DEATHSWARM aus Uppsala (Schweden) formierten sich 2017 um kompromisslosen, klassischen Death Metal für Fans von BOLT THROWER und DISMEMBER auf die Menschheit loszulassen. Drei der fünf Bandmitglieder kennt man auch von der schwedischen Kultband SARCASM. 2021 ist nun die Zeit für das zweite Album der Band. Neun neue barbarische Studiosongs, die in jeder Note den Vibe der Frühneunziger Death Metal Welle transportieren. Ein grandioses Stück schwedischer Death Metal Kunst.
ionnalee performed in KONSERT on Sep 2, 2020, live from Fjuk island in Sweden. the online concert was streamed for free with guest performances from Imogen Heap, Zola Jesus, TR/ST, Vander Von Odd, Tungorna, and others. KONSERT celebrated 10-years of ionnalee | iamamiwhoami and was watched by over one hundred thousand fans worldwide.
For Böser Herbst, Thomas Fehlmann returns to the sediment of ages, drawing from a similar lexicon of sounds to that used on 2018’s ‘1929 – Das Jahr Babylon’. Like that album, Böser Herbst was produced as the soundtrack to a documentary made by Volker Heise, ‘Herbst 1929, Schatten Über Babylon’, which offers historical insight to the third season of the television series Babylon Berlin. It adds yet another string to the bow of this most forward-thinking and creative artist, whose history takes in NDW (Palais Schaumburg), techno (3MB) and psychedelic ambience (The Orb), plus a clutch of gorgeous solo albums that explore wide terrain, from the dancefloor through supine home listening to compelling soundtrack work. Fehlmann’s approach here was to ‘capture’ samples of contemporaneous music, “picking up the dirt and dust of original 1920s archive sound and music excerpts and shaping the essence into this selection of tunes,” he recalls. After delivering the material to the editing room, Fehlmann “threw all the pieces up in the air, deliberately lost the overview in consequence, researched the atmospheric thread and assembled it for this album.” That explains the singular nature of the material here, and its ability to sit together so neatly and discretely, as its own entity. For Böser Herbst is a music box of possibilities, shadowed by its historical provenance, but never crudely beholden to it, rather “keeping the references only as a distant nod, a scent.”
It’s certainly an evocative listen, a cornucopia of textural pleasure and sensual, tactile assemblage. The spiralling, psychedelic cycle of “Karnickel” winds its way between the ears like thread to the needle; “Mit Ausblick” immerses the listener in deep, gaseous tones, only to be lifted into the air by the glassy drones of “Umarmt”. “Wunschwechsler” crackles with the unpredictability of weather systems while a guitar-like loop unspools across the horizon. Throughout, you can catch tiny tastes of the source material, but they’re pressed into greater service, Fehlmann using these sources for their evocative capacity and then saturating them with grain and rumble, abstracting outwards. It’s a music of temporal disjuncture and clairvoyant resonance, “speaking with the past – alert, distant and quixotic.”
Für “Böser Herbst“ schürft Thomas Fehlmann tief in den Sedimenten der Zeit und schöpft dabei aus ganz ähnlichen Klangquellen wie auf dem 2018 erschienenen Album “1929 - Das Jahr Babylon“. Auch “Böser Herbst“ wurde als Soundtrack zu der von Volker Heise gedrehten Dokumentation “Herbst 1929, Schatten über Babylon“ produziert, die den historischen Background der dritte Staffel der deutschen Fernsehserie “Babylon Berlin“ beleuchtet und dabei Archivmaterial mit Stimmen unterschiedlichster Zeitzeugen verknüpft. Das neue Album fügt eine weitere Saite zum Bogen dieses überaus voraus denkenden und kreativen Künstlers hinzu, dessen Geschichte NDW (Palais Schaumburg), Techno (3MB) und psychedelischen Ambient (The Orb) umfasst, plus eine Reihe von großartigen Soloalben, die ein weites Terrain erkunden, von der Tanzfläche über entspanntes Hören bis hin zu Soundtracks.
Fehlmanns Herangehensweise auf diesem Album war es, Samples aus jener Zeit "einzufangen", "den Schmutz und Staub der originalen 1920er Archiv-, Sound- und Musikaufnahmen zu sammeln und als Essenz in die einzelnen Tracks einfließen zu lassen", erinnert er sich. Nachdem Fehlmann das Material im Schnittraum abgegeben hatte, "warf er alle Teile in die Luft, verlor dabei absichtlich den Überblick, suchte sich dann einen atmosphärischen roten Faden und setzte alles wieder zusammen." Das erklärt die Einzigartigkeit des vorliegenden Materials und dessen Eigenschaft, sich fein säuberlich und gänzlich unangestrengt zu einer Einheit zusammenzufügen. “Böser Herbst“ ist eine Spieldose voll unbegrenzter musikalischer Möglichkeiten, umspielt von düsteren historischen Quellen ohne darin zu ertrinken – Fehlmann ging es stattdessen darum, "die Referenzen nur wie eine flüchtige Geste, wie eine Ahnung von etwas zu behandeln."
“Böser Herbst“ löst eine Vielzahl an unterschiedlichen Vorstellungen beim Hörer aus, es ist ein wahres Füllhorn an lustvollen Texturen und sinnlicher, taktiler Assemblage. Der spiralförmige, psychedelische Kreisel von "Karnickel" dreht sich in die Ohren wie ein Faden ins Nadelöhr; "Mit Ausblick" lässt den Hörer in tiefe, gasförmige Töne eintauchen, um anschließend von den transparenten Drones von "Umarmt" in die Luft gehoben zu werden. "Wunschwechsler" knistert mit der Unberechenbarkeit eines aufziehenden Unwetters, während sich ein gitarrenartiger Loop am Horizont abzeichnet. Überall kann man winzige Spurenelemente des Ausgangsmaterials erhaschen, aber sie werden in einen größeren Kontext gesetzt; Fehlmann benutzt seine Quellen nur als Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, die einzelnen Teilchen werden angereichert mit Struktur und Körper und schließlich abstrahiert wieder ins Außen gesendet. Es ist Musik, an der die Zeit sich bricht und in die Zukunft schaut wie in einen Resonanzraum: Musik, "die mit der Vergangenheit spricht - hellwach, mit aller gebotenen Distanz und voller Rätsel".
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Der nächste große Wurf. DRAMAS veröffentlichen im April ihr zweites, selbstbetiteltes Album, auf dem das Artpop-Duo einmal mehr seine musikalischen Grenzen auslotet. Die Singles "Undercover Dreamer" und Bloodbath" sorgten bereits im Vorfeld europaweit für Furore. Von Beginn an machten sich Viktoria Winter und Mario Wienerroither - der u.a. mit "Musicless Musicvideos“ auf YouTube Millionen Menschen weltweit begeistert und damit sogar BBC-Preisträger wurde - auch als Live-Band einen Namen.
Mit Album #4 läuten die US-Shoegazer The Spirit Of The Beehive aus Philadelphia mehrere Änderungen ein. Zum einen besteht die Band mittlerweile aus einem Kern-Trio, zudem ist "Entertainment, Death" ihr erstes komplett selbst produziertes Album, und drittens sind sie nun vom US-Kultindie Saddle Creek gesignt. All diese Entwicklungen führen dazu, dass sie auf "Entertainment, Death" ihre Fähigkeiten, von Noise-Rock-Stürmen zu gelassenen Schlafliedmelodien zu switchen (und umgekehrt) enorm gestärkt haben. Die begeisterte Pitchfork-Redaktion schreibt: ""There’s Nothing You Can’t Do", the new single from Spirit of the Beehive, captures the euphoria and the stomach churn of its title in a wonderfully anarchic rush." LP auf hellbraunem Vinyl mit Download-Code.
„The Things I Can't Take With Me“ ist die neueste Veröffentlichung der multidisziplinären Künstlerin und Singer-Songwriterin Yaya Bey. Die selbstproduzierte, sechs Tracks umfassende EP folgt auf ihr letztes Album, das intime und politische „Madison Tapes“ aus dem Jahr 2020, das von Pitchfork (7.7), FADER, Afropunk, Noisey und anderen Medien gelobt wurde. Dem gleichen Geist ihrer früheren Projekte folgend, sucht „The Things I Can't Take With Me“ nach den zutiefst persönlichen und erfrischend ehrlichen Wahrheiten des schwarzen Frauseins und der Liebe.
Geboren und aufgewachsen in Queens/ New York, betrachtet Bey sich selbst hauptsächlich als „East Coast girl“, da sie ihre prägenden Jahre als Erwachsene in der DMV-Region (Washington DC, Maryland & Virginia) verbrachte und dort kreativ tätig war. Es war der aus Wahington DC stammende Produzent Chucky Thompson (bekannt für seine Arbeit mit Notorious B.I.G. und Diddy), der Bey ermutigte, ihre eigenen Songs aufzunehmen, nachdem sie jahrelang für andere geschrieben und Spoken Word Poetry vorgetragen hatte. Wie ihr Vater, Old-School-Rap-Legende Grand Daddy I.U., machte Bey das Beste aus dem, was sie als autodidaktische Musikerin mit einer Vorliebe für Storytelling und einem Ohr für Sampling hatte.
Wenn die Grenzen zwischen Oldschool Death Metal und den schwarzen Künsten geradezu ineinander fließen, dann ist meist eine ziegenhafte Gestalt mit involviert. So auch bei der Nürnberger Formation Goath, die uns seit ihrer Gründung 2015 quasi im Jahrestakt eine Veröffentlichung nach der anderen spendiert hat. Nachdem nun aber eine etwas längere Zeit zwischen dem letzten Longplayer „II: Opposition“ vergangen ist, präsentieren uns die Jungs nun ihr neues Werk „III: Shaped by the Unlight“. "III: Shaped by the Unligh“ kann durch ein abwechslungsreiches Programm mit viel traditionellen Oldschool-Abschnitten einen mehr als guten Eindruck hinterlassen. Währen der Titeltrack auch sehr Death Metal-lastig ausgeprägt ist, erinnert Letzterer eher an schwarzmetallische Perlen von Inquisition oder Immortal. Vor allem durch Gesang und die Riffstrukturen schaffen Goath hier klare Unterschiede, die aber eine willkommene Abwechslung darstellen.
Entwickelt über einen Zeitraum von zwei Jahren, in den auch die Veröffentlichung des 2019 erschienenen Albums ,Stray Fantasies" fiel, liefert das Ehepaar Hollie und Keith Kenniff mit ,In A Deep And Dreamless Sleep" nun ein deutlich schemenhafteres Kapitel ihres Technicolor-Pop-Projekts MINT JULEP ab. Wo das erste Album ein kristallines Gitterwerk definierter Pop-Strukturen trug, stumpft das zweite diese Schärfe ab und macht den Glanz weicher, indem es ein Gleichgewicht zwischen Songkunst und Hollies Solomaterial sowie Keiths Output als Goldmund herstellt. ,In A Deep And Dreamless Sleep" nimmt eine luftigere Form an und verströmt einen schweren Nebel von Shoegaze-Sensibilität, obwohl das ansteckende Pop-Know-How seines Vorgängers fest intakt bleibt. Im Gegensatz zu seinem Titel ist ,In A Deep And Dreamless Sleep" voll von Traumwelt-Neigungen, in denen Wachen und Schlafen, Lieben und Verlassen, Leben und Sterben austauschbar sind. Das Album ist durchdrungen von der sanften Betäubung der aufkommenden Liebe - oder vielleicht ist es die Trauer einer Liebe in ihrem Zwielicht. Oder es ist das Gefühl eines Ehepaares, das seine Liebe vor dem Hintergrund seines geschäftigen Lebens pflegt. ,In A Deep And Dreamless Sleep" ist ein Fenster in eine berauschend romantische Parallelwelt, die die Kenniffs aus analogen Synthesizern, meisterhaftem Sounddesign, nektargetränkten Hooks und luftigen Vocals, die weit in ein Meer von Texturen hinauswaten, erschaffen haben. Sie haben es geschafft, den Wert jahrelanger Rendezvous-Nächte in eine 46-minütige Sammlung von phosphoreszierendem Ambient-Pop zu verwandeln, der ein Gefühl von gekonnter Konsistenz vermittelt, das die beiläufige Entstehung des Albums widerlegt.
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Objets Trouvés
1 – ein Alltagsgegenstand, der zum Kunstwerk gemacht wird, indem der Künstler ihn findet, seiner bisherigen Funktion entledigt und ihn als Kunstwerk behandelt.
2 – ein Album von Twit One mit 16 Songs, inspiriert von verschiedenen Situationen und Sounds. Die Gästeliste wird geschmückt von Reginald Omas Mamode IV aus London, Kurt Wagner (Lambchop) aus Nashville und den Kölner Artists Keshavara und Imam Ally Salaam. “Objets Trouvés” ist Twit Ones drittes Soloalbum bei Melting Pot Music. Wenn wir seine Projekte mit Hulk Hodn (als Testiculo Y Uno), den Summers Sons (als Syrup), Lazy Jones (als Flatpocket), Count Bass D und Fleur Earth dazuzählen, dann blicken wir auf 10+ LPs zurück (LP steht für Longplayer; die Betonung ist uns wichtig, da wir jedes Twit One Album auf Vinyl releasen). 2009 startete Twit One das Beat-Game in Deutschland zusammen mit seinem Weggefährte Hulk Hodn. Twit One war Lo-Fi lange bevor Instrumental-Hip-Hop zu Coffeshop-Musik wurde (Wun Two und FloFilz können das bestätigen), obwohl er seinen Sound niemals mit einem solchen Begriff beschreiben würde. Heute spielt Twit One in seiner eigenen Liga und hat einen Ausdruck eigens für sein Genre geprägt: Cool Bap. Er ist ein Beats schaffender Tausendsassa, der Musik, Artworks und Videos kreiert. Er ist Musikkurator, DJ, Radiohost und betreibt einen Plattenladen (Groove Attack Recordstore in Köln). Auf der Suche nach „Beats to chill or study to“ wird man bei „Objets Trouvés“ nicht fündig. Bei einer Vorliebe für Musik, die ausdrucksvoll und vielseitig ist, eine Botschaft transportieren kann und ihre Wurzeln kennt, sollte „Objets Trouvés“ zum Standardrepertoire werden. Unterstützt von einem Team aus grandiosen Gästen – von Londoner MC/Sänger Reginald Omas Momade IV bis zu Kurt Wagner von den US-Alternativ-Rock-Ikonen Lambchomp – vereint Twit One Hip-Hop, Soul, Jazz und Funk wie nur er es kann. Untangiert von Trends und Moden ist sein Sound charakterisiert von Humor und kompromissloser Eigensinnigkeit, besonders empfehlenswert für Fans von Sun Ra, Dilla oder Moodymann (um nur ein paar der GOATS zu nennen).
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Die GRAMMY-nominierte Band CHA WA veröffentlicht mit ,My People" eine neue Song-Kollektion, die aus der reichen und lebendigen Straßenkultur von New Orleans schöpft. ,My People" vereint zeitgenössische Klänge mit der Musik von Straßenparaden und der Mardi Gras Indianer-Gemeinschaft - einer Gruppe schwarzer New Orleaner, die mit ihrer Kleidung, ihrer Musik und ihrem Dialekt den indianischen Stämmen Respekt zollen. Vollgepackt mit einer lebendigen Ansammlung von New Orleans-Klängen und -Geschichten, schöpft diese Sammlung neuer Originalsongs aus den Grooves von New Orleans-Funkbands der 70er Jahre wie The Meters (besonders bei Stücken wie ,Wildman" und ,Bow Down") und nimmt deutliche Einflüsse aus der Geschichte der Stadt mit Brass-Band-Musik, Jazz, R&B, Hip-Hop, Rock, Soul und afrikanisch inspirierten Arrangements (einschließlich einer relaxten Coverversion von Bob Dylans ,Masters Of War" in diesem Stil). Cha Wa wurde von Bandleader Joe Gelini kurz vor der Veröffentlichung des 2018 erschienenen Debütalbums ,Spyboy" gegründet, das 2020 bei den GRAMMYs mit einer Nominierung für das beste regionale Roots-Album ausgezeichnet wurde. ENG The next generation of New Orleans music shares a bold vision for the future with a reverence for the past. It builds upon tradition to bring something unique to the world. The future of New Orleans music is Cha Wa, a Mardi Gras Indian funk band that takes the music of the streets into the 21st century, with guests like Alvin Youngblood Hart and Anjelika Jelly Joseph. On "My People", the band tries to "take the influence of Monk and Bo and Willie Tee [from the original Wild Magnolias] back in the day, when they were interpreting the music of their time - the deep funk, disco, Afrobeat and tinges of reggae," says drummer & bandleader Joe Gelini. "And we're also trying to interpret and write new music that we're inspired to play that's relevant to our generation, and our current social environment." "My People" feels like pure joy, a distillation of generations of New Orleans expression, but it also never fails to remind us how hard-won that joy was and still is: not least in the tense, funky and explosive title track, with its declaration "My people, we're still here." "Mardi Gras Indian songs are inherently songs about freedom," Gelini says. "And that struggle is as relevant today as it's ever been."
Mit der BLUE NOTE CLASSIC VINYL SERIE wird die Reihe preiswerter Blue-Note-LPs fortgesetzt! Die audiophile TONE POET SERIE von Blue Note ist ein großer Erfolg, aber richtigerweise will das Label seinen Fans nicht nur diese entsprechend hochpreisigen Spezialitäten bieten. Daher wird ab sofort zusätzlich die BLUE NOTE CLASSIC VINYL SERIE die großen Klassiker des Labels zu einem guten Preis und nicht limitiert veröffentlichen. Die bei Optimal gefertigten 180g Pressungen sorgen auch hier für eine sehr gute Qualität.
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Nur wenige Bands haben den französischen Pop im letzten Jahrzehnt so belebt wie La Femme, und 2021 kommen sie, um unser aller Leben besser zu machen. Paradigmes, ihr mit Spannung erwartetes drittes Album, bietet eine Verschiebung in der Art, wie wir die Welt sehen, einen kaleidoskopischen Wirbel in eine andere, lebendigere Dimension. Nach Psycho Tropical Berlin (2013) und Mystère (2016), die beide in Frankreich Goldstatus erreichten und ihnen hunderte von Shows auf der ganzen Welt einbrachten, verblüfft die in Paris und Biarritz ansässige Band auch mit ihrem neuen Album. Auf diesem Album hört man alles von Coldwave bis Yéyé, von Kraftwerk bis Velvet Underground, alles destilliert, sequenziert und psychedelisch aufbereitet, so dass es unverwechselbar nach La Femme klingt. Der Titeltrack ist ein fetziger, knisternder Elektro-Song, der den Geist von Flappern und Philosophen, Cabaret und Art Deco und Fritz Langs Meisterwerk Metropolis einfließen lässt, unterlegt mit einem Hauch lyrischer Melancholie. Paradigmes ist ein Album, das im Moment lebt, auch wenn dieser Moment gerade eine Herausforderung ist. Seine fantastischen Reisen werden zweifellos eine Flucht in eine Welt jenseits unserer eigenen ermöglichen
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Mira Lu Kovacs ist als vielfach ausgezeichnete Künstlerin und ihrer Mitwirkung in Projekten wie 5K HD, Schmieds Puls oder My Ugly Clementine eine zentrale Figur der brodelnden Wiener Indie/Songwriter-Szene. 2021 veröffentlicht sie erstmals ein Album unter eigenem Namen und unterstreicht mit ihrem einzigartigem Timbre und starkem Songwriting, dass sie - ganz in der Tradition von Ani di Franco, Aldous Harding oder Adrianne Lenker - zu den herausragenden Stimmen der Gegenwart zählt. Produziert wurde "What Else Can Break" von Aushängeschildern dieser "Zelle" in Wien, nämlich maßgeblich von Sophie Lindinger (My Ugly Clementine), in Teilen (bei "Stuck") Marco Kleebauer (Leyya, Oehl, Bilderbuch) oder der mehrfach Grammy-nominierte Yakob (bei "Pull Away").
Nach einer fast sechsjährigen Pause und dem Auseinanderbrechen des audio-visuellen Trios, zu dem sich das Projekt über die Jahre entwickelt hatte, kehrt Origamibiro nun zurück. "Miscellany" bündelt eine Reihe an Arbeiten, die sich seit dem Release von Odham's Standard (2014) angesammelt haben. "Miscellany" umfasst eine abwechslungsreiche Mischung an Tracks, von elektro-akustischer bis hin zu orchestraler Kammermusik. Aufbauend auf dem einmaligen Style, für den Origamibiro bekannt wurde, verfolgt Hill weiterhin seinen DIY-Anspruch des Sampling und Komponieren, das auch heute noch eine zentrale Rolle in seinem kreativen Schaffen einnimmt. Die Erkundung der greifbaren Natur alltäglicher Objekte und Texturen - sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen Wohnung - markiert ein Thema, das einen hohen Stellenwert in den Arbeiten von Origamibiro genießt. Brombeersträucher aus dem Wald als auch Spielzeug-Eier aus Plastik werden mit chirurgischem Detail untersucht und mit dem Schmutz demolierter Klavierteile vereint, mit dem Ziel, neue und unerwartbare Klang-Potentiale zu entdecken. Obwohl sich Hill auf seine Anfänge konzentriert, hat er seine Palette an Instrumenten erweitert: Viola da gamba, Klavier, Zither, Klangschale, Glockenspiel, Drum-Machines und Gongs ermöglichen es Hill, eine weitaus breitere Klanglandschaft zu kreieren.
Denn leichtfertig würde die amerikanische Rocksängerin solche Superlative wohl kaum in den Mund nehmen. Suzis Begeisterung für ihr neuestes Werk hat viele Gründe, genau genommen 12. Denn exakt ein Dutzend Songs befinden sich auf The Devil In Me, auf dem vom Opener/Titelsong bis zum finalen ‚Motor City Riders‘ jede Nummer ein echtes Highlight ist. Die Gründe für Suzis bemerkenswerte Kreativexplosion: einerseits der Lockdown, der sie ab Frühjahr 2020 von ihrem gewohnten Tourleben abhielt, andererseits die erneute Kooperation mit ihrem Sohn Richard Tuckey, die bereits auf dem Vorgänger No Control glänzend funktioniert hat. Suzi: „Ab Frühjahr 2020 wurden fast 100 meiner Shows gecancelt, und auch Richard wäre eigentlich mit seiner Band unterwegs gewesen, wenn nicht alle Konzerte abgesagt oder verschoben worden wären. Also sagte ich zu ihm: ‚Wir sollten die freie Zeit nutzen, um neue Songs zu schreiben und uns von dem inspirieren lassen, was sich in der Welt derzeit abspielt.‘ Ich wusste, dass Richard und ich ein tolles Team sind, denn No Control war ein riesiger Erfolg und eine für uns ganz besondere
Scheibe. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass wir sie sogar noch übertreffen könnten. Doch alle, die The Devil In Me gehört haben, und diejenigen, die am Vorgängeralbum beteiligt waren, sagten uns: ‚Diese Scheibe ist noch stärker!‘“
Re-release! Mit vier Alben in fünf knapp Jahren hat dieses explosive Trio immer größere Erfolge gefeiert und sich Respekt bei Rock-Fans ebenso wie bei Anhängern des Jazz erspielt. Blühendes Lob kam dabei zum Beispiel von David Fricke, dem leitenden Redakteur des Rolling Stone (US) Magazins und dem erfahrenen Autor Richard Williams, der seinen Bericht zum Berliner Jazz Festival mit den Worten eröffnete, dass das HEDVIG MOLLESTAD TRIO während deren Late-Night-Gigs einen Weg gefunden habe, um ihn davon zu überzeugen, dass sich ,headbangen gut anfühlt". Das Trio kehrt mit seiner unverkennbaren Fähigkeit zurück, die Kraft des Heavy Rock mit elektronischen Jazzklängen zu verbinden und präsentiert uns sein neues Album ,Black Stabat Master", auf dem nun auch neue und freiere Gefilde betreten werden. Frontfrau Hedvig Mollestad Thomassen präsentiert sich hier nicht nur als Riffmeisterin, sondern auch als Sologitarristin und wird früheren Vergleichen mit Tony Iommi und Jimmy Page mehr als gerecht. * "Hedvig Mollestad macht instrumentalen Jazzrock so spannend, wie er schon lange nicht mehr war. Ihr Spiel ist virtuos-fiebrig und zugleich nordisch unterkühlt, lässig kann sie in ihren Improvisationen gefühlte tausend Melodien aufflackern lassen, um doch immer wieder mit verblüffenden Wendungen am Ausgangspunkt anzukommen. In ihrem Trio bündelt sie die volle Kraft von Heavy-Rock und Elektro-Jazz, ihre volumenstarken Auftritte erinnern an die großen Momente des Hardrock der siebziger Jahre, wirken jedoch zu keinem Zeitpunkt anachronistisch." Berliner Festspiele 2019
Quietschbunte Indie-Pop-Tunes Nachdem das letzte Tune-Yards-Album "I can feel you creep into my private life" 2018 auf 12 Songs Themen wie Geschlechterteilung, Politik, Feminismus und die nach wie vor um sich greifende Umweltverschmutzung behandelte, hinterfragen sich Merrill Garbus und ihr langjähriger Mitstreiter Nate Brenner auf dem fünften Studioalbum "sketchy." selbst. "We had really been non-stop hustling," reflektiert Merrill, die zwischen 2009 und 2018 vier hoch gelobte Alben als Tune-Yards veröffentlicht hat, durchgängig auf Tour war und zusätzlich noch den Score zum surrealistischen Boots Riley-Film "Sorry To Bother You" kreierte. Ihre eigene Rolle in den von ihr so verhassten, eingefahrenen Systemen, lähmte Merrill, ohne Idee, wie sie nun weitermachen sollte. Inspiriert vom Buch der Beastie Boys und von Questloves "Creative Quest" machte sich das Duo daran täglich für mehrere Stunden in ihrem Proberaum zu jammen, um sich ähnlich wie Athleten vor einem Wettkampf zu trainieren. Dabei tauschten sie Computer-Samples gegen Live-Instrumente ein (Merrill an den Drums, Nate am Bass) und schon nach kurzer Zeit entstanden die ersten neuen Songs. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes und fröhliches Album mit Lyrics, die es in sich haben
Auf dem Album "Bach Mirror" geben der französische Pianist Thomas Enhco und Marimba-Spielerin Vassilena Serafimova bekannten und weniger bekannten Werken von Johann Sebastian Bach einen innovativen Klang
Nach ihrer zweiten Platte "Dinner For Sinners" (2018) steht nun das neue Album des Saarbrücker Skatepunk-Quintetts in den Startlöchern: "Growing Up Is A Mess". Dieses ist sowohl eine Würdigung als auch ein Abschied von der eigenen Vergangenheit - eine Coming Of Age-Platte, die sich das Erwachsenwerden genauso wie gesellschaftskritische Themen vorknöpft. Clever und unverhohlen verhandeln "New World" und "An Apology" aktuelle politische Themen wie die Klimakrise und die Folgen des Kapitalismus, während "21" das Gefühl beschreibt, im digitalisierten 21. Jahrhundert aufzuwachsen.
Nach ihrer zweiten Platte "Dinner For Sinners" (2018) steht nun das neue Album des Saarbrücker Skatepunk-Quintetts in den Startlöchern: "Growing Up Is A Mess". Dieses ist sowohl eine Würdigung als auch ein Abschied von der eigenen Vergangenheit - eine Coming Of Age-Platte, die sich das Erwachsenwerden genauso wie gesellschaftskritische Themen vorknöpft. Clever und unverhohlen verhandeln "New World" und "An Apology" aktuelle politische Themen wie die Klimakrise und die Folgen des Kapitalismus, während "21" das Gefühl beschreibt, im digitalisierten 21. Jahrhundert aufzuwachsen.
THE EYE OF TIME ist das Solo-Projekt des französischen Musikers Marc Euvrie. Wesentlich geprägt wurde Euvries musikalische Entwicklung durch die DIY-Punk und Hardcore-Szene Frankreichs, obwohl er ebenso eine klassische Musikausbildung genossen hat. Mit 9 Jahren begann er Klavier zu spielen, komponierte mit 15 erste eigene Stücke und studierte später Cello am Konservatorium. Inspiriert durch Claude Debussy, Philip Glass, Eric Chopin, J.S. Bach, Michael Nyman als auch Godspeed You Black Emperor, A Silver Mt. Zion oder Portishead, fing Euvrie an, seine ganz persönliche Reflektion des komplexen Weltgeschehens in Musik zu übersetzen. Acoustic II ist das sechste Studio Album von Marc Euvrie, und sein zweites, das sich komplett auf Klavier & Cello konzentriert. Über den Entwicklungsprozess seines neuen Albums sagt Euvrie: "Klavier und Cello nahmen in den letzten Jahren einen immer wichtigeren Stellenwert in meinem kreativen Prozess ein. Nach Acoustic (2014) stieg in mir das Bedürfnis nach weiteren Akustik-Songs."
"Lifetime" ist die lebensbejahende Debüt-Single von Romy. Romy, den meisten bekannt als Romy Madley Croft und Teil von The xx, hat den Song während des Lockdowns in ihrer Heimat London geschrieben und zusammen mit dem britischen Erfolgsproduzent Fred again produziert. Die Auszeit von ihrer Band hatte Romy zuvor genutzt, als DJ durchzustarten oder Kollegen beim Songwriting zu unterstützen, so schrieb sie u.a. am Grammy prämierten Dua Lipa-Song "Electricity" mit. "Lifetime" ist eine Hymne auf das Leben und von dem Traum endlich wieder mit Freunden, Familie und geliebten Menschen vereint zu sein. Es ist Romys erste Veröffentlichung seit dem letzten The xx Album "I See You", welches in Deutschland Platz #1 der Album-Charts. Logisch, dass der Song im Original auch gute Airplayergebnisse verzeichnen konnte und in diversen Jahresbestenlisten auftauchte. Im Laufe des Herbstes erschienen dann verschiedene Remixe von befreundeten Künstlerinnen, die nun auf 12" verewigt werden. Tracklist: 1. Lifetime Jayda G Baleen Mix 2. Lifetime Planningtorock "Let It Happen" Remix 3. Lifetime HAAI's Green Lamborghini Romix 4. Lifetime Anz's Togetherness Remix 5. Lifetime.
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Das Broken Heart Syndrom ist keine erfundene Störung. Das Phänomen hat einen Namen: Tako Tsubo (oder "Krakenfalle" auf Japanisch). Es ist eine Erschütterung der Sinne, ein emotionaler Burnout... Es schwächt die Hauptpumpkammer des Herzens, ausgelöst durch intensiven emotionalen Stress: ein Erdbeben oder eine Naturkatastrophe oder etwas weniger (buchstäblich) Erderschütterndes wie der Verlust eines geliebten Menschen oder die Angst, die man empfindet, wenn man von einem Liebhaber verschmäht wird. Die moderne Wissenschaft hat noch kein Heilmittel gefunden. Tako Tsubo ist ein Trennungsalbum, und "Mataharis" romantische Ader, basierend auf der Idee einer idealisierten Heldin - ist einer mehr in der Realität verankerten Landschaft gewichen. L'Impératrice haben sicherlich ihre Vorliebe für Dance, Groove auf einem virtuosen Bass, Vintage-Synthies und glitzernde Melodien behalten. Aber sie haben sich die Freiheit gegeben, andere Länder zu erkunden, zur Seite zu treten. Was die Eleganz der Produktion angeht, so haben sich L'Impératrice wieder mit Renaud Letang (Jarvis Cocker, Liane La Havas, Feist) zusammengetan, wobei der mächtige Neal Pogue (Outkast, Stevie Wonder, Tyler the Creator) sein Können beim Mixing beisteuerte. Vielleicht am überraschendsten ist die tiefe Erkundung der Wege des Herzens, und insbesondere der linken Herzkammer. Ambivalente Liebe, Euphorie, Kummer und Wahnsinn: so viele Symptome, die zusammengenommen auf eine schlechte Dosis Tako Tsubo hindeuten. Es ist ein Syndrom, das das Herz beschädigt zurücklässt, überflutet, angeschwollen. Und lebendiger denn je.
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Nils Petter Molvær and Mino Cinelu had both come a long way in their careers before they met. Cinelu gained international renown on Miles Davis’ albums We Want Miles and Amandla, also noted for his playing with the likes of Weather Report, Gong, Herbie Hancock, Pat Metheny, Sting, Santana, Lou Reed and Laurie Anderson, to name just a few. He has also released 3 solo records and collaborated with Dave Holland and Kevin Eubanks on the World Trio album. Nils Petter Molvær, meanwhile, is one of the most outstanding figures in European jazz. In 1997, he made his debut on ECM Records with the album Khmer, combining the Nordic feeling of nature with the Southeast Asian philosophy of sound. His journey into the uncharted areas of music spans almost a dozen records, on which he explores various combinations of acoustic and electrical sounds. He collaborated with Berlin’s electronic producer Moritz von Oswald in 2013, with the reggae philosophers Sly & Robbie in 2018 and with Bill Laswell on several occasions.
Cinelu and Molvær in some senses represent two worlds, which – at first glance – could hardly be more different. Their musical home is the entire planet, but while Molvær's hoarse and cloudy trumpet sound evokes boreal cold, Cinelu stands for the rhythmic fire of Latin America and Africa. On ‘SulaMadiana’, they’ve found their common playground - the album’s title itself a tribute to the two musicians’ heritage. Sula is the Norwegian island from where Molvær grew up, and Madiana is a synonym for Martinique, from where Cinelu's father hails.
SulaMadiana is a cornucopia, spilling out reverberations of Miles Davis, Gong, and previous works of Molvær, and yet Molvær and Cinelu open up doors to entirely new worlds. Cinelu becomes a singer on his percussion, while Molvær's electronically distorted sounds create a driving pulse. Cinelu plays acoustic guitar, Molvær conjures up drones on the electric guitar. The interplay between the two musicians is key, Molvær observing; “We are different, but what we have in common is that we like to give some space to things. I create space for him, he creates space for me, and we both create space for music.” Cinelu adds: “It doesn't matter who has what share in music. We both know each other’s cultures, we find bridges and crossings, and often we walk these paths that lead in the same direction. We wrote everything together and followed our feelings. There are no limits or barriers.”
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Skinny Puppy founder Cevin Key returns with a new solo album featuring IAMX, Edward KaSpel, and more! Skinny Puppy founder Cevin Key's first proper new solo record in nearly 20 years comes packaged in a gorgeous double LP gatefold vinyl pressed on blue wax! The album features collaborations from IAMX, Edward KaSpel, Traz Damji, Otto von Schirach and more. As one of the most influential electronic musicians of the last 40 years, Key's Xwayxway sets a new bar.
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One of the most enjoyable parts of Dirtybird is to watch a talented artist grow. Nala started out in Miami cutting her teeth on the local DJ circuit and then moved to LA where she eventually signed with VonStroke and Aundy's Motherbird Management.
Her weekly Dirtybird "TV Party" on Twitch is one of the most popular shows on the network. Each week she features her unmistakeable punk & new wave-influenced DJ style while also hosting a special underground guest, as well as her long time friend and local LA rave legend, Richie Panic.
Nala’s debut on Dirtybird, “Psychic Attack”, is a gritty A-side with her own vocals shouting about the nervous the angst of 2020. The B-side, “Sun Is Hot” showcases her gentler side with a deep groove, a smooth vocal tone, and melodic vintage synth riffs throughout.
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Xqui travels back one hundred years, navigating a twisted channel to the roaring Twenties. As this record crackles into life, sounds begin to melt and warp in a visceral transgression of time. Uncompromisingly immersive; startling; melancholic; confusing; beautiful - Twenties is the rebirth of a fading spirit song of ages. "Often when I have an idea for a new track with a new approach or sound, it snowballs into something bigger. Whether that be a longer track, an EP or even an album, each time I try to have a theme that carries through the project. Lleisiau was based around voices, Microchasm was my industrial ambient album and Ambients found me in a more reflective and serene state of mind. With Twenties it was simply the thought of using archive recordings and footage to expand into something more tangible. I found dozens of recordings from the 1920s which I thought worked well with some of my more trademark sounds. I was looking at images for the search term ‘1920s’ when I came across an image of a man from one hundred years ago who was wearing a facemask which was presumably from the time of the Spanish Flu pandemic. It was not until I saw it that I realised, with irony, that the same thing was happening here and now. The finding of the photo added another angle to the album, a little bit of horror, interference and mechanical sounds. I recorded and collated more field recordings and manipulated them to give the noise on the album. I feel it is probably my most complete work to date and I’m incredibly proud of it. I present to you, the Twenties." Xqui. Xqui first appeared in April 2018 with his Britannia EP which was swiftly followed by the Dragon album in May. Using field recordings which he manipulated via mobile phone and laptop, he created incredible soundscapes and was quickly compared to Eno, Basinski and Mansell. Since then, he has been in rich productive form with Twenties being his seventh full length album. Appearing in several Albums of the Year lists over the last three years, he has also remixed for the likes of Lark, Elizabeth Joan Kelly and Assassin of Sound as well as collaborated with Transmission 13, Radio Europa and Geiger von Muller to name but a few. His work with boycalledcrow under the moniker of Wonderful Beasts received massive critical acclaim resulting in the approach from a filmmaker to provide soundtrack material as well as a sold-out debut compact disc.
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Phoebe Bridgers veröffentlichte ihr Debüt 2017 als relativ unbekannte Singer-Songwriterin aus Los Angeles. Etwas mehr als zwei Jahre später ist sie eine international anerkannte Musikerin mit drei renommierten Werken unter der Haube: ihr Solo-Debüt "Stranger In The Alps", die boygenius-EP mit Julien Baker und Lucy Dacus im Jahr 2018 und Better Oblivion Community Center - eine überraschende Zusammenarbeit mit Conor Oberst 2019. Bridgers ist ein bemerkenswertes Talent und zugleich eine Künstlerin, die sich selbst und ihre kometenhaft wachsende musikalische Karriere mit ausreichend Humor begegnet. Das neue Album "Punisher" wurde zwischen den Sommermonaten 2018 und Herbst 2019 geschrieben und aufgenommen - die Songs offenbaren dabei einmal mehr Bridgers als unwiderstehlich kluge und gefühlvoll produktive Songwriterin unserer Zeit. Erneut arbeitete Bridgers - die auch als Produzentin die boygenius EP und das Better Oblivion Community Center-Album ko-produzierte - für die neuen Songs, wie auch für `Stranger In The Alps', mit Tony Berg und Ethan Gruska zusammen. Dabei fanden sich auch ihre eng verbundenen Musikerfreunde im Studio wieder ein - inklusive Bridgers Band bestehend aus Marshall Vore (Drums), Harrison Whitford (Gitarre), Emily Restas (Bass) and Nick White (Klavier) sowie Performances von Conor Oberst ("Halloween", "I Know The End"), Lucy Dacus ("Graceland Too", "I Know The End"), Julien Baker ("Graceland Too", "I Know The End"), Blake Mills ("Halloween", "Savior Complex" and "I Know The End"), Jenny Lee Lindberg ("Kyoto", "ICU"), Christian Lee Hutson ("Garden Song", "Halloween", "Savior Complex", "I Know The End"), Nick Zinner ("I Know The End"), den legendären Drummer Jim Keltner ("Halloween" and "Savior Complex") und Bright Eyes' Nathaniel Walcott an der Trompete ("Kyoto" and "I Know The End"). `Punisher' wurde wie zuvor auch `Stranger In The Alps' von Mike Mogis gemischt.
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Nachpressung! Der Name FRIERSON mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Es war der Nachname von WENDY RENE, deren Werk 2012 von Light In The Attic zur Compilation ,After Laughter Comes Tears" zusammengetragen wurde. Und tatsächlich ist JOHNNIE FRIERSON ihr Bruder, ein weiteres Mitglied des Mittsechziger-Stax-Quartetts THE DRAPELS. Doch ,Have You Been Good To Yourself" wird für jeden, der den eher treibenden R&B von JOHNNIE und seinen Geschwistern erwartet, eine Überraschung sein. Die ultrararen Home Recordings sind eine Mischung aus Spoken Word, Folk und Gospel, die direkt auf Kassette aufgenommen wurden und von FRIERSONs religiöser Kindheit und seiner Karriere im Musikbusiness beeinflusst sind, die 1970 jäh unterbrochen wurde, als er als Soldat nach Vietnam gesendet wurde. Der Schatzsucher Jameson Sweiger fand ,Have You Been Good To Yourself" auf einer Zusammenstellung mit dem Titel ,Real Education" und unter dem Namen KHAFELE OJORE AJANAKU in einem Secondhandladen in Memphis, doch offensichtlich stammte die Aufnahme von FRIERSON. Die Tapes waren nicht weit gekommen: ursprünglich wurden sie in Eckläden und auf Musikfesten in der Umgebung von Memphis verkauft, wo FRIERSON weiterhin auftrat und eine Gospel-Radiosendung moderierte, während er hauptberuflich als Mechaniker, Hilfsarbeiter und Lehrer arbeitete. Die sieben Songs auf ,Have You Been Good To Yourself" sind offenkundig religiös; einige, so wie ,Out Here On Our World", sind durchdringend und eindringlich; andere, wie das selbstkritische ,Have You Been Good To Yourself" sind eher meditativ. Sie spiegeln die schwierige Situation wider, in der sich FRIERSON zur Zeit der Aufnahmen befand, verstört durch seine Zeit beim Militär und in tiefster Trauer um den frühzeitigen Tod seines Sohnes. ,Er war wirklich auf der Suche nach einer Antwort für sich", erinnert sich FRIERSONs Tochter Keesha in Andria Lisles Liner Notes. ,Und komponieren und Musik spielen waren seine Lösung". Remastert und zum ersten Mal professionell veröffentlicht, bleibt die Botschaft FRIERSONs, der 2010 verstarb, ungetrübt.
Nachpressung! Der Name FRIERSON mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Es war der Nachname von WENDY RENE, deren Werk 2012 von Light In The Attic zur Compilation ,After Laughter Comes Tears" zusammengetragen wurde. Und tatsächlich ist JOHNNIE FRIERSON ihr Bruder, ein weiteres Mitglied des Mittsechziger-Stax-Quartetts THE DRAPELS. Doch ,Have You Been Good To Yourself" wird für jeden, der den eher treibenden R&B von JOHNNIE und seinen Geschwistern erwartet, eine Überraschung sein. Die ultrararen Home Recordings sind eine Mischung aus Spoken Word, Folk und Gospel, die direkt auf Kassette aufgenommen wurden und von FRIERSONs religiöser Kindheit und seiner Karriere im Musikbusiness beeinflusst sind, die 1970 jäh unterbrochen wurde, als er als Soldat nach Vietnam gesendet wurde. Der Schatzsucher Jameson Sweiger fand ,Have You Been Good To Yourself" auf einer Zusammenstellung mit dem Titel ,Real Education" und unter dem Namen KHAFELE OJORE AJANAKU in einem Secondhandladen in Memphis, doch offensichtlich stammte die Aufnahme von FRIERSON. Die Tapes waren nicht weit gekommen: ursprünglich wurden sie in Eckläden und auf Musikfesten in der Umgebung von Memphis verkauft, wo FRIERSON weiterhin auftrat und eine Gospel-Radiosendung moderierte, während er hauptberuflich als Mechaniker, Hilfsarbeiter und Lehrer arbeitete. Die sieben Songs auf ,Have You Been Good To Yourself" sind offenkundig religiös; einige, so wie ,Out Here On Our World", sind durchdringend und eindringlich; andere, wie das selbstkritische ,Have You Been Good To Yourself" sind eher meditativ. Sie spiegeln die schwierige Situation wider, in der sich FRIERSON zur Zeit der Aufnahmen befand, verstört durch seine Zeit beim Militär und in tiefster Trauer um den frühzeitigen Tod seines Sohnes. ,Er war wirklich auf der Suche nach einer Antwort für sich", erinnert sich FRIERSONs Tochter Keesha in Andria Lisles Liner Notes. ,Und komponieren und Musik spielen waren seine Lösung". Remastert und zum ersten Mal professionell veröffentlicht, bleibt die Botschaft FRIERSONs, der 2010 verstarb, ungetrübt.
In Zusammenarbeit mit dem britischen Entwickler-Studio Kaizen Game Works veröffentlicht das Kölner Soundtrack-Label Black Screen Records im Frühjahr 2021 Barry "Epoch" Toppings funkigen "City-Pop meets Vaporwave"-Soundtrack zu dem von der internationalen Gaming-Presse gefeierten Open World Adventure Game Paradise Killer auf Vinyl. Barrys Toppings Soundtrack erscheint auf limitiertem 180g Curacao & Pink Doppel-Vinyl und kommt in einem von 80er Animes & City Pop-Alben inspirierten Artwork der deutschen Designerin Mizucat. Zudem enthält das Vinyl ein gefaltetes A2 Poster und einen Download Code. Die Sounds des Paradieses. Die Musik eines kosmischen Traums. Tracks einer anderen Realität. Das Tempo eines Verbrechens, dass alle Verbrechen beendet. Der Beat von lange verlorenen außerirdischen Göttern. Die Playlist des "Investigation Freaks". Lass dich von der Musik ins Paradies führen. Fühle die glühend heiße Sonne auf deiner Haut. Rieche unerträglich heißen Beton. Genieße den süßen Geschmack von Verbrechen, begangen, auf einer tropischen Insel in einer alternativen Realität. Erinnerst du dich daran, wie wir am Strand getanzt haben? Neben den paradiesischen Straßen? Du hast mir dieses Mix-Tape auf dem Dach deines Apartments gemacht. Wir haben den Mond angestarrt. Du sagtest, du würdest den Mond töten. Ich glaubte dir nicht. Wie falsch ich doch lag.
Nach seinem letztjährigen Livealbum „8: Kindred Spirits“, das anlässlich seines 80. Geburtstags erschien, legt der ungebrochen schöpferische Saxophonist Charles Lloyd jetzt mit „Tone Poem“ ein großartiges neues Studioalbum vor. Aufgenommen hat er es mit seinem Ensemble The Marvels, einem genreübergreifenden Quintett mit Bill Frisell an der Gitarre, Greg Leisz an der Pedal Steel Gitarre, Reuben Rogers am Bass und Eric Harland am Schlagzeug. Zu hören sind neun neue, dynamische Instrumental-Tracks, Lloyd-Originale sowie handverlesene Perlen aus den Federn von Ornette Coleman, Thelonious Monk, Leonard Cohen, Gabor Szabo und Bola de Nieve. Die Doppel-LP-Ausgabe von „Tone Poem“ erscheint - der Albumtitel legt es nah innerhalb der erfolgreichen audiophilen Tone Poet-LP-Serie von Blue Note Records, in der üblichen hochwertigen Ausstattung: 100% analoge Produktionsschritte vom Erste Generation-Masterband, Pressung in 180g Vinyl bei RTI, laminiertes Tip-On-Gatefold-Sleeve und wattierte Innenhüllen.
Recorded in late 1996 and released in early 1997, this first album from the power Brussels based trio Rawfrücht, defies and questions the definition of genres, eras and musical movements. Ranging from minimal meditative dronish soundscapes, perfect for introspective journeys, to more 'groovy' moments, from noise rock to free rock-but-not-postrock unstable patterns - sometimes even within a single track - this album is a ride on undefined roads, no maps allowed, just instinct and the energy to always go further and deeper into charting new sonic territories
After the release of this first untitled album, names like those of Marc Ribot, Sonic Youth or King Crimson were frequently associated to it.
But this doesn't really define what this album, released for the first time on LP, really is about. Two guitars and drums. Swell Maps meet Parliament, shades of Hendrix. Can-erisms catching up with the ramblings of Gastr Del Sol. Secret & reserved side in the best tradition of the Chicago School: Tortoise, Rome etc.
Rawfrücht was: Hugues Warin and Teuk Henri (Sharko, Juniper Boots) on guitars and Thomas Van Cottom (Cabane, Venus) on drums. First time released on vinyl!
Willie Nelson feiert 2021 seinen 88. Geburtstag. Von Ruhestand will der Country-Sänger aber nichts wissen. Zum Glück. Stattdessen veröffentlicht er sein mittlerweile 71. Soloalbum.
Eine neu überarbeitete ”Island Years”-Auflage des klassischen Bob-Marley-Boxsets, zum ersten Mal auch auf Vinyl. Mit Marleys vielen Klassikern von ”Concrete Jungle” über ”Redemption Song” bis hin zu seltenen 12”-Mixen, B-Seiten, jamaikanischen Singles und Alternates. ”Songs Of Freedom: The Island Years” erscheint als 6LP-Set.
Das 6LP-Set auf schwarzem Standard-Vinyl (180 g) enthält ein 20-seitiges Booklet mit seltenen Fotos,
mehreren Essays und Titelinformationen.
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First released by Cazzo Film in 2001, ebo hill’s Bonking Berlin Bastards has long achieved the status of an underground punk porn classic. Like the Cazzo productions of director Bruce LaBruce, hill’s vision was both ahead of its time and a playful distillation of 90s and early-2000s Berlin Zeitgeist: queer, industrial, hypersexual, exhibitionist and fueled by electronic music. The story is told in large part by the soundtrack, to be released for the first time on Ostgut Ton sublabel A-TON. The music follows a group of squatters, punks and drag queens as they fuck, party and stumble their way through an empty city at the turn of the millennium. Approaching these themes more through location than plot, the film’s narrative freedom is also a narrative of freedom; between chance encounters and sex in public, atop the maze of roofs in the city’s former East, bent over bridges and moaning in ecstasy at oncoming traffic, pants down in telephone booths, packed into sex clubs, in the shadows of abandoned factories and techno clubs lost in time. Composed by improvisational techno trio AeoX and noise / industrial producer Rouage aka CNM (respectively), the music spans a broad range of appropriately pounding industrial, weird techno, noise, ultra-stoned ambient, improvised dub and electro. It’s a sonic spectrum that connects Berlin’s queer hardcore techno and squatter party scenes from which AeoX and Rouage emerged, drawing a direct line between the likes of Berghain-forerunner OstGut (a primary meeting point for the film’s cast & crew) to the more industrial, breakcore and noise- oriented independent party collectives and locations who provided multiple settings for the film, including Grüne Hölle and Stellwerk.
*Artists:* CNM / Rouage (Kathinka): Born in 1975 and raised in East Berlin. Co-organization of subcultural events since 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig and Barcelona. Experimental music, collaborations, exhibitions and audiovisual shows since 2000.
AeoX: Active between 2001 and 2007. Originally a quartet, then a trio, the group eventually shrank to two permanent members: Alex.E and Hanno Hinkelbein. The latter founded Null Records, where AeoX released two album and numerous EPs. They also released on Mental.Ind.Records founded by former OstGut resident Cora S. Musically, the group experimented with combining improvisational hardware techno, breaks, traditional instruments (guitar, clarinet, piano) industrial and metal.
Ursprünglich 2001 von Cazzo Film veröffentlicht, hat Bonking Berlin Bastards von ebo hill längst den Status eines Underground-Punk-Pornoklassikers erreicht. Wie die Cazzo- Produktionen von Regisseur Bruce LaBruce, war auch hills Vision seiner Zeit voraus und ein spielerisches Destillat des 90er- und Anfang-2000er Berlin-Zeitgeists: queer, industriell, hypersexuell, exhibitionistisch, angetrieben von elektronischer Musik. Die Geschichte wird größtenteils über den Soundtrack erzählt, der auf Ostgut Tons Sublabel A-TON zum ersten Mal veröffentlicht wird. Die Musik folgt einer Gruppe von Hausbesetzern, Punks und Drags, die ficken, feiern und durch die leere Stadt um die Jahrtausendwende streifen. Bonking Berlin Bastards erzählt diese Themen mehr über die Drehorte als über die Handlung. Die erzählerische Freiheit des filmischen Narrativs ist gleichzeitig eine Erzählung von Freiheit: Von zufälligen Begegnungen bis hin zu Sex in der Öffentlichkeit, auf Dächern im früheren Osten Berlins, sich über die Brüstungen von Straßenbrücken beugen, trotz und wegen des Verkehrs stöhnen, mit heruntergelassenen Hosen in Telefonzellen, in überfüllten Sexclubs, im Schatten aufgegebener Fabriken, zeitverloren in Technoclubs. Der Soundtrack wurde sowohl vom Improvisationstechnotrio AeoX als auch von Noise-/Industrial-Producer Rouage aka CNM komponiert und spannt einen weiten Bogen von explizit pumpendem Industrial, schräg klingendem Techno, Noise, ultra-stoned Ambient, improvisiertem Dub und Electro. Das musikalische Spektrum verbindet Berlins queere Hardcore-, Techno- und Hausbesetzer-Party-Szenen, aus denen AeoX und Rouage selbst hervorgingen und zieht dabei eine direkte Linie zwischen dem Berghain- Vorgängerclub OstGut (ein wichtiger Treffpunkt für die Darsteller und Crew des Films) und den eher Industrial-, Breakcore- und Noise-orientierten Independent-Partykollektiven und -Locations wie Grüne Hölle und Stellwerk, welche mehrfach als Drehort und Kulisse des Films auftauchen.
CNM / Rouage (Kathinka): 1975 geboren nd aufgewachsen in Ost- Berlin. Co-Organisation subkultureller Events seit 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig und Barcelona. Experimentelle Musik, Kollaborationen, Ausstellungen und audiovisuelle Shows seit 2000.
AeoX: Aktiv zwischen 2001 und 2007. Ursprünglich ein Quartett, dann ein Trio, dann verkleinerte sich die Gruppe auf zwei permanente Mitglieder: Alex.E und Hanno Hinkelbein. Letzterer gründete Null Records, auf dem AeoX zwei Alben und zahlreiche EPs veröffentlichte. Ebenfalls Veröffentlichungen auf Mental.Ind.Records, welches von der ehemaligen OstGut resident Cora S. gegründet wurde. Musikalisch kombiniert die Gruppe improvisierten Hardware- Techno mit Breaks, traditionellen Instrumenten (Gitarre, Klarinette, Klavier), Industrial und Metal.
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In early 2018, Nathan Jenkins returned from the coast of Arrábida to his new home studio in a cottage tucked behind the grand hotel setting of Wim Wenders’ Lisbon Story. Breaking for lunches under a Datura tree in the garden and a far cry from the Finsbury Park basement flat he rented the previous year, a set of recordings followed that galvanised into an EP - ‘We Had A Good Time’. Music informed by out-of-town trips in a 1987 Renault 9 Super, Pitchfork attributed “remarkable healing powers” to lead song ‘Hula’.
After leaving London for a spell in Portugal, Nathan lost his taste for the night life and drew a line under a long-running NTS radio show. Much of the time spent abroad was dedicated to a longstanding collaboration with Westerman, whose album they recorded in a remote part of the Algarve countryside in 2019. Nathan’s own discography opened in 2007 with ‘Pet Sounds: In The Key Of Dee’, before pivoting in a more electronic direction via ‘Get Familiar’ and ‘Young Heartache’. From the sampledelia of 2011’s ‘Too Right’, the new wave and rave of ‘Say Arr Ee’ to the Robert Wyatt-influenced ‘Love Me Oh Please Love Me’, he’s mapped a deliberately peculiar path. 2015’s ‘Rooster’ was Eno & Byrne’s ‘Bush Of Ghosts’ given a shangaan-electro lick and clip. While Nathan’s partnership with fellow out-there pop auteur Jesse Hackett, as Blludd Relations, staggered like a half-cut Prince.
Collaged, rhythmic alternatives. Syncopated avant-garde sambas. Off kilter Sci-Fi jazz. Think Asha Putli in the spot at the Star Wars cantina. Arty, angular. Rich, but uncluttered. Frenetic, electric, blurring the boundaries between what is sampled, what is played. Nathan’s is a wilfully weird Pop, showcased in 2016 on his album ‘Loop The Loop’. Wayward but woven with hooks that come out of nowhere. Lyrical, often beautiful, solos on violin, oboe and desiccated guitars. Songs that demonstrate a nose-thumbing playfulness, a refusal to sit still. Where there’s always the urge to interrupt a carnival beat with a burst of galloping horse hooves. Or juxtapose ambient chords with a kazoo.
A roll call of Nathan’s broader musical adventures encompasses work with Paul Epworth, Sampha, Westerman and Nilüfer Yanya. Commissioned remixes reach from Dita Von Teese to Model 500, Tricky, Todd Terje and Lee “Scratch” Perry. Solo efforts gracing labels Honest Jon’s, R&S, Young Turks, Whities and The Trilogy Tapes. ‘Blue Pedro’, on the latter, making it into Crack Mag’s Top 100 Tracks Of The Decade.
In 2012 Nathan started his own label, DEEK Recordings, assuming the role of inhouse producer to collaborators. The imprint’s tagline and aesthetic - Pop, not slop! - is illustrated by an ongoing playlist of the same name and further explored in a series of compilations where Nathan and friends cover and reinterpret unsung ‘unclassics’ from alt. country to obscure 80s European arthouse scores, bouncing between Captain Beefheart, The Pixies, Sade and Mazzy Starr. DEEK’s roster is equally eccentric, non-linear and pop-literate. Laura Groves and Nautic - the realization and crystallization of a shared love for the Cocteau Twins.
12” pressed on crystal clear vinyl.
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Slotface-Bassist Lasse Lokoy gehört mittlerweile zu den spannendsten Produzenten Norwegens und präsentiert - nach ersten Kollaborationen mit Girl On Red und dePresno - sein Solodebütalbum "Badminton". Darauf gehen seine Pop-Experimente aus Hip-Hop, Pop und Rock laut NME mehr in Richtung Gorillaz statt Green Day, im Vergleich zum Pop-Punk von Slotface. Ihm zur Seite stehen eine Vielzahl an Featuregästen wie Nils Bech, Moyka und Safario.
PRESSESTIMMEN
"A kaleidoscopic, mutating take on pop, more at home with Gorillaz than Green Day." - NME
"An unexpected left turn." - DIY
"A melting pot of experimental sounds and feel good rhythm that'll have you pressing play straight after it finishes." - The Line Of Best Fit
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Henriette Motzfeldt und Catharina Stoltenberg, alias Smerz, kombinieren für ihr Debütalbum „Believer“ Einflüsse ihrer Jugend in Norwegen mit den düsteren elektronischen Soundsphären einer Metropole, ihrer Wahlheimat Kopenhagen. Inspiration ziehen sie dabei aus allem: aus ihren Erfahrungen von Chor- und Tanz-Proben als Jugendliche, Winterurlauben in kleinen Hütten in der unberührten Natur der norwegischen Einöde, Musicals, klassischer Musik, aber auch von R&B-, Trance- und Hip Hop-Musik!
Während “Believer” sich wie ein innerer Dialog einer intimen Freundschaft vor dem Panorama der norwegischen Landschaft anfühlt, befassen sich die Songs mit Problemen, die die beiden Musikerinnen umtreiben: der Kontrast zwischen seinem Selbstbild und wie einen andere sehen, die Schwierigkeiten mit jemanden zu kommunizieren, mit dem man zuvor intim war und dem nie endenden Kampf zwischen Selbstbewusstsein und Selbstzweifel.
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