"Tranquilizer is, Ambience by force" - Oneohtrix Point Never
"Tranquilizer" klingt nicht nach Beruhigung, sondern nach Wiederauftauchen. Daniel Lopatin verurteilt nicht unser Bedürfnis nach Flucht, sondern erkundet vielmehr, was danach passiert. Sein neues Album zeichnet eine Bewegung von schwereloser Ruhe hin zu etwas Bodenständigerem nach – keine Heldenreise, sondern der notwendige Kreislauf von Rückzug und Rückkehr, der uns in einer ebenso überwältigenden wie banalen Welt den Verstand bewahrt.
Wir stürzen aus der triefenden Glückseligkeit von "Lifeworld" in die traurige Melancholie von "Cherry Blue" und die spastischen Grooves von "Rodl Glide". Wie immer bei OPN kollidiert das Reale mit dem Unwirklichen. Wer genau hinhört, hört das Kratzen von Fingern auf einem Griffbrett, einen Stein, der über einen Kerkerboden gleitet, das Quietschen einer sich öffnenden Tür. Lopatins Musik war nie ein abstraktes Farbfeld; sie hat Gewicht, Kanten, Schatten. Während "R Plus Seven" nur aus kristallinen Arpeggiatoren bestand und "Garden Of Delete" ein fieberhaftes Erbrechen gurgelnder Synthesizer war, fühlt sich "Tranquilizer" an, als würde man aus einem Traum fallen, den man noch berühren kann.
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Pure feel-good club energy from Italian producer Niccolo Turini, landing on 4lux with a killer slice of classic-inspired house magic! Think warm MPC grooves, rolling basslines, dusty chords and that unmistakable 90s US vibe -- deep, soulful and built for sweaty late-night floors. Essential material for true house lovers!
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,Long Time Caller, First Time Listener" ist der Nachfolger des Kult-Debütalbums ,Things Are Gonna Be Alright" der aufstrebenden Londoner Indie-/Alt-Country-Band Vegas Water Taxi aus dem Jahr 2023. Es vereint die gefeierte EP ,Long Time Caller" mit ihrem Nachfolger ,First Time Listener" und zeigt das Talent von Vegas Water Taxi-Frontmann Ben Hambro für tödlich witzige Songtexte, die sich nicht vor der allzu realen Traurigkeit in ihrem Kern scheuen. VWT fängt den kulturellen Zeitgeist perfekt ein und bricht den prahlerischen Charme der Americana durch ein eindeutig britisches Prisma: US-Roadtrips, Trucks und Whiskey in Spelunken werden gegen nächtliche Overground-Fahrten, Klatsch und Tratsch der Kreativdirektoren aus Dalston und Scampi-Pommes im Spurstowe Arms ausgetauscht.
,Dirt Buyer III" fängt mit einem Song über Sport an. "Baseball/ Is somethin'/ I'll never get, but I/Sleep on it/ Wake up/ And try again", singt Joe Sutkowski zu einer zunächst langsamen, dann dröhnenden verzerrten Gitarre. Aber natürlich weiß jeder, der mit der emotionalen Tiefe der Musik von Dirt Buyer vertraut ist, dass Sutkowski nicht einfach nur über Amerikas Lieblingsfreizeitbeschäftigung singt. ,Es geht darum, mit bestimmten Erwartungen aufzuwachsen und sich an sie zu halten, nur weil man gesagt bekommt, dass man das tun soll", erklärt Sutkowski. ,Der Song handelt davon, Autonomie und Unabhängigkeit zu erlangen." Gleich zu Beginn kehrt Dirt Buyer III zu den Ursprüngen zurück, zu den in der Kindheit fest verankerten Brüchen, um ein Album zu schaffen, das von da an ein viszerales Dokument der Bewältigung derselben Prüfungen im Erwachsenenalter ist. Als ,Dirt Buyer II" 2023 erschien, hatte es bereits drei Jahre lang in der Schublade gelegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sutkowski bereits alle Songs für ,Dirt Buyer III" geschrieben, während einer besonders turbulenten Phase seines Lebens. Anstatt wie früher die für ein Album notwendige Anzahl an Songs zu schreiben und dann direkt ins Studio zu gehen, hatte er hier mehr als zwei Dutzend Tracks angesammelt. Nur wenige Wochen, nachdem "II" veröffentlicht worden war, nahm Sutkowski "III" auf. ,Ich war so bereit, etwas anderes zu machen", erklärt er. Er war bereit, diese Jahre hinter sich zu lassen. Genauso wie es einen klanglichen Sprung von den selbstgemachten Aufnahmen von "Dirt Buyer" zum moderaten Studio-Polish von "Dirt Buyer II" gab, hat Sutkowskis Musik zwischen den Alben wieder eine logische, aber substanzielle Entwicklung durchlaufen. Das Grundgerüst ist dasselbe: zerklüftete Akustikgitarren, elektrische Riffs, die mal herbstlich, mal bissig und übersteuert klingen, Schlagzeug, das mit dem selben verzweifelten Tempo vorwärts taumelt, mit dem Sutkowski diese Jahre durchlebt hat. Und dann seine Stimme über allem: klagend, sich windend, manchmal brüchig und manchmal voller neuer Kraft. Getragen von den soliden Strukturen dieser Songs und einer kraftvolleren Produktion präsentiert Dirt Buyer III die bisher vollendetste und eindringlichste Version von Sutkowskis Sound. Im Oktober 2023 traf sich Sutkowski mit seinen Freunden Hayden Ticehurst und Chris Cubeta im Brooklyn Studio G. Er zeigte ihnen alle Demos, und gemeinsam wählte das Trio die ,stärksten Stücke aus der Reihe" aus, wobei sie sich auf die 11 Kompositionen konzentrierten, die auf "III" zu hören sind. ,Wir wussten, welche Songs es werden würden, und haben uns direkt an die Arbeit gemacht", sagt Sutkowski. Trotzdem nahmen sie sich Zeit, um alles genau richtig hinzubekommen, und verteilten die Aufnahmen, das Abmischen und die letzten Feinheiten über ein ganzes Jahr. Das Ergebnis ist ein Dirt Buyer-Album, auf das Sutkowski so stolz ist wie nie zuvor. Er sagt: ,Es spiegelt am besten wider, wo ich als Songwriter gerade stehe ."
Auf seinem neuen Album "Chopin Orbit" eröffnet Piano-Shootingstar Hayato Sumino einen ganz eigenen musikalisch Kosmos rund um den berühmten Komponisten Auf dem konzeptionell vielfältigen und emotional bewegenden Album, stellt der weltweit gefeierte japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino (alias "Cateen") die Musik von Frédéric Chopin in den Mittelpunkt und baut seinen ganzen eigenen musikalischen Kosmos darum auf. Frédéric Chopin, der zu Hayato Suminos Lieblingskomponisten gehört, ist seit Langem eine treibende Kraft in dessen künstlerischen Leben. Diese Verbindung wurde erstmals während seiner vielbeachteten Auftritte beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2021 deutlich und kommt nun in "Chopin Orbit" voll zur Geltung. Zum Programm gehören Chopins Polonaise-Fantasie op. 61, Nocturne Nr. 20 in cis-Moll, Berceuse Des-Dur op. 57 und das "Regentropfen"-Prélude op. 28 Nr. 15. Daneben stellt Hayato Sumino eigene Werke wie "White Keys" und "Post Rain", als auch Stücke von so unterschiedlichen Komponisten wie Thomas Adès, Leopold Godowsky und Leoš Janáček, die Chopins Einfluss über Generationen hinweg unterstreichen. Hayato Sumino erklärt dazu: "Für mich war Chopin schon immer wie ein Idol, und seine Musik liegt mir seit meiner Kindheit sehr am Herzen. Als ich mich als Musiker weiterentwickelte, wurde mir bewusst, wie natürlich sein Einfluss in meine eigenen Kompositionen einfloss. Irgendwann dachte ich mir: Warum nicht ein Album mit Chopin als Mittelpunkt aufnehmen? Dieser Moment war der Ausgangspunkt für dieses Projekt. Meine Stücke entstanden aus der Inspiration durch Chopins Werke. Manchmal zitiere ich ein Motiv oder verwende eine Melodie, aber ich habe nie einfach versucht, 'im Stil von Chopin' zu komponieren. Ich wollte vielmehr seinen Geist mit meiner eigenen modernen Sensibilität und Kreativität verbinden."Und weiter: "Der Titel 'Chopin Orbit' spiegelt diese Idee wider. Ich habe Chopins Musik in den Mittelpunkt gestellt, und von dort aus nehmen verschiedene Reaktionen und Ableger Gestalt an - als würden sie von seiner Schwerkraft angezogen und bildeten ihre eigenen neuen Umlaufbahnen. Aus Respekt vor Chopin ist jedes meiner Stücke mit dem Original gepaart, das es inspiriert hat, sodass das Album abwechselnd seine Werke und meine Reaktionen darauf präsentiert.""Chopin Orbit" folgt auf das gefeierte Sony-Debütalbum "Human Universe" dieses außergewöhnlichen jungen Musikers, das im November 2024 bei Sony Classical erschien und auf dem Sumino mühelos ein vielfältiges Repertoire von Bach bis Zimmer sowie einige seiner eigenen Kompositionen präsentierte. Für das Album und seine herausragenden Leistungen als Pianist erhielt Hayato Sumino als erster Künstler überhaupt gleich drei Preise bei der Opus Klassik Preisverleihung 2025. Wie schon auf "Human Universe" kombiniert Hayato Sumino auch auf "Chopin Orbit" unterschiedliche Klaviere und Flügelklänge bei der Aufnahme.Das Album "Chopin Orbit" erscheint als CD und Doppel-Vinyl.
Mit dem Original Soundtrack zu Star Trek: Insurrection erscheint eines der letzten großen Werke des legendären Filmkomponisten Jerry Goldsmith in einer hochwertigen, limitierten Vinyl-Ausgabe. Die Musik kombiniert klassische orchestrale Star-Trek-Themen mit neuen, emotionalen und abenteuerlichen Klangwelten, die die Atmosphäre des neunten Star-Trek-Kinofilms eindrucksvoll widerspiegeln.
Diese LP richtet sich nicht nur an eingefleischte Star-TrekFans, sondern auch an Liebhaber hochwertiger Filmmusik und Vinyl-Sammler. Die warmen, detailreichen Klangfarben des Orchesters kommen auf Vinyl besonders zur Geltung und machen diese Veröffentlichung zu einem echten Highlight jeder Soundtrack-Sammlung.
Mit ihrem neuen Werk "Liturgy of Death" bekräftigen MAYHEM ihren Status als kompromissloseste Kraft des norwegischen Black Metal. Nach vier Jahrzehnten des Exzesses hat die Band einen neuen Höhepunkt erreicht: schneller, heftiger und finsterer als alles andere in ihrem bisherigen Schaffen. Das Album entfaltet sich als unerbittliche Meditation über den Tod in all seinen Erscheinungsformen - existentiell, spirituell und absolut. Vom wütenden Chaos von "Despair" und "Funeral of Existence" bis zur düsteren Erhabenheit von "Ephemeral Eternity" und "Aeon's End" zieht jeder Track den Hörer tiefer in ein Ritual des Elends und der Transzendenz hinein. "Propitious Death" und "The Sentence of Absolution" verbinden Brutalität mit einer bedrohlichen Atmosphäre, während "Life Is a Corpse You Drag" und "Sancta Mendacia" keinen Zweifel daran lassen, dass Mayhem nach wie vor unübertroffen darin sind, Verzweiflung in Klang umzusetzen.
Mit Necrobutcher, Hellhammer, Attila, Teloch und Ghul, die enger denn je zusammenarbeiten, präsentiert "Liturgy of Death" eine Band, die sich nicht mit ihrem Erbe zufrieden gibt, sondern entschlossen ist, die Grenzen des Extremen selbst zu erweitern. Das Ergebnis ist ein gnadenloses Album - düster, schnell und unerbittlich -, das Mayhem in ihrer gefährlichsten und vitalsten Form einfängt. Vierzig Jahre nach ihrer Gründung in Langhus verkörpern MAYHEM weiterhin das Chaos und beweisen einmal mehr, dass der norwegische Black Metal eine Kraft ohne Ende ist.
Der einmalige Pianist Yunchan Lim präsentiert eine zutiefst persönliche Interpretation von Bachs Meisterwerk als „eine Reise durch das Leben in Musik” (Lim).
Es ist der 25. April 2025. Die ausverkaufte Carnegie Hall wartet gespannt auf die Rückkehr der 21-jährigen
Yunchan Lim, derBachs Goldberg-Variationen spielen wird – ein musikalischer Moment, der Geschichte
schreiben wird.
Lims Interpretation der Goldberg-Variationen begeisterte weltweit das Publikum und Kritiker. Der Guardian
lobte seine Aufführung des Stücks in der Wigmore Hall für ihre „jugendliche Lebendigkeit mit interpretatorischer Reife“, und die Financial Times hob seine „intellektuelle Präzision, barocke Eleganz, expressive
Ausgewogenheit und virtuose Brillanz“ hervor. International berichtet El País, dass es „von vielen als die
derzeit beste Version dieses Werks angesehen wird”.
Seit er 2022 im Alter von 18 Jahren als jüngster Gewinner aller Zeiten bei der Van Cliburn International
Piano Competition triumphierte, wo seine mitreißende Darbietung von Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 3
die Dirigentin Marin Alsop zu Tränen rührte, ist Lims Aufstieg nicht mehr aufzuhalten. Mit seinen Goldberg
Variations setzt er nun ein klares Zeichen: er ist an der Spitze angekommen.
Kein zeitgenössischer Italiener war in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als Instrumentalkomponist so erfolgreich wie Ottorino Respighi mit seinen vierstimmigen symphonischen Gedichten „Fountains Of Rome”,
„Pines Of Rome” und „Feste Romane”. In diesen Werken erlebte die Programmmusik eine großartige
Wiederbelebung. Besonders bemerkenswert ist Respighis Kunst der Instrumentierung, mit der er Orchestermusikern wie Richard Strauss und Maurice Ravel Konkurrenz machte. Er bediente sich einer aus
vielen Quellen destillierten Musiksprache, einer Art „Euro-Impressionismus“, der modernistische Einflüsse
nicht ausschloss.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Guitars On Life solves a nagging mystery about the fate of a musician who stood out as a singularly spectacular bloom even in the verdant creative fields of the San Francisco Bay Area at the turn of the century. After more than two decades of recording silence and about a dozen years away from the bandstand, Jack West is back, still immediately recognizable as a guitarist and composer but miles from the last stop on his ongoing musical journey. There’s poetic symmetry in discovering that his detour from life as a performing musician involved fruitful work devising innovative solar technologies, as he had similarly distinguished himself as an inveterately inventive musician. When we last heard from West he’d carved out a vibrant niche as a guitarist with a percussive attack and lustrous group sound. Wielding a custom-built eight-string acoustic guitar with uncommon rhythmic dexterity, he released six albums featuring his original tunes, mostly recording with his band Curvature (though he also played mesmerizing solo recitals). West’s knack for crafting glistening, minutely detailed soundscapes full of surprising twists and oddly inviting textures prompted NPR to describe his work as “a whole new sub- genre of jazz.” Drawn back to performing in recent years, West saw guitarist Walter Strauss at Berkeley’s Freight & Salvage in 2022 and suspected he’d found a kindred spirit. Intrigued by Strauss’s unusual approach to guitar, West “wondered what a musical conversation might sound like between two guitarists who had developed such uniquely different ways of playing the instrument.” An invitation to play together led to them writing the tune ‘More Guitar,’ the bravura opening track that launches Guitars On Life. Several months later they spent a week in Florida together writing intensively, resulting in most of the material for this consistently thrilling project.
The news arrives in tandem with the release of two powerful new singles, "The Toughening" and "The Softening", shared in recognition of World Mental Health week At its core, 'Everythinglessness' is a record about masculinity and the mental health crisis facing young men, a subject Wolfe has lived through and now gives voice to with unflinching honesty. Turning his own experiences of depression, anxiety and ADHD into something raw, intimate and cinematic, Wolfe invites listeners into a world where vulnerability is not weakness, but a form of survival. Written after a period of intense personal reckoning, including time spent in a mental health rehab facility in 2023, 'Everythinglessness' is Wolfe's most emotionally resonant work to date, an album that unpacks what it means to be a man in a society that often demands silence and stoicism instead of softness and support.
Wolfe's voice channels the emotional resonance of Justin Vernon of Bon Iver and Nick Cave, while his songwriting explores everything from grief and generational trauma to love, loss and survival. The singles have been getting loadsa positive press. Radio support includes interviews and live performance on BBC London, Times Radio & 5 Live. More to come. Album launch show in Hastings, followed by UK and Europe tour supporting Alice Merton.
Stay True Sounds supremo Allan Nicoll, aka Kid Fonque, and legendary UK producer Charles Webster have brought together the cream of the South African deep house scene for a unique album. The record was recorded at Flame Studios, a facility built inside a prison at Constitution Hill in South Africa, which is very significant to South Africans, because that's where the Constitution was written. “It's a remarkable institution,” says Charles. “Mandela was in there; you can really feel the history. You're working in a prison cell from a brutal regime. It's an important place. So, I didn't want the album to be too light, because you can't escape from politics anywhere, but especially somewhere like here - and you shouldn't.”
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With an ever-growing horde of rappers clamoring for attention, manifesting a successful long-term career in hip-hop has become an almost supernatural achievement, reserved for artists with near-mystical talents. Atlanta emcee Tha God Fahim embraces this role, positioning himself as a divine warrior with lyrical powers transcending this earthly realm, battling dark forces with tactical ingenuity and relentless dedication. This artistic vision has become even more vivid in recent years, culminating in the wildly creative series Hyperbolic Time Chamber Rap with acclaimed producer Nicholas Craven. Inspired by the anime phenomenon Dragon Ball and its conception of a dimension unconstrained by the rules of time, Fahim and Craven just concluded the ambitious endeavor with a staggering fifteen volumes released in only eight months. Taken collectively, Hyperbolic Time Chamber Rap forms a vital entry in Tha God Fahim's catalog, blending gritty narratives of hustle and hardship with intergalactic rhyme wizardry. Fahim's stratospheric ambitions are elevated by exquisite production from Nicholas Craven, known for his work with Roc Marciano, Mach-Hommy, Westside Gunn, Conway, Boldy James, Pink Siifu, and more. This first ever vinyl pressing of volume 3 contains
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Supercoole Debüt-7"-Single von Marco Benevento, einem echten Klaviervirtuosen, der schon seit seinem siebten Lebensjahr spielt. Seine Karriere hat ihn schon oft um die ganze Welt geführt, wodurch er eine umfangreiche Diskografie und einen Ruf als gefragter Session-Musiker aufgebaut hat. Leon Michels, Mitbegründer von Big Crown und Grammy-Gewinner, hat Marco zum ersten Mal während der Aufnahmen zum Album ,Adult Themes" von El Michels Affair ins Boot geholt. Seitdem hat er sein Talent in unzähligen Big Crown-Projekten eingebracht. Außerhalb des Labels ist Marcos unverwechselbarer Stil unter anderem auf Alben von Clairo, Kevin Morby und Freddie Gibbs zu hören. Aber genug davon, was er für andere gemacht hat - diese Veröffentlichung zeigt Marco von seiner besten Seite: Er macht sein eigenes Ding und das richtig gut. Die A-Seite ,Frizzante" ist pure Feierlichkeit, eingefangen auf Vinyl, die darauf wartet, von der Nadel befreit zu werden. Es ist ein energiegeladener, gut gelaunter Kracher, bei dem Marco Melodien mit sich selbst über einem unerbittlichen Groove austauscht. Von der ersten Note an zieht dich der mitreißende Topline-Riff in seinen Bann und macht Platz für kaskadenartige Klavierläufe, üppige Bläserarrangements und Schichten von E-Piano und Synthesizern, die die Energie immer weiter steigen lassen. Es gibt keine Pause, keine Entspannung - nur einen richtigen Soul-Jazz-Tanz. Auf der 2. Seite zeigt Marco mit ,Turnadot" eine ganz andere Seite seines Sounds, zusammen mit der italienischen Sängerin Marianne Mirage. Der Song ist eindringlich schön und filmisch und passt perfekt zwischen Portishead und Serge Gainsbourg. Mariannes Gesang schwebt über Marcos perfekt ausgewogenem Arrangement - seine Produktion ist sowohl zurückhaltend als auch ausdrucksstark und macht den Song universell fesselnd, unabhängig davon, ob man Italienisch spricht oder nicht.
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For two decades, Hudd Traxx has stood as a pillar of underground house music – a label defined by longevity, taste, and its ability to bridge the old school with the new. To mark its twentieth anniversary, the revered UK imprint presents ‘20 Traxx From The Hudd’, a specially curated, all-new twenty-track compilation handpicked by label founder Eddie Leader.
The compilation brings together a global, star-studded lineup of artists who embody the Hudd Traxx ethos: soulful, inventive, and uncompromisingly underground. Contributions come from Groove Armada, Seven Davis Jr., Chez Damier, Cinthie, Jovonn, Oliver Dollar and others, offering a snapshot of the label’s wide-ranging influence. From the silky deep house depths of Black Loops’ opener ‘Soul to Soul Communication’, to the unmistakable analog warmth across Cinthie’s ‘Hudd House’, to the raw, stripped-back energy of Seven Davis Jr.’s ‘Infrasound’, the collection captures the many deeper shades of house Hudd Traxx has championed for twenty years.
Founded in 2005, Hudd Traxx has served as a trusted home for pioneering artists such as Nightmares On Wax and Matthew Herbert, guided by Eddie Leader’s consistent curatorial vision and unwavering commitment to craft. As a producer, his releases on Classic, Robsoul, and Balance Alliance have been supported by Laurent Garnier, Josh Wink, Disclosure, and many more. ‘20 Traxx From The Hudd’ isn’t just a celebration of the past; it’s a fervent reminder that Hudd Traxx remains as relevant and vital as ever.
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Powerfull nice grooves from a series that might be beer named: "Acid folk renaissance " – as most of the work here come from the 70s, and a lot from those great years of the UK and US scene where it also seemed like there was plenty of folk in the music as well! A few of these cuts are downright acid , and all are filled with great instrumenta&on – in an approach that's a nice change from some of the more familiar Brit and US manners of the same genera&on. The &tles include, among the others: Nirvana’s Nova Sketch , Fi.y Foot Hose’s Rose, Pyranha ‘s Clepsydre , Kaleidoscope’s Keep your mind open, and more .
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,BMB x OBI II" ist die Fortsetzung der super begehrten Zusammenarbeit zwischen Minnesotas Afro-Psych-Powerhouse Black Market Brass und dem jungen, visionären Talent Obi Original. Beide Seiten zeigen die rohe, hartnäckige Haltung, für die die beiden Künstler einzeln bekannt sind, mit einer Songauswahl, die ein breiteres Spektrum abdeckt als die erste Ausgabe. Obi Original zieht eine direkte Linie zwischen dem Godfather of Soul und dem Vater des Afrobeat und führt das raue 10-köpfige Ensemble auf eine Weise, die an die Bühne von Zaire '74 erinnert. Diese Tracks hauen rein, bleiben heavy und entschuldigen sich nicht dafür. Die A-Seite, ,If I Do My Own", ist Funk. Dieser Track ist schwer auf der Eins und zeigt Obis Bandleitung à la James Brown; wenn man ihn nur tanzen sehen könnte in der Gesangskabine. Gestapelte Blasinstrumente, ein Anführer, der Befehle brüllt, und eine Rhythmusgruppe, die nicht aufhört, führen die Zuhörer ins Land des Get-Down. ,If I Do My Own" ist ein Track, der die Tanzfläche zum Beben bringen wird, mit Bläsern und Gesangshooks, die dir noch lange nach dem letzten Aufruf im Kopf herumschwirren werden. Die B-Seite ,I No Be (Colonizer)" lässt in keiner Weise nach. Mit diesem Song kehrt BMB jedoch zu seinen polyrhythmischen Wurzeln zurück und schafft ein vielfältiges Geflecht aus Zeitgefühl, Metrumkonstruktion und rhythmischer Betonung. Diese Herausforderung wird durch Obis von Ebo inspirierte Texte und Hornmelodien gemeistert, die sich um den Gesang winden, anstatt nur als Hintergrund zu dienen. Kraftvoll, schnörkellos und roh hält sich das Trio nicht zurück, wenn es diesen Rhythmus-Break liefert, der den Song in einen unerbittlichen Four-on-the-Floor-Vamp mit einem auf 11 gedrehten Gitarrensolo verwandelt, das dich aus den Schuhen tanzen lässt.
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Gelbes Vinyl, limitiert auf 200 Exemplare. Exklusiv für den Indie-Handel. Kommt mit Texblatt und Downloadcode. Great Resignation! So wird das massenhafte Kündigen von Bullshitjobs während der Corona-Pandemie bezeichnet. Die Verweigerung die eigene Arbeitskraft zu den widrigsten Bedingungen zu verkaufen, wenn es nicht mal zum Leben reicht. Auch wenn man sowieso bald wieder ran muss - nur für einen Moment spüren, die Macht zu haben alles lahm zu legen, hörten einfach alle auf: Wertschöpfung, Broligarchie, Kaufland, Deutschland. pogendroblem haben sich also nochmal zusammengerauft und ein neues Album gemacht. Drei Jahre für ein neues Album? In der Tat: Great Resignation. Oder zu wenig die Brotjobs gekündigt? Und wenn sie die Arbeit so hassen, warum haben sich pogendroblem dann noch weiter in die Musikindustrie reinbegeben? Widersprüche schärfen und aushalten. Ambiguitätstoleranz. Nachdem AWINHSMK Ende 2022 bei Audiolith erschien, ging es für die Band wild hin- und her zwischen Pop-Festivals, Punkbühnen, Preisverleihungen und Solishows für selbstverwaltete Kulturzentren oder gegen die extreme Rechte. Nun der Nachfolger Great Resignation bei Kidnap. Das Schulterklopfen der Kulturförderung darf natürlich auch nicht fehlen. Zwölf Tracks auf 1:22 bis 2:30. Ästhetisch nochmal diversifiziert und dennoch aus einem Guss, entstanden unter Regie von Gregor Hennig im Studio Nord Bremen, gemischt von Daniel Roesberg und gemastert von Christian Bethge. Musikalisch klarer und pointierter als zuvor. Obviously (Post-)Punk, poppige Niedlichkeit, Garage Vibes, bisschen Hamburger Schule, bisschen Kraut, etwas düsterere Gitarren und natürlich Brotschneidemaschine durch FX geballert. Große Resignation! Die große Traurigkeit zieht sich durch die Platte hindurch, auch in den auf den ersten Blick lustigen Liedern. Denn hier sind sich pogendroblem treu geblieben, es geht um absurde Alltagsgeschichten, um Subjektivierung, die nicht mehr zu funktionieren scheint. Um Fragmentierung von Gesellschaft, Arbeitsbeziehungen, der Linken. Wie durch die Zeit der Monster (Antonio Gramsci) navigieren, fragen pogendroblem. Wie weiter machen gegen Faschisierung und Klimakrise? Klar ist: Es kann nicht immer so weitergehen.
Was also geschieht, wenn Paris und Havanna aufeinandertreffen? Die beiden Künstler tauchen tief in die kubanische Tradition ein und spielen zugleich mit klassischen Formen. Dabei rufen sie eine Epoche in Erinnerung, die Roberto nur allzu gut kennt – die des frühen 20. Jahrhunderts, als sich spanische klassische Musik und kubanische Rhythmen vermischten und das entstehen ließen, was später Danzón und Danzonete genannt wurde. Fonseca und Segal fügen dem eine Prise Improvisation hinzu – und damit Moderne.
Man sucht diese Musik nicht, und man hört sie auch nicht, um sie zu analysieren – sie kommt zu einem. Ihre Subtilität überrascht, weil sie in Bildern spricht. Das melodische Wechselspiel kitzelt die Wahrnehmung, zieht einen in die Außenwelt und umhüllt einen, während es zugleich im Inneren weiterlebt. Es ist eine Welt aus Echos und Erinnerungen, ein Wirbel aus Ideen und Gefühlen, die sich ständig erneuern und immer neue Bedeutungen finden.
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz allgegenwärtig scheint – sowohl in der Musikindustrie als auch in unserem Alltag –, erinnert uns diese Musik daran, dass das Geheimnis nicht darin liegt, zu kontrollieren, hinzuzufügen oder die Schöpfung für sich zu beanspruchen, sondern vielmehr darin, zu dekonstruieren, wegzulassen und Raum für Klarheit zu schaffen. Das Geheimnis besteht darin, den kreativen Prozess zu seinem Wesenskern zurückzuführen – Nuit Parisienne à La Havane tut genau das. Es ist ein Album, das nicht um unsere Aufmerksamkeit bittet, keine Rezensionen erwartet und keine Analyse einfordert. Es will gefühlt werden – vielleicht sogar betrachtet – wie eine Abfolge von elf Kurzfilmen, die sich vor unseren Augen entfalten. Es liegt an uns, die Bilder in unserem Geist schweben zu lassen, sie aufzunehmen und schließlich wieder verschwinden zu lassen.
Diese fünftägige Improvisationssession führt uns durch höchst unterschiedliche Genres: von kubanischen Rhythmen verschiedener Epochen über französisches Chanson, klassische Musik, afrikanische Rhythmen bis hin zu östlichen Einflüssen. Sie stellt die Frage: Was wäre, wenn auch die Musik mit den großen Herausforderungen der modernen Welt konfrontiert würde?
In der Rock-Mythologie traf Robert Johnson 1930 an einer Kreuzung auf den Teufel und begründete damit den Rock'n'Roll. Fast hundert Jahre später, im Mai 2024, steht Dirty Sound Magnet vor seinem eigenen Schicksal, als es an der Zeit ist, ein neues Album aufzunehmen.Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat das Trio nicht den Luxus, jeden Schritt des Aufnahmeprozesses sorgfältig zu planen. Seit 2022, nach der Veröffentlichung ihres vielgelobten Albums DSM-III, spielt die Band 120 Konzerte pro Jahr und managt alle Aspekte ihrer Karriere selbst. Daher ist es 2024 für das Trio die einzige Möglichkeit, ein neues Album zu produzieren und aufzunehmen, indem es seinem Instinkt folgt. Me and My Shadow ist das Album, zu dessen Entstehung die Band bestimmt war - ein Album, auf dem alles auf elegante Weise zusammenkommt.Wie immer in der Rockgeschichte war die Tragödie nie weit entfernt, und das Album wäre beinahe nicht entstanden. Zwei Wochen vorden ersten Aufnahmesessions entgeht Stavros nur knapp dem Tod durch eine versehentliche Vergiftung. Auf einem Krankenhausbett, halb bewusstlos und umgeben von aufgeregten Ärzten, tauchen die Themen des Albums in seinem Unterbewusstsein auf. Inmitten des Geflüsters der besorgten Ärzte, die um sein Leben fürchteten, wuchs in ihm die Gewissheit und Klarheit: ,Das kann unmöglich das Ende sein - wir müssen noch ein Album aufnehmen." Dieses Licht, das ihn aus den Schatten zurückholte, ist dasselbe Licht, das vor hundert Jahren Robert Johnson und seitdem unzählige Musiker inspiriert hat.
Pelican war schon immer eine Band, die nicht nur aus Chicago kommt, sondern echt typisch für Chicago ist. Gegründet im Jahr 2000 von den Gitarristen Trevor Shelley de Brauw und Laurent Schroeder-Lebec zusammen mit den Brüdern Bryan und Larry Herweg am Bass und Schlagzeug, hat Pelican seine Wurzeln in der regel- und genreunabhängigen Szene, die man mit dem Fireside Bowl verbindet. Nachdem Schroeder-Lebec nach dem Weggang von Dallas Thomas im Jahr 2022 zur Band zurückgekehrt war, konnte Pelican in dieser wiedervereinigten Besetzung an den Geist ihrer Gründungszeit anknüpfen und mit ihrem 2025 erschienenen Album Flickering Resonance" etwas ganz Neues schaffen. Das Album ist bereits in der dritten Vinyl-Auflage. Sowohl neue als auch alte Fans stöbern wieder im Pelican-Katalog, was auch zu zusätzlichen Neupressungen und Wiederveröffentlichungen ihrer beliebtesten Titel geführt hat. Mit drei Vinyl-Neupressungen allein im ersten Jahr und mehreren Tourneen in den USA und Europa zur Unterstützung des Albums hat Pelican nun eine EP mit vier Titeln aus der Flickering Resonance"-Ära als neue 12"-EP Ascending" neu aufgelegt. Pelican-Fans werden die letzten beiden Tracks Adrift" und Tending the Embers" wiedererkennen, die 2024 digital selbst veröffentlicht wurden und nur auf einer limitierten Anzahl von Kassetten erhältlich waren. Diese 12"-Platte enthält auch eine Gesangsversion der Lead-Single Cascading Crescent" von Flickering Resonance mit Geoff Rickly von Thursday. Diese Version des Tracks war bisher nur auf einer limitierten Anzahl von 7"-Singles erhältlich, sodass sie nun zum ersten Mal digital veröffentlicht und auch in physischer Form allgemein verfügbar ist. Der Titeltrack der EP, Ascending", wurde etwa zur gleichen Zeit wie Flickering Resonance aufgenommen, aber nicht auf dem Album veröffentlicht, da er eher wie ein eigenständiges Werk wirkt. Die Zusammenführung dieser vier Tracks auf einer EP unterstreicht einmal mehr, dass Pelicans regelwidriger Ansatz der Kern dessen ist, was Pelican zu einer festen Größe in allen Genres macht, die sie erkunden.
Pelican war schon immer eine Band, die nicht nur aus Chicago kommt, sondern echt typisch für Chicago ist. Gegründet im Jahr 2000 von den Gitarristen Trevor Shelley de Brauw und Laurent Schroeder-Lebec zusammen mit den Brüdern Bryan und Larry Herweg am Bass und Schlagzeug, hat Pelican seine Wurzeln in der regel- und genreunabhängigen Szene, die man mit dem Fireside Bowl verbindet. Nachdem Schroeder-Lebec nach dem Weggang von Dallas Thomas im Jahr 2022 zur Band zurückgekehrt war, konnte Pelican in dieser wiedervereinigten Besetzung an den Geist ihrer Gründungszeit anknüpfen und mit ihrem 2025 erschienenen Album Flickering Resonance" etwas ganz Neues schaffen. Das Album ist bereits in der dritten Vinyl-Auflage. Sowohl neue als auch alte Fans stöbern wieder im Pelican-Katalog, was auch zu zusätzlichen Neupressungen und Wiederveröffentlichungen ihrer beliebtesten Titel geführt hat. Mit drei Vinyl-Neupressungen allein im ersten Jahr und mehreren Tourneen in den USA und Europa zur Unterstützung des Albums hat Pelican nun eine EP mit vier Titeln aus der Flickering Resonance"-Ära als neue 12"-EP Ascending" neu aufgelegt. Pelican-Fans werden die letzten beiden Tracks Adrift" und Tending the Embers" wiedererkennen, die 2024 digital selbst veröffentlicht wurden und nur auf einer limitierten Anzahl von Kassetten erhältlich waren. Diese 12"-Platte enthält auch eine Gesangsversion der Lead-Single Cascading Crescent" von Flickering Resonance mit Geoff Rickly von Thursday. Diese Version des Tracks war bisher nur auf einer limitierten Anzahl von 7"-Singles erhältlich, sodass sie nun zum ersten Mal digital veröffentlicht und auch in physischer Form allgemein verfügbar ist. Der Titeltrack der EP, Ascending", wurde etwa zur gleichen Zeit wie Flickering Resonance aufgenommen, aber nicht auf dem Album veröffentlicht, da er eher wie ein eigenständiges Werk wirkt. Die Zusammenführung dieser vier Tracks auf einer EP unterstreicht einmal mehr, dass Pelicans regelwidriger Ansatz der Kern dessen ist, was Pelican zu einer festen Größe in allen Genres macht, die sie erkunden.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Albumklassikers "Thick As A Brick" erscheint am 30. März 2012 eine Fortsetzung zum Originalalbum mit dem Titel "Thick As A Brick 2".
1972 hatte Ian Anderson mit dem Jethro-Tull-Album "Thick As A Brick" einen Klassiker des Progressive Rock aufgenommen. Im Mittelpunkt der Songtexte stand die fiktive kindliche Hauptfigur Gerald Bostock. Das Album avancierte zum Spitzenreiter in den Billboard Charts und zu einem beachtlichen Erfolg in etlichen anderen Ländern.
Vierzig Jahre später: Was würde Gerald Bostock, der nun 50 Jahre alt wäre, heutzutage machen? Wie wäre es ihm in all der Zeit ergangen? Der "zweite" Teil des Albumklassikers zieht die unterschiedlichsten Möglichkeiten in Betracht, was aus dem frühreifen Schuljungen Gerald Bostock hätte werden können, welche Wege er hätte einschlagen können. In den diversen Songs nimmt die Hauptfigur verschiedene Alter Egos an, um die Vielzahl der möglichen Wendungen zu verdeutlichen, die Schicksal und Zufall in einem Leben bereit halten. So illustrieren die Songs nicht nur Geralds Leben, sondern auch die Entwicklungen unserer eigenen Biographien, die nicht selten durch zufällige Begegnungen und Eingriffe völlig neue Wendungen annehmen, auch wenn sie manchmal zunächst noch ganz nichtig und unbedeutend erscheinen.
Ian Anderson über sein neues Album: "Wenn unsere Generation auf ihr Leben zurückblickt, überkommt sie sicherlich gelegentlich dieser 'Was wäre wenn'-Moment. Wären wir, wie Gerald, statt dem, was wir sind, vielleicht Prediger, Soldat, Penner, Geschäftsinhaber oder Finanztycoon geworden? Und all jene, die der Generation des Internet und der sozialen Netzwerke angehören, mögen darüber sinnieren, was mit den unzähligen Möglichkeiten ist, die sich bei jeder Gelegenheit anzubieten scheinen."
Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird Ian Anderson erstmals seit 1972 "Thick As A Brick" gemeinsam mit seinen Bandkollegen John O'Hara (Keyboards), David Goodier (Bass), Florian Opahle (Gitarre) und Scott Hammond (Schlagzeug) - sowie einigen musikalischen Gästen - in kompletter Länge live spielen. Zudem präsentieren Ian Anderson und seine Band im zweiten Teil der Show auch die Fortsetzung des Albumklassikers live.
Berlin-based Swedish dynamic duo of sax man Otis Sandsjö and bassist/producer Petter Eldh return with new music on We Jazz Records. Remember the hard hitting banger "Tremendoce" from Otis Sandsjö's "Y-OTIS 2"? Well, the saga continues, and the new directions are surprising to say the least, just as we like it!!! Some proper late night / early morning out there vibes on this one, and the flip is yet another step forward, bringing in Kathrin Pechlof on harp. Things are liquid, just as you would guess, but the whole consistency of the substance has flipped and evolved. A new sound. A new idea. Another new day in Mauerpark, Berlin.
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,Warmer Than Gold", das neue Album von Ben Cooks Projekt GUV, ist ein Dokument eines Lebens in der Musik, ein kritischer und feierlicher Reisebericht, ein Versuch, die homogenen und statusbesessenen Zustände der heutigen Welt durch den Einsatz von großen Beats, großen Refrains und Verzerrung zu überwinden. Es ist ein Album, das unterwegs entstanden ist und überall Sinn ergibt. Vor allem aber leitet es mit seiner erweiterten Klangpalette und der Betonung von Breakbeats eine neue Ära eines Künstlers ein, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln. Cook, der zwischen Toronto und England aufgewachsen ist, verfügt über eine angloamerikanische Authentizität, die ihn von der wachsenden Schar von Hardcore-Kids mit Windjacken und Pilzköpfen unterscheidet. Zwei der ersten Konzerte, die er im Alter von 12 Jahren besuchte, waren Oasis und Neil Young. Nach dem Konzert, erinnert er sich, dachte er: ,Ja, ich werde für immer Musik machen." Kurz nachdem er Hardcore und Punk für sich entdeckt hatte, ging es los, zuerst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up, die er 2006 gründete. Er war ein Teil der Underground-Szene, die sich in den 90er Jahren in Kanada Kurz darauf entdeckte er Hardcore und Punk, und schon ging es los, zunächst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up von 2007 bis 2021 - und währenddessen baute er sich ein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire an Soloarbeiten auf, zunächst als Young Governor, dann als Young Guv und jetzt einfach als GUV (,Ich bin nicht mehr so jung, Drei-Buchstaben-Bandnamen sind cool, und ich bin es leid, mit einem Rapper verwechselt zu werden", bemerkt Cook). Warmer Than Gold ist die großformatige Krönung all dieser Stränge. Die Musik des Albums behält den eingängigen Geist von Cooks früheren Alben bei, wie den gefeierten Doppelalben GUVI & II und GUV III & IV, fügt jedoch ein ausgeprägtes rhythmisches Element hinzu, das von klassischem Madchester und Britpop geprägt ist. Es verschmiert und schwebt, es fühlt sich an, als würde man um Mitternacht die Autobahn M1 entlangrasen, angetrieben von einer Dringlichkeit, die in Cooks anderen Werken nicht zu finden ist. Was jedoch von diesen früheren Power-Pop-Veröffentlichungen beibehalten wurde, ist das ausgeprägte Gespür des Künstlers für eingängige Melodien. In Kombination mit einer neuen Produktionssensibilität, die von den Beastie Boys über The Field Mice bis hin zu Primal Scream inspiriert ist, gelingt es Cook, die zentralen lyrischen Themen des Projekts musikalisch zu untermalen: die globale Verflachung der Kultur, das Vergehen der Zeit in der materiellen Welt und die Rolle des Künstlers in all dem.
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,Warmer Than Gold", das neue Album von Ben Cooks Projekt GUV, ist ein Dokument eines Lebens in der Musik, ein kritischer und feierlicher Reisebericht, ein Versuch, die homogenen und statusbesessenen Zustände der heutigen Welt durch den Einsatz von großen Beats, großen Refrains und Verzerrung zu überwinden. Es ist ein Album, das unterwegs entstanden ist und überall Sinn ergibt. Vor allem aber leitet es mit seiner erweiterten Klangpalette und der Betonung von Breakbeats eine neue Ära eines Künstlers ein, der nie aufgehört hat, sich weiterzuentwickeln. Cook, der zwischen Toronto und England aufgewachsen ist, verfügt über eine angloamerikanische Authentizität, die ihn von der wachsenden Schar von Hardcore-Kids mit Windjacken und Pilzköpfen unterscheidet. Zwei der ersten Konzerte, die er im Alter von 12 Jahren besuchte, waren Oasis und Neil Young. Nach dem Konzert, erinnert er sich, dachte er: ,Ja, ich werde für immer Musik machen." Kurz nachdem er Hardcore und Punk für sich entdeckt hatte, ging es los, zuerst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up, die er 2006 gründete. Er war ein Teil der Underground-Szene, die sich in den 90er Jahren in Kanada Kurz darauf entdeckte er Hardcore und Punk, und schon ging es los, zunächst mit seiner geliebten Hardcore-Band No Warning (mit der er bis heute spielt), dann als Mitglied der Punk-Experimentalisten Fucked Up von 2007 bis 2021 - und währenddessen baute er sich ein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire an Soloarbeiten auf, zunächst als Young Governor, dann als Young Guv und jetzt einfach als GUV (,Ich bin nicht mehr so jung, Drei-Buchstaben-Bandnamen sind cool, und ich bin es leid, mit einem Rapper verwechselt zu werden", bemerkt Cook). Warmer Than Gold ist die großformatige Krönung all dieser Stränge. Die Musik des Albums behält den eingängigen Geist von Cooks früheren Alben bei, wie den gefeierten Doppelalben GUVI & II und GUV III & IV, fügt jedoch ein ausgeprägtes rhythmisches Element hinzu, das von klassischem Madchester und Britpop geprägt ist. Es verschmiert und schwebt, es fühlt sich an, als würde man um Mitternacht die Autobahn M1 entlangrasen, angetrieben von einer Dringlichkeit, die in Cooks anderen Werken nicht zu finden ist. Was jedoch von diesen früheren Power-Pop-Veröffentlichungen beibehalten wurde, ist das ausgeprägte Gespür des Künstlers für eingängige Melodien. In Kombination mit einer neuen Produktionssensibilität, die von den Beastie Boys über The Field Mice bis hin zu Primal Scream inspiriert ist, gelingt es Cook, die zentralen lyrischen Themen des Projekts musikalisch zu untermalen: die globale Verflachung der Kultur, das Vergehen der Zeit in der materiellen Welt und die Rolle des Künstlers in all dem.
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15 years since their fantasy disco scene-defining 1st volume, Johnny Jewel’s IDIB lasso Sally Shapiro, Desire, Farah, Lovelock and the kreme of their field for a 27-song, 2-hour re-up
Where previous volumes took their sweet time to arrive, ‘Volume 4’ graces the ‘floor only two years since the last, and nobody’s complaining. From its slo-mo, dry-iced covers of Jennifer Lopez’ ‘Waiting For Tonight’, Don Henley’s ’Boys of Summer’ and even flipping R.E.M.’s ‘Losing My Religion’, thru to exclusive pearls by our disco queen crush, Sally Shapiro, and Johnny Jewel as Desire, it’s the ideal soundtrack for late summer into silly season.
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British singer-songwriter Lucy Kitt unveils her highly anticipated second album, Telling Me, a deeply personal collection that shifts focus from introspection to storytelling, capturing the lives and struggles of those closest to her. Drawing from her love of 70’s Laurel Canyon folk, 90’s indie rock, and country music, Kitt crafts narratives that blend her own experiences with compassionate observations of loved ones. Based on a raw acoustic “three chords and the truth” style of songwriting that ripples throughout, the album expands with full-band arrangements that give a huge range and richness to the sound.
Though influenced by American musical traditions, the Essex-native maintains her distinctive voice and authenticity, ensuring the music remains unmistakably her own. Following her 2018 debut Stand By, this new record represents a more mature approach to songwriting, written during her early 30s and completed in the 2021 lockdown – a storybook of songs capturing that moment in time.
Musically, Telling Me showcases Kitt's stripped-down acoustic foundations, while incorporating fuller arrangements that blend her love of Nick Drake, Bob Dylan, Gram Parsons, Joni Mitchell and Joan Baez, with music she loved as a teenager such as The Lemonheads and Veruca Salt. The album features collaborations with an impressive roster of musicians, including Jay Starkey on drums, Nashville-based pedal steel virtuoso Spencer Cullum, Treetop Flyer’s Sam Beer and longtime collaborator Pat Kenneally on drums and piano.
Recorded between 2021-2023 at London's Lightship 95 studio at Trinity Buoy Wharf, the album was co-produced and engineered by Dave Holmes, with some musicians contributing remotely from Nashville and London.
Kitt's commitment to authenticity extends to every aspect of the album, from the down-to-earth, home-based album artwork which represents her life right now as a musician and a working mum, with all the wonderful chaos that comes along with it. Also her decision to maintain her natural accent throughout her vocals. "I have always retained my authentic self in my songs," she explains. "Always singing with my own accent, despite the influences of all the bands and artists over the years."
Kitt has been songwriting and performing for over 20 years, starting in a riot grrl band in her teens in her hometown of Romford, Essex, before evolving into the thoughtful folk storyteller she is today. A semi-finalist at the BBC Young Folk Awards in the early 2000s, she has performed at major festivals including Glastonbury and Cambridge Folk Festival, building a reputation for intimate, lyrically-focused performances.
Telling Me is a resplendent collection of songs, capturing the human experience with great empathy, honesty and musical sophistication that has become Lucy Kitt's signature.
Als Blackwater Holylight vor drei Jahren ihre Heimatstadt Portland, Oregon, verließen, war es ihr Ziel, der Tristesse des pazifischen Nordwestens und dem beruhigenden Komfort des Vertrauten zu entfliehen. Mit dem Ziel, das sonnigere Klima von Los Angeles zu genießen, fand sich die Band nicht nur in einer wärmeren Umgebung wieder, sondern auch in einer völlig neuen Landschaft - einer ohne Arbeitsplätze, langjährige Freundeskreise und die bequeme Zuflucht alter Gewohnheiten. Und genau hier, unbelastet von der Zufriedenheit der Sicherheit, begann Blackwater Holylight fleißig an ihrem vierten Album ,Not Here Not Gone" zu arbeiten. Wie schon ihre früheren Werke beschäftigt sich ,Not Here Not Gone" mit der Dualität von Licht und Dunkelheit - bedrohliche Riffs bilden das Fundament für betörende Melodien, dichte Wände aus Shoegaze-Gitarren paaren sich mit luftig-leichten Synthesizern, und schwere Themen werden durch sirenenhafte Gesänge vermittelt. Im Laufe des Albums verspürt der Zuhörer mal ein Gefühl der Stärke, mal ein Gefühl der Verletzlichkeit. Wie Schlagzeugerin Eliese Dorsay es beschreibt: ,In einigen Songs sind wir die Raubtiere, in anderen die Beute." Die Gegenüberstellung von Selbstvertrauen und Unsicherheit ist nirgendwo so deutlich zu spüren wie bei einer lebensverändernden Entscheidung, was vielleicht erklärt, warum der Umzug der Band ihr Studium der Kontraste auf ,Not Here Not Gone" zu neuen Höhenflügen intensiviert hat . ,Not Here Not Gone" wurde im Sonic Ranch außerhalb von El Paso, Texas, von Sonny Diperri (Narrow Head, DIIV, Emma Ruth Rundle) aufgenommen, wodurch die Band erneut ihre Komfortzone verlassen und sich an einem Ort isolieren konnte, an dem sie sich ausschließlich auf ihre Kunst konzentrieren konnte. Das Ergebnis ist das Kronjuwel von Blackwater Holylights Diskografie - eine reichhaltige und eindringliche Studie in tonalen Hell-Dunkel-Kontrasten, in der das Licht seinen Weg aus den Schatten findet.
Auf ihrem Debütalbum ist eine lange Liste von Elite-Musikern aus der Daptone-Familie zu hören, die alle mit ihrem Talent dazu beigetragen haben, Pazners kreative Vision zu verwirklichen. Das Album wurde mit großem Beifall aufgenommen und erlangte schnell den Ruf als eines der besten Instrumental-Soul-Alben des Jahrzehnts – mit Rezensionen von Pitchfork, American Songwriter, Brooklyn Vegan, Rolling Stone u.v.a.. Im digitalen Bereich wurde das Projekt durch ein unglaublich starkes organisches Wachstum bei den DSPs unterstützt, wobei die Streaming-Zahlen alle Erwartungen übertrafen und es zu einem Durchbruchserfolg sowohl für Daptone als auch für Pazner machten. Nach dem Erfolg seines Debütalbums verbrachte Pazner die nächsten Jahre damit, den musikalischen Kosmos zu erkunden – er schrieb Songs mit Lee Fields und begleitete ihn als Keyboarder auf Tournee. In dieser Zeit gründete er auch eine Familie. Diese Reihe von einschneidenden Lebensereignissen bereitete den Boden für das kommende Album „In Search of a Revival“ (Daptone Records).
Dieses Mal, ganze 10 Jahre nach der Veröffentlichung des selbstbetitelten Debütalbums, komponierte, arrangierte und produzierte Pazner das gesamte Album selbst. Mit einer Mischung aus Musikern, die bereits auf dem Debüt zu hören waren, sowie einer Handvoll Freunden und Mitwirkenden, die er auf seiner musikalischen Reise kennengelernt hat, bildete er ein 17-köpfiges Ensemble aus den besten Musikern der Szene. Während „The Olympians“ stark vom klassischen Soul-Stil von Curtis Mayfield und James Brown beeinflusst war, lehnt sich „In Search of a Revival“ an die goldene Ära der Wrecking Crew, die üppigen Texturen der Gold Star Studios, Vintage-Filmmusik und die eher unbekannten Ecken der cineastischen Klanglandschaften an. Von den kaskadenartigen Harfenklängen, die „Sirens of Jupiter“ eröffnen, bis hin zur treibenden Horns von „Sagittarius By Moonlight“ liefern The Olympians einen ganz eigenen neuen Sound: einen alten Traum vom fernen Griechenland, gemalt in üppigen, filmischen Arrangements über harten Rhythmen. In Search of a Revival ist auf dem besten Weg, ein weiterer Daptone-Klassiker zu werden – ein Album, das nicht nur die Traditionen des Instrumental-Soul würdigt, sondern auch einen kühnen neuen Standard für das Genre in den kommenden Jahren setzt.
Auf ihrem Debütalbum ist eine lange Liste von Elite-Musikern aus der Daptone-Familie zu hören, die alle mit ihrem Talent dazu beigetragen haben, Pazners kreative Vision zu verwirklichen. Das Album wurde mit großem Beifall aufgenommen und erlangte schnell den Ruf als eines der besten Instrumental-Soul-Alben des Jahrzehnts – mit Rezensionen von Pitchfork, American Songwriter, Brooklyn Vegan, Rolling Stone u.v.a.. Im digitalen Bereich wurde das Projekt durch ein unglaublich starkes organisches Wachstum bei den DSPs unterstützt, wobei die Streaming-Zahlen alle Erwartungen übertrafen und es zu einem Durchbruchserfolg sowohl für Daptone als auch für Pazner machten. Nach dem Erfolg seines Debütalbums verbrachte Pazner die nächsten Jahre damit, den musikalischen Kosmos zu erkunden – er schrieb Songs mit Lee Fields und begleitete ihn als Keyboarder auf Tournee. In dieser Zeit gründete er auch eine Familie. Diese Reihe von einschneidenden Lebensereignissen bereitete den Boden für das kommende Album „In Search of a Revival“ (Daptone Records).
Dieses Mal, ganze 10 Jahre nach der Veröffentlichung des selbstbetitelten Debütalbums, komponierte, arrangierte und produzierte Pazner das gesamte Album selbst. Mit einer Mischung aus Musikern, die bereits auf dem Debüt zu hören waren, sowie einer Handvoll Freunden und Mitwirkenden, die er auf seiner musikalischen Reise kennengelernt hat, bildete er ein 17-köpfiges Ensemble aus den besten Musikern der Szene. Während „The Olympians“ stark vom klassischen Soul-Stil von Curtis Mayfield und James Brown beeinflusst war, lehnt sich „In Search of a Revival“ an die goldene Ära der Wrecking Crew, die üppigen Texturen der Gold Star Studios, Vintage-Filmmusik und die eher unbekannten Ecken der cineastischen Klanglandschaften an. Von den kaskadenartigen Harfenklängen, die „Sirens of Jupiter“ eröffnen, bis hin zur treibenden Horns von „Sagittarius By Moonlight“ liefern The Olympians einen ganz eigenen neuen Sound: einen alten Traum vom fernen Griechenland, gemalt in üppigen, filmischen Arrangements über harten Rhythmen. In Search of a Revival ist auf dem besten Weg, ein weiterer Daptone-Klassiker zu werden – ein Album, das nicht nur die Traditionen des Instrumental-Soul würdigt, sondern auch einen kühnen neuen Standard für das Genre in den kommenden Jahren setzt.
Waking Up the new album from Annabelle Chairlegs - produced by Ty Segall
With roots in the industrial heartland of New Jersey. Annabelle Chairleg's music fuses gritty, dark, mechanical textures with a playful and whimsical spirit. The band has shared bills with The Zombies, Lucy Dacus and The Brian Jonestown Massacre, while lighting up festivals including Austin City Limits, SXSW, Levitation, and Austin Psych Fest.
On her newest release, Waking Up, lead singer Lindsey Mackin is joined by Nick Cornetti on drums and Derek Strahan on bass. Produced and recorded by Ty Segall in his home studio in Topanga, CA- this marks Chairlegs’ third full-length album— a bold new chapter for the Austin mainstay.
To Note: This vinyl has two vinyl exclusive tracks 'I Feel So Mad' and 'Beef Witted' which will not be available in streaming services upon release
In der Evolutionsbiologie beschreibt der Begriff ,Spandrel" die Merkmale eines Organismus, die nicht fürs Überleben wichtig sind und keinen offensichtlichen Zweck haben. Das Wort kommt aus der Architektur und bezeichnet die dreieckigen Räume in den Ecken eines Bogens: kleine ästhetische Elemente, die für Symmetrie sorgen und Grenzen markieren. Die Musikerin und Sängerin Evita Manji stellt auf ihrem Debütalbum eine undurchsichtige Frage und fragt sich angesichts eines großen Verlusts, welche Teile von uns zum Durchhalten beitragen und welche vielleicht nur Deko sind. Ihre Tracks, die aus den Dämpfen zeitgenössischer Clubmusik, Barock-Pop und experimentellem Sounddesign zusammengesetzt sind, sind für Manji eine Möglichkeit, ihre Beziehung zur Welt im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen zu untersuchen, Kontrollsysteme zu zerlegen und die Vernetzung hervorzuheben. Manji ist seit einigen Jahren eine ätherische Präsenz in der Szene und arbeitet als Soundkünstler und Kreativdirektor mit zahlreichen Künstlern zusammen. Letztes Jahr starteten sie ihre eigene Plattform myxoxym, wo sie zwei Singles aus ,Spandrel?" veröffentlichten und eine ambitionierte Fundraiser-Compilation mit Rainy Miller, Palmistry, Cecile Believe und anderen zusammenstellten, um Geld für den griechischen Tierschutzfonds ANIMA zu sammeln. Manji trat weltweit auf Festivals wie Unsound, Lunchmeat und Rhizom auf, spielte in Clubs in Berlin und London und wurde ausgewählt, die Plattform Shape+ im Jahr 2022 zu vertreten. Diese Erfahrungen fließen in ,Spandrel?" ein und helfen ihnen, ein komplexes künstlerisches Gewebe zu weben, das weit unter die Oberfläche des Daseins blickt und versucht, das Unheil des globalen Klimawandels mit Themen wie Selbstverwirklichung, Liebe und körperlicher Autonomie in Einklang zu bringen. Das Album beginnt mit dem Titeltrack, einer einleitenden Zusammenfassung, die die Zuhörer auf das vorbereitet, was sie gleich hören werden. Manjis Gesang schwingt mit einem eingestöpselten Gefühl kybernetischer Melancholie und filtert die Flut von Rhythmen und harmonischen Themen der Welt zu geschmeidigem, clubtauglichem Pop, der von ihrer fortschrittlichen Klangwelt getragen wird. Von dort aus werden wir in die Traurigkeit des atmosphärischen Klagelieds ,Pitch Black" hineingezogen, einer Meditation über den Tod, die tiefe Bässe unter Schichten von choraler Glückseligkeit versinken lässt und an die Kirche und die Tanzfläche erinnert, ohne die Kraft der beiden gegensätzlichen Elemente zu opfern. Ihre Dunkelheit wird in ,Oil Too Much" von innen nach außen gedrängt, einem Kommentar zur Ölindustrie aus der Perspektive des Tierreichs, der gleichzeitig als neonfarbener Ausdruck der zeitgenössischen Depression dient. Aber in ,Body/Prison" klingt Manji am offensten, spricht ehrlich über die dunkelsten Momente ihres Lebens und gesteht ihre tiefsten Gefühle über sengende, von Trance inspirierte Synthesizer und groteske Percussion. ,Spandrel?" ist ein Album, das Zeit braucht, um sich zu entfalten, und Manjis Themen hallen durch eine Geschichte wider, die älter ist als die Popmusik. Es ist tragisch, romantisch und poetisch und weigert sich entschieden, sich von den drängendsten Themen unserer Zeit abzuwenden.
The musical legacy of a night that will live on for years - Fermin Muguruza's 40th anniversary roar! Under the title "Akelarre Antifascista" (which literal translation would be "Anti-Fascist Witches' Coven", but loosely translated as Anti-Fascist Celebration), in a reference to the legendary Akelarre, a wild gathering of Basque witches, this album distils all the intensity, sweat and collective excitement of a night when thousands of voices joined together to celebrate not just a career, but a way of seeing art as resistance. On 15th February 2025, Madrid saw more than just a concert: it was a collective ritual, an anti-fascist demonstration in which thousands of voices came together as one to emphasize the tenacity of a voice that never surrendered. Four decades after lighting the fuse of combative rock in Euskal Herria, the Basque Country, Fermin Muguruza chose the capital of Spain, a city that closed its doors to him so many times and that he has described as "the heart of the beast", to make the definitive record of his 40th anniversary tour. The result is "Akelarre Antifascista", a live album that distils the history of a musical and political resistance that has spanned generations, languages and frontiers. The concert, sold out with 15,000 people, was an explosion of energy, memory and future. Right from the first chord, the Sports Palace of Madrid became an open setting, a free territory where bodies, rhythms, languages and flags mixed freely. Triple 180gr vinyl LP in trifold sleeve.
Rough Trade Records freut sich, die Veröffentlichung einer neuen Single von Lankum anzukündigen. Ursprünglich für die Tanzshow "Specky Clark" von Oona Doherty im Sadler"s Wells Anfang des Jahres komponiert, ist die Single eine eindringliche, fast übernatürliche Interpretation des Nummer-eins-Hits "Ghost Town" von The Specials aus dem Jahr 1981. "Ghost Town" erscheint als 12"-Vinyl mit einer kunstvollen Gravur auf der B-Seite. Zur Entstehung des Stücks erklärt die Band: "Ghost Town kam unter ungewöhnlichen Umständen zu uns. Oona Doherty, deren Arbeit wir bereits aus dem Video zu Gilla Bands 'Shoulderblades" kannten, erzählte uns von einem neuen Stück über ihren Ururgroßvater, der als Kind nach Belfast geschickt wurde, um bei seinen Tanten in einem Schlachthof zu arbeiten. Sie wollte für eine Halloween-Party-Szene ein Musikstück, das zunächst verschwommen und unkenntlich beginnt und sich dann in den bekannten Song von The Specials verwandelt. Anfangs waren wir zögerlich - ein Ska-Cover war nicht unbedingt unser Stil -, doch schließlich entschieden wir uns, es zu versuchen. Dabei entstand eine spannende Studioerfahrung, in der wir begeistert mit Synthesizern und Drum-Machines experimentierten, um einen rauen 90er-Techno-Sound für das Outro zu schaffen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dankbar, dass Oona uns ermutigt hat, neue Wege zu gehen. Es ist uns eine Ehre, diese ikonische Nummer neu zu interpretieren, deren Themen - städtischer Verfall, wirtschaftliche Not und Frustration der Arbeiterklasse - heute so aktuell sind wie damals."
Rising from the ashes of Timebox, Patto delivered a bold fusion of progressive rock, jazz, and blues powered by Mike Patto’s soulful vocals and Ollie Halsall’s stunning guitar work. Their second album, Hold Your Fire (1971), originally on Vertigo, is a true gem of early ’70s progressive rock.
Original artwork in gimmix gatefold sleeve. Remastered by Prof. Stoned. Insert with detailed liner notes by Ralph Heibutzki and rare photos / memorabilia.
“…an exceptionally fine album, with songs and playing of a standard rarely achieved in rock music…” - Nick Saloman (Bevis Frond)
"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.