Nach der Veröffentlichung von Zion Trains 16. Studioalbum ,Dubs Of Perception" im Frühjahr 2025 kommt als nächstes bei Universal Egg die 10-Zoll-Vinyl-Single mit dem Song ,No Peace" raus, auf der Cara und Fitta Warri singen. Der Song ist politisch engagiert und dreht sich um Gleichberechtigung.
High Roller Records, 2. Pressung, 425 g/m² schwerer Kartonumschlag, Beilage, Poster, 180 g schwarzes Vinyl, limitiert auf 500 Stück Original-Vinyl-Transfer von Marcus Mossmann (R.I.P.) bei PHONOGRAPHIC ARTIFACTS im März 2014. Audio-Reinigung und Mastering von Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY im März 2022. Schnitt von SST Germany auf Neumann-Maschinen für optimale Qualität auf allen Ebenen... Die ultimative Neuauflage! Sacrilege wurden im Juli 1984 in Birmingham gegründet. Die ursprüngliche Besetzung bestand aus Sängerin Tam, Gitarrist Damian Thompson, Bassist Tony May sowie Schlagzeuger Liam Pickering. Im Sommer 1985 wurde Pickering durch Andy Baker ersetzt. Nach einigen lokalen Auftritten nahmen Sacrilege erste Demo-Tapes auf, die in der englischen Punk/Hardcore-Szene sowie auch in Metal-Kreisen durchaus auf offene Ohren stießen. Daraufhin zeigte das Kleinstlabel C.O.R. (Children Of The Revolution Records) Interesse an der Band. Sacrilege begaben sich ins Studio, um die sechs Songs “Lifeline”, “Shadow From Mordor”, “At Death’s Door”, “A Violation Of Something Sacred”, “The Closing Irony” und “Out Of Sight” für die Mini-LP »Behind The Realms Of Madness« einzuspielen. Musikalisch folgten sie damit dem Beispiel von englischen Gruppen wie Broken Bones, English Dogs sowie Discharge, indem sie die Energie von Punk/Hardcore mit der Finesse des Metal-Riffings fusionierten. Von der Originalpressung auf C.O.R. sollen zum Erscheinungszeitpunkt alleine in Europa 11.000 Exemplare abgesetzt worden sein, dazu kamen noch einmal 15.000 Kopien über Pusmort in Amerika.
“Ins Blau” ist dicht an Kind Kaputt. So dicht dran, dass die Band sogar erstmals selbst auf einem ihrer Cover zu sehen ist. Ein fast schon reales Abbild ihrer Wirklichkeit.
Musikalisch fokussieren sich Kind Kaputt in den 10 Songs des Albums mehr denn je auf ein fundamentales, schnörkelloses und alles tragendes Gerüst aus Akkorden, Riffs, klaren Gesangsmelodien und prägnanten, kraftvollen Drums. Verziert ist ihre dritte Platte mit aufwendigen Vocalarrangements, zweiten Stimmen und Chören an den richtigen Stellen. “Ins Blau” verliert dabei nicht an Wucht, sondern gewinnt durch gezielte Prägnanz an Deutlichkeit.
ince its opening in spring 2021, JUBG, a still young Cologne gallery for contemporary art, has specialized in the broad field of artists and collaborations working along artistic interfaces, especially those between visual art and experimental and/or electronic music. For example, JUBG has already hosted exhibitions by Markus Oehlen, Kim Gordon, Wolfgang Voigt, Matthias and Aksel "Superpitcher" Schaufler, Sven-Åke Johansson, and Emil Schult. Albert Oehlen, who is a kind of mentor and supporter of the gallery, was also a guest at Albertusstraße this summer, where he presented the exhibition D-I-E ORPHEUSMASCHINE together with Michael Wertmüller, Thomas Stammer and the poet Rainald Goetz.
It is only logical that the gallery now expands its sphere of activity to include its own label, on which music appears that comes from similar contexts as the artists listed above already suggest.
As catalog number 1, JUBG is now releasing the official soundtrack to "The Painter" from 2021. The film, German title "Der Maler", is a mixture of feature film and documentary and a collaboration between German director Oliver Hirschbiegel, best known for his Oscar-nominated film "Downfall", and Albert Oehlen, with whom Hirschbiegel has a long friendship, as they both once studied together at the Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg.
The docu-fiction shows Oehlen struggling with a painting and pondering the meaning of his work. Oehlen is played by German actor and musician Ben Becker, accompanied by the off-screen voice of Charlotte Rampling. In the film, Becker makes a painting that Oehlen himself creates step by step behind the camera, while the actor improvises the process in front of the camera.
The wonderful music for this film comes from no less than two outstanding personalities whose individual biographies and musical signatures could hardly be better suited to this project. On the A-side it is Gudrun Gut, icon not only of the German electronic music scene since at least the 90's, singer, composer, DJ, label owner (Monika Enterprise) and of course founding member of the legendary 80's New Wave band Malaria. On the B-side it’s the world famous and award winning US avant-garde trumpeter and improvisational musician Nathan "Nate" Wooley, who has played with Fred Frith and John Zorn among others.
Gudrun Gut's tracks bear such beautiful titles as "Bewegung", "Küste" or "Weinen" and she once again pulls out all the stops of her great skills and decades of experience as a producer of the most diverse electronic music genres. These are unusual and much more experimental musical paintings that she creates here than on her recent solo works. Edgy, angular, raw and unpolished, yet always elegant and clever, she subverts the male artist madness depicted extensively in the film in her own unique way.
Nathan Wooley answers with the instrument he has been familiar with since childhood, the trumpet, with which he is able to create a ravishingly virtuosic noise. His pieces are more like sketches, often only 90 seconds or a few minutes long, but in all their abstractness underpin the narrative of the film almost perfectly.
A limited edition of 20 copies in total, painted and signed by Ben Becker, can be purchased directly through JUBG.
JUBG, eine noch junge Kölner Galerie für zeitgenössische Kunst, hat sich seit ihrer Eröffnung im Frühjahr 2021 auf das weite Feld von Künstler:innen und Kollaborationen spezialisiert, die entlang künstlerischer Schnittstellen tätig sind, insbesondere an denen zwischen bildender Kunst und experimenteller und/oder elektronischer Musik. So hat JUBG bereits Ausstellungen von Markus Oehlen, Kim Gordon, Wolfgang Voigt, Matthias und Aksel "Superpitcher" Schaufler, Sven-Åke Johansson und Emil Schult gezeigt. Auch Albert Oehlen, der eine Art Mentor und stiller Unterstützer der Galerie ist, war im Sommer dieses Jahres zu Gast in der Albertusstraße, wo er zusammen mit Michael Wertmüller, Thomas Stammer und dem Dichter Rainald Goetz die Ausstellung D•I•E ORPHEUSMASCHINE präsentierte.
Es ist nur logisch und folgerichtig, dass die Galerie ihren Wirkungskreis nun um ein eigenes Label erweitert, auf dem Musik erscheint, die aus ähnlichen Zusammenhängen und Sphären stammt, wie es die oben aufgezählten Künstler:innen bereits vermuten lassen.
Als Katalog-Nummer 1 veröffentlicht JUBG nun den offiziellen Soundtrack zu "The Painter" aus dem Jahr 2021. Der Film, deutscher Titel “Der Maler”, ist eine Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm und eine Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegel, vor allem bekannt für seinen Oscar-nominierten Film "Der Untergang", und Albert Oehlen, mit dem Hirschbiegel eine lange Freundschaft verbindet, studierten sie doch beide zusammen einst an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg.
Die Doku-Fiktion zeigt Oehlen, wie er mit einem Gemälde kämpft und über die Bedeutung seines Werks nachdenkt. Oehlen wird vom deutschen Schauspieler und Musiker Ben Becker gespielt und von der Stimme von Charlotte Rampling aus dem Off begleitet. Im Film erstellt Becker ein Gemälde, das Oehlen selbst hinter der Kamera Schritt für Schritt anfertigt, während der Schauspieler den Prozess wiederum vor der Kamera improvisiert.
Die wunderbare Musik zu diesem Film kommt von gleich zwei herausragenden Persönlichkeiten, die mit ihren individuellen Biographien und musikalischen Handschriften kaum besser zu diesem Projekt passen könnten. Auf der A-Seite ist dies Gudrun Gut, Ikone nicht nur der deutschen elektronischen Musikszene seit mindestens den 90er Jahren, Sängerin, Komponistin, DJ, Label-Betreiberin (Monika Enterprise) und natürlich Gründungsmitglied der legendären 80er Jahre New Wave-Band Malaria, auf der B-Seite der weltberühmte und Preisgekrönte US-amerikanische Avantgarde-Trompeter und Improvisationsmusiker Nathan “Nate” Wooley, der u.a. mit Fred Frith und John Zorn zusammengespielt hat.
Gudrun Gut’s Tracks tragen so schöne Titeln wie “Bewegung”, “Küste” oder “Weinen” und sie zieht hier einmal alle Register ihres großen Könnens und ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Produzentin der verschiedensten elektronischen Musikspielarten. Es sind ungewöhnliche und sehr viel experimentellere musikalische Gemälde, die sie hier entwirft als auf ihren jüngsten Solo-Werken. Kantig, eckig, roh und ungeschliffen und dabei immer elegant und schlau, unterläuft sie den im Film ausgiebig dargestellten männlichen Künstlerwahnsinn auf ihre ganz eigene Art und Weise.
Nathan Wooley antwortet mit dem ihm seit Kindesbeinen vertrauten Instrument, der Trompete, mit der er in der Lage ist, einen hinreißend virtuosen Lärm zu erzeugen. Seine Stücke sind eher Skizzen, oft nur 90 Sekunden oder ein paar wenige Minuten lang, die in all ihrer Abstraktheit das Narrativ des Films nahezu perfekt untermalen.
Eine auf insgesamt 20 Exemplare limitierte Edition, bemalt und signiert von Ben Becker, ist direkt über die JUBG zu erwerben.
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Colemine Records freut sich, eine spezielle 10-Jahres-Jubiläumsausgabe von ,Sound of Sinning", dem bahnbrechenden Studioalbum von Monophonics, zu präsentieren. Seit ihrer Gründung im April 2015 tragen Monophonics stolz die Fackel der reichen Musikgeschichte und -kultur San Franciscos durch die Generationen bis in die heutige Musiklandschaft. Sie halten an Traditionen fest, sind aber keineswegs Puristen, sondern spielen ihre eigene Musikrichtung, die als ,Psychedelic Soul" bekannt ist. Auf ihrem vorherigen Album ,In Your Brain" ließ sich die Band von Acts wie den frühen Funkadelic, Sly and The Family Stone und den von Norman Whitfield produzierten Platten der Temptations beeinflussen. ,Sound of Sinning" markierte den Beginn des Wachstums der Band in allen Bereichen. Mit Einflüssen aus Northern Soul, Doo-Wop, Rock ,n` Roll, Psych Pop und Filmmusik zeigen Monophonics ihre Vielseitigkeit, bleiben aber ihren Wurzeln treu. Insgesamt ist es herzliche Musik mit Old-School-Vibes, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Diese Musik ist geprägt von dem zeitlosen Gefühl, als man noch Songs schreiben und produzieren konnte, die man sich immer wieder anhören konnte. ,Sound of Sinning" wurde von Kelly Finnigan & Ian McDonald produziert und auf einem alten Tascam-Acht-Spur-1/4-Zoll-Bandgerät in den Transistor Sound Studios in San Rafael, Kalifornien, aufgenommen. Seit ,Sound of Sinning" hat die Gruppe das von Kritikern hochgelobte Album ,It's Only Us" (2020) und das Konzeptalbum ,Sage Motel" (2023) veröffentlicht, das sich über 10.000 Mal verkauft hat. Die Band tourt weiter, hat kürzlich eine Reihe von Shows mit dem legendären Lee Fields absolviert und steht vor einer internationalen Tournee für 2025.
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Deluxe-Doppel-LP-Pressung zur Feier des 10-jährigen Jubiläums von Basements bahnbrechender LP Colourmeinkindness. Diese Sammleredition enthält das komplette Album auf der ersten Disc und vier alternative Versionen von Songs des Albums auf Disc 2 sowie ein Etching auf der D-Seite. Colourmeinkindness war ursprünglich das Abschieds-Album, das der ersten Pause von Basement vorausging, und ein Meilenstein für die Band, der sie als einige der besten Songwriter in der Rockszene der 2010er Jahre zementierte. Nach dem Debütalbum I Wish I Could Stay Here aus dem Jahr 2011 fühlt sich Colourmeinkindness von den ersten disharmonischen Tönen des Openers "Whole" reif an - ein Song, der die Basement Live-Sets seitdem in Aufruhr versetzt. Das Album wurde zum Fan-Favorit, weil es eine Reihe verschiedener Sounds bietet - melodische Singalongs wie "Covet" und "Bad Apple", Emo-inspirierte Refrains wie "Breathe" und "Comfort" und gewaltige Riffs wie in "Spoiled" und dem Schlussstück "Wish" - sie alle stechen auf einem klassischen Album hervor, das es wert ist, 10 Jahre lang und darüber hinaus gehört zu werden.
,Dirt Buyer III" fängt mit einem Song über Sport an. "Baseball/ Is somethin'/ I'll never get, but I/Sleep on it/ Wake up/ And try again", singt Joe Sutkowski zu einer zunächst langsamen, dann dröhnenden verzerrten Gitarre. Aber natürlich weiß jeder, der mit der emotionalen Tiefe der Musik von Dirt Buyer vertraut ist, dass Sutkowski nicht einfach nur über Amerikas Lieblingsfreizeitbeschäftigung singt. ,Es geht darum, mit bestimmten Erwartungen aufzuwachsen und sich an sie zu halten, nur weil man gesagt bekommt, dass man das tun soll", erklärt Sutkowski. ,Der Song handelt davon, Autonomie und Unabhängigkeit zu erlangen." Gleich zu Beginn kehrt Dirt Buyer III zu den Ursprüngen zurück, zu den in der Kindheit fest verankerten Brüchen, um ein Album zu schaffen, das von da an ein viszerales Dokument der Bewältigung derselben Prüfungen im Erwachsenenalter ist. Als ,Dirt Buyer II" 2023 erschien, hatte es bereits drei Jahre lang in der Schublade gelegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sutkowski bereits alle Songs für ,Dirt Buyer III" geschrieben, während einer besonders turbulenten Phase seines Lebens. Anstatt wie früher die für ein Album notwendige Anzahl an Songs zu schreiben und dann direkt ins Studio zu gehen, hatte er hier mehr als zwei Dutzend Tracks angesammelt. Nur wenige Wochen, nachdem "II" veröffentlicht worden war, nahm Sutkowski "III" auf. ,Ich war so bereit, etwas anderes zu machen", erklärt er. Er war bereit, diese Jahre hinter sich zu lassen. Genauso wie es einen klanglichen Sprung von den selbstgemachten Aufnahmen von "Dirt Buyer" zum moderaten Studio-Polish von "Dirt Buyer II" gab, hat Sutkowskis Musik zwischen den Alben wieder eine logische, aber substanzielle Entwicklung durchlaufen. Das Grundgerüst ist dasselbe: zerklüftete Akustikgitarren, elektrische Riffs, die mal herbstlich, mal bissig und übersteuert klingen, Schlagzeug, das mit dem selben verzweifelten Tempo vorwärts taumelt, mit dem Sutkowski diese Jahre durchlebt hat. Und dann seine Stimme über allem: klagend, sich windend, manchmal brüchig und manchmal voller neuer Kraft. Getragen von den soliden Strukturen dieser Songs und einer kraftvolleren Produktion präsentiert Dirt Buyer III die bisher vollendetste und eindringlichste Version von Sutkowskis Sound. Im Oktober 2023 traf sich Sutkowski mit seinen Freunden Hayden Ticehurst und Chris Cubeta im Brooklyn Studio G. Er zeigte ihnen alle Demos, und gemeinsam wählte das Trio die ,stärksten Stücke aus der Reihe" aus, wobei sie sich auf die 11 Kompositionen konzentrierten, die auf "III" zu hören sind. ,Wir wussten, welche Songs es werden würden, und haben uns direkt an die Arbeit gemacht", sagt Sutkowski. Trotzdem nahmen sie sich Zeit, um alles genau richtig hinzubekommen, und verteilten die Aufnahmen, das Abmischen und die letzten Feinheiten über ein ganzes Jahr. Das Ergebnis ist ein Dirt Buyer-Album, auf das Sutkowski so stolz ist wie nie zuvor. Er sagt: ,Es spiegelt am besten wider, wo ich als Songwriter gerade stehe ."
Bellbird hat seinen Namen und seine musikalische Inspiration von dem Vogel, der für einen der lautesten und markantesten Rufe im Tierreich bekannt ist. Die Band beschäftigt sich mit Themen wie der Verbundenheit zwischen Musikern, Genres und der Natur. Ihr zweites Album und erstes für Constellation, The Call, ist direkt vom Weißglockenvogel inspiriert, dessen extremer, unverwechselbarer Ruf analysiert und direkt in den explosiv schönen Titeltrack des Albums eingewoben wurde. Das in Montréal ansässige Quartett bestehend aus Claire Devlin (Tenorsaxophon), Allison Burik (Altsaxophon, Bassklarinette), Eli Davidovici (Bass) und Mili Hong (Schlagzeug) begann während der Pandemie bei Park-Jams zusammen zu spielen, inspiriert von der Jazz- und Free-Improvisationsszene, die sich um das Café Résonance gebildet hatte. Aber die vier Montrealer Neuzuzügler fanden erst nach einer Einladung zum Ottawa Jazz Festival 2021 als Bellbird zusammen und haben seitdem ihre Harmonie und ihren gemeinsamen Sound durch jahrelanges Touren und Zusammenspiel verfeinert. Das Quartett geht über sein gefeiertes, 2023 selbst veröffentlichtes Debütalbum ,Root in Tandem" hinaus und setzt auf einen stark kollaborativen Kompositionsprozess. Nachdem sie zuvor die Kompositionsaufgaben aufgeteilt hatten, entstanden die acht Songs auf The Call aus musikalischen Workshops und Improvisationsspielen, wobei sie sich auf Gedichte und Gespräche stützten, die sie während ihrer Aufenthalte außerhalb der Stadt ausgetauscht hatten. Das Ergebnis ist ein kraftvolles, stimmiges Statement, das ihre jazzzentrierte Instrumentierung mit Einflüssen aus Rock, Fusion und Folk verbindet, von Mingus und Eric Dolphy bis hin zu Ornette Colemans Prime Time und Indie-Rock. Ein wesentliches Merkmal ihres Sounds ist, wie sie die üblichen Rollen ihrer Instrumente umkehren, wobei die Blasinstrumente rhythmische Muster und unterstützende Texturen einsetzen, während Akustikbass und Schlagzeug die Form bestimmen. Dieser Ansatz ist ein Mikrokosmos der egalitären Ethik der Band: Sie agieren als echtes Kollektiv, ohne ihre individuellen Stimmen zu opfern. Das Album schafft einen Ausgleich zwischen kraftvollen Kompositionen wie dem Titelsong ,The Call" und Momenten, in denen die Band das Tempo drosselt, um sich der thematischen Einfachheit hinzugeben, wie in ,Soft Animal" und ,Phthalo Green". Im Gegensatz zu ihrem Debütalbum, das in der Stadt erarbeitet, aber auf dem Land aufgenommen wurde, wurde ,The Call" im legendären Hotel2Tango in Montréal von der Toningenieurin Sylvaine Arnaud aufgenommen, die die rohe Energie der Live-Auftritte der Band einfängt. Die Produktion verzichtet weitgehend auf eine traditionelle Ästhetik und setzt stattdessen auf kraftvolle Drums und einfallsreiche analoge Bearbeitung, die die viszerale Wirkung der Musik unterstreichen. Obwohl die Musik oft melodisch reichhaltig und zugänglich ist, scheut sich die Band auch nicht vor ,hässlichen" Klängen und nutzt Multiphonics, gestrichenen Bass und metallische Texturen, um eine Klangpalette zu schaffen, die ebenso eindringlich und naturalistisch wie explosiv ist. Das Album ist sozial und politisch engagiert und ein Beweis für die tiefgründige Musik, die nicht von einem einzelnen Leader, sondern von einem zutiefst einfühlsamen Quartett geschaffen wurde, das als Einheit zuhört, reagiert und kreiert. The Call vermittelt die Gefühle der Band zur Klimakrise und zur globalen Solidarität, wobei einer der zentralen Titel des Albums, ,Blowing on Embers", ausdrücklich einem freien Palästina gewidmet ist. The Call ist ein entscheidender Schritt nach vorne, ein einheitlicher Aufschrei einer Band, die ihre kraftvolle kollektive Stimme voll und ganz gefunden hat.
Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.
Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.
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Alice Costelloes Debütalbum ,Move On With The Year", das im kommenden Februar beim britischen Kultlabel Moshi Moshi erscheint, ist ein bahnbrechendes Werk - 10 Tracks mit bezauberndem Art-Pop, der auf Selbstvertrauen, Instinkt und einem notwendigen Prozess der kreativen Entflechtung basiert. Das Album wurde von Mike Lindsay (LUMP, Laura Marling, Tunng) in seinem Studio in Margate produziert und bricht mit der Indie-Rock-Tradition, aus der Alice stammt. Gitarrensoli werden durch Mellotron, Taishogoto und Flötenmelodien ersetzt, die während des Unterrichts aufgenommen wurden, wobei Unvollkommenheit als die wahrhaftigste Form des Ausdrucks angesehen wird. Hinter diesem Sound verbirgt sich eine schwerwiegendere Geschichte: die Last einer komplizierten Elternbeziehung und eine Trauer, die sich nicht einfach so auflösen lässt. Im Kern ist dies ein Begleitalbum zum erneuten Erwachsenwerden - nicht über einen einzigen Herzschmerz, sondern darüber, wie man sein gesamtes emotionales Gerüst und seine Identität neu formt, um in den nächsten Lebensabschnitt einzutreten.
Mit ihrem neuen Werk "Liturgy of Death" bekräftigen MAYHEM ihren Status als kompromissloseste Kraft des norwegischen Black Metal. Nach vier Jahrzehnten des Exzesses hat die Band einen neuen Höhepunkt erreicht: schneller, heftiger und finsterer als alles andere in ihrem bisherigen Schaffen. Das Album entfaltet sich als unerbittliche Meditation über den Tod in all seinen Erscheinungsformen - existentiell, spirituell und absolut. Vom wütenden Chaos von "Despair" und "Funeral of Existence" bis zur düsteren Erhabenheit von "Ephemeral Eternity" und "Aeon's End" zieht jeder Track den Hörer tiefer in ein Ritual des Elends und der Transzendenz hinein. "Propitious Death" und "The Sentence of Absolution" verbinden Brutalität mit einer bedrohlichen Atmosphäre, während "Life Is a Corpse You Drag" und "Sancta Mendacia" keinen Zweifel daran lassen, dass Mayhem nach wie vor unübertroffen darin sind, Verzweiflung in Klang umzusetzen.
Mit Necrobutcher, Hellhammer, Attila, Teloch und Ghul, die enger denn je zusammenarbeiten, präsentiert "Liturgy of Death" eine Band, die sich nicht mit ihrem Erbe zufrieden gibt, sondern entschlossen ist, die Grenzen des Extremen selbst zu erweitern. Das Ergebnis ist ein gnadenloses Album - düster, schnell und unerbittlich -, das Mayhem in ihrer gefährlichsten und vitalsten Form einfängt. Vierzig Jahre nach ihrer Gründung in Langhus verkörpern MAYHEM weiterhin das Chaos und beweisen einmal mehr, dass der norwegische Black Metal eine Kraft ohne Ende ist.
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Herbert von Karajan, Anne-Sophie Mutter, Berliner Philharmoniker
Manche Sensationen geschehen ohne großes Aufsehen, da sie fast selbstverständlich erscheinen. Ein solcher
Moment ereignete sich im Februar 1978 in der Berliner Philharmonie, als Herbert von Karajan die 14-jährige
Geigerin Anne-Sophie Mutter mit Mozarts G-Dur-Konzert dem Berliner Publikum vorstellte. Nachdem die
junge Musikerin ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden hatte, strahlte der Dirigent und die Musiker der
Berliner Philharmoniker applaudierten begeistert – ein seltenes Ereignis. Ihre Mitmusiker und das Publikum
waren sich gleichermaßen bewusst, wie vielversprechend ihr Debüt gewesen war.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
"Tranquilizer is, Ambience by force" - Oneohtrix Point Never
"Tranquilizer" klingt nicht nach Beruhigung, sondern nach Wiederauftauchen. Daniel Lopatin verurteilt nicht unser Bedürfnis nach Flucht, sondern erkundet vielmehr, was danach passiert. Sein neues Album zeichnet eine Bewegung von schwereloser Ruhe hin zu etwas Bodenständigerem nach – keine Heldenreise, sondern der notwendige Kreislauf von Rückzug und Rückkehr, der uns in einer ebenso überwältigenden wie banalen Welt den Verstand bewahrt.
Wir stürzen aus der triefenden Glückseligkeit von "Lifeworld" in die traurige Melancholie von "Cherry Blue" und die spastischen Grooves von "Rodl Glide". Wie immer bei OPN kollidiert das Reale mit dem Unwirklichen. Wer genau hinhört, hört das Kratzen von Fingern auf einem Griffbrett, einen Stein, der über einen Kerkerboden gleitet, das Quietschen einer sich öffnenden Tür. Lopatins Musik war nie ein abstraktes Farbfeld; sie hat Gewicht, Kanten, Schatten. Während "R Plus Seven" nur aus kristallinen Arpeggiatoren bestand und "Garden Of Delete" ein fieberhaftes Erbrechen gurgelnder Synthesizer war, fühlt sich "Tranquilizer" an, als würde man aus einem Traum fallen, den man noch berühren kann.
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,Long Time Caller, First Time Listener" ist der Nachfolger des Kult-Debütalbums ,Things Are Gonna Be Alright" der aufstrebenden Londoner Indie-/Alt-Country-Band Vegas Water Taxi aus dem Jahr 2023. Es vereint die gefeierte EP ,Long Time Caller" mit ihrem Nachfolger ,First Time Listener" und zeigt das Talent von Vegas Water Taxi-Frontmann Ben Hambro für tödlich witzige Songtexte, die sich nicht vor der allzu realen Traurigkeit in ihrem Kern scheuen. VWT fängt den kulturellen Zeitgeist perfekt ein und bricht den prahlerischen Charme der Americana durch ein eindeutig britisches Prisma: US-Roadtrips, Trucks und Whiskey in Spelunken werden gegen nächtliche Overground-Fahrten, Klatsch und Tratsch der Kreativdirektoren aus Dalston und Scampi-Pommes im Spurstowe Arms ausgetauscht.
Mit Laughter In Summer präsentiert die legendäre Singer-Songwriter-Ikone Beverly Glenn-Copeland (bekannt durch das Kultalbum Keyboard Fantasies) ein zutiefst berührendes neues Werk – entstanden in Zusammenarbeit mit seiner Partnerin, der Künstlerin und Produzentin Elizabeth Copeland. Das Album ist ein musikalischer Liebesbrief, der Erinnerung, Hingabe, Verlust und Freude miteinander vereint.
In neun emotionalen Songs – allesamt in One-Takes aufgenommen – entfaltet sich eine außergewöhnliche Intimität, getragen von Glenns charakteristischer Stimme, warmen Chorarrangements und einem unverwechselbaren Gefühl spiritueller Verbundenheit. Der Sound reicht von kontemplativen Balladen wie „Children’s Anthem“ bis zu leuchtenden, hoffnungsvollen Momenten wie „Let Us Dance (Movement One)“.
Produziert wurde das Album von Elizabeth Copeland und Alex Samaras (Hotel2Tango / Howard Bilerman). Es folgt auf Glenns gefeiertes Album The Ones Ahead (2023) und seine Zusammenarbeit mit Sam Smith für Ever New (2024).
Laughter In Summer erscheint auf rosefarbenem Vinyl, als limitierte Dinked Edition auf milchklarem Vinyl inklusive Bonus-7" mit Coverversionen von Marvin Gaye – „What’s Going On“ / „Save The Children“ – sowie digital und auf CD.
Für Fans von Alice Coltrane, Terry Callier, Joanna Newsom, Sam Amidon und spiritueller Folk-Avantgarde.
Der armenische Klaviervirtuose Tigran Hamasyan kehrt mit Manifeste zurück – eine kraftvolle Fusion aus Jazz, Progressive Rock und armenischer Folklore. Das Album wurde in fünf Ländern aufgenommen und verbindet rhythmische Komplexität, kinematografische Tiefe und spirituelle Intensität.
Tigran Hamasyan gilt als einer der einzigartigsten Pianisten und Komponisten seiner Generation, der Jazz und Rock miteinander verbindet. Als Klaviervirtuose mit einem einzigartigen Gespür für Groove verbindet Hamasyan mühelos Jazzimprovisation, Progressive Rock und die reiche Folkloretradition seiner armenischen Heimat.
Preisgekrönt und von Kritikern gefeiert hat sich Tigran Hamasya eine treue Fangemeinde auf der ganzen Welt aufgebaut und die Anerkennung von Herbie Hancock, Brad Mehldau und Chick Corea gewonnen.
Wayne Snow verbindet auf seinem neuen Album experimentellen Soul, Pop und elektronische Klänge, um Verletzlichkeit, Identität und die Suche nach persönlicher Wahrheit zu erforschen. Seine Musik spiegelt einen Mix verschiedener Kulturen wider, der aus seinen nigerianischen Wurzeln, seiner Zeit in Paris, der Berliner Elektroszene und seinem Leben in Frankreich gespeist wird. Mit Snowdome bietet er eine introspektive und gewagte Klangreise, die den Zuhörer einlädt, sich mit persönlichen und universellen Themen auseinanderzusetzen.
Mit dem Original Soundtrack zu Star Trek: Insurrection erscheint eines der letzten großen Werke des legendären Filmkomponisten Jerry Goldsmith in einer hochwertigen, limitierten Vinyl-Ausgabe. Die Musik kombiniert klassische orchestrale Star-Trek-Themen mit neuen, emotionalen und abenteuerlichen Klangwelten, die die Atmosphäre des neunten Star-Trek-Kinofilms eindrucksvoll widerspiegeln.
Diese LP richtet sich nicht nur an eingefleischte Star-TrekFans, sondern auch an Liebhaber hochwertiger Filmmusik und Vinyl-Sammler. Die warmen, detailreichen Klangfarben des Orchesters kommen auf Vinyl besonders zur Geltung und machen diese Veröffentlichung zu einem echten Highlight jeder Soundtrack-Sammlung.
KANONENFIEBER: "In der Schule lernen wir, dass Krieg etwas Schlechtes ist. Vom Prager Fenstersturz bis zur Ermordung des Thronfolgers in Sarajevo - Krieg bedeutet immer Gewalt. Wir hören von politischen Spannungen, gewagten Feldzügen und zermürbenden Materialschlachten. Untermauert wird all das von Zahlen, so gewaltig und abstrakt, dass sie beinahe irreal wirken: 17 Millionen Tote allein im Ersten Weltkrieg.
Wenn sich der Pulverdampf vom Schlachtfeld verzogen hat, bleiben nur noch Tote zurück - keine Menschen. Doch wer war der Mann, der erschossen im Granatentrichter liegt? Wer war der kaum 17-jährige Junge, der nach einem Minentreffer im Unterstand erstickte, schreiend nach seiner Mutter? Wer war der Feldwebel, der Fahnenjunker, der Pionier - der einfache Soldat, der innerhalb weniger Sekunden sein Leben und seine Identität verlor? Ein einzelnes Schicksal, das im Schatten des "großen Ganzen" so winzig erscheint, dass es kaum Beachtung findet.
Genau hier setzt Soldatenschicksale an.
Von der Landung der Amerikaner an der Westfront über den erbarmungslosen Winterkrieg im Osten bis hin zu den Kämpfen auf und unter der Wasseroberfläche der Nordsee - es geht um Menschen. Um Stimmen. Um Geschichten, die in Vergessenheit geraten. "Soldatenschicksale" versammelt überarbeitete Fassungen von "Yankee Division" (2022), "Der Füsilier" (2023) und "U-Bootsmann" (2023) sowie zwei neue Stücke, die als "Skagerrak" fungieren.
Skagerrak. Die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs.
Nach jahrelangem Wettrüsten zwischen dem Deutschen Kaiserreich und Großbritannien ist es am 31. Mai 1916 so weit: zwei Großmächte prallen aufeinander. In den Songs "Z-Vor!" und "Heizer Tenner" wird der Untergang des Kleinen Kreuzers SMS WIESBADEN geschildert, erzählt aus der Sicht eines Marinemelders und eines Heizers. Artillerie, Flammen, Maschinenlärm - und mittendrin: zwei Männer, die Teil einer Geschichte werden, die keiner überlebt."
Ltd. CD Mediabook, Ltd. Gatefold LP & LP-Booklet, LP, Digital album.
Die 2011 erschienene, herausragende EP ,What a Pleasure" der Brooklyn-Bedroom-Pop-Pioniere Beach Fossils wird neu aufgelegt. Der Songwriter und Komponist Dustin Payseur hat mit diesem optimistischen Nachfolger des selbstbetitelten Debüts seiner Band eine raffinierte Erkundung verträumter Gitarrenklänge, üppiger Synth-Arrangements und bekennender Songtexte geschaffen. Entstanden ist ,What a Pleasure" aus nächtlichen Jam-Sessions mit seinen Bandkollegen und dem langjährigen Kollaborateur Jack Tatum (Wild Nothing). ,What a Pleasure" erweiterte die Klanglandschaft von Beach Fossils und führte zu einigen der unvergesslichsten Tracks von Payseur. Die EP hat sich nach und nach zu einem Kultklassiker unter den Fans der Band entwickelt, und viele ihrer Songs finden auch heute noch Eingang in die Live-Sets von Beach Fossils.
Nick Jonas meldet sich mit seinem fünften Studioalbum „Sunday Best“ zurück, welches einige von Nicks
bisher offensten Songtexten beinhaltet. Nick kündigte das neue Projekt bei seinem „Sunday Best Brunch“
in Las Vegas an, wo er die neuen Songs zum ersten Mal live aufführte.
Sunday Best ist ab dem 6. Februar 2026 digital wie auch auf CD und farblicher Vinyl erhältlich.
Kein zeitgenössischer Italiener war in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als Instrumentalkomponist so erfolgreich wie Ottorino Respighi mit seinen vierstimmigen symphonischen Gedichten „Fountains Of Rome”,
„Pines Of Rome” und „Feste Romane”. In diesen Werken erlebte die Programmmusik eine großartige
Wiederbelebung. Besonders bemerkenswert ist Respighis Kunst der Instrumentierung, mit der er Orchestermusikern wie Richard Strauss und Maurice Ravel Konkurrenz machte. Er bediente sich einer aus
vielen Quellen destillierten Musiksprache, einer Art „Euro-Impressionismus“, der modernistische Einflüsse
nicht ausschloss.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Der Trompeter Lee Morgan war gerade einmal 19 Jahre alt und stand noch ziemlich am Anfang seiner
langjährigen Zusammenarbeit mit Blue Note Records, als er 1957 sein lebhaft swingendes Album “City
Lights” aufnahm. Wie schon auf seinen vorangegangenen Alben präsentiert der junge Trompeter hier vor
allem Stücke seines Mentors Benny Golson, mit dem er zuvor in der Big Band von Dizzy Gillespie zusammengespielt hatte. Morgan selbst sollte sich erst später als Komponist profilieren.
Nach drei Alben für Prestige Records und einem für Decca debütierte Posaunist Bennie Green 1958 mit
dem wunderbaren Album “Back on the Scene” bei Blue Note, auf dem er seine stilistische Vielseitigkeit
unter Beweis stellte. Mit seinem Quintett präsentiert der für seinen warmen, geschmeidigen Ton bekannte
Posaunist hier ein durch und durch unterhaltsames Programm, dessen Bogen sich von flottem Swing über
Latin-Grooves bis hin zu zarten Balladen spannt.
Kommen Sie mit auf die Reise mit den Masters Of Metal, deren Schicksal es weit nach ihrem zweiten Album war, zu Legenden zu werden.
Anfangs waren sie traurig und kämpften im 1976 noch nach Ruhm und Anerkennung, was sich heute in 2011 ganz anders darstellt und sie nun nach einer erfolgreichen Karriere mit ihrem massiven "Epitaph" eine weltweite Abschiedstournee feiern.
Dieses Album mit dem klassischen Line-Up mit KK. Downing und Glenn Tipton an den Gitarren und im Mittelpunkt mit dem souveränen Sänger Rob Halford, ebnete Judas Priest den Weg als eine der einflussreichsten und manchmal auch umstrittenen Band. Dieses Album der jugendlichen Band enthält neun aufregende Tracks, unter anderem Meilensteine wie "Victim Of Change" und "The Ripper" und natürlich den mächtigen Song "Epitaph".
Supercoole Debüt-7"-Single von Marco Benevento, einem echten Klaviervirtuosen, der schon seit seinem siebten Lebensjahr spielt. Seine Karriere hat ihn schon oft um die ganze Welt geführt, wodurch er eine umfangreiche Diskografie und einen Ruf als gefragter Session-Musiker aufgebaut hat. Leon Michels, Mitbegründer von Big Crown und Grammy-Gewinner, hat Marco zum ersten Mal während der Aufnahmen zum Album ,Adult Themes" von El Michels Affair ins Boot geholt. Seitdem hat er sein Talent in unzähligen Big Crown-Projekten eingebracht. Außerhalb des Labels ist Marcos unverwechselbarer Stil unter anderem auf Alben von Clairo, Kevin Morby und Freddie Gibbs zu hören. Aber genug davon, was er für andere gemacht hat - diese Veröffentlichung zeigt Marco von seiner besten Seite: Er macht sein eigenes Ding und das richtig gut. Die A-Seite ,Frizzante" ist pure Feierlichkeit, eingefangen auf Vinyl, die darauf wartet, von der Nadel befreit zu werden. Es ist ein energiegeladener, gut gelaunter Kracher, bei dem Marco Melodien mit sich selbst über einem unerbittlichen Groove austauscht. Von der ersten Note an zieht dich der mitreißende Topline-Riff in seinen Bann und macht Platz für kaskadenartige Klavierläufe, üppige Bläserarrangements und Schichten von E-Piano und Synthesizern, die die Energie immer weiter steigen lassen. Es gibt keine Pause, keine Entspannung - nur einen richtigen Soul-Jazz-Tanz. Auf der 2. Seite zeigt Marco mit ,Turnadot" eine ganz andere Seite seines Sounds, zusammen mit der italienischen Sängerin Marianne Mirage. Der Song ist eindringlich schön und filmisch und passt perfekt zwischen Portishead und Serge Gainsbourg. Mariannes Gesang schwebt über Marcos perfekt ausgewogenem Arrangement - seine Produktion ist sowohl zurückhaltend als auch ausdrucksstark und macht den Song universell fesselnd, unabhängig davon, ob man Italienisch spricht oder nicht.
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,BMB x OBI II" ist die Fortsetzung der super begehrten Zusammenarbeit zwischen Minnesotas Afro-Psych-Powerhouse Black Market Brass und dem jungen, visionären Talent Obi Original. Beide Seiten zeigen die rohe, hartnäckige Haltung, für die die beiden Künstler einzeln bekannt sind, mit einer Songauswahl, die ein breiteres Spektrum abdeckt als die erste Ausgabe. Obi Original zieht eine direkte Linie zwischen dem Godfather of Soul und dem Vater des Afrobeat und führt das raue 10-köpfige Ensemble auf eine Weise, die an die Bühne von Zaire '74 erinnert. Diese Tracks hauen rein, bleiben heavy und entschuldigen sich nicht dafür. Die A-Seite, ,If I Do My Own", ist Funk. Dieser Track ist schwer auf der Eins und zeigt Obis Bandleitung à la James Brown; wenn man ihn nur tanzen sehen könnte in der Gesangskabine. Gestapelte Blasinstrumente, ein Anführer, der Befehle brüllt, und eine Rhythmusgruppe, die nicht aufhört, führen die Zuhörer ins Land des Get-Down. ,If I Do My Own" ist ein Track, der die Tanzfläche zum Beben bringen wird, mit Bläsern und Gesangshooks, die dir noch lange nach dem letzten Aufruf im Kopf herumschwirren werden. Die B-Seite ,I No Be (Colonizer)" lässt in keiner Weise nach. Mit diesem Song kehrt BMB jedoch zu seinen polyrhythmischen Wurzeln zurück und schafft ein vielfältiges Geflecht aus Zeitgefühl, Metrumkonstruktion und rhythmischer Betonung. Diese Herausforderung wird durch Obis von Ebo inspirierte Texte und Hornmelodien gemeistert, die sich um den Gesang winden, anstatt nur als Hintergrund zu dienen. Kraftvoll, schnörkellos und roh hält sich das Trio nicht zurück, wenn es diesen Rhythmus-Break liefert, der den Song in einen unerbittlichen Four-on-the-Floor-Vamp mit einem auf 11 gedrehten Gitarrensolo verwandelt, das dich aus den Schuhen tanzen lässt.
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"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.
Die LP-Erstauflage kommt als Sub Pop Loser Edition auf Coke-Bottle-transparent-grünem Doppel-Vinyl im Klappcover mit speziellen Innenhüllen und mit Inlay. Die 14 Songs des Albums verteilen sich auf die ersten drei LP-Seiten, denn Seite 4 des Albums enthält ein Etching. Mit "Death Jokes" wendet sich der in New York City lebende Damon McMahon, zum ersten Mal seit der Gründung des Amen Dunes Projekts im Jahr 2006, mit seinen spirituellen Reflexionen und Meditationen von sich selbst ab und wendet sich direkt der Welt zu. Das Album ist auch musikalisch und thematisch eine drastische Wendung, verwurzelt in der elektronischen Musik der Raves und der Rap-Musik, mit der er aufgewachsen ist, von der er sich aber nie vorstellen konnte, dass er sie machen könnte. Durch Samples und Texte wirkt es wie ein vernichtendes elektronisches Essay über Amerikas Kultur der Gewalt, der Dominanz und des zerstörerischen Individualismus. Die Arbeit an "Death Jokes" begann nur wenige Wochen vor der ersten Nachricht von der Pandemie im Winter 2019; sie wurde drei Jahre später abgeschlossen. Die Bedeutung des Albums wandelte sich mit dem Fortschreiten der Pandemie, zunächst als Reflexion über unsere Verbundenheit mit der Form und mit uns selbst, dann als feierliche Anklage gegen die blinden Flecken unserer Kultur, wenn wir falsch urteilen und angreifen, wenn sich Egozentrik und Selbstgefälligkeit als Moral ausgeben. "Death Jokes" ist das erste Album von Amen Dunes seit "Freedom" aus dem Jahr 2018, das von Pitchfork als ein "bestes Album des Jahrzehnts" bezeichnet wurde.
,Warmer Than Gold", das neue Album von Ben Cooks Projekt GUV, ist ein Dokument eines Lebens in der Musik, ein kritischer und feierlicher Reisebericht, ein Versuch, die homogenen und statusbesessenen Zustände der heutigen Welt durch den Einsatz von großen Beats, großen Refrains und Verzerrung zu überwinden. Es ist ein Album, das unterwegs entstanden ist und überall Sinn ergibt. Vor allem aber leitet es mit seiner erweiterten Klangpalette und der Betonung von Breakbeats eine neue Ära eines Künstlers ein, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln. Cook, der zwischen Toronto und England aufgewachsen ist, verfügt über eine angloamerikanische Authentizität, die ihn von der wachsenden Schar von Hardcore-Kids mit Windjacken und Pilzköpfen unterscheidet. Zwei der ersten Konzerte, die er im Alter von 12 Jahren besuchte, waren Oasis und Neil Young. Nach dem Konzert, erinnert er sich, dachte er: ,Ja, ich werde für immer Musik machen." Kurz nachdem er Hardcore und Punk für sich entdeckt hatte, ging es los, zuerst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up, die er 2006 gründete. Er war ein Teil der Underground-Szene, die sich in den 90er Jahren in Kanada Kurz darauf entdeckte er Hardcore und Punk, und schon ging es los, zunächst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up von 2007 bis 2021 - und währenddessen baute er sich ein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire an Soloarbeiten auf, zunächst als Young Governor, dann als Young Guv und jetzt einfach als GUV (,Ich bin nicht mehr so jung, Drei-Buchstaben-Bandnamen sind cool, und ich bin es leid, mit einem Rapper verwechselt zu werden", bemerkt Cook). Warmer Than Gold ist die großformatige Krönung all dieser Stränge. Die Musik des Albums behält den eingängigen Geist von Cooks früheren Alben bei, wie den gefeierten Doppelalben GUVI & II und GUV III & IV, fügt jedoch ein ausgeprägtes rhythmisches Element hinzu, das von klassischem Madchester und Britpop geprägt ist. Es verschmiert und schwebt, es fühlt sich an, als würde man um Mitternacht die Autobahn M1 entlangrasen, angetrieben von einer Dringlichkeit, die in Cooks anderen Werken nicht zu finden ist. Was jedoch von diesen früheren Power-Pop-Veröffentlichungen beibehalten wurde, ist das ausgeprägte Gespür des Künstlers für eingängige Melodien. In Kombination mit einer neuen Produktionssensibilität, die von den Beastie Boys über The Field Mice bis hin zu Primal Scream inspiriert ist, gelingt es Cook, die zentralen lyrischen Themen des Projekts musikalisch zu untermalen: die globale Verflachung der Kultur, das Vergehen der Zeit in der materiellen Welt und die Rolle des Künstlers in all dem.
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,Warmer Than Gold", das neue Album von Ben Cooks Projekt GUV, ist ein Dokument eines Lebens in der Musik, ein kritischer und feierlicher Reisebericht, ein Versuch, die homogenen und statusbesessenen Zustände der heutigen Welt durch den Einsatz von großen Beats, großen Refrains und Verzerrung zu überwinden. Es ist ein Album, das unterwegs entstanden ist und überall Sinn ergibt. Vor allem aber leitet es mit seiner erweiterten Klangpalette und der Betonung von Breakbeats eine neue Ära eines Künstlers ein, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln. Cook, der zwischen Toronto und England aufgewachsen ist, verfügt über eine angloamerikanische Authentizität, die ihn von der wachsenden Schar von Hardcore-Kids mit Windjacken und Pilzköpfen unterscheidet. Zwei der ersten Konzerte, die er im Alter von 12 Jahren besuchte, waren Oasis und Neil Young. Nach dem Konzert, erinnert er sich, dachte er: ,Ja, ich werde für immer Musik machen." Kurz nachdem er Hardcore und Punk für sich entdeckt hatte, ging es los, zuerst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up, die er 2006 gründete. Er war ein Teil der Underground-Szene, die sich in den 90er Jahren in Kanada Kurz darauf entdeckte er Hardcore und Punk, und schon ging es los, zunächst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up von 2007 bis 2021 - und währenddessen baute er sich ein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire an Soloarbeiten auf, zunächst als Young Governor, dann als Young Guv und jetzt einfach als GUV (,Ich bin nicht mehr so jung, Drei-Buchstaben-Bandnamen sind cool, und ich bin es leid, mit einem Rapper verwechselt zu werden", bemerkt Cook). Warmer Than Gold ist die großformatige Krönung all dieser Stränge. Die Musik des Albums behält den eingängigen Geist von Cooks früheren Alben bei, wie den gefeierten Doppelalben GUVI & II und GUV III & IV, fügt jedoch ein ausgeprägtes rhythmisches Element hinzu, das von klassischem Madchester und Britpop geprägt ist. Es verschmiert und schwebt, es fühlt sich an, als würde man um Mitternacht die Autobahn M1 entlangrasen, angetrieben von einer Dringlichkeit, die in Cooks anderen Werken nicht zu finden ist. Was jedoch von diesen früheren Power-Pop-Veröffentlichungen beibehalten wurde, ist das ausgeprägte Gespür des Künstlers für eingängige Melodien. In Kombination mit einer neuen Produktionssensibilität, die von den Beastie Boys über The Field Mice bis hin zu Primal Scream inspiriert ist, gelingt es Cook, die zentralen lyrischen Themen des Projekts musikalisch zu untermalen: die globale Verflachung der Kultur, das Vergehen der Zeit in der materiellen Welt und die Rolle des Künstlers in all dem.
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Als Blackwater Holylight vor drei Jahren ihre Heimatstadt Portland, Oregon, verließen, war es ihr Ziel, der Tristesse des pazifischen Nordwestens und dem beruhigenden Komfort des Vertrauten zu entfliehen. Mit dem Ziel, das sonnigere Klima von Los Angeles zu genießen, fand sich die Band nicht nur in einer wärmeren Umgebung wieder, sondern auch in einer völlig neuen Landschaft - einer ohne Arbeitsplätze, langjährige Freundeskreise und die bequeme Zuflucht alter Gewohnheiten. Und genau hier, unbelastet von der Zufriedenheit der Sicherheit, begann Blackwater Holylight fleißig an ihrem vierten Album ,Not Here Not Gone" zu arbeiten. Wie schon ihre früheren Werke beschäftigt sich ,Not Here Not Gone" mit der Dualität von Licht und Dunkelheit - bedrohliche Riffs bilden das Fundament für betörende Melodien, dichte Wände aus Shoegaze-Gitarren paaren sich mit luftig-leichten Synthesizern, und schwere Themen werden durch sirenenhafte Gesänge vermittelt. Im Laufe des Albums verspürt der Zuhörer mal ein Gefühl der Stärke, mal ein Gefühl der Verletzlichkeit. Wie Schlagzeugerin Eliese Dorsay es beschreibt: ,In einigen Songs sind wir die Raubtiere, in anderen die Beute." Die Gegenüberstellung von Selbstvertrauen und Unsicherheit ist nirgendwo so deutlich zu spüren wie bei einer lebensverändernden Entscheidung, was vielleicht erklärt, warum der Umzug der Band ihr Studium der Kontraste auf ,Not Here Not Gone" zu neuen Höhenflügen intensiviert hat . ,Not Here Not Gone" wurde im Sonic Ranch außerhalb von El Paso, Texas, von Sonny Diperri (Narrow Head, DIIV, Emma Ruth Rundle) aufgenommen, wodurch die Band erneut ihre Komfortzone verlassen und sich an einem Ort isolieren konnte, an dem sie sich ausschließlich auf ihre Kunst konzentrieren konnte. Das Ergebnis ist das Kronjuwel von Blackwater Holylights Diskografie - eine reichhaltige und eindringliche Studie in tonalen Hell-Dunkel-Kontrasten, in der das Licht seinen Weg aus den Schatten findet.
In der Evolutionsbiologie beschreibt der Begriff ,Spandrel" die Merkmale eines Organismus, die nicht fürs Überleben wichtig sind und keinen offensichtlichen Zweck haben. Das Wort kommt aus der Architektur und bezeichnet die dreieckigen Räume in den Ecken eines Bogens: kleine ästhetische Elemente, die für Symmetrie sorgen und Grenzen markieren. Die Musikerin und Sängerin Evita Manji stellt auf ihrem Debütalbum eine undurchsichtige Frage und fragt sich angesichts eines großen Verlusts, welche Teile von uns zum Durchhalten beitragen und welche vielleicht nur Deko sind. Ihre Tracks, die aus den Dämpfen zeitgenössischer Clubmusik, Barock-Pop und experimentellem Sounddesign zusammengesetzt sind, sind für Manji eine Möglichkeit, ihre Beziehung zur Welt im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen zu untersuchen, Kontrollsysteme zu zerlegen und die Vernetzung hervorzuheben. Manji ist seit einigen Jahren eine ätherische Präsenz in der Szene und arbeitet als Soundkünstler und Kreativdirektor mit zahlreichen Künstlern zusammen. Letztes Jahr starteten sie ihre eigene Plattform myxoxym, wo sie zwei Singles aus ,Spandrel?" veröffentlichten und eine ambitionierte Fundraiser-Compilation mit Rainy Miller, Palmistry, Cecile Believe und anderen zusammenstellten, um Geld für den griechischen Tierschutzfonds ANIMA zu sammeln. Manji trat weltweit auf Festivals wie Unsound, Lunchmeat und Rhizom auf, spielte in Clubs in Berlin und London und wurde ausgewählt, die Plattform Shape+ im Jahr 2022 zu vertreten. Diese Erfahrungen fließen in ,Spandrel?" ein und helfen ihnen, ein komplexes künstlerisches Gewebe zu weben, das weit unter die Oberfläche des Daseins blickt und versucht, das Unheil des globalen Klimawandels mit Themen wie Selbstverwirklichung, Liebe und körperlicher Autonomie in Einklang zu bringen. Das Album beginnt mit dem Titeltrack, einer einleitenden Zusammenfassung, die die Zuhörer auf das vorbereitet, was sie gleich hören werden. Manjis Gesang schwingt mit einem eingestöpselten Gefühl kybernetischer Melancholie und filtert die Flut von Rhythmen und harmonischen Themen der Welt zu geschmeidigem, clubtauglichem Pop, der von ihrer fortschrittlichen Klangwelt getragen wird. Von dort aus werden wir in die Traurigkeit des atmosphärischen Klagelieds ,Pitch Black" hineingezogen, einer Meditation über den Tod, die tiefe Bässe unter Schichten von choraler Glückseligkeit versinken lässt und an die Kirche und die Tanzfläche erinnert, ohne die Kraft der beiden gegensätzlichen Elemente zu opfern. Ihre Dunkelheit wird in ,Oil Too Much" von innen nach außen gedrängt, einem Kommentar zur Ölindustrie aus der Perspektive des Tierreichs, der gleichzeitig als neonfarbener Ausdruck der zeitgenössischen Depression dient. Aber in ,Body/Prison" klingt Manji am offensten, spricht ehrlich über die dunkelsten Momente ihres Lebens und gesteht ihre tiefsten Gefühle über sengende, von Trance inspirierte Synthesizer und groteske Percussion. ,Spandrel?" ist ein Album, das Zeit braucht, um sich zu entfalten, und Manjis Themen hallen durch eine Geschichte wider, die älter ist als die Popmusik. Es ist tragisch, romantisch und poetisch und weigert sich entschieden, sich von den drängendsten Themen unserer Zeit abzuwenden.
Gelbes Vinyl, limitiert auf 200 Exemplare. Exklusiv für den Indie-Handel. Kommt mit Texblatt und Downloadcode. Great Resignation! So wird das massenhafte Kündigen von Bullshitjobs während der Corona-Pandemie bezeichnet. Die Verweigerung die eigene Arbeitskraft zu den widrigsten Bedingungen zu verkaufen, wenn es nicht mal zum Leben reicht. Auch wenn man sowieso bald wieder ran muss - nur für einen Moment spüren, die Macht zu haben alles lahm zu legen, hörten einfach alle auf: Wertschöpfung, Broligarchie, Kaufland, Deutschland. pogendroblem haben sich also nochmal zusammengerauft und ein neues Album gemacht. Drei Jahre für ein neues Album? In der Tat: Great Resignation. Oder zu wenig die Brotjobs gekündigt? Und wenn sie die Arbeit so hassen, warum haben sich pogendroblem dann noch weiter in die Musikindustrie reinbegeben? Widersprüche schärfen und aushalten. Ambiguitätstoleranz. Nachdem AWINHSMK Ende 2022 bei Audiolith erschien, ging es für die Band wild hin- und her zwischen Pop-Festivals, Punkbühnen, Preisverleihungen und Solishows für selbstverwaltete Kulturzentren oder gegen die extreme Rechte. Nun der Nachfolger Great Resignation bei Kidnap. Das Schulterklopfen der Kulturförderung darf natürlich auch nicht fehlen. Zwölf Tracks auf 1:22 bis 2:30. Ästhetisch nochmal diversifiziert und dennoch aus einem Guss, entstanden unter Regie von Gregor Hennig im Studio Nord Bremen, gemischt von Daniel Roesberg und gemastert von Christian Bethge. Musikalisch klarer und pointierter als zuvor. Obviously (Post-)Punk, poppige Niedlichkeit, Garage Vibes, bisschen Hamburger Schule, bisschen Kraut, etwas düsterere Gitarren und natürlich Brotschneidemaschine durch FX geballert. Große Resignation! Die große Traurigkeit zieht sich durch die Platte hindurch, auch in den auf den ersten Blick lustigen Liedern. Denn hier sind sich pogendroblem treu geblieben, es geht um absurde Alltagsgeschichten, um Subjektivierung, die nicht mehr zu funktionieren scheint. Um Fragmentierung von Gesellschaft, Arbeitsbeziehungen, der Linken. Wie durch die Zeit der Monster (Antonio Gramsci) navigieren, fragen pogendroblem. Wie weiter machen gegen Faschisierung und Klimakrise? Klar ist: Es kann nicht immer so weitergehen.
Was also geschieht, wenn Paris und Havanna aufeinandertreffen? Die beiden Künstler tauchen tief in die kubanische Tradition ein und spielen zugleich mit klassischen Formen. Dabei rufen sie eine Epoche in Erinnerung, die Roberto nur allzu gut kennt – die des frühen 20. Jahrhunderts, als sich spanische klassische Musik und kubanische Rhythmen vermischten und das entstehen ließen, was später Danzón und Danzonete genannt wurde. Fonseca und Segal fügen dem eine Prise Improvisation hinzu – und damit Moderne.
Man sucht diese Musik nicht, und man hört sie auch nicht, um sie zu analysieren – sie kommt zu einem. Ihre Subtilität überrascht, weil sie in Bildern spricht. Das melodische Wechselspiel kitzelt die Wahrnehmung, zieht einen in die Außenwelt und umhüllt einen, während es zugleich im Inneren weiterlebt. Es ist eine Welt aus Echos und Erinnerungen, ein Wirbel aus Ideen und Gefühlen, die sich ständig erneuern und immer neue Bedeutungen finden.
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz allgegenwärtig scheint – sowohl in der Musikindustrie als auch in unserem Alltag –, erinnert uns diese Musik daran, dass das Geheimnis nicht darin liegt, zu kontrollieren, hinzuzufügen oder die Schöpfung für sich zu beanspruchen, sondern vielmehr darin, zu dekonstruieren, wegzulassen und Raum für Klarheit zu schaffen. Das Geheimnis besteht darin, den kreativen Prozess zu seinem Wesenskern zurückzuführen – Nuit Parisienne à La Havane tut genau das. Es ist ein Album, das nicht um unsere Aufmerksamkeit bittet, keine Rezensionen erwartet und keine Analyse einfordert. Es will gefühlt werden – vielleicht sogar betrachtet – wie eine Abfolge von elf Kurzfilmen, die sich vor unseren Augen entfalten. Es liegt an uns, die Bilder in unserem Geist schweben zu lassen, sie aufzunehmen und schließlich wieder verschwinden zu lassen.
Diese fünftägige Improvisationssession führt uns durch höchst unterschiedliche Genres: von kubanischen Rhythmen verschiedener Epochen über französisches Chanson, klassische Musik, afrikanische Rhythmen bis hin zu östlichen Einflüssen. Sie stellt die Frage: Was wäre, wenn auch die Musik mit den großen Herausforderungen der modernen Welt konfrontiert würde?
Auf ihrem dritten Album bei Oh Boy Records und ihrem fünften seit Beginn ihrer Karriere vor einem Jahrzehnt stellt Emily Scott Robinson erneut ihre Meisterschaft als Performerin und Geschichtenerzählerin unter Beweis. Mit Appalachia - aufgenommen in den Dreamland Recording Studios mit dem Grammy-nominierten Produzenten Josh Kaufman - öffnet sich Robinson für Experimente und singt mit ihrer kristallklaren Stimme über Widerstandsfähigkeit, Liebe, Trauer und Hoffnung. Robinsons Talent ist keine Überraschung - sie ist mittlerweile eine erfahrene Tournee-Künstlerin, sowohl im In- als auch im Ausland. Ihre Alben ,Traveling Mercies" (2019) und ,American Siren" (2021) landeten jeweils ganz oben auf den Jahresendlisten ,Best Country and Americana Albums" des Rolling Stone und ,10 Best Country Albums" von Stereogum. Sie wurde von der Washington Post, Billboard, American Songwriter und No Depression gelobt und erreichte mit ihrem Song ,Let 'Em Burn" Platz 19 der NPR-Liste ,100 Best Songs of 2021". Es war ihre 2020 veröffentlichte Single ,The Time for Flowers", eine Hymne der Hoffnung, die sie zu Hause inmitten der globalen Pandemie aufgenommen hatte, die die Aufmerksamkeit von Oh Boy Records auf sich zog, dem 1981 von John Prine gegründeten Independent-Label. Robinson ergriff die Gelegenheit, sich dem freigeistigen und beliebten Plattenlabel anzuschließen, das das Erbe ihres Helden weiterführt. Robinson ist überzeugt, dass die Songs auf ,Appalachia" die besten sind, die sie je geschrieben hat - sie singt über ihre an Demenz erkrankte Großmutter, einen Saloon voller schillernder Charaktere, in dem nur Bargeld akzeptiert wird, und über ihre Dankbarkeit für das Leben trotz aller Schwierigkeiten. Das Album enthält ein Duett mit dem Grammy-Gewinner John Paul White, das die Liebe feiert, die mit Narben und Alter einhergeht, sowie eine Hymne für alle, die jemals gescheitert sind oder hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. ,Es gibt etwas, das ich bei jeder Platte, die ich mache, tue", sagt sie. ,Ich verwebe ein Gebet darin und bitte darum, dass all diese Songs ihren Weg zu allen finden, die sie brauchen. Ich bitte diese Songs, von Nutzen zu sein, den Menschen zu helfen, Freude zu finden und zu erleben."
Wer auf Hardrock und traditionellen Heavy Metal steht, sollte sich den Namen Wings Of Steel genau merken. Die beiden ersten Alben der amerikanischen Band, »Gates Of Twilight« (2023) und »Winds Of Time« (2025), fanden in der Szene großen Widerhall.
Wings Of Steel nehmen ihren Anfang, als sich Sänger Leo Unnermark und Gitarrist/Bassist Parker Halub beim Musikstudium in Los Angeles über den Weg laufen. Beide verbindet dieselbe Vision und ähnliche musikalische Vorlieben. 2019 beginnen sie, gemeinsam Songs zu schreiben. 2022 erscheint die erste, selbstbetitelte EP von Wings Of Steel.
Wings Of Steel erhalten in der Fachpresse durchweg wohlwollende Kritiken, speziell in Kontinentaleuropa, wo das deutsche Rock Hard den Gesang von Leo Unnermark bewundernd als Kreuzung aus Geoff Tate und Bruce Dickinson beschreibt.
Über High Roller Records erscheint die ursprünglich von der Band in Eigenregie produzierte Debüt-EP mit den Songs „Stormchild“, „Wings Of Steel“, „Rhythm Of Desire“, „Khamsin Riders“ und „Black Out The Street“ nun zum ersten Mal offiziell als internationale Lizenzpressung.
Die ideale Gelegenheit also, um sich mit dem frühen Material dieser herausragenden neuen Band vertraut zu machen.
Voivod wurde 1982 in Jonquière, Quebec, von Sänger Denis „Snake“ Belanger, Gitarrist Denis „Piggy“ D'Amour, Bassist Jean-Yves „Blacky“ Thériault und Schlagzeuger Michael „Away“ Langevin gegründet und nahm eine Reihe von Demos auf, bevor Brian Slagel auf die Band aufmerksam wurde und einen Vertrag mit Metal Blade Records unterzeichnete. Das Ergebnis war das furiose Debütalbum „War And Pain“, das im August 1984 veröffentlicht wurde. Zu dieser Zeit teilten sich alle vier Mitglieder eine Wohnung in Montreal und lebten von 150 Dollar Sozialhilfe pro Woche. Da sie die Schule bereits hinter sich hatten, konnten sie fast jeden Tag proben, was zur Entstehung ihres zweiten Albums „Rrröööaaarrr“ führte. Während der Aufnahme des Albums wurde fast die gesamte Ausrüstung aus dem Proberaum gestohlen. Um Geld aufzutreiben, organisierte die Band zusammen mit ihrem Manager Maurice Richard das legendäre „World War III“-Festival. Dort lernten sie Karl-Ulrich Walterbach kennen, der Voivod davon überzeugte, bei seinem Label Noise Records zu unterschreiben. Nach „Rrröööaaarrr“ von 1986 hieß Voivods zweites Album für Noise „Killing Technology“ und gilt weithin als der größte kreative und klangliche Sprung der Band. Es wurde in West-Berlin unter den wachsamen Augen von Harris Johns aufgenommen und kam 1987 auf den Markt. Weniger hektische Kompositionen wie „Tornado“, „Ravenous Medicine“ oder „Killing Technology“ hoben die Kanadier schnell von ihren Thrash-Zeitgenossen ab. „Rrröööaaarrr„ haben wir mit unserem Tontechniker in einer heruntergekommenen Schule ohne Geld selbst produziert“, erklärt Michael Langevin in dem Buch „Damn The Machine. The Story Of Noise Records“ des amerikanischen Autors David E. Gehlke. „Plötzlich hatten wir ein professionelles Umfeld, ein richtiges Studio mit einem richtigen Produzenten und ein Label, das die Finanzierung sicherstellte. Es ging Schritt für Schritt. Für „Killing Technology“ haben wir vielleicht ein bisschen langsamer gemacht. Wir konnten die Rollen spielen, und es hat viel Abwechslung. Es ist mein Lieblingsalbum und in meinen Ohren die perfekte Mischung aus Thrash, Prog und Hardcore. Es ist definitiv ein entscheidendes Album.“
Mit Lucky Now präsentiert Lande Hekt ihr bislang persönlichstes und musikalisch ausgereiftestes Album. Die britische Indie-Songwriterin, bekannt für ihre ehrlichen Texte und ihren warmen Gitarrensound, verarbeitet Themen wie queere Identität, Hoffnung, Rückkehr und politisches Erwachen. Produziert wurde das Album von Matthew Simms (Wire, It Hugs Back), was dem Sound eine neue Tiefe verleiht - zwischen 80s Twee-Pop, Jangle-Gitarren und modernen Indie-Vibes. Die Songs erzählen von Liebe im Alltag ("Kitchen ii"), Sommernächten voller Hoffnung ("Rabbits") und dem Glück, sich selbst wiederzufinden ("Middle of the Night"). Politisch wird es auf "Circular" und "A Million Broken Hearts", wo Hekt klare Haltung zeigt. Lucky Now ist ein Album über Rückkehr - zu Orten, zu Menschen, zu sich selbst.
Only The Poets melden sich mit „And I’d Do It Again“ zurück, einem mitreißenden Album, das uns daran
erinnert, warum sie eine der vielversprechendsten neuen Popbands Großbritanniens sind. In 14 brillant
produzierten Songs beschäftigen sich die Bandmitglieder Tommy Longhurst, Andrew Burge, Clem Cherry
und Marcus Yates mit Themen wie Liebeskummer, Eifersucht, Reue und Hoffnung.
„Wir sind einfach so stolz auf dieses Album“, sagt Longhurst. „Es ist die bisher beste Darstellung unserer
Band – es steckt viel Selbstreflexion, Wachstum und Entdeckungen darin.“ Das Album enthält alle herausragenden Singles – „I Keep On Messing It Up“, „You Hate
That I’m In Love“, „Emotionally Hungover“ und „Saké“. Produziert wurde es von den Bandmitgliedern
Cherry und Yates zusammen mit DanDlion, gemischt von Lee Smith und gemastert von der Branchenlegende Chris Gehringer.
Rough Trade Records freut sich, das fantastische Debütalbum von Tyler Ballgame ankündigen zu dürfen: For the First Time, Again erscheint am 30. Januar 2026. Mit zwölf Songs, die zwischen Classic Rock, Indie und Americana oszillieren - Ballgame zeigt, wie große Stimmen und starke Melodien Herzen bewegen und Horizonte öffnen können. Die erste Single I Believe in Love, eine hymnische Mischung aus Lennon und Orbison, ist ab sofort mit Video erhältlich - gefilmt von engen Freunden in Ballgames WG. Entstanden am Küchentisch und inspiriert vom Rat seines Produzenten Jonathan Rado ("Schreib den größten Song der Welt"), wurde daraus eine Ode an die Liebe selbst - und an die Narren, die sie macht. Produziert von Jonathan Rado (Foxygen, Weyes Blood, Miley Cyrus) und Ryan Pollie (Los Angeles Police Department), bringt das Album analoge Wärme, akustische Energie und üppige Harmonien zurück - mit Unterstützung von Amy Aileen Wood (Fiona Apple) am Schlagzeug und Wayne Whitaker am Bass. Ballgames Weg hierhin war alles andere als geradlinig: Vom Kellergeschoss in New England über Coverband-Auftritte in Rhode Island bis hin zum mutigen Neustart in Los Angeles. Offenheit, Risiko und der Glaube an sich selbst prägen seine Songs - und werden live zur großen Bühne.
Rough Trade Records freut sich, das fantastische Debütalbum von Tyler Ballgame ankündigen zu dürfen: For the First Time, Again erscheint am 30. Januar 2026. Mit zwölf Songs, die zwischen Classic Rock, Indie und Americana oszillieren - Ballgame zeigt, wie große Stimmen und starke Melodien Herzen bewegen und Horizonte öffnen können. Die erste Single I Believe in Love, eine hymnische Mischung aus Lennon und Orbison, ist ab sofort mit Video erhältlich - gefilmt von engen Freunden in Ballgames WG. Entstanden am Küchentisch und inspiriert vom Rat seines Produzenten Jonathan Rado ("Schreib den größten Song der Welt"), wurde daraus eine Ode an die Liebe selbst - und an die Narren, die sie macht. Produziert von Jonathan Rado (Foxygen, Weyes Blood, Miley Cyrus) und Ryan Pollie (Los Angeles Police Department), bringt das Album analoge Wärme, akustische Energie und üppige Harmonien zurück - mit Unterstützung von Amy Aileen Wood (Fiona Apple) am Schlagzeug und Wayne Whitaker am Bass. Ballgames Weg hierhin war alles andere als geradlinig: Vom Kellergeschoss in New England über Coverband-Auftritte in Rhode Island bis hin zum mutigen Neustart in Los Angeles. Offenheit, Risiko und der Glaube an sich selbst prägen seine Songs - und werden live zur großen Bühne.
Rough Trade Records freut sich, die Veröffentlichung einer neuen Single von Lankum anzukündigen. Ursprünglich für die Tanzshow "Specky Clark" von Oona Doherty im Sadler"s Wells Anfang des Jahres komponiert, ist die Single eine eindringliche, fast übernatürliche Interpretation des Nummer-eins-Hits "Ghost Town" von The Specials aus dem Jahr 1981. "Ghost Town" erscheint als 12"-Vinyl mit einer kunstvollen Gravur auf der B-Seite. Zur Entstehung des Stücks erklärt die Band: "Ghost Town kam unter ungewöhnlichen Umständen zu uns. Oona Doherty, deren Arbeit wir bereits aus dem Video zu Gilla Bands 'Shoulderblades" kannten, erzählte uns von einem neuen Stück über ihren Ururgroßvater, der als Kind nach Belfast geschickt wurde, um bei seinen Tanten in einem Schlachthof zu arbeiten. Sie wollte für eine Halloween-Party-Szene ein Musikstück, das zunächst verschwommen und unkenntlich beginnt und sich dann in den bekannten Song von The Specials verwandelt. Anfangs waren wir zögerlich - ein Ska-Cover war nicht unbedingt unser Stil -, doch schließlich entschieden wir uns, es zu versuchen. Dabei entstand eine spannende Studioerfahrung, in der wir begeistert mit Synthesizern und Drum-Machines experimentierten, um einen rauen 90er-Techno-Sound für das Outro zu schaffen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dankbar, dass Oona uns ermutigt hat, neue Wege zu gehen. Es ist uns eine Ehre, diese ikonische Nummer neu zu interpretieren, deren Themen - städtischer Verfall, wirtschaftliche Not und Frustration der Arbeiterklasse - heute so aktuell sind wie damals."
"When The Wind Forgets Your Name" ist das erste neue Built to Spill -Album seit der Veröffentlichung von "Untethered Moon" aus dem Jahr 2015 und das achte Studioalbum dr langlebigen Band um Mastermind Doug Martsch. Es wurde von Martsch produziert, von Martsch, Lê Almeida, Joao Casaes und Josh Lewis gemischt und von Mell Dettmer gemastert. Das Cover Artwork wurde von dem Comiczeichner Alex Graham (Dog Biscuits; Fantagraphics Books) gestaltet, der auch den fünfzigteiligen Comicstrip für das Klappcover des Albums illustriert hat (erhältlich mit den CD-, LP- und MC-Ausgaben des Albums). Seit 1992 wollte Doug Martsch, Gründer von Built to Spill, dass seine geliebte Band ein gemeinschaftliches Projekt ist, eine sich ständig weiterentwickelnde Gruppe von unglaublichen Musikern, die gemeinsam Musik machen und live spielen. Nach mehreren Alben und EPs auf Independent-Labels stand Martsch von 1995 bis 2016 bei Warner Brothers unter Vertrag. In dieser Zeit nahmen er und seine wechselnden Mitstreiter sechs unbestreitbar großartige Alben auf - "Perfect From Now On", "Keep It Like A Secret", "Ancient Melodies Of The Future", "You In Reverse", "There Is No Enemy", "Untethered Moon". "When The Wind Forgets Your Name" setzt nun die Erweiterung des Built to Spill -Universums auf neue und aufregende Weise fort. Im Jahr 2018 brachten Martschs Glück und seine Intuition ihn mit dem brasilianischen Lo-Fi-Punk-Künstler und Produzenten Le Almeida und seinem langjährigen Mitstreiter Joao Casaes zusammen, beide von der psychedelischen Jazz-Rock-Band ORUA. Als Martsch ihre Musik entdeckte, verliebte er sich sofort in sie und bat sie bei Built to Spill mitzumachen, als er eine neue Begleitband für Auftritte in Brasilien brauchte. Die Auftritte in Brasilien liefen so gut, dass Martsch, Almeida und Casaes beschlossen, 2019 weiter zusammen zu spielen und durch die USA und Europa zu touren. Bei Soundchecks erlernten sie neue Songs, die Martsch geschrieben hatte, und als die Tournee zu Ende war, nahmen sie die Bass- und Schlagzeugspuren in seinem Proberaum in Boise auf. Nachdem sie nach Hause geflogen waren, begann Martsch selbst mit dem Overdubbing von Gitarren und Gesang. Das gemeinschaftliche Abmischen fand während der Pandemie übers Internet statt, in dem die Tracks hin und her geschickt wurden. Herausgekommen ist "When The Wind Forgets Your Name", eine komplexe und schlüssige Mischung aus den unterschiedlichen musikalischen Ideen der Künstler. Neben den poetischen Texten und Themen von Built to Spill sorgen die Experimente und die Liebe zum Detail für ein Album voller einzigartiger, lebendiger und zeitloser Klänge.
Limitierte Loser Edition, gepresst auf "Misty Kiwi Fruit Green" farbiges Vinyl. "When The Wind Forgets Your Name" ist das erste neue Built to Spill -Album seit der Veröffentlichung von "Untethered Moon" aus dem Jahr 2015 und das achte Studioalbum dr langlebigen Band um Mastermind Doug Martsch. Es wurde von Martsch produziert, von Martsch, Lê Almeida, Joao Casaes und Josh Lewis gemischt und von Mell Dettmer gemastert. Das Cover Artwork wurde von dem Comiczeichner Alex Graham (Dog Biscuits; Fantagraphics Books) gestaltet, der auch den fünfzigteiligen Comicstrip für das Klappcover des Albums illustriert hat (erhältlich mit den CD-, LP- und MC-Ausgaben des Albums). Seit 1992 wollte Doug Martsch, Gründer von Built to Spill, dass seine geliebte Band ein gemeinschaftliches Projekt ist, eine sich ständig weiterentwickelnde Gruppe von unglaublichen Musikern, die gemeinsam Musik machen und live spielen. Nach mehreren Alben und EPs auf Independent-Labels stand Martsch von 1995 bis 2016 bei Warner Brothers unter Vertrag. In dieser Zeit nahmen er und seine wechselnden Mitstreiter sechs unbestreitbar großartige Alben auf - "Perfect From Now On", "Keep It Like A Secret", "Ancient Melodies Of The Future", "You In Reverse", "There Is No Enemy", "Untethered Moon". "When The Wind Forgets Your Name" setzt nun die Erweiterung des Built to Spill -Universums auf neue und aufregende Weise fort. Im Jahr 2018 brachten Martschs Glück und seine Intuition ihn mit dem brasilianischen Lo-Fi-Punk-Künstler und Produzenten Le Almeida und seinem langjährigen Mitstreiter Joao Casaes zusammen, beide von der psychedelischen Jazz-Rock-Band ORUA. Als Martsch ihre Musik entdeckte, verliebte er sich sofort in sie und bat sie bei Built to Spill mitzumachen, als er eine neue Begleitband für Auftritte in Brasilien brauchte. Die Auftritte in Brasilien liefen so gut, dass Martsch, Almeida und Casaes beschlossen, 2019 weiter zusammen zu spielen und durch die USA und Europa zu touren. Bei Soundchecks erlernten sie neue Songs, die Martsch geschrieben hatte, und als die Tournee zu Ende war, nahmen sie die Bass- und Schlagzeugspuren in seinem Proberaum in Boise auf. Nachdem sie nach Hause geflogen waren, begann Martsch selbst mit dem Overdubbing von Gitarren und Gesang. Das gemeinschaftliche Abmischen fand während der Pandemie übers Internet statt, in dem die Tracks hin und her geschickt wurden. Herausgekommen ist "When The Wind Forgets Your Name", eine komplexe und schlüssige Mischung aus den unterschiedlichen musikalischen Ideen der Künstler. Neben den poetischen Texten und Themen von Built to Spill sorgen die Experimente und die Liebe zum Detail für ein Album voller einzigartiger, lebendiger und zeitloser Klänge.
Die italienische Singer-Songwriterin Marta Del Grandi veröffentlicht Ende Januar 2026 ihr neues Album Dream Life bei Fire Records, ihre erste neue Musik seit dem raffinierten, hingebungsvollen Pop ihres Albums Selva aus dem Jahr 2023. Del Grandi kehrt mit einem Album zurück, das in einem Feld der Träume spielt, einer multidimensionalen Panoramaaufnahme, unterbrochen von gelassener Desillusionierung, die musikalische Grenzen überschreitet, während persönliche Hoffnungen und Sehnsüchte gegen die Weite der Sterne und darüber hinaus geworfen werden. Das Album beginnt mit ,Antarctica", einem Song, der sich mit dem ethischen Dilemma der Welt auseinandersetzt und uns mit einem Riff, das an Talking Heads in ihrer Blütezeit erinnert und mit abstrakten Phrasierungen à la Laurie Anderson durchsetzt ist, aus unserer Komfortzone reißt. ,Neon Lights" unterstreicht diese Stimmung, geht jedoch auf einer persönlicheren Ebene darauf ein. Die verzerrten Gitarren und der wandernde Bass bieten einen härteren Einblick in rebellische Selbstfindung, eingebettet in einen symphonischen Klangteppich. Weiter in ,Dream Life" ist ,Alpha Centauri" ein eindringliches, introspektives Stück Pop-Magie, das Martas wunderschöne Stimme in Nostalgie für die Teenagerzeit schwelgen lässt und ihr inneres Kind wiederentdeckt, während eine entfernte Tuba eine Gegenmelodie trägt. Der Titeltrack untersucht den Quantensprung zwischen Realität und unseren Träumen und Ambitionen und bildet einen Kontrapunkt zu ,Shoe Shaped Cloud" und seiner grüblerischen Untersuchung einer gescheiterten Beziehung, die von einer schmerzerfüllten Stimme vorangetrieben wird, die an Radiohead in ihrer zerbrechlichsten Phase erinnert. Das Album spiegelt das wachsende Bewusstsein wider, dass wir die Zukunft oder das Ergebnis unserer Pläne nicht vollständig kontrollieren können. Dieser rote Faden zieht sich durch das gesamte Album, eine Reise, die poetisch, ironisch und tief in der Gegenwart verwurzelt ist. ,Mein vorheriges Album Selva hatte einen poetischen und bukolischen Charakter - in meinem Kopf kann ich mir jeden Song als Ölgemälde vorstellen - Dream Life hat einen zeitgemäßeren Ansatz, mit Texten, die politische und soziale Themen berühren, einer expliziteren persönlichen Erzählweise und einem klareren Pop-Sound. Es ist eher wie ein Fotobuch, klarer und detaillierter." - Marta Del Grandi Limitiertes, goldfarbenes Vinyl, bedruckte Innenhülle, mit DLC oder Digi-Sleeve CD.
Ihr 2025 erscheinendes Album »The Darkest Place I've Ever Been« verspricht schon im Voraus, ihr bisher ehrgeizigstes und persönlichstes Projekt zu werden. Es taucht tiefer in die Selbstbeobachtung ein und behält dabei die rohe Intensität bei, die die Fans lieben gelernt haben. Mit unermüdlichen Tourneen über Kontinente und Auftritten bei großen Festivals haben sich Landmvrks einen Ruf für ihre rasanten Live- Shows aufgebaut, die das Publikum atemlos zurücklassen. Während sie sich auf dieses nächste Kapitel vorbereiten, beweisen sie weiterhin, warum sie eine treibende Kraft im modernen Metalcore sind, und führen ihr Genre in mutiges und unerforschtes Terrain.
Rote splatter Vinyl. Nach über 16 Monaten ohne frische Musik sind KAFFKIEZ zurück und kündigen direkt ein neues Album für den 30.01.2026 an. Noch vor 5 Jahren waren die Shows dieser Band nur von Freunden & Verwandten besucht. Mittlerweile finden die Familientreffen der Rosenheimer Bande in großen Hallen statt und die ansteckende Leichtigkeit der Band verbindet weit über ihre Musik hinaus. Wie die Nachbarsjungs, mit denen man immer noch gerne eine Runde um den Block dreht, stehen KAFFKIEZ für eine durchdringende Befreiung von Alltagslasten und ein Augenzwinkern, das die Sorgen auf morgen vertagt. Die Jungs der Band machen klar, um was es ihnen geht. WIR. Ein Album das Zusammenhalt und Gemeinschaft durch und über die Musik hinaus manifestiert. Eine Einladung an alle Fans von lebenshungrigen Gefühlen, langen Sommerabenden und treibender Leichtigkeit. Wer schon länger Teil der KAFFKIEZ Family ist, wird sich über die gut bekannten und unaufhaltsam nach vorne marschierenden Rhythmen & die schrammelnden Gitarren direkt abgeholt fühlen. Doch der Sound des kommenden & dritten Studioalbums der Band hat an Druck und Kraft gewonnen. Elemente wie Bläser und Synths strecken die Hände in neue Richtungen aus ohne zu vergessen, wo sie herkommen. Ein Familienausflug der Extraklasse.
Gary Numans zweites Studioalbum "Telekon" wurde 1980 veröffentlicht und war sein drittes Album in Folge, das Platz #1 der britischen Charts erreichte. Gary bezeichnet dieses Album - zusammen mit seinen beiden Vorgängern, "Replicas" von Tubeway Army und seinem Solo-Debütalbum "The Pleasure Principle" - als die "Maschinen-Phase" seiner Karriere. Obwohl es schwierig war, an die vorherigen Veröffentlichungen anzuknüpfen, erwies sich "Telekon" als äußerst einflussreich. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern enthält "Telekon" viele Gitarren, dazu Streicher und üppige Synthesizer-Klänge. Trent Reznor gab an, das Album während der Entstehung von "Pretty Hate Machine" täglich gehört zu haben. Diese erweiterte Deluxe-Edition enthält vier unveröffentlichte Tracks, darunter: "Like A B-Film", ein unvollendeter Song aus den "Telekon"-Sessions sowie drei frühere Versionen der Songs "Please Push No More", "Aircrash Bureau" und "I"m An Agent". Die 45th Anniversary Editions von "Telekon" wurden von Geoff Pesche in den Abbey Road Studios neu gemastert. Das Artwork stammt von Michael Speed (Beggars), der bereits mehrfach mit Gary an seinen Reissues gearbeitet hat. Alle Editionen enthalten dieselbe Tracklist.
Gary Numans zweites Studioalbum "Telekon" wurde 1980 veröffentlicht und war sein drittes Album in Folge, das Platz #1 der britischen Charts erreichte. Gary bezeichnet dieses Album - zusammen mit seinen beiden Vorgängern, "Replicas" von Tubeway Army und seinem Solo-Debütalbum "The Pleasure Principle" - als die "Maschinen-Phase" seiner Karriere. Obwohl es schwierig war, an die vorherigen Veröffentlichungen anzuknüpfen, erwies sich "Telekon" als äußerst einflussreich. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern enthält "Telekon" viele Gitarren, dazu Streicher und üppige Synthesizer-Klänge. Trent Reznor gab an, das Album während der Entstehung von "Pretty Hate Machine" täglich gehört zu haben. Diese Deluxe Expanded Edition ist ein doppelte Rainbow Sparkle-Vinyl-LP mit vier bislang unveröffentlichten Tracks, darunter ein noch nie gehörter Gary-Numan-Song aus den Album-Sessions mit dem Titel "Like A B-Film". Diese Deluxe-Edition enthält außerdem eine Replika des originalen 12-seitigen Tourhefts von 1980.
Auf ihrem Debütalbum ist eine lange Liste von Elite-Musikern aus der Daptone-Familie zu hören, die alle mit ihrem Talent dazu beigetragen haben, Pazners kreative Vision zu verwirklichen. Das Album wurde mit großem Beifall aufgenommen und erlangte schnell den Ruf als eines der besten Instrumental-Soul-Alben des Jahrzehnts – mit Rezensionen von Pitchfork, American Songwriter, Brooklyn Vegan, Rolling Stone u.v.a.. Im digitalen Bereich wurde das Projekt durch ein unglaublich starkes organisches Wachstum bei den DSPs unterstützt, wobei die Streaming-Zahlen alle Erwartungen übertrafen und es zu einem Durchbruchserfolg sowohl für Daptone als auch für Pazner machten. Nach dem Erfolg seines Debütalbums verbrachte Pazner die nächsten Jahre damit, den musikalischen Kosmos zu erkunden – er schrieb Songs mit Lee Fields und begleitete ihn als Keyboarder auf Tournee. In dieser Zeit gründete er auch eine Familie. Diese Reihe von einschneidenden Lebensereignissen bereitete den Boden für das kommende Album „In Search of a Revival“ (Daptone Records).
Dieses Mal, ganze 10 Jahre nach der Veröffentlichung des selbstbetitelten Debütalbums, komponierte, arrangierte und produzierte Pazner das gesamte Album selbst. Mit einer Mischung aus Musikern, die bereits auf dem Debüt zu hören waren, sowie einer Handvoll Freunden und Mitwirkenden, die er auf seiner musikalischen Reise kennengelernt hat, bildete er ein 17-köpfiges Ensemble aus den besten Musikern der Szene. Während „The Olympians“ stark vom klassischen Soul-Stil von Curtis Mayfield und James Brown beeinflusst war, lehnt sich „In Search of a Revival“ an die goldene Ära der Wrecking Crew, die üppigen Texturen der Gold Star Studios, Vintage-Filmmusik und die eher unbekannten Ecken der cineastischen Klanglandschaften an. Von den kaskadenartigen Harfenklängen, die „Sirens of Jupiter“ eröffnen, bis hin zur treibenden Horns von „Sagittarius By Moonlight“ liefern The Olympians einen ganz eigenen neuen Sound: einen alten Traum vom fernen Griechenland, gemalt in üppigen, filmischen Arrangements über harten Rhythmen. In Search of a Revival ist auf dem besten Weg, ein weiterer Daptone-Klassiker zu werden – ein Album, das nicht nur die Traditionen des Instrumental-Soul würdigt, sondern auch einen kühnen neuen Standard für das Genre in den kommenden Jahren setzt.
Auf ihrem Debütalbum ist eine lange Liste von Elite-Musikern aus der Daptone-Familie zu hören, die alle mit ihrem Talent dazu beigetragen haben, Pazners kreative Vision zu verwirklichen. Das Album wurde mit großem Beifall aufgenommen und erlangte schnell den Ruf als eines der besten Instrumental-Soul-Alben des Jahrzehnts – mit Rezensionen von Pitchfork, American Songwriter, Brooklyn Vegan, Rolling Stone u.v.a.. Im digitalen Bereich wurde das Projekt durch ein unglaublich starkes organisches Wachstum bei den DSPs unterstützt, wobei die Streaming-Zahlen alle Erwartungen übertrafen und es zu einem Durchbruchserfolg sowohl für Daptone als auch für Pazner machten. Nach dem Erfolg seines Debütalbums verbrachte Pazner die nächsten Jahre damit, den musikalischen Kosmos zu erkunden – er schrieb Songs mit Lee Fields und begleitete ihn als Keyboarder auf Tournee. In dieser Zeit gründete er auch eine Familie. Diese Reihe von einschneidenden Lebensereignissen bereitete den Boden für das kommende Album „In Search of a Revival“ (Daptone Records).
Dieses Mal, ganze 10 Jahre nach der Veröffentlichung des selbstbetitelten Debütalbums, komponierte, arrangierte und produzierte Pazner das gesamte Album selbst. Mit einer Mischung aus Musikern, die bereits auf dem Debüt zu hören waren, sowie einer Handvoll Freunden und Mitwirkenden, die er auf seiner musikalischen Reise kennengelernt hat, bildete er ein 17-köpfiges Ensemble aus den besten Musikern der Szene. Während „The Olympians“ stark vom klassischen Soul-Stil von Curtis Mayfield und James Brown beeinflusst war, lehnt sich „In Search of a Revival“ an die goldene Ära der Wrecking Crew, die üppigen Texturen der Gold Star Studios, Vintage-Filmmusik und die eher unbekannten Ecken der cineastischen Klanglandschaften an. Von den kaskadenartigen Harfenklängen, die „Sirens of Jupiter“ eröffnen, bis hin zur treibenden Horns von „Sagittarius By Moonlight“ liefern The Olympians einen ganz eigenen neuen Sound: einen alten Traum vom fernen Griechenland, gemalt in üppigen, filmischen Arrangements über harten Rhythmen. In Search of a Revival ist auf dem besten Weg, ein weiterer Daptone-Klassiker zu werden – ein Album, das nicht nur die Traditionen des Instrumental-Soul würdigt, sondern auch einen kühnen neuen Standard für das Genre in den kommenden Jahren setzt.
Spotlights veröffentlichen am 21. November über Ipecac Recordings ,Rarities", eine remasterte Zusammenstellung von neun frühen und seltenen Titeln aus der gesamten Diskografie der Band. ,Rarities" zeichnet die Entwicklung der Band nach, von ihrer Debütsingle bis hin zu herausragenden Titeln aus ihrer EP ,Séance" aus dem Jahr 2023. Nach ihrem Umzug von San Diego nach New York im Jahr 2013 veröffentlichte die Band 2015 ihre erste EP ,Demonstration". Darauf folgten die EP ,S San Diego nach New York zog, veröffentlichte die Band 2015 ihre erste EP ,Demonstration". Es folgten die EP ,Spiders" und ihr Debütalbum ,Tidals" im Jahr 2016 - Veröffentlichungen, die die Aufmerksamkeit von Künstlern wie Deftones, Shiner, If These Trees Could Talk auf sich zogen und schließlich zu ihrer Unterzeichnung bei Ipecac Recordings führten. Nach einem Jahrzehnt voller Veröffentlichungen reflektiert die Band nun über diese Songs, die alle zum ersten Mal auf Vinyl erscheinen.
"Ballad of a Small Player" ist eine der großen Veröffentlichungen von Netflix im Jahr 2025. Der Film mit Colin Farrell erzählt die Geschichte von Brendan Reilly, einem in Ungnade gefallenen irischen Finanzier, der sich als der aristokratische "Lord Doyle" ausgibt und in Macau lebt, nachdem er vor seinen Finanzverbrechen im Vereinigten Königreich geflohen ist. Reilly wechselt zwischen Hotels und Kasinos, während seine Abhängigkeit von Alkohol und Glücksspiel wächst.
Die Musik für diesen Film wurde von Volker Bertelmann komponiert, einem der bekanntesten zeitgenössischen Filmkomponisten. Nach "Conclave" und "All Quiet on the Western Front" ist dies die dritte Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten und dem Regisseur Edward Berger. Bertelmann verleiht dem Film eine angespannte, paranoide Atmosphäre, die die Welt von Brendan Reilly perfekt einfängt.
"Ballad of a Small Player" ist auf Translucent Red Vinyl erhältlich und enthält eine Beilage.
HEAVYSAURUS, das ist Metal für die ganze Familie. Vom Wacken:Open:Air bis ins Kinderzimmer - vier Dinos und ein Drache erobern mit ihrer Musik ganz Deutschland. Die Mission: Metal und damit Musik Kindern näher zu bringen - und zwar mit Herz, jeder Menge Riffs und Haltung. Mit dem neuen Album "Metal", das am 30.01.2026 erscheint, haben Heavysaurus einmal mehr bewiesen, dass es keine Altersgrenze braucht, um ein waschechter Headbanger zu sein!
"Metal" ist mittlerweile das 4. Heavysaurus-Album und hier ist der Albumtitel Programm, denn jeder Song der insgesamt 15 Tracks ist ein kleines musikalisches Abenteuer und macht es sich zur Aufgabe Metal für alle Generationen zu öffnen. Ob Heavysaurus ihrem Publikum von 3- bis 11-Jährigen von Irosauriern, karibischen Rock-Haien oder Baumhaus-Abenteuern erzählen - eines ist sicher: die Liebe zum Detail, der große Respekt vor dem Genre selbst und das gepaart mit einer guten Portion augenzwinkerndem Humor.
Mit "Eon of Obscenity" erreicht die texanische Brutal-Death-Metal-Band STABBING neue Höhen der klanglichen Vulgarität. Das Album ist gespickt mit unerwarteten Momenten verdrehter Technizität und sinneszerstörender Kraft. Das Debüt des Quartetts beim Label Century Media übertrifft, überrollt und vernichtet die Konkurrenz gänzlich. Mit Tracks wie "Inhuman Torture Chamber" nimmt Sängerin Bridget Lynch ihren Platz als eine der kraftvollsten und markantesten Stimmen des Genres ein und macht ihrem ehemaligen Tourkollegen Ricky Meyer von Suffocation mit dem Track "Nauseating Composition" ordentlich Konkurrenz. Nachdem sie sich in der Underground-Szene einen Namen gemacht haben, mit Sanguisugabogg und 200 Stab Wounds (u. a.) auf Tournee waren und beim Maryland Deathfest und Milwaukee Metalfest bahnbrechende Auftritte geliefert haben, setzen STABBING neue Maßstäbe in Sachen Brutalität - und legen ohne Kompromisse noch eine Schippe drauf.
„Zuversicht“, das jetzt erscheinende fünfzehnte Album des laut Crescendo „klanggenialen Trompeters und Ausnahmekomponisten“ Nils Wülker, strahlt die Lebensenergie des Titels aus – in vielfacher, wunderbarer Hinsicht. Die elf Eigenkompositionen, eingespielt im Quartett mit den Jazz-Stars Aaron Parks (Grammy-Gewinner an der Seite von Terence Blanchard oder Joshua Redman) am Piano, Linda May Han Oh am Kontrabass (Grammy-Gewinnerin, u.a. mit Pat Metheny oder Kenny Barron zu hören) und dem laut Jazz Magazine „Drummer seiner Generation“ Greg Hutchinson, drängen den ECHO-Gewinner und Top Ten-Jazzer Nils Wülker bewusst aus seiner Komfortzone in eine schöne, neue Klangwelt. Wülkers Personalsound ist eindringlich und unverkennbar, das Ergebnis dennoch überraschend. Gemeinsam haben die Vier in nur dreieinhalb Tagen voll gemeinschaftlicher Schaffenskraft in den legendären Hansa Studios in Berlin (U2, David Bowie, Depeche Mode u.a.) ein Album geschaffen, das gleichermaßen zeitgemäß wie richtungsweisend ist – und in seinen starken Melodien und dem sagenhaften Interplay voll Zuversicht.
Das Resultat spricht für sich: „Zuversicht“ ist ein sehr organisches, in jeder Note lebendiges Album, dem die Kompositionen des Leaders in Kombination mit der kreativen Zusammenarbeit der drei weiteren Bandmitglieder enorme Größe und Eleganz verschaffen, eine immer wieder überwältigende Energie. Auch live auf Tour wird die Besetzung des Albums zu erleben sein – mit Nils Wülker an der Seite von Linda May Han Oh, Greg Hutchinson und anfangs, aufgrund von Termingründen, mit keinem Geringeren als Omer Klein am Piano. Gute Gelegenheiten, Nils Wülkers spontan entwickelte neue Stücke und die traditionsreiche, moderne Klangwelt dieser Musik unmittelbar zu erleben.
Biblische Motive macht Vibrafonist Joel Ross zum Thema seines fünften Blue-Note-Albums, mit einem
erweiterten Set-Up seiner Band Good Vibes, feat. Josh Johnson (Alto-Sax), Maria Grand (Tenor-Sax),
Jeremy Corren (Piano), Kanoa Mendenhall (Bass) und Jeremy Dutton (Drums). Die Botschaft von Liebe
und Hoffnung vermitteln sie mit spirituellem, groovendem Jazz.
Das Album vereint die Komplexität früherer Alben des Vibraphonisten mit der Direktheit und Zugänglichkeit
seiner späteren Werke und kreiert so einen neuen, unverkennbaren „Joel-Ross-Sound“. Es erscheint, nachdem er sich in den letzten Jahren intensiv mit den theologischen und historischen Dimensionen seines
Glaubens auseinandergesetzt hat. Indem er einige seiner älteren, unveröffentlichten Kompositionen neu
interpretiert und im Lichte neuer Erfahrungen betrachtet, schuf er ein Album, das mehr denn je von seiner
Persönlichkeit offenbart. „Dies ist wohl das bisher mutigste Beispiel dafür, wie ich versuche, die biblische
Botschaft zu verkünden und gleichzeitig meinen Wurzeln Tribut zu zollen“, erklärt er.
Forked tongue stuffed deep in their cheek and rubber baby masks stretched over their heads, Ty & the Muggers bottle the free spirits of the Emotional Mugger tour, then heave them into the audience on this stomping BBC performance from 2016. Gloriously guttural and blown-out sonics support Ty"s all-to-the-wall vocal performances on every song. "LIVE" "AT" "THE" "BBC" puts the "sick" back into "satiric" and the "the fuh!?!" back into "FUN!". One side has all the music, the other side"s got a rendering of the babyman mask that"s haunted so many punters over long nights of the soul since then.
36 Jahre nach dem Fall der Mauer, präsentieren Dirk Zöllner (Die Zöllner) und Manuel Schmid (Stern-Combo Meißen) die schönsten Balladen aus dem
Land vor unserer Zeit. Keine Nostalgie Show, sondern Pflege eines hochwertigen Kulturerbes. Ein opulentes klangliches Erlebnis mit zwei Sängern,
zwei Klavieren, Saxophon, Gitarre. Lieder von Lift, Karat, Biege, Bartzsch, Bicking und Lakomy. Sänger und Pianist Manuel Schmid sorgt auch mit
eigenen Alben in der deutschsprachigen Musikszene für Aufsehen und hat 2024 mit der EP „Die Himmelsscheibe von Nebra“ die Stern-Combo Meißen
wieder in aller Munde gebracht. Saxophonist Marek Arnold ist in der internationalen Progressive-Rock Szene längst eine feste Größe und hat
gemeinsame Alben mit Steve Hackett (GENESIS), Jon Anderson (YES) oder Derek Sherinian (DREAM THEATER) veröffentlicht. Das vorliegende
Konzertmitschnitt wurde von ihm bearbeitet und gemixt. Sänger Dirk Zöllner und der Pianist André Gensicke arbeiten seit November 1987 zusammen
und gründeten im Juni 1988 ihre Bigband „Die Zöllner“. Sechzehn Alben erschienen in den vergangenen 35 Jahren. Zöllner veröffentlichte außerdem
vier Bücher und engagiert sich als Kolumnist der „Freien Presse“ für einen friedvollen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Raue und das Weiche,
das Improvisierte und das Klare – schon mehrfach kam es zur Symbiose der sehr unterschiedlichen Stimmen von Dirk Zöllner und Manuel Schmid. In
Zeiten von Corona veröffentlichten die beiden ein Wohnzimmerkonzert mit besagtem Liedgut. 2024 wurde die Symbiose nun live erlebbar und als
Mitschnittfestgehalten.
Moanin’ in the Moonlight, Wolfs erstes Langspielalbum aus dem Jahr 1958, versammelte ein Dutzend
Singles, die er im Laufe des vorangegangenen Jahrzehnts aufgenommen hatte, darunter die Favoriten
„Smokestack Lightnin’“, „Evil“ und „How Many More Years“.
Holen Sie sich den Sound des größten Blues-Labels Amerikas in High Fidelity mit der Chess Records 75th
Anniversary Series nach Hause. Diese audiophilen Neuauflagen klassischer Alben und Compilations aus der
Chess-Diskografie wurden von den originalen Analogbändern remastert und bei Quality Record Pressings
(QRP) auf 180-Gramm-Vinyl gepresst. Jede Platte ist in einer Tip-On-Gatefold-Hülle aus hochwertigem
Karton verpackt.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Albumklassikers "Thick As A Brick" erscheint am 30. März 2012 eine Fortsetzung zum Originalalbum mit dem Titel "Thick As A Brick 2".
1972 hatte Ian Anderson mit dem Jethro-Tull-Album "Thick As A Brick" einen Klassiker des Progressive Rock aufgenommen. Im Mittelpunkt der Songtexte stand die fiktive kindliche Hauptfigur Gerald Bostock. Das Album avancierte zum Spitzenreiter in den Billboard Charts und zu einem beachtlichen Erfolg in etlichen anderen Ländern.
Vierzig Jahre später: Was würde Gerald Bostock, der nun 50 Jahre alt wäre, heutzutage machen? Wie wäre es ihm in all der Zeit ergangen? Der "zweite" Teil des Albumklassikers zieht die unterschiedlichsten Möglichkeiten in Betracht, was aus dem frühreifen Schuljungen Gerald Bostock hätte werden können, welche Wege er hätte einschlagen können. In den diversen Songs nimmt die Hauptfigur verschiedene Alter Egos an, um die Vielzahl der möglichen Wendungen zu verdeutlichen, die Schicksal und Zufall in einem Leben bereit halten. So illustrieren die Songs nicht nur Geralds Leben, sondern auch die Entwicklungen unserer eigenen Biographien, die nicht selten durch zufällige Begegnungen und Eingriffe völlig neue Wendungen annehmen, auch wenn sie manchmal zunächst noch ganz nichtig und unbedeutend erscheinen.
Ian Anderson über sein neues Album: "Wenn unsere Generation auf ihr Leben zurückblickt, überkommt sie sicherlich gelegentlich dieser 'Was wäre wenn'-Moment. Wären wir, wie Gerald, statt dem, was wir sind, vielleicht Prediger, Soldat, Penner, Geschäftsinhaber oder Finanztycoon geworden? Und all jene, die der Generation des Internet und der sozialen Netzwerke angehören, mögen darüber sinnieren, was mit den unzähligen Möglichkeiten ist, die sich bei jeder Gelegenheit anzubieten scheinen."
Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird Ian Anderson erstmals seit 1972 "Thick As A Brick" gemeinsam mit seinen Bandkollegen John O'Hara (Keyboards), David Goodier (Bass), Florian Opahle (Gitarre) und Scott Hammond (Schlagzeug) - sowie einigen musikalischen Gästen - in kompletter Länge live spielen. Zudem präsentieren Ian Anderson und seine Band im zweiten Teil der Show auch die Fortsetzung des Albumklassikers live.
Backyard Babies wurde 1987 in Nässjö gegründet und kann mit Fug und Recht als Schwedens einflussreichste Glam-Punk-Band bezeichnet werden. Zwischen 1994 und 2019 veröffentlichten sie acht Studioalben, darunter 2001 das Album "Making Enemies Is Good".
2001 kannten sich die Backyard Babies bereits mit Verstärkern und Mikrofonen aus, aber so richtig in Fahrt kamen sie erst mit der Veröffentlichung von "Making Enemies Is Good". Mit "Brand New Hate", "Heaven 2.9" und "The Clash" gewann das Album der einflussreichen schwedischen Glam-Punk-Hardrocker ihren ersten schwedischen Grammy. Zur Unterstützung des Albums gingen sie mit Motörhead auf Tour, was angesichts der Energie absolut perfekt passte.
Spotlights veröffentlichen am 21. November über Ipecac Recordings ,Rarities", eine remasterte Zusammenstellung von neun frühen und seltenen Titeln aus der gesamten Diskografie der Band. ,Rarities" zeichnet die Entwicklung der Band nach, von ihrer Debütsingle bis hin zu herausragenden Titeln aus ihrer EP ,Séance" aus dem Jahr 2023. Nach ihrem Umzug von San Diego nach New York im Jahr 2013 veröffentlichte die Band 2015 ihre erste EP ,Demonstration". Darauf folgten die EP ,S San Diego nach New York zog, veröffentlichte die Band 2015 ihre erste EP ,Demonstration". Es folgten die EP ,Spiders" und ihr Debütalbum ,Tidals" im Jahr 2016 - Veröffentlichungen, die die Aufmerksamkeit von Künstlern wie Deftones, Shiner, If These Trees Could Talk auf sich zogen und schließlich zu ihrer Unterzeichnung bei Ipecac Recordings führten. Nach einem Jahrzehnt voller Veröffentlichungen reflektiert die Band nun über diese Songs, die alle zum ersten Mal auf Vinyl erscheinen.
CRO ist ein Phänomen und hat es geschafft dabei ein Phantom zu bleiben. Deutschlands erfolgreichster
Raopper ist ein „Superstar Inkognito“. Obwohl inzwischen jeder etwas über ihn zu berichten hat, weiß
man relativ wenig über den Ausnahmekünstler. Vom Beginn an seiner Karriere trägt er eine Maske um
unerkannt zu bleiben. Seine Kunst soll im Vordergrund stehen, nicht seine Person.
Für sein drittes Studioalbum hat sich CRO zurückgezogen und eine Auszeit gegönnt. Er hat alles was
seit der Veröffentlichung von EASY passiert ist versucht zu verarbeiten. CRO geht ins Studio und stellt
sich der Herausforderung seiner selbst gerecht zu werden. Er macht aus der Not eine Tugend und arbeitet
mit dieser neuen Energie. Er beschäftigt sich mit der Vergänglichkeit und stellt sich die Frage worauf es
im Leben wirklich ankommt und was am Ende bleibt. Während diesem Prozess entsteht die Single “Unendlichkeit” und ist tiefer als alles was er bisher produziert hat. Die Songs auf tru. fügen sich zu CROs
coming of Age Album zusammen: Sein eigenes, kleines „808s and heartbreak“ und der erste offzielle Blick
hinter die Maske.
Im Anschluss an die CRONICLES Tour 2025 ist „tru.“ jetzt endlich wieder auf weißem Vinyl erhältlich!
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Alan Vegas selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum kam 1980 raus, zur gleichen Zeit, als Suicide ihr zweites Album "Suicide: Alan Vega and Martin Rev" veröffentlichten. Während Suicides Plattenlabel ZE Records das Duo in Richtung eines synthetischen Disco-Sounds drängen wollte, der von Moroders Produktion von Donna Summers "I Feel Love" inspiriert war, zog es Vega in eine andere Richtung. Er wollte tiefer in die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Identität eintauchen, die von Blues, Rockabilly, frühem Rock ,n' Roll und seiner anhaltenden Liebe zu Elvis Presley geprägt war. Vega nutzte die Zeit zwischen den Aufnahmen mit Suicide, um seine selbst geschriebenen Songs auszuarbeiten, begann mit der Produktion seines ersten Albums und trat live auf, um diesen Sound weiterzuentwickeln. Wie auch in seiner bildenden Kunst schichtete Vega Klänge auf minimalistische, dynamische und bewusste Weise. Das Ergebnis war ein einzigartiges Album, das aus rohen Materialien entstand und tief in Vegas künstlerischer Vision verwurzelt war. Tracks wie die klassische Hymne "Jukebox Babe" mit ihrem schwungvollen Rhythmus und ihrer minimalistischen Selbstsicherheit fingen diesen Ansatz perfekt ein und wurden in Frankreich zu einem Hit. "Kung Foo Cowboy" hat einen südstaatlichen Touch und lehnt sich stark an den Blues an, während der goldene Pop-Glanz von "Ice Drummer" mit melodischem, aber klagendem Gesang, marschierenden Trommeln und einem geschmackvollen Mundharmonika-Solo überzeugt. "Bye Bye Bayou" ist ein eindringlicher Mutant-Rockabilly-Song, der den Rock der 50er Jahre mit Vegas exzentrischem Performance-Stil verbindet und später in der Coverversion von LCD Soundsystem aus dem Jahr 2009 neu interpretiert wurde, wodurch Vegas Solowerk einer neuen Generation vorgestellt wurde. In ähnlicher Weise würdigte die Coverversion von "Ice Drummer" durch The Flaming Lips Vegas Außenseitergeist. Jetzt von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erstmals auf Streaming-Diensten verfügbar, wurde Alan Vega von Sacred Bones Records originalgetreu neu aufgelegt, wobei die rohe Intensität von Vegas Originalaufnahmen erhalten blieb und sie gleichzeitig für Hörer auf der ganzen Welt neu zugänglich gemacht wurden. "Alan Vega" ist mehr als ein Solo-Debüt, es ist eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit eines der einflussreichsten und kompromisslosesten Künstler New Yorks. Ohne die intensive Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Schärfe, übersetzt das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter, der sich als eigenständiges Kult-Meisterwerk bewährt hat.
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Mit Secret Love legt die Londoner Band Dry Cleaning ihr bislang reifstes Werk vor. Das dritte Studioalbum, produziert von Cate Le Bon, ist eine konzentrierte Momentaufnahme der besonderen Chemie zwischen Florence Shaw, Tom Dowse, Nick Buxton und Lewis Maynard. Aus intensiven Sessions in Peckham, Chicago, Dublin und schließlich im Black Box Studio in Frankreich entstand ein Werk, das Vertrauen und Verletzlichkeit ins Zentrum stellt - die Bande zwischen den vier Musiker*innen ebenso wie das fragile Verhältnis zwischen Nähe und Manipulation in der Gesellschaft. Musikalisch schlägt Secret Love eine Brücke zwischen den paranoiden Untertönen des frühen US-Punks, dem coolen Strut der Stones, Stoner-Rock, No-Wave-Experimenten und zarten, fast pastoralen Gitarrenfiguren. Die Stücke atmen gleichermaßen Schärfe und Verspieltheit, immer getragen von Shaws unverwechselbarem Sprechgesang, der präzise auf die dynamischen Soundlandschaften ihrer Band reagiert. Damit knüpft sie an eine Tradition von Spoken-Word-Künstlerinnen wie Laurie Anderson an, erweitert sie aber um eine ganz eigene Mischung aus Absurdität, Empfindsamkeit und lakonischem Humor. Die erste Single "Hit My Head All Day" zeigt exemplarisch, wie Secret Love gesellschaftliche Themen - etwa Desinformation und Einflussnahme - mit persönlicher Unsicherheit und existenzieller Fragilität verknüpft. Doch trotz aller Schwere bleibt das Album von einer spielerischen Offenheit geprägt: Ideen wurden ausprobiert, verworfen, neu zusammengesetzt - bis ein Sound entstand, der gleichzeitig roh, elegant und unerwartet warm klingt. Secret Love ist ein Album über das Vertrauen - in Freundschaften, in Musik, in sich selbst - und über die Risiken, die damit verbunden sind. Es markiert für Dry Cleaning den Schritt zu einer Band, die ihre avantgardistische Energie zu einem unverwechselbaren Ausdruck verdichtet hat.
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Schneeweißes Vinyl. Zum ersten Mal seit seinem viralen Weihnachtsalbum ,A Joyful Sound", das 2020 rausgekommen ist, ist Kelly Finnigan (Monophonics) mit zwei neuen Original-Weihnachtsliedern zurück. ,I Can't Wait (For Christmas Time)" ist ein schwerer, aber entspannter Song mit einem geradlinigen Pop-Arrangement. Es ist dieser Rust-Belt-Soul-Sound mit den Harmonien, die südkalifornische Cruiser beflügeln: tief und emotional, mit genau der richtigen Instrumentierung, um Finnigans zarte Stimme in den Vordergrund zu rücken. Der Song wird auch von seiner Labelkollegin Kendra Morris und ihrer Band im Hintergrundgesang begleitet. Ähnlich wie frühere KF-Veröffentlichungen oder Perlen von The Escorts oder The Four Mints ist diese Platte für dich und deine Lieben gedacht, verpackt in hübsches Papier unter dem Baum bis zum Weihnachtsmorgen. Dann lass noch etwas Platz für Plätzchen und die B-Seite... ,Snowy Night In Ohio" fühlt sich an wie ein langsam fahrender Mitternachtszug, der sich von Cincinnati nach Memphis auf den Weg macht. Inspiriert von Finnigans erstem Winter in Ohio, seiner Liebe zu Gospelplatten und den Hornarrangements von Isaac Hayes. Dies ist ein wirklich herausragendes Instrumentalstück, das eiskalte Seele versprüht. Es enthält eine kurze Gesangsbotschaft von Finnigan, die sich wie ein Zeugnis und ein Herzensanliegen anfühlt. Mit dabei sind Terry Cole und Jimmy James von Colemine sowie Billy Aukstik und Morgan Price.
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Das fünfte Album der Newcastler Riffzauberer Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs (aka PIGSx7) ist geprägt von kalkulierter Aggression und selbstzerfrleichenden Texten. Zu den verblüffenden Boni gehören verspielte Synthesizer-Arbeiten und der Auftritt eines Hip-Hop-Masters. Mit seinem Titel, der Absurdität und Ernsthaftigkeit einander gegenüberstellt, ist dies Death Hilarious. Während Land Of Sleeper von 2023 als immersives Kopfhörer-Erlebnis konzipiert war, strebten Pigs dieses Mal nach etwas direkterem, böseren. ,Wir wollten, dass es ein Schlag ins Gesicht ist", grinst Produzent und Gitarrist Sam Grant. Dieses Ziel kam zum Teil dadurch zustande, dass die Band in den letzten Jahren sooooo viele Gigs gespielt hat. Die Band fühlte sich gut geölt und reif dafür, den Zuhörern zu Hause die Art von Prügel zu verpassen, die ihr Publikum von der Bühne aus erhält. Death Hilarious bietet einige Überraschungen, vor allem der Track 'Glib Tongued', bei dem El-P von Run The Jewels als Gastmusiker mitwirkt. Als Bassist John-Michael Hedley unwissentlich das schrieb, was seine Bandkollegen als ihr Äquivalent zu einer Hip-Hop-Nummer betrachteten, setzten die Pigs ihre Ziele hoch an und sicherten sich einen fulminanten Beitrag von einem der größten Rapper der Welt. Das soll nicht heißen, dass Pigs zum Nu-Metal übergegangen sind. Death Hilarious ist eine abwechslungsreiches, straffes Album, das sich zwischen sabbathianischem Doom, grotesk minimalistischem Noise Rock und zyklischen Post-Metal-Fortissimos bewegt. Auch die Pigs treiben sich selbst weiter an. Unpassende Synthesizer-Soli tauchen dort auf, wo normalerweise Gitarren-Histrionik Platz hätte. Klaviertracks lauern im Mix und verleihen dem Klangstrudeln eine fast unterschwellige Tiefe. Stitches" ist wie Motörhead, die versuchen, Glamrock mit einem beschwipsten Keyboarder zu spielen. Und dann ist da noch das 100-Meilen-Tempo des Cosmic-Thrash-Openers ,Blockage". Verzerrte Licks fliegen aus den Verstärkern von Grant und Lead-Gitarrist Adam Ian Sykes, während die Rhythmusgruppe dahinter brutzelt. Mit all dieser Power, die durch die Adern fließt, wird Death Hilarious mit Leichtigkeit eines der besten Rockalben des Jahres 2025 sein... und das ist kein Witz!
Jason ".idk." Mills' neuestes Projekt, Even The Devil Smiles, ist eine fesselnde Reflexion über Überleben, Transformation und die Schicksalsmomente, die seinen Weg für immer verändert haben. Ausgehend von seiner eigenen Geschichte der Inhaftierung und einer entscheidenden Wendung des Schicksals, die es ihm ermöglichte, seine Freiheit vorzeitig wiederzuerlangen, lässt er diese gelebte Erfahrung in ein Werk einfließen, das sowohl eindringlich als auch unerschrocken ehrlich wirkt. Durch seine lebhafte Erzählweise behandelt er Themen wie Verrat, spirituelle Konflikte und Widerstandsfähigkeit. Jeder Track pulsiert vor der Spannung gelebter Erfahrungen und fängt die Herausforderungen, Entscheidungen und Durchbrüche ein, die seinen Weg geprägt haben. Getreu Mills' multidisziplinärer Vision ist ,Even The Devil Smiles" mehr als nur Musik. Es präsentiert sich als kulturelles Artefakt, das eine Brücke zwischen der Mixtape-Ära des Hip-Hop und zeitgenössischem Design und hoher Kunst schlägt. Das Ergebnis ist ein Projekt, das die Härte und Unmittelbarkeit des rohen, Hardcore-Rap in sich trägt und sich gleichzeitig als Sammlerstück positioniert, das über die Musik hinaus Resonanz findet und Zuhörer und Trendsetter gleichermaßen einlädt, sich sowohl mit einer zutiefst persönlichen Erzählung als auch mit einem bleibenden kulturellen Statement auseinanderzusetzen.
,No More Like This" beschäftigt sich mit Themen wie Sehnsucht, Spiel, Hingabe, Unterwerfung, Wiederholung und Reflexion, eingebettet in die Idee der Prägung - dem bleibenden Eindruck, den Menschen und Erfahrungen in uns hinterlassen. Es ruft in der Morgendämmerung, streckt sich zum Himmel, mit Charakteren, die oft zwischen Unterdrückung und Befreiung gefangen sind und auf der Oberfläche von etwas Größerem schweben. Dieses Album taucht in die Unterdrückung als Ablehnung von Authentizität ein. Es reflektiert darüber, wie wir uns falsch erinnern und unsicher bleiben, was wahr oder real ist. Eingetaucht in die Gewässer der Wünsche anderer, fragt das Album: Was wünschen wir uns wirklich? Wie können wir wissen, was ein echtes Verlangen ist? Klanglich verbindet ,No More Like This" Trip Hop, Electronica, Alternative, Techno und Indie und lässt sich von Künstlern wie MF Doom, Massive Attack und The Knife inspirieren. Diese reichhaltige Fusion schafft eine strukturierte Atmosphäre, die die Themen Prägung und Transformation widerspiegelt.
Die Benefiz-Compilation "Passages: Artists in Solidarity with Immigrants, Refugees, and Asylum Seekers", mit einer unglaublichen Auswahl an Künstlern wie Alan Sparhawk, Oneohtrix Point Never (Daniel Lopatin), Benjamin Booker, Lambchop, Marisa Anderson, Lonnie Holley, Bonnie Prince Billy, Dirty Projectors, William Tyler, Tim Heidecker und vielen anderen, wurde zusammengestellt von dem genialen Musiker und Musikvideo-Regisseur Rick Alverson und Emilie Rex von Lean Year. "Passages..." enthält intime, verletzliche Songs, die alle an einem Ort der Zuflucht und Sicherheit geschrieben, aufgenommen und geteilt wurden: einem Ort, der sich wie ein Zuhause anfühlt. "Wir hoffen, dass du ,Passages" an einem Ort hören kannst, der sich wie dein Zuhause anfühlt - wo du dich wohlfühlst, sicher bist und dich frei bewegen kannst. Die Künstler haben diese Songs aus Dankbarkeit für diesen Ort und zu seinem Schutz geschrieben und aufgenommen. Unser Zuhause, wie wir es kennen, ist in Gefahr. Einwanderer, Flüchtlinge und Asylsuchende, die ihr Recht auf sichere Durchreise einfordern, verteidigen unseren Zugang zu genau diesem Recht. Zu den vielen Organisationen, die sich solidarisch mit ihnen einsetzen, gehören zwei in Texas ansässige gemeinnützige Organisationen namens American Gateways und Casa Marianella. Mit über 70 Jahren gemeinsamer Erfahrung bieten diese Organisationen kostenlose oder kostengünstige Rechtsberatung, Lebensmittel, Unterkunft, Zugang zu Gesundheitsversorgung und andere wichtige Dienstleistungen an. Zusätzlich zu den großzügigen Beiträgen der Künstler wurden alle Arbeitskosten - Produktion, Abmischung, Mastering, Design und Werbung - sowie die Herstellungskosten für die Platte gespendet oder separat gesammelt, um sicherzustellen, dass alle Einnahmen der wichtigen Arbeit von American Gateways und Casa Marianella zugutekommen. ,Passages" ist sowohl eine Anerkennung der laufenden Arbeit als auch eine Einladung, noch mehr zu tun. Unsere Vertreter müssen uns sehen. Unsere Familien müssen von uns hören. Unsere Nachbarn und lokalen Organisationen, die an vorderster Front dieser Krise stehen, sind bereit, uns aufzunehmen."
HiIDAS ist ein instrumentales Trio aus München, das sich im Doom Metal verortet, aber dessen Grenzen gerne überschreitet. Gegründet hat sich die Band im Frühjahr 2023, Flo Bätz (Gitarre), Christoph Mühlbauer (Drums) und Richard Noyn (Bass) haben allerdings schon in verschiedenen Bands zusammengespielt und machen somit schon jahrelang Musik zusammen. Dies zeigt sich darin, was für eine tighte Einheit sie sind und das erlebt man am besten auf einem ihrer Live- Konzerte. Die vermeintliche Lücke im Sound und Storytelling einer Instrumentalband verstehen Hidas durch ihr intelligentes Songwriting nicht nur zu schließen, sondern zu ihrer Stärke zu machen.
"Collision Drive" ist Alan Vegas zweites Solo-Studioalbum, das ursprünglich 1981 rausgekommen ist. Während sein Debütalbum den Grundstein für eine rohe, minimalistische Interpretation von Rockabilly und Blues gelegt hat, erweitert Collision Drive" die Palette mit einer raueren, vielschichtigen und ungefilterten Energie. Hier greifen Vegas Texte universelle Themen auf, die in seiner Faszination für das Straßenleben, Science-Fiction, Politik, Comics, Liebe und die Geheimnisse des Universums verwurzelt sind. Es ist ein Album, das vor Gefühl und Rebellion pulsiert und das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen sowie Vegas sich weiterentwickelnde Vision zeigt. Alan erfand sich immer wieder neu, schuf und verfeinerte seine Meisterschaft der Variation und behielt dabei seine eigene unvergleichliche und unverwechselbare Ästhetik bei. Klanglich ist dieses Album dynamischer als sein erstes. Collision Drive" verzichtete auf Drum Machines zugunsten eines Live-Drummers und holte eine Hardrock-Band als Begleitung hinzu, wodurch es eine andere Sichtweise auf Vegas künstlerische Vision bot. Der schmerzhafte Punk-Rockabilly von Magdalena 82" entfaltet sich mit einer hypnotischen Mischung aus Gitarren-Slides und frenetischer Energie, während Vegas Cover von Be Bop A Lula" Gene Vincents Klassiker in ein aggressiv aufgeladenes, manisches Heulen verwandelt. Andere Tracks wie der treibende kosmische Rock 'n' Roll Raver" dringen in Psychobilly-Gefilde vor. Vega war unerbittlich innovativ und beschritt ständig neue Wege. Hier werden wir Zeugen seines vollständigen Aufstiegs in seine eigene Mythologie: teils Rockabilly-Outlaw, teils kosmischer Prediger, teils visionärer Außenseiter. Collision Drive" ist breiter angelegt als sein Debüt, aber genauso kompromisslos und eine mutige und persönliche Erkundung von Klang und Identität. Roh, elektrisierend und bahnbrechend bleibt es ein Kult-Meilenstein des Outsider-Rock und ein Prüfstein für die Entwicklung des Art-Punk und des experimentellen Pop von einer der furchtlosesten Ikonen New Yorks. Collision Drive" wurde von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erscheint nun in einer ehrfürchtigen Neuauflage bei Sacred Bones.
"Collision Drive" ist Alan Vegas zweites Solo-Studioalbum, das ursprünglich 1981 rausgekommen ist. Während sein Debütalbum den Grundstein für eine rohe, minimalistische Interpretation von Rockabilly und Blues gelegt hat, erweitert Collision Drive" die Palette mit einer raueren, vielschichtigen und ungefilterten Energie. Hier greifen Vegas Texte universelle Themen auf, die in seiner Faszination für das Straßenleben, Science-Fiction, Politik, Comics, Liebe und die Geheimnisse des Universums verwurzelt sind. Es ist ein Album, das vor Gefühl und Rebellion pulsiert und das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen sowie Vegas sich weiterentwickelnde Vision zeigt. Alan erfand sich immer wieder neu, schuf und verfeinerte seine Meisterschaft der Variation und behielt dabei seine eigene unvergleichliche und unverwechselbare Ästhetik bei. Klanglich ist dieses Album dynamischer als sein erstes. Collision Drive" verzichtete auf Drum Machines zugunsten eines Live-Drummers und holte eine Hardrock-Band als Begleitung hinzu, wodurch es eine andere Sichtweise auf Vegas künstlerische Vision bot. Der schmerzhafte Punk-Rockabilly von Magdalena 82" entfaltet sich mit einer hypnotischen Mischung aus Gitarren-Slides und frenetischer Energie, während Vegas Cover von Be Bop A Lula" Gene Vincents Klassiker in ein aggressiv aufgeladenes, manisches Heulen verwandelt. Andere Tracks wie der treibende kosmische Rock 'n' Roll Raver" dringen in Psychobilly-Gefilde vor. Vega war unerbittlich innovativ und beschritt ständig neue Wege. Hier werden wir Zeugen seines vollständigen Aufstiegs in seine eigene Mythologie: teils Rockabilly-Outlaw, teils kosmischer Prediger, teils visionärer Außenseiter. Collision Drive" ist breiter angelegt als sein Debüt, aber genauso kompromisslos und eine mutige und persönliche Erkundung von Klang und Identität. Roh, elektrisierend und bahnbrechend bleibt es ein Kult-Meilenstein des Outsider-Rock und ein Prüfstein für die Entwicklung des Art-Punk und des experimentellen Pop von einer der furchtlosesten Ikonen New Yorks. Collision Drive" wurde von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erscheint nun in einer ehrfürchtigen Neuauflage bei Sacred Bones.
Die japanische Metalcore-Band Crystal Lake wird ihr neuestes Album "The Weight of Sound" über Century Media Records veröffentlichen. Das Quintett ist seit langem ein bekannter Name in der internationalen Metalcore-Szene. Mit Einflüssen sowohl aus dem Metalcore als auch aus dem Hardcore verschmilzt ihr Sound die Intensität beider Genres zu einem einzigartig schweren und mitreißenden Stil, der besonders bei ihren elektrisierenden Live-Auftritten zum Tragen kommt. Während die Band intensiv auf Tour war, wurde das erste Stück ihres neuesten Albums, "BlüdGod" (feat. Taylor Barber), bereits im Mai 2024 veröffentlicht.
Die aus Japan stammende Band hat sich eine globale Fangemeinde aufgebaut, tourt weltweit und gewinnt durch ihre kraftvolle und energiegeladene Musik an Zugkraft. Das Quintett, das seine Musik in englischer Sprache veröffentlicht, hat es geschafft, sich im Laufe der Jahre eine internationale Fangemeinde aufzubauen und seit 2002 insgesamt 6 Alben zu veröffentlichen.
Ihr neuestes Album, "The Weight of Sound'", ist weniger von bestimmten Aspekten inspiriert als vielmehr eine Reflexion über die Reise der Band und ihre Lebensweise im Laufe ihrer Geschichte, wie Gründer YD erzählt: "Bevor ich es realisiert habe, war Crystal Lake 23 Jahre lang aktiv. Die Leute sagen oft: "Die Zeit vergeht wie im Flug", aber die Wahrheit ist, dass wir eine lange Geschichte mit Freunden, Bandkollegen und anderen Musikern aufgebaut haben, die Blut, Schweiß und unzählige Kämpfe geteilt haben, um diese Band aufzubauen. Das ist eine unbestreitbare Tatsache und mein Stolz. Jede Note, die wir spielen, wird zur Harmonie, und diese Harmonie wird zur Musik. Diese Musik gemeinsam mit Kameraden zu spielen, das macht eine Band aus. Und die Musik, die eine Band macht, kann eine neue Kultur hervorbringen. Unser neues Album 'The Weight of Sound' ist ein Spiegelbild dieser Lebensweise."
Das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit spiegelt sich auf dem Album auch in den verschiedenen Beiträgen wider, an denen die Band mitgearbeitet hat - vom Eröffnungstrack "Everback" feat. David Simonich von Signs of The Swarm bis hin zum düsteren, aber verführerischen "Dystopia", bei dem Jesse Leach von Killswitch Engage mitwirkt. Mit "BlüdGod" (feat. Taylor Barber), das ursprünglich im Mai 2024 veröffentlicht wurde, spiegelt das Album eine ziemlich lange Reise und einen langen Entstehungsprozess wider, der das Warten für Fans und neue Hörer gleichermaßen wert war. Gemischt und gemastert von Jeff Dune (Knocked Loose, Make Them Suffer, Currents), enthält "The Weight of Sounds" alle Elemente der Härte und bleibt dabei den rohen Emotionen, die die Band in ihren Texten ausdrückt, treu. Mit insgesamt 11 Tracks wird "The Weight of Sound" von Crystal Lake sicherlich schwer sein - musikalisch und emotional.
Mit Calling melden sich The Busters eindrucksvoll zurück - neun Musiker, ein Album, das kollektive Kreativität hörbar macht. Entstanden in zwei Studios - den atmosphärischen Waldstudios bei Berlin und "Der Raum" in Waltrop - verbindet Calling emotionale Tiefe mit musikalischer Klarheit und der typischen Leichtigkeit der Band. Die Songs entstehen basisdemokratisch, ohne Hierarchie - aus Vertrauen, Präzision und Spielfreude. Das Ergebnis: ein Album voller Dynamik, Wärme und Atmosphäre. Man hört den Raum, die Luft, das Miteinander. Statt digitaler Perfektion steht das Gefühl im Vordergrund. Highlights wie der Titeltrack "Calling", das melancholisch-leichte "Champagne", das bissige "Freak Show" oder das hoffnungsvolle "Geschichte schreiben" zeigen die Band in ihrer ganzen Bandbreite - nachdenklich, ironisch, berührend. Live entfaltet sich die volle Kraft: The Busters gehören seit über 35 Jahren zu den besten Live-Bands Deutschlands. Calling fängt diese Energie ein - als klingendes Abbild einer Band, die weiß, wer sie ist, und trotzdem immer wieder neu aufbricht. With Calling, The Busters make a powerful return - nine musicians, one shared language, and an album that showcases the vibrancy of collective creativity. Recorded between two studios - the atmospheric Waldstudios near Berlin and "Der Raum" in Waltrop - Calling blends emotional depth with musical clarity and the band"s signature ease. No mastermind, no hierarchy - just a democratic process built on trust, precision, and joy. The result is an album rich in dynamics, warmth, and atmosphere. You hear the room, the air, the connection. Feeling takes precedence over digital perfection. Tracks like the floating opener "Calling," the subtly melancholic "Champagne," the biting "Freak Show," and the uplifting "Geschichte schreiben" reveal the band"s full emotional range - thoughtful, ironic, and deeply human. On stage, The Busters truly shine: with over 35 years of live experience, they are one of Germany"s most seasoned and beloved live acts. Calling captures that energy - a sonic reflection of a band that knows who they are, yet continues to explore new paths.
Das Album enthält Material aus allen Songwriting-Phasen der Band, einiges davon stammt aus den Zeiten von „Deprived“ und „Bringer of Drought“ sowie natürlich aus „Foreordained“, erklärt Gitarrist Samuel Dufour.
„Gateway“ wurde von dem langjährigen Mitarbeiter Xavier Berthiaume (Gevurah, Sanctvs) während derselben Session wie „Foreordained“ aufgenommen, gemischt und gemastert, wodurch die beiden Alben einen einheitlichen Klang erhalten und „Gateway“ die etablierten Erzählungen abschließen kann. „Wir betrachten es als das Ende eines Kapitels für die Band“, fährt Dufour fort. „Das heißt nicht, dass unser zukünftiges Material sich komplett von unserem bisherigen unterscheiden wird, ganz im Gegenteil, aber wir haben beschlossen, es beim nächsten Mal ein wenig anders anzugehen, indem wir neue Elemente hinzufügen, die bisher in unserer Musik noch nicht vorkamen, verschiedene Dynamiken ausprobieren und mit einer neuen Stimmung experimentieren.
Thematisch baut „Gateway“ auf Ideen auf, die erstmals auf „Foreordained“ untersucht wurden: „Der Song ‚Revival‘ aus ‚Foreordained‘ inspirierte das Thema des Albums, nämlich die Tatsache, dass Menschen seit Anbeginn der Zeit versuchen, ewig zu leben – oder ihr Leben auf unnatürliche Weise zu verlängern –, oft aus Gründen, die noch absurder sind als das Streben nach ewigem Leben selbst“, erläutert Dufour.
„Wir haben dies als Hauptthema verwendet und das Konzept weiterentwickelt, indem wir die abstoßendsten Formen der Grausamkeit untersucht haben, zu denen Menschen fähig sind – selbst wenn sie die Wissenschaft als Mittel einsetzen, um die Barbarei gegenüber ihren Feinden zu verlängern.“ Visuell setzt das Album die Zusammenarbeit von Phobocosm mit Lauri Laaksonen (Desolate Shrine, Convocation, Pestilent Hex) fort. „Auf den ersten Blick sieht man, dass es sich um ein Tor zu etwas Unheilvollem handelt, aber was dahinter liegt, bleibt dem Hörer überlassen.“ Phobocosm wird „Gateway“ mit ausgewählten Auftritten in Nordamerika unterstützen, gefolgt von Terminen in Europa im Jahr 2026.
Alan Vegas selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum kam 1980 raus, zur gleichen Zeit, als Suicide ihr zweites Album "Suicide: Alan Vega and Martin Rev" veröffentlichten. Während Suicides Plattenlabel ZE Records das Duo in Richtung eines synthetischen Disco-Sounds drängen wollte, der von Moroders Produktion von Donna Summers "I Feel Love" inspiriert war, zog es Vega in eine andere Richtung. Er wollte tiefer in die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Identität eintauchen, die von Blues, Rockabilly, frühem Rock ,n' Roll und seiner anhaltenden Liebe zu Elvis Presley geprägt war. Vega nutzte die Zeit zwischen den Aufnahmen mit Suicide, um seine selbst geschriebenen Songs auszuarbeiten, begann mit der Produktion seines ersten Albums und trat live auf, um diesen Sound weiterzuentwickeln. Wie auch in seiner bildenden Kunst schichtete Vega Klänge auf minimalistische, dynamische und bewusste Weise. Das Ergebnis war ein einzigartiges Album, das aus rohen Materialien entstand und tief in Vegas künstlerischer Vision verwurzelt war. Tracks wie die klassische Hymne "Jukebox Babe" mit ihrem schwungvollen Rhythmus und ihrer minimalistischen Selbstsicherheit fingen diesen Ansatz perfekt ein und wurden in Frankreich zu einem Hit. "Kung Foo Cowboy" hat einen südstaatlichen Touch und lehnt sich stark an den Blues an, während der goldene Pop-Glanz von "Ice Drummer" mit melodischem, aber klagendem Gesang, marschierenden Trommeln und einem geschmackvollen Mundharmonika-Solo überzeugt. "Bye Bye Bayou" ist ein eindringlicher Mutant-Rockabilly-Song, der den Rock der 50er Jahre mit Vegas exzentrischem Performance-Stil verbindet und später in der Coverversion von LCD Soundsystem aus dem Jahr 2009 neu interpretiert wurde, wodurch Vegas Solowerk einer neuen Generation vorgestellt wurde. In ähnlicher Weise würdigte die Coverversion von "Ice Drummer" durch The Flaming Lips Vegas Außenseitergeist. Jetzt von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erstmals auf Streaming-Diensten verfügbar, wurde Alan Vega von Sacred Bones Records originalgetreu neu aufgelegt, wobei die rohe Intensität von Vegas Originalaufnahmen erhalten blieb und sie gleichzeitig für Hörer auf der ganzen Welt neu zugänglich gemacht wurden. "Alan Vega" ist mehr als ein Solo-Debüt, es ist eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit eines der einflussreichsten und kompromisslosesten Künstler New Yorks. Ohne die intensive Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Schärfe, übersetzt das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter, der sich als eigenständiges Kult-Meisterwerk bewährt hat.
El Combo Batanga ist eine musikalische Explosion an der Schnittstelle von afro-kubanischen Rhythmen und Latin Funk. Eine Gruppe kraftvoller Musiker, die Son, Timba, Latin Soul und Bogaloo zu einem Genuss für das Publikum verschmelzen. Die Reise der Band begann in Havanna, wo der Sänger Ale Gutiérrez herstammt, bevor er Ende der 1990er Jahre nach Madrid zog. Er war Teil von Habana Abierta, einem Pionier der neuen kubanischen Musik in Europa. In Madrid trafen sich mehrere bekannte Musiker im La Negra Tomasa zu wöchentlichen Jam-Sessions, was schließlich zur Gründung von Los Chocolatinos führte. Nachdem Ale Gutiérrez Los Chocolatinos gehört hatte, schloss er sich der Gruppe an, zu der auch Yago Salorio (Kontrabass), Julián Olivares (Gitarre), Rodrigo ,El Niño" (Schlagzeug und Pailas) und Pepe Prat (Congas) gehörten. Diese Zusammenarbeit wurde zur Grundlage für El Combo Batanga, das kubanische Musiker in Madrid zusammenbrachte. Im Jahr 2018 stellte Rodrigo ,El Niño" eine Band zusammen, um Joe Bataan auf seiner Tournee zu unterstützen, und holte zusätzliche Musiker für eine reichhaltige Bläsersektion und Keyboard hinzu. Ihr gemeinsames Talent führte zu einer kraftvollen Live-Performance, El Combo Batanga, einem unaufhaltsamen Zug, der Groove und Flair lieferte.
GAVIAL sind zurück. Deutlicher. Verletzlicher. Größer als je zuvor. Fast drei Jahre sind vergangen, seit Gavial mit "VOR" ein kraftvolles Statement abgegeben haben. Drei Jahre voller politischer Brüche, gesellschaftlicher Abgründe und persönlicher Erschütterungen. Drei Jahre, die Spuren hinterlassen haben - hörbar, fühlbar, unausweichlich. Jetzt kehrt das Quartett aus Dresden/Leipzig/Berlin mit einem neuen Album zurück. Hier prallen Soul und Gospel auf Country, Psychedelic-Blues auf pure, unverstellte Emotion. Gavial erschaffen Klangwelten, in denen Gitarren, Bass und Stimme zu etwas Größerem verschmelzen. Melancholie, die nachhallt. Hypnose durch Klang. Energie, die nicht mehr loslässt. Mit Vehemenz präsentieren sich Gavial so roh und kompromisslos wie noch nie. Ihre Songs sind Spiegel - von allem, was brennt: Eine Welt, die sich selbst zerfrisst. Gesellschaften, die verlernt haben zuzuhören. Technologien, die uns überholen. Militarismus, der zurückkehrt. Menschenrechte, die zu Worthülsen verkommen. Institutionen, die versagen. Und Egoismus, der gedeiht. "Thanks, I Hate It" ist keine Kapitulation. Es ist ein Soundtrack zu einer Zeit, die uns täglich prüft. Gavial sind hier, um uns zu erinnern: Wir sind noch da. Wir fühlen noch. Wir hören noch zu. Und manchmal lautet die einzig ehrliche Antwort auf diese Welt: Thanks, I Hate It.
Die Third-Wave-Ska-Band Less Than Jake wagte im Jahre 2000 mit "Borders and Boundaries" einen mutigen Schritt. Unter der Leitung von Produzent Steve Kravacat lehnt sich das Album stärker als alle vorherigen Alben an Skate-Pop-Punk an. Anfangs polarisierte die Veröffentlichung (einige Kritiker schrieben, sie wünschten sich mehr Bläser und mehr ,Major-Label"-Sellouts, obwohl die Band wieder zurück bei einem Indie-Label war). Punknews bezeichnete das Album als ,unterschätzt". Chart Attack aus Kanada und Rock Hard & Ox-Fanzine aus Deutschland waren jedoch anderer Meinung. Ebenso wie Downed in Sound aus Großbritannien, das dem Album die perfekte Bewertung 10/10 gab und schrieb: ,Jeder Song ist so verdammt eingängig". 25 Jahre später ist "Borders and Boundaries" nun das meistverkaufte und beliebteste Album der Band. Die 25th-Anniversary-Edition enthält fünf bisher unveröffentlichte Demos und einen neuen Mix von "Is this Thing on?" von Tom Lord-Alge (u.a. Sum 41 ("Fat Lip"), Sevendust ("Waffle") und Angels & Airwaves ("The Adventure") sowie Weezer, Blink 182 etc. Gelbes Doppel-Vinyl in Gatefold Sleeve, Bonustracks auf de C-Seite, UV-Druck auf der D-Seite.
Unter dem dunklen Mond werden die Kerzen angezündet, und aus der Tiefe erhebt sich Ritual Arcana. Eine dreiköpfige Klangmaschine mit der Hohepriesterin SharLee LuckyFree am Bass und Gesang (ehemals Moth), dem legendären Godfather of Doom Scott WINO Weinrich an der Gitarre (The Obsessed, Saint Vitus, Spirit Caravan) und dem Taktgeber Oakley Munson am Schlagzeug (The Black Lips). Die alten Tore des Schicksals öffnen sich durch Schlüssel, Schwert und Feder, als Ritual Arcana im Januar ihr Debütalbum bei Heavy Psych Sounds veröffentlichen. Durch die Kraft des übernatürlichen Hardrocks beginnt das Ritual, und wir befreien uns selbst.
Purple Vinyl, limitiert auf 350 Exemplare. Unter dem dunklen Mond werden die Kerzen angezündet, und aus der Tiefe erhebt sich Ritual Arcana. Eine dreiköpfige Klangmaschine mit der Hohepriesterin SharLee LuckyFree am Bass und Gesang (ehemals Moth), dem legendären Godfather of Doom Scott WINO Weinrich an der Gitarre (The Obsessed, Saint Vitus, Spirit Caravan) und dem Taktgeber Oakley Munson am Schlagzeug (The Black Lips). Die alten Tore des Schicksals öffnen sich durch Schlüssel, Schwert und Feder, als Ritual Arcana im Januar ihr Debütalbum bei Heavy Psych Sounds veröffentlichen. Durch die Kraft des übernatürlichen Hardrocks beginnt das Ritual, und wir befreien uns selbst.
Alan Vegas selbstbetiteltes Solo-Debütalbum, das ursprünglich 1980 rausgekommen ist, eröffnete ein neues Kapitel für eine der einflussreichsten und kompromisslosesten Stimmen New Yorks. Vega stürzte sich voll und ganz auf die Wurzeln seines persönlichen Sounds, inspiriert von Blues, Rockabilly und seiner großen Liebe zu Elvis Presley. Ohne die konfrontative Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Stimme, filtert das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter und ist ein echtes Kult-Meisterwerk. Minimalistisch, eindringlich und zutiefst persönlich hat es sich einen einzigartigen Platz im Underground-Kanon erobert. Die limitierte Deluxe-Doppel-LP-Edition kombiniert das neu remasterte Originalalbum auf der zweiten Platte mit bisher unveröffentlichten frühen Demos und bietet einen seltenen Einblick in den kreativen Entstehungsprozess dieses Kultklassikers sowie exklusives alternatives Artwork. "Alan Vega (Deluxe Remastered Edition)" ist ein Begleitwerk, das neues Licht auf Vegas Schaffensprozess und Vision während dieser entscheidenden Ära wirft und es zu einem Muss für Sammler und langjährige Fans macht.
Seit über fünfzig Jahren steht Yes an der Spitze des Rock und zeichnet sich durch seine unvergleichliche
Handwerkskunst, Kreativität und Innovationskraft aus, mit der es symphonische Meisterwerke schafft, die
bis heute inspirieren.
Am 23. Januar 2026 veröffentlicht Mercury Studios „Yes Symphonic Live“, eine herausragende LiveSammlung mit 14 Songs, die in High Definition gefilmt wurde. Sänger Jon Anderson, Bassist Chris
Squire, Leadgitarrist Steve Howe und Schlagzeuger Alan White haben die dramatische Intensität ihres
2001 erschienenen Albums „Magnification“ wiederaufleben lassen, dem ersten Yes-Album ohne Keyboards
und dem letzten Yes-Album mit Anderson.
Zur Unterstützung ihres symphonischen Albums Magnification gingen sie 2001 mit einem neuen Ansatz
für ihre Live-Sets auf Tournee. Sie holten sich die Hilfe des European Festival Orchestra unter der Leitung
von Wilhelm Keitel, um ihren Live-Sets neue, üppige Texturen zu verleihen und so den Geist ihres neuen
Albums auf der Bühne zum Leben zu erwecken. Sie spielten nicht nur Titel aus Magnification, sondern
auch neu interpretierte Versionen ihrer zeitlosen Hits.
Klassiker wie „Owner Of A Lonely Heart”, „Long Distance Runaround” und „I’ve Seen All Good People”
klangen noch nie so grandios.
"Bitte gehen Sie weiter, bitte bleiben Sie hier nicht stehen!" - dieser Satz könnte das Motto des neuen Albums von Urlaub in Polen sein. Auch nach über 20 Jahren bleibt das Duo seinem Prinzip treu: Musik als Reise, als temporäre Erfahrung im Strom der Eindrücke. Nach dem gefeierten Comeback All (2020) knüpft Objects, Beings and Parrots an den krautrockigen Motorik-Sound an, erweitert ihn aber um eklektische Ausflüge in Noiserock, Retrofuturismus, Akustikpop und experimentelle Klangkunst. Multiinstrumentalist Georg Brenner und Schlagzeuger Jan Philipp Janzen (u.a. Von Spar, Köln) schaffen ein Album, das sich jeder klaren Genrezuordnung entzieht und gerade dadurch ein wohliges Gefühl von Mitgenommenwerden erzeugt. Aufgenommen im MARS-Studio in der Eifel, ist das Werk eine trippige Feier des Weitermachens - zwischen Bewegung und Innehalten, zwischen Waschmaschine und Waldhorn.
"Bitte gehen Sie weiter, bitte bleiben Sie hier nicht stehen!" - dieser Satz könnte das Motto des neuen Albums von Urlaub in Polen sein. Auch nach über 20 Jahren bleibt das Duo seinem Prinzip treu: Musik als Reise, als temporäre Erfahrung im Strom der Eindrücke. Nach dem gefeierten Comeback All (2020) knüpft Objects, Beings and Parrots an den krautrockigen Motorik-Sound an, erweitert ihn aber um eklektische Ausflüge in Noiserock, Retrofuturismus, Akustikpop und experimentelle Klangkunst. Multiinstrumentalist Georg Brenner und Schlagzeuger Jan Philipp Janzen (u.a. Von Spar, Köln) schaffen ein Album, das sich jeder klaren Genrezuordnung entzieht und gerade dadurch ein wohliges Gefühl von Mitgenommenwerden erzeugt. Aufgenommen im MARS-Studio in der Eifel, ist das Werk eine trippige Feier des Weitermachens - zwischen Bewegung und Innehalten, zwischen Waschmaschine und Waldhorn.
Als gäbe es noch nicht genug Drama auf dieser Welt, schickt sich die Bremer Postcore-Band Dramatist an, diesem Drama ihr ganz eigenes Kapitel an die Hand zu geben und euch auf ihren Trip mitzunehmen. Dramatist hauen uns ihr Debütalbum "Wasting Words" nur so um die berühmten Ohren und werden ihrem Namen zu 100% gerecht, denn Dramaturgie wird hier sowohl textlich als auch musikalisch mit großer Spielfreude gelebt. Dass sie dabei durchaus auch politisch daherkommen, zeigt vor allem die erste Single "Fat White Families" und auch die fast gleichnamige englische Band war sicher ebenso wenig für leichte Kost in musikalischer und textlicher Hinsicht bekannt. Produziert wurde "Wasting Words" von Kurt Ebelhäuser (Blackmail, Dontos, Pascow), sowie Gregor Hennig (Muff Potter, Bela B., Herrenmagazin).
Sivert Høyem – The Best Of versammelt die Höhepunkte von einem der unverwechselbarsten und kraftvollsten Stimmen Norwegens. Das Album dient sowohl als Einführung für neue Hörer als auch als musikalische Reise für diejenigen, die Høyem während seiner gesamten Solokarriere begleitet haben.
Die Sammlung präsentiert seine größten Songs, die die norwegische Rockgeschichte geprägt haben, sowie die intimeren Stücke, in denen Høyem allein im Rampenlicht steht.
The Best Of ist daher nicht nur eine Zusammenstellung beliebter Tracks, sondern ein Porträt eines Künstlers, der während seiner gesamten Karriere riesige emotionale Räume mit einer einzigartigen und sofort erkennbaren musikalischen Handschrift verbunden hat. Für viele Hörer wird sich dieses Album wie eine Hommage anfühlen – nicht nur an die Musik, sondern an die Atmosphäre, die Geschichten und den leicht dunklen Schimmer von Schönheit, der Sivert Høyem stets begleitet.
Nur drei Monate nach der Aufnahme seines vielversprechenden Blue-Note-Debüts ”Page One” kehrte der
Tenorsaxofonist Joe Henderson im September 1963 in das Studio von Rudy Van Gelder zurück, um mit
“Our Thing” sein zweites Album für das Label einzuspielen. Darauf stellte er einmal mehr seine tiefe
Verbundenheit mit dem Trompeter Kenny Dorham unter Beweis. Wie auf dem vorangegangenen Album
teilt das Duo, das von einer außergewöhnlichen Rhythmusgruppe begleitet wird, die Kompositionen unter
sich auf und gibt solistisch ganz klar den Ton an.
Holen Sie sich den Original-Soundtrack zu „Avatar: Fire and Ash“ auf Vinyl mit nach Hause, darunter
die Filmmusik von Simon Franglen sowie „Dream As One“ von Miley Cyrus. Mit „Avatar: Fire and Ash“
entführt James Cameron das Publikum zurück nach Pandora in ein neues, fesselndes Abenteuer mit dem
Marine Jake Sully (Sam Worthington), der zum Anführer der Na’vi wurde, der Na’vi-Kriegerin Neytiri (Zoe
Saldaña) und der Familie Sully.
Der Soundtrack zu AVATAR: Fire & Ash ist ab dem 23. Januar 2026 auf Vinyl erhältlich
“Diesmal bin ich mit dem Wunsch an meine Musik herangegangen, sie als etwas Gleichberechtigtes zu
verstehen, nicht als etwas nach dem Motto ’Ich bin der Chef’”, sagt Julian Lage über sein fünftes BlueNote-Album und Nachfolger des GRAMMY-nominierten ”Speak To Me”, erneut produziert von Joe Henry.
Diesmal wird der Gitarrenvirtuose mit einer neuen Band feat. John Medeski (Hammond B3, Piano), Jorge
Roeder (Double Bass) und Kenny Wollesen (Drums, Percussion) zu hören sein.
Während „Speak To Me“ Lages großes Statement als improvisierender Bandleader war, geht es ihm auf
seinem neuen Album darum, sich selbst mehr als Bandmitglied zu verstehen und die von ihm geschriebenen Stücke gemeinsam mit seinem neuen Ensemble zu erkunden. Ein prominenter Teil des neuen Sounds
ist dabei Organist John Medeski. Julian Lages moderner Gitarren-Sound trifft in dieser Kombination auf
Anklänge klassischer Gitarre/Orgel-Sessions der Jazzgeschichte, wie z.B. von Grant Green & Larry Young,
Wes Montgomery & Jimmy Smith oder Kenny Burrell & Jack McDuff.
Auf seinem ersten Album für Verve Records präsentierte sich der Hammond-Organist Jimmy Smith 1962
mit zwei sehr unterschiedlichen Besetzungen: Während er die ersten vier Stücke mit einer von Oliver Nelson
arrangierten groovigen Big Band aufnahm, spielte er die übrigen Stücke mit seinem regulären Trio ein, mit
dem er zuvor schon Alben für Blue Note gemacht hatte. Die von Creed Taylor produzierten Sessions waren
ein Wendepunkt für Smiths Karriere: mit dem Titel “Walk On The Wild Side”, der Platz 21 der Billboard
Hot 100 Charts erreichte, landete er seinen bis dahin größten Hit.
Mit ihrem zweiten Album "Endless" tauchen Ov Sulfur noch tiefer in die düsteren Klanglandschaften ein, die das Quintett aus Las Vegas schon auf ihrem 2023 erschienenen Debüt "The Burden Ov Faith" auszeichneten. Angetrieben von der Stimme von Frontmann Ricky Hoover verschieben Ov Sulfur die Grenzen ihrer Deathcore-Ursprünge, indem sie gleichzeitig Black Metal ('Vast Eternal') und ein überraschendes Maß an Melodie ('Wither') erforschen, ohne dabei ihren Genre-dezimierenden Ansatz zu verwässern. Nachdem sie sich bereits als beeindruckender Live-Act erwiesen haben und mit Bands wie Lorna Shore, Signs of the Swarm und Nekrogoblikon auf Tour waren, ist mit "Endless" klar: Ov Sulfur sind hier, um zu bleiben.
45 Pounds is a record of thrilling cacophony: whirring drums meet the sound of instruments which have been twisted and bent into new shapes, all of which are paired with the arresting growls of Zack Borzone. Across the record the four-piece re-imagine what is possible within the confines of a band set up, creating music that perfectly encapsulates the information overload of our times.
The band have become known for their stellar live performances and now with 45 Pounds they have set that electrifying feeling to record. With 45 Pounds YHWH Nailgun have created a statement that is short to cut through the modern day post-algorithmic sludge. Stay tuned for more news.
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Mit ,A Constant Charade" nimmt der Künstler und Produzent Elujay aus Oakland die Maske von seinem facettenreichen, genreübergreifenden Schaffen ab. ,Einer der talentiertesten Singer-Songwriter der Bay Area" (Hypebeast) gibt sein Solo-Debüt beim kunstorientierten Indie-Label drink sum wtr mit einer risikofreudigen LP, die auf fast ein Jahrzehnt einzigartiger Arbeit in der zeitgenössischen Pop-Landschaft folgt. Er sieht seinen Stil als eine Fusion unerwarteter Einflüsse: R&B gemischt mit Rhythmen aus Yacht Rock, Sophisti-Pop, Dancehall, Al Jeel, Lovers Rock und den Klängen seiner trinidadischen Wurzeln. ,A Constant Charade" ist eine dynamische Sammlung, die von Verletzlichkeit und Ehrgeiz geprägt ist. Die Themen berühren soziale Signale, Verhaltensmuster und die Art und Weise, wie wir uns anderen gegenüber verhalten, ,einfach beobachten, wie ich mich fühle, wenn ich unter Menschen bin", sagt er. "Ob ich nun den Code wechsle oder mich anders verhalte ... wir alle tun das, es ist eine Farce." Mit seinem charakteristischen Gesang und den bisher stärksten Arrangements, zusammen mit einer Reihe von Mitwirkenden und Co-Produzenten, durchbricht Elujay die Spielchen, um echt zu sein. Aufgenommen an verschiedenen Orten über einen Zeitraum von drei Jahren, krönt "A Constant Charade" ein bahnbrechendes Jahr 2025, das mit der zweiten Folge von GEMS IN THE CORNERSTORE von JEMS! begann, seinem von dsw unter Vertrag genommenen Projekt mit J. Robb. Wie GEMS lehnt sich das neue Album stärker an den Einflüssen karibischer Musik und Leftfield-Elektronik an, von Dance bis Ambient und einem Dutzend Stilrichtungen dazwischen. ,Ich denke, es ist wichtig, einfach zu erkennen, dass diese Leute, mit denen man zusammenarbeitet, den neuen Sounds, die man entdeckt, eine gewisse Glaubwürdigkeit verleihen", sagt Elujay. Er schreibt einen Großteil der nostalgischen Qualität von "A Constant Charade" Nicholas Creus zu: ,Er ist Jazzgitarrist und ein großer Fan von The Police und Yacht Rock, er ist einfach überall auf diesem Album zu finden." Ebenso wie den langjährigen Mitstreitern Martin Rodrigues, Jaden Wiggins und Ben Yasemsky, die Elujay seit seiner Kindheit kennt. ,Benji ist einfach ein stiller Killer, ein großartiger Gitarrist, Produzent und Finisher, der immer in letzter Minute alles aufräumt." Wenn es um die Zusammenarbeit mit anderen geht, ,habe ich kein Ego, es geht nur darum, dass die beste Idee gewinnt. Letztendlich geht es um die Menschen, wir wollen einfach nur die bestmögliche Musik machen."
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing), wattierte Innenhülle, Gatefold Sleeve.
Ein einzigartiges Blues-Album, auf dem eines der dynamischsten Duos des Chicago Blues - Buddy Guy (Gitarre, Gesang) und Junior Wells (Mundharmonika, Gesang) - 1969 in einer entspannten Session auf den Jazzpianisten Junior Mance traf. Mit “Buddy And The Juniors” erfüllte sich Buddy Guy, der in Louisiana mit Swamp-Blues aufgewachsen war, den lange gehegten Traum, einmal ein rein akustisches Album aufzunehmen.
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Seit 2007 bricht das schwedische Power-Disco-Quartett Royal Republic mit allen Rock'n'Roll-Normen, verweigert sich Klischees und schafft mit seinem fünften Studioalbum "LoveCop" eine rebellisch brillante Mischung. Gegründet mit Hits wie "Tommy Gun", entwickelte sich Royal Republic durch Alben wie "Save The Nation" und "Club Majesty" weiter. Mit Hits wie "My House" und "LoveCop" zeigt das Album, das in den Hansa Studios in Berlin von Michael Ilbert und Adam Grahn aufgenommen wurde, durch charakteristisch freche Riffs und Wortspiele, eine Fortsetzung ihres unwiderstehlichen Sounds. Vollgepackt mit intelligenten Drum-Beats und groovigen Bass-Lines ist es eine schweißtreibende Fusion aus Metallica und Michael Bolton. Macht Euch bereit für eine musikalische Achterbahnfahrt, wenn "LoveCop" die Herzen zum Schmelzen bringt und gleichzeitig die Lautsprecher in Brand setzt. Es ist die Befreiung von allen Fesseln mit dem Recht einfach mal wieder laut zu sein! Nehmt die Hände hoch und tanzt zu den unaufhaltsamen Beats von Royal Republic.
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Fantastisches Album mit 12 Liedern der Begena-Musiker Tafese Tesfaye, Admassu Fikre, Seyoum Mengistu und Alemu Aga. ""Die Begena ist eines jener seltenen Musikinstrumente, das seit über 5800 Jahren existiert. Faszinierend an ihr ist nicht nur ihr Alter, sondern auch die Tatsache, dass sich ihre Herstellung und ihr Verwendungszweck über all die Jahre hinweg nicht verändert haben. ... Während des Derg-Regimes, nach dem Sturz von Kaiser Haile Selassie, wurde sie nicht mehr als wichtig erachtet. ... Aber besonders in den letzten 15-16 Jahren hat es eine Renaissance erlebt. Es gibt viele, meist junge Begena-Spieler, von denen ich über 500 Schüler unterrichtet habe. Es gibt auch Begena-Bauer, die das Instrument für neue Schüler bauen. Das Interessante an diesem Instrument ist, dass die Musik, der Klang, der aus diesem Instrument kommt, die besondere Kraft hat, Menschen zur Konzentration, zur Ruhe und zum Nachdenken zu bewegen. Das ist eine besondere Qualität. Man muss kein Äthiopier sein, jeder kann es hören, es wird ihn automatisch zur Ruhe und Konzentration anregen."" – Alemu Aga (aus einem Interview mit Pit Budde für den WDR, Köln, 2008)
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Re-issued! 1993 nahmen PROPAGANDHI ihr erstes Album "How to Clean Everything" auf und veröffentlichten es über das damals noch junge Label Fat Wreck Chords. Es versteht sich von selbst, dass das Album nicht nur das Label bekannt machte, sondern vor allem PROPAGANDHI als eine der großen Kräfte in der Punkszene etablierte. "How To Clean Everything" war ein Start nach Maß und lehnte sich noch eher an die Skate-Punk-Tradition an als die folgenden Werke der Band. Trotzdem voller aggressiver Metal/HC-Riffs und jungenhafter, bissiger Texte über Menschenrechte, Gleichberechtigung und radikale linke Politik. Sänger/Gitarrist Chris Hannah erklärt seine Gründefür die Neuauflage (mit einem Hauch seines geliebten sarkastischen Humors): ,Vielleicht liegt es an den Badesalzen, aber ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es wertvoll ist, etwas zu haben, das einen bis zum Tod verfolgt. Ich präsentiere euch "How To Clean Everything". Die 2026 Neuauflage enthält wie die 20th Anniversary Edition das komplette Originalalbum plus die drei Outtakes, die Fat Mike für Fat Wreck seinerzeit für die Vinylveröffentlichung rausgenommen hatte. Natürlich wurde das Album auch von den originalen Analogbändern remastert. Schwarzes und farbiges Vinyl wieder erhältlich.
[p] SEEMED FUNNY THE FIRST TIME [BONUS TRACK]
[q] NOT TO BE GENDER SPECIFIC, OF COURSE [BONUS TRACK]
2LP, schwarzes Vinyl. Erstmals auf Vinyl erhältlich - das 1996er Album der Band. Electric Orange ist eine deutsche Psychedelic- und Krautrock-Band, die 1992 von Keyboarder Dirk Jan Müller gegründet wurde. Mit ihrem hypnotischen Mix aus analogen Synthesizern, spacigen Soundflächen und treibenden Grooves knüpft die Gruppe an die Tradition klassischer Krautrock-Acts der 1970er-Jahre an, bleibt dabei jedoch stets experimentierfreudig und modern. Über die Jahre wurde Electric Orange vor allem für ihre intensiven Live-Improvisationen und atmosphärisch dichten Studioalben bekannt, die von elektronischen Klangexperimenten bis hin zu schweren, rockigen Passagen reichen. Die Band hat sich in der internationalen Psychedelic- und Spacerock-Szene einen festen Platz erarbeitet und gilt heute als einer der spannendsten Vertreter des zeitgenössischen Krautrocks.
Vor 25 Jahren: Today's Empires, Tomorrow's Ashes ist das einflussreiche dritte Studioalbum der kanadischen Punkband Propagandhi, das 2001 auf ihrem Label G7 Welcoming Committee Records (und außerhalb Kanadas bei Fat Wreck Chords) veröffentlicht wurde. Es zeichnet sich durch schnellen, politisch aufgeladenen, metallischen Punk mit kraftvollen Texten und Riffs aus und wurde 2021 zum 20-jährigen Jubiläum überarbeitet (Remaster, neuer Mix). Seit 2021 als CD erhältlich, jetzt wieder auf schwarzem und farbigem Vinyl. Eine der besten politischen Punkbands seit den 90ern! 14 Tracks (plus 4 Bonustracks auf CD) mit nachhallenden Donner auf einem umwerfenden Album! Wissen ist Macht. Seid bereit.
Auf dem vierten Album von Chrystia Cabral als SPELLLING verwandelt die Künstlerin aus der Bay Area ihr gefeiertes Avant-Pop-Projekt in einen Spiegel. Cabrals Texte auf „Portrait of My Heart“ befassen sich mit Liebe, Intimität, Angst und Entfremdung und tauschen den allegorischen Ansatz vieler ihrer früheren Werke gegen einen Blick in ihr menschliches Herz. Die thematische Unverblümtheit des Albums spiegelt sich in den Arrangements wider und macht es zum bisher schärfsten und direktesten SPELLLING-Album. Vom düsteren Minimalismus ihrer frühesten Musik über den üppig orchestrierten Prog-Pop von „The Turning Wheel“ aus dem Jahr 2021 bis hin zu diesem neuen energiegeladenen Ausdruck ihres kreativen Geistes hat Cabral immer wieder bewiesen, dass SPELLLING alles sein kann, was sie braucht. Der Titeltrack mit seinem treibenden Drum-Groove und dem hymnischen Refrain von „I don't belong here“ ist die stärkste Verkörperung der Hinwendung des Albums zu emotionaler Direktheit. Sobald sich die Hauptmelodie herauskristallisiert hatte, nutzte Cabral den Song als Werkzeug, um ihre Ängste als Performerin zu verarbeiten, und entschied sich für eine straffere, rockigere Komposition. Diese Transformation spiegelt die allgemeine Verlagerung des Albums in Richtung Energie und Unmittelbarkeit wider, die von der Kernband Wyatt Overson (Gitarre), Patrick Shelley (Schlagzeug) und Giulio Xavier Cetto (Bass) vorangetrieben wird, deren Zusammenarbeit neue Konturen des SPELLLING-Sounds offenbart. Cabral schreibt und demontiert immer noch alleine, aber die Präsentation der Songs für „Portrait of My Heart“ vor ihren Bandkollegen hat ihr geholfen, die späteren lebendigen, organischen Formen zu entdecken. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit einem Produzententrio: Drew Vandenberg, der Tontechniker von „The Turning Wheel“, Rob Bisel, der mit SZA zusammenarbeitet, und Psymun, der Produzent von Yves Tumor. Wichtige Gastbeiträge prägen das Album zusätzlich. Chaz Bear (Toro y Moi) liefert SPELLLINGs erstes Duett auf „Mount Analogue“, Turnstile-Gitarrist Pat McCrory verwandelt Cabrals ursprüngliches Piano-Demo für „Alibi“ in die knackige, rifflastige Version, die auf dem Album zu hören ist, während Braxton Marcellous von Zulu „Drain“ seine schlammige Wucht verleiht. Diese Teile fügen sich nicht nur nahtlos in das Album ein, sie fühlen sich wie ein integraler Bestandteil seines Universums an. Letztendlich ist Portrait of My Heart jedoch niemandes Platte, sondern die von Cabral. Sie zieht furchtlos den Vorhang über Teile ihrer selbst zurück, die sie in SPELLLING noch nie gezeigt hat - ihre Gefühle als Außenseiterin, ihre übermäßig vorsichtige Art, die Art und Weise, wie sie sich rücksichtslos in intime Beziehungen stürzen kann, um sie dann genauso schnell wieder abzubrechen. „Es ist wie ein offenes Tagebuch all dieser Empfindungen“, sagt sie.
»locket« ist das mit Spannung erwartete vierte Studioalbum der zweifach GRAMMY®- nominierten und mehrfach mit Platin ausgezeichneten Künstlerin Madison Beer. Mit dem mitreißenden Dance-Track »yes baby« und der empowernden Trennungshymne »bittersweet« erzählt das neue Album eine nachvollziehbare Geschichte: sich zu verlieben, zu erkennen, dass die Beziehung ungesund ist, sie zu beenden, sich selbst wiederzufinden und letztlich zu sich selbst zurückzukehren. Als wahre kreative Kraft singt, schreibt, produziert, inszeniert und gestaltet Madison mit kompromissloser Authentizität. »locket« festigt ihren Status als eine der einflussreichsten Stimmen ihrer Generation.
Das dritte Album von Jana Horn wurde in New York geschrieben und in der Wüste von Texas aufgenommen. Horn begab sich mit Jade Guterman (Bass) und Adam Jones (Schlagzeug) ins Sonic Ranch Studio, um ihr selbstbetiteltes Album aufzunehmen, das aus zehn Klanglandschaften besteht, die nicht wirklich so klingen, als kämen sie von irgendwoher. Frühere Vergleiche mit Yo La Tengo und Phil Elverum sind nach wie vor zutreffend für ,Love" und ,All in bet", während sparsame Post-Punk-Rhythmen ,Designer" und ,Don't Think" prägen. Im Jahr 2023 schrieb The New Yorker: ,Horns Werk reiht sich in eine Gemeinschaft der Einsamen ein, die Genregrenzen überschreitet: Spuren von Young Marble Giants, Syd Barrett und Broadcast schweben durch ihre Songs."
Mit Framing Reality veröffentlichen The Livelines aus Osnabrück ihre neue EP - ein musikalisches Coming-of-Age-Tagebuch zwischen Selbstzweifel, Selbstbehauptung und dem Versuch, Kontrolle in einer sich ständig verändernden Welt zu finden. Die sechs Songs zeigen eine junge Band, die ihre Realität selbst in die Hand nimmt: ehrlich, direkt und mit einem Sound, der Pop-Melancholie mit tanzbarer Rock-Energie verbindet.
Nach über 60 Shows, zahlreichen Festivalauftritten, Supporttouren für Acts wie KAFFKIEZ, DAMONA und Hi! Spencer sowie ausverkauften Headline-Shows machen The Livelines klar, dass sie gekommen sind, um gehört zu werden. Framing Reality steht für den Versuch, das eigene Leben zu rahmen - zu entscheiden, wie man gesehen wird, wie man sich selbst sieht und was man aus den Dingen macht, die man nicht ändern kann.
„Deadline Season“ ist das Debütalbum von Lucy Liebe. Einigen könnte sie bereits als Gründungsmitglied von Bokoya sowie durch Konzerte mit douniah und Gianni Brezzo bekannt sein. Lucy ist Multiinstrumentalistin: Sie spielt Schlagzeug, Keys, Flöte, Trompete, Gitarre und Bass – und singt. Unterstützung erhält Lucy zudem von Sänger*innen AKA Kelzz, Coco Elane, garrrog, Giaa, Laíz und Rosa Landers sowie Trompeter Pachakuti.
Das Album entstand nach Lucys Umzug von Köln nach Berlin. „Ich war neu in der Stadt und wusste, dass ich nicht einfach weitermachen wollte wie zuvor", erinnert sie sich. „Also wurde ich sehr aktiv: habe Leute angeschrieben, Ordner mit Beats verschickt, Kontakte geknüpft. Parallel bewarb ich mich bei verschiedenen queeren Organisationen auf Forschungsstellen – ohne Erfolg. Was aber klappte, war eine Albumförderung. Und ich hatte ohnehin schon viel Material in Arbeit. Die meisten Songs sind während Sessions von Grund auf entstanden, mit Gästen, mit denen ich mich einfach treffen und gemeinsam etwas Neues schaffen wollte."
Musikalisch bewegt sich Deadline Season in viele Richtungen, bleibt dabei aber immer punktgenau und zu 100 Prozent Lucy Liebe. „Ich nenne es gerne Alternative R&B – vielleicht die 2025er-Version von Neo-Soul? Meine Jazz-Einflüsse sind auf jeden Fall noch da."
Maxi Pongratz ist ein außergewöhnlicher Musiker und Künstler, der mit seinem einzigartigen Akkordeon-Stil und seinen hintersinnigen Texten die deutschsprachige Musikszene bereichert. Bekannt wurde er als Mitglied der Band "Kofelgschroa", mit der er drei Alben veröffentlichte, die von Micha Acher ("The Notwist") produziert wurden. Sein musikalischer Weg war keineswegs vorgezeichnet: Ursprünglich gelernter Gärtner, hat er unter anderem Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken und die Ski-Abfahrt "Kandahar" für den Weltcup präpariert. Doch seine Leidenschaft für Musik führte ihn von Wirtshäusern auf die Bühnen der Kleinkunstszene. Mit seinem vierten Solo-Album "rum&num" widmet sich Maxi Pongratz den großen Fragen des Lebens: Was bedeutet Heimat? Wie viel Ordnung braucht das Leben? Seine Musik bewegt sich zwischen Tradition und Rebellion, Wirtshausmusik und Dadaismus, Poesie und Klang. Er ist ein Grenzgänger, der mit neugierigem Blick und offenen Ohren die Welt erkundet und dabei die deutschsprachige Musikszene mit seiner Authentizität und Kreativität prägt.
A1: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Partita Variation (After Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 100: I. Preludio)
A2: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ertönt uns durch dein Güte Variation (After Jesus nahm zu sich die Zwölfe, BWV 22, No. 5: Ertöt uns durch dein Güte)
A3: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ave Maria Variation (After The Well-Tempered Clavier I: Prelude and Fugue No. 1 in C Major, BWV 846: I. Prelude)
A4: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Minuet in G Major Variation (After Notebook for Anna Magdalena Bach, BWV Anh.116, No. 7: Menuet in G Major)
A5: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Concerto in A Minor Variation (After Violin Concerto No. 1 in A Minor, BWV 1041: II. Andante)
A6: Eldbjørg Hemsing & Martynas & Norwegian String Qui Melancholy Variation (After Concerto for Violin & Oboe in C Minor, BWV 1060R: III. Allegro)
A7: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Herz und Mund und Tat und Leben Variation (After Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147: VI. Wohl mir, daß ich Jesum habe)
A8: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Air Variation (After Orchestral Suite No. 3, BWV 1068: II. Air)
A9: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Brandenburg Concerto Revisited (After Brandenburg Concerto No.1 in F Major, BWV 1046: I. Allegro)
B1: Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ich steh an deiner Krippen hier, BWV 469 (Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel) 2:30
COLORS OF BACH: Violinistin Eldbjørg Hemsing lässt die Musik von Bach in völlig neuen Klangfarben leuchten Auf ihrem neuen Album COLORS OF BACH lässt Violinistin Eldbjørg Hemsing die ausdrucksstarke Musik von Johann Sebastian Bachs in völlig neuen Arrangements erklingen und eröffnet zeitgenössische Perspektiven auf sein Werk.Vielschichtig, fein nuanciert und mit ungezügelter Spielfreude, schöpft das Album seine Inspiration aus der strukturellen Raffinesse und der expressiven Schönheit von zwanzig ausgewählten Werken. Die renommierten Arrangeure Tim Allhoff, Jan-Peter Klöpfel und Jarkko Riihimäki rücken bekannte Meisterwerke durch buchstäblich neue "Farben", die in Bachs Musik eingeführt werden - durch Klang, Harmonie und Emotion - in neues Licht.Im Zentrum des Projekts steht eine gemeinsame künstlerische Philosophie: Bachs Musik zu erweitern, neu zu denken und zu formen - ohne sie zu verfälschen. Die Arrangeure schöpfen ihre Inspiration aus der positiven und universellen Kraft seiner Themen und Harmonien und bewahren dabei die innere Zuversicht, die Bachs Werk so einzigartig macht.Von der verspielten Brillanz der Partita Variation bis zur tief berührenden Neuinterpretation von Bachs Brandenburgischem Konzert - ikonische Melodien erhalten neue Vitalität, eröffnen emotionale Dimensionen, bewahren aber zugleich größten Respekt vor den originalen Meisterwerken. Die dichte, melodische Gestaltung des Orgelpräludiums in C-Dur geht nahtlos in eine virtuose Fassung für Solovioline und Streichorchester über und schafft ein fesselndes Hörerlebnis. Air nimmt die Eleganz eines italienischen Konzerts an, während das geliebte Erbarme Dich aus der Matthäuspassion als intime instrumentale Ballade neu erstrahlt. Gemeinsam zeigen diese kreativen Arrangements die Wandlungsfähigkeit und Zeitlosigkeit von Bachs Musik - und entfalten ein eindrucksvolles Kaleidoskop musikalischer Farben."Bach ist so ein genialer Komponist", reflektiert Eldbjørg Hemsing, "dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, seine Formen und Strukturen zu betrachten. Jede Melodie, die er geschrieben hat, vereint auf faszinierende Weise technische Präzision und tiefes Gefühl - und genau darin liegt die unerschöpfliche Vielfalt seiner Musik." COLORS OF BACH ist eine Hommage an diese zeitlose Musikalität - eine Einladung an die Hörerinnen und Hörer, Bachs Werke auf spielerische Weise neu zu entdecken. Im Herzen des Albums stehen Freude, Hoffnung und ein Sinn für Leichtigkeit. "Wir wollten dem Publikum die Möglichkeit geben, sich mit diesen bedeutenden Werken der Musikgeschichte neu zu verbinden", sagt Eldbjørg. "Und vielleicht dabei auch ihre ganz persönliche Interpretation zu entdecken."Eines der emotionalsten Arrangements des Albums ist Air. Das Stück, das oft mit Abschied und Trauer in Verbindung gebracht wird, hat für Eldbjørg eine tief persönliche Bedeutung: "Dieses Werk ist eines der wichtigsten, die ich je gespielt habe", erzählt sie. "Es wurde bei der Beerdigung meines Vaters aufgeführt, und ich habe es lange mit dem Schmerz des Verlustes verbunden. Aber so wollte ich ihn nicht in Erinnerung behalten. Musik hat die Kraft, unsere Emotionen zu lenken - und indem ich diesem Stück eine neue Perspektive gebe, kann ich selbst entscheiden, wie ich mich damit verbinden möchte. Genau das ist der Geist dieses Albums."COLORS OF BACH bildet eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mit seinen überraschenden Momenten, facettenreichen Klangbildern und tief empfundenen Arrangements lädt das Album sowohl neue als auch erfahrene Hörerinnen und Hörer ein, die unendlichen Farben in Bachs Musik neu zu entdecken.
[a] a1 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Partita Variation (After Violin Partita No. 3 in E Major, BWV 100: I. Preludio) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 2:18
[b] a2 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ertönt uns durch dein Güte Variation (After Jesus nahm zu sich die Zwölfe, BWV 22, No. 5: Ertöt uns durch dein Güte) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:58
[c] a3 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Ave Maria Variation (After The Well-Tempered Clavier I: Prelude and Fugue No. 1 in C Major, BWV 846: I. Prelude) [Arr. for Violin, String Quintet and Piano by Tim Allhoff] 2:08
[d] a4 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Minuet in G Major Variation (After Notebook for Anna Magdalena Bach, BWV Anh.116, No. 7: Menuet in G Major) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:12
[e] a5 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Concerto in A Minor Variation (After Violin Concerto No. 1 in A Minor, BWV 1041: II. Andante) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:30
[f] a6 Eldbjørg Hemsing & Martynas & Norwegian String Qui Melancholy Variation (After Concerto for Violin & Oboe in C Minor, BWV 1060R: III. Allegro) [Arr. for Violin, Accordion, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 3:11
[g] a7 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Herz und Mund und Tat und Leben Variation (After Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147: VI. Wohl mir, daß ich Jesum habe) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jan-Peter Klöpfel] 2:42
[h] a8 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Air Variation (After Orchestral Suite No. 3, BWV 1068: II. Air) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 2:37
[i] a9 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Bach Brandenburg Concerto Revisited (After Brandenburg Concerto No.1 in F Major, BWV 1046: I. Allegro) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jarkko Riihimäki] 2:11
[k] b2 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Aria Goldberg Variation (After Goldberg Variations, BVW 988: Aria) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 1:48
[l] b3 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Prelude in C Major Variation (After Prelude and Fugue in C Major, BWV 553: I. Prelude) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 1:57
[m] b4 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Es ist gewisslich an der Zeit Variation (After Nun freut euch, lieben Christen gmein, BWV 734) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Jarkko Riihimäki] 1:27
[n] b5 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Invention in F Major Variation (After Invention in F Major, BWV 779) [Arr. for Violin & String Quintet by Jan-Peter Klöpfel] 1:57
[o] b6 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Organ Sonata Variation (After Organ Sonata No. 4 in E Minor, BWV 528: II. Andante) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 2:42
[p] b7 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Befiehl du deine Wege Variation (After Matthäuspassion, BWV 244, No. 53: Befiehl du deine Wege) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 1:33
[q] b8 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet & Tim Erbarme dich, mein Gott Variation (After Matthäuspassion, BWV 244, No. 47: Erbarme dich, mein Gott) [Arr. for Violin, String Quintet & Piano by Tim Allhoff] 2:08
[r] b9 Eldbjørg Hemsing & Louisa Tuck & Tim Allhoff Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ Variation (After Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, BWV 639) [Arr. for Violin, Cello & Piano by Tim Allhoff] 2:39
[s] b10 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Concerto in D Minor Variation (After Concerto in D Minor, BWV 974: III. Presto) [Arr. for Violin & String Quintet by Jan-Peter Klöpfel] 2:06
[t] b11 Eldbjørg Hemsing & Norwegian String Quintet Choral Aria Variation (After Widerstehe doch der Sünde, BWV 54: I. Aria) [Arr. for Violin & String Quintet by Tim Allhoff] 3:37
Jeder, der mit dem zähneknirschenden, blutigen Punk-Knurren von Kid Kapichi vertraut ist, kennt ihre „Fearless Nature“, daher sollte es auf den ersten Blick keine Überraschung sein, dass das vierte Album der Band aus Hastings diesen Titel trägt. Der erste veröffentlichte Track, „Stainless Steel“, wird von Frontmann Jack Wilson als Brücke zwischen dem alten und dem neuen Kid Kapichi beschrieben. Mit seiner tödlichen, straffen und kraftvollen Effizienz trägt er zwar eindeutig die Handschrift des klassischen Sounds der Band, aber die Reife seiner Sichtweise und der Mut in seiner Verletzlichkeit sind etwas Neues. Das hört man auf dem gesamten Album „Fearless Nature“, das von Momenten der Selbstzweifel durchzogen ist und von einer Band stammt, die nach Jahren an vorderster Front mutig genug geworden ist, die Einschusslöcher in ihrer Rüstung zu zeigen. „Fearless Nature“ ist auch im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke zu einem neuen Kid Kapichi.
Im Mai 2025 gaben Gitarrist Ben Beetham und Schlagzeuger George Macdonald bekannt, dass sie die Band verlassen würden – eine Entscheidung, die sie bereits etwa sechs Monate zuvor intern getroffen hatten. Die Entscheidung fiel einvernehmlich, und „Fearless Nature“ steht an der Schnittstelle zwischen zwei Generationen: Die Songs wurden mit der alten Besetzung geschrieben, aufgenommen und produziert (Co-Produktion: Beetham und Mike Horner), werden nun aber mit der neuen Besetzung auf Tournee gehen. Gitarrist Lee Martin und Schlagzeuger Miles Gill sind beide langjährige Freunde von Wilson und Bassist Eddie Lewis und Veteranen unzähliger hart spielender Bands auf der Live-Szene im Süden Englands.
Die politische Botschaft der Band mag unverändert geblieben sein, aber mit „Fearless Nature”, das ihr Repertoire erweitert, hat sie nun Gesellschaft bekommen. Ihre Entscheidung, emotionale Komplexität in ihre lyrische Perspektive einfließen zu lassen, ist ein großer Schritt nach vorne, und die Vorteile liegen auf der Hand, aus denen alle Kraft schöpfen können.
Für Fans von: Fontaines DC / Gorillaz / Blur / Yard Act / Soft Play / Demob Happy / Queens of The Stone Age
Jeder, der mit dem zähneknirschenden, blutigen Punk-Knurren von Kid Kapichi vertraut ist, kennt ihre „Fearless Nature“, daher sollte es auf den ersten Blick keine Überraschung sein, dass das vierte Album der Band aus Hastings diesen Titel trägt. Der erste veröffentlichte Track, „Stainless Steel“, wird von Frontmann Jack Wilson als Brücke zwischen dem alten und dem neuen Kid Kapichi beschrieben. Mit seiner tödlichen, straffen und kraftvollen Effizienz trägt er zwar eindeutig die Handschrift des klassischen Sounds der Band, aber die Reife seiner Sichtweise und der Mut in seiner Verletzlichkeit sind etwas Neues. Das hört man auf dem gesamten Album „Fearless Nature“, das von Momenten der Selbstzweifel durchzogen ist und von einer Band stammt, die nach Jahren an vorderster Front mutig genug geworden ist, die Einschusslöcher in ihrer Rüstung zu zeigen. „Fearless Nature“ ist auch im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke zu einem neuen Kid Kapichi.
Im Mai 2025 gaben Gitarrist Ben Beetham und Schlagzeuger George Macdonald bekannt, dass sie die Band verlassen würden – eine Entscheidung, die sie bereits etwa sechs Monate zuvor intern getroffen hatten. Die Entscheidung fiel einvernehmlich, und „Fearless Nature“ steht an der Schnittstelle zwischen zwei Generationen: Die Songs wurden mit der alten Besetzung geschrieben, aufgenommen und produziert (Co-Produktion: Beetham und Mike Horner), werden nun aber mit der neuen Besetzung auf Tournee gehen. Gitarrist Lee Martin und Schlagzeuger Miles Gill sind beide langjährige Freunde von Wilson und Bassist Eddie Lewis und Veteranen unzähliger hart spielender Bands auf der Live-Szene im Süden Englands.
Die politische Botschaft der Band mag unverändert geblieben sein, aber mit „Fearless Nature”, das ihr Repertoire erweitert, hat sie nun Gesellschaft bekommen. Ihre Entscheidung, emotionale Komplexität in ihre lyrische Perspektive einfließen zu lassen, ist ein großer Schritt nach vorne, und die Vorteile liegen auf der Hand, aus denen alle Kraft schöpfen können.
Für Fans von: Fontaines DC / Gorillaz / Blur / Yard Act / Soft Play / Demob Happy / Queens of The Stone Age
10-Jahre-Jubiläums-Reissue von Twit Ones wegweisendem Album „The Sit-In“ aus dem Jahr 2015. Von vielen Twit-Aficionados als eines seiner besten Werke gefeiert, unterschied sich „The Sit-In“ bei seinem Erscheinen deutlich von seinen vorherigen Alben – und Twits Musik war noch nie leicht vorhersehbar. „The Sit-In“ war die erste Twit-Platte, zu der man Räucherstäbchen anzünden kann, und auch zehn Jahre später hat sie nichts von ihrem Zauber verloren. Mit Sängerin May sowie den Poeten PB Louison und Imam Ally-Salaam. Artwork von Van Lagerstein und Robert Winter. Das 10-Jahres-Jubiläums-Reissue enthält außerdem eine Bonus 7"" mit vier neuen Tracks.
Sassy 009 ist das wandelbare Projekt der in Oslo ansässigen Produzentin, Songwriterin und Sängerin Sunniva Lindgård. Dreamer+ ist ein Album, das Lindgård seit Jahren in Gedanken mit sich trägt: ein konzeptgetriebenes Werk, zusammengesetzt aus fast vier Jahren Studioarbeit – und ein ambitionierter Versuch, die volle Kontrolle über ihre Kunst auszuüben.
Gelenkt von frisch verzerrten Vocals und Elementen aus Grunge, Shoegaze, 90er-Beatronica und schimmerndem Hyperpop ist das Album zugleich ein Protokoll der Selbstentdeckung und Selbstaufgabe, durchzogen von Gastbeiträgen von Blood Orange, BEA1991 und Yunè Pinku.
Dreamer+ ist im Kern ein fiktionales Werk, ein düsteres Märchen, in dem Träume und Emotionen durch eine Landschaft von Gestaltwandlerfiguren, dunklen Kräften und moralischen Verantwortungen verarbeitet werden. Auf eine Mission in eine verlassene Stadt geschickt, wird Lindgård zur eigenen Hauptfigur, hineingestoßen in eine „magische, aber verzerrte traumähnliche Welt“ nach einer fatalen Begegnung: „Ihre Liebe zu Jakov ist absurd eng mit seinem Sterben verwoben; kein Weg könnte sie davon fortführen."
Vier Jahrzehnte nach ihrer Gründung schreiben Ian Astbury und Billy Duffy ein neues Kapitel in der Geschichte von The Cult. Gemeinsam mit John Tempesta (Bass) und Charlie Jones (Schlagzeug) ließen sie 2023 ihre legendäre Frühphase Death Cult für eine exklusive Konzertreihe wieder aufleben - eine Hommage an die Ursprünge einer der einflussreichsten britischen Rockbands der 1980er-Jahre. Das Ergebnis dieser intensiven Rückkehr erscheint am 16. Januar 2026 unter dem Titel "PARADISE LIVE" - ein 16 Songs starkes Live-Album, aufgenommen am 18. November 2023 in der ehrwürdigen Albert Hall in Duffys Heimatstadt Manchester. "PARADISE LIVE" erscheint als Doppel-LP im exklusiven "Black on White"-Splatter-Design, auf CD sowie digital. Das edle Artwork zeigt ein schwarz auf schwarz geprägtes Schmetterlingsmotiv - entworfen von Ian Astbury und kunstvoll neu interpretiert von Carter O"Sullivan (Beggars Art Department). Die Black-Splatter-Edition ist ausschließlich über den Band-Webshop erhältlich, während die White-Splatter-Edition im regulären Handel erscheint. Der Weg von The Cult begann 1981 mit Southern Death Cult, deren gleichnamiges Album posthum 1983 erschien. Noch im selben Jahr gründeten Astbury und Duffy Death Cult - der Beginn einer kreativen Partnerschaft, die seit über 40 Jahren Bestand hat. Bereits 1984 entwickelte sich daraus The Cult, die im selben Jahr ihr gefeiertes Debüt "Dreamtime" veröffentlichten. Mit "PARADISE LIVE" schließen Astbury und Duffy den Kreis - ein intensives, authentisches Live-Dokument, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer außergewöhnlichen Band miteinander verbindet.
Gitarrist Harald Barrett über Heaven in Hiding: "Mit jedem neuen Album haben wir das letzte bis auf den Grund gerissen. Wir haben uns eine Vorstellung davon gemacht, wer wir als Band sind, und diese Idee dann durch neue kreative Neugier und Einflüsse herausgefordert. Was wir mit "Heaven In Hiding" entdeckt haben, hat sich nie mehr wie zu Hause angefühlt und nie besser verkörpert, was IMMINENCE ist und immer sein wird."
Die Jimi Barbiani Band ist das aktuelle Projekt des italienischen Blues-Rock-Slide-Gitarristen Jimi Barbiani, der zu den besten seines Fachs in Europa zählt. Sein Stil ist geprägt von den Einflüssen Jimi Hendrix", Joe Bonamassa, Jeff Beck, Free und Gov"t Mule. Die einzigartige Soundmischung der Band entsteht in der Wechselwirkung der unterschiedlichen Persönlichkeiten ihrer Mitglieder. Eine treibende Rhythmus-Sektion legt den Teppich für das fulminante und beeindruckende Gitarrenspiel des Maestros. Die drei Alben der Band ("Back On The Tracks", "Blue Side" und "Boogie Down The Road - Live!") verkauften sich nicht nur in seiner Heimat sehr gut, sondern fanden auch in den USA ihre Liebhaber. Videos von Jimi Barbiani erreichen mitunter Klickzahlen von über 500.000 Views. Bevor es im Winter/Frühjahr 2026 wieder auf Tournee durch Europa geht - es stehen auch einige Festivals an - erscheint mit "Still In Love" der neue Longplayer auf CD, Vinyl und natürlich digital. Kernstück des Albums ist die fast achtminütige Version von Prince" "Purple Rain". Hier zieht Barbiani alle Register - das Genie aus Minnesota hätte seine Freude daran gehabt. Der JBB beherrscht aber auch durchaus leisere und sanftere Töne, wie der verträumte akustische Instrumentaltrack "Little Martha" zeigt. Das anfänglich leicht schleppende "Spend Me Your Light" hingegen versprüht reichlich Southern-Feeling, während bei "We Must Dream" dem Boogie gehuldigt wird - irgendwo zwischen Canned Heat und ZZ Top. Wer auf bodenständigen, eingängigen Bluesrock steht, ist hier richtig.