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Coloured Vinyl
Kürzlich noch im Vorprogramm von Kolleginnen wie Charli XCX und Marina unterwegs, legt die Kanadierin Allie X im Februar mit "Cape God" ihr neues Album vor. Zuvor gab es bereits einige Singleauskopplungen - zuletzt im November. Die Single „Regulars“, die auch am Radio Erfolge feiern konnte, basiert auf persönlichen Erfahrungen und umkreist die Frage, was es bedeutet, ein/e Außenseiter*in zu sein. Auch wenn Allie X mit „Regulars“ die nächste Phase ihrer Karriere einläutet, knüpft die Sängerin und Songwriterin damit ganz klar an zuletzt veröffentlichte Tracks wie „Fresh Laundry“ oder auch „Rings A Bell“ an, die mit ähnlich aufrichtig-abgründigen Texten daherkamen.
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Auf "Small Favours" - der 6–Songs Vinyl–Auskopplung des Albums "Favours", verbündet sich Elektronikmusik–Zauberer Wolff Parkinson White mit verschiedenen SängerInnen, unter anderem Norah Jones, Natalie Beridze und Pascal Leboeuf.
Wolff Parkinson White's typisches Maschinengewehr–Feuer aus manipulierten Audio–Splittern steht hier in krassem Kontrast zu der Wärme der menschlichen Stimme. Seine erste EP–Veröffentlichung auf Nonplace bedient sich an vergleichsweise bekannten Liedstrukturen und beantwortet die Frage, wie ein Projekt von Björk und Venetian Snares klingen würde, wären sich beide jeweils der Nachteile diatonischer Monotonie und der endlosen harmonischen Wüste bewusst.
Die 6 Tracks der EP wurden von Labelchef Burnt Friedman persönlich von den 13 Album–Tracks ausgewählt. Der Schlagzeuger Jochen Rückert, der hinter dem Spitznamen "Wolff Parkinson White" steht, spielt auf "Heaps Dub" (nonplace20) von Root 70 und "Coptic Dub" (nonplace27) von Hayden Chisholm's Projekt The Embassadors.
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Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
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Unter Evolution versteht man gemeinhin die allmähliche Veränderung der vererbbaren
Merkmale einer Population von organischen Strukturen von Generation zu Generation.
Überträgt man diesen Gedanken aus der biologischen Welt in die musikalische von Northern
Lite, so trägt jedes neue Album die signifikanten Merkmale seiner Vorgänger in sich, aber erfindet
dennoch den typischen Northern Lite Sound auf spielerische Art neu.
Evolution, das 13. Studioalbum von Northern Lite, gibt ihrem unstillbaren Drang nach Härte und
Geschwindigkeit Raum, ohne jedoch die existenzielle Notwendigkeit von Liebe zu verleugnen.
Sich ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst geworden, gehen Kubat, Bohn und Rödel, nun jenseits
der vierzig, schonungslos mit sich ins Gericht. Weder textlich noch musikalisch werden
Gefangene gemacht. Von zärtlich quecksilbrigen Pop Balladen, bis hin zu neuen Hymnen, die die
Kraft haben, ganze Generationen im Herzen zu verbinden, nimmt jeder Song des neuen Albums
seine Hörer mit auf eine Reise zu sich selbst.
Im Ergebnis bilden hier Inhalt und Form eine rauschhafte Koexistenz, die nur durch die
meisterhafte Präzision der musikalischen Ausführung noch Steigerung erfährt.
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UNDERHER liefert sinnliche Herzschmerz-Geschichten. Komplexe Rhythmen, wie das Gefühl in der Brust, wenn du merkst, dass dein Partner dich betrogen hat. Die kühlen Stimmen von Neev, Liz Cass und October's Child fügen den dramatischen Kompositionen des in Montreal geborenen Wahlberliners Khaled Bess (aka UNDERHER) eine gewisse Aufrichtigkeit hinzu. Zusammen kreieren sie die drei Tracks, die die "False Promises" EP zu hörenswert machen.
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Jon Hopkins knüpft mit neuer Single, in Zusammenarbeit mit Kelly Lee Owens, an das 2018er Meisterwerk „Singularity“ an und kommt 2020 auf Tour nach Europa.
The New Yorker feiert Jon Hopkins nach seinem 2018er Meisterwerk „Singularity“ als “one of the most celebrated electronic musicians of his generation” und auch wir kriegen gar nicht genug Multitalent aus London.
Zum Glück gibt es tolle Neuigkeiten für alle Jon Hopkins Fans für 2020. Zuerst veröffentlicht er zusammen mit Kelly Lee Owens eine neue 12‘‘ namens „Luminous Spaces“, ein herrlicher Track der Hopkins‘ elektronische Klänge perfekt mit der spirituellen Stimme von Owens verbindet. Dann geht es auf große Europatour im Frühjahr mit zwei Konzerten in Deutschland
- Schwarzes Vinyl inkl. MP3 Downloadkarte
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Der Berliner DJ/Produzent Alex.Do läutet für Seilscheibenpfeiler das neue Jahr mit dem 4-Tracker "Amplified Music" ein. Als Gründungsmitglied der Dystopian-Crew war er maßgeblich an der Erschaffung eines neuen Berliner Techno & House-Sounds beteiligt. Seine neue EP spannt sich von warmen, moody Electro-Tracks bis zu atemberaubendem IDM und weist Alex.Do als stilistisch sehr aufgeschlossenen und fähigen Musiker aus.
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Raw Culture is back to torment your lives. This time we have the regret of having in our roster the ex ice skater Wosto.
Based In Hamburg he is putted his sign on some label such as Sign Bit Zero and he give is effort to some groups such as Fallbeil and Sauerstofff (with the duo Nostalgie Eternelle). Teerpappe is his own vinyl label where he released also solo records. This release Das letzte Nasenhaar EP is a collection of Kraut Break Beats with a strongly German and weird imprint. Borderline with noise.
Raw Ambassador had the task of cooking his version of Party Animal with the collaboration of the vocal cords of the same Wosto for a really original result, a dance floor killa.
The release will be available form 13th December in a limited series of 300 hand stamped vinyl.
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- A1: Zuzu Man
- A2: Quitters Never Win
- A3: In The Night
- A4: She’s Just A Square
- A5: Woman Is The Roo
- A6: The Ear Is On Strike
- A7: Helping Hand
- A8: Danger Zone
- A9: One Naughty Flat
- B1: Bald Headed
- B2: Mama Roux
- B3: Tipitina
- B4: New Orleans
- B5: Qualified
- B6: Loser For You Bab
- B7: One Night Late
- B8: Did She Mention My Name
- B9: Storm Warning
We are privileged to explore on this essential LP a plethora of Dr.
John's earliest and most satisfying recordings. The unique mixture of styles on display is drawn from the music he grew up listening to in the clubs of the Deep South, where he first practised his (witch) craft. The combination would impress many other musicians, including the Rolling Stones and Jools Holland, himself no mean boogie pianist.
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Die 11 Neuen Songs Auf "everybody, Anyone" Wurden Wieder In Paul Wellers Black Barn Studios In Surrey Aufgenommen Und Von Den Beiden Stone Foundation-gründern Neil Jones Und Neil Sheasby Produziert. Selbstverständlich Ließ Es Sich Paul Weller Nicht Nehmen Auch Diesmal Wieder Mitzumischen Und Steuerte Piano, Gitarre Und Background-vocals Zu Diversen Songs Bei. Weitere Feature-gäste Sind Dr Robert (blow Monkeys), Mick Talbot (the Style Council), Hamish Stuart (the Average White Band) Sowie Die Britische Singer/songwriterin Kathryn Williams. Entstanden Ist Ein Neues, Grooviges, Songbasiertes Meisterwerk In Bester Britischer Soul-tradition. Ps: Das Streng Limitierte Cd+dvd Format Enthält Eine 31-minütige Dvd Mit Einem 12-minütigen Making-of Des Albums Sowie 3 Videoclips.
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The Keep ist das Soloprojektdebüt des Göteburger Produzenten Oliver Knowles, der seine indonesischen Wurzeln mit seiner Liebe zu Drone-Musik verbindet. Geschrieben in Barcelona, kombinieren die Tracks Drones, Noise und Rhythmen, inspiriert durch Vitalität und Euphorie spanischer und katalanischer Straßenfestivals, zu einem eigenwilligen, frischen Sound.
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High John & Douniah sind ein Alternative R&B / Neo Soul-Duo aus Hamburg und Berlin. Johns warme, Lo-Fi-beeinflusste Beats und Douniahs charakterstarke, soulige Stimme harmonieren auf eine organische und zeitlose Art, verbinden die Vibes der 90er Urban Music mit den Klangfarben und Themen unserer Zeit. High John hat dieses Jahr zusammen mit Plusma (dem Produzenten von Ace Tees “Bist du
down?”) das Instrumental-Album “High+” veröffentlicht und ist Teil des Raw Suppliers-Kollektivs. Douniah machte in den letzten Monaten mit zwei feinen Kollabos von sich reden: “Don't You Worry” mit Fuchy (aka Farhot) und “Naked Trees” mit Cap Kendricks.
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German-Syrian band Shkoon will release their long-awaited debut album “Rima”, sending out a message of cultural diversity to the world. Shkoon’s concerts have attracted a diverse audience for many years, bringing together people of all religions, colors and backgrounds. For their album-tour through Germany and Switzerland, stops in Berlin, Hamburg, Cologne, Munich and Zurich are planned.
Musically, the album is situated between influences of electronic downbeat, deep house, dub and hip-hop. The band members come from a variety of different musical backgrounds and have created their very own sound with a mix of influences between the Arabic and Western world. Piano, violin, synthesizers, percussion and vocals merge oriental melodies with western electronic beats, taking the listener on a journey that blurs the boundaries of cultures.
Shkoon is more than a German-Syrian live act with Arabic lyrics. In addition to their own lyrics, the band uses traditional musical folklore elements of the Arab community, which today appear more relevant than ever. The title song of the debut album is inspired by a story from Arabic folklore, in which a mother tells peaceful tales to her child as the world sinks into chaos. This song is accompanied by the singer and rapper Tareq Abu Kwaik, also known as "El Far3i", by the band
47Soul.
After the war in their home country drove the two Syrians to relocate to Germany, Ameen, Thorben and Maher met in the hanseatic city of Hamburg in 2015. During a spontaneous jam session, an unexpected energy and thus the project Shkoon emerged, which was soon followed by the release of the band’s very first EP a few months later.
During the first performances of Shkoon, a spark quickly jumped over to the audience, which soon allowed the group to play major festival stages all over Europe. Even as Shkoon’s musical expression knows no boundaries, it is not easy for the band to travel other countries, as Ameen (the vocalist) and Maher (the violinist) consistently face difficulties of getting visa documents due to their refugee status.
This is particularly lamented in Arab countries, where the band has long been celebrated as stars, for example when they played a sold-out show in Beirut for an audience of more than 3,000 people. But also in Europe, especially in Germany, there is immense enthusiasm in their fans-base is huge.
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- A1: In-Narito
- A2: Gas Whillis (While I Paint My Nails) (While I Paint My Nails)
- B1: ForTee
- B2: I'm Not Always Right, So I Listen
- C1: Matthew Keeps Me Pirrie
- C2: It's Tough, But Not As Much As The Dream Is Worth (Joseph) (Joseph)
- D1: Dan (Will Some Day Know How Special He Makes Me Feel) (Will Some Day Know How Special He Makes Me Feel)
- D2: Welcome, To The Rest Of My Life
Denis Sulta - oder zu anderen Zeiten Hector Barbour - hat sich schnell zu einem der aufregendsten neuen Talente der stets fruchtbaren Glasgower Szene entwickelt. Seine Begeisterung und sein Musikwissen entwickelte er durch die Arbeit im international renommierten Plattenladen „Rubadub“, während er regelmäßig Sets im weltberühmten Sub Club spielte. Er hat Platten auf den einflussreichen Labels Dixon Avenue Basement Jams, Numbers und seinen eigenen Label, Sulta Selects, veröffentlicht. Die 44-minütige EP ist den Erinnerungen an die Menschen und Orte gewidmet, die die zutiefst persönliche und manchmal schwierige Reise an den Punkt geprägt haben, wo sich Sulta jetzt befindet.
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"Dream Rooms", das neue Release des geheimnisvollen italienischen Projekts Ambienti Coassiali, knüpft als organische Weiterentwicklung nahtlos an die surrealen Synthesizer-Oden an, die das Projekt in den späten 1980er-Jahren veröffentlichte und die sich seitdem zu Kult-Favoriten entwickelt haben, von denen man Liebhaber in leiser Ehrfurcht sprechen hört. Die zwei Seiten von "Dream Rooms" sind ein mitreißendes Hörerlebnis: Eine Atmosphäre, kalt, aber nicht dunkel, wie ein kalter Morgen in den Tälern. Ambienti Coassiali haben über die drei Jahrzehnte in denen sie Musik veröffentlichten, bewiesen, dass sie sowohl synthetisch als auch organisch komplexe Atmosphären konstruieren können, bei denen alle Elemente an ihrem Platz sind. Musik für das Bewusstsein und das Unterbewusstsein.
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COMA haben etwas sehr Seltenes geschafft: sie haben Songs geschrieben, die ein authentische Gefühl von Nähe, Wärme und, ja, auch Emotionalität ausstrahlen.
Die Kölner Elektronik Band verwebt auf ihrem Album Voyage Voyage verschollen geglaubte Ebenen der Erinnerungen in ein vielschichtiges zugleich aber auch irre zugängliches Album zeitgenössischen Elektro Pops. Musik, die sich freimacht von Zwängen, von Zeitgeist und genau deshalb eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Album besticht durch verträumte Leichtigkeit und umarmt gleichzeitig eine melancholische Grundstimmung. Voyage Voyage klingt voller spannender Sound Ideen – es zischt und rauscht und hallt und klappert – und ruht doch entspannt in sich und vor allem aber jagt es nicht irgendeinem flüchtigen Moment hinterher, dieses Album steht ganz für sich, für COMAs leicht entrückten Pop voller Möglichkeiten. COMA sind typische Kinder der aufregenden Nullerjahre, Marius und Georg wurden musikalisch aufgezogen mit 80er-Jahre Zuckerwatte, haben dann in zerrissenen Jeans und Indie-Rock der 90er die Adoleszenz durchlebt, wurden erst von den Prinzen der Kölner Clubwelt wachgeküsst und erspielten sich mit diversen EPs und zwei Alben auf Kompakt viel internationales Lob und Anerkennung. Der britische Guardian attestierte ihnen begeistert “playfulness, prettiness and the kind of intense pleasure that results from perfectly interwoven melodies“.
Es ist genau diese vielgelobte unkonventionelle und spielerische Herangehensweise, die sie wohl auch dazu inspirierte, selbst noch während einer Clubnacht im Berghain ihre Gitarre auszupacken. Es liegt also alles in ihrer DNA, doch noch nie waren COMA-Tracks so persönlich und von Vocals und Texten geprägt.
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LTD Edition!
COMA haben etwas sehr Seltenes geschafft: sie haben Songs geschrieben, die ein authentische Gefühl von Nähe, Wärme und, ja, auch Emotionalität ausstrahlen.
Die Kölner Elektronik Band verwebt auf ihrem Album Voyage Voyage verschollen geglaubte Ebenen der Erinnerungen in ein vielschichtiges zugleich aber auch irre zugängliches Album zeitgenössischen Elektro Pops. Musik, die sich freimacht von Zwängen, von Zeitgeist und genau deshalb eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Album besticht durch verträumte Leichtigkeit und umarmt gleichzeitig eine melancholische Grundstimmung. Voyage Voyage klingt voller spannender Sound Ideen – es zischt und rauscht und hallt und klappert – und ruht doch entspannt in sich und vor allem aber jagt es nicht irgendeinem flüchtigen Moment hinterher, dieses Album steht ganz für sich, für COMAs leicht entrückten Pop voller Möglichkeiten. COMA sind typische Kinder der aufregenden Nullerjahre, Marius und Georg wurden musikalisch aufgezogen mit 80er-Jahre Zuckerwatte, haben dann in zerrissenen Jeans und Indie-Rock der 90er die Adoleszenz durchlebt, wurden erst von den Prinzen der Kölner Clubwelt wachgeküsst und erspielten sich mit diversen EPs und zwei Alben auf Kompakt viel internationales Lob und Anerkennung. Der britische Guardian attestierte ihnen begeistert “playfulness, prettiness and the kind of intense pleasure that results from perfectly interwoven melodies“.
Es ist genau diese vielgelobte unkonventionelle und spielerische Herangehensweise, die sie wohl auch dazu inspirierte, selbst noch während einer Clubnacht im Berghain ihre Gitarre auszupacken. Es liegt also alles in ihrer DNA, doch noch nie waren COMA-Tracks so persönlich und von Vocals und Texten geprägt.
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Skyf Connection (pronounced skAyf) was a short lived project by long time friends Anthony Mthembu and Enoch Nondala. At the time they were working for Annic Music, an independent label run by married couple Anne and Nic Blignaut. Although the label was known mostly for Zulu, Sotho, Tsonga and other traditional styles, they had a few Disco releases on the label including groups like Keith Hutchinson’s Focus and Enoch’s discovery Lena, who went on to have huge success under the name Ebony a few years later.
In 1984, when an artist didn’t show up for a booked session they decided to make use of the studio time and began working on a demo. At the time Anthony and Enoch had been playing for a year at a new club called Gamsho, located on a farm on the outskirts of Kliptown Soweto. Along with Blackie Sibisi, Sepate Mokoena and Elijah “chippa” Khumalo they made up the resident house band. Due to cultural boycotts and American artists refusing to perform in the country, locals took it upon themselves to fill the market with the American sound the crowds demanded. The demo they recorded at Blue Tree Studios was going to be their product they could use to promote their brand of the American sound. They then took the demo to Universal Studios where their friend and trusted engineer Jan “fast fingers” Smit was working. It would be here that they would polish their demo into something they could take to their bosses and have pressed. Equipped with a DX 7, Linn Drum and some Juno synthesizers they were on their way. Jan lived up to his name and programmed the drums, it is rumoured he could program in almost real time, a skill that translated to the local arcade where he held high scores on many machines. Enoch would be singing and playing guitar while Anthony would do all the Bass and Keyboards. The result was 4 funky party anthems with synth work like no other recording at the time. Their take on what they believed the crowd would want to hear at the beloved club they called home.
From start to finish the 4 tracks portray what would have been a standard night at the Gamshu. Although the club would open earlier and the standard hours of most clubs was 6 to 6 , the band would start playing at 10pm. With their standard set time and Anthony and Enoch unique view on what a Disco should be, they chose the motto Ten to Ten as the album title because those were the hours when they were the stars and Disco ruled the dance floor. To get to the club was a bit difficult, you needed to drive along an empty road where thieves waited for any patrons trying their luck walking after dark. Since there was no transport during the night, the safest way to get home was to wait till the next morning to walk home. Even though in the summer months of Johannesburg light begins to peek in just after 4am, crowds refused to leave and stayed enjoying good music and company until 10am. The lead off track “Let’s Freak Together” has powerful lyrics encouraging people to let go of their worries, put aside any differences and let the music bring everyone to freak and dance together. The whole album is about the joy we can all feel when we share the same moments and how music can bring people together in a unique way, a philosophy shared with the original nightclubs of 70s New York. This approach to music is where the name Skyf Connection comes from, translating from slang to mean the connection we create through sharing, in this case Music and good times.
Skyf Connection would go on to play at Gamsho till the club’s closure in 1986. In those years their popularity lead to being booked for private events like weddings and birthday parties, as well as gigs in some other venues like Mofolo Hall. They would share the stage with many artists through the years learning artist’s songs and providing support as a backing band. After the club closed Anthony would go on to join the house band at The Pelican, another famous club located in Orlando East, as well as dabbling with songwriting for artists like Phumi Maduna and helping Enoch on many projects through the years. Enoch would ditch live music altogether and immerse himself in studio work, starting full time as a house producer and A&R for the recently formed Ream Music. He would go on to produce hit albums for pop artists like Percy Kay and Makwerhu but made his mark discovering countless artists that would become stars in the traditional market. They would remain friends until Anthony’s passing in 2016 and although Anthony is no longer with us his spirit lives in the grooves he left on this one of a kind record. His wife Vinolia will be accepting his portion of the profits on his behalf.
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- A1: Thore Pfeiffer - Urquell
- A2: Max Würden - Diminish
- A3: Yui Onodera - Cromo 4
- A4: Joachim Spieth - Meteor
- B1: T Raumschmiere - Notre-Dame
- B2: Klimek - All The Little Horses
- B3: Morgen Wurde feat Maria Estrella - Lässt Los
- B4: Markus Guentner - Clade
- C1: Thomas Fehlmann - Liebesperlen
- C2: Gen Pop - Iron Woman
- C3: Klimek - Requiem For A Butterfly
- C4: Leandro Fresco - Brenda
- D1: Max Würden / Pepo Galan - Stay
- D2: Leandro Fresco / Thore Pfeiffer - Neo
- D3: Thore Pfeiffer - Alles Bleibt Anders
- D4: Andrew Thomas - Song 9
- D5: Andrew Thomas - Sleep Fall
20 years of Pop Ambient. Already? One didn’t notice. It’s an anniversary which comes quietly. An anniversary with quiet tones.
In the spirit of the special restraint of pop-elegance, it has no reason to drawn attention to itself with a big „Tam-Tam“. Or better: „Bum-Bum“. The bass drum stays outside. Nevertheless, in fast-paced, overstimulated times of moving forward, it’s a joyful occasion to look back.
What strikes most by putting or listening to 20 years of pop ambient in a row is the central theme that holds together the dense aesthetic concept like the pearls of a necklace.
Floral beauty for digital naturalists. Music like flowers, that don’t wilt. Timeless. Ageless. But with all of the conceptual unity and resolution, Pop Ambient would not be Kompakt without the break, the friction, the expansion of musical boundaries in between tradition and innovation, in between conspiracy and the openness of the discourse.
Aestheticism, escapism, acting in the spirit of „nevertheless“. Swans drifting by, clouds pass over, everything is floating and: „Boredom is a stylistic device“ (Andy Warhol).
Pop Ambient Music is medicine against illnesses, that you don’t even suffer from. It’s giving everything, demanding nothing.
Musical lotus leafs, off which the virtual wastewater of our time is rolling like the reality is dripping off the matrix.
In this sense, we’re happy about the pop-ambient anniversary greetings from new and old companions like Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco aswell as contributions from T.Raumschmiere, Andrew Thomas and, after a long break, from friends from early days like Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 is released digital, as CD and of course as a chic double vinyl. Also included in the package: The whole distinctive cover-series as an art book of 44 pages. And for all of the old and young fans and collectors there is the Pop Ambient 2001 in a overhauled original version out on vinyl for the very first time.
Breath in. Breath out. Thank you.
Wolfgang Voigt, September 2019.
20 Jahre Pop Ambient. Schon? Hat man gar nicht gemerkt. Ein Jubiläum auf leisen Sohlen. Ein Jubiläum der leisen Töne. Und ganz im Sinne pop-eleganter Zurückhaltung, kein Grund, großes Tam-Tam zu machen. Oder besser gesagt: Bum-Bum. Denn die Bassdrum bleibt ja draußen. Dennoch freudiger Anlass genug, in reizüberfluteten, schnelllebigen Zeiten auf dem Weg nach vorne einen Blick zurück zu werfen. Wenn man 20 Jahre Pop Ambient Platten hintereinander legt / hört, sticht einem zunächst der sprichwörtliche rote Faden ins Auge und ins Ohr. Der Faden, der das dichte, ästhetische Konzept zusammenhält wie die Glieder einer Perlenkette. Florale Schönheit für digitale Naturalisten. Musik wie Blumen, die nicht welken. Zeitlos. Alterslos. Aber Pop Ambient wäre nicht Kompakt, wenn nicht bei aller konzeptionellen Ge- und Entschlossenheit, auch der Bruch, die Reibung, das Ausweiten musikalischer Genregrenzen zwischen Tradition und Innovation, zwischen Konspiration und Diskursoffenheit, inkludiert wäre. Ästhetizismus, Trotzdemismus, Eskapismus. Schwäne treiben, Wolken ziehen, alles fließt – und: »Langeweile ist ein Stilmittel« (Andy Warhol).
Pop Ambient Musik ist Medizin gegen Krankheiten, die man gar nicht hat. Gibt alles und verlangt nichts. Musikalische Lotusblätter, an denen das virtuelle Schmutzwasser der Zeit abperlt, wie die Realität an der Matrix.
In diesem Sinne freuen wir uns über pop-ambiente Jubiläumsgrüße von neuen und alten Weggefährten wie Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco sowie Beiträge von T.Raumschmiere, Andrew Thomas und nach langer Pause, von Freunden aus frühen Tagen wie Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 erscheint Digital, als CD und natürlich als schickes Doppelvinyl. Mit im Paket: Die gesamte unverwechselbaren Cover-Serie als 20-seitiges Kunstbuch. Und für alle neuen und alten Fans und Sammler, erscheint zeitgleich Pop Ambient 2001 erstmalig auch auf Vinyl, in generalüberholter Originalversion. Das Ganze gibt es zudem im schicken Jubiläumsschuber in limitierter Auflage und farbigem Vinyl, exklusiv erhältlich nur auf kompakt.fm …
Einatmen. Ausatmen. Danke.
Wolfgang Voigt, September 2019
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2024 Repress
While during the 1990s - higher, faster, further! - the straight bass drum has been shooted around the globe, there arose a number of variations of more or less contemplative slow- and sacred music from all kinds of corners at the same time. In a sense, it’s the other side of the medal: Chillout, Lounge, Easy Listening, Trance, Muzak and elevator music, electronic music and intelligent techno… and of course and in particular: Ambient. In classical and new variations.
Beside the constant pushing forward of the so called „Sound Of Cologne“- Minimal Techno in the home of Kompakt, there was also a strong faible for ambient sounds. Not only because of the labels origin and its operator’s preference for the pop music of the 70s and 80s, there was evolving a variety of ambient music, that added the aspect of pop to the confusing diversity of genres during that time. Not pop in the sense of actual classic pop music: Pop in the sense of subculture, of Pop Art and, first and foremost, in the sense of pop as an attitude. This was how Pop Ambient was launched and the way it established its own authentic music with a high recognition value. Pop Ambient is indulging the beauty and the timelessness. Pop Ambient is a sonic cosmos of attitude for itself and has no fears of contact with adjoining genres nor with kitsch, art or carnival. It’s ambient if you do it nevertheless. ^
Während sich im Laufe der 1990er Jahre die gerade Bassdrum immer höher, schneller, weiter einmal um den gesamten Planeten geballert hatte, kamen parallel dazu etliche Spielarten mehr oder weniger kontemplativer Erbauungs- und Verlangsamungsmusik aus allen möglichen Ecken auf. Gewissermaßen die andere Seite der Medaille. Chillout, Lounge, Easy Listening, Trance, Muzak und Fahrstuhlmusik, Elektronika und Intelligent Techno… und natürlich und vor allem Ambient. In altbewährten und neuen Variationen.
Auch im Hause Kompakt gab es neben dem steten Vorantreiben des sogenannten „Sound Of Cologne“ - Minimal Techno ein starkes Faible für ambiente Klänge. Nicht zuletzt aufgrund ihrer popmusikalischen Herkunft und einer besonderen Vorliebe für die Popmusik der 70er und 80er Jahre, kristallisierte sich bei den Kompakt-Machern ab dem Jahr 2000 eine Spielart ambienter Musik heraus, die den vielschichtigen, unübersichtlichen Genres dieser Zeit den Aspekt des Pop hinzu fügte. Nicht Pop im Sinne eigentlicher, klassischer Popmusik. Pop im Sinne von Subkultur, von Pop-Art und vor allem von Pop als Haltung. So wurde „Pop Ambient“ aus der Taufe gehoben und etablierte eine genuine Musik mit hohem Wiedererkennungswert. Pop Ambient frönte hemmungslos dem Schönen und der Zeitlosigkeit. Pop Ambient ist ein Klang- und Haltungskosmos für sich, und hat dabei keinerlei Berührungsängste, weder mit angrenzenden Genres, noch mit Kitsch, Kunst oder Karneval. Ambient ist wenn man’s trotzdem macht.
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Seefeel, Peel Session, 27/05/94: Eine Liveband-Session von Seefeel aus der Phase ihres "Succour" Albums (1995) mit den exklusiven Tracks "Rough For Radio" und "Phazemaze", die nirgendwo sonst zu finden sind.
Zur Sommersonnenwende 2019 nahm Warp den Onlineradiosender NTS für ein ganzes Wochenende in Beschlag, um die Feiern zu seinem 30-jährigen Jubiläum zu eröffnen. Über 100 Stunden Programm mit Mixsets, Dokus, Live-Performances und Sessions des gesamten Warp-Artistrosters von Aphex Twin über Brian Eno bis Kelela samt Gästen wie Ryuichi Sakamoto wurden von hunderttausenden Fans weltweit live verfolgt. Jetzt knüpft Warp mit der Veröffentlichung der "WXAXRXP Sessions" an diesen Event an, einer Serie aus zehn 12" Vinylen mit Radiosessions aus 30 Jahren Labelgeschichte, von frühen Peel Sessions bis zum diesjährigen WXAXRXP x NTS Wochenende, allesamt in höchster Audio- und Design-Qualität. Feat. Boards Of Canada, Aphex Twin, Flying Lotus, Bibio, Oneohtrix Point Never, Mount Kimbie, u.v.a.
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Mount Kimbie, WXAXRXP Session, 21/06/2019: Das erweiterte Live-Lineup von Mount Kimbie demonstriert hier hervorragend, wie sehr sich ihr Material 'on the road' weiter entwickelt hat. Aufgenommen für den WXAXRXP x NTS Event. Inklusive eines Gastauftritts von Mica Levi.
Zur Sommersonnenwende 2019 nahm Warp den Onlineradiosender NTS für ein ganzes Wochenende in Beschlag, um die Feiern zu seinem 30-jährigen Jubiläum zu eröffnen. Über 100 Stunden Programm mit Mixsets, Dokus, Live-Performances und Sessions des gesamten Warp-Artistrosters von Aphex Twin über Brian Eno bis Kelela samt Gästen wie Ryuichi Sakamoto wurden von hunderttausenden Fans weltweit live verfolgt. Jetzt knüpft Warp mit der Veröffentlichung der "WXAXRXP Sessions" an diesen Event an, einer Serie aus zehn 12" Vinylen mit Radiosessions aus 30 Jahren Labelgeschichte, von frühen Peel Sessions bis zum diesjährigen WXAXRXP x NTS Wochenende, allesamt in höchster Audio- und Design-Qualität. Feat. Boards Of Canada, Aphex Twin, Flying Lotus, Bibio, Oneohtrix Point Never, Mount Kimbie, u.v.a.
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2022 Repress
In future times, culture historians will refer to Gabor Schablitzki aka Robag Wruhme as a creator of a singular techno sound, a rock in the murky sea of arbitrary musical dullness that befell mankind in the early 21st century.
Furthermore, a lesser known quality of Schablitzki will be praised and explored: He was a relentless wordsmith, a deeply passionate inventor of elegant idioms that enriched German language. Take ‘Freggelswuff’ or ‘Wemmel’ as shining examples.
It’s within this context that a certain cultural artefact released on a Cologne based record label called KOMPAKT (which towards the end of the 21st century made a hardly publicised turn to manufacturing CO2-neutral wall plug systems) that went by the sonorous title ‘Topinambur’ has to be mentioned. Legend has it that Schablitzki claimed to have created the word ‘Topinambur’, unknowingly that local farmers have been marketing a root tuber under the same name since it got imported from America in 1610 AD. The following tenacious copyright lawsuit between Schablitzki and a large agricultural consortium lasted for many years. It isn’t considered as a highpoint in Schablitzki’s turbulent life but it still serves a staircase wit that is passed on from generation to generation amongst Black Forest moonshiners.
Kulturhistoriker künftiger Generationen werden Gabor Schablitzki alias Robag Wruhme als Schöpfer eines singulären Techno-Sounds preisen, als einen Fels in der Brandung der im frühen 21. Jahrhundert vorherrschenden Beliebigkeit. Als DJ und Produzent war ein Meister des deepen Abrisses, werden sie weiterhin formulieren, obschon es weitere 136 Jahre dauern wird, bis die subkulturelle Bedeutung des Wortes 'Abriss' zweifelsfrei geklärt werden konnte.
Es wird aber auch eine weitere einzigartige Qualität Gabor Schablitzkis hervorgehoben werden: Er war ein unermüdlicher Wortschöpfer, der die deutsche Sprache um elegante Idiome wie Freggelswuff oder Wemmel bereicherte. In diesem Zusammenhang findet meist eine Veröffentlichung des Kölner Labels KOMPAKT (welches im ausklingenden 21. Jahrhundert einen wenig bemerkenswerten Wandel zum Hersteller von CO2-neutralen Dämmstoffdübeln vollzog) Erwähnung. Diese Veröffentlichung erschien unter dem klangvollen Namen "Topinambur" und die Legende besagt, dass Schablitzki behauptete auch hier der Nachwelt eine neue Wortschöpfung hinterlassen zu haben, nicht wissend, dass europäische Landwirte bereits seit 1610 A.D. unter diesem Namen ein aus Amerika importiertes Knollengewächs vermarkteten. Der sich daran anschliessende Copyright-Streit zwischen Schablitzki und einem mächtigen Agrarkonzern, zählte nicht zu den rühmlichen Episoden seines bewegten Lebens, sorgt aber seit Generationen als Treppenwitz unter Schwarzwälder Schnapsbrennern für viel Geschmunzel.
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After 1/2 GOTT comes GOTT. Once again, Sneaker from Dresden/Berlin and Scannoir from Zurich have locked themselves up in the studio to translate their love for EBM and dark synth pop into striking dance floor material. The successor to their debut EP on Uncanny Valley, which introduced open-minded dancers to the self-proclaimed New Swiss Wave last year opens up with TOTAL KOMMANDER, a hard rocking drum workout that makes you want to march ahead of a demonstration after you'll leave the club. EN BLICK UFS MATTERHORN is a tribute to playful Minimal Synth and a declaration of love to the fun that two like-minded people have when producing music. And then we have PASSION, a 15-minute monster of a track, that carries all the qualities of GOTT to the extreme: unique arrangements with a surprising build-up, whipping drum work and an atmosphere that can be both intimidating and soothing.
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A Winged Victory For The Sullen veröffentlichen auf Ninja Tune ihr neues Album, das musikalisch zwischen Neo-Klassik, Ambient und Electronic angesiedelt ist!
A Winged Victory For The Sullen, Spezialisten auf ihrem Gebiet der zeitgenössischen und elektronisch inspirierten Ambient-Musik, kehren auf dem neuen Album, „The Undivided Five“, mit einem mutigen Schritt zurück. Das Duo, bestehend aus Dustin O'Halloran und Adam Wiltzie, hat ikonische Filmmusik und zukunftsweisende Ambient-Projekte geschaffen und eine Reihe von Platten für Erased Tapes und Kranky veröffentlicht. Auf „The Undivided Five“ beleben sie ihre einzigartige Partnerschaft für nur ihr zweites Stück Originalmusik außerhalb von Film-, Fernseh- und Bühnen-aufträgen und kreieren ein Album, das Ritual, höhere Kräfte und ungekannte kreative Energien kanalisiert. Mit ihrer fünften Veröffentlichung (nach ihrem Debütalbum, zwei Film-Scores und einer EP) visieren sie konkret die Rolle der Nummer fünf an, inspiriert von der Künstlerin Hilma af Klint und der steten Wiederholung des perfekten fünften Akkords.
Auf diesem Album kreieren sie mutige neue Arbeiten, die auf ihren Fundamenten in Ambient und neoklassischer Musik aufbauen. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2011 ist das Duo Teil einer viel gelobten Szene mit Kollegen wie Max Richter, Nils Frahm, Hildur Guðnadóttir, Tim Hecker und Fennesz.
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LTD Edition!
A Winged Victory For The Sullen veröffentlichen auf Ninja Tune ihr neues Album, das musikalisch zwischen Neo-Klassik, Ambient und Electronic angesiedelt ist!
A Winged Victory For The Sullen, Spezialisten auf ihrem Gebiet der zeitgenössischen und elektronisch inspirierten Ambient-Musik, kehren auf dem neuen Album, „The Undivided Five“, mit einem mutigen Schritt zurück. Das Duo, bestehend aus Dustin O'Halloran und Adam Wiltzie, hat ikonische Filmmusik und zukunftsweisende Ambient-Projekte geschaffen und eine Reihe von Platten für Erased Tapes und Kranky veröffentlicht. Auf „The Undivided Five“ beleben sie ihre einzigartige Partnerschaft für nur ihr zweites Stück Originalmusik außerhalb von Film-, Fernseh- und Bühnen-aufträgen und kreieren ein Album, das Ritual, höhere Kräfte und ungekannte kreative Energien kanalisiert. Mit ihrer fünften Veröffentlichung (nach ihrem Debütalbum, zwei Film-Scores und einer EP) visieren sie konkret die Rolle der Nummer fünf an, inspiriert von der Künstlerin Hilma af Klint und der steten Wiederholung des perfekten fünften Akkords.
Auf diesem Album kreieren sie mutige neue Arbeiten, die auf ihren Fundamenten in Ambient und neoklassischer Musik aufbauen. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2011 ist das Duo Teil einer viel gelobten Szene mit Kollegen wie Max Richter, Nils Frahm, Hildur Guðnadóttir, Tim Hecker und Fennesz.
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Mit ihrem sechsten Album kehren die Casady-Schwestern Bianca und Sierra zum bewährten Erfolgsrezept
ihrer früheren Releases zurück. Im Gegensatz zu den mehr psychedelisch-elektronischen Erkundungen der
beiden letzten Veröffentlichungen "Tales Of A Grass Widow" (2013) und "Grey Oceans" (2010), streift
"Heartache City" wieder durch staubig-poetische Gefühlswelten längst vergangener Tage. Ihren Anfang
nahmen die zehn Tracks von "Heartache City" wie gehabt im südfranzösischen Landgut der Casadys, wo
sich die beiden Geschwister ein lauschiges Studio eingerichtet haben. Dort sammelten sie Ideen und
schrieben Songs, die sie bei Gelegenheit mit minimalem Equipment, antiken Instrumenten und Vintage-
Spielzeug vertonten und ganz nostalgisch mit einem alten 4-Spurgerät aufnahmen, nur zu zweit, rein
akustisch und ohne digitalen Firlefanz. So entstanden relativ reduzierte Songs, die ihren Weg letztlich in
Argentinien in die Händen ihres Produzenten Nicolas Kalwillwith, und um eine Prise Buenos Aires
angereichert, ihren krönenden Abschluss fanden.
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Idealist, Patrick Zigon, El Choop and Van Bonn took their hands on Insect O.’s full length album ‘Atacama’. Zurich based Idealist turns the epic ‘New Dawn’ track into a raw techno mover with acidic chords and an air cutting hihat. For his remix of ‘Resonance’ Biotop label head Patrick Zigon spices up the melodies with some disharmonic sounds and embeds it on top of a shuffling groove foundation. El Choop got on remix duties for ‘Atacama’ and hit the ground running. Using multiband saturation and a granular software to create a pad, he’s turned it into an entirely new exploding techno track. Van Bonn rounds up the remix edition. Using some trippy fx, he lays the chords and field recordings on top of a very deep dub beat in his mystic remix for ‘Forest Of The Monkeys’.
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The Last Day Of Pompeii is a compilation of hidden gems by Retina.it -most of them released via Chicago’s Hefty Records in early 2000- and few unreleased coming as a double EP. The records will have inserts presenting 2 halves of Karl Brullov painting from 1830 (that gives the name to the project). On the backside of the insert there will be anecdotes and pictures from the archives. Midgar want to pay tribute to the Pompeian duo, whose life has been entirely dedicated to music. Retina.it is respected by the likes of Frank Bretschneider, Olaf Bender, Donato Dozzy, John Hughes considered ‘big’ and ‘seniors’ of electronic music industry, but modern public is lacking informations about them. The project ‘The Last Day Of Pompeii’ talks about their origins, early history and relationship with Hefty Records.
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War Jacques Greenes Debütalbum "Feel Infinite" (2017) der Soundtrack zum Vorglühen, so ist sein Nachfolger der Reflektionsmoment nach dem Rave, hochempfindsam, voller latenter Möglichkeiten. Gleichzeitig ist "Dawn Chorus" sein bislang kooperativstes Werk, an dem Filmkomponist Brian Reitzell ("Lost In Translation") und Cellist Oliver Coates teilnahmen, während Ambient-Künstlerin Julianna Barwick, Rapper Cadence Weapon und die kanadischen Sängerinnen Ebhoni und Rochelle Jordan Vocals beisteuerten. Statt Clubmusik macht Jacques Greene Musik über den Club, er remixt Radiohead, produziert Katy B und Tinashe und tourt mit The xx.
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- NOTHING IS SAFE
- HE DEAD (FEAT. ED BALLOON)
- LA MALA ORDINA (WITH THE RITA) (FEAT. ELCAMINO & BENNY THE BUTCHER)
- CLUB DOWN (WITH SARAH BERNAT)
- RUN FOR YOUR LIFE (FEAT. LA CHAT)
- THE SHOW
- ALL IN YOUR HEAD (FEAT. COUNTERFEIT MADISON & ROBYN HOOD)
- BLOOD OF THE FANG
- STORY 7
- ATTUNEMENT (WITH PEDESTRIAN DEPOSIT)
- PIANO BURNING
There Existed An Addiction To Blood" ist das insgesamt vierte Album von Clipping und ihr drittes für Sub Pop. Es ist der Nachfolger des von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiertes Album ,Splendor And Misery" aus dem Jahr 2016. ,There Existed An Addiction To Blood" enthält die Singles ,Nothing Is Safe", ,Blood Of The Fang" und ,La Mala Ordina" (Feat. Benny The Butcher, Elcamino, The Rita), die von Clipping produziert, von Steve Kaplan gemischt und von Dave Cooley bei Elysium Masters in Los Angeles gemastert wurden. Das Album enthält auch Gastbeiträge von Ed Balloon, La Chat, Counterfeit Madison und Pedestrian Deposit. ,There Existed An Addiction To Blood" ist Clippings Interpretation eines neuen Rap-Splitter-Genres unter Zuhilfenahme ihrer einzigartigen Lupe. Clipping wenden sich auf dem neuen Werk intensiv dem Horrorcore zu, eines bewusst absurden und kreativ bedeutsamen Subgenres, das Mitte der 90er Jahre blühte. Einige der bemerkenswertesten Pioniere hießen Brotha Lynch Hung und Gravediggaz, aber es umfasst auch bahnbrechende Werke der Geto Boys, Bone Thugs-N-Harmony und die nahezu vollständigen Veröffentlichungen des klassischen ,Memphis cassette tape rap". Der wahrscheinlich subversivste und experimentellste Rap hat sich oft als ,Alternative" zu konventionellen Sounds präsentiert, aber Clipping verzerren das Ganze respektvoll in neue Konstellationen. ,There Existed An Addiction To Blood" absorbiert die hyper-gewaltigen Horror-Symboliken der Murder Dog-Ära, stellt sie aber in einem neuen Licht dar: immer noch dunkel getönt und düster, aber in einem seltsameren und lebendigeren Farbton. Wenn der traditionelle Horrorcore mit ,Blacula", dem populären Blaxploitationsfilm-Klassiker aus den frühen 70er Jahren, verwandt war, so ist das neue Output von Clipping analog zu ,Ganja & Hess", dem blutrünstigen Kultklassiker von 1973, der als unbesungenes Wahrzeichen des schwarzen Independent-Kinos gilt, dessen Score von Sam Waymon, Clipping als Inspiration zum Titel des Albums diente und auch Samples auf dem Track ,Blood Of The Fang" lieferte.ENG The science-fiction visionary Octavia Butler once declared that "there is nothing new under the sun, but there are new suns." The aphorism could apply to any art form where the basic contours are fixed, but the appetite for innovation remains infinite. Enter Clipping, flash fiction genre masters in a hip-hop world firmly rooted in memoir. If first person confessionals historically reign, the mid-city Los Angeles trio of rapper Daveed Diggs and producers William Hutson and Jonathan Snipes have spent the last half-decade terraforming their own patch of soil, replete with conceptual labyrinths and industrial chaos. They have conjured a mutant emanation of the future, built at odd angles atop the hallowed foundation of the past. Their third album for Sub Pop, There Existed an Addiction to Blood, finds them interpreting another rap splinter sect through their singular lens. This is Clipping's transmutation of horrorcore, a purposefully absurdist sub-genre that flourished in the mid-90s. If some of its most notable pioneers included Brotha Lynch Hung and Gravediggaz, it also encompasses seminal works from the Geto Boys, Bone Thugs-N-Harmony, and the near-entirety of classic Memphis cassette tape rap. The most subversive and experimental rap has often presented itself as an "alternative" to conventional sounds, but Clipping respectfully warp them into new constellations. There Existed an Addiction to Blood absorbs the hyper-violent horror tropes of the Murder Dog era, but re-imagines them in a new light: still darkly-tinted and somber, but in a weirder and more vivid hue. The album contains interludes with hissing recordings of demonic invasions, and guest appearances from Griselda Gang's Benny the Butcher and Hypnotize Minds horror queen La Chat. Other tracks feature contributions from noise music legends The Rita and Pedestrian Deposit. It all ends with "Piano Burning," a performance of a piece written by the avant-garde composer Annea Lockwood. Yes, it is the sound of a piano burning. There Existed an Addiction to Blood fits neatly into the broader scope of the band's career, which has seen them expand from insular experimentalists into globally recognized artists. Since the release of their first album in 2013, Diggs has won a Tony and a Grammy (both for his acting/rapping work as Thomas Jefferson and Marquis de Lafayette in Hamilton), as well as co-written and starred in 2018's critically hailed Blindspotting, while Snipes and Hutson have scored numerous films and television shows. Clipping's last album, the 2016 afro-futurist dystopian space opus Splendor & Misery was recently named one of Pitchfork's Best Industrial Albums of All-Time. Commissioned for an episode of This American Life, their 2017 single "The Deep" became the inspiration for a novel of the same name, written by Rivers Solomon and published by Saga Press. But their latest masterwork embodies what the band had been building towards - a work that finds them without peer. This is experimental hip-hop built to bang in a post-apocalyptic club bursting with radiation. It's horrorcore that soaks up past blood and replants it into a different organism, undead but dangerously alive. It is a new sun, blindingly bright and built to burn your retinas.
erscheint voraussichtlich am 18.10.2019
Von Brüchen und Kämpfen: Das Berliner Electro/Pop-Duo Yeah But No kündigt sein zweites Langspielalbum "Demons" an.
Yeah But No sind Douglas Greed und Fabian Kuss. Elektronische Musik mit klassischen Songstrukturen zu einem klugen und mitreißenden Hörgenuss verschmelzen, ist schon immer das Anliegen der beiden. Die Stücke des neuen Albums "Demons" kreisen um innere und äußere Konflikte und Gegensätze und zeigen die Band von einer dunkleren und detailreicher ausgearbeiteten Seite als auf ihren vorherigen Veröffentlichungen, und erweitern das breite Spektrum der Band von elegantem Deep House über friemelige Electronica bis hin zu hypnotischem Techno und großartiger Popmusik.
- LP: schwarzes Vinyl, Gatefold-Cover, 4c-Innersleeve mit Lyrics, Downlode-Code liegt bei
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Die besten musikalischen Außenseiter sitzen nie lange still. Sie mutieren stetig, verwandeln sich in neue Formen und weigern sich, in Schubladen gesteckt zu werden. Floating Points hat so viele Gestalten, dass es ohnehin nicht einfach ist, ihn irgendwie einzuordnen. Da ist zum einen der Komponist, dessen Debütalbum „Elaenia“ im Jahr 2015 begeisterte Kritiken erhielt, darunter als Pitchforks „Best New Music“ und Resident Advisor's „Album of the Year“ - und ihn von den Tanzflächen auf die Festivalbühnen weltweit brachte. Dann ist da wiederum der Kurator, dessen Plattenlabels gefühlvolle neue Klänge in den Club gebracht haben, und der auf seinem geschätzten Imprint Melodies International alte Klänge wieder zum Vorschein gebracht hat. Ferner ist da der Traditionalist, der Disco-Typ, der Maschinenmusik macht, der Digger, der stets auf der Suche nach unentdeckten Edelsteinen zwecks Wiederveröffentlichung ist. Und dann ist da noch der DJ, dessen offener und zugleich mutiger Umgang mit dem Genre ihn einst ein 20-minütiges Instrumental des Spiritual-Jazz-Saxophonisten Pharoah Sanders im Berghain spielen ließ.
Nach der Veröffentlichung seiner Zusammenstellung von funkelnder, analoger Ambient- und Atmosphärenmusik für die geschätzte „Late Night Tales“-Reihe, stellt Floating Points' erstes Album seit vier Jahren, „Crush“, alles, was man über ihn zu wissen meint, wieder auf den Kopf. Nicht minder als ein knallender Donnerschlag elektronischen Experimentalismus’, dessen Titel auf den langsam überkochenden Schnellkochtopf anspielt, den die aktuelle politische Gemengelage in der Welt suggeriert, in der wir uns derzeit befinden. So hat Shepherd einige seiner bisher härtesten und treibendsten Tracks produziert, mit Blick auf die britische Bass-Szene (aus der er in den späten 2000er Jahren selbst hervorgegangen ist), wie beispielsweise die zuvor veröffentlichte markante Lead-Single „LesAlpx“ (Pitchforks „Best New Track“). Auf „Crush“ sind allerdings auch einige seiner ausdrucksstärksten Songs zu finden: seine charakteristische Melancholie ist in den erhabeneren, sanfteren Momenten des Albums oder im Buchla-Synthesizer zu finden, dessen unheimliche Modulation das Album prägt.
Sein neues Album fühlt sich augenblicklich an - und lebendig. Es ist der Klang der vielen Seiten von Floating Points, die schließlich miteinander verschmelzen. Es bezieht sich auf die „explosiven“ Momente während seiner Sets, die normalerweise auftreten, wenn er unerwartete Genres zusammenwirft, aus dem ganz einfachen Grund, weil er sich darüber freut, diese Platte „jetzt wirklich laut hören zu können“ und dann die Nadel aufsetzt. Es ist „genau wie das, was passiert, wenn man zu Hause mit seinen Freunden Musik spielt und diese sich überall im Raum ausbreitet.“, erklärt er.
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- A1: How Do You Like My New Dog_ (2019 Remaster)
- A2: Kaltes Klares Wasser (2019 Remaster)
- A3: Geh Duschen (2019 Remaster)
- A4: Zarah (2019 Remaster)
- A5: Pernod (2019 Remaster)
- B1: Your Turn To Run (2019 Remaster)
- B2: Thrash Me (2019 Remaster)
- B3: You You (2019 Remaster)
- B4: Kampfen Und Siegen (2019 Remaster)
- B5: Dabo (2019 Remaster)
- C1: Geld - Money (2019 Remaster)
- C2: Leidenschaft - Passion (2019 Remaster)
- C3: Eifersucht - Jealousy (2019 Remaster)
- C4: Einsam - Lonesome (2019 Remaster)
- C5: Macht - Power (2019 Remaster)
- D1: Tod - Death (2019 Remaster)
- D2: Mensch (2019 Remaster)
- D3: Slave (2019 Remaster)
- D4: Traum - Dream (2019 Remaster)
- D5: Gewissen (2019 Remaster)
2x12" Repress
January 1981 found Gudrun Gut and Bettina Koster in Christopher Franke’s Berlin-Spandau Studio recording their first Malaria! EP (Zensor Records). Christine Hahn of The Static with Glenn Branca and Barbara Ess, joined in from New York, and Manon P. Duursma fresh from Nina Hagen’s O.U.T. project and Susanne Kuhnke completed the Line-Up.
Malaria! started touring intensively soon after the release of their 12”, commencing with a concert with New Order at Brussel’s Ancienne Belgique, and going on from there to concerts with Siouxsie and the Banshees, Birthday Party, The Slits, The AuPairs, Raincoats, Nina Hagen, John Cale, Einstuerzende Neubauten. They played venues as diverse as the Mudd Club, Peppermint Lounge and Studio 54 in New York, the Documenta in Kassel, the Bat Cave in London, Les Bains Douche in Paris, Milky Way and Paradiso in Amsterdam, ICA in London, the Piazza Santa Maria Novella in Florence and Markthalle in Hamburg and naturally, again and again, at the SO36 in Berlin.
While touring, Malaria! used their time off to record in Studios in New York, London, Brussels, New Orleans, and in Berlin (How Do You Like My New Dog? 7”, Weisses Wasser 12”, New York Passage 12”, Revisited MC, Emotion Album). At the BBC studios in London Maida Vale Malaria recorded an Kit Jensen and a John Peel Session.
Malaria! took a break in 1984 - Bettina and Christine re-located to New York, and Gudrun and Manon stayed in Berlin to form, with Beate Bartel, Matador, but not before they recorded their Mini-Album, Beat the Distance. 1992 Gudrun, Bettina, Christine, and Manon met up in New Orleans with Jim Thirlwell (Foetus) to record Elation 12”. Elation was followed by Cheerio, Album, which again was recorded in Berlin.
Chicks on Speed did their own version of Malaria’s song, Kaltes Klares Wasser in 2001, and the Remix went into the German Top 10.
Malaria has been an instrumental part of Berlin Music History, as recently presented at the „Zurück zum Beton“ at Düsseldorf’s Kunstakademie, Kunsthalle Wien „Punk!“, „Geniale Dilletanten“ Goethe Institut, and in B-Movie.
BIBA KOPF 2019
The theme song for that great German road movie yet to be made, Malaria!’s 1981 single “How Do You Like My New Dog?” etched the E into the motion music of their soon-come debut album Emotion with its trail-out line “Immer vorwärts, nie zurück...”. Always forward, never back: from West Berlin to London, Paris, New York and Tokyo... from here, there and everywhere to eternity, the Autobahn goes on forever, with Malaria! at the wheel, spinning new moves from timelines crossed in records and songs right on the money evoking Zarah Leander, fighting the power, staring down Death, and a whole lot more. In all, one merry hell of a ride, and on the evidence of Compiled 2.0, it’s not over yet.
MARK REEDER 2019
"Even today, their originality in everything from sound to style, has proven just how relevant Malaria! are. In my opinion, their music has stood the test of time. To me, Emotion sounds as good today as it did when it was first released and it was a pleasure to revisit it. They might not have had any zillion selling albums, and their image might have been copied, while their sound could never be. They remain exclusively unique and their influence and legacy will reach far into the future. This band is both an inspiration and a statement and they prove what five very creative girls can achieve, if given the right support to allow them to evolve, and it is exactly that, which has made Malaria! Germany’s most successful and renowned, all-girl band...“
DIEDRICH DIEDERICHSEN 1991
"...Malaria! put across so many clear, manifest, attractive, certain, muscular, and harsh symbols, just as they refused - defying the customs intrinsic to these symbols and the worlds in which they circulate - to weave all these things into a readable, reproducible and manageable, generic text..."
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Die Acid-House-Pioniere 808 State melden sich mit ihrem ersten neuen Album seit 2002 zurück. 808 State gehörten zu den wegweisenden Acts der Manchester-Rave-Szene und feierten mit dem zeitlosen Klassiker "Pacific State" ihren grössten kommerziellen Erfolg. Auf "Transmission Suite" kombinieren sie ihren typischen Electro-House-Sound mit der Industrial-Vergangenheit ihrer Heimatstadt und Einflüssen aus klassischem Detroit Techno zu einer futuristischen Electro-Vision.
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A living room somewhere in southern Germany. Embroidery graces the walls, a veneer side table with little chrome feet stands in front of a beige velour sofa, a minibar awaits. Pride of place goes to the electric organ which majestically occupies the centre of the room, flanked by two oversized loudspeakers. Welcome to the world of OTTO. The two-man band are set to release their long-awaited debut album in 2019 on Bureau B. The eight tracks contain familiar OTTO ingredients, from organ sounds and rhythm presets to disco strings and the monophonic waves of a 1970s synthesizer. Arpeggio andHohner notes add extra sharpness to the proceedings. Classics from their live repertoire sit alongside brand new numbers, invariably strange synthesizer compositions.
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- A1: Tom Flynn - The Future (feat Amp Fiddler)
- A2: Frak - Bitter Drop
- A3: Mahony & Flogg - Nu Mai
- B1: The Martinez Brothers - Jam Joint
- B2: Sangre Voss - Onr Bad Mango
- B3: Roots Orchestra - Kalabuta
- C1: Big Strick - Spontaneous Combustion
- C2: Glen Lewis - Life Everlasting (feat Njojo & Bongani - Dennis Ferrer's Passion Of C dub)
- C3: Love Letters - Ducue (Xtended Dick dub)
- D1: Dan Curtinb - Echozeichen
- D2: Brinton Mckay - Real Cool (Abe Duque remix)
- D3: The Martinez Brothers - Mistakes
Die Martinez-Brüder Chris & Steven aus der New Yorker Bronx sind seit über 10 Jahren in der House-Szene aktiv. Seit 2011 haben sie eine feste DJ-Residenz auf Ibiza, legen auf renommierten Festivals wie Ultra, Time Warp oder Tomorrowland auf und kollaborieren für ihre eigenen Tracks mit Grössen wie Chic(!), Miss Kittin und Tiga. Sie betreiben mit Cuttin' Headz ein Label und gleichnamige Partynächte und legten 2014 dem Mixmag UK-Magazin einen exklusiven CD-Sampler bei. Grund genug für Fabric, sich das berüchtigte DJ-Duo zu packen und ihr erstes offizielles Mixalbum zu veröffentlichen. Dieses bestreiten die Brüder mit 23 erstklassigen Tracks, die von Chicago-Innovator Paul Johnson bis Detroit-Multiinstrumentalist Amp Fiddler reichen. Dazwischen steuern The Martinez Brothers mit "Jam Joint", "Mistakes" und ihrer Top-Kollabo mit NY-House-Legende Louis Vega ("Let It Go (TMB Alternate Version)") drei exklusive eigene Produktionen bei. Die DJ-freundliche Doppel-LP enthält 12 ausgesuchte Perlen, darunter von Mahony & Flogg, Roots Orchestra und zwei Exclusives der Martinez-Brüder.
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