Cold Specks kehrt mit ihrem vierten Album 'Light for the Midnight' zurück.
Nach den Erfolgen ihrer ersten drei Alben 'I Predict a Graceful Expulsion' (2012), 'Neuroplasticity' (2014) und 'Fool's Paradise' (2017) hat Cold Specks (Al Spx) ihren Ruf als einzigartige Stimme der modernen Musik gefestigt. Von ihrer fesselnden Acapella-Performance bei Later... with Jools Holland bis hin zu Kollaborationen mit Moby, Massive Attack und Michael Gira von Swans hat Cold Specks immer wieder Kunstwerke geschaffen, die nachhallen.
Mit 'Light for the Midnight' begibt sie sich auf ihre bisher persönlichste Reise. In seinem Kern ist das Album eine rohe und zutiefst emotionale Reflexion über Ausdauer, Überleben und Transformation. Es ist eine Sammlung von inbrünstigen Balladen und atmosphärischen Popsongs, die Spx' gefühlvolle Stimme in weitläufige Klangwelten kanalisiert.
Das Album entstand in einer herausfordernden Phase in Spx' Leben. Die Arbeit begann 2019 inmitten von Kämpfen mit der psychischen Gesundheit, Erfahrungen, die tief in die Musik eingebettet sind. Doch trotz seiner persönlichen Ursprünge betont Spx seine Universalität: „Ich wollte auf jeden Fall über die letzten Jahre reflektieren, weil sie mich so sehr beeinflusst haben, aber ich wollte auch, dass das Publikum mit diesem Album weggeht. Die Songs gehören ihnen, sobald ich sie veröffentlicht habe.“
Das Album wurde in Toronto und Bristol aufgenommen, wobei Spx zusammen mit Adrian Utley von Portishead und Ali Chant (bekannt für seine Arbeit mit Perfume Genius, Dry Cleaning und Aldous Harding) als Co-Produzent fungierte. Es enthält Streicherarrangements von Owen Pallett (Taylor Swift, Lana Del Rey, Sampha) und zusätzliche Beiträge von Graham Walsh von Holy Fuck. Spx arbeitete auch mit einer Reihe von hervorragenden Kollaborateuren zusammen, darunter Chantal Kreviazuk (Drake, Kendrick Lamar), Malcolm Middleton von Arab Strap, Ben Christophers, Ed Harcourt und Jonathan Quarmby.
'Light for the Midnight' zeigt Cold Specks von ihrer verletzlichsten und kraftvollsten Seite, indem sie die Geschichten ihres Kampfes in atemberaubende Kompositionen verwebt, die einen tiefen Eindruck hinterlassen. Es ist ein Album der Hoffnung und der Transformation.
MESSA, die 2024 ihr zehnjähriges Bestehen feiern, machen mit ihrem majestätischen vierten Album The Spin einen weiteren Schritt in Richtung Legendenstatus. Das Album nimmt seine Hörer mit auf eine atemberaubende Reise über den weiten Himmel ihrer kreativen Vorstellungskraft und über eine fesselnde Landschaft aus Stimmungen, Wendungen und Stilen. Basierend auf dem eklektischen, von der Band selbst definierten "Scarlet Doom"-Sound, erhebt sich The Spin, fällt, grübelt, beißt, tröstet und zerstört, während es sowohl mit instinktiver Magie als auch mit obsessiver, konzertierter harter Arbeit erklingt. Nachdem MESSA den Underground mit einem Triptychon von zunehmend unverwechselbaren und wundersamen Alben - Belfry (2016), Feast For Water (2018) und Close (2022) - zum Glühen gebracht haben, sind sie hörbar für die sprichwörtlich große Liga gerüstet.Die Vielseitigkeit von Messa war schon immer ein Faktor ihres Erfolgs; ihr charakteristischer "Scarlet Doom"-Sound absorbiert Einflüsse aus Jazz und Blues, Punk und Prog, Black Metal und Dark Ambient, aber ihre rastlose Experimentierfreudigkeit hat außerordentlich glatte und sichere Ergebnisse. The Spin" enthält ein weiteres neues Element, das in typischer Weise einen 80er-Jahre-Gothic-Rock-Vibe einfließen lässt. "Wir wiederholen uns nicht gerne und versuchen ständig, eine neue Sprache zu finden, um uns auszudrücken - ohne unsere Identität zu verlieren", betont die Band. "Diesmal haben wir uns auf ein Gebiet begeben, das wir noch nie zuvor erkundet haben, nämlich das Jahrzehnt der 1980er Jahre. Wir sind uns bewusst, dass viele Bands vor uns sich von dieser Ära inspirieren ließen, aber wir haben uns entschieden, unvorsichtig zu sein und uns davon zu lösen. Vor allem, weil wir uns darauf einlassen und hinterfragen, was wir tun. Wir sind sowieso kein Teil der 'dunklen Szene'. Der Einfluss für diese Platte geht eher auf den frühen Goth Rock/Dark Wave zurück als auf die späteren Ausläufer des Genres." Neben Sisters Of Mercy und Virgin Prunes nennt die Band Platten von Killing Joke, Mercyful Fate, Jimmy Page, Journey, The Sound, Boy Harsher und Vangelis als wichtige Einflussfaktoren für die Entstehung von The Spin.Verkaufsargumente/Treiber (Karriere-Highlights/Fakten/Marketing-Infos):- Massive Underground-Fangemeinde in Europa und Nordamerika - Ausgiebige Tourneen in Europa und Nordamerika- Auftritte auf allen wichtigen Festivals wie Hellfest, Roadburn, DesertFest, Northwest Terror Fest, Motorcultor, Brutal Assault u.v.m. - Release Show von "The Spin" auf dem Roadburn Festival (NL), wo das Album in voller Länge gespielt wurde. - Das letzte Album "Close" hat ca. 2,3 Millionen Streams auf Spotify erreicht.
MESSA, die 2024 ihr zehnjähriges Bestehen feiern, machen mit ihrem majestätischen vierten Album The Spin einen weiteren Schritt in Richtung Legendenstatus. Das Album nimmt seine Hörer mit auf eine atemberaubende Reise über den weiten Himmel ihrer kreativen Vorstellungskraft und über eine fesselnde Landschaft aus Stimmungen, Wendungen und Stilen. Basierend auf dem eklektischen, von der Band selbst definierten "Scarlet Doom"-Sound, erhebt sich The Spin, fällt, grübelt, beißt, tröstet und zerstört, während es sowohl mit instinktiver Magie als auch mit obsessiver, konzertierter harter Arbeit erklingt. Nachdem MESSA den Underground mit einem Triptychon von zunehmend unverwechselbaren und wundersamen Alben - Belfry (2016), Feast For Water (2018) und Close (2022) - zum Glühen gebracht haben, sind sie hörbar für die sprichwörtlich große Liga gerüstet.Die Vielseitigkeit von Messa war schon immer ein Faktor ihres Erfolgs; ihr charakteristischer "Scarlet Doom"-Sound absorbiert Einflüsse aus Jazz und Blues, Punk und Prog, Black Metal und Dark Ambient, aber ihre rastlose Experimentierfreudigkeit hat außerordentlich glatte und sichere Ergebnisse. The Spin" enthält ein weiteres neues Element, das in typischer Weise einen 80er-Jahre-Gothic-Rock-Vibe einfließen lässt. "Wir wiederholen uns nicht gerne und versuchen ständig, eine neue Sprache zu finden, um uns auszudrücken - ohne unsere Identität zu verlieren", betont die Band. "Diesmal haben wir uns auf ein Gebiet begeben, das wir noch nie zuvor erkundet haben, nämlich das Jahrzehnt der 1980er Jahre. Wir sind uns bewusst, dass viele Bands vor uns sich von dieser Ära inspirieren ließen, aber wir haben uns entschieden, unvorsichtig zu sein und uns davon zu lösen. Vor allem, weil wir uns darauf einlassen und hinterfragen, was wir tun. Wir sind sowieso kein Teil der 'dunklen Szene'. Der Einfluss für diese Platte geht eher auf den frühen Goth Rock/Dark Wave zurück als auf die späteren Ausläufer des Genres." Neben Sisters Of Mercy und Virgin Prunes nennt die Band Platten von Killing Joke, Mercyful Fate, Jimmy Page, Journey, The Sound, Boy Harsher und Vangelis als wichtige Einflussfaktoren für die Entstehung von The Spin.Verkaufsargumente/Treiber (Karriere-Highlights/Fakten/Marketing-Infos):- Massive Underground-Fangemeinde in Europa und Nordamerika - Ausgiebige Tourneen in Europa und Nordamerika- Auftritte auf allen wichtigen Festivals wie Hellfest, Roadburn, DesertFest, Northwest Terror Fest, Motorcultor, Brutal Assault u.v.m. - Release Show von "The Spin" auf dem Roadburn Festival (NL), wo das Album in voller Länge gespielt wurde. - Das letzte Album "Close" hat ca. 2,3 Millionen Streams auf Spotify erreicht.
Mit der Verve Acoustic Sounds Serie bietet Verve Vinyl-Fans in Zusammenarbeit mit dem bekannten
amerikanischen Acoustic-Sounds-Label seine erste audiophile LP-Serie. Die Fertigung erfolgt mit rein
analogen Produktionsschritten vom Erste-Generation-Masterband bis zur 180g-Pressung bei Quality Record
Pressings in den USA. Den luxuriösen Rahmen bieten laminierte Tip-On-Gatefold-Sleeves und wattierte Innenhüllen.
Multiinstrumentalist Roland Kirk, der 1977 mit nur 42 Jahren starb, war ganz sicher eines der skurrilsten Originale des Jazz. Dass er auch ein außergewöhnliches Händchen für betont groovige Musik hatte,
bewies er 1967 erstmals auf dem Verve-Album ”Now Please Don’t You Cry, Beautiful Edith”.
Wie Hip-Hop nach Hamburg kam
Die Compilation ist als Zeitreise zu den Anfängen der Hamburger Hip-Hop-Kultur konzipiert und umfasst über 100 weitgehend unveröffentlichte Songs und Skits. Begleitet wird das Triple-Vinyl von einem 96-seitigen Booklet, das von den frühen Jahren von Hip-Hop, Rap und DJing in Hamburg erzählt. Präsentiert wird das Werk von den Herausgebern des Buchs und den Kuratoren der Museumsausstellung EINE STADT WIRD BUNT.
Kennt eigentlich noch jemand Easy Business? Was wie ein Ratgeber Video auf YouTube klingt, ist der Name einer der ersten Hamburger Rap-Gruppen. Die vierköpfige Formation aus Steilshoop gründete sich schon in den späten 1980er Jahren und begann bald erste englischsprachige Texte zu schreiben. 1989 nahmen sie gemeinsam mit Mario von Hacht den Song „Money“ in einem Jenfelder Jugendzentrum auf.
Als House-Produzent verfügte Von Hacht über ein vergleichsweise schon recht ansehnliches Produktions-Equipment. Selbst die legendäre Roland TR-808, analoger Drumcomputer und Allzweckwaffe von Hip-Hop-Produzenten, war bereits 1989 Teil seines Maschinenparks. Nur hatte er sie eben nicht für Rap genutzt – bis Easy Business anklopften. Und so öffnete ein Musik-Nerd und Technik-Freak dem Hip-Hop eine Tür in Hamburg. Von Hachts Offenheit für den neuen Musikstil sollte sich auszahlen: 1995 produzierte er mit „Nordisch by Nature“ den ersten Chartstürmer von Fettes Brot.
Es sind Geschichten wie diese aus der Gründerzeit des Rap in Hamburg, um die sich die 3-Vinyl-Compilation EINE STADT WIRD BUNT dreht. Unter den über 100 Songs und Skits aus den frühen Jahren des Rap in Hamburg finden sich neben dem Song „Money“ von Easy Business auch ein Mitschnitt eines Auftritts der Gruppe in der Fabrik im Mai 1991.
Von frühen Aufnahmen von MC Africa True, der später unter dem Namen Nana einige Hits landen würde, bis zu den Britcore-Veteranen von Readykill, von 2 Ruff, deren Mitglied Simple Simon zu den ersten Hip-Hop-Produzenten der Stadt gehörte, bis zu den Reim Banditen, die als eine der ersten hiesigen Bands mit einem Majorlabel-Vertrag als Hamburger Antwort auf die Fantastischen Vier positioniert werden sollten, vereint das Triple-Vinyl eine einzigartige Sammlung musikhistorischer Zeitdokumente. In Kombination mit dem begleitenden Booklet vermitteln sie ein authentisches – und überaus unterhaltsames – Bild von den Anfängen des Rap in Hamburg.
Nach dem preisgekrönten, 2021 erschienenen Buch „EINE STADT WIRD BUNT. Hamburg Graffiti History 1980-1999“ und der gleichnamigen Ausstellung, die bis Anfang Januar 2024, als eine der erfolgreichsten aller Zeiten, im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt wurde, folgt mit der Compilation nun also eine weitere Dokumentation Hamburger Subkultur Geschichte der 1980er und 1990er Jahre. Im Fokus diesmal: die Pioniere des Rap in der Hansestadt.
Zum Team hinter dem Triple-Vinyl gehören neben den vier Herausgebern von EINE STADT WIRD BUNT. Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm drei ausgewiesene Kenner der deutschen Hip-Hop-Szene. Oliver Herbst, einst DJ der Hip-Hop-Band City Nord, betreibt heute ein Musiklabel, auf dem die Platte erscheint, und konnte im Zuge der Recherche an viele alte Kontakte anknüpfen. Ebenfalls mit an Bord: der langjährige Chefredakteur des Hip-Hop-Magazins Backspin Dennis Kraus und der Musikjournalist und Moderator Falk Schacht.
Über einen Zeitraum von über zwei Jahren hinweg hat sich das Team auf Recherche begeben. Sie nahmen Kontakt zu Bands, Rapper*innen, DJs und Produzenten auf, die in den 1980er und 1990er Jahren in und um Hamburg aktiv waren. Sie sichteten und archivierten unzählige Stunden von Radio-Shows, Tapes, Demo-DATs und Live-Mitschnitten und führten Interviews mit Hip-Hop-Pionieren aus der Hansestadt. „Unser Ziel war es, ein kaum beleuchtetes Kapitel Hamburger Subkulturgeschichte zu erzählen“, sagt Mirko Reisser.
Begleitet werden die Platten deshalb von einem rund 80-seitigen, reich bebilderten Booklet im Vinyl-Format, das in aufwändig recherchierten Texten nachzeichnet, wie der neue Musikstil ab Mitte der 1980er Jahre in Hamburg langsam heimisch wurde. Zu den zentralen Themen dieser Erzählung gehört die Abwesenheit von technischem Equipment – und der Umgang der jungen Szene mit diesem Mangel.
Ein Vierspur Kassettenrekorder musste für die ersten Aufnahmen im Kinderzimmer reichen. Und wer DJ werden wollte, übte Scratchen mit dem Plattenspieler der Eltern. Anders als heute, wo man mit einem Smartphone in der Hand theoretisch ein Millionenpublikum erreichen kann, stellte die Aufnahmetechnik damals eine große Hürde dar. Wer jedoch über die technischen Voraussetzungen verfügte, Songs aufzunehmen, wurde schnell zur Anlaufstelle für die junge Rap-Szene.
Parallel zu dieser Ära der Technik-Autodidakten, öffneten die Rapper*innen der frühen 1990er Jahre ebenfalls ein Fenster in eine neue Welt: Indem sie anfingen, auf Deutsch zu rappen, grenzten sie sich bewusst von den amerikanischen Vorbildern ab und schufen ein ganz neues Selbstbewusstsein der jungen Subkultur. Und ganz nebenbei auch ein ganz neues Bewusstsein für die Möglichkeiten der deutschen Sprache. „Hier wurde etwas gänzlich Neues erschaffen“, sagt Oliver Herbst.
Viele Künstler, die auf der Compilation vertreten sind, dürften heute nur noch echten Hip-Hop-Nerds bekannt sein. Doch es finden sich auch bekannte Namen auf der Tracklist. Jan Eißfeldt etwa, der heute solo als Jan Delay oder als Teil der Beginner Konzerthallen füllt. Oder Fettes Brot, die von einem Hip-Hop-Trio aus dem Hamburger Umland zu einer der erfolgreichsten deutschen Popbands der Gegenwart heranwuchsen. Oder Deichkind, die zu einem massentauglichen Universal Kunstprojekt avanciert sind.
Wie schon das gleichnamige Buch und die Museumsausstellung, so blickt auch die Compilation EINE STADT WIRD BUNT. hinter die Kulissen einer jungen Subkultur – und erzählt parallel spannende Kapitel Musik-, Technik- und Stadtgeschichte aus der Hip-Hop-Hochburg an der Elbe.
INTERPRETEN
Fettes Brot, Absolute Beginner, Deichkind, Das Bo, Ferris MC, Mr. Schnabel, Sleepwalker, Kastrierte Philosophen, Mellow Mark, David Fascher, Easy Business, Reim Banditen, Readykill, TobiTob, I.L.L. Will, City Nord, MK Cram (Poets of Peeze), Dialektik, 2 Ruff, Nina, Flashmaster Ray, Dennis Deutschland, 2BIAS, MC Africa True alias Nana, Vers Chaoten, Die Erstausgabe, THC (Ter Hartchor), R.A.F. (Reimende Antifaschisten), Direkt Aktion, Fogmoor, Syren, Mental Disorda (Crime Code Barets), Dennis the Menace, Selma, 08/15, Hamburg Royal, Skunk Funk, B-Low, Gizmo, AJ, SMG, Phantom Black, Leon Le Pro alias EL’OMC, Paolo 77, Monti, Hanseknaller, Schlechta Umgang u.v.a.
ZITATE VON
André Luth, Jan Eißfeldt, Mathias Arfmann, Ale Dumbsky, David Fascher, Fatih Akin, Carsten Bohn, Schiffmeister (Björn Beton), Pasha Kamber (DJ MPK), Boris Ekambi, Sleepwalker, Mr. Schnabel, Nana Abrokwa, Simon Vegas u.a.
PRODUCER
Mario von Hacht (Super Mario), Sleepwalker, B-Base, Bubblez, TobiTob, X-Ray, Simple Simon
Mit ihren unberechenbaren Live-Auftritten und Songs wie "Zurück zum Beton" und "Industriemädchen" sorgten S.Y.P.H. Ende der 70er für Furore - als eine der Bands, die rund um Düsseldorfs Ratinger Hof begannen, deutschsprachig zu texten. Die Band brach von Beginn an mit genre-konformistischen Erwartungshaltungen und machte Musik, die sich bei Rock, Punk und Kraut genauso bediente wie bei der Zügellosigkeit des Dadaismus und der Realität des Tagesgeschehens. Nach dem ersten Album und mehreren Singles (wiederveröffentlicht bei Tapete Records im Dezember 2024) produzierte die Band zwei weitere Alben - Pst und S.Y.P.H. (Album 4) - gemeinsam mit CANs Holger Czukay. Von 1978 bis 1981 entstanden neben Tapete Records veröffentlicht beide Alben gemeinsam mit einer Sammlung zuvor unveröffentlichter Raritäten - Punkraut 1978-1981. Auf dieser Compilation wurden rare und zuvor unveröffentlichte Aufnahmen aus den ersten drei Jahren der Bandgeschichte zusammengestellt: Die Songs "Blech" und "Mondpogo", 1978 live performt bei S.Y.P.H.s erstem Konzert im Düsseldorfer Carsch-Haus und fünf Aufnahmen, die zwischen 1978 und 1979 in Solingen entstanden. Außerdem gibt es drei Studio-Aufnahmen aus den Hamburger Container-Studios im Dezember 1981 - Aufnahmen aus einer Zeit, in der "sich die Band sowohl endgültig vom Punk als Musikrichtung verabschiedet hatte, als auch vom Einfluss des zwischenzeitlichen Produzenten Holger Czukay und einen völlig eigenen Stil gefunden hatte." (Kurt Dahlke, DAF)
Mit ihren unberechenbaren Live-Auftritten und Songs wie "Zurück zum Beton" und "Industriemädchen" sorgten S.Y.P.H. Ende der 70er für Furore - als eine der Bands, die rund um Düsseldorfs Ratinger Hof begannen, deutschsprachig zu texten. Die Band brach von Beginn an mit genre-konformistischen Erwartungshaltungen und machte Musik, die sich bei Rock, Punk und Kraut genauso bediente wie bei der Zügellosigkeit des Dadaismus und der Realität des Tagesgeschehens. Nach dem ersten Album und mehreren Singles (wiederveröffentlicht bei Tapete Records im Dezember 2024) produzierte die Band zwei weitere Alben - Pst und S.Y.P.H. (Album 4) - gemeinsam mit CANs Holger Czukay. Tapete Records veröffentlicht beide Alben gemeinsam mit einer Sammlung zuvor unveröffentlichter Raritäten - Punkraut 1978-1981.
Mit ihren unberechenbaren Live-Auftritten und Songs wie "Zurück zum Beton" und "Industriemädchen" sorgten S.Y.P.H. Ende der 70er für Furore - als eine der Bands, die rund um Düsseldorfs Ratinger Hof begannen, deutschsprachig zu texten. Die Band brach von Beginn an mit genre-konformistischen Erwartungshaltungen und machte Musik, die sich bei Rock, Punk und Kraut genauso bediente wie bei der Zügellosigkeit des Dadaismus und der Realität des Tagesgeschehens. Nach dem ersten Album und mehreren Singles (wiederveröffentlicht bei Tapete Records im Dezember 2024) produzierte die Band zwei weitere Alben - Pst und S.Y.P.H. (Album 4) - gemeinsam mit CANs Holger Czukay. Tapete Records veröffentlicht beide Alben gemeinsam mit einer Sammlung zuvor unveröffentlichter Raritäten - Punkraut 1978-1981.
Straight outta Montreal, Canada, Spleen is a one supergroup featuring members of local royalties such as punk bands Béton Armé and Puffer and black metal acts Conifère and Vespéral.
Formed in 2022 and taking their name from Paris Spleen by Charles Baudelaire, they released their first cassette on Roachleg Records in 2023 delivering five post-punk cuts inspired by the colder aspect of french bands like Camera Silens, DEM and later-era Blitz.
Having added a new, sixth member on synthesizer, their second demo was released on Roachleg again just one month ago, taking on new influences from 60’s and 80’s psych garage rock and developing a unique sound not easily categorizable.
Not unlike the latest Duke of Oi! EP by Criminal, picture French skankin’ punk rockers from the 80s (I’m thinking Identité X) meeting somewhere cold with the California dreamers from the Paisley Underground (The Dream Syndicate, of course) and you’ll get the vibe.
And if you think this is odd for people playing also in Oi and BM groups just remember that Blitz first covered Lou Reed’s Vicious back in 1982 so you should not be surprised.
With everything just said we simply couldn’t back out of pressing both EPs on one tasty 12” vinyl compilation, one demo per side, with new sci-fi-influenced artwork by the band’s own Dan and Mathias.
Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit „Entrance Music“ zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt „Magnolia“ von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara „Ish“ Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist „Entrance Music“ eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. „Entrance Music“ wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. „Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut“, sagt Okonski. „Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen.“ Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich „Entrance Music“ „ein bisschen weniger wie ‚auf den Straßen um 2 Uhr morgens‘ und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch“, sagt Okonski. „Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch.“
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Auf der Basis von Drone, Doom, Sludge, Noise und Postrock erschafft die Band um Markus E. Lipka (EISENVATER, ROSSBURGER REPORT), Johann Victor Wientjes (MELTING PALMS) und Teresa Matilda Curtens (MELTING PALMS) monolithische und hypnotisierende Tracks, die 2023 komplett in Eigenregie aufgenommen wurden und es tatsächlich schaffen, eigentlich so unversöhnliche Stile wie Sludge Doom und DreamPop zusammenzubringen. Vielleicht liegt es an der familiären Konstellation: Markus und Johann sind Vater und Sohn, Teresa Ehefrau von Johann und damit Schwiegertochter von Markus. Die Beats und Riffs tonnenschwer, der Gesang glockenhell, fragil und eindringlich. KARLA KVLTs Musik ist dicht, immersiv aber auch schön - wie eine Pflanze, die sich selbst durch eine Betondecke kämpft, wie die Gezeiten, die präzise und unaufhaltbar dem immer gleichen Rhythmus folgen und dabei ebenso zerstörerisch sein können, wie sie im nächsten Moment Schönheit offenbaren und den Blick auf Neues freigeben. Während EISENVATER in den Neunziger Jahren ähnlich wie MELVINS, SWANS, LIVE SKULL oder UNSANE und lange vor z.B. BORIS, SUNN0))) oder MONOLORD die Grenzen von Hörgewohnheiten hinterfragten, sind MELTING PALMS die Antithese zur musikalischen Zerrissenheit, thematisch aber artverwandter als es auf den ersten Blick scheinen mag. Beide Entwürfe fügen sich bei KARLA KVLT in brutaler Schönheit zusammen. Exile On Mainstream ist überglücklich mit Thunderhunter das erste Album der neuen Band zu veröffentlichen.
Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts "Versions of Modern Performance" 2022 (u. a. mit Höchstwertung um US-Rolling Stone) hat sich vieles für Nora Cheng, Penelope Lowenstein und Gigi Reece verändert. Im Herbst desselben Jahres zog die junge Band von Chicago in die Ostküstenmetropole, wo Penelope und Nora an der New York University ihr Studium begannen und das erste Mal überhaupt Musik außerhalb des elterlichen Zuhauses schrieben. Der Einfluss der neuen Umgebung macht sich unmittelbar im Sound bemerkbar. Zugleich wendet sich der Blick in Zeiten beispielloser Veränderungen nach innen. Im Januar 2024 kehrten Horsegirl nach Chicago zurück, um die neuen Songs aufzunehmen. Im "The Loft" Studio stellten sich dort ein Fokus und eine Intimität ein, wie sie wohl nur entstehen können, wenn es schlicht zu kalt ist, das Gebäude zu verlassen. Cate Le Bon führte die Band derweil in neue, helle und klare Sound-Gefilde, die Raum und Textur gegenüber den dichten Soundflächen des Debüts in den Vordergrund rücken und das charakteristische Songwriting von Horsegirl betonen. Dazu zählt auch der erstmalige Einsatz von Violinen, Synths und Gamelan. Die Leadsingle "2468" ist ein Beispiel für die offenkundige Experimentierlust auf "Phonetics On and On". Mit seinen Raincoats-artigen Streichern und energischen Drums verdreht einem der Song in seinem fortlaufenden Crescendo immer mehr den Kopf. Das dazugehörige Video stammt von der Schriftstellerin und Regisseurin Eliza Callahan und wurde von Alexa West choreographiert. Es ist schwer vorstellbar, dass Songs wie die auf "Phonetics On and On" augenblicklich von irgendwem anderes stammen könnten als von diesem Trio bester Freundinnen. Nora, Penelope und Gigi schreiben mit ungefilterter Aufrichtigkeit über Szenen ihrer Jugend als Momentaufnahmen des Lebens. Die Liebe zueinander ist dabei in jedem Augenblick spürbar und resoniert durch und durch im Zusammenspiel auf ihrem zweiten Album. Horsegirl gründeten sich 2019 in der umtriebigen DIY-Szene Chicagos. Die damals 17- und 18-jährigen Schülerinnen zählen Yo La Tengo und Pavement zu ihren erklärten Vorbildern. Ihr Debüt, auf dem Steve Shelley und Lee Ranaldo als Gäste zu hören sind, nahm die Band in Steve Albinis Studio mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) auf. Zuletzt tourten Horsegirl u. a. mit The Breeders.
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Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts "Versions of Modern Performance" 2022 (u. a. mit Höchstwertung um US-Rolling Stone) hat sich vieles für Nora Cheng, Penelope Lowenstein und Gigi Reece verändert. Im Herbst desselben Jahres zog die junge Band von Chicago in die Ostküstenmetropole, wo Penelope und Nora an der New York University ihr Studium begannen und das erste Mal überhaupt Musik außerhalb des elterlichen Zuhauses schrieben. Der Einfluss der neuen Umgebung macht sich unmittelbar im Sound bemerkbar. Zugleich wendet sich der Blick in Zeiten beispielloser Veränderungen nach innen. Im Januar 2024 kehrten Horsegirl nach Chicago zurück, um die neuen Songs aufzunehmen. Im "The Loft" Studio stellten sich dort ein Fokus und eine Intimität ein, wie sie wohl nur entstehen können, wenn es schlicht zu kalt ist, das Gebäude zu verlassen. Cate Le Bon führte die Band derweil in neue, helle und klare Sound-Gefilde, die Raum und Textur gegenüber den dichten Soundflächen des Debüts in den Vordergrund rücken und das charakteristische Songwriting von Horsegirl betonen. Dazu zählt auch der erstmalige Einsatz von Violinen, Synths und Gamelan. Die Leadsingle "2468" ist ein Beispiel für die offenkundige Experimentierlust auf "Phonetics On and On". Mit seinen Raincoats-artigen Streichern und energischen Drums verdreht einem der Song in seinem fortlaufenden Crescendo immer mehr den Kopf. Das dazugehörige Video stammt von der Schriftstellerin und Regisseurin Eliza Callahan und wurde von Alexa West choreographiert. Es ist schwer vorstellbar, dass Songs wie die auf "Phonetics On and On" augenblicklich von irgendwem anderes stammen könnten als von diesem Trio bester Freundinnen. Nora, Penelope und Gigi schreiben mit ungefilterter Aufrichtigkeit über Szenen ihrer Jugend als Momentaufnahmen des Lebens. Die Liebe zueinander ist dabei in jedem Augenblick spürbar und resoniert durch und durch im Zusammenspiel auf ihrem zweiten Album. Horsegirl gründeten sich 2019 in der umtriebigen DIY-Szene Chicagos. Die damals 17- und 18-jährigen Schülerinnen zählen Yo La Tengo und Pavement zu ihren erklärten Vorbildern. Ihr Debüt, auf dem Steve Shelley und Lee Ranaldo als Gäste zu hören sind, nahm die Band in Steve Albinis Studio mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) auf. Zuletzt tourten Horsegirl u. a. mit The Breeders.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Innershades comes with a follow up on his Clone Jack For Daze debut from 2019 with his buddy Betonkust.. This time he digs in the local history from his homebase Belgium. The country that brought us the New Beat craze which had its breeding grounds in club's such as Boccaccio. A venue which used to be one of the prime locations in the Benelux to hear the latest House and Techno releases in '89,'90 and '91. All the fresh new sounds from Chicago, Detroit, the big New York labels and producers, Early UK rave and of course the local producers from the Benelux and specificaly those on labels such as R&S, Music Man and USA Import records could be heard in this euphoric club. No surprise that Serge, the founder of Clone records has some fond memories of his visits to Boccaccio and no surprise that this era always has been a huge influence on Innershades. This Homage EP brings a collection of tracks drenched in bleepy acid lines, topped with choir pads and slightly detuned slowly phased chords and dominant mixed bass sections. Energetic tracks that capture the spirit of those days with a contemporary touch from Innershades. Tracks that fit perfectly to the Clone Jack For Daze series inspired by these early days, where people danced for daze on all these energetic and futuristic sounds from the underground.
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Mit ihren unberechenbaren Live-Auftritten und Songs wie "Zurück zum Beton" und "Industriemädchen" sorgten S.Y.P.H. Ende der 70er für Furore - als eine der Bands, die rund um Düsseldorfs Ratinger Hof begannen, deutschsprachig zu texten. Die Band brach von Beginn an mit genre-konformistischen Erwartungshaltungen und machte Musik, die sich bei Rock, Punk und Kraut genauso bediente wie bei der Zügellosigkeit des Dadaismus und der Realität des Tagesgeschehens. S.Y.P.H. entstand 1977 in Solingen und begann im nahen Düsseldorf Konzerte zu spielen. Anfangs deutlich am Punk angelehnt, entwickelte sich der Sound der Band schnell weiter und wurde zusehends schwerer einzuordnen. In intensiven Jahren entstanden Produktionen, bei denen immer wieder Gäste aus der Düsseldorfer Szene um den Ratinger Hof mitwirkten, aber auch Holger Czukay von der international bekannten experimentellen Rock-Band CAN, mit dem sie zwei Alben aufnahmen. Zunächst wird die erste Schaffensphase der Jahre 1977 bis 1982 aufbereitet. Die "Pure Freude Singles" inkl. bisher unveröffentlichter Songs und das selbstbetitelte Album "S.Y.P.H". Drei weitere Wiederveröffentlichungen, zwei davon produziert von CANs Holger Czukay, folgen in 2025. S.Y.P.H. - S.Y.P.H. Während sich um 1980 Punk und NDW als vermeintlich klare Begrifflichkeiten verfestigen, bezeugte S.Y.P.H.s Musik schon auf der ersten, selbstbetitelten LP die in Wahrheit verschwommeneren Genregrenzen: auf der A-Seite schmettert uns die Band kurze punkige Songs wie "Zurück zum Beton" und "Lachleute und Nettmenschen" entgegen, während die B-Seite mit über zehnminütigen Kraut-inspirierten Stücken überrascht.
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Mit ihren unberechenbaren Live-Auftritten und Songs wie "Zurück zum Beton" und "Industriemädchen" sorgten S.Y.P.H. Ende der 70er für Furore - als eine der Bands, die rund um Düsseldorfs Ratinger Hof begannen, deutschsprachig zu texten. Die Band brach von Beginn an mit genre-konformistischen Erwartungshaltungen und machte Musik, die sich bei Rock, Punk und Kraut genauso bediente wie bei der Zügellosigkeit des Dadaismus und der Realität des Tagesgeschehens. S.Y.P.H. entstand 1977 in Solingen und begann im nahen Düsseldorf Konzerte zu spielen. Anfangs deutlich am Punk angelehnt, entwickelte sich der Sound der Band schnell weiter und wurde zusehends schwerer einzuordnen. In intensiven Jahren entstanden Produktionen, bei denen immer wieder Gäste aus der Düsseldorfer Szene um den Ratinger Hof mitwirkten, aber auch Holger Czukay von der international bekannten experimentellen Rock-Band CAN, mit dem sie zwei Alben aufnahmen. Zunächst wird die erste Schaffensphase der Jahre 1977 bis 1982 aufbereitet. Die "Pure Freude Singles" inkl bisher unveröffentlichter Songs und das selbstbetitelte Album "SY.P.H". Drei weitere Wiederveröffentlichungen, zwei davon produziert von CANs Holger Czukay, folgen in 2025. Pure Freude Singles Eine Sammlung der frühen Singles: Vier Titel - darunter auch "Industriemädchen" und "Europa" - erschienen ursprünglich 1979 auf der EP "Viel Feind, viel Ehr". Dreizehn weitere Tracks - u.a. "Falsche Freunde" und "Knudelblues II" - wurden in 1982 veröffentlicht als "Der Bauer im Parkdeck". Drei weitere Songs sind bisher unveröffentlicht.
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Früher war alles besser. Alles außer CHRISTMAS, die von Jahr zu Jahr unaufhaltsamer wurden. Wenn andere Bands auftauchen und schnell wieder verbrennen, haben sich CHRISTMAS dazu entschlossen, einfach alle Arschlöcher zu überleben. Mit Erfolg: 20 Veröffentlichungen in 14 Jahren. 550 Shows in 18 Ländern und 21 verschlissene Ex-Bandmitglieder. Der Hardcore-Zug rollt, gepanzert mit Tonnen von Kronkorken, angetrieben von alles verbrennendem Wahnsinnsidealismus (mit der Betonung auf Wahnsinn). Immer dämonisch dem scheintoten Geist des Rock-n-Roll ins Gesicht grinsend, kurz am Abgrund der Nachpunkgeschichte vorbei und CHRISTMAS sehen dabei noch verdammt gut aus!
Farbiges Re-Vinyl (random coloured!), Inside-Out Cover, Recyclingkarton. Booklet. Limitiert auf 300 Exemplare. Früher war alles besser. Alles außer CHRISTMAS, die von Jahr zu Jahr unaufhaltsamer wurden. Wenn andere Bands auftauchen und schnell wieder verbrennen, haben sich CHRISTMAS dazu entschlossen, einfach alle Arschlöcher zu überleben. Mit Erfolg: 20 Veröffentlichungen in 14 Jahren. 550 Shows in 18 Ländern und 21 verschlissene Ex-Bandmitglieder. Der Hardcore-Zug rollt, gepanzert mit Tonnen von Kronkorken, angetrieben von alles verbrennendem Wahnsinnsidealismus (mit der Betonung auf Wahnsinn). Immer dämonisch dem scheintoten Geist des Rock-n-Roll ins Gesicht grinsend, kurz am Abgrund der Nachpunkgeschichte vorbei und CHRISTMAS sehen dabei noch verdammt gut aus!
Am 22. November veröffentlicht section1 eine Sammlung von Soloklaviermusik - 'piano1' enthält Original-Solostücke von 12 Künstlern, darunter Kelly Moran, Hand Habits, Youth Lagoon und andere.
Die Songs auf 'piano1' betonen die Schönheit und heilende Kraft der Klaviermusik und bewegen sich zwischen zeitgenössischer Klassik, Experimentalmusik und Ambient.
Die Compilation stellt sowohl die beteiligten Künstler vor als auch das Klavier als Instrument und die Art und Weise, wie verschiedene Künstler ihre kreative Beziehung zu diesem Instrument gestalten. Das berühmte Zitat von Brian Eno („as ignorable as it is interesting“) diente als Leitfaden für die Auswahl der Beiträge.
Die vier Hamburger*innen von Surreal Fatal waren bzw. sind bisher in Bands wie Oma Oklahoma, Miley Silence, Rückbau West, Bad Affair und Tankstelle aktiv. Im Sommer 2023 waren Surreal Fatal dann bei Hauke Albrecht im Studio Altona und bei Finna und Saskia Lavaux im Tonstudio Waltraud und haben ihr Debutalbum FUGE aufgenommen. Surreal Fatal ist irgendwo weit unten. Und irgendwie weit oben. Zwischen Dystopie und Utopie. Zwischen Melancholie und Euphorie. Zwischen Punk und Hardcore, zwischen Postpunk und Indie. Es ist persönlich. Und politisch. Das ist SURREAL. Das ist FATAL.
Die PBS-Serie Earth Focus befasst sich mit den komplizierten Verbindungen zwischen Südkaliforniens Naturlandschaften und städtischer Entwicklung. Jede Episode erforscht einen bestimmten Ort, darunter den Los Angeles River, das Diablo Canyon Nuclear Power Plant, Joshua Tree National Park und die Mojave Wüste. Der Soundtrack der Serie, komponiert von Elori Saxl, unterstreicht die emotionalen Erzählungen dieser Orte und betont das Zusammenspiel zwischen Menschen und der Natur sowie die Auswirkungen der vom Menschen geschaffenen Umwelt. Dabei ließ sie sich von Künstlern wie Alice Coltrane und Hiroshi Yoshimura inspirieren, Saxl hat die Musik mit digital manipulierten Aufnahmen von Wasser und Wind, analogen Synthesizern, MIDI-Samples und bearbeiteten Holzbläsern gespielt von Stuart Bogie (Klarinette, Bassklarinette, Flöte) kreiert. Diese einzigartige Mischung aus Klängen erinnert an das musikalische Erbe von Los Angeles und an die allgemeine Atmosphäre von Wind, Sonne und südkalifornischer Kultur. Die Musik bezieht sich lose auf die psychedelischen und traumhaften Klänge, die mit der Vergangenheit und Gegenwart von Los Angeles verbunden sind. Sie enthält jedoch einen modernen Twist, der reale und synthetische Elemente vermischt, um das zeitgenössische und zunehmend spürbare der von Menschenhand geschaffenen Landschaft in Los Angeles und den angrenzenden Regionen zu reflektieren.
THE OMEGA SWARM, eine atmosphärische Death-Metal-Band aus Deutschland, begann im Jahr 2022, sehr bescheiden, sehr zurückgezogen. T., der bereits vier großartige Alben mit Sulphur Aeon veröffentlicht hat, hatte keinen vollwertigen Live-Act im Sinn, als er frühe Demos komponierte und das Skelett seiner - damals noch namenlosen - neuen Kreatur formte. Im Herzen ein wahrer Schöpfer, umarmt T. die akribische Arbeit an Riffs, Tönen, Klängen, den abenteuerlichen Geist des Aufbaus und der Verwirklichung von Ideen, das Experimentieren mit seinen geliebten Gitarren und Synthesizern, um erstaunliche Vibes und Songs zu produzieren, die bedeutungsvoll und doch extrem, melodisch und doch hart sind und sich in THE OMEGA SWARMs Debütalbum vereinen, einer Platte, einem Zeugnis, das der Essenz der Kunst selbst gewidmet ist.
So bodenständig T. auch ist, er ist nicht der Typ Mensch, der sich an eine Klangformel hält, er sucht nach "etwas mehr", "etwas anderem". Nachdem Sulphur Aeon mit dem monumentalen "Seven Crowns and Seven Seals" von 2023 vorerst abgeschlossen haben, was sie ausdrücken wollten, sind THE OMEGA SWARM jetzt sein Hauptaugenmerk, und das Line-up der Band, das von Sänger Christian Schettler (bekannt durch seine Arbeit bei den Labelkollegen Wound) und Schlagzeuger Max Scheefeldt (ex Misanthrope Monarch) komplettiert wird, passt perfekt zusammen. Musikalisch entstanden THE OMEGA SWARM aus T.s Experimenten mit rhythmischen Mustern, übereinanderliegenden Synthesizern, ausgefeilten Leads und etwas technischeren Riffingstrukturen.
Die wohl einzigen offensichtlichen Parallelen zu Sulphur Aeon sind die Betonung einer dichten, fesselnden Atmosphäre, epische Elemente und eine übergreifende Dunkelheit sowie die Erkenntnis nach der Fertigstellung der ersten Aufnahmen, dass auch THE OMEGA SWARM die Qualität besitzen, mehr als nur ein 'Schlafzimmerprojekt' zu sein.
Aufgenommen in den Studios von Feire Records und s/w records, gemischt und produziert von Langzeitpartner Simon Werner, wurde V. Santura (Triptykon, Dark Fortress) für das Mastering angeheuert und sorgte für den letzten Schliff von "Crimson Demise", einem Album, das stolz und mühelos zwischen Death und Black Metal changiert und von einer herausragenden Gesangsleistung abgerundet wird, bei der Chris eine ähnliche Bandbreite an Growls, Screams und cleanen Parts erreicht wie Peter Tägtgren in seinen besten Zeiten.
Vom Konzept her verzichtet die Gruppe auf uralte Lovecraft'sche Schrecken und wendet sich stattdessen geradlinigen apokalyptischen Themen zu. Ob Viren, bösartige Bakterien, verrückte Diktatoren, Klimawandel, religiöse und politische Ideologien, korrupte Technologie, Terrorismus oder Krieg, die Menschheit hat sich selbst für den Untergang gezeichnet - in leuchtenden Neonfarben, damit selbst eine außerirdische Spezies, die Galaxien entfernt ist, erkennen kann, was für Narren wir wirklich sind. "Die Menschheit kann sich nicht auf eine gemeinsame Wahrheit einigen, geschweige denn auf eine Strategie zur Lösung ihrer mannigfaltigen Probleme", erklärt Chris, "und bildet somit überhaupt keine Einheit. Der einzige gemeinsame Nenner, der uns alle eint, ist unsere Zerstörungswut, die irgendwann die gesamte Existenz der Menschheit gefährden könnte. Die Utopie wurde durch dystopische Szenarien ersetzt. Welche Formen des negativen menschlichen Verhaltens uns und die Gesellschaft derzeit beeinflussen und letztlich in eine zukünftige Endzeit führen, ist Teil des lyrischen Konzepts von THE OMEGA SWARM."
Aber keine Angst, bevor die Weltuntergangsuhr zum letzten Mal schlägt, soll euch das Vergnügen vergönnt sein, ein abwechslungsreiches, intensives und fesselndes Stück Metal zu erleben, das das neu formierte Trio aus dem Schlafzimmer auf die Bühne bringen will!
Weißes Vinyl im Klappcover! Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
'Vended' ist das mit Spannung erwartete selbstbetitelte Debütalbum der gleichnamigen Nu-Metal-Band aus Des Moines, Iowa.
Die 2018 gegründete Band besteht aus Griffin Taylor (Gesang) und Simon Crahan (Schlagzeug) – Söhne der Slipknot-Mitglieder Corey Taylor und Shawn „Clown“ Crahan - sowie Cole Espeland (Gitarre), Jeremiah Pugh (Bass) und Connor Grodzicki (Gitarre).
Bekannt für ihre rohe Energie, ihren aggressiven Sound und ihre unverblümten Texte hat sich die Band schnell einen Namen in der Heavy-Metal-Szene gemacht.
Ihr Name wird auf der zweiten Silbe betont ausgesprochen: „ven-DEAD“, in Anlehnung an das Wort Vendetta (Blutrache).
Here comes JIN09: a four track solo EP from Seoul’s Cosmo. Cosmo began her DJ career in 2017 and has since become one of the most active and consistent artists in the Seoul club scene, having residency at BBCB: Beton Brut + Concrete Bar.
JIN09 sees Cosmo's productions take on an ethereal and cosmic atmosphere drawing from the traditions of house and balearic music. While A side is lush, and dreamingly chugs along, B side sees Cosmo venture into techier and grittier sounds.
We are excited to present our first solo EP from such a talented producer, and can't wait to see what will come next from one of the region's rising stars.
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Everything is out of control / from melting pots to melting poles - das aktuelle Album der Grazer Alternative-Bande The Base lässt unsere Welt abgeranzt und hässlich glänzen. So beginnt es gleich wie ein dunkler, erdiger field holler. Bei einem field holler rufen sich Sklaven, Gefangene oder Zwangsarbeiter Worte und Sätze zu, die durch ihre Wiederholung den Rhythmus zum Arbeiten angeben - und zum Überleben. Sing or die! Everything falls apart / and everyone is acting smart. Norbert Wally und seine beiden Spießgesellen starten ihre torture de force im tiefen Süden, in der Ursuppe des Rock`n`Roll, im tiefen Sumpfland des Delta-Blues. Aber The Base sind weit davon entfernt, eine Bluesplatte aus dem Schlamm und Dreck auszugraben. Bei "It's all Going South" stehen eher Bands wie Fun Lovin' Criminals, The Clash oder Pixies Pate. The Base verstehen Blues als Brandbeschleuniger: Die Stories, die Statements, die Visionen - kaum je waren Norbert Wally (Voice/Guitars), Albrecht Klinger (Bass) und Karlheinz Miklin Jr. (Drums) so politisch, so sozialkritisch, so wütend. Und nie waren sie so sarkastisch wie 2024. Blues, das heißt Tanzen auf dem Vulkan. Lachen beim eigenen Begräbnis. Und die Fäuste ballen, wenn miese Abzocker das Gute und Schöne beflecken um aus der Wahrheit eine Ware zu machen. Der Opener "High Time For Panicking" ist ein Meisterwerk für sich: Innerhalb von eineinhalb Minuten schießt er uns vom Pre-War Blues alter Lomax-Shellacs in den lärmigen Groove einer New Wave Combo, die um ihr Leben spielt. Der Titeltrack "It's All Going South" flimmert der Ferne wie ein Wüstenkaktus in, der gerade von Mr. Tarantino in einem 1967er Chevrolet Impala Sport Sedan niedergewalzt wird: dünenweise Hall auf der massiv geforderten Gitarre, die in Slow-Mo durch die Story wandert. Ein Bass, der vor Clint Eastwood den Hut zieht. Die Atmosphäre: Calexico deluxe. "Alles geht den Bach runter" so Wird die titelgebende Redewendung ins Deutsche übertragen. "Chemically Speaking Alcohol Is Still A Solution" könnte als Antwort auf alle gutgemeinten Versuche gehört werden, eine Welt voller Diktatoren, Kriegsgerät und Wahnsinn mit Vinyasa-Yoga und Lactobacillus bulgaricus im Joghurt zu retten. Waren die vorhergehenden Alben betont reduziert und puristisch, so gönnen sich The Base auf "It's All Going South" Backgroundchöre, fetten Vintagesound und lassen ausgiebige Studioeffekte. Das sitzt jedoch alles wie angegossen und zeigt die Qualität der Songs, denen knapp anliegende Taucheranzüge ebenso gut stehen wie schillernd verbrämte Kostüme. Niemand zieht aus dem Wort "happy" so viel Melancholie wie Norbert Wally und folgerichtig ist auch die Single-Auskoppelung "Waiting for June" ein Liebeslied, das gar keines ist. Aber der zwingendste Grund das Album anzuhören heißt "No One's Safe". Ein Song der sich wie ein Drillbohrer durch das Innenohr zur Großhirnrinde vorarbeitet. Soundcollagen, Voice-Over, eigenartiger Noise - immer tiefer bohrt sich der Song, bis er den Erdkern erreicht. Norbert Wally zeigt in seiner Stimme eine elegante Verletzlichkeit, die an einen David Bowie der 70er-Jahre erinnert. Die Intensität von OK Computer drängt sich auf. Niemand ist sicher. Game over! "It's All Going South" ist die bisher schmerzhafteste, politischste Platte von The Base. Wie schade, wir werden alle untergehen - und das kann zumindest verdammt sexy klingen.
Buzz" Ayaz stammt aus Zyperns geteilter Hauptstadt Nikosia und wird von Antonis Antoniou, dem Gründer von Monsieur Doumani und Trio Tekke angeführt. Buzz" Ayaz kreieren einen fesselnden ostmediterranen Psychedelischen Rock. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist eine unscharfe urbane Klanglandschaft aus Dub-Elektronik, 70er-Psych-Orgel, knurrender Bassklarinette, verstärkten Volksinstrumenten, rituellen Beats und griechischer und anatolischer Melodik. Die Bandmitglieder kommen von beiden Seiten der Hauptstadt, und die Musik auf Buzz" Ayaz ist ein bewusster Versuch, der Stadt als Ganzes eine Stimme zu geben. Ein quecksilbriger Sound, der über die Betonmauern und Checkpoints hinweg widerhallt.
Das ist schon ein historischer Moment: Exile On Mainstream bringt erstmalig eine Wiederveröffentlichung einer Platte, die seit Jahren restlos ausverkauft ist und am 25. April 2008 nur auf CD erschien. Erstmalig auf Vinyl, remastered: Heavy Zooo von BEEHOOVER. Die Band schreibt dazu: "Endlich! Oft gewünscht, drüber nachgedacht und wieder verworfen. Aber jetzt, endlich, kann mit Hilfe unseres Lieblingslabels Heavy Zooo so kommen, wie wir uns das die letzten 15 Jahre gewünscht haben: auf Vinyl!" Ist es Metal? Ist es Stoner Rock? Ist es Jazz oder gar Avantgarde? Weißt du was? Vergiss doch einfach mal die ganzen Schubladen in deinem Kopf und beantworte folgende Frage: Wann hat das letzte Mal jemand versucht, die Melvins zu klassifizieren? Oder Primus? Siehst du! Ladies & Gentlemen - der Heavy Zooo öffnet seine Tore! Treten sie ein und bestaunen sie eine Sammlung der unglaublichsten Geschöpfe dieses Planeten. Schimären aus Groove und Intelligenz. Sounds, so vertraut und doch so neu. Nichts hier ist eindimensional. Nur mit Bass und Drums schaffen Beehoover die Quadratur des Kreises - verrückte Arrangements mit Arsch, die dir das Tanzbein zucken lassen, dich aber trotzdem große Augen machen lassen. Damit sind die Eckpfeiler gemauert, zwischen denen sich die Sounds einer der wohl außergewöhnlichsten deutschen Bands dieser Tage spannen. Eine Kategorisierung erscheint unmöglich, wenn auch Beehoover Einflüsse aus traditionellen Stilen miteinander verweben. Im wahrsten Sinne des Wortes - das Ergebnis ist ein Teppich aus Bass und Drums, aus emotionalen Ausbrüchen und psychotischer Melancholie. Claus-Peter Hamisch (Drums) und Ingmar Peterson (Bass) versuchen dabei konsequent herkömmliche Strukturen zu vermeiden und neue Wege zu gehen, ohne jedoch den Song aus dem Auge zu verlieren. Ihre Herangehensweise ist avantgardistisch, das Ergebnis aber trotzdem melodisch. Ihre Auseinandersetzung mit Sounds ist intelligent und Kopf-betont. Das Resultat hingegen geht direkt in den Bauch - eine Wirkung, die heute nicht viele Bands erzielen können. Die Presse schrieb im April 2008: Dieses Duo ist ein echter Geheimtipp! ... ein echtes Original! ... Einfach nur großartig! (Eclipsed) Ein erneut bärenstarkes Album! (Rock Hard) Amtlicher Irrendoom, nur mit Ballerbass und Drums fabriziert. Ein herrlicher, fachmännisch fröhlicher Krach. Funktioniert eins a, absolut nicht zu klassifizieren.(Intro) ... die schwäbische Antwort auf die Melvins ... brachial-tighte Riffmaschine unter Dampf ... fette Prog-Schwarte, nie affektiert oder klugscheißend, sondern immer mitreißend komplex. (VISIONS) _ eine Mischung aus der Verrücktheit und technischen Brillianz von Primus, dem feinsinnigen Humor und der Vielseitigkeit der Melvins, der Heaviness und Brachialität von Neurosis und der Rhythmik von Kyuss (METAL HAMMER) Beehoover sind sie der lebende Beweis dafür, dass ein Bass, ein Schlagzeug und ein gepflegter Testosteronüberhang ausreichen, um die Musikgeschichte auf Lightning Bolt, Led Zeppelin, Melvins und Unsane einzudampfen und dein Trommelfell inklusive allem was dahinter liegt in die ewigen Jagdgründe zu schicken. (VICE) _ Es grenzt an ein Wunder ... Heavy Zooo steht als untrüglicher Beweis dafür, dass musikalischer Minimalismus tatsächlich maximale Brachialität und Wirkung erzielen kann (Legacy)
Clutchs "Slow Hole to China", ursprünglich veröffentlicht im Jahr 2003, ist ein Kompilationsalbum, das seltene Tracks und B-Seiten enthält. Das Album präsentiert die charakteristische Fusion der Band aus Rock, Funk und Metal mit einer rohen, undergroundigen Atmosphäre, die ihren eklektischen Stil und ihre lyrische Kreativität betont. Diese groove-lastigen Songs sind remastert und das Albumcover wurde aktualisiert. "Slow Hole to China" zeigt den robusten, energiegeladenen Flair, der typisch für den unverwechselbaren Klang von Clutch ist.
Drei Dinge wird man wohl immer mit Damon Gough in Verbindung bringen: die ewige Strickmütze, sein Debüt "The Hour Of Bewilderbeast" (2000) und den Soundtrack zur Nick-Hornby-Verfilmung "About A Boy" (2002). Mit seinem fulminanten Erstlingswerk räumte Badly Drawn Boy seinerzeit den begehrten Mercury Prize ab und setzte sich damit gegen keine Geringeren als die ebenfalls Nominierten Coldplay, Doves, Leftfield und Richard Ashcroft durch. Auch beim Publikum kam die Scheibe extrem gut an und erreichte Platin-Status. Zum 15-jährigen Veröffentlichungsjubiläum erscheint "The Hour Of Bewilderbeast" als limitierte Deluxe-Version. Neben den Originalstücken enthält diese bislang unveröffentlichte - und wie Gough betont auch noch nie von der Öffentlichkeit gehörte - Bonus-Tracks (CD) und ein Update des von Andy Votel verantworteten Artworks.
THE OMEGA SWARM, eine atmosphärische Death-Metal-Band aus Deutschland, begann im Jahr 2022, sehr bescheiden, sehr zurückgezogen. T., der bereits vier großartige Alben mit Sulphur Aeon veröffentlicht hat, hatte keinen vollwertigen Live-Act im Sinn, als er frühe Demos komponierte und das Skelett seiner - damals noch namenlosen - neuen Kreatur formte. Im Herzen ein wahrer Schöpfer, umarmt T. die akribische Arbeit an Riffs, Tönen, Klängen, den abenteuerlichen Geist des Aufbaus und der Verwirklichung von Ideen, das Experimentieren mit seinen geliebten Gitarren und Synthesizern, um erstaunliche Vibes und Songs zu produzieren, die bedeutungsvoll und doch extrem, melodisch und doch hart sind und sich in THE OMEGA SWARMs Debütalbum vereinen, einer Platte, einem Zeugnis, das der Essenz der Kunst selbst gewidmet ist.
So bodenständig T. auch ist, er ist nicht der Typ Mensch, der sich an eine Klangformel hält, er sucht nach "etwas mehr", "etwas anderem". Nachdem Sulphur Aeon mit dem monumentalen "Seven Crowns and Seven Seals" von 2023 vorerst abgeschlossen haben, was sie ausdrücken wollten, sind THE OMEGA SWARM jetzt sein Hauptaugenmerk, und das Line-up der Band, das von Sänger Christian Schettler (bekannt durch seine Arbeit bei den Labelkollegen Wound) und Schlagzeuger Max Scheefeldt (ex Misanthrope Monarch) komplettiert wird, passt perfekt zusammen. Musikalisch entstanden THE OMEGA SWARM aus T.s Experimenten mit rhythmischen Mustern, übereinanderliegenden Synthesizern, ausgefeilten Leads und etwas technischeren Riffingstrukturen.
Die wohl einzigen offensichtlichen Parallelen zu Sulphur Aeon sind die Betonung einer dichten, fesselnden Atmosphäre, epische Elemente und eine übergreifende Dunkelheit sowie die Erkenntnis nach der Fertigstellung der ersten Aufnahmen, dass auch THE OMEGA SWARM die Qualität besitzen, mehr als nur ein 'Schlafzimmerprojekt' zu sein.
Aufgenommen in den Studios von Feire Records und s/w records, gemischt und produziert von Langzeitpartner Simon Werner, wurde V. Santura (Triptykon, Dark Fortress) für das Mastering angeheuert und sorgte für den letzten Schliff von "Crimson Demise", einem Album, das stolz und mühelos zwischen Death und Black Metal changiert und von einer herausragenden Gesangsleistung abgerundet wird, bei der Chris eine ähnliche Bandbreite an Growls, Screams und cleanen Parts erreicht wie Peter Tägtgren in seinen besten Zeiten.
Vom Konzept her verzichtet die Gruppe auf uralte Lovecraft'sche Schrecken und wendet sich stattdessen geradlinigen apokalyptischen Themen zu. Ob Viren, bösartige Bakterien, verrückte Diktatoren, Klimawandel, religiöse und politische Ideologien, korrupte Technologie, Terrorismus oder Krieg, die Menschheit hat sich selbst für den Untergang gezeichnet - in leuchtenden Neonfarben, damit selbst eine außerirdische Spezies, die Galaxien entfernt ist, erkennen kann, was für Narren wir wirklich sind. "Die Menschheit kann sich nicht auf eine gemeinsame Wahrheit einigen, geschweige denn auf eine Strategie zur Lösung ihrer mannigfaltigen Probleme", erklärt Chris, "und bildet somit überhaupt keine Einheit. Der einzige gemeinsame Nenner, der uns alle eint, ist unsere Zerstörungswut, die irgendwann die gesamte Existenz der Menschheit gefährden könnte. Die Utopie wurde durch dystopische Szenarien ersetzt. Welche Formen des negativen menschlichen Verhaltens uns und die Gesellschaft derzeit beeinflussen und letztlich in eine zukünftige Endzeit führen, ist Teil des lyrischen Konzepts von THE OMEGA SWARM."
Aber keine Angst, bevor die Weltuntergangsuhr zum letzten Mal schlägt, soll euch das Vergnügen vergönnt sein, ein abwechslungsreiches, intensives und fesselndes Stück Metal zu erleben, das das neu formierte Trio aus dem Schlafzimmer auf die Bühne bringen will!
Die schwedische Post-Rock-Band OH HIROSHIMA kehrt zurück, um in einem Zeitalter der verblassten Jugend und der Ernüchterung für Wunder und Ehrfurcht einzutreten. All Things Shining", das fünfte Studioalbum der Band, zeigt das auf einen brüderlichen Kern reduzierte Projekt, während es sich immer weiter in neue klangliche Gefilde ausdehnt. Vor über 15 Jahren als DIY-Post-Rock-Aufnahmeprojekt in Kristinehamn gegründet, ist Oh Hiroshima stetig über seine schwedische Heimatstadt hinausgewachsen und zu einem hoch angesehenen Studio- und Live-Projekt in der internationalen Post-Rock-Szene geworden. Nach vier abwechslungsreichen Alben, die Elemente von Shoegaze, Electronica, Post-Punk und tanzbarem Indie-Rock beinhalten, stellt Oh Hiroshimas bevorstehende fünfte Veröffentlichung All Things Shining" eine bedeutende Entwicklung im Songwriting und Sounddesign der Band dar. All Things Shining" ist eine musikalische Reflexion über den bisherigen Lebensweg der Band und darüber, dass das Staunen über die Welt heutzutage so viel schwieriger zu erreichen ist - ein weiterer bedeutender Meilenstein in Oh Hiroshimas Reise. Das Album, das gleichzeitig persönlich und universell ist, dient als klangliche Erkundung der zweischneidigen Natur des Alterns; das zweischneidige Schwert der Anhäufung lebensbejahender Erfahrungen, die unweigerlich unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum trüben. Wie der Titel schon andeutet, betonen Oh Hiroshima jedoch, dass noch nicht alles verloren ist. Mit Songs, die von zeitlosen literarischen Werken inspiriert sind, die für Jakob und Oskar im Laufe ihres Lebens von zentraler Bedeutung waren, ist "All Things Shining" eine Erinnerung daran, dass es im Gegensatz zu den anderen Bands, die sich mit dem Alter befassen, noch etwas gibt.
Die schwedische Post-Rock-Band OH HIROSHIMA kehrt zurück, um in einem Zeitalter der verblassten Jugend und der Ernüchterung für Wunder und Ehrfurcht einzutreten. All Things Shining", das fünfte Studioalbum der Band, zeigt das auf einen brüderlichen Kern reduzierte Projekt, während es sich immer weiter in neue klangliche Gefilde ausdehnt. Vor über 15 Jahren als DIY-Post-Rock-Aufnahmeprojekt in Kristinehamn gegründet, ist Oh Hiroshima stetig über seine schwedische Heimatstadt hinausgewachsen und zu einem hoch angesehenen Studio- und Live-Projekt in der internationalen Post-Rock-Szene geworden. Nach vier abwechslungsreichen Alben, die Elemente von Shoegaze, Electronica, Post-Punk und tanzbarem Indie-Rock beinhalten, stellt Oh Hiroshimas bevorstehende fünfte Veröffentlichung All Things Shining" eine bedeutende Entwicklung im Songwriting und Sounddesign der Band dar. All Things Shining" ist eine musikalische Reflexion über den bisherigen Lebensweg der Band und darüber, dass das Staunen über die Welt heutzutage so viel schwieriger zu erreichen ist - ein weiterer bedeutender Meilenstein in Oh Hiroshimas Reise. Das Album, das gleichzeitig persönlich und universell ist, dient als klangliche Erkundung der zweischneidigen Natur des Alterns; das zweischneidige Schwert der Anhäufung lebensbejahender Erfahrungen, die unweigerlich unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum trüben. Wie der Titel schon andeutet, betonen Oh Hiroshima jedoch, dass noch nicht alles verloren ist. Mit Songs, die von zeitlosen literarischen Werken inspiriert sind, die für Jakob und Oskar im Laufe ihres Lebens von zentraler Bedeutung waren, ist "All Things Shining" eine Erinnerung daran, dass es im Gegensatz zu den anderen Bands, die sich mit dem Alter befassen, noch etwas gibt.
Tauchen Sie ein in den dunklen und genreübergreifenden Sound von Totengott in „Beyond the Veil“. Totengott taucht mitten in der derzeit vorhersehbaren und monochromen Metal-Szene auf und besteht aus drei erfahrenen Musikern aus Metal-, Rock- und Hardcore-Bands aus Asturien (Spanien). Das Ziel besteht darin, die düstersten Songs zu veröffentlichen, die sie schreiben können, und die Wichtigkeit des Bösen und Morbidität von Kompositionen über Technik und Rohheit über Demonstration zu betonen. Da es sich bei Totengott um
eine schwierig einzuordnende Band handelt, kann man sie als Occult-Metal-Trio mit Doom/Death-Metal-Einflüssen vorstellen, ohne dabei andere Genres wie Thrash, Gothic oder Ambient außer Acht zu lassen. Aus musikalischer und philosophischer Sicht schöpft die Band aus Quellen wie der härtesten Seite von Celtic Frost, der rohen und epischen Seite von Bathory, der Atonalität von Kryzstof Penderecki, der klanglichen Ernsthaftigkeit von Conan und den Texturexperimenten des frühen Pink Floyd. Totengott vermeidet Einschränkungen in der Art und Weise, wie sie Musik verstehen.
Wenn du nach Jena willst, dann musst du erst einmal durch diese einschüchternde, massive Mauer von elfgeschossigen Plattenbauten in Jena-Lobeda. Und SNOW TRAIL aus eben jener Stadt liefern mit "Abandoned Capsule" den perfekten Soundtrack fürs nächtliche Schlafwandeln durch diese oder andere Betonwüsten. Auf ihrem Debütalbum für It's Eleven Records treibt der Rhythmus mit stoischer Gelassenheit die Schatten voran, während die verhallte Gitarre und der pulsierende Bass in Melodiebögen durch die Dunkelheit mäandern. Der Gesang transportiert eine unterschwellige Aggression, die sich in gelegentlichen Ausbrüchen manifestiert, doch eine spröde, fließende Anmut behält insgesamt die Oberhand. Das Trio agiert minimalistisch und konzentriert die Songs auf ihre Essenz. Behutsam eingesetzte Synths (z.B. bei "Fragments Repeated" oder "Constructions") oder überraschend Alt-Saxophon bei "Murky Acrylic Windows" verstärken die düstere Sogwirkung. Die Songs für "Abandoned Capsule" entstanden größtenteils in den Pandemie-geprägten Jahren 2021/22. Die Perspektivlosigkeit dieser Zeit wirkt als Hintergrundstrahlung auch in den Texten noch nach. Dennoch haben SNOW TRAIL nun mit ihrem Album und einer stärkeren Einbindung von elektronischen Klängen einen neuen Weg beschritten, der ihren ursprünglichen Sound trotzdem nicht verleugnet.