Die schwedischen Afflicted verblüfften den Death Metal 1992 mit ihrem viel gelobten Debüt "Prodigal Sun". Progressiv, psychedelisch und doch zutiefst brutal stürmten die Stockholmer mit "Ivory Tower", "Tidings from the Blue Sphere", "Harbouring the Soul" und "In Years to Come" in die Herzen der Konventionen. Seit Jahren nicht mehr erhältlich, erstrahlt "Prodigal Sun" in neuem Licht durch ein spektakuläres, originalgetreues Remaster von Patrick W. Engel (Corrosion of Conformity, Destruction) in den Temple of Disharmony Studios. Wenn Napalm Death, Soundgarden, Voivod und Pink Floyd einen kollektiven Peyote-Ausflug in den bewaldeten Vororten Stockholms unternähmen, dann wäre das Ergebnis Afflicted's bahnbrechendes "Prodigal Sun". Dieses hochgelobte klassische Meisterwerk erscheint als 180g LP inklusive LP-Booklet, als Ltd. CD Jewelcase im Schuber sowie als digitales Album
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Blue Vinyl[22,90 €]
Auf dem neuen Longplayer Crime Scene lenkt die bayuwarische Artrock-Institution ihre Aufmerksamkeit auf das Morbide, das Perverse, das Böse im Guten, die Abgründe des menschlichen Verhaltensspektrums in all seiner unvorhersehbaren Vielfalt, die dann manchmal auch so bizarr verstörend schlüssig daher kommt, wenn man denn ansetzt sie ergründen zu wollen.
In sechs dicht-atmosphärischen Tracks haben sich RPWL wieder einmal auf intensive Reisen durch die eigene Bandvita, als auch die jeweils eigenen Plattensammlungen begeben. Das Bemühen von Vergleichen ist immer so eine Sache, denn immerhin ist dies die 19te Veröffentlichung dieser international erfolgreichen Band. Die teils morbid-düsteren Themen werden mit old-school Fuzz konterkariert, das knapp 13-minütige "King of the World" mit seinem knurrenden Big Muff und seinen flächigen Vibes, oder "Life beyond Control", das mit seinem Offbeat-Einsatz sicher zu den härtesten Stücken in der RPWL Diskographie gehören dürfte, legen ihr Geständnis auf der Crime Scene ab. "Live in a Cage" bringt das das Kalkül des wie immer akribischen Sounddesigns dieses neuen RPWL-Albums auf den Punkt, nahtlos schließt sich "Red Rose" daran an. Pflaster auf Schusswunde als Prinzip. Aber der Wahn der normalisierten Gewalt wabert in so vielen Haushalten unter der vermeintlichen Harmonie, die die vier Musiker hier den Hörer glauben lassen. Wie fühlt es sich an, überhaupt kein Konzept von Freiheit zu haben, die Angst die bürgerliche Sicherheit zu verlassen aber größer ist? Allein im Lockdown-Jahr Jahr 2020 erfasste die Polizei über 119.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, 139 davon mit tödlichem Ausgang, die sich in über 80% der Fälle gegen den weiblichen Part in der Beziehung richteten.
Yogi Lang kommentiert aus künstlerischer Perspektive er sei schon immer von gesellschaftlichen und persönlichen Schattenseiten fasziniert gewesen. Kalle Wallner stellt die Gretchenfrage, wie man es denn mit dem Bösen an sich halte: "Wer macht uns zu dem wer wir sind? Ist es eine Frage der Genetik oder sind es doch die sozialen Umstände, unsere Kindheit, Schicksalsschläge, Druck oder Kränkungen?"
Das ‚Böse' bildet eines der Kernthemen auf Crime Scene, welches über das Band-eigene Label Gentle Art of Music erscheint. Als wertig aufgemachtes Digipak, drei unterschiedlichen Vinyl-Versionen (180Gr. Schwarz, 180Gr. Lim. Rot, 180Gr. Lim. Blau) und natürlich Digital.
eclipsed - Album des Monats:
"RPWL ist damit ein geradezu kriminell spannendes Werk gelungen. ....Auf "Crime Scene" spielen RPWL alle ihre Stärken aus. Tatorte gesichert. Fälle geklärt. Mission erfüllt. ... Wuchtige, cineastisch anmutende Arrangements, wunderschöne Melodiebögen, bewegende, leise, behutsame Momente und ein ausgesprochen spannendes Konzept hinterlassen einen starken Eindruck..."
SLAM (Highlight März/April)
Wieder einmal haben die bayrischen Artrocker RPWL ein Konzeptalbum am Start und wieder einmal kommt nach dem ersten Durchlauf der übliche Gedanke: Das ist absolut großartig, aber man hat keine Ahnung warum genau. Was haben die in Freising in ihrem Wasser, das ihnen erlaubt zu scheinbar egal welchem Thema eine Klangwelt zu bauen, die es so kein zweites Mal gibt? (...) Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll die Existenz so einer Band ist, es bleibt am Ende ein einfaches "Danke".
A lot can happen in ten years.
Rewind back to Gateshead in 2008 - the producer Smoove is round his friend and keyboard player - Mike Porter's house. Together they are working on tracks for his project and all of a sudden they hear a heavenly voice from the neighbour. Transfixed by the vocals that are caressing their ears they go and investigate to find a youthful John Turrell doing his thing at a practice with a local band he played with when he wasn't teaching carpentry at the local college. Together they woo him with their Geordie charms and the initial line up of 'Smoove & Turrell' is born. The group instantly gel and soon after have penned the killer track 'I Can't Give You Up'...
Flash forward to 2019 and the carpentry community looks on with jealousy as the group has gone from strength to strength. Signed to the independent label Jalapeno Records they are now five albums deep and they have achieved multiple radio-playlisted singles, won awards, toured with the likes of Chic, gained sync success across the world and continue to wow venues in all continents with their thrilling live shows on the regular.
All of this in an age where attention spans are shorter than ever and there is more access to music than ever. This is certainly an achievement worth celebrating. Doubly so in fact as not only is it their ten year anniversary collection but also it is the 300th official release on Jalapeno Records so it only seems right that the occasion gets commemorated properly - a double gatefold LP with brass coloured vinyl somehow seems appropriate...
Comprising of 18 tracks taken from all five of their studio albums as well as two new barnstorming tunes exclusive to this release - it's a veritable feast of northern funk gems from start to finish. Favourites from their deep catalogue including 'Slow Down', 'Beggarman', 'In Deep', 'Have Love' and 'You Could've Been A Lady' are all present and correct, lining up next to the two newbies which also hold their own.
"But what about the new tracks!" we hear you cry - well Smoove's solo rework of The Spencer Davis Group - I'm A Man is the stuff of legend with physical copies changing hands for huge sums (if you are lucky enough to be able to locate one in the first place!). The track has long been a staple of S&T live sets but they've never laid it down in a studio recording... That is until now. It's a monster of a tune and the perfect way to kick proceedings off on this record.
That's not all though, as the lads also serve up the aptly reflective 'Give it Back'. It's signature Smoove & Turrell stuff - full of soul with deep and heartfelt lyricism. Turrell's chorus refrain "We love the ones who give it back" is typically honest and true of a band that prides themselves on community. Proper canny that. Proper canny.
- 1: Novaks Kapelle - Garbage Man
- 2: Charles Ryders Corporation - White Flames
- 3: Expiration - It Wasn't Right
- 4: Maybe Hair - War
- 5: The Seals - Stop This War
- 6: The Cop Stigh - War History
- 7: Albatross - I Am Dead
- 8: Rocky F. Holicke - Ready For Take Off
- 9: Beatniks - Fernost...komm Wieder
- 10: Jack Grunsky - Sally Mc Gregor
- 11: Les Sabres - Yes I See
- 12: V-Rangers - Make Love
- 13: Les Marquis - Silence On The Shore
- 14: The Hush - Giny
- 15: Generation 2000 - All Right
- 16: Wallflowers - Blumen Im Haar
The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK
Red Vinyl[22,90 €]
Auf dem neuen Longplayer Crime Scene lenkt die bayuwarische Artrock-Institution ihre Aufmerksamkeit auf das Morbide, das Perverse, das Böse im Guten, die Abgründe des menschlichen Verhaltensspektrums in all seiner unvorhersehbaren Vielfalt, die dann manchmal auch so bizarr verstörend schlüssig daher kommt, wenn man denn ansetzt sie ergründen zu wollen.
In sechs dicht-atmosphärischen Tracks haben sich RPWL wieder einmal auf intensive Reisen durch die eigene Bandvita, als auch die jeweils eigenen Plattensammlungen begeben. Das Bemühen von Vergleichen ist immer so eine Sache, denn immerhin ist dies die 19te Veröffentlichung dieser international erfolgreichen Band. Die teils morbid-düsteren Themen werden mit old-school Fuzz konterkariert, das knapp 13-minütige "King of the World" mit seinem knurrenden Big Muff und seinen flächigen Vibes, oder "Life beyond Control", das mit seinem Offbeat-Einsatz sicher zu den härtesten Stücken in der RPWL Diskographie gehören dürfte, legen ihr Geständnis auf der Crime Scene ab. "Live in a Cage" bringt das das Kalkül des wie immer akribischen Sounddesigns dieses neuen RPWL-Albums auf den Punkt, nahtlos schließt sich "Red Rose" daran an. Pflaster auf Schusswunde als Prinzip. Aber der Wahn der normalisierten Gewalt wabert in so vielen Haushalten unter der vermeintlichen Harmonie, die die vier Musiker hier den Hörer glauben lassen. Wie fühlt es sich an, überhaupt kein Konzept von Freiheit zu haben, die Angst die bürgerliche Sicherheit zu verlassen aber größer ist? Allein im Lockdown-Jahr Jahr 2020 erfasste die Polizei über 119.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, 139 davon mit tödlichem Ausgang, die sich in über 80% der Fälle gegen den weiblichen Part in der Beziehung richteten.
Yogi Lang kommentiert aus künstlerischer Perspektive er sei schon immer von gesellschaftlichen und persönlichen Schattenseiten fasziniert gewesen. Kalle Wallner stellt die Gretchenfrage, wie man es denn mit dem Bösen an sich halte: "Wer macht uns zu dem wer wir sind? Ist es eine Frage der Genetik oder sind es doch die sozialen Umstände, unsere Kindheit, Schicksalsschläge, Druck oder Kränkungen?"
Das ‚Böse' bildet eines der Kernthemen auf Crime Scene, welches über das Band-eigene Label Gentle Art of Music erscheint. Als wertig aufgemachtes Digipak, drei unterschiedlichen Vinyl-Versionen (180Gr. Schwarz, 180Gr. Lim. Rot, 180Gr. Lim. Blau) und natürlich Digital.
eclipsed - Album des Monats:
"RPWL ist damit ein geradezu kriminell spannendes Werk gelungen. ....Auf "Crime Scene" spielen RPWL alle ihre Stärken aus. Tatorte gesichert. Fälle geklärt. Mission erfüllt. ... Wuchtige, cineastisch anmutende Arrangements, wunderschöne Melodiebögen, bewegende, leise, behutsame Momente und ein ausgesprochen spannendes Konzept hinterlassen einen starken Eindruck..."
SLAM (Highlight März/April)
Wieder einmal haben die bayrischen Artrocker RPWL ein Konzeptalbum am Start und wieder einmal kommt nach dem ersten Durchlauf der übliche Gedanke: Das ist absolut großartig, aber man hat keine Ahnung warum genau. Was haben die in Freising in ihrem Wasser, das ihnen erlaubt zu scheinbar egal welchem Thema eine Klangwelt zu bauen, die es so kein zweites Mal gibt? (...) Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll die Existenz so einer Band ist, es bleibt am Ende ein einfaches "Danke".
Eat Your Heart Out - Caitlin Henry (Gesang), Andrew Anderson (Gitarre), Will Moore (Gitarre), Dom
Cant (Bass) und Jake Cronin (Schlagzeug) - aus Newcastle, Australien, stehen in der Tradition der beeindruckenden australischen Geschichte musikalischer Ausreißer von Nick Cave und Silverchair bis hin zu
The Amity Affliction und Parkway Drive, aber sie tun dies eindeutig auf ihre eigene Art und Weise. Das
Grunge-Pastiche der Gruppe aus Emo-Energie, Punk-Power und Pop-Schmackhaftigkeit sorgte bei ihrem
Erscheinen im Jahr 2012 sofort für Begeisterung auf der ganzen Welt. Sie brachten drei von Fans geliebte
EPs heraus - Distance Between Us 2015, Carried Away 2017 und Mind Games 2017 -, bevor sie 2019
ihr richtiges Debüt in voller Länge, Florescence, veröffentlichten. Zu den vielen herausragenden Songs
gehört ”Carousel”, der 2,6 Millionen Spotify-Streams erreicht hat, Tendenz steigend. Das Hysteria Mag
schwärmte: ”Florescence ist ein Meisterwerk einer Band, die erwachsen wird und sich schnell zu einem der
besten Rockexporte Australiens entwickelt.” Dazwischen waren sie mit Bands wie Trophy Eyes, Hands Like
Houses, Knuckle Puck, Real Friends und anderen auf Tour. Ende 2020 richteten sie ihre Aufmerksamkeit
auf das, was Can’t Stay Forever werden sollte. Jedes Mitglied verbrachte fast das gesamte nächste Jahr
damit, Songs zu schreiben, wobei sie auf prägende Einflüsse wie Jimmy Eat World und Taking Back Sunday
zurückgriffen.
Krieg, steigende Energiekosten, Inflation. Eine politische Klasse und ein gespaltenes Land. Das Unbehagen nach dem Brexit, Akte nationaler Selbstbeschädigung und verhängnisvolle Realitätsfluchten. Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es jemals schlimmer da draußen?
Willkommen bei „UK Grim”. Das zwölfte Album der Sleaford Mods baut auf den einzigartigen, aufrührerischen Stärken früherer Alben auf und verfeinert sie gleichzeitig auf eine neue Weise. Es handelt sich um nichts Geringeres als eine Band und eine Stimme ihrer Generation, so wie es The Jam, The Clash oder Public Enemy zuvor waren.
Begonnen haben die Arbeiten zum neuen Album in den Lockdowns von 2021. Schließlich setzte man die Arbeit im JT Soars fort, dem Arbeitsraum und der Kreativzelle der Band, und vollendet „UK Grim“ dann im Heimstudio des musikalischen Kopfes Andrew Fearn. Das Album präsentiert die Band in ihrer makellosesten Wut, gepaart mit wilder Poesie. Nach „Spare Ribs“ von 2021 (ihrem dritten UK-Top-Ten-Album seit 2019 und ihrem bisher erfolgreichsten) ist es, wie alle ihre Platten, eine Diagnose der Krankheiten der Gesellschaft.
Obwohl „UK Grim“ größtenteils vor den Turbulenzen des Jahres 2022 entstanden ist, nimmt es die Erschütterungen einer Gesellschaft, die den Verstand verliert, auf unheimliche Weise vorweg, erzählt von einem Mann, der entschlossen ist, sich mit Heucheleien auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen eigenen. Die 14 Tracks klingen nach knarzigem Punk, widerspenstiger Elektronik und Elementen von Hip-Hop. Sie beschreiben die Realität in zu brutaler Unverblümtheit, um nur einfache Protestsongs zu sein. Sie sind zu Vinyl gewordene Wut, aufgekocht von den Großmeistern des pointierten Zorns – den Sleaford Mods! Wie bei den „Spare Ribs“ Kollaborationen mit Billy Nomates und Amy Taylor helfen auch bei „UK Grim“ Freunde aus: Florence Shaw von Dry Cleaning ist auf dem schaurigen „Force 10 From Navarone“ zu Gast. Williamson ist ein Fan der Band und sagt: "Sie erinnert mich wirklich an die frühen Sachen, die ich gemacht habe, einfach die Art und Weise, wie sie ein einziges Wort benutzt, um eine ganze Geschichte zu erzählen." Perry Farrell von Jane's Addiction rappt auf dem bizarren „So Trendy“, einem Song, von dem Williamson sagt, er sei "sehr vorsichtig... ein wirklich seltsamer Track“.
Seit ihrem Durchbruch-Album "Divide and Exit" von 2014 hatten die Sleaford Mods immer mehr Gelegenheit zum offenen Austausch, sowohl im In- als auch im Ausland. Sie sind eine unermüdlich arbeitende Band, die mit ihren minimalistischen Liveshows unter anderem 2021 in der 10.000 Zuschauer fassenden Nottingham Motorpoint Arena auftrat. Zu den weiteren Meilensteinen ihres Erfolgs gehören Auftritte im US-Late-Night-TV, Headliner-Auftritte auf Festivals und Chart-Platzierungen in ganz Europa mit „Spare Ribs”. Ein großer Bewunderer ist Iggy Pop, der der Band mit einer persönlichen Version des Drogenrausch-Grand-Guignols „Chop Chop Chop” Tribut gezollt hat.
Krieg, steigende Energiekosten, Inflation. Eine politische Klasse und ein gespaltenes Land. Das Unbehagen nach dem Brexit, Akte nationaler Selbstbeschädigung und verhängnisvolle Realitätsfluchten. Verzweiflung, Wut und Entfremdung. War es jemals schlimmer da draußen?
Willkommen bei „UK Grim”. Das zwölfte Album der Sleaford Mods baut auf den einzigartigen, aufrührerischen Stärken früherer Alben auf und verfeinert sie gleichzeitig auf eine neue Weise. Es handelt sich um nichts Geringeres als eine Band und eine Stimme ihrer Generation, so wie es The Jam, The Clash oder Public Enemy zuvor waren.
Begonnen haben die Arbeiten zum neuen Album in den Lockdowns von 2021. Schließlich setzte man die Arbeit im JT Soars fort, dem Arbeitsraum und der Kreativzelle der Band, und vollendet „UK Grim“ dann im Heimstudio des musikalischen Kopfes Andrew Fearn. Das Album präsentiert die Band in ihrer makellosesten Wut, gepaart mit wilder Poesie. Nach „Spare Ribs“ von 2021 (ihrem dritten UK-Top-Ten-Album seit 2019 und ihrem bisher erfolgreichsten) ist es, wie alle ihre Platten, eine Diagnose der Krankheiten der Gesellschaft.
Obwohl „UK Grim“ größtenteils vor den Turbulenzen des Jahres 2022 entstanden ist, nimmt es die Erschütterungen einer Gesellschaft, die den Verstand verliert, auf unheimliche Weise vorweg, erzählt von einem Mann, der entschlossen ist, sich mit Heucheleien auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen eigenen. Die 14 Tracks klingen nach knarzigem Punk, widerspenstiger Elektronik und Elementen von Hip-Hop. Sie beschreiben die Realität in zu brutaler Unverblümtheit, um nur einfache Protestsongs zu sein. Sie sind zu Vinyl gewordene Wut, aufgekocht von den Großmeistern des pointierten Zorns – den Sleaford Mods! Wie bei den „Spare Ribs“ Kollaborationen mit Billy Nomates und Amy Taylor helfen auch bei „UK Grim“ Freunde aus: Florence Shaw von Dry Cleaning ist auf dem schaurigen „Force 10 From Navarone“ zu Gast. Williamson ist ein Fan der Band und sagt: "Sie erinnert mich wirklich an die frühen Sachen, die ich gemacht habe, einfach die Art und Weise, wie sie ein einziges Wort benutzt, um eine ganze Geschichte zu erzählen." Perry Farrell von Jane's Addiction rappt auf dem bizarren „So Trendy“, einem Song, von dem Williamson sagt, er sei "sehr vorsichtig... ein wirklich seltsamer Track“.
Seit ihrem Durchbruch-Album "Divide and Exit" von 2014 hatten die Sleaford Mods immer mehr Gelegenheit zum offenen Austausch, sowohl im In- als auch im Ausland. Sie sind eine unermüdlich arbeitende Band, die mit ihren minimalistischen Liveshows unter anderem 2021 in der 10.000 Zuschauer fassenden Nottingham Motorpoint Arena auftrat. Zu den weiteren Meilensteinen ihres Erfolgs gehören Auftritte im US-Late-Night-TV, Headliner-Auftritte auf Festivals und Chart-Platzierungen in ganz Europa mit „Spare Ribs”. Ein großer Bewunderer ist Iggy Pop, der der Band mit einer persönlichen Version des Drogenrausch-Grand-Guignols „Chop Chop Chop” Tribut gezollt hat.
"Bernhard von Siluh Records hat mich gebeten, einen Hype-Text über die neue BAD WEED-Platte zu formulieren, und ich fühlte mich zunächst geschmeichelt, hatte dann aber doch Zweifel... Wie kann ich euch dieses Powerpop-Juwel in wenigen Worten erklären und näher bringen? Es ist nicht nur das übliche Jangle-Pop-Ding oder noch schlimmer, nicht etwas, das man heutzutage "Garage-Punk" nennt, nein, Sir! Es ist echter Powerpop im Stil der 70er Jahre, aber wie mein Chef immer zu sagen pflegt: Man kann den Leuten nicht erzählen, wie großartig eine Powerpop-Platte ist - man muss sie sich anhören, am besten mit einem Getränk der Wahl in der Hand, und bald wird sie ihre Besonderheit enthüllen (oder auch nicht). Was liebe ich an BAD WEED, außer der Tatsache, dass sie die hübschesten Jungs der Welt sind, die - nachdem sie 20 Jahre lang in verschiedenen Bands gespielt haben - endlich gelernt haben, ihre Instrumente zu spielen? Es sind die Songs! Es geht nur um die Songs! Die erste Single aus dem Jahr 2015 war etwas anderes, man kann es sogar Garagenpop nennen, ihr Debütalbum vor ein paar Jahren und etwa 100 Shows später war nur der Anfang, hier ist ihr zweites Album mit dem schlichten Titel "II", das Talent, Songwriting-Fähigkeiten und Pop-Handwerkskunst zeigt! Einige dieser 12 Originalsongs erinnern mich an Alben/Bands, die längst vergessen sind, wie z.B. "If you ever pt. 1" könnte eine frühe THE FRESHIES-Single sein, "Breaking Lines" könnte von einer RUDI-Setlist sein oder "Who's gonna love me" klingt wie einer dieser THE COLD-Ohrwürmer. Die meisten Songs haben diesen 80er-Jahre-UK-Indie-Punk-Vibe, der direkt in mein Gehirn und mein Herz geht! Sie haben sogar die Frechheit, TOWNES VAN ZANDT zu covern - und schaffen es, dass es nicht so deprimierend klingt wie das Original, nur ein bisschen traurig vielleicht. Zu behaupten, dies sei ein Wohlfühlalbum, ist nicht ganz richtig, so einfach ist es nicht. Es ist eine Platte, die Lust macht, die Band in einem kleinen Club live zu sehen, eine Platte, die einen einfach lächeln lässt und an gute Zeiten erinnert. BAD WEED ist eine Band für die Hosentasche, eine Band, die man liebt und von der man Freunden erzählen möchte, aber nicht zu vielen, denn die Band sollte klein und in der Hosentasche bleiben und nicht in den Playlists von jedem Tom, Dick und Harry vorkommen_" (Elmar / Bachelor Records) "Debüt-Scheiblette von Wiens Blitzpopgroup. Mitreißender Powerpop-Punk mit ganz viel early UK- vs semi-modern Texas-Sound in den Venen. Buzzcocks , Exploding Hearts, The Jam, Bad Sports, Marked Men, .... Schweine-tight gespielte, tolle Melodien, die einen sofort abholen, bissi Saxophon hier und Orgel da!! Die Platte strotzt vor Energie und Spielfreude, findet einen steilen Breakeven zwischen Witz, Charme und Klassenbewusstsein. Stark!" (FLIGHT13)
Berlin-based, Tel Aviv-born DJ and producer Roy Brizman aka Gel Abril is the new face on Dubfire's imprint. In the midst of the pandemic, Roy found solace in his grief and channeled it into a creative outpour, resulting in a series of captivating releases on reputable labels like Arteform Recordings, Subtil, and VDK. He has also launched his own imprint, Silvi Recordings, solidifying his place in the industry. Get ready to experience the magic of Roy Brizman.
15 years into its ongoing experimentation that has pushed the sonic fusion between science and technology, SCI+TEC remains at the very forefront of electronic music. From day one Dubfire’s label has continuously forged its own path, with its feet firmly on the dance floor and its sights set on the future.
Die epische Rückkehr der Folk- und Pagan Metal Giganten HEIDEVOLK!
Fünf Jahre nach ihrem gefeiertem Longplayer „VUUR VAN VERZET“, kehrt das niederländische Folk Metal-Kollektiv HEIDEVOLK Anfang 2023 mit ihrem siebten Studioalbum über Napalm Records zurück,
und hält damit die heidnische Flamme mächtig am lodern!
Seit ihrem beeindruckenden 2005er-Debüt „De strijdlust is geboren“ eroberten HEIDEVOLK die Bühnen der Metal Szene im Sturm mit ihrer ganz eigenen, unwiderstehlichen Art von Folk und Pagan Metal. Doppelter, klarer männlicher Gesang in eingängigen Songs, traditionelle Instrumente und furiose Metal Riffs, angeheizt von folkloristischen Feuer und heidnischen Stolz, laden HEIDEVOLK mit ihrem kompromisslosen Sound auf ein musikalisches Abenteuer der
ganz besonderen Art.
Ihr neues Meisterwerk „WEDERKEER“ macht da keine Ausnahme und beweist, warum der Arnheimer Fünfer zu einer der besten, unangefochtesten und aufregendsten Bands ihres Genres und darüber hinaus gehört!
In einer Welt voller Mythen, Natur und Legenden der Veluwe in den Niederlanden, ist das neueste Konzeptalbum eine Odyssee an das Selbst, stets tief verwurzelt im Metal und der Folklore. „WEDERKEER“ (Rückkehr) erinnert daran, sich auch mal eine Pause von allen Medien zu gönnen und nach innen zu schauen, um herauszufinden, wer wir sind, was uns antreibt, was unsere Werte sind, was wir bisher vom
Leben gelernt haben?
White Vinyl
The Pretty Reckless haben dem Rock 'n' Roll den nötigen Schwung für eine neue Generation gegeben, und sie haben es auf ihre ganz eigene Weise geschafft. Seit 2008 haben sie sich als die ungewöhnlichste Naturgewalt entpuppt, die in INTERVIEW Magazine, Nylon, ELLE, Good Morning America und Entertainment Tonight erscheinen kann - und sich eine Bühne mit Guns N' Roses und Soundgarden teilt. Zusammen mit dem verstorbenen Produzenten Kato Khandwala entfachten sie diese Flamme auf Light Me Up 2010 und Going To Hell 2014. Letzteres enthielt drei Nummer-1-Hits - das Platin-zertifizierte "Heaven Knows" (der größte Rocksong des Jahres 2014), "Fucked Up World" und "Follow Me Down". Nach "Who You Selling For" von 2016 stieg "Take Me Down" auf Platz 1 der US Mainstream Rock Songs Chart und machte die Band laut Billboard zur "ersten Band, die ihre ersten vier Singles auf Platz 1 der Charts schickte". Im Jahr 2021 wurden sie mit dem Album "Death By Rock and Roll" in den Himmel gehoben. Die vierköpfige Band ging in die Geschichte ein als "die erste von einer Frau angeführte Band, die zwei Mal hintereinander auf Platz 1 der aktiven Rock-Charts stand" und "die erste von einer Frau angeführte Band, die sieben Mal auf Platz 1 der Billboard Rock Radio Charts stand". Das Album wurde nicht nur vom V Magazine, Spin und anderen gelobt, sondern landete auch auf Platz 1 der Billboard Top Album Sales Chart. Bemerkenswert ist auch die Zusammenarbeit mit Legenden wie Matt Cameron und Kim Thayil von Soundgarden bei "Only Love Can Save Me Now" und Tom Morello von Rage Against the Machine bei "And So It Went". Diese Grenzenlosigkeit treibt "Other Worlds" [Fearless Records] an, wo sie ihre ersten richtigen akustischen Aufnahmen, unerwartete Covers und andere Neuinterpretationen abliefern und einmal mehr Neuland betreten.
The Pretty Reckless haben dem Rock 'n' Roll den nötigen Schwung für eine neue Generation gegeben, und sie haben es auf ihre ganz eigene Weise geschafft. Seit 2008 haben sie sich als die ungewöhnlichste Naturgewalt entpuppt, die in INTERVIEW Magazine, Nylon, ELLE, Good Morning America und Entertainment Tonight erscheinen kann - und sich eine Bühne mit Guns N' Roses und Soundgarden teilt. Zusammen mit dem verstorbenen Produzenten Kato Khandwala entfachten sie diese Flamme auf Light Me Up 2010 und Going To Hell 2014. Letzteres enthielt drei Nummer-1-Hits - das Platin-zertifizierte "Heaven Knows" (der größte Rocksong des Jahres 2014), "Fucked Up World" und "Follow Me Down". Nach "Who You Selling For" von 2016 stieg "Take Me Down" auf Platz 1 der US Mainstream Rock Songs Chart und machte die Band laut Billboard zur "ersten Band, die ihre ersten vier Singles auf Platz 1 der Charts schickte". Im Jahr 2021 wurden sie mit dem Album "Death By Rock and Roll" in den Himmel gehoben. Die vierköpfige Band ging in die Geschichte ein als "die erste von einer Frau angeführte Band, die zwei Mal hintereinander auf Platz 1 der aktiven Rock-Charts stand" und "die erste von einer Frau angeführte Band, die sieben Mal auf Platz 1 der Billboard Rock Radio Charts stand". Das Album wurde nicht nur vom V Magazine, Spin und anderen gelobt, sondern landete auch auf Platz 1 der Billboard Top Album Sales Chart. Bemerkenswert ist auch die Zusammenarbeit mit Legenden wie Matt Cameron und Kim Thayil von Soundgarden bei "Only Love Can Save Me Now" und Tom Morello von Rage Against the Machine bei "And So It Went". Diese Grenzenlosigkeit treibt "Other Worlds" Fearless Records an, wo sie ihre ersten richtigen akustischen Aufnahmen, unerwartete Covers und andere Neuinterpretationen abliefern und einmal mehr Neuland betreten.
- Erste Pressung, schwarzes Vinyl, limitiert auf 1000 Stück weltweit Uffe Lorenzen (alias Lorenzo Woodrose) ist der Frontmann von BABY WOODROSE und SPIDS NOGENHAT, der bei diesem Projekt allerdings unter seinem bürgerlichen Namen aufnahm und zudem auf Dänisch singt. Das erste Ergebnis ist das neue Soloalbum "Galmandsværk", das am 10. November erscheint und während eines Urlaubs auf der kleinen Vulkaninsel Gomera nahe der Küste von Marokko geplant wurde, wo er sich zum Großteil in einem kleinen Raum verschanzte und nichts anderes tat, als zehn Wochen lang neue Songs schrieb. Uffe Lorenzen: "Ich hatte im vergangenen Winter die Gelegenheit, für ein paar Monate zu reisen und entschied mich, viel Zeit damit zu verbringen, den Ozean zu betrachten und Songs auf Dänisch zu schreiben. Ich glaube, ich habe meine eigene Methode gefunden und vielleicht sogar einen persönlicheren Blickwinkel. Ich denke immer noch, dass das Schreiben auf Dänisch eine Herausforderung darstellt, aber ich glaube, dass der ehrlichere Ausdruck eine ehrlichere Darstellung verdient, daher sollte der Name LORENZO WOODROSE, der wirklich nur für Leute außerhalb Dänemarks zwecks Aussprache gedacht war, fühlte plötzlich merkwürdig oberflächlich an ".Galmandsværk (übersetzt "Akt des Wahnsinns") enthält zehn Lieder, die in viele Richtungen gehen und sich anhören, als ob BABY WOODROSE, SPIDS NOGENHAT und DRAGONTEARS verschmolzen sind und zu etwas Neuem wurden. Der Sound des Albums ist überwiegend akustisch mit vielen exotischen Instrumenten wie Sitar, Tablas, Bansuri, Drehleier und Geige. Uffe Lorenzen: "Ich denke, ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich neue Wege finden muss, um den Prozess interessant und motivierend zu gestalten. Diesmal war das Schreiben auf Dänisch nur eine Herausforderung von vielen. Wir haben zum Großteil Akustikinstrumente verwendet und versucht die üblichen Fehle rzu vermeiden, indem alle Songs mit einer einfachen Aufnahme von Gesang und Gitarre anstelle von Rockdrums und Gitarrensolos begonnen wurden und das Album zu einem ganz anderen Universum gemacht hat als alles, was ich in der Vergangenheit getan habe." "Galmandsværk" wurde mit einem analogen Ansatz aufgenommen. Das gesamte Album wurde auf einem Band gemischt, was bedeutet, dass kein Schneiden und Einfügen und keine Verwendung von Pro-Tools erforderlich war. Produziert wurde es von Uffe Lorenzen, Anders Onsberg und Anders Kjærsgaard im wunderschönen STC Studio in Kopenhagen und von Flemming Rasmussen in Sweet Silence gemastert.
Sämtliche Songs des Nachfolgers ihres von der Kritik hochgelobten Debütalbums TAKE ME APART, das Kelelas Aufstieg in den Mainstream beschleunigte, wurden von ihr selbst geschrieben, arrangiert und zusammen mit Asmara co-produziert, während das Ambient-Duo OCA (Yo Van Lenz & Florian T. M. Zeisig) und LSDXOXO, neben Bambii, als Hauptproduzenten des Albums gelten. Auf RAVEN taucht Kelela aus den Gezeiten der ozeanischen Umlaufbahn ihres höheren Selbst auf, um Autonomie, Zugehörigkeit und Selbsterneuerung als Heilung zu erkunden. Die beiden Singles 'Washed Away' und 'Happy Ending' wurden von Pitchfork bereits als 'Schaufenster ihres schwebenden Soprans' und Beweis für ihren 'gehauchten, anmutigen Gesang' gefeiert. Mit ihren talentierten Bewegungen zwischen den Frequenzen von R&B und Dance Music konnte sich Kelela als künstlerische Interpolatorin von Musik, Kunst und Mode etablieren. Ihre Frühwerke CUT 4 ME (2013) und HALLUCINOGEN (2015) zementierten sie als führende Kraft in der alternativen Underground-R&B- und Elektronikwelt und eröffneten ihr Kollaborationen mit weiteren visionären Künstler*innen wie Solange, Gorillaz, Andrew Thomas Huang und Danny Brown. Mit ihrer durchdachten Mischung aus Eleganz, Futurismus, Göttlichkeit und Sinnlichkeit hat sich Kelela einen Weg gebahnt, der Stil sowohl als Bestandteil der Kunst als auch als Kunst an sich demonstriert.
Ltd. Clear Vinyl 2LP+DL
Sämtliche Songs des Nachfolgers ihres von der Kritik hochgelobten Debütalbums TAKE ME APART, das Kelelas Aufstieg in den Mainstream beschleunigte, wurden von ihr selbst geschrieben, arrangiert und zusammen mit Asmara co-produziert, während das Ambient-Duo OCA (Yo Van Lenz & Florian T. M. Zeisig) und LSDXOXO, neben Bambii, als Hauptproduzenten des Albums gelten. Auf RAVEN taucht Kelela aus den Gezeiten der ozeanischen Umlaufbahn ihres höheren Selbst auf, um Autonomie, Zugehörigkeit und Selbsterneuerung als Heilung zu erkunden. Die beiden Singles 'Washed Away' und 'Happy Ending' wurden von Pitchfork bereits als 'Schaufenster ihres schwebenden Soprans' und Beweis für ihren 'gehauchten, anmutigen Gesang' gefeiert. Mit ihren talentierten Bewegungen zwischen den Frequenzen von R&B und Dance Music konnte sich Kelela als künstlerische Interpolatorin von Musik, Kunst und Mode etablieren. Ihre Frühwerke CUT 4 ME (2013) und HALLUCINOGEN (2015) zementierten sie als führende Kraft in der alternativen Underground-R&B- und Elektronikwelt und eröffneten ihr Kollaborationen mit weiteren visionären Künstler*innen wie Solange, Gorillaz, Andrew Thomas Huang und Danny Brown. Mit ihrer durchdachten Mischung aus Eleganz, Futurismus, Göttlichkeit und Sinnlichkeit hat sich Kelela einen Weg gebahnt, der Stil sowohl als Bestandteil der Kunst als auch als Kunst an sich demonstriert.
Die genreübergreifenden Symphonic-Metal-Pioniere DELAIN sind zurück!
Die niederländischen Symphonic-Metal-Pioniere DELAIN brechen mit ihrem mit Spannung erwarteten, brandneuen Album „Dark Waters“, das am 10. Februar 2023 über Napalm Records erscheint, in neue
Gefilde vor. Die makellose Platte markiert ein bahnbrechendes Kapitel in der Geschichte der Band und präsentiert die Idee des Keyboarders, Gründers und Hauptsongwriters Martijn Westerholt mit einer neuen
Besetzung. Original-Gitarrist Ronald Landa und Original-Schlagzeuger Sander Zoer stoßen wieder zu DELAIN und stärken die Kontinuität, während neue Mitglieder – die großartige Sängerin Diana Leah und der Bassist Ludovico Cioffi – ihren Sound weiterentwickeln. Dark Waters folgt dem Chartstürmer Apocalypse & Chill (2020) und integriert die raffiniertesten Sounds des Genres. DELAIN's renommierte Orchesterarrangements, hervorgehoben durch moderne Schattierungen, setzen neue Maßstäbe und manifestieren den Fünfer an der Spitze der Szene. Eine klangliche Achterbahnfahrt aus eingängigen Melodien mit explosiven Elementen – von Pop über Filmmusik bis hin zu glühendem Metal – verschmilzt perfekt mit Dianas fantastischer Stimme und zeigt ihr unglaubliches Talent und ihre musikalische Raffinesse.
Als brandneuer Anfang und sicherer Hafen gleichermaßen, setzt ”Dark Waters” zweifellos das Vermächtnis dieser millionenfach gestreamten führenden Symphonic-Metal-Band fort und enthält alles, wofür DELAIN geliebt wird, und noch mehr.
Die neue Ausgabe der Bootleg Series von Bob Dylan, "Fragments - Time Out Of Mind Sessions (1996-1997): The Bootleg Series Vol. 17" erscheint als 5 CDs umfassendes Deluxe Boxset sowie als Standard-Version auf 2 CDs oder 4 LPs. Sie enthält in der Standardversion das Album "Time Out Of Mind" in einem 2022er Remix sowie zwölf ausgewählten Outtakes und Alternativversionen. Volume 17 der gefeierten Dylan-Reihe wirft 25 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung einen neuen Blick auf das Meisterwerk "Time Out Of Mind" und zeichnet dessen Entstehung nach. Angefangen bei den bislang unveröffentlichten Song-Fassungen aus den 1996er Teatro-Sessions mit Dylan (Gesang, Gitarre, Piano), Daniel Lanois (Gitarre, Orgel), Tony Garnier (Bass) und Tony Mangurian (Schlagzeug, Percussion) bis hin zu (ebenfalls unveröffentlichten) Live-Mitschnitten aus den Jahren 1998-2001. Anfang 1996 begann Dylan, der seit der 1990er LP Under The Red Sky kein Album mit Eigenkompositionen veröffentlicht hatte, mit der Arbeit an neuen Songs. Von August bis Oktober ging er mit Daniel Lanois, der sein 1989er Album Oh Mercyproduziert hatte, ins Teatro Studio in Oxnard/CA, um dort Demos für eine mögliche neue LP aufzunehmen. Als die Songs im Januar des Folgejahres Form angenommen hatten, zog man ins Criteria Studio in Miami/FL um. Die Studiobesetzung wurde aufgestockt, und so fand sich in Florida ein illustrer Mix aus Session-Musikern und Mitgliedern von Dylans Tourband ein: Bucky Baxter (Akustikgitarre, Pedal Steel), Duke Robillard (E-Gitarre/Gibson L-5), Robert Britt (Martin Akustikgitarre, Fender Stratocaster), Cindy Cashdollar (Slide Gitarre), Tony Garnier (Bass, Kontrabass), Augie Meyers (Vox Orgel, Hammond B3, Akkordeon), Jim Dickinson (Keyboards, Wurlitzer E-Piano, Pumporgel) sowie die Schlagzeuger Jim Keltner, Brian Blade und David Kemper. Das Album "Time Out Of Mind", der schließlich aus diesen Sessions entstand, avancierte zu einem Dylan-Klassiker. Songs wie "Love Sick", "Can't Wait" oder "Not Dark Yet" wurden zu Lieblingsstücken der Fans. Mit "Make You Feel My Love" gelang Dylan sogar das Kunststück, dem Great American Songbook einen neuen zeitgenössischen Standard hinzuzufügen. Zahllose Künstler, darunter Billy Joel, Neil Diamond oder Adele, haben diesen Song gecovert. Bei den Grammy Awards 1998 gewann "Time Out Of Mind" in den Kategorien 'Album of the Year' und 'Best Contemporary Folk Album'.
- A1: They Quiet The Room
- A2: Building A Swing
- A3: Whatever Fits Together
- A4: Whistle Of The Dead
- A5: Lullaby In February
- A6: Pass Through Me
- A7: Could It Be The Way I Look At Everything?
- B1: Outside, Playing
- B2: It's Like A Secret
- B3: Sticker
- B4: Window Somewhere
- B5: Secret Instrumental
- B6: Quiet The Room
- B7: You Are My House
White Vinyl[22,48 €]
Der Grundstein für "Quiet The Room" wurde vor zwei Jahren gelegt, als Helen Ballentine einen Song gleichen Namens komponierte und aufnahm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Songs von SKULLCRUSHER wurde dieser auf dem Klavier geschrieben, dem erklärten Instrument ihrer Kindheit. Während Ballentine im Sommer 2021 den Rest des Albums schrieb, flogen ihr Visionen aus ihrer Jugend zu, wie die Fledermäuse vom Dachboden, während sie in der schwülen, stickigen Hitze durch ihre Wohnung in Los Angeles lief. Das Bild eines Hauses entstand in Ballentines Kopf, als sie die innere Welt ihrer Songs mit den äußeren Räumen, die sie jetzt umgab, zusammenfügte. Sie dachte dabei viel an ihre Kindheit in Mount Vernon, NY, die sie als größte Inspiration für die Platte bezeichnet. "It's like layers of tracing paper, like someone is trying to make a drawing and you're seeing the entire process", sagt Ballentine über die Entstehung des Albums. Bei der Durchsicht älterer Heimvideos fielen ihr die scheinbar harmlosen Aufnahmen auf, die durch das Fenster gemacht wurden und sie am Klavier oder beim Spaziergang im Garten zeigten. Versteckte Bedeutungen, die über die Ränder der Bilder hinausgingen, eine sich abzeichnende Dunkelheit, die außerhalb des Blickfelds schwebte (ihre Eltern stritten sich, waren auf dem Weg zur Scheidung usw.). Das Haus schaffte es nicht länger, sie alle unter einem Dach zu beherbergen. Ballentine versucht nicht auf "Quiet The Room" die oft zitierte Unschuld der Kindheit einzufangen, sondern will diese in ihrer intensiven Komplexität darstellen. Das Ergebnis ist ein atemberaubendes wie leise bewegendes Werk geworden, das die Reisen widerspiegelt, die wir durch unsere körperlichen und geistigen Sphären unternehmen, um uns der Welt zu präsentieren.
- A1: Vorposten
- A2: Grenzgänger
- A3: In Einzelteilen
- A4: Für Den Kaiser
- B1: Als Ich Noch Kinder Fraß
- B2: Die Frau Im Turm
- B3: Vom Loch-In-Der-Wand-Club
- B4: Wiedergänger (Album Edit
- C1: Auf Galgengrund
- C2: Kühlkammer
- C3: Gegengift
- C4: Stirb Lächelnd 2023
- D1: Kadaverfrühling
- D2: Blutsommer
- D3: Herbstleiche
- D4: Wintersabbat
- D5: Rigor Mortis
Man war fleißig im Hause EISREGEN und konzipierte das neue Werk als Nachfolger des 2020er Top 10-Charterfolges "Leblos" und des 2021er Split-Albums mit Goatfuneral, "bitterböse" (Platz 12 der dt. Album Charts) gleich als Doppel-Album, um all den neuen Songideen und morbiden Geschichten einen würdigen Rahmen zu bieten.
CD 1 des Albums bietet 12 Songs, darunter zukünftige Klassiker wie das herb-brutale "In Einzelteilen", das brutalen Death/Grind mit extrem eingängigen Parts verbindet; "Für den Kaiser", ein sehr eigenwilliger Song über die Zeit der Gladiatoren aus der Perspektive eines Ich-Erzählers; den bereits vorab als Single ausgekoppelten Hit "Wiedergänger" als Album Edit und zahlreiche andere monströse Lieder, die Sänger und Lyriker M. Roth in absoluter Bestform präsentieren.
Einzelne Songs herauszupicken, fällt ohnehin schwer, da es den beiden Bandköpfen Roth/Yantit gelungen ist Hit an Hit zu reihen.
CD 2 hält das hohe Niveau und bietet den fünfteiligen Lieder-Zyklus "Ein Jahr im Leben des Todes". "Herbstleiche" ist eines der atmosphärisch besten und dichtesten Lieder der gesamten EISREGEN Bandgeschichte.
"Grenzgänger" wurde im bandeigenen HcN-Studio von Yantit aufgenommen und von Stammtontechniker Markus Stock in der Klangschmiede Studio E zu Mellrichstadt abgemischt und gemastert, der den 17 Songs ein brachiales und dennoch differenziertes Soundgewand verpasste.
Kurzum: EISREGEN zeigen sich auf "Grenzgänger" in absoluter Hochform - und musikalisch als auch textlich kann man den Albumtitel wörtlich nehmen, denn abwechslungsreicher war man bislang selten.
Man darf gespannt sein, was die Herren als nächstes in Angriff nehmen werden...
- A1: Vorposten
- A2: Grenzgänger
- A3: In Einzelteilen
- A4: Für Den Kaiser
- B1: Als Ich Noch Kinder Fraß
- B2: Die Frau Im Turm
- B3: Vom Loch-In-Der-Wand-Club
- B4: Wiedergänger (Album Edit
- C1: Auf Galgengrund
- C2: Kühlkammer
- C3: Gegengift
- C4: Stirb Lächelnd 2023
- D1: Kadaverfrühling
- D2: Blutsommer
- D3: Herbstleiche
- D4: Wintersabbat
- D5: Rigor Mortis
Silver Vinyl
Man war fleißig im Hause EISREGEN und konzipierte das neue Werk als Nachfolger des 2020er Top 10-Charterfolges "Leblos" und des 2021er Split-Albums mit Goatfuneral, "bitterböse" (Platz 12 der dt. Album Charts) gleich als Doppel-Album, um all den neuen Songideen und morbiden Geschichten einen würdigen Rahmen zu bieten.
CD 1 des Albums bietet 12 Songs, darunter zukünftige Klassiker wie das herb-brutale "In Einzelteilen", das brutalen Death/Grind mit extrem eingängigen Parts verbindet; "Für den Kaiser", ein sehr eigenwilliger Song über die Zeit der Gladiatoren aus der Perspektive eines Ich-Erzählers; den bereits vorab als Single ausgekoppelten Hit "Wiedergänger" als Album Edit und zahlreiche andere monströse Lieder, die Sänger und Lyriker M. Roth in absoluter Bestform präsentieren.
Einzelne Songs herauszupicken, fällt ohnehin schwer, da es den beiden Bandköpfen Roth/Yantit gelungen ist Hit an Hit zu reihen.
CD 2 hält das hohe Niveau und bietet den fünfteiligen Lieder-Zyklus "Ein Jahr im Leben des Todes". "Herbstleiche" ist eines der atmosphärisch besten und dichtesten Lieder der gesamten EISREGEN Bandgeschichte.
"Grenzgänger" wurde im bandeigenen HcN-Studio von Yantit aufgenommen und von Stammtontechniker Markus Stock in der Klangschmiede Studio E zu Mellrichstadt abgemischt und gemastert, der den 17 Songs ein brachiales und dennoch differenziertes Soundgewand verpasste.
Kurzum: EISREGEN zeigen sich auf "Grenzgänger" in absoluter Hochform - und musikalisch als auch textlich kann man den Albumtitel wörtlich nehmen, denn abwechslungsreicher war man bislang selten.
Man darf gespannt sein, was die Herren als nächstes in Angriff nehmen werden...
- A1: Vorposten
- A2: Grenzgänger
- A3: In Einzelteilen
- A4: Für Den Kaiser
- B1: Als Ich Noch Kinder Fraß
- B2: Die Frau Im Turm
- B3: Vom Loch-In-Der-Wand-Club
- B4: Wiedergänger (Album Edit
- C1: Auf Galgengrund
- C2: Kühlkammer
- C3: Gegengift
- C4: Stirb Lächelnd 2023
- D1: Kadaverfrühling
- D2: Blutsommer
- D3: Herbstleiche
- D4: Wintersabbat
- D5: Rigor Mortis
Green Vinyl
Man war fleißig im Hause EISREGEN und konzipierte das neue Werk als Nachfolger des 2020er Top 10-Charterfolges "Leblos" und des 2021er Split-Albums mit Goatfuneral, "bitterböse" (Platz 12 der dt. Album Charts) gleich als Doppel-Album, um all den neuen Songideen und morbiden Geschichten einen würdigen Rahmen zu bieten.
CD 1 des Albums bietet 12 Songs, darunter zukünftige Klassiker wie das herb-brutale "In Einzelteilen", das brutalen Death/Grind mit extrem eingängigen Parts verbindet; "Für den Kaiser", ein sehr eigenwilliger Song über die Zeit der Gladiatoren aus der Perspektive eines Ich-Erzählers; den bereits vorab als Single ausgekoppelten Hit "Wiedergänger" als Album Edit und zahlreiche andere monströse Lieder, die Sänger und Lyriker M. Roth in absoluter Bestform präsentieren.
Einzelne Songs herauszupicken, fällt ohnehin schwer, da es den beiden Bandköpfen Roth/Yantit gelungen ist Hit an Hit zu reihen.
CD 2 hält das hohe Niveau und bietet den fünfteiligen Lieder-Zyklus "Ein Jahr im Leben des Todes". "Herbstleiche" ist eines der atmosphärisch besten und dichtesten Lieder der gesamten EISREGEN Bandgeschichte.
"Grenzgänger" wurde im bandeigenen HcN-Studio von Yantit aufgenommen und von Stammtontechniker Markus Stock in der Klangschmiede Studio E zu Mellrichstadt abgemischt und gemastert, der den 17 Songs ein brachiales und dennoch differenziertes Soundgewand verpasste.
Kurzum: EISREGEN zeigen sich auf "Grenzgänger" in absoluter Hochform - und musikalisch als auch textlich kann man den Albumtitel wörtlich nehmen, denn abwechslungsreicher war man bislang selten.
Man darf gespannt sein, was die Herren als nächstes in Angriff nehmen werden...
- A1: Vorposten
- A2: Grenzgänger
- A3: In Einzelteilen
- A4: Für Den Kaiser
- B1: Als Ich Noch Kinder Fraß
- B2: Die Frau Im Turm
- B3: Vom Loch-In-Der-Wand-Club
- B4: Wiedergänger (Album Edit
- C1: Auf Galgengrund
- C2: Kühlkammer
- C3: Gegengift
- C4: Stirb Lächelnd 2023
- D1: Kadaverfrühling
- D2: Blutsommer
- D3: Herbstleiche
- D4: Wintersabbat
- D5: Rigor Mortis
Red Vinyl
Man war fleißig im Hause EISREGEN und konzipierte das neue Werk als Nachfolger des 2020er Top 10-Charterfolges "Leblos" und des 2021er Split-Albums mit Goatfuneral, "bitterböse" (Platz 12 der dt. Album Charts) gleich als Doppel-Album, um all den neuen Songideen und morbiden Geschichten einen würdigen Rahmen zu bieten.
CD 1 des Albums bietet 12 Songs, darunter zukünftige Klassiker wie das herb-brutale "In Einzelteilen", das brutalen Death/Grind mit extrem eingängigen Parts verbindet; "Für den Kaiser", ein sehr eigenwilliger Song über die Zeit der Gladiatoren aus der Perspektive eines Ich-Erzählers; den bereits vorab als Single ausgekoppelten Hit "Wiedergänger" als Album Edit und zahlreiche andere monströse Lieder, die Sänger und Lyriker M. Roth in absoluter Bestform präsentieren.
Einzelne Songs herauszupicken, fällt ohnehin schwer, da es den beiden Bandköpfen Roth/Yantit gelungen ist Hit an Hit zu reihen.
CD 2 hält das hohe Niveau und bietet den fünfteiligen Lieder-Zyklus "Ein Jahr im Leben des Todes". "Herbstleiche" ist eines der atmosphärisch besten und dichtesten Lieder der gesamten EISREGEN Bandgeschichte.
"Grenzgänger" wurde im bandeigenen HcN-Studio von Yantit aufgenommen und von Stammtontechniker Markus Stock in der Klangschmiede Studio E zu Mellrichstadt abgemischt und gemastert, der den 17 Songs ein brachiales und dennoch differenziertes Soundgewand verpasste.
Kurzum: EISREGEN zeigen sich auf "Grenzgänger" in absoluter Hochform - und musikalisch als auch textlich kann man den Albumtitel wörtlich nehmen, denn abwechslungsreicher war man bislang selten.
Man darf gespannt sein, was die Herren als nächstes in Angriff nehmen werden...
Seit Veröffentlichung einer ersten Single via Soundcloud in 2013 zählt sie in Großbritannien zu den meistbeachteten Newcomern: Holly "Låpsley" Fletcher. Ihre so eigenwillig wie traumwandlerisch arrangierte Musik zwischen Pop und schwebender Elektronik wird von den einschlägigen Gazetten sowie Radio-Stars wie BBC-DJ Zane Lowe über alle Maßen gelobt. Eine Berücksichtigung in der international renommierten "BBC Sound-Poll" ist da ganz folgerichtig. Mit ihrer ebenso verführerischen wie zerbrechlichen Stimme versteht es Låpsley auch live, restlos zu verzaubern - sei es auf der Glastonbury-"BBC Introducing"-Bühne, beim Reeperbahnfestival oder in Clubshows. Nach der 2015er-Single "Hurt Me", die sich in den deutschen Airplaycharts gut platzieren konnte, kommt pünktlich zum Jahresbeginn 2016 auch endlich ihr Debütalbum in die Läden. Produktionshilfe für "Long Way Home" leistete Rodaidh McDonald (Adele, The xx, Damon Albarn, Savages). Zwei Songs wurden mit Paul O'Duffy aufgenommen. Die erste Single-Auskopplung, "Love Is Blind", ist ein weiterer Fingerzeig dafür, dass Låpsleys Debüt eine neue Qualität an Tiefe und Wahrhaftigkeit in den elektronischen Pop einbringt.
Bongos, bouzouki and Farfisa organ galore ! The explosive cocktail of rock'n'roll and traditional Tsifteteli hailing from 1960's Greece is still alive thanks to Deli Teli : the Marseille-based quartet performs a string of forgotten hits that once set Athens on fire, with a contagious energy and a subtle dose of Mediterranean drama.
Half a century ago, while French seasiders would dance to « Yéyé » sounds and dig the Beatles or Pink Floyd, a whole other scene was happening further along the coastline. Notably, Greek artists were a huge influence beyond the Mediterranean cradle ; Aris San's version of « Boum Pam » (a.k.a. « Bros Gremos Kai Piso Rema »), brilliantly interpreted by Deli Teli on this record, was a n°1 hit from Southern Europe to the tip of India ! Far from being an exclusive Greek sound, Tsifteteli music has travelled through borders for centuries and means « double string » in Turkish. In the 1960's, it mixed with rock'n'roll, surf and Latin-american influences, and gave birth to the typical « Laïko » sound.
With their powerful electric bouzouki (Greek lute) and the distinctive sound of the Farfisa organ, Deli Teli have carved their style while digging through the incredible goldmine of the late 60's and early 70's Tsifteteli/Laïko singles. The 4 musicians met in 2019 with a burning desire to dive into electric sensations – bassist Christos Karypidis used to play oud and keyboardist Arthur Bacon played accordion in most of his former projects – and made the most of 2020's « lockdowns » by building their repertoire and thinking up Deli Teli.
On this mini-album, they also interpret Koko's « Chily Chily », a groovy belly-dance mover ; « Ekso Dertia Kai Kaïmi », an intoxicating and frenetic floor shaker ; « Tsiftetelli 1969 », a cool organ-lead surfing instrumental ; and 2 slightly freer and more psychedelic numbers, « Taksim Deli » (improvisation) and « Bournelis », a creative re-arrangement of 2 tracks by Leonardos Bournelis.
Deli Teli preach a collective, sensual and solar hip-wiggling across the continents and beyond ; they are ready to shake our minds and bodies until we all gel together... Join the « Tsifteteli Club » now !
Smokey Marbled Vinyl[32,14 €]
Voller Zorn und brennendem Hass, doch gleichzeitig auch erfüllt vom prallen Leben und mit Momenten erstaunlicher Schönheit - IMHA TARIKATs drittes Album "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" deutet seine internen Widersprüche und Konflikte bereits im Titel an. Das Album ist um einen Kern aus typisch deutschem Black Metal entstanden, der ebenso präzise wie trocken und humorlos auf jeglichen Bombast und die oft folkloristischen Untertöne seines nordischen Gegenstücks verzichtet. Dabei stößt IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Vordenker Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât erneut mit seinen einzigartigen Kompositionen auch in tiefere Schichten und unerforschte Dimensionen vor. Während er seinem körperlich schwer fordernden Gesangsstil noch mehr brutal die Kehle zerfetzende Ansätze hinzufügt, bilden ein furioses Drumming sowie das unerbittliche Peitschen von frostig klirrenden Gitarrensaiten das mal eiskalte und dann wieder glühend heiße Fundament von IMHA TARIKAT. Doch während sich Yilmaz' Songs durch die schwarze Leere des Alls winden und drehen, tauchen aus dem Nichts überraschend strahlende Momente und Soli auf, die ihre Ursprünge eher im Heavy Metal, hartem und okkultem Rock und sogar einer Messerspitze Punk haben. Textlich funktionieren IMHA TARIKAT weiterhin als eine Art von verschlüsseltem Tagebuch, in dem Yilmaz seine persönlichen Erfahrungen, sein menschliches Wachstum und seine Faszinationen festhält: "Ich habe mich buchstäblich in den Wahnsinn getrieben, um eine absolut authentische Erfahrung zu erschaffen", beschreibt der Sänger und Gitarrist den Aufnahmeprozess von "Hearts Unchained". Von daher liegt es nahe, dass "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" von inneren Konflikten, seelischem Leid, eskalierenden Emotionen, aber auch von Katharsis und Erlösung handelt. Der brutale schwarze Sound von IMHA TARIKAT war von Anfang an auch als eine Art von emotionalem Druckventil für den Bandgründer Kerem Yilmaz konzipiert. Seine brennende musikalische Leidenschaft zeigt sich ebenso in der rasanten Entwicklung, die Yilmaz' Songwriting mit jeder neuen Veröffentlichung offenbart und das in mehrere Richtungen gleichzeitig expandiert. Während bereits die erste EP "Kenoboros" 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterließ, eroberte die Band auf dem folgenden Demo "Son Mistisizm" (2018) hörbar neues Terrain. Mit dem 2019er Debütalbum "Kara Ihlas" und ihrer folgenden Black Metal Supernova "Sternenberster" (2020) erreichten IMHA TARIKAT dann neue Höhepunkte. Es passt ins Bild, dass es den Deutschen mit "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" gelingt, einen weiteren Gipfel zu erklimmen. IMHA TARIKAT sind drauf und dran, die Welt in schwarze Flammen zu setzen und "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" ist der Funke, der alles entzündet. Bevor alle Gefühle zu Asche und Schlacke zerfallen, lasst sie lieber brennen!
Black Vinyl[29,62 €]
Voller Zorn und brennendem Hass, doch gleichzeitig auch erfüllt vom prallen Leben und mit Momenten erstaunlicher Schönheit - IMHA TARIKATs drittes Album "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" deutet seine internen Widersprüche und Konflikte bereits im Titel an. Das Album ist um einen Kern aus typisch deutschem Black Metal entstanden, der ebenso präzise wie trocken und humorlos auf jeglichen Bombast und die oft folkloristischen Untertöne seines nordischen Gegenstücks verzichtet. Dabei stößt IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Vordenker Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât erneut mit seinen einzigartigen Kompositionen auch in tiefere Schichten und unerforschte Dimensionen vor. Während er seinem körperlich schwer fordernden Gesangsstil noch mehr brutal die Kehle zerfetzende Ansätze hinzufügt, bilden ein furioses Drumming sowie das unerbittliche Peitschen von frostig klirrenden Gitarrensaiten das mal eiskalte und dann wieder glühend heiße Fundament von IMHA TARIKAT. Doch während sich Yilmaz' Songs durch die schwarze Leere des Alls winden und drehen, tauchen aus dem Nichts überraschend strahlende Momente und Soli auf, die ihre Ursprünge eher im Heavy Metal, hartem und okkultem Rock und sogar einer Messerspitze Punk haben. Textlich funktionieren IMHA TARIKAT weiterhin als eine Art von verschlüsseltem Tagebuch, in dem Yilmaz seine persönlichen Erfahrungen, sein menschliches Wachstum und seine Faszinationen festhält: "Ich habe mich buchstäblich in den Wahnsinn getrieben, um eine absolut authentische Erfahrung zu erschaffen", beschreibt der Sänger und Gitarrist den Aufnahmeprozess von "Hearts Unchained". Von daher liegt es nahe, dass "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" von inneren Konflikten, seelischem Leid, eskalierenden Emotionen, aber auch von Katharsis und Erlösung handelt. Der brutale schwarze Sound von IMHA TARIKAT war von Anfang an auch als eine Art von emotionalem Druckventil für den Bandgründer Kerem Yilmaz konzipiert. Seine brennende musikalische Leidenschaft zeigt sich ebenso in der rasanten Entwicklung, die Yilmaz' Songwriting mit jeder neuen Veröffentlichung offenbart und das in mehrere Richtungen gleichzeitig expandiert. Während bereits die erste EP "Kenoboros" 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterließ, eroberte die Band auf dem folgenden Demo "Son Mistisizm" (2018) hörbar neues Terrain. Mit dem 2019er Debütalbum "Kara Ihlas" und ihrer folgenden Black Metal Supernova "Sternenberster" (2020) erreichten IMHA TARIKAT dann neue Höhepunkte. Es passt ins Bild, dass es den Deutschen mit "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" gelingt, einen weiteren Gipfel zu erklimmen. IMHA TARIKAT sind drauf und dran, die Welt in schwarze Flammen zu setzen und "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" ist der Funke, der alles entzündet. Bevor alle Gefühle zu Asche und Schlacke zerfallen, lasst sie lieber brennen!
First-time reissue of Aroma Di Amore's 3rd album, originally released in 1987.
Aroma Di Amore is/was Belgian’s premier cult band. Since the early eighties ADA innovatively combined electronics with rock. With a mix of razor-sharp Flemish lyrics and unconventional song structures the group earned a cult status in Belgium and abroad. 40 years later they conclude their career with a few last concerts and a vinyl box set spanning the years 1983-1987.
At the notorious Rock Rally of 1982 Aroma Di Amore stands out with their wonderful handling of the Flemish language, a deep bass, typical cold new wave drums, biting guitar riffs with the occasional flavor of absolute madness. Frontman Jos Verlooy adopts the stage name Elvis Peeters. The explanation for this remarkable pseudonym choice: in 1977 – the period of the singer's musical awakening – one of the two famous rocking Elvises (not Costello, but Presley) succumbs to his pill addiction. So, dixit Verlooy, there is an Elvis vacant. A banal surname belongs next to that exotic first name. A combination that breathes rock 'n' roll, according to the singer.
His companion Gerry Vergult – who very much determines the sound with his metallic riffs, somewhat indebted to Jean-Marie Aerts – adopts the stage name Fred Angst. Completely in line with the depressing zeitgeist of the 1980s. Gerry eats and breathes music. Besides composing most of ADA’s songs, he records & self-produces a few fantastic dark en loner solo minimal wave tracks as Fred Angst. He is still musically active, more towards the electronic leftfield nowadays under the moniker Zool.
It is clear from an early age that companion Elvis Peeters possesses the gift of the word. As an adolescent he published the punkzine “Dus”. The punk spirit stimulates Peeters. He begins to transform the poetry that he has been entrusting to paper for some time into song lyrics. It is on a whim and without any stage experience that punk friends Peeters and Angst register for the Rock Rally as Aroma di Amore. On a bed of post-punk and cold wave (Joy Division, Wire and Sisters of Mercy are the main influences), they initially let out playful, minimalist and nonsensical slogans such as "Doe De Mafia" (1982) and "Gorilla Dans De Samba" (1983). Later on, the tone becomes more serious, although Peeters' choice of words continues to show a penchant for absurdism and sarcasm. No one in Dutch songwriting imitates this verbal elasticity, certainly at that time.
The numerous songs about war are downright horrifying. In the 1980s, an arms race is underway. When the Belgian government decides to install nuclear missiles in 1981, Aroma di Amore asks for one minute of silence in the hall during performances. In "Lauwe Oorlog" (1983), Peeters exposes the core of his unrest: “paraat voor de parade / de vrede wordt begraven / met militaire eer”. To this day, the frontman of AdA still proudly wears his at least 30 year old 'atomic energy, no thanks!' button.
In 1984 Aroma releases Koude Oorlog on the new and independent Brussels label Play It Again Sam. The traditional press and radio ignore the record, but in the alternative circuits the mini-album does not go unnoticed, and the group starts to build a solid fan base, resulting in more and more offers for gigs. There's also interest in the Netherlands, and due to the international contacts of PIAS, the record also ends up in France, Switzerland, Spain and Canada.
Encouraged by this modest success, the group returns to the studio for a 12" single. With new group member Frits De Cauter on sax, they record "Voor De Dood". To this day, Voor De Dood remains the most popular AdA song, as evidenced by the countless compilations on which the song has appeared.
AdA goes to the Netherlands to record their next album “De Sfeer Van Grote Dagen”. The people from Nasmak have built a new studio in Eindhoven and one of the members, Theo Van Eenbergen (later Henry Rollins), will be the producer. “De Sfeer Van Grote Dagen” is the group's most adventurous album, and the reviews are again unanimously favorable. However, sales are disappointing and PIAS proposes to recruit Chris Reed of Red Lorry Yellow Lorry and record a new single with him. "Zonder Omzien" is recorded at the prestigious Pyramid Studio. However, PIAS is waiting to release the album and in the meantime AdA is recording a number of extra tracks with producer Ludo Camberlin, including "Koekoek In De Stad". Towards the end of the year, Lo and Elvis travel to Africa for a few months and as a result the group comes to a standstill. In this period, Zonder Omzien is released.
At the beginning of 1986, Peeters and Meulen return, and Andrea Smits leaves the group. Luc Pillards is hired as a replacement, and when Ludo Camberlin presents himself as a new label boss and producer (Anything But Records), they start recording their first full album for the label. “Harde Feiten" kicks in immediately, and the group is back up to cruising speed. In the first week of release, the record even appears in the bestseller list of the record stores.
At the beginning of 1987 the recordings for the second album start, this time in a production by Peeters and Angst themselves. Shortly after the shooting, AdA goes to Switzerland for a short but successful tour, with Men 2nd and Cas & Organized Crime as support act. "Koudvuur" is published in the autumn and considered to be their strongest record so far by the group, the reactions are rather low. Both the reviews in the press and the sales are disappointing and put a damper on the joy. Nevertheless, the group is invited to perform in Valencia, Spain, where they have an unexpected success.
MUTANT SOUNDS BLOG
Aroma Di Amore have always been outsiders, even within the confinement of the alternative rock circuit. Their peculiar blend of raw guitars, electronics, Dutch lyrics and unconventional song structures was too hybrid for many. Those howewer who, without prejudice, would lend an ear to the band's music, discovered an energetic, authentic and uncompromising collective that stood above all trends. While so many Belgian "connaisseurs" had their doubts about the possibilities of international recognition for a band singing in Dutch, Aroma Di Amore toured France, Switzerland and Spain; their records figured in alternative charts from Poland to Canada.
From beginning to end the nucleus of Aroma Di Amore consisted of Elvis PEETERS, who in a inimitable, possessed way delivered his highly original lyrics, and Fred ANGST, guitarist mastering the heaviest riffs as well as refined tapestries of sound. Furthermore, the line-up varied throughout the band's carreer with:- H.K. (Guitarist from 1982 until 1983)- Andrea SMITS (Organ from 1982 until 1985)- Luc PILLARDS (Synthsizer in 1986)- Jan WANDELAAR (Guitar and synthesizer in 1986)- Pulcherie (Saxophone in 1983)- Wout DOCKX (Bass from 1987 until 1988)and especially- Lo MEULEN (Bass from 1983 until 1987)and the late Frits DE CAUTER (Saxophone from 1984 until 1986)contributing to the music.
Leipzig-based musician, engineer, and producer Friedrich Brückner has, despite his youthfulness, been a decisive figure in the Leipzig music scene for literal decades, being involved, in one way or another, in many, if not most notable releases coming out of the city. Having received a classical musical education, Brückner most recently figured as part of the German-American band White Wine, playing the bassoon and bass, but has also, as either musician, producer or sound designer, toured internationally with the likes of Yoko Ono, Get Well Soon, Modeselektor, or Dear Reader.
For a few years now, Brückner has been working on his solo debut, which now comes in the form of his remarkable »Polyism«, out on Altin Village & Mine. On it, Brückner puts his considerable musical chops to use, in the service of a rollercoaster of an album that truly eschews categorization, being, as its title suggests, a work of being multiform. While the sound takes wide ranging cues from jazz, new age, dub, electronics to post punk, Brückner’s compositions never feel accidental in the slightest. Instead they share a distinctive sense of dramaturgy, a pronounced attention to sonic texture, and a sense of purpose both within the individual pieces as well as in the context of the album as a whole. The result is an LP that is astonishingly coherent, considering the multitude of means it employs.
On »Polyism«, Brückner also enlists a veritable all-star cast of guest performances, ranging from his parents Isabell and Bernd Brückner, both professional musicians, on saxophone, clarinet, and flute, Martin Wenk (Calexico) on trumpet, to Hendrik Otremba (Messer) and Brückner’s four-year-old daughter Rosa both on vocals, to name but a few. Each lend their own notes to »Polyism«, a work of what it means to live, that is, to be many. Truly exceptional stuff!
Blue Vinyl
Leipzig-based musician, engineer, and producer Friedrich Brückner has, despite his youthfulness, been a decisive figure in the Leipzig music scene for literal decades, being involved, in one way or another, in many, if not most notable releases coming out of the city. Having received a classical musical education, Brückner most recently figured as part of the German-American band White Wine, playing the bassoon and bass, but has also, as either musician, producer or sound designer, toured internationally with the likes of Yoko Ono, Get Well Soon, Modeselektor, or Dear Reader.
For a few years now, Brückner has been working on his solo debut, which now comes in the form of his remarkable »Polyism«, out on Altin Village & Mine. On it, Brückner puts his considerable musical chops to use, in the service of a rollercoaster of an album that truly eschews categorization, being, as its title suggests, a work of being multiform. While the sound takes wide ranging cues from jazz, new age, dub, electronics to post punk, Brückner’s compositions never feel accidental in the slightest. Instead they share a distinctive sense of dramaturgy, a pronounced attention to sonic texture, and a sense of purpose both within the individual pieces as well as in the context of the album as a whole. The result is an LP that is astonishingly coherent, considering the multitude of means it employs.
On »Polyism«, Brückner also enlists a veritable all-star cast of guest performances, ranging from his parents Isabell and Bernd Brückner, both professional musicians, on saxophone, clarinet, and flute, Martin Wenk (Calexico) on trumpet, to Hendrik Otremba (Messer) and Brückner’s four-year-old daughter Rosa both on vocals, to name but a few. Each lend their own notes to »Polyism«, a work of what it means to live, that is, to be many. Truly exceptional stuff!
Mit ihrem 6. Studioalbum nehmen uns Kadavar mit auf eine Reise zu ihren musikalischen Wurzeln und zurück in die Zukunft. Gedankenverändernde Songs über Isolation, Transformation und spirituelles Wachstum, die allesamt im ersten Corona-Lockdown entstanden - 'The Isolation Tapes'.
Während es in KADAVARs musikalischer Entwicklung immer um Befreiung und das Überschreiten von Grenzen des Retro-Rock-Genres ging, ist dies noch ein größerer Schritt in einen Kosmos, in dem das Dogma des klassischen Trio-Ansatzes völlig hinter sich gelassen wird.
Dies ist KADAVAR, im Mittelpunkt der Gegenwart. Und ein weiteres Mal so, wie Du sie noch nie gehört hast.
Limited Clear Vinyl edition, 500 copies! Originally released in 1961 by Prestige/New Jazz label, “Straight Ahead” marks the last Dolphy’s appearance
within a series of fortunate collaborations with saxophonist Oliver Nelson. This is a great modern jazz album taking shape from a quintet studio
session (all first takes) engineered and supervised by master Rudy Van Gelder and featuring: Oliver Nelson - alto and tenor saxes, clarinet - Eric
Dolphy - alto sax, bass clarinet, flute - Richard Wyands – piano - George Duvivier - double bass and Roy Haynes on drums. A serious bunch of jazz
stylists all caught in fine form and concentration. Needless to add that the Nelson-Dolphy sax tandem shines throughout the whole album while
Duvivier and Haynes inject their angular yet hard swinging groove. The track list consists of five Nelson’s originals plus Milt Jackson’s “Ralph’s new
blues”
Gelb's semi-surreal observations lace things together perfectly.” UNCUT. Filled with loud and lucky abandon; heady steady and direct singalongs for the heart in constant turmoil. Giant Sand’s esoteric journey to ‘Heartbreak Pass’ is an exotic journey through hails of Youngian guitars, off-the-cuff jazz piano rounds and beautiful alt-country yearning. While containing only new songs for this album, this feels like a greatest hits and as such is a perfect entry point for Giant Sand neophytes. Fire Records give ‘Heartbreak Pass’ a long overdue repress on white vinyl, with new liner notes and updated artwork. There’s a roll of the tongue, a couplet and some convolution underpinning Giant Sand’s 2015 opus ‘Heartbreak Pass’. So the story goes, so legend has it, a mere 30 years into their career, almost ten years ago, Giant Sand were regrouped and, for a fleeting second, someone made sense of it all (the words, the genre swapping sound, the roll call of friends and accomplices, the majesty of polar opposites attracting). On ‘Heartbreak Pass’ the result from this lengthy travelogue is a memoir filled with trinkets exchanged along the way. Sure, the Arizona desert is there, gritty and unforgiving but Howe's one-man-band is joined by a throng of well-wishers, this time around including Steve Shelley (Sonic Youth), Grant-Lee Phillips and Ilse DeLange (Common Linnets), The Voices Of Praise Choir, oft-time collaborator John Parish, Grandaddy’s Jason Lytle, Maggie Bjorklund on pedal steel, Italian singer/songwriter Vinicio Capossela and many more. It’s an album that travels far and shows its road weariness in places but it’s a celebration in all its ragged glory. In his original sleevenotes Howe pondered the fact that “The album is roughly broken into three volumes - loud and lucky abandon; heady steady and direct (Gelb's vision of Americana); and the heart in constant turmoil and something about a transponder.” He summarised: “I can't recommend it, nor do I regret it. It's been one life split into two.”
Tracks: A1 Heaventually A2 Texting Feist A3 Hurtin' Habit A4 Transponder A5 Song So Wrong A6 Every Now And Then A7 Man On A String B1 Home Sweat Home B2 Eye Opening B3 Pen To Paper B4 House In Order B5 Gypsy Candle B6 Done
Today, internationally acclaimed interdisciplinary artist Hyd, nee Hayden Dunham, announces her first solo musical project, along with the announcement of her self-titled EP that arrives November 5th via PC Music. More disclosure than debut, Hyd’s four-track offering lets us feel the heat that’s been building underneath, calling us back down to earth. Written on an island formed from underground volcanic eruptions 15 million years ago, the EP is produced by A. G. Cook, Caroline Polachek & umru. The EP follows Hyd’s robust career as a sculptor and conceptual artist. Deeply enmeshed in the art world and music communities, she has dedicated her practice to reinventing systems - systems of communicating, systems of sexuality, systems of interacting with our environments. Her large-scale sculptural practice, where she creates fluid, transformative art installations, has been exhibited in museums and galleries across America, Asia and Europe. Past works include GEL, a vapor that travelled through the air vents of Andrea Rosen Gallery in NYC, and 7 Sisters, a seven-act performance at MoMA PS1 that incorporated dance, music, poetry, video and scents, with additional exhibitions and performances at Fondation Louis Vuitton, Paris, the Irish Museum of Modern Art, Dublin, etc. Apart from appearances on A. G. Cook's recent Apple LP, "No Shadow" marks the first time we've seen Hayden step out musically since Hey QT, the enigmatic and controversial project she created in collaboration with A. G. Cook and SOPHIE. The EP cover and singles’ artworks were photographed by renowned artist, Torbjørn Rødland, whose images are saturated with symbolism, lyricism and eroticism. The graphic design identity is by Bureau Borsche, celebrated for their work with clients including Balenciaga, Supreme and The Face, among others. Creative direction by Hyd and Jordan Richman.
Repressed !
We are proud to present a set of edits of this long-lost classic from the golden age of African music, from a figure who is still beginning to get his props internationally, Eji Oyewole.
Born to a royal lineage in Ibadan, Prince Eji Oyewole has had a career as a flautist, saxophonist and sometime bandleader spanning well over half a century. He trained both in Nigeria and then at Trinity the prestigious music school in London, and his life as an itinerant musician also saw him living for extensive periods in Geneva, Hamburg and in Lyon.
While for many years Fela Kuti (with whom Eji played) and King Sunny Adé commanded international attention to the exclusion of most other Nigerian musicians, as if there was only room for one Nigerian superstar at a time on the world stage, on the domestic scene things were very different. Eji was part of the huge craze for ‘highlife’, a generic term that in fact subsumed many different styles, united in their fusion of traditional west African forms with jazz influences and electric instruments, and in the bands’ working practices as entertainers at the nation’s numerous hotel / nightclubs. As this cracking album, recorded for EMI Nigeria at the tail end of the ‘70s and now remastered, reveals, Eji’s version of highlife was even more distinctive than most, eschewing the usual emphasis on guitars for a brasher, horn- laden sound, seemingly influenced as much by American funk as it was jazz, and of course with the heavy percussive undertow central to most African music.
This gave Eji a chance to shine, and there are some scorching solos as well as tight ensemble playing across the four lengthy (to ears accustomed to the three-minute pop song) songs. Eji also played piano on the session. The material has an element of social commentary (Oil Boom and Unity In Africa) and should help feed the seemingly insatiable appetites of the many who have been turned onto African music by the enterprising efforts of devoted collectors, labels and fellow fans.
Surely one of the few musicians who has played with Fela, Miles Davis and Bob Marley, Eji Oyewole still plays regularly in Lagos, recently had an album of new material out with his current band The Afrobars, and has been a member of Faaji Agba, a super-group that has toured internationally and been dubbed ‘the Nigerian Buena-Vista Social Club’.
Ltd Deluxe 3LP+2CD+Blu-ray B Nach einem außergewöhnlich langen Jahr voller persönlicher Veränderungen und nahezu manischer kreativer Aktivitäten veröffentlicht der kanadische Musiker Devin Townsend 2019 den Nachfolger seines hochgelobten Albums "Empath". Zusammengestellt aus einer Flut von Material, das während der Pandemie geschrieben wurde, stellt "Lightwork" eine neue Ebene dar und wurde zu einer der zugänglichsten, aber dennoch ehrgeizigsten Veröffentlichungen seiner geschichtsträchtigen Karriere. Ein Projekt, das Devin schon seit seiner Teenagerzeit im Kopf hatte (und mit dem er während seiner gesamten Karriere geliebäugelt hat), ist ein melodischeres und direkteres Album mit einem großartigen Produzenten, der ihn bei der Arbeit unterstützt. Hier kommt Garth Richardson ins Spiel: Ein in Vancouver ansässiger Produzent mit einem langen Lebenslauf und ein langjähriger Freund von Devin. Und das Ziel? Etwas schönes, kathartisches, kraftvolles und klares zu schaffen. Ein Gefühl von Optimismus und Kraft in einer Zeit, die man gemeinhin als "deprimierend" bezeichnen kann. Es geht um Stärke, Liebe, Akzeptanz, Angst und gemeinsame Überwindung. Zu den Gästen auf dem Album gehören Freunde und Weggefährten aus seiner Vergangenheit (Anneke Van Giersbergen, Ché Aimee Dorval, Morgan Agren, Mike Keneally, Steve Vai, Elektra Women's Choir) sowie einige neuere Freunde und Gesichter (Darby Todd, Diego Tejeida, Nathan Navarro, Federico Paulovich, Jonas Hellborg). Erhältlich als Ltd Deluxe Orange 3LP+2CD+Blu-ray, Ltd Deluxe 2CD+Blu-ray Artbook & Ltd 2CD Digipak - alle mit dem Begleitalbum 'Nightwork'. Auch erhältlich als eigenständige Gatefold 2LP+CD, Standard CD Jewelcase & Digitales Album.
Black Vinyl
Nach einem außergewöhnlich langen Jahr voller persönlicher Veränderungen und nahezu manischer kreativer Aktivitäten veröffentlicht der kanadische Musiker Devin Townsend 2019 den Nachfolger seines hochgelobten Albums "Empath". Zusammengestellt aus einer Flut von Material, das während der Pandemie geschrieben wurde, stellt "Lightwork" eine neue Ebene dar und wurde zu einer der zugänglichsten, aber dennoch ehrgeizigsten Veröffentlichungen seiner geschichtsträchtigen Karriere. Ein Projekt, das Devin schon seit seiner Teenagerzeit im Kopf hatte (und mit dem er während seiner gesamten Karriere geliebäugelt hat), ist ein melodischeres und direkteres Album mit einem großartigen Produzenten, der ihn bei der Arbeit unterstützt. Hier kommt Garth Richardson ins Spiel: Ein in Vancouver ansässiger Produzent mit einem langen Lebenslauf und ein langjähriger Freund von Devin. Und das Ziel? Etwas schönes, kathartisches, kraftvolles und klares zu schaffen. Ein Gefühl von Optimismus und Kraft in einer Zeit, die man gemeinhin als "deprimierend" bezeichnen kann. Es geht um Stärke, Liebe, Akzeptanz, Angst und gemeinsame Überwindung. Zu den Gästen auf dem Album gehören Freunde und Weggefährten aus seiner Vergangenheit (Anneke Van Giersbergen, Ché Aimee Dorval, Morgan Agren, Mike Keneally, Steve Vai, Elektra Women's Choir) sowie einige neuere Freunde und Gesichter (Darby Todd, Diego Tejeida, Nathan Navarro, Federico Paulovich, Jonas Hellborg). Erhältlich als Ltd Deluxe Orange 3LP+2CD+Blu-ray, Ltd Deluxe 2CD+Blu-ray Artbook & Ltd 2CD Digipak - alle mit dem Begleitalbum 'Nightwork'. Auch erhältlich als eigenständige Gatefold 2LP+CD, Standard CD Jewelcase & Digitales Album.
Yellow Vinyl
Nach einem außergewöhnlich langen Jahr voller persönlicher Veränderungen und nahezu manischer kreativer Aktivitäten veröffentlicht der kanadische Musiker Devin Townsend 2019 den Nachfolger seines hochgelobten Albums "Empath". Zusammengestellt aus einer Flut von Material, das während der Pandemie geschrieben wurde, stellt "Lightwork" eine neue Ebene dar und wurde zu einer der zugänglichsten, aber dennoch ehrgeizigsten Veröffentlichungen seiner geschichtsträchtigen Karriere. Ein Projekt, das Devin schon seit seiner Teenagerzeit im Kopf hatte (und mit dem er während seiner gesamten Karriere geliebäugelt hat), ist ein melodischeres und direkteres Album mit einem großartigen Produzenten, der ihn bei der Arbeit unterstützt. Hier kommt Garth Richardson ins Spiel: Ein in Vancouver ansässiger Produzent mit einem langen Lebenslauf und ein langjähriger Freund von Devin. Und das Ziel? Etwas schönes, kathartisches, kraftvolles und klares zu schaffen. Ein Gefühl von Optimismus und Kraft in einer Zeit, die man gemeinhin als "deprimierend" bezeichnen kann. Es geht um Stärke, Liebe, Akzeptanz, Angst und gemeinsame Überwindung. Zu den Gästen auf dem Album gehören Freunde und Weggefährten aus seiner Vergangenheit (Anneke Van Giersbergen, Ché Aimee Dorval, Morgan Agren, Mike Keneally, Steve Vai, Elektra Women's Choir) sowie einige neuere Freunde und Gesichter (Darby Todd, Diego Tejeida, Nathan Navarro, Federico Paulovich, Jonas Hellborg). Erhältlich als Ltd Deluxe Orange 3LP+2CD+Blu-ray, Ltd Deluxe 2CD+Blu-ray Artbook & Ltd 2CD Digipak - alle mit dem Begleitalbum 'Nightwork'. Auch erhältlich als eigenständige Gatefold 2LP+CD, Standard CD Jewelcase & Digitales Album.
- 1: Lee Castle - Big Bad Train
- 2: Ernie Fields - Teen Flip
- 3: The Champs - Panic Button
- 4: Dynamics - Jaj
- 5: Tarheel Slim - Can't Stay Away
- 6: Bobbie Smith - Now He's Gone
- 7: Swan Silvertones - Move Up
- 8: Goodie Rene - Side Track
- 9: Lee The Big Masher Lilly - Big Masher
- 10: Plas Johnson - The Loop
- 11: Nite Caps - Haunted Sax
- 12: The Rollers - Troubles
- 13: Secrets - Twin Exhaust
- 14: Majestics - The Boss Walk
- 15: Richard Anthony - Nouvelle Vague
- 16: Johnny Fisher - Tell Me Yes
Limitierte Auflage - nur 500 Exemplare - alle auf violettem Vinyl. Buzzsaw Joint ist eine monatlich stattfindende Londoner Clubnacht, die die Fans mit einer hochoktanigen Mischung aus Rhythm & Blues und Rock & Roll Trash betankt. Buzzsaw Chef Fritz hat zudem eine Mixcloud Seite ins Leben gerufen, mit Mixen zum Thema von Sammlern und Jägern rund um den Globus. Da war es nur folgerichtig, dass das ganze auch auf Vinyl und CD stattfindet. Mit Stag-O-Lee fand sich schnell jemand, der das für eine gute Idee hielt. Mehr Volumen/Cuts to follow. Get your ears around the wild"n"weird sounds of the extraordinary and inimitable Buzzsaw Joint! Für den 8. Cut der Buzzsaw Joint Serie wühlen Johnny Alpha und Carl Combover in ihren reich bestückten 7"-Kisten. Beide sind Meister in Sachen sleazy, greasy und fuzzy. Carl ist Chef der Go Go Cage Nacht in Liverpool und Johnny legt in und um Wigan (legendärer Ort - Wigan Casino!) auf. Beide sind auch weltweit gefragt und unterwegs. Für Cut 8 wählten sie Tracks, die sich nicht auf anderen, ähnlich gelagerten, Compilations finden. Ein weiteres Highlight in dieser starken Serie.
Before the very popular thrashy death metal band Legion Of The Damned was formed, with albums out on Massacre and Napalm Records, vocalist Maurice Swinkels and drummer Erik Fleuren played in the more brutal extreme blackened death metal band Occult.
Hailing from Geldrop, Noord-Brabant, The Netherlands, the already very extreme barking voice of Swinkels was supported by female vocalist Rachel with an even more brutal grunt. After two studio albums on the Dutch label Foundation 2000 they were on the search for an international record deal and they recorded two demos to achieve that goal.
The first four songs on this album come from a rehearsal room session in 1997, and the last five songs were recorded in the small Harrow Studios in 1998. It resulted in a deal with the German Massacre Records label, and Occult’s third studioalbum, ‘Of Flesh And Blood’, saw the light in 1999.
Now you can finally hear, for the first time, most of these songs in their original, raw and rough demoversions.
For fans of Desaster, Absu, Deicide, Usurper, Vader, Sinister, Skeletonwitch, Goatwhore, Destroyer 666.
Before the very popular thrashy death metal band Legion Of The Damned was formed, with albums out on Massacre and Napalm Records, vocalist Maurice Swinkels and drummer Erik Fleuren played in the more brutal extreme blackened death metal band Occult.
Hailing from Geldrop, Noord-Brabant, The Netherlands, the already very extreme barking voice of Swinkels was supported by female vocalist Rachel with an even more brutal grunt. After two studio albums on the Dutch label Foundation 2000 they were on the search for an international record deal and they recorded two demos to achieve that goal.
The first four songs on this album come from a rehearsal room session in 1997, and the last five songs were recorded in the small Harrow Studios in 1998. It resulted in a deal with the German Massacre Records label, and Occult’s third studioalbum, ‘Of Flesh And Blood’, saw the light in 1999.
Now you can finally hear, for the first time, most of these songs in their original, raw and rough demoversions.
For fans of Desaster, Absu, Deicide, Usurper, Vader, Sinister, Skeletonwitch, Goatwhore, Destroyer 666.
Fünf Jahre nach der von 20 Buck Spin veröffentlichten Debüt-EP "Pulsing Dark Absorptions" erheben sich Daeva aus Philadelphia wie lodernde Flammen aus den höllischen Tiefen mit dem lange schwelenden ersten Album "Through Sheer Will And Black Magic...".
Ein feuriger Strudel aus frühem dämonischem Black Metal und zackigem Thrash Metal bildet die Grundlage des Albums, auf dem Daeva ihre Kunst wie glänzend geschmiedeten Stahl perfektioniert haben. Innerhalb dieses Wahnsinns setzt Gitarrist Steve Jansson die mit Maden übersäte Leiche des Death Metal und eine kräftige, tödliche Dosis reinen 80er-Jahre-Metal-Geistes frei. Die Reise durch dieses verbrannte Ödland wird durch die giftig-säurespritzenden Vocals des Sängers Edward Gonet geleitet.
Song für Song, Riff für Riff ist das von Arthur Rizk produzierte "Through Sheer Will And Black Magic" ein unersättlicher und unaufhaltsamer Wirbelwind aus außerweltlichen Genüssen und infernalischem Gemetzel. Wie in einem unerbittlichen Rausch stürmen Daeva die Tore des Himmels und unterwerfen die schwachen Schafen des Lichts in einem ultimativen Triumph der Hölle!
Fünf Jahre nach der von 20 Buck Spin veröffentlichten Debüt-EP "Pulsing Dark Absorptions" erheben sich Daeva aus Philadelphia wie lodernde Flammen aus den höllischen Tiefen mit dem lange schwelenden ersten Album "Through Sheer Will And Black Magic...".
Ein feuriger Strudel aus frühem dämonischem Black Metal und zackigem Thrash Metal bildet die Grundlage des Albums, auf dem Daeva ihre Kunst wie glänzend geschmiedeten Stahl perfektioniert haben. Innerhalb dieses Wahnsinns setzt Gitarrist Steve Jansson die mit Maden übersäte Leiche des Death Metal und eine kräftige, tödliche Dosis reinen 80er-Jahre-Metal-Geistes frei. Die Reise durch dieses verbrannte Ödland wird durch die giftig-säurespritzenden Vocals des Sängers Edward Gonet geleitet.
Song für Song, Riff für Riff ist das von Arthur Rizk produzierte "Through Sheer Will And Black Magic" ein unersättlicher und unaufhaltsamer Wirbelwind aus außerweltlichen Genüssen und infernalischem Gemetzel. Wie in einem unerbittlichen Rausch stürmen Daeva die Tore des Himmels und unterwerfen die schwachen Schafen des Lichts in einem ultimativen Triumph der Hölle!
- 1: They Quiet The Room
- 2: Building A Swing
- 3: Whatever Fits Together
- 4: Whistle Of The Dead
- 5: Lullaby In February
- 6: Pass Through Me
- 7: Could It Be The Way I Look At Everything?
- 8: Outside, Playing
- 9: It's Like A Secret
- 10: Sticker
- 11: Window Somewhere
- 12: (Secret Instrumental)
- 13: Quiet The Room
- 14: You Are My House
Black Vinyl[21,81 €]
Der Grundstein für "Quiet The Room" wurde vor zwei Jahren gelegt, als Helen Ballentine einen Song gleichen Namens komponierte und aufnahm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Songs von SKULLCRUSHER wurde dieser auf dem Klavier geschrieben, dem erklärten Instrument ihrer Kindheit. Während Ballentine im Sommer 2021 den Rest des Albums schrieb, flogen ihr Visionen aus ihrer Jugend zu, wie die Fledermäuse vom Dachboden, während sie in der schwülen, stickigen Hitze durch ihre Wohnung in Los Angeles lief. Das Bild eines Hauses entstand in Ballentines Kopf, als sie die innere Welt ihrer Songs mit den äußeren Räumen, die sie jetzt umgab, zusammenfügte. Sie dachte dabei viel an ihre Kindheit in Mount Vernon, NY, die sie als größte Inspiration für die Platte bezeichnet. "It's like layers of tracing paper, like someone is trying to make a drawing and you're seeing the entire process", sagt Ballentine über die Entstehung des Albums. Bei der Durchsicht älterer Heimvideos fielen ihr die scheinbar harmlosen Aufnahmen auf, die durch das Fenster gemacht wurden und sie am Klavier oder beim Spaziergang im Garten zeigten. Versteckte Bedeutungen, die über die Ränder der Bilder hinausgingen, eine sich abzeichnende Dunkelheit, die außerhalb des Blickfelds schwebte (ihre Eltern stritten sich, waren auf dem Weg zur Scheidung usw.). Das Haus schaffte es nicht länger, sie alle unter einem Dach zu beherbergen. Ballentine versucht nicht auf "Quiet The Room" die oft zitierte Unschuld der Kindheit einzufangen, sondern will diese in ihrer intensiven Komplexität darstellen. Das Ergebnis ist ein atemberaubendes wie leise bewegendes Werk geworden, das die Reisen widerspiegelt, die wir durch unsere körperlichen und geistigen Sphären unternehmen, um uns der Welt zu präsentieren.
Kuedo wird sein neues Album, „Infinite Window“, am 29. Juli 2022 auf Brainfeeder veröffentlichen. Das Ende Juli erscheinende neue Album ist das erste seit „Slow Knife“, das 2016 bei unseren Freund*innen von Planet Mu erschien.
Mit einer Mischung aus Synthesizer-geladenen Avantgarde-Kompositionen und donnerndem Drum-Programming, verdankt das Album modernen R&B-Ikonen wie Frank Ocean und The Weeknd ebenso viel wie legendären Komponist*innen wie David Axelrod, Tangerine Dream und dem jüngst verstorbenen Vangelis oder zeitgenössischen Breakbeat-Aficionados wie Sully und Jlin.
Kuedo (englisch ausgesprochen: Q-dough) ist bekannt für seine Kompositions- und Sounddesign-Arbeiten für Unternehmen wie u.a. Fendi, Bvlgari, Iris Van Herpen oder Nike. Die Veröffentlichung seines kommenden Albums folgt auf eine Zusammenarbeit mit Brainfeeder-Chef Flying Lotus im Jahr 2017 für den Soundtrack von „Blade Runner: Black Out 2022“ (unter der Regie von „Cowboy Bepbop“-Regisseur Shinichiro Watanabe), wobei Kuedo auch die Filme „Eurasia (Questions On Happiness)“ und „The Sprawl (Propaganda About Propaganda)“ von Metahaven vertonte. Die Vorstellung von „Zeit“ - der Blick nach vorn und zurück - zieht sich wie ein roter Faden durch das Album und den Aufnahmeprozess. Die Entstehung von „Infinite Window“ begann Anfang 2021, als Kuedo sich hinsetzte, um ein komplettes Album für Brainfeeder zu komponieren. Die fertige Platte ber ist eine akribisch zusammengestellte Collage aus neuen Kompositionen und verschiedenen Demos und Tonaufnahmen, von denen einige fast zehn Jahre zurückliegen.
Die limitierte Auflage der gelben Vinyl-LP enthält Artwork von den aufstrebenden visuellen Künstler*innen Monja & Vincent und ein Cover-Design von Raf Rennie (Acronym, Prada, Nike).
Als renommierter Produzent, der für seine innovativen Produktionen und sein Gehör gelobt wird, ist Pete Rock weithin als einer der einflussreichsten Hip-Hop-Produzenten aller Zeiten anerkannt. Als Pionier der Verschmelzung von Jazz, Funk und Soul im Hip-Hop gilt er für viele als Wegbereiter einer gefühlvollen Produktion im Hip-Hop. Er revolutionierte die Rap-Produktion mit seinen Studiotechniken, machte Remixe wichtiger als Originalsongs, etablierte Ad-Libs als Standard für Aufnahmen ... und die Liste geht weiter. Pete Rock hat mit großen Namen wie Run-D.M.C, Public Enemy, J Dilla und Busta Rhymes etc. zusammengearbeitet und seine Arbeit als Produzent hat sich in über 25 Millionen verkauften Alben weltweit niedergeschlagen.
Black Vinyl[23,32 €]
Auf ihrem zweiten Album "Anywhere But Here" verfeinern Sorry ihr Songwriting und begeistern einer Mischung aus Post-Punk und Leftfield 90s Pop. Produziert von Adrian Utley (Portishead).
Sorry's Debütalbum "925" (2020) war nicht nur ein künstlerischer Erfolg, es wurde von Kritiker*innen hochgelobt. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung hätte nicht unglücklicher sein können: März 2022. Es kam der Lockdown, an Konzerte war nicht mehr zu denken. Trotzdem hat die Band nicht stillgestanden und hat im letzten Jahr die Twixtustwain-EP und ein Charity-Live-Album zur Unterstützung ihres geliebten Venues Windmill veröffentlicht sowie im fleißig Material für ihr zweites Album geschrieben. Als die Zeit reif war, zog die Band nach Bristol, um mit Adrian Utley von Portishead zu arbeiten und die Welt von "Anywhere But Here" zu erschaffen. Das Ergebnis ist ein mysteriöses, grenzüberschreitendes Album, auf dem die Songschreiber*innen Asha Lorenz und Louis O'Bryen versuchen, mit dem umzugehen, was die letzten zwei Jahre für uns alle mit sich gebracht haben. Im Zentrum steht das zeitlose Songwriting des Duos, das zwischen dem hookigen Post-Punk von "Let The Lights On", dem schrägen RnB von "Key To The City" und dem leftfield 90er-Pop von "Screaming In The Rain" hin und her springt und überall dazwischen Halt macht.
- A1: Careful What You Wish For
- A2: Ayor
- A3: Nature Is A Language
- B1: Fire Of The Green Dragon
- B2: Algerian Basses
- B3: Copacaballa
- C1: Paint Me As A Dead Soul
- C2: Backwards
- C3: Princess Margaret's Man In The D'jamalfna
- D1: Ayor (Live Pornmod)
- D2: Ambient Basses (Hijack Mix 1)
- D3: Wur Click Wur Ruff 1994
- E1: Backwards Dist Vox
- E2: Drone Geff Master
- E3: Carny Master
- F1: Drone Skellies
- F2: Choir Droney Skellies
- F3: Backwards (Live Wip)
"“The New Backwards” was conceived by Peter “Sleazy” Christopherson in 2007, revisiting stray tracks which hadn’t seemed to gel with the material he had chosen for the more somber “Ape of Naples” from 2005, COIL’s initial posthumous release, a sort of requiem and a kiss-goodbye to his then recently deceased partner John Balance.
Significantly different to its sister release, this album collects the brilliantly chaotic and outrageously rhythmic material from the original sessions for the album that was begun as early as 1993 and had originally been conceptualised as the follow-up to “Love’s Secret Domain”. These songs are as diverse and wild as the places they originated from, partly infamously spawned in Sharon Tate’s former home in the Hollywood Hills, the Nine Inch Nails home base in New Orleans and London’s Swanyard, remixed and restructured with the help of long-term friend Danny Hyde in Thailand, this collection has its own unique flow and an atmosphere not found on any other COIL release.
Both “AYOR” and “Backwards” had by the time the album was first released already become favourites in COIL’s manic live performances. Some of the other tracks had only leaked in demo versions and are here presented updated and polished as Christopherson and Hyde intended them to be heard. It is interesting to consider Balance’s vocal contributions, too. Whilst on the albums COIL did release at the time this material was first put aside (“Black Light District” and “ElpH”) his voice is all but absent, his vocal performances and his lyric writing here are arguably more closely indebted to the previous “Love’s Secret Domain” era, especially the epic “Copacaballa” is noteworthy in that respect.
The New Backwards” effectively became the final official COIL studio release of all new material whilst Peter was still alive and is here presented for the first time fully supervised by Danny Hyde, its co-creator.
The stunning cover uses a detail from artist Ian Johnstone’s “Cubic Raven” painting, licensed from the estate of IJ..
It is high time to rediscover this timeless album with the Infinite Fog release boasting eight further tracks of previously unheard material from the same sessions, rough working stages and surprising remixes which will surely delight the dedicated COIL archaeologists, as they shine yet another light on the creative process and on what could have been.
Recorded at Swanyard, London and at Nothing Studios, New Orleans, 1996.
Thanks to everyone there, especially Trent Reznor who made it all possible.
Written & Produced by Coil & Danny Hyde.
Remixed by Peter Christopherson & Danny Hyde, Bangkok 2007.
For that session Coil were: Peter Christopherson, Jhonn Balance & Drew McDowall.
Mastered by Jessica Thompson.
Front artwork by Ian Johnstone.
Artwork licensed from The Estate of Ian Johnstone.
Layout Cold Graves and Oleg Galay."
Auf ‚Hurt & The Merciless' bannt das britische Soul/Rock Quartett The Heavy den Spirit ihrer gefeierten Liveperformances auf Platte!
The Heavy haben während der Vorbereitungen zu - Hurt & The Merciless', ihrem nunmehr vierten Album, schwere Zeiten durchlebt. Als wollten sie ihrem Bandnamen alle Ehre machen. Scheidung, Trennungen und alles, was der Alltag sonst noch an Steinen ins Flussbett des Lebens wirft, konnte die Band aus dem englischen Bath jedoch nicht davon abhalten, ihr bislang aufgedrehtestes und aufgekratztestes Album einzuspielen. Kelvin Swaby, Gitarrist Dan Taylor, Bassist Spencer Page und Drummer Chris Ellul hatten für das Album ein erklärtes Ziel: Sie wollten endlich den phänomenalen Furor ihrer Liveshows eins zu eins ins Studio übertragen. Tatsächlich lässt es das Quartett richtig krachen und die pure Rock'n'Roll gewordene Lebensfreude dringt hier bei jedem Song, jeder Performance durch die Poren.
Im Jahr 2009 war der Band mit der monströs guten Single - How You Like Me Now' der internationale Durchbruch gelungen. Wie populär der Song schließlich wurde, zeigte sich auch daran, dass er auf etlichen Filmsoundtracks, in Fernsehserien, Games und Werbespots auftauchte. - Hurt & The Merciless' markiert in seiner nahtlos verzahnten Mischung aus Rock'n'Roll-Klassizismen, Funk- und Soul-Grooves sowie feinen Zusätzen experimenteller Klangelemente den vorläufigen Höhepunkt im Schaffen dieser Band. Das Feuer ihrer Liveshows haben sie in ein knappes Dutzend ihrer bis dato besten Songs infiltriert. Sie klingen fürwahr gnadenlos gut. The Heavy dürften mit diesem furiosen Opus mehr denn je schwer angesagt sein.
WHITE VINYL[23,11 €]
Limited Edition Nora Steiner und Madlaina Pollina malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Mal erinnert ihr zweistimmiger Gesang an First Aid Kit, ihre kompositorische Zugänglichkeit lässt an den perlenden Pop von Boy denken, dann wieder geleitet uns das Duo an düstere Abgründe, wie sie auch Emily Jane White beschreibt. Allerdings sind dies nur ungefähre Orientierungspunkte. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für deren Debütalbum "Cheers", denn "Cheers" heißt nicht nur Prost, "Cheers" kann ein Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied. Dabei spielen Steiner & Madlaina gekonnt mit Ambivalenzen. Mal fließen ihre Songs lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente walzenartig auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrenklänge gewinnt "Cheers" an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er-Jahre-Charme. Im Zentrum des Ganzen stehen aber immer die Stimmen von Steiner & Madlaina, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft der beiden herauszuhören meint.
- A1: Careful What You Wish For
- A2: Ayor
- B1: Nature Is A Language
- B2: Fire Of The Green Dragon
- B3: Algerian Basses
- C1: Copacabbala
- C2: Paint Me As A Dead Soul
- C3: Backwards
- D1: Princess Margaret's Man In The D'jamalfna
- D2: Ayor Live Pornmod (It's In My Blood) (It's In My Blood)
- D3: Ambient Basses Hijack Mix 1
- E1: Backwards Dist Vox
- E2: Drone Geff Master
- E3: Carny Master
- F1: Drone Skellies
- F2: Choir Droney Skellies
- F3: Backwards Live Wip (Fixed Softer Backwards)
"“The New Backwards” was conceived by Peter “Sleazy” Christopherson in 2007, revisiting stray tracks which hadn’t seemed to gel with the material he had chosen for the more somber “Ape of Naples” from 2005, COIL’s initial posthumous release, a sort of requiem and a kiss-goodbye to his then recently deceased partner John Balance.
Significantly different to its sister release, this album collects the brilliantly chaotic and outrageously rhythmic material from the original sessions for the album that was begun as early as 1993 and had originally been conceptualised as the follow-up to “Love’s Secret Domain”. These songs are as diverse and wild as the places they originated from, partly infamously spawned in Sharon Tate’s former home in the Hollywood Hills, the Nine Inch Nails home base in New Orleans and London’s Swanyard, remixed and restructured with the help of long-term friend Danny Hyde in Thailand, this collection has its own unique flow and an atmosphere not found on any other COIL release.
Both “AYOR” and “Backwards” had by the time the album was first released already become favourites in COIL’s manic live performances. Some of the other tracks had only leaked in demo versions and are here presented updated and polished as Christopherson and Hyde intended them to be heard. It is interesting to consider Balance’s vocal contributions, too. Whilst on the albums COIL did release at the time this material was first put aside (“Black Light District” and “ElpH”) his voice is all but absent, his vocal performances and his lyric writing here are arguably more closely indebted to the previous “Love’s Secret Domain” era, especially the epic “Copacaballa” is noteworthy in that respect.
The New Backwards” effectively became the final official COIL studio release of all new material whilst Peter was still alive and is here presented for the first time fully supervised by Danny Hyde, its co-creator.
The stunning cover uses a detail from artist Ian Johnstone’s “Cubic Raven” painting, licensed from the estate of IJ..
It is high time to rediscover this timeless album with the Infinite Fog release boasting eight further tracks of previously unheard material from the same sessions, rough working stages and surprising remixes which will surely delight the dedicated COIL archaeologists, as they shine yet another light on the creative process and on what could have been.
Recorded at Swanyard, London and at Nothing Studios, New Orleans, 1996.
Thanks to everyone there, especially Trent Reznor who made it all possible.
Written & Produced by Coil & Danny Hyde.
Remixed by Peter Christopherson & Danny Hyde, Bangkok 2007.
For that session Coil were: Peter Christopherson, Jhonn Balance & Drew McDowall.
Mastered by Jessica Thompson.
Front artwork by Ian Johnstone.
Artwork licensed from The Estate of Ian Johnstone.
Layout Cold Graves and Oleg Galay."
"My debut album "Leidenzwang" is the consequence of boundless obsession" apostrophizes Kenji Araki with stoic calm. An obsession in the most positive as well as in the most negative of all senses, involving a wide variety of media. Kenji, in his early 20s, is known to be a digital and interdisciplinary artist from Austria with roots in Japan whose work is primarily influenced by the deconstruction of music and contemporary art.
"Leidenzwang" (in English: Suffering compulsion) is confrontation. Confrontation with the world. Confrontation with oneself. A confrontation that can be productive and cathartic. However, until Kenji Araki was able to get into this pattern of thinking, it was necessary in the process of creation to leave his very own sanctuary which he cultivated over the years. Escapism in the rear-view mirror of the past. "Leidenzwang" as a natural hybrid of passion (probably the most beautiful feeling a creatively active person can experience) and dangerous self-flagellation plus constant unrest. The result and musical core of Kenji Araki's debut album is an experimental, emotional post-club exploration with pop sensibility that deliberately ignores genre boundaries.
12 tracks spread over 50 minutes in fast forward: It starts with the adequate intro "Avant" - a primal scream. Next with "Matter" where Kenji collaborates with Thomas Mertlseder and constructs the sound world of a dark fashion film. Emotional highlights for the vividly vibrating club floor as well as for the digital terminals of Planet Earth delivers "Nabelschnurtanz" with its amalgamation of human sound waves. Followed by "Gel & Gewalt" - a combination of 90s Grunge, IDM and exponential rhythms - the fierce "SINEW" with its distorted double bass recordings and "Monomythz" which is Kenji's interpretation of a club banger with a combination of 2000s Eurodance aesthetic and hypermodern off kilter beats.
A moment to take a breath is offered by the spherical track "Milieu" which was written during an emotional low and thus naturally has a dark note. At position 8 is "lluviácida" - inspired by the "rave scene" observed from afar. Closely followed by the album's title number "Leidenzwang" with its granularized piano melodies while nature sounds can be heard in the background.
The album finale is formed by the polyrhythmic fireworks "Deathless Mess", the piece "Isan 世襲" (in Japanese heritage) which symbolizes the own inner turmoil and at the same time acoustically illustrates the relationship to his origin. And the conclusion is marked by the heartbreaking "Au-Dèla" as the epitome of a closer. Kenji Araki: The time is now.
Power/Progressive-Metal-Band, die von 1989 bis 1997 aktiv war. Sie haben sich 2018 wiedervereinigt und sind seitdem aktiv auf Tour und veröffentlichen neue Musik.
Dank der Integration von Flamenco-Elementen durch den Gitarristen Tore Østby und dem opernhaften Gesang des Sängers Roy Khan hat die Band einen einzigartigen Sound in ihrem Genre kreiert. Ihr drittes Studioalbum, In Your Multitude, wurde 1995 veröffentlicht und wird nun erstmals auf Vinyl wiederveröffentlicht. Alle Titel wurden
neu gemastert und erscheinen auf gelbem Doppelvinyl
und als CD mit unveröffentlichten Bonustracks.
Hudson Mohawke ist für viele ein Produzent, der neben Leuten wie Flying Lotus und Oneohtrix Point Never die moderne Ära von Warp definiert hat. Seine Talente als Klangkünstler und Clubagitator kommen auf 'Cry Sugar' voll zur Geltung, was sich wie das kompromisslose Hudson Mohawke-Album anfühlt, auf das wir alle gewartet haben, auf dem er seine Faszination der Verschmelzung von Hoch- und Trivialkultur auslebt. Schließlich ist er der Architekt der hochauflösenden Trap-Produktion, die sich in den 2010er Jahren zu einem Stil entwickelt hat, der überall - von mit Bierdosen übersäten College-Partys bis hin zu Arby's-Werbespots - Verwendung findet. Amerikanische Dekadenz wird so zu einer Bühne, auf der seine Musik gedeihen kann - der DJ-Pult wird für ihn zum Komponistenpodium, auf dem er das spannungsgeladene Drama zwischen Ausschweifung und Apokalypse inszeniert, die 'mise-en-scene' der Clubkultur 2022.
- 1: Black Moon
- 2: The Invocation Part Ii ”Jezebel”
- 3: The Invocation Part Iii ”Abyzou”
- 4: The Invocation Part I ”Lilith”
- 5: The Resurrection
- 6: Rise Of The Trinity
- 7: Enslaved
- 8: The End Of Times
- 9: In The Land Of Rain And Sorrow
- 10: Echoes From Fulda
- 11: I Nto The Mist Of Memories
- 12: Death Followed Like A Plague
Die dänische Melodic Death Metal Band DEFACING GOD steht mit ihrem Debütalbum The Resurrection of Lilith in den Startlöchern, das am 2. September 2022 über Napalm Records veröffentlicht wird. Die
2015 von Sängerin Sandie ”The Lilith” Gjørtz und Drummer Michael Olsson gegründete Band folgt mit ihrer harschen Musik skandinavischen Metal Traditionen und im Zentrum ihrer Texte steht der Mythos um den weiblichen Dämon Lilith, der Unabhängigkeit und unbeugsamen Widerstand symbolisiert. DEFACING GOD gelingt es mit ihren Erzählungen, ihrer Musik und der düsteren Ästhetik die Hörer in ein dunkles Universum von obskuren Mythen und uralten Geschichten zu locken. Gleichzeitig ziehen sie von diesen
Mythen subtile Verbindungen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, wie Unterdrückung oder auch inneren Dämonen. Auf klanglicher Ebene schließen DEFACING GOD an Bands wie Cradle of Filth, Carach Angren und Dimmu Borgir an und balancieren massive Melodien, die durch die grandiose Orchestrierung von Lars Vinther untermalt werden. Anstatt diese symphonischen Melodien mit Black Metal verschmelzen lassen, werden sie bei DEFACING GOD rohem Death Metal gegenübergestellt. Produziert wurde ihr Debüt The Resurrection Of Lilith von niemand geringerem als Jacob Hansen, der für seine Arbeit mit Fleshgod Apocalypse, Volbeat, Evergrey, Epica und unzähligen anderen bekannt ist.
Hudson Mohawke ist für viele ein Produzent, der neben Leuten wie Flying Lotus und Oneohtrix Point Never die moderne Ära von Warp definiert hat. Seine Talente als Klangkünstler und Clubagitator kommen auf 'Cry Sugar' voll zur Geltung, was sich wie das kompromisslose Hudson Mohawke-Album anfühlt, auf das wir alle gewartet haben, auf dem er seine Faszination der Verschmelzung von Hoch- und Trivialkultur auslebt. Schließlich ist er der Architekt der hochauflösenden Trap-Produktion, die sich in den 2010er Jahren zu einem Stil entwickelt hat, der überall - von mit Bierdosen übersäten College-Partys bis hin zu Arby's-Werbespots - Verwendung findet. Amerikanische Dekadenz wird so zu einer Bühne, auf der seine Musik gedeihen kann - der DJ-Pult wird für ihn zum Komponistenpodium, auf dem er das spannungsgeladene Drama zwischen Ausschweifung und Apokalypse inszeniert, die 'mise-en-scene' der Clubkultur 2022.
Nach "Beware of the Dogs" von 2019 ist "Flood" Donnellys Album der Wiederentdeckung: es ist das Produkt monatelanger Experimente, schwieriger Momente der Introspektion und einer Menge Übergangsphasen. Wie die vielen Banded Stilt (zu Deutsch Stelzenläufer), die sich über das Cover verteilen, watet Donnelly in unbekanntem Terrain, lernt, wer sie als Künstlerin ist und wie umfassend ein Individuum sein kann. Während ihrer Zeit in den australischen Regenwäldern von Bellingen, entdeckte Donnelly ihre Liebe zur Vogelbeobachtung. Indem sie der Natur um sie herum mehr Aufmerksamkeit schenkte, konnte sie "das Gefühl verlieren, dass irgendjemand auf mich reagiert. Ich vergaß, wer ich als Musikerin war und es war eine überwältigende Erfahrung, einfach nur zu sein, mein kleines Ich zu sein." Sie schrieb 43 Songs, als sie Bellingen verließ und durch das Land zog. "Ich hatte so viele Gelegenheiten, an seltsamen Orten zu schreiben", bemerkt Donnelly. "Ich hatte oft keine Wahl, wo ich mich aufhielt. Es lässt sich nicht leugnen, dass die Schließung der Grenzen, wenn man keinen Zugang zu seiner Familie hat, den Blick auf die Teile des Lebens verengt, die einem wichtig sind." Wenn sie auf die Banded Stilt zurückblickt, schätzt Donnelly vor allem, dass "sie in einer Gruppe gesehen eine optische Täuschung erzeugen, aber für sich genommen sind sie ein einzigartiges Kunstwerk." Während jeder Song auf "Flood" ein einzigartiges Kunstwerk für sich ist, teilen sie im Kollektiv alles von Stella Donnelly im Überfluss: ihr inneres Kind, ihr liebevolles Selbst, ihr alptraumhaftes Selbst; alles von ihr selbst ist in die Entstehung dieser Platte eingeflossen, und obwohl man einen Ozean bräuchte, um alles zu ergründen, was sie fühlt, lohnt es sich, einzutauchen.
Nach "Beware of the Dogs" von 2019 ist "Flood" Donnellys Album der Wiederentdeckung: es ist das Produkt monatelanger Experimente, schwieriger Momente der Introspektion und einer Menge Übergangsphasen. Wie die vielen Banded Stilt (zu Deutsch Stelzenläufer), die sich über das Cover verteilen, watet Donnelly in unbekanntem Terrain, lernt, wer sie als Künstlerin ist und wie umfassend ein Individuum sein kann. Während ihrer Zeit in den australischen Regenwäldern von Bellingen, entdeckte Donnelly ihre Liebe zur Vogelbeobachtung. Indem sie der Natur um sie herum mehr Aufmerksamkeit schenkte, konnte sie "das Gefühl verlieren, dass irgendjemand auf mich reagiert. Ich vergaß, wer ich als Musikerin war und es war eine überwältigende Erfahrung, einfach nur zu sein, mein kleines Ich zu sein." Sie schrieb 43 Songs, als sie Bellingen verließ und durch das Land zog. "Ich hatte so viele Gelegenheiten, an seltsamen Orten zu schreiben", bemerkt Donnelly. "Ich hatte oft keine Wahl, wo ich mich aufhielt. Es lässt sich nicht leugnen, dass die Schließung der Grenzen, wenn man keinen Zugang zu seiner Familie hat, den Blick auf die Teile des Lebens verengt, die einem wichtig sind." Wenn sie auf die Banded Stilt zurückblickt, schätzt Donnelly vor allem, dass "sie in einer Gruppe gesehen eine optische Täuschung erzeugen, aber für sich genommen sind sie ein einzigartiges Kunstwerk." Während jeder Song auf "Flood" ein einzigartiges Kunstwerk für sich ist, teilen sie im Kollektiv alles von Stella Donnelly im Überfluss: ihr inneres Kind, ihr liebevolles Selbst, ihr alptraumhaftes Selbst; alles von ihr selbst ist in die Entstehung dieser Platte eingeflossen, und obwohl man einen Ozean bräuchte, um alles zu ergründen, was sie fühlt, lohnt es sich, einzutauchen.
Nach "Beware of the Dogs" von 2019 ist "Flood" Donnellys Album der Wiederentdeckung: es ist das Produkt monatelanger Experimente, schwieriger Momente der Introspektion und einer Menge Übergangsphasen. Wie die vielen Banded Stilt (zu Deutsch Stelzenläufer), die sich über das Cover verteilen, watet Donnelly in unbekanntem Terrain, lernt, wer sie als Künstlerin ist und wie umfassend ein Individuum sein kann. Während ihrer Zeit in den australischen Regenwäldern von Bellingen, entdeckte Donnelly ihre Liebe zur Vogelbeobachtung. Indem sie der Natur um sie herum mehr Aufmerksamkeit schenkte, konnte sie "das Gefühl verlieren, dass irgendjemand auf mich reagiert. Ich vergaß, wer ich als Musikerin war und es war eine überwältigende Erfahrung, einfach nur zu sein, mein kleines Ich zu sein." Sie schrieb 43 Songs, als sie Bellingen verließ und durch das Land zog. "Ich hatte so viele Gelegenheiten, an seltsamen Orten zu schreiben", bemerkt Donnelly. "Ich hatte oft keine Wahl, wo ich mich aufhielt. Es lässt sich nicht leugnen, dass die Schließung der Grenzen, wenn man keinen Zugang zu seiner Familie hat, den Blick auf die Teile des Lebens verengt, die einem wichtig sind." Wenn sie auf die Banded Stilt zurückblickt, schätzt Donnelly vor allem, dass "sie in einer Gruppe gesehen eine optische Täuschung erzeugen, aber für sich genommen sind sie ein einzigartiges Kunstwerk." Während jeder Song auf "Flood" ein einzigartiges Kunstwerk für sich ist, teilen sie im Kollektiv alles von Stella Donnelly im Überfluss: ihr inneres Kind, ihr liebevolles Selbst, ihr alptraumhaftes Selbst; alles von ihr selbst ist in die Entstehung dieser Platte eingeflossen, und obwohl man einen Ozean bräuchte, um alles zu ergründen, was sie fühlt, lohnt es sich, einzutauchen.
- A1: Piss Soaked Lingerie (Another One Bites The Crust)
- A2: Chunder On The Tundra
- A3: Six Six Six Pack (The Number Of The Yeast)
- A4: Midget Minibar
- B5: Caught Between A Cock And A Flight Case
- B6: Once Again In Succulence
- B7: Master Libation (Dash Me Optics)
- B8: This Is A Full Bottle In Front Of Me Or A Full Frontal Lobotomy
- B9: Alcohol By Volume (Turn That Fucker)
Unterstützung fanden die beiden Musiker in Mads Haarlov (UNDERGANG) und Jon Rudin (WOMBBATH). Der erste Longplayer rockt gewaltig. Es ist eine futuristische Multi-Metal-Eruption. Die Songs auf ´Pickled For Posterity´ sind eine Mischung aus viszeraler Extremität, symphonischem Pomp und wilden, progressiven Einfällen und zeigen äußerst leidenschaftliche Musiker mit einer einzigartigen und genialen Sichtweise auf die amorphen Rudimente des Metals. Fresh, frickelig, furios. FORMALDEHYDIST könnten durchaus als perfekte Ergänzung zu den Bands PAGANZER, BENEDICTION
und MASSACRE gelten.
In Kooperation mit dem Künstler, Komponisten und Sounddesigner stonefromthesky (Oleksii Zinchenko) bringt Black Screen Records den Soundtrack von Undungeon auf eure Plattenspieler. Die Musik zum Action-RPG von Laughing Machines erscheint in limitierter Auflage auf Doppel-Vinyl.Alle Tracks wurden von Christian Bethge (Risk of Rain, Deadbolt, Divinity: Original Sin II, A Plague Tale) sorgfältig neu gemastert und auf 45RPM geschnitten. Der Soundtrack kommt in einem minimalistischen Gatefoldsleeve mit Artwork von Serhii Kochmar und "Glow-in-the-Dark" Spotlack."Nach 6 langen Jahren der Produktion, in denen wir auf viele harte Proben gestellt wurden, ist der Undungeon OST endlich fertiggestellt. Heruntergebrochen auf 16 Tracks, bleibt es der Idee treu, den Soundtrack als zusammenhängendes Album zu veröffentlichen. Geschnitten in 45RPM für höchste Qualität, nimmt der Soundtrack euch mit auf eine musikalische Reise durch das Multiversum und geleiteten euch in den Shift." -stonefromthesky"
Die Pioniere des French House, Alan Braxe und DJ Falcon, alias Alain und Stèphane Quême, veröffentlichen ihre erste gemeinsame EP als Braxe + Falcon auf Smugglers Way, dem neuen, auf Dance & Electronic fokussierten Imprint von Domino.
Alain und Stéphane Quême, oder Alan Braxe und DJ Falcon, sind die unbestrittenen Architekten des French Touch - der gefühlvollen House-Musik, die aus geloopten Samples mit einem unnachahmlichen gallischen Flair gezaubert wird und Mitte der 90er Jahre in Paris entstand. Im Jahr 2022 werden diese beiden Originale ihre erste Zusammenarbeit als Braxe & Falcon in Form der Step By Step EP präsentieren, die auf Smugglers Way erscheint. Braxe ist bekannt für einige der wichtigsten und kultigsten House- und Popmusik-Platten der späten 90er und frühen 2000er Jahre, darunter "Music Sounds Better With You" (The Upper Cuts) als Stardust mit Thomas Bangalter von Daft Punk und offizielle Remixe für Beyoncé, Britney Spears, Kelis, Kylie Minogue und mehr. Bangalter arbeitete in den frühen Tagen auch mit DJ Falcon zusammen und veröffentlichte als Duo Together die French Touch-Hymne "So Much Love To Give". Neben wichtigen Remixen für Phoenix, Cassius und Justice hat Falcon zuletzt "Contact", den explosiven Abschlusstrack von Daft Punks Megalith "Random Access Memories" aus dem Jahr 2013, mitproduziert, geschrieben und mitgespielt.
Seit ihrer Gründung 1968 haben Deep Purple weltweit über 100 Millionen Alben verkauft und mit Songs wie 'Smoke On The Water', 'Highway Star', 'Space Truckin', 'Hush', 'My Woman From Tokyo', 'Perfect Strangers' oder 'Knocking At Your Backdoor.' Klassiker geschaffen, die unzählige Bands beeinflusst haben und immer noch beeinflussen. Acht Jahre nach ihrem letzten Studioalbum "Rapture Of The Deep", eine Zeit in der die Band unzählige Shows gespielt hat und exzessiv getourt ist - die letzte Tour im Herbst 2012 hat alleine in Deutschland über 60.000 Tickets verkauft - hat sich die Band entschlossen ein neues Studioalbum einzuspielen. Ian Gillan sagt dazu: " Vor 2 Jahren wäre es falsch gewesen, vor 5 Jahren wäre es falsch gewesen! The time is NOW. Wir hatten das Gefühl es ist an der Zeit was Neues zu sagen und das haben wir getan. NOW What ! ist eine der wichtigsten Aufnahmen, an der ich jemals in meinem Leben beteiligt war.'
Mit Produzent Bob Ezrin, der sich neben diversen Kiss oder Alice Cooper Alben auch für die Produktion des legendären "The Wall" von Pink Floyd verantwortlich zeichnet, ist es Deep Purple gelungen ein Album einzuspielen, dass die Perfektion und Eleganz von - Perfect Strangers' hat und die wilde Freiheit von - Made in Japan' widerspiegelt.
- 1: Zooming
- 2: The Day Before Yesterday
- 3: Trip
- 4: Somewhere Else
- 5: Facing West
- 6: Metropolis
- 7: Shape Of Peace
- 8: Momo's Dance
Kontinuierlich hat sich Wolfgang Haffner weiter in das Vorderfeld der Top-Schlagzeuger gearbeitet. Deutschlands einziger Jazz-Superstar mit Pop-Anklängen, der Trompeter Till Brönner mag genauso wenig auf ihn verzichten wie Nils Landgren, wenn er Abba den Funk verordnet.
Norwegens aufregendste aktuelle Stimme im Jazz, Rebekka Bakken holt ihn immer wieder in ihre Band und selbst die No Angels riefen ihn an, als es an die Produktion ihrer Konzert-DVD ging. Die letzten Veröffentlichungen des Schlagzeugers waren aus den Jazz-Charts vieler Länder nicht wegzudenken.
Neben der Virtuosität des Instrumentalisten Haffner darf man aber nicht vergessen, dass er ein ausgezeichneter Songwriter, Arrangeur und Produzent ist. Auf seinen eigenen Alben hat er diese Fähigkeiten bereits zur Genüge angedeutet, mit dem vorliegenden Album jedoch liefert Haffner sein Meisterstück ab. Durchaus seinen Helden wie Pat Metheny, Esbjörn Svensson oder auch Dhafer Youssef verpflichtet, gelingt es ihm, eine überzeugende Mischung aus innovativen Sounds, tragfähigen Melodien und brillantem Gruppensound zu erzeugen, die erstmals rein europäische Züge hat.
Dabei hat er die Creme de la Creme europäischer Jazz-Musiker wie selbstverständlich zu einem Sound geformt, der das Zeug zum Klassiker hat. Die flirrenden Gitarrensounds von Martin Koller (Rebekka Bakken Band), elektronische Effekte, die an die besten Momente aktueller skandinavischer Produktionen erinnern, hier und da kompromisslose Rocksounds (»Corazon«) und natürlich auch immer wieder Jazz Soli auf höchstem Niveau. Trompeter Till Brönner trägt mit seinem Flügelhorn – Solo dazu bei, dass »Shape Of Peace« zu einem atmosphärischen Highlight gerät.
Der magische Sprechgesang von Rebekka Bakken macht »Somewhere Else« zu einem andachtsvollen Moment des Albums, in »Momo's Dance« werden die Basslinien von Tim Lefebvre spielerisch leicht von Nils Landgren an der Posaune umtanzt, »Seventy Five« glänzt durch Reminiszenzen an Krimis der 70er Jahre. Immer wieder sind es aber auch die elektronisch verfremdeten Sounds z. B. von Saxofonist / Bass Klarinettist Johannes Enders, die »Zooming« so zeitlos und aktuell erscheinen lassen. Andererseits hat noch kein Album des Nürnbergers derart facettenreiche Schlagzeug-Sounds eingefangen, man staune nur über die intelligente Einbettung seines Solos in dem Stück »Metropolis«, die in keiner Weise aufgesetzt sondern einfach nur organisch wirken.
Musikexpress:
"Statt der Zurschaustellung seiner Trommelkünste steht hier das Bemühen um einen homogenen Gesamtsound im Vordergrund. Dabei zeigt sich Haffner hier sowohl als cleverer musikalischer Architekt, der getragene Themen und flächige Strukturen effektvoll mit lebendigen Clubgrooves kontrastiert, als auch als sensibler Klangmaler. Elemente aus Ambient, Elektronik, Fusion, Drum'n'Bass und gelegentliche Worldmusic-Tupfer addieren sich hier zu einem eleganten und sehr europäi- schen Nu-Jazz-Entwurf (…) Wahrlich coole Musik, die dem Hörer ihre Brillanz nicht sofort an den Kopf schmeißt, sondern ihre subtile Kraft und Klasse nach und nach offenbart"
Stereoplay:
"Aktuelle Euro-Sounds statt abgenudelter US-Fusion - so lautet hier das Programm von Deutschlands bestem Allround-Drummer. Mit Tim Lefebvre, Bass, und vier wechselnden Keyboardern legt Wolfgang Haffner eine fabelhafte Basis für Johannes Enders' oft elektronisch verfremdetes Gebläse und die E-Gitarre von Martin Koller. Nils Landgren, Till Brönner und Rebekka Bakken setzen schöne Akzente in den Tracks, die Electro-Jazz mit HipHop poetisch verschmelzen."
One of the most active bebop trumpeters, Kenny Dorham started in the big bands of Mercer, Ellington, Lionel Hampton, Billy Eckstine and Dizzy Gillespie and eventually landed in the Charlie Parker Quintet. In addition, he was a charter member of Art Blakey’s Jazz Messengers, recorded as a sideman with Thelonious Monk and Sonny Rollins and replaced Clifford Brown in the Max Roach Quintet. Throughout his career he can be heard playing trumpet on various recordings with Lou Donaldson, Sonny Stitt, Fats Navarro, Kenny Clarke, Mary Lou Williams and many more musical legends.
“Quiet Kenny” is a jazz masterpiece. Recorded by the great Rudy Van Gelder with a group of musicians playing at the top of their game, this title continues to be one of the most collectible Jazz LPs due to its high demand and short supply.
PLAYERS:
Kenny Dorham, trumpet
Tommy Flanagan, piano
Paul Chambers, bass
Art Taylor, drums
Dem großen Publikum ist der Autor Max Goldt ein Begriff. Anders der Musiker Max Goldt, welcher in den 1978 über eine Kleinanzeige auf den Gitarristen und Songschreiber Gerd Pasemann stoß. Aus ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit ist in den 80er-Jahren das musikalisch kontrastreiche Projekt Foyer des Arts entstanden: "Melancholische, manchmal resignative Stücke wechselten sich wie selbstverständlich mit komischen und surrealen ab", schreibt Max Goldt im Booklet zu seinem CD-Boxset "Draußen die herrliche Sonne". John Peel gefiel Foyer des Arts so gut, dass er nicht nur alle Stücke des Albums "Die Unfähigkeit zu Frühstücken" mehrmals in seinen Sendungen spielte, sondern das Duo schlussendlich auch als eine der wenigen deutschsprachigen Bands zu einer der legendären Peel Sessions einlud. 1986 erschien, mit zwei Jahren Verspätung, die "Unfähigkeit zu frühstücken", das zweite Album von Foyer des Arts, welches dem britischen Radio-DJ John Peel so gut gefiel, dass er in jeder seiner Shows ein Stück davon spielte. Schließlich wurden Gerd Pasemann und Max Goldt eingeladen, eine John-Peel-Session aufzunehmen, was für eine deutschsprachige Band eine seltene Ehre darstellte. Im Oktober 1986 reiste das Berliner Duo nach London und tat sich mit drei Mitgliedern der umtriebigen Formation "The Higsons" zusammen, die bereits viel Erfahrung als Sessionmusiker hatten und bei nur einer Probe die vier mitgebrachten Songs von Foyer des Arts rasch lernten, zwei von dem bereits erwähnten Album und zwei ganz neue, "Könnten Bienen fliegen" und "Frauen in Frieden und Freiheit". Die Aufnahmen fanden am folgenden Nachmittag in dem legendären Maida Vale Studio 4 statt, wo alle anderen John-Peel-Sessions ebenfalls entstanden. "Es war eine sehr entspannte Atmosphäre, und die Musiker waren exzellent", erinnert sich Max Goldt, "und hinterher traf man sich mit John Peel in "The Vine Bar", seinem Stammlokal". Im Jahre 2000 fragte Goldt bei der BBC nach dem Verbleib der Session Tapes und bekam die Auskunft, sie wären höchstwahrscheinlich gelöscht worden, was ihn nicht wunderte, denn die BBC war berüchtigt für ihre schlechte Archivierungspolitik. Die haben ja sogar komplette Dusty-Springfield-Shows gelöscht. Zwanzig Jahre später jedoch hat der Kölner Tontechniker Tom Morgenstern mit Hilfe einer Kollegin von der BBC die verschollen geglaubte Aufnahme aufgestöbert, und hier ist sie nun, 35 Jahre später, in alter Frische.
Das ist auch kein Wunder. Das Debütalbum "...And The Earth Shall Crumble" der dänischen Band sorgte 1985 sowohl in der dänischen als auch in der internationalen Metalszene für Aufsehen. Und das in einem Jahr, in dem Accept's "Metal Heart", Megadeth's "Killing Is My Business...", Dio's "Sacred Heart", W.A.S.P.'s "The Last Command" und Iron Maiden's Live-Album "Live After Death" veröffentlicht wurden, ist eine ziemlich gewagte Aussage.
Andererseits war Mirage keine gewöhnliche Band. Ihre melodische Mischung aus Heavy Metal und Hard Rock machte ihre Songs zu absoluten Hard'n'Heavy-Hymnen, die wirklich gut gealtert sind, während "...And The Earth Shall Crumble" zu einem Juwel wurde, das in den folgenden Jahrzehnten sehr begehrt war.
Doch nun schreiben wir das Jahr 2022. Nach einer Pause von mehr als drei Jahrzehnten melden sich Mirage mit ihrem zweiten Album zurück. Moment mal... "Zweites Album"?
Sie haben richtig gehört. Das Album, das Mirage vor über dreißig Jahren hätten veröffentlichen sollen, ist endlich da! In den späten 80er Jahren musste die Band aufhören, weil die englische Plattenfirma ihre Tantiemen an ihre dänische Plattenfirma schickte, die das Geld einsteckte und Konkurs anmeldete! Trotz des Interesses des dänischen Labels Medley Records wurde das zweite Album nie veröffentlicht, obwohl alle Songs geschrieben waren.
Alles, was auf dem kommenden Mirage-Album zu hören ist, wurde also in den späten Achtzigern geschrieben. Auf der Rückseite des ersten Albums ("...And The Earth Shall Crumble", veröffentlicht im Jahr 85) stand geschrieben: "Achtet auf die Fortsetzung".
Nun gut, hier ist die Band wieder, zurück in dem sehr erkennbaren Mirage-Stil: Metal mit Melodie und guten Texten!
Erstmals auf Platte: Die beiden Alben 'Wood, Brass & Steel' (1976) und 'Hard & Heavy' (1980) und damit die gesamte Diskografie der Disco-Formation Wood, Brass & Steel mit Doug Wimbish (bass) und Skip McDonald (git), die später mit Keith LeBlanc die Sugarhill Records-Houseband bildeten, bevor sie mit Adrian Sherwood Tackhead gründeten. Angereichert mit 5 bislang unveröffentlichten Aufnahmen eines nie erschienenen, dritten Albums. Mit den oft gesampelten Tracks 'Funkanova' (DJ Sneak, The Bucketheads, Black Science Orchestra), 'My Lady' (Pete Rock), 'My Darling Baby' (Erykah Badu), dem Ronnie Laws-Klassiker 'Always There' sowie der Extended Version von 'Welcome To The Party' (bislang 12inch-only). Remastered von den Original-Mastertapes.
Wood Brass and Steel waren die letzte und berühmteste Hausband der von Sylvia und Ehemann Joe Robinson geleiteten Labelgruppen All Platinum und Sugarhill Records, doch dieses Album wurde nie zuvor auf LP-Vinyl veröffentlicht. Die Musiker nahmen die Songs "Hey That's What You Say" und "A Love of My Own" auf, und als das Astroscope-Label von All Platinum sie als 7"-Single veröffentlichte, wurden sie zu Wood Brass and Steel. Die Gruppe vervollständigte dann dieses Album, das 1973 auf Astroscope LP5002 erscheinen sollte, aber nie veröffentlicht wurde.
Die Besetzung der Gruppe zu dieser Zeit ist nicht ganz klar, aber mit Sicherheit gehörten Harold Sargent, Bernard Alexander alias Skip McDonald (er nahm auch unter vielen anderen Kombinationen dieser Namen auf), Herman Tudi White am Bass und Otha Stokes am Saxophon und an der Flöte sowie Randy Bost an der Trompete dazu. Doug Wimbish und Craig Derry stießen zu dieser Zeit zur Band und sind zumindest an einigen, möglicherweise aber nicht an allen Titeln beteiligt.Die Band veröffentlichte zwei weitere hervorragende Alben: "Wood Brass And Steel" auf Turbo von 1976 und "Hard n Heavy" für Sugarhill im Jahr 1980. Wimbush, McDonald und der spätere Schlagzeuger Keith Le Blanc unterstützten die meisten Aufnahmen auf dem Sugar Hill-Label und machten anschließend eine lange und erfolgreiche Karriere im Musikgeschäft als Plattenkünstler und Session-Spieler.
Ende 2021 faszinierten POWERWOLF, die momentan erfolgreichste deutsche Metal Band, mit einem Streaming Event in nie dagewesenen Ausmaßen. Wer gedacht hat, alles im Live-Sektor schon gesehen zu
haben, wird hier lautstark und bildgewaltig eines Besseren belehrt. POWERWOLF lieferten Ende 2021 den neuen Maßstab für Musikstreaming Events. Am 08. Juli 2022 erscheint THE MONUMENTAL MASS – A CINEMATIC METAL EVENT endlich auch auf DVD, BluRay und vielen weiteren physischen Formaten.
POWERWOLF stehen seit Jahren für epische Metal Momente der Superlative, aber was sie auf diesem Streaming Event präsentieren übertrifft alles bisher Gesehene: In monatelanger Detailarbeit wurde eine Geschichte ausgearbeitet, die in mehreren Kapiteln anhand der Musik und aufwändig inszenierten Filmszenen erzählt wird.
Es werden von Kämpfen mit Geistlichen über Geschichten von Nonnen und Mönchen bis hin zu brennenden Engeln cineastische Bilder geliefert, die den Zuschauer sofort gefangen nehmen.Ein Live Spektakel, das auch nach wiederholten Durchläufen viele weitere Details entdecken lässt und POWERWOLFs Status als
die herausragende Band des Genres zementiert!
Schwedischer Death Metal seit 1990, möge die HM-2 mit dir sein!
Obwohl Entrails in den frühen 90er Jahren gegründet wurde und somit zur "First Wave of Old School Swedish Death Metal" gehörte, wurden sie im Jahr 2008 wiederbelebt, um in den folgenden Jahren zu emblematischen Mitglied dessen zu werden, was man mit Recht als "New Wave of Old School Swedish Death Metal" bezeichnen kann.
Die Aufnahmen der Band überzeugten schon immer durch Kraft und Atmosphäre, aber es gibt immer Raum für Verbesserungen, oder? "An Eternal Time of Decay" markiert jedoch eine willkommene Abwechslung, denn es stellt einen dringend benötigten Neustart dar, mit ausgefeilteren und originellen Songs, die auch eine ausgewogene Technizität beinhalten, ohne dabei die old-schoolness zu verlieren. Entrails scheinen sich einfach nicht um die neumodischen Wege zu kümmern, die sie gehen. Sie lieben ihr geliebtes Genre und versuchen einfach, es zu ehren; hey, wenn es nicht kaputt ist, warum es reparieren, oder? Diese Musik ist unverkennbar Old School, ganz im Sinne von Bands wie Grave und Dismember, und auch mehr als 30 Jahre nach diesen Bands, gelingt es Entrails, einen sehr rohen Geist für dieses Genre und diese Melodien zu bewahren. Fans des "Stockholm-Sounds" werden sofort die wunderbar horrenden
Töne des Boss HM-2-Pedals wiedererkennen, das jede Note in reinen Klangbrei verwandelt... und wir Fans beschweren uns nicht, wenn wir es als solches bezeichnen. Irgendetwas an diesem Ableger des skandinavischen Metals ist so schön hässlich, und diese Band trifft es genau.
Mit diesem Album ist es Entrails endlich gelungen, ihren eigenen Stil zu finden, indem sie die Horrorfilm-Riffs, die ihre Songs durchdringen, vermischen und gleichzeitig viel von dem retten, worum es geht: eine düstere Atmosphäre mit punkigem Schlagzeugspiel und melodischen Riffs, die gut mit einem respektablen Maß an technischer Komplexität gemischt sind. Dies ist eines der besten schwedischen Death- und Death Metal-Alben, die man je gehört hat. Das allgemeine Arrangement und die Platzierung der Songs sind angemessen und es fühlt sich zusammenhängend an.
"“The New Backwards” was conceived by Peter “Sleazy” Christopherson in 2007, revisiting stray tracks which hadn’t seemed to gel with the material he had chosen for the more somber “Ape of Naples” from 2005, COIL’s initial posthumous release, a sort of requiem and a kiss-goodbye to his then recently deceased partner John Balance.
Significantly different to its sister release, this album collects the brilliantly chaotic and outrageously rhythmic material from the original sessions for the album that was begun as early as 1993 and had originally been conceptualised as the follow-up to “Love’s Secret Domain”. These songs are as diverse and wild as the places they originated from, partly infamously spawned in Sharon Tate’s former home in the Hollywood Hills, the Nine Inch Nails home base in New Orleans and London’s Swanyard, remixed and restructured with the help of long-term friend Danny Hyde in Thailand, this collection has its own unique flow and an atmosphere not found on any other COIL release.
Both “AYOR” and “Backwards” had by the time the album was first released already become favourites in COIL’s manic live performances. Some of the other tracks had only leaked in demo versions and are here presented updated and polished as Christopherson and Hyde intended them to be heard. It is interesting to consider Balance’s vocal contributions, too. Whilst on the albums COIL did release at the time this material was first put aside (“Black Light District” and “ElpH”) his voice is all but absent, his vocal performances and his lyric writing here are arguably more closely indebted to the previous “Love’s Secret Domain” era, especially the epic “Copacaballa” is noteworthy in that respect.
The New Backwards” effectively became the final official COIL studio release of all new material whilst Peter was still alive and is here presented for the first time fully supervised by Danny Hyde, its co-creator.
The stunning cover uses a detail from artist Ian Johnstone’s “Cubic Raven” painting, licensed from the estate of IJ..
It is high time to rediscover this timeless album now!
Recorded at Swanyard, London and at Nothing Studios, New Orleans, 1996.
Thanks to everyone there, especially Trent Reznor who made it all possible.
Written & Produced by Coil & Danny Hyde.
Remixed by Peter Christopherson & Danny Hyde, Bangkok 2007.
For that session Coil were: Peter Christopherson, Jhonn Balance & Drew McDowall.
Mastered by Jessica Thompson.
Front artwork by Ian Johnstone.
Artwork licensed from The Estate of Ian Johnstone.
Layout Cold Graves and Oleg Galay."
"“The New Backwards” was conceived by Peter “Sleazy” Christopherson in 2007, revisiting stray tracks which hadn’t seemed to gel with the material he had chosen for the more somber “Ape of Naples” from 2005, COIL’s initial posthumous release, a sort of requiem and a kiss-goodbye to his then recently deceased partner John Balance.
Significantly different to its sister release, this album collects the brilliantly chaotic and outrageously rhythmic material from the original sessions for the album that was begun as early as 1993 and had originally been conceptualised as the follow-up to “Love’s Secret Domain”. These songs are as diverse and wild as the places they originated from, partly infamously spawned in Sharon Tate’s former home in the Hollywood Hills, the Nine Inch Nails home base in New Orleans and London’s Swanyard, remixed and restructured with the help of long-term friend Danny Hyde in Thailand, this collection has its own unique flow and an atmosphere not found on any other COIL release.
Both “AYOR” and “Backwards” had by the time the album was first released already become favourites in COIL’s manic live performances. Some of the other tracks had only leaked in demo versions and are here presented updated and polished as Christopherson and Hyde intended them to be heard. It is interesting to consider Balance’s vocal contributions, too. Whilst on the albums COIL did release at the time this material was first put aside (“Black Light District” and “ElpH”) his voice is all but absent, his vocal performances and his lyric writing here are arguably more closely indebted to the previous “Love’s Secret Domain” era, especially the epic “Copacaballa” is noteworthy in that respect.
The New Backwards” effectively became the final official COIL studio release of all new material whilst Peter was still alive and is here presented for the first time fully supervised by Danny Hyde, its co-creator.
The stunning cover uses a detail from artist Ian Johnstone’s “Cubic Raven” painting, licensed from the estate of IJ..
It is high time to rediscover this timeless album now!
Recorded at Swanyard, London and at Nothing Studios, New Orleans, 1996.
Thanks to everyone there, especially Trent Reznor who made it all possible.
Written & Produced by Coil & Danny Hyde.
Remixed by Peter Christopherson & Danny Hyde, Bangkok 2007.
For that session Coil were: Peter Christopherson, Jhonn Balance & Drew McDowall.
Mastered by Jessica Thompson.
Front artwork by Ian Johnstone.
Artwork licensed from The Estate of Ian Johnstone.
Layout Cold Graves and Oleg Galay."
- 1: Dubvisionist Meets Dubblestandart - Fly Me To The Moon
- 1: 2 Dubmatix Meets Future Dub Orchestra - Black Arc
- 1: 3 Dubjestic - Sleepless
- 1: 4 Seanie T Meets Aldubb - Punky Reggae Party (Rob Smith A
- 1: 5 Dubmones - Pinhead
- 1: 6 Dubby Stardust Ft. Jasmine Ash - Heroes
- 1: 7 Re 20 (Palmer In Dub) Ft. Mika Bajinsky - Every Kind O
- 1: 8 Dubxanne Aka Guido Craveiro Ft. Sara Lugo - Heart Of Gl
- 1: 9 Dubinator Ft. Dieter Meier - Magic (Anarchy Version)
- 1: 0 Seeed - Komm In Mein Haus (Umberto Echo - Dub)
Es gibt eine Dub-Serie die seit Jahren für Furore sorgt, und das seit der VÖ der "KING SIZE DUB 1" (damals in Zusammenarbeit mit dem Kult-Magazin SPEX) im Jahre 1994! In der Serie gab es immer wieder Ausflüge zu obskursen Zählweisen (Vol.69) und Specials über bestimmte Regionen (Dub In Germany), Labels (ON-U Sound Records aus London) oder Bands (Dubmatix aus Toronto)! Wunderbar, dass nun mit KSD 25 eine weitere Compilation der Reihe Dub als vielschichtige Kunst des Klangmischens darstellt. Im Rahmen dieser Ausgabe dubben sich alte und neue Freunde des Hauses Echo Beach gegenseitig oder präsentieren eigene Versionen von Pop- und Reggae-Hits von u.a. Ramones, Bob Marley, Blondie, Robert Palmer und David Bowie. Die Musik suggeriert Sonnenschein und Sound Systems, heissen Sand und coole Drinks, der Bass schlurft gelassen aber auch aufreizend rebellisch. Dub ist die Kunst des Disk Jockeys, den sie zunächst in Jamaika zum Star erhoben haben. In den Fünfzigern waren dort Musikmobile, die "Sound Systems", der Ersatz für fehlende Radiosender. Die auf Exklusivität bedachten DJs nahmen ihre Hitsingles bald selbst auf, mit instrumentalen Rückseiten für Ulk und Ansagen. Ende der Sechziger verselbständigte sich dieser Dub durch den technischen Fortschritt. King Tubby und Lee "Scratch" Perry spielten mit Hall, Echo und rückläufigen Bändern. Dub löste sich von Jamaika, ging nach New York oder London, wo er in seiner Militanz gut zum Punk passte.
Propelled by his 1956 Lee Hazlewood-produced hit "The Fool," Sanford Clark was already a rockabilly legend in his own right by the time he swapped his hair gel and switchblade for a pair of cowboy boots on They Call Me Country. Recorded between 1965-67 and originally released as a series of singles for Phoenix's Ramco label, the 12 tracks on this LP borrow Bakersfield's outlaw sound and ignore Nashville's countrypolitan flair, standing as a true lost masterpiece of country music's third generation. Clark's booming baritone tells tales of bar fights, heartaches, and drinking til you can't stand, while Waylon Jennings provides a backdrop of fuzzed out guitar twang. Mastered from the original session tapes and back on vinyl for the first time since the Nixon administration.
- A1: Tsha - Boyz
- A2: Granary 12 - Mancmania
- A3: Stefan Seay - Acid Kiss (Feat Willyouarenot - Mood Mix)
- B1: Conny - Song For Eva (Shan 3Am Pump Mix)
- B2: Jeran Portis - Unproven
- B3: Ryan Clover - Velvet Lace Dream State
- C1: Uncle Knows - Flock
- C2: Nicolson - 1988
- C3: Jacques Greene - (Baby I Don't Know) What You Want (Baby I Don't Know)
- D1: Gallegos - Sycophantic Maniac
- D2: Aspect - Norf
- D3: Mafro - Miss Me
Als BBC Radio 1's Breakthrough Artist Of The Year 2021 tragen TSHA's DJ-Sets eine strahlende, zukunftsorientierte Energie in sich, während sie gleichzeitig Vintage-Dancefloor-Sounds und den klassischen Raver-Spirit atmen. Die Idee von Acid House (siehe Smiley-Artwork) und der Old-Skool-Rave-Kultur sowie das Ethos von Frieden und Liebe haben die junge DJ/Produzentin zu ihrer 'fabric presents' Arbeit inspiriert, die Rave, 90er Dance, House, Techno, UK Garage, Soul, Grime, Disco und Bassmusik sowie ihr eigenes Exklusive 'BOYZ' umfasst. Dabei spiegeln viele aufstrebende Künstler in ihrem Mix den unverkennbar britischen Clubkultur-Sound wider, dem sie mit diesem Werk Tribut zollt.2LP auf smiley-gelbem Doppelvinyl mit DL-Code.
Generation '22: Chanson mit Seele
Wenn andere Jubiläen begehen, dann schwelgen sie in Erinnerungen. Le Pop ist anders:
Unsere Nummer 10 schaut nach vorn. Sie ist jünger, femininer und souliger als ihre
Vorgänger. Und stellt 16 neue Namen vor, die zuvor auf keiner anderen Ausgabe zu finden
waren. Die neuen Stars heißen Emma Peters, Iliona, UssaR, P.R2B, Ariane Roy und
Clou. Viele dieser Namen stehen am Anfang ihrer Karriere, haben bisher erst eine EP, ein
Album oder ein paar Singles draußen und doch ist spürbar, dass diese neue Generation das
Nouvelle Chanson prägen wird. Nicht alle sind Newcomer, aber Künstlerinnen und Künstler
wie KCIDY, Voyou, Malik Djoudi und Laura Cahen haben in den letzten 4 Jahren (so lange
ist Le Pop 9 schon draußen) eine so fulminante Entwicklung gemacht, dass wir sie diesmal
unbedingt vorstellen wollten. Dazu gesellen sich Schauspielerinnen wie Edwige, Elisa Erka
und Suzanne Lindon, die sich zum ersten Mal als Sängerinnen präsentieren. Ganz
besonders erwähnenswert: Camélia Jordana – einerseits als Musikerin in der Charts-Welt
etabliert, anderseits César-prämierte Schauspielerin, trägt sie in dieser illustren Runde sicher
den glamourösesten Namen.
Doch was macht sie aus, diese neue Generation? Zuerst einmal das Offensichtlichste: Nur
vier der hier vorgestellten Stimmen sind männlich. Das Chanson wird weiblicher und
orientiert sich damit an den Erfahrungen der letzten 20 Jahre. Denn meistens waren es die
Frauen der aktuellen Szene, die sich in der Breite auch im Ausland durchgesetzt haben (man
denke nur an Zaz, Coeur de pirate und Angèle). Le Pop 10 ist nicht nur femininer, die neue
Generation ist auch viel stärker durch die Präsenz von HipHop und R'n'B geprägt. Ein
richtiges Crossover findet zwar nicht statt, dafür merkt man, dass das heutige Chanson
grooviger geworden ist, soul-lastiger auch und punktuell tatsächlich Rap-Anklänge mitliefert.
Besonders deutlich wird das bei P.R2B, die gelegentlich in den Sprechgesang wechselt, bei
Emma Peters, die sogar ein ganzes Album mit Coverversionen von französischen Rap- und
R'n'B-Hits veröffentlichte, bevor sie eigene Songs aufnahm und bei UssaR, der als
Bühnenmusiker auch Rapper wie Kery James und Youssoupha begleitet. Vielleicht nicht
ganz so deutlich, aber wunderschön und subtil binden Iliona aus Belgien (was für eine
Entdeckung!) und Ariane Roy aus Kanada Soul-Elemente in ihre Musik mit ein. Selbst bei
Uptempo-Nummern wie "Le confort" von Voyou ist ein Hauch Motown zu spüren.
Selbstverständlich fehlt auch diesmal nicht der Einfluss von britischem Pop und Americana.
Die Band Palatine etwa ist gitarrenlastig, bringt Folk-Elemente mit und verbindet dies sehr
elegant mit Chanson-Tradition. Bei Laura Cahan finden wir Einflüsse der Cocteau Twins,
Kate Bush aber auch Anklänge an Camille oder Keren Ann. Eine erstaunliche Entwicklung
legte KCIDY hin, die nach einer längeren Phase des Experimentierens mit Elektro und Wave
auf einmal einen mit Vocal-Harmonien, Kraut- und 70ies-Elementen veredelten Gitarrenpop
aus dem Hut zaubert, der nur theoretisch aus der Zeit zu fallen scheint und sich doch ganz
harmonisch in den Gesamtklang der Compilation einfügt.
Und dann ist da auch noch Edwige, eine belgische Schauspielerin, der es nicht mehr
genügte gelegentlich auf Theaterbühnen zu singen. Sie hat ein traumhaftes, in dezenten
Gitarrenarrangements ausgekleidetes Debüt-Album aufgenommen, das im Herbst 2022
erscheinen soll. Ihren Song "Corps & Ame" hat sie uns vorab exklusiv für diese Compilation
überlassen. Den Tipp, uns mit Edwige zu beschäftigen, bekamen wir übrigens von Albin de
la Simone (seit Le Pop 2 immer wieder vorgestellt), der auch schon ein Duett mit ihr
aufgenommen hat.
Mit De La Simone, seit seiner Arbeit für Carla Bruni und das Durchbruch-Album von Pomme
(Le Pop 9) einer der meist gebuchten Produzenten der Szene, sprachen wir anlässlich
seines Konzerts bei der Kölner Reihe "Le Pop La Série" über junge Künstlerinnen wie Iliona,
Clou, Emma Peters und über deren Karrierewege. Dabei machte er uns auch auf Ariane
Roy aufmerksam. Wie sie sind viele der hier vorgestellten Namen Labelmates oder Protegés
etablierter Künstler.
Das sind nicht immer zufällige Beziehungen. In Frankreich erntet das neue Chanson zudem
immer mehr die Früchte des Casting-Show-Booms der letzten 15 Jahre. Hier bekommen
viele Teilnehmer irgendwann die Chance mit renommierten Musikern zusammenzuarbeiten.
Carla de Coignac zum Beispiel flog zwar noch vor dem Finale bei "Nouvelle Star" (2017)
aus dem Wettbewerb, trotzdem nahm Louane (die bei der Konkurrenz-Sendung "L'école des
stars" entdeckt wurde) fünf Songs in ihr Repertoire auf, die die Aussortierte für sie
geschrieben hatte. Teilnehmerin der gleichen Show war auch Camélia Jordana, allerdings
schon 2009. Jordana scheiterte damals im Halbfinale, bekam aber beim Major Sony einen
Vertrag. An ihrem Debüt-Album arbeitete sie mit Jean Felzine (Mustang, auf Le Pop 8
vorgestellt), BabX (Le Pop 8), "L" (Le Pop 7) und Mathieu Boogaerts (seit Le Pop 1 dabei)
zusammen. Inzwischen ist Jordana in der Musik- und Filmwelt etablierter Star und Celebrity.
Wir lernten sie abseits glamouröser Welten bei einer "sièste acoustique" kennen, einem
speziellen Konzertformat in Paris, bei dem das Publikum tatsächlich Siesta hält. Dort trat sie
mit Le Pop-Künstlern wie Armelle Pioline (Holden), BabX und Siesta-Gastgeber Bastien
Lallemant auf. An diesem Beispiel sieht man einmal mehr, wie durchlässig die französische
Szene geworden ist. Jordana ist heute ihre eigene Songwriterin – bei dem hier vorgestellten
Song, dem wunderbar groovenden "Jusqu'au bout des cils" stammen Musik und Text aus
ihrer Feder.
Der Mainstream zeigt sich immer wieder offen für Impulse von Indie-Acts, Kooperationen
zwischen diesen scheinbar gegensätzlichen Szenen sind inzwischen nahezu
selbstverständlich und verschaffen dem Underground zusätzliche Unabhängigkeit.
Le Pop 10 zeigt die Vielfalt dieser Welt auf authentische Weise und formt daraus eine
kohärente Einheit. Wie immer hat auch diese neue Ausgabe keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Wir lassen bewusst Künstler außen vor, die manche Fachleute hier erwarten
würden, die aber nicht "unsere Tasse Tee" sind. Im Vergleich zu ihren Anfängen ist die
Szene heute dynamischer und diverser. In den 50er und 60er Jahren haben Jazz und Brazil
ihre Einflüsse im Chanson der Gegenwart hinterlassen. Zu Beginn der Le-Pop-Reihe waren
es Indie, Electro und Reggae. Heute sind darüber hinaus die Einflüsse von HipHop und R'n'B
zu spüren. Das neue Chanson ist in Bewegung und wird es sicher auch in Zukunft bleiben
A demon with demands, a demon with demands. Es ist ein Spätsommerabend in der Dortmunder Nordstadt, in die warme Luft sind schon erste kühle Fäden eingewoben, die den Herbst ankündigen. Passanten flanieren durch die Straßen, auf der Suche nach einer Kneipe oder einem Imbiss und achten nicht auf die vier jungen Männer, die auf einer Biertischgarnitur vor einem Kiosk sitzen. Offene Flaschen, Kronkorken mit Ascheresten, Pfützen auf dem Holzlack: Es ist ein guter Abend, ungezwungen und fröhlich. Oder besser: Es könnte ein guter Abend sein. Denn über den vier Köpfen kreisen dunkle Wolken, Gedankenspiralen, aus denen kein Ausweg gefunden wird: Bei einem ist es die Angst vor Konflikten, die immer und immer wieder mit einer Flucht gelöst wird, sein Blick streift das abgestellte Auto, das ihn jederzeit wegbringen könnte. Beim anderen das Wissen, das jetzt eigentlich mal eine Entscheidung her müsste in dieser festgefahrenen Beziehung, in der man es sich zwar schön gemütlich gemacht hat, aber nun der Stillstand Einzug gehalten hat. Lauter kleine böse Gedanken, die man nicht loswird, sich immer wieder mit ihnen schlafen legt, sie füttert, hegt und pflegt, anbetet und verehrt. Heilige Dämonen. "Holy Demon" ist der Name des ersten Studio-Albums der Drens, eben jener jungen Männer, die sich dort vor dem Büdchen getroffen und dabei ihre Dämonen beschworen haben…
…Auf den 10 Songs liegen sie mit ihren eigenen Abgründen im Disput, mit den großen, mit den kleinen, "I know that this won't ever come true/ Felt first like glitter then so bitter couldn't hold on to you/ I just hold on to my holy demon/ And I can't resist this toxic feeling", lauter kleine Teufelchen, die man nur noch schwer loswird, die sich in toxischen Verhaltensweisen, im Kampf mit sich selbst ausdrücken. Nur noch als vage Erinnerung liegen die unbekümmerte Zeit der Bolzplätze und blutigen Knie zurück, zerrissene Hosen, high vom Schrottgras von der Straßenecke, über sich die sengende Sonne, aber im Reinen mit der Welt, "Our dreams were small/ Only needed a ball/ Because time was our highest good". Stattdessen geht es steil nach oben, aber der Abgrund klafft immer schwindelerregender neben dem Weg an die Spitze, "For so long I missed/ To see the hole I fell in love with". Drens wissen, wovon sie reden: Ihre Debüt-EP "Pet Peeves" brachte der Band ausverkaufte Shows und Festivalsommer ein, selbst im Scheissjahr 2020 konnten sie via Stream auf dem Eurosonic in Groningen spielen, die deutsche Netflix-Erfolgsproduktion "How To Sell Drugs Online (Fast)" nutzte einen Song als Soundtrack. Und auch wenn "Holy Demon" die feinen Haarrisse im Privaten behandelt, der Sound der Band klingt groß und wuchtig, dem fuzzy Surf- und Garagesound der ersten Releases wurden eine große Portion Alternative Rock verpasst, so dass das Album nach kämpferischer Aufbruchsstimmung klingt, den Dämonen wird trotzig ins Gesicht gelacht. Für dieses Update ist auch Produzent Sebastian "Zebo" Adams verantwortlich, der bereits für Bilderbuch das ikonische Klangbild von "Schick Schock" entwickelte. Diese Zusammenarbeit entfaltet auf dem Debüt-Album von Drens eine betörende Wirkung zwischen den dunkel schillernden Texten und dem kraftvollen Popappeal der Musik. Und so ist "Holy Demon" ein Augenblick für die Ewigkeit, ein Foto von diesem Abend vor den flackernden Kioskschildern, aus dem spannendsten Moment einer jungen Band: Ein letzter Blick in die Vergangenheit, aber die Füße bereits in einer bewegten, großen Zukunft
Die Berliner Band il Civetto ist am vorläufigen Ende einer kreativen Reise bei sich selbst angekommen, indem sie sich neu erfunden hat: Auf ihrem dritten Album »Späti del Sol« gelingt der Band mit sehnsuchtsvollen Melodien und mitreißender Gute-Laune-Musik eine neue Pop-Internationale. Fühl- und Erlebbarkeit ist auf »Späti del Sol« der Schlüssel. Die wehmütige Ballade »Barbazan« führt direkt in die Spätsommertage der französischen Pyrenäen, das elegant flirrende »Couscous mit Auberginen« lässt ohne Umwege die Aromen im Kopf explodieren, die durch ein Wechselbad der Gefühle swingende »Viel zu viel« zieht einen aus dem täglichen Hamsterrad direkt auf den Dancefloor. Der Titelsong »Späti del Sol« vertont Fernweh, Sehnsucht und das Gefühl, unterwegs zu sein ebenso wie die positive Energie einer lauen Sommernacht bei Rotwein mit gutem Essen und noch besseren Gesprächen. Kein Zufall: Der Mikrokosmos Späti hat in der Geschichte dieser Band eine zentrale Bedeutung: »Als wir früher in der U-Bahn gespielt haben, war vorher immer Treffpunkt am Späti«, sagt Sänger Leon Keiditsch, »und auch jetzt haben wir uns während der Pandemie mit Vorliebe am Späti versammelt.« Mit dieser von Liebe und Wärme erfüllten Musik haben sich il Civetto nun gewissermaßen einen eigenen Späti gebaut: Es ist ein utopischer Ort, an dem alle willkommen sind und wo der spielerisch-poetische Umgang mit Sprache und Musik den Gästen für einen Moment die Schwere nimmt - und sie sie leicht und beschwingt gen Himmel steigen lässt. Wie Friedenstauben. Da il Civetto ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen ebenso wichtig sind, wie die Musik selbst, sind die neuen Songs auf Deutsch getextet. Durchaus ein künstlerisches Wagnis, das aber voll und ganz aufgegangen ist. il Civetto haben für »Späti del Sol« eine derart hochpoetische, tänzelnde und sehnsuchtsvolle Pop-Sprache entworfen, dass man sich diese Lieder gar nicht mehr anders vorstellen kann. il Civetto sind auf »Späti del Sol« durchgehend »En Route«, also unterwegs, so der Titel eines weiteren, besonders gelungenen Songs, der die Bewegung mit hymnischer Kraft in sich aufgesogen hat, in der die Musiker sich zu großen Teilen der Produktion dieses Albums befanden.Es ist noch nicht so lange her, als nicht Protektionismus und Abschottung, sondern Ideen von einer gerechteren und besseren Welt die Diskurse beherrschten. il Civetto erinnern uns wieder daran - mit unwiderstehlichen Hits, zu denen man auf die Straße rennen, im Regen tanzen, wildfremde Menschen umarmen und im »Späti del Sol« Bier trinken will. Am Sehnsuchtsort »Späti del Sol« werden Visionen von einer gerechteren Welt im Geiste des Pop wahr, deshalb ist diese Musik so gut. Die Reise von il Civetto ist längst noch nicht zu Ende!"Späti del Sol" ist in Zusammenarbeit mit den Produzenten Ralf Christian Mayer (Cro, Clueso, Mark Forster) und Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Faber, Provinz) entstanden und ist ab 20.05.22 als CD & limitierte Vinyl & digital als Stream und im Download erhältlich und ab sofort vorbestellbar. Im Sommer ist die Berliner Band deutschlandweit auf der Späti del Sol Tour & Festivals live erlebbar.
Erupt offer up five fiery tracks on Left To Rot. Treading the blurry lines between extreme punk and extreme metal, Left To Rot is a cacophony in all the right ways. Fast as, heavy as, nasty as. Featuring members of Sheer Mag, Geld and Gutter Gods - Erupt brings its own molten explosions to the surface. These burnt offerings are recommended for fans of Sodom, Celtic Frost, Iron Age, Warthog, Mindsnare and the other hordes of apocalypse old and new.
"This Is A Photograph", MORBYs siebtes Album, ist ein Loblied auf die Americana, das Leben und Tod und Blut auf der Leinwand zum Ausdruck bringt. Der kreativ gestärkte Songwriter hat es geschafft, seine besten Songs, seine besten Gesangsleistungen, seine prägnantesten Texte und seine üppigsten Arrangements auf "This Is A Photograph" zu vereinen. Dies ist zweifellos sein bisheriges Hauptwerk. Die Geschichte beginnt im Januar 2020, als MORBY im Keller seines Elternhauses in Kansas City geistesabwesend in einer Kiste mit alten Familienfotos blättert. Nur Stunden zuvor war sein Vater bei einem Familienessen vor seinen Augen zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In dieser Nacht spürte MORBY noch immer den Schock und die Angst, die ihm in den Knochen steckten. Also sah er sich die Bilder an, bis ihm eines davon ins Auge sprang: sein Vater als junger Mann, stolz und stark und voller Selbstvertrauen, der mit freiem Oberkörper auf einer Wiese posiert. "In the photo he looks young and full of confidence, puffing his chest out at the camera as if he were looking for a fight," erklärt MORBY. "It was not lost on me that this was the same chest, just hours before, I had seen the ambulance put a stethoscope against as he lay on the kitchen floor of my sisters house." Während sein Vater wieder zu Kräften kam, grübelte er über diese Gedanken nach. Und dann machte er sich auf den Weg nach Memphis. Er zog in das Peabody Hotel und verbrachte seine Tage damit, den Träumern, die er bewunderte, Tribut zu zollen und sich vor ihnen zu verneigen; er ging hinunter zum Ufer des Mississippi, zu der Stelle, an der JEFF BUCKLEY sein Ende fand. Er schlenderte durch das Viertel, in dem JAY REATARD seinen letzten Tag verbrachte, und fuhr dann am Stax-Zelt vorbei, um seine Stimmung kurz aufzuheitern. Dann fuhr er an Graceland vorbei, bevor er den Highway 61 überquerte und die Geister zu sich rufen ließ, um seine eigenen Träume zu gestalten. Abends kehrte er in sein Zimmer zurück und hielt seine Ideen auf einem behelfsmäßigen Aufnahmegerät fest, das nur aus seiner Gitarre und einem Mikrofon bestand. Die schwermütigen Songs, die zu all dem passen, was er gesehen hatte, sprudelten nur so aus ihm heraus. Wiederum leitete Sam Cohen (der "Singing Saw" und "Oh My God" produziert hatte) das Projekt. Sie begannen in Cohens Studio im Bundesstaat New York, das sich noch im Bau befand, zusammen mit dem Schlagzeuger Nick Kinsey, und arbeiteten langsam an den Songs, da die Reise der Aufnahme der Start-Stopp-Qualität von 2021 selbst entsprach, mit magischen Momenten, die in die prekären Navigationen eingestreut waren. Mit der Zeit füllte sich die Besetzung. Der ehemalige Tournee-Pianist Oliver Hill sowie seine Mutter Meg und seine Schwester Charlotte sorgten für die Streicher. Die Tourneeleute Cochemea Gastelum (Saxophon), Jared Samuel (Orgel) und Alecia Chakour (Gesang, Tamburin) stießen zu den Sessions hinzu, ebenso wie Eric Johnson (Banjo). Und neue Mitstreiter*innen wie Schlagzeuger Josh Jaeger (Schlagzeug, Perkussion), Brandee Younger (Harfe), Makaya McCraven (Schlagzeug), Cassandra Jenkins (Gesang) und sogar Tim Heidecker und Alia Shawkat (die schrägen Lacher auf "Rock Bottom") fügten sich in das entstehende Bild ein. Und passenderweise fanden die letzten Sessions live in Memphis in Sam Philips Recording Co. statt, das von seinem Sohn Jerry Philips geleitet wird und das Erbe des ursprünglichen Sun Records Studios fortführt.
"This Is A Photograph", MORBYs siebtes Album, ist ein Loblied auf die Americana, das Leben und Tod und Blut auf der Leinwand zum Ausdruck bringt. Der kreativ gestärkte Songwriter hat es geschafft, seine besten Songs, seine besten Gesangsleistungen, seine prägnantesten Texte und seine üppigsten Arrangements auf "This Is A Photograph" zu vereinen. Dies ist zweifellos sein bisheriges Hauptwerk. Die Geschichte beginnt im Januar 2020, als MORBY im Keller seines Elternhauses in Kansas City geistesabwesend in einer Kiste mit alten Familienfotos blättert. Nur Stunden zuvor war sein Vater bei einem Familienessen vor seinen Augen zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In dieser Nacht spürte MORBY noch immer den Schock und die Angst, die ihm in den Knochen steckten. Also sah er sich die Bilder an, bis ihm eines davon ins Auge sprang: sein Vater als junger Mann, stolz und stark und voller Selbstvertrauen, der mit freiem Oberkörper auf einer Wiese posiert. "In the photo he looks young and full of confidence, puffing his chest out at the camera as if he were looking for a fight," erklärt MORBY. "It was not lost on me that this was the same chest, just hours before, I had seen the ambulance put a stethoscope against as he lay on the kitchen floor of my sisters house." Während sein Vater wieder zu Kräften kam, grübelte er über diese Gedanken nach. Und dann machte er sich auf den Weg nach Memphis. Er zog in das Peabody Hotel und verbrachte seine Tage damit, den Träumern, die er bewunderte, Tribut zu zollen und sich vor ihnen zu verneigen; er ging hinunter zum Ufer des Mississippi, zu der Stelle, an der JEFF BUCKLEY sein Ende fand. Er schlenderte durch das Viertel, in dem JAY REATARD seinen letzten Tag verbrachte, und fuhr dann am Stax-Zelt vorbei, um seine Stimmung kurz aufzuheitern. Dann fuhr er an Graceland vorbei, bevor er den Highway 61 überquerte und die Geister zu sich rufen ließ, um seine eigenen Träume zu gestalten. Abends kehrte er in sein Zimmer zurück und hielt seine Ideen auf einem behelfsmäßigen Aufnahmegerät fest, das nur aus seiner Gitarre und einem Mikrofon bestand. Die schwermütigen Songs, die zu all dem passen, was er gesehen hatte, sprudelten nur so aus ihm heraus. Wiederum leitete Sam Cohen (der "Singing Saw" und "Oh My God" produziert hatte) das Projekt. Sie begannen in Cohens Studio im Bundesstaat New York, das sich noch im Bau befand, zusammen mit dem Schlagzeuger Nick Kinsey, und arbeiteten langsam an den Songs, da die Reise der Aufnahme der Start-Stopp-Qualität von 2021 selbst entsprach, mit magischen Momenten, die in die prekären Navigationen eingestreut waren. Mit der Zeit füllte sich die Besetzung. Der ehemalige Tournee-Pianist Oliver Hill sowie seine Mutter Meg und seine Schwester Charlotte sorgten für die Streicher. Die Tourneeleute Cochemea Gastelum (Saxophon), Jared Samuel (Orgel) und Alecia Chakour (Gesang, Tamburin) stießen zu den Sessions hinzu, ebenso wie Eric Johnson (Banjo). Und neue Mitstreiter*innen wie Schlagzeuger Josh Jaeger (Schlagzeug, Perkussion), Brandee Younger (Harfe), Makaya McCraven (Schlagzeug), Cassandra Jenkins (Gesang) und sogar Tim Heidecker und Alia Shawkat (die schrägen Lacher auf "Rock Bottom") fügten sich in das entstehende Bild ein. Und passenderweise fanden die letzten Sessions live in Memphis in Sam Philips Recording Co. statt, das von seinem Sohn Jerry Philips geleitet wird und das Erbe des ursprünglichen Sun Records Studios fortführt.
"Second Skin" ist das zweite Album des Kölner Musikers Vomit Heat. Klang und Struktur dieses zehnteiligen Meisterwerks zeigen sich abstrakt betrachtet in einer überaus dichten Oberfläche, in dynamischen Rhythmen, in treibenden Bassläufen, flächigen Gitarren und Synthesizern, verbunden mit einer selbstsicheren und facettenreichen Stimme. Sie lassen eine Dichte erklingen, die Vomit Heat aus den zahllosen übereinanderliegenden Soundebenen erschaffen hat, die er in den letzten sechs Jahren aufnahm und immer wieder verwarf, bis er schließlich zu jener zweiten Haut gefunden hatte, die hier nun vorliegt. Die Produktion gelobt die teppichartigen, soghaften Soundflächen von My Bloody Valentine, der kluge und enthusiastisch auch an den Avantgarden geschulte Pop-Zugriff mahnt an Bradford Cox' Deerhunter, die Repetition zeigt sich inspiriert von Wolfgang Voigts frühem GAS.
Konduku returns to Nous'klaer with a two tracker on the fourth instalment of his K-series. Starting out with Gelgit; a typical Konduku poly groover with mesmerising bells and subtle drops. On the flip we hear Konduku channeling his four to the floor affection into one of his sweatiest cuts yet. Crafted for big soundsystems.
- A1: Careful What You Wish For
- A2: Ayor
- A3: Nature Is A Language
- B1: Fire Of The Green Dragon
- B2: Algerian Basses
- B3: Copacaballa
- C1: Paint Me As A Dead Soul
- C2: Backwards
- C3: Princess Margaret's Man In The D'jamalfna
- D1: Ayor (Live Pornmod)
- D2: Ambient Basses (Hijack Mix 1)
- D3: Wur Click Wur Ruff 1994
- E1: Backwards Dist Vox
- E2: Drone Geff Master
- E3: Carny Master
- F1: Drone Skellies
- F2: Choir Droney Skellies
- F3: Backwards (Live Wip)
"“The New Backwards” was conceived by Peter “Sleazy” Christopherson in 2007, revisiting stray tracks which hadn’t seemed to gel with the material he had chosen for the more somber “Ape of Naples” from 2005, COIL’s initial posthumous release, a sort of requiem and a kiss-goodbye to his then recently deceased partner John Balance.
Significantly different to its sister release, this album collects the brilliantly chaotic and outrageously rhythmic material from the original sessions for the album that was begun as early as 1993 and had originally been conceptualised as the follow-up to “Love’s Secret Domain”. These songs are as diverse and wild as the places they originated from, partly infamously spawned in Sharon Tate’s former home in the Hollywood Hills, the Nine Inch Nails home base in New Orleans and London’s Swanyard, remixed and restructured with the help of long-term friend Danny Hyde in Thailand, this collection has its own unique flow and an atmosphere not found on any other COIL release.
Both “AYOR” and “Backwards” had by the time the album was first released already become favourites in COIL’s manic live performances. Some of the other tracks had only leaked in demo versions and are here presented updated and polished as Christopherson and Hyde intended them to be heard. It is interesting to consider Balance’s vocal contributions, too. Whilst on the albums COIL did release at the time this material was first put aside (“Black Light District” and “ElpH”) his voice is all but absent, his vocal performances and his lyric writing here are arguably more closely indebted to the previous “Love’s Secret Domain” era, especially the epic “Copacaballa” is noteworthy in that respect.
The New Backwards” effectively became the final official COIL studio release of all new material whilst Peter was still alive and is here presented for the first time fully supervised by Danny Hyde, its co-creator.
The stunning cover uses a detail from artist Ian Johnstone’s “Cubic Raven” painting, licensed from the estate of IJ..
It is high time to rediscover this timeless album with the Infinite Fog release boasting eight further tracks of previously unheard material from the same sessions, rough working stages and surprising remixes which will surely delight the dedicated COIL archaeologists, as they shine yet another light on the creative process and on what could have been.
Recorded at Swanyard, London and at Nothing Studios, New Orleans, 1996.
Thanks to everyone there, especially Trent Reznor who made it all possible.
Written & Produced by Coil & Danny Hyde.
Remixed by Peter Christopherson & Danny Hyde, Bangkok 2007.
For that session Coil were: Peter Christopherson, Jhonn Balance & Drew McDowall.
Mastered by Jessica Thompson.
Front artwork by Ian Johnstone.
Artwork licensed from The Estate of Ian Johnstone.
Layout Cold Graves and Oleg Galay."
Mit dieser Veröffentlichung wird "Revenge of the
Goldfish" zum ersten Mal seit seiner ursprünglichen
Veröffentlichung auf Vinyl wiederveröffentlicht und
erscheint auf orangefarbenem Vinyl in limitierter Auflage
von 140g. Ursprünglich am 5. Oktober 1992
veröffentlicht, war "Revenge of the Goldfish" das dritte
Studioalbum der Inspiral Carpets und erreichte Platz 17 in
den britischen Albumcharts, mit den Singles "Dragging Me
Down", "Bitches Brew", "Generations" und "Two Worlds
Collide". Die Inspirals, die als einer der Hauptbestandteile
der Madchester-Bewegung in den frühen 90er Jahren
gelten, veröffentlichten drei weitere Alben auf Cow
Records (via Mute Records), bevor sie sich 1995
auflösten.
Die aus erfahrenen Musikern bestehende junge Band REXUL, stammt aus NRW/Deutschland und präsentiert uns hier nun ihr Debüt Album "Erebus... Virtuosus... Alpha...". Ein wahrer musikalischer Hassbrocken, satanisch, fies und brutal gibt es hier 13 Tracks (inkl. Intros/Outros) in die Gehörgänge geballert. Purer, klassisch amerikanisch geprägter, wuchtiger Death Metal für Fans von BRUTALITY, MORBID ANGEL oder DEICIDE. Definitiv ein Death Metal Highlight !!!
"Erebus... Virtuosus... Alpha..." wurde durch B. Oprea aufgenommen, gemixt und Gernhart Studio Troisdorf gemastert. Das Cover Artwork stammt von S. Milizia.
"Wer auf MORBID ANGEL, DEICIDE, MONSTROSITY oder auch NOCTURNUS steil geht und dabei seine Lauscher auf Anspruch und Qualität eingestellt hat, sollte hier zuschlagen" - Rock Hard Magazin
"Rexul vermengen auf ihrem sehr geilen und packenden Debüt "Erebus... Virtuosus... Alpha..." gekonnt verschiedene Merkmale des US-Death Metals der frühen 90er zu einem spannenden, feurigen und virtuosen Glutofen des Todes voller Killerriffs und Brutalität! Old Skull-Sickos müssen hier unbedingt reinhören!" - Hotel 666
"REXUL legen ihr erstes Album vor und huldigen dem Ami Death Metal der frühen 90er Jahre." - Twilight Magazin
"Die Burschen sind vom amerikanischen Death Metal beeinflusst und bieten sehr gute Kost für Fans von Morbid Angel, Deicide, Immolation und Brutality an." - Time For Metal
"...eine gelungene Mischung aus Melodie und eingängigem Todesblei, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren- eine eingängige Scheibe zu präsentieren, die sich ohne Probleme schnell ins Hirn frisst." - Raben Report
"Rexul plays old-school death metal with a stronger link to genre veterans like Morbid Angel and Deceide. With this Floridian death metal inspiration in mind, Rexul combines harsh riffs, deep growls and an atmospheric vibe in a stunning way." Markus' Heavy Music Blog
"Recommended! Category: Kickass Death Metal" Voices From The Darkside
- A1: A Military Alphabet (Five Eyes All Blind) (4521.0Khz 6730.0Khz 4109.09Khz)/Job's Lament/First Of The Last Glaciers/Where We Break How We Shine (Rockets For Mary) (Five Eyes All Blind)
- B1: Fire At Static Valley
- C1: Government Came (9980.0Khz 3617.1Khz 4521.0 Khz)/Cliffs Gaze/Cliffs' Gaze At Empty Waters' Rise/Ashes To Sea Or Nearer To Thee
- D1: Our Side Has To Win (For Dh) (For Dh)
180g LP + 10" im Gatefold mit Thermographie, bedruckten Innenhüllen und Download Coupon. GY!BE kehrt mit einem weiteren Soundtrack für unsere Zeit zurück, wie ihn nur dieses unnachahmliche und ehrwürdige Ensemble schmieden kann. Das neue Album besteht aus zwei fesselnden, 20-minütigen, LP-Seiten füllenden Epen aus lärmgetränktem Breitwand-Post-Rock, während die beiden begleitenden 6-minütigen Stücke der 10" die Band aus Kanada in ihrer verheerendsten, eindringlichsten und elegischsten Form zeigen. Unerbittliches Tuckern blüht auf, während einige der hochfliegenden, brennenden Melodien der Band inmitten von Geigen- und Basskontrapunkt abprallen und zusammenlaufen. Field Recordings und aufgewühlte, halb-improvisierte Passagen umrahmen diese inbrünstigen Epen. Ergreifende Atmosphären, geräuschhafte Orchestrierung, Drone, hypnotische Swingtime-Crescendos, unaufhaltsam geschichtete Türme aus verzerrtem Klargesang: STATE'S END verkörpert jede geliebte Facette der Band. Fünfundzwanzig Jahre später ist dieses neue Album so vital, mitreißend, zeitgemäß und unerbittlich wie jedes andere in der geschichtsträchtigen Diskographie von Godspeed You! Black Emperor. So wie STATE'S END die ganze Bandbreite der klanglichen Trademarks von Godspeed vereint, so umspannt auch das Album-Artwork die gesamte visuelle Geschichte der Band: die körnige, monochromatische Fotografie der letzten Veröffentlichungen findet ihren Weg auf die Innenhüllen, während das Klappcover auf die ikonischen Grafiken früherer Klassiker wie Slow Riot For New Zero Kanada und Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven zurückgreift. STATE'S END ist mit Illustrationen von William Schmiechen versehen, wobei die Taijitu-Blumen auf der Vorderseite und die Tränengaskanister auf der Rückseite des Covers in erhabener, thermografischer, schwarzer Tinte auf dem Doppelvinyl-Albumcover abgebildet sind. Das leuchtende Kreuz von Godspeeds Debütalbum F#A#INFINITY taucht auch auf der Innenseite des Klappdeckels wieder auf, als wiederkehrende Hommage an das elektrifizierte Hügelkreuz in der Heimatstadt der Band in Montreal. STATE'S END wurde im Oktober 2020 in Montreal im Homebase-Studio der Gruppe, Thee Mighty Hotel2Tango, von Jace Lasek aufgenommen und abgemischt, dem altgedienten und preisgekrönten Indie-Produzenten (und Mitbegründer von The Besnard Lakes), der mit Godspeed bei dieser Aufnahme zum ersten Mal zusammenarbeitet. Danke fürs Zuhören. UNSERE SEITE MUSS GEWINNEN. (R.I.P. D.H.) ENG audiophile 180gLP + 10" in gatefold jacket with thermography, colour flood interior, artworked inners, DL card. GYBE returns with another soundtrack for our times, like only this inimitable and venerable ensemble can forge. As the heretical impudence of the anarcho-punk title implies, Godspeed harnesses some particularly raw power, spittle and grit across two riveting 20-minute side-length trajectories of noise-drenched widescreen post-rock: inexorable chug blossoms into blown-out twang, as some of the band's most soaring, searing melodies ricochet and converge amidst violin and bassline counterpoint. Field recordings and roiling semi-improvised passages frame these fervent epics, and two shorter self-contained 6-minute pieces find the band at its most devastatingly beautiful, haunting and elegiac. Poignant atmospherics, noisedrenched orchestration, drone, hypnotic swingtime crescendos, inexorably-layered towers of distorted clarion sound: STATE'S END encapsulates every beloved facet of the band. Twenty-five years on, this new album is as vital, stirring, timely and implacable as any in Godspeed You! Black Emperor's storied discography. Just as STATE'S END summons the gamut of Godspeed's constituent sonic trademarks, so the album artwork spans the entirety of the band's visual history: the grainy monochromatic photography of recent releases finds its way onto the inner sleeves, while the gatefold cover art harkens back to the iconic graphics of earlier classic records like Slow Riot For New Zero Kanada and Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven. STATE'S END features illustrations by William Schmiechen, with the front cover taijitu flowers and back cover tear gas canisters rendered in raised thermographic black ink on the double-vinyl album jacket. The illuminated cross from Godspeed's debut F#A#8 also makes a reappearance on the inside gatefold drawing, in recurrent homage to the electrified hilltop landmark crucifix of the band's Montreal hometown. STATE'S END was recorded and mixed in Montreal in October 2020 at the group's homebase studio Thee Mighty Hotel2Tango by Jace Lasek, the veteran awardwinning indie producer (and co-founder of The Besnard Lakes) who works with Godspeed for the first time on this recording. Thanks for listening. OUR SIDE HAS TO WIN. (R.I.P. D.H.)
Very limited new repress coming, note new price. It’s unusual for an act to hit its peak after four decades. Yet here it is. The band’s climb to become Britain’s most dazzling live band - shows are played at full energy without the breaks lesser combos need to breathe, drink or chatter – was unexpected, and public awakening to their humour, skill and brilliance demands revision of post-punk history. The Nightingales emerge as the industrious ant to their peers’ workshy grasshopper personae, appearing victoriously at the finish line to puzzled realisations that they’d ever even been in the race. The Nightingales have notoriously had a new label for each new album, a fact which might reasonably call for consumer caution, but they don’t fit in with anything like a scene, they speak their own musical language, and while they bust out slogans about being “slightly superior to others of their ilk” . . . the truth is, they have no ilk. Faust’s Hans-Joachim Irmler adds keyboards and The Lovely Eggs’ Holly Blackwell’s languid voice features on one song, but the album’s real shock is that the band has now gelled to an unspoken, nearly psychic interplay. Captain Beefheart, one of Robert Lloyd’s musical heroes, is best known for the difficult-but-classic Trout Mask Replica, and like that album, this one contains nary a ‘hit’, yet here every song sticks in the brain and grooves . . . outclassing Beefheart’s masterpiece with its effortless charm. John Peel noted, “Their performances will serve to confirm their excellence when we are far enough distanced from the 1980s to look at the period rationally and other, infinitely better known, bands stand revealed as charlatans". It’s doubtful he would have bothered with such a pre-emptive defence if he’d been able to witness the explosive growth of the band during their second incarnation. Perish The Thought will be promoted by a far-flung tour, from Scotland to Serbia, with some dates already sold out. Guest supports include Stewart Lee, The Wolfhounds and Near Jazz Experience. Several videos for songs from the album were made.
Before the very popular thrashy death metal band Legion Of The Damned was formed, with albums out on Massacre and Napalm Records, vocalist Maurice Swinkels and drummer Erik Fleuren played in the more brutal extreme blackened death metal band Occult.
Hailing from Geldrop, Noord-Brabant, The Netherlands, the already very extreme barking voice of Swinkels was supported by female vocalist Rachel with an even more brutal grunt. After two studio albums on the Dutch label Foundation 2000 they were on the search for an international record deal and they recorded two demos to achieve that goal.
The first four songs on this album come from a rehearsal room session in 1997, and the last five songs were recorded in the small Harrow Studios in 1998. It resulted in a deal with the German Massacre Records label, and Occult’s third studioalbum, ‘Of Flesh And Blood’, saw the light in 1999.
Now you can finally hear, for the first time, most of these songs in their original, raw and rough demoversions.
For fans of Desaster, Absu, Deicide, Usurper, Vader, Sinister, Skeletonwitch, Goatwhore, Destroyer 666.
“Whether it is traditional or contemporary, we need to be authentic,” says Gözen Atila who performs as Anadol. “I don't claim that I am authentic, but this is what I want to achieve.”
A sense of authentic exploration, introspection and celebration coats every inch of Anadol’s latest album. After 2019’s Uzun Havalar, the Turkish artist returns with an album that continues to explore a variety of deeply embedded musical traditions while also hurtling into new terrain.
The music and influences - as well as the history, culture and geography behind them - that make up Atila as an artist all coalesce to create something entirely new. The result is something that is simultaneously exploring history and tradition, while harnessing innovative modern sounds and techniques. “If there is any tradition I am somehow connected to, or influenced by, then it’s multi- genres,” she says. “Such as Turkish Pop and Arabesk music from this country where I grew up. There is a connection to Folk and also French pop or Flamenco, Middle Eastern melodies and orchestration, Greek adaptations, Kenny G. solos, American guitars.”
This can be heard on Felicita, not in as much as you can link up the influences directly but in the way it glides across genres, eschewing convention and predictability along the way, to result in a kaleidoscopic experience. For the album, Atila found a talented roster of Jazz musicians in Istanbul who she recorded on top of her synth productions and field recordings. Soon enough saxophone, drums and strings began to stack up against preset drum loops from vintage organs. It’s a record where woozy psychedelic excursions bleed into dreamy synth lines, immersive ambience and the occasionally disconcerting yet incredibly tactile use of field recordings.
If it’s an album that feels like it travels through a variety of feelings, then it’s because the concept is loosely rooted in such a journey. Felicita translates as “happiness” and this album is something that explores the complexities of such an emotion. “I did not name the album like this because I just wanted to call it happiness,” Atila says. “A song like ‘Felicita Lale’ is a sad and confused song about a female character who can't get out of bed. It’s a funny rumination, in her thoughts, saying to get up and lie down repeatedly. At some point the lyrics say: "hep agla, felicita", meaning: "Cry all the time, Felicita". Like she is talking to happiness itself and telling it to cry. So it is not about happiness, it is more about the concept of happiness which can be very sad.”
When we first heard from recent Kompakt signing Emma Kollmorgen, with 2021’s “You Are The”, she was hymning the complexity of romance: “Love is scary as fuck!”, she said. On her debut EP, “1243”, she’s built on that intensity and offered up a five-track suite of night-vision electronic pop, bristling with a stealthy sensuality. It’s a cinematic collection, building from the brooding “Escape”, through the drifting, tactile pulses of “Taciturn”, the gritty, bustling noises that run underneath the smoke-signal torch-song of “All The Wild Animals”, and the closing, tear-stained melancholy of “Home”. “You Are The” reappears here as well, settling in perfectly amongst new friends.
It’s a completely assured first EP from an artist who’s been slowly and steadily building her own sonic world. From her early days, when she busied herself by learning guitar and joining bands, Kollmorgen always had a vision of doing something “more independent”, to allow her to find her own sound and write her own songs. A brief creative alliance with the Berlin DJ duo Dole & Kom led to some recordings and live performances. All the while, Kollmorgen was carefully shaping her production and sound designing skills with Ableton Live, and exploring distinctive musical terrain in collaboration with co-producer and multi-instrumentalist Paul Seidel (The Ocean Collective, Fern, Nightmarer). She joined the Kompakt family after a recommendation by Patrice Baumel, who also remixed her debut single with typical flair.
On “1243”, though, Kollmorgen fully inhabits her songs, gifting each of them with a sweet, subtle sway, her vocal and lyrical openheartedness balancing the bluer hues of her production. Each song is confident and poised, Kollmorgen relying on cross-thatched patterns of texture as a web to support her melodies: “I like patterns,” she says, “they give me something to hold onto, something stable in an unstable world.” The songs feel as though they’re grappling with moments of revelation and experience in Kollmorgen’s world, which makes sense, given her approach to music: “I never had a diary,” she reflects, “so writing songs is my way of expressing and dealing with life.” On 1243, you’ll catch some glimpses of life lived, made sonorous through songs beautifully sung.
Als wir das erste Mal von Emma Kollmorgen hörten, nachdem sie sich KOMPAKT angeschlossen hatte, besang sie mit "You Are The" (2021) die Komplexität von Romantik: "Liebe ist verdammt beängstigend!". Auf ihrer Debüt-EP "1243" baut sie auf dieser Intensität auf und präsentiert uns eine fünf Tracks umfassende Suite von elektronischem Pop mit ausgeprägtem Nachtsicht-Faktor, die vor verborgener Sinnlichkeit nur so strotzt. Ein geradezu cineastischer Spannungsbogen, der sich vom grüblerischen "Escape" über die treibenden, taktilen Impulse von "Taciturn", die düsteren, umtriebigen Geräusche, die den Rauchzeichen sendenden torch song "All The Wild Animals" untermalen, und die abschließende, tränenreiche Melancholie von "Home" aufbaut. Auch "You Are The" taucht hier wieder auf und fügt sich perfekt in die neue Gesellschaft ein.
Eine überzeugende erste EP von einer Künstlerin, die sich langsam und stetig ihre eigene Klangwelt aufgebaut hat. Seit ihren Anfängen, als sie Gitarre lernte und in Bands spielte, hatte Kollmorgen immer die Vision, etwas "Unabhängiges" zu machen, um ihren eigenen Sound zu finden und ihre eigenen Songs zu schreiben. Eine kurze kreative Allianz mit dem Berliner DJ-Duo Dole & Kom führte zu einigen Aufnahmen und Live-Auftritten. Währenddessen feilte Kollmorgen an ihren Produktions- und Sounddesign-Skills und erkundete gemeinsam mit dem Co-Produzenten und Multi-Instrumentalisten Paul Seidel (The Ocean Collective, Fern, Nightmarer) ihr eigenes musikalisches Terrain. Zur KOMPAKT Label-Familie kam sie auf Empfehlung von Patrice Baumel, der auch ihre Debütsingle remixte.
Auf "1243" lebt Kollmorgen ihre Songs voll und ganz aus und verleiht jedem von ihnen einen süßen, subtilen Twist, der ihre stimmliche und textliche Offenheit mit den melancholischen Tönen der Musik in Balance hält. Voller Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit verlässt sie sich auf durcheinander laufende Texturen und Pattern, die ihre Melodik unterstützen: "Ich mag Pattern", sagt sie, "sie geben mir etwas, woran ich mich festhalten kann, etwas Stabiles in einer instabilen Welt."
Die Songs fühlen sich an, als würden sie sich mit realen Momenten der Offenbarung und mit Erfahrungen aus Kollmorgens Lebenswelt auseinandersetzen, was angesichts ihrer Herangehensweise an Musik durchaus Sinn ergibt: "Ich hatte nie ein Tagebuch", erzählt sie, "also ist das Schreiben von Songs meine Art, mich auszudrücken und mit dem Leben umzugehen." Auf "1243" gibt sie uns einige Einblicke in dieses gelebte Leben, das durch wunderschön gesungene Lieder zum Klingen gebracht wird.
It was certainly unpredictable that a legendary jazz drummer would record one of spiritual disco's most revered songs twenty-three years into his career, but that's exactly what happened when Idris Muhammad laid down the epic "Could Heaven Ever Be Like This" in 1977. Hailing from New Orleans, Muhammad always had more than a touch of funk to his rhythms, and by the late '70s his collaborations with master engineer Rudy Van Gelder on recordings for the CTI and Kudu labels had gelled perfectly with the reigning jazz-funk sound of the day. Arranger Dave Matthews (famously part of the James Brown stable) collaborated with lyricist and former Long Island record store clerk Tony Sarafino on writing the song, which on the original recording unfolds over a nearly 9-minute build. Appearing at the crest of the disco movement, "Could Heaven Ever Be Like This" was an immediate hit with David Mancuso and the attendees of his loft parties, quickly spreading to other venues and even making a small climb up the Billboard R&B charts. For this new issue on Most Excellent Unlimited, Danny Krivit, whose own career as a dancefloor orchestrator from the DJ booth has paralleled the timeframe of the song's existence, has replaced the original loose introduction with a mix-friendly steady groove that maintains the unstoppable pulse of the song while maintaining the cathartic mid-song break and giving the track potential for even more momentum.
Another percussionist is responsible for our flip side track, "Magic's in the Air." Vince Montana was not only an in-house arranger and producer for Philadelphia International and other Philly soul labels, but was an accomplished vibraphone player. His talents are on display and doubly emphasized by Mr. K in this overlooked cut from Ronnie Walker, a falsetto singer who draws a rather strong comparison to the best songs of fellow Philadelphians Blue Magic with this uptempo, subtly synthy 1975 track. Never having appeared on a 12-inch, and indeed never having appeared even on a full-length album, Krivit's edit is the first extended mix of "Magic's in the Air" to date. Alongside "Could Heaven Ever Be Like This," itself notoriously difficult to find in 12-inch form, this latest from MEU's long running series with Mr. K is a bonafide must-have for the discerning DJ.
„Seventh Sun“ ist weit mehr als nur eine Single, es ist ein exemplarischer Song, der die SCORPIONS ihre unverwechselbare, legendäre DNA im neuen, harten Sound zelebrieren lässt. Rudolf Schenker gelingt es am Anfang von „Seventh Sun“ perfekt, uns mit seiner Flying V fast mystisch in diesen kraftvollen Song
zu holen, ganz in der Tradition von Scorpions-Klassikern á la „Animal Magnetism“ oder „China White“.
Einmal mehr unterstreichen solche künstlerischen Bausteine die
Absicht der Band, mit ihrem neuen Album „Rock Believer“ die große DNA der Scorpions immer wieder zu bestätigen.
Das spektakuläre Cover der Single stammt von Klaus Voormann, dem Grammy-Gewinner („Bestes Schallplattencover 1966“), der u.a. für das ausgezeichnete Beatles-Album „Revolver“ das Album Cover entworfen hat.
‘The Syd Barrett of the avant-jazz scene’ British jazz composer, pianist, songwriter, Mike Taylor died tragically young, leaving just two albums as well as co-writes with Ginger Baker for Cream’s Wheels Of Fire album to his name. In 1973, under the direction of Neil Ardley, several of the performers who had worked with him recorded an album of Taylor’s surviving orchestral music, jazz tunes and songs as a memorial to him and to preserve his work as a composer and song writer for posterity. Taken from Ardley’s master tapes, this is their critically-acclaimed tribute to a master of his art by friends and colleagues, themselves representing a cross-section of the cream of modern British jazz talent of the day.
Collective Personnel
Tony Fisher, Greg Bowen, Henry Lowther, Ian Carr (trumpets, flugelhorn) : Chris Pyne, David Horler (trombones) : Ray Premru (bass trombone) : Barbara Thompson (flute, alto flute, soprano sax) : Ray Warleigh (flute, alto sax) : Stan Sulzmann (flute, alto sax, soprano sax) : Bob Efford (oboe, tenor sax, bassoon) : Dave Gelly (bass clarinet, clarinet, tenor sax) : Bunny Gould (bass clarinet, bassoon) : Peter Lemer (piano, electric piano, synthesizer) : Alan Branscombe (vibraphone) : Chris Laurence, Ron Mathewson (bass, bass guitar) : Jon Hiseman (drums, percussion) : Neil Ardley (director) : Norma Winstone (vocal)
Composed by Mike Taylor. Music direction by Neil Ardley. Recorded by Denis Preston at Landsdowne Studios, London, 1973. For publishing credits, contact MCPS London, England.
Mastered by Martin Mitchell at Moorend Studios, February 2007.
He looked like a bank clerk, but acted like a mystic”. Obituary – ‘Melody Maker’, February 15th 1969
“You’ll be returning to this for eons to fully unlock its genius.” Record Collector
“From the eerie opening sounds, like an orchestra tuning up, through a searing chord, and then into the frantic countermelody under long brass on Brown Thursday, and the baleful march-time of Land of Rhyme in Time, Taylor's audacity is plain.” The Guardian
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
- A1: Class Compliance – Cuadro
- A2: Cotonete – Super Vilain Wants Love (Dj Deep & Romain Poncet Remix)
- A3: James Holden & The Animal Spirits – The Neverending
- B1: Bantu Clan Vs. Sarabi – Africa Ni Leo (Esa & Nonku Phiri Kaap Mix)
- B2: Shina Williams & His African Percussionists – Agboju Logun
- C1: Lucas Croon – Türkischer Tee
- C2: Mille & Hirsch – Pentagon Flow
- D1: Typesun – Last Home (Dj Nature Remix)
- D2: Brandi Ifgray – Bones (Maurice Fulton Vibe Mix)
- D3: Ben Sturm – Francebeat
- E1: Toshio Matsuura Group – At Les
- E2: Marni – Floor Of Soul
- E3: Oliver Kieser – Oscura Serenata
- F1: Aera – Line Of Conception
- F2: Martin Buttrich – Meeting Dave Dish
- F3: All Is Well – Day Two
- G1: Arnau Obiols & Kayyak – Tunacheza
- G2: Kevin Yost – Another World (Original Mix)
- G3: Ron Deacon Feat. Johanna Jaeremo – Untitled B2
- H1: Don Carlos – Mediterraneo
- H2: Rudoulpho – Sunday Afternoon
2024 Repress
Cool - gelassen - überraschend: Volume 15 dieser superlativen Serie wurde wieder von Compost’s Mentor Michael Reinboth zusammengestellt. Das pralle Paket birgt 21 Tracks, davon 8 exklusive unveröffentlichte Delikatessen und gibt es als 4-LP / 2xCD. Viel Vergnügen.
Die exklusiven Tracks kommen von: Area (schätze, man kennt seine brillianten Innervisions Veröffentlichungen), Arnau Obiols & KAYYAK (schwer von Gilles Peterson gefeatured, ihre EP “Chang‘an” war in seiner 2021 top 5 Liste), Ron Deacon (gehört zur Workshop-Crew mit Move D, Even Tuell and Kassem Mosse), Class Compliance, oh man was für ein Hammer Track, Mille & Hirsch (Operatoren des feinen Polish Records - Labels), All Is Well (dahinter steckt natürlich Fred Everything), Ben Sturm (ein neues Talent aus Leipzig’s viraler Underground Szene) und Oliver Kieser (bestens bekannt als Teil von Kieser & Velten mit einigen Platten auf G-Stone).
Gut, schön, wie immer, fast alle Tracks sind wunderbare Hybride, perfekt für jedes eklektische Set, aber auch für den entspannten Genuss von Wein, Bier, härterem oder grünem Zeug. Vielleicht besonders zu erwähnen wäre der Esa Williams Remix von Bantu Clan Vs Sarabi and Kevin Yost’s Original Mix von “Another World”, die gab es so in den Versionen bisher nicht auf Vinyl.
Diverse Magazine haben die Future Sounds Of Jazz als eine der besten Compilation - Serien aller Zeiten gewählt. Wir sind geschmeichelt. Mit dem Start der Reihe 1995 wurde das Genre Future Jazz quasi aus der Taufe gehoben, unetabliert.
Ludovico wollte schon seit mehreren Jahren ein Solo-Klavieralbum schreiben, brauchte aber das richtige Umfeld, um sich voll und ganz darauf einzulassen.
Lockdown gab ihm diese Gelegenheit. Er nahm die Isolation von seinem normalen, geschäftigen und komplexen Zeitplan an, um einen Ort der Einfachheit zu finden. Dies ist also eine positive Sicht auf Lockdown und Isolation; er nutzt diese seltene Gelegenheit, um die einfache Schönheit des Songschreibens in seiner reinsten Form zu erleben. Keine Technik, keine äußeren Einflüsse, nur Ludovico und sein Klavier.
Infolgedessen ist das Thema des Albums die Freiheit von den typischen Grenzen unseres täglichen Lebens. Dies wird in der Metapher ”Underwater” ausgedrückt. Ein freier und offener Raum, in dem man sich bewegen und erforschen, schweben, innehalten, sich in 3 Dimensionen bewegen kann usw. Ich persönlich denke, dass ein Vogel, der durch die Lüfte fliegt, auch als Metapher für dieses Gefühl der Freiheit funktioniert.
Ich nenne es Songwriting und nicht Komposition, es war ein neuer Ansatz für mich: Beim Komponieren denkt man nach und erforscht, vergleicht und ist ehrgeizig. Wenn man ein Lied schreibt, ist es wie Atmen, die Form ist kurz. Ein Lied ist wie die Schönheit eines einzelnen Atemzugs - eine Welle, die kommt und geht. Es ist schön, wie es ist - es braucht nichts anderes.“
Having already proven that he is capable of maintaining sonic quality and distinction over the course of a full original program, Chevel (a.k.a. Dario Tronchin) now makes his LP debut for Stroboscopic Artefacts. His other S.A. contributions (including the inaugural entry in the label's singular Monad series, the "One Month Off" EP, his participation to the label's five-year retrospective series) have already hinted that a more complete exposition of his unique inner world would surface, and here it is at last.
Over the course of his young career, Chevel has gained a mastery over several compositional elements: Polaroid-like slow melodic fades, sharp ricocheting beats, and simply making one's headphones feel like a viable means of physical transportation. All of these elements come into play shortly after the needle hits the grooves of (Track A1), a euphoric introductory track marked by a spectral panning sequence and by beats chopped with a culinary expert's sense of elegance. The drum kit sounds that feature throughout are used sparely but - either because of this or in spite of this - provide maximum impact upon the listener's nervous system. The almost 'far Eastern' use of 'block' percussion on (Tracks A2 and B1) perfectly complements the synthetic sheen produced by fuzz distortion, radio static and bandpass-filtered sound bites, taking us to a terrain where a palette of decay effects provides just as much aesthetic inspiration as the presence of technological advancement.
There is more than enough humor and playfulness at work here, too, helping to once again banish the persistent stereotype of the modern techno producer as a sterile technician: the queasy melody line, sliced-and-diced whistling and gelatinous bounce of (Track D2) evoke a child's wonderment at playtime more than they do the rarefied rigour of the laboratory. The less pulsating numbers like (Track C3) and the closing (Track D3) will engage the listener as well, being like short audio films of abiogenesis (i.e. spontaneous generation of life from 'non-living' material) taking place. These tracks are not so much 'interludes' or contemplative retreats from the action as they are enhancers of it, utilizing fluttering cycles of melody to engage in a kind of conversation with the more driving tracks. As to the 'driving' tracks themselves: the places that they drive the listener to are satisfyingly beyond customary experience.
In other words, despite Chevel's keeping the sonic toolkit and overall atmosphere consistent from track to track, there is a rich variety in the emotional affectivity on display here. The net effect is like a dream state that leaves strong impressions even though one can't pinpoint exactly why they are doing so (and which leaves one wanting to dive back into the dream pool and experience something similar again.) This is a talent that unifies the diverse constellation of Stroboscopic Artefacts producers, and one that makes Chevel in particular one to continue watching, listening to, and experiencing.
Wire (USA/Germany/UK) - ''Very intriguing, can/'t wait to dive in.''
Pitchfork (USA) - "Nice use of space, though do find the atmosphere a little one-note. Percussion really pops."
RBMA - "Thanks for reaching out. Having a listen now and the album sounds really good. Happy to give it a shout on RBMA Twitter whenever is best for you."
Paramount Artists (UK) - "20/10 top effort!"
NTS Radio (UK) - ''Nice IDM music with fine textures and bass frequencies..''
Groove (Germany) - ''Very interesting delicate structures. Suggested for review in Groove.''
Exclaim! (Canada) - "I like this. I'll float it to my team and I'll let you know if anyone's interested in covering it."
Big Up Magazine (USA) - "Absolutely epic album."
Vicious Magazine (Spain) - "Great sounds, for our september issue, thx a lot!"
Little White Earbuds (USA) - ''Fantastic album from Chevel. I have unfortunately been at work today without my usual headphones but even listening on very poor quality ones, the rich sonic mastery comes through. Can't wait to get home and listen to this properly.''
Cone Magazine (UK) - "Thanks for sending this through. Looks great, and always interested about a new Stroboscopic release. I'll let you know when something goes up."
- A1: War At The Door
- A2: Black Gold Featuring – Thundercat
- A3: Your Lord
- A4: Shoreline Sus
- A5: Hiding In The Shadows Featuring – Niki Randa
- A6: Crust
- A7: Fighting Without Honor
- A8: Pain And Blood
- A9: War Lords
- A10: Sachi
- A11: Your Screams
- A12: Using What You Got
- B1: African Samurai Featuring – Denzel Curry
- B2: Where's The Girl?
- B3: Kurosaka Strikes!
- B4: This Cursed Life
- B5: Robomb
- B6: Taiko Time // Sacrifice
- B7: Your Day Off
- B8: Your Armour
- B9: Enchanted
- B10: Mind Flight
- B11: Survivors
- B12: Your Head // We Won
- B13: The Eyes Of Vengeance
- B14: Between Memories Featuring – Niki Randa
Red Vinyl[21,22 €]
Yasuke, eine sechs Episoden umfassende Netflix Anime-Serie des in der Bronx geborenen, in Japan lebenden Animationsfilmers, Produzenten und Regisseurs LeSean Thomas (Cannon Busters, Children of Ether, The Boondocks), erzählt die Geschichte eines Samurai-Kriegers afrikanischer Abstammung in einer fantastischen Version des feudalen Japans in einem alternativen Universum voller Magie, Mechs und natürlich dem Schwertkampf.
Für Flying Lotus war es ein Traumprojekt, er beriet bei der Story und arbeitete neben dem renommierten Anime-Schöpfer Studio MAPPA als ausführender Produzent. Die Fähigkeiten des mit dem Grammy ausgezeichneten Produzenten kommen auf dem Album voll zur Geltung, indem er Synthesizer-Melodien, Basslinien und maschinell generierte Drum-Patterns miteinander vermischt und gleichzeitig neues klangliches Terrain erkundet - traditionelle japanische Perkussionsinstrumente wie die Taiko und die Hyoshigi sowie westafrikanische Perkussion, eine Anspielung auf die afro-japanische, feudale und doch futuristische Welt, in der Yasuke lebt. Flying Lotus gewann kürzlich zusammen mit Thundercat einen Grammy für das beste Progressive R&B-Album (It Is What It Is) und erhielt bei den 63. Grammy Awards auch eine Nominierung als Produzent des Jahres.
Zwei Monate nach der Veröffentlichung von NEWMEN's drittem Album "Futur II" gibt es nun eine Night-Edition mit vier Remixen von Freunden und Weggefährten der "Krautpop"- Gang aus Frankfurt.
Die ursprüngliche Kollaboration "Futur I" mit Kraftwerks Ex-Roboter Wolfgang Flür wurde dabei von Italohouse-Ragazzo Fabrizio Mammarella gelasert. Cool? Always!
Running Back-Boss Gerd Janson hat "Cell" eine Frischzellenkur verpasst. Mit Synthspuren von International Feel’s Mark Barrott. Peak-Time-Nahrung für die Ausgehungerten!
Salon des Amateurs Bohème Detlef "Tolouse Low Trax" Weinrich hat eine Botschaft aus Paris geschickt und das gemacht, was er am besten kann: Genreverbiegender Postmodernismus, destilliert in einem einzigartigen Stück Musik, bei dem man sich fragt, wie lange es her ist, dass man derlei Neues gehört hat.
Und wer sich schon immer gefragt hat, wie der Prozess des Songwritings von "Futur II" funktionieren kann, findet in Martin Heimanns originaler Skizze von “Rational Landscapes” ein hervorragendes Beispiel. Jetzt mit poliertem Mix, denn die Urversion war für die Floors gemacht.
Haley Dahl, die seit ihrer Teenagerzeit als Sloppy Jane auftritt, ist neuerdings bei Phoebe Bridgers' Label Saddest Factory Records unter Vertrag. Phoebe und Haley sind schon seit Schulzeiten eng befreundet. Damals war Sloppy Jane eine Teen-Punkband. Die ersten Mitglieder waren Phoebe Bridgers am Bass, Sarah Cath an der Gitarre und Imogen Teasley-Vlautin am Schlagzeug. Heute hat die Band mehr als ein Dutzend Mitglieder und sich in ein Kammerpop-Projekt verwandelt. Für ihr neues Album "Madison" verbrachte Dahl drei Jahre damit, Höhlen zu erkunden, die ihre Vision für das Album einfangen könnten. Ihre Suche führte sie quer durch die USA, wobei sie sich mit der unterschiedlichen Akustik jeder Option beschäftigte, bevor sie bei den Lost World Caverns landete. Das Ergebnis ist ein wunderschönes, persönliches Werk, eine große Geste, ein kraftvolles Statement über obsessive Liebe und über das Hineinwachsen in sich selbst nach einer lebensverändernden Beziehung. Dahl und ihre 21 Bandkollegen nahmen Madison zwei Wochen lang jeden Tag von 15 Uhr bis 8:30 Uhr in den Höhlen auf. Um in die Höhle zu gelangen, mussten sie durch die Rückseite eines Geschenkeladens in einen langen Tunnel eindringen, wo sie über 200 Treppen zum Eingang hinuntergehen mussten. Dahl und Co. bewältigten diesen steilen Weg mit einem Klavier. Die Decke der Lost World Caverns ist riesig hoch und bildet eine perfekte Kuppel. Außerdem herrschte im Inneren eine Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent, was sowohl zu einem hervorragenden Klang als auch zu Problemen mit der Stimmung und der Ausrüstung führte. Der Tontechniker Ryan Howe saß mit seinem Mischpult und seinem Computer im Subaru seiner Eltern oberhalb der Höhle und fädelte Kabel durch ein Loch im Boden bis zur Decke der Höhle. Auf dieses Album, das so vollständig realisiert und sorgfältig ausgeführt wurde, hat Dahl lange gewartet und auch als Musikerin viel gelernt: Für Madison lernte sie, wie man für Kammermusikinstrumente schreibt und brachte sich selbst das Klavierspielen bei. Die Platte lässt sich nur schwer kategorisieren. Es ist David Bowie wenn der Song "Crying" von Roy Orbison am Ende von Harmony Korines Film "Gummo" gespielt wird. Es ist My Chemical Romance trifft Sgt. Pepper. Courtney Love und Queen. Es ist ein riesiges, blumiges, samtiges Ding voller Spielzeugpferde und Stalagmiten. Er folgt einer großen Linie: einer großen Geste, die so groß ist, dass sie die ganze Erde bewegt. "I'm glad to live in a world where Haley Dahl wanting to go to a cave to make a record just makes sense. This is already a classic album." - Phoebe Bridgers
Written, programmed, recorded and produced throughout 2019/20 by Ed Wynne in ‘Blue Bubble Studios’ by the sea, this exploratory and diverse musical adventure comprises seven new tracks spanning 45 minutes.
Inspired by the Scottish hills, valleys and beaches surrounding his studio, Wynne feels that lockdown in a strange kind of way has provided ‘Space For The Earth’ to breathe for a while and for people to rediscover its resonant healing frequency. ‘This is space music for people from the Earth to enjoy’.
Ozrics’ synth player Silas Neptune and drummer Bal zs Szende join forces again with Wynne on the album which also features special guest appearances from former members synth player Joie Hinton, drummer Nick Van Gelder, flautist Champignon and percussionist Paul Hankin. Psychedelic voyager Gracerooms also contributes additional synth layers.
The album ebbs and flows through blissed-out soundscapes featuring incendiary guitar solos, space grooves and ambient atmospheres. Wynne plays his recently revived Ibanez Jem, a new 8-string guitar, all kinds of synths and bass. Van Gelder uses the original snare he played on the first six cassette albums and early live Ozric performances. One tune features Champignon playing kaval, a traditional wooden Balkan flute.
The album artwork was inspired directly by these seven tracks and realised by arboreal artist Kitty (Twisty-Trees) with help from Ed and cosmic artist Ivy.
One of the most influential bands to emerge from the UK’s festival scene, Ozric Tentacles formed during the solstice at Stonehenge Free Festival 1983 going on to become psychedelic staples at Glastonbury and other festivals. The creative vision of multi-instrumentalist Ed Wynne, the Ozrics’ uniquely trippy soundscapes connect fans of progressive rock, psychedelia and dance music culture.
‘Space For The Earth’ represents the next harmonic step in the unfolding Ozric
journey.
Erscheint als 180g schweres, schwarzes Doppel-Vinyl im Gatefold, inkl. 20-seitigem Fanzine. Nur echt mit der Nabelschnur (Achtung: Schnur muss durchtrennt werden, um an die Platten zu gelangen). Flüstern, Grollen, Scheppern, Abfahrt. Von der emotionalen wie detailgeladenen Musik des Berliner Noise-Rock-Duos mag man sich zwar immer wieder gern niederstrecken lassen, doch es geht hier um so viel mehr als um bloße Überwältigung. Das neue Album "Widergeburt" verdichtet das Prinzip Dÿse dabei wie noch nie - ein Ameisenhaufen aus großen, kleinen und verdammt abgedrehten Ideen. Dÿse, das ist diese Band mit dem komischen Umlaut, sie nahm in den Nuller Jahren in Jena ihren Ausgang, mittlerweile leben Andrej und Jarii in Berlin. Beschäftigt man sich mit der Musik der beiden gelangt man immer wieder an die zentralen Eckpunkte: Haltung, Intensität, D.I.Y., Live, Energie. Darüber hinaus irritieren Dÿse gern das System, auch das eigene, und würden nicht ohne den mitgelieferten Humor funktionieren. Soviel zur Ausgangsposition, wer wirklich noch mehr Hard Facts braucht, möge bitte ein Crowdfunding für ein Dÿse-Biopic ins Leben rufen.
Alexander Winkelmann, der höflichste Punk von Germany, singt vom fast normalen Leben. Wir haben es offensichtlich mit Aufbruch und Verzweiflung zu tun, mit alten Sehnsüchten und neuer Zufriedenheit, mit dem Guten und dem Schrecklichen, und mit dem Yolofanten (»Yolofant«).
Was tut man, wenn man alles tun kann? Und was passiert, wenn alles stillsteht? Treibend und schrammelig, gaga und melancholisch. Die Neunziger, die Nuller, die Zweitausendzwanziger. Punk, Pop, Indie-Rock. Winkelmanns Debütalbum, »Danke der Nachfrage«, ist Wohnzimmer-selfmade und dennoch brillant produziert (in Marzahn – von Balayage, also Garagen Uwe und Sebastian Gieck). Das Album, das von mehreren Videos begleitet wird, ist durchsetzt von Hits, aber auch meta und formbewusst — ein eigentlich unmöglicher musikalischer Stunt.
Die getriebene Stimme der Winkelmann-Figur wirkt regelrecht manisch, sie ist der offensive Ausdruck einer Person, der es sehr, sehr gut geht, die aber auch sehr, sehr traurig ist. Winkelmann glaubt an die vereinende Kraft des Tempelhofer Flugfelds (»Flugfeld«), er läuft alleine auf einer unbefahrenen Autobahn (»Autobahn«) und hat Dinge gesehen, die schon längst wieder verschwunden sind (»Dinge«). Er möchte mit seinem Wohnraum zum Wohnraum des geliebten Menschen fliegen (»Lockdown«), er möchte Pizza mit ganz viel scharfem Öl benässen, und wird die Weihnachtsfeier des Jahres 2019 (»Weihnachtsfeier«) wohl nie vergessen.
Zehn exzentrisch-sensible Hymnen über das doch eigentlich schöne Leben, intim nah am Berliner Alltag.
Ganze acht Jahre haben sich die schwedischen Viking-Metaller THYRFING Zeit gelassen, um ihr achtes Album zu präsentieren: VANAGANDR ist eine alternative Bezeichnung für den Fenriswolf aus der nordischen Mythologie!
Auch diesmal geht es bei THYRFING inhaltlich um Mythen, Märchen und Geschichten aus Skandinavien. Der kraftvolle, schwere und aggressive Opener DÖP DEM I ELD eröffnet das neue Album mit Groove und Melodie, es folgt mit TRÄLDOMSORD der wohl intensivste Song der Band bis dato, das Epos JORDAFÄRD schliesst voller schwermütiger und stimmungsvoller Sehnsucht das Werk perfekt ab. Co-produziert wurde VANAGANDR von Jakob Herrmann (In Flames, Machine Head, Evergrey) in den Göteborger Top Floor Studios, während Jacob Hansen (Volbeat, U.D.O., Katatonia) Mix und Mastering und Niklas Sundin von Cabin Fever Media (ex-Dark Tranquillity) das Artwork beisteuerten. VANAGANDR ist ein eindrucksvolles Statement, mit dem sich THYRFING zurückmelden, nachdem sie in den letzten Jahren ihren Fokus auf Livegigs legten und u.a. das Wacken Open Air, Summer Breeze und das Sweden Rock Festival zum bersten brachten.
LTD Edition!
Wenn ein Großteil von DJ Seinfelds früherer Arbeit von sepiafarbenem Dunst geprägt war - ein Ergebnis der absichtlichen Lo-Fi-Produktionstechniken des Produzenten - dann rückt seine Musik auf dem brandneuen Album, „Mirrors“, fest in den Fokus.Aufgenommen zwischen Berlin und Malmö, ist „Mirrors“ der Nachfolger von DJ Seinfelds von der Kritik gefeiertem Debütalbum, „Time Spent Away From U“, von 2017 und sein erstes für Ninja Tune. Benannt nach einem Zitat von Armands Lieblingsschriftsteller, dem argentinischen Romancier Julio Cortázar, findet sich der Produzent auf dem Album in einer ruhigeren und geerdeten Stimmung wieder, nachdem ein unglücklicher Vorfall in seiner Familie ihn in den letzten Jahren dazu zwang, mehr Zeit zu Hause in seiner Heimat Schwedenzu verbringen.
2016 als Teil der Lo-Fi-House-Szene neben Produzenten wie Ross From Friends und Mall Grab bekannt geworden, veröffentlichte DJ Seinfeld (dessen Name auf ausgedehnte Sessions beim Schauen der klassischen US-Sitcom nach einer Trennung und einem Umzug nach Barcelona zurückgeht) 2017 sein Debütalbum, das unter anderem vom internationalen Rolling Stone und Pitchfork gelobt wurde. Es erregte auch die Aufmerksamkeit von Zeitgenossen wie Flume, Flying Lotus, Bonobo und Martin Garrix und führte dazu, dass DJ Seinfeld zu einem weltweit gefragten DJ wurde, der überall von Glastonbury bis Coachella, Warehouse Project, Sónar By Night und MoMaPS1 Sets spielte und die Bühne mit zahllosen Künstler*innen teilte, von Jeff Mills bis Stormzy, Underworld und Bicep, außerdem begleitete er Disclosure auf einigen Terminen ihrer US-Tour. Im Jahr 2018 erschien seine DJ-Kicks, wodurch er zu einer auserwählten Gruppe von DJs und Produzent*innen katapultiert wurde, zu der auch Moodymann, DJ Koze oder Nina Kraviz gehören. Um das Ganze abzurunden, eröffnete Aphex Twin seine Live-Shows mit dem DJ Seinfeld-Track, „Sakura“.
Tenor saxophonist Hank Mobley had already led nine dates for Blue Note Records by the time he arrived at Rudy Van Gelder’s studio on February 7, 1960 with pianist Wynton Kelly, bassist Paul Chambers, and drummer Art Blakey, but on that day the quartet laid down what would become his masterpiece: Soul Station.
The crystalline six-song set was a showcase for Mobley’s lyrical flow from the breezy opening take on Irving Berlin’s “Remember” through bluesy originals like “Dig Dis” and the title track, and the swinging up-tempo numbers “This I Dig of You” and “Split Feelin’s.” Soul Station endures as a jazz classic for the ages..
This Blue Note Classic Vinyl Edition is all-analog, mastered by Kevin Gray from the original master tapes, and pressed on 180g vinyl at Optimal.
Somewhere Different is Brandee Younger’s major label debut album, out August 13th on impulse! Brandee composed and recorded the album in New York City and at the legendary Van Gelder Studios in New Jersey from November 2020 to February 2021. Somewhere Different evokes nostalgic Black soul, informed by pioneering harpists Alice Coltrane and Dorothy Ashby as well as ‘90s R&B groups like SWV and Xscape. Side A is introspective and downtempo, soundtracking months of isolation during the pandemic, while side B includes raucous rock arrangements and more vigorous tracks. Features Allan Mednard on drums and Rashaan Carter on bass, with appearances by legendary bassist Ron Carter, trumpeter Maurice Brown, tenor saxophonist Chelsea Baratz, flutist Anne Drummond and drummer Marcus Gilmore. Ron Carter on “Olivia Benson” and “Beautiful is Black”. Tarriona “Tank” Ball (from Tank and the Bangas) on “Pretend”
Von Annie Mac, Bonobo und Gorillaz bis hin zum Billboard, NME, Crack, Mixmag oder DJ Mag wird TSHA als eines der aufregendsten Talente aus Großbritannien gehandelt. Ihre kommende EP, „OnlyL“, die am 27. August 2021 auf Ninja Tune erscheint, zeigt eine selbstbewusste Kreative, die ihr eigenes Gefühl und ihren Sound ständig weiterentwickelt und verfeinert.
Die Veröffentlichung folgt auf einen fulminanten Lauf der jungen Künstlerin, zu dem auch der Start ihrer neuen, zweimonatlich erscheinenden „Jackfruit Radio“-Show auf Apple Music gehört, die Ausstrahlung ihres ersten BBC Essential Mix’ sowie die Ernennung zum „Future Artist“ von BBC Radio 1 im Januar 2021 und zum „Star of 2020“ durch BBC Introducing. Ihre letzte EP, „Flowers“, vom letzten Jahr, schaffte es auf mehrere Jahresendlisten und wurde von Billboard, NME, NPR, Resident Advisor, Mixmag, DJ Mag und vielen mehr gelobt.
Auf dem Titeltrack der EP, „OnlyL“, zeigt sich TSHAs angeborenes Talent, genreübergreifenden, stilvollen elektronischen Pop zu produzieren. Die Vocals von NIMMO alias Sarah Nimmo und Reva Gauntlett sind ein sofortiger Ohrwurm, wobei TSHA die düsteren Lyrics einem Upbeat-Instrumental des Tracks gegenüberstellt. „Power“ spielt mit einer weiteren Liebe von TSHA: Clubmusik. „I Know“ zeigt eine weitere Facette von TSHAs außergewöhnlichen Produktionsfähigkeiten. Die hier vollzogene perfekte Verbindung von Live-Musik und Elektronik ist ein wunderschön strukturiertes und melancholisches Werk, das um ein wunderschönes Hang-Trommel-Motiv herum aufgebaut ist.
- Lilafarbenes Standardvinyl im Disco Sleeve. Artwork von Felicity Marshall.
LTD Edition inklusive 3 Bonustracks auf Vinyl!
The Cinematic Orchestra haben eine ganz besondere Wiederveröffentlichung ihres Klassikers, „Ma Fleur“aus dem Jahr 2007, angekündigt. Es wird eine limitierte Version auf transparentem Vinyl geben welche drei Songs aus dieser Zeit enthält, die noch nie auf Vinyl veröffentlicht wurden; „Flowers“, „Talking About Freedom“ und „Colours“, und werden mit vier doppelseitigen Kunstkarten/Drucken geliefert: Seinerzeit wurde das Album für seine kühne Abkehr von den klanglichen Traditionen der Gruppe gelobt. In den Jahren seither wurde es kontinuierlich gefeiert, wobei Tracks wie „To Build A Home“ mit über einer halben Milliarde Streams bis heute ein riesiges Publikum erreichten. Die Band hat ausverkaufte Shows in einigen der prestigeträchtigsten Veranstaltungsorte der Welt gespielt, darunter die Royal Albert Hall in London, die Philharmonie de Paris, das Auditorium Parco Della Musica in Rom und das Sydney Opera House, außerdem waren Festivals wie Coachella, Glastonbury, Fuji Rock, Montreux und Sónar allesamt Gastgeber*innen für die beliebten Live-Auftritte der Band. Ihr letztes Album, „To Believe“ aus dem Jahr 2019, debütierte auf einem Karrierehoch auf Platz 19 der offiziellen UK-Album-Charts und war #1 in den UK-Vinyl-Charts.
Das Phänomen POWERWOLF: Innerhalb der deutschen Heavy-Metal-Szene findet sich wohl kaum eine
andere zeitgenössische Band, deren Erfolgskurve seit vergleichbar langer Zeit derart steil nach oben zeigt,
was mithilfe der im vergangenen Jahr veröffentlichten opulenten Werkschau „Best Of The Blessed“ zum
15-jährigen Bestehen deutlich sicht- und hörbar unter Beweis gestellt wurde. Nun, nur rund 12 Monate
später, steht das achte Studio-Album unter dem Titel „Call Of The Wild“ in den Startlöchern, von dem
mit Fug und Recht behauptet werden darf, dass es neue Maßstäbe setzt!
Zeitsprung ins Jahr 2005. Bereits auf seinem Debüt „Return In Bloodred“ etabliert das Quintett um den
Lead-Gitarristen und Haupt-Songwriter Matthew Greywolf einen in dieser Form nie dagewesenen Stil, der
klassischen Metal melodischer Spielart mit erhabenen Orgelklängen und orchestralem Bombast vereint.
Alles an POWERWOLF, von den elaborierten Texten - die mal augenzwinkernd humorvoll, mal bitterböszynisch von Phantastischem und Historischem handeln - bis zur omnipräsenten sakralen Symbolik, nährt
die mystische Aura des Fünfergespanns, die über die folgenden Jahre mit jedem weiteren Werk an
Bedeutung gewinnen und auf unzähligen Touren in eine einmalige, nicht von ungefähr als
„Metal-Messe“ bezeichnete Liveshow übersetzt werden soll. Die süßen Früchte der eisernen Treue zu den
traditionellen musikalischen Wurzeln, bei gleichzeitiger konsequenter Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, ernten POWERWOLF aber nicht nur von den Bühnen ausverkaufter Konzertsäle aus, sondern
auch an der hart umkämpften Chart-Front. Dreimal gelang in den letzten Jahren der Sprung aufs
Treppchen der offiziellen deutschen Albencharts - zweimal davon auf die Pole-Position - und im
europäischen Ausland wurden die jüngeren Veröffentlichungen „Blessed & Possessed“ und „The
Sacrament Of Sin“ mit Gold, die Hit-Single „Demons Are A Girl' Best Friend“ gar mit Platin
ausgezeichnet.
Warum außer Frage steht, dass das am 16. Juli 2021 erscheinende Opus „Call of The Wild“ in Sachen
Popularität einen weiteren Quantensprung bedeuten wird, erklärt sich sowohl langjährigen als auch frisch
gewonnenen Fans schon im ersten Hördurchlauf wie von selbst: Gerahmt vom Eröffnungs-Titel ”Faster
Than The Flame”, der sich pointiert als „POWERWOLF in Reinkultur“ beschreiben lässt, und dem
großen Finale ”Reverent Of Rats” verströmen die elf enthaltenen Songs zwar stets Vertrautes, wagen aber
auf jedem Schritt des Wegs Weiterentwicklung in vielerlei Hinsicht. So mutet etwa das
unverschämt-eingängige ”Dancing With The Dead” regelrecht tanzbar an, während ”Alive Or Undead”
als Power-Ballade allererster Güte den Ruf des Frontmanns Attila Dorn als absolutem Ausnahme-Sänger
endgültig zementiert. „Call Of The Wild“, das sich einmal mehr als heißer Anwärter auf den
Chartstürmer-Titel ins Rennen stürzt, ragt anno 2021 als turmhohes Ausrufezeichen aus der
Musiklandschaft hervor und vermittelt wie kein anderes Werk das leidenschaftliche Credo
POWERWOLFs: Metal is religion!
Ronnie Lane & The Band Slim Chance’s klassisches Album ”Anymore For Anymore” aus dem Jahr 1974
wird nun zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren auf Vinyl herausgebracht.
Das Album war Ronnies erstes Soloalbum nach seinem Ausstieg bei den Faces und wurde auf seiner Farm
in Wales aufgenommen, wobei Ronnies Musik einen eher pastoralen Ton annahm und Elemente der Folkund Country-Musik enthielt.
In der Band Slim Chance wirkten das schottische Duo Benny Gallagher und Graham Lyle, Bassist Steve
Bingham (The Foundations, Colin Blunstone) und Schlagzeuger Bruce Rowland (Joe Cocker, Fairport
Convention) mit.
Bewundert und geliebt von Eric Clapton, Steve Winwood, Pete Townsend, Liam und Noel Gallagher, Jimmy
Page, Paul Weller, The Pogues, Ronnie Wood und Charlie Watts, OCS und Rumer, werden Ronnies Songs
bis heute regelmäßig von neuen und etablierten Künstlern gleichermaßen gecovert.
”Anymore For Anymore” wurde in den Abbey Road Studios neu gemastert, auf 180gm Vinyl gepresst
und ist in einer Hülle mit dem unverwechselbaren Original-Artwork untergebracht. Eine neue Innenhülle
enthält seltene Fotos und die Texte von Ronnies Original-Songs, und das Paket enthält eine Reproduktion
des originalen Album-Promo-Posters. Außerdem liegt ein Sound of Vinyl Download-Code bei.
Das Album kommt als 1LP.
Born in Naples, educated in New York and now residing in Paris, drummer Francesco Ciniglio combines spotless drumming facility with substantial compositional flair, and has the capacity to move, reflect and express through his music. An in-demand sideman, Ciniglio has collaborated with Wynton Marsalis, Shai Maestro, Aaron Parks, Dayna Stephens, Seamus Blake and Tony Tixier. Following his debut solo release (‘Wood’, with Parks and Joe Sanders), Ciniglio returns as leader for his Whirlwind debut, ‘The Locomotive Suite’, a set of compositions for sextet that combine a personal metaphor of resilience with snapshots of his formative familial influences. Barcelona-based Raynald Colom (trumpet), fellow Paris emigr e Matt Chalk (alto) and Matteo Pastorino (bass clarinet) take the frontline duties, with Frenchman Alexis Valet on vibraphone and rising star Felix Moseholm on double bass. The suite is a collection of substantial, knotty harmonies, rhythmic shifts and spacious textures. But it also experiments internally, with chordal horn textures giving bass and vibraphone more melodic freedom. The unusual scoring is inspired by the soundworlds of Pat Metheny and Ben van Gelder, bridging the gap between music for large ensemble and harmonically focused trio music. Or, as Ciniglio puts it, it’s all about “finding an ensemble that’s not too big or small.” “This album is all about movement - getting a train here, marching there,” summarises Ciniglio. But it also reflects on people and places, and on the personal growth that helps make ‘The Locomotive’ Suite a significant compositional statement.
Over the past decade, Egyptian-born, Barcelona-based DJ and techno producer Raxon, known to friends and family as Ahmed Raxon, has popped out a steady stream of twelve-inch singles, precision-tooled, for labels like Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul, and Ellum Audio. An alumni of Kompakt’s Speicher series – check the insistent, vibrating pulses of “The Ancient” and “Dark Light” on 2019’s Speicher 107 – with Sound Of Mind, Raxon has produced a long-awaited debut album that’s ready and aching both for the dancefloor and the boudoir, traversing the heat of the club and the warmth of the home.
“The idea of an album has always floated around in my head for the past few years,” Raxon confirms, “but it was never the right moment in my mind.” Instead, he’s been insistently pursuing his vision of deep, elegant techno, taking him from early DJ gigs in Dubai, including the legendary audio tonic night, then relocating to Europe on the recommendation of Herman Cattaneo, all the while allowing his experiences to inform and transmute his producer’s thumbprint. He’s an architect by training (though he gave architecture up for electronic music), which might explain why Raxon productions are so sturdy and well-designed; but remember also that architecture is a field filled with brave experimentation, something Raxon definitely draws on throughout Sound Of Mind.
Like many albums from the past twelve months, Raxon’s debut developed partly thanks to the unique social situation the planet has found itself caught within. “In the beginning of 2020 I started working on a few tracks with the album in mind,” he recalls, “with no idea of what’s to come in the next few months. As catastrophic as the situation was/is, I found myself in the studio; in a way the lockdown gave me that creative freedom in the studio, to try to tell my story through sound.” And indeed, there is something in the way of ‘life writing’ about Sound Of Mind, particularly in the way Raxon’s productions pay subtle homage, perhaps, to his formative listening experiences in the late nineties.
It’s no retro trip, but there’s plenty of variety here, and a few moments that’ll tickle the collective memory – see the prowling pulsations of the opening “Majestic”, the alien breakbeat action of “Vice” and “Journey Mode”, where the interstellar tones feel like Foul Play or Steve Gurley, the leaking gas and woozy keys that make “Droid Solo” so subtly destabilising, or the strobelight drones that sputter and flare throughout “El Multiverse”, where dappled organ tones fight it out with interdimensional transmissions, all sucked into the vortex of a late-night techno mantra. Beautifully sculpted, Sound Of Mind feels consummate, an elegant set that pulls Raxon’s vision into its sharpest focus. Alive with possibilities, it’s a fever dream of creativity.
In den letzten zehn Jahren hat der in Ägypten geborene und in Barcelona lebende DJ und Techno-Produzent Raxon, der Freunden und Familie auch als Ahmed Raxon bekannt ist, eine ganze Reihe von 12inch-Singles auf Labels wie Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul und Ellum Audio veröffentlicht. Wir kennen Raxon außerdem durch seinen Beitrag zur Kompakt Extra/Speicher-Reihe – man höre sich nur mal "The Ancient" und "Dark Light" auf dem 2019 erschienenen Speicher 107 an. Nun hat Raxon mit “Sound Of Mind“ sein lang erwartetes Debütalbum produziert, das sowohl für den Dancefloor als auch für die eigenen vier Wände geeignet ist und dabei sowohl die Hitze des Clubs als auch die Wärme des eigenen Zuhauses durchmisst.
"Die Idee eines Albums schwebte in den letzten Jahren immer in meinem Kopf herum", bestätigt Raxon, "aber es gab nie den richtige Moment." Stattdessen verfolgte er leidenschaftlich seine Vision von tiefem, elegantem Techno, die ihn von frühen DJ-Gigs in Dubai, einschließlich der legendären Audio-Tonic-Nacht, dann auf Empfehlung von Hernan Cattaneo nach Europa führte. Im Laufe dieser Zeit sammelte er unzählige Erfahrungen, die es ihm erlaubten, seinen Stil als Produzent mehr und mehr zu transformieren. Raxon ist gelernter Architekt (obwohl er die Architektur für die elektronische Musik aufgegeben hat), was vielleicht erklärt, warum seine Produktionen so robust und gut durchdacht sind; aber man sollte auch nicht vergessen, dass Architektur bestenfalls immer ein Feld mutiger Experimente ist, etwas, worauf Raxon in “Sound Of Mind“ definitiv zurückgreift.
Wie viele andere Alben der letzten zwölf Monate auch wurde Raxon’s Debüt von der einzigartigen gesellschaftlichen Situation, in der sich der Planet momentan befindet, beeinflusst. "Anfang 2020 habe ich angefangen, an ein paar Tracks für das Album zu arbeiten", erinnert er sich, "ohne zu wissen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen würde. So katastrophal die Situation auch war/ist, ich fand mich im Studio wieder; in gewisser Weise gab mir der Lockdown auch eine kreative Freiheit im Studio, um zu versuchen, eine Geschichte durch meinen Sound zu erzählen." Und in der Tat gibt es auf “Sound Of Mind“ so etwas wie eine "Lebensgeschichte", besonders in der Art und Weise, wie Raxon’s Produktionen eine subtile Hommage an seine prägenden musikalischen Erfahrungen in den späten Neunzigern darstellen.
Es ist fürwahr kein Retro-Trip, aber es gibt hier viel Abwechslung und ein paar Momente, die das kollektive Gedächtnis kitzeln werden - zum Beispiel der sich langsam heran pirschende Pulsschlag im Eröffnungstrack "Majestic", oder die außerirdischen Breakbeats von "Vice" und "Journey Mode", in denen sich die interstellaren Sounds ein wenig wie Foul Play oder Steve Gurley anfühlen. Dann das ausströmende Gas und die wummernden Tasten, die "Droid Solo" subtil destabilisieren, oder die Strobo-Drones, die in "El Multiverse" herum sprudeln und flackern, wo einzelne Töne einer Orgel mit interdimensionalen Transmittern um die Wette strahlen und schließlich in den Strudel eines nächtlichen Techno-Mantras gesogen werden. “Sound Of Mind“ fühlt sich formvollendet an, wie ein elegantes Set, das Raxon’s Vision verstärkt in den Fokus rückt. Ein Fiebertraum voller Kreativität und Möglichkeiten.
The battle against the plague has raged hard for over a year. Around the globe, dancefloors are empty, layers of dust and broken bottles strewn across them…the glowsticks have long faded to black. But the Cologne mothership KOMPAKT has managed to prevail, bringing inspiration and hope through the message of music to a decaying humanity.
The Reawakening is finally in sight. It is only fitting that New York’s Steve Moore (of Zombi, Gianni Rossi and Lovelock fame) makes his return to KOMPAKT now with this foursome. Especially as his last release for us, “Frame Digging” (KOM 415) directly preceded the start of the pandemic.
AUTO SEQUENCE START – the time arrived for us to press the reset button. The cycle has completed.
Der Kampf gegen die Seuche tobt nun bereits seit über einem Jahr. Rund um den Globus sind die Tanzflächen leer, Schichten von Staub haben sich darüber gelegt, zerbrochenen Flaschen liegen herum ... auch die Leuchtstäbe sind längst erloschen. Doch das Kölner Mutterschiff KOMPAKT hört nicht auf, der darbenden Menschheit Inspiration und Hoffnung durch die Botschaft der Musik zu bringen.
Das Wiedererwachen ist in Sichtweite. Umso passender, dass der New Yorker Steve Moore (bekannt durch Zombi, Gianni Rossi und Lovelock) nun mit dieser 4 Track Maxi sein KOMPAKT-Comeback feiert. Denn seine letzte Veröffentlichung für uns, "Frame Digging" (KOM 415), war direkt vor Beginn der Pandemie erschienen.
AUTO SEQUENCE START - die Zeit ist gekommen, den Reset-Knopf zu drücken. Der Kreis schließt sich.
Aufgewachsen in den sanften Hügeln von North Yorkshire mit Künstlern wie Nick Drake, Joni Mitchell, Joan Armatrading und Kate Bush, wurde Martens von der Kritik hochgelobtes Debütalbum ”Writing of Blues and Yellows” im Jahr 2016 veröffentlicht, als sie gerade mal 17 Jahre alt war, und auch der Nachfolger ”Feeding Seahorses By Hand” (2019) wurde ähnlich gelobt. Nun ist Billie Marten mit ihrem dritten Studioalbum ”Flora Fauna” zurück, das gemeinsam mit Rich Cooper in London aufgenommen wurde. Martens
neues Material verbindet die für sie charakteristische, gedämpfte und resonante Stimme mit einem schnellen Puls und einer reichhaltigen Instrumentierung, wobei ihre Inspirationen nun von den Krautrockern Can bis hin zu Broadcast, Arthur Russell und Fiona Apple reichen.
Basierend auf dem minimalistischen akustischen Folk-Fundament, mit dem sie sich einen Namen gemacht hat, ist ”Flora Fauna” ein reiferes, gefühlvolleres Album, das um ein starkes Rückgrat aus Bass und Rhythmus herum aufgebaut ist. Die Songs markieren eine Periode persönlicher Unabhängigkeit für Marten, in der sie gelernt hat, sich selbst zu nähren und sich von giftigen Beziehungen zu lösen - und ein großer Teil davon war die Rückkehr zur Natur: “The name Flora Fauna is like a green bath for my eyes. If the album was a painting, it would look like flora and fauna -it encompasses every organism, every corner of Earth, and a feeling of total abundance.”
Die Londoner Produzentin, DJ und Labelchefin Elkka (mit bürgerlichem Namen Emma Kirby) kündigt eine neue EP mit dem Titel „Euphoric Melodies“ an, die am 21. Mai 2021 erscheint und ihre erste Veröffentlichung auf dem Ninja Tune-Sublabel Technicolour ist. Der 5-Tracker ist eine warme und euphorische Erkundung dessen, was Emma selbst am meisten schätzt - die Fähigkeit und Freiheit, an sich selbst zu glauben. „Euphoric Melodies“ ist der Nachfolger von „I Miss Raving“, das letztes Jahr auf Local Action veröffentlicht wurde. Der Track ist Emmas Ode an den Club als solchen und seine Abwesenheit im Jahr 2020 - und wurde von FACT, DJ Mag, Earmilk und Resident Advisor gelobt, die den Track als „aufbrausend und reich an Gefühl“ beschrieben und dem Track attestierten: „das ist Pop-fokussierter House vom Feinsten.“.
Mit der Entscheidung, die volle künstlerische Kontrolle über ihre Musik zu übernehmen, vollzog Emma 2016 den Wandel von Singer/ Songwriterin zur Produzentin und Künstlerin. Im selben Jahr gründete sie auch femme culture, einem Plattenlabel und Kollektiv, das aus dem Wunsch heraus entstand, Frauen und nicht-binäre DJs in der Kunst zu fördern und zukunftsweisende Musik voranzutreiben, die für Inklusivität zwischen allen Geschlechtern, Hintergründen und Überzeugungen steht.
- A1: Thesia - Parodos
- A2: Yannis Kostidakis - Bsa 1939
- A3: Yannis Kostidakis - Petaloudas
- B1: Dimitris Papadimitriou / Dimitris Lekkas - Rock Star Fantasy Ii
- B2: Stamatis Spanoudakis - Prometheus
- B3: Dimitris Papadimitriou - Erotic Scene
- B4: Michalis Christodoulides - Phalanx
- B5: Michalis Christodoulides - Death At The Dried Champaign
- B6: Giorgos Hatzinasios - The Death Of Baby Jane
- C1: Dionysis Savvopoulos - Wind/Glutch
- C2: Christodoulos Halaris - On The Road
- C3: Dimitris Papadimitriou / Dimitris Lekkas - The Dance Of The Handslove At The Sea
- C4: Vangelis Katsoulis - Closed Window
- C5: Christodoulos Halaris - Variation Of A Lie
- D1: Giorgos Hatzinasios - Games With Old Flicks
- D2: Haris Xanthoudakis - L, Comme Bunuel, Ou La Foret Des Symboles
- D3: Charlotte Van Gelder - Karkalou
Having already explored the archives of a number of overlooked Greek composers, Into The Light is now turning its attention to the uncharted territory of Greek film soundtracks of the 70s and 80s - a boom period for mystical, transcendental arthouse cinema in Greece.
GOST: A Spiritual Exploration into Greek Soundtracks (1975-1989) is a passion project from the Greek filmmaker and composer Yannis Veslemes, that took years of engagement, exhaustive research and persistence. The collection features a mixture of rare, hard-to-find and previously unreleased material from musicians and composers including Yannis Kostidakis, Thesia, Dimitris Papadimitriou, Michalis Christodoulides, Stamatis Spanoudakis, Haris Xanthoudakis, Vangelis Katsoulis and Charlotte Van Gelder . All material is accompanied by detailed linear notes from the curator Veslemes, explaining the stories behind the tracks and the movies they first featured on.
The compilation celebrates the inventiveness and experimentation of Greek soundtrack composers in the ‘70s and ‘80s, by presenting a surprising mixture of musical hybrids that bridge the worlds of electronic and acoustic music, and compositions that bring together Western and Eastern musical traditions, in uniquely idiosyncratic ways.
Tamiko Jones - born Barbara Tamiko Ferguson in 1945 in Kyle, West Virginia – debuted in 1967 on Atlantic with flautist and mentor Herbie Mann on the soul-jazz-bossa flavored ‘A Mann & A Woman’. Her solo career take off in 1968 with the rare groove inflected I'll Be Anything For You, released on A&M/CTI and produced by label owner Creed Taylor. Recorded and engineered by master Rudy Van Gelder at his own Studio in Englewood Cliffs, New Jersey, the album is such a lovely combination of soul-funk jams and r&b ballads with craft strings arrangements by Artie Butler and Don Sebesky. Featuring a who’s who line-up of classy session men – Bernard Purdie on drums and Eric Gale on guitar just to name a few - I'll Be Anything For You is namely one the best soul-pop crossover ever.
His father used to be an electrician. Twentysomething years after leaving the cradle, he lets his lifelong-influence show with a superb debut single that will convince all minimal lovers with its subtle charm and dreamy ambience. "Blond" is the prototype of a KOMPAKT EP. Two tracks ambient, two for the floor.
Dettinger’s Vater war Elektriker. Knapp zwanzig Jahre, nachdem der kleine Olaf das Kinderzimmer hinter sich gelassen hat, lässt seine großartige Debütsingle irgendwie immer noch den väterlichen Einfluß erkennen. Eine Platte, die mit ihrem subtilen Charme und verträumten Ambiente alle Liebhaber des Minimal überzeugen wird. "Blond" ist der Prototyp einer KOMPAKT EP. Zwei Tracks Ambient, zwei für die Tanzfläche.
Live is a double live album released by Dutch rock band Golden Earring in 1977. With its long, spun out versions of classic Golden Earring songs (lasting between 5 and 12 minutes each), this record is vastly different than other live registrations by the band. It’s also one of only three albums where guitarist Eelco Gelling was a band member, adding a new dimension to the band’s sound with his incredible solos. Furthermore, this album emphasises Golden Earring’s strong rhythm section on swinging songs like “Mad Love’s Comin’” and “Radar Love”.
The album is available as a limited edition of 1500 individually numbered copies on white vinyl.
- A1: Vassilis Vassiliadis - Tsiftetelli 1969
- A2: Stelios Kazantzidis & Litsa Diamandi - Den Sou Eleipe Tipota (You Had It All) (You Had It All)
- A3: Stratos Dionisiou - Allaxe Koritsi Mou Myalo (Change Your Mind Girl!) (Change Your Mind Girl!)
- A4: Vassilis Vassiliadis/Dimitris Xanthakis & Litsa Diamandi - Nkount Bai (Goodbye) (Goodbye)
- A5: Michalis Menidiatis - Ena Tefariki
- B1: Panagiotis Michalopoulos - Anastenazo Kaigontai (I Sigh Everything Is Burning) (I Sigh Everything Is Burning)
- B2: Podromos Tsaousakis & Litsa Diamandi - Ti Thes Kai Pas Stis Magises (Why Do You Visit The Witches) (Why Do You Visit The Witches)
- B3: Katy Grey - Dos Mou Tin Kardia Mou Piso (Give Me Back My Heart) (Give Me Back My Heart)
- B4: Vangelis Perpiniadis & Ria Norma - Naxera Pios Pire Ti Chara Mou (I Wish I Knew Who Stole My Happiness) (I Wish I Knew Who Stole My Happiness)
- B5: Ria Norma & Vangelis Perpiniadis - Konta Mou Irthes Pali (You Have Returned To Me) (You Have Returned To Me)
- C1: Stratos Dionisiou - Tsiftetelli Pechnidiariko (Flirting Belly Dance) (Flirting Belly Dance)
- C2: Vangelis Perpiniadis - Ego Den Eimai San Tous Beatles (I'm Not Like The Beatles) (I'm Not Like The Beatles)
- C3: Vassilis Vassiliadis - Solo Tsiftetelli '72
- C4: Manos Papadakis/Babis Tsetinis & Litsa Diamandi - Mavros Kapnos (Black Smoke) (Black Smoke)
- C5: Charoula Lambraki & Vassilis Tsitsanis - Andra Mou Paraponiari (Man, You Grumble Too Much) (Man, You Grumble Too Much)
- D1: Panos Gavalas & Sofia Kollitiri - Tha Fygo Kai Tha Me Zitas (I Will Leave, & You Will Search For Me) (I Will Leave, & You Will Search For Me)
- D2: Sofia Kollitiri - Ego Pono Ki Esy Gelas (I Suffer While You're Having A Good Time) (I Suffer While You're Having A Good Time)
- D3: Charoula Lambraki & Theodoros Sinaidis - Kai Na Fygis Tha Gyrisis (You Will Come Back) (You Will Come Back)
- D4: Giota Lydia - Nacha Ekato Kardies (I Wish I Had Hundred Hearts) (I Wish I Had Hundred Hearts)
- D5: Stelios Kazantzidis & Litsa Diamandi - Efige Efige (She Left She Left) (She Left She Left)
Monster grooves, driven by a perfect symbiosis of fiery oriental rhythms and the deep, relaxed heartbeat of the bass line, with virtuosic, intoxicating solos on bouzoukis, Farfisa organs, clarinets and violins. This is the sound of laika, Greek-oriental pop music from the 60s and early 70s that sets every dance floor on fire!
These 20 carefully selected songs serve as an introduction to this mind-blowing music for the non-aficionado, as it is the first album of its kind to be released outside of Greece or the Greek migrant communities. The extended and illustrated liner notes take you back to the heyday of Greek pop music and put this cultural movement into an historical perspective.
Legendary Turkish psych innovators Moğollar grace the Artone Studios in Haarlem for a masterclass in the original Anadolu psych roots, cutting a compendium of their rawest hits and most-wanted psychedelic rock classics – including the J.Dilla-sampled ‘Haliç’te Güneşin Batışı’ – for the latest edition of Night Dreamer’s essential Direct-to-Disc series.
In the beginning, there was Moğollar.
Formed at the end of 1967 with five young musicians, Moğollar were the original Anadolu psych originators. They were the first Turkish pop band who tried to blend the microtonal folklore and traditional instruments of rural Anatolia with Western pop and rock; they were the first Turkish psychedelic band to achieve overseas recognition, winning the prestigious French Grand Prix Du Disque in 1971 after a period in Paris; and they coined the very phrase ‘Anadolu Pop’ with their first album release. They were radical, innovative, and hugely popular, and when the great artists of the Turkish rock revolution appeared on the scene, Moğollar were already there – stars including Barış Manço, Selda, Cem Karaca and Ersen all recorded with them or briefly joined the line-up. Moğollar were and are the undisputed pioneers of the style.
More than fifty years after first forming, Moğollar materialised in the Artone Studios to give a masterclass in fuzzed-out folklore and Turkish psychedelic roots for Night Dreamer’s Direct-to-Disc series – a fitting follow-up to Night Dreamer’s BaBa ZuLa set, coming straight from the group who laid the foundations of the genre.
In 1971, having already released numerous singles, they secured an album deal with French label Guild International du Disques. Travelling to Paris that year, they recorded their first major statement, Danses Et Rythmes de la Turquie d’Hier à Aujourd’hui, a set later released in Turkey as Anadolu Pop. The album won a prestigious French award – the Grand Prix du Disque from the L’Académie Charles Cros, an honour that had been won in the past by Jimi Hendrix, Pink Floyd and Soft Machine. Moğollar, and Anadolu psychedelic pop, had arrived on the international scene.
In 1976, after many more releases and line-up changes, and pressured by an increasingly difficult political situation in Turkey, the group dissolved for seventeen years, and various members dispersing to exile in Paris and Berlin. However, after a petition from their fanbase asked them to reform, they agreed to play a comeback concert in 1993. It was a huge success, and reunited, they went on to record some of their greatest work. Led today by original member Cahit Berkay alongside original bass player Taner Öngür, and joined by Cem Karaca’s son Emrah, Moğollar continue to push their uniquely original brand of fuzz-scorched folk-rock and crackling Anadolu psychedelia forward into a new millennium.
For this Night Dreamer session, Moğollar spent two days in the Artone studios, recording sides A and B on the first day, and C and D on day two. With BaBa ZuLa’s Murat Ertel adding contemporary sonic punch behind the boards, the band revisited their most renowned hits to lay down energised new versions, and dusted off some of the most sought-after cuts from their enormous catalogue. The result is a showcase set by a band that are one of true pioneers in global psychedelic rock, and a masterclass in the true roots of the Anadolu psych sound: fuzzed-out, committed, and straight from the source.
Highlights of the set include:
-‘Haliç’te Güneşin Batışı’, an Anadolu psych classic which was first issued as the b-side to the ‘Ternek’ single in 1970, before being recorded again for the Danses Et Rythmes de la Turquie d’Hier à Aujourd’hui LP in 1971. A tense slab of roughneck psychedelia, the final breakdown of the original recording was sampled by none other than J. Dilla for the ‘Intro’ cut on Welcome To Detroit.
-‘Gel Gel’, a 1974 song with head-nodding tempo change, originally featuring Cem Karaca. It is here voiced by his son Emrah Karaca, now a permanent member of Moğollar.
-‘Çığrık’, a 1972 cut which originally appeared on one of Moğollar’s most coveted singles, is a funky psych-rock workout with an unforgettably riff, a ringing guitar motif, and twist of Led Zeppelin.
-‘Düm Tek’, the title track of the bands second full LP (Düm Tek, 1975), a raw psych screamer, laced with hardcore davul drum patterns.
-‘Bi’Sey Yapmali’, first recorded for the 1996 Dört Renk album, became the anthem of huge street protests that took place in Turkey that year after an investigation uncovered a huge network of state, police and mafia corruption.
-‘Dinleyiverin Gari’, a hit from the 1994 come-back album Moğollar 94, addresses a notorious corruption scandal of the era.
Favorite Recordings presents Jazz Traficantes by LE DEAL, a new musical adventure from the finest French jazzmen with Florian Pellissier (Piano & Fender Rhodes - Camaraõ Orkestra, Cotonete,
Aldorande, Setenta), Yoann Loustalot (Flugelhorn – Bruit Chic, Old & New Songs, Aerophone, Lucky Dog), Théo Girard (Upright Bass – Pensée Rotatives, Discobole) and Malick Koly (Drums - The Wallace
Roney Quintet). Needless to say, they’re used to play all over the globe and quite often to New York. During one of these
trips to the Big Apple, they discovered that the legendary Van Gelder studio (where most of Blue Note, Verve and CTI albums were recorded) was still active and opened so they decided to book a few days session.
Here is the story told by Florian Pellissier: “The tracks had been written the night before. We were going to run through them and then record. A simple plan. Van Gelder had passed a while back, but he left the keys and secret codes with his faithful assistant Maureen before heading off to create the right sound up in heaven. Nothing had changed in the atmosphere or configuration, not even the way the mics were placed. The studio and its wooden beams still exuded New York’s sixties jazz, dimly lit streets and clubs where anything might happen past midnight. Maureen knew just how to capture the ambiance of the sessions and bottle the energy without spilling a drop, taking infinite care to collect each cymbal tone, drum roll and trumpet phrase, without losing a single vibrating bass string or the slightest keyboard pause.”
Indeed, the four contrabandists succeeded to deliver an outstanding album, filled with themes that’ll get stuck in your head, just like in the 19 minutes long performance “Mexican Junkanoo Suite” and its three
parts. But more than just beautiful melodies, LE DEAL truly managed to bring a sense of drama to their compositions, going into the deepest emotions through gutted arrangements, improvising with great attention to the articulation of their ideas. From the beginning to the end, musicians and engineers did their best to emulate the proper vintage sound. Jazz Traficantes could prove once and for all that
French Jazz can indeed cross the borders. The album will be available as Tip-On Deluxe Vinyl LP but also on CD & Digital with a bonus track, “Noche en la Carcel”
Sasanami" is the result of a dialog between the Japanese photographer Yamamoto Masao and the Japanese musician Uchida Akira (with
Miu Sakamoto at the voice) initiated by IIKKI, between October 2019 and August 2020.
After to have worked as a saxophonist for several years, Akira Uchida, in 2007 learned piano tuning under Mr. Satoshi Yoshida. Planning and holding "Sound workshop" which is to introduce how to interact with various sounds from the viewpoint of sound turning. In 2015 while he was learning from Mr. Masahiro Adachi, Akira Uchida started to create a Clavichord (keyboard instrument), invented in the 14th century.
"Making instruments, tuning sounds, being a musician, this flow is essential for me to see the world".
Yamamoto Masao was born in Aichi Prefecture, Japan in 1957. He started to photograph when he was 16 years old. He also studied painting but later chose gelatin silver print as his media. His first gallery show in the U.S. was in 1994 in San Francisco. In 1996 he had a solo exhibition at Yancey Richardson Gallery in New York. His works have been shown in Europe since 2006. Besides Japan, U.S.A., and Europe, his museum and gallery exhibitions were held in Moscow and Sao Paulo. Media coverage includes NY Times and other major art magazines. Yamamoto lives in Yatsugatake Nanroku,Yamanashi Prefecture where he enjoys creating his work while being close to nature.
Der Wunsch nach Veränderung regt sich aus dem Inneren. Entweder man hört ihm zu - oder nicht. Aluna hat sich entschieden, zuzuhören. Nach dem vielfachen Lob der Kritiker als eine Hälfte des MultiplatinDuos AlunaGeorge etablierte die Grammy-ausgezeichnete Sängerin, Songwriterin und Produzentin auf ihrem Solo-Debütalbum ”Renaissance” ihren unbestreitbar charakteristischen und unberechenbaren Sound. ”Ich bin eine schwarze Frau, aber ich bin auch eine multikulturelle Frau, und ich habe an vielen verschiedenen
Orten gelebt und Erfahrungen gesammelt, und so dachte ich mir, das ist es, was ich mitbringen werde”, so Aluna. ”Renaissance” stellt den Höhepunkt ihrer Reise als ”schwarzes Mädchen aus einem damals ganz weißen, britischen Vorort” dar, zum Beginn einer regelwidrigen Revolution bei der sich festgefahrene Grenzen zwischen Kultur, Rasse, Geschlecht und Genre auflösen. Aluna war an jedem Aspekt des Albumprozesses beteiligt - vom Verfassen der Texte über Gesang, Schlagzeug- , Keyboard- und Gitarrenspiel bis hin zur Koproduktion von ”Renaissance” zusammen mit Singer/Songwriter Lido. Zusätzlich enthält das Album Feature-Beiträge von Princess Nokia, Jada Kingdom, SG Lewis, KAYTRANADA, Scott Storch, GRADES, Mr. Carmack und Rema. Mit über 2 Milliarden generierten Streams weltweit gehört Aluna zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des
Dance & Electronic Genres. Zudem arbeitete sie kürzlich mit Größen wie DJ Snake, Disclosure, Flume, Jungle, Popcaan, oder Cautious Clay zusammen.
Lina & Gwen Wayne have become notorious for their techno sets throughout Germany and Europe, maneuvering from insider to headliner depending on the premises. We are pleased to announce their first EP "Genug gelabert" will be released on 4th September 2020 via Hold Your Ground on 12" vinyl and digitally.
Worm & brutal, like falling face first onto the concrete floor on a warm summer night, is the first track "Palaber" by Lina & Gwen Wayne. For six minutes, the ground feels like the sky, lying feels like falling, dancing feels like breathing and beyond your immediate surrounding there is nothing. This is techno and for the moment these two producers from Hamburg and Berlin are your new horizon.
The two DJs started producing together in late 2019, with their no frills & dark, but fun style translating effortlessly into their own productions. "Genug gelabert" ist the title of their first EP, meaning Enough said, and we are gonna keep it at that. Come marvel at the beautiful brutalism. Incl. Remixes by Moog Conspiracy and Innacircle & Metatext.
Vital Sales Points:
DJ promo by Cutthenoize, German print & online by Audiolith Inhouse, UK/international online
Pressed lovingly on 180 gram vinyl, with art from the talented Evan Geltosky, Sabota returns after a bit of a hiatus with some music they are very proud of. These songs have been getting played in their live set over the last couple years and it's time they saw the light of day for dj's and music collectors alike.
Laraaji erfüllt sich eine lebenslang gehegte Ambition und nimmt in einer Brooklyner Kirche unter der musikalischen Leitung von Jeff Zeigler (Kurt Vile, The War On Drugs, Mary Lattimore) ein Album mit spirituellen Piano-Improvisationen auf. "Sun Piano" markiert einen Wechsel von FX-getränkten, kosmischen Zither-Jams zu eleganten Klavierminiaturen, Laraajis erstem gelernten Instrument im New Jersey der 1950er. Gleichzeitig ist diese LP der Start einer Trilogie, die mit der komplementären "Moon Piano" LP und einer EP mit Piano/Zither-Duetten fortgesetzt wird, um schlussendlich in einer vollständigen CD-Anthologie zu münden.
- A1: Americana
- A2: Lies Ft. Look Mum No Computer
- A3: Midnight Resistance
- B1: I Need You
- B2: Rent Boy Ft. Jay Jay Johanson
- B3: ?????? ????
- C1: L’avenir D’avant Ft. Diamond Deuklo
- C2: Mandala Ft. Ornette
- C3: On Sight
- C4: Fallling Apart Ft. Simone
- D1: Long Hair, Black Leather
- D2: On My Own Ft. Maxence Cyrin
- D3: Les Heures
Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
LTD. BLUE SEAFOAM WAVE VINYL
Holy Hive ist ein Folk-Soul-Trio aus Brooklyn, bestehend aus Folksänger/Gitarrist Paul Spring, dem begehrten Soul-Schlagzeuger Homer Steinweiss und dem Bassisten Joe Harrison. Die Band hat sich durch fast schon legendäre Konzerte und ihre EP "Harping" einen Namen gemacht. Als Holy Hive erforschen sie die Beziehung zwischen den lyrischen Traditionen des Folk mit dem Rhythmus und der Ästhetik des Soul. Das Debütalbum "Float Back To You", aufgenommen in Queens im Studio Diamond Mine (von dem Steinweiss Mitbesitzer ist), besteht aus 10 eigenen Songs, einem Cover von "Be Thou By My Side" (ursprünglich von der britischen Gruppe Honeybus aus den Sechzigern) und einer Adaption des irischen Folksongs "Red Is The Rose". Steinweiss hat das Album produziert, als Gäste treten die Harfenistin Mary Lattimore, Leon Michels (El Michels Affair) am Saxofon und Keyboard, Shannon Wise (The Shacks) als Backgroundsängerin, Dave Guy (The Roots) an der Trompete, Nick Movshon am Bass und Paul Springs Ehefrau Sophia Heymans am Klavier auf. Homer Steinweiss arbeitet seit zwanzig Jahren als professioneller Schlagzeuger und hat in dieser Zeit den Beat zu Hits von Amy Winehouse, Bruno Mars, den Jonas Brothers, St. Vincent und Charles Bradley beigesteuert - um nur einige zu nennen. Als Gründungsmitglied von Sharon Jones & The Dap-Kings ist er mit der legendären Gruppe durch die ganze Welt getourt, bis er sich für eine Karriere im Studio entschieden hat. Paul Spring hat als Solokünstler sieben Alben mit eigenen Songs veröffentlicht, darunter, "Home of Song", eine von Kritikern sehr gelobte Platte mit Kinderliedern. Der Multiinstrumentalist Joe Harrison hat unter anderem mit Frank Dukes und Charles Bradley gespielt. Die symbiotische Beziehung zwischen Steinweiss und Spring ist wie die eines Spechts, der auf dem Rücken eines Nashorns sitzt. Springs zarter Gesang und seine flatternde Gitarre schweben in perfekter Harmonie über Homers bulligem Schlagzeug. Holy Hive sind eine vielschichtige Band: Manches an ihnen erschließt sich sofort, anderes erst später. Wie der Titelsong des Albums, der sich zuerst wie ein wunderschöner klassischer Liebessong anhört und sich dann als die Gefühle einer Frau entpuppt, die sich auf ihre Katze freut. Dafür steht Holy Hive: Die Musik geht verführerisch einfach ins Ohr und entfaltet sich dann sehr langsam - bis sie ganz aufblüht.
- A1: Arrival
- A2: Only Thing We Know Feat Younotus & Kelvin Jones
- A3: Facing Feat Ilira
- A4: Comfort Zone Feat Quarterhead
- A5: Different For Us Feat Jordan Powers
- B1: Sticker On My Suitcase
- B2: Littly Hollywood Feat Janieck
- B3: Without You Feat H. Kenneth
- B4: The Sad Cat
- B5: Never Too Late Feat Sam Gray
- B6: What Was I Drinking
- C1: Double In Love Feat Martin Gallup
- C2: H O.l.y. Feat. Rhodes
- C3: Walk Away Feat James Blunt
- C4: Remember Feat Lahos
- D1: Sramanora
- D2: We Were On Fire Feat Will Matta
Gigs vor 60.000 Menschen, 2,5 Millionen verkaufte Singles, vier Mal für die 1LIVE Krone nominiert, drei Mal für den Echo, 2017 den Echo in der Kategorie Dance National gewonnen, dreimal am Stück die Pole-Position der Airplaycharts: Die Karriere des international erfolgreichen DJs Alle Farben hat ihren Zenit noch längst nicht erreicht. Doch wie legt man einen solchen Senkrechtstart hin und schafft es, dass die Flamme immer weiter brennt?
Alle Farben ist ein Künstler, der vielleicht in Farben denkt. Ganz sicher aber nicht in Grenzen. Verschiedene Genres, Live-Musiker, Sänger, Orte: es gibt nichts, dass er sich nicht vorstellen kann. Er hat Shows im Dschungel von Thailand gespielt oder im Flugzeug über den Wolken. Ebenso legendär sind seine 6 Stunden Sessions. Der Name ist ein Versprechen: 8000 Menschen tanzen, während Alle Farben sechs Stunden ohne Unterbrechung auflegt. Unterstützung bekommt er von verschiedenen Künstlern, die er sich stündlich auf die Bühne holt: ob Sänger, klassisch ausgebildete Musiker oder unerwartete Instrumente Alle Farben liebt es, sein Publikum zu überraschen. Alles kann, nichts muss, aber eines wird es sicher nie: langweilig.
Überraschen wird Alle Farben auch mit seinem dritten Studioalbum. Sticker On My Suitcase zeigt einen großen, und inzwischen auch wichtigen Aspekt in seinem Leben: das Reisen. In den letzten Jahren immer on tour hat er gelernt, dass nicht immer das Ziel das Ziel ist. Und Reisen mehr als nur Fortbewegung. Unterwegs zu sein, ist genauso mein Leben, wie irgendwo anzukommen. Das Video seiner neuesten Single Fading drehten Alle Farben und sein Team in einer aufwendigen Produktion in Los Angeles. Wieder ein Sticker mehr auf dem Koffer, wieder eine Reise, die zeigt: Das Ziel ist die Reise selbst auf der Route Richtung Erfolg.
"Don't Let The Ink Dry", produziert von Aaron Dessner von The National, ist ein Werk von extremer Sensibilität und Fantasie. Die Britin Eve Owen, die als Gastsängerin auf dem The National Album "I Am Easy To Find" zu hören und bereits mehrfach mit The National aufgetreten ist, nahm sich für ihr Solo Debütalbum ganze drei Jahre Zeit. Während dieser Periode verbrachte die 20-jährige ihre Sommerferien mit Dessner in New York, wo sie mit ihm schrieb und Songs aufnahm. Dieser kreative Prozess war für Owen eine willkommene Zuflucht von ihrem stressigen Schulalltag. Die Sängerin entdeckte ein neues Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit und entwickelte einen ganz eigenen Sound: wild aber doch zart, unruhig aber differenziert genug, um auch die flüchtigsten Gefühle einzufangen. Aufgenommen wurde im Long Pond Studio, einer umgebauten Scheune und ein altes Bauernhaus tief im Hudson Valley. Passend zum Ambiente gibt Owen sich stellenweise dem Folk hin, allerdings mit elektronischen Experimenten angereichert. Mit Hilfe von Musikern wie dem Multi-Instrumentalisten Rob Moose (Bon Iver, Perfume Genius) und dem Pianisten Thomas Bartlett (alias Doveman, der u.a. mit David Byrne, St. Vincent und Father John Misty gespielt hat) gelangen es ihr und Dessner, einen detailverliebten, experimentellen und eigenwilligen Sound zu entwickeln. "Don't Let The Ink Dry" behandelt intensiv Owens Kampf mit Angst, Entfremdung, Verletzlichkeit und Selbsterhaltung.
- A1: Blood Bank
- A2: Beach Baby
- A3: Babys
- A4: Woods
- B1: Blood Bank (Live From Ericsson Globe, Stockholm Se, Oct 21 2018)
- B2: Beach Baby (Live From The Bomb Factory, Dallas Tx, Jan 23 2018)
- B3: Babys (Live From Eventim Apollo Hammersmith, London Uk, Mar 4 2018)
- B4: Woods (Live From Pitchfork Paris Presented By La Blogothèque, Nov 3 2018)
- Ursprünglich als EP zwischen den ersten beiden Bon Iver Alben veröffentlicht, enthält Blood Bank einige der beliebtesten Songs der Band - Erstpressung auf farbigem Vinyl - mit 4 brandneuen, exklusiven Live-Aufnahmen der EP-Titel, die auf der Tournee 2018, 10 Jahre nach der Entstehung der Songs, aufgenommen wurden - Bon Iver 2020 live in Berlin, Köln und München // Die "Blood Bank" EP wurde ursprünglich Anfang 2009 veröffentlicht, kurz nach dem geliebten Album "For Emma, Forever Ago". Die EP war der Vorbote eines neuen Sounds für Bon Iver: eine Bewegung weg von der akustischen Gitarren-geführten Instrumentierung des Debüts und der Beginn einer Erkundung der experimentellen Klänge, welche die Entwicklung von Bon Iver seitdem mitdefinieren. Die Neuauflage dieser bahnbrechenden EP ist gekoppelt mit brandneuen Live-Aufnahmen aller EP-Titel. Eine Reflexion über die Blood Bank EP von Ryan Matteson: When I reflect on the songs that make up the Blood Bank EP, I am drawn to mantras, both musical and lyrical. The driving and pulsating rhythm of the title track is held steady by the repeated refrain, I know it well, before it eventually yields to a beautiful array of guitar distortion and noise. These moments are significant through all four songs. When the steel guitar makes its entrance on "Beach Baby," it's transportive. A blissful, breezy feeling sweeps into the room and that puts you within the moment. Close your eyes and you can feel it. "Babys" follows perfectly. A piano guides your mind to the new beginnings that come with the changing of seasons. The awareness of time passes and makes way for another day. Then there's "Woods." A flawless finale. Foreign and new. Not just a new direction but a new beginning entirely. A place where boundaries don't exist. It was a signal change of things to come, laying the groundwork for new collaborations. A decade later, the song says so much in just three lines. Most significant to me are the words, "I'm building a sill to slow down the time." Time doesn't slow down, it races.
ZONAL, the brainchild of Justin Broadrick (Godflesh/Jesu/JK Flesh) and Kevin Martin (The Bug/King Midas Sound) present their monumental Relapse Records debut, Wrecked. ZONAL continues where their previous collaboration Techno Animal left off, and combines a brutal ongoing obsession with beats, bass, dub, drone, noise and riff.
Under their new guise, the enigmatic duo push the parameters and atmospheres that have earned them critical acclaim further and deeper; ZONAL's sound has become ever more corrupted, corroded, slower and lower; with the theme of exploring inner/outer space acts as the gelling agent for this shockingly monolithic sound.
Anyone who witnessed their sonic destruction and lyrical detonation c/o MOOR MOTHER at both ROADBURN and UNSOUND festivals will not be disappointed by the slo-mo meltdown.
A Winged Victory For The Sullen veröffentlichen auf Ninja Tune ihr neues Album, das musikalisch zwischen Neo-Klassik, Ambient und Electronic angesiedelt ist!
A Winged Victory For The Sullen, Spezialisten auf ihrem Gebiet der zeitgenössischen und elektronisch inspirierten Ambient-Musik, kehren auf dem neuen Album, „The Undivided Five“, mit einem mutigen Schritt zurück. Das Duo, bestehend aus Dustin O'Halloran und Adam Wiltzie, hat ikonische Filmmusik und zukunftsweisende Ambient-Projekte geschaffen und eine Reihe von Platten für Erased Tapes und Kranky veröffentlicht. Auf „The Undivided Five“ beleben sie ihre einzigartige Partnerschaft für nur ihr zweites Stück Originalmusik außerhalb von Film-, Fernseh- und Bühnen-aufträgen und kreieren ein Album, das Ritual, höhere Kräfte und ungekannte kreative Energien kanalisiert. Mit ihrer fünften Veröffentlichung (nach ihrem Debütalbum, zwei Film-Scores und einer EP) visieren sie konkret die Rolle der Nummer fünf an, inspiriert von der Künstlerin Hilma af Klint und der steten Wiederholung des perfekten fünften Akkords.
Auf diesem Album kreieren sie mutige neue Arbeiten, die auf ihren Fundamenten in Ambient und neoklassischer Musik aufbauen. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2011 ist das Duo Teil einer viel gelobten Szene mit Kollegen wie Max Richter, Nils Frahm, Hildur Guðnadóttir, Tim Hecker und Fennesz.
LTD Edition!
A Winged Victory For The Sullen veröffentlichen auf Ninja Tune ihr neues Album, das musikalisch zwischen Neo-Klassik, Ambient und Electronic angesiedelt ist!
A Winged Victory For The Sullen, Spezialisten auf ihrem Gebiet der zeitgenössischen und elektronisch inspirierten Ambient-Musik, kehren auf dem neuen Album, „The Undivided Five“, mit einem mutigen Schritt zurück. Das Duo, bestehend aus Dustin O'Halloran und Adam Wiltzie, hat ikonische Filmmusik und zukunftsweisende Ambient-Projekte geschaffen und eine Reihe von Platten für Erased Tapes und Kranky veröffentlicht. Auf „The Undivided Five“ beleben sie ihre einzigartige Partnerschaft für nur ihr zweites Stück Originalmusik außerhalb von Film-, Fernseh- und Bühnen-aufträgen und kreieren ein Album, das Ritual, höhere Kräfte und ungekannte kreative Energien kanalisiert. Mit ihrer fünften Veröffentlichung (nach ihrem Debütalbum, zwei Film-Scores und einer EP) visieren sie konkret die Rolle der Nummer fünf an, inspiriert von der Künstlerin Hilma af Klint und der steten Wiederholung des perfekten fünften Akkords.
Auf diesem Album kreieren sie mutige neue Arbeiten, die auf ihren Fundamenten in Ambient und neoklassischer Musik aufbauen. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2011 ist das Duo Teil einer viel gelobten Szene mit Kollegen wie Max Richter, Nils Frahm, Hildur Guðnadóttir, Tim Hecker und Fennesz.
Memento Recordings is proud to welcome on board the new comer N-Gel, with his stunning “No Matter Who I’m” E.P..
On the full-length of the A side, “Pure” juicy gurgles synthetic sequences over a court of crispy old-school drums, slowly ascending into an overcoming roll climax.
On side B “Electro Boogie” is a lively stimulating morodesque ride invaded by a catchy arpeggio and enjoyable drums.
The E.P. ends with the refreshing 808 splashes of “Seven”, a dance floor killer bridging the darker side of electronica with full bodied jacky functionalism.
- A1: How Do You Like My New Dog_ (2019 Remaster)
- A2: Kaltes Klares Wasser (2019 Remaster)
- A3: Geh Duschen (2019 Remaster)
- A4: Zarah (2019 Remaster)
- A5: Pernod (2019 Remaster)
- B1: Your Turn To Run (2019 Remaster)
- B2: Thrash Me (2019 Remaster)
- B3: You You (2019 Remaster)
- B4: Kampfen Und Siegen (2019 Remaster)
- B5: Dabo (2019 Remaster)
- C1: Geld - Money (2019 Remaster)
- C2: Leidenschaft - Passion (2019 Remaster)
- C3: Eifersucht - Jealousy (2019 Remaster)
- C4: Einsam - Lonesome (2019 Remaster)
- C5: Macht - Power (2019 Remaster)
- D1: Tod - Death (2019 Remaster)
- D2: Mensch (2019 Remaster)
- D3: Slave (2019 Remaster)
- D4: Traum - Dream (2019 Remaster)
- D5: Gewissen (2019 Remaster)
2x12" Repress
January 1981 found Gudrun Gut and Bettina Koster in Christopher Franke’s Berlin-Spandau Studio recording their first Malaria! EP (Zensor Records). Christine Hahn of The Static with Glenn Branca and Barbara Ess, joined in from New York, and Manon P. Duursma fresh from Nina Hagen’s O.U.T. project and Susanne Kuhnke completed the Line-Up.
Malaria! started touring intensively soon after the release of their 12”, commencing with a concert with New Order at Brussel’s Ancienne Belgique, and going on from there to concerts with Siouxsie and the Banshees, Birthday Party, The Slits, The AuPairs, Raincoats, Nina Hagen, John Cale, Einstuerzende Neubauten. They played venues as diverse as the Mudd Club, Peppermint Lounge and Studio 54 in New York, the Documenta in Kassel, the Bat Cave in London, Les Bains Douche in Paris, Milky Way and Paradiso in Amsterdam, ICA in London, the Piazza Santa Maria Novella in Florence and Markthalle in Hamburg and naturally, again and again, at the SO36 in Berlin.
While touring, Malaria! used their time off to record in Studios in New York, London, Brussels, New Orleans, and in Berlin (How Do You Like My New Dog? 7”, Weisses Wasser 12”, New York Passage 12”, Revisited MC, Emotion Album). At the BBC studios in London Maida Vale Malaria recorded an Kit Jensen and a John Peel Session.
Malaria! took a break in 1984 - Bettina and Christine re-located to New York, and Gudrun and Manon stayed in Berlin to form, with Beate Bartel, Matador, but not before they recorded their Mini-Album, Beat the Distance. 1992 Gudrun, Bettina, Christine, and Manon met up in New Orleans with Jim Thirlwell (Foetus) to record Elation 12”. Elation was followed by Cheerio, Album, which again was recorded in Berlin.
Chicks on Speed did their own version of Malaria’s song, Kaltes Klares Wasser in 2001, and the Remix went into the German Top 10.
Malaria has been an instrumental part of Berlin Music History, as recently presented at the „Zurück zum Beton“ at Düsseldorf’s Kunstakademie, Kunsthalle Wien „Punk!“, „Geniale Dilletanten“ Goethe Institut, and in B-Movie.
BIBA KOPF 2019
The theme song for that great German road movie yet to be made, Malaria!’s 1981 single “How Do You Like My New Dog?” etched the E into the motion music of their soon-come debut album Emotion with its trail-out line “Immer vorwärts, nie zurück...”. Always forward, never back: from West Berlin to London, Paris, New York and Tokyo... from here, there and everywhere to eternity, the Autobahn goes on forever, with Malaria! at the wheel, spinning new moves from timelines crossed in records and songs right on the money evoking Zarah Leander, fighting the power, staring down Death, and a whole lot more. In all, one merry hell of a ride, and on the evidence of Compiled 2.0, it’s not over yet.
MARK REEDER 2019
"Even today, their originality in everything from sound to style, has proven just how relevant Malaria! are. In my opinion, their music has stood the test of time. To me, Emotion sounds as good today as it did when it was first released and it was a pleasure to revisit it. They might not have had any zillion selling albums, and their image might have been copied, while their sound could never be. They remain exclusively unique and their influence and legacy will reach far into the future. This band is both an inspiration and a statement and they prove what five very creative girls can achieve, if given the right support to allow them to evolve, and it is exactly that, which has made Malaria! Germany’s most successful and renowned, all-girl band...“
DIEDRICH DIEDERICHSEN 1991
"...Malaria! put across so many clear, manifest, attractive, certain, muscular, and harsh symbols, just as they refused - defying the customs intrinsic to these symbols and the worlds in which they circulate - to weave all these things into a readable, reproducible and manageable, generic text..."
Next up on Fake's Various Artist Series we have a stellar lineup, Lee Daines leads the line with the minimal groover 'Stokkie', One of the undergrounds legends Gel Abril teams up with Berlin Based Oskar Szafraniec with a peak time track for dancefloor 'Energy Flow'. On the flip we have two stalwarts of the minimal scene, Ukranian Pharba and long time friend of fake Just_me with a super cool track that's full of energy 'ride', And to finish off we have up and coming talent Soyro with his minimalistic breaks track 'Moonset'
For our fourth installment of the “Roar Groove meets Dirt Crew” series we present you this new set of shimmering and dubbed out Revenge cuts. After the last episode Graeme has been very busy working his “live” studio setup to come up with a whole range of new jams of which we have selected the below four tracks. We think these best represent his unique style and once you hear these in a club you instantly know “That’s a Revenge Tune”, something we have always loved about his sound.
The opening “Like an Ending” is a trippy, melancholic-euphoric track driven by a Moog Voyager bass line and classic House keys and vibe. The original recording was an 11 minute live take that he has been able to capture the essence off and narrow it down to this thumping club jam.
The A2 is all about those good times and it reminds us a lot of early 90s “French Touch”, filtering House at it’s best, it keeps running around in your head and with it’s slower pace we are sure this one will do especially well on the early morning dance floors and high summer sun drenched beaches.
On the other side we enter darker and more dubbed out territories. Here is the first track in Graeme’s words “This one had been knocking around for a couple of years in various forms, but it wasn’t really until I stripped it all back and let the arpeggiated synth do it’s thing that it really seemed to gel. It’s really the rhythm of the whole thing, I ended up scrapping extra hi-hats and stuff that was just getting in the way.” And we have to mention that we personally love that marimba! This track is like a spaceship floating the skies and eventually touching down.
To close out this new work we have one of these typical stab-y Revenge chuggers, loose and floating, synth lines underlaid by a distinctive beat, it has kind of a breakbeat feel to it and with the improvising on those synths and melodies on top of it all it’s a true Dub House track.
Summer is here and this record sets the pace and tone! Enjoy!
- A1: Open Sesame
- A2: But Beautiful
- A3: Gypsy Blue
- B1: All Or Nothing At All
- B2: One Mint Julep
- B3: Hub's Nub
The trumpet/flugelhorn legend’s 1960 album. Recorded at the Van Gelder Studio, Englewood Cliffs, New Jersey, on 19th June 1960. Featuring Tina Brooks (tenor sax), McCoy Tyner (piano), Sam Jones (bass) and Clifford Jarvis (drums). Features classic self-penned pieces such as the title track and ‘Hub’s Nub’, plus unique takes on the standards ‘But Beautiful’, ‘All Or Nothing At All’ and ‘One Mint Julep’. Produced by Blue Note co-founder Alfred Lion.
The famous album cover designed and photographed by other co-founder Francis Wolff.
Liner notes by the much-respected, recently-deceased jazz writer Ira Gitler.
Eduardo De La Calle s recent Distortion Theory III EP on Abstract Reasoning was another impressive piece of work from the prolific producer. Now come four diverse remixes of the title track, each with their own unique twist on the warped machinations of the original.
J - Keel kicks off proceedings with a droning, tense interpretation which toughens up the original considerably. Reversed chord stabs pitch up and down as ominous bass bores a steady course through the track s underbelly, with ticking percussive elements ensuring a motorik pulse.
The masterful Roman Fl gel teases out the chime motif of the original and supplements them with muted marimba-esque arpeggios for a soothing, underwater feel. The beats are kept to a succinct minimum, with subtle swathes of strings bringing a majestic, dreamlike tinge to this refined, minimalistic production.
Fellow Spaniard ORBE brings an ambient feel to the hazy, delicate melodics of his mix, with the delayed, warped synth patterns that struggle to be heard and beautiful atmospherics recalling Carl Craig. Moments of distorted pressure seep through and remind us of the buggedout flavour of the original.
Holland s Conforce rounds things off with plump low end throbs and sparse synth pulses reminiscent of Basic Channel, with gently shuffling hi-hats underpinning the murky yet warm textures and broad, heavily reverbed swathes of chord drama.
- A1: Heroes
- A2: Post Requisite
- A3: Heroes In A Half Shell
- A4: More Feat. Anderson .Paak
- A5: Capillaries
- A6: Burning Down The House Feat. George Clinton
- A7: Spontaneous Feat. Little Dragon
- A8: Takashi
- A9: Pilgrim Side Eye
- A10: All Spies
- A11: Yellow Belly Feat. Tierra Whack
- A12: Black Balloons Reprise Feat. Denzel Curry
- A13: Fire Is Coming Feat. David Lynch
- A14: Inside Your Home
- A15: Actually Virtual Feat. Shabazz Palaces
- A16: Andromeda
- A17: Remind U
- A18: Say Something
- A19: Debbie Is Depressed
- A20: Find Your Own Way Home
- A21: The Climb Feat. Thundercat
- A22: Pygmy
- A23: Carrots Feat. Toro Y Moi
- A24: Ff4
- A25: Land Of Honey Feat. Solange
- A26: Thank U Malcolm
- A27: Hot Oc
Sein letztes Werk "You're Dead" (2014) bescherte ihm eine Grammy-Nominierung, sein Brainfeeder-Label ist zu einem der innovativsten Klanglabors der Welt avanciert, er co-produzierte Kendrick Lamars mit fünf Grammies ausgezeichnetes Meisterwerk "To Pimp A Butterfly" (2015). Nun veröffentlicht Flying Lotus sein neues Album für Warp: "Flamagra" greift alle kreativen Quantensprünge und innovativen Elemente aus 12 Jahren FlyLo-Karriere auf und denkt sie weiter, größer, epischer und universeller: Hip-Hop, Funk, Soul, Jazz, Electro, IDM, die Ansätze der befreundeten Beatmaker aus L.A., Tribal-Elemente, Polyrhythmen. Aber selbst diese Liste reicht nicht aus, um "Flamagra" auch nur ansatzweise zu verorten, weil es immer wieder ausbricht aus diesem Koordinatensystem. Die Gästeliste liest sich wie ein Traum: Anderson .Paak, George Clinton, Little Dragon, Solange, Tierra Whack, Denzel Curry, Ishmael Butler (Shabazz Palaces), Toro Y Moi, sein musikalischer Stammesbruder Thundercat, ja selbst David Lynch ist zu hören. Der legendäre Regisseur steuert ein paar schaurige Worte bei, eine düstere Erzählpassage, mit der er uns eindringlich warnt: "Fire is coming". "Flamagra" ist die Essenz des letzten Jahrhunderts im Bereich der afroamerikanischen Musik, vollkommen neu und weitergedacht, kollektiv gefiltert und feingeschliffen. Auch wenn Flying Lotus ein Nachkomme seiner ehrwürdigen Großtante Alice Coltrane ist, die mit John verheiratet war (wobei auch Miles und Madlib, Dilla und DOOM als seine Vorfahren gelten dürfen), hat er inzwischen seinen eigenen Kult geschaffen: Eine Gefolgschaft, die alles Geniale aus der Vergangenheit absorbiert und in Bereiche überführt, die sich die genannten Vorfahren nicht mal im Traum hätten ausmalen können. Flying Lotus ist zurück. Fire is coming.
Der Hip Hop Produzent Freddie Joachim wuchs als begeisterter Musiksammler auf, begann Mitte der 90er Jahre dem DJingund Produzieren an. Seitdem produzierte er für wie J. Coles, Joey Badass, Aloe Blacc, Blu, Grap Luva, LMNO, Kev Brown und anderen. In den letzten 15 Jahren hat Freddie viele Alben und Singles veröffentlicht, die meisten davon mit dem in San Francisco ansässigen Label Mellow Orange. Sein markanter, jazziger und gefühlvoller Sound ist bei allen Veröffentlichungen wie auch auf seinem ersten Album für Jakarta Records zu hören. Als Gäste sind FloFilz, Elijah Fox und Natalie Oliveri geladen.
Rhythm Rollers is proud to present as a limited edition 12” Vinyl, Jamakabi's Killer Club track “Wickedest Ting”. The Instrumental which is produced by Chimpo is as HARD hitting as it gets and everything a grime track should be – sure to go down as a grime classic!!!
For the A side, two grime greats come together for a new underground anthem. Those who have followed grime from its inception will be familiar with the name Jamakabi, who is a former member of the legendary Roll Deep Crew. So, grime fans will be ecstatic to hear that he has teamed up with another respected grime figurehead D Double E. The two who both hail from East London, come together for new track Wickedest Ting.
With its menacing beat produced by Chimpo, Wickedest Ting will have you bopping your head. The chemistry between Jamakabi and D Double E is evident, and both of them gel together as they exchange witty bars.
On the flip side Jamakabi rolls in an all-star line up for the Remix
OG Rootz, Footsie, Big Narstie and Devilman
Say no more!
- A1: Hapuslah Airmata Mu (Ost) : Regent Club
- A2: Kisah Seorang Biduan (Ost) : Lagu Disco Ku
- A3: Khatijah Ibrahim : Godaanku
- A4: Ahmad Nawab : Aries
- A5: Rose Iskandar : Perjanjian
- A6: Uji Rashid : Mengapa Derita Yang Di Cari
- B1: Flybaits : Gelagat Anak Muda
- B2: Jamal Abdillah : Menanti Kasih
- B3: Diana Nasution : Masih Kudamba
- B4: Sharifah Aini : Love You Inside Out
- B5: Dulce : Tomorrow
Volume 3[18,95 €]
- A1: After Trouble (Cuts By Hulk Hodn)
- A2: Alte Schachteln (Skit)
- A3: Bucks O'plenty
- A4: Loddery
- A5: 10 Kracher Für Ein Beatset (Skit)
- A6: One From The Tap (Feat. C.tappin)
- A7: Revale
- A8: Krötenwanderung
- A9: Runnin Out
- A10: Bad News
- B1: Poorsessions
- B2: White Vs. Black Vs. Blue Love
- B3: O.g
- B4: Viech (Skit)
- B5: Galaxy Girl
- B6: Nocheinerfürdenregen
- B7: Something Smells French
- B8: Duess 2 Pay
- B9: Dispo Ii Dispo
Bei Flatpocket Dreht Sich Alles Um Die Scheine Oder - Um Es Genau Zu Nehmen - Um Das Nicht Vorhanden Sein. Das Erste Album Von Flatpocket Hieß "geldfundphantasyen" Und Erschien Im Jahr 2012. Sechs Jahre Später Sind Twit One Und Lazy Jones - Die Beat-genies Hinter Dem Projekt - Immer Noch Pleite Genug, Um Ein Ganzes Album Darüber Zu Machen: "dispo Ii Dispo". Obwohl Flatpocket Durch Samples Und Dialoge Die Ganze Zeit Über Geld Spricht, Ist Der Subtext Eigentlich Die Ablehnung Des Materialismus Aus Einer Künstlerrischen Perspektive. Klanglich Ist Es Ein Halbes Beat-tape, Ein Halbes Hörspiel Und Ständig Dope. Inklusive Features Von Hulk Hodn, C.tappin Und Bob Marley.
Jeder Song Auf Bayonnes Neue Album - drastic Measures Ist Eine Geniale Orchestrierung In Sachen Sound Und Struktur. Mit Dem Gewissen Händchen Für Details Ist Es Dem In Austin Texas Lebende Künstler (mit Richtigem Namen Roger Sellers) Gelungen Seine Samples Und Akkustisch Komplexen Songstrukturen Zu Perfektionieren. Drastic Measures Ist Eine Grandiose Verbindung Von Klassischen Pop Inspirierten Kompositionen, Die Auf Vertrackte, Überlagerte Und Geloopte Sounds Treffen. Das Album Ist In Seinen Größten Momenten Purer, Klarer Pop Versetzt Mit Sounds, Die Auch Mal An Frühe Animal Collective Erinnern. Gemischt Wurde Das Album Von Beatriz Artola (fleet Foxes, A$ap Rocky, Adele) Gemastert Von Josh Bonati (mac Demarco, !!!, Zola Jesus). Produziert Und Aufgenommen Hat Sellers Hauptsächlich Selbst, Unterstützt Von Einigen Musikerfreunden, Die Dem Album Mit Ihren Eingespielten Instrumenten Noch Mehr Energie Verpassten. Mit Seinem Sound, Gerne Verglichen Mit Panda Bear, Tory Y Moi Oder Auch Caribou, Schaffte Er Es, Auf Sich Aufmerksam Zu Machen, Was Schließlich Dazu Führte, Dass Plötzlich Shows Mit Two Door Cinema Club, Caribou, Neon Indian, Chairlift, Thundercat Und Battles Gespielt Wurden.
- Cd Gatefold
- Limitierte Erstauflage Im Orangen Vinyl
When the past and the future collide, unexpected things can happen. And when we have music at the core and such talent providing the raw materials being the vector for this encounter is a privilege we like to gloat. Carioca avant-gardiste Guerrinha's Repetentes 2008 is a project that is close to our hearts and minds through its rare ability to convey deep nostalgia in a playful futuristic way, renovating a tradition that is the quintessence of their hometown's musical heritage with a zest for jest. Exactly what the offer here in two irresistible grooves that, while maintaining the clarity of references they lie upon, refresh them in a joyful way: 'Missão Misturebar' and 'Judas Preist'. The flipside 'Gelo Geronimo' takes us across a similar path, but intensifies the emotional element and desnifies the rhythmic components to deliver the kind of track that only a master of French alchemy such as Gilb'r could transmutate by subverting its principles in a somewhat darker take. How about that for science
- A1: Chapter D (Dark Main)
- A2: Chapter M (Driving)
- A3: Chapter M (Karenina)
- A4: Chapter D (Swing)
- A5: Chapter M (Light)
- A6: Chapter M (Mellow)
- A7: Chapter D (Sparkling)
- A8: Chapter M (Charming)
- B1: Chapter M (Karenina 2)
- B2: Chapter D (Main)
- B3: Chapter M (Cosmic)
- B4: Chapter D (Strumm)
- B5: Chapter M (Reduction)
- B6: Chapter D (Dark)
- B7: Chapter M (Cosmic 2)
'1929 - Das Jahr Babylon" marks Thomas Fehlmann's third full length release of 2018 and presents what appears to be a creative peak in his career that spans beyond his solo career to his early days in Palais Schaumburg, collaborating with Moritz von Oswald as 3MB to his long time work with The Orb. Having left The Orb in late 2017 has set free unforeseen energies in Fehlmann's studio.
A departure from his recent dance floor-friendly album "Los Lagos" (KOM388, KOMCD148) released in September on Kompakt, Thomas Fehlmann's '1929 - Das Jahr Babylon" is a film soundtrack from the documentary that aired on ARD network on September 30, 2018 and is now available as a podcast series.
To compliment the internationally lauded TV series "Berlin Babylon", German director Volker Heise has created a documentary about 1929, the fateful year during Germany's "Weimarer Republik" in which "Berlin Babylon" is settled. Heise's stirring documentary portrays Germany's sizzling capital that is faced with radical changes by the dark forces whom are about to toss the world into the abyss we know as World War II.
This marks the second time that Fehlmann is partnering up with Volker Heise after 2010's marathon documentary "24 Stunden Berlin" which was released as "Gute Luft" (KOM211, KOMCD81) in the same year. Fehlmann's composition for "1929" consists of sample material taken from the era and thwarts the exaggerated lust for life with threatening undertones that anticipate the dawn of mankind's darkest chapter so far. Although all the sounds breathe yesterday's atmosphere this soundtrack bursts with modernity. Fehlmann accomplished the daring feat to musically render the unsettling resemblance between the political situation 90 years ago and our current time.
We at KOMPAKT feel that Fehlmann's score has turned out spectacular enough to give it proper release on limited vinyl and CD as well as on all digital platforms.
Mit '1929 - Das Jahr Babylon" legt Thomas Fehlmann schon seinen zweiter Longplayer innerhalb eines halben Jahres vor und dokumentiert damit eine kreative Hochphase seiner überaus stattlichen Musikerkarriere. Die Trennung von The Orb scheint bei ihm ungeahnte Energien freizusetzen.
Anders als auf dem cluborientierten "Los Lagos" tritt Thomas Fehlmann auf "1929" musikalisch einen Schritt zur Seite. Und das aus gutem Grund: Analog zur international gefeierten Fernsehserie "Babylon Berlin" entstand unter der Regie von Volker Heise der Dokumentarfilm "1929 - Das Jahr Babylon" - ein ergreifendes Sittengemäde Berlins während des Schicksalsjahrs der Weimarer Republik. Wie schon zu Volker Heises vorangegangener Berlin-Doku "24 Stunden Berlin" (2010 erschienen als das Album "Gute Luft" auf KOMPAKT) hat Thomas Fehlmann auch diesmal den kongenialen Soundtrack beigesteuert. Basierend auf Klangmaterial des Jahres 1929 hat Fehlmann eine beeindruckende Musik geschaffen, in der manchmal die übertriebene Lebensfreude und Dekandenz jener Zeit aufflackert. Eine Musik, deren Stimmung jedoch unterwandert ist von den bedrohlichen Strömungen, die Deutschland kurz darauf in seine dunkelste Epoche stossen werden.
Thomas Fehlmann ist damit ein wahres Kunststück gelungen. So sehr die Produktion den Geist einer vergangenen Zeit atmet, so modern mutet sie an. "1929 - Original Filmmusik" klingt somit wie die zu Musik geronnene Erkenntnis, dass sich Gestern und Heute auf erschreckende Weise ähneln.
Wir bei Kompakt sind der Ansicht, dass Thomas Fehlmanns Filmmusik zu "1929 - Das Jahr Babylon' so spektakulär geraten ist, dass wir sie nun als limitierte CD und Vinyl-Auflage, sowie auf allen digitalen Plattformen verfügbar machen.
The 'Vista' EP caps off an intensely busy year for Geoff Kirkwood, otherwise known as Man Power. The British DJ/producer has become quite the 'tour de force' in 2018, with releases and remixes for Futureboogie, DFA, Correspondant, Exotic Series, Skint Records, and his very own Me Me Me imprint. So it seems quite fitting to seal a productive 12 months with a release on Richy Ahmed's Four Thirty Two, a label that itself has been firing out big releases this year from EJECA, Jansons & Senzala and Ahmed himself. And joining this big end of year party, enter stage left, Roman Flu¨gel, who delivers an absolutely stellar remix of 'Vista'. Meaty synths and clattering 909 drums are doused in futuristic Italo disco vibes for
'Outrider', whilst a winning combo of breakbeats and acid affected bass provide the backbone of the simply gargantuan 'Vista'. Roman Flu¨gel's interpretation of the title track brings the break to the fore, playfully teasing out the acidic sounds and surging strings for another truly memorable remix that we've come to expect from Mr. Flu¨gel. Closing the EP, 'Poly Pop' delivers a vivid and bright burst of melody over clanking
percussion and sturdy beats, filled with 'end of the night' optimism that's become Man Power's forte.
Roman Flügel needs no introduction, so lets not hammer on about his lengthy history as a kingpin of contemporary German dance music, his essential contributions to the musical evolution of Darmstadt and Frankfurt, his achievements as a virtuosic multi-instrumentalist traversing genres with remarkable grace, his sense of dynamism and urgency in the construction of big-room anthems or the meticulously woven textures of melancholy found throughout his minimalist work, his ability to pay homage to pioneers of his musical heritage without diverting to pastiche, his fearless combination of familiar melody with synthesized aberration and imperfection, his approach to instrumentation as Haiku poetry where the ordinary is made profound through simple isolation, his rejection of stylistic pretense and acceptance of comforts found in the constructs of folk and pop, his contrast of cold efficiency with a warm naivete´, his yearning to return down previously-forged paths with a new accumulation of experience, the confidence to paint the room blue when it was meant to be black, his belief that a beautifully executed idea will always transcend the need for incessant polishing, the way in which he leads arrangements to the edge and only implies a resolve, his framing of musical narratives as sketches, outlines, or skeletons where the listener's perception compliments the whole, or his notion that sometimes stories might not need a clear articulation but might only come through in hints of mood, pace, and color, a language which doesn't rely on words to communicate but which paints for us in Themes. Yes, rather than hearing our attempt to elaborate on Roman's Flu¨gel's debut album with the ESP Institute, lets just simply listen.
lovely Mystical Electronics!' (richard Dorfmeister / Tosca / Kruder & Dorfmeister)
Ah! Kosmos - Das Ist Ein Beständiges Wunder, In Dem Wir Hier Mittendrin Stecken. Beim Hören Ihrer Tracks Bleibt Immer Wieder Nur Stauen. Den Soundtrack Zu Love & Awe Spielt Seit Einem Halben Jahrzehnt Basak Günak, Sound-designerin, Produzentin Und Multi- Instrumentalistin Aus Istanbul.
Auch Auf Ihrem Zweiten Album - beautiful Swamp Verbindet Sie Elastische Bis Hart Knisternde Percussions Mit Melodischen Soundlandschaften. Dabei Gehören Der Universalismus Der Musik Und Persönlicher Freiheit Untrennbar Zusammen: Tief Im Gewebe Ihrer Tracks Aus Downbeat Und Deep House, Aus Türkischen Klangtraditionen Und Exotischen Revieren Stecken Auch Ängste, Glück Und Düsternis: Günaks Musik Fängt Auf, Was Sie In Ihrem Leben Zwischen Istanbul Und Berlin Verarbeitet Und Überwindet. Den Hörenden Bleiben So Nicht Nur Soundscapes Zu Erkunden, Sondern Vielschichtige, Emotionale Kosmen, Die Mit Jeder Neuen Klangschicht Ihre Widerhaken Ins Hirn Schlagen.
Schon Mit Ihrer Ersten Lp bastards' Bewies Sich Günak Als Grenzüberschreiterin, Oszillierte Zwischen Dem Mut Zum Glückseligen Flow Und Avantgardistischem, Düsteren Post-rock. Mit Ihrem Neuen Album beautiful Swamp', Das 2017 In Berlin Und Istanbul Entstanden Ist, Be- Wegt Sich Ah! Kosmos Weiter Jenseits Aller Genre-grenzen: Günak Baut Aus Polyrhythmen Und Folktronischem Instrumentarium Eine Mystische Klangwelt, In Die Man Hineinsinken, In Die Man Sich Forttragen Lassen Kann. Für Ihre Organischen Klang-cluster Hat Sie Auf Diesem Album Ihre Eigene Stimme Als Material Entdeckt, Wird Als Person Greifbarer.
Ihre Musik Ist Körperlich, Trägt Würdevoll Spuren Von Auseinandersetzungen. Die Transzendenz Von - beautiful Swamp Ist Eine Flucht, Ja, Aber Eine Nach Vorne. Der Titelgebende Sumpf Vielleicht Auch Eine Ursuppe, Aus Der Immer Neue Klangwesen Schießen. Mit Dem Druck Gelebten Lebens Und... Es Sind Überirdisch Schöne, Allesamt.
Ah! Kosmos Arbeitet In Erster Linie Allein. Wenn Günak Sich Auf Musikalische Begegnungen Einlässt, Dann Auf Besonders Intime Und Intensive. Wie Die Mit Der Jazzsängerin Elif Çaglar, Die Im Song - beyond Dreams Zu Hören Ist, Oder Mit Dem Gitarristen Özgür Yilmaz, Zu Hören Auf Dem Track - wide . Selen Ansen, Eine Der Wichtigsten Türkischen Intellektuellen Ihrer Generation, Hat Für Günaks Neues Werk Ein Gedicht Verfasst, Mit Dem Passenden Titel in The Dark Woods'.
Ihr Wichtigster Partner Aber: Das Publikum. Ah! Kosmos, Das Ist Genauso Sehr Ein Live-projekt - Und Eines, Bei Dem Die Musik Unmittelbar Auf Die Stimmung Im Floor Reagiert. Bei Jedem Ihrer Auftritte Nehmen Ihre Klanglandschaften Eine Neue Gestalt An. Sie Performt Solo Oder Begleitet Von Einem Gitarristen, War Bereits Support Für Acts Wie Sigur Rós Und Jonny Greenwood's Junun Project (barbican Hall) Und Spielte Auf Wichtigen Festivals Jenseits Aller Schubladen, U.a. Auf Dem Sónar Festival Barcelona Und Dem Venice Electro Festival, Dem Tokyo Electronic Music Of Arts Festival, Dem, Prague Quadrennial Und Dem Arena Theater Festival Nürnberg.
Zudem Komponiert Sie Für Zeitgenössische Tanz- Und Theaterproduktionen, Kurzfilme Und Perfomances. Im Frühjahr 2018 Nahm Sie An Dem Projekt sonár Calling Gj273b' Teil Und Schickte Eine Elektronisch Verfremdete Version Ihres Songs i Don't Belong Here' Ins All. Wahrscheinlich Fühlt Man Sich Ihrem Sound Sehr Verbunden, Dort Draußen.
"Birds" ist Captain O'Haras erstes gemeinsames Release auf dem Leipziger Label Haptik. Die beiden Artists verstehen die gemeinsame Produktion als Prozess der Kommunikation, ihre Talente vereinen sich dabei im eleganten Spiel. Sein technisches Know-how und ihr Talent für Klangästhetik ergänzen und potenzieren sich und erzeugen eine einzigartige Musikerfahrung. Dieser Mix gelingt über eine experimentell-stilistische Fusion zwischen pulsierenden Rhythmen und flächigen Synth-Patterns: Neon-Nostalgia mal Deep-House hoch zwei! Drinnen und Draussen, zwischen Bühne, Club und Festival konzipiert.
Birds ist durch und durch luftiger Wald-und-Wiesen-Deep-House
von puristischer Qualität, ein aufziehender Sturm der die Vögel vom Himmel fallen lässt, She dagegen ein ganz fluider Club-Track, wobei Nannas betörende Vocals einen selbstreflexiven Moment, ein Momentim Tanz mit sich selbst vermitteln, fliessende Töne auf der dem Weg zu totaler Balance. Rondo, die rein instrumentale Collaboration von Ookami &
Mizo, gibt einen erdgebundenen und ekstatischen Deep-House-Pulsmit, erzeugt den nötigen Drive zum Eskalieren. Mizos Birds Remix rundetdie EP ab, indem er der ätherischen Qualität des Single Tracks das gewisse Quäntchen Elektrizität verleiht sowie eine treibende und düstere Atmo added.
Beim Projekt Haptik geht es vordergründig darum, die Vielfalt des Underground der elektonischen Tanzmusik zu feiern und dabei Inspiration auf allen Ebenen zu schaffen. Durch die Experimentierfreude des Labels, mit der gesamten
Bandbreite musikalischer Möglichkeiten zu spielen, ist Haptik das richtige Dach für den virtuosen Sound des Duos.
- A1: Der Lachende Junge (To Gelasto Pedi)
- A2: Ich Bin Ein Fremder (Le Métèque)
- A3: Göttingen
- A4: Zündholzschachtel (Tha Sou Steilo Mana)
- B1: Mein Kummervoller Mann (To Palikari Echi Kaimo)
- B2: Hoheslied (Asma Asmaton)
- B3: Niemand Ist Jetzt Noch Da (Den Pairnei Edo Kaneis)
- B4: Menschheit, Menschheit (Lume, Lume)
- B5: Der Traum Vom Fliegen
When Michaela Meise performed at WestGermany at Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg on March 20, 2015, accompanying herself on the accordion, I was perplexed. I knew her first album from 2010, which was about hymns (»Preis dem Todesüberwinder«, originally released on Clouds Hill, available as a download and stream through my label from July 2018 on), but what she was playing weren't spiritual songs! I wanted to put this music out on my label: the songs sounded sad, aloof and wistful but also proud, determined and unerring.
The album title »I am Greek« is a tribute to Melina Mercouri's album »Je Suis Grecque!«, which was released in 1971 when Mercouri was deprived of citizenship by the Greek military junta. Mercouri lived - like Mikis Theodorakis and many other cultural workers - in exile. Meise's album is dedicated to the chanson scene of post-war Europe, whose songs were popularly folksy, but also political. Some talk about the experience of war, the Shoah and labor migration. Michaela Meise has translated the Greek, French and Romanian songs into German (with the help of Aliki Marini and Carmen Gheorghe) so that the lyrics are understandable to a German audience, a gesture that was also common in the European chanson scene. More than half of the songs are by Mikis Theodorakis. He knows the translations and new recordings, gave his blessing and just noted a wrong tone ... The other pieces on the album are by the French artists Barbara and George Moustaki and the German musician Alexandra. There is also a Romanian folk song.
The album was recorded by Michaela Meise together with members of the group Isolation Berlin as well as the guest singers Carmen Gheorge and Dirk von Lowtzow (Tocotronic). The producer was David Specht (Isolation Berlin).
Michaela Meise and me both have intimate relations with Greece - Michaela has innumerable holiday memories with parents and brother, I have a friend who lives in Athens and whom I have been visiting regularly for about ten years now. This friend, the graphic designer Vasilis Marmatakis, styled Meise's album using an impressive, scary photograph taken in May 1985 during the occupation of Polytechnio Athens. Together, we opted for an elaborate packaging made by a bookbinder, a so-called Japanese tip-on-gatefold cover. The packaging reminds us of the records that were made in Greece for export and taken by German tourists as a souvenir back home.






























































































































































