Zum 20-jährigen Jubiläum von God of War präsentieren Sony Interactive Entertainment’s Santa Monica Studio und Laced Records erstmals die kraftvollen Soundtracks der griechischen Saga auf Vinyl. Der Score zum ursprünglichen God of War war ein musikalisches Manifest – episch, düster und von der Mythologie des antiken Griechenlands durchdrungen. Ein Komponistenkollektiv erschuf eine Klangwelt zwischen mediterraner Atmosphäre, tragischer Wucht und orchestraler Größe, in der antike Instrumente und monumentale Themen Kratos’ blutgetränktes Griechenland als Reich aus Magie, Göttern und Zorn zum Leben erwecken.
Zum 20-jährigen Jubiläum von God of War präsentieren Sony Interactive Entertainment’s Santa Monica Studio und Laced Records erstmals die kraftvollen Soundtracks der griechischen Saga auf Vinyl. Der Score zum ursprünglichen God of War war ein musikalisches Manifest – episch, düster und von der Mythologie des antiken Griechenlands durchdrungen. Ein Komponistenkollektiv erschuf eine Klangwelt zwischen mediterraner Atmosphäre, tragischer Wucht und orchestraler Größe, in der antike Instrumente und monumentale Themen Kratos’ blutgetränktes Griechenland als Reich aus Magie, Göttern und Zorn zum Leben erwecken.
Die Live Laugh Love-Kampagne ist in den Themen Wellness, Wachstum und der Philosophie des Albumtitels Live Laugh Love verwurzelt. Ironie wird als Werkzeug für den Humor genutzt, aber das Gefühl dahinter ist echt. Es spiegelt Earls aktuelle Lebensweise wider, bei der er sich für die Freude entscheidet und gleichzeitig in der Wahrheit geerdet bleibt. LLL weckt ein Gefühl von Nostalgie. Es erinnert uns an eine Zeit, in der sich das Leben voller Einfachheit und echter Verbundenheit anfühlte. Aber das ist kein blinder Optimismus. Blut, Mut und Dunkelheit existieren neben der Freude. LLL lässt Raum für Widersprüche und wählt trotzdem die Liebe.
"Carmina Burana macht Spaß, denn das Werk hat echte Emotionen. Das sind die beiden markanten Punkte, die in dieser lebhaft charakterisierten Aufführung deutlich werden und viele neue Hörer und Genießer gewinnen dürfte.“ Gramophone Magazine. André Previns bahnbrechende Aufnahme der Carmina Burana mit dem London Symphony Orchestra aus dem Jahr 1974 ist nach wie vor eine der elektrisierendsten Darbietungen von Orffs überschwänglicher Kantate. Vom bedeutungsvollen Eröffnungslied O Fortuna bis zum schwärmerischen Schlusschor bringt Previn die rhythmische Vitalität, die Sinnlichkeit und das theatralische Flair dieser hedonistischen Feier des Lebens und der Liebe zur Geltung. Die Solisten – Sheila Armstrong, Gerald English und vor allem Thomas Allen glänzen mit Klarheit und Charakter, während der London Symphony Chorus und der temperamentvolle Knabenchor der St. Clement Danes Grammar School die Aufführung abrunden. Nun erscheint diese Aufnahme auf Vinyl.
Nachdem sie auf ihrem gefeierten Debütalbum ein multidimensionales Klanguniversum definiert hatten, verlassen der Komponist und Filmemacher Chris Hunt und James ,Munky" Shaffer von Korn auf EXINFINITE das Vertraute und driften in ein Reich der Rekursion, wo sie auf ein Gewirr aus gespiegelten Wurmlöchern blicken, die mit unheimlicher Mehrdeutigkeit summen. Das zweite Album von VENERA ist düsterer, heavier und perkussiver als sein Vorgänger, aber es gibt etwas Intimeres in seinen Schaltkreisen, das schwer zu definieren ist - etwas Mystisches, Geheimnisvolles und Melancholisches. Songs materialisieren sich aus dem Nichts, nur um von sauren Synthesizern aufgelöst oder von Hunts geschärften Beats durchbohrt zu werden, während Shaffers dichte, gequälte Riffs durch euphorische, zeitverzerrte Vocals von FKA twigs, Dis Fig und Chelsea Wolfe ausgeglichen werden. Nach ihrer Begegnung mit der Unendlichkeit haben VENERA nach innen geschaut, über die Grenzen der Existenz nachgedacht und ihre tiefsten Emotionen ausgegraben. VENERA entstand 2022, als Hunt und Shaffer nach Aufnahmen mit der albanischen Künstlerin Xhoana X. ihr eigenes musikalisches Terrain betraten. Das Duo improvisierte gemeinsam und experimentierte mit cineastischem, von Science-Fiction inspiriertem Sounddesign und erkannte, dass die Zusammenarbeit Potenzial hatte. So begannen sie, ihren Sound weiterzuentwickeln und zu verfeinern, wobei sie Unterstützung von Deantoni Parks, dem ehemaligen Schlagzeuger von Mars Volta, Alain Johannes von Queens of the Stone Age, dem Post-Punk-Duo VOWWS und den LA-Noise-Rock-Legenden HEALTH erhielten. Nachdem ihr Debütalbum 2023 auf Mike Pattons Label Ipecac erschienen war, setzten VENERA die Dekonstruktion und Neugestaltung ihres Songwritings fort, tauschten Eno-artige Ambient-Atmosphären gegen explosive Beats und dichte Texturen aus und fanden heraus, wie sie die von ihnen eröffnete Erzählung erweitern konnten, ohne alte Pfade zu beschreiten. Auf ,Tear" ist die neue Richtung des Duos deutlich zu hören, wenn Shaffers ursprüngliche Gitarrenklänge zu unheimlichen Widescreen-Expositionen umgestaltet werden, die Hunt mit pneumatischen Kick- und Snare-Zyklen untermalt. Unterbrochen von Luftschleusen-Zischen und leuchtenden Synthesizern, bietet der Track eine Kulisse, die VENERA kontinuierlich verwandelt und das Konzept im Laufe des Albums neu formt. Die Kult-Singer-Songwriterin Chelsea Wolfe gibt dem düsteren ,All Midnights" einen gotischen amerikanischen Touch, indem sie kraftvoll über VENERAs vakuumverpackte Rhythmen und gasförmige Synthesizer singt, und der in Berlin lebende Noisemaker Dis Fig, der bereits mit The Body und The Bug zusammengearbeitet hat, verleiht Shaffer und Hunts tape-verzerrten Industrial-Pops und -Whirrs in ,End Uncovered" hauchige, emotional vielschichtige Töne. Sie lassen squelchigen, verlangsamten Techno in okkulte Noise-Reflexionspools auf dem schlängelnden ,Asteroxylon" einfließen, und Hunt antwortet auf Shaffers hallende Zupftöne mit Nebelhorn-Stöhnen auf dem unheilvollen, nachdenklichen ,uuu773". ,EXINFINITE" baut sich kontinuierlich auf, bis es ,Caroline" erreicht, eine intensive Zusammenarbeit mit FKA Twigs, die ihre unheimlichsten Töne isoliert. Zunächst umspielt sie ihre Worte mit bedrohlichen elektrischen Verzerrungen und verstümmelten, geisterhaften Stimmen, bevor sie in einen aufgeladenen opernhaften Schrei ausbricht, dem Shaffer und Hunt mit flirrenden kybernetischen Beats und dichten Wänden aus Gitarrenlärm begegnen. Dieser Track bricht das Konzept von VENERA vollständig auf, verschmilzt das Synthetische mit dem Natürlichen und löst Dysphorie, Selbstverlust und unendliche Regression aus. So wirken der blutrünstige Lärm und die finstere Atmosphäre von ,Decreation" wie eine dissoziierte Coda. In ,EXINFINITE" werden Zerstörung und Tod nicht überwunden, sondern so lange intensiviert, bis sie sich vollständig verwandeln.
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"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
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Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
Es sind acht Jahre vergangen, seit Montreals The Barr Brothers ein Album veröffentlicht haben. In dieser Zeit hat das Leben sie - persönlich wie beruflich - in neue Richtungen geführt und ihre Art, gemeinsam Musik zu machen, verändert. Ihr viertes Studioalbum Let it Hiss ist nicht einfach nur eine neue Sammlung von Songs. Es ist ein Dokument der Transformation. Die Entstehung dieses Albums markierte einen Wendepunkt: eine Phase der Reflexion, eine Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit und eine Wiederverbindung zwischen den beiden Brüdern, die seit über drei Jahrzehnten Seite an Seite Musik machen.,Im Jahr 2022 standen wir an einem Wendepunkt", sagt Brad Barr, Gitarrist, Sänger und Haupt-Songwriter der Band. ,Es war klar, dass sich etwas ändern musste. Die wahre Geschichte dieses Albums ist die Geschichte dieser Veränderung - und von allem, was danach kam.",Let it Hiss ist das, was passiert, wenn man aufhört, so zu tun, als wäre alles in Ordnung - und endlich wirklich hinhört", sagt Andrew.Das Album beginnt im Kleinen: eine winzige mexikanische Gitarre, der sanfte Puls eines Klaviers, ein minimalistischer Rhythmus - und eine Stimme, die sowohl Hingabe als auch Stärke vermittelt. ,Take it from me", singt Brad - nicht als Befehl, sondern als Geständnis. Schon ab diesem ersten Moment lädt das Album in einen Raum ein, in dem Makel nicht herausgeschnitten, sondern verstärkt und gefeiert werden. Es ist ein kraftvoller Einstieg in ein Album, das auf Ehrlichkeit, Wiederentdeckung und Vertrauen beruht.Für die Brüder wurde das Aufnehmen zu einem Spiegel. Der Prozess begann nicht mit Klang - er begann mit Wahrheit. Sie setzten sich nicht nur mit kreativen Blockaden auseinander, sondern auch mit persönlichen: alten Mustern, unausgesprochenen Spannungen, Trauer, Wachstum. Durch all das fanden sie wieder zu einem Rhythmus - nicht durch Perfektion, sondern durch Erlaubnis.Brad und Andrew machen schon Musik zusammen, seit sie Kinder sind - zuerst in der sich ständig wandelnden Rockband The Slip, später als The Barr Brothers, wo sie amerikanische Roots-Musik mit experimentellen Klangtexturen zu etwas ganz Eigenem verbanden. Ihr Ruf für musikalische Raffinesse und emotionale Tiefe brachte ihnen weltweit Fans - und Anerkennung von musikalischen Größen.Der Titel des Albums ist zugleich ein Leitbild. ,Es fühlte sich einfach richtig an", sagt Andrew. ,Das Rauschen drin zu lassen. Das Unbehagen, die Unvollkommenheit, den Kampf. Wir haben aufgehört, alles sauber machen zu wollen. Und genau da fing die Musik wieder an zu atmen. Und Spaß zu machen."Tatsächlich steht Let it Hiss stärker als frühere Alben der Barr Brothers für eine freudvolle Ungezwungenheit - hörbar etwa im Roadtrip-Hymnus "Run Right Into It" (mit Elizabeth Powell von Land of Talk) oder im verspielten Garagenband-Reggae von "She Doesn't Sleep With the Covers On". Doch das Album lässt die intime Erzählweise, die das Markenzeichen der Barr Brothers ist, keineswegs hinter sich: "English Harbour" ist eine wunderschöne Folk-Hymne, bereichert durch die Harmonien von Jim James (My Morning Jacket), während "Moonbeam" eine opulente Soul-Serenade mit Streichern ist - veredelt durch den frankophonen Gastgesang der quebecischen Artpop-Künstlerin Klô Pelgag.Die Songs auf Let it Hiss besitzen eine zeitlose Qualität - besonders spürbar in Stücken wie "Naturally", das leise an die Ära klassischer Songschreiber erinnert, in der Melodie und Botschaft untrennbar miteinander verbunden waren. Es ist Musik, die dem Hörer vertraut und sich nach und nach entfaltet - mit Arrangements, die Zurückhaltung und Ambition in Einklang bringen. Im Zentrum steht vielleicht der Song "Owning Up to Everyone", der den Geist des Albums im Kleinen einfängt. ,Dieser Song hat etwas in uns aufgebrochen", sagt Andrew. ,Er fühlte sich wie ein Durchbruch an."Doch all die musikalische Freiheit und emotionale Aufwühlung, die sich durch Let it Hiss zieht, bereitet nicht auf den letzten Song vor: "Upsetter", ein schweißgetränkter, punkgetriebener Rock'n'Soul-Explosion, gekrönt von einem absolut wahnsinnigen Gitarrensolo. Es ist schlicht der wildeste Song, den die Barrs je aufgenommen haben - ein Song, der die Let it Hiss-Philosophie so weit ins Rote treibt, dass er den VU-Meter fast sprengt. ,Ich dachte mir: ,Na ja, der wird es eh nicht aufs Album schaffen`, weil er vielleicht für viele unserer Hörer unerwartet kommt", gibt Brad zu. ,Aber ich glaube, unsere Hörer schätzen es, wenn wir einfach wir selbst sind - und dazu gehört eben auch sowas."Brad und Andrew produzierten Let it Hiss selbst, hauptsächlich zu zweit in ihrem Studio in Montreal. Um die rohe Direktheit und Komplexität des Albums einzufangen, arbeiteten sie mit Mix-Ingenieur Jon Low (The National, Taylor Swift, Bon Iver). Sie luden enge Freunde aus ihrer musikalischen Community ein, ihre Stimmen, Instrumente und Texturen beizusteuern, wenn es die Songs verlangten - Kollaborationen, die sich weniger wie Features, sondern mehr wie natürliche Erweiterungen der Musik anfühlen. Viele dieser Beziehungen entstanden über Jahre gemeinsamer Bühnen, langer Nächte im Studio und einer gemeinsamen Hingabe an das Handwerk. So ist Let it Hiss zugleich das persönlichste und das kollaborativste Album, das sie je gemacht haben.Let it Hiss will nichts auflösen - es will offenlegen. Es lädt die Hörer ein, genau hinzuhören - auf das Rauschen, das Gewicht, das Staunen. Während die Barr Brothers ihren Weg fortsetzen, ist eines klar: Sie haben einander wiedergefunden - und darüber auch ihre Musik.And the rest is hiss-tory
HOLLY GOLIGHTLY ist zurück mit ihrem ersten neuen Album seit "Do The Get Along" vor sieben Jahren! "Look Like Trouble" enthält zehn neue Originalsongs in ihrer Mischung aus Pre-Rock-Electric-Blues, Folk-Rock und weniger hektischem Rock'n'Roll, die wieder einmal HOLLYs einzigartige Sicht auf das Leben widerspiegeln und dessen viele Höhen und Tiefen aufzeigen. Dabei dient der Album-Opener "Black Tongue" als "ein melodischer Fluch", so HOLLY, "nutzt ihn ruhig, er funktioniert!" Ein weiterer herausragender Titel auf dem neuen Album ist "It's All", den HOLLY als Gedenksong beschreibt. "Dieser Song ist mehreren alten Freunden gewidmet. Ein Beitrag zu Beerdigungen, an denen ich nicht teilnehmen konnte", sagt sie. Wie immer werden die düsteren Songs durch hellere Titel ausgeglichen - ",Rolling Along' ist ein fröhliches Liedchen, das allen Mut machen sollte." Aber es wäre auch kein HOLLY GOLIGHTLY-Album, wenn es nicht ein oder zwei bissige Songs gäbe. ",Miss Fortune' ist ein unverblümter Ratschlag für alle, die keinen Funken Verstand haben", sagt Holly zur ersten Single-Auskopplung aus dem Album.
Clear Vinyl. Mit ihrem Debüt The Empty Space Between A Seamount And Shock Headed Julia hinterließen The Black Cat's Eye 2023 ein bemerkenswertes Echo in der Szene - ein energetisches und atmosphärisches Werk, das Psychedelic- und Postrock-Elemente auf einzigartige Weise vereinte und schnell vergriffen war. Nun, zweieinhalb Jahre später, präsentiert das Frankfurter Quintett sein neues Album Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Auch diesmal lotet die Band die Grenzbereiche zwischen Psychedelic-, Kraut- und Post-Rock aus. Die Musik oszilliert zwischen hypnotischem Drive, verträumten Gitarrenflächen und dynamischen Spannungsbögen. Das Album umfasst sechs Songs, deren Spannweite von fünf- bis zehnminütigen Klangreisen reicht. Neu ist, dass diesmal zwei Bandmitglieder Kompositionen beisteuerten: Neben Gitarrist und Bandgründer Christian Blaser stammt die Hälfte des Materials von Bassist Jens Cappel. Sein kraftvoller, direkter Stil ergänzt Blasers atmosphärischen Ansatz ideal. Blaser: ,Auf dem Debütalbum stammten alle Stücke von mir. Als Gründer der Band lag mein Fokus zunächst darauf, eine musikalische Vision und Richtung vorzugeben. Jens war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so in die kreativen Prozesse eingebunden, obwohl er ein außerordentlich talentierter und umtriebiger Musiker ist. Er veröffentlicht regelmäßig großartige neue Musik auf den Bandcamp-Seiten seiner eigenen Projekte, zum Beispiel The Black Black Paint. Als es dann an das Schreiben neuer Songs für das zweite Album ging, brachte Jens einige wirklich tolle Demos mit ein." Stilistisch verbindet das Album, wie schon der Vorgänger, klassische 70er-Einflüsse mit zeitgenössischer Rockmusik - man hört Anklänge an Can, Motorpsycho, Neu!, Indie- und Stonerrock, aber auch an David Gilmours Gitarrenästhetik. Die Musik ist instrumental, einzig im finalen Stück ,The Magic Balloon" übernimmt Jens Cappel den Gesang. Ähnlich rätselhaft wie bei der ersten Platte klingt der Albumtitel: Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Blaser erklärt: ,Der Titel ist inspiriert von einem faszinierenden Aspekt der US-amerikanischen TV-Serie Westworld. Dort werden humanoiden Robotern Gefühle und Träume einprogrammiert. Doch weil diese Androiden dadurch immer menschlicher werden, geraten sie außer Kontrolle - die Programmierer suchen daraufhin den Fehler in den von ihnen geschriebenen Quellcodes, analysieren die künstlichen Gefühle, Gedanken und Träume mithilfe ihrer Computerprogramme. Übertragen auf unsere Realität ist der Titel durchaus ironisch gemeint. Unsere moderne Technik vermittelt den Eindruck, wir könnten jeden Bereich unseres Lebens vollständig steuern. Selbstoptimierung und die Kapitalisierung des eigenen Ichs werden zum obersten Prinzip. Eine trügerische Illusion, denn wir sind nur winzige Teile eines größeren, für uns unergründlichen Ganzen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was kann Kunst zu unserer Wahrnehmung der Welt beitragen? Welche Bedeutung hat es, sich mit musikalischen Mitteln auszudrücken? Durch Technik, Mathematik, Physik und reine Vernunft kommen wir dem Wunder des Lebens und dem Sinn unserer Existenz nicht wirklich näher. Was uns bleibt, ist das Ritual, die Beschwörung, die Ekstase. Musik, Tanz, Malerei, Geschichten - sie offenbaren für kurze Momente den wahren Kern des Lebens, richten unser Verhältnis dazu neu aus und verbinden uns mit dem Universum." Aufgenommen hat die Band wieder im Tonstudio Bieber in Offenbach am Main. Oli Rüger, Studiobetreiber und selbst Musiker, hat langjährige Erfahrung mit dem Aufnehmen von Gitarrenbands. Innerhalb von drei Tagen spielte die Band die Basic Tracks live ein, anschließend ergänzten sie diese durch Overdubs. Rüger war auch als Co-Produzent beteiligt. Cappel: ,Oli hat das richtige Händchen für die perfekte Balance zwischen rohen, heftigen und filigranen Sounds, ohne gleichzeitig den Blick für das große Ganze zu verlieren." Das Werk wurde final von Krautrock-Legende Eroc gemastert - eine passende Wahl für eine Band, die sich nicht nur als Erben der 70er sieht, sondern diese Tradition aktiv in die Gegenwart weiterdenkt. Das monochrome Cover-Artwork unterstreicht eindrucksvoll die dunkle Atmosphäre der Musik. Es verdeutlicht den konzeptionellen Ansatz der Band, Musik nicht nur als Klang, sondern als Raum, Konzept und visionäre Erzählform zu begreifen. Das Titelbild - eine scheinbar endlose Spirale, Symbol für DNA-Strukturen und Ewigkeit - wurde vom italienischen Grafiker Daniele Stochino entworfen. Die Innenseite des Gatefolds verbindet dieses Motiv mit einer Illustration des in Berlin lebenden Grafikers und Musikers Max Emil Hurlebaus. Durch farbige Akzente eröffnet sie kontrastreich neue Perspektiven.
Jahre vor Connie Francis’ viralem TikTok-Moment mit ”Pretty Little Baby” war sie die fleißigste Frau im
Showbusiness: Mit 24 Jahren hatte sie bereits drei Nr. 1-Hits in den Hot 100, war zwischen 1959 und 1964
die meistverkaufte Sängerin und verkaufte im Laufe ihres Lebens weit über 100 Millionen Platten.
Dieses Weihnachtsalbum, das ursprünglich 1959 veröffentlicht wurde, zeigt die Königin auf dem Höhepunkt
ihrer Herrschaft über die globale Popkultur.
Ab jetzt erhältlich als Standard 1LP auf schwarzem Vinyl, als 1LP auf Lippenstift roter Vinyl und auf einer
CD mit zusätzlichen zwei Bonustracks.
Eine halbe Dekade nach der Veröffentlichung ihres Albums "Anak Ko" (2019) hat sich Melina Duterte, alias Jay Som, sich selbst und ihren Erinnerungen geöffnet und Songs geschrieben, die den Klang ihrer Jugend wieder aufleben lassen, und dabei ihre Erfahrung als Musikerin, Produzentin und Performerin einfließen lassen. Kein vorheriges Jay-Som-Album klingt so wie "Belong", ein packendes 11-Song-Set über Selbstdefinition und Zugehörigkeit, das zwischen kraftvollen Power-Pop-Hits und verschwommenen Balladen, zwischen elektronischen Kuriositäten und aufheiternden Hymnen schwebt.
Melina wuchs mit Alternative-Rock außerhalb von San Francisco auf und lernte als Teenager die Hits des Pop-Punk/Emo der frühen 2000er auswendig. Passenderweise ist es Jim Adkins (Jimmy Eat World), einer dieser Kindheitshelden, der bei "Float" die backing vocals übernimmt. Während Hayley Williams sanfte Harmonien auf dem schwungvollen "Past Lives" beisteuert und Lexi Vega (Mini Trees) zu "Cards On The Table" beiträgt, sind diese drei Jay Soms allererste Gastsänger*innen und repräsentieren Dutertes Bestreben, mit Menschen ihres Vertrauens Neues auszuprobieren.
Seit ihrem letzten Album hat Melina beschlossen, sich selbst und ihrem lebenslangen Interesse am Recording etwas zu gönnen. Mit dem Kauf einer alten Neve-Konsole nahm sie sich vor, mehr zu werden als nur ihre eigene Tontechnikerin zu Hause. Fünf Jahre später kann sie nun auf eine umfangreiche Liste an Produktions- und Mixing-Credits zurückblicken, darunter auf Lucy Dacus’ neuestem Album "Forever Is A Feeling", Gastauftritte an der Seite von Troye Sivan, No Rome und beabadoobee, einen Beitrag zum Soundtrack von A24s "I Saw The TV Glow" und einen Grammy für ihre Arbeit an "The Record" von boygenius, der Band, der sie später als Tourmitglied beitrat.
Mariel Buckleys ,Strange Trip Ahead" ist der mit Spannung erwartete Nachfolger ihres für den Polaris Music Prize nominierten Albums ,Everywhere I Used to Be". Auf diesem Album widmet sich Buckley noch stärker dem Alternative-Americana und Indie-Rock, mit klirrenden Akustikklängen, rauer Pedal Steel und ihrem charakteristischen melancholischen Ton. Die Lead-Single ,Vending Machines", produziert von Jarrad K (Ruston Kelly, Wild Rivers), leitet dieses neue Kapitel mit filmischen Details und schwungvollen Rhythmen ein und fängt die Orientierungslosigkeit des Lebens im Wandel mit beeindruckender Ehrlichkeit ein. Buckleys Ruf als scharfsinnige, verletzliche Geschichtenerzählerin wächst weiter, sie hat sich ein treues Publikum in der Americana-, Folk- und Alt-Country-Szene erarbeitet. Zu ihren Tourneen gehören Support-Slots für Orville Peck, The Bros. Landreth und k.d. lang sowie Auftritte bei SXSW, AmericanaFest und dem Philadelphia Folk Festival, die ihre Position in der modernen Roots-Landschaft festigen. Strange Trip Ahead ist Buckley in ihrer kühnsten Form - roh, echt und ohne Angst, Genregrenzen zu verwischen. Vom Pedal-Steel-Hook von ,Vending Machines" bis zum kraftvollen Album-Closer ,Anvil" bringen ihre geerdete Stimme und ihr exzentrischer Charme frische Energie in die zeitgenössische Americana. Es ist ein überzeugender Schritt nach vorne von einer Songwriterin, die sich still und leise zu einer der angesehensten Stimmen der kanadischen Roots-Musik entwickelt hat.
Der Netflix-Erfolgsfilm „K-Pop Demon Hunters“ begleitet Rumi, Mira und Zoey durch das Leben als
K-Pop-Superstars. Wenn sie nicht gerade Stadien ausverkaufen, nutzen sie ihre geheimen Identitäten als
knallharte Dämonenjäger, um ihre Fans vor einer allgegenwärtigen übernatürlichen Bedrohung zu schützen.
Gemeinsam müssen sie sich ihrem bisher größten Feind stellen – einer unwiderstehlichen, rivalisierenden
Boygroup von verkleideten Dämonen.
Der K-Pop Demon Hunters Soundtrack enthält unter anderem den neuen Song ”TAKEDOWN” mit
Jeongyeon, Jihyo und Chaeyoung von der K-Pop-Girlgroup TWICE. Dieses Album hat es sogar auf die
#1 der deutschen Album Charts geschafft!
Das Album ist als LP erhältlich und beinhaltet ein faltbares Poster und eine Fotokarte (1 von 4). Außerdem
ist das Album als CD erhältlich und beinhaltet ein Poster und eine Fotokarte (1 von 3).
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Es hat sich angedeutet, seit vor ein paar Tagen große Billboards in L.A. aufgetaucht sind, jetzt ist es amtlich: TURNSTILE sind zurück! Am 6. Juni erscheint NEVER ENOUGH, das sehnlich erwartete neue Album der Band und ihr erstes seit vier Jahren.
Aufgenommen zwischen Los Angeles und dem heimischen Baltimore wurde, wurde NEVER ENOUGH von TURNSTILE-Frontmann Brendan Yates produziert. Das Ergebnis: ein wuchtiges, ruheloses Album, das den unverwechselbaren, genreübergreifenden Sound der Band weiterdenkt – energiegeladen, unerschrocken und voller Leben. Eine musikalische Metamorphose von einer der spannendsten und einflussreichsten Bands ihrer Generation.
NEVER ENOUGH folgt auf das gefeierte Vorgängeralbum GLOW ON, das TURNSTILE vier Grammy-Nominierungen einbrachte und in Deutschland die Top 10 der offiziellen Charts erreichte.
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Guedra Guedra ist das elektronische Musikprojekt des marokkanischen Produzenten Abdellah M. Hassak. Der Sound von Guedra Guedra ist eine schillernde Mischung aus visionärer elektronischer Musik und musikalischen Traditionen des gesamten afrikanischen Kontinents! Tipp!
MUTANT ist das zweite Album von Guedra Guedra und das erste auf Smugglers Way. Auf MUTANT mischt Abdellah M. Hassak analoge Synthesizer und Drumcomputer mit Field Recordings aus Marokko, Tansania, Guinea und anderen Ländern, die er auf seinen Reisen durch den Kontinent gesammelt hat. MUTANT erforscht Themen wie Identität, Panafrikanismus, Afrofuturismus und Dekolonisierung und verbindet das musikalische Erbe des Kontinents mit Elementen von Techno, Bassmusik und Dub. "Ich wollte einen kulturellen Sound schaffen, der Innovation mit afrikanischer und diasporischer Musik sowie den Vibes von Rhythmus und Bass erforscht", sagt Abdellah. Die Musik von Guedra Guedra ist durchdrungen von Abdellahs Vision der kulturellen und technologischen Dekolonisierung. Eine Vision, die den Panafrikanismus feiert und die Art und Weise hinterfragt, wie Mainstream-Produktionswerkzeuge nicht in der Lage sind, nicht-westliche musikalische Ausdrucksformen zu erfassen. "In afrikanischen Traditionen ist der Rhythmus, insbesondere in seiner polyrhythmischen Form, nicht nur ein Puls oder ein Takt, sondern eine Kartographie des Lebens. Er drückt soziale Komplexität, vielschichtige mündlicher Überlieferungen, Gemeinschaftsdynamik und die spirituelle Dimension der Existenz aus", sagt Abdellah. "Die Weitergabe dieses Reichtums von Generation zu Generation durch Üben und Zuhören ist auch ein Akt des Widerstands, ein Weg, Wissen und Sensibilitäten zu bewahren, die die herrschenden Erzählungen lange Zeit zu marginalisieren oder zu vereinfachen versucht haben.
- 140G schwarzes Biovinyl inkl. vierseitigem Booklet und Downloadkarte
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Mit seiner kraftvollen Stimme und seinem gefühlvollen Songwriting kreiert Calum Scott die Art von Songs,
die tief in uns nachhallen und die bedeutungsvollsten Momente in unserem Leben begleiten.
Seit seiner Single „You Are The Reason“ hat der in Großbritannien lebende Künstler von unzähligen Fans
auf der ganzen Welt gehört, die seine Musik als Soundtrack für wichtige Lebensereignisse oder als Trost
beim Ertragen von großem Herzschmerz und Verlust nutzen.
Sein drittes Album „Avenoir“ enthält die Singles „Roots“, ‚Lighthouse‘, „At Your Worst“, „My World“
und „God Knows“ - eine beeindruckende Sammlung von Songs, die ein herzliches Plädoyer dafür sind, das
Leben in vollen Zügen zu leben.
Schwarzes Recycling-Vinyl. Kommt mit Texblatt und Downloadcode. Great Resignation! So wird das massenhafte Kündigen von Bullshitjobs während der Corona-Pandemie bezeichnet. Die Verweigerung die eigene Arbeitskraft zu den widrigsten Bedingungen zu verkaufen, wenn es nicht mal zum Leben reicht. Auch wenn man sowieso bald wieder ran muss - nur für einen Moment spüren, die Macht zu haben alles lahm zu legen, hörten einfach alle auf: Wertschöpfung, Broligarchie, Kaufland, Deutschland. pogendroblem haben sich also nochmal zusammengerauft und ein neues Album gemacht. Drei Jahre für ein neues Album? In der Tat: Great Resignation. Oder zu wenig die Brotjobs gekündigt? Und wenn sie die Arbeit so hassen, warum haben sich pogendroblem dann noch weiter in die Musikindustrie reinbegeben? Widersprüche schärfen und aushalten. Ambiguitätstoleranz. Nachdem AWINHSMK Ende 2022 bei Audiolith erschien, ging es für die Band wild hin- und her zwischen Pop-Festivals, Punkbühnen, Preisverleihungen und Solishows für selbstverwaltete Kulturzentren oder gegen die extreme Rechte. Nun der Nachfolger Great Resignation bei Kidnap. Das Schulterklopfen der Kulturförderung darf natürlich auch nicht fehlen. Zwölf Tracks auf 1:22 bis 2:30. Ästhetisch nochmal diversifiziert und dennoch aus einem Guss, entstanden unter Regie von Gregor Hennig im Studio Nord Bremen, gemischt von Daniel Roesberg und gemastert von Christian Bethge. Musikalisch klarer und pointierter als zuvor. Obviously punk, poppige Niedlichkeit, Garage Vibes, bisschen Hamburger Schule, bisschen Kraut, etwas düsterere Gitarren und natürlich Brotschneidemaschine durch FX geballert. Wahrscheinlich Post-Punk. Doch Achtung, das ist keine Neue Neue Deutsche Welle! Große Resignation! Die große Traurigkeit zieht sich durch die Platte hindurch, auch in den auf den ersten Blick lustigen Liedern. Denn hier sind sich pogendroblem treu geblieben, es geht um absurde Alltagsgeschichten, um Subjektivierung, die nicht mehr zu funktionieren scheint. Um Fragmentierung von Gesellschaft, Arbeitsbeziehungen, der Linken. Wie durch die Zeit der Monster (Antonio Gramsci) navigieren, fragen pogendroblem. Wie weiter machen gegen Faschisierung und Klimakrise? Lösungsansätze werden diskutiert und ausprobiert. Es ist klar: Es kann nicht immer so weitergehen.
Im Zuge der Louisville-via-Chicago-Post-Rock-Explosion des späten Millenniums kam Mercury Program mit einem Vibraphon in der Hand in einer amorphen ,Szene" im Umbruch an. Von The Vapors of Gasoline - ihrem 2000er Album für Tiger Style - war keineswegs ein Einbruch, sondern zehn intellektuelle und dissonante Jams, die verschämt die nie gestellte Frage beantworteten: Was wäre, wenn New Age und Posthardcore ein Haus in der Vorstadt kaufen würden? Diese Remaster-Version zum 25-jährigen Jubiläum offenbart das Genie eines übersehenen Triumphs in erstaunlich lebendigen Details und bietet atmosphärische Farbe für ehemalige Reptilien- und Periodensystem-Fans gleichermaßen.
Auf 500 Stück limitierte 2025er Nachpressung vom 2013er La Luz Debütalbum auf rotem Vinyl. LA LUZ aus Seattle sind cool. Doch ihre Art der Coolness hat nichts mit Distanz oder Arroganz zu tun; es ist eine Laune und irgendetwas in ihrer Musik passt zum düsteren, unwirklichen Duft sterbender Monde und Schatten. Diese Art von Coolness. Was LA LUZ da besonders macht, ist die Verkörperung des am wenigsten definierten Eckchens des menschlichen Daseins: Sehnsucht und die flüchtige Erleichterung, die mit tiefster Sehnsucht einhergeht. Auf Spanisch steht LA LUZ für ,Licht" und das ist der perfekte Ausblick, wenn die Songs der Band eigentlich in die gegenteilige Richtung streben. Doch wenn man die Texte ausblendet - eine gute Entschuldigung, den vierteiligen Harmonien noch mehr Gehör zu schenken - findet man die Unwegbarkeiten und Schmerzen von Liebe und Verlust und die Gewissheit, dass nichts im Leben für immer ist, vorgetragen mit einer perfekt ausbalancierten Heiterkeit, die fast den Eindruck entstehen lässt, dass am Ende doch alles Sinn macht. Im letzten Frühjahr begaben sich LA LUZ in einen dunstigen Trailerpark, um ,It's Alive" mit ihrem Freund und Toningenieur Johnny Goss aufzunehmen. Vom ersten Drumroll und den unheimlichen Akkorden von ,Sure A Spring" an - einem angekratzten Popjuwel, das das Album einläutet - bewegt sich das Album wie eine langsame Fahrt auf schwieriger Strecke, die sich schlängelt und abfällt, während sich das Terrain verändert. ,What Good Am I?" erinnert mit dem Leadgesang und den dazu passenden Harmonien an den Superhit von MAZZY STAR. Mittendrin findet sich der Titeltrack. ,It's Alive" ist ein klingender Rocker mit unheimlichem Refrain, einem großen Batzen ,ooohs" und einer umschweifigen Geschichte, die die vernebelte Logik vom Rest des Albums aufgreift. Zwei Instrumentalstrücke, ,Sunstroke" und ,Phantom Feeling" zeigen, dass die Band über den echten Surf Sound Bescheid weiß und passen perfekt zum unterkühlten Herzschmerz um sie herum.
Mit "Cotton Crown" erweitert die Band ihre Klangpalette um eine kaleidoskopische Bandbreite an Einflüssen: Von gefühlvollem Pub-Rock über HÜSKER DÜ-Aggression bis hin zu melancholischem Sophisto-Pop ist alles dabei. Wie Pitchfork feststellte, sehen THE TUBS den Jangle als eine "riesige Welt der Stimmungen und Musen" und "Cotton Crown" zeigt, wie sie diese Welt weiter erforschen und dabei einen unverwechselbaren Tub-ular-Sound kreieren. Das liegt nicht zuletzt an der Gesangsleistung von Owen 'O' Williams, der oft mit einem jungen RICHARD THOMPSON verglichen wird, und an seinen offenen, düster-komischen Texten. In "Cotton Crown" widmet er sich weiter seinen Lieblingsthemen: Liebespsychose, unsympathisches, psychisch krankes Verhalten und die Demütigungen des Musikerdaseins in London. Dieses Mal ist jedoch ein Gefühl des Risikos in seinen Selbsteinschätzungen und Bekenntnissen spürbar. Im Mittelpunkt steht das Leben in der Zeit nach dem Selbstmord seiner Mutter (der Folksängerin Charlotte Greig), und Williams singt über die unbeholfenen, aufdringlichen und gut gemeinten sozialen Interaktionen, die darauf folgten. Das Albumcover zeigt ein Bild von Williams als Säugling, der von Greig auf einem Friedhof gestillt wird - ein Werbefoto, das um die Veröffentlichung des Debütalbums von Charlotte Greig herum aufgenommen wurde. Der wesentliche Trick von "Cotton Crown" besteht darin, die lyrische Düsternis von Williams durch fröhliche, hakengeladene Pop-Perfektion zu kompensieren. Das liegt vor allem an der Gitarrenarbeit von George Nicholls, der auf dem Album mühelos zwischen dem virtuosen Jangle von JOHNNY MARR, dem treibenden Folk-Rock von PENTANGLE und den Refrain-lastigen Hi-Fi-Grooves zeitgenössischer Bands wie TOPS oder THE 1975 hin- und herwechselt. Dazu kommt die halsbrecherische Rhythmusgruppe von Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - die jeden Song mit einer Power-Pop-Wut angreifen, die an GUIDED BY VOICES in ihren besten Zeiten erinnert - und schon hat man ein Rezept für großartigen Indie-Rock. Das Debütalbum der Band, "Dead Meat", wurde durch Mundpropaganda zu einer Sensation, die der Band Auszeichnungen von Pitchfork, The Guardian, MOJO, Uncut, SPIN und anderen einbrachte. Sie gewannen sogar einige prominente Fans: der unnachahmliche Mark Proksch (The Office, Better Call Saul, What We Do in the Shadows) spielte die Hauptrolle im Video zu ihrer Single "Round The Bend" und die Punk-Legende IGGY POP lobte sie in seiner BBC 6Music Radiosendung. Owen Williams, Max Warren und George Nicholls waren zuvor Mitglied von JOANNA GRUESOME - eine Band, die den Welsh Music Prize gewann, ausgiebig durch Großbritannien und die USA tourte und von Pitchfork, Rolling Stone, The New York Times, The Guardian und anderen gelobt wurde. Sängerin Lan McCardle, mit der Williams sowohl bei JOANNA GRUESOME als auch bei EX VOID zusammen musizierte, steuert bei einigen Stücken auf "Cotton Crown" Backing Vocals bei.
Bachs Ouvertüren, auch Orchestersuiten genannt, sind eine Abfolge von Tanzsätzen oft fröhlichen und überschwänglichen Charakters. Die beiden hier eingespielten, Nr. 1 C-Dur & Nr. 3 D-Dur, sind mitreißende
Werke barocker Pracht, enthalten aber auch das berühmte „Air“, ein friedliches Stück voll in sich ruhender
Gelassenheit.
Kaum ein Ensemble hat unsere Hörgewohnheiten in Bezug auf ”Alte Musik” so stark beeinflusst wie ”The
English Concert”. Der Gründer und langjährige Dirigent, Trevor Pinnock, leitete die Musiker mit lebendiger
Artikulation vom Cembalo aus und formte so den Klang aus der Mitte des Ensembles.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
»I Feel Alive« ist das 2020 veröffentlichte vierte Studio-Album der aus der Indie-Szene Kanadas stammenden Tops. Der Tops-Sound mit grandiosen Melodien über federleichten Indie-Grooves und einem Hauch von 80er-Jahre-Sophisti-Pop klingt kühner und weitläufiger denn je und gilt inzwischen als unverkennbar. Neben den hochfliegenden Melodien und der knackigen Inszenierung setzt sich »I Feel Alive« inhaltlich mit der Qual auseinander, alte Dinge hinter sich zu lassen. Es ist eine introspektive Platte, zu der man tanzen kann, Musik die zuschlägt und wie die Erinnerung an eine perfekte und gleichzeitig dem Untergang geweihte Liebesbeziehung, samt all ihrer Freude und Schmerz, für immer ein Teil des Lebens wird. Das Artwork zu »I Feel Alive« gibt den Ton an! Inspiriert von der Arbeit des Fotografen Thomas Ruff, starrt die Tops-Sängerin Jane Penney mit bloßem Gesicht in die Linse - einfach und ungestellt, aber auffallend starr und verletzlich. Attribute die sich auch auf die Musik übertragen lassen.
Mit Run Thru the Cover Crop veröffentlicht das britische Trio Mudlow eine Sammlung von zehn Coverversionen, die stilistisch tief im eigenen Klangkosmos verankert sind. Die Auswahl reicht über Jahrzehnte und Genres hinweg, bleibt dabei aber klanglich konsistent: düster, rau und introspektiv. Mudlow, seit Jahren aktiv an der Schnittstelle von Blues, Jazz und Southern-Gothic, nähert sich dem Material nicht als klassische Coverband. Stattdessen werden die Stücke vollständig in den eigenen Sound überführt - mit reduzierten Arrangements, markanter Instrumentierung und einer Atmosphäre, die an verlassene Landstraßen und verregnete Nächte erinnert. Die Band beschreibt den Entstehungsprozess als eine Art Aneignung: Manche Songs kamen wie selbstverständlich zu ihnen, andere mussten "aus dem Schlamm gezogen" und neu interpretiert werden. Das Ergebnis ist ein kohärentes Album, das sich wie ein Fundstück aus einer anderen Zeit anfühlt - roh, gealtert, aber lebendig. Das Artwork - Strommasten im Zwielicht, Krähen auf Leitungen - unterstreicht die Stimmung der Musik. Die Pressung ist auf 500 Exemplare limitiert. Veröffentlichung erfolgt über das deutsche Label JukeJoint500 auf Vinyl und digital. Empfohlen für Läden mit Fokus auf Americana, Alternative Blues und Independent-Veröffentlichungen. Für Hörer:innen von Tom Waits, Morphine oder Kelly Joe Phelps.
Eine halbe Dekade nach der Veröffentlichung ihres Albums "Anak Ko" (2019) hat sich Melina Duterte, alias Jay Som, sich selbst und ihren Erinnerungen geöffnet und Songs geschrieben, die den Klang ihrer Jugend wieder aufleben lassen, und dabei ihre Erfahrung als Musikerin, Produzentin und Performerin einfließen lassen. Kein vorheriges Jay-Som-Album klingt so wie "Belong", ein packendes 11-Song-Set über Selbstdefinition und Zugehörigkeit, das zwischen kraftvollen Power-Pop-Hits und verschwommenen Balladen, zwischen elektronischen Kuriositäten und aufheiternden Hymnen schwebt.
Melina wuchs mit Alternative-Rock außerhalb von San Francisco auf und lernte als Teenager die Hits des Pop-Punk/Emo der frühen 2000er auswendig. Passenderweise ist es Jim Adkins (Jimmy Eat World), einer dieser Kindheitshelden, der bei "Float" die backing vocals übernimmt. Während Hayley Williams sanfte Harmonien auf dem schwungvollen "Past Lives" beisteuert und Lexi Vega (Mini Trees) zu "Cards On The Table" beiträgt, sind diese drei Jay Soms allererste Gastsänger*innen und repräsentieren Dutertes Bestreben, mit Menschen ihres Vertrauens Neues auszuprobieren.
Seit ihrem letzten Album hat Melina beschlossen, sich selbst und ihrem lebenslangen Interesse am Recording etwas zu gönnen. Mit dem Kauf einer alten Neve-Konsole nahm sie sich vor, mehr zu werden als nur ihre eigene Tontechnikerin zu Hause. Fünf Jahre später kann sie nun auf eine umfangreiche Liste an Produktions- und Mixing-Credits zurückblicken, darunter auf Lucy Dacus’ neuestem Album "Forever Is A Feeling", Gastauftritte an der Seite von Troye Sivan, No Rome und beabadoobee, einen Beitrag zum Soundtrack von A24s "I Saw The TV Glow" und einen Grammy für ihre Arbeit an "The Record" von boygenius, der Band, der sie später als Tourmitglied beitrat.
"When Are You Leaving?" ist das zweite Album des in Los Angeles lebenden koreanisch-amerikanischen Künstlers NoSo (Baek Hwong) und markiert eine kühne Entwicklung sowohl im Sound als auch in der Erzählweise. Während sein Debütalbum "Stay Proud of Me" aus dem Jahr 2022 eine zutiefst ernste Stimme vorstellte, die sich mit Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt und dafür Lob von NPR's "All Songs Considered", Paste, The Guardian sowie einen umwerfenden Auftritt bei "Tiny Desk" erntete, wendet sich der Nachfolger mit noch größerer Klarheit und Zuversicht nach innen.
Mit einer lebendigen Palette aus Disco-Grooves, zackigen Gitarren und atmosphärischen Balladen fängt NoSo die stille Kraft des Loslassens ein - von zerbrochenen Beziehungen, alten Narrativen und dem Bedürfnis, von anderen verstanden zu werden. Das Album ist reich an emotionalen Kontrasten: schwierige Wahrheiten, verpackt in eine verträumte Produktion, Verletzlichkeit, gepaart mit der Selbstsicherheit eines Künstlers, der ganz zu sich selbst findet.
Das selbst produzierte und klanglich furchtlose "When Are You Leaving?" ist eine Coming-of-Age-Platte für alle, die noch dabei sind, erwachsen zu werden, und ein Beweis dafür, dass NoSo zu den überzeugendsten Songwritern seiner Generation gehört.
Walk into Light“, gemeinsam geschrieben und aufgenommen mit Keyboarder Peter-John Vettese (ebenfalls ein Jethro-Tull-Kollaborateur), orientierte sich stärker am aufkommenden Synthie-Pop-Stil der 80er Jahre. Introspektiver und persönlicher im Ton, spiegelten Stücke wie „Fly by Night“ und „Made in England“ Andersons wachsende Faszination für das moderne Leben, Technologie und Isolation wider.
Die elektronischen Texturen des Albums beeinflussten Tulls nächste Veröffentlichung „Under Wraps“ (1984) – das synthielastigste und polarisierendste Werk der Band. Rückblickend diente „Walk into Light“ als kreatives Testfeld und bereitete den Weg für ein neues Kapitel in Andersons Solokarriere und Jethro Tulls sich entwickelndem Sound.
Diese Single-Sleeve-LP-Edition von „Walk into Light“ auf schwarzem Vinyl enthält Audiomaterial, das von John Webber in den Londoner AIR Studios mit halber Geschwindigkeit neu gemastert wurde.
"Dunya", der Titel von Mustafas meisterhaft ausgearbeitetem und atemberaubend zärtlichem Album, bedeutet aus dem Arabischen übersetzt so viel wie "die Welt mit all ihren Fehlern". Ein hochtrabendes Thema für einen jungen Songwriter, aber wie bei jedem Thema, das im Mittelpunkt der Arbeit des sudanesisch-kanadischen Künstlers steht - von religiöser Hingabe bis zu Kindheitstraumata, von Bandengewalt bis zu romantischer Intimität - nähert er sich durch eine persönliche Sichtweise. Er mischt Genres und Stimmungen, verwebt romanhafte Details in einprägsame Folksongs und hat ein Album geschaffen, das sich wie eine Reihe persönlicher Durchbrüche anfühlt, die einer nach dem anderen eintreffen. Was zuerst an Mustafas Musik auffällt, ist seine Art zu schreiben: ein einfacher, durchdringender Ton, der jede Geschichte so roh und ernsthaft wirken lässt wie die Worte eines Liebesliedes. Mit seinem leisen Vortrag, der seine Umgebung zum Schweigen bringen kann, entwickelte sich Mustafa schnell vom Wunderkind, das in seiner Heimatstadt Toronto Gedichte rezitierte, zu einer Kraft, die hinter den Liedern steht und Popsongs schreibt. Auf "Dunya" ist er zu einem eigenständigen Autoren gereift. "Ich versuche, das gewöhnliche Leben im Ghetto zu bewahren und zu feiern", beschreibt Mustafa seine lyrische Inspiration. Die Songs, in denen er sein Aufwachsen und seinen weiteren Lebensweg beschreibt, sind gleichermaßen entwaffnend in ihrer Einfachheit und vielschichtig in ihrer emotionalen Bandbreite. Durch die Zusammenarbeit mit Aaron Dessner, Rosalía, Clairo, Nicolas Jaar und anderen sowie Mustafas langjährigem kreativen Partner Simon Hessmann offenbart die Musik eine selbstbewusste, unverwechselbare Stimme, die noch nie so massenkompatibel geklungen hat.
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"Stories Of Life" - triosence malen Musik aus Geschichten, die das Leben schreibt Das Album "Stories of Life" des Genregrenzen neu definierenden Pianotrios triosence ist ein musikalisches Porträt von Momentaufnahmen aus dem Leben. In jedem Titel erkundet triosence-Bandleader und Komponist Bernhard Schüler die Tragik und Schönheit von Geschichten aus dem Alltag und malt diese Erlebnisse in betörend melodiöse, mitreißende Instrumentalkompositionen. Große Freude und tiefer Schmerz, scheinbar Banales und wahrhaft Lebensveränderndes liegen oft überraschend nah beieinander. Der Verlust einer Schwangerschaft in "Little Lost Wonder", die Liebe zu seiner kleinen Tochter in "Tamina's Lullaby", der Tod seines Onkels in "Dear Rainer" oder die Freude über wild wuchernde Garten-Gewächse seiner Lebensgefährtin in "Tomato Party" - "Stories of Life" ist die in Musik nachvollzogene Erkenntnis von Bernhard Schüler, dass im Leben all das verwoben ist. "Ich setze mich ans Klavier und spiele mir alles von der Seele. Schöne und traurige Erlebnisse, Beobachtungen, Empfindungen - Musik zu schreiben ist meine Art, über das Leben nachzudenken", erklärt er.Was "Stories Of Life" musikalisch auszeichnet, sind progressive Strukturen, die immer wieder in Stil, Tempo und Stimmung variieren; die mal laut oder leise sind, verträumt oder kraftvoll. Sie sollen den Hörer auf eine regelrechte Reise schicken, indem sie eine Reihe von starken Klangbildern erzeugen. "Wenn ich komponiere, habe ich das immer im Hinterkopf", so Bernhard Schüler. "Nämlich Geschichten mit meiner Musik zu erzählen. Das ist, was die Leute am meisten berührt." Auf "Stories Of Life" entwickeln er und seine Bandkollegen Tobias Schulte (Schlagzeug) und Omar Rodriguez Calvo (Bass) mit großer Leichtigkeit ihren melodiösen, stimmungsvollen Sound-Mix aus Weltbeat, Folk, Jazz, Rock und Pop konsequent weiter. "Wir gestalten ein totales Crossover", erklärt Bernhard Schüler, "das ist Musik, die zwar in klassischer Jazz-Formation daherkommt - mit Klavier, Bass und Schlagzeug - aber Jazz im herkömmlichen Sinn kann man das nicht mehr nennen. Mir geht es um starke Melodien und klare Songstrukturen. Eine Fokussierung auf das Wesentliche ist mir wichtig oder anders gesagt: musikalisch auf den Punkt zu kommen."Dem Maler Rainer Hoffmann ist nicht nur das Stück "Dear Rainer" gewidmet - mit "Stories Of Life" wird ihm auf besondere Weise ein Denkmal gesetzt. Sein Gemälde "Badere vid Ingetoprsjön" (Badende am Ingetorpssee) ziert denn auch das Cover-Artwork und im Booklet finden sich zehn weitere Bilder des Künstlers - jedes thematisch einem der Songs zugeordnet. "Leider hat die Kunst meines Onkels nie die Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen, die sie wirklich verdient hat", so Schüler. "Aber er hat ein sehr aufregendes Leben geführt und war ein wahrer Abenteurer, der bereits in frühen Jahren in die schwedische Wildnis gezogen ist und die ganze Welt bereist hat, um dort zu malen. Alles andere war ihm egal. Diese Leidenschaft für die Kunst - ohne Wenn und Aber - hat mich schon als kleiner Junge fasziniert, und wenn er damals Geschichten aus seinem Leben erzählt hat, saß ich mit großen Augen vor ihm." Eine dieser Geschichten greift Schüler in "Marrakesh Swing" auf - ein Flirt mit der Kultur einer Stadt, die er nie besucht hat, aber in seiner Komposition zu blühendem Leben erweckt. Der Hörer erlebt sie vor seinem geistigen Auge - in all ihren Facetten, Farben und ihrer Lebendigkeit.Mit "Tamina's Lullaby" ist nach langer Zeit wieder ein Stück für Soloklavier auf einem triosence-Album enthalten. Zudem schließt eine Referenz auf die Vergangenheit den Kreis der Geschichten auf "Stories of Life": Eine neue Instrumentalversion von "Like The Wind", das ursprünglich mit der US-Sängerin Sara Gazarek für das Album "Where Time Stands Still" aufgenommen wurde, bildet den Schlusspunkt des Albums.
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Cate Le Bons siebtes Album 'Michelangelo Dying', dessen Entstehung von purer Emotion geleitet wurde, hat das Album, das sie zu machen glaubte, verdrängt. Als Produkt eines alles verzehrenden Herzschmerzes überwanden ihre Gefühle ihren Widerwillen, ein Album über die Liebe zu schreiben, und wurden in diesem Prozess zu einer Art Exorzismus. Herausgekommen ist ein wunderbar schillernder Versuch, eine Wunde zu fotografieren, bevor sie sich schließt - und dabei auch in ihr zu stochern.
Musikalisch gibt es eine Fortsetzung und Erweiterung eines Sounds - eine Maschine mit Herz -, der auf ihren letzten beiden Platten 'Reward' (2019) und 'Pompeii' (2022) Gestalt angenommen hat, da Le Bon zunehmend selbst die Kontrolle über das Spielen und Produzieren übernommen hat. Wenn Gitarren und Saxophone durch Pedale gepresst und Perkussion und Stimmen durch Filter gejagt werden, entsteht ein schillernder, grüner und seidiger Sound, in dem die künstlerischen Eigenheiten von David Bowie, Nico, John McGeoch und Laurie Anderson aufblitzen und wieder verschwinden.
Was übrig bleibt, ist eine sich ständig verändernde, kontinuierliche Einheit, eine Art Songzyklus. Jede Iteration reflektiert die letzte und entwickelt sie weiter. „Jede ist eine Scherbe desselben zerbrochenen Spiegels“: Sie verschiebt sich, glitzert, verbirgt und enthüllt, je nachdem, wie sie im Licht gedreht wird. Letztendlich gibt es, so Cate, „keine Enthüllungen. Keine Schlussfolgerungen. Es gibt keinen Grund. Es gibt nur Wiederholungen und Chaos. Ich habe mir schließlich erlaubt, einen offenen Geist zu haben, um es ohne Widerstand zu erleben, ohne nach einer Offenbarung oder Ordnung zu suchen.“
'Michelangelo Dying' ist eine Übung in der Viszeralität des Lebens, der Liebe und der Menschlichkeit, sowohl für den Hörer als auch für die Künstlerin selbst, und es weiß, was es heißt Halt zu geben, gehalten zu werden aber auch sich ganz und gar allein zu fühlen. „Die Figuren sind austauschbar“, schließt Cate, „aber am Ende bin ich es, der sich selbst begegnet.“
Die Cinematic-Funk-Visionäre The Diasonics liefern mit ihrem neuen Album ,Ornithology", das am 3. Oktober über Record Kicks veröffentlicht wird, ein weiteres solides Set aus östlich angehauchtem Psychedelic, Cinematic und Disco-Funk. Nach ihrem 2022 von der Kritik gefeierten Debütalbum ,Origin of Forms", das von PopMatters zum Library Music Album of the Year gekürt wurde, kehren die in Moskau ansässigen Instrumentalisten The Diasonics mit ,Ornithology" zurück, einem zweiten Album, das ihre klanglichen Grenzen erweitert und gleichzeitig ihrem unverwechselbaren Stil treu bleibt. Aufgenommen in ihrem eigens errichteten Studio 23, das sich in einer umgebauten Lampenfabrik aus der Sowjet-Ära befindet, ist das Album das Ergebnis von zwei Jahren intensiver kreativer Erkundungen und Experimente. Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus cineastischem Funk, östlich angehauchten Melodien, instrumentalem Hip-Hop und analogem Soul haben sich The Diasonics einen einzigartigen Platz in der globalen Funkszene geschaffen. ,Ornithology" markiert ein neues Kapitel: Inspiriert von wiederkehrenden Vogelmotiven in ihrer Umgebung, von Zügen und Bahnhöfen bis hin zu lokaler Folklore und den Schreien der Vögel, die über ihrem Studio kreisen, kanalisiert die Platte Ideen von Bewegung und Freiheit, sowohl thematisch als auch musikalisch. ,Das Thema Vögel und Ornithologie ergab sich ganz von selbst - wir fingen einfach an, überall um uns herum vogelähnliche Namen zu bemerken: Züge und Bahnhöfe, Geschäfte, Orte, Nachnamen von Menschen, Bücher und Filme", sagt die Band. "Wir besorgten uns ein paar alte Synthesizer und stimmten die Oszillatoren, während wir den Schreien der Möwen lauschten, die um die Fabrik flogen, in der sich unser Studio befand. Die Ideen von Flug, Freiheit und Raum wurden zentral für die Musik des neuen Albums." Klanglich gehören zu den wesentlichen Merkmalen von Ornithology nicht nur die Synthesizer, sondern auch Diana Grebs hypnotischer Gesang, der sich nahtlos in die Klangpalette einfügt und dem instrumentalen Funk Leben und Seele einhaucht. ,In unserer Vorstellung balancieren wir wie Vögel zwischen der Erde und dem Himmel und haben versucht, unsere eigene musikalische Sprache innerhalb des Konzepts der Ornithologie zu erschaffen, die den Wunsch eines jeden Menschen widerspiegelt, den Vögeln näher zu kommen und frei zu schweben, jenseits von physischen oder mentalen Grenzen." Die 2019 gegründete vierköpfige Band, bestehend aus Daniil Lutsenko (E-Gitarre), Kamil Gazizov (Keyboards), Maksim Brusov (Bass) und Anton Moskvin (Schlagzeug & Perkussion), erlangte durch eine Reihe von begehrten 45er-Scheiben auf Mocambo Records und Funk Night Records schnell Kultstatus. Ihr von der Kritik hochgelobtes Debütalbum Origin of Forms,, das von Henry Jenkins, dem Produzenten der australischen Kultband Surprise Chef, gemischt wurde, erschien 2022 auf Record Kicks und wurde von PopMatters (US) zum Library Music Album" des Jahres und von FIP (Radio France) zum Album des Monats gekürt. Das Vinyl war innerhalb weniger Wochen ausverkauft und ist nun in der internationalen Cinematic-Funk-Szene sehr gefragt. ,Origin of Forms" erhielt begeisterte Kritiken von Zeitschriften wie Wax Poetics, Mojo, Rolling Stone FR, Clash, Uncut und wurde von Jamie Cullum (BBC2), KEXP, Radio France und Huey Morgan, Don Letts, Cerys Matthews und Tom Ravenscroft von BBC 6 Music, um nur einige zu nennen, unterstützt und gespielt. Mit dem neuen Album Ornithology tauchen The Diasonics in üppige Synthesizer, stripped-down Grooves und rohes instrumentales Zusammenspiel ein, schöpfen aus der Library-Musik der 1970er Jahre, sowjetischer Jazz-Fusion und Disco-Funk und liefern eine weitere supersolide Veröffentlichung, die all die Einzigartigkeit bestätigt und vorantreibt, die ,Origin of Forms" so verlockend machte. Unverzichtbar für Fans von Khruangbin, Surprise Chef und instrumentalen Funk-Grooves.
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,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
Wenn Sie von Hillsborough, North Carolina, auf der 1-85 nach Norden fahren und die Ausfahrt zur 58 East nehmen, erreichen Sie in fünfzehn Minuten Diamond Grove, ein kleines, nicht eingemeindetes Gebiet im Brunswick County, Virginia, am Meherrin River. Für die meisten Besucher gibt es dort nicht viel zu sehen - für Lebensmittel müssen Sie nach Lawrenceville und für Baumaterial nach South Hill fahren. Doch versteckt in diesem Fleckchen Virginia-Piedmont liegen die Überreste einer Milchfarm aus den 1740er Jahren, deren Haupthaus ein wunderschönes altes Gebäude mit zwei Etagen ist, das noch immer mit Seilbetten und allem Drum und Dran ausgestattet ist. Wenn man heute dorthin fährt, hört man in der Ferne Geräusche von jemandem, der in den vermieteten Nebengebäuden Sojabohnen und Baumwolle verarbeitet, von landwirtschaftlichen Reifen, die über Schotterstraßen knirschen, von quakenden Fröschen und von singenden Meisen: chick-a-dee, chick-a-dee. Aber wenn Sie zufällig im September 2023 vorbeigekommen sind, konnten Sie vielleicht Fiddle-Melodien hören, die von den Kiefern widerhallen, BBS-Geräusche in leeren Räumen und die Klänge von Weirs, die ihr zweites Album und ihr Debüt bei Dear Life Records aufnahmen: Diamond Grove. Weirs ist ein experimentelles Kollektiv, das aus der Musikszene im Zentrum von North Carolina hervorgegangen ist und zu gleichen Teilen aus Oldtime-Folk und DIY-Noise besteht. Die Auftritte von Weirs sind hierarchielos und umfassen zwischen zwei und zwölf Personen. Im September 2023 reisten neun von ihnen die US-58 hinauf, um sich im Wohn- und Esszimmer des Hauptgebäudes einer Milchfarm einzufinden, die noch immer im Besitz der Familie des Bandmitglieds und Organisators Oliver Child-Lanning ist, deren Verwandte seit Jahrhunderten dort leben. Die Besetzung von Weirs - weder endgültig noch besonders wertvoll - umfasst Child-Lanning, Justin Morris und Libby Rodenbough (seine Mitstreiter bei Sluice); Evan Morgan, Courtney Werner und Mike DeVito von Magic Tuber Stringband; sowie die treuen Andy McLeod, Alli Rogers und Oriana Messer, die bis tief in die Spätsommernächte spielten. Das Ergebnis sind die neun Tracks von Diamond Grove, aufgenommen mit einer provisorischen Signalkette, die aus geliehenem Equipment der gesamten Community zusammengestellt wurde. Das Weirs-Projekt begann als Tape-Experimente mit traditionellen Melodien, die Child-Lanning im Winter 2019 unter dem Namen Pluviöse aufgenommen hatte. Daraus entstand das erste Weirs-Album Prepare to Meet God, das im Juli 2020 in Eigenregie veröffentlicht wurde und eine Zusammenarbeit zwischen Child-Lanning und Morris während der COVID-Pandemie war. Die seltsamen Umstände dieses Debüts - eine gemeinschaftliche Tradition von Live-Songs, die isoliert voneinander aufgenommen wurden - werden durch Diamond Grove aufgehoben, ein Album, das in der unwiederholbaren Konvergenz von Menschen, Ort und Zeit verwurzelt ist. Auf dem neuen Album setzen Weirs ihre Suche nach dem besten Weg fort, sogenannte ,traditionelle" Musik weiterzuentwickeln, zu bewahren und zu befreien. Sie sind Songfänger, die Melodien sammeln, die kurz vor dem Vergessen stehen. Ihr wildes, Jahrhunderte umspannendes Repertoire klingt wie eine avantgardistische Jam-Session - eine Art Real Book für eine Szene, die sich mit Porch Jams, Big Blood, Amps for Christ und Jean Ritchie auskennt. Weirs fangen Songs ein, deren Interpretationskanon noch offen genug ist, um neben denen zu stehen, die sie zuvor gesungen haben, aber niemals über ihnen. Dies sind keine Versuche, definitive Versionen zu schaffen. Die Aufnahmen auf Diamond Grove fühlen sich eher wie Besuche als wie Überarbeitungen an. Und die Frage, die Weirs auf diesem Album stellen, ist nicht, wie sie einfach die Tradition ihrer Vorfahren fortsetzen können, sondern wie traditionelle Musik heute klingen könnte. Für Weirs könnte die Geschichte dieser Tradition weniger aus dem Folk-Revival stammen als aus der Musique concrète, weniger aus makellosen alten Meisteraufnahmen als aus etwas wie The Shadow Ring, wenn diese aus dem evangelikalen Süden kämen. Wenn man ,(A Still, Small Voice)" hört, spürt man, wie die Kraft der Hymne etwas Gleichwertigem weicht: den Dielen, dem Knistern des Feuers, dem Zubereiten und Essen von Mahlzeiten. Diese Spannung zwischen Bewahrung und Verfall ist das innere Leuchten von Diamond Grove. Nehmen wir ,Doxology l": Die Melodie von ,Old Hundred", einer Hymne aus der Sacred-Harp-Tradition, wird in MIDI umgewandelt, über iPhone-Lautsprecher abgespielt und in der Septemberluft neu aufgenommen. Für manche Revivalisten mag diese Hymne, gesungen mit der ganzen Pracht gefälschter Auto-Tune-Stimmen, blasphemisch klingen. Aber Ohren, die beispielsweise auf die Hyperpop-Produktionen der letzten Jahrzehnte eingestellt sind, werden sofort die spannungsgeladene Schönheit des digital verfremdeten Shape-Note-Gesangs verstehen. Dieselbe Spannung belebt ,l Want to Die Easy". Weirs' Version basiert auf der Aufnahme von A Golden Ring of Gospel, die in der Folkways-Sammlung Sharon Mountain Harmony verewigt ist. Die Melodien, Texte und Strukturen sind weitgehend unverändert geblieben. Aber die ,reine" Klarheit der Stimmen der frühen Aufnahme ist verschwunden. An ihre Stelle tritt der distanzierte Klang des Silos der Milchfarm, in dem Weirs ihre Version aufgenommen hat, dessen natürlicher Nachhall von zwei Sekunden die ursprüngliche Nähe ersetzt. Auf diese Weise wird der Klang des Aufnahmeortes selbst zu einem Teil der traditionellen Darbietung. Das Herzstück von Diamond Grove ist Weirs' Interpretation von ,Lord Bateman", einer Melodie, die Jean Ritchie als ,große Ballade" bezeichnete: Sie wurde gespielt, wenn die Arbeit getan war und der Tanzabend zu Ende war. Es ist ein Lied aus dem 18. Jahrhundert - so alt wie die Diamond Grove Farm - über einen gefangenen Abenteurer, der laut Nic Jones den Geist eines Errol-Flynn-Films verkörpert. Wie viele großartige und oft a cappella gesungene Interpretationen steht auch bei diesem ,Lord Bateman" die Stimme im Vordergrund und unterstreicht die Bedeutung des Geschichtenerzählens für das Zusammenkommen der Kinder. Neu ist hier der immense Bordun, der die Erzählung in ein unaufhörliches Gewebe elementarer Kräfte verwandelt. Es ist ein verschwommenes Murmeln kollektiver Saiten, das den Kanon von Ritchie und June Tabor ebenso bereichert wie Pelt's Ayahuasca oder Henry Flynt's Hillbilly Tape Music. Obwohl Diamond Grove nicht explizit von der alten Milchfarm handelt, auf der es aufgenommen wurde, kann es nicht umhin, ihr zu ähneln. Alte englische Balladen wie ,Lord Bateman" und ,Lord Randall" ergießen sich über Felder, die einst von der britischen Krone ,vergeben" wurden. Tragische Lieder wie ,Edward" taumeln über Tuscarora-Pfade und Baumwollfelder nach dem Bürgerkrieg. Hymnen wie ,Everlasting l" und ,Everlasting Il" fangen das Mondlicht ein, das seit Lord Bacons Rebellion durch doppelt gehängte Fenster fällt. Und die Nachtvögel trillern noch immer, und die Pflüge pflügen noch immer eine unkomponierte Musik, die darauf wartet, von zufälligen Ohren entdeckt zu werden. Diamond Grove ist in dieser Hinsicht Geschichte. Es ist ein Ort. Es ist Zeit. Es ist das Einfangen von Liedern, Lebendigkeit, Tonbandmanipulation. Wie der niedrige Damm, den das Wort ,Weir" andeutet, ist es eine Verteidigung gegen die Strömung. Es ist eine Verteidigung regionaler Lexika gegen massenproduzierte Umgangssprachen; eine Verteidigung gegen den Glauben, dass wir einfach zu einer einfacheren Zeit zurückkehren können; eine Verteidigung gegen die Vorstellung, dass Volksmusik ,rein" bleiben muss; eine Verteidigung gegen die Behauptung, dass ein Traum von der Zukunft, der in verlorenen Geschichten schlummert, unwiederbringlich verloren ist. Gegen all das verteidigt Diamond Grove traditionelle Musik, indem es sie so klingen lässt, wie die Komplexität der heutigen Zeit - weil es weiß, dass solche Musik und all die Geschichten, die in ihr stecken, auch in Zukunft eine Rolle spielen werden.
John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun werden erstmals erweiterte Ausgaben aller drei Soundtracks in einer Deluxe-Box von Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records veröffentlicht. Beim Anhören der aktuellen Halloween-Soundtracks fällt als Erstes der Teamgeist des Komponisten-Trios auf. Der mittlerweile berühmte Part mit der gestrichenen Gitarre in ,The Shape Hunts Allyson" aus Halloween wird, wie alle Gitarrenparts in der Trilogie, von Daniel Davies gespielt. John bezeichnet Daniel als den ,Abenteurer" der Gruppe und schreibt ihm zu, Sounds eingeführt zu haben, an die er selbst nie gedacht hätte. Cody, den sein Vater als ,musikalisches Genie" bezeichnet, ist eine ebenso wichtige Präsenz. Es ist seine ruhige, methodische Hand, die den Ideen, die entstehen, wenn diese drei zusammenkommen, Gestalt verleiht. Die Filmmusik für die neuen Filme mag sich um bekannte Themen drehen, aber sie ist auch klanglich viel vielfältiger und musikalisch gewagter als alles, was John 1978, als er den Originalfilm ,Halloween" komponierte, hätte schaffen können. Zusätzlich zu den einzelnen erweiterten Veröffentlichungen wird die ,Halloween Expanded Trilogy" als Teil eines limitierten Deluxe-Boxsets im 6xLP- und 3xCD-Format erhältlich sein. Diese Editionen enthalten exklusive neue Verpackungen und Artworks von Chris Bilheimer sowie ausführliche Liner Notes des Musikkritikers Brad Sanders, darunter exklusive Interviews mit John Carpenter und Regisseur David Gordon Green. Beide Box-Sets enthalten außerdem drei Sammlerposter von Creepy Duck, ein exklusives Posterdesign von Chris Bilheimer und ein luxuriöses Lentikular-Cover, das das Artwork zum Leben erweckt. Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 unveröffentlichte Musikstücke, während ,Halloween Ends" 10 neue Tracks hinzufügt und ,Halloween" ein komplett neues Artwork und eine neue Verpackung von Chris Bilheimer erhält. Für John-Carpenter-Sammler, Halloween-Komplettisten und alle Fans großartiger Filmmusik ist die ,Halloween Expanded Trilogy" ein unverzichtbares, wegweisendes Release.
END[GER] Die Band Wednesday aus Asheville, North Carolina errichtet im Laufe der zehn Songs von "Rat Saw God" einen Schrein voller aufregender Details: Halb lustige, halb tragische Botschaften aus den Südstaaten, die sich klanglich irgendwo zwischen dem wimmernden Skuzz von Neunzigerjahre-Shoegaze und klassischem Country-Twang entfalten - mit verzerrter Pedal Steel und Frontfrau Karly Hartzman, die mit ihrer Stimme, den Lärm durchschneidet. Ein Song von Wednesday ist wie ein Quilt. Eine Kurzgeschichtensammlung, eine verschwommene Erinnerung, ein Flickenteppich aus Porträts des amerikanischen Südens, der disparate Momente einfängt und als Ganzes doch irgendwie einen Sinn ergibt. Karly Hartzman, die Songschreiberin, Sängerin, Gitarristin und Leiterin der Band, ist eine Geschichtensammlerin als auch eine Geschichtenerzählerin: Eine aufmerksame Beobachterin von Menschen und witzigen Bemerkungen. "Rat Saw God", das neue und beste Album des Quintetts aus Asheville, ist ekphrastisch, aber ebenso autobiografisch und vor allem sehr einfühlsam. Es wurde in den Monaten unmittelbar nach der Fertigstellung von dem zweiten Album der Band, "Twin Plagues", geschrieben und innerhalb einer Woche im Drop Of Sun Studio in Asheville aufgenommen. Die Songs auf "Rat Saw God" erzählen keine Epen, sondern das Alltägliche. Sie sind lebensnah, erzählen vom wahren Leben, sie sind verschwommen und chaotisch und seltsam zugleich - was Hartzmans eigenem Ethos entspricht: "Everyone's story is worthy. Literally every life story is worth writing down, because people are so fascinating." A Wednesday song is a quilt. A short story collection, a half-memory, a patchwork of portraits of the American south, disparate moments that somehow make sense as a whole. Karly Hartzman, the songwriter/ vocalist/guitarist at the helm of the project, is a story collector as much as she is a storyteller: a scholar of people and one-liners. Rat Saw God, the Asheville quintet's new and best record, is ekphrastic but autobiographical and above all, deeply empathetic. Across the album's ten tracks Hartzman, guitarist MJ Lenderman, bassist Margo Shultz, drummer Alan Miller, and lap/pedal steel player Xandy Chelmis build a shrine to minutiae. Half-funny, half-tragic dispatches from North Carolina unfurling somewhere between the wailing skuzz of Nineties shoegaze and classic country twang, that distorted lap steel and Hartzman's voice slicing through the din. Rat Saw God is an album about riding a bike down a suburban stretch in Greensboro while listening to My Bloody Valentine for the first time on an iPod Nano, past a creek that runs through the neighborhood riddled with broken glass bottles and condoms, a front yard filled with broken and rusted car parts, a lonely and dilapidated house reclaimed by kudzu. Four Lokos and rodeo clowns and a kid who burns down a corn field. Roadside monuments, church marquees, poppers and vodka in a plastic water bottle, the shit you get away with at Jewish summer camp, strange sentimental family heirlooms at the thrift stores. The way the South hums alive all night in the summers and into fall, the sound of high school football games, the halo effect from the lights polluting the darkness. It's not really bright enough to see in front of you, but in that stretch of inky void - somehow - you see everything. The songs on Rat Saw God don't recount epics, just the everyday. They're true, they're real life, blurry and chaotic and strange - which is in-line with Hartzman's own ethos: "Everyone's story is worthy," she says, plainly. "Literally every life story is worth writing down, because people are so fascinating." But the thing about Rat Saw God - and about any Wednesday song, really - is you don't necessarily even need all the references to get it, the weirdly specific elation of a song that really hits. Yeah, it's all in the details - how fucked up you got or get, how you break a heart, how you fall in love, how you make yourself and others feel seen - but it's mostly the way those tiny moments add up into a song or album or a person.
Ramsay Midwoods Debütalbum "Shoot Out At The OK Chinese Restaurant" erscheint erstmals auf Vinyl - über 25 Jahre nach der ursprünglichen CD-Veröffentlichung bei Glitterhouse Records im Jahr 1999. Labelchef Reinhard Holstein beschreibt das Werk als seinen persönlichen Favoriten unter rund 800 Veröffentlichungen. Midwoods Musik verbindet traditionelle amerikanische Klänge mit einer eigenwilligen, lakonischen Erzählweise. Sein Gesang erinnert an Woody Guthrie und Levon Helm, seine Texte an die poetische Schrulligkeit eines Leon Redbone. Die Songs sind geprägt von Banjo, alten Klavieren und weiteren klanglichen Relikten, die eine Atmosphäre zwischen Folk, Blues und Americana schaffen. Inhaltlich bewegt sich das Album zwischen romantischen Rückblicken ("Feed My Monkey"), aphoristischen Lebensweisheiten ("Grass"ll Grow") und skurrilen Beobachtungen ("Alligator"s Lament"). Besonders hervorzuheben ist "Spinnin" on a Rock", ein Song über die Fantasie eines entlassenen Hafenarbeiters, erzählt in kindlich anmutenden Versen. Die limitierte Vinylauflage richtet sich an Fachhändler mit einem Faible für Außenseiterkunst und musikalische Unikate. Midwoods Werk ist kein Mainstreamprodukt, sondern ein eigenständiges, zeitloses Album mit Tiefgang und Charakter.