Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Hüsker Dü. Live. 1985. Das transzendente Punk-Trio aus Minneapolis in seinem explosivsten Jahr, live aufgenommen auf der Bühne im First Avenue, in der vielleicht am besten klingenden Aufnahme der gefeierten SST-Ära der Band. Diese 4xLP/2xCD-Edition enthält Beau Sorensons Restaurierung der 21 Songs des gesamten Sets vom 30. Januar 1985, dazu 20 zusätzliche Live-Tracks aus dem weiteren Tourneeverlauf des Jahres und ein Deluxe-Booklet mit detaillierten Informationen zu den zwölf geschichtsträchtigen Monaten von Hüsker Dü. Wie klingt eine Legende, in dem Moment, wenn sie geschrieben wird? Betrachtet man das Jahr 1985 durch die dynamische Linse der Independent/DIY-Musik, so gab es Mitte des Jahrzehnts für Hüsker Dü einen kraftvollen und unbestreitbaren Sprint von der rauen Punk-Institution bei SST zur künstlerischen Empathie bei Warner Bros. Die New York Times bezeichnete die Band als "die beste, die aus der Hardcore-Szene hervorgegangen ist". Im Einklang mit diesem Lob zeigte Hüsker Dü ein kreatives Tempo, das in keiner anderen Musikära zuvor oder seitdem jemals erreicht wurde. Nachdem sie im Juli des Vorjahres mit dem Doppelalbum "Zen Arcade" die aufkeimende Alternative-Rock-Bewegung sprengte, veröffentlichte die Band nur sechs Monate später, am 14. Januar 1985, das epochale "New Day Rising" und hörte nie auf, dem Sonnenaufgang über dem Hidden Beach nachzujagen, der das Cover des Albums zierte. Am 30. Januar 1985 erreichte Minneapolis am Abend zum Zeitpunkt des Konzerts -11 °C, was einem gnadenlosen Temperatursturz von 19 Grad gegenüber dem Tageshöchstwert von 8 °C bedeutete. Die 1500 Besucher im First Avenue brauchten jedoch kein T-Shirt, geschweige denn eine Daunenjacke: Von den ersten blendenden Momenten von "New Day Rising" an war klar, dass Bob Mould, Grant Hart und Greg Norton fest entschlossen waren, jedes Molekül im Raum in Brand zu setzen. Ihre Setlist bot eine nächtliche Kaskade von Feuerbällen aus den Alben "Everything Falls Apart", "Metal Circus", "Zen Arcade" und "New Day Rising" sowie fünf neue Songs, die später auf "Flip Your Wig" wieder auftauchen sollten. Außerdem würdigten sie ihre rockigen Vorfahren: mit einer rasanten Version von "Eight Miles High" von The Byrds, einer turbulenten Interpretation von "Helter Skelter" von den Beatles mit Dave Pirner von Soul Asylum, einem Pop-Punk-Remake von "Ticket To Ride" ebenfalls von den Beatles und ihrem charakteristischen Cover von Sonny Curtis' Mary-Tyler-Moore-Titelsong "Love Is All Around" zum Abschluss. Die First-Avenue-Bänder von 1985 zeigen Hüsker Dü in Höchstform mit bereits beliebten Songs, ein paar Jahre bevor sie ihren Status als Blaupause für den kommenden Alternative-Rock-Boom endgültig gefestigt hatten. Dieses Box-Set feiert diese Aufnahmen, die vielleicht die besten Hüsker-Dü-Aufnahmen sind, die während der legendenhaften SST-Jahre der Band produziert wurden. "Wenn ich an diese Zeit zurückdenke", kommentiert Greg Norton, "waren das drei Jungs, die das taten, was sie liebten, Spaß hatten und im Grunde anderen Menschen zeigten, dass man sich selbst treu bleiben kann, seiner Musik treu bleiben kann und sich nicht der Mode oder den Erwartungen beugen muss, um etwas wirklich Großartiges zu schaffen."
Unfolding ist Jessica Moss' meditativstes und klagendstes Soloalbum und vielleicht das erste in der jahrzehntelangen Diskografie der Violinistin und Komponistin aus Montreal, das man zu Recht als Ambient bezeichnen kann. Die ehemalige Mitglied von Silver Mt Zion und Black Ox Orkestar schöpft aus Postklassik, Drone, Minimalismus, Industrial/Metal, Power Electronics, Klezmer und anderen Folk-Traditionen. Es handelt sich hierbei nicht um abstrakte Ambient-Musik; vielschichtige Violinenmelodien, elektroakustische Bearbeitungen, intermittierende Stimmen und Percussion von Tony Buck, dem Schlagzeuger von The Necks, bringen zutiefst emotionale, genreübergreifende Kompositionen hervor, die von einem Geist der Suche und Beschwörung geleitet sind und sich in einer vorherrschenden Atmosphäre von Beschwörung und trauernder Zurückhaltung entfalten. Die Untrennbarkeit von Persönlichem und Politischem hat sich für Moss in den letzten zwei Jahren immer stärker herauskristallisiert. Als Kernmitglied der Montrealer Sektion von Musicians For Palestine hat sie mehrere Benefizkonzerte mitorganisiert und gespielt und im Frühjahr 2024 das Soloalbum For UNRWA veröffentlicht (das über 800 Unterstützer fand und Tausende von Dollar einbrachte). Später im selben Jahr zerbrach ihre langjährige Fernbeziehung aufgrund politischer Differenzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) entstanden ,Unfolding" in den letzten zwölf Monaten, dem zweiten Jahr des Völkermords in Palästina, als direkte Reaktion auf unser kollektives Miterleben, unsere kollektive Trauer, als Portal zur kollektiven Trauer, als Suchscheinwerfer durch unsere inneren Wettersysteme, auf der Suche nach einander in der Dunkelheit. Moss bewegte sich bereits in Richtung einer erhöhten Fragilität und einem tiefen Zuhören, ihre Musik wurde zunehmend langatmig und zeremoniell. Trotz der stark gesunkenen finanziellen Rentabilität von Tourneen wurde ihre Hingabe, Raum zu schaffen, Verflechtungen herzustellen und eine Verbindung zu einem intimen Live-Publikum aufzubauen, zu ihrem kreativen Leitstern, ihre Solo-Praxis wurde durch ihr Engagement und die Kommunikation in diesen Räumen geprägt. Die jüngsten politischen und persönlichen Umwälzungen haben diese ritualisierten, reparativen musikalischen Prozesse nur noch verstärkt. Die beiden langen Stücke auf der ersten Seite von Unfolding verkörpern diese Sensibilität. ,Washing Machine" verwebt Schichten von Streicherdrones und Filigranarbeit, sanft verzerrt durch Verzerrerpedale und Verstärkung, wobei unentzifferbare, ausgeblasene Sprechstimmen den Mix zeitweise als fragmentarische Palimpseste verhüllter Rezitationen und unbeschreiblicher Gefühle umhüllen. Der Ursprung des Stücks liegt in einer Telefonaufnahme einer europäischen Waschmaschine, die Moss aufnahm, als sie neben ihr saß, mit gebrochenem Herzen auf dem Badezimmerboden, und Trost fand, indem sie eine Melodie zu den mechanischen Obertönen der Waschmaschine summte, die ihren Zyklus durchlief. Das Herzstück des Albums, ,One, Now", beginnt als zarte Anrufung mit Basspuls, Glockenspiel und Glocken, gezupften Saiten und traurigen Lead-Violinenlinien, die von jüdischen und arabischen Modi beeinflusst sind. Umgebungsgeräusche, Feldaufnahmen und wortlose Gesänge werden hinzugefügt, während sich Violinenmelodien überlagern und zu einer hypnotisierenden Drone-Landschaft verschmelzen: eine halb improvisierte, lebendige Komposition, die durch Tony Bucks pinselstrichartiges Schlagzeugspiel und Moumnehs ,Schrei in die Leere" am Ende noch weiter belebt wird. Die zweite Seite ist ein vierteiliges Werk mit dem Titel ,no one / no where / no one is free / until all are free", das sich durch Umgebungsgeräusche, elegische postklassische Streicher und verzerrte harmonische Drones zu einem Höhepunkt aus liturgischer Orgel, rituellen Glocken und schimmernden elektronischen Spuren entwickelt, der die Bühne bereitet für den letzten Song des Albums: die erschütternde Chor-Komposition ,until all are free", eine weltliche Hymne, die aus Jessicas mehrspurigen Gesangsaufnahmen besteht (die sie aber gerne mit anderen im Konzert singen würde). Unfolding ist ,einem freien Palästina in unserer Lebenszeit" gewidmet. Danke fürs Zuhören.
Das Cover von ,Liquorice", dem dritten Album der australischen Indie-Pop-Künstlerin Hatchie, zeigt ein Nahporträt von Harriette Pilbeam, die lächelt, wobei ihr verschmierter roter Lippenstift auf die glorreiche Folge eines Kusses hindeutet. Das Bild wurde während eines spontanen Fotoshootings im Hinterhof mit einer einfachen Digitalkamera aufgenommen und fängt eine Erinnerung ein, die etwas unvollkommen ist und von Sehnsucht, Begierde und Bedauern geprägt ist Das Bild wurde während eines spontanen Fotoshootings im Hinterhof mit einer kleinen Digitalkamera aufgenommen und verkörpert ein Album, das rau und voller Freude ist und sich mit Themen wie Sehnsucht, Begierde und Reue befasst. Pilbeam begann ernsthaft mit dem Schreiben von ,Liquorice", während sie von 2022 bis 2023 in Brisbane lebte, und später in einem gemeinsamen Haus mit Agius in Melbourne, wo sie die Demos schließlich Mitte 2024 fertigstellte. Als Musikerin, die ihre Einflüsse bisher offen zur Schau gestellt hat, bemühte sich Pilbeam, von Grund auf neu zu schreiben, ohne bestimmte musikalische Einflüsse im Hinterkopf zu haben. Pilbeam begann ernsthaft mit dem Schreiben von ,Liquorice", während sie von 2022 bis 2023 in Brisbane lebte, und später in einem gemeinsamen Haus mit Agius in Melbourne, wo sie die Demos schließlich , und stellte die Demos schließlich Mitte 2024 fertig. Als Musikerin, die ihre Einflüsse bisher offen zur Schau gestellt hatte, bemühte sich Pilbeam, ganz von vorne anzufangen, ohne bestimmte musikalische Einflüsse im Hinterkopf zu haben, und ließ den Songs wochenlang Zeit zum Atmen, anstatt Ideen zu überstürzen. Sie fühlte sich von der melodischen Einfachheit ihrer frühen Songs angezogen und akzeptierte ihre musikalischen Unsicherheiten: ,Ich wollte meine Grenzen als Stärken betrachten, die meinen Stil prägen." Nachdem sie mit den Produzenten Jorge Elbrecht (Caroline Polachek, Japanese Breakfast, Sky Ferreira) und Dan Nigro (Olivia Rodrigo, Chappell Roan) an ,Giving the World Away" gearbeitet hatte, wollte Pilbeam ,Liquorice" mit einem einzigen Kollaborateur fertigstellen, idealerweise einem nicht-männlichen Produzenten, der auch sein eigenes Musikprojekt vorantreibt. Im September 2024 kehrten Pilbeam und Agius nach Los Angeles zurück, um mit Melina Duterte zusammenzuarbeiten, die unter dem Namen Jay Som Indie-Rock aufnimmt und an einer Reihe von Projekten mitgewirkt hat, darunter das mit einem Grammy ausgezeichnete Album ,The Record" von boygenius. ,Mein letztes Album ist sehr düster und introspektiv geworden, und das ist zwar ein Teil von mir, aber es gab noch eine ganz andere Seite, die ich nicht zum Ausdruck gebracht habe", sagt Pilbeam. ,Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin und eine sehr alberne Person, manchmal sogar bis zum Äußersten." Die heute 32-jährige, verheiratete Pilbeam stellte fest, dass ,ewige Gefühle" der Sehnsucht und des Herzschmerzes schnell zurückkehrten, als sie über ihre Erfahrungen als jüngere Frau nachdachte. Gleichzeitig ließ sie ihre Vorliebe für tragische Liebesfilme einfließen, in denen die Figuren nicht unbedingt ein gemeinsames Happy End finden. Liquorice beschäftigt sich mit der Endlichkeit des Ewigen. Diese Songs fangen die überwältigenden, berauschenden und transformierenden Nebenwirkungen der Verliebtheit ein, auch wenn die gesamte Liebesgeschichte nur eine einzige magische Nacht dauert. Wie die reichhaltigen Aromen der gewundenen, titelgebenden Süßigkeit - süß, salzig und bitter in einem Bissen - bestätigt Liquorice, wie Sehnsucht und Besessenheit in der Selbstfindung einer jungen Frau miteinander verflochten sind.
Später, in den Tagen der funkelnden weißen Overalls, erreichte Elvis einen Höhepunkt, als die Musik ihn so tief bewegte, ihn in solche Höhen hob, dass es nur noch eines zu tun gab: "die umgekehrte Klaue". Wenn Musik dich dazu bringt, ist das ein wirklich großartiges Gefühl. "Die umgekehrte Klaue" ist das, worum es bei Deerhoof geht. Ihre jubelnde Musik zieht dich in den Moment hinein, und dort freust du dich. Auf dem transzendenten Album ,Friend Opportunity" überrascht die Musik immer wieder: Songs wie ,Perfect Me" haben drei oder vier Abschnitte mit atemberaubenden Offenbarungen des Erhabenen; ,Matchbook Seeks Maniac" zieht in der Mitte einen ,99 Luftballoons"-Breakdown-Move durch, rockt ein Brahms-Intervall im pop-narkotischen Refrain, und die Beach Boys und The Who sind überall im Mix zu hören - es ist eines der glorreichsten Dinge, die man je hören wird. Auf früheren Alben war eine der Hauptwaffen von Deerhoof der negative Raum - die atemberaubenden Stille zwischen den Beats und Akkorden schlugen härter zu als jedes Klirren und Klirren von Gitarren und Becken. Deerhoof waren wie Maler, die leere Stellen auf der Leinwand ließen, um ihre Pinselstriche hervorzuheben; jetzt neigen sie dazu, jeden Quadratzentimeter auszufüllen und laden uns ein, jeden brillanten Winkel zu genießen. Und Songs wie ,Perfect Me", ,Believe in E.S.P." und ,Choco Fight" sind weitaus groove-orientierter - und ja, auch sexier - als alles, was sie bisher gemacht haben. Das alles ist in Gegenüberstellungen integriert, die eigentlich irritierend sein müssten, aber einfach nur erstaunlich klingen. ,Believe E.S.P." beginnt mit Deerhoofs Interpretation von funkiger Slinkopation, aber der nächste Abschnitt klingt wie etwas aus Palestrina; wie so viele dieser Songs ist es eine malerische Fahrt, die von einer erstaunlichen Aussicht zur nächsten führt, von weiten, schimmernden Wüsten über neblige Schluchten bis hin zu atemberaubenden, schneebedeckten Berggipfeln. Wie Mike Watt einmal über seine Band The Minutemen sagte, schreiben Deerhoof keine Songs, sondern Flüsse. Woher kommt dieses Zeug? Da ist das hoch aufragende, ungerade getaktete Gitarrenriffarama von Chavez, der Heavy-Metal-Donner von Strawinsky, die beschädigten Schnörkel von Gastr del Sol, der Klang und Stomp von Led Zeppelin, Japans illustre Reihe atemberaubend innovativer, von Frauen dominierter Bands wie Ex-Girl und Melt Banana. Und jetzt gibt es diese Mensch-Maschine-Beatbox-Rhythmen, bei denen der titanische Schlagzeuger Greg Saunier die Technologie übertrifft wie ein John Henry mit zwei Holzstiften in den Händen anstelle eines Vorschlaghammers. Manchmal erinnern sie an The Who - wie ,Underture" aus Tommy oder die großartige Live-Version von ,A Quick One", eine Rockband, die die Arbeit eines Orchesters leistet, fesselnde Träumereien im Wechsel mit kraftvollen Ausbrüchen gewundener Melodien, lyrischen Machtspielen und Inverted Claws, die überwältigende Freude hervorrufen. Aber es gibt noch eine weitere wichtige Quelle: Seit mindestens 20 Jahren hat der Hip-Hop die ausgefallenste und experimentellste Musik hervorgebracht, die die Popmusik je gesehen hat. Warum kann Rockmusik nicht das Gleiche tun, auf ihre eigene Weise? Während ,Friend Opportunity" also tangential den Hip-Hop (und verschiedene Epochen des Rock in seiner abenteuerlichsten Form) zitiert, wendet es meist nur die gleiche Denkweise an - was wäre, wenn wir einfach unserer Fantasie freien Lauf lassen würden? ,Friend Opportunity" ist eine Meisterleistung der Neuerfindung, die nur von Künstlern kommen konnte, die bereit waren, alles zu überdenken. ,Es ist, als wäre man wieder ein Kind", sagte Saunier einmal zu Pitchfork, ,denn das ist es, was Kinder die ganze Zeit tun. Jeden Tag lernen sie neue Dinge, von denen sie nicht wussten, dass sie sie tun können." Mann, wenn man von Sonic Youth spricht - Deerhoofs Frühling ist ewig. - Michael Azerrad
Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
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Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
"Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Limitierte Auflage von 2000 Stück als "Glacial Blue" Vinyl LP. "Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Merge Records wiederveröffentlicht das Debütalbum von The Clientele ,The Violet Hour" auf Vinyl. Seit seiner Erstveröffentlichung 2003 in Großbritannien bei Pointy ist es längst vergriffen und sehr begehrt. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Suburban Light", der 2001 erschienenen Sammlung der ersten Singles und EPs von The Clientele, waren Trendsetter und Liebhaber gespannt darauf zu hören, was das Trio aus Alasdair MacLean (Gitarre, Gesang), Mark Keen (Schlagzeug, Klavier) und James Hornsey (Bass) leisten würde, wenn man es in einem Studio loslegen ließe, um ein Album in voller Länge aufzunehmen. Was sie im Herbst 2002 aus den Londoner Medina Road Studios mitbrachten, war verlockend: Ihr bereits scharf ausgearbeitetes Motiv aus 60er-Jahre-Psychedelia und modernem Fuzz-Pop nahm Jazz-Einflüsse auf, insbesondere dadurch, dass das LP-Format mehr Raum bot, um die Atmosphäre besser zur Geltung zu bringen. The Clientele dehnen den frühen Abend von ,The Violet Hour" unendlich aus und manipulieren die strukturierte Zeit des Popsongs so, wie Dichter die Struktur der Sprache manipulieren - um Orte, Stimmungen, verstreute Gedanken, Enttäuschungen, Potenziale und vor allem Sehnsüchte einzufangen. Es ist ein schimmerndes Juwel von einem Album, dessen träge Melodien und hallgetränkte Refrains zugleich erhaben und tragisch sind, dessen verschwommene, traumhafte Abschweifungen zugleich an die Wärme einer Lieblingsplatte erinnern, die während eines Sommergewitter gespielt wird, während man sich nach der nebelverhangenen Zukunft einer noch ungeschriebenen Nacht sehnt. ,The Violet Hour" hat sich Jahrzehnte später als charakteristisches Album im Katalog von The Clientele behauptet, das nicht nur den Sound perfektioniert hat, der die Band zu einem Phänomen in den Message Boards gemacht hat, sondern ihm auch eine völlig neue Tiefe verliehen hat. In der Folge war es nicht mehr möglich, sie als eines der bestgehüteten Geheimnisse des Indie-Pop zu bezeichnen. The Clientele waren und sind nach wie vor eine der wichtigsten Figuren des Genres, und ,The Violet Hour" war und ist nach wie vor eines ihrer wichtigsten Statements: eine üppige Einladung in ihren Underground.
Mit ihrem 2025 erscheinenden Album »Alienated« startet Europas Nr. 1 Horror-Punk- Band The Other ein neues, aber vertrautes Kapitel. Frontmann Rod Usher beschreibt es als bewusstes »Back to the Roots«-Album mit energiegeladenen Punk-Riffs, dunklen Hymnen und Gothic-Punk-Vibes. Die neue Besetzung – inklusive Gründer Andy Only – ermöglichte die Rückkehr zum klassischen Stil.
Nach Erfolgen wie »Haunted« (2020) und der Rückkehr zum eigenen Label Fiend Force entstand ein fokussiertes, kraftvolles Album voller Spaß beim Songwriting. Produzent Tim Schulte brachte frische Akzente, während Arne Neurand den Mix perfektionierte. Songs wie »I Give You the Creeps« oder »Hier Sein« greifen Themen von Entfremdung auf. Rod Ushers tiefe, eindringliche Stimme macht Alienated womöglich zum bisher dunkelsten Album der Band – direkt, emotional und mit Herzblut.
Wahrscheinlich das erste Album, das komplett in einem Bundesliga-Fußballstadion geschrieben und aufgenommen wurde, nämlich im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli in Hamburg. Keine Sorge, es klingt überhaupt nicht nach Stadionrock. Ganz im Gegenteil sogar ... Lo-Fi, ohne spröde zu sein, und minimalistisch, ohne karg zu wirken. Seit 1995 haben sich Swearing At Motorists mit ihrer rohen Energie, ihren herzlichen Songtexten und ihrer unerbittlichen DIY-Ethik eine Kult-Anhängerschaft aufgebaut. Als ,The World's Local Band" bezeichnet, sind sie unzählige Kilometer gereist, um weltweit Konzerte zu geben, und haben die Bühne mit legendären Acts wie Guided By Voices, Songs:Ohia, The Breeders, Spoon, Unwound, Brainiac, The Lemonheads, My Morning Jacket und vielen anderen geteilt. Nach einer zehnjährigen Pause ist die Band zurück. Von Kritikern gefeiert, aber definitiv unter dem Radar geblieben, sind Swearing At Motorists nach wie vor ein beliebter Fixpunkt der Indie-Rock-Underground-Szene.
Camp Trash ist das Ergebnis von zwei Freundschaften: 1. Friendship America, die kurzlebige Band aus Sarasota, die von den Brüdern Keegan und Levi Bradford und Bryan Gorman gegründet wurde, und 2. die jahrzehntelange Freundschaft und Zusammenarbeit beim Songwriting zwischen Keegan und Bryan. Nachdem Keegan Florida verlassen hatte, blieben er und Bryan in Kontakt, indem sie an Musik arbeiteten und sich Song-Demos per E-Mail schickten. Obwohl sie in verschiedenen Bundesstaaten lebten, beschlossen die drei Freunde, dass es Zeit war, mit den Songs, die sie geschrieben hatten, ein neues Projekt zu starten. Sie gründeten Camp Trash, ohne einen Plan zu haben, wie sie aufnehmen oder auf Tour gehen würden, nur mit einer Handvoll Songs und der Freude, gemeinsam mit Freunden etwas zu schaffen. Camp Trash unterschrieb 2020 bei Count Your Lucky Stars Records, veröffentlichte 2021 ihre Debüt-EP ,Downtiming" und 2022 ihr erstes Album ,The Long Way, The Slow Way". Ihr neues Album ,Two Hundred Thousand Dollars" wurde von James Palko aufgenommen, produziert und gemischt, von Zach Weeks bei God City Studios gemastert und enthält einen neuen Beitrag von Kyle Meggison (ehemals Worst Party Ever) am Schlagzeug. Die zweite LP der Band ist das Ergebnis jahrelanger Begeisterung für Fountains of Wayne und Guided by Voices und dem Wunsch, kurze, laute und eingängige Songs zu schreiben. Die Songs sind lose miteinander verbundene Charakterskizzen, die unglücklichen Betrügern, Spielern, Sektenmitgliedern und kleinen Gangstern folgen, die von etwas Größerem träumen und sich narrensichere Pläne ausdenken, um dorthin zu gelangen, aber feststellen, dass der Weg dorthin komplizierter ist, als sie sich jemals vorgestellt haben.
The 2024 biographical drama film Back To Black explores the life of the iconic talent Amy Winehouse, played by Marisa Abela. The biopic is directed by Sam Taylor-Johnson and written by Matt Greenhalgh. Nick Cave and Warren Ellis crafted the evocative soundtrack for the documentary Back to Black, which chronicles the rise and impact of Amy Winehouse. Their composition is a haunting yet soulful homage, blending melancholic strings and ambient soundscapes to mirror Winehouse's turbulent journey and profound artistry. The duo's music underscores the film's emotional depth, capturing both the rawness of Winehouse's struggles and the brilliance of her musical legacy. The music of Black To Black is cut on 45 RPM and is available as a limited edition of 750 numbered copies on gold and black marbled vinyl and includes a 4-page booklet with liner notes by director Sam Taylor-Johnson.
Die Quelle des Lebens
Egal, in wie vielen musikalischen Welten Gautier Capuçon zu Hause ist: Die Erde, auf der wir alle leben, ist einzigartig – und darum widmet ihr der französische Cellist mit Gaïa ein Album: eine Hommage an die gleichnamige Urmutter Erde in der Mythologie. Mit emotionalem Blick und eingängigen Klängen von heute erkundet Gautier Capuçon das besondere Verhältnis des Menschen zu seinem Heimatplaneten. Aufgenommen vor der beeindruckenden Bergkulisse rund um Schloss Elmau in den Bayerischen Alpen, teilt sich die von diesem ebenso kostbaren wie gefährdeten Lebensraum ausgehende Inspiration beim Hören unmittelbar mit.
Auftragskompositionen für Gaïa von Ludovico Einaudi, Max Richter, Joe Hisaishi, Bryce Dessner, Abel Selaocoe u.a.: 17 Welt-Ersteinspielungen von 16 zeitgenössischen Komponisten
Betterovs zweites Studioalbum »Große Kunst« dokumentiert die Schlägerei seines Protagonisten mit internalisierten Heimatgefühlen - und ein bittersüßes Nachhausekommen. Gleichzeitig erzählt es vom Was
davor geschah- von serpentinenartigen Biografien, von Flucht, von Stacheldraht, von Ferngläsern, von
einem selbsternannten Friedensstaat, der aus Ruinen auferstand und Ruinen hinterließ. Anstatt von großer
Kunst zu singen, singt Betterov von ihrer Absenz - und vom tiefen Riss zwischen Proletariat und Kulturklasse. Harter Tobak, das alles; aber eben schlichtweg das Fundament der Künstler-Persona Betterov, die
nur wegen beschriebener Lebensgeschichte - der Provinzjugend in der Post-DDR, dem Erfahrungsschatz
seines Elternpaars- klingt wie sie klingt und singt wie sie singt.
Mit »Große Kunst« ist Betterov ein Meisterwerk gelungen; und ein Siebenmeilenschritt aus dem sicheren
Kokon. Betterov, das ist noch immer eine unverkennbare Indie-Spielart, die trotz ihrer Schroffheit feierlich zu glitzern scheint, kühlen Dark-Wave Elementen große, zeremoniöse Melodiebögen entgegensetzt
und dabei mit traurigschöner Dynamik überzeugt. 2022 hat Betterov bereits mit »OLYMPIA« ein allseits
beklatschtes Top-5-Album veröffentlicht, die im Oktober 2023 nachgeschobene Erweiterung »OLYMPIA
(Ehrenrunde Deluxe)« samt neuer Stücke und Gastbeiträgen von Paula Hartmann, Blumengarten und Provinz haben Betterov über die deutsche Indieszene hinaus bekannt gemacht. Einmal mehr hat Betterov die
neuen Lieder in Zusammenarbeit mit Produzent Tim Tautorat aufgenommen - immerhin hat dieser seinen
Sound von Beginn an entscheidend mitgeprägt
Ich roque! Ich zocke! Ich poppe! Ich stocke! Ich blocke! Ich foppe! Ich koche! Ich bin Burli!
Seit nun 20 Jahren wissen Musikinteressierte Menschen, was genau ein Burli ist. Vielleicht kann es nicht
jeder erklären, aber man weiß seitdem, wie er sich anhört.
Es ist unser drittes Studioalbum und wahrscheinlich ist es unsere Lieblingsproduktion, zumindest würde Flo
so antworten. Schon das Äußere versprüht mit der hellblauen, sonnigen Farbwelt und den verschnörkeltverspielten Schriften eine ästhetische Freude, eine visuelle Dynamik, die uns forsche junge Menschen damals
durchs Leben schmetterte. Wir hatten dermaßen Bock auf Musik und schmissen uns kopfüber in den Rausch
der Songs, die wir im Proberaum entstehen ließen. Vor allem „Siehst du das genauso?“ war sehr früh in
der Auswahl. Es bescherte uns Mut und Zuversicht für die Produktion.
Wir durften im sonnigen Spanien unsere Platten aufnehmen, hatten eine Menge Spaß zwischen Studio,
Pool und Meer und knallten sogar noch vor Ort auf die Schnelle Songs wie „Ich Roque“ aufs Band. Sowas
geht, wenn man frei, ungezwungen und vor allem im Namen der Augenzwinkerei durchs Dasein fährt.
Wir freuen uns noch heute, dass sich diese Selbsteinschätzung auszahlte. Auch für die Plattenfirma übrigens.
Also Achtung, jeder braucht jetzt dieses sportfreundliche Meisterwerk auf Vinyl, für anstehende Tourtermine. Denn: „Wir kommen!“
Ulver geben heute bekannt, dass ihr klassisches Promo-Tape aus dem Jahr 1993 auf Peaceville Records neu aufgelegt wird. 2023 markiert dreißig Jahre seit der Aufnahme und die Platte zeigt Ulvers Black-Metal-Wurzeln, bevor die Band begann, sich außerhalb der Grenzen des Genres zu entwickeln.
Weithin bekannt für hochkarätige Klanglandschaften und exquisite experimentelle und elektronische Kunst als Teil ihrer kontinuierlichen und sich ständig verändernden Entwicklung, verschmolzen Ulver's Anfänge ätherischen Black Metal mit zarten Folk-inspirierten Passagen. Trotz der rauen Kanten sticht das Material der Band mit seinen höchst unkonventionellen Kompositionen im Vergleich zu den primitiveren und roheren Angeboten anderer schnell aufstrebender Acts in der norwegischen Szene jener Zeit hervor.
Vargnatt war Ulvers erster Ausflug in die Wildnis und ein außergewöhnliches Debüt-Demo, das das verwendete, was zu einem Grundelement ihrer legendären Trilogie (Bergtatt, Kveldssanger und Nattens Madrigal) werden sollte, nämlich akustische Gitarren inmitten melodischer und oft komplexer und verworrener Arrangements, die mit einem bereits fortgeschrittenen Grad an Musikalität gezaubert und vorgetragen wurden, mit dem unheimlichen Gesang des langjährigen Frontmanns Kristoffer Garm" Rygg. Zu dieser frühen Inkarnation von Ulver gehörten auch Carl-Michael Eide von Aura Noir / Ved Buens Ende am Schlagzeug sowie Robin "Mean" Malmberg (von den norwegischen Pionieren Mysticum) am Bass.
Das auf dieser Platte enthaltene Audiomaterial besteht aus Originalmaterial, das vom Original-DAT stammt. Die Veröffentlichung enthält außerdem den Bonustrack "Vargnatt", der 1993 live bei Bootleg TV in Oslo aufgenommen wurde und aus der Nationalbibliothek Norwegens stammt.
Kristoffer "Garm" Rygg äußerte sich wie folgt zu der Wiederveröffentlichung:
Das ist das erste, was wir als Ulver aufgenommen haben. Wikipedia sagt, es sei unser zweites Demo, aber es ist unser erstes und einziges. Stovner, Oslo, 1993, zwei-drei Tage, wham, bam, thank you mam, mit sehr wenig oder gar keiner Erfahrung. Wir waren Kinder, 17-19 Jahre alt, und haben das Wasser getestet. Abgesehen vom Gesang und einigen merkwürdigen musikalischen Entscheidungen muss ich sagen, dass ich mich heute weit weniger dafür schäme, als ich es wahrscheinlich in den Neunzigern tat, und ich muss darüber lächeln, dass diese Aufnahme 30 Jahre später immer noch aktuell ist. Es erfüllt mich mit Freude (und etwas Traurigkeit), die verrückten Launen und Dinge, die wir erlebt haben, in relativ unberührter Form wiederzuhören. Peaceville, der Hauptlieferant vieler unserer Lieblingsplatten von damals, leistet hervorragende Arbeit bei der Wiederveröffentlichung einiger dieser alten Underground-Tapes. Also, nach ein paar limitierten Auflagen, "warum zum Teufel nicht", oder? (Kristoffer Rygg, Ulver)
Tracklisting
wieder lieferbar Wer ist Angela Aux, die mit langen blonden Haaren, Bart und sanften Songs am Rande des Nervenzusammenbruchs die Münchner Szene mit einer Eigenwilligkeit bezirzt, der man sich schwer entziehen kann? Süddeutsche Zeitung Das ist die Geschichte eines unwahrscheinlichen Tonträgers mit einem unwahrscheinlichen Cover. Und sie beginnt am Meer. Am Atlantik genauer, der kühl flirrt und von dessen Wellenkämmen es im Gegenlicht neoprenschwarze Silhouetten in die Gischt spült. "Easy Tunas", Etüden im Fallenlassen. Sommer 2020. Kurzer Logout vom Lockdown. Hier am Meer in Südfrankreich blödeln Florian Kreier (Angela Aux, Aloa Input) und Leo Hopfinger (Das Hobos) mit Gitarren in jener verdröhnten Surfcamp-Melancholie aus Salz, Gras und Abendsonne. Eine Woche Künstler-Residency am Ozean. Ein Konzert, viel Freizeit. 28 Songs nehmen die beiden in diesen Tagen auf. 28 Songs, ohne Auftrag in den Sand gejammt. Ein Soundtrack der Sorglosigkeit, der später - völlig unerwartet -zu musikalischer Hyaluronsäure mutiert . Als Straffungsmittel in der Sorgenfaltenzeit. Aber der Reihe nach: "Es gibt Dinge" taufen die zwei diesen, am Ende auf elf Stücke kondensierten Surfcamp-Impressionismus. Die Songs - zart hingetupfte Fantasien über diese südfranzösische Surfer-Parallelwelt. Über die "Wanna be hippies", die "Fishermen", das "Surfer Girl". Aber natürlich ist das kein Surf-Album. Die Wellenreiterhofidylle ist nur Ausgangspunkt für Exkursionen, die explizit das finden wollen, wonach sie nicht suchen.
Jetzt, wo der Spätsommer/Herbst langsam ausfadet, denkt man, Herr Jemine, jetzt kommen sie wieder, die kalten dunklen Tage, eigentlich wollte ich doch nie mehr frieren. Also, aber genau jetzt, zur rechten Zeit, kommt Paul mit einer neuen Platte um die Ecke, die sich um dich legt wie eine wärmende Decke, tröstet und dich sanft mit in den in den Herbst nimmt. 9 klassische Pop Songs, die sich Zeit lassen und Ruhe ausstrahlen, mit grossen Melodiebögen und aufgeräumten, eleganten Arrangements. Sie handeln von Abschieden, neuen Freunden, sind Melancholie und Zuversicht. Das Ende des Sommers musikalisch umgesetzt. Brian Wilsons Surfs Up und die grossen europäischen Chansonballaden eines John Cale oder Gilbert O'Sullivans und der One Man Beatles Pop von Emitt Rhodes kommt einem in den Sinn und doch schreibt nur Paul Abbrecht diese ganz besonderen Sloe Paul Songs, die es eben nur hier gibt.
This is a reissue of the original 1963 album El Decano De Los Cantores 4. Chuíto el de Bayamón (Jesús Sánchez Erazo) was a legendary Puerto Rican troubadour and one of the earliest jíbaro singers to appear on the radio, also known as "el decano de los cantores" (the dean of the singers). Known for his witty décimas and lively improvisation, he helped popularize traditional Puerto Rican music. His work influenced generations, including salsa greats like Héctor Lavoe. In the 1940s, he became the lead-singer for cuatro player and composer Ladislao "Ladí" Martínez's Conjunto Típico Ladí, created in New York City. With Ladí, he recorded "Un jíbaro en Nueva York," a controversia with Ernestina Reyes "La Calandria." It was actually Ladí who baptized him as "Chuíto el de Bayamón". From 1949 to 1977 Chuíto collaborated with Abelardo Díaz Alfaro, the famous Puerto Rican author, in the radio program "La vida de Teyo Gracia y su mundo" aired in WIPR. In addition, Chuíto participated in the films "La trulla" (1951), "Preciosa" (1965), and "El otro camino" (1959). Throughout his career Chuíto recorded more than 40 LPs and performed in New York, Boston, Chicago, New Jersey, Hawai'i, Spain, Cuba and other Latin American cities. His repertoire is characterized by its witticism and sense of humor, and sophisticated musical arrangements. Along with Flor Morales Ramos "Ramito", Odilio González and Daniel Santos, he had a huge influence in the singing style of Puerto Rican salsa star Héctor Lavoe. In 1975 and 1976 he was recognized with the "Agüeybaná Gold Album" award. This is the forth edition of Ansonias Chuito reissue series.
Limitierte Auflage von 1000 Deluxe-Doppel-LPs mit 11 unveröffentlichten Titeln und Versionen auf "Glacial Blue" Vinyl. "Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Portland ist einer der überzeugendsten Indie-Exporte Belgiens. Mit einer Mischung aus cineastischem Pop, melancholischem Folk und festivaltauglichem Rock feierte die Band ihren Durchbruch 2019 mit ihrem Debüt „Your Colours Will Stain“ und dem Nachfolger „Departures“ (2023). Bekannt für ihre zarten Harmonien und emotionsgeladenen Live-Shows, wurde Portland von europäischen Trendsettern hoch gelobt und stand auf Bühnen von Rock Werchter bis Eurosonic. „Champain“ ist ihr bisher persönlichstes und furchtlosestes Werk.
„Champain“ ist Portlands drittes Album und die erste Songsammlung, die nach dem Kampf der Singer-Songwriter Jente Pironet gegen Hirnkrebs entstand. Es ist ein Album, das die Narben der letzten Jahre deutlich sichtbar trägt, aber gleichzeitig eine unbändige Lebensfreude ausdrückt. Es liest sich wie das ehrliche Reisetagebuch einer wandernden Seele, von der Bühne ins Krankenhaus an den Schreibtisch und wieder zurück. Vom Fallen – hart und tief – und dem Wiederaufstehen. Von einem Sänger und einer Band, die durchhalten. Und das Ergebnis zeigt: Portland hat noch nie so energetisch, reifer und reicher geklungen wie auf diesen 10 neuen Songs.
,Sad Sappy Sucker" (oder mit dem ganzen Titel auf dem Cover ,Sad Sappy Sucker Chokin on a Mouthful of Lost Thoughts") ist ein Compilation-Album von Modest Mouse aus dem Jahr 2001. Ursprünglich sollte ,Sad Sappy Sucker" 1994 das Debütalbum von Modest Mouse werden, wurde dann aber für ein paar Jahre auf Eis gelegt, bis es schließlich 2001 nach dem Erfolg von ,The Moon & Antarctica", dem dritten Album der Band, rausgebracht wurde. Einige Songs wurden in den Dub Narcotic Studios in Olympia, Washington, von Beat Happening-Frontmann Calvin Johnson aufgenommen. Das Album wurde offiziell von Johnsons Label K Records veröffentlicht und enthält neun zusätzliche Titel, die zur ursprünglichen Trackliste hinzugefügt wurden. Die ersten 15 Titel bilden das ursprüngliche Album "Sad Sappy Sucker". Die Titel 16 bis 24 stammen aus dem Anrufbeantworter von Isaac Brock, der einen ,Call to Dial a Song"-Dienst eingerichtet hatte. (Quelle: Wikipedia)
Am 12. und 13. Oktober 2024 gaben American Football zwei ausverkaufte Konzerte im El Rey Theatre in Los Angeles als Teil ihrer Tour zum 25. Jubiläum ihres selbstbetitelten Debütalbums. Mit Gastauftritten von Ethel Cain und M.A.G.S. wurden diese besonderen Konzerte für das erste und einzige Live-Album der Band aufgezeichnet. Zeitgleich erscheint gemeinsam mit Prophet Media und Regisseur Steph Rinzler ein abendfüllender Konzertfilm mit Interviews. Sowohl der Film als auch das Album fangen das Erbe und die unerwartet anhaltende Stärke einer Band ein, die ein Genre mitgeprägt hat.
Nachdem American Football 1999 während des Studiums in aller Stille ihr Debütalbum veröffentlichten, lösten sie sich auf, um sich anderen Projekten zu widmen. 15 Jahre später kehrte die Band jedoch mit einer Fangemeinde zurück, die in der Underground-Emo-Szene stetig gewachsen war. Das Album landete später auf #6 der Rolling Stone-Liste "40 Greatest Emo Albums Of All Time", während Pitchfork der Deluxe-Neuauflage den Titel "Best New Reissue" verlieh und die LP als "einflussreichstes Album des Genres" bezeichnete.
Das in Australien gegründete und in LA ansässige Duo VOWWS meldet sich mit I'll Fill Your House With an Army zurück, ihrem bisher ehrgeizigsten und am besten umgesetzten Album.
I'll Fill Your House With an Army ist der Höhepunkt der kühnsten Ideen der Band und zeigt, wie VOWWS, bestehend aus Rizz und Matt James, ihre charakteristische „Death-Pop“-Ästhetik vertiefen: eine genreübergreifende Mischung aus industrieller Elektronik, alternativem Rock, cineastischer Nostalgie und melancholischer Pop-Sensibilität. Co-produziert von Billy Howerdel (A Perfect Circle) und mit Gastauftritten von Josh Freese (A Perfect Circle, NIN, Devo) und James „Munky“ Shaffer (KORN), ist das Album eine Reise durch Sehnsucht, Entfremdung und die surreale Schönheit des Chaos.
Dieses Album zeigt perfekt die dynamische Bandbreite des Duos: von verzerrter Intimität bis hin zu gewaltigen Klangattacken reflektieren VOWWS ein zerbrochenes Spiegelbild des modernen Zustands - romantisch, aber desillusioniert, viszeral und doch seltsam erhebend.
Nachdem sie sich durch Touren mit den Deftones, Twin Temple und Poppy bereits eine kultige Fangemeinde erspielt haben und gerade einen bahnbrechenden Live-Auftritt im Golden Gate Park neben System of a Down und The Mars Volta absolviert haben, sind VOWWS bereit, ihr Vermächtnis mit dieser Veröffentlichung zu zementieren. Ihr künstlerisches Ethos, unbeugsam in einer Ära der Wegwerfbarkeit, hat sie auch in die Welt der High Fashion geführt, wo sie mit Comme des Garçons, Givenchy und Byredo zusammenarbeiten.
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Wahnsinnig authentischer 90er-Jahre-Vaporware-Jazz, kreiert für den Weather Channel von Paul Coleman, einem Chicagoer Bandleader der 60er und 70er Jahre der Bands Fabulous Epics, Rasputin's Stash und Crystal Winds. Es existieren nur 500 Exemplare auf Cloud Coloured Vinyl weltweit.
""Ein Manager des Weather Channel war mit Corky Browns Tochter unterwegs und versprach mir eine Menge Geld, wenn ich Originalmaterial schreiben und dem Weather Channel vorlegen würde. Ich schaltete sofort in Superman-Modus und begann, jeden Tag einen Song zu schreiben und zu programmieren. Ich arbeitete Tag und Nacht daran, diese Songs so schnell wie möglich zu kreieren. Sie wurden ein paar Mal gespielt, bevor der Weather Channel aufgekauft wurde. Aber wir wurden nie bezahlt."" – Paul Coleman 2025
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10th Anniversary Re-Release. Transparent-blaues Vinyl mit Bonewhite Splatter. Limitiert auf 200 Exemplare. Mit Human Nature zeigt die Band Caught a Ghost ihre außergewöhnliche Fähigkeit, Genres miteinander zu verschmelzen und dabei einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound zu schaffen. Das Album ist eine raffinierte Mischung aus Indie, Soul, Electronica und einem Hauch von Retro-Pop - eine musikalische Reise, die sich zwischen kraftvollen Grooves, atmosphärischen Synthesizern und souligen Vibes bewegt. Ein besonderer Höhepunkt des Albums ist die Single "Can't let go", die als Titelsong der erfolgreichen Krimiserie Bosch verwendet wurde. Der Song, der im Vorspann der Serie zu hören ist, fasst die Essenz von Caught a Ghost zusammen: Eine Mischung aus düsterem Soul, pulsierenden Beats und einer kraftvollen, aber gleichzeitig verletzlichen Stimmung. Die Tatsache, dass die Band nun auch Teil eines solch prominenten Projekts ist, unterstreicht nicht nur ihre künstlerische Relevanz, sondern zeigt auch, wie zeitlos und universell ihre Musik mittlerweile geworden ist.
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An electrified meeting of minds, Candy Girl is a lost 1975 session by jazz pianist Mal Waldron, recorded in Paris with core members of the mighty Lafayette Afro Rock Band, the American funk unit who had made France their home and whose deep grooves would later be mined by generations of hip-hop producers.
By 1975, Waldron was a decade into his self-imposed exile from the United States—a transformed musician who had reassembled his sound in Europe and Japan after a devastating breakdown in the early '60s. His post-1969 output had stripped jazz down to its core elements: modal intensity, locked grooves, and hypnotic repetition. Candy Girl doesn’t interrupt this trajectory—it extends it, wrapping Waldron’s minimalist mantras around the funked-up chassis of the Lafayette rhythm section.
Originally released in microscopic quantities on the Calumet label and long shrouded in obscurity, Candy Girl was recorded spontaneously in the studio of French producer Pierre Jaubert, whose Paris HQ had become the workshop for both avant-garde jazz (Archie Shepp, Art Ensemble of Chicago, Steve Lacy) and psychedelic funk (Lafayette Afro Rock Band AKA Ice). This session finds Waldron jamming freely with bassist Lafayette Hudson, drummer Donny Donable, and keyboardist Frank Abel on clavinet, Moog and more—laying down raw, unfiltered instrumental funk with an experimental edge.
Highlights include the low-slung vamp of “Home Again”, the crisp, break-laden groove of “Red Match Box”, and the mesmeric swirl of the title track “Candy Girl” —a minor-key electric piano waltz with hints of cosmic soul. There's even a deep cut for the crate diggers: the somber yet meditative “Dedication to Brahms”, where Waldron deconstructs the Romantic composer’s third symphony into a sparse jazz reverie.
Unlike his polished sessions for Japanese labels or the avant-garde swing of his earlier Prestige work, Candy Girl feels more spontaneous, even accidental — and that’s part of its power. It’s a document of Waldron as bandleader, collaborator, and explorer, captured in the midst of a vibrant, cross-cultural scene in mid-70s Paris. Never officially issued with a cover and barely released at all, Candy Girl is a rare convergence of two underground traditions: Waldron’s Euro-exile electric jazz and the raw, sampled-future funk of the Lafayette Afro Rock Band. Now finally resurfaced, it deserves its rightful place in both stories.
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Shad hat sich eine Karriere als einer der beständigsten und vielseitigsten Hip-Hop-Künstler Kanadas aufgebaut. Seit 2005 erntet er kritischen und kommerziellen Erfolg, gewann den Juno Award für die beste Rap-Aufnahme für sein 2010 erschienenes Album TSOL und wurde fünf Mal für den Polaris Prize nominiert. Aber er ist noch lange nicht am Ziel. Mit seinem siebten Album Start Anew thematisiert Shad unsere kollektive Zurückhaltung, unsere Komfortzone zu verlassen, und greift dabei auf seinen typischen Witz und seine zum Nachdenken anregenden Texte zurück. ,Der Neuanfang, dieses positive, frische neue Leben, ist zum Greifen nah", sagt er. ,Aber oft liegt es auf der anderen Seite eines Risikos oder sogar eines Verlustes." In seiner bewegten Karriere hat sich Shad als Radiomoderator (CBCs ,q"), Fernsehmoderator (die mit dem Peabody- und Emmy-Award ausgezeichnete Netflix-Dokumentarserie ,Hip Hop Evolution"), New-Wave-Sänger-Alter-Ego (Your Boy Tony Braxton) und nun als akademischer Professor an der University of Toronto und Laurier einen Namen gemacht. ist die zentrale Prämisse von Start Anew eine, die Shad selbst von ganzem Herzen angenommen hat und die eine sozialbewusste Trilogie vervollständigt, die 2018 mit A Story About A War und 2021 mit TAO begann. Mit Kollaborationen mit Jon Kabongo, Raz Fresco und Phoenix Pagliacci aus Toronto sowie Chantae Cann aus Atlanta und dem Underground-Urgestein Homeboy Sandman aus Queens, NY, thematisiert Start Anew soziale Ungleichheit und die innere Stärke, um erfolgreich zu sein, sowie Shads charakteristische witzige und perspektivische Lyrik in wichtigen Tracks wie ,Happiness", ,K.I.S.S." und ,Bars and BBQs". " ,Musikalisch hatte ich diesmal das Bedürfnis, etwas zu schaffen, das einfach und angenehm für die Ohren ist und sich gut anhören lässt", sagt Shad. Mit einem musikalischen Ansatz, der an die verspielte Soulfulness seiner frühen Veröffentlichungen erinnert, ist Start Anew erfrischend und unapologetisch direkt und steht im Einklang mit Shads fortwährender Mission, Liebe, Weisheit und Hoffnung zu verbreiten, um persönliche und gesellschaftliche Veränderungen anzuregen.
Der düstere Zauber von Ritual Howls sechstem Album ,Ruin" entfaltet sich bereits in den ersten Momenten der ersten Single ,Follow the Sun", wenn der klare Ruf von Paul Bancells hallender Gitarre von Chris Samuels pulsierendem Kick und flirrenden Drum-Programmierung sowie dem knurrenden, verzerrten Bassgroove von Ben Saginaw untermalt wird. Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Gründung verfeinert das Trio seine nuancierte Mischung aus Industrial, Goth und Post-Punk auf ein neues Niveau vollendeter Fülle, und die Ergebnisse verkörpern mehr denn je die Gegensätze, die sie ausmachen. Mit ,Ruin" kehren Ritual Howls zurück zu ihren düsteren Wurzeln. Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Gründung verfeinert das Trio weiterhin seine nuancierte Mischung aus Industrial, Goth und Post-Punk zu einer neuen Ebene von alles verzehrender Fülle, und mehr denn je verkörpern die Ergebnisse die Kontraste, für die sie bekannt geworden sind: auf einmal eindringlich düster, aber kinetisch eingängig, intim roh, aber verlockend geheimnisvoll. Seit ihrer Gründung in Detroit hat die Band immer lose Elemente der Old-School-Rave-Kultur in ihre Arbeit einfließen lassen, was zu einer zutiefst physischen Erfahrung ihrer schweren, düsteren, melodischen und akribischen Konstruktionen führt. Nach ihrem letzten Album (Virtue Falters, 2023) zog Bancell nach Los Angeles, und ein Großteil von Ruin entstand über das Internet, gipfelnd in einer Reihe intensiver Aufnahmesessions mit dem langjährigen Toningenieur Adam Cox in Michigan. ,Es begann damit, dass Chris musikalische Ideen präsentierte - Beats, Melodien, Sounds, Riffs - und ein paar fertige Tracks; er und Ben trafen sich zum Jammen, und ich steuerte aus der Ferne einige Gitarrenparts bei ", erzählt er. Von der Entfernung grundlegend unbeeindruckt, funktioniert Ritual Howls als echte kollaborative Einheit, und Ruin ist ein reichhaltiger, unbestreitbarer Beweis dafür, dass sie weiterhin an der Spitze ihrer Kunst stehen.
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Shad hat sich eine Karriere als einer der beständigsten und vielseitigsten Hip-Hop-Künstler Kanadas aufgebaut. Seit 2005 erntet er kritischen und kommerziellen Erfolg, gewann den Juno Award für die beste Rap-Aufnahme für sein 2010 erschienenes Album TSOL und wurde fünf Mal für den Polaris Prize nominiert. Aber er ist noch lange nicht am Ziel. Mit seinem siebten Album Start Anew thematisiert Shad unsere kollektive Zurückhaltung, unsere Komfortzone zu verlassen, und greift dabei auf seinen typischen Witz und seine zum Nachdenken anregenden Texte zurück. ,Der Neuanfang, dieses positive, frische neue Leben, ist zum Greifen nah", sagt er. ,Aber oft liegt es auf der anderen Seite eines Risikos oder sogar eines Verlustes." In seiner bewegten Karriere hat sich Shad als Radiomoderator (CBCs ,q"), Fernsehmoderator (die mit dem Peabody- und Emmy-Award ausgezeichnete Netflix-Dokumentarserie ,Hip Hop Evolution"), New-Wave-Sänger-Alter-Ego (Your Boy Tony Braxton) und nun als akademischer Professor an der University of Toronto und Laurier einen Namen gemacht. ist die zentrale Prämisse von Start Anew eine, die Shad selbst von ganzem Herzen angenommen hat und die eine sozialbewusste Trilogie vervollständigt, die 2018 mit A Story About A War und 2021 mit TAO begann. Mit Kollaborationen mit Jon Kabongo, Raz Fresco und Phoenix Pagliacci aus Toronto sowie Chantae Cann aus Atlanta und dem Underground-Urgestein Homeboy Sandman aus Queens, NY, thematisiert Start Anew soziale Ungleichheit und die innere Stärke, um erfolgreich zu sein, sowie Shads charakteristische witzige und perspektivische Lyrik in wichtigen Tracks wie ,Happiness", ,K.I.S.S." und ,Bars and BBQs". " ,Musikalisch hatte ich diesmal das Bedürfnis, etwas zu schaffen, das einfach und angenehm für die Ohren ist und sich gut anhören lässt", sagt Shad. Mit einem musikalischen Ansatz, der an die verspielte Soulfulness seiner frühen Veröffentlichungen erinnert, ist Start Anew erfrischend und unapologetisch direkt und steht im Einklang mit Shads fortwährender Mission, Liebe, Weisheit und Hoffnung zu verbreiten, um persönliche und gesellschaftliche Veränderungen anzuregen.
Ein Vierteljahrhundert Punkrock mit Ruhrpott-Attitüde, charismatischen Texten und ehrlicher Musik mit dem gewissem Charme - Emscherkurve 77 feiern 2025 ihr 25-jähriges Bandjubiläum. Und wie! Am 30.Oktober erscheinen zwei brandneue Songs in der Königsklasse "10inch-Vinyl", die nicht nur musikalisch, sondern auch zeitlich ein echtes Highlight sind. Denn zum Jubiläum haben sich die Jungs, bei "Eins ist geblieben" eine ganz besonderen Gast (und sogar Fan) ins Boot geholt: Reinhard Mey. Ja, der Reinhard Mey! Die unerwartete, aber umso kraftvollere Kollaboration zeigt, was passiert, wenn Punk und Liedermacher auf Augenhöhe zusammenkommen: Kein billiger Crossover, sondern gelebte Solidarität zwischen Generationen und Genres, die verbindet. Reinhard Mey hat seine erste Single zwar schon vor exakt 60 Jahren veröffentlicht, da lagen die Sex Pistols und Die Toten Hosen noch in ihren Windeln und die Jungs von Emscherkurve 77 waren noch lange nicht einmal geboren, aber er war schon da und ebnete diesen Weg mit seiner freundlichen Radikalität: Niemands Herr und niemands Untertan! "Eins ist geblieben" von Emscherkurve 77 im Duett mit Reinhard Mey ist somit nicht nur nicht verwunderlich, sondern absolut naheliegend, ja sogar überfällig. Der Generationenunterschied ist irrelevant, die Geisteshaltung, die Freiheitsliebe, das Misstrauen gegen jede Machtfülle und die Demut vor dem Leben eint sie alle: "Dem Himmel sei Dank; für immer ein Punk!" Der zweite Song "Alchemie" ist ein klassischer Emscherkurve 77-Song im modernen Gewand. Ein Song über das Leben, der eine Brücke baut von der Kindheit bis ins "Jetzt" , verbunden mit der klaren Botschaft, dass man jede Phase des Lebens genießen sollte und zufrieden zu sein. Die EP erscheint als 10inch Vinyl auf 500 Exemplare streng limitiert, davon 100 black und je 200 colored (Swirl & Splatter) Feiern wir 25 Jahre Emscherkurve 77 - und eine der ungewöhnlichsten und spannendsten, musikalischen Allianzen des Jahres!
Ein Vierteljahrhundert Punkrock mit Ruhrpott-Attitüde, charismatischen Texten und ehrlicher Musik mit dem gewissem Charme - Emscherkurve 77 feiern 2025 ihr 25-jähriges Bandjubiläum. Und wie! Am 30.Oktober erscheinen zwei brandneue Songs in der Königsklasse "10inch-Vinyl", die nicht nur musikalisch, sondern auch zeitlich ein echtes Highlight sind. Denn zum Jubiläum haben sich die Jungs, bei "Eins ist geblieben" eine ganz besonderen Gast (und sogar Fan) ins Boot geholt: Reinhard Mey. Ja, der Reinhard Mey! Die unerwartete, aber umso kraftvollere Kollaboration zeigt, was passiert, wenn Punk und Liedermacher auf Augenhöhe zusammenkommen: Kein billiger Crossover, sondern gelebte Solidarität zwischen Generationen und Genres, die verbindet. Reinhard Mey hat seine erste Single zwar schon vor exakt 60 Jahren veröffentlicht, da lagen die Sex Pistols und Die Toten Hosen noch in ihren Windeln und die Jungs von Emscherkurve 77 waren noch lange nicht einmal geboren, aber er war schon da und ebnete diesen Weg mit seiner freundlichen Radikalität: Niemands Herr und niemands Untertan! "Eins ist geblieben" von Emscherkurve 77 im Duett mit Reinhard Mey ist somit nicht nur nicht verwunderlich, sondern absolut naheliegend, ja sogar überfällig. Der Generationenunterschied ist irrelevant, die Geisteshaltung, die Freiheitsliebe, das Misstrauen gegen jede Machtfülle und die Demut vor dem Leben eint sie alle: "Dem Himmel sei Dank; für immer ein Punk!" Der zweite Song "Alchemie" ist ein klassischer Emscherkurve 77-Song im modernen Gewand. Ein Song über das Leben, der eine Brücke baut von der Kindheit bis ins "Jetzt" , verbunden mit der klaren Botschaft, dass man jede Phase des Lebens genießen sollte und zufrieden zu sein. Die EP erscheint als 10inch Vinyl auf 500 Exemplare streng limitiert, davon 100 black und je 200 colored (Swirl & Splatter) Feiern wir 25 Jahre Emscherkurve 77 - und eine der ungewöhnlichsten und spannendsten, musikalischen Allianzen des Jahres!
In einer Welt, die von zwei Monden umkreist wird, tanzen die Mondphasen im Gleichklang und beeinflussen die Gezeiten. Unter diesen Lichtamuletten liegt die Landschaft, in der SAINTSENECAs neues Album ,Highwallow & Supermoon Songs" entstanden ist. Zac Little wirkt an der Oberfläche subtil, aber die Kunstfertigkeit in jeder seiner Phrasen ist fast überwältigend. HIGHWALLLOW & SUPERMOON SONGS findet seine Stimme in ihrer elastischsten Form, reitet auf den Hügeln seiner Heimat, schwirrt vorbei wie eine Libelle und legt sich dann ruhig wie ein alter Hofhund.
Als MONO zum ersten Mal die Idee eines Live-Konzerts mit Orchesterbegleitung hatten, schien dies ein einmaliger Traum zu sein, der einzigartige Umstände, ein riesiges Team gleichgesinnter und großzügiger Mitwirkender und eine Menge Glück erfordern würde. Genau zehn Jahre nach Beginn ihrer Karriere war dies ihr mit Abstand ehrgeizigstes Projekt. Sie flogen aus ihrer Heimat Japan - wo sie zu dieser Zeit ironischerweise weniger bekannt und erfolgreich waren als in den Vereinigten Staaten und Europa - nach New York City, wo sie ein Orchester zusammenstellten, einen historischen Veranstaltungsort in der Nähe des Lincoln Centers sicherten und auf sich selbst setzten, um einen wirklich unvergesslichen Abend zu gestalten. Das Konzert war nicht nur ein voller Erfolg, sondern begründete auch einen wesentlichen Teil der Identität von MONO: die orchestrale Live-Performance. Seit dieser magischen Nacht in NYC im Jahr 2009 haben MONO mehr als drei Dutzend Live-Konzerte mit einer Vielzahl von Orchestern in fast ebenso vielen Ländern weltweit gegeben. Ihr letztes solches Konzert in Japan lag jedoch mehr als 15 Jahre zurück. Ein Vierteljahrhundert nach Beginn ihrer legendären Karriere sind MONO endlich nach Hause zurückgekehrt. ,Forever Home: Live in Japan with Orchestra PITREZA" feiert MONOs 25-jähriges Jubiläum mit der ,OATH"-Orchestral-Welttournee, die in den letzten Monaten des Jahres 2024 20 Konzerte in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten von Amerika umfasste. ,Forever Home" wurde vor ausverkauftem Haus im Spotify O-EAST in Tokio aufgenommen und präsentiert ein 12-köpfiges Orchester unter der Leitung des Orchesterdirektors und häufigen Kollaborateurs Chad McCullough, das MONO bei der Aufführung ihres aktuellen Albums ,OATH" in voller Länge begleitet. Das 100-minütige Konzert endet mit zwei der bekanntesten Songs der Band - ,Ashes in the Snow" und ,Everlasting Light" -, die eine Hommage an den ersten Orchester-Live-Auftritt vor 15 Jahren in New York City darstellen. ,Forever Home" wurde von Matt Cook, dem langjährigen Tontechniker von MONO, aufgenommen und gemischt und fängt die ehrwürdige Gruppe in ihrer natürlichen Umgebung und in ihrer transzendenten Höchstform ein. Mit der symphonischen Begleitung des japanischen Orchesters PITREZA verwandeln MONO einen Raum in Tokio in ein grenzenloses Meer - launisch, kontemplativ und überwältigend. Die physischen Formate von ,Forever Home" sind angemessen umfangreich und besonders. Das von dem langjährigen Art Director und Mitarbeiter Jeremy deVine entworfene 2xCD-Set ist in einer vierfachen Gatefold-Hülle verpackt und enthält einen Konzertfilm in Spielfilmlänge auf hochauflösender Blu-ray, unter der Regie von Yusaku Mitsuwaka. Es ist ein atemberaubendes Werk der Multi-Kamera-Kinematografie, das das Live-Erlebnis von MONO perfekt einfängt. Die 3xLP im Dreifach-Klappcover ist auf audiophilem schwarzem Vinyl oder als limitierte farbige Vinyl-Variante erhältlich. Sowohl das CD- als auch das LP-Format enthalten jeweils ein umfangreiches 28-seitiges, vollfarbiges Archiv-Fotobuch, das das gesamte Konzert dokumentiert. Das sind MONO. Das ist "Forever Home".
Als MONO zum ersten Mal die Idee eines Live-Konzerts mit Orchesterbegleitung hatten, schien dies ein einmaliger Traum zu sein, der einzigartige Umstände, ein riesiges Team gleichgesinnter und großzügiger Mitwirkender und eine Menge Glück erfordern würde. Genau zehn Jahre nach Beginn ihrer Karriere war dies ihr mit Abstand ehrgeizigstes Projekt. Sie flogen aus ihrer Heimat Japan - wo sie zu dieser Zeit ironischerweise weniger bekannt und erfolgreich waren als in den Vereinigten Staaten und Europa - nach New York City, wo sie ein Orchester zusammenstellten, einen historischen Veranstaltungsort in der Nähe des Lincoln Centers sicherten und auf sich selbst setzten, um einen wirklich unvergesslichen Abend zu gestalten. Das Konzert war nicht nur ein voller Erfolg, sondern begründete auch einen wesentlichen Teil der Identität von MONO: die orchestrale Live-Performance. Seit dieser magischen Nacht in NYC im Jahr 2009 haben MONO mehr als drei Dutzend Live-Konzerte mit einer Vielzahl von Orchestern in fast ebenso vielen Ländern weltweit gegeben. Ihr letztes solches Konzert in Japan lag jedoch mehr als 15 Jahre zurück. Ein Vierteljahrhundert nach Beginn ihrer legendären Karriere sind MONO endlich nach Hause zurückgekehrt. ,Forever Home: Live in Japan with Orchestra PITREZA" feiert MONOs 25-jähriges Jubiläum mit der ,OATH"-Orchestral-Welttournee, die in den letzten Monaten des Jahres 2024 20 Konzerte in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten von Amerika umfasste. ,Forever Home" wurde vor ausverkauftem Haus im Spotify O-EAST in Tokio aufgenommen und präsentiert ein 12-köpfiges Orchester unter der Leitung des Orchesterdirektors und häufigen Kollaborateurs Chad McCullough, das MONO bei der Aufführung ihres aktuellen Albums ,OATH" in voller Länge begleitet. Das 100-minütige Konzert endet mit zwei der bekanntesten Songs der Band - ,Ashes in the Snow" und ,Everlasting Light" -, die eine Hommage an den ersten Orchester-Live-Auftritt vor 15 Jahren in New York City darstellen. ,Forever Home" wurde von Matt Cook, dem langjährigen Tontechniker von MONO, aufgenommen und gemischt und fängt die ehrwürdige Gruppe in ihrer natürlichen Umgebung und in ihrer transzendenten Höchstform ein. Mit der symphonischen Begleitung des japanischen Orchesters PITREZA verwandeln MONO einen Raum in Tokio in ein grenzenloses Meer - launisch, kontemplativ und überwältigend. Die physischen Formate von ,Forever Home" sind angemessen umfangreich und besonders. Das von dem langjährigen Art Director und Mitarbeiter Jeremy deVine entworfene 2xCD-Set ist in einer vierfachen Gatefold-Hülle verpackt und enthält einen Konzertfilm in Spielfilmlänge auf hochauflösender Blu-ray, unter der Regie von Yusaku Mitsuwaka. Es ist ein atemberaubendes Werk der Multi-Kamera-Kinematografie, das das Live-Erlebnis von MONO perfekt einfängt. Die 3xLP im Dreifach-Klappcover ist auf audiophilem schwarzem Vinyl oder als limitierte farbige Vinyl-Variante erhältlich. Sowohl das CD- als auch das LP-Format enthalten jeweils ein umfangreiches 28-seitiges, vollfarbiges Archiv-Fotobuch, das das gesamte Konzert dokumentiert. Das sind MONO. Das ist "Forever Home".
Jessika Kenney ist Sängerin, Komponistin, Autorin, Klangkünstlerin und Lehrerin, deren Engagement für Improvisation, Poesie und Klangforschung eine einzigartige Perspektive hervorgebracht hat. Ihre Erkundungen von Klang, Raum und der Metaphysik des Klangs wurden in vielen Kontexten und an vielen Orten präsentiert, darunter in der Seattle Public Library, im Nottingham Contemporary und im Benton Museum. Zu ihren Kollaborationen und Projekten gehören eine umfangreiche Diskografie mit Eyvind Kang, das letzte aufgezeichnete Vokalwerk von Alvin Lucier, Auftritte mit Melati Suryodarmo, die Komposition der Vokalmusik für A24s Midsommar und die Chorleitung für SUNN O)))'s Monoliths and Dimensions. Jessika Kenney, bekannt für ihren einzigartigen Umgang mit der Stimme, hat in den letzten zwei Jahrzehnten neue Klangwelten geschaffen, die auf intensiven Studien, rituellen Praktiken und einer ungezähmten Ausdruckskraft beruhen. Von ihren gefeierten Kollaborationen mit Eyvind Kang bis zu ihrer Vokalkomposition für A24s ,Midsommar" bewegen sich Kenneys Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Heiligen, dem Klangvollen und dem Unsichtbaren. Auf Uranian Void wendet sich Kenney nach innen und spürt den Konturen von Erinnerung, Resonanz und Wahrnehmung nach. Mit verschwommenen Sinuswellen, Hydrofonaufnahmen, einem Ghazal von Hafez und Originaltexten ist das Album eine Meditation über Liminalität, in der Schimmer und Schatten gleichermaßen vibrieren. Kenneys Stimme webt sich durch alles hindurch: manchmal flüsternd, manchmal strahlend , immer präzise. ,Dieses Album ist eine Übung in Transparenz innerhalb der Dunkelheit", erklärt Kenney. ,Es geht darum, offen zu bleiben für Zweifel , für Nachhall, für das, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt." ,Uranian Void" wurde von Randall Dunn (SU NN O))), Kali Malone, Annea Lockwood) produziert und aufgenommen, dessen charakteristische räumliche Details und Tiefe dem Album seine immersive Klangarchitektur verleihen. Jeder Ton, jeder Atemzug und jede Resonanz wird mit Intimität und Dimension wiedergegeben und verstärkt Kenneys Erforschung von Präsenz und Abwesenheit. Fragmente, die während Besuchen in Spokane, ihrem Elternhaus, aufgenommen wurden, bilden die Grundlage des Albums. Im Studio transformiert, werden diese zu beschwörenden Vierzeilern - leise, aber eindringlich - die den subtilen Puls von Ort, Zeit und Körper offenbaren. Echos der Vergangenheit verschmelzen mit der Gegenwart , als ob die Wände selbst sich erinnern und mitschwingen würden. Uranian Void ist Musik für Schwellenbereiche - eine Einladung, sich mit dem Unsichtbaren und Kaum hörbar. Mit dieser kraftvollen und poetischen Aussage bestätigt sich Kenney als eine der visionärsten Vokalistinnen der Gegenwart.
Klavier, Gesang, Percussion: Bodo Wartke
Musik & Texte: Bodo Wartke
außer „Die Klapperschlangen“: Musik von Matthias Kräutli und „Mondscheinsonate“: Musik von Ludwig van Beethoven Produzenten: Bodo Wartke & Sven Schütze außer „Die Klapperschlangen“: Bodo Wartke, Matthias Kräutli Aufgenommen im Juni 2025 in den Clouds Hill Studios, Hamburg.
Studio-Album zum siebten Klavierkabarettprogramm Wunderpunkt. Abera Kadabera! Feiner Sprachwitz, überraschende Reimkultur und virtuoses Klavierspiel – das siebte Programm von Bodo Wartke bietet unterhaltsames Musikkabarett und wortakrobatischen Zungenbrecher-Slam.
Der Entertainer und Poet setzt das Staunen gegen die Macht der Gewohnheit, stellt Humor den alten Mustern an die Seite. Leichtigkeit! – Warum nicht? Bodo Wartke bringt es auf den Wunderpunkt!
Transparentes orangefarbenes Vinyl. Diese beiden Tracks, die aus den Randbereichen von "Nosebleed Weekend" ausgegraben wurden, bieten einen rohen, aufschlussreichen Einblick in den kreativen Prozess von The Coathangers und zeigen eine Band in voller Fahrt, die zwischen Instinkt und Absicht hin- und hergerissen ist. "Hurry" und "Drifter" wurden beide während der Sessions für dieses Album geschrieben und als Demos aufgenommen, aber letztendlich auf Eis gelegt und blieben in den Archiven liegen. Jahre später hörte sich Sängerin Julia Kugel die Tracks mit neuen Ohren an und entdeckte etwas Wichtiges: eine Lockerheit, einen Funken. "Hurry" begann als Experiment mit vertauschten Instrumenten - Julia am Schlagzeug, Stephanie an der Gitarre - mit einem rauen Charme und einer wilden Dynamik. Die Rhythmusgruppe ist treibend, die Gitarren sind übersteuert und drahtig, der Gesang hallt mit einer Art privater Dringlichkeit nach. Der Song ist nicht auf Hochglanz poliert, und genau darum geht es: Man hat das Gefühl, dass die Band etwas Neues entdeckt hat, indem sie nicht zu viel nachgedacht hat. "Drifter" hingegen ist eine frühe Version eines Songs, der später auf der "Parasite" EP erschien, diesmal mit einem leichteren Touch die Verzerrung wurde gerade so weit zurückgenommen, dass die Gesangsmelodie mehr im Vordergrund steht und selbstbewusster wirkt. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Zeitreise zu den ursprünglichsten Instinkten der Band an. Beide Tracks haben eine Unmittelbarkeit, sind Skizzen, die während des Chaos der Albumproduktion entstanden sind, voller Experimentierfreude und Risikobereitschaft. Die von Suicide Squeeze auf 7" gepressten Tracks sind weniger auf Perfektion ausgerichtet, sondern mehr auf den Prozess: ein Beweis für die Fähigkeit der Coathangers, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen und den Dingen Raum zum Atmen zu lassen.
»Magic 8 Ball« ist wie eine Reihe von Kurzgeschichten aufgebaut. Jeder Song handelt von einer anderen Figur, die an einem Wendepunkt steht. Momente, in denen sich etwas für immer verändert, egal ob sie es kommen sehen oder nicht. Musikalisch bleibt das Album dem Kern von Gazpacho treu: Atmosphärisch, vielschichtig und emotional, aber fokussierter. Ohne unnötigen Ballast. Nur acht Geschichten, erzählt mit Klarheit und Spannung. Das Album wurde gemischt von Thomas Juth (Elton John, Paul McCartney u.a.
Mit "Plan 76" entwickeln The Orchestra (For Now) ihren maximalistischen Ansatz dessen, was sie selbst als "London Prog" bezeichnen, weiter. Die EP kombiniert avantgardistische Rock-Theatralik, komplexes klassisches Zusammenspiel, pastoralen Barock-Indie, Post-Hardcore-Dynamik, jazzige Freakouts und alles dazwischen und ist eine Meisterleistung in Sachen Spannung und Entspannung. Die Elemente, die ihr Debüt zu einem Durchbruch machten, sind immer noch vorhanden: Die Kompositionen sind unvorhersehbar und doch unverkennbar eingängig, und es gibt skurrile Referenzen an die Popkultur und die sie umgebende Welt. Doch hier wird alles auf ein höheres Niveau gebracht, die zugrunde liegende Fragilität in einen Mantel musikalischen Selbstvertrauens gehüllt, der nur mit solch großem Ehrgeiz entstehen kann.
Die Lead-Single "Hattrick" fasst ihre Entwicklung perfekt zusammen. Sättigung und Kontrast wurden gesteigert, die dunkleren Ecken akzentuiert, ihre breitere Palette lebendiger und farbenfroher. Labyrinthartige Instrumentierung schwillt an und explodiert in Momenten schamanischer Stimmkraft, filmischer Streicher, einer treibenden Rhythmusgruppe und ungezügelter Gitarren, bevor sie aufflammt und grüblerischen, nachdenklichen Versen weicht.
Zur EP erklärt die Band: "Plan 76 vervollständigt die Geschichte, die wir ursprünglich erzählen wollten. Sie führt die Themen unserer ersten Veröffentlichung fort, platziert das dort Bewährte aber in anderen Welten und Situationen. Instrumental gesehen ist sie für uns anspruchsvoller. Nicht, weil wir unglaublich komplizierte Parts spielen, sondern im Gegenteil – wir haben versucht, sie zu verfeinern, anstatt sie zu verkomplizieren. Es gibt unglaublich exponierte Momente, in denen wir die Instrumentierung reduziert haben (was für uns nicht selbstverständlich ist). Diese EP bereitet auch den Boden für das, was als Nächstes kommt."
In den letzten Jahren hat die Band einen Aufstieg erlebt, von dem die meisten neuen Acts nur träumen können. Sie spielten auf der Hauptbühne des Green Man Festivals, traten beim End Of The Road Festival auf und spielten mehrere ausverkaufte Headliner-Konzerte, bevor sie überhaupt eine Single veröffentlichten. Nachdem sie ihren Sound auf der Londoner Live-Tour verfeinert hatten, veröffentlichte die Band Anfang des Jahres ihre mit Spannung erwartete Debüt-EP "Plan 75", die sowohl bei Kritikern als auch bei ihrer Fangemeinde für Begeisterung sorgte.
Die ultimative karriereumspannende Sammlung: von den Anfängen des Post-Punk bis hin zu stadiontauglichem Synthie-Pop und darüber hinaus.
„Industry & Seduction“ ist die erste Retrospektive der Thompson Twins, die in Zusammenarbeit mit den
Bandmitgliedern Tom Bailey, Alannah Currie und Joe Leeway kuratiert wurde. Die Sammlung vereint
Musik aus ihrer gesamten bahnbrechenden Karriere und fängt die gesamte Entwicklung einer der abenteuerlustigsten und einfallsreichsten Pop-Bands der 1980er Jahre ein. Sie enthält auch Musik aus ihrem
späteren, von Kritikern übersehenen Projekt „Babble“.
Von frühen experimentellen Stücken und Underground-Kuriositäten bis hin zu Welthits wie „Hold Me Now“,
„Love On Your Side“, „Doctor! Doctor!“ und „We Are Detective“ beleuchtet die Sammlung die ständige
Neuerfindung der Band – vom Chaos der Kunsthochschule über makellosen Pop und Dub-beeinflussten
Dance bis hin zu verträumten Post-Rave-Klanglandschaften. Es ist eine mutige, brillante musikalische
Reise, die auf Kontrasten basiert: Digitale Grenzen treffen auf emotionale Anziehungskraft – „Industry &
Seduction“.
Hundredth haben sich über die Jahre als Band des Wandels etabliert. Mit jeder Veröffentlichung schlagen sie neue klangliche Wege ein – von ihren rohen Hardcore-Wurzeln über den verträumten Shoegaze von RARE (eines von Stereogums besten Alben 2017) bis hin zum cineastischen Synthpop von Somewhere Nowhere. Jeder Abschnitt ihrer Karriere fühlt sich an wie ein Neuanfang – mal hart, mal zart, aber immer mit dem Drang, voranzuschreiten.
Nach fünf Jahren Stille kehren sie nun mit Faded Splendor zurück: einer intensiven Mischung aus Post-Punk-Energie und weiträumigem Indie-Rock. Das Album vereint Einflüsse aus vier Jahrzehnten – von düsterem 80s-Post-Punk über das Indie-Revival der 2000er bis zum glitzernden 90er-Alternative-Rock und verträumtem Pop. Ein Hauch von Alt-Country klingt mit – vielleicht eine stille Erinnerung an ihre südliche Herkunft. Doch das ist keine Rückschau. Es ist ein Aufbruch.
Sie Haben Den Fans Fünf Alben In Kürzester Zeit Versprochen Und So Ist "gumboot Soup" Das Letzte Album Aus Dieser Reihe. Es Handelt Sich Bei Den 11 Neuen Songs Jedoch Keinesfalls Um Ausschuss, Sondern Um Abermals Gelungene, Individuell Herausragende Songs, Mit Denen Die Australier Düsteren Prog-rock Genauso Bedienen Wie Psych- Und Doom-pop.
Young Fathers - Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und G. Hastings - kündigen heute ihr langerwartetes neues Album, „Heavy Heavy“, an. Das vierte Album des Trios erscheint am 3. Februar 2023 via Ninja Tune und ist ihr erstes seit „Cocoa Sugar“ von 2018. Das 10-Track-Projekt signalisiert einen erneuten Back-to-Basics-Ansatz ohne externe Produzenten, nur ein winziges Heimstudio, ein paar Geräte und Mikrofone: alles immer eingesteckt, alles immer in Reichweite. Über das Album schreibt Alloysious: „Jede Platte muss besser sein als die letzte. Das ist die Mentalität. Wenn es nicht besser wäre, würde es nicht herauskommen.“ Für ihn geht es bei diesem Album nicht einmal wirklich um die zehn Songs auf der Tracklist. Es geht darum, was mit dem Trio in den langen, verrückten Jahren seit „Cocoa Sugar“ passiert ist. „Heavy Heavy“ ist der Beweis für das, was von dieser Zeit übrig geblieben ist. Der Erfolg des Überlebens, der Exzess der Existenz. „Ich mag den Titel ‚Heavy Heavy‘, denn es ist alles plus die Küchenspüle", fügt G. hinzu. „Maximalistisch. Keine Art von Schlankheitskur. Es fühlt sich voll an, gewichtig. Und es zweimal zu sagen, macht es spielerisch.“
Für Young Fathers gibt es keinen Dresscode. Tanzen, nicht moshen. Die Hüften zucken, die Füße rutschen, das Gehirn feuert in Catherine Wheel-Sparks aus Freude und Empathie. Unterirdisch, aber nie dunkel. Immer noch jung, nach einigen Jahren, auch wenn die heavy, heavy weight of the world von Tag zu Tag zu wachsen scheint.
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Die Live Laugh Love-Kampagne ist in den Themen Wellness, Wachstum und der Philosophie des Albumtitels Live Laugh Love verwurzelt. Ironie wird als Werkzeug für den Humor genutzt, aber das Gefühl dahinter ist echt. Es spiegelt Earls aktuelle Lebensweise wider, bei der er sich für die Freude entscheidet und gleichzeitig in der Wahrheit geerdet bleibt. LLL weckt ein Gefühl von Nostalgie. Es erinnert uns an eine Zeit, in der sich das Leben voller Einfachheit und echter Verbundenheit anfühlte. Aber das ist kein blinder Optimismus. Blut, Mut und Dunkelheit existieren neben der Freude. LLL lässt Raum für Widersprüche und wählt trotzdem die Liebe.
Kreisch! The Lemonheads kehren mit ihrem ersten Studioalbum mit ausschließlich Originalmaterial seit fast 20 Jahren zurück. Nach Jahren des Schreibens, des Umherziehens und des Neuanfangs sowie der Veröffentlichung der Single "Fear Of Living" kehrt Evan Dando mit 11 Original-Lemonheads-Songs zurück. Seit langem in Arbeit, geprägt von wechselnden geografischen Gegebenheiten, entstanden mit einer Reihe willkommener Gäste, ist es eine kühne, melodische Bestätigung einer der markantesten Stimmen des Alternative Rock. Dandos Wohnsitz in Brasilien, wo ein Großteil des Albums aufgenommen wurde, hat ihm in den letzten Jahren einen ruhigen Perspektivwechsel ermöglicht - eine Chance, sich neu zu orientieren, sich wieder zu verbinden und seine Songs endlich in den Fokus zu rücken. Das Ergebnis ist ein Album, das sowohl frisch als auch vertraut klingt: verwurzelt in den Merkmalen der besten Arbeiten der Lemonheads, aber erweitert durch jahrelange Lebenserfahrung und eine neue Umgebung. Love Chant wurde von dem brasilianischen Multiinstrumentalisten Apollo Nove produziert und bringt alte Freunde und neue Partner zusammen: J Mascis (Dinosaur Jr), Juliana Hatfield und Tom Morgan sind wieder mit an Bord, zusammen mit dem Produzenten Bryce Goggin (Pavement, Antony and the Johnsons), Erin Rae aus Nashville, John Strohm von den Blake Babies und Nick Saloman von The Bevis Frond. Und Adam Green von der New Yorker Kultband The Moldy Peaches ist als Co-Autor an dem lockeren Country-Abstecher "Wild Thing" beteiligt. In den letzten Jahren hat sich der Einfluss von The Lemonheads noch verdeutlicht, Acts wie MJ Lenderman, Courtney Barnett und Waxahatchee haben Dandos Songs gecovert und loben die emotionale Klarheit, den melodischen Instinkt und die ironische Intimität, die seine Texte auszeichnen. Diese generationsübergreifende Resonanz macht Love Chant zu mehr als einer Rückkehr - es ist eine Erinnerung an das, was diese Band in erster Linie ausgemacht hat und jetzt noch um einen späten Höhepunkt erweitert wird. Inklusive der Vorab-Singles "Deep End" und "In The Margin". "The Lemonheads' ability to merge punk rock's energetic simplicity with lush, melodic hooks is both timeless and influential." Pitchfork. CD (Digipak) oder LP (embossed vinyl sleeve artwork)
Kreisch! The Lemonheads kehren mit ihrem ersten Studioalbum mit ausschließlich Originalmaterial seit fast 20 Jahren zurück. Nach Jahren des Schreibens, des Umherziehens und des Neuanfangs sowie der Veröffentlichung der Single "Fear Of Living" kehrt Evan Dando mit 11 Original-Lemonheads-Songs zurück. Seit langem in Arbeit, geprägt von wechselnden geografischen Gegebenheiten, entstanden mit einer Reihe willkommener Gäste, ist es eine kühne, melodische Bestätigung einer der markantesten Stimmen des Alternative Rock. Dandos Wohnsitz in Brasilien, wo ein Großteil des Albums aufgenommen wurde, hat ihm in den letzten Jahren einen ruhigen Perspektivwechsel ermöglicht - eine Chance, sich neu zu orientieren, sich wieder zu verbinden und seine Songs endlich in den Fokus zu rücken. Das Ergebnis ist ein Album, das sowohl frisch als auch vertraut klingt: verwurzelt in den Merkmalen der besten Arbeiten der Lemonheads, aber erweitert durch jahrelange Lebenserfahrung und eine neue Umgebung. Love Chant wurde von dem brasilianischen Multiinstrumentalisten Apollo Nove produziert und bringt alte Freunde und neue Partner zusammen: J Mascis (Dinosaur Jr), Juliana Hatfield und Tom Morgan sind wieder mit an Bord, zusammen mit dem Produzenten Bryce Goggin (Pavement, Antony and the Johnsons), Erin Rae aus Nashville, John Strohm von den Blake Babies und Nick Saloman von The Bevis Frond. Und Adam Green von der New Yorker Kultband The Moldy Peaches ist als Co-Autor an dem lockeren Country-Abstecher "Wild Thing" beteiligt. In den letzten Jahren hat sich der Einfluss von The Lemonheads noch verdeutlicht, Acts wie MJ Lenderman, Courtney Barnett und Waxahatchee haben Dandos Songs gecovert und loben die emotionale Klarheit, den melodischen Instinkt und die ironische Intimität, die seine Texte auszeichnen. Diese generationsübergreifende Resonanz macht Love Chant zu mehr als einer Rückkehr - es ist eine Erinnerung an das, was diese Band in erster Linie ausgemacht hat und jetzt noch um einen späten Höhepunkt erweitert wird. Inklusive der Vorab-Singles "Deep End" und "In The Margin". "The Lemonheads' ability to merge punk rock's energetic simplicity with lush, melodic hooks is both timeless and influential." Pitchfork. CD (Digipak) oder LP (embossed vinyl sleeve artwork)
Die britischen Afro-Dub-Meister Soothsayers liefern mit "Fly Higher" ihr wohl bestes Werk ihrer drei Jahrzehnte langen Geschichte ab. Ihr mittlerweile 12. Studioalbum spiegelt die Essenz der Band aus Afrobeat, Soul, Jazz und Dub-Grooves wider. Die mitreißenden, eingängigen Melodien kommen durch dreistimmige Harmonien, Bläser-Hooks und hypnotisierende Basslines voll zum Ausdruck. Der Sound ist organisch und warm im originellen Soothsayers Songwriting-Stil, der eine Vielzahl von Einflüssen kombiniert, aber Klischees und Vorhersehbarkeit vermeidet. Featuring u.a. Youthsayers, die jamaikanische Jazzikone Tommy McCook, die britisch-nigerianische Sängerin Lizzy Donsumu, den ehemaligen Fela Kuti-Keyboarder Dele Sosimi und die britische Jazzmusikerin Julia Biel.
Auf "Describe" lernt Hannah Jadagu auf die harte Tour, dass Entfernung relativ ist. Nachdem ihr Debütalbum "Aperture" aus dem Jahr 2023 von Medien wie der New York Times und NPR mit begeisterten Kritiken bedacht wurde, führte Jadagus aufblühende Karriere sie weg von ihrer aufblühenden Beziehung in New York. Auf ihrem expansiven zweiten Album setzt sie sich mit dieser Trennung auseinander, findet Verbindungen, die über das Physische hinausgehen, und stärkt dabei ihre eigene Stimme. "Describe" schwingt diese Spannung zwischen dem Wunsch nach Verbindung und dem Verlangen nach Freiraum mit. Wie schon auf ihrem Debütalbum sind die Texte von einer emotionalen Präzision geprägt, die nur aus gelebten Erfahrungen stammen kann. "I've been five thousand miles away", singt sie über hallende Hi-Hats in "More" - "Why does three thousand feel like more?" Aber diese Distanz hat Jadagu auch dazu gebracht, neue Dimensionen ihres Sounds zu erkunden. "Ich stehe total auf Künstler, die Analoges mit Modernem mischen können", sagt sie, und der Umzug nach Kalifornien für den Sommer gab ihr die Möglichkeit, neue Kollaborateure kennenzulernen und mit analogen Synthesizern und Drum Machines zu experimentieren. Während das warme Summen ihrer Gitarre ihr Hauptinstrument für "Aperture" war, begann sie zu spüren, dass ihre Muskelgedächtnis sie zurückhielt. "Es war befreiend, an einem Synthesizer sitzen und eine Note spielen zu können, während ich meine Stimme erkundete", sagte sie. "Das empfand ich als etwas befreiender als das Spielen auf einer Gitarre." In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Sora Lopez in seinem Studio in Altadena und aus der Ferne mit dem Co-Produzenten und Kollaborateur von ,Aperture", Max Baby, aus Paris, schuf Jadagu einen Sound für "Describe", der unverkennbar ihr eigener ist und sich völlig von den verzerrten Gitarrenmelodien ihres Debüts unterscheidet. Ein Großteil von "Describe" handelt jedoch von dem, was ungesagt bleibt: ,In diesem Album versuche ich vor allem, Ideen auszudrücken, die nicht immer so konkret sind", sagte Jadagu. ,Es ist einfach ein Fluss von Dingen, die ich fühle, durchlebe und ausdrücke." Passenderweise endet "Describe" mit "Bergamont", einem Song, in dem Jadagu einige ihrer bisher ehrlichsten Texte zu einem vielschichtigen Synthesizer-Sound singt, der die Anspannung und Entspannung eines langen, reinigenden Atemzugs nachahmt. "I hope you find something true to you ", singt sie. Auf "Describe" sucht Jadagu nach Worten, um die Wahrheit zu beschreiben, nach ihren eigenen Vorstellungen, und genießt die Ungewissheit dieser Reise.
Das Dance Arts Center ist ein maximalistisches, genreübergreifendes Musik- und Performance-Projekt der in Los Angeles lebenden Künstlerin Nicolette Norgaard. Angetrieben von Tanzmusik und verwurzelt im Geschichtenerzählen, ist DAC der Ort, an dem Club auf Theater trifft und die Seele des Performers auf das Werkzeug des Produzenten. Ihr Debütalbum ,dance arts center presents" ist ein Konzept-Mixtape im Stil einer fiktiven Broadway-Cast-Aufnahme, komplett mit Ouvertüre und Entr'acte. Es untersucht, wie wir uns in Beziehungen verhalten, uns emotional verkleiden, uns für die Liebe verwandeln und wie die Show manchmal auch nach dem Fallen des Vorhangs nicht endet. Klanglich bewegt es sich in einer Welt aus synthlastiger, grooviger Tanzmusik, die von Indie-Pop-Sensibilität und durchdachtem Songwriting geprägt ist. Jeder Song ist eine Geschichte, und jeder Beat trägt etwas Schwereres in sich, als er vermuten lässt. Aber DAC ist nicht nur aufgenommene Musik, sondern ein sich ständig weiterentwickelndes Live-Erlebnis. Norgaard bringt das Projekt mit der Präzision einer ausgebildeten Performerin und der Freiheit einer Person, die auf der Tanzfläche erwachsen geworden ist, auf die Bühne. Die Live-Show ist theatralisch, narrativ, verspielt und selbstbewusst. Sie bezeichnet es als ,dekonstruiertes Theater" und verwendet von Fosse inspirierte Choreografien, Personas, Metafiktion und Sketche, um etwas zu schaffen, das die Grenzen dessen, was Musik und Theater ,sein sollten", sprengt.
180 Gramm schweres schwarzes Vinyl. Violence Fog, eine sehr kurzlebige, aber kraftvolle Psychedelic-Rock-Band aus Baden-Baden, wurde 1969 gegründet. Die Besetzung umfasste Wolfgang Höfer (Gesang/Flöte), Karl-Heinz Höfer (Gitarre/Flöte/Gesang), Enno Dernov (Gitarre), Hilmar Beine (Bass) und Herbert Brandmeier (Schlagzeug). Ihre Musik mischte rohe, verzerrte Gitarrenklänge und britisch/amerikanisch beeinflusste bluesige Soli zu einem Sound, der von energiegeladenen Riffs bis zu stimmungsvollen und hypnotischen Psych-Jams reichte. Die Band baute sich schnell eine treue lokale Fangemeinde auf und spielte oft in Jugendzentren, Musikclubs und sogar bei Filmpremieren, wo ihre trippige psychedelische Lichtshow ihre Live-Auftritte begleitete. Ihr Repertoire umfasste sowohl Eigenkompositionen als auch Coverversionen von Songs wie ,Paint It Black". Violence Fog wurden bekannter, als sie am 23. April 1971 im Studio Ul des SWF-Radios in Baden-Baden fünf Titel aufnahmen, die ihr energiegeladenes Zusammenspiel aus schwindelerregenden Dual-Lead-Gitarren, Lautstärkedynamik und einer stimmungsvollen Rhythmusgruppe dokumentierten. Trotz ihres Talents und ihrer wachsenden Bekanntheit löste sich Violence Fog kurz nach Abschluss der SWF-Aufnahmen auf, was vor allem auf andere berufliche Verpflichtungen zurückzuführen war. Obwohl ihre gemeinsame Zeit nur von kurzer Dauer war, bleibt Violence Fog ein faszinierendes Kapitel in der lebendigen Psychedelic-Rock-Geschichte Deutschlands. Das Archiv-Plattenlabel Ancient Grease Records hat sich auf die Veröffentlichung seltener Heavy-Rock- und Psych-Musik aus den 1970er Jahren aus aller Welt spezialisiert. Begleitet wird das remasterte Audiomaterial von reichhaltigen visuellen Elementen und ausführlichen Liner Notes, um die unbekannte Musik dieser Ära für Sammler und neue Fans gleichermaßen wiederzubeleben und zu feiern.
Französischer Rap - Die komplette Geschichte auf 5 CDs & farbigem Doppel-Vinyl! Frankreichs Hip-Hop hat längst Kultstatus - auch in Deutschland! Von den harten Straßenpoesien der 90er bis zu den modernen Trap-Beats: Diese Sammlung zeigt, warum französischer Rap weltweit gefeiert wird. Mit dabei sind Klassiker wie Suprême NTM - Ma Benz, IAM - Stressés, Mafia K"1 Fry - Pour Ceux, aber auch aktuelle Größen wie Damso, SCH, Ninho, Freeze Corleone, SDM, Kalash, Kaaris, Josman, Jul, Ateyaba und viele mehr. Ob du den Sound von Paris, Marseille oder Brüssel liebst - diese Compilation bringt dir die Vielfalt und Tiefe des französischen Rap direkt nach Hause.
Biografie eines Ausnahmekünstlers zwischen Berliner Untergrund und Welterfolg. Alexander Hacke ist früh besessen von klassischer Musik, schmeißt dann aber doch lieber die Schule und treibt sich in der Westberliner Untergrundszene zwischen Punks, Hausbesetzer:innen und Lebenskünstler:innen herum. Nach ersten Musikprojekten unter dem Pseudonym Alexander von Borsig wird er 1980 Mitglied der kurz zuvor gegründeten Einstürzenden Neubauten. Während die Neubauten zur bahnbrechenden und überaus erfolgreichen Band avancieren, experimentiert Hacke nicht nur mit allerlei Aufputschmitteln, sondern entwickelt sich musikalisch unermüdlich weiter: sei es zusammen mit seiner zwischenzeitlichen Partnerin Christiane F., als international erfolgreicher Solokünstler, als Gitarrist bei Gianna Nanninis Album Dispetto, als Filmkomponist für Fatih Akin oder gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Danielle de Picciotto, mit der er seit 2010 durch die Welt streift. "Krach" ist schillerndes Zeitzeugnis des wilden Westberlins vor der Wende, Aufstiegsgeschichte der Einstürzenden Neubauten und mitreißender Lebensbericht eines Tausendsassas in einem. Für die überarbeitete und erweiterte Neuauflage ergänzt Hacke seine 2015 erstmalig erschienenen Memoiren um die letzten zehn Jahre und zieht die Bilanz seiner einzigartigen Künstlerbiografie zwischen Avantgarde-Kunst, Filmmusik und modernem Nomadentum.
Final Effort kommen aus Punkrock City Leipzig und haben mittlerweile über 15 Jahre auf dem Buckel, die sie seit jeher genutzt haben um ihren Sound, der sich irgendwo im Hardcore-Punk-Umfeld bewegt stetig weiterzuentwickeln und weiter zu verfeinern. Mit "Appetite" legt die vierköpfige Formation nun ihr Vinyldebüt vor - ein wundervoll dringliches Album, das mit seinen wütenden Texten und komplexen Songstrukturen packt wie lange nichts mehr. Ihr Sound vermengt Oldschool- und Newschool-Elemente, Screamo-Einflüsse, gibt sich rau und doch melodisch und ist tief durchdrungen von einer hochsympathischen DIY-Attitude. Bands wie die Gallows, Comeback Kid, Hope Conspiracy oder Unsane schießen zwar immer wieder mal vor"s geistige Auge, Final Effort haben sich aber unverhohlen ihre ganz eigene Schublade geschaffen in der mächtige Hooks auf fragile Song-Konstruktionen treffen, die von gemeinschaftlichen Shouts getragen und wüsten Ausbrüchen ein ums andere Mal niedergerissen werden. 10 herrlich energetische und emotionale Tracks mit melancholischem Unterbau, mit hoffnungsschwangerer Aura und verdammt mitreißendem Vibe!
Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Mit über 8,5 Millionen Followern in den sozialen Medien besitzt Alexandra Kay, die Hauptrolle in der
Netflix-Serie „Westside“, die seltene und außergewöhnliche Fähigkeit, eine echte Verbindung zum Publikum
aufzubauen, indem sie einfach sie selbst ist – mit gefühlvollen Melodien, ihrer „erfrischenden Art des
Geschichtenerzählens … maßgeschneidert für das Country-Genre“ (People) und ihrem „engelsgleichen, aber
dennoch erhebenden Gesang“ (American Songwriter). Der strahlende und hartnäckige Shootingstar, den
Billboard als „verständige, vielversprechende Singer-Songwriterin“ lobte, etablierte sich als eine Größe in
der Branche und veröffentlichte 2023 ihr Debütalbum „All I’ve Ever Known“. Das Projekt erreichte weltweit
Platz 1 der iTunes All Genre- und Country-Charts und sicherte ihr unabhängig davon einen Platz in den
Top 10 der Billboard Country Album-, Emerging Artist- und HeatSeeker-Charts.
Die bezaubernde Sängerin ist bereit, 2025 auf die nächste Stufe zu heben und gibt einen Einblick in ihr
zweites Album: die verträumte Romantik von „The Last“ und das ansteckend eingängige Mitsing-Stück
„Cupid’s A Cowgirl“. Nachdem sie gerade ihre „Cupid’s A Cowgirl“-Tournee als Headliner durch die USA
und Kanada beendet hat, macht sich der aufstrebende Star auf den Weg über den großen Teich zu ihrer
internationalen All I’ve Ever Known U.K. & Europe-Tournee, die in Amsterdam, Glasgow, Birmingham,
Belfast und Manchester bereits ausverkauft ist.
Als 1957 in der Jazzszene das Gerücht die Runde machte, dass der Produzent Norman Granz die beiden
Saxofon-Giganten Stan Getz und Gerry Mulligan zu einer ersten gemeinsamen Session ins Studio holen
würde, schnalzten die Jazzfans vor Freude mit der Zunge. Man kann sich nur ausmalen, wie überrascht sie
waren, als sie die ersten Tracks des Albums ”Getz Meets Mulligan In Hi-Fi” dann hörten. Denn auf Mulligans Vorschlag hatten die beiden Stars für die erste Seite des Albums spontan die Instrumente getauscht.
So war also Getz auf Mulligans Baritonsax zu hören, während Mulligan das Tenor von Getz spielte. Ein
kurioses, aber durchaus gelungenes Experiment, das dieses Album zu einem raren Leckerbissen macht.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den
Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing), wattierte Innenhülle.
Wohl kaum ein anderer hat den Titel “King Of The Tenors” mehr verdient als Ben Webster. Zusammen mit Coleman Hawkins und Lester Young bildete er das Triumvirat der großen Swing-Tenoristen. Mit
seinem warmen, gefühlvollen Stil, der im krassen Gegensatz zu seinem oft aufbrausenden Temperament
stand, beeinflusste er zu seiner Zeit unzählige andere Tenorsaxofonisten. Websters erstes Soloalbum unter
der Regie von Produzent Norman Granz erschien 1954 ursprünglich unter dem Titel “The Consummate
Artistry of Ben Webster” bei Norgran, wurde dann aber 1957 auf Granz’ neuem Label Verve Records als
“King Of The Tenors” wiederveröffentlicht.
Ein Sturm zieht auf. Ein riesiger Orkan, der in den vergangenen Jahren immer stärker wurde und der nun
droht, alles in die Tiefe zu reißen. Höchste Zeit also, endlich gegenzusteuern! Mit der kraftvollen ShantyRock-Ballade „Da braut sich was zusammen“ melden sich Santiano nun in gewohnter Stärke zurück, um
auf ihrer brandneuen Single eine deutliche Warnung in unruhigen Zeiten auszusprechen.
Mit „Da braut sich was zusammen“ meldet sich Santiano eindrucksvoll zurück. Die raue See wird zum
Sinnbild für stürmische Zeiten: „Da braut sich was zusammen und die Wolken ziehen übers Land.“ Santiano
bleibt ihrem markanten Sound treu, verbindet ihn diesmal aber mit einer besonderen Message. In einer Zeit
der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche warnen Santiano auf dem bildgewaltigen „Da braut sich
was zusammen“ eindringlich davor, angesichts der dunklen Wolken am Horizont die Augen zu verschließen,
sondern aktiv zu werden und das Ruder noch einmal herum zu reißen, bevor es zu spät ist.
Santiano ist zurück mit ihrem siebten Studioalbum ”Da braut sich was zusammen” mit der gleichnamigen
Single als Nachfolger von acht Nummer-1-Alben.
Nachdem sie auf ihrem gefeierten Debütalbum ein multidimensionales Klanguniversum definiert hatten, verlassen der Komponist und Filmemacher Chris Hunt und James ,Munky" Shaffer von Korn auf EXINFINITE das Vertraute und driften in ein Reich der Rekursion, wo sie auf ein Gewirr aus gespiegelten Wurmlöchern blicken, die mit unheimlicher Mehrdeutigkeit summen. Das zweite Album von VENERA ist düsterer, heavier und perkussiver als sein Vorgänger, aber es gibt etwas Intimeres in seinen Schaltkreisen, das schwer zu definieren ist - etwas Mystisches, Geheimnisvolles und Melancholisches. Songs materialisieren sich aus dem Nichts, nur um von sauren Synthesizern aufgelöst oder von Hunts geschärften Beats durchbohrt zu werden, während Shaffers dichte, gequälte Riffs durch euphorische, zeitverzerrte Vocals von FKA twigs, Dis Fig und Chelsea Wolfe ausgeglichen werden. Nach ihrer Begegnung mit der Unendlichkeit haben VENERA nach innen geschaut, über die Grenzen der Existenz nachgedacht und ihre tiefsten Emotionen ausgegraben. VENERA entstand 2022, als Hunt und Shaffer nach Aufnahmen mit der albanischen Künstlerin Xhoana X. ihr eigenes musikalisches Terrain betraten. Das Duo improvisierte gemeinsam und experimentierte mit cineastischem, von Science-Fiction inspiriertem Sounddesign und erkannte, dass die Zusammenarbeit Potenzial hatte. So begannen sie, ihren Sound weiterzuentwickeln und zu verfeinern, wobei sie Unterstützung von Deantoni Parks, dem ehemaligen Schlagzeuger von Mars Volta, Alain Johannes von Queens of the Stone Age, dem Post-Punk-Duo VOWWS und den LA-Noise-Rock-Legenden HEALTH erhielten. Nachdem ihr Debütalbum 2023 auf Mike Pattons Label Ipecac erschienen war, setzten VENERA die Dekonstruktion und Neugestaltung ihres Songwritings fort, tauschten Eno-artige Ambient-Atmosphären gegen explosive Beats und dichte Texturen aus und fanden heraus, wie sie die von ihnen eröffnete Erzählung erweitern konnten, ohne alte Pfade zu beschreiten. Auf ,Tear" ist die neue Richtung des Duos deutlich zu hören, wenn Shaffers ursprüngliche Gitarrenklänge zu unheimlichen Widescreen-Expositionen umgestaltet werden, die Hunt mit pneumatischen Kick- und Snare-Zyklen untermalt. Unterbrochen von Luftschleusen-Zischen und leuchtenden Synthesizern, bietet der Track eine Kulisse, die VENERA kontinuierlich verwandelt und das Konzept im Laufe des Albums neu formt. Die Kult-Singer-Songwriterin Chelsea Wolfe gibt dem düsteren ,All Midnights" einen gotischen amerikanischen Touch, indem sie kraftvoll über VENERAs vakuumverpackte Rhythmen und gasförmige Synthesizer singt, und der in Berlin lebende Noisemaker Dis Fig, der bereits mit The Body und The Bug zusammengearbeitet hat, verleiht Shaffer und Hunts tape-verzerrten Industrial-Pops und -Whirrs in ,End Uncovered" hauchige, emotional vielschichtige Töne. Sie lassen squelchigen, verlangsamten Techno in okkulte Noise-Reflexionspools auf dem schlängelnden ,Asteroxylon" einfließen, und Hunt antwortet auf Shaffers hallende Zupftöne mit Nebelhorn-Stöhnen auf dem unheilvollen, nachdenklichen ,uuu773". ,EXINFINITE" baut sich kontinuierlich auf, bis es ,Caroline" erreicht, eine intensive Zusammenarbeit mit FKA Twigs, die ihre unheimlichsten Töne isoliert. Zunächst umspielt sie ihre Worte mit bedrohlichen elektrischen Verzerrungen und verstümmelten, geisterhaften Stimmen, bevor sie in einen aufgeladenen opernhaften Schrei ausbricht, dem Shaffer und Hunt mit flirrenden kybernetischen Beats und dichten Wänden aus Gitarrenlärm begegnen. Dieser Track bricht das Konzept von VENERA vollständig auf, verschmilzt das Synthetische mit dem Natürlichen und löst Dysphorie, Selbstverlust und unendliche Regression aus. So wirken der blutrünstige Lärm und die finstere Atmosphäre von ,Decreation" wie eine dissoziierte Coda. In ,EXINFINITE" werden Zerstörung und Tod nicht überwunden, sondern so lange intensiviert, bis sie sich vollständig verwandeln.
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Die Jazz-Disruptoren Ebi Soda (Spotify Best Of Jazz UK 2024) verarbeiten auf ihrer neuesten LP "frank dean and andrew" das Chaos endloser Jam-Sessions in einem abgelegenen, gemieteten Bauernhaus. Das Album vertieft ihre punkige Herangehensweise an Jazz und eröffnet zugleich Raum für eine lang gehegte Faszination für elektronische Texturen und filmische Kuriositäten. Die Tracks konzentrieren sich auf Ambient und Hall, greifen aber auch auf Einflüsse von UK Dubstep (wie Zomby, Burial und Joe Armon-Jones' Zusammenarbeit mit Maxwell Owin) zurück, sowie auf den rauen, körnigen DIY-Mixtape-Sound (inspiriert von Künstlern wie Athletic Progression, Yameii Online und Playboi Carti). Ebi Soda spielten renommierte Festivals wie Gilles Petersons We Out Here, Jazz Re:freshed London, SXSW Austin und EFG London Jazz Festival. LP mit Poster samt Link zum gleichnamigen Dokufilm und einem Secret Track.
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"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
Die erste Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Noise-Titan Masami Akita, alias Merzbow, dem legendären brasilianischen Schlagzeuger und Produzenten Iggor Cavalera und dem zukunftsorientierten italienischen Gitarristen und Sounddesigner Eraldo Bernocchi, ,Nocturnal Rainforest", schafft eine Klanglandschaft, die fast überwältigend dicht und verwirrend ist, aber niemals aggressiv oder chaotisch. Es ist ein vollständig immersives Erlebnis, das die jahrelange Arbeit des Trios im Bereich der extremen experimentellen Musik neu kontextualisiert, indem es sich auf Textur, Atmosphäre und sensorische Überlastung konzentriert. Der Noise selbst wird verwendet, um ein raffiniertes Maß an Konzentration zu provozieren; ,Nocturnal Rainforest" ist auf seine eigene Weise meditativ und umhüllt die Zuhörer mit Wellen von Verzerrungen, phantasmatischen, ungemessenen Rhythmen und verwirrenden, bearbeiteten Feldaufnahmen, aber es ist nicht für passives Hören gedacht. Entstanden durch eine Fusion von maßgeschneiderten Techniken, die das Trio seit Jahrzehnten entwickelt, existiert es in einer rohen und mystifizierenden Grenzzone zwischen dem organischen Bereich und der digitalen Welt - einem Ort, der zu vertraut ist, um ignoriert zu werden. Als einer der bekanntesten und produktivsten Noise-Künstler der Welt hat Akita vielbeachtete, genreprägende Alben auf so unterschiedlichen Labels wie Relapse, Important Records, Tzadik, Cold Spring und Soleilmoon veröffentlicht und mit einer Vielzahl von Künstlern zusammengearbeitet, von Keiji Haino und Mika Patton bis hin zu Melt-Banana und Boris. Seit 1979 hat er über 500 Merzbow-Alben veröffentlicht, darunter das Tape-Experiment ,Pornoise/1kg Vol.1" von 1984, das bahnbrechende Noise-Wall-Album ,Pulse Demon" von 1996 und das dubartige ,Merzbuddha" von 2005. Cavalera ist vor allem als Mitbegründer der brasilianischen Metal-Band Sepultura bekannt. Seit er die Band 2006 verlassen hat, beschäftigt er sich intensiv mit experimenteller Underground-Musik und arbeitet mit Künstlern wie Laima Leyton, Ninos Du Brasil, Raven Chacon, Linekraft, Petbrick, Pig Destroyer, Soulwax, Dwid Hellion, Shane Embury und anderen zusammen. Bernocchi begann seine Karriere in den 70er Jahren in verschiedenen Punkbands und wurde in den 80er Jahren bekannt, als er das postindustrielle Kollektiv Sigillum S mitbegründete und Kontakte knüpfte, die sich über die gesamte globale Underground-Szene erstreckten. Als aktives Mitglied der einflussreichen Illbient-Bewegung arbeitete er mit einigen der wichtigsten Persönlichkeiten des Genres wie Spectre, Bill Laswell und DJ Olive zusammen und nahm für WordSound sowie das Kult-Hip-Hop-Label Rawkus auf. Bernocchi hat seine innovativen Aktivitäten fortgesetzt, indem er als SIMM mit dem Grammy-Gewinner Grime MC Flowdan zusammengearbeitet und mit Harold Budd, Robin Guthrie von den Cocteau Twins, Gaudi Nils Petter Molvaer, Hoshiko Yamane und vielen anderen aufgenommen hat. ,Nocturnal Rainforest" ist das Ergebnis der kontinuierlichen musikalischen Entwicklung jedes einzelnen Künstlers, angetrieben von extremer Musik, aber gemildert durch Deep-Listening-Techniken, die Präsenz statt Distanzierung erwarten. Auf ,Swietnenia Macrophylla" vermitteln suggestive, feuchte Klanglandschaften zunächst ein prekäres Gefühl der Sicherheit, das an den Rändern durch schnurrende Schwingungen, die die Fauna des Dschungels imitieren, verschwimmt. Und diese Ruhe wird schnell durch perkussive, nebelhornartige Verzerrungen unterbrochen, die das Ausmaß der Vision des Trios verdeutlichen. Es handelt sich nicht nur um rohen Lärm, die raueren Elemente werden durch subtile Wellen wogender Atmosphäre und schwüle Low-End-Drones unterbrochen, bevor der Track in eine Symphonie computergenerierter Stottergeräusche übergeht. Es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen organischen und künstlichen Klängen - bevor man sich an den DAW-verfälschten Lärm gewöhnt hat, trüben collagierte Bandübersteuerungen und zerschnittene Verstärkerbrummen die Atmosphäre, verwirren gezielt die Sinne und verschleiern die Quellen. Dieser Gedanke wird in ,Ceiba Pentandra" fortgesetzt, wenn das Trio den wimmelnden Klängen des Dschungels mit knurrenden, surrenden Elektronikklängen und dichten Interferenzen folgt. Was als Vogelgesang und Insektenchor beginnt, verwandelt sich in eine Wand aus ohrenbetäubender, transzendenter Vollspektrum-Textur, die sich wie ein langsam voranschreitender Sturm über einer schattigen Wildnis auftut.
Beim diesjährigen Record Store Day setzte Blue Note mit einer exklusiv Blue-LP einen blauen Akzent:
“Alts ‘n Outs”, einer Zusammenstellung interessanter Session-Outtakes. Der Titel ist eine Anspielung
auf das 1964er Album “In ‘n Out” von Joe Henderson, auf der Scheibe tummelten sich Künstler aus der
Post-Bop- und Hard-Bop-Zeit des Labels, mit Cannonball Adderley (zusammen mit Miles Davis), Grant
Green, Wayne Shorter, Art Blakey, Jimmy Smith und Sonny Clark. Die Tracks waren zwar bereits hier und
da als Bonustracks auf CD-Versionen der jeweiligen Alben veröffentlicht worden, erlebten hier aber ihre
attraktivere LP-Premiere.
Wie zu erwarten war die blaue “Alts ‘n Outs”-LP schnell ausverkauft, deshalb legt Blue Note sie jetzt
in gleicher Qualität, aber in schwarzem Vinyl für alle die neu auf, die beim RSD zu kurz gekommen sind.
23 Live-Tracks von der gefeierten Luck and Strange Tour auf 4 LPs in 2 Doppel-Gatefolds und Schuber. Enthält ein 24-seitiges Booklet mit Fotos von der Tour. Produziert von Charlie Andrew und David Gilmour.
Die Tour begleitete Gilmours fünftes Soloalbum Luck And Strange, das #1 in Großbritannien, Deutschland (seine erste #1 dort), Polen, den Niederlanden, Tschechien, der Schweiz, Portugal und Österreich erreichte.
Die Shows begannen mit zwei ausverkauften Warm-up-Shows im Brighton Centre, bevor sie für sechs ausverkaufte Abende in den Circus Maximus in Rom umzogen, gefolgt von der gleichen Anzahl in der Londoner Royal Albert Hall, bevor sie für ausverkaufte Abende im Intuit Dome und der Hollywood Bowl in Los Angeles in die USA zogen und mit fünf ausverkauften Abenden im Madison Square Garden in New York endeten.
Alle dreiundzwanzig Termine waren ausverkauft, und da keine neuen Shows in Sicht sind, sind »The Luck And Strange Concerts« die beste und einzige Möglichkeit, den Meister seiner Kunst auf der Bühne zu erleben.
Es sind acht Jahre vergangen, seit Montreals The Barr Brothers ein Album veröffentlicht haben. In dieser Zeit hat das Leben sie - persönlich wie beruflich - in neue Richtungen geführt und ihre Art, gemeinsam Musik zu machen, verändert. Ihr viertes Studioalbum Let it Hiss ist nicht einfach nur eine neue Sammlung von Songs. Es ist ein Dokument der Transformation. Die Entstehung dieses Albums markierte einen Wendepunkt: eine Phase der Reflexion, eine Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit und eine Wiederverbindung zwischen den beiden Brüdern, die seit über drei Jahrzehnten Seite an Seite Musik machen.,Im Jahr 2022 standen wir an einem Wendepunkt", sagt Brad Barr, Gitarrist, Sänger und Haupt-Songwriter der Band. ,Es war klar, dass sich etwas ändern musste. Die wahre Geschichte dieses Albums ist die Geschichte dieser Veränderung - und von allem, was danach kam.",Let it Hiss ist das, was passiert, wenn man aufhört, so zu tun, als wäre alles in Ordnung - und endlich wirklich hinhört", sagt Andrew.Das Album beginnt im Kleinen: eine winzige mexikanische Gitarre, der sanfte Puls eines Klaviers, ein minimalistischer Rhythmus - und eine Stimme, die sowohl Hingabe als auch Stärke vermittelt. ,Take it from me", singt Brad - nicht als Befehl, sondern als Geständnis. Schon ab diesem ersten Moment lädt das Album in einen Raum ein, in dem Makel nicht herausgeschnitten, sondern verstärkt und gefeiert werden. Es ist ein kraftvoller Einstieg in ein Album, das auf Ehrlichkeit, Wiederentdeckung und Vertrauen beruht.Für die Brüder wurde das Aufnehmen zu einem Spiegel. Der Prozess begann nicht mit Klang - er begann mit Wahrheit. Sie setzten sich nicht nur mit kreativen Blockaden auseinander, sondern auch mit persönlichen: alten Mustern, unausgesprochenen Spannungen, Trauer, Wachstum. Durch all das fanden sie wieder zu einem Rhythmus - nicht durch Perfektion, sondern durch Erlaubnis.Brad und Andrew machen schon Musik zusammen, seit sie Kinder sind - zuerst in der sich ständig wandelnden Rockband The Slip, später als The Barr Brothers, wo sie amerikanische Roots-Musik mit experimentellen Klangtexturen zu etwas ganz Eigenem verbanden. Ihr Ruf für musikalische Raffinesse und emotionale Tiefe brachte ihnen weltweit Fans - und Anerkennung von musikalischen Größen.Der Titel des Albums ist zugleich ein Leitbild. ,Es fühlte sich einfach richtig an", sagt Andrew. ,Das Rauschen drin zu lassen. Das Unbehagen, die Unvollkommenheit, den Kampf. Wir haben aufgehört, alles sauber machen zu wollen. Und genau da fing die Musik wieder an zu atmen. Und Spaß zu machen."Tatsächlich steht Let it Hiss stärker als frühere Alben der Barr Brothers für eine freudvolle Ungezwungenheit - hörbar etwa im Roadtrip-Hymnus "Run Right Into It" (mit Elizabeth Powell von Land of Talk) oder im verspielten Garagenband-Reggae von "She Doesn't Sleep With the Covers On". Doch das Album lässt die intime Erzählweise, die das Markenzeichen der Barr Brothers ist, keineswegs hinter sich: "English Harbour" ist eine wunderschöne Folk-Hymne, bereichert durch die Harmonien von Jim James (My Morning Jacket), während "Moonbeam" eine opulente Soul-Serenade mit Streichern ist - veredelt durch den frankophonen Gastgesang der quebecischen Artpop-Künstlerin Klô Pelgag.Die Songs auf Let it Hiss besitzen eine zeitlose Qualität - besonders spürbar in Stücken wie "Naturally", das leise an die Ära klassischer Songschreiber erinnert, in der Melodie und Botschaft untrennbar miteinander verbunden waren. Es ist Musik, die dem Hörer vertraut und sich nach und nach entfaltet - mit Arrangements, die Zurückhaltung und Ambition in Einklang bringen. Im Zentrum steht vielleicht der Song "Owning Up to Everyone", der den Geist des Albums im Kleinen einfängt. ,Dieser Song hat etwas in uns aufgebrochen", sagt Andrew. ,Er fühlte sich wie ein Durchbruch an."Doch all die musikalische Freiheit und emotionale Aufwühlung, die sich durch Let it Hiss zieht, bereitet nicht auf den letzten Song vor: "Upsetter", ein schweißgetränkter, punkgetriebener Rock'n'Soul-Explosion, gekrönt von einem absolut wahnsinnigen Gitarrensolo. Es ist schlicht der wildeste Song, den die Barrs je aufgenommen haben - ein Song, der die Let it Hiss-Philosophie so weit ins Rote treibt, dass er den VU-Meter fast sprengt. ,Ich dachte mir: ,Na ja, der wird es eh nicht aufs Album schaffen`, weil er vielleicht für viele unserer Hörer unerwartet kommt", gibt Brad zu. ,Aber ich glaube, unsere Hörer schätzen es, wenn wir einfach wir selbst sind - und dazu gehört eben auch sowas."Brad und Andrew produzierten Let it Hiss selbst, hauptsächlich zu zweit in ihrem Studio in Montreal. Um die rohe Direktheit und Komplexität des Albums einzufangen, arbeiteten sie mit Mix-Ingenieur Jon Low (The National, Taylor Swift, Bon Iver). Sie luden enge Freunde aus ihrer musikalischen Community ein, ihre Stimmen, Instrumente und Texturen beizusteuern, wenn es die Songs verlangten - Kollaborationen, die sich weniger wie Features, sondern mehr wie natürliche Erweiterungen der Musik anfühlen. Viele dieser Beziehungen entstanden über Jahre gemeinsamer Bühnen, langer Nächte im Studio und einer gemeinsamen Hingabe an das Handwerk. So ist Let it Hiss zugleich das persönlichste und das kollaborativste Album, das sie je gemacht haben.Let it Hiss will nichts auflösen - es will offenlegen. Es lädt die Hörer ein, genau hinzuhören - auf das Rauschen, das Gewicht, das Staunen. Während die Barr Brothers ihren Weg fortsetzen, ist eines klar: Sie haben einander wiedergefunden - und darüber auch ihre Musik.And the rest is hiss-tory
The Soft Apocalypse ist ein Triumph der Selbstfindung. Das Debüt von Henry J. Star entstand aus einer Mischung aus Aufrichtigkeit, Absicht und einem breiten Spektrum an musikalischen und nicht-musikalischen Interessen, darunter Cloud Rap, japanische Abenteuerspiele und Literatur. Das Album wurde vollständig von dem Multi-Instrumentalisten Devin Badgett geschrieben, produziert und eingespielt, der bereits durch frühere Projekte als Performer und Songwriter bekannt ist. The Soft Apocalypse ist eine Geschichte vom Ende der Welt am Ende der Welt und eine Anerkennung der überwältigenden Schönheit und unerträglichen Gewalt, die das Anthropozän vorantreibt. Eine detaillierte Schilderung des Pessimisten und Optimisten, die auf eine katastrophale Evolution zusteuern. Jeder Song ist ein lebhafter Blick nach innen auf eine zerbrochene Psyche, die unter der unermüdlichen Belagerung einer zusammenbrechenden Welt versucht, sich wieder zu einem Ganzen zusammenzufügen. Mit tränenüberströmtem Gesicht lag ein junger Künstler auf den abgenutzten, mit Teppich ausgelegten Stufen seines Elternhauses und machte sich an seinen sisyphushaften Kampf, sich selbst zu entkommen. Als seine Mutter sich zu ihm hinunterbeugte, um ihn von den Stufen zu ziehen, die er so oft zuvor erklommen hatte, begann eine neue Reise und eine archetypische neue Persönlichkeit wurde geboren. Devin Javon Badgett ist ,Henry J. Star" und der Autor dieser Geschichte.
HOLLY GOLIGHTLY ist zurück mit ihrem ersten neuen Album seit "Do The Get Along" vor sieben Jahren! "Look Like Trouble" enthält zehn neue Originalsongs in ihrer Mischung aus Pre-Rock-Electric-Blues, Folk-Rock und weniger hektischem Rock'n'Roll, die wieder einmal HOLLYs einzigartige Sicht auf das Leben widerspiegeln und dessen viele Höhen und Tiefen aufzeigen. Dabei dient der Album-Opener "Black Tongue" als "ein melodischer Fluch", so HOLLY, "nutzt ihn ruhig, er funktioniert!" Ein weiterer herausragender Titel auf dem neuen Album ist "It's All", den HOLLY als Gedenksong beschreibt. "Dieser Song ist mehreren alten Freunden gewidmet. Ein Beitrag zu Beerdigungen, an denen ich nicht teilnehmen konnte", sagt sie. Wie immer werden die düsteren Songs durch hellere Titel ausgeglichen - ",Rolling Along' ist ein fröhliches Liedchen, das allen Mut machen sollte." Aber es wäre auch kein HOLLY GOLIGHTLY-Album, wenn es nicht ein oder zwei bissige Songs gäbe. ",Miss Fortune' ist ein unverblümter Ratschlag für alle, die keinen Funken Verstand haben", sagt Holly zur ersten Single-Auskopplung aus dem Album.
Clear Vinyl. Mit ihrem Debüt The Empty Space Between A Seamount And Shock Headed Julia hinterließen The Black Cat's Eye 2023 ein bemerkenswertes Echo in der Szene - ein energetisches und atmosphärisches Werk, das Psychedelic- und Postrock-Elemente auf einzigartige Weise vereinte und schnell vergriffen war. Nun, zweieinhalb Jahre später, präsentiert das Frankfurter Quintett sein neues Album Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Auch diesmal lotet die Band die Grenzbereiche zwischen Psychedelic-, Kraut- und Post-Rock aus. Die Musik oszilliert zwischen hypnotischem Drive, verträumten Gitarrenflächen und dynamischen Spannungsbögen. Das Album umfasst sechs Songs, deren Spannweite von fünf- bis zehnminütigen Klangreisen reicht. Neu ist, dass diesmal zwei Bandmitglieder Kompositionen beisteuerten: Neben Gitarrist und Bandgründer Christian Blaser stammt die Hälfte des Materials von Bassist Jens Cappel. Sein kraftvoller, direkter Stil ergänzt Blasers atmosphärischen Ansatz ideal. Blaser: ,Auf dem Debütalbum stammten alle Stücke von mir. Als Gründer der Band lag mein Fokus zunächst darauf, eine musikalische Vision und Richtung vorzugeben. Jens war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so in die kreativen Prozesse eingebunden, obwohl er ein außerordentlich talentierter und umtriebiger Musiker ist. Er veröffentlicht regelmäßig großartige neue Musik auf den Bandcamp-Seiten seiner eigenen Projekte, zum Beispiel The Black Black Paint. Als es dann an das Schreiben neuer Songs für das zweite Album ging, brachte Jens einige wirklich tolle Demos mit ein." Stilistisch verbindet das Album, wie schon der Vorgänger, klassische 70er-Einflüsse mit zeitgenössischer Rockmusik - man hört Anklänge an Can, Motorpsycho, Neu!, Indie- und Stonerrock, aber auch an David Gilmours Gitarrenästhetik. Die Musik ist instrumental, einzig im finalen Stück ,The Magic Balloon" übernimmt Jens Cappel den Gesang. Ähnlich rätselhaft wie bei der ersten Platte klingt der Albumtitel: Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Blaser erklärt: ,Der Titel ist inspiriert von einem faszinierenden Aspekt der US-amerikanischen TV-Serie Westworld. Dort werden humanoiden Robotern Gefühle und Träume einprogrammiert. Doch weil diese Androiden dadurch immer menschlicher werden, geraten sie außer Kontrolle - die Programmierer suchen daraufhin den Fehler in den von ihnen geschriebenen Quellcodes, analysieren die künstlichen Gefühle, Gedanken und Träume mithilfe ihrer Computerprogramme. Übertragen auf unsere Realität ist der Titel durchaus ironisch gemeint. Unsere moderne Technik vermittelt den Eindruck, wir könnten jeden Bereich unseres Lebens vollständig steuern. Selbstoptimierung und die Kapitalisierung des eigenen Ichs werden zum obersten Prinzip. Eine trügerische Illusion, denn wir sind nur winzige Teile eines größeren, für uns unergründlichen Ganzen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was kann Kunst zu unserer Wahrnehmung der Welt beitragen? Welche Bedeutung hat es, sich mit musikalischen Mitteln auszudrücken? Durch Technik, Mathematik, Physik und reine Vernunft kommen wir dem Wunder des Lebens und dem Sinn unserer Existenz nicht wirklich näher. Was uns bleibt, ist das Ritual, die Beschwörung, die Ekstase. Musik, Tanz, Malerei, Geschichten - sie offenbaren für kurze Momente den wahren Kern des Lebens, richten unser Verhältnis dazu neu aus und verbinden uns mit dem Universum." Aufgenommen hat die Band wieder im Tonstudio Bieber in Offenbach am Main. Oli Rüger, Studiobetreiber und selbst Musiker, hat langjährige Erfahrung mit dem Aufnehmen von Gitarrenbands. Innerhalb von drei Tagen spielte die Band die Basic Tracks live ein, anschließend ergänzten sie diese durch Overdubs. Rüger war auch als Co-Produzent beteiligt. Cappel: ,Oli hat das richtige Händchen für die perfekte Balance zwischen rohen, heftigen und filigranen Sounds, ohne gleichzeitig den Blick für das große Ganze zu verlieren." Das Werk wurde final von Krautrock-Legende Eroc gemastert - eine passende Wahl für eine Band, die sich nicht nur als Erben der 70er sieht, sondern diese Tradition aktiv in die Gegenwart weiterdenkt. Das monochrome Cover-Artwork unterstreicht eindrucksvoll die dunkle Atmosphäre der Musik. Es verdeutlicht den konzeptionellen Ansatz der Band, Musik nicht nur als Klang, sondern als Raum, Konzept und visionäre Erzählform zu begreifen. Das Titelbild - eine scheinbar endlose Spirale, Symbol für DNA-Strukturen und Ewigkeit - wurde vom italienischen Grafiker Daniele Stochino entworfen. Die Innenseite des Gatefolds verbindet dieses Motiv mit einer Illustration des in Berlin lebenden Grafikers und Musikers Max Emil Hurlebaus. Durch farbige Akzente eröffnet sie kontrastreich neue Perspektiven.
MOON DESTROYS wurde von Juan Montoya (ex-Torche) und Schlagzeuger Evan Diprima (ex-Royal Thunder) gegründet und veröffentlichte 2020 die erste EP "Maiden Voyage". Das 5-Song-Debüt entstand unter Mitwirkung von Troy Sanders (Mastodon) und Bryan Richie (The Sword) und legte den Grundstein für die Band, die 2024 mit Sänger/Gitarrist Charlie Suárez (MonstrO) und Bassist Arnold Nese ihre endgültige Besetzung fand. Im April 2025 rückte MOON DESTROYS dann ins wirkliche Rampenlicht, sicherte sich Support-Slots mit Elder und Dozer und veröffentlichten selbst ihr Debütalbum "She Walks By Moonlight" in limitierter Auflage. Dieses neue Album zeigte sofort die rasante Entwicklung, die über die Verbindungen der Mitglieder zu ihren früheren Bands hinausging. "She Walks By Moonlight" ist rau und verzerrt, aber dennoch verschwommen und hypnotisch und wechselt von schimmerndem Post-Rock zu treibendem Riff-Doom und zurück zu shoegaziger Psychedelia. Es ist eine filmische wie jenseitige Reise einer Band, die sich auch mühelos in die Gefilde von Floor, Mother Love Bone, The Jesus and Mary Chain, Russian Circles und Ride begibt und letztendlich alle Versuche einer Kategorisierung in einem sprudelnden, soghaften, funkelnden Dunst zusammenbrechen lässt. Blues Funeral präsentiert nundie weltweite Wiederveröffentlichung des Albums, ein neues Albums folgt 2026. Transzendenter Heavy Psych-Doom für Fans von REZN, King Buffalo, Pelican und Dead Meadow "With She Walks By Moonlight, Moon Destroys proves they're not just refining their sound--they're pushing boundaries, crafting a record that's as meditative as it is crushingly heavy." _Ghost Cult
Mit Spot The Difference begibt man sich auf eine Reise im chiaroscuro, die das Projekt Balcony`s Paradise in einem neuen Licht erscheinen lässt. Psychedelik setzt eine Veränderung der Wahrnehmung voraus. Vom ersten Stück an machen wir uns auf den Weg in einen zeitlosen Klangraum aus Echos und Resonanzen. O`tool (Chuckamuck/Die Verlierer) ging dieses zweite Album ursprünglich an, indem er zu den Ursprüngen des ersten Albums zurückkehrte, in die Tiefen des australischen Outbacks. Von dort kehrte er mit Songs wieder, die mehr strukturiert, weniger improvisiert, aber genauso eingängig sind. Man findet diesen wilden Charme, eine Garage, die wie aus dem Ärmel geschüttelt scheint. Auf dem Album finden sich auch mehrere Coverversionen, von u.a.Television Personalities, M.O.T.O. sowie Jeff Clarke, Mitglied der Black Lips - Bands, die O'tool musikalisch schon lange beeinflusst haben.
Die Hardcore/Punk/Thrash Spezialisten von Fleischwolf waren noch nie Kostverächter: Ihre Musik nennen sie schlicht Mettcore, scheren sich um "Wokeness" und weitere Zeitgeist-Befindlichkeiten einen Dreck und haben eine ziemlich große Schnauze in die jede Menge Klartext und klarer Schnaps reinpasst! Mit ihrem wilden Genre-Mix und jeder Menge (Selbst)-Humor sind ihre harten Klänge voll auf Speed getrimmt, was eigentlich sehr passend ist: Seit ihrem Debut "Fleischwolf" und den beiden Nachfolgealben "Von uns für Euch" und "Gut geklaut" ist das Trio eindeutig auf der Überholspur! Ihr neuestes Werk erscheint als Doppel-10inch Vinyl und ist zum einem ein "Kleiner Vorgeschmack" auf das nächste Album mit drei neuen Songs: "Widerstand ist sinnlos - Asi Elixier" ist ein Thrash Metal-Hardcore Brett in bester Tankard-Manier! Jede Menge Spaß und Mitgröhlgarantie bietet "Genauso soll es auch sein" um dann dem alten Haudegen "Chuck Norris" mit reichlich Mötörhead-Charme, RocknRoll und Trompeten ein kleines Ständchen zu singen! Drei Volltreffer, die es in sich haben! Zum anderen ist die neue Fleischwolf aber mit der LP2 "Live" nach über 100 Konzerten auch eine Bestandsaufnahme und enthält 7 Songs mit dem ganzen Schweiss und Scheiss und Stimmung, den die Jungs auf der Bühne so von sich geben. Wer schon einmal bei einem Fleischwolf Konzert dabei war weiß was gemeint ist, den die Jungs sind auch noch großartige Entertainer - perfekt eingefangen auf Vinyl!