Getragen durch verzerrte Bässe und treibende Drum-Machines vereint sein Sound die unterschiedlichsten Einflüsse aus der punkigen Kindheit, der melancholischen Jugend und des durch Indie gezeichneten jungen Erwachsenenalters des Künstlers. Geprägt durch die triste Schönheit des suburbanen Wiens erschafft Kurpark damit atmosphärische und tanzbare Musik für dunkle Spaziergänge im Speckgürtel, verregnete Autofahrten im Licht der nächtlichen Stadt und unser traurig-schönes Leben im Allgemeinen.
Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.
Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.
Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.
Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).
Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex (Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!
Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.
Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.
Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.
Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.
Seit Midnite City 2017 wie ein Tornado die Welt im Sturm eroberten, die müde Musikszene am Kragen packten, ihr wieder Leidenschaft, Spaß, Melodie und Farbe einflößten und sich an die Spitze kämpften, wurden sie zu den wahren Königen des Hair Metal! Die Formation veröffentlichte bisher vier von den Kritikern gefeierte Alben, wobei ihr zweites Werk „There Goes The Neighbourhood“ neben vielen anderen Auszeichnungen als eines der besten Alben in der Geschichte des japanischen Burrn Magazin gelistet wurde. Seitdem tourt Midnite City mit ihrer mitreißenden, energiegeladenen Show durch die ganze Welt, headlined unzählige Tourneen in Großbritannien, spielt Shows in ganz Europa, Amerika, Brasilien und Australien, und absolvierte zwei ausverkaufte Tourneen in Japan, wobei sie eine ständig wachsende Fangemeinde auf der ganzen Welt, bekannt als „The Midnite Army“, begeistert. Im November 2025 kehren die Briten mit ihrem bisher stärksten Album, „Bite The Bullet“, zurück, das alle Erwartungen erfüllt, die Fans an ein Midnite City-Album haben. Von superpoppigem, eingängigem und hooklastigem Partyrock über melodische Rockmonster bis hin zu arena-tauglichen Powerballaden und Glam-Metal-Hymnen mit Attitüde und einer Prise Glam – knüpft „Bite The Bullet“ dort an, wo Platin-Bands Ende der 80er Jahre aufgehört haben. Und keine andere Band der Szene schafft dies derzeit mit mehr Authentizität, Überzeugung, Stil oder Selbstbewusstsein, wodurch die Midnite City wie ein leuchtendes Licht in einem Meer an Nachahmern scheint. Gemischt vom Grammy-preisgekrönten Produzenten Chris Laney (Europe, Crash Diet, Crazy Lixx etc.) liefert „Bite The Bullet“ einen Sound, der wie geschaffen ist für die größten Stadien rund um den Globus und auf einen Schlag alles zurückbringt, was den Hair Metal der späten 80er Jahre so aufregend, energiegeladen und extravagant machte. Midnite City liefert erneut ein Album, das dafür gemacht ist, aufgedreht und laut gespielt zu werden! Die Party fängt gerade erst an ... und alle sind eingeladen. Seht euch die Band auf ihrer Tour 2025/2026 an. Line-up: Rob Wylde (vocals, guitar), Miles Meakin (lead guitar), Josh Williams (bass guitar), Ryan Biggs (drums), Shawn Charvette (keyboard)
Damit eins gleich klar ist: Auf FARIN URLAUBs zweitem Album ist erst mal Schluss mit lustig.
Es dauert ganze vier Verse, und ein unmissverständliches „Feuer frei“ legt einem nahe, den Kopf für den
Rest des Albums lieber unten zu halten … und besser isses, denn es wird fortan konsequent mit der Gitarre
niedergemäht, was nicht in geduckter Haltung hinterm umgekippten Esstisch kauert*. Sogar die SkaAnleihen klingen nach Ska-ta-ta-ta-ta.
Und Pustekuchen für jeden, der glaubt, sich am wohlvertrauten Sound durch das hangeln zu können, was
da auf einen niederhagelt.
Da kommt einer eigenständig – aber diesmal nicht allein. FARIN URLAUB schart erstmals Teile seines
„Orchester voll Dynamit“ um sich, das ihn fortan live begleitet: Zwar spielt er – Bläser ausgenommen –
wieder alle Instrumente selbst ein, doch die Damen vom RACING TEAM leihen ihm diesmal ihre Stimmen.
Kein Wunder also, dass AM ENDE DER SONNE schnurstracks auf die 1 ging.
URLAUB hat ein fieses Album in eine fiese Welt geworfen. Eine Welt, über der ein teilnahmsloser Lichtball
prangt, um irdisches Elend unbarmherzig auszuleuchten („Sonne“). Eine Welt, in der man’s nicht einmal
mehr schafft, das Meer romantisch zu verklären („Unter Wasser“), weil man vom eigenen Haushalt mit
Anlauf aufs Maul kriegt („Dusche“), während einer mit dem Schraubenschlüssel rhythmisch auf die Heizung
hämmert.
Die 180-Gramm-Vinyl-Wiederveröffentlichung von AM ENDE DER SONNE erscheint am 21.11.2025 mit
Downloadcode.
*) Das Album ist nicht nur gewaltig, es ist auch großzügig, denn eventuell gibt’s einen Hidden-Track.
Wenn Liebesdramen klingen wie glitzernde Clubnächte und der Schmerz so tanzbar wird, dass er fast schön ist: Austra verwandelt den Moment des völligen Verlusts in eine Partitur aus Verrat, Trost und neonfarbenem Pathos. Katie Stelmanis hat ihre Stimme immer wie ein kostbares Instrument behandelt, klassisch geschult, in Opern getaucht, vier Alben lang getragen von einer Dramatik, die man auf der Bühne so überzeugend spielen kann, wenn sie im echten Leben ausbleibt. Bis der Vorhang im Frühjahr 2020 einfach ohne Ansage fiel: Die Partnerin, viele Jahre an ihrer Seite, wacht eines Morgens auf, sagt, sie sei unglücklich und verschwindet wie eine Figur, die mitten im dritten Akt aus der Inszenierung läuft. Zurück bleibt Stelmanis, umgeben von einer Welt, die plötzlich so wenig Struktur hat wie ein falsch gesetzter Akkord. Der Titel des neuen Albums, Chin Up Buttercup, ist ein feiner Stich ins gesellschaftliche Fleisch: dieses unausgesprochene Gebot, das Herz zu flicken, das Lächeln anzukleben, einfach weiterzutanzen. Gemeinsam mit Co-Produzent Kieran Adams blickt Stelmanis nach Europa, nach 1998, zu Madonnas Ray of Light, zu William Orbits flirrendem, elektronischem Lichtgewebe. Aus der Trümmermasse persönlicher Verluste baut sie tanzbare Hymnen, die zugleich beschwören und beschweren. Math Equation ist dabei die erste Single und das schlagende Herz: eine Gleichung aus Verrat und Witz, in der Zeilen wie „You said I needed my own friends / So I found them / Then you fucked them“ zugleich Klage, Trotz und poetische Ohrfeige sind. Über allem liegt dieser Hauch von sapphischem Chaos, der Austra hier zu einer großen Erzählerin des gebrochenen Takts macht.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
Das fünfte Studioalbum von Goose und die zweite Veröffentlichung der Band im Jahr 2025 knüpft an den Erfolg von ,Everything Must Go" aus dem April an. ,Chain Yer Dragon" entführt die Zuhörer in eine reichhaltige, vollendete Welt aus Musik und vertrauten Charakteren und lädt sie ein, den Lichtern und Klängen durch schmuddelige Bars und lange Nächte auf der Straße zu folgen, die in der Klarheit eines frischen Morgengrauens verschwinden. ,Chain Yer Dragon" zeigt die Vielseitigkeit von Goose und präsentiert Rock-Songs im Stil der 70er Jahre, die sich vertraut anfühlen und durch Improvisation zum Leben erweckt werden. ,Chain Yer Dragon" spielt mit der Form und wird durch einen natürlichen Produktionsstil getragen, der dem Album das rohe, freizügige Gefühl der elektrisierenden Live-Shows der Band verleiht. Mit Titeln, die Gooses musikalische Karriere umspannen, dient ,Chain Yer Dragon" als Bindeglied zwischen einigen der frühesten, sehr beliebten Songs der Gruppe und ihrer aktuellen Entwicklung als Vierergruppe. Mit Live-Klassikern wie ,Echo of A Rose", ,Empress of Organos", ,Rockdale" und Fan-Favoriten wie ,Factory Fiction" greift ,Chain Yer Dragon" die Ursprünge der Band auf. Der Albumauftakt mit neuen Tracks wie ,Madalena" und ,Royal" konkretisiert das Universum der Night Rays Band und erweitert Ideen, die Gitarrist und Sänger Rick Mitarotonda und sein Songwriting-Partner Matt Campbell bereits 2011 entwickelt hatten. ,Es gibt eine Welt, die sich aufbaut und die sich wie die treibende Kraft dieses Albums anfühlt", sagte Mitarotonda. ,Viele dieser charakterorientierten Songs stammen aus einer Zeit und einem Ort, an dem wir unsere musikalische Stimme gefunden haben, und es ist sehr befriedigend, sie nicht nur aus der Perspektive unserer heutigen Identität und unseres heutigen Standorts wieder aufzugreifen, sondern auch weiterzuentwickeln. Diese Songs haben eine Reise hinter sich, und es fühlt sich richtig an, dass sie nun endlich ein Zuhause gefunden haben." ,Chain Yer Dragon" bietet Persönlichkeiten, Schauplätze und Musik, in denen man sich verlieren kann. Lyrische Rückgriffe und strukturiertes Storytelling erzählen eine Geschichte, die zwar nicht linear ist, sich aber dennoch zusammenhängend anfühlt. Das Album treibt den ständig wachsenden musikalischen Katalog von Goose voran und erinnert gleichzeitig daran, dass man manchmal, um voranzukommen, die Vergangenheit annehmen muss.
Mit Portugal erscheint eine sorgfältig kuratierte Sammlung von B-Seiten und seltenen Aufnahmen aus den Jahren 1998 bis 2004, die größtenteils erstmals auf Vinyl erhältlich sind. Diese Veröffentlichung bietet einen tiefen Einblick in die frühen kreativen Phasen des Künstlers und bringt lange verborgene Schätze ans Licht. Im Zentrum steht der meistgespielte Radiosong Portugal, der bisher nur auf der 2CD-Compilation Introducing the Past... verfügbar war und nun endlich auf Vinyl erscheint. Weitere Highlights sind die Coverversionen Over and Over (Neil Young) und Waiting Around to Die (Townes Van Zandt), ursprünglich Teil der Bonus-7" seines Debütalbums Songs from a Two-Room Chapel. Auch Lady of the Land, ein Song aus der Session zum Debütalbum, ist enthalten - bisher nur als Bonustrack auf einer limitierten CD-Ausgabe erhältlich, die bis heute nicht digital verfügbar ist. Diese Zusammenstellung dokumentiert die künstlerische Entwicklung eines Songwriters, der sich stets abseits des Mainstreams bewegt hat.
Jon Porras verfügt über eine seltene Fähigkeit, den Puls einer Klanglandschaft zu lokalisieren und ihren emotionalen Kern herauszuarbeiten. Seine Arbeit speist sich seit langem aus der Reibung zwischen organischen Formen und elektronischer Verarbeitung, doch mit Achlys bewegt er sich weiter in Richtung Textur, Erosion und Gewicht. Diese Musik ist von Zusammenbruch durchdrungen - nicht als Spektakel, sondern als langsamer Prozess. Diese Stücke entfalten sich nicht, sie sammeln sich. Gitarre, Subbass, modulare Synthese und verarbeitete Geräusche sammeln sich wie Sedimente an und schichten sich zu Kompositionen, die sich eher wie Wettersysteme als wie traditionelle Songs bewegen. Das Album navigiert durch eine Abfolge von fragmentierten Klangvignetten: zerfallende Umgebungen, monumentale Stille und reale wie auch innere Landschaften. Die Struktur wird durchlässig. Jedes Stück deutet sowohl auf Präsenz als auch auf Verschwinden hin. Häufig wurden mehrere Stücke isoliert geschrieben und ohne Synchronisation übereinandergelegt, sodass absichtliche Dissonanzen die resultierenden Texturen bestimmten. Dieser Ansatz begünstigt Drift und Reibung, wobei Melodien durch verschwommene Intervalle geistern und eine Spannung zwischen Erinnerung und Verzerrung erzeugen. Das Album beginnt mit ,Fields", wo schwache Gitarrenphrasen in hohlen, resonanten Tönen versinken, die eher erinnert als gespielt wirken. An den Rändern flackert Wärme, gefiltert und entfernt, wie Licht, das sich durch Ruß drängt. In ,Holodiscus" treiben elegische Linien über einer sanften Unterströmung von Dissonanzen und widerstehen leise dem Sog in Richtung Zusammenbruch. Der Titeltrack gleitet zwischen Klarheit und Verzerrung und verwandelt harmonische Fragmente in ein schimmerndes Gitter aus Verfall. Während des gesamten Albums dehnen anhaltende Töne die Zeit zu einer Unschärfe, während bearbeitete Gitarrenklänge wie Echos aus benachbarten Räumen auftauchen und wieder verschwinden. Jedes Stück trägt eine emotionale Prägung, ohne eine Richtung vorzugeben, und hinterlässt Texturen, die sich sowohl taktil als auch unruhig anfühlen. Diese Dualität der Größenordnung - immens und winzig - fließt in die Klangpalette des Albums ein. In ,Sea Storm" brodelt und zieht der tiefe Klang nach unten und verstreut dabei Gitarrenfragmente. ,Before the Rite" schwillt mit abrasiver Dichte und verzerrten Obertönen an - ein Moment der fast überwältigenden Intensität, der sich gerade noch im Gleichgewicht hält. Die Klänge bleiben in der Schwebe und weigern sich, sich aufzulösen.Achlys bewegt sich durch ein Gebiet wechselnder Schwellen - wo Licht und Schatten, Struktur und Erosion nebeneinander existieren, ohne sich in Gegensätze aufzulösen. Anstatt auf eine klare Schlussfolgerung abzuzielen, bietet das Album eine zyklische Form von Entstehung und Erosion. Es ist klanglich dicht und doch weitläufig, emotional resonant, aber losgelöst von jeder Erzählung. Nichts hier ist feststehend. Alles trägt die Spur davon, einmal etwas anderes gewesen zu sein. Während einige Fragmente verblassen und andere nachklingen, prägen sie alle die Atmosphäre.
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Zwölf Jahre nach dem gefeierten Album All Is Fever melden sich Naked Lunch mit Lights And A Slight Taste Of Death eindrucksvoll zurück. Die österreichische Band um Sänger und Songwriter Oliver Welter präsentiert ein Werk, das tief geht - musikalisch wie emotional. Der Titel deutet es an: Licht und Tod, Hoffnung und Abgrund, Intimität und Explosion - alles ist da. Welter verarbeitet persönliche Krisen, Krankheit und Wiedergeburt, aber auch Liebe und Lebensfreude. Die Songs sind radikal ehrlich, poetisch und musikalisch vielschichtig. Von zarten Balladen wie Come Into My Arms bis zu hymnischen Popmomenten wie To All And Everyone I Love oder We Could Be Beautiful entfaltet sich ein Klangkosmos, der berührt und fordert. Produziert wurde das Album gemeinsam mit Wolfgang Lehmann, dessen sensibles Verständnis für Musik Welters Vision perfekt ergänzt. Unterstützt von langjährigen Weggefährten Alex Jezdinsky (Drums) und Boris Hauf (Keys/Sax), entstand eine Platte, die sich kompromisslos in die eindrucksvolle Diskografie von Naked Lunch einreiht. Lights And A Slight Taste Of Death ist eine musikalische Tour de Force - intensiv, verletzlich, kraftvoll. Ein Album, das zeigt: Naked Lunch sind lebendiger denn je
Zwölf Jahre nach dem gefeierten Album All Is Fever melden sich Naked Lunch mit Lights And A Slight Taste Of Death eindrucksvoll zurück. Die österreichische Band um Sänger und Songwriter Oliver Welter präsentiert ein Werk, das tief geht - musikalisch wie emotional. Der Titel deutet es an: Licht und Tod, Hoffnung und Abgrund, Intimität und Explosion - alles ist da. Welter verarbeitet persönliche Krisen, Krankheit und Wiedergeburt, aber auch Liebe und Lebensfreude. Die Songs sind radikal ehrlich, poetisch und musikalisch vielschichtig. Von zarten Balladen wie Come Into My Arms bis zu hymnischen Popmomenten wie To All And Everyone I Love oder We Could Be Beautiful entfaltet sich ein Klangkosmos, der berührt und fordert. Produziert wurde das Album gemeinsam mit Wolfgang Lehmann, dessen sensibles Verständnis für Musik Welters Vision perfekt ergänzt. Unterstützt von langjährigen Weggefährten Alex Jezdinsky (Drums) und Boris Hauf (Keys/Sax), entstand eine Platte, die sich kompromisslos in die eindrucksvolle Diskografie von Naked Lunch einreiht. Lights And A Slight Taste Of Death ist eine musikalische Tour de Force - intensiv, verletzlich, kraftvoll. Ein Album, das zeigt: Naked Lunch sind lebendiger denn je
In einer Welt, die von zwei Monden umkreist wird, tanzen die Mondphasen im Gleichklang und beeinflussen die Gezeiten. Unter diesen Lichtamuletten liegt die Landschaft, in der SAINTSENECAs neues Album ,Highwallow & Supermoon Songs" entstanden ist. Zac Little wirkt an der Oberfläche subtil, aber die Kunstfertigkeit in jeder seiner Phrasen ist fast überwältigend. HIGHWALLLOW & SUPERMOON SONGS findet seine Stimme in ihrer elastischsten Form, reitet auf den Hügeln seiner Heimat, schwirrt vorbei wie eine Libelle und legt sich dann ruhig wie ein alter Hofhund.
Nach zwei gefeierten experimentellen Instrumentalalben, Feral Hymns (2021) und Acts of Light (2023), kehrt Hilary Woods auf ihrer neuen LP Night CRIU zur Songform und vor allem zu ihrer Stimme zurück. Sie lernt erneut, wie sie ihre Stimme einsetzen kann, und komponiert Songs, die sich um sie drehen. Das intime Ökosystem von Night CRIU mit sieben Songs nutzt Vokalharmonien und die Aussprache der Texte als Mittel, um wieder in den Körper einzutreten, mit dem Unbewussten zu sprechen und es bewusst zu machen. Night CRIU ist eine Zeremonie aus Licht und Schatten, ein Album, das sich gegen die erdrückende Monokultur auflehnt, indem es gleichzeitig verlorene Unschuld zurückerobert und betrauert. Woods' Klangpalette ist dynamisch und verletzlich zugleich, in ihrem Bestreben, verlorene und zersplitterte Teile des Ganzen zu integrieren. Losgelöste Klangfäden erinnern an die Risse, Ränder, vergessenen Handlungsmöglichkeiten und vielschichtigen, schlummernden Persönlichkeiten, die nachts an die Oberfläche kommen und darauf warten, bei Tageslicht wiedergefunden und integriert zu werden. Inspiriert und beflügelt von vielen Dingen, darunter die Wiederbelebung indigener Sprachen, persönliche Erfahrungen mit Paraden und Prozessionen, frühe irische Musik, die Freude am Northern Soul-Tanzen, Aspekte des tschechischen und frühen italienischen Kinos, die Unmittelbarkeit des Klangs und das Aufbegehren einer Gegenwartskollektivität, die sich mit ihrer Stimme und ihrem Eintreten für das Menschsein angesichts von Tyrannei und Unterdrückung zu Wort meldet. Night CRIU wurde zwischen 2023 und Januar 2025 an der Westküste Irlands, in Dublin, London und teilweise in Lettland aufgenommen. Diese Lieder für Gesang, Blechblasinstrumente, Streicher, Elektronik, Feldaufnahmen, Texturen, Synthesizer und Klavier wurden aus vielen frühen Heimaufnahmen ausgewählt, die Woods als Spiegelbilder einander gegenüberstellte. Night CRIU wurde von Hilary Woods geschrieben und produziert, von Dean Hurley gemischt, mit zusätzlicher Produktion von Dean Hurley und Oliver Turvey, gemastert von Brian Lucey und mit Beiträgen von Hannah Fallon, Hangleton Brass Band, Gabriel Ferrandini und Ajo Gonsenica. ,Jede Platte ist eine Rettungsboje, eine Momentaufnahme, eine Markierung im Sand, ein Termin, den ich einhalten muss", so Woods. ,Ein Floß, das gleichzeitig kathartisch, schwimmfähig und verspielt ist - Platten aufzunehmen ist eine Art zu sein."
Die in Chicago geborene Musikerin keiyaA ist bekannt für ihren eigenen Sound-Mix zwischen R&B, Jazz, Elektronik und Soul. Schon ihr Debüt "Forever, Ya Girl" (2020) wurde international gefeiert, von Pitchfork als "Best New Music" ausgezeichnet und in Bestenlisten von The New York Times, Rolling Stone, NPR und The Guardian geführt. Künstler:innen wie Solange, Jay-Z oder Moses Sumney lobten ihre Arbeit. Ihr neues Album "hooke"s law" entstand über fünf Jahre hinweg - in einer Zeit, in der keiyaA zwischen künstlerischem Aufbruch und persönlicher Krise oszillierte. Es ist ein Werk radikaler Selbstbefragung, das Intimität, politische Wut und künstlerische Experimentierfreude verbindet. Klanglich finden sich schillernde Synths mit Videospiel-Anklängen, kaleidoskopische Jazz-Arrangements und fragile R&B-Momente. Emotional pendelt das Album zwischen Zartheit und Widerstand, zwischen der Suche nach innerem Frieden und der Konfrontation mit einer Welt, die queere Schwarze Frauen unsichtbar macht und zugleich überwacht. Songs wie "stupid prizes" oder "get close 2 me" erzählen vom Spannungsfeld zwischen Überleben und Selbstbehauptung, während "think about it what u think" unvermittelt von Sinnlichkeit in politische Anklage kippt. Wie auch in ihrem experimentellen Theaterstück milk thot entwirft keiyaA auf "hooke"s law" Räume, in denen Identität nicht fixiert, sondern ständig neu zusammengesetzt wird. James Baldwin schrieb, die Aufgabe von Künstler:innen sei es, die verborgenen Wahrheiten einer Gesellschaft ans Licht zu bringen. Genau das gelingt keiyaA hier: Sie verwandelt Schmerz in Klang und schenkt uns das Mutigste, was Kunst geben kann - die Freiheit, Widersprüche auszuhalten.
Unter der Dunkelheit des schwarzen Himmels kehren Public Enemy zurück, um Licht zu spenden: Nach einer fünfjährigen Pause kehren Chuck D & Flavor Flav mit einem neuen Public Enemy-Album auf die Bildfläche zurück und bringen ihre stets aufschlussreichen Kommentare über schroffe und formwandlerische Beats. Von der Eröffnungsdiagnose von "Siick" bis hin zum Wahnsinn der Schulschießereien während "March Madness" ist die rot-schwarz-grüne Maschine zurück, um die Szene aufzuräumen. CD und klassisch schwarze LP! Public Enemy, die einflussreiche amerikanische Hip-Hop-Gruppe, die 1982 in Long Island, New York, gegründet wurde und sich 1985 offiziell gründete. Die Kernmitglieder Chuck D und Flavor Flav sind bekannt für ihre sozialkritischen und oft militant klingenden Texte in Kombination mit einem lauten, Sample-lastigen Sound. Sie gelten als eine der einflussreichsten, kontroversesten und radikalsten Bands ihrer Zeit und schafften in den 90er Jahren den Sprung vom Underground-Hip-Hop über den Alternative in den Mainstream. "Bring The Noise!" - auch 2025 lassen sie es noch krachen!
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Reissue des Debütalbums der US-Dark-Wave-Band Cold Cave aus Philadelphia auf Ruby Red Glitzervinyl. "Love Comes Close" (2009) entstand aus späten Nächten, Second-Hand-Synthies und der stillen Dringlichkeit selbst gebastelter Schlafzimmeraufnahmen und erschien zunächst bei Heartworm Press, um später bei Matador Records neu aufgelegt zu werden, als die Band langsam Kultstatus erlangte. Elf düstere Popsongs für Einsame und Suchende – zerbrechlich, romantisch und von kaltem Licht erfüllt. Mit Anspielungen auf die frühen Experimente von The Human League, Throbbing Gristle und New Order verbindet das Album Gothic-Untertöne mit Indie-Charme und Loft-Synth-Pop. Eisolds Gesang ist distanziert und intim zugleich – poetisch, verletzlich und durchdringend. Vom stechenden Puls des Titeltracks bis hin zu den zeitlosen Live-Klassikern "Life Magazine", "Heaven Was Full" und "Youth And Lust" fängt "Love Comes Close" den seltenen Moment ein, in dem Isolation einer Verbindung weicht und Einfachheit auf emotionale Schwere trifft.
180 Gramm schweres schwarzes Vinyl. Violence Fog, eine sehr kurzlebige, aber kraftvolle Psychedelic-Rock-Band aus Baden-Baden, wurde 1969 gegründet. Die Besetzung umfasste Wolfgang Höfer (Gesang/Flöte), Karl-Heinz Höfer (Gitarre/Flöte/Gesang), Enno Dernov (Gitarre), Hilmar Beine (Bass) und Herbert Brandmeier (Schlagzeug). Ihre Musik mischte rohe, verzerrte Gitarrenklänge und britisch/amerikanisch beeinflusste bluesige Soli zu einem Sound, der von energiegeladenen Riffs bis zu stimmungsvollen und hypnotischen Psych-Jams reichte. Die Band baute sich schnell eine treue lokale Fangemeinde auf und spielte oft in Jugendzentren, Musikclubs und sogar bei Filmpremieren, wo ihre trippige psychedelische Lichtshow ihre Live-Auftritte begleitete. Ihr Repertoire umfasste sowohl Eigenkompositionen als auch Coverversionen von Songs wie ,Paint It Black". Violence Fog wurden bekannter, als sie am 23. April 1971 im Studio Ul des SWF-Radios in Baden-Baden fünf Titel aufnahmen, die ihr energiegeladenes Zusammenspiel aus schwindelerregenden Dual-Lead-Gitarren, Lautstärkedynamik und einer stimmungsvollen Rhythmusgruppe dokumentierten. Trotz ihres Talents und ihrer wachsenden Bekanntheit löste sich Violence Fog kurz nach Abschluss der SWF-Aufnahmen auf, was vor allem auf andere berufliche Verpflichtungen zurückzuführen war. Obwohl ihre gemeinsame Zeit nur von kurzer Dauer war, bleibt Violence Fog ein faszinierendes Kapitel in der lebendigen Psychedelic-Rock-Geschichte Deutschlands. Das Archiv-Plattenlabel Ancient Grease Records hat sich auf die Veröffentlichung seltener Heavy-Rock- und Psych-Musik aus den 1970er Jahren aus aller Welt spezialisiert. Begleitet wird das remasterte Audiomaterial von reichhaltigen visuellen Elementen und ausführlichen Liner Notes, um die unbekannte Musik dieser Ära für Sammler und neue Fans gleichermaßen wiederzubeleben und zu feiern.
Villain of the Story sind zurück... Mit „Convergence: Two Minds In One“ präsentiert die Band ihr bislang persönlichstes, künstlerischtes und kompromisslosestes Werk. Das Album erscheint am 26. September und markiert ein neues, kraftvolles Kapitel: Eine Wiederauferstehung voll emotionaler Tiefe, gesanglicher Entwicklung und einer Geschichte, die den Breakdowns an Intensität nichts nachlässt. Die Platte steht sinnbildlich an einem Wendepunkt; zwischen Licht und Dunkelheit, Heilung und Zerstörung. Mit dem Einstieg des neuen Sängers Cody Crook meldet sich Villain of the Story eindrucksvoll zurück und liefert ein Album ab, das messerscharfen Metalcore, mitreißende Melodien und schonungslos ehrliches Storytelling vereint, auf eine Art, wie es nur wenige Bands wagen. Klanglich geht die Band dabei so weit wie nie zuvor, jeder Song ist emotional aufgeladen und bis ins Detail durchdacht. Doch „Convergence“ ist mehr als nur ein Album. Es ist eine Geschichte über Schmerz, Liebe, Verlust und den inneren Kampf. Erzählt wird das Leben eines Mannes, der von seinen Traumata und einem dämonischen Wesen – sei es real oder sinnbildlich – verfolgt wird, das sich von seinem Leid nährt. Eine Geschichte über Erlösung, die zur Tragödie wird: Liebe hat ihn einst gerettet, doch der Verlust droht alles zu zerstören. Im finalen Titeltrack „Two Minds In One“ kulminiert das Drama mit der alles entscheidenden Frage: Wer hat am Ende die Kontrolle? „Das übergeordnete Thema des Albums ist, dass nicht jede Geschichte ein Happy End hat. Am Ende haben wir die Wahl: Werden wir zu den schlimmsten Versionen unserer selbst, wenn alles zerfällt, oder nehmen wir den Schmerz an und versuchen, neu anzufangen?“ –Villain of the Story Egal ob du Villain of the Story von Anfang an verfolgst oder gerade erst entdeckst, „Convergence: Two Minds In One“ beweist, dass diese Band Veränderungen nicht nur überlebt, sondern daran wächst.
D: „Women Deserve Rage“ markiert die Rückkehr von Imany.
Dieses neue Album ist ein mutiges Statement für Freiheit und Empowerment. Entstanden aus dem dringenden Bedürfnis, ihre Wahrheit zurückzugewinnen, verkörpert es die Stimme einer Frau, die sich dafür
entscheidet, sich zu erheben und sich neu zu definieren. Mit viel Zeit, Leidenschaft und rohen Emotionen
geschaffen, beschäftigt es sich mit Wunden und Heilung, Vermächtnis und Weitergabe sowie einer Liebe,
die furchtlos und kompromisslos ist. Eine Liebe, die sich der Realität stellt und sie in Licht verwandelt.
"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
Mit Spot The Difference begibt man sich auf eine Reise im chiaroscuro, die das Projekt Balcony`s Paradise in einem neuen Licht erscheinen lässt. Psychedelik setzt eine Veränderung der Wahrnehmung voraus. Vom ersten Stück an machen wir uns auf den Weg in einen zeitlosen Klangraum aus Echos und Resonanzen. O`tool (Chuckamuck/Die Verlierer) ging dieses zweite Album ursprünglich an, indem er zu den Ursprüngen des ersten Albums zurückkehrte, in die Tiefen des australischen Outbacks. Von dort kehrte er mit Songs wieder, die mehr strukturiert, weniger improvisiert, aber genauso eingängig sind. Man findet diesen wilden Charme, eine Garage, die wie aus dem Ärmel geschüttelt scheint. Auf dem Album finden sich auch mehrere Coverversionen, von u.a.Television Personalities, M.O.T.O. sowie Jeff Clarke, Mitglied der Black Lips - Bands, die O'tool musikalisch schon lange beeinflusst haben.
Um 60 Jahre dieser unglaublichen Reise zu feiern, nimmt „From The First Sting“ Sie mit auf eine Reise
durch die legendärsten und prägendsten Epochen der Band. Mit 31 handverlesenen Titeln präsentiert diese
Sammlung die jahrzehntelange Arbeit der Band, darunter zwei unveröffentlichte Songversionen.
Erhältlich als limitiertes Deluxe-Bookpack (mit zwei sparkling -LPs/2 CDs und einem 40-seitigen Buch),
als 2-LP-Gatefold auf schwarzem 180-g-Vinyl oder als 2-CD-Digi-Sleeve, wirft diese umfassende Veröffentlichung ein bleibendes Licht auf die Karriere dieser einflussreichen Meister des Genres.
“From The Pyre“ (dt. „Vom Scheiterhaufen”) ist das hoch antizipierte zweite Studioalbum der wahrscheinlich meist gehypten Newcomer-Band aus UK – The Last Dinner Party. Die fünfköpfige Londoner Band
ging Ende 2024 mit dem Grammy-prämierten Produzenten Markus Dravs (Wolf Alice, Florence & The
Machine, Bjork) ins Studio, um die Arbeit am Nachfolger gefeierten Debütalbums “Prelude to Ecstasy“
aus dem Jahr 2023 aufzunehmen. Auf “From The Pyre“ hört man eine Band, die eine Menge Spaß hat und
sich trotz des unglaublichen Erfolgs ihres Debütalbums nicht unter Druck gesetzt fühlt. Es ist auch der
Sound einer jungen Band, die ihr Songwriting gemeinsam weiterentwickelt hat und durch die lange Zeit auf
Tour zu einer engen Einheit gereift ist. Die Band sagt über das Album: „Dieses Album ist eine Sammlung
von Geschichten und das Konzept des Albums als Mythos verbindet sie miteinander. „The Pyre“ (dt. „der
Scheiterhaufen“) selbst ist ein allegorischer Ort, an dem diese Geschichten ihren Ursprung haben, ein Ort
der Gewalt und Zerstörung, aber auch der Regeneration, der Leidenschaft und des Lichts.“
Bone White & Orange Splatter Vinyl. John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Halloween Expanded, ursprünglich 2019 veröffentlicht, erscheint nun in einer brandneuen Verpackung und ist damit ein neues Highlight für Fans, das sie ihrer Sammlung hinzufügen können. Halloween aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der die kühnsten Träume aller Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und den höchsten in der Geschichte der Halloween-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, wollte aber nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel für die Filmmusik zurückkehren würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie die zeitlichen und finanziellen Interessen der Leute aussehen und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäfts, des Filmemachens, laufen nicht immer so reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal." Die erweiterte Version von Halloween enthält mehr als 28 Minuten zusätzliche Musik aus dem Film und bietet ein noch vollständigeres, immersives Hörerlebnis. Das zusätzliche Material der erweiterten Ausgabe umfasst insgesamt 24 neue Titel, die auf zwei weiteren Seiten der Deluxe-Doppel-LP verteilt sind. Diese neue erweiterte Ausgabe enthält brandneues Artwork von Chris Bilheimer und ein exklusives 24x36-Zoll-Poster, das von Creepy Duck entworfen wurde. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu ,Halloween Kills" und ,Halloween Ends" sowie ein Box-Set mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Veröffentlichungstag bei Sacred Bones erhältlich sein.
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Limitierte Picture-Disc-Neuauflage zum 50. Jubiläum des dritten NEU! Albums, das 1975 das Licht der Welt erblickte. Nach einer dreijährigen Pause legten die NEU!-Mitglieder Klaus Dinger und Michael Rother ihre Differenzen vorübergehend bei und kamen wieder zusammen, um den Motorik-Sound, den sie mit ihrem Debüt 1971 entwickelt hatten, noch einmal zu versuchen. Die seltsame Spannung und Präsentation von NEU! 2 und das Auftauchen ihrer früheren Band Kraftwerk mögen die Wiedervereinigung beschleunigt haben, aber was auch immer der Grund war, das Endergebnis war die Zeit, die Mühe und die Streitereien wert, die es gekostet hatte, dieses Album herauszubringen.
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Furthering the passionate exploration of cinema that has guided her two previous LPs - 2017’s ‘Fassbinder Wunderkammer’ and 2020’s ‘I Should Have Been a Gardener’ - the Milanese guitarist/composer, Alessandra Novaga, returns to Die Schachtel with ‘The Artistic Image Is Always a Miracle’, two sides off shimmering, tense compositions – culminating as one of her most creatively ambitious and conceptually rich outings to date – freely inspired by the life and work of the Russian director Andrej Tarkovsky and the music of Johann Sebastian Bach.
Classically trained at the Musik Akademie in Basel, Switzerland, over the last decade Alessandra Novaga has emerged as one of the leading figures within northern Italy’s thriving new, experimental, and improvised music scene, rendering striking solo efforts, in addition to collaborations with Loren Connors, Stefano Pilia, Elliott Sharp, Nicola Ratti, Paula Matthusen, Sandro Mussida, Kid Millions, Travis Just, Francesco Gagliardi, and others. Remarkably ambitious and forward thinking, her approach to the guitar embarks upon a relentless deconstruction and rethinking of her instrument’s unique properties through distinct applications of structure, resonance, space, and tone, creating in a deeply personal and emotive music, seeking narrative and meaning within the abstractions of sound.
In 2017, with the LP, ‘Fassbinder Wunderkammer’, issued by Setola Di Maiale, Novaga embarked upon the exploration of her love of film. Having begun with Rainer Werner Fassbinder, this was followed in 2020 by Die Schachtel’s release of ‘I Should Have Been a Gardener’, a deeply intimate mediation on the life and work of Derek Jarman. Rather than focusing on a fixed point of inspiration or a single film to work from, these pieces achieve a form of abstract portraiture, distilling elements drawn from these filmmaker’s life and work into ambient networks of texture and tonality. ‘The Artistic Image Is Always a Miracle”’ freely inspired by the Russian director Andrej Tarkovsky and the music of Johann Sebastian Bach, finds Novaga radically expanding her sonic palette within this approach.
The seeds of ‘The Artistic Image Is Always a Miracle’ can be traced to a conversation that Novaga had with Alan Licht (contained in the highly regarded Common Tones: Selected interviews with artists and musicians 1995–2020, Blank Forms, 2021), relating to the connections between music and cinema, which led her to consider Andrej Tarkovsky’s use of Bach's music within a symbiotic framework: how the music illuminates the imagism of the films, and the film illuminates new dimensions of the music. Slowly developing over the subsequent years, the resulting album comprises six individual works, some of which draw directly upon pieces of Bach’s music that Tarkovsky used in his films – specifically 'Erbarme dich, Mein Gott', 'Das alte Jahr vergangen ist', and 'Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ' - while others draw upon the sensibilities and moods evoked in the imagination by the director’s films.
As a point of departure and illumination into the process and spirit that underscored the creation of the album, Novaga points toward a passage in Tarkovsky’s "Sculpting in Time”:
“Art is born and takes hold wherever there is a timeless and insatiable longing for the spiritual, for the ideal: that longing which draws people to art. Modern art has taken a wrong turn in abandoning the search for the meaning of existence in order to affirm the value of the individual for its own sake. What purports to be art begins to look like an eccentric occupation for suspect characters who maintain that any personalized action is of intrinsic value simply as a display of self-will. But in artistic creation the personality does not assert itself, it serves another, higher and communal idea.”
‘The Artistic Image Is Always a Miracle’ can be understood as a realisation of the collectivism of which Tarkovsky speaks, in the service of something far beyond the expression of self. Encountering Novaga moving into fairly uncharted waters, three of the album’s pieces incorporate the human voice we encounter the voices of others: that of the poet Arsenij Tarkovsky, the director’s father; a singer from Bach’s ‘Erbarme dich, Mein Gott’, capturing a broadcast in an underground parking lot, and Novaga’s own, rendering the melody from Bach’s “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ”. Roughly alternating between solo excursions on guitar and bristling electroacoustic pieces, over the course of the album’s two sides Novaga weaves one of her most abstract and ambitious bodies of recordings to date, shifting between the complex tonal mediations generated by the six strings of her instrument, and phycological densities activated by the expanded pallet of sonority made possible by the tactics and approaches of musique concrète.
An immersive, deeply engaging meeting of beauty and melancholy within a labyrinth of voices and ideas, ‘The Artistic Image Is Always a Miracle’ transfigures the life and work of Andrej Tarkovski – one of the greatest auteurs in the history of cinema – into a singular, experimental statement of collective truth. Belonging to recent, ambitious stream of contemporary new music releases on Die Schachtel that’s already included Novaga’s ‘I Should Have Been a Gardener’, Stefano Pilia’s ‘Spiralis Aurea’, Jim O'Rourke & Giovanni Di Domenico’ ‘Immanent In Nervous Activity’, Claudio Rocchetti’s ‘Labirinto Verticale’, and Damāvand’s ‘As Long As You Come To My Garden’, among others, ‘The Artistic Image Is Always a Miracle’ is available on as a limited edition of 300 dark turquoise vinyl LPs released on June 21, 2024. The LP, designed by Bruno Stucchi / dinamomilano, comes with an 8-pages insert illuminated by Alessandra’s text as well as the lovely and intense photographs of Matilde Piazzi.
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Auf 500 Stück limitierte 2025er Nachpressung vom 2013er La Luz Debütalbum auf rotem Vinyl. LA LUZ aus Seattle sind cool. Doch ihre Art der Coolness hat nichts mit Distanz oder Arroganz zu tun; es ist eine Laune und irgendetwas in ihrer Musik passt zum düsteren, unwirklichen Duft sterbender Monde und Schatten. Diese Art von Coolness. Was LA LUZ da besonders macht, ist die Verkörperung des am wenigsten definierten Eckchens des menschlichen Daseins: Sehnsucht und die flüchtige Erleichterung, die mit tiefster Sehnsucht einhergeht. Auf Spanisch steht LA LUZ für ,Licht" und das ist der perfekte Ausblick, wenn die Songs der Band eigentlich in die gegenteilige Richtung streben. Doch wenn man die Texte ausblendet - eine gute Entschuldigung, den vierteiligen Harmonien noch mehr Gehör zu schenken - findet man die Unwegbarkeiten und Schmerzen von Liebe und Verlust und die Gewissheit, dass nichts im Leben für immer ist, vorgetragen mit einer perfekt ausbalancierten Heiterkeit, die fast den Eindruck entstehen lässt, dass am Ende doch alles Sinn macht. Im letzten Frühjahr begaben sich LA LUZ in einen dunstigen Trailerpark, um ,It's Alive" mit ihrem Freund und Toningenieur Johnny Goss aufzunehmen. Vom ersten Drumroll und den unheimlichen Akkorden von ,Sure A Spring" an - einem angekratzten Popjuwel, das das Album einläutet - bewegt sich das Album wie eine langsame Fahrt auf schwieriger Strecke, die sich schlängelt und abfällt, während sich das Terrain verändert. ,What Good Am I?" erinnert mit dem Leadgesang und den dazu passenden Harmonien an den Superhit von MAZZY STAR. Mittendrin findet sich der Titeltrack. ,It's Alive" ist ein klingender Rocker mit unheimlichem Refrain, einem großen Batzen ,ooohs" und einer umschweifigen Geschichte, die die vernebelte Logik vom Rest des Albums aufgreift. Zwei Instrumentalstrücke, ,Sunstroke" und ,Phantom Feeling" zeigen, dass die Band über den echten Surf Sound Bescheid weiß und passen perfekt zum unterkühlten Herzschmerz um sie herum.
Cate Le Bons siebtes Album 'Michelangelo Dying', dessen Entstehung von purer Emotion geleitet wurde, hat das Album, das sie zu machen glaubte, verdrängt. Als Produkt eines alles verzehrenden Herzschmerzes überwanden ihre Gefühle ihren Widerwillen, ein Album über die Liebe zu schreiben, und wurden in diesem Prozess zu einer Art Exorzismus. Herausgekommen ist ein wunderbar schillernder Versuch, eine Wunde zu fotografieren, bevor sie sich schließt - und dabei auch in ihr zu stochern.
Musikalisch gibt es eine Fortsetzung und Erweiterung eines Sounds - eine Maschine mit Herz -, der auf ihren letzten beiden Platten 'Reward' (2019) und 'Pompeii' (2022) Gestalt angenommen hat, da Le Bon zunehmend selbst die Kontrolle über das Spielen und Produzieren übernommen hat. Wenn Gitarren und Saxophone durch Pedale gepresst und Perkussion und Stimmen durch Filter gejagt werden, entsteht ein schillernder, grüner und seidiger Sound, in dem die künstlerischen Eigenheiten von David Bowie, Nico, John McGeoch und Laurie Anderson aufblitzen und wieder verschwinden.
Was übrig bleibt, ist eine sich ständig verändernde, kontinuierliche Einheit, eine Art Songzyklus. Jede Iteration reflektiert die letzte und entwickelt sie weiter. „Jede ist eine Scherbe desselben zerbrochenen Spiegels“: Sie verschiebt sich, glitzert, verbirgt und enthüllt, je nachdem, wie sie im Licht gedreht wird. Letztendlich gibt es, so Cate, „keine Enthüllungen. Keine Schlussfolgerungen. Es gibt keinen Grund. Es gibt nur Wiederholungen und Chaos. Ich habe mir schließlich erlaubt, einen offenen Geist zu haben, um es ohne Widerstand zu erleben, ohne nach einer Offenbarung oder Ordnung zu suchen.“
'Michelangelo Dying' ist eine Übung in der Viszeralität des Lebens, der Liebe und der Menschlichkeit, sowohl für den Hörer als auch für die Künstlerin selbst, und es weiß, was es heißt Halt zu geben, gehalten zu werden aber auch sich ganz und gar allein zu fühlen. „Die Figuren sind austauschbar“, schließt Cate, „aber am Ende bin ich es, der sich selbst begegnet.“
Orange & Red Splatter Vinyl. John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint erstmals eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Ends" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der die kühnsten Träume aller Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, aber er wollte nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel für die Filmmusik zurückkehren würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäfts und des Filmemachens laufen nicht immer so reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal."Die erweiterte Version von Halloween Ends enthält 10 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24 x 36"-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu Halloween und Halloween Kills sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
Orange & Green Splatter Vinyl! John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint zum ersten Mal eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Kills" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der alle Erwartungen der Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, wollte aber nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel wieder für die Filmmusik verantwortlich sein würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäftslebens und des Filmemachens laufen nicht immer reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal." Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24x36-Zoll-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu ,Halloween" und ,Halloween Ends" sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
Limited edition on clear vinyl. Wie in het voorjaar van 2025 het voorrecht had om de theatertour van Het Zesde Metaal bij te wonen, kon daar op de koop toe genieten van een handvol gloednieuwe songs. En daarna vaststellen dat die helaas nergens te (her)beluisteren waren. Tot nu, want de goesting om de songs vast te leggen voor de eeuwigheid werd op den duur wel heel groot. En dus kampeerden Wannes Cappelle en co afgelopen zomer enkele dagen in Waimes (DAFT Music Studios), voor het eerst in de nieuwe bezetting met Kasper Cornelus op gitaar/toetsen en Sander Verstraete op bas.
Het resultaat is de EP Randgevallen: vijf songs, vijf vertellingen uit het persoonlijke en wereldse leven die andermaal bewijzen dat Het Zesde Metaal als geen ander kan beschrijven, beklijven en betoveren. Een staalkaart bovendien van de muzikale en tekstuele veelzijdigheid die de band al jaren kenmerkt. Opener Service is een opgewekte popsong waarin Cappelle sappig de drang naar reviews en hartjes in het dagelijkse en economische leven fileert: 'wa' vind je van onze service? / zou j'ons geen tiene willen geven? / asteblieft, want anders is den directeur vies.' In Traagskes Groeien verstilt het tempo en keert de blik naar binnen, het persoonlijke leven in, mijmerend over kinderen die stilaan het nest ontgroeien. 'ge moet u zo nie' spoeien / ge moet traagskes groeien / ge moe' laagske per laagske groeien', probeert Cappelle het loslaten nog even uit te stellen.
Wie dacht dat Oud En Nieuw daarna gaat over feestvieren in de donkerste dagen van december, is op het verkeerde feestje beland. Wiegend op hypnotiserende bas, drum en pedal steel passeert opnieuw de vergankelijkheid van het leven, dit keer met een bredere maatschappelijke blik. 'alles da' oud is, was ooit nieuw / en groot is ooit kleine begonnen / veel komt van weinig / glad was eerst ruw / zelfs de waarheid wierd ooit verzonnen'. Wanneer naar het einde toe pulserende synths het tempo opheffen en de song licht euforisch uitwaaiert in een instrumentale coda, kun je alleen maar de ogen sluiten en stilstaan bij wat was en nog komen zal.
Label is het enige nummer dat speciaal voor de EP werd geschreven en baadt net als Service in meer dartele klanken, terwijl Cappelle met trefzekere oneliners een beeld van zichzelf schetst. 'de meeste middens mijd ik, ik hore bie de randgevallen thuis / misschien verdiene 'kik ook een label'. Moeten we altijd proberen de ander in een vakje te duwen? Kan iedereen niet 'gewoon' anders zijn? En ironisch draait Cappelle de rollen om: 'atypisch is de norm / ge moogt buiten de lijntjes kleuren / gewoon is niet verboden / normaal zijn doet geen zeer / as ze mor hunder plekke kennen / de rare zijn met meer.'
Het slotakkoord is voor het beklijvende Duizend Soldaten van Willem Vermandere, dat Cappelle en Filip Wauters begin dit jaar brachten voor het tv-programma Ik Vraag Het Aan. Nu zet het een pakkend punt achter een EP die nogmaals de tijdloze klasse van de band onderstreept. Meeslepend, verhalend, herkenbaar, grappig, ontroerend, scherp. Het Zesde Metaal is het allemaal en heeft daar slechts vijf songs voor nodig.
Randgevallen werd opgenomen met Frederik Segers (productie) en Jasper Maekelberg (mix) aan de knoppen, en komt uit op 4 oktober. Met de plaat onder de arm én aan de merchandisetafel herneemt de band zijn theatertour, maar dan in het groot, langs fantastische zalen in onder meer Brugge (Concertgebouw), Gent (Capitole) en Nederland.
Drei Jahre nach dem zweiten Album "TRANSIT" und der EP "SAMMLUNG 2" in 2024 erscheint im September 2025 das dritte Album von Das Paradies. "ÜBERALL, WO MENSCHEN SIND". Der Titel wirft seinen Schatten und sein Licht voraus. Zwei Songs sind seit dem Frühling bereits auf einer Doppelsingle veröffentllicht. Ein Schlüssellochblick, hinein in das kommende Album. Willkommen zurück in diesen sehr paradiesischen Szenarien, in Florian Sievers eigenwilligem Stil. Auch auf dem dritten Album von DAS PARADIES ist da die Psychedelik des langen Hinschauens. Die gebrochene Realromantik. Gesungen mit feierlicher Unaufgeregtheit. Ein Rezept das Paradies-Songs zu trojanischen Magneten galvanisiert.
Cate Le Bons siebtes Album 'Michelangelo Dying', dessen Entstehung von purer Emotion geleitet wurde, hat das Album, das sie zu machen glaubte, verdrängt. Als Produkt eines alles verzehrenden Herzschmerzes überwanden ihre Gefühle ihren Widerwillen, ein Album über die Liebe zu schreiben, und wurden in diesem Prozess zu einer Art Exorzismus. Herausgekommen ist ein wunderbar schillernder Versuch, eine Wunde zu fotografieren, bevor sie sich schließt - und dabei auch in ihr zu stochern.
Musikalisch gibt es eine Fortsetzung und Erweiterung eines Sounds - eine Maschine mit Herz -, der auf ihren letzten beiden Platten 'Reward' (2019) und 'Pompeii' (2022) Gestalt angenommen hat, da Le Bon zunehmend selbst die Kontrolle über das Spielen und Produzieren übernommen hat. Wenn Gitarren und Saxophone durch Pedale gepresst und Perkussion und Stimmen durch Filter gejagt werden, entsteht ein schillernder, grüner und seidiger Sound, in dem die künstlerischen Eigenheiten von David Bowie, Nico, John McGeoch und Laurie Anderson aufblitzen und wieder verschwinden.
Was übrig bleibt, ist eine sich ständig verändernde, kontinuierliche Einheit, eine Art Songzyklus. Jede Iteration reflektiert die letzte und entwickelt sie weiter. „Jede ist eine Scherbe desselben zerbrochenen Spiegels“: Sie verschiebt sich, glitzert, verbirgt und enthüllt, je nachdem, wie sie im Licht gedreht wird. Letztendlich gibt es, so Cate, „keine Enthüllungen. Keine Schlussfolgerungen. Es gibt keinen Grund. Es gibt nur Wiederholungen und Chaos. Ich habe mir schließlich erlaubt, einen offenen Geist zu haben, um es ohne Widerstand zu erleben, ohne nach einer Offenbarung oder Ordnung zu suchen.“
'Michelangelo Dying' ist eine Übung in der Viszeralität des Lebens, der Liebe und der Menschlichkeit, sowohl für den Hörer als auch für die Künstlerin selbst, und es weiß, was es heißt Halt zu geben, gehalten zu werden aber auch sich ganz und gar allein zu fühlen. „Die Figuren sind austauschbar“, schließt Cate, „aber am Ende bin ich es, der sich selbst begegnet.“
Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausrasten! Mit ihrer neuen Platte "The Power of Now" heben THE DEAD END KIDS die Messlatte für energiegeladenen Punkrock auf ein neues Level. Unbändig, mitreisend und voller Entschlossenheit nehmen Caro, Charlie und Fatima ihre Hörer*innen mit auf eine wilde Achterbahnfahrt durch den Zeitgeist. Egal ob Millennials in der Krise, Z-Promis im Trash TV, missglückte Datingversuche im Fitnessstudio, dem Empfinden, sich aus einer gescheiterten Beziehung nicht lösen zu können oder der Abschied eines geliebten Menschen, die vielseitigen Kids finden für jedes Gefühl und jeden Moment die richtigen Worte und die passende Tonlage, um die jeweilige Stimmung, zu unterstreichen. Jeder Song gleicht einer Explosion aus dynamischen Gitarrenriffs, treibenden Schlagzeugrhythmen und Texten, die von den Dramen und Triumphen des Alltags erzählen. Und seien wir ehrlich: keine Punkband hat so schöne Gitarrensoli wie das Trio Infernale.âÇ¿Aufgenommen wurde "The Power of Now" von Thies Neu und Rodrigo Gonzalez in der Tonbrauerei in Berlin, das Mastering hat Andi Jung übernommen.
Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausrasten! Mit ihrer neuen Platte "The Power of Now" heben THE DEAD END KIDS die Messlatte für energiegeladenen Punkrock auf ein neues Level. Unbändig, mitreisend und voller Entschlossenheit nehmen Caro, Charlie und Fatima ihre Hörer*innen mit auf eine wilde Achterbahnfahrt durch den Zeitgeist. Egal ob Millennials in der Krise, Z-Promis im Trash TV, missglückte Datingversuche im Fitnessstudio, dem Empfinden, sich aus einer gescheiterten Beziehung nicht lösen zu können oder der Abschied eines geliebten Menschen, die vielseitigen Kids finden für jedes Gefühl und jeden Moment die richtigen Worte und die passende Tonlage, um die jeweilige Stimmung, zu unterstreichen. Jeder Song gleicht einer Explosion aus dynamischen Gitarrenriffs, treibenden Schlagzeugrhythmen und Texten, die von den Dramen und Triumphen des Alltags erzählen. Und seien wir ehrlich: keine Punkband hat so schöne Gitarrensoli wie das Trio Infernale.âÇ¿Aufgenommen wurde "The Power of Now" von Thies Neu und Rodrigo Gonzalez in der Tonbrauerei in Berlin, das Mastering hat Andi Jung übernommen.
Mit ”Blue Sky Mentality” liefern Good Neighbours ein Debüt voller Aufbruchsstimmung, Melancholie und
Hoffnung. Entstanden unterwegs zwischen Tourbussen, Hotelzimmern und fremden Städten, vereint das
Album die gefeierten Singles ”Home”, ”Suburbs”, ”Ripple” und ”Starry Eyed”. Es ist ein Soundtrack für
alle, die zwischendrin Licht suchen – voller Wärme, Energie und dem Mut, einfach loszulassen. CD und
LP kommen mit je einem eigenen Bonustrack – exklusiv pro Format.
Ab dem 26. September ist das Album ”Blue Sky Mentality” als 1CD, 1MC, 1LP - Sky Blue Vinyl und 1LP
- Ultra Clear Vinyl erhältlich.