Dylan in effect.
One of the many smart things about Usurabi, though, is that they never feel beholden to the historical moment. Soon after “Bansho”, we encounter “TurnOff”, a lush pop song that turns on a dime, with Toshimitsu tearing fuzztone notes from six strings that are like a more folk-reverent Kaneko Jutok. And there’s something about the guitar and bass riff that doubles through the thrilling two-and-a-half minutes of “Hakanonaka” that’s a dead ringer for the Only Ones. Flip the record, and things get more expansive, the spindly jangling of the title song spiralling ever inwards, before the sweet, sugary rush of “Kanata” resolves to the martial rhythms that pulse through “Aseranai”, winding the album down to its poetic, becalmed resolution.
A unique, dreamy Dutch-language indie-folk record reminiscent of Jessica Pratt and Joni Mitchell.
Catbug is the project of singer-songwriter Paulien Rondou who grew up in Duisburg, a Belgian village near Tervuren. After completing her 'Cabaret' studies at the Antwerp Conservatory, Paulien moved to her mother and stepfather's little farm in Westmalle. Although she left without any specific goal in mind, it didn't take long for the first wonderful songs to originate in this environment.
Catbug released her debut album Universe back in 2018. A record that immediately put her on the map within the Belgian music landscape. "Since the release of King Fisher, Catbug's first song, we have been sitting here on the edge of our seats", Radio 1 wrote about it at the time. Despite the fact that her musical career had clearly taken a direction, Paulien did not feel comfortable living the big city life. That said, it didn't take long before she left Antwerp behind to run the organic farm De Paardebloemhoeve in Malle. As it turned out, that farm was the ideal habitat for Paulien to work on her first Dutch-language album slapen onder een hunebed peacefully and quietly. This album was also well received in Belgium and was even picked up by Japanese label Think!Records. In one way or another, Catbug's music reached the Japanese label and, upon their request, several hundred vinyls were immediately sent out to Japan. In no time, all vinyls were sold out. Despite the fact that Catbug's lyrics are sung in Dutch, the people in Japan love her music.
Now, three years later, there's the brand new album Musjemeesje. The album has become an ode to all the birdson and around the farm, which again served as the breeding ground for all the new songs. One winter day in 2021, Paulien was given a pair of binoculars as a gift and decided to learn as much as she could about the birds on and around the farm. Soon she learnt to recognize the distinctive sounds and ways of flying of many different species, and a separate story began to form with each bird. There was something in them that Paulien identified with, and she wanted to try to map it out. This is where the idea was born of writing an album of songs about birds. "Birds always manage to uplift and inspire me with their crazy habits and their twittering. They reach out to the child in myself", Paulien added herself. For this album, Paulien worked with producer Aiko Devriendt again, who also did the mix. They recorded the album in pianist Guy Van Nuyten's studio and just like they did the last time, a conscious choice was made to keep it sober. Less is more. This resulted in a unique, dreamy Dutch-language indie-folk record reminiscent of Jessica Pratt and Joni Mitchell.
Field Music will release Limits of Language, their first album of new music for almost four years. Back in 2022, the touring cycle for the Flat White Moon album ended with a sense of finality. For the first time since the Mercury-nominated Plumb ten years earlier, Peter and David had no plan for what, if anything, would come next. However, after six years of continuation, they were clear that if Field Music was to carry on then it would have to be different, in both sound and scope.
Field Music will release Limits of Language, their first album of new music for almost four years. Back in 2022, the touring cycle for the Flat White Moon album ended with a sense of finality. For the first time since the Mercury-nominated Plumb ten years earlier, Peter and David had no plan for what, if anything, would come next. However, after six years of continuation, they were clear that if Field Music was to carry on then it would have to be different, in both sound and scope.
Jason Kolàr (Stroom) returns to Dauw on this collaboration with Japanese musician Fumitake Tamura (Leaving Records). 'Ōki-sa' documents the duo's encounters during Kolàr's Japan tour in September 2023.
Fumitake Tamura and Jason Kolàr met in Tokyo during Kolàr’s Japanese tour in September 2023. Sharing a mutual admiration for their previous works, they decided to meet at Soundbar Patrol in Sangenjaya for a series of improvisational sessions.
The album contains a chronological sequence of ideas recorded on those summer afternoons, seamlessly connected by raw textures, lo-fi synths, and abstract beat-filled sound collages.
The title Ōki-sa was Kolàr's idea, a phonetic form of the Japanese word for 'size.' Fumitake found the Japanese phonetics of macrons and hyphens, which are not usually used in Japan, so visually interesting that they were adopted for the title.
Language communication is always subject to misreading and misunderstanding, even between speakers who share a mother tongue. Communication using sounds, which have no clear meaning, is even more prone to misreading and misunderstanding than language. Acknowledging this, they engaged in an intuitive process, with no prior discussion about references or guidelines, freely exchanging ideas and allowing the music to evolve organically.
This record aims to capture a three-day intersection of language and musical miscommunication, while also reflecting personal bonding and human connection.




















