Als Re-Release lässt Conrad Schnitzlers legendäres "Con" eine Ära wiederauferstehen. Conrad Schnitzler steht heute nicht nur für seine bahnbrechende Musik, sondern eigentlich für eine ganze Ära - er verkörpert einen gewissen Künstlertypus, wie ihn so nur die legendären 1970er Jahre hervorbringen konnten. Als in einer nie dagewesenen Abriss- und Aufbruchsstimmung eine junge Kunstszene allem Alten und Überkommenen - und in ihren Augen politisch korrumpierten - eine kategorische Absage erteilte, den Kunstbegriff generell in Frage stellte und die Forderung einlöste, dass Kunst und Politik immer zusammengehören. In diesem Klima entstand die Idee der Konzeptkunst, die Auffassung, dass das eigentliche Kunstwerk der immaterielle Gedanke ist, der ihm zugrunde liegt und nicht seine Ausführung. Eine Idee, die antikommerziell weitergedacht wurde, denn nun durfte, ja sollte, Kunst beliebig oft vervielfältigt werden, billig sein und war für alle. Zugleich darf Kunst fast alles und fast alles kann Kunst sein. Conrad Schnitzler ist Konzeptkünstler und verkörpert seine Zeit, wie kaum ein anderer - sein Lebenslauf liest sich wie ein Manifest der Unabhängigkeit, seine Musik ist radikal neu, mutig und zuweilen regelrecht antikommerziell. Der legendäre von ihm gegründete Zodiac Club war der vielleicht wichtigste Schmelztiegel und Motor der subversiven Kunst- und Musikszene Westberlins. Als einer ihrer Helden und Gallionsfiguren, nahm Conrad Schnitzler im Paragon Studio das 1978 veröffentlichte "Con" auf, eines der raren Kleinode, dieser Epoche und seiner Karriere. Stärker als in anderen Arbeiten ist der Einfluss von Tangerine Dream zu hören (deren Mitglied Schnitzler von 1969 bis 1971 war) und als professionelle Studio-Arbeit ist "Con" nicht zu sperrig und artifiziell, sondern setzt stattdessen auf klarere Songstrukturen und musikalische Eingängigkeit. Zu Recht gilt "Con" manch einem als Schnitzlers beste Arbeit. Fast 40 Jahre später erscheint das Werk nun als Re-Release auf CD, LP und digital.
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Der einzigartige Sound der beiden irischstämmigen Zwillingsschwestern Georgina & Una McGeough aka Song Sung aus New York klingt hypnotisch, mysteriös und hymnisch, wie von einer Girlgroup aus dem Weltraumzeitalter. Was kein Wunder ist, entstand doch ihr Debütalbum "The Ascension Is Ours" in Kooperation mit dem irischen Top-Produzenten David Holmes (Noel Gallagher, Killing Eve OST) und seinem Unloved-Duo-Partner, dem US-Filmkomponisten Keefus Ciancia (True Detectives OST), die zu Lyrics und Vocalmelodien von Song Sung die Arrangements beisteuerten.
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Laraaji erfüllt sich eine lebenslang gehegte Ambition und nimmt in einer Brooklyner Kirche unter der musikalischen Leitung von Jeff Zeigler (Kurt Vile, The War On Drugs, Mary Lattimore) ein Album mit spirituellen Piano-Improvisationen auf. "Sun Piano" markiert einen Wechsel von FX-getränkten, kosmischen Zither-Jams zu eleganten Klavierminiaturen, Laraajis erstem gelernten Instrument im New Jersey der 1950er. Gleichzeitig ist diese LP der Start einer Trilogie, die mit der komplementären "Moon Piano" LP und einer EP mit Piano/Zither-Duetten fortgesetzt wird, um schlussendlich in einer vollständigen CD-Anthologie zu münden.
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"Listening To Pictures", Jon Hassells erste neue Arbeit seit fast einer Dekade, war eine lebhafte Anordnung von Instrumentals in seinem einzigartigen 'Fourth World' Sound aus Jazz, Dub und electroacoustischen Techniken. Mit "Seeing Through Sounds" dringt Hassell tiefer in unbekannte, imaginäre Regionen. Die Atmosphären sind dichter, das Werk klingt nachdenklicher als sein Vorgänger, eine gewisse Spannung lauert in dunklen Ecken. In der Mitte des Albums bemerkt man ein Ruckeln, Stottern, Störgeräusche, bevor langsam wieder Ruhe einkehrt, um schliesslich mit überwältigenden Klängen das Finale einzuleiten, bei dem Avantgardisten wie William Basinksi und The Caretaker grüssen. "Seeing Through Sounds" enthält einige der detailliertesten und verfrachtesten Musiken in der langen Karriere des 'Fourth World' Pioniers.
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The Beneficiaries ist ein brandneues Detroit-Projekt von Jeff Mills, für das er sich mit zwei weiteren Detroiter Legenden zusammen tat: dem nicht minder visionären Detroit Techno-DJ/Produzenten Eddie Flashin' Fowlkes und der Poetin Jessica Care Moore, bekannt durch ihr 2015er Album "Black Tea: The Legend Of Jessi James" (feat. Roy Ayers, Talib Kweli, Jose James, Ursula Rucker), ihrem Beitrag zu Rawkus' legendärem Spoken-Word-Sampler "Eargasms", aus Russell Simmons' HBO-Serie "Def Poetry Jam", sowie Kollabos mit Nas ("Nastradamus"), Jeezy und den Silent Poets. Ferner wirken Amp Fiddler (Keyboards) und die beiden Perucssionisten Sundiata O M und Efe Bes mit. Die 6 Tracks haben eine Länge zwischen fünf und vierzehn Minuten.
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Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
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Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
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Wieder lieferbar Harald Grosskopf ist seit den 60er-Jahren einer der umtriebigsten deutschen Musiker. Der Schlagzeuger aus Hildesheim spielte seitdem bei so unterschiedlichen Acts wie den Scorpions, Wallenstein, Klaus Schulze, Ashra, Joachim Witt, Lili Berlin und 17 Hippies. Grosskopf war 20, als ihm ein LSD-Trip "die Realität weghaute" und er seine eigene musikalische Sprache entdeckte - und die Elektronik. 1980 erschien auf Sky Records Grosskopfs erstes Soloalbum. "Synthesist" bietet acht instrumentale Kompositionen, die Grosskopf überwiegend allein einspielte. Die von Synthesizern und Schlagzeug getragenen Melodien erinnern an die Arbeiten seiner Berliner Elektronikfreunde wie etwa Klaus Schulze und Tangerine Dream und auch an die "kosmischen" Sessions der frühen 70er-Jahre - haben aber doch eine individuelle Klangfarbe. Auch deshalb gilt "Synthesist" weltweit unter den Liebhabern elektronischer Musik längst als Klassiker, der an eine aufregende musikalische Ära erinnert und auch in diesem Jahrtausend noch aufregend ist.
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André Hommen präsentiert sein erstes Album 'More Than This' auf seinem kompromisslosen Label These Eyes. Das neun Tracks umfassende Album, das im Juli dieses Jahres veröffentlicht wird, ist eine melodische Reise, welche die vielfältigen Facetten seines Klangkosmos aufzeigt.
These Eyes wurde 2017 in Köln mit dem klaren Ziel gegründet, elektronische Underground-Musik begleitet von einer Vision für einzigartiges Design zu veröffentlichen. Mit einem Backkatalog ausgewählter EPs von Künstlern wie Marc Romboy, Jonathan Kaspar und Clavis ist 'More Than This' das erste Album des Labels und zugleich ein Debüt des Labelinhabers selbst.
"Eins" beginnt mit glühendem Ambient, Glockenschläge und funkelnde Tasten werden hinzugefügt, um einen üppigen Groove zu erzeugen. Wie ein verschwommener Traum eines unbekannten Paradieses, warme, gefühlvolle Akkorde und Gesang - der Klang klingt wie Wellen, die auf "Pantone" langsam an das Ufer gespült werden. Bei 'Mirror' wird verzerrter weiblicher Gesang zum Mittelpunkt der Melodie, in einem treibenden Techno-Track, der für das Warehouse gemacht wurde. Die funky Bassline von "Current Issue" bewegt sich, ein tieferer Vibe wird enthüllt, während die Harmonie Spannung und Charme aufbaut.
Unheimliche Perkussion verbindet sich mit teuflischem Klavier auf dem eindringlichen 'Arythm'. Unscharfe, kratzende Elektronik und die Energie der 808 lassen dich während 'Waste Your Youth' in einem schwindelerregenden Zustand zurück. „Emphase" ist ein spannungsgeladener nächtlicher Ritt durch den Wald. „Cohesive" beginnt mit nichts anderem als einem komplizierten Drumpattern und ist André in seiner hypnotischen Bestform, der wartet, bis man vollständig in seinen Bann gezogen ist, bevor er eine hypnotisierende Schleife hinzufügt. Der Titeltrack 'More Than This' besticht durch Synths, die in dieser schwebenden Downtempo-Nummer flimmern und fliessen.
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Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
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Holy Hive ist ein Folk-Soul-Trio aus Brooklyn, bestehend aus Folksänger/Gitarrist Paul Spring, dem begehrten Soul-Schlagzeuger Homer Steinweiss und dem Bassisten Joe Harrison. Die Band hat sich durch fast schon legendäre Konzerte und ihre EP "Harping" einen Namen gemacht. Als Holy Hive erforschen sie die Beziehung zwischen den lyrischen Traditionen des Folk mit dem Rhythmus und der Ästhetik des Soul. Das Debütalbum "Float Back To You", aufgenommen in Queens im Studio Diamond Mine (von dem Steinweiss Mitbesitzer ist), besteht aus 10 eigenen Songs, einem Cover von "Be Thou By My Side" (ursprünglich von der britischen Gruppe Honeybus aus den Sechzigern) und einer Adaption des irischen Folksongs "Red Is The Rose". Steinweiss hat das Album produziert, als Gäste treten die Harfenistin Mary Lattimore, Leon Michels (El Michels Affair) am Saxofon und Keyboard, Shannon Wise (The Shacks) als Backgroundsängerin, Dave Guy (The Roots) an der Trompete, Nick Movshon am Bass und Paul Springs Ehefrau Sophia Heymans am Klavier auf. Homer Steinweiss arbeitet seit zwanzig Jahren als professioneller Schlagzeuger und hat in dieser Zeit den Beat zu Hits von Amy Winehouse, Bruno Mars, den Jonas Brothers, St. Vincent und Charles Bradley beigesteuert - um nur einige zu nennen. Als Gründungsmitglied von Sharon Jones & The Dap-Kings ist er mit der legendären Gruppe durch die ganze Welt getourt, bis er sich für eine Karriere im Studio entschieden hat. Paul Spring hat als Solokünstler sieben Alben mit eigenen Songs veröffentlicht, darunter, "Home of Song", eine von Kritikern sehr gelobte Platte mit Kinderliedern. Der Multiinstrumentalist Joe Harrison hat unter anderem mit Frank Dukes und Charles Bradley gespielt. Die symbiotische Beziehung zwischen Steinweiss und Spring ist wie die eines Spechts, der auf dem Rücken eines Nashorns sitzt. Springs zarter Gesang und seine flatternde Gitarre schweben in perfekter Harmonie über Homers bulligem Schlagzeug. Holy Hive sind eine vielschichtige Band: Manches an ihnen erschließt sich sofort, anderes erst später. Wie der Titelsong des Albums, der sich zuerst wie ein wunderschöner klassischer Liebessong anhört und sich dann als die Gefühle einer Frau entpuppt, die sich auf ihre Katze freut. Dafür steht Holy Hive: Die Musik geht verführerisch einfach ins Ohr und entfaltet sich dann sehr langsam - bis sie ganz aufblüht.
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"Civis Jams" ist eine brodelndes Werk aus schlummernden Strukturen und ruhigen, kraftvollen Songs. Die Vocals haften an den Rändern der Mixes, was ihnen einen intimen und zugleich kryptischen Klang verleiht. Dieses Gefühl wird nochmal verstärkt durch Darkstars nachtaktive Produktionsweise von Drums und Synths. Zu den Highlights gehören die Tracks "Wolf" in bester Mount Kimbie-Manier der "Cold Spring Fault Less Youth"-Phase sowie "Jam", ein potentieller Peaktime-Banger, den Darkstar aber sanft und mit der Schärfe eines Jai Paul interpretieren. Nach ihrem Hyperdub-Debüt "North" (2010) und den beiden Warp-Nachfolgern "News From Nowhere" (2013) und "Foam Island" (2015) haben Darkstar mit "Civic Jams" ein Album mit grandiosen Unterwasser-Nachtsongs erschaffen.
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Gigs vor 60.000 Menschen, 2,5 Millionen verkaufte Singles, vier Mal für die 1LIVE Krone nominiert, drei Mal für den Echo, 2017 den Echo in der Kategorie Dance National gewonnen, dreimal am Stück die Pole-Position der Airplaycharts: Die Karriere des international erfolgreichen DJs Alle Farben hat ihren Zenit noch längst nicht erreicht. Doch wie legt man einen solchen Senkrechtstart hin und schafft es, dass die Flamme immer weiter brennt?
Alle Farben ist ein Künstler, der vielleicht in Farben denkt. Ganz sicher aber nicht in Grenzen. Verschiedene Genres, Live-Musiker, Sänger, Orte: es gibt nichts, dass er sich nicht vorstellen kann. Er hat Shows im Dschungel von Thailand gespielt oder im Flugzeug über den Wolken. Ebenso legendär sind seine 6 Stunden Sessions. Der Name ist ein Versprechen: 8000 Menschen tanzen, während Alle Farben sechs Stunden ohne Unterbrechung auflegt. Unterstützung bekommt er von verschiedenen Künstlern, die er sich stündlich auf die Bühne holt: ob Sänger, klassisch ausgebildete Musiker oder unerwartete Instrumente Alle Farben liebt es, sein Publikum zu überraschen. Alles kann, nichts muss, aber eines wird es sicher nie: langweilig.
Überraschen wird Alle Farben auch mit seinem dritten Studioalbum. Sticker On My Suitcase zeigt einen großen, und inzwischen auch wichtigen Aspekt in seinem Leben: das Reisen. In den letzten Jahren immer on tour hat er gelernt, dass nicht immer das Ziel das Ziel ist. Und Reisen mehr als nur Fortbewegung. Unterwegs zu sein, ist genauso mein Leben, wie irgendwo anzukommen. Das Video seiner neuesten Single Fading drehten Alle Farben und sein Team in einer aufwendigen Produktion in Los Angeles. Wieder ein Sticker mehr auf dem Koffer, wieder eine Reise, die zeigt: Das Ziel ist die Reise selbst auf der Route Richtung Erfolg.
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Muzz ist eine neue Band, die aus Musikern besteht, die man vielleicht schon aus anderen Bands oder Projekten kennt. Allen voran natürlich Paul Banks, Sänger von Interpool, Teil von Banks & Steelz oder auch bekannt durch seine Soloprojekte Banks oder Julien Plenti. Die beiden anderen Mitglieder sind Matt Barrick an den Drums (The Walkman, Jonathan Fire*Eater, Tour-Drummer bei den Fleet Foxes) und Josh Kaufman, der ein Teil der Indie-Folk-Band Bonny Light Horseman ist und bei Produktionen von The National, The War On Drugs oder The Hold Steady mitgewirkt hat. Paul + Matt + Josh = Muzz
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Benannt nach einer analogen Drum-Machine, die LA Priest aka Sam Dust aka Sam Esatgate sich selbst erträumt und gebaut hat, ist GENE der Nachfolger des von Trüffelschweinen gefeierten Debütalbums Inji aus 2015 und der Kollaboration mit Connan Mockasin, Soft Hair, in 2016. Und natürlich ist diese Drum-Machine, die Sam über zwei Jahre erdacht und ertüftelt hat, der Dreh-und Angelpunkt dieses Albums. Es ist die bisher vollständigste Umsetzung seiner Vision. Diese Songs sind auf der Suche nach Sinn, sie erforschen die Grenzen der Fähigkeiten ihres Schöpfers.
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Benannt nach einer analogen Drum-Machine, die LA Priest aka Sam Dust aka Sam Esatgate sich selbst erträumt und gebaut hat, ist GENE der Nachfolger des von Trüffelschweinen gefeierten Debütalbums Inji aus 2015 und der Kollaboration mit Connan Mockasin, Soft Hair, in 2016. Und natürlich ist diese Drum-Machine, die Sam über zwei Jahre erdacht und ertüftelt hat, der Dreh-und Angelpunkt dieses Albums. Es ist die bisher vollständigste Umsetzung seiner Vision. Diese Songs sind auf der Suche nach Sinn, sie erforschen die Grenzen der Fähigkeiten ihres Schöpfers.
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Salt Lake Citys Indie-Pop-Lieblinge Choir Boy melden sich nach vier Jahren mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums "Gathering Swans" zurück. Mit der emotionalen, kraftvollen und von Pop-Nostalgie durchfluteten Platte, treiben Choir Boy ihren unverwechselbaren Sound auf eine neue Ebene. "Gathering Swans" steckt voller mitreißendem Herzschmerz und zeigt die Band von einer zärtlichen, romantischen Seite. Choir Boy startete als das Projekt von Sänger Adam Klopp, mit ständig rotierenden Bandmitgliedern. Inzwischen haben Choir Boy eine feste Besetzung bestehend aus Klopps langjährigem Wegbegleiter und Bassisten Chaz Costello, dem Saxophonisten und Keyboarder Jeff Kleinman und dem Gitarristen Michael Paulsen. 2016 veröffentlichten Choir Boy ihr, von der Kritik gefeiertes, Debütalbum "Passive With Desire", auf welches 2018 die Single "Sunday Light" folgte. Nach einer Reihe von Tourneen mit Acts wie Cold Cave, Snail Mail und Ceremony begannen Choir Boy mit dem Schreiben ihres neuen Albums. "Gathering Swans" erweist sich als ein würdiger Nachfolger und baut auf Choir Boys mitreißendem Sound mit poppiger Sensibilität auf. Das Album überzeugt mit seinem berührenden "Choral-Pop"-Klang, der zu einem Markenzeichen von Choir Boy geworden ist. "Gathering Swans" ist kreativ, authentisch, leidenschaftlich und schrill. Hinter dem melancholischen, tief emotionalen Grundton von "Gathering Swans" zeigt sich eine helle und hoffnungsvolles Aussicht.
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"Don't Let The Ink Dry", produziert von Aaron Dessner von The National, ist ein Werk von extremer Sensibilität und Fantasie. Die Britin Eve Owen, die als Gastsängerin auf dem The National Album "I Am Easy To Find" zu hören und bereits mehrfach mit The National aufgetreten ist, nahm sich für ihr Solo Debütalbum ganze drei Jahre Zeit. Während dieser Periode verbrachte die 20-jährige ihre Sommerferien mit Dessner in New York, wo sie mit ihm schrieb und Songs aufnahm. Dieser kreative Prozess war für Owen eine willkommene Zuflucht von ihrem stressigen Schulalltag. Die Sängerin entdeckte ein neues Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit und entwickelte einen ganz eigenen Sound: wild aber doch zart, unruhig aber differenziert genug, um auch die flüchtigsten Gefühle einzufangen. Aufgenommen wurde im Long Pond Studio, einer umgebauten Scheune und ein altes Bauernhaus tief im Hudson Valley. Passend zum Ambiente gibt Owen sich stellenweise dem Folk hin, allerdings mit elektronischen Experimenten angereichert. Mit Hilfe von Musikern wie dem Multi-Instrumentalisten Rob Moose (Bon Iver, Perfume Genius) und dem Pianisten Thomas Bartlett (alias Doveman, der u.a. mit David Byrne, St. Vincent und Father John Misty gespielt hat) gelangen es ihr und Dessner, einen detailverliebten, experimentellen und eigenwilligen Sound zu entwickeln. "Don't Let The Ink Dry" behandelt intensiv Owens Kampf mit Angst, Entfremdung, Verletzlichkeit und Selbsterhaltung.
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"ATA Records" is pleased to announce the release of Early Works: Funk, Soul & Afro Rarities From The Archive, a compilation of tracks that were recorded at the very outset of the label and haven't been available since the initial limited run (Released as Funk, Soul & Afro Rarities: An Introduction To ATA Records on Here and Now Recordings) sold out 5 years ago.
Since 2013 label founders and musicians Neil Innes & Pete Williams have been tirelessly fulfilling their shared dream of making the records they weren't hearing. Having spent years working in various bands both players felt the desire to break free of the constraints of working within another band and started on the slow path to creative autonomy by starting to work on the 12 tracks presented on this compilation.While deliberating their next steps they were approached by Here & Now records who licensed the 12 tracks and released them under the titleFunk, Soul & Afro Rarities: An Introduction To ATA Recordsin 2014 as a limited run of 300 copies that sold out within weeks of release.
Now in 2020, celebrating their 5th year of running successfully as a label in their own right, ATA are re-releasing these 12 tracks on a new vinyl pressing under the titleEarly Works: Funk, Soul & Afro Rarities From The Archivewith new artwork and liner notes that detail the labels birth.
The compilation features 12 tracks that include the very first 3 tracks from The Sorcerers that led to their self-titled debut LP & the first proper release on ATA, as well as the first recordings by The Mandatory Eight and The Yorkshire Film and Television Orchestra.
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Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
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Following 2019’s New Atlantis LP under his experimental techno alias Efdemin, Phillip Sollmann’s Monophonie is a project dedicated to uniting different strands of utopian music. His approach: combining and recontextualizing rare historical instruments of sonic research of Hermann von Helmholtz (19th century) with the self-designed, microtonal instruments of Harry Partch and metal sound sculptures of Harry Bertoia.
The result is a psychedelic investigation into just intonation – alternative tuning systems that create unique sets of harmonics not found in conventional scales. Monophonie recasts these sounds into new rhythmic environments where epic kosmische, polyrhythms, acoustic techno and microtonal glow are interwoven into a rare music.
Over nine tracks, the album explores multiple forms of minimalism, from unwavering repetition to paired-down chords and sparse sonic environments. But it also seeks to expand the sound spectrum of Partch’s custom built organs and melodic percussion instruments as well as Bertoia’s sonambient singing metal rods into a atmospheric otherworldliness.
Monophonie was first composed in 2016 and premiered at Berlin’s Volksbühne theatre in 2017, before it went on to the renowned Ruhrtriennale and Kampnagel in Hamburg. It was performed by one of Germany’s premier neue musik collectives Ensemble Musikfabrik together with Sollmann himself on von Helmholtz’s original double siren, with set design by Michael Kleine and wardrobe by Peter Kisur of Honeysuckle Company.
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After last year's lauded 3-track EP "TOPINAMBUR" we're more than happy to announce ROBAG WRUHME's return to SPEICHER. On the A-side, Robag delivers a deep hypnotic chugger that goes by the simple but ultimately affirmative name "YES". In all its simplicity, it's one of those tracks that gently tosses you down the famous rabbit hole. The flip side "CALMA CALMA" is pure summer festival bliss, resurrecting the spine-tingling a cappella from C'Hantal's proto techno classic "The Realm" for the 2020's. Both tracks are 100% Robag... highly emotive, über sexy and yet somehow hazardous.
Nach der hochgelobten 3-Track EP “Topinambur” freuen wir uns sehr, ROBAG WRUHME’s Rückkehr auf SPEICHER anzukündigen. Auf der A-Seite liefert Robag einen tiefgehenden, fast hypnotischen Track, der den simplen und durchweg bejahenden Titel “YES” trägt. In all seiner Einfachheit ist das ein Stück, das dich behutsam das berühmt-berüchtigte Rabbit Hole hinunter bugsiert. Die andere Seite “CALMA CALMA” ist pure Festival-Sommer Wonne: Es lässt das A cappela von C’hantal’s Proto-Techno Classic “The Realm” wieder aufleben und sorgt damit auch in den 2020ern für Gänsehaut. Beide Tracks sind dabei 100% Robag... extrem gefühlsbetont, über sexy und doch irgendwie gefährlich.
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Zweites Album von Andreas Kleerup, einem der besten Produzenten Schwedens, der mit Roxette und Cardigans arbeitete und zusammen mit Robyn eine UK #1 landen konnte ("With Every Heartbeat"). Während Lykke Li und Neneh Cherry zu den Gästen seines selbstbetitelten Debütalbums (2009) zählten, sind es auf "2" UK-Electro-Pop-Stars AlunaGeorge, das schwedische Powerhouse Rebecca & Fiona sowie Neuseelands Indie-Helden Yumi Zouma. Entstanden ist ein ausgezeichnetes Electro-Pop-Meisterwerk mit skandinavischem Ohrwurm-Potential.
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Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
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Das wohl wichtigste britische Duo dieser Zeit kehrt in den zwischenzeitlich verlassenen Heimathafen Rough Trade Records zurück und bittet nach dem Appetithäppchen English Tapas ohne Umschweife ans Buffet! Denn mit dem am 15. Mai erscheinenden All That Glue tischen Jason Williamson und Andrew Robert Lindsay Fearn ein wütendes Potpourri an Songs aus den letzten 7 Jahren ihres Schaffens auf - und halten damit wieder mal der gehobenen britischen Gesellschaft sowohl den Spiegel als auch den Mittelfinger entgegen. We call it: 22 Banger für ein Halleluja! Genauer: Langjährige Favoriten, B-Seiten, unveröffentlichte Tracks und Raritäten - alles natürlich handverlesen von der Band! Willkommen zurück Jungs und wohl bekomm's! Das Album erscheint als CD und LP. Außerdem gibt es eine limitierte deluxe Vinylausgabe in weiß mit extra ausführlichem Booklet.
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Allan Shotters zweite EP auf 2DIY4 erzählt eine sehr persönliche Geschichte auf eine quälende Frage, auf ein erschütterndes Gefühl, das ihn nach dem Verlust seiner Mutter plagte. In diesen tragischen Monaten war das Produzieren von Musik sein Zufluchtsort, um mit den vielfältigen Emotionen klarzukommen. Die Diversität an Gefühlen hört man auf "Das Gift" heraus. Überwältigt sein. Sich kraftlos fühlen. In Verunsicherung ertrinken. Wut. Traurigkeit. Warten zu müssen. Hoffnung. Hoffnungslosigkeit. Vier Tracks von brutaler Ehrlichkeit. "Wofür würdest du sterben?" "Für die Chance zurückzugehen."
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In den späten neunziger Jahren war Wien Welthauptstadt der elektronischen Musik - Namen wie Kruder & Dorfmeister, Pulsinger & Tunakan, Waldeck, Electric Indigo oder Fennesz künden davon. Danach kam lange Zeit nichts, bis eine neue Generation - von HVOB bis Parov Stelar, von Dorian Concept bis Elektro Guzzi - sehr nachdrücklich eigene markante Sound- und Leuchtspuren setzte. Und nun kündigt sich abermals ein Zeitsprung an.
Zu große Töne gespuckt? Nein. Selbst Christian Fennesz zieht schon den Hut. Vor Drahthaus. Einer Band, die eigentlich keine Band ist. Noch nicht einmal eines der vielen Projekte, die immer und überall rasch entstehen und noch rascher wieder vergehen. Hier ist etwas radikal anderes im Kommen. Das 2015 gegründete Kollektiv Drahthaus ist ein Zusammenschluss diverser in Wien lebender Kreativer (Musiker, Künstler, Designer, Filmemacher, Techniker, Programmierer, Handwerker, Veranstalter und Kreativer jeglichen Geschlechts) mit der Vision, alte Strukturen in Frage zu stellen. Und Raum für gänzlich Neues zu schaffen.
Die Faktoren Lust, Neugier, Fachwissen und künstlerische Vernetzung sind mit im Spiel. Auch wenn Drahthaus den anarchischen Freiraum der Kunst mit präzisen, systematischen, analytischen Fragestellungen vermessen. Im April erscheint das erste Album - es trägt keinen Titel. Aber es wird die Elektroniksphäre aus den Angeln heben. Lokal, national, international. Willkommen im Drahthaus.
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Der in Berlin lebende Komponist und Produzent Ben Lukas Boysen meldet sich mit seinem bislang progressivsten Album zurück: Mirage ist ein wahrer Formwandler. Zuvor unter dem Alias Hecq bekannt, handelt es sich bei Mirage um den mit Spannung erwarteten dritten Longplayer, den Boysen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht, und Nachfolger zu den Alben Gravity (2013) und Spells (2016). Letzteres bescherte ihm nicht nur sehr viel Kritikerlob, sondern begeisterte auch die Fans und viele seiner Kollegen: Es gab u.a. Remixe von Max Cooper und Tim Hecker, während Jon Hopkins einen Titel von Spells zum Eröffnungstrack seiner Late Night Tales-Compilation machte. Wie schon auf seinen Alben Gravity und Spells, wird Ben im Verlauf von Mirage von mehreren Gästen unterstützt: Mit dabei sind unter anderem die Cellistin und Komponistin Anne Müller sowie der australische Saxofonist/Komponist Daniel Thorne. Beide sind auf dem ersten Vorboten "Medela" zu hören, der die Zuhörer*innen auf eine Reise durch kaleidoskopische Klangräume führt, in denen verschiedene Genres ganz spielerisch ineinander übergehen. Das geht so weit, dass man hinterher kaum noch sagen kann, was man da eigentlich gerade gehört hat: "Ich wollte experimentieren und versuchen, diese Aufnahmen mit 100% künstlichen Elementen zu verbinden. Dabei ging ich oftmals so weit, dass ein Instrument zu einer Abstraktion seiner selbst wurde, dass sich der Beitrag eines Musikers an einem Song eher wie ein zentraler DNA-Strang des Stücks anfühlt, aber nicht mehr wie eine deutlich erkennbare Spur." Insgesamt fühlt sich Mirage, wie im Titel bereits angedeutet, wie eine klangliche Illusion, eine vertonte Luftspiegelung an: Jedes Stück vereint Klänge und Techniken, die dermaßen bearbeitet und verändert wurden, dass sie wie überbelichtet wirken. Das allzu filzig wirkende Klavier von "Clarion" etwa, Daniel Thornes Saxofon auf "Medela", die einzelne Gesangsnote von Lisa Morgenstern, die sich im Verlauf von "Empyrean" in unterschiedliche Akkorde aufspaltet. Man kann diese Elemente durchaus erfassen, kann sie aber auch ohne weiteres übersehen - wie auch die beiden Klaviere von "Kenotaph", die man für ein einziges Instrument halten könnte. Genau genommen sind es zwei Instrumente, die sich in unterschiedlichen Räumen, ja sogar in unterschiedlichen Ländern befanden. Eins ist digital, das andere akustisch.
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Stag-O-Lee präsentiert hier Teil 5 und 6 der usserst erfolgreichen Trashcan Records Serie, die sich obskuren und vergessenen Vinyl Schätzen aus den 50er und frühen 60er Jahren widmet. Die originalen 45er stammen aus der stattlichen Sammlung von Fedor, einem Sammler und Jäger aus Amsterdam, der sich in den letzten 25 Jahren durch tausende von Kisten mit Gebrauchtvinyl auf Flohmärkten der holländischen Metropole wühlte. Die Veröffentlichungen sind thematisch gegliedert - Vol. 5: Cha Cha compiliert 12 Tracks mit "an all-female beatnik extravaganza: the first vinyl compilation of its kind! From the bohemian misfit girl with her goateed boyfriend to the espresso sipping art school chick reading Kerouac..." . Vol. 6: The Natives Are Restless bietet 5 Tunes mit einem Dschungel-Thema auf der A-Seite und 5 luftige Exotica-Träume auf der B-Seite. Alle 24 Tracks sind "previously uncomped" und finden erstmals ihren Weg auf Großvinyl!!
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Stag-O-Lee präsentiert hier Teil 5 und 6 der usserst erfolgreichen Trashcan Records Serie, die sich obskuren und vergessenen Vinyl Schätzen aus den 50er und frühen 60er Jahren widmet. Die originalen 45er stammen aus der stattlichen Sammlung von Fedor, einem Sammler und Jäger aus Amsterdam, der sich in den letzten 25 Jahren durch tausende von Kisten mit Gebrauchtvinyl auf Flohmärkten der holländischen Metropole wühlte. Die Veröffentlichungen sind thematisch gegliedert - Vol. 5: Cha Cha compiliert 12 Tracks mit "an all-female beatnik extravaganza: the first vinyl compilation of its kind! From the bohemian misfit girl with her goateed boyfriend to the espresso sipping art school chick reading Kerouac..." . Vol. 6: The Natives Are Restless bietet 5 Tunes mit einem Dschungel-Thema auf der A-Seite und 5 luftige Exotica-Träume auf der B-Seite. Alle 24 Tracks sind "previously uncomped" und finden erstmals ihren Weg auf Großvinyl!!!
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Seit einiger Zeit arbeitet die deutsch-brasilianische Künstlerin Gloria Endres de Oliveira, die auch als Filmemacherin (Musikvideos, Kurzfilme) und Schauspielerin (u.a."Babylon Berlin", "Die Pfeiler Der Macht", "Counterpart" und aktuell in Christian Petzolds "Undine" (Berlinale 2020)) aktiv ist, an der Verwirklichung ihrer musikalischen Vision. Zuerst gemeinsam mit spampoets im Duo Lovespells, seit letztem Jahr als Solo-Artist GLORIA DE OLIVEIRA. Nach Auftritten beim Further Festival und der c/o pop veröffentlichte sie in der zweiten Jahreshälfte 2019 die beiden EPs "La Rose De Fer" und "Lèvres De Sang" auf ihrem eigenen Label La Double Vie. Abgemischt im Hamburger Studio Cloud Hills Recordings, definieren sie Gloria de Oliveiras betörendes Soundspektrum zwischen Dreamwave, Ethereal und Goth Pop. Nun veröffentlicht das Kölner Label REPTILE MUSIC die Compilation der beiden EPs als "Fascination" (sprich Französich fa·si·na·syon) erstmals auf Vinyl und CD. Die LP beinhaltet die 10 original Songs der beiden EPs remastered und in neuer Reihenfolge, die 17-Track-CD-Version sowie das Digitale Album kommen mit zusätzlichen sieben Remixen von u.a.Gudrun Gut (u.a. Malaria, Monika Enterprises, Greie Gut Fraktion) Box And The Twins, Fragrance., Tellavision und The Wide Eye. Unterstützt wird die intime Atmosphäre ihrer Songs dabei durch eine entsprechende Visualisierung in bisher größtenteils selbstproduzierten Videos. Zur Vorabsingle "The Only Witness" erlaubt ab Anfang März der von der Hamburger Regisseurin Julia Ritschel aufwändig produzierte Videoclip einen weiteren faszinierenden Einblick in Gloria de Oliveiras universelles Kunst- und Klanguniversum. Parallel dazu wird GLORIA DE OLIVEIRA Ende März das US-Duo TEMPERS (DAIS/Secretly) bei fünf Konzerten ihrer anstehenden Deutschlandtour begleiten. Für Liebhaber von Cocteau Twins, Lebanon Hanover, Stina Nordenstam, Hilary Woods, introvertierter Marie Davidson Genres: Independent | Dreamwave | Synthwave | Ethereal | Electronica
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Matière Mémoire presents the MMXX Series: In anticipation of the year 2020, Matière Mémoire asked 20 experimental/electronic artists to create an original 20 minutes piece and an artwork. Throughout this year, each quarter will see the release of 5 new vinyls.
Each record is limited to 500 copies and comes as a crystal clear vinyl featuring an original track of 20 minutes on one side, and a laser engraved artwork on the other. Each 12" is housed in a transparent sleeve printed with the MMXX logo, coming with a print of the artist artwork.
Participate in this series:
Franck Vigroux, John Duncan, Phill Niblock, Jim O’Rourke, Reinier Van Houdt, Stephen O’Malley, CM Von Hausswolff, Hampus Lindwall, Oren Ambarchi, Kevin Drumm, Bérangère Maximin, Kassel Jaeger, Daniel Menche, Charlemagne Palestine, Giueseppe Ielasi, Carlos Casas, Susanna Santos Silva, Joachim Nordwall, Karbé Dinel, Mauro Lanza
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The Devonns dust off the golden age of 70's Chicago Soul with their self-titled debut album on Record Kicks. Straight from the streets of Chicago, Illinois, The Devonns (pronounced "De vaughns") are the brand new soul outfit and the latest addition of the Record Kicks' family, whose self-titled debut album that drops April 03, is an assortment of influences taking us back to the heyday of soul.
Drawing influences from bands such as The Dramatics, The Isley Brothers and Leroy Hutson, yet bringing in their own unique modern twist, influenced by artists such as Jamie Lidell and Raphael Saadiq; singer Mat Ajjarapu explains how unintentionally, the rich heritage of Chicago's history with soul music influenced him.
"The city was at the epicentre of a lot of good music back in the 50's all the way to the 80's, a lot of the labels specialising in soul were based in the Chicago and we even had our own sound known as "Chicago soul". Through several years of crate digging it surprised me how many songs I loved were recorded in this city, for example one of my favourites is this great little song by The Natural Four, produced by Leroy Hutson 'Can This Be Real', and released via Curtom Records."
The band started in 2016 after multi-instrumentalist and songwriter Mathew Ajjarapu dropped out of med school and found himself unemployed and drifting. Listening to music constantly at the time, he found inspired to put a band together and create his own music. Pairing up with some of the best musicians Chicago has to offer, he founded The Devonns: the rhythm duty is entrusted to Khalyle Hagood (bass), Ari Lindo (guitar) and Khori Wilson (drums).
Originally he wanted to focus on 50s style doo-wop, similar to The Flamingos; rich in reverb and vocal harmonies, but in the first initial practise they had it was evident the band clicked on their love of soul music from the 70s, so their music took a natural turn towards that sound, with tracks such as the Wilson Pickett-esque single 'Tell Me'.
The release took almost two years to complete as Mat explains "I am a perfectionist, I had a very specific vision in my head about how it should sound and I wasn't going to rest until I achieved it."
"This is a definitely a throwback soul record, as well as being drawn to lush and intricate arrangements of Motown, I was also inspired by the more lo-fi works of smaller labels such as Chess and Capsoul, and I wanted to capture the magic they had in those recordings in our record, as everything feels too precise nowadays" clarifies Mat.
It was thanks to his engineer Mike Hagler, who introduced him to Paul Von Mertons (Mavis Staples, Paul McCartney, Elton John) who arranges and conducts for Brian Wilson's live touring show and after a 45 minute phone conversation about what Mat wasn't keen on, on the album, he realised Paul totally understood where he was coming from.
After a few months wait for Paul to get back from touring they entered the studio with "Paul's players" and as soon as they hit record, Mat explains "I was getting chills up my neck, it was one of the happiest days of my life, and finally we had nailed it!"
Tracks such as 'Come Back; which Mat wrote in ten minutes on a $300 Daneelectro Singlecut guitar initially, came to life, with Paul's rich string arrangements and features guitarist and percussionist Ken Stringfellow (R.E.M.).
It still took a few months to get the recording process finished but finally after a torturous nineteen months they album was finally finished.
The result is an album filled with lavish arrangements and catchy melodies which take us on a nostalgic musical journey inspired by chic 70s soul, yet the band don't hesitate to add their own unique and elegant contemporary stamp to the record.
Nach mehr als fünf Jahren sind Purity Ring zurückgekehrt, um ihr drittes Album anzukündigen. WOMB wurde vollständig vom Duo Megan James und Corin Roddick produziert und aufgenommen und wird am 3. April über 4AD veröffentlicht. Das neue Purity Ring-Album ist dabei eine Chronik der Suche nach Trost, der Suche nach einem Ruheplatz in einer Welt, in der so vieles außerhalb unserer Kontrolle liegt. Die auffallende Verletzlichkeit des Openers "rubyinsides" zeichnet einen Weg auf, der sowohl sehr persönlich als auch tief mit den uns nahestehenden Menschen verbunden ist - unseren Verwandten, ob sie nun von Natur aus oder aus dem Umfeld kommen. Während sich der Boden unter ihren Füßen verschiebt, helfen sich die Figuren auf dem Album gegenseitig, dem Tod, der Verzweiflung und anderen Veränderungen mit Widerstandskraft und Anmut zu begegnen. Die Suche gipfelt in "stardew", einer glitzernden, transzendenten Einladung, "einfach da zu sein, wo du bist" - die Art von kraftvollem Frieden zu erleben, die nur durch ein wirkliches Heimkommen gefunden werden kann. WOMB folgt auf das international gefeierte und höchst einflussreiche Debüt von Purity Ring im Jahr 2012 und Another Eternity im Jahr 2015. Damals lobte die New York Times die Songs als "nur wenige Schritte von den Radiohits von Sängerinnen wie Ariana Grande und Ellie Goulding entfernt", während Rolling Stone sie als "glänzenden Synthie-Pop plus kavernösem Hip-Hop" bezeichnete, und der New Yorker lobte das Duo für "kreativen Elektro-Pop, der ebenso warm und menschlich wie kalt und fremd ist, eine berauschende Kombination, die sich kühn futuristisch anfühlt".
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Das dritte, vielleicht beste Album von Captain Planet aus Hamburg, ursprünglich erschienen im Jahr 2012. Hier gibt es 11 eindringliche Emo-Punk Hits zu hören, all killer no filler. Endlich wieder auf Vinyl erhältlich! Kommt im Gatefold Cover, auf schwarz/weiss marmoriertem Vinyl und ist limitiert auf 500 Exemplare.
Fantastische Best-Of-Compilation des venezuelanischen Ambient/Electronic-Musikers Miguel Noya mit remastered Highlights seiner Karriere seit seinem Solodebüt, dem deepen Sci-Fi-Electronic-Werk "Gran Sabana" (1984). Inspiriert von Brian Eno, Jon Hassell und Tangerine Dream vereint Noya Ambient, Space-Electronica, Soundtrack, Psychedelia und organische Geräusche zu einem intensiven Sound, der sich - ähnlich japanischer Ambient-Produzenten - mit einer eigenen Note von den westlichen Pendants abhebt.
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Back in 2018, Lumière Noire celebrated its first anniversary with a compilation featuring thirteen exclusive tracks by an eclectic group of electronic musicians – a family portrait of sorts. A few months later, a second volume of From Above, compiled by the label's artistic director (and DJ) Chloé, once more brings thirteen established acts together with promising upstarts. The first compilation was the embodiment of the label policy advocating for both artistic excellence and a widening of electronic aesthetics – bopping from deviant house music to adventurous IDM and to the rigor of dancefloor techno, among other electronic explorations. Some of the artists featured are now closely associated with Lumière Noire, while others were more established performers such as Benedikt Frey, Lauer, Jonathan Fitoussi, Il Est Vilaine, Dave e Brun (half of Swayzak) and Frank Agrario, as well as upcoming artists such as C O N T R A (a side project by none other than Iñigo Vontier), Sutja Gutierrez, Théo Muller, Markus Gibb, Bajram Bili, and a sprinkling of UFOs circling the genre (Suuns' Ben Shemie, Drvg Cvltvre, and electro-acoustic combo Lumi). This group photo laid down a number of paths for a label in perpetual evolution.
Since then, the Parisian entity has continued to grow within the international electronic scene, releasing Local Suicide's Leopard Gum EP, Iñigo Vontier's first LP, and planning another slew of releases for 2020. The lineup for this second volume of From Above is once again equally intriguing, offering a crescendo-like track listing over a double LP format, which is a feat of sorts for a "Various Artists" compilation.
Marc Mélias' fascinating, unsettling Permanent Waves gets the proceedings going with a contemplative track that provides a serene opening to the odyssey on which From Above will be taking the listener. Pletnev continues on with the playful, hooky Marco O’Polo, a fundamentally techno track built over a seductive 90s-inspired breakbeat. Douglas Greed (whom Chloé remixed on BPitch a few years back, and had himself remixed track from her album Endless Revisions featuring Ben Shemie’s vocals), supplies Vancouver, a slice of ambiance à la Boards of Canada, supported by a gripping breakbeat. The rhythmic arpeggio of Israeli producer's Middle Sky Bloom makes his contribution a hypnotic, disconcerting slice of dark disco. Thomass Jackson, a safe bet in the new wave of the Latin-American electronic music blowing its sometimes hot, sometimes cold wind, proposes Mithra, a dancefloor incantation to the Antiquity's bull god. With Bells, Goldmoon delivers a track that is both melodic and nostalgic, tinged with rhythmic samples, Moog basses and solar backgrounds. Longtime friend of Chloé, Krikor, who has released two albums on L.I.E.S. Records (Pacific Alley and Saudi), offers a moment of respite with Sally Hardesty (a nod to fans of horror movies), a heavenly and bewitching track that, paradoxically, hints at the highly energetic second half of the compilation. Discovered with Confidences EP released on Lumière Noire, the young French producer Morgan Blanc asserts himself here with Werde Der Du Bist ("Become who you are"), a song with luminous chords and midtempo rhythms to start the second half of the compilation by raising the tension. Galician producer, DJ and designer Cora Novoa continues the rollercoaster's ascent with her Virtual Aesthetics, which once again brings those acid tones – this time without the vertigo. Equally corrosive, but tenser and more percussive, the uncategorizable NSDOS' AL-G attempts to give order to a chaotic electronic world full of violence and danger. Rebeka Warrior (half of the duo Kompromat alongside compatriot Vitalic), takes on a more nostalgic vibe with Ich Komme Zurück, a French/German techno chant evoking a secret dream of a track from a bygone era. Three years after the release by Lumière Noire of Moderna and Theus Mago's stroboscopic Dog Is Calling You, Theus Mago makes a solo comeback with Idealistic Stone, a most acid of club tracks, rattled by the modulations of the inevitable TB 303. French electro-rock saltwarth Yan Wagner's dancefloor alter ego The Populists' Prehistoric Lemurs gives an almost Orientalizing twist to Kraftwerk's techno-pop. To close things off, the collection's last track, the appropriately-named Instant Track by impromptu encounter between Hervé Carvalho (Acid Arab), Jacques Bon (Smallville) and Demian (Kompakt) Acid Love Triangle, releases the pressure with a long, bittersweet reverie that leaves the listener, at the end of these thirteen musical adventures, to rest languorously on an artificial and welcoming shore.
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- Ursprünglich als EP zwischen den ersten beiden Bon Iver Alben veröffentlicht, enthält Blood Bank einige der beliebtesten Songs der Band - Erstpressung auf farbigem Vinyl - mit 4 brandneuen, exklusiven Live-Aufnahmen der EP-Titel, die auf der Tournee 2018, 10 Jahre nach der Entstehung der Songs, aufgenommen wurden - Bon Iver 2020 live in Berlin, Köln und München // Die "Blood Bank" EP wurde ursprünglich Anfang 2009 veröffentlicht, kurz nach dem geliebten Album "For Emma, Forever Ago". Die EP war der Vorbote eines neuen Sounds für Bon Iver: eine Bewegung weg von der akustischen Gitarren-geführten Instrumentierung des Debüts und der Beginn einer Erkundung der experimentellen Klänge, welche die Entwicklung von Bon Iver seitdem mitdefinieren. Die Neuauflage dieser bahnbrechenden EP ist gekoppelt mit brandneuen Live-Aufnahmen aller EP-Titel. Eine Reflexion über die Blood Bank EP von Ryan Matteson: When I reflect on the songs that make up the Blood Bank EP, I am drawn to mantras, both musical and lyrical. The driving and pulsating rhythm of the title track is held steady by the repeated refrain, I know it well, before it eventually yields to a beautiful array of guitar distortion and noise. These moments are significant through all four songs. When the steel guitar makes its entrance on "Beach Baby," it's transportive. A blissful, breezy feeling sweeps into the room and that puts you within the moment. Close your eyes and you can feel it. "Babys" follows perfectly. A piano guides your mind to the new beginnings that come with the changing of seasons. The awareness of time passes and makes way for another day. Then there's "Woods." A flawless finale. Foreign and new. Not just a new direction but a new beginning entirely. A place where boundaries don't exist. It was a signal change of things to come, laying the groundwork for new collaborations. A decade later, the song says so much in just three lines. Most significant to me are the words, "I'm building a sill to slow down the time." Time doesn't slow down, it races.
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Nach dem Top 30 Chart Erfolg von seinem Debut "Evolution" veröffentlicht er als einer der meist gestreamten Pianisten ein neues Album mit Gaststars wie Tina Guo. Und kommt auf Tour.
The Devonns dust off the golden age of Chicago Soul.
Straight from the streets of Chicago, Illinois, The Devonns (pronounced "De vaughns") are the brand new soul outfit and the latest addition of the Record Kicks' family, whose self-titled debut album that drops April 06, is an assortment of influences taking us back to the heyday of soul. "Tell Me" is the 1st single from their anticipated full length and sees the lights on limited edition 45 on March 06 and digital. Drawing influences from bands such as The Dramatics, The Isley Brothers and Leroy Hutson, yet bringing in their own unique modern twist, influenced by artists such as Jamie Lidell and Raphael Saadiq; singer Mat Ajjarapu explains how unintentionally, the rich heritage of Chicago's history with soul music influenced him. "The city was at the epicentre of a lot of good music back in the 50's all the way to the 80's, a lot of the labels specialising in soul were based in the Chicago and we even had our own sound known as "Chicago soul". Through several years of crate digging it surprised me how many songs I loved were recorded in this city, for example one of my favourites is this great little song by The Natural Four, produced by Leroy Hutson 'Can This Be Real', and released via Curtom Records." The band started in 2016 after multi-instrumentalist and songwriter Mathew Ajjarapu dropped out of med school and found himself unemployed and drifting. Listening to music constantly at the time, he found inspired to put a band together and create his own music. Pairing up with some of the best musicians Chicago has to offer, he founded The Devonns: the rhythm duty is entrusted to Khalyle Hagood (bass), Ari Lindo (guitar) and Khori Wilson (drums).
Originally he wanted to focus on 50s style doo-wop, similar to The Flamingos; rich in reverb and vocal harmonies, but in the first initial practise they had it was evident the band clicked on their love of soul music from the 70s, so their music took a natural turn towards that sound, with tracks such as the Wilson Pickett-esque single 'Tell Me'.
The release took almost two years to complete as Mat explains "I am a perfectionist, I had a very specific vision in my head about how it should sound and I wasn't going to rest until I achieved it." "This is a definitely a throwback soul record, as well as being drawn to lush and intricate arrangements of Motown, I was also inspired by the more lo-fi works of smaller labels such as Chess and Capsoul, and I wanted to capture the magic they had in those recordings in our record, as everything feels too precise nowadays" clarifies Mat. It was thanks to his engineer Mike Hagler, who introduced him to Paul Von Mertons (Mavis Staples, Paul McCartney, Elton John) who arranges and conducts for Brian Wilson's live touring show and after a 45 minute phone conversation about what Mat wasn't keen on, on the album, he realised Paul totally understood where he was coming from. After a few months wait for Paul to get back from touring they entered the studio with "Paul's players" and as soon as they hit record, Mat explains "I was getting chills up my neck, it was one of the happiest days of my life, and finally we had nailed it!"
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