Pure loveliness. Proper music-making,
DIY Classical, but nothing slapdash or posey. Intimate and tentative, seamed with risk, occasional mis-steps, dodgy tuning, minor technical fuck-ups; but driven by gripping, stilled dedication and deep musical understanding.
Double bass, electric guitar, flute, melodica, singing; recorded at home in NYC, on dodgy gear, with snug, woody, shhshh-ing, analogue-style ambience.
The trio hovers between cheerful relish - who’s that giggling at the back - and hushed, humble reverence, basking in the processes of musical communion and learning. They play like they are gingerly passing on a precious, fragile gift; but without prissy conceit.
Luminous selections from the last six hundred years - John of Dunstable meets Friedrich Nietzsche - are lovingly arranged by the group, with a bent for stripped-to-the-bone, emotionally restrained sublimity, steady as she blows.
Very warmly recommended. Soul food.
Wewantsounds continues its Middle East reissue series with Assa"d Khoury"s 1978 rarity, Electronic Touches Belly Dance. Reissued for the first time in nearly 50 years in partnership with Byblos Records founder Mozart Chahine, the album features Oriental classics reimagined through Khoury"s pioneering electronic keyboards. This definitive edition includes original artwork, remastered audio, a new introduction by Ahmed Khalil (Dikraphone), and an exclusive interview with Chahine, the album"s producer, conducted by Mario Choueiry (IMA)
Limitiertes Silber mit schwarzem Splatter Vinyl im Klappcover! Ein leeres Fotoalbum. Instinktiv blätterst du jede Seite durch, ob sich nicht doch irgendwo ein Fetzen deiner Erinnerungen, deiner Vergangenheit findet. Doch die Fotos sind längst herausgerissen oder verloren gegangen. Und doch spürst du etwas. Auf jeder Seite, die du aufschlägst, eröffnen sich Welten. Gedanken und Gedenken an Vergangenes macht sich in dir breit. Das Gefühl von Vergänglichkeit unterdrückst du, jetzt und hier ist alles ewig und für immer. Und mit geschlossenen Augen blätterst du weiter und fliegst an Orte, die wie Relikte aus deinem Leben aus der Landschaft emporragen. Es sind deine Orte und nur das Gedenken hält sie lebendig. "Memorial", ist das fünfte Album von RUSSIAN CIRCLES und balanciert von Metal beeinflusste Sounds mit nuancierten orchestralen Elementen. In den zwei Jahren nach der Veröffentlichung von ,Empros" war das Trio aus Chicago fast unaufhörlich weltweit auf Tour und traf dabei auf viele härtere Bands, deren Musik unnötig kompliziert schien. "Also machten wir uns auf, eine unkomplizierte, geradlinige, intensive, heavy Platte aufzunehmen" so Cook. "Unbewusst strebten wir nach dunkleren und düstereren Klängen. Wir wollten weg von der offenen Aufdringlichkeit." Auf der Suche nach dem optimierten Sound konzentrierte sich das Trio auf jeden einzelnen Song mit seinen eigenen emotionalen und musikalischen Eigenschaften. Und so fühlt sich "Memorial" fast so an, als würde man die Stufen der Trauer erklimmen und wieder hinabsteigen. Das Konzept wird durch die clevere Struktur des Albums unterstützt, da es an der gleichen Stelle endet in der es beginnt, und natürlich durch den Auftritt der Gastsängerin CHELSEA WOLFE, die mit ihrem ergreifend düsteren Gesang im abschließenden Titeltrack dem Album das angemessene Ende verleiht. Bis zu einem gewissen Grad sind die monolithischen, nebeneinander existierenden Stimmungen auf "Memorial" die Reaktion der Band auf die Verbreitung und den Einfluss der iPod Kultur und wie diese die Songwriting-Prozesse von Bands neuerdings beeinflusst. Heutzutage versuchen viele Musiker aus unvereinbaren Elementen einen Sound-Brei zusammenzurühren und die Ergebnisse klingen so ungenießbar, wie eine Mahlzeit nach Kochen mit verbundenen Augen. RUSSIAN CIRCLES hingegen umgehen klug und geschickt die Fallen der Genre Verschmelzung. "Ich möchte Bands mit einer breiten Palette hören," sagt Cook, "aber sie sollte diese seltsame Balance zwischen Bandbreite und Weite finden. Wir wollten ein Album mit mehr extremen Höhen und Tiefen. Ich hoffe, dass wir damit durchkommen, eine schizophrene Platte gemacht zu haben."
In 1998, Carsten Nicolai, also known as Alva Noto, visited a sound installation created by Robert Lippok for a group exhibition in Weimar, Germany. Soon after, he invited Lippok to release music on his label raster-noton. »Open Close Open« was released in 2001 and marked the beginning of Lippok's solo career. Before, Lippok had already played in Ornament und Verbrechen (with his brother Ronald Lippok) and To Rococo Rot (with Ronald Lippok and Stefan Schneider).
The title of the EP is a linguistic reference to the instructions found on everyday objects. In fact, the sound of birds or a closing door can be heard. Besides field recordings, cultural fragments were used – including the sample of the famous Adagietto from Gustav Mahler's Symphony. No. 5. – and integrated into three loop-based pieces, that have been praised by Fact Magazine as »a masterclass in collage, looping and tactile processing.«
The source material for »Open Close Open« initially served as a soundtrack for a video by Takehito Koganezawa, a visual artist from Japan. For this remastered vinyl reissue, Lippok revisited the original sound material and produced a new track called »Licht.«
Blonde Redhead melden sich mit 'Sit Down for Dinner' zurück, ihrem ersten Album seit sieben Jahren und Debüt bei section1. Der Titel ist eine Anspielung auf das oft zelebrierte kollektive Ritual, eine Mahlzeit mit den Menschen zu teilen, die man liebt. Dieses fesselnde, minutiös ausgearbeitete Album ist Ausdruck eines beständigen Miteinanders und ein Zeugnis der einzigartigen inneren Logik, die Blonde Redhead in den letzten drei Jahrzehnten verfeinert haben. Zurückhaltende, aber dennoch eindringliche Melodien tragen jeden Song und schaffen eine Kulisse für Texte über die unausweichlichen Kämpfe des Erwachsenseins: Kommunikationsprobleme in andauernden Beziehungen, die Frage, wohin man sich wenden soll, das Festhalten an Träumen. Letztendlich ist 'Sit Down for Dinner' das vielleicht stärkste Album in einem ebenso illustren wie abwechslungsreichen Katalog.
Bei HIGHSIGH - dem Trio aus Ro(b)//ert Lundberg (JOBS), John Dieterich (Deerhoof) und Matt Mehlan (Skeletons) - geht es genauso sehr um den Entstehungsprozess wie um das Endergebnis. Auch wenn der Bandname neu ist, wächst HIGHSIGH aus jahrelanger Freundschaft und Zusammenarbeit des Trios in anderen Konstellationen heraus - dem Zusammentreffen von Deerhoof und Skeletons in der Supergroup Congotronics International, Ro, der bei den Tour- und Aufnahmebands von Skeletons am Bass spielte, John und Matt, die beide auf verschiedenen JOBS-Alben mitwirkten und diese als Toningenieure begleiteten, sowie vielen gemeinsamen Kaffeepausen, Mahlzeiten und Wanderungen. Ihr Debütalbum ,Once Bend" präsentiert sich sowohl als entwaffnend vertraut als auch als seltsam undurchsichtiges Patchwork aus mutiertem Pop und abstrakten polyrhythmischen Klanglandschaften. In einer collageartigen Weise entstanden, brachte jedes Mitglied täuschend reichhaltige musikalische Fragmente ein, die aus anderen Projekten beiseitegelegt worden waren - fast wie kleine Fragezeichen, die die anderen Mitglieder entschlüsseln und interpretieren sollten. Diese Fragmente wurden frei und ohne konkretes Ziel unter den Mitgliedern ausgetauscht; jeder spielte damit herum und bastelte an dem, was er bekommen hatte, fügte Phrasen, Klänge und Texturen hinzu. Die musikalischen Schichten, die dabei entstanden, waren durchweg unerwartet und mitreißend. HIGHSIGH hatte nicht mit einem festen Schema begonnen, doch innerhalb jedes Songs entwickelte sich ein zusammenhängendes Patchwork - geschichtete Gitarren und gestrichener Bass stehen neben träge treibenden Synth-Klängen und knackigen, treibenden Akustik-Drums. Die Band erweiterte ihren Austauschkreis und schickte Tracks an Tim Barnes, Ben LaMar Gay, Max Jaffe, Lia Kohl, Booker Stardrum und Jon Starks, um Schlagzeug-, Cello- und Kornett-Parts einzufügen. Diese rohen Klangteppiche fanden ihre endgültige Struktur und Ordnung durch Texte, von denen einige von der Band selbst geschrieben wurden, andere von Macie Stewart (Finom) und Paige Alice Naylor. ,Textlich interessieren mich einfache Momente der Erkenntnis", sagt Matt Mehlan. ,Wie ist die Umgebung, wie ist das Gefühl?" Dieses Thema zieht sich durch das gesamte Album und verbindet die unterschiedlichen Stimmen, die mitgewirkt haben. Auf ,Once Bend" präsentiert HIGHSIGH ihre selbstgemachten musikalischen Patchwork-Decken - zusammengenäht aus Saiten, Schaltkreisen und Servern auf ganz Turtle Island.
Der international gefeierte japanische Komponist und Dirigent Joe Hisaishi präsentiert gemeinsam mit dem
Royal Philharmonic Orchestra und dem renommierten Harfenisten Emmanuel Ceysson eine außergewöhnliche Weltersteinspielung: Hisaishis Symphony No. 3 „Metaphysica“ und ein Harfenkonzert – ein virtuoses,
genreübergreifendes Werk, das eigens für Ceysson komponiert wurde.
Die Idee zum Harfenkonzert entstand 2023 während Hisaishis Auftritt mit dem Los Angeles Philharmonic in
der Hollywood Bowl vor 17.500 Zuhörern. Im engen Austausch mit Emmanuel Ceysson entwickelte Hisaishi
ein Werk, das die traditionellen Grenzen der Harfe auslotet. Statt filigraner Zurückhaltung entfaltet das
dreisätzige Konzert eine kraftvolle, dynamische Klangsprache mit rhythmischer Energie und emotionaler
Tiefe.
Ergänzt wird die Aufnahme durch die Symphony No. 3 „Metaphysica“, die 2021 zum 50-jährigen Jubiläum des New Japan Philharmonic uraufgeführt wurde. Inspiriert von Gustav Mahler verbindet Hisaishi
in diesem Werk präzise rhythmische Strukturen mit vielschichtigen orchestralen Strukturen und schafft eine
eindrucksvolle symphonische Form von hoher Ausdruckskraft.
Mit dieser Veröffentlichung zeigt Joe Hisaishi eindrucksvoll seine einzigartige Fähigkeit, cineastische Ausdruckskraft mit symphonischer Größe zu verbinden - ein musikalisches Ereignis für Klassikliebhaber ebenso
wie für Fans seiner weltberühmten Filmmusik.
pre-ordina ora24 lug
dovrebbe essere pubblicato su 24 lug
35,08 €
0 Carrello
Emmanuel Ceysson, Royal Philharmonic Orchestra, Joe Hisaishi
Der international gefeierte japanische Komponist und Dirigent Joe Hisaishi präsentiert gemeinsam mit dem
Royal Philharmonic Orchestra und dem renommierten Harfenisten Emmanuel Ceysson eine außergewöhnliche Weltersteinspielung: Hisaishis Symphony No. 3 „Metaphysica“ und ein Harfenkonzert – ein virtuoses,
genreübergreifendes Werk, das eigens für Ceysson komponiert wurde.
Die Idee zum Harfenkonzert entstand 2023 während Hisaishis Auftritt mit dem Los Angeles Philharmonic in
der Hollywood Bowl vor 17.500 Zuhörern. Im engen Austausch mit Emmanuel Ceysson entwickelte Hisaishi
ein Werk, das die traditionellen Grenzen der Harfe auslotet. Statt filigraner Zurückhaltung entfaltet das
dreisätzige Konzert eine kraftvolle, dynamische Klangsprache mit rhythmischer Energie und emotionaler
Tiefe.
Ergänzt wird die Aufnahme durch die Symphony No. 3 „Metaphysica“, die 2021 zum 50-jährigen Jubiläum des New Japan Philharmonic uraufgeführt wurde. Inspiriert von Gustav Mahler verbindet Hisaishi
in diesem Werk präzise rhythmische Strukturen mit vielschichtigen orchestralen Strukturen und schafft eine
eindrucksvolle symphonische Form von hoher Ausdruckskraft.
Mit dieser Veröffentlichung zeigt Joe Hisaishi eindrucksvoll seine einzigartige Fähigkeit, cineastische Ausdruckskraft mit symphonischer Größe zu verbinden - ein musikalisches Ereignis für Klassikliebhaber ebenso
wie für Fans seiner weltberühmten Filmmusik.
Claudio Abbados Aufnahme von Mahlers Vierter Symphonie mit den Wiener Philharmonikern, die 1977 im
Wiener Musikverein entstand, besticht durch ihren warmen, transparenten Klang und ihre Liebe zum Detail.
Der charakteristische Klang des Orchesters und Frederica von Stades einfühlsame Solostimme im letzten
Satz verleihen dem Werk eine besondere Leichtigkeit. Abbados teilweise ungewöhnliche Tempi eröffnen
neue Ausdrucksräume und verleihen der Interpretation eine besondere Tiefe, die diese Aufnahme einzigartig
und hochgeschätzt macht.
Zum ersten Mal wurde diese Aufnahme neu gemastert und von den originalen 1-Zoll-8-Spur-Bändern
geschnitten.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Diese LP präsentiert eine Auswahl besinnlicher Werke der klassischen Musik und richtet sich an Hörer:innen, die eine ruhige, reflektierte Klangatmosphäre suchen. Das Tracklisting verbindet groß besetzte orchestrale Kompositionen von Mahler und Williams mit der kammermusikalischen Präzision von Bach und Debussy. Seite A wird durch das Adagietto aus Mahlers 5. Sinfonie eröffnet, das insbesondere durch seine Verwendung im Film „Tod in Venedig” bekannt wurde. Es folgen das Thema aus „Schindlers Liste“ von John Williams sowie Faurés „Après un rêve“. Dadurch wird der erste Teil des Albums von dichten, orchestralen Arrangements geprägt. Die B-Seite wechselt in einen intimeren Rahmen und stellt die Solisten in den Vordergrund. Nach den impressionistischen Klängen Debussys folgt Saint-Saëns' „Aquarium“, das als Erkennungsmelodie der Filmfestspiele von Cannes bekannt wurde. Den Abschluss bildet Beethovens „Pathétique“-Sonate.
pre-ordina ora05 giu
dovrebbe essere pubblicato su 05 giu
19,75 €
0 Carrello
Bernard Haitink, Concertgebouw Orchestra of Amsterdam
Bernard Haitinks Mahler war schon immer einer der Höhepunkte des Philips-Katalogs, und die Aufnahme
der 5. Sinfonie und des Adagios aus der 10. Sinfonie stammt aus dem analogen Zyklus, den er Ende
der 1960er und Anfang der 1970er Jahre aufgenommen hat. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1970 wurde
im Concertgebouw in Amsterdam quadrophonisch aufgenommen und von Gramophone für „die besondere
Klarheit, die durch eine ausgewogene Balance entsteht” gelobt.
Die neue audiophile Vinyl-Reihe DECCA PURE ANALOGUE präsentiert legendäre Aufnahmen aus den
Archiven von Decca und Philips in einer völlig neuen Klangqualität. Die renommierten Emil Berliner Studios haben diese in 100 % analoger Qualität (AAA) mit speziell für diese Reihe entwickelten Technologien
neu gemastert.
Jede Veröffentlichung der Serie wird auf 180 g schweren Virgin-Vinyl-Schallplatten gepresst und in einer
luxuriösen Gatefold-Edition präsentiert, mit Original-Artwork und Liner Notes, zusätzlichen Fotos und
Faksimiles der Bandboxen und Aufnahmedokumentation. Darüber hinaus enthält jede handnummerierte
Limited Edition neue Liner Notes, in denen die Geschichte der Aufnahme sowie der technische Prozess der
Neu-Veröffentlichung detailliert beschrieben werden.
Andris Nelsons gewann jüngst seinen sechsten Grammy und widmet sich nun mit den Wiener Philharmonikern ihrem lang erwarteten Mahler-Sinfoniezyklus für die Deutsche Grammophon: mit einer atemberaubenden Interpretation der Fünften Sinfonie, die 2022 bei den Salzburger Festspielen aufgenommen wurde.
Diese Einzelveröffentlichung fängt den strahlenden Klang des Orchesters und Nelsons’ zutiefst menschliche
Herangehensweise an Mahlers Musik ein – mal intim, mal ekstatisch, mal transzendent. Die mitreißende
Intensität der Aufführung und das strahlende Adagietto bieten einen spannenden Einstieg zum kommenden
Gesamtzyklus und versprechen eines der bedeutendsten Mahler-Projekte unserer Zeit.
Nelsons folgt Mahlers vielschichtiger Partitur mit feinem Gespür für Kontraste, Übergänge und emotionale
Tiefe. So entsteht eine Lesart, die die Dramatik des Werks ebenso ernst nimmt wie seine lichteren, beinahe
entrückten Momente.
Diese Doppelvinyl-Veröffentlichung gibt den Auftakt zu Nelsons’ Mahler-Zyklus mit den Wiener Philharmonikern und lädt dazu ein, eines der zentralen Werke des symphonischen Repertoires neu zu entdecken.
French producer/dubmaker Haspar with his remix of RighteousWorks ft Mowty Mahlyka (UK).
The original was produced by Dubbing Sun back in 2018 andreleased on Whodemsound.
non in magazzino
Ultima consegna 8 mesi fa riordinabile senza garanzia
12" splattered Vinyl EP incl. Beiblatt, Bierdeckel und DLC Im Jahr 2015 lieferte die Rockgruppe Die Buben im Pelz einen gewagten musikalischen Stunt ab: die Übertragung des hünenhaften rockgeschichtlichen Referenzalbums The Velvet Underground & Nico ins Wienerische Idiom. Ein mutiger Versuch, der mit einem heftigen Bauchklatscher und darauffolgender, noch schmerzhafterer Schadenfreude des Publikums hätte enden können. Aber nein, die Buben haben ihre Sache wirklich sehr, sehr gut gemacht und ihrerseits ein Referenzalbum der lokalen Wiener Rockmusik vorgelegt. So groß war die Freude über die gelungene Immigration von Lou Reeds New York ins heutige Wien, so anhaltend die Begeisterung für das Oeuvre des amerikanischen Meisters, dass 2023 auch dessen Album Transformer dem Regelbuch für große Coverbands entsprechend für das einheimische Publikum verwandelt wurde. Nun folgt mit dieser köstlich verpackten EP ein finaler Nachschlag, eine Erweiterung zum dreigängigen Menü sozusagen. Und ein mehr als gelungener Abschluss einer nahezu epischen Hommage an eine der wichtigsten Bands und einen der größten Songwriter der Rockgeschichte. Nun befinden wir uns in der letzten Runde: noch einmal VU/Reed, diesmal in Form einer Vinyl-EP. Vier Songs von Frauen, deren Leben irgendwann ins Nicht-ganz-so-Gute abgebogen ist. Vier menschliche Tragödien, zeitlos, poetisch, fundamental traurig mit einem kleinen Funken Hoffnung. Noch einmal Warhol, denn: was sollte man denn einem thematisch so stringenten Tonträger sonst für ein Cover schenken? Noch einmal Kulinarisches: die Campbells-Suppendose natürlich, neben der Banane ein weiteres weltberühmtes Tribut Warhols an das kulinarische Alltagsleben. Aber: wie übertragen wir das ins Wienerische? Eigentlich ganz einfach: indem wir uns aus dem Sortiment des Lokalmatadors, also der Firma Inzersdorfer, versorgen. Die Inzersdorfer-Konservendose, diese Ikone der österreichischen Konsumkultur und Lebensmittelindustriegeschichte ist ein mehr als geeigneter Ersatz für die amerikanische Tomatensuppe. Genauer gesagt: passt. Wie die Faust aufs Strizziauge. Köstlich! Der Grafikdesigner Peter Hirth hat zwei historische Inzersdorfer-Dosen zu einem wunderbar geschmacksintensiven Coversujet verarbeitet. In der Kunstdruckinstitution Quint Screen Print in 1230 Wien wurden daraus im händischen Siebdruck eine farbenprächtige Hommage an die seriellen Arbeiten Warhols aus den 1960er und -70er Jahren gefertigt. Farblich perfekt abgestimmt wurde dazu das Vinyl, klarerweise ebenfalls aus heimischer Produktion. Da haben die Fachleute bei in 8350 Fehring wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Und der geschätzte Musikerkollege Austrofred wiederum hat zwischen zwei Festivalaufritten Zeit gefunden, über einem schönen Teller Gulaschsuppe meditierend einen Begleittext zu verfassen, der keine kulturhistorischen Fragen offen lässt. Weder in musikalischer noch in kulinarischer Hinsicht. Mahlzeit!
The Chisa Years: 1965-1975 (Rare and Unreleased) is a compilation album by South African jazz trumpeter Hugh Masekela. The album consists of 14 rare or forgotten tracks recorded by Stewart Levine and Hugh Masekela from 1965 to 1975 when they ran their own Chisa Records label.Thom Jurek of Allmusic wrote 'In sum, there isn't a weak moment on this entire collection. It's appeal is wide and deep and one can only hope this is the first of many volumes of this material to appear. BBE Records has done a stellar job in making this slab available.' Dan Nishimoto of the Prefix Magazine stated 'The compilation focuses on Masekela's original idea of 'African American Music.' From the early experiments of the Zulus (a group featuring M'Bulu) in mixing doo-wop, rhythm & blues and South African gospel and the mbaqanga/'Grazing in the Grass'-style work of the generically named Johannesburg Street Band to the clearly Fela-influenced Ojah (Masekela's band in the mid-'70s, consisting of players from Ghana and Nigeria) and the readyfor-primetime belting of M'Bulu, each track reveals a multi-pronged effort to find and challenge the notion(s) of how African and American cultural forms could interact.'
For Martin Gretschmann, the ever-evolving Berlin artist known as both Acid Pauli and Console, music has always been a deeply personal journey.
His new imprint, All Is Acid, is the destination, a creative home for his uncompromising and experimental sound. Breaking from the cycle of trends, the label is a return to the essential, offering just a few curated releases a year. Each is intended as a timeless artifact for deep listening, primarily showcasing Acid Pauli's own intricate and intimate productions.
The label debuts with a newly remastered version of his classic 2010 EP "Den Mahlstrom rauf." But the release is given a powerful new dimension by a standout remix from Italian artist Adiel. Their collaboration was sparked by pure serendipity: a fan video of Acid Pauli playing her music in Milan reached Adiel, who responded with a short film for Vogue. In it, she revealed that "Den Mahlstrom rauf" was a formative influence and one of the very first records she ever bought.
Inviting her to remix the track that helped shape her sound was a full-circle moment, artistically and emotionally. Her bold, reverent reinterpretation honors the original's spirit while imprinting it with her own unique signature. With this release, All Is Acid launches not just with music, but with a story of connection, community and a shared artistic lineage
non in magazzino
Ultima consegna 5 mesi fa riordinabile senza garanzia
"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
Wenn Sie von Hillsborough, North Carolina, auf der 1-85 nach Norden fahren und die Ausfahrt zur 58 East nehmen, erreichen Sie in fünfzehn Minuten Diamond Grove, ein kleines, nicht eingemeindetes Gebiet im Brunswick County, Virginia, am Meherrin River. Für die meisten Besucher gibt es dort nicht viel zu sehen - für Lebensmittel müssen Sie nach Lawrenceville und für Baumaterial nach South Hill fahren. Doch versteckt in diesem Fleckchen Virginia-Piedmont liegen die Überreste einer Milchfarm aus den 1740er Jahren, deren Haupthaus ein wunderschönes altes Gebäude mit zwei Etagen ist, das noch immer mit Seilbetten und allem Drum und Dran ausgestattet ist. Wenn man heute dorthin fährt, hört man in der Ferne Geräusche von jemandem, der in den vermieteten Nebengebäuden Sojabohnen und Baumwolle verarbeitet, von landwirtschaftlichen Reifen, die über Schotterstraßen knirschen, von quakenden Fröschen und von singenden Meisen: chick-a-dee, chick-a-dee. Aber wenn Sie zufällig im September 2023 vorbeigekommen sind, konnten Sie vielleicht Fiddle-Melodien hören, die von den Kiefern widerhallen, BBS-Geräusche in leeren Räumen und die Klänge von Weirs, die ihr zweites Album und ihr Debüt bei Dear Life Records aufnahmen: Diamond Grove. Weirs ist ein experimentelles Kollektiv, das aus der Musikszene im Zentrum von North Carolina hervorgegangen ist und zu gleichen Teilen aus Oldtime-Folk und DIY-Noise besteht. Die Auftritte von Weirs sind hierarchielos und umfassen zwischen zwei und zwölf Personen. Im September 2023 reisten neun von ihnen die US-58 hinauf, um sich im Wohn- und Esszimmer des Hauptgebäudes einer Milchfarm einzufinden, die noch immer im Besitz der Familie des Bandmitglieds und Organisators Oliver Child-Lanning ist, deren Verwandte seit Jahrhunderten dort leben. Die Besetzung von Weirs - weder endgültig noch besonders wertvoll - umfasst Child-Lanning, Justin Morris und Libby Rodenbough (seine Mitstreiter bei Sluice); Evan Morgan, Courtney Werner und Mike DeVito von Magic Tuber Stringband; sowie die treuen Andy McLeod, Alli Rogers und Oriana Messer, die bis tief in die Spätsommernächte spielten. Das Ergebnis sind die neun Tracks von Diamond Grove, aufgenommen mit einer provisorischen Signalkette, die aus geliehenem Equipment der gesamten Community zusammengestellt wurde. Das Weirs-Projekt begann als Tape-Experimente mit traditionellen Melodien, die Child-Lanning im Winter 2019 unter dem Namen Pluviöse aufgenommen hatte. Daraus entstand das erste Weirs-Album Prepare to Meet God, das im Juli 2020 in Eigenregie veröffentlicht wurde und eine Zusammenarbeit zwischen Child-Lanning und Morris während der COVID-Pandemie war. Die seltsamen Umstände dieses Debüts - eine gemeinschaftliche Tradition von Live-Songs, die isoliert voneinander aufgenommen wurden - werden durch Diamond Grove aufgehoben, ein Album, das in der unwiederholbaren Konvergenz von Menschen, Ort und Zeit verwurzelt ist. Auf dem neuen Album setzen Weirs ihre Suche nach dem besten Weg fort, sogenannte ,traditionelle" Musik weiterzuentwickeln, zu bewahren und zu befreien. Sie sind Songfänger, die Melodien sammeln, die kurz vor dem Vergessen stehen. Ihr wildes, Jahrhunderte umspannendes Repertoire klingt wie eine avantgardistische Jam-Session - eine Art Real Book für eine Szene, die sich mit Porch Jams, Big Blood, Amps for Christ und Jean Ritchie auskennt. Weirs fangen Songs ein, deren Interpretationskanon noch offen genug ist, um neben denen zu stehen, die sie zuvor gesungen haben, aber niemals über ihnen. Dies sind keine Versuche, definitive Versionen zu schaffen. Die Aufnahmen auf Diamond Grove fühlen sich eher wie Besuche als wie Überarbeitungen an. Und die Frage, die Weirs auf diesem Album stellen, ist nicht, wie sie einfach die Tradition ihrer Vorfahren fortsetzen können, sondern wie traditionelle Musik heute klingen könnte. Für Weirs könnte die Geschichte dieser Tradition weniger aus dem Folk-Revival stammen als aus der Musique concrète, weniger aus makellosen alten Meisteraufnahmen als aus etwas wie The Shadow Ring, wenn diese aus dem evangelikalen Süden kämen. Wenn man ,(A Still, Small Voice)" hört, spürt man, wie die Kraft der Hymne etwas Gleichwertigem weicht: den Dielen, dem Knistern des Feuers, dem Zubereiten und Essen von Mahlzeiten. Diese Spannung zwischen Bewahrung und Verfall ist das innere Leuchten von Diamond Grove. Nehmen wir ,Doxology l": Die Melodie von ,Old Hundred", einer Hymne aus der Sacred-Harp-Tradition, wird in MIDI umgewandelt, über iPhone-Lautsprecher abgespielt und in der Septemberluft neu aufgenommen. Für manche Revivalisten mag diese Hymne, gesungen mit der ganzen Pracht gefälschter Auto-Tune-Stimmen, blasphemisch klingen. Aber Ohren, die beispielsweise auf die Hyperpop-Produktionen der letzten Jahrzehnte eingestellt sind, werden sofort die spannungsgeladene Schönheit des digital verfremdeten Shape-Note-Gesangs verstehen. Dieselbe Spannung belebt ,l Want to Die Easy". Weirs' Version basiert auf der Aufnahme von A Golden Ring of Gospel, die in der Folkways-Sammlung Sharon Mountain Harmony verewigt ist. Die Melodien, Texte und Strukturen sind weitgehend unverändert geblieben. Aber die ,reine" Klarheit der Stimmen der frühen Aufnahme ist verschwunden. An ihre Stelle tritt der distanzierte Klang des Silos der Milchfarm, in dem Weirs ihre Version aufgenommen hat, dessen natürlicher Nachhall von zwei Sekunden die ursprüngliche Nähe ersetzt. Auf diese Weise wird der Klang des Aufnahmeortes selbst zu einem Teil der traditionellen Darbietung. Das Herzstück von Diamond Grove ist Weirs' Interpretation von ,Lord Bateman", einer Melodie, die Jean Ritchie als ,große Ballade" bezeichnete: Sie wurde gespielt, wenn die Arbeit getan war und der Tanzabend zu Ende war. Es ist ein Lied aus dem 18. Jahrhundert - so alt wie die Diamond Grove Farm - über einen gefangenen Abenteurer, der laut Nic Jones den Geist eines Errol-Flynn-Films verkörpert. Wie viele großartige und oft a cappella gesungene Interpretationen steht auch bei diesem ,Lord Bateman" die Stimme im Vordergrund und unterstreicht die Bedeutung des Geschichtenerzählens für das Zusammenkommen der Kinder. Neu ist hier der immense Bordun, der die Erzählung in ein unaufhörliches Gewebe elementarer Kräfte verwandelt. Es ist ein verschwommenes Murmeln kollektiver Saiten, das den Kanon von Ritchie und June Tabor ebenso bereichert wie Pelt's Ayahuasca oder Henry Flynt's Hillbilly Tape Music. Obwohl Diamond Grove nicht explizit von der alten Milchfarm handelt, auf der es aufgenommen wurde, kann es nicht umhin, ihr zu ähneln. Alte englische Balladen wie ,Lord Bateman" und ,Lord Randall" ergießen sich über Felder, die einst von der britischen Krone ,vergeben" wurden. Tragische Lieder wie ,Edward" taumeln über Tuscarora-Pfade und Baumwollfelder nach dem Bürgerkrieg. Hymnen wie ,Everlasting l" und ,Everlasting Il" fangen das Mondlicht ein, das seit Lord Bacons Rebellion durch doppelt gehängte Fenster fällt. Und die Nachtvögel trillern noch immer, und die Pflüge pflügen noch immer eine unkomponierte Musik, die darauf wartet, von zufälligen Ohren entdeckt zu werden. Diamond Grove ist in dieser Hinsicht Geschichte. Es ist ein Ort. Es ist Zeit. Es ist das Einfangen von Liedern, Lebendigkeit, Tonbandmanipulation. Wie der niedrige Damm, den das Wort ,Weir" andeutet, ist es eine Verteidigung gegen die Strömung. Es ist eine Verteidigung regionaler Lexika gegen massenproduzierte Umgangssprachen; eine Verteidigung gegen den Glauben, dass wir einfach zu einer einfacheren Zeit zurückkehren können; eine Verteidigung gegen die Vorstellung, dass Volksmusik ,rein" bleiben muss; eine Verteidigung gegen die Behauptung, dass ein Traum von der Zukunft, der in verlorenen Geschichten schlummert, unwiederbringlich verloren ist. Gegen all das verteidigt Diamond Grove traditionelle Musik, indem es sie so klingen lässt, wie die Komplexität der heutigen Zeit - weil es weiß, dass solche Musik und all die Geschichten, die in ihr stecken, auch in Zukunft eine Rolle spielen werden.
Teddy Abrams, the Grammy Award winning conductor, composer, and multi-instrumentalist deemed by the New York Times as a “Maestro of the People,” and named Musical America’s 2022 Conductor of the Year, announces Preludes, an album of solo piano works composed and performed by Abrams and produced by Gabriel Kahane and Casey Foubert, via New Amsterdam Records.
Preludes is a contemplative, personal, and playful set of simple solo piano pieces whose recorded sonic identities were developed in collaboration with Gabriel Kahane and Casey Foubert. Kahane and Foubert “identified the personality of each Prelude and found a sound world for every track to match the intrinsic characteristics of the individual works.” The 16 pieces that make up Preludes take inspiration from the canon of classical piano works such as Bach’s Inventions and Bartok’s Mikrokosmos, yet they are imbued with Abrams’ immaculate compositional language and a depth in production uncommon to “classical” works.
Coming on the tail end of Abram’s Grammy Award Winning Piano Concerto (2023), Abrams explains: “After the crazy, frenetic, joyful energy of my Piano Concerto, I wanted to create a piano work that explored a completely different energy and soundscape. While the Piano Concerto is overtly populist, referencing American genres like jazz, funk, and Gospel music, the Preludes are meant to be introspective, intimate, and simple enough for pianists of many skill levels to play in both performance and home settings.
Die dreiköpfige Band Golomb - bestehend aus Mickey Shuman (Gesang/Gitarre), Xenia Shuman (Bass/Gitarre) und Hawken Holm (Schlagzeug) - wurde im fruchtbaren Rockgebiet von Columbus, Ohio, gegründet und kanalisieren die Reibung des Mittleren Westens in ein Album, das nach einer echten Verbindung sucht. Sie klingen in der einen Minute wie Loop und in der nächsten wie die Pixies, die in Fort Apache auf die weichen Stellen des Pop einhämmern. Das unterschwellige Summen auf ,Real Power" erinnert an klarsichtige Klänge aus dem dem Guided By Voices-Spielbuch. Bei ,Dog" entblößt sich die Band mit einem langsamen Schleichen, in Richtung der gesungenen Eleganz von Spiritualized und mit einem lyrischen Labyrinth, einer Burroughs-mäßigen Verwischung von Rock-Motiven. Der Song gipfelt in einem reinen Mahlstrom mit einer glorreichen Rückkopplungsschwemme, die aus den Lautsprechern schäumt. Das vertraute Gespenst von The Velvet Underground taucht im shambolischen Beat des Titeltracks auf, und ,Other Side Of The Earth" wird mit Dub veredelt, verliert aber nie die Fähigkeit der Band, sich in den Vordergrund zu spielen. Dann wickeln sie auf ,Be Here Now" die Gitarre um ihre Rhythmen mit der Anmut der frühen Built To Spill und die Saxophonwirbel von Henry Ross schicken den Song in den Äther.
Spirituelle Musik mit tiefer Resonanz, übertragen durch Klavier, Orgel und Harmonium von der geliebten Komponistin und äthiopischen orthodoxen Nonne Emahoy Tsege Mariam Gebru. "Church of Kidane Mehret" versammelt das gesamte musikalische Werk von Emahoys gleichnamigem Privatpress-Album von 1972 sowie zwei zusätzliche unveröffentlichte Klavieraufnahmen mit Emahoys ,Äthiopischer Kirchenmusik". Die Aufnahmen entstanden in Kirchen in ganz Jerusalem. Zum ersten Mal hören wir Emahoy auf dem Harmonium und der massiven, dröhnenden Pfeifenorgel, neben einigen ihrer bewegendsten Klavierstücke. Bei ,Ave Maria" hallt ihr läutendes Klavier gegen alte Steinmauern. Ihre vertrauten melodischen Linien erhalten eine neue Resonanz, wenn sie in ,Spring Ode - Meskerem" durch das Harmonium gespielt werden. Zwei überragende Orgelstücke bilden die B-Seite, die Emahoys klassische europäische Ausbildung mit ihrem lebenslangen Studium der äthiopischer religiöser Musik kombinieren. Nirgendwo ist Emahoys einzigartige Kombination von Einflüssen deutlicher als bei ,Essay on Mahlet", einem meditativen Dauerbrenner, in dem Emahoy die freien Verse der orthodoxen Liturgie Note für Note auf dem Klavier interpretiert. Dieses aufschlussreiche Stück stammt, neben der dramatischen Klavierkomposition ,The Storm", von einem anderen selbstveröffentlichten Album, "Der Sang Des Meeres" von 1963. Eines der einzigen bekannten Exemplare wurde vor dem Müll gerettet und von einer Mitschwester aus Emahoys Kloster am Rande von Emahoys Beerdigung im März 2023 an Mississippi Records weitergegeben.
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Spirituelle Musik mit tiefer Resonanz, übertragen durch Klavier, Orgel und Harmonium von der geliebten Komponistin und äthiopischen orthodoxen Nonne Emahoy Tsege Mariam Gebru. "Church of Kidane Mehret" versammelt das gesamte musikalische Werk von Emahoys gleichnamigem Privatpress-Album von 1972 sowie zwei zusätzliche unveröffentlichte Klavieraufnahmen mit Emahoys ,Äthiopischer Kirchenmusik". Die Aufnahmen entstanden in Kirchen in ganz Jerusalem. Zum ersten Mal hören wir Emahoy auf dem Harmonium und der massiven, dröhnenden Pfeifenorgel, neben einigen ihrer bewegendsten Klavierstücke. Bei ,Ave Maria" hallt ihr läutendes Klavier gegen alte Steinmauern. Ihre vertrauten melodischen Linien erhalten eine neue Resonanz, wenn sie in ,Spring Ode - Meskerem" durch das Harmonium gespielt werden. Zwei überragende Orgelstücke bilden die B-Seite, die Emahoys klassische europäische Ausbildung mit ihrem lebenslangen Studium der äthiopischer religiöser Musik kombinieren. Nirgendwo ist Emahoys einzigartige Kombination von Einflüssen deutlicher als bei ,Essay on Mahlet", einem meditativen Dauerbrenner, in dem Emahoy die freien Verse der orthodoxen Liturgie Note für Note auf dem Klavier interpretiert. Dieses aufschlussreiche Stück stammt, neben der dramatischen Klavierkomposition ,The Storm", von einem anderen selbstveröffentlichten Album, "Der Sang Des Meeres" von 1963. Eines der einzigen bekannten Exemplare wurde vor dem Müll gerettet und von einer Mitschwester aus Emahoys Kloster am Rande von Emahoys Beerdigung im März 2023 an Mississippi Records weitergegeben. Die Vinylausgaben kommen im Oldschool Tip-On-Jacket mit metallischer Silberfolienprägung und einem 12-seitigen Booklet mit ausführlichen Linernotes des Gelehrten und Pianisten Thomas Feng.
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Spirituelle Musik mit tiefer Resonanz, übertragen durch Klavier, Orgel und Harmonium von der geliebten Komponistin und äthiopischen orthodoxen Nonne Emahoy Tsege Mariam Gebru. "Church of Kidane Mehret" versammelt das gesamte musikalische Werk von Emahoys gleichnamigem Privatpress-Album von 1972 sowie zwei zusätzliche unveröffentlichte Klavieraufnahmen mit Emahoys ,Äthiopischer Kirchenmusik". Die Aufnahmen entstanden in Kirchen in ganz Jerusalem. Zum ersten Mal hören wir Emahoy auf dem Harmonium und der massiven, dröhnenden Pfeifenorgel, neben einigen ihrer bewegendsten Klavierstücke. Bei ,Ave Maria" hallt ihr läutendes Klavier gegen alte Steinmauern. Ihre vertrauten melodischen Linien erhalten eine neue Resonanz, wenn sie in ,Spring Ode - Meskerem" durch das Harmonium gespielt werden. Zwei überragende Orgelstücke bilden die B-Seite, die Emahoys klassische europäische Ausbildung mit ihrem lebenslangen Studium der äthiopischer religiöser Musik kombinieren. Nirgendwo ist Emahoys einzigartige Kombination von Einflüssen deutlicher als bei ,Essay on Mahlet", einem meditativen Dauerbrenner, in dem Emahoy die freien Verse der orthodoxen Liturgie Note für Note auf dem Klavier interpretiert. Dieses aufschlussreiche Stück stammt, neben der dramatischen Klavierkomposition ,The Storm", von einem anderen selbstveröffentlichten Album, "Der Sang Des Meeres" von 1963. Eines der einzigen bekannten Exemplare wurde vor dem Müll gerettet und von einer Mitschwester aus Emahoys Kloster am Rande von Emahoys Beerdigung im März 2023 an Mississippi Records weitergegeben. Die Vinylausgaben kommen im Oldschool Tip-On-Jacket mit metallischer Silberfolienprägung und einem 12-seitigen Booklet mit ausführlichen Linernotes des Gelehrten und Pianisten Thomas Feng.
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In the vibrant streets of Tembisa, South Africa, amidst the sprawling urbanity connecting Johannesburg and Pretoria, the story of Moskito began. Formed in 2001 by Mahlubi "Shadow" Radebe and the late Zwelakhe "Malemon" Mtshali, the group first emerged as a powerhouse of pantsula dancers. However, their undeniable passion for music soon led them down a new path_ one that would cement their place in kwaito history. Spending countless hours on the street corners of their township, where they were born and raised, Shadow and Malemon danced and sang with an infectious energy that attracted crowds. It wasn't long before the duo decided to channel their talents into a kwaito group, and after adding friends Patrick Lwane and Menzi Dlodlo, Moskito was born. (Pantsula dancing emerged in the 1950s among Black South Africans in townships and continually evolved until it became intertwined with kwaito music culture. The stylized, rapid foot movements and characteristic low-dancing became associated with kwaito as it took over South African urban culture into the early 2000s.) With limited resources, the group displayed immense creativity, recording demos using two cassette decks and instrumental tracks from other artists. They would rap and sing over an instrumental playing on one deck while the second deck records their performance. Their determination paid off when they submitted their demo to Tammy Music Publishers, who were captivated by Moskito's style. "Kwaito was the thing `in' at the time. If you did music you did kwaito. We wanted to fit in and actually it was easy," says Radebe. "We didn't have engineers in the group, so the first time in a real studio was with Percy and Thami to record Idolar." That same year, the group released their debut album, Idolar, under Tammy Music. The album was an undeniable success reaching gold status selling over 25,000 units and earning them a devoted fan base across South Africa and neighboring countries like Botswana, Swaziland, Namibia and Zimbabwe. Moskito collaborated with industry legends such as Chilly Mthiya Tshabalala, who was known for his work with Thiza and Spoke "H." They drew inspiration from Thami Mdluli a.k.a Professor Rhythm, who had dominated the disco scene back in the 80s and 90s. Mdluli helped with musical arrangements and executive produced the album and signed on producer-engineer Percy Mudau, while Shadow and Malemon took pride in composing most of their songs. Like many of the rising kwaito artists of the time, they didn't have music production or engineering backgrounds so they required support from engineers together their ideas down on tape. They were inspired from South African kwaito icons like Trompies, Mdu, Mandoza, and Arthur Mafokate, alongside international heavyweights like Snoop Doggy Dogg, Dr. Dre, 2Pac, and R. Kelly, Moskito created a sound that was uniquely theirs_a perfect blend of local flavor and global influence.
In the vibrant streets of Tembisa, South Africa, amidst the sprawling urbanity connecting Johannesburg and Pretoria, the story of Moskito began. Formed in 2001 by Mahlubi "Shadow" Radebe and the late Zwelakhe "Malemon" Mtshali, the group first emerged as a powerhouse of pantsula dancers. However, their undeniable passion for music soon led them down a new path_ one that would cement their place in kwaito history. Spending countless hours on the street corners of their township, where they were born and raised, Shadow and Malemon danced and sang with an infectious energy that attracted crowds. It wasn't long before the duo decided to channel their talents into a kwaito group, and after adding friends Patrick Lwane and Menzi Dlodlo, Moskito was born. (Pantsula dancing emerged in the 1950s among Black South Africans in townships and continually evolved until it became intertwined with kwaito music culture. The stylized, rapid foot movements and characteristic low-dancing became associated with kwaito as it took over South African urban culture into the early 2000s.) With limited resources, the group displayed immense creativity, recording demos using two cassette decks and instrumental tracks from other artists. They would rap and sing over an instrumental playing on one deck while the second deck records their performance. Their determination paid off when they submitted their demo to Tammy Music Publishers, who were captivated by Moskito's style. "Kwaito was the thing `in' at the time. If you did music you did kwaito. We wanted to fit in and actually it was easy," says Radebe. "We didn't have engineers in the group, so the first time in a real studio was with Percy and Thami to record Idolar." That same year, the group released their debut album, Idolar, under Tammy Music. The album was an undeniable success reaching gold status selling over 25,000 units and earning them a devoted fan base across South Africa and neighboring countries like Botswana, Swaziland, Namibia and Zimbabwe. Moskito collaborated with industry legends such as Chilly Mthiya Tshabalala, who was known for his work with Thiza and Spoke "H." They drew inspiration from Thami Mdluli a.k.a Professor Rhythm, who had dominated the disco scene back in the 80s and 90s. Mdluli helped with musical arrangements and executive produced the album and signed on producer-engineer Percy Mudau, while Shadow and Malemon took pride in composing most of their songs. Like many of the rising kwaito artists of the time, they didn't have music production or engineering backgrounds so they required support from engineers together their ideas down on tape. They were inspired from South African kwaito icons like Trompies, Mdu, Mandoza, and Arthur Mafokate, alongside international heavyweights like Snoop Doggy Dogg, Dr. Dre, 2Pac, and R. Kelly, Moskito created a sound that was uniquely theirs_a perfect blend of local flavor and global influence.
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Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
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"Amazing! Like stumbling on a treasure-trove of unheard Charlie Patton and Blind Willie McTell 78s, but imbued with the spirit of Mahlathini and Ladysmith." Joe Boyd
'But for this compilation of rescued songs masterfully restored from rare 78 rpm shellacs, few could imagine the diversely beautiful roots of Zulu Guitar Music emerging during the period 1950 – 1965. Story-tellers and master musicians appropriate outlaw personae, re-purpose country and western, Hawaiian and other styles, to stretch and challenge our notion of “the Zulu guitar”.
Twenty-five songs (18 on vinyl) plunge us into the depths of the migrant experience. Translations in the liner notes offer us glimpses of pugnacity, melancholy and heartache, all coloured by the paternalism that circumscribed the singers’ apartheid-dominated lives.
The early *mbaqanga* undertow in many of the songs subverts the wanderlust of Country and Western music into a fugitivity burdened by nostalgia. Something irretrievable has been lost, prompting a blending of ideas and cultures to make sense through thankless acts of musical divination. Inadvertently they have been thrust into the role of the antihero, where outwitting competition for lovers is as important as evading the Black Jacks (apartheid’s municipal cops) and their informants.
Considering the politically repressive period that this music emerges from, we can surmise that the specificity in the storytelling went a long way towards evading censure. But even when words are absent, there is a narrative arc suggested by the musical expression.
With most of the master tapes wilfully destroyed or lost, modern transcription and restoration techniques from the original shellac discs present the original sound most likely more clearly than ever heard before.'
Produced for reissue by Chris Albertyn and Matt Temple at Matsuli Music and Siemon Allen at Flatinternational.
Artwork design by Siemon Allen.
Liner note and translations by Kwanele Sosibo.
Audio restoration and lacquers by Frank Merritt at The Carvery and pressed at Pallas, Germany.
Original 78rpm recordings sourced from the collections of Chris Albertyn at Matsuli Music, and Siemon Allen at the Flatinternational Archive.
Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
Dark moody vocals meet super disco beats: This is what it sounds like when pioneering DJ and producer Jens Mahlstedt invites Saâda Bonaire over to his studio.
Stephanie Lange and Claudia Hossfeld, the original singers of legendary Eighties band Saâda Bonaire, plus founding member Ralph “von” Richthoven are teaming up four decades later for two very special takes on “You Could Be More As You Are”. Out now, exclusively on twelve inch vinyl.
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Nachdem im Rahmen der The Original Source Series bereits Mahlers fünfte Sinfonie veröffentlicht wurde,
folgt nun die Sechste des unschlagbaren Duos Herbert von Karajan mit den Berliner Philharmonikern. The
Gramophone Classical Music Guide beschreibt die Aufnahme als „eine meisterhafte Leistung von Komponist, Dirigent und Orchester gleichermaßen.“ Gemixt und geschnitten von den originalen 8-Spur Bändern
sorgt diese Ausgabe für ein atemberaubendes Hörerlebnis höchster analoger Klangqualität.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Der Pianist Louis Philippson begeistert seine Generation mit emotionalen und virtuosen Videos auf Social Media für die klassische Musik. Für sein Debütalbum "Exposition" verfolgt er die gleiche Idee und verbindet eigene Kompositionen mit neuen Arrangements bekannter Melodien klassischer Werke, sowie von Anime- und Pop-Songs. Selbstgeschriebene, epische Stücke wie "Supernova" und das groß-orchestrierte "C'est toi" stellt er seinen reduzierten Klavierminiaturen wie "Paulette", "Memories of Moldau" und "Dragon's Lullaby" gegenüber. Seine Eigenkompositionen ergänzt Louis Philippson durch frische, farbenfrohe Arrangements von Melodien aus verschiedenen Genres. Nach dem Motto von Duke Ellington, dass es "nur gute oder schlechte Musik" gibt, vereint er eine poetische Klavierversionen von "OMG" der K-Pop-Band NewJeans mit einer dynamischen Bearbeitung von Tschaikowskys Klavierkonzert, kreiert elegische Klavierversionen über Melodien aus Mahlers Symphonie der Tausend oder "In Trutina" aus Carl Orffs Carmina Burana, und spielt Puccinis "O mio babbino caro" begleitet von einem Cello. Auch Anime-Klassiker wie "A Town with an Ocean View" und "Lover's Oath" spielt er am Konzertflügel.Über sein Debüt-Album sagt Philippson: "Die Entstehung von 'Exposition' war eine unglaubliche Reise. Ich wollte ein Album schaffen, in dem ich alle Genres verbinden kann, die mich inspirieren. Es gibt so viele großartige Melodien, die man neu auf dem Klavier entdecken kann. Mein Ziel ist es meine Generation für die Schönheit der Klaviermusik auf neue Weise zu begeistern."Lange vor seiner TikTok-Karriere wurde Louis Philippson im Alter von sieben Jahren auf YouTube von seinem zukünftigen Klavierlehrer entdeckt, einem Professor an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Dort wurde er später Jungstudent und nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben teil, darunter der prestigeträchtige Bach-Wettbewerb, den er gewann. Während der Pandemie im Jahr 2022 startete Louis Philippson seinen TikTok-Kanal und begeistert seitdem die Gen Z mit Vlogs, Humor und eindrucksvollen Klavierdarbietungen. Seine Posts haben inzwischen über 750.000 Follower erreicht. Philippson hat bereits mit einer Vielzahl von Künstlern aus unterschiedlichen Genres zusammengearbeitet. Unter anderen dem Konzertpianisten Martin Stadtfeld, der Geigerin und Influencerin Esther Abrami sowie dem italienischen TikTok-Pianisten Gabriele Bagnati. Ein besonderes Highlight seiner Kooperationen war die Zusammenarbeit mit der Sängerin Teya Dora für eine akustische Version ihres weltweiten Top-50-Hits "Dzanum".
Beide zählen zu den herausragenden Musikern ihrer Generation und verbinden höchste Virtuosität mit furchtloser Kreativität und unverwechselbarer Individualität. Tief in der Jazztradition verwurzelt, verschmelzen sie mühelos Einflüsse aus Klassik, Pop und anderen Genres. Das Ergebnis ist Musik, die gleichermaßen überraschend und bezaubernd wirkt. Im intimen Duo-Format entfalten sie ein bemerkenswertes Zusammenspiel, in dem kühne
Spontaneität auf tiefgehende Sensibilität trifft.
"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
DE MANNEN BROEDERS ist die erste Zusammenarbeit feat. Colin van Eeckhout und der flämischen Folk-Ikone Tonnie 'Broeder' Dieleman aus Zeeuws.
Ersterer ist der Frontmann der belgischen Post-Metaller AMENRA, einer Band, die für ihre überwältigende Härte in Sound und Gefühl bekannt ist.
Letzterer ist ein holländischer Folksänger, dessen Musik von der Kultur seiner seeländischen Heimat inspiriert ist und der bereits mit Baby Dee und
Bonnie Prince Billy zusammengearbeitet hat. Als die beiden sich trafen, spürten sie sofort eine Verbindung.
Das Ergebnis ist das 9-Track-Album Sober Maal (was übersetzt 'nüchternes Mahl' heißt und sich auf die Praxis bezieht, eine einfache Mahlzeit zu
essen, um Dankbarkeit zu üben), das unter dem Namen DE MANNEN BROEDERS veröffentlicht wird. Es wurde in weniger als fünf Tagen in der
Doopsgezinde Kerk aus dem 18. Jahrhundert in Middelburg in den Niederlanden geschrieben und aufgenommen.
Klanglich ist Sober Maal eine eindringliche, emotionsgeladene Reise, die sich in einer vergangenen Welt verwurzelt fühlt, aber dennoch völlig
eigenständig klingt und eine melancholische, aber dennoch hoffnungsvolle Note hat. Der Gesang von Colin und Tonnie verschmilzt mit dem Chor und
einer sparsamen Auswahl an Instrumenten, darunter ein Banjo, ein Klavier, eine Drehleier und die mächtige Zentralorgel - alles vermischt mit den
Klängen und dem Echo der Kirche.
DE MANNEN BROEDERS ist die erste Zusammenarbeit feat. Colin van Eeckhout und der flämischen Folk-Ikone Tonnie 'Broeder' Dieleman aus Zeeuws.
Ersterer ist der Frontmann der belgischen Post-Metaller AMENRA, einer Band, die für ihre überwältigende Härte in Sound und Gefühl bekannt ist.
Letzterer ist ein holländischer Folksänger, dessen Musik von der Kultur seiner seeländischen Heimat inspiriert ist und der bereits mit Baby Dee und
Bonnie Prince Billy zusammengearbeitet hat. Als die beiden sich trafen, spürten sie sofort eine Verbindung.
Das Ergebnis ist das 9-Track-Album Sober Maal (was übersetzt 'nüchternes Mahl' heißt und sich auf die Praxis bezieht, eine einfache Mahlzeit zu
essen, um Dankbarkeit zu üben), das unter dem Namen DE MANNEN BROEDERS veröffentlicht wird. Es wurde in weniger als fünf Tagen in der
Doopsgezinde Kerk aus dem 18. Jahrhundert in Middelburg in den Niederlanden geschrieben und aufgenommen.
Klanglich ist Sober Maal eine eindringliche, emotionsgeladene Reise, die sich in einer vergangenen Welt verwurzelt fühlt, aber dennoch völlig
eigenständig klingt und eine melancholische, aber dennoch hoffnungsvolle Note hat. Der Gesang von Colin und Tonnie verschmilzt mit dem Chor und
einer sparsamen Auswahl an Instrumenten, darunter ein Banjo, ein Klavier, eine Drehleier und die mächtige Zentralorgel - alles vermischt mit den
Klängen und dem Echo der Kirche.
Blonde Redhead melden sich mit 'Sit Down for Dinner' zurück, ihrem ersten Album seit sieben Jahren und Debüt bei section1. Der Titel ist eine Anspielung auf das oft zelebrierte kollektive Ritual, eine Mahlzeit mit den Menschen zu teilen, die man liebt. Dieses fesselnde, minutiös ausgearbeitete Album ist Ausdruck eines beständigen Miteinanders und ein Zeugnis der einzigartigen inneren Logik, die Blonde Redhead in den letzten drei Jahrzehnten verfeinert haben. Zurückhaltende, aber dennoch eindringliche Melodien tragen jeden Song und schaffen eine Kulisse für Texte über die unausweichlichen Kämpfe des Erwachsenseins: Kommunikationsprobleme in andauernden Beziehungen, die Frage, wohin man sich wenden soll, das Festhalten an Träumen. Letztendlich ist 'Sit Down for Dinner' das vielleicht stärkste Album in einem ebenso illustren wie abwechslungsreichen Katalog.