Als Oasis 1997 ihr drittes Album "Be Here Now" veröffentlichten, waren sie nicht weniger als die größte
Rockband der Welt. Bereits im Vorjahr hatten sie einzelne Songs live gespielt und auf verschiedenen Singles
veröffentlicht. Dennoch waren seit den Beatles die Erwartungen an ein neues Album nicht mehr so hoch
gewesen. Die Reaktionen waren seinerzeit gespalten, aus heutiger Sicht muss man sagen: Das war
Jammern auf hohem Niveau. Vielleicht war aber auch die Zeit einfach noch nicht reif für das, was vor allem
Noel Gallagher über Monate austüftelte, ausprobierte, wieder verwarf und neu erfand. Jetzt ist das OasisMastermind in seine Archive gegangen und hat das "verflixte" dritte Album noch einmal runderneuert. Neben
dem knackigen, entschlackten Remaster auf CD und Doppel-LP hat er aber für die Deluxe-Fassung sage und
schreibe 28 zusätzliche Tracks ausgegraben: bis heute nie veröffentlichte Songs, Single-B-Seiten, LiveAufnahmen und Demos, darunter die legendären ersten Skizzen von 14 Songs, die 1996 auf der Karibikinsel
Mustique entstanden.
Nach seinem im August 2016 erschienenen siebten Studioalbum "Partners" schließt Peter Broderick das Jahr 2016 mit der außergewöhnlichen EP "Grunewald" ab, die wie gewohnt via Erased Tapes veröffentlicht wird. Für alle die Hall mögen, ist "Grunewald" ein wahrgewordener Traum. Die fünf Tracks entstanden in nur einer Nacht in den majestätischen Räumen der etwas abgelegenen Berliner Grunewald-Kirche. Sie erkunden die faszinierende Partnerschaft zwischen der Raumakustik und Brodericks Solo-Darbietungen auf dem Klavier und der Violine. Während des Mischens der Aufnahmen wurde kein künstlicher Hall oder Delay benutzt, nur der natürliche Klang des epischen Kirchenraumes kommt zur Geltung. Die Größe des Kirchenraumes und dessen natürliche Interaktion mit den genutzten Instrumenten wiederspiegelnd, ist die "Grunewald"-EP zugleich auch eine Hommage an einen ungewöhnlichen Ort, der Zufluchtsstätte für eine ganze Generation zeitgenössischer Komponisten geworden ist. Tatsächlich war die Kirche zwischen 2008 und 2011 ein Hotspot für eine bestimmte Künstlergruppe um Nils Frahm.
Our POP AMBIENT compilation series returns for its 2018 instalment, with series curator Wolfgang Voigt presenting another batch of hand-picked recordings from genre veterans and newcomers alike. The more seasoned among this year's contributors are easily identified by their individual artistic sensibilities, ranging from the morphing, organic rhythms of THE ORB's sample collages (on SKY'S FALLING) to KAITO's ethereal, trance-infused soundscapes (TRAVELLED BETWEEN SOULS) and MIKKEL METAL's intimate ambient songwriting (SHAME).
They join the ranks of Pop Ambient scholars such as MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (co-authoring the sparkling PANORAMA), Magazine's JENS-UWE BEYER (creating rich drama out of cinematic textures on ATHOS) or Adjunct's KENNETH JAMES GIBSON (who pairs soaring strings with bubbly percussion on DISINCLINED TO VACATE). Pfeiffer can also be found working with genre mainstay LEANDRO FRESCO on opener SPLINTER, crossing the growth rings of the Pop Ambient family tree with a subtle, atmospheric collaboration. Another welcome return to the roster, Jörg Burger dusts off his iconic TRIOLA project last heard on Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) with the floating, echo-drenched cut L'ATALANTE.
After making his Pop Ambient debut on last year's instalment (KOMPAKT 365 CD 135), YUI ONODERA continues his exploration of deep, intricate string sounds on PRISM and NINE CHAINS TO THE MOON (CD only) - it's compelling material that shows the Tokyo-based musician and architectural acoustic designer as a strong addition to the Pop Ambient talent pool. He's joined by the two latest recruits to the series, both well-established artists in their own right: techno provocateur T.RAUMSCHMIERE flexes his drone muscles on the elegiac ETERNA, while pedal steel guitar maestro CHUCK JOHNSON creates expanding sonic spaces on the meditative BRAHMI - a uniquely immersive cut that draws from the idiosyncratic country post-rock he established on his acclaimed 'Balsams' full-length released earlier this year.
(de) Unsere POP AMBIENT Compilation-Serie kehrt für 2018 ins Rampenlicht zurück, natürlich kuratiert von Wolfgang Voigt, der auch für die aktuelle Ausgabe eine handverlesene Auswahl an Genre-Veteranen und Neuzugängen präsentiert. Bereits vorhandene Erfahrung mit der Mission macht sich unter den diesjährigen Beiträgen schnell bemerkbar - dank individueller Künstlerperspektiven,
von den organisch-rhythmischen Samplecollagen THE ORBs (zu hören auf SKY'S FALLING) zu KAITOs ätherischen Trance-Klanglandschaften (TRAVELLED BETWEEN SOULS) und MIKKEL METALs intim wirkendem Ambient-Songwriting (SHAME).
Im 2018er Line-Up treffen sie auf die neue Pop-Ambient-Schule, vertreten durch MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (die gemeinschaftlich für das glitzernde PANORAMA verantwortlich zeichnen), Magazine-Mitbetreiber JENS-UWE BEYER (der auf ATHOS reiche Dramatik aus Texturen zaubert) oder Adjunct-Boss KENNETH JAMES GIBSON (mit aufsteigenden Streichern und sprudelnder Percussion auf DISINCLINED TO VACATE unterwegs). Pfeiffer findet sich ausserdem auf dem Albumopener SPLINTER wieder, eine subtile, stimmungsvolle Aufnahme, die er zusammen mit Genre-Wegbereiter LEANDRO FRESCO produziert hat - gewissermassen generationsübergeifend über die Jahresringe des Pop-Ambient-Stammbaums hinweg. Als weiteres altvertrautes Gesicht der Serie entstaubt Jörg Burger sein beliebtes TRIOLA-Projekt, welches wir zuletzt auf Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) gehört haben, und legt das durch die Wellen gleitende, echogetränkte
L'ATALANTE vor.
Nach seinem Pop-Ambient-Debüt auf der letztjährigen Ausgabe (KOMPAKT 365 CD 135) führt YUI ONODERA seine Erkundung tiefer, vielschichtiger Streicherklänge mit PRISM und NINE CHAINS TO THE MOON fort - zwingendes Material, dass den in Tokyo ansässigen Musiker und Architektur-Klangdesigner als besonders überzeugenden Zuwachs zum Pop-Ambient-Talentpool kennzeichnet. Zu ihm gesellen sich zwei Serien-Neuzugänge, die bereits äusserst erfolgreich an anderen Fronten tätig waren: der Techno-Provokateur T.RAUMSCHMIERE lässt auf dem elegischen ETERNA seine Drone-Muskeln spielen, während der gefeierte Pedal-Steel-Gitarrist CHUCK JOHNSON mit dem meditativen BRAHMI stetig wachsende Klangräume erschafft - ein herausragender Track ganz im Stile des eigenwilligen Country Post-Rocks, den er auf dem zuvor in diesem Jahr erschienenen 'Balsams'-Langspieler verewigte.
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Auch mit seiner zweiten Warp-EP legt Lorenzo Senni seine Sicht auf Basslines und plötzliche Breaks aus der Perspektive eines Ex-Straight-Edge-Hardcore-Punkers dar, was ihm letztes Jahr Plays von Aphex Twin, Dixon, Tale of Us und Ame einbrachte. Seine beiden neuen Tracks funktionieren wie Mechanismen der dunkleren Seiten der Ravemusik und erzeugen durch unkonventionelle musikalische Erleuchtung eine bislang ungeahnte Euphorie. "Do It Differently. Fly on Your Own Wings. Rave Voyeurism Is Not A Crime."
(en) Constantly on the move, never standing still. Always looking ahead and never back. Everything sooner rather than later. This is what our modern lifestyles feel like, keeping us prisoners in the wake of time while everything around us is in a permanent state of change. It seems as though Andrei Anto- nets, aka OID, could sing a song, or at least produce a track about it. But rather than the soundtrack to our hurriedness, the Russian musician has seemingly created the opposite with his new track - Perma- nent Departure'. He achieves this by letting various sounds meander alongside a bass drum for about eleven minutes. Guitars, pads, Hi-Hats, everything comes and goes, arranged with tremendous flair. Antonets has already proven his capability to do exactly this with his project Alexandroid or with his work on labels like Pampa and Sealt Records.
The French Band dOP's remix on the B-side is much shorter but sends us on the same trip as the ori- ginal. Shortened to just eight minutes with a slightly new route, the dOP remix takes us directly to the club and peak time for the advanced. If we have to have a departure, then this is the way.
Also available as a digital mini album together with the MMR 28 and four other tracks by OID.
(de) Stets auf Achse, immer unterwegs. Den Blick geradeaus, nie zuru¨ck. Und alles lieber heute als morgen. So fu¨hlt es sich an, das moderne Leben, das uns gefangen im Sog der Zeit und alles um uns herum im permanenten Aufbruch ha¨lt. Es scheint so, als ko¨nnte Andrei Antonets alias OID ein Lied davon singen - oder zumindest einen Track dazu produzieren. Doch statt den Soundtrack zur Hast, erschafft der Russe mit - Permanent Departure' lieber einen kontemplativen Gegenentwurf dazu. Knapp elf Minuten lang la¨sst er dafu¨r weitla¨ufige Sounds entlang der Bassdrum ma¨andern. Gitarren, Pads, Hi-Hats, alles kommt und geht, arrangiert mit massig Gespu¨r statt purem Geto¨se. Dass Antonets genau das kann, hat er bereits zuvor mit seinem Projekt Alexandroid oder auf Labels wie Pampa und Sealt Records bewiesen.
Fu¨r die Ru¨ckseite lo¨sen die drei Franzosen von dOP mit ihrem Remix von - Permanent Departure' hin- gegen nur ein Kurzstrecken-Ticket - das uns aber genauso auf einen Trip wie das Original schickt. Auf acht Minuten und eine neue Route verku¨rzt, steuert der dOP-Remix ohne große Umwege geradeaus gen Club und die Peaktime fu¨r Fortgeschrittene. Wenn schon Abfahrt, dann bitte so. Auch als digitales Mini-Album zusammen mit der MMR 28 und vier weiteren Tracks von OID erha¨ltlich.
Die Band Timber Timbre begleitete uns seit über einer Dekade und wurde über die Jahre zu so etwas wie einer Institution in der wie auch immer verorteten Indie-Rock und Folk Welt. Immer schön unterm Radar und immer schön eigensinning gelang es ihnen über die Jahre eine beeindruckende Fangemeinde um sich zu versammeln. Das ist nun eigentlich nichts ungewöhnliches, aber wenn dann Bands wie Timber Timbre nicht nur in ihrer eigenen Suppe schmoren sondern sich musikalisch weiterentwicklen und von Album zu Album besser werden, dann ist das wirklich faszinierend. Das neue Werk - Sincerely, Future Pollution' ist ein Album, das eine Band nur alle zehn Jahre schreibt oder vielleicht auch nur einmal in der Karriere.
3xLP+CD Artbook
(en) - Nearly two decades after the last official GAS album release, Wolfgang Voigt returns to his iconic Ambient project with a brandnew full-length.
- NARKOPOP continues the classic GAS aesthetic of symphonic scope and subtle variation, taking the listener on an otherworldly journey to the depths of rapture and reverie.
- Available as luxurious hardcover CD incl. 24 pages booklet.
In the body of work of Cologne artist Wolfgang Voigt - who, like few others, has informed, shaped and influenced the world of electronic music with countless different projects since the early 1990s -, GAS stands out in particular as a saturnine sound cosmos based on heavily condensed classic sequences. Even after nearly 20 years, the sound of GAS doesn't seem to have lost any of its luster, as shown by the commanding success of Kompakt's fall 2016 re-release of the essential back catalogue as a 10xLP/4xCD box set.
The overwhelming feedback from a loyal international fan community and worldwide media outlets attests once again to the sheer timelessness of GAS. Which is why it will feel like hardly a day has passed since the release of the last official album 'Pop' nearly two decades ago, when Wolfgang Voigt resumes this specific creative path with the upcoming new full-length NARKOPOP.
Even in the here and now, the unmistakable vibe of GAS immediately hits home, taking the listener on an otherworldly journey with the very first sounds, drawing him or her into an impervious sonic thicket, down to the depths of rapture and reverie. From wafts of dense symphonic mist emerges a floating and whirling feeling of weightlessness, before the listener steps into an eerily beautiful forest of fantasy, pulled in by the allure of a narcotic bass drum.
While earlier GAS tracks were often based on the hypnotic effects of looping techniques, the 10 new pieces on NARKOPOP unfold their magic in a more entwined manner, sometimes with the sonic might of an entire philharmonic orchestra, sometimes as subtle and fragile as the most delicate branch of a tree with many. A main characteristic of Voigt's oeuvre, the coalescence of seemingly contradictory stylistic aspects such as harmonious and atonal, concrete and abstract, light and heavy, near and far is also a decisive feature of NARKOPOP.
In accordance with the transgressive spirit of his collective work, Voigt carries the aesthetic conceptions of his music over to the realm of the visual. Based on his abstract forest pictures, the GAS artwork addresses Voigt's artistic affinity to romanticism and the forest as a place of yearning. For the first time, a closer look at the cover of NARKOPOP reveals signs of architectural fragments which hint at another, maybe parallel world behind Voigt's forest. Truth is the prettiest illusion.
(de) - Fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten offiziellen GAS-Albumrelease kehrt Wolfgang Voigt mit einem brandneuen Langspieler zu seinem legendären Ambientprojekt zurück.
- NARKOPOP setzt die klassische GAS-Ästhetik zwischen symphonischer Grösse und subtiler Variation fort, eine Reise zu den Untiefen von Rausch und Entrücktheit.
- Erhältlich als luxuriöse Hardcover CD- Erhältlich als luxuriöse Hardcover CD inkl. 24-seitigem Booklet.
Aus dem Gesamtwerk des Kölner Künstlers Wolfgang Voigt, der mit seinen unzähligen unterschiedlichen musikalischen Projekten seit den frühen 1990er Jahren wie kaum ein Zweiter die elektronische Musikwelt geprägt, gestaltet und beinflusst hat, ragt sein Projekt GAS, ein auf stark verdichteten Klassiksequenzen basierendes, düsteres Klangkunstwerk, in ganz besonderem Maße heraus. Dass der Sound von GAS auch nach fast 20 Jahren scheinbar nichts von seinem Zauber und seiner Kraft verloren hat, zeigte eindrucksvoll der große Erfolg des im Herbst 2016 als 10xVinyl/4xCD Box auf Kompakt wieder veröffentlichten Backkatalogs.
Die überwältigende Resonanz, sowohl seitens der treuen internationalen Fangemeinde als auch der weltweiten Presse, bezeugte einmal mehr die schiere Zeitlosigkeit von GAS. Daher fühlt es sich auch an, als sei kaum ein Tag vergangen, wenn Wolfgang Voigt nun mit NARKOPOP genau da den künstlerischen Faden wieder aufnimmt, wo das letzte offizielle Album »Pop« ihn vor fast zwei Jahrzehnten hat fallen lassen.
Auch hier und heute verfängt der unverwechselbare Geist von GAS unmittelbar und nimmt den Hörer bereits mit den ersten Tönen mit in eine andere Welt, zieht ihn hinein in ein undurchdringliches Dickicht aus Klang, hinunter in die Untiefen von Rausch und Entrücktheit.
Aus dichten sinfonischen Nebelschwaden entsteht ein Schweben und Taumeln, ein Gefühl der Schwerelosigkeit, bevor der Zuhörer von der Anziehungskraft einer narkotischen Bassdrum wieder hinunter in den schaurig-schönen Fantasie-Wald gelockt wird.
Während frühere GAS Tracks oft auf der hypnotischen Wirkung des Loops basierten, entfalten die 10 neuen Stücke auf NARKOPOP ihre Magie auf verschlungeneren Pfaden, mal mit der klanglichen Wucht eines ganzen Philharmonieorchesters, dann wieder so zart und zerbrechlich wie der feinste Ast eines weit verzweigten Baumes. Das für Voigts Arbeiten so typische Ineinanderfließen scheinbar widersprüchlicher stilistischer Aspekte wie harmonisch und atonal, konkret und abstrakt, leicht und schwer, nah und fern ist auch auf NARKOPOP essenziell.
Im Sinne seines grenzüberschreitenden Schaffens, überträgt Voigt die ästhetischen Konzeptionen seiner Musik auch auf die Ebene des Visuellen. Das auf seinen abstrakten Waldbildern basierende GAS Artwork thematisiert Voigts künstlerischen Nähe zur Romantik und dem Wald als Sehnsuchtsort. Wer einen genaueren Blick auf das Cover von NARKOPOP wirft, der wird erstmalig Andeutungen architektonischer Fragmente entdecken, die eine andere, vielleicht parallele Welt hinter dem voigt'schen Wald erahnen lassen. Wahrheit ist der schönste Schein.
Die Bauarbeiterweste übergestreift, Schwarzlicht an und die Anlage auf Maximum - HGich.T (gesprochen: HaGe-Ich-Te), die Speerspitze der elektronischen Hauruckkonzepte, zieht uns mal wieder das Fell über dieOhren. Nach "Mein Hobby: Arschloch" (2010), "Lecko Grande" (2012) und "Megabobo" (2014) ist "Therapie wirkt" das vierte Album des Hamburger erformance-Kollektivs. Das Opus Magnum für ein authentisches Miteinander im Hier und Jetzt lässt Reminiszenzen an Pink Floyd ("Another Brick In The Wall") oder auch Yes ("Owner Of A Lonely Heart") durchscheinen, inhaltlich geht's gewohnt doppeldeutig zu. Ist das postmodern gewendete Ironie oder spätpubertäres Draufhauen Kunst oder Mummenschanz Absicht oder Dilettantismus Die Absolventen der HFBK (Hochschule für bildende Künste Hamburg) halten sich diesbezüglich bedeckt. "Vielleicht eine Art Gesellschaftskritik für Clubgänger und Electrofreunde ohne Tränen der Verzweiflung wie bei Blumfeld oder Bonny Tyler", befand ein Redakteur des NDR. Und Tapete-Chef Gunther Buskies ist sich sicher: "Die nehmen das, was sie machen, total ernst." Parallel zur CD und LP Perscheint "Therapie wirkt" in einer limitierten Vinylauflage von 500 Stück mit Instrumentals aus dem HGich.TKatalog
Die Musik des deutschen Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer bewegt Millionen Menschen weltweit. die Zahl der Zimmer Fans, die seine packende Musik auch ohne die zugehörigen Filme geniessen, steigt ständig, inzwischen füllen sich nicht nur die größten Konzertsäle, sondern auch Fussballstadien mit seinen Fans. Für "Hans Zimmer - The Classics" hat Zimmer selbst seine besten Melodien aus großen Soundtracks ausgewählt und neu arrangiert. Die neu geschaffene Musik aus Gladiator, Dark Knight, Inception u.awurde mit Top-Stars aus Pop und Klassik eingespielt - ein originelles, bewegendes und mitreißendes Klang-Erlebnis. Mit Lang Lang, den 2Cellos, Leona Lewis, The Piano Guys, Maxim Vengerov, Lindsey Stirling, Till Brönner u. a.
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Er ist Musiker und Schauspieler - Noch einer. Er bringt den Sound der 90er in modernem 2016er Gewand - Nicht schlecht. Er war bereits auf #17 in den Albumcharts als noch wirklich viel verkauft wurde - So ein Comebackding. Er kann nach 20 Jahren im Rapgame mit einem ewig langen Pressetext beworben werden - aber das ist alles egal! Er ist nämlich einfach der Freak, das Reimemonster, der fertigste der Mongos und ab heute ist er auch noch "Der Phönix aus dem Aschenbecher". Man kann sich einfach freuen das einer der ganz, ganz großen wieder da ist. Einmal Freak, immer Freak. - Ferris MC
Mit mittlerweile 78 Millionen verkauften Alben ist Marshall Bruce Mathers III alias Slim Shady alias Eminem als HipHop-Künstler längst in Dimensionen vorgestoßen, von der die Konkurrenz nur träumen kann. Sein kreatives und persönliches Tief hat er bereits mit dem 2009 veröffentlichten Comebackwerk Relapse hinter sich gelassen. Statt, wie zuerst angekündigt, diesem Album einen bereits weitgehend fertiggestellten zweiten Teil folgen zu lassen, hat er alle diese Pläne kurzentschlossen wieder über den Haufen geworfen und komplett von vorne angefangen. Mit Recovery ist ihm eine der stärksten Platten seiner an Höhepunkten nicht geraden armen Karriere gelungen. Unter der wie gewohnt souverän zurückhaltenden Regie von Executive Producer Dr. Dre lieferten unter anderem DJ Khalil, Mr. Porter, Emile Haynie, Just Blaze und Boi 1da ausschließlich erstklassige Beats ab, die Eminem mit seinen Reimen in gewohnter Manier verziert. Bereits beim Opener, dem wütenden "Cold Wind Blows", präsentiert sich Slim Shady in absoluter Bestform, ebenso wie beim etwas verhaltener aber nicht mit weniger Nachdruck vorgetragenen, stark autobiographisch eingefärbten "Talkin' 2 Myself", bei dem Sänger Kobe und dezente Rock-Elemente für den nötigen musikalischen Kontrast sorgen. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgt dann mit dem gemeinsam mit Pink eingespielten "Won't Back Down" einer der absoluten Höhepunkte der Platte. Eine ungemein elektrisierende Nummer, bei der Produzent DJ Khalil erneut erfolgreich auf harte Gitarrenklänge setzt. Besonders beeindruckend fällt auch die Midtempo-Hymne "Going Through Changes" aus, deren Gesangsrefrain sich Eminem kurzerhand beim Black Sabbath's Klassiker "Changes" ausgeborgt hat. Doch auch ohne fremde Hilfe macht er zum Beispiel im Track "Not Afraid" eine gute Figur. Sehr stark fällt auch der zusammen mit Lil Wayne aufgenommene Titel "No Love" aus, bei dem als tragendes Element ein Sample von Haddaway's unverwüstlichem Hit "What Is Love" aus dem Jahr 1993 zum Einsatz kommt, sowie das bereits als Single erfolgreiche Love The Way You Lie, bei dem Rihanna als Gastsängerin brilliert.
Enoq ist MC aus Berlins Süden. Früher war er Produzent, mochte es aber nicht wenn die MCs über seine Beats rappten. Also fing er selber an Reime über Beats zu packen und das mit Ende Zwanzig. Hashtag Spätzünder. Zwischen dem - Traum eines Hartz4ers' und Features für Audio88 & Yassin hat er die letzten Jahre an seinem eigenen Output gearbeitet. Nach einer Free EP 2016 steht Anfang 2017 sein Debütalbum auf dem Plan bei Jakarta Records.
"Wir sind Raufbolde, jung, wild, wollen nur spielen. Alles Gewinner die nur ständig verlieren..' Enoq - So dabei
Im Deutschrad 2016 ist man entweder Straße, oder Backpack, oder hedonistischer Trap Sound. Ausnahmen sind selten. Bei Enoq ist es anders. Er bewegt sich zwischen den Schubladen. Die Umgangsformen der Straße, ihre Härte und Gewalt sind ihm nicht fremd, aber beschränken Enoq nicht in seinem musikalischen Schaffen oder seiner thematische Bandbreite.
- Für dich geht alles nur um Likes oder Klicks, doch der Scheiss den du machst, ist wie Gift für die Kids'. - Enoq (feat. Döll) - Pappalapapp
Die Straße reflektiert sich selbst. Enoqs Geschichten sind auch Episoden des eigenen Scheiterns. Stories von einem Leben zwischen Suff und stumpfem Job, verwoben mit persönlichen Erlebnissen in Schöneberg, Berlin. Mal über klassische Rap Beats, dann wieder über zeitgeistigere Produktionen. Zwischendurch wird auch mal die Hookline selber gesungen. Unterstützt wird er bei diesem Album unter Anderem von seinen Homies Mädness und Döll.
"Wer keine Ziele hat kann nicht scheitern, und bin ich ohne Perspektive Digga kämpfe ich trotzdem weiter' Enoq - Streben nach Glück
Weird-Pop-Männerfreundschaft: Connan Mockasin und LA Priest vereinen ihre Kräfte unter dem Moniker Soft Hair!
Unter dem Moniker Soft Hair haben sich gleich zwei Enfants Terribles der Szene zusammengefunden. Sam (Eastgate) Dust ist bereits unter seinem Pseudonym LA Priest Mitglied der Domino Familie. Zusammen mit Connan Mockasin haben beide jetzt die Haare schön. Soft Hair ist ein Projekt, das Mockasin und Dust schon vor über fünf Jahren auf Facebook angekündigt hatten. Das war etwa ein Jahr, nachdem die beiden sich auf der letzten Tour von Late Of The Pier kennengelernt hatten. Connan hatte damals den Support für Sam Dusts Band gespielt. Während Sam Dust aber die Welt bereiste, seine eigenen Instrumente erfand, malte und Bildhauerei lernte, bevor er 2015 als LA Priest sein Solo Debüt "Inji" veröffentlichte, veröffentlichte Mockasin mit "Forever Dolphin Love" und "Caramel" sogar zwei vielbeachtete Alben, tourte mit denen durch die ganze Welt und arbeitete mit Künstlern wie Vince Staples, Charlotte Gainsbourg und James Blake. Es ist so also kaum verwunderlich, dass es mehr als fünf Jahre gedauert hat, bis das Album der beiden fertig wurde. Alle Songs wurden in einer Sozialwohnung in St. Anne und einer Fabrik in Sneinton in Nottingham aufgenommen, über einer Autoreparaturwerkstatt und einem alten Schulgebäude in Anawhata, Neuseeland, im Keller und Schlafzimmer von Sams Haus in Loughborough, in Connans Wohnung nahe Old Street, London, im Studio Ferber, Paris, in einem Bungalow in Kurby Muxloe, in Leicestershire und ein bisschen auch in Hotels überall in Europa
Bonobo veröffentlicht den lang erwarteten Longplayer-Nachfolger auf seine Erfolgalben Black Sands & The North Borders inklusive Vocal-Features von Chet Faker, Rhye & Hundred Waters!
Simon Green, alias Bonobo, kehrt mit seinem sechsten Album zurück, dem meisterlichen, gebieterischen "Migration" - ein Werk mit dem er sich ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet. In abwechselnden Zügen opulent, manisch, wunderschön, melancholisch, freudig, voller Emotion und technischer Fertigkeit, ist dies womöglich sein bislang ehrgeizigster Versuch, die grundlegende Beschaffenheit menschlicher Existenz und deren ausgedehnte Dynamik zu erfassen. Neben Zeitgenossen wie Four Tet, Jon Hopkins oder Caribou, zählen Wiz Khalifa, Skrillex, Disclosure oder Warpaint zu Bonobos prominentesten Fans. Sein 2013er Album "The North Borders" erreichte im UK die Top 30 und katapultierte sich auf Platz #1 der elektronischen Charts, sowohl in den USA als auch im UK. Im Zuge dessen spielte sein 12-köpfiges Kollektiv weltweit über 175 Konzerte, darunter zwei ausverkaufte Shows im Sydney Opera House, ein ganztägiges Festival im Londoner Roundhouse, eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace sowie einige renommierte Festival-Slots. Inzwischen verfügt Bonobo rund um den Globus über eine umfangreiche, loyale und engagierte Fanbase. Mehr als eine halbe Million verkaufte Alben und über 150 Millionen Spotify-Streams gehen auf sein Konto und verdeutlichen den Erfolg, den sich dieser ruhige, bescheidene Mann erarbeitet hat. Dank "Migration" wird seine wunderschön raffinierte und gefühlsgeladene Musik in Kürze ein noch größeres Publikum erreichen. Das zutiefst Persönliche kann schließlich ebenso gut allgemein gültig sein.
Hey, we should start a band. Dann Verpflichtungen und Logistik und Leben und Zeit und Raum. Das klappt nur selten, egal wie gut geplant es war. Gegründet 2014 auf dem Groezrock Festival in Belgien, wuchs Vanishing Life aus Unterhaltungen zu einer vollen Band.
Mit Autry Fulbright II (...And You Will Know Us By the Trail of Dead) als Motor und Ideengeber entstand zusammen mit Walter Schreifels von Quicksand und dem Bad Religion Drummer Jamie Miller das Line Up. Anfangs sollten des Weiteren der Trail Of Dead Sänger Jason Reece und Thursday's Geoff Rickley dabei sein. Reece musste allerdings aus Zeitgründen passen und auch Rickley hatte zu viel um die Ohren.
Allerdings veröffentlichte dieser dann Vanishing Life's Debüt Single People Running auf seinem Label Collect Records und war somit auch an der Entwicklung der Band beteiligt.
Der Intermedia-Künstler Conrad Schnitzler (1937 - 2011) ist einer der wichtigsten Vertreter deutscher Elektronik-Avantgarde. Er gründete 1967/68 den legendären Berliner Subkultur-Club Zodiak, war Mitglied bei Tangerine Dream und Kluster und veröffentlichte zahlreiche Soloalben. In seinem kaum überschaubaren Archiv fanden sich auch zwei Bänder mit der Beschriftung "Filmmusik 1975 A" und "Filmmusik 1980 B". Zu welchen Bildern diese Stücke gehören, lässt sich nicht mehr zuordnen, was auch daran liegt, dass sie allesamt keine Namen haben. Es ist noch nicht mal sicher, ob es überhaupt jemals Filmmaterial dazu gab.Auch die Jahreszahlen haben wahrscheinlich nichts zu sagen, da die Bänder teilweise dieselben Stücke enthalten, wenn auch in unterschiedlicher Qualität. "Filmmusik 1" präsentiert eine erste Auswahl dieser rundstücke, die für Schnitzlersche Verhältnisse erstaunlich zugänglich sind: hypnotische Bassläufe, stoische Drumbeat-Rhythmen und kristallene Melodiefetzen.
Hinter Anohni verbirgt sich Antony Hegarty, die Sängerin von Antony and the Johnsons. "Hopelessness" ist ein Dance Album mit Soul-Gesang und politischen Texten, die staatliche Überwachung, Drohnen-Krieg und Umweltzerstörung thematisieren. Indem Anohni zeitgemäße elektronische Musik mit politischen Inhalten kollidieren lässt, wirft das Album gängige Erwartungen an Pop-Musik über den Haufen. Passend dazu erschien die erste Albumauskoppelung, "4 Degrees", zur Pariser Weltklima-Konferenz im Dezember 2015, was der "Guardian" mit "Hugely affecting (...) instantly earns its place in the pantheon of great musical protests' kommentierte. Im selben Fahrwasser bewegt sich auch die zweite Single. Musikalisch wunderschön, inhaltlich erschütternd brutal: "'Drone Bomb Me' is a love song written from the perspective of a young girl in Afghanistan whose family has been executed by unmanned U.S. drones. She dreams of being annihilated." Visuell wird das Ganze von einem atemraubenden Clip des bekannten Musikvideo-Regisseurs Nabil (Foals, Bon Iver, Bruno Mars, Kanye West) unterfüttert, in dem Naomi Campbell in der Hauptrolle zu sehen ist. "Hopelessness" entstand in Zusammenarbeit mit Oneohtrix Point Never und Hudson Mohawke.
So kam die Postmoderne über uns und machte aus vormals ehrbaren Kulturschaffenden Werksarbeiter, denen alle Schrauben abhanden gekommen schienen, im besten Fall. Mit minimaler Eigenleistung (nimmt man die unbeabsichtigten Fehler in der Produktion mal aus), aber bei maximaler Entgleisung entstand ein gänzlich neuer Berufszweig. Der grundsolide Werksarbeiter, mit Gema Anmeldung im Griff und guten Draht zu seinem Steuerberater. Um die quietschfidelen Arpeggio Terroristen soll es heute mal nicht gehen. Unsere Protagonisten dieser Geschichte sind andere. Wahnwitzige, Soziophobiker, Menschen mit gebrochenen Lebensläufen statt Joghurt im Rucksack, emsig agierende Mitstreiter mit Tupperdose in der Tasche für die Frühstückspause, willens den Kampf der letzten Kulturoffensive zu Ende zu bringen, samplen, pitchen, alles zerhacken und zu undefinierbaren Fetzen von Funk wieder zusammensetzen. Ausgeglichen vom Duft der Natur ankommend denFortschritt definieren wollen und den Strom in die Maschinen juckeln. Ästheten der Fehler waren geboren. Losgelöst vom Fließband. Hart & tief wird geackert geschwitzt, gebimmelt, der Filter aufgedreht, der Schmutz schaufelweise rangekarrt, bis die Stufe der Erlösung erreicht wird oder eben halt auch nicht. Das Leben ist nun mal kein einziger Orgasmus und der Funk entsteht in den Pausen wie die Befriedigung der Gier und der Besitz des Moments, weil das Leben ist doch nur ein Wimpernschlag und wir immer nur einen Abgrund entfernt von Weltekel oder Erlösung.
Ströme Musik ist immer analoge Live-Musik, die an zwei A100 Modularsystemen entsteht, dazu gesellen sich auch mal andere analoge Synthies, Vocoder, Bass oder Trompete live und Percussion live. So spielen Ströme auch ihre Konzerte.
Ströme sind die zwei Vollblutmusiker Mario Basshofer und Tobi Weber der erfolgreichen Brass Techno Band LaBrassBanda, die sich zusammengeschlossen haben, um einen Mix aus treibenden Beats, analogen Synthmelodien und live Trompete zu schaffen und diesen auf die Festivalbühnen und in die Clubs zu bringen. Klare, ungeschliffene Sounds und dynamische Drums werden an Modularsynthesizern komplett live und von Hand gemacht.
Das macht Ströme zu einem einzigartigen Liveact. Einen derartigen Modular Liveact mit allerhöchstem Rave-Appeal gab es noch nie - jetzt gibt es Ströme. Ihre bisherigen Live Konzerte waren sensationell. Dieser erste Release (12' / digital) mit drei Tracks erscheint im September, eine weitere Maxi im Spätherbst und ihr Debüt Album wird im Februar 2017 folgen.
A-TON ist eine neue Edition und Plattform des Berghain-Inhouse-Labels Ostgut Ton und konzentriert sich auf Ambient-, Archiv- und andere Musiken, abweichend von den
clubfokussierten Veröffentlichungen des Hauptlabels. Darüber hinaus markiert das erste Release auf A-TON - Chronicles I - den Beginn einer Serie von Veröffentlichungen Luke Slaters unter dessen Alias The 7th Plain und präsentiert geremastertes, zuvor veröffentlichtes als auch bislang ungehörtes Archivmaterial.
Zuerst erschienen auf General Production Recordings zwischen 1993 und 1996, lotete Slaters The 7th Plain die sich stärker ausbreitenden Facetten von Ambientmusik aus und trieb sie gleichzeitig an die Genregrenzen, indem sich The 7th Plain nicht auf beatbefreite Synthflächen beschränkte, sondern treibende Progressionen, nuancierte Rhythmen und raffinierte Melodien mit einbezog. The 7th Plains außerweltliche Musik entzog sich somit der genauen musikalischen Einordnung, nachzuhören auf den beiden Alben The 4 Cornered Room und My Yellow Wise Rug (beide GPR, 1994) - emotionale, gespenstische und eskapistische Musik, bei Erstveröffentlichung vorwärtsdenkende Alben, die in Rückbetrachtung die Zeit besiegt haben.
Ursprünglich aufgenommen in Slaters Spacestation Ø, nun für A-TON komplett geremastert, zeigt Chronicles I die futuristische Ästhetik und musikalische Agenda der Neunziger in einem zeitgenössischen Kontext, ohne Nostalgie aber mit dem Wissen um die Zeitlosigkeit dieser Musik. Mit sieben originären Stücken und einem unveröffentlichten Ken Ishii-Remix klingt The 7th Plain so beseelt und relevant wie eh und je.
Während "Boundaries" (von My Yellow Wise Rug), "Grace" und "Surface Bound" (beide von The 4 Cornered Room) Slater-Aficionados bekannt sein dürften, sind "The Super 8", "T Funk States", "Slip 7 Sideways" und "Chords Are Dirty" bislang ebenso unveröffentlicht wie der zuvor erwähnte Remix von Ken Ishiis "Extra".
Mit Chronicles I erweitert The 7th Plain die Wärme und Kälte analoger Synthesizermusik auf das digitale Zeitalter: Während A-TON Chronicles I als Doppel-LP und CD
veröffentlicht, wird die Musik selbst in verschiedenen Digitalformaten zum ersten Mal überhaupt erhältlich sein - wodurch The 7th Plain einer neuen Generation von Hörern zugänglich wird, die die Vielfalt elektronischer Musikgeschichte erst für sich entdecken.
Sie schrieb Rihannas Überhit "Diamonds" (in 14 Minuten!), sang und schrieb die David Guetta-Hits "Titanium" und "She Wolf" sowie Flo Ridas Millionseller "Wild One" und komponierte zahllose Songs für Katy Perry, Beyoncé, Britney Spears, Birdy, Christina Aguilera, Kylie Minogue und Eminem. Im vergangenen Jahr gab sie mit dem Song "Elastic Heart" (auf dem "The Hunger GamesSoundtrack" und auch auf ihrem kommenden Album) ihr internationales Chart-Comeback unter eigenem Namen. 2014 veröffentlicht die australische Sängerin und Songwriterin SIA nun endlich ein neues, eigenes Album "1000 Forms Of Fear". Die 1. Vorabsingle ist die in jedweder Hinsicht atemberaubende Pop-Hyme "Chandelier", die mit Jesse Shatkin entstanden war und von ihrem langjährigen Studiopartner Greg Kurstin (P!NK, Lily Allen etc.) produziert wurde. In ihrer Karriere veröffentlichte Sia bislang 5 Solo-Alben, zuletzt 2010 die LP "We Are Born", die Platz 2 der australischen Charts erreichte und ihr auch in Deutschland die erste Album-Chartplatzierung bescherte. Das Billboard Magazin widmete ihr eine Titelgeschichte mit der Headline: "This artist is responsible for 12 million track sales... and doesn't want to be famous".
When Kompakt came across Amsterdam-based Harm Coolen and Merijn Schotte Albers aka WEVAL back in 2014, we were blown away when we heard their slow-burning, darkly emotive tracks.
Their debut EP 'Half Age' on Atomnation featured painfully intimate and surprisingly kinetic electronic chamber pop that convinced us they were a perfect fit in Kompakt's family. Following two widely acclaimed EPs for Kompakt and playing numerous festivals including DGTL, Reeperbahn, Iceland Airwaves and Piknic Electronik, we now see the two tackle their self-titled debut full-length WEVAL. What you have before you is not a mere collection of tracks, but a complete listening experience with organic flow, emotional heft and a narrative thread.
Smitten with WEVAL's uniquely personal and catchy approach to producing dark electronic music, it didn't take much to win us over... and so came WEVAL's acclaimed 2014 label debut EASIER EP (KOMPAKT 318), followed by the bold and beautiful 2015 offering IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344) which saw the two soundsmiths digging deeper into the granularities of electronic funk than ever before. However, Harm and Merijn's music - while astonishingly fully-formed even in its earliest stages - always seemed destined for more, a bigger format, more space to explore the nooks and crannies of their rapidly evolving sound cosmos. Simply put, they needed to think about an album and their beloved living room studio wasn't cutting it anymore.
An old school building became WEVAL's new home, repurposed to house small creative businesses - but in the summer of 2015, it was abandoned most of the time, with everybody out in the sun while our heroes turned the building's attic into a sweet spot to make some noise, have 24-hour access and lose track of time. And apart from a sketchy tenant being evicted, the occasional soccer game with friends and live gigs across Europe, there really was no interruption to the focussed vibe. It's not like they were looking for distraction anyway: "working on the album all by ourselves in this bloody hot attic was all we had on our mind", the artists admit. And they decided that their album shouldn't sound too clean: "We try to find the beauty in imperfection. It makes things sound more human".
Weval draw their inspirations from no single genre of music but a cumulation of music that inspires them. The results present an astonishingly coherent vision - cuts like the dramatic THE BATTLE, bass growler I DON'T NEED IT or the trippy epic MADNESS share the same DNA of zestful nostalgia, a knack for immersive sound-sculpting and that certain kink in the groove. They also feed on deeply personal experiences and moods, as exemplified by the haunting electronic ballad YOU'RE MINE, the carefully layered, polaroid-tinted JUST IN CASE or the beautifully voiced closer YEARS TO BUILD. And sometimes, it's just an old, out-of-tune piano that stands in the hallway: "Whenever I'd pass by it, I couldn't resist playing it", says Merijn, "so Harm decided to start recording and it became an integral part of YOU MADE IT (PART I)". No doubt about it: this is WEVAL's most powerful and organic material yet - which means a lot, considering the amount of skill already on display in their small, but weighty portfolio.
(de) Als sich 2014 in Amsterdam Kompakts Wege mit denen von Harm Coolen und Merijn Schotte Albers aka WEVAL kreuzten, waren wir sofort Feuer und Flamme für ihre schwelenden, emotional aufgeladenen Tracks. Ihre Debüt-EP "Half Age" auf Atomnation präsentierte intimen und überraschend kinetischen, elektronischen Kammer-Pop, der wie angegossen zu Kompakt zu passen schien. Nach zwei vielbeachteten EPs auf dem Label und einer Reihe von Festvialgigs (inklusive DGTL, Reeperbahn Festival, Iceland Airwaves und Piknic Electronik) nehmen Weval nun mit dem gleichnamigen Release ihr erstes Album in Angriff. Und legen dabei nicht einfach nur eine Ansammlung von Tracks vor, sondern kreieren eine komplette Hörerfahrung mit organischem Flow, emotionalem Gewicht und einm roten Faden.
Angetan vom einzigartig persönlichen und mitreissend düsteren Klang WEVALs brauchte es nicht viel um uns zu überzeugen... und so kam es 2014 zum gefeierten Labeldebüt EASIER EP (KOMPAKT 318), gefolgt vom kühnen und wunderschönen 2015er Release IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344), für das die beiden Soundtüftler tiefer denn je in die Granularitäten des elektronischen Funks abtauchten. Nichtsdestotrotz - und obwohl sie schon von Anfang an ausgereift klang - schien die Musik von Harm und Merijn auf dem 12"-Format stets bestimmt für mehr: mehr Freiraum um auch die äussersten Winkel ihres rapide expandierenden Soundkosmos zu erkunden. Sie mussten schlichtweg zum Langspielformat wechseln, und ihr heissgeliebtes Wohnzimmerstudio konnte da nicht mehr mithalten.
Ein altes Schulgebäude wurde schliesslich WEVALs neues Zuhause, umfunktioniert für kleine Kreativunternehmen - doch im heissen Sommer 2015 stand es zumeist leer, da alle draussen in der Sonne badeten, während unsere Helden im Schweisse ihres Angesichts das Kellergeschoss in ein lärmfestes Aufnahmestudio verwandelten. Mit Studiozugang rund um die Uhr liess es sich bestens die Zeit vergessen. Und abgesehen von der Räumung eines zwielichtigen Nebenmieters, dem gelegentlichen Fussballspiel mit Freunden und natürlich Live-Gigs in ganz Europa, gab es auch keine Ablenkungen vom hochkonzentrierten Kreativfluss. Ablenkungen, die das Duo ohnehin nicht suchte: "ganz allein in diesem verdammt heissen Keller am Album arbeiten war alles, was wir im Sinn hatten", geben die Künstler zu. Und sie entschieden sich, dass ihr Album nicht zu sauber klingen sollte: "Wir versuchen die Schönheit im Makel zu finden. Es lässt die Dinge einfach menschlicher wirken."
Weval beziehen ihre Inspiration nicht aus einem einzelnen musikalischen Genre, sondern eher aus einer Akkumulation von Musik, die sie inspiriert. Die Ergebnisse zeichnet eine beeindruckend kohärente Vision aus - Aufnahmen wie das dramatische THE BATTLE, der Bassknurrer I DON'T NEED IT oder die Trip-Saga MADNESS teilen diesselbe DNA aus schwungvoller Nostalgie, einer Schwäche für immersive Klangschnitzerei und einer gewissen Delle im Groove. Sie nähren sich auch aus zutiefst persönlichen Erfahrungen und Stimmungen, wie zum Beispiel bei der eindringlichen elektronischen Ballade YOU'RE MINE, dem vorsichtig geschichteten, polaroid-gefärbten JUST IN CASE oder dem wunderschön gesungenen Schlussakt YEARS TO BUILD. Und manchmal ist es nur ein altes, verstimmtes Klavier, das im Flur herumsteht: "Immer wenn ich dran vorbei lief, musste ich darauf herumklimpern", erklärt Merijn, "also wurde es ein zentraler Bestandteil von YOU MADE IT (PART I)". Kein Zweifel: dies ist WEVAL's stärkstes und organischstes Material bisher - was durchaus was bedeutet, wenn man das Talent bedenkt welches bereits in schmalen, doch gewichtigen Portfolio der Band steckt.
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Not one to be pigeonholed, highly respected DJ and producer WILL SAUL has always run the gamut of electronic dance music: from deep house to techno and UK bass, his sets and tracks like to rock the boat of any given genre, taking in contemporary impulses as well as classic inspirations. As label honcho for iconic imprints like Simple or Aus Music, he further honed his ear for the perfect groove and was invited to bring his expert selection to the revered DJ Kicks mix series in 2014. A remix collaboration with fellow UK producer October for Michael Mayer's MANTASY REMIXE 2 (KOMPAKT 272) turned out to be a fine first foray into Kompakt territory - now to be succeded by the LOST IN TIME EP, for which he teamed up with Bristol-based soundsmith KOMON. Komon & Will have been collaborating for many years, resulting in tracks on Will's DJ Kicks and remixes for labels such as Ninja Tunes (Kelis) and Houndstooth (Throwing Snow). Komon has been a mainstay on Will's Aus Music imprint, with solo releases and regular collaborations with Appleblim. For Kompakt, they turn in a swooping trio of floor-versed cuts that are no strangers to atmosphere and experimentation, but like to keep the crowd in check with outbursts of pressurized funk. Leading the pack is the title cut featuring quality vocals from BEN WESTBEECH (aka Breach), flanked by the introspective DRONE and immersive mover DIGITAL PARADISE - a versatile and powerful outing from two artists that know perfectly well how to set the scene.
(de) Als einer, der sich nie leicht kategorisieren ließ, hat der hochrespektierte DJ und Produzent WILL SAUL stets die gesamte Bandbreite der elektronischen Tanzmusik zum Thema gemacht: von Deep House zu Techno und UK Bass findet alles den Weg in seine Sets und Tracks, jenseits von Genregrenzen und gerne inspiriert von zeitgenössischen wie klassischen Impulsen. Der Macher hinter gefeierten Labels wie Simple oder Aus Music ist bekannt für sein feines Ohr am Groove der Zeit und hat seine Expertise in 2014 für die berühmte DJ Kicks Mix-Reihe zum Einsatz gebracht. Eine Remix-Kollaboration mit dem befreundeten Klangschmied October für Michael Mayer's MANTASY REMIXE 2 (KOMPAKT 272) entpuppte sich als grossartiger erster Ausflug in Kompakt-Gefilde - nun der Schritt zum eigenen Release mit der LOST IN TIME EP, für die er sich mit dem Bristol-Produzenten KOMON zusammengetan hat. Komon & Will arbeiten seit vielen Jahren zusammen, was bereits zu Tracks auf Will's DJ Kicks and Remixen für Labels wie Ninja Tunes (Kelis) und Houndstooth (Throwing Sbow) geführt hat. Dank seiner Solo-Releases und der Kollaborationen mit Applebim ist Komon ein gern gesehener Gast auf Will's Aus Music. Für Kompakt liefern die beiden ein bissfestes, tanzflur-erprobtes Track-trio ab, das gerne in experimenteller Atmosphähre badet, den Tänzern aber auch gerne mit Hochdruck-Funk Beine macht. Der Titeltrack brilliert mit wundervollen Vocals von BEN WESTBEECH (aka Breach), flankiert vom introspektiven DRONE und dem mitreissenden Schieber DIGITAL PARADISE - eine vielschichtige und kraftvolle Darbietung von zwei Künstlern, die ganz genau wissen wie man den Beat in Szene setzt.
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Das vierte Studioalbum von Captain Planet umfasst bei rund 30 Minuten Laufzeit zehn schnurstracks gehende Lieder. Wie bereits bei vorherigen Werken sind die Songs geprägt von sausenden Gitarrenschwärmen, die auf einem präzise gewebten Rhythmus-Netz aus Bass und Schlagzeug federn. Es ist dieser genreprägende, emotional gefärbte Sound norddeutscher Punkbands, der beim Hören sofort die Hummeln aufrührt. Dabei klingt Captain Planet dennoch merklich amerikanisch. Jan Arne von Twistern besingt alltägliche Momente, in denen sich Erfahrung, Reflexion und Fiktion vermischen. Obwohl es dabei nicht mehr um wilde Nächte, Gentrifizierung und Poststudium-Tiefs geht, zeugt noch immer alles von hoffnungsvollen Aufbrüchen. Dabei springen manchmal absurde Fragmente heraus, wenn zum Beispiel von "Stichkanälen", vom "Knopf, um dieses Treppenhaus zu fluten" und vom "grauen Hund, aus Katzen zusammengenäht" die Rede ist. Und warum jetzt "Ein Ende"? Sind Captain Planet fertig mit ihrem rastlosen Prüfstein-Punk? Ist es Zeit für den Ego-Kerker Reihenhaus, wie das Albumcover suggerieren mag? Nein. Auch wenn sich die Themen scheinbar verschieben, die Intensität, die Captain Planet auf diesem Album beschwört, hat nichts Endgültiges an sich. Bekanntlich provoziert jedes Ende einen neuen Anfang.
Bereits die Coverästhetik zeigt unmissverständlich, Marshall Mathers alias Eminem bleibt sich selbst treu und provoziert Wiederspruch, wo er nur kann. Bereits das vorab als Single erschienene Just Lose It erregte, nicht zuletzt durch das reichlich respektlose Video, gehörig Aufsehen. Von dem kurz vor der US-Wahl präsentierten Track "Mosh", dem politisch eindeutigsten Song in Eminems bisheriger Karriere, gar nicht zu reden. Der 32-jährige Rapper aus Detroit ist nach wie vor einer der begnadetsten HipHop-MCs. Da mögen noch so viele Neider und Konkurrenten anderes behaupten, Slim Shady lässt sie alle weit hinter sich. Mit einem bewährten Team im Rücken, Dr. Dre zieht wieder als Executive Producer im Hintergrund die Fäden, und Gastauftritten von D-12, 50 Cent, Nate Dogg und Obie Trice lässt Eminem nicht das geringste anbrennen. Nach einem etwas verhaltenen Auftakt mit "Evil Deeds" folgt gleich mit "Never Enough" einer der besten Tracks des Albums. Der von Nate Dogg und 50 Cent vorgetragene Refrain ist jedenfalls dermaßen hypnotisch, dass er einem nicht mehr aus dem Ohr geht. Ein todsicherer Hit. Eminem ist aber nicht nur als Rapper eine Klasse für sich sondern hinterlässt auch als Produzent wieder seine unauslöschbaren Spuren. "Yellow Brick Road" und das rhythmisch völlig ungewöhnlich aufbereitete "My 1st Single" sind nur zwei gelungene Beispiele von vielen, mit welchem Ideenreichtum der Mann auch diesen Job erledigt. Definitiv einer der stärksten Nummern ist das zusammen mit D-12 eingespielte "One Shot 2 Shot" sowie der am Ende des Albums platzierte Titelsong "Encore", bei dem Eminem von Dr. Dre und 50 Cent am Mikrophon unterstützt wird. Die geradlinige Produktion von Dre und Mark Batson tut ein übriges dazu, um den hymnischen Charakter des Tracks noch stärker zu betonen.
WINTERSLEEP aus Montreal veröffentlichen am 4. März 2016 über Dine Alone Records ihr neues Album - The Great Detachment . Zwei Jahre arbeitete die Band an dem Album, das eine Rückkehr zu den Ursprüngen der Band darstellt, aufgenommen wurde es mit Produzent Tony Doogan (Belle & Sebastian, Mogwai) im Sonic Temple Studio in Halifax (wo auch - Welcome To The Night Sky und die beiden Vorgänger des Durchbruchalbums entstanden sind) . Das Album wurde größtenteils mit der kompletten Band im Studio aufgenommen, um den Livesound der Band einzufangen und dabei möglichst organisch und transparent zu klingen. - Die Energie war anders als zuvor sagt Murphy, - aber es war genau das, was wir etwas vermisst hatten. - The Great Detachment ist ein Rock-Album mit einer musikalischen Wärme, die stark an Wintersleeps ersten Hit ‚Weighty Ghost' erinnert. Es ist ein Aufruf an ihre Fans, ein neues Kapitel mit der Band aufzuschlagen und dabei trotzdem einen Bogen zur Vergangenheit zu schlagen. - The Great Detachment fängt Wintersleeps Stärken und Markenzeichen perfekt ein und markiert gleichzeitig einen neuen Meilenstein in ihrer Karriere
Deep Purple 'The Vinyl Collection'
Die 7-LP Vinyl Collection enthält alle zwischen 1972-1987 veröffentlichten Alben auf Vinyl, verpackt in
einem stabilen Deluxe Schuber.
Die Alben werden paralell auch einzeln angeboten werden, als Stand-Alones.
KEY FEATURES: Re-mastered von den original Bändern original Insert Repliken 180 gm Vinyl Das
erste Re-master von Perfect Strangers und The House Of Blue Light (Polydor Alben)
Enthalten sind:
Irgendwo zwischen Pegida und Hansa-Studio, Odyssee und Husumer Watt, Konzeptkunst und one, two, three four erzählen Turbostaat hier ein modernes Märchen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und dem real existierenden grauen deutschen Herbst: explizit erwünscht. Natürlich haben Turbostaat auch bereits in der Vergangenheit das klassische Punkrock-Format gesprengt. Laufzeiten über fünf Minuten sind bei ihnen keine Seltenheit. Die Konsequenz aber, mit der auf "Abalonia" Erzählung und Musik zu einem stringenten Ganzen zusammenfinden, ist für diese Band eine Premiere. "Nachdem die Geschichte grob stand, wollten wir auch musikalisch die Popformel mit dem Standardaufbau aus Strophe, Bridge, Refrain aufbrechen, um den weiter gespannteren Texten eine musikalische Entsprechung zu verleihen", sagt Marten Ebsen, Gitarrist und Songschreiber der Band. Aufgenommen wurde "Abalonia" nach anderthalbjähriger Vorbereitung in nur fünf Tagen an historischer Stelle: Der Turbostaat-Stammproduzent Moses Schneider buchte das Berliner Hansa Studio, wo er einst sein Handwerk gelernt hatte. Pult-Legende Peter Schmidt mischte.
Eliot Sumner präsentiert ihr erstes Solo-Album "Information"! Nach vier Jahren des Schreibens, Tourens und Erwachsenwerdens meldet sich die ehemalige I Blame Coco-Frontfrau jetzt als
Solokünstlerin unter ihrem bürgerlichen Namen Eliot Sumner zurück. - Ich bin stolz auf die Musik, die ich mache, und jetzt ist es an der Zeit, auch mit meinem echten Namen dafür zu stehen so Eliot. Die Tochter von Sting hat sich für ihr erstes Solo-Album - Information" genug Zeit gelassen um erwachsen
zu werden, zu experimentieren und ihren eigenen Sound zu finden. Fündig wurde Eliot im Lake District, dorthin zog sie sich für fünf Monate zurück und arbeitete in totaler Isolation an ihrem neuen Album - Information . Die neuen Songs sind viel organischer, frisch und voller Energie. Beeinflussen
ließ sich die Sängerin u.a. auch von ihrer Lieblings-Band aus Teenagerzeiten den Bad Seeds. Die erste Single - Information ist ein Song mit Synthesizern und Strings der von Duncan Mills (The
Vaccines, Spector, Crocodiles) produziert und in den Strongroom-Studios in London aufgenommen wurde. Zusammen mit ihrer Band I Blame Coco veröffentlichte sie 2010 ihr Debütalbum - The Constant . Das Album verkaufte sich in Deutschland rund 40.000 Mal.
Es ist noch gar nicht so lange her, da hat man aufwendig und wortreich seinem Gegenüber erklären müssen, von welcher Wiener Band man denn hier gerade spricht. Heute genügt eigentlich bloß ein Wort und jeder ist sofort im Bilde: - Amore ! In erstaunlich kurzer Zeit ist es Wanda nicht nur gelungen,
Band und dazugehörige Debüt-Platte in Österreich auf ein Platin-Level hochzuspielen, sondern man hat es ganz nebenbei auch noch geschafft, mit - Amore sein eigenes Schlagwort ins Wörterbuch der deutschsprachigen Popkultur zu zimmern. Und da ist jetzt noch nicht mal über die kollektive Euphorie an der Schwelle Hysterie gesprochen, die Wanda in den über 150 Konzerten der letzten 12 Monate auszulösen vermochten. Nun liegt bereits weniger als ein Jahr nach dem Debüt das zweite Album vor: - Bussi ! Die Atemlosigkeit des letzten Bandjahres findet so auch ihre Entsprechung im Veröffentlichungsintervall. Plattenregal dankt. Ausstattung: Die limitierte Vinyl-Box enthält das Album als Doppel-Vinyl incl. MP3 Code, die Single "Bussi Baby" als farbige Vinyl und außerdem tolle Fan-Schmankerl wie Beutel, Aufkleber, Postkarten und ein Schnapsglas. Die Vinyl beinhaltet einen MP3-Code.
Wiederveröffentlichung der gesuchten 12-Inch Vinyl Maxi-Single von 1980. Hier finden sich vier essentielle Versionen des "Real Rock" Riddim (im Original von Sound Dimension/Studio One): der atemberaubende Deejay Cut von Jah Iny (auch bekannt als Jah T), zwei Melodica Dubversionen vom Meister selbst und ein Instrumental Dub seiner Backing Band Rockers All Stars. Am Mischpult sass Scientist im King Tubby Studio.
Hailing from Tel Aviv, Israel, the DJ/producer trio PARTOK MATUSHKA APFELBERG is a well-known entity in its hometown, with the involved artists holding residencies in one of the most acclaimed clubs these days: Tel Aviv's The Block has been named "one of the five best sound systems" in the world on England's BBC Radio 1, perfect proving grounds for the slick, propulsive techno to be found on our latest 12" offering. Title track NAI NAI bum-rushes the stage with prowess, inflicting its bass-heavy demeanor with some funky voice cut-up work that will conciliate the hardcore floor heads with the more casual headbangers. The flipside shines with STATION, a relaxed, somewhat introspective belter giving its epic synth pads enough room to breathe without sabotaging its percussive agency. All in all, this is an impressive calling card putting these fresh talents on the road to worldwide floor domination.
Aus Tel Aviv, Israel, stammt das DJ/Produzententrio PARTOK MATUSHKA APFELBERG, in der Heimat eine anerkannte Grösse: die beteiligten Künstler stammen samt und sonders aus dem Umfeld von The Block, einem der besten Clubs zur Zeit, wo sie auch als Resident-DJs walten und wirken. Vom englischen BBC Radio 1 als "eines der fünf besten Soundsysteme der Welt" gelobt, entpuppt sich The Block als das ideale Testgelände für den smarten, antreibenden Techno der unser neuestes 12"-Release schmückt. Der bassgeschwängerte Titeltrack NAI NAI stürmt gekonnt die Bühne, auch dank der elegant zersägten Stimmsamples, welche die Hardcore-Flurfüchse mit den Gelegenheitsheadbangern versöhnen wird. Die Rückseite glänzt mit STATION, einem entspannten, tendenziell introspektiven Schieber, der seinen epischen Synthieflächen genug Raum zum Atmen gibt, ohne jedoch die perkussive Schlagkraft zu sabotieren. Alles in allem eine beeindruckende Visitenkarte für diese frischen Talente auf dem Weg zu weltweiter Flurdominanz.
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Das extra schwere 180g schwarze Vinyl kommt mit einer CD in transp. Stecktasche als Bonus.
Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums - Flucht nach vorn ist viel passiert. ROGERS blicken nicht
nur auf Shows/Tourneen mit den Broilers, Slime, Sondaschule und The Creepshow zurück, sondern
auch auf zahlreiche Festivals (u.a. Open Flair, With Full Force, Mair1).
Die ROGERS vertreten eine - Alles oder Nichts -Haltung und diese hört man dem inspirierten und
griffigen neuen Album - Nichts zu verlieren definitiv an. Ungekünstelt und frei von hohlem Pathos
rocken die ROGERS hymnisch (- Steh Auf ), treibend (- Eure Zeit ), nachdenklich (- Zugvögel ) und
beschließen das Album smart mit einem potentiellen Sommerhit (- Vergiss Nie ).
Mit - Nichts zu verlieren im Rücken können ROGERS die anstehenden Sommerfestivals und die
Tournee mit ihren Labelkollegen von The Bones im Herbst kaum erwarten - schaut sie euch an. Es
lohnt sich!
Es ist die langerwartete Rückkehr einer klassischen Kombo - die Kompakt-Koryphäen MICHAEL MAYER und REINHARD VOIGT verbünden sich für TIME IS RUNNING, der nächste Geistesblitz in einem fortlaufenden Dialog, der uns bereits legendäre Releases wie etwa Speicher 2 bescherte (KOMPAKT EXTRA 2, mit den Tracks "Pride Is Weaker Than Love" und "Supertiel"). Wie von tanzflurerprobten Produzenten wie diesen beiden zu erwarten war, trägt das neue Material alle Kennzeichen eines Clubfavoriten, geprägt sowohl von der knackigen Rauheit der frühen Kompakt-Stampfer als auch vom ausgeklügelten Klangspektrum unseres aktuellen Katalogs.
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Fasziniert von der Dynamik elektronischer Tanzmusik und der ungeheuren Kraft und Reichhaltigkeit von Live-Instrumenten, schufen Chris Davids und Liam Ivory, aka Maribou State, mit "Portraits" ein unwiderstehliches Album. Es ist ein Album, auf dem sich Organisches und Synthetisches umarmen und an James Blake oder SOHN erinnern und dessen Groove es durchaus mit dem von Moloko aufnehmen kann. Maribou State setzen uns atmosphärischen Dubstep gepaart mit House und einer gesunden Prise Pop vor - "glitchy, sad and slow" (The Guardian), aber ungeheuer tanzbar und garantiert aus der Mitte des Herzens kommend. Die letzten 18 Monate des Duos waren strikt getaktet: An den Wochenenden wurde wild durch die Gegend getourt (von England, Europa, den USA und Australien war alles dabei, die Bühnen von Glastonbury und Bestival waren nur zwei der Meilensteine auf ihrem Weg), während man sich unter der Woche disziplinert den Albumaufnahmen widmete. Bei Radio-Schwergewichten wie Zane Lowe oder Huw Stephens schaute man auch vorbei und werkelte ganz nebenbei an einer schönen Palette von Remixen für "alte Hasen" wie Kelis, Lana del Rey oder den Crookers. Die harte Arbeit zahlt sich mit Erscheinen des Debüts nun endlich aus.
Mit HTH040 komplimentiert das Manchesteraner Bass-Duo Akkord seine nach Katalognummern benannte Miniserie. Diese besteht aus den beiden Vorgänger-Maxis HTH020 und HTH030, sowie dem CD-Minialbum HTH035, auf dem zwei zusätzliche Remixes von Fis (Triangle Records, Loopy) und Regis (Downwards, Sandwell District) enthalten sind, die dank grosser Nachfrage hier nun auch auf Vinyl erscheinen. Weisses 180g Vinyl.
2015 ist das Jahr des neuen Albums von Alex Bau, das Ende April seine Definition von modernem, intelligentem Techno mit einem düsteren und zugleich auch organischem Touch präzise definiert. Ein klares Bekenntnis zum Sound. Frei von Hochglanz-Bildern und ablenkenden Elementen kommt dies Album mit Techno in seiner unverfälschten, puren Form mit einem einzigen Fokus: die Musik selbst!
Nach 5 Jahren quasi überfällig ist es definitiv an der Zeit, daß einer der am meisten für ihren Sound respektierten Technoproduzenten nach mehr als 100 Produktionen und Remixes auf szenerelevanten Labels wie Chris Liebing`s "CLR", Techniasia`s "SINO", dem englischen Technoaushängeschild "Sleaze Records", dem legendären Harthouse oder auch kürzlich auf Sven Väth`s "Cocoon Recordings" nun erneut ein Techno-Statement in Form eines Full-Length-Albums zu setzen.
Und genau hierfür kam nur eine Plattform in Frage: Alex` eigenes Label "Credo", das vor allem in den letzten beiden Jahren mit seinen eindrucksvollen Releasaes mehr als durchgestartet ist.
2015 will see alex baus new album 'musick' to be released end of april showcasing his definition of slightly dark shaded, organic sounding and intelligent modern techno. A clear statement, free of hi-res artistpics or diverting elements, just the music in a very pure and straight way.
after 5 years it seems to be more than overdue that one of the most respected producers throughout the technoworld delivers a new full-length album after far more than 100 productions and remixes on well established labels like chris liebing`s clr, technasia`s sino, uk top notch label sleaze records, legendary harthouse or most recently also synewave and sven väth`s cocoon recordings.
anyway... it was clear that there just one spot on the label-landscape for his new longplayer: credo, his very own label which was kind of outperforming throughout the last year.
Das Mixtape als Remixalbum. Charakteristisches Merkmal von Kelelas Mixtape "Cut 4 Me" sind ihre Vocals über instrumentale Clubtracks von DJs der Labelfamilie aus Fade To Mind (Los Angeles) & Night Slugs (London), zwei der derzeit spannendsten Kreativzellen der Szene an der Schnittstelle zwischen elektronischer Clubmusik und frischen Urban-Sounds aus R&B, HipHop & Grime/Dubstep, was weltweit Kritiker und Kollegen wie Solange Knowles oder Björk aufhorchen liess. Während das Original mit 13 Tracks 2013 digital und als limitiertes Vinyl erschien, erfährt die Deluxe Edition - erweitert um 8 brandneue Remixes (hier zum ersten Mal auch auf Vinyl) - nun den CD-Erstrelease. Kelela - ein neuer Stern am R&B-Firmament des
Debut Album, absoluter Kultstatus im Doom Metal, mit ehemaligen Mitgliedern von Tiamat, Therion _
SORCERER wurden 1988 im schwedischen Stockholm gegründet, lösten sich aber vier Jahre später nach zwei Demos auf. Diese gelten als wahre Klassiker des Doom Metal und erschienen 1995 auch auf CD. 2010 kehrte die Band fürs Hammer of Doom Festival in Deutschland zurück, und ein Jahr später spielte sie auch auf dem Up The Hammers Festival in Athen. Beide Shows wurden äußerst begeistert gefeiert, und der Gedanke reifte, ein neues Album in Angriff zu nehmen. Letztlich dauerte es zwei Jahre, um es zu schreiben, zu arrangieren und aufzunehmen, doch das Ergebnis ist nichts weniger als reiner, Heavy Epic Doom Metal. Die Arbeit alle Teile zusammenzufügen und zum Mixen wie Mastern vorzubereiten, oblag Schlagzeuger Robert Iversen, der auch ein bewanderter Tontechniker ist und sozusagen als Spinne im Aufnahmenetz fungierte. Die Scheibe wurde von Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth, Devin Townsend) gemastert. Mit jahrelanger Profierfahrung und erstklassigen Fähigkeiten an ihren Instrumenten sind die Mitglieder von SORCERER des 21. Jahrhunderts entschlossen noch sehr, sehr lange epischen Doom Metal zu bieten auf Platte wie auf den Brettern der Welt!
Dan Deacon, der vollbärtige Wunderwuzzi des Popgeschäfts, meldet sich mit seinem neuen Album "Gliss Riffer" zurück. Das selbstsproduzierte Werk ist ein 'back to the roots' für Dan Deacon. Nach seinen letzten Ensemble-lastigen Alben "Bromst" (2009) und "America" (2012) findet er wieder zu einem einfacheren Schreib- und Aufnahmeprozess zurück. Und obwohl "Gliss Riffer" größtenteils elektronisch produziert ist, ähnelt die Klangpalette doch auch wieder den letzten beiden Alben. "Gliss Riffer" umfasst alle gewohnten instrumentellen Spielereien und hyperventilierenden Nuancen, die wir von Deacon erwarten, aber er legt ein größeres Selbstvertrauen an den Tag, was den Gesang betrifft, wie man auf "Feel The Lightening" hört. Und ja, auch die "weibliche" Stimme ist Dan Deacon. Wie schon sein 2007er Werk "Spiderman Of The Rings" ist "Gliss Riffer" ein musikalisches Erlebnis, das vor Ekstase und Energie wahrhaftig sprührt. Der klangliche Übermut wird nur von den Lyrics gedämpft, die den quälenden Ängsten der menschlichen Existenz trotzig die Stirn bieten.