Translucent Orange Vinyl. "Deep States" ist ein Protestalbum, das neues kulturelles Terrain erforscht und im subjektiven Zustand zeitgenössischer Panik gräbt. Aber TROPICAL FUCK STORM predigen heimlich, immer im Bewusstsein der Tatsache, dass sie schließlich Popmusik machen, egal wie avantgardistisch oder "out there" es wird. Entsprechend kommt "Deep States" komplett mit Q-Drops, Anspielungen auf den Capitol Riot vom 6. Januar 2021, einem Riff auf Pizzagate, Waterboarding-Marsianern, gefährlichen Kulten von Heaven's Gate bis The Shining Path und, nicht zu übertreffen, Romeo-Agenten, die uns nachts ins Bett legen, um uns am Morgen zu verraten. Wir leben in einer Welt, in der das Bizarre zum Normalen geworden ist, und TROPICAL FUCK STORM lotet dieses Paradoxon aus. Was TROPICAL FUCK STORM so großartig macht, ist die Schnittmenge zwischen ihrem düsteren, aber satirischen Storytelling und den musikalischen Arrangements, die darauf abzielen, erhaltene Kanons und Weisheiten zu pervertieren. Diese Songs sind ein Experiment, das sich in seinem eigenen idiosynkratischen, zutiefst beunruhigenden Tempo vor- und zurückbewegt. Sie hängen am schrägen Beat und gleiten in jazzige, verzerrte Jams, die so turbulent sind, dass sie Charlie Mingus stolz machen würden. Musikalisch macht "Deep States", was es will: Pop, R&B, New Wave im Stil der Talking Heads, Delta Blues, Tom Waits und einige der HipHop-Lieblinge der Band wie Wu-Tang Clan und Missy Elliott. Barrieren werden nicht nur durchbrochen, sie scheinen komplett weggefallen zu sein.
Es kann schon einem ganz schön erdrückenden Rucksack gleichen, wenn man als blutjunge Newcomerin mit dem Debütalbum plötzlich ins Rampenlicht rückt, zur Stimme ihrer Generation und von Kritikern wie Fans gleichermaßen gefeiert wird, weltweit ausverkaufte Shows und auf immer größeren Festivals vor immer größeren Menschenmengen spielt. Lindsey Jordan ist es so ergangen und auch wenn sie auf ihrem 2018-Debütalbum Lush sang "I'm in full control / I'm not lost / Even when it's love / Even when it's not", brachte das Ende einer Beziehung sie letztlich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Sie entschloss sich für einen 45-tägigen Rehab-Aufenthalt in Arizona und begann bereits dort, Songs für das Album zu schreiben, das nun unter dem Titel "Valentine" veröffentlicht wird. Mit ihrer gesundeten Seele und einer Grundidee des Albums zog es Jordan nach Durham im Staate North Carolina, wo sie sich mit Brad Cook (Bon Iver, Waxahatchee) Anfang 2021 in dessen kleinem Home Studio verkroch. U.a. mit dabei waren die langjährigen Bandmitgliedern Ray Brown und Alex Bass, sowie der Techniker Alex Farrar. Nachträglich wurden lediglich die Streicherarrangements in den Spacebomb Studios in Richmond aufgenommen. Es ist eine finstere Momentaufnahme ihrer dunklen Zeit geworden und gleichzeitig ein Abschluss, der die Tür zu diesem Lebensabschnitt endgültig zuschlägt.
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Limitierte farbige LP! "Public Storage" baut auf dem Sound von Vus früheren Veröffentlichungen auf und unterstreicht ihre Stärken als Songwriterin mit einem tieferen Sinn für Glanz, Raffinesse und Dringlichkeit. Sie nennt es eine "sehr invasive und intensiv klingende Musik", die erfrischend unkonventionell zu den zeitgenössischen Trends ist; dies ist Musik, auf die man sich einlässt, anstatt sich zurückzulehnen. Co-Produzent Jackson Phillips (Day Wave) half Vu dabei, eine riesige, körnige, facettenreiche Welt zu erschaffen, in die sie sich stimmlich hineinbegeben kann, wobei ihre ausgeprägte Altstimme frei zwischen beschwörenden, tiefgründigen Betrachtungen und gefühlvollen, himmelwärts strebenden Ausbrüchen hin- und herpendelt. Die ersten Klänge, die wir hören, sind bezaubernd: Vereinzelte Klaviertasten gehen in "April Fool" in warme Schläge und Selbstharmonien über, während Vus Protagonistin ihre Umgebung und ihre Fähigkeit zu kommunizieren verleugnet. Das sanfte bernsteinfarbene Glühen geht über in den Titeltrack des Albums, einen dunkleren, düsteren, lauteren Ort. Vu rennt durch "Public Storage" mit einer Reihe von trotzigen Zurückweisungen (Versagen, Familie, Magie) und kathartischen Forderungen. Es ist eine seltene und kraftvolle Zurschaustellung von Verletzlichkeit von einem Texter, der das Abstrakte dem Autobiographischen vorzieht. Aubade", das auf einem Disco-Synthie-Muster und groovenden Bass-Stabs aufbaut, hat den hellen Schwung seines morgendlichen Namensvetters, der geschickt im Widerspruch zu seinem niederschmetternden Thema steht. Der Kontrast setzt sich in "Keeper" fort, einem pulsierenden New-Wave-Song mit träumerischen Synthesizern und einem coolen, knurrenden Erzähler, der diese Kraft erneut herausfordert. "Gutter" kehrt zum grungigen Lowlight zurück, mit muskulösen Gitarrenriffs, die sich über einem Bett aus Rückkopplungen abzeichnen und zusammen mit orchestralen Streichern zu einem brüllenden Finale anschwellen. Die hintere Hälfte von Public Storage bietet einige der markantesten Momente: Das rhythmische, hooklastige "Everybody's Birthday" spricht von der bösen Absurdität der Gegenwart, dem Ende der Zeiten. Die Nacht ist rot, die Stimmung ist blau, und die Scham ihrer Figur ist goldfarben. Vu hebt sich "Maker" für den Schluss auf, einen letzten Versuch im Existenziellen.
Haley Dahl, die seit ihrer Teenagerzeit als Sloppy Jane auftritt, ist neuerdings bei Phoebe Bridgers' Label Saddest Factory Records unter Vertrag. Phoebe und Haley sind schon seit Schulzeiten eng befreundet. Damals war Sloppy Jane eine Teen-Punkband. Die ersten Mitglieder waren Phoebe Bridgers am Bass, Sarah Cath an der Gitarre und Imogen Teasley-Vlautin am Schlagzeug. Heute hat die Band mehr als ein Dutzend Mitglieder und sich in ein Kammerpop-Projekt verwandelt. Für ihr neues Album "Madison" verbrachte Dahl drei Jahre damit, Höhlen zu erkunden, die ihre Vision für das Album einfangen könnten. Ihre Suche führte sie quer durch die USA, wobei sie sich mit der unterschiedlichen Akustik jeder Option beschäftigte, bevor sie bei den Lost World Caverns landete. Das Ergebnis ist ein wunderschönes, persönliches Werk, eine große Geste, ein kraftvolles Statement über obsessive Liebe und über das Hineinwachsen in sich selbst nach einer lebensverändernden Beziehung. Dahl und ihre 21 Bandkollegen nahmen Madison zwei Wochen lang jeden Tag von 15 Uhr bis 8:30 Uhr in den Höhlen auf. Um in die Höhle zu gelangen, mussten sie durch die Rückseite eines Geschenkeladens in einen langen Tunnel eindringen, wo sie über 200 Treppen zum Eingang hinuntergehen mussten. Dahl und Co. bewältigten diesen steilen Weg mit einem Klavier. Die Decke der Lost World Caverns ist riesig hoch und bildet eine perfekte Kuppel. Außerdem herrschte im Inneren eine Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent, was sowohl zu einem hervorragenden Klang als auch zu Problemen mit der Stimmung und der Ausrüstung führte. Der Tontechniker Ryan Howe saß mit seinem Mischpult und seinem Computer im Subaru seiner Eltern oberhalb der Höhle und fädelte Kabel durch ein Loch im Boden bis zur Decke der Höhle. Auf dieses Album, das so vollständig realisiert und sorgfältig ausgeführt wurde, hat Dahl lange gewartet und auch als Musikerin viel gelernt: Für Madison lernte sie, wie man für Kammermusikinstrumente schreibt und brachte sich selbst das Klavierspielen bei. Die Platte lässt sich nur schwer kategorisieren. Es ist David Bowie wenn der Song "Crying" von Roy Orbison am Ende von Harmony Korines Film "Gummo" gespielt wird. Es ist My Chemical Romance trifft Sgt. Pepper. Courtney Love und Queen. Es ist ein riesiges, blumiges, samtiges Ding voller Spielzeugpferde und Stalagmiten. Er folgt einer großen Linie: einer großen Geste, die so groß ist, dass sie die ganze Erde bewegt. "I'm glad to live in a world where Haley Dahl wanting to go to a cave to make a record just makes sense. This is already a classic album." - Phoebe Bridgers
Es kann schon einem ganz schön erdrückenden Rucksack gleichen, wenn man als blutjunge Newcomerin mit dem Debütalbum plötzlich ins Rampenlicht rückt, zur Stimme ihrer Generation und von Kritikern wie Fans gleichermaßen gefeiert wird, weltweit ausverkaufte Shows und auf immer größeren Festivals vor immer größeren Menschenmengen spielt. Lindsey Jordan ist es so ergangen und auch wenn sie auf ihrem 2018-Debütalbum Lush sang "I'm in full control / I'm not lost / Even when it's love / Even when it's not", brachte das Ende einer Beziehung sie letztlich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Sie entschloss sich für einen 45-tägigen Rehab-Aufenthalt in Arizona und begann bereits dort, Songs für das Album zu schreiben, das nun unter dem Titel "Valentine" veröffentlicht wird. Mit ihrer gesundeten Seele und einer Grundidee des Albums zog es Jordan nach Durham im Staate North Carolina, wo sie sich mit Brad Cook (Bon Iver, Waxahatchee) Anfang 2021 in dessen kleinem Home Studio verkroch. U.a. mit dabei waren die langjährigen Bandmitgliedern Ray Brown und Alex Bass, sowie der Techniker Alex Farrar. Nachträglich wurden lediglich die Streicherarrangements in den Spacebomb Studios in Richmond aufgenommen. Es ist eine finstere Momentaufnahme ihrer dunklen Zeit geworden und gleichzeitig ein Abschluss, der die Tür zu diesem Lebensabschnitt endgültig zuschlägt.
The story of six soulmate musicians meeting at the intersection of classical composition, pop, electronic and minimal music begins in 2016 with their celebrated performance at the Cologne Philharmonie. After follow-up performances at the Bundeskunsthalle Bonn as well as the Hamburg Elbphilharmonie, Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, John Kameel Farah, Paul Frick, Erol Sarp and Kai Schuhmacher made a guest appearance at the invitation of Radio Berlin Brandenburg in the iconic Haus des Rundfunks in Berlin's Westend on February 2, 2019. "Live im Haus des Rundfunks" documents the first half of this evening, in which the individual composer-pianists introduced themselves to the audience in solos, duos and trios. This carefully choreographed set served as an electrifying prelude to the grand finale, the 20-minute collective mantra of Steve Reich's 1973 composition Six Pianos, a studio recording of which has already been released on the 2016 record Steve Reich "Six Pianos" – Terry Riley "Keyboard Study #1" (FILM LP/CD 002).
Im Jahr 2016 beginnt die gemeinsame Geschichte der Pianisten Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, John Kameel Farah, Paul Frick, Erol Sarp und Kai Schuhmacher, sechs seelenverwandten Musikern, die sich zu einem Kollektiv an den Schnittstellen von klassischer Komposition, Pop, Elektronik und Minimal Music zusammengefunden haben. Nach gefeierten Auftritten in der Kölner Philharmonie (mit Hauschka, ohne Kai Schumacher), der Bundeskunsthalle Bonn sowie der Hamburger Elbphilharmonie gastierte das Projekt am Abend des 2. Februar 2019 auf Einladung des RBB im geschichtsträchtigen Haus des Rundfunks im Berliner Westend. Die damals entstandene Aufnahme des Konzerts im Großen Sendesaal bildet die Grundlage der nun vorliegenden Veröffentlichung. “Live im Haus des Rundfunks“ dokumentiert den ersten Teil des Abends, innerhalb dessen sich die einzelnen Pianisten solo, im Duo oder Trio, dem Publikum vorstellen. Dieser Part stellte das Vorspiel zum großen Finale dar, dem 20-minütigen, kollektiven Mantra von Steve Reich’s Komposition Six Pianos aus dem Jahr 1973. Eine Studioaufnahme hiervon wurde bereits auf der 2016 auf FILM erschienenen Schallplatte STEVE REICH "SIX PIANOS" - TERRY RILEY "KEYBOARD STUDY #1" (FILM LP/CD 002) veröffentlicht.
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Gewalt - "Paradies" A cross-reference of music influences may be difficult for even the most inclined listener to deconstruct. Partly due to our personal limits and partly because of the short time for songwriting and production, we didn’t arrive with a plan. Instead, we went for it. We indulged ourselves. We owned it. And this is what it is.
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
Doppel-LP im Gatefold-Cover, recyceltes & zufällig gefärbtes Doppel-Vinyl, Müllsack-Innenhüllen und ein Coupon zum kostenlosen digitalen Download. Als Aesop Rock in den späten 90er Jahren mit Music For Earthworms und Appleseed debütierte, war auch Blockhead mit von der Partie, nicht nur als Produzent, sondern auch, um den Verkauf der CDRs an hungrige Hip-Hop-Fans zu koordinieren. Blockhead und Aesop setzten ihre Zusammenarbeit fort und schufen dabei eine beeindruckende Liste von Songs, darunter zwei von Aesops beliebtesten Liedern bis heute: "Daylight" und "None Shall Pass". In den letzten Jahren hatte Blockhead bei vielen von Aesops Solo-Veröffentlichungen und Gruppenprojekten Produktionen und Remixe beigesteuert, und Aesop im Gegenzug eine Handvoll Features bei Blockheads Soloprojekten, aber in all dieser Zeit haben Aesop und Block nie ein komplettes Album zusammen gemacht - bis jetzt! Garbology entstand im Laufe der Pandemie und auch zu der Zeit, in der Aesop den Tod eines engen Freundes im Januar 2020 verarbeitete. Anfangs gab es weder einen Plan für ein Album, aber es dauerte nicht lange, bis aus einem Song ein paar wurden, und dann eine Handvoll, bis schließlich ein Album geboren wurde. Garbology fängt den Soundtrack der heutigen Zeit ein, eine Momentaufnahme von Aes und Block, die sich - inmitten von weniger sozialen Interaktionen als üblich - entertainen wollen, "verankert in einem Gulasch aus Hüttenkoller, Angst, Wut und Langeweile", wie Aesop es beschreibt. Was den Titel des Albums angeht, erklärt Aesop: "Garbologie ist definiert als die Untersuchung des von einer Gesellschaft weggeworfenen Materials, um zu erfahren, was es über soziale oder kulturelle Muster verrät. Ich sehe viele Parallelen zwischen diesem Begriff und der Idee, nach einem Verlust oder einer Zeit intensiver Unruhe die Scherben aufzusammeln und zu sehen, was wirklich da ist. Es sind Informationen, die etwas darüber aussagen, wer ich bin, wer wir sind und wie wir vorankommen. Außerdem: in alter, oft vernachlässigter Musik aus einer anderen Zeit zu wühlen und diese mit einem Ohr zu durchforsten, das darauf eingestellt ist, diese Daten auf eine andere Weise aufzunehmen, als der durchschnittliche Hörer_ das ist genau das, was Tony tut. Geh die Informationen durch und sieh, was du findest."
25 Sekunden Zeit zum Luftholen gönnen einem LYGO ganz am Anfang ihres neuen Albums, bevor "Schockstarre" losbricht, danach bleibt nicht mehr viel Zeit zum Atmen. Für 42 Minuten reißt "Lygophobie", das dritte Album des Bonner Trios, das inzwischen komplett in Köln lebt, mit. Aber es hätte ganz anders kommen können: Mit ihrer letzten Tour im September 2019 verkünden sie eine Pause auf unbestimmte Zeit - nicht etwa, weil sie sich auflösen wollen, nein, einfach um die letzten Jahre mal wirken zu lassen und Platz zu schaffen für den ganzen Kram, für den man sonst neben der Band kaum Zeit hat. Drummer Daniel nutzt die Auszeit, um sich ausgiebig mit Musikproduktion zu beschäftigen und ermöglicht es LYGO so, selbst Musik im Proberaum aufzunehmen. Neue Songs und Texte entstehen schneller denn je, denn im Jahr 2020 gibt es plötzlich wenig anderes zu tun, als zu schreiben. Die Songs des Albums entstehen letztendlich alle in einem 16qm großen Proberaum und werden auch dort aufgenommen. Wer schonmal einen LYGO-Song gehört hat, wird sich auf "Lygophobie" schnell zurecht finden. Hier muss auch nichts neu erfunden werden. Das Magische an Punkrock ist und bleibt doch, dass man auch mit nur einer Gitarre, Bass, Schlagzeug und klugen Texten diese große, komplexe Welt ein bisschen verständlicher machen kann. Wenn auch nur für drei Minuten am Stück. Doch natürlich haben LYGO seit "Schwerkraft" von 2018 auch Neues ausprobiert. In "Kommentarspalte" vertonen sie YouTube-Comments von Schlafgestörten und wagen Midtempo, in "Ufer" gibts endlich ein Gitarrensolo, "13 Stunden Schlaf" wird von einem Klavier eröffnet. "Lygophobie", das ist nicht etwa ein verunglücktes Wortspiel über die Angst vor sich selbst als Band. Es ist ein Begriff, über den LYGO zufällig stolperten: Es ist die übermäßige Angst vor der Dunkelheit. Und obwohl sich die Dunkelheit in all ihren Facetten durch das ganze Album zieht, ist "Lygophobie" alles andere als eine pessimistische Platte. Sie beschreibt eher den Weg zurück ins Licht, wie ihn auch die Artworks zum Album visualisieren. Das ist Punkrock, der so nonchalant zwischen AZ und Clubbühne reinknallt, dass man sich endlich wieder dran erinnert, warum einem diese Musik die Welt bedeutet. Die LP kommt mit schwarzem180 Gramm Vinyl, Gatefold Klappcover aus schwerem Coverkarton. Außerdem liegt der LP ein Download Code bei.
Houndstooth präsentiert das zweite Album der Berliner Produzentin Lotic aka J'Kerian Morgan aus Houston, Texas, die als Mitglied des Berliner Janus-Kollektivs bekannt wurde, zwei Vulnurica-Remixes für Björk produzierte und 2018 ihr Debütwerk 'Power' auf TriAngle Records veröffentlichte. 'Water' ist eine zärtliche Meditation über Verlust und die Lebenskraft der Liebe. Die Stücke drehen sich um einen 808 Subbass, wobei Vibrationen und Brummen anstelle von Klarheit und Trennung treten. Die Drums werden zu einer pudrigen Wärme aufgeweicht, jedes Kapitel entfaltet sich wie ein symphonisches Klanggedicht. Einfühlsame Schilderungen von Liebesbeziehungen zu anderen und zum eigenen Ich, zu Herkunft und Identität, werden durch atemberaubende neue Ausdrucksformen ekstatischer Stimmen geprägt.
Lily Konigsberg, Mitglied der beliebten Art-Rock-Band Palberta, lässt auf die Zusammenstellung ihrer frühen Solo-Aufnahmen mit dem Titel "The Best of Lily Konigsberg Right Now", die hauptsächlich aus Bandcamp- und Soundcloud-Veröffentlichungen stammen, nun ihr erstes richtiges Album folgen. Der Titel "Lily We Need To Talk Now" stammt aus einem Text, den sie vom Produzenten des Albums, Nate Amos von der Band Water From Your Eyes, erhalten hat. "Lily We Need To Talk Now" ist eine charakteristische, eklektische Sammlung von Popsongs, die in manchen Momenten an die gitarrengetriebene, punkige Atmosphäre ihrer Arbeit mit Palberta, an Dinge wie Sheryl Crow aus der Mitte der Achtziger und sogar an The Cure angelehnten Post-Punk erinnert. Ein Album, an dem Konigsberg seit 2016 langsam gearbeitet hat, indem sie die Songs im Laufe der Jahre überarbeitet und neu aufgenommen hat. Die elf Tracks umfassende Sammlung ist ihr erstes richtiges Album und durchweg eingängig, wie viele ihrer poppigen und klaren Indie-Rock-Songs, die sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe im New Yorker Underground gemacht haben. Ihre Stimme dreht und wendet sich und umspielt ihre cleveren Wortspiele auf neue Art und Weise; es gibt Anklänge an Power-Pop, Pop-Punk und Downtempo-Introspektion, alles gespickt mit augenzwinkernden Ostereiern des Humors. Sie wird von vielen ihrer langjährigen Mitarbeiter unterstützt: Andrea Schavelli, mit der sie 2017 die Split-Scheibe "Good Time Now" veröffentlichte; Matt Norman, mit dem sie seit Jahren im Avant-Pop-Duo Lily And Horn Horse zusammenarbeitet; Paco Cathcart von The Cradle, der ihre 2020er EP "It's Just Like All The Clouds" produzierte; und Nina Ryser, mit der sie im gefeierten Art-Punk-Trio Palberta spielt. Aber es ist ihre Zusammenarbeit mit Amos, die die bemerkenswertesten Neuerungen mit sich bringt.
Markus Pauli, Florian Sump und Lukas Nimscheck haben es getan! Ihr DEINE FREUNDE WEIHNACHTSALBUM liefert in 15 brandneuen Songs den perfekten audiovisuellen Schmuck für den familiären EndjahresWahnsinn, eine unterhaltsam-chaotische Platte mit ganz großen Gefühlen und unverwechselbarem Witz für
Familienmitglieder jeden Alters.
DEINE FREUNDE sehnen sich im Synthiepopsong „Wann wird’s mal wieder richtig Winter“ nach einer
guten Portion Schnee, stellen aber gleich danach fest, dass dank Klimawandel wohl nur ein „Ganz normaler
Sommertag“ auf sie warten wird.
„Wir wollten ein Album machen, dass nicht nur besinnlich, sondern auch unterhaltsam und lebensnah ist -
und unsere ganz persönliche Sicht auf Weihnachten zeigt!“ Und so besingen sie in „Die krassesten Schlitten“ den fahrbaren Untersatz des Weihnachtsmannes, verwandeln mit „Dieses Jahr schenken wir uns mal
nix“ einen klassischen Vorsatz in ein musikalisches Mahnmal. und thematisieren in „C64“ den immer noch
aktuellen Kampf um die Medienzeit zwischen Eltern und ihrer daddelgeilen Brut.
Doch auch echte Gefühle kommen nicht zu kurz. Und so schreiben die drei Hamburger auf ihren ”XXL
Wunschzettel” vor allem, was sie ihren jungen Hörern mitgeben wollen: Respekt, Nächstenliebe und Toleranz. „Weihnachten ist auch die Zeit des Sich-gegenseitig-Zuhörens, das ist heute wichtiger denn je.“
So wie hier müssen Weihnachtssongs in den 20ern klingen!
Das Album erscheint jetzt auch auf Vinyl!
'Dieser neueste Soundtrack aus seiner Feder fühlt sich an wie ein längst überfälliges Wiedersehen mit einem verloren geglaubten Freund: Sofort erkennt man die bekannten Züge wieder, es umgarnt einen und zieht einen hinein in eine Welt, die unverwechselbar seine ist – die Welt von N.O.W. Immerhin kann man dieses Mal drei Dinge identifizieren, die zusammenkamen und dieses Album ganz klar prägen sollten: ein persönlicher Schicksalsschlag, ganz viel Zeit (ein Nebeneffekt der Pandemie) und Black Lives Matter. Inzwischen eher eine Art Bandleader, streckte er seine Fühler aus und knüpfte Kontakte mit jungen Talenten, deren Ansatz irgendwie zu N.O.W. zu passen schien. Bald war er mit Leuten wie Shabaka Hutchings, Haile Supreme, Mara TK und Sabrina Mahfouz in Kontakt. Auch Greentea Peng, OSHUN und Pip Millett fragte er an, erklärte ihnen die Stoßrichtung: Sie alle sagten zu und nutzten die im Titel angedeuteten Freiheiten und Freiräume auf ihre Art, lieferten ihre ganz eigene, vertonte Definition von Freiheit ab.' - Don Letts aka The Rebel Dread
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Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
The Stooges are widely considered one of the greatest rock bands of all time and this comes across loud and clear on director Jim Jarmusch’s critically acclaimed documentary film ‘Gimme Danger’. GIMME DANGER: MUSIC FROM THE MOTION PICTURE is a 14-track collection curated by Jarmusch and Stooges frontman Iggy Pop, with a focus on the group’s first three albums. It includes The Stooges’ classics ‘I Wanna Be Your Dog,’ ‘1969,’ and ‘Loose,’ along with rarities ‘I Got A Right,’ ‘I’m Sick of You’ and ‘Asthma Attack,’ and songs by MC5, Iggy Pop’s pre-Stooges combo The Iguanas, & more. It’s one of those rare soundtracks that appeals both to the most discerning fan and also as an introductory to those less familiar.
Die zweifache GRAMMY-Preisträgerin Natalie Hemby gilt als eine der bemerkenswertesten Songwriterinnen
der Musikbranche, die hinter den Kulissen einen Hit nach dem anderen kreiert. Jetzt steht sie kurz vor dem
Durchbruch, mit der Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums ”Pins and Needles” am 8. Oktober.
Bekannt für ihren vielseitigen Sound und ihre Geschichten, die ihr acht Nummer-1-Singles einbrachten,
erkundet Hemby auf ihrem Album Einflüsse von Tom Petty über Sheryl Crow bis hin zum Rock und Roots
der frühen 90er Jahre: Musik, mit der sie aufgewachsen ist. In den 11 Tracks liefert Hemby unkonventionelle Texte gepaart mit ihrer genialen Wortwahl, Ohrwurm-Hymnen, herzzerreißenden Balladen bis hinzu
tiefgründigen Rock-Songs. Hemby schafft Songs, die sich wie kostbare Momente anfühlen, an die man sich
gerne erinnert.
Nachdem die Songs ”Matter of Time” und ”Say Hi” bereits im Rahmen eines Charity Events digital veröffentlicht wurden, folgt nun der physische Release als 7inch Vinyl Single.
Beide Songs von Eddie Vedder sind inspiriert von Familien, die mit der genetisch bedingten Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa kämpfen und wurden in Zusammenhang mit einem virtuellen Charity-Event veröffentlicht. Für das Finden einer Heilung setzt sich Eddie Vedder mit seiner Frau Jill seit Jahren ein und gründete die gemeinnützige Organisation „EB Research Partnership“ mit. Eddie Vedder erreichte mit Pearl Jam stets Top 10-Positionen der weltweiten Charts.
“Matter of Time/Say Hi” erscheint als Vinyl Single und digital.
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PAURA explores the horror repertoire from the precious CAM Sugar archives taking us on a hypnotic journey into the labyrinths of fear, through the different variations that Italian horror took on from the esoteric and supernatural to the slasher films of the early 1970s; to reinterpretations of Romantic literature and gothic fiction to the splatter films of the ‘80s; and from witchcraft to metropolitan horror. This is not a real “best of” but an eclectic menu full of mysterious voices, childlike lullabies, sweet melodies, obsessive music boxes, obstinate harpsichords, crazy distortions and threatening synthesizers, conceived as a succession of sequences, as if a film edit. The new collection includes some of the most creative music ever written and strives to do justice not only to some of the best known composers in this genre, but also to many great unsung composers: From celebrated composers like Ennio Morricone, Riz Ortolani & Stelvio Cipriani to long-forgotten personalities who fed the industrial backbone of Italian cinema such as Daniele Patucchi, Marcelo Giombini & Berto Pisano. The collection includes 6 previously unreleased tracks plus 3 tracks released on vinyl for the first time and 5 tracks available commercially for the first time (originally released only as a limited promo item).
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Die Erstauflage der LP erscheint auf umweltfreundlichen recyceltem Vinyl in "Mystery Colour"! Mehr als drei Jahre nach dem Release ihres gefeierten letzten Albums "Floating Features" und einer wunderbaren Soloplatte von Sängerin Shana Cleveland meldet sich die US-amerikanische Indie-Rockband LA LUZ zurück. Auf dem selbstbetitelten vierten Longplayer des Trios aus Los Angeles tauschen Shana Cleveland (Gitarre + Songwriting), Lena Simon (Bass) und Alice Sandahl (Tasten) ihren ausgelassen Surf-Noir-Sound gegen ein erdverbundeneres Songwriting mit psychedelischem Einschlag aus. Inspiriert von Clevelands Umzug ins ländliche Nordkalifornien spiegeln Tracks wie die bereits veröffentlichten Vorab-Single "In The Country" oder "Here On Earth" die neu entfachte Landlust der Bandmitglieder wieder. Das Album wurde im Linear Labs Studio in Los Angeles aufgenommen und von Adrian Younge (Kendrick Lamar, Talib Kweli, Jay-Z) produziert, der den Songs ein wunderbares warmes wie psychedelisches Soundbild verpasst hat.
Am 22.Oktober erscheint ein komplett neues Album von Pulp-Frontmann Jarvis Cocker: „Chansons d’Ennui
Tip-Top“. Wes Anderson bat Jarvis Cocker, eine neue Version von ”Aline” für seinen neuen Film ”The
French Dispatch” aufzunehmen. Der französische Pop-Hit aus dem Jahr 1965, ”Aline”, wurde ursprünglich
von Christophe gesungen. Der Song taucht in einer entscheidenden Szene in ”The French Dispatch” auf:
Die Figur Tip Top erscheint auf einem Plakat in dem Café, in dem sich die revolutionäre Jugend von Paris
versammelt, während der Song in der Jukebox läuft. Anderson und Cocker beschlossen, gemeinsam ein
ganzes Album mit französischem Material aus der gleichen Zeit zu machen, ausgewählt wurden ChansonKlassiker von Françoise Hardy, Serge Gainsburg, Jacques Dutronc und vielen anderen.
Für Fans von AT THE GATES, DEATH und CARCASS: LIVLØS bringen Melodic Death Metal auf ein
neues Level!
Seit ihrer Bandgründung im Jahr 2014 in Aarhus, Dänemark, haben sich LIVLØS unermüdlich einen Namen
in der europäischen Metalszene gemacht. Ihr Melodic Death Metal, beeinflusst von Bands wie AT THE
GATES und CARCASS, gepaart mit amerikanisch angehauchtem Death Metal im Zeichen von DEATH und
THE BLACK DAHLIA MURDER, brachte dem dänischen Fünfgespann bereits Auftritte bei renommierten
Festivals wie Copenhell, Eurosonic und Spot Festival ein.
Auf ihrem neuen Album ”And Then There Were None” sind LIVLØS spürbar in Topform: Auf neun harten,
kompromisslosen Tracks nimmt die Band keine Abkürzungen und behält gleichzeitig einen dynamischen
Songwriting-Stil bei, der den Hörer während der gesamten Laufzeit des Albums auf Trab hält.
Hervorragend abgemischt von Jacob Bredahl (ex-HATESPHERE) und gemastert von Brad Boatright (u.a.
bekannt für seine Arbeit mit OBITUARY, NAILS und TORCHE), ist ”And Then There Were None”
ein außergewöhnliches Zeugnis der selbstbewussten, modernen Herangehensweise von LIVLØS an Melodic
Death Metal, der von Anfang bis Ende akribisch umgesetzt wurde und mit jedem Hören mehr von dem
offenbart, was die Band zu bieten hat. LIVLØS sind eine der aufregendsten Newcomer im Metal und
beweisen mit ”And Then There Were None”, dass sie hier sind, um zu bleiben
Ein Weihnachtsalbum zwischen sentimentalen Pop-Balladen, Witz, Swing und Charme präsentiert Darren Criss, multitalentierter Sänger, Songwriter, Emmy- und Golden-Globe-prämierter Schauspieler und
Broadway-Star. Seine Fans lieben den gutaussehenden jungen Mann für seine Rollen in ”GLEE”, ”VERSACE: AMERICAN CRIME STORY” oder ”HOLLYWOOD”.
Jetzt erfüllt sich Criss einen Wunsch mit einem Weihnachtsalbum, das zwischen Pop und Swing a’la
Dean Martin allerbestes Entertainment unter dem Weihnachtsbaum verspricht. Sein erstes Album in voller
Länge besteht aus Originalsongs und kreativen Neuinterpretationen klassischer Weihnachtshits. Als Gäste
hat er Adam Lambert, Lainey Wilson und Evan Rachel Wood zur Weihnachtsparty geladen.
The Velveteers, ein Rock-Trio aus den Bergen von Boulder, CO, bestehend aus Sängerin/Gitarristin Demi
Demitro und den Schlagzeugern Baby Pottersmith und Jonny Fig, werden am 8. Oktober ihr Debütalbum
”Nightmare Daydream” über Easy Eye Sound-Concord veröffentlichen; Produziert von Grammy-Preisträger
Dan Auerbach, ist das Album das lang erwartete erste Statement einer Band, die sich 2014 gründete und
seither sorgfältig an ihrem Sound und ihrer Identität gefeilt hat.
Aufgewachsen in Boulder, rebellierte Demitro durch ihre Gitarre, übte bis zu neun Stunden am Tag und
vernachlässigte die Schule, um einen Spielstil zu entwickeln, der schwer, aber beweglich ist, theatralisch,
aber nuanciert, in der Rockgeschichte verwurzelt, aber völlig eigenwillig. Mit Pottersmith und Fig, die
an einem gemeinsamen Drum-Set spielten, entwickelte die Band einen Ruf für ihre mitreißenden Auftritte.
Clips von den Live-Shows und DIY-Videos der Band schafften es bis zu Auerbach, der sie in sein Studio in
Nashville einlud, um ”Nightmare Daydream” zu produzieren.
”Ich mochte sie sofort”, sagt Auerbach. ”Sie sind live unglaublich, und ihre Videos sind so kreativ. Und
sie klingen einfach so kraftvoll. Jedes Mal, wenn man Schlagzeug auf einer Platte doppelspurig aufnimmt, klingt es so heavy. Wenn man das dann noch mit Demitros Baritongitarre kombiniert, klingt es so
bombastisch. Es gibt nichts Vergleichbares.”
OH WONDER, alias Josephine Vander Gucht und Anthony West, veröffentlichen ihr 4. Studioalbum mit
dem Titel „22 Break“. Ihre beiden letzten Alben “No One Else Can Wear Your Crown“ (2020) und “Ultralife“ (2017) erreichten jeweils die Top 10 der UK Albumcharts. Insgesamt verkaufte die Band bisher mehr
als 1.7 Millionen Alben.
Kurz nachdem Josephine und Anthony ihre Beziehung nach außen bekräftigt haben, fanden sich die beiden aufgrund der Pandemie zu Hause wieder, wo sie eigentlich das erste Mal ausschließlich Zeit zu zweit
verbrachten, ohne den gewohnten Oh Wonder-Kosmos drum herum. Das sehr ehrliche und kraftvolle neue
Projekt „22 Break“ gewährt sehr persönliche und gefühlvolle Einblicke in diese turbulente Zeit, in der die
private Beziehung der beiden auf der Kippe stand.
Anthony über das Album: “It was such a weird thing, to make a break-up album with the person you’re
breaking up with, while you’re breaking up.”
Josephine: “We were just writing songs. We had no idea we were writing a break-up album.”
“22 Break“ ist ein zutiefst hoffnungsvolles Album, das Licht am Ende des Tunnels von Oh Wonders
ganz persönlicher Pandemie. Die Frage “Make or Break?“ steht für die aktive Entscheidung so ehrlich wie
möglich zu sein, weiterzumachen und in ein neues Kapitel zu starten.
Nach einer kreativen Pause meldet sich Helene Fischer
nun mit einem Paukenschlag zurück: Mit im Gepäck
ihr brandneues Album „Rausch“ und 24 brandneue
Songs. Diese Doppel-Vinyl (180 Gramm pro Vinyl)
besteht aus einem wunderschönen Gatefold-Pack und
beinhaltet auf den beiden Vinyls alle 24 Titel des Albums.
Infectious. Vibrant. Diverse. All of these are perfect descriptors of Bert H's debut album "All About." This freshman album for the Moscow based producer showcases his incredibly vast love of all sounds and styles of drum and bass, and gives a dramatic glimpse into just what he is "All About" as a producer. His collaborations with local producer High N Sick as well as Monrroe and Silence Groove shine with influences from all parties involved. Rounding out the album nicely is a set of powerful remixes from heavyweights such as Bop, Seba, The Vanguard Project, and Command Strange. Bert H's "All About" is available in Vinyl, Digital, and CD format this October on Fokuz Recordings.
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Für sein neuem Album, Kiefers zweites für Label Stones Throw, hat sich der gefeierte GRAMMY-preisgekrönte Künstler mit anderen dekorierten Musikern, darunter DJ Harrison, Andy McCauley, Josh Johnson, Will Logan und Sam Wilkes, zu einer Band zusammengetan. Live eingespielt in nur ein bis zwei Takes, lebt das Album von Spontanität.
Auch wenn sich das Album thematisch mit Trauer und Verlust auseinandersetzt, so bleibt der Tonfall positiv, zumindest größtenteils.
Zweifellos einer der aufregendsten neuen Künstler, die die LA Jazzszene derzeit zu bieten hat.
45er Vinylschnitt für beste Audioqualität
Exklusiver Bonustrack nur erhältlich auf Vinyl
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Erscheint als 180g schweres, schwarzes Doppel-Vinyl im Gatefold, inkl. 20-seitigem Fanzine. Nur echt mit der Nabelschnur (Achtung: Schnur muss durchtrennt werden, um an die Platten zu gelangen). Flüstern, Grollen, Scheppern, Abfahrt. Von der emotionalen wie detailgeladenen Musik des Berliner Noise-Rock-Duos mag man sich zwar immer wieder gern niederstrecken lassen, doch es geht hier um so viel mehr als um bloße Überwältigung. Das neue Album "Widergeburt" verdichtet das Prinzip Dÿse dabei wie noch nie - ein Ameisenhaufen aus großen, kleinen und verdammt abgedrehten Ideen. Dÿse, das ist diese Band mit dem komischen Umlaut, sie nahm in den Nuller Jahren in Jena ihren Ausgang, mittlerweile leben Andrej und Jarii in Berlin. Beschäftigt man sich mit der Musik der beiden gelangt man immer wieder an die zentralen Eckpunkte: Haltung, Intensität, D.I.Y., Live, Energie. Darüber hinaus irritieren Dÿse gern das System, auch das eigene, und würden nicht ohne den mitgelieferten Humor funktionieren. Soviel zur Ausgangsposition, wer wirklich noch mehr Hard Facts braucht, möge bitte ein Crowdfunding für ein Dÿse-Biopic ins Leben rufen.
Der renommierte Komponist/Regisseur John Carpenter und seine kreativen Mitstreiter Cody Carpenter und Daniel Davies haben auch zum zweiten Teil der neuen "Halloween"-Trilogie, "Halloween Kills", den Soundtrack beigetragen. Wie der Film selbst bleibt auch Carpenters Filmmusik dem Geist dessen treu, was das Original von 1978 so großartig gemacht hat, und bringt es gleichzeitig fest in die Gegenwart. Die Musik ist unverkennbar John Carpenter: die düsteren Vintage-Synthesizer-Klänge, das atemberaubende Gefühl der Bedrohung, das mit nur wenigen dissonanten Tönen hervorgerufen wird. Doch mit einer breiteren Klangpalette, neuen digitalen Techniken und einem tieferen Sinn für Musikalität ist der Score zu "Halloween Kills" das Werk eines Meisters, der auch nach fast 50 Jahren in seiner Karriere immer wieder an seine kreativen Grenzen geht und neue Wege findet, seine Fans zu begeistern und zu erschrecken. John Carpenters hypnotisches Thema zu seinem Horror-Meisterwerk "Halloween" aus dem Jahr 1978 hat mittlerweile für Generationen von Kinobesuchern die Angst vor Slasher-Stalkern verkörpert und sich so sehr in die Popkultur eingewoben, dass es zum musikalischen Kürzel für das gesamte Horror-Genre geworden ist. Es sind nur fünf Noten, die auf einem Klavier gezupft werden, so spärlich arrangiert, dass es sich wie kaum mehr als eine Skizze anfühlt, so einfach, dass ein ungeübter Spieler es leicht aufschnappen kann, aber es ist eine der größten musikalischen Errungenschaften des Kinos. 2018 kehrte Carpenter zum ersten Mal seit "Halloween III: Season of the Witch" von 1982 zu dem Franchise zurück, das er mit seiner ikonischen Schöpfung ins Leben gerufen hatte, ließ die 40 Jahre an Fortsetzungen und Reboots unter anderen Filmemachern hinter sich und kehrte zu seiner ursprünglichen Vision zurück. Während David Gordon Green die Regie für den neuen "Halloween"-Film und seine Fortsetzungen übernommen hat, ist Carpenter geblieben, um ihnen ihre unverwechselbare akustische Identität zu verleihen, die zu "Halloween" gehört wie die Totenmaske und das schimmernde Schlachtermesser von Michael Myers.
Das japanische Quartett CHAI veröffentlicht mit "Wink" ihr drittes Album und ihr erstes für Sub Pop. Es enthält CHAIs sanfteste und minimalistischste Musik, aber auch ihr mit Abstand bewegendstes und aufregendstes Songwriting. "Wink" ist zudem ein extrem passender Titel: eine subtile, aber kühne Geste. Ein Zwinkern ist ein unbefangener Akt der Überzeugung. CHAI besteht aus den eineiigen Zwillingen Mana (Gesang und Keyboard) und Kana (Gitarre), Schlagzeugerin Yuna und Yuuki. Nach der Veröffentlichung von "Punk" im Jahr 2019 führten CHAIs Abenteuer sie rund um die Welt, sie spielten ihre hochenergetischen und beschwingten Shows auf Musikfestivals wie Primavera Sound und Pitchfork Music Festival und tourten mit Indie-Rock-Größen wie Whitney und Mac Demarco. Wie alle Musiker waren CHAI im Jahr 2020 gezwungen, die Struktur ihrer Arbeit und ihres Lebens zu überdenken. CHAI nahmen dies als Gelegenheit, ihren Arbeits-Prozess durchzuschütteln und ihre Musik an einen aufregend neuen Ort zu bringen. Hatten CHAI zuvor ihre maximalistischen Aufnahmen genutzt, um die Ausgelassenheit ihrer Liveshows einzufangen und die Reaktionen des Publikums im Auge zu behalten, konzentrierten sie sich nun darauf, die etwas subtileren und introspektiveren Arten von Songs zu entwickeln, die sie gerne zu Hause hören - wo sie zum ersten Mal die gesamte Musik aufgenommen haben. Inmitten des globalen Shutdowns arbeiteten CHAI quasi als Garage-Band und tauschten ihre Songideen - für die sie mehr Zeit als je zuvor hatten - über Zoom und Telefonanrufe aus, wobei sie ihre Einschränkungen in eine Stärke verwandelten. Während sich die Band an einen persönlicheren Sound anlehnte, ist "Wink" auch das erste CHAI-Album mit Beiträgen von externen Produzenten (Mndsgn, YMCK) sowie einem Feature des Chicagoer Rappers und Sängers Ric Wilson. CHAI ziehen R&B und HipHop in ihre Mischung aus Dance-Punk und Pop-Rock, während sie unbestreitbar CHAI bleiben. Ob in Bezug auf diesen neu entdeckten Sinn für Offenheit oder ihre Art, zu Hause zu komponieren, das Thema von "Wink" ist, sich selbst herauszufordern.
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
Der Titel des zweiten Soloalbums der Chastity Belt-Sängerin Julia Shapiro ist eine Zustandsbeschreibung. Wie jeder Mensch mit einem Puls auf dieser Erde fühlte sich das Jahr 2020 für Shapiro mehr als einmal völlig zorked an. Im März 2020 beschloss Shapiro die spätwinterliche Tristesse Seattles gegen den immerwährenden Sonnenschein von Los Angeles einzutauschen. Also packte sie ihre Sachen, nur um dann in der Stadt der scheinbar endlosen Möglichkeiten kurz nach ihrer Ankunft pandemiebedingt nahezu in die totale Isolation gezwungen zu werden. Da sie nirgendwo hin konnte und nichts zu tun hatte, begann sie neue Songs zu schreiben, deren Grundstimmung ihre damalige Gemütslage perfekt einfangen. Auf ihrem zweiten Album beschreibt Shapiro Los Angeles als eine in Zeitlupe dahinschmelzende Einöde. Als einen Ort, an dem sie mit Geistern und seltsamen Gestalten kommuniziert. Oder wie sie es ausdrückt: "It takes you on a wild ride. There's weird shit in it." "Zorked" wurde von Shapiros Mitbewohnerin Melina Duterte (JAY SOM) mitproduziert, die ihr Haus während des Lockdowns in ein praktikables Heimstudio verwandelte. Die durchaus noisigen Aufnahmen verliefen zum Glück unproblematisch, da ihr einziger Nachbar in Hörweite das ganze Jahr 2020 damit verbrachte, über zehn Stunden am Tag Karaoke zu singen. Auf Dutertes Drängen, entschloss sich Shapiro auch die neuen Songs weniger nach ihrem ersten Soloalbum "Perfect Version" oder nach Chastity Belt klingen zu lassen. Stattdessen sprang sie auf dem Höhepunkt ihrer Unsicherheit und ihres Unbehagens auf der Suche nach etwas Neuem ins kalte Wasser - und fand Kraft in schweren Shoegaze-Klängen.
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
Berlin, 26. Mai 2021. Deutsche Grammophon gibt die Unterzeichnung eines Exklusivvertrags mit der
Pianistin, Komponistin und Sängerin Hania Rani und der Cellistin Dobrawa Czocher bekannt. Das junge
polnische Duo, das seit seiner Studienzeit an der Musikakademie Feliks Nowowiejski in Danzig befreundet
ist, hat sich einen Namen gemacht mit seiner emotional leisen, doch zugleich ungemein authentischen
Musik.
Ihre künstlerische Partnerschaft begann mit einem Album. Dobrawa war eingeladen worden, Musik von
Grzegorz Ciechowski einzuspielen, dem Gründer und Frontmann der Band Republika, einem früh verstorbenen Rockmusiker und Komponisten. Sie bat Hania, gemeinsam mit ihr an dem Album zu arbeiten. Biała
flaga (»Weiße Flagge«) wurde ein umgehender Erfolg. Gleich nach Veröffentlichung im September 2015
fand es sich in den Top 30 der polnischen Albumcharts. Die beiden Künstlerinnen hatten einen unverwechselbaren Sound geschaffen, der die Fans begeisterte und ein sicheres Fundament für ihre kreative Arbeit
schuf. Nun erscheint ein neues Werk der Musikerinnen: das Debüt bei Deutsche Grammophon, ein Album
mit ausschließlich eigenen Kompositionen
Die französische Avant-Rock-Band Aquaserge ließ schon immer Genregrenzen verschwimmen. Für die Ausgabe 46 der "Made To Measure"-Reihe widmet sie sich auf The Possibility Of A New Work For Aquaserge der zeitgenössischen klassischen Musik ab Mitte des 20. Jahrhunderts: Giacinto Scelsi (1905-1988), György Ligeti (1923-2006), Edgard Varèse (1883-1965) und Morton Feldman (1926-1987). Inspiriert von den unterschiedlichen Ansätzen der vier Komponisten in puncto Dynamik, Klangtextur und Länge der Stücke oder genauer gesagt, Scelsis Forschung über Klangfarbe und Schwingungen, Ligetis Cluster, Varèses melodischer Kubismus und Feldmans graphische Notation, ging die Band das Album intuitiv wie auch methodisch in einem auf neun Musiker*innen erweiterten Line-Up an. Das Album enthält zum einen drei langsame, ausgedehnt-weitläufige Stücke, in denen die Klangfarben der Instrumente miteinander zu einer klanglichen Materie verschmelzen. Diese Materie ist gleichzeitig immobil und mobil, wie in einigen Ligeti- oder Scelsi-Werken. Dagegen enthalten die Hommagen der Band an Varèse und Feldman Momente des Ausbruchs und wilder Improvisation. Diese von Aquaserge geschriebenen Kompositionen, werden mit raren Stücken von Edgard Varèse, eines davon auf Basis eines Gedichts von Verlaine. sowie von Morton Feldman mit einem Rilke-Text komplettiert, und zeigen das Gespür der Band für Melodien.
Since his earliest infatuations with guitar, Buffalo Nichols has asked himself the same question: How can I bring the blues of the past into the future? After cutting his teeth between a Baptist church and bars in Milwaukee, it was a globetrotting trip through West Africa and Europe during a creative down period that began to reveal the answer. “Part of my intent, making myself more comfortable with this release, is putting more Black stories into the genres of folk and blues,” guitarist, songwriter, and vocalist Carl “Buffalo” Nichols explains. “Listening to this record, I want more Black people to hear themselves in this music that is truly theirs.” That desire is embodied in his self-titled debut album—Fat Possum’s first solo blues signing in nearly 20 years—composed largely of demos and studio sessions recorded between Wisconsin and Texas.
Lou Reed’s fiftieth solo album features many of his biggest hits - "Dirty Blvd" which went #1 on the Billboard Modern Rock Tracks upon release in 1989. It features Reed musing on everything from AIDS, urban blight, racism, AIDS, child abuse, Jesse Jackson, Donald Trump, the environment and other societal ills, delivered with humour and empathy.
Der renommierte Komponist/Regisseur John Carpenter und seine kreativen Mitstreiter Cody Carpenter und Daniel Davies haben auch zum zweiten Teil der neuen "Halloween"-Trilogie, "Halloween Kills", den Soundtrack beigetragen. Wie der Film selbst bleibt auch Carpenters Filmmusik dem Geist dessen treu, was das Original von 1978 so großartig gemacht hat, und bringt es gleichzeitig fest in die Gegenwart. Die Musik ist unverkennbar John Carpenter: die düsteren Vintage-Synthesizer-Klänge, das atemberaubende Gefühl der Bedrohung, das mit nur wenigen dissonanten Tönen hervorgerufen wird. Doch mit einer breiteren Klangpalette, neuen digitalen Techniken und einem tieferen Sinn für Musikalität ist der Score zu "Halloween Kills" das Werk eines Meisters, der auch nach fast 50 Jahren in seiner Karriere immer wieder an seine kreativen Grenzen geht und neue Wege findet, seine Fans zu begeistern und zu erschrecken. John Carpenters hypnotisches Thema zu seinem Horror-Meisterwerk "Halloween" aus dem Jahr 1978 hat mittlerweile für Generationen von Kinobesuchern die Angst vor Slasher-Stalkern verkörpert und sich so sehr in die Popkultur eingewoben, dass es zum musikalischen Kürzel für das gesamte Horror-Genre geworden ist. Es sind nur fünf Noten, die auf einem Klavier gezupft werden, so spärlich arrangiert, dass es sich wie kaum mehr als eine Skizze anfühlt, so einfach, dass ein ungeübter Spieler es leicht aufschnappen kann, aber es ist eine der größten musikalischen Errungenschaften des Kinos. 2018 kehrte Carpenter zum ersten Mal seit "Halloween III: Season of the Witch" von 1982 zu dem Franchise zurück, das er mit seiner ikonischen Schöpfung ins Leben gerufen hatte, ließ die 40 Jahre an Fortsetzungen und Reboots unter anderen Filmemachern hinter sich und kehrte zu seiner ursprünglichen Vision zurück. Während David Gordon Green die Regie für den neuen "Halloween"-Film und seine Fortsetzungen übernommen hat, ist Carpenter geblieben, um ihnen ihre unverwechselbare akustische Identität zu verleihen, die zu "Halloween" gehört wie die Totenmaske und das schimmernde Schlachtermesser von Michael Myers.
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