Wir leben in einer Welt des totalen Krieges. Und es ist die Pflicht der Künste, dies nicht zu verdrängen. Im Gegenteil: Lasst die Musik zum Nachtmahr unserer fragilen Gesellschaft werden, lasst donnernde Beats wie Granaten unsere schwächliche Existenz zerreißen! Futurismus war gestern, heute ist: NACHTMAHR.
Das österreichische EBM-Industrial-Projekt um Thomas Rainer von L'AME IMMORTELLE startet nach einem furiosen Auftakt mit dem Fulltime-Album "Feuer frei!" endgültig durch. Hämmernde Industrialbeats schlagen im Gehörgang ein wie 70mm-Geschosse. In der "Opferzeit" marschieren nicht die Massen, nein, sie raven in den Untergang, feiern die "Endzeitstimmung" zum süßen Klang der Stalinorgel. Jenseits von Politik und Religion, über die Grenzen hinweg fegt das Stahlgewitter einer reinen und kalten Vernichtung, die den Neubeginn birgt...
NACHTMAHR ist die "Katharsis" einer Welt am Abgrund, die auf ihren eigenen Ruinen tanzt, ohne es zu bemerken. Glaube und Hoffnung liegen danieder, nur ein Phoenix erhebt sich aus dem Schutt: der doppelköpfige Adler von NACHTMAHR...
NACHTMAHR, das ist True Imperial Austrian Industrial!
Unzählige wollten Thomas Rainer aufhalten, ihn stürzen und haben alles getan, um ihn Dreck fressen zu sehen. Sie belächelten ihn für seine Vision, für seinen grenzenlosen Willen, seinen Herrschaftsanspruch erbauen, zu untermauern und zu mehren. Doch das ist Vergangenheit. Längst pflastern sie als besiegte Gegner seinen Weg, hängen als Trophäen an den Wänden seines Hauptquartiers. Er kam, sah, siegte - und führt nun seinen endgültigen Triumphzug durch die Straßen der gefallenen Städte. "Veni Vidi Vici" lautet der Name des Kreuzzugs, mit dem Thomas Rainer Mauern einreißen, Armeen auslöschen und ganze Reiche zu Fall bringen wird. Mit ihm oder gegen ihn - etwas anderes lässt dieser Tanzdiktator nicht gelten. Überlege dir gut, ob du an seiner Seite durch ein Meer aus willigen Gespielinnen und rauschender Sünde waten und dich selbst so fühlen willst wie der berüchtigte Caligula - oder ob du als Verlierer von der Geschichte vergessen werden willst.
NACHTMAHR haben ihre "Kriegserklärung" propagiert - und liefern mit dem gleichnamigen Song nur einen von vielen Beweisen für die Überlegenheit dieses Club-Kolosses. Doch das ist erst der Anfang: "Tradition" wird mit seinem infernalischen Maschinen-Beats gleich hinterhergejagt, "Mütterchen Russland" ist voller marschierender Wucht und russischer Epik, das langsame, wogende "Die letzten Dämme" oder die allumfassende Industrial-Vernichtungswaffe "Hoffnung" als zertrümmernder Schlusspunkt erweisen sich als übermächtige Attacken zeitgemäßer Clubkultur. Geschmierter denn je läuft seine Industrial Infanterie, unter der stolz in die Höhe gereckten Standarte des Austrian Imperial Industrial versammelt der Trümmergeneral ein einschüchterndes Arsenal schwerer Waffen, die jeden Club in seine Einzelteile zerlegen werden und die Konkurrenz aus der Geschichte fegen werden wie eine lästige Fliege.
Die Welt wird brennen. Entzündet an den Überresten der untergegangenen Gegner, spiegelt sich im Widerschein dieses Triumphs der musikalischen und körperlichen Exzesse eine neue Weltordnung des Industrial, ein in Stein gemeißelter Beweis für die Überlegenheit von NACHTMAHR. Dabei ist es bedeutungslos, ob der Herr der übermächtigen Beat-Brigade flirrende Industrial-Exzesse, donnernde EBM-Rammböcke, schleppende Rhythmen oder noisigen Terror in die Schlacht schickt: Das Ende wird stets dasselbe sein, NACHTMAHR werden das Schlachtfeld stets als Sieger verlassen. Den Gegnern schallt es in den Ohren, die Frauen flüstern es andächtig: "Veni vidi vici" - bis in alle Ewigkeit.
I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.
The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.
Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”
During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”
Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”
These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.
There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.
“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.
Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.
Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”
Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”
Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”
Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.
Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.
out of Stock
Last delivered 8 months ago available to reorder, subject to availability
Seit mittlerweile zwanzig Jahren zählen „Das Ich“ als prägendes Urgestein zur Speerspitze der weltweiten schwarzen Szene. Ohne je an Aktualität verloren zu haben, mischen die beiden Protagonisten Stefan Ackermann und Bruno Kramm einen radikalen Klangcocktail aus tanzbarer Elektronik, sinfonischen Versatzstücken und morbiden, deutschsprachigen Hymnen voller lyrischer Direktheit, die ihresgleichen sucht. Staub entstand im Jahre 1993 nach der ersten großen Europa Tournee und unter dem Eindruck des riesigen Erfolges von Die Propheten. Staub ist mit seinen Midtempi und den lyrischen Texten weniger aggressiv wie Die Propheten. Songs wie Unschuld Erde und Von der Armut gehören zu den Szene Everblacks.
Mo" Horizons enter their seventh album chapter andremarkably, celebrate 25 years of their exultant andglobally enriched, forward-thinking, electronic sound. Featuring a cast of guest singers, including Ghanaianlegend Gyedu-Blay Ambolley, Mango, is a fiery andsample-heavy blend of future-funk, balearic, highlife,Brazilian drum "n bass and lo-fi hip hop, set to bereleased on their long-standing label Agogo Records.
Spanning over three decades, German DJ andproduction duo Mo" Horizons, led by Ralf Droesemeyer,& Mark Wetzler have been a relentless force on theglobal groove scene. For 25 years, the pair havecontinued to grow their international audiences,testament to remaining on-point, ignoring the fashionand tribalism of scenes like big beat and broken beat,that thrived but then morphed and went off radar.
out of Stock
Last delivered 2 years ago available to reorder, subject to availability
HYbr:ID Vol. 2 is the second installment of Alva Noto’sHYbr:IDseries initiated in 2021. The new album captures the music commissioned to score RichardSiegal's Ectopia performed in 2021 by Tanztheater Pina Bausch with Shooting into the Corner (2008-09) by Anish Kapoor. Building upon the captivating blend of immersive dub and electronica from the first installment, HYbr:ID Vol. 2 takes the listener on a journey into the realm of intricately manipulated digital production. These ten compositions delve into infinity, drawing inspiration from resonance and elasticity, concepts rooted in Minkowski's four-dimensional spacetime model.
Throughout the album, Carsten Nicolai summons precise rhythmic patterns that gracefully hover, reminiscent of celestial bodies orbiting in perfect cosmic unison. The sonic landscape gradually unfolds with somber and brooding tones, incorporating spacious sound design, ethereal atmospheres, and cascading metallic percussions. These elements are delicately crafted with artistic finesse, set against a backdrop of expansive dub textures. At times, the music takes unforeseen turns, as melancholic chords skitter and meander through a digital haze, evoking an atmosphere of introspection and emotion. The ten compositions are accompanied by graphic notations informed by the album’s sonic and acoustic codes.
out of Stock
Last delivered 6 months ago available to reorder, subject to availability
Mit ausladenden Studioalben und fesselnden Live-Shows haben Spurv in den letzten zehn Jahren einen unauslöschlichen Eindruck in der internationalen Post-Rock-Szene hinterlassen. Das norwegische Sextett hat bisher drei herausragende Alben veröffentlicht, aber ihr neues Album Brefjære eröffnet eine völlig neue Dimension in Bezug auf Komposition, Musikalität, Umfang und Produktion. Brefjære verbindet die orchestrale Erhabenheit von MONO mit den wehmütigen Texturen von This Will Destroy You und der skandinavischen Mystik von Sigur Ro's. Ein Oratorium für eine verzweifelte Welt, mit dem Spurv die Grenzen von Symphonic Rock und Post-Rock neu definieren und Schönheit und Trost in der Schnittmenge von Zeit, Natur, Geschichte und Menschlichkeit finden.Als Sammlung von vier Monologen ist Brefjære weniger eine Konversation im Sinne eines Satzaustauschs als vielmehr eine Konversation im akademischen Sinne, bei der das Gespräch im Austausch von Ideen stattfindet. In acht Liedern halten die vier Figuren, die von Chören oder Solisten dargestellt werden, jeweils einen eigenen Monolog in norwegischer Sprache, in dem sie in reicher Poesie sowohl ihre eigene Realität als auch ihre wechselseitigen Beziehungen kommentieren. Von der Zerbrechlichkeit der Motte, die mit dem Wind tanzt, bis zur Birke, die ihren Durst in den Tiefen des Berges löscht, wird ein dynamisches Gefühl für sich verändernde Zeitskalen und Beziehungen vermittelt, das sich in der Musik widerspiegelt.Von seiner makellosen Konzeption während eines ahnungslosen Blicks aus dem Fenster bis hin zum umfassenden Entstehungsprozess ist Brefjære ein Kunstwerk, das das Zeitliche und das Ewige sowohl in der Musik als auch in der Poesie zusammenbringt und die universelle Wahrheit offenbart, dass wir alle gleichermaßen ewig und ebenso vergänglich sind. Von den bescheidenen Solo-Gesangsdarbietungen gegen die riesigen dröhnenden Noten von "Under himmelhelvingen" und "A° vente er a° endre" bis zu den herrlichen himmlischen Melodien von "Som skyer" und "Til en ny va°r" berührt Brefjære flüchtig und ewig jene unvergängliche Qualität, die Spurv mit ihrer Musik unbedingt erreichen wollen. Eine klangliche Saga für die Ewigkeit. Ltd Single Gold Colour (XXI Edition), Gatefold sleeve printed on mat all black-died special fibrous paper with a gold foil embossing.
Stell dir vor, NITZER EBB, FRONT 242, NERO und THE PRODIGY spielen um Mitternacht in einem viktorianischen Friedhof, beleuchtet vom ultravioletten Mondlicht. DEAD LIGHTS präsentiert moderne EBM, geformt zu eingängigen Songs mit chirurgischer Präzision. Basslastige, summende Anziehungskraft mit dröhnenden, aber groovigen, mechanischen Rhythmen. All das wird geliefert mit einem 80er-Jahre UK Synth-Pop-Glamgoth-Flair und einer spürbaren Dringlichkeit. Die 11 Songs auf 'Glitterspit' sind gefüllt mit süchtig machenden Synth-Basslines und rohen Klängen, viralen Vocals und brutalen, industriellen Dance-Beats für die Tanzfläche, deine Kopfhörer und dein Wohnzimmer. Textlich tauchen DEAD LIGHTS in die dunklere Seite des Menschen ein und zeigen das Leben im Zeitalter der sozialen Medien mit bissigem Witz und poetischem Flair auf. Bereite dich auf Lieder über Verlust, Lust, Drogen und Tod vor. Mit 'Glitterspit' präsentiert DEAD LIGHTS eine viszerale und schlüpfrige Mischung aus druckvollen Dance-Beats, monumentalen Synth-Basslines und eingängigem Gesang. Das internationale Duo bietet energiegeladene, dunkle elektronische Songs mit mitreißenden Grooves, düsteren Industrial-Popsongs, die dafür gemacht sind, Tanzflächen in einer dystopischen Welt zu füllen.
FOR FANS OF: Eisbrecher, In Extremo, Hämatom, Die Apokalyptischen Reiter
„Todsünde 8" Der Schwan von Unzucht kehrt zurück - in Schwarz! Weißer Schwan vor weißem Hintergrund: Das Cover zum Album „Todsünde 8“ von Unzucht war 2012 Offenbarung und optische Täuschung zugleich. Hinter der unschuldigen Fassade verbarg sich ein dunkler, alles verschlingender Abgrund. Von brachial („Das belgische Inferno“) bis kolossal („Während wir uns verlieren“) entfaltete die Vierer-Formation aus Hannover schon auf ihrem Album Debut eine atemberaubende Bandbreite. „Das ist erst der Anfang!“ Die Worte von Unzucht-Sänger Der Schulz waren damals sowohl Drohung als auch Verheißung. Und sie sollten sich bewahrheiten.
Heute kommen Jünger des Dark-Rock ebenso wenig an Unzucht vorbei wie Industrial- und Gothic-Fans. „Engel der Vernichtung“, „Deine Zeit läuft ab“ und natürlich „Unzucht“ – die Songs von „Todsünde 8“ haben längst Hymnen-Status. Der mittlerweile sechste Unzucht-Streich „Jenseits der Welt“ fegte 2020 durch die Top 10 der deutschen Album-Charts. Nun ist es an der Zeit, „Todsünde 8“ zu feiern als das, was es schon am Tag des ersten Erscheinens war: ein düsterer Geniestreich, schön wie ein Schwan – aber ein schwarzer. Im 13.10.2023 erscheint „Todsünde 8“ als Re-Release bei NoCut Entertainment. Remastered, mit schwarzem Cover und erstmals auch auf Vinyl. „Unzucht waren 2012 unsere ersten externen Vertragskünstler“, sagt Label-Chef Kalle Engler. „Ich war und bin unzüchtig verliebt.“ Gitarrist De Clercq ergänzt: „Auch über 10 Jahre nach Release legt die Todsünde 8 noch alles in Schutt und Asche. Remastered schiebt Sie Euch freudig strahlend an den Rand des Abgrunds und springt zusammen mit euch ab!“ Nehmt euch in Acht, der Schwan kehrt zurück – in Schwarz!
30 Jahre nach seinem Boygroup-Senkrechtstart mit der 90er-Sensationsband Caught In The Act , fünf Jahre nach den ersten Soloerfolgen mit " Egal, was andere sagen " und dem #1-Auftaktalbum "Kopf aus, Herz an" steht Eloy de Jong mit seinem ultimativen Best-of-Album in den Startlöchern: " Viel mehr als das Beste " erscheint am 13. Oktober! Mit gleich 13 Bonustiteln und doppelt so vielen Meilensteinen aus den letzten Jahren vereint es tatsächlich sehr viel mehr als das Beste ?
Eloy de Jong hat dieses Jahr so einiges zu feiern! 50. Geburtstag, 30 Jahre Bühnenjubiläum und vor allem fünf Jahre ganz oben als Solokünstler, der nach seinen ikonischen 90er-Erfolgen nun auch ein paar der größten Hits der jüngeren Popschlagergeschichte verbuchen kann!
Zum fünften Jahrestag seines Durchbruchs mit der Sensations-Single "Egal, was andere sagen" präsentiert der sympathische Musiker aus den Niederlanden sein ultimatives Best-of-Album, für das er insgesamt gleich 13 Bonustitel eingesungen hat - "Viel mehr als das Beste"!
Kaum eine deutsche Band legt so viel Wert auf ihren Sound, während sie gleichzeitig so gehaltvolle und doch zugängliche Songs schreibt. Und wer nimmt es schon freiwillig auf sich, bei den Album-Aufnahmen auf Taschenlampen und WalkieTalkies angewiesen zu sein? Ohne die ist es einfach nicht möglich, sich in dem langsam zerfallenden, ehemaligen Rundfunkgebäude des MDR und seinen vielen Studios
zurechtzufinden.
In diesem Lost Space in Weimar haben YUUN sich für die Dauer der Aufnahmen häuslich eingerichtet.
Möbel dafür finden sie im ganzen Haus verteilt. Ein Tisch aus dem großen ehemaligen Tanzsaal; ein Stuhl aus dem Untergeschoss, in dem der Schimmel zentimenterdick und pelzig von den Wänden wächst, sodass es nach 10 Minuten schon schwerfällt zu atmen. Wenn sie nachts in den riesigen, gruseligen Gängen des Gebäudes, das noch aus der NS-Zeit stammt, unterwegs sind, verständigen Basti, Jannis und Max von YUUN sich mit Hilfe von drei kleinen bunten Spielzeug Walky-Talkies, um sich nicht zu verlieren.
Gestört aber GeiL: Ein Name, der nicht nur für einen sofort wiedererkennbaren Signature-Sound aus House und Electro steht, sondern sich in den letzten Jahren auch zu einem echten Garanten für schweißtreibende Clubnächte und Festival-Auftritte entwickelt hat. GaG probieren sich immer wieder neu aus. Ob mit ihren Remixen für angesagte internationale Acts wie Lost Frequencies, London Grammar oder Alan Walker und natürlich auch mit ihren millionenfach
gestreamten, vielfach Edelmetall ausgezeichneten Eigenproduktionen. Ihr neues Album „III“ erscheint nun als CD als limitierte 180g Doppel-Vinyl (gelb transparent). 14 Songs, die Lust auf Sommer, Festival und Tanzen machen und sowohl bereits bekannte Songs wie „Wünsch dir was“, „Viva La Dealer“ oder „Vielleicht“ enthalten als auch neue Songs wie „Allein (ft. Mike Singer)“ oder
Can’t Break My Heart“
out of Stock
Last delivered 2 years ago available to reorder, subject to availability
Eine der dienstältesten, deutschen Oi-Punk Bands feiert ihr Jubiläum mit einem brandneuem Album… eigentlich haben sie es knapp verpasst: 41 Jahre HERBÄRDS, da darf man sich zurecht als "Alte Strassenköter" bezeichnen. 1982 gegründet, veröffentlichen die Stuttgarter mit "Eu se Bois" ihr Debutalbum, was zurecht bis heute als ungehobeltes, rotzfreches Kultalbum gilt. Das Nachfolgewerk "Wakos" bekam vom Label das Branding "German Oi Attacke" und nach einem schwerem Motorradunfall von Sänger "TEK" löste sich die Band auf, um kurz vor der Jahrtausendwende mit dem dritten Album "Wir sind zurück" reanimiert zu werden. 2017 dann ein neues Kapitel mit der Buchpräsentation und Ausstellung "Wie der Punk nach Stuttgart kam" und ein neues Lebenszeichen mit der Mini-LP "Oi! Oi! Oi!". Musikalisch "Back to the roots", begleitet von vielen Konzert- und Festivalauftritten, schrieben die Herbärds dann die neue offizielle Hymne des Eishockey-Teams "Stuttgart Rebels". "Alte Strassenköter" vereint alles, was diese Band ausmacht: Oi!-Punk der alten Schule, Texte direkt aus dem Bauch, der Szene und dem bewegten Leben…von Parole Spaß ohne Zeigefinger ("Rebels" / "Fußball Liebe") …mal fast als Selbsttherapie verpackte Hymnen wie ("Punk ist meine Therapie" / "Krüppel") …bis hin zu eindeutigem Klartext: ("Fass mich nicht an" / "Verraten und verkauft") . Und mit dem Offbeat versetztem Partyhit "Alte Männer tanzen nicht" beweisen sie genau das Gegenteil. Die HERBÄRDS sind sich selbst über die Jahrzehnte und ihren Fans gegenüber treu geblieben, ohne auf Trends oder den großen Markt zu schielen. Wenn Du eine der authentischsten, deutschen Oi!-Punk-Bands mit Rückgrat und klarer Kante hören willst und dabei auch noch jede Menge großartiger Szenehymnen, dann ist das ein klarer Anwärter für Deinen Plattenschrank.
Auf "Off The Grid" verschmelzt traditionelle Rhythmen mit elektronischer Musik.
"Off the Grid" ist eine Reise, die die Entstehungsgeschichte von Tanzrhythmen aus Afrika mit der elektronischen Tanzmusik der heutigen Clubs und Festivals verbindet und afrikanische Folklore und Geschichten mit Rap, Jazz und Hip-Hop verknüpft. Die beiden kreativen Köpfe hinter Onipa - Tom Excell (Nubiyan Twist) und Kweku Sackey (K.O.G. & the Zongo Brigade) - haben zusammen mit Finn Booth am Schlagzeug und Dwayne Kilvington (alias Wonky Logic) an den Synthesizern eine lebensbejahende und höchst originelle Klangwelt geschaffen
Die Musikerinnen der Discodelic-Soul-Band Say She She, die ihren Namen als stille Anspielung auf Nile Rodgers ("C'est chi-chi!: It's Chic!") gewählt hat, veröffentlicht ihr zweites Album "Silver" auf den Spuren eines epischen Durchbruchsjahres, das von Tag zu Tag heller wird. Die drei starken Stimmen von Piya Malik (Stammgast bei El Michels Affair und ehemalige Backgroundsängerin von Chicano Batman), Sabrina Mileo Cunningham und Nya GazelleBrown sind die Frontfrauen der Band. Das harmonierende Trio entstand in einer klassischen New Yorker Geschichte von Freunden, die sich auf dem Weg zur Musik kennenlernten: auf den Tanzflächen der Innenstadt, auf den Dielen der Lower East Side und auf den Dächern von Harlem. "Silver" wurde Anfang des Jahres im Killion Sound Studio in North Hollywood geschrieben und live auf Band aufgenommen und von Sergio Rios (von Orgone) produziert. Während diese analogen Aufnahmetechniken dazu beitragen, Say She She's Sound in einem Fundament aus klanglicher Wärme zu verankern, das nur mit Tonband erreicht werden kann, ist es auch ihr Prozess, den Track im Moment zu produzieren und die Magie der gemeinschaftlichen Kreativität einzufangen, die dazu geführt hat, dass ihr Sound als "eine glorreiche Überladung aus freudigem Enthusiasmus und spiritueller Erhebung" (MOJO) und "durchdrungen vom schrägen Post-Disco-Geist der frühen 80er Jahre in NYC" (The Guardian) beschrieben wurde. Silver, das Element, ist bekannt als das Metall des Selbstbewusstseins und der Spiegel der Seele. Die 16-Song-Doppel-LP zeigt nicht nur, dass die Band an Selbstvertrauen gewonnen hat, sondern spiegelt auch eine tiefere Erkundung ihrer punkig-schicken, weiblich-vorwärts gerichteten Sensibilität wider.
out of Stock
Last delivered 3 years ago available to reorder, subject to availability
Die Musikerinnen der Discodelic-Soul-Band Say She She, die ihren Namen als stille Anspielung auf Nile Rodgers ("C'est chi-chi!: It's Chic!") gewählt hat, veröffentlicht ihr zweites Album "Silver" auf den Spuren eines epischen Durchbruchsjahres, das von Tag zu Tag heller wird. Die drei starken Stimmen von Piya Malik (Stammgast bei El Michels Affair und ehemalige Backgroundsängerin von Chicano Batman), Sabrina Mileo Cunningham und Nya GazelleBrown sind die Frontfrauen der Band. Das harmonierende Trio entstand in einer klassischen New Yorker Geschichte von Freunden, die sich auf dem Weg zur Musik kennenlernten: auf den Tanzflächen der Innenstadt, auf den Dielen der Lower East Side und auf den Dächern von Harlem. "Silver" wurde Anfang des Jahres im Killion Sound Studio in North Hollywood geschrieben und live auf Band aufgenommen und von Sergio Rios (von Orgone) produziert. Während diese analogen Aufnahmetechniken dazu beitragen, Say She She's Sound in einem Fundament aus klanglicher Wärme zu verankern, das nur mit Tonband erreicht werden kann, ist es auch ihr Prozess, den Track im Moment zu produzieren und die Magie der gemeinschaftlichen Kreativität einzufangen, die dazu geführt hat, dass ihr Sound als "eine glorreiche Überladung aus freudigem Enthusiasmus und spiritueller Erhebung" (MOJO) und "durchdrungen vom schrägen Post-Disco-Geist der frühen 80er Jahre in NYC" (The Guardian) beschrieben wurde. Silver, das Element, ist bekannt als das Metall des Selbstbewusstseins und der Spiegel der Seele. Die 16-Song-Doppel-LP zeigt nicht nur, dass die Band an Selbstvertrauen gewonnen hat, sondern spiegelt auch eine tiefere Erkundung ihrer punkig-schicken, weiblich-vorwärts gerichteten Sensibilität wider.
out of Stock
Last delivered 3 years ago available to reorder, subject to availability
Die Musikerinnen der Discodelic-Soul-Band Say She She, die ihren Namen als stille Anspielung auf Nile Rodgers ("C'est chi-chi!: It's Chic!") gewählt hat, veröffentlicht ihr zweites Album "Silver" auf den Spuren eines epischen Durchbruchsjahres, das von Tag zu Tag heller wird. Die drei starken Stimmen von Piya Malik (Stammgast bei El Michels Affair und ehemalige Backgroundsängerin von Chicano Batman), Sabrina Mileo Cunningham und Nya GazelleBrown sind die Frontfrauen der Band. Das harmonierende Trio entstand in einer klassischen New Yorker Geschichte von Freunden, die sich auf dem Weg zur Musik kennenlernten: auf den Tanzflächen der Innenstadt, auf den Dielen der Lower East Side und auf den Dächern von Harlem. "Silver" wurde Anfang des Jahres im Killion Sound Studio in North Hollywood geschrieben und live auf Band aufgenommen und von Sergio Rios (von Orgone) produziert. Während diese analogen Aufnahmetechniken dazu beitragen, Say She She's Sound in einem Fundament aus klanglicher Wärme zu verankern, das nur mit Tonband erreicht werden kann, ist es auch ihr Prozess, den Track im Moment zu produzieren und die Magie der gemeinschaftlichen Kreativität einzufangen, die dazu geführt hat, dass ihr Sound als "eine glorreiche Überladung aus freudigem Enthusiasmus und spiritueller Erhebung" (MOJO) und "durchdrungen vom schrägen Post-Disco-Geist der frühen 80er Jahre in NYC" (The Guardian) beschrieben wurde. Silver, das Element, ist bekannt als das Metall des Selbstbewusstseins und der Spiegel der Seele. Die 16-Song-Doppel-LP zeigt nicht nur, dass die Band an Selbstvertrauen gewonnen hat, sondern spiegelt auch eine tiefere Erkundung ihrer punkig-schicken, weiblich-vorwärts gerichteten Sensibilität wider.
Der Plan sah vor, im Frühjahr 2023 direkt wieder ins Studio zu gehen, bei dem alten Freund Paul Grau in Motril, Spanien. Noch euphorisiert von der gelungenen Herbst-Tour machten Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und Tobias "der dünne Mann" Friedrich Nägel mit Köpfen und buchten, was zu buchen war. Einziges Problem: sie hatten keinen einzigen neuen Song. Aber man wächst an seinen Aufgaben, nicht wahr? Irgendwo in der untersten Schublade, hinter der Rolle Zwirn, dem Anspitzer und der Ballpumpe lag dann doch noch das ein oder andere Instrumental, ein halbes Lied, ausgeschwitzte Reime und drei angebissene Texte. Um Weihnachten herum kamen in einem klammen, kleinen Übungsraum noch diverse ganz neue Stücke hinzu. Im Januar 23 traf sich die Husten-Delegation mit der Live-Ergänzungsmaschine Marcus Schneider (Gitarre), Ben Lauber (Schlagzeug) und Arne Augustin (Keyboard), um 15 oder 16 neue Lieder zu arrangieren. Obwohl Motril nicht mit Wärme und Sonne geizte, sahen sich am Ende der zwölftägigen Aufnahmen alle etwas verwundert an ob der Düsternis der Stücke. Wie sollte man das Konvolut sinnvoll auf einem Album anordnen? Also alles auf Schwarz. Von dunkel nach hell.Auf dem Weg kommt man aus dem dystopischen "Bis morgen, dann" an der Trauer von "Ja und ja" vorbei, schaut "Elli" dabei zu, wie sie unter die Armutsgrenze rutscht, bettelt "Lass mich bitte nicht in Ruh", blickt auf "Die andere Seite der Angst", sieht dem verblichenen Träumer Achim hinterher, tanzt "Nüchtern im Club", stellt sich hinter dem "Flamingo Hotel" ein paar philosophische Fragen, erinnert sich an ferne Tage und "Weiße Tiger" und bittet die Welt um Vergebung, da der perfekte Song auch mit "Für immer und ewig" nicht gelungen ist. Am Ende erschien es nur logisch, das Album "Aus einem nachtlangen Jahr" zu nennen.Ladies and Gentlemen: Aus einem nachtlangen Jahr - wohin auch immer. PS: Es passt sprichwörtlich ins Bild, dass die Berliner Künstlerin Tina Berning an wunderschöner Melancholie kaum zu überbietende Zeichnungen beisteuerte, für die Dunja Berndorff das perfekte Artwork fand.
Der Plan sah vor, im Frühjahr 2023 direkt wieder ins Studio zu gehen, bei dem alten Freund Paul Grau in Motril, Spanien. Noch euphorisiert von der gelungenen Herbst-Tour machten Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und Tobias "der dünne Mann" Friedrich Nägel mit Köpfen und buchten, was zu buchen war. Einziges Problem: sie hatten keinen einzigen neuen Song. Aber man wächst an seinen Aufgaben, nicht wahr? Irgendwo in der untersten Schublade, hinter der Rolle Zwirn, dem Anspitzer und der Ballpumpe lag dann doch noch das ein oder andere Instrumental, ein halbes Lied, ausgeschwitzte Reime und drei angebissene Texte. Um Weihnachten herum kamen in einem klammen, kleinen Übungsraum noch diverse ganz neue Stücke hinzu. Im Januar 23 traf sich die Husten-Delegation mit der Live-Ergänzungsmaschine Marcus Schneider (Gitarre), Ben Lauber (Schlagzeug) und Arne Augustin (Keyboard), um 15 oder 16 neue Lieder zu arrangieren. Obwohl Motril nicht mit Wärme und Sonne geizte, sahen sich am Ende der zwölftägigen Aufnahmen alle etwas verwundert an ob der Düsternis der Stücke. Wie sollte man das Konvolut sinnvoll auf einem Album anordnen? Also alles auf Schwarz. Von dunkel nach hell.Auf dem Weg kommt man aus dem dystopischen "Bis morgen, dann" an der Trauer von "Ja und ja" vorbei, schaut "Elli" dabei zu, wie sie unter die Armutsgrenze rutscht, bettelt "Lass mich bitte nicht in Ruh", blickt auf "Die andere Seite der Angst", sieht dem verblichenen Träumer Achim hinterher, tanzt "Nüchtern im Club", stellt sich hinter dem "Flamingo Hotel" ein paar philosophische Fragen, erinnert sich an ferne Tage und "Weiße Tiger" und bittet die Welt um Vergebung, da der perfekte Song auch mit "Für immer und ewig" nicht gelungen ist. Am Ende erschien es nur logisch, das Album "Aus einem nachtlangen Jahr" zu nennen.Ladies and Gentlemen: Aus einem nachtlangen Jahr - wohin auch immer. PS: Es passt sprichwörtlich ins Bild, dass die Berliner Künstlerin Tina Berning an wunderschöner Melancholie kaum zu überbietende Zeichnungen beisteuerte, für die Dunja Berndorff das perfekte Artwork fand.
Der WARWOLF schlägt erneut zu! Nach dem Erfolg des 2022er Album „Necropolis“ legt die aus der Kölner Formation WOLFEN hervorgegangene Band mit „The Apocalyptic Waltz“ grandios nach. Musikalisch zwar nach wie vor ihre Liebe zu IRON MAIDEN auslebend, haben sie ihren Sound aber leicht moderner gestaltet und mit mehrstimmigen Chören aufgepeppt. Sänger Andreas von Lipinski orientiert sich gesanglich immer noch an den Anfängen der NWOBHM Legende. Diese Mischung funktioniert hervorragend und wurde abermals von GRAVE DIGGER Mastermind Chris Boltendahl super eingefangen und produziert. Des Weiteren sind weitere Einflüsse der NWHOBH zu vernehmen und auch die Band des Produzenten schimmert hin und wieder mal durch. So entstand ein klassisches Heavy Metal Werk, welches sich textlich um eine Allianz zwischen Menschen und Vampiren dreht, die zusammen mit dem WARWOLF und seinen Schergen in Necropolis, der Stadt der Toten, den Apokalyptischen Walzer tanzen und Pläne zur Versklavung der Menschheit schmieden. Der Widerstand unter der Führung von Van Helsings Tochter zerstört Necropolis allerdings! Und der WARWOLF? ... Das gilt es herauszufinden! Trotz des thematischen roten Fadens, der sich durch die meisten Songs des Albums zieht, ist das Album allerdings nicht als Konzeptalbum zu sehen, da zwei-drei Songs mit dieser Thematik direkt nichts zu tun haben und jeder Songs auch problemlos für sich alleine stehen kann. Mit „The Apokalyptic Waltz“ setzen WARWOLF ein Ausrufezeichen in der deutschen Metal Szene und sollte von jedem Traditionalisten mal angetestet werden!
Special Love is a future classic – bringing back thudding '90s flute house, paired with shuffling snare patter, swung hats and a killer female vocal. From the moment the chords and vocal hit you’ll know what special love is.
The flip takes you further back with funky basslines and tight 80s electro drums, started in 2013 Breakout was one of the duo’s first tracks, channelling Paul Hardcastle here to great effect. Gritty kicks and a huge SH-101 bassline introduce Theme, building with soaring melodies before dropping into a set closing anthem.
Equipment used: Boss Dr-110, Korg Minilogue, Korg Z1, MFB Tanzmaus, Roland SH-101, Roland Alpha Juno, Roland D-50, Roland Juno 106, Roland Jupiter 6, Roland TR-08, Yamaha DX21, Yamaha DX7.
out of Stock
Last delivered 2 years ago available to reorder, subject to availability
Transparent-bernsteinfarbenes Vinyl, limitiert auf 100 Exemplare! Values Here ist eine neue Band, gegründet von Sängerin Chui und dem legendären Gitarristen John Porcelly (Youth Of Today, Shelter, Judge). Die Entstehungsgeschichte von Values Here ist lang: Chui und Porcell trafen sich zum ersten Mal vor Jahren bei einer Shelter-Show in Chuis' Heimatstadt Barcelona, Spanien. Sie führten ein eher scherzhaftes Gespräch über die Gründung einer Band und Chui hielt den Kontakt zu Porcell über die sozialen Medien, bis er ihr eines Tages während der Pandemie einige ungenutzte Demos schickte und sie am nächsten Tag mit "Will Be Tomorrow" zurückkam, komplett mit mehreren Gesangsspuren und Harmonien. Von da an verbrachten die beiden ein Jahr mit dem Schreiben von Songs und beschränkten sich auf das, was schließlich die dreizehn Tracks auf "Take Your Time, I'll Be Waiting" werden sollten. Das Album selbst ist optimistisch und hoffnungsvoll und vermittelt ein positives Mindset. Es gibt Tracks mit klassischem New York Hardcore-Einfluss wie das treffend betitelte "Bring Me The PMA" und solche, die sich in Pop-Rock-Gefilde wagen, wie "We Get Stronger". Durch die Produktion von Tom Soares (Judge, Shelter) und dem Mastering von Dave Kutch (Billie Eilish, The Weeknd) war die Band in der Lage, einen dynamischen Sound zu kreieren, der sowohl ins Radio passt als auch zum Herumspringen in einem Moshpit geeignet ist. Über die klangliche Ausrichtung sagt Porcell: "Personally I always like to push the envelope with every band and record I do. I never just want to live off of past accomplishments and recreate a sound I did with previous bands just because I know it will be immediately accepted. I'd rather push forward and always challenge myself to make newer and more interesting music. I knew Chui was an amazing singer so I wanted to write songs that would showcase her voice and harmonies. I'm a punk rocker at heart so I'll always make music that's energetic and rallies around a message, but for this record I wanted to go further into the melodic side of things." Eines ist sicher: Values Here kreieren hymnische, energiegeladene Songs zum Mitschreien und Tanzen, die sich an die positive, optimistische Perspektive anlehnen, die dem Hardcore-Punk überhaupt erst ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit verliehen hat.
Im April 2007 ist "Handbuch für die Welt", das vielleicht beste Fehlfarben-Album seit "Monarchie und Alltag", erschienen. Bei Tapete Records erscheint dieses Meisterwerk am 15. September - erstmals auch auf Vinyl - als Wiederveröffentlichung. "Handbuch für die Welt" gibt uns tatsächlich ein Gefühl für die Welt in der wir leben. Es ist eine erwachsene Welt, hart und schön zugleich. Lustige Hütchen oder modische Tänzchen findet man hier weniger. Aber jeder, der sich darauf einlässt, wird ein Stück von sich selbst entdecken. Pop ohne Lügen, könnte man sagen. Und irgendwie war das ja auch einmal, vor langer Zeit, eine Definition von Punk
Artur & Vanessa sind zufällig entstanden. Auf die Anfrage, ob sie gemeinsam einen Roman schreiben würden, fingen Moritz Krämer und Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn) irgendwann 2017 an sich eine Geschichte als SMS hin und herzuschicken. Nach 11 kurzen Szenen im Nachrichtenformat war es dann vorbei. Ziemlich schnell wurde den beiden klar, dass das eher ein Konzeptalbum als ein Buch werden würde. Also riefen sie Freundinnen an, mit denen sie noch nie zusammen musiziert hatten, mit der Frage: Wir haben eine Geschichte geschrieben, es geht um Artur und Vanessa, die einen Freizeitpark gründen in dem jeder ein neues Leben anfangen kann und fast darin umkommen, wir würden gerne Lieder daraus machen, 10 Tage, jeden Tag eins, bei Pascal im Studio Nord, hast du Zeit/Bock? Acht Mal JA! Wie schön, aus einer Flitzidee ist eine Geschichte geworden und aus einer Ferienfreizeit mit Freund*innen eine Platte, die naiv, bunt, verzweifelt, lustig ist, wie die Geschichte von Artur & Vanessa, zwei, denen wir es so gegönnt hätten, dass sie es schaffen. "Wer sind die Verlorenen, die draußen rumrennen, hinfallen und nicht wieder aufstehen können?" Große Fragen verpackt in Musik, die Dir hoch hilft, Dich in den Arm und mit auf die Tanzfläche nimmt, wo alle anderen ohne Antworten auch schon rumhüpfen.
Eigentlich wollten Station 17 nach einer Phase der Distanz nur mal wieder beim Musizieren gemeinsam in einem Raum stehen. Sie fuhren raus aus Hamburg, auf eine abgelegene Anlage im schleswigholsteinischen Hügelland der Hohen Geest, und spielten neue Songskizzen - den ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein. Das Ergebnis wollten sie im Anschluss auf einem Konzert in der Hamburger Fabrik live spielen. Dass zu den Resultaten dann gleich auch ein ganzes Album zählen würde, hatte keiner aus der Band erwartet. Doch die Musik sagte es ihnen mal wieder selbst: das, was hier in der Strahlkraft des Moments entstanden war, ließ sich nicht reproduzieren. Ein Glücksmoment für das Bandkollektiv. "Oui Bitte", Station 17-Album No. 11, war entstanden. Ganz unverhofft, zwischen Pool und Forellenteich... So zeigt sich hier wieder mal und dabei par excellence: Die Musik von Station 17 ist vor allen Dingen so gut, weil es eine so große Freude bereitet, sie anzuhören. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal bietet sie ganz unterschiedliche Zugänge! So kann man sich wahlweise auf das intuitive Referenzspiel einlassen, das hier betrieben wird, kann dabei den nachgezeichneten Genrelinien folgen (also: mit Wissen hören), kann sich aber auch an den poetischen Erzählungen orientieren, die in wenigen Worten einen weiten Nachklang eröffnen. Oder man lässt sich ganz einfach vom treibenden, elegischen Rhythmusspiel mitnehmen; liegend, tanzend, wie es gerade kommt. Alles scheint möglich in der Grenzenlosigkeit dieser Musik. Die sieben Stücke nämlich spülen diese offenherzigen Einladungen in einen fließenden, ästhetischen Strom, bündeln sie zu einem Genuss, der die eigene Disposition vergessen lässt. (Hendrik Otremba)
"Mid Air" ist ein Album über das Feiern, die Zuflucht und die Erlösung auf der Tanzfläche. Es ist ein Album, das sich mit Liebe, Trauer, Beziehungen, Identität und Sexualität beschäftigt. Es ist Romys Liebesbrief an die queeren Clubs, in denen sie Gemeinschaft und Anschluss gefunden hat. Die Entstehung des Albums, ihres ersten Soloprojekts, war ein Prozess, bei dem sie sich selbst außerhalb von The xx kennengelernt hat und in dem sie auch noch die Zeit hatte, sich zu verlieben. Es gibt einen Moment, ein Zwischenspiel, ein paar Tracks in "Mid Air", als Romys Stimme leise den Text "it hit me in mid air" singt. Diese Erkenntnis führt uns direkt in den Song "Enjoy Your Life", die zweite Single des Albums, die wie eine Offenbarung klingt. "Meine Mutter sagte zu mir "genieße dein Leben"", singt Musiker Beverly Glenn-Copeland im Refrain - ein Sample aus seiner Platte "La Vita". Als Romy den Satz zum ersten Mal hörte, hat er sie umgehauen - eine Erinnerung in den Tiefen der Trauer, dass das Leben kurz ist und man es in vollen Zügen genießen sollte. Freude, Verbundenheit, Liebe zu suchen. Während die Strophen die härteste Zeit nach dem Verlust ihrer Eltern zum Ausdruck bringen, ist der Refrain eine Art feierliche Ruhe. Schmerz und Freude tanzen zusammen. Die Art von Liedern, die Romy am liebsten mag - das, was sie "emotionale Musik zum Tanzen" nennt - Lieder wie "Smalltown Boy" von Bronski Beat oder "Dancing On My Own" von Robyn. Das ist die Art von Musik, die "Mid Air" inspiriert hat, die Art von Musik, die Menschen in Clubs zusammenbringt, insbesondere in queeren Clubs. Romy begann als Teenager in Londoner Queer-Clubs aufzulegen und sieht "Mid Air" als eine Rückkehr in diese Zeit, ein Pop-Dance-Album, das die Orte beschwört, an denen sie sich zum ersten Mal in das Genre und seine Kraft, Menschen zu bewegen, verliebt hat. Die Tatsache, dass das Album größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit entstand, als Romy die Clubs vermisste, machte diesen Impuls, ein Album zu schaffen, das in einem Club ein Zuhause finden könnte, umso wichtiger. Die Zusammenarbeit mit Fred Again.. und Stuart Price (der eines von Romys Lieblingsalben, Madonnas "Confessions on a Dancefloor", produziert hat) sowie mit Jamie xx, einem ganz engen Freund, Mitglied von The xx und Kollaborateur des Tracks "Enjoy Your Life", sorgte für die perfekte Balance zwischen Emotion und Tanzbarkeit. Auch wenn Romy nicht damit gerechnet hätte, dass ein solches Album jemals zustande kommen würde, als sie 2018 begann, mit Fred zu schreiben "Mid Air" führt uns durch die Höhen und Tiefen - einer Nacht, einer Beziehung, von Trauer und Heilung - und endet schließlich an einem Ort des Optimismus. Der letzte Track "She"s on My Mind" ist eine bewusste Anspielung auf den Disco-Song, der am Ende der Nacht in angesagten Queer-Clubs wie der Paradise Garage gespielt wurde und bei dem die getrennt tanzenden Körper zueinander fanden. Es ist das Ende eines Albums, das die besonderen, aber flüchtigen Momente der Ekstase feiert, die man nur in der Tanzmusik finden kann. Oder wie Romy es ausdrückt: "Das Gefühl der Gemeinschaft in den Clubs ermöglicht eine Flucht vor der Realität der Welt. Ich bin vielleicht nicht das Leben und die Seele einer Party, aber in der Atmosphäre eines Clubs zu sein, zu beobachten und sich zu verbinden - dadurch fühle ich mich weniger allein und lebendiger"
out of Stock
Last delivered 2 years ago available to reorder, subject to availability
"Mid Air" ist ein Album über das Feiern, die Zuflucht und die Erlösung auf der Tanzfläche. Es ist ein Album, das sich mit Liebe, Trauer, Beziehungen, Identität und Sexualität beschäftigt. Es ist Romys Liebesbrief an die queeren Clubs, in denen sie Gemeinschaft und Anschluss gefunden hat. Die Entstehung des Albums, ihres ersten Soloprojekts, war ein Prozess, bei dem sie sich selbst außerhalb von The xx kennengelernt hat und in dem sie auch noch die Zeit hatte, sich zu verlieben. Es gibt einen Moment, ein Zwischenspiel, ein paar Tracks in "Mid Air", als Romys Stimme leise den Text "it hit me in mid air" singt. Diese Erkenntnis führt uns direkt in den Song "Enjoy Your Life", die zweite Single des Albums, die wie eine Offenbarung klingt. "Meine Mutter sagte zu mir "genieße dein Leben"", singt Musiker Beverly Glenn-Copeland im Refrain - ein Sample aus seiner Platte "La Vita". Als Romy den Satz zum ersten Mal hörte, hat er sie umgehauen - eine Erinnerung in den Tiefen der Trauer, dass das Leben kurz ist und man es in vollen Zügen genießen sollte. Freude, Verbundenheit, Liebe zu suchen. Während die Strophen die härteste Zeit nach dem Verlust ihrer Eltern zum Ausdruck bringen, ist der Refrain eine Art feierliche Ruhe. Schmerz und Freude tanzen zusammen. Die Art von Liedern, die Romy am liebsten mag - das, was sie "emotionale Musik zum Tanzen" nennt - Lieder wie "Smalltown Boy" von Bronski Beat oder "Dancing On My Own" von Robyn. Das ist die Art von Musik, die "Mid Air" inspiriert hat, die Art von Musik, die Menschen in Clubs zusammenbringt, insbesondere in queeren Clubs. Romy begann als Teenager in Londoner Queer-Clubs aufzulegen und sieht "Mid Air" als eine Rückkehr in diese Zeit, ein Pop-Dance-Album, das die Orte beschwört, an denen sie sich zum ersten Mal in das Genre und seine Kraft, Menschen zu bewegen, verliebt hat. Die Tatsache, dass das Album größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit entstand, als Romy die Clubs vermisste, machte diesen Impuls, ein Album zu schaffen, das in einem Club ein Zuhause finden könnte, umso wichtiger. Die Zusammenarbeit mit Fred Again.. und Stuart Price (der eines von Romys Lieblingsalben, Madonnas "Confessions on a Dancefloor", produziert hat) sowie mit Jamie xx, einem ganz engen Freund, Mitglied von The xx und Kollaborateur des Tracks "Enjoy Your Life", sorgte für die perfekte Balance zwischen Emotion und Tanzbarkeit. Auch wenn Romy nicht damit gerechnet hätte, dass ein solches Album jemals zustande kommen würde, als sie 2018 begann, mit Fred zu schreiben "Mid Air" führt uns durch die Höhen und Tiefen - einer Nacht, einer Beziehung, von Trauer und Heilung - und endet schließlich an einem Ort des Optimismus. Der letzte Track "She"s on My Mind" ist eine bewusste Anspielung auf den Disco-Song, der am Ende der Nacht in angesagten Queer-Clubs wie der Paradise Garage gespielt wurde und bei dem die getrennt tanzenden Körper zueinander fanden. Es ist das Ende eines Albums, das die besonderen, aber flüchtigen Momente der Ekstase feiert, die man nur in der Tanzmusik finden kann. Oder wie Romy es ausdrückt: "Das Gefühl der Gemeinschaft in den Clubs ermöglicht eine Flucht vor der Realität der Welt. Ich bin vielleicht nicht das Leben und die Seele einer Party, aber in der Atmosphäre eines Clubs zu sein, zu beobachten und sich zu verbinden - dadurch fühle ich mich weniger allein und lebendiger"
Happy Birthday, Sasha! Zu seinem 50. Geburtstag beschenkt der talentierte Entertainer sich und seine Fans mit einem brandneuen Studioalbum und einer spektakulären Revue-Show - beides im glamourösen Las Vegas-Stil!Ob als einfühlsamer Pop-Sänger oder als mitreißender Retro-Rock?n?Roller mit seinem Alter Ego Dick Brave & The Backbeats: Sasha ist ein echter Ausnahmekünstler, den man in Europa schon lange nicht mehr näher vorstellen muss. Mit unzähligen Superhits wie "If You Believe", "I Feel Lonely", "We Can Leave The World" oder "Rooftop" hat er sich seit mehr als zwei Dekaden längst als Teil von Deutschlands unveränderlicher Pop-DNA verewigt und begeistert ein riesiges Publikum weit über deutsche Grenzen hinaus. Anlässlich seines 50. Geburtstages hat sich der vielfach mit Gold- und Platin ausgezeichnete, sympathische Sänger und Entertainer etwas ganz Besonderes überlegt: Auf seinem kommenden Jubiläumsalbum "This Is My Time. Love from Vegas" blickt Sasha auf sein aufregendes Leben und seine größten musikalischen Meilensteine zurück. Neben glamourösen Neu-Interpretationen eigener Hits im glitzernden Las Vegas Revue-Soundgewand, enthält die Songsammlung außerdem brandneue Stücke sowie ausgewählte Coverversionen in elegant-lässiger Crooner-Manier. Passend zum Album bringt Sasha zudem eine spektakuläre neue Show im glamourösen Las Vegas-Style auf die große Bühne, in der er sich stilistisch vor seinen großen Idolen Frank Sinatra, Elvis und oder Tom Jones verneigt, während er begleitet von Band und Tänzern sein bisheriges Oeuvre neu interpretiert. "Es war schon sehr lange mein Wunsch, diese Idee umsetzen zu können", so Sasha über das Konzept hinter seiner neuen Show und dem begleitenden Album. "Mein runder Geburtstag scheint nun der beste Anlass zu sein, diesen Traum nicht weiter aufzuschieben, sondern ihn genau jetzt wahr werden zu lassen."
Fortuna Ehrenfeld legen in gewohnt hoher Taktung nach und krönen ihr bisheriges Schaffen mit dem funkelnden Album 'GLITZERSCHWEIN'.
Mit atemberaubend souveränem Songwriting betanken sie ihr in der Indie Szene längs etabliertes Mutterschiff und bauen mit glasklarer Haltung die Aussenposten aus. Ihre tanzbaren Beat Eskalationen glänzen mit einer ungewohnt harten Kante und mit ihren deepen Balladen filetieren sie entwaffnend die Herzkammern ihrer treuen Fangemeinde.
- Panda Bear, Voice of the Seven Woods, Mammane Sanni Abdoulaye. File under: Jazz / Electronic. Titi Bakorta almost didn't make it. Born in and raised in Kinshasa, the Congolese multi-instrumentalist was on his way to Uganda when he fell off the boat as it traversed the mighty Congo River. Unable to swim, Bakorta was saved by a friend who dragged him to the closest city Kisangani, where he was unexpectedly acquainted with local singer Dancer Papalas. Soon they were performing in bands together, traveling across the continents and settling in Tanzania, South Sudan and Dubai - they even appeared in front of General Defao, the beloved Congolese vocalist who fronted legendary soukous bands Grand Zaiko Wawa, Choc Stars and Big Stars. Now based in Kampala, Bakorta offers his own unique take on Congolese pop and folk sounds, weaving traditional elements through a psychedelic lattice of guitar loops, mangled voices and eccentric beatbox rhythms on his debut full-length. He bends woodblock snaps on 'Kop' into stuttered blurs, wailing emotionally over twanging riffs and bizarre, theatrical xylophone twinkles. It's still pop music on some level, but curved around Bakorta's unwieldy personal narrative - there's a sense that everything could unravel at any time but it all hangs together, strengthened by Bakorta's confident, contemporary production smarts. 'Elles Vais' is more airy, with celestial soukous vocals that float above tight, electronic drums. Tangled guitar echoes overlap each other like dense, weaved tapestries, contrasting perfectly with Bakorta's urgent, driving pulse. Occasionally, he transcends completely, like on 'Molende' where his chants and phrases neatly flutter between praise music and contemporary R&B. "Hustling, hustling, hustling, everyday I'm hustling," an angelic voice coos over phased electric guitar plucks and looped, AutoTuned chorals. It makes perfect sense that Bakorta should team up with Metal Preyers' Jesse Hackett on the album's final track, the aptly-titled 'Titis Haunted House'. The two artists share a similar obsession with moonlit, carnivalesque soundscapes, and Hackett's eerie synths provide a suitably eccentric foundation for Bakorta's ghostly wails and fuzzy guitar sounds.
Im Schatten von Neo-Kraut und Diskurs-Pop wuchs in den letzten 10 Jahren im Unterholz deutscher Klangtopographien fast unbemerkt ein sonderbares Myzel aus dem Boden. Aus diesem unterirdischen Geflecht treten eine Handvoll Projekte mit so geheimnisvollen und poetischen Namen wie Brannten Schnüre, Baldruin, Kirschstein, Freundliche Kreisel und Balint Brösel hervor. Die Compilation "Gespensterland" archiviert und anthologisiert erstmalig ihre magischen Arbeiten, die an der Grenze zwischen Folklore, experimenteller Elektronik und (Alb-)Traum operieren und besitzt als Zeitdokument schon jetzt das Potential, die Strahlkraft von Kultsamplern wie etwa Pordenones "The Great Complotto" zu entwickeln
out of Stock
Last delivered 3 years ago available to reorder, subject to availability
Das Blue-Note-Debüt eines außergewöhnlichen Musikers zwischen Pop und Jazz! Seit seiner Debütsingle „Cold War“ (2018) kennt man Cautious Clay. Der Titel wurde mehr als 150 Millionen Mal gestreamt und von Taylor Swift auf ihrem Album „Lover“ gesampelt. Als Songwriter hat Cautious Clay mit Billie Eilish, John Mayer, John Legend, Khalid, Kavinsky, Melanie Martinez, Remi Wolf und anderen gearbeitet. 2021 legte Cautious Clay mit “Deadpan Love” sein erstes Album vor, das im Musikexpress als “ein aufregender Tanz zwischen R’n’B und Indie Songwritertum” beschrieben wurde. Mit seinem zweiten Album „Karpeh“ setzt der in Cleveland, Ohio, geborene, in New York lebende Sänger, Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist zu seinem nächsten großen Karriereschritt an - die Zusammenarbeit mit dem Jazzlabel Blue Note Records! Mit einem Mix aus R&B, Hip-Hop, Leftfield-Indie-Pop und Jazz-Elementen hat sich Cautious Clay bislang einen Namen für poetische und emotional ehrliche Musik gemacht, auf Blue-Note-Records und in Zusammenarbeit mit Label-Größen wie Immanuel Wilkins und Ambrose Akinmusire fügt er seiner Musik jetzt eine weitere Dimension hinzu.
Klar, bei der 9. Sinfonie von Antonín Dvořák geht die Post ab, auch in dieser Aufnahme. Aber das ist ja wohl nicht alles! Die Streicher von András Keller können blühen wie Blumen auf der Wiese. Sie spielen nicht gleichförmig, sondern in einer wie angeborenen Natürlichkeit, als wäre es eine Kleinigkeit, dass 14 erste Geigen so homogen klingen und gleichzeitig so individuell wie eine einzelne. Auch bei den Bläsern zählt nicht die Hochleistung oder der Zeigefinger ("Schaut her, so ist das gemeint"), sondern die Empfindsamkeit und das Strömen der Musik, z. B. im Englischhornsolo des langsamen Satzes. Das Blech: keine Kraftmeierei, sondern satte oder auch zarte, immer einfühlsame Akkorde. - Die Tempi, die Übergänge, alles fließt organisch und lädt zum Mitgehen ein. Das ist die hohe Kunst des Legato, die manchem als altmodisch galt, in Wirklichkeit aber zeitlos schön ist. Eins der Vorbilder von András Keller heißt, wen wunderts, Wilhelm Furtwängler. Genau in dieser Haltung, bar jeglichen Imponiergehabens entführt uns anschließend der von vielen geliebte Cellist Miklós Perényi behutsam in die geheimnisvolle Zauberwelt des Rondo op. 68/5 und der Waldesstille op. 95. Drei slawische Tänze aus op. 46 runden das Programm ab.
Bevor Saturday Night Fever einschlug, gab es bereits Underground-Disco. DJs in ganz Amerika zogen los und fanden die passende Musik, Tänzer gingen raus und fanden die Clubs. Zu diesem Zeitpunkt, in den frühen Siebzigern, war die Disco noch der Veranstaltungsort und keine Musikrichtung. Der Sampler 'Tribal Rites Of The New Saturday Night' ist der Soundtrack zur Story in der Disco begann und eine Hommage an die Underground-Clubs von Brooklyn und Queens. Saint Etienne's Bob Stanley hat diese Sammlung wieder zusammengestellt und dabei das recherchiert, was in den Jahren 1974 und 1975 tatsächlich in den Clubs von Brooklyn gespielt wurde. 'Supernatural Thing Part 1' von Ben E. King oder 'Wake Up Everybody' von Harold Melvin waren kosmisch großartig und beide sind hier enthalten, neben Underground-Favoriten wie 'Helplessly' von Moment Of Truth oder Ivano Fossatis unglaubliches 'Night Of The Wolf' hat Fans in nördlichen Soul-, Disco- und Prog-Kreisen. 'Tribal Rites Of The New Saturday Night' malt eine Szene in voller Blüte. Dieses Album ist der Sound von Disco, bevor er von der Öffentlichkeit als Disco wahrgenommen wurde.
Für ein beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt tut sich Ellen Allien mit der italienischen Synth-Wave-Band Ash Code zusammen. Auf drei Tracks bündeln sie ihre kreative Energie, um die eindrucksvolle EP "Dance and Kill" zu produzieren.
Die drei Tracks der EP stellen eine perfekte Verbindung zweier starker und unverwechselbarer Soundwelten dar, wobei beide Acts aus allen Rohren feuern. Unheimliche Gesangseinlagen, kraftvolle Percussion, stampfende Bässe, verzerrte Vocals und bedrohliche Instrumentierung zeigen die Parallelen zwischen den beiden Klängen auf. Der Eröffnungstrack "Dance and Kill" verkörpert diese Verschmelzung von Techno- und Cold-Wave-Elementen. "Shining On You" mit Ellens Gesang und donnerndem Drum-Programming ist ein düsterer, aber unwiderstehlicher, tanzbarer Track. Everything Collapses" schließlich entfesselt kräftige Percussions und einen knurrenden Bass, der von einem Chor überirdischer Stimmen angehoben wird.
out of Stock
Last delivered 2 years ago available to reorder, subject to availability