Das Album enthält Material aus allen Songwriting-Phasen der Band, einiges davon stammt aus den Zeiten von „Deprived“ und „Bringer of Drought“ sowie natürlich aus „Foreordained“, erklärt Gitarrist Samuel Dufour.
„Gateway“ wurde von dem langjährigen Mitarbeiter Xavier Berthiaume (Gevurah, Sanctvs) während derselben Session wie „Foreordained“ aufgenommen, gemischt und gemastert, wodurch die beiden Alben einen einheitlichen Klang erhalten und „Gateway“ die etablierten Erzählungen abschließen kann. „Wir betrachten es als das Ende eines Kapitels für die Band“, fährt Dufour fort. „Das heißt nicht, dass unser zukünftiges Material sich komplett von unserem bisherigen unterscheiden wird, ganz im Gegenteil, aber wir haben beschlossen, es beim nächsten Mal ein wenig anders anzugehen, indem wir neue Elemente hinzufügen, die bisher in unserer Musik noch nicht vorkamen, verschiedene Dynamiken ausprobieren und mit einer neuen Stimmung experimentieren.
Thematisch baut „Gateway“ auf Ideen auf, die erstmals auf „Foreordained“ untersucht wurden: „Der Song ‚Revival‘ aus ‚Foreordained‘ inspirierte das Thema des Albums, nämlich die Tatsache, dass Menschen seit Anbeginn der Zeit versuchen, ewig zu leben – oder ihr Leben auf unnatürliche Weise zu verlängern –, oft aus Gründen, die noch absurder sind als das Streben nach ewigem Leben selbst“, erläutert Dufour.
„Wir haben dies als Hauptthema verwendet und das Konzept weiterentwickelt, indem wir die abstoßendsten Formen der Grausamkeit untersucht haben, zu denen Menschen fähig sind – selbst wenn sie die Wissenschaft als Mittel einsetzen, um die Barbarei gegenüber ihren Feinden zu verlängern.“ Visuell setzt das Album die Zusammenarbeit von Phobocosm mit Lauri Laaksonen (Desolate Shrine, Convocation, Pestilent Hex) fort. „Auf den ersten Blick sieht man, dass es sich um ein Tor zu etwas Unheilvollem handelt, aber was dahinter liegt, bleibt dem Hörer überlassen.“ Phobocosm wird „Gateway“ mit ausgewählten Auftritten in Nordamerika unterstützen, gefolgt von Terminen in Europa im Jahr 2026.
Das legendäre Kultalbum „Bastards“ aus dem Jahr 1993 ist endlich zurück – und das in einer limitierten, farbigen VinylEdition!
Mit brachialer Energie, kompromisslosem Sound und Lemmy‘s unverkennbarer Stimme gilt Bastards für viele Fans als das beste Motörhead-Album aller Zeiten. Klassiker wie Burner, Born to Raise Hell und I Am the Sword zeigen die Band auf ihrem absoluten Höhepunkt – roh, direkt und voller Wut und Herzblut.
Diese Sonderauflage ist ein Muss für jeden Rock- und MetalFan: Ein Stück Rockgeschichte, das in keiner Sammlung fehlen darf – Motörhead – Bastards, jetzt als exklusive Vinyl-Edition!
The legendary cult album ‘Bastards’ from 1993 is finally back – in a limited edition coloured vinyl release!
With its brutal energy, uncompromising sound and Lemmy‘s unmistakable voice, Bastards is considered by many fans to be the best Motörhead album of all time. Classics such as Burner, Born to Raise Hell and I Am the Sword showcase the band at their absolute peak – raw, direct and full of rage and passion.
This special edition is a must-have for every rock and metal fan: A piece of rock history that no collection should be without – Motörhead – Bastards, now available as an exclusive vinyl edition!
GAVIAL sind zurück. Deutlicher. Verletzlicher. Größer als je zuvor. Fast drei Jahre sind vergangen, seit Gavial mit "VOR" ein kraftvolles Statement abgegeben haben. Drei Jahre voller politischer Brüche, gesellschaftlicher Abgründe und persönlicher Erschütterungen. Drei Jahre, die Spuren hinterlassen haben - hörbar, fühlbar, unausweichlich. Jetzt kehrt das Quartett aus Dresden/Leipzig/Berlin mit einem neuen Album zurück. Hier prallen Soul und Gospel auf Country, Psychedelic-Blues auf pure, unverstellte Emotion. Gavial erschaffen Klangwelten, in denen Gitarren, Bass und Stimme zu etwas Größerem verschmelzen. Melancholie, die nachhallt. Hypnose durch Klang. Energie, die nicht mehr loslässt. Mit Vehemenz präsentieren sich Gavial so roh und kompromisslos wie noch nie. Ihre Songs sind Spiegel - von allem, was brennt: Eine Welt, die sich selbst zerfrisst. Gesellschaften, die verlernt haben zuzuhören. Technologien, die uns überholen. Militarismus, der zurückkehrt. Menschenrechte, die zu Worthülsen verkommen. Institutionen, die versagen. Und Egoismus, der gedeiht. "Thanks, I Hate It" ist keine Kapitulation. Es ist ein Soundtrack zu einer Zeit, die uns täglich prüft. Gavial sind hier, um uns zu erinnern: Wir sind noch da. Wir fühlen noch. Wir hören noch zu. Und manchmal lautet die einzig ehrliche Antwort auf diese Welt: Thanks, I Hate It.
Alan Vegas selbstbetiteltes Solo-Debütalbum, das ursprünglich 1980 rausgekommen ist, eröffnete ein neues Kapitel für eine der einflussreichsten und kompromisslosesten Stimmen New Yorks. Vega stürzte sich voll und ganz auf die Wurzeln seines persönlichen Sounds, inspiriert von Blues, Rockabilly und seiner großen Liebe zu Elvis Presley. Ohne die konfrontative Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Stimme, filtert das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter und ist ein echtes Kult-Meisterwerk. Minimalistisch, eindringlich und zutiefst persönlich hat es sich einen einzigartigen Platz im Underground-Kanon erobert. Die limitierte Deluxe-Doppel-LP-Edition kombiniert das neu remasterte Originalalbum auf der zweiten Platte mit bisher unveröffentlichten frühen Demos und bietet einen seltenen Einblick in den kreativen Entstehungsprozess dieses Kultklassikers sowie exklusives alternatives Artwork. "Alan Vega (Deluxe Remastered Edition)" ist ein Begleitwerk, das neues Licht auf Vegas Schaffensprozess und Vision während dieser entscheidenden Ära wirft und es zu einem Muss für Sammler und langjährige Fans macht.
Sivert Høyem – The Best Of versammelt die Höhepunkte von einem der unverwechselbarsten und kraftvollsten Stimmen Norwegens. Das Album dient sowohl als Einführung für neue Hörer als auch als musikalische Reise für diejenigen, die Høyem während seiner gesamten Solokarriere begleitet haben.
Die Sammlung präsentiert seine größten Songs, die die norwegische Rockgeschichte geprägt haben, sowie die intimeren Stücke, in denen Høyem allein im Rampenlicht steht.
The Best Of ist daher nicht nur eine Zusammenstellung beliebter Tracks, sondern ein Porträt eines Künstlers, der während seiner gesamten Karriere riesige emotionale Räume mit einer einzigartigen und sofort erkennbaren musikalischen Handschrift verbunden hat. Für viele Hörer wird sich dieses Album wie eine Hommage anfühlen – nicht nur an die Musik, sondern an die Atmosphäre, die Geschichten und den leicht dunklen Schimmer von Schönheit, der Sivert Høyem stets begleitet.
Mit ihrem zweiten Album "Endless" tauchen Ov Sulfur noch tiefer in die düsteren Klanglandschaften ein, die das Quintett aus Las Vegas schon auf ihrem 2023 erschienenen Debüt "The Burden Ov Faith" auszeichneten. Angetrieben von der Stimme von Frontmann Ricky Hoover verschieben Ov Sulfur die Grenzen ihrer Deathcore-Ursprünge, indem sie gleichzeitig Black Metal ('Vast Eternal') und ein überraschendes Maß an Melodie ('Wither') erforschen, ohne dabei ihren Genre-dezimierenden Ansatz zu verwässern. Nachdem sie sich bereits als beeindruckender Live-Act erwiesen haben und mit Bands wie Lorna Shore, Signs of the Swarm und Nekrogoblikon auf Tour waren, ist mit "Endless" klar: Ov Sulfur sind hier, um zu bleiben.
"Huntress" by She Spread Sorrow (Alice Kundalini) is the story of a huntress and her morbid and psychotic relationship with her prey. The protagonist is Blue, a girl whose existence is marked by obsession with another woman of the same age and by nightmares that leave her without peace. Between love and psychosis, a tragic story is consumed, which vibrates in the stomach, like the music that accompanies it - dark and hypnotic death industrial, with moments of dark ambient, power electronics and noise.Inspired by Kundalini’s nightmares and her fervent world of dreams, "Huntress" was born after 3 years of intense recordings. It pursues the need to whisper secret, forbidden tales and to stimulate the deepest shadows of the human being, exploring the boundaries between the delicate and the violent; between love and obsession; between fantasy and madness."Huntress" is the soundtrack of a tragic game between opposites in a reality of total solitude.
Das legendäre Debütalbum der norwegischen Funkateers Xploding Plastix, "Amateur Girlfriends Go Proskirt Agents" (2001), erscheint als Deluxe-Doppelvinyl mit 6 zusätzlichen Bonustracks. Mit ihrer Mischung aus obskuren Jazz-Samples, coolen Beats, melodischem Feeling, einer unkonventionellen Herangehensweise und einer gehörigen Portion Humor schufen Xploding Plastix ihren ganz eigenen Stil. Eine Art älterer Amon Tobin trifft auf Scott Walker in einem verraucht-schmuddeligen Jazzclub. Dazu noch ein Faible für Film Noir, Balearic Beats, Lo-Fi, absolut abgefahrene Sounds – einfach genial! Der NME schrieb damals: "Währenddessen bieten die Norweger Xploding Plastix – zwei Verrückte mit vielen kleinen Boxen und einem schrecklichen Namen – auf dem Jam Festival eine ganz andere Art von Umbruch. Ihr Sound ist ein lauter, desorientierender Future-Jazz-Krach, eine Mischung aus DJ Foods verrückten Drums, Aphex Twins Taktarten und den stimmungsvollsten, cineastischen Passagen von The Herbaliser. Fantastisch!"
Barry Adamsons Original-Soundtrack versetzt uns in die Unterwelt des nächtlichen Londons – ein lebhafter Soundtrack zum Underground-Kino und zur kulturellen Rebellion.
Barry Adamson, Gründungsmitglied von Magazine und Nick Cave and the Bad Seeds sowie gefeierter Solokünstler und Komponist, kehrt mit dem Soundtrack zu „SCALA!!!“ zurück, dem vielgelobten Dokumentarfilm über die Geschichte des berüchtigtsten Independent-Kinos Londons. Adamson, bekannt für seine Filmarbeiten, darunter Kooperationen mit David Lynch, bringt seine charakteristische Mischung aus Noir, Jazz, Funk und Atmosphäre in eine Filmmusik ein, die ebenso bewegend ist wie das Scala selbst.
Das Album fängt den Geist des Kinos ein: lange Nächte, klebrige Böden, schäbige Underground-Vorführungen und die berauschende Welt subversiver Kunst. In den 22 Titeln zaubert Adamson Stimmungen, die von grüblerisch und cineastisch bis verspielt und chaotisch reichen und die wilde Programmgestaltung und kulturelle Rebellion widerspiegeln, für die das Scala stand.
Der Film unter der Regie von Jane Giles und Ali Catterall erzählt die Geschichte des legendären Repertoirekinos King's Cross (1978–1993). Mit Interviews mit Mitarbeitern, Stammgästen und Ikonen wie John Waters, Mark Moore, Mary Harron, Isaac Julien und Ben Wheatley sowie seltenem Archivmaterial feiert er einen Ort, der zu einem Schmelztiegel für Gegenkultur, Sexploitation, Horror, Kung-Fu, LGBTQ+-Kino, Live-Musik und Kult-Doppelvorstellungen wurde.
Barry Adamson’s original score plunges us into the underworld of late-night London - a vivid soundtrack to underground cinema and cultural rebellion, available on vinyl and CD via Mute.
Barry Adamson, original member of Magazine and Nick Cave and the Bad Seeds, and a celebrated solo artist and composer, returns with the soundtrack to SCALA!!!, the acclaimed documentary chronicling the history of London’s most infamous independent cinema. Known for his film work, including collaborations with David Lynch, Adamson brings his trademark blend of noir, jazz, funk and atmosphere to a score that’s as evocative as the Scala itself.
The album captures the cinema’s spirit: late nights, sticky floors, sleazy underground screenings, and the intoxicating world of subversive art. Across its 22 tracks, Adamson conjures moods that shift from brooding and cinematic to playful and chaotic, echoing the wild programming and cultural rebellion the Scala embodied.
The film, directed by Jane Giles and Ali Catterall, tells the story of the legendary King’s Cross repertory cinema (1978–1993). Featuring interviews with staff, regulars and icons including John Waters, Mark Moore, Mary Harron, Isaac Julien and Ben Wheatley, alongside rare archival footage it celebrates a venue that became a crucible for counterculture, sexploitation, horror, kung-fu, LGBTQ+ cinema, live music, and cult double bills.
FLAPS - Eine fast 48 Minuten lange Solo-Gitarrenimprovisation. In einem Stück. Terrie geht an viele Grenzen und Ecken. Eine faszinierende Reise durch Klanglandschaften und Stimmungen. Wie ein abstrakter Film in seinem Kopf.
Master composer-pianist RIOPY returns with his fifth album “Be Love” - his first key music release since 2023’s “Thrive”. RIOPY’s releases have a history of RIAA Gold certifications, breaking records for topping the Classical music charts, and reaching over a billion streams. His music explores healing and resilience through sound. “Be Love” sees RIOPY sing for the very first time on a release. Through partnering with Lana Del Rey in 2023, RIOPY discovered the powerful, symbiotic connection between singing and the piano, leading to tracks like "Feeling Safe", "Long Way Home", "Come With Me". The 12 track album is comprised of 6 cinematic piano-instrumental tracks - a return to his roots of cinematic solo piano - and 6 more expansive tracks where RIOPY experiments with his voice: from meditative whispers stimulating his vagus nerve, to raw and emotive lyricism. The composer-instrumentalist has utilised numerous ways to produce sound, just never his own voice. “I had this compulsion, this need to use my voice, because I think it’s one of the biggest fears I’ve had through my life. I started just whispering… it’s not a new me, it’s just an expansion of what I do. It felt right. I needed to do this.”
»locket« ist das mit Spannung erwartete vierte Studioalbum der zweifach GRAMMY®- nominierten und mehrfach mit Platin ausgezeichneten Künstlerin Madison Beer. Mit dem mitreißenden Dance-Track »yes baby« und der empowernden Trennungshymne »bittersweet« erzählt das neue Album eine nachvollziehbare Geschichte: sich zu verlieben, zu erkennen, dass die Beziehung ungesund ist, sie zu beenden, sich selbst wiederzufinden und letztlich zu sich selbst zurückzukehren. Als wahre kreative Kraft singt, schreibt, produziert, inszeniert und gestaltet Madison mit kompromissloser Authentizität. »locket« festigt ihren Status als eine der einflussreichsten Stimmen ihrer Generation.
Peter Rehberg is known for his pioneering electronic work with computer software which over time evolved into a modular set up alongside running MEGO and then Editions Mego labels.
Rehberg was a prolific collaborator, with other musicians and with contemporary dance and theatre productions, most notably with French artist and choreographer, Gisèle Vienne with whom he created a series of soundtracks from Showroomdummies, released under the name DACM in 2002 (Showroomdummies MEGO 056), to Crowd in 2017. A collection of Rehberg’s solo works for Vienne was released in 2008 (Work for GV 2004-2008 EMEGO 092). The outfit KTL, with Stephen O’Malley, was initiated by Gisèle Vienne for her work Kindertotenlieder and subsequently made a series of soundtracks for Vienne’s works branching off into a prolific series of live shows. The work Rehberg did for theatre and performance teased out aspects of his practice one may not have encountered in his own solo work as PITA or that of collaborations with other musicians.
Editions Mego is proud to present a previously unreleased theatre soundtrack made for Icelandic choreographer Margrét Sara Guðjónsdóttir, whom Rehberg had a decade long collaboration with until his untimely passing in 2021. The original composition for Liminal States was created by Rehberg for the performance Pervasive Magnetic Stimuli in 2018 and then revisited as a catalyst for the concepts behind Liminal States. This work is based on an ongoing artistic research conducted by the choreographer into altered states of perception through phenomenological embodiment. It is the last in a trilogy dealing with the notion of larger forces that act on us beyond our conscious mind. The trilogy consists of Pervasive Magnetic Stimuli (2018), Boundless Ominous Fields (2024) and now Liminal States (2024).
Rehberg's score for Liminal States is a vast canvas of spectral ambience at once tangible and unfathomable in its constantly shapeshifting lysergic dread. The results are a psychological journey through the mental effects of sound on space and subsequently the mind. The first part presents cascading waves of shimmering electronics laying the groundwork for the second part where the psychological illusion splinters into all manner of sonic effects taking the listener on a deep mental voyage. If references are witnessed the late period long form hallucinatory works of Coil, such as Time Machines and Constant shallowness leads to evil, are amongst a similar mind message delivered here. Unlike any other release in Rehberg’s output Liminal States is a single long form work which, despite the form, retains Rehberg’s idiosyncratic sound vision.
Guðjónsdóttir and Rehberg’s collaboration blurs that relationship into a greater force which truly enables the theme of liminal states to unfold in a brave new fashion. Rich in timbre and sonic invention this is powerful work easily holding its own outside of the intended performance whilst still complimenting the missions statement entirely. This profound collaboration has the cumulative effect where the concept and soundtrack are one and may be one of the strongest works in the entire Rehberg canon.
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Alchemy: An Index of Possibilities ist das zweite Soloalbum von David Sylvian, entstanden zwischen Brilliant Trees und Gone to Earth. Das Werk vereint verschiedene Projekte zu einem atmosphärischen Klangkosmos, in dem Sylvians charakteristische Stimme auf experimentelle Soundscapes trifft.
Für diese Edition wurde die jüngste Remaster-Version verwendet. Sie erscheint als Corona Gold Opaque Red Vinyl – ein Sammlerstück für Fans von Sylvian und Liebhaber außergewöhnlicher Pressungen.
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»Memento Mori: Mexico City« ist eine über zweistündige Liveaufnahme von Depeche Modes drei ausverkauften Konzerten im legendären Foro Sol Stadion in Mexiko-Stadt aus dem September 2023 und wird durch vier bisher unveröffentlichte Studioaufnahmen von den »Memento Mori«-Sessions ergänzt.
Die CD-Konfiguration enthält das Livealbum und Bonustracks auf zwei CDs sowie ein 16-seitiges Booklet mit Livefotos von den Shows.
Dieses Livealbum erscheint parallel zu Depeche Modes neuem Film »Depeche Mode: M«, der während der Shows in Mexiko-Stadt aufgenommen wurde. Der Film wurde konzipiert und umgesetzt vom vielfach ausgezeichneten mexikanischen Filmemacher und Regisseur Fernando Frías. Während »Depeche Mode: M« packende Konzertmitschnitte mit stimmungsvollen Nebeneindrücken und ausgesuchtem Archivmaterial vereint, wird gleichzeitig die tiefgreifende Verbindung zwischen Musik und Vergänglichkeit innerhalb der mexikanischen Tradition veranschaulicht. Die Blu-ray- und DVD-Konfiguration von »Depeche Mode: M« enthält zusätzlich das schon erwähnte Livealbum »Memento Mori: Mexico City« sowie einen abendfüllenden Konzertfilm.
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"Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus (Music From The Motion Picture)". Purple + Black & White Splatter Vinyl. Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über "Goodbye Horses". Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes "Married to the Mob" auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes "The Silence of the Lambs" wieder auftauchte. "Goodbye Horses" fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms "Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus" von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. "Goodbye Horses" ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt. Das titelgebende "Goodbye Horses" bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' "Heaven" verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins "Summertime" wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie "My Mistake" und "Hellfire" flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während "Don't Let Go" wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie "Bang Bang" und "I See Your Eyes" sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. "Goodbye Horses" verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.
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Die Höchste Eisenbahn - Zurück mit einem neuen Album voller Retro-Charme und Gegenwartsgefühl Mit ihrem neuen Album beweist Die Höchste Eisenbahn einmal mehr, dass Popmusik nicht laut sein muss, um zu berühren - sie muss nur ehrlich sein. Und genau das gelingt Moritz Krämer und Francesco Wilking mit einer sprachlichen Finesse, die in der deutschsprachigen Musikszene ihresgleichen sucht. Die beiden Songwriter sind keine bloßen Texter - sie sind Beobachter des Zwischenmenschlichen, Chronisten des Alltags, Poeten der kleinen Momente. Ihre Lieder erzählen von Bürofluchten, verpassten Chancen, absurden Begegnungen und der Schönheit des Banalen. Dabei gelingt ihnen das Kunststück, tiefgründige Gedanken in scheinbar beiläufige Zeilen zu kleiden - mit einem Augenzwinkern, das nie zynisch, sondern immer menschlich bleibt.
Musikalisch bleibt die Band verspielt und offen: Synthesizer treffen auf akustische Wärme, Lo-Fi-Elemente auf präzise Arrangements. Doch im Zentrum stehen stets die Stimmen und Texte von Krämer und Wilking - mal im Dialog, mal im Wechselspiel, immer im Dienst der Geschichte. Die Höchste Eisenbahn liefert kein Album für den schnellen Konsum, sondern ein Werk zum Wiederhören, Mitdenken und Mitfühlen. Wer zuhört, wird belohnt - mit Zeilen, die hängen bleiben, und Melodien, die tragen.
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Auf seinem Debütalbum stellte sich der aus Newark/New Jersey stammende Tenorsaxofonist Tyrone Washington 1968 als neue, vitale Stimme des Jazz vor. Daraus, dass er vor allem von John Coltrane, aber
auch ein wenig von Albert Ayler und Archie Shepp beeinflusst war, machte der damals 23-Jährige keinen
Hehl. Dabei präsentierte er mit einem exzellenten Sextett überwiegend gleichaltriger Musiker eine durchaus
eigene Mischung aus Post-Bop mit avantgardistischem Einschlag und groove-basiertem Soul-Jazz.
Als Sängerin und Pianistin glänzte Blossom Dearie nicht nur mit einer der ungewöhnlichsten Stimmen des
Jazz, sondern auch mit coolem Understatement und swingender, harmonischer Finesse. Dieser Albumklassiker von 1958 mit Gitarrist Herb Ellis, Bassist Ray Brown und Schlagzeuger Jo Jones verbindet zeitlose
Eleganz mit rhythmischer Leichtigkeit.
Es ist Zeit sich mit den Teen-Punks von Quick Romance bekannt zu machen. Ja, Quick Romance ist die Band, die im Vorprogramm von Jon Spencer, The Briefs, Deaf Devils und anderen in verschiedenen kleinen Trollhöhlen im Westen Englands für Stimmung sorgt. Hayden James an der Leadgitarre und Gabe Bonner am Bass sind die Rock'n'Roll-Größen Wayne Kramer und Fred ,Sonic" Smith, neu interpretiert für die Gegenwart. Die Jungs sehen sich selbst als ,zwei Strohhalme in derselben Cola" (andere magenverderbende, durstlöschende, scheißfarbene Getränke sind ebenfalls erhältlich). Die Sängerin von Quick Romance, Matilda Scotland, hat Ian Hunter in der ersten Runde niedergeschlagen, um ihm seine Sonnenbrille abzunehmen, die sie nun stolz trägt, während sie uns vor den Gefahren des Erwachsenwerdens in einer großen, bösen Welt warnt. Sie mag Kleidung, Musik und Brian Jones' Haare. Schlagzeuger Oliver Bull-Lifely bewegt sich wie ein Windspiel in einem tropischen Sturm, er ist der Zeitnehmer der Zeitnehmer. Anders als beim Weißen Kaninchen kann man seine Uhr nicht nach ihm stellen, aber wer trägt heutzutage schon eine Uhr? Wenn du wissen willst, was dich erwartet, stell dir doch einfach vor, wie Poly Styrene sich mit The Sick Things für den Refrain von ,Bondage Boy" vereint. Wenn du es nicht wissen willst, warum probierst du es nicht einfach aus ...
Es ist Zeit sich mit den Teen-Punks von Quick Romance bekannt zu machen. Ja, Quick Romance ist die Band, die im Vorprogramm von Jon Spencer, The Briefs, Deaf Devils und anderen in verschiedenen kleinen Trollhöhlen im Westen Englands für Stimmung sorgt. Hayden James an der Leadgitarre und Gabe Bonner am Bass sind die Rock'n'Roll-Größen Wayne Kramer und Fred ,Sonic" Smith, neu interpretiert für die Gegenwart. Die Jungs sehen sich selbst als ,zwei Strohhalme in derselben Cola" (andere magenverderbende, durstlöschende, scheißfarbene Getränke sind ebenfalls erhältlich). Die Sängerin von Quick Romance, Matilda Scotland, hat Ian Hunter in der ersten Runde niedergeschlagen, um ihm seine Sonnenbrille abzunehmen, die sie nun stolz trägt, während sie uns vor den Gefahren des Erwachsenwerdens in einer großen, bösen Welt warnt. Sie mag Kleidung, Musik und Brian Jones' Haare. Schlagzeuger Oliver Bull-Lifely bewegt sich wie ein Windspiel in einem tropischen Sturm, er ist der Zeitnehmer der Zeitnehmer. Anders als beim Weißen Kaninchen kann man seine Uhr nicht nach ihm stellen, aber wer trägt heutzutage schon eine Uhr? Wenn du wissen willst, was dich erwartet, stell dir doch einfach vor, wie Poly Styrene sich mit The Sick Things für den Refrain von ,Bondage Boy" vereint. Wenn du es nicht wissen willst, warum probierst du es nicht einfach aus ...
Es ist Zeit sich mit den Teen-Punks von Quick Romance bekannt zu machen. Ja, Quick Romance ist die Band, die im Vorprogramm von Jon Spencer, The Briefs, Deaf Devils und anderen in verschiedenen kleinen Trollhöhlen im Westen Englands für Stimmung sorgt. Hayden James an der Leadgitarre und Gabe Bonner am Bass sind die Rock'n'Roll-Größen Wayne Kramer und Fred ,Sonic" Smith, neu interpretiert für die Gegenwart. Die Jungs sehen sich selbst als ,zwei Strohhalme in derselben Cola" (andere magenverderbende, durstlöschende, scheißfarbene Getränke sind ebenfalls erhältlich). Die Sängerin von Quick Romance, Matilda Scotland, hat Ian Hunter in der ersten Runde niedergeschlagen, um ihm seine Sonnenbrille abzunehmen, die sie nun stolz trägt, während sie uns vor den Gefahren des Erwachsenwerdens in einer großen, bösen Welt warnt. Sie mag Kleidung, Musik und Brian Jones' Haare. Schlagzeuger Oliver Bull-Lifely bewegt sich wie ein Windspiel in einem tropischen Sturm, er ist der Zeitnehmer der Zeitnehmer. Anders als beim Weißen Kaninchen kann man seine Uhr nicht nach ihm stellen, aber wer trägt heutzutage schon eine Uhr? Wenn du wissen willst, was dich erwartet, stell dir doch einfach vor, wie Poly Styrene sich mit The Sick Things für den Refrain von ,Bondage Boy" vereint. Wenn du es nicht wissen willst, warum probierst du es nicht einfach aus ...
Next up on Fluid Electronics, Irish producer Derek Carr joins up the fold with his “Harvest Time EP”, featuring Dutch techno staple Deniro on remix duty. Carr’s style, stretching from low-slung techno to squelchy electro, via breaks and chiselled IDM, teleports us to a zero-G headspace where shape and substance merge into an effervescing and highly stimulating maelstrom of sound. The very idea of self-reflexive dance music.
Fusing sino-flavoured harmonics with a straight out hi-tech edge, the lead single “Harvest Time” is the perfect balance between body and soul music, as it elegantly bridges the gap between that sense of weightless vaporousness and a more tactile punch. Pace itself feels relative. In the hands of Deniro, the track hatches into an eerily haunting piece of cinematic electronics, stressing further on the contrasting batucada-esque rhythms and slo-scudding synth tapestry.
The Italo-indebted “Dust Yourself Down” takes Moroder on a ride by the seashore, all arps and heavily processed keys blazing. Dipped in acid, “Rhea” pulls out a cascade of pretty aggro snares, prismatic bleeps, bloops, and a healthy dose of post-trancey waves crashing against a glassy sound design.
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Das Album zeichnet sich durch eine düstere und allgegenwärtige Melancholie aus, die Themen wie Isolation und emotionale Konflikte auf großartige Weise zusammenfasst. Am besten hört man sich ,The Longest Night" in den dunkelsten Stunden der Nacht an, denn es ist ein Album, das einen sanft umhüllt. Obwohl NATTRADIO sich von verschiedenen Quellen inspirieren lässt, hat ihre Klangwelt sicherlich am meisten mit der Ära von KATATONIA seit Discouraged Ones gemeinsam.
Vor allem die Stimme des Sängers klingt auffallend ähnlich wie die von Jonas Renkse. So sehr, dass man sich nur fragen kann, ob es tatsächlich die charakteristische melancholische Stimme des KATATONIA-Sängers ist, die zu den Sound Noir-Klängen singt. The Longest Night ist eine bewegende Reise durch das Labyrinth der Melancholie, die den Zuhörern eine immersive und introspektive Klanglandschaft bietet.
Der aus Wyoming stammende Troubadour Jeb Loy Nichols kehrt mit ,This House is Empty Without You" zu Timmion Records zurück, einer zeitlosen Sammlung von Songs mit Soul-Wurzeln, die Wärme, Weisheit und stille Intensität ausstrahlen. Erneut unterstützt von Timmions Hausband Cold Diamond & Mink, liefert Jeb ein Album in voller Länge, das sich nahtlos in die Reihe der besten Veröffentlichungen des Labels einreiht - geprägt von den Traditionen des Southern Soul, aber getragen von seiner unverwechselbaren Stimme und seinem lyrischen Touch.Vom sanft dahinschreitenden Opener ,First Night Away from Home" bis zum Schlussstück ,Time On My Hands" entfaltet sich das Album wie ein gutes Sommerbuch, das man am besten mit einer warmen Brise im Gesicht genießt. Nichols hat die Fähigkeit, alles mühelos klingen zu lassen - als würde er nur für Sie singen, von der Veranda oder aus dem Hinterzimmer -, aber wenn man genau hinhört, entdeckt man Songwriting voller Tiefe, subtil arrangiert mit Orgelklängen, knackigen Drums und tiefen Grooves.Neben dem luftigen Midtempo-Romantikstück ,Here With You" gehören zu den weiteren Höhepunkten der rootsige Southern Shuffle ,Good Morning Monday", das herzergreifende ,Coming Home Love" und ,Step In", ein sanfter Groove über Wiederentdeckung und Wiedersehen. Zusammen mit Nichols - und Emilia Sisco, deren gospelartige Hintergrundharmonien mehrere Titel zieren - haben sie ein Album geschaffen, das sich an klassischen Einflüssen orientiert, aber unverkennbar persönlich und präsent klingt. ,This House is Empty Without You" ist eine Meisterklasse in zurückhaltendem Soul und beweist, dass Jeb Loy Nichols nicht nur immer noch da ist - er wächst weiter, strahlt und findet neue Wege, die Wahrheit zu sagen.
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Mit „Hey Tú!“ entfesseln Hocico eine ihrer aufregendsten Kollaborationen: Gemeinsam mit Rafael Reyes von Prayers liefern die Industrial-Electro-Pioniere eine gnadenlose, zweisprachige Hymne über Verrat, Wut und Selbstermächtigung. Ein Aufeinandertreffen zweier unverkennbarer mexikanischer Stimmen, die ihre Karrieren auf schonungsloser Ehrlichkeit und furchtloser Selbstentfaltung aufgebaut haben - und nun gemeinsam die Welt in Brand setzen…
Musikalisch ist „Hey Tú!“ ein aggressiver, treibender Track, der sofort in Bewegung versetzt. Hocicos typisches Industrial-Venom trifft auf kantige EBM-beats und kreiert eine Energie, die Körper und Seele gleichermaßen befeuert. Es ist vor allem das explosive Zusammenspiel von Erk Aicrags gnadenloser Wut und Rafael Reyes’ ungehaltener Provokation, das den Song auf ein ganz neues Level hebt. Lyrisch ist der Track ganz bewusst konfrontativ - auf Englisch und Spanisch rechnet „Hey Tú!“ scharf mit Verrat und falscher Spiritualität ab. Zeilen wie „You’re a poser, you’re a loser, you’re a fucking fake“ oder „Soy el infierno que viene por más“ lassen keine Fragen offen: Das ist Kriegspoesie für eine digitale Generation, aufgeladen mit persönlicher Wahrheit und ungefilterter Wut. Der Song prangert Heuchelei an, entlarvt Opferrollen als Machtspiel, und holt sich in jeder gebrüllten Zeile die eigene Stärke zurück. Der Refrain „Hey tú! come mierda“ wird zum gnadenlosen Schlachtruf. Und in Reyes Worten „Without me, your name carries no fucking weight“ ist die Botschaft eindeutig: Es geht um Vermächtnis, um Verrat, und um das unerschütterliche Selbstbewusstsein jener, die ihre Narben mit Stolz tragen. „Hey Tú!“ ist ein musikalischer Mittelfinger an Blender, Mitläufer und spirituelle Hochstapler. Hocico und Prayers zeigen sich hier von ihrer rohesten, aggressivsten Seite.
Rot/Schwarzes Ink-Spot Vinyl, limitiert auf 300 Exemplare. Drei Buchstaben. Drei Musiker. Drei Instrumente. Drei Jahre. Graf Zahl hätte seine Freude an diesem Album_ HUM loten ihre dunklen Stoner-Klangwelten weiter aus. ,three" bringt sowohl druckvolle Post-Rock-Songs als auch psychedelische Klangexperimente. Jeder Track scheint eine Idee zu verfolgen; jeder eine 4-Minuten-Reise. Die Themen drehen sich um Umweltzerstörung, gesellschaftliche Irrwege und Spacetrips. ,three" ist das Album für die Apokalypse oder für einen Abend im Weltraum. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz: Die Dunkelheit wird auf fetten, langsamen Grooves präsentiert. Die Stücke sind kompakt und melodisch. Katharsis ist das Ziel: Wer mit offenen Ohren hört, dem könnte es nach den 11 Tracks und 41 min besser gehen_ Eine aufregende Reise durch musikalische Klangwelten (Surf, Gothic/Dark Wave, Kraut und Prog-Rock) mehrerer Jahrzehnte. Die HUM-typischen schweren Riffs (im Schatten von Godzilla) mit komplexen Rhythmen und Breaks werden erweitert durch neue Elemente wie Surfgitarre, Synthiesounds und gesangliche Experimente. Der meist mit Effekten verfremdete Gesang wird spärlich und gezielt eingesetzt mit oft kurzen Textfragmenten, welche die Stimmung der Songs textlich untermalen. Dazu kommen drei instrumentale Soundcollagen, die als düstere Überleitung zwischen den Songs dienen. Ein gewisser roter Faden scheint sich thematisch durch das Album zu ziehen. Red/black ink spot vinyl. Limited to 300 copies. Three letters. Three musicians. Three instruments. Three years. The Count would have loved this album...HUM continue to explore their dark stoner soundscapes. "three" features both powerful post-rock songs andpsychedelic sound experiments. Each track seems to pursue an idea; each one a 4-minute journey. The themesrevolve around environmental destruction, social aberrations, and space trips."three" is the album for the apocalypse or for an evening in space. But there's no shortage of fun: thedarkness is presented on fat, slow grooves. The pieces are compact and melodic. Catharsis is thegoal: if you listen with open ears, you might feel better after the 11 tracks and 41 minutes...An exciting journey through musical soundscapes (surf, gothic/dark wave, kraut and prog rock) spanning severaldecades. The heavy riffs typical of HUM (in the shadow of Godzilla) with complex rhythms and breaksare expanded by new elements such as surf guitar, synth sounds and vocal experiments. The vocals, mostlydistorted with effects, are used sparingly and purposefully, often with short text fragments that underscore the moodof the songs lyrically. In addition, there are three instrumental sound collages that serve as dark transitions betweenthe songs. A certain common thread seems to run through the album thematically.
10" Vinyl in Wolkenoptik Kein Wunder, ist "Wunder" ein Wunder. Diese Platte hat alles, was diese Welt jetzt braucht, um endlich wieder zu gesunden: Unfassbar intelligenten Saufpunk, gepaart mit subversiv-ironischen Stammtischweisheiten und einer etwas größer geratenen Brise (leider war der Deckel vom Streuer nicht richtig angeschraubt) Synthy-Glutamat - auf dass die Darmflora mal wieder resettet wird! Und so wird das Wunder wahr: Alle stimmen ein in die 7 frohlockenden Hits, alles Böse auf der Welt implodiert aus Gründen und selbst die coolen Fanzines werden zu offiziell akkreditierten Schmutzkifans. Denn es ist eben kein Wunder, dass "Wunder" ein Wunder ist!
Für Aesop Rock war der Satz "I heard it's a mess there too" zuerst nur ein Songtext, aber es dauerte nicht lange, bis ihn dieser Satz packte. Er kam ihm bekannt vor, wie ein Satz, den er in den letzten Jahren tausendmal gesagt hatte, wenn er sich mit Freunden in verschiedenen Städten austauschte und sie sich gegenseitig erzählten, wo sie gerade waren und was dort so los war. Je länger er über diesen Satz nachdachte, desto mehr wurde ihm klar, dass er der Kern von etwas Größerem war. "I Heard It's A Mess There Too" steht für Aesop an der Schnittstelle zweier persönlicher Bedürfnisse: dem Bedürfnis, sich hinauszuwagen und seine Umgebung zu dokumentieren, und dem Wunsch, in Verbindung zu bleiben - besonders wenn die Lage unsicher ist. Musikalisch betritt Aesop Rock auf dem Album Neuland. "Ich habe viele Jahre lang auf die gleiche Weise Tracks produziert", sagt er, "aber hier habe ich bewusst meinen Prozess geändert. Ich habe ein paar neue Tools ausprobiert und versucht, meine Beats klarer und minimalistischer zu gestalten. Die Drums sind reduzierter, die Basslines dürfen einfach für sich stehen, ohne dass zehn weitere Elemente darübergelegt werden. Ich wollte nicht, dass der Beat und der Gesang um Aufmerksamkeit konkurrieren - ich wollte nur genug, um eine Welle ins Rollen zu bringen, und nicht viel mehr, nur eine Stimmung schaffen, zu der ich mich bewegen konnte." Diese zwölf Songs markieren verschiedene Stationen auf diesem Weg des Experimentierens und der Suche nach etwas Neuem.
Für Aesop Rock war der Satz "I heard it's a mess there too" zuerst nur ein Songtext, aber es dauerte nicht lange, bis ihn dieser Satz packte. Er kam ihm bekannt vor, wie ein Satz, den er in den letzten Jahren tausendmal gesagt hatte, wenn er sich mit Freunden in verschiedenen Städten austauschte und sie sich gegenseitig erzählten, wo sie gerade waren und was dort so los war. Je länger er über diesen Satz nachdachte, desto mehr wurde ihm klar, dass er der Kern von etwas Größerem war. "I Heard It's A Mess There Too" steht für Aesop an der Schnittstelle zweier persönlicher Bedürfnisse: dem Bedürfnis, sich hinauszuwagen und seine Umgebung zu dokumentieren, und dem Wunsch, in Verbindung zu bleiben - besonders wenn die Lage unsicher ist. Musikalisch betritt Aesop Rock auf dem Album Neuland. "Ich habe viele Jahre lang auf die gleiche Weise Tracks produziert", sagt er, "aber hier habe ich bewusst meinen Prozess geändert. Ich habe ein paar neue Tools ausprobiert und versucht, meine Beats klarer und minimalistischer zu gestalten. Die Drums sind reduzierter, die Basslines dürfen einfach für sich stehen, ohne dass zehn weitere Elemente darübergelegt werden. Ich wollte nicht, dass der Beat und der Gesang um Aufmerksamkeit konkurrieren - ich wollte nur genug, um eine Welle ins Rollen zu bringen, und nicht viel mehr, nur eine Stimmung schaffen, zu der ich mich bewegen konnte." Diese zwölf Songs markieren verschiedene Stationen auf diesem Weg des Experimentierens und der Suche nach etwas Neuem.
Spike Lees neuester Film ,Highest 2 Lowest" zeigt das Leben des Gründers des fiktiven Plattenlabels Stackin Hit's, gespielt von Denzel Washington. Der Soundtrack hat eine coole Auswahl an Original-Songs von etablierten Musikgrößen und neuen Künstlern. Die aufstrebenden Sängerinnen Jensen McCrae und Aiyana-Lee bringen ihre einzigartigen Stimmen ins Album ein, während die Harlem-Legende Eddie Palmieri mit seinem Salsa-Orchester für energiegeladene Auftritte sorgt. Das absolute Highlight ist der ebenfalls aus New York stammende A$AP Rocky (der auch in dem Film mitspielt), der zwei knallharte Ohrwürmer beisteuert, die uns daran erinnern, warum er einer der modernen Superstars des Rap ist. Die Starpower des Soundtracks wird durch eine mitreißende Orchesterpartitur von Howard Drossin untermalt und durch ein vom Jazzpianisten Fergus McCreadie angeführtes Trio ergänzt.
Wir liegen hier auf unserem Dach und bleiben stundenlang wach - immer wieder auf unserem Dach - unserem Dach - uns trägt das Wir . Das sind Zeilen aus der ersten Single Dach von LEA, die von dem Versprechen, sich niemals zu verlieren, singt. Das Album klingt frei und weit, Stimme und Musik tragen sich gegenseitig. Die junge Sängerin und Texterin schafft es auf ihrem Debütalbum Vakuum , die Zuhörer mit in ihre Welten einzuschließen. Vakuum" erscheint am 22. April 2016 und ist ein Monolog, eine ständige Selbstsuche, das Ausloten eigener Gefühle. Letztes Jahr hat sie bereits Fabian Römer und Johannes Oerding supportet.
Nachdem sie sich bereits einen beispiellosen Ruf als Singer/Songwriterin und Toursängerin mit The Pogues erarbeitet hat, veröffentlicht Iona Zajac aus Glasgow ihr Debütalbum ""Bang"". Zajacs Stärke liegt in ihrer Fähigkeit, Licht und Dunkelheit mit verblüffender Leichtigkeit auszubalancieren. Während einige Songs sich mit Gewalt und Intimität auseinandersetzen, stehen an anderer Stelle Surrealismus und Humor im Mittelpunkt. Diese klangliche Gewandtheit, zugleich gefühlvoll und verspielt, stellt Zajac neben Gleichgesinnte wie PJ Harvey und Angel Olsen - Künstlerinnen, die sich nicht scheuen, das Intime mit dem Explosiven zu verbinden. Ihre beeindruckende Stimme führte sie auf Touren mit Mercury Rev, Arab Strap, Lankum, Cassandra Jenkins sowie 2025 mit Alison Moyet. Letztes Jahr trat sie mit den Pogues bei deren bahnbrechender Reunion in Dublin auf. ""Bang"" wurde in Edinburgh mit Produzent Dani Bennett-Spragg (black midi, English Teacher, IDLES, Sam Fender, Wunderhorse) aufgenommen und verbindet intime akustische Momente mit der Dynamik der gesamten Liveband.
Produziert vom kreativen Kopf der The Clash, Mick Jones, und mit einem Gesangsbeitrag von Kate Moss, fängt Down In Albion die Atmosphäre seiner Ära ein - die Gerüche, die Stimmungen, den Zeitgeist - und blickt zugleich nach vorn. Das Ergebnis ist ein zeitloses Werk, das die menschliche Erfahrung sowohl dokumentiert als auch tröstet. Neben den ursprünglichen 16 Songs enthält die Jubiläumsausgabe fünf ausgewählte Stücke aus dem Archiv der Band, von denen einige - trotz ihrer Bootleg-Bekanntheit unter Fans - hier erstmals offiziell veröffentlicht werden. "Gang Of Gin" und "352 Days" entstanden in derselben Phase wie das Album und waren ursprünglich als mögliche B-Seiten gedacht, wurden jedoch nie veröffentlicht. "Why Did You Break My Heart/Piracy" erschien damals auf der B-Seite der Single Albion. Die Songs "Do You Know Me" und "My Darling Clementine" stammen aus der von Fans geliebten BBC Radio 1 Session mit Zane Lowe vom Oktober 2004, die den kreativen Grundstein für Down In Albion legte. Babyshambles wurde 2003 gegründet, als Pete Doherty vorübergehend aus The Libertines ausgeschlossen war. Schnell entwickelte sich das Projekt zu einem alternativen kreativen Ventil, das ihm erlaubte, neue Themen in einer spontanen, offenen musikalischen Umgebung zu erforschen. In Zusammenarbeit mit Bassist Drew McConnell, Drummer Adam Ficek und Gitarrist Patrick Walden gelang es der Band, die elektrische Energie einer Gruppe einzufangen, die immer am Limit segelte - künstlerisch, kulturell und persönlich. Down In Albion ist erfüllt von klarem, zeitlosem Songwriting, das zwischen intensiven Emotionen und lebendigen Erzählungen wechselt. Diese Jubiläumsausgabe würdigt nicht nur die rohe Mischung aus persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Beobachtungen, sondern ehrt auch Patrick Walden, der Anfang des Jahres verstorben ist. Sein unverkennbares Gitarrenspiel prägt das Album tief - und sein Porträt, fotografiert von Hedi Slimane, wurde in das neue Cover mit einem speziellen UV-Glanzdruck integriert. Von dem scheinbar nihilistischen, in Wahrheit aber hoffnungsvollen "Fuck Forever", über die chaotische Energie von "Pipedown" und "8 Dead Boys", den Witz von "What Katie Did Next", die Romantik von "In Love With A Feeling", bis hin zur melancholischen Hymne "Albion" - das Debüt von Babyshambles bleibt ein mitreißendes, emotionales und kreatives Meisterwerk.
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Es ist Daptone eine besondere Freude, einen weiteren massiven "double sider" von Jalen Ngonda zu präsentieren. Nachdem Jalen Ngonda vor allem die britischen Radiowellen im Sturm erobert haben, indem sie es mit „Illusions“ auf die BBCR2 A-List und mit „Rapture“ auf die BBC Radio 6-Liste geschafft haben, wussten Daptone, dass sie diese beiden Soul-Knaller als 7inch anbieten mussten. Mit ihren ausgefeilten Arrangements und den unfehlbaren, gefühlvollen Grooves, die von einigen der besten Musiker der Branche beigesteuert werden, strahlt Jalens Stimme die Klasse und Reife eines Künstlers aus, der sein Handwerk auf der Straße verfeinert hat. Zwei absolute Highlights, die bei anspruchsvollen Soul-Nächten rund um den Globus die Tanzflächen füllen werden.
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Chet Fakers Debütalbum 'Built On Glass' (2014) neu aufgelegt auf crystal clear Doppelvinyl!
Das Album ist eine atmosphärische Mischung aus elektronischer Musik, Soul und Downtempo-Indie. Mit seiner rauchigen Stimme und minimalistischen Produktion erschafft der australische Musiker intime Klangwelten, die zwischen melancholischer Reflexion und sanftem Groove schwanken. Das Album fühlt sich wie eine nächtliche Autofahrt durch neonbeleuchtete Straßen an – introspektiv, aber voller Rhythmus. Ein Meilenstein des modernen Electro-Soul.
- Ltd. Col. 2LP: (Crystal Clear Vinyl)
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"Enter: The Conquering Chicken" ist das zweite und letzte Studioalbum von The Gits. Die Sängerin, Texterin und Frontfrau der Gits, Mia Zapata, wurde 1993 in Seattle ermordet, während die Band ein paar Wochen lang an dem Album arbeitete. Produziert von der Band und ihrem langjährigen Freund Scott Benson, kam "Enter: The Conquering Chicken" 1994 bei C/Z Records raus. The Gits gründeten sich 1986 am Antioch College in Ohio und zogen 1989 zusammen nach Seattle, als die lokale Szene langsam bekannt wurde. Obwohl ihr rauer, blueslastiger Punk, der von Mias unvergesslicher Stimme getragen wurde, nicht ganz in das Schema ihrer Kollegen aus dem Pazifischen Nordwesten passte, fand die Band sofort einen festen Platz und eine große Fangemeinde. "Enter: The Conquering Chicken" zeigt The Gits auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Aufgenommen am Ende einer ausverkauften Westküsten-Tournee, waren sie in Höchstform. Kreativ, inspiriert und angetrieben von der Aussicht auf ein neues musikalisches Kapitel, das man in diesen Aufnahmen hören kann. 2003 von Jack Endino neu abgemischt, zeigen Songs wie "Bob (Cousin O.)", "Guilt Within Your Head", "Seaweed", "Sign of the Crab", "The Drinking Song" und Mias atemberaubende Interpretation von Sam Cookes "A Change is Gonna Come" eine deutliche Weiterentwicklung nach ihrem erfolgreichen Debütalbum "Frenching The Bully" von 1992. ",Sign of the Crab' war der letzte Song, den wir als Band zusammen geschrieben haben", sagt Bassist Matt Dresdner. "Basierend auf Andys teuflischer Komposition und Mias brillanten, gruseligen Texten war die Musik kraftvoll, komplex und voller lustiger, verdrehter Wut. Die Songs auf Chicken geben nur einen kleinen Einblick in das, was wir damals gemacht haben." Dieses seit langem vergriffene Meisterwerk des Seattle-Punk wurde 2024 von Jack Endino für Sub Pop Records remastert und ist auf farbigem Vinyl mit neuem Artwork und Liner Notes von Tim Sommer erhältlich, der treffend schreibt: "The Gits waren eine wütende, hitzige Band, die voll und ganz im Einklang mit der Bessie Patti Smith ihrer Zeit stand und von ihr beeinflusst war, der einzigen Sängerin, die Joplin, Poly Styrene, Sam Cooke, Iggy Pop und Ian MacKaye in ein und demselben verdammten Song vereinen konnte."
Die LP wird mit einem 48-seitigen Hochglanz- Booklet geliefert. Das Kunsthaus Bregenz freut sich, ,Wish You Were Gay" von Anne Imhof anzukündigen. ,Wish You Were Gay" ist eine sehr persönliche Ausstellung, die mehrere neue Werkgruppen präsentiert, die eine Reihe von Kernelementen reflektieren und weiterentwickeln, die seit Beginn an das Repertoire von Imhof geprägt haben. In der Ausstellung untersucht Imhof Vorstellungen von Endlichkeit, Realität und Künstlichkeit, Zufall und Schicksal, Abwesenheit und Anwesenheit vor dem Hintergrund einer postapokalyptischen Isolation. ,Wish You Were Gay" umfasst brandneue Skulpturen, Gemälde, Klangarbeiten und eine Serie von sechs bisher unveröffentlichten Videoarbeiten, in denen die Künstlerin auf frühes Material aus den Jahren 2001-03 zurückgreift, einer entscheidenden Übergangsphase im Leben und Werk der Künstlerin. Zu dieser Zeit waren Imhofs Leben und Werk eng miteinander verbunden und manchmal nicht zu unterscheiden, was der aktuellen Ausstellung einen deutlich biografischen Charakter verleiht und Themen wie die Wahlfamilie anspricht, eine Realität für viele queere Menschen. Mit dem Aufkommen von handlichen digitalen Camcordern, bei denen der Bildschirm zum ersten Mal gedreht werden konnte und die Vorläufer der heute allgegenwärtigen Frontkameras sind, nutzte Imhof diese neue Technologie als Spiegelaufnahmegerät, vor dem sie Bewegungen und Gesten ausführte, um die Szene zu beleben und zu gestalten. Mit ihrem Körper als Medium, zusammen mit anderen provisorischen Mitteln wie geliehenen Gitarren und Verstärkern, und der Aufnahme von Liedern und ihrer Stimme als Mittel, diese zu finden, schuf sie Kunst mit ihrer Gemeinschaft Freunden, Liebhabern, Mitarbeitern - und nutzte dabei die Rohstoffe des Lebens, wie es sich gerade entfaltete. Diese Videoarbeiten vermitteln ein unterschwelliges Gefühl der Dringlichkeit, verkörpern Kraft durch Beharrlichkeit und Präsenz, die sich in kontinuierlichen Proben und Improvisationen manifestiert. In den folgenden zwei Jahrzehnten verwebte Imhof diese Elemente - durch unzählige Spiegelungen, Verdopplungen und Variationen der Motive aus dieser prägenden Zeit - zu einer tiefgründigenPraxis der Bewegung, die den Körper in den Mittelpunkt stellt. Rohe Momente werden manchmal auf surreale Weise verlangsamt, in eine Stille versetzt, die voller Spannung und Potenzial für explosive Handlungen ist, etwas, das in ihren eigenwilligen Performance-Stücken, die von anderen aufgeführt werden, wiederkehrt und ihre skulpturale und malerische Praxis prägt.
Indignation Meeting präsentieren ,Murder On The Santa Express", einen brandneuen Song, der die zur Jahreszeit passende Geschichte eines verärgerten Eisenbahnarbeiters erzählt. Zu einem eingängigen Punk-Riff und einem Refrain, den man mitsingen kann, erzählt der widerwillige Weihnachtsmann von seinen Erfahrungen mit den jährlichen Santa Specials, wobei seine Frustration immer größer wird, bis der Satz ,it was murder..." (es war Mord...) von einer klischeehaften Metapher zur grausamen Realität wird. ,Murder..." ist die freche Seite der Single; um die Stimmung ein wenig aufzulockern, gibt es mit ,Christmas Train" die nette Seite, eine neue Version des ältesten Songs von Indignation Meeting, der geschrieben wurde, als Frontmann Peter gerade einmal sieben Jahre alt war! Die neue Single ist bei Damaged Goods Records auf kohlefarbenem 7"-Vinyl (ok, das ist schwarz!) mit vollfarbigem Insert erhältlich. Dies ist die zweite Single von Indignation Meeting nach ,That Leeds Feeling" (Eigenveröffentlichung 2023), wobei die Alben ,Trouble In The Shed" (2023) und ,A Model World" (2024) ebenfalls in allen Formaten erhältlich sind.
Katie Meluas zweites Album Piece By Piece (2005) folgte auf ihr rekordverdächtiges Debüt Call Off the
Search und festigte ihren Platz als eine der erfolgreichsten jungen Künstlerinnen Großbritanniens. Mit gerade einmal 21 Jahren lieferte Katie eine reife, selbstbewusste und emotional reiche Songsammlung ab, die
weltweit beim Publikum Anklang fand. Das Album wurde europaweit mehrfach mit Platin ausgezeichnet
und enthielt mehrere Hit-Singles, allen voran „Nine Million Bicycles“, das zu einem internationalen Klassiker und einem von Katies beliebtesten Songs avancierte. Mit einer Mischung aus Folk-, Blues-, Pop- und
Jazz-Einflüssen unterstrich „Piece By Piece“ Katies unverwechselbare Stimme und ihr wachsendes künstlerisches Können. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums wurde das Album in den Londoner Metropolis
Studios neu gemastert und um umfangreiches Bonusmaterial erweitert, darunter B-Seiten, Live-Auftritte
und unveröffentlichte Demoaufnahmen aus Katies Archiv.
Diese Jubiläumsausgabe ist eine prägende Veröffentlichung in ihrem Katalog und bietet Fans und Sammlern die Gelegenheit, ein Album neu zu entdecken, das Katie Melua in einem entscheidenden Moment ihrer
Karriere einfing.
Das 1967 veröffentlichte Album "Jazz Raga" ist mehr als nur ein Album - es ist ein furchtloser Sprung in unbekanntes musikalisches Terrain. Gábor Szabó, der ungarische Jazzgitarrist, der für seinen grenzüberschreitenden Stil bekannt ist, liefert mit diesem Meisterwerk eines der faszinierendsten Alben seiner Karriere in diesem Genre. "Jazz Raga" vereint Jazz, Rock, psychedelischen Folk und östliche Einflüsse - mit Sitar-Melodien und lateinamerikanisch angehauchten Rhythmen, die dem legendären Funk-Schlagzeuger Bernard Purdie zu verdanken sind - und lässt sich keiner Kategorie zuordnen. Es ist eine hypnotische Fusion, in der europäische Tradition auf den Gegenkulturgeist der 60er Jahre trifft, alles verbunden durch Szabós unverkennbaren Gitarrensound. Vom verträumten Groove von ,Walking On Nails" über die wirbelnde Mystik von ,Mizrab" bis hin zu seiner eindringlich originellen Interpretation von ,Paint It Black" der Rolling Stones schafft Szabó eine Klanglandschaft, die sowohl gewagt als auch zutiefst gefühlvoll ist. Sein Spiel ist elektrisierend - voller ungewöhnlicher Akkorde, fließender Improvisationen und einer ganz eigenen Stimme. Auch Jahrzehnte später ist ,Jazz Raga" noch immer ein Meilenstein kreativer Freiheit und globaler Einflussnahme - ein Muss für alle, die Musik suchen, die Grenzen und Erwartungen überschreitet. Wenn Sie diesen Kultklassiker noch nicht kennen, ist es jetzt an der Zeit, dass Gábor Szabó Ihren musikalischen Horizont erweitert. Neuauflage auf 180-g-Vinyl.
Anfang 1996 veröffentlichte The Wedding Present "Mini" über Cooking Vinyl Records, eine EP mit sechs Titeln, deren Songs alle einen Bezug zum motorisierten Fahren hatten. Fast dreißig Jahre später hat David Gedge dieses Konzept wieder aufgegriffen! "Maxi" enthält sechs weitere Stücke, deren Titel/Inhalte sich alle auf diese Thema beziehen. Maxi erscheint über Clue Records und folgt kurz nach der Veröffentlichung von 40 - der Zusammenstellung, die den komplexen und faszinierenden Katalog von The Wedding Present in einem Box-Set mit vier Vinyl- und/oder vier CDs widerspiegelt. Der letzte Titel der Compilation ist "Hot Wheels" - ein Song, der nun auch auf Maxi zu finden ist, zusammen mit fünf weiteren Stücken. Obwohl Maxi dem gleichen Konzept wie Mini (1996) folgt, klingt The Wedding Present 2025 deutlich größer. Dies ist wirklich eine Band in ihrer kreativsten Phase, die sowohl die Grenzen ihres eigenen Stils/Sounds als auch die Erwartungen der Zuhörer erweitert, während die Texte auf provokative Weise Bilder zeichnen, wie es nur David Gedge kann. "Wie ich in meinen Sleeve Notes zu 40 gesagt habe, wurden die Songs, die wir für Maxi aufgenommen haben, relativ schnell geschrieben, weil ich mich besonders inspiriert fühlte, sowohl textlich - durch Situationen in meinem Leben - als auch musikalisch - durch das Schreiben mit der damals neu hinzugekommenen Rachael. Die daraus resultierenden Tracks wirken größer angelegt und stimmungsvoller als alles, was wir seit langem gemacht haben ... und sie sind dank der neuen Rockqueen von The Wedding Present und ihrem Arsenal an Gitarren und Pedalen auf jeden Fall temperamentvoller!" (David Gedge). Transparente Vinyl-10" oder CD im Digipak.
Ground-breaking percussive ambient recordings from Gabrielle Roth & The Mirrors, inducing altered states of consciousness through ecstatic dance. "Selected Works from 1985 to 2005" finally available on Time Capsule
Despite featuring an extraordinary cast of musicians (with credits including Pharoah Sanders, Miles Davis, Sun Ra, Santana and Milton
Nascimento) and selling hundreds of thousands of albums, the music of Gabrielle Roth & The Mirrors remains largely unheard beyond their sphere. Conceived as live, improvised soundtracks to Roth’s transcendental dance workshops, musical acclaim was never on the agenda.Instead, for a passionate dancer and spiritual polyglot like Gabrielle Roth, movement was a means through which to channel a wide spectrum of teaching, from experimental psychology to psychedelic counter-culture. It was from this heady mix that she devised a movement meditation known as 5Rhtyhms, which came to define her life’s work.
As “guide and catalyst”, Roth would dance to inspire the percussion-led instrumentals that would in turn fuel her 5Rhythms workshops, stimulating a secular form of ecstatic dance with roots in Native American shamanic traditions, Afro-Brazilian Candomblé and Yoruba drumming. Using anything from a Sioux pony drum to East African kihembe and Japanese Kabuki drums, Gabrielle’s lawyer-turned-drummer husband Robert Ansell set the foundational rhythms for The Mirrors’ recordings, each of which would then feature a rotating cast of friends and professional musicians.
“The secret of everything we’ve done is that we never told anybody what to play,” Robert shares. “Instead of our albums being a musical vision of one person like me or Gabrielle, they were the musical vision of a whole bunch of people.”At times the recordings have a Middle Eastern flair, at others, West African and spiritual jazz modes come to the fore. Hints of kosmische musik, proto-house and electronic ambience are laced like LSD through the organic rhythmic structures. This was kaleidoscopic ambient music to stir the body and free the mind.
In practice, the task of synthesising these different elements fell to Scott Ansell, Robert’s son and a recording engineer whose credits now include Nile Rogers, Duran Duran, Grace Jones. With meticulous attention to detail he captured and translated the dynamic energy of each drum onto record. Their sessions became legendary, and with access to the best studios in the NYC, The Mirrors sparkled.
Despite being initially overlooked by the burgeoning ‘80s New Age market, which preferred pipes and gongs to The Mirrors’ heavy-grooving drums, Robert Ansell set up Raven Recording to self-release the music, creating a vast sonic archive of sixteen albums over almost forty years. The breadth of Raven’s catalogue is such that curator Pol Valls had to cut an initial selection of sixty-six tracks down to the eleven featured here. What crystallises is a stunning, mind-altering collection which spans, in Pol’s words, “a variety of genres, styles, and vibes within their catalogue, whether it is emotional, esoteric, spiritual, melancholic, hypnotic, dark, or at times a combination of these elements together.”Music for immersive and intimate environments, Gabrielle Roth & The Mirrors were born from the dance. In the hands of the right DJ, at the right time, in the right place, they might just return there.
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CTMF covern The Saints! Featuring Nurse Julie am Lead-Gesang! Die schwarze Vinyl 7" ist limitiert auf 300 Stück! Nachdem Billy ,(I'm) Stranded" gekauft und 1977 The Saints als Vorgruppe von The Jam gesehen hatte, dachte er, dass es eine coole Idee wäre, in naher Zukunft ein paar ihrer Songs zu covern. Schnellvorlauf ins Jahr 2025. Während sie bei einem Mittagessen ihre Silberhochzeit feierten, meinte Billy zu seiner Frau: ,Vielleicht sollten wir ein paar Songs von The Saints covern." Mrs. Childish (die Bassistin von CTMF) nickte leicht und meinte: ,,(I'm) Stranded` und versuchen wir es mal mit ,Untitled`." Ein Aufnahmetag wurde ordnungsgemäß in Jim Rileys berühmten Ranscombe Studios (ein semiprofessionelles Studio am stinkenden Ufer des Flusses Medway) gebucht. Die Childishes, begleitet von The Wolf (Mitglied von The Skins), stellten ihre alten Kisten in einer Ecke auf, probten ein paar Mal schnell durch - um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie die blöden Songs liefen - und Jims haarige Pranke (stell dir die Hand eines Werwolfs in einem Hammer-Horrorfilm aus den 60ern vor) drückte auf die Aufnahmetaste und voilà! Jetzt habt ihr genau diese 45er in euren Ohren. Da man klugerweise entschied, dass eine weibliche Stimme diesen beiden Charmeuren eine frische, glänzende Note verleihen würde, übernimmt Mrs. Childish den Gesang, während Billy auf den Hintergrundgesang degradiert wurde. So sieht's aus!
,Forever, I've Been Born" ist das erste neue Album von Jesse Sykes & The Sweet Hereafter seit ,Marble Son" aus dem Jahr 2011 und das fünfte Album der Band seit 2002. Es umfasst eine Reihe meisterhafter Folk-Rock-Songs, emotionale Lieder, die von offenem Herzen stammen und in ihrer Helligkeit dennoch tief ätherisch und melancholisch sind. Das Album, das zehn Jahre lang entstanden ist, dreht sich um die Kraft von Jesses unglaublicher Stimme, die noch nie so schön, bewegend und eindringlich intim war. Der E-Gitarrist Phil Wandscher umrahmt diese Songs meisterhaft mit klassischen und gebrochenen Tönen, einem Duett aus Verletzlichkeit und Stärke, das häufig am Rande des Abgrunds steht.
In einer mutigen, hypnotischen Hommage an Detroits ursprüngliche Avantgarde-Rock-Wurzeln verwandeln Schlagzeuger Larry Mullins (alias Toby Dammit) und der legendäre Bassist Mike Watt das eindringliche Mantra ,We Will Fall" von The Stooges in ein fast 40-minütiges Ritual aus Wiederholungen, Zurückhaltung und roher Atmosphäre. Mullins und Watt greifen den unheimlichen Puls und den narkotischen Drone des Original-Tracks von 1969 auf und treiben dessen tranceartigen Kern in unbekanntes Terrain. Mullins, bekannt für seine Arbeit mit Iggy Pop, Swans und Nick Cave, baut mit seiner Shruti-Box, Moog-Elektronik, Tabla und Gongs eine minimalistische Landschaft auf. Watts charakteristisches Low-End-Dröhnen verwandelt sich von einem subtilen Herzschlag zu einer Ganzkörperhalluzination. Das Ergebnis ist keine Coverversion, sondern eine erweiterte Beschwörung. Teils Séance, teils Trauergesang, teils freie Erkundung von Stimmung und Geist. Es ist ein langsames Brennen klanglicher Hingabe, das den Geist der Stooges ehrt und gleichzeitig die Tür zu etwas völlig Neuem öffnet: ein tiefes Eintauchen in das Heilige und Fremde. Dieses meditative und bedrohliche Stück ist auf zwei Seiten der LP aufgeteilt, die exklusiv für den Record Store Day Black Friday 2025 erhältlich ist. Die Hälfte der Pressung erscheint auf goldenem Vinyl, die andere Hälfte auf schwarzem, die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
GOSPEL GREATEST HITS - Die Seele der Musik Mit Gospel Greatest Hits präsentiert Wagram eine außergewöhnliche Sammlung der kraftvollsten Stimmen und bewegendsten Songs der Gospelgeschichte - als Doppel-CD und Doppel-Vinyl. Diese Zusammenstellung vereint emotionale Tiefe, spirituelle Kraft und musikalische Exzellenz in einem einzigartigen Hörerlebnis. Zu hören sind Legenden wie Mahalia Jackson, The Edwin Hawkins Singers, Sister Rosetta Tharpe, Sam Cooke, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und das Golden Gate Quartet - Künstler:innen, die Gospel nicht nur geprägt, sondern weit über die Kirchenmauern hinausgetragen haben. Gospel war schon immer mehr als nur Musik: In den USA war er Stimme der Hoffnung, Ausdruck von Widerstand und Quelle spiritueller Kraft - und ist bis heute ein Fundament für Soul, R&B und Pop. Diese Sammlung bringt die Ursprünge zurück ins Rampenlicht - mit Songs, die unter die Haut gehen.
Dennis van Aarssen gibt uns einen Einblick in seine Gefühlswelt des neuen Albums 'Souvenirs': „Dieses Album ist mein bisher ambitioniertestes Projekt. Die Songs auf diesem Album sind allesamt musikalische Souvenirs, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Jeder einzelne davon ist mir wichtig und weckt wertvolle Erinnerungen. „Souvenirs“ ist mehr als nur eine Sammlung von Songs, die mir etwas bedeuten; es ist ein wichtiger Teil meiner Mission, die großen Crooner am Leben zu erhalten. Ich habe all das, was ich über die Jahre gelernt habe und all mein Herzblut in die Musik dieses Albums einfließen lassen und versucht einige meiner Lieblingslieder, meine liebsten musikalischen Souvenirs, im Crooner-Stil in die Gegenwart zu bringen. Mit meinen Versionen wollte ich diesen Geist aufgreifen und ihm eine neue Note verleihen. Strahlender. Swingender. Als würde man an einem sonnigen Morgen die Fenster aufreißen und sagen: „Her damit, Welt!“. Alles, was man hört, ist echt. Eine Live-Big Band, Weltklasse-Musiker, kein Schall und Rauch. Nur Handwerkskunst, pure Freude und jede Menge Herz. Eine Hommage an die Großen, die vor uns kamen, aber mit einem jungen Geist und meiner eigenen Stimme.“
The Fearless Flyers V markiert die Rückkehr von Cory Wong, Mark Lettieri, Joe Dart und Nate Smith mit einer dichten Mischung aus instrumentellem Funk, der sowohl energiegeladen als auch raffiniert ist. Auf acht Tracks und rund dreißig Minuten liefert das Album präzise, strahlende Grooves, die den Wurzeln der Band treu bleiben und gleichzeitig neue Farben hinzufügen: Disco-Einflüsse in „Exotic“, ein Hauch von Blues und Soul in „SKOM“, eine fast rockige Progression in „Autobahn“ und eher kontemplative Stimmungen in „Ventura“ und „Anaheim“, wobei letzteres das Album mit strahlender Sanftheit abschließt. Die knackige, sorgfältig ausgearbeitete Produktion unterstreicht die zurückhaltende Virtuosität der Musiker und ihre subtile Balance zwischen rhythmischer Präzision und kreativer Freiheit. Weder eine Wiederholung noch ein Bruch, bekräftigt dieses fünfte Kapitel die Reife der Flyers und ihre Fähigkeit, ihr Universum zu erweitern, ohne ihre Identität zu verlieren. Das Ergebnis ist ein kurzes, aber intensives Album, das sowohl Funk-Puristen als auch Liebhaber instrumentaler Abenteuer ansprechen wird.
SEEED
„Meine Augen machen ‚bling bling‘ und alles ist vergessen!“ 2012 erschien das self-titled Album SEEED
und markierte die Rückkehr der Berliner Band nach sieben Jahren mit einem frischen und modernen Sound.
Das Album kombiniert wie gewohnt Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Pop zu einer abwechslungsreichen
Mischung, die sowohl tanzbar als auch eingängig ist. Man erkennt: Die Band hat sich menschlich und
musikalisch weiterentwickelt, jedoch ohne ihre Wurzeln und ihre Message zu verlieren.
Mit treibenden Rhythmen, präzisen Bläserarrangements und markanten Stimmen bietet SEEED eine Bandbreite von Songs, die sowohl energiegeladen als auch sehr tiefgründig sind. Titel wie „Augenbling“, „Beautiful“ und „Deine Zeit“ wurden schnell zu Fan-Favourites und spiegeln die einzigartige Mischung aus ausgewogenen Melodien und gesellschaftskritischen Texten wider, für welche die Band mitunter auch bekannt ist.
Das Album erreichte Platz 1 der deutschen Charts und wurde mit dreifachem Gold ausgezeichnet. SEEED
erscheint nun erneut in ihrer Originalfassung als CD Album und als 2LP Gatefold und bietet Fans die
Möglichkeit sich erneut in das musikalische Werk der Band zu verlieben. Ergänzend zu den 12 StandardTracks wird Album durch vier Instrumentalversionen der Songs „Augenbling“, „Lovelee“, „Seeeds Haus“
und „You & I“ abgerundet.
NEXT
Mit Next! setzten Seeed im Jahr 2005 einen weiteren Meilenstein ihrer Karriere. Das dritte Studioalbum der
Berliner Reggae-Dancehall-Gruppe vereint gekonnt verschiedene musikalische Einflüsse und präsentiert die
Band in ihrer gesamten stilistischen Breite. Die vierzehn Tracks spiegeln die musikalische Weiterentwicklung von Seeed gekonnt wider. Die Bandmitglieder waren erstmals aktiv in die Produktion eingebunden,
was zu einem abwechslungsreichen, aber dennoch geschlossenen Soundbild führte.
Das Album wurde in Deutschland mit dreifachem Gold ausgezeichnet und erreichte Platz 2 der deutschen
Charts. Neben der Hit-Single „Ding“ beinhaltet das Album weitere Klassiker der Band, wie „Aufstehn!“
featuring CeeLo Green und „Schwinger“. Passend zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Next! nun wieder
in seiner Originalfassung; ein Muss für Fans und Sammler.
Passend zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Next! nun auf neuer Vinyl-Farbe in transparentem Orange im
Gatefold Sleeve.
LIVE
Mit Live fängt SEEED die Energie ihrer Konzerte eindrucksvoll ein: laut, mitreißend und voller Leidenschaft. Während ihrer Tour zwischen 2004 und 2006 aufgenommen, vermittelt das Album authentisch
das besondere Bühnenfeeling der Band und zeigt sie in Bestform. Die Mischung aus Reggae, Dancehall,
Hip-Hop und Soul verbindet sich mit der unverwechselbaren Berliner Note, die SEEED einzigartig macht.
Live beweist, dass SEEED nicht nur im Studio, sondern vor allem auf der Bühne zu den stärksten Live-Acts
Deutschlands gehören. Songs wie „Aufstehn!“, „Dickes B“ oder „Schwinger“ entfalten live eine besondere
Wucht. Das Album ist ein Muss für alle, die den Sound der Band schätzen oder einfach richtig gute
Live-Musik hören wollen.
Live erscheint nun passend zum 20-jährigen Jubiläum von „Next!“ als CD mit allen 21 Original-Live-Tracks
der Jahre 2004 bis 2006.
SEEED
„Meine Augen machen ‚bling bling‘ und alles ist vergessen!“ 2012 erschien das self-titled Album SEEED
und markierte die Rückkehr der Berliner Band nach sieben Jahren mit einem frischen und modernen Sound.
Das Album kombiniert wie gewohnt Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Pop zu einer abwechslungsreichen
Mischung, die sowohl tanzbar als auch eingängig ist. Man erkennt: Die Band hat sich menschlich und
musikalisch weiterentwickelt, jedoch ohne ihre Wurzeln und ihre Message zu verlieren.
Mit treibenden Rhythmen, präzisen Bläserarrangements und markanten Stimmen bietet SEEED eine Bandbreite von Songs, die sowohl energiegeladen als auch sehr tiefgründig sind. Titel wie „Augenbling“, „Beautiful“ und „Deine Zeit“ wurden schnell zu Fan-Favourites und spiegeln die einzigartige Mischung aus ausgewogenen Melodien und gesellschaftskritischen Texten wider, für welche die Band mitunter auch bekannt ist.
Das Album erreichte Platz 1 der deutschen Charts und wurde mit dreifachem Gold ausgezeichnet. SEEED
erscheint nun erneut in ihrer Originalfassung als CD Album und als 2LP Gatefold und bietet Fans die
Möglichkeit sich erneut in das musikalische Werk der Band zu verlieben. Ergänzend zu den 12 StandardTracks wird Album durch vier Instrumentalversionen der Songs „Augenbling“, „Lovelee“, „Seeeds Haus“
und „You & I“ abgerundet.
NEXT
Mit Next! setzten Seeed im Jahr 2005 einen weiteren Meilenstein ihrer Karriere. Das dritte Studioalbum der
Berliner Reggae-Dancehall-Gruppe vereint gekonnt verschiedene musikalische Einflüsse und präsentiert die
Band in ihrer gesamten stilistischen Breite. Die vierzehn Tracks spiegeln die musikalische Weiterentwicklung von Seeed gekonnt wider. Die Bandmitglieder waren erstmals aktiv in die Produktion eingebunden,
was zu einem abwechslungsreichen, aber dennoch geschlossenen Soundbild führte.
Das Album wurde in Deutschland mit dreifachem Gold ausgezeichnet und erreichte Platz 2 der deutschen
Charts. Neben der Hit-Single „Ding“ beinhaltet das Album weitere Klassiker der Band, wie „Aufstehn!“
featuring CeeLo Green und „Schwinger“. Passend zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Next! nun wieder
in seiner Originalfassung; ein Muss für Fans und Sammler.
Passend zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Next! nun auf neuer Vinyl-Farbe in transparentem Orange im
Gatefold Sleeve.
LIVE
Mit Live fängt SEEED die Energie ihrer Konzerte eindrucksvoll ein: laut, mitreißend und voller Leidenschaft. Während ihrer Tour zwischen 2004 und 2006 aufgenommen, vermittelt das Album authentisch
das besondere Bühnenfeeling der Band und zeigt sie in Bestform. Die Mischung aus Reggae, Dancehall,
Hip-Hop und Soul verbindet sich mit der unverwechselbaren Berliner Note, die SEEED einzigartig macht.
Live beweist, dass SEEED nicht nur im Studio, sondern vor allem auf der Bühne zu den stärksten Live-Acts
Deutschlands gehören. Songs wie „Aufstehn!“, „Dickes B“ oder „Schwinger“ entfalten live eine besondere
Wucht. Das Album ist ein Muss für alle, die den Sound der Band schätzen oder einfach richtig gute
Live-Musik hören wollen.
Live erscheint nun passend zum 20-jährigen Jubiläum von „Next!“ als CD mit allen 21 Original-Live-Tracks
der Jahre 2004 bis 2006.
Ella Fitzgerald und Weihnachten sind eine traumhafte Musikkombination. 1967, einige Jahre nach ihrem
fröhlichen “Swinging Christmas”-Album auf Verve, nahm Ella ein weiteres Weihnachtsmeisterwerk in ganz
anderer Stimmung auf: seelenvoll und feierlich, von ihrer faszinierenden, einmaligen Stimme getragen.
Auf „Ella Fitzgerald’s Christmas“ erklingen große Weihnachtsklassiker und Hymnen in Arrangements von
Robert Black und Grace Price, von Ella mit dem von Ralph Carmichael geleiteten Chor und Orchester
erhebend interpretiert. Neu remastert, 180g-LP, Single-Sleeve mit Original-Artwork.
Vor exakt zehn Jahren, im November 2015, beschenkte Helene Fischer uns mit ihrem grandiosen Erfolgsalbum „Weihnachten“ und lieferte den Soundtrack für Generationen. Nun kehrt sie mit einem neuen,
hochkarätig produzierten Werk zurück, das diese Magie in jedes Zuhause trägt: „Die schönsten Kinderlieder
– Winter- und Weihnachtszeit“ ist die Fortsetzung dieses Erfolgs als generationenübergreifendes Erlebnis.
Das Album beinhaltet 25 unvergessliche Titel, die festliche Stimmung garantieren – allesamt bekannte
und beliebte Weihnachtssongs vom Klassiker „O Tannenbaum“ bis zum mitreißenden „Jingle Bells“. Ein
besonderes Alleinstellungsmerkmal sind dabei die großartigen, deutschen Versionen internationaler Hits wie
„Jingle Bells“, „Lass es schneien“ (Let It Snow!) oder „Frosty, der Schneemann“ (Frosty the Snowman) –
perfekt zum gemeinsamen Mitsingen für die ganze Familie!
Ein weiteres Highlight ist das emotionale Duett „Bald ist Weihnachten“ mit der Kinderlieder-Ikone Rolf
Zuckowski.
Die dritte Ausgabe aus der beliebten Kinderlieder-Serie ist pünktlich zum Fest in verschiedenen Konfigurationen erhältlich.
Hissing Nest is something like a carnivorous plant growing in the little piss patch just left of the well-beaten earth stage front. It’s something dense, unhygienic and purposefully inconvenient, like a smoker’s mating call for seducing your madness. Rhythms descending and ascending staircases simultaneously, bathrooms with holes cut in the floor so you can see the crashing waves below, or a giant lurching mechanism one loose screw from a total collapse. Sadly there’s nothing here resembling a safe-room, every wall is violently splattered with red paint. It’s a tumultuous space built by one-take analog sessions in the backdrop of murderous, racist, colonial ideologies ever encroaching on the zen garden so desperately needed in the floor plan.
Text about Rank+File:
Rank+File is a record label and event series based in New York City. It exists within and opposed to the empire, focusing on sounds and scenes that both challenge and provide release from its crushing grip. We’re entangled by our common threads, and sewn together by our collective unraveling.
out of Stock
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Following the skewed-unself-help-brilliance of ‘Sus Dog’ (which marked his first full foray into songs, abetted by Thom Yorke), and its companion piece ‘Cave Dog’, Chris Clark returns to the dancefloor’s simple, but no less affecting pleasures, with ‘Steep Stims’.
“I found it hard to pull away from listening to this record, hard to stop making it, I had to remove myself from the Stims and stop enjoying it at some point. The album feels like nature to me. I love it when electronic music feels more naturalistic than acoustic music, more potent, that’s the devil’s trick, the promise of electronic music.” comments Chris.
“I used an old synth - the Virus on all of the tracks. I used it at Mess in Melbourne - run by my friend Robin Fox - I loved it so much I had to buy one when I got back to the UK, it took a while to find. They’re a bit clunky to program but make some of my most favourite sounds.”
‘Steep Stims’ marks a back-to-basics approach, invoking the early years of gung-ho creativity enforced by limitations in technology at the time. “Most of the tracks on this album capture the spirit of making music on old samplers, which don’t have much memory time”, explains Clark. “It reminds me of making ‘Clarence Park’, my first album, where I would have to finish tunes in the session, as they would be saved on floppy disks and I couldn’t easily go between tracks. This new record is just a few synths and a few choice sounds; the writing is the important thing.”
Made quickly, ‘Steep Stims’ reflects the immediate rave energy of his live show, but that’s not to say it’s basic floor fodder, as it’s rife with personality, synth magic, and knack for melody. Although swift and impressionistically captured rather than laboured over, it’s still formidably deft, with plenty of oddball weirdness lurking beneath the dancefloor.
Soft, orange, scorched, brutal, the opening track ‘Gift and Wound’ captures the classic dance music dread / awe / euphoria combo perfectly, before ‘Infinite Roller’ merges sparkly-minimalism with snarling bass and soft sines, which turn more dense and metallic as it progresses.
The melancholic smoke belch of ‘No Pills U’ gives strong classic vibrations, which is belied by its creation, made in just 20 minutes. “I love working quickly sometimes”, comments Clark. “Inspiration hits, rough and ready. It’s off the cuff but also screams ‘don’t gild the lily with nonsense, keep it simple keep it clean’”. Segueing into its elder brother, the piece becomes bigger and beatier on ‘Janus Modal’, where it permutates for over 7 minutes of fluttering, beatific club majesty.
At ‘18EDO Bailiff’ you inexplicably find yourself at a clearing, things have suddenly got much quieter. You enter a decrepit and eerie old house, and as you move through its unsettling interior, you arrive at ‘Globecore Flats’. A real piano tuned to 18 notes per octave gives the pair of tracks a haunted, olde worlde feel, which promptly gets eaten by a huge tech step tearout monster, birthing a strange but exotic beast.
The white hot ‘Blowtorch Thimble’ is all hooktasm-rave-hyper-amen-energy, whilst acidic flute leaps around like Ian Anderson on pingers throughout the catchily simple jump-up lurch of ‘Civilians’.
“‘In Patient’s Day Out’ is like some sort of Morricone-does-kraut-rock-with-drum-machines, but that’s probably just in my head” says Clark. “I made several versions of this then went with the early mix but cranked through some choice outboard because it just had something.”
Drumless, yet still full of exhilarating-big-trance-drama, ‘Who Booed The Goose’ flashes by in stroboscopic fast forward, then ‘5 Millionth Cave Painting’ gives a palate cleanser, letting “the virus with its delicious broken, luxurious reverb have a moment”, before ‘Negation Loop’ swoops down in all its glory, with Clark’s tweaked vocals leading deconstructed trance breakdowns, tape edits and brutal noisebursts.
An antidote to the bombast of its predecessor is ‘Micro Lyf’, which closes the set on a poignant note, of sorts. Muted staccato gives way to field recordings “that gradually put it in this outside space; alien in a meadow somewhere nameless. It feels like a sinkhole. The record kinda swallows itself up and then is gone”, ends Chris.
out of Stock
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Extended Field vereint Horse Lords und Arnold Dreyblatt für die achtzehnte Ausgabe von FRKWYS, einer generationsübergreifenden Zusammenarbeit abenteuerlustiger Musiker, die sich von der klanglich strahlenden Welt der reinen Stimmung angezogen fühlen - einem alten Stimmungssystem, bei dem die Tonintervalle aus ganzzahligen Verhältnissen abgeleitet werden. Dreyblatt tauchte erstmals in den 1970er Jahren in New York in diesen Ansatz ein, während Horse Lords fast vier Jahrzehnte später begannen, dessen Möglichkeiten zu erforschen und anzuwenden. Gemeinsam schaffen sie eine lebendige harmonische Umgebung, die von ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Rhythmus angetrieben wird und eine Verbindung von diskreter, aber verwandter Ästhetik für die Ewigkeit herstellt. Dreyblatt ist ein Pionier des psychoakustischen Phänomens und war von 1975 bis 1977 Assistent von La Monte Young, bevor er bei dem legendären Alvin Lucier an der Wesleyan University studierte. Er entdeckte die klangliche Kraft angeregter Saiten, rüstete einen Kontrabass mit Klaviersaiten nach und schlug mit schnellen Schlägen darauf, um einhüllende Wolken metallischer Obertöne zu erzeugen. Dreyblatts Album Nodal Excitation aus dem Jahr 1982 legte einen klanglichen Entwurf fest, der bis heute das Herzstück seiner pulsierenden Musik bildet. Schließlich zog er nach Berlin und leitete im Laufe der Jahre verschiedene Ensembles, die das kompositorische Gerüst, das er um seine klingenden Töne herum aufgebaut hatte, verstärkten und interpretierten. Im Gegensatz zu Dreyblatts hyperfokussierter Praxis haben Horse Lords einen ganz eigenen ekstatischen, hybriden Sound entwickelt: Hard-Driving-Rhythmen unterstützen eine Kollision aus traditioneller Ritualmusik, Free Jazz und spektral brillanten elektronischen Schauern psychoakustischer Klänge. Nachdem sie sich mit ihrem 2020 erschienenen Album ,The Common Task" eine treue Fangemeinde aufgebaut hatten, zog der Großteil der Band 2021 nach Deutschland, wobei sich Gitarrist Owen Gardner und Bassist Max Eilbacher in Berlin niederließen und Saxophonist Andrew Bernstein nur wenige Stunden entfernt in Bayern. Schlagzeuger Sam Haberman blieb in Baltimore, trifft sich aber weiterhin mit der Band für Albumaufnahmen, darunter das 2023 erscheinende Album ,Comradely Objects", und ausgedehnte Tourneen. Ohne es zu wissen, teilten beide Seiten ein gegenseitiges Interesse an der Musik des anderen. Anfang 2017 schlug Dreyblatts langjähriger Kollege und Freund Werner Durand ihm vor, sich die Band anzuhören. Er erinnert sich: ,Nachdem ich sie gehört hatte, antwortete ich schnell: ,Klingt großartig! Ein bisschen wie meine Musik. Ich habe noch nie von ihnen gehört!` Ich schickte ihnen eine Nachricht über ihre Bandcamp-Seite, und sie antworteten: ,Hallo! Danke für die Nachricht, wir sind große Fans deiner Musik!` Aber erst als Dreyblatt die Band im Oktober 2021 in Berlin sah, kreuzten sich ihre Wege endlich. Einige Tage später schlug Bernstein eine Zusammenarbeit vor. Dieser Prozess verlief langsam, aber sicher; beide Seiten waren sehr beschäftigt, und als die Musiker schließlich zusammenkamen, mussten sie unterschiedliche harmonische Vorstellungen miteinander in Einklang bringen und brauchten jemanden, der Haberman am Schlagzeug ersetzte. Dreyblatt schlug Andrea Belfi vor, einen angesehenen italienischen Schlagzeuger und Komponisten, der in Berlin lebt. In den folgenden Kompositionssitzungen lernten Horse Lords und Dreyblatt die Feinheiten der harmonischen Vorlieben des jeweils anderen kennen und fanden Wege, diese zu einem einheitlichen Klang zu verschmelzen. ,Andrew und Owen schlugen Strukturen für die Navigation durch meine Tonsysteme vor", erklärt Dreyblatt, ,während Max in SuperCollider gewichtete algorithmische Frequenzmuster entwickelte." Viele Bewohner des Stimmungsuniversums haben hartnäckige Überzeugungen darüber, was richtig und was falsch ist, daher ist die Geduld und Offenheit beider Seiten ziemlich ungewöhnlich, wobei die Partnerschaft faszinierende Akzente und Veränderungen hervorbringt. ,Als Fans von eingeschränkter/algorithmischer Kunst (nicht der schlechten Art!) haben wir beschlossen, diese Matrix in den Mittelpunkt unserer Entscheidungsfindung zu stellen, um uns sowohl eine nicht willkürliche Möglichkeit zu geben, die ansonsten unendlichen Möglichkeiten zu begrenzen, mit denen man bei der Komposition mit Zahlen konfrontiert ist, als auch einen Ausweg aus festgefahrenen Gewohnheiten", schreibt Gardner über die Schaffung von Grenzen für ihre harmonischen Welten. Anstatt den Prozess einzuschränken, zwang diese Entscheidung die Musiker, ihre Komfortzone zu verlassen, und erforderte mehr Einfallsreichtum und Bedachtsamkeit bei ihren Entscheidungen. Das Endergebnis ist weit mehr als die Summe seiner Teile, da beide Parteien sich auf die Ideen des anderen einlassen, ohne die Vorrangstellung ihrer eigenen Ideen zu opfern. Der galoppierende polyrhythmische Antrieb, der ein charakteristisches Merkmal der Musik von Horse Lords ist, bleibt allgegenwärtig, und ein Stück wie ,Extended Field" nutzt die numerische Matrix von Dreyblatts System sowohl harmonisch als auch rhythmisch. In dem sich endlos wandelnden Drone-Stück ,Suspension" umschmeicheln Horse Lords Dreyblatts gestreifte Bogenstriche mit ihren eigenen pulsierenden Tönen. Obwohl ihre Rolle in den jeweiligen Werken unterschiedlich ist und sie im Verhältnis zu anderen Elementen in unterschiedlichen Anteilen vorkommen, ist die harmonische Erforschung das Herzstück dieser atemberaubenden Zusammenarbeit. Wie man im Schlussstück ,Impulse Array" erkennen kann, führt das Stöbern der Horse Lords in Dreyblatts Matrix zu den klanglichen Entdeckungen, für die sie leben. Wie Gardner bemerkt: ,Jede Wendung offenbart einen überraschenden, aber irgendwie unvermeidlichen neuen Akkord, dessen Verlauf seltsamerweise an einen Bach-Choral erinnert, der sowohl sehr zielgerichtet als auch ohne Ziel ist."
Iptamenos Discos kündigt Houdini an, die neue EP der Labelgründer Local Suicide. Die Platte enthält drei ihrer dunkelsten und kraftvollsten Originaltracks bis heute, ergänzt durch markante Neubearbeitungen des französischen Electroclash-Pioniers David Carretta und der aufstrebenden griechischen EBM-Kraft Alpha Sect. Die Houdini EP entstand im Berliner Studio von Local Suicide während zahlloser nächtlicher Sessions mit Skelesys in derselben kreativen Phase, die auch ihren gemeinsamen Hit Moustache, die Surface Of The Sun EP und Faster Faster auf Curses’ Next Wave Acid Punx-Compilation hervorbrachte. Das Ergebnis ist ihr bisher düsterstes Material, das ihren Technodisco-Sound in noch härteres Terrain führt - mit hypnotischen Basslines, industriellen Texturen und analogen Vintage-Synths. Damit zählt es zu den mutigsten Releases im Katalog von Iptamenos Discos. Die EP eröffnet mit Obsessions, einem Track zwischen Darkwave und Techno, aufgebaut auf einer brutalen Bassline, analogen Synths und eindringlichen, mantraartigen Vocals. Die wiederholte Zeile „Obsessions, they come and go“ spiegelt den unerbittlichen Sog des Stücks wider und unterstreicht seine klaustrophobische, sich ständig wiederholende Energie. Submission, eine Zusammenarbeit mit Langzeitkollaborateur Skelesys, steht dem in nichts nach: ein düsterer Low-End-Sound, verzerrte, stark bearbeitete Vocals und der Sprechgesang „Resistance, no submission“ durchziehen den Track wie eine Trotz-Erklärung, die Spannung in Kraft verwandelt. Der Titeltrack Houdini ist etwas zugänglicher, behält aber die gleiche schattige Atmosphäre. Unheimliche Orgelmelodien und der Text „The great Houdini, the big escape“ beschwören Transformation und Befreiung herauf, zollen dem legendären Illusionisten Tribut und verleihen der Nummer eine theatralische Note. Der französische Kult-DJ und Produzent David Carretta interpretiert Obsessions neu mit seiner unverkennbaren retro-futuristischen Handschrift. Seit den 1990ern bekannt für die Fusion von industrieller Präzision mit Italo-inspirierten Synths, hellt er den Track mit glitzernden Disco-Melodien und einer erhebenden Stimmung auf – eine Version, die sich bewusst vom dunklen Original absetzt und sofort für die Tanzfläche taugt. Der in Straßburg ansässige Alpha Sect, das Projekt des griechischen Künstlers George McCall, führt Submission in kompromisslose Dimensionen. Verwurzelt in Electro und Body Music mit Punk-Einflüssen, beginnt sein Remix als wuchtiger EBM-Stomper und entwickelt sich zu einem clubtauglichen Track, der Intensität mit Katharsis in Balance bringt.
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Mit Live in Bangalore legt der Kölner Schlagzeuger und Komponist Jo Beyer das dritte Album seines Quartetts vor - ein fulminantes Live-Dokument aus dem renommierten Windmills in der südindischen Metropole Bangalore. Fünf hochenergetische Tracks voller Spiellust, Wucht und Tour-de-Force-Momenten zeigen die Band in absoluter Topform. Entstanden gegen Ende einer intensiven Indien-Tournee, fängt die Aufnahme einen Abend ein, an dem alles stimmte: ein extrem gut eingespieltes Ensemble, ein Raumklang von Weltklasse und ein Publikum, das restlos aus dem Häuschen war. Sämtliche Titel existieren bereits in Studioversionen, doch hier sind sie hörbar gereift - durch jahrelanges Zusammenspiel, erweiterte Improvisationen und radikale Interaktion. Besonders prägnant ist die ungewöhnliche Besetzung ohne Bass, die ein unverwechselbares, rhythmisch starkes Klangbild schafft. Mit Pianist Felix Elsner an Bord hebt Beyer das Quartett endgültig auf ein neues Level - kraftvoll, kompromisslos und voller Überraschungen.
Slip is Paul Abbott’s response to his 3 day residency at OTO in 2023. It’s a continued exploration of the acoustic-digital hybrid drum setup Abbott has been developing for some time, which involves drum kit and synthetic sounds combined closely—through an entanglement of limbs and cables—in an intimate but strange relationship with each other.
Paul Abbott hasn’t had any formal musical training, but has a long history of making music, having collaborated for years with Seymour Wright, Pat Thomas, Michael Speers, Cara Tolmie, Anne Gillis and many others. Eventually, led by a profound suspicion of what is fixed or limited, Abbott began finding other ways to organise sound - or what he calls ‘material’:
“I wanted a way to 'persuade' or guide the possibility of something happening - my activity or the events of an algorithmic composition - for example, but without certainty or formalism. It felt to me, during playing, that certain ideas had a particular sort of shape, but more than the form of a line. I began to write alongside (before/after) playing the drums, and ‘characters’ began to enter the scene as a more wobbly, and therefore appropriate option to notation. Working with these characters allowed me to simultaneously approach body, imagination, language and music: without dividing things up or separating these aspects from each other. It allowed me to leave things messy and entangled, whilst trying to deal with form and specificity: wanting to have some things feel or respond differently to other things at other times.”
In approaching his residency, Abbott developed a fixed cast of characters - crystal, lleaf, reiy.F, reiy.C, strike, nee, qosel, sphu and aahn. They each communicate using different kinds of movement and drum kit/s, and Abbott choreographed them as ‘dances’ based on different feelings, or outlines of behaviours suggestive of ways of moving (body, drums, sounds). He then arranged these characters into ‘compositions’: one for each performance day, with each composition featuring multi-layered activity - options for behaviours, ways to move around the rooms, play drums, develop synthetic sounds, change the lights or re-distribute the sound in the space.
After the performances, Abbott took home 9 hours of recordings split into up to 28 multitrack channels for each day, and re-organised his cast once more into a performance for 2LP, CD and digital. It’s an enormous amount of work - but Abbott is activated by the process. For him, the pleasure of unstable edges, possibilities, slippages, is the vital attraction. Like all living organisms, Abbott’s characters have malleability and responsivity. They stimulate a bundle of possible behaviours, a tendency to act a certain way, a temperament, a boundary of respective limits or affordances.
It’s an affective way of working, inclusive of Roscoe Mitchell, Sun Ra, Nathaniel Mackey and Milford Graves. In ‘Pulseology’(2022), Milford Graves reminds us, ‘Breath varies, so cardiac rhythm never has that (metronomic) tempo. It’s always changing. All the alignments of the heart are determined based on the needs of the cells, specifically tissues and organs. The heart knows if it needs to speed up.’ In Slip, to slip, in a heartbeat, is to descend not into the grid of the even metre accorded to the heartbeat, but into a play of mutability and modality. To change is the condition of the heart.
Smashed Sunset Vinyl, limitiert auf 400 Exemplare. Energiegeladen - so lässt sich The Birch am besten beschreiben. Treffende Riffs, druckvolle Rhythmen und alles eingebettet in psychedelische Klangfarben - so erschaffen sie eine Atmosphäre purer Ekstase. Vicious Mind ist ein Abstieg in die moderne Psych-Rock-Welt. Mit seinen sieben Tracks zeigt es auf Seite A eine eher düstere Facette der Band, die sich auf Seite B in eine weichere, mehr Rock'n'Roll-geprägte Stimmung auflöst. Mit einer Reise ins Ausland verschlug es The Birch nach Miami Beach, wo sie ihr zweites Studioalbum aufnahmen - ein Aufenthalt, der dem Album durch die Eindrücke aus dem ,Land of the Free" eine neue Note verlieh. Twangy Gitarren und eine geradeaus treibende Rhythmussektion führen den Hörer in psychedelische Klanglandschaften, die durch einen konstanten Beat lebendig gehalten werden, der einen durch die 30 Minuten von Vicious Mind begleitet.
Nach Jahren in der kreativen Zwangsjacke kehrt eine der talentiertesten und markantesten Stimmen Großbritanniens zurück. Ella Eyre kündigt ihr lang erwartetes zweites Studioalbum „everything, in time“ an, das am 21. November über Play It Again Sam erscheint.
Ein Jahrzehnt nach ihrem UK-Top-4-Debüt „Feline“ und unzähligen hochkarätigen Kollaborationen präsentiert Ella endlich ein Werk, das so ungefiltert, furchtlos und vollendet ist wie sie selbst. Mit den 15 Songs von „everything, in time“ erschließt sich das in London geborene Kraftpaket einen Sound, der in sattem Soul, mutigem R&B, Retro-Funk und emotionaler Wahrheit verwurzelt ist.
Nach einer Stimmbandoperation während der Pandemie, die sie zwang, das Sprechen buchstäblich neu zu lernen, gewann Ella neues Selbstbewusstsein. Sie trennte sich von ihrem ehemaligen Label, nahm ihre Aufnahmen mit und startete neu durch. Dieses Album ist sowohl ein Höhepunkt als auch ein Neuanfang: eine mutige Erklärung einer der widerstandsfähigsten und bekanntesten Stimmen der britischen Musik.
Mit "Al Mast" legt Adir Jan sein zweites Album vor - fünf Jahre nach dem gefeierten Debüt "Leyla". Der Berliner Singer-Songwriter mit kurdischen Wurzeln bleibt seinem Stil treu: "Cosmopolitan Kurdesque" nennt er die einzigartige Mischung aus orientalischer Tradition, psychedelischem Rock, Indie-Pop und poetischer Bardenkultur. Seine Lieder - gesungen in Zaza, Kurmancî, Türkisch und weiteren Sprachen - erzählen von queerer Liebe, Schmerz, Lust und gesellschaftlicher Rebellion. "Al Mast" ist ein musikalischer Aufschrei gegen Homophobie, Rassismus und Krieg - getragen von Adir Jans klarer Stimme und begleitet von Instrumenten wie Tembûr, Violine, Kanun und E-Gitarre. Die Songs sind bittersüß, treibend und melancholisch - eine Einladung zum Träumen, Tanzen und Nachdenken. Adir Jan schafft mit "Al Mast" ein transkulturelles Klanguniversum, das Brücken schlägt zwischen Morgenland und Abendland, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Herzen und Seelen.
Damit eins gleich klar ist: Auf FARIN URLAUBs zweitem Album ist erst mal Schluss mit lustig.
Es dauert ganze vier Verse, und ein unmissverständliches „Feuer frei“ legt einem nahe, den Kopf für den
Rest des Albums lieber unten zu halten … und besser isses, denn es wird fortan konsequent mit der Gitarre
niedergemäht, was nicht in geduckter Haltung hinterm umgekippten Esstisch kauert*. Sogar die SkaAnleihen klingen nach Ska-ta-ta-ta-ta.
Und Pustekuchen für jeden, der glaubt, sich am wohlvertrauten Sound durch das hangeln zu können, was
da auf einen niederhagelt.
Da kommt einer eigenständig – aber diesmal nicht allein. FARIN URLAUB schart erstmals Teile seines
„Orchester voll Dynamit“ um sich, das ihn fortan live begleitet: Zwar spielt er – Bläser ausgenommen –
wieder alle Instrumente selbst ein, doch die Damen vom RACING TEAM leihen ihm diesmal ihre Stimmen.
Kein Wunder also, dass AM ENDE DER SONNE schnurstracks auf die 1 ging.
URLAUB hat ein fieses Album in eine fiese Welt geworfen. Eine Welt, über der ein teilnahmsloser Lichtball
prangt, um irdisches Elend unbarmherzig auszuleuchten („Sonne“). Eine Welt, in der man’s nicht einmal
mehr schafft, das Meer romantisch zu verklären („Unter Wasser“), weil man vom eigenen Haushalt mit
Anlauf aufs Maul kriegt („Dusche“), während einer mit dem Schraubenschlüssel rhythmisch auf die Heizung
hämmert.
Die 180-Gramm-Vinyl-Wiederveröffentlichung von AM ENDE DER SONNE erscheint am 21.11.2025 mit
Downloadcode.
*) Das Album ist nicht nur gewaltig, es ist auch großzügig, denn eventuell gibt’s einen Hidden-Track.
Frank Popp ist der erste deutsche Künstler, der mit dem legendären britischen Musiker Paul Weller an einem Song zusammengearbeitet hat.
Der äußerst gut produzierte Track "Right Before My Eyes" kombiniert Wellers einzigartige Stimme, Texte und Gitarrensoli mit der üppigen Produktion und den eingängigen Songtexten, für die Frank Popp bekannt ist. Fans der alten Weller-Alben kommen hier voll auf ihre Kosten, aber der Song hat auch das Potenzial, neue Zuhörer zu gewinnen.
As always - the U JAZZ ME vinyl is numbered to 100 copies and it was pressed on 180g black wax.
Music was composed and produced by Bartosz Weber (guitar, electronica) with creative aid of Michał Fetler (saxophones) & Jacek Prościński (drums).
This Molar record was created in a few stages. First it was substantial to find creative means which would spark the new material. The Polyend Tracker was perfect for that as it is both simple and surprisingly fresh. Only after that I applied my favourite environment and comfortably sat in my digital domain. The next stage was to find kindred spirits who share the same mental and musical sensibility. Michał Fetler and Jacek Prościński seemed to fit like a custom-made rubber glove. It was equally important that they are excellent and experienced musicians as well as good humans. Fetler brought his own sensitivity and ideas, we tried sampling his instruments live which you can hear in quite a few places on this record. We still apply this technique during performances. His contribution is best heard in Berry Teaching, or Stimulating Labourer. In both cases he starts the fun and I enter sampling and answering to his parts. Jacek Prościński fits the bill both in terms of his creative approach and contagious enthusiasm. His style also encouraged me to pick up the guitar and completely change a few parts which led to a more extreme ending in Brav0o (initially it was played on synths and calmly faded out into oblivion). What more is there to do than sit back (or stand up, run, float or fall, whichever you prefer listening to music) and enjoy this selection of audio extravaganza.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
Seit 2016 schmettert die Band aus Niedersachsen ihren Fans fette, treibende Rockmusik um die Ohren. Die eingängigen Metaleinflüsse und die unverwechselbare Stimme von Frontmann Christoph prägen dabei den rauen Sound der Band. Bei ihren Live-Shows bringen sie nicht nur ungebremste Energie, spürbare Freude und echte Emotionen auf die Bühne - sie reißen ihr Publikum mit und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, der noch lange nach dem letzten Ton nachhallt. Mit Ihrem neuen Album "Zerrissen" legen sie noch einmal eine Schippe drauf! In einer Zeit, in der Hass auf den Straßen lauter wird und rechte Parolen wieder salonfähig erscheinen, setzen Sie ein klares Zeichen: Wir stehen zusammen - gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung, gegen rechte Hetze. Unser Projekt ist mehr als nur Musik. Es ist ein Aufschrei, ein Widerstand, ein kollektives ,FUCK YOU" gegen Intoleranz und Ignoranz. Wir geben der Wut eine Stimme - und der Menschlichkeit ein Gesicht. Mit kraftvollen Texten, ehrlicher Emotion und unmissverständlicher Haltung. Als CD im Digipak mit 16-seitigem Booklet oder LP 180gr schwarzes Vinyl, 300 Stück handnummeriert mit Einleger
"Patching", das intime Debütalbum der in Minnesota lebenden Sängerin und Songwriterin runo plum, fängt auf elegante Weise die Kontraktion, Expansion und Befreiung einer intensiven Phase emotionaler Heilung ein, und zwar in sanftem, strahlendem Indie-Rock. "Patching" ist ein üppiges Debütalbum, das aus einem gebrochenen Herzen entstanden ist und reichhaltige Klangmomente enthält, die emotionale Leere ausgleichen und aus einem Ende Expansion schaffen. Die ungezügelte Aufrichtigkeit des Albums ist nichts Neues für runo plum, die seit einem halben Jahrzehnt in ihrem Schlafzimmer ihre komplexen Folk-Songs schreibt und still und leise veröffentlicht. Während der Pandemiejahre erregte sie zunehmend die Aufmerksamkeit eines immer größer werdenden Kreises von Zuhörern und begann, unabhängig eine Reihe von Singles und EPs zu veröffentlichen, während sie sich gleichzeitig als Support für Searows, Angel Olsen und Hovvdy. Das Album dokumentiert die zweischneidige Natur von Liebe und Verlust in einem schmerzhaften freien Fall des Indie-Rock mit derselben unverblümten Offenheit wie die frühen Alben von Julia Jacklin und Big Thief. ,Patching" wurde in einer Hütte im ländlichen Vermont über einen Zeitraum von zwei Wochen aufgenommen. Zusammen mit Lutalo, dem in Minnesota geborenen, in Vermont lebenden Musiker und Produzenten und runos Kollaborateur, der Instrumentalistin und Freundin Noa Francis konzentrierte sich das Trio auf den honigsüßen, zeitgeprägten Klang einer hundertjährigen Akustikgitarre und die angenehme Wärme von runos Stimme. Auf den zwölf Tracks von ,Patching" malt runo melodische Bögen, die sich drehen und taumeln, und schafft Songs, die sowohl die dunstigen Höhen als auch die dunkelblauen Tiefen aller natürlichen Zyklen, die die Welt drehen lassen, einfangen.
"Patching", das intime Debütalbum der in Minnesota lebenden Sängerin und Songwriterin runo plum, fängt auf elegante Weise die Kontraktion, Expansion und Befreiung einer intensiven Phase emotionaler Heilung ein, und zwar in sanftem, strahlendem Indie-Rock. "Patching" ist ein üppiges Debütalbum, das aus einem gebrochenen Herzen entstanden ist und reichhaltige Klangmomente enthält, die emotionale Leere ausgleichen und aus einem Ende Expansion schaffen. Die ungezügelte Aufrichtigkeit des Albums ist nichts Neues für runo plum, die seit einem halben Jahrzehnt in ihrem Schlafzimmer ihre komplexen Folk-Songs schreibt und still und leise veröffentlicht. Während der Pandemiejahre erregte sie zunehmend die Aufmerksamkeit eines immer größer werdenden Kreises von Zuhörern und begann, unabhängig eine Reihe von Singles und EPs zu veröffentlichen, während sie sich gleichzeitig als Support für Searows, Angel Olsen und Hovvdy. Das Album dokumentiert die zweischneidige Natur von Liebe und Verlust in einem schmerzhaften freien Fall des Indie-Rock mit derselben unverblümten Offenheit wie die frühen Alben von Julia Jacklin und Big Thief. ,Patching" wurde in einer Hütte im ländlichen Vermont über einen Zeitraum von zwei Wochen aufgenommen. Zusammen mit Lutalo, dem in Minnesota geborenen, in Vermont lebenden Musiker und Produzenten und runos Kollaborateur, der Instrumentalistin und Freundin Noa Francis konzentrierte sich das Trio auf den honigsüßen, zeitgeprägten Klang einer hundertjährigen Akustikgitarre und die angenehme Wärme von runos Stimme. Auf den zwölf Tracks von ,Patching" malt runo melodische Bögen, die sich drehen und taumeln, und schafft Songs, die sowohl die dunstigen Höhen als auch die dunkelblauen Tiefen aller natürlichen Zyklen, die die Welt drehen lassen, einfangen.
"Patching", das intime Debütalbum der in Minnesota lebenden Sängerin und Songwriterin runo plum, fängt auf elegante Weise die Kontraktion, Expansion und Befreiung einer intensiven Phase emotionaler Heilung ein, und zwar in sanftem, strahlendem Indie-Rock. "Patching" ist ein üppiges Debütalbum, das aus einem gebrochenen Herzen entstanden ist und reichhaltige Klangmomente enthält, die emotionale Leere ausgleichen und aus einem Ende Expansion schaffen. Die ungezügelte Aufrichtigkeit des Albums ist nichts Neues für runo plum, die seit einem halben Jahrzehnt in ihrem Schlafzimmer ihre komplexen Folk-Songs schreibt und still und leise veröffentlicht. Während der Pandemiejahre erregte sie zunehmend die Aufmerksamkeit eines immer größer werdenden Kreises von Zuhörern und begann, unabhängig eine Reihe von Singles und EPs zu veröffentlichen, während sie sich gleichzeitig als Support für Searows, Angel Olsen und Hovvdy. Das Album dokumentiert die zweischneidige Natur von Liebe und Verlust in einem schmerzhaften freien Fall des Indie-Rock mit derselben unverblümten Offenheit wie die frühen Alben von Julia Jacklin und Big Thief. ,Patching" wurde in einer Hütte im ländlichen Vermont über einen Zeitraum von zwei Wochen aufgenommen. Zusammen mit Lutalo, dem in Minnesota geborenen, in Vermont lebenden Musiker und Produzenten und runos Kollaborateur, der Instrumentalistin und Freundin Noa Francis konzentrierte sich das Trio auf den honigsüßen, zeitgeprägten Klang einer hundertjährigen Akustikgitarre und die angenehme Wärme von runos Stimme. Auf den zwölf Tracks von ,Patching" malt runo melodische Bögen, die sich drehen und taumeln, und schafft Songs, die sowohl die dunstigen Höhen als auch die dunkelblauen Tiefen aller natürlichen Zyklen, die die Welt drehen lassen, einfangen.
Wenn Liebesdramen klingen wie glitzernde Clubnächte und der Schmerz so tanzbar wird, dass er fast schön ist: Austra verwandelt den Moment des völligen Verlusts in eine Partitur aus Verrat, Trost und neonfarbenem Pathos. Katie Stelmanis hat ihre Stimme immer wie ein kostbares Instrument behandelt, klassisch geschult, in Opern getaucht, vier Alben lang getragen von einer Dramatik, die man auf der Bühne so überzeugend spielen kann, wenn sie im echten Leben ausbleibt. Bis der Vorhang im Frühjahr 2020 einfach ohne Ansage fiel: Die Partnerin, viele Jahre an ihrer Seite, wacht eines Morgens auf, sagt, sie sei unglücklich und verschwindet wie eine Figur, die mitten im dritten Akt aus der Inszenierung läuft. Zurück bleibt Stelmanis, umgeben von einer Welt, die plötzlich so wenig Struktur hat wie ein falsch gesetzter Akkord. Der Titel des neuen Albums, Chin Up Buttercup, ist ein feiner Stich ins gesellschaftliche Fleisch: dieses unausgesprochene Gebot, das Herz zu flicken, das Lächeln anzukleben, einfach weiterzutanzen. Gemeinsam mit Co-Produzent Kieran Adams blickt Stelmanis nach Europa, nach 1998, zu Madonnas Ray of Light, zu William Orbits flirrendem, elektronischem Lichtgewebe. Aus der Trümmermasse persönlicher Verluste baut sie tanzbare Hymnen, die zugleich beschwören und beschweren. Math Equation ist dabei die erste Single und das schlagende Herz: eine Gleichung aus Verrat und Witz, in der Zeilen wie „You said I needed my own friends / So I found them / Then you fucked them“ zugleich Klage, Trotz und poetische Ohrfeige sind. Über allem liegt dieser Hauch von sapphischem Chaos, der Austra hier zu einer großen Erzählerin des gebrochenen Takts macht.
Wanda Felicias beeindruckendes Debütalbum ,Now Is The Time_" bei Timmion Records bietet eine dynamische Auswahl an Soul-Songs, die sowohl zeitlos als auch erfrischend aktuell wirken. Unterstützt von den analogen Grooves von Cold Diamond & Mink präsentiert Felicia eine Reihe von Geschichten, die in Vintage-Grooves versunken sind, aber für jede Zeit genau richtig sind.Mit Wurzeln in der New Yorker House- und Acid-Jazz-Szene - und nachdem sie sich jahrzehntelang aus dem Rampenlicht zurückgezogen hatte - kehrt Wanda mit einer gereiften Stimme und einem gereiften Geist zurück, bereit, jeden mit einem schlagenden Herzen zu beeindrucken. Jeder Track auf ,Now Is The Time_" fühlt sich gelebt an: vom schlurfenden Bounce von ,Stuck On You" über den blühenden Optimismus von ,Flowers in the Garden" bis hin zur introspektiven, funkigen Poesie von ,Reflections of Love".Auf dem gesamten Album singt Felicia mühelos, unterstützt von Cold Diamond & Minks reichhaltiger, aber dicht gewebter Palette aus Rhythmusgruppe und Horn-Riffs. Zusammen schaffen sie eine rootsige Klanglandschaft, die den Soul der späten 1960er bis frühen 1970er Jahre mit einem modernen Touch verbindet. Ob Sie sich nun von der Beat-Ballade ,All in the Game" oder dem Southern Soul von ,Until You're Mine" angezogen fühlen, dieses Album schafft seinen eigenen Raum jenseits von Trends - es zelebriert Handwerkskunst, Emotionen und zeitlosen Groove.
Wanda Felicias beeindruckendes Debütalbum ,Now Is The Time_" bei Timmion Records bietet eine dynamische Auswahl an Soul-Songs, die sowohl zeitlos als auch erfrischend aktuell wirken. Unterstützt von den analogen Grooves von Cold Diamond & Mink präsentiert Felicia eine Reihe von Geschichten, die in Vintage-Grooves versunken sind, aber für jede Zeit genau richtig sind.Mit Wurzeln in der New Yorker House- und Acid-Jazz-Szene - und nachdem sie sich jahrzehntelang aus dem Rampenlicht zurückgezogen hatte - kehrt Wanda mit einer gereiften Stimme und einem gereiften Geist zurück, bereit, jeden mit einem schlagenden Herzen zu beeindrucken. Jeder Track auf ,Now Is The Time_" fühlt sich gelebt an: vom schlurfenden Bounce von ,Stuck On You" über den blühenden Optimismus von ,Flowers in the Garden" bis hin zur introspektiven, funkigen Poesie von ,Reflections of Love".Auf dem gesamten Album singt Felicia mühelos, unterstützt von Cold Diamond & Minks reichhaltiger, aber dicht gewebter Palette aus Rhythmusgruppe und Horn-Riffs. Zusammen schaffen sie eine rootsige Klanglandschaft, die den Soul der späten 1960er bis frühen 1970er Jahre mit einem modernen Touch verbindet. Ob Sie sich nun von der Beat-Ballade ,All in the Game" oder dem Southern Soul von ,Until You're Mine" angezogen fühlen, dieses Album schafft seinen eigenen Raum jenseits von Trends - es zelebriert Handwerkskunst, Emotionen und zeitlosen Groove.
Das fünfte Studioalbum von Goose und die zweite Veröffentlichung der Band im Jahr 2025 knüpft an den Erfolg von ,Everything Must Go" aus dem April an. ,Chain Yer Dragon" entführt die Zuhörer in eine reichhaltige, vollendete Welt aus Musik und vertrauten Charakteren und lädt sie ein, den Lichtern und Klängen durch schmuddelige Bars und lange Nächte auf der Straße zu folgen, die in der Klarheit eines frischen Morgengrauens verschwinden. ,Chain Yer Dragon" zeigt die Vielseitigkeit von Goose und präsentiert Rock-Songs im Stil der 70er Jahre, die sich vertraut anfühlen und durch Improvisation zum Leben erweckt werden. ,Chain Yer Dragon" spielt mit der Form und wird durch einen natürlichen Produktionsstil getragen, der dem Album das rohe, freizügige Gefühl der elektrisierenden Live-Shows der Band verleiht. Mit Titeln, die Gooses musikalische Karriere umspannen, dient ,Chain Yer Dragon" als Bindeglied zwischen einigen der frühesten, sehr beliebten Songs der Gruppe und ihrer aktuellen Entwicklung als Vierergruppe. Mit Live-Klassikern wie ,Echo of A Rose", ,Empress of Organos", ,Rockdale" und Fan-Favoriten wie ,Factory Fiction" greift ,Chain Yer Dragon" die Ursprünge der Band auf. Der Albumauftakt mit neuen Tracks wie ,Madalena" und ,Royal" konkretisiert das Universum der Night Rays Band und erweitert Ideen, die Gitarrist und Sänger Rick Mitarotonda und sein Songwriting-Partner Matt Campbell bereits 2011 entwickelt hatten. ,Es gibt eine Welt, die sich aufbaut und die sich wie die treibende Kraft dieses Albums anfühlt", sagte Mitarotonda. ,Viele dieser charakterorientierten Songs stammen aus einer Zeit und einem Ort, an dem wir unsere musikalische Stimme gefunden haben, und es ist sehr befriedigend, sie nicht nur aus der Perspektive unserer heutigen Identität und unseres heutigen Standorts wieder aufzugreifen, sondern auch weiterzuentwickeln. Diese Songs haben eine Reise hinter sich, und es fühlt sich richtig an, dass sie nun endlich ein Zuhause gefunden haben." ,Chain Yer Dragon" bietet Persönlichkeiten, Schauplätze und Musik, in denen man sich verlieren kann. Lyrische Rückgriffe und strukturiertes Storytelling erzählen eine Geschichte, die zwar nicht linear ist, sich aber dennoch zusammenhängend anfühlt. Das Album treibt den ständig wachsenden musikalischen Katalog von Goose voran und erinnert gleichzeitig daran, dass man manchmal, um voranzukommen, die Vergangenheit annehmen muss.
Die erste Single von einem der vielversprechendsten neuen Stars der aktuellen Soul-Szene. Tauche ein in die Welt von Taylor Williams, einem talentierten jungen Soulsänger aus Greensboro, North Carolina. Er wurde der Colemine-Familie durch Blake Rhein, dem Gitarristen der Indications, vorgestellt und fand sofort eine kreative Verbindung zu Label-Besitzer Terry Cole. Seine erste Single für Colemine wurde in der Portage Lounge in Loveland, Ohio, mit Charles Alley am Schlagzeug aufgenommen. Taylor strahlt einfach Talent, Charisma und Freundlichkeit aus. Kurz nachdem die Rhythmus-Tracks für ,Dreaming" aufgenommen waren, schrieb er schnell den Refrain und die Strophen und nahm seinen Gesang im ersten Anlauf auf. Auf der B-Seite dieser 45er-Single ist Taylor Williams mit seiner Interpretation eines Juwels der Numero Group von The Exceptional Three zu hören. Produziert von Leroi Conroy in roher und minimalistischer Weise, bringt Taylor diesen staubigen Song ins Jahr 2025, ohne dabei die eindringliche Authentizität des Originals zu verlieren. Mr. Williams verleiht dem Track nicht nur seine hochfliegende und gefühlvolle Stimme, sondern spielt auch Gitarre, Orgel und Vibraphon. Ein wahrer Renaissance-Soul-Mann!
Micor ist eine Band aus Karlsruhe, deren Frontmann Robert Besta (bekannt aus ,Back in Action"/Netflix und seit 10 Jahren bei ,Die Fallers") ist und zu der Johannes Frisch, Stefan Breuer und Marcus Franzke gehören. Im Mittelpunkt stehen Bestas Texte und Kompositionen, deren Musik literarische Tiefe mit roher emotionaler Kraft verbindet und einen ebenso intimen wie weitläufigen Sound schafft. Micor schafft reichhaltige, atmosphärische Klangwelten, die cineastisch und immersiv wirken und den Zuhörer in einen Raum der Reflexion, des Geschichtenerzählens und der Resonanz einladen. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrem künstlerischen Anspruch sticht Micor als einzigartiges Musikprojekt mit einer starken, wiedererkennbaren Identität hervor.
Jim Jarmusch und Anika haben sich zum ersten Mal 2022 bei der Feier zum 15-jährigen Jubiläum von Sacred Bones getroffen, wo sowohl Anika als auch SQÜRL aufgetreten sind. Jim war sofort von Anikas Auftritt beeindruckt, während Anika Jim als Mentor bewunderte, der seiner einzigartigen Vision während seiner ganzen Karriere treu geblieben ist. Dieser gegenseitige Respekt führte zu einer kreativen Zusammenarbeit, die in dem eindringlichen Soundtrack für Jarmuschs Film Father Mother Sister Brother gipfelte. Jim lud Anika zunächst ein, eine Coverversion von Jackson Brownes ,These Days" aufzunehmen, inspiriert von Nicos legendärer Version. Dieser von Anika arrangierte Track wurde in Berlin mit dem Streichquartett Kaleidoskop aufgenommen und erscheint als Bonustrack auf dem Album unter dem Titel ,These Days (Berlin Version)". Später mischte Jim eine minimalistischere Version des Songs und fügte mehrere E-Gitarren-Tracks hinzu. Während seines Aufenthalts in Berlin verriet Jim Anika, dass der einzige bereits existierende Track im Film ,Spooky" von Dusty Springfield sein würde. Anika, die eine Live-Version davon gespielt hatte, schlug vor, dass sie ihn covern sollten. Die reduzierte Version, die sie nur mit Gesang, Kontrabass, Fingerschnipsen und einem verzerrten Orgelriff kreierten, wurde als Song für den Abspann des Films ausgewählt. Abgesehen von diesen Coverversionen entstand ein Großteil der Filmmusik aus Improvisationen. Jim und Anika verbrachten Stunden damit, gemeinsam zu improvisieren, was zu einer zweiten Aufnahmerunde in Berlin führte, wo Anika Wurlitzer und E-Gitarre spielte und Jim mit verzerrten E-Gitarren beitrug. Nach ihrer Rückkehr nach New York formte Jim diese Aufnahmen zu kurzen, stimmungsvollen Instrumentalstücken, die zur Filmmusik wurden. Die letzten Feinheiten wurden während eines gemeinsamen Aufenthalts von Jim und Anika in Paris im Centre Pompidou fertiggestellt. Die Musik für ,Father Mother Sister Brother" ist eine experimentelle, kollaborative Klanglandschaft, die nicht darauf ausgelegt ist, sich um eine einzelne Figur zu drehen oder diese zu definieren. Stattdessen ist sie atmosphärisch, wie die Luft, die die Figuren unsichtbar umgibt.
Jim Jarmusch und Anika haben sich zum ersten Mal 2022 bei der Feier zum 15-jährigen Jubiläum von Sacred Bones getroffen, wo sowohl Anika als auch SQÜRL aufgetreten sind. Jim war sofort von Anikas Auftritt beeindruckt, während Anika Jim als Mentor bewunderte, der seiner einzigartigen Vision während seiner ganzen Karriere treu geblieben ist. Dieser gegenseitige Respekt führte zu einer kreativen Zusammenarbeit, die in dem eindringlichen Soundtrack für Jarmuschs Film Father Mother Sister Brother gipfelte. Jim lud Anika zunächst ein, eine Coverversion von Jackson Brownes ,These Days" aufzunehmen, inspiriert von Nicos legendärer Version. Dieser von Anika arrangierte Track wurde in Berlin mit dem Streichquartett Kaleidoskop aufgenommen und erscheint als Bonustrack auf dem Album unter dem Titel ,These Days (Berlin Version)". Später mischte Jim eine minimalistischere Version des Songs und fügte mehrere E-Gitarren-Tracks hinzu. Während seines Aufenthalts in Berlin verriet Jim Anika, dass der einzige bereits existierende Track im Film ,Spooky" von Dusty Springfield sein würde. Anika, die eine Live-Version davon gespielt hatte, schlug vor, dass sie ihn covern sollten. Die reduzierte Version, die sie nur mit Gesang, Kontrabass, Fingerschnipsen und einem verzerrten Orgelriff kreierten, wurde als Song für den Abspann des Films ausgewählt. Abgesehen von diesen Coverversionen entstand ein Großteil der Filmmusik aus Improvisationen. Jim und Anika verbrachten Stunden damit, gemeinsam zu improvisieren, was zu einer zweiten Aufnahmerunde in Berlin führte, wo Anika Wurlitzer und E-Gitarre spielte und Jim mit verzerrten E-Gitarren beitrug. Nach ihrer Rückkehr nach New York formte Jim diese Aufnahmen zu kurzen, stimmungsvollen Instrumentalstücken, die zur Filmmusik wurden. Die letzten Feinheiten wurden während eines gemeinsamen Aufenthalts von Jim und Anika in Paris im Centre Pompidou fertiggestellt. Die Musik für ,Father Mother Sister Brother" ist eine experimentelle, kollaborative Klanglandschaft, die nicht darauf ausgelegt ist, sich um eine einzelne Figur zu drehen oder diese zu definieren. Stattdessen ist sie atmosphärisch, wie die Luft, die die Figuren unsichtbar umgibt.
Natacha Atlas ist eine international gefeierte Künstlerin mit einer der markantesten Stimmen der Welt. Die anglo-ägyptische Sängerin verbindet seit mehr als zwei Jahrzehnten elektronische Beats mit nordafrikanischer und arabischer Musik, entdeckt Verbindungen zwischen scheinbar gegensätzlichen Musikgenres, erforscht neue klangliche Welten und arbeitet dabei mit zahlreichen gleichgesinnten Künstler:innen aus aller Welt zusammen. The Best Of Natacha Atlas wurde ursprünglich im Mai 2005 veröffentlicht und ist jetzt erstmals als Vinyl erhältlich. Als dieses Best-of damals erschien, wollte Natacha nicht einfach nur eine Sammlung von Albumtiteln herausbringen. Mehrere Stücke wurden neu gemischt oder überarbeitet, was Natacha selbst in die Hand nahm. Damals sagte sie: "Ich habe beschlossen, ein paar Titel neu aufzunehmen, von denen ich fand, dass sie eine Überarbeitung oder Aktualisierung brauchten." Ebenfalls enthalten sind ihre atemberaubenden Versionen des Françoise-Hardy- Klassikers , des James-Bond-Themes , und James Browns.
Mit Fieras präsentiert das kolumbianisch-deutsche Duo Cosmica Bandida - bestehend aus Manuela Illera und David Blitz - sein erstes vollständiges Album. Nach der EP Lágrimas Saladas entfaltet sich hier ein musikalisches Universum voller Mythen, Rituale und sinnlicher Visionen. Jeder Track öffnet eine neue Tür: vom surrealen Tiburón Blanco über das feurige Volcán bis zum hypnotischen Pantera del amor, das den Dembow neu denkt. Die Musik von Cosmica Bandida verbindet psychedelische Cumbia-Grooves mit elektronischen Texturen, durchzogen von Einflüssen aus Italo Disco, Trap und Latin Alternative. Fieras ist mehr als ein Album - es ist ein klangliches Ritual, das Körper, Schatten und Stimmen auf einer tropisch-kosmischen Tanzfläche vereint.
Mit Fieras präsentiert das kolumbianisch-deutsche Duo Cosmica Bandida - bestehend aus Manuela Illera und David Blitz - sein erstes vollständiges Album. Nach der EP Lágrimas Saladas entfaltet sich hier ein musikalisches Universum voller Mythen, Rituale und sinnlicher Visionen. Jeder Track öffnet eine neue Tür: vom surrealen Tiburón Blanco über das feurige Volcán bis zum hypnotischen Pantera del amor, das den Dembow neu denkt. Die Musik von Cosmica Bandida verbindet psychedelische Cumbia-Grooves mit elektronischen Texturen, durchzogen von Einflüssen aus Italo Disco, Trap und Latin Alternative. Fieras ist mehr als ein Album - es ist ein klangliches Ritual, das Körper, Schatten und Stimmen auf einer tropisch-kosmischen Tanzfläche vereint.
In dieser Weihnachtszeit veröffentlicht The Pretty Reckless Taylor Momsens Pretty Reckless Christmas.
Eine EP mit 6 Titeln, die kraftvollen Rock mit zeitloser Weihnachtsstimmung verbindet. Das Projekt
beginnt und endet mit neu interpretierten Versionen von „Where Are You Christmas?“ aus ihrem Durchbruchfilm „How the Grinch Stole Christmas“, die nun Taylors gereifte, kraftvolle Stimme präsentieren.
Von dem gefühlvollen „I Wanna Be Your Christmas Tree“ bis zum knallharten „Christmas Is Killing Me“
verpackt die Band ihre charakteristische Intensität und festliche Energie in ein elektrisierendes Geschenk
für die Weihnachtszeit.
Das Album ist als CD und LP erhältlich.
Nach einer zwei-jährigen Auszeit, in der er sich bewusst seiner mentalen Gesundheit widmete, und einem
monumentalen Comeback, mit dem er sich seinen Platz als einer der weltweit beliebtesten Künstler eindrucksvoll zurückerobert hat, vollendet Lewis Capaldi seine außergewöhnliche Rückkehr mit der Veröffentlichung seiner neuen vier Songs umfassenden EP Survive. Nach den chartstürmenden Singles „Survive“
und „Something In The Heavens“ – beides kraftvolle Meilensteine seines erneuten Durchbruchs – präsentiert
die EP außerdem das eindringliche „Almost“ und den sehr persönlichen, zutiefst berührenden Abschluss
„The Day That I Die“. Gemeinsam bilden diese Songs eine intime, emotional mitreißende Sammlung, die
die schonungslose Ehrlichkeit, Verletzlichkeit und das große Herz einfängt, die Lewis Capaldi zu einer der
eindrucksvollsten Stimmen seiner Generation gemacht haben.
Mit Yenbett kehrt die mauretanische Sängerin Noura Mint Seymali eindrucksvoll zurück. Bereits die ersten beiden Tracks - zwei Versionen des Songs "Lehjibb" - zeigen die Spannweite ihres musikalischen Ausdrucks: archaische Klanglandschaften mit der traditionellen Harfe ardine treffen auf flirrende E-Gitarren, donnernde Drums und hypnotischen Gesang. Seymali verbindet die uralte Tradition der nordwestafrikanischen Griot-Musik mit modernen, elektrifizierten Klängen zu einem tranceartigen, kraftvollen Sound, der tief verwurzelt und zugleich zukunftsweisend ist. Als Tochter des Komponisten Seymali Ould Ahmed Vall und Stieftochter der berühmten Sängerin Dimi Mint Abba trägt sie ein musikalisches Erbe weiter, das sie mit eigener Handschrift neu interpretiert. "Die Griots sind Spiegel der Gesellschaft", sagt Seymali. "Wir bewahren Geschichte, feiern Kultur und schaffen Verbindung." Yenbett, ihr drittes Album und das erste seit 2016, wurde von Matthew Tinari (Drums) und Mikey Coltun (Mdou Moctar) produziert. Es ist roh, experimentell und voller Energie - ein Beweis für Seymalis Status als eine der kraftvollsten Stimmen der Weltmusik.
Die Grammy-gekrönten Songwriter The Bros. Landreth kehren mit ihrem vierten Studioalbum ,Dog Ear" zurück. Die mehrfach mit dem JUNO Award ausgezeichneten liefern ein herzliches und energiegeladenes Album, das die unbestreitbare Energie dieser Band einfängt. Inspiriert von der Freude und Kameradschaft, die sie während zweier lebhafter Jahre auf Tournee nach der Pandemie erlebt haben, begaben sich die Brüder Joey und Dave Landreth zusammen mit ihren engen Mitarbeitern Roman Clarke, Murray Pulver und Ian Phillips ins Studio. ,Dog Ear" wurde in einer inspirierten fünftägigen Session aufgenommen und ist das bisher fröhlichste und hoffnungsvollste Album der Band, das die Melancholie der Vergangenheit hinter sich lässt und Themen wie Familie, Optimismus und emotionale Resilienz erkundet. Das Album enthält elf emotional bewegende Tracks, darunter Beiträge von Bonnie Raitt, die dem fesselnden ,Half Moon Eyes" ihre ikonische Stimme leiht und ,Knuckles" in ein tiefgründiges Duett verwandelt. Die ebenfalls aus Winnipeg stammende Powerfrau Begonia liefert eine faszinierende Performance zum Albumabschluss ,Strange Dear" und verleiht der Erzählung des Albums zusätzliche Tiefe. Im Kern ist Dog Ear eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet, für die Menschen, die man liebt, immer da zu sein - insbesondere aus der Perspektive der Elternschaft. Songs wie das beschwingte ,I'll Drive", geschrieben zusammen mit Jonathan Singleton aus Nashville, verkörpern unbeschwerte Flucht aus dem Alltag, während das zarte ,Half of Me" die tiefen Verbindungen unterstreicht, die Beziehungen ausmachen. Die herausragenden Songs ,Dog Ear" und ,Vincent" bieten fesselnde Betrachtungen über Stabilität, Freundschaft und persönliches Wachstum, präsentiert mit der für die Bros. typischen geschickten Gitarrenarbeit, melodischen Wärme und lyrischen Aufrichtigkeit. Mit internationaler Anerkennung, JUNO Awards, einem Grammy Award (als Songwriter für Bonnie Raitts Grammy-prämierte Americana-Performance von ,Made Up Mind" aus dem Jahr 2023) und Lob von Kritikern wie Rolling Stone, NPR, American Songwriter und vielen anderen festigen The Bros. Landreth ihren Ruf als Meister ihres Fachs. Ihre energiegeladenen Live-Auftritte begeistern das Publikum weltweit, und mit Dog Ear liefern sie ihr bisher stimmigstes und mitreißendstes Statement.
Begonia kehrt mit ihrem dritten Album ,Fantasy Life" zurück, das am 24. Oktober 2025 über Birthday Cake Records veröffentlicht wird. Nach dem für den Polaris-Preis nominierten Album ,Powder Blue" und den dazugehörigen EPs vertieft dieses Album ihren genreübergreifenden Ansatz - eine üppige, emotionsgeladene Mischung aus Alternative Pop, Soul, R&B und Trip Hop. Geschrieben unter der Sonne von Los Angeles und aufgenommen im eisigen Winter von Winnipeg, erkundet ,Fantasy Life" das Magische und Alltägliche und umarmt Illusionen, Freude, Herzschmerz und Hoffnung mit ungefilterter Intensität. Die Lead-Single ,So High" Geschrieben unter der Sonne von LA und aufgenommen im eisigen Winter von Winnipeg, erkundet ,Fantasy Life" das Magische und Alltägliche und umarmt Illusionen, Freude, Herzschmerz und Hoffnung mit ungefilterter Intensität. Die Lead-Single ,So High" stellt das emotionale Wechselspiel des Albums vor - verspielt und bekennend, selbstbewusst und unverfälscht. Wie immer steht Begonias unvergleichliche Stimmgewalt im Vordergrund und wechselt innerhalb eines Augenblicks von einem kraftvollen Gesang zu einem intimen Flüstern. In ihren Texten behandelt sie Themen wie psychische Gesundheit, queere Identität, Freundschaft, Selbstwertgefühl und Liebe mit gleichermaßen Klarheit und Chaos. In dreizehn Titeln lässt sie ihre Eigenartigkeit und Weisheit koexistieren und steht voll und ganz zu ihrem Wesen. Mit über 15 Millionen Streams, hochkarätigen Playlists und Presseberichten von CBC, Exclaim!, The Globe & Mail und Line of Best Fit hat sich Begonia als eine der markantesten Popstimmen Kanadas etabliert. Ihre Live-Präsenz ist elektrisierend, und mit Release-Shows in Toronto und New York, einer Headliner-Tournee durch Kanada im Jahr 2026 und einer gemeinsamen Headliner-Tournee mit The Bros. Landreth im Herbst in Großbritannien und der EU ist Fantasy Life bereit, weltweit für Furore zu sorgen.
Die erste Single von einem der vielversprechendsten neuen Stars der aktuellen Soul-Szene. Tauche ein in die Welt von Taylor Williams, einem talentierten jungen Soulsänger aus Greensboro, North Carolina. Er wurde der Colemine-Familie durch Blake Rhein, dem Gitarristen der Indications, vorgestellt und fand sofort eine kreative Verbindung zu Label-Besitzer Terry Cole. Seine erste Single für Colemine wurde in der Portage Lounge in Loveland, Ohio, mit Charles Alley am Schlagzeug aufgenommen. Taylor strahlt einfach Talent, Charisma und Freundlichkeit aus. Kurz nachdem die Rhythmus-Tracks für ,Dreaming" aufgenommen waren, schrieb er schnell den Refrain und die Strophen und nahm seinen Gesang im ersten Anlauf auf. Auf der B-Seite dieser 45er-Single ist Taylor Williams mit seiner Interpretation eines Juwels der Numero Group von The Exceptional Three zu hören. Produziert von Leroi Conroy in roher und minimalistischer Weise, bringt Taylor diesen staubigen Song ins Jahr 2025, ohne dabei die eindringliche Authentizität des Originals zu verlieren. Mr. Williams verleiht dem Track nicht nur seine hochfliegende und gefühlvolle Stimme, sondern spielt auch Gitarre, Orgel und Vibraphon. Ein wahrer Renaissance-Soul-Mann!
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Limitiertes "26 Highlighter Yellow" Vinyl. Hayley Williams ist eine dreifache GRAMMY-Gewinnerin, Sängerin, Songwriterin und Musikerin, die vor allem als Frontfrau der legendären Rockband Paramore bekannt ist. Nachdem Paramore mehr als 20 Jahre lang ihren Vertrag mit Atlantic Records erfüllt hatten - einen Vertrag, den Williams als Teenager unterzeichnet hatte -, gaben sie im Dezember 2023 bekannt, dass sie nun endlich eine unabhängige Band seien. Diese Überraschungssammlung wird von Hayley Williams auf ihrem neuen Label Post Atlantic selbst veröffentlicht und zeigt sie in ihrer ganzen Bandbreite. Williams hat eine Reihe von verschiedenen Instrumental-Parts geschrieben, gespielt und aufgenommen, wobei langjährige Kollaborateure wie Brian Robert Jones und Joey Howard projektübergreifend mitgewirkt haben und Jim-E Stack bei "True Believer" mitgewirkt hat. "Mirtazapine" ist eine Liebeserklärung an Antidepressiva im Stile des Alternative Rock der späten 90er Jahre, während sie in "Glum" ihre eigene Stimme mit beeindruckenden Effekten durch Vocal-Presets untergräbt, während der Track über Einsamkeit meditiert. Weitere Höhepunkte sind "Whim", ein eingängiger Americana-Ohrwurm, dessen Songwriting an ihre Wurzeln in Nashville anknüpft, und "Ice in My OJ", ein durch und durch moderner Track, der eine scharfe Produktion mit einigen der bis heute bissigsten und humorvollsten Texte von Williams verbindet. Langjährige Paramore-Fans werden den Refrain von "Ice In My OJ" möglicherweise schnell wiedererkennen, da Williams diesen erstmals 2004 auf "Jumping Inside" von den Mammoth City Messengers gesungen hatte. Die Sammlung fängt die ganze Dynamik ein, die Williams bereits im Laufe ihrer Karriere und ihrer Kollaborationen gezeigt hat. Im Kern sind diese Songs das Werk einer äußerst begabten Künstlerin mit einem unersättlichen, genreübergreifenden Appetit auf Musik und kreative Entdeckungen. Diese Songs sind die dritte Veröffentlichung von Williams als Solokünstlerin. In der COVID-Ära veröffentlichte sie zwei außergewöhnliche Alben - ,Petals For Armor" (2020) und ,Flowers for Vases" (2021). Beide Alben waren wunderschöne und eindringliche Meditationen über den Verlust und standen im Kontrast zu der energiegeladenen und temporeichen Kraft, die sie bei Paramore zeigt. ,Das Album - das Verletzlichkeit und transformatives Wachstum verkörpert - offenbart eine reifere und introspektive Seite von Williams", schrieb Pitchfork über ,Petals" und fuhr fort: ,Ihre Stimme ist zweifellos das herausragende Merkmal ... rau und sanft, gefährlich und doch warm", und erklärte, dass die minimalistische Produktion ,dies zu einem bewussten Neuanfang macht".
Magnetism markiert das Zusammentreffen zweier einzigartiger Künstler der experimentellen Musik. Es vereint Drew McDowalls Wurzeln in der industriellen Avantgarde von Coil und Psychic TV mit Kali Malones Fundament in zeitgenössischer Orgelkomposition, reiner Intonation und elektroakustischer Musik und verbindet zwei Generationen in einer sich tief ergänzenden Partnerschaft. Auf Magnetism manifestieren sich Malones ergreifende Melodien in McDowalls charakteristischer Klangfarben-Synthese und bilden eine einheitliche Stimme, die mit Klarheit und Vitalität mitschwingt. Obwohl das Projekt innerhalb weniger Tage aufgenommen wurde, entstand es aus einer jahrzehntelangen Freundschaft, geprägt von fortwährenden Gesprächen über Musik und das Leben und von Jahren, in denen sie sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Praxis und persönlichen Entwicklung begleitet und unterstützt haben. "Wir vertrauen einander, unseren jeweiligen Fachgebieten und unseren einzigartigen Stärken", sagen sie über den Aufnahmeprozess. Es war eine Erfahrung voller Intuition und Zuversicht, die sie ihrer Freundschaft zuschreiben. Das Album entstand spontan in McDowalls Studio in Brooklyn, wo die Grundlage der Musik fast augenblicklich entstand. Die beiden beschlossen, ihren Improvisationen gewisse Grenzen zu setzen: Sie programmierten maßgeschneiderte Stimmungen auf einem monophonen modularen Synth-Patch und nahmen die Performance-Takes ohne Overdubs auf. "Diese Musik zu spielen fühlte sich an wie Singen, da ich meiner inneren Stimme frei folgte", sagt Kali. Das Erreichen dieser Melodien war wiederum etwas, das sich instinktiv anfühlte, wie das Aufdecken einer längst vergessenen Erinnerung. Sie fährt fort: "Ich hatte viele dieser Melodien so lange in mir behalten." McDowalls Syntheseansatz verwendet Karplus-Strong-Synthese, Delay und Verzerrung, die er mit einem intuitiven Touch formt und Malones Motive elegant verwandelt. "Die Musik ist überraschend zugänglich, obwohl einige der Klangfarben extrem sind", sagt Drew, "sie ist nicht bedrohlich oder gar undurchsichtig. Wir spielen vielleicht sogar mit Pop-Elementen." Nachdem sie die Aufnahmen ein Jahr lang unberührt gelassen hatten, kehrten sie zurück und fanden die Musik verwandelt vor: "Es fühlte sich an, als hätte sie eine unheimliche, mystische Qualität angenommen." Angetrieben von der Anziehungskraft der Wiederholung, Resonanz und Sättigung pulsiert Magnetism als lebendige Musik, die die Sinne fesselt und noch lange nach dem Verhallten der letzten Töne im Gedächtnis nachhallt.
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Unfolding ist Jessica Moss' meditativstes und klagendstes Soloalbum und vielleicht das erste in der jahrzehntelangen Diskografie der Violinistin und Komponistin aus Montreal, das man zu Recht als Ambient bezeichnen kann. Die ehemalige Mitglied von Silver Mt Zion und Black Ox Orkestar schöpft aus Postklassik, Drone, Minimalismus, Industrial/Metal, Power Electronics, Klezmer und anderen Folk-Traditionen. Es handelt sich hierbei nicht um abstrakte Ambient-Musik; vielschichtige Violinenmelodien, elektroakustische Bearbeitungen, intermittierende Stimmen und Percussion von Tony Buck, dem Schlagzeuger von The Necks, bringen zutiefst emotionale, genreübergreifende Kompositionen hervor, die von einem Geist der Suche und Beschwörung geleitet sind und sich in einer vorherrschenden Atmosphäre von Beschwörung und trauernder Zurückhaltung entfalten. Die Untrennbarkeit von Persönlichem und Politischem hat sich für Moss in den letzten zwei Jahren immer stärker herauskristallisiert. Als Kernmitglied der Montrealer Sektion von Musicians For Palestine hat sie mehrere Benefizkonzerte mitorganisiert und gespielt und im Frühjahr 2024 das Soloalbum For UNRWA veröffentlicht (das über 800 Unterstützer fand und Tausende von Dollar einbrachte). Später im selben Jahr zerbrach ihre langjährige Fernbeziehung aufgrund politischer Differenzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) entstanden ,Unfolding" in den letzten zwölf Monaten, dem zweiten Jahr des Völkermords in Palästina, als direkte Reaktion auf unser kollektives Miterleben, unsere kollektive Trauer, als Portal zur kollektiven Trauer, als Suchscheinwerfer durch unsere inneren Wettersysteme, auf der Suche nach einander in der Dunkelheit. Moss bewegte sich bereits in Richtung einer erhöhten Fragilität und einem tiefen Zuhören, ihre Musik wurde zunehmend langatmig und zeremoniell. Trotz der stark gesunkenen finanziellen Rentabilität von Tourneen wurde ihre Hingabe, Raum zu schaffen, Verflechtungen herzustellen und eine Verbindung zu einem intimen Live-Publikum aufzubauen, zu ihrem kreativen Leitstern, ihre Solo-Praxis wurde durch ihr Engagement und die Kommunikation in diesen Räumen geprägt. Die jüngsten politischen und persönlichen Umwälzungen haben diese ritualisierten, reparativen musikalischen Prozesse nur noch verstärkt. Die beiden langen Stücke auf der ersten Seite von Unfolding verkörpern diese Sensibilität. ,Washing Machine" verwebt Schichten von Streicherdrones und Filigranarbeit, sanft verzerrt durch Verzerrerpedale und Verstärkung, wobei unentzifferbare, ausgeblasene Sprechstimmen den Mix zeitweise als fragmentarische Palimpseste verhüllter Rezitationen und unbeschreiblicher Gefühle umhüllen. Der Ursprung des Stücks liegt in einer Telefonaufnahme einer europäischen Waschmaschine, die Moss aufnahm, als sie neben ihr saß, mit gebrochenem Herzen auf dem Badezimmerboden, und Trost fand, indem sie eine Melodie zu den mechanischen Obertönen der Waschmaschine summte, die ihren Zyklus durchlief. Das Herzstück des Albums, ,One, Now", beginnt als zarte Anrufung mit Basspuls, Glockenspiel und Glocken, gezupften Saiten und traurigen Lead-Violinenlinien, die von jüdischen und arabischen Modi beeinflusst sind. Umgebungsgeräusche, Feldaufnahmen und wortlose Gesänge werden hinzugefügt, während sich Violinenmelodien überlagern und zu einer hypnotisierenden Drone-Landschaft verschmelzen: eine halb improvisierte, lebendige Komposition, die durch Tony Bucks pinselstrichartiges Schlagzeugspiel und Moumnehs ,Schrei in die Leere" am Ende noch weiter belebt wird. Die zweite Seite ist ein vierteiliges Werk mit dem Titel ,no one / no where / no one is free / until all are free", das sich durch Umgebungsgeräusche, elegische postklassische Streicher und verzerrte harmonische Drones zu einem Höhepunkt aus liturgischer Orgel, rituellen Glocken und schimmernden elektronischen Spuren entwickelt, der die Bühne bereitet für den letzten Song des Albums: die erschütternde Chor-Komposition ,until all are free", eine weltliche Hymne, die aus Jessicas mehrspurigen Gesangsaufnahmen besteht (die sie aber gerne mit anderen im Konzert singen würde). Unfolding ist ,einem freien Palästina in unserer Lebenszeit" gewidmet. Danke fürs Zuhören.
Auf ihrer Debüt-EP ,Future Perfect" singt die britisch-amerikanische Songwriterin Jenny Hirons von Kindheitsvisionen und kapitalistischen Überbauten, von rasanten Fahrten über schmale Landstraßen und dem sanften Verschwinden im Äther wie ein erfüllter Traum. In fünf gedämpften Pop-Tracks, die an Sakamoto & Hosono, Bowie & Eno erinnern, beschwört Hirons Pop-Fantasien herauf und konfrontiert die Realität mit strahlenden Augen und eiserner Entschlossenheit. Der Titel ,Future Perfect" bezieht sich auf Handlungen, die abgeschlossen sein werden. Nachdem man das musikalische Debüt von Jenny Hirons aufgenommen hat, wird der aufmerksame Zuhörer das Gefühl haben, seine Zeit sinnvoll genutzt zu haben. Die Analyse der Texte ist völlig optional, denn bei genauer Betrachtung entsteht ein facettenreiches Bild des Lebens, betrachtet aus allen Blickwinkeln der Zeit - ein Kind stellt sich das Erwachsenenalter vor, ein Erwachsener kehrt zur Autonomie zurück, eine Stimme von einem anderen Ort blickt zurück auf die Zukunftsfantasien eines Kindes. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Streben, Überwindung sind die Kernaussagen, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, ausgeglichen, absolut charmant. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Sehnsucht und Überwindung sind die Kernbotschaften, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, gelassen, absolut charmant. Hirons nennt Astor Piazolla, die Beach Boys, Elliot Smith, Deerhoof und Rachmaninoff als musikalische Einflüsse. (Für diejenigen, die es nicht wissen: Piazolla ist Akkordeonist.) Hirons ist auch eine äußerst versierte bildende Künstlerin und Designerin. Das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, Future Perfect, ist auch ein Album über Trennung, Arbeitslosigkeit und eine ungewisse Zukunft. Nachdem sie es nun in die Welt hinausgebracht hat, blickt Hirons zurück auf eine Zeit, in der ,Musik die Wirtschaft unserer Herzen war", und nach vorne auf eine Zukunft, die sich so gestalten darf, wie sie will, ,in alle Richtungen nach Hause getragen".
Merge Records wiederveröffentlicht das Debütalbum von The Clientele ,The Violet Hour" auf Vinyl. Seit seiner Erstveröffentlichung 2003 in Großbritannien bei Pointy ist es längst vergriffen und sehr begehrt. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Suburban Light", der 2001 erschienenen Sammlung der ersten Singles und EPs von The Clientele, waren Trendsetter und Liebhaber gespannt darauf zu hören, was das Trio aus Alasdair MacLean (Gitarre, Gesang), Mark Keen (Schlagzeug, Klavier) und James Hornsey (Bass) leisten würde, wenn man es in einem Studio loslegen ließe, um ein Album in voller Länge aufzunehmen. Was sie im Herbst 2002 aus den Londoner Medina Road Studios mitbrachten, war verlockend: Ihr bereits scharf ausgearbeitetes Motiv aus 60er-Jahre-Psychedelia und modernem Fuzz-Pop nahm Jazz-Einflüsse auf, insbesondere dadurch, dass das LP-Format mehr Raum bot, um die Atmosphäre besser zur Geltung zu bringen. The Clientele dehnen den frühen Abend von ,The Violet Hour" unendlich aus und manipulieren die strukturierte Zeit des Popsongs so, wie Dichter die Struktur der Sprache manipulieren - um Orte, Stimmungen, verstreute Gedanken, Enttäuschungen, Potenziale und vor allem Sehnsüchte einzufangen. Es ist ein schimmerndes Juwel von einem Album, dessen träge Melodien und hallgetränkte Refrains zugleich erhaben und tragisch sind, dessen verschwommene, traumhafte Abschweifungen zugleich an die Wärme einer Lieblingsplatte erinnern, die während eines Sommergewitter gespielt wird, während man sich nach der nebelverhangenen Zukunft einer noch ungeschriebenen Nacht sehnt. ,The Violet Hour" hat sich Jahrzehnte später als charakteristisches Album im Katalog von The Clientele behauptet, das nicht nur den Sound perfektioniert hat, der die Band zu einem Phänomen in den Message Boards gemacht hat, sondern ihm auch eine völlig neue Tiefe verliehen hat. In der Folge war es nicht mehr möglich, sie als eines der bestgehüteten Geheimnisse des Indie-Pop zu bezeichnen. The Clientele waren und sind nach wie vor eine der wichtigsten Figuren des Genres, und ,The Violet Hour" war und ist nach wie vor eines ihrer wichtigsten Statements: eine üppige Einladung in ihren Underground.
Mit ihrem 2025 erscheinenden Album »Alienated« startet Europas Nr. 1 Horror-Punk- Band The Other ein neues, aber vertrautes Kapitel. Frontmann Rod Usher beschreibt es als bewusstes »Back to the Roots«-Album mit energiegeladenen Punk-Riffs, dunklen Hymnen und Gothic-Punk-Vibes. Die neue Besetzung – inklusive Gründer Andy Only – ermöglichte die Rückkehr zum klassischen Stil.
Nach Erfolgen wie »Haunted« (2020) und der Rückkehr zum eigenen Label Fiend Force entstand ein fokussiertes, kraftvolles Album voller Spaß beim Songwriting. Produzent Tim Schulte brachte frische Akzente, während Arne Neurand den Mix perfektionierte. Songs wie »I Give You the Creeps« oder »Hier Sein« greifen Themen von Entfremdung auf. Rod Ushers tiefe, eindringliche Stimme macht Alienated womöglich zum bisher dunkelsten Album der Band – direkt, emotional und mit Herzblut.
First chapter of a futuristic dub experiment series by The 18th Parallel. Geneva based collective invites engineer extraordinaire Roberto Sánchez to revisit 10 scorcher riddims from the Fruits Records vault to craft this inventive modern classic. Reminiscent of the greatest dub albums by King Tubby, Scientist, Prince Jammy, or Lee ‘Scratch’ Perry.
Fruits Records presents the first volume of a series of dub albums by Swiss collective The 18th Parallel. Following in the tradition of Jamaican producers who revisited their catalogues in dub versions, such as Bunny Lee and his Aggrovators with King Tubby, Junjo Lawes or Linval Thompson teaming up with Roots Radics and Scientist, or Joe Gibbs and his Professionals with Errol Thompson, Fruits Records is launching a series of dub albums produced by the label's studio band, The 18th Parallel, which will invite different sound engineers to (re)mix the tracks throughout the albums: DUB AVALANCHE. This first volume offers a deep dive into the label's catalogue through ten classic or unreleased riddims revisited by Fruits Records' long-time partner, Spanish sound engineer extraordinaire Roberto Sánchez. The instrumentals are brilliantly performed by The 18th Parallel and punctuated by the voices of legendary artists such as The Viceroys, Lone Ranger, Cornell Campbell, and Dennis Walks, who appear fleetingly before disappearing into clouds of echo. Roberto Sánchez performs ten explosive, creative sound deconstructions, playing with stylistic codes to stimulate our memory and offer a timeless sensory experience.
Like the classics of the genre, the cover art evokes a quirky retro-futuristic imaginary space where, breaking with convention, the talent of Mexican artist Melissa Santamaría is expressed through a striking metaphor of a sonic avalanche.
DUB AVALANCHE VOL. 1 is already establishing itself as a future must-have for fans of uncompromising reggae and dub!
Mit dieser exklusiven Picture Disc wird das musikalische Erbe von Aretha Franklin auf besonders stilvolle Weise gefeiert. Die Auswahl vereint einige der ikonischsten Songs ihrer Karriere - kraftvoll, emotional und zeitlos. Ob Soul, Gospel oder R&B - Aretha Franklins Stimme hat Generationen geprägt und ist bis heute unerreicht. Diese Edition bringt ihre größten Klassiker in einem hochwertigen Sammlerformat auf den Plattenteller - visuell eindrucksvoll und klanglich ein Genuss. Die kunstvoll gestaltete Picture Vinyl ist nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern auch ein optisches Statement.
For the first time ever, the only full-length album by Spanish soul and garage legends Z-66 is being reissued. Z-66's signature blend of powerful soul, psychedelia, and pop-clearly influenced by bands like The Move, Stones, Vanilla Fudge, and Blood, Sweat & Tears delivers a bold, modern sound that remains fresh and compelling. Unlike other Spanish bands of the time, Los Z-66 enjoyed unique conditions that allowed their sound to stand out as one of the most advanced on the local scene in the late 1960s. As was the case with many other groups, their repertoire for entertaining discotheques had to include the hits of the moment and was not always open to the songs of the most daring international bands, which was the sound that most stimulated the musicians. In the case of Los Z-66, being based in Mallorca meant they had privileged access to hard to-find records, imported by foreign tourists, and to a much more modern atmosphere than in other parts of the country. Songs in Italian and French soon gave way to English hits by the Animals, the Stones, and the Beatles. But it was the offer received from Mike Jeffries, manager of Jimi Hendrix, the Animals, and others, to serve as the house band at the newly opened club Sgt. Pepper's that allowed the group to raise their live performances to a level rarely seen in these parts... They even soon incorporated the distorted sound of fuzz into their guitar when they received a fuzz face pedal as a gift from Jimi Hendrix himself, who was invited to play at the club's opening! Their excellent blend of stunning soul, psychedelia, and pop became their hallmark, not only in the band's concerts but also in the handful of singles and EPs they released on the Regal label. We are now re-releasing for the first time their only full-length album, originally published in 1969, which is actually a compilation of songs previously released in 45 rpm format, complete with two bonus tracks not included on the original LP plus a booklet with liner notes and rare photos.
rhi·zome
/ˈrīˌzōm/ • RIGH-zohm • noun
a somewhat elongated usually horizontal subterranean plant stem that is often thickened by deposits of reserve food material, produces shoots above and roots below, and is distinguished from a true root in possessing buds, nodes, and usually scalelike leaves a network that connects any point to any other point
TRON: Ares (Original Motion Picture Soundtrack)
24 neue Tracks von Nine Inch Nails: das Duo aus Trent Reznor und Atticus Ross veröffentlicht am 19.
September 2025 sein Album zum Disney-Kultfilm „TRON: Ares“, inklusive der neuen Single „As Alive As
You Need Me To Be”. Damit setzt die Band eine erfolgreiche Soundtrack-Geschichte fort: ihre vorherigen
Untermalungen zu Filmen wie „The Social Network“ (2010), „Soul“ (2020) oder „Challengers“ (2024)
wurden unter anderem mit zwei Oscars, drei Golden Globes, einem Emmy und einem Grammy ausgezeichnet. Die düstere Industrial-Handschrift Trent Reznors fängt die Stimmung der Sci-Fi-Reihe „TRON“, für
deren letzten Film Daft Punk komponierten, perfekt ein. Reznors Einfluss auf die alternative Musikwelt ist
seit den späten 80ern ungebrochen: mit Hits wie „Closer“ und „Hurt“ sowie Alben wie „The Downward
Spiral“ kombinierte das Mastermind elektronische Sounds mit Rockmusik wie nie zuvor. „TRON: Ares“ ist
die erste NIN Veröffentlichung seit fünf Jahren und liefert gleich 70 Minuten neue Musik – erhältlich ab
dem 19.09. auf CD und Vinyl.
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10th Anniversary Re-Release. Transparent-blaues Vinyl mit Bonewhite Splatter. Limitiert auf 200 Exemplare. Mit Human Nature zeigt die Band Caught a Ghost ihre außergewöhnliche Fähigkeit, Genres miteinander zu verschmelzen und dabei einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound zu schaffen. Das Album ist eine raffinierte Mischung aus Indie, Soul, Electronica und einem Hauch von Retro-Pop - eine musikalische Reise, die sich zwischen kraftvollen Grooves, atmosphärischen Synthesizern und souligen Vibes bewegt. Ein besonderer Höhepunkt des Albums ist die Single "Can't let go", die als Titelsong der erfolgreichen Krimiserie Bosch verwendet wurde. Der Song, der im Vorspann der Serie zu hören ist, fasst die Essenz von Caught a Ghost zusammen: Eine Mischung aus düsterem Soul, pulsierenden Beats und einer kraftvollen, aber gleichzeitig verletzlichen Stimmung. Die Tatsache, dass die Band nun auch Teil eines solch prominenten Projekts ist, unterstreicht nicht nur ihre künstlerische Relevanz, sondern zeigt auch, wie zeitlos und universell ihre Musik mittlerweile geworden ist.
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Charmaine Lee ist eine in New York lebende Sängerin, Komponistin und Elektronik-Künstlerin, die für ihre furchtlosen Erkundungen von Stimme, Geräuschen und Improvisation bekannt ist. Zu ihren Kollaborationen zählen Ikue Mori, Conrad Tao, JACK Quartet, Spektral Quartet und Wet Ink Ensemble, mit Auftritten im Lincoln Center, MoMA und Storm King Art Center. Nach ihrem von der Kritik gefeierten Debüt KNVF (Erratum Musical , 2021) kehrt Charmaine Lee mit Tulpaa zurück, einem kühnen neuen Statement, das das Ausdruckspotenzial der menschlichen Stimme und der Elektronik bis an die Grenzen treibt. Während ihre früheren Arbeiten ruhige Texturen und gestische Nuancen erforschten, ist Tulpa viszeral und unmittelbar und verbindet rohe Stimmkraft mit dichten Schichten analoger und digitaler Bearbeitung. Inspiriert von der Körperlichkeit des Rock der 70er Jahre und den esoterischen Eigenschaften von Hochspannungs-Röhrengeräten, schafft Lee eine Klangwelt, die sowohl wild als auch futuristisch ist. Tulpa pulsiert mit gesättigten Obertönen, mikroskopischen Details und dynamischen Verschiebungen in der Skala, die zwischen Intimität und Unermesslichkeit hin- und herpendeln. Produziert und aufgenommen von Randall Dunn (SUNNO))), Kali Malone, Anna von Hausswolff), wurde Tulpa mit einer einzigartigen räumlichen Technik erstellt: Lees Stimme wurde in ein direktes Signal und mehrere Vintage-Röhrenverstärker aufgeteilt, die als Lautsprecher dienten, wodurch eine feedbackreiche, dimensionale Umgebung entstand. Das Ergebnis ist eine Aufnahme, die sich taktil und immersiv anfühlt - gleichzeitig geerdet und spektral. ,Ich war fasziniert von diesem Sound der 70er Jahre - wie lebendig und unvorhersehbar er sich anfühlte und doch so tief verkörpert war", sagt Lee. ,In Tulpa geht es darum, Grenzen aufzulösen: zwischen Körper und Maschine, Raum und Wahrnehmung, Klang und Illusion." Der Titel bezieht sich auf ein Konzept aus der tibetischen Mystik: Ein Tulpa ist ein Wesen, das durch konzentriertes Denken heraufbeschworen wird. Lee verwendet diese Idee als Metapher für ihre Praxis, in der Klang zu einem materiellen Akt der Vorstellungskraft wird, der zwischen Präsenz und Erscheinung wechselt. Das Album endet mit einem meditativen Duett mit dem weltberühmten Reed-Spieler Ned Rothenberg an der Bassklarinette , einem spärlichen und weitläufigen Track, der vom Noh-Theater inspiriert ist. Es bietet einen Moment der Stille, der noch lange nach dem Ende des Albums nachhallt.
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Nach zwei gefeierten experimentellen Instrumentalalben, Feral Hymns (2021) und Acts of Light (2023), kehrt Hilary Woods auf ihrer neuen LP Night CRIU zur Songform und vor allem zu ihrer Stimme zurück. Sie lernt erneut, wie sie ihre Stimme einsetzen kann, und komponiert Songs, die sich um sie drehen. Das intime Ökosystem von Night CRIU mit sieben Songs nutzt Vokalharmonien und die Aussprache der Texte als Mittel, um wieder in den Körper einzutreten, mit dem Unbewussten zu sprechen und es bewusst zu machen. Night CRIU ist eine Zeremonie aus Licht und Schatten, ein Album, das sich gegen die erdrückende Monokultur auflehnt, indem es gleichzeitig verlorene Unschuld zurückerobert und betrauert. Woods' Klangpalette ist dynamisch und verletzlich zugleich, in ihrem Bestreben, verlorene und zersplitterte Teile des Ganzen zu integrieren. Losgelöste Klangfäden erinnern an die Risse, Ränder, vergessenen Handlungsmöglichkeiten und vielschichtigen, schlummernden Persönlichkeiten, die nachts an die Oberfläche kommen und darauf warten, bei Tageslicht wiedergefunden und integriert zu werden. Inspiriert und beflügelt von vielen Dingen, darunter die Wiederbelebung indigener Sprachen, persönliche Erfahrungen mit Paraden und Prozessionen, frühe irische Musik, die Freude am Northern Soul-Tanzen, Aspekte des tschechischen und frühen italienischen Kinos, die Unmittelbarkeit des Klangs und das Aufbegehren einer Gegenwartskollektivität, die sich mit ihrer Stimme und ihrem Eintreten für das Menschsein angesichts von Tyrannei und Unterdrückung zu Wort meldet. Night CRIU wurde zwischen 2023 und Januar 2025 an der Westküste Irlands, in Dublin, London und teilweise in Lettland aufgenommen. Diese Lieder für Gesang, Blechblasinstrumente, Streicher, Elektronik, Feldaufnahmen, Texturen, Synthesizer und Klavier wurden aus vielen frühen Heimaufnahmen ausgewählt, die Woods als Spiegelbilder einander gegenüberstellte. Night CRIU wurde von Hilary Woods geschrieben und produziert, von Dean Hurley gemischt, mit zusätzlicher Produktion von Dean Hurley und Oliver Turvey, gemastert von Brian Lucey und mit Beiträgen von Hannah Fallon, Hangleton Brass Band, Gabriel Ferrandini und Ajo Gonsenica. ,Jede Platte ist eine Rettungsboje, eine Momentaufnahme, eine Markierung im Sand, ein Termin, den ich einhalten muss", so Woods. ,Ein Floß, das gleichzeitig kathartisch, schwimmfähig und verspielt ist - Platten aufzunehmen ist eine Art zu sein."
Jessika Kenney ist Sängerin, Komponistin, Autorin, Klangkünstlerin und Lehrerin, deren Engagement für Improvisation, Poesie und Klangforschung eine einzigartige Perspektive hervorgebracht hat. Ihre Erkundungen von Klang, Raum und der Metaphysik des Klangs wurden in vielen Kontexten und an vielen Orten präsentiert, darunter in der Seattle Public Library, im Nottingham Contemporary und im Benton Museum. Zu ihren Kollaborationen und Projekten gehören eine umfangreiche Diskografie mit Eyvind Kang, das letzte aufgezeichnete Vokalwerk von Alvin Lucier, Auftritte mit Melati Suryodarmo, die Komposition der Vokalmusik für A24s Midsommar und die Chorleitung für SUNN O)))'s Monoliths and Dimensions. Jessika Kenney, bekannt für ihren einzigartigen Umgang mit der Stimme, hat in den letzten zwei Jahrzehnten neue Klangwelten geschaffen, die auf intensiven Studien, rituellen Praktiken und einer ungezähmten Ausdruckskraft beruhen. Von ihren gefeierten Kollaborationen mit Eyvind Kang bis zu ihrer Vokalkomposition für A24s ,Midsommar" bewegen sich Kenneys Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Heiligen, dem Klangvollen und dem Unsichtbaren. Auf Uranian Void wendet sich Kenney nach innen und spürt den Konturen von Erinnerung, Resonanz und Wahrnehmung nach. Mit verschwommenen Sinuswellen, Hydrofonaufnahmen, einem Ghazal von Hafez und Originaltexten ist das Album eine Meditation über Liminalität, in der Schimmer und Schatten gleichermaßen vibrieren. Kenneys Stimme webt sich durch alles hindurch: manchmal flüsternd, manchmal strahlend , immer präzise. ,Dieses Album ist eine Übung in Transparenz innerhalb der Dunkelheit", erklärt Kenney. ,Es geht darum, offen zu bleiben für Zweifel , für Nachhall, für das, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt." ,Uranian Void" wurde von Randall Dunn (SU NN O))), Kali Malone, Annea Lockwood) produziert und aufgenommen, dessen charakteristische räumliche Details und Tiefe dem Album seine immersive Klangarchitektur verleihen. Jeder Ton, jeder Atemzug und jede Resonanz wird mit Intimität und Dimension wiedergegeben und verstärkt Kenneys Erforschung von Präsenz und Abwesenheit. Fragmente, die während Besuchen in Spokane, ihrem Elternhaus, aufgenommen wurden, bilden die Grundlage des Albums. Im Studio transformiert, werden diese zu beschwörenden Vierzeilern - leise, aber eindringlich - die den subtilen Puls von Ort, Zeit und Körper offenbaren. Echos der Vergangenheit verschmelzen mit der Gegenwart , als ob die Wände selbst sich erinnern und mitschwingen würden. Uranian Void ist Musik für Schwellenbereiche - eine Einladung, sich mit dem Unsichtbaren und Kaum hörbar. Mit dieser kraftvollen und poetischen Aussage bestätigt sich Kenney als eine der visionärsten Vokalistinnen der Gegenwart.
„I Can’t Let Go“ ist die erste Zusammenstellung der Aufnahmen der Brooklyn-Sängerin Evie Sands aus den 60er Jahren, die alle 15 Titel ihrer ersten 8 Singles auf der Vinylversion enthält. Die CD-Ausgabe umfasst weitere 11 Titel, darunter ihre kompletten 45er-Singles aus den Jahren 1963 bis 1970. · Sands, die bereits als Kind zu singen begann und schon in jungen Jahren im Studio arbeitete, verfügte über eine kraftvolle und faszinierende Stimme, die ihr Alter Lügen strafte und auf klassischen 45er-Singles zu hören war, die von Soul- und Rock-Sammlern sowie Liebhabern von Girlgroups und Femme-Pop gleichermaßen geschätzt wurden. · Nach ersten Veröffentlichungen bei ABC und Gold tat sich Sands 1965 mit dem Songwriting-, Arrangement- und Produktionsteam Chip Taylor und Al Gorgoni zusammen, um eine Reihe exzellenter und oft erstaunlicher Platten bei den Labels Blue Cat, Cameo und A&M aufzunehmen, die in ihrem vielbewunderten ersten LP gipfelten. Dabei nahm sie die Originalversionen (und definitiven Versionen) von „Take Me For A Little While“, „I Can't Let Go“, dem Northern-Soul-Floor-Filler „Picture Me Gone“ und dem majestätischen „Angel Of The Morning“ auf und sah ungläubig zu, wie sie alle zu Hits für andere Künstler wurden. Nachdem sie 1969 mit „Any Way That You Want Me“ endlich einen eigenen großen Hit gelandet hatte, folgte nach einer kurzen Auszeit Anfang der 70er Jahre ein gut aufgenommenes Comeback-Album, „Estate Of Mind“, und zwei US-Top-50-Hitsingles. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Produktions- und Songwriting-Fähigkeiten standen bald die Größen der Popmusik Schlange, um mit ihr zusammenzuarbeiten und ihre Songs aufzunehmen: Barbra Streisand, Dusty Springfield, Karen Carpenter, Dionne Warwick und später auch Missy Elliot coverten Sands' Kompositionen, und Elvis hätte es beinahe auch getan... · „I Can’t Let Go“ wurde von Jai Rathbone in enger Zusammenarbeit mit Evie Sands zusammengestellt, die ihre Gedanken und Erkenntnisse über diesen frühen Abschnitt ihrer Karriere teilt. Mit zahlreichen Illustrationen versehen, ist dieses Buch ein Muss für jeden Fan. · Bewundern Sie erneut (oder zum ersten Mal) die Vielseitigkeit eines der bestgehüteten Geheimnisse der 60er Jahre: die volle, emotionale und wahrhaft unverwechselbare Stimme von Evie Sands.
"Magical Thinking", Faraos drittes Studioalbum, entfaltet sich als vielschichtige Reise durch Verlust, Sehnsucht und Verwandlung. In Anlehnung an den Titel und den Geist von Joan Didions "The Year of Magical Thinking" bewegt es sich durch das stille Terrain zwischen Verleugnung und Akzeptanz - wo Trauer nicht gelöst, sondern getragen wird. Es sind Songs über Wiederaufbau und Widerstandsfähigkeit, geprägt von Themen wie Trauer, Mutterschaft und den wesentlichen Ritualen, die uns aufrecht halten, wenn die Klarheit schwindet. Das Album wurde zwischen Oslo und Berlin aufgenommen und pulsiert mit dem Flair des R&B der 90er Jahre, dem Glanz der 80er-Disco und der kontemplativen Schwungkraft des spirituellen Jazz - allesamt verankert durch Faraos intime Vocals und komplexe Arrangements. Vom ersten Schimmern von ,Waiting for You", wo Herzschmerz in Pailletten gekleidet ist und ein Groove an Robyn und Chaka Khan erinnert, lädt uns das Album in eine Welt ein, in der Sehnsucht zum Leuchten gebracht wird. In ,Spiritual Garden", benannt nach einer flüchtigen Textzeile von Janet Jackson, schafft Farao eine feuchte, narkotische R&B-Träumerei. Percussion im Stil von Timbaland und seidige Basslines umhüllen die unerwarteten Texturen ihrer Zither und beschwören eine Meditation über Verlassenheit und die fragile Rückeroberung des Selbstwertgefühls herauf. Wenn ,Dreamy Ride" einsetzt - wo Aaliyahs Coolness auf Dorothy Ashbys kosmische Harfe trifft -, gleitet das Album in nächtliche Bewegungen, eine R&B-Fantasie für nächtliche Autofahrten um 2 Uhr morgens, wobei ihre Zither sich wie ein Leitstern durch den Mix webt. Der verspielte Synth-Jam ,Hey Ladies" und eine kühne Neuinterpretation von Brandys ,Full Moon" lockern die Stimmung in der Mitte des Albums auf. Ersterer ist eine freche, einminütige Hommage an Destiny's Child, letzterer eine nächtliche Elegie, die einen geliebten Klassiker in tiefe Bässe und schimmernde Synthesizer hüllt. Dann kommt ,Xiang Xiang", ein intimes Intermezzo, das um eine geflüsterte Stimme einer Freundin herum aufgebaut ist und uns an die realen Bindungen erinnert, die Faraos üppiges Klanguniversum erden. Im Zentrum des Albums steht der Titeltrack ,Magical Thinking", der direkt auf Didions Memoiren Bezug nimmt. Hier zeichnen pulsierende Synthesizer und schwebende Vocals die verschwommene Grenze zwischen Präsenz und Dissoziation nach. Es folgt ,Endelig" (,endlich" auf Norwegisch), ein tiefes Ausatmen - ein minimalistisches, spirituelles Jazz-Intermezzo, das die Illusion einer Auflösung vermittelt. Farao tut sich dann mit dem Ambient-Pionier Laraaji für ,Voice Continues" zusammen, einer weitläufigen, von der Vierten Welt inspirierten Meditation, in der Zither, mehrschichtige Vocals und Synth-Texturen einen Klangteppich bilden, der die Spuren mütterlicher Liebe über Generationen hinweg nachzeichnet. ,Tschüssi" (ein luftiger deutscher Abschiedsgruß) wird zum Gefäß für etwas weit Schwerwiegenderes: ein Abschied, durchzogen von sich wiederholenden Erinnerungen und emotionaler Desorientierung, aufgebaut um ein gespenstisches Fragment aus Faraos Track ,Marry Me". Das Album schließt mit ,Sleep It O" zu einer verschwommenen, gnädigen Note, einem Wiegenlied für die Überwältigten - eine letzte Erlaubnis, sich auszuruhen, loszulassen, sich einfach hinzulegen. Keine Verheißung der Heilung, sondern eine mitfühlende Pause in einem Album, das von Sehnsucht und Illusion geprägt ist. RIYL: Erika de Casier, Tirzah, Sade, Kelela, Qendresa, Caroline Polachek, Solange
In einer Welt, die von zwei Monden umkreist wird, tanzen die Mondphasen im Gleichklang und beeinflussen die Gezeiten. Unter diesen Lichtamuletten liegt die Landschaft, in der SAINTSENECAs neues Album ,Highwallow & Supermoon Songs" entstanden ist. Zac Little wirkt an der Oberfläche subtil, aber die Kunstfertigkeit in jeder seiner Phrasen ist fast überwältigend. HIGHWALLLOW & SUPERMOON SONGS findet seine Stimme in ihrer elastischsten Form, reitet auf den Hügeln seiner Heimat, schwirrt vorbei wie eine Libelle und legt sich dann ruhig wie ein alter Hofhund.
Chloe Kim ist eine in Korea geborene, in Sydney lebende Schlagzeugerin und Improvisatorin, deren Musik Traditionen und Geografien miteinander verbindet. Bekannt für ihren unerschrockenen Improvisationsansatz und ihre ausdrucksstarke Beherrschung des erweiterten Schlagzeugs, ist sie in ganz Australien und international in den Bereichen Jazz, Experimental und Neue Musik aufgetreten. Aufgewachsen in Korea und heute in Sydney ansässig, hat sich die Perkussionistin Chloe Kim als einzigartige Stimme im zeitgenössischen Schlagzeugspiel etabliert, indem sie furchtlose Improvisation mit kompositorischer Klarheit und interkultureller Tiefe verbindet. Ratsnake markiert ihren kühnen Einstieg in den Kanon der Solo-Schlagzeugalben, indem sie viszerale Kraft mit Präzision und Fantasie verbindet. Kims internationales Ansehen stieg 2023 nach ihrer ,herkulischen" (The Guardian) 100-stündigen Solo-Drum-Performance über 10 Tage. Auf Ratsnake kanalisiert sie dieselbe Ausdauer und Vision in ein zutiefst persönliches Studioalbum, das das vollständige klangliche Potenzial des Schlagzeugs auslotet und es als melodisches und skulpturales Instrument behandelt. Der Titel des Albums stammt aus einem Traum, den Kims Mutter vor ihrer Geburt hatte und der sich auf die Rattennatter bezieht, ein koreanisches Symbol für Widerstandsfähigkeit, Verwandlung und seltenes Glück. Dieses symbolische Erbe zieht sich durch das gesamte Album, während Kim komplexe rhythmische Ideen mit Eleganz und Kraft entfaltet. ,Als ich zum ersten Mal in New York war, spürte ich, wie die Energie der Stadt neue Ideen aus mir hervorbrachte ", sagt Kim. ,Jeder Track hebt eine Facette meiner Solo-Sprache hervor - von ausgedehnten Percussion-Parts und langen rhythmischen Zyklen bis hin zu Texturen, die ich noch nie live verwendet habe ." Auf dem gesamten Album greift Kim auf jahrelange persönliche Motive zurück: eine im Laufe der Zeit verfeinerte Zwei-Takt-Phrase im Titeltrack, komplexe Strukturen in ,The First Gift" und weitläufige Arrangements in ,Birth Dream". Jedes Stück baut auf ihrer fortwährenden Auseinandersetzung mit Rhythmus, Form und verkörpertem Klang auf. Produziert und aufgenommen von Randall Dunn (SU NN O))), Annea Lockwood, Kali Malone), fängt Ratsnake Kims dynamische Phrasierung mit räumlicher Fülle und Detailtreue ein. Es ist ein kraftvolles , nuanciertes Debüt, das die Möglichkeiten der Solo-Percussion neu definiert .
Charlie Overman ist für Fans von Tyler Childers, Sturgill Simpson und John Prine. Charlie Overman ist durch und durch Kentucky, und die Songs und Geschichten auf dieser LP strahlen alles aus, was Kentucky ausmacht. Diese Authentizität dringt bis in die Rillen dieser LP vor. Charlies Detailtreue beim Songwriting ist stark von John Prine beeinflusst und zeugt von einer Fähigkeit, die Charlies Alter weit übertrifft. Charlie wird von einigen der besten Musiker des Bundesstaates Kentucky begleitet, die den Sound ergänzen. Sie hören traditionelle Country- und Folk-Klänge, die für ein breites Publikum zugänglich sind. Kommen Sie herein und begeben Sie sich auf eine Reise von Pikeville nach Paducah, während Sie sich in Charlies neue und aufstrebende Stimme in der Americana Musikszene verlieben.
Mit "Plan 76" entwickeln The Orchestra (For Now) ihren maximalistischen Ansatz dessen, was sie selbst als "London Prog" bezeichnen, weiter. Die EP kombiniert avantgardistische Rock-Theatralik, komplexes klassisches Zusammenspiel, pastoralen Barock-Indie, Post-Hardcore-Dynamik, jazzige Freakouts und alles dazwischen und ist eine Meisterleistung in Sachen Spannung und Entspannung. Die Elemente, die ihr Debüt zu einem Durchbruch machten, sind immer noch vorhanden: Die Kompositionen sind unvorhersehbar und doch unverkennbar eingängig, und es gibt skurrile Referenzen an die Popkultur und die sie umgebende Welt. Doch hier wird alles auf ein höheres Niveau gebracht, die zugrunde liegende Fragilität in einen Mantel musikalischen Selbstvertrauens gehüllt, der nur mit solch großem Ehrgeiz entstehen kann.
Die Lead-Single "Hattrick" fasst ihre Entwicklung perfekt zusammen. Sättigung und Kontrast wurden gesteigert, die dunkleren Ecken akzentuiert, ihre breitere Palette lebendiger und farbenfroher. Labyrinthartige Instrumentierung schwillt an und explodiert in Momenten schamanischer Stimmkraft, filmischer Streicher, einer treibenden Rhythmusgruppe und ungezügelter Gitarren, bevor sie aufflammt und grüblerischen, nachdenklichen Versen weicht.
Zur EP erklärt die Band: "Plan 76 vervollständigt die Geschichte, die wir ursprünglich erzählen wollten. Sie führt die Themen unserer ersten Veröffentlichung fort, platziert das dort Bewährte aber in anderen Welten und Situationen. Instrumental gesehen ist sie für uns anspruchsvoller. Nicht, weil wir unglaublich komplizierte Parts spielen, sondern im Gegenteil – wir haben versucht, sie zu verfeinern, anstatt sie zu verkomplizieren. Es gibt unglaublich exponierte Momente, in denen wir die Instrumentierung reduziert haben (was für uns nicht selbstverständlich ist). Diese EP bereitet auch den Boden für das, was als Nächstes kommt."
In den letzten Jahren hat die Band einen Aufstieg erlebt, von dem die meisten neuen Acts nur träumen können. Sie spielten auf der Hauptbühne des Green Man Festivals, traten beim End Of The Road Festival auf und spielten mehrere ausverkaufte Headliner-Konzerte, bevor sie überhaupt eine Single veröffentlichten. Nachdem sie ihren Sound auf der Londoner Live-Tour verfeinert hatten, veröffentlichte die Band Anfang des Jahres ihre mit Spannung erwartete Debüt-EP "Plan 75", die sowohl bei Kritikern als auch bei ihrer Fangemeinde für Begeisterung sorgte.
LP&DL Im Jahr 2023 erschien das Debütalbum der Wiener Band Bad Ida, das einen durchaus bemerkenswerten musikalischen Stil repräsentiert: eine explosive Mischung aus Soul, Funk, R'N'B traditioneller Spielart und dem absolut Besten was man aus dem guten, alten Bluesrock herausholen kann. Das klang im positivsten Sinne gewohnt und auch wieder ganz neu und heiß und dann war da ja noch eine Stimme, die besagte brandgefährliche Mixtur mit dem ersten Atemhauch zum Bersten brachte. Die Melodien - pure Ohrwürmer - und der rhythmische Drive hinterließen bei vielen geneigten Hörer:innen erstaunt-ekstatische Blicke und nur noch ein einzelnes, rudimentäres Wort im auf der Tanzfläche leergefegten Gehirn: WOW! Was tun nach so einem runden und rundum gelungenen Anfang? Easy: einfach weitermachen, wenn sich der perfekte Flow schon so schön zur groove-orientierten Spielfreude verdichtet hat. Nun startet also mit Ending Things der zweite Anlauf, um Hörnerven und Tanzbeine ordentlich auf Schiene zu bringen. Und es geht wieder aus dem Stand auf 180: angereichert mit einem dezenten Schuss Pop nistet sich hier ein weiteres großartiges Album konsequent auf dem Plattenteller ein. Die Lyrics von Ines Dallaji behandeln wieder die ganz großen, nicht immer ganz glücklichen Gefühle - die wiederum von einer richtig gut aufeinander eingespielten Band sehr zum Glück des Publikums intensiv zum Leben erweckt werden. Themen wie Umweltzerstörung ("Red Flags"), der Druck sozialer Medien ("Age of Likes"), Trauer ("I Still Miss You"), Angstbewältigung ("Fear") und toxische Beziehungen ("Remember My Love For You", "Leave Me Alone") verleihen dem perfekten Pop-Sound tiefgründige Strahlkraft: Bad Ida ist weit mehr als die oberflächliche Eleganz und der reizvolle Glamour, mit denen man das Genre Soul ja oft verbindet.
Auf Carlos Dafé JIDO25 bekräftigt Carlos Dafé sein Vermächtnis und wagt sich gleichzeitig in unbekanntes musikalisches Terrain vor. Das Album zelebriert Dafés außergewöhnliche Fähigkeit, Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden, indem er Soul, Samba und Funk mit zeitgenössischen Experimenten verschmilzt. Seine Geschichte, seine Stimme und seine Kunst inspirieren weiterhin und machen ihn nicht nur zu einem Eckpfeiler der brasilianischen Black Music, sondern zu einer zeitlosen Figur der globalen Musikgeschichte.
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Auf "Describe" lernt Hannah Jadagu auf die harte Tour, dass Entfernung relativ ist. Nachdem ihr Debütalbum "Aperture" aus dem Jahr 2023 von Medien wie der New York Times und NPR mit begeisterten Kritiken bedacht wurde, führte Jadagus aufblühende Karriere sie weg von ihrer aufblühenden Beziehung in New York. Auf ihrem expansiven zweiten Album setzt sie sich mit dieser Trennung auseinander, findet Verbindungen, die über das Physische hinausgehen, und stärkt dabei ihre eigene Stimme. "Describe" schwingt diese Spannung zwischen dem Wunsch nach Verbindung und dem Verlangen nach Freiraum mit. Wie schon auf ihrem Debütalbum sind die Texte von einer emotionalen Präzision geprägt, die nur aus gelebten Erfahrungen stammen kann. "I've been five thousand miles away", singt sie über hallende Hi-Hats in "More" - "Why does three thousand feel like more?" Aber diese Distanz hat Jadagu auch dazu gebracht, neue Dimensionen ihres Sounds zu erkunden. "Ich stehe total auf Künstler, die Analoges mit Modernem mischen können", sagt sie, und der Umzug nach Kalifornien für den Sommer gab ihr die Möglichkeit, neue Kollaborateure kennenzulernen und mit analogen Synthesizern und Drum Machines zu experimentieren. Während das warme Summen ihrer Gitarre ihr Hauptinstrument für "Aperture" war, begann sie zu spüren, dass ihre Muskelgedächtnis sie zurückhielt. "Es war befreiend, an einem Synthesizer sitzen und eine Note spielen zu können, während ich meine Stimme erkundete", sagte sie. "Das empfand ich als etwas befreiender als das Spielen auf einer Gitarre." In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Sora Lopez in seinem Studio in Altadena und aus der Ferne mit dem Co-Produzenten und Kollaborateur von ,Aperture", Max Baby, aus Paris, schuf Jadagu einen Sound für "Describe", der unverkennbar ihr eigener ist und sich völlig von den verzerrten Gitarrenmelodien ihres Debüts unterscheidet. Ein Großteil von "Describe" handelt jedoch von dem, was ungesagt bleibt: ,In diesem Album versuche ich vor allem, Ideen auszudrücken, die nicht immer so konkret sind", sagte Jadagu. ,Es ist einfach ein Fluss von Dingen, die ich fühle, durchlebe und ausdrücke." Passenderweise endet "Describe" mit "Bergamont", einem Song, in dem Jadagu einige ihrer bisher ehrlichsten Texte zu einem vielschichtigen Synthesizer-Sound singt, der die Anspannung und Entspannung eines langen, reinigenden Atemzugs nachahmt. "I hope you find something true to you ", singt sie. Auf "Describe" sucht Jadagu nach Worten, um die Wahrheit zu beschreiben, nach ihren eigenen Vorstellungen, und genießt die Ungewissheit dieser Reise.
180 Gramm schweres schwarzes Vinyl. Violence Fog, eine sehr kurzlebige, aber kraftvolle Psychedelic-Rock-Band aus Baden-Baden, wurde 1969 gegründet. Die Besetzung umfasste Wolfgang Höfer (Gesang/Flöte), Karl-Heinz Höfer (Gitarre/Flöte/Gesang), Enno Dernov (Gitarre), Hilmar Beine (Bass) und Herbert Brandmeier (Schlagzeug). Ihre Musik mischte rohe, verzerrte Gitarrenklänge und britisch/amerikanisch beeinflusste bluesige Soli zu einem Sound, der von energiegeladenen Riffs bis zu stimmungsvollen und hypnotischen Psych-Jams reichte. Die Band baute sich schnell eine treue lokale Fangemeinde auf und spielte oft in Jugendzentren, Musikclubs und sogar bei Filmpremieren, wo ihre trippige psychedelische Lichtshow ihre Live-Auftritte begleitete. Ihr Repertoire umfasste sowohl Eigenkompositionen als auch Coverversionen von Songs wie ,Paint It Black". Violence Fog wurden bekannter, als sie am 23. April 1971 im Studio Ul des SWF-Radios in Baden-Baden fünf Titel aufnahmen, die ihr energiegeladenes Zusammenspiel aus schwindelerregenden Dual-Lead-Gitarren, Lautstärkedynamik und einer stimmungsvollen Rhythmusgruppe dokumentierten. Trotz ihres Talents und ihrer wachsenden Bekanntheit löste sich Violence Fog kurz nach Abschluss der SWF-Aufnahmen auf, was vor allem auf andere berufliche Verpflichtungen zurückzuführen war. Obwohl ihre gemeinsame Zeit nur von kurzer Dauer war, bleibt Violence Fog ein faszinierendes Kapitel in der lebendigen Psychedelic-Rock-Geschichte Deutschlands. Das Archiv-Plattenlabel Ancient Grease Records hat sich auf die Veröffentlichung seltener Heavy-Rock- und Psych-Musik aus den 1970er Jahren aus aller Welt spezialisiert. Begleitet wird das remasterte Audiomaterial von reichhaltigen visuellen Elementen und ausführlichen Liner Notes, um die unbekannte Musik dieser Ära für Sammler und neue Fans gleichermaßen wiederzubeleben und zu feiern.
Die norwegische Pop-Größe Sigrid kehrt mit „There’s Always More That I Could Say“ zurück, einem „zufälligen Trennungsalbum“, das von schwindelerregender Verliebtheit über Herzschmerz bis hin zu Reflexion
reicht und dabei Freude, Ehrlichkeit und ihre charakteristische, hochfliegende Stimme und himmelhohe
Refrains vereint. Mit einem neuen Gefühl kreativer Freiheit geschrieben und koproduziert, ist es ihr bisher
instinktivstes und emotional nuanciertestes Album. Sigrid kennt ihre Stimme, ihr Herz und weiß, wie man
das Chaos des Lebens in eine Pop-Hymne verwandelt.
Kreisch! The Lemonheads kehren mit ihrem ersten Studioalbum mit ausschließlich Originalmaterial seit fast 20 Jahren zurück. Nach Jahren des Schreibens, des Umherziehens und des Neuanfangs sowie der Veröffentlichung der Single "Fear Of Living" kehrt Evan Dando mit 11 Original-Lemonheads-Songs zurück. Seit langem in Arbeit, geprägt von wechselnden geografischen Gegebenheiten, entstanden mit einer Reihe willkommener Gäste, ist es eine kühne, melodische Bestätigung einer der markantesten Stimmen des Alternative Rock. Dandos Wohnsitz in Brasilien, wo ein Großteil des Albums aufgenommen wurde, hat ihm in den letzten Jahren einen ruhigen Perspektivwechsel ermöglicht - eine Chance, sich neu zu orientieren, sich wieder zu verbinden und seine Songs endlich in den Fokus zu rücken. Das Ergebnis ist ein Album, das sowohl frisch als auch vertraut klingt: verwurzelt in den Merkmalen der besten Arbeiten der Lemonheads, aber erweitert durch jahrelange Lebenserfahrung und eine neue Umgebung. Love Chant wurde von dem brasilianischen Multiinstrumentalisten Apollo Nove produziert und bringt alte Freunde und neue Partner zusammen: J Mascis (Dinosaur Jr), Juliana Hatfield und Tom Morgan sind wieder mit an Bord, zusammen mit dem Produzenten Bryce Goggin (Pavement, Antony and the Johnsons), Erin Rae aus Nashville, John Strohm von den Blake Babies und Nick Saloman von The Bevis Frond. Und Adam Green von der New Yorker Kultband The Moldy Peaches ist als Co-Autor an dem lockeren Country-Abstecher "Wild Thing" beteiligt. In den letzten Jahren hat sich der Einfluss von The Lemonheads noch verdeutlicht, Acts wie MJ Lenderman, Courtney Barnett und Waxahatchee haben Dandos Songs gecovert und loben die emotionale Klarheit, den melodischen Instinkt und die ironische Intimität, die seine Texte auszeichnen. Diese generationsübergreifende Resonanz macht Love Chant zu mehr als einer Rückkehr - es ist eine Erinnerung an das, was diese Band in erster Linie ausgemacht hat und jetzt noch um einen späten Höhepunkt erweitert wird. Inklusive der Vorab-Singles "Deep End" und "In The Margin". "The Lemonheads' ability to merge punk rock's energetic simplicity with lush, melodic hooks is both timeless and influential." Pitchfork. CD (Digipak) oder LP (embossed vinyl sleeve artwork)
Kreisch! The Lemonheads kehren mit ihrem ersten Studioalbum mit ausschließlich Originalmaterial seit fast 20 Jahren zurück. Nach Jahren des Schreibens, des Umherziehens und des Neuanfangs sowie der Veröffentlichung der Single "Fear Of Living" kehrt Evan Dando mit 11 Original-Lemonheads-Songs zurück. Seit langem in Arbeit, geprägt von wechselnden geografischen Gegebenheiten, entstanden mit einer Reihe willkommener Gäste, ist es eine kühne, melodische Bestätigung einer der markantesten Stimmen des Alternative Rock. Dandos Wohnsitz in Brasilien, wo ein Großteil des Albums aufgenommen wurde, hat ihm in den letzten Jahren einen ruhigen Perspektivwechsel ermöglicht - eine Chance, sich neu zu orientieren, sich wieder zu verbinden und seine Songs endlich in den Fokus zu rücken. Das Ergebnis ist ein Album, das sowohl frisch als auch vertraut klingt: verwurzelt in den Merkmalen der besten Arbeiten der Lemonheads, aber erweitert durch jahrelange Lebenserfahrung und eine neue Umgebung. Love Chant wurde von dem brasilianischen Multiinstrumentalisten Apollo Nove produziert und bringt alte Freunde und neue Partner zusammen: J Mascis (Dinosaur Jr), Juliana Hatfield und Tom Morgan sind wieder mit an Bord, zusammen mit dem Produzenten Bryce Goggin (Pavement, Antony and the Johnsons), Erin Rae aus Nashville, John Strohm von den Blake Babies und Nick Saloman von The Bevis Frond. Und Adam Green von der New Yorker Kultband The Moldy Peaches ist als Co-Autor an dem lockeren Country-Abstecher "Wild Thing" beteiligt. In den letzten Jahren hat sich der Einfluss von The Lemonheads noch verdeutlicht, Acts wie MJ Lenderman, Courtney Barnett und Waxahatchee haben Dandos Songs gecovert und loben die emotionale Klarheit, den melodischen Instinkt und die ironische Intimität, die seine Texte auszeichnen. Diese generationsübergreifende Resonanz macht Love Chant zu mehr als einer Rückkehr - es ist eine Erinnerung an das, was diese Band in erster Linie ausgemacht hat und jetzt noch um einen späten Höhepunkt erweitert wird. Inklusive der Vorab-Singles "Deep End" und "In The Margin". "The Lemonheads' ability to merge punk rock's energetic simplicity with lush, melodic hooks is both timeless and influential." Pitchfork. CD (Digipak) oder LP (embossed vinyl sleeve artwork)
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums wird Fools Gardens zweites Album Dish of the Day, inclusive der
zeitlosen Hitsingle “Lemon Tree”, am 24. Oktober 2025 als erstmalig auf Vinyl erscheinen. Neu aufgelegt
als Doppelt-LP und sorgfältig für Vinyl remastert, beinhaltet die Deluxe Edition sowohl das Originalalbum
über 11 Songs, sowie weitere 11 Songs, bestehend aus B-Sides, Live-Aufnahmen und Demos.
1995 veröffentlicht auf dem Höhepunkt der 90er-Alternative-Pop-Bewegung veröffentlicht, bereitete Dish
of the Day Fools Garden dank des Charmes und der globalen Anziehungskraft der Hit-Single „Lemon Tree“
internationalen Erfolg. Der Song stürmte die Charts in ganz Europa und Asien. Die bevorstehende Jubiläumsausgabe ist ein absolutes Muss für Sammler*innen und bietet einen vollständigen Einblick in den
kreativen Prozess und die klangliche Vielfalt der Band während dieser prägenden Zeit.
LP1 präsentiert die komplette Original-Tracklist – liebevoll remastert für bestmögliche Tonqualität auf
Vinyl. LP2 öffnet das Archiv: Eine sorgfältig kuratierte Sammlung bislang unveröffentlichter Songs, LiveAufnahmen und Demos – ebenfalls erstmals auf Vinyl erhältlich. Das Ergebnis ist eine stimmige und
audiophile Würdigung des bedeutendsten Werks der Band. Dieses Album beinhaltet nicht nur einen WeltHit, welcher dank seines hohen Widererkennungswerts auch nach drei Jahrzehnten noch begeistert, sondern
lädt die Hörer*innen ein, tiefer in die Welt von Fools Garden einzutauchen und das musikalische Spektrum
der Band anhand exklusivem Zusatz-Material zu entdecken.
Verpackt im hochwertigen Gatefold-Sleeve mit restauriertem Artwork und exklusiven Archivfotos aus der
Entstehungszeit des Albums und Folgejahren, richtet sich dieses umfangreiche Produkt sowohl an nostalgische Fans als auch an eine ganz neue Generation, die die Band zum ersten Mal für sich entdeckt.
Die Neuauflage von Dish of the Day bildet das Herzstück der Jubiläumskampagne des Albums, begleitet
von der Veröffentlichung der Band-Autobiografie und einer neuen Headliner-Tour im Frühjahr 2026.
D: „Women Deserve Rage“ markiert die Rückkehr von Imany.
Dieses neue Album ist ein mutiges Statement für Freiheit und Empowerment. Entstanden aus dem dringenden Bedürfnis, ihre Wahrheit zurückzugewinnen, verkörpert es die Stimme einer Frau, die sich dafür
entscheidet, sich zu erheben und sich neu zu definieren. Mit viel Zeit, Leidenschaft und rohen Emotionen
geschaffen, beschäftigt es sich mit Wunden und Heilung, Vermächtnis und Weitergabe sowie einer Liebe,
die furchtlos und kompromisslos ist. Eine Liebe, die sich der Realität stellt und sie in Licht verwandelt.
Brandi Carlile ist zurück mit ihrem achten Studioalbum und ihrem ersten Solo-Projekt seit vier Jahren. Die
amerikanische Singer-Songwriterin gilt als eine der authentischsten Stimmen der modernen Folk, Rock und
Americana-Musik und inspirierte eine ganze Generation an Künstler*innen.
In den letzten Jahren fokussierte sie sich auf verschiedenste Kollaborationen mit u.a. Joni Mitchell, Hozier,
Sam Smith und Alicia Keys. Ihr letztes Album „Who Believes in Angels?“ war ein Kollaborationsprojekt
mit Elton John, das in Deutschland auf Platz #2 der Charts debütierte, in Großbritannien auf Platz#1
und in US die Top 10 erreichte.
Nun blickt die 11-fache GRAMMY-Gewinnerin nach innen, reflektiert die Vergangenheit und kehrt schließlich
auf ihrem brandneuen Album „Returning To Myself“ – das am 24. Oktober erscheint – zu sich selbst zurück.