Cass McCombs ist zurück bei Domino. Sammlung bislang unveröffentlichter Songs erscheint am 08.11.2024.
Cass McCombs veröffentlicht mit "Seed Cake On Leap Year" eine Sammlung früher, bisher unveröffentlichter Musik, die in Jason Quevers Wohnung in der 924 Fulton Street in San Francisco aufgenommen wurde, während McCombs zwischen 1999 und 2000 in Berkeley lebte. Alles, was Cass McCombs‘ Fans lieben gelernt haben, ist auf "Seed Cake On Leap Year" zu hören. Bereits zu dieser Zeit beherrschte er die anmutigen, schwebenden Melodien, die wirken, als stammten sie aus zeitlosen Liedern von Jukeboxes und Transistorradios in ganz Amerika; ebenso seine tiefgründige, verschlungene Art mit alltäglicher Sprache umzugehen, die aufrichtige Wahrheiten in Rätsel verwandeln kann. „Songs are sung every day/So what can I say to find my own way?“, verkündet er in der ersten Zeile von „I’ve Played This Song Before“. Und mit diesen Worten schlägt er seinen eigenen Weg ein, immer verwurzelt in Tradition, aber dem Unbekannten zugewandt. Das Bemerkenswerte an "Seed Cake On Leap Year" ist, wie lebendig und roh diese Songs geblieben sind, voller Einsicht und Wunder, im Dialog mit allem, was noch kommen wird. Es gibt eine ungeschönte Ehrlichkeit in dieser Jugend, und obwohl dies vielleicht die ungeschönteste Ehrlichkeit ist, die sich Cass McCombs je auf einem Album zugestand, verstärken und vertiefen diese Songs nur das Mysterium.
Norwegischer Black Metal Klassiker neu aufgelegt! Das vierte und letzte Obtained Enslavement-Album zum ersten Mal auf Vinyl! Wir wissen nicht, ob
es nur unsere Einbildung ist, aber wenn man über Black Metal-Bands aus Norwegen spricht, werden Obtained Enslavement oft vergessen. Das liegt
sicher nicht daran, dass wir denken, sie seien es nicht wert, erwähnt zu werden. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Obtained Enslavement nie als
führende Kraft in der norwegischen Black Metal-Szene angesehen wurde und uns ihre Einzigartigkeit und Brillanz vergessen lässt. Sie sind
wahrscheinlich eine der ersten Bands, die man als symphonischen Black Metal bezeichnen kann, aber ihre Musik war trotz des starken
Keyboard-/Orchestral-Backgrounds im Vergleich zu anderen symphonischen Bands einfach viel härter und kompromissloser. „Soulblight“ und
‚Witchcraft‘ waren großartige Alben. Aber es gibt noch ein weiteres, das oft vergessen wird, vielleicht weil es ein bisschen anders ist als die beiden
eben erwähnten und sich musikalisch von ihnen unterscheidet. Die Rede ist von „The Shepherd and the Hounds of Hell“!
Die Miles Davis Bootleg Series Vol. 8 bietet ein außergewöhnliches Hörerlebnis mit unveröffentlichten Live-Aufnahmen des legendären Second Great Quintet aus den Jahren 1963 und 1964 und dokumentiert die herausragenden Auftritte von Miles Davis und seiner Band, bestehend aus George Coleman (1963) und später Wayne Shorter (1964), Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams. Erhältlich in drei verschiedenen Formaten - einem 8-LP-Boxset, einem 6-CD-Boxset und einem limitierten 2-LP-Set - bietet diese Kollektion einen tiefen Einblick in eine der kreativsten Phasen von Miles Davis' Karriere. Jedes Format enthält sorgfältig abgemischte und in höchster Qualität gemasterte Aufnahmen, die die intensive musikalische Beziehung zwischen Davis und dem französischen Publikum einfangen. Die 8LP- und 6CD-Boxen enthalten fünf komplette Konzerte, darunter Auftritte vom Festival Mondial du Jazz 1963 in Antibes und zwei bisher unveröffentlichte Konzerte aus Paris 1964. Beide Boxen bieten mehr als vier Stunden unveröffentlichte Live-Musik und enthalten umfangreiche Booklets mit seltenen Fotos und ausführlichen Linernotes des renommierten Journalisten Marcus J. Moore. Das 2-LP-Set konzentriert sich auf den Auftritt des Quintetts am 1. Oktober 1964 in Paris, bei dem Wayne Shorter die Gruppe vervollständigte. Die Aufnahme erscheint auf exklusivem Vinyl in den Farben der französischen Flagge und vermittelt die einzigartige emotionale Tiefe und Energie des Ensembles. Ob als luxuriöses Box-Set oder als limitierte Doppel-LP, diese Kollektion ist ein Muss für alle Fans von Miles Davis und Liebhaber unverfälschter Live-Jazz-Performances.
Coleman Hawkins gilt als Begründer einer der beiden großen Tenorsaxofon-Schulen. Während der Stil
seines Gegenparts Lester Young kühl und reflektiert war, stand Hawkins für leidenschaftliches und überbordendes Spiel. Bob Thiele holte den Veteranen 1962 für Impulse! Records ins Studio, um ihn eine exquisite
Mischung aus Up-Tempo-Nummern und Balladen, älteren und zeitgenössischeren Stücken einspielen zu
lassen.
Zum ersten Mal auf Vinyl erscheint diese beeindruckende Sammlung von Sessions, die Dusty zwischen 1962
und 1970 für die BBC aufgenommen hat und die ursprünglich 2007 auf CD veröffentlicht wurde.
Die 22 Tracks sind die Session-Aufnahmen, die überlebt haben (die BBC nahm in der Vergangenheit
aus Kostengründen viele Sessions auf) und in guter Klangqualität erhalten geblieben sind. Das Set enthält
drei Titel, die im Juli 1962 als Teil von The Springfields in einem anderen, folkigeren Stil aufgenommen
wurden als ihre späteren Aufnahmen.
Zu den Highlights gehört eine Auswahl ihrer stets makellosen Coverversionen, darunter Stevie Wonders Uptight (Everything’s Alright), The Rascals’ Good Lovin’, Jackie Wilsons R&B-Stomper Higher and Higher
(Your Love Keeps Lifting Me) und der Bee Gees-Klassiker To Love Somebody. Zu den anderen Titeln
gehören BBC-Interpretationen einiger ihrer größten Hits - Wishin’ and Hopin’, Little by Little, You Don’t
Have to Say You Love Me, Son of a Preacher Man und I Just Don’t Know What to with Myself.
Die 2 LPs sind am 8. November auf allen Plattformen erhältlich.
Zweites Album des Berliner FRONTALANGRIFFes mit den illustren Gästen Walli, Sucker und Henne & Justin als Knüller obendrauf! FRONTALANGRIFF spielen Berliner Hardcore-Punk. Dreckig und schnell, so wie die Stadt ist, aus der sie kommen. Was bei einem Filmprojekt als fiktive Punkband begann, wurde Mitte 2020 real. Ralle (Rawside, Troopers), Pete (Cut My Skin, Soul For Sale) & Dima (Cut My Skin, Tilidin) holten sich Sascha (Darwins Rache) ans Mikro und es konnte losgehen. Im legendären Görli-Proberaum (Vorkriegsjugend, Jingo de Lunch) entstand in nur wenigen Wochen das erste Album. Bei Sascha in den Trailerpark Studios aufgenommen, von Matze Wendt gemastert und bei Break the Silence / Attack Records Ende 2021 erschienen. Es folgten Konzerte mit EXPLOITED, SUBHUMANS, TOXOPLASMA, RAZZIA, RAWSIDE, M.D.C., DISTURBANCE, LOIKAEMIE, OPERATION FOXLEY u.v.a.m. Das neue Album "Blutige Hände" kommt nun über Smith & Miller Records und setzt da an, wo Ihr Debütalbum endete: 17 Stücke in 34 energiegeladenen Minuten. Dringlichster Hardcore-Punk - ohne Umweg frontal nach vorn! Oxymoron's Sucker, Toxoplasma's Walli sowie Henne und Sohn Justin von Rawside lassen es sich als Gastschreier nicht nehmen, der Bande ihren Segen zu geben und Respekt zu erweisen. Starkes Stück! 500 Stück weltweit auf klassisch schwarzem 180gr schwerem Vinyl, plus A2-Poster und Insert, durchnummeriert.
Zweites Album des Berliner FRONTALANGRIFFes mit den illustren Gästen Walli, Sucker und Henne & Justin als Knüller obendrauf! FRONTALANGRIFF spielen Berliner Hardcore-Punk. Dreckig und schnell, so wie die Stadt ist, aus der sie kommen. Was bei einem Filmprojekt als fiktive Punkband begann, wurde Mitte 2020 real. Ralle (Rawside, Troopers), Pete (Cut My Skin, Soul For Sale) & Dima (Cut My Skin, Tilidin) holten sich Sascha (Darwins Rache) ans Mikro und es konnte losgehen. Im legendären Görli-Proberaum (Vorkriegsjugend, Jingo de Lunch) entstand in nur wenigen Wochen das erste Album. Bei Sascha in den Trailerpark Studios aufgenommen, von Matze Wendt gemastert und bei Break the Silence / Attack Records Ende 2021 erschienen. Es folgten Konzerte mit EXPLOITED, SUBHUMANS, TOXOPLASMA, RAZZIA, RAWSIDE, M.D.C., DISTURBANCE, LOIKAEMIE, OPERATION FOXLEY u.v.a.m. Das neue Album "Blutige Hände" kommt nun über Smith & Miller Records und setzt da an, wo Ihr Debütalbum endete: 17 Stücke in 34 energiegeladenen Minuten. Dringlichster Hardcore-Punk - ohne Umweg frontal nach vorn! Oxymoron's Sucker, Toxoplasma's Walli sowie Henne und Sohn Justin von Rawside lassen es sich als Gastschreier nicht nehmen, der Bande ihren Segen zu geben und Respekt zu erweisen. Starkes Stück! 400 Stück weltweit auf blutrotem 180gr schwerem Vinyl, plus A2-Poster und Insert, durchnummeriert.
lorence Besch legt eine musikalische Entwicklung in Meilenstiefeln hin. In ihrem zweiten Album „Gathering Hearts“ sublimiert sie ihre Fähigkeit, fragile Ehrlichkeit direkt aus der Mitte des Herzens in rohe Power zu transformieren. So schwappt einem ein aufbrausendes, dreamy Gitarrenmeer mit von ihr gewohnt starken, echten Lyrics entgegen.
In einer einzigartigen Mischung aus 90s Shoegaze und Indie Rock, gespickt mit vielen zärtlichen Popmomenten, formt Besch ihr ureigenes Genre – Dream Grunge.
Inspiration findet sie bei Legenden wie PJ Harvey, Courtney Loves Band „Hole“ und Nirvana.
The Rills haben sicherlich ein oder zwei Häute abgestreift, um diesen Punkt am Vorabend ihres spritzigen Debütalbums zu erreichen. Produziert von Dave McCracken (Indie-Mastermind hinter Ian Brown, dEUS, The Rifles), nehmen diese drei jungen Freunde auf "Don't Be A Stranger" die ungenutzte Energie, die sie zu viralen Sensationen und Lieblingen der Grassroots-Szene gemacht hat, und verwandeln sie in etwas Überlegteres, Vollständigeres und Herzlicheres.
- "The Rills sind eine Mischung aus einer Northern Oasis inspirierten und einer trendy Post-Punk-Band aus London. Damit schafften sie es nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch über Tiktok zu begeistern." - Budde Talent Agency (Tourveranstalter)
Tim Bernardes ist ein zweifach für den Latin Grammy nominierter Sänger, Songwriter, Musiker, Komponist und Produzent, eines der größten brasilianischen Musiktalente seiner Generation und ein weltweites Phänomen. Als zeitgenössischer Künstler mit tiefen Wurzeln in Brasiliens grünem musikalischen Erbe, hat Bernardes mit Künstlern wie Caetano Veloso, Maria Bethânia und dem verstorbenen großen Gal Costa zusammengearbeitet, während er den Weg für die neue brasilianische Szene ebnete und die Herzen eines weltweiten Publikums eroberte. Viele entdeckten Tim Bernardes' aufsehenerregende Stimme und seine metaphysischen Texte durch sein bahnbrechendes Album "Mil Coisas Invisíveis" (2022), aber es war sein herausragendes Debüt "Recomeçar" mit dem Bernardes die Hörer in seiner einzigartigen Klangwelt begrüßte: warm, intim, emotional, resonant, heilend. Das Album entstand hauptsächlich während einer Tournee mit seiner gefeierten Tropicalia-angehauchten Indie Band O Terno und wurde 2017 veröffentlicht. "Recomeçar" ist eine Sammlung von intimen Reflexionen über Herzschmerz und Verlust. Jetzt wieder verfügbar!
Mit diesem Album knüpfen PARAGON an die guten alten Zeiten der Band an und präsentieren ein Album, das melodischer und vielseitiger ausgefallen ist als seine Vorgänger, ohne dabei an Härte einzubüßen. Freut euch auf eingängige Melodien, Double-Bass-Salven ohne Ende, Killer-Riffs und kreischende Gitarren.
Mit diesem Album knüpfen PARAGON an die guten alten Zeiten der Band an und präsentieren ein Album, das melodischer und vielseitiger ausgefallen ist als seine Vorgänger, ohne dabei an Härte einzubüßen. Freut euch auf eingängige Melodien, Double-Bass-Salven ohne Ende, Killer-Riffs und kreischende Gitarren.
Mit diesem Album knüpfen PARAGON an die guten alten Zeiten der Band an und präsentieren ein Album, das melodischer und vielseitiger ausgefallen ist als seine Vorgänger, ohne dabei an Härte einzubüßen. Freut euch auf eingängige Melodien, Double-Bass-Salven ohne Ende, Killer-Riffs und kreischende Gitarren.
Gatefold, 140g pink/green Splatter Vinyl. Limitiert auf 300 Exemplare, handnummeriert. Ein rauhbeiniges und unerbittliches Debüt des bayerischen Trios "Tame The Abyss". Eine schweißtreibende Verschmelzung von progressivem Alternative-Rock mit einem Vintage-Sound, der Live im Studio eingefangen wurde. Analoge Handarbeit voller Blut, Schweiß und Tränen. Krachende Breaks, gefolgt von fein gestrickten Instrumentals. Songs jenseits vorhersehbarer Strukturen, die dennoch einprägsame Hooks und eingängige Refrains zum Mitsingen bieten.
Led by pianist/composer Barbara Fiig, the ensemble is made up of three creative communicators self described as blue sheep " of the jazz world. First stumbling into each other at the music education program at Classical Music Conservatory DKDM, their sound is rooted in collaboration and community, drawing on elements of musical poetry, jazz, folk, Nordic and Classical traditions. Regarding the name Blåly , the trio explains that it is a made up word open to interpretation. Derived from the wordly "", meaning shelter " in Danish, it is reflective of the shared feelings of safety and introspection the trio find in their music making and that they hope to impart onto their audience. Exploring themes of motherhood, new beginnings, mental health, identity, and the cathartic potential of music, the record is built around Fiigs personal approach to the piano. Combining gentle lyrical melodies and colorful melancholic harmony, Blåly perform and interpret each piece with a mature, spacious and textural sound palette, ebbing and flowing between the composed and the improvised in a collective exchange of ideas and energy. Driving drum grooves, hypnotic piano patterns and ethereal timbres from bowed double bass craft a stripped back sound world that is simple, immersive, honest,
There is NO LIGHT at the end of this tunnel! BROWN ACID: The Nineteenth Trip fires ten more savage nails deep into the coffin of ‘60s psychedelic idealism. This series is THE premier top dog journey into the rarest and most wasted early local eruptions of heavy rock, unleashed at a time when harsh reality, human nature and disillusionment drove prevailing underground rock glimpses of a ‘better’ world into ever darker selfabsorbed comedowns. Mind expanding ’60s love energies transform into toxic aggression right before your ears! The great thing is that these moves are totally justified, ‘we are all one’ is cosmically good in theory but ‘get it while you can’ ends up perhaps better advice in the light of human history. Both of those angles of awareness can coexist, some of these bands deliver unrelenting sideways positive energy but they aren’t over-thinking it, they are youthfully driven by hunger for life and satisfying the undeniable urges their DNA thrusts upon them. Sonically, the results in the BROWN ACID series never fail to breathe hot and heavy, the guitars kill it every time, the variety of approaches these tracks take keep the scenery shifting into new places. The key element that makes this stuff so potent is that THEY (the bands) are in control. Captured genuinely with no compromise, right out of the gate. No doubt they had ambition with high hopes for the future when they laid down these primal efforts, the fact that they captured their energy so vividly at a moment in time when the only direction imaginable was UP creates a hard hitting life affirming subtext to the proceedings. That is the core energy of blues and rock and roll, dealing with the struggles of existence by flipping a gigantic ‘what the fuck’ high energy bird right in the face of the moronic defective reality these bands were born into. If you take this stuff too ‘seriously’ you are utterly missing the point, it is beyond analysis, it is life itself! No amount of thinking will get you there quicker! BROWN ACID: The Nineteenth Trip is scary... the bottomless pit of deranged vintage heavy rock the series presents continually expands over time... one deadly dose too many and you might be trapped in the bad trip loop forever... enjoy it or lose your mind!
Keshavara tragen prächtige Schnurrbärte, verwegene Kopfbedeckungen und sprechen ein abenteuerliches Patois aus Englisch, Hindi, Deutsch und Gibberish. Auf ihrem neuen Album "III" kreieren die Kölner um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Klänge, wie andere Leute Drinks mixen, nachdem sie schon drei genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-not-Dub-Exkursionen werden nach Augenmaß miteinander kombiniert und wild geschüttelt. Zuckersüß mäandernde Melodien, entlehnt einem fantastischen Niemandsland in der Grenzregion zwischen exotischen Library-Kompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich auch in den Tonstudios des funky Beirut der Mittsiebziger Zuhause gefühlt hätte. Das Ergebnis sind mit surrealistischem Zuckerrand gekrönte Cocktails mit der Wirkung einer halluzinogenen Götterspeise. Musik, die schillert und flirrt, wie eine Fata Morgana in der Wüste. Keshavara klingen in einem Moment, als hätte Ennio Morricone einen Bollywood-Film vertont, und im nächsten wie ein von Curt Boettcher produzierter Eden-Ahbez-Song, oder - nicht ganz so spinös aber nichts desto weniger fantastisch - als hätten Khruangbin und Sven Wunder endlich ein gemeinsames Album aufgenommen. In den glanzvollsten Momenten fügt sich das alles wie von magischer Hand zusammen und kulminiert dann in Songs wie "Spiegelmann" und "Tableau Vivant" - fantasmorgiastischen Partys voller transkultureller Clashes, die uns Hörer dazu einladen, sie in farbenprächtige Gruppenchoreografien zu überführen.
War das Debüt von Keshavara noch ein Solo- und der Nachfolger "Kabinett der Fantasie" im Kern ein Duo-Album, so sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbstproduzierten, schlicht "III" betitelten dritten Album endgültig zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen … und zwar um eine alte Farfisa-Orgel herum, die eines Tages als Geschenk im Proberaum gelandet ist: Ein, auf sämtlichen Songs mal mehr, mal weniger präsentes UFO aus einer Zeit der Slow-Jams, Live-Takes und des exzessiven Space-Echo-Einsatzes. Sein analoges Blubbern und sein wabernder Funk rollt dem warmen, organischen Bandsound den roten Teppich aus, und verpasst ihm einen zärtlichen Schubs Richtung 70er. Erfrischenderweise kommt er dort niemals so richtig an, sondern bleibt immer im Fluss. Denn das eigentliche Ziel der halldurchtränkten Korridore dieses Albums ist stets der Weg, genau genommen der kunstvoll gezimmerte Holzweg, der phantastische Irrpfad. "III" ist eine Reise, auf der Zeiten und Orte keine Fixpunkte sind, sondern austauschbare Koordinaten eines augenzwinkernden Vexierspiels. Da ist es nur folgerichtig über "Indische Götter im Sauerland" zu singen. Dass ungeachtet der Nostalgie, die alle neun Songs durchweht wie ein warmer Mittelmeerwind, niemals Sentimentalität aufkommt, ist nicht zuletzt diesem Humor geschuldet.
Die ätherischen Drones, sanft nuschelnden Akkorde und geisterhaft seufzenden Soundschwaden, die Keyboarder Benedikt Filleböck seiner altersschwachen Farfisa bevorzugt in den ruhigeren Momenten und den Instrumentalnummern des Albums entlockt, bilden einen stimmungsvollen Kontrast zu den beiden anderen Säulen des Keshavara-Sounds: Christopher Martins leichtfüßig hüpfenden Bass-Dreiecken und Keshavs sonnendurchfluteten Gitarren-Ornamenten. Im Zusammenspiel mit Niklas Schneiders crispen Drumbeats entsteht ein Fundament, mit dem die kaleidoskopischen Texturen und Melodien vollständig verschmelzen.
Das Ergebnis ist das bisher homogenste Album des Quartetts. Mit "III" erweisen sich Keshavara als gewiefte Soundalchemisten und Weltenwanderer, als eine softe Macht, deren Stärke sich aus ihrer enormen Musikalität, ihrer Fabulierlust und ihrem surrealistischen Witz speist.
Auf seinem Sony Classical Debut-Album "Human Universe" zeigt der außergewöhnliche japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino seine facettenreichen musikalischen Einflüsse in einer vielfältigen Auswahl an Stücken klassischer Komponisten wie Bach, Händel, Purcell, Chopin, Fauré und Debussy, ikonischer Filmmusik von Hans Zimmer und Ryūichi Sakamoto sowie seinen eigenen Kompositionen und Arrangements.Die Besonderheit an Hayato Suminos Klavierspiel ist sein einzigartiger, souverän-virtuoser Stil, bei dem er eine präzise klassische Technik mit dem feinen Gespür eines Arrangeurs und ausgeprägten Improvisationsfähigkeiten verbindet. So lässt er beständig Eindrücke aus Genres wie dem Jazz oder der Popmusik, in denen er ebenso aktiv ist, in seine fundierten klassischen Interpretationen einfließen."Für `Human Univers' habe ich mich von den antiken Vorstellungen des Universums und dem Zusammenhang zwischen Kunst und Wissenschaft inspirieren lassen. Die alten Griechen glaubten, dass Himmelskörper im Universum Töne aussenden und dass das gesamte Universum Harmonie und Musik erzeugt, die sogenannte 'Musik der Sphären'."Hayato Sumino ist ein außergewöhnliches Phänomen: Bereits als Teenager begeisterte der 1995 in Tokio geborene Pianist und Komponist unter dem Namen "Cateen" mit virtuosen Videos klassischer Klavierdarbietungen und emotionalen Klavierarrangements von Anime- und Games-Soundtracks ein Millionen Publikum bei YouTube. Bis heute hat über 200 Millionen Aufrufe erzielt und über 1,5 Millionen Follower bei YouTube und Instagram gewonnen. Wenngleich Hayato Sumino bereits seit seinem 2. Lebensjahr Klavier spielte und Unterricht erhielt, studierte er bis zu seinem ausgezeichneten Master-Abschluss im Jahr 2020 Informationswissenschaft und -technologie an der Universität Tokio. Noch vor Abschluss seines Studiums gewann er 2018 als Außenseiter völlig überraschend den Grand Prix bei einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe Japan - dem PTNA-Wettbewerb. Der Gewinn war der Startpunkt seiner Karriere als professioneller Pianist. Im Anschluss nahm er für ein halbes Jahr Klavierunterricht bei Jean-Marc Luisada in Paris und avancierte seitdem auf einer Welle der Begeisterung zum Klavier-Superstar in Japan. So spielt er am 14. Juli 2024, seinem 29. Geburtstag, ein Klavierrecital vor 14.000 Menschen in der ausverkauften Tokioter Konzerthalle Nippon Budōkan.Internationale Aufmerksamkeit erregte er 2021 beim Internationalen Chopin-Wettbewerb, wo er mit seiner hervorstechenden Interpretationen das Halbfinale erreichte. Im April 2024 feierte Hayato Sumino sein spektakuläres Debüt in der Royal Albert Hall mit seiner Aufführung von Gershwins "Rhapsody in Blue", die sowohl online als auch im Konzertsaal für Aufsehen sorgte. Als Solist tritt er mit zahlreichen Orchestern auf der ganzen Welt auf, darunter die Hamburger Symphoniker, das NHK Symphony Orchestra, das Boston Pops Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra und das Polish National Radio Symphony Orchestra. Sein Debüt in der Elbphilharmonie gibt Hayato Sumino im Januar 2025.
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Sie haben die Toten geweckt. Wurden verehrt und angespien. Sind als Sünder ohne Zügel mit ihrem rasend
Herz in den Sængerkrieg gezogen. Und sie folgten nach dem Kunstraub ihrem Kompass zur Sonne: Mit
ihrem packenden Signature-Sound aus modernem Rock und jahrhundertealten Einflüssen haben In Extremo
nicht nur ein eigenes Musikgenre geprägt, sondern sich auch zur wohl bekanntesten und erfolgreichsten
Mittelalter-Rockband der Welt entwickelt, die seit fast drei turbulenten Dekaden ein globales Millionenpublikum in ihren Bann zieht. Nach sieben mit Edelmetall ausgezeichneten Alben (von denen nicht weniger als
vier den 1. Platz der deutschen Longplay-Charts enterten) haben sich die fest aufeinander eingeschworenen
Spielleute nun wieder zusammengefunden, um dunkle Gedanken in ungewissen Zeiten zu vertreiben und
mit „Wolkenschieber“ wieder für neuen Mut, Hoffnung und jede Menge guter Laune zu sorgen!
Der Longplayer präsentiert eine schnell ins Blut gehende Mixtur aus packenden Party- und Trinkliedern,
kämpferischen Freiheitssongs und berührenden Balladen, mit der die Band nun das nächste Kapitel in ihrem
Schaffen aufschlägt. Das neue Album transportiert das, was In Extremo im Jahr 2024 ausgemacht und
wofür sie seit jeher stehen: Für Zusammenhalt, für deutliche Worte und natürlich für jede Menge Energie.
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Nach ihrem Karrierehighlight "Long Gradus" 2023, der aus der seltenen Gelegenheit entstand, monatelang mit einem Streichquartett zusammenzuarbeiten, bringt Sarah Davachi auf ihrer zehnten Late Music-LP ihre elektroakustischen Studio- und Live-Kammerpraktiken zu einer atemberaubenden Verbindung zusammen: "The Head As Form’d In The Crier’s Choir" basiert auf zwei Werken des altgriechischen Orpheus-Mythos - Rilkes Gedichtsammlung "Sonette An Orpheus" (1922) und Monteverdis frühe Barockoper "l'Orfeo" (1607), bildet mit den Vorgängern "Two Sisters" (2022) und "Antiphonals" (2021) eine 'lose Trilogie' und stellt Davachis bisher ganzheitlichsten Ansatz an Komposition und Aufführung dar. Mit einer reichen Textur, die sich in jedem Stück wellt, es durchdringt und emotionale Höhepunkte erreicht, präsentiert Sarah Davachi auf "The Head As Form’d In The Crier’s Choir" einige ihrer bisher zartesten und ausdrucksstärksten Werke.
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Auf den Monat genau 30 Jahre nach Bandgründung legen uns
die deutschen Melodic/Celtic Death Metaller von SUIDAKRA
ihr 15. Studioalbum vor! Musikalisch besinnt sich die Band mit
den vorliegenden 11 Tracks augenscheinlich auf ihre
Anfangsjahre, denn zweifellos wird DarkanakraD von
melodischen Death Metal Anteilen dominiert, vollzieht dabei
aber gleichzeitig auch eine Weiterentwicklung. Das Album,
dessen Titel übersetzt soviel wie „Armageddon“ bedeutet,
klingt so frisch und kraftvoll als wäre die Band einem
Jungbrunnen entsprungen und schließt die „Realms Of Odoric
“ Trilogie, die 2016 mit dem gleichnamigen Album begann,
ab.
Auch andere Kreise schließen sich, denn die 11 Songs,
erstmals selbst im eigenen GHA Studio in Würzburg von
Mastermind Arkadius aufgenommen, gemixt und gemastert,
wurden von Death Metal Legende Dan Swanö gemastert.
Damit erfüllte sich für Arkadius so etwas wie ein Traum, denn
Edge Of Sanity hatten in der Anfangsphase Suidakras einen
prägenden Anteil an der musikalisch-melodischen Ausrichtung
The Smile haben ihr neues Album "Cutouts" für den 04.10.2024 angekündigt. Mit "Foreign Spies" und "Zero Sum" sind zugleich zwei neue Tracks erschienen, wobei der Künstler Weirdcore zu letzterem auch ein Video kreiert hat. Bereits erschienen sind "Don"t Get Me Started" und "The Slip", zwei Stücke, die Anfang des Monats als limitierte 12"-Single kurzzeitig weltweit in Plattenläden auftauchten. Thom Yorke, Jonny Greenwood und Tom Skinner haben einige der Songs von "Cutouts" erstmals auf der März-Tour in UK gespielt. Insgesamt enthält das von Sam Petts-Davies produzierte Album, das auf "Wall of Eyes" aus dem Januar und das 2022er-Debüt "A Light For Attracting Attention" folgt, zehn neue Tracks. "Cutouts" wurde zur gleichen Phase wie "Wall Of Eyes" in Oxford und den Abbey Road Studios aufgenommen und enthält String-Arrangements vom London Contemporary Orchestra. Das Artwork von Stanley Donwood und Thom Yorke entstand während der Aufnahmen. "Cutouts" ist bereits das zweite Studioalbum der Band in weniger als einem Jahr. Sein Vorgänger erreichte Platz 4 der deutschen Albumcharts und die Nummer 3 in UK. Thom Yorke veröffentlichte im April außerdem den Score zu Daniele Luchettis Film "Confidenza" und kündigte eine Solotour für Neuseeland, Australien, Singapur und Japan an. Jonny Greenwood arbeitet aktuell am Score zu Paul Thomas Andersons kommenden Film "The Battle of Baktan Cross". Tom Skinner hat das Album "Voices of Bishara Live at mu" veröffentlicht und tourt mit seinen Soloarbeiten im Rahmen internationaler Jazz-Festivals.
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Reissue eines der wegweisendsten Dub-Alben ever: King Jammys "Kamikaze Dub" (1979, Trojan Records), aufgenommen mit einer Reihe von Dub-Stars wie Sly & Robbie, Augustus Pablo, "Deadly" Headley Bennett und Bobby Ellis. Prince Jammy und Scientist, Zöglinge des Dub-Innovators King Tubby, traten aus dem Schatten ihres Meisters hervor und machten sich selbstständig. Prince Jammys LP erschien zuerst und legte die Messlatte für immer höher, so dass viele jamaikanische Produzenten sich von diesem wirbelnd-psychedelischen Minimal-Sound inspirieren liessen. Der Rest ist Geschichte.
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Das Geheimnis ist schon seit einer Weile gelüftet: Nach fast neun Jahren Pause sind die schwedischen Prog-Rock-Legenden Beardfish zurück. "Songs For Beating Hearts" ist die erste brandneue Musik von Beardfish seit neun Jahren, aber während sich die vielen magischen Momente entfalten, erscheint es, als wäre die Band nie weg gewesen. "Songs For Beating Hearts" ist ein leuchtendes Zeugnis für die Magie, die entsteht, wenn sich diese vier Musiker zusammentun - mit starken Anklängen an vergangenen Ruhm, aber auch mit einer ganz neuen, wehmütigen Stimmung. Von der verträumten Melancholie des Eröffnungsstücks "Ecotone" und der vertrackten Opulenz des fünfstimmigen "Out In The Open" über den prog-freundlichen Pastoralismus des bittersüßen 11-Minuten-Epos "Beating Hearts" bis hin zum ernüchternden Prog-Noir des abschließenden "Torrential Downpour" haben Beardfish nicht nur ihr bisher stärkstes Werk geschaffen, sondern auch ihr emotionalstes. "Songs For Beating Hearts" wird von Gedanken über Liebe, Verlust, Freundschaft und Endgültigkeit zusammengehalten und ist der Sound von vier Gleichgesinnten, die ihr Herz ausschütten. Ein triumphales Comeback, das niemand hat kommen sehen. "Songs For Beating Hearts" wird als limitiertes CD-Digipak (inkl. Bonustrack), Gatefold 140g LP und als digitales Album erhältlich sein.
Planet Pearl' ist das bereits zweite Album des französisch-amerikanischen Duos Pearl & The Oysters für Stones Throw und der Nachfolger ihres 2023 erschienenen insgesamt dritten Albums 'Coast 2 Coast'
'Planet Pearl' zeigt Juliette Pearl Davis und Joachim Polack als schiffbrüchige Weltraumforscher, die auf der Erde gestrandet sind und über ihre eigene Entfremdung vom Planeten nachdenken, während sie sich in einer fremdartigen Welt bewegen.
Die Songs von 'Planet Pearl' reichen von fröhlichem Jazz-Pop bis zu depressiver Disco-Musik und behandeln schwere Themen wie Familienkrankheiten und Neurodivergenz mit leichter Hand.
Aber egal, wie melancholisch oder entfremdet sie sich fühlen, P&TO sehen immer auch die lustige Seite. Bereit zur Landung auf 'Planet Pearl'?
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Yodelice braucht keine Einführung: Vom Interpreten zum Komponisten, Regisseur und Musikproduzenten, er ist nicht zu stoppen. Als echter Alleskönner markierte er jahrelang mit seinem 2009 erschienenen Album 'Tree Of Life' seine eigene Geburtsstunde. Nach dem Erfolg dieses Albums (Goldene Schallplatte, dann Platin) veröffentlichte er noch zwei weitere. Nach neun Jahren der Stille, aber gestärkt durch eine Vielzahl von Kooperationen, kehrte der Künstler 2022 mit einem poetischen und introspektiven vierten Album zurück, 'The Circle'. Diese Rückkehr wurde von einer einmaligen Show in der SALLE PLEYEL am 24., 25. und 26. März 2023 begleitet, die ausverkauft war. Dieses Jahr ist der Künstler mit Musik zurück, die voll auf der Höhe der Zeit ist, komplex, mit dunklen Untertönen und einem immensen Durst nach Licht. Wut, Freude und Sinnlichkeit strahlen aus diesem neuen Projekt, das Rock- und Elektroeinflüsse sehr spannend vereint. Der Künstler stürzt uns in eine sanfte, nachdenkliche und filmische Melancholie. Yodelice schreibt, produziert und tritt auf: Seine Tracks erstrecken sich in eine bezaubernde Atmosphäre, in der man die ganze Feinheit seiner Komposition spüren kann, gebadet in einem präzisen Klang. Elektronische Texturen vermischen sich mit analogen und 60er-Jahre-Gitarren, die neue, zeitgenössische Signatur seines fünften Albums!
Geboren aus dem elementaren Urgrund der Wurzeln des Heavy Metals, von den vom Krieg gezeichneten Industrielandschaften Birminghams bis zu den heruntergekommenen Bars und Kellern Brooklyns, erscheinen Neon Nightmare wie ein Geist in der Nacht, um die Tradition fortzuführen. Beunruhigende Musik für beunruhigte Menschen. Und obwohl es nichts Neues unter der Sonne gibt, gibt es in den Schatten vielleicht doch eine Chance - es sind eben diese Schatten, aus denen "Faded Dream" aus schimmerndem Stahl geformt wurde.
Der Titel sagt alles: "Faded Dream", das Debütalbum von Neon Nightmare, ist eine Synthese aus emotionalen Höhen und Tiefen und einer düsteren, grüblerischen Atmosphäre, die die Sehnsucht nach Vergangenheit weckt, die einst von jugendlichem Drang und Neugier geprägt war. Mit einem Fundament aus großen Riffs, einer erdrückenden Studioproduktion, die in Fantasie und psychedelische Ornamente getaucht ist, und einem dramatischen Sänger, der in der Lage ist, nahtlos zwischen gespenstischen Gothic-Bariton und klassischem Heavy Metal zu wechseln, ist "Faded Dream" ein Mix, in dem sich Doom, Psych, Shoegaze und Alternative Metal auf eine Weise kreuzen, wie man es seit Jahren nicht mehr gehört hat.
"Faded Dream" hat einen unverkennbar satirischen Zug, denn Neon Nightmare vermeiden geschickt die offenkundige Traurigkeit und das selbsternannte ‚Metalband mit Gothic-Tendenzen'-Milieu. Bei aller echten Vorahnung und Konfrontation mit echter Depression verliert sich "Faded Dream" nie im Sumpf oder gibt seine Vorliebe für spannungsgeladene Vergnügungen und heitere Faszination auf. Die heraufbeschworenen Klänge haben im Laufe der Jahrzehnte der Heavy-Metal-Geschichte viele bedeutsame Formen angenommen, und Neon Nightmare sind hier, um diesen Zyklus fortzusetzen.
Geboren aus dem elementaren Urgrund der Wurzeln des Heavy Metals, von den vom Krieg gezeichneten Industrielandschaften Birminghams bis zu den heruntergekommenen Bars und Kellern Brooklyns, erscheinen Neon Nightmare wie ein Geist in der Nacht, um die Tradition fortzuführen. Beunruhigende Musik für beunruhigte Menschen. Und obwohl es nichts Neues unter der Sonne gibt, gibt es in den Schatten vielleicht doch eine Chance - es sind eben diese Schatten, aus denen "Faded Dream" aus schimmerndem Stahl geformt wurde.
Der Titel sagt alles: "Faded Dream", das Debütalbum von Neon Nightmare, ist eine Synthese aus emotionalen Höhen und Tiefen und einer düsteren, grüblerischen Atmosphäre, die die Sehnsucht nach Vergangenheit weckt, die einst von jugendlichem Drang und Neugier geprägt war. Mit einem Fundament aus großen Riffs, einer erdrückenden Studioproduktion, die in Fantasie und psychedelische Ornamente getaucht ist, und einem dramatischen Sänger, der in der Lage ist, nahtlos zwischen gespenstischen Gothic-Bariton und klassischem Heavy Metal zu wechseln, ist "Faded Dream" ein Mix, in dem sich Doom, Psych, Shoegaze und Alternative Metal auf eine Weise kreuzen, wie man es seit Jahren nicht mehr gehört hat.
"Faded Dream" hat einen unverkennbar satirischen Zug, denn Neon Nightmare vermeiden geschickt die offenkundige Traurigkeit und das selbsternannte ‚Metalband mit Gothic-Tendenzen'-Milieu. Bei aller echten Vorahnung und Konfrontation mit echter Depression verliert sich "Faded Dream" nie im Sumpf oder gibt seine Vorliebe für spannungsgeladene Vergnügungen und heitere Faszination auf. Die heraufbeschworenen Klänge haben im Laufe der Jahrzehnte der Heavy-Metal-Geschichte viele bedeutsame Formen angenommen, und Neon Nightmare sind hier, um diesen Zyklus fortzusetzen.
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Nenas Debütalbum „NENA“ erschien 1983 und eroberte mit zahlreichen Hit-Singles schnell die deutschen Charts. „Nur Geträumt“, „Leuchtturm“, „99 Luftballons“, dieses Album brachte mehr als einer Generation Lieblingslieder für die Ewigkeit. 1984 wurde der legendäre Song „99 Luftballons“ zum Welthit und festigte Nenas Platz in der internationalen Musikgeschichte.
Nena: „Die Vision für den Song hatte unser Gitarrist Carlo Karges, als wir 1982 mit der Band bei einem Rolling Stones-Konzert in Berlin waren. Am Ende der Show ließen die Stones Luftballons steigen, die der Wind in Richtung Mauer und DDR trug. Beim Anblick dieses kraftvollen Bildes fragte sich Carlo, was passieren könnte, wenn jemand es missversteht. Er schrieb den Text noch in derselben Nacht und zeigte ihn mir am nächsten Tag im Proberaum. Allein das Lesen der Zeilen ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen und ich wollte ihn sofort singen. Von da an war es nicht mehr zu stoppen(: ... Und solange ich auf der Bühne stehe, gibt es kein Nena-Konzert ohne die Luftballons."
Jetzt, gut 40 Jahre später, feiern Nena und BMG die Veröffentlichung ihres Debütalbums mit einer besonderen Jubiläumsedition. Alle Originaltitel wurden liebevoll von den Originalbändern remastered, um eine hervorragende Klangqualität zu gewährleisten und den Zeitgeist originalgetreu wiederzugeben. Neben dem remasterten NENA-Album enthält die Jubiläumsedition einen zweiten Longplayer mit weiterem unveröffentlichtem Material: Neben AMOUR CANDIDE, einer 1983 in den Rock n Roll-Archiven aufgetauchten und auf Französisch gesungenen Version des Songs „Nur Geträumt“, dürfen sich Fans auf spektakulär energiegeladene und bisher unveröffentlichte Live-Tracks von Nenas Konzerten aus dem Jahr 1984 sowie seltene B-Seiten freuen.
Diese umfassende und stilvoll zusammengestellte Jubiläumsedition gibt alten und neuen Fans die Möglichkeit, die Magie dieses legendären Albums neu zu entdecken.
Als Höhepunkt einer bemerkenswerten Reise – vom Busking auf den Straßen Torontos bis hin Auftritten
mit Künstlern wie Orville Peck und Sierra Ferrell – schlägt Albino mit „Our Time In The Sun“ sein nächstes
musikalisches Kapitel auf.
Für die zwölf Songs hat er sich mit Dan Auerbach - Leadsänger der Black Keys, Gründer von Easy Eye
Sound und GRAMMY®-prämierter Produzent - zusammengetan, nachdem dieser zufällig auf Albinos Musik
gestoßen und direkt fasziniert war. In Nashville, wo das Album entstand, stellte Auerbach Albino einigen der
besten Session-Spieler und Songwriter der Stadt vor, darunter Pat McLaughlin (u.a. John Prine, Johnny
Cash).
Albinos Geschichte begann auf einem Bauernhof im ländlichen Ontario. Aus dem Verkauf von Obst und
Gemüse in Toronto wurde schnell das Musizieren auf den Straßen der Stadt und schließlich mitreißende
Live-Shows mit Größen wie Shovels & Rope, St. Paul & The Broken Bones und Shakey Graves in den USA
und Kanada.
Als er die Arbeit an „Our Time In The Sun“ aufnahm, war es das Ziel, diese packende Live-Energie auch im
Studio einzufangen: Das Album besteht aus tief empfundenen Eigenkompositionen, geprägt von cleveren
Wendungen. Albino greift auf die Südstaaten-Psychedelik und den Blues-Rock der 60er Jahre zurück, um
Geschichten über eine gescheiterte Liebe, den Kampf mit der Flasche und ein von der Arbeit bestimmtes
Leben zu erzählen.
Rund zwei Jahre nahm Brenk sich Zeit, an "Midnite Ride III" zu feilen und die richtigen Soundbilder für seine musikalische Vision zu finden. Dabei legte er viel Wert auf verspielte Details und einen zeitlosen Sound, der sowohl den Late Night Vibe der ersten beiden Vorgänger fortsetzt als auch Brenks aktuellen Mindset in puncto Soundästhetik widerspiegelt. Auf "Midnite Ride III" fusionieren analoge Synthesizer aus Brenks berüchtigter Vintage-Sammlung mit perfekt platzierten Voice-Samples, die zur Trademark des Midnite Ride Sounds gehören. Als einer der Urväter der Phonk-Bewegung reichert Brenk seine Beats auch diesmal mit der richtigen Dosis aus Phonk-Elementen an und kreiert aus alten und neuen musikalischen Einflüssen ein weiteres Mal einen moody Soundcocktail, der ab der ersten Sekunde in seinen Bann zieht.
Begleitend zum Album-Release wird eine Dokumentation erscheinen, die die Entstehung und die Hintergründe von Brenk Sinatras Midnite Ride Universums beleuchten wird.
Auf ihrem zwölften Album mit dem treffenden Titel 'Revolution', ihrem ersten Independent-Album überhaupt, versammeln Skillet zehn aufrührerische, ansteckende und unnachahmliche Hymnen. John Cooper Leadgesang, Bass, Korey Cooper [Gitarre, Keys], Jen Ledger [Schlagzeug, Gesang] und Seth Morrison [Leadgitarre] servieren ihren unverkennbaren, arena-erschütternden Rock, getragen von hochfliegenden Gitarrensoli, knallharten Riffs, cineastischen Streichern und einigen der eingängigsten und überzeugendsten Refrains ihrer bisherigen Karriere. Von der augenzwinkernden, mitreißenden ersten Single 'Unpopular' über die unvorhersehbare und unbestreitbare Dynamik von 'Ash In The Wind' und den mitreißenden Klargesang von 'Not Afraid' bis hin zum mitreißenden Opener 'Show Time' und der zärtlichen Ballade 'Happy Wedding Day (Alex's Song)': Skillet sind wieder da, mit neuer Energie und bereit für eine Revolution.
Bis heute wurde die Band zweimal für den GRAMMY® Award nominiert, erhielt einen Billboard Music Award und platzierte sich mit drei Alben in den Top 5 der Billboard 200. Mit weltweit über 22 Millionen verkauften Einheiten wurden 12 Singles und vier Alben mehrfach mit Platin, Platin oder Gold der RIAA ausgezeichnet. Dazu kommen monatlich 10 Millionen Hörer auf Spotify und mit dem fünffach mit Platin ausgezeichneten 'Monster' einer der meistgestreamten Rocksongs aller Zeiten.
Nachdem er 2022 "The Consistent Brutal Bullshit Gong" schrieb, hat sich Nate Mendelsohn immer mehr in seiner Musikgemeinde in Brooklyn, NY, verwurzelt. Er produzierte die letzten FRANKIE COSMOS- und DOUGIE POOLE-Alben, trat bei VAGABON und SAM EVIAN auf und machte Aufnahmen mit YAEJI und LADY LAMB. Diese Erfahrungen mit abenteuerlichen Künstler*innen sind in Mendelsohns Songwriting eingeflossen und haben, zusätzlich zu seinen frühen Jahren in der Jazz- und Avantgarde-Welt, ein Album hervorgebracht, das so manchem wahrscheinlich den Kopf verdrehen wird, wenn man Alben namens "Pet Sounds", "Fantasma", "Insignificance", "Blonde" oder "XO" mag. Wie auf einigen der genannten Alben verschmilzt auch auf "Well I Asked You A Question" das Physische mit dem Synthetischen: gesampelte Orchester duellieren sich mit echten Orchestern ("Fantasy"), die gesprochenen Worte eines Roboters duettieren sich mit einem menschlichen Chor ("Around"), und Geräuschexplosionen üben sich in Soli über traditionelle Rockinstrumente ("Rachel's Getting Married"). Obwohl viele der Sounds auf dem Album erweitert und gebrochen sind, arbeitete Mendelsohn mit der vollen MARKET-Band - Stephen Becker, Natasha Bergman und Duncan Standish - zusammen, um die Songs zu entwickeln. Er wollte "musikalische Unfälle mit ausgefransten Rändern - immer noch eine Gruppe von Leuten, die in einem Raum sind und Songs spielen". Neben der Kernband leisteten Katie von Schleicher, Mike Haldeman (MOSES SUMNEY, ALTO PALO), Justin Felton (L'RAIN, BIG THIEF), Rose Droll (FEIST, ART FEYNMAN) und Helen Newby mit der Technik von Adam Hirsch (Sam Amidon, Stephen Steinbrink) weltumspannende Beiträge.
Alan-Parsons-Fans dürfen sich 2021 gleich über zwei besondere Reissues freuen: Der britische Musiker, Tontechniker und Produzent legt seine Alben »On Air« und »The Time Machine« noch einmal auf, und zwar auf CD und LP. Die beiden Vinyl-Versionen kommen auf Translucent Blue Vinyl bzw. Transparant Vinyl, sind nummeriert und auf jeweils 1500 Exemplare limitiert.
»The Time Machine« erschien 1999 und ist das dritte Soloalbum von Alan Parsons. Es handelt von Zeitreisen und von der Erinnerung an die Vergangenheit.
Der Gesang auf dem Konzeptalbum stammt unter anderem von Tony Hadley (Spandau Ballet), Colin Blunstone, Maire Brennan (Clannad), Beverly Craven und Neil Lockwood (ELO).
»The Time Machine« klingt wie eine Kombination aus dem Alan Parsons Project der 1970er-Jahre mit einer Prise Pink Floyd und ist ein Klangerlebnis, das Fans von Parsons, New Age und Electronica begeistern wird.
Das Album beginnt mit dem Instrumental »The Time Machine (Part 1)«, geschrieben von Cockney-Rebel-Schlagzeuger/Komponist Stuart Elliott (später Al Stewart und Kate Bush u. a.), das der Art und Weise ähnelt, wie das Project sein Album zu eröffnen pflegte. Es gibt den sanften Song »Out Of The Blue«, mit Leadgesang von Tony Hadley von Spandau Ballet. »Ignorance Is Bliss« ist einer der schönsten Songs mit dem Gesang des ehemaligen Zombies-Leadsängers Colin Blunstone.
Matthew Herbert setzt seine Soundtrack-Produktionsreihe mit der Musik für den britischen Horrorfilm "Starve Acre" des Regisseurs Daniel Kokotajlo mit Matt Smith und Morfydd Clark in den Hauptrollen fort, der im September 2024 erscheinen soll - eine düstere Untersuchung von Trauer, Glauben und Übernatürlichem, die stark auf Folklore und Mythologie zurückgreift. Der OST folgt auf Arbeiten für Independentfilme wie "The Wonder", "The Cave" oder den Oscar-nominierten "A Fantastic Woman" und ist eine minimalistische Übung in Spannung und Zerbrechlichkeit, die geduldige Instrumentierungsfäden mit atmosphärischem Sounddesign verbindet – romantische Wogen der Orchestrierung gegen drohenden Druck im unteren Frequenzbereich und körperlose, unnatürliche Stimmen, die die bösartigen Kräfte darstellen, die im gesamten Film angedeutet werden. Er enthält zusätzlich zwei Versionen von "Let Me In", einer Interpretation des englischen Volksliedes "It Hails, It Rains, It Snows, It Blows" aus dem frühen 20. Jahrhundert, gesungen von Matt Smith und gespielt vom Folk-Elektronica-Duo Crewdson & Cevanne (Hugh Jones & Cevanne Horrocks-Hopayian) - ein bezauberndes Finale für die allgegenwärtige Düsterkeit der weiteren Partitur.
"Deep inside my mouth is where dark treasures can be found / Would you like to find out?" Die Wiener Gruppe GARDENS präsentiert sich mit ihrem Debüt-Album in einer Vogelperspektive und besticht mit unheimlicher Klarheit, Wärme und Selbstbewusstsein, zusammen mit einigen dunkleren Tönen. Das Quartett, bestehend aus Luca Celine Müller, Peter Benedikt Mathis, Patrick Stieger und Laura Keiblinger, erlangte Bekanntheit durch ihre ersten beiden Singles ,Talk" und ,Waves" - wurde von Radio FM4 gleich mal in die Jahrescharts gehievt - und etablierte ihre üppige Mischung aus Indie-Pop, 60er Jahre Psych-Folk und Dream-Pop. Unter den elementaren, aber täuschend komplizierten Arrangements erzählt das Album mit viel Songwriting-Gespür von Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit, von Übergangsriten der Jugend und den schwindelerregenden Nebeln des Herzschmerzes. Der Name des Debütalbums ,FLAWS" - das am 1. November 2024 bei Siluh Records erscheint - ist ein offenes Eingeständnis frischer Narben, die sich noch im Heilungsprozess befinden, direkt unter einer diamantenen Oberfläche. Die ersten beiden Singles von GARDENS, ,Talk" und ,Waves" - letztere wurde von Österreichs populärem Radiosender FM4 in deren Jahrescharts gehievt - etablierten ihre üppige Mischung aus Indie-Pop, Psych-Folk der 60er Jahre und Dream-Pop. Auf ,Flaws" gelingt es GARDENS auf einzigartige Weise, das Erhabene aus der Unordnung herauszufiltern.