The idea of an acoustic album had long been dismissed by the artist himself. "I"m not a guitarist; I use the guitar to compose", he used to say, reluctant to expose this level of vulnerability. However, in 2023, during the Kyotophonie Festival in Japan, organized by photographer Lucille Reyboz and encouraged by producer Laurent Bizot (No Format!), something changed. Surrounded by the spirituality of a Zen temple and supported by his loyal musicians - Badié Tounkara on ngoni and Mamadou Koné on percussion - Salif agreed to bare himself like never before. The title So Kono, meaning "in the room" in Mandinka, reflects both the simplicity and depth of this album. Recorded in the intimacy of his hotel room, So Kono captures the very essence of Salif Keita: a powerful voice, shaped by trials and travels, elevated by minimalist arrangements. Blending reimagined classics and new compositions, this album resonates as a sincere and timeless work, reaffirming why Salif Keita is considered one of the greatest living singers, across all cultures and continents.
„When you gonna stop running?“ fragen The Men in der ersten Zeile von „Pony“, dem ersten Song und der ersten Singleauskopplung aus dem
kommenden Album „Buyer Beware“ des New Yorker Rockquartetts. Machen Sie keinen Fehler - dies ist kein Zeichen einer existenziellen Krise,
sondern eher ein Aufruf zu den Waffen für eine Band, die noch nie lange stillgestanden hat. Nach eigenen Angaben ist „Buyer Beware“ ihr 15. Album
seit ihrem Debüt „We Are The Men“ (2009) und ihr viertes für Fuzz Club.
The Men haben eine Arbeitsmoral, die so altmodisch ist wie ihre Rockwurzeln, doch trotz der Hektik scheinen sie nie in Eile zu sein - ein Widerspruch,
der sich in ihrer Musik auf natürliche Weise auflöst, indem sie die rohe Wut des Punkrock mit der minimalistischen Strenge eines Steve Reich (oder,
außerhalb der Musik, Mark Rothko) in zenartiger Ausgewogenheit in Einklang bringen. "Buyer Beware“ ist die fünfte Zusammenarbeit von The Men
mit dem Tontechniker Travis Harrison (Guided by Voices, Built to Spill), der die Nuancen der Gruppendynamik - Nick Chiericozzi (Gitarre/Gesang),
Kevin Faulkner (Bass), Mark Perro (Gitarre/Gesang) und Rich Samis (Schlagzeug) - sehr gut einfängt. Durch die direkte Aufnahme auf Band fängt
Harrison das rohe, konfrontative Fieber ihrer Bühnenshows ein, ohne dabei ihre introspektiven Untertöne zu opfern. Das Ergebnis ist zweifelsohne ihr
aggressivstes Album seit „Leave Home“ (2011) und ihr psychedelischstes seit „Immaculada“ (2010)
FOR FANS OF: EISBRECHER, MONO INC., NIGHTWISH, WITHIN TEMPTATION, BILLY IDOL, THE SISTERS OF MERCY, FALCO
Mit Ihrem neuen Album „SCHWARZ VOR AUGEN“ schlagen SCHÖNGEIST ein neues Kapitel deutschsprachiger „Dark Rock/Metal/Alternative-Musik“
auf, welche sich auch konsequenterweise nicht scheut, gesellschaftskritische Debatten modern zu thematisieren wie es sich für das Wesen des
Genres gehört. Wie z.B. beim Single-Track „FAKE NEWS“. Als Resultat dieses jetzt längeren Schaffensprozesses haben es nun 10 neue Stücke
geschafft, die einerseits die bewährten Stärken von SCHÖNGEIST aufzeigen und andererseits die künstlerische Weiterentwicklung und das Potential
der Band dokumentieren.
Für die Formation SCHÖNGEIST und dessen Bandbegründer und Sänger Timur Karakus spielt Ästhetik eine zentrale Figur im musikalischen Schaffen.
Sie ist Inspiration, Maßstab, Horizonterweiterung und zugleich auch die Fähigkeit, das jeweils Schöne darin zu entdecken. In den Songs spiegelt sich
genau das wieder. Diverse Spielarten fließen barrierefrei ineinander und werden dabei lediglich vom Anspruch an musikalische Ästhetik geleitet.
Der Entstehungsprozess begann schon vor vielen Jahren zusammen mit einem unserer besten Kumpels Alexander Wessselsky von der Band
Eisbrecher. Inspiriert von Stimmung und Zeitgeist begannen wir ungezwungen Ideen und Hooklines aus dem Bauch heraus zu komponieren und zu
texten, welche nicht aus Zwang sondern aus der puren Lust und Liebe zur Musik heraus entstanden sind. So vielfältig und modern – insbesondere
stimmlich - klangen SCHÖNGEIST noch nie.
Mit "The Beautiful World" schlägt der gebürtige Kalifornier ein vollkommen neues Kapitel auf, indem er mehr denn je auf emotionalen Tiefgang und die Schönheit der Introspektion setzt. Basierend auf einem ganz neuen Verständnis davon, weshalb er überhaupt als Komponist arbeitet, umkreist sein viertes Album für Erased Tapes die großen Themen der Menschheit - den Tod und die Trauer, Sehnsucht und Verlust. Im Kern geht es dabei um den tragischen Selbstmord eines jungen Mädchens namens Lauren, das zum engen Freundeskreis der Familie Allred gehörte. Es gibt Musiker:innen, die mit einem neuen Instrument experimentieren, ein neues Thema für sich erschließen oder eine neue künstlerische Sprache lernen, um sich insgesamt in eine neue Richtung zu bewegen. Für Allred jedoch war eine lange Phase der Introspektion und Selbstbeobachtung entscheidend, um seine aktuelle Herangehensweise zu entwickeln: Durch den intensiven Austausch mit Robert Raths, dem Gründer von Erased Tapes und Produzenten des neuen Albums, wurde Allred schließlich klar, dass jede:r eine Lauren in seinem Leben hat - einen Menschen, den man verloren hat und vermisst Die Korrespondenz versetzte Allred in die Lage, diesen Faden deutlicher zu erkennen und ihn auch klarer als zentrales Konzept der neuen Aufnahmen zu verankern. Die Musik spiegelt dabei keineswegs das Chaos wider, das mit dem Trauma einherging. Stattdessen entfaltet sie vielmehr ihre heilende Kraft. Insgesamt ermöglichte dieser Austausch es Allred, sein womöglich kohärentestes Studioalbum aufzunehmen. Ein zentraler Einfluss von The Beautiful World ist dabei auch Allreds Arbeit als Therapeut, was seine Sicht aufs Komponieren nachhaltig prägen sollte. Früher habe er Musik geschrieben, um sich in diesem Prozess gewissermaßen von seinem Leben zu distanzieren. Auf dem neuen Album jedoch bewegt er sich nun in die entgegengesetzte Richtung: Es geht genau um diese Verbindungen - zum eigenen Leben und auch zu anderen Menschen. Obwohl viele seiner früheren Aufnahmen zusammen mit anderen Künstler:innen entstanden sind, musste sich Allred dafür zunächst aus den Kreisen rausbewegen, in denen er sonst arbeitet - nur so konnte er herausfinden, was er wirklich kreieren wollte. Das Resultat ist The Beautiful World. "Gespeist aus der Kraft der Liebe und der Neugier, aus der Kraft des Humors und der Versöhnung, präsentieren wir: The Beautiful World."
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
BLIND EGO ist zurück! Der Gitarrist der deutschen Vorzeige-Artrock-Band RPWL Kalle Wallner hat sein Versprechen wahr gemacht und ein neues Album aufgenommen. "The Hunting Party" drückt im Vergleich zu seiner Hauptband RPWL das Pedal deutlich zugunsten von Rock- und Metal-Elementen durch. Seit dem Debut aus dem Jahre 2007 ist der neue Longplayer bereits sein fünftes Studio-Album. Dazu erschien 2017 ein Live-Album und 2022 sein "beinahe-Instrumental"-Album "Voices" unter eigenem Namen. Wallner scheinen die Ideen und die Lust am Produzieren nicht auszugehen - trotz seiner Hauptband RPWL, dem eigenem Label Gentle Art Of Music, seinem Tonstudio und vielen weiteren Projekten als Produzent und Gitarrist. Dabei stand die Tour des letzten Albums 'Preaching To The Choir' unter keinem guten Stern. Für viele Fans waren diese Konzerte im Frühling 2020 die letzten unmittelbar vor dem Corona-Lockdown und für viele Monate die letzten Konzert-Erlebnisse. Zum großartigen Gesamteindruck des Albums trägt neben Wallners außergewöhnlichem und markantem Gitarrenspiel vor allem der talentierte und erstklassige Sänger Kevin Kearns bei. Kearns, der bei seiner eigenen Metalcore-Band Cyant normalerweise ganz andere Töne anschlägt, entpuppt sich als Idealbesetzung: er interpretiert die Songs auf 'The Hunting Party' ganz besonders emotional, nimmt einen durch alle leisen und lauten Passagen mit - mal schnörkellos, mal filigran, aber immer höchst ausdrucksstark und voller Energie strotzend.?Dazu gesellen sich erneut Ausnahme-Drummer Michael Christoph und Wallners langjähriger musikalischer Weggefährte Yogi Lang (RPWL), der dem Album nicht nur als Mitproduzent und Keyboarder seinen Stempel aufdrückt, sondern sich auch für den glasklaren Mix und das Mastering verantwortlich zeigt.
Kevin Kearns führt hier den Hörer atemberaubend durch alle emotionalen Höhen und Tiefen, ehe die Wogen ruhiger werden und der längste Song des Albums mit einen wunderschönen Gitarren-Solo schließt. Nicht zuletzt wegen solcher Soli fällt einem bei Wallner sehr schnell der Vergleich zur Pink Floyd-Ikone David Gilmour ein. Dieser zentrale Song umfasst sehr gut dieses emotionale und abwechslungsreiche Album.
Line-up:
Kalle Wallner - guitars, bass, keyboards, programming
Kevin Kearns - vocals
Yogi Lang - keyboards
Michael Christoph - drums
Eine unveröffentlichte, feurige Latin-Session des unvergessenen, 2018 verstorbenen Trompeters!
Kaum ein anderer Jazzmusiker beherrschte in den 1990er Jahren so sehr die Schlagzeilen wie der Trompeter
Roy Hargrove. Die New York Times bezeichnete ihn einmal als “einflussreichsten Trompeter seiner Generation”. Seine stilistische Vielfalt beeinflusste Musiker wie Kamasi Washington, Robert Glasper, D’Angelo,
Erykah Badu und andere.
1997 gründete er das Ensemble Roy Hargrove’s Crisol, das für sein Debütalbum “Habana” mit einem
Grammy ausgezeichnet wurde. Nur zwei Monate später ging Hargrove mit Crisol erneut in ein Studio auf
der Karibikinsel Guadeloupe, um ein Nachfolgealbum aufzunehmen, das dann aber nicht das Licht der Welt
erblickte.
Erst jetzt, sechs Jahre nach dem überraschenden Tod des Trompeters und zwei Tage nach seinem 55.
Geburtstag, erscheinen diese Aufnahmen bei Hargroves altem Label Verve unter dem Titel “Grande-Terre”.
Das Album zeigt Hargrove - der damals noch keine 30 Jahre alt war - im Zenit seines Könnens. Mal explodiert er auf seiner Trompete förmlich vor Energie und Feuer, dann wieder intoniert er auf dem Flügelhorn
schmachtende Boleros und Rumbas.
THE HEADLINES aus Skandinavien sind zurück! Neues Album der Band, die dich an deine erste Liebe zum Rock'n'Roll oder an dein erstes Punkfestival erinnert, begleitet von einem schnellen Beat und billigem Wein in der Sonne. Als "Homewrecker" wird oft eine Person bezeichnet, die sich - in den meisten Fällen wissentlich - auf eine Beziehung oder Affäre mit einem verheirateten Partner einlässt.Aber was ist die wahre Bedeutung hinter diesem Wort und der übermäßigen Kraft, die nötig ist, um etwas in Schutt und Asche zu legen, sei es ein Haushalt oder ein ganzes Leben mit all seinen Seelen? Drogen, Glücksspiel, Dekadenz, Aggression, Geld, promiskuitiver Sex. Die zerstörerischen Kräfte haben alle Bandmitglieder von THE HEADLINES in irgendeiner Weise fasziniert, und alle 12 Songs versuchen, das Thema bis zu einem gewissen Grad zu zerlegen."Was passiert, bevor, während und nachdem der HOMEWRECKER die Kontrolle über dein Leben übernimmt?"Der Wille, das herauszufinden, führte zu ihrem bisher ambitioniertesten Werk. Das aktuelle Line-Up mit der authetischen und aufgeschlossenen KERRY BOMB im Zentrum markiert einen neuen Schritt für dieses Punk-Quintett in Richtung Alternative, aber noch mit dem gleichen punkigen Nerv und umarmenden Texten. Ein vitaler und ehrgeiziger Sound von hardrockenden Hymnen, die die Ohren herausfordern! Es hat Alternative-Rock-Vibes, Hardrock-Soli, punkiges Knurren und erstklassige Hooks. Skandinavischer Rock hat schon immer die Grenzen von "wie weit kann das gehen?" getestet. Dieses Album bildet da keine Ausnahme, mit Texten, die tief in den Abgrund führen, aber auch mit unbeschwerten Partyhymnen! Für dieses Album hat die Band mit einem starken Team in ihrem "eigenen Hinterhof" Skandinavien zusammengearbeitet. Aufgenommen, bearbeitet und produziert von KB Larsen (Volbeat) und Thomas Larsen (Tambourine Studios/Fabriken Studios) in Kopenhagen und Malmö, gemischt von Håkan Sörle (Mando Diao) in Stockholm. Eine weitere einzigartige der HEADLINES, die in die bei Alternative/Punk/Rock bestens aufgehoben ist. THE HEADLINES touren weltweit und waren Special Guests auf der gesamten Millencolin & Danko Jones Tour (2023 / 2022), zur Album VÖ im Oktober gibt es nun die eigenen Headline-Tour, klaro!
Die Special Edition des neuen Albums kommt als schwarzes Vinyl mit rotem Splatter, verpackt in Headlines-Beutel mit vielen Extras: CD-Album, drei besondere Kunstdrucke von Gitarrist Jake Lundtofte, zweiseitiges Poster, Aufkleber und signierte Band-Karte!
THE HEADLINES aus Skandinavien sind zurück! Neues Album der Band, die dich an deine erste Liebe zum Rock'n'Roll oder an dein erstes Punkfestival erinnert, begleitet von einem schnellen Beat und billigem Wein in der Sonne. Als "Homewrecker" wird oft eine Person bezeichnet, die sich - in den meisten Fällen wissentlich - auf eine Beziehung oder Affäre mit einem verheirateten Partner einlässt.Aber was ist die wahre Bedeutung hinter diesem Wort und der übermäßigen Kraft, die nötig ist, um etwas in Schutt und Asche zu legen, sei es ein Haushalt oder ein ganzes Leben mit all seinen Seelen? Drogen, Glücksspiel, Dekadenz, Aggression, Geld, promiskuitiver Sex. Die zerstörerischen Kräfte haben alle Bandmitglieder von THE HEADLINES in irgendeiner Weise fasziniert, und alle 12 Songs versuchen, das Thema bis zu einem gewissen Grad zu zerlegen."Was passiert, bevor, während und nachdem der HOMEWRECKER die Kontrolle über dein Leben übernimmt?"Der Wille, das herauszufinden, führte zu ihrem bisher ambitioniertesten Werk. Das aktuelle Line-Up mit der authetischen und aufgeschlossenen KERRY BOMB im Zentrum markiert einen neuen Schritt für dieses Punk-Quintett in Richtung Alternative, aber noch mit dem gleichen punkigen Nerv und umarmenden Texten. Ein vitaler und ehrgeiziger Sound von hardrockenden Hymnen, die die Ohren herausfordern! Es hat Alternative-Rock-Vibes, Hardrock-Soli, punkiges Knurren und erstklassige Hooks. Skandinavischer Rock hat schon immer die Grenzen von "wie weit kann das gehen?" getestet. Dieses Album bildet da keine Ausnahme, mit Texten, die tief in den Abgrund führen, aber auch mit unbeschwerten Partyhymnen! Für dieses Album hat die Band mit einem starken Team in ihrem "eigenen Hinterhof" Skandinavien zusammengearbeitet. Aufgenommen, bearbeitet und produziert von KB Larsen (Volbeat) und Thomas Larsen (Tambourine Studios/Fabriken Studios) in Kopenhagen und Malmö, gemischt von Håkan Sörle (Mando Diao) in Stockholm. Eine weitere einzigartige der HEADLINES, die in die bei Alternative/Punk/Rock bestens aufgehoben ist. THE HEADLINES touren weltweit und waren Special Guests auf der gesamten Millencolin & Danko Jones Tour (2023 / 2022), zur Album VÖ im Oktober gibt es nun die eigenen Headline-Tour, klaro!
Die Special Edition des neuen Albums kommt als schwarzes Vinyl mit rotem Splatter, verpackt in Headlines-Beutel mit vielen Extras: CD-Album, drei besondere Kunstdrucke von Gitarrist Jake Lundtofte, zweiseitiges Poster, Aufkleber und signierte Band-Karte!
THE HEADLINES aus Skandinavien sind zurück! Neues Album der Band, die dich an deine erste Liebe zum Rock'n'Roll oder an dein erstes Punkfestival erinnert, begleitet von einem schnellen Beat und billigem Wein in der Sonne. Als "Homewrecker" wird oft eine Person bezeichnet, die sich - in den meisten Fällen wissentlich - auf eine Beziehung oder Affäre mit einem verheirateten Partner einlässt.Aber was ist die wahre Bedeutung hinter diesem Wort und der übermäßigen Kraft, die nötig ist, um etwas in Schutt und Asche zu legen, sei es ein Haushalt oder ein ganzes Leben mit all seinen Seelen? Drogen, Glücksspiel, Dekadenz, Aggression, Geld, promiskuitiver Sex. Die zerstörerischen Kräfte haben alle Bandmitglieder von THE HEADLINES in irgendeiner Weise fasziniert, und alle 12 Songs versuchen, das Thema bis zu einem gewissen Grad zu zerlegen."Was passiert, bevor, während und nachdem der HOMEWRECKER die Kontrolle über dein Leben übernimmt?"Der Wille, das herauszufinden, führte zu ihrem bisher ambitioniertesten Werk. Das aktuelle Line-Up mit der authetischen und aufgeschlossenen KERRY BOMB im Zentrum markiert einen neuen Schritt für dieses Punk-Quintett in Richtung Alternative, aber noch mit dem gleichen punkigen Nerv und umarmenden Texten. Ein vitaler und ehrgeiziger Sound von hardrockenden Hymnen, die die Ohren herausfordern! Es hat Alternative-Rock-Vibes, Hardrock-Soli, punkiges Knurren und erstklassige Hooks. Skandinavischer Rock hat schon immer die Grenzen von "wie weit kann das gehen?" getestet. Dieses Album bildet da keine Ausnahme, mit Texten, die tief in den Abgrund führen, aber auch mit unbeschwerten Partyhymnen! Für dieses Album hat die Band mit einem starken Team in ihrem "eigenen Hinterhof" Skandinavien zusammengearbeitet. Aufgenommen, bearbeitet und produziert von KB Larsen (Volbeat) und Thomas Larsen (Tambourine Studios/Fabriken Studios) in Kopenhagen und Malmö, gemischt von Håkan Sörle (Mando Diao) in Stockholm. Eine weitere einzigartige der HEADLINES, die in die bei Alternative/Punk/Rock bestens aufgehoben ist. THE HEADLINES touren weltweit und waren Special Guests auf der gesamten Millencolin & Danko Jones Tour (2023 / 2022), zur Album VÖ im Oktober gibt es nun die eigenen Headline-Tour, klaro!
Pick A Dub" zeigte die anhaltende Stärke und die zentrale Bedeutung des Rhythmus für die Entwicklung der Reggae-Musik, und Keith Hudsons vollständige Beherrschung des Genres und das uneingeschränkte Lob, das seiner Veröffentlichung folgte, waren völlig gerechtfertigt. Die "strengen klanglichen Qualitäten" des Albums sind ehrfurchtgebietend, die großartigen Rhythmen kommen ohne zusätzliche Effekte und Studiotricks voll zur Geltung, und die Gesamtwirkung ist heute noch genauso fesselnd wie vor über vierzig Jahren.
out of Stock
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Larry Mullins, langjähriger Mitarbeiter von Nick Cave and the Bad Seeds, Iggy Pop and The Stooges, Swans & The Residents, hat mit "Camissonia" ein einzigartiges und persönliches Soloalbum aus minimalen elektronischen Sci-Fi-Vignetten geschaffen, das lose auf den Schriften und dem Leben des deutschen Schriftstellers und Botanikers Adelbert von Chamisso basiert. Das Album ist nach der von Chamisso benannten Pflanzenart benannt, die von seinem Kollegen, dem Botaniker Johann Friedrich Eschscholtz, erstmals beschrieben wurde. Es ist größtenteils ein instrumentaler Soundtrack, der mehrere bemerkenswerte Ereignisse aus Chamissos Buch "Peter Schlemihls wundersame Geschichte (Der Mann, der seinen Schatten verkaufte, 1814)" sowie seine tatsächliche Überseereise an Bord von Otto von Kotzebues Schiff, der "Rurik", während der Jahre 1815-1818, als Botaniker, musikalisch illustriert. Das Artwork zum Album besteht überwiegend aus drei Holzschnitten, die zwischen 1915 und 1919 von Ernst Ludwig Kirchner geschaffen wurden. Kirchner hegte Anfang des 20. Jahrhunderts, also ca. 100 Jahre nach der Veröffentlichung von Chamissos Buch, eine ähnliche Faszination für das Werk wie Larry Mullins weitere 100 Jahre nach Erstellung von Kirchners expressionistischem Meisterwerkes - dem "Peter Schlemihl-Zyklus". Diesmal erweitert "Camissonia" das Chamisso-Erbe als Interpretation in Musik. Camissonia wurde 2020 während der Lockdown-Periode in Wien, Österreich, aufgenommen, die das belebte Zentrum Wiens in einen Zustand einer evakuierten Sci-Fi-Dystopie versetzte. Während Mullins als Musiker im Burgtheater arbeitete, fand er seine Sammlung von Instrumenten plötzlich für die kommenden Monate im Orchestergraben eingeschlossen. Er hatte jedoch eine kleine Auswahl an Elektronik in seiner Wohnung und hatte auch die Möglichkeit, sie aufzunehmen. Außerdem hatte er einen Stapel Bücher zum Lesen, und ganz oben lag - "Der Mann, der seinen Schatten verkaufte". "Die Bilder dieser Geschichte verließen meinen Geist weder bei Tag noch bei Nacht. Ich begann, Chamissos echtes Leben zu erforschen und fand ein wildes Abenteuer rund um die Welt auf einem Schiff! Eine parallele nächtliche Obsession mit den Sci-Fi-Filmen von Rainer Werner Fassbinder verschmolz schließlich zu einem bizarren Moment der Klarheit. Ich richtete mein karges Equipment ein, um zu sehen, welche Klänge ich erzeugen konnte, um die Bilder in meinem Kopf zu interpretieren. Ich entdeckte, dass die mir auferlegten Einschränkungen eine eigene Atmosphäre schufen, und so entstand jeden Tag ein neues Musikstück. Nach meiner Rückkehr nach Berlin wollte ich das Projekt so schnell wie möglich abschließen und keine weiteren Instrumente hinzufügen, um die seltsame Qualität zu bewahren. Ich lud zwei Sängerinnen ein, die ich in Berlin kannte, um bei zwei Stücken einen Chor zu singen, und ich fügte bei einem weiteren Stück selber einen Chor hinzu. Dann schloss ich die Tür und warf den Schlüssel weg."
Die 5-köpfige südafrikanische A-cappella-Band The Joy kündigt ihr selbstbetiteltes Debütalbum an, das am 21. Juni auf Transgressive veröffentlicht wird. Das 11-Track-Album wurde live in den renommierten Church Studios in Crouch End in London aufgenommen und enthält keine Instrumente oder Overdubs.
Die Songs kommen dabei nur mit dem erstaunlichen Gesangstalent der Mitglieder - Pastor (Ntokozo Bright Magcaba), Duzie (Melokuhle Mkhungo), Guduza (Sphelele Hlophe), Sthombe (Phelelani Sithole) und Marcus (Sanele Ngcobo) aus, die seit ihrer Schulzeit zusammen Musik machen. Fünf Teenager aus dem südafrikanischen Township Hammarsdale, die damals früher als alle anderen zu ihrer Schulchorprobe erschienen - früh genug, um spontan einen neuen Song zu erschaffen und zu merken, wie gut das funktioniert.
Aufgewachsen sind die Fünf in einem Teil Südafrikas, in dem die Zulu-Tradition des A-cappella-Gesangs für die kulturelle Identität des Volkes von zentraler Bedeutung ist und Ladysmith Black Mambazo seit Jahrzehnten verehrt werden.
„Prism Of Pleasure“ wurde in 18 Monaten geschrieben und fasst Elkkas Wesen als eine LGBTQI+-Künstler:in zusammen, die Freiheit und Sinnlichkeit in den Vordergrund ihrer Arbeit stellt. Das war nicht immer so: Geboren und aufgewachsen in Südwales, wo es so gut wie keine Queer-Community in ihrer unmittelbaren Umgebung gab, musste Elkka ihre Identität langsam und neugierig zusammensetzen und dabei allmählich zu sich selbst finden. Nachdem sie sich geoutet hatte und in ihren 20ern nach London zog, begann die Musikerin mit dem Auflegen, Schreiben und Produzieren, was schließlich dazu führte, dass sie ihr eigenes Plattenlabel, femme culture, gründete und ihre eigenen queeren Clubnächte veranstaltete. „Prism Of Pleasure“ ist wie ein weiblicher Blick in einen dampfenden Raum voller Wunder (ein Konzept, das sich wunderbar im pinkfarbenen Albumcover widerspiegelt, das von Elkkas Frau und langjähriger kreativer Mitarbeiterin Alex Lambert fotografiert wurde), das sich um den Begriff der queeren Intimität dreht. Von den sanften, seidigen Vocals von „Crushhh“ bis zu den sich langsam entwickelnden, gehauchten Beats von „Your Skin“ („I'm breathing you in, I want to taste every inch of your skin“) und den gleichmäßigen, wogenden Synthesizer-Mustern von „surrender2me“ entfaltet sich „Prism Of Pleasure“ wie ein Patchwork aus schweißtreibenden Nächten, emotionaler Verbundenheit und versteckten Freuden. Elkka wurde von vielen Kolleg:innen unterstützt, darunter Four Tet, Floating Points, TSHA, Caribou, Sofia Kourtesis, Jon Hopkins, Ben UFO und SHERELLE, und gewann kürzlich einen AIM Award in der Kategorie „Bester Remix“ für ihre Überarbeitung von Ela Minus' „Megapunk“. Letztes Jahr veröffentlichte Elkka eine 4-Track-EP mit energiegeladenen Club-Tools unter dem Titel „DJ Friendly“ und trug auch zur bahnbrechenden DJ-Kicks-Reihe mit einem fesselnden Mix bei, der ihre Liebe zu Frauen und der LGBTQI+-Dance-Community zum Ausdruck brachte, zu der Elkka gehört und regelmäßig in intimen Räumen und auf Queer-Partys wie in der Panorama Bar und FEEL IT auftritt.
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"Es ist kein Gospel, kein Soul, kein Blues, kein Rock'n'Roll. Es ist alles davon - und das aus gutem Grund.", sagt der Künstler selbst über sein neues Album 'Cut To Black', sein erstes Studioalbum seit 'Know Where To Run' von 2016 und sein insgesamt zehntes. Wenn man so will die musikalische Fortsetzung seiner im September 2021 erschienenen Memoiren "Up Above The City, Down Beneath The Stars".
Nach neun Studioalben, darunter das 96er Werk 'Oedipus Schmoedipus', (mit Gastperformances von Jarvis Cocker, Nick Cave und Billy McKenzie (The Associates)), das Mercury Prize nominierte 'Soul Murder' (1999), und sein jüngstes Album, 'Know Where To Run', das durch eine US-Tour mit Nick Cave & The Bad Seeds - nach 23 Jahren - inspiriert wurde, bewegt sich das neue Album des Magazine, The Birthday Party und ehemaligen The Bad Seeds Bassisten, das Elemente aus Soul, R&B, Hip-Hop und Funk mit künstlicher Intelligenz kombiniert, Stilistisch von hedonistischen Limousinenfahrten durch die Disco der frühen Achtziger ('Manhattan Satin') bis zur futuristischen Klanglandschaft eines Stücks wie 'Was it a Dream?'. Im Zentrum stehen drei Tracks, die mit dem alten Aberglauben an den Blues als Musik des Teufels und der Kirche als Zentrum von Beichte und Erlösung aufräumen: 'These Would Be Blues', 'Please Don't Call On Me' und 'Amen White Jesus'. Wie immer erfreut sich Adamson an raffinierten Wortspielen und assoziativen Klang- und Bildwelten.
Der Dancefloor ist vereint, wenn I. JORDAN an den Decks stehen. Auf ihrem lang erwarteten Debütalbum, „I AM JORDAN“ zelebrieren die britischen Elektronikproduzenten fröhlich die kollektive Ekstase als eine Form der Selbstfindung. „Auf diesem Album geht es um Freude.“, sagen I. JORDAN. „Es geht um meine Freude als Trans-Person und um die Freude von Trans-Personen im Allgemeinen, mit Trans-Personen zu arbeiten und gemeinsam diese lustige Musik zu machen.“ Mit diesem Ziel fängt die Platte die Glückseligkeit und Dynamik eines wilden I. JORDAN-Sets ein. Mit ihrer langen Erfahrung als DJs und Produzierende, gibt es schwindelerregende Hommagen an nordische Dance-Sounds wie Donk und Hardstyle, euphorischen Trance und House und viel Raum für Entdeckungen. Entscheidend ist, dass die Platte als persönliches Tanzmusiktagebuch fungiert und eine Zeit des Umbruchs markiert. Nach gemeinsamen Tracks mit Fred Again..., Planningtorock und SHERELLE, Remix-Arbeiten mit Fever Ray, Romy und Eliza Roze und einer Handvoll viel beachteter EPs bleibt das Album dank des persönlichen Gewichts und der musikalischen Breite I. JORDANs größtes Unterfangen. Es folgt auch auf hohe Anerkennung für ihre Arbeit als DJ im Jahr 2023, einschließlich einer Nominierung für den Best DJ Award bei den „DJ Mags Best of British“-Awards 2023, einer Nominierung für den AIM Breakthrough Artist 2023 und einer Platzierung auf Platz 8 bei Mixmags „Top 25 DJs who Defined the Year 2023“.
Trotz ihres eigenen Titels ist „I AM JORDAN“ ein Produkt ihrer Gemeinschaft, wie I. JORDAN erklären. „Jeder ist miteinander verbunden, und die Vorstellung, ein Individuum zu sein, ist ein Mythos... Ich wäre nicht der, der ich bin, ohne alle anderen um mich herum. Meine Freunde, vor allem die, die mich während der ganzen Transition unterstützt haben, meine Trans-Freunde, auf die ich mich verlassen habe, Reddit-Gruppenchats - das ist alles so wichtig. In der Trans-Community schafft das keiner von uns allein.“
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Georg auf Lieder ist ein Malocher. Fleißig schraubt er in seinem kleinen Studio an neuen Songs und sucht dabei unermüdlich nach dem eigenen Sound. Er hat sich für die Kreativität als Lebensentwurf entschieden und dabei das tägliche Handwerk zur Kunst erhoben. Mit seinen beiden neuen Mixtapes, dem 8-Spur 22607 Tape und dem 8-Spur 22419 Tape, beweist Georg auf Lieder erneut sein erzählerisches Talent, wenn er fast hörspielartig seine Geschichten in die Welt trägt. Diese Selbstreflexion trifft auf eine musikalische Vielfalt, die absolute Offenheit bedingt. Er ist dabei stetig in Bewegung, auf der Suche nach sich, auf der Suche nach Zugehörigkeit und schärft mit nun insgesamt fünf Veröffentlichungen in nur vier Jahren seine außerordentliche Handschrift als Songwriter.
Das 8-Spur 22607 Tape besticht durch seinen auf den ersten Blick locker beschwingten aber im Kern tief melancholischen Indie-Folk, der an amerikanische Bands wie Wilco oder Eels erinnert. Die Akustik-Gitarre steht im Zentrum und wird von Orgel- und Mellotron-Sounds, schwebenden E-Gitarren und ein aufs Wesentliche reduziertes Schlagzeug unterstützt. Diese Instrumentierung unterstreicht die scheinbare Leichtigkeit der titelgebenden Hamburger Postleitzahl. In seinen Alltagsbeobachtungen berichtet Georg auf Lieder von dem Grundbedürfnis, das uns alle vereint: Ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.
Das 8-Spur 22419 Tape und der titelgebende Hamburger Ortsteil Langenhorn stehen symbolisch für seine Sozialisation und die Schwierigkeiten des Aufwachsens, die ihn bis heute prägen und für immer begleiten werden.
Mit „Deutscher Sommer“ startet das Mixtape im beeindruckend düsteren Elektrogewand mit Synthesizer-Arpeggio und setzt die Grundstimmung dieser persönlichen Platte. Georg auf Lieder thematisiert das Aufwachsen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Sie „hassen alle Nazis, doch sind nicht meine Freunde“, und der unbewusste Wunsch nach Zugehörigkeit bleibt ihm verwehrt, weil er von den Menschen in seinem Umfeld zum Teil ungewollt oder gewollt ausgeschlossen wird. Hier drückt sich der ganze Schmerz dieses Werkes aus, wenn Georg auf Lieder davon singt, im selben Land sozialisiert worden zu sein, aber nicht die Chance gehabt zu haben, das erwünschte Leben zu führen.
Beide Mixtapes sind der Versuch, unterschiedliche Phasen im Leben des Musikers zu greifen. Dieses Verstehen ist immer auch nur temporär, denn neue Eindrücke und Erfahrungen bieten über die Jahre wiederum verschiedene Perspektiven auf das Geschehene. Was bleibt, sind die Erinnerungen. Die Interpretation ist ständig in Bewegung, wie Georg auf Lieder selbst. Er hat im täglichen Schaffen, Neuentdecken und im Neuzusammensetzen seine Erfüllung gefunden und lässt uns glücklicherweise daran teilhaben.
Nachpressung in tief rotem Vinyl! Ein zentrales Album für die heutige Zeit: hell, frei, unnachgiebig, optimistisch. Brain Worms ist das bisher vollste und makelloseste Album von RVG. Auf "Brain Worms" wird deutlich, dass die Band in bester Form ist. Der Album-Opener 'Common Ground' gibt den Ton an für das, was kommen wird; ein glänzendes, mitreißendes, schlagkräftiges Album mit allen geliebten RVG-Merkmalen. Vagers Stimme ist ungefiltert und souverän wie immer, wenn sie ihre cleveren, nicht ganz ironischen Texte vorträgt. Hier fühlen sich diese Texte jedoch viel weniger resigniert und sehnsüchtig an, sondern viel mehr trotzig und fröhlich. Tambourine" ist der einzige Covid-Song, den Vager schrieb, als sie "versuchte, keine Covid-Songs zu schreiben", und es ist ein schmerzhaft ehrliches Porträt der Trauer inmitten der Isolation. Brain Worms" erzählt die nur allzu bekannte Geschichte eines Menschen, der in den Kaninchenbau des Internets fällt und Trost in Verschwörungen findet. Nothing Really Changes" ist ein Keyboarder-lastiges New-Wave-Ding, während das abschließende "Tropic of Cancer" mit Vagers selbstbewusstem neuen Manifest glänzt: Ich weiß, wie ich bin, und ich weiß, wie ich werde. Wenn du denkst, ich bin seltsam, hast du noch nichts gesehen. Bloxham, Nolte und Wallace erwecken Vagers Songwriting mit Bravour zum Leben. Aufgenommen in den Londoner Snap Studios mit James Trevascus (Nick Cave & Warren Ellis, PJ Harvey), strotzen alle zehn Tracks vor üppigen Klängen, klaren Absichten und der Magie einer Akustikgitarre, die einst Kate Bush gehörte und die ihr von Tears for Fears geschenkt wurde (die, so die Legende, "Everybody Wants to Rule the World" darauf geschrieben hat). Die vier Bandmitglieder - Leadsänger und Gitarrist Vager, Gitarrist Reuben Bloxham, Schlagzeuger Marc Nolte und Bassist Isabele Wallace - sind so selbstbewusst wie noch nie bei RVG. Sie haben ihre Einflüsse hinter sich gelassen, sich selbst vorangetrieben und neue Dinge ausprobiert. Und sie haben ein Album gemacht, das sie nach allem, was sie sagen, als ihr bestes bezeichnen können. Brain Worms" fühlt sich an wie die Antithese zu dem, was eine Post-Pandemic-Platte leicht sein könnte. Für eine Band, die bereits Musik über das Zurückgezogensein schrieb, "wir waren deprimiert und gingen auf unseren ersten beiden Alben nicht nach draußen", gab die erzwungene Isolation und die Zeit zum Nachdenken Vager Raum, über alles zu schreiben, was sie wollte. Und es stellte sich heraus, dass sie bereit war, über Akzeptanz zu schreiben. "Wenn wir nur ein weiteres Album machen könnten, wäre es dieses", sagt Vager. Rolling Stone: "Eine Visitenkarte für Außenseiter... dynamischer und vitaler Post-Punk" The Guardian: "Eine der vitalsten Bands der australischen Szene von heute.
Curacao-blaues Vinyl, bedruckte Innenhülle. Farbe ltd auf 500 Exemplare
Hi! Spencer, plötzlich leicht wie eine Wolke? Cover und Titel des neuen Albums lassen das vermuten. Aber keine Sorge! „Wir machen immer noch furchtbar melancholische Songs“, sagt die Band, die sich traditionell in keine Schublade stecken lässt, sondern sich irgendwo zwischen Indie, Pop, Rock und Punk befindet. Und doch gibt es in „oben“ einen Twist, der neu ist für die Osnabrücker: Die Songs bleiben inhaltlich nicht da stehen, wo sie beginnen, bohren sich nicht immer tiefer rein in das Gefühl – sondern zeigen Lösungen und Ausblicke auf. Und so schließt „oben“ nahtlos an das letzte Album „memori“ an, denn wie hieß es dort so schön? „Doch das geht, fängt man an, die Perspektive zu drehen.“ Eine andere Sicht einnehmen, eine Situation so annehmen, wie sie ist – das ist ein wesentliches Thema in den neuen Hi! Spencer-Songs.
Das Wechselspiel aus oben sein, oben bleiben und immer mal wieder abzufallen bringt Frontsänger Sven Bensmann gewohnt stimmgewaltig zum Ausdruck. Und das Wissen darum: Es gibt keine pauschal gute Zeit, es gibt nur ein Akzeptieren der Tatsache, dass man irgendwann einen Umgang mit seinen Themen findet. Und sich dadurch oben hält. Nicht die Umstände sind es, die sich ändern – sondern der Blick darauf: „Es tut anders weh, weil ich jetzt versteh …“ („Vermissen“). In „oben“ geht es auch um den Erhalt des Guten und die Gewissheit, dass man immer mal wieder abdriften kann und wird. Und, etwa in Songs wie „Nebel“ oder „Juno“, dass auch andere einen aus einem Tief holen können – und es sich daher immer lohnt, Gutes hochleben zu lassen!
Passend dazu zeigt das Artwork der Platte erstmalig ein gemeinsames Foto der Fünf. Zentrales Element auf dem Cover ebenso wie bei Merch und Co ist die Wolke – denn kaum etwas ist weiter „oben“. Wolken sind leicht. Sie schweben. Sind hell, oft durchsichtig. Und doch können sie uns die Sicht vernebeln und regenschwer am Himmel hängen. Sie verschwinden, bilden sich neu. Driften ab. Lösen sich auf. Sie können alles sein.
Mit der Veröffentlichung des Albums 'Kalakuta Show' rächte sich Fela unerschrocken an dem Militärregime, das ihn 1974 angegriffen und brutal behandelt hatte. Die 'Kalakuta Show' war der zweite Angriff dieser Art innerhalb von acht Monaten und ein Versuch der nigerianischen Polizei, die Cause of Justice zu beeinflussen. Nach der ersten Polizeirazzia in Kalakuta im April 1974 wurde Fela vor Gericht angeklagt wegen Besitzes von gefährlichen Drogen und Entführung von "Minderjährigen". Die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Beweise konnten jedoch von der Verteidigung leicht entkräftet werden, die aussagte, dass die in den Räumlichkeiten gefundenen Drogen zur Junction Clinic gehörten, einer staatlich zugelassenen Klinik innerhalb der Republik Kalakuta, die von Felas jüngerem Bruder, Dr. Beko Ransome Kuti, geleitet wurde. Was den Vorwurf der Entführung von Minderjährigen betrifft, so bestritten alle jungen Mädchen, die in Felas Haus verhaftet wurden, minderjährig zu sein und entführt worden zu sein, und sie sagten vor Gericht aus, sie seien aus eigenem Antrieb zu Felas Haus gegangen. Da es keine stichhaltigen Beweise gab, um Fela in diesem vielbeachteten Prozess zu verurteilen, beschloss die Polizei, eine Woche vor der Urteilsverkündung eine zweite Razzia in Felas Haus durchzuführen, in der Hoffnung, dieses Mal Beweise zu finden. Das Ergebnis ist die Schilderung der zermürbenden und brutalen Art und Weise, wie die Polizei ihre Opfer behandelte. Sie führen den Fall auf, und Fela, der mit Kopfwunden und einem gebrochenen Arm vor Gericht erschien, erregte beim Richter mehr Mitleid als das Gegenteil. Eine Menschenmenge von mehr als fünfzigtausend Lagos-Jugendlichen trug Fela vom Gerichtsgebäude im Apapa-Gebiet von Lagos zur Kalakuta Republic - eine Entfernung von etwa sechs Kilometern. Während dieses Jubels kam der Verkehr im zentralen Teil des Festlandes von Lagos für mehrere Stunden zum Stillstand.
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Limitierte Fidèle Édition des 2020er Erfogsalbum von LION'S LAW: Klassisch schwarzes Vinyl & CD-Album plus "Escape"-Flexi-Disc und Aufkleber (nur 50 Stück)! Es gibt keine Grenzen mehr, wenn über das Gesetz des Löwen gesprochen wird. Wirf klassischen Oi!, Streetpunk und Hardcore in einen elektrischen Mixer, stell auf die allerhöchste Stufe und raus kommen die hymnischen wie harten Songs, welche lauthals gesungen und entusiastisch gestompt werden, Fäuste in die Luft fliegen lassen und Punkfans jeglicher Richtung umarmen werden. "The Pain, the Blood and the Sword" kombiniert Härte mit den Fähigkeiten des Songschreibens. Ein Album kraftvoller Hymnen, welche das gesamte Spektrum der Oi!-, Punk- und Hardcore-Szenen der ganzen Welt abbildet. LION'S LAW erweitern ihren eigenen charakteristischen Sound, sind hittiger und zugleich metallischer als je zuvor, und global relevant. Die vier Franzosen von Lion's Law sind seit 2013 eine zentrale und absolut dominierende Kraft der weltweiten Streetpunk-Szene. Sie spielen eigene Shows, treten als Headliner bei großen Oi! und Punk-Festivals auf, touren mit Bands wie Terror, The Exploited und unzähligen anderen. Sie sind eine unaufhaltsame Punk-Maschine, das vierte Album und Singles bewiesen es einmal mehr.
Für sein Album "Night After Night" hat Komponisten-Star James Newton Howard acht neue konzertante Suiten auf Basis der bekanntesten Melodien seiner poetischen Soundtracks aus seinen Filmen mit Regie-Star M. Night Shyamalan geschrieben. Ein All-Star-Ensemble klassischer Solist*Innen hat die so entstandenen neuen Stücke des mit dem Grammy ausgezeichneten Komponisten in den berühmten Londoner Air Studios aufgenommen: Pianist Jean-Yves Thibaudet, Geigerin Hilary Hahn, Cellistin Maya Beiser sowie ein Session-Orchester und der Chor "The New Voice" unter der Leitung von Gavin Greenaway. Zur Gestaltung seiner neuen Suiten hat James Newton Howard zentrale Motive und Themen aus seiner Filmmusik zu "The Sixth Sense" (1999), "Unbreakable" (2000), "Signs" (2002), "The Village" (2004), "Lady in the Water" (2006), "The Happening" (2008), "The Last Airbender" (2010) und "After Earth" (2013) verarbeitet. Das Klavier steht dabei immer im Mittelpunkt. Pianist Jean-Yves Thibaudet ist auf allen Stücken zu hören. Hilary Hahn spielt die Solo-Violine, wie bereits auf dem Originalsoundtrack von 2004, in der Suite zu "The Village". Auch Maya Beiser hat das Cello bereits in der Filmmusik von "The Happening" gespielt und tut dies nun ebenfalls in der gleichnamigen Suite. "Night After Night" feiert die einzigartige Zusammenarbeit zwischen dem berühmten Filmregisseur M. Night Shyamalan und dem Emmy- und Grammy-prämierten sowie neunfach Oscar-nominierten Komponisten James Newton Howard. Eine kreative Partnerschaft, die vor einem Vierteljahrhundert während der Produktion von "The Sixth Sense" begann. M. Night Shyamalan erinnert sich, wie er schon bei der ersten Begegnung das große "Potenzial und die Begeisterung", die aus ihrer Kollaboration erwuchs, spürte. In James Newton Howard fand der Ausnahme-Regisseur einen vertrauensvollen Partner, um die passende musikalische Sprache für seine übernatürlichen Thriller zu entwickeln. "Es gab keinen festen Plan", erinnert sich M. Night Shyamalan, "im Rückblick ist seine Fähigkeit, verschiedene Genres zu verbinden, das Wichtigste. Das interessiert mich. Es gibt den Aspekt des Thrills und des Schreckens in meinen Filmen, aber genauso wichtig ist die Emotionalität. Ein Komponist muss musikalisch sehr vielseitig sein, um all diese Facetten ausdrücken zu können, und einer der wenigen Komponisten, die das können, ist James.""Night ist ein unglaublich positiver Mensch", erklärt James Newton Howard, "er hat mich immer unterstützt, wenn ich verunsichert war oder an meiner Arbeit zweifelte. Das bedeutet mir sehr viel." "Das ist keine Fassade", erwidert M. Night Shyamalan, "es kommt wirklich aus meinem Glauben an dich."
Zwei Physiker, die mit elektronischen Geräten Popmusik machen und über 600 Kilometer hinweg agieren, produzieren ein filigranes und poetisches Album, das überrascht.
FliederKind sind auf ihrem dritten Album auf eine besondere Art und Weise emotional. Die Maschinen bleiben präsent – auf Augenhöhe mit der Lyrik und der Komposition. "Zentrale Kreaturen“ schleicht sich technoid-subtil in die Gehörgänge und offenbart eine lyrische Dichte, die die ganze LP prägt. Nicht umsonst steht "ALLES ANALOG" auf dem Plattencover:
Das fliederKind-Studio steht voller klassischer Synthesizer, deren Signale in ein großes analoges Mischpult fließen. Über die großen Racks mit altbewährtem Studioequipment bis hin zur 2-Spur-Bandmaschine, bei der alles zusammenläuft:
fliederKind hat sich einer Arbeitsweise verschrieben, die perfekt zur Atmosphäre ihrer Musik passt. Die Texte entstehen mit Füller auf Papier, die Maschinen sind liebevoll gepflegte Oldtimer (dabei hilft es, Physiker zu sein!), der Output ist das eine Masterband.
Ein zentrales Album für die heutige Zeit: hell, frei, unnachgiebig, optimistisch. Brain Worms ist das bisher vollste und makelloseste Album von RVG. Auf "Brain Worms" wird deutlich, dass die Band in bester Form ist. Der Album-Opener 'Common Ground' gibt den Ton an für das, was kommen wird; ein glänzendes, mitreißendes, schlagkräftiges Album mit allen geliebten RVG-Merkmalen. Vagers Stimme ist ungefiltert und souverän wie immer, wenn sie ihre cleveren, nicht ganz ironischen Texte vorträgt. Hier fühlen sich diese Texte jedoch viel weniger resigniert und sehnsüchtig an, sondern viel mehr trotzig und fröhlich. Tambourine" ist der einzige Covid-Song, den Vager schrieb, als sie "versuchte, keine Covid-Songs zu schreiben", und es ist ein schmerzhaft ehrliches Porträt der Trauer inmitten der Isolation. Brain Worms" erzählt die nur allzu bekannte Geschichte eines Menschen, der in den Kaninchenbau des Internets fällt und Trost in Verschwörungen findet. Nothing Really Changes" ist ein Keyboarder-lastiges New-Wave-Ding, während das abschließende "Tropic of Cancer" mit Vagers selbstbewusstem neuen Manifest glänzt: Ich weiß, wie ich bin, und ich weiß, wie ich werde. Wenn du denkst, ich bin seltsam, hast du noch nichts gesehen. Bloxham, Nolte und Wallace erwecken Vagers Songwriting mit Bravour zum Leben. Aufgenommen in den Londoner Snap Studios mit James Trevascus (Nick Cave & Warren Ellis, PJ Harvey), strotzen alle zehn Tracks vor üppigen Klängen, klaren Absichten und der Magie einer Akustikgitarre, die einst Kate Bush gehörte und die ihr von Tears for Fears geschenkt wurde (die, so die Legende, "Everybody Wants to Rule the World" darauf geschrieben hat). Die vier Bandmitglieder - Leadsänger und Gitarrist Vager, Gitarrist Reuben Bloxham, Schlagzeuger Marc Nolte und Bassist Isabele Wallace - sind so selbstbewusst wie noch nie bei RVG. Sie haben ihre Einflüsse hinter sich gelassen, sich selbst vorangetrieben und neue Dinge ausprobiert. Und sie haben ein Album gemacht, das sie nach allem, was sie sagen, als ihr bestes bezeichnen können. Brain Worms" fühlt sich an wie die Antithese zu dem, was eine Post-Pandemic-Platte leicht sein könnte. Für eine Band, die bereits Musik über das Zurückgezogensein schrieb, "wir waren deprimiert und gingen auf unseren ersten beiden Alben nicht nach draußen", gab die erzwungene Isolation und die Zeit zum Nachdenken Vager Raum, über alles zu schreiben, was sie wollte. Und es stellte sich heraus, dass sie bereit war, über Akzeptanz zu schreiben. "Wenn wir nur ein weiteres Album machen könnten, wäre es dieses", sagt Vager. Rolling Stone: "Eine Visitenkarte für Außenseiter... dynamischer und vitaler Post-Punk" The Guardian: "Eine der vitalsten Bands der australischen Szene von heute.
Nach der Veröffentlichung des von der Kritik hochgelobten Konzertfilms, „Live At Bush Hall“, haben Black Country, New Road heute das entsprechende Live-Album zum Konzert angekündigt, das das Set ihrer drei aufeinanderfolgenden, ausverkauften Shows in der historischen Bush Hall im Dezember 2022 enthält.
Anfang 2022 veröffentlichten Black Country, New Road ihr chartsstürmendes neues Album, „Ants From Up There“, das in Deutschland sensationell auf #10 der Albumcharts und in England sogar auf #3 (ihre zweites Top-5Album Veröffentlichung in UK innerhalb von 12 Monaten, nach ihrem für den Mercury Prize nominierten Debüt „For The First Time“), das von Fans und Kritiker:innen gleichermaßen gelobt wurde, zahlreiche 5-Sterne-Rezensionen erhielt und auf Jahresendlisten auf der ganzen Welt auftauchte, einschließlich der Wahl zur Nummer 1 durch Fans auf r/indieheads, Rate Your Music und Nummer 3 durch Pitchfork-Leser:innen. Und das, obwohl das Album nur wenige Tage nach der Bekanntgabe des Ausstiegs von Frontmann Isaac Wood aus der Band veröffentlicht wurde. Nach dem Erfolg von „Ants From Up There“ und mit einem vollen Tourneeplan im Jahr 2023 vor Augen, beschlossen die verbliebenen Mitglieder Lewis Evans, May Kershaw, Georgia Ellery, Luke Mark, Tyler Hyde und Charlie Wayne, die nun zu sechst sind, komplett neues Material zu schreiben und aufzuführen. Sie spielten auf Festivals vor großen Zuschauer:innenzahlen, darunter triumphale Auftritte auf dem Primavera, dem Green Man und dem Fuji Rock, und traten in eine neue musikalische Phase ein, in der sie Songs, die erst wenige Wochen alt waren, weiterentwickelten. Außerdem tourten sie mit Black Midi durch die USA und spielten zwei ausverkaufte Konzerte in New York. Die Band hat sich dafür entschieden, die Idee einer Frontperson komplett aufzugeben und teilt sich stattdessen die Gesangsaufgaben mit Tyler Hyde, die bei einer Reihe von Tracks den Gesang übernimmt, darunter „Up Song“, der die Freundschaft und den Erfolg der Band mit dem Text „Look at what we did together, BC,NR friends forever“ feiert. An anderer Stelle übernimmt May den Gesang bei „The Boy“ und „Turbines/ Pigs“, einem umgehenden Fan-Liebling und einem der verletzlichsten Stücke der Band bis heute. Lewis hingegen singt bei „Across The Pond Friend“ und „The Wrong Trousers“. Mit diesem Schritt hat sich der Sound der Band weiter verändert, so dass weitere Einflüsse und Vielfalt in ihr Songwriting einfließen konnten. Als sich die Songs während des stetigen Tourens weiterentwickelten, beschlossen sie, konventionelle nächste Schritte zu vermeiden. Die Leute, die auf neues Material warten, bekommen acht neue, hervorragende Songs zu hören, aber nicht so, wie sie es vielleicht erwartet hätten. „Wir wollten kein Studioalbum machen.“, sagt BC, NR-Pianistin May Kershaw. „Wir haben die neuen Stücke speziell für Live-Auftritte geschrieben und dachten, es wäre eine gute Idee, eine Performance zu veröffentlichen.“
Das Ergebnis ist eine gefilmte und aufgenommene Live-Performance, bei der Greg Barnes Regie führte und John Parish, ein langjähriger Kollaborateur von PJ Harvey, die Musik abmischte, die an drei Abenden in der Londoner Bush Hall stattfand. „Es geht darum, den Moment einzufangen.“, sagt der Saxophonist und jetzige Teilzeit-Sänger Lewis Evans. „Eine kleine Zeitkapsel dieser acht Monate, in denen wir diese Songs auf Tour gespielt haben.“
Es überrascht nicht, dass der Schlüssel zur Zündung der Band nach der dunklen Pandemiezeit in Form einer Liveshow kam, als sie als Headliner des Download Festival Pilot vor 10.000 Fans auftraten. Während in den zwei Jahren zuvor kein einziges neues Wort aus der Feder von Leadsänger und Keyboarder Rou Reynolds geflossen war, wurde eine Erkenntnis geboren, die die siebte LP der Band prägen sollte: 'Ich hatte einfach nicht erkannt, dass die menschliche und physische Verbindung zu anderen Menschen so zentral für mein Schreiben ist', sagt er. Enter Shikari sind nicht nur vier Menschen - es sind Hunderttausende. Während die erste Single '(pls) set me on fire' die nächste Stufe in der Entwicklung der Band einläutet, kommen die ersten Worte von Enter Shikari 2.0 nicht als Frage, sondern als Befehl: 'Bitte zünde mich an'. Entfache den Funken in uns und lass uns frei werden. Dies mag eine neue Enter Shikari sein, aber sie haben nichts von ihrem Gespür für kühne Eröffnungsgambits verloren.
Im Frühjahr 2022 zog sich die Band in ein verfallenes Bauernhaus an der Küste zurück, um ihr Studio-Setup neu aufzubauen und den neuen Schwung auf Platte zu bannen. Reynolds fährt fort: "Zurück zu den Grundlagen. Diese Band - meine besten Freunde - versammelten sich in einem alten Bauernhaus, meilenweit von allem entfernt. Vom Netz getrennt und bereit, uns selbst neu zu entdecken. Dieses Album wird von der Sonne angetrieben, dem mächtigsten Objekt in unserem Sonnensystem. Und ich denke, das merkt man auch. Es ist eine Sammlung von Songs, die eine explosive Wiedervereinigung mit dem darstellen, was Enter Shikari ist. Der Beginn unseres zweiten Aktes'.
Elena Tonra ist zwar keine passionierte Schwimmerin, aber der Sound auf dem neuen Daughter Album "Stereo Mind Game" klingt wie ein Ozean, in den man eintauchen möchte. Das dritte Album der britischen Band, gleichzeitig das erste Studioalbum seit sieben Jahren, setzt sich damit auseinander, was es bedeutet, von geliebten Menschen und auch von sich selbst getrennt zu sein - ein komplexes Thema. Daughter, das Trio bestehend aus Elena Tonra, Igor Haefeli und Remi Aguilella - wurde 2010 gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Studioalben, "If You Leave" (2013) und "Not to Disappear" (2016), und dem Videospiel-Soundtrack Music "From Before the Storm" (2017), beschlossen sie, eine Auszeit voneinander zu nehmen. Kurz zuvor jammten sie allerdings noch gemeinsam in Los Angeles, zwischen einer Support-Tour für The National und ihren ersten Headline-Shows in Südamerika. Hier begann die Arbeit am neuen Album. Danach herrschte erst einmal Stille - als Band und untereinander. In den nächsten Jahren, in denen die Mitglieder an ihren eigenen Projekten arbeiteten, darunter auch Tonras Soloplatte als Ex:Re, trafen sich Daughter gelegentlich zum gemeinsamen Schreiben in Studios in London, Portland und San Diego, wo Haefeli 2019 für sechs Monate lebte. Die zentrale romantische Figur der Platte ist jemand, den Tonra dort kennengelernt hat, als sie aus London zu Besuch kam. Sie teilten eine bedeutende Verbindung, aber sie wusste, dass der Atlantik zwischen ihnen liegt. Daughter begann 2021 konkret mit den Aufnahmen für die zwölf Songs des Albums. Haefeli, der in Bristol lebt, traf sich mit Tonra in den Middle Farm Studios in Devon. Aguilella, der in Portland, Oregon, lebt, nahm seine Schlagzeugparts im Bocce Studio in Vancouver, Washington, auf. Haefeli produzierte eine Reihe der Songs, während Tonra "Junkmail" produzierte. Den Rest haben sie gemeinsam produziert. Die Sehnsucht, physische Entfernungen zu überwinden, ein Gefühl, das sich während der Pandemie noch verstärkt hat, ist in viele dieser Stücke eingeflossen. Auf "Wish I Could Cross the Sea" hören wir Sprachnotizen von Tonras junger Nichte und ihrem Neffen, die in Italien leben. "(Missed Calls)" enthält eine weitere Sprachnotiz, in der ein Freund einen Traum beschreibt. Gefüttert mit einigen modularen Effekten, klingt er geisterhaft eindringlich. Diese Nachrichten, Versuche einer Verbindung von geliebten Menschen, die man nicht sehen kann, "können einen aus dem Brunnen ziehen", sagt Tonra - aber nur, wenn man den Hörer abnimmt. Wenn man andere hereinlässt, kann Schönheit entstehen. Tiefes Gefühl kommt von den Bögen des 12 Ensemble, dem in London ansässigen Streichorchester, das bei vielen Stücken des Albums zu hören ist. Die von Haefeli und Tonra arrangierten und von Josephine Stephenson orchestrierten Stücke wurden, passenderweise, im The Pool aufgenommen, einem Raum in Bermondsey im Süden Londons, der eine ehemalige Badeanstalt war. Ein Blechbläserquartett verleiht auch "Neptune" und "To Rage" eine wohlig klangliche Wärme. Während Daughters frühere Arbeiten ihre Kraft in ihrer entwaffneten und emotionalen Ehrlichkeit fanden, handelt "Stereo Mind Game" von gegensätzlichen Gefühlen. "Es geht darum, nicht in absoluten Kategorien zu arbeiten", sagt Haefeli. Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem sie die dunkelsten Emotionen darstellten, haben Daughter ihr bisher optimistischstes und ein fast schon strahlendes Album aufgenommen.
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Für viele Musiker ist der Schritt aus dem Kollektiv ein riskantes Manöver: Wie nämlich nehmen Band und Publikum die Entscheidung auf? Hendrik Otremba, Sänger der Gruppe Messer, stellt nun sein Soloalbum vor. Er hat es Riskantes Manöver genannt - aber nicht aus dem genannten Grund. Längst hat er sich als eigenständiger Künstler etabliert, hat als Maler, Autor und Performer stets auch zur Identität von Messer beigetragen, die gerade obendrein an einem neuen Album arbeiten - dieses Soloalbum kündet also nicht von Zwist. Wenn etwas verblüfft, dann vielleicht eher, dass Otremba nicht erneut in ein neues Medium aufbricht, sondern dorthin zurückgeht, wo alles anfing: zu den eigenen Songs, die bisher im Verborgenen lagen. Riskantes Manöver ist dabei kein Aufguss des Bekannten, aus Ennui oder Eitelkeit. Viel eher tritt der Songwriter Hendrik Otremba an die Öffentlichkeit, der sich parallel zu Messer entwickelt hat. In den vergangenen zwölf Jahren nimmt er Demos auf, experimentiert, geht intuitiv vor und findet zu einer eigenen Sprache, aus der er nun mit zwei engen Freunden ein Album ausgearbeitet hat: Multi-Instrumentalist Alan Kassab, ein Schulfreund Otrembas, und Kadavar-Schlagzeuger Christoph 'Tiger" Bartelt, schon Produzent des Messer-Debuts. Gemeinsam nähern sie sich den Demos wie einem Skript und schaffen so eine Art auditiven Autorenfilm. Im Zentrum steht eine kreative Vision, die von virtuosen Technikern und begnadeten Darstellern umgesetzt wird - neben der Kern-Crew gehören dazu Stella Sommer, Alex Zhang Hungtai (Ex-Dirty Beaches), der Otremba überhaupt erst dazu inspirierte, ein eigenes Album zu schreiben), Gregor Schwellenbach, Friedrich Paravicini, Dominik Otremba (aka Performance) - aber auch Tochter Hedi und mehr als ein Dutzend weitere Kreative zwischen Indie-Adel, Hochkultur-Bagage und Jugendfreunden. Doch nicht nur durch sein Casting-Gespür und weitere direktive Entscheidungen überzeugt Otremba, sondern vor allem mit Musik, die durch ihre Weite und einen eigensinnigen erzählerischen Ansatz gar filmisch wirkt: Als zarter Chansonier schleicht Otremba durch die Streicherschluchten von New York II, geifert als Apokalyptiker in Nektar Nektar vor Blastbeat und heulendem Saxofon, findet in der sinophilen Klavierballade Bargfeld aber auch zu Ruhe und Intimität. Brachialen Proto-Industrial und dröhnenden Goth meistert Otremba ebenso wie epischen Pop oder Großstadt-Country; hier öffnet ein Musik-Enthusiast sein vielseitiges Portfolio, in dem er als Sänger und Performer zugleich eine neue Bandbreite entwickelt. In sein Rollen-Inventar führt Otremba zudem die Figur "66 ein, ein "Zeuge des zivilisatorischen Niedergangs" und eine Art Erzählstimme, durch deren Perspektive wir auf das von Katastrophen und Verlassenheit geprägte Geschehen des Albums blicken. Otremba tritt als "66 maskiert auf, zu sehen etwa auf dem Cover der Riskantes Manöver Doppel-10-Inch. Was die Bandagen bedeuten, bleibt unklar - ein weiterer, rätselhafter Eintrag in Otrembas Privatmythologie, bestehend aus Namen, Zeichen, Bildern, die sich durch sein gesamtes Werk erstrecken. Riskantes Manöver öffnet darin nicht nur eine neue Facette, der Titel fasst zugleich das Ethos eines Arbeitens zusammen, "das nicht auf Relevanz oder Erfolg gepolt ist". Gerade, wenn dabei immer wieder Gegensätze vereint werden müssen, die an dem Menschen dahinter zerren: "Das riskante Manöver ist mit den Widersprüchen zu leben und sie im eigenen Schaffen stattfinden zu lassen. Lust und kreative Ambition als was Positives zu begreifen in einer Situation, wo das, was ich sehe, eigentlich für das Gegenteil spricht, abgründig, negativ, dämonisch ist." In diesem Sinne ist hier ein Monolith von einem Album geschaffen, der sich zugleich machtvoll und zart aufstemmt, wie es im Untertitel der Platte heißt: "gegen die Verachtung der Gegenwarth"! - Sebastian Berlich
Young Fathers - Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und G. Hastings - kündigen heute ihr langerwartetes neues Album, „Heavy Heavy“, an. Das vierte Album des Trios erscheint am 3. Februar 2023 via Ninja Tune und ist ihr erstes seit „Cocoa Sugar“ von 2018. Das 10-Track-Projekt signalisiert einen erneuten Back-to-Basics-Ansatz ohne externe Produzenten, nur ein winziges Heimstudio, ein paar Geräte und Mikrofone: alles immer eingesteckt, alles immer in Reichweite. Über das Album schreibt Alloysious: „Jede Platte muss besser sein als die letzte. Das ist die Mentalität. Wenn es nicht besser wäre, würde es nicht herauskommen.“ Für ihn geht es bei diesem Album nicht einmal wirklich um die zehn Songs auf der Tracklist. Es geht darum, was mit dem Trio in den langen, verrückten Jahren seit „Cocoa Sugar“ passiert ist. „Heavy Heavy“ ist der Beweis für das, was von dieser Zeit übrig geblieben ist. Der Erfolg des Überlebens, der Exzess der Existenz. „Ich mag den Titel ‚Heavy Heavy‘, denn es ist alles plus die Küchenspüle", fügt G. hinzu. „Maximalistisch. Keine Art von Schlankheitskur. Es fühlt sich voll an, gewichtig. Und es zweimal zu sagen, macht es spielerisch.“
Für Young Fathers gibt es keinen Dresscode. Tanzen, nicht moshen. Die Hüften zucken, die Füße rutschen, das Gehirn feuert in Catherine Wheel-Sparks aus Freude und Empathie. Unterirdisch, aber nie dunkel. Immer noch jung, nach einigen Jahren, auch wenn die heavy, heavy weight of the world von Tag zu Tag zu wachsen scheint.
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Young Fathers - Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und G. Hastings - kündigen heute ihr langerwartetes neues Album, „Heavy Heavy“, an. Das vierte Album des Trios erscheint am 3. Februar 2023 via Ninja Tune und ist ihr erstes seit „Cocoa Sugar“ von 2018. Das 10-Track-Projekt signalisiert einen erneuten Back-to-Basics-Ansatz ohne externe Produzenten, nur ein winziges Heimstudio, ein paar Geräte und Mikrofone: alles immer eingesteckt, alles immer in Reichweite. Über das Album schreibt Alloysious: „Jede Platte muss besser sein als die letzte. Das ist die Mentalität. Wenn es nicht besser wäre, würde es nicht herauskommen.“ Für ihn geht es bei diesem Album nicht einmal wirklich um die zehn Songs auf der Tracklist. Es geht darum, was mit dem Trio in den langen, verrückten Jahren seit „Cocoa Sugar“ passiert ist. „Heavy Heavy“ ist der Beweis für das, was von dieser Zeit übrig geblieben ist. Der Erfolg des Überlebens, der Exzess der Existenz. „Ich mag den Titel ‚Heavy Heavy‘, denn es ist alles plus die Küchenspüle", fügt G. hinzu. „Maximalistisch. Keine Art von Schlankheitskur. Es fühlt sich voll an, gewichtig. Und es zweimal zu sagen, macht es spielerisch.“
Für Young Fathers gibt es keinen Dresscode. Tanzen, nicht moshen. Die Hüften zucken, die Füße rutschen, das Gehirn feuert in Catherine Wheel-Sparks aus Freude und Empathie. Unterirdisch, aber nie dunkel. Immer noch jung, nach einigen Jahren, auch wenn die heavy, heavy weight of the world von Tag zu Tag zu wachsen scheint.
Jetzt auch als Deluxe 3LP im violetten Vinyl erhältlich, dieses Format wird die orange-farbene Deluxe 3LP Edition in der Zukunft ersetzen! Das Belfaster Duo Bicep veröffentlichten ihr zweites Werk 'Isles' bereits Ende Januar 2021 und das Album chartete auf Platz 8 in den deutschen Albumcharts!
Zwei Jahre in Arbeit, erweitert „Isles“ die kunstvolle Energie des 2017 erschienenen selbstbetitelten Debütalbums von BICEP und vertieft gleichzeitig die Klänge, Erfahrungen und Emotionen, die ihr Leben und ihre Arbeit beeinflusst haben. Sie beschreiben „Isles“ als „eine Momentaufnahme“ ihrer Arbeit in dieser Zeit, wobei die Stücke so konzipiert sind, dass sie sich in ihren verschiedenen Durchläufen von der Aufnahme bis zur Live-Show und darüber hinaus entwickeln. Der weltweit beliebte Sound von Bicep entstand, als ihr eigener rasanter Aufstieg im Musikbusiness begann. Nach dem Start ihres legendären FeelMyBicep-Blogs im Jahr 2008 entwickelte sich ihre simple Website, die stets neue Italo-, House- und Disco-Juwelen aus der Musikgeschichte präsentierte, zu einem durchschlagenden Erfolg, der regelmäßig über 100.000 Besucher pro Monat verzeichnete. Nachdem der Blog ein Plattenlabel und eine Clubnacht hervorgebracht hatte, wurde das Duo mit begehrten DJ-Sets, die die musikalische Vielfalt ihres Blogs widerspiegelten, auf die internationale Bühne gehoben. Nach den Erfolgen mit Produktionen für Throne of Blood und Aus Music wurden Bicep 2017 bei Ninja Tune unter Vertrag genommen, wo sie im darauffolgenden Jahr ihr umjubeltes, selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichten, das einen Top-20-Einstieg in die britischen Charts erreichte und in der Groove schaffte, was in der langen Geschichte des Magazins noch kein Release bewerkstelligen konnte: sowohl die Kategorie „Album des Jahres“ als auch mit „Glue“ die Kategorie „Track des Jahres“ zu gewinnen. Titel wie „Opal“ - und der bald folgende Four Tet-Remix - sowie die eben erwähnte Lead-Single "Glue" mit dem von Joe Wilson entwickelten Video wurden 2017 zu Meilensteinen der elektronischen Musik, wobei letzteres vom DJ Mag ebenfalls zum „Track of the Year“ gekürt wurde.
For over two decades Bjørke has cut his own path, as a solo artist and enthusiastic collaborator. Bjørke’s Copenhagen home may be one of Europe’s great cultural hubs, and he’s certainly added a paragraph or two to that story, but his music is distinctly international. Even a cursory listen exposes an impressive, ever-evolving career. However, few expected him to initiate the collaborative ambient / neo-classical project Kasper Bjørke Quartet. In 2018 The Fifty Eleven Project was released on Kompakt Records, a deeply personal record that musically documents Bjørkes encounter with, and triumph over, cancer. The album topped many critics' lists, and was included among The Guardian’s Best Contemporary Albums of the year.
Mother, which will be released on October 28th, represents a quantum leap forward. Literally, when you consider the terrestrial shifts that informed it. Six compositions explore what the evolution of our planet sounds like. While Holst may have gotten there first, Mother singularly focuses on the orb where we reside, from its formation, to its likely conclusion. Other artists have tackled song cycles that parallel a day, a year, or even a lifetime. Mother spans a timeframe from 4.5 billion years ago up to humankind’s impending demise. It hints at how that may be sooner than we think, as well as the earth’s resilience, and the promise of another chapter.
Additional gravity comes courtesy of evocative choir arrangements - - and marimba recorded at the Copenhagen Opera House. “Formation” condenses 20 million years of runaway accretion into 20 minutes. It is sublimely padded by feature artist Sofie Birch’s gentle synths. “Abiogenesis” intimates a different type of emergence: the first life to inhabit our nascent planet. The entire cosmos is condensed into the layered vocals of Philip|Schneider. Birch returns on “Miocene,” which signals the divergence of proto-humans from primates not with foreboding, but rather cascaded notes and swells adumbrating a pure and curious being, revealing nothing of what the Catch-22 of knowledge will bring. That’s addressed in the diptych of “Anthropocene” and “Tipping Points,” respectively marking the dawn and foreshadowing the probable downfall of homosapians, through wondrous advancements and their climate damaging byproducts. It’s tempting to think the album’s finale, “Requiem,” implies only a dark conclusion, owing to its sparkling verrillon’s coronach, and the return of Philip|Schneider’s empyrean vocals, but its juxtaposition with revolving, enigmatic piano chords infers the earth will enter its next act.
Mother is a staggering achievement, encouraging contemplative thought. The album is released October 28th on Kompakt Records, both digitally and on limited edition double vinyl. The atwork is designed by multidisciplinary artist Trevor Jackson.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten folgt Kasper Bjørke seinem ganz eigenen Weg, sowohl als Solokünstler als auch als umtriebiger Kollaborateur, während er gleichzeitig das Beste aus Techno, Pop, Elektro, New Wave, House, Ambient, Italo und klassischer Disco aufgreift und in seinen Produktionen zusammenfügt. Bjørke’s Heimat Kopenhagen gilt als eines der großen kulturellen Zentren Europas, und die Stadt hat dieser Geschichte sicherlich den einen oder anderen Absatz hinzugefügt, aber Kasper’s Musik ist eindeutig international. Schon ein flüchtiges Hineinhören gibt den Blick frei auf eine beeindruckende, sich ständig weiterentwickelnde Karriere. Nur wenige hätten jedoch erwartet, dass dieser Werdegang 2018 in der Gründung eines neoklassischen Quartetts gipfeln würde. In diesem Jahr wurde “The Fifty Eleven Project” auf KOMPAKT veröffentlicht. Ein sehr persönliches Album, das musikalisch dokumentierte, wie Bjørke seinen Kampf gegen den Krebs gewonnen hatte. Es wurde unter anderem in die Liste der besten zeitgenössischen Klassik-Alben des Jahres von The Guardian aufgenommen.
“Mother”, das am 28. Oktober erscheint, ist ein Quantensprung für das Kasper Bjørke Quartett. Im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man die tektonischen Bewegungen bedenkt, die dem Album zugrunde liegen. Sechs Kompositionen erforschen, wie sich die Evolution unseres Planeten anhört. Gustav Holst (englischer Komponist, dessen bekanntestes Werk die Orchestersuite “Die Planeten” darstellt; Anm. des Übersetzers) war vielleicht zuerst da, aber “Mother” konzentriert sich ausschließlich auf die Erdkugel, auf der wir uns befinden, von ihrer Entstehung bis zu ihrem wahrscheinlichen Ende. Andere Künstler haben sich mit Songzyklen beschäftigt, die einen Tag, ein Jahr oder sogar ein ganzes Leben abdecken. “Mother” umfasst etwa 4,5 Milliarden Jahre, vom Anfang aller Zeit bis zum bevorstehenden Untergang der Menschheit. Das Werk deutet an, dass dies schneller geschehen könnte, als wir alle denken, aber auch die Widerstandsfähigkeit der Erde und das Versprechen auf ein neues Kapitel.
Für zusätzliche Erdanziehung sorgen stimmungsvolle Chor Arrangements und eine Marimba-Sektion, die im Kopenhagener Opernhaus aufgenommen wurde. "Formation" verdichtet 20 Millionen Jahre unkontrollierter Akkumulation in 20 Minuten, subtil untermalt von den sanften Klängen der Ambient-Künstlerin Sofie Birch. "Abiogenesis" beschreibt das erste Leben, das entsteht und unseren Planeten besiedelt. Der gesamte Kosmos verdichtet sich hier in den vielschichtigen Vocals von Philip|Schneider. Birch taucht erneut im Track "Miocene" auf, in dem das evolutionäre Streben des Proto-Menschen weg vom Primaten noch keine böse Vorahnung enthält, sondern mit kaskadenartigen Sounds und langsam anschwellenden Klängen musikalisch vom reinen und neugierigen Wesen des Menschen erzählt, in dem noch nichts von der Zwickmühle zum Vorschein kommt, in die ihn sein Wissen bringen wird.
Das wird im Diptychon "Anthropocene" und "Tipping Points" thematisiert, die den Anfang vom Ende, den Beginn des wahrscheinlichen Untergangs des Homo sapiens durch die Folgen des Fortschritts und seiner klimaschädlichen Nebenprodukte vorhersagen. Es ist naheliegend zu denken, dass das Finale des Albums, "Requiem", nur das düstere Ende von allem darstellt. Doch as funkelnde Glockenspiel und Philip|Schneiders eindringlicher Gesang in Gegenüberstellung mit sich windenden und erratischen Klavierakkorden deuten an, dass die Geschichte der Erde ein neues Kapitel aufschlagen wird.
Mother ist eine beeindruckende Performance, die zum Nachdenken anregt.
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Following the Kota Motomura and Exterior debuts earlier this year, it’s another first from Hobbes Music. Maastricht Research is a brand new project from Scottish artist Jonathan Hunter producing ambient/drone style material. Jonathan was part of the quartet behind the much-loved Slabs Of The Tabernacle parties at Glasgow's now-legendary La Cheetah club back in the late 00s/early 10s. He's also one half of The Three Lives, whose debut EP, Mud & Flame and follow-up Across & Beyond were released recently by Glasgow's Full Dose label.
Written and recorded over a number of years, whilst living in Amsterdam, Glasgow and Dublin, the Maastricht Research vibe is about as horizontal as it gets and is the perfect soundtrack to long, lazy days and balmy eves in the park, by the pool, in the bath etc! There are zero beats. It's proper ambient / drone music and could well have been beamed in from another dimension, planet or century altogether, including field recordings, atmospheric fx, lush and eerie pads, with the occasional snatch of a weird vocal and generally other-worldly sounds.
The record owes a debt to the likes of Manuel Gottsching, Cluster, Susumu Yokota, Detroit Escalator Company, Astral Industries and Alessandro Cortini, among others…
Mastered by Keith 'Radioactive Man' Tenniswood, Idle Animation will now be out at the end of October on extremely limited edition 12" vinyl, with CMYK printed labels, contained in a plain white sleeve with 3mm spine (reverse board for natural finish) including full colour artwork plus titles* printed using a Risograph on 135gsm ‘Context Natural’ A3 paper and finally all packaged in a polyurethane bag. *printed on the ‘Obi flap’ - excess paper folded around the spine.
"Loving it. Beautiful stuff here - all tracks doing it for me" ROLANDO (UR)
"This is great! Will use in on Ambient Flo" AUNTIE FLO
"Really diggin the MaastrichtResearch release" INTERGALACTIC GARY
"Love this, thanks for sending" DOMENIC (Sub Club)
"This sounds fantastic!" NICK CRADDOCK (Gateway To Zen)
"Really liking the sound of the record. Dublin air tugging on his emotive side by the sounds :)" JOHN HECKLE
"Mesmerizing music, something we all need to listen to because of so much chaos and stress in the world...with this, just sit back and zone out for a bit and regain balance...." DAN CURTIN
"This is nice music, thank you for sharing it with me. A3 is the one for me, really nice vibe" ARIO (Astral Industries)
"More emotive and soulful ambience and drone from this red hot label. Maastricht Research have been reviving the Poolside revellers at Pikes morning sessions this summer" DRIBBLER (Pikes, Café del Mar, Ibiza)
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"Stand in Your Light" ist eine Herzensangelegenheit. Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für Rock tropft bittersüß aus jeder Honigwabe der getragenen Melodien, die VENUS PRINCIPLE für ihr Debüt geschaffen haben. Obwohl es sich um den Erstling des britisch-schwedischen Kollektivs handelt, lässt sich die Reife und hart erarbeitete Erfahrung der beteiligten Veteranen aus jeder dieser Hymnen für die Geschundenen und Geplagten klar heraushören. Im Zentrum von "Stand in Your Light" steht der klassische Rock, dem VENUS PRINCIPLE jedoch ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dabei treten besonders die Elemente Dunkelheit und Schmerz hervor, die eine schreckliche musikalische Schönheit erzeugen. Doch ebenso wie es keinen Schatten ohne Licht gibt, liefern die britisch-schwedischen Musiker als Kontrast auch zarte Momente der Hoffnung und Wärme. Gerade in diesen scheinbaren Widersprüchen schimmert aus "Stand in Your Light" der Metal-Aspekt einiger beteiligter Musiker durch und bietet Balsam für die Wunde, die das Ende von ANATHEMA geschlagen hat. VENUS PRINCIPLE wurden im Herbst 2019 gegründet, nachdem sich mehrere ihrer Mitglieder von CRIPPLED BLACK PHOENIX getrennt hatten. Da sich trotz der Trennung ihre Liebe zum dunklen, melodischen Art-Rock und zur psychedelische Musik aber keineswegs erkaltet hatte, beschloss die Gruppe enger Freunde noch weitere gute Bekannte zu rekrutieren, unter denen sich aktive und ehemalige Mitglieder von AT THE GATES, ISON, TACOMA NARROWS BRIDGE DISASTER und LOUISE LEMÓN befanden. Damit war die neue Rockband VENUS PRINCIPLE geboren. Obwohl "Stand in Your Light" ganz am Anfang einer langen Karriere steht, liefern VENUS PRINCIPLE bereits ein ausgereiftes Meisterwerk ab. Dieses Album vollbringt das schwierige Kunststück, die Anhänger von Rock und Metal gleichermaßen zu begeistern.
"Stand in Your Light" ist eine Herzensangelegenheit. Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für Rock tropft bittersüß aus jeder Honigwabe der getragenen Melodien, die VENUS PRINCIPLE für ihr Debüt geschaffen haben. Obwohl es sich um den Erstling des britisch-schwedischen Kollektivs handelt, lässt sich die Reife und hart erarbeitete Erfahrung der beteiligten Veteranen aus jeder dieser Hymnen für die Geschundenen und Geplagten klar heraushören. Im Zentrum von "Stand in Your Light" steht der klassische Rock, dem VENUS PRINCIPLE jedoch ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dabei treten besonders die Elemente Dunkelheit und Schmerz hervor, die eine schreckliche musikalische Schönheit erzeugen. Doch ebenso wie es keinen Schatten ohne Licht gibt, liefern die britisch-schwedischen Musiker als Kontrast auch zarte Momente der Hoffnung und Wärme. Gerade in diesen scheinbaren Widersprüchen schimmert aus "Stand in Your Light" der Metal-Aspekt einiger beteiligter Musiker durch und bietet Balsam für die Wunde, die das Ende von ANATHEMA geschlagen hat. VENUS PRINCIPLE wurden im Herbst 2019 gegründet, nachdem sich mehrere ihrer Mitglieder von CRIPPLED BLACK PHOENIX getrennt hatten. Da sich trotz der Trennung ihre Liebe zum dunklen, melodischen Art-Rock und zur psychedelische Musik aber keineswegs erkaltet hatte, beschloss die Gruppe enger Freunde noch weitere gute Bekannte zu rekrutieren, unter denen sich aktive und ehemalige Mitglieder von AT THE GATES, ISON, TACOMA NARROWS BRIDGE DISASTER und LOUISE LEMÓN befanden. Damit war die neue Rockband VENUS PRINCIPLE geboren. Obwohl "Stand in Your Light" ganz am Anfang einer langen Karriere steht, liefern VENUS PRINCIPLE bereits ein ausgereiftes Meisterwerk ab. Dieses Album vollbringt das schwierige Kunststück, die Anhänger von Rock und Metal gleichermaßen zu begeistern.
Die Berliner Band il Civetto ist am vorläufigen Ende einer kreativen Reise bei sich selbst angekommen, indem sie sich neu erfunden hat: Auf ihrem dritten Album »Späti del Sol« gelingt der Band mit sehnsuchtsvollen Melodien und mitreißender Gute-Laune-Musik eine neue Pop-Internationale. Fühl- und Erlebbarkeit ist auf »Späti del Sol« der Schlüssel. Die wehmütige Ballade »Barbazan« führt direkt in die Spätsommertage der französischen Pyrenäen, das elegant flirrende »Couscous mit Auberginen« lässt ohne Umwege die Aromen im Kopf explodieren, die durch ein Wechselbad der Gefühle swingende »Viel zu viel« zieht einen aus dem täglichen Hamsterrad direkt auf den Dancefloor. Der Titelsong »Späti del Sol« vertont Fernweh, Sehnsucht und das Gefühl, unterwegs zu sein ebenso wie die positive Energie einer lauen Sommernacht bei Rotwein mit gutem Essen und noch besseren Gesprächen. Kein Zufall: Der Mikrokosmos Späti hat in der Geschichte dieser Band eine zentrale Bedeutung: »Als wir früher in der U-Bahn gespielt haben, war vorher immer Treffpunkt am Späti«, sagt Sänger Leon Keiditsch, »und auch jetzt haben wir uns während der Pandemie mit Vorliebe am Späti versammelt.« Mit dieser von Liebe und Wärme erfüllten Musik haben sich il Civetto nun gewissermaßen einen eigenen Späti gebaut: Es ist ein utopischer Ort, an dem alle willkommen sind und wo der spielerisch-poetische Umgang mit Sprache und Musik den Gästen für einen Moment die Schwere nimmt - und sie sie leicht und beschwingt gen Himmel steigen lässt. Wie Friedenstauben. Da il Civetto ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen ebenso wichtig sind, wie die Musik selbst, sind die neuen Songs auf Deutsch getextet. Durchaus ein künstlerisches Wagnis, das aber voll und ganz aufgegangen ist. il Civetto haben für »Späti del Sol« eine derart hochpoetische, tänzelnde und sehnsuchtsvolle Pop-Sprache entworfen, dass man sich diese Lieder gar nicht mehr anders vorstellen kann. il Civetto sind auf »Späti del Sol« durchgehend »En Route«, also unterwegs, so der Titel eines weiteren, besonders gelungenen Songs, der die Bewegung mit hymnischer Kraft in sich aufgesogen hat, in der die Musiker sich zu großen Teilen der Produktion dieses Albums befanden.Es ist noch nicht so lange her, als nicht Protektionismus und Abschottung, sondern Ideen von einer gerechteren und besseren Welt die Diskurse beherrschten. il Civetto erinnern uns wieder daran - mit unwiderstehlichen Hits, zu denen man auf die Straße rennen, im Regen tanzen, wildfremde Menschen umarmen und im »Späti del Sol« Bier trinken will. Am Sehnsuchtsort »Späti del Sol« werden Visionen von einer gerechteren Welt im Geiste des Pop wahr, deshalb ist diese Musik so gut. Die Reise von il Civetto ist längst noch nicht zu Ende!"Späti del Sol" ist in Zusammenarbeit mit den Produzenten Ralf Christian Mayer (Cro, Clueso, Mark Forster) und Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber, Provinz) entstanden und ist ab 20.05.22 als CD & limitierte Vinyl & digital als Stream und im Download erhältlich und ab sofort vorbestellbar. Im Sommer ist die Berliner Band deutschlandweit auf der Späti del Sol Tour & Festivals live erlebbar.
Originally released in 2012 on the artist's own Unseen label only in digital formats, Moiety by Helios aka Keith Kenniff is finally getting its well deserved physical release in a new 2022 vinyl edition, remastered by Taylor Deupree.
In 2012, Kenniff shared this free, digital-only collection called Moiety, which marked a notable shift in pace, both in output and style. Slower, more meditative than past work, Moiety honed in on Kenniff's proclivity as an ambient producer. Moiety is a stunning piece of work, largely instrumental with vocals as an instrument rather than a voice. It's a visceral listen with cinematic scope. No surprise that the opener "Nothing It Can" is one of Helios' most streamed tracks in his whole catalog.
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Nachdem sich die afro-kubanisch französischen Zwillinge Lisa-Kaindé und Naomi Díaz 2015 auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum mit ihrer Familiengeschichte, dem Tod und ihrer Herkunft beschäftigten und auf dem Nachfolger "Ash" (2017) von Rassismus, Weiblichkeit und Aktivismus sangen, schlagen sie nun das nächste Kapitel ihres musikalischen Schaffens auf. Mit ihrem neuen Album "Spell 31", das am 6. Mai auf XL Recordings erscheint, kehren sie zu ihren spirituellen Wurzeln zurück. Harmonie, Heilung und Magie sind die zentralen Themen von "Spell 31". Es ist kein Zufall, dass dieses Album gerade jetzt erscheint - in einer Welt, die dringend spirituelle Heilung benötigt. Die 10 Songs von "Spell 31" wurden von Ibeyi 2021 geschrieben. Produziert und aufgenommen wurde das Album mit XL Recordings-Chef Richard Russell, der auch an den beiden Vorgängern beteiligt war. Neben den Zwillingen sind darauf Jorja Smith, Pa Salieu, BERWYN, sowie Ibeyis Vater, Mutter und eine Neuinterpretation von Black Flags "Rise Above" zu hören. Mit der Albumankündigung erscheint die neue Single "Sister 2 Sister", die von ihrem Leben als Schwestern, sowie ihren Latinx Wurzeln inspiriert ist und ein Sample der Single "River" vom Debütalbum beinhaltet. Das Video zum Song inszenierte Regisseur Colin Solal Cardo.