- 1: Stefan Thelen & Olek Gelba - Der Weg Nach Innen (Außen)
- 2: Burnt Friedman - Platin Tundra
- 3: Haindling - Weite Welt
- 4: Conny Frischauf - Lichterloh
- 5: Moebius & Renziehausen - Hydrator
- 6: Deutsche Wertarbeit - Deutscher Wald
- 7: Kreidler - Winter
- 8: Workshop - Eskapade
- 9: Love-Songs - Love-Songs Gegen Die Zeit
- 10: To Rococo Rot - Took
- 11: Härte
- 12: Schlammpeitziger - Schlafatemwagen
- 13: Rheingold - Strahlende Zukunft
quête:zeit echo
- 1: Novaks Kapelle - Garbage Man
- 2: Charles Ryders Corporation - White Flames
- 3: Expiration - It Wasn't Right
- 4: Maybe Hair - War
- 5: The Seals - Stop This War
- 6: The Cop Stigh - War History
- 7: Albatross - I Am Dead
- 8: Rocky F. Holicke - Ready For Take Off
- 9: Beatniks - Fernost...komm Wieder
- 10: Jack Grunsky - Sally Mc Gregor
- 11: Les Sabres - Yes I See
- 12: V-Rangers - Make Love
- 13: Les Marquis - Silence On The Shore
- 14: The Hush - Giny
- 15: Generation 2000 - All Right
- 16: Wallflowers - Blumen Im Haar
The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK
Mit seinem packenden Stilmix aus Schlager, Pop und Rock begeistert Wolfgang Petry nun schon seit mehr als viereinhalb Dekaden ganze Generationen von Musikfans. Dabei immer an seiner Seite: Seine Ehefrau Rosie, die mit dem Kultsänger in den letzten Jahrzehnten loyal durch dick und dünn gegangen ist. Zu ihrem gemeinsamen 50. Hochzeitstag am 20.11.2022 macht Wolle seiner Rosie nun eine ganz besondere Liebeserklärung - in Form der brandneuen Single "Du gehörst zu mir und ich gehör zu dir", mit der er gleichzeitig den ersten Vorboten seines kommenden Studioalbums STARK WIE WIR vorlegt!Wolfgang Petry ist ein waschechter Ausnahmemusiker, der nicht nur den deutschen Schlager, sondern die gesamte deutschsprachige Musiklandschaft mit seiner authentischen, geerdeten und unverstellten Art geprägt hat. Knapp zwanzig Millionen verkaufte Einheiten seiner insgesamt 26 Studioalben (davon fünf Top 1-Scheiben und acht Top 5-Entrys in den deutschen Album-Charts) hat Wolle mittlerweile auf der Uhr. Mehrere goldene Schallplatten, eine Multiplatin-Auszeichnung, fünf ECHOS in der Kategorie "Schlager/Volksmusik" sowie insgesamt zehn Goldene Stimmgabeln (inklusive zwei "Platinum Life Award"-Stimmgabeln für sein Lebenswerk) sind die mehr als beeindruckende Bilanz seines bisherigen Wirkens. Doch wie sagt man so schön: Hinter jedem starken Mann steht auch immer eine starke Frau. In Wolfgang Petrys Fall seine Jugendliebe Rosie, die den Sänger und Musiker stets hinter den Kulissen begleitet, ihm in hektischen Phasen den Rücken freigehalten und ihm Trost und Kraft in schwierigen Tagen geschenkt hat. Wolles Fels in der Brandung, auf den sich der 71-Jährige bis heute blind verlassen kann. Nie hat sich Petry davor gescheut, in seinen Songs Fehler und Schwächen einzugestehen, aber andererseits auch danke zu sagen für den Support, den er in guten wie in schlechten Zeiten von seinen Fans erhalten hat. Mit dem ersten Album-Vorboten "Du gehörst zu mir und ich gehör zu dir" möchte sich Wolfgang Petry nun für fünfzig ereignisreiche Ehejahre bei seiner geliebten Frau Rosie bedanken. Als ganz besondere Überraschung ist Gattin Rosie im Clip zu dem Song zu sehen - das allererste Mal, dass die fest aufeinander eingeschworenen Eheleute gemeinsam vor der Videokamera standen! "Ich hab mir den Kopf zermartert, wie ich dieses besondere Gefühl auf den Punkt bringen kann", so Petry über die Entstehungsgeschichte des schwungvollen Ohrwurms. "Zuerst hatte ich eine lyrische Idee, die ich aber schnell wieder verworfen habe. Ich wollte meine Emotionen ganz einfach und simpel ausdrücken; beim Texten entstand dann ganz spontan die Melodie zu `Du gehörst zu mir und ich gehör zu dir`. Der Dreh war komplett anders, aber irgendwie auch vertraut. Schließlich ist sie ja die Frau, mit der ich schon so lange zusammenlebe. Ein berührender Moment in meinem Leben." Und auch für Wolles Rosie waren die gemeinsamen Dreharbeiten ein einmaliges Erlebnis: "Es war eigentlich ganz witzig, aber auch das einzige Mal. Ich fühle mich im Hintergrund wesentlich wohler." Trotzdem fühlt sich Wolfgangs Herzensdame durch diesen ihr gewidmeten Song natürlich sehr geehrt.Auf seinem neuen Album STARK WIE WIR gibt Wolfgang Petry in 12 brandneuen Songs tiefe Einblicke in sein Gefühlsleben. "Die Arbeit an dieser Platte war eine große Reise für mich und hat mir das nochmal eine oder andere vor Augen geführt", resümiert der Sänger. Neben verschiedenen musikalischen Facetten und einer absoluten Ohrwurm-Garantie erwartet den Zuhörer auch der ein oder andere Gänsehaut-Moment.Wolfgang Petrys neue Single "Du gehörst zu mir und ich gehör zu dir" erscheint am 18.11.2022. Das zugehörige Video wird passend zur Goldenen Hochzeit am 20.11.2022 veröffentlicht. Das brandneue Studioalbum STARK WIE WIR folgt am 03.03.2023 als CD, streng limitierte farbige Vinyl, Download sowie auf allen Streaming-Plattformen und ist ab sofort vorbestellbar.
- A1: Everybody Shatter (Feat Big Rube)
- A2: Irreversible Damage (Feat Zack De La Rocha)
- A3: 73%
- A4: Cleanse Your Guilt Here
- A5: As It Resounds (Feat Big Rube)
- B1: Bite Back (Feat Billy Woods & Backxwash)
- B2: Out Of Style Tragedy (Feat Mark Cisneros)
- B3: Comment No 2
- B4: A Good Man
- C1: I Can't Stand It! (Feat Samuel T Herring & Jae Matthews)
- C2: All You See Is
- C3: Green Iris
- C4: Born (Feat Latoya Kent)
- D1: Cold World (Feat Nadah El Shazly)
- D2: Something Wrong
- D3: An Echophonic Soul (Feat Deforrest Brown Jr & Patrick Shiroishi)
- D4: Momentary (Feat Lee Bains Iii)
Black Vinyl[28,95 €]
Algiers haben sich eine Crew zugelegt: Für ihr viertes Album "SHOOK" versammelte die Band eine Schar gleichgesinnter Künstler um sich herum. Der Nachfolger zum gefeierten Album "There Is No Year" (2020) ist ein musikalischer wie inhaltlicher Blitzableiter in bewegten Zeiten und mit seinen 17 eindringlichen Songs schon jetzt eines der aufregendsten Alben aus 2023. Das komplette Album entstand, als Fisher und sein Bandkollege Ryan Mahan für einige Monate in ihre Heimatstadt Atlanta zurückkehrten, wo sie unter dem wachsenden Druck litten, was schließlich in einem Burnout gipfelte. Eine extreme Zeit für die Band und für die Freundschaft der beiden Musiker, in der sie schließlich auch persönlich wieder zueinander fanden. Sie hörten viel alten Hiphop und eine Neuauflage von DJ Grand Wizard Theodores 1970er Punk-beeinflusstem New Yorker Rap-Meisterwerk "Subway Theme" diente als spirituelles und thematisches Moodboard für das Album. Während Gemeinschaft und Zusammenarbeit schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Algiers war, kommt dies bei "SHOOK" nun voll zum Tragen. Die Liner Notes lesen sich wie ein Who is Who der zeitgenössischen Underground-Musik, mit Zack de la Rocha, Big Rube (The Dungeon Family), Billy Woods, Samuel T. Herring (Future Islands), Jae Matthews (Boy Harsher), LaToya Kent (Mourning A BLKstar), Backxwash, Nadah El Shazly, DeForrest Brown Jr. (Speaker Music), Patrick Shiroishi, Lee Bains III, und Mark Cisneros (The Make-Up, Kid Congo Powers). Dank ihrer Beiträge wird "Shook" aus verschiedenen Blickwinkeln neu geformt und kontextualisiert. "Es vertieft und erweitert die Welt von Algiers", so Schlagzeuger Matt Tong. Atlanta, der Ort, an dem die Platte entstanden ist, steht schließlich im Mittelpunkt. Das Album beginnt mit einer robotergesteuerten Zugdurchsage vom Hartsfield Airport, die vielen Einwohnern von Atlanta ein Begriff ist und Fisher als Kind immer eine Heidenangst gemacht hat. "Wir haben in einer Umgebung gearbeitet, an die wir gewöhnt waren", sagt Gitarrist Lee Tesche. "Es fühlt sich an wie die beste Algiers-Platte, die wir je gemacht haben." Dass diese Platte überhaupt entstanden ist, grenzt an ein kleines Wunder, da die Band immer wieder vor der Auflösung stand. Algiers haben jedoch Reibung in Energie umgewandelt und mit "SHOOK" ein außergewöhnliches und kraftvolles Album produziert, das am Ende von seiner starken Gemeinschaft lebt. "Ich glaube, mit dieser Platte haben wir unser Zuhause gefunden", sagt Mahan, und Fisher fügt hinzu: "Es war eine ganz neue, positive Erfahrung - eine erneuerte Beziehung zu der Stadt, aus der wir kommen, und Stolz dafür zu haben. Mir gefällt der Gedanke, dass diese Platte uns auf eine Reise mitgenommen hat, die aber in Atlanta beginnt und endet."
Gold Vinyl
Dividing Lines ist eine Sammlung emotional starker Denkmäler des ewigen Aufruhrs der Menschheit und mag eine düstere Platte für dunkle Zeiten sein, aber in seinem Herzen liegt eine Botschaft der Hoffnung auf bessere Zeiten.
Wenn die Zukunft dieses Planeten düster aussieht, wird zumindest der Soundtrack spektakulär sein. Dividing Lines ist ein Album voller Schatten und Licht, Verzweiflung und Hoffnung; die menschliche Erfahrung, gerendert in schillernden Breitbildfarben und mit all der Intensität und Leidenschaft aufgeführt, die Thresholds mehr als drei Jahrzehnte aktiven Dienst geprägt haben. Die britischen Könige des Prog Metal sind zurück und bereit, die Welt erneut zu erobern.
Während "Legends Of The Shires" eine in sich geschlossene Erzählung darstellte, die es THRESHOLD ermöglichte, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, verzichtet "Dividing Lines" auf diesen konzeptionellen Ansatz zugunsten einer traditionelleren Gruppe von Songs, die durch ein verschwommenes, aber unverkennbares gemeinsames Thema verbunden sind.
Dividing Lines ist eine Sammlung emotional starker Denkmäler des ewigen Aufruhrs der Menschheit und mag eine düstere Platte für dunkle Zeiten sein, aber in seinem Herzen liegt eine Botschaft der Hoffnung auf bessere Zeiten.
Wenn die Zukunft dieses Planeten düster aussieht, wird zumindest der Soundtrack spektakulär sein. Dividing Lines ist ein Album voller Schatten und Licht, Verzweiflung und Hoffnung; die menschliche Erfahrung, gerendert in schillernden Breitbildfarben und mit all der Intensität und Leidenschaft aufgeführt, die Thresholds mehr als drei Jahrzehnte aktiven Dienst geprägt haben. Die britischen Könige des Prog Metal sind zurück und bereit, die Welt erneut zu erobern.
Während "Legends Of The Shires" eine in sich geschlossene Erzählung darstellte, die es THRESHOLD ermöglichte, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, verzichtet "Dividing Lines" auf diesen konzeptionellen Ansatz zugunsten einer traditionelleren Gruppe von Songs, die durch ein verschwommenes, aber unverkennbares gemeinsames Thema verbunden sind.
- 1: Walking On The Moon (Dub)
- 2: Roxanne (Dubxanne) - Feat. Eased From Seeed
- 3: The Bed's Too Big Without You (Dub) Feat. Ranking Roger
- 4: Message In A Bottle (Dub) Feat. Earl
- 5: Spirts In A Material World (Spirits In A Dubworld) Feat
- 6: So Lonely (So Dub) Feat. Big Youth
- 7: Wrapped Around Your Finger (Dub) Feat. Jazz'min
- 8: Bring On The Night (Dub On The Night)
Zu Beginn der 1980er-Jahre zählten sie zu den größten Acts des Planeten, und ihre Reunion-Tour füllte 2007 weltweit die Hallen und Stadien: The Police. Wie kaum eine andere Popband profitierte das Trio von Einflüssen afrikanischer und vor allem jamaikanischer Musik. Songs wie "So Lonely" und "My Bed"s Too Big Without You" wären nichts ohne Stings parallel zum Gesang gezimmertes Bass-Fundament, und "Walking On The Moon" ist wahrscheinlich eine der wenigen Reggae-Killer-Basslinien, die außerhalb Jamaikas entstanden sind. Zeit für eine Würdigung der besonderen Art: "DubXanne" ist das wohl erste Dub-Showcase, das komplett auf Police-Riddims basiert. Eingespielt wurde das Album von Okada, der Backing-Band des Reggaekünstlers Zoe, und vielen Gästen wie Earl 16, Rankin Rogers, Eased (Seeed) und dem Dichter Benjamin Zephaniah. Das Ergebnis sind gesättigte Bässe, ein dynamisches, repetitives Gleichmaß, Sound-System-Atmosphäre und vor allem: Synchronicity - eine Rückkoppelung der abstrahierten Reggaeelemente von The Police mit deren jamaikanischen Wurzeln.
Sein Ruf eilt ihm voraus: unerschrocken, brillant, ein Grenzgänger. Als einer von wenigen Künstlern
wurde er in Klassik und Pop gleich mehrfach mit einem ECHO ausgezeichnet. Nun kehrt der Stargeiger
David Garrett mit einer neuen Aufnahme zurück – Iconic. Sie erscheint als Deluxe-Edition (1 CD) mit
drei Bonustracks und bietet ein 12-seitiges Booklet, das den Violinisten in Wort und Bild in seiner Kunst
präsentiert. David Garrett zollt hier den großen Geigern des Goldenen Zeitalters Tribut – Legenden des 20.
Jahrhunderts wie Heifetz, Kreisler und Menuhin. Seine persönliche Auswahl bringt Perlen der Klassik zu
Gehör. Es sind atmosphärische Miniaturen und glanzvolle Virtuosenstücke, von Bach oder Mendelssohn,
Schumann oder Dvořák, Gluck oder Kreisler und vielen mehr. Eigens für Violine, Gitarre und Orchester
arrangiert, erhalten diese Stücke eine neue, einzigartige und intime Note. David Garrett wird begleitet
von seinem Gitarristen Franck van der Heijden, der auch das Orchester The Prezent dirigiert. ”Ich habe
selbst schon viele virtuose Alben aufgenommen”, sagt David Garrett, ”aber diesmal wollte ich mich aufs
Wesentliche konzentrieren, auf das, was zu Herzen geht.” In Duo-Arrangements ist David Garrett mit
seinem ehemaligen Lehrer Itzhak Perlman, dem Startenor Andrea Bocelli, der Flötistin Cocomi und dem
Trompeter Till Brönner zu erleben.
Restock
If you've ever had the feeling that things just don't make sense, that there's a hidden world of dark magic waiting in the dead spaces, the forgotten corners... well this is the music for you.
Dutchman Erik Griffioen's obsession with the esoteric is well known, and for some time his Lloyd Stellar alias has focused on this sense of the world just out of view.
Griffioen runs LDI Records as an outlet for his prolific creativity, but this release for Gated pulls from his early works, the tracks that almost got away.
This is one-strobe-in-a-dark-room electro, which rides the fine line that exists somewhere between euphoria and madness. It's relentlessly underground. And we love it.
Wie bringt man eines der populärsten Reggae Alben in ein bayerisches Wirtshaus? Wie klingt eigentlich die perfekte Symbiose von Hopfen und Hanf? Eine Antwort bieten "Kapelle So&So" und "Captain Yossarian" auf ihrem Album "BOB". Sie haben sich der klassischen Bob Marley Hit Sammlung "Legend" verschrieben und huldigen dem wohl populärsten Reggae Album aller Zeiten in einer für jamaikanische Verhältnisse eher ungewöhnlichen Besetzung: Den Bass übernimmt die Tuba, anstatt von E-Gitarre, Orgel und Clavinet erklingen Schrammel Gitarre, Ziach (diatonische Harmonika) und Tenorhorn. Den klassischen dreistimmigen Chor der "I-Threes" bedienen Basstrompete, Flügelhorn und Trompete und Manuel da Coll alias Captain Yossarian sitzt am Schlagzeug (bestehend aus einem alten Lederkoffer). Die Stimme Bob Marley ¦üs übernimmt dabei Song für Song ein anderer illustrer Solist. Zu hören sind u.v.a. Stofferl Well (ex Biermösl Blosn), Thomas Gansch (Mnozil Brass), Stefan Dettl (LaBrassBanda) und Florian Ritt (Folkshilfe).
- A1: Seventh Mirror
- A2: Ionization
- A3: Cloud Chamber
- A4: Harmonic Oscillator
- A5: Transfiguration
- A6: Urzeit
- A7: Cybernetic Dreams
- B1: Interference
- B2: Computer Garden
- B3: Pyramid
- B4: Halide Crystals
- B5: Integratron
- B6: Imaginary Forces
- B7: Phantom Lfo
- B8: Opticks
- C1: Mannequin
- C2: Mind In Light
- C3: Palantir
- C4: Vertigo Of Flaws
- C5: Exit Syndrome
- C6: Stasi
- D1: Atomic Voyage
- D2: Ultraviolet
- D3: Violence Cascades
- D4: Traumsprache
- D5: Zeitgeber
- D6: Prism
- D7: Threnody
- D8: Mind Oscillation
Trees Speak are back!
Speak’s new album, “Vertigo of Flaws: Emancipation of the Dissonance and Temperaments in
Irrational Waveforms” comes as a double-vinyl edition, single CD and digital release. The limitededition first pressing only of the vinyl includes a bonus 45 enclosed in an 8-page 7”x7” booklet
insert housed within the gatefold sleeve with cover artwork created by Soviet Union propaganda
artist Lazar Markovich Lissitzky in 1911.
Trees Speak are back!
This new release is a vast leap into an ocean of space and sound, a quantum leap into cybernetics, biology, anti-gravity,
time travel, dream speech and transfiguration. A seriously next step release!
Showing no signs of slowing down their rapid creative pace – incredibly this is their fourth album in the space of just over
one year – ‘Vertigo of Flaws’ is a mighty 29 tracks, one and a half hours of music across one double album that is surely
going to be a defining point in their musical career, a giant leap into the sonic unknown, an epic exploration of intensity
and sound.
Alongside their now trademark German krautrock motoric-beat rhythms, angular New York post-punk attitude, tripped-out
60s spy soundtrack, psyche-rock, and 70s synthesizers and vocoders, here you will also hear a new cosmic spacial
awareness (both personal inner space and galactic outer space) and a truly wilful pushing of sonic boundaries - as police
sirens, static noise, alarms, radio signals, avant-garde voices, and orchestral string quartets, all collide to add beautiful
dissonance to uber-powerful, intense, addictive and propulsive rhythms - in the process creating a truly unique
soundscape that Trees Speak have made wholly their own.
If you ever wanted to hear Can, Hawkwind, Destroy All Monsters, Pere Ubu, electric eels, John Cage, Liquid Liquid,
Tangerine Dream, Suicide, Neu!, Laurie Spiegel, Art Ensemble of Chicago, John Barry, Mother Mallard’s Portable
Masterpiece Company, Sun Ra, Stockhausen, John Carpenter, Electro-Acoustic and Musique Concrete and Mars in one
band - then this is it!
Trees Speak are Daniel Martin Diaz and Damian Diaz from Tucson, Arizona and their music often draws on the cosmic nighttime magic of Arizona’s natural desert landscapes. ‘Trees Speak’ relates to the idea of future technologies storing
information and data in trees and plants - using them as hard drives - and the idea that Trees communicate collectively.
Special guests from the hyper-creative hub of the Tucson music scene on this release are Gabriel Sullivan, Ben Nisbet, Saul
Millan, Stephani Guilmette, and Davis Jones.
The album Vertigo of Flaws was recorded in Brooklyn, New York, and Tucson, Arizona during the plague of 2021.
Extract from Vertigo of Flaws sleevenotes:
‘As we travel through space and time, avoiding the discarded remains of the industrial period, the
deconstruction of social norms through the expression of art, music, and philosophy guide the human
experience towards the unknown.
All that remains are musical echoes scattered throughout the universe, like ancient vibrations that now
populate the cosmos. These waves now show signs of decay. Melody, beauty, tonality have all but fallen
away as dissonance blossoms. As John Cage wrote in 1937,
“Whereas, in the past, the point of disagreement has been between dissonance and consonance, it will be,
in the immediate future, between noise and so-called musical sounds. New methods will be discovered,
bearing a definite relation to Schoenberg’s twelve-tone system and present methods of writing percussion
music and any other methods which are
free from the concept of a fundamental tone”.
Similarly, George Van Tassel claimed the Integratron as capable of
rejuvenation, anti-gravity, and time travel. So, what remains of the
“people”? We have adopted from them our own Zeitgeber: their pulses
now guide our sun, our planets, our earths, and are the new circadian,
diurnal, and ultradian rhythms of the galaxy. Traumsprache, dream
speech, is now the internal language of trees.
Decaying metal and machines liberated the note unto nature’s table,
and we sip the delicious nectar of music once more irrational, elaborate,
violent, vast. The past is the future, musical disintegration its own rebirth.
We are nature, once more the computer of the Universe.’
With his new album, Year Of The Living Dead, Vienna-born and LA-based producer John Tejada finds a blissful extended moment of balance between the new and the familiar. Anyone who’s followed his career to date, which has included four previous albums for Kompakt, outings for storied labels like Plug Research, Playhouse and Cocoon, and numerous remixes and collaborations – most recently, his Wajatta duo with actor and musician Reggie Watts – will immediately sense the warmth and eloquence that Tejada brings to his gilded, pliant techno and electro hybrids. But there’s more here, too; an explorer’s glimmer in the producer’s eye, as he gets to grips with new ways of working and being, while offering a reflective opening for the listener, something echoed in artwork by graphic designer and ‘contemplative artist’ David Grey.
“The album was started using tools I was unfamiliar with, which became an interesting exploratory process,” Tejada says. “Staying away from the obvious and having to re-learn simple things was a fun challenge.” You can hear these new creative pulsions pushing the eight tracks on Year Of The Living Dead ever-forward; the album has an unique cast, and though there are trace elements of the genres Tejada has indulged previously, he’s never quite put them together this way before. There’s the dubwise glitter sprinkled across the moody opener “The Haunting Of Earth”, the kind caresses found amongst the deftly woven textures of “Sheltered”, and the churchy melancholy, all hymnal and golden, of “Echoes Of Life”.
Year Of The Living Dead also speaks obliquely to its moment, though Tejada works this implicitly, allowing the strange circumstances of 2020 to cast their inevitable shadow without being obvious or didactic. “The production process began right before lockdown and continued through what felt like a very serious time for all of us,” he recalls. “Not being able to see or touch our loved ones made me feel we are all like ghosts. We can observe from a distance but cannot really be there. We are isolated and alone.” And yet, Year Of The Living Dead’s tenderness offers an out for that anxiety and loneliness, its intimate immensities gifting the album a redemptive and compassionate core. Compact and glistening, Year Of The Living Dead sculpts unassuming beauty.
Mit seinem neuen Album “Year Of The Living Dead“ findet der in Wien geborene und in Los Angeles lebende Produzent John Tejada die richtige Balance zwischen Neuem und Vertrautem. Wer seine bisherige Karriere verfolgt hat, seine vier Alben für Kompakt, Beiträge für Labels wie Plug Research, Playhouse und Cocoon, zahlreiche Remixe und Kollaborationen wie zuletzt das Projekt Wajatta zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Reggie Watts, spürt sofort wieder die Wärme und Eloquenz, die Tejada in seine geschmeidigen Techno-Elektro-Hybride einbringt. Doch es geht auch noch einen Schritt weiter. Da ist dieses Aufblitzen des Entdeckers im Auge eines Produzenten, der sich mit neuen Arbeits- und Seinsweisen auseinandersetzt und dem Zuhörer gleichzeitig etwas sehr Offenes und Nachdenkliches anbietet, etwas, das im Artwork des Grafikdesigners und "kontemplativen Künstlers" David Grey nachklingt.
"Ich hatte angefangen, das Album mit mir noch unbekannten Tools zu produzieren, was sich zu einem interessanten Forschungsprozess für mich entwickelte", sagt Tejada. "Sich vom allzu Offensichtlichen zu trennen und einfache mal Dinge neu lernen zu müssen, war eine recht spaßige Herausforderung.“ Man kann diese neuen kreativen Impulse hören, die “Year Of The Living Dead“ auf einer Länge von 8 Tracks nach vorne treiben; das Album hat einen einzigartigen Ansatz, denn obwohl es Elemente der Genres gibt, denen Tejada zuvor gefrönt hat, hatte er sie doch noch nie zuvor so zusammengefügt wie hier. Da ist dieses dubbige Glitzern im atmosphärischen Opener "The Haunting Of Earth", die freundlichen Zärtlichkeiten, die man in den Texturen von "Sheltered" findet, und schließlich die heilige Melancholie im hymnischen "Echoes Of Life".
Auch “Year Of The Living Dead“ enthält Andeutungen auf die momentane Situation und erlaubt es, den seltsamen Umständen des Jahres 2020, ihren unvermeidlichen Schatten zu werfen, ohne dabei zu offensichtlich oder gar belehrend zu sein. "Der Produktionsprozess begann kurz vor dem (ersten) Lockdown und setzte sich in einer Zeit fort, die sich für uns alle als eine sehr ernste Zeit anfühlte", erinnert er sich. "Da wir nicht in der Lage waren, unsere Lieben zu sehen oder zu berühren, hatte ich das Gefühl, dass wir alle wie Geister sind. Wir können nur distanzierte Beobachter sein, aber wir können nicht wirklich anwesend sein. Wir sind isoliert und allein." Und doch scheint die Zärtlichkeit von "Year Of The Living Dead" einen Ausweg aus dieser Angst und Einsamkeit anzubieten, die grenzenlose Intimität des Albums enthält einen erlösenden und mitfühlenden Kern. Derart konsistent und schillernd formt "Year Of The Living Dead" eine unprätentiöse Schönheit.
- A1: Frank Wiedemann - Dream Hoarding
- A2: Sainte Vie - Hibernation
- A3: Mano Le Tough - Oblivion
- B1: Marc Piñol - Sooner
- B2: Adana Twins -Shadow Of Doubt
- B3: Axel Boman - Anywhere In The World
- C1: Echonomist - Cecil
- C2: Perel - Der Abend Birgt Keine Ruh
- C3: Michael Mayer - Hamstring
- D1: Rebolledo - Twenty Tears
- D2: Frank Wiedemann - Peter Pan Me
- D3: Robag Wruhme - If You Leave
“We have always been very fortunate to meet and know many talented producers. In recent years, we have been exploring those relationships with different remixes and collaborations, and every time something exciting came out. That’s why we started our Synchronicity project. To challenge ourselves making inspiring, fun and beautiful music.‘Synchronicity’ means "the simultaneous occurrence of events which appear significantly related but have no discernible causal connection. This very well describes how our path led to the place we are now – somewhere between the club and indie scenes.” – WhoMadeWho
KOMPAKT welcomes back Copenhagen’s WhoMadeWho. Tomas Barfod’s penchant for electronic music poetically juxtaposed with Tomas Høffding and Jeppe Kjellberg’s respective backgrounds in rock and jazz, gives their music an electrifying combination of sounds, merging a variety of influences to produce a unique sonic fingerprint that is emotive, irresistible and immensely satisfying.
Though we both have yet to strike a note together since the release of their 2012 full length “Brighter” (KOM 254), WhoMadeWho have been remarkably productive. With two full lengths, a DJ mix for Watergate’s series and releasing two of 2019’s most played out club tracks together with Rampa (Innervisions) and Artbat (Watergate Records), the trio have found themselves diving more and more into the world of electronic music, tapping into their goldmine of connections within the scene to spearhead an array of collaborations.
Synchronicity is all about ‘meaningful coincidences’ – bringing interpretation to bear on connections that have no actual causal relationship. It’s a canny concept to pin onto Copenhagen trio WhoMadeWho’s latest album, which sees them return to Kompakt for the first time since 2012’s Brighter.
This re-established connection helps us to understand the synchronicity at play, the way that the WhoMadeWho core ave built an album around collaboration with friends and peers, much as Kompakt is all about cross-connections and family. On Synchronicity, WhoMadeWho call on friends old and new – Michael Mayer, Echonomist, Adana Twins, Alex Boman, Robag Wruhme, Frank Wiedemann, Sainte Vie, Mano Le Tough, Marc Piñol, Rebolledo, and Perel is the cast list; WhoMadeWho direct the material, shaping it into one lovingly flowing gem of dance-pop glory.
There’s something particularly generous about hearing an album as all-inclusive and open-hearted as Synchronicity in the midst of the profound social and cultural shifts we’re currently experiencing. While some songs on Synchronicity were recorded together, in real time, such as the collaborations with Adana Twins and Rebolledo, most of them have taken place via long distance, thanks to the pandemic lockdown. But you don’t need to know who was where to understand either the magnesium-flare melancholy of “Sooner”, recorded with Piñol, which has you holding your breath with the gentle thrill of the song’s lush melody, or the stomping strut of the following Adana Twins collaboration, “Shadow Of Doubt”.
Elsewhere, there’s the stentorian robot voice at the heart of “Hamstring”, where they’re joined by Michael Mayer; the lustrous headsoak of “Twenty Tears”, a tender intervention by Rebolledo; the strip-light, slow-motion disco strut of “Cecil”, produced alongside Echonomist; or the glittering, arpeggio dreamwork that Perel helps sculpt into shape on “Der Abend birgt keine Ruh.”… Really, there’s so much to celebrate here, a panoply of pleasures. From pop revelations to dancefloor delirium to slow-burning brooders, Synchronicity is just that; a space for the joys of the unexpected to collide, and to be given meaning by their coincidental co-existence in WhoMadeWho’s beautiful world.
"Wir hatten immer schon das Glück, viele talentierte Produzenten kennenzulernen. In den letzten Jahren haben wir diese Beziehungen durch verschiedene Remixe und Kollaborationen vertieft und jedes Mal kam etwas Aufregendes dabei heraus. Aus diesem Grund haben wir unser Synchronicity-Projekt gestartet: um uns selbst herauszufordern inspirierte, lustige und schöne Musik zu machen. “Synchronizität” bedeutet das gleichzeitige Auftreten von Ereignissen, die scheinbar in einem signifikanten Zusammenhang stehen, aber keinen erkennbaren kausalen Zusammenhang haben. Das beschreibt sehr gut, wie unser Weg zu dem Ort geführt hat, an dem wir jetzt sind - irgendwo zwischen der Club- und der Indie-Szene". – WhoMadeWho
KOMPAKT freut sich über Rückkehr der Kopenhagener Band WhoMadeWho. Tomas Barfods Vorliebe für elektronische Musik im poetischen Kontrast zu Tomas Høffding und Jeppe Kjellbergs jeweiligem Hintergrund im Rock und Jazz macht ihre Musik zu einem elektrisierenden Konglomerat, in das verschiedene Einflüsse zu einem einzigartigen klanglichen Fingerabdruck verschmelzen: gefühlvoll, unwiderstehlich und immens befriedigend.
Obwohl wir seit der Veröffentlichung von "Brighter" (KOM 254) in 2012 keine gemeinsamen Dinger gedreht haben, waren WhoMadeWho in der Zwischenzeit bemerkenswert produktiv. Mit zwei Full-Length-Alben, einem DJ-Mix für die Watergate-Reihe und der Veröffentlichung von zwei der meistgespielten Clubtracks aus dem Jahr 2019 zusammen mit Rampa (Innervisions) und Artbat (Watergate Records), taucht das Trio mehr und mehr in die Welt der elektronischen Musik ein. Für ihre Kollaborationen greifen WhoMadeWho immer wieder auf ihre Goldgrube an Bekanntschaften innerhalb der Szene zurück.
Bei “Synchronicity” geht es um "sinnvolle Zufälle" - also um die Interpretation von Verbindungen, die keinen tatsächlichen Kausalzusammenhang haben. Es ist ein ausgeklügeltes Konzept, das dem neuesten Album des Kopenhagener Trios WhoMadeWho anheftet: Diese wieder hergestellte Verbindung hilft uns, die Synchronizität im Spiel zu verstehen; die Art und Weise, wie WhoMadeWho ein Album um die Zusammenarbeit mit Freunden und Gleichgesinnten herum aufgebaut hat: schließlich geht es auch bei Kompakt um Querverbindungen und Familie. Auf Synchronicity richten sich WhoMadeWho an alte und neue Freunde: Michael Mayer, Echonomist, Adana Twins, Axel Boman, Robag Wruhme, Frank Wiedemann, Terr, Sainte Vie, Mano Le Tough, Marc Piñol, Rebolledo und Perel stehen auf der Liste. Das Trio führt Regie und sorgt für den Feinschliff. Das Ergebnis: ein echtes Juwel aus Dance, Pop und Glorie.
Inmitten der tiefgreifenden sozialen und kulturellen Veränderungen, die wir derzeit erleben, ist es etwas Besonderes, ein Album zu hören, das so offenherzig ist wie “Synchronicity”. Zwar wurden einige Songs gemeinsam und in Echtzeit aufgenommen – etwa die Kollaboration mit den Adana Twins und Rebolledo – die meisten Sessions fanden aufgrund der Pandemie jedoch über größere Entfernungen statt. Letztlich muss man aber gar nicht wissen wer wo war, um die Melancholie von "Sooner" mit Marc Piñol zu verstehen und im sanften melodischen Rausch des Liedes den Atem anzuhalten. Auch die eher brachiale Energie der darauf folgenden Adana-Twins-Kollaboration , "Shadow Of Doubt" vermittelt sich eingehend über die soziale Distanz hinweg.
An anderer Stelle ertönt die schallende Roboterstimme im Herzen von "Hamstring", wo sich Michael Mayer zu ihnen gesellt; die schimmernden "Twenty Tears", einer zärtlichen Intervention von Rebolledo; der Zeitlupen- Disco-Nummer "Cecil", die zusammen mit Echonomist produziert wurde; oder der glitzernde Arpeggio-Traum, den Perel in "Der Abend birgt keine Ruh" in Form bringt.. Ja, es gibt tatsächlich einiges zu feiern: Von Pop-Enthüllungen über Dancefloor-Delirium bis hin zu Stücken, die sich ihre Zeit nehmen - Synchronicity bietet Platz für all das; das Album spendet Raum, in dem die Freuden des Unerwarteten aufeinanderprallen und durch ihr zufälliges Nebeneinander in der Welt von WhoMadeWho Sinn ergeben.
With their third album ‘Fluid Motion’, Melbourne’s 30/70 are set to soar into higher territory as the face of Australia’s newest wave of soul-influenced brilliance.
From the swirling opening pads of “Brunswick Hustle” all the way through to the sax-laden shimmer of “Flowers” at its close, ‘Fluid Motion’ is an instant classic, effortlessly shifting between neo-soul and languid, Dilla-esque tendencies, astral-facing jazz textures and authentic vignettes of UK club music history.
It’s a formula that those already caught in 30/70’s celestial web are fully aware of; first defined on the local heat of their 2015 debut ‘Cold Radish Coma’ and majestically expanded upon with their critically acclaimed 2017 release ‘Elevate’ on Bradley Zero’s Rhythm Section INTL (mixed by Hiatus Kaiyote’s Paul Bender). ‘Elevate’ did exactly that - elevating both the scope of the band’s sound as well as their standing in the local and international community.
Since the last record was released, the music has brought the band on world tours and to the attention of the wider public and key tastemakers alike. Strongly supported by the likes of Gilles Peterson, Tom Ravenscroft, Jamie Cullum, Matthew Halsall and Bradley Zero, the UK has become something of a second home for 30/70.
London in particular has openly embraced the soulful sounds of Melbourne, as evidenced by Gilles’ latest Brownswood compilation ‘Sunny Side Up’ which features three tracks from 30/70 members: Ziggy Zeitgeist, Horatio Luna and Allysha Joy. The record is a follow up to his era-defining survey of the UK Jazz scene ‘We Out Here’, the compilation that kickstarted a whole generation of London’s under-the-radar Jazz kids to global headlining heights. It would appear we’re about to witness this same effect take place for the Melbourne contingent, of which 30/70 lead the charge. The city’s invasion is well and truly upon us.
While London is undoubtedly in love with what’s happening in Melbourne right now, this is no one way love affair. The 30/70 collective have had their ears to the ground and plugged into the sound of the UK underground. This new album takes inspiration from the syncopation of Broken-Beat, the immediacy of Grime’s and Dub’s sonic aesthetic to create something that is a truly global amalgamation of local sounds, finessed by Allysha Joy’s instantly recognisable vocals; the rawest and realest of voices.
‘Verdigris’ the new EP from Japanese artist Atsushi Izumi, is a deep dive into the crevice of the mind. It is an exploration of where fearful emotions lie and confronting them. It is only through this conflict that light can shine through in the end.
The Osaka native has a background in music and sound design and as such found his sound going through a metamorphosis from Drum n Bass to a more experimental sound. His EP ‘Snow’ was released under the subtract imprint last year and saw the initial phase of this transformation. It was followed up by ‘Lansing / Mistrust’ via The Collection Artaud, which continued his growth of using slowed out heavy percussions surrounded by frantic synths and modulations.
Atsushi Izumi’s use of long drawn out hallow synths is like an ominous cemetery at night before these powerful percussions detonate in. He uses heavy spaced out bass drums, either as a single or double beat, which simmer as they echo and roll. They are surrounded by these chaotic, textured synths, which can sound like a cicada, hovering and distorted to give a mechanical effect. It feels like being thrown into the woods late at night, eerie yet calm in the beginning, before extreme panic sets in and you feel like you’re being chased.
Japan witnessed the end of the world up close and it is still reflected in their art and music: it delves into the sadistic and explores deep themes of melancholy and the apocalypse. This is juxtaposed against pure joy and serenity, showing that life is there to be enjoyed and struggles have an end, which is translated quite coherently to this piece.
As an extra bonus to all this, there is a scintillating remix from ANFS. The Greek adds a bit of pace to the track Zeit. He is an artist who enjoys frantic distorted techno and it shows in this cut. He takes the basic elements but whereas the original slowly introduces the percussions, ANFS bangs straight in. It’s structured yet frantic and a massive sound.
‘Verdigris’ is due for release on 17th May 2019 under the mysterious Swiss label Thrènes, that is known for eye-catching signature artwork and a deep and dark techno sound.
Limited Edition. Triple Transparent Vinyl 180g Incl. Poster & Download Code. Box Will Be Opened For Shipping To Avoid Seam-split. Hinweis: Box Ist Verschweißt, Wird Aber Für Den Versand Geöffnet
On October 19th Kompakt presents a new LP and audiovisual venture by Danish producer Kasper Bjørke and close cohorts. Epic and in length but always captivating, 'The Fifty Eleven Project' is an entirely ambient concept album, that interprets and evokes the emotional rollercoaster Kasper experienced, from his cancer diagnosis and throughout the five years of regular check-ups. The week of album release marks his second anniversary of getting the all-clear.
The base of the album was composed on vintage analogue synthesizers, reverbs, echo and sequencers - using the computer solely as a recording device - by Kasper and synth wizard Claus Norreen, in the latter's Copenhagen studio.
The violins, violas and cellos are composed and played by the Italian composer Davide Rossi, who has also worked with Ennio Morricone, Jon Hopkins, Ro¨yksopp, The Verve and Goldfrapp.
The piano parts are composed and played by Danish musician Jakob Littauer (of Kompakt labelmates Jatoma) on an old upright piano in a studio, and on a Steinway Grand Piano in the concert hall at the Royal Danish Music Conservatorium. From Max Richter's 'SLEEP', Hannah Peel's 'Mary Casio: Journey To Cassiopeia', to much of Brian Eno's 'Music For Installations', 'The Fifty Eleven Project' continues in a rich vein of work by contemporary composers which explores a situation/condition, and is made with functionality and healing in mind.
The visual side of 'The Fifty Eleven Project' is made in collaboration with the culture laboratory Prxjects and acclaimed LA based artist/filmmaker/photographer Justin Tyler Close, who has created art films for each of the album's 11 tracks - plus one music video, including clips from all 11 films. The 11 films will be assimilated into a video exhibition at Klub in Copenhagen from 12th - 21st October. The ambition is that the installation will tour Europe and the US in 2019. Furnished in an exquisite fabric box, this 180 gram 3LP clear vinyl box is presented by cover art created by world-renowned artist Landon Metz, further cementing the release's multidisciplinary links to the art world.
Am 19. Oktober präsentiert Kompakt das neue Album und audiovisuelle Abenteuer von Kasper Bjørke und Freunden. - The Fifty Eleven Project' ist ein komplett ambientes Konzeptalbum, das die emotionale Achterbahn, die Kasper nach seiner Krebsdiagnose und während fünf Jahre regelmäßiger Untersuchungen erlebt hat, interpretiert und offenlegt. Die Woche der Veröffentlichung des Albums markiert den zweiten Jahrestag seit der Entwarnung.
Die Basis des Albums wurde von Kasper und synth wizard Claus Norreen in seinem Kopenhagener Studio auf analogen Vintage-Synthesizern, Reverbs, Echos und Sequencern komponiert - der Computer wurde ausschließlich als Aufnahmegerät gebraucht.
Die Geigen, Bratschen und Celli wurden vom italienischen Komponisten Davide Rossi komponiert und eingespielt, der auch mit Ennio Morricone, Jon Hopkins, Röyksopp, The Verve und Goldfrapp zusammengearbeitet hat.
Die Klavierparts wurden von dem dänischen Musiker Jakob Littauer (bekannt vom Kompakt-Projekt Jatoma) auf einem alten Klavier im Studio und auf einem Steinway-Flügel im Konzertsaal des Royal Danish Music Conservatorium komponiert und eingespielt.
Von Max Richters - SLEEP', Hannah Peels - Mary Casio: Journey To Cassiopeia' bis hin zu Brian Enos - Music For Installations' - - The Fifty Eleven Project' setzt die Arbeit zeitgenössischer Komponisten fort, die sich mit einer Situation/einem Zustand auseinandersetzten und die auf Funktionalität und Heilung ausgerichtet ist.
Die visuelle Seite von - The Fifty Eleven Project' entstand in Zusammenarbeit mit dem Kulturlabor Prxjects und dem renommierten Künstler/Filmemacher/Fotografen Justin Tyler Close aus LA, der für jeden der elf Tracks des Albums Kunstfilme erstellt hat - plus ein Musikvideo mit Clips von allen elf Filmen. Die elf Filme werden vom 12. bis 21. Oktober in einer Video-Ausstellung im Klub in Kopenhagen gezeigt. Ziel ist es, dass die Installation 2019 durch Europa und die USA tourt.
Verpackt in einer exquisiten Stoffbox, die vom weltberühmten Künstler Landon Metz entworfen ist, zementiert diese 180-Gramm schwere 3xLP-Klarsicht-Vinylbox seine multidisziplinäre Verbindung zur Kunstwelt.
- A1: Über 00:30
- A2: Blumentopf 03:56
- A3: Das Ist, Die Zeit Ist Ein Egoist 04:05
- A4: Oropax 03:47
- A5: Nichtstun 03:16
- A6: Goldfisch 03:57
- A7: Mir Fällt Nix Ein 03:19
- B1: Hut Ab! 04:37
- B2: Tisch 03:47
- B3: Kuckuck 03:26
- B4: Wecker 03:49
- B5: Langsam Langsamer 03:34
- B6: Dicke Luft 03:20
- B7: Das Grübeln 00:05
Balbinas Welt liegt etwas versteckt gleich hinter der Realität. Wie ein fernes Echo kreisen ihre Geschichten um die Magie des Alltags. Daraus entsteht ein buntes Potpourri voller Referenzen, das mit den Erwartungen bricht, dafür aber die Tür in eine andere Welt öffnet. In die Welt von Über das Grübeln, das neue Album von Balbina. Mit ihrer EP Nichtstun offerierte die Berliner Texterin und Sängerin bereits eine erste Kostprobe ihres Sammelsuriums kleiner Geschichten und faszinierender Beobachtungen. Im November 2014 folgte Nichtstun mit Band, die Live-Interpretation ihrer Songs, also die magische Lebenswelt ihrer Texte in einer neuen Facette, so eigen und faszinierend gesungen wie kaum jemand anderes aus der aktuellen Pop-Landschaft hierzulande. Daraufhin durfte sie für den Bundespräsidenten auf seinem Sommerfest im Schloss Belevue und für die angesagtesten Modedesigner auf der Fashion Week spielen. Die hiesigen Medien schrieben dazu, Balbina sei das Aufregendste, was deutsche Popmusik gerade zu bieten hat. Ab Mai begleitet Balbina Herbert Grönemeyer auf seiner Stadion-Tour.
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Nicht einmal der kühnste Optimist hätte Gossip vor drei Jahren einen solchen Karriereverlauf zugetraut: Im Sommer 2009 startete die Band einen beispiellosen Triumphzug. Ihr Album "Music For Men" erreichte die Top Ten der Media Control Charts und verkaufte sich alleine in Deutschland bis dato mehr als 400.000 (!) Mal. Neue Maßstäbe setzten die Drei außerdem mit der Single "Heavy Cross": fast 100 Wochen, also über zwei Jahre lang, wurde der Song in den deutschen Single-Charts gelistet, peakte auf Position zwei und fand in dieser Zeit weit mehr als eine 1/2 Million Käufer. Bei Award- und TV-Shows wie "Bambi", "Echo", "Schlag den Raab!" + "Wetten Dass..?" stahlen sie allen Anwesenden die Show. Beth Ditto und Co. vollzogen innerhalb kürzester Zeit den Sprung von gefeierten Indie-Darlings zu Multiplatin-Superstars. Im Mai 2012 ist es nun endlich soweit: mit "A Joyful Noise" erscheint fast 3 Jahre nach "Music For Men" das mit Hochspannung erwartete Follow-Up-Album. Produziert wurde es von Pop-Genie Brian Higgins, der in der Vergangenheit u.a. mit Kylie Minogue u.v.m. gearbeitet hat. Schon die 1. Single "Perfect World" überzeugt als fantastische Uptempo-Pop-Hymne mit allem Drum + Dran!


















