“From The Pyre“ (dt. „Vom Scheiterhaufen”) ist das hoch antizipierte zweite Studioalbum der wahrscheinlich meist gehypten Newcomer-Band aus UK – The Last Dinner Party. Die fünfköpfige Londoner Band
ging Ende 2024 mit dem Grammy-prämierten Produzenten Markus Dravs (Wolf Alice, Florence & The
Machine, Bjork) ins Studio, um die Arbeit am Nachfolger gefeierten Debütalbums “Prelude to Ecstasy“
aus dem Jahr 2023 aufzunehmen. Auf “From The Pyre“ hört man eine Band, die eine Menge Spaß hat und
sich trotz des unglaublichen Erfolgs ihres Debütalbums nicht unter Druck gesetzt fühlt. Es ist auch der
Sound einer jungen Band, die ihr Songwriting gemeinsam weiterentwickelt hat und durch die lange Zeit auf
Tour zu einer engen Einheit gereift ist. Die Band sagt über das Album: „Dieses Album ist eine Sammlung
von Geschichten und das Konzept des Albums als Mythos verbindet sie miteinander. „The Pyre“ (dt. „der
Scheiterhaufen“) selbst ist ein allegorischer Ort, an dem diese Geschichten ihren Ursprung haben, ein Ort
der Gewalt und Zerstörung, aber auch der Regeneration, der Leidenschaft und des Lichts.“
Bone White & Orange Splatter Vinyl. John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Halloween Expanded, ursprünglich 2019 veröffentlicht, erscheint nun in einer brandneuen Verpackung und ist damit ein neues Highlight für Fans, das sie ihrer Sammlung hinzufügen können. Halloween aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der die kühnsten Träume aller Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und den höchsten in der Geschichte der Halloween-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, wollte aber nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel für die Filmmusik zurückkehren würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie die zeitlichen und finanziellen Interessen der Leute aussehen und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäfts, des Filmemachens, laufen nicht immer so reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal." Die erweiterte Version von Halloween enthält mehr als 28 Minuten zusätzliche Musik aus dem Film und bietet ein noch vollständigeres, immersives Hörerlebnis. Das zusätzliche Material der erweiterten Ausgabe umfasst insgesamt 24 neue Titel, die auf zwei weiteren Seiten der Deluxe-Doppel-LP verteilt sind. Diese neue erweiterte Ausgabe enthält brandneues Artwork von Chris Bilheimer und ein exklusives 24x36-Zoll-Poster, das von Creepy Duck entworfen wurde. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu ,Halloween Kills" und ,Halloween Ends" sowie ein Box-Set mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Veröffentlichungstag bei Sacred Bones erhältlich sein.
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Seit langem fragen Leute, ob sie diese Alben erstehen könnten und bisher lautete die Antwort: Nein. Bisher! Wir sind begeistert, die Re-Issues dieser vier unglaublichen Alben mit verbessertem Artwork bekannt zu geben. Alle Alben wurden remastered und ist zum ersten Mal überhaupt auf Englisch erhältlich (eine englische CD-Version wird später auch noch erscheinen). Als die ursprünglichen Versionen veröffentlicht wurden, wurden die meisten Exemplare in Frankreich verkauft. Aber Yann wurde, nicht zuletzt durch den Soundtrack von ,Die fabelhafte Welt der Amelie auf der ganzen Welt bekannt. Für sein internationales Publikum hat er nun höchstpersönlich seine Titel mit größter Sorgfalt ins Englische übersetzt, um sicher zu stellen, dass die Originalinhalte beibehalten bleiben. Im Januar folgen die nächsten beiden Alben. ++ Auf "Rue Des Cascades" bedient sich YANN TIERSEN einer ganzen Armada an spannenden und mutagen Instrumenten: einiger sehr rare Instrumente, aber auch Klaviere, Kinderklaviere, Cembalo, Geigen, Akkordeon, Mandoline, Glockenspiel, Melodica und Banjo zusammen mit menschlichen Stimmen. Zusammen sorgt das für eine äußerst angenehme, entzückende und wunderschöne Musik mit einer warmen Atmosphäre. Einige der Stücke auf "Rue Des Cascades" tauchen auch auf TIERSENs "Amelie"-Soundtrack auf, so dass jeder, dem die Musik des Soundtrackes gefiel, auch hieran gefallen finden wird.
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From the crypts of Parisian funk obscurity comes the long-lost Halloween holy grail, Disco Frankenstein from Ice AKA Lafayette Afro Rock Band. A teasing album of horror-disco oddities originally released as a compilation—a misnomer cloaked in mystery, as the tracks themselves hail from the group’s playful experiments in the mid-to-late ’70s.
This album unearths a twisted treasure trove of grooves, originally scattered across obscure side-projects and international pressings, brought back to life by Strut on blood-soaked vinyl exclusively for Halloween 2025.
Originally released as a 1976 Japan-only compilation featuring the Lafayette Afro Rock Band under a plethora of pseudonyms—Sweet Exorcist, Captain Dax, Hot Blood, Krispie and Co., and more, the release was masterminded by producer Pierre Jaubert and led by bandleader Frank Abel with the funk-virtuosity of the Lafayette Afro-Rock Band group, the minds behind the much sampled ‘Soul Makossa’ and ‘Malik’ albums.
Disco Frankenstein represents the band at their most creative—layering wah-wah guitars, thunderous Afrobeat rhythms, and creepy-crawly synths into a funky stew of horror-disco gold. Tracks like “Dr. Beezar (Soul Frankenstein),” “Disco Vampire,” “Zeke the Zombie,” and “Igor’s Reggae” blur the line between Halloween novelty and dancefloor fire, conjured with full seriousness by studio wizards who knew how to raise the funk.
Resurrected by Strut Records and remastered by The Carvery, this compilation finally gets the deluxe treatment it deserves: pressed on limited blood-stained vinyl just in time for Halloween 2025.
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Manche Orte und Landschaften prägen einen und wollen einen gar nicht mehr loslassen. Für Benjamin Woods ist Cornwall einer dieser Ort. Der Platz seiner Jugend, an den er, als er während der Pandemie seinen Job in der Tate Modern Bar in London verlor, zurückkehrte. Dort, wo tausende Touristen ihren Urlaub verbringen, während eine Vielzahl der Einheimischen sich wohl nie einen solchen leisten werden können, war der einzige freie Job für ihn der als Hilfsarbeiter auf einer Baustelle. Diese befand sich an einer der düstersten Ecken von Truro, wo die stetigen Sirenen die Szenerie der langsam wachsenden Häuser, die bald erschwingliches Wohnen in Cornwalls Hauptstadt versprechen sollen, untermalen. Während sich das zweite the GOLDEN DREGS-Album "Hope for the Hopeless" (2019) noch völlig in persönlichen Schmerz vertiefte, schaut Benjamin auf seinem 4AD-Debüt "On Grace and Dignity" auf seine Heimat und erforscht, was es bedeutet von dieser geprägt zu sein. Neben persönlichen Reflektionen über den Verlust der Unschuld und über die eigene Minderwertigkeit, verwebt Benjamin seine Erzählungen mit Themen wie Überleben, verzweifelten Ausbrüchen von Gewalt, Verlust und den Einschnitten in die Gemeinschaft, im Auge der drastischen Gentrifizierung. Und das alles präsentiert er mit einer Stimme, in der die überirdische Weisheit eines Kurt Wagners (Lambchop) oder eines David Bermans (Silver Jews) mitschwingt. Mittlerweile ist Benjamin wieder nach London zurückgekehrt, aber mit seinem neuen Album "On Grace and Dignity" sowie einem Miniatur-Modell von Cornwall, das der Model-Künstler Edie Lawrence, der auch schon an Artworks für die Idles oder Jamie T beteiligt war, gebaut hat, hat er seine Heimat auch heute immer nah bei sich. Jeder Song des Albums spielt in einer Ecke der fiktiven Cornwall-Stadt des Modells, das auf dem Cover zu sehen ist.
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Local Suicide kündigen ihr lang erwartetes Debütalbum "Eros Anikate" an, das am 13. Mai 2022 auf ihrem eigenen Label Iptamenos Discos erscheinen wird. Der Titel bedeutet übersetzt "unbesiegbare Liebe" und ist inspiriert von Sophokles’ Stück "Antigone”.
Das Album bleibt dem Technodisco-Sound des Berliner Duos treu, für den sich die beiden einen Namen gemacht haben, und zeigt ihren unverkennbaren Stil, der 80er Retro-Feeling mit einem modernen, düsteren Twist kombiniert. In gewohnter Local Suicide-Manier zeigt das Debütalbum des Duos augenzwinkernde Texte über mystische Abenteuer, Lieb...
Limitierte Picture-Disc-Neuauflage zum 50. Jubiläum des dritten NEU! Albums, das 1975 das Licht der Welt erblickte. Nach einer dreijährigen Pause legten die NEU!-Mitglieder Klaus Dinger und Michael Rother ihre Differenzen vorübergehend bei und kamen wieder zusammen, um den Motorik-Sound, den sie mit ihrem Debüt 1971 entwickelt hatten, noch einmal zu versuchen. Die seltsame Spannung und Präsentation von NEU! 2 und das Auftauchen ihrer früheren Band Kraftwerk mögen die Wiedervereinigung beschleunigt haben, aber was auch immer der Grund war, das Endergebnis war die Zeit, die Mühe und die Streitereien wert, die es gekostet hatte, dieses Album herauszubringen.
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Es gab eine Zeit - nennen wir sie Saturn-Rückkehr, nennen wir sie die frühen 90er Jahre, nennen wir sie den letzten Atemzug, bevor das Internet alles verschlang - als wir von den Zero Boys uns plötzlich einer ganz anderen Art von Feuer gegenüberstanden. Wir waren aus unserer Hardcore-Haut herausgewachsen - nicht aus Ablehnung, sondern aus einer Weiterentwicklung heraus. Wir waren unruhig. Songs kamen nicht mehr in Ausbrüchen purer Geschwindigkeit; sie verdrehten sich, dehnten sich aus, stellten Fragen. Struktur war nicht mehr der Feind. Wir ließen die Songs atmen, und im Gegenzug erzählten sie uns Dinge, die wir nicht erwartet hatten. Die hier versammelten Songs aus ,Make It Stop" (1991) und ,The Heimlich Maneuver" (1992) fangen diesen Moment ein. Diese beiden Alben, die innerhalb eines Jahres entstanden sind, sind Dokumente einer Zeit, in der wir unserem Instinkt folgten - die Grenzen unseres eigenen Sounds ausloteten und persönliche spirituelle Erkundungen durch den Fuzz und die Wut hindurchflochten. Es war nicht religiös. Es war eine Suche. Der Versuch, das Selbst im Lärm der Welt zu finden. Der Versuch, ehrlich über Verwirrung, Widerstand und die Teile von uns selbst zu sprechen, die nicht so einfach in Slogans oder Genres passen. Damals wussten wir, dass wir uns veränderten, aber wir wussten nicht, in welche Richtung. Jetzt, Jahrzehnte später, offenbart das Zurückhören etwas Klareres. Diese Songs - textlich, musikalisch, emotional - fühlen sich heute dringlicher an als damals. Die politischen Aussagen sind gut gealtert, was sowohl ein Triumph als auch eine Tragödie ist. Was wir in einem Moment kreativer Verbrennung geschrieben haben, klingt jetzt wie Warnsignale - über Institutionen, über Gewalt, über das stille Bedürfnis nach Sinn unter all dem. Also ja, ,Playback is Hell". Aber nicht die Hölle der Qualen. Die Hölle des Feuers. Die Hölle der Transformation. Die Hitze der Erinnerung und Bedeutung, die plötzlich wieder aufsteigt. Danke fürs Zuhören - damals, heute und in Zukunft. - Paul Mahern, 2025
Spidergawd sind klassischer Heavy Rock mit gigantischem Melodieverständnis, das teils poppige Züge annimmt. Twin-Gitarren zelebrieren dieses Melodieverständnis exzessiv, duellieren sich und feuern es an und alles steht auf einem solide klassischen NWOBHM Fundament. Für ihr achtes Album in elf Jahren Band-Geschichte haben SPIDERGAWD einen überraschenden Titel gewählt: "From Eight to Infinity" oder "From 8 to _êP". Damit beendet die Band die Verwendung römischer Titel, die sie für ihre vorherigen sieben Alben verwendet hatte. Ansonsten scheint vieles vertraut, wenn sie mit ihrem unverkennbaren SPIDERGAWD-Sound, doppelten Gitarren, dreifachen Gesang und Bariton Saxophon in gewohnt aufwändigem Album Artwork stets wiedererkennbar bleiben. Natürlich bleiben die wichtigsten Referenzen wie Thin Lizzy und Motorhead offensichtlich. Aber während "VII" sich ein wenig an 80er-Jahre-Bands wie Rush, Adrian Smith und Boston anlehnen konnte, ist "From Eight to Infinity" in seinen Referenzen eher bei AC/DC und Cheap Trick auf der einen Seite und Metallica und Black Sabbath auf der anderen. Es gibt scheinbar immer noch keine Anzeichen dafür, dass Spidergawd einen Gang zurückschalten und die Band verspricht nicht nur im Titel eine große Zukunft. All das scheint vielversprechend für die anstehende Tour. Man konnte dies aber auch schon deutlich spüren bei den Support Shows für Judas Priest, ein Band-Traum, der in Erfüllung ging.
Hinter dem Album steht Kilian Bungert, der sich mit seinem Alter Ego "stoic mind" einen Raum geschaffen hat, in dem sich Stärke und Verletzlichkeit nicht gegenseitig ausschließen. Die Songs auf seinem beeindruckenden Debüt "to know what i"m scared of" sind ein Blick nach innen - reduziert, ehrlich, suchend. Hier gibt es kein Pathos und keine Statements. Es gibt nur die leise, emotionale Einladung Teil einer Reise zu werden, die bereits vor drei Jahren begonnen hat und die mit Stücken wie der Single "see what you don"t see" oder dem ergreifenden "the boat" einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Indie, Folk, Country und kontemporärem Pop. Aber mehr noch als der Stil ist es die Haltung, die hier Relevanz schafft: Musik, die nichts beweisen will, aber viel zeigt. Von der Suche nach Klarheit. Von Selbstzweifeln, die zu Verbündeten werden. Von Momenten, in denen Kontrolle auf Intuition trifft. Und von dem Mut, loszulassen - ohne zu wissen, was danach kommt.
Mit Run Thru the Cover Crop veröffentlicht das britische Trio Mudlow eine Sammlung von zehn Coverversionen, die stilistisch tief im eigenen Klangkosmos verankert sind. Die Auswahl reicht über Jahrzehnte und Genres hinweg, bleibt dabei aber klanglich konsistent: düster, rau und introspektiv. Mudlow, seit Jahren aktiv an der Schnittstelle von Blues, Jazz und Southern-Gothic, nähert sich dem Material nicht als klassische Coverband. Stattdessen werden die Stücke vollständig in den eigenen Sound überführt - mit reduzierten Arrangements, markanter Instrumentierung und einer Atmosphäre, die an verlassene Landstraßen und verregnete Nächte erinnert. Die Band beschreibt den Entstehungsprozess als eine Art Aneignung: Manche Songs kamen wie selbstverständlich zu ihnen, andere mussten "aus dem Schlamm gezogen" und neu interpretiert werden. Das Ergebnis ist ein kohärentes Album, das sich wie ein Fundstück aus einer anderen Zeit anfühlt - roh, gealtert, aber lebendig. Das Artwork - Strommasten im Zwielicht, Krähen auf Leitungen - unterstreicht die Stimmung der Musik. Die Pressung ist auf 500 Exemplare limitiert. Veröffentlichung erfolgt über das deutsche Label JukeJoint500 auf Vinyl und digital. Empfohlen für Läden mit Fokus auf Americana, Alternative Blues und Independent-Veröffentlichungen. Für Hörer:innen von Tom Waits, Morphine oder Kelly Joe Phelps.
Das Break-up-Konzeptalbum, nach dem niemand gefragt hat, The Appleseed Cast erschien 2003 auf Tiger Style inmitten einer zweiten Welle der Emo-Gegenbewegung. Jahrzehnte später gilt Two Conversations weithin als das Meisterwerk des Quintetts aus Lawrence, Kansas, ein atmosphärisches, seelenvolles Werk, das sich von den Klischees des Mittleren Westens distanziert. Verlieren Sie sich in den verträumten Klängen von Keyboards und Synthesizern und den Klängen von Stahlsaiten, aber seien Sie vor der Ausgangssperre wieder zu Hause.
Das Break-up-Konzeptalbum, nach dem niemand gefragt hat, The Appleseed Cast erschien 2003 auf Tiger Style inmitten einer zweiten Welle der Emo-Gegenbewegung. Jahrzehnte später gilt Two Conversations weithin als das Meisterwerk des Quintetts aus Lawrence, Kansas, ein atmosphärisches, seelenvolles Werk, das sich von den Klischees des Mittleren Westens distanziert. Verlieren Sie sich in den verträumten Klängen von Keyboards und Synthesizern und den Klängen von Stahlsaiten, aber seien Sie vor der Ausgangssperre wieder zu Hause.
Auf 500 Stück limitierte 2025er Nachpressung vom 2024er La Luz Album auf gelbgrünem Vinyl. LA LUZ aus Kalifornien wird von Fans und der Presse gleichermaßen seit ihrem Gründungsjahr 2012 geliebt, da sie den Spagat zwischen Chaos und Bittersüße schaffen. Jede neue Platte ist ein weiterer Feinschliff an der Mischung aus schwülstigen Riffs und engelsgleichem Gesang, der an Pop und Folk angelehnt ist; eine Band, die so verlässlich großartig ist, dass sie den gewaltigen Schritt nach vorne in Sachen Selbstvertrauen und schierer Musikalität, den "News of the Universe" macht, umso beeindruckender macht. Cleveland, die auch schreibt und malt, hat sich zu einer wahrhaft originellen Songwriterin mit einem eigenen Kanon geisterhafter Psychedelik entwickelt, die sich in den letzten Jahren von der sich wandelnden Landschaft rund um ihr ländliches Zuhause in Kalifornien hat inspirieren lassen, vor allem auf dem von der Kritik gefeierten Soloalbum Manzanita, einer magisch-realistischen Dokumentation ihrer Schwangerschaft und frühen Mutterschaft, die auf vielen Jahresendlisten stand. Selbst wenn Cleveland jahrelang Songs über Geister geschrieben hat, so ist das, was in den Schatten von "News of the Universe" lauert, nichts weniger als der Tod selbst: "There are moments on this album that sound to me like the last frantic confession before an asteroid destroys the earth." Klanglich ist die Platte voller Dringlichkeit. Die Songs stolpern über sich selbst, als würden sie versuchen, der Apokalypse zu entkommen: das atemlose Prasseln der Toms in "Strange World", das fingerfertige Eröffnungsriff des Titeltracks, getränkt in Verzerrungen. Eine Atmosphäre des Untergangs schwebt über dem Sgt. Pepper-esken Barock-Pop-Song "Poppies", in dem Cleveland von einer schwankenden orangefarbenen Idylle singt, die von der Spätsommersonne in Flammen aufgehen wird. In dem ähnlich kaleidoskopischen "Dandelions" hält sie die gelben Blumen für ahnungslose "kleine Sonnen", die sich im Laufe der Saison in "Monde" verwandeln werden. Die synthetischen Klänge, die auf dem letzten Album "La Luz" von 2021, verwendet wurden, um das träge Summen und Knistern eines Sommertages auf dem Lande zu imitieren, wurden im Weltraum verstreut. Düster, verletzlich, weiblich und unbestreitbar triumphierend ist "News of the Universe" eine weitere umwerfende Platte einer Band, die so verlässlich gut ist, dass die Leute vielleicht übersehen haben, wie bahnbrechend LA LUZ wirklich sind: farbige Frauen in der Indie-Musik, die ihren eigenen Weg gehen, indem sie ihrem eigenen künstlerischen Stern in Galaxien jenseits der aktuellen musikalischen Trends folgen - immer geleitet von einem aufrichtigen Glauben an die kosmische Kraft der Liebe und eines großartigen Riffs. Niemals trifft das mehr zu als auf "News of the Universe", dem vielleicht brutalsten Album von LA LUZ, das aber auch das glücklichste ist.
Spots auf die Berliner íClubgeschichte. Neuausgabe als Klappenbroschur. Clubs und subkulturelle Freiräume prägen Berlin seit Jahrzehnten und machen die Stadt zu einem Sehnsuchtsort für Menschen aus aller Welt. Legendär sind zum Beispiel die Treffpunkte des Punk- und New-Wave-Untergrunds der 1980er Jahre oder die Technoclubs aus den 1990ern. Die Party- und Konzertlocations sind dabei oftmals auch Zeugen der bewegten Geschichte der Stadt, erzählen vom Kalten Krieg oder dem Fall der Berliner Mauer. Dieses Buch ist ihnen gewidmet, darunter berühmte Diskotheken, geheime Treffpunkte der DDR-Opposition und subkulturelle Abenteuerspielplätze verschiedenster Couleur. Viele dieser Orte existieren heute nicht mehr oder haben eine ungewisse Zukunft. Sie berichten von einem Berlin, das es nicht mehr gibt, und davon, wie stark die Club- und Subkultur von Verdrängung betroffen ist.
Am Anfang ihrer Karriere wurde Madison Cunningham noch als “Enkelin von Joni Mitchell“ und “kleine
Schwester von Fiona Apple“ bezeichnet, von solchen Vergleichen, sollten sie auch noch so schmeichelhaft
sein, hat sich die Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin aber spätestens seit ihrem zweiten Album,
dem Grammy-Gewinner “Revealer”, freigeschwommen. Dem lässt sie jetzt das dritte Werk “Ace” folgen,
ein Album rund um die Liebe.
Musikalisch pendelt Madison Cunningham zwischen Balladen, West-Coast-Folk und jazzig angehauchtem
Singer/Songwriter-Pop. Neben ihrem bewährten Gesang und Gitarrenspiel überzeugt Cunningham, die
kürzlich mit Mumford & Sons auf deren „Railroad Revival“-Tour unterwegs war, diesmal auch am Piano.
Auf dem Album ist auch Robin Pecknold von den Fleet Foxes zu hören. Überhaupt hat sich Madison
Cunningham über die Jahre nicht nur als Liebling von Künstlern wie John Mayer, Hozier und den Fleet
Foxes etabliert, sondern auch als von der Kritik gefeierte Kollaborateurin mit zuletzt Lucy Dacus, Mumford
& Sons, Andrew Bird, Lucius und Remi Wolf.
Bachs Ouvertüren, auch Orchestersuiten genannt, sind eine Abfolge von Tanzsätzen oft fröhlichen und überschwänglichen Charakters. Die beiden hier eingespielten, Nr. 1 C-Dur & Nr. 3 D-Dur, sind mitreißende
Werke barocker Pracht, enthalten aber auch das berühmte „Air“, ein friedliches Stück voll in sich ruhender
Gelassenheit.
Kaum ein Ensemble hat unsere Hörgewohnheiten in Bezug auf ”Alte Musik” so stark beeinflusst wie ”The
English Concert”. Der Gründer und langjährige Dirigent, Trevor Pinnock, leitete die Musiker mit lebendiger
Artikulation vom Cembalo aus und formte so den Klang aus der Mitte des Ensembles.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Luciano Pavarotti und Decca verband eine der längsten exklusiven Beziehungen zwischen einem Künstler
und einem Plattenlabel. Zur Feier dieses Vermächtnisses und seines 90. Geburtstags am 12. Oktober 2025
präsentiert Decca das ultimative Greatest-Hits-Album „NOVANTA”. Es enthält seine bekanntesten und
beliebtesten Arien und Lieder, legendäre Live-Mitschnitte einiger seiner größten Konzerte sowie Raritäten,
Neuentdeckungen und bisher unveröffentlichte Titel. Pavarotti war ein einzigartiges Phänomen und einer
der berühmtesten Künstler der Welt. Wie kaum ein anderer hat er es geschafft, die Welt der Oper einem
breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Album bietet nun die Möglichkeit, seine Darbietungen, die
die Welt begeistert haben, noch einmal zu hören.
Das 4CD-Set umfasst 75 Tracks und fast 5 Stunden Musik, davon eine komplette CD mit Bonus-Inhalten:
Raritäten und bislang unveröffentlichte Aufnahmen. Das Doppel-Vinylalbum und die 1CD Version dieses
Albums bieten mit 25 bzw. 20 Tracks eine kleinere, aber ebenfalls umfassende Auswahl aus Pavarottis
Schaffen. Auch hier gibt es spannende Neuentdeckungen und selten veröffentliche Aufnahmen zu hören.
Für NEMO ist Musik machen ein kreativer Spielplatz, auf dem man sich mit spektakulären Performances
und vielschichtigen Kompositionen ausdrücken kann und gleichzeitig eine wichtige Plattform für Themen,
die mehr Rampenlicht verdienen. „Ich schreibe über Dinge, die mir wichtig sind. Als Mensch der sich nonbinär identifiziert, nährt sich mein Antrieb auch daraus, mich für die Rechte der Community einzusetzen
und Gender Identity, Diversität und Selbstakzeptanz normal werden zu lassen.“
Nachdem der Schweizer Act 2024 die ESC-Herzen erobert hat, ging Siegertrack „The Code“ durch die
Decke und meldete Edelmetall und Streams im dreistelligen Millionenbereich. Seitdem feiern Fans und
Clubgänger Folgebanger wie „Eurostar“ und „Casanova“ aber auch fragilere Songs wie „Unexplainable“,
mit dem NEMO beim Finale des ESC 2025 zu sehen war.
Es ist ein sinnlicher Mix aus Charme, Mut, Energie und Anspruch, der NEMO in die erste Liga der aufregendsten Popacts des Kontinents katapultiert hat und das Aufsehen um das Debütalbum ARTHOUSE
erklärt. ARTHOUSE erscheint am 10.10.2025 als Marbled Vinyl LP und CD.
»I Feel Alive« ist das 2020 veröffentlichte vierte Studio-Album der aus der Indie-Szene Kanadas stammenden Tops. Der Tops-Sound mit grandiosen Melodien über federleichten Indie-Grooves und einem Hauch von 80er-Jahre-Sophisti-Pop klingt kühner und weitläufiger denn je und gilt inzwischen als unverkennbar. Neben den hochfliegenden Melodien und der knackigen Inszenierung setzt sich »I Feel Alive« inhaltlich mit der Qual auseinander, alte Dinge hinter sich zu lassen. Es ist eine introspektive Platte, zu der man tanzen kann, Musik die zuschlägt und wie die Erinnerung an eine perfekte und gleichzeitig dem Untergang geweihte Liebesbeziehung, samt all ihrer Freude und Schmerz, für immer ein Teil des Lebens wird. Das Artwork zu »I Feel Alive« gibt den Ton an! Inspiriert von der Arbeit des Fotografen Thomas Ruff, starrt die Tops-Sängerin Jane Penney mit bloßem Gesicht in die Linse - einfach und ungestellt, aber auffallend starr und verletzlich. Attribute die sich auch auf die Musik übertragen lassen.
Americana meets Ennio Morricone: Das fünfte Album von Other Lives
Fünf Jahre nach ihrem Vorgängeralbum "For Their Love" veröffentlicht die Indie-Folk-Rock-Band Other Lives ihr fünftes und passend betiteltes Album "Volume V". Der Titel markiert das neueste Kapitel in der fortlaufenden Geschichte von Other Lives, einem Album von großartiger musikalischer und emotionaler Tiefe. Schon die ersten Töne des Eröffnungsstücks "Mystic" machen deutlich, dass die filmische Bandbreite ihrer Arrangements und Melodien um mehrere dynamische Stufen zugenommen hat, mit einer vollen orchestrierten Reichweite und einer gewaltigen Dramatik in den acht Songs und zwei Instrumentalstücken des Albums. Die Essenz vom Other Lives Sound bleibt aber gleich: Wurzeln im Americana mit klassischen Einflüssen von (Flim-)Komponisten wie Henry Mancini oder Ennio Morricone. Aufgenommen wurde das Album in einer ehemaligen Kirche in ihrer Heimatstadt Stillwater, Oklahoma, die den Sound mit ihrer Größe maßgeblich mitgeprägt hat.
Angesichts der fünfjährigen Pause zwischen den letzten drei Other Lives-Alben plant die Band, "Volume V" schneller mit einem sechsten und siebten Kapitel folgen zu lassen - ein Versprechen auf noch mehr Magie und Großartigkeit. "Ich sehe Volume V als den Beginn des zweiten Akts von Other Lives", so Sänger Jesse Tabish. "Wir werden alle älter und bedauern ein wenig, nicht mehr Musik veröffentlicht zu haben - das könnte also unsere Neil-Young-Phase sein! Wir veröffentlichen mehr Musik in kürzerer Zeit."
"Dunya", der Titel von Mustafas meisterhaft ausgearbeitetem und atemberaubend zärtlichem Album, bedeutet aus dem Arabischen übersetzt so viel wie "die Welt mit all ihren Fehlern". Ein hochtrabendes Thema für einen jungen Songwriter, aber wie bei jedem Thema, das im Mittelpunkt der Arbeit des sudanesisch-kanadischen Künstlers steht - von religiöser Hingabe bis zu Kindheitstraumata, von Bandengewalt bis zu romantischer Intimität - nähert er sich durch eine persönliche Sichtweise. Er mischt Genres und Stimmungen, verwebt romanhafte Details in einprägsame Folksongs und hat ein Album geschaffen, das sich wie eine Reihe persönlicher Durchbrüche anfühlt, die einer nach dem anderen eintreffen. Was zuerst an Mustafas Musik auffällt, ist seine Art zu schreiben: ein einfacher, durchdringender Ton, der jede Geschichte so roh und ernsthaft wirken lässt wie die Worte eines Liebesliedes. Mit seinem leisen Vortrag, der seine Umgebung zum Schweigen bringen kann, entwickelte sich Mustafa schnell vom Wunderkind, das in seiner Heimatstadt Toronto Gedichte rezitierte, zu einer Kraft, die hinter den Liedern steht und Popsongs schreibt. Auf "Dunya" ist er zu einem eigenständigen Autoren gereift. "Ich versuche, das gewöhnliche Leben im Ghetto zu bewahren und zu feiern", beschreibt Mustafa seine lyrische Inspiration. Die Songs, in denen er sein Aufwachsen und seinen weiteren Lebensweg beschreibt, sind gleichermaßen entwaffnend in ihrer Einfachheit und vielschichtig in ihrer emotionalen Bandbreite. Durch die Zusammenarbeit mit Aaron Dessner, Rosalía, Clairo, Nicolas Jaar und anderen sowie Mustafas langjährigem kreativen Partner Simon Hessmann offenbart die Musik eine selbstbewusste, unverwechselbare Stimme, die noch nie so massenkompatibel geklungen hat.
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Cate Le Bons siebtes Album 'Michelangelo Dying', dessen Entstehung von purer Emotion geleitet wurde, hat das Album, das sie zu machen glaubte, verdrängt. Als Produkt eines alles verzehrenden Herzschmerzes überwanden ihre Gefühle ihren Widerwillen, ein Album über die Liebe zu schreiben, und wurden in diesem Prozess zu einer Art Exorzismus. Herausgekommen ist ein wunderbar schillernder Versuch, eine Wunde zu fotografieren, bevor sie sich schließt - und dabei auch in ihr zu stochern.
Musikalisch gibt es eine Fortsetzung und Erweiterung eines Sounds - eine Maschine mit Herz -, der auf ihren letzten beiden Platten 'Reward' (2019) und 'Pompeii' (2022) Gestalt angenommen hat, da Le Bon zunehmend selbst die Kontrolle über das Spielen und Produzieren übernommen hat. Wenn Gitarren und Saxophone durch Pedale gepresst und Perkussion und Stimmen durch Filter gejagt werden, entsteht ein schillernder, grüner und seidiger Sound, in dem die künstlerischen Eigenheiten von David Bowie, Nico, John McGeoch und Laurie Anderson aufblitzen und wieder verschwinden.
Was übrig bleibt, ist eine sich ständig verändernde, kontinuierliche Einheit, eine Art Songzyklus. Jede Iteration reflektiert die letzte und entwickelt sie weiter. „Jede ist eine Scherbe desselben zerbrochenen Spiegels“: Sie verschiebt sich, glitzert, verbirgt und enthüllt, je nachdem, wie sie im Licht gedreht wird. Letztendlich gibt es, so Cate, „keine Enthüllungen. Keine Schlussfolgerungen. Es gibt keinen Grund. Es gibt nur Wiederholungen und Chaos. Ich habe mir schließlich erlaubt, einen offenen Geist zu haben, um es ohne Widerstand zu erleben, ohne nach einer Offenbarung oder Ordnung zu suchen.“
'Michelangelo Dying' ist eine Übung in der Viszeralität des Lebens, der Liebe und der Menschlichkeit, sowohl für den Hörer als auch für die Künstlerin selbst, und es weiß, was es heißt Halt zu geben, gehalten zu werden aber auch sich ganz und gar allein zu fühlen. „Die Figuren sind austauschbar“, schließt Cate, „aber am Ende bin ich es, der sich selbst begegnet.“
"Stories Of Life" - triosence malen Musik aus Geschichten, die das Leben schreibt Das Album "Stories of Life" des Genregrenzen neu definierenden Pianotrios triosence ist ein musikalisches Porträt von Momentaufnahmen aus dem Leben. In jedem Titel erkundet triosence-Bandleader und Komponist Bernhard Schüler die Tragik und Schönheit von Geschichten aus dem Alltag und malt diese Erlebnisse in betörend melodiöse, mitreißende Instrumentalkompositionen. Große Freude und tiefer Schmerz, scheinbar Banales und wahrhaft Lebensveränderndes liegen oft überraschend nah beieinander. Der Verlust einer Schwangerschaft in "Little Lost Wonder", die Liebe zu seiner kleinen Tochter in "Tamina's Lullaby", der Tod seines Onkels in "Dear Rainer" oder die Freude über wild wuchernde Garten-Gewächse seiner Lebensgefährtin in "Tomato Party" - "Stories of Life" ist die in Musik nachvollzogene Erkenntnis von Bernhard Schüler, dass im Leben all das verwoben ist. "Ich setze mich ans Klavier und spiele mir alles von der Seele. Schöne und traurige Erlebnisse, Beobachtungen, Empfindungen - Musik zu schreiben ist meine Art, über das Leben nachzudenken", erklärt er.Was "Stories Of Life" musikalisch auszeichnet, sind progressive Strukturen, die immer wieder in Stil, Tempo und Stimmung variieren; die mal laut oder leise sind, verträumt oder kraftvoll. Sie sollen den Hörer auf eine regelrechte Reise schicken, indem sie eine Reihe von starken Klangbildern erzeugen. "Wenn ich komponiere, habe ich das immer im Hinterkopf", so Bernhard Schüler. "Nämlich Geschichten mit meiner Musik zu erzählen. Das ist, was die Leute am meisten berührt." Auf "Stories Of Life" entwickeln er und seine Bandkollegen Tobias Schulte (Schlagzeug) und Omar Rodriguez Calvo (Bass) mit großer Leichtigkeit ihren melodiösen, stimmungsvollen Sound-Mix aus Weltbeat, Folk, Jazz, Rock und Pop konsequent weiter. "Wir gestalten ein totales Crossover", erklärt Bernhard Schüler, "das ist Musik, die zwar in klassischer Jazz-Formation daherkommt - mit Klavier, Bass und Schlagzeug - aber Jazz im herkömmlichen Sinn kann man das nicht mehr nennen. Mir geht es um starke Melodien und klare Songstrukturen. Eine Fokussierung auf das Wesentliche ist mir wichtig oder anders gesagt: musikalisch auf den Punkt zu kommen."Dem Maler Rainer Hoffmann ist nicht nur das Stück "Dear Rainer" gewidmet - mit "Stories Of Life" wird ihm auf besondere Weise ein Denkmal gesetzt. Sein Gemälde "Badere vid Ingetoprsjön" (Badende am Ingetorpssee) ziert denn auch das Cover-Artwork und im Booklet finden sich zehn weitere Bilder des Künstlers - jedes thematisch einem der Songs zugeordnet. "Leider hat die Kunst meines Onkels nie die Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen, die sie wirklich verdient hat", so Schüler. "Aber er hat ein sehr aufregendes Leben geführt und war ein wahrer Abenteurer, der bereits in frühen Jahren in die schwedische Wildnis gezogen ist und die ganze Welt bereist hat, um dort zu malen. Alles andere war ihm egal. Diese Leidenschaft für die Kunst - ohne Wenn und Aber - hat mich schon als kleiner Junge fasziniert, und wenn er damals Geschichten aus seinem Leben erzählt hat, saß ich mit großen Augen vor ihm." Eine dieser Geschichten greift Schüler in "Marrakesh Swing" auf - ein Flirt mit der Kultur einer Stadt, die er nie besucht hat, aber in seiner Komposition zu blühendem Leben erweckt. Der Hörer erlebt sie vor seinem geistigen Auge - in all ihren Facetten, Farben und ihrer Lebendigkeit.Mit "Tamina's Lullaby" ist nach langer Zeit wieder ein Stück für Soloklavier auf einem triosence-Album enthalten. Zudem schließt eine Referenz auf die Vergangenheit den Kreis der Geschichten auf "Stories of Life": Eine neue Instrumentalversion von "Like The Wind", das ursprünglich mit der US-Sängerin Sara Gazarek für das Album "Where Time Stands Still" aufgenommen wurde, bildet den Schlusspunkt des Albums.
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ORBIT CULTURE läuten eine neue Ära ein. Das Century Media-Debüt des schwedischen Quartetts, "Death Above Life", ist nicht nur ein Statement, wie weit sie es gebracht haben, sondern es ist der Sound von Metal in seiner modernsten Form. "Das Album steht für einen Neuanfang", sagt ORBIT CULTURE-Gitarrist, Sänger und Songwriter Niklas Karlsson. "Es ruft positive und negati-ve Emotionen hervor, aber insgesamt bedeutet es eine Veränderung zum Besseren. Es fühlt sich an wie eine Wiedergeburt." Vom Opener "Inferna" über den stampfenden Titeltrack bis zum melancholischen Schlussstück "The Path I Walk" ist klar: ORBIT CUL-TURE sind in Bestform.
Neben ihrem DIY-Ethos und ihren kompromisslosen Dark-on-Dark-Visuals prägt laut Karlsson seine Vorliebe für Soundtracks und cineastische Soundscapes ihren Sound und Vision. Komponisten wie Hans Zimmer (Dune, Interstellar) und Howard Shore (Der Herr der Ringe) hätten einen großen Einfluss auf die Band. "Wahrscheinlich deutlich mehr als aktueller Metal", sagt Niklas. "Jeder von uns würde sich lieber den Soundtrack von 'Inception' anhören, weil er zeitlos ist. Wenn ich beim Schreiben nicht wei-terkomme, bieten mir z.B. Cello oder Klavier neue Möglichkeiten. Wir schreiben einfache Riffs und Strukturen, und wenn wir uns dabei von einem Künstler wie Hans Zimmer inspirieren lassen, kommt ein Song wie 'Inferna' heraus, weil wir den Chorus größer und cineastischer machen."
Produziert von der Band und gemixt von Buster Odeholm (Vildhjarta, Humanity's Last Breath, Thrown), ist "Death Above Life" ein Statement für den Metal, seine Gegenwart und Zukunft. Es ist ein entscheidender nächster Schritt für ORBIT CULTURE, da sie sich selbst und Metal als Ganzes frischer definieren. "Wir spielen Metal", sagt Karlsson. "Wir haben Einflüsse von Djent, von Me-talcore und melodischem Death Metal. Wir bleiben uns selbst treu, und ich denke, die Leute sind genau danach hungrig."
"Death Above Life" ist erhältlich als: Ltd. CD Digipak, Gatefold 2LP, Digital Album.
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Die wilden Söhne Manchesters, Wode, kehren mit ihrem vierten Album „Uncrossing The Keys“ zurück und erweitern damit selbstbewusst ihren ohnehin schon beeindruckenden Sound, der auf einer düsteren Grundlage aus wildem Black Metal und eisernem Heavy Metal basiert. Nachdem sie sich von der eher geradlinigen Methodik ihres Debütalbums weiterentwickelt haben, haben Wode im Laufe ihrer Diskografie kontinuierlich Elemente aus verschiedenen dunklen Ecken des Undergrounds hinzugefügt, wobei ihr Songwriting schlanker, aber auch komplexer, fokussierter und melodischer denn je geworden ist.
„Uncrossing The Keys“ hat die Musik von Wode nicht milder gemacht, der Sound ist nach wie vor von Flammen und Wut durchdrungen, aber sie haben ein breiteres Spektrum an Stimmungen angenommen und malen mit schwärzeren, satteren Farbtönen als je zuvor. Zerklüftete Post-Punk-/Goth-Einflüsse leuchten düster in neuen Tracks wie „Saturn Shadow“ und dem verträumten Trance des atmosphärischen Instrumentalstücks „Phantom“. Das düstere Tempo und die majestätisch-nachdenkliche Stimmung der Single „Transmutation“ erinnern mit ihrer düsteren Unterströmung sowohl an Paradise Lost als auch an Amorphis, während das melancholisch-hymnische „Under Lanternlight“ mit dynamischen Melodien im Stil von Sentenced durchdrungen ist. Die Gitarren tragen manchmal einen traurigen Schimmer, ihre Hooks sind sowohl von Melancholie als auch von Bedrohung durchzogen und schweben mit Momenten elegischer Schönheit und dunkler Klage über dem Gemetzel. Der höllische, raue Gesang erhebt sich wie rituelle Gesänge aus einer anderen Zeit.
Wode beschwört Bilder einer Welt herauf, die sich ständig am Rande der Dämmerung befindet, und wirft im Verlauf der neun Tracks von „Uncrossing The Keys“ einen langen, kalten Schatten. Es herrscht ein Gefühl von Erhabenheit und Verfall, als hätte die Band ein Tor zu einem Reich geöffnet, in dem verfluchte Städte unter blutroten Himmeln schwelen und ihre Mauern ewig verlassene Hymnen widerhallen lassen. Als Ergebnis eines ständigen Evolutionsprozesses hat Wode einen wahrhaft gespenstischen und imposanten Blackened Heavy Metal geschaffen, der ein dunkles Banner hoch über einem riesigen und öden Königreich hisst.
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie kann eine Band, die dafür bekannt ist, sich ständig zu verändern, noch etwas Neues bieten? Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI nun erneut am Beginn eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal sogar geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Typischerweise begann die Band mit dem Schreiben eines Albums, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzte und den kreativen Prozess einfach ihrer intuitiven musikalischen Sprache überließ. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" haben AFI jedoch beschlossen, ihren kreativen Ansatz bewusst komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. ,Wir haben mit etwas angefangen, das nach Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produziert und aufgenommen hat. ,Aber schließlich sind wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk gelandet - all diese Einflüsse aus den 80ern und 90ern." ,Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. ,Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. Silver Bleeds the Black Sun_ ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie kann eine Band, die dafür bekannt ist, sich ständig zu verändern, noch etwas Neues bieten? Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI nun erneut am Beginn eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal sogar geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Typischerweise begann die Band mit dem Schreiben eines Albums, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzte und den kreativen Prozess einfach ihrer intuitiven musikalischen Sprache überließ. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" haben AFI jedoch beschlossen, ihren kreativen Ansatz bewusst komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. ,Wir haben mit etwas angefangen, das nach Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produziert und aufgenommen hat. ,Aber schließlich sind wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk gelandet - all diese Einflüsse aus den 80ern und 90ern." ,Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. ,Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. Silver Bleeds the Black Sun_ ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
Orange & Red Splatter Vinyl. John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint erstmals eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Ends" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der die kühnsten Träume aller Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, aber er wollte nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel für die Filmmusik zurückkehren würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäfts und des Filmemachens laufen nicht immer so reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal."Die erweiterte Version von Halloween Ends enthält 10 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24 x 36"-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu Halloween und Halloween Kills sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
Orange & Green Splatter Vinyl! John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint zum ersten Mal eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Kills" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der alle Erwartungen der Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, wollte aber nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel wieder für die Filmmusik verantwortlich sein würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäftslebens und des Filmemachens laufen nicht immer reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal." Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24x36-Zoll-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu ,Halloween" und ,Halloween Ends" sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
,Watercress" beginnt mit einem coolen, klaren Gitarrenriff. Die Stimmung hat sich gegenüber dem letzten Mal, als wir von S. Carey gehört haben, deutlich verändert. In ,Break Me Open" aus dem Jahr 2022 war er noch schwer besorgt - niedergeschlagen und reumütig nach einer großen verlorenen Liebe. ,Watercress" hingegen beginnt mit dem Klang hart erkämpfter Hoffnung. Tatsächlich wächst Brunnenkresse nur in klarem, seichtem Wasser. Und genau an diese Orte kehrt Sean Carey immer wieder zurück - um zu fischen, nachzudenken und zu wachsen. Die Jahreszeiten sind vergangen und er hat Zeit damit verbracht, im Wasser zu heilen, fließend und still. Die Teile wurden gesammelt und wieder zusammengesetzt. Natürlich wird die Musik von S. Carey immer etwas Wehmütiges haben. Aber hier ist es die Wehmut eines hellen, klaren Oktobermorgens. Diese gitarrenlastigen Songs sind in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung des beliebten Albums ,Hundred Acres" aus dem Jahr 2018. Die Gitarren geben den Takt vor. Das Schlagzeug ist das Rückgrat. Und Seans Stimme erzählt die Geschichte. Das klingt nach einem einfachen Rezept, aber es steckt mehr Nuance dahinter als bei einer Hochseilnummer. Aufgenommen im Hive in Eau Claire von Zach Hanson und Brian Joseph aufgenommen, mit der üblichen Besetzung, die bei Bedarf für Instrumentierung und Co-Composition sorgt, sowie den Gastsängerinnen Gia Margaret und Hannah Hebl, die sich wunderbar in das Gesamtgefüge einfügen und einen Sound schaffen, der vertraut und fast nostalgisch klingt - aber auch glänzend und neu. Sean Carey ist seit über fünfzehn Jahren ein wichtiges Mitglied von Bon Iver. Beginnend mit ,All We Grow" aus dem Jahr 2010 sind seine vier Alben und einige epische EPs auf offensichtliche und subtile Weise naturalistische Erkundungen der Landschaften des Herzens und der realen Welt, jede einzelne mit der Geduld eines echten Fischers und dem Scharfsinn eines Folk-Jazz-Phänomens.
Splatter Vinyl, Bedruckte Innenhüllen, Download Code Limitiert auf 500 Exemplare Da sind sie wieder. Was zuvor geschah: Christian Lindner wurde durch WAUMIAU und ihrem Song "Lindner Jugend" in den politischen Ruhestand geschickt, aber sonst ist die Welt in den letzten zwei Jahren nicht besser geworden. Also starten WAUMIAU mit ihrem neuen Album GOOD VIBES ONLY einen neuen Versuch, die Arschlöcher der Welt zu stopfen. Denn Bad Vibes gibt es dank Elon Musk, Superreiche, Faschos, Karneval und allgemeine Personenkontrolle viel zu viel. GOOD VIBES ONLY wird die Welt wahrscheinlich nicht verändern, aber auch nicht schlimmer machen - und damit leisten die 12 Songs schonmal mehr als die oberen 10 % unserer Welt. Es darf wieder ausgekotzt werden. WAUMIAU hauen immer noch Parolen raus, sind immer noch dagegen, servieren immer noch mit Sample-Schnipsel und sind eigentlich immer noch nur ein kleines Nebenprojekt ohne große Zukunft. Was dabei rauskommen soll? GOOD VIBES ONLY.
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
Mit ihrem achten Studioalbum ,Feed The Fire" schlagen Pigeons Playing Ping Pong ein triumphales neues Kapitel auf. Aufbauend auf ihrer charakteristischen Mischung aus Funk, Rock und Jam treibt die Band mit einfallsreichen Arrangements, einzigartigen Taktarten und einer sich ständig erweiternden Klangpalette ihren Stil weiter voran. Die 12 Tracks von PPPP wagen sich in unbekanntes Terrain vor, bleiben dabei aber dem improvisatorischen Geist und den funkigen Wurzeln treu, die ihren Sound seit über 15 Jahren prägen. ,Feed The Fire ist die perfekte Metapher für unser unerschütterliches Bekenntnis, uns weiterzuentwickeln", sagt Frontmann Greg Ormont. ,Wir treiben uns ständig dazu an, als Musiker, Songwriter und als Band zu wachsen. Musik zu machen fühlt sich an wie etwas, wozu wir geboren wurden, und deshalb bleiben wir entschlossen, diese kreative Flamme auf jedem Schritt des Weges zu schüren. Dieses Album fängt diese inspirierende Reise ein, auf der wir sowohl auf als auch abseits der Bühne unser Bestes geben."
Chris Hontos und Aaron Anderson sind sowohl als Nuke Watch als auch als ihre auf Samples basierenden Cousins Beat Detectives tätig. Die Detectives sind das, was The Beatnuts unter dem Einfluss einer experimentellen dissoziativen Droge produzieren würden, während Nuke Watch eine freie Improvisationsband ist, die keinen Grund sieht, zu quietschen, und an Vergnügen glaubt. Das neue Album von Nuke Watch, "Grave New World", ist ihr zehntes seit Beginn des Projekts im Jahr 2020. Diese Musik taucht ein, kollidiert und quillt aus einer Tasche heraus, der Sound einer elektrischen Welt, die sich selbst mulcht. Modulare Synthesizer breiten sich wie Cordyceps in Räumen voller Bass, Saxophon und Handtrommeln aus und hinterlassen einen neuen, verseuchten Raum: leuchtend, sicher und verrückt. Diese Musik wurde mit Instrumenten gespielt, ein Großteil davon komplett live. Die meisten Tracks sind Aufnahmen von Hontos und Anderson mit ein oder zwei weiteren Musikern, es handelt sich also größtenteils um Trio-Aufnahmen. Man ist versucht, Grave New World als Fusion zu bezeichnen, aber das trifft es nicht ganz. Otto Willbergs Bassspiel ist so versiert, dass es Giganten wie Percy Jones und Jaco heraufbeschwört, und Leonard King nähert sich dem Bass ein wenig wie jemand aus Felas Africa 70. Die drei verarbeiteten Blasinstrumente - Zack Stafford an der verarbeiteten Flöte, Christopher Farstad am MIDI-Blasinstrument und Cole Pulice am verarbeiteten Saxophon - bringen die Musik in die Nähe des Jazz, obwohl keine der Kompositionen der Band wirklich nach Jazz klingt. Outtakes aus der Star Wars Foley-Datenbank? Eine berührungsempfindliche Multimedia-Gewächshausausstellung, die von einer Kindergartengruppe übernommen wurde? Eine Zoom-Session mit Latenzproblemen, verursacht durch Musiker auf fünf verschiedenen Kontinenten? "Grave New World" könnte man als Weltmusik bezeichnen, in dem Sinne, dass, wenn man die Welt zu einem Trichter zusammenfalten, schütteln und alle auf einen Teller voller Menschen rutschen lassen würde, mit denen sie nicht aufgewachsen sind, sie am Ende vielleicht genau das hier produzieren würden. - Sasha Frere-Jones, 2025
Wenn Sie von Hillsborough, North Carolina, auf der 1-85 nach Norden fahren und die Ausfahrt zur 58 East nehmen, erreichen Sie in fünfzehn Minuten Diamond Grove, ein kleines, nicht eingemeindetes Gebiet im Brunswick County, Virginia, am Meherrin River. Für die meisten Besucher gibt es dort nicht viel zu sehen - für Lebensmittel müssen Sie nach Lawrenceville und für Baumaterial nach South Hill fahren. Doch versteckt in diesem Fleckchen Virginia-Piedmont liegen die Überreste einer Milchfarm aus den 1740er Jahren, deren Haupthaus ein wunderschönes altes Gebäude mit zwei Etagen ist, das noch immer mit Seilbetten und allem Drum und Dran ausgestattet ist. Wenn man heute dorthin fährt, hört man in der Ferne Geräusche von jemandem, der in den vermieteten Nebengebäuden Sojabohnen und Baumwolle verarbeitet, von landwirtschaftlichen Reifen, die über Schotterstraßen knirschen, von quakenden Fröschen und von singenden Meisen: chick-a-dee, chick-a-dee. Aber wenn Sie zufällig im September 2023 vorbeigekommen sind, konnten Sie vielleicht Fiddle-Melodien hören, die von den Kiefern widerhallen, BBS-Geräusche in leeren Räumen und die Klänge von Weirs, die ihr zweites Album und ihr Debüt bei Dear Life Records aufnahmen: Diamond Grove. Weirs ist ein experimentelles Kollektiv, das aus der Musikszene im Zentrum von North Carolina hervorgegangen ist und zu gleichen Teilen aus Oldtime-Folk und DIY-Noise besteht. Die Auftritte von Weirs sind hierarchielos und umfassen zwischen zwei und zwölf Personen. Im September 2023 reisten neun von ihnen die US-58 hinauf, um sich im Wohn- und Esszimmer des Hauptgebäudes einer Milchfarm einzufinden, die noch immer im Besitz der Familie des Bandmitglieds und Organisators Oliver Child-Lanning ist, deren Verwandte seit Jahrhunderten dort leben. Die Besetzung von Weirs - weder endgültig noch besonders wertvoll - umfasst Child-Lanning, Justin Morris und Libby Rodenbough (seine Mitstreiter bei Sluice); Evan Morgan, Courtney Werner und Mike DeVito von Magic Tuber Stringband; sowie die treuen Andy McLeod, Alli Rogers und Oriana Messer, die bis tief in die Spätsommernächte spielten. Das Ergebnis sind die neun Tracks von Diamond Grove, aufgenommen mit einer provisorischen Signalkette, die aus geliehenem Equipment der gesamten Community zusammengestellt wurde. Das Weirs-Projekt begann als Tape-Experimente mit traditionellen Melodien, die Child-Lanning im Winter 2019 unter dem Namen Pluviöse aufgenommen hatte. Daraus entstand das erste Weirs-Album Prepare to Meet God, das im Juli 2020 in Eigenregie veröffentlicht wurde und eine Zusammenarbeit zwischen Child-Lanning und Morris während der COVID-Pandemie war. Die seltsamen Umstände dieses Debüts - eine gemeinschaftliche Tradition von Live-Songs, die isoliert voneinander aufgenommen wurden - werden durch Diamond Grove aufgehoben, ein Album, das in der unwiederholbaren Konvergenz von Menschen, Ort und Zeit verwurzelt ist. Auf dem neuen Album setzen Weirs ihre Suche nach dem besten Weg fort, sogenannte ,traditionelle" Musik weiterzuentwickeln, zu bewahren und zu befreien. Sie sind Songfänger, die Melodien sammeln, die kurz vor dem Vergessen stehen. Ihr wildes, Jahrhunderte umspannendes Repertoire klingt wie eine avantgardistische Jam-Session - eine Art Real Book für eine Szene, die sich mit Porch Jams, Big Blood, Amps for Christ und Jean Ritchie auskennt. Weirs fangen Songs ein, deren Interpretationskanon noch offen genug ist, um neben denen zu stehen, die sie zuvor gesungen haben, aber niemals über ihnen. Dies sind keine Versuche, definitive Versionen zu schaffen. Die Aufnahmen auf Diamond Grove fühlen sich eher wie Besuche als wie Überarbeitungen an. Und die Frage, die Weirs auf diesem Album stellen, ist nicht, wie sie einfach die Tradition ihrer Vorfahren fortsetzen können, sondern wie traditionelle Musik heute klingen könnte. Für Weirs könnte die Geschichte dieser Tradition weniger aus dem Folk-Revival stammen als aus der Musique concrète, weniger aus makellosen alten Meisteraufnahmen als aus etwas wie The Shadow Ring, wenn diese aus dem evangelikalen Süden kämen. Wenn man ,(A Still, Small Voice)" hört, spürt man, wie die Kraft der Hymne etwas Gleichwertigem weicht: den Dielen, dem Knistern des Feuers, dem Zubereiten und Essen von Mahlzeiten. Diese Spannung zwischen Bewahrung und Verfall ist das innere Leuchten von Diamond Grove. Nehmen wir ,Doxology l": Die Melodie von ,Old Hundred", einer Hymne aus der Sacred-Harp-Tradition, wird in MIDI umgewandelt, über iPhone-Lautsprecher abgespielt und in der Septemberluft neu aufgenommen. Für manche Revivalisten mag diese Hymne, gesungen mit der ganzen Pracht gefälschter Auto-Tune-Stimmen, blasphemisch klingen. Aber Ohren, die beispielsweise auf die Hyperpop-Produktionen der letzten Jahrzehnte eingestellt sind, werden sofort die spannungsgeladene Schönheit des digital verfremdeten Shape-Note-Gesangs verstehen. Dieselbe Spannung belebt ,l Want to Die Easy". Weirs' Version basiert auf der Aufnahme von A Golden Ring of Gospel, die in der Folkways-Sammlung Sharon Mountain Harmony verewigt ist. Die Melodien, Texte und Strukturen sind weitgehend unverändert geblieben. Aber die ,reine" Klarheit der Stimmen der frühen Aufnahme ist verschwunden. An ihre Stelle tritt der distanzierte Klang des Silos der Milchfarm, in dem Weirs ihre Version aufgenommen hat, dessen natürlicher Nachhall von zwei Sekunden die ursprüngliche Nähe ersetzt. Auf diese Weise wird der Klang des Aufnahmeortes selbst zu einem Teil der traditionellen Darbietung. Das Herzstück von Diamond Grove ist Weirs' Interpretation von ,Lord Bateman", einer Melodie, die Jean Ritchie als ,große Ballade" bezeichnete: Sie wurde gespielt, wenn die Arbeit getan war und der Tanzabend zu Ende war. Es ist ein Lied aus dem 18. Jahrhundert - so alt wie die Diamond Grove Farm - über einen gefangenen Abenteurer, der laut Nic Jones den Geist eines Errol-Flynn-Films verkörpert. Wie viele großartige und oft a cappella gesungene Interpretationen steht auch bei diesem ,Lord Bateman" die Stimme im Vordergrund und unterstreicht die Bedeutung des Geschichtenerzählens für das Zusammenkommen der Kinder. Neu ist hier der immense Bordun, der die Erzählung in ein unaufhörliches Gewebe elementarer Kräfte verwandelt. Es ist ein verschwommenes Murmeln kollektiver Saiten, das den Kanon von Ritchie und June Tabor ebenso bereichert wie Pelt's Ayahuasca oder Henry Flynt's Hillbilly Tape Music. Obwohl Diamond Grove nicht explizit von der alten Milchfarm handelt, auf der es aufgenommen wurde, kann es nicht umhin, ihr zu ähneln. Alte englische Balladen wie ,Lord Bateman" und ,Lord Randall" ergießen sich über Felder, die einst von der britischen Krone ,vergeben" wurden. Tragische Lieder wie ,Edward" taumeln über Tuscarora-Pfade und Baumwollfelder nach dem Bürgerkrieg. Hymnen wie ,Everlasting l" und ,Everlasting Il" fangen das Mondlicht ein, das seit Lord Bacons Rebellion durch doppelt gehängte Fenster fällt. Und die Nachtvögel trillern noch immer, und die Pflüge pflügen noch immer eine unkomponierte Musik, die darauf wartet, von zufälligen Ohren entdeckt zu werden. Diamond Grove ist in dieser Hinsicht Geschichte. Es ist ein Ort. Es ist Zeit. Es ist das Einfangen von Liedern, Lebendigkeit, Tonbandmanipulation. Wie der niedrige Damm, den das Wort ,Weir" andeutet, ist es eine Verteidigung gegen die Strömung. Es ist eine Verteidigung regionaler Lexika gegen massenproduzierte Umgangssprachen; eine Verteidigung gegen den Glauben, dass wir einfach zu einer einfacheren Zeit zurückkehren können; eine Verteidigung gegen die Vorstellung, dass Volksmusik ,rein" bleiben muss; eine Verteidigung gegen die Behauptung, dass ein Traum von der Zukunft, der in verlorenen Geschichten schlummert, unwiederbringlich verloren ist. Gegen all das verteidigt Diamond Grove traditionelle Musik, indem es sie so klingen lässt, wie die Komplexität der heutigen Zeit - weil es weiß, dass solche Musik und all die Geschichten, die in ihr stecken, auch in Zukunft eine Rolle spielen werden.
John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun werden erstmals erweiterte Ausgaben aller drei Soundtracks in einer Deluxe-Box von Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records veröffentlicht. Beim Anhören der aktuellen Halloween-Soundtracks fällt als Erstes der Teamgeist des Komponisten-Trios auf. Der mittlerweile berühmte Part mit der gestrichenen Gitarre in ,The Shape Hunts Allyson" aus Halloween wird, wie alle Gitarrenparts in der Trilogie, von Daniel Davies gespielt. John bezeichnet Daniel als den ,Abenteurer" der Gruppe und schreibt ihm zu, Sounds eingeführt zu haben, an die er selbst nie gedacht hätte. Cody, den sein Vater als ,musikalisches Genie" bezeichnet, ist eine ebenso wichtige Präsenz. Es ist seine ruhige, methodische Hand, die den Ideen, die entstehen, wenn diese drei zusammenkommen, Gestalt verleiht. Die Filmmusik für die neuen Filme mag sich um bekannte Themen drehen, aber sie ist auch klanglich viel vielfältiger und musikalisch gewagter als alles, was John 1978, als er den Originalfilm ,Halloween" komponierte, hätte schaffen können. Zusätzlich zu den einzelnen erweiterten Veröffentlichungen wird die ,Halloween Expanded Trilogy" als Teil eines limitierten Deluxe-Boxsets im 6xLP- und 3xCD-Format erhältlich sein. Diese Editionen enthalten exklusive neue Verpackungen und Artworks von Chris Bilheimer sowie ausführliche Liner Notes des Musikkritikers Brad Sanders, darunter exklusive Interviews mit John Carpenter und Regisseur David Gordon Green. Beide Box-Sets enthalten außerdem drei Sammlerposter von Creepy Duck, ein exklusives Posterdesign von Chris Bilheimer und ein luxuriöses Lentikular-Cover, das das Artwork zum Leben erweckt. Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 unveröffentlichte Musikstücke, während ,Halloween Ends" 10 neue Tracks hinzufügt und ,Halloween" ein komplett neues Artwork und eine neue Verpackung von Chris Bilheimer erhält. Für John-Carpenter-Sammler, Halloween-Komplettisten und alle Fans großartiger Filmmusik ist die ,Halloween Expanded Trilogy" ein unverzichtbares, wegweisendes Release.
END[GER] Die Band Wednesday aus Asheville, North Carolina errichtet im Laufe der zehn Songs von "Rat Saw God" einen Schrein voller aufregender Details: Halb lustige, halb tragische Botschaften aus den Südstaaten, die sich klanglich irgendwo zwischen dem wimmernden Skuzz von Neunzigerjahre-Shoegaze und klassischem Country-Twang entfalten - mit verzerrter Pedal Steel und Frontfrau Karly Hartzman, die mit ihrer Stimme, den Lärm durchschneidet. Ein Song von Wednesday ist wie ein Quilt. Eine Kurzgeschichtensammlung, eine verschwommene Erinnerung, ein Flickenteppich aus Porträts des amerikanischen Südens, der disparate Momente einfängt und als Ganzes doch irgendwie einen Sinn ergibt. Karly Hartzman, die Songschreiberin, Sängerin, Gitarristin und Leiterin der Band, ist eine Geschichtensammlerin als auch eine Geschichtenerzählerin: Eine aufmerksame Beobachterin von Menschen und witzigen Bemerkungen. "Rat Saw God", das neue und beste Album des Quintetts aus Asheville, ist ekphrastisch, aber ebenso autobiografisch und vor allem sehr einfühlsam. Es wurde in den Monaten unmittelbar nach der Fertigstellung von dem zweiten Album der Band, "Twin Plagues", geschrieben und innerhalb einer Woche im Drop Of Sun Studio in Asheville aufgenommen. Die Songs auf "Rat Saw God" erzählen keine Epen, sondern das Alltägliche. Sie sind lebensnah, erzählen vom wahren Leben, sie sind verschwommen und chaotisch und seltsam zugleich - was Hartzmans eigenem Ethos entspricht: "Everyone's story is worthy. Literally every life story is worth writing down, because people are so fascinating." A Wednesday song is a quilt. A short story collection, a half-memory, a patchwork of portraits of the American south, disparate moments that somehow make sense as a whole. Karly Hartzman, the songwriter/ vocalist/guitarist at the helm of the project, is a story collector as much as she is a storyteller: a scholar of people and one-liners. Rat Saw God, the Asheville quintet's new and best record, is ekphrastic but autobiographical and above all, deeply empathetic. Across the album's ten tracks Hartzman, guitarist MJ Lenderman, bassist Margo Shultz, drummer Alan Miller, and lap/pedal steel player Xandy Chelmis build a shrine to minutiae. Half-funny, half-tragic dispatches from North Carolina unfurling somewhere between the wailing skuzz of Nineties shoegaze and classic country twang, that distorted lap steel and Hartzman's voice slicing through the din. Rat Saw God is an album about riding a bike down a suburban stretch in Greensboro while listening to My Bloody Valentine for the first time on an iPod Nano, past a creek that runs through the neighborhood riddled with broken glass bottles and condoms, a front yard filled with broken and rusted car parts, a lonely and dilapidated house reclaimed by kudzu. Four Lokos and rodeo clowns and a kid who burns down a corn field. Roadside monuments, church marquees, poppers and vodka in a plastic water bottle, the shit you get away with at Jewish summer camp, strange sentimental family heirlooms at the thrift stores. The way the South hums alive all night in the summers and into fall, the sound of high school football games, the halo effect from the lights polluting the darkness. It's not really bright enough to see in front of you, but in that stretch of inky void - somehow - you see everything. The songs on Rat Saw God don't recount epics, just the everyday. They're true, they're real life, blurry and chaotic and strange - which is in-line with Hartzman's own ethos: "Everyone's story is worthy," she says, plainly. "Literally every life story is worth writing down, because people are so fascinating." But the thing about Rat Saw God - and about any Wednesday song, really - is you don't necessarily even need all the references to get it, the weirdly specific elation of a song that really hits. Yeah, it's all in the details - how fucked up you got or get, how you break a heart, how you fall in love, how you make yourself and others feel seen - but it's mostly the way those tiny moments add up into a song or album or a person.
Mit ihrem fünften Album kehrt das slowenische Trio Sirom zurück - und präsentiert ein klanglich wie thematisch weitreichendes Werk. In the Wind of Night... knüpft an das gefeierte The Liquified Throne of Simplicity (2022) an, geht aber neue Wege: melodischer, zugänglicher, ohne die hypnotische Tiefe und rhythmische Komplexität zu verlieren, die Sirom auszeichnen. Ana Kravanja, Iztok Koren und Samo Kutin verweben auf überlangen Tracks folkloristische Motive, dissonante Texturen und rituelle Klanglandschaften. Sie nutzen fast zwei Dutzend akustische Instrumente - viele davon selbst gebaut - und erschaffen so eine Musik, die sich jeder Kategorisierung entzieht. Die Stücke wirken wie Klangwanderungen durch imaginäre Landschaften, mal dicht und tranceartig, mal luftig und klar strukturiert. Das Album wurde live aufgenommen und spiegelt die kollektive Arbeitsweise der Band wider. Sirom bleiben dabei kompromisslos eigenständig - und sind heute eine der spannendsten Stimmen der europäischen Avant-Folk-Szene.
Vinyl AudiophilAls Pavlov's Dog im vergangenen Jahr die Veröffentlichung des karriereübergreifenden Boxsets Essential Recordings 1974 - 2018 feierten, arbeitete die Band bereits hart an einem neuen Album mit Originalmaterial. Dieses Album, genannt Wonderlust, ist 2025 erschienen. Und das ein halbes Jahrhundert, nachdem ihre Debüt-LP Pampered Menial und der darauf enthaltene Hit „Julia“ Pavlov's Dog kurzzeitig zu den Lieblingen der Progressive-Rock-Szene der 1970er Jahre machte. Das neue Album ist ein äußerst kreatives Werk mit Songs, die auf intelligentem Songwriting, erstklassiger Musikalität und einem untrüglichen Gespür für das Dramatische aufbauen, das den Sound der Band über all die Jahre geprägt hat.
Pavlov‘s Dog wurde Anfang der 1970er Jahre in St. Louis, Missouri, gegründet und erlangte mit seiner einzigartigen Mischung aus Rock, Klassik und Folk Kultstatus. Ihr damaliger Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer: Bereits 1977 löste sich die Originalbesetzung auf. Leadsänger, Gitarrist und Hauptkomponist David Surkamp machte weiter und schloss sich 1990 mit seinem Gründungsmitglied Doug Rayburn zusammen, um das Album Lost in America aufzunehmen. Doch das zweite Kapitel in der Karriere von Pavlov Dog kam erst nach der Jahrtausendwende so richtig in Schwung, als eine talentierte Gruppe von Musikern der nächsten Generation das Erbe weiterführte. Unter der Leitung von Surkamp hat sich die Band in den letzten Jahren weiterentwickelt. Eine neue Welle des Interesses an Prog-Rock ermöglicht es ihr, regelmäßig zu touren. Die aktuelle Besetzung hat die ursprüngliche Version von Pavlov's Dog in puncto Langlebigkeit inzwischen weit übertroffen: Sängerin Sara Surkamp, Geigerin Abbie Steiling, Bassist Rick Steiling und Keyboarder Mark Maher bilden zusammen mit dem Gründer David Surkamp seit sieben Jahren den Kern der Band.
Bereits auf dem gefeierten Album Prodigal Dreamer aus dem Jahr 2018 vertreten, beweist dieses erfahrene Team von Musikern – mit Unterstützung von u.a. Schlagzeuger Steve Bunck und Gitarristen Phil Ring – nun auf Wonderlust einmal mehr sein Können. Schon beim ersten Hören sind die große Tiefe, Reife und Vision der elf Tracks spürbar. Einige Songs, wie der Opener „Anyway There's Snow“, bei dem Abbie Steilings wunderschöne Geige im Vordergrund steht, glänzen durch große Dramatik. Das von Streichern durchtränkte „Another Blood Moon“ ist ein weiteres Beispiel der für Pavlov’s Dog typischen, musikalischen Melancholie. Auf einem Album voller eindringlicher Gesangsperformances erreicht Surkamp hier wohl seinen Höhepunkt.
Dennoch sollte man nicht vergessen, dass Pavlov's Dog in erster Linie eine Rockband ist. Stücke wie das treibende „Mona“ und das knallharte „Collingwood Hotel“ treffen ins Schwarze. „Jet Black Cadillac“ klingt wie der Titel einer klassischen Rock'n'Roll-Nummer, doch der Song beginnt wehmütig. (Seien wir ehrlich: Pavlov's Dog klingt fast immer zumindest ein bisschen wehmütig.) Doch sobald der titelgebende Cadillac im Refrain auftaucht, erhebt sich der Song und das Traumauto fungiert als Mittel zur Flucht vor dem Blues. Hinzu kommen der freche Charme von „Solid Water, Liquid Sky“ und die Hardrock-Anleihen von „Can't Stop The Hurt“.
Besonders langjährige Fans, die mehr von dem wollen, was typischerweise „Prog“ ausmacht, können sich über die zweite Hälfte des Albums freuen. Auf dem von Abbie Steiling geschriebenen, instrumentalen Prunkstück „Calling Sigfried“ entfesselt die Band kurzerhand ihre gesamte musikalische Brillanz. Das Album schließt mit einem Trio von Songs, die Surkamp gemeinsam mit seinem früheren Songwriting-Partner, dem inzwischen verstorbenen Doug Rayburn, geschrieben hat. Von diesen verströmt vor allem „Canadian Rain” die abenteuerlichen Vibes des Progressive Rock der 1970er-Jahre mit zahlreichen Tempowechseln und einem elektrischen Slap-Bass-Solo wie aus heiterem Himmel.
Auf Wonderlust klingen Pavlov's Dog wie die Veteranen, die sie sind; diese Musiker sind schon lange genug dabei, um zu wissen, was sie tun. Doch gleichzeitig beweisen sie, dass ihre kreative Quelle immer noch sprudelt. Das langersehnte Wonderlust ist ein Album voller geschickt eingespielter, vollständig realisierter Rockmusik, bei dem Surkamp zeigt, dass er stimmlich keineswegs nachgelassen hat und, dass ein alter Hund doch ein paar neue Tricks lernen kann.
Gute Musik wie diese wird nie aus der Mode kommen.
Das Warten hat ein Ende: Am 3. Oktober 2025 erscheint das mit Spannung erwartete vierte Studioalbum
des deutschen Erfolgs-DJ-Duos Gestört aber GeiL. Mit gleich 18 Tracks liefert das Duo um Nico Wendel ein
weiteres musikalisches Statement, das ihre charakteristische Mischung aus House, Dance und Emotionen
konsequent weiterdenkt.
Ob clubtaugliche Beats, eingängige Hooks oder gefühlvolle Vocals – das Album zeigt Gestört aber GeiL in
Bestform und schlägt zugleich auch immer neue aktuelle klangliche Wege ein.
Die 18 Titel erzählen Geschichten von Liebe, Sehnsucht, Freiheit und Hoffnung – Themen, die das Duo
seit jeher mit einem feinen Gespür für Atmosphäre und Timing in tanzbare Songs verwandelt.
Neben den Neukompositionen zeigen sie auf diesem Album auch wieder ihr untrügliches Gespür für Remixe
und eigenen Club Edits von bekannten Songs, wie zum Beispiel ihre Versionen von Madonna’s Klassiker
„Like A Prayer“ oder Bonnie Tyler’s Total Eclipse Of The Heart.
Das neue Album „IIII“ erscheint am 02.10.2025 mit 18 brandneuen Tracks.
Bei einer Bandgeschichte wie bei ’The Kelly Family’ gibt es natürlich viele Highlights! Wenn es aber um
Konzerte geht, gibt es in dem Bereich ein paar, die ganz oben stehen.
Als die Band 1995 zum ersten Mal auf der Loreley spielen sollte, war die Aufregung immens. Grosse
Open Air Konzerte waren noch nicht der Alltag und dann sollte diese Show auch noch Live im Fernsehen
übertragen werden. Es gilt bis heute als eines ihrer besten Live-Konzerte, welches aufgezeichnet wurde.
Und auch nach 30 Jahren berühren die Aufnahmen dieser Show immer noch Menschen weltweit.
Jetzt zum 30. Jubiläum soll das gefeiert werden! Am 02.10.2025 erscheint dieses legendäre Konzert in
einer „Deluxe Edition“ auf DVD und 2 CD’s und über 30 Seiten voll mit tollen Fotos.
Alle Vinyl Fans dürfen sich auch auf eine 3LP Coloured Vinyl Edition inkl. 4-seitigem Booklet freuen. Diese
wird auf 1.000 Stück limitiert und nummeriert sein.
Eco Coloured Edition
Elena Tonra ist zwar keine passionierte Schwimmerin, aber der Sound auf dem neuen Daughter Album "Stereo Mind Game" klingt wie ein Ozean, in den man eintauchen möchte. Das dritte Album der britischen Band, gleichzeitig das erste Studioalbum seit sieben Jahren, setzt sich damit auseinander, was es bedeutet, von geliebten Menschen und auch von sich selbst getrennt zu sein - ein komplexes Thema. Daughter, das Trio bestehend aus Elena Tonra, Igor Haefeli und Remi Aguilella - wurde 2010 gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Studioalben, "If You Leave" (2013) und "Not to Disappear" (2016), und dem Videospiel-Soundtrack Music "From Before the Storm" (2017), beschlossen sie, eine Auszeit voneinander zu nehmen. Kurz zuvor jammten sie allerdings noch gemeinsam in Los Angeles, zwischen einer Support-Tour für The National und ihren ersten Headline-Shows in Südamerika. Hier begann die Arbeit am neuen Album. Danach herrschte erst einmal Stille - als Band und untereinander. In den nächsten Jahren, in denen die Mitglieder an ihren eigenen Projekten arbeiteten, darunter auch Tonras Soloplatte als Ex:Re, trafen sich Daughter gelegentlich zum gemeinsamen Schreiben in Studios in London, Portland und San Diego, wo Haefeli 2019 für sechs Monate lebte. Die zentrale romantische Figur der Platte ist jemand, den Tonra dort kennengelernt hat, als sie aus London zu Besuch kam. Sie teilten eine bedeutende Verbindung, aber sie wusste, dass der Atlantik zwischen ihnen liegt. Daughter begann 2021 konkret mit den Aufnahmen für die zwölf Songs des Albums. Haefeli, der in Bristol lebt, traf sich mit Tonra in den Middle Farm Studios in Devon. Aguilella, der in Portland, Oregon, lebt, nahm seine Schlagzeugparts im Bocce Studio in Vancouver, Washington, auf. Haefeli produzierte eine Reihe der Songs, während Tonra "Junkmail" produzierte. Den Rest haben sie gemeinsam produziert. Die Sehnsucht, physische Entfernungen zu überwinden, ein Gefühl, das sich während der Pandemie noch verstärkt hat, ist in viele dieser Stücke eingeflossen. Auf "Wish I Could Cross the Sea" hören wir Sprachnotizen von Tonras junger Nichte und ihrem Neffen, die in Italien leben. "(Missed Calls)" enthält eine weitere Sprachnotiz, in der ein Freund einen Traum beschreibt. Gefüttert mit einigen modularen Effekten, klingt er geisterhaft eindringlich. Diese Nachrichten, Versuche einer Verbindung von geliebten Menschen, die man nicht sehen kann, "können einen aus dem Brunnen ziehen", sagt Tonra - aber nur, wenn man den Hörer abnimmt. Wenn man andere hereinlässt, kann Schönheit entstehen. Tiefes Gefühl kommt von den Bögen des 12 Ensemble, dem in London ansässigen Streichorchester, das bei vielen Stücken des Albums zu hören ist. Die von Haefeli und Tonra arrangierten und von Josephine Stephenson orchestrierten Stücke wurden, passenderweise, im The Pool aufgenommen, einem Raum in Bermondsey im Süden Londons, der eine ehemalige Badeanstalt war. Ein Blechbläserquartett verleiht auch "Neptune" und "To Rage" eine wohlig klangliche Wärme. Während Daughters frühere Arbeiten ihre Kraft in ihrer entwaffneten und emotionalen Ehrlichkeit fanden, handelt "Stereo Mind Game" von gegensätzlichen Gefühlen. "Es geht darum, nicht in absoluten Kategorien zu arbeiten", sagt Haefeli. Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem sie die dunkelsten Emotionen darstellten, haben Daughter ihr bisher optimistischstes und ein fast schon strahlendes Album aufgenommen.
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Das selbstbetitelte vierte Album von Purity Ring markiert den Beginn eines mutigen neuen Kapitels als das bisher eindringlichste Werk der Band. Lange bekannt für ihre Verschmelzung von Body-Horror-Bildern und ätherischer Elektronik, verlagert das Duo nun seinen Fokus vom Physischen zum Fantastischen und kreiert ein Konzeptalbum, das als Soundtrack zu einem imaginären RPG dient. Inspiriert von Spielen wie Nier Automata und Final Fantasy X, erzählt das Album die Geschichte zweier unglücklicher Charaktere - Verkörperungen von mj und Corin - auf einer Reise, um inmitten der Ruinen einer zerbrochenen Welt eine freundlichere Welt aufzubauen. Aber dies ist keine eskapistische Fantasie: Es ist der erste Schritt zu verbotenen Träumen, zur Vorstellung eines Ortes, an dem die Schwachen beachtet werden, an dem Trauer laut ausgesprochen und gemeinsam getragen wird, an dem Familie eher ein Verb als ein Substantiv ist, an dem Hoffnung und Heimat gemeinsam aufblühen können.
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"Later Than You Think" erscheint bei seinem neuen Label YOUNG und beschäftigt sich mit Themen wie Trauer, Gerechtigkeit, Wiedergeburt, Transformation und spirituellem Kampf. Es ist ein Werk von Bekenntnis und Konfrontation, für das sich Affekt, Intellekt und Geist auf der Suche nach dem Schönen, der Wahrheit und dem Realen zusammenschließen. Entstanden ist das Album in den Ozarks von Missouri. Die 16 Tracks vereinen Elemente und Gegensätze wie Üppigkeit und rohe Reduziertheit, das Heilige und das Profane, minimalistische Disziplin und maximale Schwelgerei, Kontrapunkt und simple Popharmonien. Im Kern unterstreicht das Album aber vor allem Maus" Hingabe an radikale Aufrichtigkeit und emotionale Wahrhaftigkeit in einem Zeitalter der Entfremdung - angetrieben von Konfrontation, Glauben und der tiefen Überzeugung, dass Sinn und Bedeutung noch immer etwas meinen. Maus, der einen Abschluss in Experimental Music und einen Doktortitel in Politikwissenschaft hat, wurde für die Art und Weise, auf die er akademische Sorgfalt und Lo-Fi Synthpop-Ästhetik verbindet, mal als "philosopher pop star" mal als "analog futurist" bezeichnet. Sein Wirken zieht sich dabei quer durch die Popkultur - von der Grime-Ikone Skepta, der seinen Track "I"m Only Human" sampelte bis zum Gen-Z-Rapper nettspend, von Filmemacher Josh Safdie ("Uncut Gems") bis zum Fotografen Wolfgang Tillmans. Sein Track "Cop Killer" ist im 2025er Film "Friendship" mit Tim Robinson und Paul Rudd enthalten. Mit exzessiven Liveshows und seinen bislang erschienenen Alben, auf denen Ironie, Trauer, Freude und Absurdität stets dicht beieinander liegen, hat Maus einen einzigartigen Weg beschritten und sich eine ergebene Fanbase erspielt.
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Am 26.09.2025 erscheint beim feinen Wiener Indie-Label Voller Sound endlich das heiß erwartete Debüt-Album der New-New-Wave-Band Parc de Triomphe - als Vinyl mit grell-pinken Farbtupfern. Eine Reminiszenz an die 1980er- und 1990er-Jahre. Auf dem selbstbetitelten Album setzen sich Jörn Brien und Florian Knabenschuh in gewohnt düsterer Elektro-Pop-Manier mit der eigenen Vergangenheit auseinander. Themen wie Einsamkeit, Verletzlichkeit und die Angst vor Umbrüchen werden aufgehellt von Farb- und Hoffnungsschimmern. Druckvoll, treibend, wütend Musikalisch geht es bass- und beat-lastig zur Sache. In den oft tanzbaren Stücken werden der druckvolle Basslauf und die treibenden Beats von der markanten Stimme und einem ebenso einprägsamen Gitarrensound begleitet. Manchmal schrille, oft wütende, dann wieder ruhige, kühle Synthie-Klänge unterstreichen die Anleihen beim New Wave der 1980er. Passend zu den Texten, die sich nicht zuletzt mit DDR, Wende und den nachfolgenden Baseballschlägerjahren in Ostdeutschland auseinandersetzen. Aber keine Sorge vor zu viel Vergangenheit und Nostalgie. Im Gegenteil: Frei nach dem Bandmotto "Krawall! Elektro! Pop!" schlagen die Musiker mit ihrer melancholisch-düsteren Musik und den aufwühlenden, lyrischen Texten eine Brücke ins Hier und Jetzt. Die erzeugten Emotionen bewegen Jung und Alt. Radio-Airplay, Charts und TV Mit der EP "Harte Zeiten" haben Parc de Triomphe Ende 2023 ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Mit Airplay auf FM4, zahlreichen Konzerten und einem TV-Auftritt sowie Platzierungen in den Austrian Indie-Charts konnte sich die Band in der Wiener Indie-Szene schon einen Namen machen. Der Song "Westradio" lief beim beliebten Berliner Sender radioeins. Auf Spotify kommen die bisher vorab veröffentlichten Singles jeweils auf Tausende Streams. Auf dem Album "Parc de Triomphe" finden sich insgesamt 12 fein produzierte (Alf Peherstorfer) Songs, die eingängig, aber nie langweilig sind, straight, aber auf ihre Art trotzdem schräg. "Geschmackvoll, eingängig und wundervoll" FM4-Moderator Andreas Gstettner-Brugger schrieb zur Single "Harte Zeiten": "Die beiden deutschen Musiker, die sich in einem Wiener Park kennengelernt haben, produzieren hier einen geschmackvollen, eingängigen und wundervollen Song, der mich an Tocotronic, frühe Blumfeld und diverse Krautrockbands erinnert." Fazit: Fans deutschsprachiger Musik, die den New-Wave-Sound der 1980er-Jahre im modernen Gewand feiern und dem Indie-Sound der frühen 1990er-Jahre nicht abgeneigt sind, sollten "Parc de Triomphe" auf ihre Plattenteller legen.
Frontmann Simon Neil erklärt:
„Futique ist eine Reise durch Gedanken, Dinge und Beziehungen, die über die Zeit hinweg existieren – wir wissen nie, wann wir etwas zum letzten Mal tun. Und genau darin liegt eine gewisse Schönheit, aber auch eine Traurigkeit. Was wird dein Futique sein?“
Der Titel basiert auf Simons Überlegungen, wie sich unsere Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter verändert hat. Früher klebte man seine Lieblingsfotos sorgsam ins Album, heute sind sie als endloser Strom aus Bildern in Sekunden auf dem Smartphone abrufbar.
Diese Reflexion rief Erinnerungen an Menschen seiner Jugend wach, an Dinge, die er heute vermisst – aber noch spannender war die Frage: Was werde ich in der Zukunft vermissen, das mir heute wichtig ist? Ein Gedanke, der ihn besonders während der Tour 2023 mit seinem experimentellen Metal-Projekt Empire State Bastard beschäftigte.
Er reiste gedanklich zurück zu den Anfängen mit seinen Bandkollegen James und Ben Johnston, zu holprigen Nirvana-Covers im Garagen-Proberaum im zarten Alter von 15 Jahren, zu Festivalbühnen, auf denen sich das Publikum bis zum Horizont erstreckte, und zu all den kleinen Dingen, die alles bedeuten. Insider-Gags, endlose Gespräche, stilles Einvernehmen, das lauter spricht als jedes Wort.
Wie in jeder langjährigen Beziehung gab es auch bei Biffy Höhen und Tiefen. Aber sie haben gelernt, das zu pflegen, was sie immer zusammengehalten hat: eine tiefe, unverbrüchliche Liebe – zueinander und zur Musik. Biffy Clyro gegen den Rest der Welt: ein sehr persönliches Narrativ, das trotzdem universell anfühlt. Denn Hand aufs Herz – wer vergisst im Strudel des Alltags nicht manchmal, wie wertvoll das Hier und Jetztist?
Frontmann Simon Neil erklärt:
„Futique ist eine Reise durch Gedanken, Dinge und Beziehungen, die über die Zeit hinweg existieren – wir wissen nie, wann wir etwas zum letzten Mal tun. Und genau darin liegt eine gewisse Schönheit, aber auch eine Traurigkeit. Was wird dein Futique sein?“
Der Titel basiert auf Simons Überlegungen, wie sich unsere Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter verändert hat. Früher klebte man seine Lieblingsfotos sorgsam ins Album, heute sind sie als endloser Strom aus Bildern in Sekunden auf dem Smartphone abrufbar.
Diese Reflexion rief Erinnerungen an Menschen seiner Jugend wach, an Dinge, die er heute vermisst – aber noch spannender war die Frage: Was werde ich in der Zukunft vermissen, das mir heute wichtig ist? Ein Gedanke, der ihn besonders während der Tour 2023 mit seinem experimentellen Metal-Projekt Empire State Bastard beschäftigte.
Er reiste gedanklich zurück zu den Anfängen mit seinen Bandkollegen James und Ben Johnston, zu holprigen Nirvana-Covers im Garagen-Proberaum im zarten Alter von 15 Jahren, zu Festivalbühnen, auf denen sich das Publikum bis zum Horizont erstreckte, und zu all den kleinen Dingen, die alles bedeuten. Insider-Gags, endlose Gespräche, stilles Einvernehmen, das lauter spricht als jedes Wort.
Wie in jeder langjährigen Beziehung gab es auch bei Biffy Höhen und Tiefen. Aber sie haben gelernt, das zu pflegen, was sie immer zusammengehalten hat: eine tiefe, unverbrüchliche Liebe – zueinander und zur Musik. Biffy Clyro gegen den Rest der Welt: ein sehr persönliches Narrativ, das trotzdem universell anfühlt. Denn Hand aufs Herz – wer vergisst im Strudel des Alltags nicht manchmal, wie wertvoll das Hier und Jetztist?
Was ist das Leben anderes als eine endlose Reihe von ,Oh oh"-Momenten? Von unseren frühesten Kindheitsunfällen bis hin zu unseren überwältigenden Ängsten als Erwachsene - dieser kleine Ausdruck prägt unser gesamtes Dasein. Fragen Sie einfach den Indie-Pop-Maestro Patrick Watson aus Montreal, der kürzlich mit dem größten ,Oh oh"-Moment konfrontiert wurde, den ein professioneller Sänger erleben kann. Eines Morgens im Winter 2023 wachte Patrick auf und stellte fest, dass seine Stimme - das engelsgleiche Instrument, das 2006 sein kunstvolles Art-Rock-Opus ,Close to Paradise" auf das Podium des Polaris Music Prize katapultierte - komplett kaputt war. ,Natürlich singe ich gerne für Menschen, aber ich hatte auch viel Spaß mit meinem Modular Synthesizer und tauchte tief in die Instrumentalmusik ein" - eine natürliche Neigung für Patrick, der bis heute über 15 Filmmusiken komponiert hat. ,Aber dann dachte ich mir: ,Oh, es wäre cool, Songs für all diese verschiedenen Sänger zu schreiben, die ich wirklich gerne singen hören möchte - so finde ich einen Ausweg aus dieser Situation.` Denn meine Stimme sollte eigentlich nicht zurückkommen. Und als sie es doch tat, dachte ich einfach, dass es für ein Album immer noch cooler wäre, all diese anderen Sänger zu haben, als mich selbst singen zu hören." Einzelne schwarze Vinylplatte in einer Gatefold-Hülle mit bedruckter Innenhülle.
Was ist das Leben anderes als eine endlose Reihe von ,Oh oh"-Momenten? Von unseren frühesten Kindheitsunfällen bis hin zu unseren überwältigenden Ängsten als Erwachsene - dieser kleine Ausdruck prägt unser gesamtes Dasein. Fragen Sie einfach den Indie-Pop-Maestro Patrick Watson aus Montreal, der kürzlich mit dem größten ,Oh oh"-Moment konfrontiert wurde, den ein professioneller Sänger erleben kann. Eines Morgens im Winter 2023 wachte Patrick auf und stellte fest, dass seine Stimme - das engelsgleiche Instrument, das 2006 sein kunstvolles Art-Rock-Opus ,Close to Paradise" auf das Podium des Polaris Music Prize katapultierte - komplett kaputt war. ,Natürlich singe ich gerne für Menschen, aber ich hatte auch viel Spaß mit meinem Modular Synthesizer und tauchte tief in die Instrumentalmusik ein" - eine natürliche Neigung für Patrick, der bis heute über 15 Filmmusiken komponiert hat. ,Aber dann dachte ich mir: ,Oh, es wäre cool, Songs für all diese verschiedenen Sänger zu schreiben, die ich wirklich gerne singen hören möchte - so finde ich einen Ausweg aus dieser Situation.` Denn meine Stimme sollte eigentlich nicht zurückkommen. Und als sie es doch tat, dachte ich einfach, dass es für ein Album immer noch cooler wäre, all diese anderen Sänger zu haben, als mich selbst singen zu hören." Limitierte Edition auf canary-yellow Vinyl in einer Gatefold-Hülle mit bedruckter Innenhülle.
Cate Le Bons siebtes Album 'Michelangelo Dying', dessen Entstehung von purer Emotion geleitet wurde, hat das Album, das sie zu machen glaubte, verdrängt. Als Produkt eines alles verzehrenden Herzschmerzes überwanden ihre Gefühle ihren Widerwillen, ein Album über die Liebe zu schreiben, und wurden in diesem Prozess zu einer Art Exorzismus. Herausgekommen ist ein wunderbar schillernder Versuch, eine Wunde zu fotografieren, bevor sie sich schließt - und dabei auch in ihr zu stochern.
Musikalisch gibt es eine Fortsetzung und Erweiterung eines Sounds - eine Maschine mit Herz -, der auf ihren letzten beiden Platten 'Reward' (2019) und 'Pompeii' (2022) Gestalt angenommen hat, da Le Bon zunehmend selbst die Kontrolle über das Spielen und Produzieren übernommen hat. Wenn Gitarren und Saxophone durch Pedale gepresst und Perkussion und Stimmen durch Filter gejagt werden, entsteht ein schillernder, grüner und seidiger Sound, in dem die künstlerischen Eigenheiten von David Bowie, Nico, John McGeoch und Laurie Anderson aufblitzen und wieder verschwinden.
Was übrig bleibt, ist eine sich ständig verändernde, kontinuierliche Einheit, eine Art Songzyklus. Jede Iteration reflektiert die letzte und entwickelt sie weiter. „Jede ist eine Scherbe desselben zerbrochenen Spiegels“: Sie verschiebt sich, glitzert, verbirgt und enthüllt, je nachdem, wie sie im Licht gedreht wird. Letztendlich gibt es, so Cate, „keine Enthüllungen. Keine Schlussfolgerungen. Es gibt keinen Grund. Es gibt nur Wiederholungen und Chaos. Ich habe mir schließlich erlaubt, einen offenen Geist zu haben, um es ohne Widerstand zu erleben, ohne nach einer Offenbarung oder Ordnung zu suchen.“
'Michelangelo Dying' ist eine Übung in der Viszeralität des Lebens, der Liebe und der Menschlichkeit, sowohl für den Hörer als auch für die Künstlerin selbst, und es weiß, was es heißt Halt zu geben, gehalten zu werden aber auch sich ganz und gar allein zu fühlen. „Die Figuren sind austauschbar“, schließt Cate, „aber am Ende bin ich es, der sich selbst begegnet.“
Josie ist Kopenhagens neueste Popgruppe, die 2023 gegründet wurde und aus den vier Freunden Charlotte, Dawn, Martin und Anton besteht. Ursprünglich ein Trio, nahmen sie ein frühes Demo auf, bevor Anton als Schlagzeuger hinzukam, was ihre Besetzung festigte und die Bühne für ihr Debütalbum bereitete. "A Life on Sweets Alone" bietet eine rohe und ansteckende Mischung aus Jangle-Pop, Wehmut und Attitüde. Josie verbindet poetische und doch nachvollziehbare Texte mit einer rauen Pop-Punk-Sensibilität. Fans von Talulah Gosh, Shop Assistants und Tiger Trap werden sich in Josies Welt wie zu Hause fühlen, in der verträumte Melodien und schrille Gitarren auf wummernden Gesang treffen, aber die ursprüngliche punkige "Fuck you"-Energie und die treibende Rhythmusgruppe des Genres beibehalten. "A Life on Sweets Alone" zeigt eine Band, deren Songwriting mit dem der Besten in jedem Genre mithalten kann. Songs wie "Cupid Strikes A Blow" und "My Boy And I" sind unwiderstehlich eingängig, bieten aber genug Wendungen, um den Hörer auf Trab zu halten. "These Days" und "Always" sind beide kompakte Twee-Punk-Taschenmesserstiche, während "If You" und "Falling Apart" klassische Balladen sind, die jedem einsamen Hörer Trost spenden.
Was hat es mit dieser ,Augendisko" auf sich? Man hat sofort ein Bild vor seinem geistigen Auge: funkelnd, glänzend, leuchtend, irgendwie speziell. Das passt auch ganz wunderbar. Dabei war der Auslöser für die ,Augendisko" vergleichsweise banal. Marcus Heider (als sein Alter Ego ,John Krempl" Kopf der Band) war nach dem letzten Album gezwungen, sich mehreren Augenoperationen auszusetzen. An sich eine natürlich unangenehme, aber letztlich auch seltsame und fast überirdische Erfahrung. Wie beschreibt man das Flimmern und die Farben, die vor einem tanzen, wenn man im Dämmerzustand auf dem OP-Tisch liegt? Richtig, ,Augendisko" trifft es am besten. Die ,Augendisko", die dem Album seinen Titel gibt, ist ein Sehnsuchtsort - bizarr, bunt, vielfältig wie die Musik. Und das Geheimnis rund um die Augenklappe von John Krempl haben wir nun auch gelüftet. Es ist kein modisches Accessoire, sondern eine Notwendigkeit bei der Real Life Bildschirmarbeit und somit willkommener Teil des Bühnenoufits. Songs: Wir treffen uns in der ,Augendisko", eine ungestüme und hymnische Rocknummer, die auf ein furioses Bass-Schlagzeugfinale zusteuert. ,Johnny gegen den Rest der Welt" ist ein Streifzug durch das Leben von Johnny, dem Protagonisten vieler Love God Chaos-Songs. Der bisher längste Love God Chaos-Song ist aufbereitet wie eine üppige, ungewöhnliche und überraschende Netflix-Serie, getragen vom Czech Film Orchestra. Der wohl bisher thematisch ungewöhnlichste Song in der Karriere der Grazer Band ist ,Im Kopf von Lisa Eckhart". Ein dunkles und groovendes Lied, das weniger Hommage sein will, sondern eher eine Unterstellung ist. Wer weiß schon, was in den Köpfen anderer vor sich geht? Egal, Hauptsache es ist ,alles wunderbar". ,Bistro d'Amour" ist eine schelmische Abrechnung mit den Ex-Freunden von Johnnys Liebster. Was tun, wenn gar nichts mehr hilft? Love God Chaos empfehlen ,Mach dein Voodoo". Nach der lässigen und zugänglichen Nummer geht es weiter mit ,Muss das so laut sein". Ein Satz, den wohl jede Musikerin und jeder Musiker schon mal gehört hat. ,Hoffentlich Henri" ist ein opulentes Weltraumepos, das abhebt und sich mit einem Textzitat vor den Größten verbeugt. Der Schluss hat es nochmal in sich. ,Alle gehen, keiner bleibt" beginnt folkig und mit luftigen Harmonies, ufert aber letztlich aus. Ein Song wie eine Matrjoschka, überraschend bis zum Schluß
Zwei Garagen-Generationen treffen aufeinander! Reverend Beat-Man, das Schweizer Ein-Mann-Orchester und der König des Blues Trash, trifft auf Milan Slick, eine echt dunkle Seele und vielleicht Reinkarnation von Nick Cave (ach, noch zugegen)/Johnny Thunders, um Rock'n'Roll zu spielen, der so frisch und lebendig, wild und düster ist wie nie zuvor. Reverend Beat-Man und Milan Slick lernten sich 2020 inmitten der Pandemie kennen, als sie einen Soundtrack für den Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone at Night" von Ana Lily Amirpour schrieben. Zusammen spielten sie Gigs bei Super Sonic Records oder im legendären SO36 in Berlin, um dann gemeinsam mit Beatrice Graf und Benjamin Glaus ein Album unter dem Namen "Reverend Beat-Man & The Underground" zu produzieren (im Rahmen des Rocklette PALP Festivals), eine makabre Tanzparty zum Untergang der Menschheit. Als Nächstes nahmen der superprimitive Rock 'n` Roll-Trash-Hi-Energy-Lo-Fi Reverend Beat-Man und der raffinierte, clevere, verspielte und düstere Milan Slick ihr erstes gemeinsames Album im ehemaligen Züri West Studio mit Sebastian Zwahlen und dem einzigartigen Robert Butler von Miracle Workers auf. Reverend Beat-Man ist eigentlich eine Ein-Mann-Band mit einer Mission: Blues-Trash und wilden Rock'n'Roll. Geboren 1967 in Bern, Schweiz, im Sommer der Liebe und des Hasses, ist er seit 1992 auf Tour, zuerst als Lightning Beat-Man, dann als Reverend Beat-Man One-Man-Band und mit seiner Band The Monsters. Er spielte in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan, Vietnam, Neuseeland, Australien, Afrika, CBGBs, Montreux Jazz, Muddy Roots usw. Er ist der Gründer von Voodoo Rhythm Records (1992). Wäre er Politiker, würden ihn sogar seine Feinde respektieren (die Regierung). Er wurde 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert, gewann den lokalen Musikpreis als einflussreichster Musiker in Bern (Hauptstadt der Schweiz) und betreibt dort einen Platten- und Souvenirladen. Der Singer-Songwriter Milan Slick (Jahrgang 2004) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits mit namhaften Künstlern wie Mario Batkovic oder Birdman Jäggi oder seiner eigenen Band Fatigues zusammengearbeitet. In seiner Musik sind Einflüsse von u.a. Nick Cave bis David Bowie zu hören, aber auch, dass sich eine eigenwillige junge Stimme herauskristallisiert, von der wir in Zukunft hoffentlich noch viel hören werden. Als Classic Black or limitiertes Glow In The Dark Vinyl, jeweils mit vierseitigem A4-Insert & DLC, Digisleeve-CD, Kassette sowie Tonband mit Extras erhältlich!
Zwei Garagen-Generationen treffen aufeinander! Reverend Beat-Man, das Schweizer Ein-Mann-Orchester und der König des Blues Trash, trifft auf Milan Slick, eine echt dunkle Seele und vielleicht Reinkarnation von Nick Cave (ach, noch zugegen)/Johnny Thunders, um Rock'n'Roll zu spielen, der so frisch und lebendig, wild und düster ist wie nie zuvor. Reverend Beat-Man und Milan Slick lernten sich 2020 inmitten der Pandemie kennen, als sie einen Soundtrack für den Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone at Night" von Ana Lily Amirpour schrieben. Zusammen spielten sie Gigs bei Super Sonic Records oder im legendären SO36 in Berlin, um dann gemeinsam mit Beatrice Graf und Benjamin Glaus ein Album unter dem Namen "Reverend Beat-Man & The Underground" zu produzieren (im Rahmen des Rocklette PALP Festivals), eine makabre Tanzparty zum Untergang der Menschheit. Als Nächstes nahmen der superprimitive Rock 'n` Roll-Trash-Hi-Energy-Lo-Fi Reverend Beat-Man und der raffinierte, clevere, verspielte und düstere Milan Slick ihr erstes gemeinsames Album im ehemaligen Züri West Studio mit Sebastian Zwahlen und dem einzigartigen Robert Butler von Miracle Workers auf. Reverend Beat-Man ist eigentlich eine Ein-Mann-Band mit einer Mission: Blues-Trash und wilden Rock'n'Roll. Geboren 1967 in Bern, Schweiz, im Sommer der Liebe und des Hasses, ist er seit 1992 auf Tour, zuerst als Lightning Beat-Man, dann als Reverend Beat-Man One-Man-Band und mit seiner Band The Monsters. Er spielte in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan, Vietnam, Neuseeland, Australien, Afrika, CBGBs, Montreux Jazz, Muddy Roots usw. Er ist der Gründer von Voodoo Rhythm Records (1992). Wäre er Politiker, würden ihn sogar seine Feinde respektieren (die Regierung). Er wurde 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert, gewann den lokalen Musikpreis als einflussreichster Musiker in Bern (Hauptstadt der Schweiz) und betreibt dort einen Platten- und Souvenirladen. Der Singer-Songwriter Milan Slick (Jahrgang 2004) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits mit namhaften Künstlern wie Mario Batkovic oder Birdman Jäggi oder seiner eigenen Band Fatigues zusammengearbeitet. In seiner Musik sind Einflüsse von u.a. Nick Cave bis David Bowie zu hören, aber auch, dass sich eine eigenwillige junge Stimme herauskristallisiert, von der wir in Zukunft hoffentlich noch viel hören werden. Als Classic Black or limitiertes Glow In The Dark Vinyl, jeweils mit vierseitigem A4-Insert & DLC, Digisleeve-CD, Kassette sowie Tonband mit Extras erhältlich!
Zwei Garagen-Generationen treffen aufeinander! Reverend Beat-Man, das Schweizer Ein-Mann-Orchester und der König des Blues Trash, trifft auf Milan Slick, eine echt dunkle Seele und vielleicht Reinkarnation von Nick Cave (ach, noch zugegen)/Johnny Thunders, um Rock'n'Roll zu spielen, der so frisch und lebendig, wild und düster ist wie nie zuvor. Reverend Beat-Man und Milan Slick lernten sich 2020 inmitten der Pandemie kennen, als sie einen Soundtrack für den Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone at Night" von Ana Lily Amirpour schrieben. Zusammen spielten sie Gigs bei Super Sonic Records oder im legendären SO36 in Berlin, um dann gemeinsam mit Beatrice Graf und Benjamin Glaus ein Album unter dem Namen "Reverend Beat-Man & The Underground" zu produzieren (im Rahmen des Rocklette PALP Festivals), eine makabre Tanzparty zum Untergang der Menschheit. Als Nächstes nahmen der superprimitive Rock 'n` Roll-Trash-Hi-Energy-Lo-Fi Reverend Beat-Man und der raffinierte, clevere, verspielte und düstere Milan Slick ihr erstes gemeinsames Album im ehemaligen Züri West Studio mit Sebastian Zwahlen und dem einzigartigen Robert Butler von Miracle Workers auf. Reverend Beat-Man ist eigentlich eine Ein-Mann-Band mit einer Mission: Blues-Trash und wilden Rock'n'Roll. Geboren 1967 in Bern, Schweiz, im Sommer der Liebe und des Hasses, ist er seit 1992 auf Tour, zuerst als Lightning Beat-Man, dann als Reverend Beat-Man One-Man-Band und mit seiner Band The Monsters. Er spielte in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan, Vietnam, Neuseeland, Australien, Afrika, CBGBs, Montreux Jazz, Muddy Roots usw. Er ist der Gründer von Voodoo Rhythm Records (1992). Wäre er Politiker, würden ihn sogar seine Feinde respektieren (die Regierung). Er wurde 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert, gewann den lokalen Musikpreis als einflussreichster Musiker in Bern (Hauptstadt der Schweiz) und betreibt dort einen Platten- und Souvenirladen. Der Singer-Songwriter Milan Slick (Jahrgang 2004) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits mit namhaften Künstlern wie Mario Batkovic oder Birdman Jäggi oder seiner eigenen Band Fatigues zusammengearbeitet. In seiner Musik sind Einflüsse von u.a. Nick Cave bis David Bowie zu hören, aber auch, dass sich eine eigenwillige junge Stimme herauskristallisiert, von der wir in Zukunft hoffentlich noch viel hören werden. Als Classic Black or limitiertes Glow In The Dark Vinyl, jeweils mit vierseitigem A4-Insert & DLC, Digisleeve-CD, Kassette sowie Tonband mit Extras erhältlich!
Als Crushed machen die Musiker Bre Morell und Shaun Durkan maximalistische Dream-Pop-Musik für sich selbst. Sie nehmen in verschiedenen Wohnungen auf, ohne an einen bestimmten Ort gebunden zu sein (Morell aus Texas, jetzt in Los Angeles, und Durkan in Portland, Oregon), schreiben sie die Songs, die sie hören wollen, und stimmen sich dabei auf ihren gemeinsamen Geschmack (für Trip-Hop, Britpop, Electronica und den Kanon des alternativen Radios der 90er Jahre), ihr Verlangen nach Emotionalität und ihr Gespür dafür, wann es richtig und ehrlich klingt, ab; wann es für sie etwas Echtes bedeutet . Ihr Debütalbum verkörpert ihr Vertrauen zueinander und in ihr Handwerk. Ein ,No Scope"-Kill im Videospiel-Jargon wird erreicht, indem man aus nächster Nähe mit einem Scharfschützengewehr schießt, ohne das Ziel anzuvisieren - eine treffende Metapher für zwei Künstler, die ihren Pop-Impulsen folgen und aus der Hüfte schießen, aber mit Präzision. ,Es könnte auch bedeuten, keine Zukunft zu haben", scherzt Morell, ,vom Leben ohne Zielfernrohr getroffen zu werden." Die Realität des Scheiterns schwebt über den meisten kreativen Unternehmungen, vielleicht umso ausgeprägter, je weiter man in seinem Fachgebiet voranschreitet. Mehrere musikalische Leben und nächtliche Übertragungen haben Morell und Durkan zu diesem Projekt geführt. Und auf dem triumphalen ,no scope" nehmen sie die besten Schläge des Lebens mit ihrem stärksten Werk auf und setzen melodische, offenherzige Hooks in einem Labyrinth aus Breakbeats und gespleißtem Sounddesign mit beispielloser Unmittelbarkeit und Klarheit ein. Die nächste Stufe ist erreicht. no scope folgt auf ,extra life", die EP aus dem Jahr 2023, die eine Welle der Unterstützung auslöste und frühe Fans bei Pitchfork (,müheloser, großformatiger Dream Pop, der ruhig ist, ohne sentimental zu sein"), NPR (,...eine Gruppe, deren Musik, obwohl sie nur eine EP veröffentlicht hat, ein tiefes Gefühl für Ort und Zeit vermittelt") und Ghostly International, die die Band unter Vertrag nahmen und ,extra life" 2024 in einer erweiterten physischen Version zusammen mit Remixen der Bandfavoriten Real Lies und DJ Python veröffentlichten.
Tapete Records präsentiert eine Werkschau der Ausnahmeband der Hamburger Schule Mit "Ich möchte auf deinem Plattenteller liegen (1988-1992)" erscheint erstmals eine umfassende Werkschau der Band Huah!, die zwischen 1988 und 1992 mit ihrem eigenwilligen Mix aus Rock"n"Roll, Beat, Theorie und Pop die Hamburger Musikszene aufmischte. Gegründet von Knarf Rellöm, Sonny Motor, Nixe, Bernadette La Hengst und Claudia Bollig, war Huah! das einzige gemischtgeschlechtliche Bandkollektiv der Hamburger Schule - und musikalisch wie textlich eine Ausnahmeerscheinung. Die Songs dieser Sammlung zeigen, wie Huah! zwischen Liebeslied und Agitation, Analyse und Tanzbarkeit changierten - oft alles zugleich. Ihr Stil ist spleenig, eklektisch, politisch, aber nie belehrend. Statt sich in Szene-Codes zu verlieren, setzen sie auf Offenheit, Witz und Haltung. Die Band war ihrer Zeit voraus - und passt gerade deshalb perfekt in unsere Gegenwart. Diese Werkschau ist ein magischer Reminder daran, was in der Hamburger Schule neben den bekannten Namen alles möglich war - und was davon heute wieder relevant ist.
Hard Rock mit Haltung - SURRENDER THE CROWN melden sich mit Album Nr. 5 zurück!Mit TRAVAILS veröffentlicht die saarländische Hard-Rock-Formation SURRENDER THE CROWN am 19.09.2025 ihr fünftes Studioalbum. Die Band hat sich mit kraftvollem Modern Rock, emotionaler Tiefe und starker Bühnenpräsenz einen festen Platz in der deutschen Rocklandschaft erspielt. Nun präsentieren sie 12 neue Songs - druckvoll produziert, musikalisch gereift und thematisch tiefgründig.________________________________________Albumkonzept - Zwischen Dunkelheit und HoffnungDer Titel Travails (frz./engl. für Mühen, Plagen) ist Programm: Das Album thematisiert die dunklen Phasen im Leben - Ängste, Zweifel, Verluste - und wie wir ihnen begegnen. Der Titelsong umreißt die Botschaft des Albums klar: Wir entscheiden, ob uns das Leben bricht - oder ob wir daran wachsen. Travails ist ein Album, das nichts beschönigt, aber umso mehr ermutigt.________________________________________Singles & Pre-Order:• 18.07.2025 - Erste digitale Single "Toe The Line" veröffentlicht (Spotify, Apple Music, etc.)• 08.08.2025 - Zweite digitale Single + offizieller Pre-Order-Start für alle Formate________________________________________Highlight für Sammler: Colored Doppel-LPTravails erscheint in einer hochwertigen Gatefold-Colored-Doppel-LP. Exklusiv für den Fachhandel und echte Fans - ein Must-have für Sammler und Vinyl-Liebhaber.________________________________________Begleitend zum Release setzen wir auf umfassende Promo-Aktivitäten:- Print & Online-Pressearbeit (Fach- & Musikmedien)- Gezielte Social-Media-Kampagnen mit Fokus auf Rock- & Metal-Zielgruppen- Content-Promotion über Instagram, Facebook & YouTube________________________________________Für Fans von: Shinedown, Alter Bridge, Breaking Benjamin, Staind, Nickelback (früh)
AMBULANZ aus Leipzig liefern chaotischen Art-Punk, der zwischen kantigem, krautrockigem Experimentalismus und eingängigen, mitreißenden Melodien oszilliert. Zwei Stimmen spielen mit hüpfendem Bass und wirbelnden Synthesizern und balancieren dabei stets am Rande des Zerfalls. Ihre Songs beschäftigen sich mit Verlust, Angst, Drogen, flüchtiger Freude und einem Funken Hoffnung. Sie bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen zugänglicher Verrücktheit und Art-Haus-Freakout, ohne zu weit in eine der beiden Richtungen zu kippen. Diese Art von Balanceakt könnte leicht in Mittelmäßigkeit versinken - aber nicht hier. Unter der Oberfläche pulsiert eine unbestreitbare Lebendigkeit, die alles am Leben hält. Irgendwo zwischen Garage und Traum.
• nicht nur Blues - es ist ein Aufschrei.
• 2025 wird Trout sowohl im Sommer also auch im Oktober auf Deutschland Tournee sein.
• Umfassende Online-Kampagne über Facebook/Instagram, YouTube und alle wichtigen Webseiten.
• ’Sign Of The Times’ ist Walter Trouts Statement zur Lage der Welt
Walter Trout - Sign Of The Times
Große Künstler sind immer am Puls der Zeit. Der unverwüstliche Blues Gitarrist Walter Trout hat in dem halben Jahrhundert in dem er auf den Bühnen dieser Welt steht, seinen Fans nie gesagt, was sie denken, wie sie fühlen, wo sie politisch stehen oder was sie auf ihre Protestplakate kritzeln sollen.Aber in einer Zeit, in der sein Heimatland - und die ganze Welt - an den Fronten des modernen Lebens zerreißt, ist das neue Album mit dem Titel 'Sign Of The Times' ein Urschrei und ein Druckventil, das wir alle dringend brauchen. „Ich wollte die Wut und die Angst, die in der Welt vor sich geht, zum Ausdruck bringen“, erklärt der 74-Jährige. "Für mich ist das Schreiben dieser Songs eine Therapie. Sie handeln nicht nur von dem, was da draußen passiert, sondern auch davon, wie es sich in deinem Kopf auswirkt. 'Sign Of The Times' war einfach der naheliegende Titel..."
Sign Of The Times erscheint am 5. September bei Artone / Provogue
Wolfgang Muthspiel und sein Trio mit Scott Colley am Bass und Brian Blade am Schlagzeug („Zusammen haben sie etwas von der Empathie des Bill Evans Trios“ – Downbeat) starten mit einer feinfühligen
Interpretation von Keith Jarretts „Lisbon Stomp“ swingend in ihr drittes Aufnahmeprojekt, die vielleicht
abenteuerlichste Trio-Aufnahme der Gruppe. Auf dem gesamten Album richten der österreichische Gitarrist
und seine amerikanischen Mitstreiter das Augenmerk jedoch auf Muthspiels fesselnde Eigenkompositionen,
die lyrische Balladen („Pradela“, „Traversia“), subtile Folk-Einflüsse („Strumming“, „Flight“) sowie leicht
angeschrägten Kammerjazz („Weill You Wait“) und twangy Rock ’n’ Roll („Roll“) umfassen. Wie gewohnt
wechselt Muthspiel fließend zwischen akustischer und elektrischer Gitarre und präsentiert seinen sanften
Anschlag und seine fließenden Linien in einem Programm, das die gesamte Bandbreite des idiomatischen
Spektrums zu umfassen scheint, das er in den letzten Jahrzehnten entfaltet hat. Mit einer raffnierten
Interpretation von Paul Motians „Abacus“ als Finale des Albums schließt Muthspiel eine große Lücke in
der Geschichte des Jazz und von ECM. Das Album ist nach der japanischen Hauptstadt benannt, wo es
im Oktober 2024 aufgenommen wurde. Tokyo wurde im Februar 2025 in München abgemischt, und von
Manfred Eicher produziert.
"Later Than You Think" erscheint bei seinem neuen Label YOUNG und beschäftigt sich mit Themen wie Trauer, Gerechtigkeit, Wiedergeburt, Transformation und spirituellem Kampf. Es ist ein Werk von Bekenntnis und Konfrontation, für das sich Affekt, Intellekt und Geist auf der Suche nach dem Schönen, der Wahrheit und dem Realen zusammenschließen. Entstanden ist das Album in den Ozarks von Missouri. Die 16 Tracks vereinen Elemente und Gegensätze wie Üppigkeit und rohe Reduziertheit, das Heilige und das Profane, minimalistische Disziplin und maximale Schwelgerei, Kontrapunkt und simple Popharmonien. Im Kern unterstreicht das Album aber vor allem Maus" Hingabe an radikale Aufrichtigkeit und emotionale Wahrhaftigkeit in einem Zeitalter der Entfremdung - angetrieben von Konfrontation, Glauben und der tiefen Überzeugung, dass Sinn und Bedeutung noch immer etwas meinen. Maus, der einen Abschluss in Experimental Music und einen Doktortitel in Politikwissenschaft hat, wurde für die Art und Weise, auf die er akademische Sorgfalt und Lo-Fi Synthpop-Ästhetik verbindet, mal als "philosopher pop star" mal als "analog futurist" bezeichnet. Sein Wirken zieht sich dabei quer durch die Popkultur - von der Grime-Ikone Skepta, der seinen Track "I"m Only Human" sampelte bis zum Gen-Z-Rapper nettspend, von Filmemacher Josh Safdie ("Uncut Gems") bis zum Fotografen Wolfgang Tillmans. Sein Track "Cop Killer" ist im 2025er Film "Friendship" mit Tim Robinson und Paul Rudd enthalten. Mit exzessiven Liveshows und seinen bislang erschienenen Alben, auf denen Ironie, Trauer, Freude und Absurdität stets dicht beieinander liegen, hat Maus einen einzigartigen Weg beschritten und sich eine ergebene Fanbase erspielt.
Mit "Fallen und Schweben" veröffentlicht Rauchen ihr bisher zugänglichstes und zugleich reifstes Album. Die Hamburger Band bleibt ihrem wütenden Kern treu, öffnet ihren Sound aber erstmals spürbar, ohne sich dabei anzubiedern. Zwischen flirrenden Gitarren, schepperndem Schlagzeug und einer Stimme, die immer noch mehr fragt als antwortet, sickert eine neue Form von Melancholie durch: eine, die nicht nur gegen, sondern auch für etwas kämpft. Stilistisch knüpft das Album an die rohen 90er an. Irgendwo zwischen Emocore, Noise und frühem Post-Hardcore, ohne in Nostalgie zu verfallen. Besonders der titelgebende Schlusstrack "FALLEN UND SCHWEBEN" markiert einen Wendepunkt: versöhnlich, fast zärtlich, und doch eindeutig Rauchen. Das Artwork stammt von André Finster, dessen reduzierte Bildsprache das Spannungsverhältnis des Albums visuell spiegelt. Zwischen Aufbruch und Absturz, Härte und Hingabe. "Fallen und Schweben" ist ein Album für alle, die im Lärm Trost suchen und in der Stille das Echo ihrer Wut.
Den Grundstein für ihre musikalische Karriere legten SPRINTS zweifelsohne mit ihrem Debütalbum 'Letter To Self' im Jahr 2024. Allein in diesem Jahr tourte die Band um Frontfrau Karla Chubb zwei mal durch Europa, UK und die USA. Das neue Album 'All That Is Over' ist ein bemerkenswertes zweites Werk, das die Dynamik der Band noch weiter vorantreibt, noch nuancierter klingt, aber nichts an Rohheit einbüßt.
Während viele Bands nach einer solch hektischen Anfangszeit ausgebrannt wären und eine Pause bräuchten, wurde Karla umso produktiver und kreativer. 'There was just so much happening and so much to process,' erklärt sie. 'I was going through a big break up with my partner who I’d been with for eight years; Colm had left the band; we’d really progressed into being professional musicians, and I was at the start of a new relationship. But then you’d look outside and it’s like the world has never been uglier. I was writing every day because there was so much going on.' In diesem Spannungsfeld aus Wut, Ambitionen und tausend weiteren Gefühlen dazwischen legt 'All That Is Over' die Karten auf den Tisch. Das Album wurde in Tourbussen, bei Soundchecks und in Echtzeit geschrieben. Vor dem Hintergrund einer Litanei von Grausamkeiten - dem Krieg in Nahost, den Waldbränden in Los Angeles, Trumps Executive Order, die die Rechte von Trans-Personen schneidet - versuchen SPRINTS, einer verrückt gewordenen Gesellschaft einen Sinn zu geben.
Das neue Album 'All That Is Over' der irischen Band SPRINTS erscheint am 26. September 2025 via CITY SLANG (in den USA über Sub Pop Records). Im Sommer ist die Band mit Fontaines D.C. bei einigen Konzerten in Deutschland live zu sehen.
Den Grundstein für ihre musikalische Karriere legten SPRINTS zweifelsohne mit ihrem Debütalbum 'Letter To Self' im Jahr 2024. Allein in diesem Jahr tourte die Band um Frontfrau Karla Chubb zwei mal durch Europa, UK und die USA. Das neue Album 'All That Is Over' ist ein bemerkenswertes zweites Werk, das die Dynamik der Band noch weiter vorantreibt, noch nuancierter klingt, aber nichts an Rohheit einbüßt.
Während viele Bands nach einer solch hektischen Anfangszeit ausgebrannt wären und eine Pause bräuchten, wurde Karla umso produktiver und kreativer. 'There was just so much happening and so much to process,' erklärt sie. 'I was going through a big break up with my partner who I’d been with for eight years; Colm had left the band; we’d really progressed into being professional musicians, and I was at the start of a new relationship. But then you’d look outside and it’s like the world has never been uglier. I was writing every day because there was so much going on.' In diesem Spannungsfeld aus Wut, Ambitionen und tausend weiteren Gefühlen dazwischen legt 'All That Is Over' die Karten auf den Tisch. Das Album wurde in Tourbussen, bei Soundchecks und in Echtzeit geschrieben. Vor dem Hintergrund einer Litanei von Grausamkeiten - dem Krieg in Nahost, den Waldbränden in Los Angeles, Trumps Executive Order, die die Rechte von Trans-Personen schneidet - versuchen SPRINTS, einer verrückt gewordenen Gesellschaft einen Sinn zu geben.
Das neue Album 'All That Is Over' der irischen Band SPRINTS erscheint am 26. September 2025 via CITY SLANG (in den USA über Sub Pop Records). Im Sommer ist die Band mit Fontaines D.C. bei einigen Konzerten in Deutschland live zu sehen.
Der norwegische Saxophonist Bendik Giske steht an der Schwelle zu seinem dritten Soloalbum und kennt sich selbst gut. Mit seinem neuen, selbstbetitelten Album befindet er sich in seiner Blütezeit als Künstler: selbstbewusst in Bezug auf seine Stimme und seine Fähigkeiten, beflügelt von Kritikerlob aus allen Ecken - einschließlich zweier norwegischer Grammy-Nominierungen - und einer Welle von Zuhörern überall. Mit der Wahl von Beatrice Dillon als Produzentin des Albums - die britische Elektronikmusikerin ist eindeutig eine Weggefährtin in der Praxis des originellen ästhetischen Ausdrucks - ist ihr Einfluss unmittelbar und deutlich spürbar. Gemeinsam entfernen sie eine Schicht des Melodismus und konzentrieren sich auf Muster und Rhythmus, um eine andere Dimension seines faszinierenden Sounds hervorzuheben. Da er wieder mit Einzelaufnahmen arbeitet, ohne Overdubs, nur mit Saxophon und seinem Körper, sind der hallige Raum und der liebliche Glamour verschwunden. Für Giske kommt das Ergebnis einer musikalischen Nacktheit von ganz vorne gleich - jedes Detail, jedes Röcheln und Schnaufen ist hörbar, nichts wird verdeckt, nichts ästhetisiert. Die Leute schauen vielleicht weg, wenn es nicht so schön ist, aber was übrig bleibt, fühlt sich präsenter und stärker an. Es ist konfrontativ, verlangt mehr Aufmerksamkeit, aber durch seine Körperlichkeit - man kann seinen Körper in der Musik hören und fühlen - versetzt es einen in einen Flow-Zustand, irgendwo zwischen Ekstase, Hochgefühl und spirituellem Erwachen. Es ist sehr menschlich, aber es gibt auch eine starke Spannung - die es immer geben wird, wenn man um Existenz und Gültigkeit kämpft - elegant illustriert durch Florian Hetz' eindrucksvolle Fotografien des Künstlers zu der Veröffentlichung. Zum Teil ist Giske von Judith Halberstams The Queer Art of Failure inspiriert. So sehr er auch von seiner Ausbildung und Teilnahme am Umfeld des Jazz-Konservatoriums profitiert hat, führte ihn sein Weg doch weit über dessen Grenzen hinaus. Die Arbeit an diesen neuen Erkundungen mit seinem Instrument war ein zehnjähriger Prozess, in dem er das, von dem er wusste, dass es letztlich nicht passte, abstreifte und das klangliche Territorium seiner gelebten Erfahrung fand. Daraus entstanden Systeme, die Studien von Tempo und Proportionen ermöglichten, ein Ausgangspunkt für einen immersiven improvisatorischen Ansatz, der jahrelange musikalische Erkundungen abbildet. Es ist der Klang von sozialer Emanzipation durch den meditativen Puls und die Geschwindigkeit der Zirkularatmung und den Tanz des Körpers, insbesondere der Finger, der Zunge und der Lippen. Giske weiß, dass Musik ein mächtiges Werkzeug sein kann, um Menschen zusammenzubringen und Ideen zu finden, und die Langlebigkeit seines Projekts ist vor allem ein Aufruf zu Fürsorge, Zusammengehörigkeit, Geschichtenerzählen und der Fähigkeit, sich für eine gemeinsame Sache zu versammeln. In aller Ernsthaftigkeit ist BendikGiske ein Vorschlag für Wahrhaftigkeit und Existenz, ein Raum für jemanden, der sein tiefstes Selbst ausdrücken kann.
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Im Eröffnungstrack von Unlearning Vol. 2, seinem fünften Soloalbum, bricht Evidence zunächst mit Mustern. "Set the autopilot, cruising speed", sagt er - eine Zeile, die an seinen charakteristischen entspannten Flow erinnert. Aber anstatt zu cruisen, wählt der aus Venice stammende Musiker die Störung. "That's a setup for a punch to land with 'true indeed'," fährt er fort und gibt den Ton für ein Album vor, bei dem es weniger um Bequemlichkeit und mehr um Transformation geht. Der Titel des Tracks "Plans Change" könnte nicht passender gewählt sein. Seit seinem Auftauchen mit Dilated Peoples hat Evidence immer eine kühle, mühelose Kontrolle ausgestrahlt. Aber "Unlearning Vol. 2" lehnt wie sein Vorgänger aus dem Jahr 2021 jedes Abgleiten in den Status eines Vermächtnisses ab. Es ist nicht nur ein stilistischer Schwenk, sondern eine tiefere, introspektivere Reise, die in technischer Meisterschaft wurzelt, aber von Instinkt und Neugier angetrieben wird. Anstatt vergangene Erfolge zu recyceln, erkundet Evidence raueres, emotionales Terrain und kreiert einen Sound, der sowohl geerdet als auch experimentell ist. Die Produktion zieht Tracks wie Sebb Bashs erschütterndes "Seeing Double", C-Lances nostalgisches "Top Seeded" und Evidence' eigenes unheimliches "Greatest Motivation" in einen hypnotischen Bann. Dennoch bleibt seine Stimme der Anker, der den Dunst mit Präzision und Tiefe durchschneidet. Tracks wie "Nothing's Perfect" zeigen seine lyrische Beweglichkeit, während "Laughing Last" Stoizismus und Verletzlichkeit in Reflexionen über Familie und Verlust verbindet. Die Kollaborateure stammen aus verschiedenen Epochen - The Alchemist, DJ Babu, Blu, Domo Genesis, Larry June, Conductor Williams und viele mehr -, doch das Projekt wird von einem gemeinsamen Ethos getragen: sich neu zu erfinden, einen neuen Kontext zu schaffen und Schmerz durch Kreativität einem Zweck zuzuführen.
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This is Music: The Singles, ist ein Kompilationsalbum der englischen Alternative-Rock-Band The Verve:
Richard Ashcroft (Gesang), Pete Salisbury (Schlagzeug), Simon Jones (Bass) und Nick McCabe (Gitarre).
Ursprünglich wurde das Album im November 2004 veröffentlicht und enthielt zwei Nicht-Singles, die aus
den Aufnahmen zu ihrem dritten Album Urban Hymns stammten: „This Could Be My Moment“ und
„Monte Carlo“.
2024 markiert den 20. Jahrestag der Veröffentlichung eines Albums, das nie auf Vinyl gepresst wurde,
und unter der Leitung der Gruppe ersetzt diese längst überfällige Neuauflage die Bonustracks durch die
kraftvollen Singles aus dem 2008er Reunion-Album Forth - ’Love is Noise’ und ’Rather Be’ - und enthält
auch die zweite Single ’She’s A Superstar’ (1992) in ihrer ursprünglichen, achteinhalbminütigen Form (statt
der fünfminütigen Bearbeitung). Somit repräsentiert das Album nun die komplette Geschichte der Singles
von The Verve.
Benannt nach der sechsten Single der Band, der ersten aus ihrem zweiten Album A Northern Soul, dokumentiert es auf brillante Weise die Kraft der relativ kurzen, aber epochemachenden Reise von The Verve
durch den musikalischen Kosmos.
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„A Danger to Ourselves“, das neue Album von Lucrecia Dalt, erscheint am 5. September 2025 bei RVNG Intl. und ist eine gewagte und doch intime Reflexion über die ungefilterten Komplexitäten menschlicher Beziehungen. Ohne die fiktiven Erzählungen der letzten Alben der Künstlerin kommt „A Danger to Ourselves“ von einem Ort der emotionalen Aufrichtigkeit. Dalts Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einer üppigen akustischen Orchestrierung, perkussiven Instrumenten und einer Reihe hochkarätiger Mitstreiter unterstützt, die sich wie ein tiefes persönliches Gespräch entwickeln.
Die in Pereira, Kolumbien, geborene Dalt wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die sie im Alter von neun Jahren dazu ermutigte, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Dalt folgte diesem kreativen Impuls, war fasziniert von computergestützter Produktion und verließ eine aufkeimende Karriere als Bauingenieurin, zog von Medellín nach Barcelona und schließlich nach Berlin, wo sie ihren unverwechselbaren, abenteuerlichen Sound entwickelte. Mit „Anticlines“ (2018) und „No era sólida“ (2020) und vor allem mit „¡Ay!“, Dalts bahnbrechendem Sci-Fi-Bolero-Album von 2022, hat sich ihre Arbeit auf immer anspruchsvolleres Terrain begeben. Auf dem Weg dorthin hat Dalt ihre Praxis auf die Vertonung von Filmen wie „On Becoming a Guinea Fowl“ (2024), die HBO-Serie „The Baby“ (2022) und den bevorstehenden psychologischen Horrorfilm „Rabbit Trap“ ausgeweitet, während sie Klanginstallationen und Performances kreiert, die ihre leuchtenden Modulationen und ihren unverwechselbaren, sich entwickelnden stimmlichen Ansatz zur Schau stellen. „A Danger to Ourselves“ entstand aus fragmentarischen Erklärungen, die Dalt aufschrieb, während sie das Leben auf der Tournee von „¡Ay!“ und die prägenden Momente einer neuen Beziehung meisterte. Im Januar 2024 begann sie, diese intimen Fragmente zu musikalischen Kompositionen zu kristallisieren, die allmählich zu einer zielgerichteten Konstellation von Songs wurden. Die Klangarchitektur des Albums basiert auf dynamischen Drum-Loops, die von Alex Lázaro beigesteuert werden, dessen perkussives Rückgrat wie bei „¡Ay!“ zur Leinwand für Dalts vielschichtigen Gesang wurde. Anstatt konventionellen melodischen Strukturen zu folgen, erzeugt das Album Musikalität durch das Zusammenspiel von Basslinien, Rhythmen und kompositorischem Design. „A Danger to Ourselves“ offenbart Dalts kompromissloses Streben nach klanglicher Klarheit, bei dem kühne Produktionsentscheidungen und sorgfältige Aufnahmetechniken Stimme und Instrument mit neuer Tiefe und Strahlkraft harmonieren lassen. „A Danger to Ourselves“ ist eindeutig anti-konzeptionell und ein poetischer Instinkt, mit dem Dalt den Fokus auf die Musik selbst lenkt, indem er Stimmen verwendet, die über die Parameter der Songs hinaus schwingen, und die perlenden Echos der ursprünglichen, romantischen Erregung beobachtet. Dalts klare Aufmerksamkeit für Details ist in jedem Takt spürbar, eine Hingabe, die sich in konzentrischen Kreisen dreht und ein Feld bildet, das das Persönliche und das Ätherische vereint. Das Album basiert auf intuitiven Experimenten und nutzt einfache Gesten und komplexe Kompositionen, um wandernde Linien zu weben, wie in „Divina“, das sich zwischen Spanisch und Englisch durch elastische Klanglandschaften bewegt. Der Titel des Albums geht auf David Sylvians Text „cosa rara“ zurück, der die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Schwingungen der Liebe und die treibende Sehnsucht nach dem Wundersamen symbolisiert. „A Danger to Ourselves“ spiegelt diese transzendenten Zustände wider, indem es die Komplexität menschlicher Verstrickungen und den Wunsch nach Befreiung von Dopaminspiralen und gewöhnlichen Pfaden hin zu einer offeneren inneren Welt widerspiegelt. Sylvian selbst hat auf „A Danger to Ourselves“ eine Doppelrolle als Co-Produzent und Musiker gespielt. Es ist eine kollaborative Collage mit Beiträgen zahlreicher gefeierter Künstler. Weitere Kollaborationen ziehen sich durch das gesamte Album: Juana Molina ist Co-Autorin und Interpretin von „The Common Reader“, Camille Mandoki singt bei „Caes“, Cyrus Campbell spielt den grundlegenden Elektro- und Kontrabass, und Eliana Joy steuert bei mehreren Stücken Hintergrundgesang und Streicherarrangements bei. In den leuchtenden Tiefen von „A Danger to Ourselves“ inszeniert Dalt eine tiefgreifende Metamorphose, bei der das Persönliche durch klangliche Alchemie zum Universellen wird. Dieses Album ist sowohl Höhepunkt als auch Aufbruch - ein Portal, an dem ihre früheren experimentellen Reisen zu etwas verblüffend Intimem und doch Expansivem zusammenlaufen. Das Album ist ein Netz emotionaler Offenbarungen, jede Komposition ein präziser Indikator für Verletzlichkeit, in der Dalts Stimme eine Offenbarung in neuen harmonischen Gefilden verkörpert. Dalt hat ein lebendiges Dokument der Intuition jenseits konventioneller Grenzen geschaffen, das den Weg in Bereiche eröffnet, in denen die Musik sowohl Spiegel als auch Fenster ist.
Für Fans von PJ Harvey, Broadcast, St. Vincent, ML Buch, Stereolab, Cate LeBon, Aldous Harding, Mabe Fratti, Dry Cleaning, Juana Molina
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Recorded in the Oscar Niemeyer Dome in Tripoli, Lebanon, The Dome Sessions captures the distinctive acoustics of this iconic masterpiece.
Designed in 1962, the dome’s architectural and acoustic qualities provide a distinctive reverb and resonance, shaping a project that dissolves the boundaries between sound, space, and memory.
Featuring performances by notable musicians from Lebanon's contemporary experimental scene, the album invites listeners to engage in an immersive auditory journey, exploring the interplay of sound, memory, and space.
Gabriel Birnbaum, der Hauptsongwriter der Brooklyn-Band Wilder Maker, sagt, dass das neueste Album der Gruppe, The Streets Like Beds Still Warm, ,einer allgemeinen formalen Asymmetrie folgt, wie einer Traumlogik". Es ist reichhaltig strukturiert, stimmungsvoll und tiefgründig und ebenso narrativ wie experimentell. Es als Konzeptalbum zu bezeichnen, so groß dieser Begriff auch ist, würde ihm eigentlich nicht gerecht werden. Tatsächlich ist es nur der erste Teil einer Konzepttrilogie, die die Geschichte einer langen Nacht in der Stadt erzählt, von der Dämmerung bis zum Morgengrauen. Das Album folgt einem einsamen Erzähler, der durch die Straßen treibt und Bars und Krankenhauszimmer betritt und wieder verlässt. Wenn das ein bisschen noir klingt, dann liegt das daran, dass es das auch ist. ,Film noir Detektive sehen am Anfang immer makellos aus, aber am Ende des Films haben sie einen zerrissenen Kragen, ein blaues Auge, ihre Hosen sind fleckig und sie fangen an, aus Verzweiflung Leute zu schlagen", sagt Birnbaum. ,Sind sie noch die Guten? Ich finde das faszinierend und ich liebe die visuellen Hinweise, die die innere Landschaft widerspiegeln." Zwar gibt es auf The Streets Like Beds Still Warm keine visuellen Hinweise im eigentlichen Sinne, doch das Album verdankt sein großartiges Debüt der Kinematografie. Impressionistische Wirbel aus verzerrter Gitarre, Schlagzeug und Saxophon untermalen Birnbaums heiseres, weltmüdes Bariton-Crooning, das manchmal an Bill Fay erinnert. Aber manchmal, in all den düsteren Bar-Geschichten, denkt man auch an Tom Waits. Es ist ein Vergleich, der sowohl irreführend als auch verkürzend sein kann, aber es ist schwer, diese Assoziationen beim Hören von The Streets Like Beds Still Warm nicht zu sehen - vielleicht eine langsam schwingende Tiffany-Lampe direkt über dem Kopf des Erzählers, der etwas mehr als halbtrunken ist und eine brillant poetische, antiheroische Geschichte auf eine Serviette in einer Bar kritzelt. Seien Sie jedoch versichert, dass dies nicht ,The Heart of Saturday Night" und auch nicht ,In the Wee Small Hours" ist. Tatsächlich stammen die musikalischen Vorläufer von ,The Streets Like Beds Still Warm" aus ganz anderen Ecken des musikalischen Universums. Die Band lässt sich direkt von den Werken der zeitgenössischen Alt-Jazz-Musiker Anna Butterss und Jeff Parker sowie vom Ambient-Pionier Brian Eno ,The Streets Like Beds Still Warm" ist insgesamt ein Statement für nächtliches und hypnotisches Storytelling - sowohl in Bezug auf Stil als auch Inhalt. Birnbaums Engagement für die Erzählung, die letztendlich von Menschlichkeit handelt, spiegelt sich in der traumhaften Art und Weise wider, wie sich die Melodien entfalten. Es könnte gar nicht anders funktionieren. Tief empfunden und fokussiert, unbestreitbar hörenswert, aber schwer zu fassen - ,The Streets Like Beds Still Warm ist wunderschön seltsam - und es fühlt sich genau wie etwas an, das in zehn Jahren die Anerkennung erhalten wird, die es verdient.
Als Sarah McLachlan vor mehr als drei Jahrzehnten zu einem globalen Phänomen wurde, brachte die
kanadische Sängerin und Songwriterin eine noch nie dagewesene neue Stimme in den Pop-Kanon ein:
gefühlvoll, fesselnd und in höchstem Maße fähig, Schmerz in Transzendenz zu verwandeln. Auf ihrem
ersten Album mit neuem Material seit 11 Jahren erweitert die dreifache Grammy-Preisträgerin ihr Vermächtnis mit einer Auswahl von Songs, die eine kompromisslose, aber radikal erhellende Wahrheit über
den Zustand der menschlichen Existenz vermitteln. Der jüngste Triumph in einer Karriere mit zahllosen
Meilensteinen - darunter 12 JUNO Awards, über 40 Millionen verkaufte Alben weltweit und große kulturelle Errungenschaften wie die Gründung der bahnbrechenden Lilith Fair - bestätigt ”Better Broken”
McLachlans’ Standing als unvergleichliche Künstlerin, deren nuancierte Perspektive und uneingeschränktes
Einfühlungsvermögen wichtiger sind denn je.
Ein paar Worte von Sarah:
”Viele der Texte auf dieser Platte entstanden aus dem Nachdenken über die Welt im Moment und der
Frage: ’Wie bewegen wir uns durch diese Landschaft? Wie können wir uns über Wasser halten, wenn wir
das Gefühl haben, dass so viel zusammenbricht?’. Ich weiß nicht, ob ich darauf eine Antwort habe, aber
all diese Angst und Unsicherheit in die Musik zu kanalisieren, war so kathartisch. Ich hoffe, dass diese
Platte den Leuten etwas Erleichterung und Befreiung verschafft - aber letztendlich möchte ich nur, dass
sie daraus nehmen, was s
Indie-Store-Version Gold Coloured 2x12" Vinyl in Gatefold
Nach über drei Jahrzehnten Karriere und über zwei Millionen verkauften Alben bleiben PARADISE LOST die unangefochtenen Könige der dunklen Seite des Metal.
Die 1988 in Halifax gegründete Band wurde mit ihren frühen, bahnbrechenden Alben wie dem treffend betitelten „Gothic“ von 1991, einer Mischung aus Härte, düsterer Melodie und Atmosphäre, schnell als Pioniere des Gothic Metal bekannt. Sie waren nie eine Gruppe, die kreativ statisch blieb, und haben im Laufe ihrer Karriere unzählige Wege dunkler Musik erkundet, von schlammigen Doom-Death-Wurzeln über die Eroberung des Metal-Mainstreams mit den gewaltigen, satten Klängen von „Draconian Times“ von 1995 bis hin zu experimentelleren, elektronischeren Einflüssen. Sie haben so unterschiedliche Künstler wie CRADLE OF FILTH, HIM, GATECREEPER und CHELSEA WOLFE beeinflusst.
Jetzt, im Jahr 2025, kehrt das Quintett aus Yorkshire mit seinem atemberaubenden 17. Album „Ascension“ zurück, einem Album, das ihre Krone weiterhin strahlen lässt und unterstreicht, wie sie ihre Position erreicht haben. Produziert von Gitarrist Gregor Mackintosh in den Black Planet Studios in East Yorkshire, mit Schlagzeug und Gesang aus den NBS und Wasteland Studios in Schweden, durchqueren die zehn Tracks die gesamte Klangvielfalt der Band – von knallhartem Heavy Metal bis hin zu himmelhohen Melodien – und bewahren dabei eine unwiderstehliche Moll-Melancholie.
„Die Leute sollten erwarten, dass wir noch trüber werden“, scherzt Frontmann Nick Holmes auf die Frage, was Fans 2025 von PARADISE LOST erwarten können. Die Erklärung des Albumtitels und der Texte macht jedoch deutlich, dass sie ihr Handwerk weiterhin beherrschen, wenn es darum geht, solche Erwartungen zu erfüllen. „Der Albumtitel entspringt dem Glauben an den Aufstieg zu einem besseren Ort, in der Fiktion von der Erde in den Himmel, und all den damit verbundenen Anforderungen“, führt er aus. „Im wirklichen Leben streben Menschen oft von Geburt an danach, an einen besseren Ort zu gelangen und ein besserer Mensch zu sein, ungeachtet der Tatsache, dass der einzige Lohn der Tod ist.“ „Die Texte handeln von allem, was das Leben uns entgegenwirft“, fährt er fort. „Es ist nie vorhersehbar und kann gleichzeitig auch erschreckend sein. Wie Menschen mit dem Tod umgehen, welche Krücken sie benutzen und wie der mentale Zustand von lebensverändernden Situationen beeinflusst wird, ist immer wieder faszinierend.“
Genau wie die Musik selbst. Der Album-Opener „Serpent on The Cross“ beginnt mit einem herrlich düsteren Riff, bevor er nach der Hälfte in donnernden klassischen Metal übergeht, angetrieben von Doublebass-Drumming und einem fast METALLICA-artigen Riff. In „Silence Like The Grave“ singt Nick „über die Sinnlosigkeit des Krieges, das Sammeln von Punkten für die Menschheit“, untermalt von perfekter Gothic-Metal-Kulisse. „Tyrant’s Serenade“ zeigt derweil die tief verwurzelte Fähigkeit der Band, Einfachheit gewaltig klingen zu lassen, gekrönt von Gregors charakteristischen, eindringlichen Gitarrenleads. „Lay A Wreath Upon The World“ beginnt als ruhige Elegie, bevor es zu einem traurigen Höhepunkt gelangt, und das Schlussstück „The Precipice“ führt mit Klaviermelodien, bevor es zu einem würdevollen Abschluss führt.
All dies zeigt meisterhaft die Bandbreite dessen, was PARADISE LOST geleistet haben und leisten können, auf eine Weise, die bis heute keiner anderen Band vergleichbar ist.
„Nach 35 Jahren ist alles bewusst“, sagt Nick. „Bei einem so umfangreichen und abwechslungsreichen Backkatalog ist es schwierig, nicht hundertprozentig sicher zu sein, woher alles kommt. Aber letztendlich kommt es einfach darauf an, ob uns die Musik gefällt, die wir machen. Wenn ja, bleibt sie! Das hat sich seit unserer Jugend nicht geändert.“ Ascension ist ein stolzer Bestandteil von PARADISE LOST. Das Elend hört nie auf, aber, sagt Nick, so mögen sie es eben. „Ironischerweise“, lacht er, „ist es immer am angenehmsten, miserable Musik zu hören – und zu schreiben, schätze ich.“
Man kann nicht über Wicca Phase Springs Eternal sprechen, ohne über Verwandlung zu sprechen. Seit über einem Jahrzehnt nutzt der Sänger, Songwriter und Produzent Adam Andrzejewski diesen Künstlernamen als kreativen Sammelbegriff, unter dem er ein umfangreiches Werk geschaffen hat, das ebenso beständig fesselnd wie ständig im Wandel begriffen ist. Diese geschickte Fähigkeit, Sounds und Stile zu vermischen, ist zu seinem Markenzeichen geworden, aber unabhängig von den Genre-Kennzeichen - von Rap-Beats über New-Wave-Synthesizer bis hin zu Goth-Atmosphären - ist das schlagende Herz von WPSE Andrzejewskis einzigartige Stimme und seine esoterische und doch emotionale Lyrik. Diese Schlüsselelemente haben das Projekt durch musikalische Erkundungen geprägt, und auf seinem neuesten Album Mossy Oak Shadow" stellt Andrzejewski sie nun auf die Probe. Er verzichtet auf wummernde 808s und aufwendige Produktionen zugunsten einer schnörkellosen Band und spärlichen Live-Aufnahmen. Das Album ist eine mitreißende Sammlung von verträumten Folk-Rock-Songs, die beweisen, dass Wicca Phase Springs Eternal wirklich alles sein kann. Ich habe immer irgendwie gedacht, dass ich, solange ich den Namen Wicca Phase Springs Eternal habe, alles machen kann, was ich will", erklärt Andrzejewski. Der Name bietet einen Rahmen für die Texte und die Ästhetik des Projekts - mein Songwriting mit einer mystischen Überlagerung - und solange ich etwas darinnen zum Funktionieren bringen kann, ist das Genre nicht wirklich wichtig." Diese gewagte kreative Mentalität war es, die Andrzejewski antrieb, als er das WPSE Projekt ins Leben rief, neben seiner Arbeit als Mitbegründer des einflussreichen Kollektivs GothBoiClique oder als Mitglied von Thraxxhouse und Misery Club und seinem Punk-Nebenprojekt Pay For Pain. Dennoch hätten wohl nur wenige ahnen können, dass das neue richtige Album von Wicca Phase Springs Eternal eine Sammlung von countrylastigen Folksongs sein würde, die ohne auch nur einen Hauch von Ironie dargeboten werden. Wie bei allem, was Wicca Phase Springs Eternal macht, zeigt sich Andrzejewski auch auf Mossy Oak Shadow" voll und ganz engagiert. Mossy Oak Shadow" mag für Fans von Wicca Phase Springs Eternal, die durch seine beatlastigen modernen Klassiker wie Secret Boy" (2016) oder Suffer On" (2018) auf ihn aufmerksam geworden sind, wie eine drastische Kehrtwende erscheinen - aber das sollte keine völlige Überraschung sein. WPSE-Veröffentlichungen haben sich schon immer mit reduzierten Akustiksongs beschäftigt, und noch weiter zurück gibt es Andrzejewskis frühere Arbeit als Mitglied der Emo/Indie-Größen Tigers Jaw. Als er diese Band 2013 verließ, um sich auf Wicca Phase Springs Eternal zu konzentrieren, stieß er auf Skepsis bei den Zuhörern, die zögerten, seine neue Persönlichkeit und seinen experimentellen Trap-Sound anzunehmen. Ironischerweise hat Andrzejewski jetzt Wicca Phase Springs Eternal so gründlich etabliert, dass er seine Fans erneut mit einem krassen Klangwandel herausfordert - diesmal jedoch durch die Rückkehr zu dem gitarrenorientierten Songwriting, das er beiseite gelegt hatte. Dylan, Will Oldman, Richard Thompson - was ich an diesen Songwritern am meisten mag, ist, dass ich ihnen vertrauen kann", erklärt Andrzejewski . Wenn sie etwas völlig Seltsames machen, vertraue ich darauf, dass sie wissen, was sie tun, weil es von derselben Person kommt, die all diese anderen Songs geschrieben hat, die ich liebe. Auch wenn es vielleicht etwas Zeit braucht, bis ich dort bin, wo sie sind, möchte ich es versuchen."
'Rainy Sunday Afternoon' wurde im vergangenen Herbst in den Abbey Road Studios aufgenommen und ist das dreizehnte Album von The Divine Comedy, ihr erstes Studioalbum seit dem britischen Top-5-Album 'Office Politics' von 2019. Die letzte Veröffentlichung der Band war die Best-of-Compilation 'Charmed Life' von 2022, die ebenfalls Platz 5 der britischen Albumcharts erreichte. Neil Hannon schrieb zuletzt die Original-Songs für den Warner Bros. Blockbuster 'Wonka'.
Neil sagt: "Mein musikalisches Schaffen ist im Guten wie im weniger Guten ein Spiegelbild meiner Persönlichkeit. Ein großer Teil dieser Persönlichkeit genießt die Ausgelassenheit, zelebriert die Albernheit. Und davon habe ich in den Wonka-Liedern reichlich Gebrauch gemacht. Aber wie jeder Mensch habe auch ich eine dunkle, melancholische Seite. Und aus irgendeinem Grund war die in letzter Zeit sehr präsent. Ich brauchte dieses Album als Ventil für diese Gefühle. Um gewisse Dinge zu verarbeiten. Sterblichkeit, Erinnerungen, Beziehungen, politische und soziale Umwälzungen. Jeder sollte hin und wieder die Gelegenheit bekommen ein orchestrales Pop-Album zu machen. Es sollte Teil der Grundversorgung sein durch den National Health Service.“
'Rainy Sunday Afternoon' wurde im vergangenen Herbst in den Abbey Road Studios aufgenommen und ist das dreizehnte Album von The Divine Comedy, ihr erstes Studioalbum seit dem britischen Top-5-Album 'Office Politics' von 2019. Die letzte Veröffentlichung der Band war die Best-of-Compilation 'Charmed Life' von 2022, die ebenfalls Platz 5 der britischen Albumcharts erreichte. Neil Hannon schrieb zuletzt die Original-Songs für den Warner Bros. Blockbuster 'Wonka'.
Neil sagt: "Mein musikalisches Schaffen ist im Guten wie im weniger Guten ein Spiegelbild meiner Persönlichkeit. Ein großer Teil dieser Persönlichkeit genießt die Ausgelassenheit, zelebriert die Albernheit. Und davon habe ich in den Wonka-Liedern reichlich Gebrauch gemacht. Aber wie jeder Mensch habe auch ich eine dunkle, melancholische Seite. Und aus irgendeinem Grund war die in letzter Zeit sehr präsent. Ich brauchte dieses Album als Ventil für diese Gefühle. Um gewisse Dinge zu verarbeiten. Sterblichkeit, Erinnerungen, Beziehungen, politische und soziale Umwälzungen. Jeder sollte hin und wieder die Gelegenheit bekommen ein orchestrales Pop-Album zu machen. Es sollte Teil der Grundversorgung sein durch den National Health Service.“
SCHWERT AUS HOLZ“ klingt euphorisch, leicht und positiv. Bei aller Holz-Melancholie, erlauben es sich die DONOTS, sämtliche Songs neu zu denken mit anderem Vibe, neuen Rhythmen, alternativen Melodien und trotzdem immer mit genügend Grip und auch Drive - denn schnelle Songs wie der Live-Klassiker „Dead Man Walking“ oder der heimliche Sommerhit „Problem kein Problem" treten auch auf dem Akustikalbum durch den Holztisch. Frischen Wind pusten aber nicht nur die neuen Arrangements durch das DONOTS eigene Heavy Kranich Studio, in dem die Songs in diversen Sessions neu gedacht und recorded wurden. Die DONOTS haben sich alte Freund:innen und Wegbegleiter für diverse Gänsehautmomente eingeladen.
So ist aus dem DONOTS Hit „Stop The Clocks“ ein Duett mit Campino von Die Toten Hosen geworden, während Kuddel von Holst (ebenfalls Die Toten Hosen) ein wunderschönes Gitarrensolo zum ersten neuen englischsprachigen DONOTS Song in 13 Jahren eingespielt hat. Frank Turner darf in der Neuauflage von „So Long“ selbstredend nicht fehlen, Chuck Ragan von Hot Water Music und Matt Hensley von Flogging Molly empfehlen sich mit Reibeisenstimme und Akkordeon und Shitney Beers singt auf ihre wunderbare Shoegaze Art und Weise das Intro zu „Keiner kommt hier lebend raus“.
Die Vorab-Singles „Allein zu allein“ und „Problem kein Problem“ haben schon diverse Herzen eingesammelt und das „SCHWERT AUS HOLZ“ dürfte sämtliche restlichen Herzkammern fluten - auch auf der restlos ausverkauften Vorab-Akustik-Tour zum Albumrelease. It’s a love thing…
Mit ihrem vierten Album voller Eigenkompositionen lädt die eigenwillige Singer-Songwriterin Kendra Morris dazu ein, in die DIY-Kaleidoskopwelt von Next einzutauchen. Morris' neuestes Album für Karma Chief verzichtet auf vielschichtige Produktionen und glatte Sounds und präsentiert Kendra von ihrer authentischsten Seite, mit einem kreativen Prozess, der lebendig, schön und chaotisch ist und von Herzblut und der unvollkommenen Perfektion des Augenblicks getragen wird. Als Konzeptalbum in umgekehrter Reihenfolge verbindet ,Next" Kendras Figuren mit einem Vintage-Brettspiel im Stil von Milton Bradleys besten Retro-Würfelspielen. Begeben Sie sich auf die Reise von Block zu Block durch Next, und dieses Universum offenbart sich Ihnen. Sie können hören, wie die Klangpalette mit Morris' Einflüssen und Inspirationen mitschwingt. Jahrzehntelange New Yorker Klänge und Stimmen verschmelzen an den Nahtstellen dieser Tracks - eine Welt, in der das Brill Building und Warhols Factory im selben Block florieren, während Blondie und die Frightnrs rockige Sounds erkunden. Doo-Wop und Boom-Bap untermalen den Cut-and-Paste-Stil eines UHF-Senders, während Morris, eine Künstlerin, die sich hinter der Kamera genauso wohlfühlt wie vor dem Mikrofon, das Tempo vorgibt. Kendra Morris und Karma Chief Records laden Sie ein, mit Next mitzuspielen, einer akustischen Reise, auf der Würfeln für Spannung und Abenteuer steht. Es ist Next, komplett mit 10 Tracks und stundenlangem Spaß für die ganze Familie. Einige Teile müssen zusammengebaut werden. Plattenspieler, CD-/Kassettenplayer oder Streaming-Dienst sind separat erhältlich.
Mit ihrem vierten Album voller Eigenkompositionen lädt die eigenwillige Singer-Songwriterin Kendra Morris dazu ein, in die DIY-Kaleidoskopwelt von Next einzutauchen. Morris' neuestes Album für Karma Chief verzichtet auf vielschichtige Produktionen und glatte Sounds und präsentiert Kendra von ihrer authentischsten Seite, mit einem kreativen Prozess, der lebendig, schön und chaotisch ist und von Herzblut und der unvollkommenen Perfektion des Augenblicks getragen wird. Als Konzeptalbum in umgekehrter Reihenfolge verbindet ,Next" Kendras Figuren mit einem Vintage-Brettspiel im Stil von Milton Bradleys besten Retro-Würfelspielen. Begeben Sie sich auf die Reise von Block zu Block durch Next, und dieses Universum offenbart sich Ihnen. Sie können hören, wie die Klangpalette mit Morris' Einflüssen und Inspirationen mitschwingt. Jahrzehntelange New Yorker Klänge und Stimmen verschmelzen an den Nahtstellen dieser Tracks - eine Welt, in der das Brill Building und Warhols Factory im selben Block florieren, während Blondie und die Frightnrs rockige Sounds erkunden. Doo-Wop und Boom-Bap untermalen den Cut-and-Paste-Stil eines UHF-Senders, während Morris, eine Künstlerin, die sich hinter der Kamera genauso wohlfühlt wie vor dem Mikrofon, das Tempo vorgibt. Kendra Morris und Karma Chief Records laden Sie ein, mit Next mitzuspielen, einer akustischen Reise, auf der Würfeln für Spannung und Abenteuer steht. Es ist Next, komplett mit 10 Tracks und stundenlangem Spaß für die ganze Familie. Einige Teile müssen zusammengebaut werden. Plattenspieler, CD-/Kassettenplayer oder Streaming-Dienst sind separat erhältlich.
Die HC-geneigten Punkrocker aus Schweden melden sich mit ihrem dritten Album zurück! "Liminal State" kann als Schwellenzustand beschrieben werden - der Übergang zwischen zwei verschiedenen Phasen, Orten oder Realitäten. Ein Dazwischen, in dem man nicht mehr der Mensch ist, der man einmal war, aber auch noch nicht der, der man werden wird. Genau in diesem Zustand befinden sich die Mitglieder von Death By Horse - oder sie haben ihn seit ihrem letzten Album "Reality Hits Hard" (2019) durchlebt. Dieses Album ist kein Hilferuf - es ist ein Schrei direkt ins Gesicht! Es ist ein Weg, die emotionale Achterbahnfahrt der letzten Jahre zu verarbeiten. Death By Horse stürzt sich kopfüber in diesen Sturm voller existenziellem Zorn, dem Kampf gegen toxische Muster, dem Tod von Familienmitgliedern und dem Tragen einer Maske aus falschem Selbstvertrauen, um Selbstzweifel und Selbsthass zu verbergen. Das ist Punkrock mit einer melodischen Hardcore-Kante - schnell, gnadenlos und mit Texten voller Widersprüche, unbequemer Wahrheiten, Ironie und der brutalen Selbstreflexion, für die Death By Horse bekannt ist. Keine geschönte Fassade, kein Filter - nur rohe, raue Energie und eine Ehrlichkeit, die weh tut. Gleichzeitig ist "Liminal State" eine Erinnerung daran, dass das alles nur eine Fahrt ist - nicht mehr und nicht weniger. Also: Genieß jede verdammte Sekunde davon! Wenn du dich jemals wie ein Freak, ein Geist oder wie eine Granate kurz vorm Explodieren gefühlt hast - willkommen zu Hause! Klassisch schwarze oder farbige Splatter Vinyl-LP, CD kommt im schmalen Cardboard.
Die HC-geneigten Punkrocker aus Schweden melden sich mit ihrem dritten Album zurück! "Liminal State" kann als Schwellenzustand beschrieben werden - der Übergang zwischen zwei verschiedenen Phasen, Orten oder Realitäten. Ein Dazwischen, in dem man nicht mehr der Mensch ist, der man einmal war, aber auch noch nicht der, der man werden wird. Genau in diesem Zustand befinden sich die Mitglieder von Death By Horse - oder sie haben ihn seit ihrem letzten Album "Reality Hits Hard" (2019) durchlebt. Dieses Album ist kein Hilferuf - es ist ein Schrei direkt ins Gesicht! Es ist ein Weg, die emotionale Achterbahnfahrt der letzten Jahre zu verarbeiten. Death By Horse stürzt sich kopfüber in diesen Sturm voller existenziellem Zorn, dem Kampf gegen toxische Muster, dem Tod von Familienmitgliedern und dem Tragen einer Maske aus falschem Selbstvertrauen, um Selbstzweifel und Selbsthass zu verbergen. Das ist Punkrock mit einer melodischen Hardcore-Kante - schnell, gnadenlos und mit Texten voller Widersprüche, unbequemer Wahrheiten, Ironie und der brutalen Selbstreflexion, für die Death By Horse bekannt ist. Keine geschönte Fassade, kein Filter - nur rohe, raue Energie und eine Ehrlichkeit, die weh tut. Gleichzeitig ist "Liminal State" eine Erinnerung daran, dass das alles nur eine Fahrt ist - nicht mehr und nicht weniger. Also: Genieß jede verdammte Sekunde davon! Wenn du dich jemals wie ein Freak, ein Geist oder wie eine Granate kurz vorm Explodieren gefühlt hast - willkommen zu Hause! Klassisch schwarze oder farbige Splatter Vinyl-LP, CD kommt im schmalen Cardboard.
Die 8. "Peace Chant"-Ausgabe legt den Fokus ein weiteres Mal auf deutsche Produktionen. Mit dabei ist Seltenes (Fences), Unveröffentlichtes (Music Community), aber auch die ein oder andere €10 Platte. Alleine die Tatsache, dass eine Original-LP selten/teuer ist, macht sie für die Tramp Records Crew nicht interessant. Es geht ihnen primär um die Musik. Und wenn sie ein Song überzeugt, kommt er in die engere Auswahl. In der Tat ist es so, dass viele etablierte Reissue-Labels zu oft Platten oder Songs ignorieren und nur deswegen nicht wiederveröffentlichen, weil sie in der Sammlerszene nicht gesucht sind. Tobias Kirmayer und seine Mitstreiter haben es sich auf die Fahne geschrieben, gegen diesen Missstand vorzugehen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre "Sabanone", ein Titel von Büdi Siebert's Formation mit dem herrlichen Namen HerrGottSax. Die Original-LP kostet um die €15. Sämtliche Titel erscheinen zum ersten Mal auf CD und LP. Formate: * Deluxe-CD mit 24-seitigem Booklet mit ausführlichen Linernotes und unveröffentlichten Fotos * Schwarzes Bio-Vinyl im Gatefold mit ausführlichen Linernotes, unveröffentlichten Fotos und Download-Code
Phantoms bahnbrechendes Debütalbum „Handed to Execution“ von 2023 erscheint nun mit der Klangqualität, die es schon immer verdient hat. Unter der Leitung von Patrick W. Engel wurde es sorgfältig neu abgemischt und remastered, sodass diese definitive Edition den Speed/Thrash Metal der Mexikaner endlich in seiner ganzen knochenbrechenden Pracht präsentiert.
Mastermind, Sänger und Gitarrist J.C. erklärt: „Damals wussten wir noch nichts über Recording, wir haben es während der Arbeit an der Platte gelernt. Es war auch etwas unglücklich, da sich unser anderer Gitarrist Harel den Arm gebrochen hatte und ich schließlich das gesamte Album ohne Hilfe aufnehmen musste, während wir den Schlagzeuger wechselten. Es war eine Herausforderung, aber wir haben es geschafft.“
Was als ambitioniertes DIY-Projekt begann, wurde schnell zu „einem sehr beliebten Album, das uns Fans auf der ganzen Welt beschert hat“. Phantom wurden 2021 in der Underground-Szene von Guadalajara gegründet und etablierte sich mit drei Demos und einer Vierer-Split-LP, bevor sie „Handed to Execution“ herausbrachten.
High Roller Records freuen sich nun, diese unverzichtbare Neuauflage zu veröffentlichen, die die minderwertigen früheren Pressungen vergessen macht, die J.C. als „ziemlich chaotisch“ beschreibt. Jeder donnernde Drum-Schlag und jedes messerscharfe Riff ist nun perfekt ausbalanciert, um maximale Wirkung zu erzielen.
Phantom werden im September/Oktober 2025 mit Evilcult aus Brasilien durch Europa touren.
High Roller Records, bone vinyl, ltd 350, 425gsm heavy cardboard cover, insert.
Find Deliverance“, hat uns mit seiner seltenen Mischung aus technischem Thrash und unorthodoxem, aber höchst inspiriertem Songwriting so begeistert, dass es in unsere Best-of-2022-Liste aufgenommen wurde. Aus dieser Liste wurde eine Zusammenarbeit geboren und nun geben Species mit ihrem zweiten Album „Changelings“ ihr 20 Buck Spin-Debüt. "Changelings" ist in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne, und es ist erstaunlich, wie viel die einzelnen Tracks und das Gesamtwerk leisten können. Das Album bietet ein Übermaß an kantigem Gitarrenkrieg, traditioneller Euro-Thrash-Aggression mit modernem Nachhall, rhythmischen Percussionsanfällen und komplizierten Basslinien, die nicht nur der Gitarre folgen, sondern mit ihr auf eine Weise dialogisieren, die dem Album ein zweites melodisches Gehirn verleiht. In Kombination fügen sich diese Elemente nahtlos zusammen und verleihen „Changelings“ seine farbenfrohe und unheimliche Vision, als hätte John Carpenter „Rust In Peace“ hinter dem Eisernen Vorhang mitproduziert. Es strotzt nur so vor Sci-Fi-Paranoia, außerirdischem Terror und einem Hauch von Bedrohung durch den Kalten Krieg. Die frühe Konvergenz von Thrash Metal und Death Metal ist auch im formwandlerischen Sound von Species unverkennbar.
Zwar gibt es mehr als genug primitive und traditionelle Thrash-Bands, doch Species beschreitet den weniger ausgetretenen Pfad des Genres, der von vorwärts gerichteter Virtuosität und einfallsreichen Experimenten geprägt ist, und zeigt, dass es immer noch genügend fruchtbaren Boden gibt, um neues musikalisches Terrain zu erschließen. Nirgendwo wird dies deutlicher als auf dem 10-minütigen Albumschlussstück „Biological Masterpiece“, wo Species alle ihre Waffen ausspielt: Hyperspeed-Attacken, dystopische Ruhephasen und instrumentale Meisterleistungen in einer klimatischen Saga jenseits von Raum und Zeit. „Changelings“ ist das seltene Album, das heutzutage immer noch die Fähigkeit hat, auf die triumphalste und euphorischste Art und Weise zu überraschen.
Oriki Duuru ist ein Solojazzpianoalbum, das in einem einzigen Take im 2220 Arts + Archives in Los Angeles aufgenommen wurde. Das Konzert im 2220 Arts + Archives wurde von der Jazz-Archivarin Harmony Holiday kuratiert, die auch die Liner Notes für dieses Album verfasste. Eine Stunde lang improvisierte das Jazz-Wundertalent ein Solo-Piano-Set, in dem er nahtlos Eigenkompositionen, Improvisationen und seine Rekonstruktionen von Jazz-Standards miteinander verknüpfte. Oriki Duuru, was auf Yoruba „Klaviergedichte” bedeutet, ist eine ungekürzte Aufzeichnung dessen, was sich an diesem Abend ereignete.
'Rainy Sunday Afternoon' wurde im vergangenen Herbst in den Abbey Road Studios aufgenommen und ist das dreizehnte Album von The Divine Comedy, ihr erstes Studioalbum seit dem britischen Top-5-Album 'Office Politics' von 2019. Die letzte Veröffentlichung der Band war die Best-of-Compilation 'Charmed Life' von 2022, die ebenfalls Platz 5 der britischen Albumcharts erreichte. Neil Hannon schrieb zuletzt die Original-Songs für den Warner Bros. Blockbuster 'Wonka'.
Neil sagt: "Mein musikalisches Schaffen ist im Guten wie im weniger Guten ein Spiegelbild meiner Persönlichkeit. Ein großer Teil dieser Persönlichkeit genießt die Ausgelassenheit, zelebriert die Albernheit. Und davon habe ich in den Wonka-Liedern reichlich Gebrauch gemacht. Aber wie jeder Mensch habe auch ich eine dunkle, melancholische Seite. Und aus irgendeinem Grund war die in letzter Zeit sehr präsent. Ich brauchte dieses Album als Ventil für diese Gefühle. Um gewisse Dinge zu verarbeiten. Sterblichkeit, Erinnerungen, Beziehungen, politische und soziale Umwälzungen. Jeder sollte hin und wieder die Gelegenheit bekommen ein orchestrales Pop-Album zu machen. Es sollte Teil der Grundversorgung sein durch den National Health Service.“
'Rainy Sunday Afternoon' wurde im vergangenen Herbst in den Abbey Road Studios aufgenommen und ist das dreizehnte Album von The Divine Comedy, ihr erstes Studioalbum seit dem britischen Top-5-Album 'Office Politics' von 2019. Die letzte Veröffentlichung der Band war die Best-of-Compilation 'Charmed Life' von 2022, die ebenfalls Platz 5 der britischen Albumcharts erreichte. Neil Hannon schrieb zuletzt die Original-Songs für den Warner Bros. Blockbuster 'Wonka'.
Neil sagt: "Mein musikalisches Schaffen ist im Guten wie im weniger Guten ein Spiegelbild meiner Persönlichkeit. Ein großer Teil dieser Persönlichkeit genießt die Ausgelassenheit, zelebriert die Albernheit. Und davon habe ich in den Wonka-Liedern reichlich Gebrauch gemacht. Aber wie jeder Mensch habe auch ich eine dunkle, melancholische Seite. Und aus irgendeinem Grund war die in letzter Zeit sehr präsent. Ich brauchte dieses Album als Ventil für diese Gefühle. Um gewisse Dinge zu verarbeiten. Sterblichkeit, Erinnerungen, Beziehungen, politische und soziale Umwälzungen. Jeder sollte hin und wieder die Gelegenheit bekommen ein orchestrales Pop-Album zu machen. Es sollte Teil der Grundversorgung sein durch den National Health Service.“
Phantoms bahnbrechendes Debütalbum „Handed to Execution“ von 2023 erscheint nun mit der Klangqualität, die es schon immer verdient hat. Unter der Leitung von Patrick W. Engel wurde es sorgfältig neu abgemischt und remastered, sodass diese definitive Edition den Speed/Thrash Metal der Mexikaner endlich in seiner ganzen knochenbrechenden Pracht präsentiert.
Mastermind, Sänger und Gitarrist J.C. erklärt: „Damals wussten wir noch nichts über Recording, wir haben es während der Arbeit an der Platte gelernt. Es war auch etwas unglücklich, da sich unser anderer Gitarrist Harel den Arm gebrochen hatte und ich schließlich das gesamte Album ohne Hilfe aufnehmen musste, während wir den Schlagzeuger wechselten. Es war eine Herausforderung, aber wir haben es geschafft.“
Was als ambitioniertes DIY-Projekt begann, wurde schnell zu „einem sehr beliebten Album, das uns Fans auf der ganzen Welt beschert hat“. Phantom wurden 2021 in der Underground-Szene von Guadalajara gegründet und etablierte sich mit drei Demos und einer Vierer-Split-LP, bevor sie „Handed to Execution“ herausbrachten.
High Roller Records freuen sich nun, diese unverzichtbare Neuauflage zu veröffentlichen, die die minderwertigen früheren Pressungen vergessen macht, die J.C. als „ziemlich chaotisch“ beschreibt. Jeder donnernde Drum-Schlag und jedes messerscharfe Riff ist nun perfekt ausbalanciert, um maximale Wirkung zu erzielen.
In der Symbolik von JENS LEKMAN ist Bewegung ein Mittel, um den Wahnsinn abzuwenden - oder sich ihm hinzugeben. Die Songs auf der ,An Argument With Myself"-EP befassen sich mit vielen Arten der Fortbewegung, sowohl klein als auch groß, warum er nach einfachen Vorgaben der Landkarte von Melbourne samt gesellschaftlicher Veränderung zurück in seine alte Heimat Göteborg zog. Der Titeltrack beginnt mit einer typischen LEKMAN Geschichte, in der er sich an einen innerlichen Disput auf dem Heimweg in Melbourne erinnert. ,Waiting For Kirsten" behandelt auf der Oberfläche die am Ende erfolglose Suche nach Kirsten Dunst während eines Filmdrehs in Göteborg, ist aber am Ende doch der Versuch, die komplizierte Beziehung zur eigenen Heimatstadt zu durchleuchten. Passend dazu liefert das von Bläsern dominierte ,New Directions" eine verrückte Straßenkarte mit Hinweisen dazu, wie man jeden anderen Ort als das Hier und jede andere Zeit als das Jetzt erreicht. Die Songs sind geistreich, wörtlich zu nehmen und an ihren Ort gebunden; sie alle sind unterwegs, um entweder verrückt zu werden oder sich seine Zurechnungsfähigkeit zu bewahren. Mit Hörnern, Flöten, Streichern und Arpeggio Gitarren bleibt JENS auch musikalisch in Bewegung. Am Ende wird ,An Argument With Myself" immer relaxter, angehaucht mit Reggae, so wie eine Musikbox, die langsam zur Ruhe kommt. Für einen Moment hört die Bewegung beinahe auf. Bis auf weiteres.
"Songs For Other People's Weddings" ist ein Begleitalbum zum gleichnamigen Buch von Jens Lekman und dem preisgekrönten Bestsellerautor David Levithan, das am 5. August 2025 über ABRAMS erscheint. Das Projekt wurde von der überraschenden Nebenkarriere des beliebten schwedischen Künstlers als Hochzeitssänger inspiriert, die zufällig zustande kam, nachdem Fans seinen Song "If You Ever Need A Stranger (To Sing At Your Wedding)" aus dem Jahr 2004 wörtlich nahmen und ihn einluden, auf ihren Hochzeiten aufzutreten. "Songs For Other People's Weddings" ist ein fiktives Werk über J, einen unglücklich verliebten Musiker, der nebenbei als Hochzeitssänger arbeitet. J trifft sich mit Paaren vor ihrem großen Tag, um mehr über die intimen, seltsamen Dinge zu erfahren, die sie zusammengebracht haben, um einen originellen Song zu schreiben, den er ihnen auf ihrer Hochzeit vorträgt. Aber trotz Js Vorliebe, die perfekten Worte für andere zu finden, scheint er nicht in der Lage zu sein, dasselbe für seine eigene Liebe zu seiner Freundin V. zu tun. Lekman bemerkt: "Die Idee, ein erzählerisches Konzeptalbum (eine Rockoper?) zu machen, fühlte sich verboten an. Was für mich normalerweise ein Zeichen dafür ist, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Als ich mich mit dem Genre der narrativen Konzeptalben beschäftigte, wurde mir klar, dass eines meiner Lieblingsalben, Frank Sinatras "Watertown", genau das war - eine Platte, die eine chronologische Geschichte über die Länge einer LP erzählte. Da ich nie ein Fan von Musicals oder Rockopern war, diente mir dieses Album als Inspiration. Ich schrieb das Album, während das Buch noch in Arbeit war, und an einigen Stellen begann ich mir vorzustellen, was zwischen den Kapiteln des Buches geschah. Das Buch und das Album waren schließlich miteinander verflochten, gingen aber auch ihre eigenen Wege. Das Buch gab die Struktur der Geschichte vor, aber das Album schlich sich manchmal hinter die Kulissen. Geschichten aus den Liedern fanden ihren Weg in das Buch und umgekehrt." "Songs For Other People's Weddings" folgt der Beziehung von J und V und verändert sich musikalisch, während das Paar durch die Höhen und Tiefen der Liebe navigiert - wobei jede neue Hochzeit ihren eigenen klanglichen Hintergrund bietet. Das Album ist eine orchestrale, romantische Sammlung, die sich zwischen pastoralen Streichern, verträumtem Pop, sanftem Jazz-Saxophon und traurigen House-Beats bewegt. "Die Figur des J kann seine eigenen Emotionen nicht aus seinen Liedern heraushalten, und Jens unterstreicht dies auf eine Weise, die den Hörer immer wieder überrascht", sagt Levithan. "Oft wird er von Matilda Sargren begleitet, die Vs Gefühlen und Gedanken eine Stimme gibt. Ursprünglich sollte sie nur auf den Demos singen, aber als sie anfing, V zu singen, war es keine Frage, dass sie auf dem endgültigen Album zu hören sein würde. Wenn Jens und ich unsere Arbeit getan haben, erzählen der Roman und das Album beide Seiten von Js und Vs Geschichte - und die Spannung entsteht dadurch, wie diese Seiten zusammenpassen." Lekman fügt hinzu: "Auch wenn es in dieser Geschichte um eine Beziehung geht und darum, wie sie sich in den Beziehungen und Hochzeiten anderer widerspiegelt, denke ich, dass es vor allem eine Liebesgeschichte über Musik und ihren Wert in einer Zeit ist, in der sie von Tech-Unternehmen abgewertet und in Inhalte verwandelt wird. Ihre Fähigkeit, zu beruhigen und zu verbinden und ihre Rolle in den Übergangsmomenten unseres Lebens, wie zum Beispiel bei Hochzeiten. Es ist ein Liebeslied an Liebeslieder."
NEW SAINTS sind Mel Quitt (Gitarre) und Harry Darling (Gesang und Gadgets) - und nein, sie sind nicht vom Himmel gefallen. Beide sind seit mehr als einem Jahrzehnt fester Bestandteil der Punkrock-Szene und schreiben, nehmen auf und spielen seit ihrer Jugend zusammen Musik. Mit ihrer vorherigen Band BITCH QUEENS haben sie über 7 Alben veröffentlicht und ausgiebig durch ganz Europa, die USA und sogar Japan getourt. Die NEW SAINTS bleiben ihren Wurzeln treu, während sie eine erfrischend vielfältige Mischung aus schweren Gitarren, Hardcore-Gesang, elektronischen Beats und verzerrten Synthesizern bieten. Es ist modern, aber echt, direkt, aber melodiös, sozialkritisch, aber unterhaltsam - ein perfekter Mix, der dich gleichzeit tanzen und pogen lässt, bis der Schweiss von der Decke tropft!
LP-Box mit fünf Original-Studioalben von 1965.
(AAA) Remastered und direkt von den originalen analogen Mono-Bändern von Kevin Gray geschnitten.
Fünf Original-Studioalben, aufgenommen in einer Woche im August 1965 in New York City: Boppin', Smokin', Groovin', Comin' On, Cool Burnin' sind zum ersten Mal seit über 50 Jahren wieder auf Vinyl erhältlich. Für diese Aufnahmen, die einen Wendepunkt in seiner Karriere markieren, hat Chet Baker eine Band der Superlative um sich geschart: George Coleman, Kirk Lightsey, Herman Wright und Roy Brooks spielen alle auf diesen aufregenden Sets, die ursprünglich bei Prestige Recordings erschienen sind.
New Land hatte vollen Zugang zu den originalen analogen Monobändern, und Kevin Gray hat sie neu gemastert und geschnitten (AAA), um ihnen eine frische Klangfarbe zu verleihen. Das Herzstück dieser Box ist ein Buch mit einem unglaublich detaillierten Essay von GRAMMY® Nominee James Gavin, der die wahre Geschichte hinter diesen Aufnahmen mit Interviews der Beteiligten verbindet. Illustriert mit seltenen Fotos und Ephemera ist dies der bisher tiefste Einblick in diese Aufnahmen.
Chet Bakers Prestige-Aufnahmen aus dem Jahr 1965 markieren eine Übergangsphase - seine Rückkehr in die USA nach einer Zeit in Europa und einer Auseinandersetzung mit dem Rechtssystem. Diese Sessions zeigen ihn in einem raueren, expressiveren Ton, der aber immer noch von seiner charakteristischen lyrischen Schönheit durchdrungen ist. Die Aufnahmen entstanden auf dem Höhepunkt der Hard-Bop-Renaissance von Prestige Records und zeigen Baker zusammen mit dem Saxophon-Titanen George Coleman, der gerade mit Miles Davis auf Tournee war. Das Ergebnis ist ein rauer, swingender Quintett-Sound, direkt, gefühlvoll und ungeschminkt.
Nach Jahren des Umherziehens in Europa und scheinbar endlosen persönlichen Turbulenzen kehrte Chet in die USA zurück, um diese Sessions aufzunehmen. Ohne die jugendliche Unschuld seiner frühen Tage an der Westküste spielt Baker mit einer dunkleren, introspektiven Note - sein Horn singt immer noch, aber jetzt seufzt es auch.
Zusammen mit einer starken Rhythmusgruppe aus New York verbinden diese Aufnahmen die Eleganz des Cool Jazz mit der rauen Direktheit des Hard Bop der Ostküste. Baker zeigt sich hier von seiner menschlichsten Seite - zerbrechlich, lyrisch, ungefiltert.
Dies sind nicht einfach nur Aufnahmen aus Chets Spätzeit - sie sind ein Dokument seiner Neuerfindung. Für Sammler schließen sie eine wichtige Lücke zwischen seiner ikonischen Cool Jazz Ära der 1950er Jahre und seinen düsteren europäischen Sessions der 1970er Jahre.
"Room for the Moon Live" dokumentiert einen ekstatischen Abend, den die facettenreiche Produzentin und Performerin Kate NV ins Leben gerufen hat. Das Album wurde während einer einmaligen Show aufgenommen, die einige Jahre nach der Veröffentlichung von "Room for the Moon" (2020) stattfand. NV malt innerhalb und außerhalb der expressionistischen Linien ihrer Solo-Persönlichkeit und steht an der Spitze einer eklektischen achtköpfigen Band, die Material aus ihrem skurrilen und endlos faszinierenden zweiten Album aufgreift und weiterentwickelt. Für NV ist "Room for the Moon Live" mehr als nur ein Meilenstein, der die fünf Jahre seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums markiert. Die Aufnahme dokumentiert einen wichtigen und seitdem einmaligen Abend, an dem der Sound und die Seele des Albums und ihrer musikalischen Vertrauten einen Raum der Zuflucht in einer besonders schweren und isolierenden Zeit schufen. ,Das wichtigste Thema des Konzerts war, ein Team zu sein - zusammen", sagt NV. ,Musik zu spielen und zu versuchen, in dunklen Zeiten Freude zu verbreiten. Das war für mich sehr wichtig." Die Band wurde von NV aus einer eng verbundenen Gruppe von Musikerfreunden und häufigen Kollaborateuren zusammengestellt, wobei der Kern aus Mitgliedern von Glintshake besteht, der Post-Punk-Band, die sie 2012 mitbegründet hat. Unter NVs leichtfüßiger Leitung begann das Ensemble, die Richtung der Performance zu skizzieren und sich vorzustellen, wie sie einige der synthlastigeren Stücke von Room mit neuen Ideen und akustischen Texturen neu gestalten könnten, unterstützt durch ihre Offenheit für Improvisation, ,Jam"-Ästhetik und vor allem durch ihren freigeistigen Spaß an der Sache. ,Der Ansatz war in etwa: ,Leute, wir spielen Songs, aber hier können wir richtig wild werden`", erinnert sie sich. ,Ich hatte einige ,Musts`, die wir so originalgetreu wie möglich nachbilden mussten, weil sie für die Songs entscheidend waren, aber es war nie eine Priorität, alle in einen Käfig der Originale zu stecken. Die Tracks haben dadurch nur gewonnen und klingen kraftvoller als die Originalversionen." NV hebt ,Marafon 15" und ,Telefon" als besonders eindrucksvolle Beispiele für die tief groovenden, groovigen Art-Rock-Kräfte hervor, die die Originale auf der Bühne belebten. Aber auch über diese beiden Tracks hinaus sind alle Songs weiter ausgelegt und fließen freier, oft eine Minute oder mehrere Minuten länger als die Originale, da die Band einige der eher poporientierten Arrangements von Room aufbricht. NV verweist auch auf die ausgedehnten Solo-Passagen in ,Ça commence par" und die euphorische Coda von ,Lu Na", die während einer Probe der Band entstanden sind und dann für immer Teil des Songs geblieben sind, als einige der verspieltesten Momente des Albums. Live-Alben folgen, sei es aus Notwendigkeit oder aus Gewohnheit, meist einem altbewährten Muster: Sie dokumentieren eine Reihe von Abenden auf Tournee, an denen Künstler vor einem aufgeschlossenen, aber oft verschwommenen Publikum in fremden Städten spielen, die in einem impressionistischen Nebel aus Orten, Räumen, Bildern und Geschmäckern vorbeiziehen. Die Performance auf "Room for the Moon Live" ist etwas ganz anderes. Es ist Musik, die von Freunden für Freunde gemacht wurde, um zu heilen und zu fühlen, voller Freude und grenzenloser Großzügigkeit. Kate NVs "Room for the Moon Live" erscheint fast genau fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Originalalbums, als limitierte Doppel-LP und in unbegrenzter digitaler Auflage.
Tender / Wading zeigt Matthew Sage, alias M. Sage, in den Ausläufern und Weiden Colorados, wo er schreibt, aufnimmt und zu einem Stück seiner Heimat und Identität zurückkehrt, wobei ein Akt der Fürsorge den nächsten nach sich zieht. Das Album, das hauptsächlich auf Klavier und Klarinette aufgebaut ist und dann mit Gitarre, modularem Synthesizer, Percussion und Feldaufnahmen aus der Umgebung seines Zuhauses verziert wurde, ist eine weitreichende, ruhige Vision von Vitalität, radikaler Sanftheit und dem beruhigenden Gefühl, nach Hause zu kommen, auch wenn sich das Zuhause verändert hat. Seit den frühen 2010er Jahren hat Sage ein eigenwilliges Musikrepertoire zusammengestellt, das sich in verschiedene Klangrichtungen erstreckt, sich in Veröffentlichungen auf Geographic North, Orange Milk und Moon Glyph manifestiert und sowohl kritische Aufmerksamkeit als auch eine treue Zuhörerschaft für jede neue Wendung erlangt hat. 2023 debütierte Sage bei RVNG Intl. mit Paradise Crick, das zeitgleich mit seiner laufenden Arbeit im improvisierten Ambient-Jazz-Quartett Fuubutsushi erschien. Nun präsentiert er sein nächstes Soloalbum und seine neue Richtung. Tender / Wading folgt auf Sages Rückkehr nach Colorado nach fast einem Jahrzehnt in Chicago, wo er nun mit seiner jungen Familie dreißig Meilen außerhalb seiner Heimatstadt ein paar Hektar verwildertes Land bewirtschaftet. In einem ganzheitlichen Kontrast zu Cricks synthetischer Klangwelt schafft Sage Kunst aus dem Akt des Pflegens neuen Wachstums, hinterfragt Konstrukte des häuslichen Lebens und versteht die Spuren seines früheren Selbst durch die schmutzverschmierte, schweißvernebelte Linse der Gegenwart. Das Ergebnis ist sein bisher autobiografischstes Material, geprägt von Zeit und Veränderungen in der Wahrnehmung sowie bedeutungsvollen Details aus Sages psychischer Suche. Sage vergleicht das Gefühl, verschiedene Versionen von sich selbst zu sehen, mit der berühmten Hase-Ente-Theorie des Philosophen Ludwig Wittgenstein. ,Es ist dieselbe Zeichnung, aber je nachdem, wer man ist, wo man ist und wann man ist, sehen manche Menschen einen Hasen und manche eine Ente oder beides", erklärt Sage. Hier sind das Subjekt und der Betrachter, zurück in vertrauten Landschaften, als Partner und Elternteil, der Gestrüpp zurückschneidet, gedemütigt von invasiven Pflanzen, Schädlingsbefall und verdichtetem Lehmboden, seine Prioritäten haben sich grundlegend geändert. Und doch ist auch dieses andere Ich da: ein gewiefter Akademiker, der oft in Memes denkt und das Ziehen seines Handys in der Hosentasche spürt. ,In diesem Album geht es darum, diese Wahrnehmungsverschiebungen zu ergründen und ihnen Raum zu geben, beides zu tun: hüpfen und quaken." Es ist ein inneres Kind, das Sages intermediale Praxis in seinem Atelier leitet, einer Scheune, die nach dem großen Umzug im Jahr 2022 im Rahmen einer hausweiten DIY-Renovierung umgebaut wurde. Im Inneren werden Gedichte zu Zeichnungen, zu Skulpturen im Hinterhof und darüber hinaus, und alberne Ausflüge in den Vogelgesang oder die Freude an der Herausforderung, Klarinette zu lernen, weichen ernsthafter Musik. ,Ich glaube, ich habe entdeckt, dass es diese Linien gibt, die alles miteinander verbinden", sagt er. ,Und dieses Album ist voller hartnäckigem Optimismus und Hoffnung, aber auch der Bewusstheit, dass wir uns in einer späten Phase befinden, und dem Versuch, mit der Rhetorik dieser Phase umzugehen." Für Tender / Wading setzt Sage einen unverwechselbaren Sound ein: eine pastorale Art von Folk Kosmiche, kontemplativer elektroakustischer Barn Jazz für die Front Range, voller blasser Puddle Blues und rostigen Oil Drum Reds. Die meisten Songs entstanden auf einem 1910er Hamilton-Klavier, das kurioserweise in Chicago gebaut, von den Vorbesitzern zurückgelassen und von Mäusen bewohnt worden war. Die zufällige Begegnung mit dem Instrument fühlte sich kosmisch an, nicht nur wegen seiner Verbindung zur Windy City, sondern auch wegen Sages sich weiterentwickelnder Herangehensweise an das Songwriting nach Fuubutsushi. Er fühlt sich hinter den Tasten wohler und kehrt zurück zum Schlagzeug (seiner Jugendliebe). In einem passenden Raum für Holzblasinstrumente umarmt er das Elementare und Absichtliche und verleiht der Musik von Anfang an mehr strukturelles Gewicht und Wärme. Tender's M. Sage verbindet die Studioexperimente und Improvisationen seiner Vergangenheit mit einem geschärften Ohr für melodische Phrasierungen und Akkordwechsel und hat seine übliche Fülle an Demos auf neun finale Stücke reduziert. Seine charakteristischen Weltbilder bleiben erhalten, von Holzhauskröten, die in statischer Elektrizität schwimmen, über raschelndes Gras und Regen, der in die Dachrinnen plätschert, bis hin zu walzenden Sternbildern im Mondlicht. Während Cricks Universum aus magischem Realismus und digitaler Fantasie entstanden ist, greift Tender / Wading direkter auf menschliche Erfahrungen zurück. Er weist schnell Vorwürfe zurück, es handele sich um ein hochkonzeptionelles Album: ,Ich mache einfach die Musik, die ich selbst gerne in meinen Kopfhörern hören würde, während ich Unkraut jäte oder so." Es könnte beides sein, wie der Hase und die Ente behaupten würden: zutiefst persönlich und abstrakt, eine faszinierende und natürliche Wendung eines experimentellen Künstlers des 21. Jahrhunderts, dessen Vermächtnis sich in Echtzeit weiterentwickelt und wächst.
Mit "Smile" liefern Rong Kong Koma ihr drittes Album, und es ist ihr kompromisslosestes. Wo die Vorgänger noch verspielte Umwege nahmen, geht es jetzt direkt durch die Wand. Der Sound ist rau, kantig und voll auf die Fresse. Mit mehr Schmutz als Glanz. Die Band stampft mal wie ein zorniges Metronom, schaltet dann in Reggaeton-Grooves oder fällt in sich zusammen, wenn sich plötzlich eine zerbrechliche Ballade in den Raum stellt. Was glauben die eigentlich, wer sie sind? Die Produktion ist trocken und aggressiv, das Songwriting unberechenbar und bissig. Auch textlich bleibt es unbequem: Absurder Humor trifft auf präzise Alltagsbeobachtungen und wütende Spitzen gegen den Rechtsruck, toxische Männlichkeit und die gepflegte Lethargie der Mitte. "Smile" ist keine einfache Platte. Aber eine zwingende. Zwischen Punk, Indie und einer gesunden Portion Wahnsinn, der große Gefühle kennt, aber keine Pose braucht.
Wortgewaltig, rockig, wütend, melancholisch. Eigentlich, wie man ihn kennt – und doch ist einiges anders. Oder besser: direkter.
Heinz Rudolf Kunzes 47. Album ist ein gereiftes, meisterliches Spätwerk über die großen Themen des Lebens: Liebe, Alter, Herkunft, Vergänglichkeit, Krieg, Identität. Aber auch der Zustand unserer Gesellschaft, der politische Diskurs, das Auseinanderdriften – Kunze bleibt nicht an der Oberfläche, sondern taucht tief. Dabei gelingt ihm der seltene Spagat: Nachdenklichkeit ohne Pathos, Kritik ohne Bitterkeit, Emotionalität ohne Kitsch.
Musikalisch trägt ihn ein homogener, gewachsener Bandsound – mal kraftvoll, mal filigran, stets songdienlich. Produziert wurde das Album erneut von Udo Rinklin, mit dem Kunze in den letzten Jahren eine kreative Hochphase erreicht hat.
Angebot und Nachfrage“ ist Reise, Rückschau, Kommentar und ein mutiges Bekenntnis zu Sprache, Haltung und Musik. Ein Werk mit Persönlichkeit und Relevanz – nicht nur für Fans, sondern für alle, die in Musik mehr suchen als nur Unterhaltung.
Limitiert auf 1000 Stück – ein echtes Sammlerstück!
Die exklusive Fanbox zu Heinz Rudolf Kunzes 47. Studioalbum „Angebot und Nachfrage“ ist so besonders wie das Werk selbst: Wortgewaltig, rockig, wütend, melancholisch – Kunze zieht alle Register seines Könnens.
Diese einmalige Edition enthält:
• das neue Album auf Doppelvinyl und CD,
• ein handsigniertes Hardcoverbuch mit 40 Seiten Fotos & bisher unveröffentlichten Texten,
• eine exklusive Single-Vinyl zum 40-jährigen Jubiläum von „Dein ist mein ganzes Herz“.
Heinz Rudolf Kunzes 47. Album ist ein gereiftes, meisterliches Spätwerk über die großen Themen des Lebens: Liebe, Alter, Herkunft, Vergänglichkeit, Krieg, Identität. Aber auch der Zustand unserer Gesellschaft, der politische Diskurs, das Auseinanderdriften – Kunze bleibt nicht an der Oberfläche, sondern taucht tief. Dabei gelingt ihm der seltene Spagat: Nachdenklichkeit ohne Pathos, Kritik ohne Bitterkeit, Emotionalität ohne Kitsch.
Musikalisch trägt ihn ein homogener, gewachsener Bandsound – mal kraftvoll, mal filigran, stets songdienlich. Produziert wurde das Album erneut von Udo Rinklin, mit dem Kunze in den letzten Jahren eine kreative Hochphase erreicht hat.
Angebot und Nachfrage“ ist Reise, Rückschau, Kommentar und ein mutiges Bekenntnis zu Sprache, Haltung und Musik. Ein Werk mit Persönlichkeit und Relevanz – nicht nur für Fans, sondern für alle, die in Musik mehr suchen als nur Unterhaltung.
Ursprünglich aus Albany, NY, aber jetzt ein fester Bestandteil der Brooklyner Indie-Rock-Community, ist das Duo Ali Genevich und Jake Brooks für seinen verträumten, sonntäglichen Dreampop bekannt. Auf ihrem 3. Album und ihrem ersten für Bar/None haben Laveda ihre Komfortzone verlassen und verfolgen einen härteren Ansatz für ihre Rock-Tendenzen. Sie haben ihre traditionellen Einflüsse hinter sich gelassen und begeben sich auf den Weg, den Bands wie Unsane und Sonic Youth geebnet haben.
Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass in 5 Monaten die Welt untergeht? Diese tiefgründige Frage steht im Mittelpunkt von Arjen Lucassens neuestem Werk "Songs No One Will Hear". Es ist eine klangliche Reise durch die letzten Tage der Mensch-heit, während ein Asteroid auf die Erde zurast, eine Mischung aus düsterem Humor, rohen Emotionen und der chaotischen, sur-realen Natur der Endzeit. Einige geraten in Panik, andere feiern Partys, wieder andere brechen zusammen - aber einige wenige finden inmitten des Chaos ihren Frieden."Es ist tragisch, es ist absurd, es ist der Soundtrack zur Apokalypse"."Songs No One Will Hear" ist ein eklektisches Meisterwerk, das aus einem breiten Spektrum von Stilen schöpft - Rock, Prog, Pop, Elektronik und Akustik - und sowohl von heiteren Momenten als auch von tiefer emotionaler Intensität durchdrungen ist. Es er-forscht das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen, von Panik bis hin zu unerwarteter Gelassenheit, mit der für Arjen typi-schen Mischung aus Komplexität und Zugänglichkeit. Die Fans werden einen gitarrenbetonten, modernen, eher prog-orientierten Sound zu hören bekommen, der die Energie und das Gefühl seiner früheren Ayreon-Arbeiten heraufbeschwört, während er gleichzeitig eine straffe, konzeptorientierte Erzählung beibehält.Das Album enthält mehr Gitarrensoli, mehr weiblichen Gesang und eine bandähnlichere Atmosphäre als sein Vorgänger, was zu einem dynamischeren und unmittelbareren Sound führt. Es ist nicht nur eine Sammlung von Songs, sondern ein Konzeptalbum, das die letzten Tage vor dem Asteroideneinschlag beschreibt, voller Wendungen und einer unerbittlichen Energie, die den be-vorstehenden Untergang widerspiegelt.Arjen hat unermüdlich daran gearbeitet, alles selbst zu produzieren und einzuspielen, um die Vision dieser apokalyptischen Klangwelt von Anfang bis Ende einzufangen. Zu den Höhepunkten gehören der atemberaubende Gesang von Floor Jansen (auf "The Clock Ticks Down") und eine Vielzahl von Gastmusikern wie Robert Soeterboek, Marcela Bovio, Patty Gurdy an der Dreh-leier und Mike Mills, der einen schaurigen Moment der Geschichte erzählt."Songs No One Will Hear" ist eine atemberaubende Ergänzung zu Arjen Lucassens bereits legendärem Gesamtwerk.
Was tun die Menschen um uns herum? Wie tun sie’s? „Wollen wir das nicht alle die ganze Zeit verstehen?“, fragt Alli Neumann, die mit ihrem dritten Studioalbum methaphorisch als funkelnder Stern auf hartem Asphalt landet. Als „ROQUESTAR“ muss sie sich dort erstmal orientieren. Inspiriert von David Bowies Ziggy Stardust, der fürs Seltsamsein bekannt wurde und sich was traut, auch um gesehen zu werden, blinkt Alli zwischen Auffallen und Anpassung. Die Musikerin bewegt sich längst fließend in dieser Dualität und changiert zwischen den Polen – man will ja doch von allen geliebt werden, oder?! Die Musikerin spielt mit diesem ambivalenten Gedanken, der unlösbar scheint und liefert mit ihrem Album „ROQUESTAR“ 12 Songs, die von genau diesem dringlichen Hunger nach Anerkennung getrieben sind. „Sie erzählen von dem Willen, geliebt zu werden.“ Eine Wahrheit und auch psychosoziale Utopie, vielleicht, „in der sich viele wiederfinden“, meint Alli, und ja doch schambehaftet daherkommt, weil deutlich wird: Wir sind schrecklich abhängig vom Außen, von dem wir so oft die Schnauze voll haben. Mit „Ich kann gar nichts“ schreibt Alli genau dagegen an: Eine selbstironische Hommage an die Imperfektion – wider jeder Erwartung. Geliebt werden wollen, trotz oder gerade wegen ... Rockstar sein, Alli sagt: „everybody’s favorite misfit“. Wie es geht, das mit dem Lieben, das ja auch immer damit einhergeht, wie es um die Liebe zu sich selbst steht, zeigt sich in der Gleichzeitigkeit ihrer Songs: Während Alli in „Vom anderen Stern“ zu Funk eine neue Liebe als Eskapismus zeichnet, „Baby lass dich fallen, um fliegen zu lernen“, erinnert sie in der Grungerock-Ballade „Nie wieder verlieren“ daran, wie giftig es sein kann, sich für einen Menschen aufzugeben. Auf „ROQUESTAR“ scheint alles in Bewegung. Es sind Anstöße, die die Musikerin gibt. Manchmal Anklagen, Aufforderungen, aus denen Sehnsüchte sprechen, nur nie Antworten. Auch weil das nicht zu Alli, der Artist, passen würde, die sich doch so gerne bewegt, wie die Welt, durch die sie fliegt. Durch Genres und Formate – als Musikerin, Schauspielerin, auf Bühnen, auch im Fernsehen, eine Künstlerin, die sich erfährt, (er)lebt, ein bunter Hund, Alli liebt, auch ihre Integrität. Und während die Songs in sich und auch im Miteinander organisch aufgehen, hört man mit etwas Genauigkeit zwei ungewöhnliche Instrumente spielen. Zwei barocke, die Allis „ROQUESTAR“-Modus musikalisch markieren. Zusammen mit ihrer Produzentin Novaa lässt sie Cemberlo und Fagott sich an vorherrschende Synthie- und Kraut-Pop-Sounds schmiegen, während das Fagott von den allermeisten aus der Popmusik verbannt wird. Sich wirklich zeigen, das kann Alli. „Being loved for not being loved“, beschreibt sie selbst, nur immer als Versuch. Bemerkenswert ist, dass die Musikerin bei ihrem Tempo und ihren Kurven der vergangenen Jahre nie Splitter ihres Ichs verloren hat. Während sie also 2025 zwischen den Zeilen über eine „ROQUESTAR“-Identität textet, ist sie es längst: Ein Stern, der vom Himmel auf den Boden einer steinigen Realität fällt, sich umschaut und unaufhörlich probiert. Im ewigen Gerangel zwischen laut und leise, Kraut und Folklore, Protest und Rückzug. Zwischen amüsiert und politisch, Großstadt und Landleben, 80ies und Barock. Alli und ihre Musik strahlen manchmal gleißend hell und manchmal gedimmt hinein in diese Welt, aber leuchten, das tun sie wirklich immer.
Selector Dub Narcotic hat uns beim letzten Mal gewarnt: "The Party Is Just Getting Started". Das ist OK, wir wollten nie, dass sie endet. 9 Jahre später beehrt Selector Dub Narcotic uns wieder einmal mit ihrer Präsenz und präsentiert "When Boys Cry" KLP309, eine vier Songs umfassende EP von unvergleichlicher Pracht. "When Boys Cry" ist eine echte Schnulze, die vier Taschentücher eingebracht hat - eins für die Beats, eins für die Reime, eins für die dunkle Schokoladenfrisur und eins für ich weiß nicht was, aber es bringt alle zum Tanzen. Wieder einmal arbeitet Selector Dub Narcotic mit dem Northwest Hip-Hop Produzenten Smoke M2D6 zusammen. Der Titelsong "When Boys Cry" schwebt in einem melancholischen Dunst; "Love Don't Come Around" sinniert über die Muse und alle unbeabsichtigten Konsequenzen; "Excuse Moi" ist eine freche kleine Nummer; "California Trippin'" erinnert uns daran, dass in jedem unserer Unternehmungen Freude steckt. "When Boys Cry" wird von drei digitalen Vorab-Singles begleitet, bevor es als 45rpm 12" EP in den Plattenläden des Planeten erscheint. Perfekt für die nächste gesellige Veranstaltung oder das antisoziale Grübelfest.
Teresa Rotschopf, a musician and composer from Vienna, presents her second solo album, »Currents and Orders« – a radical, delicate, yet grandiose sonic journey between experimental pop, new music, and improvised composition. The album will be presented live on August 27 as part of the »Pop-Kultur« festival (silent green, Berlin) and at the »ORF RadioKulturhaus« (Vienna) on 12 September.
»Currents and Orders« was recorded in an unusual location: a stalactite cave in Styria, Austria. Together with a small group of musicians (Maria Gstättner: bassoon, contraforte; Alex Kranabetter: tuba, trumpet, French horn; Patrick Dunst: saxophone, duduk; Florian Klinger: marimba, vibraphone, glockenspiel, cymbals, gong, stalactite; Patrick Pulsinger: gong, stalactite; Ulrich Schleicher: gong) and in co-production with Patrick Pulsinger, Rotschopf recorded the album in June 2023 – deep underground, far from daylight, but all the closer to archaic sounds and resonances.
The cave becomes not only an acoustic stage, but also a symbolic space of memory, retreat, and transformation. The album comprises four pieces – including two large-scale tracks:
- the opening, mantra-like title track »Currents and Orders« (over 10 minutes)
- the final, free-jazz, expressive »I Open My Gates (for You)« (over 20 minutes)
With a minimalist structure, choral voices, vibraphone, percussion, and wind instruments, fragile yet powerful soundscapes emerge, whose spatial depth is also palpable through the cave reverberation.
Rotschopf first developed the desire to record in a cave in the summer of 2022. What began as a visual and sonic image became a concrete project – supported by the Austrian Cave Association. In June 2023, Rotschopf and her musicians spent three days in a cave in the Styrian forest. Almost a kilometer of cable was laid, and equipment and instruments were carried deep underground. Rotschopf describes the recording situation as a kind of return to herself: »I descended into this cave, as if I could descend into myself, into my own womb ... What we did in the cave could just as easily be called ›recording music,‹ but it could also be called ›remembering‹ – remembering the earth, the cave, and humanity.«
»Currents and Orders« is an album like a ritual: haunting, atmospheric, bold in its form, and deeply rooted in both physical and emotional space. Music that takes its time, uses space, and pushes boundaries.
The pre-release single »O Please My Soul (Rest On My Back)« (release: July 17, 2025) is accompanied by a striking music video shot by Antoinette Zwirchmayr on 16mm film: Teresa Rotschopf holds a real owl in her hand – an image that is as magical as it is enigmatic.
Label owner Martin Hossbach read a review of Rotschopf's first solo album, »Messiah,« in 2018 and contacted the artist. Joint releases followed, including a drone album on the sub-label Martin Hossbach Score and a Pet Shop Boys cover version on Martin Hossbach Cover.
Teresa Rotschopf, Musikerin und Komponistin aus Wien, präsentiert mit »Currents and Orders« ihr zweites Soloalbum – eine radikale, zarte und zugleich groß angelegte Klangreise zwischen experimentellem Pop, Neuer Musik und improvisierter Komposition. Das Album wird am 27.8. im Rahmen des Festivals »Pop-Kultur« (silent green, Berlin) und am 12.9. im »ORF RadioKulturhaus« (Wien) live vorgestellt.
»Currents and Orders« entstand an einem ungewöhnlichen Ort: in einer Tropfsteinhöhle in der Steiermark, Österreich. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Musiker:innen (Maria Gstättner: Fagott, Kontraforte; Alex Kranabetter: Tuba, Trompete, Waldhorn; Patrick Dunst: Saxophon, Duduk; Florian Klinger: Marimbaphon, Vibraphon, Glockenspiel, Becken, Gong, Stalakmit; Patrick Pulsinger: Gong, Stalakmit; Ulrich Schleicher: Gong) und in Ko-Produktion mit Patrick Pulsinger nahm Rotschopf das Album im Juni 2023 auf – tief unter der Erde, fern von Tageslicht, dafür umso näher an archaischen Klängen und Resonanzen.
Die Höhle wird nicht nur zur akustischen Bühne, sondern auch zum symbolischen Raum der Erinnerung, des Rückzugs, der Transformation. So umfasst das Album vier Stücke – darunter zwei großformatige Tracks: - das eröffnende mantraartige Titelstück »Currents and Orders« (über 10 Minuten) - das finale, free-jazzig-expressive »I Open My Gates (For You)« (über 20 Minuten)
Mit minimalistischer Struktur, Chorstimmen, Vibraphon, Schlag- und Blasinstrumenten entstehen fragile und zugleich mächtige Klangwelten, deren räumliche Tiefe auch durch den Höhlenhall spürbar wird.
Der Wunsch, in einer Höhle aufzunehmen, kam Rotschopf im Sommer 2022. Was als visuelles und klangliches Bild begann, wurde zu einem konkreten Vorhaben – unterstützt vom Österreichischen Höhlenverein. Im Juni 2023 begab sich Rotschopf mit ihren Musiker:innen drei Tage lang in eine Höhle im steirischen Wald. Fast ein Kilometer Kabel wurde verlegt, Equipment und Instrumente tief unter die Erde getragen. Rotschopf beschreibt die Aufnahmesituation als eine Art Rückkehr in sich selbst: »Ich stieg in diese Höhle hinab, so als ob ich in mich selbst hinabsteigen könnte, in meinen eigenen Schoß [...] Was wir in der Höhle taten, könnte man ›Musik aufnehmen‹ nennen, genauso gut aber auch ›Erinnern‹ – Erinnern von Erde, Höhle und Menschsein.«
Currents and Orders ist ein Album wie ein Ritual: eindringlich, atmosphärisch, mutig in der Form und tief verwurzelt im physischen wie emotionalen Raum. Musik, die sich Zeit nimmt, Raum nutzt und Grenzen sprengt.
Die Vorab-Single »O Please My Soul (Rest On My Back)« (VÖ: 17.7.205) wird begleitet von einem eindrücklichen Musikvideo, das Antoinette Zwirchmayr auf 16mm-Film drehte: Teresa Rotschopf hält darin eine echte Eule auf ihrer Hand – ein Bild, das genauso magisch wie rätselhaft wirkt.
Labelbetreiber Martin Hossbach las im Jahr 2018 eine Rezension des ersten Rotschopf-Soloalbums »Messiah« und nahm Kontakt zu der Künstlerin auf. Es folgten gemeinsame Veröffentlichungen – etwa ein Drone-Album auf dem Sub-Label Martin Hossbach Score und eine Pet-Shop-Boys-Coverversion auf Martin Hossbach Cover.
"Irritating Post Punk New Wave Kraut Disco Trash Duo from Switzerland in Glitter Tights and Spandex Wigs with obscure and high potential Dancing Beats and and songs that stick in your brain like chewing gum". It's their fifth' full lenght amd second for VVR! DIE GROSSE KUNST DER REDUKTION: BLIND BUTCHER ist ein abstraktes musikalisches Künstler/Musiker-Duo aus Luzern der Schweiz, welches Glitzer-Leggings trägt und das Gesicht hinter einem Leuchfarben-Spandex Vorhang versteckt. Ihre Ästhetik und Outfits werden angefertigt von Corinne Odermatt, aber vor allem überzeugen sie durch ihre Musik, die einem, wenn mensch sie live erlebt, nicht aus dem Staunen herauskommen und perplex im Raum stehenlässt. Wie zwei obskure Kreaturen von einer anderen Galaxie treiben sie ihren Disco Beats durch den Raum, oder wie hier durch die Rille einer Vinyl-Schallplatte. Aufgenommen wurde diese zweite Produktion für Voodoo Rhythm beim renommierten Swamp Land Studio in Toulouse Frankreich mit Lo Spider (Destination Lonely) und gemastert in Detroit von Bill Skibbe at Third Man Mastering. Das Coverfoto und Artwork entwarf Ralph Kuehne. Classic black Vinyl LP 180g including Booklet and free Download Card
Annlaug Borsheim is an established freelance musician and songwriter based in Bergen, Norway. She comes from the folk music world, but operates within a wide range of genres, theatrical expressions, and instruments. She sings in Norwegian, and the music reflects Annlaug's versatile background, from traditional tunes from Hardanger to indie rock. She is joined by a star team from the local music scene in Bergen, led by the album's producer, Pedro Carmona-Alvarez.
»Ein Soundtrack zu meinem Leben« – so beschreibt Eunike Tanzil ihr Debütalbum The First of Everything.
Das Album ist ein Mosaik aus zwölf musikalischen Momentaufnahmen, die prägende erste Erfahrungen im
Leben dieser außergewöhnlichen jungen Komponistin widerspiegeln.
Aufgenommen in Berlin mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Anna Handler, präsentiert das
Album orchestrale Klangwelten voller Freiheitsgefühl, Abenteuergeist und emotionaler Tiefe – von minimalistischen Kompositionen bis hin zu ausladenden klanggewaltigen Passagen. Zu hören sind Eunike Tanzil
am Klavier und Sophie Kauer als Solistin am Cello.
»Hinter jedem Track steckt eine Geschichte, ein persönliches Erlebnis, eine erste Erfahrung – das Album
ist ein Mosaik von Schlüsselmomenten, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin«,
so Eunike. »Ich bin sehr dankbar und fühle mich geehrt, Teil dieses Projekts mit so vielen großartigen
Musikerinnen und Musikern zu sein.«
2025er Pressung in 5 Spoke Cornetto - Black and Transparent Vinyl! Die südkalifornischen Hardrock Veteranen von FU MANCHU veröffentlichen ihre neues Album ,Gigantoid" auf At The Dojo, dem eigenen Label der Band. Nach fast 25 Jahren Bandgeschichte und nach der Split 7" mit ihren Freunden von MOAB im letzten Jahr sowie ,Signs Of Infinite Power" von 2009 kehren die Mannen um Scott Hill mit ihrem ersten Album seit sage und schreibe fast fünf Jahren zurück. Aufgenommen mit Andrew Giacumakis, dem Sänger/Gitarrist der oben genannten MOAB, in seinem Studio im kalifornischen Simi Valley, ist das Album primitiver, roher und zerfuzzter als seine Vorgänger. ,Wir haben für dieses Album 17 Songs geschrieben und haben daraus final neun Songs destilliert", erklärt Hill. "Wir wollten ursprünglich etwas später dieses Jahr einen Teil 2 rauszubringen, haben dann aber angefangen, mit diesen Songs für unser 25. Bandjubiläum im Jahr 2015 zu planen."
Wenn du ASHEN noch nicht kennst, wird sich das mit ihrem Debütalbum “Chimera” ändern „Chimera“ klingt wie ein Ich, das in zwei Hälften zerbricht. Aus dem Pariser Underground bringt die moderne Metalcore-Band Ashen frischen Wind ins Genre der harten Musik. Mit ihrem ersten Album stellen sie sich nicht einfach nur vor, sie reißen ein ganzes Universum auf. Eines, das aus Schmerz, Ekstase, Wahn und Klarheit zusammengenäht ist. Dieses Album ist alles, nur nicht vorhersehbar. Metalcore wie durch ein Kaleidoskop gesehen: filmisch, instabil, wunderschön verstört. „Chimera“ ist ein brutaler, aber zugleich schöner Abstieg in verdrängte Emotionen - eine Suche nach etwas Echtem unter all dem Lärm. Eine langsame Verwandlung, wie das eigene Spiegelbild, das sich verändert, in etwas Fremdes, vielleicht Wahreres. Trotz seiner Komplexität verliert das Album nie seine Seele. Der Sound ist modern und maximalistisch – jeder Glitch, jeder Drop, jeder Sound wirkt durchdacht. Man hört, dass hier eine Band am Werk ist, die jedes Detail liebt, nicht nur musikalisch, sondern auch textlich. „Chimera“ ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Werden: damit, was passiert, wenn man sich der verzerrten Version seiner selbst stellen muss - der Version, die durch Schmerz entstanden ist.
Leon Michels ist still und leise zu einem der gefragtesten Produzenten der Musikszene geworden.Sein unverwechselbarer Sound hat die Aufmerksamkeit des Mainstreams auf sich gezogen und inspiriert gleichzeitig weiterhin die Underground-Szene. Seit dem 2023 erschienenen Album Glorious Game von El Michels Affair & Black Thought war Michels als Produzent für andere Künstler aktiv - darunter Norah Jones' Grammy-prämiertes Visions, Clairos Grammy-nominiertes Charm, Kali Uchis' ,Moonlight" sowie Alben für seine Labelkollegen Brainstory, Derya Yildirim & Grup Simsek, Thee Heart Tones und Liam Bailey. Sein neues Album 24 Hr Sports markiert die langersehnte Rückkehr unter seinem eigenen Namen: El Michels Affair.24 Hr Sports wurde inspiriert von Mode und Grafikdesign der Sports-Illustrated-Magazine der 80er- und 90er-Jahre, MF DOOMs Special Herbs-Alben, den dort verwendeten Sample-Quellen und Gospelmusik à la Pastor T.L. Barrett. Die Summe dieser Einflüsse, gepaart mit Michels' unfehlbarem kreativen Gespür, ergibt ein Rezept für einen Instant-Klassiker - ein Werk, das zweifellos zu den meistgefeierten Veröffentlichungen des Jahres 2025 zählen wird.Der Album-Opener ,Drum Line" ist ein hymnischer, mitreißender Track mit Marschband-Schlagzeug und donnernden Bläserarrangements, die sofort alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den Ton für das folgende Album setzen. 24 Hr Sports bedeutet eine deutliche Abkehr von der bisher überwiegend instrumentalen Musik im Katalog von El Michels Affair. Mit einer Vielzahl von Gesangsfeatures spiegelt das Album das schwer einzuordnende Genre seiner Musik wider.Das erste dieser Features ist ,Mágica" mit dem brasilianischen Künstler Rogê, der die ohnehin energiegeladene Nummer mit seinen fußballinspirierten Lyrics auf ein neues Level hebt. Weiter geht es von Brasilien nach Ghana: In ,Say Goodbye" feiert Florence Adooni ihre Individualität mit lässigem Selbstbewusstsein und wechselt mühelos zwischen Frafra und Englisch, besonders eingängig im Refrain: ,never gonna find a girl like me_".Labelkollege und weltbekannter Trompeter von The Roots, Dave Guy, veredelt den 70er-Jahre-Groove von ,Oakley's Car Wash" mit seinen charakteristischen Bläserlinien, bevor der Track in ein Dub-artiges Outro übergeht. Vom wilden zum sanften Klang: ,Anticipate" mit Clairo knüpft an die musikalische Chemie an, die das 2024er-Album Charm hervorgebracht hat. Clairo gleitet über die typischen EMA-Arrangements, während sie sich nach unerreichbarer Liebe sehnt - getragen von einer perfekt eingespielten Band.,Eastside" ist ein Stück, das einen Sonnenaufgang am Meer vertonen könnte - Leon Michels' Sinn für Raum und Arrangement wird hier besonders deutlich. Aus Japan ist der Suginami Children's Choir auf dem üppigen Track ,Clean The Line" zu hören - sie singen ein Lied über den Mond, die Sonne und Vögel. Danach reißt ,Cortex" mit verzerrten Gitarren und donnernden Drums die Tür auf - ein Moment purer, filmreifer Intensität in der Mitte des Albums.Leon Michels übernimmt selbst den Lead-Gesang auf ,Shining", einem Song über die Suche nach einem Freund, mit dem man die Freude eines sonnigen Tages teilen kann. Der international gefeierte Shintaro Sakamoto ist auf ,Indifference" zu hören - ein lässiger Song mit federnden Basslinien und gefühlvollen Flöten, in dem Sakamoto zwischen Gesang und gesprochener Poesie über eine vergängliche Liebe reflektiert.Das Grammy-prämierte Duo Norah Jones und Michels kommt auf ,Carry Me Away" erneut zusammen: Jones' honigsüße Stimme schwebt über einem schwer einzuordnenden, aber sofort liebenswerten Track. Michels lehnt sich hier wieder mehr in Richtung El Michels Affair-Stil, der sich klar von seinen bisherigen Produktionen für Norah Jones abhebt. ,Take My Hand" stellt den Gospel-Einfluss in den Vordergrund - mit dem Fabulous Rainbow Singers Choir im Refrain und einem Saxophon-Solo der verstorbenen Jazzlegende Rahsaan Roland Kirk.,Open Season", ein Piano-getriebener Midtempo-Track mit Gruppenrufen wie ,we want the gold, we want the gold_", könnte den perfekten Soundtrack für eine Slow-Motion-Highlight-Reel liefern. Der treffend betitelte Albumabschluss ,Victory Lap" schließlich ist ein traumhafter, euphorischer Ausklang, der dem gesamten Werk würdig ist.Am Ende spricht die Trophäe auf dem Albumcover Bände: El Michels Affair ist Champion Sound - und 24 Hr Sports macht das unmissverständlich klar.
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Nachpressung 2025, klassisch schwarzes Vinyl mit Obi-Banderole! Seit ihrer Gründung 2004 hat sich das dänische Instrumentalquartett CAUSA SUI zu einem verehrten Act in der fruchtbaren Psychrock Szene Europas gemausert und eine loyale Fangemeide erschlossen, die bereit ist horrende Preise für die ersten Pressungen der sieben LPs der Band zu zahlen. Die Saat wurde auf Festivals wie dem Roadburn, Roskilde und Burg Herzberg gelegt und Lob und Ehre aus den Federn von Uncut, Mojo und der Psych-Legende Julian Cope geerntet. Es versuchen sich viele Psych- und Stonerbands an der perfekten Imitation dieses alten Heavypsych Sound, der sich circa im Jahr 1979 verorten lässt, doch CAUSA SUI haben sich ihren ganz eigenen Weg erschlossen. CAUSA SUI bedienen sich aus einem deutlichen größeren Pool, als nur die üblichen Verdächtigen BLACK SABBATH Riffs und dem klischeebeladenen Krautrock-Gejamme. Kollaborationen reichen von Mitgliedern von TORTOISE und dem CHICAGO UNDERGROUND ENSEMBLE bis zu SUNBURNED HAND OF MAN; die Band fügt zu ihrem experimentellen Sound stetig unerwartete Elemente hinzu. CAUSA SUI sind als der Sound einer Monsterwelle beschrieben worden, die über die letzten vier Jahrzehnte der Rockmusik hinwegrollt. Das war niemals wahrer als jetzt, mit ihrem neuesten und ambitioniertesten Album ,Euporie Tide". Die harten Riffs sind auf jeden Fall präsent, aber es wird schnell klar, dass hier nicht in den Gewässern des ,Retrorock" verharrt wird. Das hier geht tiefer. Wo frühere Alben eher spontan daherkamen, wurde ,Euporie Tide" mit größter Sorgfalt verwirklicht. CAUSA SUI weben einen üppigen und komplexen Soundteppich aus Fäden, die den Electric Jazz, Post Rock, Exotica, Heavy Rock, Raga und alle Arten des Psych seit den frühen Siebzigern zugrundelegen. Ob die Band sich nun für straighten Rock entscheidet oder sich ins Territorium der Free Form begibt, so herrscht jedoch immer die besondere Wärme und Atmosphäre vor, die so typisch für CAUSA SUI ist. Das Album wurde mit Jonas Munk aufgenommen und produziert, der einen Sound erschaffen hat, der gleichzeitig naturalistisch und äußerst detailreich daherkommt.
"Cutthroat ist eine wilde Fahrt. Es ist für den unerfahrenen Fahrer. Für denjenigen, der einfach nur schnell fahren will, ohne einen anderen Grund als den, dass es Spaß macht. Es wird von Hunger angetrieben. Hunger nach etwas Besserem. Nach etwas, von dem man einem gesagt hat, dass man es nicht verdient. Es ist instinktiv. Es ist roh. Es ist kompromisslos. Es ist die Person, die unangekündigt auf der Party auftaucht. Denn wenn du am Boden liegst, gibt es nur einen Weg - nach oben. Wenn du nichts hast, hast du nichts zu verlieren." - shame "Cutthroat" ist shame in seiner besten Form. Das neue Album mit Grammy-Preisträger John Congleton am Ruder ist unerbittlich, aufgemotzt und überladen. Es ist genau da, wo man shame haben möchte. "It's about the cowards, the cunts, the hypocrites", sagt Sänger Charlie Steen und ergänzt: "Seien wir ehrlich, von denen gibt es im Moment eine Menge." Die fünf Freunde aus Kindertagen - Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, Bassist Josh Finerty und Schlagzeuger Charlie Forbes - sind noch in ihren Zwanzigern und haben shame exponentiell wachsen lassen, mit ehrgeizigen klanglichen Ideen und den technischen Möglichkeiten, sie umzusetzen. shame haben sich mit ihren legendären Liveshows und drei von der Kritik gefeierten Alben bereits mehrfach bewährt und waren bereit, mit "Cutthroat" ein neues Ground Zero zu schaffen. "Hier geht es darum, wer wir sind", sagt Steen. "Unsere Live-Shows sind keine Performance-Kunst - sie sind direkt, konfrontativ und roh. Das war schon immer der Kern von uns. Wir leben in verrückten Zeiten. Aber es geht nicht um 'Armes Ich'. Es geht um 'Fick dich'." Entscheidend für diese aufrüttelnde neue Sichtweise war Produzent John Congleton (St. Vincent, Angel Olsen). Von ihrem ersten Treffen an wurde Congletons "No-Bullshit"-Herangehensweise zu einer treibenden Kraft, um die Ideen der Band zu optimieren. Das Album ist durch und durch von shames typischen Sinn für Humor geprägt und nimmt sich der großen Themen unserer Zeit an und spielt fröhlich mit ihnen. Mit Trump im Weißen Haus und shame in den Salvation Studios in Brighton, werfen sie einen gnadenlosen Blick auf Themen wie Konflikte und Korruption, Hunger und Begehren, Lust, Neid und den allgegenwärtigen Schatten der Feigheit. Auch musikalisch spielt die Platte mit neuen Ideen, die ins Herz gehen. Coyle-Smith, der auf Tournee zum Spaß elektronische Musik macht, hatte die Loops, die er herstellte, zuvor als etwas anderes betrachtet als das, was er für shame schrieb. Dann wurde ihm klar, dass sie das vielleicht gar nicht sein müssen. "Diesmal konnte man alles verwenden, wenn es gut klang und man es richtig machte", sagt er. Die erste Single und der Titeltrack von "Cutthroat" greifen diese Idee auf und machen daraus den vielleicht besten Song, den shame je auf Band gebracht haben. Es ist ein Knäuel kaum zu bändigender Attitüde, verpackt in drei Minuten Indie-Dancefloor-Hedonismus. Er führt auch meisterhaft in die lyrische Perspektive des Albums ein: eine, in der selbstsichere Arroganz und tiefe Unsicherheit zwei Seiten der gleichen Medaille sind. "Ich habe viele Stücke von Oscar Wilde gelesen, in denen sich alles um Paradoxe dreht", erklärt Steen. "In 'Cutthroat' geht es um diese ganze Idee aus 'Lady Windermere's Fan': 'Das Leben ist viel zu wichtig, um ernst genommen zu werden'." Auch diese freche Selbsterkenntnis ist wichtig. So sehr shame die Seifenblasen des Getöses und des Egos zerplatzen lassen wollen und uns ermutigen, in den Spiegel zu schauen und uns zu fragen: "Wer den ersten Stein wirft...", so sehr verstehen sie auch, dass das Leben im Grunde genommen oft lächerlich ist. Das Ergebnis ist ein Album, das in den Idiosynkrasien des Lebens schwelgt, eine Augenbraue hochzieht und die unangenehmen Fragen stellt, die so oft taktvoll übergangen werden. Aber die einzige Antwort, die "Cutthroat" mit durchschlagendem Erfolg gibt, ist, dass shame im Moment nie besser klangen.
"Cutthroat ist eine wilde Fahrt. Es ist für den unerfahrenen Fahrer. Für denjenigen, der einfach nur schnell fahren will, ohne einen anderen Grund als den, dass es Spaß macht. Es wird von Hunger angetrieben. Hunger nach etwas Besserem. Nach etwas, von dem man einem gesagt hat, dass man es nicht verdient. Es ist instinktiv. Es ist roh. Es ist kompromisslos. Es ist die Person, die unangekündigt auf der Party auftaucht. Denn wenn du am Boden liegst, gibt es nur einen Weg - nach oben. Wenn du nichts hast, hast du nichts zu verlieren." - shame "Cutthroat" ist shame in seiner besten Form. Das neue Album mit Grammy-Preisträger John Congleton am Ruder ist unerbittlich, aufgemotzt und überladen. Es ist genau da, wo man shame haben möchte. "It's about the cowards, the cunts, the hypocrites", sagt Sänger Charlie Steen und ergänzt: "Seien wir ehrlich, von denen gibt es im Moment eine Menge." Die fünf Freunde aus Kindertagen - Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, Bassist Josh Finerty und Schlagzeuger Charlie Forbes - sind noch in ihren Zwanzigern und haben shame exponentiell wachsen lassen, mit ehrgeizigen klanglichen Ideen und den technischen Möglichkeiten, sie umzusetzen. shame haben sich mit ihren legendären Liveshows und drei von der Kritik gefeierten Alben bereits mehrfach bewährt und waren bereit, mit "Cutthroat" ein neues Ground Zero zu schaffen. "Hier geht es darum, wer wir sind", sagt Steen. "Unsere Live-Shows sind keine Performance-Kunst - sie sind direkt, konfrontativ und roh. Das war schon immer der Kern von uns. Wir leben in verrückten Zeiten. Aber es geht nicht um 'Armes Ich'. Es geht um 'Fick dich'." Entscheidend für diese aufrüttelnde neue Sichtweise war Produzent John Congleton (St. Vincent, Angel Olsen). Von ihrem ersten Treffen an wurde Congletons "No-Bullshit"-Herangehensweise zu einer treibenden Kraft, um die Ideen der Band zu optimieren. Das Album ist durch und durch von shames typischen Sinn für Humor geprägt und nimmt sich der großen Themen unserer Zeit an und spielt fröhlich mit ihnen. Mit Trump im Weißen Haus und shame in den Salvation Studios in Brighton, werfen sie einen gnadenlosen Blick auf Themen wie Konflikte und Korruption, Hunger und Begehren, Lust, Neid und den allgegenwärtigen Schatten der Feigheit. Auch musikalisch spielt die Platte mit neuen Ideen, die ins Herz gehen. Coyle-Smith, der auf Tournee zum Spaß elektronische Musik macht, hatte die Loops, die er herstellte, zuvor als etwas anderes betrachtet als das, was er für shame schrieb. Dann wurde ihm klar, dass sie das vielleicht gar nicht sein müssen. "Diesmal konnte man alles verwenden, wenn es gut klang und man es richtig machte", sagt er. Die erste Single und der Titeltrack von "Cutthroat" greifen diese Idee auf und machen daraus den vielleicht besten Song, den shame je auf Band gebracht haben. Es ist ein Knäuel kaum zu bändigender Attitüde, verpackt in drei Minuten Indie-Dancefloor-Hedonismus. Er führt auch meisterhaft in die lyrische Perspektive des Albums ein: eine, in der selbstsichere Arroganz und tiefe Unsicherheit zwei Seiten der gleichen Medaille sind. "Ich habe viele Stücke von Oscar Wilde gelesen, in denen sich alles um Paradoxe dreht", erklärt Steen. "In 'Cutthroat' geht es um diese ganze Idee aus 'Lady Windermere's Fan': 'Das Leben ist viel zu wichtig, um ernst genommen zu werden'." Auch diese freche Selbsterkenntnis ist wichtig. So sehr shame die Seifenblasen des Getöses und des Egos zerplatzen lassen wollen und uns ermutigen, in den Spiegel zu schauen und uns zu fragen: "Wer den ersten Stein wirft...", so sehr verstehen sie auch, dass das Leben im Grunde genommen oft lächerlich ist. Das Ergebnis ist ein Album, das in den Idiosynkrasien des Lebens schwelgt, eine Augenbraue hochzieht und die unangenehmen Fragen stellt, die so oft taktvoll übergangen werden. Aber die einzige Antwort, die "Cutthroat" mit durchschlagendem Erfolg gibt, ist, dass shame im Moment nie besser klangen.
Stellen Sie sich einen Schaltkreis vor. Eine geschlossene Form, ein in Komponenten und Hindernisse geschnitzter Pfad, dessen Signal eine Reihe von Tönen, neuen Klängen und subtilen Interaktionen erzeugt, laute Saiten und hart gepannte Vocals, die fest stehen, bevor etwas sich verändert. Eine tiefe Note hebt sich und gleitet davon. So schnell sind Sie mitten in einem Song. Dizzy Magic ist Sophie Weils viertes Album als Syko Friend, ihrem Soloprojekt, mit dem sie seit über einem Jahrzehnt in der Underground-Szene der USA aktiv ist - eine Klassifizierung, die so vage und genreübergreifend ist, dass sie fast bedeutungslos wäre, würde Weils Projekt nicht kontinuierlich bestimmte klare Verpflichtungen einhalten: Gitarren und Verstärker, Feedback und Texte, freie Komposition und festgelegte Songstruktur. Durch ihre Verflechtung von Tradition und Experiment, ihre reichhaltige organische Klangpalette und ihre mühelose Intimität ist die Musik von Syko Friend sofort erkennbar. Man muss nur eine ihrer Platten auflegen, um sie zu verstehen. Auf Dizzy Magic hat Weil diese Parameter beibehalten, aber verfeinert, indem sie die Studiotechnik verfeinert und die Arrangements zu traumhaft breit gefächerten Ereignissen erweitert hat, in denen Gefühle scharf und detailliert wiedergegeben werden, sei es in einem Solo-Gitarrenstück oder in einem der zahlreichen Stompers mit zusätzlicher instrumentaler Unterstützung von Evan Burrows, Hank Doyle und Henry Barnes. Diese Platte ist klar und erreicht bisher unbekannte Weiten, eine großartige Geste, die mit ihren kleinsten Bestandteilen in Einklang steht. Es ist ein Beweis für Weils Hingabe an die kontinuierliche Erforschung, an die kathartischen Fähigkeiten der Gitarrenmusik und an die Zusammenarbeit und die Anstrengungen beim Schreiben, Aufnehmen und Touren, die dem ständigen Streben nach Selbstverwirklichung am Rande zugrunde liegen. Dort habe ich Weil jedenfalls vor langer Zeit kennengelernt, irgendwo zwischen den Knotenpunkten der Underground-Landkarte, wo Musiker Nacht für Nacht ihre Route abfuhren und dachten, wir würden den Geist am Leben erhalten. Damals war dieser Signalweg schwer zu erkennen, wir waren zu sehr darin versunken. Aber hin und wieder taucht etwas wie Dizzy Magic auf und plötzlich offenbart sich die Bedeutung, diese Form, die man sehen, hören und fühlen kann. Eigentlich ist es ganz einfach. Stellen Sie sich einfach einen Stromkreis vor.
Comet Dust Red Vinyl. Jason Molina war ein Künstler, der nicht gerne zurückblickte. Während seines gesamten Lebens und seiner Karriere als Singer-Songwriter trieb ihn ein rastloser und sich ständig weiterentwickelnder kreativer Impuls voran, der seinen Fokus auf das Wesentliche richtete. Seine unermüdliche Kreativität und Arbeitsmoral trugen Früchte. In seinem kurzen Leben erreichte Molina das, wonach die meisten Musiker streben: einen Sound, der sofort wiedererkennbar ist, sich aber selten wiederholt. Von den Ufern des Eriesees in seiner Heimatstadt Lorain, Ohio, bis hin zu internationalen Bühnen mit seinen Bands Songs: Ohia und Magnolia Electric Co. spielte Molina sein umfangreiches Repertoire an geheimnisvollen, romantischen, stürmischen und monumentalen Songs, die gleichzeitig innovativ und in der amerikanischen Tradition verwurzelt waren. Er tüftelte ständig an seinem Sound, seinem Image, seiner Band und seinem Zuhause, um seine Muse zu befriedigen. Ein Tenor-Gitarre spielender Außenseiter. Ein liebeskranker Lo-Fi-Indie-Rocker. Ein trauriger Slowcore-Barde. Ein Pionier des Roots-Rock des 21. Jahrhunderts. Ein kanonischer Songwriter des Mittleren Westens. Jason Molina hat seine kreative Flagge in all diesen Bereichen gehisst - um seinen Anspruch zu markieren, um zu zeigen, wie weit er gekommen war, und um eine Spur wertvoller Talismane zu hinterlassen. Mit ,I Will Swim to You: A Tribute to Jason Molina" - benannt nach einer Zeile aus Molinas Song ,Lioness" - würdigen Run For Cover Records und eine Gruppe befreundeter Künstler den bleibenden Einfluss des Songwriters. Die Compilation mit Molina-Covers wurde von einigen der visionärsten Singer-Songwritern der Gegenwart eingespielt, darunter MJ Lenderman, Hand Habits, Horse Jumper of Love, Sun June und viele mehr, und enthält einzigartige Interpretationen von Molina-Fan-Favoriten und weniger bekannten Stücken aus seinen Soloalben und weniger bekannten EPs. Das Ergebnis ist eine unverwechselbare Liebeserklärung, eine oft atemberaubende Gesamtdarbietung generationenübergreifender Talente, die einem der begabtesten, aber unterschätzten amerikanischen Songwriter Tribut zollen.
Tom Odell ist für sein emotionales Songwriting und seine einnehmenden Live-Shows bekannt. Er ging unter anderem mit Billie Eilish auf Tournee und hat sich zu einem der fesselndsten Künstler der Welt entwickelt. Mit Welthits wie 'Another Love', dem viral erfolgreichen 'Black Friday' und seiner neuen Single 'Don't Cry, Put Your Head On My Shoulder' begeistert er weiterhin Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Mit seinem siebten Studioalbum 'A Wonderful Life' hat Tom Odell ein Werk geschaffen, das einen universellen Geist der einfühlsamen, totalen Ehrlichkeit verkörpert. Es blickt auf die zerbrochene Landschaft der modernen, zersplitterten Gesellschaft und findet darin Dystopie und Untergang, aber auch - was viel wesentlicher ist - einen Schimmer von Schönheit und Hoffnung.
Tom Odell ist für sein emotionales Songwriting und seine einnehmenden Live-Shows bekannt. Er ging unter anderem mit Billie Eilish auf Tournee und hat sich zu einem der fesselndsten Künstler der Welt entwickelt. Mit Welthits wie 'Another Love', dem viral erfolgreichen 'Black Friday' und seiner neuen Single 'Don't Cry, Put Your Head On My Shoulder' begeistert er weiterhin Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Mit seinem siebten Studioalbum 'A Wonderful Life' hat Tom Odell ein Werk geschaffen, das einen universellen Geist der einfühlsamen, totalen Ehrlichkeit verkörpert. Es blickt auf die zerbrochene Landschaft der modernen, zersplitterten Gesellschaft und findet darin Dystopie und Untergang, aber auch - was viel wesentlicher ist - einen Schimmer von Schönheit und Hoffnung.
„A Danger to Ourselves“, das neue Album von Lucrecia Dalt, erscheint am 5. September 2025 bei RVNG Intl. und ist eine gewagte und doch intime Reflexion über die ungefilterten Komplexitäten menschlicher Beziehungen. Ohne die fiktiven Erzählungen der letzten Alben der Künstlerin kommt „A Danger to Ourselves“ von einem Ort der emotionalen Aufrichtigkeit. Dalts Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einer üppigen akustischen Orchestrierung, perkussiven Instrumenten und einer Reihe hochkarätiger Mitstreiter unterstützt, die sich wie ein tiefes persönliches Gespräch entwickeln.
Die in Pereira, Kolumbien, geborene Dalt wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die sie im Alter von neun Jahren dazu ermutigte, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Dalt folgte diesem kreativen Impuls, war fasziniert von computergestützter Produktion und verließ eine aufkeimende Karriere als Bauingenieurin, zog von Medellín nach Barcelona und schließlich nach Berlin, wo sie ihren unverwechselbaren, abenteuerlichen Sound entwickelte. Mit „Anticlines“ (2018) und „No era sólida“ (2020) und vor allem mit „¡Ay!“, Dalts bahnbrechendem Sci-Fi-Bolero-Album von 2022, hat sich ihre Arbeit auf immer anspruchsvolleres Terrain begeben. Auf dem Weg dorthin hat Dalt ihre Praxis auf die Vertonung von Filmen wie „On Becoming a Guinea Fowl“ (2024), die HBO-Serie „The Baby“ (2022) und den bevorstehenden psychologischen Horrorfilm „Rabbit Trap“ ausgeweitet, während sie Klanginstallationen und Performances kreiert, die ihre leuchtenden Modulationen und ihren unverwechselbaren, sich entwickelnden stimmlichen Ansatz zur Schau stellen. „A Danger to Ourselves“ entstand aus fragmentarischen Erklärungen, die Dalt aufschrieb, während sie das Leben auf der Tournee von „¡Ay!“ und die prägenden Momente einer neuen Beziehung meisterte. Im Januar 2024 begann sie, diese intimen Fragmente zu musikalischen Kompositionen zu kristallisieren, die allmählich zu einer zielgerichteten Konstellation von Songs wurden. Die Klangarchitektur des Albums basiert auf dynamischen Drum-Loops, die von Alex Lázaro beigesteuert werden, dessen perkussives Rückgrat wie bei „¡Ay!“ zur Leinwand für Dalts vielschichtigen Gesang wurde. Anstatt konventionellen melodischen Strukturen zu folgen, erzeugt das Album Musikalität durch das Zusammenspiel von Basslinien, Rhythmen und kompositorischem Design. „A Danger to Ourselves“ offenbart Dalts kompromissloses Streben nach klanglicher Klarheit, bei dem kühne Produktionsentscheidungen und sorgfältige Aufnahmetechniken Stimme und Instrument mit neuer Tiefe und Strahlkraft harmonieren lassen. „A Danger to Ourselves“ ist eindeutig anti-konzeptionell und ein poetischer Instinkt, mit dem Dalt den Fokus auf die Musik selbst lenkt, indem er Stimmen verwendet, die über die Parameter der Songs hinaus schwingen, und die perlenden Echos der ursprünglichen, romantischen Erregung beobachtet. Dalts klare Aufmerksamkeit für Details ist in jedem Takt spürbar, eine Hingabe, die sich in konzentrischen Kreisen dreht und ein Feld bildet, das das Persönliche und das Ätherische vereint. Das Album basiert auf intuitiven Experimenten und nutzt einfache Gesten und komplexe Kompositionen, um wandernde Linien zu weben, wie in „Divina“, das sich zwischen Spanisch und Englisch durch elastische Klanglandschaften bewegt. Der Titel des Albums geht auf David Sylvians Text „cosa rara“ zurück, der die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Schwingungen der Liebe und die treibende Sehnsucht nach dem Wundersamen symbolisiert. „A Danger to Ourselves“ spiegelt diese transzendenten Zustände wider, indem es die Komplexität menschlicher Verstrickungen und den Wunsch nach Befreiung von Dopaminspiralen und gewöhnlichen Pfaden hin zu einer offeneren inneren Welt widerspiegelt. Sylvian selbst hat auf „A Danger to Ourselves“ eine Doppelrolle als Co-Produzent und Musiker gespielt. Es ist eine kollaborative Collage mit Beiträgen zahlreicher gefeierter Künstler. Weitere Kollaborationen ziehen sich durch das gesamte Album: Juana Molina ist Co-Autorin und Interpretin von „The Common Reader“, Camille Mandoki singt bei „Caes“, Cyrus Campbell spielt den grundlegenden Elektro- und Kontrabass, und Eliana Joy steuert bei mehreren Stücken Hintergrundgesang und Streicherarrangements bei. In den leuchtenden Tiefen von „A Danger to Ourselves“ inszeniert Dalt eine tiefgreifende Metamorphose, bei der das Persönliche durch klangliche Alchemie zum Universellen wird. Dieses Album ist sowohl Höhepunkt als auch Aufbruch - ein Portal, an dem ihre früheren experimentellen Reisen zu etwas verblüffend Intimem und doch Expansivem zusammenlaufen. Das Album ist ein Netz emotionaler Offenbarungen, jede Komposition ein präziser Indikator für Verletzlichkeit, in der Dalts Stimme eine Offenbarung in neuen harmonischen Gefilden verkörpert. Dalt hat ein lebendiges Dokument der Intuition jenseits konventioneller Grenzen geschaffen, das den Weg in Bereiche eröffnet, in denen die Musik sowohl Spiegel als auch Fenster ist.
Für Fans von PJ Harvey, Broadcast, St. Vincent, ML Buch, Stereolab, Cate LeBon, Aldous Harding, Mabe Fratti, Dry Cleaning, Juana Molina
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