Skint Records kündigt mit dem Album "The Invention Of Loneliness" von Sailor & I eine spannende Elektro-Dance-Pop-Veröffentlichung an. Der schwedische Sänger, Produzent und Multiinstrumentalist Alexander Sjödin stellt jedoch nicht den klassischen Archetypen eines Musikschaffenden in der elektronischen Musikwelt dar. Vielmehr begibt sich der Schwede unter dem Namen Sailor & I in das Territorium von Sigur Ros und Bon Iver, die für ihr anspruchsvolles, fein abgestimmtes und melancholisches Songwriting bekannt sind.
Infernal Sounds is discharging its fifth hefty, system-affine release, adding another highly regarded talent to their roster. Having featured revered producers like Von D, Sepia, Causa, Shu & Perverse, the label has clearly positioned itself in the front row seat of the modern dubstep movement. Representing a combination of upholding the values of system music with a 21st-century take on sound - the next release, catalogued as 'IFS005' is stylistically congruent and adds to the discography in total.
It is now time for highly talented Sub Basics (Tom Woods) to augment the imprint's discography with his ridiculously massive incarnation of bass music. His debut vinyl release on the Canadian imprint 'Visceral Vibrations' in 2015 has garnered ample amounts of positive reception by esteemed figures in the scene like Versa, Syte and J:Kenzo. After an equally praised 10' dubplate release ( Give Dem') in 2016, we now find ourselves in the silence before the thunderstorm, that is this very record. His upcoming release includes three tracks, two of which will feature on vinyl (A. Horus/ B. Cartel), while the third 'Northern Lights' will be a Bandcamp-exclusive.
Diving into the sound at hand, his arrangements are closely aligned and firmly true to the origins of Dubstep - conjugated with extreme clarity, as well as preposterous amounts of weight and gravitas. The impeccable execution of his minimalistic sound design will leave this release rumbling on soundsystems around the globe - and will most stay a fan's favourite draw from the record bag for a good while.
Perfectly displaying a refined sense of dynamics with 'Horus', Sub Basics effortlessly squeezes every available ounce of air out of the system, while preserving an immense sense of space. The highly infatuating groove of 'Cartel' is mingled with a sweltering foundation - tied together through his meticulous attention to detail. As etheral pads complement the gnarly drum reverberations and bird's cries recoil - the listener is left in a surreal world of the 'Northern Lights' - apprehended by the sonorous magnitude of the bassline. Completed by creamy atmospheres with tape-echo-esque characteristics, this whole release is sure to tick all your boxes from top to bottom - IFS005 has already received support from J:Kenzo & Foamplate among others, therefore the pre-order is strongly advised.
'A Paraiba Não É Chicago' is a smasher from the very first beat! Golden era Brazilian boogie by Marcos Valle from 1981, with a brilliantly hooky chorus section. Originally released on his 'Vontade De Rever Voce' LP. 'Não Quero Mais' is VERY reminiscent of The Doobie Brothers 'Long Train Running', delivered in a Brazilian style - vintage disco-boogie vibes but with
a more soulful chorus section. Originally appeared on Don Beto's 'Nossa Imaginação' LP from 1978.
Mit mittlerweile 78 Millionen verkauften Alben ist Marshall Bruce Mathers III alias Slim Shady alias Eminem als HipHop-Künstler längst in Dimensionen vorgestoßen, von der die Konkurrenz nur träumen kann. Sein kreatives und persönliches Tief hat er bereits mit dem 2009 veröffentlichten Comebackwerk Relapse hinter sich gelassen. Statt, wie zuerst angekündigt, diesem Album einen bereits weitgehend fertiggestellten zweiten Teil folgen zu lassen, hat er alle diese Pläne kurzentschlossen wieder über den Haufen geworfen und komplett von vorne angefangen. Mit Recovery ist ihm eine der stärksten Platten seiner an Höhepunkten nicht geraden armen Karriere gelungen. Unter der wie gewohnt souverän zurückhaltenden Regie von Executive Producer Dr. Dre lieferten unter anderem DJ Khalil, Mr. Porter, Emile Haynie, Just Blaze und Boi 1da ausschließlich erstklassige Beats ab, die Eminem mit seinen Reimen in gewohnter Manier verziert. Bereits beim Opener, dem wütenden "Cold Wind Blows", präsentiert sich Slim Shady in absoluter Bestform, ebenso wie beim etwas verhaltener aber nicht mit weniger Nachdruck vorgetragenen, stark autobiographisch eingefärbten "Talkin' 2 Myself", bei dem Sänger Kobe und dezente Rock-Elemente für den nötigen musikalischen Kontrast sorgen. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgt dann mit dem gemeinsam mit Pink eingespielten "Won't Back Down" einer der absoluten Höhepunkte der Platte. Eine ungemein elektrisierende Nummer, bei der Produzent DJ Khalil erneut erfolgreich auf harte Gitarrenklänge setzt. Besonders beeindruckend fällt auch die Midtempo-Hymne "Going Through Changes" aus, deren Gesangsrefrain sich Eminem kurzerhand beim Black Sabbath's Klassiker "Changes" ausgeborgt hat. Doch auch ohne fremde Hilfe macht er zum Beispiel im Track "Not Afraid" eine gute Figur. Sehr stark fällt auch der zusammen mit Lil Wayne aufgenommene Titel "No Love" aus, bei dem als tragendes Element ein Sample von Haddaway's unverwüstlichem Hit "What Is Love" aus dem Jahr 1993 zum Einsatz kommt, sowie das bereits als Single erfolgreiche Love The Way You Lie, bei dem Rihanna als Gastsängerin brilliert.
Weird-Pop-Männerfreundschaft: Connan Mockasin und LA Priest vereinen ihre Kräfte unter dem Moniker Soft Hair!
Unter dem Moniker Soft Hair haben sich gleich zwei Enfants Terribles der Szene zusammengefunden. Sam (Eastgate) Dust ist bereits unter seinem Pseudonym LA Priest Mitglied der Domino Familie. Zusammen mit Connan Mockasin haben beide jetzt die Haare schön. Soft Hair ist ein Projekt, das Mockasin und Dust schon vor über fünf Jahren auf Facebook angekündigt hatten. Das war etwa ein Jahr, nachdem die beiden sich auf der letzten Tour von Late Of The Pier kennengelernt hatten. Connan hatte damals den Support für Sam Dusts Band gespielt. Während Sam Dust aber die Welt bereiste, seine eigenen Instrumente erfand, malte und Bildhauerei lernte, bevor er 2015 als LA Priest sein Solo Debüt "Inji" veröffentlichte, veröffentlichte Mockasin mit "Forever Dolphin Love" und "Caramel" sogar zwei vielbeachtete Alben, tourte mit denen durch die ganze Welt und arbeitete mit Künstlern wie Vince Staples, Charlotte Gainsbourg und James Blake. Es ist so also kaum verwunderlich, dass es mehr als fünf Jahre gedauert hat, bis das Album der beiden fertig wurde. Alle Songs wurden in einer Sozialwohnung in St. Anne und einer Fabrik in Sneinton in Nottingham aufgenommen, über einer Autoreparaturwerkstatt und einem alten Schulgebäude in Anawhata, Neuseeland, im Keller und Schlafzimmer von Sams Haus in Loughborough, in Connans Wohnung nahe Old Street, London, im Studio Ferber, Paris, in einem Bungalow in Kurby Muxloe, in Leicestershire und ein bisschen auch in Hotels überall in Europa
Enoq ist MC aus Berlins Süden. Früher war er Produzent, mochte es aber nicht wenn die MCs über seine Beats rappten. Also fing er selber an Reime über Beats zu packen und das mit Ende Zwanzig. Hashtag Spätzünder. Zwischen dem - Traum eines Hartz4ers' und Features für Audio88 & Yassin hat er die letzten Jahre an seinem eigenen Output gearbeitet. Nach einer Free EP 2016 steht Anfang 2017 sein Debütalbum auf dem Plan bei Jakarta Records.
"Wir sind Raufbolde, jung, wild, wollen nur spielen. Alles Gewinner die nur ständig verlieren..' Enoq - So dabei
Im Deutschrad 2016 ist man entweder Straße, oder Backpack, oder hedonistischer Trap Sound. Ausnahmen sind selten. Bei Enoq ist es anders. Er bewegt sich zwischen den Schubladen. Die Umgangsformen der Straße, ihre Härte und Gewalt sind ihm nicht fremd, aber beschränken Enoq nicht in seinem musikalischen Schaffen oder seiner thematische Bandbreite.
- Für dich geht alles nur um Likes oder Klicks, doch der Scheiss den du machst, ist wie Gift für die Kids'. - Enoq (feat. Döll) - Pappalapapp
Die Straße reflektiert sich selbst. Enoqs Geschichten sind auch Episoden des eigenen Scheiterns. Stories von einem Leben zwischen Suff und stumpfem Job, verwoben mit persönlichen Erlebnissen in Schöneberg, Berlin. Mal über klassische Rap Beats, dann wieder über zeitgeistigere Produktionen. Zwischendurch wird auch mal die Hookline selber gesungen. Unterstützt wird er bei diesem Album unter Anderem von seinen Homies Mädness und Döll.
"Wer keine Ziele hat kann nicht scheitern, und bin ich ohne Perspektive Digga kämpfe ich trotzdem weiter' Enoq - Streben nach Glück
Bonobo veröffentlicht den lang erwarteten Longplayer-Nachfolger auf seine Erfolgalben Black Sands & The North Borders inklusive Vocal-Features von Chet Faker, Rhye & Hundred Waters!
Simon Green, alias Bonobo, kehrt mit seinem sechsten Album zurück, dem meisterlichen, gebieterischen "Migration" - ein Werk mit dem er sich ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet. In abwechselnden Zügen opulent, manisch, wunderschön, melancholisch, freudig, voller Emotion und technischer Fertigkeit, ist dies womöglich sein bislang ehrgeizigster Versuch, die grundlegende Beschaffenheit menschlicher Existenz und deren ausgedehnte Dynamik zu erfassen. Neben Zeitgenossen wie Four Tet, Jon Hopkins oder Caribou, zählen Wiz Khalifa, Skrillex, Disclosure oder Warpaint zu Bonobos prominentesten Fans. Sein 2013er Album "The North Borders" erreichte im UK die Top 30 und katapultierte sich auf Platz #1 der elektronischen Charts, sowohl in den USA als auch im UK. Im Zuge dessen spielte sein 12-köpfiges Kollektiv weltweit über 175 Konzerte, darunter zwei ausverkaufte Shows im Sydney Opera House, ein ganztägiges Festival im Londoner Roundhouse, eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace sowie einige renommierte Festival-Slots. Inzwischen verfügt Bonobo rund um den Globus über eine umfangreiche, loyale und engagierte Fanbase. Mehr als eine halbe Million verkaufte Alben und über 150 Millionen Spotify-Streams gehen auf sein Konto und verdeutlichen den Erfolg, den sich dieser ruhige, bescheidene Mann erarbeitet hat. Dank "Migration" wird seine wunderschön raffinierte und gefühlsgeladene Musik in Kürze ein noch größeres Publikum erreichen. Das zutiefst Persönliche kann schließlich ebenso gut allgemein gültig sein.
Moving across the dynamics of feelings and rythms of matter, Oltrarno Recordings presents 'Observing Organic Structures', a mini LP produced from the duo Raccoglimento Parziale.
The breath of analog machines tarnishes the infinite mirrors of possibilities. Our duo wants us to absorb their work not only with the ears, but through all our pores. Attention becomes our antenna.
To refine this package, long time friend of the duo Spacetravel, who just released his debut double-EP on Perlon, elaborates his personal view with a full galloping remix.
Raccoglimento Parziale is a project by Stefano Meucci and Andrea Giachetti
Written and recorded in Pausenraum, Berlin, 2015.
Mastered by Stephan Betke at Scape, Berlin.
Artwork by Juana Anzellini, von der Serie "Anonyme", 2015.
Stevie Wonder's legendäres, 15. Studioalbum - ursprünglich 1972 über Motown veröffentlicht - ist jetzt endlich wieder auf 180g Vinyl inkl. Download Voucher erhältlich. Legendenstatus konnte sich dieses
Album alleine schon Dank zwei Songs sichern - Songs die heutzutage auf keiner Best Of von ihm fehlen: Für den, gerade von Jack White gecoverten Song, "You Are The Sunshine Of My Life" erhielt
Wonder seinen ersten GRAMMY Award, und "Superstition" schmückte ebenso Platz 1 der Billboard Hot 100.
Hey, we should start a band. Dann Verpflichtungen und Logistik und Leben und Zeit und Raum. Das klappt nur selten, egal wie gut geplant es war. Gegründet 2014 auf dem Groezrock Festival in Belgien, wuchs Vanishing Life aus Unterhaltungen zu einer vollen Band.
Mit Autry Fulbright II (...And You Will Know Us By the Trail of Dead) als Motor und Ideengeber entstand zusammen mit Walter Schreifels von Quicksand und dem Bad Religion Drummer Jamie Miller das Line Up. Anfangs sollten des Weiteren der Trail Of Dead Sänger Jason Reece und Thursday's Geoff Rickley dabei sein. Reece musste allerdings aus Zeitgründen passen und auch Rickley hatte zu viel um die Ohren.
Allerdings veröffentlichte dieser dann Vanishing Life's Debüt Single People Running auf seinem Label Collect Records und war somit auch an der Entwicklung der Band beteiligt.
Earlier this year, Subwax Bcn made an important contribution to the electronic music community by having the timeless dub techno compilation Vibrant Forms II by Fluxion remastered and reissued. First released in the year 2000 on Chain Reaction, Earlier this year, Subwax Bcn made an important contribution to the electronic music community by having the timeless dub techno compilation Vibrant Forms II by Fluxion remastered and reissued. First released in the year 2000 on Chain Reaction, Vibrant Forms II is widely considered to be one of the greatest achievements in the genre. As it turned out, Vibrant Forms II became one of the last records to be released on Mark Ernestus and Moritz von Oswald's classic label - a suitable swan song if there ever was one. And that's it, right
Well not quite.
If one would search for Fluxion - Vibrant Forms III, Discogs would come up empty and Google would treat it as a misspelling. Until now.
Konstantinos Soublis, aka Fluxion, and Subwax Bcn have decided to pick up the banner and release Vibrant Forms III as a CD as well as four individual 12" records under 2016. It contains everything you could hope for and more: The massive, booming basses, the clicks and hisses, the atmospheric thunderstorms, the opium smoke-scented streaks of reverb and dub echoes. The warmth. Yes, above all else the warmth: Sometimes moist and dripping as in Safe Harbour, sometimes blisteringly dry as in Variant. It's no easy task, giving cold, dead machines warm breaths. And no-one quite does it like Fluxion.
The Reissue of Vibrant Forms II was an act of cultural preservation. It reminded us about the legacy of the Basic Channel label family, in which Chain Reaction played an important part. Without this legacy, the contemporary body of electronic music would look different and make very different sounds. With the Release of Vibrant Forms III, Subwax Bcn takes it one step further. Fluxion's Vibrant Forms III album remind us of the timelessness of truly great music, never mind the genre.
Hinter Anohni verbirgt sich Antony Hegarty, die Sängerin von Antony and the Johnsons. "Hopelessness" ist ein Dance Album mit Soul-Gesang und politischen Texten, die staatliche Überwachung, Drohnen-Krieg und Umweltzerstörung thematisieren. Indem Anohni zeitgemäße elektronische Musik mit politischen Inhalten kollidieren lässt, wirft das Album gängige Erwartungen an Pop-Musik über den Haufen. Passend dazu erschien die erste Albumauskoppelung, "4 Degrees", zur Pariser Weltklima-Konferenz im Dezember 2015, was der "Guardian" mit "Hugely affecting (...) instantly earns its place in the pantheon of great musical protests' kommentierte. Im selben Fahrwasser bewegt sich auch die zweite Single. Musikalisch wunderschön, inhaltlich erschütternd brutal: "'Drone Bomb Me' is a love song written from the perspective of a young girl in Afghanistan whose family has been executed by unmanned U.S. drones. She dreams of being annihilated." Visuell wird das Ganze von einem atemraubenden Clip des bekannten Musikvideo-Regisseurs Nabil (Foals, Bon Iver, Bruno Mars, Kanye West) unterfüttert, in dem Naomi Campbell in der Hauptrolle zu sehen ist. "Hopelessness" entstand in Zusammenarbeit mit Oneohtrix Point Never und Hudson Mohawke.
Aufgewachsen in London mit Jungle, Grime und Broken Beats, ist der Jazz-Ansatz von Yussef Dayes und Kamaal Williams (aka Henry Wu) geprägt durch den Basssound der Piratensender, ähnlich wie die US-Kollegen Robert Glasper oder Kamasi Washington HipHop in ihre Musik einfliessen lassen. Weitere Inspirationen auf dem Yussef Kamaals Debütalbum ist der freiheitliche Anything-Goes-Spirit des 1970'er Jazzfunk eines Herbie Hancock oder Mahavishnu Orchestra, während ihr Pianospiel an Thelonious Monk und ihr Drumprogramming an Kaidi Tatham angelehnt ist.
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Analog Africa has now the privilege to present 11 tracks by Verckys et L'Orchestre Vévé at the height of their most funky capabilities.
Compiled over the course of many years in a land of hardship, we welcome you to the grooviest era of the Congo.
Congo's turbulent and exhilarating '70s: Nightclubs and dance floors were packed to the brim in the capital, Kinshasa. Exuberant crowds, still giddy from independence
a decade prior, grooved to the sounds of the country`s classics. In fact the whole continent was submerged into the Congolese Rumba craze. Encouraged by the fantastic
productions of the Ngoma label, vibrant radio waves had been spreading the Congo sound from Leopoldville all over the continent, becoming the countries' No.1 export.
Nach dem überwältigenden Erfolg der beiden Solo Alben "Fatty Folders" (2011) und "Happiness is Happening" (2014), kehrt Roman Flügel zurück mit seiner dritten full-length CD/LP auf Dial Records. "All The Right Noises" vereint House/Techno adventures, feinste Ambient Works, und einzigartiges Material rythmischer und auraler Verspieltheit. Was für eine Intensität, ein Meisterwerk der einlullenden Wärme, des provokanten Exzess, umarmend und uplifting zugleich. Roman Flügel überrascht immer wieder mit seiner ganz eigenen musikalischen Vision!
Gleich die ersten Akkorde von "Fantasy" entführen uns in eine Traumwelt, in der das Unmögliche zu Klang wird. gefolgt von dem verführerischen"The Mighty Suns". Die Reise nimmt ihren lauf über die fantastisch schrägen Tech-Tunes "Dead Idols", "Warm And Dewy", "Dust" und "All The Right Noises" und zwei perfekt exzessive Festival Opener: "Namless Lake" und "Planet Zorg". Mit dem closing tune "Live Tends To Come And Go" lockt uns Roman Flügel zurück in eine Fantasiewelt, die kein zweiter so beherrscht wie er.
Sebastian Maschat a.k.a. Stoneage Kid has been around in the House Music scene for about 15 years now: Cult Stoner House with - Extra Produktionen', drummer in Erlend Oye's - Whitest Boy Alive' and numerous other projects.- Stoneage Kid' is an hardware / MPC based act, with own vocals and a very distinctive Electro Pop aesthetique. His first EP on - Smile for a while' creally sounds like Captain Comatose meeting Isolée in some purple haze panic room...You'll find melancholic Drum machine jams, some serious synths, lotsa vocoder and a lot of bassline-bumping. Phillip Lauer delivers a refreshingly cheesy remix with God singing solo and the Holy Ghost on drums - just as expected.- Hang On To A Dream' is quite a special tune, written and sung by German Indie veteran Otto von Bismarck. This Remix version is really something for intimate connoiseurs of both Pop and House Music.
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Der nigerianische Musiker Fela Kuti gilt als Begründer des Afrobeat. Das Label Knitting Factory legt nun verschiedene Werke aus dem Backcatalogue als neue Vinyl-Edition vor. Diese entstammen ursprünglich dem von Brian Eno zusammengestellten Set "Vinyl Box 3/Compiled by Brian Eno" und waren einzeln nicht erhältlich. Schwarzes Vinyl / 180g. 1973 entstanden, ist "Gentleman" der direkte Vorläufer zum legendären Album "Alagbon Close" - und alle Zutaten des legendären Afrobeat sind hier schon perfekt angelegt. Thematisch pendelt das Album zwischen Kolonialismus (das Titelstück) und persönlichen Erlebnissen. "Fefe Naa Efe" zelebriert die Überwindung von Herzschmerz, während "Igbe" (zu Deutsch "Scheiße") durchdekliniert, wann ein Menschen "scheiße" handelt: von Verrat bis zur mangelnden Selbstachtung ist die Rede.
Der nigerianische Musiker Fela Kuti gilt als Begründer des Afrobeat. Das Label Knitting Factory legt nun verschiedene Werke aus dem Backcatalogue als neue Vinyl-Edition vor. Diese entstammen ursprünglich dem von Brian Eno zusammengestellten Set "Vinyl Box 3/Compiled by Brian Eno" und waren einzeln nicht erhältlich. Schwarzes Vinyl / 180g. Das 1971 aufgenommene Album "Shakara" begründet das Genre des Afrobeat und experimentiert mit dem Einsatz musikalischer Mittel: Erstmals mit zwei Gitarristen, die ihre Riffs parallel anlegen, werden Überlagerungseffekte geschaffen, die der Musik einen starken Drive und eine hypnotische Wirkung verleihen. Über weite Passagen instrumental angelegt, ist "Shakara" von einem kurzen Text in Yoruba durchzogen.
Since more than ten years close friends and metal heads Phillip Tielsch (von Spar) and Mario Katz (Cologne Tape) met for guitar sessions, trying to " nd the essence of their favourite metal records* and digest in their own sound". Quite ambitious but without any release plans so far... Magazines Jens-Uwe Beyer found out about their project and pushed them to produce an uncompromising condensate of their raw material. Beyer cut here and there, contributed some additional production and also got John Stanier (Battles) in the boat for the drums.
So ZON became a band and "Palace" became the most intense and sharp edged instrumental metal set you probably heard in years!
Crato's B-side counterpart, a 27min drone ambient interpretation of the ZON material, completes this literally thrilling album and makes it - wrapped up by John Harten's unique artwork series - another MAGAZINE release at its best.
Mastered by Matt Karmil. - 45 min playtime
- Endless loop on side A; B-side cut inside out
*
Death - Spiritual Healing
Entombed - Morning Star
Ministry - Psalm 96
Earth - Hex, Or Printing In The Infernal Method Autopsy - Mental Funeral
Napalm Death - Words From The Exit Wound Terrorizer - World Downfall
Misery Index - The Killing Gods
Morbid Angel - Domination
Sepultura - Beneath The Remains
So kam die Postmoderne über uns und machte aus vormals ehrbaren Kulturschaffenden Werksarbeiter, denen alle Schrauben abhanden gekommen schienen, im besten Fall. Mit minimaler Eigenleistung (nimmt man die unbeabsichtigten Fehler in der Produktion mal aus), aber bei maximaler Entgleisung entstand ein gänzlich neuer Berufszweig. Der grundsolide Werksarbeiter, mit Gema Anmeldung im Griff und guten Draht zu seinem Steuerberater. Um die quietschfidelen Arpeggio Terroristen soll es heute mal nicht gehen. Unsere Protagonisten dieser Geschichte sind andere. Wahnwitzige, Soziophobiker, Menschen mit gebrochenen Lebensläufen statt Joghurt im Rucksack, emsig agierende Mitstreiter mit Tupperdose in der Tasche für die Frühstückspause, willens den Kampf der letzten Kulturoffensive zu Ende zu bringen, samplen, pitchen, alles zerhacken und zu undefinierbaren Fetzen von Funk wieder zusammensetzen. Ausgeglichen vom Duft der Natur ankommend denFortschritt definieren wollen und den Strom in die Maschinen juckeln. Ästheten der Fehler waren geboren. Losgelöst vom Fließband. Hart & tief wird geackert geschwitzt, gebimmelt, der Filter aufgedreht, der Schmutz schaufelweise rangekarrt, bis die Stufe der Erlösung erreicht wird oder eben halt auch nicht. Das Leben ist nun mal kein einziger Orgasmus und der Funk entsteht in den Pausen wie die Befriedigung der Gier und der Besitz des Moments, weil das Leben ist doch nur ein Wimpernschlag und wir immer nur einen Abgrund entfernt von Weltekel oder Erlösung.
Chances are you've already danced to one of his sets at Panorama Bar - Matthew Styles has been a regular guest DJ at the club for several years -, but you've probably also come across at least one record with music that went through the Englishman's meticulous hands. While Matthew has released great but small numbers of 12"es on various labels since 2007, his credits in mixing, engineering and mastering exceed his solo discography by far.
With the Metro EP we're finally offering a full solo release by Matthew Styles on Ostgut Ton, accounting for his consistent productional finesse, especially with his original track "Liquid Sky" (on Nick Höppner's Panorama Bar 04, 2012) and his 'Dub Mix' of Dinky's "Planes" (on Ostgut Ton / Zehn, 2015).
"I've never worked on a sequential set of songs that came out on the same record," Matthew commented on this 12". As with his productional approach in general, the Metro EP has a certain timelessness: "One piece is from 8 years ago, one from 3 years ago and another from around the time of the recent birth of my second son. I'll leave it up to the listener to guess which is which."
The eponymous "Metro" on A is an elated seven-minute, trippy, meandering analogue synth exploration in House and Cosmic Disco. "Wave 6" opens the flipside with a simple yet beguiling melody: 6 notes dancing completely beatless in 5/4 time, meandering repetitively and escalating towards a blissful - yet only anticipated - climax. "Border" on B2 is a solid addition to the long history of Dub Techno - smooth, steady, super layed back, but also offering many colorful melodic elements.
(de) Gut möglich, dass du schon einmal zu einem seiner DJ-Sets in der Panorama Bar getanzt hast - Matthew Styles spielt seit Jahren regelmäßig am Wriezener Bahnhof -, aber sicherlich hast du wenigstens eine Platte gehört, die vorher durch die akribischen Hände des Engländers gegangen ist. Obwohl Matthew seit 2007 tolle aber wenige 12"es auf verschiedenen Labels veröffentlicht hat, übertreffen seine Credits als Mixer, Engineer und in Mastering seine Solodiskografie bei weitem.
Mit der Metro EP hat Ostgut Ton nun endlich ein volles Solorelease von Matthew Styles im Angebot, das seiner konsistenten Produktionfinesse - besonders bei seinem Track "Liquid Sky" (auf Nick Höppners Panorama Bar 04, 2012) und seinem 'Dub Mix' von Dinkys "Planes" (auf Ostgut Ton / Zehn, 2015) - Rechnung trägt.
"Ich habe noch nie aufeinanderfolgend Stücke produziert, die dann auf derselben Platte erschienen wären", kommentierte Matthew diese 12". Wie generell bei seinen Produktionen besticht die Metro EP durch eine gewisse Zeitlosigkeit: "Ein Stück ist acht Jahre alt, eines von vor drei Jahren, ein anderes von kurz nach der Geburt meines zweiten Sohnes. Die zeitliche Einordnung möchte ich dem Hörer überlassen."
Das gleichbetitelte "Metro" auf A ist eine beschwingte 7-minütige, trippige, mäandernde Analog-Synth-Erkundung in House und Cosmic Disco. "Wave 6" beginnt die B-Seite mit einer einfachen aber betörenden Melodie: 6 Noten tanzen beatbefreit im 5/4-Takt, treiben repetitiv und ansteigend auf einen beseelten - aber nur erhofften - Höhepunkt zu. "Border" auf B2 ist eine solide Dreingabe zur langen Geschichte von Dub Techno: sanft, stetig, super entspannt, aber mit vielen melodischen Elementen.
Ströme Musik ist immer analoge Live-Musik, die an zwei A100 Modularsystemen entsteht, dazu gesellen sich auch mal andere analoge Synthies, Vocoder, Bass oder Trompete live und Percussion live. So spielen Ströme auch ihre Konzerte.
Ströme sind die zwei Vollblutmusiker Mario Basshofer und Tobi Weber der erfolgreichen Brass Techno Band LaBrassBanda, die sich zusammengeschlossen haben, um einen Mix aus treibenden Beats, analogen Synthmelodien und live Trompete zu schaffen und diesen auf die Festivalbühnen und in die Clubs zu bringen. Klare, ungeschliffene Sounds und dynamische Drums werden an Modularsynthesizern komplett live und von Hand gemacht.
Das macht Ströme zu einem einzigartigen Liveact. Einen derartigen Modular Liveact mit allerhöchstem Rave-Appeal gab es noch nie - jetzt gibt es Ströme. Ihre bisherigen Live Konzerte waren sensationell. Dieser erste Release (12' / digital) mit drei Tracks erscheint im September, eine weitere Maxi im Spätherbst und ihr Debüt Album wird im Februar 2017 folgen.
Dieser unerbittliche Underdog der New Orleans' Soul-Geschichte, bekannt für seine Arbeit mit The Meters und Allen Toussaint, wurde lange Zeit in den nördlichen Teilen der USA unterschätzt. Mit seinem neuen, rohen Sound, seiner sehr persönlichen Lyrik und als einer der tatsächlichen Überlebenden von Hurricane Katrina erzählt Soul-Sänger Willie West mit "After The Storm" die Geschichte von dem was passiert ist.
A-TON ist eine neue Edition und Plattform des Berghain-Inhouse-Labels Ostgut Ton und konzentriert sich auf Ambient-, Archiv- und andere Musiken, abweichend von den
clubfokussierten Veröffentlichungen des Hauptlabels. Darüber hinaus markiert das erste Release auf A-TON - Chronicles I - den Beginn einer Serie von Veröffentlichungen Luke Slaters unter dessen Alias The 7th Plain und präsentiert geremastertes, zuvor veröffentlichtes als auch bislang ungehörtes Archivmaterial.
Zuerst erschienen auf General Production Recordings zwischen 1993 und 1996, lotete Slaters The 7th Plain die sich stärker ausbreitenden Facetten von Ambientmusik aus und trieb sie gleichzeitig an die Genregrenzen, indem sich The 7th Plain nicht auf beatbefreite Synthflächen beschränkte, sondern treibende Progressionen, nuancierte Rhythmen und raffinierte Melodien mit einbezog. The 7th Plains außerweltliche Musik entzog sich somit der genauen musikalischen Einordnung, nachzuhören auf den beiden Alben The 4 Cornered Room und My Yellow Wise Rug (beide GPR, 1994) - emotionale, gespenstische und eskapistische Musik, bei Erstveröffentlichung vorwärtsdenkende Alben, die in Rückbetrachtung die Zeit besiegt haben.
Ursprünglich aufgenommen in Slaters Spacestation Ø, nun für A-TON komplett geremastert, zeigt Chronicles I die futuristische Ästhetik und musikalische Agenda der Neunziger in einem zeitgenössischen Kontext, ohne Nostalgie aber mit dem Wissen um die Zeitlosigkeit dieser Musik. Mit sieben originären Stücken und einem unveröffentlichten Ken Ishii-Remix klingt The 7th Plain so beseelt und relevant wie eh und je.
Während "Boundaries" (von My Yellow Wise Rug), "Grace" und "Surface Bound" (beide von The 4 Cornered Room) Slater-Aficionados bekannt sein dürften, sind "The Super 8", "T Funk States", "Slip 7 Sideways" und "Chords Are Dirty" bislang ebenso unveröffentlicht wie der zuvor erwähnte Remix von Ken Ishiis "Extra".
Mit Chronicles I erweitert The 7th Plain die Wärme und Kälte analoger Synthesizermusik auf das digitale Zeitalter: Während A-TON Chronicles I als Doppel-LP und CD
veröffentlicht, wird die Musik selbst in verschiedenen Digitalformaten zum ersten Mal überhaupt erhältlich sein - wodurch The 7th Plain einer neuen Generation von Hörern zugänglich wird, die die Vielfalt elektronischer Musikgeschichte erst für sich entdecken.
Mit "Fallen Angels" veröffentlicht Bob Dylan ein Album mit zwölf klassischen, amerikanischen Songs, die von einigen der legendärsten und einflussreichsten Songwritern der Musikgeschichte stammen. Es ist das Follow Up zum 2015er Album "Shadows In The Night"das in siebzehn Ländern die Top Ten erreichte, darunter Deutschland (Platz sechs), USA (Platz sieben) und Großbritannien (Platz eins)
Ellis Island war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Tor zu Amerika. Mehr als zwölf Millionen Menschen kamen hier vor den Toren New Yorks an und hofften, die USA bald Heimat nennen zu dürfen. Der französische Künstler, Regisseur und Fotograf JR, dessen Identität bis heute unbekannt ist, greift mit seinem 15-minütigen Kurzfilm "Ellis" und der Geschichte eines Migranten diesen Faden auf.
Mit Robert de Niro in der Hauptrolle, führt "Ellis" durch die bröckelnden Hallen des verlassenen Krankenhaus-Komplexes von Ellis Island, der heute JRs Kunstinstallation "Unframed" beherbergt.
Es ist ein Ort, der die Hoffnungen und Ängste jener, die ihn durchschritten, zurückstrahlt - und deren Echos heute lauter denn je zurückhallen. Verschlungen mit dieser Erzählung ist eine Filmmusik, die von dem französischen Songwriter Yoann Lemoine aka Woodkid komponiert und von Nils Frahm aufgeführt und mitverfasst wurde.
Die zarten Klavier-Motive von "Winter Morning I" vollenden sich in einem Crescendo von Streichern, während das schwellende Harmonium von "Winter Morning II" das Fundament für de Niros Geschichte bildet: eine Lobrede auf jene, die das moderne Amerika schufen.
Misanthrope CA is the Black Metal influenced formation by artist and photographer Robert Kulisek and David Lieske aka Carsten Jost, co-owner of Dial Records. After their first limited tape redition "Amerika" (2015), Deathbridge is a full-length album recorded in the Hamptons, New York, in collaboration with the Oslo gallery "VI, VII".
As mentioned in early interviews, David Lieske always had a huge fascination for true Black Metal, reflected now in the wonderfully dark Misanthrope CA recordings. After extraordinary releases and contributions by Dirk Von Lowtzow, Queens, Momus, Christian Naujoks and James K, Dial Records proofs once more the intensity and variety of the label's output.
Nachdem er 2015 die Marke von einer Milliarde Streams schneller erreicht hat als jemals ein Küns
tler vor ihm, schickt 2016
sich sogar an, für Kyrre Gørvell Dahl aka KYGO noch größer zu werden: Hier sind die Details seines Debütalbums 'Cloud
Nine'.
Das Album ist seit 18 Monaten in Arbeit und wurde den Fans erstmals im Februar angeteased, jetzt gibt d
ie norwegische
Dance
-Sensation ein bestätigtes Release-Datum für 'Cloud Nine' bekannt, enthüllt das exklusive Artwork von niemand
Geringerem als Mr. Brainwash und veröffentlicht seine brandneuen Tracks 'Fragile' featuring Labrinth 'Raging' feat. Kodaline
u
nd all das kann ab sofort vorbestellt werden.
'Cloud Nine', dessen komplettes Tracklisting demnächst bekanntgegeben wird, erscheint am 13. Mai 2016 auf Sony Music
International/Ultra Music/B1 Recordings.
Nach über acht Millionen verkauften Tonträgern sei
t dem Originalrelease von 'Firestone' in 2014, hat Kygo ein Who-
is-Who
der Kollaborateure zusammengebracht, die ihn auf einem der am sehnlichsten erwarteten Alben 2016 unterstützen werden
Sie schrieb Rihannas Überhit "Diamonds" (in 14 Minuten!), sang und schrieb die David Guetta-Hits "Titanium" und "She Wolf" sowie Flo Ridas Millionseller "Wild One" und komponierte zahllose Songs für Katy Perry, Beyoncé, Britney Spears, Birdy, Christina Aguilera, Kylie Minogue und Eminem. Im vergangenen Jahr gab sie mit dem Song "Elastic Heart" (auf dem "The Hunger GamesSoundtrack" und auch auf ihrem kommenden Album) ihr internationales Chart-Comeback unter eigenem Namen. 2014 veröffentlicht die australische Sängerin und Songwriterin SIA nun endlich ein neues, eigenes Album "1000 Forms Of Fear". Die 1. Vorabsingle ist die in jedweder Hinsicht atemberaubende Pop-Hyme "Chandelier", die mit Jesse Shatkin entstanden war und von ihrem langjährigen Studiopartner Greg Kurstin (P!NK, Lily Allen etc.) produziert wurde. In ihrer Karriere veröffentlichte Sia bislang 5 Solo-Alben, zuletzt 2010 die LP "We Are Born", die Platz 2 der australischen Charts erreichte und ihr auch in Deutschland die erste Album-Chartplatzierung bescherte. Das Billboard Magazin widmete ihr eine Titelgeschichte mit der Headline: "This artist is responsible for 12 million track sales... and doesn't want to be famous".
Wiederveröffentlichung von Mobys fünftem Studio-Album als Doppel-LP-Set mit 180g schwerem Vinyl. Ursprünglich 1999 veröffentlicht, wurde es zum erfolgreichsten Indie-Album des Jahres und in über 20 Ländern mit Platin ausgezeichnet. Mit "Play" änderte Moby seine Arbeitsweise ein weiteres Mal. Er nahm Samples aus Folk und Gospel - viele davon entstammen aus dem Archiv von Alan Lomax - und verbindet diese mit seinen elektronischen Klanglandschaften. Dabei schneidet er aus den Samples Schleifen, die er endlos wiederholt: Bessie Jones "Sometimes" wird in "Honey" über 20 Mal wiederholt und so entfaltet er den hypnotischen Sog, der diesen Song zum Hit machte. Bei Erscheinen wendeten sich viele Moby-Fans, die ein Techno-Album erwartet hatten, ab und das Album schaffte es nicht bedeutend in den Charts aufzutauchen. Es sollte überzehn Monate dauern, bis sich das Blatt wendete und das Album sich doch noch zum absoluten Hit mauserte. Mit 9 (!) Single-Auskopplungen und unzähligen Lizensierungen an TV-Shows, Filme und Werbespots entwickelte sich das Album zum Dauerbrenner und hat bis heute weit über 12 Millionen Einheiten abgesetzt.
When Kompakt came across Amsterdam-based Harm Coolen and Merijn Schotte Albers aka WEVAL back in 2014, we were blown away when we heard their slow-burning, darkly emotive tracks.
Their debut EP 'Half Age' on Atomnation featured painfully intimate and surprisingly kinetic electronic chamber pop that convinced us they were a perfect fit in Kompakt's family. Following two widely acclaimed EPs for Kompakt and playing numerous festivals including DGTL, Reeperbahn, Iceland Airwaves and Piknic Electronik, we now see the two tackle their self-titled debut full-length WEVAL. What you have before you is not a mere collection of tracks, but a complete listening experience with organic flow, emotional heft and a narrative thread.
Smitten with WEVAL's uniquely personal and catchy approach to producing dark electronic music, it didn't take much to win us over... and so came WEVAL's acclaimed 2014 label debut EASIER EP (KOMPAKT 318), followed by the bold and beautiful 2015 offering IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344) which saw the two soundsmiths digging deeper into the granularities of electronic funk than ever before. However, Harm and Merijn's music - while astonishingly fully-formed even in its earliest stages - always seemed destined for more, a bigger format, more space to explore the nooks and crannies of their rapidly evolving sound cosmos. Simply put, they needed to think about an album and their beloved living room studio wasn't cutting it anymore.
An old school building became WEVAL's new home, repurposed to house small creative businesses - but in the summer of 2015, it was abandoned most of the time, with everybody out in the sun while our heroes turned the building's attic into a sweet spot to make some noise, have 24-hour access and lose track of time. And apart from a sketchy tenant being evicted, the occasional soccer game with friends and live gigs across Europe, there really was no interruption to the focussed vibe. It's not like they were looking for distraction anyway: "working on the album all by ourselves in this bloody hot attic was all we had on our mind", the artists admit. And they decided that their album shouldn't sound too clean: "We try to find the beauty in imperfection. It makes things sound more human".
Weval draw their inspirations from no single genre of music but a cumulation of music that inspires them. The results present an astonishingly coherent vision - cuts like the dramatic THE BATTLE, bass growler I DON'T NEED IT or the trippy epic MADNESS share the same DNA of zestful nostalgia, a knack for immersive sound-sculpting and that certain kink in the groove. They also feed on deeply personal experiences and moods, as exemplified by the haunting electronic ballad YOU'RE MINE, the carefully layered, polaroid-tinted JUST IN CASE or the beautifully voiced closer YEARS TO BUILD. And sometimes, it's just an old, out-of-tune piano that stands in the hallway: "Whenever I'd pass by it, I couldn't resist playing it", says Merijn, "so Harm decided to start recording and it became an integral part of YOU MADE IT (PART I)". No doubt about it: this is WEVAL's most powerful and organic material yet - which means a lot, considering the amount of skill already on display in their small, but weighty portfolio.
(de) Als sich 2014 in Amsterdam Kompakts Wege mit denen von Harm Coolen und Merijn Schotte Albers aka WEVAL kreuzten, waren wir sofort Feuer und Flamme für ihre schwelenden, emotional aufgeladenen Tracks. Ihre Debüt-EP "Half Age" auf Atomnation präsentierte intimen und überraschend kinetischen, elektronischen Kammer-Pop, der wie angegossen zu Kompakt zu passen schien. Nach zwei vielbeachteten EPs auf dem Label und einer Reihe von Festvialgigs (inklusive DGTL, Reeperbahn Festival, Iceland Airwaves und Piknic Electronik) nehmen Weval nun mit dem gleichnamigen Release ihr erstes Album in Angriff. Und legen dabei nicht einfach nur eine Ansammlung von Tracks vor, sondern kreieren eine komplette Hörerfahrung mit organischem Flow, emotionalem Gewicht und einm roten Faden.
Angetan vom einzigartig persönlichen und mitreissend düsteren Klang WEVALs brauchte es nicht viel um uns zu überzeugen... und so kam es 2014 zum gefeierten Labeldebüt EASIER EP (KOMPAKT 318), gefolgt vom kühnen und wunderschönen 2015er Release IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344), für das die beiden Soundtüftler tiefer denn je in die Granularitäten des elektronischen Funks abtauchten. Nichtsdestotrotz - und obwohl sie schon von Anfang an ausgereift klang - schien die Musik von Harm und Merijn auf dem 12"-Format stets bestimmt für mehr: mehr Freiraum um auch die äussersten Winkel ihres rapide expandierenden Soundkosmos zu erkunden. Sie mussten schlichtweg zum Langspielformat wechseln, und ihr heissgeliebtes Wohnzimmerstudio konnte da nicht mehr mithalten.
Ein altes Schulgebäude wurde schliesslich WEVALs neues Zuhause, umfunktioniert für kleine Kreativunternehmen - doch im heissen Sommer 2015 stand es zumeist leer, da alle draussen in der Sonne badeten, während unsere Helden im Schweisse ihres Angesichts das Kellergeschoss in ein lärmfestes Aufnahmestudio verwandelten. Mit Studiozugang rund um die Uhr liess es sich bestens die Zeit vergessen. Und abgesehen von der Räumung eines zwielichtigen Nebenmieters, dem gelegentlichen Fussballspiel mit Freunden und natürlich Live-Gigs in ganz Europa, gab es auch keine Ablenkungen vom hochkonzentrierten Kreativfluss. Ablenkungen, die das Duo ohnehin nicht suchte: "ganz allein in diesem verdammt heissen Keller am Album arbeiten war alles, was wir im Sinn hatten", geben die Künstler zu. Und sie entschieden sich, dass ihr Album nicht zu sauber klingen sollte: "Wir versuchen die Schönheit im Makel zu finden. Es lässt die Dinge einfach menschlicher wirken."
Weval beziehen ihre Inspiration nicht aus einem einzelnen musikalischen Genre, sondern eher aus einer Akkumulation von Musik, die sie inspiriert. Die Ergebnisse zeichnet eine beeindruckend kohärente Vision aus - Aufnahmen wie das dramatische THE BATTLE, der Bassknurrer I DON'T NEED IT oder die Trip-Saga MADNESS teilen diesselbe DNA aus schwungvoller Nostalgie, einer Schwäche für immersive Klangschnitzerei und einer gewissen Delle im Groove. Sie nähren sich auch aus zutiefst persönlichen Erfahrungen und Stimmungen, wie zum Beispiel bei der eindringlichen elektronischen Ballade YOU'RE MINE, dem vorsichtig geschichteten, polaroid-gefärbten JUST IN CASE oder dem wunderschön gesungenen Schlussakt YEARS TO BUILD. Und manchmal ist es nur ein altes, verstimmtes Klavier, das im Flur herumsteht: "Immer wenn ich dran vorbei lief, musste ich darauf herumklimpern", erklärt Merijn, "also wurde es ein zentraler Bestandteil von YOU MADE IT (PART I)". Kein Zweifel: dies ist WEVAL's stärkstes und organischstes Material bisher - was durchaus was bedeutet, wenn man das Talent bedenkt welches bereits in schmalen, doch gewichtigen Portfolio der Band steckt.
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Not one to be pigeonholed, highly respected DJ and producer WILL SAUL has always run the gamut of electronic dance music: from deep house to techno and UK bass, his sets and tracks like to rock the boat of any given genre, taking in contemporary impulses as well as classic inspirations. As label honcho for iconic imprints like Simple or Aus Music, he further honed his ear for the perfect groove and was invited to bring his expert selection to the revered DJ Kicks mix series in 2014. A remix collaboration with fellow UK producer October for Michael Mayer's MANTASY REMIXE 2 (KOMPAKT 272) turned out to be a fine first foray into Kompakt territory - now to be succeded by the LOST IN TIME EP, for which he teamed up with Bristol-based soundsmith KOMON. Komon & Will have been collaborating for many years, resulting in tracks on Will's DJ Kicks and remixes for labels such as Ninja Tunes (Kelis) and Houndstooth (Throwing Snow). Komon has been a mainstay on Will's Aus Music imprint, with solo releases and regular collaborations with Appleblim. For Kompakt, they turn in a swooping trio of floor-versed cuts that are no strangers to atmosphere and experimentation, but like to keep the crowd in check with outbursts of pressurized funk. Leading the pack is the title cut featuring quality vocals from BEN WESTBEECH (aka Breach), flanked by the introspective DRONE and immersive mover DIGITAL PARADISE - a versatile and powerful outing from two artists that know perfectly well how to set the scene.
(de) Als einer, der sich nie leicht kategorisieren ließ, hat der hochrespektierte DJ und Produzent WILL SAUL stets die gesamte Bandbreite der elektronischen Tanzmusik zum Thema gemacht: von Deep House zu Techno und UK Bass findet alles den Weg in seine Sets und Tracks, jenseits von Genregrenzen und gerne inspiriert von zeitgenössischen wie klassischen Impulsen. Der Macher hinter gefeierten Labels wie Simple oder Aus Music ist bekannt für sein feines Ohr am Groove der Zeit und hat seine Expertise in 2014 für die berühmte DJ Kicks Mix-Reihe zum Einsatz gebracht. Eine Remix-Kollaboration mit dem befreundeten Klangschmied October für Michael Mayer's MANTASY REMIXE 2 (KOMPAKT 272) entpuppte sich als grossartiger erster Ausflug in Kompakt-Gefilde - nun der Schritt zum eigenen Release mit der LOST IN TIME EP, für die er sich mit dem Bristol-Produzenten KOMON zusammengetan hat. Komon & Will arbeiten seit vielen Jahren zusammen, was bereits zu Tracks auf Will's DJ Kicks and Remixen für Labels wie Ninja Tunes (Kelis) und Houndstooth (Throwing Sbow) geführt hat. Dank seiner Solo-Releases und der Kollaborationen mit Applebim ist Komon ein gern gesehener Gast auf Will's Aus Music. Für Kompakt liefern die beiden ein bissfestes, tanzflur-erprobtes Track-trio ab, das gerne in experimenteller Atmosphähre badet, den Tänzern aber auch gerne mit Hochdruck-Funk Beine macht. Der Titeltrack brilliert mit wundervollen Vocals von BEN WESTBEECH (aka Breach), flankiert vom introspektiven DRONE und dem mitreissenden Schieber DIGITAL PARADISE - eine vielschichtige und kraftvolle Darbietung von zwei Künstlern, die ganz genau wissen wie man den Beat in Szene setzt.
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Das vierte Studioalbum von Captain Planet umfasst bei rund 30 Minuten Laufzeit zehn schnurstracks gehende Lieder. Wie bereits bei vorherigen Werken sind die Songs geprägt von sausenden Gitarrenschwärmen, die auf einem präzise gewebten Rhythmus-Netz aus Bass und Schlagzeug federn. Es ist dieser genreprägende, emotional gefärbte Sound norddeutscher Punkbands, der beim Hören sofort die Hummeln aufrührt. Dabei klingt Captain Planet dennoch merklich amerikanisch. Jan Arne von Twistern besingt alltägliche Momente, in denen sich Erfahrung, Reflexion und Fiktion vermischen. Obwohl es dabei nicht mehr um wilde Nächte, Gentrifizierung und Poststudium-Tiefs geht, zeugt noch immer alles von hoffnungsvollen Aufbrüchen. Dabei springen manchmal absurde Fragmente heraus, wenn zum Beispiel von "Stichkanälen", vom "Knopf, um dieses Treppenhaus zu fluten" und vom "grauen Hund, aus Katzen zusammengenäht" die Rede ist. Und warum jetzt "Ein Ende"? Sind Captain Planet fertig mit ihrem rastlosen Prüfstein-Punk? Ist es Zeit für den Ego-Kerker Reihenhaus, wie das Albumcover suggerieren mag? Nein. Auch wenn sich die Themen scheinbar verschieben, die Intensität, die Captain Planet auf diesem Album beschwört, hat nichts Endgültiges an sich. Bekanntlich provoziert jedes Ende einen neuen Anfang.
Die in Genf lebende, in Lyon, mit Vorfahren aus Kamerun, geborene Emilie Nana ist ein Wunderkind. 'The Meeting Legacy' beinhaltet eine eklektische Selektion, die Vieles von dem beinhaltet, was Emilie ausmacht.
'The Meeting Legacy' umfasst 11 Stücke, inclusive Like You, welches bereits Anfang 2013 auf Compost Black Label als Maxi veröffentlicht wurde. Die Black Label # 61 wurde digital veröffentlicht und die Black Label # 95 gibt es auf Vinyl. 2013 war das eine von fünf EPs, die Emilie Nana bis dato herausgebracht hatte. I'm Childish, So What!, was erstmals im Sommer 2015 als Teil der COMPOST 500 - Compilation zu hören. Dieses Juwel ist von Emilie's Neffen inspiriert und basiert auf der Idee, dass wir, egal in welcher Lebensphase, stets zu uns selbst stehen sollen. Es ist der einzige Track auf dem Album mit französischen Vocals und vermittelt ein getragenes, leicht verrücktes, regelloses Gefühl, ein absolut fantasievolles Glanzstück. Drei Stücke des Albums: Tolstoy' Changes, Music und The Meeting Legacy, werden 2016 als Compost Black Label - Remix - Maxi erscheinen, mit Remixen von Manoo, Beanfield & Thomas Herb, Floyd Lavine.
The Meeting Legacy, der Titeltrack des Albums, ist purer Musik-Aktivismus. Der Text stammt von Elaine Brown, eine schwarze amerikanische Aktivistin und Künstlerin, Vorsitzende der Black Panther Partei. Der Bass dieses gemächlich stolzierenden Kampfsymbols ist Nana-esk und die Vocals heben sich mit Leichtigkeit ab und positionieren diesen Track auf ergreifende Weise.
Black Like Me erhebt einen fortwährenden Anspruch auf Fiktion und Non-Fiktion und verkörpert die gelebten und kenntnisreichen Erfahrungen Emilie Nanas. Eine warme, melodiöse Kreation, mit einfachsten Lyrics und im Hintergrund dümpelnden Marimbas. Es ist die musikalische Interpretation des Buches 'Black Like Me' von John Howard Griffin. Er erzählt hier die Geschichte des weissen Journalisten, der sich einer Hautverdunkelung unterzog, um sich im schwarzen Leben des separierten Südens der U.S.A. zu engagieren. Emilie's musikalische Interpretation erfasst die bunten kulturellen Äußerungen, welchen der weisse Journalist im gelebten schwarzen Alltag begegnet.
Track Fünf des Albums, dem inoffiziellen 'letzten Track von Teil 1' heist Confessions Of No Language. Während Emilie Nana hier ihre innersten Erfahrungen transponiert, oder transportiert, zielt sie auf eine 'gewisse' Körperzone. Welche Das muss man hören.
Das Album beginnt mit Off The Street, die wilden Begleiterscheinungen einer durchfeierten Nacht von Party-Girls, geht weiter mit dem, durch die frühen 90er Jahre von Janet Jackson und Prince beeinflussten Music, bei dem wir Emilie Nana sehr warm und cool erleben. Schliesslich entdecken wir sie in Inward Path, wenn sie resümiert, dass es mehr Glücklichkeit als Traurigkeit gibt, da immer Hoffnung in uns selbst existiert.
Dieses Werk erfreut sich an dem Erguss aus Nana's grazilem und dennoch lebhaftem Wesen und trachtet erfolgreich nach dem Brechen der Regeln, mit denen Kunst oft behaftet ist. Indem sie ihr Leben vergegenwärtigt, führt sie uns gekonnt, mit Kindesaugen, Teenage-Erfahrungen bis erwachsenen Sehnsüchten und ausgereif-ten Konversationen, durch Subkultur, Kampf und verschiedenen sozialen Einflüsse. Nach vier Jahren Produktionszeit, liefert Emilie Nana ein Album, das ihr verspielten, aber reifen Geist widerspiegelt und ihre Seele miteinbezieht, The Meeting Legacy.
Mit seinem 4. Release ' Introducing' auf Zaijenroots präsentiert Matt Nowak ein herausragendes DJ Tool für ein breites internationales Publikum der Elektronischen Tanzmusik. So verschieden wie die Künstler selbst, so verschieden sind die 4 Tracks. Toyz on Acid - Hawaiien Teacher, Das mysteriöse Duo mit einprägsamen Namen kreierte eine narrative Techno Hymne, die mit Sicherheit in die tiefsten Tiefen der Darkrooms der Clubwelt vordringen wird. Eine punchige Sp1200 Kickdrum und ein düsteres Rauschen wird immer wieder unerwartet mit futuristischen Sounds und einem treibendem Shaker begleitet. Ein innovativer Dancefloor Kracher! Must have! Heroine from Venus mit Sabine Hoffmann ist eine acosmische Reise mit treibendem Breakbeat und knackigen Snaredrums. Warme sphärische Synthsounds unterstreichen die anmutige und heroische Stimmung dieses Tracks. Matt Nowak und Apoena aus Brasilien haben mit Dub Rout' einen Big Room tauglichen Dub Techno mit Primetime Qualität geschaffen, der sicherlich kein Tanzbein still stehen lässt. Durchgehende Hats und eine extrem punchige Bassdrum machen diesen Track zum perfekten DJ Tool. Happy Handsome von Matt und SRA SRA rundet die Platte sehr gelungen ab. Ein melanchoilisch, treibender Techno Track, nach Zaijenroots Manier. Die klatschende Snaredrum und deepe Moog- Bassline, bringt die nötige Wärme auf den Techno Dance Floor zurück, die heute leider so oft fehlt.
In 2015 beging Ostgut Ton das zehnjährige Label-Jubiläum, gefeiert wurde mit einer 30 Stücke starken Compilation, Ostgut Ton-Zehn betitelt, verteilt über zehn 12' Vinyl in einem limitierten Boxset. Dieser Sampler war ruckzuck ausverkauft, weshalb diese zehn 12"es nun in 2016 von Ostgut Ton einzeln wiederaufgelegt werden.
Es sei gesagt, dass Ostgut Ton stets mehr als nur ein House- und Techno-Label war - Zehn-Sechs ist eine Reflektion der musikalischen Vielfalt. Der Titel der Barker & Baumecker A-Seite 'Love Is A Battlefield' ist eine schöne Anspielung auf Pat Benatar und Pop einerseits, während musikalisch eher abstrakte UK Breakbeats und arpeggiertes Terrain über die Länge dieses verspielten Zehnminüters abgeschritten werden.
Die B-Seite beginnt mit Uwe Schmidt als Atom™. - Stromlinien' ist natürlich eine tolle Klammer seines reduzierten aber sich clever entfaltenden und pumpenden Analogsynth-Dub Techno-Stücks. Anthony Parasoles - Heartbeat' schert sich herzlich wenig um unsere menschliche, lahme BPM-Herzschlagrate und widmet sich lieber einer schnellen, muskulösen Kick um die 132 BPM, umkreist von tribalistischen und verdrahteten Elementen um den Groove zu komplementieren.
Bereits die Coverästhetik zeigt unmissverständlich, Marshall Mathers alias Eminem bleibt sich selbst treu und provoziert Wiederspruch, wo er nur kann. Bereits das vorab als Single erschienene Just Lose It erregte, nicht zuletzt durch das reichlich respektlose Video, gehörig Aufsehen. Von dem kurz vor der US-Wahl präsentierten Track "Mosh", dem politisch eindeutigsten Song in Eminems bisheriger Karriere, gar nicht zu reden. Der 32-jährige Rapper aus Detroit ist nach wie vor einer der begnadetsten HipHop-MCs. Da mögen noch so viele Neider und Konkurrenten anderes behaupten, Slim Shady lässt sie alle weit hinter sich. Mit einem bewährten Team im Rücken, Dr. Dre zieht wieder als Executive Producer im Hintergrund die Fäden, und Gastauftritten von D-12, 50 Cent, Nate Dogg und Obie Trice lässt Eminem nicht das geringste anbrennen. Nach einem etwas verhaltenen Auftakt mit "Evil Deeds" folgt gleich mit "Never Enough" einer der besten Tracks des Albums. Der von Nate Dogg und 50 Cent vorgetragene Refrain ist jedenfalls dermaßen hypnotisch, dass er einem nicht mehr aus dem Ohr geht. Ein todsicherer Hit. Eminem ist aber nicht nur als Rapper eine Klasse für sich sondern hinterlässt auch als Produzent wieder seine unauslöschbaren Spuren. "Yellow Brick Road" und das rhythmisch völlig ungewöhnlich aufbereitete "My 1st Single" sind nur zwei gelungene Beispiele von vielen, mit welchem Ideenreichtum der Mann auch diesen Job erledigt. Definitiv einer der stärksten Nummern ist das zusammen mit D-12 eingespielte "One Shot 2 Shot" sowie der am Ende des Albums platzierte Titelsong "Encore", bei dem Eminem von Dr. Dre und 50 Cent am Mikrophon unterstützt wird. Die geradlinige Produktion von Dre und Mark Batson tut ein übriges dazu, um den hymnischen Charakter des Tracks noch stärker zu betonen.
Phoebe Killdeer & The Shift is the collaboration between newly Berliner Phoebe Killdeer (Nouvelle Vague, The Short Straws) with experimental musicians Thomas Mahmoud-Zahl (SFX, The Nest, Tannhäuser Sterben & das Tod, Von Spar) and Ole Wulfers (Kapaikos, Party Diktator), supported by actress and singer Maria de Medeiros (i. e. »The Saddest Music in the World«, »Pulp Fiction«).
»The Piano's Playing The Devils Tune« is »free music« in a most emphatic sense: The interplay between the abstract instrumentation on the one hand, equally recalling genres as diverse as noise rock, bass music and musique concre`te, as well as the intimate, concrete humanity of the sound on the other hand establishes a sprawling sonic space that gravitates around the haunting vocal passages of Killdeer and de Medeiros. »The Piano's Playing The Devils Tune« thereby succeeds in combining a decidedly experimental gesture with an urgent, uncanny familiarity and warmth; a precise sense of composition with an almost lavish casualness.
Phoebe Killdeer & The Shift do not resolve the numerous paradoxes that mark »The Piano's Playing The Devils Tune«: The result is an equally challenging and rewarding album that in fact — as played out as this predicate may be — truly defies categorization. Devils tunes.
Wenn du jemandem erklären willst was genau eine drückenden Bassline' ist, spiel ihm oder ihr einfach diese beiden Nummern der Vogelperspektive vor. Mighty Fat' ist untenrum nämlich so fett wie es nur sein kann. Umso verblüffender zu hören, wie fluffig und beweglich sich die Atmosphäre in den Mitten und Höhen gestaltet - hier ist schwebende Vogelperspektive vom Feinsten angesagt. Die energetischen Breaks, aufputschenden Filter-Sweeps und lässigen Synthie-Akkorde von Noise No Girls' erinnern an klassische House-Nummern, klingen aber extrem frisch und modern. Das reicht dir noch nicht, du willst noch mehr Abwechslung Dann sei ergänzend zum 10' Vinyl noch die Digitalversion empfohlen. Stephan Zovsky gibt Mighty Fat' einen deepen, hypnotischen Anstrich, ohne jedoch die housige Leichtigkeit des Originals über Bord zu werfen. Zusammen mit Pophop und J.Patterson hat er aus dem Track außerdem eine jazzige Downbeat Nummer mit verträumtem Trompeteneinsatz gezaubert.