Nick Cave & Warren Ellis present a suitably epic, wondrous soundtrack suite for Mars, the National Geographic Channel's 6-part series. The fictional TV series tells the story of the first astronaut crew on a mission to Mars in 2033. Directed by Everardo Gout and produced by Ron Howard & Brian Grazer, the series aired in November 2016. Composers Nick Cave and Warren Ellis deliver a pitch-perfect score to complement the thrilling yet daunting mission to a desolate alien planet in which the human species struggle to survive, thrive and forge an existence in this new world. Cave and Ellis provided thirteen tracks including the show’s theme song, which occupies a similarly cosmic electronic atmosphere as the band’s album Skeleton Tree. Mars is available as a limited edition of 750 numbered copies on crystal clear vinyl and includes an insert.
LOST SONGS – 10 unveröffentlichte Lieder von Mikis Theodorakis, arrangiert und gespielt von Henning Schmiedt
Zum 100. Geburtstag von Mikis Theodorakis (29. Juli 2025) erscheint bei Intuition Records ein besonderes Album: LOST SONGS – vierzehn bislang unveröffentlichte Kompositionen des weltbekannten griechischen Komponisten, erstmals präsentiert in einer außergewöhnlichen Klavier-Version von Henning Schmiedt. Der Berliner Pianist und Komponist beschreibt die bislang unbekannten Lieder wie folgt: „Diese Melodien sind so großartig, dass man sich wundert, dass sie noch nicht existierten. Jetzt wissen wir, dass es sie doch gab.“ 2008 kam es im Athener Studio von Mikis Theodorakis zu einem besonderen Moment: Henning Schmiedt spielte dem Komponisten persönlich seine Klavier-Versionen der LOST SONGS vor. Theodorakis, der sich an einige der Lieder erinnern konnte, an andere nicht, hörte aufmerksam zu, machte Anmerkungen und gab Hinweise, die direkt in die abschließende Gestaltung der Stücke einflossen, so dass LOST SONGS als posthum veröffentlichtes Album gelten kann. Diese Lieder dokumentieren die musikalische Reife und Ausdruckskraft von Mikis Theodorakis bereits in jungen Jahren: Die meisten der LOST SONGS entstanden Anfang der 1940er-Jahre – ein eindrucksvoller Einblick in die frühen Kompositionen eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Lost Songs werden nun zu seinem 100. Geburtstag veröffentlicht.
Rezensionen
»Schmiedt überzeugt nicht nur durch sein sensibles und nuanciertes Klavierspiel, sondern auch als einfühlsamer Interpret, der das Werk und die geistige Welt Theodorakis’ genau zu verstehen scheint.« (jazz-fun.de, Juli 2025)
Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Später, in den Tagen der funkelnden weißen Overalls, erreichte Elvis einen Höhepunkt, als die Musik ihn so tief bewegte, ihn in solche Höhen hob, dass es nur noch eines zu tun gab: "die umgekehrte Klaue". Wenn Musik dich dazu bringt, ist das ein wirklich großartiges Gefühl. "Die umgekehrte Klaue" ist das, worum es bei Deerhoof geht. Ihre jubelnde Musik zieht dich in den Moment hinein, und dort freust du dich. Auf dem transzendenten Album ,Friend Opportunity" überrascht die Musik immer wieder: Songs wie ,Perfect Me" haben drei oder vier Abschnitte mit atemberaubenden Offenbarungen des Erhabenen; ,Matchbook Seeks Maniac" zieht in der Mitte einen ,99 Luftballoons"-Breakdown-Move durch, rockt ein Brahms-Intervall im pop-narkotischen Refrain, und die Beach Boys und The Who sind überall im Mix zu hören - es ist eines der glorreichsten Dinge, die man je hören wird. Auf früheren Alben war eine der Hauptwaffen von Deerhoof der negative Raum - die atemberaubenden Stille zwischen den Beats und Akkorden schlugen härter zu als jedes Klirren und Klirren von Gitarren und Becken. Deerhoof waren wie Maler, die leere Stellen auf der Leinwand ließen, um ihre Pinselstriche hervorzuheben; jetzt neigen sie dazu, jeden Quadratzentimeter auszufüllen und laden uns ein, jeden brillanten Winkel zu genießen. Und Songs wie ,Perfect Me", ,Believe in E.S.P." und ,Choco Fight" sind weitaus groove-orientierter - und ja, auch sexier - als alles, was sie bisher gemacht haben. Das alles ist in Gegenüberstellungen integriert, die eigentlich irritierend sein müssten, aber einfach nur erstaunlich klingen. ,Believe E.S.P." beginnt mit Deerhoofs Interpretation von funkiger Slinkopation, aber der nächste Abschnitt klingt wie etwas aus Palestrina; wie so viele dieser Songs ist es eine malerische Fahrt, die von einer erstaunlichen Aussicht zur nächsten führt, von weiten, schimmernden Wüsten über neblige Schluchten bis hin zu atemberaubenden, schneebedeckten Berggipfeln. Wie Mike Watt einmal über seine Band The Minutemen sagte, schreiben Deerhoof keine Songs, sondern Flüsse. Woher kommt dieses Zeug? Da ist das hoch aufragende, ungerade getaktete Gitarrenriffarama von Chavez, der Heavy-Metal-Donner von Strawinsky, die beschädigten Schnörkel von Gastr del Sol, der Klang und Stomp von Led Zeppelin, Japans illustre Reihe atemberaubend innovativer, von Frauen dominierter Bands wie Ex-Girl und Melt Banana. Und jetzt gibt es diese Mensch-Maschine-Beatbox-Rhythmen, bei denen der titanische Schlagzeuger Greg Saunier die Technologie übertrifft wie ein John Henry mit zwei Holzstiften in den Händen anstelle eines Vorschlaghammers. Manchmal erinnern sie an The Who - wie ,Underture" aus Tommy oder die großartige Live-Version von ,A Quick One", eine Rockband, die die Arbeit eines Orchesters leistet, fesselnde Träumereien im Wechsel mit kraftvollen Ausbrüchen gewundener Melodien, lyrischen Machtspielen und Inverted Claws, die überwältigende Freude hervorrufen. Aber es gibt noch eine weitere wichtige Quelle: Seit mindestens 20 Jahren hat der Hip-Hop die ausgefallenste und experimentellste Musik hervorgebracht, die die Popmusik je gesehen hat. Warum kann Rockmusik nicht das Gleiche tun, auf ihre eigene Weise? Während ,Friend Opportunity" also tangential den Hip-Hop (und verschiedene Epochen des Rock in seiner abenteuerlichsten Form) zitiert, wendet es meist nur die gleiche Denkweise an - was wäre, wenn wir einfach unserer Fantasie freien Lauf lassen würden? ,Friend Opportunity" ist eine Meisterleistung der Neuerfindung, die nur von Künstlern kommen konnte, die bereit waren, alles zu überdenken. ,Es ist, als wäre man wieder ein Kind", sagte Saunier einmal zu Pitchfork, ,denn das ist es, was Kinder die ganze Zeit tun. Jeden Tag lernen sie neue Dinge, von denen sie nicht wussten, dass sie sie tun können." Mann, wenn man von Sonic Youth spricht - Deerhoofs Frühling ist ewig. - Michael Azerrad
Merge Records wiederveröffentlicht das Debütalbum von The Clientele ,The Violet Hour" auf Vinyl. Seit seiner Erstveröffentlichung 2003 in Großbritannien bei Pointy ist es längst vergriffen und sehr begehrt. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Suburban Light", der 2001 erschienenen Sammlung der ersten Singles und EPs von The Clientele, waren Trendsetter und Liebhaber gespannt darauf zu hören, was das Trio aus Alasdair MacLean (Gitarre, Gesang), Mark Keen (Schlagzeug, Klavier) und James Hornsey (Bass) leisten würde, wenn man es in einem Studio loslegen ließe, um ein Album in voller Länge aufzunehmen. Was sie im Herbst 2002 aus den Londoner Medina Road Studios mitbrachten, war verlockend: Ihr bereits scharf ausgearbeitetes Motiv aus 60er-Jahre-Psychedelia und modernem Fuzz-Pop nahm Jazz-Einflüsse auf, insbesondere dadurch, dass das LP-Format mehr Raum bot, um die Atmosphäre besser zur Geltung zu bringen. The Clientele dehnen den frühen Abend von ,The Violet Hour" unendlich aus und manipulieren die strukturierte Zeit des Popsongs so, wie Dichter die Struktur der Sprache manipulieren - um Orte, Stimmungen, verstreute Gedanken, Enttäuschungen, Potenziale und vor allem Sehnsüchte einzufangen. Es ist ein schimmerndes Juwel von einem Album, dessen träge Melodien und hallgetränkte Refrains zugleich erhaben und tragisch sind, dessen verschwommene, traumhafte Abschweifungen zugleich an die Wärme einer Lieblingsplatte erinnern, die während eines Sommergewitter gespielt wird, während man sich nach der nebelverhangenen Zukunft einer noch ungeschriebenen Nacht sehnt. ,The Violet Hour" hat sich Jahrzehnte später als charakteristisches Album im Katalog von The Clientele behauptet, das nicht nur den Sound perfektioniert hat, der die Band zu einem Phänomen in den Message Boards gemacht hat, sondern ihm auch eine völlig neue Tiefe verliehen hat. In der Folge war es nicht mehr möglich, sie als eines der bestgehüteten Geheimnisse des Indie-Pop zu bezeichnen. The Clientele waren und sind nach wie vor eine der wichtigsten Figuren des Genres, und ,The Violet Hour" war und ist nach wie vor eines ihrer wichtigsten Statements: eine üppige Einladung in ihren Underground.
The 2024 biographical drama film Back To Black explores the life of the iconic talent Amy Winehouse, played by Marisa Abela. The biopic is directed by Sam Taylor-Johnson and written by Matt Greenhalgh. Nick Cave and Warren Ellis crafted the evocative soundtrack for the documentary Back to Black, which chronicles the rise and impact of Amy Winehouse. Their composition is a haunting yet soulful homage, blending melancholic strings and ambient soundscapes to mirror Winehouse's turbulent journey and profound artistry. The duo's music underscores the film's emotional depth, capturing both the rawness of Winehouse's struggles and the brilliance of her musical legacy. The music of Black To Black is cut on 45 RPM and is available as a limited edition of 750 numbered copies on gold and black marbled vinyl and includes a 4-page booklet with liner notes by director Sam Taylor-Johnson.
None other than Nick Cave helped director John Hillcoat with the screenplay for the movie Lawless, while he also took great care of the movie’s soundtrack. Cave and fellow musician Warren Ellis form the core of The Bootleggers, a country and bluegrass ensemble that welcome a string of guests artist like Emmylou Harris, Ralph Stanley and Mark Lanegan. The Lawless soundtrack contains cover versions of artists such as Velvet Underground and Captain Beefheart and also features original compositions by Cave/Ellis and the great Willie Nelson. Lawless is a studded movie by director John Hillcoat (The Road, The Proposition) about a gang of bootleggers in Virginia during the Great Depression. And when we say star-studded, we really mean it: Guy Pierce, Gary Oldman, Tom Hardy and Shia LeBoeuf signed up for the gritty and evocative story about brothers who try to create their own American Dream during Prohibition. Lawless is available as a limited edition edition of 750 numbered copies on smoke coloured vinyl and includes an 8-page booklet with movie pictures and liner notes by Hal Willner and director John Hillcoat.
Marius Müller-Westernhagen: Fünf Kult-Alben neu aufgelegt
Fünf Alben, die eine entscheidende Kreativ-Epoche von Marius Müller-Westernhagen prägten, erfahren eine würdige Neuauflage! Am 15. August kehren folgende Werke als 2025 Remaster zurück:
Die Kollektion vereint fünf Ikonen: Das wegweisende "Sekt oder Selters", das unvergessene "Stinker", das intime "Nahaufnahme", das erfolgreiche "Ganz allein krieg ich's nicht hin" und das energiegeladene "Das Herz eines Boxers". Fünf zentrale Alben in remasterter Qualität.
Jede dieser originalgetreuen Editionen wurde aufwendig remastert, um eine brillante und frische Klangqualität zu garantieren, die den ureigenen Charakter der Aufnahmen respektiert. Die Alben sind erhältlich auf hochwertigem 180-Gramm-Vinyl sowie als CD Edition. Beide Formate präsentieren das originale Layout, was Fans ein authentisches Hörerlebnis bietet.
Sichern Sie sich jetzt diese unverzichtbaren Werke in absoluter Bestform – ein Muss für jede Sammlung!
Endlich das erste Soloalbum des bayrischen Experimental-Volksmusikers und Frontmanns der hochgelobten "Kofelgschroa" ist wieder lieferbar. Maxi Pongratz - der bayrische Texter und Liederschreiber der Band "Kofelgschroa" - ist mit diesem Album nun endlich auch solo unterwegs. Nach den drei erfolgreichen Alben mit seiner 4-köpfige Kapelle und ihrer ganz eigenen Version traditioneller Blasmusik, geht Maxi Pongratz nun eine Zeitlang eigener Wege: Mit seinem ureigenen Akkordeonspiel und Liedern, die uns laut auflachen lassen, solange, bis uns das Lachen auch mal gehörig im Halse stecken bleibt, die mehr als nur zwei Ebenen haben, in der die heile Welt Risse kriegt und die, das ist entscheidend, dem Schmunzeln und Augenzwinkern, der leisen und auch der lauten Ironie ihren Raum geben. Kaum ein anderes Bundesland hat eine so starke Tradition der anarchistisch gegen den Strich gebürsteten Volksmusik hervorgebracht wie Bayern; wo sonst wird so kritisch, politisch, witzig und laut geschrammelt, gestampft und gesungen? Ganz in dieser Traditionslinie der Zick-Zack-Gänger und Querschläger stehend, hatte es nicht umsonst bereits über die Texte von "Kofelgschroa" geheißen, sie seien dadaistisch-valentinesk. Das setzt Maxi Pongratz auf seiner ersten Soloplatte nun noch eins drauf. Mit seinem Akkordeon oder dem Klavier lässt er diese Texte in schnellen Schritten springen, plötzlich stocken oder schleppt und schuppst sie hinter und vor sich her. Das ist authentisch und rau, laut und lustig und nicht zuletzt auch ziemlich schlau.
Sie sind zurück. Lauter, klarer, größer – und »immer unter Feuer«. Frei.Wild schlagen 2025 das nächste, vielleicht sogar das stärkste Kapitel ihrer Bandgeschichte auf. Geschmiedet vom Leben, mit scharfer Zunge. Das neue Studioalbum ist ein Manifest – für alle, die mit ganzem Herzen brennen.
Voller Kraft, Schmerz, Hoffnung – ein wuchtiger Mix aus hartem Deutschrock und Gänsehaut-Balladen. Texte, die Mut machen, Grenzen sprengen, Brücken bauen. Echte Geschichten, keine leeren Phrasen. Mit Haltung, mit Tiefe – mit der Freiheit, auch unbequem zu sein. 2x 12 brandneue Songs bündelt das Doppel-Album im dreifach ausklappbaren Digipack plus 32 Seiten Booklet mit allen Songtexten, Band-Fotos und heißen Insider-Infos. Das Box-Set befeuert Frei.Wild noch dazu mit 6 weiteren, exklusiven Songs, die sich ausschließlich auf dieser Fan Edition eingebrannt haben. Wer aufs Streaming hofft, muss leider sehr, sehr lange warten … falls diese 6 Tracks überhaupt jemals den Weg auf die digitalen Plattformen finden.
Seit über 20 Jahren beweisen die Südtiroler, dass man mit klarer Haltung und Meinung Großes bewegen kann. Vom Proberaum im Kinderdorf bis an die Chartspitze, durch Gegenwind und im Feuer der Kritik – wo andere verbrannt sind, geht Frei.Wild aufrecht weiter. »Immer unter Feuer« ist ihr Dank an alle, die füreinander brennen. Und ein Antrieb für die, die noch kommen. Frei.Wild-Songs beugen sich nicht, nennen beim Namen, was unausgesprochen ist. Geliebt und gemieden. Es gibt gefühlt niemanden, der keine Meinung zu diesen Rock-Revoluzzern aus dem Grenzland hat. Südtirol ist nicht Berlin – doch im Kern lodert in Großstädten wie auf dem Land dieselbe Kraft. Frei.Wild zieht seine ungezähmte Energie aus der Heimat, den Familien, der Freundschaft. Gewachsen im Schmelztiegel von Kulturen und uralten Bräuchen und Geschichten haben sie ihre ganz eigene Prägung erfahren. »Immer unter Feuer« trägt das Album das Geweih so stark wie nie!
»Immer unter Feuer« erscheint als Doppelvinyl-Version im Gatefold Cover mit UV-Spotlack Parts und zwei weißen 180g Vinylplatten mit bedruckten Innenhüllen.
Neon-orange Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. 1995 haben HARMFUL mit ihrem selbstbetitelten Debüt keine halben Sachen gemacht: herrlich anstrengend, atemlos und kompromisslos direkt - ein wuchtiger Sound, der bis heute Kultstatus hat. Keine Spielereien, nur pure, ungefilterte Energie. Grandios produziert von Guido Lucas, dem leider viel zu früh verstorbenen Kultproduzenten sowie langjährigen Freund und Wegbegleiter von HARMFUL, im legendären BluBox-Studio in Troisdorf. Das selbstbetitelte Harmful-Debüt war für das BluNoise-Label wegweisend und zugleich das erste Album auf dem später so einflussreichen Label - das danach Kultbands wie Blackmail und Ulme sowie viele weitere eigenständige Acts beherbergen sollte. Sänger und Gitarrist Aren Emirze, heute auch mit seiner Band Musa Dagh erfolgreich unterwegs, kehrt gemeinsam mit Chris Aidonopoulos (Bass) und Nico Heimann (Drums) in Originalbesetzung zurück auf die Bühne - für zwei exklusive Jubiläumskonzerte. Jetzt, 30 Jahre später, erscheint das Album als streng limitierte 30th Anniversary Edition auf transparent-orangenem Vinyl - limitiert auf nur 500 Stück - inklusive dem Original-Artwork, das den Kultstatus des Albums unterstreicht.
Hüsker Dü. Live. 1985. Das transzendente Punk-Trio aus Minneapolis in seinem explosivsten Jahr, live aufgenommen auf der Bühne im First Avenue, in der vielleicht am besten klingenden Aufnahme der gefeierten SST-Ära der Band. Diese 4xLP/2xCD-Edition enthält Beau Sorensons Restaurierung der 21 Songs des gesamten Sets vom 30. Januar 1985, dazu 20 zusätzliche Live-Tracks aus dem weiteren Tourneeverlauf des Jahres und ein Deluxe-Booklet mit detaillierten Informationen zu den zwölf geschichtsträchtigen Monaten von Hüsker Dü. Wie klingt eine Legende, in dem Moment, wenn sie geschrieben wird? Betrachtet man das Jahr 1985 durch die dynamische Linse der Independent/DIY-Musik, so gab es Mitte des Jahrzehnts für Hüsker Dü einen kraftvollen und unbestreitbaren Sprint von der rauen Punk-Institution bei SST zur künstlerischen Empathie bei Warner Bros. Die New York Times bezeichnete die Band als "die beste, die aus der Hardcore-Szene hervorgegangen ist". Im Einklang mit diesem Lob zeigte Hüsker Dü ein kreatives Tempo, das in keiner anderen Musikära zuvor oder seitdem jemals erreicht wurde. Nachdem sie im Juli des Vorjahres mit dem Doppelalbum "Zen Arcade" die aufkeimende Alternative-Rock-Bewegung sprengte, veröffentlichte die Band nur sechs Monate später, am 14. Januar 1985, das epochale "New Day Rising" und hörte nie auf, dem Sonnenaufgang über dem Hidden Beach nachzujagen, der das Cover des Albums zierte. Am 30. Januar 1985 erreichte Minneapolis am Abend zum Zeitpunkt des Konzerts -11 °C, was einem gnadenlosen Temperatursturz von 19 Grad gegenüber dem Tageshöchstwert von 8 °C bedeutete. Die 1500 Besucher im First Avenue brauchten jedoch kein T-Shirt, geschweige denn eine Daunenjacke: Von den ersten blendenden Momenten von "New Day Rising" an war klar, dass Bob Mould, Grant Hart und Greg Norton fest entschlossen waren, jedes Molekül im Raum in Brand zu setzen. Ihre Setlist bot eine nächtliche Kaskade von Feuerbällen aus den Alben "Everything Falls Apart", "Metal Circus", "Zen Arcade" und "New Day Rising" sowie fünf neue Songs, die später auf "Flip Your Wig" wieder auftauchen sollten. Außerdem würdigten sie ihre rockigen Vorfahren: mit einer rasanten Version von "Eight Miles High" von The Byrds, einer turbulenten Interpretation von "Helter Skelter" von den Beatles mit Dave Pirner von Soul Asylum, einem Pop-Punk-Remake von "Ticket To Ride" ebenfalls von den Beatles und ihrem charakteristischen Cover von Sonny Curtis' Mary-Tyler-Moore-Titelsong "Love Is All Around" zum Abschluss. Die First-Avenue-Bänder von 1985 zeigen Hüsker Dü in Höchstform mit bereits beliebten Songs, ein paar Jahre bevor sie ihren Status als Blaupause für den kommenden Alternative-Rock-Boom endgültig gefestigt hatten. Dieses Box-Set feiert diese Aufnahmen, die vielleicht die besten Hüsker-Dü-Aufnahmen sind, die während der legendenhaften SST-Jahre der Band produziert wurden. "Wenn ich an diese Zeit zurückdenke", kommentiert Greg Norton, "waren das drei Jungs, die das taten, was sie liebten, Spaß hatten und im Grunde anderen Menschen zeigten, dass man sich selbst treu bleiben kann, seiner Musik treu bleiben kann und sich nicht der Mode oder den Erwartungen beugen muss, um etwas wirklich Großartiges zu schaffen."
Tristen stammt aus der lebhaften Roots-Rock-Szene von Nashville, Tennessee, und hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten als produktive und vielseitige Musikerin etabliert. Ihr Talent für das Komponieren fesselnder Melodien und scharfsinniger Texte hat ihr hochkarätige Kooperationen eingebracht. Sie war Co-Autorin von ,Love is an Art", dem neuesten Album von Vanessa Carlton, und tourte mit Jenny Lewis als Teil ihrer Band Voyager. Ihr folkiges Debütalbum ,Charlatans at the Garden Gate" aus dem Jahr 2011 brachte ihr das Lob als ,Nashvilles bestgehütetes Geheimnis" (The Boston Globe) ein, während sie sich mit ,CAVES" aus dem Jahr 2013, das von Stephen Hague co-produziert wurde, als hypnotische ,Synth-Pop-Sirene" (SPIN) neu erfand. Sneaker Waves erschien 2017 und markierte ihren Übergang zur vollständigen Produktion ihrer Musik und Musikvideos in ihrem Heimstudio zusammen mit ihrem langjährigen Kollaborateur und Ehemann Buddy Hughen. Rolling Stone beschrieb es als ,Nilsson-würdige Powerballade", während Ann Powers von NPR es als ,voller großartiger Melodien und eingängiger Arrangements, die das Ohr kitzeln und nicht mehr aus dem Kopf gehen" bezeichnete. 2021 erschien Aquatic Flowers, woraufhin Talkhouse verkündete: ,Sie ist eine dieser Songwriterinnen und Performerin, die von anderen Musikern absolut geliebt werden, und das aus gutem Grund. Sie ist eine Risikofreudige im Studio, wagt sich in unbekanntes Terrain vor und findet fast immer etwas, das zumindest interessant und oft unglaublich ist." Ihr fünftes Studioalbum ,Unpopular Music" erscheint im Oktober und enthält Beiträge von Pat Sansone von Wilco, Vanessa Carlton, Becca Mancari, Erin Rae und Natalie Prass. Damit kehrt sie auch endlich wieder auf die Bühne zurück und setzt ihre Karriere fort, in der sie bereits mit Robyn Hitchcock, Television, Ezra Furman und den Mountain Goats aufgetreten ist.
Unfolding ist Jessica Moss' meditativstes und klagendstes Soloalbum und vielleicht das erste in der jahrzehntelangen Diskografie der Violinistin und Komponistin aus Montreal, das man zu Recht als Ambient bezeichnen kann. Die ehemalige Mitglied von Silver Mt Zion und Black Ox Orkestar schöpft aus Postklassik, Drone, Minimalismus, Industrial/Metal, Power Electronics, Klezmer und anderen Folk-Traditionen. Es handelt sich hierbei nicht um abstrakte Ambient-Musik; vielschichtige Violinenmelodien, elektroakustische Bearbeitungen, intermittierende Stimmen und Percussion von Tony Buck, dem Schlagzeuger von The Necks, bringen zutiefst emotionale, genreübergreifende Kompositionen hervor, die von einem Geist der Suche und Beschwörung geleitet sind und sich in einer vorherrschenden Atmosphäre von Beschwörung und trauernder Zurückhaltung entfalten. Die Untrennbarkeit von Persönlichem und Politischem hat sich für Moss in den letzten zwei Jahren immer stärker herauskristallisiert. Als Kernmitglied der Montrealer Sektion von Musicians For Palestine hat sie mehrere Benefizkonzerte mitorganisiert und gespielt und im Frühjahr 2024 das Soloalbum For UNRWA veröffentlicht (das über 800 Unterstützer fand und Tausende von Dollar einbrachte). Später im selben Jahr zerbrach ihre langjährige Fernbeziehung aufgrund politischer Differenzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) entstanden ,Unfolding" in den letzten zwölf Monaten, dem zweiten Jahr des Völkermords in Palästina, als direkte Reaktion auf unser kollektives Miterleben, unsere kollektive Trauer, als Portal zur kollektiven Trauer, als Suchscheinwerfer durch unsere inneren Wettersysteme, auf der Suche nach einander in der Dunkelheit. Moss bewegte sich bereits in Richtung einer erhöhten Fragilität und einem tiefen Zuhören, ihre Musik wurde zunehmend langatmig und zeremoniell. Trotz der stark gesunkenen finanziellen Rentabilität von Tourneen wurde ihre Hingabe, Raum zu schaffen, Verflechtungen herzustellen und eine Verbindung zu einem intimen Live-Publikum aufzubauen, zu ihrem kreativen Leitstern, ihre Solo-Praxis wurde durch ihr Engagement und die Kommunikation in diesen Räumen geprägt. Die jüngsten politischen und persönlichen Umwälzungen haben diese ritualisierten, reparativen musikalischen Prozesse nur noch verstärkt. Die beiden langen Stücke auf der ersten Seite von Unfolding verkörpern diese Sensibilität. ,Washing Machine" verwebt Schichten von Streicherdrones und Filigranarbeit, sanft verzerrt durch Verzerrerpedale und Verstärkung, wobei unentzifferbare, ausgeblasene Sprechstimmen den Mix zeitweise als fragmentarische Palimpseste verhüllter Rezitationen und unbeschreiblicher Gefühle umhüllen. Der Ursprung des Stücks liegt in einer Telefonaufnahme einer europäischen Waschmaschine, die Moss aufnahm, als sie neben ihr saß, mit gebrochenem Herzen auf dem Badezimmerboden, und Trost fand, indem sie eine Melodie zu den mechanischen Obertönen der Waschmaschine summte, die ihren Zyklus durchlief. Das Herzstück des Albums, ,One, Now", beginnt als zarte Anrufung mit Basspuls, Glockenspiel und Glocken, gezupften Saiten und traurigen Lead-Violinenlinien, die von jüdischen und arabischen Modi beeinflusst sind. Umgebungsgeräusche, Feldaufnahmen und wortlose Gesänge werden hinzugefügt, während sich Violinenmelodien überlagern und zu einer hypnotisierenden Drone-Landschaft verschmelzen: eine halb improvisierte, lebendige Komposition, die durch Tony Bucks pinselstrichartiges Schlagzeugspiel und Moumnehs ,Schrei in die Leere" am Ende noch weiter belebt wird. Die zweite Seite ist ein vierteiliges Werk mit dem Titel ,no one / no where / no one is free / until all are free", das sich durch Umgebungsgeräusche, elegische postklassische Streicher und verzerrte harmonische Drones zu einem Höhepunkt aus liturgischer Orgel, rituellen Glocken und schimmernden elektronischen Spuren entwickelt, der die Bühne bereitet für den letzten Song des Albums: die erschütternde Chor-Komposition ,until all are free", eine weltliche Hymne, die aus Jessicas mehrspurigen Gesangsaufnahmen besteht (die sie aber gerne mit anderen im Konzert singen würde). Unfolding ist ,einem freien Palästina in unserer Lebenszeit" gewidmet. Danke fürs Zuhören.
Steve Gunn ist seit über einem Jahrzehnt einer der Vorreiter der amerikanischen experimentellen / gitarrenorientierten Rockmusik. Nach drei gefeierten Alben, die er für Matador aufgenommen hat, erscheint sein siebtes Studioalbum - und erstes seit vier Jahren - bei No Quarter. Mit "Daylight Daylight" wollte Gunn etwas von der Intimität des Solospiels einfangen, das Gefühl der Möglichkeiten und Entdeckungen, das entsteht, wenn er sich hinsetzt, um zu schreiben, und gleichzeitig eine reichhaltige Klangwelt schaffen, in die der Hörer eintauchen kann. Anstatt wie bei früheren Alben eine Band zusammenzustellen, um die Songs auszuarbeiten, holte er sich einen einzigen Hauptmitarbeiter an Bord: den Produzenten James Elkington, einen alten Freund und langjährigen Mitarbeiter, der auch Gunns Album "The Unseen In Between" aus dem Jahr 2019 produziert hat. Elkington ist als Gitarrist bekannt, aber Gunn bat ihn, Arrangements für Streicher und Holzblasinstrumente beizusteuern, inspiriert zum Teil von der Musik, über die sie im Laufe der Jahre gesprochen hatten (z. B. Mark Hollis, Ennio Morricone, The Fall, Basil Kirchin), und von der Entwicklung ihrer eigenen Beziehung beim Aufnehmen von Platten - sowohl zusammen als auch mit anderen. Sie fanden schnell einen fruchtbaren Arbeitsprozess für "Daylight Daylight": Gunn nahm Solo-Demos auf und schickte sie an Elkington, der freie Hand hatte, die Arrangements selbst zu entwickeln. Sie arbeiteten hauptsächlich in Elkingtons Nada Studios in Chicago und fügten von dort aus weitere Elemente hinzu - einen Hauch von Synthesizer, eine Gitarren-Overdub, eine gedämpfte Percussion-Linie -, blieben aber ihrem ursprünglichen Ansatz der relativen Sparsamkeit treu. Macie Stewart (Violinen und Viola), Ben Whiteley (Celli), Nick Macri (Kontrabass) und Hunter Diamond (Holzblasinstrumente) leisteten ebenfalls Beiträge.
Emile Sornin has a robot in his life. It's not love, but it's not friendship either, and Forever Pavot is releasing an album documenting the affair on Born Bad. After a bunch of bold pop studio albums and a small stack of soundtracks, Emile needed a break. To put an end to it, he embarked with handyman extraordinaire Jonas Euvremer on the manufacture of an automaton destined to make his musician’s life easier. Melchior, who gave his name to the record, has the face of a ventriloquist's dummy, two plastic left hands, preppy clothes and a primitive logic circuit. This goodie two-shoes cousin of Bender’s is supposed to be doing the interviews and deal with socials for Emile. The plan worked admirably : Melchior is a perfect cover-boy, and his very existence has put our man back to work.
They set a path for phat electronic ventures (and by the way, mostly english-speaking). Sub- continental bass & massive drums, heavy-footed and unabashed : as much appreciated as unexpected. The half-android shares songwriting credits and vocal parts vocoded to perfection. Not a jealous lad, Melchior makes way for a guest of choice on “UFO” and “Waiting for the sign” : Lispector. Julie Margat sings and collaborated on the lyrics for these two bangers that provide a lot of context (robot angst is real). Kumisolo, our favorite Japanese « it » girl in Paris, also sent her “Postcard”, more vapour than song, unreal musical cotton candy of arrangements.
Domotic, who mixes and co-produces, gives a nice spin to “Count to 10”, a hip-hop/kraut crossover with a BEAK> flavour. The Forever Pavot, once a big-band, will be touring as a bass/ drums/keys & vocals trio, with Melchior as guest.
Record after record, Emile Sornin has become an increasingly literate musical illiterate. When needed, his music can still become a thicket of ancient and modern finds. « Le robot gentilhomme », a skillful pastiche of baroque composer Jean-Baptiste Lully, would stand a few rounds against Wendy Carlos. His love for oldies also shines through “Skyway”, a nod to the late Pierre Arvay, France’s Colonel Sanders of library music nuggets.
Forever Pavot may have gone wild, but remains indebted vis-à-vis the golden age of film music. Forebears deluxe Ennio Morricone & François de Roubaix make Hitchcock-style cameos: discreet appearances that you’ll watch out for (those syncopated cascades of syllables at the end of « UFO », and I guess we can indulge with some clavichord/ondioline Victoria sponge). His new flirt is all but a toxic relationship. « Melchior, Vol. 1 »: the robo-bromance is not over yet.
Mit einer zutiefst persönlichen Songsammlung, ihrem dritten Album, meldet sich Stella Donnelly zurück. "Love And Fortune" zeichnet ihre Reise zurück zu sich selbst nach einer Zeit tiefgreifender Veränderungen nach. Aufgenommen in Naarm/Melbourne, trägt das Album die erdende Energie des Ortes in sich und bietet eine zugleich intime und weitläufig anmutende Soundlandschaft. Doch sind die Arrangements diesmal offener und bewusster, der Sound kraftvoller. Es ist Donnellys bisher offenherzigstes und selbstbewusstestes Werk, das auf "Beware Of The Dogs" (2019) und "Flood" (2022) folgt, zwei Alben, die Donnelly als eine der besten zeitgenössischen Songwriterinnen Australiens auszeichneten und flächendeckendes Lob in den Musikmedien erhielten. Die LP erscheint als farbige Eco-Recycled-Auflage, bei der jedes Vinyl ein Unikat ist.
Magnetism markiert das Zusammentreffen zweier einzigartiger Künstler der experimentellen Musik. Es vereint Drew McDowalls Wurzeln in der industriellen Avantgarde von Coil und Psychic TV mit Kali Malones Fundament in zeitgenössischer Orgelkomposition, reiner Intonation und elektroakustischer Musik und verbindet zwei Generationen in einer sich tief ergänzenden Partnerschaft. Auf Magnetism manifestieren sich Malones ergreifende Melodien in McDowalls charakteristischer Klangfarben-Synthese und bilden eine einheitliche Stimme, die mit Klarheit und Vitalität mitschwingt. Obwohl das Projekt innerhalb weniger Tage aufgenommen wurde, entstand es aus einer jahrzehntelangen Freundschaft, geprägt von fortwährenden Gesprächen über Musik und das Leben und von Jahren, in denen sie sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Praxis und persönlichen Entwicklung begleitet und unterstützt haben. "Wir vertrauen einander, unseren jeweiligen Fachgebieten und unseren einzigartigen Stärken", sagen sie über den Aufnahmeprozess. Es war eine Erfahrung voller Intuition und Zuversicht, die sie ihrer Freundschaft zuschreiben. Das Album entstand spontan in McDowalls Studio in Brooklyn, wo die Grundlage der Musik fast augenblicklich entstand. Die beiden beschlossen, ihren Improvisationen gewisse Grenzen zu setzen: Sie programmierten maßgeschneiderte Stimmungen auf einem monophonen modularen Synth-Patch und nahmen die Performance-Takes ohne Overdubs auf. "Diese Musik zu spielen fühlte sich an wie Singen, da ich meiner inneren Stimme frei folgte", sagt Kali. Das Erreichen dieser Melodien war wiederum etwas, das sich instinktiv anfühlte, wie das Aufdecken einer längst vergessenen Erinnerung. Sie fährt fort: "Ich hatte viele dieser Melodien so lange in mir behalten." McDowalls Syntheseansatz verwendet Karplus-Strong-Synthese, Delay und Verzerrung, die er mit einem intuitiven Touch formt und Malones Motive elegant verwandelt. "Die Musik ist überraschend zugänglich, obwohl einige der Klangfarben extrem sind", sagt Drew, "sie ist nicht bedrohlich oder gar undurchsichtig. Wir spielen vielleicht sogar mit Pop-Elementen." Nachdem sie die Aufnahmen ein Jahr lang unberührt gelassen hatten, kehrten sie zurück und fanden die Musik verwandelt vor: "Es fühlte sich an, als hätte sie eine unheimliche, mystische Qualität angenommen." Angetrieben von der Anziehungskraft der Wiederholung, Resonanz und Sättigung pulsiert Magnetism als lebendige Musik, die die Sinne fesselt und noch lange nach dem Verhallten der letzten Töne im Gedächtnis nachhallt.
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Armand Hammer und The Alchemist erschaffen Welten. Ihre erste war Haram, die nach wie vor in ihrer Umlaufbahn gefangen ist, gleichermaßen üppig wie bedrohlich. Ihre neue Welt heißt Mercy und besteht aus Blut und Imperium, Kinderlachen, unbezahlten Strafzetteln und Dingen, die noch nicht geschehen sind. Die Rapper ELUCID und billy woods werden am Mikrofon von Earl Sweatshirt, Quelle Chris, Cleo Reed, Pink Siifu, Kapwani und Silka begleitet. The Alchemist hat alles andere übernommen.
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Auf ihrer Debüt-EP ,Future Perfect" singt die britisch-amerikanische Songwriterin Jenny Hirons von Kindheitsvisionen und kapitalistischen Überbauten, von rasanten Fahrten über schmale Landstraßen und dem sanften Verschwinden im Äther wie ein erfüllter Traum. In fünf gedämpften Pop-Tracks, die an Sakamoto & Hosono, Bowie & Eno erinnern, beschwört Hirons Pop-Fantasien herauf und konfrontiert die Realität mit strahlenden Augen und eiserner Entschlossenheit. Der Titel ,Future Perfect" bezieht sich auf Handlungen, die abgeschlossen sein werden. Nachdem man das musikalische Debüt von Jenny Hirons aufgenommen hat, wird der aufmerksame Zuhörer das Gefühl haben, seine Zeit sinnvoll genutzt zu haben. Die Analyse der Texte ist völlig optional, denn bei genauer Betrachtung entsteht ein facettenreiches Bild des Lebens, betrachtet aus allen Blickwinkeln der Zeit - ein Kind stellt sich das Erwachsenenalter vor, ein Erwachsener kehrt zur Autonomie zurück, eine Stimme von einem anderen Ort blickt zurück auf die Zukunftsfantasien eines Kindes. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Streben, Überwindung sind die Kernaussagen, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, ausgeglichen, absolut charmant. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Sehnsucht und Überwindung sind die Kernbotschaften, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, gelassen, absolut charmant. Hirons nennt Astor Piazolla, die Beach Boys, Elliot Smith, Deerhoof und Rachmaninoff als musikalische Einflüsse. (Für diejenigen, die es nicht wissen: Piazolla ist Akkordeonist.) Hirons ist auch eine äußerst versierte bildende Künstlerin und Designerin. Das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, Future Perfect, ist auch ein Album über Trennung, Arbeitslosigkeit und eine ungewisse Zukunft. Nachdem sie es nun in die Welt hinausgebracht hat, blickt Hirons zurück auf eine Zeit, in der ,Musik die Wirtschaft unserer Herzen war", und nach vorne auf eine Zukunft, die sich so gestalten darf, wie sie will, ,in alle Richtungen nach Hause getragen".
Ähnlich wie die nachtblühende Flora, nach der das Album benannt ist, ist Constant Smiles' Felte-Debüt ,Moonflowers" das Ergebnis langsamer, weitgehend unsichtbarer Wachstumsmuster. Die in New York ansässige Band hat sich ihren eigenen Weg hierher gebahnt und sich nach und nach von einer amorphen Sammlung hochkonzeptioneller Ideen zu etwas Greifbarerem entwickelt, wobei jeder Schritt ihres ungewöhnlichen Weges zu ,Moonflowers" führte, einem subtilen Meisterwerk des intern entstandenen Ambient-Pop. Constant Smiles wurde 2009 von Ben Jones gegründet. Er wurde von verschiedenen Mitwirkenden in verschiedenen Versionen der Band unterstützt, die sich in Form von lauten Soundscapes, szenischem Chamber Pop oder eisigem Coldwave-ähnlichem Synth-Pop manifestierten und oft auf undurchsichtig gestalteten, ultra-limitierten Alben veröffentlicht wurden, die nach Lieblingsfilmregisseuren benannt waren. Durch den Umzug nach New York und einige Platten bei Sacred Bones wurde die Band einem größeren Publikum bekannt, aber Jones und seine Freunde blieben in ständigem Wandel. Die große Entschlüsselung des Constant Smiles-Rätsels erfolgte, als sich die Band zu einer festen Kernbesetzung formierte, als Schlagzeugerin/Sängerin Nora Knight Ende 2022 zu Jones und dem langjährigen Bassist Spike Currier stieß. Nach Jahren, die von tiefgreifenden Veränderungen und Unbeständigkeit geprägt waren, veränderte diese stabilisierte Besetzung den Sound, die emotionale Färbung und die Wirkung der Band. Mit Knight und Currier, die einen Kontrapunkt und Struktur zu Jones' stets sprudelnder Kreativität bildeten, wurden die Songs stromlinienförmiger und direkter. Nach wie vor luftig und traumhaft, hat die Trio-Version von Constant Smiles, die Moonflowers produzierte, die Wolken der Unbestimmtheit und Unsicherheit beseitigt, die es schwieriger machten, sich mit früheren Versionen der Band zu identifizieren. Wie die besten Momente der grundlegenden Alben von Talk Talk oder Nick Drake, die gelebte Erhabenheit von Adrianne Lenkers Songs/Instrumentals oder Jim O'Rourkes Ausflüge in den Kammerpop erreicht Moonflowers seine dynamischen Schwünge auf natürliche, fast unterschwellige Weise. Es ist ein Sound, den frühere Veröffentlichungen von Constant Smiles andeuteten, aber nie ganz erreichten. Moonflowers ist die klarste Sicht auf etwas, dessen Entstehung Jahre gedauert hat, das sich aber dennoch ganz natürlich wie eine Einführung anfühlt. Die Musik ist sorgfältig, aber nicht überladen, und das passt perfekt zu Songs über Gefühle, die entstehen, bevor man Zeit hat, nachzudenken. In dieser vollendeten Form erschließt Constant Smiles etwas Instinktives, eine Atmosphäre der Stille mit mikroskopisch kleinen Teilen, die nie aufhören, sich zu bewegen, und Songs, die fast transparent sind, aber dennoch irgendwie schwerer als ein Berg.
The perfect accompaniment to that deep fall feeling, Frank Maston's beloved 2025 single finally gets its long overdue vinyl release! As our friends New Commute articulated beautifully, "Foreign Affairs" drifts through London fog and Paris shimmer, its avant-lounge glow wrapping each melody in a wistful ache. On B-side "Liaison," ghostly strings and a solitary piano paint a deserted twilight shoreline, Pacôme Henry's distinct 16mm cinematography hovering nearby." We've pressed just 500 of these gorgeous records so, be quick, Maston always flies.
Originally written for a film Maston was scoring in 2024, he decided to keep it aside for himself. And, well, us all. The song has a vibe Maston has previously flirted with; he wanted to dive in...all the way: "The arrangement is huge, definitely the biggest I've written, and it merited live musicians playing together. Also another experiment, to do it with all live musicians playing my arrangements. I wanted to make something that you'd want to put on when you bring a date back to your place. It's on the edge of sappy but that's sort of the point. I decided to give myself an unlimited budget - just spend whatever was necessary to get the right musicians and record it the best way possible."
It's this dedication to sonic perfection which Maston is rightly lauded for. We couldn't not put this on a cute wee 7" when we heard it.
The A side, "Foreign Affairs", is a brilliant, Bacharach-esque romp with a bit of that unapologetically romantic Morricone angle. Says Frank: "I was trying to synthesize that sort of jazzy/sexy/classy/romantic mature sound, where the edginess is in these surprising chord changes and subtle arrangement cues."
A wonderful complement, the flipside "Liaison", evokes Martin Denny, but Eden's Island was in Frank's head, too. He wanted to take a deep dive into that exotica sound - a genre he'd referenced a bit but never fully committed to - so the piece is lavished with those big sighing strings and a pretty lush arrangement. Happily, it all sounds super rich. Also, "Umiliani is always a reference for this sort of thing (Il Corpo etc.), That almost mechanical arrangement of things moving together and a simple melody over it (something I nicked from Ennio)".
The two songs were recorded in Paris and London in the summer of 2024. Aside from the rhythm section and piano, there's vibraphone, a full string section, trombones and alto and concert flutes. "Liaison" boasts strings, vibraphone, a female choir and tenor sax. Maston played piano and acoustic guitar but that's it (as opposed to playing basically everything on Tulips). His friend Oscar Sholto Robertson played drums and percussion whilst Maston mainstay Elie Ghersinu (formerly of L'Eclair) played bass.
The theme for a lot of Maston's titles is that they have two meanings. So "Foreign Affairs" is both a reference to him living abroad and the idea of constant cultural diplomacy and then there's this sexy/cheeky interpretation of foreign affairs in a literal way - "an affair abroad, ooh la la!". The artwork for this 7" single has Roman campaign flags, referencing the foreign affairs in sort of a sassy way. There's a violence implied. But then if you look from a bit of a distance it looks like a bouquet of flowers. So Frank thought it went with the spirit of the title. Also, he's used a lot of roman motifs now so he kept that theme going, even with the terracotta cover.
This is a vitally important project for our Frank. He explains why, here: "For whatever reason, these songs really resonated with me. I feel like they are either the end of a stylistic era for me or the beginning of a new one. They're sonically the culmination of what I'd been working towards and trying to get better at since I started. If I heard this when I was making Tulips I would have said "YES! *This* is what I want to be doing!". So that's the essence of it. It's a statement and the intended reaction is "This is really good, but why now?". Like the edge to it is the context of someone making this sort of thing in 2025, which I think is a huge strength. The real heads will get it. My music always has like a 2-3 year latency until people really catch onto it, and these ones will have a nice payoff I think."
We couldn't put it better ourselves. So we haven't.
"Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Limitierte Auflage von 2000 Stück als "Glacial Blue" Vinyl LP. "Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Wahrscheinlich das erste Album, das komplett in einem Bundesliga-Fußballstadion geschrieben und aufgenommen wurde, nämlich im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli in Hamburg. Keine Sorge, es klingt überhaupt nicht nach Stadionrock. Ganz im Gegenteil sogar ... Lo-Fi, ohne spröde zu sein, und minimalistisch, ohne karg zu wirken. Seit 1995 haben sich Swearing At Motorists mit ihrer rohen Energie, ihren herzlichen Songtexten und ihrer unerbittlichen DIY-Ethik eine Kult-Anhängerschaft aufgebaut. Als ,The World's Local Band" bezeichnet, sind sie unzählige Kilometer gereist, um weltweit Konzerte zu geben, und haben die Bühne mit legendären Acts wie Guided By Voices, Songs:Ohia, The Breeders, Spoon, Unwound, Brainiac, The Lemonheads, My Morning Jacket und vielen anderen geteilt. Nach einer zehnjährigen Pause ist die Band zurück. Von Kritikern gefeiert, aber definitiv unter dem Radar geblieben, sind Swearing At Motorists nach wie vor ein beliebter Fixpunkt der Indie-Rock-Underground-Szene.
The Sludge Of The Land is the new album by digital folklore and post-exoticism Italian duo Babau. Their first full length since 2023’s Flatland Explorations Vol. 2, with The Sludge Of The Land Babau lands on Impatience with their signature audio-prestidigitation at it’s most disorientingly pungent and zonked, a uniquely contemporary approach described as the sound of a continent moving; animals, plants and minerals included.
As part of a residency at Casa degli Artisti, Milan, in 2022, Babau turned their atelier into a recording studio and performing venue thanks to Francesco Piro, who produced the entirety of the album. There, the duo improvised with different acoustic and digital instruments for several hours a day. Returning after ten years to a sound more akin to a band or small orchestra, Babau re-explores tropes and themes of exotica and jazz from their unique and off-kilter perspective of terminally-online diggers-dwellers of the internet flatland.
An homage to digital content consumption and dopamine-infused sensory overloads, The Sludge Of The Land imagines itself as an abstract sonic wunderkammer of online detritus. By diving into the world of ‘sludge content’: audiovisual chaos produced by mixing different content using split screens or dizzying patchworks of videos, Babau celebrates the formless, viscous goo, spam, chum and slop of out-of-context moving image, fast paced digital videos and lo-fi mp4 artifacts. By endlessly spiraling into the non-spaces of The Net, Babau explore the uncharted parageographies of lavacasts, mysterious Chinese anthropozoomorphic legendary beings, vampiric doomscrolling glides and doppelganger, ctrl+c & ctrl+v spiritualism. These ghosts of pointless microevents and traveling-without-moving bedroom boredom are stuffed by Babau with the epic tone and compositional approach of exotica and world music 2.0 reveries, resulting in an absurd, playful narrative of the dangers and allures of the web.
Bringing together the sound of Richard Hayman and Black Dice, Korla Pandit and Sun Araw, Tony Scott and Carl Stone, once again the duo crafts a compelling audio-textual hallucination of transglobal chimera. A multi-fi, extremely layered treasure of fifth world music.
RIYL - Sun Araw, the strangest corners of the internet, Senyawa, digital wind instruments, Nuke Watch, Black Dice, exotica, hallucinating.
Babau is the pantropical project of Artetetra founders Matteo Pennesi and Luigi Monteanni, where their fascination with exotica, world music 2.0, and field recordings merges with the compositional and improvisational techniques of computer music.
Their latest work, All the Gurls were at the Women’s Archo Ashinto, was recently released by Bamboo Shows, while the previous Stock Fantasy Zone and Flatland Explorations Vol.2, were released by Discrepant. They were selected as SHAPE+ artists in 2023, and the duo has performed at various festivals in Italy and beyond, including Fusion, Club to Club, Terraforma, Nextones, Outernational Days, Camp Cosmic, and Saturnalia. For years, they have been striving to synthesize what has been described as the sound of a continent in motion—people, animals, plants, and minerals included.
The Sludge Of The Land was produced and mixed by Francesco Piro at Casa degli Artisti, Milan, and co-produced by Babau
Drums by Giovanni Todisco, bass by Francesco Piro and piano on A4 by Vittorio Cosmo.
Master by Nick Foglia.
Art by Luca Schenardi.
The Planets von Gustav Holst ist das meistgespielte Werk der britischen Musik des 20. Jahrhunderts und übt eine unmittelbare Anziehungskraft auf Musikliebhaber aller Generationen aus. Diese hochkarätige Live-Aufnahme aus dem Jahr 2006 war für die Berliner Philharmoniker längst überfällig, denn seit der legendären Karajan-Aufnahme von 1981 hatten sie Die Planeten nicht mehr aufgenommen. Entgegen der landläufigen Meinung ist The Planets kein typisch „englisches” Werk. Holsts eklektische musikalische Welt wurde durch seine Faszination für Astrologie, Mythologie und Horoskope sowie durch Sanskrit-Schriften geprägt. Nun erscheint diese Aufnahme auf Vinyl.
lMarius Müller-Westernhagen: Fünf Kult-Alben neu aufgelegt
Fünf Alben, die eine entscheidende Kreativ-Epoche von Marius Müller-Westernhagen prägten, erfahren eine würdige Neuauflage! Am 15. August kehren folgende Werke als 2025 Remaster zurück:
Die Kollektion vereint fünf Ikonen: Das wegweisende "Sekt oder Selters", das unvergessene "Stinker", das intime "Nahaufnahme", das erfolgreiche "Ganz allein krieg ich's nicht hin" und das energiegeladene "Das Herz eines Boxers". Fünf zentrale Alben in remasterter Qualität.
Jede dieser originalgetreuen Editionen wurde aufwendig remastert, um eine brillante und frische Klangqualität zu garantieren, die den ureigenen Charakter der Aufnahmen respektiert. Die Alben sind erhältlich auf hochwertigem 180-Gramm-Vinyl sowie als CD Edition. Beide Formate präsentieren das originale Layout, was Fans ein authentisches Hörerlebnis bietet.
Sichern Sie sich jetzt diese unverzichtbaren Werke in absoluter Bestform – ein Muss für jede Sammlung!
Marius Müller-Westernhagen: Fünf Kult-Alben neu aufgelegt
Fünf Alben, die eine entscheidende Kreativ-Epoche von Marius Müller-Westernhagen prägten, erfahren eine würdige Neuauflage! Am 15. August kehren folgende Werke als 2025 Remaster zurück:
Die Kollektion vereint fünf Ikonen: Das wegweisende "Sekt oder Selters", das unvergessene "Stinker", das intime "Nahaufnahme", das erfolgreiche "Ganz allein krieg ich's nicht hin" und das energiegeladene "Das Herz eines Boxers". Fünf zentrale Alben in remasterter Qualität.
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Marius Müller-Westernhagen: Fünf Kult-Alben neu aufgelegt
Fünf Alben, die eine entscheidende Kreativ-Epoche von Marius Müller-Westernhagen prägten, erfahren eine würdige Neuauflage! Am 15. August kehren folgende Werke als 2025 Remaster zurück:
Die Kollektion vereint fünf Ikonen: Das wegweisende "Sekt oder Selters", das unvergessene "Stinker", das intime "Nahaufnahme", das erfolgreiche "Ganz allein krieg ich's nicht hin" und das energiegeladene "Das Herz eines Boxers". Fünf zentrale Alben in remasterter Qualität.
Jede dieser originalgetreuen Editionen wurde aufwendig remastert, um eine brillante und frische Klangqualität zu garantieren, die den ureigenen Charakter der Aufnahmen respektiert. Die Alben sind erhältlich auf hochwertigem 180-Gramm-Vinyl sowie als CD Edition. Beide Formate präsentieren das originale Layout, was Fans ein authentisches Hörerlebnis bietet.
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Mit dieser exklusiven Picture Disc wird das musikalische Erbe von Aretha Franklin auf besonders stilvolle Weise gefeiert. Die Auswahl vereint einige der ikonischsten Songs ihrer Karriere - kraftvoll, emotional und zeitlos. Ob Soul, Gospel oder R&B - Aretha Franklins Stimme hat Generationen geprägt und ist bis heute unerreicht. Diese Edition bringt ihre größten Klassiker in einem hochwertigen Sammlerformat auf den Plattenteller - visuell eindrucksvoll und klanglich ein Genuss. Die kunstvoll gestaltete Picture Vinyl ist nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern auch ein optisches Statement.
Ich roque! Ich zocke! Ich poppe! Ich stocke! Ich blocke! Ich foppe! Ich koche! Ich bin Burli!
Seit nun 20 Jahren wissen Musikinteressierte Menschen, was genau ein Burli ist. Vielleicht kann es nicht
jeder erklären, aber man weiß seitdem, wie er sich anhört.
Es ist unser drittes Studioalbum und wahrscheinlich ist es unsere Lieblingsproduktion, zumindest würde Flo
so antworten. Schon das Äußere versprüht mit der hellblauen, sonnigen Farbwelt und den verschnörkeltverspielten Schriften eine ästhetische Freude, eine visuelle Dynamik, die uns forsche junge Menschen damals
durchs Leben schmetterte. Wir hatten dermaßen Bock auf Musik und schmissen uns kopfüber in den Rausch
der Songs, die wir im Proberaum entstehen ließen. Vor allem „Siehst du das genauso?“ war sehr früh in
der Auswahl. Es bescherte uns Mut und Zuversicht für die Produktion.
Wir durften im sonnigen Spanien unsere Platten aufnehmen, hatten eine Menge Spaß zwischen Studio,
Pool und Meer und knallten sogar noch vor Ort auf die Schnelle Songs wie „Ich Roque“ aufs Band. Sowas
geht, wenn man frei, ungezwungen und vor allem im Namen der Augenzwinkerei durchs Dasein fährt.
Wir freuen uns noch heute, dass sich diese Selbsteinschätzung auszahlte. Auch für die Plattenfirma übrigens.
Also Achtung, jeder braucht jetzt dieses sportfreundliche Meisterwerk auf Vinyl, für anstehende Tourtermine. Denn: „Wir kommen!“
Ulver geben heute bekannt, dass ihr klassisches Promo-Tape aus dem Jahr 1993 auf Peaceville Records neu aufgelegt wird. 2023 markiert dreißig Jahre seit der Aufnahme und die Platte zeigt Ulvers Black-Metal-Wurzeln, bevor die Band begann, sich außerhalb der Grenzen des Genres zu entwickeln.
Weithin bekannt für hochkarätige Klanglandschaften und exquisite experimentelle und elektronische Kunst als Teil ihrer kontinuierlichen und sich ständig verändernden Entwicklung, verschmolzen Ulver's Anfänge ätherischen Black Metal mit zarten Folk-inspirierten Passagen. Trotz der rauen Kanten sticht das Material der Band mit seinen höchst unkonventionellen Kompositionen im Vergleich zu den primitiveren und roheren Angeboten anderer schnell aufstrebender Acts in der norwegischen Szene jener Zeit hervor.
Vargnatt war Ulvers erster Ausflug in die Wildnis und ein außergewöhnliches Debüt-Demo, das das verwendete, was zu einem Grundelement ihrer legendären Trilogie (Bergtatt, Kveldssanger und Nattens Madrigal) werden sollte, nämlich akustische Gitarren inmitten melodischer und oft komplexer und verworrener Arrangements, die mit einem bereits fortgeschrittenen Grad an Musikalität gezaubert und vorgetragen wurden, mit dem unheimlichen Gesang des langjährigen Frontmanns Kristoffer Garm" Rygg. Zu dieser frühen Inkarnation von Ulver gehörten auch Carl-Michael Eide von Aura Noir / Ved Buens Ende am Schlagzeug sowie Robin "Mean" Malmberg (von den norwegischen Pionieren Mysticum) am Bass.
Das auf dieser Platte enthaltene Audiomaterial besteht aus Originalmaterial, das vom Original-DAT stammt. Die Veröffentlichung enthält außerdem den Bonustrack "Vargnatt", der 1993 live bei Bootleg TV in Oslo aufgenommen wurde und aus der Nationalbibliothek Norwegens stammt.
Kristoffer "Garm" Rygg äußerte sich wie folgt zu der Wiederveröffentlichung:
Das ist das erste, was wir als Ulver aufgenommen haben. Wikipedia sagt, es sei unser zweites Demo, aber es ist unser erstes und einziges. Stovner, Oslo, 1993, zwei-drei Tage, wham, bam, thank you mam, mit sehr wenig oder gar keiner Erfahrung. Wir waren Kinder, 17-19 Jahre alt, und haben das Wasser getestet. Abgesehen vom Gesang und einigen merkwürdigen musikalischen Entscheidungen muss ich sagen, dass ich mich heute weit weniger dafür schäme, als ich es wahrscheinlich in den Neunzigern tat, und ich muss darüber lächeln, dass diese Aufnahme 30 Jahre später immer noch aktuell ist. Es erfüllt mich mit Freude (und etwas Traurigkeit), die verrückten Launen und Dinge, die wir erlebt haben, in relativ unberührter Form wiederzuhören. Peaceville, der Hauptlieferant vieler unserer Lieblingsplatten von damals, leistet hervorragende Arbeit bei der Wiederveröffentlichung einiger dieser alten Underground-Tapes. Also, nach ein paar limitierten Auflagen, "warum zum Teufel nicht", oder? (Kristoffer Rygg, Ulver)
Tracklisting
Die EP ist eine Sammlung von Songs, die von einer bedrohlichen, oft frenetischen Energie durchdrungen sind. Dieses Unbehagen wird durch Helado Negros intensiven Einsatz von Elektronik, Echo und Verzerrung noch verstärkt, die seinen Worten eine benommene, schockierte Qualität verleihen und die intensiven Gefühle der Angst und Unsicherheit unterstreichen, die seine tiefgründigen Betrachtungen über einen Planeten in der Krise prägen. ??An anderer Stelle auf „The Last Sound On Earth“ untersucht Helado Negro systemische Machtstrukturen, wie in „Sender Receiver“, das die inhärente Gewalt und Unausgewogenheit unserer technischen Terminologie reflektiert. Oder „Protector“ – aufgebaut um einen klassischen Jungle-Break – wo er eine zynische Reflexion über die zerbrochene Vorstellung bietet, dass diejenigen, die an der Macht sind, wirklich in unserem besten Interesse und zu unserem Schutz handeln. Trotz der oft schweren Themen bewegt sich die Musik selbst im Uptempo-Bereich, und die letzten Titel „Zenith” (die andere Seite des Tiefpunkts, das Gleichgewicht zwischen etwas und nichts) und „Don't Give It Up Now” (ein Song über das Durchhalten und den Kampf für Veränderung) versuchen, Helado Negros Gefühle in etwas Positives und Zukunftsorientiertes zu verwandeln.
„The Last Sound On Earth“ ist voller komplexer Emotionen und der Sound eines Künstlers, der sich mit der sich verändernden Welt um ihn herum auseinandersetzt und vorsichtig nach einem Weg in die Zukunft sucht.
wieder lieferbar Wer ist Angela Aux, die mit langen blonden Haaren, Bart und sanften Songs am Rande des Nervenzusammenbruchs die Münchner Szene mit einer Eigenwilligkeit bezirzt, der man sich schwer entziehen kann? Süddeutsche Zeitung Das ist die Geschichte eines unwahrscheinlichen Tonträgers mit einem unwahrscheinlichen Cover. Und sie beginnt am Meer. Am Atlantik genauer, der kühl flirrt und von dessen Wellenkämmen es im Gegenlicht neoprenschwarze Silhouetten in die Gischt spült. "Easy Tunas", Etüden im Fallenlassen. Sommer 2020. Kurzer Logout vom Lockdown. Hier am Meer in Südfrankreich blödeln Florian Kreier (Angela Aux, Aloa Input) und Leo Hopfinger (Das Hobos) mit Gitarren in jener verdröhnten Surfcamp-Melancholie aus Salz, Gras und Abendsonne. Eine Woche Künstler-Residency am Ozean. Ein Konzert, viel Freizeit. 28 Songs nehmen die beiden in diesen Tagen auf. 28 Songs, ohne Auftrag in den Sand gejammt. Ein Soundtrack der Sorglosigkeit, der später - völlig unerwartet -zu musikalischer Hyaluronsäure mutiert . Als Straffungsmittel in der Sorgenfaltenzeit. Aber der Reihe nach: "Es gibt Dinge" taufen die zwei diesen, am Ende auf elf Stücke kondensierten Surfcamp-Impressionismus. Die Songs - zart hingetupfte Fantasien über diese südfranzösische Surfer-Parallelwelt. Über die "Wanna be hippies", die "Fishermen", das "Surfer Girl". Aber natürlich ist das kein Surf-Album. Die Wellenreiterhofidylle ist nur Ausgangspunkt für Exkursionen, die explizit das finden wollen, wonach sie nicht suchen.
Dutch artist Sander van der Toorn returns to Kit Records, following his much-loved work with analogue-decayed folk duo Love is Yes, in 2024. While Sander's signature haze of tape-smeared synthesis and motorik guitar is ever present, "kom-kom" represents a departure from the elysian warmth of Love's debut.
The industrial throb of tracks like 'FIVE' and 'Rainhum' bear the deconstructed hallmarks of krautrock pioneers Neu!, and even the dystopic glow of artists like Plastikman or Pole. When kom-kom's harmonic ambitions resurface, such as on the synapse-aching 'Dwarsdoor', or the glassy structures of 'Hazenhart', the effect is startling.
van der Toorn cites the inspiration of Morton Feldman and Sarah Davachi when describing his work less as a linear listening experience, more a collection of sculptures that can be viewed from different angles. In this way, kom-kom doesn't have to move forward; the encounter can be one of stillness, of static objects given movement by the beholder's shifting perspective.
Sounds like: John Fahey being stretched into infinitely long pieces of spaghetti.
Recommended if you like: intercontinental rail travel, Mark Fisher, a nice malbec.
Limited edition of 100 cassettes, with risograph printed artwork.
Bradford-born singer-songriter Daisy Dooks presents her powerful debut, a collection of six songs recorded live at The Albany in Deptford, London, in 2024. Recommended for fans of Nick Cave, PJ Harvey, Good Sad Happy Bad.
The Band Rotosphere has become a cornerstone of the Blues Festival Baden (Switzerland). Since 2005, led by guitarist and bandleader Nic Niedermann, they"ve been lighting up the festival"s legendary Late Night Jam Sessions. Over the years, they"ve shared the stage with blues icons such as Magic Slim, Susan Tedeschi, Coco Montoya, Justina Lee Brown and Chicago"s own blues harpist, Matthew Skoller. A truly magical moment unfolded in 2022 when Mark Slate took to the stage. The charismatic blues and soul singer captivated the audience from the first note with his powerful voice. Having spent years on the road with the "Joe Cocker Tribute Show", Slate embodies the raw and gritty essence of the blues. Now, performing alongside Rotosphere, they deliver original tracks brimming with energy, passion, and musical fire - an unforgettable experience for every listener!