Mit ihrem neuesten Album "Suffer & Become" setzen VITRIOL aus Portland ihr entschlossenes Bestreben fort, die Essenz des modernen Death Metal sowohl zu verfeinern als auch neu zu definieren. Fachmännisch aufgenommen vom visionären Frontmann der Band, Kyle Rassmussen, und gekonnt abgemischt von Dave Otero (bekannt für seine Arbeit mit Archspire und Cattle Decapitation), umarmt VITRIOLs zweites Full-Length-Album von ganzem Herzen die verblüffenden technischen Feinheiten und die unverfälschte Wildheit und lässt langjährige Fans, die ihr bühnenzerstörendes Können neben Acts wie Morbid Angel und Cattle Decapitation erlebt haben, völlig fassungslos zurück. Tracks wie "Shame and Its Afterbirth" und "Weaponized Loss" bieten unverfälschte Streifzüge in eine Welt intensiver klanglicher Erkundung, durchtränkt von dichtem, geschwärztem Sound. VITRIOLs Wirkung ist nichts weniger als ein Paradigmenwechsel, der Grenzen auslöscht und neue Maßstäbe setzt, und "Suffer & Become" ist ein unbestreitbares Meisterwerk zeitgenössischer Extremität.
Hochdynamischer melodischer Metal aus dem Herzen von Raleigh, North Carolina! Auf ihrem vierten Album in voller Länge verbinden Mega Colossus epische Metal-Größe mit den Hooklines und Melodien von Rainbow und Kansas! Aufgenommen mit Al Jacob im Warrior Sound in Chapel Hill fängt 'Showdown' Mega Colossus mit vollem Tempo ein und setzt wieder auf duellierende Twin-Guitar-Harmonien. Buchanans Gesang ist schrill und mühelos und trägt grandiose, kühne Refrains, die sogar gelegentliche Styx-Anspielungen aufweisen. Vor allem aber ist das Album ein der Zusammenschluss von fünf sehr unterschiedlichen Musikern. Kein Wunder also, dass sich Showdown zu einer epischen Darbietung unheimlichen und markanten melodischen Metals entwickelt hat, mit der ganzen Tiefe und dem Charisma einer Band, die jetzt in ihr 20. Jahr geht.
Rock Hard (8,5 Pkt. / Soundcheck # 4 Dynamit!)
MEGA COLOSSUS aus North Carolina haben ihren Stil gefunden. Sie adaptieren die pathetische Melodik von Seventies-Heroen wie Kansas, Styx oder auch Uriah Heep und sind mit ihren drei Stimmen durchaus in der Lage, deren abgefeimten Chorgesang zu reproduzieren. Aber ihre spielerische Provenienz liegt eben nicht im Rock, sondern im agilen, technisch ausgereiften, enorm zeigefreudigen Heavy Metal. Dieser Kontrast zwischen Schmonz und Breitseite ist ziemlich suggestiv. Trotz des hohen Tempos nieten sie sich souverän und tight durch ihre vertrackten Kompositionen, und das Gitarrenduo Bill Fischer/Chris Millard lässt die Finger fliegen, erinnert mit seiner an die Grenzen gehenden Spiellaune an Bands wie Haunt oder Valkyrie. Was ihnen an totaler Eingängigkeit vielleicht noch abgeht, machen sie mit Energie und Frische allemal wett.
Legacy (11 Pkt.)
Bill Fischer und Sean Buchanan stellen einmal mehr unter Beweis, wie geschickt sie Harmonien, Riffs und Hooklines mit prägnantem Gesang zu griffigen Songs zusammenschrauben können. Das inzwischen fünfte Album der Truppe aus North Carolina punktet ab dem Opener 'Fortune And Glory' mit straight gerifftem Siebziger-Jahre-Hard-Rock, der immer wieder Ausflüge in den Bereich des melodischen Metal unternimmt und von Buchanans Organ noch eine epische Note verliehen bekommt - hörbar bei 'Outrun Infinity' oder 'Showdown'. Die Melodielinien in Songs wagen auch immer mal wieder den Flirt mit wirklich poppigen Passagen und Strukturen, ohne dabei in den Kitsch zu schliddern - der kleine Hit 'Wicked Road' ist hier das wohl schillerndste Beispiel. Mit deutlichem Fokus auf Gitarren und Gesang und gesungenen Übergängen zwischen den verschiedenen Momenten erschafft der Fünfer eine Atmosphäre, die klingt, als wären Thin Lizzy auf Europe getroffen und hätten ganz unbefangen ein paar Songs geschrieben. Am Ende spendieren MEGA COLOSSUS dem Hörer mit 'Take To The Skies' noch eine schöne Achtziger-Metal-Nummer. Starkes Teil!
Aufbauend auf dem Fundament ihres Debütalbums "Sunyata", ein Titel, der frei übersetzt Leere oder Nichtigkeit bedeutet, präsentiert VIPASSI auf ihrem zweiten Album "Lightless" ihre außergewöhnliche Kunstfertigkeit, ein Album, das sich mit dem zeitlosen Thema von Licht und Dunkelheit beschäftigt.
Benannt nach dem zweiundzwanzigsten Buddha, charakterisiert VIPASSI treffend die Aura der absoluten Hellsichtigkeit der Band. Diese Qualität spiegelt sich in ihrer erstaunlichen technischen Musikalität wider, die sie als instrumentale Superstars auszeichnet. Lightless" ist ein Zeugnis ihrer Entwicklung und zeigt einen Grad an Reife, der im Bereich des instrumentalen Progressive Metal beeindruckend ist.
Was VIPASSI wirklich auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, eine fesselnde musikalische Erzählung zu schaffen, die über Worte hinausgeht. Jedes Instrument in ihrem Arsenal ist nicht nur ein Werkzeug, um Töne zu erzeugen, sondern vielmehr ein fein abgestimmtes Instrument in der Sinfonie der Emotionen, die sie schaffen. Der Zuhörer wird in ein klangliches Universum eingeladen, in dem er zum Autor seiner eigenen Geschichte wird.
Die Töne des Fretless-Basses umspülen das Publikum wie sanfte Wellen, beruhigend und einhüllend. Die eklektischen Gitarrensätze, die mit einer Präzision ausgeführt werden, die an das Jenseitige grenzt, schaffen eine dynamische und sich ständig weiterentwickelnde Klanglandschaft. Diese Elemente werden durch das donnernde und komplizierte Schlagzeugspiel wunderbar ergänzt, das der Musik eine dynamische und kraftvolle Unterströmung verleiht.
VIPASSI's "Lightless" ist mehr als nur ein Album; es ist eine Reise, eine Erkundung von Emotionen und eine Einladung, tief in die Gefilde von Licht und Dunkelheit einzutauchen. Es ist ein Beweis für das außergewöhnliche Können der Band und ihre Fähigkeit, eine Leinwand zu schaffen, auf der der Hörer seine eigene lebendige und persönliche Geschichte malen kann. In der Welt des instrumentalen technischen Metals ist VIPASSI ein unübertroffenes Leuchtfeuer der Kreativität und musikalischen Meisterschaft.
Aufbauend auf dem Fundament ihres Debütalbums "Sunyata", ein Titel, der frei übersetzt Leere oder Nichtigkeit bedeutet, präsentiert VIPASSI auf ihrem zweiten Album "Lightless" ihre außergewöhnliche Kunstfertigkeit, ein Album, das sich mit dem zeitlosen Thema von Licht und Dunkelheit beschäftigt.
Benannt nach dem zweiundzwanzigsten Buddha, charakterisiert VIPASSI treffend die Aura der absoluten Hellsichtigkeit der Band. Diese Qualität spiegelt sich in ihrer erstaunlichen technischen Musikalität wider, die sie als instrumentale Superstars auszeichnet. Lightless" ist ein Zeugnis ihrer Entwicklung und zeigt einen Grad an Reife, der im Bereich des instrumentalen Progressive Metal beeindruckend ist.
Was VIPASSI wirklich auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, eine fesselnde musikalische Erzählung zu schaffen, die über Worte hinausgeht. Jedes Instrument in ihrem Arsenal ist nicht nur ein Werkzeug, um Töne zu erzeugen, sondern vielmehr ein fein abgestimmtes Instrument in der Sinfonie der Emotionen, die sie schaffen. Der Zuhörer wird in ein klangliches Universum eingeladen, in dem er zum Autor seiner eigenen Geschichte wird.
Die Töne des Fretless-Basses umspülen das Publikum wie sanfte Wellen, beruhigend und einhüllend. Die eklektischen Gitarrensätze, die mit einer Präzision ausgeführt werden, die an das Jenseitige grenzt, schaffen eine dynamische und sich ständig weiterentwickelnde Klanglandschaft. Diese Elemente werden durch das donnernde und komplizierte Schlagzeugspiel wunderbar ergänzt, das der Musik eine dynamische und kraftvolle Unterströmung verleiht.
VIPASSI's "Lightless" ist mehr als nur ein Album; es ist eine Reise, eine Erkundung von Emotionen und eine Einladung, tief in die Gefilde von Licht und Dunkelheit einzutauchen. Es ist ein Beweis für das außergewöhnliche Können der Band und ihre Fähigkeit, eine Leinwand zu schaffen, auf der der Hörer seine eigene lebendige und persönliche Geschichte malen kann. In der Welt des instrumentalen technischen Metals ist VIPASSI ein unübertroffenes Leuchtfeuer der Kreativität und musikalischen Meisterschaft.
Tschechiens berühmt-maskierte Modern-Metal-Band veröffentlicht ihr neues Album "Five Angry Men". Der Name ist Programm! Tschechiens berühmt-maskierte Modern-Metal-Band veröffentlicht ihr neues Album "Five Angry Men". Der Name ist Programm! Dieses brutale Meisterwerk überrollt einen wie eine Dampfwalze und reiht sich in die Riege von Five Finger Death Punch, Disturbed und Stone Sour ein! Während DYMYTRY in den letzten Jahren mehrere Alben auf Tschechisch veröffentlicht haben, ist "Five Angry Men" ihr zweites Album mit englischen Texten und gleichzeitig Teil ihres Weges sich auf dem internationalen Markt zu etablieren. Produziert und gemixt wurde die Platte von Kristian "Kohl" Kohlmannslehner, der auch internationale Metal-Bands wie Powerwolf, Hämatom, Crematory oder Benighted produziert. Verpasse nicht deine Chance und schnappe dir das“ neue Album Five Angry Men" als limitierte Splatter-Vinyl, CD-Digipak oder digitale Version, welches am 26. Januar 2024 erscheint!
Erste Vinyl-Neuauflage des selbstbetitelten Debütalbums von Frank Black and the Catholics aus dem Jahr 1998, gemastert von den Originalbändern von Phil Kinrade in den AIR Studios. Die Songs voller roher Garage-Punk-Energie waren ursprünglich direkt auf Zweispurband aufgenommen, und eigentlich als Demoserie gedacht. Doch dann entschied Frank Black, dass die Aufnahmen nicht zu verbessern waren, und veröffentlichte sie so wie sie eingespielt wurden. Inklusive der Fan-Favoriten 'All My Ghosts', 'I GottaMove' und 'Dog Gone'. Der Album-Klassiker erscheint als 180Gr.-LP als Half-Speed-Master inkl. 5-seitigem Booklet und Obi-Strip.
Anna Calvis fesselnde und atmosphärische Kompositionen für der 5. und 6. Staffel von Peaky Blinders, der rekordverdächtigen BBC-Fernsehserie, werden über Domino Soundtracks veröffentlicht. Der Original Score umfasst 37 Tracks, die verschiedene Mitglieder der Shelby Company Limited sowie neuere Charaktere wie Oswald Mosley einbeziehen. Das Album enthält auch die zuvor veröffentlichten Originalsongs "You're Not God" und das schwungvolle "Ain't No Grave" sowie Calvis Cover von "Red Right Hand", dem Peaky Blinders-Titelsong von Nick Cave & The Bad Seeds.
Needlepoint live im Konzert! Die wohl beste Progressive-Rock-Band Europas präsentiert ein fantastisches Live-Medley-Album, das klingt, als wäre es direkt aus den 1970er Jahren transportiert worden. 'In Concert' ist eine Reihe von Live-Aufnahmen, die nahtlos miteinander verbunden sind und einige Albumausschnitte der letzten paar Platten sowie neue Jams und musikalische Erkundungen zeigen.
"…Needlepoint präsentieren sich mit nordischem Leichtmut und lassen sanften aber abwechslungsreichen Canterbury Sound sprechen. Musikalische Grenzen sind nicht gesetzt, wenn zwischen Psychedelic Folk, Progressive Folk und Jazz auf und ab getanzt wird. Dabei geben sich Needlepoint melodisch, reflektiert und überlegt." (BetreutesProggen.de)
Mit "Duet for Guitars #2" machte M. Ward durch sein charakteristisches Raspeln und seine Fingerpicking-Fähigkeiten auf sich aufmerksam. Die Songs sind weniger umfangreich als spätere Platten und die Bandbreite reicht von Wiegenliedern bis hin zu rockigen Liebeserklärungen. Erstmals erschienen 1999 bei Co-Dependent Records, fand eines der ersten 1.000 Exemplare seinen Weg zu Howe Gelb, der "Duet for Guitars #2" im Jahr 2000 bei Ow Om wiederveröffentlichte. Es wurde danach nicht mehr aufgelegt und blieb ein schwer zu findendes Stück des M. Ward-Katalogs bis 2007, als es mit drei neuen Tracks auf Merge wiederveröffentlicht wurde. Mehr als eine Entstehungsgeschichte, ist "Duet for Guitars #2" ein wunderschönes Album, das Lo-Fi und Americana-Liebhaber in Ohnmacht fallen lassen wird, ganz zu schweigen von neuen und alten M. Ward-Fans.
Im Jahr 2003 kam der Durchbruch für M. Ward mit der Veröffentlichung von "Transfiguration of Vincent". Pitchfork lobte es als ein Album, das "Zeitlosigkeit ausstrahlt und sich über Genregrenzen hinwegsetzt", und Slant setzte es auf ihre Liste der besten Alben der 2000er Jahre. Auf "Transfiguration of Vincent" ist Wards elegantes Fingerpicking, sein beschwörender Gesang und seine herzzerreißende Lyrik in voller Blüte. Selbst ein so universeller Song wie David Bowies "Let's Dance" klingt nicht nur neu, sondern unwiderruflich als wäre es sein eigener. Als eine der meistgeschätzten Platten im Merge-Katalog ist "Transfiguration of Vincent" sowohl ein großartiger Ort, um die Liebesbeziehung zu M. Ward zu beginnen, als auch ein tiefes, atemberaubend realisiertes Werk, zu dem die Hörer seit 20 Jahren immer wieder zurückkehren.
Always traveling, El Gato Negro, the moniker of "nomadic" singer/songwriter and multi-instrumentalist, stopped this time in Dakar, Senegal to record his new album “Tigre qui pleure” (“Crying Tiger”). In a combination of West African and Cuban musicians, under El Gato's Colombian flute, Jazz blends with Hip-Hop, traditional with digital, French with Wolof and Spanish. In this third album, produced by GUTS, El Gato Negro invited his musical family (Florian Pellissier, Kumar, Orchestra Baobab, Cucurucho Valdés, Pat Kalla, Cyril Atef, iZem, Djeuhdjoah & Lieutenant Nicholson...) and dropped his festive mask to let Axel, the melancholic, express himself.
Umweltfreundliches, recyceltes Vinyl. Jede recycelte Schallplatte ist individuell und erhält durch den Recyclingprozess ein eigenes Aussehen. Die aufstrebende Indie-Rock-Band KAFFKIEZ aus Rosenheim schlägt ein neues Kapitel auf: Ab sofort können Fans das zweite Album "EKSTASE" vorbestellen. Sänger Johannes Eisner dazu: "EKSTASE" beschreibt unser aktuelles Leben ganz gut. Es passiert alles. Unser Traum, die Zweifel, die großen Bühnen, die langen Nächte im Studio, alles prasselt auf uns ein und wir lieben es. Das neue Album soll das erzählen." Zwischen Studio, Interviewterminen, Festivalbühnen, Tourbus und mit über 70 Millionen Streams, hunderttausenden Tiktok und Spotify-Follower*innen, der Auszeichnung als MTV PUSH Artist 2022, Auftritten auf renommierten Festivals wie dem Southside, Hurricane und Highfield Festival hat sich KAFFKIEZ als eine der aufstrebendsten Indie-Bands der Musikszene etabliert. Die große Tour im März 2024 ist bereits in vielen Städten ausverkauft, unter anderem in renommierten Hallen wie der Columbiahalle in Berlin, Tonhalle in München, Große Freiheit (2x) in Hamburg oder dem Palladium in Köln. Die Single "Sommer Mit Dir" zeigt eine völlig neue Facette der Band. Ruhig wabernde Key-Flächen, ein emotionaler Text und ein starker, verletzlicher Song, der die Fans abermals begeistert. Die Attitüde der 5 Rosenheimer Jungs, die mitten in die Ungewissheit 2020 ihre Karriere starteten und sich immer nur auf ihren eigenen "fucking Mut" und ihre mitreißenden Songs verlassen haben, ist sonst die einer der mitreißendsten Bands der letzten Jahre. Optimistisch, eingängig, treibend. Dass sie damit offensichtlich einen Nerv getroffen haben zeigt der Erfolg ihres Debüt-Albums "Alles Auf Anfang" 2022 und die Zahlen neuer Hits wie der ersten Vorab- Singles "Alles Nur Gelogen", "Mut", "Scooter" oder Schrei es Raus" die in wenigen Monaten schon weit über 11 (!) Millionen Streams und das Cover der "Wilden Herzen" auf Spotify erreichte. Ein Indie-Märchen. "EKSTASE" liefert eine einzigartige musikalische Reise, die von KAFFKIEZ' unverkennbarem Stil geprägt ist - erdige, raue und begeisternde Indie-Hits, die immer tanzbar, aber nie langweilig sind. Immer zum Mitsingen, egal ob im Radio, dem Festivalslot oder nachts in der Kneipe. Produziert wird das Album wieder von Johann Seiffert. Das zweite Album wird das Ergebnis von KAFFKIEZ' eindrucksvollen Erfahrungen und der steilen Bergauffahrt im Musikbusiness der letzten drei Jahre, darunter die Herausforderungen der Pandemie und der Stress einer neuen Welt, in der sich die Mittzwanziger auf einmal in ein neues Leben als Musiker manövriert haben. In den vergangenen 3 Jahren haben Sänger Johannes Eisner, Keyboarder Johannes "Gotti" Gottwald, Bene Vodermaier, Niki Mayer und Florian "Weiny" Weinberger bewiesen, dass es sich lohnt, an Träume zu glauben. Aus einem Kaff sind sie wortwörtlich zu einer der gehyptesten Indie-Bands des Landes herangewachsen, die im letzten Jahr auf ausverkauften eigenen Konzerten und vollen Festival-Slots bewiesen haben, dass sie gekommen sind, um zu bleiben. "EKSTASE" erzählt diese Geschichte einer Band, die die Gedanken, Sorgen, Aängste, aber vor allem die guten Dinge des Lebens so energetisch vertont, konsequent weiter. Und das tun vor allem die Fans, Medienmacher*innen und Konzertliebhaber*innen des Landes. KAFFKIEZ sind bereit, ihr Publikum mit ihrer mitreißenden Live-Performance zu begeistern. Die jetzt schon zu weiten Teilen ausverkaufte Tour im März 2024 zeigt das: Eines ist sicher: KAFFKIEZ haben noch viel zu erzählen. Wir dürfen uns freuen, dass es endlich wieder eine Band gibt, die ohne großen Schnickschnack einfach mit guten Songs begeistert.
Es zirkulieren wenige LPs, die über die gesamte Albumlänge die Schönheit und Wärme des "Balearic Sound" widerspiegeln. Man kann das auch dem Genre "Cosmic" zuordnen. Arno E Mathieu aus Südfrankreich schafft auf "Contemplation" das einzigartige flimmernde Licht des "Mediterranen" einzufangen, und in einem modernen Sound die Stimmungen der Natur des Mittemeerraumes rüber zu bringen. Die Songtitel und das Cover Image ergänzen das abgerundete Stimmungsbild. Es kommt nicht von Ungefähr, dass DJ Harvey großer Fan von Arno E Mathieu ist und viele seiner Tunes spielt. Wer auch in diesen Kosmos passt, ist Joe Claussell, der neben Franck Roger, I:Cube, Beanfield, Julien Jabre, Mark E, Simoncino, Woolfy, DJ Deep, Gigi Testa, Next Evidence, Max Essa jeder für sich einen tollen Remix abliefert. Fast jeder Track des Albums wurde geremixt.
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With her captivating voice and richly detailed songwriting, Sarah Jarosz has emerged as one of the most compelling musicians of her generation. A four-time Grammy Award-winner and ten-time nominee at the age of 30, the Texas native started singing as a young girl and became an accomplished multi-instrumentalist by her early teens. After releasing her full-length debut Song Up in Her Headat 18-years-old, she went on to deliver such critically lauded albums as Follow Me Down, Build Me Up From Bones, and Undercurrent, in addition to joining forces with Sara Watkins and Aoife O’Donovan to form the acclaimed folk trio I’m With Her. Her fifth studio album, World On The Ground, produced by John Leventhal, went on to win the Grammy award for Best Americana Album. In 2021 Jarosz released the Grammy-nominated Blue Heron Suite, a much-anticipated song cycle which she composed after being the recipient of the FreshGrass Composition Commission.
The seventh album from Sarah Jarosz finds the highly decorated songwriter at the apex of change. A Texas native, she’s spent most of her adult life living in New York City, but shortly before writing the album Jarosz left her adopted home to join her soon-to-be husband in Nashville, TN. The geographic shake-up led to a sonic one as well for Polaroid Lovers. For the first time in her career she opened herself up to collaborators, leading to writing sessions with Daniel Tashian, Ruston Kelly and Natalie Hemby. The creative reorganization of her writing process evolved to include a much richer and more electric sound in the studio and being in Nashville meant access to a world of hot shot players. She tapped guitarist Rob McNelley (Miranda Lambert, Carrie Underwood), Tom Bukovac (Tom Petty, Vince Gill) on guitar and organ, her husband- bassist Jeff Picker (Nickel Creek), and drummer Fred Eltringham (Sheryl Crow, Lucinda Williams) for the album recording. Tashian took the helm as producer and the whole album was laid down at the legendary Sound Emporium.
As it goes with all change, Jarosz’s major life events had her feeling contemplative. While sitting on the precipice of adulthood, Polaroid Lovers finds her reflecting on past loves, childhood dreams, the places she lived in and all the versions of herself that she’s been. Although the listener experiences the sonic shift forward, the album’s subject matter is a photo album of the past. Jarosz has never sounded more assured. Polaroid Lovers is filled with the kind of confidence that comes from hard won life experiences and the conviction of someone who truly knows herself.
Finnogun’s Wake is the delightful portmanteau of a band fronted by Shogun (vocalist of Royal Headache, and later Shogun and the Sheets) and newcomer Finn Berzin. Decades apart in age but united in tutelage and outlook, they have mitigated the Joycean tome of What To Do Now, and crafted the four debut songs of the Stay Young EP from the inside out, sharing the spotlight for a riveting, deafening smear of melodic pop and buzzsaw guitars.
Mourning the departure of his best mate to a life overseas, Shogun started hanging out with his friend’s younger brother, Finn. The two of them started spending their free time together, one having seen a fair chunk of the world through music, the other just starting to figure it all out. They went through the essential lessons that could be gleaned from Definitely Maybe and Hüsker Dü, Finn got himself a guitar, and the songs simply fell out of both of them, with this initial batch as the result. Shogun sings on “Blue Skies” and “Strawberry Avalanche,” and Finn takes the lead on “So Nice” and “Lovers All,” and while there’s no mistaking Shogun’s striking delivery and fatalistic lyrics, Finn proves himself as a carousing foil, holding his ground like the natural he’s become.
Taking into account the fevered, quick-burning success of Royal Headache, this group is the most likely candidate to do it all again, giving the sense that some people can write bounding guitar leads that stick to you like burrs from the brush, and sing so effortlessly you’re embarrassed and a little mad about how great it all sounds. Backed on these recordings by keyboardist Gabrielle De Giorgio (a longtime collaborator of Shogun’s from back in the Sheets era), bassist Campbell Troy (who was in Shogun’s first hardcore band Nintendo Police back in the mid ‘90s), and DMA’s drummer Liam Hoskins (on some COVID-enforced boredom with no tour-dom), Finn and Shogun stare down a changed world from two very distinct poles, and aim to fill it with glorious songs just like these.
Cam Cameron appears to be another one of those performers from an infinite list of Black American artists that cut a solitary 45 single and then disappear into obscurity never to be seen or heard from again. Couple this with the passing of any of the relevant protagonists from the time along with any of the surviving ones ever diminishing memories and the job of collating events and artists back stories from over 50 years ago becomes that much harder.
Cam Cameron appears to be one of those artists (although our investigations are ongoing). Therefore, from the information currently gleaned, the artist Cam Cameron was none other than Alvin Cameron the writer of the featured song “You Say”, with Cam being a kind of nickname. The string arrangements on both “They Say” and “I’m A Lonely Man” were provided by the late John Andrew Cameron a hugely respected arranger, producer and songwriter within the Chicago music scene of the 1960’s and early 70’s, more often credited as Johnny Cameron. Johnny’s credits can be found on many recordings of the time often working with fellow Chicago music scene producer Clarence Johnson, some of the highlights from this liaison being the song “I Really Love You” recorded by both Jimmy Burns (Erica) and Bobby James (Karol) and the girl group, ‘The Lovelites’, on their acclaimed album “With Love From The Lovelites” (Uni). Johnny’s involvement with the Scott Brothers goes as far back as 1965 when he provided the musical arrangements on The Howard Scott penned song “I’ve Got To Get Over” recorded by Syl Johnson for the TMP-Ting label. Although they share the same surname, Alvin (Cam) Cameron is believed to be of no relation to Johnny Cameron.
“You Say” would gain a release on the independent Capri label owned by Sephus Howard Scott who together with brother Walter Scott composed the 45’s flipside “I’m A Lonely Man”. Howard also featured as one of the songs producers alongside the mysterious Edgar Mullins (a name which has been found on a couple of other tape boxes, the investigations continue).
Musical accompaniment was provided by The Scott Brothers Band, with both songs being recorded at RCA Victor’s Chicago number 2 Recording Studio at 445 North Lake Shore Drive, in the Navy Pier section. on the 10th of August 1967 and released on Capri Records during the month of February 1968.
Cameron’s “You Say” was another 45 that was first introduced to UK Soul Collectors via those much lamented and fondly remembered soul packs, always regarded as a quality collector’s 45 the only regular turntable action remembered was provided by Northampton’s very own discerning DJ Cliff Steele at venues such as ‘Detroit Academicals’, ‘Bretby Country Club’ and later ‘Albrighton’ during the leaner days of the UK Rare Soul Scene?! Hopefully a wider appreciation of both sides of this soulful Windy City 45 beckons! The second release in Soul Junction’s Capri series.
Mista Sinista officially started DJing in 1986 and joined the X-Men in 1992. They later became the X-ecutioners and released two albums. Mista Sinista toured the world several times with the X-ecutioners and was a tour DJ for Common, Beatnuts, Joe Fatal and Lauryn Hill just to name a few. Some of his album credits include The Beatnuts Street Level LP and Common’s Resurrection LP. His work was also highlighted on Fat Joe’s sophomore release, Jealous One’s Envy. He continues to perform worldwide and is featured on The Rewind with DJ Safire which airs weekly on Beatminerz Radio. Mista Sinista’s debut LP is a mix of well-produced tracks along with live turntablism. The project features emcees Mr. VooDoo, Ill Bill, Vinnie Paz, The One Chadio, U.G. & The former MC Jean Grae to name a few. This album also features Rugged One, Q-Bert, The Cut Lieutenant, Ace & Rob Swift. Production credits on the project include Mista Sinista, Steve Dee, Nick Wiz, Statick, Eitan Noyze, Cee da Cuban & DJ Safire
Karl-Marx-Stadt (now Chemnitz) was one of the GDR’s subcultural hubs in the late 1970s and 80s. The industrial city in Saxony produced an impressively wide informal cultural programme beyond state structures. Bands such as Die Gehirne, Knut Baltz Formation, Die Arroganten Sorben, Kartoffelschälmaschine, AG Geige or the projects of cassette label klangFarBe created a complex artistic environment, in which Tropenkoller ran its spiritual exercises from 1986 to 1989. The “introverted experiment” remained distinct yet was exemplary of a KarlMarx-Stadt sound that considered dissonance a non-ideological form of harmonics. A first and only tape appeared in 1988. The extravagant packaging illustrated the edition’s exclusive nature; no more than twenty-five copies were released by Tropenkoller into the limited coterie of its open circle. tapetopia is a series of vinyl releases based on cassettes from East Germany’s 80s underground, particularly from the East Berlin "Mauerstadt" music scene, featuring original layouts and track lists. For over 30 years after their initial “release” the music on these tapes was neither available on vinyl nor CD, but they were important statements in the canon of the GDR subculture. Contrary to the small print runs of the time, many of the bands were considered cult in the underground,but suspect in the higher floors.
tapetopia 010 FO 32 extra hart arbeitendes rastermaterial für kontakt did not emerge from the usual underground milieu – their setting was the base of the 4th Flotilla of the GDR People’s Navy! The propaganda unit PrK 18 had among its recruits some who turned the logistics for agitation against the intentions of the system. Inside a barracks, but under the state radar, the paramilitary music corps FO 32 boarded an NVA studio and recorded industrial tracks and dark ambient. The experimental military band gave an illegal concert; they had previously been heard on the radio programme “Parocktikum”, a pirate gig from the ranks of the People’s Navy on GDR radio. In 1989, a first FO-32 tape was shared among just a few friends. Shortly after, an abridged mix of material was released on the illegal Trash Tape label in an edition of no more than one hundred copies. The vinyl version on tapetopia is based on the original tape. The tapetopia series, using the original layouts and track lists, publishes cassette editions from the GDR underground of the 1980s, especially from the “walled-in” scene in East Berlin. More than three decades after their initial “release”, these tapes have yet to be heard on either vinyl or CD, even though they made an audible mark in the canon of GDR subculture. Despite the tiny original editions of the time, many of the bands were considered cult in countercultural circles, which made them highly suspect in informed circles.
Heinz & Franz was a home recording project by Heinz Havemeister and Frank Bretschneider. The recordings took place in 1987 and ’88 in the DIY studio “Sonnenklang” in Karl-Marx-Stadt (now Chemnitz), always at night. The mixing desk was self-built. 50 copies of the tape were released on Bretschneider’s label klangFarBe. Heinz Havemeister was a guitarist with the Bolschewistische Kurkapelle and co-editor of the art samizdat “LIANE”. Frank Bretschneider is considered an electronic pioneer of the GDR underground scene. He worked in a range of projects, including with the legendary band AG Geige. In 1995, Bretschneider co-founded the Rastermusic label, which cooperated with musician Carsten Nicolai’s noton label. Both labels merged in 1999 to form Raster-Noton, an influential label for experimental music in Germany. Bretschneider’s work has appeared on labels such as Mille Plateaux, Quatermass or Staalplaat.
"Javelin" verbindet musikalischen Schwung mit emotionaler Weite. Manchmal hat man das Gefühl, dass das Album von einem großen Team produziert wurde - aber das ist es ganz und gar nicht: Fast jeder Sound hier ist das Ergebnis von Stevens zu Hause, der selbst etwas geschaffen hat, das sich manchmal wie ein Zeugnis der Studio-Opulenz der 70er Jahre in Los Angeles anfühlt. Die Beiträge stammen von einem engen Freundeskreis - Adrienne Maree Brown, Hannah Cohen, Pauline Delassus, Megan Lui und Nedelle Torrisi -, die bei vielen Songs Harmonien beisteuern, sowie von Bryce Dessner, der bei "Shit Talk" akustische und elektrische Gitarre spielt. Der zärtliche und mystische Abschluss des Albums, "There's A World", wurde von Neil Young geschrieben. Während "The Ascension", das von der New York Times als "ein Schrei der Verzweiflung und ein Gebet um Erlösung" gelobt wurde, eine kunstvolle, aber dringliche Elektronik verwendet, um sich dem Moment zu nähern, beginnt "Javelin" wie ein Selbstporträt, detailliert und doch schlicht. Dies ist Stevens' intimstes Werk, das an "Seven Swans" oder "Carrie & Lowell" erinnert und den Hörer in die Nähe seiner inneren Abrechnung ruft. "Javelin" wird von einem 48-seitigen Booklet mit Kunst und Essays begleitet, die alle von Stevens geschaffen wurden, darunter eine Reihe von akribischen Collagen, zerschnittenen Katalogfantasien, Puff-Paint-Wortwolken und sich wiederholenden Farbfeldern. Die 10 kurzen Essays - abwechselnd lustig, tragisch, ergreifend, stumpfsinnig und spezifisch - bieten kleine Einblicke in Lieben und Verluste, die ihn und diese Lieder geprägt haben.
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"Javelin" verbindet musikalischen Schwung mit emotionaler Weite. Manchmal hat man das Gefühl, dass das Album von einem großen Team produziert wurde - aber das ist es ganz und gar nicht: Fast jeder Sound hier ist das Ergebnis von Stevens zu Hause, der selbst etwas geschaffen hat, das sich manchmal wie ein Zeugnis der Studio-Opulenz der 70er Jahre in Los Angeles anfühlt. Die Beiträge stammen von einem engen Freundeskreis - Adrienne Maree Brown, Hannah Cohen, Pauline Delassus, Megan Lui und Nedelle Torrisi -, die bei vielen Songs Harmonien beisteuern, sowie von Bryce Dessner, der bei "Shit Talk" akustische und elektrische Gitarre spielt. Der zärtliche und mystische Abschluss des Albums, "There's A World", wurde von Neil Young geschrieben. Während "The Ascension", das von der New York Times als "ein Schrei der Verzweiflung und ein Gebet um Erlösung" gelobt wurde, eine kunstvolle, aber dringliche Elektronik verwendet, um sich dem Moment zu nähern, beginnt "Javelin" wie ein Selbstporträt, detailliert und doch schlicht. Dies ist Stevens' intimstes Werk, das an "Seven Swans" oder "Carrie & Lowell" erinnert und den Hörer in die Nähe seiner inneren Abrechnung ruft. "Javelin" wird von einem 48-seitigen Booklet mit Kunst und Essays begleitet, die alle von Stevens geschaffen wurden, darunter eine Reihe von akribischen Collagen, zerschnittenen Katalogfantasien, Puff-Paint-Wortwolken und sich wiederholenden Farbfeldern. Die 10 kurzen Essays - abwechselnd lustig, tragisch, ergreifend, stumpfsinnig und spezifisch - bieten kleine Einblicke in Lieben und Verluste, die ihn und diese Lieder geprägt haben.
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Föllakzoid wächst durch Entschlackung und versucht mit jeder Platte, längere Zeiträume mit immer weniger Elementen zu füllen. Und wie der beste Techno, Kraut und Psychedelia im Laufe der Zeit bewiesen haben, ist manchmal der minimalste Rahmen das stärkste Gefäß für Transzendenz. Das ist es, was Föllakzoid mit V erreicht haben, ein immersives Werk, das den Hörer auf eine verführerische Reise direkt auf die Tanzfläche mitnimmt. Die kreative Perspektive der Band bestand schon immer darin, die narrativen, musikalischen und visuellen Paradigmen, die physische und digitale Vorstellungen prägen, zu verlernen, um eine metrische Zeit-Raum-Struktur zu schaffen, die sowohl den Autor als auch die Erzählung auflöst. Als kreatives Projekt der queeren und transsexuellen Künstlerin Domingæ hat die Band eine einzigartige Erfahrung in der Psychedelic-Rock-Szene gemacht. Im Gegensatz zu früheren Föllakzoid-Platten, die in einzelnen Takes mit der gesamten Band aufgenommen wurden, dauerte es einen Monat, um ihr neuestes Album V aus mehr als 70 einzelnen Stems zu erstellen. Gitarren, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und Gesang wurden isoliert aufgenommen, und der Produzent Atom TM, der bei den Aufnahmen nicht anwesend war, wurde dann gebeten, die vier Sequenzen der Stems ohne jegliche Länge, strukturelle Einschränkungen oder Richtlinien neu zu organisieren. Die dem Spiel innewohnenden Möglichkeiten waren endlos und wurden doch durch die innere Logik des Spiels selbst und durch den Geist der Spieler zusammengehalten. V ist eine Übung, bei der es darum geht, mit der kleinstmöglichen Anzahl von Wörtern eine ausführliche Geschichte über nichts zu erzählen. Es ist eine Geschichte über die Elektrizität und den Code, den wir bewohnen - oder der uns bewohnen könnte - und die man sich mit herzzerreißenden Bässen, flirrenden Beats, kopfschüttelnden Melodien und einer unheilvollen Anziehungskraft vorstellen kann, die sich manchmal wie echte Hypnose anfühlt.
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The Vinyl Only label rolls on towards its 20th release here with Mar De Novo serving up the irresistible Apericena EP. 'Quantity Check' is a low-slung funker with noodling baselines and nice loose percussive rhythms under some exotic vocals. 'Blue Eyes Clear' is a more lavish and downtempo number of chilling by the Med come sundown and then comes Ryu's Rub of 'Quantity Check' which is more funky and fat-bottomed. 'Nao Fazer Nado' rounds out an escapist EP with some dreamy melodic chill-out sounds that will have you gazing off to the stars.
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In den Jahren 1961 und 1962 hätte sich der Gitarrist Grant Green eigentlich auch gleich in Rudy Van Gelders Tonstudio in Englewood Cliffs als Untermieter einquartieren können. Denn in diesem Zeitraum war er dort an mehr als zwei Dutzend Einspielungen für Blue Note Records beteiligt. Die eine Hälfte machte er unter eigenem Namen, die andere Hälfte als Sideman von Größen wie Stanley Turrentine, Lou Donaldson, Hank Mobley, Ike Quebec, Horace Parlan und Baby Face Willette.
Um den Markt nicht zu übersättigen, sah sich Alfred Lion dazu gezwungen, einige von Greens Aufnahmen zu archivieren. Fünf von ihnen erschienen erstmals in den 1980ern. Darunter auch das im Januar 1962 entstandene Album “Nigeria”, das zu den unterbewerteten Juwelen des Gitarristen gehört. Zu erleben ist Grant Green auf ihm mit einer wirklich erstklassigen Band und einem ebenso exzellenten Repertoire (mit dem Sonny-Rollins-Klassiker “Airegin” und vier zeitlosen Standards).
BLUE NOTE TONE POET EDITION: Stereo, produziert von Joe Harley, komplett analog von Kevin Gray von den Originalbändern gemastert, RTI-Pressung (180g), stabiles deluxe tip-on jacket, wattierte Innenhülle.
Der Detroit-Spucker Danny Brown ist nicht ohne Grund ein Fanfavorit. Nur wenige MCs haben die pure lyrische Wildheit in eine so fesselnde Persönlichkeit gehüllt. Dannys Beats und Reime sind berüchtigt, er wusste immer, wann er die Dramatik ankurbeln musste. In einer Zeit, in der sich Hip-Hop in zahllose Richtungen aufspaltete, schien Brown alles einer Wissenschaft zu verdanken – mit seinem bahnbrechenden Album XXX war er die Speerspitze einer Bewegung des avantgardistischen Internet-Hip-Hop, in dessen Schatten wir heute noch leben. Seitdem hat Brown Raver auf europäischen Festivals in Aufruhr versetzt, eine Brücke zwischen alten und neuen Rap-Königen geschlagen (Kollabos von Earl Sweatshirt bis Q-Tip) und ist mit den renommiertesten Underground-Labels für elektronische Musik verbunden. Und dabei ist er unerklärlicherweise er selbst geblieben ist, macht sich auch nicht die Mühe zu erklären, wie er das Gleichgewicht hält. QUARANTA beginnt endlich, den Vorhang zu öffnen und enthüllt die inneren Monologe eines Künstlers, der seine Fans seit über einem Jahrzehnt verblüfft. Browns sechstes Studioalbum, das während der Pandemie-Lockdowns im Jahr 2021 geschrieben wurde, ist autobiografisch und persönlich, wie man es vom MC selten zuvor gehört hat. 'Es gab nicht viel zu tun, also war es das Beste für mich', sagt er, 'alles, was ich durchgemacht habe, in die Musik zu integrieren.'
Der Detroit-Spucker Danny Brown ist nicht ohne Grund ein Fanfavorit. Nur wenige MCs haben die pure lyrische Wildheit in eine so fesselnde Persönlichkeit gehüllt. Dannys Beats und Reime sind berüchtigt, er wusste immer, wann er die Dramatik ankurbeln musste. In einer Zeit, in der sich Hip-Hop in zahllose Richtungen aufspaltete, schien Brown alles einer Wissenschaft zu verdanken – mit seinem bahnbrechenden Album XXX war er die Speerspitze einer Bewegung des avantgardistischen Internet-Hip-Hop, in dessen Schatten wir heute noch leben. Seitdem hat Brown Raver auf europäischen Festivals in Aufruhr versetzt, eine Brücke zwischen alten und neuen Rap-Königen geschlagen (Kollabos von Earl Sweatshirt bis Q-Tip) und ist mit den renommiertesten Underground-Labels für elektronische Musik verbunden. Und dabei ist er unerklärlicherweise er selbst geblieben ist, macht sich auch nicht die Mühe zu erklären, wie er das Gleichgewicht hält. QUARANTA beginnt endlich, den Vorhang zu öffnen und enthüllt die inneren Monologe eines Künstlers, der seine Fans seit über einem Jahrzehnt verblüfft. Browns sechstes Studioalbum, das während der Pandemie-Lockdowns im Jahr 2021 geschrieben wurde, ist autobiografisch und persönlich, wie man es vom MC selten zuvor gehört hat. 'Es gab nicht viel zu tun, also war es das Beste für mich', sagt er, 'alles, was ich durchgemacht habe, in die Musik zu integrieren.'
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Ist es eine spukhafte Welt, die der/die/das (ominöse) EZ bewohnt? Eine unheimlich-geisterhafte? Mysteriös-beängstigende? Das Wortfeld eerie gibt zahlreichen Interpretationen Raum - genau so wie Ulrike Haages wundervolle Musik, der hier einmal mehr das Zusammenspiel aus Anstrengung und Leichtigkeit, aus konzeptioneller Schwere und melodieseliger Leichtigkeit, aus Schönheit und Gefahr zu eigen ist. Da wird als Grundmotiv ein zunächst leicht wirkendes Thema wiederholt und entwickelt so - auch und gerade durch das einem stetigen Wandel unterliegende KlangDesign - eine immersive Kraft. Hier vom dunklen gedämpften "Grand Piano", dort als thereminhafter SchaltkreisZauber, gern auch mit Glasharmonika oder Glockenspiel: das bekannte und doch immer neue Prinzip aus Wiederholung und (Ab)Wandlung in feiner Balance. Mal entrückt und von feenhafter Gelassenheit, dann wieder voller Dramatik und Spannung skizziert Ulrike Haage eine immer ein wenig verschwommene und dabei doch sehr luzide Landschaft aus Tönen. Unter all dem findet sich vereinzelt auch eine seltsam angespannte Rhythmik, die dann zwar nicht hektisch aber doch irgendwie bedrohlich daherkommt. Der nervöse Beat von Rebel (2) z. B. scheint mir klar zu signalisieren: EZ ist auf der Jagd. Auch Deceptive Methods prägt ein - hier eher gespannt-schleppendes - elektronisches Metrum. Kurz: uns begegnet hier impressionistische Filmmusik in Vollendung. Ja, diese (nur auf Vinyl erhältliche) Platte ist "eigentlich" Filmmusik. Filmmusik, die nicht (nur) begleitet, sondern aus sich selbst heraus Stimmungen zu erzeugen vermag. Filmmusik, die ergänzen und nicht illustrieren will. Filmmusik, die sicher primär dem Film dient, für den sie geschrieben wurde, die aber auch für sich steht, weil sie zuallererst und vor allem Musik ist, die uns, auch aus jedem Zusammenhang gelöst, im Innersten anspricht.
Wo Master draufsteht, ist auch Master drin. Das neue Album "Saints Dispelled" ist 100% Master! Kniet jetzt vor dem Meister nieder!
Die tschechischen Death/Thrasher Master gehören zu den Gründungsmitgliedern des Death Metal und waren von Anfang an eine der ersten Bands,
die sich diesem Stil verschrieben haben, als das Genre noch in den Kinderschuhen steckte. Jetzt, vierzig Jahre nach dem Start und mit Album Nummer
vierzehn, legen die Titanen mit "Saints Dispelled" ein erdrückendes neues Werk vor.
Master, auch bekannt als die Motorhead des Death Metal, liefern uns 2024 ein weiteres zähflüssiges Death Metal-Werk. Sie haben es wieder einmal
geschafft, hochoktanigen, ohrenbetäubenden, unerbittlichen Death Metal zu produzieren. Mit einer Diskografie, die man nicht an zwei Händen
abzählen kann, haben sie selten einen Takt ausgelassen, um die schnelle Brutalität zu produzieren, die wir alle so lieben und genießen. "Saints
Dispelled" ist keine Ausnahme, vielleicht würden wir es zu ihren besseren Alben zählen (die Zeit wird es zeigen). Dies ist eindeutig nicht die Art von
Album, die man sich anhören kann, während man ein schönes Buch liest und einen warmen Tee trinkt.
Entfesselt den unerbittlichen Zorn und betretet das nächtliche Reich, in dem uralte Kräfte und ungezähmtes Chaos herrschen. UPON STONE's "Dead Mother Moon" ist nicht nur ein Album - es ist eine Beschwörung der rohen, wilden Kraft, die sich im menschlichen Geist regt, wenn er von der Dunkelheit der Natur in ihrer erbarmungslosen Einsamkeit umgeben ist. Dieses Album fängt die Essenz der Melodic-Death-Metal-Klassiker der frühen 90er Jahre ein und haucht ihrer Größe neues Leben ein. Lasst die Intensität der Nacht die ursprüngliche Energie in Euch erwecken! Hört UPON STONEs triumphales Debütalbum "Dead Mother Moon" und fühlt Euch für immer!
It's the pair you've all been waiting for! FINALLY!
Alan Tew's driving jazz-rock, sleuth-funk masterpiece, Drama Suite Part I is finally reissued to sate your appetites for arguably the very best library two-parter in existence. If you don’t know, get to know. Originally released in 1976 but wonderfully timeless, Drama Suite Part I is at the top of every library funk collectors' list. It's easy to see why...
Racing out the gate, the gritty crime funk of "The Detectives" makes for a thrilling, wild ride. A dramatic action theme, it's packed with strident playing and bags of attitude. There follows 10 (ten!) drama-tinged, horn-heavy, wah-wah-laced, conga-enhanced, synth-riddled links for neat segues and maximum funk fever. "Helicop" is another fast paced and energetic dramatic action background with great breaks and horns. "The Big One (Prelude)" has an ace bassline and creeps along superbly to create expectation and contains an amazing rolling piano loop that just stops you dead in your tracks. It's all building to "The Big One", a driving, dramatic, full-band action with fantastic funk breaks, heavy horns and *that* piano refrain. It was sampled by Jay-Z, and you can't really blame him, can you? The brief, tense "Headlights" and (even briefer) burner "The Burn" add some - you guessed it - deep drama over insistent rhythms to close out Side A.
Flip over for "The Detectives (Slow Version)", a relaxed, thoughtful version featuring synths. You might recognise it as being sampled by Domo Genesis and Evidence for "Tallulah" from their brilliant collaboration a few years ago. "The Detectives (Interlude)" is another slow, pensive version featuring electric piano and a trombone solo in the centre section. There follows 6 further links, Detectives versions essentially, with guitars, electric pianos, flugelhorns - all very cool and relaxed rhythms. The strutting majesty of big-time highlight "The Build Up" is next. It's a medium-slow drama background with occasional light statements of The Detectives theme peppered throughout. Nice. The fantastically-titled "Snout" is a slow, tense background theme which features a repetitive guitar figure with alto flutes over the top. The tense, stabby funk of "The Prowler" rounds out proceedings, with nervous figures over a slow, insistent cymbal beat.
As with all of our KPM re-issues, the audio for Drama Suite Part I comes from the original analogue tapes and has been remastered for vinyl by Be With regular Simon Francis. And as usual, the sleeve reproduction duties were handed over to Richard Robinson, the current custodian of KPM’s brand identity. We're not quite sure what else to say about this landmark record, other than, GET IT!
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Andreas Dorau wird am 19. Januar 2024 zum ersten Mal sechzig. Anlässlich dessen legt er sein neues Album "Im Gebüsch" vor. Darin lauern 13 Stücke, auf denen Kaleidoskop-artig verschiedene Pop-Realitäten aufblitzen, erstmals auch auf Englisch: "Touristen-Englisch", wie es Dorau selbst bezeichnet, die Platte als eine Sightseeing-Tour des Pop. Dabei begibt sich Dorau auf einen Streifzug durch diverse Spielarten elektronischer Musik, wobei eine fröhliche Traurigkeit seine treue Begleitung ist. Außerdem wurden für dieses Album u. a. Gäste wie die Musikerinnen Güner Künier und JJ Weihl (Discovery Zone, Fenster) sowie Brezel Göring (Stereo Total) rekrutiert. "Im Gebüsch" ist modern, retro und postmodern gleichzeitig. Das kann nur einer, das kann nur Andreas Dorau!
Was als Idee für eine gemeinsame EP von Fixed Abode-Labelchef Rainy Miller und Space Afrika begann, entwickelte sich zu einem längerfristigen Projekt mit Beiträgen von Mica Levi, Coby Sey, Richie Culver, Voice Actor und Iceboy Violet - unter anderem.
'A Grisaille Wedding' ist eine immersive Erfahrung, die den Raum füllt, in dem diese Künstler während ihrer kreativen Reise gelebt haben. Es erweitert nicht nur die Grenzen der Musik, sondern schlägt auch eine Brücke zwischen den regionalen Dialekten innerhalb der zeitgenössischen elektronischen Musik.
Für Fans von: Actress, Dean Blunt, Lee Gamble, Loraine James
'Treeless Plain', ursprünglich im November 1983 veröffentlicht, ist das Debütalbum der australischen Indie-Folk-Band The Triffids. Aufgenommen in zwölf Sessions von Mitternacht bis zum Morgengrauen, entstand dieses düster-melancholische Album in den Emerald City Studios in Sydney. Zum 40-jährigen Jubiläum wurde das Album vom ursprünglichen Toningenieur Nick Mainsbridge neu abgemischt und erscheint nun als limitierte weiße Vinyl im Original Gatefold Sleeve.
Das vierte Studioalbum der exzentrischen Drahdiwaberl war ähnlich wie seine Vorgänger provokant und kritisch. Der bekannteste Song aus dem Album "Mulatschag" wurde seit Veröffentlichung stets als Eröffnungssong bei Konzerten von Drahdiwaberl eingesetzt (nicht selten kam es dabei auch zu sexuellen Handlungen auf der Bühne).
Good things take time. What’s 17 years? Not even a quarter of Keith Richards! 17 years lay between Heiko Voss’ debut album “Call Me Killer” and the incredible follow-up “3:30 Minutes To Live”, which saw the light of day in 2022 on Michael Mayer’s “other label” IMARA. There are serious voices saying that the 80s were only really complete with the release of this album. Now it took the blink of an eye of a year for the remixes to be finished. And they turned out so well that Michael Mayer from KOMPAKT licensed the “3 Remixes for Heiko Voss” without further ado.
Running back guru GERD JANSON was an early adopter of the album. Highly motivated, he twirls “Follow Your Line” rhythmically somehow in the direction of Kate Bush’s “Running Up That Hill”. How did he do that? Never mind. It grooves like crazy and keeps even larger floors moving.
ADA, the Hamburg grand dame of techno pop, has taken on the in tongue speaking funk banger “Talking Man” and dipped it in fairy dust. The result is probably the most sensational, soulful club track ever. Honestly.
The package is rounded off with a powerful Dub Version of “Follow Your Line” by the IMARA and KOMPAKT boss himself. Because he can do it.
Open your heart, let the remixes in.
Gut Ding will Weile haben. Was sind schon 17 Jahre? Nicht mal ein Viertel Keith Richards! 17 Jahre lagen zwischen Heiko Voss’ Debutalbum “Call Me Killer” und dem unglaublichen Nachfolger “3:30 Minutes To Live”, der 2022 auf Michael Mayers “anderem Label” IMARA das Licht derWelt erblickte. Es gibt ernstzunehmende Stimmen, die besagen, dass die 80er Jahre eigentlich erst mit der Veröffentlichung dieses Albums vollendet waren. Nun hat es einen kurzen Wimpernschlag von einem Jahr gedauert, bis die Remixe fertig waren. Und die sind so gut geworden, dass Michael Mayer von KOMPAKT die “3 Remixe für Heiko Voss” kurzerhand lizenziert hat.
Ein “early adopter” des Albums war Running Back Obermotz GERD JANSON. Top motiviert zwirbelt er “Follow Your Line” rhythmisch irgendwie in Richtung Kate Bush’s “Running Up That Hill”. Wie hat er das nur gemacht? Egal. Es groovt wie Bolle und hält auch größere Floors in Bewegung.
ADA, die Hamburger Grand Dame des Techno Pop hat sich des in Zungen sprechenden Funk Kloppers “Talking Man” angenommen und ihn ordentlich in Feenstaub getunkt. Dabei entstand der wohl sensationellste, soulfulste Club Track ever. Ehrlich.
Abgerundet wird das Paket mit einer kräftigen Dub Version von “Follow Your Line” vom IMARA bzw. KOMPAKT Boss selbst. Weil er’s kann.
Herzklappen auf, Remixe rein.
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januar 2023 - corona lag hinter uns und ein jahr ohne erdmöbel stand ins haus. eine schlimme vorstellung so lange nicht kreativ sein zu können. ekki schickte sich an, seinen ursprünglichen beruf zu reaktivieren und neu zu erlernen. ein soloalbum sollte es sein. die beteiligung anderer musiker sollte minimal sein und die produktion schön rauh und schnell klingen. alltagslyric, kleine geschichten, beobachtungen, klitzekleine messages und metaphern ergeben beim zuhörer zusammen mit der musik ein wunderbares konzert selbst- und live-erlebter gefühle.
Jordan Munson ist ein Komponist, Performer und Multimedia-Künstler. In seinen Werken erforscht er die Erinnerung und unsere Beziehung zur Technologie, und es heißt, dass er "akustische Melodien und elektronische Rhythmen mit aufregender Absicht verschmilzt" (The New York Times). Seine Kompositionen beruhen auf einer Ausbildung in Perkussion, Improvisation, Pop und Sounddesign und stellen subtile Landschaften mit reichhaltigen Texturen und treibenden Melodien einander gegenüber. Munson setzt Technologie ein, um natürliche Klänge zu interpretieren und umgekehrt, wobei er sich auf die Übertragungsverluste konzentriert, die durch diese ständige Neusynthese entstehen. "Heartless Fools" wurde 2018 in den Greenhouse Studios in Reykjavík, Island, aufgenommen. Seit diesen ersten Aufnahmen ist die Musik durch weitreichende Zusammenarbeit mit Musikern aus Jazz, Klassik und Pop gewachsen. Zu den Künstlern gehören das experimentelle Pop-Trio Square Peg Round Hole, die Sänger*innen Isaiah Robinson und Hanna Benn sowie die isländische Cellistin Pórdís Gerdur Jónsdóttir. Während die Musik selbst nicht politisch sein soll, bezieht sich der Titel "Heartless Fools" auf die Reaktion von zwei Personen auf die aktuelle politische Landschaft. Die erste arbeitet sich durch Schock und Trauer, während sie die Realitäten dieser Welt wahrnimmt, und versucht, dem Ganzen einen Sinn zu geben. Die andere, angeheizt durch einen Verlust der kulturellen Identität, ist voller Wut, die sie antreibt, unmenschliche Dinge zu tun. Dies zeigt sich in der Musik als Kampf zwischen Ordnung und Chaos, Kontemplation und Ungeduld. Die Werke stehen in einem ständigen Spannungsfeld, sowohl intern und miteinander.